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Thema: Mandalore
Josea Gear

Antworten: 141
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18 Jan, 2021 23:09 19 Forum: Outer Rim



| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | in der Küche|


Josea, mit Stryka , Kayda und Edris


Kaydas Frage an Stryka bezüglich der Rüstung kam völlig unerwartet. Anscheinend schien die Kleine das Thema doch sehr zu beschäftigen - kein Wunder, denn sie war noch neu in der Kultur, aber es war gut, dass sie nun auftaute. Aber wer würde das bei einer so fürsorglichen Person wie Stryka nicht tun... Gerührt beobachtete Josea das Gespräch, während er die angehäuften Nachrichten seiner Mutter löschte. Auch Edris betrachtete die Szenerie fasziniert, denn die kleine tapfere Ärztin zeigte nun ihre weichere Seite und war für Kayda vertrauenserweckend genug, um sie mit Fragen zu löchern. Wie sagte ein altes Sprichwort so schön, harte Schale, weicher Kern. Josea war nur noch mehr fest entschlossen, Stryka auf seiner Hochzeitsfeier zu verkuppeln – vielleicht hatte der Zukünftige schon Kinder oder sie konnten noch welche adoptieren. Die kleine Mirialanerin hörte aufmerksam zu, während sie von dem Shig trank und an dem Uj-Kuchen naschte. „Aber hast du auch schon eine als Kind gehabt? Deykaz sagt, dass hier auch die Kinder eine Rüstung tragen...Deswegen soll ich ja die bekommen, die Joseamitgebracht hat.“ Bei diesen Worten musste der Erwähnte ein bisschen seufzen. Natürlich fiel es ihm schwer, Parjas Rüstung wegzugeben, doch er glaubte nun, dass Kayda eine würdige Trägerin sein würde, worauf Edris sich gerührt an ihn lehnte.

Die Ärztin erzählte nun von ihrem Hobby, dem Angeln, worauf das Mädchen den Kopf schüttelte und schließlich lachte, als Stryka erwähnte, was sie so aus dem Kelita zog. „Das habe ich noch nie gemacht, aber ich bin immer gerne mit dem Boot gefahren.“ Dabei klang sie ein wenig nachdenklich, aber folgte dann doch wieder den Worten der Gastgeberin. „Gibt es dort so viele gefährliche Tiere?“, fragte Kayda mit einem leicht entsetzten Unterton. Da zeigte sich doch der Unterschied zwischen Kindern von Mando'ade und aruetii. Jedes mandalorianische Kind in ihrem Alter hätte darauf gebrannt, einem solch gefährlichen Tier zu begegnen, das einen eventuell auffressen könnte. Josea war zwischen dem Gespräch und seiner Beschäftigung mit dem Comlink hin- und hergerissen. Immer wieder musste er aufpassen, was er löschen konnte, und was er sich noch ansehen musste. Vor allem, da er mittlerweile nicht mehr wusste, wonach er suchte. Daher beschloss er eine Pause zu machen und einfach Stryka und Kayda bei ihrer Unterhaltung zu beobachten. Das Schöne an Kindern war, egal ob sie Mando oder Außenstehende waren, dass ihre Neugier keine Grenzen kannte und wie es aussah, brachte die kleine Mirialanerin gerade die resolute und etwas unwirsche Ärztin zum Schmelzen.


Josea, mit Stryka, Kayda und Edris


| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| |in der Küche|


Thema: Mandalore
Josea Gear

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28 Dec, 2020 22:33 49 Forum: Outer Rim



| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | im Badezimmer|


Josea, mit Stryka


Ach ja, Stryka war eine so gute tapfere Frau – das Wohl anderer lag ihr mehr am Herzen als ihr eigenes - am liebsten hätte sich Josea von ihr adoptieren lassen, aber er hatte ja schon seine eigene Mutter, welche dann doch ein wenig eifersüchtig würde. Jedenfalls sah sie nun ein, dass sie ihre Verletzung an der Hand versorgen musste, die sie sich bei der heldenhaften Rettung seines Comlinks zugezogen hatte und wollte noch weitere Stühle besorgen. Kayda verfolgte das Geschehen mit großen Augen, schien sich aber allmählich an die Situation zu gewöhnen, da sie nun alles verstehen konnte und der wohlriechende Uj-Kuchen tat sein Übriges. „Wo war denn dein Com?“, fragte Deykaz, während er schon begehrlich auf seinen Teller schielte. Höflich, wie der blauhäutige Feeorin nun einmal war, wollte er jedoch auf die Gastgeberin warten. „Unter dem Waschautomaten“, rief Josea aus, als sie das Gerät aus einer Sarlaccgrube geholt hätte, „frag mich nicht, wie es dort hingekommen ist, aber dort hat es sich erfolgreich versteckt. Wir haben es überall gesucht, denn es ist wichtig, wegen der ganzen Nachrichten...“ „Oh ja“, warf sein Onkel ein, „wir dachten schon, dir wäre etwas passiert, in deinem Zustand wäre das ziemlich ungünstig gewesen.“ Der Angesprochene winkte ab und legte seinen Arm um Edris' Hüfte. „Du hast mich ja auch so gefunden – mich verliert man nicht so leicht. Genauso wie dieses Com. Ich meine, da sind bestimmt eine Menge Nachrichten drauf und ich wollte etwas Bestimmtes nachschauen...nur fällt es mir gerade nicht ein.“ Angestrengt legte er seine Stirn in Falten und kratzte sich am Kinn, seine klassische Denkerpose, wie er es nannte.

„Das mit deiner...Zukünftigen wusste ich noch gar nicht“, fuhr der Feeorin fort, bevor Josea einfiel, was er eigentlich auf dem Com suchte. „Das ist auch noch ganz neu, wir haben uns bei dieser Tapcaf-Schlägerei kennengelernt und dann glaube ich, dass mich ihr Bruder noch einmal extra verprügeln wollte, oder, Edris?“ Die Reihenfolge der Ereignisse war für ihn immer noch eine sehr diffuse Angelegenheit, doch die Zabrak nickte lächelnd. „Sogar zweimal“, erklärte sie stolz, „aber das ist Edron ziemlich schlecht bekommen.“ Etwas zupfte in Joseas Gedächtnis, dass es noch um etwas mehr ging, aber die Hauptsache war, dass sie heiraten wollten und alle würden sich großartig verstehen. Stryka kam nun mit einer ordentlich verbundenen Hand sowie mit zwei weiteren Stühlen und einem Hocker an. Sofort ging er auf sie zu und nahm ihr die Stühle ab, von denen er einen Edris zuschob und den anderen der Ärztin. Sie würde sonst auf dem Hocker kaum über die Tischkante sehen können. „Oh, stimmt“, erwiderte er, als sie ihn darauf ansprach, ob er schon die Nachrichten abgehört habe und rief die Übersicht auf. „Wayii, Deykaz – siebzehn Anrufe und Nachrichten nur von dir?“ „Was soll ich machen, wenn du nicht rangehst?“, erwiderte sein Onkel schulterzuckend. Mit einem Kopfschütteln, aber amüsiert, begann Josea alles zu löschen.

„Ja, bitte“, sagte derweil Kayda auf Strykas Frage, ob sie Shig trinken wolle. Wie artig die kleine Mirialanerin war... „Bleib ruhig hier, es gibt hier keine Staatsgeheimnisse – mach es dir nach dem ganzen Stress doch erst einmal gemütlich“, schlug er vor, als die kleine tapfere Ärztin sich höflich entfernen wollte.

„Huch, meine liebe buir hat mich auch schon ganz arg vermisst“, stellte er bei dem weiteren Aufrufen älterer Nachrichten fest. „Deswegen hat sie auch mich ständig angerufen“, knurrte Deykaz, nachdem er einen genüsslichen Schluck Caf getrunken hatte. „Und dann wollte sie wissen, was mit der Rüstung sei, deswegen bin ich ja eigentlich mit Kayda hier...“ Das war nun der unangenehme Teil, aber es gab nun einmal kein Zurück mehr. Josea blinzelte und kratzte sich am Hinterkopf. „Die Rüstung ist hier, du kannst sie dir gerne anschauen...sie ist in der Abstellkammer neben dem Untersuchungsraum“ Der blauhäutige Tentakelträger nickte. „Ich sehe sie mir erst einmal alleine an.“ Um diesen unangenehmen Moment der Stille zu überbrücken, trank Josea einen großen Schluck Caf, während Edris ihm ihre Hand auf die Schulter legte.
„Hast du auch eine Rüstung, Stryka?“, drang plötzlich Kaydas helle Stimme in diesen schweigsamen Moment.


Josea, mit Stryka , Edris sowie Deykaz Gear und Kayda Gear


| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| |in der Küche|


Thema: Mandalore
Josea Gear

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28 Sep, 2020 21:42 07 Forum: Outer Rim



| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | im Badezimmer|


Josea, mit Stryka


Haushaltsangelegenheiten wie Wäsche und alles rundherum, gehörten nicht gerade zu Joseas Kernkompetenzen, denn auch das Be- oder Entladen des Waschautomaten sowie Umgang mit der Wäsche schien eine Kunst für sich zu sein, die je nach Gerät und Eigentümer variierte. Seine Mutter konnte ganze Vorträge darüber halten, besonders, wenn sein Vater von einer langen Jagd/Söldnermission/undsoweiter auftauchte und seine Kleidung anscheinend nicht auf die richtige Weise gewaschen hatte. Alles, was er wusste war, dass man die schmutzige Wäsche in den Automaten gab, Reinigungsmittel und den Automaten anschaltete, und das ganze wieder sauber ausräumte. Was die Wäsche auf Strykas Fußboden betraf, so nahm er an, dass es ungefährlich sei, die nassen Kleidungsstücke einfach wieder in den Automaten hineinzuwerfen – er liebte dieses satte, klatschende Geräusch - und die kleine tapfere Ärztin protestierte nicht dagegen. Nun kam Edris hinzu, welche verkündete, dass Deykaz gekommen war, weil er ihn nicht auf dem Comlink hatte erreichen können. „Wayii,“ rief der Mandalorianer aus, während er schwungvoll etwas in die Trommel warf, das nach einem Schlüpfer aussah. Oder Shorts. Oder auch beides. Es gab so viele verschiedene Arten von Frauenunterwäsche, das verwirrte ihn ständig. „Ja, deswegen suchen wir es auch hier“, lächelte er Edris an, die ihn skeptisch betrachtete. Da aber Stryka ihnen die Erlaubnis gab, seinen Onkel einzulassen, ging er schließlich mit seiner Zukünftigen an die Tür, vor der der große blaue Feeorin und Kayda, die kleine Mirialanerin, die er adoptiert hatte, warteten. Erneut versetzte ihm Kaydas Anblick einen kleinen Stich ins Herz, doch es war nicht so schlimm wie gestern am Raumhafen. Oder war das heute morgen? Das wusste er nicht mehr so genau, aber es war schließlich einiges passiert. „Su'cuy, vode“, sagte er daher freundlich, „kommt herein, Stryka hat nichts dagegen, wenn wir euch einlasssen. Das ist übrigens Edris, meine Zukünftige, ich habe sie bei dieser verd'goten-Schlägerei kennengelernt. Ihr Bruder wollte mich auch vermöbeln, aber das ist ihm schlecht bekommen!“, stellte er die dunkelhaarige Zabrak vor. „Edris, das ist mein Onkel, Deykaz Gear und seine neue Tochter, Kayda.“ Der Feeorin nickte, während Kayda sich noch etwas enger an dessen Arm drückte, als Edris ihr freundlich zulächelte.

Er führte sie in die Küche, einen Ort, den er nun guten Gewissens als sein zweites Zuhause ansehen konnte. Dort waren in der letzten Zeit immer wieder solche spannenden Dinge passiert und er kannte sie fast genauso gut wie die Taschen seines Overalls oder seines Gürtels oder sonstiger Behälter, die er mit sich führte. „Wir haben Kaf und Uj-Kuchen“, sagte Edris und wandte sich an Kayda. „Magst du Uj-Kuchen?“ Wieder sagte die kleine Grünhäutige nichts, sondern blickte fragend zu Deykaz hoch. „Es ist besser, wenn wir Basic sprechen. Sie lernt schnell, aber sie ist zum ersten Mal auf Manda'yaim“, sagte der frischgebackene Vater und bedeutete dem Mädchen, sich hinzusetzen. „Alles klar,“ erwiderte Josea, nun auf Basic. „Möchtest du ein Stück Uj-Kuchen?“ Diesmal lächelte die Kleine ein wenig und nickte. Kaf und Kuchen waren schnell bereitgestellt, und als ob sie es gerochen hätte, kam Stryka in die Küche gestürmt und hielt wie eine Trophäe Joseas Comlink in die Höhe gereckt und begrüßte dann die Gäste. Kayda wirkte ein wenig skeptisch, aber zum Glück nicht verängstigt. „Vor...ent...ye“, hauchte sie ein bisschen schüchtern in die Richtung der Ärztin. Deykaz schien auch im Sitzen gerade einige Zentimeter mehr in die Höhe zu wachsen. „Danke für deine Gastfreundschaft, ner vod“, fügte er auf Basic hinzu, „ihr Mando'a ist noch ein wenig holprig, aber das wird schon.“

Freudestrahlend nahm Josea das gefundene Comlink entgegen. „Du bist einfach die Beste “, teilt er der erfolgreichen Finderin mit und besah sich das Gerät von allen Seiten. Bis auf einige Kratzer sah es noch intakt aus, doch dann fiel sein Blick auf ihre Hand. „Hast du dich dabei verletzt?“, erkundigte er sich besorgt.






Josea, mit Stryka , Edris sowie Deykaz Gear und Kayda Gear


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Thema: Mandalore
Josea Gear

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24 Apr, 2020 21:36 19 Forum: Outer Rim



| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | im Badezimmer|


Josea, mit Stryka


Wie ein Blitz sauste Stryka ins Bad – erst dachte Josea, dass sie dringend auf Toilette müsste, aber dem Klatschen nasser Kleidung dämmerte ihm, dass sie die Waschmaschine ausräumte. Oh, das wäre freilich nicht so gut, wenn das Com mitgewaschen worden wäre. Etwas gemächlicher folgte er der kleinen tapferen Ärztin ins Bad. Sie klang ungewöhnlich emotional darüber, dass sie das Gerät verloren hatte. Er schob seinen nassen Overall und ein paar andere Kleidungsstücke beiseite und kniete sich neben sie, um mit ihr gemeinsam in die leere Trommel zu starren. „Hauptsache, es ist nicht in der Waschmaschine verloren gegangen“, sagte er in einem beruhigenden Tonfall und tätschelte ihre Schulter. „Dann sollten wir mal rekappa...rekupi...du weißt schon, überlegen, wo es sonst noch sein könnte. Und am besten fängt man damit an, wo wir schon überall gesucht haben. Also, im und unter dem Bett ist es nicht. Und auch nicht in meinem Overall und nicht in der Waschmaschine.“ Das klang nach einer Vorgehensweise, die eines erfolgreichen Mandalorianers wie ihm würdig war. Es war das Beste, wenn sie strategisch vorgingen. „Hast du irgendwo ein Blatt Flimsi und einen Stift? Wir zeichnen einen Plan des Hauses und wo wir schon überall gesucht haben.“ Langsam bildeten sich kleine Pfützen um die nassen Wäschestücke auf dem Boden. „Als erstes sollten wir aber die Wäsche wieder einräumen, das gibt hier sonst einen Teich...“

Edris fühlte sich nach einer Weile doch etwas seltsam, während sie bei der Rüstung der jungen Kriegerin Wache hielt. Nicht, dass ihr solche Anblicke nicht vertraut waren und es gab nicht einmal eine Leiche dazu. Jeder Mandalorianer, der sich dazu entschied sein Leben im Kriegsgeschäft zu verbringen, wurde früher oder später konfrontiert und wer das nicht aushalten konnte, war einfach fehl am Platze. Nachdenklich konnte man allerdings dennoch sein. Diese Frau war anscheinend noch ein halbes Mädchen gewesen, jünger als die Zabrak auf jeden Fall. Und dann, peng, hatte sie irgendetwas auf den langen Marsch ins Manda geschickt, was Josea ziemlich getroffen haben musste. Seufzend kippte sie den letzten Rest des Whiskeys herunter. Schon wollte sie nachschauen, ob Stryka und Josea fündig geworden waren, da hörte sie es an der Tür läuten. Da alles besser war, als bei der Rüstung einer Verblichenen herumzustehen, ging sie hin und öffnete.

Vor ihr stand ein sehr großer blauhäutiger Humanoider mit langen Tentakeln auf dem Kopf, er trug die Rüstung und neben ihm stand ein zierliches grünhäutiges Mädchen in normaler Kleidung. „Su'cuy,“ sagte der Blauhäutige in einem freundlichen Tonfall, der gar nicht zu seiner wuchtigen Erscheinung passte. „Kayda und ich wollen zu Josea“. Innerlich nahm die Zabrak eine Abwehrhaltung an. Ständig kamen hier Leute an, die etwas von Josea wollten und sie war sich nicht ganz sicher, welche Absichten der Tentakelkopf hegte. Die Anwesenheit des Mädchens trug nicht so richtig zu ihrer Beruhigung bei. „Su'cuy“, erwiderte sie, um nicht unfreundlich herüberzukommen. „Wer bist du denn und was möchtest du von ihm?“ Nun wirkte ihr hünenhaftes Gegenüber leicht ungeduldig. „Ich bin Deykaz Gear und das ist meine Tochter Kayda. Ich denke, er weiß, worum es geht“, sagte er etwas brummig. Das dunkelhaarige Mädchen schwieg, rückte aber näher an den Arm des Blauen heran, den sie umklammert hielt. Also jemand aus seiner Familie. Vielleicht konnten sie seinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge helfen. „Er geht nicht an sein Comlink, daher sind wir selbst vorbeigekommen“ Edris verbiss sich ein Seufzen. „Wäre es schlimm, wenn ihr hier kurz wartet? Das ist nicht mein Haus... ich sollte lieber erst fragen.“ Sie schloss wieder die Tür, auch wenn es jeglicher mandalorianischer Gastfreundschaft wiedersprach. Man konnte sich schon ziemlich in die Nesseln setzen, wenn es sich um das Haus von jemand anderem handeln, besonders, wenn der Eigentümer wie Stryka eine ziemlich unwirsche Person war.

Sie fand Stryka und Josea im Bad, wo sie gerade dabei waren, nasse Wäsche einzuräumen und inmitten einer großen Lache standen. „Ich will ja nicht stören, aber draußen vor der Tür steht jemand, der sich Deykaz Gear nennt und dich sprechen will, Jos'ika... Er sagt, er habe dich vergeblich auf deinem Comlink angerufen..“





Josea, mit Stryka und Edris


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Thema: Mandalore
Josea Gear

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21 Nov, 2019 21:54 57 Forum: Outer Rim



| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | in der Abstellkammer|


Josea, mit Edris und Stryka


Der Whiskey brannte wohlig seine Kehle herunter und das K-Problem schien danach nur ein Problemchen zu sein, wenn überhaupt. Das würde sich bestimmt alles in Wohlgefallen auflösen. Stryka , während sie weiter überlegte, wirkte völlig betreten, was er überhaupt nicht gerne sah. „Vod'ika, zerbrich dir nicht deinen schlauen Kopf darüber“, verkündete er und legte seinen Arm um ihre Schulter. „Natürlich werden wir das Comlink und die ominöse Frau mit K finden, die Rayceens werden dich selbstverständlich großzügig und dann kommst du auf unsere Hochzeit. Also, auf die mit mir und Edris. Vielleicht findest du dort einen netten Mister Stryka. Hochzeiten sind so gute Gelegenheit dafür.“ In seiner Fantasie, die durch den guten Tropfen mehr als genügend angeregt worden war, fand sie jemanden, der sich unsterblich in sie verliebte (sie in ihn natürlich auch) , tapfer, reich (oder zumindest wohlhabend) und unglaublich gutaussehend war – vielleicht nicht ganz so gutaussehend wie er, aber jemanden, um den sie viele Frauen beneiden würden. Vielleicht sogar jemanden aus dem Rayceen-Clan, dann waren sie sogar miteinander verwandt. Das würde großartig sein. „Ich bin die Ruhe in Person!“, versicherte er ernsthaft auf ihre folgenden Worte und nickte schließlich. „Schlafzimmer klingt gut, dann fangen wir dort an. Oya!“ Beschwingt folgte er ihr ins Schlafzimmer, trank das Reagenzglas aus und steckte es in die Brusttasche seines Overalls.

Josea schaute kurz aus dem Fenster, vielleicht kamen gerade wieder die netten Mädchen von vorhin vorbei, und schaute dann prüfend in den Raum. „Meistens gehen Dinge gerne unter dem Bett verloren“, dachte er laut, grinste verschmitzt bei den Aktivitäten, bei denen Dinge unter Betten verlorengehen konnten, und ließ sich nieder, um den Boden unter dem Bett zu inspizieren. Es wäre ja zu schön gewesen, wenn das Com dort wie auf dem Präsentierteller gelegen hätte. Der Form halber tastete er in die dunkleren Ecken, aber dort war außer ein paar Staubflocken nichts. Dann lugte er in die Lücke zwischen Kopfende und Wand, die ihm allerdings zu schmal schien, als dass dort das Gerät verloren gehen könnte. Vorsichtig hob er die Decke und das Kopfkissen hoch, aber es kam ihm unwahrscheinlich vor, dass Stryka das Com beim Bettenmachen übersehen hatte. „Normalerweise habe ich es immer im Overall stecken, aber du hast ihn ja gewaschen, oder?“ Nicht, dass es aus Versehen mitgewaschen worden wäre – was fatal sein konnte – was er konnte sich bei Stryka s Kompetenz in so vielen Lebenslagen eigentlich auch nicht vorstellen konnte.


Josea, mit Stryka


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Thema: Mandalore
Josea Gear

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10 Sep, 2019 21:30 52 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Josea traute seinen Ohren nicht – Stryka mochte keine Hochzeiten? Jeder mochte doch Hochzeiten. Neben den Feierlichkeiten zum verd'goten war eine Heirat eine tolle Gelegenheit in guter Gesellschaft zu essen und zu trinken und eine schöne Zeit zu verbringen. Wahrscheinlich war die kleine tapfere Ärztin einfach nur zu bescheiden und schüchtern hinter ihrer resoluten Fassade. „Du musst dich ja jetzt noch nicht festlegen, wir haben noch keinen Termin und kannst dich spontan entscheiden, ob du kommen willst“, gestand er ihr zu, damit sie sich nicht verpflichtet fühlte und zwinkerte Edris zu, die wissend zurückgrinste. Er wollte sich nun wieder Parjas Gedenken widmen, da fiel der besten Ärztin von allen etwas ein. Wegen der Amnesie sagte sie, und er nahm an, dass sie wohl eine Eingebung hatte, wie sie seinen Zustand verbessern konnte. Da zeigte es sich wieder, dass eine Pause und ein guter Whiskey Wunder wirken konnten. Gespannt, was ihr wohl eingefallen war, ließ er sich von ihr widerstandslos in den Behandlungsraum führen, während Edris bei Parjas Rüstung die Stellung hielt. Nachdem er sich hingesetzt hatte, hörte er Stryka zu, wie sie von dem Zeitpunkt kurz vor der Schlägerei anfing. Daran hatte er auch jedwede Erinnerung verloren und vermutete, dass sie da einen Ansatzpunkt hatte. Nur dass ihm danach der Mund offenstand, als sie geendet hatte. Josea war nur selten sprachlos, aber diese Eröffnung war aber wirklich der Hammer und er schaute die kleine Frau eine Weile skeptisch an, während er versuchte, sich an diese Frau mit K zu erinnern, die ein Kind von ihm bekam.

„Ernsthaft?“, erkundigte er sich mit stark gerunzelter Stirn, obwohl er sich relativ sicher war, dass Stryka nicht die Frau für seltsame Scherze war. „So etwas Wichtiges vergisst man doch eigentlich nicht so einfach“, überlegte er und kratzte sich am Kinn. [color=b3a860]„K sagtest du... Kalyn vielleicht? Oder Kystra? Keldonna?“ Das waren einige Namen, die ihm noch etwas sagten. Aber er glaubte nicht, dass er je mit einer dieser Damen einen Eheschwur geleistet hatte, wobei die Möglichkeit, Kinder gezeugt zu haben, nicht unwahrscheinlich war. „War ich da noch betrunken, als ich dir das erzählte?“ Die Möglichkeit, dass er im betrunkenen Zustand Dinge erzählte, die stark übertrieben waren, war ebenfalls recht hoch. Ansonsten hatte er ein Problem. Deshalb nahm er gerne das Reagenzglas entgegen und kippte es in einem Zug herunter. Danach fühlte er sich etwas besser und das Problem sah nur halb so heftig aus. Egal in welchem Schlamassel er steckte, er hatte immer wieder dort hinaus gefunden. „Wayii, ist das Zeug gut – was für Schätze hast du denn sonst hier gelagert. Bes'kar oder vielleicht Pläne für einen Todesstern?“ Suchend sah er sich um, ob in den Schränken etwas von diesen Dingen zu finden war. Wichtiger war aber nun, herauszufinden, wer die Frau mit K war und ob er sich überhaupt an sie erinnerte und ob das mit dem Kind stimmte. Denn er wollte nach wie vor Edris heiraten. Und sie und ihre Familie wollten das auch. Seiner Verantwortung als Vater wollte er sich indes nicht entziehen, jeder gute Mandalorianer kümmerte sich um seine Kinder, ganz gleich, ob man mit der Mutter zusammen war oder nicht. Edris würde das sicher verstehen. „Mein Com muss irgendwo bei meinen anderen Sachen liegen, ich hab's jedenfalls nicht bei mir“, stellte er fest, nachdem er die Taschen seines Overall untersucht hatte. [color=b3a860]„Ich glaube, es liegt noch bei dir im Schlafzimmer oder bei meiner Rüstung und den Waffen, lass uns danach schauen gehen, ja?“ Kurz blies er die Backen auf. „Gib mir noch was von dem Whiskey, bitte. Ich da so ein Gefühl, als ob ich es gebrauchen könnte.“


Josea, mit Stryka


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Thema: Vorstellungsthread
Josea Gear

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02 Aug, 2019 16:49 42 Forum: Cantina

Su'cuy gar, ner vod!

Der Retter der Galaxis und des ganzen Rests lässt ebenfalls grüßen lolli Und nicht so ernst gucken, gell? Macht nur Falten im Gesicht ^^

Es grüßt der Megaheld in Bes'kar gam (aka Kadda)

Thema: Mandalore
Josea Gear

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12 Jun, 2019 22:58 05 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Die Galaxis war ein kalter, grausamer Ort, besonders, wenn man Mandalorianer wie er war, der für seine Lebenweise den Verlust von Freunden und Kameraden in Kauf nehmen musste. Doch war er nicht der Mann, der sich davon herunterkriegen ließ. Ganz im Gegenteil, seine Devise war, erhobenen Hauptes und mit einem Lachen auf dem Lippen den Widrigkeiten des Lebens als Krieger, Kopfgeldjäger und wofür man ihn sonst noch engagierte, zu trotzen. All diesen Gefahren und Halunken zu sagen, wie sehr sie ihn einfach an seinem gepanzerten Hintern lecken konnte. Nein, er würde niemandem den Gefallen tun, kleinbeizugeben und sich in die nächste Schmollecke zu verziehen. Zumindest nicht lange. Denn gerade fühlte es sich an, als er seine Ansprache auf Parja hielt, als ob nie gekannte Pein sein Herz zerriss. Dann sprach noch Stryka und Edris schloss sich ebenfalls dem Gedenken an die tapfere Kriegerin an, das seine Augen erneut feucht werden ließ. „Ich wünschte, ich hätte sie gekannt, Jos'ika“, sagte sie mit einem leisen Lächeln, „aber mir bleibt immerhin, ihr Andenken zu ehren. Wo auch immer du hingegangen bist, Parja, du wirst nie vergessen sein“ Mit diesen Worten kippte auch die Zabrak etwas Whiskey auf den Boden und trank.

Joseaseufzte bewegt, wonach er den Inhalt seines Glases herunterschüttete. Oh, dieses wohlige Brennen in der Kehle, das seine Herzschmerzen so gut betäubte. Und prompt einen erneuten Anfall von Sentimentalität auslöste. Ein weiteres Glas wäre sicher das Richtige jetzt . „Vergessen werde ich sie nie“, sagte er beseelt von den Erinnerungen an Galidraan und lächelte Stryka und Edris an. Ihm war warm, und auch ein wenig schwindlig, aber das war genau das richtige Gefühl dafür. „Sie wird immer hier sein“ sprach er weiter und klopfte sich auf die Brust, „und auch in meinem löchrigen Hirn“ Grinsend tippte er sich an den Schädel. „Aber keine Amnesie in der Galaxis wird je die Erinnerung auslöschen, das habe ich auch dir zu verdanken, du beste aller Ärztinnen“

Erneut seufzte er und nahm die kleine tapfere Frau in die Arme. „Ohne dich würde ich wohl irgendwo am Straßenrand liegen, von Schmerzen geschüttelt und von Edris' Bruder zu Brei geschlagen...wie hieß er noch mal?“ Grinsend zwinkerte er der dunkelhaarigen Zabrak zu, die nicht anders konnte als entzückt zu lächeln. „Aber er darf natürlich auch zu unserer Hochzeit kommen, oder was meinst du, Stryka? Du könntest aufpassen, dass wir uns nicht wieder prügeln“ Dann wechselte er einen kurzen Blick mit Edris und wandte sich wieder an die Ärztin, der er über den Rücken strich. „Damit will ich übrigens sagen, dass du zu unserer Hochzeit eingeladen bist“ Dann sah er sehnsüchtig zu der Flasche, die noch auf dem Tablett stand. Auf einem Bein stand es sich schlecht, wie ein altes Sprichwort sagte und er wollte noch ein wenig in sentimentaler Duseligkeit baden, oder duseliger Sentimentalität. „Darauf sollten wir noch einen trinken“


Josea, mit Stryka und Edris


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30 Mar, 2019 03:27 26 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Josea schloss die Augen und atmete durch. Die streichelnde Hand sorgte dafür, dass er sich ein wenig entspannte. Kaum, dass Parja ihren letzten Atemzug getan hatte, war die Jagd weitergegangen. Aber es war besser so gewesen. Sie hatten sich nicht mit Trauer und Schmerz aufhalten können. „Man kann es sich nicht aussuchen. Meine Mutter war stinksauer gewesen, als wir erst fast zwei Monate später wieder nach Hause kamen und hörte, was passiert war“, sagte er und lächelte leise. [color=b3a860]„Aber sie war froh, dass wir weitestgehend unverletzt waren und stolz, dass wir diese kyr'tsade zur Strecke gebracht hatten. Dennoch musste ich zwei Jahre bei ihr auf Ordo bleiben, was ziemlich langweilig war“ So hatte er sich eben aufs Jagen und Boloballspielen konzentriert, und wenn sein Vater da war, wachte Jania mit Akkhund-Instinkten darüber, dass er von seinem Sohn nicht dazu überredet wurde, ihn vielleicht doch nicht zum nächsten Auftrag mitzunehmen. „Vielleicht...“, erwiderte er auf Strykas Worte und griff nach der Hand auf seiner Schulter. „Sie hat gewusst, dass sie es nicht schafft.“ Zunächst hatte er es nicht verstanden, aber später hatte er gesehen, dass es kein besonders guter Anblick war, wenn die Augen stumpf und seelenlos wurden. Er hatte sich daran gewöhnt, aber er glaubte, dass er zerbrochen wäre, hätte er mitansehen müssen, wie Parjas Augen ihren Glanz verloren. „Ich habe es wahrscheinlich auch gewusst, aber ich wollte ihr doch noch ins Gesicht sehen, dann wäre sie nicht gestorben...“ Das war damals die Logik eines kleinen Jungen gewesen und irgendetwas in ihm klammerte sich immer noch daran. „Es heißt ja, nicht gestorben, sondern nur weit wegmarschiert“ Parja war nur weit weg, sie brauchte ihre Rüstung nicht mehr, damit Kayda sie eines Tages tragen konnte. „Und ich werde sie nie vergessen, egal wieviel mein Schädel abkriegt“ Bei diesen Worten grinste er schief, dann ließ er Strykas Hand los. Edris trat ein und warf einen vorsichtigen Blick auf die geöffnete Kiste. „Trinken wir auf Parja und Josea“, sagte sie mit verdächtig schimmernden Augen. Sie stellte das Tablett auf ein Regal, um die drei Gläser mit dem Whiskey zu füllen und reichte ihm sanft lächelnd das erste Glas, das zweite gab sie der kleinen tapferen Ärztin. „Möchtest du etwas sagen, Jos'ika?“

Er schwieg zunächst, denn er fühlte wieder sein Herz schwer werden. Dann stand er trotz des tonnenschweren Gewichtes auf. Mhi ru kaymaru kyr'tsade – wir haben die kyr'tsade getötet“, sprach er, Nu kyr'adyc, shi taab'echaaj'la. Re'turcye mhi, Parj, ika! - du bist nicht gestorben, nur weit wegmarschiert. Wir sehen uns, Parj'ika!“ Ihm rann eine Träne aus dem Auge, aber es war ihm gleich. Dann kippte er etwas von dem Whiskey auf den Boden und hob sein Glas. „Auf Parja, vode“, sagte er zu Stryka und Edris , um mit ihnen anzustoßen.


Josea, mit Stryka und Edris


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Thema: Mandalore
Josea Gear

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02 Mar, 2019 00:19 13 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Er bekam nur am Rande mit, dass Edris den Raum verließ. Alles, was seine Wahrnehmung ausfüllte, war Parjas Rüstung. Wie sie im Schnee lag und sie ihr nicht einmal mehr den Helm abnehmen konnten. Sie hatte ihre letzten Worte an ihn gerichtet, ihm das Versprechen abgenommen, tapfer zu sein und die hut'uune zur Strecke zu bringen. Dieses Versprechen hatte er gehalten, und Jahre später war er zurückgekehrt, um es ihr zu sagen. Aber er hatte es nie über sich gebracht, die Rüstung zu bergen. Oder hatte er es getan? Josea fuhr sich durch die Haare. Sein Herz krampfte sich zusammen. Deykaz wollte bestimmt Parja damit ehren, indem er die Rüstung an Kayda weitergab. Die Erlaubnis von Parjas Familie hatte er wahrscheinlich.

Seine Augen tränten, als der beißende Rauch des Steppenbrandes auf Maridun immer stärker wurde, ein paar Mal hätte es ihn und seinen Vater erwischt, aber sie hatten die kyr'tsade erwischt. Obwohl er damals Mühe hatte, überhaupt einen der Deathhammer-Blaster zu tragen, hatte er sie behalten dürfen.

Er hörte eine Stimme, die ihn leise ansprach und er spürte einen tröstenden Arm auf seiner Schulter. Die Berührung löste die Starre in ihm. „Sie war erst sechzehn....“, sagte er mit rauer Stimme. „Die Jüngste in unserer Gruppe, wenn man von mir absah. Eigentlich war ich nur dabei, weil mein Vater auf mich aufpassen musste, aber sich diese Jagd nicht entgehen lassen wollte. Ich fand es s aufregend, auf eine richtige Jagd auf die Death Watch mitzukommen und es war wirklich eine tolle Zeit.“ Josea lächelte. „Sie hieß Parja und nannte mich ihren kleinen Krieger. Wenn es langweilig war, wusste sie immer etwas zu erzählen oder ein kleines Spiel zu spielen.“ Nicht jeder in der Gruppe hatte es gutgeheißen, dass Nemeea Gear seinen achtjährigen Sohn mitgeschleppt hatte, zu ändern war es allerdings nicht mehr und letzten Endes waren sie alle aliit, ob sie nun erfahrende vode waren oder nicht. „Wir waren auf Galidraan, es lag Schnee“, fuhr er fort und es schauderte ihn. „Die kyr'tsad hatte uns einen Hinterhalt gestellt. Nicht, dass es unvorbereitet kam und ich hatte nicht einmal Angst. Parja war ganz vorne dabei, dann ließen sie Detonatoren hochgehen...“ Es hatte einen großen Knall gegeben, und dann hatten sie Parja im Schnee liegen sehen, die sich nicht den Helm abnehmen lassen wollte. „Sie hatte ihre Hand verloren, aber das war nichts Schlimmes, es gibt wirklich gute Prothesen, die besser als natürliche Hände sind. Irgendwie muss sie ein Schrapnell in den Hinterkopf bekommen haben...“ Was hätte er gegeben, um noch einmal ihr Gesicht zu sehen. Joseasah zu Stryka hoch. „Ich habe ihr versprochen, diese hut'uune zur Strecke zu bringen, und das habe ich auch getan, obwohl ich nur ein kleiner Junge zu dieser Zeit war.“ Ein wehmütiges Lächeln glitt über sein Gesicht. Parja wäre so stolz auf ihn gewesen. „Manchmal träume ich von ihr, sie hat den Helm abgenommen und ich kann das Zeug sehen, das ihr aus dem Hinterkopf fließt. Aber sie lächelt mich an, mit ihren vollen dunklen Lippen und den tiefblauen Augen.“ Oh, diese Augen. Sie waren so blau und sie leuchteten manchmal lila.. Manchmal fragte er sich, wie sie heute aussehen würde und was aus ihr geworden wäre. Es gab Augenblicke, in denen er sich vorstellte, dass aus ihnen ein Paar geworden wäre. Mit einem schweren Seufzen legte er sein Kinn auf seiner Hand ab. Er fühlte sich wie nach einem langen Fieber, kraftlos und zittrig, innerlich kalt. „Hey“, sagte eine leise Stimme, „ich habe alles geholt.“ Edris stand im Türrahmen, in den Händen ein Tablett mit einer Flasche, deren Inhalt nach Whiskey aussah und drei Gläsern.




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19 Jan, 2019 20:43 29 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Das waren doch schon einmal gute Nachrichten, dass mit seinem Kopf alles in Ordnung war. Gerne verließ sich Josea auf die Fachkenntnisse der kleinen tapferen Ärztin und strahlte sie an. "Wunderbar", rief er aus. Die Dinge renkten sich doch irgendwann alle wieder ein. Bestimmt würde er bald wieder sein Gedächtnis zurückbekommen, und dann konnte er sich mit Edris' Familie über die Hochzeit unterhalten. Die Zeremonie an sich war kurz, aber bei einem solchen Großclan mussten Vorbereitungen für die anschließende Feier getroffen werden. Oh ja, und er musste daran denken, seine Clanangehörigen zusammenzutrommeln. Wobei das seine Mutter erledigen konnte, sobald sie miteinander gesprochen hatten und er hoffte, dass sie rechtzeitig seinen Vater erreichten, der irgendwo auf Kopfgeldjagd in der Galaxis herumzog. Natürlich wurde auch Stryka eingeladen. Diese rief ihren Droiden herbei, damit er ihne und Edris zum Gepäck brachte. Anscheinend funktionierte der Vokabulator des Blechgesellen nicht, denn er sagte nichts, sondern bedeutete ihnen nur zu folgen. Droiden hatten zwar keine Gefühle, aber es musste doch schlimm sein sich nicht artikulieren zu können, egal ob Mensch oder Maschine. Irgendwann kurz nach seinem verd'goten hatte Josea sich so schlimm erkältet, dass er wegen der Halsentzündung tagelang kein einziges Wort herausbringen konnte. Das war eine grauenhafte Zeit...er musste mit Flimsizetteln und Gesten kommunizieren, das war so umständlich gewesen.

Gespannt betrachtete er den länglichen Container und die quadratische Kühlbox. Da sie nicht aktiviert war, konnte er davon ausgehen, dass sich keine verderblichen Überreste irgendwelcher Leute darin befanden, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt war. Ansonsten hätte es nämlich erbärmlich gestunken, vom Ungeziefer, das angelockt worden wäre ganz zu schweigen. Warum sein Jetpack dabei war, entzog sich seiner Kenntnis - anscheinend hatte er es bei Deykaz zwischengelagert und er hatte es ihm bei der Gelegenheit mitgebracht. "Komm schon, Jos'ika", grinste Edris, "vom Anstarren gehen die Behälter sicher nicht auf" Ein freundlicher Knuff in die Seite unterstrich ihre Aussage, so dass er erst den länglichen Behälter öffnete. Mit einem leichten Schmatzen löste sich die luftdichte Versiegelung, und schließlich klappte der Deckel hoch... "Wayii", sagte Josea leise, als er die hellgraue Rüstung mit den roten Markierungen erkannte. Es war ihr anzusehen, dass sie lange in der Erde gelegen hatte. Alles war da, der fast verrottete Overall, der Kamarest aus Kybuckfell, die Flakweste und eine geflochtene schwarze Haarsträhne. Ihm wurde die Luft eng, aber er öffnete den kleineren Behälter, welcher einen Helm freigab. So gut wie intakt, bis auf spinnwebartige Risse im Visor und leichten Rost am hinteren Rand...Nun wurde ihm klar, weshalb Deykaz mit ihm reden wollte. Josea setzte sich auf einen Hocker, stützte seinen Kopf auf den Händen ab und sagte nichts.

"Geht es dir nicht gut?", fragte Edris vorsichtig. Alles, was er von sich geben konnte, war ein undefinierbarer Laut. Ihm war kalt, aber ihm stand Schweiß auf der Stirn und ihm war übel. Er wollte sich an so vieles erinnern, aber nicht an das...Deshalb hatte er das Gespräch mit Deykaz abgebrochen. "Ich gehe Stryka holen", hörte er die Zabrak sagen, und dann war er mit Parja alleine.


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01 Dec, 2018 19:09 08 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Mit Erinnerungen war es so eine Sache – manche vergaß man nie, sonst hießen sie schließlich nicht Erinnerungen – aber es gab auch solche, die dazu neigten, mit der Zeit zu verblassen oder sich zu verändern. Etwas, dass er selbst nach dem heftigsten Gedächtnisschwund nie vergessen würde, waren die Ereignisse auf Galidraan und Maridun, obwohl er damals noch ein kleiner Junge von acht oder neun Jahren gewesen war. Doch diese Zeit hatte ihn zu dem gemacht, was er heute war. So zumindest würde der Vorspann in einem Holoabenteuer lauten, obwohl es natürlich nicht ganz stimmte. Aber es klang verdammt gut. Parja würde er nie vergessen, da könnte Edris' Haudrauf-Bruder ihn noch so sehr vermöbeln. Josea seufzte leise und Edris sah in seine Richtung. Er lächelte sie an, worauf sie zurück lächelte. Wie apart sich ihre schwarzen Haare um die Hörnerkrone schlangen...Hach, dieses liebliche, von zarten Tätowierungen bedeckte Gesicht.

„Ich freue mich auch darüber“, entgegnete er auf Strykas Feststellung, dass sich sein Zustand allmählich verbesserte, wenngleich es wohl noch viel Zeit brauchte. „Coruscant wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.“ Hmmm, was hatte er gefühlt? Die Erinnerung an den Ansatz einer Erinnerung war wirklich schon sehr stark verblasst. Josea rieb sich erst an seinem Kinn, was ihn daran erinnerte, dass er sich rasieren sollte und überlegte weiter. „Es ging irgendwie um Taschentücher, ich dachte noch, dass sie sehr nützlich sind und dass man immer eins dabei haben sollte – nur hatte ich keins dabei...“ Oh oh, das ging schon in Richtung Glatteis, wenn er Stryka auf ihre Tränen ansprach. „Ich habe normalerweise immer welche dabei, das ist mir in diesem Augenblick eingefallen, glaube ich, und fand es ziemlich schade.“ Aber die Erinnerung, oder vielmehr, das Gefühl eine Erinnerung gehabt zu haben, entzog sich ihm immer mehr, es war als ob er gi'haal-Suppe mit einer Gabel essen wollte.

Ach ja, seine Mutter kontaktieren. Josea schlug sich an den Kopf. „Stimmt, das wollte ich auch noch. Aber buir'ika läuft mir nicht weg – eher im Gegenteil. Wahrscheinlich hat Deykaz sowieso schon mit ihr gesprochen, es würde mich nicht wundern, wenn ich nachher Dutzende Nachrichten von ihr auf meinem Com vorfinde, oder sie kreuzt selbst hier auf. Wir können dann aber gerne mal schauen, was er mir vorbeigebracht hat.“ Das wäre doch eine nette Abwechslung. Er liebte Überraschungen und sicher würde Stryka etwas anderes als verstorbene Strills und Amnesien gut tun. „Sind wir jetzt überhaupt fertig?“



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07 Nov, 2018 22:38 11 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Was machte man als Mann nur, wenn eine Frau weinte? Die einen wollten entsprechend getröstet und bemitleidet werden, und eine starke Schulter zum Ausheulen haben, die anderen sagten, dass man sie gefälligst nicht zu bemitleiden habe, aber natürlich der größte chakaar der Galaxis war, wenn man es genau so machte. Es war wie Topfschlagen in einem Feld voller Tretminen. Edris hatte sich zum Glück als anlehnungsbedürftig erwiesen und gern ihre Tränen am Schulterbereich seines Overalls abgelassen. Und Stryka? Wahrscheinlich wollte sie stark sein und würde ihn anfauchen, aber er konnte sie einfach nicht so schluchzend dort stehen lassen. Also trat er auf sie zu und legte den gesunden Arm um sie, den sie hoffentlich heil lassen wollte. „Niri konnte sich glücklich schätzen, seine letzten Stunden bei dir zu verbringen“, sagte er zu ihr, selbst auf die Gefahr hin, entweder eine barsche Antwort oder einen weiteren Tränenfluss herauszufordern. „Wenn ich Niri gewesen wäre, hätte ich sicher so gedacht“ Obwohl er sich natürlich nicht ganz sicher war, wie Strills dachten, aber eigentlich konnte es kaum anders sein. Er tastete in seinen Taschen, ob er nicht irgendwo ein Taschentuch hatte, leider vergebens. Seiner Ansicht nach sollte man immer ein Taschentuch parat haben. Zum provisorischen Verbinden von Wunden, zum Einpacken von kleinen losen Dingen, zum Naseputzen und natürlich zum Abwischen weiblicher Tränen. Das erinnerte ihn an irgendetwas, Frauen, Tränen und Taschentücher. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf, allerdings hatte er den Faden schon wieder verloren.

Gehorsam ging Josea nach Strykas Aufforderung mit Edris zurück in den Behandlungsraum, aber nicht ohne noch eine Schweigeminute für den kleinen alten Stinker abgehalten haben. Die Zabrak, die sich nun einigermaßen wieder beruhigt hatte, setzte sich auf einen Stuhl und schlang ihre Arme um sich, während er sich wieder auf den Behandlungstisch setzte. Die kleine tapfere Ärztin schaute sich gerade die Scans der letzten Untersuchung an. „Und hast du schon etwas Interessantes darauf gesehen?“, erkundigte er sich neugierig. „Gerade eben hatte ich so ein Gefühl gehabt, als ob ich mich an etwas erinnert hätte, aber dann war es wieder weg. Wie wenn man etwas geträumt hätte, wo man beim Aufwachen noch etwas weiß, aber es denn eben - puff! - wie weggewischt ist“ Allerdings war er der Ansicht, dass das gar nicht mal so schlecht war, wenn er wusste, dass er sich beinahe an etwas erinnert hätte. Zwar war er kein Arzt, sondern zumeist nur für das Gegenteil zuständig, nämlich Leute im schlimmsten Fall aus dem Leben zu befördern, aber man musste die Dinge schließlich positiv sehen.


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11 Oct, 2018 18:15 16 Forum: Outer Rim

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Josea, Edris, Stryka


Mehr als das Ableben des kleinen Stinkers ging Josea Strykas verweintes Gesicht nahe. Wo sie doch so resolut und kompetent war, und sie fast nichts erschüttern konnte. Wie hieß es doch so schön, harte Schale, weicher Kern. Edris zuckte zusammen, als die Ärztin sich unwirsch ihren Weg ins Haus bahnte. „Sie meint es sicher nicht so“, sagte er zu der dunkelhaarigen Zabrak und streichelte begütigend ihren Rücken, während sie schweigend das Erdloch und den faltigen Strill-Körper betrachteten. Wenn es ein Jenseits gab, war Niri sicher im Vollbesitz seiner Kräfte und jagte den ganzen Tag Shatuale und fand das Strill seiner Träume. „Was meinst du, wie alt Niri war?“, fragte Edris, die beide Arme seitlich um ihn geschlungen hatte. Josea zuckte mit den Schultern. „Über dreihundert Standardjahre bestimmt, wenn man ihn sich so betrachtet. Mein ba'buir hatte eins, von dem er behauptete, dass es fünfhundert Standardjahre alt sei und es schon bei seinem Großvater gewesen sei. Aber leider konnte es niemand eindeutig sagen..“ Edris gab ein zustimmendes Geräusch von sich und seufzte. „Schon komisch, wie so schnell ein Tier ans Herz wachsen kann“ „Oder eine Zabrak!“ Diese Worte und ein Kuss auf die Wange brachten Edris zum Kichern, was ganz entzückend klang. Nach der ganzen Aufregung konnte er etwas Fröhlichkeit brauchen. „Zum Glück bin ich nicht so faltig...“ „...und Sabbern tust du auch nicht“ „Wenn du deinen Overall ausziehst schon..“, flüsterte sie ihm ins Ohr und biss ihm ins Ohrläppchen. Ein angenehmer Schauder jagte über seinen Rücken, aber bevor er Edris an sich ziehen und küssen konnte, kam Stryka mit einem riesigen Stück Stoff angestürmt, der sich bei näherer Betrachtung als eine Mischung aus Zelt und Kleid entpuppte.

„Hey, Stryka, da bist du ja wieder“, begrüßte Josea sie erfreut. Irgendwie wirkte sie wie bestellt und nicht abgeholt und sehr unschlüssig. „Soll ich dir helfen?“ Es tat ihm leid, dass sie das Grab ganz alleine ausgehoben hatte. Wenn er es rechtzeitig mitbekommen hätte, dann hätte er es gemacht. So etwas konnte er sprichwörtlich mit Links. Die kleine tapfere Frau sollte doch nicht alles alleine tun, obwohl sie so tat, als ob sie niemanden bräuchte. Man brauchte allerdings immer mal jemanden – Familie, Freunde oder Bekannte, es fanden sich stets hilfsbereite und freundlich gesonnene Wesen, wenn man es nur zuließ. Das machte das Leben weitaus entspannter, und Entspannung hatte seine Lebensretterin gewiss nötig. Er löste sich von Edris und trat auf Stryka zu. „Zu zweit geht’s einfacher, denke ich“


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07 Sep, 2018 11:36 58 Forum: Outer Rim



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Josea, Edris


Die Galaxis hielt Mandalorianer für grausame und abgebrühte Söldner, die für eine Handvoll Credits Leute auf die schlimmste Weise ums Leben bringen konnten. Nicht, dass sie es nicht konnten, denn sonst wären sie schließlich nicht solche gefragten Mietkrieger, aber hinter jeder beskar'gam verbarg sich ein fühlendes Herz, ganz gleich wie viele Leute man schon für gute Credits umgebracht hatte. Das beste Beispiel dafür saß nun neben Josea auf der Liege und war fix und fertig mit der Galaxis. Leider hatte es den armen Stinker hingerafft, er war für immer eingeschlafen und Edris machte sich verantwortlich dafür. Die Zabrak, die sich an seiner starken Brust angelehnt hatte, war untröstlich. Ihre Hörner stachen etwas unangenehm in seinen Brustmuskel, aber es war in diesem Moment wichtiger, dass sie sich beruhigte. „Ist ja schon gut,“ versuchte er sie zu beruhigen, nachdem Stryka hinausgegangen war, um ihn zu begraben. „Er hat immerhin großartigen Uj-Kuchen als letzte Mahlzeit bekommen, und ich würde sicher gerne ins Manda eingehen, wenn ich noch vorher noch mit dir schmusen könnte, hm?“ Als Antwort ertönte ein ersticktes Schluchzen, während sich auf dem Stoff seines Overalls Nässe ausbreitete. Wayii, da fanden aber noch eine Menge Tränen aus ihren Augen und Schnodder aus ihrer Nase. Was raus musste, das musste wohl raus. Trotz des Rufes eiskalt und mitleidslos zu sein, waren Mandalorianer ein höchst emotionales Volk und niemand brauchte sich seiner Tränen zu schämen. Deswegen strich Joseaihr einfach begütigend über die Haare und hoffte, dass sie sich bald ausgeheult hatte. Aber das sagte ihm, dass sie ein warmes, mitfühlendes Herz hatte, was er essentiell für eine gute Eigenschaft hielt und aus ihr bestimmt eine tolle Ehefrau würde.

Edris' Schluchzer und ihr Tränenfluss ließen allmählich nach, so dass er vorschlug, nach Stryka zu sehen, nachdem sie ihr Gesicht gewaschen und sich die Nase geputzt hatte. Er ging in die Küche, um ihr ein Glas Wasser zu holen. Dort hing noch eine zarte Duftwolke, die an den alten Stinker erinnerte. Ihm wurdeschon etwas eng um Herz, doch er lächelte. Zwar hatte er Niri nicht lange gekannt, aber lieber erinnerte er sich daran, wie niedlich der alte Sechsbeiner gewesen war und dass er in seinen letzten Stunden eine angenehme Zeit verbracht hatte. Dann fiel ihm auf, dass er das Glas Wasser ausgetrunken hatte, dass für Edris gedacht war. Wenn er schon in der Küche war, dann konnte er gleich behot-Tee aufsetzen und ein paar Scheiben Uj aufschneiden. Quasi als improvisiertes Totenmahl. Wahrscheinlich hatte es weder am Kuchen noch an der Folie gelegen, dass Niri das Zeitliche gesegnet hatte, es war einfach nur ein blöder Zufall gewesen, als Edris ihm etwas Gutes tun wollte und der ohnehin geschwächte Körper des Strills aufgegeben hatte.

Das hübsche Gesicht der Zabrak verzog sich schmerzvoll, als sie wieder die Küche betrat, doch sie blieb gefasst. „Trink und iss etwas“, sagte Josea aufmunternd, „ich denke, dass wir Stryka noch ein bisschen Zeit lassen sollten..“
„Ich möchte mich von ihm verabschieden“ , erwiderte sie. Ihr Nase lief noch ein bisschen und ihre Augen war rot und angeschwollen, während sie ein kleines Lächeln versuchte. Josea nickte.
Sie fanden die kleine Ärztin im Hintergarten, wo sie dabei war, ein Grab auszuheben, daneben lag der Körper des Stinkers. Nun musste er selbst ein wenig schlucken, denn er sah, dass Stryka weinte.

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15 Aug, 2018 15:07 23 Forum: Outer Rim

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Josea, Stryka


Auf Strykas Frage nach Kopfschmerzen und Doppelsichtigkeit kniff Josea die Augenbrauen zusammen, sah die tapfere kleine Frau an und betrachtete sie eingehend. „Also, soweit ich das sehe, bist du nur einmal vorhanden“, meinte er schließlich. Dann prüfte er sich eingehend darauf, ob er Kopfschmerzen hatte und verkündete lächelnd: „Mein Nacken ist ziemlich verspannt“ Das war angesichts der Anstrengungen, die er hinter sich hatte, auch kein Wunder. Mit einem leisen Ächzen dehnte er den Nacken einmal nach rechts und einmal nach links. Edris musste ihm unbedingt eine schöne Massage geben, sobald die Untersuchung abgeschlossen war. Wobei die Untersuchung an sich schon recht entspannend war – selten hatte er sich in einer Arztpraxis so wohl gefühlt wie bei Stryka, die sich so rührend um ihn kümmerte. Sicherlich würde sie von den Rayceens ein erkleckliches Sümmchen dafür bekommen, jeder Arzt gab sich besonders Mühe, wenn er entsprechend entlohnt würde, aber er ihm war natürlich klar, dass ihr persönlich sein Wohlergehen wichtig war. Das konnte man gar nicht in Credits aufwiegen. Ob er nun Hausverbot in dieser Cantina hatte, konnte ihm freilich egal sein, aber Verantwortung für ein Kind zu tragen, war schon eine andere Angelegenheit. Deshalb fand er es so bewundernswert, dass Deykaz die kleine Mirialanerin adoptiert hatte. Es war fast so, als ob Parja wiedergekommen wäre. Sicher, die Erinnerung riss alte Wunden auf, aber vielleicht war es gut so, dass er Deykaz' Kleine in seinem Clan aufwachsen sehen konnte...und er würde dafür sorgen, dass ihr nichts zustieß. „Hmmm, dann muss ich mich mal auf die Suche machen, sobald hier endlich alles in Ordnung gebracht wurde“, überlegte er laut, bevor die völlig aufgelöste Edris in der Tür stand.

Eine durchschnittliche Mandalorianerin konnte man nicht so schnell zum Weinen bringen, besonders, wenn sie im Kopfgeldjäger- und Söldnergeschäft tätig war. Daher musste der Zabrak irgendetwas schlimmes zugestoßen sein und ihr war es sichtlich peinlich, so verheult aus der Wäsche zu schauen. Sie zog die Nase hoch und wischte sich mit den Fingern übers Gesicht. Mit zusammengepressten Lippen sah sie erst zu ihm und dann zu Stryka. „Ich....“ setzte sie an, unterdrückte einen Schluchzer und sah nach links und nach rechts, „ich...ich...glaube, ich habe das Strill umgebracht“, platzte es aus ihr heraus, gefolgt von weiteren unterdrückten Schluchzern, zwischen denen sie erzählte, dass sie sich auf einen Stuhl gesetzt hatte, um zu warten, bis Niri eingeschlafen war und sie sich unauffällig loseisen konnte. Sie hatte ihn mit ein paar Stückchen des restlichen Uj-Kuchen gefüttert. „I-ich habe nicht gesehen, dass da noch ein Stück Folie dran war, erst als er es schon im M-maul hatte, aber da war es schon zu spät“ Panisch hatte sie versucht, ihm das Stück aus dem Maul zu holen, doch Niri hatte es schon heruntergeschluckt. „Dann hat er so komisch gegrunzt und schrecklich gerülpst...und...dann ist er eingeschlafen und dann noch gezuckt, aber er rührt sich jetzt nicht mehr!“, beendete Edris ihren Bericht und sah sehr unglücklich aus. Joseastand auf, um seine Zukünftige in die Arme zu nehmen. „Oh, Edris, cyar'ika, vielleicht schläft er einfach nur ganz tief. So ein bisschen Folie macht Strills doch nichts aus, nicht wahr, Stryka?“


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07 Jul, 2018 22:09 28 Forum: Outer Rim



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Josea, Stryka


Aufmerksam hörte er Strykas Ausführungen zu, wie sich sein Gedächtnisverlust bemerkbar gemacht hatte. Der Name der schwangeren Frau sagte ihm überhaupt nichts, aber natürlich wusste er, wer Edris war. Die attraktive Zabrak, die sich in der Küche mit dem alten Stinker beschäftigte und die er bald heiraten wollte, sobald es ihm besser ging. Dazu musste sein Gedächtnis wieder hergestellt werden, aber er war zuversichtlich, dass es der patenten Ärztin gelingen würde, auch wenn sie sagte, dass er sehr viel vergessen hatte. Josea nickte beflissen. "Das tut mir Leid, dass ich deinen Namen vergessen hatte, vod'ika", versicherte er ihr mit einem treuherzigen Lächeln und legte die Hand auf sein Herz, in dem bekanntlich sehr viel Platz war. "Ich hoffe nur, dass ich nicht zuviel Ärger gemacht habe. Ja, also ich glaube, ich weiß, weshalb ich hier bin, es war eine Schlägerei oder etwas in der Art - aber ich hoffe ja, dass sie zu meinen Gunsten ausging." Nun, neben Verletzungen aus seinen Einsätzen waren es Schlägereien, wo er einen guten Teil seiner Blessuren abbekam. "Habe ich eigentlich irgendwo Hausverbot bekommen?" Nicht, dass er sich großartig darum kümmern würde, er hatte eine Reihe von Hausverboten in diversen Etablissements auf diversen Welten, wo er dazu Einreiseverbote kassiert hatte. Da er sich sowieso nicht genau daran erinnerte, war es ihm ziemlich egal. Weniger egal war ihm, dass er sich bei seiner Mutter melden wollte. Oder es schon getan hatte. Er musste unbedingt auf seinem Com nachschauen. Aber das lief ihm schließlich nicht weg. "Ja, das weiß ich, das wir ihn am Raumhafen getroffen hatten, mit seiner kleinen Tochter," rief Josea begeistert aus. Das war auch irgendetwas wichtiges, aber immerhin wusste er, dass sie Deykaz mit der kleinen Parja...ähm...nicht Parja, sondern irgendein anderer Name, am Raumhafen getroffen hatten. "Die schwangere Frau, von der du sprachst...diese Kadatsch...ist das Kind von mir?", hakte er noch einmal nach, weil es ihm gerade durch den Kopf schoss und die Gedanken an das kleine Mädchen und Deykaz' Grund für seinen Besuch verdrängte. Schließlich würde er diese Frau nicht hängen lassen, auch wenn er bald den Bund der Ehe mit Edris einging. Und Edris wusste ja, dass jeder Mandalorianer, der etwas auf sich hielt, sich seiner Verantwortung stellte.

Bei ihm stellte sich ein leichtes Bedauern ein, als sie vom Symoxin und den Vincha-Präparaten sprach, die er nicht mehr sich hatte. Dieses Vincha war gutes Zeug gewesen, das er so schnell nicht wieder bekam. "Das hast du aber gut bei dir aufbewahrt," hoffte er im Hinblick auf eine etwaige Rückgabe. Wieder beschlich ihn ein ungutes Gefühl, als sie von Reduktion sprach. Er wusste, dass sie ihre Gründe hatte und diese gerechtfertigt waren, denn er wollte weiterhin gut schießen und schnell reagieren können. Aber mit Schmerzen? Zwar sagte man, dass Durst schlimmer als Heimweh war, aber noch schlimmer waren die Arten von Schmerz, denen er ausgesetzt war, seit er sich erinnern konnte, mehr oder weniger. Doch die Horrorvorstellung milderte die gute Stryka gleich wieder ab. Die Dosen, die sie verabreichen wollte, klangen gut, als er es sich durch den Kopf gingen ließ, während sie sein Handgelenk scannte. "Ich denke, das machen wir so", entschied er sich schließlich. Ihm war ein solcher Gedächtnisverlust noch nie widerfahren und wenn er ehrlich zu sich selbst war, war das Ganze nicht mehr lustig. "Wie sieht es mit meinem Handgelenk aus? Es ist hoffentlich besser als mein Hirn dran, oder?"

Eine Bewegung an der Tür des Untersuchungsraumes und eine unverkennbare Duftnote, ließen ihn aufblicken. "Edr'ika, wollt ihr etwa nach uns se-...". Weiter kam er nicht, denn er sah die Augen der Zabrak, die aufgewühlt und tränennass in den Raum blickten...der kleine alte Stinker war nicht bei ihr.






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23 Apr, 2018 21:25 31 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Auf Strykas Frage, wie lange er schon Schmerzmittel nahm, zuckte er grinsend mit den Schultern. So lange er denken konnte, wäre wahrscheinlich am nächsten gekommen. Das Leben eines Mandalorianers in der Galaxis war eben mit vielen Gefahren verbunden, und da er sich nie vor solchen scheute, war er schon oft verletzt gewesen. Wahrscheinlich auch, als er hierhergekommen war „Welches? Ich hatte ein paar dabei, in meinen Gürteltaschen...“ Dummerweise erinnerte er sich nur an das Zeug, dass er den Kallidahin abgekauft hatte, und das war schon ziemlich lange her. „Also, ich bin mir nicht sicher, aber ich weiß noch, dass ich meine Vorräte in Keldabe aufstocken wollte, eins davon war aufgebraucht...“, sagte er und kratzte sich nachdenklich am Kopf. Es ärgerte ihn selbst, dass er anscheinend wichtige Dinge, die gar nicht so lange her waren, einfach so vergessen hatte. Und das war alles andere als gut, denn er hatte das ganz miese Gefühl dabei, dass einiges nicht nur wichtig, sondern sogar ziemlich entscheidend war. Dies wechselte sich nun mit einer leichten Panik ab, dass die kleine tapfere Ärztin das Symoxin ganz absetzen wollte.

„Natürlich komme ich mit“, rief Edris aus, was Josea zu einem begeisterten Lächeln veranlasste. Doch ihr vorhaben wurde leider von dem kleinen Stinker durchkreuzt, welcher sich von Strykas Beinen lösen musste und er nun ein neues Paar auserkor, das der Zabrak gehörte. „Shab...“, entfuhr es dieser leise, aber sie konnte es nicht übers Herz bringen, das anlehnungsbedürftige Strill ebenfalls von sich zu entfernen. „Ich komme nach, Jos'ika“, seufzte sie. „Alles klar, cyar'ika“, sagte er mit einem weiteren Luftkuss, „du weißt ja, wo ich bin...“ So eine tolle Frau, gutaussehend und tierlieb.. Nun musste er aber der anderen tollen Frau folgen, freilich mit einer leichten Beklemmung im Herzen. In der Praxis, die schon quasi zu seinem zweiten Zuhause geworden war, ließ er sich auf dem Behandlungstisch nieder und folgte halb aufmerksam, halb skeptisch jedem Handgriff, den die Ärztin durchführte. „Glaubst du, dass ich mein Gedächtnis wiederbekomme?“, fragte er, während er sich immer wieder unbehaglich mit der freien Hand durch die Haare fuhr. Soweit er sich erinnern konnte, war ihm so etwas noch nie passiert. „Es ist ein ganz seltsames Gefühl, obwohl ich denke, dass es nicht viel ist, das ich vergessen habe. Wie hast du das überhaupt bemerkt? “




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06 Mar, 2018 01:03 26 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris und Stryka


Ach wie schüchtern die kleine Ärztin ihre eigene Küche betrat, als ob sie gerade in ein Nest voller Gundarks treten müsste. Josealächelte ihr aufmunternd zu. „Nur zu, vod'ika“ , sagte er und machte eine einladende Geste. Wahrscheinlich war sie noch nicht ganz ausgeschlafen, sie hatte ja schon so viel mitgemacht. Höflich warteten er und Edris darauf, dass sie mit dem Essen anfing. Das wäre ja noch schöner, wenn sie ihren Nachtisch einfach herunterschlangen, während Stryka ihr Essen aufwärmte „Ich habe mich leider noch nicht an viel erinnert...naja eher an gar nichts, was in der letzten Zeit passiert ist, nur Sachen, die sehr lange her sind“ , sinnierte er vor sich her, als sie sich nach seinen Plänen und Erinnerungen erkundigte. „Zum Beispiel, als ich für diesen Podrennstall gearbeitet hatte, und auf Ando IV verunglückte Rennfahrerinnen aus dem Schnee grub. Vielleicht finde ich tatsächlich etwas in meinen Sachen...oh ja stimmt, meine buir'ika, jetzt wo du es sagst. Ich muss mal auf mein Com schauen.“ Edris kicherte verhalten und Josea gab ihr einen Luftkuss. Sie beide freuten sich darüber, dass die Ärztin das Steak für gut befand, nachdem sie gegessen hatte. Nachdem sie und Edris einen schlechten Start gehabt hatten, kam nun doch wieder alles in Lot.

Nun ja, fast. „Bist du dir sicher, dass du das andere Mittel ganz absetzen willst?“ Joseahatte keine Angst vor Schmerzen, wenn er sie sich zuzog, aber bei einer Behandlung war das etwas völlig anderes. Mit dem Symoxin und dem anderen Zeug, dessen Namen er vergessen hatte, fühlte er sich wie das blühende Leben und für die Heilung war es bestimmt nicht gut, wenn er sich schlecht fühlte. In seinem Nacken kroch schon bei dem Gedanken daran ein sehr unwohles Gefühl hoch. Während eines Auftrags, der ihn in die Minen von Subterrel führte, hatte er sich einen dreifachen Bruch seines rechten Beins zugezogen. Zwar hatte er seinen Auftrag erfolgreich ausgeführt und war von Minenarbeitern gefunden worden, nur hatte es außer einer primitiven Erstversorgung und einem Mittel gegen Kopfschmerzen nichts gegeben, dass die Schmerzen des Bruchs lindern konnte. Er konnte nicht gehen, es gab keine Möglichkeiten ihn zur Krankenstation des Bergwerkomplexes zu transportieren. Seinen eigenen Vorrat hatte er bei dem Sturz verloren...So lag er eine gefühlte Ewigkeit in den fürchterlichsten Schmerzen seines Lebens, bis endlich Rettung nahte. Die Kallidahin, die die Krankenstation betrieben, konnten ihn schließlich von seinen unsagbaren Leiden befreien und er konnte diesen netten Leuten ein paar gute Mittelchen abkaufen, nachdem der Bruch ausgeheilt war. Allerdings halfen ihm diese Gedanken überhaupt nicht bei seiner aktuellen Situation, denn Strykahatte ihm angedroht, auch das Symoxin zu reduzieren, was ihm ein paar kleine Schweissperlen auf die Stirn trieb.

„Dann würde ich sagen, dass du den Arm untersuchst, und dann kannst du ja immer noch entscheiden, was mir mit dem Symoxin tun“ , versuchte er ihr leichthin mitzuteilen, obwohl ihn ihre Worte ziemlich nervös gemacht hatten. Und das nicht auf die gute Weise nervös. Große Galaxis, wenn sie ihm wenigstens das Symoxin lassen könnte... Währenddessen gluckste Edris vor Rührung, als der kleine Stinker dazugekommen war, und Strykaihm sein Fresschen gemacht hatte. Leider lenkte das Joseanicht von seinem größten Problem ab, mit dem er sich konfrontiert sah. Er grinste zwar, aber er konnte nicht behaupten, dass ihm wirklich danach war.


Josea, mit Edris, Stryka im Flur
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OOC: Oh je, das ist schon sooo lange her - sorry für die Verspätung -.-

Thema: Mandalore
Josea Gear

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03 Nov, 2017 21:12 37 Forum: Outer Rim



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Josea, mit Edris


Selbst als Josea und Edris mit dem Essen fertig waren, tauchte Stryka immer noch nicht auf. Die kleine tapfere Ärztin musste wirklich sehr erschöpft sein und er überredete Edris, das übriggebliebene Steak für sie zurückzustellen. Das Fleisch wie auch die Zubereitung waren ausgezeichnet, so dass es ihm schwer fiel, darauf zu verzichten. Edris schmollte ein wenig deswegen, auch der sechsbeinige Stinker, den der Essensgeruch in die Küche gelockt hatte, wirkte beleidigt. Doch bei soviel, das sie ihr zu verdanken hatten, wäre es einfach ungerecht gewesen, wenn sie nichts abbekommen hätte. Die Zabrak bekam einen Kuss, und Stinki ein Stück Uj-Kuchen zum Trost. „Und was machen wir jetzt?“, fragte sie, während sie bei Uj und Behot zum Nachtisch saßen. „Das 'Gästezimmer' ist ja leider belegt und in der Praxis...“ Die Gehörnte strich mit dem Finger über den Rand ihres Teeglases und warf Josea einen vieldeutigen Blick zu. Dieser saß bequem zurückgelehnt auf seinem Küchenstuhl, mittlerweile wieder in seinen frisch gewaschenen und getrockneten Overall gehüllt. „Bloß nicht in der Praxis“, grinste er „,ich habe mich gerade wieder an einen halbwegs verheilten Körper gewöhnt und möchte nicht ausprobieren, was Stryka mir antut, wenn sie sauer ist.“ Edris kicherte. „Mir ist ein ganzer Verlobter auch lieber". „Nicht wahr?“, erwiderte der Angesprochene und zwinkerte ihr. Seine Zukünftige war ein tolles Mädchen. Trotzdem zupfte irgendetwas bei diesem Gedanken unbehaglich in seinem Hinterkopf. Wahrscheinlich war es die etwas unklare Lage, die die Abwicklung des Schmerzensgeldes betraf, obwohl es für einen Großclan wie den Rayceens eher ein Pappenstiel sein musste. Nun ja, wer mit Bankern verwandt war, schaute auf jeden Dezicredit, der gespart werden konnte. Das waren allerdings Gedanken, die bis morgen oder wann auch immer Stryka es für nötig hielt, warten konnten.

Joseavertrieb Josea die Zeit mit Anekdoten aus der Zeit, als er als Bodyguard für den Besitzer eines Podrennstalls gearbeitet hatte. Daran konnte er sich noch recht gut erinnern und kam zu einem denkwürdigen Rennen auf der Eiswelt Ando IV, als er nicht zum ersten Mal auf die Suche nach einer verunglückten Devlikk-Fahrerin war. „Du hast im Schnee nach einer Devlikk-Henne gegraben?“, lachte Josea. „Ja!“, erwiderte er stolz. „Das waren alle patente Mädels, immer super drauf, immer aufgedreht. Leider werden sie höchstens vier Jahre alt, ich habe mindestens zwei Generationen erlebt. Die leben wirklich nach dem Motto 'Live fast, die young'.“ „Und du nach dem Motto 'Hahn im Korb', was?“, japste die Zabrak nach Luft und wischte sich Lachtränen aus den Augen. „Oya, ist ja genug von mir für alle da gewesen“, bestätigte er und warf sich in die Brust. „Irgendwo habe ich noch ein paar Holos von den Rennhennen und mir.“ Er tastete die Taschen des Overalls ab, bis ihm einfiel, dass dieser frisch aus der Wäsche gekommen war und die Holosticks bei seinen anderen Sachen liegen mussten. In seine Überlegungen über den Verbleib seiner Habseligkeiten erscholl Strykas Stimme, welche sich erkundigte, ob sie noch da waren. „Stryka, wir sind in der Küche!“, rief Josea erfreut zurück, „Wir haben den Uj angeschnitten und trinken behot. Nur nicht so schüchtern in deinem eigenen Haus, komm zu uns. Der kleine Stinker ist auch hier. Du kannst auch noch ein Steak essen, wenn du magst. Edris hat es ganz wunderbar zubereitet und extra für dich aufgehoben!“ Nun war es an der jungen Frau, sich stolz zu geben, und er warf ihr eine Kusshand zu.


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