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Autor Beitrag
Thema: Epic Tales of Epicness
Nathair

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05 Nov, 2015 00:38 54 Forum: Stilblüten-Bereich

In Ermangelung eines passenden Bereiches und weil der Humoranteil hier gut dazu passt:
Neues aus der Rollenspielgruppe.

Zitat:
Die Gruppe versucht mit ihrem beschädigtem Schiff und einem notdürftig zusammengeflickten Blockade Runner von einem Müllplaneten zu fliehen.
Die Tie Jäger im orbit werden ohne Probleme von den geschützen des Blockade Runner erledigt, nur melden sich jetzt auch 2 Imperiale Fregatten zu Wort,die uns wiederholt auffordern die Flucht abzubrechen und uns zu ergeben.
In Ermangelung anderer alternativen geht unser Bastler Droide an die Funk Konsole und antwortet:
Viele Dank für ihre Nachricht, leider sind alle unsere Besatzungsmitglieder derzeit beschäftigt.
Der nächste freie Mitarbeiter ist für sie reserviert. Bitte bleiben sie dran.

Spieler beginnt eine Fahrstuhl Melodie zu summen unterbrochen von regelmäßigen"Bitte Warten", "Ihr Anruf ist uns Wichtig" und "Zur Verbesserung unseres Service kann dieses Gespräch aufgezeichnet werden. Wenn sie dies nicht wünschen Teilen sie das unserem Mitarbeiter bitte bei Anfang des Gesprächs mit"


Eben in einem P&P-Forum gefunden, zu meinem großen Bedauern nicht selbst erlebt.

Thema: Star Wars-Bilderthread
Nathair

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07 Nov, 2014 23:21 58 Forum: Cantina

Ich hoffe, das ist auch für weniger humorvolle Beiträge offen...

Von Mavrosh*, die mich mit den vereinfachenden Renderprogrammen (halbwegs) versöhnt hat, von denen ich bis dahin keine sonderlich hohe Meinung hatte.



* Da gibt's das auch in groß.

Thema: Vorstellungsthread
Nathair

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22 Oct, 2014 22:38 21 Forum: Cantina

Willkommen!

Ich bin schon gespannt auf euer Spiel. Wie ich zu anderen Gelegenheiten schon mal sagte, konnte ich noch nie einen (Halb-)Kind-SC zusehen. Deshalb bin ich doppelt neugierig. Außerdem finde ich es toll, dass es hier auch abseits der Hauptkampflinien Zuwachs gibt smile

Thema: Small-Talk
Nathair

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29 Apr, 2014 22:57 59 Forum: Cantina

Hast du die alle zusammengezählt? Echt? smile

*möchte auch mal was beitragen*

Was ich so tue, wenn ich mich am Rechner langweile: Ich lese Psiram smile Sehr unterhaltsam.

Thema: This is ... STORMTROOPER!
Nathair

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16 Apr, 2014 09:36 40 Forum: Stilblüten-Bereich

Meinst du so etwas zum Beispiel?

Thema: Yaga Minor
Nathair

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18 Feb, 2014 22:25 36 Forum: Outer Rim

Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | Nebenraum des Casinos
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)
NPC: ein Captain, ein Lieutenant, drei Trooper und ein weiterer Offizier



„Sie wissen also immer ganz gut, wie andere Leute ihre Arbeit zu machen haben. Dann lassen Sie mal hören. Vorschläge, wie man die Situation lösen könnte? Den Anfang haben Sie doch schon gemacht.“

Fordyke fühlte sich überrumpelt. Er hatte keine Ahnung, welche Antwort der Captain erwartete. Also gab er die, mit der man in der Regel nicht falsch lag. „Sir?“ Nur am Rande seines Bewusstseins nahm er wahr, dass einige der Anwesenden das Gespräch verfolgten, das hier in der Ecke des Raumes ablief.

„Stehen sie bequem. Ich habe Sie nicht zum Rapport einbestellt. Beantworten Sie ganz einfach meine Frage. Dürfte Ihnen doch nicht schwer fallen. Da draußen hatten Sie keine Schwierigkeiten damit und da hat Sie niemand gefragt.“

Die Antwort blieb Fordyke erspart. Die Kontrolle wurde aufgelöst – dem Treiben auf dem Flur nach als eine der letzten – aber damit war er noch nicht entlassen, so wenig wie der unglückselige Lieutenant. Der lästige Ensign der Navytrooper begleitete sie zum Hangar, genau genommen trieb er sie dort hin. Doch statt des selbst gewählten Auftrages unbekannten Inhalts erwartete Fordyke dort eine Überraschung.
Dass sich der Plan geändert hatte, hatte er bereits unterwegs bemerkt. Auf dem Weg zum Hangar sammelte der Trooper noch zwei weitere niedere Ränge ein. Sycos Unruhe steigerte sich Schritt für Schritt, bis er sich selbst zur Ordnung rief. Ein einzelner Trooper würde kaum dazu eingesetzt werden, einen Verdächtigen zu... wozu auch immer zu bringen. Und er würde nicht allein damit beauftragt werden, gleich mehrere Verdächtige zu begleiten. Und vor allem geschähe eine solche Aktion nicht in einer derartigen Eile.
Seinem Puls nach führte das Nachdenken nicht dazu, dass er sich nennenswert beruhigte, aber es verhinderte, dass er sich mehr in diese lähmende Panik steigerte.

In den namen- und zahllosen Massen auf der Station herrschte noch immer rege Betriebsamkeit, auch wenn Syco annahm, dass dies bestmöglich vor dem jeweiligen Vorgesetzten verborgen wurde. Fast überall fehlten Leute, weil sie im Zuge der umfassenden Durchsuchungen und Kontrollen wegen irgendwelcher minder schweren Vergehen arretiert wurden, weil sie Beobachtungen zu melden hatten oder im Verdacht standen, welche gemacht zu haben. Vermutlich war auch irgendein wirklich Verdächtiger darunter, aber das dürfte die Minderheit von ihnen sein. Und noch ein kleinerer Teil hatte mit den kleinen Sabotagen vielleicht wirklich etwas zu tun.
Strenge Hierarchien waren für plötzliche Störungen derart anfällig, dachte Syco. Jeder fürchtete den Ärger mit Vorgesetzten und ein großer Teil der Leute verbarg kleine Fehler, wie sie überall vorkamen, bis daraus ein Wust komplexer Geheimnisse wurde, durch die man sich bei einem echten Störfall erst einmal kämpfen musste, ehe man zum Kern der Sache vordrang. Falls man den überhaupt noch ausmachen konnte.

Trotz aller noch spürbarer Spannung war es zu ruhig auf der Station, ansonsten hätte Syco angesichts der Eile auf einen Ernstfall – auf einen weiteren Ernstfall – getippt. Bislang war er nur zu Übungen derart durch Gänge gehetzt worden, aber es gab keinen allgemeinen Alarm.

Am Hangar wurden sie bereits erwartet. Ein junger Petty Officer stand herum, ein Pad in der Hand, und sah ihnen entgegen. Selbst von ihm ging eine leise Unruhe aus, auch wenn er sie gut hinter korrekter Haltung verbarg.
„Petty Officer Elysar?“ meldete der Trooper, noch ehe er Haltung annahm. „Ensign Jarik Anez. Meldet die fehlende Besatzung bereit zur Überstellung. Lieutenant William Swift. Ensign Ethan Fordyke und die Petty Officer Gage Yalthik und Myri Corman.“

„Sie brauchen nichts. Ihre Ausrüstung wird auf dem Schiff komplettiert. Abflug in sechseinhalb Minuten. Beeilen sie sich. Die Störungen haben uns in Verzug gebracht“, gab der PO seine Anweisungen weiter und wies den Weg.

---


Fordyke fand sich an einer Stelle wieder, mit der er nicht gerechnet hatte. Etwa einen halben Tag später, genau konnte er sich beim besten Willen nicht erinnern, hatte er ein neues Quartier, einen neuen Standort und eine neue Aufgabe – passend zu seinem Lebenslauf, den er sich zusammen gestellt hatte.
Wen und was er da mit seinen Fähigkeiten in „interner Kommunikation“ unterstützte, wusste er zu dem Zeitpunkt nicht. Er entschied, die Fragen zu verschieben, bis er sich sicher sein konnte, ob diese Unwissenheit Absicht war, ihm möglicherweise nur ein paar Streifen auf dem Rangabzeichen fehlten, oder ob man davon ausging, dass er informiert war. Kurz blitzte der Gedanke auf, dass ihn der Weg weg von der Station auch ausserhalb des Einflussbereiches seiner Auftraggeber brachte, aber es war eindeutig zu früh, um unter diese Geschichte einen Schlussstrich zu ziehen.
Zuerst einmal musste er sich seinem neuen Vorgesetzten vorstellen, Lieutenant Adam Pencron, der ihn in der Nähe seines neuen Arbeitsplatzes erwartete: auf dem Gang zur Brücke. Irgend jemand hatte es hier wirklich sehr eilig.


Yaga-System | Hoher Orbit um Yaga Minor | Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" | vor der Brücke
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)

Thema: Epic Tales of Epicness
Nathair

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21 Jan, 2014 23:13 46 Forum: Stilblüten-Bereich

Ich lese mich nun gerade in das Wesen des Forenrollenspiels ein und suche immer wieder Inspirationsquellen, nicht nur in RP-Foren.

Ja, es gibt sie, diese unheimlich fitten Leute, die 72h-Einsätze schieben, tagelang in nassen Klamotten unterwegs sind und dabei Geschwindigkeiten an den Tag legen, die der Otto-Normal-Jogger nicht mal in seiner High-Tech-Ausrüstung hinbekommt. Das fand ich schon immer beachtlich.

Aber dann gibt es noch jene:

Zitat:
Gouverneur Sachar stand in seiner besten Uniform, nach bestem können aufgerichtet neben den Großmufti


*geht ein verneige-Smiley suchen*

Thema: Vorstellungsthread
Nathair

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15 Jan, 2014 12:15 16 Forum: Cantina

Auch, wenn es spät kommt: Willkommen hier.

Thema: Yaga Minor
Nathair

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17 Dec, 2013 18:08 08 Forum: Outer Rim

Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | in der Nähe des Casinos
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)
diverse NPC
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Fordyke stand längere Zeit wartend im Gang und beobachtete die Kontrolle mit stoischer Ruhe. Im Moment konnte er ohnehin nichts tun, was die Sache beschleunigt hätte. Außerdem war er Warten gewohnt.
Ein junger Lieutenant vor ihm brachte diese Geduld offensichtlich nicht so recht auf. Fordyke fand, dass er sich aufführte wie ein Rekrut vor seiner Aufnahme in die Akademie, obwohl er den Drang durchaus verstand, der den Mann zu seinem Schiff zog, wie der nahezu weitschweifig erklärte. Nur würde er ohnehin nicht viel weiter kommen, selbst wenn diese Kontrolle hier hinter ihm lag.
Manchmal, in Momenten wie diesem, fragte sich Syco, wie weit es eigentlich mit dem Imperium gekommen war. An jeder Stelle fand man Übereifrige, den ein vernünftiger Mann keine Gabel, geschweige denn einen Jäger oder gar einen Sternenzerstörer anvertrauen durfte, ohne nicht wenigstens einen Totalschaden zu riskieren.
Die nächste Frage, die sich dem anschloss, quasi, direkt dazu überging: Wie viel wertvolle Zeit, wie viele Ressourcen mochten wohl dabei drauf gehen, dass man solchen Leuten ein Offizierspatent auch nur zeigte?
Am Rande seines Bewusstseins registrierte Fordyke, dass es ein Problem mit einem veralteten Code gab. Das unterstrich im Prinzip nur, womit sein Geist derzeit ohnehin beschäftigt war. Verdammt, die Codes wurden regelmäßig aktualisiert. Konnte es wirklich so verflucht schwer sein, sich darum zu kümmern? Welcher Idiot verließ sich denn darauf, dass man den alten noch eine Weile verwenden konnte, wenn für die Station gerade Alarm galt.

Fordyke hob den Blick, um jenes Relikt der Stationssicherheit in Augenschein zu nehmen. Der Kerl mochte vielleicht ein, zwei Jahre jünger sein als er selbst. Jünger, nervöser und um Jahre trotteliger.
Er überbrückte die Zeit, in der er dem immer aufgebrachteren Gespräch nicht zuhörte, indem er sich drei Möglichkeiten ausdachte, wie diese Situation ausgehen konnte.

„Sir, der Befehl gilt für alle. Bleiben Sie hier. Wir klären die Situation. Derzeit kommt niemand auf irgendein Schiff.“ Der rotgesichtige Trooper war offensichtlich sehr bemüht, Ruhe in die vor ihm Versammelten zu bringen, und fühlte sich dabei äußerst unwohl. Er musste recht neu sein, und deutlich über ihm stehenden Offizieren Befehle zu erteilen, gehörte wohl nicht zu seiner Vorstellung eines reibungslosen Dienstes.

Ein klügerer Mann würde die anderen Personen kontrollieren und sich anschließend dem fraglichen Codeproblem zuwenden. Dachte Syco. Dann schaltete er wieder ab.

Die drei anderen Trooper, die hier ebenfalls zur Kontrolle abgestellt waren, versperrten nun auch ganz sichtbar den Gang und schienen nicht gewillt zu sein, sich auf Verhandlungen einzulassen. Sie hatten Befehle. Bedauerlicherweise galt das auch für die zu kontrollierenden Personen, die, wenn schon nicht zu ihrem Schiff, so doch wenigstens zu Teilen ihrer Mannschaft wollten.

Jemand, der nicht so darauf bedacht wäre, eine Situation selbst zu meistern, die er nicht beherrschte, würde seinen Vorgesetzten um eine genaue Direktive ersuchen. Dachte Syco.

Nicht, dass das Gespräch zu eskalieren drohte, doch die Schärfe der Worte nahm deutlich zu. Man konnte keinem der Männer einen Vorwurf machen. Derzeit war jeder mindestens ein wenig nervös, niemand hatte genauere Informationen und vermutlich lag jedem daran, sich mit vertrauten Gesichtern zu umgeben, falls das gegenseitige Misstrauen noch nicht so weit vorangeschritten war, dass man auch denen misstraute.

Man könnte auch Verstärkung rufen, die an jedem anderen Ort wohl sinnvoller eingesetzt wäre, die Kontrolle abbrechen und den Zugang schließen. Dachte Syco, als eine kleine Truppe weiterer Trooper aus Richtung des Casinos in den Gang – gestürmt kam. Er biss die Zähne zusammen und zählte im Geiste bis zehn, zweifelte aber daran, dass davon eine nennenswert beruhigende Wirkung ausging. Er atmete tief durch, versuchte es erneut und kam bis fünf, ehe er entschied, dass er sprechen musste, ehe Entscheidungen getroffen wurde.


„Sirs, ersuche um Erlaubnis, sprechen zu dürfen“, wandte er sich an alle und niemanden im Speziellen. Die Floskel kam ihm derart automatisch über die Lippen, dass er, ohne eine Reaktion abzuwarten, einfach weiter sprach. „Wir sollten die derzeit angespannte Situation nicht verkomplizieren. Sir, vielleicht sähen sie eine Möglichkeit, die hier versammelten Offiziere zu kontrollieren und sich anschließend der Frage des überholten Codes anzunehmen.“

Er fand, dass er ruhig und beherrscht genug sprach, um der angespannten Situation zu genügen, zugleich aber auch höflich genug, um keinem der Offiziere auf die Füße zu treten.

Allerdings hatte er die Beharrlichkeit des Befehlshabenden dieser kleinen Kontrollgruppe unterschätzt. Der Blick verriet nur zu deutlich, dass er nicht daran dachte, sich von einem kleinen Ensign das Heft aus der Hand nehmen zu lassen, der es bislang nicht weiter gebracht hatte als er selbst und ohnehin nur zum Casino wollte, während Leute wie er hier für einen reibungslosen Ablauf sorgen mussten.

Die Sicherheitsleute improvisierten in einem kleinen Raum neben dem Casino einen Aufenthaltsraum für die nun doch etwas aufgebrachte Gruppe, von der aber selbstverständlich niemand Widerstand leistete, aber fast jeder deutliches Missfallen äußerte. Der unglückselige Lieutenant mit dem schlechten Sinn für Sicherheit hielt sich allerdings angenehm zurück.

Syco war ihm dankbar dafür, wenn auch nur einen Moment, denn er vergaß natürlich nicht so schnell, dass er ihm seinen Aufenthalt in diesem... Er sah sich um. Der Ort diente zu anderen Zeiten wohl als Abstellkammer für das Casino. Wenn er länger hier blieb, würde er sich nach einem anderen Weg weg von der Station umsehen müssen. Für sein Gefühl dauerte es jetzt schon zu lang, aber er wusste, dass das mehr an seiner unterschwelligen Unruhe lag. Die ganze Aktion hatte nicht lange gedauert.

Der rotgesichtige Trooper hatte Syco damit überrascht, dass er die angerückte Truppe zurückschickte und seine Leute vor dem Eingang postierte. So, wie bislang alles gelaufen war, hätte er erwartet, dass der für die widerspenstigen Personen einen möglichst großen Raum suchte, um möglichst viele Trooper für deren Bewachung abstellen zu müssen.
Der Gedanke brachte unwillkürlich ein Grinsen auf seine Lippen.

„Die Flamme der Vernunft hat im Chaos keine großen Überlebenschancen“, erklang eine Stimme neben ihm, die ihn fast zusammenfahren ließ. Das verriet ihm deutlicher, als ihm lieb war, wie leicht seine oberflächliche Ruhe zu erschüttern war. Er wandte den Blick zur Seite, woher die unerwartete Stimme gekommen war – und nahm Haltung an.

„Captain. Sir“, brachte er etwas holprig über die Lippen, ehe er registrierte, dass der Mann gegen einen Tisch gelehnt da stand und nicht einmal versuchte, den Ausdruck von Spott in seinem Gesicht zu verstecken.



-----
Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | Nebenraum des Casinos
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)
NPC: ein Captain, ein Lieutenant, drei Trooper und ein weiterer Offizier

Thema: Yaga Minor
Nathair

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13 Dec, 2013 21:35 36 Forum: Outer Rim

Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | in der Nähe des Kontrollzentrums
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)



Fordyke kannte den Weg zum Casino im Schlaf. Nicht, dass er ihn oft gegangen wäre, er mied größere Menschenansammlungen aus Gewohnheit. Seine Heimat hier auf der Station waren vor allem die abgelegenen Bereiche, in denen er arbeitete, und sein Quartier. In diesem Moment war er dafür dankbar, auch wenn ihn die erzwungene Zurückgezogenheit oft die Decke auf den Kopf fallen ließ. Es bedeutete weniger Leute, die sich an sein Gesicht erinnern könnten.
Die erste Schleuse öffnete sich widerstandslos und das hob seine Stimmung ganz immens. Es wunderte ihn nicht, dass innerhalb dieses Bereiches nun abgeriegelt wurde, was abzuriegeln war. Genau genommen hatte er schon damit gerechnet. Aber die richtigen Schwierigkeiten würden ohnehin erst beginnen, wenn er den Bereich verlassen wollte.

Er kam nun in jene Gänge, die belebter waren. Mit größtmöglichem Respekt begegnete er höher rangigen Offizieren, von denen niemand nennenswerte Notiz von ihm nahm. Das war ein gutes Zeichen.
Aber es war nicht gut genug, um die Nervosität loszuwerden, die ihn ergriffen hatte, seit er nicht mehr auf sich selbst angewiesen war, seit jemand ihm zu verstehen gegeben hatte, dass es hier Leute gab, die ihn kannten. Er wusste, wie er damit umgehen konnte: Er brauchte eine Hintertür. Die würde er auch finden, es gab überall Hintertüren, aber das bedeutete, dass er sich eine Weile aus der eigenartigen Befehlskette ausklinkte, der er gerade unterstand. Das bereitete ihm wenig Sorgen. Vermutlich fiele das nicht einmal auf, denn die Kontrollen an den Schleusen verzögerten den Ablauf ohnehin. Sollte jemand auf ihn warten, würde er das auf das herrschende Chaos schieben.
Außerdem hatte man bei diesem Auftrag auf ihn gesetzt. Eigenständiges Denken durfte also als mit gebucht gelten.

Sein Weg führte ihn an einem Gang vorbei, an dessen Ende einige Trooper die Sicht versperrten. Er zögerte kaum merklich, aber was zu sehen war, hatte er auch mit dem ersten Blick erfasst. Der Zugang zu den unteren Bereichen war versperrt und jene Trooper sorgten dafür, dass es auch so blieb. Vielleicht sorgten sie auch nur dafür, dass niemand unerlaubt den Bereich verließ oder betrat.
Was auch immer es war, es genügte für eine Entscheidung. Der Zugang zum Casino war nur noch einen Abzweig entfernt, als er sich entschied. Er kannte die Lage nahezu aller Sanitärräume hier, jedenfalls jener, die ihm Zugang zu Hintertüren boten. Der in der Nähe des Casinos zählte dazu.

Die angespannte Lage auf der Station war wohl der Grund dafür, dass hier recht großer Andrang herrschte. Fordyke begann, unruhig zu werden, bis der letzte Gast den Raum verließ. Erst dann wagte er es aufzustehen und nach einer kurzen Kletterpartie mit geübten Handgriffen die hintere Abdeckplatte zu entfernen, hinter der der Kabelschacht verlief.

Er bereitete den Eingriff so weit vor, dass die unausweichliche Störung so kurz wie möglich sein dürfte. Aber dennoch löste er die Hände einen Moment lang von den Kabeln und atmete tief durch, ehe er die neu geschaffene Schnittstelle aktivierte und Sekundenbruchteile später überbrückte.
Er fand sich schnell zurecht. Er wusste ja, wonach er suchen musste. Und er fand gleich mehrere Listen von Piloten. Eine davon erregte sein Interesse. Es waren weniger die Namen, die ihm ohnehin nichts sagten, als vielmehr die Tatsache, dass ihr Auftrag unter Verschluss lag. Offensichtlich waren sie für Shuttleflüge eingeteilt, deren Ziel möglicherweise nicht einmal ihnen bekannt war, genauso wenig wie das Ende dieses Auftrages. Und das war seltsam. Er kam ins gedankliche Schleudern. Es ist nur ein verdammter Shuttle-Hangar. Was sollte da von solchem Interesse sein, dass es einer zusätzlichen Sicherheitsstufe bedurfte?

Die Verlockung war groß, aber nicht groß genug, um ihn die Zeit vergessen zu lassen. Er entschied sich für den kleineren Eingriff, schickte drei der Piloten in die Reserve, zog zwei von eben dort in jenes Verschlusssache-Unternehmen – und verlegte Ethan Fordyke gleich mit dahin. Mit einem Shuttle würde er wohl noch zurecht kommen. Es gab mehr als den Weg über Datenbanken, um an eine Information zu kommen.

Für den Abschluss hatte er sich eine kleine Spielerei aufgehoben. Er hatte es lange vorbereitet, ohne damals zu wissen, wofür überhaupt. In seinen Anfangstagen hier hatten sie die Retinascans neu eingerichtet, nachdem es dabei zu einigen Schwierigkeiten kam. Er dankte im Stillen Tonor Praji, seinem Helfer bei diesem Unternehmen, auf dessen Datensatz er nun zurückgreifen konnte.
'Tonor, es tut mir leid. Aber du standest schon immer auf der falschen Seite', richtete er im Stillen einige Worte an jenen Helfer, der so unbekümmert seine Augen zur Verfügung gestellt hatte.
Zuerst suchte Fordyke nach der Kontrollroutine, die die Schleusen zwischen den einzelnen Bereichen steuerten. Was er sah, überraschte ihn nicht. In den Jahren seit seinen Anfangstagen hatte sich nichts geändert. Man änderte ja auch kein funktionierendes System.
Das System unterschied verschiedene Stufen, von der die unterste in der Abschaltung jeder Kontrolle bestand. Wenig überraschend. Die Abriegelung der einzelnen Bereiche der Basis hatte er nun selbst schon gesehen. Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Dienstnummer, halten Sie den Codezylinder zur Überprüfung bereit. Sie werden erst dann den Bereich verlassen, wenn Sie überprüft wurden...
Ein guter Versuch, aber wohl mehr dazu geeignet, die Abläufe auf der Basis zu verlangsamen oder einen verirrten Schmuggler ausfindig zu machen, den es vielleicht einmal auf die Basis verschlug.

Die Routine war aktiv, weshalb er auch davon die Finger ließ. Ein plötzliches Alarmschlagen aller Kontrollsystem wäre schlicht zu auffällig. Aber die nächste Stufe war ungefährlich, soweit sie nicht jemand ausgerechnet jetzt aktivierte. Statt auf austauschbare Codezylinder setzte sie auf Retinascans in Verbindung mit den zugewiesenen Zylindern. Abgesehen davon, dass er nicht mehr als ein Versprechen hatte, dass seine Augen nun denen Fordykes glichen und das etwas war, das sich einer Überprüfung entzog und ihn gelinde nervös werden ließ – es war eine vergleichsweise leicht zu manipulierende Stelle.

Fordyke suchte die Quelle, auf die die Scans zugriffen. Er war klug genug, einen weiten Bogen um den gut gesicherten Datensatz zu machen, der die autorisierten Personen umfasste. Es reichte schließlich völlig aus, einen neuen Datensatz anzulegen und den Pfad der Scans dorthin umzuleiten.
'Willkommen auf dem geschlossenen Hangar', kommentierte er in Gedanken und mit einem Lächeln auf den Lippen die Überspielung der Daten, die bei Aktivierung der nächsten Sicherheitsstufe jedem den Zugang zu allem verweigern würde.

Der Abschluss des Unternehmens kostete ihn noch einmal Nerven und trieb ihm den Schweiß auf die Stirn. Mit einem kleinen Befehl leitete er alle Datenanfragen der einzelnen Schleusen um, die mit der nächsten Alarmstufe durchlaufen würden. Die jeweilige Schleuse würde sich mit den erhobenen Daten an die Sicherheitsstelle wenden. Doch was dort ankam, wären nicht mehr die Informationen des Officers, der die Schleuse öffnen wollte: Es wäre der zugewiesene und funktionierende Code, gekoppelt mit den Augen Prajis, der nicht nur keine Freigabe für diesen Bereich hatte, sondern sich nicht einmal hier befinden dürfte, seit er vor ein paar Jahren auf einen Kreuzer versetzt worden war, dessen gesamte Mannschaft bei einem Gefecht ums Leben kam.

Wenn irgend etwas schief gelaufen war, würde ihm das allgemeine Chaos vielleicht eine Flucht ermöglichen. Erhöhe die Zahl der Verdächtigen. Sorge dafür, dass sich die Kontrolleure gegenseitig misstrauten.

Mit geübten Handgriffen verstaute Fordyke den „Mann in der Mitte“, wie man diesen Eingriff bei seiner Ausbildung genannt hatte, im Kabelschacht. Dann lauschte er in den Raum und schloss auch den Kabelschacht wieder, als er sich sicher sein konnte, dass er hier allein war.

Zurück auf dem Gang drangen ihm die Geräusche von mehreren Personen ans Ohr. Als er den Weg zum Casino fortsetzte, fand er den Grund schnell heraus. Drei ihm unbekannte höher rangige Offiziere, begleitet von ebenso vielen Troopern, ließen gerade die Überprüfung an der Schleuse über sich ergehen. Fordyke grüßte protokollgemäß und stellte sich auf Warten ein.


Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | in der Nähe des Casinos
Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)

Thema: Small-Talk
Nathair

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24 Nov, 2013 16:19 21 Forum: Cantina

Zitat:
Original von Robert Muldoon
... Das würde meiner Ansicht nach aber auch jene betreffen, die nur 2 – 3 Beiträge haben und/oder schon ewig nicht mehr on waren.


Vom Gedanken her nicht ganz schlecht, ich habe auch gern einen Überblick, wie aktiv ein Forum ist.

Allerdings halte ich sowas als Foren-Regel für schwierig.

Dann bist du nämlich schnell dabei zu fragen, wer wann warum nur so wenige Beträge hat. Und solange unklar ist, wie lange man auf Posts zu warten hat und ab wann man den Mitspieler "überspielen" darf und es auch keine Sanktionen für Hängenlassen gibt, ist das ein Diskussions-Fass ohne Boden. Dann ist nämlich die Konstellation schnell da, dass ein Zwei-Post-User an eingeschlafenen Mitspielern festhängt. Wenn man unter den Umständen ohne Ankündigung *als Regel* die Accounts löscht, sieht das schnell danach aus, dass man keine neuen Leute will.
Das wäre also eine Regel, die sich quasi nur gegen neue User richtet, während sich 20-Post-Altleute auf ihrer vergangenen Aktivität ausruhen können.

Thema: Small-Talk
Nathair

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07 Nov, 2013 08:23 05 Forum: Cantina

Nein, gibt es nicht :-)
Schlägt man den damit?

Thema: Yaga Minor
Nathair

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06 Oct, 2013 14:47 22 Forum: Outer Rim

Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | in der Nähe des Kontrollzentrums
Ex-Dag Walias



Ein junger Offizier der Navy verließ den Sanitärbereich. Er trug den Namen Ethan Fordyke und das seit genau vier Minuten zwanzig. Er hatte kaum genug Zeit gehabt, seine Uniform zu richten.
Die Geschichte Fordykes reichte 26 oder zwei Jahre zurück, je nachdem, worauf man achtete. Laut aktueller Akte der Navy wurde Ethan Fordyke vor 26 Jahren geboren. Der alte Datensatz des Galaktischen Imperiums war seit drei Jahren nicht mehr aktualisiert worden und bis vor zwei Jahren unbeachtet geblieben.
Vor zwei Jahren wurde er wiedergeboren, diesmal im aktuellen Datensatz und hier auf der Station, und anschließend schien es so, als sei er nie weggewesen. Eine nahezu so unauffällige Karriere in der Navy wie Nathair Syco. Damals hatte er mit dem Gedanken gespielt, sich selbst zu befördern. Er hatte den Gedanken verworfen. Ein Ensign war unauffälliger, niemand achtete auf ihn. Außerdem war es ihm als nicht richtig vorgekommen.

Dag Walias war verschwunden. Die Überreste seiner Existenz lagen wohl verwahrt im Sanitärbereich hinter einer Abdeckplatte, von der unseligen Navy Trooper-Uniform bis zu einem Datapad in nahezu fabrikneuem Zustand. Dort hatte Nathair Syco neben den Dingen, die er selbst dort hinterlegte, auch einen neuen Codezylinder gefunden, den ein anderer Mann hinterlassen haben musste. Er hoffte, der würde Ethan Fordyke gute Dienste tun.
Ethan Fordykes musste zum Hangar. Dort würde ein Auftrag auf ihn warten.
Einen kurzen Moment lang überlegte er, ob es darauf noch ankam. Er befand sich mitten in hektischer Betriebsamkeit, an der er nicht wenig Anteil hatte. Wenn er Glück hatte, blieben noch fünf, höchstens sieben Minuten, bis jemandem sein Fehlen auffiel. Vermutlich weniger, denn der unbekannte Spezialist, mit dem er bis eben noch gesprochen hatte, dürfte noch immer auf eine zufriedenstellende Antwort warten, die ausgeblieben war.
Nathair Syco erlaubte es sich, einige Schritt lang er selbst zu sein. Es beruhigte ihn etwas. Er hatte eine gute Ausbildung hinter sich. Sie beinhaltete Dauerbelastung, höchstens vier Stunden Schlaf gefolgt von Dauerbelastung. Anschließend hatte er jedes verfügbare Modell von Verhördroiden kennengelernt. Irgendwann hatte er alle geschafft. Einige kleine unauffällige Narben zeugten davon, denen man nicht ansah, welche Wirkung sie seinerzeit hatten. Ihn konnte schon die Frage nach seiner Lieblingsfarbe derart in Panik versetzen – genaugenommen konnte er sich angesichts jeder Frage derart in Panik versetzen – dass kritischere ihn sogar erleichtert lächeln ließen.
Solcherart beruhigt erlaubte er sich, das Ausmaß der Manipulationen im Geiste durchzugehen, die seine letzte Einspeisung ins Systems zur Folge haben würden. Es war nur eine Kleinigkeit nötig, um die Fehlermeldungen ins unermessliche steigen zu lassen. Die Analysewerkzeuge würden auf jeden aktiven LE-Droiden der Reparatureinheiten hier im Bereich reagieren, der irgendeine Modifikation nach der Herstellung erfuhr, als wären sie mit fremden Slicermodulen ausgestattet. Es würde einige Arbeit machen festzustellen, wo der auslösende Fehler lag.
Es hatte sich als erheblich leichter erwiesen, in die Analyseprogrammierung einzudringen als ein Angriff auf die Droiden selbst. Ihn überraschte das nicht. Man rechnete mit Angriffen auf Systeme, nicht auf die Kontrolleinrichtungen. Es war auch tatsächlich eher zweite Wahl, sorgte allerdings für ausreichend Chaos. Er konnte nur hoffen, dass es rechtzeitig losschlug und lange genug unentdeckt blieb, bis die Zahl der Verdächtigen den Fokus von Dag Walias ablenkte. Das gäbe ihm Zeit.
Er ging gemessenen Schrittes und das kostete zunehmend Mühe.
Seine Hoffnung bestand darin, dass er nicht der einzige war, der ein Interesse hatte, ihn hier heraus zu bringen, falls er Unterstützung brauchte, und zwar lebend. Leider hatte er nicht mehr als die Zusage, dass für diesen Fall gesorgt sei, und sein Vertrauen in logische Handlungen seiner Umwelt hatte er schon abgelegt, noch ehe es sich richtig aufbauen konnten. Es wäre Irrsinn, sein Wissen einfach biologisch auszuschalten, denn das hieße, mindestens einen weiteren, für das Unternehmen selbst völlig unnötigen Mitwisser aufzubauen. Außerdem war eine Leiche alles andere als unauffällig. Das könnte...
Er erstarrte fast, als er eilige Schritte hinter sich vernahm. Schweiß brach aus und sein Atem stockte, aber er schaffte es, seinen Weg fortzusetzen.
Er richtete seine Gedanken aktiv auf Erfreulicheres, eine leider viel zu lange zurückliegende Nacht mit einer Dame, an deren Namen er sich nicht erinnerte. Aber der Name spielte keine Rolle. Ihm wäre alles recht gewesen, was ihn von den eiligen Schritten hinter ihm ablenkte und verhinderte, dass er dem drängenden Impuls nachgab, sich umzudrehen und den Blaster zu ziehen. Er spürte den Herzschlag bis in die Kehle. Die Schritte mussten nicht ihm gelten. Aber irgendwann würde ihn der Unbekannte einholen.

„Bleiben Sie stehen.“

Syco fuhr herum und hatte die Hand schon fast am Blaster, als er erkannte, was ihm früher schon hätte auffallen können: sein Verfolger war allein. Und, wie er jetzt bemerkte, es war ein Navy-Lieutenant und er trug eine Tasche bei sich. Von dieser Person ging zumindest keine akute Gefahr aus. Er grüßte den ihm völlig unbekannten Lieutenant vorschriftsmäßig, aber stumm. Er hätte nicht einmal dann ein Wort herausgebracht, wenn jemand einen Blaster auf ihn gerichtet hätte. Jahrelange Übung ermöglichte es ihm zumindest, eine halbwegs gute Figur zu machen, und er hoffte, dass seine schlecht verhohlene Nervosität auf die aktuellen Störungen zurückgeführt werden würde.
Als er seine Gedanken wieder halbwegs beisammen hatte, stellte er fest, dass ihm der Mann vage vertraut vorkam.

"… und folgen Sie mir“, sagte der Mann vor ihm und drückte ihm die Tasche in die Hand.

Der Lieutenant hatte mehr als diese Worte gesagt, aber die waren an Syco vorübergegangen. Er salutierte erneut und folgte ihm direkt auf eine verschlossene Schleuse zu. Die Hand um den Griff der Tasche verkrampfte sich. Das Protokoll erforderte, dass er vortrat und dem Vorgesetzten öffnete, aber er war sich nicht sicher, ob er eine Sicherheitsüberprüfung bestehen würde, und zögerte.
Es zeigte sich aber, dass die Sorge unnötig war. Bei dem Lieutenant handelte es sich offenbar um einen Mann, der wenig Wert auf protokollarisches Vorgehen legte, und er übernahm den Schritt kommentarlos. Zielgerichtet strebte er den Gang entlang - bis zum nächsten Sanitärbereich.

„Sie sehen furchtbar aus. Verschwinden Sie und machen Sie sich frisch, Mann. Sie befinden sich auf der Ubiqtorate-Station, nicht auf einem Akademieausflug. Ich gebe Ihnen drei Minuten, dann stehen Sie wieder vor mir. Und zwar mit einem Erscheinungsbild, mit dem man Sie auch vorzeigen kann.“

Syco spürten Ärger aufkeimen. Von wegen unkonventionell. Er hatte solche Ansprachen schon immer gehasst, ganz gleich, wie berechtigt sie sein mochten. Er salutierte, um sich eine Antwort zu ersparen, und zögerte nur einen Moment, als ihn der Lieutenant mit seiner Tasche losschickte.

„Sie werden sie brauchen.“

Drinnen gestattete sich Syco einen Moment der Hoffnung. Was er tat, war eigentlich undenkbar, aber die Worte des Lieutenant ließen eigentlich keine andere Deutung zu.
In Rekordzeit erschien Ethan Fordyke, Ensign der Imperialen Navy des Pentastar Alignments, zurück auf dem Gang. Ein Bilderbuch-Offizier. Der Blick auf das Datapad hatte ihm seinen nächsten Plan verraten. Eine Änderung war eingetreten, aber damit musste man immer rechnen.
Er begleitete den hilfreichen Lieutenant bis zu nächsten Kreuzung, wo der ihn verließ.
Fordykes Weg führte ihn zum Casino. In eine Rancorhöhle sozusagen. Und von dort aus weiter.


Ethan Fordyke (Ex-Dag Walias, alias Nathair Syco)
Yaga Minor | Obrit | Ubiqtorate Station | Shuttle Hangar T4-Besh | in der Nähe des Kontrollzentrums

Thema: Fragen zum Rollenspiel
Nathair

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27 Sep, 2013 20:47 20 Forum: Das Rollenspiel

Ich beginne wieder mit einem Dank. Entschuldigt, dass das alles so stückchenweise auftaucht, aber ich stolpere auch stückchenweise :-)

Der Imperator
Wie spricht man denn innerhalb des zerbröselten Imperiums unter seinen Anhängern von seinem Tod? Immerhin ist es ein geschichtliches Ereignis. "Heimtückischer Mord" dürfte dazu gehören, aber dann? Zusammenbruch? Katastrophe?
Außerdem und vllt etwas abseitig: Woher weiß man von seinem Tod? Luke Skywalker dürfte im Imperium nicht gerade als vertrauenswürdige Person gelten. Ideologien neigen ja bisweilen dazu, Niederlagen in eine große List des Vorsitzenden umzudeuten, der gerade einen entscheidenden Schachzug plant und sich irgendwo versteckt hält, um die Feinde in Sicherheit zu wiegen.

Thema: Fragen zum Rollenspiel
Nathair

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25 Sep, 2013 17:54 22 Forum: Das Rollenspiel

Das war nicht nur schnell, es war auch verdammt hilfreich :-) Ich danke.

Der nächste Schritt meiner Einarbeitung ins Systems bestand im Durchleuchten des Militärs, speziell der Ränge und entsprechenden Zuständigkeiten und Verantwortungsgebieten der Navy. "Grundsätzliches zum Militär" hat mir schon ein ganzes Stück weiter geholfen.
Als ich ins Detail ging, stolperte ich über den Rang des Lieutenant Junior Grade, von dem mir Wookie verrät, dies sei ein Rang der Rebellen nach der Schlacht von Hoth. Was ist das imperiale Pendant?

Ich würde mich auch über Lesetipps freuen, die mich an der Stelle weiterbringen. Manchmal bin ich beim Finden des richtigen Suchbegriffes nicht so gut, wie es scheint.

Thema: Fragen zum Rollenspiel
Nathair

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24 Sep, 2013 20:40 22 Forum: Das Rollenspiel

Es haben sich Fragen angesammelt. Links sind ebenso gern gesehen wie längere Ausführungen oder der Hinweis, dass es dazu einfach keine Informationen gibt.

1. Imperiale Militärorganisation:
Nehmen wir den Char-ungünstigsten Fall mal heraus und streichen "Tod" aus der Liste der Folgen für Militärvergehen, dann habe ich hier im Forum nur Terry zum "Vorbild". Aber was mache ich in der Navy? Man bestückt doch kein noch so altes Fluggerät mit einem Haufen unsicherer Kandidaten?

2. Datenverwaltung:
An verschiedenen Stellen, besonders in den Charakterbeschreibungen, findet man Akten des Imperiums. Allerdings ist das gerade ein bisschen beschädigt (natürlich wird es sich erholen :-)).
Frage: Akten von der Zeit vor 4 ABY dürften noch alle irgendwie zusammen hängen. Aber wer greift da jetzt darauf zu? Enden die "gemeinsamen" Daten 4 ABY und anschließend führte die jeder weiter? Verfügen Zsjni, das PA u.s.w. über die gleichen Informationen?

Ich danke schon für die Mühe.

Thema: Vorstellungsthread
Nathair

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24 Sep, 2013 12:17 44 Forum: Cantina

Ich grüße in die Runde.

Seit geraumer Weile lese ich schon hier um Forum, weil mir jemand davon erzählte. Das hat mich zugegebenermassen mit der SW-Welt versöhnt. Mein erster Kontakt waren, wenig überraschend, die Filme, die bei mir für eine große Anzahl von Fragezeichen über dem Kopf sorgten, die bei all dem Lärm im Orbit anfingen und bei diversen nicht-elchtest-tauglichen technischen Ärgernissen nicht endeten.

Ich freue mich immer über (auch ungefragt eingehende) Hinweise und Ratschläge. Das soll nicht heissen, dass ich besonders zuvorkommend oder beeinflussbar bin, aber ich lehne neues Wissen nie ab, sprenge ungern Spielrunden und mag Diskussionen :-)

Und noch was aus dem RL da draußen: Ich wohne auf dem muschelkalkigen Teil der Bleicherode-Stadtrodaer-Scholle, gebe als Berufsbezeichnung meist Universaldilettant an (ohne zu lügen), lese viel und lehne auch dort neues Wissen nie ab.

PS/ Edit: Ich wäre dankbar, könnte jemand meinen angezeigten Accountnamen um "Syco" ergänzen.

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