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[NPC] The Force
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[Fondor][ Fondor City][ Unterwegs auf dem Raumhafen]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]



Sicherlich wäre es für sie einfach gewesen, die Tür der Agentur aufzubrechen, aber das waren Outer Rim-Methoden, die für einen zivilisierten Planeten wie Fondor unangebracht wären. Selbst wenn sie sich bestimmt nicht in der feinsten Gegend dieser Welt befanden, hier würden sie auffallen, wenn sie mit Lichtschwertern herumhantierten oder mittels Machtstößen Türen aufdrückten. „Natürlich könnten wir, aber hier gibt es zuviele neugierige Augen und Überwachungskameras. In der Fabrikruine gestern hätte es niemand gemerkt.“ Allerdings war der junge Mann ein besseres Beispiel dafür, wie man mit solchen Situationen umging und Tenma versuchte, sich auf die heitere Seite der Angelegenheit einzulassen. „Ein weiser Mann sagte einmal, wer kann, der darf“, entgegnete er auf eine ähnliche Weise auf den nicht sehr ernst gemeinten Einwand, ob man einfach um eines Vorteils willen Leute manipulieren dürfe. „Aber wir werden erst herausfinden müssen, wer dieser Corbin Gar ist. Zumindest können wir auf uns aufpassen und wir sind wir nicht wehrlos.“ Zuversichtlich klopfte er mit diesen Worten auf die Stelle seines Mantels, unter der sein Lichtschwert verborgen war. „Ich stelle mir unter diesem Namen einen Humanoiden vor, nicht mehr ganz der Jüngste, aber bestimmt nicht so alt wie ich“, sagte er mit Bezug auf Kyrijons gestriges Erstaunen über die Enthüllung seines Alters. „Wahrscheinlich noch nicht lange auf Fondor und sucht nach einer Gelegenheit, um sich ein paar Credits zu verdienen. Entweder tatsächlich mit ehrlicher Pilotenarbeit, oder um das Risiko einzugehen, abgerissene Gestalten wie uns auszurauben.“ Die Gewinnspanne eines Raubes lohnte sich in den bleichen Augen des Rattataki nicht, denn er trug kaum mehr an Barcredits bei sich, um die Mietgebühr zu bezahlen, und vielleicht ein paar Kleinigkeiten wie etwas zu essen zu kaufen. Wären sie normale Fluggäste, die keine Lichtschwerter bei sich trugen. Auf diversen Schwarzmärkten im Outer Rim waren gelegentlich Fälschungen von Lichtschwertern zu finden, die zu horrenden Preisen angeboten wurden. Manche hatten immerhin einen Laseranzeiger oder eine Leuchte eingebaut... „Wie dem auch sei“, fügte er hinzu, „ich verspüre keine akute Bedrohung. Wir sollten ihm gewachsen sein, falls es darauf ankommt, und hoffen lieber darauf, dass sein Schiff den Flug heil übersteht.“ Um die Gegend, in der sie sich befanden, machte er sich am wenigsten Sorgen, auch wenn sie sich offenbar auf dem inoffiziellen Territorium einer Swoop-Gang befanden. Die Mitglieder, meistens Duros, warfen höchstens einen kurzen Blick auf den fast zwei Meter großen Rattataki in dem dunklen Mantel und seinen Begleiter, und kümmerten sich wieder um ihre eigenen Angelegenheiten.

Sie waren noch einige Dutzend Meter von einem untersetzten, aber kräftig gebauten Menschen um die fünfzig entfernt, der vor dem alten Theta-Shuttle stand und einem.... „Clanker!“, entfuhr es Tenma als er dessen Begleiter erblickte. Keines dieser B1-Standardmodelle, kein Superbattledroid oder Droideka, sondern ein Commando-Modell, intelligent und tödlich. Der Körper des Rattataki ging instinktiv in Kampfbereitschaft, seine Hand zuckte, um nach dem Lichtschwert zu greifen, die andere wollte nach vorne zu einem Machtstoß ausholen. Wohl aus Kostengründen waren die Commando-Droiden nie in große Serienproduktion gegangen. Die Klonkriege wären mit diesen Modellen definitiv zu Gunsten der Separatisten ausgegangen, ob es angesichts der weiteren Entwicklung nicht doch das kleinere Übel gewesen wäre, würde sich wohl nie herausfinden lassen. Tenmas Einheit hatte mehrfach mit diesen Commandos zu tun gehabt, so dass er genug Erfahrungen mit ihnen gesammelt hatte, um selbst zwanzig Jahre bei dem Anblick eines einzigen zum Angriff bereit zu sein. Unwillkürlich drehte er seinen Kopf zur Seite, um Rixx zu warnen, seinen Klon-Commander... Es konnte sich nur noch um Sekundenbruchteile handeln, bis das scharfe Jaulen der Blastersalve ertönte.

Doch da stand nur ein bärtiger junger Mensch, Kyrijon. Der Adrenalinschub ebbte ab, als er wieder wusste, wo er war, allerdings blieb der Jedi-Meister angespannt. Der Droide blieb untätig, Tenmas Unbehagen beruhigte das indessen nicht, es vergrößerte sich, als er den Mann in der Macht spürte. „Halt dich ein Stück zurück“, sagte er leise zum seinem Begleiter und ging auf den Piloten zu. „Sind Sie Corbin Gar?“, fragte er, als er in Hörweite kam, wobei er sich auf alles gefasst machte und vor allem den Droiden nicht aus den Augen ließ. Dank seiner blassen Iriden und fast unsichtbaren Pupillen, war es für Außenstehende kaum auszumachen, wohin er blickte. „Mein Name ist Kossus, es geht um den Flug für zwei Personen nach Nallastia. Allerdings habe ich zuerst einige Fragen...“ Einige Schritte vor dem Mann und dem Clanker blieb er stehen. Er spürte, wie seine Ohren zuckten, eine atavistische Reaktion, die es seinen tierischen Vorfahren ermöglicht hatten, die Ohren aufzustellen, wenn sie Gefahr witterten.


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor][ Fondor City][Raumhafen]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

30 Sep, 2017 13:18 56 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Corbin Gar und P4-L]



Es dauerte nicht lange, ehe Corbin die Servos seines Begleiters hinter sich knarren hörte. Er warf einen Blick zurück und erblickte tatsächlich P4, der ihm nachfolgte und direkt Blickkontakt aufbaute. "Ist noch etwas?" So fragte der Mann ruhig, aber fest wie eh und je, worauf der Droide kurz inne hielt, "es ist sicher keine gute Idee, wenn sie einen Teil der Crew in im Halbdunkel des Schiffes treffen. Nicht sehr seriös." Unbeirrt bewegte sich der Droide weiter an seinen Platz neben Corbin. Dieser nickte, denn er gab ihm dabei recht. Wenn man sein Leben lang Krieg führte, notfalls gegen sich selbst, vergaß man schnell, wie man nach außen hin wirken mochte. Der Standard, der dabei entstand mochte sich gut dazu eignen, Gangster und ähnliches fern zu halten, eine gute Geschäfts-Basis böte er jedoch lediglich, wenn man sich als Söldner oder Kopfgeldjäger verdingte, nicht als Shuttle-Service. So bezogen beide vor ihrem Schiff Posten und behielten die Umgebung im Auge, auch wenn ihnen bald klar war, dass das hier keine Outer-Rim- oder Hutt-Welt war, wie sie es gewohnt waren, sondern ein florierender Ort, wohl genährt durch den Hyperraum-Handel und die Werften. "Es ist sehr ruhig hier. Verdächtig." So stellte die mechanische Stimme fest, ehe der Jedi antwortete. "Fondor ist keine Welt wie Tatooine, Nar Shadaa, oder Kessel. Der Planet ist zu reich, als dass man hier im Halbschatten tut und lässt, was man will. Ein akzeptables Bild ist hier wichtiger, als eine rohe Machtdemonstration. Sie sind weicher, aber auch tückischer." Dabei blieb das Gesicht des Menschen ungerührt, als wäre auch er ein Droide, er wollte grade noch etwas sagen, als er wahrnahm, wie sich ihnen zwei Personen näherten und zumindest einer der beiden bereits auf sie reagierte, wenn auch dezent.
Dabei glaubte Corbin etwas wahrzunehmen, das von den beiden ausging, vielleicht waren es aber auch nur seine Instinkte, die ihm dazu rieten, vorsichtig zu bleiben. Sie näherten sich nach einem kurzen Augenblick weiter, ehe der größere von beiden, ein Ratataki das Wort ergriff und sich nach kurzer, abgenickter Erkundigung vorstellte.
Corbin musterte die beiden unauffällig, wie vermutlich auch P4. Ein Mensch und ein Ratataki, der eine ähnlich funktional gekleidet, wie Corbin, der andere in einen weiten, dunklen Mantel gehüllt. Den Mandalorianer beschlich eine leichte Ahnung, womit er es zu tun haben würde, auch wenn er speziell die Aura des Ratataki nicht so recht zu fassen vermochte, ging er bereits davon aus, Machtanwänder vor sich zu haben.
Festen Blickes legte Corbin kurz eine seiner Fäuste über sein Herz, um zu grüßen. P4 tat es ihm gleich. "Das ist korrekt, zu Diensten," er deutete auf P4, "und das hier ist P4, Pilot." Der Droide nickte bestätigend, als könne er kein Wässerchen trüben, auch wenn er wie Corbin offensichtlich bewaffnet war. "Fragt, so viel Ihr wollt, Kossus. Der Preis für den Flug ist allerdings keine Verhandlungsbasis und wir akzeptieren keine Ersatzwährungen. Kein Proviant, keine Güter, keine Arbeit und auch kein Spice, falls Ihr welches habt. Wir arbeiten, Ihr bezahlt. Ganz einfach." Der Droide schwieg dabei, während Corbin kurz zwischen den beiden hin und her blickte. "Und keine faulen Tricks." Dabei schlug der mann keinesfalls einen bedrohlichen Ton an, steckte lediglich die Grundregeln ab, wie es Mandalorianer eben taten: Direkt und ernst.


[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Kyrijon und Tenma Kossus]

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Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

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07 Oct, 2017 15:36 21 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]


Kyrijon nickte leicht. Er verstand es. Er verstand warum sie hier nicht anderweitig agieren konnten und natürlich hatte auch er die Überwachungskameras bemerkt, oder die neugierigen Augen die sich im Schatten aufhielten. Er wusste nicht, wie viele davon bereit waren die Security zu rufen, aber wenn er ehrlich war, wollte der junge Jedi es auch nicht heraus finden. „In der Fabrikruine hat es niemand bemerkt.“ entgegnete er mit einem leichten Lächeln, ehe er Tenma interessiert ansah. „Muss ein interessanter Mann gewesen sein. Wertet Ihr mir von ihm erzählen?“ erkundigte er sich, immer noch mit offenen Interesse, ehe er nickte, jedoch ohne nach seiner eigenen Waffe zu greifen. „Das sind wir nicht, nein. Aber ich wüsste dennoch gerne, wer Corbin Gar ist, wenn wir ihm unser Leben anvertrauen.“ und das taten sie, wenn sie zu ihm ins Schiff stiegen, selbst wenn es nur ein kurzer Flug werden sollte. Kyrijons Ausbildung hatte ihm eigentlich eine gewisse Offenheit angedeihen lassen, aber das Misstrauen schob sich zu oft in den Vordergrund, ohne dass es dem jungen Mann wirklich bewusst gewesen wäre.
„Ich fürchte wirklich Ihr werdet mich mit dem Alter noch eine Weile aufziehen.“ murmelte er leise, während er neben ihm blieb, leicht nickte, zuhörte und dann doch leise lachte. „In dem Fall hoffe ich einfach darauf, dass er sich nicht in sein Schiff setzt und los fliegt, wenn er ihm nicht traut. So verzweifelt sollte er nun wirklich nicht sein.“ Kyrijon warf einen kurzen Blick auf die Duros, blieb Wachsam und doch zeigte er keinen Anflug von Angst, etwas was durchaus auch nicht nötig war.

Fast wäre er irritiert stehen geblieben, als er ebenfalls den Clanker entdeckte und doch war es Tenma, um den er sich im nächsten Augenblick sorgte. Er spürte die Veränderung in dessen Stimmung, bemerkte die veränderte Haltung, bemerkte die Hand die zum Lichtschwert griff. „Meister Kossus, ich denke nicht dass das nötig sein wird.“ gab er leise murmelnd seine Meinung kund, während er versuchte ihm ein beruhigendes Gefühl zuzusenden, in der Hoffnung dass er jetzt nicht das Lichtschwert zog. Sein Blick glitt zu dem Menschen, der vermutlich ihr Pilot war, glitt in die Nähe seiner eigenen Waffe, für den Fall dass der Jedi-Meister sich doch entschloss zum äußersten zu gehen, für den Fall dass sie sich würden verteidigen müssen. Kyrijon atmete tief durch, spannte sich ein wenig an und wollte nicht die Ruhe finden, die er gerade versuchte dem älteren Jedi zu vermitteln. Doch während er auf etwas wartete, ohne wirklich zu wissen worauf, sah der Rattakai in seine Richtung, blickte ihn an und er war es nun, der leicht zurück nickte, um ihm zu zeigen, das alles in Ordnung war. Für den Augenblick zumindest.

Er presste kurz die Lippen zusammen. „Ja, Meister.“ gab er, ohne wirklich darüber nachzudenken, so leise zurück, dass es kaum mehr war als ein Flüstern im Wind. Kyrijon hatte nicht einmal genickt, umanzudeuten dass er ihn gehört hatte und so blieb er tatsächlich ein paar Meter hinter dem anderen, sich fragend, wie die Situation ausgehen würde, vor allem da Tenma sich nun offensichtlich entschieden hatte, nicht einfach einzusteigen. Immer noch spürte der junge Jedi die Anspannung, die man dem Rattakai auch ansehen konnte, während sein Blick nun ebenfalls über den Piloten, der sich tatsächlich als Corbin Gar entpuppte, glitt. Kyrijon nickte auf dessen Begrüßung hin knapp, ehe er zu dem Droiden sah, der offenbar das Misstrauen seines Begleiters erweckt hatte und Kyrijon würde sein Lichtschwert darauf verwetten, dass es keine guten Erfahrungen waren, die für dieses Misstrauen verantwortlich waren. Der jüngere sah wieder zu dem Mandalorianer, der offensichtlich gleich ein paar Grundregeln festlegen wollte und klar machte, was er von ihnen verlangte. Allerdings, und das musste Kyrijon nicht einmal laut aussprechen, wuchs sein Vertrauen in den Piloten nicht. Vor allem weil er mit einem Mal das Gefühl bekam, er hätte soeben ein Kriegsgebiet betreten.

[Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]
[Fondor][Fondor City][Raumhafen]

10 Oct, 2017 18:46 56 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
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[Fondor][ Fondor City][ Unterwegs auf dem Raumhafen]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]



Erneut bewies Kyrijon mit seinen Worten, dass er ein vernünftiger junger Mann war, der würdig war, das Doppellichtschwert seines Vaters zu tragen. Tenma war froh, dass die Macht ihre Wege zusammengeführt hatte, obgleich er mit fortgeschrittenem Alter weitaus ruhiger und abgeklärter war als in seiner Jugend. „Ich werde dir sicher noch von ihm erzählen, denn dieser weise Mann war ein guter Freund“, sagte er mit einem leichten Schmunzeln, obwohl die Erinnerung nach all den Jahren einen bitteren Beigeschmack hatte. „Ich hoffe, dass du es mir nicht übel nimmst, wenn ich dich damit hin und wieder trieze“, fuhr er mit einem Augenzwinkern fort. „Aber ich bin mir sicher, dass du an mich denken wirst, wenn du der alte Mann bist und einen so jungen Begleiter hast“ Natürlich hatte er das seinem Meister nie glauben wollen, dass es ihm ähnlich widerfahren würde und prompt war es geschehen. Allerdings hätte er wohl kaum versucht, mäßigend auf ihn einzuwirken, so wie Kyrijon es tat, als der Rattataki unwillkürlich in Kampfbereitschaft ging. Und er wäre wohl kaum bereit gewesen, sich ein Stück zurückzuhalten... „Keine Sorge“, teilte er dem jungen Menschen mit und sprach den Piloten an, den Clanker immer im Auge.

Tenma neigte den Kopf auf Corbin Gars Gruß. Dieser war bereit auf alle Fragen zu antworten, stellte allerdings sofort klar, dass er keine Kompromisse bei der Bezahlung machen würde und schien es dem Eindruck in der Macht nach auch so zu meinen. Insgesamt machte Gar einen kriegerischen Eindruck, und der Jedi-Meister war sich nicht ganz sicher, ob dieser sich seiner Machtbegabung bewusst war. Die Devise war hier, das Gespräch vorsichtig angehen zu lassen. „Sie müssen sich um die Bezahlung keine Gedanken machen, Sie bekommen Barcredits von mir“, hakte er diesen Punkt ab. „Ich möchte zunächst wissen, wie flexibel Sie in Ihrer Terminplanung sind, ich benötige einen Rückflug zurück nach Fondor, weiß aber noch nicht genau wann. Nur, dass es heute im Laufe des Tages sein wird, wahrscheinlich am Nachmittag oder frühen Abend.“ Dass sich der Clanker ruhig verhielt und genau die gleiche Geste zur Begrüßung vollzogen hatte wie sein Besitzer, hatte alles andere als zu Tenma s Beruhigung beigetragen. Diese Blechbüchsen waren clever, sie konnten ihre Stimmen verstellen und in einer Rüstung mit Helm einen Klonsoldaten imitieren. In dieser Situation wünschte sich der ehemalige Jedi-General Droidenknacker dabei zu haben, oder einen Schockerstab. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, so wünschte er sich förmlich, dass ihm dieses Ding auch nur den geringsten Anlass gab, es in glühende Schrottteile zu zerhauen. Doch er riss sich zusammen, schon allein um Kyrijons wegen. „Desweiteren möchte ich mich über den Zustand Ihres Shuttles erkundigen, dieses Modell habe ich schon lange nicht mehr gesehen.“ Genauso wie Commando-Droiden, welche er am liebsten gar nicht mehr wieder gesehen hätte. Er stellte sich vor, wie er den Clanker mit einem Machtstoß zu Boden warf, und ihn mit gezielten Hieben seines Lichtschwerts zerteilte... Diese Vorstellung war nicht sehr jedihaft, doch das war sein Weg mit seinen negativen Gefühlen und dem Drang zur Dunklen Seite umzugehen. Sie waren da, und es half ihm nichts, sie zu verleugnen, denn sie waren ein Teil seiner Selbst. Es war besser zu erkennen, was einem gefährlich wurde, sei es von außen oder durch sich selbst.



[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor][ Fondor City][Raumhafen]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

17 Oct, 2017 10:22 05 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Corbin hörte sich ruhig an, was der Jedi-Meister zu sagen hatte, nickte verstehend, als es um die Bezahlung ging. Hier, in der Zivilisation sollte ihm eine solche Zusage genügen, das hatte der Mandalorianer bereits verinnerlicht.
Dann hörte er sich stoisch dreinblickend die Fragen des Ratataki an. Sie waren nichts überraschendes, präzise und pragmatische Fragen, ohne unnötiges Geschwätz. Corbin war zufrieden. "Sofern sich der Rückflug nicht übermäßig verzögert, können wir sie erwarten und zurück fliegen. Wir werden sie dann am Landepunkt erwarten." Woraufhin P4-L kurz zu seinem Commander hinüber blickte, ehe seine metallisch-knisternde Stimme monoton dazwischen ging. "Das wird eine kleine Standgebühr pro Stunde beinhalten. Bei Bedarf begleiten wir sie auch und garantieren einen sicheren Aufenthalt." Dabei glitt Corbins Blick hinüber zu seinem Begleiter, als wäre diese Anführung nicht geplant gewesen und der Mandalorianer wenig begeistert davon, so übergangen zu werden, doch nach einem kurzen Augenblick nickte er bestätigend. Er scheute keineswegs davor zurück, für diese zwei Kerle den Leibwächter zu spielen, war es doch ehrenhafte Arbeit, jedoch hätte er das wirklich gern vorher besprochen. Ein Verhalten wie das von P4 war typisch für Pike, von dem Corbin ihn erhalten hatte.
Etwas aufsässig, doch genial und fähig genug, um diese Schwäche mehr als nur zu kompensieren. Es war fast, als habe er diesen alten Freund wieder an seiner Seite, wie in der guten, alten Zeit.
Die Frage nach dem Schiff beantwortete der Droide recht selbstständig, nur ein kurzer Blick des Mannes war nötig, um P4-L das Feld zu überlassen, während Corbin Kunden und Umgebung im Auge behielt. Wer diese Zwei wohl waren? Was sie auf dem Mond wollten? Er selbst ging bereits davon aus, dass sie mit den Jedi zutun hatten und dort oben irgendetwas suchten. Es war für ihn undenkbar, dass sie nur einen schönen Tag dort oben genießen wollten, doch er entschied jetzt schon, nicht nachzufragen. Es ging ihn nichts an, so fand Corbin.
Dabei stellte der Droide kurz den Zustand des Schiffes fest. Ehemalige "Privat-Jacht" des Senators von Kumquat 4, nach dessen Tod verschrottet, ausgeschlachtet und irgendwann aufgearbeitet. Nicht sehr komfortabel, jedoch bis auf den Hyperantrieb und ein paar "Macken" in gutem Zustand, wie P4-L doch mit etwas Stolz in der blechernen Stimme zugab. Es war offensichtlich, dass der Droide hier mehr war, als bloßer Teil der Bord-Bewaffnung. "Es wird Sie und ihren Freund sicher ans Ziel bringen, Kossus. Ist ja nicht so, dass wir keinen Schaden nehmen, sollte das Schiff kollabieren." So fügte Corbin kurz an, um zu verhindern, dass der Droide zu plaudern begann. Schlummerte da etwa ein kleiner, finsterer Scherz? Mandalorianischer Galgenhumor, wie er im Buche stand. Subtil, präzise und - in diesem Fall - vollkommen unbeabsichtigt, denn zumindest Corbin schien der Charakter seiner Bemerkung entgangen zu sein, stattdessen sah er nun wieder sein Gegenüber abwartend an. "Wenn dann alles geklärt ist, wäre ich dfür, dass wir starten."

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Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

28 Oct, 2017 12:36 06 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]


Kriegsgebiet. Das war es hier, wie Kyrijon mit jeder Minute immer deutlicher klar wurde. Er war zurück geblieben, auch auf den Beruhigungsversuch des Älteren hin, dass alles in Ordnung war. War alles in Ordnung? Nun, der junge Jedi war sich in der Hinsicht nicht sonderlich sicher, weswegen er wachsam blieb und das Gespräch ruhig abwartete und beobachtete. Sie wollten nur zum Mond und wieder zurück und doch streckte Kyrijon leicht seine Fühler aus, um heraus zu finden was die beiden anderen dachten, was sie fühlten. So war es für ihn ein leichtes zu bemerken, das sein Begleiter von dem Droiden alles andere als begeistert war und der jüngere glaubte auch Wut und Unsicherheit zu spüren. Ihr Pilot jedoch schien sich seiner Sache sicher zu sein, auch wenn er ein wenig überrascht wirkte, als der Droide sich plötzlich als Leibwächter anbot. Nun, wenn Kossus und er Hilfe brauchten, ohne überheblich werden zu wollen, war wohl einiges schief gelaufen.

Kyrijon trat schließlich nach vorne und lächelte matt. „Das stimmt natürlich.“ meldete er sich schließlich zu Wort. „Ich denke es ist auch in Eurem Interesse heile hin und wieder zurück zu kommen.“ War das ein Versuch wieder Ruhe rein zu bringen? Für ihn war die Situation immer noch zu unruhig, allerdings war das nichts, was er im Laufe seines Lebens nicht schon öfters erlebt hatte. Dennoch ging sein Blick zu Kossus, ein Stummes Wollen wir? fragend, denn wenn, dann sollten sie es nicht zu lange hinaus zögern. Der junge Mann hatte kein gutes Gefühl, eher etwas, als ob ihn die Macht warnen wollte und er war sich ziemlich sicher, dass es weder etwas mit dem Mandalorianer, noch mit seinem Droiden zu tun hatte.

[Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]
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10 Nov, 2017 11:28 48 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][ Fondor City][ Unterwegs auf dem Raumhafen]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]




Die Stimme des Droiden war unangenehmer als dessen Anblick, und noch unangenehmer als das, war die Dreistigkeit, mit der der Clanker antwortete. Wieder ließen uralte Instinkte Tenma s Ohren zucken und seine Augen verengten sich für einen Sekundenbruchteil, als der Pilot davon überrascht schien, wie selbständig das Ding handelte, als es ihn unterbrach. Die Droidenarmee der Separatisten hatte genug Schaden angerichtet, dass selbst heute noch viele Wesen diesen künstlichen Kreaturen gegenüber mit Misstrauen begegneten. „Ich denke nicht, dass Sie mit Verzögerungen rechnen müssen“, sagte der Rattataki kühl in Gars Richtung „ die Standgebühr werden wir selbstverständlich entrichten, allerdings haben wir keinen Bedarf für Begleitung. Dennoch vielen Dank für das Angebot.“ Das wäre noch schöner, wenn sie den Droiden ständig im Nacken hätten... Vom Piloten selbst hatte er einen etwas besseren Eindruck – er wirkte diszipliniert, wenngleich im Hintergrund etwas wie Neugier mitschwang, durchaus eine verständliche Regung und vor allem die eines lebenden Wesens. Natürlich konnte man auch Droiden mithilfe der Macht begegnen, sie waren greifbar, aber ihnen fehlten Gefühlsregungen, mit denen man sie einschätzen konnte. Gewiss konnten sie eine Art Eigenleben entwickeln, wenn man sie nicht regelmäßig wartete, was aber nicht vergleichbar mit organischem Leben war. Tenma verfolgte die Ausführungen des Droiden aufmerksam, ganz gleich wie groß sein Misstrauen war, es war essentiell über das Schiff das Nötigste zu erfahren. Der Pilot bestätigte mit trockenem Humor die Worte des Clankers, und Kyrijon schien es zu überzeugen. Aufgrund der Reaktion des jungen Mannes versuchte der Rattataki ein Mindestmaß an Vertrauen aufzubringen und er sagte sich, dass sie zwei bewaffnete Jedi waren, die es verstanden, sich zu verteidigen. Davon abgesehen kannte er sich mit Clankern aus.... Er nickte auf Kyrijons stumme Frage. „Dies ist mein Begleiter Kyrijon Xifedi", stellte er den Menschen bei der Gelegenheit vor, um der Form Genüge zu tun. "Gut, verlieren wir keine weitere Zeit und brechen auf!“


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

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20 Nov, 2017 15:49 58 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Corbin wartete stillschweigend die Reaktion seiner Passagiere ab, blickte ungerührt zwischen ihnen hin und her, als wäre ihm die Komik seiner Erläuterung völlig entgangen. Als der junge vorgestellt wurde, nickte Corbin nur, ehe er auf die abschließende Bemerkung des Jedi hin einen Blick gen P4 warf. "Du hast ihn gehört. Wir gehen an Bord und brechen auf." Der Droide nickte und ging ins Innere des Schiffes und schaltete die Raumbeleuchtung im Inneren ein, damit die Gäste sich problemlos zurecht fanden, so sie denn das Schiff betraten.
Derweil wandte Corbin sich wieder Kossus und Xifedi zu, erspähte über deren Schulter hinweg, wie sich eine Gruppe Leute ihren Weg durch den engen Eingang der Hangar-Bays bahnte. Allen voran der Twi'Lek, der Corbin und P4 hier willkommen geheißen hatte. Er hatte wirklich kein Bedürfnis, sich erneut mit diesem gackernden Schwätzer zu beschäftigen. Schnell, jedoch nicht gehetzt schenkte er seinen Gästen wieder seine Aufmerksamkeit. "Willkommen an Bord." So proklamierte der Mandalorianer vorzeitig, ehe auch er die Laderampe hinauf ging und die anderen hinter sich her wunk, ehe er im Inneren verschwand.

Das Innere des Shuttles war tatsächlich den Ausführungen des Droiden entsprechend alles andere als luxuriös eingerichtet. Es standen kaum Sitzgelegenheiten herum, stattdessen war im Zentrum des Raumes ein freier Platz geschaffen worden, auf dem eine Art Futon herumlag. Vorräte in Militär-Rationen in einer Ecke, diverse Dinge für Gerätepflege und Reparaturen in einer anderen, komplettiert mit einer tatsächlich gepolsterten Sitzgelegenheit samt einem alten Tisch in einer dritten Ecke, während wohl speziell die langen Wände als Lagerstätten für alles mögliche genutzt wurden. Auf den ersten Blick ein heilloses Chaos, zusammengehalten mit der rohesten Form der Ordnung. Von P4 war keine Spur zu sehen, man könnte lediglich hören, wie es im nahen Cockpit rumorte, als sich die Ladeluke schloss.
"Macht es euch so bequem, wie ihr es für nötig haltet. Aufbereitetes Wasser, falls ihr durstig seid. Rationen sind in kleinen Mengen verkäuflich." So erklärte Corbin, während sich das Schiff in Bewegung setzte und abhob.
"Die Entsorgungsstation befinet sich hinter dieser Tür." Er deutete auf eine Tür nahe des abgetrennten Bereiches, der wohl zum Maschinen räum führte. "Falls es sonst keine Fragen mehr gibt, werde ich Sie jetzt allein lassen." Eine sachliche Ankündigung, gefolgt von abwartenden Blicken seitens des Mandalorianers, während das Sirren der Generatoren und Maschinerien alles mit einer seichten Geräuschkulisse unterlegte.

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03 Dec, 2017 13:01 22 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]


Für einen kurzen Augenblick war Kyrijon sich nicht sicher, ob es eine gute Idee war, dieses Schiff zu besteigen. Allerdings würden sie, für heute zumindest, keinen anderen Weg finden, um ihren Flug durch zu führen und auch wenn er nicht wusste, was Kossus warnte, so schien es keine Bedrohung zu sein, die von den beiden aus ging. Natürlich hatte der junge Jedi nicht vor, sich mit dem Droiden, oder den Piloten, anzulegen, aber welchen Kampf sie alle auszuführen hatten, er würde es vorziehen, ihn eben nicht hier ausführen zu müssen. Sein Blick glitt zur Seite, wo er andere Wesen näher kommen spürte. Das hier war zumindest keine Gegend, wo man sich länger aufhalten sollte, als es nötig war, das stand für ihn zumindest fest.

Als sein Name fiel, erwiderte er das Nicken des Piloten, ehe er seinen Blick auf den Jedi-Meister richtete. Irgendetwas ging hier vor sich, er konnte es spüren und beinahe greifen, aber er bekam es einfach nicht zu fassen. War es die fehlende Übung? Bisher war Kyrijon der Meinung gewesen, diese Dinge zu können, sie zu begreifen, aber noch fehlte es ihm an Erfahrung, um wirklich zu begreifen, warum der andere Jedi etwas heftiger reagiert, als er es erwartet, hatte. Während der Droide ins Schiff zurück ging, warf er selbst einen Blick nach hinten um Gars Blick zu folgen, ehe er erst die Laderampe und dann das Schiff mit einem leisen. „Na, das wird interessant werden.“ betrat.

Er selbst sagte nichts auf das Willkommen an Board, sondern sah sich interessiert um. Kyrijon war bereits selbst auf verschiedenen Schiffen unterwegs gewesen und jedes hatte bisher eine Menge über ihren Besitzer ausgesagt und er war neugierig, was dieses Schiff über die beiden aussagen würde. Zumindest stimmten die Ausführungen des Droiden, aber damit hatte er gerechnet. Während die Laderampe sich bereits schloss, blieb er stehen und ließ alles auf sich Wirken, als er in dem, offensichtlichen Chaos, langsam eine gewisse Ordnung zu erkennen glaubte. Ein leichter Ruck ging durch das Schiff, als es sich in Bewegung setzte und abhob. Kyrijon nickte dem anderen erneut kurz zu, um zu zeigen dass er verstanden hatte, ehe er zu seinem Begleiter sah. Kossus hatte ihn gebeten sich zurück zu halten und genau das tat der junge Jedi nun und überließ dem Älteren so bereitwillig die Führung.

[SIZE=1][Kyrijon Xifedi & Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]
[Fondor][Fondor City][Raumhafen][/SIZIE]

25 Dec, 2017 16:24 39 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]




Corbin entglitt ein leises Ächzen, als sich die Cockpit-Türen hinter ihm schlossen und er zu P4 aufschloss, der bereits dabei war, das Shuttle in Bewegung zu setzen, ehe es abhob. Dabei blickte der Mandalorianer durch die Sichtöffnung auf den Raumhafen und beobachtete, wie das Grüppchen, das just dazu gekommen war, Halt machte und zu ihnen aufblickte. Was sie wohl wollten? Bei ihrer Rückkehr würde Corbin sicher versuchen, einen anderen Raumhafen anzusteuern, so viel war sicher.
"Erbitte eine Einschätzung bezüglich eines unserer Passagiere." So meinte P4 in Mandoa, als sich das Shuttle in Richtung Orbit aufmachte, was Corbin dazu veranlasste, den Droiden anzublicken. "Er ist ein Rattataki. Argwohn liegt ihnen im Blut. Uns Mandalorianern nicht unänlich. Zumindest manchen." Entgegnete der ehemalige Jedi ebenso und hielt sich an einer Halterungen an der Decke fest. Kossus erinnerte ihn an einen anderen Rattataki, dem er vor Jahren einmal begegnet war. Ein Kopfgeldjäger namens Nuu Kresh, der es fast fertig gebracht hatte, Corbin zu überwältigen. Ein Gegner, der es wert war, sich an ihn zu erinnern.
Der Droide nickte und beschleunigte das Schiff, sodass es sich bald aus der Atmosphäre schälte, ehe erneut Geleitschiffe der planetaren Sicherheit auftauchten und Codes, sowie Absichten abfragte, die dieses mal jedoch per Signal übermittelt wurden. Corbin hatte genug von administrativen Gesprächen für heute.

Erneut geleitete man sie durch die Werftanlagen, wo offenbar jetzt mehr los war, als bei ihrer Ankunft. Viele Transporter und Werksschiffe, die abgewickelt werden mussten. Man leitete sie um.
"Wir sollten die Bordbewaffnung wieder herstellen." So fügte Corbin bald an, als sie an etwas vorbei zogen, das unschwer ein alter Sternenzerstörer war, der auseinander genommen wurde. Die Republik meinte es mit der Demilitarisierung wohl wirklich ernst. Er selbst hätte diese Schiffe behalten, immerhin waren die Konflikte mit dem Imperium längst nicht ausgestanden. "Ich habe bereits nach Ersatzteilen gesucht. Der Schrotthandel wirft hier viel ab." Corbin nickte zufrieden. "Gut. Es missfällt mir, wehrlos durch den Raum zu trudeln." Dabei blickte P4 kurz zu seinem Commander auf. "Du hast immernoch mich, Comander," was den alten Mandalorianer tatsächlich zum Schmunzeln brachte. Begann er etwa, den Droiden zu mögen? Er klopfte der Maschine auf die Schulter. "Bring uns erstmal ans Ziel." So meinte er, ehe sich Corbin auf einer Bank hinten im Cockpit niederließ, die wohl früher der Bordwache zugeteilt wurden, wenn die Passagiere unter sich sein wollten, während die Pilgrim ihren Weg zum Ziel fand, bis nach einer Weile der grüne Mond im Sichtfenster erschien. Der Blick des ehemaligen Palawan trübte sich etwas, als er auf den Mond blickte und sie sich näherten. Unerkenntlich für P4 breitete sich ein Gefühl von bedauern in ihm aus. Wortfetzen, die in seinem Hinterkopf echoten. Bilder, die sich wie im Nebel vor seinem inneren Auge wiederholten.

Derweil tat sich etwas im Frachtraum, oder besser, hatte sich bereits getan. Eine leichte Erschütterung bei der Beschleunigung verschuldete, dass einer der diversen Behälter im Raum umkippte und auf einen der größeren Stapel fiel, der wohl aus Ersatzteilen zu bestehen schien. Ein klacken war zu hören, ehe sich etwas in den Materialien regte und ein Wartungsdriode der DUM-Serie aus der Ansammlung krackselte und seinen visor für einen Augenblick auf die beiden Passagiere richtete.
Der kleine Droide stand für einen Augenblick nur so da, offenbar Subroutinen durchladend, ehe er schnatternd seinen Schildförmigen Kopf schüttelte und begann, das Schiff aufzuräumen. Nicht jedoch, ohne noch einen zweiten Droiden zu aktivieren, der ihm helfen sollte. Wo der erste der beiden Rostfarben mit ein paar gelben Markierungen an den Rändern aufwies, so war der andere eher in einem hellen Beige lackiert und hellblau verziert worden. Für einen moment schienen sie Smalltalk zu halten, was für die Anwesenden sicher drollig aussehen mochte, zumal der rötliche der beiden den anderen plötzlich umschubste, so dass dieser kurz taumelte, ehe sie beide ihren Dienst aufnahmen und diverse Dinge von A nach B zu räumen begannen. Dabei kam bald eine offenbar alte und Zweckentfremdete Scout-Truppenrüstung zum Vorschein, die, sofern man sie den Droiden nicht abnahm, bald darauf in einer Ecke mit dem anderen Soldaten-Bedarf verstaut wurde.
Erkenntlich war so oder so ihre grün-gräuliche Musterung, sowie, dass eine der Schulterklappen mit dem selben Symbol verziert wurde, das auch auf P4s rechter Torso-Seite geprangt hatte. Aufbereitete Schwarzmarkt-Ware, so würde man bei einer Untersuchung feststellen können. Davon abgesehen ging das Treiben der beiden Droiden munter weiter, unterbrochen von einer kleinen Diskussion zwischen ihnen, wo ein augenscheinliches Ersatzteil zu liegen hatte. Ein weiterer Schubsen zwischen ihnen schien das Problem jedoch bald zu lösen.

Nach einer Weile öffnete sich die Tür des Cockpits und Corbin betrat den Raum, erregte augenblicklich die Aufmerksamkeit der beiden Droiden, die just etwas zusammen trugen und fallen ließen. dem einen der beiden offenbar auf die Füße, wodurch dieser erschrocken zurück fuhr und ein paar Dinge umwarf. Der Mandalorianer seufzte resignierend, ehe er zu Kossus und Xifedi aufsah.
"Wir trehten gleich in die Atmosphäre von Nallastia ein. Gibt es Landa-Koordinaten? Sonst steuern wir die nächste Kollonie an und landen dort." Eine Antwort abwartend, beobachtete Corbin die Droiden, die sich offenbar beeilten, das entstandene Durcheinander wieder zu richten, ehe eine Antwort nickend entgegen genommen wurde und er wieder ins Cockpit umkehrte, um alles Nötige zu veranlassen, woraufhin sich das Schiff bald an gewünschter Stelle niederließ und sich die Laderampe brummend auftat.



[Fondor-System][Nallastia Landeplatz][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]

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27 Dec, 2017 12:25 12 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-Orbit][ Unterwegs nach Nallastia][im „Passagierraum“ der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L (im Cockpit)]



Tenma und sein Begleiter hatten im Frachtraum des Vehikels Platz genommen, das sie auf den Fondormond bringen sollte. Sein Unbehagen kam aus ihm selbst heraus, es war kein Hinweis der Macht, dass etwas während des Fluges schieflaufen könnte. Das war zumindest sein Fazit, nachdem das Schiff die Atmosphäre des geschäftigen Werftplaneten verlassen hatte. „Was meinst du?“v, wandte er sich an Kyrijon, welcher nun wohl so etwas wie sein Schüler war. [COLOR=FFA500]„Welchen Eindruck hast du von Gar und seinem Droiden? Welche Gefühle lösen sie bei dir aus und was sagt dir die Macht?“ Persönliche Gefühle wie Angst, Wut und Misstrauen konnten eine Einschätzung trüben, die in dem allumfassenden Energiefluss der Macht ganz anders aussehen konnte. Andererseits konnten auch positive Gefühle eine verfälschte Einschätzung hervorrufen. Selbst jetzt, mit seiner Erfahrung eines ganzen Lebens, war sich der Rattataki nicht immer sicher. Immer wieder musste er seine Gefühle erforschen, und wenn es sein musste, hinterfragen. Die Begegnung mit dem Piloten und dem Commando-Droiden hatte viele alte Erinnerungen ans Tageslicht geholt – sie hinderten ihn daran, sich auf das ganze Bild zu konzentrieren, dass dieses Zusammentreffen eventuell etwas Positives war. Dass es nichts zu bedeuten hatte, glaubte er indes auch nicht.

Das Rumpeln der Kisten ließ ihn zusammenzucken, hatte sich aber wieder gefasst und hätte beinahe gelacht, als die Boxendroiden zum Vorschein kamen und das taten, wofür sie da waren. Dinge in Ordnung zu bringen. Und dann brandete wieder Unbehagen in ihm hoch, als er die Rüstung sah. Erinnerungen an halbvergessene Ereignisse, an Menschen...Klone mit ihren gleichen Gesichtern und verschiedenartigen Persönlichkeiten. Die Scouts waren ein besonderer Schlag, halbverrückt und mit einer schier unglaublichen Todesverachtung behaftet. Lieutenant Jett und seine Fire-Squad... Ein leiser Rattataki-Fluch kroch über seine Lippen... Es war so lange her, noch bevor Kyrijon überhaupt geboren sein musste.

Als sich die Tür öffnete und Gar eintrat, war es noch nicht ganz vorbei. Welche Rolle spielte dieser Mann? Tenmaversuchte sich aus der Vergangenheit zu lösen und seine Nackenwirbel knackten, als er versuchte die Spannung zu lösen. „Es gibt nur einen offiziellen Landeplatz in der Kolonie in der Äquatorregion. Die Nallastianer versuchen den Raumverkehr so gering wie möglich zu halten und werden Sie wohl anfunken, wenn wir auf deren Ortung erscheinen“, erklärte er dem Mann, der viel älter wirkte als er tatsächlich war. „Sie haben wirkliche interessante Dinge in diesem Frachtraum“, merkte er bei dem geschäftigen Treiben der Boxendroiden an. „Sehr viele alte Dinge...“ Der Commando-Droide, die Scoutrüstung...auch die Boxendroiden verbreiteten Klonkriegs-Atmosphäre. So sehr, dass es ihn schmerzte, einmal vor Sehnsucht nach der Aufregung, dem Kampf und dann vor Wut und Enttäuschung...



[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][Im Anflug auf Nallastia][im „Passagierraum“ der Pilgrim]



OOC: Sorry, dass es so lange gedauert hat...

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27 Feb, 2018 23:42 03 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Fondor-Orbit][ Unterwegs nach Nallastia][im „Passagierraum“ der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]


„Ich muss zugeben, dass ich die beiden nicht gut einschätzen kann.“ gab er zu und sah zu dem älteren Jedi hinüber. „Ich spüre Euer Misstrauen, genauso wie das unseres Piloten. Der Droide hingegen...“ Kyrijon lächelte matt. „...scheint sich nicht ganz sicher zu sein, was uns angeht. Ich denke, soweit man das sagen kann, dass er tatsächlich etwas um Gar besorgt scheint und uns misstraut. Ich kann allerdings nicht sagen, ob das Misstrauen auf Grund der Gefühle von Gar besteht, oder ob der Droide erst einmal jedem Misstraut, den er nicht kennt.“ Er runzelte leicht die Stirn. „Da ist etwas...das ich ehrlich gesagt nicht ganz zu fassen bekomme.“ musste der junge Jedi zugeben. „Es ist fast etwas vertrautes, aber ich fürchte dass die anderen Gefühle mein Urteilsvermögen ein wenig trüben.“ Immerhin waren Angst, Wut und Misstrauen starke Gefühle, die andere Wahrnehmungen überlagern konnten und da es in diesem Fall von zwei Seiten ausgegangen war, hatte er nicht auf die darunter liegenden Gefühle sehen können. Etwas, wo ihm eindeutig noch die Übung fehlte, war sie bisher auch noch nicht notwendig gewesen. „Wenn Euch die beiden nicht behagen, können wir uns sicherlich auch nach einem an deren Rückweg umsehen? Auch wenn ich denke, die beiden sind nur an unseren Credits interessiert und nicht daran uns aus zu rauben. Hätten sie uns angreifen wollen, wäre jetzt vermutlich der beste Augenblick dafür.“ Kyrijon wollte noch etwas hinzufügen, als es kurz rumpelte und einige Dinge um fielen und fast sogleich von zwei kleinen Droiden wieder in Ordnung gebracht wurden. Nun ja, was auch immer die beiden Droiden für Ordnung hielten, zumindest.

Kyrijon runzelte die Stirn und sah auf. Er brauchte den Fluch nicht zu hören, um zu wissen, das etwas nicht stimmte. „M...“ er wollte noch etwas sagen, doch die Tür öffnete sich wieder und er selbst konnte immer noch das spüren, was den alten Jedi-Meister beschäftigte. Was sicherlich auch der Grund war, warum Kyrijon sich erhob, um notfalls dazwischen gehen zu können, falls einer der beiden nun doch beschloss den anderen anzugreifen. Nicht dass er es glaubte, nicht für den Augenblick, aber man hätte, als Jedi zumindest, wohl ziemlich Machtblind sein müssen, um nicht zu sehen, was hier gerade vor sich ging. Sein Blick glitt von Gar weg und zu Tenma hin. Die Wut und die Enttäuschung die ihm entgegen schlug, verunsicherte ihn in diesem kurzen Moment mehr, als die Sehnsucht nach einem guten Kampf. Er hatte seine Geschichte. Kossus die seine. Und er hatte etwas erlebt, was man nie erleben sollte. Er hatte miterlebt wie der Orden der Jedi ausgelöscht worden war und so sah er nun, obwohl er noch immer nicht gesprochen hatte, seit Gar den Raum betreten hatte, zu dem älteren hinüber, in dem erneuten Versuch ihn abzuschätzen, auch wenn er langsam glaubte dass die Anspannung in diesem Raum greifbar war und die Macht ihn förmlich die Warnung zu schrie, dass die Situation und die Stimmung gerade dabei war zu kippen. Kyrijons Hand tastete unter seiner Jacke in Richtung seines Lichtschwertes, verharrte am Gürtel, bereit die Waffe zu ziehen, wenn es nötig war und er war sich sicher, dass der alte Jedi diese Geste verstand, auch wenn er selbst immer noch versuchte zu begreifen, was hier gerade eigentlich geschah.

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

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30 Mar, 2018 14:23 07 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin hörte geduldig zu, als der Jedi ihm erklärte, wie die Verhältnisse auf Nallastia waren. Er selbst hätte kein Problem damit gehabt, einfach irgendwo zu landen, wenn es der Sache dienlich gewesen wäre, doch man wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen. Nicht, dass sie bei Zuwiderhandlung mit einer Anflugssperre belegt würden, ein herber Verlust an leicht-verdientem Geld, wenn man über die ganze bisherige Aktion nachdachte.
Er nickte stumm zur Bestätigung, ehe ein kurzer Laut seitens des Intercoms ertönte und P4 die Information bestätigte und anfügte, dass es wohl eine Verzögerung wegen belegter Plätze gab. Offenbar war ein Frachter liegen geblieben, so dass sie jetzt auf Freigabe warten mussten.
Unterdes erhob sich der jüngere der beiden Passagiere und fasste sich verdächtig unter die Jacke, als Kossus auf die Einrichtung des Shuttles zu sprechen kam. Es brauchte keines großen Aufwandes, um zu spüren, welche Gefühle hinter den Worten des Rattataki steckten, zumindest nicht für Corbin, der sich genau mit diesen Empfindungen mehr als gut auskannte. Er blickte vom Jungen hin zum Meister, ehe er mit ruhiger Stimme antwortete. "Ich bin ein Mann alter Zeiten, würden manche sagen." Er war kein Mann großer Geschichten und ausschweifender Erklärungen, in Corbins gradliniger Philosophie war für solche Dinge auch kein Platz. Derweil blickte er erneut zwischen den beiden hin und her, erforschte die Brandung an Emotionen, die diesen Raum zu fluten begann und den Eindruck vermittelte, die bisher so friedliche Reise augenblicklich zu stören. "Gibt es ein Problem?" So fragte er grade heraus, wie es Mandalorianer nunmal taten. Er war kein Mann suggestiver Spiele und Heimlichtuerei, konnte aber auch keine Bedrohung ignorieren, zumal das hier sein Schiff war, sich einfach umdrehen und nichts unternehmen stand also außerhalb jedweder Option. So wartete der Söldner ab, was passieren würde, aufmerksam wie ein Raubtier, dass sich zweier anderer Wesen gegenüber sah, bereit, sich zu verteidigen. Auch wenn er einem Kampf mit anderen, klareren Gefühlen entgegen sah, als Kossus oder Kyrijon. Er vermittelte weder in der Macht, noch mit seinem Gesicht, dass er irgendein feindseliges Interesse hatte, jedoch auch nicht, dass er vor hatte, sich drohen zu lassen. Für ihn waren Konflikte kein Problem, aber auch kein erfreulicher Zeitvertreib.

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04 Apr, 2018 09:37 45 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]




Kyrijon zeigte sich unsicher, aber wenn Tenma sich es eingestand, war er es auch...Droiden auf einem hohen Intelligenzlevel spiegelten oft die Persönlichkeit ihrer Besitzer wieder und entwickelten aufgrund fehlender Gedächtnislöschungen eigene Züge. „Das ist ein BX-Commandodroide. Die Biester wurden früher von den Separatisten in den Klonkriegen eingesetzt und die Macht war mit uns, dass sie nur in geringen Zahlen produziert wurden.“ Tenma sog scharf die Luft durch die Zähne. „Was seinen Besitzer angeht, er ist auch für mich schwer greifbar. Er könnte machtbegabt sein, aber ich bin mir nicht sicher, ob er es weiß oder nicht. Und du hast recht, es gibt vieles, dass das Urteilsvermögen eines Jedi trüben kann...“ Angst, Wut, Hass waren die prominentesten Gefühlsregungen, aber auch vieles dazwischen, Unsicherheit, Leichtsinn, Selbstsicherheit, Liebe...Er versuchte seine Gefühle zu erforschen, zu sortieren, was sein Urteilsvermögen behinderte. Dass es von den Schatten der Vergangenheit beeinflusst war, lag klar auf der Hand. Diese Erkenntnis war immerhin etwas. „Ich denke auch nicht, dass sie uns wegen unserer Credits ausrauben wollen. Lass uns trotzdem auf der Hut sein...Es ist eine gute Idee, dass wir uns nach Alternativen für die Rückkehr nach Fondor umsehen, falls sich unsere Bedenken bestätigen..“

Dass ihn Gars Erwiderung „Ich bin ein Mann alter Zeiten“ so reizte, überraschte Tenma selbst. Die Klonkriege waren ein ganzes Leben her, aber er spürte, dass er nicht einmal ansatzweise damit abgeschlossen hatte. Es gab nur Frieden... Nicht, wenn man die Order 66 überlebt hatte. Was hatte Gar damit zu tun? Sein junger Begleiter war indes sein Anker, der ihn im wahrsten Sinne des Wortes zusammenhielt. Der Rattataki atmete schwer durch. Er war kein junger Mann mehr, die Anwendung der Macht war aber zeitlos und er hatte an mentaler Stärke gewonnen. Noch einmal atmete er durch, womit er zu mehr innerer Ruhe kommen wollte. „Ich bin durch Ihre Sammlung an Klonkriegs-Andenken irritiert“, sagte er ebenso geradeheraus, wie der Mann gefragt hatte. „Ebenso irritiert mich Ihr Begleiter. In alten Zeiten waren Clanker wie er sehr unbeliebt“ Bewusst wählte er den Begriff, den Klone für die Kampfdroiden verwendet hatte und in der gesamten Grand Army zum Hausgebrauch geworden war. Wie auch immer Gar reagieren würde, Tenma war bereit, sich auch einer gewaltsamen Auseinandersetzung zu stellen. Er spürte, dass Kyrijon ebenfalls bereit war. Der Jedi-Meister, die helle Seite in ihm sagte, dass das beste Lichtschwert das war, das nicht gezogen wurde und dass keine Gewalt von Nöten war...während die dunkle Seite den Rattataki-Kämpfer in ihm anstachelte, ihn mit der Aussicht auf die Zerstörung dessen lockte, was ihm nach all den Jahren immer noch Schmerzen bereitete.




[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

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10 Apr, 2018 20:00 06 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-Orbit][ Unterwegs nach Nallastia][im „Passagierraum“ der Pilgrim]

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Es gab nicht viele Dinge, an die er sich manchmal erinnerte. Aber er erinnerte sich deutlich an die Lektionen, die sein Vater ihm gegeben hatte. Er erinnerte sich daran, dass dessen Meisterin ihm beigebracht hatte, dass der beste Kampf jener war, der vermieden werden konnte. Kyrijon hatte kein Interesse daran, sich hier und jetzt auf diesem Schiff einen Kampf zu liefern. Und er war sich, auf eine gewisse Art und Weise, sicher, dass dies auch für den Mandalorianer galt. Wo er sich nicht sicher war, war Kossus. Sein Blick ruhte auf ihn, er hatte nur leicht genickt, um noch einmal zu bestätigen, worüber sie gerade gesprochen hatten, als ihr Pilot den Raum betreten hatte.
Gefühle konnten den Blick aufs wesentliche täuschen, darauf was um sie herum geschah. Der Jedi in ihm wusste das. Dennoch machte Kyrijon sich Sorgen darüber, wie das hier ausgehen würde, ausgehen konnte. Und auch wenn er sonst nicht um Worte verlegen war, selbstbewusst genug war, seinen Standpunkt zu vertreten, schwieg er nun. Vielleicht mochte das auf Gar etwas merkwürdig wirken, er jedoch wollte kein Öl ins Feuer gießen und zu lassen, dass sie hier gleich doch auf engen Raum mit zwei Lichtschwertern, einem Blaster und einem Droiden klar kommen mussten. Er war bereit dazu, keine Frage, wie er dem anderen Jedi auch angedeutet hatte, bereit ihn und sich zu verteidigen, aber würde es wirklich dazu kommen müssen? In der Hinsicht war er vielleicht anderer Meinung, denn aus seiner Erfahrung heraus, gab es keinen Grund dazu.

Aber genau hier lag das Problem. Er hatte nicht die Erfahrung, die Kossus gemacht hatte. Weder mit den Klonen, noch mit diesem Droiden, mit dem der Jedi-Meister offensichtlich ein Problem hatte. Kyrijon ließ die beiden älteren das Gespräch führen und griff, vorsichtig, mit der Macht um sich, um heraus zu finden, was die beiden fühlten. Ihr Pilot machte auf ihn nicht den Eindruck, als wenn er feindselig, oder auf einen Kampf aus war. Tatsächlich wollte er offenbar ehrlich wissen, ob es ein Problem gab, auch wenn er glaubte, dass der andere sich zu verteidigen wusste und mit Sicherheit keine Lust hatte, sich unter Druck setzen zu lassen. Gar war offenbar nur auf einen kleinen Verdienst aus. Er würde sie hin und wieder zurück bringen, so wie es abgemacht war. Auch wenn Kyrijon selbst nun nicht wusste, ob es noch zum Rückflug kommen würde, sah er nun zur Seite, um nun zu sehen, wie der Jedi-Meister fühlte. Vielleicht mochte etwas wie Wut, oder Hass, andere Gefühle überlagern, aber galt das auch für etwas anderes? Der junge Jedi versuchte genau dies heraus zu finden und hörte zu, versuchte etwas Ruhe zu Kossus hinüber zu senden und überlegte tatsächlich, sich einfach zwischen die beiden zu stellen. Sein Blick lag auf ihn und er glaubte den Konflikt in ihm zu spüren. Kossus hatte ihm selbst gesagt, die Rattaki waren Kämpfer und doch hatte er sich ihm selbst als Jedi-Meister ohne Orden vorgestellt, so dass der jüngere Hoffnung hatte, dass der Jedi, und nicht der Sith, diesen inneren Zwiespalt gewinnen würde. Er selbst schob seine Jacke ein wenig nach oben, immerhin stand er mit dem Gesicht zu Gar, so dass dieser das Lichtschwert nicht würde sehen können, und ließ die Hand nach unten rutschen. Sollte es nötig sein, würde er das Lichtschwert schnell genug greifen können und er war wachsam, seine Sinne geschärft, um jede noch so kleine Veränderung wahrnehmen zu können. Vielleicht half eine kleine Geste der Ruhe, wieder etwas Entspannung in dieses Gespräch zu bringen, weswegen sein Blick nun wieder auf dem Rattaki lag, dem er nun mit einem leichten Nicken zu verstehen geben versuchte, dass ihnen für den Augenblick, so vermutete er es zumindest, keine weitere Gefahr drohte, auch wenn ihm klar war, sie würden einiges zu besprechen haben, wenn sie hier raus waren. Immerhin schien der Rattataki noch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen zu haben. Noch lange nicht, wie es aussah.

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29 Apr, 2018 18:17 39 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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Corbin hörte sich gefasst, aber ruhig an, was Kossus ihm zu sagen hatte, behielt den Rattataki dabei genau im Auge, wie es unter seinesgleichen Brauch war. Ihm gefiel nicht, wie sich der Kahlkopf gebar, er vermittelte ein Gefühl von Unruhe und Verwerfung, dass der Mandalorianer nur zu gut kannte, wenn sie beide auch einzelne Schattierungen dieses Gefühles unterschieden. Er brauchte nicht zu sehr in der Macht zu graben, denn er kannte den Konflikt, den Kossus grade in sich spürte, nur zu genau. Er war, was ihn all die Jahre zusammen gehalten hatte, glaubte zu verstehen, was hier das Problem war, schmunzelte jedoch nur bitter, als man auf P4-L zu sprechen kam. "Wenn ich mich recht erinnere, konnte man schon damals mehr sein, als die Summe seiner Teile. Nicht erst, als man das Licht in der Galaxis erstickte und Angst jeden dazu zwang, besser zu sein, als sein Ruf, oder schlimmer und ein Sklave der Dunkelheit zu werden." So antwortete der gealterte Padawan mit seiner rauen, dunklen Stimme. Es schwang durchaus ein leichter Klang von Wehmut in seinen Worten mit, ehe sein kühler Blick sein Gegenüber musterte. "Wir alle hier sind Geister, wiedergeboren aus der Asche einer Welt, die einmal unser Zuhause war." So erklärte er ungefragt tiefgründig, deutete auf die Tür hinter sich. Dabei wich sein Blick keinen Moment von den beiden vor ihm ab, wie ein Bollwerk stand er da, unbeweglich, unbeeindruckt von jedweder Aversion. "P4 ist kein Clanker. Er ist Mandalorianer, wie auch ich. Er verdient Eure Argwohn nicht, Kossus. Er ist einer der besten und loyalsten Soldaten, denen ich je begegnet bin und steht unter meinem Schutz, wie ich auch unter seinem." Corbin hatte nicht vor, sich drohen zu lassen, nicht einmal unterschwellig. Das hier war sein Schiff und er beabsichtigte, Reisende zu transportieren; Nicht mehr, nicht weniger. Innerlich war er durchaus etwas angespannt, rätselte, wie weit er gehen konnte, oder besser wollte.

Er schenkte dem angespannten Rattataki ein paar abschätzige Blicke. "Ihr wirkt ebenfalls wie ein Geist auf mich, Kossus. Das Phantom einer Sache, die man aus dieser Galaxis zu tilgen versucht hat. Auch Ihr seid mehr, als das Mitglied einer Spezies von Barbaren und Mördern." Er sprach dabei, als stellte er Tatsachen fest, auch wenn er ein Stück weit nur spekulieren konnte, kommunizierte intuitiv, ohne sich seine Worte groß zurecht zu legen. Das war die kalte, tote Philosophie Duhn Lorrms, die Corbin auf Ambra erlernte: Gnadenlos, präzise und schmerzhaft für jene, deren Wunden Heilung bedurften, ohne, dass sie es zugaben. Worte eines Meisters aus dem Mund eines Schülers. "Wir sind uns änlich, Kossus. Sonst würdet Ihr nicht so mit Euch ringen müssen." Ein Sith-Lord hätte jetzt triumphierend geschmunzelt, seine Selbstzufriedenheit demonstriert, um sein Gegenüber zu verunsichern, Corbin blickte die beiden nur abwartend an, während die Luft im Raum nach wie vor vor Anspannung knisterte. Sein Blick war überaus ernst und gefasst, jedoch wertfrei, als beobachtete er ein wildes Tier, beratschlagend, was er mit ihm anstellen sollte. "Wer seid Ihr?" So fragte er schließlich den Jedi und seinen Begleiter, ohne mit der sprichwörtlichen Wimper zu zucken.

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06 May, 2018 18:13 21 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]



Ein Mandalorianer also. Gars Worten zufolge gehörte auch der Clanker zu dem Kriegervolk. Dass sie alles und jeden adoptierten, war eine allgemein bekannte Tatsache, dass Droiden dazu gehörten, war Tenma neu. Manche Völker sahen - vor den Klonkriegen – Droiden ab einer gewissen Intelligenzstufe als eigenständige Wesen an, die Rechte besaßen. Nach seiner Rückkehr von Rattatak in die Galaxis hatte der Jedi-Meister allerdings festgestellt, dass in weiten Teilen der Bevölkerung eine tiefsitzende Abneigung gegen Automata entstanden war, nicht zuletzt durch den massiven Einsatz der Droidenarmee der CIS. Nun, er war keine Ausnahme, ganz besonders, wenn man persönlich Commandodroiden bekämpft hatte. Gar machte deutlich, dass er keine Aggressionen gegen seinen Droiden dulden würde. Tenma registrierte das, doch der Impuls sich dieser Gefahr zu entledigen, war stark. Er erkannte sehr rational, dass es die Dunkle Seite in ihm war und verleugnete sie nicht. Kyrijon würde ihn unterstützen, das spürte er deutlich, doch aus anderen Gründen. Der junge Mann stand im Licht, und zu zweit würden sie Gar und seinen Clanker erledigen können. Und dann...dann würde er ihn auf die Dunkle Seite ziehen. Noch nicht vollständig, aber der erste Schritt wäre für ihn gemacht, während der Rattataki bereits auf der Grenze stand.

„Weise Worte für einen mandalorianischen Transportpiloten“, sagte Tenma mit einem leicht spöttischen Unterton, als sein Gegenüber weitersprach. Er war nun davon überzeugt, dass Garein ehemaliger Jedi sein musste, der sich auf seine eigene Weise durch die Galaxis schlug. Kurz dachte er an Corino, den selbsternannten Sith, der er gestern auf Fondor getroffen hatte. Ihr Treffen war friedlich ausgegangen, obwohl sie Feinde waren, während er bereit war, diesen Mann und seinen Droiden in Stücke zu schlagen, der sich nicht einmal ansatzweise aggressiv zeigte. Mehr in der Macht als aus dem Augenwinkel nahm er Kyrijons leichtes Nicken wahr. Nein, er durfte ihn nicht auf die Dunkle Seite mitnehmen, nicht einmal der Gratwanderung aussetzen, auf der der Rattataki sich ständig befand. Der junge Mann war die Zukunft und er brauchte jemanden, auf den er sich verlassen konnte. Und von all den guten und reinen Jedi war ausgerechnet jemand übriggeblieben, der sich im dauerhaften Zwiespalt befand. Und Gar mit seinem Clanker. War das das Gleichgewicht, von dem die Prophezeiung gesprochen hatte?


Er gab Kyrijon einen kurzen Wink mit der Hand und in der Macht, der ihm bedeutete, dass alles in Ordnung war. „Mein Name ist Tenma Kossus, wie ich schon sagte. Ich bin ein Meister des alten Jedi-Ordens.“ Auf nichts anderes war die Frage des mandalorianischen Piloten hinausgelaufen. „Kyrijon, erklärst du Mister Gar bitte, wer du bist?“



[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

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07 Jun, 2018 22:47 13 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
Rollenspiel-Charakter




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[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]


Kyrijon konnte die Stimmung nicht wirklich deuten, wenn er ehrlich war. Auch wenn er versuchte alle Beteiligten im Auge zu behalten, wirkte die Situation auf ihn wie eine tickende Zeitbombe, die jeden Augenblick hochgehen konnte. Hätte er es gekonnt, wäre er einen weiteren Schritt zurück gegangen und hätte alle Anwesenden, inklusive des Droiden, aufgefordert erst einmal tief durch zu atmen. Wieder eine Lektion seines Vaters. Man musste manche Dinge mit Ruhe angehen, solange man nicht mitten in einen Kampf geschleudert wurde. Sein Vater hatte die Lehren des Ordens verinnerlicht, er hatte für die Freiheit der Republik gekämpft, die in ihm einen Verräter gesehen hatte und er hatte diese Lehren an ihn, seinen Sohn weiter gegeben. Und Kyrijon lebte nach ihnen, auch wenn es in dieser Galaxis nicht immer einfach und die Welt nicht immer nett war. Vielleicht war er kein Jedi, der es irgendwann in den Orden geschafft hätte, weil er dann nicht existiert hätte, aber was die Grundsätze anging, so versuchte er danach zu leben und bisher, so glaubte er zumindest, bekam er es auch ganz gut hin.

Jetzt jedoch blieb er immer noch wo er war und beobachtete die beiden, auf eine Reaktion wartend, die ihn zum Eingreifen nötigen würde, sollte Kossus es nicht schaffen selbst wieder runter zu kommen. Für einen Augenblick glaubte er den Konflikt im inneren des Jedi-Meisters zu fühlen und Gars Worte machten es nicht gerade besser, so fürchtete er. Dennoch hörte er dem Mandalorianer zu, erinnerte sich an Kossus Worte was sie anging, denn bisher, das musste er zugeben, hatte er mit ihnen noch nicht viel zu tun gehabt. Und doch verrieten seine Worte mehr, als er vielleicht ahnte und ein leichtes Lächeln huschte über Kyrijons Gesicht, als er merkte, dass das Gespräch in die richtige Richtung lief. Wo der Pilot recht hatte, hatte er recht und so wie er es gerade sah machte P4 keine Anstalten etwas zu tun, was diesen Worten entgegen lief.

In wie weit Droiden nun wirklich adoptiert oder Völkern zugerechnet werden konnten, darüber hatte Kyrijon sich bisher, das musste er zugeben, bisher wenig Gedanken gemacht und auch wenn er bisher kaum etwas gesagt hatte, versuchte er ruhig zu bleiben. Seine Seite war klar, ebenso wie der Kampf in Kossus und zum Teil auch in Gar klar war. Die Fronten waren jedoch mittlerweile auch geklärt worden und als sich Kossus entschied, machte Kyrijon sich keine Mühe seine Erleichterung zu verbergen. Der beste Kampf war wirklich jener, der nicht ausgetragen wurde. Der jüngste in der Runde nickte dem Jedi-Meister kurz zu, als Zeichen dafür das er ihn verstanden hatte und hatte er eben doch ein wenig angespannt da gestanden, entspannte er sich nun langsam wieder und deutete eine knappe Verbeugung vor dem Mandalorianer an. „Mein Name ist Kyrijon Xifedi.“ stellte er sich ebenfalls vor. „Mein Vater war Tajun Serenco, ein Ritter des alten Ordens. Er hat mich in den Lehren der Jedi unterrichtet und mich groß gezogen.“ Und seit knapp zwei Jahren war er tot, weil er verraten wurde. Ein Rätsel, das noch auf ihn wartete, wie so viele Rätsel aus seinem alten Leben noch auf ihn warteten und doch eines, dass er irgendwann zu lösen hoffte.

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08 Jul, 2018 19:26 54 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Fondor Orbit][Die Pilgrim]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin ging nicht groß auf die spöttische Bemerkung des Rattataki ein, da er keinen Sinn darin sah. Sollte der bleiche Riese doch spotten, solange er dabei das Zuhören nicht vergaß. Auch wenn es dem Mandalorianer eigentlich nicht gefiel, wie ein alter Meister philosophische Spitzfindigkeiten auszusprechen, so war ihm wichtig, dass man ihn verstand. Speziell der jüngere seiner beiden Passagiere schien seine Worte als das anzunehmen, was sie waren und was sie bedeuten sollten, so er das leichte Zucken seiner Mundwinkel richtig verstand.
Es sollte nach seiner Frage dann nicht lange dauern, ehe er tatsächlich knappe und präzise Erklärungen zu den beiden erhielt. So, wie er es gern hatte. Ganz anders, als der widerspenstige Bursche, mit dem er sich auf Arbra hatte arrangieren müssen. Corbin nickte bestätigend, nachdem Kyrion und Kossus sich vorgestellt hatten. „Ein Meister und ein Schüler,“ so stellte der Mandalorianer fest. „Schön, dass manche Schatten noch ihre Besitzer haben.“ Der Mann lächelte nicht, aber sein ernstes, bärtiges Gesicht und seine raue Stimme strahlten dennoch etwas aus, das Wohlwollen signalisierte, ehe Corbin für einen kurzen Moment Haltung annahm.
„Corbin Gar. Ich war Schüler der Meister Thel Altan und später Duhn Lorrm.“ Mehr gab es dazu vorerst nicht zu sagen, schließlich war dies immer noch ein Transportflug und kein weiterer Versuch, eine Jedi-Enklave zu errichten. Zumindest nicht auf seinem Schiff!

Derweil werkelten die Boxendroiden im Hintergrund schnatternd vor sich hin, räumten einige Dinge beiseite, es sie sich plötzlich daran machten, an freiliegenden Teilen der Schiffsverkabelung herum zu basteln, ohne sich dabei irgendwie zu zanken. Offenbar waren alle Meinungsverschiedenheiten vergessen, wenn es darum ging, etwas Wichtiges zu tun. Leises Knistern war deswegen zu vernehmen, während ein paar Hüllenverbindungen verstärkt und Leitungen im Flug ausgebessert wurden. Ein kurzer Blick seitens des Mandalorianers fiel auf sie, ehe er sich wieder mit etwaigen Anmerkungen und Fragen seiner Passagiere auseinander setzte, so sie denn kamen.

Nur einen kurzen Augenblick später war die fehlmodulierte Stimme P4s zu hören. „Landefreigabe erhalten. Befinden uns jetzt im Landeanflug auf Nalastia, Commander.“ Ein kurzer Blick in Richtung Cockpit folgte. „Gut. Gibt es sonst noch etwas?“ „Nichts nennenswertes, Command-“ Im selben Augenblick gaben die Scanneranzeigen Warnlaute von sich und das Shuttle machte eine spürbare Bewegung zur Seite. Corbin machte einen Schritt, um nicht zu stolpern, ehe er ins Cockpit eilte und im Sichtfenster noch sah, wie ein anderes Shuttle an ihnen vorbei heulte. Missfallen zeichnete sich in Corbin ab, während das fremde Schiff abseitig der Landeanlagen in die Atmosphäre des Mondes eindrang und im Dunst darunter verschwand.
P4 schaltete schnell und aktivierte das Commlink zur Oberfläche. „Fremdes Schiff im Landeanflug. Abfrage der Landefreigabe.“ Es dauerte einen kurzen Augenblick des Ärgernisses, ehe eine Antwort kam und die Freigabe erneut bestätigte, ehe die Pilgrim schließlich ruhig selbst in Landeanflug ging und durch die diesige Atmosphäre drang.
Offenbar leiteten die Terraformer im Moment eine künstliche Humidisierungsphase ein, um die Pflanzen zu befeuchten, denn auch als das Shuttle gelandet war, hing schwerer Dunst in der Athmosphäre über ihnen und kühlte die Luft etwas herunter, jedoch nicht auf unangenehme Weise. Es war mehr wie eine verlängerte Morgenfrische, die die Reisenden empfing, als sie das Shuttle endlich verließen und hinaus auf die kleine Lande-Ebene traten.

Corbin verließ das Shuttle und sah sich um, ohne dabei den Unterstand zu verlassen, den das Shuttle bildete. Von dem fremden Schiff war dabei keine Spur zu sehen, der Grund für die Verzögerung jedoch offenbar, denn alle anderen Landeflächen wurden von einem Corellianischen Frachtschiff und dessen Ladung blockiert, die eilig von einigen Arbeiten und ein, zwei Droiden abgeräumt wurde, während die Crew unverholen Däumchen drehte und auf etwas zu warten schien.

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Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

05 Sep, 2018 16:27 48 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]



„Manche Dinge ändern sich nicht, hm?“ Tenma gefiel das Bild, das Gar verwandte. Sie waren immer noch Schatten, aber bald würden die Besitzer wieder ins Licht treten, wenn es die Macht so wollte. Er kramte in seiner Erinnerung nach den Namen, die der Mandalorianer nannte. „Weitere Schatten, Mister Gar, ohne Besitzer“ Verschwunden in den dunklen Zeiten, so fühlten sich diese Namen in der Macht an. Sie sagten ihm etwas, ohne dass er sich an Gesichter erinnern konnte. „Sie leben in ihrem Schüler fort, was auch immer er heute sein mag“ Der Rattataki spürte einen weiteren Einfluss, den er allerdings nicht ganz festmachen konnte. Sehr leicht und flüchtig, wie eine Feder, aber noch etwas hatte seine Spuren hinterlassen. Nichts bedrohliches wie ihm schien. Nachdem Kyrijon erklärt hatte, wer er war, sprach der Jedi-Meister weiter. „Es ist zweifellos eine Fügung der Macht, dass wir drei hier aufeinandertreffen. Deswegen lade ich Sie ein, mich und Kyrijon auf unserem Ausflug zu begleiten.“ Allmählich fiel die Anspannung von Tenma ab, die dunkle Seite war nicht mehr als ein Hintergrundrauschen, sie war immer da, aber sie hatte keine Verlockungen mehr für ihn, je weiter er das Licht zuließ. Schon um seines Schülers willen. Es war faszinierend, was mit einem selbst passierte, wenn man die Verantwortung trug, einen jungen Jedi nach bestem Wissen auszubilden. Wie engstirnig und feige vom Rat, ihm diese Erfahrung verwehrt zu haben.

Das Shuttle schwankte kurz, als sie von einem anderen überholt wurden. Für einen kurzen Augenblick stand er wieder an Bord eines LAAT/i, der unter halsbrecherischen Manövern seinem Ziel entgegen raste... Er wischte die Schatten der Vergangenheit hinfort. „Wir sind jetzt wohl offiziell Meister und Schüler“, wandte er sich mit einem leichten Grinsen an seinen jungen Begleiter. „Ich ahne, dass wir von Mister Gar einige sehr interessante Dinge erfahren können...Hieran siehst du wieder einmal, welche Wege die Macht beschreitet, damit sich alles zusammenfügt. So etwas wie Zufälle gibt es nicht“ Die Droiden hatten ihre Aufräumarbeiten beendet, so dass er sich bis zur Landung niederlassen konnte. „Meinen gestrigen Besuch auf Nallastia habe ich allein abgestattet, und heute bin ich in Begleitung von gleich zwei Jedi. Es kommt mir fast wie ein halbes Leben vor...“ Von der Begegnung mit Corino würde er erst später erzählen und soviel Raum wollte er dem Dunklen, der in seinen eigenen Schatten verschwunden war, nicht geben. Kyrijon und Corbin Gar waren wichtiger. „Ich danke dir für deine Hilfe, Kyrijon“ , sagte er zu dem jungen Mann, kurz bevor das Shuttle aufsetzte. Wäre er nicht gewesen, so hätte die Begegnung mit Gar ganz anders ausgehen können.

Draußen herrschte eine kühle Feuchtigkeit, die Tenma nach dem Aufenthalt in der trockenen Stadtluft Fondors als erfrischend empfand. „Heute ist ziemlich viel Betrieb hier“, stellte er mit Blick auf den corellianischen Frachter und dessen mäßig motivierte Besatzung fest. Gestern war das Shuttle, das ihn hin und zurück gebracht, das einzige Raumfahrzeug auf dem Landeplatz gewesen. „Ich hatte vor, ein paar Kilometer in den Wald hinein zu gehen, wo die Bäume am höchsten sind. Sehr gut geeignet, um den Geist zu klären, aber auch um die Beweglichkeit zu trainieren.“ Und um einige Gespräche zu führen, die für andere Ohren außer den ihren nicht gedacht waren.


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11 Oct, 2018 22:32 06 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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