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Thema: Fondor
Corbin Gar

Antworten: 90
Hits: 6232

03 Mar, 2019 19:12 11 Forum: Colonies

[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Die Aussicht darauf, sich in Richtung der Baumwipfel aufzumachen - wie Kossus es gestikulierte - gefiel Corbin wenig, war er doch mehr ein Mann der Erde, als des Himmels. Besonders ohne Jetpack und Fanghaken. Er war es nicht sonderlich gewohnt, sich mit Machtsprüngen fortzubewegen, was einem kundigen Beobachter mit Sicherheit auffallen würde. Das hielt den Mandalorianer jedoch kaum davon ab, nach besten Kräften mit den anderen mitzuhalten. Einfach, um es sich zu beweisen. Eine Charakterschwäche, die ihn schon so manches Mal in Gefahr gebracht, ihn aber ebenso auch durchhalten lassen hatte, wo andere kapituliert hätten.
An ihrem Zielpunkt angekommen atmete Corbin dann doch einen Augenblick innerlich auf, als es geschafft war und sich ihnen ein Wetter und ein Ausblick boten, den man unterhalb der Wipfel so nicht erwartet hätte. Selbst er, der manchmal glaubte, schon alles gesehen zu haben, staunte für einen Moment stumm, während der leichte Windzug seine Glieder umstrich. All zu bald kamen dann auch die Informationen, auf die Corbin seit seiner letzten Frage gewartet hatte: Der genaue Grund für die gesuchte Abgeschiedenheit. Corbin lauschte Kossus' Ausführungen und ließ dabei den Blick in die Umgebung schweifen, während er zurückdachte. Konfliktreiche Gefühle bahnten sich an, doch verebbten vor Corbins objektivem Blick. Es ging nicht um ihn, er war nicht angesprochen worden. Seine Erfahrungen kaum bedeutender, als ein Blatt, fortgetragen von der allgegenwärtigen Brise in den Wipfeln.
Erst, als Kossus ihn tatsächlich namentlich ansprach, wandte sich Corbin wieder den beiden zu, von denen er bisher abgewandt gestanden hatte und noch ehe er den Mund aufmachte, spürte der Mandalorianer unwillkürlich, wie alt er schon war. Er nickte auf die Frage hin, "allerdings, wenn auch nicht für lange." Er blickte zwischen den beiden hin und her. "Einige Meister waren wegen des Getuschels der Jünglinge und Anwärter über ihn besorgt. Darüber, wie leicht ihm viele Dinge angeblich fielen und wie rasch er einen Meister fand. Sie fürchteten, manche könnten ihm seine Stellung neiden, Wettstreit und Unruhe im Tempel verursachen. Manche sahen einen Segen darin, dass Meister Kenobi sich schnell seiner annahm. Andere hätten es bevorzugt, den Jungen länger im Tempel zu haben, um ihn prüfen und die Jünglinge Bescheidenheit lehren zu können." So gab er wider, woran er sich noch sicher erinnerte, ohne sich anzumaßen, seine persönlichen Gefühle von damals zu sehr darin ein zu beziehen. "Fast wollte man annehmen, der Orden fürchtete sich vor diesem Kind." Diesen Kommentar gönnte er sich dann doch noch, während er sich bei den anderen niederließ, um eine Ebene mit ihnen zu teilen. Das hier war eine Unterhaltung unter Gleichen und keine Rede vor einer Schlacht an seine Geschwister. "Und Ihr, Kossus?" Dabei ruhte sein Blick auf dem Rattataki, abwartend.

Thema: Fondor
Corbin Gar

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27 Feb, 2019 23:35 09 Forum: Colonies

[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Corbin zog bei der Erwähnung eines Vakuums unweigerlich die Stirn in Furchen. Kossus' Betrachtungsweise missfiel ihm irgendwie, er konnte aber nicht den Finger darauf legen, was es war, weshalb er nicht näher darauf einging. Stattdessen wartete er die Beantwortung seiner Frage, ehe er den Worten des Jedi mit einem schwachen Schmunzeln begegnete. "Nichts klärt einen Geist wie eine narbenlose Welt." Der Mandalorianer hatte recht damit, zumindest, wenn es um das Gefühl dieses Ortes in der Macht ging. Orte wie dieser, die den Fängen der Zeit entgehen konnten, fühlten sich anders an, als Orten wie Coruscant, oder Korriban. Das Leben war jung, die Ströme glatt und bar jedweden Echos von Trauma und Expansion, Zerstörung und Wiedergeburt.
Die kalten Augen des Jedi lagen bald auf Kyrijon und musterten ihn, offenbar überlegend, ehe er auf Kossus' Worte hin nickte. "Es ist eine gute Sache, die Vergangenheit zu verstehen, um den Sinn für die Gegenwart zu schärfen." Er, der seit Jahren mit kaum etwas anderem zu tun hatte, als der Vergangenheit konnte das Ansinnen des Meister gut verstehen, zumindest dachte Corbin sich das. Wer konnte schon sagen, ob sich nicht manches anders entwickelt hätte, wenn sich manch einer in der alten Republik auf seine Ausbildung und nicht seine Gefühle besonnen hätte. "Womit wolltet Ihr anfangen, Kossus?" So fragte Corbin dann ruhig, aber doch merklich interessiert den Jedi-Meister, neugierig darauf, was der Rattataki mit seinem Padawan vorhatte, was er ihn lehren wollte.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]


Eifriges Schnattern war zu hören, als P4 zur Pilgrim zurückkehrte, um sich um das fremde Gerät zu kümmern. Die Boxen-Droiden waren bereits damit beschäftigt, Werkzeuge aus dem Schiff zu holen und stritten gestikulierend darum, wer denn nun was tragen sollte. Ein für viele offensichtliches Symptom dafür, dass es Zeit für einen Memory-Wipe war, doch P4 schien das nicht zu stören. Stattdessen gesellte er sich zu den kleinen Streithammeln, brachte sie mit einem Schubser zur Raison, ehe er sich daran machte, die betroffene Stelle weiter zu untersuchen. Die Kontroll-Leuchte war unterdes nicht wieder aufgeflammt, sodass der Bolzen jetzt mehr wie eine schwarze, stählerne Seepocke wirkte, als wie ein technisches Gerät.
Der Droide machte keine großen Anstalten, vorsichtig zu sein und aktivierte seinen integrierten Schneidbrenner, um sich des Fremdkörpers zu entledigen. Kaltes, zuckendes, blaues Licht schlug sich bald an der Außenhülle des Schiffes nieder, während pulsierendes Knistern, das Fallen des Kondensdunstes der Umgebung durchschnitt. Dabei sahen beide Boxdroiden fasziniert zu und rührten sich nicht, bis nach einer weile einer von ihnen P4 an der Schulter anstubste, was den Kommando-Droiden zum Einhalten brachte. Eine Geste des kleineren Droiden reichte dabei aus, um P4s Aufmerksamkeit auf den Toydarianer zu lenken, der sich mit einem Getränkekarton mit Strohhalm in den Klauen genähert hatte. "Hmmmm, hmmmm, es gibt doch nichts Besseres zwischen hier und Kessel, als Juma-Juice mit Kondensatorflüssigkeit." So kommentierte er nach einem langen, schlürfenden Zug aus dem Behälter. P4 musterte den Spacer lauernd, ehe er sich aufrichtete und ihm entgegen trat. "Was willst du." Die Frage kam grade heraus, ganz, wie Corbin gefragt hätte, doch klang sie wegen P4s defektem Sprachmodul sogar noch mehr wie eine Feststellung. Der Toydarianer zog nocheinmal an seinem Getränk und machte eine wegwischende Geste, ehe er antwortete. "Ich möchte dir helfen, Kumpel! Wir Spacer müssen doch zusammenhalten, oder?" Dabei flatterte er ein wenig auf und ab, während er P4 betrachtete und sich am stoppelbärtigen Kinn kratzte. "Wer, wenn nicht wir, hrm?" Das Grinsen des blauhäutigen Toydarianers milderte sich etwas ab, ehe er ungefragt hin zu der Stelle flatterte, an der P4 gearbeitet hatte und einen Blick darauf warf. Dabei starrte einer der Boxendroiden den Spacer an, als stünde ein wütender Rancor vor ihm, bis sein Kollege ihn mit einem Schubser aus seiner Schock-Starre holte und ihn schnatternd auslachte. "Das sieht mir ganz wie ein K-9 Signalbolzen aus. Kopfgeldjäger benutzen sowas, um ihre Beute markieren zu können." Er kratzte sich am Kopf, ehe er sich zu P4 umdrehte.
"Ich habe drüben auf Fondor Zugriff auf einen Extraktor für diese Dinger. Gegen eine kleine Gefälligkeit sorge ich dafür, dass das hässliche Ding verschwindet." P4 legte fragend den Kopf schief, seine Haltung drückte Misstrauen aus. "Was für eine Art Gefälligkeit?" Den Droiden kümmerte nicht wirklich, was Corbin dazu zu sagen hätte, auch wenn er der Commander des Schiffes war, war P4 doch derjenige, der den pragmatischsten Sinn für die Dinge hatte. Der Spacer machte derweil wieder eine wischende Geste mit der Hand, wohl um seine Worte zu unterstreichen. "Ist nur ein ganz kleiner Gefallen. Ich habe noch Ladung an Bord dieses Frachters, die den Planeten erreichen muss, ohne die Kontrollen der großen Frachthäfen zu passieren." Dabei grinste der Toydarianer freundlich, wenn auch mit einem verruchten Glimmen in seinen gelben Augen, während P4 keine Regung von sich gab, als er antwortete. "Verstehe. Sprich weiter."
Ein freudiges Nicken später führte P4s neuer Bekannter seine Erklärungen weiter aus. "Ihr müsst es im Prinzip nur an Bord nehmen, zu eurem Dock fliegen und euch bei mir melden. Ich regle dann den Rest. Bevor ich's vergesse, mein Name ist Zap, aber du kannst mit Zap nennen." Dabei lachte er und reichte P4 die Hand. "Sind wir im Geschäft?"

Thema: Fondor
Corbin Gar

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15 Feb, 2019 19:21 52 Forum: Colonies

[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Stumm nickend hörte sich Corbin die Schilderungen seiner Begleiter an, während er abwog, ob es noch andere Bedrohungen geben konnte. Als der bleiche Meister auf seine Begegnung auf Kondor zu sprechen kam, verzog sich Corbins Antlitz kaum merklich. Er fand es merkwürdig, einen Anhänger der dunklen Seite am Leben zu lassen, umso mehr, da Kossus ferner schilderte, dass er zuvor bereits zwei andere getötet hatte. Gern hätte er sein Handeln diesbezüglich hinterfragt, maßte es sich jedoch nicht an, zumal er selbst kein unbeschriebenes Blatt war. "Es scheint fast, als sprießen unsere Widersache wie Djenna-Pilze aus dem Boden." Er blickte sich in der dunstigen Waldlandschaft um. "Das Eine, dass die Sith an sich hatten war, dass es immer nur zwei geben durfte." Da schimmerte das Wissen durch, welches Corbin sich auf seiner bisherigen Reise durch das All angeeignet hatte. Wissen, welches ihm Echos der Macht an dunklen Orten zugeflüstert hatten. Worte, die er ohne jede Leidenschaft aussprach, kein humorvoller Unterton, als stellte er eine Tatsache fest.
Er blickte überlegend zwischen Kossus und Kyrijon hin und her, während in der Ferne die Laute einiger weniger Tiere das leise Rauschen der Evaporatoren übertönten, die in den Baumwipfeln über ihnen hier und da zu sehen waren. "Dann wird sich wohl zeigen müssen, mit wem oder was wir es zu tun haben." Einen kurzen Moment fragte Corbin sich, ob er Kossus über seine Begegnung mit den Hinterbliebenen um Darth Leed informierend sollte, sah aber davon ab. Eine Aura wie die seine hätten sie beide sicher gespürt, wenn er in der Nähe wäre. "Was ist nun eigentlich der Zweck für den Besuch dieses Mondes? Viel Aufwand, nur um sich die Beine zu vertreten." Natürlich mutmaßte Corbin unterschwellig irgendeine Form von Mission hinter all dem hier. Es lag einfach in seiner Natur, nie den Selbstzweck einer Sache als Motivation zu verstehen. Ganz besonders bei Jedi nicht. Er konnte sich bereits denken, dass Kossus die Abgeschiedenheit gesucht hatte, daher hatte der Mandalorianer mit seiner Frage auch gewartet, bis sie jetzt mit Sicherheit unter sich waren.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]




[Part folgt]

Thema: Fondor
Corbin Gar

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07 Feb, 2019 01:37 54 Forum: Colonies

[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin kümmerte sich nicht besonders darum, wie sich ihre kleine Gruppe fortbewegte, auch nach der Nachricht seines Piloten machte der Mandalorianer keine Anstalten, sich eiliger fort zu bewegen. Tatsächlich hatte er nach der Nachricht und kurzer Rücksprache mit Kossus noch einen kurzen Augenblick verweilt, um zu überlegen. Erst die Frage des Jedi-Meisters, ob Corbin und P4 Feinde hätten, die sie verfolgt haben konnten. "Nicht auf Fondor, wir sind erst seit Kurzem hier. Es könnte zwar sein, dass sich jemand in den Docks an uns gehängt hat, aber dafür fehlt das Motiv. Merkwürdig." Er wiegelte ab, war sich selbst nicht sicher, wer der Urheber sein mochte, ehe er nocheinmal seinen Kommunikator zur Hand nahm, um eine Nachricht zu verschicken. "P4, versuche heraus zu finden, woher der Peilsender stammt, während wir weg sind. Irgendetwas stimmt hier nicht." Ohne eine Antwort abzuwarten, wandte er sich seinen beiden Begleitern zu. "Ich nehme nicht an, dass jemand Interesse an euch beiden hat?" Er fragte grade heraus, so wie er es immer tat, während man tiefer in den Wald hinein ging und das künstliche Biom um sie herum feucht-kalt vor sich hin lebte. Nebel säumte bald den Boden, sodass bald nur noch die Spitzen der Kleinvegetation aus dem weiß-grauen Dunst ragten, der Corbin binnen weniger Momente bis zum Knie ging.


[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]



Der Droide war bereits damit beschäftigt, den Peilsender zu untersuchen, als er die Nachricht von Corbin mehr oder minder klar empfing. Er ließ sich dabei von einem der Boxendroiden assistieren, was bedeutete, dass dieser daneben stand und Anweisungen erwartete. "Wann wurde dieser Teil der Hülle zuletzt überprüft?" So fragte er den Boxendroiden, der daraufhin mit den Armen gestikulierte und ein paar Laute von sich gab, die P4 schweigend zur Kenntnis nahm, während er den Peilsender selbst untersuchte. Verbrennungsspuren und Dellen am Ansatz... Vermutlich von einem Schussgerät. Keine übermäßigen, atmosphärischen Verbrennungen... Die Protokolle des Droiden arbeiteten bereits auf Hochtouren, ob er sich einen Verdacht zurecht spinnen konnte. Dabei blickte er sich auf dem kleinen Raumhafen um, der derweil immer weiter durch die Frachterdroiden geräumt wurde. Erst ein aufgeregtes Schnattern des Boxen-Droiden riss ihn aus seinen Überlegungen und ließ ihn erneut auf den Sender blicken, dessen zuvor ruhig pulsierende Funktionsleuchte augenblicklich erloschen war. Augenblicklich veranlasste dieses Ereignis P4 dazu, sich schnellstmöglich vom Schiff zu entfernen, da seine Programmierung ihm eine Detonation ankündigte. Schnellen Schrittes spurtete der BX-Droide auf Distanz und ging hinter ein paar Last-Behältern in Deckung, um die Explosion abzuwarten, doch diese blieb aus.
Stattdessen sah er sich einem verwunderten Toydarianer gegenüber, der den Droiden vor sich über sein Holo-Pad hinweg musterte. "Was is' denn mit dir nicht in Ordnung, hm? Hat irgendein Spaßvogel deine Sensorik kurzgeschlossen?" Der dickliche, geflügelte Spacer grinste freundlich und erhob sich von seinem Platz, flatterte mit seinen Flügeln zu P4 hinüber, der sich schnell erhob. "Negativ. Habe ein fremdes Gerät an unserer Hülle geortet. Eine Detonation war nicht auszuschließen." Der Toydarianer nickte. "Verstehe, verstehe. Hm, scheint ja aber nichts passiert zu sein, eh? Auf den Schreck sollte ich erstmal einen Juma-Juice trinken gehen und du auch!" Der Spacer lachte krächzend, während P4 da stand und nicht so recht begriff, ehe er mit dem Kopf schüttelte und sich wieder der Pilgrim zuwandte. "Ich habe ein Schiff zu bewachen." Keinen Augenblick später stapfte der BX-Droide auch zurück zu seinem Shuttle, wo ihn bereits der Anblick eines Boxen-Droiden erwartete, der versuchte, den augenscheinlich toten Peilsender von der Hülle zu entfernen.

Thema: Fondor
Corbin Gar

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27 Jan, 2019 17:53 01 Forum: Colonies

[Fondor][Nallastia][Landedock]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



"Es täte ihnen gut, sich zu rühren und zu tun, wofür man sie bezahlt." So stellte Corbin trocken fest, als das allgemeine Blickfeld offenbar kurz die faulenzende Besatzung des Frachters behandelte. Auf der einen Seite verärgerte es ihn, solches Verhalten zu sehen, zeugte es doch von einer Form der Unredlichkeit, die es bei Mandalorianern so nicht geben würde, auf der anderen Seite hatte er für sich gelernt, dass ihm manche Dinge einfach egal sein mussten und Individuen wie diese gehörten dazu. Es war nichts falsches daran, die Unredlichen zu verurteilen. Erst, wenn man es mit Leidenschaft tat, betrat man den Pfad der dunklen Seite. Willkommener Weise lenkte Kossus das Bewusstsein der kleinen Gruppe bald damit ab, das endgültige Reiseziel anzukündigen, zu dem er auch Corbin zuletzt eingeladen hatte. Er hatte bis dato nichts dazu gesagt, war unentschlossen, hatte er sich doch bereits darauf eingerichtet, am Landeplatz zu warten und das Schiff zu bewachen. Ihm war nicht ganz wohl dabei, P4 allein zurück zu lassen, doch als hätte dieser seine Gedanken gelesen, stieg der modifizierte Droide die Laderampe hinunter und drückte dem Soldaten eine Tasche mit Proviant in die Hände. ... Ich werde derweil dafür sorgen, dass wir freie Bahn bei der Abreise haben." Der Droide machte dabei keine Anstalten, sich überreden zu lassen, auch wenn sein Sprachaparat wirr modulierte, wirkte der Droide ziemlich entschlossen. Er richtete seine Visor-Einheiten auf Kossus in Kyrijon. "Bringt den Commander in einem Stück zurück." Dabei wirkte P4 überaus ernst, ehe er Corbin ein Schmunzeln abrang und sich die Haltung der exzentrischen Maschine etwas lockerte. "Mhi urcir tug'yc, vod." Ein Schulterklopfen entlarvte den offenbaren Scherz letztlich auch für den humorlosesten Geist, ehe Corbin die Versorgungstasche tatsächlich schulterte und den anderen mit einem Nicken symbolisierte, dass er sie begleiten würde. So würde der Mandalorianer den beiden Jedi stoisch dreinblickend folgen, während er in der Macht nach der Essenz des Mondes tastete, wie er es immer tat, wenn er auf einer fremden Welt landete. Dabei bewegte er sich oft weniger elegant als die anderen durch das Dickicht, sprang und kletterte nicht über Bäume, sondern umging sie ruhig. Er sah keinen Grund für Turnübungen und hinterlassene Spuren an Rinde und anderen Dingen.
P4 blieb dabei am Landedock zurück und sah der kleinen Gruppe noch einen Moment nach, bis sie im Dickicht und er im Inneren des Schiffes verschwanden.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
P4-L


Der Droide verbrachte eine ganze Weile an Bord der Pilgrim und ging Datenbanken durch, plante die nötigen Reparaturen und Aufrüstungen, Kosten und andere Kleinigkeiten, während die Boxendroiden im Hintergrund plappernd am Schiff tüftelten. Es dauerte nicht all zu lange, bis P4 einen der kleinen Droiden auf einem Überwachungsschirm außerhalb des Schiffes entdeckte. Der kleine Kerl gestikulierte ins Bild, dass er etwas gefunden hatte und Hilfe brauchte, worauf sich P4 bald erhob und nach draußen ging, Werkzeuge dabei an einem Gürtel und Waffen unter einem Poncho verborgen. Es war merkwürdig, doch irgendetwas in seinen Protokollen sagte ihm, dass er so zu sein hatte, als verspürte er Unbehagen, nackt herum zu laufen.
Er blickte sich im Dock um, als er die Rampe hinunter ging. Von der Besatzung des Frachters fehlte jede Spur, lediglich ihre Droiden gingen nach wie vor ihrer Arbeit nach. Organische und ihre Angst vor dem Wetter... P4 schob den Umstand offenbar auf das feucht-kühle Wetter, dass diesen Ort umgab und ging klackend hinüber zu der Stelle, an der der Boxendroide ihn bereits gestikulierend erwartete. Der kleine Kerl deutete auf eine Stelle im Rumpf, die nicht gleich einsehbar war, da sie sich nahe der Landeklappen befand. Nicht verstehend, was der wirr-plappernde Boxen-Droide wollte, folgte P4 den zahlreichen Gesten des kleinen Mechanikers und erstarrte für ein paar Sekunden, als er den Grund für all die Aufregung entdeckte: Ein Ortungsbolzen an der Außenhülle.
Augenblicklich wurde der Kommunikator eingeschaltet, um Corbin eine Nachricht zu schicken. Knisternd erreichte das Signal die Gruppe, als sie bereits ein paar Stunden unterwegs waren. "Commander, wir haben... *störendes Surren* ...Peilsender... *zischen und knistern* ... Jemand gefolgt... *verschiedene Verzerrungen* ... Rate zur Vorsicht, alles unter Kontrolle. Das Signal riss so augenblicklich ab, wie es angekommen war und zeichnete Furchen in Corbins Gesicht, doch es war keine Unruhe in ihm, keine Angst, nur ein bereitschaftliches Nicken zeugte davon, dass er am Leben war.
Ein fragender Blick galt bald Kossus und Kyrijon. "Wir sollten die Augen offen halten. Ich spüre aber keine unmittelbare Gefahr. Wie ist es bei Euch?"

Thema: Vorstellungsthread
Corbin Gar

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Hits: 4933

13 Nov, 2018 17:03 45 Forum: Cantina

Ich mag den kühlen Blick Augenzwinkern und Corbin auch... Zunge raus

Thema: Fondor
Corbin Gar

Antworten: 90
Hits: 6232

05 Sep, 2018 17:27 48 Forum: Colonies

[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin ging nicht groß auf die spöttische Bemerkung des Rattataki ein, da er keinen Sinn darin sah. Sollte der bleiche Riese doch spotten, solange er dabei das Zuhören nicht vergaß. Auch wenn es dem Mandalorianer eigentlich nicht gefiel, wie ein alter Meister philosophische Spitzfindigkeiten auszusprechen, so war ihm wichtig, dass man ihn verstand. Speziell der jüngere seiner beiden Passagiere schien seine Worte als das anzunehmen, was sie waren und was sie bedeuten sollten, so er das leichte Zucken seiner Mundwinkel richtig verstand.
Es sollte nach seiner Frage dann nicht lange dauern, ehe er tatsächlich knappe und präzise Erklärungen zu den beiden erhielt. So, wie er es gern hatte. Ganz anders, als der widerspenstige Bursche, mit dem er sich auf Arbra hatte arrangieren müssen. Corbin nickte bestätigend, nachdem Kyrion und Kossus sich vorgestellt hatten. „Ein Meister und ein Schüler,“ so stellte der Mandalorianer fest. „Schön, dass manche Schatten noch ihre Besitzer haben.“ Der Mann lächelte nicht, aber sein ernstes, bärtiges Gesicht und seine raue Stimme strahlten dennoch etwas aus, das Wohlwollen signalisierte, ehe Corbin für einen kurzen Moment Haltung annahm.
„Corbin Gar. Ich war Schüler der Meister Thel Altan und später Duhn Lorrm.“ Mehr gab es dazu vorerst nicht zu sagen, schließlich war dies immer noch ein Transportflug und kein weiterer Versuch, eine Jedi-Enklave zu errichten. Zumindest nicht auf seinem Schiff!

Derweil werkelten die Boxendroiden im Hintergrund schnatternd vor sich hin, räumten einige Dinge beiseite, es sie sich plötzlich daran machten, an freiliegenden Teilen der Schiffsverkabelung herum zu basteln, ohne sich dabei irgendwie zu zanken. Offenbar waren alle Meinungsverschiedenheiten vergessen, wenn es darum ging, etwas Wichtiges zu tun. Leises Knistern war deswegen zu vernehmen, während ein paar Hüllenverbindungen verstärkt und Leitungen im Flug ausgebessert wurden. Ein kurzer Blick seitens des Mandalorianers fiel auf sie, ehe er sich wieder mit etwaigen Anmerkungen und Fragen seiner Passagiere auseinander setzte, so sie denn kamen.

Nur einen kurzen Augenblick später war die fehlmodulierte Stimme P4s zu hören. „Landefreigabe erhalten. Befinden uns jetzt im Landeanflug auf Nalastia, Commander.“ Ein kurzer Blick in Richtung Cockpit folgte. „Gut. Gibt es sonst noch etwas?“ „Nichts nennenswertes, Command-“ Im selben Augenblick gaben die Scanneranzeigen Warnlaute von sich und das Shuttle machte eine spürbare Bewegung zur Seite. Corbin machte einen Schritt, um nicht zu stolpern, ehe er ins Cockpit eilte und im Sichtfenster noch sah, wie ein anderes Shuttle an ihnen vorbei heulte. Missfallen zeichnete sich in Corbin ab, während das fremde Schiff abseitig der Landeanlagen in die Atmosphäre des Mondes eindrang und im Dunst darunter verschwand.
P4 schaltete schnell und aktivierte das Commlink zur Oberfläche. „Fremdes Schiff im Landeanflug. Abfrage der Landefreigabe.“ Es dauerte einen kurzen Augenblick des Ärgernisses, ehe eine Antwort kam und die Freigabe erneut bestätigte, ehe die Pilgrim schließlich ruhig selbst in Landeanflug ging und durch die diesige Atmosphäre drang.
Offenbar leiteten die Terraformer im Moment eine künstliche Humidisierungsphase ein, um die Pflanzen zu befeuchten, denn auch als das Shuttle gelandet war, hing schwerer Dunst in der Athmosphäre über ihnen und kühlte die Luft etwas herunter, jedoch nicht auf unangenehme Weise. Es war mehr wie eine verlängerte Morgenfrische, die die Reisenden empfing, als sie das Shuttle endlich verließen und hinaus auf die kleine Lande-Ebene traten.

Corbin verließ das Shuttle und sah sich um, ohne dabei den Unterstand zu verlassen, den das Shuttle bildete. Von dem fremden Schiff war dabei keine Spur zu sehen, der Grund für die Verzögerung jedoch offenbar, denn alle anderen Landeflächen wurden von einem Corellianischen Frachtschiff und dessen Ladung blockiert, die eilig von einigen Arbeiten und ein, zwei Droiden abgeräumt wurde, während die Crew unverholen Däumchen drehte und auf etwas zu warten schien.

Thema: Der Star Wars-Sequel/Spinoff-Selbsthilfe-Thread
Corbin Gar

Antworten: 9
Hits: 335

28 Jun, 2018 01:00 35 Forum: Cantina

Hab ja unhöflicherweise etwas gejubelt als raus war, was für ein Flop der Streifen ist und dass die Verbrecher dahinter endlich gefeuert wurden.


#Anewhope


Hoffe allerdings auch, dass Disney es jetzt erstmal mit Star Wars bleiben lässt. Die Leute sind echt übersatt mit Filmen. Sollen sich lieber wieder ein paar Jahre Zeit lassen, um dann wirklich was zu liefern und sich unser Eintrittsgeld zu verdienen!

Thema: Was hörst/siehst du gerade?
Corbin Gar

Antworten: 22
Hits: 616

11 May, 2018 00:59 27 Forum: Cantina

Um es mit TotalBiscuits Worten zu sagen: "Why can't we have nice things?"

Ein paar Beiträge zu den Filmverbrechen von KK, RR und JarJar, meinen Hass auf die heutige Pop- und Politik-Kultur nur noch anheizend. Meine Fresse bin ich froh, dass wir mehr Ahnung von Storytelling haben, als die, sonst wäre der Laden hier bald ein Misthaufen... Oder noch schlimmer, es wäre 4Chan.




(Bonuspunkte für den, der die Anspielung versteht Augenzwinkern )

Thema: Es gibt immer einen größeren Hutten - willkommen auf Nar Shaddaa
Corbin Gar

Antworten: 26
Hits: 700

07 May, 2018 02:08 00 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

TR-359



Der Blick des Klons klebte länger an der dramatisch geschminkten Frau, als er sich eingestehen wollte. Ihre Ausstrahlung weckte etwas in ihm auf, das er sonst nur sehr selten empfand und daher kaum einordnen wollte. Er schüttelte innerlich den Kopf über sich, als der Jedi auf seine Frage antwortete und offenbar falsch verstanden hatte. "Das meinte ich nicht, aber ist auch nicht wichtig. Wir werden sehen, worauf es ankommt, wenn man uns Blaster an die Schläfen hält. So scherzte er trocken, wohl um zu überspielen, wie unangenehm ihm die schlampig gestellte Frage war. Er wusste es nicht genau, schob es aber auf das Gas im Raum und die kurze Ablenkung durch die frischen Gäste. Auch Klone waren letztlich eben doch nur menschlich, wie ihre Schöpfer gelegentlich betonten. Manchmal wünschte Fetcher sich tatsächlich, ein Droide zu sein und solche Fehler nicht mehr zu machen. Er fokussierte seinen Ärger etwas, um ihn hinter sich zu lassen, dachte an die Holo-Band, die er so sehr verabscheute. "Ich stimme aber zu, was sie angeht. Sie riecht gradezu nach Gefahr. Kein gutes Zeichen, kann in jedwede Richtung Leichen bedeuten, ohne, dass wir etwas beitragen müssen..." Derweil schickte er Daten hinaus zu Viper, damit dieser sich kümmern konnte. Ein so markantes Gesicht musste irgendwo Spuren hinterlassen haben, doch Viper ließ auf sich warten, ehe die Gestalt des Concierges erneut vor ihnen erschien, just, als Fescher noch etwas anmerken wollte.
Der Zabrak schien mit seiner Leistung heute überaus zufrieden zu sein, denn er grinste fast bis zu den spitzen seiner eitel verzierten Hörner. Unter der Maske verzog Fescher etwas das Gesicht, als er die Natur einiger dieser Schmuckstücke erkannte. Tat so etwas nicht grauenhaft weh? Der Zabrak jedenfalls sah die beiden Herren an, ehe er in seinen Mantel griff und zwei Ausweise zückte. "Ich konnte tatsächlich Platin-Status für Sie freischalten, Master. Mein Herr ist sehr gespannt darauf, Euch kennen zu lernen. Euer Wächter ist ebenfalls eingeladen, Sie zu begleiten!" So jauchzte er fast schon, offenbar überglücklich über die "Guten" Neuigkeiten. Fetcher musterte den Zabrak schweigend, machte sich bereits einen eigenen Reim darauf, was hier vor sich ging, ehe er ihm die Ausweise abnahm. Einen prüfenden Blick und ein Nicken später wurde das ID-Modul schließlich auch an Kossus weiter gereicht. Noch ehe jemand eine Frage stellen konnte, setzte der Gastgeber fort. "Es ist einmal die förmliche Einladung mit ID für sie, Master und einmal eine Legitimisierung für ihren Wächter, auch wenn sie dort keinen brauchen werden, das kann ich versprechen." Ein Statement, das der Klon nur mit einem ausdruckslosen Armaplast-Blick zu widerlegen wusste.
"Es wird zwar noch auf ein paar Gäste gewartet, aber Ihr könnt mir gerne bereits zu den Räumlichkeiten folgen, sollte Ihnen der Sinn danach stehen, Master. Ganz wie sie wünschen."

Thema: Fondor
Corbin Gar

Antworten: 90
Hits: 6232

06 May, 2018 19:13 21 Forum: Colonies

[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin hörte sich gefasst, aber ruhig an, was Kossus ihm zu sagen hatte, behielt den Rattataki dabei genau im Auge, wie es unter seinesgleichen Brauch war. Ihm gefiel nicht, wie sich der Kahlkopf gebar, er vermittelte ein Gefühl von Unruhe und Verwerfung, dass der Mandalorianer nur zu gut kannte, wenn sie beide auch einzelne Schattierungen dieses Gefühles unterschieden. Er brauchte nicht zu sehr in der Macht zu graben, denn er kannte den Konflikt, den Kossus grade in sich spürte, nur zu genau. Er war, was ihn all die Jahre zusammen gehalten hatte, glaubte zu verstehen, was hier das Problem war, schmunzelte jedoch nur bitter, als man auf P4-L zu sprechen kam. "Wenn ich mich recht erinnere, konnte man schon damals mehr sein, als die Summe seiner Teile. Nicht erst, als man das Licht in der Galaxis erstickte und Angst jeden dazu zwang, besser zu sein, als sein Ruf, oder schlimmer und ein Sklave der Dunkelheit zu werden." So antwortete der gealterte Padawan mit seiner rauen, dunklen Stimme. Es schwang durchaus ein leichter Klang von Wehmut in seinen Worten mit, ehe sein kühler Blick sein Gegenüber musterte. "Wir alle hier sind Geister, wiedergeboren aus der Asche einer Welt, die einmal unser Zuhause war." So erklärte er ungefragt tiefgründig, deutete auf die Tür hinter sich. Dabei wich sein Blick keinen Moment von den beiden vor ihm ab, wie ein Bollwerk stand er da, unbeweglich, unbeeindruckt von jedweder Aversion. "P4 ist kein Clanker. Er ist Mandalorianer, wie auch ich. Er verdient Eure Argwohn nicht, Kossus. Er ist einer der besten und loyalsten Soldaten, denen ich je begegnet bin und steht unter meinem Schutz, wie ich auch unter seinem." Corbin hatte nicht vor, sich drohen zu lassen, nicht einmal unterschwellig. Das hier war sein Schiff und er beabsichtigte, Reisende zu transportieren; Nicht mehr, nicht weniger. Innerlich war er durchaus etwas angespannt, rätselte, wie weit er gehen konnte, oder besser wollte.

Er schenkte dem angespannten Rattataki ein paar abschätzige Blicke. "Ihr wirkt ebenfalls wie ein Geist auf mich, Kossus. Das Phantom einer Sache, die man aus dieser Galaxis zu tilgen versucht hat. Auch Ihr seid mehr, als das Mitglied einer Spezies von Barbaren und Mördern." Er sprach dabei, als stellte er Tatsachen fest, auch wenn er ein Stück weit nur spekulieren konnte, kommunizierte intuitiv, ohne sich seine Worte groß zurecht zu legen. Das war die kalte, tote Philosophie Duhn Lorrms, die Corbin auf Ambra erlernte: Gnadenlos, präzise und schmerzhaft für jene, deren Wunden Heilung bedurften, ohne, dass sie es zugaben. Worte eines Meisters aus dem Mund eines Schülers. "Wir sind uns änlich, Kossus. Sonst würdet Ihr nicht so mit Euch ringen müssen." Ein Sith-Lord hätte jetzt triumphierend geschmunzelt, seine Selbstzufriedenheit demonstriert, um sein Gegenüber zu verunsichern, Corbin blickte die beiden nur abwartend an, während die Luft im Raum nach wie vor vor Anspannung knisterte. Sein Blick war überaus ernst und gefasst, jedoch wertfrei, als beobachtete er ein wildes Tier, beratschlagend, was er mit ihm anstellen sollte. "Wer seid Ihr?" So fragte er schließlich den Jedi und seinen Begleiter, ohne mit der sprichwörtlichen Wimper zu zucken.

Thema: Es gibt immer einen größeren Hutten - willkommen auf Nar Shaddaa
Corbin Gar

Antworten: 26
Hits: 700

04 Apr, 2018 11:09 38 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

TR-359



Es mochte den Eindruck vermittelt haben, dass Fetcher seine Arbeit nicht genoss, doch dem war nicht so. Er liebte es, sich in Strukturen wie die Schattengesellschaft auf Nar Shadaa einzuschleichen, sie zu zersetzen und zu manipulieren, ohne, dass die Beteiligten davon wussten. Er überschattete dabei alle anderen Mitglieder seines Teams, die Teils Veteranen, oder Elite-Truppen anderer Armee-Teile waren, die wegen ihrer Hartnäckigkeit für Missionen wie diese eingeteilt worden waren. Fetcher war da anders. Er war hierfür geschaffen worden, kannte nichts anderes, als eine Mission zu erhalten und sie auszuführen, ohne den Fehlschlag als Option anzuerkennen. Es war das Nichtstun dieser Mission, dass ihm zu schaffen machte, umso froher war er, wenigstens mal ein neues Gesicht zu sehen.
Auf die Ausführungen des Jedi hin nickte der Klon erst verstehend, dann anerkennend. "Von ganz oben also. Sollte mich dann wohl geehrt fühlen, jemand so wichtigen Bewachen zu dürfen." Er sog den letzten Rest seines Getränkes durch den sarkastischen Strohalm. Er Geschichten über Coruscant gehört, kannte den Senat und all die Dinge, die dort passierten nur aus dem Holonet, geschweige denn die Jedi, zerbrach sich darüber aber auch nicht den Kopf. Wozu auch, denn wie groß waren schon die Chancen, dass man einmal so einem Kerl begegnete, beachtete man doch, wie groß die Galaxis war? "Wie war Kabal? Gute Geschäfte dort?" So hielt der Klon die Unterhaltung aufrecht, dabei die Facade des Geschäftsmannes und seines Wach-Vornskrs ausbessernd. Nur für den Fall, dass sie belauscht wurden.

Dabei dudelte die Musik lullend weiter, während die beiden Twi'Lek sich im Hintergrund wieder an der Bar zu schubbern begannen, offenbar jemanden gefunden hatten, der ihre Gesellschaft wirklich genießen konnte. Derweil arbeiteten Fetchers perifäre Ortungssysteme im Hintergrund immer weiter, um ihn vorzeitig auf Gefahren, oder Neuankömmlinge hin zu weisen, denn er war nicht daran interessiert, erneut von ihren Gastgeber überrascht zu werden, der sich mit der Verifizierung entweder Zeit ließ, oder sehr gründlich war. Es stellte sich bald heraus, dass nichts von beidem der Fall war, er stattdessen im Hintergrund des Ladens auftauchte und jemanden begrüßte, der wohl grade angekommen war. Der Klon konnte ausmachen, dass es sich dabei wohl um eine Frau handelte, gekleidet in schmuckhafte, fast extravagante Kleidung, mit perlweißem Gesicht und nahezu schwarz geschminkten Lippen. Ein Wesen, wie aus einem Albtraum und doch auf eine merkwürdige Art und Weise faszinierend. Sie wurde von zwei Wächtern begleitet, die ebenfalls weiblich, aber nahezu verhüllend eingekleidet waren, jedoch offensichtlich bewaffnet waren. Fetcher war weit davon entfernt, Macht-sensitiv zu sein, doch seine Instinkte verrieten ihm, dass diese Frau etwas an sich hatte, dass ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ. Der Zabrak deutete ihr gegenüber gen der Loge, in der Kossus und er saßen. Sie blickte zu den beiden hinüber, verzog keine Miene, als ihre Blicke sich begegneten, ehe sie ein kaum merkliches Lächeln aufsetzte und sachte nickte. Suggestiv, dezent, gefährlich und für einen sonst so abgebrühten Jäger wie Fetcher wahnsinnig aufregend.
Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, nachdem die feine Dame aus dem Blickfeld der beiden geführt wurde, ehe er dem Jedi zuraunte. "Was wissen wir eigentlich über unser Ziel? Scheint, als würden wir grade zu einer Party eingeladen..."

Thema: Fondor
Corbin Gar

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04 Apr, 2018 10:37 45 Forum: Colonies

[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin hörte geduldig zu, als der Jedi ihm erklärte, wie die Verhältnisse auf Nallastia waren. Er selbst hätte kein Problem damit gehabt, einfach irgendwo zu landen, wenn es der Sache dienlich gewesen wäre, doch man wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen. Nicht, dass sie bei Zuwiderhandlung mit einer Anflugssperre belegt würden, ein herber Verlust an leicht-verdientem Geld, wenn man über die ganze bisherige Aktion nachdachte.
Er nickte stumm zur Bestätigung, ehe ein kurzer Laut seitens des Intercoms ertönte und P4 die Information bestätigte und anfügte, dass es wohl eine Verzögerung wegen belegter Plätze gab. Offenbar war ein Frachter liegen geblieben, so dass sie jetzt auf Freigabe warten mussten.
Unterdes erhob sich der jüngere der beiden Passagiere und fasste sich verdächtig unter die Jacke, als Kossus auf die Einrichtung des Shuttles zu sprechen kam. Es brauchte keines großen Aufwandes, um zu spüren, welche Gefühle hinter den Worten des Rattataki steckten, zumindest nicht für Corbin, der sich genau mit diesen Empfindungen mehr als gut auskannte. Er blickte vom Jungen hin zum Meister, ehe er mit ruhiger Stimme antwortete. "Ich bin ein Mann alter Zeiten, würden manche sagen." Er war kein Mann großer Geschichten und ausschweifender Erklärungen, in Corbins gradliniger Philosophie war für solche Dinge auch kein Platz. Derweil blickte er erneut zwischen den beiden hin und her, erforschte die Brandung an Emotionen, die diesen Raum zu fluten begann und den Eindruck vermittelte, die bisher so friedliche Reise augenblicklich zu stören. "Gibt es ein Problem?" So fragte er grade heraus, wie es Mandalorianer nunmal taten. Er war kein Mann suggestiver Spiele und Heimlichtuerei, konnte aber auch keine Bedrohung ignorieren, zumal das hier sein Schiff war, sich einfach umdrehen und nichts unternehmen stand also außerhalb jedweder Option. So wartete der Söldner ab, was passieren würde, aufmerksam wie ein Raubtier, dass sich zweier anderer Wesen gegenüber sah, bereit, sich zu verteidigen. Auch wenn er einem Kampf mit anderen, klareren Gefühlen entgegen sah, als Kossus oder Kyrijon. Er vermittelte weder in der Macht, noch mit seinem Gesicht, dass er irgendein feindseliges Interesse hatte, jedoch auch nicht, dass er vor hatte, sich drohen zu lassen. Für ihn waren Konflikte kein Problem, aber auch kein erfreulicher Zeitvertreib.

Thema: Es gibt immer einen größeren Hutten - willkommen auf Nar Shaddaa
Corbin Gar

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28 Mar, 2018 00:13 09 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Bogden also, noch während der Jedi erklärte, blitzten Aufzeichnungen aus dem Holonet auf, die in Fetchers HUD übertragen wurden. Viper hatte für den Augenblick alles mitgehört und schnell überprüft, während sich der Begleiter des Jedi bereits eine passende Geschichte zurecht legte, die in solchen Kreisen gut ankam. Derweil sah vom Jedi zu seinem Drink und dann wieder in den Hauptraum, wo wieder hier und da getuschelt wurde, ehe es wieder ans Zocken ging. Wie froh er doch war, gegen das Nervengas abgehärtet worden zu sein, wenn auch unter Bedingungen, die er gern vergessen würde.
Fetcher teilte das Bedauern, welches der Jedi suggerierte unterdessen nicht. Für ihn machte es keinen Unterschied, wie tief, oder wie weit man ging, solange es eine Mission zu erfüllen gab. Tatsächlich steigerte das fast schon den Reiz für ihn, machte es den Abschluss doch zu einer größeren Herausforderung, was wohlige Belohnungshormone über seine Nervenbahnen schütten würde, wie warme Sauce auf gefrorenem Synthetik-Eiweiß.

Als Kossus kurz nachhakte, gönnte sich der Klon einen kurzen Augenblick des Ärgernisses, in dem er nicht nur an die Mission dachte. Vielleicht auch besser so, ließen einen solche Augenblicke auch weniger verdächtig erscheinen. "Um die neun Monate. Zeit ist hier ziemlich relativ." So entgegnete der Klon schließlich nach einem resignierenden Seufzer und ehe er sich wieder etwas straffte. "Wir beschatten diesen Bereich schon eine ganze Weile, behalten sporadisch immer mal einen anderen Teil des Planeten im Auge. War vorher auf Kessel. Traumhaftes Reiseziel, besonders die Null-Ebene." Da war er wieder, dieser tötlich-trockene Humor, vorgetragen mit der gestrafftesten aller Sprechformen.
"Konter-Terrorismus beinhaltet viel Beschatten und Abwarten. Wenn dann im Hintergrund überall das selbe läuft, ist das... Anstrengend." Zurück zum Thema, wie es schien, als die Soundschleife der Band von neuem begann. Ja, es war eine kurze Schleife, die unweigerlich die Finger des Klons kurz korallenförmig kontraktieren ließ. Wie zur Ablenkung blickte er zu Kossus. "Und selbst?"

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25 Mar, 2018 20:01 52 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Auch wenn der Klon in Alarmbereitschaft war, so blieb Fetcher nach außen hin völlig ruhig, während er hoch-konzentriert die Situation überwachte. Er war ausgebildet und modifiziert worden, um speziell in Momenten wie diesen fokussiert und präzise zu sein, nur das Wesentliche zu sehen und zu beachten. Der kurze Blick des Jedi vermochte jedoch, ihn zumindest ein wenig zu beruhigen, ebenso wie dessen selbstverständliche und eindringliche Antwort, auf welche hin der Zabrak augenblicklich verschwand, ebenso wie die Mädchen, die wieder zu ihren Plätzen an der Bar zurückgekehrt waren. Wahrscheinlich hatten sie Jedi und Klon längst wieder vergessen.
"Gibt es etwas, das ich dazu wissen sollte?" So fragte Fetcher ruhig, während er die Hand von einem seiner versteckten Halfter nahm. Er war durchaus beeindruckt bezüglich dieser Dimension der Vorbereitung, gab es doch genug Agenten, die versuchten, mit ihrem Charme allein Probleme zu lösen. Diese endeten für gewöhnlich in Müllzerkleinerern, oder Tierfutterfabriken und nicht als Vorarbeiter, wie man sich sicher denken konnte.

"Bin gespannt, wie weit wir noch in diese Sarlac-Grube vorstoßen, ehe wir haben, was wir brauchen. So meinte Fetcher, als Kossus ihm alles übrige erklärt hatte und in ihrer Sitzecke wieder etwas Entspannung eingekehrt war. Das Gedudel der Holoband hatte sich derweil geändert, ebenso wie die digitalen Gestalten, die dort musizierten. Der Klon blickte zu den flackernden Gestalten hinüber und rümpfte hinter der Maske die Nase. "Nicht schon wieder, dieser dumme Song verfolgt mich jetzt schon seit Wochen." So brummte er. "Daghoul und die Kashyyk-Bandits. Seit sie den Jingle für die letzten Swoop-Rennen hier unten gespielt haben, läuft ihr Gedudel überall. Grauenhaft." War er sonst ein sehr mechanischer Charakter, so zeigte sich hier offenbar, dass auch Fetcher eine menschliche Seite besaß, auch wenn diese sich ihn Moment darauf beschränkte, sich vorzustellen, die Band mit ihren eigenen Instrumenten zu verprügeln.

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24 Mar, 2018 22:38 03 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Wieder gluckste der Klon, ehe er wieder den Mädchen seine Aufmerksamkeit zuheuchelte und ihnen mit dem Finger ein Zeichen gab, sich herum zu drehen, was sie auch nur zu gern taten und den beiden Herren so ihre ansehnlichen Kehrseiten zu präsentieren, deren Zentren zu glitzern schienen, als bestünden sie aus Hunderter kleiner Credsticks. "Das ist übrigens Spice. Die zwei sind vollkommen zugedröhnt. Wissen wahrscheinlich nicht mal, wo sie sind." Dabei wurde der Augenblick ihrer abwesenden Augen genutzt, um dem Jedi ein kleines Holopad zuzuschieben. "Das enthält alle Notausgänge dieses Komplexes und eine ID für mein Team, falls wir hier stecken bleiben und es zu... Problemen kommt." Das Armaplast-Gesicht Fetchers war auf den Rattataki gerichtet, seine Stimme klang tot-ernst.
"Ich sehe, wir genießen die Show?" Wie aus dem Nichts tauchte der Zabrak vom Empfang erneut auf, stand jenseits der vorgebeugten Gesäße und grinste schmutzig, während die schwitzigen Twi'Lek sich ein wenig liebkosten, bis er sie anstieß und anzischte, sie sollen hm aus dem Weg gehen, was auch prompt geschah. Auch wenn sie im Moment das Bewusstsein von Straßenkatzen hatten, so war ihre Furcht doch spürbar, als sie den spitz-zahnigen Kerl ansahen. Selber wandte sich direkt Kossus zu. "Es wird sie freuen, dass mein Boss sich freut, Besuch von Ord Mantell in seinem Haus zu wissen. Er wäre gewillt, Platin-Status für Sie einrichten zu lassen, sofern Sie so gütig wären, uns ihren Namen für die Autentifizierung zu geben..." Im Kopf des Klons gingen sofort alle Alarmleuchten an. Das hier konnte jetzt sehr hässlich werden, wenn man ihnen auf die Schliche kam. Ein kurzer, stummer Blick wurde dem Rattataki geschenkt, ehe dieser Antwortete. Dabei machte sich Fetcher bereits bereit, im schlimmsten Fall nach einer Waffe zu greifen und glühendes Plasma den Weg nach draußen ebnen zu lassen.

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18 Mar, 2018 21:02 03 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Kossus bekam ein bestätigendes Nicken auf seine Annahme hin. "Vorbereitung ist mein Leben." Nichts bereitete Fetcher mehr Befriedigung, als den Weg für eine Mission zu ebenen, ein Ziel zu markieren, nur um dann zu sehen, wie der Perimeter eingenommen und das Ziel eliminiert oder festgenommen wurde. Jedi, Sith, Separatisten, Republik, wenn der Klon ehrlich zu sich war, klangen all diese Worte für ihn gleich. Er wusste lediglich, dass er zu gehorchen hatte. Man gab ihm eine Aufgabe und er führte sie aus, ohne sich von irgendetwas oder jemandem stoppen zu lassen. All die größeren Dinge, um die sich Leute wie die Jedi Gedanken machten, waren für ihn ohne Bedeutung. Für ihn gab es immer nur die nächste Mission zu erwarten, sonst nichts. Schwer zu sagen, wie viel "Mensch" in diesem Klon noch vorhanden war. Genug zumindest, um zivilisiert mit einem Strohhalm umzugehen und so zu tuen, als sähe er den zwei Twi'Lek beim Tanzen zu.
"Korrekt. Es ist aber sehr gut möglich, dass großes Interesse daran besteht, die CIS hier Fuß fassen zu lassen, die kleinen Fische nach oben schwimmen zu lassen. Die Hutts sind wie der Rest der Syndikate und Kartelle nicht grade daran interessiert, dass sich die Republik, oder die Seperatisten in ihre Geschäfte einmischen. Ganz anders, als unsere Freunde hier." So sprach er in ruhigem Ton, ehe er dem Rattataki einen Blick zuwarf. "Die Ironie ist mörderisch, hm?" Keine Regung in seiner Stimme, wie auch die letzten Male, als er einen Scherz gemacht hatte. Das war wohl schlicht seine Art, finsteren Dingen etwas Humor abzuringen. Trocken und ohne mit der Wimper zu zucken, fast deprimierend komisch.
Wieder wurde am Drink genippt, während die Mädchen an sich herum zu lecken begannen, wenn auch mehr dezent, als dass sie sich gegenseitig auffraßen.

"Habe mir übrigens die Freiheit genommen, unsere Koordinaten verfolgen zu lassen. Nur zur Sicherheit." Derweil machte das HUD des Klons wiederholt aus, wie einige Gesichter sich ihnen wiederholt zuwandten, ehe sie miteinander kommunizierten. Sehr unauffällig, so dachte sich Fetcher, ehe er dem Jedi ein dezentes Zeichen gab. "Sieht aus, als hätten Sie bereits Fans gefunden. Man tuschelt über uns. Dort drüben am Tisch und rechts an der Bar. Vermutlich fragen die sich grade, wen Sie umgebracht haben, um hier reinzu kommen." Ein knappes, holes Glucksen. Verächtlich und leer, damit der Situation wohl angemessen, wenn man ehrlich zu sich war.

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18 Mar, 2018 19:23 55 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Während Kossus bemüht war, die Aufmerksamkeit der Mädchen halb zu genießen und sich halb dagegen zu wehren, arbeitete Fetcher daran, ihnen beiden eine Übersicht zu verschaffen. Unauffällig sah er sich im Raum um, ließ sein HUD dabei nach Dingen wie Schachtöffnungen und ähnlichem suchen, während er der Unterhaltung neben sich nur wenig Beachtung schenkte, wenn man davon absah, den Host und eventuelle Beobachter im Auge zu behalten. Es konnten jedoch nur die zu erwartenden Schläger und der eine, oder andere neugierige Spieler ausgemacht werden, deren Gesichter in die Beobachtungsmatrix huschten. Offenbar war ein hochgewachsener Rattataki wie sein Partner etwas, dem hier unten Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Kein Wunder, wenn man bedachte, welchen Ruf seine Spezies hatte.
Derweil schickte Viper ihm angeforderte Daten über das Gebäude zu. Alte Konstruktionspläne, Schächte, technische Daten, alles, was man irgendwie aufstöbern und gebrauchen konnte. Fetcher ging grübelnd alles durch, was vor seinen Augen aufwimmerte, ehe die Mädchen spielerisch schmollend zu tanzen begannen und Kossus das Wort an ihn richtete, er ebenfalls Interesse an den zwei Liebesgöttinen heuchelte. "Der Laden gehört einem Syndikat von Müllbeseitigern hier auf Nar Shadaa." So gab der Klon ruhig die gesammelten Daten wieder. Ehrgeizige Geschäftsleute, die ihren Einfluss hier vergrößern wollen. Sollte mich nicht wundern, wenn sie mit ihrer Kontaktperson Geschäfte machen. Außerdem..." Er deutete unauffällig auf eine der diversen Ventilationsöffnungen, hinter deren Gitter sich ein Rotor bewegte. "Es ist wahrscheinlich, dass die hier Soodjie-Gas in den Raum leiten, um die Leute zu kontrollieren. Der Host und die Wachen tragen alle Pazifikatoren, um klar zu bleiben. Darum sind die auch so gestresst, obwohl allen anderen alles bis auf das Spiel egal zu sein scheint. Bloß nicht zu sehr gehen lassen." Der Klon selbst war trainiert darin, Nervengiften wie Soodjie zu widerstehen, wusste jedoch nicht, ob sein Partner auch etwas damit anfangen konnte. Es war einfach zu hoffen, dass er sich daran hindern konnte, die Mission zu vergessen und sich in einen ruhigen, vergnügungssüchtigen Credit-Spender zu verwandeln. Er nickte noch einmal ruhig, während die Mädchen sich gegenseitig zu streicheln begannen, offenbar, um sich bei den beiden Herren beliebt zu machen. "Ich denke aber, dass dieses Hinterzimmer sicher sein sollte. Richtige Gangster werden sie nicht wagen, mit Gas zu manipulieren. Geht zu leicht ins Auge." Dabei machte er eine Geste mit der Hand, die wohl einen Kopfschuss andeuten sollte.

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18 Mar, 2018 01:10 20 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Der Einschätzung des Jedi - hätte er sie denn gehört - hätte Fetcher ohne Zusatz abgenickt. Dieser Laden war ein Pulverfass, ein Sternenkreuzer auf Kollisionskurs, es wusste nur noch niemand, womit. Einige der Wachen gehörten örtlichen Gangs an, die untereinander Streit hatten, soweit der Klon wusste. Man erkannte sie unschwer an den Tattoos und mörderischen Blicken, die man sich zu Weilen zuwarf. Die Sicherheit dieses Ortes war trügerisch, fußte letztlich darauf, dass die Gäste darauf vertrauten, dass alle mit einer Waffe in der Hand aufpassen mussten, nicht selbst über den Haufen geschossen zu werden. Die Nerven lagen vermutlich an allen Fronten mehr oder minder Blank, ein Nervenkitzel für den Klon, der seinesgleichen suchte, dennoch war er hochkonzentriert, während Kossus und der Zabrak plauschten.
So bemerkte Fetcher auch, wie auf den Fingerzeig des Hosts hin eines der feineren Separees recht roh geräumt wurde, die vorigen Besetzer in eine andere, nicht so gemütliche Ecke verfrachtet wurden. Ein paar Kerle, vermutlich ebenfalls Gangster, deren Begleitung in Form einiger Damen sich von ihnen löste, als die Prestige-Stellung verloren war. Wenn das mal nicht noch Ärger gibt, so dachte der Klon, ehe er Kossus zum Separee folgte, zu dem man den Jedi führte, inklusive zweier hübscher, üppig dekorierter Twi'Lek, die lieblich dreinblickend nachfolgten, um die "gehobenen Gäste" zu unterhalten.
Dabei versuchte der Klon weiter, wachsam zu sein und sich auf die Mission zu konzentrieren, während er hoffte, dass er nicht gezwungen sein würde, Pazaak zu spielen, denn er hatte alles, aber kein Händchen dafür. Stattdessen aktivierte er unauffällig seinen Kommunikator und murmelte ein paar Dinge in seinen Helm hinein, ehe man sich gemeinsam niederließ, der Host die Mädchen vorstellte und Erfrischungen besorgte. Eines musste man seinem Partner lassen: Er verstand, sich günstig die Karten geben zu lassen, in mehr als nur einem Sinn.
"Falls sie interesse haben, ließe sich sicher einer der hiesigen Spieler für ein paar Runden arrangieren. Dabei knüpfen sich die besten Kontakte, wenn sie verstehen..." Der Zabrak gestikulierte fast feminin in Richtung einiger Tische, an denen verschiedene Gangster um das Jahreseinkommen kleiner Konzerne buhlten, samt der Läden, die daran hingen, versteht sich, während sich die Mädchen zu Kossus begaben und offenbar versuchten, ihm zu gefallen, indem sie ihm eingossen und sich an ihn schmiegten, während man Fetcher ein Plastikglas mit einem sarkastischen Schirmchenstrohhalm hinstellte, in welchem er eine Neutralisierungstablette versenkte, als der Host nach Kossus' Entgegnung verschwunden war. Dem Jedi wurde ebenfalls eine zugeschoben.

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17 Mar, 2018 22:43 14 Forum: Die SW:NF-Kreativecke

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Der Klon beobachtete ziemlich genau, wie Kossus mit den beiden Türstehern umsprang, unschlüssig, was er davon halten sollte. Zwar war der Rattataki beeindruckend in seinem Erscheinen und Verhalten, dennoch hätten echte Wachen mit guter Ausrüstung eher einen Rankor zwischen den Zehen gekitzelt, als einfach sei zur Seite zu gehen und sich Trinkgeld zuwerfen zu lassen. Vor allem der letzte, dümmliche Kommentar eines der beiden fiel Fetcher unangenehm auf. Natürlich kannte er die Briefings der Republik und hatte schon von den Zauberkräften der Jedi gehört, war jedoch noch nie einem begegnet, wie die meisten Klone, die keine Befehlsgewalt besaßen, oder an zentralen Orten ihrem Dienst nachgingen. Für ihn waren Jedi fast so etwas wie mystische Kreaturen, auch wenn das nichts daran änderte, wessen Order er folgte. Es fiel ihm nur auf und echote kurz in seinem Kopf wieder, ehe sie beide das Lokal betraten und neuer Input sein Zerebrum flutete.

Der Laden war - berücksichtigte man die Umstände - erschreckend unspektakulär, vielleicht sogar eine der "besseren" Spielhöllen, angesichts der Tatsache, dass keine Drogen-Kadaver herum lagen und der Boden "nur" etwas schmierig war. Die Spieler versammelten sich an den diversen Tischen, die atmosphärisch beleuchtet waren, während der Rest der Anwesenden in einer Art Zwielicht verweilte, sei es auf der Tanzfläche samt Holo-Musikern, oder an den Zahlreichen Automaten und "Separees" von deren halb-transparenten Wänden Schattengestalten ihre ganz eigenen Geschichten erzählten. Der Klon reagierte auf all das fast gar nicht. Sein fokussierter Verstand hatte für all das keinen wirklichen Sinn, suchte stattdessen nach Gesichtern und natürlich den offensichtlichen Scannern, eben jenen seicht leuchtenden Paneelen, die ein seichtes, aber hörbares Brummen von sich gaben, als Fetcher ihnen zu nahe kam und eine gekünstelt genervte Geste von sich gab, ehe ein paar der Schläger heran gestapft kamen und er ihnen in Kossus' Beisein eine Marke, sowie zwei einfach Blaster, sowie einen Stun-Stick übergab. Einer der Schläger, offenbar ein Zabrak, ging auf den Jedi zu und grinste ihn mit künstlich-angespitzten Zähnen an. "Ihr Leibwächter? Sie sollten auf ihn aufpassen, nicht, dass er hier noch in irgendwas reinstolpert, aus dem seine tollen Waffen ihn nicht raus holen können, huähähä..." So scherzte der Schläger halb, während Fetcher kaum merklich den Kopf schüttelte und die ausgehändigten Waffen fortgeschafft, die Holomarke an den Jedi übergeben wurde. Die Scanner schienen nicht auf ihn zu reagieren, das kleine Gerät machte offenbar seine Arbeit. "Nicht falsch verstehen. Nur ist das hier nicht irgendein bi8lliger Laden... Hier tummeln sich wichtige Gäste, mächtige Gäste, die sich auf unsere Gastfreundschaft verlassen..." Wieder grinste der schmierige Typ, schien wohl eher so etwas wie ein Host zu sein. "Was führt jemanden wie Sie in Thazziks Lvl 0 Pazaak Palast?" Kossus' Begleiter schien derweil völlig uninteressant geworden zu sein, blieb aber in der Nähe, während er den Raum mit Hilfe seiner optischen Verstärker absuchte.

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