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Josea Gear
Frankly my dear, I don't give a damn




Dabei seit: 17 Jan, 2013
Beiträge: 58

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| Mandalore | Keldabe | Innenstadt | | am Skirata-Platz |


Tessa und Sabri, mit Beshkar



Ihr auserkorener Kistenträger schien ganz in Ordnung zu sein. Manche Leute verstanden einfach keinen Spaß, doch der her bezeichnete sich selbst als älteres Modell, was Tessa ein weiteres Grinsen entlockte. „Oh ja, Gazzo kann dir bestimmt helfen, wenn dein Gefährt genauso alt wie du ist“ Der buir wirkte wie ein fitter Fünfzig- oder Sechzigjähriger. Oder vielleicht wie ein Vierzigjähriger, das konnte sie immer so schlecht einschätzen. Jedenfalls war er nicht schwer von Begriff und wusste genau, worum es ging. „Aye, genau die“, bestätigte sie, während sie Sabri ein Daumen Hoch-Zeichen gab. „Ach, das war doch nichts“, wiegelte sie ab, „ich konnte dich ja schlecht hier herumirren lassen. Aber mit deiner Hilfe kommen wir schneller nach Hause, und sicher wollen alle Nachschub.“ Die ersten Gäste hatten schon heute morgen auf der Matte gestanden, was sich schnell im Haus herumgesprochen hatte, und ab da war die Party schon in vollem Gange. „Wir haben unsere Zwischenprüfungen an der agrarwirtschaftlichen Oberschule bestanden“, erläuterte sie und versuchte dabei so lässig zu wirken, als ob sie gerade von einer hochprämierten Kopfgeldjagd erfolgreich zurückgekehrt sei. Diese Ausbildung war zwar eher uncool, aber einen landwirtschaftlichen Betrieb zu unterhalten, ging mit Blastern und Nahkampftechniken eben nicht so gut. „Dann musst du wenigstens mit uns anstoßen“, entschied Sabri und trat beiseite, um den buir an die Kisten zu lassen.

Es sah ganz so aus, als ob er sie mühelos heben konnte, doch eine gewisse Anstrengung war schon aus seiner Stimme herauszuhören. Der Jüngste war Beshkar, wie er sich vorstellte, doch nicht, und wahrscheinlich hätte sich der Fenstermann weniger anstrengen müssen. Aber sie würde natürlich kein Wort darüber verlieren, Männer waren so sensibel und..unwillkürlich sah Tessa dieses Prachtstück von einem Kerl vor sich, mit seinem tätowierten Arm und dem Brustmuskel, und diesem tollen Lächeln, und ach...Gerade rechtzeitig bemerkte sie, dass Beshkar sie nach dem Weg gefragt hatte. „Ähm, ja....wir müssen quer über den Platz und nach links rüber. Siehst du diese großartigen Mietshäuser dort, und im vierten Stock, wo der Balkon....wo....oh, wo gerade jemand die Konfettifontäne ausgelöst hat. Oya, dann lass uns schnell losgehen...“ Von ihrer Warte aus konnten sie noch gut erkennen, wie silbrige und blaue Konfettiteilchen fröhlich in der Sonne glitzernd auf den Boden regneten, gefolgt von wummernden Glimmikbässen. Sicher würde das dem Fenstermann gefallen und Tessa ärgerte sich, dass sie nicht nach seiner Comnummer gefragt hatte. Beshkar sagte irgendwas, was sie erst realisierte, als Sabri antwortete.

„Oh, Concord Dawn“, hörte sie sie sagen, „das ist ja ein Zufall. Aber du solltest dort hinfliegen, wenn du die Gelegenheit hast, ist gar nicht so langweilig, wie viele behaupten...“ Ein erneutes lautes Zischen unterbrach die Twi'lek und ein Glitzerregen aus Gold und Silber ging vom Balkon nieder, gefolgt von begeisterem Gejohle und noch lauter einsetzender Musik „Wayii“, rief Tessa aus. „Wenn die so weitermachen, haben wir bis Mitternacht keine Munition mehr. Wir müssen einen Gang zulegen, wenn's dir nichts ausmacht“, wandte sie sich an ihren Träger und beschleunigte ihren Schritt. „Die Fontäne ist eigentlich für Deliahs Geburtstag gedacht, es sollte eine Überraschung werden...“






| Mandalore | Keldabe | Innenstadt | | am Skirata-Platz |


Tessa und Sabri, mit Beshkar

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29 Aug, 2016 16:25 27 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Beskhar
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 21 Mar, 2016
Beiträge: 7

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Mandalore | Keldabe | Innenstadt, am Skirata-Platz
Beskhar | Tessa | Sabri


Tessas Vergleich zwischen ihm und seinem Speeder Bike brachte Beskhar trotz des Gewichts der Kisten nachträglich zum Schmunzeln. Wir haben vermutlich beide ein Leben hinter uns. Auch wenn er wirklich nicht wissen wollte, was unter der Lackschicht zum Vorschein kam. Es gab so manches Gefährt in dieser Galaxis, das nur noch von Lack und gutem Glauben zusammengehalten wurde. Ganz so heruntergekommen schätzte er sein 74-Y noch nicht ein, doch immerhin stammte das Modell aus ‚seiner‘ Zeit. Und die lag bereits mehr als eine Tessa oder Sabri zurück. Vermutlich hatten die beiden keine Ahnung. Diese fast kindliche Freude – aus unterschiedlichen Gründen geboren – gab ihm einen kurzen Kraftschub, durch die das Gewicht der Kisten zumindest scheinbar weniger wurde.
„Zwischenprüfungen? Dann Gratulation“, entgegnete er mit einem anerkennenden Nicken. „Es ist eine wichtige Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die eigene Familie – das eigene Volk – gut versorgt ist.“ Mandalore war bekannt für seine Kriegerkultur und einige Vertreter dieser Kaste sahen dadurch auf jene herab, die sich auf andere Weise ihren Lebensunterhalt verdienten. Doch in einer Gemeinschaft mussten alle Räder ineinandergreifen, damit sie fortbestehen und gedeihen konnte. Ein Soldat verteidigte das Heim – aber er war nichts ohne den Bauern, der ihn mit Nahrung versorgte oder den Handwerker, der dieses Heim erst errichtete. Und er brauchte sich nur in seiner eigenen Familie umzusehen, um zu wissen, dass sich Blastertraining und Feldarbeit nicht gegenseitig ausschließen musste. „Also gut, ad’ika. Wie könnte ich das ausschlagen?“ Er hatte nichts gegen eine Erfrischung einzuwenden. Es musste ja nicht unbedingt mit Alkohol sein, auch wenn die beiden Frauen es mit Sicherheit anbieten würden. Mittlerweile hatte Alkohol längst nicht mehr so große Auswirkungen auf seine Wahrnehmung wie früher, doch der Klon war nach wie vor nicht auf den Geschmack gekommen.

Sabri war gewiss im gleichen Alter wie Tessa. Dennoch wirkte sie auf Beskhar um einiges kindlicher als die Blonde, was vielleicht auch an ihrer Schüchternheit lag. Soweit er seiner ersten Einschätzung trauen konnte, war Tessa um eine schlagfertige Antwort nicht verlegen und wusste sich zu behaupten, während die rothäutige Twi’lek eher einen emotionalen Eindruck auf ihn machte und dadurch vermutlich vorsichtiger durchs Leben ging. Es rührte ein wenig an seinem Beschützerinstinkt. Inzwischen war er sogar alt genug, ihn ‚väterlich‘ zu nennen. Tessa gab ihm eine weitere kurze Wegbeschreibung und innerlich seufzte er bei der Erwähnung des vierten Stocks. Vielleicht gab es in dem Gebäude ja einen Turbolift. Beskhar schätzte die Chance jedoch eher gering ein. Nun, dann musste er eben die Zähne zusammenbeißen und—
Er hätte den leisen Knall vermutlich einfach ignoriert, hätte Tessa ihn nicht auf den Balkon aufmerksam gemacht, von dem nun glitzernde Partikel in Blau und Silber zu Boden segelten, teilweise von einer Brise erfasst wurden und sich vor dem Haus verteilten. Kurz darauf war ein weiterer zischender Knall zu hören und der blausilberne Regen wurde von goldsilbernem abgelöst. Beskhar hob eine Augenbraue und sah zu Tessa, die mit der Situation alles andere als zufrieden schien. „Das müssen ja wirklich wichtige Zwischenprüfungen gewesen sein. Wie feiert ihr dann erst euren Abschluss?“ Aber die Erklärung folgte auf dem Fuße. Im gleichen Atemzug, in dem Tessa auch ihren Schritt beschleunigte. Beskhar korrigierte noch einmal den Halt der Kisten, damit sie sich auch bei zügigem Tempo nicht viel bewegten, und folgte. Immerhin konnte er so umso schneller wieder seinem eigentlichen Plan folgen und sich um die Reparatur seines Speeder Bikes kümmern. Einige Passanten drehten sich ebenfalls in Richtung des Balkons, von dem laute Musik den Platz beschallte. Der Klon vermutete, dass Tessa gleich sehr schnell für Ordnung sorgen würde.
Etwas angestrengt wandte er seine Aufmerksamkeit wieder Sabri zu. „Wenn es sich ergibt, warum nicht? Vielleicht packt mich ja einmal die Neugier, die Heimat meines Vaters kennenzulernen. Von Berufswegen verlasse ich Mandalore aber eigentlich nur noch, wenn es darum geht, einen eurer verde wieder in einem Stück nach Hause zu bringen.“ Nein, die beiden wussten noch immer nicht, wer er war. Aber er hatte auch nicht vor, weitere Hinweise zu streuen. Die Gelegenheit war nur zu günstig gewesen, einmal auszuloten, ob man sein ‚Allerweltsgesicht‘ noch immer leicht erkannte. Offenbar war dem nicht so – und Beskhar befand, dass es etwas Gutes war.

Mandalore | Keldabe | Innenstadt, am Skirata-Platz
Beskhar | Tessa | Sabri

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02 Oct, 2016 21:33 44 Beskhar ist offline Email an Beskhar senden Homepage von Beskhar Beiträge von Beskhar suchen Nehmen Sie Beskhar in Ihre Freundesliste auf Füge Beskhar in deine Contact-Liste ein
Josea Gear
Frankly my dear, I don't give a damn




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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | Büro|


Josea, mit Stryka


Bei Mandalore dem Unbezähmbaren, die arme kleine Ärztin musste wirklich sehr erschöpft sein, wenn sie einfach in ihrem Bürosessel eingeschlafen war und nicht bemerkte, dass sie fiel. Gerade rechtzeitig war Josea herbei gesprungen und hatte sie vor dem Sturz auf den harten Boden bewahrt. Nicht einmal seine Rettungsaktion hatte sie aufwecken können. So wie sie sich die letzten zwei Tage – oder waren ein drei – für ihn aufgeopfert hatte, und zudem von den Angehörigen des Rayceen-Clans behelligt worden war, das konnte schon anstrengend sein. Vor allem wenn man nicht mehr die Jüngste war. Sie musste sich auf jeden Fall ordentlich erholen, auch wenn Josea glaubte, dass sie etwas Ordentliches zu essen brauchte. Aber eine anständige Portion Schlaf würde ihr sicher gut tun. So beschloss er, Stryka fürs erste ins Bett zu bringen, das sie ihm freundlicherweise überlassen und stattdessen auf einem Stuhl genächtigt hatte, damit er bequem schlafen konnte. Das, was sie für ihn getan hatte, konnte kaum angemessen in Credits aufgewogen werden. Die Rayceens konnten sich darauf gefasst machen, ihr ein ordentliches Sümmchen zu zahlen, dafür würde er sorgen, und er würde es ihr mit seiner immerwährenden Dankbarkeit und Freundschaft bis ans Ende seines Lebens (das hoffentlich noch eine ganze Weile dauern würde, schließlich hatte er es ihr zu verdanken) vergelten, und das seiner Kinder und Kindeskinder…

Josea zog den Bürostuhl vom Schreibtisch weg und packte Stryka unter den Armen und Knien. Da sie nicht besonders groß war, fiel es ihm leicht, sie auch mit seinem verletzten Arm hochzuheben. Einen ausgewachsenen Krieger in voller Rüstung zu transportieren war eindeutig anstrengender. Allerdings begann die Stelle zu pochen, die von der Manschette geschützt war. Also wuchtete er ihren Oberkörper über die Schulter, so dass sie wie ein erlegtes Stück Wild auf ihm hing. „Gut, dass du keiner dieser knochigen Hungerhaken bist“ , sagte er erfreut zu ihr und tätschelte ihre gut gepolsterte Hüftregion. Im Schlafzimmer angekommen, ging er in die Knie und legte sie vorsichtig auf dem Bett ab, wo er versuchte, sie in eine bequeme Schlafposition zu bugsieren. Bevor er sie zudeckte, zog er ihr die Hose aus. In voller Bekleidung zu schlafen war eine unangenehme Sache, wenn man nicht dazu gezwungen war. Gewiss hatte er schon mehrere Tage am Stück in der Rüstung verbracht, freiwillig würde er das allerdings auch nicht tun.

Probeweise öffnete er einige Schubladen und den Schrank, um dort nach ihren Schlafsachen zu suchen. Ein weites Shirt erschien ihm passend genug, so dass er sie auch ihrer Tunika entledigte und ihr das Kleidungsstück überstreifte. Zufrieden begutachtete er sein Werk, nachdem er sie zugedeckt hatte und ihr ein Glas Wasser auf die Nachtkonsole gestellt hatte. „Schlaf gut, vod’ika“ , sagte er und streichelte ihre Stirn.


Josea, mit Stryka
| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| | Schlafzimmer |


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02 May, 2017 11:51 49 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
Arzt Ihres Vertrauens




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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung - Stryka und Josea im Schlafzimmer; Josea, Edris, und Niri in der Küche



Stryka war tatsächlich sehr müde und bemerkte nicht, dass sie vom Stuhl fiel und aufgefangen wurde. Auch die "Behandlung" durch Josea bemerkte sie nicht, was gut war, denn sonst wäre sie wahrscheinlich sehr böse geworden. Niemand legte einfach so Hand an sie. Schon gar nicht dann, wenn sie den Kerl attraktiv fand - was öfter vorkam, als sie zugeben würde.

Nun schlief sie tief und fest und bemerkte eine ganze Weile gar nichts. Sie murmelte nur schlaftrunken vor sich hin, als ihr Josea das weite Shirt anzog.

Ach ja, ausstrecken, zur Seite drehen und schlafen. Es war doch egal, wie sie ins Bett gekommen ist, Hauptsache war doch, dass sie lag und schlafen konnte. Und sie schlief. Tief und fest ... und vor allem sehr lange. Zumindest so lange, dass ihre beiden Besucher Zeit hatten, sich in Ruhe umzuschauen und sich miteinander zu beschäftigen - oder auch nicht. Das lag an ihnen und interessierte die Ärztin in ihrem gegenwärtigen Zustand nicht die Bohne.


Es verging eine Zeit ehe sich Stryka wieder regte. Leises Seufzen war zu vernehmen und ein schmatzendes Geräusch, als sie die Lippen befeuchtete. Das hatte richtig gut getan. Noch einmal strecken und recken, dann war sie bereit, die Augen zu öffnen und dem Tag zu begegnen - oder der Nacht. Weitere Augenblicke vergingen, bis sie sich vergegenwärtigte, was so alles in den vergangenen Stunden oder Tagen passiert war. Das war schon einiges.
Jetzt erst bemerkte sie auch, dass sie andere Kleidung trug. Verdammt noch mal, fuhr es der renitenten Ärztin durch den Kopf und sie sprang auf. Aber nicht die Tatsache, dass jemand sie umgezogen hatte, erschreckte sie so, sondern die Frage, ob ihre Schutzbefohlenen, was sie ja mehr oder weniger auch waren,
wenn man deren Zustand bedachte, als sie zu ihr in die Praxis gekommen waren, noch anwesend waren. Da war doch was, das sie noch erledigen wollte? Angestrengt denkend, blieb sie am Bett stehen und rieb sich mit beiden Händen dabei übers Gesicht. Komisch,
ihr wollte es nicht mehr einfallen. Naja, das kam bestimmt später.
Doch jetzt erst einmal ... wo waren
Josea und seine Begleiterin?

Das ließ sich natürlich leicht heraus finden. Nachdem sie sich noch einmal das Gesicht gerieben hatten, schritt sie zur Tat. Eigentlich wollte sie energischer auftreten, aber irgendwie fehlten ihr sowohl die rechte Lust als auch die Energie dafür. Dabei hatte sie doch lange geschlafen und dürfte nicht mehr so kaputt sein, wie sie sich innerlich fühlte. Es war einfach zu viel passiert. Doch die Müdigkeit konnte man vertreiben. Ein wenig Caf konnte dem Abhilfe verschaffen und natürlich Bewegung, inklusive einiger Fragen an die Gäste und deren Antworten. Oder ... nein, letzteres hatte sich bereits im Vorfeld erledigt, also ehe sie eingeschlafen war. Während sie mit weniger sicher auftretenden Schritten, sie war ja barfuß, das Schlafzimmer verließ und den Korridor betrat, rief sie:


"Guten Morgen oder wie auch immer ... Seid ihr beiden Täubchen noch da oder muss ich eine Suchmannschaft zusammentrommeln lassen?"


Es ließe sich bestimmt auch anders feststellen, ob die beiden noch da waren, aber das schien ihr in dem Moment eine ganz plausible Vorgehensweise zu sein. Erst einmal fragen, das erspart vorzeitiges Suchen, das konnte sie später immer noch machen. Nach einem ordentlichen Schluck Caf oder zwei oder drei oder ganz vielen.


Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung - Stryka im Flur; Josea, Edris, und Niri in der Küche




OT: Es tut mir leid, dass ich so lange mit einer Antwort hab warten lassen.

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Ich bin kein guter Arzt, ich bin der beste, den du kriegen kannst.

27 Oct, 2017 13:33 07 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
Josea Gear
Frankly my dear, I don't give a damn




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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | Büro|


Josea, mit Edris


Selbst als Josea und Edris mit dem Essen fertig waren, tauchte Stryka immer noch nicht auf. Die kleine tapfere Ärztin musste wirklich sehr erschöpft sein und er überredete Edris, das übriggebliebene Steak für sie zurückzustellen. Das Fleisch wie auch die Zubereitung waren ausgezeichnet, so dass es ihm schwer fiel, darauf zu verzichten. Edris schmollte ein wenig deswegen, auch der sechsbeinige Stinker, den der Essensgeruch in die Küche gelockt hatte, wirkte beleidigt. Doch bei soviel, das sie ihr zu verdanken hatten, wäre es einfach ungerecht gewesen, wenn sie nichts abbekommen hätte. Die Zabrak bekam einen Kuss, und Stinki ein Stück Uj-Kuchen zum Trost. „Und was machen wir jetzt?“, fragte sie, während sie bei Uj und Behot zum Nachtisch saßen. „Das 'Gästezimmer' ist ja leider belegt und in der Praxis...“ Die Gehörnte strich mit dem Finger über den Rand ihres Teeglases und warf Josea einen vieldeutigen Blick zu. Dieser saß bequem zurückgelehnt auf seinem Küchenstuhl, mittlerweile wieder in seinen frisch gewaschenen und getrockneten Overall gehüllt. „Bloß nicht in der Praxis“, grinste er „,ich habe mich gerade wieder an einen halbwegs verheilten Körper gewöhnt und möchte nicht ausprobieren, was Stryka mir antut, wenn sie sauer ist.“ Edris kicherte. „Mir ist ein ganzer Verlobter auch lieber". „Nicht wahr?“, erwiderte der Angesprochene und zwinkerte ihr. Seine Zukünftige war ein tolles Mädchen. Trotzdem zupfte irgendetwas bei diesem Gedanken unbehaglich in seinem Hinterkopf. Wahrscheinlich war es die etwas unklare Lage, die die Abwicklung des Schmerzensgeldes betraf, obwohl es für einen Großclan wie den Rayceens eher ein Pappenstiel sein musste. Nun ja, wer mit Bankern verwandt war, schaute auf jeden Dezicredit, der gespart werden konnte. Das waren allerdings Gedanken, die bis morgen oder wann auch immer Stryka es für nötig hielt, warten konnten.

Joseavertrieb Josea die Zeit mit Anekdoten aus der Zeit, als er als Bodyguard für den Besitzer eines Podrennstalls gearbeitet hatte. Daran konnte er sich noch recht gut erinnern und kam zu einem denkwürdigen Rennen auf der Eiswelt Ando IV, als er nicht zum ersten Mal auf die Suche nach einer verunglückten Devlikk-Fahrerin war. „Du hast im Schnee nach einer Devlikk-Henne gegraben?“, lachte Josea. „Ja!“, erwiderte er stolz. „Das waren alle patente Mädels, immer super drauf, immer aufgedreht. Leider werden sie höchstens vier Jahre alt, ich habe mindestens zwei Generationen erlebt. Die leben wirklich nach dem Motto 'Live fast, die young'.“ „Und du nach dem Motto 'Hahn im Korb', was?“, japste die Zabrak nach Luft und wischte sich Lachtränen aus den Augen. „Oya, ist ja genug von mir für alle da gewesen“, bestätigte er und warf sich in die Brust. „Irgendwo habe ich noch ein paar Holos von den Rennhennen und mir.“ Er tastete die Taschen des Overalls ab, bis ihm einfiel, dass dieser frisch aus der Wäsche gekommen war und die Holosticks bei seinen anderen Sachen liegen mussten. In seine Überlegungen über den Verbleib seiner Habseligkeiten erscholl Strykas Stimme, welche sich erkundigte, ob sie noch da waren. „Stryka, wir sind in der Küche!“, rief Josea erfreut zurück, „Wir haben den Uj angeschnitten und trinken behot. Nur nicht so schüchtern in deinem eigenen Haus, komm zu uns. Der kleine Stinker ist auch hier. Du kannst auch noch ein Steak essen, wenn du magst. Edris hat es ganz wunderbar zubereitet und extra für dich aufgehoben!“ Nun war es an der jungen Frau, sich stolz zu geben, und er warf ihr eine Kusshand zu.


Josea, mit Edris, Stryka im Flur
| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| | Küche |


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03 Nov, 2017 20:12 37 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
Arzt Ihres Vertrauens




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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung – Stryka, Josea, Edris, und Niri in der Küche



Die Ärztin blinzelte und nickte dann, als sie hörte, dass Josea und Edris in der Küche waren. Ob sie etwas zu essen möchte? Warum eigentlich nicht? Ja, schaden konnte es auf keinen Fall. Außerdem war die Qualität des Steaks bestimmt ausgezeichnet. Und anschließend sollten sie ein wenig überlegen, was sie machen können, um die Lage erstens zu entspannen und zweitens zu beschleunigen – vielleicht bedingt das eine das andere. Allerdings sollte sie dazu zuerst einmal in die Küche gehen. Dabei nahm sie sich vor, jetzt endlich einmal das Heft in der Hand zu behalten und sich nicht durch Edris aufreizende Art provozieren zu lassen.


Trotz des guten Vorsatzes schaffte sie kein wirkliches Lächeln, außerdem hatte sie es fast schon verlernt, es erschien nur bei außergewöhnlichen Momenten, wie Josea am Raumhafen schon bemerkt hatte.

„Su’cuy, vode. Wie spät ist es eigentlich? Und danke für das Steak“,

sagte sie beim Eintreten und steuerte sofort den Kühlschrank an, wo sie das Steak vermutete, das sich auch gut in der Mikrowelle erwärmen ließ.

„Habt ihr irgendwelche Pläne, wie wir jetzt weiter machen? Willst du erst einmal deine Sachen auf Hinweise durchforsten? Oder hast du mittlerweile herausgefunden, was du vergessen hast? Und hat sich deine buir bei dir gemeldet? Da war ja auch irgendetwas … Mmmm das Steak riecht gut.“

Etwas Lob konnte nicht schaden, so unsympathisch war ihr Edris dann auch wieder nicht. Ihr ging nur die Leichtigkeit der Jugend manchmal ziemlich auf den Geist. Alles war immer nur lustig und Hauptsache saufen und vögeln, wenn sie nicht gerade dabei waren, irgendwelchen Leuten oder Träumen in der Galaxie nachzujagen. Aber das war im Grunde genommen nicht ihr Problem, sondern die mehr oder weniger normale Lebensweise eines Mandalorianers.

Das Steak war fertig und sie setzte sich damit an den Tisch und deckte sich gleich mit dem Tee ein. Stryka musste sich eingestehen, dass Edris wirklich gut kochen konnte, es war ausgezeichnet zubereitet und schmeckte auch aufgewärmt noch gut. Natürlich war auch die Qualität des Fleisches einwandfrei, es war aus der Zucht der Reyceens. Der Gedanke daran, hätte ihr fast den Appetit verdorben, denn die hatte sie schon etwas arg provoziert. Vielleicht hätte sie etwas ruhiger auftreten sollen. Angst, Unsicherheit und natürlich auch eine latente Wut auf alles und jeden, hatte sie so reagieren lassen, als Torr gleich mit zwei weiteren Leuten hier aufgeklatscht war. Na gut, das war gegessen und jetzt musste sie mit den Folgen leben. Blödes Übergewicht. Aber das Steak war wirklich lecker (was gar nicht oft genug betont werden kann!) und sie aß es auch vollständig auf.

„Es war sehr gut“, lobte sie noch einmal, was irgendwie verstörend war. So war sie sonst auch nie, der arme Wynt hatte das mehr als einmal mitbekommen, das höchste Lob war ein anerkennender Blick und manchmal, wenn sie wirklich gut gelaunt war, noch ein Lächeln. Sie selbst fand es befremdend und schwieg dann lieber. Beängstigend war das Verhalten sogar. Was jetzt tun? Unsicher, wie sie sich verhalten sollte, stand sie auf und stellte das Geschirr in die Spüle. Bewegung war doch immer gut, um die Gedanken abzulenken oder zu ordnen. Als Nachtisch ein Stück Uj, überlegte sie, verbat es sich dann allerdings, weil sie ab und zu etwas aufpassen musste, wenn sie nicht ständig neue Klamotten kaufen wollte. Aus dem Leim geht man schnell, aber in Form zu kommen, das dauert. Stryka war alles andere als in Form, obwohl sie meistens den ganzen Tag auf den Beinen war. Allerdings war das Essverhalten alles andere als gut und die Bewegung auch etwas einseitig. Doch darüber beschwerte sie sich nur, wenn es einen Patienten betraf, der gefälligst mehr auf seine Gesundheit achten sollte.

„Deinen Arm möchte ich mir auch noch anschauen und ich möchte dich bald von den Schmerzmitteln runter bekommen. Wir werden anfangen, das Symoxin zu reduzieren, das andere setze ich völlig ab.“

Es war wichtig, dass sie das absetzte, denn sie machte sich Sorgen um Josea – besonders auch um den Gedächtnisverlust. Eine retrograde Amnesie ist niemals ein Spaß. Vorschläge zur Erinnerungshilfe hatte sie gemacht, nun musste er sie nur noch nutzen, beim Rest würde es vielleicht helfen, wenn sie die Schmerzmittel reduzierten. Falls – also falls, sie wusste es ja nicht sicher – er danach süchtig war, würde ihnen eine schwere Zeit bevorstehen.

Den Seufzer, der diesem Gedanken folgte, konnte sie gerade noch unterdrücken und lächelte stattdessen. Künstlicher ging es auch nicht mehr, wie ihr selbst auffiel, ohne sich zu sehen.


Niri war unterdessen zu ihr getapst und hatte sich auf ihre Füße gelegt. Die Duftnote war allein schon atemberaubend, der Sabber tat das seine dazu. Der Appetit auf Uj-Kuchen war damit auch verdorben. Also musste sie sich deswegen vorerst keine Gedanken machen. Der Kleine musste auch gefüttert werden, wie ihr schuldbewusst einfiel. Sie hatte aus der Metzgerei einiges mitgenommen, was für das Strill passte und so füllte sie nun ein wenig sehr feines Hackfleisch in eine Schüssel, dem sie noch etwas warmes Wasser beimengte. Hoffentlich konnte Niri das aufschlecken. Ablenkung war wirklich alles, denn das künstliche Lächeln wurde echt, als sie sich mit dem Tier befasste, das nun die mächtige Schnauze im Napf versenkte. Schlabber- und Schleckgeräusche waren vorerst zu hören und etwas, das sich wie gurren oder schnurren anhören mochte oder auch nur ein verzerrtes Jammern war – schwer zu ermitteln, aber Stryka streichelte den massiven Kopf des hässlichen Viehs.

Man könnte fast meinen, dass ihr Tiere lieber waren als andere Wesen.


Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung – Stryka, Josea, Edris, und Niri in der Küche

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Ich bin kein guter Arzt, ich bin der beste, den du kriegen kannst.

09 Nov, 2017 14:28 57 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
Josea Gear
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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | Küche|


Josea, mit Edris und Stryka


Ach wie schüchtern die kleine Ärztin ihre eigene Küche betrat, als ob sie gerade in ein Nest voller Gundarks treten müsste. Josealächelte ihr aufmunternd zu. „Nur zu, vod'ika“ , sagte er und machte eine einladende Geste. Wahrscheinlich war sie noch nicht ganz ausgeschlafen, sie hatte ja schon so viel mitgemacht. Höflich warteten er und Edris darauf, dass sie mit dem Essen anfing. Das wäre ja noch schöner, wenn sie ihren Nachtisch einfach herunterschlangen, während Stryka ihr Essen aufwärmte „Ich habe mich leider noch nicht an viel erinnert...naja eher an gar nichts, was in der letzten Zeit passiert ist, nur Sachen, die sehr lange her sind“ , sinnierte er vor sich her, als sie sich nach seinen Plänen und Erinnerungen erkundigte. „Zum Beispiel, als ich für diesen Podrennstall gearbeitet hatte, und auf Ando IV verunglückte Rennfahrerinnen aus dem Schnee grub. Vielleicht finde ich tatsächlich etwas in meinen Sachen...oh ja stimmt, meine buir'ika, jetzt wo du es sagst. Ich muss mal auf mein Com schauen.“ Edris kicherte verhalten und Josea gab ihr einen Luftkuss. Sie beide freuten sich darüber, dass die Ärztin das Steak für gut befand, nachdem sie gegessen hatte. Nachdem sie und Edris einen schlechten Start gehabt hatten, kam nun doch wieder alles in Lot.

Nun ja, fast. „Bist du dir sicher, dass du das andere Mittel ganz absetzen willst?“ Joseahatte keine Angst vor Schmerzen, wenn er sie sich zuzog, aber bei einer Behandlung war das etwas völlig anderes. Mit dem Symoxin und dem anderen Zeug, dessen Namen er vergessen hatte, fühlte er sich wie das blühende Leben und für die Heilung war es bestimmt nicht gut, wenn er sich schlecht fühlte. In seinem Nacken kroch schon bei dem Gedanken daran ein sehr unwohles Gefühl hoch. Während eines Auftrags, der ihn in die Minen von Subterrel führte, hatte er sich einen dreifachen Bruch seines rechten Beins zugezogen. Zwar hatte er seinen Auftrag erfolgreich ausgeführt und war von Minenarbeitern gefunden worden, nur hatte es außer einer primitiven Erstversorgung und einem Mittel gegen Kopfschmerzen nichts gegeben, dass die Schmerzen des Bruchs lindern konnte. Er konnte nicht gehen, es gab keine Möglichkeiten ihn zur Krankenstation des Bergwerkomplexes zu transportieren. Seinen eigenen Vorrat hatte er bei dem Sturz verloren...So lag er eine gefühlte Ewigkeit in den fürchterlichsten Schmerzen seines Lebens, bis endlich Rettung nahte. Die Kallidahin, die die Krankenstation betrieben, konnten ihn schließlich von seinen unsagbaren Leiden befreien und er konnte diesen netten Leuten ein paar gute Mittelchen abkaufen, nachdem der Bruch ausgeheilt war. Allerdings halfen ihm diese Gedanken überhaupt nicht bei seiner aktuellen Situation, denn Strykahatte ihm angedroht, auch das Symoxin zu reduzieren, was ihm ein paar kleine Schweissperlen auf die Stirn trieb.

„Dann würde ich sagen, dass du den Arm untersuchst, und dann kannst du ja immer noch entscheiden, was mir mit dem Symoxin tun“ , versuchte er ihr leichthin mitzuteilen, obwohl ihn ihre Worte ziemlich nervös gemacht hatten. Und das nicht auf die gute Weise nervös. Große Galaxis, wenn sie ihm wenigstens das Symoxin lassen könnte... Währenddessen gluckste Edris vor Rührung, als der kleine Stinker dazugekommen war, und Strykaihm sein Fresschen gemacht hatte. Leider lenkte das Joseanicht von seinem größten Problem ab, mit dem er sich konfrontiert sah. Er grinste zwar, aber er konnte nicht behaupten, dass ihm wirklich danach war.


Josea, mit Edris, Stryka im Flur
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OOC: Oh je, das ist schon sooo lange her - sorry für die Verspätung -.-

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06 Mar, 2018 00:03 26 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung – Stryka, Josea, Edris, und Niri in der Küche



Niri war dann gefüttert, viel hatte er für ein Strill nicht gefressen, aber das machte nichts. Stryka hatte noch andere Sorgen, nämlich vorrangig ihren menschlichen Patienten.

„Ich bin mir ganz sicher, Jos’ika. Es ist gut möglich, dass die Schmerzmittel auch deine Gedächtnisleistung beeinträchtigen. Wie lange sagtest du, nimmst du sie bereits?“

Eine wichtige Frage, wie sie sich selbst eingestehen musste. Es war neben der Überlegung, wie sie den Gestank des alten Strills aus der Wohnung bekommen sollte, die wichtigste Frage überhaupt. Im Moment sah es ja so aus, als würde Josea nichts gegen die Reduktion der Schmerzmittel einzuwenden haben, was für die Ärztin sehr vieles erleichtern würde. Ein Patient der Mitarbeitet ist doch tausend Mal leichter zu behandeln als einer, der sich querstellt. Bis lang war Josea immer einer der „braven“ Patienten. Sie konnte nur hoffen, dass es so blieb. Amnesien waren etwas höchst Unvorhersagbares, sie konntes bestenfalls raten, wie lange es noch dauern würde. Aber er sollte etwas mehr mitarbeiten, denn manchmal kam es ihr so vor, als lebte er lieber in seiner ruhmreichen Vergangenheit als in der Gegenwart. Irgendwie saßen ihr auch die Reyceens im Nacken, auch wenn sie nichts taten. Trotzdem, sie hatte sie ganz schön provoziert, ohne auch nur etwas mehr über die Sache und diese Leute in Erfahrung zu bringen. Aber gut, das war geschehen und sie musste damit leben.

Nachdem alle so weit fertig waren, die köstlichen Steaks waren vernichtet, der Uj-Kuchen auch mehr oder weniger, weil Stryka ihr Stück noch nicht gegessen hatte, konnten sie in die Praxis gehen. Sorge bereitete ihr die immer noch anhaltende Amnesie. Das konnte auf eine Vielfalt von Störungen hindeuten, doch keine davon konnte sie so leicht diagnostizieren. Ganz sicher ginge es, wenn sie das Hirn sezierte und es sich unter dem Mikroskop anschaute, aber das hatte für den Patienten etwas weitreichende und unwiederbringliche Folgen, die sie Josea nicht antun wollte, das wollte sie niemandem antun.

„Na dann, gehen wir. Kommst du mit, Edris?“, forderte sie die junge Frau auf, deren Blick an Joseas Lippen hing wie Niri an ihrem Bein. Als ihr bewusst wurde, dass sie einen Stinker am Bein hatte, bückte sie sich und machte sich los. „Oh, Niri, Schätzchen, du darfst jetzt leider nicht mitgehen. Such dir hier ein gemütliches Plätzchen, ich komme gleich wieder.“ Niri schaute Stryka sabbernd und treuherzig an, dann machte er sich auf den Weg. Aber nicht etwa, um sich ein gemütliches Plätzchen in der Küche zu suchen. Erst umstrich er Joseas Beine, dann Edris. Beide schnupperte er ausgiebig an, ehe er sich für die weibliche Variante der Beine entschied und sich mehr oder weniger elegant und anschmiegsam auf Edris Füße legte, den Schwanz um ihre Unterschenkel geschlungen, als würde er sie festhalten wollen.


Wie auch immer, Stryka ging nun entschlossen in die Praxis. Ein hoffentlich gut verheilender Unterarm und eine neue Schmerztherapie nahmen ihre Gedanken gefangen und machten sie vorerst blind für alles andere.



Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Wohnung – Stryka, Josea, Edris, und Niri in der Küche bzw. auf dem Weg in die Praxis



OOC: Kein Problem wegen der Verspätung. Alles ist gut smile

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11 Mar, 2018 08:00 52 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | Küche|


Josea, mit Edris und Stryka


Auf Strykas Frage, wie lange er schon Schmerzmittel nahm, zuckte er grinsend mit den Schultern. So lange er denken konnte, wäre wahrscheinlich am nächsten gekommen. Das Leben eines Mandalorianers in der Galaxis war eben mit vielen Gefahren verbunden, und da er sich nie vor solchen scheute, war er schon oft verletzt gewesen. Wahrscheinlich auch, als er hierhergekommen war „Welches? Ich hatte ein paar dabei, in meinen Gürteltaschen...“ Dummerweise erinnerte er sich nur an das Zeug, dass er den Kallidahin abgekauft hatte, und das war schon ziemlich lange her. „Also, ich bin mir nicht sicher, aber ich weiß noch, dass ich meine Vorräte in Keldabe aufstocken wollte, eins davon war aufgebraucht...“, sagte er und kratzte sich nachdenklich am Kopf. Es ärgerte ihn selbst, dass er anscheinend wichtige Dinge, die gar nicht so lange her waren, einfach so vergessen hatte. Und das war alles andere als gut, denn er hatte das ganz miese Gefühl dabei, dass einiges nicht nur wichtig, sondern sogar ziemlich entscheidend war. Dies wechselte sich nun mit einer leichten Panik ab, dass die kleine tapfere Ärztin das Symoxin ganz absetzen wollte.

„Natürlich komme ich mit“, rief Edris aus, was Josea zu einem begeisterten Lächeln veranlasste. Doch ihr vorhaben wurde leider von dem kleinen Stinker durchkreuzt, welcher sich von Strykas Beinen lösen musste und er nun ein neues Paar auserkor, das der Zabrak gehörte. „Shab...“, entfuhr es dieser leise, aber sie konnte es nicht übers Herz bringen, das anlehnungsbedürftige Strill ebenfalls von sich zu entfernen. „Ich komme nach, Jos'ika“, seufzte sie. „Alles klar, cyar'ika“, sagte er mit einem weiteren Luftkuss, „du weißt ja, wo ich bin...“ So eine tolle Frau, gutaussehend und tierlieb.. Nun musste er aber der anderen tollen Frau folgen, freilich mit einer leichten Beklemmung im Herzen. In der Praxis, die schon quasi zu seinem zweiten Zuhause geworden war, ließ er sich auf dem Behandlungstisch nieder und folgte halb aufmerksam, halb skeptisch jedem Handgriff, den die Ärztin durchführte. „Glaubst du, dass ich mein Gedächtnis wiederbekomme?“, fragte er, während er sich immer wieder unbehaglich mit der freien Hand durch die Haare fuhr. Soweit er sich erinnern konnte, war ihm so etwas noch nie passiert. „Es ist ein ganz seltsames Gefühl, obwohl ich denke, dass es nicht viel ist, das ich vergessen habe. Wie hast du das überhaupt bemerkt? “




Josea, mit Stryka
| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| | Praxis |


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23 Apr, 2018 20:25 31 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Praxis – Stryka, Josea in der Praxis; Edris, und Niri in der Küche




Sie wollte ja beiden helfen, irgendwie, nur stand sie sich dabei selbst etwas im Weg, wie so oft, wenn sie ins Zwischenmenschliche geriet. Fettnäpfchen gehörten einfach in ihren Lebensbereich, die hatten sich nämlich überall platziert, wo die Ärztin auftauchte, manchmal waren es riesige Bottiche, dann wieder nur kleine Teller – aber immer war irgendwo ein Fettnapf vorhanden, den sie zielsicher erwischte. Leider schaffte sie es nie, darin zu versinken.

Edris war erst einmal als Strillsitter abkommandiert, wogegen Stryka gar nichts einzuwenden hatte. Ihr gefiel es auch, dass die Zabrak so tierlieb war. Selbstverständlich war es auf keinen Fall, dass sich jemand um so ein hässliches und stinkendes Wesen, das auch noch an der Schwelle des Todes stand, so liebevoll kümmerte.

Die Ärztin nahm sich einen Stuhl und setzt sich vor Josea, der sich bereits auf der Liege platziert hatte. Na toll, nun musste sie ihm ein paar Antworten geben. Wie gut, dass sie jetzt ausgeruht war und ihr Hirn wieder gebrauchen konnte, deshalb fiel es ihr leichter, ihm einige Auskünfte erteilen zu können.

„Den Gedächtnisverlust habe ich bemerkt, weil du, als du wach geworden bist, gar nichts mehr gewusst hast. Am Abend hattest du mir noch von jemanden erzählt, der Kadajj heißt und schwanger ist und du hattest mir auch von Edris erzählt, sonst hätte ich ihren Namen gar nicht gewusst. Als du wach geworden bist, hast du das alles nicht mehr gewusst – ach ja, und meinen Namen hattest du auch vergessen inklusive den Grund deiner Anwesenheit. Deine Sachen sind hier, also dein Gepäck, vielleicht findest du darin Hinweise, warum du in Keldabe bist. Dein Verwandter kann es ja nicht gewesen sein, also der, den wir am Raumhafen getroffen haben, oder? Außerdem wolltest du dich noch bei deiner buir melden. Ich glaube, du vergisst im Moment sehr viel.“

Sie musste alles kurz umreißen, so erzählte sie ihm auch, dass er einiges an Schmerzmittel dabei gehabt hatte, darunter Symoxin und Vincha-Präparate. Ihre Stimme blieb halbwegs unbeteiligt, so wie sie es meistens war, wenn sie jemanden behandelte, allerdings kam die Stirnfalte gerade sehr gut zur Geltung und machte Niris Falten leichte Konkurrenz.

„Eigentlich dürftest du jetzt gar keine so großen Schmerzen mehr haben. Ich glaube dir, dass es dir wehtut, Jos’ika, auch wenn du so tust, als wäre nichts, aber langsam müssen wir diese Menge reduzieren, sonst wirkt sich das ganz schädlich auf dein Gehirn aus. Am Ende kannst du in einem Jahr deinen Blaster nicht mehr bedienen oder reagierst zu langsam“,

setzte sie ihm auseinander, weil sie es für nötig hielt, ihm alles zu sagen, was in der Hinsicht wichtig erschien.


„Wir fangen jetzt mit drei Einheiten Symoxin täglich an, für vier Tage, dann reduzieren wir das auf zwei, Vincha lassen wir ganz weg. Ich rede von wir, weil ich das weglasse und du mitarbeiten musst, damit es auch hilft, was ich hier mache. Wenn du sagst, du hast keinen Bock drauf, dann ist es eben so und ich muss damit leben, aber du auch. Während du es dir überlegst, scanne ich schnell dein Handgelenk.“

Gesagt getan, machte sie sich an die Arbeit, um den Schaden im Inneren, den an den Knochen zu begutachten. Das wenige Bacta, das sie ihm gegeben hatte, wirkte gut mit den konservativen Mitteln zusammen, die sie ihm gegeben hatte, dazu gehörte auch die Schiene, die das Gelenk gerade hielt.

Trotzdem schaute sie immer wieder aufmerksam zu Josea. Sie war gespannt, wie er auf die Namen reagieren würde oder die Sache mit seinem Gepäck, denn er schien auch das wieder vergessen zu haben. Wenn es so war, dann würde das eine Verschlechterung seines Zustands bedeuten und sie wäre gezwungen, einen Hirnscan durchzuführen. Während sie darüber nachdachte, wurde die Stirnfalte tiefer, denn sie hatte die Befürchtung, dass sie nicht darum herum kommen würden.


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28 Apr, 2018 15:47 07 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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Josea, Stryka


Aufmerksam hörte er Strykas Ausführungen zu, wie sich sein Gedächtnisverlust bemerkbar gemacht hatte. Der Name der schwangeren Frau sagte ihm überhaupt nichts, aber natürlich wusste er, wer Edris war. Die attraktive Zabrak, die sich in der Küche mit dem alten Stinker beschäftigte und die er bald heiraten wollte, sobald es ihm besser ging. Dazu musste sein Gedächtnis wieder hergestellt werden, aber er war zuversichtlich, dass es der patenten Ärztin gelingen würde, auch wenn sie sagte, dass er sehr viel vergessen hatte. Josea nickte beflissen. "Das tut mir Leid, dass ich deinen Namen vergessen hatte, vod'ika", versicherte er ihr mit einem treuherzigen Lächeln und legte die Hand auf sein Herz, in dem bekanntlich sehr viel Platz war. "Ich hoffe nur, dass ich nicht zuviel Ärger gemacht habe. Ja, also ich glaube, ich weiß, weshalb ich hier bin, es war eine Schlägerei oder etwas in der Art - aber ich hoffe ja, dass sie zu meinen Gunsten ausging." Nun, neben Verletzungen aus seinen Einsätzen waren es Schlägereien, wo er einen guten Teil seiner Blessuren abbekam. "Habe ich eigentlich irgendwo Hausverbot bekommen?" Nicht, dass er sich großartig darum kümmern würde, er hatte eine Reihe von Hausverboten in diversen Etablissements auf diversen Welten, wo er dazu Einreiseverbote kassiert hatte. Da er sich sowieso nicht genau daran erinnerte, war es ihm ziemlich egal. Weniger egal war ihm, dass er sich bei seiner Mutter melden wollte. Oder es schon getan hatte. Er musste unbedingt auf seinem Com nachschauen. Aber das lief ihm schließlich nicht weg. "Ja, das weiß ich, das wir ihn am Raumhafen getroffen hatten, mit seiner kleinen Tochter," rief Josea begeistert aus. Das war auch irgendetwas wichtiges, aber immerhin wusste er, dass sie Deykaz mit der kleinen Parja...ähm...nicht Parja, sondern irgendein anderer Name, am Raumhafen getroffen hatten. "Die schwangere Frau, von der du sprachst...diese Kadatsch...ist das Kind von mir?", hakte er noch einmal nach, weil es ihm gerade durch den Kopf schoss und die Gedanken an das kleine Mädchen und Deykaz' Grund für seinen Besuch verdrängte. Schließlich würde er diese Frau nicht hängen lassen, auch wenn er bald den Bund der Ehe mit Edris einging. Und Edris wusste ja, dass jeder Mandalorianer, der etwas auf sich hielt, sich seiner Verantwortung stellte.

Bei ihm stellte sich ein leichtes Bedauern ein, als sie vom Symoxin und den Vincha-Präparaten sprach, die er nicht mehr sich hatte. Dieses Vincha war gutes Zeug gewesen, das er so schnell nicht wieder bekam. "Das hast du aber gut bei dir aufbewahrt," hoffte er im Hinblick auf eine etwaige Rückgabe. Wieder beschlich ihn ein ungutes Gefühl, als sie von Reduktion sprach. Er wusste, dass sie ihre Gründe hatte und diese gerechtfertigt waren, denn er wollte weiterhin gut schießen und schnell reagieren können. Aber mit Schmerzen? Zwar sagte man, dass Durst schlimmer als Heimweh war, aber noch schlimmer waren die Arten von Schmerz, denen er ausgesetzt war, seit er sich erinnern konnte, mehr oder weniger. Doch die Horrorvorstellung milderte die gute Stryka gleich wieder ab. Die Dosen, die sie verabreichen wollte, klangen gut, als er es sich durch den Kopf gingen ließ, während sie sein Handgelenk scannte. "Ich denke, das machen wir so", entschied er sich schließlich. Ihm war ein solcher Gedächtnisverlust noch nie widerfahren und wenn er ehrlich zu sich selbst war, war das Ganze nicht mehr lustig. "Wie sieht es mit meinem Handgelenk aus? Es ist hoffentlich besser als mein Hirn dran, oder?"

Eine Bewegung an der Tür des Untersuchungsraumes und eine unverkennbare Duftnote, ließen ihn aufblicken. "Edr'ika, wollt ihr etwa nach uns se-...". Weiter kam er nicht, denn er sah die Augen der Zabrak, die aufgewühlt und tränennass in den Raum blickten...der kleine alte Stinker war nicht bei ihr.






Josea, mit Stryka
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07 Jul, 2018 21:09 28 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Praxis – Stryka, Josea in der Praxis; Edris, und Niri in der Küche



Neben dem Handgelenk wollte sie auch Joseas Kopf einmal eingehender scannen. Dauernd hatte sie das Gefühl, etwas zu übersehen oder vergessen zu haben. Deshalb hörte sie nur mit halbem Ohr zu, als ihr Josea wortreich erklärte, wie leid ihm alles täte und über die Schlägerei redete. Sie war auch etwas eigentümlich berührt, weil ihr Patient so von der kleinen Tochter seines Verwandten schwärmte, wo er vor wenigen Stunden erst noch weiter neben der Spur gewesen ist, als er sonst die ganze Zeit über gewesen war. Dabei hatte er das Mädchen dort erst kennen gelernt, sofern sie alles richtig mitbekommen hatte. Sein Verhalten war, gelinde gesagt, verunsichernd. Stryka hatte allerdings nicht vor, sich das zu sehr anmerken zu lassen.

Wenigstens stimmte er ihrem Vorhaben zu, die Schmerzmittel zu reduzieren. Das war immerhin etwas und ein gewaltiger Fortschritt. Doch das böse Erwachen mochte noch kommen.

„Dein Hirn werde ich mir gleich anschauen. Du hast doch keine extremen Kopfschmerzen oder Doppelsichtigkeit?“

Warum hatte sie nicht vorher an diese Probleme gedacht? Der mandalorianische Archetyp litt normalerweise still vor sich hin und prahlte später damit, was er nicht alles ausgehalten hatte. Schmerzmittel hatte er allerdings ausreichend intus, um zumindest den Kopfschmerzen entgegen gewirkt haben zu können. Was, wenn er eine Blutung …? Nein, bestimmt nicht, das hätte sich mittlerweile in ganz anderen Symptomen gezeigt. Sie musste sich selbst zur Ordnung rufen, denn es brachte nichts, wenn sie wie ein aufgescheuchtes und nervöses Huhn durch die Praxis lief. Professionelles Arbeiten war angesagt. Josea musste ja nicht erfahren, dass sie beinahe etwas übersehen hätte. Aber wie konnte sie das vor sich selbst rechtfertigen oder gar Josea und dessen Familie gegenüber? Sie merkte, dass sie rot wurde. Schnell sprach sie deshalb weiter und widmete sich den anderen Dingen, die Josea gesagt hatte.


„Ob du wo Hausverbot bekommen hast, kann ich wirklich nicht sagen, darum habe ich mich nicht gekümmert und das Kind ist anscheinend von dir, also deinen Reden nach zu urteilen. Sicher kann ich es nicht sagen“,

gab sie ihm zur Antwort und zwar alles in einem, ehe sie ihn anwies, sich auf der Liege lang zu machen. Doch er kam nicht mehr dazu, weil sich die Tür öffnete und die junge Zabrak hereinschaute. Was war nur los mit ihr? Sie schaute so verheult drein.


„Was ist mit dir?“,

fragte
Stryka viel freundlicher als sie normalerweise war, aber jemand, der so verheult aussah, der hatte wahrscheinlich gerade eine sehr schlechte Nachricht erhalten. Die Ärztin hatte allerdings keine Ahnung, was das sein könnte. Suchend schaute sie sich um, Niri war nicht dabei, aber das konnte daran liegen, dass der alte Stinker einfach schon zu behäbig war, um sich noch viel zu bewegen. Außerdem würde das Ableben des Strills die Zabrak bestimmt nicht so aus der Bahn werfen. So sehr sie auch nachdachte in der kurzen Zeit, sie hatte keine Idee, was der Zabrak zugestoßen sein könnte. Oder hatte die junge Frau gar gelauscht? Was hatten sie geredet? Die pummelige Ärztin mahnte sich selbst, etwas aufmerksamer zuzuhören - das geschah bestimmt nicht zum letzten Mal.


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23 Jul, 2018 18:24 04 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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Josea, Stryka


Auf Strykas Frage nach Kopfschmerzen und Doppelsichtigkeit kniff Josea die Augenbrauen zusammen, sah die tapfere kleine Frau an und betrachtete sie eingehend. „Also, soweit ich das sehe, bist du nur einmal vorhanden“, meinte er schließlich. Dann prüfte er sich eingehend darauf, ob er Kopfschmerzen hatte und verkündete lächelnd: „Mein Nacken ist ziemlich verspannt“ Das war angesichts der Anstrengungen, die er hinter sich hatte, auch kein Wunder. Mit einem leisen Ächzen dehnte er den Nacken einmal nach rechts und einmal nach links. Edris musste ihm unbedingt eine schöne Massage geben, sobald die Untersuchung abgeschlossen war. Wobei die Untersuchung an sich schon recht entspannend war – selten hatte er sich in einer Arztpraxis so wohl gefühlt wie bei Stryka, die sich so rührend um ihn kümmerte. Sicherlich würde sie von den Rayceens ein erkleckliches Sümmchen dafür bekommen, jeder Arzt gab sich besonders Mühe, wenn er entsprechend entlohnt würde, aber er ihm war natürlich klar, dass ihr persönlich sein Wohlergehen wichtig war. Das konnte man gar nicht in Credits aufwiegen. Ob er nun Hausverbot in dieser Cantina hatte, konnte ihm freilich egal sein, aber Verantwortung für ein Kind zu tragen, war schon eine andere Angelegenheit. Deshalb fand er es so bewundernswert, dass Deykaz die kleine Mirialanerin adoptiert hatte. Es war fast so, als ob Parja wiedergekommen wäre. Sicher, die Erinnerung riss alte Wunden auf, aber vielleicht war es gut so, dass er Deykaz' Kleine in seinem Clan aufwachsen sehen konnte...und er würde dafür sorgen, dass ihr nichts zustieß. „Hmmm, dann muss ich mich mal auf die Suche machen, sobald hier endlich alles in Ordnung gebracht wurde“, überlegte er laut, bevor die völlig aufgelöste Edris in der Tür stand.

Eine durchschnittliche Mandalorianerin konnte man nicht so schnell zum Weinen bringen, besonders, wenn sie im Kopfgeldjäger- und Söldnergeschäft tätig war. Daher musste der Zabrak irgendetwas schlimmes zugestoßen sein und ihr war es sichtlich peinlich, so verheult aus der Wäsche zu schauen. Sie zog die Nase hoch und wischte sich mit den Fingern übers Gesicht. Mit zusammengepressten Lippen sah sie erst zu ihm und dann zu Stryka. „Ich....“ setzte sie an, unterdrückte einen Schluchzer und sah nach links und nach rechts, „ich...ich...glaube, ich habe das Strill umgebracht“, platzte es aus ihr heraus, gefolgt von weiteren unterdrückten Schluchzern, zwischen denen sie erzählte, dass sie sich auf einen Stuhl gesetzt hatte, um zu warten, bis Niri eingeschlafen war und sie sich unauffällig loseisen konnte. Sie hatte ihn mit ein paar Stückchen des restlichen Uj-Kuchen gefüttert. „I-ich habe nicht gesehen, dass da noch ein Stück Folie dran war, erst als er es schon im M-maul hatte, aber da war es schon zu spät“ Panisch hatte sie versucht, ihm das Stück aus dem Maul zu holen, doch Niri hatte es schon heruntergeschluckt. „Dann hat er so komisch gegrunzt und schrecklich gerülpst...und...dann ist er eingeschlafen und dann noch gezuckt, aber er rührt sich jetzt nicht mehr!“, beendete Edris ihren Bericht und sah sehr unglücklich aus. Joseastand auf, um seine Zukünftige in die Arme zu nehmen. „Oh, Edris, cyar'ika, vielleicht schläft er einfach nur ganz tief. So ein bisschen Folie macht Strills doch nichts aus, nicht wahr, Stryka?“


Josea, mit Stryka und Edris
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15 Aug, 2018 14:07 23 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Praxis – Stryka, Josea und Edris in der Praxis



Es war wenigstens etwas, dass er nicht über Doppelsichtigkeit oder Kopfschmerzen klagte. Allerdings wollte sie der Sache mit den Nackenschmerzen noch etwas auf den Grund gehen, es könnte – mit sehr viel Pech – eine kleine Verletzung der Wirbelsäule vorhanden sein. Das konnte sie scannen und war somit leicht zu klären und auch relativ leicht zu behandeln, falls sich der Wahnsinnskrieger einmal an irgendwelche ärztlichen Anordnungen halten wollte, ohne gleich wieder den großen Helden zu spielen.

Gerade wollte sie etwas über ihre Pläne sagen, also ehe Edris aufgetaucht war, da erfuhr sie auch schon, was die Zabrak so aus der Ruhe gebracht hatte. Mit zwei Dingen hatte sie nicht gerechnet: erstens, dass Niri so schnell schon sterben würde und zweitens, dass es Edris so nahe ginge.

„Das Handgelenk heilt, aber lass ihm Zeit, um das andere kümmere ich mich gleich. Bin gleich wieder da …“

Damit stürmte sie an den beiden vorbei, hinaus aus der Praxis und hinein in den Wohnbereich. Die kleine Küche war ihr Ziel. Vergessen waren auch die Auflösung der Zabrak und Joseas gesundheitliche Probleme. So etwas geschah ihr nur ganz selten, ließ es auch nie zu, dass etwas anderes ihre Gedanken von der Arbeit ablenkte. Aber Niri war schon so lange ein kleiner, stinkender und überaus treuer Freund gewesen, auch wenn er nie ihr gehört hatte.


Sie beugte sich zu dem stinkenden Etwas hinunter und untersuchte es, tastete den Bauch ab, fühlte, ob es noch atmete und schließlich öffnete sie ihm das Maul. Es war nichts mehr zu machen. Niri hatte das Zeitliche gesegnet. Das Strill war schon alt und es war eine Erlösung für den fast zahnlosen und müden Jäger. Irgendwann geht für jeden das Leben zu Ende. Dieses Mal war eben Niri an der Reihe.

„Tja …“,

sagte sie leise, stand auf und schaffte es dabei, den Kadaver hoch zu heben und so zu tun, als wäre das alles völlig normal. Es gab kein tröstendes Wort für die aufgelöste Zabrak, auch keinen Blick für ihren Patienten. Niemand sollte bemerken, dass sie traurig war.

„Ich … geh mal raus mit ihm. Bleibt ihr hier … ich bin gleich wieder zurück.“

Mit dem Strill auf den Armen verließ sie das Haus und ging in den kleinen Hinterhofgarten. Niri sollte hier begraben werden, wo sich das Tier so gern aufgehalten hatte. Verdammt, eine Schaufel, fiel ihr ein, nachdem sie die Leiche am gewünschten Platz abgelegt hatte. An eine Tierkadaververwertung dachte sie gar nicht. Niri sollte ein ordentliches Grab bekommen und fertig, also ordentlich verscharren und aus. Verbrennen ging hier nicht so gut, das würde nur irgendwelche Leute auf den Plan rufen, die sie nicht in ihrer Nähe haben wollte. Ausstopfen war auch irgendwie pervers, also musste es ein Erdgrab werden.

Aus ihrem Gleiterschuppen holte sie schließlich eine Schaufel und machte sich daran, eine Grube auszuheben. Dabei merkte sie gar nicht, wie ihr die Augen übergingen und sie zu weinen anfing. Der alte kleine Stinker hatte es also geschafft. Eigentlich hätte sie ihn ja zurück bringen sollen oder können, vielleicht sogar müssen, aber so weit ging ihr Verstand im Moment gar nicht. Und von dem „gleich zurück sein“ war sie auch weit entfernt.


Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Hinterhof – Stryka, die anderen noch drinnen (sie können ja hingehen, wo sie wollen)



OOC: Mann, der arme Niri, ich bin traurig ;-)

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16 Aug, 2018 19:46 25 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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Josea, Edris


Die Galaxis hielt Mandalorianer für grausame und abgebrühte Söldner, die für eine Handvoll Credits Leute auf die schlimmste Weise ums Leben bringen konnten. Nicht, dass sie es nicht konnten, denn sonst wären sie schließlich nicht solche gefragten Mietkrieger, aber hinter jeder beskar'gam verbarg sich ein fühlendes Herz, ganz gleich wie viele Leute man schon für gute Credits umgebracht hatte. Das beste Beispiel dafür saß nun neben Josea auf der Liege und war fix und fertig mit der Galaxis. Leider hatte es den armen Stinker hingerafft, er war für immer eingeschlafen und Edris machte sich verantwortlich dafür. Die Zabrak, die sich an seiner starken Brust angelehnt hatte, war untröstlich. Ihre Hörner stachen etwas unangenehm in seinen Brustmuskel, aber es war in diesem Moment wichtiger, dass sie sich beruhigte. „Ist ja schon gut,“ versuchte er sie zu beruhigen, nachdem Stryka hinausgegangen war, um ihn zu begraben. „Er hat immerhin großartigen Uj-Kuchen als letzte Mahlzeit bekommen, und ich würde sicher gerne ins Manda eingehen, wenn ich noch vorher noch mit dir schmusen könnte, hm?“ Als Antwort ertönte ein ersticktes Schluchzen, während sich auf dem Stoff seines Overalls Nässe ausbreitete. Wayii, da fanden aber noch eine Menge Tränen aus ihren Augen und Schnodder aus ihrer Nase. Was raus musste, das musste wohl raus. Trotz des Rufes eiskalt und mitleidslos zu sein, waren Mandalorianer ein höchst emotionales Volk und niemand brauchte sich seiner Tränen zu schämen. Deswegen strich Joseaihr einfach begütigend über die Haare und hoffte, dass sie sich bald ausgeheult hatte. Aber das sagte ihm, dass sie ein warmes, mitfühlendes Herz hatte, was er essentiell für eine gute Eigenschaft hielt und aus ihr bestimmt eine tolle Ehefrau würde.

Edris' Schluchzer und ihr Tränenfluss ließen allmählich nach, so dass er vorschlug, nach Stryka zu sehen, nachdem sie ihr Gesicht gewaschen und sich die Nase geputzt hatte. Er ging in die Küche, um ihr ein Glas Wasser zu holen. Dort hing noch eine zarte Duftwolke, die an den alten Stinker erinnerte. Ihm wurdeschon etwas eng um Herz, doch er lächelte. Zwar hatte er Niri nicht lange gekannt, aber lieber erinnerte er sich daran, wie niedlich der alte Sechsbeiner gewesen war und dass er in seinen letzten Stunden eine angenehme Zeit verbracht hatte. Dann fiel ihm auf, dass er das Glas Wasser ausgetrunken hatte, dass für Edris gedacht war. Wenn er schon in der Küche war, dann konnte er gleich behot-Tee aufsetzen und ein paar Scheiben Uj aufschneiden. Quasi als improvisiertes Totenmahl. Wahrscheinlich hatte es weder am Kuchen noch an der Folie gelegen, dass Niri das Zeitliche gesegnet hatte, es war einfach nur ein blöder Zufall gewesen, als Edris ihm etwas Gutes tun wollte und der ohnehin geschwächte Körper des Strills aufgegeben hatte.

Das hübsche Gesicht der Zabrak verzog sich schmerzvoll, als sie wieder die Küche betrat, doch sie blieb gefasst. „Trink und iss etwas“, sagte Josea aufmunternd, „ich denke, dass wir Stryka noch ein bisschen Zeit lassen sollten..“
„Ich möchte mich von ihm verabschieden“ , erwiderte sie. Ihr Nase lief noch ein bisschen und ihre Augen war rot und angeschwollen, während sie ein kleines Lächeln versuchte. Josea nickte.
Sie fanden die kleine Ärztin im Hintergarten, wo sie dabei war, ein Grab auszuheben, daneben lag der Körper des Stinkers. Nun musste er selbst ein wenig schlucken, denn er sah, dass Stryka weinte.

Josea, mit Stryka und Edris
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07 Sep, 2018 10:36 58 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Hinterhof – Stryka, Josea und Edris



Da lag er nun, der kleine Stinker, auf den Boden der traurigen Tatsachen und wurde beweint, wie ihn wahrscheinlich nicht einmal sein Besitzer betrauert hätte, denn der war noch unterwegs. Stryka bemerkte nicht, wie die anderen beiden herauskamen und selbst mit den Tränen kämpften.

Das Grab musste ausgehoben werden, denn irgendwo musste die Leiche hingeschafft werden. So war es am besten, wie sie fand, denn hier hatte er oft gelegen. Endlich war die Grube tief genug und sie überlegte, ob sie Nirii nicht doch in ein Tuch wickeln sollte. Vielleicht ein altes Kleidungsstück von ihr. Es gab da ein Kleid, das er gerngehabt hatte, auf dem er sich immer wieder zusammengerollt und geschlafen hatte, sobald er es erwischen konnte. Rasch drehte sie sich herum, weil sie hineinlaufen wollte und stand fast in Edris.

„Was ist?“, fauchte sie die Zabrak an und auch Josea bekam einen sauren Blick ab. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht, das nun ordentlich mit Dreck und Staub verschmiert war, schließlich sollte niemand sehen, dass sie zu solchen Gefühlen fähig war. Ohne eine Antwort abzuwarten, lief sie ins Haus zurück, um dort nach dem Kleid zu suchen, das einem Einmannzelt glich und noch aus ihren wirklich fetten Zeiten stammte, jetzt war sie ja geradezu schlank geworden. Der Fetzen war schnell gefunden und ebenso schnell lief sie wieder hinaus, denn niemand sollte sich an der Leiche, eigentlich dem Kadaver, zu schaffen machen.

Wie sollte sie jetzt ihren beiden Gästen gegenüber treten? Sollte sie so tun, als wäre nichts geschehen, weder die Tränen noch diese grobe Unhöflichkeit vorhin? Sie wusste es nicht. Diese Unsicherheit, gemischt mit der Trauer, ließ sie zögern. So stand sie erst einmal nur herum, das Einmannzelt in der einen Hand, die anderen wirkte eher hilflos, und beobachtete das Paar, das so unversehens in ihr Leben geschneit war und alles auf den Kopf gestellt hatte. Besonders der wunderbarste und tapferste Krieger der Galaxis hatte wie ein Wirbelwind durch ihr bisheriges Dasein gefegt und Edris hatte immer wieder Fragen aufgeworfen, die sie sich so nie gestellt hätte. Was sollte das nur werden und wann würde sie die beiden wieder los werden? Außerdem, warum konnte nicht einmal ein netter Mann in ihrer Altersgruppe auftauchen, der ebenso wenig wie sie mit Kampf am Hut hatte, dafür aber andere Dinge schätzte? Nicht jeder war zum Krieger geboren, sonst würde eine Kultur ganz, ganz schnell aussterben, auch eine wie die Mandalorianer, wo es weniger auf die Abstammung als auf die innere Einstellung ankam und vieles über Adoption ablief, wie ihr Wynt wieder einmal bewiesen hatte. Warum musste der Mistkerl auch kündigen und gleich heiraten? Die Hast der jungen Leute! Lauter Gedanken, die ihr kamen, als sie Josea und Edris beobachtete, die wahrscheinlich gerade Abschied von dem kleinen Stinker nahmen. Sie hätte nie gedacht, dass das Ableben des Sechsbeiners einem von ihnen so nahe gehen würde.


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13 Sep, 2018 18:08 46 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
Josea Gear
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Josea, Edris, Stryka


Mehr als das Ableben des kleinen Stinkers ging Josea Strykas verweintes Gesicht nahe. Wo sie doch so resolut und kompetent war, und sie fast nichts erschüttern konnte. Wie hieß es doch so schön, harte Schale, weicher Kern. Edris zuckte zusammen, als die Ärztin sich unwirsch ihren Weg ins Haus bahnte. „Sie meint es sicher nicht so“, sagte er zu der dunkelhaarigen Zabrak und streichelte begütigend ihren Rücken, während sie schweigend das Erdloch und den faltigen Strill-Körper betrachteten. Wenn es ein Jenseits gab, war Niri sicher im Vollbesitz seiner Kräfte und jagte den ganzen Tag Shatuale und fand das Strill seiner Träume. „Was meinst du, wie alt Niri war?“, fragte Edris, die beide Arme seitlich um ihn geschlungen hatte. Josea zuckte mit den Schultern. „Über dreihundert Standardjahre bestimmt, wenn man ihn sich so betrachtet. Mein ba'buir hatte eins, von dem er behauptete, dass es fünfhundert Standardjahre alt sei und es schon bei seinem Großvater gewesen sei. Aber leider konnte es niemand eindeutig sagen..“ Edris gab ein zustimmendes Geräusch von sich und seufzte. „Schon komisch, wie so schnell ein Tier ans Herz wachsen kann“ „Oder eine Zabrak!“ Diese Worte und ein Kuss auf die Wange brachten Edris zum Kichern, was ganz entzückend klang. Nach der ganzen Aufregung konnte er etwas Fröhlichkeit brauchen. „Zum Glück bin ich nicht so faltig...“ „...und Sabbern tust du auch nicht“ „Wenn du deinen Overall ausziehst schon..“, flüsterte sie ihm ins Ohr und biss ihm ins Ohrläppchen. Ein angenehmer Schauder jagte über seinen Rücken, aber bevor er Edris an sich ziehen und küssen konnte, kam Stryka mit einem riesigen Stück Stoff angestürmt, der sich bei näherer Betrachtung als eine Mischung aus Zelt und Kleid entpuppte.

„Hey, Stryka, da bist du ja wieder“, begrüßte Josea sie erfreut. Irgendwie wirkte sie wie bestellt und nicht abgeholt und sehr unschlüssig. „Soll ich dir helfen?“ Es tat ihm leid, dass sie das Grab ganz alleine ausgehoben hatte. Wenn er es rechtzeitig mitbekommen hätte, dann hätte er es gemacht. So etwas konnte er sprichwörtlich mit Links. Die kleine tapfere Frau sollte doch nicht alles alleine tun, obwohl sie so tat, als ob sie niemanden bräuchte. Man brauchte allerdings immer mal jemanden – Familie, Freunde oder Bekannte, es fanden sich stets hilfsbereite und freundlich gesonnene Wesen, wenn man es nur zuließ. Das machte das Leben weitaus entspannter, und Entspannung hatte seine Lebensretterin gewiss nötig. Er löste sich von Edris und trat auf Stryka zu. „Zu zweit geht’s einfacher, denke ich“


Josea, mit Stryka und Edris
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11 Oct, 2018 17:15 16 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
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„Zu zweit geht es leichter“, hörte sie und schaute dann zur Seite. Da war ja Josea. Was machte er denn hier? Oh ja. Wie dumm, sie hatte in ihrer Trauer ganz auf ihre Gäste vergessen. Was nun? Er hatte ja recht und Niri einfach so ins Loch zu werfen, das wäre auch unwürdig, obwohl es Niri bestimmt nichts mehr ausmachte, schließlich war er/sie/es tot. Nachdenklich richtete sie ihren Blick auf den Kadaver, dann wieder auf Josea. Von dem kleinen Geplänkel zwischen Edris und Josea hatte sie nicht das geringste mitbekommen, schließlich war sie da gerade im Haus und hatte nach dem Einmannzelt ihrer fettesten Zeit gesucht. Jetzt konnte das auch einem guten Zweck zugeführt werden.

„Ja, zu zweit geht es einfacher. Danke“,

rang sie sich schließlich ab, dazu noch eines jeder seltene und rasch wieder verschwundenen Lächeln. Er hatte recht, ganz gleich, was sie sonst dazu sagen würde. Josea hatte recht. Punkt. Daran führte kein Weg vorbei, auch kein falscher Stolz, oder falsche Scham (die hier gar nichts zu suchen hatte).

Zusammen konnten sie das alte Strill endlich würdevoll beerdigen, auch wenn es in ein altes Kleid gewickelt war, in das es ganz gut passte. Es erschien ihr passender als irgendein Leichensack oder etwas ähnliches, was sich bestimmt in ihrem reichen Fundus an Zeug (sie hatte schon viel Zeug irgendwo verborgen in ihrem Haus). Schweigend wurde der Ex-Stinker in die Grube gelegt, was Stryka leise schluchzen ließ. Rasch füllten sie das Loch wieder mit Erde und klopften es fest. Dann musste nur noch das Werkzeug weggeräumt werden und das Strill war weg, zumindest optisch.

Die kleine Ärztin fasste sich wieder, erinnerte sich daran, dass sie etwas tun musste. Sie schaute Josea an, dann Edris, und es fiel ihr wieder ein.

„Machen wir weiter. Ich wollte noch einen Scan von deinem Kopf machen, weil die Amnesie nun doch schon länger andauert. Kommt zurück in die Praxis, hier können wir nichts mehr machen“,

sagte sie fest und fast in der alten Strenge. Sie ging voran, zurück in die Praxis, wo sie sich erst einmal sehr gründlich und ausgiebig wusch. Mit Dreck an den Händen war es nicht gut, sich der Behandlung ihres Patienten zu widmen. Genau, er war ein Patient, kein Freund oder sonst jemand, der mehr Bedeutung in ihrem Leben hatte. Was für ein Fehler, weil sie ihn und auch Edris mittlerweile insgeheim als Freunde ansah.

Sie schaute sich noch einmal die ersten Scans an, doch das sagte gar nichts aus, denn vom Kopf hatte sie in ihrer Verwirrung über die Umstände gar keinen gemacht. Das war eine nicht wieder gut zu machende Fehlleistung von ihr. Wenn daraus ein größerer Schaden entstanden war, würde sie sich das niemals verzeihen und außerdem vor den Reyceens ziemlich blöd dastehen, wenn das ans Licht kommen sollte. Was nun? Erst einmal war der Scan wichtig.

Sollte er dann gefolgt sein, würde sie nun endlich anfangen können, das Versäumte nachzuholen. Es ging nicht an, dass der Held der Galaxis mit einem Hirnschaden herumlief.



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19 Oct, 2018 15:40 32 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
Josea Gear
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Josea, mit Edris und Stryka


Was machte man als Mann nur, wenn eine Frau weinte? Die einen wollten entsprechend getröstet und bemitleidet werden, und eine starke Schulter zum Ausheulen haben, die anderen sagten, dass man sie gefälligst nicht zu bemitleiden habe, aber natürlich der größte chakaar der Galaxis war, wenn man es genau so machte. Es war wie Topfschlagen in einem Feld voller Tretminen. Edris hatte sich zum Glück als anlehnungsbedürftig erwiesen und gern ihre Tränen am Schulterbereich seines Overalls abgelassen. Und Stryka? Wahrscheinlich wollte sie stark sein und würde ihn anfauchen, aber er konnte sie einfach nicht so schluchzend dort stehen lassen. Also trat er auf sie zu und legte den gesunden Arm um sie, den sie hoffentlich heil lassen wollte. „Niri konnte sich glücklich schätzen, seine letzten Stunden bei dir zu verbringen“, sagte er zu ihr, selbst auf die Gefahr hin, entweder eine barsche Antwort oder einen weiteren Tränenfluss herauszufordern. „Wenn ich Niri gewesen wäre, hätte ich sicher so gedacht“ Obwohl er sich natürlich nicht ganz sicher war, wie Strills dachten, aber eigentlich konnte es kaum anders sein. Er tastete in seinen Taschen, ob er nicht irgendwo ein Taschentuch hatte, leider vergebens. Seiner Ansicht nach sollte man immer ein Taschentuch parat haben. Zum provisorischen Verbinden von Wunden, zum Einpacken von kleinen losen Dingen, zum Naseputzen und natürlich zum Abwischen weiblicher Tränen. Das erinnerte ihn an irgendetwas, Frauen, Tränen und Taschentücher. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf, allerdings hatte er den Faden schon wieder verloren.

Gehorsam ging Josea nach Strykas Aufforderung mit Edris zurück in den Behandlungsraum, aber nicht ohne noch eine Schweigeminute für den kleinen alten Stinker abgehalten haben. Die Zabrak, die sich nun einigermaßen wieder beruhigt hatte, setzte sich auf einen Stuhl und schlang ihre Arme um sich, während er sich wieder auf den Behandlungstisch setzte. Die kleine tapfere Ärztin schaute sich gerade die Scans der letzten Untersuchung an. „Und hast du schon etwas Interessantes darauf gesehen?“, erkundigte er sich neugierig. „Gerade eben hatte ich so ein Gefühl gehabt, als ob ich mich an etwas erinnert hätte, aber dann war es wieder weg. Wie wenn man etwas geträumt hätte, wo man beim Aufwachen noch etwas weiß, aber es denn eben - puff! - wie weggewischt ist“ Allerdings war er der Ansicht, dass das gar nicht mal so schlecht war, wenn er wusste, dass er sich beinahe an etwas erinnert hätte. Zwar war er kein Arzt, sondern zumeist nur für das Gegenteil zuständig, nämlich Leute im schlimmsten Fall aus dem Leben zu befördern, aber man musste die Dinge schließlich positiv sehen.


Josea, mit Stryka und Edris


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07 Nov, 2018 21:38 11 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
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Da waren sie dann wieder alle drinnen. Die sanfte Berührung vorhin, als ihr Jos’ika die Hand auf die Schulter, oder war es der Arm, sie wusste es nicht mehr so genau, hatte sie sich gefallen lassen, dabei hatte sie am liebsten gleich noch einmal losgeheult und sich ihm an die Brust geworfen. Aber das ging ja gar nicht, schließlich hatte sie Edris Eifersuchtsausbruch noch in sehr lebhafter Erinnerung und wollte so etwas nicht gleich wieder provozieren, wobei gar kein Anlass zu solchen Gefühlen bestand. Außerdem hatte sie sich über seine mitfühlenden Worte gefreut, was sie auch nicht wirklich zeigen wollte. Fast hätte sie etwas gesagt und sie hatte ihn auch erstaunt angeschaut, was er hoffentlich nicht gesehen hatte, denn so etwas hatte sie ihm nicht wirklich zugetraut, obwohl er sich schon als sehr mitfühlend gezeigt hatte. Niri würde ihr fehlen, er war ein gutes Strill gewesen, aber auch schon alt. Trotzdem würde er ihr fehlen, ganz gleich, was die Traditionalisten über das Manda sagten. Die wussten auch nicht alles.

Was er im Behandlungszimmer erzählte, das ließ sie in ihrer Tätigkeit innehalten und aufhorchen. Die Erinnerungen kamen wieder! Was für ein gutes Zeichen. Aber es konnte noch dauern, bis es vollständig wiederhergestellt war. Das lenkte sie gut von ihrer Trauer ab.

„Das ist sehr gut, Jos’ika, sehr schön. Langsam wird es wohl besser. Aber so etwas dauert einfach seine Zeit. Was hast du in dem Moment gefühlt?“

Die Ärztin musste sich nun sehr schwer an Dinge erinnern, die sie vor vielen Jahren einmal gelernt hatte, aber kaum anwendete, weil sie es meistens mit körperlichen Gebrechen zu tun hatte und sehr, sehr … eher nie, mit Amnesien. Natürlich wusste sie darüber Bescheid, jeder lernte das im Studium, aber ob man es auch anwenden musste, war eine andere Sache.

Während sie auf seine Antwort wartete, schaute sie auch nachdenklich zu Edris, die irgendwie in sich gekehrt wirkte, sehr abwesend, wenn man es genau nahm. Die Party der beiden war wirklich massiv in die Hose gegangen und seitdem hingen sie bei Stryka ab. Für die Ärztin war das auch nicht das schlechteste, so hatte sie einmal andere Gesellschaft, anstatt im Kelita zu angeln und sich über diversen Unrat im Fluss aufzuregen, nur weil sie zu wenig weit aufs Land gefahren war.

„Übrigens, hast du deine buir schon kontaktiert? Das wolltest du doch machen und deine Sachen anschauen, die wir vom Raumhafen geholt haben.“

Hatte der beste aller Kopfgeldjäger auch das vergessen? Wahrscheinlich war es nur in dem ständigen Tohuwabohu, das hier herrschte, untergegangen.




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08 Nov, 2018 20:09 49 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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