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SW:NF
Der Erzähler


Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 98

Agamar Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie
Region: Outer Rim
Sektor: Lahara-Sektor
System: Mirgoshir-System

Hyperraumrouten
Mirgoshir Hyperspace Crossroads

Terrain und Klima
Binka
-Wälder und Farmland, einige Ozeane
Warm-trockenes Klima

Die Wälder auf Agamar

Sie zeichnen sich durch einen zum Teil sehr dicht stehenden Bewuchs aus. Die Bäume sind zum Teil so alt, dass ihre Stämme mehrere Männer, die sich an den Händen halten, nicht gänzlich umfassen können. Dichtes Unterholz, umgestürzte Bäume und morastige Abschnitte erschweren das Weiterkommen. Tiere kann man nur selten sehen, abgesehen von Insekten, wie spinnenartigen Tieren und krabbelnden Bodenbewohnern, die sich von abgestorbenen Baumteilen ernähren und wiederum die Nahrung für die spinnenartigen bilden. Ab und zu kann man auf einem breiter getretenen Wildpfad die Spur eines agamarianischen Biestes erkennen, doch sind diese Spuren eher selten. Kleinere Säugetiere bekommt man ebenso selten zu Gesicht, jedoch sind ihre Spuren dann und wann zu erkennen.

Der Wald breitet sich über große Teile des Planeten aus und ist an manchen Stellen fast unüberwindlich dicht. Nur dort, wo er ins Farmland übergeht, wird er lichter und verliert sich schließlich in den Feldern und Weiden er Planetenbewohner.

Credits:
Terry Dourshe


Geografische Besonderheiten
Viele natürliche Brücken

Zugehörigkeit
Pentastar Alignment

Hauptstadt
Calna Muun

Bevölkerung
Vorwiegend Menschen

Bedeutung
Agamar ist eine weitgehend unbekannte und rückständige Agrarwelt im Outer Rim. Zur Zeit der Klonkriege schloss sich der Sektor den Separatisten an und fiel dann ans Galaktische Imperium im Oversector Outer. Die Agamar Resistance entstand vor 0 BBY, allerdings mit wenigen Möglichkeiten, dem Imperium effektiven Widerstand leisten zu können. Im Zug einer imperialen Strafexpedition, bei dem die Kleinstadt Tondatha bis auf die Grundmauern zerstört wurde, erhielten der Widerstand größeren Zulauf, welcher durch die Unterstützung der Staatschefin der Rebellenallianz, Mon Mothma, gefestigt wurde. Berater und Einsatzkräfte der Rebellenallianz und nunmehr der Neuen Republik verstärken seitdem den agamarianischen Widerstand, der allerdings immer noch nicht in der Lage ist, sich der Vorherrschaft des Pentastar Alignments zu entledigen.

Gesellschaft und Kultur
Als Bewohner einer bedeutungslosen Agrarwelt, gelten die Agamarianer als rückständige und simpel gestrickte Hinterwäldler mit rustikalen Sitten. Hartnäckigkeit und Ausdauer, geprägt von der rauen Natur des Planeten, gehören ebenso zu den Eigenschaften, die man diesem Volk aus Farmern, Mugruebe-Züchtern, Handwerkern und Händlern nachsagt, welche ein eher einfaches Leben führen. Die Jugend vergnügt sich zumeist mit Speederrennen in den Wäldern Agamars unter den weitflächig wachsenden Binka-Bäumen.

Staatsform
Agamars Regierung besteht aus dem Agamarian Council unter dem Vorstand eines Sprechers. Der Sitz des Councils befindet sich in der Hauptstadt Calna Muun.

Militär
Die ursprünglichen Verteidigungskräfte des Planeten bestanden aus einigen Z-95 Headhunter-Raumjägern, die zumeist von angeheuerten Söldnern geflogen wurden.

Nachdem das Pentastar Alignment dem Imperium als herrschende Macht in diesem Sektor nachgefolgt war und deutlich wurde, dass die Bevölkerung sich immer wieder gegen die Okkupation auflehnte, wurden vier Regimenter der Armee dort stationiert, und nach dem der Widerstand größeren Zulauf gefunden hatte, zwei weitere Regimenter zur Verstärkung und gezielten Bekämpfung der Aufständischen eingesetzt.

01 Jan, 2013 17:48 22 SW:NF ist offline Email an SW:NF senden Beiträge von SW:NF suchen Nehmen Sie SW:NF in Ihre Freundesliste auf
Zarras Zarras ist männlich
Rollenspiel-Charakter


Dabei seit: 27 Nov, 2012
Beiträge: 40

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First Post


[Agamar - Binka-Wälder - in der nähe eines Zerstörten Imperialen Stützpunktes Zarras und 250 seiner Piraten/Söldner ect.]

Was für'n Scheiß! Der Weequay fluchte Laut und ungehalten. Sein Ausruf wurde nach kurzer Zeit durch etliches zustimmendes Brummen und Murren kommentiert. Schon kamen weitere Flüche, Ausrufe und Meckernde Sätze die in der grünen, mit Bäumen und Pflanzen geradezu vollgestopften, Umgebung untergingen. Es war wie eine Lawine, zwar noch ungefährlich aber sonst, erst war es leises murmeln bis dieser Stimmungsausbruch allmälich die ganze Gruppe ergriff, die ganze Gruppe ausser 11 Personen.
So war es ein etwa 251 Individuen großer Haufen von Söldnern, Piraten und anderem allgemein als "gesindel" bezeichneten Leuten die sich schon seit etwa 6 Stunden den Weg in eine eher unbestimmt wirkende Richtung schlug. Jeder würde sie so hören könne, jder der nicht absolut taup oder Dumm war. Genau das ist das Problem und desshalb... SCHNAUZZEE IHR ELENDEN DRECKSRATTEN ODER IHR LANDET REIHENWEISE IM TRANINGSRING MIT MIR KLAR!!! Die Laute, etwas blechern klingende aber dennoch Tief grollende und fetse Stimme rollte durch den Wald und es schien als sei danach nicht nur die Gruppe Piraten ruhig sondern fast jedes Tier im Wald. Na also!

Zarras war genervt an sich schon wegen dem langweiligen Marsch den er hier in dem Urwald ähnlichen Breiten des Planeten Agamar samt etwa 3 dritteln seiner Männer unternahm. Dazu kam auch das er sich verschätzt hatte, ok das abschätzen von weiten strecken war in keinster weise seine Stärke doch hatte der Cyborg gehofft nicht föllig falsch zu liegen.
Doch längst hatte sich die: ,,E'n und ne halbe Stunde Loff'n" in einen halben Tagesmarsch verwandelt.
Zwar machte es körperlich dem Armalat nichts aus doch er war kein wander Freund, er hasste langes Laufen.
Und jetzt auch noch diese Bande aus Idoten die hier laut rummuren wie auf nem Luxus Planeten pah! Hätte der riesige Hüne von einem mannes gekonnt hätte er nun verächtlich ausgespuckt. Da riss ein Ruf den übelgelaunten Piratenanfüher aus der Überlegung seien Wut an einem der Nörgler ab zu lassen. Boss! Wir sind da glob ick! Sofort waren alle hell wach und Zarars musste sich, mit leichtigkeit, den weg durch seine eigenen Leute mit rempeln und stoßen bahnen dann sah er es.
Endlich! Auf gehts Jungs macht schon Faules gesocks!
Auf einer Lichtung die nun vor der Gruppe Männer lag lagen einige Ruinen und Hütten. Da haben die verdammten Impis aber was ouf de Mütz bekommen haha. Zarras musste selber grinsne bei den Worten seines nebenmanns. Tasächlich so wie der ehmalige Stützpunkt des Pentastar Alignment's aussah konnte sich der ehmalige Gladiator schwer denken das die unbrauchbarkeit des Stützpunkts natürlichen Umständne zu verdanken war. Immer wachsam also. Schnell teilte er mit knappen Worten drei Dutzend seiner Leute als wache ein, ein weiteres halbes Dutzend wurde zum Spähen ausgesant wärend der Rest sich eifrig und mit der Gier die fast allen Vertretern ihres Berufs zu eigen war an die untersuchung, durchstöberung des ehmaligen Stützpunkts machten.
Sie hatten kaum die ersten Leichen und Gebaude untersucht udn erste brauchbare Dinge zu Tage gefördert da kam ein erschöpft prustender Mann zu Zarras. Chef da hi... Was ist ? genervt drehte sich der Hüne mit dem Mantel und der großen Axt um. Rebell..*keuch* Rebelllen hunderte da drüben.
Wat sagst'e?! Der cyborg hob die hand und etwa Hundert Mann sammelten sich recht schnell um.
Nach kaum 10 Minuten Marsch hielten die vorsichtig, mit gezogenen Blastern laufenden Piraten abrubt an. Na wenn das nich ma was wirklich Interessantes is hm!
Unter Zarras und seinen Jung's die auf einem abhang standen erstreckte sich ein schlachtfeld, auf denen soeben siegreiche aber angeschlagene Soldaten herumeillten. Es war deutlich zu sehend as es keinesfalls Imperiale Truppen waren.

[Agamar - Binka-Wälder - über einem Schlachtfeld Zarras und 250 seiner Piraten/Söldner ect.]

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Zarras am 03 Jan, 2013 22:19 34.

03 Jan, 2013 20:05 40 Zarras ist offline Email an Zarras senden Beiträge von Zarras suchen Nehmen Sie Zarras in Ihre Freundesliste auf
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 35

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||Hyperraum | Lambda-Shuttle nach Agamar | Passagierraum ||

Emmen Lynd, mit Robert Muldoon

Die Erzählung des Majors, der sich vom Private in die höheren Offiziersränge förmlich hochgekämpft hatte, ließ Emmens Vorstellungskraft aufblühen – es war ein Abenteuer, das eines Captain Pentastars würdig gewesen wäre. Zwar war Muldoon ein eher nüchterner Erzähler, doch der Anaxsi hörte ihm gebannt zu, als ob er ein episches Kriegsdrama vortragen würde. Ein Kampf gegen einen Jedi der Alten Republik fehlte noch in Captain Pentastars heroischer Geschichte. Er war sich nicht sicher, ob er wirklich gegen diese sagenhaften Gestalten antreten könnte, die eine zwiespältige Rolle als Friedenshüter und Kommandeure der Klontruppen innegehabt hatten, bevor sie sich in einer Rebellion gegen den Kanzler aufgelehnt hatten. Natürlich waren sie zweifelsohne Verräter, aber auch tragische Gestalten, deren einziger Überlebender Darth Vader war. Zumindest wurde sein Schicksal in dem Independent-Drama „Die strahlende Dunkelheit im Zentrum des Imperiums“ so geschildert. In seiner Realität hatten Captain Pentastar und Vader Seite an Seite gekämpft, gefolgt von den tapferen Troopern der 501st Legion…

Muldoon ließ sich darüber aus, dass er von so genannten „wahren“ Offizieren immer noch wie ein First Sergeant behandelt wurde, worauf Emmen wortlos nickte. Es war eine schwierige Situation – denn es war genau sein eigener Schlag, die Männer wie den Major so behandelten. Doch er schien ihm keine Vorwürfe machen zu wollen und fragte den Captain direkt, ob er gleich nach der Schule zur Akademie gegangen wäre.

„Nein, Sir, ich bin ein Jahr lang unterwegs gewesen, einfach um andere Welten zu sehen, bevor es mit der Akademie losging. Ich habe auf meiner Heimatwelt Anaxes die ersten Semester absolviert, hatte dann das Privileg, mich auf Corulag weiterzubilden und habe dann meinen Abschluss auf Raithal gemacht. Ich habe unter anderem auf Jiroch-Reslia, Sriluur und Jabiim Kampferfahrung gesammelt“, zählte er schlicht und einfach auf. Obwohl er Alderaan nicht namentlich erwähnte, ließ ihn der Gedanke an seine zweite, seine wahre Heimat das Herz zusammenkrampfen. Der Todesstern hatte Alderaan zerstört, seine Mutter getötet und ihm jede Hoffnung genommen, aus dieser endlosen Hölle zu entkommen. Doch er war jetzt Captain Pentastar, der Held des Alignments – er war stärker als Vader, denn er war ein normaler Mensch. Ein Mensch mit einer Vision, zu dem alle aufschauten, weil er sich selbstlos für das Alignment und seine Soldaten einsetzte, der die Schwachen beschützte und die Schuldigen zur Rechenschaft zog. Und eine junge Frau mit honigfarbenen Haaren strahlte ihn an. „Ich verstehe Sie durchaus – aber ich weiß die Leistungen der Sergeants zu schätzen und die meisten Offiziere vergessen, dass sie von deren Erfahrung zu Beginn ihrer Laufbahn völlig abhängig sind.“ Nicht alle Offiziere sahen auf die Privates und Sergeants herab, jedoch waren es nicht viele, die sich daran erinnerten, dass sie sich alle gemeinsam durch blutige Schlachtfelder geschlagen hatte und ohne einander nicht ausgekommen wären. Ob Muldoon ihn verstand und seiner ehrlichen Ansicht überzeugt, wusste er nicht. Sein Gegenüber hatte sich seine Meinung als Bollwerk seiner Bodenständigkeit gebildet und es war wahrscheinlich keine gute Idee, ihm davon zu erzählen, welche Grausamkeiten Corulag und Raithal für die jungen Männer bereithielten, an denen manche zerbrachen und starben. Und nicht immer waren die Härten dieser Akademien nur physischer Natur. Er, Emmen Lynd, hatte aus eigener innerer Kraft überlebt und war schließlich zu einer Figur geworden, die größer als alle Schrecken dieser Galaxis war.

***


Sie unterhielten sich über die restliche Zeit des Fluges darüber, was sie auf Agamar erwarten würde und über die aktuelle Situation des Alignments. Etwa anderthalb Stunden, bevor sie auf dem Raumhafen von Calna Muun eintrafen, war Emmen eingeschlafen, doch seine Träume waren unruhig. Er hing wieder im Bacta-Tank in dem Armee-Krankenhaus auf Coruscant, aber war bei vollem Bewusstsein. Vor ihm zogen durch die roten Schlieren wie auf einer Miniaturbühne immer wieder Bruchstücke seines Lebens vorbei. Schönes wie Schlechtes, an dessen Ende Private Eli Solter auftrat, in einem Kleid, das seiner Mutter gehört hatte, doch als sie näher kam, waren ihre Augen gebrochen und ihre Haare blutverschmiert. Abwehrend hielt der Anaxsi die Arme vors Gesicht, als sie in tausend Stücke zerbarst „…soeben aus dem Hyperraum getreten und in einer halben Stunde werden wir auf dem Calna Muun Spaceport landen, meine Herren“, verkündete die vergnügte Stimme des Piloten. Der junge Offizier sah sich verwirrt um und ließ seine Arme sinken. Dann realisierte er, wo er sich befand und zu allem Überfluss, wer neben ihm saß. „Major, ich habe gar nicht gemerkt, wie ich eingeschlafen bin “, murmelte er geistesabwesend, vor seinem inneren Auge wiederholte sich immer noch das letzte, fürchterliche Traumbild.


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon

||Mirgoshir-System | Lambda-Shuttle im Anflaug auf Agamar | Passagierraum ||

_______________



The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

03 Jan, 2013 22:39 02 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
... hits harder.




Dabei seit: 04 Jan, 2013
Beiträge: 20

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.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Garnisonsgebäude unweit des Raumhafens :: Sergeant Raze Cardar ::.



Der aromatische Duft der Cigarra stieg dem 38jährigen in die Nase, als er genüßlich an dem Glimmstengel zog. Gleichzeitig betrachtete er das geschäftige Treiben in nähster Umgebung des Raumhafens von Calna Muun. Dieses 'Tor zu den Sternen' war die Hauptverbindung zu anderen Sternsystemen. Und genau darin lag die Gefahr. Schon seit geraumer Zeit schwelte auf Agamar ein Widerstand. Eben diese Widerständler - Rebellen - bezogen auch über den Raumhafen entsprechende Unterstützung. Natürlich war die Imperial Army bestrebt, diese Gefahrenquelle auszumerzen. Dieses Bestreben allerdings war in der Theorie wesentlich leichter ausformuliert, als in der Praxis umgesetzt. Die Widerstandszellen hatten überall auf dem Planeten Sympathisanten, die alles daran setzten, es dem Imperium schwer zu machen. Es war ein Kampf gegen einen unsichtbaren Feind. Aber es war nichts, das Raze Cardar nicht kannte. Der bullige Veteran hatte unzählige Schlachten erlebt. Er hatte ungezählte Auseinandersetzungen überlebt. Und zudem hielt er sich ohnehin für den besten Soldaten der Streitkräfte. Eine Überzeugung, die nicht ganz unbegründet war, hatte er doch nicht nur ausweglose Situationen überlebt, sondern sich in all den Jahren seines Dienstes zu einem wahren Witwenmacher entwickelt.
Raze schob die Cigarra in den linken Mundwinkel und streckte sich, während er die letzten Sonnenstrahlen des Tages genoß. Er selbst hockte auf dem Rand des Garnisonsdaches - ein trostloser, grauer Komplex der jeden Charme vermissen ließ. Von hier hatte der Sergeant eine ausgezeichnete Sicht und konnte sich zudem über die Kontrollen seiner Kameraden amüsieren, die sporadisch einzelne Passanten anhielten und befragten. Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen waren im Zuge terroristischer Widerstandsanschläge angeordnet worden. Raze drückte sich wann immer es ging vor derartigem Dienst. Er hasste den übermäßigen Kontakt mit Zivilisten. Ähnlich wie er auch den Kontakt zu ranghohen Offizieren.

Wichtiger als die Erheiterung über die bisweilen etwas ungelenk wirkenden Kontrollmaßnahmen der Kameraden, war seine eigentliche Aufgabe, seinen neuen Vorgesetzten am Raumhafen zu empfangen. Raze Cardar hatte seine Versetzung zur 'Trojans'-Kompanie vor zwei Standardjahren erhalten und erfüllte seinen Dienst als Kompanie-Sergeant. Viel lieber hätte das erklärte Frontschwein eine Squad geführt - allerdings war der Offizier von Metellos dafür bekannt, in jedem Einsatz alle ihm unterstellten Soldaten zu verlieren. Raze selbst indes war umgeben vom Nimbus der Unbesiegbarkeit. Zwar erlitt auch der breitschultrige Muskelmann desöfteren Verletzungen, doch überstand er jede dieser Prüfungen. Genau diese aussergewöhnliche natürliche Konstitution war der Grund gewesen, weshalb Raze für das 'Hammer-Projekt' ausgewählt worden war. Im Zuge der Zweiten Großen Droidenrevolution hatte man den bulligen Mann mit kybernetischen Einbauten versehen, die für verbesserte cardiomuskuläre Fähigkeiten sorgten und überdies seine natürlichen Reflexe verbesserten.

Der Sergeant lehnte sich über den Rand des Daches und grinste, als zwei seiner Army-Kameraden einen sullustanischen Händler - offenbar kurz zuvor am Raumhafen angekommen - filzten. Das lautstarke Geplapper des Nichtmenschen war bis zum Dach zu hören. Raze konnte zwar den genauen Wortlaut des akzentschweren Basic nicht verstehen, doch die gestenreiche Art des Vortrags ließ darauf schließen, dass der Nichtmensch offenbar nicht einverstanden mit der Kontrolle war. Als ob ihm eine derartige Beschwerde etwas nutzte.


"Mach nur weiter so, Du hässliches Stück Fleisch .. dann lernst Du die verträumte Romantik unserer Zellen kennen.", prognostizierte der Sergeant. Die ansässigen Vertreter der Army hatten klare Anweisungen. Jede größere Form von Gegenwehr sollte kompromißlos mit vorübergehender Inhaftierung bestraft werden. Diese deutlich härtere Gangart sollte etwaigen Unentschlossenen klar machen, dass jede noch so kleine Zusammenarbeit mit den Widerstandsgruppen geahndet wurde. Raze hieß diese Vorgehensweise gut. Generell war er ohnehin eher ein Anhänger von einer 'eisernen Faust'-Philosophie. Je härter man zuschlug, desto größere Narben blieben zurück. Genau diese radikale Art der Sprache verstanden diese Rebellen. Nur so konnte man diesem Abschaum begegnen. Der Sarge hoffte inbrünstig, dass sein neuer Vorgesetzter ähnlich dachte. Nichts war schlimmer als ein mitfühlender Armee-Offizier. Genau solche Offiziere erlitten desöfteren furchtbar tragische Unfälle mit sehr lethalen Folgen. Vor allem, wenn sie Raze Cardar in ihren Reihen hatten. Der Sergeant selbst wies eventuelle Vorwürfe jeder Art natürlich von sich. Für politische Machtkämpfe innerhalb der Armee hatte der Mann fürs Grobe ohnehin keinerlei Nerven. Raze war für den Krieg geschaffen. Und auch nur dafür. Er hasste Friedenszeiten, da sich in selbigen ein abscheuliches Gefühl der Nutzlosigkeit beim Sarge einschlich. Und derartige Emotionen hasste er. Wirklich.

Ein rascher Blick aufs Chrono machte dem Supersoldaten schnell klar, dass das Schiff mit seinem neuen Vorgesetzten bald landen müsste. Raze war kein Freund von Chronometern, heute allerdings musste er dieses Stück Technik benutzen. Ausnahmsweise.


"Na dann wollen wir dem Major mal die Füße küssen.", entschied der Sergeant. Mit einem Ächzen stemmte sich der über einhundert Kilogramm schwere Koloß in die Höhe. Als er an sich herab blickte, stellte der Sarge fest, dass seine Dienstuniform auch schon bessere Tage erlebt hatte. Sie nun zu wechseln würde aber zu lange dauern. Zudem war Raze ein Sohn des Krieges - aufgeschöntes Herausputzen war nichts für ihn. Das sollte der Major direkt merken. Und ruhig auch sehen. Es war Zeit für den Abholdienst.


.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Garnisonsgebäude unweit des Raumhafens :: Sergeant Raze Cardar ::.

_______________



Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

10 Jan, 2013 16:49 40 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
Gast


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~Hyperraum / Shuttle nach Agamar / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~


Es war also so wie Robert vermutet hatte, oder zumindest fast. Auch wenn Lynd vor Eintritt in die Akademien ein Jahr herum gereist war, konnte man dieses getrost außer acht lassen. Zwar teilte Muldoon diesen Drang nach anderen Welten, in seinen jungen Jahren mit dem Captain, doch was konnte man schon groß in einem Jahr von der Galaxis sehen !? Außerdem hatte der Major seine Zweifel daran, das Emmen in dieser Zeit freiwillig das helle Zentrum des Universums verlassen hatte, geschweige denn überhaupt nur daran gedacht. Aber immerhin hatte der Junge die Ausbildung auf Corulag und Raithal überlebt, samt seiner ersten Kampfeinsätze auf Planten, die Muldoon selber zu gut kannte. Eine Leistung, die der raubeinige Offizier durchaus zu beachten wusste.
Denn er selbst, hatte nur all zu oft mit ansehen müssen, wie diese frischgebackenen Offiziere, die Elite des Imperiums, gleich zu Beginn ihrer richtigen Laufbahn einfach verheizt wurden. Dafür dann die ganzen Jahre der Schinderei in den Akademien, um dann in einem völlig aussichtslosen Einsatz, irgendwo am Ende der Galaxis, Hals über Kopf ins Verderben zu rennen.
Robert vermochte es nicht mehr zu sagen, wie viele Erkennungsmarken er von solch unnütz gefallenen Offizieren abgenommen hatte, zwischen all den anderen toten Soldaten.

Augenscheinlich schien der Captain jedoch nicht zu diesen Männern zu gehören. Die sich nach dem Überstehen der Offiziersausbildung für unsterblich und die Krönung der Schöpfung hielten. Das unterstrich auch seine Aussage über die anfängliche Abhängigkeit gegenüber den erfahrenen Sergeanten, jenen Männern, die die einzelnen Einheiten im Inneren zusammenhielten und deren Erfahrung oft über Leben und Tot entschied. Muldoon konnte sich für seinen Gesprächspartner nur wünschen, das er dies nie vergessen mochte. Denn für einen Offizier konnte es nichts schlimmeres geben, als den Rückhalt und das Vertrauen seiner Untergebenen zu verlieren.

Im weiteren Verlauf der Reise, unterhielt man sich noch über ihre baldigen Verwendungen und die schon bekannten Details der Lage auf Agamar. Schlussendlich war der derzeitige Stand des Alignments und dessen mögliche Zukunft Thema. Eine Sache, die wohl den meisten Angehörigen des Pentastar immer wieder mal durch den Kopf ging und natürlich gab es dafür unzählige Thesen, die den Fortbestand des Alignments und dessen mögliche Vergrößerung betrafen.
Wenig später, war der Captain an Muldoons Seite jedoch eingeschlafen und der Major musste sich damit begnügen, die verbliebene Zeit mit seinem Datenpad zu verbringen – Eckpunkte über Agamar, wie Bevölkerung, geographische Information und das bisherige Auftreten des hiesigen Wiederstandes. Die Aufstellungen der Kompanie und des Bataillons überflog der Militär nur knapp und widmete sich im Anschluss dem Kurzabriss der Akten seiner zukünftigen Zugführer, inklusive des Stabspersonals. Denn mit diesen Leuten, würde er in nächster Zeit am meisten zu tun haben und es war immer gut, wenn man einem bestimmten Gesicht, vielleicht auch schon einen Namen zuordnen konnte. Richtig kennenlernen, konnte man sich eh erst im direkten Umgang.

Indes Robert las und Lynd schlief, verließ das Shuttle dem Hyperraum und begann mit dem Anflug auf den Planeten.
„…soeben aus dem Hyperraum getreten und in einer halben Stunde werden wir auf dem Calna Muun Spaceport landen, meine Herren“
Die unerwartet Mitteilung des Piloten, riss sowohl den Major aus seiner Vertiefung in den Unterlagen, als auch den Captain aus seinen Träumen.
„Major, ich habe gar nicht gemerkt, wie ich eingeschlafen bin.“
Entschuldigte sich Lynd, während er sich noch sammelte und wieder richtig wach wurde.

„Ist schon gut. Aber so unruhig wie sie waren, haben sie wohl gerade die gesamte Rebellion zerschlagen !“
Merkte Muldoon amüsiert an, schmunzelte schmal, zog fragend die Augenbraue hoch und wies mit dem Kopf auf das kleine WC im hinteren Teil der Passagierkabine.
„Etwas kaltes Wasser wäre jetzt vielleicht nicht verkehrt, damit sie nicht ganz so verschlafen aussehen, wenn wir unten ankommen !“
Währenddessen sich die beiden Männer fertig machten, trat die Lambda in die Atmosphäre des Planeten ein und ging in den Landanflug über. Kurz darauf setzte die Fähre mit einem sanften Ruck auf dem Landefeld des örtlichen Raumhafens auf.
„Willkommen auf Agamar meine Herren. Es ist früher Abend und 21 Grad warm. Ihr Gepäck wird bereits für sie ausgeladen. Danke das sie mit uns geflogen sind.“

„Scherzbold....“
Murmelte Major säuerlich, strich seine Uniform glatt, lockerte die Verspannungen des Fluges und trat neben den etwas kleineren, blond haarigen Lynd.
„Nach ihnen Captain.“
Wies Muldoon den jüngeren Offizier im freundlichen Tonfall an und sah zu, wie sich die Einstiegsrampe des Schiffes langsam und zischend absenkte.


~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Shuttle / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~

11 Jan, 2013 16:41 00
Jyn Varless
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 06 Jan, 2013
Beiträge: 23

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.:: Lahara Sector / Mirgoshir-System / Agamar / Oberfläche / Hauptstadt Calna Muun / Wartehalle des Raumhafens / 2nd Lt. Jyn Varless ::.


Jyn schaute sich um. Sie hatte sich in ihrer Dienstuniform herausgeputzt und war ein wenig Nervös. In etwa so nervös wie damals als sie bei der Abschlussfeier ihrer Schule, als sie auf ihren damaligen Freund und Tanzpartner gewartet hatte. Sie ließ sich ihre Nervosität aber kaum anmerken, innerlich zitterte sie zwar vor aufregung wie Espenlaub, aber es war schon immer besonders an ihr gewesen, dass davon kaum etwas nach außen drang, sie wunderte sich selbst immer darüber, wenn man sie einmal auf ihre Geduld und Ruhe ansprach.

Nun wartete sie auf ihren neuen Vorgesetzten, einem Major Muldoon. Ausgerechnet sie hatte man für das Empfangskomitee bestimmt. Wieso ausgerechnet sie bei allen Sternen? Sie war doch gerade selber frisch vor ein paar Tagen hier eingetroffen und gerade einmal....20 Tage von der Akademie runter.

Ihr Blick glitt durch ihre Umgebung und sie hielt ausschau nach dem zweiten Mann des Empfangskomitees, dem Kompaniesergeant Carder. Er war ein weiterer Grund ihrer Nervosität, beziehungsweise seine momentane Abwesenheit. Eigentlich ein wahres Wunder das sie ihn nicht entdeckte, da er mit seinen fast 190cm sie um knappe 20cm überragte und auch sonst eigentlich aus dieser Menge herrvorstechen müsste wie ein Java auf Hoth!

Verdammt, wo blieb der Kerl überhaupt? Oder war sie einfach nur zu früh dran?
Egal, er war noch nicht da und das war der Knackpunkt. Aber sie war da um den Major in Empfang zu nehmen. Sie hatte auch vier Männer aus ihrem Zug bei sich die sich um das Gepäck des Majors kümmern würden und auch den Geleitschutz darstellen sollten auf dieser kurzen Strecke bis zur Garnision die keinen Kilometer entfernt lag.
Darüber hinaus hatte sie auch noch den Landgleiter der Garnision requiriert um den Major diese kurze Strecke rüber zu fahren können.
Eigentlich fand sie, war das Unsinn, so eine kurze Strecke könne man ja auch zu Fuß eigentlich hinter sich bringen, aber sie hatte im Prinzip auch keine Ahnung was der Major wohl für ein Vorgesetzter sein würde.

Lieber auf Nummer sicher gehen und einen Gleiter dahaben und ihn nicht gebrauchen zu müssen, als keinen und ihn dann doch nötig brauchen.

Jyn hatte ihre Hände hinter dem Rücken verschränkt und sah das Shuttle landen. Sie wandte kurz den Kopf zum Sergeant ihres kleinen Detachments und nickte ihm knapp zu und setzte sich dann in Bewegung, die vier Soldaten hinter ihr im Gleichschritt her.

Sie postierte sich so, dass sie die aussteigenden Passagiere sofort alle unter die Lupe nehmen konnte. Jedenfalls so gut es ging. Er müssten die Passagiere noch durch die Zollschranke. Plötzlich war die Halle Licht durchflutet als die riesigen automatischen Jalousien auf dem Dach ihre Position änderten und die restlichen Strahlen der Abendsonne herein zulassen um die Halle zu erhellen. Doch erstrahlten ein paar Sekunden später auch die Hallenbeleuchtung, eher sanft als stark, was Jyn im übrigen ganz Angenehm fand.

Sie sah von ihrer Position aus, wie die Rampe des Shuttles sich senkte. Jyn verschränkte die Arme hinter ihrem Rücken.
Von Carder war immer noch keine Spur, obwohl sie glaubte, dass er schon unterwegs war. Dieser verdammte Drückeberger.

.:: Lahara Sector / Mirgoshir-System / Agamar / Oberfläche / Hauptstadt Calna Muun / Wartehalle des Raumhafens / 2nd Lt. Jyn Varless ::.

Dieser Beitrag wurde schon 6 mal editiert, zum letzten mal von Jyn Varless am 12 Jan, 2013 15:32 05.

12 Jan, 2013 12:41 48 Jyn Varless ist offline Email an Jyn Varless senden Beiträge von Jyn Varless suchen Nehmen Sie Jyn Varless in Ihre Freundesliste auf
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 35

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||Agamar | Calna Muun | Raumhafen ||

Emmen Lynd, mit Robert Muldoon


Der Major hatte Emmens unterbewusste Reaktion mit nachsichtigem Humor aufgenommen, was er dem mürrischen Mann gar nicht zugetraut hatte. Tatsächlich hatte ihn das kalte Wasser einigermaßen in die Realität zurückgeholt, und solange sie nicht auf einem Schlachtfeld standen, versuchte sich der Captain auch voll und ganz darauf zu konzentrieren. Die launigen Ansagen des Piloten amüsierten ihn und die Schreckensbilder aus seinem Traum verblassten in der warmen Abendluft Agamars, als sie vom Landeplatz der Fähre von einem Private der Raumhafengarnison abgeholt wurden, einem untersetzten Mann namens Gorrows, dessen harter Akzent irgendwo aus dem Outer Rim stammen musste. Auf den Start- und Landeplätzen und im Inneren der Raumhafenhalle war die Präsenz von Sicherheitskräften des Militärs auffallend hoch. Immer wieder wurden einige der rustikal wirkenden Einheimischen angehalten und durchsucht. Nichtmenschen gab es hier nur vereinzelt.

„Hatt’ hier vor’n paarr Taggen ’nen Anschlag gegebben. Ne IED aus Düngemitteln und Mugrruebäh-Scheißäh. Iss’ abber nicht viel passierrt, außerr dass es gestunken hat wie innerr Rancorrhöhläh.“, schnarrte der Private auf Emmens Nachfrage, während die stechend hellen Augen des Mannes misstrauisch hin- und herwanderten. Die Wartehalle war mäßig belebt und die meisten Zivilisten sahen nach Farmern und Händlern aus. Einige trugen Käfige mit Kleinvieh wie Nunas oder schoben Repulsorkarren vor sich her, in denen sie anstatt Koffern Kisten mit Gemüse und Obst transportierten. „Hierr in Calna Muun iss’ es relativ ruhig, abber man darrf diesem Bauerrnpack nicht trrauen.“, fügte Gorrows hinzu, als zwei Sicherheitskräfte einen solchen Repulsorkarren kontrollierten, den trotzig-verschlossenen Gesichtern der Besitzerin und ihrer zwei Kinder zufolge wahrscheinlich erneut. Damit errang das Alignment bei den Einheimischen keine Punkte auf der Beliebtheitsskala, aber auch der Captain hatte immer wieder die bittere Erfahrung machen müssen, dass sich hinter harmlosen Fassaden, auch von Frauen und Kindern, gnadenloser Widerstand und abgrundtiefer Hass verbergen konnte. In der Rebellenallianz gab es viele Frauen, die sich mit Todesverachtung in den Widerstandskampf stürzten, trotz der Gefahren, von denen der Tod auf dem Schlachtfeld nicht einmal das schlimmste Schicksal war, wie ihm gleich zu Anfang seiner Laufbahn in der Army am Beispiel von Eli Solter vor Augen geführt wurde. Er achtete nicht weiter auf die Tirade ihres Begleiters und dachte an Meerah Larrin, eine Jugendfreundin und Holo-Designerin, die sich während seiner langen Rekonvaleszenz um ihn gekümmert hatte und sie sich näher gekommen waren. Sie hatte für ihn eine kleine Holofigur gestaltet, ihrer Interpretation von Captain Pentastar. Ohne zu wissen, welche wirkliche Bedeutung dieser Charakter für ihn hatte, hatte sie der Skulptur seine Gesichtszüge verliehen. Er zwang sich in die Gegenwart zurück, als Gorrows irgendetwas Unverständliches in sein Comlink blaffte.Er zwang sich in die Gegenwart zurück, als die Wartehalle in hellem Licht erstrahlte. Das Erste, was er sah, als seine Augen sich an die plötzliche Helligkeit gewöhnt hatten, war das Gesicht einer jungen Frau in der Uniform eines Second Lieutenants.

Die Beleuchtung tauchte sie in ein sanftes, unwirkliches Licht, und sie wirkte so rein und unverbraucht, als ob sie nicht auf diesen Hinterwäldlerplaneten oder gar in die Army gehörte . Anscheinend war sie frisch von der Akademie hierher versetzt worden, was ihn prompt an seine eigenen schmerzvollen Erfahrungen erinnerte. Frauen sollten solche Erfahrungen überhaupt nicht machen – und gerade auf den Akademien waren die weiblichen Anwärterinnen beliebte Zielscheiben für die Willkür der Ausbilder und Anwärter. Es war weniger der Ausbildungsdruck als Spott, Mobbing und Übergriffe verbaler und körperlicher Natur, die viele scheitern ließ. In seinem Abschlussjahr auf Raithal hatten zwei Anwärterinnen Selbstmord begangen, eine andere war während einer Feldübung ums Leben gekommen, und es gingen Gerüchte um, dass es kein Unfall war. Niemand hatte sie beschützen können, ohne dass sich selbst um Kopf und Kragen zu bringen.

„ Ma’am, ich stelle Ihnen vor: Majorr Rroberrt Muldoon, Anführrerr der Ersten Kompanie ‚Trrojans’ des Drritten motorrisierten Einsatzbataillons und Captain Emmen Lynd, Anführrerr der Zweiten Kompanie ‚Pinnacle’“, ratterte Gorrows zackig herunter, während Emmen damit haderte, dass eine Frau wie sie sich den Grausamkeiten des Krieges aussetzte. Selbst wenn sie die Akademieausbildung überstanden hatte…aber Captain Pentastar würde sie beschützen. Dieser Gedanke beruhigte ihn, aber sein Herz tat ihm bei dem Anblick des von Kriegsgräueln noch unberührten Wesens vor ihm weh.


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Jyn Varless, Private Gorrows (NPC)

||Agamar | Raumhafen von Calna Muun | Wartehalle ||

_______________



The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

12 Jan, 2013 19:34 16 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
... hits harder.




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.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Garnisonsgebäude unweit des Raumhafens :: Sergeant Raze Cardar ::.



Der Gestank der Strasse - ein Sammelsurium aus Körperausdünstungen, Handelswaren, Werkstätten und urbanem Smog - hing schwer über Calna Muun. Auch das sonst würzige Aroma der Cigarra konnte daran nichts ändern. Raze musste mit dieser schwerwiegenden Beleidigung seiner olfaktorischen Sinne kurzerhand leben. Dies allerdings sorgte für einen rapiden Abfall seiner Laune. Und Raze Cardars gute Laune war im Grunde das einzige, was ihn von einem Genozid auf Agamar abhielt. Der bullige Sergeant war nichts anderes als eine tickende Zeitbombe. Schon zu lange schob der Schnurrbartträger Garnisonsdienst. Er war abhängig von kriegerischer Auseinandersetzung. Doch während sich Killerstick-Junkies auf eigene Gefahr und Verantwortung hin jederzeit über den lokalen Dealer versorgen konnten, hing das wahre Glück von Raze einzig und allein von dem Expansionsdrangs des Pentastar Alignments ab. Oder zumindest der forschen Dreistigkeit der hiesigen Terroristen und Widerständler. Der Mann von Metellos hoffte inständig, dass sich diese verachtungswürdigen Geschöpfe zu einem weiteren Anschlag hinreissen liessen. Am besten jetzt sofort. Nur einige Strassen weiter. Wenn es nach Raze ging, hätten sie auch den Raumhafen sprengen können. Trotz der Ankunft vom neuen Major. Auf dem Raumhafen von Calna Muun landete ohnehin nur Banthascheisse. Dazu versorgte dieser grässlich-hässliche Umschlagplatz die Rebellen mit allem, was sie brauchten, um regelmäßig wichtige Einrichtungen hochgehen zu lassen. Sprengstoff war zwar ein wunderbar-lethales Spielzeug, aber Raze verabscheute es ... wenn es in den Händen der Feinde war. Er selbst sprengte gern mal Dinge in die Luft. Es war ein erhebendes Gefühl der Allmacht, wenn eine einzige Zündung beispielsweise ein ganzes Gebäude pulverisierte. Und Raze Cardar liebte Emotionen, die ihm suggerierten, ein gottgleiches Wesen zu sein.
Die mittlerweile nicht mehr glimmende Cigarra schob der hünenhafte Sarge in den linken Mundwinkel, als er sich seinen Weg durch die Passanten bahnte. Sein Körperbau, sowie der wenig freundliche Blick halfen ihm dabei, relativ zügig voranzukommen. Nichts strapazierte die Nerven des Sergeant mehr, als große Menschenmengen. Zumindest dann, wenn er nicht auf sie feuern konnte. Seine momentane Aufgabe sah nicht vor, mit einem schweren Blastergewehr auf unbewaffnete Zivilisten zu halten, weshalb er einen knurrenden Laut der Unzufriedenheit ausstieß.

Hier auf Agamar half ihm überdies die Uniform der Armee-Streitkräfte bei der Ausübung seiner Tätigkeit. Natürlich machte er sich derart aufgehübscht auch zum Ziel potenzieller Attentäter. Bisher jedoch hatten die Widerständler sich auf Sprengstoffanschläge und Diebstähle beschränkt. Von Scharfschützen hatte der Bartträger bislang nichts gehört. Dennoch trug er zu seiner eigenen Sicherheit einen schmächtig wirkenden Offiziersblaster der Marke SE-14r. Dieses Tötungsinstrument war allerdings ein schwacher Trost, konnte er mit dieser leichten Waffe nicht einmal Kinder erschrecken. Raze Cardar ließ nichts - absolut nichts - auf sein geliebtes, schweres Blastergewehr der DLT-19-Serie kommen. Doch eine derart sperrige Waffe war für einen simplen Transfer von Offiziersmaterial mehr als deplatziert.

Der Sergeant erreichte während seiner Überlegungen den Raumhafen. Die Uniform und die Rangzylinder sorgten dafür, dass er ohne Schwierigkeiten jede Sicherheitskontrolle passieren konnte. Dies war einer der wenigen Vorteile, wie ein bunter Dschungelvogel herumzustolzieren. Ansonsten hasste es der Supersoldat Dienst in Uniform zu verrichten. In echten Schlachten war das erste, was er ablegte, die störende Kluft der Armee-Streitkräfte. Aber sein Vorgesetzter konnte unter Umständen einer der verklemmten Paragraphen-Jockeys sein, die überall im Galaktischen Imperium ... oder den Restreichen ... so gefürchtet waren. Verfluchte Flimsiplast-Helden, allesamt. Raze verachtete sie. Maulhelden der zweiten Reihe. Seit Jahren fernab der Front waren sie. Hatten den Geruch von verbranntem Nichtmenschenfleisch schon längst vergessen, schwangen dafür aber große Reden. Verachtenswerte Subjekte.

Grummelnd krachte der deutlich über einhundert Kilogramm schwere Offizier in ein reptilisches Alien - möglicherweise ein Nikto oder eine ähnliche Subkreatur. Selbiges ging ob der Wucht des Aufpralls zu Boden, doch Sergeant Cardar schenkte dem schnatternden Wesen nicht einmal einen Blick. Er schob sich weiter durch das bunte Weltraumvolk, drängte Ankommende zur Seite oder zwängte sich zwischen Wachposten hindurch. Als er endlich den Militärbereich des Raumhafens erreichte, entdeckte er eine kleinere Gruppe uniformierter Menschen. Raze hatte keinen Zweifel daran, dass er den neuen Major samt Gefolge entdeckt hatte. Ausserdem wurde ihm schlagartig klar etwas zu spät gekommen zu sein. Innerlich tat er dieses Missgeschick mit einem Schulterzucken ab. Agamar war ohnehin anders. Hier standen bisweilen nicht einmal Schweber zur Verfügung. Agamar war scheisse. Wirklich scheisse. Mehr als Banthascheisse-scheisse. Raze Cardar hasste Agamar, so wie er jeden dreckigen Agrar-Planeten hasste. Die Bevölkerung warf Dreck in die Erde und züchtete essbaren Dreck ... aus Dreck. Sie alle hatten den Blaster verdient. TDB - Tod durch Blaster. Für Raze war dies die einzige Antwort auf die meisten ungestellten Fragen.

Der bullige Sarge überbrückte die letzten Meter bis zu dem neuen stellvertretenden Bataillonskommandeur mit einigen raschen Schritten. Dann schlug er die Hacken laut hörbar zusammen, salutierte - auch wenn er es hasste - und erhob sein zartes wie rauhes Stimmchen.


"Sergeant Raze Cardar, Sir. Ich wurde abgestellt, um Sie zur Kaserne zu begleiten.", würgte er förmlich hervor. Korrekte Umgangsformen - noch so ein protokolldienlicher Blödsinn. Geheuchelter Respekt war das Schlimmste in der Galaxie. Egal wie oft er seinen Vorgesetzten mit Rang ansprach, egal wie häufig man salutierte - es änderte nichts an der Endlichkeit des Seins. Und bisher hatten die meisten direkten Vorgesetzten von Raze ins Gras gebissen. Trotz toller Ränge, genialer Sonderstipendien, exklusiver Offiziersausbildungen und hundertfacher Salute. Sie waren tot und Raze lebte. Und wie er lebte. Er soff, er rauchte, er fickte. Und am liebsten blasterte er stupiden Bastarden das Hirn aus dem Schädel.
Sein Gruß, seine Ansprache, hatte dem Major gegolten. Nun jedoch entdeckte der Sergeant auch noch einen Captain. Dazu eine Lieutenant. Verflucht, der ganze verdammte Raumhafen war voll mit Offizieren. Allerdings wurde dem Mann von Metellos langsam der Arm taub, weshalb er entschied, den militärischen Gruß zu beenden. Nach seiner bisherigen Einschätzung standen hier nicht nur drei Vorgesetzte vor ihm - nein es standen drei zukünftige Leichensackfüllungen vor ihm. Einer war geleckter und gelackter als der andere. Verfluchte Banthascheisse, das Alignment hatte zumindest einen Holo-Schauspieler in Uniform geschickt. Der Captain war offensichtlich der Schönling des Trios. Das konnte ja heiter weiter. Die Laune von Raze sankt weiter. Scheiss Agamar.



.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Garnisonsgebäude unweit des Raumhafens :: Sergeant Raze Cardar & Robert Muldoon, Emmen Lynd & Jyn Varless ::.

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Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

13 Jan, 2013 03:11 56 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
Gast


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OP @ Raze: Ich habe schon lange nicht mehr so gut gelacht über einen Post großes Grinsen.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Robert Muldoon und Emmen Lynd~


Agamar glich den meisten Welten im Äußeren Rand: Eher dünn besiedelt, größtenteils primitiv und rückständig wirkend. Laut allem was Muldoon bisher über den Planeten wusste, war die Hauptstadt Calna Muun, der einzig wirklich erwähnenswerte Ort. Auf der restlichen Oberfläche verteilten sich kleinere Siedlungen und die Höfe der ansässigen Farmern. Ebenso wie Agamar selbst, gehörten auch dessen Einwohner zu den typischen Individuen des Äußeren Randes: Grob, etwas verschroben und im allgemeinen von simplen Gemüt.

Die Lambda – Fähre, welche Muldoon und seinen Begleiter, Captain Emmen Lynd hier her gebracht hatte, war im militärischen Bereich des Raumhafens gelandet und stand so ein ganzes Stücke entfernt vom übrigen Treiben. Zusammen mit Lynd verließ Robert das imperiale Shuttle und trat aus dem klimatisierten Passagierabteil in die lauwarme Luft des Agrarplaneten. Aufmerksam schweifte der Blick das Majors über das Landefeld, bis hin zu den nahestehenden Gebäuden der Ankunftshalle und des Terminals. Hier und da konnte man noch Einheimische sehen, mehr Menschen als Aliens, die ihren Geschäften nachgingen. Das ruhige Geschehen hier, stand im krassen Gegenteil zu dem Trubel anderer Raumhäfen. Für Muldoon war diese "Ruhe" jedoch etwas trügerischen, vor allen in Anbetracht der aktuellen Vorkommnisse durch die Widerständler und solche Ballungszentren wie Raumhäfen, waren für solch niederträchtigen Subjekte schon immer lohnende Ziele.
Allerdings entgingen dem raubeinigen Offizier weder die auffallend vielen Sicherheitskräfte und Soldaten, noch deren stichpunktartigen Kontrollen der Zivilisten. Welche diese notwendigen "Demütigungen", nur widerwillige und genervt über sich ergehen liesen.
Aber das war alles nichts Neues, denn in den seltensten Fällen, brachte man als Ausstehender Verständnis für die Maßnahmen des Militärs und der Regierung auf, selbst wenn es der eigenen Sicherheit diente.

Empfangen wurden die beiden Offiziere von einem plumpen, einfachen Private, der sie an der Rampe ihrer Fähre erwartet. Gorrows schien sich der Art und dem Naturell der Bevölkerung Agamars angepasst zu haben, vielleicht stammte der Soldat ja auch direkt von hier. Zumindest, entsprach sein Verhalten nicht unbedingt dem, wie man es eigentlich erwartete, wenn ein Private, zwei Offizieren entgegen trat. Skeptisch zog Muldoon daraufhin die Augenbrauen hoch und verzog den Mund. Jedoch verzichtete der verbissene Militär vorerst darauf, das zur Sprache zu bringen. Erst wollte er sich einen weiteren Eindruck über die restlichen Gepflogenheit der hier stationierten Imperialen machen. Denn nicht selten, wich das Benehmen von Soldaten auf solch abgelegenen Planeten, von dem ihrer Kameraden auf den imperialen Kernwelten ab. Ein Umstand der Muldoon schon seit Jahren gewöhnt war und selbst gelebt hatte. Nur sollte sich dieses rüde Betragen in einem gewissen Rahmen bewegen und nicht überhand nehmen. Immerhin waren sie Soldaten des Imperiums und nicht eine Horde von wilden Nichtmenschen, aus denen sich die Rebellion zusammensetze.
Kurz sah der Major zu seinem rang niederen Begleiter, um in dessen Gesicht eventuell etwas erkennen zu können. Denn Muldoon konnte sich gut vorstellen, das für Lynd, solch unmilitärische Gebaren eher ungewohnt waren.

Private Gorrows führte sie vom Landeplatz weg in die Wartehalle des Raumhafens, wobei der Mann unablässig vor sich hin murrte. Drinnen stand ihnen ein weiblicher Second Lieutenant, samt vier weiteren Soldaten gegenüber. Robert schätze die Frau auf um die 20 Jahre: braunes Haar, was zu einem Zopf gebunden - unter ihrer Uniformmütze hervorlugte, von zierlicher Gestalt und mit großen, wachen Augen. So richtig mochte die Second Lieutenant nicht zwischen die kräftigen Erscheinungen, der umher stehenden Männer passen. Und wenn Muldoon die Kurzabrisse der Personalakten richtig im Hinterkopf behalten hatte, dann handelte es sich dabei um Jyn Varless, eine seine Zugführer, welche die Akademie erst vor kurzen verlassen hatte. Aber weder Varless, noch einer der beiden Neuankömmlinge kam dazu, ein weiteres Wort zu sagen. Denn plötzlich zog eine andere Person, die volle Aufmerksamkeit der versammelten Mannschaft auf sich.

"Sergeant Raze Cardar, Sir. Ich wurde abgestellt, um Sie zur Kaserne zu begleiten."
Meldete sich der Mann mit brummender Stimme. Das war also sein Kompanie-Sergeant Raze Cardar: so groß wie der Major, obgleich um einiges bulliger, um nicht zu sagen übergewichtig. Trotzdem war Cardar eine imposante Erscheinung, die dem breitschultrigen Muldoon in nichts nachstand.

Deutlich wahrnehmbar, zog Robert die Luft ein und erwiderte, den ihm entgegengebrachten Gruß knapp.
„First Sergeant Cardar ! Es ist sehr nett von ihnen, das sie sich so überdeutlich bemerkbar machen. Aber beim nächsten mal, sollten sie sich vorher vergewissern ob sie nicht einem Offizier das Wort vorweg nehmen! Denn wenn sie ebenfalls da sind um den CAPTAIN und mich abzuholen, was macht dann der Secound Lieutenant hier !? Sollten sie gemeinsam hier sein, um diese Aufgabe zu erledigen. Dann frage ich mich, warum sie das Reden nicht IHR überlassen und irgendwie zwischen rein auftauen, FIRST SERGEANT !?“
Knurrte Muldoon den Unteroffizier säuerlich und bestimmend an, während er ihn eindringlich musterte. Das war jetzt doch zu viel des Guten, erst dieser unmögliche Private und nun die Unterbrechung durch den First Sergeant, der es eigentlich besser wissen sollte.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, wandte der Major sich von dem kompakten First Sergeant ab und der immer noch stillen Secound Lieutenant zu.
„Ich gehe davon aus, das es sich bei ihnen um Secound Lieutenant Varless handelt !? Wenn ja, können sie Captain Lynd und mir vielleicht erklären, wie das jetzt hier weiter von statten gehen soll und warum der First Sergeant eine extra Wurst braucht !!“
Die Laune des Stabsoffiziers sank merklich in den Keller und er hoffte, das sich das negative Bild, was sich hier so eben von seiner neuen Einheit abzeichnete, nicht bestätigte und das ganze gerade nur ein unbedeutender Einzellfall war.


~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~

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13 Jan, 2013 08:45 43
Jyn Varless
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~


Jyn sah den Private und ihr schoss durch den Kopf das es sich um keinen von ihren Leuten handeln musste...wahrscheinlich einer vom 1. Zug, die sollten ja eigentlich den Abholdienst spielen, aber dann ist 1st Lt. Neadel zu einem Notfall mit einem Teil des 1. Zuges aufgebrochen und hatte ihr die Begrüßung überlassen. Und das, obwohl es schien, dass er rumschleimen wollte, dachte sich ein Teil von Jyn.
Wahrscheinlich ist im Kommunikationsfluß einiges hängen geblieben...

Nun gut da konnte man nichts machen, aber nun würde sie ja gleich übernehmen....eine massige Gestallt tauchte im Rande ihres Blickfeldes auf und kam mit der Gewalt einer Lawine in ihr Blickfeld.

Der Major und Captain waren nur noch wenige Meter entfernt, der Private stellte die beiden gerade vor und sie war gerade dabei Befehle an ihre Muskeln zu senden, damit sie salutieren konnte und die Gedankenblitze waren gerade auf ihrem Mund um den Major und den Captain herzlich auf Agamar willkommen zu heißen, doch Carder, der nun endlich aufgetaucht war fuhr ihr in die Parade wie ein Rancor in ein Antiquariat.

"Sergeant Raze Cardar, Sir. Ich wurde abgestellt, um Sie zur Kaserne zu begleiten."

Jyn schloss die Augen und hoffte das das wenn sie die Augen wieder öffnete, der Sergeant wieder weg wäre und das ganze sich als böser Traum herrausstellen würde. Sie spürte wie sich ihre Wangen rot färbten. Was für eine Schande...wäre sie doch heute nur im Bett geblieben. So eine Schande, Schande, Schande.

Dann endlose Sekunden später, sie kriegte die beissende Erwiederung des Majors auf Carders Begrüßung kaum mit, da wandte sich Muldoon an sie:

„Ich gehe davon aus, das es sich bei ihnen um Secound Lieutenant Varless handelt !? Wenn ja, können sie mir vielleicht erklären, wie das jetzt hier weiter von statten gehen soll und warum der First Sergeant eine extra Wurst braucht !!“
Zuerst raffte sie nicht, dass er sie Angesprochen hatte, doch übernahm der ihr antrainierte Drill das Antworten ohne zu Zögern.

"Jawohl Sir, Second Lieutenant Jyn Varless, Sir, ich kommandiere den dritten Zug, Sir. Ich bin hier um Sie und Captain Lynd hier Willkommen zu heißen und abzuholen." kam es ruhig und behrrscht aus ihr heraus, obwohl sie das Gefühl hatte im Boden zu versinken zu müssen.
Sie wandte den Kopf kurz zu Gorrows: "Private kümmern sie sich darum, dass das Gepäck des Majors und des Captains, sicher in die Kaserne kommt, einer meiner Leute wird ihnen dabei zur Hand gehen." befahl sie und einer ihrer Leute löste sich stumm aus der Formation und verschwand mit Gorrows in Richtung Gepäckausgabe.

Innerlich schlug ihr das Herz bis in den Hals, doch glaubte sie, dass sie noch die Kontrolle hatte.

"Ich möchte mich bei Ihnen für dieses durcheinander Entschuldigen Sirs, es soll nicht wieder vorkommen." entschuldigte sie sich höflich und in aller Förmlichkeit. Erklären konnte sie das nicht und rausreden wollte sie sich auch nicht.

"Was First Sergeant Carder anbetrifft Sir, so bin ich mir sicher, dass er über ein paar bestimmte Änderungen und die neuen Befehle von Lt. Neadel nicht informiert war." was jedoch nicht in ihrer Sicht entschuldigte das er hier 1. zu Spät auftauchte und 2. noch dazu in für seinen Rang und Stellung schlechten Zustand und 3. einfach Ranghöhere Offiziere unterbrach.
"Ist doch so Sergeant Carder?" fragte sie in einem ruhigen aber eindringlichen Tonfall und schaute ihn fest an.

Sie wandte sich wieder an Muldoon und Lynd und fuhr fort ohne Carders Antwort abzuwarten:
"Ich soll Ihnen außerdem die Grüße und Empfehlungen von First Lieutenant Neadel übermitteln. Er wollte Sie eigentlich persönlich hier empfangen, musste jedoch kurzfristig zu einem dringenden Notfall ausrücken, Sir. Wenn Sie mir bitte folgen wollen Sirs, würde ich Sie gerne zur Garnision bringen. Draußen haben wir einen Landgleiter stehen." schlug sie vor und machte eine Geeste um Muldoon und den Captain vorzulassen. Sie nickte dem Sergeant ihrer kleinen Gruppe zu, dieser gab dann unter seinem Helm einen Befehl an seine beiden Leute Männer weiter, die sich darauf hin zu einem Geleitschutz formierten.
Sie dankte den Sternen, dass ihre Leute sich nicht daneben benahmen. Von ihrem Vorgänger hatte sie eine im Grunde ordentliche Einheit geerbt wie man sie sich nur wünschen kann. Zwar gab es hier noch anfängliche Startschwierigkeiten, aber sie war sicher, dass sich diese lösen würden.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Jyn Varless am 13 Jan, 2013 14:41 55.

13 Jan, 2013 14:41 17 Jyn Varless ist offline Email an Jyn Varless senden Beiträge von Jyn Varless suchen Nehmen Sie Jyn Varless in Ihre Freundesliste auf
Die Entourage
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[Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | erobertes Depot "Arena"| im Unterholz]


Dors Kerrick, 4th SpecForce Platoon und Rebellen


Es hätte alles so schön nach Plan laufen können – zum ersten Mal seit Lieutenant Dors Kerrick, vor sechs Wochen, oder einer gefühlten Ewigkeit agamarianischen Boden betreten hatte und noch kein einziges Mal aus diesen unendlich scheinenden Binka-Wäldern herausgekommen war. Nicht, dass er klaustrophobisch veranlagt war oder etwas gegen Bäume hatte, aber ihn regte fast alles an Agamar auf, was er bisher erlebt hatte. Die Rebellen waren sicherlich unerschrockene Kämpfer und ihr Durchhaltevermögen war bewundernswert, jedoch war die agamarianische Mentalität in freundlichen Worten eher speziell zu nennen. Die Allianz beziehungsweise seit kurzem die Neue Republik unterstützte den Widerstand schon seit sieben Jahren, aber einen Sinn für Disziplin und taktisches Vorgehen hatten die Agamar Resistance immer noch nicht entwickelt. Natürlich kannte der gebürtige Brentaaler die Berichte, aber wenn man tatsächlich die Sturheit und den Eigensinn der Einheimischen kennen lernte, war das ein ziemlich einschneidendes Erlebnis, ebenso das gemächliche Vorgehen bei Entscheidungsprozessen.

Die Eroberung des Waffendepots mit dem Codenamen „Arena“, war überraschenderweise eine Operation, die wie aus dem Lehrbuch abgelaufen war und nach den Aufräumarbeiten sollte bei Arena ein weiterer Außenposten angelegt werden. Dann traf die Meldung der Späher ein, die einen größeren Umkreis um Arena erkundeten, dass ein Trupp von Kompaniestärke sich auf Arena zu bewegte. Allerdings waren es keine Imps, sondern ein bunt zusammen gewürfelter Haufen, wahrscheinlich Söldner oder Piraten, von denen niemand wusste, wer sie angeheuert hatte. Aus diesem Grund hatten die Anführer der Widerstandsgruppe, die in diesem Sektor operierte, beschlossen abzuwarten und herauszufinden, was diese Gestalten hier zu suchen hatten – trotzdem hatten sie sich zu Kerricks zwiegespaltener Freude dazu durchringen können, die in der näheren Umgebung patrouillierenden Verbände zur Verstärkung zu schicken. So hatte der Lieutenant also sein Platoon und knapp hundertfünfzig Mann an agamarianischen Rebellen zur Verfügung, deren Anführer sich Captains und Majors nannten, weil es gut klang, aber nichts desto weniger ihm unterstellt waren.

Kerrick hatte seine Trooper und die Rebellen in Form eines U um Arena im Unterholz und auf den Bäumen postiert, um die Flanken des U zu schließen, sobald die Truppe sich im Depot befand. Zahlenmäßig waren sie ihnen zwar überlegen, eingekesselt würden sie einem konzentrierten Feuer von den Baumkronen postierten E-Webs und Granatwerfern aber wenig entgegen zu setzen haben. Der Brentaaler war stolz auf seine Improvisationskünste, aber diese Störung hätte einfach nicht sein müssen, wenigstens heute nicht.

Knapp eine dreiviertel Stunde vor der errechneten Ankunft der Unbekannten geschah es – die Bewegungen der Rebellen – nicht seines Platoons - um Arena waren nicht unbemerkt geblieben. Etwa einen Klick südöstlich des Depots waren auf einer Lichtung Scout Trooper aufgetaucht und hatte die dort aufgebaute E-Web-Stellung unter einem Abhang entdeckt. Eine weitere unangenehme Überraschung an diesem Tag, denn wo einmal Scouts auftauchten, war die Infanterie nicht weit und Kerrick zog fluchend seine Leute von Arena ab, bis auf die ‚Sentinel’-Squad seines Platoons und weiteren zwanzig Rebellen, die die Umgebung des Depots weiter bewachen sollten. In einem kurzen, aber recht heftigen Scharmützel wehrten sie den Vorstoß zweier Infanterie-Platoons ab, die mit dem Terrain große Schwierigkeiten bekommen hatten, wahrscheinlich waren sie gerade erst nach Agamar versetzt worden. Kerrick wischte sich schnaufend mit dem Ärmel eine Mischung aus Schweiß, Erde und Ruß vom Gesicht, als er sich die Berichte seiner Squad Sergeants anhörte – es hätte schlimmer kommen können, von den Rebellen waren zwölf gefallen, einundzwanzig Verletzte, aus seinem Platoon hatte es heute niemanden erwischt, aber es gab drei Verletzte. „Wie sieht es bei Arena aus?“, fragte er via Comlink Sergeant Andriel vom Sentinel-Squad, das zur Beobachtung zurückgeblieben war. „Sir, diese Piraten sind anscheinend zum Plündern gekommen – etwa hundert von ihnen bewegen sich in Ihre Richtung, angeführt von etwas, das wie ein Cyborg mit einer Axt aussieht.“

Heute war wirklich nicht sein Tag, aber was blieb Lieutenant Kerrick schon übrig? Er ließ weiter das Schlachtfeld räumen, beorderte aber die ‚Bailey’- und ‚Tower’-Squad sowie dreißig Rebellen ins Unterholz und die Bäume. Außerdem ließ er einen der Rebellen-Anführer zu sich kommen, den selbsternannten Captain Jem Harlinn, einem Mann, der so groß und breit wie ein Wookiee war, aber Wookiees sprachen im Vergleich zu ihm lupenreines Basic. Kaum zehn Minuten später erschien dieser Cyborg tatsächlich oberhalb des Abhangs, der zu dem Schlachtfeld auf der Lichtung führte. Die Strahlen der Abendsonne ließ den Cyborg glitzern und funkeln wie die unermesslichen hohen Wolkenkratzer auf Coruscant, ein leichtes Ziel für die beiden E-Webs der eben noch heftig umkämpften Stellung, wo sich hinter Lieutenant Kerrick und Captain Harlinn die ‚Charger’-Squad und die restlichen Rebellen sammelten.

„Wer sind Sie und was wollen Sie hier?“, rief Kerrick zu der kuriosen Gestalt oberhalb des Abhangs, jederzeit bereit, die im Hinterhalt verborgenen Soldaten und Rebellen zuschlagen zu lassen.


Dors Kerrick, 4th SpecForce Platoon und Rebellen, weiter weg Zarras


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Lichtung

13 Jan, 2013 20:04 45 Die Entourage ist offline Email an Die Entourage senden Beiträge von Die Entourage suchen Nehmen Sie Die Entourage in Ihre Freundesliste auf
Zarras Zarras ist männlich
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( Out: Ich hoffe ich hatte das jetzt richtig verstandne, dass ich die Geschichte wie Zarras und CO. auf dem Planeten kamen in diesme Post schildern sollte?! )

[Agamar - Binka-Wälder - über einem Schlachtfeld Zarras und 250 seiner Piraten/Söldner ect.]

Der Hünenhafte, mehr Maschine als Lebewesen, Armalat könnte in die Luft gehen so wütend war er im ersten Augenblick. Bisher war ja eigentlich alles nach Plan gelaufen... bisher. Die Piraten und ihr Cybork Anführer hatten vor gut 4 Tagen den Planeten erreicht. Denn der Haufen um Zarras hatte von dem Chaotischen Zuständen auf der Welt gehört und wo Chaos und Kämpfe waren gab es garantiert auch immer vielfältige Möglichkeiten ein paar Credits und andres Zeug ein zu sacken.
Getarnt als Frachter hatte sich der Cyborg schließlich samt dem Großteil seiner Männer auf den Planeten geschmuggelt. Nur knapp 60 Mann und die 20 B2 Droiden der Bande blieben samt ,,der Spinne" auf den Schiffen. Etwa einen Tag danach hatten die Späher und eilig aufgebauten, wenigen, Informanten des ehemaligen Gladiatoren die erste Möglichkeit ausgemacht raschen Gewinn zu machen. Ein Kampf zwischen den Hiesigen Rebellen und Imp's bei einem kleinem Außenposten. Der Pirat hatte sofort seine Chance gewittert dabei ordentlich was zu plündern.
Der Weg erwies sich leider als etwas länger als geplant doch alles in allem war alles glatt gelaufen, eben bis jetzt.
Denn nun schienen sie Entdeckt. Wie zum Teufel hat der rausgefundne das...? Oh mist! Dem cyborg viel auf was für ein gutes ziel er in der untergehenden Sonne abgeben musste.
Boss wat machen wa? Die Männer um den Piratenanführer herum hatten, als der Mysteriöse Ruf erklang, sofort grimmig ihre Waffen gehoben, doch Zarras war kein Dummkopf, er wusste nur zu gut das er und seine Leute bestimmt kaum eine Chance gegen die hatten die da draußen und vielleicht sogar um sie herum, lauerten. Na gut, machen wir erst mal gute Miene zum Bösen Spiel. Knurrend, was mit seiner Tiefen Stimme und hinter dem Helm seltsam Monströs klang begann der Armalat dem Ruf zu antworten. Nicht schießen! das klang schon beinahe ängstlich doch Zarras wusste nicht wie Misstrauisch die hiesigen Rebellen waren. Ich binn Pirat und dies sind meine Männer. gerade überlegte der Hüne was er weiter sagen sollte da kam ihm eine Idee, eine geniale Idee mit der man bestimmt die eben erhaltene Beute noch vergrößern könnte.
Mein Name ist Zarras und wir sind hier um uns ein wenig was dazu zu verdinen. Es klang vieleicht bescheuert doch bisher hatte der armalat noch nie seine Dienste jemanden anpreisen müssen. Gegen Bezahlung stellen wir unsere waffen in ihren Dienst. Zeigt euch Wiederstandskämpfer! Damit wollte Zarras klar machen das er wusste das er nicht eine Imperiale Einheit vor sich hatte. Ok eigentlich schwer zu übersehen das die rebell's gewon'n hab'n.

[Agamar - Binka-Wälder - über einem Schlachtfeld Zarras und 250 seiner Piraten/Söldner ect.]

Ps: etwas kläglich der Post ich weiß unglücklich

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13 Jan, 2013 20:38 48 Zarras ist offline Email an Zarras senden Beiträge von Zarras suchen Nehmen Sie Zarras in Ihre Freundesliste auf
Seth Tarkona
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|| Agamar | Calna Muun | Industriegebiet in der Nähe des Raumhafens ||
Seth Tarkona mit weiteren Agenten des NR-Geheimdienstes


Seth Tarkona hob das Makrofernglas erneut an die Augen um den Himmel abzusuchen und fand zu seinem Unmut die charakteristischen Umrisse eines Lambda-Shuttles. Er unterdrückte einen Fluch und wandte sich um, sodass er in den Innenhof hinter sich hinunterblicken konnte. Ihm bot sich ein Bild geschäftigen Treibens: Zwei Metallkisten, dreckverkrustet und offenbar erst vor kurzem dem Boden eines Binkwalds entrissen, waren aufgebrochen und ihres Inhalts beraubt worden. Dieser war nun auf dem großen Tisch am Rand des Innenhofs ausgebreitet und bestand aus einem, im Moment nur teilweise zusammengebauten, Mörser und fünf Granaten. Es handelte sich eindeutig um älteres Material, vermutlich irgendwo auf dem Schwarzmarkt eingekauft, nach Agamar geschmuggelt und anschließend im Wald vergraben.

Zwei seiner Männer arbeiteten geschäftig daran, den Mörser vollständig zu montieren, doch das Alter der Waffe und die unbekannte Bauart machten es ihnen nicht unbedingt einfacher. So überraschte es Seth auch kaum, dass die Antwort auf seine Worte "Wie lang noch? Das Shuttle ist im Landeanflug." aus einem Schulterzucken und einem nicht sehr zuversichtlich klingendem "Zehn Minuten vielleicht." bestand. In sein Schicksal ergeben begab er sich wieder daran, das Schiff durch sein Fernglas dabei zu beobachten, wie es dem Raumhafen von Calna Muun immer näher kam. Der ursprüngliche Plan, die eintreffenden Pentastar-Offiziere zu entsorgen, bevor sie auch nur einen Fuß auf agamarischen Boden setzen konnten, war wohl oder übel zum Scheitern verurteilt, aber vielleicht konnten sie ihnen zumindest noch ein Feuerwerk zur Begrüßung spendieren.

Aus der Ferne konnte er beobachten, wie das Shuttle auf dem Landefeld aufsetzte und die Landerampe sich senkte. Jeden Augenblick würde er die Neuzugänge auf der Abschussliste der Spezialkrfäte und des Geheimdienstes der Neuen Republik zu Gesicht bekommen. Ihre Namen waren ausreichend bekannt und auch Bildmaterial gab es zur Genüge, doch dennoch nutze er die Aufnahmefunktion des Fernglases um einige Bilder von Major Muldoon und Captain Lynd zu machen als sie die Raumfähre verließen. Die Analysten sagten praktisch nie 'nein', wenn man ihnen Informationen zukommen ließ. Selbst wenn absolut nichts neues dabei war.

Die beiden imperialen Offiziere wurden von einem Soldaten empfangen der sie nach kurzem Wortwechsel davonführte und innerhalb weniger Augenblicke verschwanden sie aus Seth's Sichtfeld, verdeckt durch einen Aufbau das Raumhafengebäudes. In diesem Moment meldete sich einer seiner Männer zu Wort: "Wir sind soweit. Zielkoordinaten stimmen noch?"

"Wohl oder übel, machen wir das beste draus", seufzte er und bevor er seinen Satz beendet hatte konnte er bereits ein dumpfes Wummern hören als die Treibladung einer Mörsergranate zündete und das Geschoss in Richtung Himmel davonjagte. Das Geräusch wiederholte sich vier Mal in kurzer Folge.

Einen Kilometer entfernt war die Besatzung des Lambda-Shuttles gerade damit beschäftigt diverse Checklisten auszufüllen als ein schrilles Kreischen die Hintergrundgeräusche des Raumhafens durchdrang. Augenblicke später zerriss die erste von fünf Detonationen den oberen Flügel des Shuttles und die nachfolgenden verwandelten die Raumfähre in wenig mehr als eine Ansammlung verbogener und weit verstreuter Trümmer, hier und da von lodernden Treibstoffeuern begleitet.

Seth nickte zufrieden als er den aufsteigenden Feuerball sah, erhob sich aus seiner sitzenden Position und eilte dann über das Dach zu der Feuerleiter die ihm auch schon den Aufstieg zu seinem Aussichtsposten ermöglicht hatte. Er kletterte hinab und machte sich dann auf den Weg in das nahe gelegene Marktviertel, wo er den Rest seines Teams wiedertreffen würde.

|| Agamar | Calna Muun | Industriegebiet in der Nähe des Raumhafens ||
Seth Tarkona

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15 Jan, 2013 21:54 03 Seth Tarkona ist offline Beiträge von Seth Tarkona suchen Nehmen Sie Seth Tarkona in Ihre Freundesliste auf
Emmen Lynd
Captain Pentastar




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||Agamar | Raumhafen von Calna Muun | Raumhafen ||


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Lieutenant Jyn Varless, Private Gorrows


Der Drang, die junge Frau im Rang eines Second Lieutenant zu beschützen wurde geradezu übermächtig, als sich ein bulliger Sergeant mit einer Unverfrorenheit dazwischendrängte, die an Respektlosigkeit kaum zu überbieten war. Nicht nur, dass er zu ihrer Abholung abgestellt war, und auch noch spät kam, sondern auch noch der jungen Frau ins Wort fiel. Dieser Mensch, der sich als Raze Cardar, Muldoons Kompanie-Sergeant, entpuppte, war nicht nur ungehobelt, sondern auch ungepflegt, was bestimmt nicht nur heute der Fall war. Die äußere Erscheinung spiegelte fast immer die innere Einstellung wieder, und so verhielt es sich auch mit Sergeant Cardar. Die Uniform war schmuddelig, die Haare saßen schlecht oder waren gar nicht frisiert, und rasiert hatte sich dieser Klotz auch nicht. Zudem roch er nach Zigarrenrauch und seine Nase glänzte bestimmt nicht, weil er erkältet war. Wenn man tage- oder wochenlang im Feld unterwegs war, gab es dringlichere Notwendigkeiten als eine tägliche Rasur und Haarpflege jedoch solange man die Möglichkeiten hatte, sich ordentlich herzurichten und sich als Repräsentant des Alignments zu erweisen, durfte man sich nicht dermaßen gehen lassen.

Das galt für Offiziere wie auch die einfachen Soldaten, doch in der Army sammelte sich gerade in den Mannschaftsdienstgraden der Bodensatz der menschlichen Spezies. Nicht, dass es dort tapferen und engagierten Soldaten gab, aber es gab auch viele Vertreter solcher grobschlächtiger Männer ohne Disziplin und Ehrgefühl. Muldoon wies Cardar umgehend zurecht, während Lieutenant Varless eingeschüchtert und mit erröteten Wangen wortlos daneben stand. Unerfreuliche Begegnungen mit solchen Grobianen zu bewältigen, stand auf keinem Lehrplan der Militärakademien, da die Kadetten sich oft einbildeten geborene Führungskräfte zu sein, bis sie auf Leute wie Gorrows und Cardar trafen. Nur seine Vorstellungskraft hatte Emmen geholfen, über die Begegnungen und Autoritätskonflikte hinwegzukommen. Er hatte viele schlaflose Nächte damit verbracht, um die Figur einer Führungspersönlichkeit glaubhaft darstellen zu können, um solche impertinenten Gestalten wie Cardar in ihre Schranken zu können und dass man seinen Befehlen widerspruchslos folgte.

Das wichtigste war, die eigene Unsicherheit, Zweifel und Bedenken zu verbergen und selbst von der Richtigkeit seines Handelns zu sein. Es hatte ihn nie auf die Bühne geschweige denn vor eine Holokamera gezogen, aber die Notwendigkeit auf der Akademie und auf dem Schlachtfeld zu überleben, hatten ihn zu einem nicht unbegabten Method Actor werden lassen, solange, bis die Rolle des vorbildlichen imperialen Offiziers und schließlich des tapferen Captain Pentastar, damit der wahre Emmen Lynd vor der grausigen Realität geschützt wurde.

Es hatte anscheinend einige Koordinationsprobleme gegeben, wem die Aufgabe übertragen war, ihn und den Major abzuholen, so dass der Zusammenprall zwischen dem abgehalfterten Kompanie-Sergeant und dem unerfahrenen Lieutenant vorprogrammiert war. Auf Muldoon reagierte sie wesentlich beherrschter als auf Cardar, obwohl auch der Major ziemlich unwirsch reagierte. Daher zeigte er bei der Begrüßen ein freundliches Lächeln, ohne es an Haltung fehlen zu lassen. „Lieutenant Varless, vielen Dank für ihre Bemühungen. Sergeant Cardar wird aus diesem…Missverständnis sicher seine Lehren ziehen“ , erwiderte er ihre Entschuldigung und die nachfolgenden Worte – mit einem prüfenden Blick auf den ungepflegten Kompaniesergeant. Es war nicht ihre Schuld, sondern Cardars. In Emmen drängte Captain Pentastardarauf, diesen schmuddeligen Unhold zur Rechenschaft zu ziehen, bis er auf dem Boden lag. Doch er biss die Zähne zusammen, bis die Muskeln seiner Kiefer zuckten.

Die kleine Gruppe setzte sich in Richtung Ausgang in Bewegung, flankiert von Varless’ Männern, als er einen dumpfen Schlag hörte, gefolgt von einem schrillen Kreischen – einem Geräusch aus seinem Leben in der Hölle. Er fürchtete sich vor dieser Hölle, und doch war sie alles, was er kannte. Also reagierte auch nur, wie er es gelernt hatte.
    Captain Pentastar hob seinen Schild, der mit energetischen Deflektoren aufgerüstet war, um seine Männer und die tapfere junge Frau zu beschützen, welche sich ihm angeschlossen hatten, um gegen die hinterhältigen Rebellen zu kämpfen…

Sie wurden von einem grellen Blitz geblendet und fünfmal wurde die Wartehalle erschüttert. Menschen schrien und rannten, es stank nach Rauch, verschmorten Kunststoffen, Blut, verbranntem Fleisch und Exkremente, kurzum, nach Tod und Zerstörung. Er hasste den vertrauten Gestank, der ihm jedes Mal seine Misere vor Augen führte. Mit einem feinen, beinahe überirdischen Klirren regneten Splitter des Transparidaches zu Boden. Sie waren in der Nahe einer Reihe von Kommunikationsterminals kurz vor dem Ausgang in Deckung gegangen. Emmen hatte sich instinktiv vor Lieutenant Varless geworfen und blutete aus Schnittwunden an Armen und Kopf. Vor seinem inneren Auge war im Moment der ersten Detonation das Private Soltererschienen, von der grässlichen Wunde an ihrem Kopf, von Alderaan, von dem nur noch ein großes Trümmerfeld im All übrig geblieben war. Er hörte die Alarmsirenen und nahm am Rande die Sicherheitskräfte wahr, die in Richtung der Landeplätze eilten und die verschreckten Zivilisten zusammen trieben. „Was ist geschehen?“, hielt er einen der vorbeieilenden Soldaten auf. Ihn starrten geweitete Augen aus einem rußverschmierten Gesicht an. „Sir, es hat einen Anschlag auf die Lambdafähre, die eben gelandet. Alles nur noch ein großer Haufen Schlacke, Sir. Sind Sie nicht eben…?“ „Ja, ich und Major Muldoon, erwiderte der Captain, der realisierte, wie knapp er dem Tod entronnen war. Der Soldat holte tief Luft und griff sich an den Helm. „Da haben Sie ja echt Dusel gehabt, wenn ich das mal so sagen darf. Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet – diese verfluchten Rebellen…“ Emmen schlug ihm auf die Schulter und winkte ab, um den Mann nicht weiter aufzuhalten und drehte sich mechanisch zu seinen Begleitern um. Er spürte etwas Feuchtes seine Schläfe hinabrinnen, und nahm seine Mütze. Mit der behandschuhten Linken wischte er die Blutspur weg, die bereits in seinen sauber geschnittenen Haaren zu verkleben begann. „Major Muldoon, Lieutenant Varless, ist mit Ihnen alles in Ordnung?“


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Lieutenant Jyn Varless, Sergeant Raze Cardar

_______________



The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

16 Jan, 2013 21:36 35 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~



Man konnte zusehen, wie der noch recht jungen Secound Lieutenant die Schamesröte ins Gesicht stieg, ob des unangemessenen Auftritts des First Sergeants und der daraus resultierenden Missstimmung ihres neuen Vorgesetzten. Doch trotz des verärgerten Blicks Muldoons, der unverändert auf der Frau ruhte und seines barschen Tonfalls, war ihre Reaktion beherrscht und kontrolliert, ganz so wie man es von einem frischen Absolventen der imperialen Akademie erwarten konnte. Varless schaffte es sogar einen Befehl an ihre Begleiter zu geben, um das Gepäck der beiden Offiziere holen zu lassen und nach ihrer kurzen Begrüßung, kam noch der Versuch einer Erklärung für das offensichtlich vorherrschende Durcheinander. Allerdings lies der Major davon nur die Abwesenheit First Lieutenant Neadels wirklich gelten. Zum Glück für Cardar und der Second Lieutenant, ergriff jedoch jetzt Captain Lynd vor Muldoon das Wort und entspannte die Situation ein wenig.
„Lieutenant Varless, vielen Dank für ihre Bemühungen. Sergeant Cardar wird aus diesem…Missverständnis sicher seine Lehren ziehen“
Säuerlich sah der Major daraufhin nochmals zu dem bulligen Unteroffizier, dessen abgetragene Ausgehuniform schon weit bessere Tag gesehen und früher wohl auch nicht so gespannt hatte.
„Ich will hoffen, das Captain Lynd und Lieutenant Varless damit recht haben, First Sergeant. ! Um ihretwillen !“
Murrte er den gleichgroßen Mann finster an und nickte Varless im Anschluss knapp zu - das Kommando zum Abmarsch.

Die acht Mann starke Gruppe hatte sich gerade in Bewegung gesetzt, als hinter ihnen der erste Einschlag zu hören war: Mörserbeschuss auf das Landefeld, zuckte es dem erfahrenen Militär sofort durch den Kopf !
Fünf mal, in kurzer Folge, schlugen die Geschosse ein und brachten Tot und Verwüstung mit sich.
Das Transparidach der Wartehalle brach als Resultat der nahen Einschläge alsbald ein und lies einen scharfkantigen, gefährlichen Regen auf die Menschen und wenigen Aliens niedergehen. Nachdem sich der aufkeimende Rauch gelegt hatte, hörte auch langsam das Klirren in Roberts Ohren auf und machte dem Schreien der Verletzten und dem Kreischen der Alarmsirenen platz.
Überall verstreut lagen regungslose oder zuckende Körper herum und rannten panische Überlebende in alle Richtungen davon. Der kleine Verband imperialer Soldaten um die beiden Neuankömmlinge, hatte sich Schutz bei den Kommunikationsterminals nahe des Ausgangs suchen können und war gerade dabei sich zu sammeln.
Der Major indes, stand bereits in Mitten des Chaos und fixierte die brennenden Überreste eines Shuttles, genauer gesagt DEM Shuttle, wechles ihn und Captain Lynd vor nicht mal einer halben Stunde hier abgesetzt hatte. Der feindliche Angriff hatte also vermutlich ihnen gegolten. Denn jedes der fünf Mörsergeschosse, war genau ins Ziel gegangen und hatte die Fähre getroffen, derweil der restlichen Raumhafen verschont wurde. Wenn man von den erlittenen Kollateralschäden mal absah.

„Major Muldoon, Lieutenant Varless, ist mit Ihnen alles in Ordnung?“
Vernahm der Mitvierziger plötzlich die besorgte Stimme des anderen Offiziers, zwischen all dem Krach, Schreien und Wimmern in der Wartehalle und kam festen Schrittes zurück zu den Terminals gestapft.
„Nette Begrüßung, finden sie nicht auch Captain Lynd ?!“
Antwortet Muldoon völlig ungerührt von der aktuellen Situation, nachdem er sich rasch von dem annehmbaren Zustand der übrigen Soldaten versichert hatte. Bis auf ein paar kleinere Wunden, schien keiner der Männer oder Second Lieutenant Varless etwas ernstes abbekommen zu haben, sich selbst mit eingeschlossen. Es war vielmehr der Schock, der den Übrigen wohl zu schaffen machte.
„Können wir jetzt weiter oder sollen wir warten, bis dieser Abschaum, der für das eben Verantwortlich gewesen ist, vielleicht auf die Idee kommt, das Raumhafengebäude direkt unter Beschuss zu nehmen ?!“
Auf seine Frage hin, deutet der Stabsoffizier mit der Hand unwirsch in Richtung des Wracks, der zu Schlacke verwandelten Lambda – Fähre und schaute dann in die Runde der Soldaten.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~

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17 Jan, 2013 22:27 17
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
... hits harder.




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Es begann ja wundervoll. Nicht nur, dass der Major [Robert Muldoon] offenbar zur ganz trockenen Garde gehörte, nein sein HoloVid-Schatten von einem Captain [Emmen Lynd] war überdies noch Komiker, Schmalzlockenfan und obendrein ein besonders sklavischer Anhänger des Protokolls. Der weibliche 2nd Lieutenant [Jyn Varless] - Raze erkannte sie erst auf den zweiten Blick - hielt ihm immerhin halbwegs den Rücken frei. Natürlich war er zu spät gekommen. Und natürlich hatte er sich nicht mit Varless abgesprochen. Der Sergeant war absichtlich spät losgegangen und überdies hasste er höherrangige Kindermädchen. Scheisse, wo war er denn hier gelandet? Raze Cardar musste in einem früheren Leben unendlich viele Todsünden begannen haben, dass er mit einer solchen Komödiantentruppe bestraft wurde. Fast instinktiv ballte er die rechte Hand zur Faust. Sie hätte sicherlich prima Platz in der Grinsevisage von dem Schönlings-Captain gefunden. Ein derart direkter Angriff war allerdings kein besonders guter Karriereschritt. Und Raze liebte es zu sehr Soldat zu sein, um sich das zu versauen. Es gab sicherlich noch eine Möglichkeit, den Fönfrisur-Knaben nach allen Regeln der Kunst verwämsen. Ein rascher Griff ins Rückgrat, eine schnelle Drehung - schon gäbe es eine schicke Wirbelsäulen-Brezel. Gesundheitlich gesehen nicht erstrebenswert, aber für Aussenstehende unsagbar unterhaltsam.
Im Grunde hatten sich bis auf Lieutenant Varless direkt um einen verbalen Einlauf beworben, allerdings war es etwas zu riskant, sich es direkt mit dem Major zu verscherzen. Agamar war zum Kotzen. Alles hier störte den besten Soldaten in der Galaxie. Es mangelte an jedweder Unterhaltung, dafür tummelten sich hier die Moralisten und fröhlichen Befehlsempfänger. Verabscheuungswürdige Witzfiguren.
Nach dem netten Einlauf vom Major salutierte Raze artig und schenkte seinem Vorgesetzten ein furchtbar freundliches Grinsen - natürlich mit Cigarra im Mundwinkel. Seine gemurmelte Antwort war derart unverständlich, dass er sie selbst nicht hätte entziffern können.

Wenige Augenblicke und einige obsolete Unterhaltungen der drei anderen Offiziere später, begann es endlich lustig zu werden. Irgendwo explodierte etwas. Raze hoffte darauf, dass möglichst viele Einwohner Agamars verreckten. Er hasste diese ungebildeten Bauern. Sogar die weibliche Bevölkerung wog die Dummheit mit Hässlichkeit auf. Und zwar ebenbürtig. Hier auf Agamar hatte jeder zu leiden. Sogar die Libido. Verdammt-verfluchtes Agamar!
In der Kakophonie der Detonationen registrierte der großartigste Mann der Armee-Streitkräfte die Zerstörung des Transportshuttles vom Major und dem Captain. VERFLUCHTE WIDERSTÄNDLER! Hätten sie nicht zehn Minuten eher zuschlagen können? Mit Captain Grinsefratze und Major Knirschgesicht an Bord? Raze wünschte den Rebellen alle erdenklichen Krankheiten an den Hals. Kumuliert!
Überall schrillten Alarmsirenen, es gab Gekreisch von Zivilisten und kurze Anweisungen einiger Sicherheitskräfte. Selbige hatten offenbar erst selten zuvor Erfahrungen mit Sprengstoffen und Detonationen gemacht. Als es krachte, zuckte Sergeant Raze Cardar nicht einmal zusammen. Einerseits war heute keineswegs der Tag, an dem er sterben sollte - andererseits entnahm er dem bloßen Geräusch schon die sichere Entfernung. Dutzende ähnlicher solcher Situation hatten ihn mit ausreichender Erfahrung versehen. Natürlich war Captain Grinsefratze sicher kurz davor, seine Uniform zu beschmutzen. Verweichlichter Kerl.

Kurz nach dem wundervollen Geräusch von Zerstörung und dem Gejaule von übervorsichtigen Passanten, schlug der zähneknirschende Bär-ohne-Pelz vor, das Ort des Geschehens nun schnellstmöglich verlassen zu wollen. Trotz der Einwände und Zurechtweisung zuvor, ließ es sich Raze nicht nehmen, doch eine Antwort zu präsentieren. Immerhin war er Raze Cardar, der verflucht beste Soldat, der existierte. Zu den Sieben Höllen mit der Befehlsstruktur. Wenn die Widerständler ihre Arbeit besser gemacht hätten, wäre 2nd Lieutenant Varless ranghöchste Person. Und die konnte sich der Sarge jederzeit unter den Arm klemmen. Kleines Mädchen.


"Bisher erfolgten die Anschläge immer nach einem sehr simplen Muster, Major. Eine Explosion, dann zieht sich dieser Abschaum wieder zurück. Feiges Pack. Zur Garnison ist es nicht weit ...", grunzte der bullige Mann von Metellos. Die Cigarra verströmte weiterhin einen aromatischen Duft, als er elanvoll daran sog. Und natürlich wartete der Sergeant auf einen weiteren Rüffel. Aber jemand mit seinen Nehmerqualitäten konnte auch das überleben. Ohne Schwierigkeiten. Noch musste er den Zorn des Major nicht fürchten, denn der brauchte den Supersoldaten. Verflucht, jeder brauchte ihn.

"... wir erreichen sie zu Fuß. Wirklich viele Fahrzeuge für simplen Transferverkehr haben wir ohnehin nicht. Eigentlich mangelt es auf Agamar an allem. Bis auf Dreck, Scheisse und dämliche Einwohner.", spottete Raze lautstark. Sollten der Captain, der Major und auch das Mädel in Uniform doch vom Sergeant denken, was sie wollten. In Kürze spätestens würden sie es alle selbst erleben. Und dann würden sie zum großartigen Supermann der Streitkräfte kommen und sich ausweisen. Aber Raze besaß breite Schultern - da konnten sie alle Platz finden. Agamar blieb allerdings scheisse.


.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Raumhafen :: Sergeant Raze Cardar & Robert Muldoon, Emmen Lynd & Jyn Varless ::.

_______________



Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

18 Jan, 2013 22:17 42 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Jyn Varless
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~


Als sie unterwegs zum Hallenausgang waren, ging mit einer lauten Explosion das Lambda Shuttle hinter ihnen in die Luft und sie zuckte unwillkürlich zusammen vor Schreck. Bisher hatte sie solche Geräusche nur in Mannövern gehört und war darauf irgendwie innerlich immer vorbereitet gewesen, aber das es so plötzlich kam und ohne Vorwarnung ließ sie doch vor Schreck zusammenfahren. Sie hörte wie das Transparidach, aufgrund der Druckwelle nachließ und splitterte.
Keine Sekunde später regneten auch die ersten Splitter aus Glas hinab, die Halterungen hielten jedoch stand. Doch wie durch ein Wunder blieb sie unverletzt, nur der Schrecken saß ihr in den Gliedern.

Um sich herum sah sie schreiende und weinende Zivilisten, herumeilendes Sicherheitspersonal das rumschrie.
Doch war die perspektive auf die Leute ein wenig merkwürdig und merkte erst in diesem Augenblick, dass sie auf ihrem Hosenboden auf der Erde saß....wahrscheinlich mit einem verwirrten Gesicht, dachte der noch rationale Teil in ihr und schubste das verschreckte Mädchen in ihrem Innern rau beiseite und erinnerte sie daran, wer und was sie war und das ein Imperialer Offizier wohl nicht verwirrt auf seinem Hosenboden rumsitzen würde!

Sie drückte sich nach oben und die Fläche ihrer rechten Hand in eine Scherbe und zog sich einen Schnitt zu. "Autsch..." kam es aus ihr raus als sie zischend die Luft einzog und hochkam.

„Major Muldoon, Lieutenant Varless, ist mit Ihnen alles in Ordnung?“ fragte Captain Lynd in die Runde.

Sie zog sich ein Taschentuch aus der Tasche ihrer Uniformhose und wickelte es eher schlecht als recht um ihre Hand und verzog dabei die Miene.
"Alles soweit klar Sir, nur eine Schnittwunde an der Hand..."
erwiederte sie mit einem aufgesetztem Lächeln, es tat verdammt weh. Es war zwar absolut gar keine Schlimme verletzung, aber meistens waren es die kleinen Dinge die am meisten weh taten. Das Taschentuch war inzwischen rot angelaufen, während Jyn aussah wie eine Kalkwand. Tausende Gedanken rasten mit unendlich hoher Geschwindigkeit durch ihren Kopf und schlossen sich zueinander und kamen zu der einzigen Aussage: Da wollte sie jemand umbringen. Da wollte sie jemand umbringen weil sie diese Uniform trug. Da wollte sie jemand umbringen nur weil sie zum Imperium gehörte!
Dieser Gedanke setzte sich in ihr fest und ließ sie ihren Schmerz für kurze Zeit vergessen. Sie schloß die Augen und atmete kurz tief durch, konzentrierte sich wieder darauf warum sie eigentlich hier war.

„Können wir jetzt weiter oder sollen wir warten, bis dieser Abschaum, der für das eben Verantwortlich gewesen ist, vielleicht auf die Idee kommt, das Raumhafengebäude direkt unter Beschuss zu nehmen ?!“ kam es vom Major und sie stimmte ihm voll und ganz zu.

"Sie haben recht Sir, wir sollten hier weg." stimmte sie zu und wandte sich mit neugewonnener Kraft wenn auch ein wenig Zittrig und immer nach Bleich an ihren kleinen Trupp und gab entsprechende Befehle und gewann dabei innerlich wieder an Selbstsicherheit.

"Bisher erfolgten die Anschläge immer nach einem sehr simplen Muster, Major. Eine Explosion, dann zieht sich dieser Abschaum wieder zurück. Feiges Pack. Zur Garnison ist es nicht weit, wir erreichen sie zu Fuß. Wirklich viele Fahrzeuge für simplen Transferverkehr haben wir ohnehin nicht. Eigentlich mangelt es auf Agamar an allem. Bis auf Dreck, Scheisse und dämliche Einwohner."
hörte sie Carder sagen.

"Nein Sergeant, sie haben zwar recht das die Strecke kurz ist, aber wir haben einen Landgleiter der vor dem Raumhafen auf uns wartet." erwiederte sie und ging auf die Meinung Carders über die Bewohner nicht ein, den das was sie bisher von Agamar mitgekriegt hatte, musste sie seine Meinung teilen. Auch wenn ihr seine Wortwahl und Offenheit nicht sonderlich gefiel.
Dann aber brach es aus ihr hinaus:
"Im übrigen Sergeant behalten Sie ihre Meinung über die Bewohner Agamars für sich, außer wenn Sie von uns dazu nach Ihrer Meinung gefragt werden, das sind hier immerhin Imperiale Bürger über die sie hier reden." fügte sie in einem sehr barschen Tonfall dem Sergeant gegenüber hinzu. Sie wunderte sich selbst über sich warum sie das sagte, aber...so stark wie ihr die Bewohner Agamars auch gegen den Strich gingen, so war es dennoch das, woran Jyn glaubte.

"Aber genug, wir müssen den Major und den Captain zur Garnision bringen Sergeant. Wenn Sir mir bitte folgen wollen Sirs?" fragte sie und deutete in eine bestimmte Richtung auf der anderen Seite der Halle und wandte sich um zu gehen. Ein Teil von ihr wunderte sich selber über ihre Ruhe und Entschlossenheit und darüber wieder so schnell zur gleichmütigen Ruhe gefunden zu haben, die sie sonst so ausstrahlt, doch war sie ruhig? Ihre Hand pochte stark. Sie fühlte sich aufgerüttelt, schokiert, sie hatte Angst, aber was war das noch für ein Gefühl das sie in sich verspürte?
Die Erkentniss kam ihr als sie einen verwundeten Soldaten sah, über den sich gerade ein Sanitäter beugte.

Ein Tropfen Blut tropfte von ihrer Hand und platschte leise und kaum vernehmbar auf den Boden.

Sie war zornig.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Raumhafen / Wartehalle / Robert Muldoon, Emmen Lynd, Raze Cardar, Jyn Varless und einige Soldaten ~

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19 Jan, 2013 17:37 38 Jyn Varless ist offline Email an Jyn Varless senden Beiträge von Jyn Varless suchen Nehmen Sie Jyn Varless in Ihre Freundesliste auf
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Industriegebiet nahe des Raumhafens / First Lieutenant Silias Neadel samt 1sten und 2ten Platoon


Dieser Tag konnte bald nicht mehr schlimmer werden:
Zuerst erfuhr der 31 jährige Offizier, das im Verlauf des Tages sein neuer Vorgesetzter ankommen würde, um Ende der Woche das Kommando über die Kompanie zu übernehmen - Was für ihn Silias Neadel bedeutet, das er nicht wie erhofft vorzeitig befördert werden und wiederum nur die zweite Geigen geben würde. Aber zu allen Überfluss kam noch hinzu, das man ihn, mit dem 1sten und 2ten Platoon aus geschickt hatte, um irgendwelchen verdächtigen Aktivitäten im Industriegebiet der Stadt nach zugehen. Als wären sie die einzige Einheit in der Garnison!
Wahrscheinlich war das eh nur wieder falscher Alarm und selbst wenn, meistens waren die möglichen Widerständler schon längst weg, wenn sie vor Ort ankamen. So wie jedes mal in den letzten Monaten, wo das Pentastar Imperium schon versuchte, dieser Plage Herr zu werden.
Deshalb war der, von Corulag stammende, Lieutenant auch gezwungen gewesen diesem Kind, Second Lieutenant Varless, zu befehlen Major Muldoon und einen Captain Lynd am Raumhafen in Empfang zu nehmen. Eigentlich war geplant gewesen, das er das erledigte, doch nun musst er irgendwelchen Hirngespinsten nachjagen, nur weil sich im Kommando gleich jemand in die Hosen machte.
Jedoch kam er bei dem Gedanken daran, das Varless den Major abholen musste, nicht umhin dreckig zu grinsen. Denn er hatte ihr den wohl schlechtesten Soldaten aller Zeiten zur Seite gestellt: First Sergeant Raze Cardar. Der Kerl war ungehobelt, dreckig, nachlässig - eine absolute Schade für die imperiale Uniform und dabei so dermaßen in sich selbst verliebt, das es ein Wunder war, wenn der Neue nicht gleich wieder in seine Fähre stieg. Oder aber sich und ihnen allen einen Gefallen tat und Cardar gleich am Raumhafen hinrichten lies. Für Neadel war es ein komplettes Mysterium, wie der First Sergeant es soweit geschafft hatte, ohne dabei immer noch gemeiner Private zu sein. Das konnte nur an mangelnden Kräften des Pentastar liegen.
Was hätte er jetzt alles dafür gegeben, nur um mit am Raumhafen zu sein und in das dumme Gesicht des Major zu blicken, wenn ihm Varless und Cardar gegenüber standen.


Das Industriegebiet Calna Muun war nicht sonderlich groß und umfasste lediglich ein paar Blocks, die genau an den Raumhafen und das städtische Marktviertel grenzten. Agamar hatte nicht viel an Industrie zu bieten und das wenige was da war, versorgte fast den gesamten Planeten, wobei das meiste immer noch von Außerhalb importiert werden musste.
Ihr Ziel lag am Rand zum Marktviertel und war eine leerstehende Halle mit Innenhof.

„Sind die Männer in Position !?“
Fragte der schlanke Offizier seinen Funker, der daraufhin in sein Com sprach und wenig später die positive Rückmeldung gab.
„Ja Sir, das Gelände ist gesichert und die Squads an ihren Zugriffspunkten. Second Lieutenant Podley ist auf der anderen Seite der Halle. Sie warten auf dem Befehl zum Losschlagen !“
„Gut, aber vorher wollen wir uns die Sache doch erstmal aus der Nähe anschauen. Staff Sergeant, ist der Spionage – Droide bereit ??“
Erst reagierte der angesprochen Unteroffizier nicht und werkelte noch weiter an dem kleinen, Droiden herum, bis er mit den letzten Einstellungen fertig war.
„So fertig, es kann los gehen Lieutenant.“
Ein stummes Nicken Neadels genügte und der Staff Sergeant aktivierte den Droiden, welcher sogleich surrend aufstieg, kurz vor dem Mann in der Luft schwebte und dann davon, in Richtung der Halle flog. Während der Techniker mit seinem Blick noch den Droiden verfolgte, richtete der First Lieutenant seine Aufmerksamkeit auf das kleine Datenpad in seiner Hand, was jetzt die Live-Bilder der Kamera des kleinen Spions zeigte:
Langsam flog der Droide die Wand der Halle entlang nach oben und zeigte wenig später einen einzelnen Mann (Seth Tarkona) auf dem Dach des Gebäudes, der mit seinem Makrofernglas den Raumhafen beobachtet.
Plötzlich gab es ein Donnern von innerhalb des Hofes, gefolgt von vier weiteren.

„Verdammt, die beschießen den Raumhafen – ZUGRIFF LOS LOS LOS !!“
Brüllte Neadel seinen Männern und dem Funker zu, der den Befehl sofort an alle Soldaten weiter gab. Im Laufschritt und mit gezogenen Blastern näherten sich die Imperialen der Halle, als vier der Unbekannten aus dem Gebäude heraus kamen, um sich dann wild feuernd zurück zu ziehen. Die imperialen Soldaten zögerten ihrerseits keine Sekunde und erwiderten den Beschuss aus ihren Blastern. Im entbrannten Blasterhagel, ging bereits einer der jetzt offensichtlichen Widerständler zu Boden und versuchte noch kriechend das Hallentor zu erreichen, bis ihm zwei weitere Treffer schlussendlich töteten.
„Dieses mal haben wir sie..“
Dachte der First Sergeant innerlich und gab eine weitere Salve, aus seinem E-11 Blastergewehr auf die völlig unterlegenen Feinde ab.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Industriegebiet nahe des Raumhafens / First Lieutenant Silias Neadel samt 1sten und 2ten Platoon im Kampf mit Widerständler (Seth Tarkona )

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19 Jan, 2013 20:52 12
Emmen Lynd
Captain Pentastar




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||Agamar | Raumhafen von Calna Muun | Raumhafen ||


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Lieutenant Jyn Varless, Sergeant Raze Cardar


Sowohl Major Muldoon als auch Lieutenant Varless waren mehr oder weniger mit dem Schrecken davon gekommen, wenn man von den kleinen Wunden durch die herabgeregneten Splitter absah. „Ich schätze, dass wir hier nicht besonders beliebt sind,“ entgegnete er auf die sarkastische Äußerung des Majors mit einem Schulterzucken. Lieutenant Varless versuchte tapfer Haltung zu bewahren, obwohl sie totenbleich im Gesicht war. Ihre Hand blutete stark, aber ihm war klar, dass sie gerade zum ersten Mal zu spüren bekam, was es hieß, sich im Krieg zu befinden und die Feindseligkeit einer Welt erfuhr, die sie nicht hier haben wollte. Nein, populär schien das Alignment hier wirklich nicht zu sein, und der Großkotz von Cardar tat sein Bestes, damit das auch so blieb, worauf er von der jungen Frau in einem harten Tonfall zurechtgewiesen wurde. Ob ihn das beeindrucken würde, stand jedoch auf einem anderen Blatt, denn er ignorierte, dass Varless bereits vor dem Anschlag von dem Landspeeder gesprochen hatte, der sie zur Garnison bringen würde und rauchte mitten im Dienst an seiner Cigarra.

„Sergeant, Ihre detaillierten Einsichten sparen Sie sich am Besten wie Ihre Cigarra für den Garnisonsstammtisch auf, falls Sie nicht die Einheimischen noch mehr gegen uns aufhetzen wollen oder scharf auf ein Disziplinarverfahren sind“, ergänzte er die Ermahnung des Lieutenants, welche diesen Teil seiner Äußerungen nicht angesprochen hatte. Es war eigentlich Muldoons Aufgabe, dieses völlig unangemessene Verhalten seines Kompaniesergeants anzusprechen, doch Emmen konnte ein solch unverschämtes Benehmen nicht tolerieren. Solchen Menschen musste gezeigt werden, dass sie nicht einfach tun konnten, was sie wollten, gerade, wenn sie sich eine Machtprobe mit jungen, unerfahrenen Offizieren wie Varless liefern wollten. Er hoffte inständig, dass sie stark genug war, sich nicht von ihm fertigmachen zu lassen. Als die herbei geeilten Sanitäter sich überzeugt hatten, dass die Verletzungen der Offiziere nur oberflächlicher Natur und die Soldaten versorgt waren, die es härter, aber nicht ernst getroffen hatte, setzte sich die kleine Gruppe in Bewegung in Richtung des Speederparkplatzes. Die Wartehalle war so gut wie geräumt und nur noch imperiale Militärangehörige hielten sich dort auf. Nachdenklich blickte der blonde Anaxsi in die Richtung der Landeplattform, wo er beinahe sein Leben gelassen hätte. Wenn er seinen Willen durchgesetzt, und auf Alderaan geblieben wäre, dann hätte auch eine gewaltige Explosion seinem Leben ein Ende gesetzt. Nur die Entscheidung, in der Armee zu bleiben, an jedem Tag dem Tod ins Auge zu blicken und selbst Tod und Gewalt zu sähen, hatte ihm das Leben gerettet. Ein Leben, das er in ewigem Leiden verbrachte, die schrecklichste aller Höllen.

Vor dem Transporter wartete Private Gorrows auf sie – der Soldat mit dem grausigen Akzent hatte es tatsächlich geschafft, sein und Muldoons Gepäck aus dem Shuttle zu holen, ohne bei der Explosion draufzugehen. Dafür war allerdings sein rechtes Ohr von einem Verband bedeckt, ebenso beide Oberarme, dennoch grinste er breit. „Lieutenant Varrless, Ma’am, Prrivate Bosall hatt’s den Rrücken verrsengt, sie haben ihn gleich ins Garrnisons-Krrankenhaus gebrracht. Krrieg’ ich jetzt nen Orrden, dass ich dass überrlebt habäh, Ma’am?“ Das Funkeln in den Augen des untersetzten Soldaten kam Emmen wie das eines Wahnsinnigen vor. Er unterdrückte ein bitteres Lächeln. Wer konnte schon in dieser verrückten Galaxis bei Verstand bleiben?


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Lieutenant Jyn Varless, Sergeant Raze Cardar, Private Gorrows

||Agamar | Raumhafen von Calna Muun | Speederparkplatz ||

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The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

21 Jan, 2013 21:32 14 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
... hits harder.




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Kaum hatte der KLÜGSTE Soldat der Armeestreitkräfte des Pentastar Alignments helfend klarmachen wollen, dass es auf dem vertrockneten Stück Scheisse namens Agamar kaum Gleiter gab, meldete sich Lieutenant Varless wieder zur Stelle. Nicht nur versuchte sie den Sarge zu verbessern - was ohnehin unmöglich war, stellte er doch den Superlativ der Existenz dar - nein, sie rüffelte den 38jährigen auch noch gänzlich ungeniert. Einerseits imponierte diese Tat dem Sergeant, andererseits sorgte es für ein Rauschen in seinen Ohren. Raze stand demnach kurz vor einem seiner berüchtigten Tobsuchtsanfälle. Da allerdings niemand in der Nähe stand, den er strangulieren konnte, musste er sich auf andere Art und Weise abreagieren. Also stellte er sich kurzerhand vor, wie er diese kleine Fotze von einem Lieutenant während der nächstbesten kriegsähnlichen Situation hinter dem Kommandostand vergewaltigte. Dieses kleine Miststück hatte es ja nicht anders gewollt. Und letztlich waren alle Frauen auf diese speziellen zwanzig Zentimeter vom Sarge scharf. Ob sie es zugaben oder auch nicht. Ob sie mit dem Akt einverstanden waren oder nicht. Früher oder später schwärmten sie von seinen Fähigkeiten als Liebhaber.
Als das Rauschen in den Ohren der militärischen Endlösung auf Beinen endlich nachließ - wa ein Zeichen dafür war, dass seine kybernetischen Upgrades ihren Dienst einstellten - schob er die Cigarra in den rechten Mundwinkel und begann schmal zu lächeln. Dann allerdings meldete sich der geleckteste Arsch der Imperial Army zur Stelle: Captain Grinsefresse. Und direkt war die fröhliche Laune nach der fiktiven Begattung von Jyn Varless dahin.
Während er sich bei der jungen Lieutenant - oder besser: Misses Ich-will-Raze-Cardars-Schwere-Infanterie - verbal noch hatte zurückhalten wollen, brachte ihn der verbale Verweis von Captain Permascheitel schier zur Weißglut.


"Wäre nicht das erste Disziplinarverfahren, Captain. Und die Leute von Agamar gehen mir gepflegt am Arsch vorbei ... Sir.", schleuderte Raze dieser aufgeblasenen Jungfrau entgegen. Es hatte Gründe warum Cardar mit achtunddreißig Jahren immer noch den Rang eines Sergeant innehatte. Sein unnachahmlicher Charme und seine neiderzeugende Art, mit Vorgesetzten umzugehen, hatten ihn öfter in ein Militärgefängnis gebracht, als wohl sonst jeden anderen Soldaten der Streitkräfte. Einzig und allein die Tatsache, dass der Sarge ein so unendlich guter Soldat war, bewahrte ihn immer wieder vor dem Erschießungskommando. Irgendjemand da oben hielt schützend die Hand über Raze Cardar. Natürlich vollkommen zu recht.
Da der Mann von Metellos aber ahnte, dass die furchtbar cleveren Herrschaften der höheren Dienstgrade nicht gerade von Weisheit gesegnet waren, ließ sich Raze dazu herab, ihren Horizont zu erweitern.


"Zudem sieht sich hier niemand der Bevölkerung als Bürger des Alignments. Agamar liegt im nominell-imperialen Raum ... aber von imperialer Regierung ist hier nur selten etwas zu sehen.", spuckte der bullige Muskelprotz förmlich aus. Er wusste, dass seine schlauen Vorgesetzten über diesen Umstand sicherlich informiert waren. Aber das bloße Wissen um Fakten und die Anwendung eben dieser Informationen waren seit jeher zwei Paar Stiefel. Und die Stiefel von Captain Meine-Wangen-sind-glatt-wie-ein-Huttenarsch sahen aus, als hätten sie noch niemals zuvor ein blutiges Schlachtfeld betreten. Verdammte Flimsiplast-Krieger, Schreibtisch-Soldaten und Möchtegern-Offiziere. Raze Cardar hatte im kleinen Finger der rechten Hand mehr militärischen Nutzen, als alle die Rangzylinder-Träger zusammen. Verwöhnte Burschen der Kernwelten. Sie alle kannten die Schlacht nur aus Geschichtsaufzeichnungen und Holo-Übertragungen.

Die Antworten vom Major, dem Captain und dem weiblichen Lieutenant hatten nur verdeutlicht, dass das Pentastar Alignment die Widerständler auf Agamar noch über Jahre zu ertragen hatte. Um hier jedes Rebellen-Nest auszuräuchern, wurden Männer aus Durastahl benötigt. Geliefert wurden allerdings Memmen aus Bantha-Wolle. Kein Krieg war auf diese Art und Weise zu gewinnen. Und Rebellenpack bedeutete seit jeher Krieg, auch wenn es kaum jemand einsehen wollte. Nicht einmal, nachdem der große Imperator ins Gras gebissen hatte.



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Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

22 Jan, 2013 06:55 57 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
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