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Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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08 Nov, 2018 19:51 12 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen


Terry war froh, dass er einen Rechtsanwalt in Aussicht gestellt bekam. Den würde er in jedem Fall kontaktieren. Die Details, die er über ihn erfuhr, machten alles in einer Hinsicht besser, in der anderen würde es wohl nicht leicht werden, so wie Kalyn den Kerl präsentierte oder eher vorstellte. Dann musste er sich wohl etwas zusammenreißen oder die beiden Welten würden aufeinanderprallen und ein Erdbeben verursachen (oder auch nicht, weil der Kuati kein so großes Kaliber mehr war).

„Danke, Kalyn. Das ist großartig. Ich werde gleich versuchen, den … den, wie heißt er noch gleich?“


Herrje, wo war nur sein Gedächtnis abgeblieben? Da war er wieder der Name des Rechtsanwalts und er konnte gemütlich weiterreden, als wäre nichts gewesen:


„Leven Corso, zu kontaktieren. Mir steht doch noch ein Anruf zu, wie du gesagt hast. Bislang hatte ich noch keinen getätigt, ich bin nur in Untersuchungshaft, eigentlich.“


Damit dreht er sich kurz herum und starrte die Wachebeamten feindselig an, als ob die etwas für die lahme Justiz könnten. Für Idioten hielt Terry sie auf jeden Fall, wobei er jeden für einen Idioten hielt, oder fast jeden.


Nun war es auch langsam Zeit, sich zu verabschieden. Einer der Wachmänner schaute auf das Chrono und nickte dem anderen zu. Der ging zu dem nun sehr Vollgefressenen und seiner Besucherin.

„Besuchszeit ist vorbei.“

Das war es dann wohl und Terry stand auch gehorsam auf, schließlich wollte er den Anruf. Jetzt gleich, auf der Stelle, sofort, stante pede, umgehend … ganz gleich welche Synonyme noch passen würden, er wollte das, um hier endlich eine Chance zu bekommen, diesem Scheißgefängnis zu entfliehen.

„Danke für deinen Besuch, Kalyn, und alles. Richte deinem Doktor Lor meine Empfehlung und Gratulation aus. Auf wiedersehen … vielleicht einmal zur Jagd, das wäre amüsanter als dieses nackte Zimmer, außerdem lässt der Service etwas zu wünschen übrig, vom geschmacklosen Stil des ganzen Etablissements einmal ganz zu schweigen. Wenn du jemand mit Einfluss erwischst, empfehle denen doch bitte einen anderen Architekten, eventuell einen Kuati.“

Er konnte es natürlich nicht lassen und musste über die mangelnde geistige Anregung und natürlich die Hässlichkeit des Gebäudes, zumindest die Innenarchitektur betreffend, lästern. Viel Gelegenheiten für weitere Worte hatten sie dann nicht mehr, denn nun ging es langsam dem wirklichen Ende des Gesprächs entgegen und vor allem der Tür.


„Ich möchte dann den Comanruf machen, der mir zusteht. Ihr habt die Beamtin gehört“,

verlangte er noch von den Wachen, denn jetzt fühlte er wieder etwas Oberwasser und Bewegung in der Sache, von einer wesentlich besseren Laune einmal abgesehen. Es musste endlich etwas weitergehen, schließlich war es ein Unding, dass er hier seit einer gefühlten Ewigkeit einsaß, ohne Gerichtsverhandlung oder ordentliche Anklage. Es gab nichts als seine Aussage – und natürlich die erdrückende Beweislage, die durfte er auch nicht vergessen.

„Wir schaffen erst ihn raus, dann dürfen Sie gehen. Und wir, Bürschchen, gehen gleich ins Büro und dann darfst du deinen Comanruf machen.“

Dem Beamten war deutlich anzusehen, dass er Terry für einen absoluten Vollidioten, eine Nullnummer per se und natürlich einen gefährlichen Verbrecher hielt, aber er sparte sich vorerst einen diesbezüglichen Kommentar. Er schaute Kalyn aber auch nur scharf an und entfernte den Gefangenen schließlich aus dem Besucherraum, damit auch Kalyn gehen konnte – leider mitsamt den Leckereien, was sogar die Wachen als sehr schade empfanden.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen

Thema: Die SW:NF-Endlos-Geschichte
Terry Dourshe

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29 Sep, 2018 17:25 39 Forum: Cantina

... Sternenzerstörer eine unkontrollierte Bewegung machte, die ihn in die Küchengalaxie trieb. Dort hing ...

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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19 Aug, 2018 17:03 21 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen


Terry hatte es geschafft, seine depressive Stimmung und auch die Angst in eine ferne Ecke seines Gehirns zu verschieben und dort vorerst zu verstecken. Das Eis war dahin gehend sehr gut gewesen.


Er hätte es verstanden, wenn man ihn als Kriegsgefangenen behandelte, schließlich war er ein Deserteur, naja jetzt auch ein Mörder, wenn er es ganz genau nahm. Angst darf auch keine Entschuldigung sein, sie ist ein Grund für diese Tat, aber bei weitem keine Entschuldigung. Das schlechte Gewissen des Kuati hatte ihn dann auch erst in diese blöde Situation gebracht, aus der er gedachte, sich baldigst wieder zu verabschieden – auf die eine oder andere Weise. Kalyn hatte ihm bereits einen Namen aufgeschrieben, den wollte er auch nutzen und dann versuchen, sich irgendwie aus dem Staub zu machen. Das hier hatte entschieden keine Zukunft.

Fünfzehn Minuten hatte er noch, um mit Kalyn zu reden. Gerade jetzt fühlte er sich befangen und hatte den Eindruck, kein Wort mehr hervor bringen zu können. Aber er zwang sich zu einem zuversichtlichen Lächeln, das auch ganz gut gelang. Lieber hätte er sich mit ihr noch über ihren Arzt unterhalten, das wäre angenehmer gewesen, doch das andere weitaus dringlicher. Also nickte er dankbar und nahm das Stück Flimsi an sich, wo alles Wichtige notiert war, damit er diesen Pflichtverteidiger erreichen konnte.

„Danke, Kalyn.“

Das war eine Weile alles, was er sagen konnte, dann siegte doch sein angeborener Optimismus. Es konnte ja nicht so schwer sein, hier irgendwie heraus zu kommen und wenn es gegen hunderttausend Auflagen war. Vielleicht konnte der Rechtsanwalt helfen. Davon ging er jetzt einfach einmal aus und auch davon, dass Kalyn diesen Senator, dieses Gran-Vieh (von seinem Rassismus kam er auch nicht wirklich los, dazu saß er viel zu tief und fest verankert), sprechen konnte. Ja, es musste gehen und er weg kommen von diesem ganzen unehrenhaften Verbrechergeschmeiß. Da war er natürlich mit seinem Denken genau der richtige, immer schön Vorurteile pflegen. Gelegenheit dazu hatte er in diesem Gefängnis leider mehr als genug. Auch was die Justiz und generell den Beamtenapparat der Neuen Republik anging, fühlte er sich in allen seinen Vorurteilen bestätigt.

„Ich weiß nicht, ob ich diesen Nichtregierungsorganisationen mehr traue als denen der Regierung. Mir sind Einzelpersonen lieber, die kann ich einschätzen. Alles, was zu groß wird, ist zum Scheitern verurteilt. Selbst die Neue Republik wird untergehen wie das Imperium. Ihr werdet zu groß werden, es werden Spaltungen auftreten, jeder fühlt sich vom andern übervorteilt … Ich habe, als ich mich in diversen Regierungsgebäuden hier herumgetrieben habe, genug mitbekommen. Das ist die reinste Vetternwirtschaft. Sag mir mal, wer die Senatoren hier sind, welchen Familien sie angehören? Legitimiert sich die Republik nicht durch die Wahl des Staatsvolkes? Res publica … eine öffentliche Sache, doch das meiste geschieht im Geheimen. Wer hat Mon Mothma und die anderen Senatoren gewählt? Wie findet das statt? Ich weiß, dass es uns im Imperium vor allem an Freiheit gefehlt hat, zumindest in manchen Bereichen, doch wir wurden nie darüber getäuscht, dass wir ein Mitspracherecht hätten. Frag mal den Müllsammler in den unteren Ebenen, was er sich von der Neuen Republik wünscht. Es ist erstaunlich, ich hab dort unten gelebt und mit den Leuten geredet. Die wollen Sicherheit, was zu essen und vor allem sauberes Wasser und etwas mehr Licht, denn nicht jeder, der dort lebt ist gleichzeitig auch ein Verbrecher oder verkauft seinen Körper.“

Es war so viel einfacher, sich in solchen Überlegungen zu verstricken, als über das eigene miese Los und seine eigenen Taten nachzudenken, denn das führte unweigerlich wieder in eine Depression. Klug war Terry auf jeden Fall, er hatte einen hohen IQ, auch wenn er den im Moment nur sehr sparsam einsetzte.

Kein Wunder auch, dass er desertiert war, bei seinen Ansichten zu seiner alten Regierung, die ohnehin nichts getaugt hatte, viel zu aufgeblasen und arrogant, und er sich in der Neuen Republik auch nicht zurechtfinden konnte, die er für ebenso aufgeblasen, arrogant und verlogen hielt.

„Entschuldige bitte, ich habe so selten Gelegenheit über diese Dinge zu reden, die meisten Leute sind zu blöd oder engstirnig, um weiter als bis zu ihrem Tellerrand zu schauen. Ich werde mich mit Leven Corso in Verbindung setzen. Was ist der überhaupt für einer? Abgesehen von dem, was du mir gerade gesagt hast, sagt mir der Name rein gar nichts.“

Er kannte auch nicht die Sternchen aus den Holo-Vids, so etwas interessierte ihn nicht und schon gar nicht, interessierte er sich für hochrangige ehemalige Imperiale, die in ihm ohnehin nur Abschaum sehen würde – doch das beruhte auf Gegenseitigkeit. Wen die Nullianerin so alles kannte, wusste er nicht, aber er vertraute darauf, dass sie ihm wirklich helfen wollte.

Die Zeit lief dahin und er verplemperte sie mit dummen Reden über die Regierung, aber ihm fiel auch nicht viel anderes ein, über das er sprechen könnte, denn was ihn betraf, hatte er schon alle gesagt. Abgesehen von diesen vorhin erwähnten Dingen, ging es ihm relativ gut, sofern die Angst vor einem weiteren Anschlag nicht überhandnahm. Das mochte später wiederkommen, im Moment hatte er es im Griff und mit Gedanken an den Anwalt und auch die Regierung und Senatoren in den Hintergrund geschoben. Fürchten konnte er sich später wieder.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen

Thema: Star Wars - News
Terry Dourshe

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16 May, 2018 20:51 16 Forum: Cantina

Ups ... andererseits diese [zensiert] brauchen doch meinen Braintsunami für ihre wahnwitzigen Ideen gar nicht. Am Ende drehen sie noch ein Filmchen über die Entstehung von R2D2 ;-)

lolli

Thema: Star Wars - News
Terry Dourshe

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16 May, 2018 20:36 04 Forum: Cantina

Danke für den Link. Diese Kritik schlägt in die Kerbe meiner Befürchtungen. Disney scheint Star Wars kaputtverfilmen zu wollen.

Wann gibt's dann die Verfilmung von Leias Leben oder das von C3PO oder gar von Mon Mothma? Namen gibt die Reihe noch ausreichend her.

lolli

Thema: Was hörst/siehst du gerade?
Terry Dourshe

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13 May, 2018 07:57 51 Forum: Cantina

Ich höre mal wieder was gaaaanz anderes ;-)


Democracy


lolli Terry

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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23 Apr, 2018 18:39 01 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen



Der Kuati freute sich über Kalyns Bericht. Er stellte sich vor, wie sie, frustriert über den Innendienst, ins Tapcafe gegenüber gegangen ist und dort den netten Doc kennen gelernt hatte. Wenigstens ihr Leben verlief gut und so wie man sich das wünschte. Matschbirne, darüber grinst er, das könnte von ihm sein. Dieser Doktor Lor musste schon ein feiner Mann sein, wenn sich Kalyn in ihn verliebt hatte, denn so wie er die Nullianerin kennen gelernt hatte und sie einschätzte, fiel es ihr bestimmt nicht leicht, sich an jemanden zu binden.

Natürlich wurde alles aufgezeichnet, was die beiden hier redeten und taten, doch daran dachte Terry gerade gar nicht. Er war nur begeistert über ihren Bericht und tat so, als hätte er sie nie darum gebeten, dass sie ihn herausholt. Die Angst, wieder Opfer eines Anschlags zu werden, konnte er so allerdings auch nicht ausmerzen, doch es war tröstlich für ihn zu erfahren, dass Kalyn ihm helfen wollte. Die Wachen waren auch etwas näher gekommen, schließlich hatte sich Terry zu Kalyn gebeugt, was bei ihnen nicht gut angekommen war. Außerdem gefiel ihnen die ganze Angelegenheit überhaupt nicht. Essen für einen Sträfling! Andererseits hatten sie keine besonderen Weisungen erhalten, wie sie sich in dem Fall zu verhalten hatten, und reagierten nicht wirklich auf die Fresssucht des Gefangenen oder dessen dumme Sprüche, das konnte man später noch regeln – wer immer sich dafür auch finden mochte. Einen gab es immer.

Obwohl er schon ziemlich voll war, nahm sich Terry ein Eis, man konnte ja nie wissen, wann es wieder so etwas Leckeres gab. Das letzte Eis hatte er in seiner Kindheit gegessen, jetzt holte er sich die Eindrücke zurück – und es war lecker, süß und kalt. Fast zu süß, aber herrlich erfrischend.

„Na, da hast du noch viel vor. Schade, dass ich deinen Doktor Lor nicht kennen lernen kann, ich denke, er würde mir gefallen … also für dich, nicht für mich, für mich ist das ohnehin abgeschlossen. Aber er scheint recht nett zu sein, wenn du sogar mit ihm zusammen ziehen möchtest … und er hat Humor. Du brauchst jemanden, der dich zum Lachen bringt, Mädchen. [leises Seufzen von seiner Seite] Im Moment wünschte ich mir eine schöne Jagd, von mir aus mit mir als Beute, aber dann hätte ich eine Chance, zu entkommen … hier sieht es etwas düster aus dafür. Was mir aber wirklich leidtut, ist die Sache mit der Dienstaufsicht, das war bestimmt nicht gerade lustig für dich. Ich hoffe, du nimmst meine Entschuldigung an.“

Immer wieder kehrten seine Gedanken an diesen Punkt zurück, so sehr er sich auch anstrengte. Doch sobald die Möglichkeit da war, mit jemandem zu reden, der ihn auch etwas verstand, musste er sich ein wenig Luft verschaffen, trotz des guten Eises, das er schleckte. So kamen seine Worte vielleicht auch gar nicht wirklich ernst herüber.

„Ich wäre schon froh, wenn ich in einen anderen Bereich verlegt würde. Hier herrscht ein Klima des absoluten Rassismus – die sind schlimmer als ich und das Imperium zusammengenommen. Vor ein paar Tagen habe ich mir gedacht, dass es vielleicht eine gute Lösung wäre, wenn ich mich aus dem Gleiter stürze, sobald ich wieder zu einer Mahlzeit abgeholt werde.“ Eben redete er sich etwas in Rage, als ihm noch etwas einfiel, dass ihm gar nicht passte. „Sie geben mir ja nicht mal ordentliche Schmerzmittel. Weißt du, wie sich verfickte Phantomschmerzen anfühlen? Ich glaube, mir brennt der Scheißarm ab, dabei ist der gar nicht mehr dran. Keine Sau juckt das. Und ihr redet davon, dass bei euch alles besser ist als im Imperium. Ich sage dir, dass die ehrlicher waren, weil die nie gesagt haben, dass es besser wird oder dass sie nur Gerechtigkeit wollen – man ging von Haus aus vom schlimmsten aus, was dann auch eingetreten ist, oder wusste, dass das System ungerecht ist, damit kann man noch eher leben als mit diesen dauernden Lügen. Ich kenne imperiale Straflager, schließlich war ich in verschiedenen, weil ich etwas bin, wofür ich nichts kann. Ich wusste immer, wofür ich eingesperrt worden bin, ich hatte eine Anklage und eine Verurteilung – der kleine schwule Mottfurz, das keine Befehle befolgen kann. Was ist hier? Hier kriegen sie es ja nicht einmal gebacken, mir einen Rechtsbeistand zukommen zu lassen. Tolle Neue Republik. Und dass ihr hier noch immer Probleme habt mit eurer Bürokratie, zeigt mir doch nur, dass nicht alles so schlecht war, wie ihr das immer geredet habt.“


Oh ja, da musste sich einer nun ordentlich Luft machen, dabei wollte er nur eine schöne Zeit haben und Neuigkeiten von draußen erfahren. Kalyn bekam seinen Frust nun doch ab, was er ja anfangs gar nicht vorgehabt hatte. Er wollte ihr den lockeren, witzigen und nichtunterzukriegenden Terry vorspielen.

„Tut mir leid, streich es aus dem Protokoll. Sie haben das ohnehin aufgenommen, was wahrscheinlich nicht gerade zu einer Hafterleichterung führen wird.“


Mit einem frechen Grinsen versuchte er wieder, das alles abzutun, dabei ging ihm tatsächlich der Arsch auf Grundeis. Außerdem frustrierte ihn die ganze Situation und hier war jemand, der ihm zuhörte, die arme Kalyn nämlich, die nun all das abbekam, was ihm durch den Kopf ging, schließlich würde er in einigen Minuten niemanden mehr zum Reden haben, wie sich bewies, als einer der Wachen mahnend die Stimme erhob:

„Sie haben noch genau fünfzehn Minuten, wenn du Beschwerden hast, dann wende dich an die entsprechende Abteilung. Und keine Vertraulichkeiten mehr, sonst melde ich das, das gilt auch für Sie, Lieutenant. PG74589.1, beeil dich etwas und wenn du dich noch einmal bewegst, dann war das dein erster und gleichzeitig letzter Besuch.“

Die beiden Wachen waren noch etwas näher gekommen, die Hände nun an den Betäubungsblastern. Normalerweise offenbarten sich Gefangene nicht auf diese Weise, zumindest nicht, was ihre Erfahrung diesbezüglich betraf, allerhöchstens einem Anwalt gegenüber, aber der Kerl hier legte quasi sein Gewissen auf den Tisch.

„Ja, klar, danke“

Etwas Höflichkeit kann man diesen Männern auch gegenüber an den Tag legen, manchmal machte das Terry, aber es kam nie sehr gut an, weshalb er einen neutralen Umgangston bevorzugte, jetzt aber so etwas wie Unterwürfigkeit zeigte und sich sogar leicht duckte. Sollte er das Eis nun schneller essen oder weglegen? Er wusste es nicht und hielt es nun einfach, ohne weiter zu essen, dafür redete er wieder, denn er hatte noch viel zu sagen in einer sehr kurzen Zeit.

„Sag mal, wenn es jetzt schnell gehen muss … Wem könnte ich schreiben, um verlegt zu werden? So ein Ansuchen eben, Bürokratie gibt’s ja auch hier ausreichend. Dann ist da noch etwas … schau mal, dass du zu dem Senator kommst, den Gran, den keiner ernst nimmt, und sag dem, sie sollten mal an die Wirkung von Millablumenextrakt denken, nachweisen wird man nichts mehr können, aber eine Einstichstelle finden sie eventuell, die Nadel war zwar klein und fein, aber naja ... Vielleicht kannst du ihm auch sagen, dass mir das alles sehr leidtut und ich schon bestraft worden bin. Ich mag die Gran nicht sehr, aber … vielleicht kann er ja was machen. Die alte Hexe, ich meine diese Priesterin war ja gar nicht so unnett … Es tut mir wirklich leid. Ich konnte nicht anders, entweder sie oder ich. Ich mag es in der Regel nicht, Zivilisten umzubringen, das gehört sich nicht …“

Verdammt, da ging schon wieder das schlechte Gewissen mit ihm durch. Aber das eigene Leben war ihm damals näher gewesen als das der Granpriesterin. Hätte er sie nicht aus dem Weg geräumt, wäre er ins Visier geraten, was er jetzt auch war, aber gut, das war eine andere Entwicklung. Anscheinend hatte er auch den Anschlag zu wenig spektakulär gemacht, ein Blasterschuss oder etwas anderes Lautes hätte der Auftraggeberin sicher besser gefallen. Vielleicht schaffte er es noch, einige Informationen von Kalyn wegen einer Verlegung zu bekommen, ehe die Wärter ihn in seine Zelle zurückbrachten. Kleine Seilschaften nach außen, das wäre hilfreich, denn hier drinnen hatte er es nicht geschafft, sich etwas aufzubauen. Sein Wesen und seine Abneigung gegen alles Nichtmenschliche waren ein deutliches Hindernis für dieses Unterfangen. Der Kuati wollte sich dafür auch nicht verbiegen. Es reichte schon, dass er bei den Mahlzeiten und im sogenannten Außenbereich, dem von ihm als Arboretum bezeichneten Achteck ohne Grün, vor den blöden Aliens kuschen und sich ducken musste, um nicht weiter aufzufallen oder verprügelt zu werden. Das war auch etwas, das ihm nicht gerade leichtfiel.

Während er sich selbst unterbrach, senkte er vor Verlegenheit den Blick, um die feuchten Augen zu verbergen. Selbstmitleid und Trauer zu zeigen oder gar Angst war nicht so gut und wollte er ebenso wenig wie vorhin den Zorn auf das System, trotzdem strahlte er in dem Moment genau das aus, ob er es wollte oder nicht. Manchmal war die Körpersprache aussagekräftiger als jede noch so gut gehaltene Rede. Die Wächter grinsten unverhohlen. Also tatsächlich ein Mörder. Für irgendjemanden könnte das ein Spaß werden, für jemand anderen könnte das Geständnis gefährlich werden – und wieder für jemand anderen tödlich enden. Wenn nur der letzte Bastard etwas mehr Ahnung vom menschlichen Körper gehabt hätte. Der Nächste wird nicht so dumm sein. Dann würde eine erquickliche Summe auf einem geheimen Nummernkonto landen und jemand ein sorgenfreies Leben führen können – natürlich nicht auf Coruscant.

Was Neetaka und das Imperium nicht geschafft hatten, brachten nun die Haft und sein Gewissen fertig, langsam brach er. Es fiel ihm immer schwerer, den coolen Terry zu zeigen, den Kerl, den nichts erschüttern konnte, der für alle Eventualitäten eine Idee oder einen Spruch auf Lager hatte.




[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn, Wachen


Sorry für die Länge mit mir ist der Schreibteufel durchgegangen ;-)

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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17 Mar, 2018 20:23 40 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn


Das mitgebrachte Essen war ein Gedicht. Nein, es war eine Ode. Oder nein, eine ganze Lyriksammlung des großen Dichters Jonaken Fielstock, der diese wunderbaren Gedichte über einen Sonnenaufgang über Mon Cal, ehe die imperialen Sternenkreuzer aufgetaucht sind, geschrieben hatte. Eine sehr epische Gedichtesammlung, leider hatte Jonaken keine Ahnung, wie es wirklich aussah, wenn Sternenkreuzer oder Schlimmeres vor einem auftaucht. Später hatte er es bemerkt, als er es sich anschauen durfte, erste Reihe fußfrei sozusagen, der arme Kerl. Aber das war jetzt alles nicht relevant, Terry dachte auch nicht an ihn, sondern war ganz Ohr für Kalyns Antworten.

Einiges davon gefiel dem Kuati so ganz und gar nicht. Die Sache mit dem Gerichtsverfahren war so eines der Dinge, die er nicht so sehr mochte. Es wäre wirklich gut, wenn da mal langsam etwas weiter ginge. Doch wie es aussah, legte niemand großen Wert darauf, dass er ein ordentliches Verfahren bekam. Es ist also doch wie früher bei den Imperialen. Ähnliche Ansichten in einem anderen Mäntelchen, einem, das etwas hübscher aussah, zumindest auf den ersten Blick. Ethikkommissionen und so ein Mist. Wenn das alles nicht ohnehin schon deprimierend genug wäre, würde es ihn jetzt etwas niederdrücken. Aber das musste es nicht, zumindest nicht solange er Besuch hatte und er den coolen Kerl spielen wollte, damit sich seine Besucherin keine Sorgen zu machen brauchte.

Das dritte Sandwich war dann auch vertilgt und er überlegte, ob er noch etwas von dem süßen Zeug essen sollte. Eigentlich war sein Magen schon voll genug, weil er etwas schnell gegessen hatte. Also schwebte erst einmal seine Hand nur über den diversen Köstlichkeiten, bis er sich entschieden hatte, was er wollte. Erst einmal nichts, denn Kalyns Hand legte sich auf seinen Arm, sodass er ihn dann doch wieder unten ließ.

Verdammt. Nun fühlte er sich gar nicht mehr so gut. Warum musste sie das machen? Berührungen sind gemein, wenn man eine Fassade aufrechterhalten möchte. Sie decken das auf, was zugedeckt werden sollte, räumen mit Mauern auf. Ganz, ganz schlimm so etwas. Dann war ihre Hand auch schon wieder weg.

Terry schluckte und senkte den Blick. Das einzig wirklich Positive, das er hörte, war, dass das Arschloch Neetaka eine auf die Schnauze bekommen hatte. Aber er hätte sich für den Kerl etwas anderes vorgestellt. Wenn er ganz ehrlich war, waren es zwei positive Dinge, die er hörte, denn Kalyn erzählte dann auch etwas Privates.

„Tja, da kann man halt nichts machen wegen der Verhandlung oder wegen einer Beschäftigung. Du brauchst dich für mich nicht aus dem Fenster zu lehnen, Kalyn. Ich bin das gar nicht wert. Hier bin ich und hier werde ich bleiben, bis mir etwas anderes einfällt. Aber für Neetaka freut es mich, dass er nicht mehr ausgefasst hat. Er hat Glück, dass ich weggesperrt bin und keinen Blaster besitze.“


Er hasste den Kerl. Da ging ihm die Galle über, wenn er an dieses miese kleine Antennenarschloch dachte. Ohnehin waren alle Aliens dumm und hinterlistig, Kalyn einmal davon ausgenommen, aber sie war auch menschenähnlich, was einen gewaltigen Unterschied bedeutete. Wie er vorhin gesagt hat, er würde den Kerl ohne Reue erschießen, wenn er die Möglichkeit dazu hätte.

„Erzähl mir von deinem Freund, während ich so viel fresse bis ich platze ... das stelle ich mir im Moment gar nicht so übel vor. Es muss irgendwie so sein, als würde man beim Sex abtreten. Außerdem würde es mich freuen, wenn einer der idiotischen Wächter den ganzen Mist und Matsch wegräumen müsste.“

Ja, ein schöner Tod, eigentlich gar nicht so schlecht. Aber er brauchte andere Gedanken und niemanden, der ihn so vertraulich berührte, was Gefühle weckte, die er vergraben hatte, die vergraben bleiben sollten, selbst jetzt, wo die Berührung nur noch eine Erinnerung war. Terrys Kern war gut versteckt hinter einer meterdicken Mauer aus dummen Sprüchen und Kampfgeist. Aber hier ging es gar nicht, dass diese Burg einstürzte und den wahren Terry frei legte, es wäre dann wahrscheinlich sein Ende. Trotzdem beugte er sich jetzt nach vorne, so nahe es ging an Kalyn heran und flüsterte: „Hol mich hier raus. Früher oder später bringen die mich um.“

Er glaube nicht, dass er hier drin eine sehr lange Überlebensspanne hatte. Wer einmal einen Anschlag versucht, macht es wieder. Diese Frau hat mehr als einmal eine immense Schlauheit bewiesen. Dabei wusste er gar nicht einmal so viel, er hatte die Frau nicht wirklich gesehen und selbst alle möglichen Beweise vernichtet. Das war dumm von ihm gewesen. Aber er war sich seiner Sache so sicher gewesen, dass er gedacht hatte, er würde damit durchkommen. Er wäre es auch, wenn sich da nicht etwas gemeldet hätte, das man Gewissen nennt. Er hatte keine Probleme damit, jemanden umzubringen, wenn es um sein Überleben ging und er angegriffen wurde. Aber das war etwas ganz anderes und es machte ihm noch immer zu schaffen. Natürlich war sie eine Gran, nicht so wertvoll wie ein Mensch, nichtsdestotrotz hatte sie gelebt und war bestimmt auf ihre Art und Weise gut gewesen. Das würde er sich selbst niemals verzeihen können.

Rasch kehrte er an seine ursprüngliche Position zurück und lächelt Kalyn an, als hätte er nie etwas gesagt. Hier die Maske fallen zu lassen war nicht gut, selbst die Wärter nutzen jede Schwäche eines Gefangenen aus, um ihre Macht zu demonstrieren. Natürlich taten das nicht alle, aber einer reichte aus, um das Klima zu vergiften.



[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn


OOC: Sobald ich eine logische Idee hab, hole ich ihn aus dem Gefängnis ;-)

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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27 Jan, 2018 13:00 25 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefän gnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn

Natürlich gab es überall diese Personalprobleme. Terry wusste das nur zu genau, aber hier war es unerheblich und er wollte auch nicht mehr weiter darüber sprechen. Viel interessanter als irgendwelche leeren Worthülsen war der Inhalt der Transportbox, die seine unerwartete Besucherin leerte. Das ließ einem doch schon mal das Wasser im Mund zusammenlaufen und den Blick hungrig werden.

Er setzte sich, nachdem Kalyn ihn dazu aufgefordert hatte, und schaute sich erst einmal um. Sein Blick richtete sich zur Tür, dann zu den Überwachungskameras. Heimelig ist etwas anderes, privat auch. In einem Gefängnis darf man auch nichts anderes erwarten. Mit der Privatsphäre hatte es sich ausgedient. Terry sagte sich immer, dass es ihn nicht wirklich stört, schließlich war es früher bei der Armee auch nicht anders gewesen. Aber insgeheim störte es ihn gewaltig.

„Oh, das sind aber Leckereien. Danke. Der Koch in diesem Etablissement ist auch nicht gerade der beste. Er kann nur Pampe in verschiedenen Farben und den Geschmacksrichtungen für Menschen: sehr süß, sauer, extrem bitter, ungenießbar. Ich glaube, ich mag alles was du mitgebracht hast. Aber ich fürchte, ich werde das, was ich jetzt nicht schaffe, nicht mitnehmen dürfen. Die sind da etwas streng, was die speziellen Diäten der einzelnen … äh … Gäste anbelangt.“

Kaum gesagt, machte er sich über das erste Sandwich her und genoss es schweigend. Schon lange hatte ihm nichts mehr so geschmeckt, dabei war er wirklich noch keine Ewigkeit in diesem Scheißgefängnis. Trotzdem, wenn man nie etwas Ordentliches zum Essen hat, dann wird alles zum Hochgenuss. Ihm hätte jetzt schon ein frisches Stück Brot aus der Heimat wahrscheinlich einen orgiastischen Höhenflug beschert. Das Sandwich schlug in die gleiche Kategorie. Also war von seiner Seite erst einmal Schweigen angesagt. Erst nachdem er das Erste verspeist hatte und sich schon an das nächste heranwagte, dachte er über ihre Frage nach.

„Ich freue mich auch, dass du da bist. Der erste Besuch seitdem ich hier logiere. Als man mir vorhin sagte, dass mich jemand sehen möchte, habe ich eigentlich gehofft, es wäre ein Anwalt. Oder hat es ein Gerichtsverfahren unter Abwesenheit des Angeklagten gegeben? Es wäre nicht das erste Mal, dass es so etwas gibt, nur weiß ich nicht, ob es das auch bei euch üblich ist. Naja, egal. Ich freue mich, dass du da bist. Was tut sich draußen so?“

Abwartend blickte er die Nullanerian an, mit der er doch das eine oder andere kleinere Abenteuer überstanden und die er zu schätzen gelernt hatte in der kurzen Zeit. Das wollte schon was heißen bei so einem xenophoben Kerl wie Terry, der im Gefängnis schwer an sich arbeiten musste, um seine Abneigung gegen alles Nichtmenschliche nicht zu zeigen. Seine Freude über die Anwesenheit der Zollbeamtin war allerdings echt, was ihm auch anzusehen war. Aber er ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen, weil er weiterreden wollte und noch Fragen hatte, also eine. Und jemand sollte wissen, dass er hier ohne Rechtsbeistand einsaß, auch wenn er das nicht großartig kundgetan hatte.

„Bevor du antwortest … hast du etwas zu der Frau herausgefunden? Du weißt schon, die, die mich beauftragt hat, das zu tun. Außerdem scheint sie mich gefunden zu haben. Ich hatte ein etwas laues Erlebnis mit einem Unbekannten und einem Messer. Dank dessen mangelhafter Kenntnisse der menschlichen Anatomie bin ich noch hier und kann das gute Essen genießen.“

Er wollte kein großes Drama daraus machen, auch wenn es ihm bisher viel zum Nachdenken beschert hatte und insgeheim auch Angst machte, doch das wollte er auf keinen Fall zeigen, deshalb erzählte er das auch so nebenher und schenkte Kalyn ein als durchaus charmant zu bezeichnendes Lächeln.

Nicht nur das Essen war lecker, auch die Getränke boten eine willkommene Abwechslung und er machte sich gleich einmal über eine Limonade her. Ein Ale wäre jetzt zwar nicht zu verachten oder ein Glas Wein, aber so etwas war in dem Gästehaus für straffällig gewordene Individuen natürlich nicht erlaubt. Immer diese Hausordnungen. Das war aber etwas, womit er sich ganz gut arrangieren konnte. Schmerzmittel wären dahingehend eine sehr gute Sache gewesen, aber die gab es natürlich auch nur dann, wenn diese Ärztin das erlaubte und die war ja nie da und wenn, dann gab sie einem nichts oder nur die Minimaldosis, was für Terry weitaus zu wenig war, aber er nahm sie an, weil es besser war als gar nichts.

„Sonst ist es hier recht langweilig. Das Freizeitangebot lässt etwas zu wünschen übrig. Dabei hätte ich einige Mängel in der Medicabteilung entdeckt, die mit wenigen Handgriffen, sogar einhändigen zu beseitigen wären. Ich glaube aber nicht, dass die mich an die Elektronik oder generell die Technik lassen. Schade, der Laden könnte viel besser in Schuss sein. Die sind hier in mancher Hinsicht furchtbar blind, da muss erst ein Kuati drauf schauen, um die Mängel zu entdecken und ich bin wirklich lange weg von der Branche. Und jetzt du, was tut sich draußen so, ich wollte dich vorhin eigentlich nicht unterbrechen, wo ich dich das doch schon gefragt hatte. Und wie geht es dir? Du schaust gut aus.“

Natürlich waren Kuati die Besten der Besten, ganz gleich worum es sich handelte, daran konnte gar kein Zweifel bestehen, obwohl er das System der Telbun hasste, andererseits hatte es sich auf gewisse genetische Weise wunderbar bewährt und Terry eine einzigartige Ausbildung beschert, natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt, denn bekanntlich hatte er ja das Weite gesucht, weil er Sex mit Frauen generell ablehnt, selbst dann, wenn es nur zu Fortpflanzungszwecken ist. Aber er hatte das Technikgen, wenn man das so nennen kann. Er sah etwas und hatte fast sofort einen Plan im Kopf, wie es funktionieren oder noch besser funktionieren konnte. Das hatte ihm auch bei so manchem taktischen Manöver geholfen, selbst dann, wenn der ursprüngliche Plan in die Hose gegangen war. Wie Kalyn sich bestimmt erinnern wird, konnte er sehr gut aus irgendwelchem Zeug etwas machen und eine Situation zum Kippen bringen – sei es nun positiv oder mit negativem Ergebnis. Für ihn war das Endergebnis nicht gut, denn er saß jetzt hier – und genoss sowohl die Mahlzeit als auch die freundliche Gesellschaft.

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn

Thema: Der Star Wars-Sequel/Spinoff-Selbsthilfe-Thread
Terry Dourshe

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27 Dec, 2017 12:19 53 Forum: Cantina

Hahahaha ....

sehr passend. Man beachte den Gesichtsausdruck Augenzwinkern

Der Fummel ist eigentlich auch sehr passend und hat sich nicht wesentlich verändert.



The lamest Jedi

Thema: Der Star Wars-Sequel/Spinoff-Selbsthilfe-Thread
Terry Dourshe

Antworten: 9
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19 Dec, 2017 17:14 21 Forum: Cantina

Ich habs auch überlebt, mein Sohn auch, bei dem sich die Begeisterung in sehr engen Grenzen gehalten hat - sehr überschaubare Grenzen, wie auch bei mir.

Das wirklich Positive war, dass mein Sohn mal wieder was mit mir unternommen hat, sonst ist er schon etwas zu cool für solche Familienaktionen Augenzwinkern

Zu Kadajjs Anmerkungen zum Film kann ich nichts ergänzen oder gar lobend erwähnen, okay, ein paar schöne Bilder, aber die gibts woanders auch.

Zum Schluss musste ich mich beherrschen, um nicht gleich loszubrüllen vor lachen. Nummer 9 ist wohl schon in den Startlöchern. traurig

Eine Fortsetzung werde ich mir bestimmt nicht mehr antun. Nö, aus, nix da ... ne.

Thema: Der Star Wars-Sequel/Spinoff-Selbsthilfe-Thread
Terry Dourshe

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14 Dec, 2017 05:41 01 Forum: Cantina

Bei mir ist es am Sonntag so weit. Ich habe bislang alles gemieden, was nach Spoiler aussieht ... das hat aber meine Befürchtungen nicht dämpfen können. Ob sich diese Bewahrheiten, wird sich für mich dann am Sonntag heraus stellen.

Ich weiß aber jetzt schon fast sicher, dass mein Sohn begeistert sein wird - auch von der Tatsache, dass ich mit ihm ins Kino geh ^^

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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08 Dec, 2017 16:24 11 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Zelle] Terry

Es lief wieder alles normal. Also so normal wie es eben in einem Gefängnis abläuft. Terry `war naturgemäß gelangweilt und dachte viel nach, zu viel wahrscheinlich, denn er kam auf keinen grünen Zweig. Der Tagesablauf war immer gleich. Wenigstens hatten sie ihm die Einzelzelle gelassen. Der Kuati hatte keine Lust, sich wieder mit einem stinkenden, versifften und dummen Alien auf engem Raum einsperren zu lassen. Ändern hätte er es auch nicht können. Nach dem Attentat auf ihn, hatte man ihm dann doch die Einzelzelle zugestanden, weil niemand scharf auf eine morgendliche Leiche war, die niemand – aber absolut niemand dorthin getan hatte und schon gar nicht für deren Existenz verantwortlich war. Tagsüber war er dann trotzdem oft mit den anderen zusammen. Verstohlen musterte er seine Mitgefangenen und fragte sich, wer denn der Messerstecher gewesen sein könnte. Doch das war müßig, weil er es einfach nicht wusste. Aliens waren doch alle gleich: mieses, dreckiges, verlogenes und korruptes Pack, wobei man das auf die Mehrzahl der Alignment-Bürokratieschädel auch zutraf, wahrscheinlich auch auf die der sogenannten Republik. Für Terry würde das sogenannt immer dazu gehören, weil er nicht glaubte, dass es so etwas geben könnte. Wenn man sich näher mit der Geschichte befasste, hatte es ständig die gleichen Herrscherkasten gegeben, also nichts von wegen Republik, Volkswillen. Das war doch alles der allergrößte Schwachsinn. Sobald er an diesen Punkt anlangte, ermahnte er sich, sich wohl besser mit anderen Dingen geistig wach zu halten. Da wäre das Problem, den Medidroiden etwas mehr unter die Lupe nehmen zu dürfen. Irgendwie musste er es zustande bringen, wieder auf die Krankenstation zu kommen. Na gut, in einigen Tagen könnte er eine Kontrolluntersuchung verlangen, von wegen Bauchschmerzen und so, was bei der Pampe kein Wunder wäre.

Der Tag verging so wie jeder Tag, langsam. Das Mittagessen brachte einen kleinen Einschnitt, und heute zur Abwechslung die grüne Pampe. Terry wollte gerade damit anfangen, als er abgeholt wurde.


„PG74589.1, du hast Besuch“, lautete die nette Aufforderung, der Terry nur zu gern nachkam. Vielleicht war jetzt endlich ein Rechtsanwalt hier, mit dem er über den ganzen Mist reden konnte. Es wäre Zeit. „Wer ist es denn?“, fragte er neugierig. „Seh ich aus, als wäre ich die Auskunft? Irgendjemand wird schon sein und jetzt mach mal etwas flott, sonst ist die Besuchszeit rum, ehe du auch nur die Tür angefasst hast.“ Das ließ sich der Einarmige nicht zweimal sagen. Besuch, das hörte sich gut an, also dann mal los. Schnell folgte er dem Beamten und wurde in den Besucherbereich gebracht. Er fragte sich wirklich, wer das denn sein könnte. Sicher ist es endlich ein Rechtsanwalt, dachte er hoffnungsfroh, weil er schon so oft nach einem gefragt hatte.

So war er erstaunt, verwundert und völlig perplex als die Tür geöffnet wurde und er den Besucherraum betrat. Erst einmal klappte ihm die Kinnlade nach unten. Wenige Schritte hinter der Tür, die sich mit einem leisen Zischen geschlossen hatte, blieb er stehen und blinzelte Kalyn fassungslos an.

Was machst denn du hier?

Sicher, das ist nicht gerade die höflichste Frage, aber sie war durch sein Erstaunen mehr als nur gerechtfertigt. Kalyn, jede Menge Essen auf dem Tisch. Sollte das eine Falle sein? Er war furchtbar misstrauisch geworden, noch mehr als vorher, wo er mehr vom Witz und der Einbildung, er könne alles schaffen, angetrieben worden war.

Langsam näherte er sich nun dem Tisch und streckte die Hand aus, so quasi zur Begrüßung, wie man das eben so macht. Und verdammt, das ganze Essen war sehr verlockend, aber er nahm sich vor, das vorerst zu ignorieren. Erstens hatte er gerade Pampe Nummer zwei in grün gesehen, die zwar angeblich alle wichtigen Nährstoffe enthielt, aber nicht gerade dazu angetan war, einem ein Gefühl des Appetits hervorzurufen, nicht einmal dann wenn man die Frühstückspampe ausgelassen hatte.

„Entschuldige, die Unhöflichkeit. Willkommen in Gefängnistan. Ich hoffe, der Butler war höflich, als er dich herein gelassen hat. Das Personal lässt leider etwas zu wünschen übrig, es ist nichts Ordentliches mehr zu bekommen.“

Na, da hatte er dann doch seinen Sinn für die Realität und die wichtigen Dinge des Lebens wiedergefunden und Kalyn so begrüßt, wie es ihr zusteht – hoffentlich. Und seine Form des Humors hatte er natürlich auch wieder ausgegraben. So blieb er vor dem Tisch stehen und versuchte krampfhaft nicht das Essen anzuschauen, sondern Kalyn und dazu noch ein Lächeln aufzusetzen, das echt und herzlich scheinen sollte, auch wenn ihm nicht nach so etwas zumute war, aber er meinte, ihr etwas heile Gefängniswelt vorspielen zu müssen.

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Kalyn

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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29 Oct, 2017 11:23 11 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Medistation] Terry, medizinisches Personal und Droiden

Es glich wirklich einem Wunder, dass der Kuati den Anschlag überlebt hatte. Niemals hätte er damit gerechnet – er hatte auch nicht mit einem Anschlag auf ihn gerechnet. Das war keiner Überheblichkeit geschuldet, sondern vielmehr der Meinung, diese Alte hätte ihn vergessen, schließlich ist er nicht gerade der Typ, den man sich langfristig merkt – sofern er einem nicht gewaltig auf die Füße getreten ist.

Nun lag er in der Krankenstation und dachte darüber nach, wie er seine Situation verbessern konnte und überhaupt, wie er der Gefahr für sein Leben begegnen sollte. Wer immer das gewesen war, er könnte es wieder versuchen. War es ein Mitgefangener oder ein Wächter? Diese Frage lenkte ihn von dem flackernden Oberlicht ab.

Langsam wurde ihm auch die Rückenlage unbequem und er drehte sich zur Seite, zumindest versuchte er es. Ahja … dachte er, als es nicht ging. Da war ja noch was. Genau. Er gehörte wohl wirklich zu den sehr gefährlichen Verbrechern. Was auch nicht verwundern darf, schließlich hat er eine wichtige Persönlichkeit auf ziemlich heimtückische Weise aus dem Leben scheiden lassen. Der Messerstich war ein Ergebnis davon, bislang das letzte. Terry weiß ja nicht, was noch alles auf ihn zukommen wird. Das ist auch gut so, sonst fehlt jeder Handlung die Spontanität.


Was er so alles nicht wusste, war ganz schön viel. Im Moment machte er sich auch keinerlei Gedanken darüber. Er war nur froh, dass er noch lebte und vorerst in relativer Sicherheit war. Wüsste er es, würde es ihn ungemein freuen, besonders die Tatsache, dass sein ganz spezieller Freund Neetaka eine Rüge von der Ethikkommission bekommen hatte und vorläufig suspendiert worden war. Ein schwacher Trost wäre es zwar nur, weil das, was der Tentakelheini ihm angetan hatte, schon mehr verdiente, als nur eine Suspendierung. Weil Terry das alles nicht wusste und sich im Augenblick auch herzlich wenig dafür interessierte, war es auch egal.

Der Versuch, sich umzudrehen, war nicht unbemerkt geblieben. Ein 2-1 B Droide kam auf ihn zu und starrte ihn an.


„Sie müssen ruhig liegen bleiben, sonst kann die Wunde nicht heilen.“

Der Stimmprozessor war wohl etwas lahm bei diesem Modell, denn Terry hatte Mühe, dem 2-1 B zu folgen, denn es knackte und knisterte bei jedem Ton, den das Ding von sich gab.

„Äh … ja, klar. Jemand sollte einmal deine arme Stimme heilen Zweieinsbe. Ich möchte nur etwas zu trinken und ein wenig bequemer liegen. Dann möchte ich gern wissen, was passiert ist.“

„Sie brauchen nichts zu trinken. Infusionen versorgen Sie mit der nötigen Flüssigkeit.“

Erst jetzt bemerkte er die Schläuche, die in seinem Körper endeten. Blutbeutel und Beutel mit klarer Flüssigkeit hingen über dem Bett und transportierten ihren Inhalt in den Einarmigen. Natürlich. Klar doch. Ein Droide weiß nicht, wie sich eine trockene Zunge anfühlt. Echt klasse Typ, der Droide. Sehr fürsorglich. Noch ehe er etwas sagen konnte, kam eine Frau in einem grauen Kittel auf ihn zu und schickte den Droiden weg.

„Ich bringe dir gleich was zu trinken, Nummer PG74589.1.“

Das wurde ja immer besser. Bislang war er noch nie mit seiner Häftlingsnummer angesprochen worden. Ratte, Miststück, Penner, Menschenfleisch, Weißbrot und was auch immer war ausreichend gewesen. Es klang sogar fast höflich und zuvorkommend, wie die Frau mit ihm redete. Sehr nett, auch ein nettes und einnehmendes Äußeres zeichnete die Frau aus. Terry war kurzfristig verwirrt. Anziehend fand er sie nicht, weil … naja, weil er eben auf Männer stand, aber Schönheit konnte auch er überall erkennen, zumindest das, was seine Spezies gemeinhin als schön empfindet.

Er antwortete lieber nichts darauf, weil sie auch schon wieder wegging. Bald kam sie allerdings zurück und half ihm beim Trinken. Chloriertes Wasser, etwas anderes hatte er auch irgendwie nicht erwartet. Es war nicht viel, aber es half, die Mundtrockenheit zu vertreiben. Nachdem sie wieder von ihm abgelassen hatte, schaut sie ihn noch einmal an. Machen konnte der Kuati ohnehin nichts, denn er war ans Bett gefesselt. Natürlich, das ist ein Gefängnis und er ein äußerst gefährlicher und brutaler Mörder.

„Danke“, erwiderte er erst jetzt und versuchte, das zur Sprache zu bringen, was ihm bei der Betrachtung des Flackerlichts durch den Kopf gegangen war.

„Ihr müsstet dort oben das Licht reparieren und Zweieinsbe braucht ein Update beim Stimmprozessor. Den armen Kerl versteht man doch kaum.“

„Mach dir darüber keine Sorgen PG74589.1.“

„Ich heiße Terry. Wie darf ich dich ansprechen?“

„Mit Frau Doktor. Hier bist du PG74589.1. Gefangene haben keine Namen.“

„Ah ja, klar. Ist gut. Danke für das Wasser, Frau Doktor.“

Damit war dem Gespräch der Wind aus den Segeln genommen. Wunderbar. Echt klasse. Da bietet man seine Hilfe an, wenn auch etwas kryptisch, sehr viel kryptisch sogar … und dann so etwas.

„Ich stamme aus Kuat und kenne mich gut mit Droiden und Maschinen aus“, rief er ihr dann doch noch hinterher. „Das Licht wäre in Nullkommanichts repariert und Zweieinsbe braucht nur ein Update, das geht fix, Frau Doktor. Das geht wirklich voll schnell.“


Es war einen Versuch wert. Doch vorerst reagierte sie nicht darauf und er fand sich bald wieder im Dämmerschlaf. Etwas anderes konnte er eh nicht tun und es war auch das Beste, was er im Moment tun konnte. So heilte auch die Wunde, langsam aber stetig, denn wer verschwendete schon Bacta an Gefangene? Also, wenn sie unterste Schublade und völlig unwichtig waren? Na also, niemand!

Weitere zwei Wochen vergingen, bis er wieder aufstehen durfte und keine Gefahr mehr bestand, dass er durch eine unbedarfte Bewegung die Narbe aufreißen und verbluten könnte.


Der Droide half ihm bei der täglichen Körperpflege, die er ja vorher nicht selbst durchführen konnte. Es war eigenartig, sich wie ein Kleinkind pflegen zu lassen. Wäre der Droide nicht so schon so unpersönlich gewesen, hätte er es wahrscheinlich als entwürdigend empfunden. So aber war es ihm nach dem dritten Mal völlig egal geworden.

„Du wärst ja eigentlich etwas Besseres als der Pfleger in einer Gefangenenmedistation. Komm her, Zweieinsbe. Wir bringen mal deine Sprachprozessoren auf Vordermann“, forderte Terry den Droiden auf. Es war ja wirklich kein Aufwand, das zu reparieren.

„Sie wissen, dass Sie das nicht dürfen, PG74589.1“, erwiderte der Droide, kam aber herbei. Eine Optimierung seines Stimmprozessors konnte allerdings auch nicht schaden. Bislang hatte sich niemand dafür Zeit genommen.

„Komm einfach an mein Bett und mach meine Hand los, dann stelle ich dir das neu ein. Geht ganz schnell und du wirst nichts davon spüren.“


Natürlich wurde hier alles mit Cams aufgezeichnet, so auch diese Unterhaltung und dass der Droide das tat, was PG74589.1 von ihm verlangte. Terry setzte sich im Bett auf und öffnete an der Rückseite des Blechmannes eine Platte. „Ah ja … da ist eigentlich nur ein Kabel lose. Wenn du mir das entsprechende Werkzeug bringst, kann ich das sofort erledigen.“ Das würde ja noch schneller gehen, als ein Update. Niemand schien sich um den Kerl zu kümmern, damit er ordentlich kommunizieren konnte. Er war auch schon ein altes Modell und hatte mehr Wartung nötig, als man ihm angedeihen ließ. Für die Funktionen im Gefängnis war es ausreichend, was er noch konnte. Der Droide ging los und holte einen Werkzeugkoffer, den er neben Terry aus Bett stellte und sogar für diesen öffnete.

„Ah, wunderbar, danke. So, dann dreh dich bitte noch einmal herum und ich mache das fertig.“

Er nahm das entsprechende Werkzeug zur Hand, brauchte dann aber doch länger als er gedacht hatte, um den Lautsprecher wieder ordentlich anzuschließen, damit kein Knacken, Knistern oder Pfeifen mehr zu hören war, wenn der Medidroide etwas sagte.


„Sag etwas“, forderte der Kuati ihn nach getaner Arbeit auf.


„Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“


„Danke, das genügt. Vorerst sollte das helfen, aber da muss etwas gelötet werden. Ein Techniker sollte da noch einmal drüber schauen, ich bin schon etwas eingerostet, weißt du.“

„Oh …“, war alles, was Zweieinsbe noch sagte, denn in dem Moment kamen drei Wärter auf die Station und nahmen Terry das Werkzeug wieder weg.


„He, Weißbrot, du kommst in deine Zelle. Es geht dir wieder gut genug.“

Die Aufforderung war sehr freundlich und unmissverständlich, weshalb Terry auch keinen Grund sah, dagegen zu protestieren.

„Hey, langsam. Macht mich erstmal los, ich komme schon mit. Auch wenn ich hier noch das Licht reparieren wollte. Davon kriegt man ja Augenkrebs und was sonst noch. Kümmert sich hier keiner drum, dass es ordentlich läuft?“

Vorerst wurde ihm die Bitte verwehrt, aber es gelangte über ein paar Umwege an höhere Stellen, wo sie etwas später beraten wurde. In der Zeit saß Terry, pardon PG74589.1, wieder gelangweilt in seiner Zelle und hatte nun ausreichend Gelegenheit, eingehender über die Frau nachzudenken, die ihm den Auftrag zum Mord erteilt hatte und auch den Mord an sich – geholfen hatte es ihm nichts. Schließlich erkannte er, dass ihn das schlechte Gewissen so lange mit dem Abhauen zögern hatte lassen. Es konnte gar nicht anders sein. Im Krieg hat er versucht, keine Zivilisten zu töten und später hat er einfach nur um sein Überleben gekämpft. Ja, es tat ihm furchtbar leid, dass er die Frau ermordet hat, auch wenn sie eine überaus hässliche Gran gewesen war. Irgendwo hatten die auch eine Daseinsberechtigung, denn sonst gäbe es sie nicht. Wenn er nur die Möglichkeit hätte, mit jemanden darüber zu reden … oder etwas zu tun. Arbeit ist das beste Mittel gegen schwere Gedanken und unlösbare Probleme.



[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Zelle] Terry

Thema: Die SW:NF-Endlos-Geschichte
Terry Dourshe

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28 Oct, 2017 19:50 47 Forum: Cantina

... mit einem Baseballschläger der Marke Orkzahnstocher wartete ...

Thema: Vergebene Avatare - MÄNNLICH -
Terry Dourshe

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27 Oct, 2017 22:30 23 Forum: Avatar-Bereich

Simon Baker - Terry

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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27 Oct, 2017 22:12 49 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Zelle] Terry


Es war einiges an Zeit vergangen. Tage der ewigen Gleichförmigkeit. Morgens wecken, dann warten, vielleicht etwas Körperpflege, wenn die Lust dazu aufkam, anschließend wurde man irgendwann abgeholt und zum Speisesaal gebracht. Danach wieder Abtransport in die Zelle mit fröhlichem Warten. Ab und zu noch ein paar Stunden im sogenannten Arboretum, wie Terry die mehreckige Fläche nannte, die für die Gefangenen bereitstand, um sich etwas Bewegung an so etwas wie frischer Luft zu gönnen. Abholung wieder am Abend.

Keine besonderen Zwischenfälle.

Der Einarmige hatte mehrmals beantragt, einen Anwalt rufen zu dürfen. Es war ihm zwar genehmigt worden, aber irgendwie war die Ausführung dann in den Mühlen der Verwaltung verschlampt worden. Natürlich gab es hier jede Menge Insassen, die alle auf etwas warteten, die meisten darauf, wieder hinaus zu kommen. Der Beamtenapparat war überall gleich – er arbeitete furchtbar gemütlich und hatte bestimmt keinen Stress. So war es im Imperium gewesen und so ist es auch in der neuen Republik oder wie immer sich diese Gleichmacher auch nennen. Dabei haben sie auch sämtliche Vorurteile, die es in der Galaxis gibt, einverleibt und leben sie aus – vielleicht aber mit mehr schlechtem Gewissen als Leute, die einfach dazu stehen, dass es keine Gleichheit gibt und die Unterschiede deshalb auch noch betonen und gekonnt hervorheben. Terry gehörte zur zweiten Sorte. Er bestand immer darauf, auch wenn er das hier nicht laut sagte, wegen Selbsterhaltungstrieb und so, der besten aller Rassen anzugehören, außerdem war er Kuati, was die Überlegenheit noch einmal mehr betonte.


An die Monotonie würde er sich nie gewöhnen. Den Duros mied er, diesen stinkenden Haufen grüner Scheiße, ebenso den ehemaligen imperialen Drecksack. Wenn er ehrlich zu sich war, dann hatte er schlicht und einfach Angst. Ein Zustand, der ihm nicht oft begegnete und den er nur schwer zu deuten und noch schwerer zu handhaben wusste. Mutig war er auch nicht wirklich, er wusste nur oft nicht, wo die Grenzen lagen – und er überschritt sie wo es ihm gerade passte.

Nach einer weiteren Schlägerei war er schließlich in Einzelhaft gekommen und bekam sein Essen in die Zelle serviert, was das Essen zwar nicht besser machte, aber er hatte jetzt wenigstens Zeit, es hinunter zu würgen.

Manchmal dachte er an seinen Freund, dann wieder an den Arsch Milo Morgansson, den er ab und zu beim Hofgang sah und sich jedes Mal sofort wegdrehte, damit der ihn nicht wieder ansprach. Milo hatte eine Art an sich, die es einem eiskalt über den Rücken laufen lassen konnte.

Wochen waren verstrichen und Terry hatte wieder einmal eine Beschwerde formuliert, weil er noch immer keinen Anwalt und keine Anhörung bekommen hatte, außerdem saß er hier nicht im Untersuchungsgefängnis, sondern in einer regulären Haftanstalt mit bereits verurteilen Arschlöchern und Aliens. Er wollte Schmerzmittel wegen seinem amputierten Unterarm, das forderte er fast täglich. Aber er bekam nur gelegentlich eine Dosis, weil sie Angst hatten, dass er süchtig würde. Das rang Terry nur ein müdes Lächeln ab. Seit Jahren kam er nicht mehr gut ohne aus. Zu lange Abstinenz machte ihn unberechenbar und er würde langsam alles dafür tun, um mehr davon zu bekommen. Das Jucken der nichtvorhandenen Finger, die Schmerzen, wo ihm der Arm abgeschossen worden war, das alles machte ihn fast verrückt und war schlimmer als das gesamte Gefängnis und diese Alienverbrecher zusammengenommen.

Haltung ist alles, was Ihnen bleibt, hatte Milo zu ihm gesagt. Wahrscheinlich hatte er recht. Manchmal, wenn er allein in seiner Zelle dahindämmerte, fehlte es ihm an der entsprechenden Haltung, auch deshalb, weil er sich auf der Pritsche zusammenrollte und sich selbst furchtbar leidtat. Haltung verlor er auch, wenn die Phantomschmerzen zu viel wurden. Aber er hatte noch keinen Grund, aufzugeben. Nur den Gedanken daran, den hatte er von Zeit zu Zeit, wie jeder andere in seiner Lage wohl auch. Andererseits war er ein überführter Mörder, er hatte es ja selbst zugegeben – und er hatte es auch getan, was das schlimmste an der Sache gewesen ist. Er hatte es getan.

Er begann die geheimnisvolle Frau zu vergessen, die ihm den größten Schlamassel aller Zeiten eingebrockt hat. Auch Lim Valara geriet in Vergessenheit, nur nicht Ree Aak. Ab und zu dachte er an Kalyn und überlegte, was sie gerade so anstellen mochte, welches arme Schmugglerschwein sie drangsalieren würde oder was sie in ihrer Freizeit so anstellte. Wahrscheinlich hatte sie ihn bereits völlig vergessen. Was auch normal wäre. Man vergisst so schnell, wenn man beschäftigt ist. Daran lässt nicht einmal der beste Wille etwas ändern. Die Möglichkeit, aus dem Gefängnis zu fliehen, hat er aufgegeben. Hier sind nur Aliens oder Menschen, denen er nicht trauen kann. Eine Verhandlung wird wahrscheinlich aufgrund der politisch doch etwas heiklen Sachlage nicht so schnell stattfinden. Also brauchte er sich deswegen noch keine Gedanken zu machen. Bislang hatte auch noch niemand versucht, ihm den Garaus zu machen – abgesehen von dem üblichen Geplänkel, wenn er mal wieder die Klappe zu weit aufgerissen hatte, was aber nur noch sehr selten vorkam.

Wie üblich wurde er irgendwann am Tag, während der Helligkeitsperiode in seinem Bereich, abgeholt und in den Freizeitbereich geschafft. Es war alles ganz normal, nichts worüber sich irgendjemand aufregen müsste. Bis es dann doch geschah, etwas, das er vergessen hatte, woran er nicht mehr gedacht, aber Kalyn davor gewarnt hatte. Es fiel ihm erst ein, als er das Messer spürte, das sich ihm in die Seite bohrte. Wie kann jemand im Gefängnis ein Messer haben, fragte sich ein Teil von ihm, was angesichts der Tatsache, dass man hier für Credits oder andere Dienstbarkeiten alles bekommen konnte, was es draußen auf dem Markt ebenso gab, fürchterlich dumm und naiv war.

Derjenige, der ihn erstochen hatte, oder es zumindest versucht hatte, ließ Terry sanft zu Boden gleiten und machte noch eine Bemerkung, damit die Tat nicht sofort auffiel:

„Hey, der ist zugedröhnt bis oben … lasst ihn liegen.“

Terry bekam nicht mehr viel davon mit. Sterben würde er daran nicht, aber es brachte ihm die Warnung der Vermummten wieder ins Gedächtnis, dass er besser mit niemandem darüber reden sollte. Und das hatte er sehr gründlich getan, vielleicht zu gründlich. Doch dieser Attentäter hatte gründlich gepfuscht und sich zu wenig mit der menschlichen Anatomie auseinandergesetzt. Der Deserteur war zwar vorerst außer Gefecht gesetzt, vielleicht auch für eine längere Zeit.

Minuten verstrichen zu fast einer Stunde, bis es einer der Wachen zu viel wurde und er einen Droiden losschickte, sich das zugedröhnte Miststück genauer anzuschauen, vielleicht könnte man dann ja eine Bestrafung organisieren und wieder einmal Zellenrazzien durchführen, die es ohnehin in unregelmäßigen Abständen gab.

Der Droide ging unwillig los und gab sofort Meldung, als er bemerkt hatte, dass da keinesfalls einer im Drogenrausch lag, sondern ein schwer verletzter Mensch. Es war keine Waffe zu sehen und auch eine sofort eingeleitete Durchsuchung der Gefangenen ergab kein Ergebnis. Woran hatte sich der Untersuchungshäftling also verletzt?

Ein Mediteam wurde geholt, das den Kuati abtransportierte und auf die Medistation verfrachtete, wo seine Verletzung behandelt wurde. Es dauerte nicht sehr lange, ein paar Stunden vielleicht, bis er wieder aufwachte und sich zu erinnern versuchte. Das Licht flackerte unstet in einer der vielen Röhrenlampen. Wie ungut. Das sollte sich einmal jemand anschauen. Er fragte sich, warum er hier war, weil er selbst nicht wusste, was geschehen war. Da war nur ein plötzlicher Schmerz gewesen und dann nichts mehr weiter. Doch jetzt war der Schmerz weg und er fühlte sich etwas müde, obwohl er anscheinend etwas länger geschlafen hatte. Während er so da lag und das flackernde Licht anstarrte, überlegte er, ob er sich nicht irgendwie eine Verbesserung der Situation schaffen konnte. Seine Fähigkeiten konnte er doch für Schmerzmittel anbieten. Er brauchte sie wirklich. Phantomschmerz ist kein Spaß und es ist nachgewiesen worden, dass das auch nicht eingebildet ist. Die Nerven haben schlichtweg vergessen, dass an der betreffenden Stelle nichts mehr ist und senden weiter fröhlich ihre Botenstoffe ans Gehirn, welches dann das Schmerzzentrum oder das Zentrum für Jucken, Brennen oder Taubheitsgefühl in Gang setzt. Man kann sich dann nicht einmal Erleichterung verschaffen – also ist es doppelt gemein.

Jetzt musste er aber erst einmal über mehrere Dinge nachdenken, darunter das, warum er hier war und dann weiter über die Idee, die ihm das Flackerlicht eingegeben hatte.




[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Medistation] Terry, medizinisches Personal und Droiden

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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24 May, 2016 08:54 04 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry Doushe, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran, Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies



Eigentlich ist so ein Gefängnis eine ungemein langweilige Angelegenheit. Auf der einen Seite sind die Leute mit den Waffen und den Schlüsselcodes, auf der anderen Seite die Leute, die drinnen bleiben müssen, warum auch immer. So ein kurzer Ausgang in das hochgesicherte Mehreck mit Blick nach oben bot kaum Abwechslung, war aber besser, als den ganzen Tag in der Zelle zu sitzen und nichts zu tun zu haben. Okay, hier hatte er auch nichts zu tun, aber er konnte sich wenigstens alles anschauen. Was er auch bald erledigt hatte, denn so viel gab es nicht zu sehen. Eine Cam hatte er noch entdeckt, etwas versteckter als die anderen. Vielleicht waren da noch mehr und zwar so angebracht, dass sie die toten Winkel der anderen abdecken? Firfek, wenn das der Fall war, dann musste er sich generell besser umschauen. Er hasste Cams, gerade in Situationen wie dieser.

Und was jetzt? Der Volldepp von Twi´lek von vorhin war weiter gegangen und kam sich nun sicher richtig gut und stark vor. Sollte er ruhig, denn er dachte jetzt genau das, was er denken soll und die Cams hatten genau das aufgezeichnet, was sie sollten. Terry als Einzelgänger, der gepiesakt wird und sich duckt. Das war gut, denn auf diese Art würde man ihm schwer nachweisen können, dass er einen Aufstand plant. Er brauchte nur noch ein paar Verbündete.

Ob er diesen Pelzträger und seinem Duroskumpel mit den Würfeln trauen konnte? Er wusste es nicht, näherte sich allerdings den beiden Spielenden. Wie beiläufig schaute er sich wieder um, nichts besonderes im Blick, fast so als wäre er etwas dämlich, was er gut konnte. Es wäre so schön, die Prothese noch zu haben, aber die hatte er weggeworfen kurz nachdem er desertiert war. Das war eine etwas schmerzvolle Erfahrung gewesen, sehr unangenehm aber nötig, um nicht anhand der Daten aufgespürt werden zu können, außerdem nahm er an, dass die irgendwelche Chips eingebaut hatten, um ihr Eigentum wieder zu finden, falls es verloren geht, wozu er sich auch zählte, denn schließlich hatte er einen Vertrag unterschrieben. Eigentum des Imperiums, bei Verlust melden Sie sich beim Imperator, der alten Drecksau, gut, dass er weg ist, überlegte er und gähnte leise hinter vorgehaltener Hand.

Wie beiläufig blickte er zu seinem Zellengenossen und fand, dass er ihm noch nicht trauen konnte. Zu wenig Zeit, um sich kennen zu lernen, viel zu wenig, um über einen Fluchtplan zu reden. Der Kuati fragte sich, wie viel Zeit er wohl hier verbringen muss, denn noch immer hatte er keinen Termin für eine Anhörung oder sonst welchen Scheiß. Am Ende waren die nicht besser als diese verhassten Imps, die einen einfach so einsperrten und vergaßen, wenn es zweckdienlich war. Dabei hatte Terry nicht einmal irgendwelche Informationen. Er besaß kein Wissen über das imperiale Restreich, noch sonst etwas, das er verkaufen könnte, um sein Leben einfacher zu gestalten. Nicht einmal lügen konnte er in der Situation, weil die sofort auffliegen würden. Manchmal wusste er sehr gut, wann sich die Wahrheit auszahlte und Lügen nichts als großen Ärger brachten.

Der Ex-Imperiale hielt sich nun auch lieber von allen anderen so gut es ging, fern, denn eine direkte Konfrontation wollte er nach dem ersten Kennenlernen mit dem Twi`lek vermeiden. Einer pro Tag und an diesem waren es schon mehrere gewesen, darunter auch der Typ, der mit ihm den Kantinenboden wischen wollte oder die Wand neu dekorieren mit einer Terryklatsche, reichte ihm vollends aus. Nachdenklich kratzte er sich am Armstumpf und dachte, dass es aus diesem Gefängnis ohne Hilfe von außen keine Fluchtmöglichkeit geben würde. Aber noch hatte er nicht alles gesehen. Da fiel ihm wieder sein Freund ein und für einen Moment schnürte es ihm die Kehle zu. Sein Sergeant, sein Freund, mehr als ein Freund. Er hatte ihn mitgenommen auf die Flucht, einfach so, als der Kampf um Imperial City angefangen hatte. Bis heute wusste er nicht, warum sie vom Outer Rim hierher verfrachtet worden waren. Aber er wusste vieles nicht, was da so abgelaufen war. Manches erschien völlig unlogisch und würde es auch so bleiben, anderes wiederum konnte er aufgrund fehlender Informationen gar nicht erst einschätzen. Doch jetzt war er hier und musste sich neu orientieren, ob es ihm passte oder nicht. Und zwar mit jeder Menge stinkendem Alienpack. Und sein Freund war noch verschollen. Terry hoffte, dass er es geschafft hatte und in Sicherheit war.

Das laute Klacken des Würfelbechers, den Sasir auf die Unterlage knallte, ließt ihn kurz zusammenzucken. Langsam wandte der den Blick herum zu seinem Zellengenossen und dem Duros. Was ist mit den beiden los, fragte sich Terry und zog die Augenbrauen leicht hoch. Duros konnte er schwer einschätzen, aber der hier sah definitiv nicht gerade glücklich aus. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus hoffte der Kuati, dass der Alte gewinnen möge. Auf eine Schlägerei zum jetzigen Zeitpunkt und überhaupt so kurz nach der in der Kantine, konnte er verzichten. Musste er Sasir daran erinnern, dass sie heute schon einmal betäubt worden waren und das alles andere als angenehm ist? Terry hatte das Gefühl, in seinem Magen würde sich ein heißer oder kalter – es wechselte ständig – Knoten bilden, der ihn kurz alles vergessen ließ.

Mal schauen was da rauskommt, dachte er, der so gar nichts gegen obskure Situationen hatte, solange sie ihm nicht wehtaten. Gerade wollte er sich etwas weiter in die Richtung der Spieler begeben, als sich die Tür öffnete und jemand eintrat, der ihn zweimal hinschauen ließ. Das war, das war … er konnte nicht einmal den Namen des Mannes denken, der da in Häftlingskleidung hereinspazierte und sich um nichts kümmerte. Warum war der hier und nicht in einem Kriegsgefangenenlager? Seine Hand schloss sich fester um den Armstumpf und drückte zu. Warum lebte dieser elende hutuun noch? Kein anderes Wort war für dieses Arschloch passender als der mandalorianische Ausdruck, wobei er sich sicher war, dass die noch mehr Schimpfwörter auf Lager hatten, die noch passender wären, aber er kannte sie nicht.

Jetzt merkte er, wie er starrte und drehte sich zur Wand herum. Er wollte nicht von diesem elenden Bastard erkannt werden, diesem verdammten Killer, Leuteschinder, der seine Lust aus dem Quälen anderer zog. Milo Morgansen . Ein Geheimdienstler, ein Spitzel, ein Schnüffler, einer der hart auf Linie des Imperiums fuhr. Was machte dieser Wichser hier? Spaziert hier rein, geht zu einem der Aliens, dabei hat der die doch immer gehasst wie die Pest. Was ist hier los?

Terry hatte mit sich zu tun, den Kerl nicht zu verprügeln, wozu er gute Lust verspürte. Es musste einfach gutun, dem Arsch die Zähne einzuschlagen. Spezialgent Morgansen hatte er es zu verdanken, dass er mehr als einmal ins Loch gesteckt und ausgepeitscht worden war. Er hatte das studiert, seinen Opfern zugeschaut, wenn er sie in den Wahnsinn getrieben hatte oder sie gegeneinander aufgehetzt und sie kämpfen lassen bis einer tot am Boden gelegen hatte. Eine recht miese Ratte, ein hutuun, der sich selbst nicht die Finger schmutzig machte, sondern nur vom Schreibtisch aus operiert hatte. Dem Deserteur brach der Schweiß aus und er atmete sehr bewusst, um sich ruhig zu halten.

Milos hatte ihn entdeckt, änderte die Richtung und kam auf ihn zu. Auf den ersten Blick sah der Mann sehr nett aus, wie jemand, mit dem man gern abhängen würde, aber Terry wäre lieber in einem Raum mit zehn Trandos, die es auf ihn abgesehen hatten oder Wookiees, falls der Raum groß genug dafür wäre. Der Gestank wäre ohnehin ziemlich ähnlich.

„Das ist aber eine Freude, hier ein bekanntes Gesicht zu sehen. Nehmen Sie Haltung an Lieutenant.“

Die Stimme war freundlich oder der Unterton gewohnt böse. Ja, böse, kleines Wort, große Wirkung. Und ohne nachzudenken nahm Terry aus reiner Gewohnheit Haltung an, bis er sich daran erinnerte wo er war. Tief durchatmend lockerte er seine Muskeln wieder und stand bequem.

„Ich hab eine verdammt gute Haltung, Mister Morgansen.“

Wie er es fertig brachte, dem Mann nicht die Faust auf die Nase zu donnern, wusste er nicht. Reiner Selbsterhaltungstrieb, nichts anderes. Wenn du in Feindesland bist, dann beherrsch dich, zieh nicht zwingend die Aufmerksamkeit auf dich, etwas, das er in den vergangenen Wochen zu oft gemacht hatte. Einiges davon hatte sich nur nicht vermeiden lassen. Was für ein verdammtes Pech auch.

„Haltung, Lieutenant, ist im Leben alles. Es ist alles was Ihnen bleibt, wenn sonst nichts mehr da ist.“

Verdammter Drecksack, was wollte der von ihm? Was wollte er damit sagen? Terry konnte sich keinen Reim darauf machen. Dieser elende Folterknecht von Geheimdienstler war plötzlich freundlich, etwas, das den Ex-Lieutenant mehr Angst einjagte, als alles was der Typ sonst so an Grausamkeiten auf Lager gehabt hatte oder noch hat. Innerlich schüttelte er sich, ließ sich aber nichts von der Furcht anmerken.

„Ach, schau einer an. Guten Tag, die Herren“, sagte Milos leutselig zu Baniss und Sasir. Vielleicht schloss er auch noch die Kumpels oder Aufpasser des alten Duros mit ein. Sicher war sich Terry allerdings nicht. Andererseits war es ihm auch herzlich egal. Er traute dem Geheimdienstler nicht so weit wie er ein Haus werfen konnte. Er traute niemandem. Niemals seit er desertiert war. Falsch. Er traute niemandem, seit er vor Jahren vors Kriegsgericht gestellt und verurteilt worden war. Das Imperium war damals für ihn gestorben, der ganze Scheiß, den sie danach noch veranstaltet hatten, war nur noch eine Farce für ihn, eine Verschwendung von Mensch und Material, sinnlos eingesetzt an zu vielen Schauplätzen. Aber das war schon immer das Problem gewesen. In solchen Momenten wünschte er sich, doch Telbun geworden zu sein, auch wenn diese Momente sehr kurz gehalten waren. Wer weiß, wie es jetzt auf Kuat ausschaut, überlegte er. Dann fiel ihm etwas ein und er schaute nun doch sehr offensichtlich zu den Kartenspielern. Kannte Milos die beiden? Bei dem Arsch konnte man nie sagen, wann er freundlich war und wann nicht, wann er jemand kannte oder nur so tat. Ein Lügenschwein sondergleichen, der einem mit Freude das Messer in den Rücken gejagt hätte, weil man ihn dann nicht sehen konnte. Wahrscheinlich war er jetzt auch nicht besser. Ein rücksichtloser Drecksack, dem man nicht trauen konnte, der nur auf seinen Vorteil bedacht war.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry Doushe, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran, Milos Morgansen, Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies

Thema: Der Geburtstags-Thread
Terry Dourshe

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26 Jan, 2016 19:54 11 Forum: Cantina

Danke schön.

Vielleicht mal feiern, wenn ich weniger arbeiten muss ... irgendwann. Bis dahin ... gibts :beer: zum Feierabend, ne PS4 zum Monster killen und ein bequemes Sofa.

Thema: Coruscant
Terry Dourshe

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23 Jan, 2016 15:15 27 Forum: Core Worlds

[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran , Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies



Da waren sie nun. Sasir gab Terry noch einen guten, wenn auch unnötigen Rat mit auf den Weg, dann verschwand er zu einem verhutzelten Männchen, das trotz seines Aussehens, das an eine verschimmelte Rosine erinnerte, faltig und grün, eine gewisse Autorität ausstrahlte und sicher einer der Bosse im Gefängnis war. Duros waren nicht wirklich schön zum Anschauen, aber der wirkte geradezu abstoßend. Der Kuati wandte den Blick ab, weil er fürchtete, ihm würde gleich schlecht oder die beiden Kerle an dessen Seite bemerkten den Blick und machten ihm gleich den Garaus.

Im ersten Moment war der Kuati versucht, dem Cathar zu folgen, doch dann entschied er sich anders und begutachtete weiter möglichst unauffällig die Ausstattung des Freizeitbereichs. Er zählte die Cams und die Droiden, ebenso die Selbstschussanlangen und rechnete sich aus, wo die toten Winkel waren. Es waren zwei tote Winkel, so wie er das sah. Das war nicht gerade viel, dazu kamen noch die Fleischis und die Blechbüchsen, welche die toten Winkel abdecken konnten. Hier bestand keine Aussicht auf Erfolg. Sein Vorhaben rückte wieder in etwas weitere Ferne. Hoffnung hatte er ohnehin nicht viel gehabt und gesehen hatte er auch noch nicht viel. Sein Knie tat ihm weh, aber er ging gemächlich weiter. Kam an dem Devaronianer vorbei, den er ebenso ignorierte wie er ihn. Alle hatten noch genug vom Frühstück. Also herrschte vorerst Ruhe und Terry hielt die Klappe. Zu sagen hätte er ohnedies nichts gehabt. Er dachte sich seinen Teil und der war nicht gerade freundlich.

Während er eine Runde dahin schlenderte und dabei ein dümmliches Gesicht aufsetzte, beobachtete er auch die anderen Gefangenen, vornehmlich Sasir und seinen würfelfreudigen Freund. Das Lachen des Grüppchens irritierte ihn ein wenig und er zog eine Augenbraue hoch. In einer anderen Ecke vertrieb sich ein weiteres süßes Pärchen die Zeit beim Würfeln. Aber der Ex-Lieutenant achtete auf die weniger, denn der alte Knabe schien hier etwas zu sagen zu haben. Die beiden Muskelberge neben ihm sprachen eine eindeutige Sprache. Es waren die Leibwächter. So viel dazu.

Er ging noch ein Stück und blieb in der Nähe seines Zellengenossen stehen. Nicht nahe genug, um aufdringlich zu sein, doch nahe genug, um zuhören zu können. Er entschloss sich, etwas für seinen Körper zu tun und machte es dem Devaronianer gleich. Liegestütze. Das war schon immer eine gute Methode, um in Form zu bleiben. Sein linker Arm war kräftig genug, um einige dieser Übungen problemlos zu schaffen. Das Ergebnis war enttäuschend, aber vielleicht lag es auch daran, dass er wirklich außer Form war. Er ließ einige Situps folgen, das ging besser, nur das Knie spielte nicht ganz mit bei dem Ganzen. Danach stand er auf und dehnte die Muskeln. Ihm war langweilig. Er hatte gesehen, was es zu sehen gab, was nicht gerade viel war, eher enttäuschend. Nun überlegte er, wie er sich an Sasir und seinen Kumpel heran machen konnte, ohne gleich zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Aber ihm fiel nichts Rechtes ein. Für heute hatte er genug eingesteckt, er wollte nicht weiter provozieren, das hob er sich für einen anderen Tag auf.

Er redete sich ein, dass er viel Zeit hatte. Aber er wusste es nicht genau. Über seine Anklage war nichts bekannt. Einen Anwalt hatte er auch nicht bekommen. Vielleicht wollte man ihn einfach hier vergessen? Wem konnte er eigentlich trauen? Im Grunde genommen, niemandem. Nicht einmal Kalyn, die bestimmt nach seiner Aussage von dem Fall abgezogen und wieder in ihren Bereich zurück versetzt worden war. Was für ein unglückseliger Tag, als er zum Raumhafen geflogen war und dort eine übergroße Klappe riskiert hatte. Danach ging alles schief. Irgendetwas Positives musste sich finden lassen. Aber er fand nichts. Im Moment nicht. In der Regel ließ er sich nicht lange von düsteren Gedanken die Laune verderben. Diese verdammte Regel kannte allerdings auch eine Ausnahme, wie jede Regel, die er meistens nur als grobe Richtlinie ansah, die man befolgen konnte und meistens an die Begebenheiten anpassen musste, denn die änderten sich gerade auf dem Schlachtfeld im Minutentakt.

Sein Gesicht wirkte gelangweilt und desinteressiert, als er zu Sasir und dessen Kumpel blickte. Nur nicht auffallen, das ist die Devise in allen Gefängnissen. Aber hier war er auffallend. Einarmig und der einzige Mensch, abgesehen von zwei der Wachmänner. Er erweckte auch nicht derart den Anschein, ein Schwerverbrecher zu sein, wobei er die Ansicht vertrat, dass das Aussehen eines Menschen oft täuschte. Die meisten seiner ehemaligen Wächter waren geleckte Arschlöcher mit sympathischen Gesichtszügen gewesen. Auch sein Vater hatte sich als wenig vertrauenswürdig erwiesen und seine Geschwister ebenso. Seit seinem Eintritt in die imperiale Armee hatte er sie nicht mehr gesehen oder gesprochen. Manchmal, so wie jetzt, überlegte er, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er doch Telbun geworden wäre. Ein Leben in unbeschreiblichem Luxus, Bildung, schöne Künste, Politik, Wirtschaft, hoher Status und Ansehen. Aber es war müßig, darüber zu grübeln. Niemals hätte er es geschafft, mit dieser Kanaille zu schlafen und mit ihr Kinder zu zeugen. Verdammte Purkis, die ihn zu seinem Outing mehr oder weniger gezwungen hatten. Auch in der Armee waren bald Gerüchte über seine Neigung im Umlauf gewesen. Allerdings erst, nachdem er die Offiziersausbildung abgeschlossen hatte, was insofern ein Glück gewesen war, weil er andernfalls wahrscheinlich raus geschmissen worden wären.

Er blinzelte die Erinnerungen daran weg und schaute den Würfelnden zu. Eben wollte er etwas zum Spiel sagen, da wurde er von einem Twi’lek angerempelt und auch gleich angeschnauzt:

„Echuta! Kung.“

Terry brauchte einen Moment, um die Beleidigung zu übersetzen. So oft verwendete er kein Huttese.

„Klar doch … Pateesa“,

brummelte er zur Antwort und ging aus dem Weg, konnte es aber nicht lassen, dem Kerl zuzuwinkern, als würde er ihn anmachen wollen. Ein anzügliches und mehr als eindeutiges Grinsen folgte den Worten. Süß fand der die Tentakelfresse wirklich nicht, aber es war so schön zu sehen, wie schockiert die Leute meistens waren, wenn er so etwas sagte. Auch jetzt war es so und endete damit, dass er hochgehoben wurde und an die Wand gedrückt. Der Kerl hatte echt Kraft in den Armen.

„Was hast du gesagt?“,

zischte ihn der Tiw’lek an und Terry machte einen auf unschuldig und dumm. Er glaubte nicht, dass ihm hier etwas passieren würde. Aber die Wachen passten nicht wirklich auf, was die Gefangenen trieben, so lange sie es ruhig taten. Es war ein Risiko, aber er wollte wissen, wie die Wachen reagierten. Und das taten sie erwartungsgemäß. Nämlich nichts. Auch sonst erregte das kleine und relativ harmlose Geplänkel keine Aufmerksamkeit. Der Devaronianer grinste nur bösartig.

„Ich sagte: Klar doch … Pateesa heißt doch, Chef, oder nicht?“

Der Mann lachte schallend und ließ den Menschen fallen, doch nicht, ohne ihn vorher noch schwungvoll gegen die Wand zu werfen.

„Verwende kein Huttese, wenn du es nicht verstehst und jetzt verpiss dich, bleib mir aus dem Weg, Sleemo.“

Er konnte gut genug Huttese um sich zu unterhalten und auch noch diverse andere Sprachen. Doch das erwähnte er nie. Es brauchte auch niemand zu wissen, dass er sie verstand, wenn sie neben ihm redeten und er so tat, als verstände er kein Wort. Natürlich war er nicht aller Sprachen mächtig, die gängigsten verstand er allerdings.

Nachdem der Twi’lek wieder gegangen war, rappelte sich Terry langsam auf und schaute sich um. Der Typ war ein Vollidiot, der es nicht merkte, wenn man ihn hinters Licht führte. Der Kuati dachte, dass er vielleicht doch noch Spaß haben konnte und musste mit Mühe das aufkommende Grinsen verbergen. Oh ja, er konnte durchaus gehässig sein und er würde Mittel finden, den Kerlen hier den verdammten Wind aus den Segeln zu nehmen. Worte haben macht, dachte er zufrieden, fuhr sich mit der Hand über das Gesicht und verbarg so das sardonische Lächeln, das immer dann zu sehen war, wenn eine bösartige Idee in ihm keimte.


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