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Morlin Daavid
Gast


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WELTRAUM COLONIES


Thread für die Weltraumflüge in dieser Region


[Karte]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Morlin Daavid am 26 Nov, 2012 16:04 53.

26 Nov, 2012 15:54 20
Morlin Daavid
Gast


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[Irgendwo im Nirgendwo, nahe dem Fondor-System]
[Morlin Daa'vid] [Steven Waters]


„Commander, guten Morgen! Wissen sie, ich kenne ja ihren Zeitplan, aber da ist etwas, das vielleicht...“.
Kurze Unterbrechung. Guten Morgen? Sicher, nichts machte den beginnenden Tag besser, als um halb vier in der Früh – wobei das ja sowieso keine Rolle spielte, einziger Unterschied zu einer späteren Tageszeit war die dezent gedimmte Deckenbeleuchtung, die den sich hinter dem vor der Tür stehenden Officer erstreckenden Gang trotzdem in stechend helles Licht tauchte. Nicht umsonst musste Morlin sich erst mal einige Sekunden lang schützend die Hand vor die Augen halten, als er aus den untiefen des abgedunkelten Raums an die geöffnete Tür getreten war. Immer noch schien der Officer in seinem Blickfeld wie nicht mehr als ein wabernder Schleier in abgewetzter grauer Uniform vor einem weißen Hintergrund, auch wenn es langsam – glücklicherweise – angenehmer wurde. Dennoch, folgen konnte Daa'vid dem angeregt plappernden Mann vor seiner Nase nicht so recht. Das wenige, was der noch leicht verschlafene „Commander“ - eine interessante Bezeichnung, die er sich da selbst im Laufe der Jahre gegeben hatte – vernahm, drehte sich wohl um Treibstoffleitungen, Arbeitszeiten, die ein oder andere in Watte gepackte Beschwerde und letztlich ja doch nichts, das nicht mittlerweile zum alltäglichen Kaffeeklatsch in der Blue Fleet geworden wäre
„....na ja ich weiß ja, was sie sich jetzt denken mögen. Aber ganz ehrlich: so kommen wir nicht zu Potte, Sir. Tatsache ist, dass es reichlich verblödet wäre, einfach ohne einen Plan 'drauf los zu schrauben. Dann fliegt uns der Mist am anderen Ende bei unserem Glück wohl noch in die Luft, weil wir irgend ein verstopftes Ventil übersehen haben. Und ohne Technical Officer Bailey bekommen wir das auch sicher nicht so leicht geregelt. Ich meine...diese wirren Kritzeleien, die sie uns permanent als technische Zeichnungen und Wartungspläne andrehen will...die versteht sie ja selbst kaum! Da können sie nicht mal erwarten, dass der imperiale Geheimdienst aus diesen Schriftzeichen schlau wird, geschweige denn einer von uns Hinterwäldlern! Außerdem wird Captain Tarny langsam...“
Jetzt wurde Mordin plötzlich hellhörig und in das schlaftrunkene Augenpaar kehrte langsam leben, als der ehemalige Captain die Stirn in Falten legte, sein Gegenüber in einem Anflug nachdenklicher Verwunderung fragend ansah.
„Halt stopp. Holen sie mal Luft, Waters...“, versuchte Daa'vid den bis dahin unbeirrt plappernden Officer endlich mal zu unterbrechen. Unterstützend hob er dabei noch die linke Hand an, um Waters zu doch nur für einen Moment Funktstille zu gebieten. Man konnte dem Commander, wie er da in seiner abgenutzten Unterwäsche stand, nur mit seiner Uniformjacke über Unterhemd und Schulter geworfen, wie es in Morlins Kopf zu rattern begann. Waters, der seinen Kommandanten mittlerweile schief anblickte, bekam schließlich doch noch eine Antwort von dem sich in diesem Moment räuspernden Daa'vid. Zwar nicht ganz das, was er sich bezüglich seiner...was war es eigentlich, Bitten, Beschwerden, einfach nur Small Talk?...naja, was er sich bezüglich seiner Anliegen erhofft hatte, aber immerhin etwas.
„Technical Officer Bailey? Was ist denn mit der schon wieder? Ich hab den Plan – ihren Plan, Waters – zwar nicht im Kopf, aber ist sie nicht seit neustem der Alpha-Schicht zugeteilt? Ja mir ist ja bewusst, dass sie selbst dann Probleme mit allem haben würden, wenn ich ihnen solche kleinen Karteikärtchen mit Anweisungen beschreiben würde“, ein Stirnrunzeln seitens Waters und Morlins kurzes, trockenes Lachen unterbrachen selbigen kurz, „, aber was hielten sie denn davon, einfach mal auf ihrer Station zu suchen? Sie ist vielleicht ein harter Brocken, aber wenn sie die Wahl zwischen Arbeit und Rangeleien in der Kantine hat, dann...okay. Vergessen sie, was ich gesagt habe“, musste er mit einem leichten Kopfschütteln feststellen. Bailey hätte sich bei solchen Möglichkeiten sicher gern zweigeteilt. „Wissen sie was? Ich habe keine Ahnung, wo sie ist. Hey, machen wir's doch so: Sie gehen auf die Brücke und machen dort einen schiffsweiten Aufruf, Miss Bailey solle doch bitte zur Kasse kommen, ihre Mama sucht sie. Das löst das Problem bestimmt“. Kurz schwiegen beide, ehe Morlin dem entgeisterten Officer auf die Schulter klopfte und belustigt den Kopf erneut schüttelte. „Haben sie sich nicht so. Wegen so etwas nimmt man mir nicht die letzten dreißig Minuten Schlaf, die mir von meinen vier Stunden 'Pause' – wenn sie denn die Zeit, in der mich nur halb so viele Leute wie sonst belästigen so nennen wollen – noch geblieben sind“. Mit einem leisen Seufzen fügte der Commander dann noch in versöhnlichem Ton an: „Was steht denn sonst noch auf dem Plan, wenn sie schon mal hier sind...?

Daa'vid hätte später beinahe schwören können, dass der beschwichtigte Waters sich in diesem Moment freudig die Hände gerieben und tief Luft geschnappt hätte. Fast so, als wolle er gleich in einem Atemzug eine ganze Oper trällern. Auch wenn dieser Augenblick tatsächlich wohl wesentlich weniger dramatisch war, sicher freute sich sein Gegenüber darüber, sich die Probleme von der Seele reden zu können – um sie damit auf die des Commanders zu laden, der würde das ja schon irgendwie richten. „Na ja Sir, es sieht so aus. Wegen der lahmgelegten Treibstoffpumpen geht Captain Tarny beinahe schon Wände hoch. Ich weiß zwar nicht, was er mit dem Tankinhalt der Gallahan gemacht hat, aber...“, 'bestimmt versoffen hat er ihn...' dachte sich der gähnende Morlin, „...verlangt nach einer Füllung seines Reservetanks. Aber darüber können sie bei der Dienstberatung um Null-Sechshundert ja noch streiten. Außerdem hat sich Coring...Cordel....Corrino, genau. Von ihm haben wir auch noch nichts gehört. Ich frage mich wirklich, ob wir uns auf so einen Hampelmann einlassen sollen, Sir...“. Energisch winkte Daa'vid ab. „Lassen sie das mal meine Sorge sein. Ich werde bei Gelegenheit mal mit Bellamy sprechen, der hat ja da sicher seine Kontakte. Und wenn er nicht kommt, dann sei's drum. Ich habe hier immer noch die Zügel in der Hand!“ Waters nahm das schlichtweg schweigend zur Kenntnis, ehe er nickte und noch anmerkte: „Von Zha'ihr, dieser schleimigen Huttenschnecke will ich gar nicht erst anfangen. Der wollte später so oder so noch einmal...“ „Ja, fangen sie gar nicht davon an, bitte!“ Unterbrach ihn der mittlerweile ziemlich genervte Morlin erneut und verdrehte die Augen. „Bereiten sie einfach die Akten vor, holen sie mir die Captains für die Besprechung an die Strippe und lassen sie mich meine verdammte Hose anziehen! Ist doch nicht wahr...halb vier...gibt's nicht...“, murmelte Daa'vid grimmig während eine ausladende Handbewegung die einzige Verabschiedung darstellte, die Officer Waters bekommen sollte – und dann auch noch beinahe mitten ins Gesicht. Kaum zwei Sekunden später knarzte es auch schon wieder leise, als die Tür zum Quartier des Commanders zurück in ihre Position glitt und den Blick in das Halbdunkel des Raums mit ihrem dreckigen Weiß verdeckte. So blieb Waters nichts anderes übrig, als fürs erste von dannen zu ziehen, seine Arbeit zu erledigen und jemand anderen zu finden, dem er ein Ohr abkauen konnte.

Auf der anderen Seite der Tür lehnte sich Morlin inzwischen – umgeben von der angenehmen Dunkelheit seines Quartiers – gegen ein Fleckchen Wand direkt neben der verschlossenen Tür. Je zwei Finger seiner Hände rieben langsam über die Schläfen des Kommandanten, der seinen Blick durch den Raum schweifen lies, ohne dabei großartig etwas erkennen zu können. Nur auf der anderen Seite des Raums – konnte man letztlich nur vermuten – raschelte es kaum merklich, ehe etwas mit einem leisen, dumpfen Geräusch auf dem Boden aufsetzte.
„Was war denn das schon wieder? Ist der Mann so unterbeschäftigt, dass er schon nach Problemen suchen muss, über die er sich dann die Augen ausheulen kann?“ Daa'vid schnaufte nur leise und fuhr sich mit einer Hand über die schwarzen Bartstoppeln, die wieder einmal sein Gesicht überzogen wie spärlich wachsender Rasen. „Es ist nun mal Waters, aber da gibt es wesentlich schlimmere, und wesentlich schlimmeres, mit dem er mich hätte belästigen können. Erst, wenn's diesem Mann die Sprache verschlägt, sollte ich mir Sorgen machen...aber mal im Ernst, er hat doch recht“. Aus der anderen Ecke des Raumes raunte es irgend was unverständliches, ehe – mit leicht beleidigtem Unterton – hinzugefügt wurde: „Hat er nicht! Offenbar kann er ja nicht mal seine eigenen Pläne lesen“. Morlin schüttelte den Kopf, und sein Schmunzeln ging in der nächtlichen Schwärze des abgedunkelten Raums unter. „Dazu sage ich jetzt nichts. Das würde ja eh nichts ändern...ach nein doch, immerhin hab ich hier das sagen! Ob er nun Recht hat oder, nicht. Ich denke, es wird für uns beide jetzt Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen....ach ja, und bitte. Bei Imperator Palpatine, arbeiten sie an ihrer Handschrifft, Technical Officer“.

[Irgendwo im Nirgendwo, nahe dem Fondor-System]
[Morlin Daa'vid] [Wilma Bailey]

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Morlin Daavid am 19 Jan, 2013 23:47 34.

26 Nov, 2012 16:04 15
Morlin Daavid
Gast


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[Irgendwo im Nirgendwo, nahe dem Fondor-System]
[Morlin Daa'vid] [Steven Waters] später [Ulysses Tarney]


„Kommandierender Offizier an Deck, Achtung!“ Unverhältnismäßig leise klackte es, als ein einzelnes paar Schuhe an den Hacken gegeneinander geschlagen wurde. Viel mehr folgte auf den Ausruf von Officer Waters auch nicht, denn außer ihm scherte sich kaum noch jemand auf der Brücke der Prometheus um das steife Protokoll aus imperialen Zeiten. „Schnauze, Officer“, raunte Morlin schließlich höchstpersönlich, als er in den Hauptbereich des Kommandozentrums trat, sich leicht angesäuert umblickte und auf seine rechte Hand Waters zuschlurfte. Er war noch nicht ganz bei selbigem angekommen, da raunte der Commander auch schon: „Kaffee?“ Es war doch wirklich jeden Tag das selbe.
In aller Herrgottsfrühe und mindestens drei Stunden vor dem Zeitplan aus dem Bett komplementiert. Dann auf der Brücke antanzen, um sich zum Spielball der Captains zu machen, von denen jeder etwas wollte, einen Vorschlag auf Biegen und Brechen durchdrücken musste oder die, jeder für sich und alle gemeinsam gegen Daa'vid ihren Einfluss zu vergrößern ersuchten. Hier und da gesellten sich immer öfter Versorgungsengpässe, Ermüdungserscheinungen an den Schiffen und medizinische Notfälle hinzu, die den Verschleiß der auf sich gestellten Truppe einprägsam verdeutlichten. Erst vor zwei Wochen war ein Schock durch die Flotte gegangen, als es hieß, die Gallahan wäre aufgrund von Triebwerksproblemen beinahe mit der Prometheus kollidiert. Einige Sprachen davon, dass es so nicht weitergehen konnte. Böse Zungen brachten sogar - wahrscheinlich nicht einmal ganz unwahre – Gerüchte über Sabotage und einen Anschlag auf den Victory-Sternzerstörer in Umlauf. Aber wahrscheinlich war der so glimpflich ausgegangene Zwischenfall wie so häufig einer übermüdeten Wartungsmannschaft und fehlerhaften Ersatzteilen geschuldet, wobei beide in, freundlich ausgedrückt, suboptimalem Zustand gewesen sein mussten.
Allein bei dem Gedanken an den viertklassigen Ramsch, den er immer wieder von den Hutten und anderen Gaunern verkauft bekam, ballte Morlin die Hand zur Faust und hätte seinen Frust gern an irgendjemandem abgelassen. Vorzugsweise an einer dieser intergalaktischen Schnecken, wie er ihnen immer wieder ein Stück seiner Seele im Austausch für Vorkriegstechnik und Nahrungsmittel nahe dem Verfallsdatum geben musste. Und wenn, wie Walters vorhin bereits angedeutet hatte, ihr wichtigster 'Verhandlungspartner' Zha'ihr noch melden wollte, dann würde sich die Miene des ehemaligen Captains in nächster Zeit wohl nicht gerade aufhellen. Und wenn man noch bedachte, dass da irgendwo, ganz weit am Rande der Planungen, dieser fragwürdige Sith mit sienen zweifelhaften Intentionen stand, dann lief einem schon ein kalter Schauer über den Rücken. Iactura war ein Thema für sich, mit dem sich der Commander momentan nur selten, aber am liebsten gar nicht befasste.
Aber bevor Morlin sich mit Qualen wie einem Sith, den Hutten oder Captains würde, die genauso gut in der interstellaren Politik mitmischen hätten können, stand erst einmal das klärende, aber nicht minder belastende Gespräch mit Officer Walters an. Der leider und entgegen ausdrücklicher Anweisung Daa'vids auch nach einer halben Stunde keinen Kaffee parat hatte.

„Tut mir Leid, Sir, aber heute gibt’s wohl keinen Kaff. Ich hoffe, sie kommen auch so schnell genug in Fahrt, denn sie werden bereits benötigt“
.
Morlin legte die Stirn in Falten und schüttelte den Kopf. „Waters, ich sage ihnen jeden Morgen, wenn sie mich aus dem Bett pfeifen wie ein Kind, das selbe. Ich will, dass sie mir einen kurzen Lagebericht geben, dann schicke ich sie weg und gebe noch Bescheid, dass ich einen verdammten Kaffee will. Nur eine dämliche Tasse. Ist das wirklich zu viel von ihnen verlangt?“ Der Officer versuchte, entschuldigend zu Lächeln, was den Commander allerdings in keinster Weise beschwichtigte. Also hielt Waters es für notwendig, eine etwas ausführlichere Erklärung zu geben.
„Commander, ich bin ihre rechte Hand, kein Zauberer. Wo soll ich denn bitte Kaffee hernehmen, wenn wir schon seit Tagen nichts mehr haben. Kein einziges Fitzelchen mehr. Aber ich glaube, irgendwo beim Doc liegen noch ein paar Koffeintabletten rum. Wenn sie wirklich nicht ohne auskommen sollten...“.
Murrend winkte Daa'vid ab. Koffeintabletten, das konnte doch wohl nicht wahr sein. „Ach, vergessen sie's. Aber gut, dass sie mir das sagen, Waters. Da gibt es ja gleich noch einen Punkt, mit dem uns die Hutten auspressen können. Jetzt muss schon der beschissene Kaffee rationiert werden!“ Mit einer Hand wischte der Commander sich übers Gesicht und blickte dann nach links, zu den großen Aussichtsfenstern hinaus. Mit einem Seufzen versuchte Morlin, sich bereits um knapp vier Uhr morgens dem Tagesgeschäft zu widmen.
„Also, Waters, was zur Hölle steht denn jetzt an. Und bitte der Reihe nach, ich möchte nicht, dass mir heute nach sieben Jahren der Kopf platzt“. Officer Waters trat neben den Captain und hatte auf einmal ein kleines, ramponiertes Datapad in der Hand, auf dem er wie jeden Tag munter rumfuhrwerkte. Wo nahm er das Ding eigentlich immer wieder her? Stets schien es, als würde das Ding einfach von der Decke fallen, wenn Morlin mal nicht hinsah.
„Na ja Commander, ich hatte es ja schon mal gesagt, ich habe hier schon seit einer halben Stunde Captain Tarney in der Leitung, der ziemlich energisch um die Befüllung seiner Treibstofftanks drängt. Andernfalls, das sagte er und nicht ich, 'Könnte es zu erheblichen Störungen des Betriebs innerhalb der Flotte kommen'. Was mit den Reserven der Gallahan passiert ist, will er wiederum nicht sagen“. Daa'vid zuckte mit den Schultern und schritt auf seinen Kommandosessel zu. In den letzten Jahren hatte er irgendwie seinen Sitzkomfort verloren, war mehr zu einer Bürde denn einer angenehmen Sitzgelegenheit verkommen.
„Ist mir scheiß egal, was damit passiert ist. Tatsache ist, dass ich mich nicht erpressen lasse. Wir sind hier doch nicht bei Wünsch-dir-Was!...Aber gut, stellen sie ihn durch, Waters“. Ohne weitere Worte tat Steven Waters wie geheißen und sorgte dafür, dass mit einem Flackern die Abbildung eines älteren Herren mit Halbglatze und schlecht wegrasierten Bartstoppeln vor Morlin erschien. Beide Gesichter, die von Tarney genau wie die von Daa'vid, nahmen sich nichts in Sachen Verärgerung und es dauerte einen Moment, bevor einer der beiden schließlich das Wort ergriff.

„Ah, Commander Daa'vid. Schön, dass sie sich auch mal aus ihrer Koje bequemen konnten. Ich denke, es ist in unser beider Interesse, wenn ich mich kurz fasse und gleich zum Punkt komme. Und der liegt da, dass ich umgehend neue Treibstoffreserven anfordere. Aber die defekte Pumpanlage auf der Prometheus ziehen die ganze Sache unangenehm stark in die Länge. Sorgen sie gefälligst dafür, dass ihr Schiff ordentlich läuft, sonst nimmt das ganze hier sicher noch ein böses Ende“. Morlin knirschte lautstark mit den Zähnen und frimelte am Kragen seiner schlecht sitzenden Uniformjacke herum. Was bildete der Kerl sich eigentlich ein?
„Captain Tarney, jetzt halten sie mal für zwei Sekunden Funkstille und hören mir zu. Sie sind hier nicht der König, sondern sie sind Captain, unter meinem Kommando. Das sollte eigentlich auch noch nach all den Jahren so sein. Und wissen sie, was das bedeutet? Das heißt, dass ich hier die Befehle gebe, und nicht sie. Also achten sie gefälligst auf ihren Tonfall. Ganz abgesehen davon verbitte ich mir doch, mich bezüglich der Führung meines Schiffs von einem Mann tadeln zu lassen, der nicht einmal seinen eigenen Kahn ordentlich am Laufen halten kann. In dem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal klar machen, dass ich mich wohl nach einem Ersatz für sie umsehen muss, sollte sich ein Vorfall wie der letzte wiederholen. Aber wo wir gerade beim Thema sind.
Die Gallahan wurde erst vor zwei Monaten betankt. Was zum Geier haben sie mit dem ganzen Treibstoff gemacht? Ist der etwa bei diesem unglücklichen Zwischenfall verloren gegangen? Haben sie ihn vielleicht sogar versoffen? Oder wollen damit zeigen, dass man mir alles abpressen kann, wenn man nur hartnäckig genug ist? Sollte es das sein, dann sind sie aber schief gewickelt!“
Während Daa'vid seinen Vortrag hielt konnte man deutlich erkennen, wie sich das Gesicht am anderen Ende der Leitung noch weiter verfinsterte. Einige Sekunden lang zitterten die Lippen des Captains leicht, als wollten sie die erdachten Worte nicht so recht ausformulieren.
„Commander Daa'vid, ich will sie hier keineswegs 'in die Pfanne hauen', aber ich werde mich auch nicht einfach so unterbuttern lassen, wenn es darum geht, die Funktionstüchtigkeit meines Schiffes zu garantieren. Da tut es nichts zur Sache, wohin der Treibstoff verschwunden ist, sondern nur, dass ich von ihnen die angeforderte Betankung bekomme. Sonst schneiden sie sich nur ins eigene Fleisch. Ihnen ist ja klar, dass alle ihre Entscheidungen auf sie zurü...“.
„Was bilden sie sich eigentlich ein, Tarney?! Und ob es interessiert, wie sie es geschafft haben, fast ihre gesamten Vorräte zu verschwenden. Und jetzt kommen sie nicht bei mir angekrochen und verlangen sie, dass ich ihre Probleme lösen. Bis sie mir sagen, wohin der Tankinhalt verschwunden ist, können sie mich mal dort lecken, wo die Sonne niemals scheint! Ich habe auch kein Problem damit, im Notfall die Gallahan einfach zurückzulassen, denken sie daran!“ Wem log Morlin hier etwas vor, natürlich hatte er ein Problem damit. Es ging hier immerhin um die Stabilität der ganzen Flotte, und um Menschenleben. Aber soweit würde es wohl nicht kommen. Am Ende knickten die aufmüpfigen Captains meistens ein...meistens. „Wie auch immer, bevor die Pumpanlage nicht repariert ist, kann ich ihnen sowieso nicht geben, was sie wollen. Und bis es soweit ist, haben sie ja noch etwas Bedenkzeit. Nutzen sie die, Tarney!“
„Aber Commander!“
„Kein Aber, tun sie lieber was nützliches!“ Mit einem deutlichen Handwink in Richtung Waters machte Morlin klar, dass das Gespräch beendet war. Dennoch, die Unterredung mochte zwar ihr Ende gefunden haben, aber damit war die Sache nicht aus der Welt. Es blieb nur zu hoffen, dass Tarney jetzt nicht übermütig wurde.

[Irgendwo im Nirgendwo, nahe dem Fondor-System]
[Morlin Daa'vid] [Steven Waters]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Morlin Daavid am 19 Jan, 2013 23:48 15.

19 Jan, 2013 23:38 49
ML18Zwoundsiebzig
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 29 Feb, 2016
Beiträge: 8

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>> Hyperrraum – Kernwelten – Hydian-Route - Schwerer Zerstörer der Providence-Klasse 'Revenant' - Commodore Carth Lassic <<



Wirbelndes Blau zog an den Transparistahlscheiben des Zerstörers aus den Klonkriegen vorbei. Auf der Brücke der 'Revenant' war das Brummen der machtvollen Triebwerke zu hören und das leise Surren der Servormotern der Droidencrew. Carth war froh darüber eine folgsame Besatzung aus Droiden zu besitzen. So musste er sich nicht mit exzentrischen Draufgänger und anderen "Menschen" abgeben. In seinem Kommandosessel auf der Brücke studierte er die Akten der Kommandanten die sich nun unter seinem Kommando befanden. Er hatte ihnen kurz bevor er in den Hyperraum gesprungen war allen eine Holoaufzeichnung mit angehängten Daten zukommen lassen. Dann war es egal ob wieder einer der Offiziere seine Bilge inspizieren musste oder gerade auf dem Töpfchen war. Die Nachricht lautete folgendermaßen:

"Kommandanten hier spricht Commodore Carth Lassic. Sie wurden innerhalb der Zwoten meinem Kommando unterstellt. Sollte sie das Oberkommando noch nicht Informiert haben, wurden ihre Marschbefehle noch einmal an diese Nachricht angehängt. Auch die wichtigsten Einsatzparameter finden sie dort. Um die Situation kurz zu umreißen. Seid einiger Zeit machen schwer bewaffnete Piraten die Sektoren auf und um den Corellian Run unsicher. Sie wurden nun ausgewählt in das Einsatzgebiet einzufliegen, Nachforschungen anzustellen und schon einmal Flagge zu zeigen. Ich befinden mich mit der 'Revenant' bereits auf dem Weg. Gute Jagd, Lassic Ende."

Die Nachricht war mit der Kommandanten Verschlüsselung versendet worden und dann war die 'Revenant' in den Hyperraum gesprungen um ihren fast einwöchigen Flug zu beginnen.

Im Hyperraum gab es jedoch nicht viel zu tun für den Kommandanten einer Droidencrew und so widmete sich der Commodore wieder seiner Lektüre. Die Akte eines Triben ,las sich zu gut um nicht frisiert worden zu sein. Keinerlei Verfehlungen, nur Belobigungen. Sogar aus dem Oberkommando und dem Senat. Wieder so ein Emporkömmling und Liebling eines mächtigen. Carth grunzte verächtlich. Die Neue Republik fing schon so an wie die alte zu Grunde gegangen war.
Die Akte der Twi'lek wirkte schon eher wie die eines Rebellen, draufgängerisch, exzentrisch und höchstwahrscheinlich nicht das Material aus dem man Stabsoffiziere machen konnte. Zu undiszipliniert. Verdammt die Flotte wahr keine Ansammlung von Freibeutern und Idealisten mehr. Aber sollte diese 'Frau' doch ruhig erstmal zeigen was sie nicht konnte bevor er über sie urteilte.

So hing Commodore Carth Lassic noch länger seinen finsteren Gedanken über die einzelnen Kommandanten nach, während das 1088 meter lange Schiff der Providence-Klasse durch den Hyperraum schoss.



>> Hyperrraum – Kernwelten – Hydian-Route - Schwerer Zerstörer der Providence-Klasse 'Revenant' - Commodore Carth Lassic <<

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von ML18Zwoundsiebzig am 21 Sep, 2016 19:05 49.

21 Sep, 2016 17:34 53 ML18Zwoundsiebzig ist offline Email an ML18Zwoundsiebzig senden Beiträge von ML18Zwoundsiebzig suchen Nehmen Sie ML18Zwoundsiebzig in Ihre Freundesliste auf
 
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