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Josea Gear
Frankly my dear, I don't give a damn




Dabei seit: 17 Jan, 2013
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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | in der Praxis|


Josea, mit Edris und Stryka


Mit Erinnerungen war es so eine Sache – manche vergaß man nie, sonst hießen sie schließlich nicht Erinnerungen – aber es gab auch solche, die dazu neigten, mit der Zeit zu verblassen oder sich zu verändern. Etwas, dass er selbst nach dem heftigsten Gedächtnisschwund nie vergessen würde, waren die Ereignisse auf Galidraan und Maridun, obwohl er damals noch ein kleiner Junge von acht oder neun Jahren gewesen war. Doch diese Zeit hatte ihn zu dem gemacht, was er heute war. So zumindest würde der Vorspann in einem Holoabenteuer lauten, obwohl es natürlich nicht ganz stimmte. Aber es klang verdammt gut. Parja würde er nie vergessen, da könnte Edris' Haudrauf-Bruder ihn noch so sehr vermöbeln. Josea seufzte leise und Edris sah in seine Richtung. Er lächelte sie an, worauf sie zurück lächelte. Wie apart sich ihre schwarzen Haare um die Hörnerkrone schlangen...Hach, dieses liebliche, von zarten Tätowierungen bedeckte Gesicht.

„Ich freue mich auch darüber“, entgegnete er auf Strykas Feststellung, dass sich sein Zustand allmählich verbesserte, wenngleich es wohl noch viel Zeit brauchte. „Coruscant wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.“ Hmmm, was hatte er gefühlt? Die Erinnerung an den Ansatz einer Erinnerung war wirklich schon sehr stark verblasst. Josea rieb sich erst an seinem Kinn, was ihn daran erinnerte, dass er sich rasieren sollte und überlegte weiter. „Es ging irgendwie um Taschentücher, ich dachte noch, dass sie sehr nützlich sind und dass man immer eins dabei haben sollte – nur hatte ich keins dabei...“ Oh oh, das ging schon in Richtung Glatteis, wenn er Stryka auf ihre Tränen ansprach. „Ich habe normalerweise immer welche dabei, das ist mir in diesem Augenblick eingefallen, glaube ich, und fand es ziemlich schade.“ Aber die Erinnerung, oder vielmehr, das Gefühl eine Erinnerung gehabt zu haben, entzog sich ihm immer mehr, es war als ob er gi'haal-Suppe mit einer Gabel essen wollte.

Ach ja, seine Mutter kontaktieren. Josea schlug sich an den Kopf. „Stimmt, das wollte ich auch noch. Aber buir'ika läuft mir nicht weg – eher im Gegenteil. Wahrscheinlich hat Deykaz sowieso schon mit ihr gesprochen, es würde mich nicht wundern, wenn ich nachher Dutzende Nachrichten von ihr auf meinem Com vorfinde, oder sie kreuzt selbst hier auf. Wir können dann aber gerne mal schauen, was er mir vorbeigebracht hat.“ Das wäre doch eine nette Abwechslung. Er liebte Überraschungen und sicher würde Stryka etwas anderes als verstorbene Strills und Amnesien gut tun. „Sind wir jetzt überhaupt fertig?“



Josea, mit Stryka und Edris


| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| |in der Praxis|

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01 Dec, 2018 18:09 08 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
Arzt Ihres Vertrauens




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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Praxis – Stryka, Josea und Edris






Richtig, Coruscant wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Stryka musste sich zusammenreißen, denn sie merkte, wie sie etwas ungeduldig wurde. Neugier war der Grund dafür. Es halb doch alles nichts, wenn sie Josea drängte, half sie ihm kein Bisschen. Also hieß es, sich in Geduld zu üben.

Während er redete, vervollständigte sie die letzten Untersuchungen, die gar nicht so schlecht waren. Der Arm würde noch etwas brauchen, aber das ließ sich nicht ändern, denn Bacta hatte sie nicht mehr vorrätig. Das musste der große Krieger einfach aushalten. Wie es schien, machte er es auch ganz gut.

„Lass dir Zeit, ad’ika. Es läuft nichts weg. Die Erinnerungen kommen wie sie wollen. Am besten ist es, wenn wir etwas anderes machen. Zum Beispiel schaust du dir deine Sachen an. Wie du das mit dem Anruf bei deiner buir machst, musst du wissen. Wir sind hier fertig. Dein Kopf schaut ganz gut aus, natürlich hast du eine Gehirnerschütterung, aber nicht so schlimm, dass ich mir deswegen Sorgen machen müsste.“

Schlimmer war die Amnesie, aber das sagte sie ihm nicht. Obwohl die auch nicht so wahnsinnig besorgniserregend wäre, würde sie Josea nicht mögen und sich Sorgen um ihn machen. Warum sie diesen dikut mochte, wusste sie selbst nicht. Es war einfach so, und das machte sie etwas reizbar, wenn sie daran dachte. Also nicht daran denken.

Gewissenhaft räumte sie ihre Ausrüstung wieder weg und dann konnten Josea und Edris ruhig nach seiner Ausrüstung schauen, die sie vom Raumhafen geholt hatten. Unbedingt dabei sein musste sie jetzt nicht, auch wenn sie neugierig war, aber es gab auch Grenzen des Anstands. In der Zwischenzeit könnte sie ja etwas anderes machen, zum Beispiel nach ihren Kulturen schauen, die sich bestimmt nicht verändert hatten, seitdem sie sie das letzte Mal angeschaut hatte.

„Mein Droide kann euch zu deinem Gepäck führen. Blechi! Du hast etwas zu tun. Bring bitte Jos’ika und Ed’ika zu dem ganzen Kre… ich meiner zu seiner Ausrüstung.“

Beinahe hätte sie jetzt Krempel gesagt, aber sie tat so, als wäre nichts gewesen. Der stumme Droide kam auch schon an, um dem Befehl folge zu leisten. Auch wenn er nicht reden konnte, hatte er einen Blick drauf, der Bände sprach, das sollte man von einem Droiden nicht annehmen, der ja keine Mimik aufwies. Trotzdem schaffte er es, in Stryka in diesem Moment ein Gefühl der Scham zu erzeugen, was sie wiederum nicht mochte und mit innerlichem Ärger antworten ließ.





Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Praxis – Stryka, Josea und Edris

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Ich bin kein guter Arzt, ich bin der beste, den du kriegen kannst.

02 Dec, 2018 20:51 47 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
Josea Gear
Frankly my dear, I don't give a damn




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| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus | | in der Praxis|


Josea, mit Edris und Stryka


Das waren doch schon einmal gute Nachrichten, dass mit seinem Kopf alles in Ordnung war. Gerne verließ sich Josea auf die Fachkenntnisse der kleinen tapferen Ärztin und strahlte sie an. "Wunderbar", rief er aus. Die Dinge renkten sich doch irgendwann alle wieder ein. Bestimmt würde er bald wieder sein Gedächtnis zurückbekommen, und dann konnte er sich mit Edris' Familie über die Hochzeit unterhalten. Die Zeremonie an sich war kurz, aber bei einem solchen Großclan mussten Vorbereitungen für die anschließende Feier getroffen werden. Oh ja, und er musste daran denken, seine Clanangehörigen zusammenzutrommeln. Wobei das seine Mutter erledigen konnte, sobald sie miteinander gesprochen hatten und er hoffte, dass sie rechtzeitig seinen Vater erreichten, der irgendwo auf Kopfgeldjagd in der Galaxis herumzog. Natürlich wurde auch Stryka eingeladen. Diese rief ihren Droiden herbei, damit er ihne und Edris zum Gepäck brachte. Anscheinend funktionierte der Vokabulator des Blechgesellen nicht, denn er sagte nichts, sondern bedeutete ihnen nur zu folgen. Droiden hatten zwar keine Gefühle, aber es musste doch schlimm sein sich nicht artikulieren zu können, egal ob Mensch oder Maschine. Irgendwann kurz nach seinem verd'goten hatte Josea sich so schlimm erkältet, dass er wegen der Halsentzündung tagelang kein einziges Wort herausbringen konnte. Das war eine grauenhafte Zeit...er musste mit Flimsizetteln und Gesten kommunizieren, das war so umständlich gewesen.

Gespannt betrachtete er den länglichen Container und die quadratische Kühlbox. Da sie nicht aktiviert war, konnte er davon ausgehen, dass sich keine verderblichen Überreste irgendwelcher Leute darin befanden, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt war. Ansonsten hätte es nämlich erbärmlich gestunken, vom Ungeziefer, das angelockt worden wäre ganz zu schweigen. Warum sein Jetpack dabei war, entzog sich seiner Kenntnis - anscheinend hatte er es bei Deykaz zwischengelagert und er hatte es ihm bei der Gelegenheit mitgebracht. "Komm schon, Jos'ika", grinste Edris, "vom Anstarren gehen die Behälter sicher nicht auf" Ein freundlicher Knuff in die Seite unterstrich ihre Aussage, so dass er erst den länglichen Behälter öffnete. Mit einem leichten Schmatzen löste sich die luftdichte Versiegelung, und schließlich klappte der Deckel hoch... "Wayii", sagte Josea leise, als er die hellgraue Rüstung mit den roten Markierungen erkannte. Es war ihr anzusehen, dass sie lange in der Erde gelegen hatte. Alles war da, der fast verrottete Overall, der Kamarest aus Kybuckfell, die Flakweste und eine geflochtene schwarze Haarsträhne. Ihm wurde die Luft eng, aber er öffnete den kleineren Behälter, welcher einen Helm freigab. So gut wie intakt, bis auf spinnwebartige Risse im Visor und leichten Rost am hinteren Rand...Nun wurde ihm klar, weshalb Deykaz mit ihm reden wollte. Josea setzte sich auf einen Hocker, stützte seinen Kopf auf den Händen ab und sagte nichts.

"Geht es dir nicht gut?", fragte Edris vorsichtig. Alles, was er von sich geben konnte, war ein undefinierbarer Laut. Ihm war kalt, aber ihm stand Schweiß auf der Stirn und ihm war übel. Er wollte sich an so vieles erinnern, aber nicht an das...Deshalb hatte er das Gespräch mit Deykaz abgebrochen. "Ich gehe Stryka holen", hörte er die Zabrak sagen, und dann war er mit Parja alleine.


Josea


| Mandalore | Keldabe | Strykas Haus| |in einem Abstellraum|

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19 Jan, 2019 19:43 29 Josea Gear ist offline Email an Josea Gear senden Beiträge von Josea Gear suchen Nehmen Sie Josea Gear in Ihre Freundesliste auf
Stryka Ordan
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Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Praxis – Stryka, Josea und Edris



Blechi schaffte die beiden aus der Praxis, die Stryka nun aufräumte. Alles musste seine Ordnung haben, um im Notfall schnell Zugriff auf alles Nötige zu haben. Aufräumen half ihr, über den Ärger wegen Blechis Blick hinweg zu kommen. Es half alles nichts, der Droide hatte eine furchtbare Art drauf gehabt, mit ihr zu reden. Ständig war er am Reden gewesen! Ein neunmalkluger, nervtötender Blechkasten. Trotzdem wollte sie ihn nicht gegen einen anderen ersetzen. Bis auf die fehlende Sprachausgabe war er wunderbar in Schuss und ein tadelloser Helfer in der Praxis. Mehr war auch nicht nötig. Bedenken, wie Josea sie hatte, plagten sie in der Richtung kaum.

Sie war gerade fertig mit ihren Arbeiten, als Edris zu ihr kam, um sie zu holen. Natürlich ging sie sofort mit zur Abstellkammer, wo sich ihr ein eigenartiges Bild bot. Josea saß wie erstarrt vor seinen Transportkisten und schaute vor sich hin. Er wirkte entsetzt, fast versteinert. Langsam ging Stryka zu ihm, schaute sich auch den Inhalt der Truhe an, dann wieder zu Josea.

„Jos’ika …“, sagte sie leise und mitfühlend. Auch das konnte sie, nur meistens verbarg sie diesen Zug vor anderen Leuten. „Es ist vorbei." Ob es wirklich vorbei war, konnte sie nicht sagen, auf jeden Fall wirkte die Rüstung so, als wäre es vorbei, zumindest für den Träger. Sie versuchte, ihm einen Arm auf die Schulter zu legen und ihn zu halten, vielleicht auch, ihm etwas Halt zu geben. Er hatte sich wahrscheinlich an etwas erinnert, was ihm nicht gefiel, etwas, das ihn traurig machte, ihn erschütterte. So gesehen, war es von ihr keine gute Idee gewesen, ihn die Kisten anschauen zu lassen. Trotzdem konnte es auch heilsam sein, allerdings war es im Moment etwas schwierig, sowohl für Josea, als auch für Edris, die wahrscheinlich gar keinen Schimmer von allem hatte, und auch für Stryka, doch am schlimmsten musste es für Josea sein. „Edris, schau in die Küche, dort müsste noch eine Karaffe mit Whisky in einem der Schränke sein. Gläser sind auch irgendwo.“ Das war jetzt zwar nicht vollkommen medizinisch richtig, aber manchmal musste man eben darauf pfeifen. Sie wollte ihn auch nicht zwingend aus den Erinnerungen holen, so schlimm sie auch sein mochten, damit er sie abschließen konnte. Wenn der Kopfgeldjäger es zuließ, würde sie ihn umarmen und zu trösten versuchen, etwas, worin sie sehr ungeübt war. Es fühlt sich auch eigenartig an, jemanden so nahe zu sein und auch an sich heran zu lassen. Trauer ist nötig, sie heraus zu lassen, ist wichtig. Sie wusste das, aber damit umzugehen, war eine ganz andere Sache. Theoretisch wusste sie, dass Nähe helfen konnte, Berührungen und so. In der Praxis sah es bei ihr etwas schlecht aus damit, weil sie nie jemanden an sich heran ließ, selbst dann nicht, wenn sie diese Nähe gebraucht hätte. Doch daran dachte sie im Moment nicht. Ihr tat Josea furchtbar leid, der sogar körperlich litt, wie ihr die Schweißperlen auf der Stirn des jungen Mannes zeigten. Später würde sie sich wahrscheinlich über ihre Gefühlsduselei furchtbar ärgern und alles herunter spielen oder leugnen, sollte man sie darauf ansprechen.


Mandalore – Keldabe – Innenstadt – Strykas Haus – Abstellkammer – Stryka, Josea und Edris

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Ich bin kein guter Arzt, ich bin der beste, den du kriegen kannst.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Stryka Ordan am 20 Jan, 2019 15:37 59.

20 Jan, 2019 14:18 02 Stryka Ordan ist offline Beiträge von Stryka Ordan suchen Nehmen Sie Stryka Ordan in Ihre Freundesliste auf
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