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SWNF
Der Erzähler


Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 108

Nar Shaddaa Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zugehörigkeit: Hutt-Space

Hauptstädte: Stadtmond

Bevölkerung: etwa 85 Milliarden [davon 20 Prozent Menschen]

Terrain: Urbaner Moloch.

Geografische Besonderheiten: Vollständig urbanisierter Planet.

Wissenswertes: Nar Shaddaa [Wookieepedia] | Nar Shaddaa [Jedipedia]

Staatsform: Wird durch die Clans der Hutten regiert.

Militär: Diverse Soldatenbanden der Hutt-Clans, Kopfgeldjäger, Söldner, Abschaum.

31 Dec, 2012 17:36 32 SWNF ist offline Email an SWNF senden Beiträge von SWNF suchen Nehmen Sie SWNF in Ihre Freundesliste auf
Lilyana Cyph
Gast


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Einstiegspost

Nar Shaddaa | Apartment von Sklavenhändler Arkado Rima | Nebenzimmer
| Lilyana Cyph |



Lily stand am Fenster ihres eigenen Zimmers. Das Nebenzimmer ihres Herren, ja so sollte sie ihn nennen. Sie haste diesen Titel. Nebenzimmer? Sklavenzimmer traf es eher, auch wenn es recht gut eingerichtet war. Besser als die Massenquartiere der Sklaven unter der Oberfläche, auch weitaus besser als Sklavenzimmer der anderen Sklavinnen ihres Herren. Ihr Sklavenhändler hatte sie als seine persönliche Sklavin auserwählt. Das hatte gute, aber auch schlechte Seiten. Gut war, dass sie besseres Essen bekam, eine bessere Unterkunft, und einige andere Privilegien. Nachteile, sie musste immer für den Sklavenhändler da sein und und wenn er anwesend war, oder sie irgendwo mit hinnahm, war sie mit einer Leine an ihn gekettet. Sie hasste das. Sie war nie frei gewesen, aber das war definitiv zu viel für sie. Zumal er sie unsittlich berührte. Früher konnte sie sich gegen Übergriffe wenigstens wehren, gegen ihren Herren sollte sie das tunlichst vermeiden. Das schlimmste aber war, dass sie demnächst verkauft werden sollte. Als Lustsklavin. Viel Geld sollte dabei herauskommen, für ihn, nicht für sie. Sie hatte fürchterliche Angst, dass ihr nächster Besitzer noch schlimmer war. Und das war sehr wahrscheinlich, so wie sie von anderen Sklaven gehört hatte.

Sie war nun allein. Sehr selten, aber irgendwie angenehm, auch wenn sie zu den Zeiten nur noch mehr ins grübeln kommt. Bei Blick nach außen war immer noch atemberaubend. Die meisten empfanden diese als schlicht weg schlecht und langweilig, aber sie nicht. Sie hatte ihr ganzes Leben, zumindest soweit sie wusste, unter der Erde verbracht. Und dieser Ausblick, diese Weitsicht, diese Größe, die vielen bunten Lichter. Nur eins musste sie feststellen, wenn sie mal auf dem Balkon der zum Hauptzimmer gehörte war, dass die Luft unangenehm war. Im Untergrund war sie nicht perfekt, aber weitaus atembarer, als die Luft da draußen, hier drin wurde sie gefiltert und das war auch gut so.

Sie atmete tief durch, wand sich ab und ging auf ihr Bett zu. Ein recht breites Bett, mit vielen Kissen. Ein Liebesnest, von ihren Vorgängerinnen bestimmt oft benutzt wurden. Nicht von ihr. Sie war noch unberührt und war auch froh darüber. Sie hatte bisher noch nie jemanden kennengelernt, dem sie wirklich trauen konnte. Misstrauen war immer und überall an der Tagesordnung im Sklavenlager. Sie legte sich auf die Matratze und lies den Blick zur Decke gleiten. Wie konnte sie alles zum Guten wenden? Sie wollte endlich mal erleben, wie es ist frei zu sein, mehr von da draußen sehen, aber wie?

| Lilyana Cyph |
Nar Shaddaa | Apartment von Sklavenhändler Arkado Rima | Nebenzimmer

02 Jan, 2013 20:23 24
Seros Taiccer Seros Taiccer ist männlich
.charismatic villain




Dabei seit: 05 Jan, 2013
Beiträge: 4

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:: Y'Toub-System :: Nar Shaddaa :: New Vertica :: Gank-Tower :: 87. Stockwerk :: Apartment II-C.2 :: Seros Taiccer ::



Als er den Höhepunkt erreichte, schob Seros die Nutte von sich herunter. Er hatte für die schäbigen vierzig Credit-Einheiten bekommen, was er wollte und binnen weniger Nanosekunden ging ihm die Anwesenheit der blauhäutigen Twi'lek-Prostituerten gewaltig auf den Keks. Mit ihrer melodischen Stimme fluchte das Flittchen kurz, ehe sie aufstand und kurzerhand in den Slip schlüpfte, welchen sie zuvor in aller triebhaften Eile davongeschleudert hatte. Etwaige Körpersäfte ignorierend, die ihr an den Schenkel entlangliefen, kleidete sich die fastmenschliche Schlampe an, warf dem charismatischen Schurken einen gespielt finsteren Blick zu und verschwand dann aus dem Apartment. Seros seufzte schwer, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und lehnte sich zurück. Derart entspannte Momente waren in letzter Zeit rar gesät. Seit der zwielichtige Geselle sich schwerst verschuldet hatte, klopften weit mehr Gläubiger, als willige Damen an seiner Pforte. Gut, die Twi'lek-Prostituierte hatte nicht geklopft, aber dafür einen sehr günstigen Tarif genommen. Manchmal war es doch durchaus praktisch, wenn man besser als seine Umwelt aussah. Seros nutzte diesen naturgegebenen Vorteil natürlich nur in Zeiten der Not und Armut aus. Diese Zeit hielt nun seit einigen Jahren an und konnte fast schon als 'Ära des Leids' genannt werden. Diese schwermütigen Gedanken verdarben beinahe das noch wohlige postkoitale Gefühl.

Grunzend stemmte sich der splitterfasernackte Pirat ohne Piratenambitionen hoch, schob seine Beine über den Rand des zerwühlten Bettes und rieb sich den nun erkaltenden Schweiß aus dem Nacken. Seros Taiccer war sechsunddreißig Standardjahre alt und hatte irgendwann die falsche Hyperraumroute auf seiner Karriereleiter genommen. Mit dem engstirnigen Gehabe damals auf der Militärakademie hatte er sich nie anfreunden können, wenngleich ihm das dort vermachte Wissen in den Folgejahren sehr nützlich gewesen war. Ein dauerhafter Erfolg hatte sich dennoch nicht einstellen wollen. Dafür war Seros zu unstet, so flatterhaft und zu voller Lebensfreude. Jeden Credit, den er verdiente, gab er doppelt wieder aus. Auf lange Sicht gesehen war dies keine wirklich stabile Wirtschaftsplanung. Die Quintessenz dieser besonders genießerischen Art, sein Dasein zu zelebrieren, waren mehr als zweihunderttausend Credit-Einheiten Schulden. Und dass, ohne dafür eine große Investition getätigt zu haben. Seros besaß kein eigenes Raumschiff, keine luxuriösen Besitztümer. Er hatte alles verspielt, versoffen und verhurt. Manche Schiffsbesatzung hatte zusammengenommen weniger Freudenhäuser in der Galaxie besucht, als Seros Taiccer allein. Dafür hatte es ihm niemals an Spaß oder Ablenkung gemangelt.

Nach wie vor von derart zermürbender Grübelei gebeutelt, wankte der Halunke mit dem stets spitzbübischen Lächeln benommen und entkräftet durch das ein wenig chaotisch wirkende Apartment. Sauberkeit zählte ebenfalls nicht unbedingt zu den Stärken von Seros, weshalb es manchmal schwierig war, gezielt Besitztümer zu finden.
Sein leicht benommener Gang indes lag weniger an der Entkräftung nach dem Sexakt, als mehr an der flaschen miesen Fusels, die er zuvor konsumiert hatte. Der hochgewachsene Blondmähnige taumelte die letzten Schritte bis zum Naßzellenbereich .. und erbrach sich erst einmal in die Toilette. Vor ihm bot ein Gemisch aus Flüssigkeiten und den Resten seiner letzten Nahrung einen recht fragwürdigen Anblick. Allerdings erfüllte Seros nach dieser befreienden Würgerei ein gewisses Gefühl von Vitalität. Er wischte sich den Mund ab und richtete sich erneut auf. Mit klarerem Blick als zuvor, sah seine Umwelt gleich wieder ein wenig fröhlicher aus.

Nachdem Seros sich geduscht hatte, war er wieder Herr über seinen Gleichgewichtssinn. Da ihn die Faulheit allerdings weiter plagte, dachte er nicht im Traum daran, die Beweise seiner nächtlichen Eskapade zu beseitigen. Auch wenn er mit einer ausbleibenden Errötung feststellte, dass nicht nur das Bett Ort des Geschehens gewesen war. Zwei zerstörte Beleuchtungseinheiten und eine Sitzgelegenheit mit gebrochenen Beinen zeugten von raschen Ortswechseln. Mit einem halunkischen Lächeln schlüpfte Seros in die Kleidung vom gestrigen Tag - sie stank noch nicht so sehr, dass sie notwendigerweise in die Reinigung musste. Natürlich verzichtete er nicht auf seine Blastweste - eins der wenigen Dinge, auf die er Wert legte. Die an die Körperform angepasste Schutzkleidung war eine Art Lebensversicherung, gerade auf einer hektischen Welt wie Nar Shaddaa. Hier herrschte das Gesetz des Stärkeren .. oder besser, das Gesetz des Einflußreicheren. Entweder man sicherte sich ab oder man endete als Fraß für die Wesen, die in den smogverseuchten untersten Ebenen hausten.

Als er seinen schweren Gürtel mit dem im Holster steckenden Blaster anlegte, fühlte sich Seros schon um einiges besser. Die Benommenheit ließ nach und die letzten Endorphine in seinem Körper sorgten für ein leichtes Hochgefühl. Wenn heute kein grässlicher Beutelschneider oder Schuldeneintreiber mehr auftauchte, konnte es fast ein schöner Tag werden. Allerdings brauchte der Pirat dringend einige Credits, um sich etwas Essbares, wie auch Alkohol kaufen zu können. Und ein bisschen Damenbegleitung für die kommende Nacht war ebenfalls nicht verkehrt. Für derartige Laster war Nar Shaddaa gemacht worden. Und man konnte hier auch schnell ein bisschen Kleingeld machen.



:: Y'Toub-System :: Nar Shaddaa :: New Vertica :: Gank-Tower :: 87. Stockwerk :: Apartment II-C.2 :: Seros Taiccer ::

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Seros

17 Jan, 2013 23:19 39 Seros Taiccer ist offline Email an Seros Taiccer senden Beiträge von Seros Taiccer suchen Nehmen Sie Seros Taiccer in Ihre Freundesliste auf
Kitarra Desai
Gast


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.::Nar Shaddaa | Apartment Desai | Kitarra Desai, Nathalia Desai::.


Die zwei Jahre, seit sie auf Nar Shaddaa gestrandet war, hatte sie sich eine Existenz aufgebaut, erst hatte sie klein angefangen, als Tänzerin in einer schäbigen Spelunke, aber sie war schnell aufgestiegen und das hatte sich ausgezahlt, einer der Hutten hatte schnell bemerkt das sie keine Sklavin war und sie auch nicht zu haben war, aber eh er sich diese Frau als konkurentin vorstellen wollte, machte er ihr ein verlockendes Angebot. Welches sie zu ihren Konditionen einging, Sie und ihre Ziehmutter hatten kaum nacheile dadurch was sie veranlasste den Deal einzugehen.
Sie sollte einen neuen Club leiten, ihr wurde sogar freigestellt was sie daraus machte.
Es sollte nach außen den Anschein machen als sei dort kein schmutziges Geschäft am Laufen.Als Gegenleistung durfte sie die hälfte der einnahmen selbst einstreichen.
Die kosten des Aufbaus übernahm der Hutte.Ihre Ziehmutter war zwar dagegen das sie sich darauf einließ, aber sie machte ihr klar das sie so wesentlich besser in der Gesellschaft dastanden, als wenn sie versuchten alleine durchzukommen.

„Kitarra überdenke deine Entscheidung bitte noch mal, du verrätst alles woran ein Meister geglaubt hat.“

„Nana bitte, hör auf das zu sagen, du siehst doch wohin ihn seine Güte gebracht hat, er war für alle immer nur der Fußabtreter, er hat für alle den Kopf hingehalten, und wie wurde es ihm gedankt? Wir hatten kaum genug um uns über Wasser zu halten. Ich will so einfach nicht mehr leben. Ich wünsche mir für uns doch nur ein Leben in Sicherheit, ist das so falsch?“

„Ach Kind, nein natürlich nicht, nur der weg den du eingeschlagen hast ist der falsche, er wird dich über kurz oder lang zur Dunkelheit führen und ich habe angst auch noch dich zu verlieren, ist das so schwer zu begreifen?“

Seufzend schüttelte sie den Kopf und setzte sich neben ihre Ziehmutter um ihre Hand zu nehmen. Sie führten oft solche Gespräche aber im Moment war es sehr oft der Fall, sie wollte mit dem Hutten über eine Erweiterung des Lokals sprechen.
Sie hatte das lokal in nur einem halben Jahr zu dem beliebtesten und best besuchten Club gemausert, natürlich liefen dort auch schmutzige Geschäfte, aber bisher hielt es sich sehr im Rahmen, nun aber wollte sie das ganze noch steigern, eine ganz neue Richtung einschlagen, einen exklusiven Teil in dem nur diejenigen zutritt hatten deren Brieftasche nicht zu knapp gefüllt war.

„Mach dir nicht so viele Gedanken Nana, ich weiß was ich tue und wenn wir genug zusammen haben dann suchen wir uns einen Planeten und bleiben dort, bis wir alt sind, aber dafür will ich genug Kredits als Polster haben, Laithurion hat uns nur ein Schiff hinterlassen, und das hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Das weißt du, also vertraue mir bitte.“

Nathalia seufzte und nickte nur stumm. Sie gab sich oft geschlagen nur um dann einen Tag später wieder mit dem selben Thema anzufangen, aber nun würde es zu spät sein, sie hatte sich fest vorgenommen ihren Plan in die tat umzusetzen.Sie klopfte ihrer Ziehmutter noch mal sanft die Hand, nahm sich dann ihren Mantel und ihre Tasche in der sie einige unterlagen hatte und verließ das Apartment um sich auf den weg zu machen. Ihr weg führte sie an etlichen Clubs vorbei hin zur Promenade von, wo aus sie sich ein Taxi nehmen würde. Die Wesen hier waren alle befleckt, wirklich reine wesen gab es hier nur wenige, aber diese reinen fand sie, holte sie in ihren Club und überredete sie auf die eine oder andere weise zu bleiben, das war einer der Geheimnisse ihres Erfolges.
Ihre Mädchen waren begehrt, ihre Jünglinge ebenso, weil sie alle etwas anziehendes an sich hatten, immer wenn sie unterwegs war hielt sie die Augen offen nach neuen Mitarbeitern ihres Clubs, auch zu Sklavenmärkten ging sie um sich dort umzusehen, meistens fand sie dort nichts was sie ansprach, aber für ihre Unternehmungen in Zukunft würde sie auch dort fündiger werden.

.::Nar Shaddaa | Promenade Nar Shadaa | Kitarra Desai ::.

18 Jan, 2013 00:58 47
Kitarra Desai
Gast


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.::Nar Shaddaa | Raumhafen Nar Shadaa | Kitarra Desai ::.


Ich weg führte sie an allerlei Geschäften vorbei wo sie hin und wieder einen Blick hineinwerfen konnte. Aber wirklich fündig wurde sie nicht.
Es war fast schon frustrierend das sie nichts fand, nichts war beruhigender als ein Einkaufsbummel und etwas käuflich zu erwerben.
Der Landeplatz für die Schiffe war mitten in dem Stadtplaneten gelegen so das s leicht zu erreichen war.Sie nahm sich eines der Miettaxen und ließ sich dort hinbringen, vielleicht war ja eine frische Lieferung grade eingetroffen oder aber etwas anderes was ihre Kaufsucht befriedigen würde.Nachdem sie auf der Plattform vom Raumhafen gelandet war, blickte sie sich um.
Es war viel los hier und irgendwie genoss sie die Flut an Menschen die an ihr vorbei eilten oder ihre waren feil bieteten. Sie wusste wohin sie sich wenden musste um Sklaven und Sklavenhalsbänder zu bekommen,Die Bänder waren für manche Sklaven leider unersetzlich, außerdem mochte der Hutte nicht das sie in seiner Anwesenheit ohne ein solches Halsband waren.Ihre schritte waren ruhig und sicher, sie wusste genau wo sie hingehen musste.
Die Wesen die an ihr vorbei gingen sahen ihr ab und zu nach, noch immer war es für viele ungewöhnlich eine Miraluka zu sehen, sie hatte sich lange schon mit den Blicken angefreundet.Auch die Gedanken der anderen konnte sie ausschalten, nur wenn sie zu penetrant waren konnte sie sich schwerer dagegen wehren, und so war es irgendwie ein Zufall das sie in Gedanken eines sonderbaren Twi´lek wahrnahm, und diese Gedanken gefielen ihr nicht, Sie ging auf den Mann zu und flüsterte leise etwas, der Twi´lek verlor jegliche Farbe und verschwand dann so schnell er konnte.
Sie hatte ihre Machtfähigkeit genutzt um ihm Bilder zu projizieren wie sie ihn scheibchenweise von seinen Knochen befreite, und das, weil seine Gedanken die sie als Beleidigung empfand nicht gefielen.
Sie grinste leicht eh sie ihren Weg zu den Zwielichtigeren gestalten des Raumhafens fortsetzt.

.::Nar Shaddaa | Raumhafen Nar Shadaa | Kitarra Desai ::.

24 Jan, 2013 20:08 16
Xentas
Gast


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Nal Hutta – Orbit – SoroSuub Gun Tug - Xentas, T-1K

Der Platz in dem kleinen Schiff reichte gerade so für Xentas und den Droiden. Dieser Seros würde sich bei dem Rückflug wohl klein machen müssen oder T-1K musste auf Nar Shaddaa zurückbleiben. Beide Möglichkeiten gefielen ihm eigentlich ganz gut. Die Reise zu dem Mond Nal Huttas dauerte nicht einmal eine Stunde. Schon bald steuerte er den Größten der zahlreichen Raumhäfen an, wo man ihm schon einen Platz reserviert hatte. Der Holodroide war den Flug über ruhig gewesen, wofür Xentas dankbar war. Dieses Modell brauchte dringend eine Speicherformatierung um seine nervtötende Persönlichkeit zu löschen. Doch vorerst würde er damit leben und einfach versuchen müssen, es so gut es ging zu ignorieren. Während des Landevorgangs fielen wieder einmal ein paar Steuerungshilfen des Gun Tugs aus, wodurch der Falleen nur unter heftigen Stößen und Schwankungen des Schiffes landen konnte. Die Landung an sich war dann auch dementsprechend hart aber die Schrottkiste hielt. Einmal mehr konnte Xentas das nur bewundern. Das Gun Tug war schon lange über seinen Zenit hinaus und hätte unter normalen Umständen schon lange bei einem Hyperraumsprung auseinanderfallen müssen. Er war froh, das dem nicht so war.
Er erhob sich vom Pilotensitz und begab sich Richtung Ausstieg.


„Du bleibst hier und wartest auf mich!“, befahl er dem Droiden, der ihn dümmlich mit seinen Photorezeptoren beobachtete. Konnte ein Droide überhaupt dümmlich schauen? Nunja, dieser konnte es offenbar und das selbst ohne seine eigentlichen Fähigkeiten zu nutzen.

„Wie ihr wünscht, Master. Allerdings glaube ich, das meine Fähigkeiten euch von großen Nutzen sein könnten.“

„Wann du mir nutzen wirst, entscheide ich!", erwiderte er als er das Schiff verließ. Er würde sich keine Diskussion mit einem Droiden leisten. Er war sein Herr und dieser viel zu eigenständige Droide hatte ihm zu gehorchen. Wenn er das nicht tat, würde Xentas ihn verkaufen oder verschrotten. Je nachdem wie lukrativ ein Angebot für ihn ausfiel.
Kaum hatte er den Ausstieg des Schiffes hinter sich gelassen, spürte er etwas, das ihm nicht gefallen konnte. Die Macht hatte sich in ihm gemeldet. Seine Sinne waren trotz der langen, trainingslosen Zeit immer noch geschärft und so entging es ihm nicht, das sich jemand in seiner unmittelbaren Nähe der Macht bediente. Ein Jedi? Hier? Xentas Blick verdunkelte sich unmerklich als er mit der Macht hinaus tastete um die Präsenz zu finden, die seine Aufmerksamkeit erregte hatte. Es war nicht nötig, seine eigene Aura zu verschleiern, da es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine weiteren Machtnutzer hier gab. Und es gab keine Jedi mehr. Oder zumindest keinen Jedi-Orden. Sicher hatten es viele seiner Ordensbrüder ebenso wie er geschafft, der großen Jedi-Jagd zu entkommen aber sie waren nicht organisiert und wenn dann war dies ein zufälliger Besuch eines Machtnutzers auf einem Mond, auf dem er nichts verloren hatte.
Das es kein Jedi war, wusste er nun. Er hatte die Präsenz gefunden und die dunkle Seite fand sich in ihr wieder. Nicht sehr stark. Gerade so stark um zu wissen, dass es sich nicht um einen Jedi handeln konnte. Vielleicht ein Konkurrent? Hatte Bobrog vielleicht noch mehr Machtnutzer in seinen Diensten und veranstaltete ein kleines Spiel, wer von ihnen besser war? Xentas konnte diese Frage nicht beantworten aber er musste die Person ausfindig machen, die diese Präsenz besaß. Selbst wenn sie nicht dem Hutten diente, würde Xentas kein Individuum in seiner Nähe dulden, das eine Gefahr für ihn darstellen konnte. Auf jeden Fall musste er sich versichern, dass dieser Machtnutzer seinem Plänen nicht im Weg stehen würde.

Er schritt entschlossen in die Richtung aus der er die Präsenz wahrnahm und konnte schon bald mit bloßem Auge erkennen, wer der Machtnutzer war. Oder besser gesagt, die Machtnutzerin. Eine Miraluka, wie sich durch die typisch verbundenen Augen erkennen ließ.
Er zögerte nicht lange. Mit wenigen Schritten überbrückte er die verbliebene Entfernung zu ihr, wobei er sich von hinten näherte und umschloss mit seiner Hand ihren Mund und zog sie in eine weniger beleuchtete Ecke in der unmittelbaren Nähe.


„Versuch gar nicht erst die Macht zu nutzen. Ich würde dich ohne zu zögern töten.“, raunte er in ihr Ohr. Er hielt die Hand noch immer auf ihrem Mund um damit zu verhindern, das sie schrie. Vermutlich wäre es ihr ein Leichtes gewesen, sich aus diesem Griff zu befreien und ihn zu attackieren aber der Schreck, den er ihr eingejagt hatte, kam ihm zugute.

„Und ich will dich nicht töten. Zumindest nicht hier. Und nicht sofort.“, warnte er sie. Vielleicht nicht gerade die beste Taktik um sie zu beruhigen und zu verhindern, dass sie auf ihn losging, wenn sie sich wieder gefangen hatte. Aber sie erfüllte ihren Zweck ihr zu verdeutlichen, das er ein ebenbürtiger Gegner sein würde. Langsam ließ er die Hand von ihrem Mund als er glaubte es sei genug Zeit verstrichen um ihr klar zu machen, das Schreien ebenso unerwünscht war, wie Machteinsatz.

„Was willst du hier? Wer hat dich geschickt? Bist du auf Bobrogs Befehl hier?“, fragte er sie, ohne ihr Gesicht zu sehen. Der Verdacht, dass sie für den Hutten arbeitete, lag am Nächsten. Das war zumindest seine Meinung und er wollte ihn bestätigen ehe er etwas Dummes tat. Am Anfang war er wild entschlossen gewesen, sie zu töten um seine Einzigartigkeit beizubehalten aber inzwischen hatten sich in seinem Kopf schon andere Gedanken geformt. Vielleicht könnte diese Miraluka sogar nützlich sein. Doch dazu musste er erst überprüfen auf wessen Seite sie stand, wenn sie überhaupt für jemanden arbeitete.

Nar Shaddaa – Raumhafen "Main-Port - Eingangshalle - Xentas, Kitarra Desai

25 Jan, 2013 17:33 03
Kitarra Desai
Gast


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.::Nar Shaddaa | Raumhafen "Main-Port" - Eingangshalle | Kitarra Desai, Xentas ::.


Noch eh sie verstand welche Aura sie da grade spürte, legte sich schon eine Hand auf ihren Mund, die andere Hand schlang sich um ihren Unterleib um sie in eine anscheinend dunklere Gasse zu ziehen, ihr erster Reflex war zu versuchen in die Gehdanken ihres Eindringlings zu gelange, merkte jedoch das es nicht so einfach war wie sie es sich erhofft hatte, der zweite Impuls war ein Machtstoß, den sie aber grade so noch unterdrücken konnte als sie die stimme an ihrem Ohr wahrnahm, es musste jemand sein der wusste das sie eine Machtanwenderin war, sie versuchte ihre Wut über ihre Unvorsicht zu ersticken um sich auf die Aura des fremden besser konzentrieren zu können, als es ihr endlich gelang, stellte sie fest das es ebenfalls jemand war der die Macht nutzen konnte.Er drohte ihr sie umbringen zu können, wenn sie auf den Gedanken käme die macht zu nutzen, hatte er mit einkalkuliert das es auch genauso gut instinktiv geschehen konnte? Als sich endlich seine Hand von ihrem Mund löste, stieß sie den Arm weg und drehte sich zu ihrem Angreifer, die Aura war wirklich sehr aussagekräftig und sie musste sich arg zusammenreißen nicht sofort ausfallend zu werden, wie konnte er es wagen Hand an sie zu legen?
Das schreien unterlies sie allerdings wirklich, sie hatte anscheinend keine Lust auf unangenehmere Gesellschaft.Sie runzelte die Stirn und verschränkte die Arme vor der Brust, eine recht Passive Pose die darauf schließen lies das sie nicht vorhatte ihn anzugreifen.

„Was ich hier will? Geschäfte erledigen, und da du mich angegriffen hast und nicht ich dich, dachte ich für einen Moment du wärst hinter mir her, es ist nicht sehr nett einfach jemanden von seinen Geschäften wegzuziehen oder? Es wäre mir neu das ich den Anschein erweckt habe jemanden zu beschatten. Aber wenn es dich beruhigt, ich kenne niemanden mit dem Namen Bobrog.“

Anscheinend hatte er keine Ahnung was er da grade in gang gesetzt hatte, viele wesen die hier herumlungerten kannten sie und wussten das sie eine gute Geschäftspartnerin war, solange man sie nicht übers Ohr haute, daher befand sich der fremde in einer gefährlichen Situation, es nährten sich einige Schläger, vermutlich um zu fragen ob alles in Ordnung war, damit der fremde sich nicht noch mehr provoziert fühlte oder auf noch dümmere Gedanken kam wäre es besser eine für sie passende Erklärung zu liefern noch, ehe sie bei ihnen war.
Sie löste ihre arme vor der Brust und überbrückte die entstandene Distanz zwischen ihnen mit ein paar schritten, eine Hand legte sie in den Nacken des Fremden.

„Es wäre besser für dich, wenn du mitspielst, sonst könnte es sein das du ernste Probleme bekommst, meine Freunde sehen es nicht gerne, wenn man mich in dunkle Ecken zieht.“

Sie hatte ihm ihre Worte ins Ohr geflüstert und eh er noch etwas sagen konnte legten sich ihre Lippen sanft auf seine, die kleine Gruppe die sich auf sie zugbewegt hatte blieb stehen, wohl um festzustellen was als nächstes passierte. Sie konnte nur hoffen das er nichts dummes tat und verstand was sie ihm grade für einen Riesen gefallen getan hatte.

.::Nar Shaddaa | Raumhafen "Main-Port" - Eingangshalle | Kitarra Desai, Xentas ::.

30 Jan, 2013 11:09 26
Xentas
Gast


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Nar Shaddaa – Raumhafen „Main-Port“ - Eingangshalle - Xentas, Kitarra Desai


Er fand nicht die Zeit, etwas auf ihre Worte zu erwidern. Er sah den roten Haarschopf näher kommen, spürte die Hand in seinem Nacken und im nächsten Augenblick berührten sich die Lippen. Der Geschmack des Kusses war süß. So süß wie die Lippen einer Frau nun einmal schmeckten. Und er war ein Mann. Es wäre falsch zu behaupten, er würde bei einem Kuss einer durchaus attraktiven Frau nichts fühlen. Aber er war anders als andere Männer. Er war ein Falleen. Selbstbeherrschung stellte er über niedere Triebe und die Fassung zu wahren, war sein höchstes Gebot. Also ließ er es geschehen aber ging kaum darauf ein. Er spielte mit, wie sie gesagt hatte, doch füllte seine Rolle nur soweit aus, wie es nötig war. Nach wenigen Sekunden trennten sich die Lippen wieder und er blickte in ihr nur wenige Zentimeter entferntes Gesicht. Was hatte sie sich dabei gedacht? Welchen Sinn hatte das gehabt? Er hatte die Männer bemerkt, die sich genähert hatten. Einem guten Beobachter fielen auch die Holster mit Blastern auf, die sich bei sich trugen. Aber davor fürchtete er sich nicht. Natürlich hätte er mit seinem Lichtschwert keine Chance gehabt, sich ihrer Angriffe zu erwehren aber zur Not hätte er einfach die Miraluka vor sich geschoben und sich so Deckung vor dem Blasterbeschuss verschafft. Nach dem Kuss ließen die zwielichtigen Gestalten von ihnen ab und kümmerten sich um ihre eigenen Belange.

„Es ist nicht klug, den Mann zu küssen, der einen gerade noch bedroht hat. Hat man dir das in deiner Jedi-Ausbildung nicht beigebracht?“, fragte er mit einem leicht spöttischem Unterton. Er konnte sich ihr Verhalten einfach nicht erklären und fürchtete sich auch nicht vor ihren Fähigkeiten. Er war ihr gewachsen, das wusste er und somit gab es keinen Grund sich sorgen zu machen. Das sie ihn so ungebeten vor den Schlägern, Halsabschneidern und Falschspielern bewahrt hatte, hatte allerdings einen positiven Nebeneffekt. Sie war wohl wirklich nicht hinter ihm her und diese Begegnung rein zufälliger Natur. Ein Jedi hätte gesagt, es sei der Wille der Macht gewesen, doch von solchen Dogmen hatte sich der Falleen schon lange gelöst. Er lebte im hier und jetzt und übergab sein Schicksal nicht der Macht, auch wenn sie ein großartiger Verbündeter war. Vor allem für einen Mann wie ihn.

„Du bist also zufällig hier.“, stellte er noch einmal laut fest. Es würde nichts bringen, mit der Tür ins Haus zu fallen. Er würde subtiler vorgehen müssen. Sich langsam herantasten und mehr über sie in Erfahrung bringen. Erst dann konnte er sicher sein, dass sie ihm von Nutzen war. Er hoffte, das sie Ambitionen besaß, denn ansonsten würde sie nur schwer zu überzeugen zu sein, einem Hutten zu dienen.

„Was führt eine Miraluka, die offenbar eine Ausbildung erhalten hat, nach Nar Shaddaa. Sicher nicht die schöne Umgebung.“, spekulierte er. Jeder der nach Nar Shaddaa kam, hatte ein Ziel vor Augen und dieses war in den seltensten Fällen nobel.

„Ist es nicht gegen die Prinzipien der Jedi, Geschäfte zu machen?“, provozierte er sie bewusst. Natürlich war sie keine seiner alten Ordensbrüder, dass hatte er schon recht früh bemerkt. Doch aus ihrer Reaktion auf diese kleine, beiläufige Provokation würde er hoffentlich genug herauslesen können, um sie besser einzuschätzen. Und das war unabdingbar, wenn er sich mit ihr zusammen tun wollte. Er brauchte Unterstützung, wenn er dem Hutten irgendwann die Stirn bieten wollte und eine Machtnutzerin würde eine grandiose Unterstützung darstellen.

Nar Shaddaa – Raumhafen „Main-Port“ - Eingangshalle - Xentas, Kitarra Desai

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Xentas am 31 Jan, 2013 23:11 50.

31 Jan, 2013 16:14 53
Kitarra Desai
Gast


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.::Nar Shaddaa | Raumhafen "Main-Port" - Eingangshalle | Kitarra Desai, Xentas ::.


Sie musste aufgrund seiner Reaktion schmunzeln, und schritt bedacht um ihn herum, auch seine Annahme das sie als Jedi anderes gelernt hatte amüsierte sie, er kannte sie nicht, aber seine annahmen waren durchaus interessant die er traf. Sie fand ihn interessant, vielleicht weil sie schon lange niemandem mehr gegenüber Stand der ihr ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen war. Ihr Körper hatte auf die Schrecksekunden als er sie wegzog mit genug Adrenalin reagiert und das fühlte sich so gut an, gefährlich ja vielleicht war er das, aber sie war schon lange nicht mehr das unbedarfte Kind das ein Feuer scheute.

„Du bist eben interessant genug das ich dieses Risiko gern in Kauf genommen habe. Soviel Energie trägst du in dir, es ist lange her das ich so etwas wie dich gesehen habe. Und ich glaube nicht das du mir etwas antun wolltest, dazu Attest du Gelegenheit als ich unaufmerksam war, du hast es aber nicht getan.“

Mit der Energie die sie wahrnahm sprach sie seine Aura an, oder vielleicht doch seine Erscheinung? Sie war immerhin Blind doch war es bekannt das Miraluka schon von Geburt an eine sehr starke Verbindung zur macht hatten. Und sie hatte Selbst diese Gabe bei weitem in den Schatten gestellt, zu gerne hätte sie seine Gedanken gelesen, unterdrückte ihre Neugier allerdings, sie fand es angenehmer die Rätsel so zu lösen.Sie deutete in eine Richtung und setzte sich in diese auch in Bewegung, er würde ihr folgen, er war nicht minder neugierig, nur vielleicht war es ein anderer Grund den ihn trieb, ein Machtanwender der Order 66 überlebt hatte? Oder gehörte er zur dunklen Seite? Ein Schauer rann über ihren rücken und sie lächelte erneut sanft.

„Zufall? Mhm vielleicht, gibt es denn Zufälle? Wenn es sie gibt, so kann man mein hier sein wohl Zufall nennen.“

Ihre stimme klang angenehm und weich, sie bewegte sich auch erstaunlich sicher, warum auch nicht, ein normal sterbliches Wesen würde ihr nicht das Wasser reichen können, und sie wusste wozu sie inzwischen fähig war. Nun mit einem zweiten Machtanwender waren die Möglichkeiten nahezu verdoppelt und ihre Gedanken begannen größere bahnen zu ziehen, sie würde mehr in Erfahrung bringen müssen über ihn, vielleicht würde er ihren zielen nützlich sein, vielleicht war es möglich in für ihre Sache zu begeistern? Es handelte sich nicht nur um Rache, sondern auch um das erreichen eines gewissen Status.Sie blieb erneut stehen und drehte den Kopf in seine Richtung, das sanfte lächeln war aus ihrem Gesicht verschwunden.

„Was macht dich so sicher das ich eine aubildung genossen habe? Du weißt das ich eine Miraluka bin und deswegen wirst du sicher auch wissen das wir von Geburt an schon an die Macht gewohnt sind und sie nutzen können. Die einen mehr als andere.“

Sie lächelte wieder aber für einen Moment konnte man merken das ihr das Thema Ausbildung und Macht nicht sonderlich gefiel, es war wie ein wunder Punkt den man berührte. Zudem fragte sie sich selbst wieso sie ihm auf seine ganzen fragen antworten sollte, er hatte immerhin ihr aufgelauert, aber er tat so als, wenn sie ihm Rechenschaft schuldig war. Nachdenklich strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht.

„So viele fragen von einem Mann dessen Namen ich nicht einmal kenne. Du bist wirklich ein erstaunlicher Mann, so gradlinig, als wäre der Zwischenfall grade gar nicht gewesen. Wieso sollte ich dir deine fragen beantworten? Woher weiß ich das du nicht eher mich aufspüren sollst und du nun ein Spiel mit mir spielst?“

Sie lachte leise und legte ihre Hand auf seinen Unterarm, beugte sich etwas zu ihm um ihre stimme noch etwas senken zu können, ihr warmer Atem strich dabei über die Haut an seinem Hals.

„Nicht das mich das Spiel mit dem Feuer nicht reizen würde, zumal es lange her ist das jemand bewusst wahrnimmt was für die normalen unsichtbar ist, wie hast du mich gefunden? War es Zufall?“

Sie sprach leiser und ihre stimme bekam eine andere Tonlage, es passierte nicht oft das sie sich von einem anderen Wesen angezogen fühlte, aber er hatte eindeutig ihre Neugier geweckt, und wer weiß, vielleicht konnte sie noch von ihm lernen. Das Wort Zufall sprach sie bewusst anders aus, sie glaubte weder an Zufälle noch an Bestimmung wie ihr Vater es ihr immer einreden wollte, sie hatte ihren eigenen glauben wieso gewisse dinge einfach passierten.

„Du versuchst mich wie eine reife Frucht auszuquetschen, aber da ich dich nicht kenne, ziehe ich es vor meine gründe für mich zu behalten, vielleicht verrate ich ja in einer angenehmeren Umgebung mehr von dem was du wissen willst, doch bevor irgend etwas weiter geschieht, bin ich sehr an deinem Namen interessiert und eine Sache verrate ich dir noch, was die Jedi lehren interessiert mich nicht im geringsten.“

Sie löste de Hand von seinem Unterarm und setzte ihren Weg gut gelaunt fort. Bei einem Händler blieb sie stehen und Kredits wechselten gegen ein kleines Päckchen den Besitzer.Ihr verhalten und ihre art wie der Händler auf sie reagierte lies nur den Schluss zu das sie schon länger hier lebte. Sie drehte ihren Kopf wieder in seine Richtung und wartete wie er sich entscheiden würde.Wenn er ihr folgte gut, wenn nicht wäre es schade, würde es doch soviel mögliches potential ruinieren.

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01 Feb, 2013 14:33 19
Lilyana Cyph
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Nar Shaddaa | Apartment von Sklavenhändler Arkado Rima | Nebenzimmer
| Lilyana Cyph |


Sie war immernoch allein. Seltsam. So lange wurde sie noch nie allein gelassen. Wo war der Mistkerl? Ihr Zimmer war verschlossen, sie würde auch bei seiner Abwesenheit, also nicht fliehen können. Nach draußen konnte man nicht, da die rieseige Fensterfront aus Sicherheitsglas bestand. Die Tür würde auch nicht einfach zu öffnen sein, und wenn, dann würden vor dem Apartment Wachen stehen. Selbst wenn sie bis in den Hauptraum kommen würde, bis auf den Balkon, würde es ihr nichts bringen, da es hier viel zu hoch war. Sie sollte sich diese lächerlichen Fluchtgedanken endlcih aus dem Kopf schlagen und anfangen sich damit abzufinden, dass sie hier wohl nicht raus kam und dass sie als Sklavin verkauft werden würde. Bei dem Gedanken wurde ihr Übel. Wie würde ich neuer Besitzer sein? Noch schleimiger, noch barbarischer? Sie würde wohl kaum Glück haben und einen netten, attraktiven Mann finden, den solche Männer würden wohl kaum eine Sklavin kaufen.
Sie biss unbewusst die Zähne zusammen. Sie musste fliehen. Und wenn es hier nicht ging, dann bei ihren neuen Besitzer, oder auf dem Weg dort hin. Bis dahin musste sie die kleine, unschuldige, hörige Sklavin spielen. Unschuldig passte, klein vielleicht auch, aber hörig passte in diesem Falle nicht ganz zu ihr.

In diesem Moment hörte sie Geräusche vor der Tür. Aha, er war also zurück. Schnell stand sie vom Bett, auf, nicht dass er doch noch auf dumme Gedanken kommen würde. Sie ging ein Stück Richtung Tür und kniete sich, wie es sich für eine Sklavin ihres Standes gehört, auf den Boden und senkte den Kopf. Sie wusste, dass er jeden Augenblick kommen würde. Er musste ja nach seiner Investition sehen. Sie hasste ihn, aber sie hatte auch eine heiden Angst vor ihm.

Die Geräusche verstummten, dann kamen Schritte auf die Tür zu. Sie kannte diese Laute nur zu gut. Sie hatte das in den letzten Wochen oft genug gehört. Ein Laut und die Tür ging auf. Ihr Herr stand inmitten der Tür. Sie blickte nicht auf, sie sah am Boden lediglich seinen Schatten. Ein Zögern, dann kam er schweigend auf sie zu, umrundete sie, streichelte ihr Haar. Sie hasste diese abwertende Geste, sie hasste seine Berührung. Sie blieb stocksteif auf ihren Fersen sitzen.

"Ich habe eine Käufer für dich gefunden. Einer der mir genug geboten hat, um einige Monate über die Runden zu kommen. Du wirst ihm gut dienen, da bin ich mir sicher. Also benimm dich, sonst fällt das auf meinen guten Ruf zurück."

Wer er war und vor allem welcher Spezies er angehörte lies er natürlich offen. Aber zu fragen wagte sie nicht. Sie würde es früh genug erfahren.
Er lies sich auf ein Knie nieder und befestigte eine dünne Metalschnurr an der Öse ihres Sklavenhalsbandes.

"Ach ja... er kommt dich schon Morgen holen.", flüsterte er ihr zu, ehe er wieder aufstand und sie hinter sich her in den Hauptraum zog.


| Lilyana Cyph, Arkado Rima |
Nar Shaddaa | Apartment von Sklavenhändler Arkado Rima | Hauptraum

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08 Feb, 2013 19:12 54
Seros Taiccer Seros Taiccer ist männlich
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Seros wunderte sich immer wieder über die vielen Gesichter Nar Shaddaas. Auf diesem schillernden Klumpen von einem Planeten gab es wirklich alles was das Herz begehrte. Man konnte jedem Laster frönen, jeder Beschäftigung und jedem Amüsement nachgehen. Kein Wunsch blieb auf Nar Shaddaa unerfüllt - wenn man über die notwendingen Credits verfügte. Andernfalls war Nar Shaddaa ein Ort der unerreichten Träume. Und leider, so musste Seros es sich eingestehen, zählte er zu jenen bedauernswerten Geschöpfen, die nicht von endlosem Wohlstand verwöhnt waren. Sicherlich hatte er stets über ausreichend Credit-Einheiten verfügt. Aber er war nie lange in ihrem Besitz geblieben. Seine ungezügelte Lasterhaftigkeit hatte stets für eine recht hohen Fluktuation gesorgt. Das einzige was wirklich zyklisch gestiegen war, nannte sich Schulden. Überall in der Galaxie hatte Seros Taiccer nun Ausstände, die er auch nicht einmal ansatzweise reduzieren konnte. Der einst so vielversprechende junge Bursche war zu jemandem verkommen, der von der Hand in den Mund lebte, der nur an den heutigen Tag dachte. Seros berauschte sich, wann immer es ging, um seine Sünden, die drückende Last der Schulden und seiner vielen Verfehlungen zu vergessen. Allerdings besserte sich seine Situation dadurch nicht. Sie wurde einzig und allein für einen kurzen Zeitraum erträglicher.

Der 36jährige Schurke bahnte sich mühsam seinen Weg durch das kunterbunte Publikum. Nar Shaddaa - oftmals auch Klein-Coruscant genannt - war ein Sündenpfuhl und obendrein noch ein kulturelle Agglomeration. Die verschiedensten Völker aus allen Winkeln der Galaxie waren hier vertreten. Der Himmel des riesigen, urbanen Planeten wimmelte vor Schwebern, Gleitern und Raumschiffen. Es war absolut unmöglich sich hier zu isolieren. Auf Nar Shaddaa gab es keinen Rückzugsort. Es verstrich kein Atemzug, in dem man nicht anderen Bewohnern begegnete. Weder am Boden, noch in der Luft. Der Smog verpestete die Luft, der Dreck - vor allem auf den unteren Ebenen - war abartig. Es stank auf Nar Shaddaa. Und zwar widerlich. Doch dieser Ort der Laster bot neben all seinen zwielichtigen Verlockungen und der abstoßenden Absurdität noch etwas: Die Möglichkeit unterzutauchen. Auf kaum einer anderen Welt in der bekannten Galaxie war es so einfach, in der Masse zu verschwinden. Zu einer identitätslosen Person zu werden. Unbehelligt, unbekümmert und unerkannt.

Fast zielsicher manövrierte sich Seros durch einen Haufen schnatternder Aqualish. Er verstand die seltsamen Laute dieser Aliens nicht, machte sich aber auch nicht die Mühe, aus den Tonlagen etwas herauszufiltern. Seros, genannt 'Plague', hatte ein klares Ziel: Die miese Spelunke names 'Green Pit'.
Dorthin zog es den Sohn von Telerath. Dort wollte er mit Hilfe einiger ganz spezieller Kartentricks und seiner famosen Fertigkeiten beim Glücksspiel einige Credits erwirtschaften. Allerdings durfte er sich keine allzu großen Schnitzer leisten. Auf Nar Shaddaa gab es wunderbare Möglichkeiten, um sich ungesehen zu bewegen - allerdings konnte man auch wundervolle etwaige Dissidenten verschwinden lassen. Hier gab es keine festen Gesetzmäßigkeiten. Das organisierte Verbrechen war die Judikative. Und die war in den seltensten Fällen wirklich gerecht. Nur die einflussreichen oder solventen Bewohner konnten sich das Recht leisten. Und Seros mangelte es nun einmal an liquiden Mitteln.

Als er das cantinahafte Etablissement endlich erreichte, überprüfte er noch einmal den korrekten Sitz seines Blasters. Im Notfall musste er sich darauf verlassen können, dass er seine Waffe jederzeit erreichte. Ein letztes Mal fuhr sich der Schurke mit den gespreizten Fingern durch das schulterlange Haar, bändigte es so und trat ein.

Sofort schlug ihm der Geruch nach billigstem Rauchkraut entgegen, nach körperlichen Ausdünstungen und dem fahlen Gestank künstlichen Vergnügens. Im 'Green Pit' gab es eine Vielzahl von Glücksspielarten. An diesem Ort wurden neue Leben begonnen oder auch Existenzen vernichtet. Utopische Geldsummen wechselten hier den Besitzer. In dieser miesen Absteige konnte man binnen weniger Stunden zu einer bedeutenden Persönlichkeit werden.Seros allerdings plante, nur ein oder zwei Spielchen zu machen, um sich das nötige Kleingeld für die nächsten Tage zu verdienen. Er wollte keineswegs auffallen - denn jeder größere Gewinn von Geldsummen brachte einen direkt ins Fadenkreuz der zahlreichen Syndikate. Glücksspiel mochte für den Laien nach einer zufälligen Art des spontanen Reichtums aussehen, die Realität sah allerdings anders aus. Ganz anders.

Während Seros die diversen Spiele und Spielenden beobachtete, überlegte er, wo er mit dem geringsten Aufwand zum gewünschten Erfolg kommen konnte. Strategie war zwar keine seiner Stärken, aber er hatte nicht vor, einem einflussreichen Bewohner Nar Shaddaas Geld aus der Tasche zu ziehen und damit auf dessen persönlicher schwarzer Liste aufzutauchen. Mit einem Naserümpfen entschied sich Seros Taiccer für klassisches Pazaak.



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Seros

15 Feb, 2013 00:11 01 Seros Taiccer ist offline Email an Seros Taiccer senden Beiträge von Seros Taiccer suchen Nehmen Sie Seros Taiccer in Ihre Freundesliste auf
Xentas
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Nar Shaddaa – Raumhafen „Main-Port“ - Eingangshalle - Xentas, Kitarra Desai


Das Interesse, das ihr Auftauchen geweckt hatte und die Hoffnungen, wenn man es denn so nennen wollte, die er in ihre Mithilfe gesteckt hatten, lösten sich recht schnell in Luft auf. Sie war stark in der Macht, das spürte er sofort. Und als Miraluka würde sie einige Techniken beherrschen, die sehr hilfreich sein konnten. Doch ihr Geist war ungeformt, beinahe naiv. Vielleicht konnte sie im Kampf gegen ihn bestehen aber ihr Gehirn verfügte nicht über genug Kapazitäten um ihm in anderen Ebenen ebenbürtig zu sein. Wenn er sie für seine Zwecke benutzen wollte, würde er sie unterweisen müssen. Weniger was die Macht anging, sondern in Sachen Weitsicht, Einschätzungsvermögen und Verhandlungsgeschick. Er glaubte nicht, das er die Geduld oder überhaupt die Lust hatte, ihr dies alles beizubringen. Und solange sie das alles nicht beherrschte, hatte sie keinerlei Nutzen für ihn.

„Die Macht nutzen zu können ist etwas anderes als sie zu beherrschen. Versuch nicht, Dinge abzustreiten, die ich schon weiß. Du hast eine Ausbildung genossen und jene war sogar gar nicht mal so schlecht, von ein paar Mängeln abgesehen.“, zischte er in einem etwas schärferen Tonfall. Er würde ihr schnell deutlich machen müssen, wo ihr Platz war, wenn sie sich ihm anschließen wollte. Kaum hatte er diesen Satz ausgesprochen unternahm sie einen weiteren Annäherungsversuch. Anscheinend hatte sie nicht begriffen von welcher Art Zusammenarbeit er sprach, was ihm wieder in seiner Annahme bestätigte, dass sie einen schwachen Geist besaß. Das sie seinen Namen wissen wollte, war verständlich, auch wenn es nicht von Belang war. Er könnte ihr irgendeinen Namen nennen und sie wäre so schlau wie zuvor. Aber er hatte nichts zu befürchten, wenn er die Wahrheit sagte.

„Mein Name ist Xentas. Ich stehe im Dienst von Bobrog dem Hutten. Ich bin hier um Geschäfte für ihn zu erledigen. Das sollte als Auskunft genügen.“, antwortete er ihr. Sie gingen an ein paar Händlern vorbei und die Miraluka kaufte ein paar Kleinigkeiten. Dinge, die so wenig von Belang waren, das er nicht darauf achtete. Mittlerweile war er dem scheinbar ziellosen Herumlaufen und dem Kennenlernen überdrüssig. Sie konnte ihm nutzen, dass wusste er. Um die Ausbildung und andere Dinge konnte er sich später kümmern. Im Moment wollte er den Auftrag hinter sich bringen, bei dem sie sich das erste Mal beweisen konnte.

„Bei meinen Geschäften könntest du mir behilflich sein. Es geschieht nicht oft, das sich in der heutigen Zeit zwei Machtnutzer treffen und sich nicht direkt versuchen zu töten. Vielleicht gibt es tatsächlich keine Zufälle und dies dient einem höheren Zweck. Und selbst wenn nicht, wäre es für dich wahrscheinlich eine gute Entscheidung mir zu folgen.“
Seine überhebliche Art schien ihr nicht ganz so zu schmecken, denn ihre Antwort sprühte nur so vor Widerwillen.
„Dir folgen? Ich bin dir mindestens ebenbürtig. Warum solltest du nicht mir folgen?“ Es waren Worte, die sie sich bei Bobrog nicht erlauben durfte. Worte, für die andere schon dem Tod übergeben wurden. Doch er beherrschte sich und ließ sich nicht aufgrund ihrer einfältigen Art provozieren.
„Wir alle haben unseren Platz in dieser Galaxis. Es ist an uns ihn entsprechend zu füllen. Auch ich folge nur. Die wenigstens von uns entscheiden wirklich frei, was sie tun. Und die, die glauben es tun, sind am Ende Gefangene ihrer eigenen Illusion.“, belehrte er sie. Entweder sie hatte eingesehen, das sie sich an ihn halten musste, wenn sie mehr erreichen wollte, als ein paar Händler übers Ohr zu hauen oder sie verstand den Inhalt seiner Worte gar nicht erst. Aber sie nickte als Zeichen, das sie sich seinen Anweisungen nicht widersetzen würde. Ein guter Anfang.

„Der Mann, den es aufzuspüren gilt, sollte nicht unterschätzt werden. Anscheinend ist er ein passabler Söldner, der es versteht seine Waffen einzusetzen. Trotzdem werden wir nicht preisgeben, wer beziehungsweise was genau wir sind. Überlass einfach mir das Reden und sollten sich Probleme ergeben, greif ein.“, wies er sie an und erläuterte den groben Plan. Xentas liebte es ohnehin mehr zu improvisieren. Das erhöhte den Reiz an allem.

So entfernten sie sich von dem Raumhafen und den, ihn umspannenden, Händler um sich dem Auftrag zuzuwenden. Xentas hatte die vermutliche Adresse von dem Söldner auf einen Datapad überreicht bekommen und nach ein wenig herumfragen, fand es sich auch schnell. Es war eine Appartmentgegend wie soviele auf Nar Shaddaa. Dreckig, verkommen und nicht besonders edel. Hier stiegen Leute ab, die entweder nichts mehr zu verlieren hatten oder sich nichts besseres leisten konnten. Also ziemlich passend für einen Mann der nicht nur bei Bobrog Schulden hatte. Zumindest ging es so aus dem Bericht hervor. Die genaue Wohnung ausfindig zu machen war von nun an ein Kinderspiel. Xentas wünschte sich schon jetzt in sein Appartement zurück. Jeden Meter, den man hier zurücklegte, war gezeichnet von Armut, Aussichtslosigkeit und Dreck. Ständig wurden sie angesprochen ob sie nicht ein paar Credits erübrigen konnten, was Xentas stets mit einer nicht ganz so höflichen Antwort verneinte. Die Miraluka blieb auf dem Weg ruhig. Vermutlich hing sie ihren eigenen Gedanken nach. Sie war noch trotzig. Natürlich war sie das. Es gab keinen plausiblen Grund, warum sie sich ihm fügen sollte und dennoch würde sie es tun. Aus ihren Antworten auf seine Fragen ließ sich herauslesen, dass sie mehr wollte. Und das konnte Xentas ihr bieten. Allerdings nicht ohne eine Gegenleistung. Und genau dies schien sie zu beschäftigen.

Schließlich war man an dem Megablock angelangt, indem sich der Söldner aufhalten sollte. Durch den Turbolift gelangten die beiden Machtnutzer schnell in das entsprechende Stockwerk. Die Wohnungsnummer war schnell gefunden und Xentas betätigte den Türsummer. Kurz überlegte der Falleen, wie er am besten vorgehen sollte. Geschwollene Worte, würden bei einem Söldner nicht viel bewirken aber dennoch sollte er gewissermaßen seriös wirken. Ein Mittelweg erschien das Vielversprechenste.
„Mr. Taiccer? Ich würde mit ihnen gern einige geschäftliche Dinge besprechen, die aber nichts auf dem Hausflur verloren haben.“

Nar Shaddaa – New Vertica - Gank-Tower – Apartment II-C.2 - Xentas, Kitarra Desai

24 May, 2013 01:50 32
Seros Taiccer Seros Taiccer ist männlich
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Das Pazaak-Spiel - oder die Pazaak-Spiele - hatten dem charmanten Schurken ausreichend Credits eingebracht, um die kommenden Tage nicht allein trinken müssen. Seros hasste es, abends ohne Gesellschaft ins Bett gehen zu müssen. Sicherlich, die hiesigen Huren waren nicht gerade von galaktischer Schönheit gesegnet oder über alle Maßen hygienisch, aber sie hatten genau die Anzahl von Löchern, die Seros wichtig war. Und mehr konnte ein abgebrannter Halunke wie er aktuell nicht verlangen. Davon abgesehen war das Leben hart genug, weshalb es keinen Grund hatte, allzusehr in Selbstmitleid zu baden. Seros Taiccer musste ungewollt lächeln, war doch gerade das Bad ein entsprechend direkter Hinweis an sich selbst. Nach wie vor haftete ihm der Gestank der üblen Geschemme an, in welcher er seiner Spielsucht gehuldigt hatte. Es war an der Zeit, sich ein wenig von diesem Anhang zu befreien.

Seros stemmte sich von der faulig stinkenden Sitzwiese auf, die als zentralstes Möbelstück seine schäbige Bude dominierte. Noch auf dem Weg zum kleinen Naßzellenbereich schälte er sich aus den rauchschweren Kleidungsstücken und versuchte den Geschmack nach altem Fuß aus dem Mund zu vertreiben. Als sein Blaster polternd zu Boden fiel, dachte der alte Weltraumpirat daran, wie schön es damals war, als er sich selbst für den Schrecken des Outer Rim gehalten hatte. Was hatten die Ladys ihn dafür geliebt. Und mit welcher Freizügigkeit hatte er damals mit Credits um sich geschmissen. Es war eine wahre Pracht gewesen.

Rückblickend betrachtet hasste er den Seros Taiccer von damals. Nicht wegen dessen exzessiver Art Credits zu vernichten, sondern wegen der mangelnden Weitsicht. Hätte der frühere Seros ein klein wenig mehr gefeiert, hätte der heutige Seros nicht solch große Probleme.

Als die ersten erschreckend bräunlichen Wassertropfen auf ihn fielen, vergaß der Pirat alle gräßlichen Gedanken und richtete sein Augenmerk auf die Zukunft. Die Einkünfte aus den Pazaak-Runden sollten ihm ein paar ruhige Tage bescheren - wenn nicht gerade einer der raffgierigen Gläubiger ein paar muskelbepackte Jungs schickte, um für Klarheit zu sorgen. Während Seros seine blonde Mähne einschäumte, wägte er seine weiteren Möglichkeiten ab. Einerseits bestand die Option einfach abzutauchen, sich abzuseilen, zu verschwinden - doch dafür benötigte er eine neue Identität. Selbst auf Nar Shaddaa brauchte man zumindest das nötige Schmiergeld, um ungesehen vom Raumhafen zu kommen. Und gerade bei monetärer Zusatzbelastung gab es akute Ressourcenengpässe. Die andere Alternative war das Glücksspiel. Mit der richtigen Glückssträhne wäre es kein Problem, die erforderlichen Geldsummen zu beschaffen. Aber auf das Glück konnte und wollte sich Seros nicht verlassen.

Schnaufend trat der klatschnasse 36jährige aus der Duschzelle und fuhr sich mit der linken Hand durchs Haar. Zwei schnelle Schritte brachten ihn direkt in den Bereich, der 'offiziell' als Ankleidezimmer diente: Ein großer Haufen sorglos übereinander geworfener Kleidungsstücke. Nach etwas Suche klaubte sich Seros ein Badetuch hervor, das noch nicht vom Dreck bedeckt war. Kurz darauf verhüllte der Stoff seine primären Geschlechtsteile. Und wie es der Zufall wollte, kreischte kurz darauf die Türanlage. Offenbar war der generische Gläubigerbesuch eher da, als erhofft. Mit einem Seufzen machte sich der Schurke zum Eingangsbereich auf. Eine Betätigung des Öffnungsmechanismus später ließ die Tür sich vierteln und dann blickte Seros in das grüne Schuppengesicht eines Falleen. Von Skepsis übermannt zuckte seine linke Augenbraue rasiermesserscharf hoch. Noch ehe er ein Wort der Verteidigung von sich geben kannte, ergriff der Nichtmensch das Wort.

Zitat:
Original von Xentas
„Mr. Taiccer? Ich würde mit ihnen gern einige geschäftliche Dinge besprechen, die aber nichts auf dem Hausflur verloren haben.“


Aha. Also doch ein Handlanger. Ungewöhnlich, einen solch normal gebauten Knaben anzutreffen. Sonst schleppten die Geldeintreiber meist einen riesigen Houk mit. Oder manchmal auch einen schlecht gelaunten Wookiee. Falleen waren in der Galaxie eher für ihre Pheromone bekannt. Sollte der Kerl ihn umgarnen? Seros hatte eigentlich eher eine Schwäche für blauhäutige Damen ... aber letztlich war er kein Kostverächter. Dennoch hatte der Echsenkerl mit einem recht - derartige Gespräche gehörten nicht auf den Flur.

»Klar. Verstehe. Dann mal .. rein mit Ihnen.«, lud der Blondmähnige den fremden Bastard ein. Gleichzeitig überlegte er, wie er schnellstmöglich an eine seiner Waffen gelangen konnte. Wirklich beeindruckend wirkte der Falleen nicht auf den Piraten. Aber er hatte in der Vergangenheit schon so manchen Widersacher unterschätzt. Auch das war eine seiner vielen Schwächen.


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Seros

17 Jan, 2014 01:28 32 Seros Taiccer ist offline Email an Seros Taiccer senden Beiträge von Seros Taiccer suchen Nehmen Sie Seros Taiccer in Ihre Freundesliste auf
Yidale
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Nar Shaddaa im Mid Rim - Unterste Ebenen - Slums - Yidale, Rygg


Nar Shaddaa, das Drecksloch der Galaxis. Zumidest war das der Sprachgebrauch. Dennoch gab es wohl keinen besseren Ort, um sich zu verstecken, vorallem in den Slums. Hier war der schlimmste Abschaum der Galaxis zu finden, den man sich je vorstellen konnte. Und hier war auch der Lebensraum der nun 22jährigen Yidale, die ihr bisheriges Leben hier verbracht hat. Die von Corellia stammende Jedi war die Tochter 2er Bürger, welche in dessen Hauptstadt Coronet City lebten und ihr Kind damals im Alter von 2-3 Jahren in die Obhut des Jedi-Ritters Rygg, welcher der gleichen Spezies wie Yoda angehört, gaben. Dieser zog sich mit Yidale nach Nar Shaddaa zurück, um sicher vor den Sith und dem Imperium zu sein. Dort zog er sie auf und unterrichtete sie in den Wegen der Macht und den Jedi-Lehren gemäß des alten Jedi-Ordens, welcher 19 VSY ausgelöscht wurde. Heute wusste sie alles, was sie wissen muss, und was ihr Meister ihr bei bringen konnte. Langsam bewegte sie sich durch die dunklen Gassen der Unterstadt und augfrund der recht dunklen Robe war sie nicht gleich als Jedi auszumachen denn auch ihre Lichtschwerter waren versteckt. Sie ging momentan mehr oder weniger planlos umher und neben ihr befand sich ihr Meister. Da sie sich in den Slums befanden, war es dort fast immer dunkel, nur die bundleuchtenden Lichter hielten die Straßen hell. Die Gassen waren zu jeder Zeit belebt. Yidale kam sich ein wenig verdächtig vor, denn manche der Gassenbewohner schauten sie eigensinnig an, doch ignorierte sie das weitgehend, so lange sie niemand angriff oder sonstiges tat, was bei der Kriminalitätsrate kein Wunder war.

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19 Feb, 2015 21:38 11
Rygg
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:: Y'Toub-System :: Nar Shaddaa :: untere Ebenen :: Slums :: Rygg & Yidale ::



Die kleine, dreiklauige Hand strich über das rostige Metall eines alten Transportcontainers, an dem sich der einstige Jedi-Ritter zusammen mit seiner Schülerin aufhielt, um einer drastischen Strafverfolgung der Imperialen zu entgehen. Zwar hatten Rebellen das Unmögliche vollbracht und den grausamen Imperator gestürzt, doch immer noch gab es überall in der Galaxie starke Kontingente imperialen Ursprungs, die sich der Ideologie des einstigen Großreichs verschrieben hatten. Und der Hass auf die Jedi war galaxieweit keineswegs weniger geworden. Mit grassierendem Bedauern musste Rygg feststellen, dass es ihm durchaus schwer fiel, die Lehren und Weisheiten des Alten Ordens unbemerkt weiterzugeben. Seine Schülerin mochte wissbegierig sein, doch war es kompliziert, hier auf Nar Shaddaa einen abgelegenen, unbesuchten Platz zu finden. Überall gab es neugierige Augen und jedes Augenpaar gehörte potenziell zu einem Spitzel. Angeblich zahlten Fanatiker alt-imperialer Tugenden Spitzenpreise für Jedi. Rygg wollte sich gar nicht ausmalen, was mit einem solchen Gefangenen angestellt wurde.

»Stets die Umgebung Du wahrnehmen musst!«, erklärte der kleine Tridactyl fast geistesabwesend, als er seine eigenen Gedanken zu einer neuerlichen Lektion für Yidale ansetzte. Er musste der jungen Frau klarmachen, wie gefährlich es aktuell in der Galaxie war. Der beginnende Zerfall des Galaktischen Imperiums hatte ein Machtvakuum hinterlassen und nun strebte jede größere Organisation, jede Fraktion danach, den eigenen Platz zu festigen. Die Jedi und deren Orden waren längst vergessen, von der Geschichte verschluckt. Und zwei Dekaden lang hatte das Imperium - als vermeintlicher Sieger - die Geschichte entsprechend geschrieben.

Rygg hob den Kopf, um zu Yidale aufsehen zu können, die ihn um Längen überragte. Sein faltiges, bärtiges Gesicht war ein ruhiger Pol vollkommener Gelassenheit. Er nickte seiner Schülerin als Zeichen der eigenen Bestätigung zu und fuhr langsam mit dem schartigen Krallen seiner Hand über die stählerne Aussenhaut des Containers.

»Wenn die Macht Dir zur Verfügung stünde, es viel einfacher wäre. Doch hier, auf diesem Planeten, wir besser verbergen unsere Fähigkeiten. Viele neugierige Augen es gibt.«, informierte der Tridactyl. Es war seine hehre Pflicht, seine junge Schülerin vor Schaden zu bewahren. Noch war sie nicht bereit, den Fährnissen der Galaxie ausgesetzt zu werden. Hier auf diesem Schmuggler- und Unterweltmond konnten sie sich verbergen. Die Macht der Hutten war groß genug, um sie vor den Häschern des Imperiums zu bewahren, gleichwohl durften sie sich den schleimigen Kriminellen nicht zu erkennen geben, denn jeder auf dieser Welt war auf den schnellen Credit aus. Yidale wohlbehütet zu wissen, oblag einzig und allein Rygg. Jeden Tag musste sie sich neuem Unbill konfrontiert sehen, jeden Stunde konnte eine neue Bedrohung heranwachsen, doch bisher hatte der kleine Jedi-Ritter des Alten Orden die nötige Weisheit an den Tag legen können, um Herr der Situation bleiben zu können. Doch, das wusste er, es wurde keineswegs leichter.



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22 Feb, 2015 20:30 47
Yidale
Gast


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:: Y'Toub-System :: Nar Shaddaa :: Untere Ebenen :: Slums :: Rygg & Yidale ::


"Nun", entging es Yidale prompt, "Da habt Ihr recht, hier unten muss man als Jedi verborgen bleiben auf diesem Planeten. Doch bei dem ganzen Zeug, was hier herum läuft, denke ich nicht, dass es jeden jucken würde, dass hier Jedi sind." Ihr Blick huschte daraufhin sofort zu Rygg, der sicherlich das Gegenteil behaupten würde. Yidale kannte nur diesen Planeten, denn sie war hier aufgewachsen. Doch von ihrem Meister wusste sie, dass sie ursprünglich aus Coronet City von Corellia stammte und aus HoloBucheinträgen wusste sie auch, wie es in der Stadt aussah. Eines Tages würde sie einmal dort hinreisen wollen, wenn es die Zeit - und auch ihr Meister - zuließ, obwohl Yidale mittlerweile ja eigentlich alt genug war, um Entscheidungen allein treffen zu können. Die Lektion, die Rygg ihr ausgesprochen hatte, nahm sie entgegen, dennoch sah sie darin keinen Grund, irgendwie irgendwas zu diskutieren. "Was meint Ihr, wann es Zeit sein wird, dieses Nest hier zu verlassen?", richtete sie die nächste Frage nun an ihren Meister. Noch glaubte er Yidale sicherlich nicht dazu bereit, allein durch die Gegend zu ziehen, auch, wenn sie glaubte, bereits bereit dafür zu sein. Die junge Jedi war übereifrig, das merkte man ihr sofort an. Sie würde am liebsten sofort handeln, statt vorher erstmal intensiv über die Konsequenzen nachzudenken. Sie zog anschließend die Kapuze tiefer ins Gesicht, sodass dieses und ihre blonden Haare, die hervor hingen, nur halb zu erkennen waren.

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16 Mar, 2015 21:51 55
 
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