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Thema: Coruscant
Gir Kolea

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22 Mar, 2016 11:08 31 Forum: Core Worlds

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Freizeitbereich
Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden


Während der alte Duros weiter dumme Sprüche mit seinem bepelzten Gegenber austauschte und die beiden mit ihrer fast schon alltäglichen Würfelrunde begannen, hatte Hor'heme eher schlechte Laune. Bei einer routinemäßigen Durchsuchung seiner Zelle hatten die Wachen seinen selbst fabrizierten Alkoholvorrat unter der Heizung gefunden, was den Twi'lek reichlich ärgerte. Nicht nur, daß er selbst gern einmal einen kleinen Rausch hatte, nein, dieses Zeug ließ sich auch gut gegen alles Mögliche eintauschen. Denn auch anderen Gefangenen erging es ähnlich. Gelangweilt, angefressen und gedankenlos trottete er durch den Raum und rempelte eher zufällig einen Menschen an, der nur noch über einen Arm verfügte. Sofort registrierte der Twi'lek die Schwäche seines Gegenübers und begann ihn anzupöbeln. Die eher sinnlose Erwiederung seines Gegenübers ließ ihn innerlich auflachen, während er sich nach außen hart gab.
Menschen konnte er einfach nicht leiden. Sie hatten sich in der ganzen verdammten Galaxis schon seit Jahrtausenden wie eine verfluchte Seuche ausgebreitet, hatten Einheimische auf den verschiedensten Planeten ausgemerzt, versklavt oder sonst was mit ihnen angestellt und hielten sich nicht erst seit den Zeiten des Imperiums für etwas Besseres.

Also beschäftigte sich Hor'heme einen erholsamen Moment lang damit, diese größtenteils haarlose Kreatur anzupöbeln. Da es hier nicht allzu viele Menschen gab, war dies eine fast schon seltene Gelegenheit einfach mal den Alltagsrassismus durchbrechen zu lassen und sich wenigstens ein kleines Bisschen Spaß zu gönnen. Als sich die Situation schließlich ohne große Gewalttätigkeiten erledigt hatte, war der Twi'lek mit sich und dem Rest der Galaxis beinahe wieder im Reinen. Manchmal machte es ihm einfach Spaß diesen seltsam aussehenden Aliens ein wenig auf die Nerven zu gehen und ihnen Angst einzujagen...

"Hrm...mir scheint, dein Bekannter hat gerade Schwierigkeiten gehabt.", versuchte Baniss Gigrig von seiner kleinen Pechsträne abzulenken. Der Cathar erkannte den Ausspruch als das, was er war und behielt die vier Würfel, von denen drei ein blaues Symbol nach oben zeigten, im Auge zu behalten, während er sich verhalten nach seinem Zellengenossen umsah. Offensichtlich hatte er eine kurze Auseinandersetzung mit einem Twi'lek gehabt. Sasir selbst kannte diesen Typen eher vom Wegsehen, auch wenn er bei ihm bereits ein paar Mal irgendwelchen Krempel gegen eine gute Dröhnung eingetauscht hatte. Terry schien jedoch in Ordnung zu sein, weswegen der Rocker sich wieder voll und ganz dem Glücksspiel zuwandte.

"Er hats überlebt, würd' ich sagen.", meinte der Cathar lakonisch und griff nach den Würfeln samt Becher. Er erkannte deutlich, daß sein Spielpartner ein klein wenig nervös wurde. Man konnte es daran erkennen, wie sich seine Falten ein wenig glätteten, während seine Gesichtsmuskeln deutlich arbeiteten. Der Blick war, wie immer, absolut nicht zu deuten, doch die restlichen Anzeichen ließen deutlich eine gewisse Sorge im Bezug auf eineNiederlage vermuten. Der Rocker freute sich diebisch darüber, auch wenn er nach außen hin absolut gelassen blieb. Selbst wenn er einmal gewann, so würde er doch weiterhin Respekt zeigen. Deutlich war das Klackern der Würfel im Becher zu hören, als Kha ihn in seinen Pranken schüttelte. Mit einem Knall donnerte er den Becher schließlich auf die Sitzbank.
"In Ordnung. Was darfs sein?", fauchte der Cathar leise und gestattete sich ein wildes Grinsen...


Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran[COLOR=royalblue], Hor'heme, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Freizeitbereich

Thema: Coruscant
Gir Kolea

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18 Jan, 2016 16:28 44 Forum: Core Worlds

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | auf dem Weg zum Freizitbereich
Sasir Kha, Terry Dourshe, Sergeant Colm Riva & zwei Wachen


Der "Lange Marsch", wie Sasir den Weg von einer Zelle zum Innenhof immer scherzhaft nannte, war eigentlich nicht besonders lang. Doch für einen Gefangenen fühlte sich dieser Gang zu diesem winzigen Hauch, dieser kleinen Illusion von Freiheit in der Gefangenschaft immer wie eine Ewigkeit an. Vor allen Dingen wenn man bereits einige Zeit einsaß, wie es bei dem Rocker der Fall war. Trotzdem riss er sich rein äußerlich immer zusammen, doch konnte man deutlich erkennen, wie seine Ohren immer wieder in Richtung verschiedener Geräusche zuckten und sich sein Pelz an einigen Stellen aufrichtete. Schließlich gelangte der kleine Trupp am Gleiter an, während der Cathar immer noch, wenn auch halbherzig, über eine Erwiderung für Terrys Arboretumsspruch nachdachte. Sergeant Riva hatte auf den Ausspruch hin lediglich mit verdrehten Augen reagiert. Ihm waren seine Gefangenen lieber, wenn sie einfach die Klappe, den Schnabel, den Mund oder was auch immer hielten und folgsam seinen Anweisungen gehorchten.

Auch als eine der beiden Wachen die Aussage des Menschen kommentierte, verdrehte Riva etwas genervt die Augen und schüttelte resignierend mit dem Kopf. Ihm war deutlich anzumerken, daß er seinen Job hasste wie die Pest. Immer wieder fragte er sich gedankenverloren, wie er überhaupt hierher geraten war beziehungsweise womit er das verdient hatte. Natürlich war ihm bewusst, was zu seiner Entlassung aus dem regulären Streifendienst und seiner recht langen Phase der Arbeitslosigkeit geführt hatte, aber was ihn geritten hatte, als er diese Stelle nach der Machtergreifung der Neuen Republik annahm, war ihm immer noch nicht völlig klar.
Doch auch, wenn seine Arbeit ihm nicht zusagte, war er immer noch froh endlich wieder einer geregelten Routine folgen zu können.

Sasir Kha ahnte nichts von den Gedankengängen seines Bewachers und selbst wenn er darüber im Bilde gewesen wäre, es hätte ihn vermutlich nicht die Bohne interessiert. Der Cathar freute sich in erster Linie auf das bisschen Freiheit innerhalb dieser Mauern, die ihn schon zu lange festhielten. Nach beendeter Fahrt und einem weiteren Stoß in den Rücken seitens der Wachen für Terry gelangte die Gruppe endlich in den "Auslaufbereich". Der Raum war groß genug um einem ziemlichen Haufen schwerer Jungs Platz zum Toben zu bieten und vermittelte trotz der kahlen Wände, den mit Wachen versehenen Laufstegen und der künstlichen Beleuchtung einen gewissen Eindruck von Freiraum, wie der Rocker fand. Als sie eintraten und Riva sich mit seinen Männern zurückzog, klopfte Sasir seinem Menschlichen Begleiter für seine Verhältnisse sanft auf die Schulter. Auch die anderen Gefangenen, die jeden Neuankömmling beäugten, sahen die Geste. Der Berufsverbrecher hatte für alle Anwesenden, die womöglich von dem Frühstücksaufstand gehört, oder selbst dabei gewesen waren, klargestellt, daß die Differenzen bereinigt waren. So auch für den Devaronianer Silas Essran, der ebenfalls zu den Anwesenden gehörte.
"Tu Dir selbst'n Gefallen und versuch Deine große Klappe im Griff zu halten. Sonst wird das ein langer Urlaub.", raunte er seinem kuatischen Zellengenossen zu und stapfte dann schnurstracks zu einem recht alt aussehenden Duros herüber, der auf einem der niedrigen Tische saß. Seine Augen waren bereits etwas trüb geworden und tiefe Falten durchzogen das ganze Gesicht. Es wirkte beinahe so, als hätte man diesem Typen einen dunkelgrün-grauen Ganzkörperanzug verpasst, welcher ihm viel zu groß war. Der Übergang zwischen Kinn und Hals beispielsweise war nur sehr schwer auszumachen. Flankiert wurde er von zwei weiteren Angehörigen seiner Spezies, die wesentlich jünger und wesentlich kräftiger aussahen. Beide nickten dem Näherkommenden kurz zu, ehe sie wieder recht gelangweilt Löcher in die Luft starrten.

"Sasir Kha, esalacha!", begrüßte der Alte seinen Bekannten fröhlich. Seine Stimme klang ein wenig, als würde man zwei schwere Metallplatten aufeinander dreschen, während ein Haufen Fleisch zwischen ihnen lag.
"Bist Du also nach Deinem kleinen Abenteuer wieder in unserer Mitte? Gekommen um wieder einmal zu verlieren, wie?", kicherte der Alte, was noch seltsamer als das gesprochene Wort aus seinem Munde klang. Sasir lachte brüllend auf und grinste sein Gegenüber an. Bei ihm handelte es sich um Baniss Gigrig, einen wenig bekannten aber brutalen Gangchef aus den unteren Ebenen in einem der zahlreichen Duro-Ghettos. Die Übersetzung seines Nachnamens war auch gleichzeitig sein Spitzname: Der Gärtner.
Nicht nur, daß er zu seiner Zeit außerhalb des Gefängnisses in dem Ruf stand einen wundervollen Garten zu besitzen, nein, er hatte ihn auch mit den Resten seiner erledigten Feinde und Rivalen gedüngt. Er und der Cathar waren nach kurzen Startschwierigkeiten recht gute Freunde geworden, da beide Männer unter anderem eine lange Feindschaft mit der GGF verband. Das Sasir Kha rein zufällig für den Mord an einem der Gangmitglieder einsaß, war sicherlich kein Hindernis in der Beziehung beider Männer gewesen.
"Wenn Du das sagst... Aber irgendwann kommt der Tag, an dem ich Dich fertich mache, darauf kannst Du wetten!", kicherte der Cathar und deutete auf den Würfelbecher, welcher unter der Rechten seines Gegenübers ruhte. Beide Männer lachten einen Moment lang und auch einder der beiden Wächter schmunzelte. Hier mochte es zwar oft rau zugehen, doch gab es auch solcherlei Augenblicke...

Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Freizeitbereich

Thema: Coruscant
Gir Kolea

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22 Dec, 2015 10:26 10 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle
Sasir Kha & Terry Dourshe


Der Mensch kannte sich offensichtlich nicht mit Zivilgefängnissen aus, was aber wohl auch nicht besonders verwunderlich war. Allerdings schien er über fundiertes Wissen bezüglich der ehemaligen imperialen Militärgerichtsbarkeit zu verfügen, was sicherlich kein Deut besser war. Jedenfalls glaubte der Cathar das. Vom Militär verstand er nicht besonders viel und vom imperialen Militär noch weniger. Er zuckte also leicht mit den Schultern und seufzte gelangweilt, während er den nächsten "Schuss" vorbereitete.
"Ist vermutlich nich gerade besser als so'n Knast für Normalsterbliche, eh?", fragte der Rocker, wobei er jedoch nicht besonders interessiert klang. Knast war Knast. Egal wie mies die Haftbedingungen auch sein mochten, Monotonie war sicherlich immer an der Tagesordnung. Allerdings lernte man immerhin, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Die Art jedoch, wie Sasir sich aktuell selbst beschäftigte, sagte seinem Zellengenossen kein Stück zu. Er beschwerte sich lauthals darüber, daß eben jener Zeitvertreib doch eine reichlich ekelhafte Angelegenheit wäre. Der Nicht-Mensch nahm diese Kritik sehr gelassen hin, beinahe wie eine Naturkatastrophe, welche sich nicht ändern oder aufhalten ließ, was nicht zuletzt an einem weiteren Treffer gelegen hatte, welchen er gerade gelandet hatte.
Einen Moment lang überlegte der Bepelzte, ehe er zu einer Antwort ansetzte: "Irgendwie muss man sich beschäftigen und wenn Du erstmal'ne Weile hier eingesessen hast, dann kommste sicher auch auf seltsame Ideen. Kann ich Dir auch gerne schriftlich geben."
Damit hoffte er, dem Kuati wenigstens einigermaßen den Wind aus den Segeln genommen zu haben. Dummerweise täuschte er sich in diesem Punkt vermutlich. Schließlich war dieser Typ um keinen dummen Spruch verlegen, wie sich bereits im Speisesaal mehr als deutlich gezeigt hatte.

Als vom Gang aus jedoch leise Geräusche in die Zelle drangen, zuckten die Ohren Khas in Richtung der Tür. Irgendetwas ging dort draußen vor sich. Wie lange hatten die Beiden jetzt eigentlich schon in dieser Zelle zugebracht? Der Cathar wusste es nicht und konnte sich keinen wirklichen Reim auf diese Frage machen. Wurden sie zum Frühstück geholt? War das Abendessen dran? Mittag? Vielleicht auch einfach nur der nachmittagliche Ausgang im Innenhof.
Noch während der Rocker den Kopf in Richtung der Zellentür drehte, öffnete sich diese.

"In Ordnung. Raus mit euch, Nachmittagsausgang.", meldete sich eine unangenehm klingende Stimme, die Sasir recht gut kannte. Zu gut, wie er selbstfand. Sergeant Colm Riva hingegen sah das vermutlich anders. Die beiden Männer hatten schon gelegentlich mit einander zu tun gehabt, bevor der Mensch vom regulären Streifendienst ins Gefängnis versetzt worden war. Der Rocker fragte sich bis heute, was dieser Typ wohl ausgefressen hatte, um ebenfalls hier zu landen. Gut, er mochte zum Personal gehören, doch stellte er sich den regulären Streifendienst auf den Straßen eine ganze Ecke angenehmer vor. Bände sprach auch die Tatsache, daß dieser Mensch seit den Zeiten der KuS nicht mehr befördert worden war. Irgendjemandem musste dieser unangenehme Zeitgenosse also gewaltig auf den Fuß getreten sein. Den Ärger darüber ließ er regelmäßig an den Gefangenen aus. Dies machte ihn unter den Insassen natürlich wenig beliebt.
"Ja, ja... Unterwegs.", fauchte der Cathar, erhob sich und trottete in Richtung der Zellentür. Deutlich erkannte er nun Riva, welcher in knapp einem Meter Entfernung dastand, die Arme vor der Brust verschränkt. Ihn flankierten zwei der anderen Wachen. Sasir blickte zu zu seinem Zellengenossen um.
"Auf, auf! Wir haben sowas Ähnliches wie frische Luft in Aussicht.", grinste der ehemalige Berufsverbrecher...

Sasir Kha, Terry Dourshe, Sergeant Colm Riva & zwei Wachen
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | auf dem Weg zum Innenhof

Thema: Coruscant
Gir Kolea

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06 Dec, 2015 23:42 52 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle
Sasir Kha & Terry Dourshe


Das Gespräch drehte sich wenig später darum, daß es angeblich Rechte gab, auf welche man sich hier berufen könne, so man sich schlecht behandelt fühlte. Sasir selbst hatte auch schon einmal davon gehört. Aber so wie er die Lage einschätzte, hatte man diese Rechte irgendwann bei einem Fluchtversuch erschossen und irgendwo ganz tief unter dem Büro des Gefängnisdirektors einbetoniert. Dann hatte man einen gewaltigen Schreibtisch oben drauf gestellt und die ganze Geschichte zu den Akten gelegt. Viele der alten Standardverfahrensweisen hatte man trotz des Machtwechsels beibehalten. Hatte ja alles gut funktioniert. Ob sich nun ein Häftling beklagte oder nicht war nach wie vor völlig unerheblich.
"Naaaaaaja...", setzte der Cathar in reichlich skeptischem Tonfall zu einer Erwiderung an. "Grundsätzlich is hier vieles beim Alten geblieben, nachdem man die ganzen Schwachköpfe hier rausgekarrt hat, die wegen irgendwelcher politischer Sachen eingesessen haben. Mit irgendwelchen Grundrechten isses hier immer noch nich weit her. Klar, das Essen is besser geworden und der Finger am Abzug sitzt nich mehr so locker. Aber damit hat sich die Sache auch schon."
Nachdem das ausgesprochen war, machte der Rocker sich daran, seine Ohren mit Hilfe seiner Kauen von unerwünschten Rückständen zu befreien. Hatte er wieder einmal eine kleine Dreckkugel gerollt, schnippte er sie ohne viel Aufhebens in Richtung der Toilette und traf sein Ziel dabei sogar in mindestens acht von zehn Fällen. Irgendwie war er stolz darauf. Mit der Zeit hatte sich seine Trefferquote immer weiter verbessert. Es waren eben die kleinen Dinge, welche das Leben trotz Knast immer noch lebenswert machten.

Schließlich sprach Terry wieder über diesen leidigen Vorfall mit den beiden Rodianern, schien jedoch weder besonders beeindruckt, noch besonders schockiert über die Tat seines Zellengenossen zu sein. Der Cathar konnte damit umgehen. Er hatte den Kuati jedoch für etwas... feinfühliger gehalten. Jedenfalls in diesen Dingen. Aber wieso eigentlich? Innerlich konnte der Rocker nur mit den Schultern zucken. Wer trotz einer solchen Verstümmelung immer noch so eine große Klappe riskierte, musste einfach ein hartnäckiger Mistkerl sein.
"Ein klarer Fall von Pech unterwegs für alle Beteiligten, wenn man so will.", antwortete der Rocker lakonisch, gab sich jedoch keinerlei Illusionen hin, daß dieser Mensch von Kuat das gleiche Gespräch jetzt mit dem GGF-Typen führen würde, wäre eben dieser an Sasirs Stelle gewesen und säße nun in dieser Zelle. Eventuell hätte er sich über den Gestank beschwert, aber davon abgesehen war die Chance recht groß, daß die Situation mindestens ähnlich verlaufen wäre.

Auch gelang es diesem Kerl die Mimik des Cathar wenigstens ansatzweise zu registrieren. Ob er sie auch richtig deuten konnte, blieb weiterhin abzuwarten. Wäre Kha ein Mensch gewesen, er hätte nun ernsthaft darüber nachdenken müssen, ob es nicht an der Zeit wäre, rot zu werden. Der Berufsgauner entschied jedoch, daß dies ein Zeichen von...ja, von was eigentlich wäre? Schwäche? Hrm...
Diese Gedanken hielten Sasir Kha von so ziemlich jeder körperlichen Reaktion ab, jedenfalls für diesen Augenblick. Aber der Mensch hatte in mindestens einem Punkt Recht: Die letzte Mahlzeit auszulassen war keine besonders gute Idee gewesen, da er sich nun mit den diesbezüglichen Konsequenzen bis zum Frühstück herumschlagen musste.

Um nicht weiter daran denken zu müssen, begann der Bepelzte sich etwas mehr auf seinen Gesprächspartner zu konzentrieren und bemerkte, wie dieser Sich am Stumpf kratzte. Kha konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie sich diese Situation anfühlen musste, brach die Beobachtung wieder ab und besann sich stattdessen wieder auf die Gedanken bezüglich der nächsten Fütterung. Wieder machte sich sein Verdauungstrakt lautstark bemerkbar.
"Tja, die letzte Fütterung hab' ich ja nun leider verpasst. Aber Flüssigkeit ha'm wir hier genug.", murmelte er und deutete mit seiner Pranke in Richtung des "Waschbereichs" der Zelle. Nur einen Augenblick später schnippte er wieder eine kleine Dreckkugel in Richtung des Klos und landete einen Volltreffer. Er selbst quittierte diesen durchschlagenden Erfolg mit einem zufriedenen Nicken. Die Reaktion Terry Dourshes auf dieses Verhalten ließ zwar im Moment noch auf sich warten, doch war er sich verdammt sicher, daß diese kleine Reinigungsaktion mindestens nicht die volle Zustimmung seines Zellengenossen erhalten würde...

Sasir Kha & Terry Dourshe
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle

Thema: Coruscant
Gir Kolea

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03 Dec, 2015 12:36 51 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle
Sasir Kha & Terry Dourshe


Rein rethorisch musste Sasir zugeben, daß dieser Mensch ihm irgendwie gefiel. Schwarzer Humor war nun einmal etwas Herrliches, wie er fand. Und eben dieser Mensch schien genau darüber zu verfügen, seiner offensichtlichen Unzulänglichkeiten zum Trotz. Der Cathar respektierte das.
Das Terry nur wenig Lust verspürte, sich das Knie wieder ausrenken zu lassen war ebenfalls verständlich und daher beließ es der Rocker auch dabei. Dieser Kuati fühlte sich aktuell vermutlich sowieso nicht besonders gut. Wäre des Cathars Nase nicht immer noch etwas taub gewesen, glaubte er it ziemlicher Sicherheit den Geruch von Angst oder wenigstens Abscheu wahrnehmen zu können. Aktuell roch er jedoch nichts. Eine typische Folgeerscheinung dieser verdammten Betäubungsblaster.
Während Kha sich auf seiner Pritsche ausgiebig streckte, dachte er über die Betäubungsstrahlen an sich nach und konnte auch in diesem Punkt seinem neuen Zellengenossen zustimmen.
"Die Feine Art isses nich, das stimmt. Aber wenn man sich überlegt, daß einige der Jungs im Wachpersonal immer noch aus Imp-Zeiten stammen und hier ein ziemlicher Haufen schwerer Burschen einsitzt, kann ichs irgenwie nachvollziehen.", sinnierte er und kratzte sich hinter dem rechten Ohr. "Soll natürlich nicht heißen, daß ichs gut finde, aber naja... Ist wohl einfach notwendig. Gibt hier nich viele Leute, die in solchen Situationen mit sich reden lassen würden. Keine Zeit für langatmige Diskussionen und so weiter.", schloß der Cathar seine Ausführungen bezüglich des Einsatzes von Betäubungswaffen und bemerkte nun, daß ihm das versäumte Essen doch irgendwie fehlte. Sollte es irgendwann noch einmal zu einer solchen Situation kommmen, würde er definitiv erst NACH seiner Mahlzeit Ärger anzetteln. Sein Verdauungstrakt knurrte fast schon wie um ihm dabei zuzustimmen.

Nur wenig später drehte sich das Gespräch wieder um die angeblichen Rest-Imperialen, welche sich immer noch auf Coruscant herumtrieben. Für den ehemaligen Sergeant at Arms schien das Thema jedoch weniger von Belang zu sein. Zwar hörte er sich an, was sein Gegenüber ihm sagte, nahm vieles davon jedoch mit eher lakonischem Schulterzucken hin, wie man etwas hinnahm, was nicht oder nur mit großem Aufwandt zu ändern war, der die Sache einfach nicht wert war. Die nur kurz vor dem Aussprechen abgebrochene vermutlich rassistische Äußerung seines Zellengenossen bekam er jedoch ganz genau mit. Nur mit Mühe unterdrückte der Rocker ein weiteres Grinsen und ließ sich durch den Kopf gehen, was er diesem Menschen später vielleicht noch an Ressentiments an den Kopf werfen konnte. Zunächst jedoch ließ er den Eindruck aufkommen, als habe er davon nichts mitbekommen.
Jedenfalls machte Dourshe recht deutlich, daß er wohl die meisten der hier noch aktiven Imps für ziemliche Schwachmaten hielt. Auch schien er über ihre Aktionen relativ gut im Bilde zu sein. Zwar wirkte der Cathar weniger interessiert, doch das gelegentliche Zucken seiner Ohren strafte sein Minenspiel eindeutig Lügen, so man sich darauf verstand solche Dinge zu erkennen.

Als das Gespräch sich wieder auf Sasir Khas Tat oder eher deren weitere Umstände konzentrierte, hatte der Cathar allerdings schon wieder ganz andere Sachen im Kopf. Auch hier empfand er die Ausdrucksweise des Kuati als im höchsten Maße amüsant. Ein kehliges, von Fauchen begleitetes Lachen konnte er sich dieses Mal wirklich nicht verkneifen.
"Sehr schön gesagt und quasi genau aufn Punkt getroffen. ", kicherte der Rocker, bekam sich allerdings recht schnell wieder in den Griff. "Diese Insektenaugen würdens natürlich nie zugeben, aber Deine Beschreibung haut hin, wenn Du mich fragst. Ist eine von den vielen Straßengangs, die sich hier rumtreiben. GGF is die Abkürzung für Green Guerrilla Family. Gehören mit zu den ältesten Gangs. Drogendealer, Waffenhändler, Schläger, Erpresser... Quatschen von Respekt und meinen eigentlich nur Angst damit."
Eine zwar oberflächliche, aber recht treffende Beschreibung, wie Sasir selbst fand. Sowohl er selbst als auch sein Club hatten schon häufig Probleme mit diesem grünen Vollidioten gehabt, ebenso wie dieses corellianische Syndikat oder die Fighting Banthas. Die Rodianer hatten sich in ihrer Geschichte schon mit vielen Gegnern angelegt, aber ihre Gruppierung existierte immer noch. Sie hatten sich etabliert und auch das war ein Punkt, den man anerkennen musste...

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30 Nov, 2015 22:42 51 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Sasir Kha & Terry Dourshe


Dieser Typ war wirklich eine Sache für sich. Die Krankenstation hatte er sich ansehen wollen! Leicht entnervt rollte Sasir mit den Augen.
"Hrm, wenn Du auf einen Besuch in der Krankenstation so großen Wert legst, kann ich Dir das Bein gerne wieder ausrenken...", sinnierte der Cathar und kratzte sich mit der freien Hand hinter seinen Bartzöpfen. Die andere hatte der Mensch gerade im Griff, was der Rocker jedoch eher der Schrecksekunde zuschrieb. Er hätte sogar einen kräftigen Fausthieb ohne großes Murren weggesteckt. Schließlich kannte er solche Reaktionen recht gut und hatte leider selbst schon oft genug in der Haut dieser größtenteils haarlosen Kreatur gesteckt. Natürlich nur im übertragenen Sinne.
Jedenfalls grinste er wieder, was ihm erneut ein recht wildes Aussehen verlieh. Vielleicht etwas zu wild, da der Satz bezüglich des Wiederausrenkens eher scherzhaft gemeint war.
Noch während Dourshe über seine Rachepläne sprach, lockerte sich sein Griff um des Chathars Handgelenk. Jener kicherte einen Augenblick später und schüttelte leicht den Kopf. Es war immer wieder überraschend, wie hartnäckig diese meistens eher schwächlichen Menschen doch sein konnten.

"Immerhin bessert sich Deine Laune wieder, Mann. Wurd' auch langsam Zeit."
Der Rocker lauschte nun den Ausführungen seines Zellengenossen über den angeblichen Widerstand irgendwelcher Rest-Imps, die hier auf Coruscant nichts besseres zu tun hatten, als weiter Ärger zu machen. "Irgendwas war da...", murmelte er und kniff nachdenklich die Augenbrauen zusammen. "Von tatsächlichen Imps hab ich nix gehört, aber da gabs öfter Anschläge. So wars jedenfalls in den Nachrichten."
Der Große tat die Angelegenheit mit einem Achselzucken ab, stand auf und trottete zu seiner Pritsche zurück. Für ihn und auch für die meisten seiner Clubkameraden war es meistens relativ egal gewesen, wer auf Coruscant das Sagen hatte. Natürlich, auf en oberen Eben hatte man sich zu Zeiten des Imperiums nicht ganz so einfach herumtreiben können, ohne das einem die örtlichen Sicherheitskräfte auf die Nerven fielen und auch die Strafen waren etwas härter geworden, doch hatte der MTSBC sowieso nie besonders viel in den Nobelviertel zu tun gehabt. Auch die Strafen waren ziemlich egal, solange man sich nicht erwischen ließ.
"Bin übrigens hier geboren. Bisher nich viel rumgekommen, war aber auch noch nie nötig.", schnurrte Kha und ließ sich mit einem Seufzen auf sein Nachtlager fallen.

Schließlich fragte der Kuati, wen er umgelegt hatte. Schräge Frage, aber gut. Eine Antwort würde er bekommen. Sasir dachte einen Moment lang nach, da er sich nicht zu einhundert Prozent sicher war, ob er diesem Kerl vertrauen konnte. Es konnte sich bei ihm genau so gut um einen Spitzel handeln, der dazu angehalten war, weitere Geständnisse aus ihm herauszukitzeln. Aber die Jungs vom CSD hatten ihre Arbeit in dieser Doppelmord-Geschichte wirklich verflucht gut gemacht. Also warum nicht?
"Waren zwei Rodianer. Beide GGF. Hab ich jedenfalls gedacht. Der Kürzere von beiden war doch'n Zivilist. Pures Pech. Was muss der Schwachkopf sich auch mit einem Gangster einlassen? Naja, jedenfalls hab ich beide im Vorbeifahren erledigt und'n paar Monate später stand der CSD bei mir vor der Tür.", gab der Rocker im Plauderton von sich, ehe er die Arme vor der Bust verschränkte. Innerlich war er gespannt darauf, wie Terry wohl auf die Aussage reagieren würde und ob er überhaupt irgendetwas über die Gangs wusste.

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20 Oct, 2015 16:32 48 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Sasir Kha & Terry Dourshe


Zunächst machte das Beim oder eher das Knie Terrys keinen so schlechten Eindruck. Aber das konnte leicht täuschen. Es sah aus, als wäre es etwas angeschwollen. Vielleicht reichte es, wenn man versuchte es einzurenken? Während der Cathar nachwievor die Blessur seines Zellengenossen im Auge behielt, fing dieser an über seine Familie zu sprechen. Aristokratenprobleme, so wie es aussah. Die Art wie der Mensch darüber sprach, war allerdings zum Schießen. Sasir kicherte leise und schüttelte leicht den Kopf. Wäre er in der Position des anderen gewesen, er hätte sich vermutlich in die Situation gefügt und es sich im Anschluss einfach gut gehen lassen... und dabei vermutlich für noch wesentlich mehr Skandale gesorgt.
So wie es aussah, war Dourshe seit dieser leidigen Angelegenheit nicht mehr in heimatlichen Gefilden gewesen. Doch behielt er seine Geburtswelt trotzem in guter Erinnerung, wie es schien.
"Wenn man auf sowas wie diesem Planeten hier lebt, dann sind irgendwelche Traditionen nach spätestens drei Generationen hinderlich oder unbequem geworden. Da scheißt man dann stumpf drauf und passt sich dem Rest an. Was das angeht, kann ich also nich viel dazu sagen.", ließ Sasir vernehmen und zuckte mit den Schultern. Hätte er sich vor einer ganzen Weile während einer Kneipentour mit dem Boss der Banthas nicht über dieses Thema unterhalten, so hätte der Cathar sich dazu vermutlich nie Gedanken gemacht. Aber was dieser Kerl ihm damals so erzählt hatte, machte durchaus Sinn.

Schließlich begann der Kuati darüber zu sprechen, was er vor seinem Knastaufenthalt gemacht hatte. Er war bei der Armee der verdammten Imps gewesen und nach einem der typischen Zwangsrekrutierten sah er nicht unbedingt aus. Er klang auch nicht so, als ob man ihn eingezogen hätte, auch wenn er auf seine ehemaligen Dienstherren nicht mehr allzu gut zu sprechen war, so wie es sich zunächst anhörte. Die weiteren Worte schienen quasi aus Terry herauszusprudeln, als ob man einen Wasserhahn geöffnet hatte. Irgendwie klang es schon fast nach Selbstmitleid, oder hatte der Rocker sich in diesem Punkt verhört?
"Hab selbst schon oft genug in Situationen gesteckt, wo man mir oder einem meiner Kumpels ans Leder wollte. Da kommen auch wieder bessere Zeiten.", erwiderte Sasir Kha leichthin. Waren die Worte seines Gegenübers zutreffend, dann konnte er das nicht beurteilen. Seine eigene Straßenerfahrung allerdings hatte ihn genau das gelehrt: Es ging immer weiter, egal wie übel die Situation aussah. Ob sich alles nun zum Besseren oder zum Schlechteren wandelte, das war immer von den Umständen abhängig. Doch weiter ging es immer. "Entweder das, oder das Ende kommt schnell und unerwartet. Ist immer das Geschoss, daß Du nicht siehst."

Jedenfalls glaubte der Mann offensichtlich, daß ihm ein ganzer Haufen Leute an den Kragen wollte. Wenn es sich bei ihm gerade einmal um einen gewöhnlichen Deserteur handelte, sollte das eigentlich allen Parteien so ziemlich egal sein. Die Neue Republik würde ihn eventuell verhören wollen und die Imps waren zu sehr damit beschäftigt sich gegenseitig in Stücke zu reißen oder ihre Wunden zu lecken. Jedenfalls hatten sie auf Coruscant nichts mehr zu melden, wie auch auf vielen anderen Welten nicht mehr. Innerlich erneut mit den Schultern zuckend tat der Bepelzte einen Großteil des Gsagten als depressive Spinnerei ab.

Das folgende Lächeln des Menschen irritierte Kha nun allerdings etwas, ähnlich wie dessen Worte. Rache am Imperium und das an einem Deserteur. Der Kerl schien ein recht schräges Weltbild zu haben, zumal er dem Cathar wenigstens im Moment noch nicht geschadet, oder was noch unverzeihlicher gewesen wäre, dessen Clubfarben beleidigt hatte.
"Wenn mich der Drang ergreift, was in Stücke zu reißen, dann meld' ich mich. Keine Sorge.", grinste der Rocker. Keinen Augenblick später riss er einmal kräftig am Bein seines Zellengenossen. Ein leises Knacken gefolgt von einem überraschten Keuchen war in der engen Zelle zu vernehmen...

Sasir Kha & Terry Dourshe
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Gir Kolea

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19 Oct, 2015 15:14 26 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Sasir Kha & Terry Dourshe


Die Wortfetzen, welche der Cathar von seinem Zellengenossen zunächst vernahm, waren eher unverständlich. Er murmelte eher, als das er wirklich sprach, doch nachdem Sasir sich darauf eingestellt hatte, verstand er. Der Mensch rezitierte den Rest des Gedichts, dessen ersten Vers er gerade erst zum Besten gegeben hatte. Die Überraschung stand dem Rocker ins Gesicht geschrieben, so man dazu in der Lage war die Physiognomie eines derartigen Nicht-Menschen zu lesen. Kha kannte zwar weder den Verfasser noch wusste er den exakten Wortlaut auswendig, doch gelang es ihm problemlos die Worte nach Gehör zu identifizieren, hatte er die Verse und einige weitere schon so häufig vernommen.
"Nun bin ich aber doch überrascht... Ich kenne da jemanden, mit dem Du Dich mal unterhalten solltest.", grinste er und schüttelte leicht den Kopf. Es war schon faszinierend, wie oft Situationen eine seltsame Wendung nehmen konnten.
Die nächsten Worte des Menschen hingegen ließen das gefährliche Grinsen des Cathar noch etwas breiter werden. Ein wenig unsicher rappelte er sich hoch und trat an seinen Zellengenossen heran. Bis auf einige blaue Flecken an sichtbaren Stellen schien er unverletzt, doch konnte das sehr leicht täuschen.
"Zeig mal her das Bein. Würd mich nich wundern, wenn die Schwachköpfe mal wieder absichtlich was übersehen haben...", fauchte er. "Angeblich is diese Neue Republik ein extrem gutmütiger Haufen, aber viele der Wachen ha'm sie nich ausgetauscht. Dabei gibts genug von denen, die richtig Dreck am Stecken haben. Da is Zusammenhalt alles."

Zwar mochte er diesen Kerl für einen rassistischen Drecksack halten, doch konnte der erste Eindruck täuschen. Ganz davon abgesehen handelte es sich bei diesem Menschen um einen Mitgefangenen. Sowohl er als auch der Cathar saßen also im selben Boot, wenn man so wollte. Zwar hatte man in diesem Gefängnis einen Haufen schwerer Jungs festgesetzt, die oft genug auch auf einander losgingen, doch war eben das eine ganz andere Geschichte. Gegen die Wachen hielt man fest zusammen. Eines der Überbleibsel aus der Zeit der imperialen Herrschaft.

Währendessen witzelte der Dourshe darüber, daß der Cathar sich bei so vielen krummen Dingern hatte erwischen lassen. Bei ihm handelte es sich unter gar keinen Umständen um einen Berufsverbrecher. So viel stand für den Rocker jedenfalls fest. Auf Coruscant blieb es nur selten aus, daß man zu Weilen erwischt wurde, sofern man eine eher fragwürdige Laufbahn einschlug.
"Wenn man seinen Lebensunterhalt mit krummen Geschäften bestreitet, bleibts nich aus, daß man zwischendurch geschnappt wird.", setzte er an. "Und nur weil man Dich gerade mal bei'nem Mord erwischt hat, heißt das nich das Du weniger Zeit absitzen musst als ich. Kommt schließlich auf die Schwere der Straftat an, wie'n Anwalt jetz sagen würde."
Zwar war der Kommentar sicherlich zwecklos, doch eventuell brachte es diesen Kerl doch ein wenig zum Nachdenken. Natürlich, er mochte kein Gewohnheitstäter sein, doch milderte es das Strafmaß für eine unsanktionierte Lebensbeendung keineswegs ab.

Schließlich fragte der Terry, wieso Sasir ihn nach seiner Herkunft gefragt hatte. Er war tatsächlich Kuati, was den Cathar bei dem Namen nicht wirklich überraschte.
"N'Kumpel von mir hat'ne gewisse Vorliebe für Klatschmagazine. Zieht sich diesen Mist ständig aus dem Holonet. Die großen Familien von Kuat kommen da häufig vor und der Name hat mindestens Ähnlichkeit mit irgendeiner der Familien. Bin deswegen einfach mal davon ausgegangen."
Diese Vorliebe hatte Kha noch nie wirklich verstehen können. Privatsphäre war für ihn irgendwie etwas Heiliges und nichts, worin man einfach so herumschnüffelte. Selbst wenn es sich um kapitalistische Drecksäcke wie die großen Werftbetreiber Kuats handelte, etwas Derartiges verdiente niemand. Privatangelegenheiten waren nun einmal Privatangelegenheiten...

Sasir Kha & Terry Dourshe
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15 Oct, 2015 18:44 34 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Sasir Kha & der einarmiger Mensch


Sasir seufzte theatralisch und schüttelte leicht den Kopf. "Vorbei die schöne Zeit in meinem eigenen Reich...", rezitierte er irgendein altes Gedicht, welches sein Zieh-Großvater gelegentlich zum Besten gegeben hatte. Der alte Nikto hatte, aus welchem Grund auch immer, eine Vorliebe für Lyrik gehabt. Der Cathar hatte das nie so richtig verstehen können. Auch der Mensch richtete sich jetzt auf, machte dabei allerdings einen reichlich verbeulten Eindruck. Der Geruch von Schweiß stieg dem Rocker in die feine Nase. Dieser Mensch strengte sich wohl gewaltig an. Offensichtlich hatte er im Speisesaal ordentlich einstecken müssen. Auch Sasir Kha war immer noch weit davon entfernt wieder völlig fit zu sein, doch war er sich sicher besser dran zu sein als sein Gegenüber. Als dieses seltsame Alien schließlich begann zu sprechen, musste der Rocker kurz kichern, was für die Ohren einer Person die selten mit Cathar zutun hatte, sicherlich seltsam klang. Es war ein recht gutturaler Laut mit einem fauchenden Unterton.

"Vielleicht kann ich ja nach dem Zimmerservice fragen. Eine Flasche Raava hätte jetz was für sich.", prustete der Berufsverbrecher und sehnte sich augenblicklich nach einer Flasche eben dieses socorranischen Gebräus. Seit dem Frieden mit den Fighting Banthas war es noch einmal wesentlich einfacher geworden an dieses Zeug heran zu kommen. Die hatten ihre corellianischen Verbündeten vom Syndikat, die quasi immer einen ordentlichen Vorrat auf den Planeten schmuggelten und sogar recht freigiebig mit dem Stoff umgingen. Allerdings auch nur, weil sich der Boss der Banthas so immens für den dauerhaften Frieden einsetzte. Kha erinnerte sich noch gut daran, wie dieser schmächtige Mensch ihn damals im Sahsahlah unter den Tisch getrunken hatte.
Es dauerte einen Moment, bis der Cathar sich wieder gefangen hatte und der Mensch erneut zum Sprechen ansetzte. Er stellte sich tatsächlich vor. Ein einfacher Mörder. Niedlich...
Doch etwas an dem Namen kam Sasir bekannt vor...

"Sasir Kha. Falschparken, grober Unfug, gefährliche Körperverletzung, Totschlag, Vandalismus, Verstoß gegen das Waffengesetz, Führen eines nicht verkehrstauglichen Fahrzeugs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Erpressung, Beamtenbeleidigung und Doppelmord. Ist jedenfalls der Kram, bei dem ich mich hab erwischen lassen.", zählte er nun seinerseits das auf, was er bisher ausgefressen hatte und grinste breit. Das Grinsen hatte etwas raubtierhaftes und zeugte von immensem Stolz auf seine Taten.
Doch der Name seines Gegenübers ließ ihn nicht wirklich los. Karet hatte ihm irgendwann mal etwas erzählt. Der las schließlich ständig diese nutzlosen Magazine. Dort war eben dieser Name auch gefallen, glaubte der Cathar jedenfalls. Wahrscheinlich bestanden keinerlei Verwandtschaftsverhältnisse, doch war sich der Rocker mehr als sicher, daß er wusste woher sein menschlicher Zellengenosse stammte.
"Bist von Kuat, oder?", fragte der Cathar sicherhaltshalber nach um seinen Verdacht zu bestätigen...

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14 Oct, 2015 01:38 54 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Der Cathar knurrte leise, während sich sein Gehirn offensichtlich wieder zur Arbeit bereit erklärte. Dummerweise war das Denkorgan ähnlich verstrahlt wie der Rest seines Körpers. Irgendwie schien das Hirn auch mehr Platz im Inneren des Kopfes beanspruchen zu wollen, als eigentlich dafür vorgesehen war. Sasir hatte rasende Kopfschmerzen.
Er hielt seine Augen weiterhin geschlossen, auch wenn er sich sicher war, daß er beim Öffnen nichts ungewöhnliches würde entdecken können. Doch war es jetzt erst einmal wichtig, wieder ein wenig klarer zu werden und die tanzenden Farben vor den Augenliedern erst anzuhalten und einen Moment später endlich auszublenden. Ansonsten würde der Raum, in welchem er sich befand, recht schnell mit dem Erbrochenen eines Cathars gefüllt sein. Es dauerte jedoch nicht lange, der ausgezeichneten Biologie seines Volkes sei Dank, bis der Schmerz endlich nachließ. Auch die tanzenden Farben kamen zur Ruhe.
Einen wohligen Seufzer ausstoßens legte der Rocker die Arme unter den Hinterkopf und streckte sich ein wenig. Vermutlich hatten diese Penner ihn wieder in seine Zelle, oder in eine Einzelzelle verfrachtet. Gab Schlimmeres. Das Essen war sowieso verdammt schlecht. Mit ein wenig Glück würde Karet Polq ihn bald wieder besuchen kommen. Der Gute brachte immer wieder einige nützliche Kleinigkeiten für den Schwarzmarkt mit und hatte sich noch nie dabei erwischen lassen. Die Jungs vom Tribe vergaßen sich gegenseitig nicht. Egal in welcher Lebenslage.

Doch ein seltsames Geräusch ließ die Ohren Khas zucken. Atmete da nicht jemand? Hatten diese Schmalspur-Sherriffs es tatsächlich gewagt, ihm einen Zellengenossen zuzuteilen? Kaum merklich drehte der Cathar den Kopf und öffnete langsam die Augen. Was er zu Gesicht bekam, brachte ihn wieder ordentlich auf die Palme.
Es war der einarmige Mensch, der im Speisesaal unbedingt hatte frech werden müssen.
"Auch DAS noch...", fluchte er leise und setzte sich auf den Rand seiner Pritsche. Sein Gesichtsausdruck wirkte alles andere als begeistert, doch würde alles Knurren, Fauchen und Fluchen des Universums wohl nichts daran ändern, daß diese größtenteils haarlose Kreatur sich in seiner Zelle herumtrieb.
"Hätte ja nich gedacht, daß wir uns so schnell wiedersehen..."

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30 Aug, 2015 17:28 30 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Es war schon recht faszinierend, wie dieser kleine Mensch an seinem eigenen Grab schaufelte und schaufelte und damit einfach nicht aufhören konnte. Ob es wohl wirklich etwas Zwanghaftes war? Schwer zu sagen. Aber so oder so hörte Sasir Kha sich erst einmal in Ruhe an, was dieses größtenteils haarlose Wesen zu sagen hatte. Unerwarteterweise ritt er weiterhin auf der Andersartigkeit des Cathar herum. Recht penetrant sogar, wie man es eher von einem der ehemaligen imperialen Wächter erwartet hätte. Oder generell von irgendeinem Imp. Die Hassrede auf das hiesige Essen jedoch stimmte den Biker fast wieder milde. Er konnte hundertprozentig unterstreichen, was gesagt wurde, würde dem Kerl seine dummen Kommentare jedoch trotzdem nicht durchgehen lassen.
Zeit für ein wenig Ärger...

"Hör zu Kleiner, wenn Du hier am Leben bleiben willst, lass diesen Anti-Alien-Dreck. Sonst haste ganz schnell ein Messer im Rücken, eh? Auch als Krüppel.", fauchte der Cathar so leise, daß die Wachen es nicht hören konnten. Dann erhob er sich zu voller Größe und brüllte laut auf. Das Geräusch ging einem durch Mark und Bein und dürfte selbst einige der Wächter einschüchtern, die bisher über relativ wenig Erfahrung in ihrem Beruf verfügten.

"Recht hat der Kurze, der Fraß is zum Kotzen! Wir wollen was Anständiges!", schrie Kha nach oben, woraufhin auch einige der anderen Gefangenen hochfuhren und Ähnliches riefen. Die Situation hatte in Reckordzeit schon tumultartige Züge angenommen. Ein oder zwei Tabletts, teilweise noch mit Nahrung belegt, segelten in Richtung des Steges. Währenddessen verspritzten sie ihre Auflage durch den halben Raum.
"Wir ha'm auch Rechte, ihr Pisser!", keifte einer der Bothaner und schwenkte drohend die bepelzte Faust.
"Selber Ruhe!", schrie ein anderer Häftling und kam sich dabei wahrscheinlich irrsinnig mutig vor. Zu allem Überfluss schleuderte auch er sein Tablett nach oben.
Ein weiterer Insasse, es handelte sich um einen etwas zu breit geratenen aber finster aussehenden Zabrak, trat voller Wut immer wieder gegen den Tisch, an welchem er gerade noch gesessen hatte. Der zweite Bothaner tat es ihm gleich, offenbar in der Hoffnung eben diesen Tisch nach erfolgreicher Zerstörung der Verschraubung, als Deckung nutzen zu können.
"Ich will Zimmerservice!", schrillte nun auch die Stimme des Nautolaners durch den Saal, der unter seinen Mitgefangenen als komplett durchgeknallt galt. Aber vermutlich tat er nur so, um seine Haftstrafe verkürzen un den Rest der Zeit in einer psychiatrischen Anstalt absitzen zu können. So oder so, der Kerl spielte seine Rolle sehr gut.

Es war einfach, sich die Nervosität der Wachen auf dem Metallsteg auszumalen. Doch Sasir ließ sich dafür keinerlei Zeit. Das war genau der Moment, auf den r gewartet hatte. Er fuhr blitzschnell herum und packte den Menschen am Kragen. Fest genug, um allgemeines Unwohlsein zu erregen, doch nicht fest genug, um mit seinen Klauen irgendwelche Schäden an dessen Hals zu verursachen.
"Kannst froh sein, daß Du keinem der Ander'n ans Bein gepisst hast, Kleiner. Sonst wärste Matsch. Von mir gibts nur'n Freiflug!", zischte der Cathar und schickte sich an den Menschen in einer Drehung durch den Raum zu schleudern.
"In Ordnung, das wars! Feuer frei!", rief jedoch der Rädelsführer der Wächter von oben, woraufhin sämtliche Wachen und einige der automatisierten Verteidigungsgeschütze losdonnerten. Die bläulichen Strahlen schienen in Wellenform den Raum zu fluten, woraufhin sämtliche Gefangenen bewusstlos zu Boden gingen. Zu allem Unglück für den Menschen gingen mehr als einhundert Kilogramm Cathar auf dessen Beine nieder...

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30 Aug, 2015 16:00 03 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Während Sasir noch dabei war seine halbe Mahlzeit zu sich zu nehmen, schien der Einarmige die seine bereits verzehrt zu haben. Jedenfalls rappelte er sich hoch, brachte sein Tablett weg und trat an den Tisch heran. Den guten Silas schien er dabei einfach zu ignorieren, obwohl der vermutlich dafür verantwortlich gewesen war, daß dieser kleine Mensch auf dem Boden hatte essen müssen. Irgendwie niedlich, wie dieses Kerlchen jetzt wohl versuchen würde selbst den harten Mann zu spielen. Der Cathar erwartete eigentlich so etwas wie menschliche Verbrüderungsversuche, jedenfalls irgendetwas in Richtung Annäherung oder sogar Dankbarkeit und war doch etwas überrascht, die recht beleidigenden Worte dieser haarlosen Kreatur zu hören. Aber allein schon das Ignorieren des Devaronianers hatte auf sowas hingedeutet. Einen Bissen der Hauptmahlzeit quer über den Tisch und nur knapp am Gesicht des Devaronianers vorbeihustend brach Kha in schallendes Gelächter aus. Es klang irgendwie wie eine seltsame Mischung aus Tiergebrüll und wildem Fauchen und zeriss die Stille, welche ob der Frage des Menschen einige Augenblicke lang geherrscht hatte, wie eine Vibroklinge. Einige der anderen Gefangenen zuckten ob dieses unerwarteten Gefühlsausbruchs des Cathar sichtlich zusammen, weil sie etwas völlig anderes erwartet hatten. Aber Sasir hatte im Vollzug eines gelernt: Tue das Unerwartete und man lässt dich in Ruhe.

Silas Essrans Augen weiteten sich erneut. Langsam stand er auf und zog sich zu einem der anderen Tische zurück. Er erwartete, bald an der Beisetzung des Menschen teilnehmen zu können, wollte mit dem Krawall, der dieser schmucklosen Zeremonie vorrangehen würde, jedoch nichts zu tun haben.
Der Biker beendete seinen Lachanfall abrupt und setzte eine leicht verkniffene Mine auf. Erneut herrschte Stille im Saal, während die Wachen auf dem Metallsteg über ihnen bereits ihre Waffen durchluden. Viele von ihnen waren etwas nervöser als noch zu Zeiten der Imps, die vermutlich sofort und beim geringsten Anzeichen von Aufmüpfigkeit oder Ärger den gesamten Raum mit ihren Blastern auf Betäubungseinstellung bestrichen hätten.
"Ruhe da unten!", brüllte einer von ihnen herunter, doch da sich niemand rührte oder ihnen auch nur ansatzweise Aufmerksamkeit zukommen ließ, klangen die Worte hohl. Kaum der Hauch einer Drohung schwang mit.

Der Gesichtsausdruck des Cathar hatte sich nicht geändert, doch vernahm man deutlich ein gutturales Knurren aus der Gegend seines Verdauungstraktes. Nur einen kurzen Augenblick später erhob er sich, baute sich vor dem Menschen auf und begann erst leise, dann etwas lauter zu würgen. Als er schließlich den Mund öffnete, quoll eine übelriechende, mit Magensäften und Haaren durchsetzte Masse daraus hervor und landete klatschend auf dem Boden, direkt vor den Füßen des Einarmigen.
Sasir wischte sich mit dem Handrücken den Mund ab, setzte sich in aller Seelenruhe und löffelte weiter das, was er dem Devaronianer abgenommen hatte, ehe er wieder zu dem Menschen aufblickte.
"Frage beantwortet?", schnurrte er den Menschen sanft an, woraufhin einige der anderen Gefangenen erst ungläubig dreinschauten und danach ebenfalls in schallendes Gelächter ausbrachen. Den Wachen jedoch schien dieser Zustand weniger zuzusagen. Von oben kam kein Gelächter, lediglich das Geräusch entsicherter und durchgeladener Blaster.
"Ruhe da unten, sage ich!", brüllte der gleiche Wachmann, der auch zuvor schon gerufen hatte. "Esst weiter!"
Sowohl Sasir als auch diverse der anderen Gefangenen rollten genervt mit den Augen. Hier wurde einem einfach nichts gegönnt. Nicht einmal ein kleines Bisschen Spaß unter Leidensgenossen. Allerdings könnten diese Kerle gleich wirklich etwas zum Brüllen bekommen, was jedoch auf die Reaktion des Menschen ankam...

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30 Aug, 2015 14:19 49 Forum: Core Worlds

NPC - Sasir Kha

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Der Cathar streckte sich leicht, als er endlich wieder den Speisesaal betrat und die Wächter hinter ihm wieder die Tür verriegelten.
"Jetzt kannst Du Deinen Kameraden beim Essen zusehen!", lachte eine der beiden Wachen, ein recht stämmiger Mensch mittleren Alters mit Vollbart, ehe sich die Tür endgültig schloss.
Durch dieses verdammte Gespräch mit Lieutenant Riva, oder eher durch dessen Vorstellungsmonolog als neuen stellvertreter des Sicherheitschefs war er natürlich zu spät zur Fütterung dran. Sasir fauchte ungehalten, aber eher leise, um seinen Unmut kundzutun. Immerhin, die Übernahme durch die Neue Republik hatte wenigstens einige kleinere Verbesserungen mit sich gebracht. Das Essen war besser und bestand nicht mehr nur ausschließlich aus dieser gräulich gefärbten und so ziemlich geschmacksneutralen Nährstoffpaste. Das Zeug herunterwürgen zu müssen gehörte für den Cathar zu einem der schlimmsten Dinge im Vollzug. Trotz der nachwievor sehr hohen Sicherheitsstufe war auch der Schmuggel ein wenig leichter geworden. Gemischtspeziale Wachmannschaften mit teils etwas zweifelhafterer Herkunft gehörten schon beinahe zum guten Ton und auch der Lohn war nicht mehr ganz so hoch wie noch zu imperialen Zeiten. In vielen Punkten war diese Republik, die das Imperium ersetzte, eben doch nicht so edel und gutaartig, wie es ihre Führer dem Volk glauben machen wollten.
Ein Gedanke, welcher den Biker grinsen ließ. Die eher humaneren Bedingungen schlossen auch eine Hydroponikanlage im alten Aufenthaltsbereich mit ein. Anbau von Nutz-, sowie Zierpflanzen. Als die Imps noch am Drücker gewesen waren, hatte man in dem eher kleinen Raum jeweils zwanzig Gefangene eine Stunde lang in der Runde laufen lassen. Der neue Aufenthaltsbereich war fast dreimal so groß, bot Bänke und Sportgeräte. Der knurrende Verdauungstrakt Khas jedoch ließ ihn aus seinen Gedanken jäh aufhorchen.

Es beim Droiden für die Essensausgabe zu versuchen war sinnlos. Der spuckte nur das aus, was man ihm eingegeben hatte und Sasir Khas Portion war garantiert schon anderweitig vergeben oder gar nicht erst im Ausgabesystem gelandet. Doch zum Glück gab es hier noch einige andere Insassen, die sicherlich liebend gerne teilen würden. Der Cathar ließ seinen Blick schweifen und entdeckte einen Devaronianer, der allein an einem der Tische saß, sowie einen einarmigen Menschen, der offensichtlich als eingeschüchterter Neuling nahe es Tisches, doch auf dem Boden hockte. Der Devaronianer grinste letzteren gefährlich an. Es sah so aus, alsob dieser Kerl gleich dem armen, kleinen Menschlein dessen Nahrung abzunehmen gedachte. Doch Sasir kannte den Gehörnten. Er gehörte zu den wenigen anderen Bikern, die man hier eingepfercht hatte. Allerdings war er gerade einmal Prospect und dann auch noch bei einem rivalisierenden Club, den Fighting Banthas. Zeit die Konkurrenz ein wenig zu schikanieren.

Ruhigen Schrittes tapste Kha auf den Tisch zu, grinste gefährlich und ließ sich auf der gegenüber liegenden Bank nieder, sodaß der Devaronianer ihn genau im Blick hatte. Dessen Augen weiteten sich, wobei der Rest seiner Physiognomie unverändert blieb. Das Grinsen allerdings wirkte jetzt wie eingefroren.
"Na Silas, willst den starken Mann machen, wenn der Boss nicht da ist, hm? Lass doch mal sehen, was Du Feines auf Deinem Tablett hast.", schnurrte Sasir Kha und genoß es sichtlich, einem rivalisierenden Bandenmitglied so richtig auf die Nerven zu gehen. Der Devaronianer seufzte und schob das Tablett zum Cathar herüber, der die darauf liegenden "Köstlichkeiten" sorgfältig beäugte. Es handelte sich um eine bunte Mischung aus Tütenfraß. Der ehemalige Sergeant at Arms schlitzte die Tüte, welche das Hauptgericht enthielt, mit einer seiner Klauen auf und schnupperte daran. Leicht mit den Schultern zuckend riss er die Packung entzwei und tat das Gleiche mit dem Nachtisch deines Gegenübers. Jeweils eine der Hälften verfrachtete er mit langen Fingern wieder auf das Tablett.

Sasir bemerkte den wütenden Blick des Devaronianers und erwiderte ihn mit einem zuckersüßen Lächeln. Sofern man bi einem Cathar von einem solchen Lächeln überhaupt sprechen konnte.
"Nun mach Dir nichts drauß, Silas. Ich bin eben noch im Wachstum."
Die Stimme des Bikers ließ keinerlei Widerspruch zu, sodaß der arme Silas Essran sich geknickt in seine Situation fügen musste.
"Was immer Du sagst Kha, was immer Du sagst...", murmelte der unglückselige Devaronianer und widmete sich schweigend den Überresten seiner Mahlzeit.
Rasch schlechte sich der Biker die Klauen ab und stahl seinem Tischgenossen einen Löffel, ehe er damit begann seine neu erworbene Mahlzeit zu sich zu nehmen. Zwischendurch warf er immer mal wieder einen Blick auf den verkrüppelten Menschen und fragte sich, was dieser Kerl wohl angestellt hatte, um ausgerechnet hier als das perfekte Opfer zu landen. Sasir Kha galt als Dreckskerl, doch hielt er sich eigentlich selbst für recht fair im Umgang mit seinem Mitintelligenzwesen. Hätte er etwas im Strafvollzugssystem zu sagen gehabt, so wäre er vermutlich niemals auf die Idee gekommen einen Einarmigen egal welcher Spezies mit einem Haufen körperlich unversehrter Gewaltverbrecher zusammenzustecken. Es sei denn, er hätte persönlich etwas gegen den Typen gehabt.
Dieser Gedanke ließ ihm diesen Menschen irgendwie sympathisch werden. Er musste offensichtlich etwas verbrochen haben, was jemanden recht weit oben in der Hierarchie sehr wütend gemacht hatte...

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Thema: Star Wars-Bilderthread
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15 Jul, 2015 11:08 19 Forum: Cantina

ImpOfficer
"Gefahr besteht für Ihre Sternenflotte, Commander, aber nicht für diese Kampfstation."

Thema: [RP] Chaos öffnet die Tür zu vielen Gelegenheiten
Gir Kolea

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13 Jul, 2015 22:31 30 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

NPC - Arek Finn

frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | Kneipe Sahsahlah - HQ Kor Vella-Syndikat
Arek Finn (Vollmitglied - FBSBC), Kith Ora'jeg (Vollmitglied - FBSBC), Nitinya (Barkeeperin), Korlen Valhoun (Khoehng-Triumvirat), Leyil Dr'lar (KVS-Mitglied), bleicher Neuankömmling nebst Schoßtier, wenige weitere Gäste


Die Worte bezüglich Areks Kutte hätten sicherlich einige der anderen Mitglieder des Clubs wie beispielsweise den rodianischen Sergeant at Arms Neetu Atak, den Duros-Sky Captain Garan Keggel, Kith, den aktuellen Prospect Shane Sa-Vin oder den Gamorreaner Rog Ugbuz (sofern er die Anspielung überhaupt verstanden hätte) ordentlich in Wallung gebracht, doch der junge Mensch ließ sich von solchen Äußerungen nicht kränken oder groß beeindrucken. Wollte man auch außerhalb des Clubs mit anderen Leuten ohne Probleme in Kontakt treten, gehörte eine gewisse Selbstironie zum guten Ton und war beinahe so etwas wie eine Pflichtvorraussetzung. Ganz davon abgesehen hatte dieser bleichgesichtige Kerl mit dem Lederfetisch und seinem seltsamen Schoßtier ihm, wenn auch unbewusst, einen Gefallen getan. Ein Grund mehr, um nun keinen Streit vom Zaun zu brechen. Finn rang sich zu einem Grinsen durch und schüttelte ebenfalls den Kopf.
"Keine Sorge. Bevor man bei uns die Aufnäher kriegt, muss man erstmal durch die Anwärterphase. Dauert mindestens ein paar Monate, manchmal'n Jahr. Kann mir nich vorstellen, daß Du so lange in der Gegend bleibst, oder?"
Zum Einen war dieser Kerl eine ganze Ecke zu auffällig, um lange hierbleiben zu können, sofern er als unabhängig angestellter Privatier in dieser Gegend tätig war und zum Anderen sah er nicht gerade so aus, als ob er sonderlich lange fackeln würde, wenn ihm jemand quer kam. Beides konnte und würde ihn über kurz oder lang sicherlich in Schwierigkeiten bringen.
Als Rückendeckung hatte er jedoch immer noch Gâsh, wie er diese seltsame Kreatur an seiner Seite genannt hatte. Gozu sprach mit ihm/ihr wie mit jemandem, der der Sprache und dem grundlegenden Verständnis hierfür mächtig war und irgendwie machte es auf den Rocker auch beinahe den Eindruck, als ob dieses Wesen wenigstens rudimentär zu einem gewissen Verständnis in der Lage war. Kurz nachdem Gozu der Kreatur den Kopf etwas gekrault hatte, glitt eben diese vom Hocker und rollte sich in aller Seelenruhe auf dem Boden neben seinem Besitzer zusammen.

Ley betrachtete die Szene ebenfalls und wirkte dabei ähnlich verwundert wie ihr menschlicher Freund, der mit hochgezogener Augenbraue etwas irritiert dreinschaute.
Als das Bleichgesicht allerdings auf Leys Worte hin eine Erwiderung von sich gab, verdüsterte sich die Mine der Selonianerin wieder.
"Min min volgoth noh petchuck, bhit min min vil ut valle Nharquis!", zischte sie, schüttelte den Kopf und verschränkte die Arme vor der Brust, als ob sie erwarten würde, verstanden worden zu sein. Finn hingegen schmunzelte leicht, zuckte mit den Schultern un leerte seine Teetasse mit einem letzten Schluck.
"Ich glaube was meine Bekannte hier damit sagen wollte war, daß sie sich auf keinen Fall in Deine Angelegenheiten mischen wollte. Ist für uns Einheimische nur immer sehr interessant auch mal Einsichten von Außerhalb zu hören."
Die Worte waren ehrlich gesprochen. Freundlich, aber keineswegs kriecherisch.
Arek hoffte auf diese Weise eine Eskalation der ganzen Angelegenheit vermeiden zu können. Doch zu einer echten Reaktion des Fremden kam es schon gar nicht mehr, jedenfalls keine, welche sich auf Dr'lars Worte bezogen hätte. Erst jetzt bemerkte Arek, daß Gozu ihm nicht zugehört hatte und seinen tierischen Begleiter anstarrte. Er setzte zu einer Erwiderung an, vollendete sie jedoch nicht und stieß sich in einer fließenden Bewegung von seinem Hocker auf seine zwei Gesprächspartner ab. Der Mensch hätte die Eleganz und Reaktionsfähigkeit seines Gegenübers mit großer Sicherheit bewundert, war jedoch viel zu verwirrt und erschüttert, als der Rattataki auf ihn und Ley niederging und sie mit sich zu Boden riss. Keinen Augenblick zu spät, wie sich herausstellte. Denn schon wurde die Außenwand von Projektilen und Blasterstrahlen erst eingedellt und danach durchlöchert. Eine Salve nach der nächsten zuckte durch den Innenraum und zerfetzte Stoffverhänge, Gläser, Flaschen und hölzerne Intarsien. Ein unangenehmer Splitterregen und der Geruch nach Verranntem Stoff sowie Holz erfüllte die Luft, während man deutlich einen Speeder beschleunigen hörte.

"Skrag! Min B'rrsk...", hörte man die gutaussehende Barkeeperin schreien. In ihrer Stimme war keine Angst zu hören. Eher Wut. Arek war nicht dazu in der Lage sie zu sehen, doch glaubte er, daß sie sich hinter dem Tresen in Deckung geworfen hatte. Deutlich war das Geräusch bewegter Glassplitter zu hören, vermutlich als die Frau sich aufsetzte. Nit hatte es nicht wirklich schwer erwischt. Sie hatte sich gerade aufgerichtet und tastete ihren Kopf ab, der schmerzte wie nur was. Langsam tasteten sich ihre Finger immer weiter voran, als sie plötzlich eine warme Flüssigkeit spürte und der Schmerz stechender wurde. Sie stöhnte entnervt und ließ sich auf den Rücken fallen.
Von hinten kamen Kith Ora'jeg und der alte Korlen Valhoun herangestürzt. Finn erkannte in der Hand beider Männer die gezogenen Blaster. Valhoun machte keinen besonders verängstigten Eindruck, doch konnte man in seinem Gesicht deutlich sehen, daß er verärgert und wenigstens etwas verwirrt war. Mit der freien Hand rieb er sich den weißen, ordentlich gestutzten Bart. Es war schon seltsam, diesen Mann mit einer Waffe in der Hand zu sehen. Er wirkte wie der friedfertige, alte Mann von nebenan, den eigentlich kein Wässerchen trüben konnte, sofern man nach dem Aussehen ging.
"Ke'dem! Irgendjemand verletzt? Nit?", fragte der alte Corellianer und blickte über die Theke hinweg, um nach der Barkeeperin zu sehen.
"Ol'val Korlen. Mir brummt der Schädel.", grinste ihm die Frau entgegen. Ihre dunkle Mähne war an einigen Stellen feucht, während an ihrem Hals deutlich zu sehen war, daß sie feucht von ihrem eigenen Blut waren. Die Verletzung schien nur oberflächlich zu sein. Die Vorräte der Bar hingegen hatte es schwerer erwischt. Valhoun seufzte erleichtert und wandte sich dann Richtung Eingang.
"Leyil? Jarin? Alles klar?"

Gozu hatte sich inzwischen erhoben. Arek nickte ihm dankend zu und blickte dann zu seinem bothanischen Clubkameraden herüber. Der trat auf ihn zu und half ihm wieder auf die Füße.
"Alles in Ordnung, Junge?", fragte er schnell, riss dann jedoch die Augen auf. Arek hatte das Gefühl, daß er an ihm vorbeistarrte, sah sich um, entdeckte jedoch nichts. Erst, als Kith seinen rechten Arm ergriff, wandte er die Augen wieder seinem Kameraden zu und sah nun, daß sein eigener Unterarm fast vom Handrücken an bis zur Armbeuge aufgerissen war. Dies war der Moment, in welchem die Schmerzen einsetzten. Der Mensch verzog das Gesicht und fluchte leise.
"Sith! Schätze das muss genäht werden. Ich geb' Hondo bescheid."
Arek jedoch winkte ab und sah nach Ley, die immer noch am Boden lag, die Arme jedoch vor der bepelzten Brust verschränkt hielt. Sie lag einfach da und seufzte leise.
"Alles klar, Große?", fragte Arek besorgt, während er sich den Arm hielt. Die Selonianerin sah zu ihm auf und nickte. Soweit Arek es beurteilen konnte, wirkte ihr Blick sehr ernst. Sie wusste, was diese Aktion zu bedeuten hatte: Es würde vermutlich Krieg geben. Eine solche Nummer würde das Kor Vella-Syndikat niemals durchgehen lassen, ohne eine passende Antwort zu geben.
"Naja, es geht so, min Larel. Ich kümmere mich gleich um Deinen Arm, ja?", sagte sie und seufzte erneut. Schließlich richtete sie ich auf und nickte ihrem Boss Valhoun zu, um ihm zu signalisieren, daß alles in Ordnung war. Dieser war sichtlich beruhigt. Blieben ihm noch der Türsteher und der andere Mensch, welche beide zu seinen Leuten gehörten, um die er sich Sorgen machen musste. "Ich seh nach den Gästen, min Khoehng.", wandte Ley sich wieder an ihn. Ihr Ton hatte fast etwas feierliches, der Situation zum Trotz. Selbst für einen völlig Fremden war klar, daß dieses selonianische Mädchen den alten Corellianer sehr respektierte. Die beiden Gangster kümmerten sich nun um den Rest der verstreuten Insassen des Gebäudes. Während Leyil die Gäste betreute und durch einen Hinterausgang an die Luft setzte, half Korlen dem älteren Syndikatsschläger auf die Beine. Der selonianische Türsteher stützte den Mann schließlich.

Nachdem Finn sich davon überzeugt hatte, daß es seiner Freundin gut ging, wandte er sich wieder dem Bothaner zu.
"Sonst bin ich in Ordnung. Hab' ich nich zuletzt unserem bleichen Kumpel hier zu verdanken.", grinste der junge Rocker etwas gequält und deutete in Richtung Gozu. Er sparte sich die Frage nach dem Befinden Kiths, da dieser offensichtlich bei bester Gesundheit war und zusätzlich einen Blaster halten konnte. Kith steckte den Blaster weg, nichte dem Rattataki rasch zu und hob einen Hocker für seinen Clubbruder auf, den dieser sogleich nutzte.
"Ich seh' mal nach unseren Bikes, Alter. Bis gleich...", murmelte er, wobei seine langen, pelzbewachsenen Ohren aufgeregt zuckten. Im Laufschritt verschwand er schließlich Richtung Eingang. Er schien eine böse Vorahnung zu haben.

Korlen Valhoun hatte seinen Rundgang nun beendet und war hinter die Bar getreten. Er hatte sich eine Flasche mit bernsteinfarbener Flüssigkeit aus dem lädierten Regal gegriffen, welche es wie durch ein Wunder nicht erwischt hatte und sie auf den Tresen gestellt, ehe er ebenfalls sieben Gläser neben ihr aufreihte und den Inhalt der Flasche hineingoss.
"In Ordnung. Einen Drink für jeden und dann alles raus hier, was einen Haftbefehl hat! Chakta Sai Kae.", rief er und stürzte den Inhalt eines der Gläser hinunter.
Arek lachte leise und etwas gequält auf, als er nach einem der bereits gefüllten Gläser griff und die übriggebliebenen Leute an die Theke traten. Unter ihnen befand sich auch Ley, die sich sogleich seinen Arm besah. Mitleidig sah sie ihn an, ehe sie voller Zorn in Richtung Ausgang schaute.
"Wie gesagt: Willkommen im Eastport.", wandte er sich wieder an Gozu...

Arek Finn (Vollmitglied - FBSBC), Kith Ora'jeg (Vollmitglied - FBSBC), Nitinya (Barkeeperin), Korlen Valhoun (Khoehng-Triumvirat), Leyil Dr'lar (KVS-Mitglied), Gozu Jasshin nebst Gâsh (Schoßtier), wenige weitere Gäste
frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | Kneipe Sahsahlah - HQ Kor Vella-Syndikat


Begriffserklärung:

Alt-Corellianisch
  • Chakta Sai Kae = corellianischer Trinkspruch
  • Ke'dem = jemand der verdammt oder gefallen ist, auch unausgeglichen oder irre (häufig als Fluch verwendet)
  • Min B'rrsk = Mein Kopf
  • min Khoehng = mein König (in d. Fall Bezeichnung für Mitgieder des sog. Khoehng-Triumvirates)
  • min Larel = mein Liebster / meine Liebste
  • Min min volgoth noh petchuck, bhit min min vil ut valle Nharquis! = Ich will kein Böses Blut zwischen uns, aber ich werde Deine Asche fressen!
  • Ol'val = eine Begrüßung (vergleichbar mit "Hallo")
  • Skrag = corellianischr Kraftausdruck (Übersetzung unbekannt)

Thema: [ART] Kadajj's Showroom
Gir Kolea

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23 Apr, 2015 15:02 32 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

Ist gut geworden. Ist der Mantel selbstgeschossen? ^^

Thema: [Info] Fighting Banthas Swoop Bike Club
Gir Kolea

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[Info] Fighting Banthas Swoop Bike Club 17 Apr, 2015 01:12 37 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

Im Folgenden finden sich Informationen zum sog. Fighting Banthas Swoop Bike Club zur Zeit der Klonkriege. Die Informationen sollen eine bessere Übersicht schaffen, um das Konzept etwas besser überblicken zu können.

Threads:



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Coruscant Sicherheitsdienst
Subjekt: Fighting Banthas Swoop Bike Club

Zitat:
Allgemeines:

Der "Fighting Banthas Swoop Bike Club" (FBSBC) ist ein Swoop-Bike- und Rockerclub, welcher sich zu den sog. "Outlaw-Swoop-Clubs" zählt. Er wurde angeblich kurz nach Ende des Stark Hyperraum-Krieges von vier Veteranen des Stark Handelskombinates und einem einheimischen Mechaniker gegründet und ist in drei Vierteln mit sogenannten "Chartern" (Ortsverbänden) vertreten. Bereits seit Jahren wird der Club regelmäßig von Behörden und Medien mit verschiedenenen Gesetzesübertretungen in Verbindung gebracht. Ferner kam es im Zusammenhang mit einzelnen Mitgliedern des Clubs zu Verhaftungen und Prozessen.
Die einzelnen Mitglieder des Clubs rekrutieren sich ungewöhnlicherweise für diese Art von Vereinigung unabhängig von Spezies oder Geschlecht aus der Unterschicht und dem Abschaum der Gesellschaft der galaktischen Hauptstadt. Auch Flüchtlinge aus den Outer Rim-Gebieten schlossen sich in der Vergangenheit vermehrt dem FBSBC an. Verschiedenen Hinweisen und Gerüchten zufolge steht der Club in enger Verbindung zu anderen Teilen der organisierten Kriminalität Coruscants wie beispielsweise dem corellianischen Kor Vella-Syndikat.

Historie:

Wie eingangs bereits erwähnt wurde der Club von dem Coruscanti-Mechaniker Jolan Navarr, den Bada Brüdern Hondo und Torak, dem Corellianer Andyr FarLance und einem weiteren Menschen namens Nick Gunner gegründet. Bei letzteren handelte es sich um Veteranen des Stark Hyperraum-Krieges, die für das gleichnamige Handelskombinat Iaco Starks gegen die republikanisch-föderierten Truppen kämpften.
Nach besagtem Konflikt gelangte die Gruppe nach Coruscant und traf dort auf Navarr, welcher sich mit den ehemaligen Söldnern offensichtlich schnell anfreundete.
Das erste Charter gründete sich unter der Führung besagter Männer nahe des Raumhafens Eastport.
Im Verlauf der nächsten Dekade dehnte sich die Gruppe weiter auf das sog. Hüttenviertel aus. Das "Durastahl-Charter" unter der Führung Nick Gunners wurde gegründet.
In die Schlagzeilen und in den Fokus der Behörden geriet der Club, als es fünf Jahre nach der Gründung zu Kämpfen mit einigen rivalisierenden Gangs kam, welche den Drogenhandel in dem entsprechenden Gebiet in der Hand hatten. Insgesamt wurden fünfundzwanzig Personen bei dem Konflikt getötet. Mindestens drei davon gehörten keiner der teilnehmenden Parteien an und zählten sich zur Zivilbevölkerung der umkämpften Bereiche.
Bei den weiteren beteiligten Parteien handelte es sich um den "Madhouse Tribe Swoop Bike Club" und die rodianische Straßengang "Green Guerilla Family", welche zu diesem Zeitpunkt noch über Stützpunkte in Eastport und im Industrieviertel verfügten. Beide Banden wurden in ausgedehnten Auseinandersetzungen vermutlich mit Hilfe des sog. "Kor Vella-Syndikats", einem Teil der corellianischen Mafia, aus bereits erwähnten Gebieten vertrieben.
Gegen Beginn der Separatistenkrise forcierte der Club seine Aktivitäten im Industriegebiet. Mitglieder wurden häufig dabei beobachtet, wie sie Streikbrecher zusammenschlugen oder Firmenfunktionäre einschüchterten. Eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Gewerkschaften ist also nicht ausgeschlossen. Anzeigen, die während dieser Zeit von Seiten niederrangiger Firmenangestellter oder anderen höher gestellten Persönlichkeiten aufgenommen wurden, wurden häufig wieder zurückgezogen, sodass die Behörden keinerlei Handhabe gegen den Club hatten. Lediglich einige geringere Körperverletzungsdelikte konnten geahndet werden.
Einige Jahre später, die Separatistenkrise dauerte nach wie vor an, gründete der "Fighting Banthas Swoop Bike Club" ein weiteres Charter nahe des neu errichteten Raumhafens Westport. Der Raumhafen war errichtet worden, um der Flüchtlingsmengen aus den Outer Rim-. & Mid Rim-Gebieten endlich Herr werden zu können. Aus eben diesen rekrutierten sich auch neue Mitglieder. Während einer Schießerei wurde schließlich Gründungsmitglied Nick Gunner von Beamten des CSD erschossen, drei weitere Banthas wurden verhaftet.
Zu Beginn der Klonkriege stieg der Club noch in andere Aktivitäten ein. Halblegale Jobs wie die Aufgabe als Ordner auf anti-republikanischen Kundgebungen und Konzerten waren die Folge.
Die Fighting Banthas basieren nach eigenen Angaben auf vier grundlegenden Werten: Ehrlichkeit – Zuverlässigkeit – Respekt – Freiheit.

Name & Symbole:

Der Name des Clubs basiert angeblich auf der Söldnereinheit, der das Gründungsmitglied Nick Gunner vor dem Stark Hyperraum-Krieg angehörte. Diese Information gilt jedoch nicht als gesichert.
Die Clubmitglieder tragen im Normalfall eine Ärmellose Jacke, auch Kutte genannt, aus einfachem Stoff oder Leder, die mit verschiedenene Aufnähern versehen ist. Jedoch sind auch reguläre Jacken bzw. Mäntel kein ungewöhnlicher Anblick. Diese sollen Zugehörigkeit zum Club und Rang innerhalb der Hirarchie der Vereinigung ausdrücken. Die Rückenpartie ist wie folgt gestaltet:
Der Bereich zwischen den Schultern wird von einem halbrunden Aufnäher, "Top-Rocker" genannt, dominiert. Dieser ist weiß, bestickt mit in Blau gehaltenem Aurekbeesh. Die Schrift nennt den Namen des Clubs. Direkt darunter befindet sich, mittig angebracht, der Aufnäher mit dem Symbol des Clubs, welches einen geflügelten Bantha zeigt. Dieser Aufnäher wird als "Center-Patch" bezeichnet. Hierunter befindet sich der sog. "Bottom-Rocker", der dem ersten Aufnäher ähnelt, jedoch verkehrt herum angebracht ist und den Namen des jeweiligen "Charters" dastellt, welchem der Träger angehört.
Bei Clubanwärtern fehlen sowohl "Center-Patch" als auch "Top-Rocker", während der Schriftzug auf dem untersten Aufnäher das Wort "Prospect" (weitere Informationen im Unterpunkt "Strukturen") beinhaltet.

Auch rechts auf Brusthöhe sind normalerweise einige Aufnäher angebracht, welche den Rang bzw. die Position des Trägers innerhalb des Clubs andeuten sollen. (weitere Informationen im Unterpunkt "Strukturen")
Auf der linken Seite, ebenfalls auf Brusthöhe sind Aufnäher zu sehen, die quasi als "Orden" dienen und bestimmte Aktivitäten des Mitgliedes ausdrücken sollen.
Die Bekanntesten sind:
  • AKSB: Steht für "Alle Klone Sind Bastarde" Drückt eine anti-soziale bis anarchistische Grundhaltung aus
  • Dreckiges Dutzend: Tötung für den Club (Bezeichnung irreführend, da mehr als ein Dutzend Mitglieder diesen Aufnäher tragen)
  • Die Fiesen Fünf: Wird von Gründungsmitgliedern des Clubs getragen. (Aktuell zwei überlebende Gründungsmitglieder auf Coruscant)
  • EkG oder Erwarte keine Gnade: schwere Körperverletzung für den Club
  • Querulant: mittelschwere bis schwere Körperverletzung im Zusammenhang mit einem oder mehreren Beamten des CSD / mehr als fünf Verhaftungen / Festnahmen
  • Veteran: Veteran eines bewaffneten Konfliktes wie dem Stark Hyperraum-Krieg oder einer Schlacht der Klonkriege usw. (wird häufig mit dem Symbol einer der Konfliktparteien oder einer Söldnertruppe kombiniert)
  • Narr: Beinahe selbstmörderisches Verhalten im Luftverkehr / erstklassige Fahr- oder Flugkünste (bezugnehmend auf die entsprechende Sabbacckarte)


Strukturen:

Der Club ist hirarchisch nach militärischem Vorbild strukturiert. Es gibt mehrere Ränge, die spezielle Positionen ausdrücken und verschieden gewichtet sind, was die Verantwortung innerhalb des Clubs betrifft.
Die drei Charter des FBSBC auf Coruscant sind wie folgt strukturiert:
  • President: Erster Mann in der Befehlskette. Demokratisch gewählter Leiter eines Charters. Ist für die Planung von Clubaktivitäten zuständig und übernimmt die Mediation zwischen streitenden Mitgliedern oder zwischen dem Club und anderen Gruppen.
  • Vice-President: Stellvertreter und quasi Linke Hand des Charter-Leiters. Übernimmt dessen Aufgaben teilweise mit und bereitet sich auf das Übernehmen der Führungsrolle im Falle des Ausfalls des eigentlichen Anführers vor. Kann durch demokratische Abstimmung in seinem Interimsamt bestätigt werden oder wird durch ein anderes Mitglied als President ersetzt.
  • Sergeant at Arms: Rechte Hand des Präsidenten. Zuständig für die Disziplin im Club. Übernimmt mit einem kleinen Trupp ausgewählter Mitglieder auch den Schutz der Führungsebene sowie mutmaßlich auch Aufträge, bei denen Gewaltanwendung notwendig wird. Angeblich auch für die Organisation von Waffen für den Club verantwortlich. (Immer zu sehen mit den "Querulant-", "EkG-" und/oder "Veteran-Aufnähern". Militärische Schulung bzw. Kampferfahrung als Vorraussetzung demnach nicht ausgeschlossen)
  • Secretary: Dieser Rang stellt den Schriftführer des Charters. Er führt Protokoll bei Clubsitzungen und pflegt in regelmäßigen Abständen die "Chronik des Clubs bzw. hält diese aktuell. Diese Position wird zumeist altgedienten Mitlgiedern oder Gründungsmitgliedern angeboten.
  • Treasurer: Der Treasurer übernimmt die Buchhaltung des Clubs und verwaltet die Clubeinnahmen auch aus legalen Aktivitäten wie Mitgliedsbeiträgen. Er setzt sich mit sämtlichen finanziellen Belangen auseinander.
  • Sky Captain: Dieser Rang ist für das Planen von Konvoireisen des Clubs zuständig und geht häufig gemeinsam mit dem Sergeant at Arms die Route durch. Er ist ebenfalls für das Einhalten der Formation zuständig, vergleichbar mit einem Staffelführer bei den Streitkräften.
  • Chieftech: Der Chieftech ist für die Wartung der Clubausrüstung verantwortlich und in sämtlichen technischen Belangen erster Ansprechpartner. Er scheint, im Gegensatz zu anderen Rängen kaum bis wenig Befehlsgewalt zu besitzen.
  • Member: Hierbei handelt es sich um reguläre Mitglieder des Fighting Banthas Swoop Bike Clubs.
  • Prospect: Bei diesem Rang handelt es sich um Anwärter auf eine Mitgliedschaft im Club. Sie dienen als Laufburschen für sämtliche Mitglieder und führen bei Clubfeiern niedere Arbeiten durch. (Müll einsammeln, Bedienen der Gäste usw.)
    Die Position kann als "Rang auf Zeit" angesehen werden. Die Prospect-Phase dauert zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren.
  • Supporter: Bei dieser Gruppe handelt es sich nicht um Mitglieder des Clubs im eigentlichen Sinne. Sie unterstützen den Club lediglich auf ihre Weise durch Spenden oder Hinweise. Einige streben eine Voll-Mitgliedschaft an.

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Fighting Banthas Swoop Bike Club
Eastport Charter

Zitat:
FIGHTING BANTHAS - EASTPORT

Rückenaufnäherkombination des Eastport Charters:
Oben - FBSBC,
Mitte - Clubsymbol,
Unten - Eastport

Zeitpunkt: FRÜHE KLONKRIEGE
Status: AKTIV

Das Eastport-Charter ist das sog. Muttercharter des Clubs. Gegründet von Hondo und Torak Bada sowie Andyr FarLance, Nick Gunner und Jolan Navarr ist es das erste von insgesamt dreien, welche auf Coruscant ihr Unwesen treiben. Eastport ist mit den anderen Chartern eher lose vernetzt, verfügt innerhalb der Organisation jedoch über die meiste Autorität. Geschehnisse innerhalb dieses Charters geben auch die Laufrichtung für die übrigen Bestandteile des Clubs vor. Sollte sich der President des Eastport-Charters beispielsweise strikt gegen den Verkauf einer bestimmten Ware (Drogen, Waffen usw.) aussprechen oder bestimmte Aktionen nicht gutheißen (Angriffe, Kontaktaufnahme zu bestimmten Organisationen usw.), so gilt dies auch für die anderen Charter als bindend. Als Hauptquartier dient dem Club die Arbeiterkneipe "Zum lachenden Bith", welche sich im Wohnviertel Eastports befindet. Das Gebäude verfügt über einen großen Hinterhof, welcher den einzelnen Clubmitgliedern oft als Stellplatz und Werkstatt für ihre Fortbewegungsmittel dient. Das Lokal ist Clubeigentum und für die Öffentlichkeit zugänglich, sofern keine Abschottung aufgrund gewalttätiger Auseinandersetzungen mit anderen Organisationen vorliegt und somit eine legale Einnahmequelle für den FBSBC.
Aktueller President der Fighting Banthas in Eastport ist Hondo Bada.
Die Fighting Banthas agieren im Normalfall in der kleinen Gruppe und nur sehr selten mit dem kompletten Charter. Einzelne Mitglieder werden speziell für verschiedene Aufgaben abgestellt.

President
<"Leben für den Club, sterben für den Club. Banthas für immer, für immer Banthas!">


Name: Hondo Bada
Rufname: Hauer, Pres, Hondo
Alter: 56 Standardjahre
Aufnäher: President, Die Fiesen Fünf, Dreckiges Dutzend, EkG, Veteran (kombiniert mit SHk-Symbol)
Heimatplanet: Ando
Spezies: Aqualish (Ualaq-Subspezies)
Charakter: militärisch geschult, aufbrausend, kinderlieb, besitzt Führungsqualitäten
Besonderheiten: Bei dem ehemaligen Söldner Hondo Bada handelt es sich um den Hauptinitiator bei der Gründung des Fighting Banthas Swoop Bike Clubs nach dem Stark-Hyperraum-Krieg, in welchem er aktiv auf Seiten des Stark Handelskombinates teilnahm.
Gemeinsam mit seinen damaligen Kameraden Andyr FarLance, Nick Gunner und seinem Bruder Torak sowie mit Hilfe des Coruscanti-Mechanikers Jolan Navarr gründete er die Fighting Banthas Eastport und blieb weiterhin der Anführer der Gruppe.

Vice-President
"Wisst ihr, worin das Problem mit der Republik liegt? Wir haben den Geist des Selbstanpackens verloren. Dein Speeder fährt nicht - ruf jemanden. Eines der Kinder hat einen Blinddarmdurchbruch - ruf jemanden."


Name: Andyr FarLance
Rufname: VP, Eharl (Alt-Corellianisch für Gauner)
Alter: 55 Standardjahre
Aufnäher: Vice President, Die Fiesen Fünf, EkG, AKSB, Veteran (kombiniert mit SHk-Symbol)
Heimatplanet: Tralus (Corellianisches System)
Spezies: Mensch (Corellianer)
Charakter: ruhig und besonnen, sarkastisch, diskret, militärisch geschult
Besonderheiten: Andyr FarLance stammt ursprünglich aus dem corellianischen Sektor. Früh schlug er eine Laufbahn als Söldner ein und geriet auf Seiten des Stark-Handelskombinates während des gleichnamigen Konfliktes gemeinsam mit dem zweiten zukünftigen Gründungsmitglied Nick Gunner und den Bada Brüdern zwischen die Fronten. Nach der Niederlage bei Troiken verschlug es die Gruppe nach Coruscant, wo sie gemeinsam mit einem einheimischen Mechaniker den FBSBC gründeten. Während dieser Zeit lernte er auch seine Frau kennen. Aus der Verbindung entstand die gemeinsame Tochter Nira-Yras.

Sergeant at Arms
"Mein Zylinder rasselt nicht, er spielt mir das Lied vom Tod!"


Name: Neetu Atak
Rufname: Sarge, Rin'na (Rodianisch für Bester Jäger des Cans)
Alter: 38 Standardjahre
Aufnäher: Sergeant at Arms, Dreckiges Dutzend, EkG
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Rodianer
Charakter: misstrauisch, skrupellos, hinterhältig, hart gegenüber Clubgegnern, loyal
Besonderheiten: Ähnlich vielen anderen Clubmitgliedern wurde Atak bereits in schwierige Verhältnisse hineingeboren. Er wuchs im sog. Little Rodia, einem rodianisch geprägten Einwandererviertel auf Ebene 1034 auf und pflegte während seiner Jugend Kontakt zu den dortigen Straßengangs. Als Neetu nach seiner Schulzeit einen Job im Raumhafendistrikt von Eastport annahm, kam er mit dem FBSBC in Kontakt und wurde Mitglied. In der Folgezeit arbeitete er sich durch seine unnachgiebige Art schnell zu seiner jetzigen Position hoch.

Treasurer
"Wissen ist Macht. Ich weiß nichts; macht nichts."


Name: Ra'sec Trukat
Rufname: Sec, Der Banker
Alter: 21 Standardjahre
Aufnäher: Treasurer, AKSB, Querulant
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Twi'lek
Charakter: gut im Umgang mit Geld, hoch-intelligent, notorischer Falschspieler, gewiefter Hacker/Slicer
Besonderheiten: Ra'sec Trukat wurde bereits in kriminelle Familienverhältnisse hineingeboren und kam schon recht früh mit dem Club in Berührung. Sein Vater war ein notorischer Betrüger und saß während Ra'secs Kindheit immer wieder mehr oder weniger lang im Gefängnis. Der Vater lehrte den Sohn schon früh das Hacken und den Umgang mit größeren Geldmengen. Doch das Leben als einfacher Betrüger empfand der junge Twi'lek als zu langweilig. So kam es, dass er sich dem FBSBC anschloss, als er alt genug war. Schnell stieg er in der Hirarchie auf, weniger durch Brutalität, als durch pure Intelligenz. So kam es, dass er bereits mit achtzehn Standardjahren zum Treasurer des Eastport-Charters gemacht wurde.

Sky Captain
"Wenn du weiter so fährst, hol ich die Parkuhr raus!"


Name: Garan Keggel
Rufname: Bantha-Leader, Captain, Kegster
Alter: 32 Standardjahre
Aufnäher: Sky Captain, EkG, Narr, Dreckiges Dutzend
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Duros
Charakter: überaus ehrgeizig, Adrenalinjunkie, ausgezeichneter Swooppilot
Besonderheiten:Garan Keggel begann seine Karriere als Swooppilot bereits zu seiner Jugendzeit und gewann diverse legal und illegal veranstaltete Rennen. Im Zusammenhang mit einem illegalen Rennen wurde er im Alter von 19 Standardjahren festgenommen und lernte während seiner Untersuchungshaft das Gründungsmitglied Nick Gunner kennen. Jener überredete ihn offensichtlich dem Club beizutreten. Seitdem tritt Keggel immer wieder unter der Flagge des Fighting Banthas Swoop Bike Clubs bei Rennen an und stieg vor Kurzem in die Position des Sky Captains auf.

Chieftech
"Tuning ist mit dem Geld das wir nicht haben, Teile zu kaufen die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken die wir nicht kennen."


Name: Mirko Navarr
Rufname: Chief, Blitzmann
Alter: 19 Standardjahre
Aufnäher: AKSB, Narr
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Mensch (Coruscanti)
Charakter: handelt stets wohl überlegt, sieht technische Probleme als Herausforderung, sehr aufgeschlossen
Besonderheiten: Bereits Navarrs Vater arbeitete als Mechaniker für die Fighting Banthas, sodass der Sohn quasi in die Fußstapfen seines alten Herren trat. Dieser wurde jedoch bei einer Razzia des Eastport-Clubhauses Zum lachenden Bith erschossen, weswegen Mirko eine extreme Abneigung gegenüber den staatlichen Behörden entwickelte. Bereits früh zeigte sich technisches Interesse in dem Jungen. So half er seinem Vater bis zu dessen Ableben bei diversen Reparaturen und bildete sich auch anderweitig auf diesem Gebiet weiter. Schließlich, als er alt genug war, wurde er als Prospect in den Club aufgenommen und stieg nach nur einem Jahr zum Vollmitglied auf. Nur kurz darauf erbte er den Posten seines Vaters als Chieftech.

Member
"Wenn man rechts dreht, wird die Landschaft schneller."


Name: Rog Ugbuz
Rufname: Roggy, Schnitzelklopfer
Alter: 35 Standardjahre
Aufnäher: Querulant, EkG, Dreckiges Dutzend
Heimatplanet: Nar Shaddaa
Spezies: Gamorreaner
Charakter: schlechte Bildung, schlägt erst zu und stellt dann Fragen, hervorragender Berufsschläger, guter Koch
Besonderheiten: Ugbuz gehörte ursprünglich dem Nar Shaddaa - Corellia Sektor-Charter an und kam anlässlich der Trauerfeier für Jolan Navarr zusammen mit einer kleinen Abordnung nach Coruscant. Man hatte sich auf Führungsebene allerdings auf einen Austausch geeinigt, sodass für Ugbuz der Mensch Yan Zarrant zurück nach Nar Shaddaa ging. Seitdem arbeitet Rog gelegentlich als Koch für das Eastport-Charter und ist bei allen Aufgaben, die einen hervorragenden Berufsschläger erfordern dabei.

"Von dem Restalkohol in meinem Körper würde ich nüchtern gleich nochmal besoffen werden."


Name: Kith Ora'jeg
Rufname: Jeg, Psycho
Alter: 30 Standardjahre
Aufnäher: Veteran, Dreckiges Dutzend, EkG
Heimatplanet: Kothlis
Spezies: Bothaner
Klanzugehörigkeit: Arjeg
Charakter: leicht cholerisch, militärisch geschult, gnadenlos, latent perverse Neigungen/überdurchschnittlich ausgeprägte Libido, überaus brutal im Umgang mit Clubgegnern
Besonderheiten: Kith Ora'jeg ist seit Beginn der Klonkriege Mitglied beim Fighting Banthas Charter in Eastport. Ihm werden Kontakte zum organisierten Verbrechen nachgesagt, ebenso wie eine überdurchschnittliche Brutalität und Paranoia. Sein Strafregister zählt unter anderem vierzehn Anzeigen wegen leichter, mittelschwerer und schwerer Körperverletzung sowie diverser Sexualdelikte, von denen die meisten jedoch wieder zurückgezogen wurden. Vor seiner Zeit beim Club arbeitete er angeblich für das bothanische Spionagenetzwerk, was seine latent paranoide Ader erklären würde. Jedoch behaupten andere Gerüchte ebenfalls, das er auf Kothlis einen Jedi tötete und deswegen nach Coruscant kam. Die tatsächlichen Beweggründe des Bothaners sind unbekannt, ebenso wie der Grund für sein jetziges Leben auf der republikanischen Hauptwelt. Kith übernimmt häufig die Position des Sprengstoffexperten des Clubs.

"Was glaubt ihr was hier los wäre, wenn mehr Leute wüssten was hier los ist?"


Name: Arek Finn
Rufname: Finn, Hey Arek! (nach der beliebten HoloNet-Serie)
Alter: 18 Standardjahre
Aufnäher: EkG, Querulant, Dreckiges Dutzend
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Mensch (Coruscanti)
Charakter: hart gegenüber Clubgegnern, ehrgeizig, mitfühlende Ader, starkes Problem mit Autoritäten, meistens höflich
Besonderheiten: Finn kam schon rech früh, mit fünfzehn Standardjahren, mit dem Club in Berührung. Er erledigte häufig kleine Botengänge und arbeitete in der Bar des SCs als Bedienung, bis er schließlich seine Anwärterschaft beginnen konnte und zum frühst möglichen Zeitpunkt gemeinsam mit seinen Freunden Nira und Mirko zum Vollmitglied aufstieg.
Ihn verbindet eine enge Beziehung zum Clubgründer und Chef Hondo Bada.

"Ich kann mir so schlecht Namen merken, darf ich dich einfach Arschloch nennen?"


Name: Nira-Yras FarLance
Rufname: Bhesj (Alt-Corellianisch für Ungeduld / ungeduldig)
Alter: 17 Standardjahre
Aufnäher: AKSB, EkG, Querulant
Heimatplanet: Coruscant
Spezies: Mensch (corellianische Vorfahren)
Charakter: extrovertiert, pragmatisch, schnell gelangweilt, starrköpfig
Besonderheiten: Nira FarLance wurde quasi in den Club hineingeboren und wuchs seit ihrer Kindheit mit Swoop Bikes auf. Als sie alt genug war, wurde sie schließlich als Prospect aufgenommen und arbeitete sich mit klenen Botenaufträgen und Schutzgelderpressung immer weiter in der Clubhirarchie nach oben. Auch geriet sie schon mehrfach mit dem CSD in Konflikt.

Prospect
"Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben."


Name: Shane Sa-Vin
Rufname: Ulwan (Huttisch für Schmuggler)
Alter: 23 Standarsjahre
Aufnäher: Prospect, Narr
Heimatplanet: Corellia (Mond Gus Talon)
Spezies: Mensch (Corellianer)
Charakter: ehemaliger Schmuggler, ausgezeichneter Swoop- und Speeder-Pilot, ruhige Persönlichkeit, guter Zuhörer
Besonderheiten: Viele Leute mögen sich bei Shane fragen, was er bei einer Vereinigung wie dem Fighting Banthas Swoop Bike Club zu suchen hat. Bei ihm handelt es sich um eine überaus ruhige Persönlichkeit ohne nennenswerte Vorstrafen, die so gar nicht zu den restlichen Bikern passen will. Er wirkt wie ein freundlicher, ruhiger Normalbürger. Allerdings kann er auch anders, wenn es sein muss.
Es wird gemunket, dass er vor seiner Mitgliedschaft beim SC entlang der Rimma-Handelsroute als Schmuggler tätig war. Nach schlechtem Verlauf seines letzten Auftrages jedoch setzte er sich angeblich nach Coruscant ab und schloss sich dem Club an.


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Thema: [RP] Chaos öffnet die Tür zu vielen Gelegenheiten
Gir Kolea

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13 Apr, 2015 23:59 22 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

NPC - Jannik Avaro

frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | nahe der Kneipe Sahsahlah | V-35 Kurierspeeder
Jannik Avaro (Teeku - GGF), Dar Nu (Soldat - GGF) & Navik Shodu (Soldat - GGF)

Der V-35er bog schließlich in eine dunkle Seitengasse ab, die lediglich das Licht einer Laterne auf der anderen Straßenseite abbekam. Der Gleiter wurde langsamer. Schrittempo. Avaro verstand und griff unter den Rücksitz. In rascher Folge kramte er ein ACP-Repetiergewehr, ein ACP-Strahlengewehr und eine kleine SE-14er hervor. Die Pistole reichte er Navik nach vorne durch, der dankend nickte. Seine eigene Umpuste war zu sperrig, um sie vom Fahrersitz eines Gleiters abfeuern zu können. Schließlich musste er auch noch fahren. Die zweite Waffe reichte er an Dar Nu weiter, die auf der dem Ziel zugewandten Seite sitzen würde, wenn der Angriff begann. Rasch prüfte sie, ob die Waffe geladen war, lud durch und grinste zufrieden. Das Ding war eine ordentliche, kleine Schnellfeuerwaffe, die allerdings mehr Ähnlichkeit mit einigen Projektilwaffen hatte. Der Teeku selbst behielt das Strahlengewehr und lud die Waffe ebenfalls durch. Diese etwas sperrigere Perversität aus dem Hause Arakyd Industries war eher für Gefechte auf kurze Entfernungen ausgelegt. Streute wie Sau, war aber effektiv so man es mit mehreren Gegnern auf kürzere Entfernung zu tun hatte. Sicherlich eine nette Überraschung für diese verdammten Corellianer. Er richtete die Mündung in Richtung des Dachs und atmete kurz tief durch.
"Also, dabei wenn ich diese Penner wegblase?", fragte der Teeku und grinste wild. Er fühlte sich nicht danach, war sich aber sicher, daß der Gesichtsausdruck seine Wirkung tat. Dar Nu sah von ihrer eigenen Knarre auf und schaute ihn mit großen Augen an. Der Anblick schien sie immens zu beeindrucken.
"Jap...", gab sie tonlos von sich. Am Ausgang der Gasse hielt der Speeder schließlich an, den Motor laufen lassend. Der Fahrer drehte sich zu seinen beiden Begleitern um und nickte als Antwort auf Janniks Worte. Kurz warf er einen Blick auf die Waffe seines Kumpels und rollte leicht mit den Augen.
"Ich weiß nich... Also ich find' ne Pump-Action irgendwie viel zu sperrig. Außerdem streuen die Dinger wie Sau...", redete er recht gelassen daher, ehe der Teeku den Lauf in Richtung Innenraum richtete, ohne groß nachzudenken. Die folgende Reaktion hatte er eigentlich nicht provozieren wollen. "Ey Mann, sowas sehen die Bullen...", begann er, wurde jedoch durch das Gebrüll und die Fluchtreaktionen seiner zwei Untergebenen rasch unterbrochen. Navik war aus seinem Sitz in Richtung Beifahrersitz gehechtet und suchte seinen Kopf mit den Händen wenigstens etwas zu schützen, während Nu sich gegen die Seitentür drückte und versuchte sich so klein wie möglich zu machen.
"Hey, hey, hey willst Du uns unbedingt den Arsch aufreißen? Nimm das Ding runter, loca Koochoo!", fluchte Shodu schreiend und drückte seinen Kopf noch etwas tiefer in das Sitzpolster.
Es tat Avaro schon ein wenig leid, aber trotzdem war die Nummer zu komisch. Leise lachend hob er den Lauf wieder Richtung Dach und erntete dann auch einen recht bösen Blick des Mädchens, welches leise irgendetwas unverständliches vor sich hinfluchte. Irgendwie hatte der Veteran schon Recht. Bei solchen unbedachten Aktionen waren schon genügend der Bukees verletzt worden. Aber ging es gut, brachten sie dem Verursacher im besten Fall Respekt ein. Im schlimmsten Fall jedoch konnte man mit reichlich verbeulter Physiognomie in irgendeiner dreckigen Gasse aufwachen.
"In Ordnung. Ihr wisst, was Sache is. Boska!", befahl Jannik mit fester Stimme, woraufhin Navik kopfschüttelnd beschleunigte und aus der Gasse hinausraste. In einem verrückt anmutenden Wendemanöver bog der V-35er Kurier auf die Nebenverkehrsstraße ein, in der sich auch die Kneipe Sahsahlah, das Hauptquartier des Kor Vella-Syndikats befand. Die grünliche Neonleuchtreklame an dem Gebäude mit den geschwungenen Linien war deutlich zu erkennen. Sie war auf Aurekbeesh geschrieben, was so ziemlich jeder Idiot lesen konnte. Der Gleiter bremste ein wenig ab, sodass die drei Rodianer das Gebäude deutlicher erkennen konnten. Davor waren drei Swoop Bikes geparkt, ebenso wie zwei andere Speeder und ein etwas größeres Lastfahrzeug. Leute standen nicht viele vor dem Gebäude. Ein Mensch in corelliagrüner Jacke, der gerade offensichtlich ein Bier aus der Flasche trank und an der Wand des Lokals lehnte, einer dieser hochgewachsenen Selonianer und ein kleiner Astromechdroide mit grünen und gelben Markierungen am Rumpf. Die drei waren quasi die Hauptziele, während der Rest der Munition in die Außenwand des Gebäudes gejagt werden würde. Navik Shodu beschleunigte sein Gefährt wieder, während Dar Nu das Fenster der Gästekabine absenkte und ein Stück in Richtung der Tür rückte. Jennik rückte nach, hob seine Waffe und zielte, genauso wie das Mädchen. Sein Herz machte einen kleinen Sprung, als er seinen Brustkorb gegen ihre Rücken drückte. Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wäre das ein mehr als angenehmes Gefühl gewesen.
Die Rechte weiter auf den Gleiterkontrollen haltend, zielte jetzt auch Navik, als der V-35er auf Höhe des Gebäudes angelangt war.
"Keepuna!", brüllte der junge Teeku, woraufhin die drei Schützen zu feuern begannen und die Hölle über diese Corellianer und ihre Verbündeten hereinbrach. Während einer der Gleiter durchlöchert wurde, zuckte der Selonianer mehrere Male unnatürlich zusammen und sank in einer Lache seines eigenen Blutes zusammen. Der Mensch wurde im Lauf von zwei Blasterschüssen ins Bein getroffen und nur einen Augenblick später, noch bevor der arme Kerl zu Boden gegangen war, splitterte auch die Flasche unter den automatischen Feuerstößen von Dar Nus Waffe. Die Scherben richteten gerade vermutlich Übles mit diesem armen Kerl an, dessen Leidensgeschichte für die drei endete, als er zu Boden ging. Keiner von ihnen wusste, ob er tot war, oder noch lebte, aber das war sowieso Nebensache. Die Wand des Gebäudes bekam ebenfalls einiges ab. Ob die Schüsse durchgingen, würden die Gäste der Kneipe am Ehesten sagen können, doch immerhin hatten sie mindestens zwei von diesen Pennern voll erwischt. Die Leuchtreklame sprühte Funken, als auch sie diverse Treffer abbekam. Ein Teil der Aufhängung hatte sich wohl gelöst, sodaß sie an der rechten Seite immer noch hängend mit der Linken zur Seite rutschte und den Astrodroiden mit voller Wucht erwischte. Der unglückselige Automat wurde beiseite geschleudert und landete scheppernd auf der Straße. Die Kuppel hatte sich gelöst und hing nur noch an einem kleinen Teil der Verkabelung mit dem Rumpf zusammen. Damit war die Sache erledigt. Dar Nu lehnte sich aus dem Fenster und lachte grimmig. "Bona nai kachu, Wichser!", schrie sie in die Nacht hinaus.
Während der Gleiter schnell stark beschleunigte und somit außer Reichweite raste, dachte der Teeku über ihre Worte nach. Jetzt waren sie wirklich in Schwierigkeiten. Die Zeit würde zeigen, wer mit "sie" gemeint war...

Jannik Avaro (Teeku - GGF), Dar Nu (Soldat - GGF) & Navik Shodu (Soldat - GGF)
frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | nahe der Kneipe Sahsahlah | V-35 Kurierspeeder

Begriffserklärung:

Huttisch
  • Bona nai kachu! = Ihr seid/ Du bist / in Schwierigkeiten!
  • Bukee = Junge / in d. Fall: Bezeichnung für reguläre GGF-Mitglieder
  • Koochoo = Idiot
  • Keepuna! = in d. Fall: Feuer!
  • Koochoo = Idiot
  • loca = verrückt, irre


Rodianisch
  • Teeku = imposant / dominierend / in d. Fall: Bezeichnung für GGF-Offiziere

Thema: [RP] Chaos öffnet die Tür zu vielen Gelegenheiten
Gir Kolea

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13 Apr, 2015 23:47 26 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

NPC - Arek Finn

frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | Kneipe Sahsahlah - HQ Kor Vella-Syndikat
Arek Finn (Vollmitglied - FBSBC), Kith Ora'jeg (Vollmitglied - FBSBC), Nitinya (Barkeeperin), Korlen Valhoun (Khoehng-Triumvirat), Leyil Dr'lar (KVS-Mitglied), bleicher Neuankömmling nebst Schoßtier, wenige weitere Gäste


Als der Fremde erzählte, er sei von seinen Angreifern für einen Touristen gehalten worden, konnte auch der junge Mensch sich ein leises Lachen nicht verkneifen. Zwar lag der Schluss nahe, hier in Eastport nach Touristen Ausschau zu halten, doch war der Lagerdistrikt dafür die falsche Adresse. Hierher verirrte man sich als Auswärtiger eher selten und die, die es taten, hatten zumeist geschäftlich zu tun. In noch selteneren Fällen waren es Flüchtlinge, die auf einem der Transporter versuchten illegal einzureisen.
"Die wenigsten Touristen kommen hier raus, aber seitdem die Sicherheitsvorkehrungen wegen des Krieges an den Raumhäfen verschärft worden sind, kommen hier zwischendurch Flüchtlinge vorbei.", gab Arek von sich und zuckte leicht mit den Schultern. Als das Bleichgesicht schließlich auch seine Idee von rivalisierenden Clubmitgliedern oder Banden wenigstens etwas beruhigt hatte, nickte er zufrieden und genehmigte sich noch einen Schluck Tee. Ley warf dem Fremden immer wieder misstrauische Blicke zu, hielt sich jedoch zurück. War ja schließlich nicht so, daß sie in der nächsten Zeit dazu gezwungen wäre, weiter in seiner Nähe herumzuhängen. Sie lauschte dem Gespräch zwischen Arek und dieser schrägen Type eher mit halbem Ohr, während sie sich ein wenig in der Kneipe umsah und wieder etwas mehr auf die Musik achtete. Geändert hatte sich nichts. Immer noch die gleichen Gäste, die das Gleiche tranken und das Gleiche redeten. Auch Kith Ora'jeg tat nachwievor das Gleiche: Er zankte sich mit Valhoun hinter dem Vorhang. Sein Gezeter war kaum zu verstehen, aber sein wildes Herumgestikulieren war als Schatten auf dem Vorhang deutlich zu sehen. Irgendwie entlockte es der jungen Selonianerin ein Grinsen. Valhoun selbst ging es vermutlich nicht anders.

Finn hingegen war vollauf mit seinem neuen Gesprächspartner beschäftigt, zog jedoch ähnlich Nit eine Augenbraue hoch, während diese seltsame Kreatur gerade ihre Streicheleinheiten genoss.
"Tja... Willkommen im Lagerdistrikt von Eastport. Heimat des Kor Vella-Syndikats.", erwiederte Arek auf die Worte beinhaltend der guten Gesellschaft hin, während Ley den Kopf in Richtung des Besuchers neigte. Sie war zwar nicht allzu gut auf diesen Kerl zu sprechen, aber höflich war sie trotzdem, da sie dessen Geste in ihre Richtung nicht unbeantwortet lassen wollte.
"Lassen Sie sich vom Namen nicht täuschen. Wir sind lediglich eine Gruppe corellianischer Kulturenthusiasten, die ein wenig unter sich sein wollen. Das hiesige corellianische Kulturzentrum, wenn man so will. Wir haben auch eine sehr aktive Theatertruppe."
Das Mädchen klang bei diesen Worten so unschuldig, daß ihre Aussage glatt gelogen klang. Arek entging das nicht, weswegen er sich innerlich halb tot lachte, seine äußerlich gelassene Fassade jedoch zu wahren wusste. Manchmal war es fazinierend dieses pelzige Mädchen in solchen Momenten zu beobachten. Sie wirkte wie die Unschuld des Outer Rim, was noch nicht einmal ansatzweise in diese Kneipe passte. Dies, so glaubte Arek jedenfalls, war etwas, daß selbst einem Erstbesucher würde auffallen müssen.
Was die Theatergruppe anging, so hatte Leyil allerdings nicht gelogen. Die gab es und laut Andyrs Aussage war sie sogar recht passabel.
Schließlich bot der Fremde seine Dienste an und stellte sowohl sich, als auch seinen vierbeinigen Begleiter vor: Er hieße Gozu Jasshin, sein Begleiter nenne sich Ghâsh.
"Arek Finn, Fighting Banthas SC. Wir regeln unseren Mist meistens selbst, aber ich kann den Vorschlag ja mal in den Tempel bringen.", grinste der Rocker, ließ durch seinen Tonfall jedoch deutlich erkennen, daß Gozus Angebot keineswegs brüsk beseite geschoben oder als Unsinn seinerseits abgetan wurde. Interessant war auch der Unterschied in der Darstellung beider Gruppen. Während Rockerclubs sowieso schon eine gewisse Aura von Angst und Brutalität anhaftete, bemühten sich die Leute des Syndikates nach Kräften, einen anständigen Eindruck zu vermitteln. Jedenfalls nach Außen.
"Leyil Dr'lar.", stellte sich nun auch die Selonianerin vor. "Was treibt Sie eigentlich nach Eastport?"
Die Frage war so gestellt, daß sie vollkommen neutral wirkte, was sie letztendlich auch war. Sie war sogar derart neutral gefragt worden, daß sich noch nicht einmal ernsthaftes Interesse heraushören ließ, so man nun wirklich peinlich genau auf die Tonlage achtete...

Arek Finn (Vollmitglied - FBSBC), Kith Ora'jeg (Vollmitglied - FBSBC), Nitinya (Barkeeperin), Korlen Valhoun (Khoehng-Triumvirat), Leyil Dr'lar (KVS-Mitglied), Gozu Jasshin nebst Gâsh (Schoßtier), wenige weitere Gäste
frühe Klonkriege | Coruscant | Lagerdistrikt Raumhafen Eastport | Kneipe Sahsahlah - HQ Kor Vella-Syndikat

Thema: Star Wars-Bilderthread
Gir Kolea

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10 Apr, 2015 19:20 17 Forum: Cantina

DAS ist puuuuuure Erotik! :homer:

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