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Kyrijon Xifedi
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Nov, 2014
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[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

[Kyrijon Xifedi mit Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]


Auch wenn er sich im Hintergrund hielt, tastete er vorsichtig nach den Gefühlen der beiden, ohne sich selbst darin zu verlieren. Eine Eigenart, die er sonst eher in einem Streit verwendet hätte und doch jetzt eben ausgenutzt hatte, um eben jenen zu vermeiden. Die Situation hatte sich etwas entspannt und Kyrijon war dankbar dafür. Noch verstand er selbst noch nicht, wie alles zusammen spielte, doch hatte er den Willen der Macht schon lange nicht mehr hinterfragt. Er ließ sich von ihr leiten und führen, sorgte dafür dass der Tod seines Vaters nicht umsonst war und sein Erbe, wie auch sein Wissen in ihm fortleben konnte. Eines Tages würde er sich fragen, was aus seiner Mutter geworden war, vielleicht bestand die Chance noch, sie kennen zu lernen, aber wenn nicht, hatte die Macht ihn zu jemand anderen geführt, mit dem er vielleicht weiter die Galaxis erkunden und die Antworten einholen konnte, deren Fragen ihn noch so beschäftigten.
Dennoch war Kyrijon noch nicht klar, was genau sie nun hier eigentlich waren, aber er wusste, es würde eine Zeit geben, wo sie es würden heraus finden können. Für den Augenblick war eher die Frage, was genau sie auf Nalastia vorfinden würden und als Corbin erwähnte, das Meister Kossus und er Meister und Schüler waren. Der junge Jedi nahm das für den Augenblick so hin und fühlte in sich hinein, während ihm klar wurde, dass es ein gutes und vor allem richtiges Gefühl war, diese Aussage gehört zu haben. Hatte er gestern noch darüber nachgedacht, warum die Macht sie zusammen geführt hatte, bekam er nun von dem ehemaligen Schüler die Antwort serviert, den er nun leicht anlächelte und seine Augen sagten es ebenfalls aus, dass es für den Augenblick gut so war, wie es war. Und als Kossus dem Piloten vorschlug, dass er sie begleiten könne, so fern er denn wollte, deutete der jüngere ein leichtes Nicken an, das er ebenfalls nichts dagegen hatte, wenn der Ältere ihn begleiten würde, selbst wenn er selbst mit den Namen der beiden Jedi-Meister nichts anfangen konnte. „Manchmal sind es zu viele Schatten, die keine Besitzer mehr haben.“ murmelte er leise, denn sein Vater, die beiden Jedi-Meister und wie viele andere noch lagen vergessen in der Zeit. Das Imperium hatte alles getan um das Wissen auszuradieren, hatte dafür gesorgt, das die Rufe nach ihnen in den Weiten der Galaxis ungehört verhallten. Wie so viele Bitten, bis der Umsturz gekommen war.

Kurz fiel sein Blick auf die Boxdroiden, die am Schiff herum bastelten, als P4 ihnen mitteilte, das sie Landefreigabe erhalten hatten, auch wenn das Schiff im nächsten Augenblick mit Warnlauten auf etwas aufmerksam machte, das sich näherte. Auch Kyrijon glich die Bewegung aus, als das Schiff leicht schwankte und sah ihrem Piloten nach, ehe er sich dem älteren Jedi-Meister zuwandte und leise lachte und schmunzelte. „Sieht wohl so aus, Meister.“ der jüngere deutete eine respektvolle Verbeugung an. „Aber ich muss zugeben, dass es sich richtig anfühlt. Ich hoffe es ist für Euch in Ordnung?“ erkundigte er sich, denn wenn dies nicht der Fall war, würden sie das am besten gleich klar stellen, auch wenn er selbst bemerkt hatte, dass er bereits während ihres Treffens irgendwann in genau diese Haltung, Meister und Schüler, hinein gerutscht war. Hatte er Sorge das Kossus keinen Schüler wollte? Ein wenig, ja, aber wie er bereits sagte, die Wege der Macht waren unergründlich, das würden sie vermutlich auch immer sein. „Ich muss zugeben, das mir bisher keine weiteren Jedi, oder frühere Mitglieder des Ordens, über den Weg gelaufen sind. Dass dies nun in so kurzer Zeit geschieht, wirft für mich neue Fragen auf, aber ich bin gespannt darauf, was wir erfahren und was ich noch lernen kann.“ gab der jüngere Jedi zu. „Und die Wege der Macht sind unergründlich. Mein Vater hat das ständig zu mir gesagt. Dass die Macht alles zusammen hält und unseren Weg bestimmt, aber wir nicht versuchen sollen zu verstehen, warum. Denn wir würden es verstehen, wenn es soweit wäre.“ Auch er hatte, alleine diese Aussage nicht immer verstanden und doch, so langsam begann er zu verstehen und als der Rattataki sich setzte, folgte Kyrijon ihm und lächelte leicht. „Und damit wissen wir, warum uns die Macht zusammen geführt hat.“ gab er schlicht von sich. „Aber es war vermutlich ein halbes Leben, bis ihr wieder einen anderen Jedi getroffen habt, oder? So viele Jedi, oder Wesen die wissen was sie sind, dürfte es vermutlich nicht mehr geben, zumindest ist mir bis hierher keiner begegnet.“ musste er zugeben und doch suchte sein Blick den Blick des anderen, dem er nun erneut leicht zunickte. „Ich war da, wo ich gebraucht wurde. Und ich würde es jederzeit wieder tun, es nicht nötig mir dafür zu danken.“ gab er zurück. „Mein Vater hat mir mal gesagt, das man mit Ruhe und Gelassenheit meist weiter kommt. Folgend von der Lektion, dass der beste Kampf jener ist, der gar nicht erst gekämpft wurde. Er war in der Hinsicht sehr deutlich.“ gab er zu, als das Schiff landete und schließlich mit einem kaum fühlbaren Ruck zum stehen kam.

Und so folgte er den beiden Jedi nach draußen, amtete tief durch, als ihn die Morgenfrische Luft empfing und sah sich um. Sein Blick fiel auf ein Frachtschiff, sah auf die Droiden, während die Crew sich offenbar in Nichtstun übte, weil offenbar die Droiden für das Löschen der Fracht zuständig war. Kyrijon schüttelte leicht den Kopf, war das doch unverständlich für ihn und doch, er wusste das manche Besatzungen nicht mehr Finger rührten, als es notwendig war und offenbar sahen sie es als nicht notwendig an, selbst wenn sie sämtliche Landeflächen blockierten, weil es nicht schnell genug von statten ging, was sie hier zu erledigen hatten. „Zumindest sind einige wohl ziemlich Gelangweilt.“ stellte er trocken fest und grinste leicht, blieb jedoch in der Nähe der beiden und fragte sich, wie hoch die Bäume hier eigentlich wirklich sein mochten, denn er ahnte gerade, dass er es wohl spätestens dann heraus finden würde, wenn er sich daran machte sie hinauf zu klettern und sich von Ast zu Ast zu bewegen und Stolperfallen auszuweichen, die dort unausweichlich lauern würden.

[Kyrijon Xifedi mit Tenma Kossus & Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

06 Dec, 2018 18:50 58 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Nallastia][Landedock]
[Corbin Gar und P4-L, sowie Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



"Es täte ihnen gut, sich zu rühren und zu tun, wofür man sie bezahlt." So stellte Corbin trocken fest, als das allgemeine Blickfeld offenbar kurz die faulenzende Besatzung des Frachters behandelte. Auf der einen Seite verärgerte es ihn, solches Verhalten zu sehen, zeugte es doch von einer Form der Unredlichkeit, die es bei Mandalorianern so nicht geben würde, auf der anderen Seite hatte er für sich gelernt, dass ihm manche Dinge einfach egal sein mussten und Individuen wie diese gehörten dazu. Es war nichts falsches daran, die Unredlichen zu verurteilen. Erst, wenn man es mit Leidenschaft tat, betrat man den Pfad der dunklen Seite. Willkommener Weise lenkte Kossus das Bewusstsein der kleinen Gruppe bald damit ab, das endgültige Reiseziel anzukündigen, zu dem er auch Corbin zuletzt eingeladen hatte. Er hatte bis dato nichts dazu gesagt, war unentschlossen, hatte er sich doch bereits darauf eingerichtet, am Landeplatz zu warten und das Schiff zu bewachen. Ihm war nicht ganz wohl dabei, P4 allein zurück zu lassen, doch als hätte dieser seine Gedanken gelesen, stieg der modifizierte Droide die Laderampe hinunter und drückte dem Soldaten eine Tasche mit Proviant in die Hände. ... Ich werde derweil dafür sorgen, dass wir freie Bahn bei der Abreise haben." Der Droide machte dabei keine Anstalten, sich überreden zu lassen, auch wenn sein Sprachaparat wirr modulierte, wirkte der Droide ziemlich entschlossen. Er richtete seine Visor-Einheiten auf Kossus in Kyrijon. "Bringt den Commander in einem Stück zurück." Dabei wirkte P4 überaus ernst, ehe er Corbin ein Schmunzeln abrang und sich die Haltung der exzentrischen Maschine etwas lockerte. "Mhi urcir tug'yc, vod." Ein Schulterklopfen entlarvte den offenbaren Scherz letztlich auch für den humorlosesten Geist, ehe Corbin die Versorgungstasche tatsächlich schulterte und den anderen mit einem Nicken symbolisierte, dass er sie begleiten würde. So würde der Mandalorianer den beiden Jedi stoisch dreinblickend folgen, während er in der Macht nach der Essenz des Mondes tastete, wie er es immer tat, wenn er auf einer fremden Welt landete. Dabei bewegte er sich oft weniger elegant als die anderen durch das Dickicht, sprang und kletterte nicht über Bäume, sondern umging sie ruhig. Er sah keinen Grund für Turnübungen und hinterlassene Spuren an Rinde und anderen Dingen.
P4 blieb dabei am Landedock zurück und sah der kleinen Gruppe noch einen Moment nach, bis sie im Dickicht und er im Inneren des Schiffes verschwanden.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
P4-L


Der Droide verbrachte eine ganze Weile an Bord der Pilgrim und ging Datenbanken durch, plante die nötigen Reparaturen und Aufrüstungen, Kosten und andere Kleinigkeiten, während die Boxendroiden im Hintergrund plappernd am Schiff tüftelten. Es dauerte nicht all zu lange, bis P4 einen der kleinen Droiden auf einem Überwachungsschirm außerhalb des Schiffes entdeckte. Der kleine Kerl gestikulierte ins Bild, dass er etwas gefunden hatte und Hilfe brauchte, worauf sich P4 bald erhob und nach draußen ging, Werkzeuge dabei an einem Gürtel und Waffen unter einem Poncho verborgen. Es war merkwürdig, doch irgendetwas in seinen Protokollen sagte ihm, dass er so zu sein hatte, als verspürte er Unbehagen, nackt herum zu laufen.
Er blickte sich im Dock um, als er die Rampe hinunter ging. Von der Besatzung des Frachters fehlte jede Spur, lediglich ihre Droiden gingen nach wie vor ihrer Arbeit nach. Organische und ihre Angst vor dem Wetter... P4 schob den Umstand offenbar auf das feucht-kühle Wetter, dass diesen Ort umgab und ging klackend hinüber zu der Stelle, an der der Boxendroide ihn bereits gestikulierend erwartete. Der kleine Kerl deutete auf eine Stelle im Rumpf, die nicht gleich einsehbar war, da sie sich nahe der Landeklappen befand. Nicht verstehend, was der wirr-plappernde Boxen-Droide wollte, folgte P4 den zahlreichen Gesten des kleinen Mechanikers und erstarrte für ein paar Sekunden, als er den Grund für all die Aufregung entdeckte: Ein Ortungsbolzen an der Außenhülle.
Augenblicklich wurde der Kommunikator eingeschaltet, um Corbin eine Nachricht zu schicken. Knisternd erreichte das Signal die Gruppe, als sie bereits ein paar Stunden unterwegs waren. "Commander, wir haben... *störendes Surren* ...Peilsender... *zischen und knistern* ... Jemand gefolgt... *verschiedene Verzerrungen* ... Rate zur Vorsicht, alles unter Kontrolle. Das Signal riss so augenblicklich ab, wie es angekommen war und zeichnete Furchen in Corbins Gesicht, doch es war keine Unruhe in ihm, keine Angst, nur ein bereitschaftliches Nicken zeugte davon, dass er am Leben war.
Ein fragender Blick galt bald Kossus und Kyrijon. "Wir sollten die Augen offen halten. Ich spüre aber keine unmittelbare Gefahr. Wie ist es bei Euch?"

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Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

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27 Jan, 2019 17:53 01 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

Tenma schüttelte kaum merklich den Kopf, als Kyrijon sich Sorgen machte, ob er ihn überhaupt als Schüler annehmen wollte. „Es fühlt sich auch für mich an, dass die Macht es so will. Und wer bin, mich ihrem Willen zu widersetzen?“ Der letzte Satz konnte durchaus als Sarkasmus gedeutet werden, aber der Jedi-Meister meinte es ernst. Dennoch konnte er einen Anflug von Schadenfreude nicht unterdrücken – nie hätte ihm der Hohe Rat einen Padawanschüler anvertraut. „Ja, das war unsere Bestimmung und es war wohl eine sehr lange Lektion in Sachen Geduld für mich“, nickte er, und erinnerte sich daran, dass er sich zwar nie darum bemühte, einen Schüler zu bekommen, sich aber gekränkt fühlte, als er nie einen bekam. War er eifersüchtig gewesen, als Skywalker plötzlich diese kleine Togruta als Schülerin bei sich hatte? Vielleicht. Sie war eigensinnig wie ihr Meister, aber auch talentiert und tapfer gewesen. Was wohl aus ihr geworden war? „Es kann sein, dass du einigen begegnet bist, aber sie ihre Identität verborgen haben. Als ich von Rattatak wieder in die Galaxis zog, habe ich Überlebende gefunden. Die Altisianischen Jedi gibt es noch, ich traf einen ehemaligen Ritter, der mit den Jedi nichts mehr zu tun haben will und es gibt eine kleine Kolonie von Agricorpsmitgliedern im Mid Rim. Aber du hast Recht, es hat sich wie ein halbes Leben oder länger angefühlt. Oder vielmehr wie ein anderes Leben.“ Vom Jedi-Meister war er zum Krieger geworden, erst für die Republik, dann für die Warlords auf Rattatak. Nun war er wieder Jedi-Meister, ohne Orden, aber mit einem Schüler. „Der Schüler lehrt den Meister ebenso viel wie umgekehrt. Dein Vater hat dich bestens vorbereitet, ich bin mir sicher, dass er durch die Macht spürt, welch gute Taten du vollbringst“, teilte er dem jungen Mann mit, während das Schiff aufsetzte. Obwohl Gar deutlich gemacht hatte, dass sie von seinem Clanker nichts zu befürchten hatten und er nichts auf ihn kommen lassen würde, war Tenmas Misstrauen nicht gerade weniger geworden. Aber er hatte beschlossen, den Commandodroiden zu tolerieren, selbst wenn dessen 'Humor' nicht seiner war.

Ohne Hast ging er mit seinen Begleitern in Richtung des Waldes, und als sie außer Sichtweite des Landeplatzes waren, schoss er mit einem Machtsprung nach vorne, und legte den Weg schließlich mit Zickzacksprüngen über die unteren Äste und Stämme der Bäume zurück. Wie Kyrijonund Gar ihm folgten, blieb ihnen überlassen, sie durften allerdings nicht zu sehr trödeln. Der bleiche Jedi wollte die beiden jüngeren Männer etwas triezen und sich beweisen, dass er noch im Vollbesitz seiner Kräfte war. Die feuchte Morgenluft war allmählich dem gehaltvollen Geruch eines tiefen, ursprünglichen Waldes gewichen, nachdem sich der Dunst gelichtet hatte, war es wärmer geworden, aber auf eine wohltuende Weise, weshalb Tenma beschloss, ein langsameres Tempo einzuschlagen. Gars Comlink übertrug eine Nachricht seines Droiden, aber der Mandalorianer zeigte sich nicht beunruhigt. Der Rattataki versenkte sich in die Macht und forschte in die immerwährenden Strömungen hinaus. „Zumindest nicht in unserer Nähe, aber ich stimme zu, dass wir wachsam sein sollten. Kyrijon, was sagst du?“ Die Erwähnung des Peilsenders beschäftigte ihn gedanklich weiter und er bezweifelte nicht, dass ein Commandodroide die Lage unter Kontrolle halten konnte. Jedoch stand lebenden Wesen ein größerer Spielraum an Kreativität zur Verfügung. Noch einmal spürte er in die Macht hinaus. Nichts, was auf einen Einfluss der Dunklen Seite hindeutete, wobei diese im Verbergen sehr gut war. „Kann es sein, dass Sie sich bei Ihren sonstigen Tätigkeiten Feinde gemacht haben?“


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][ Nallastia ][in den Wäldern]

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28 Jan, 2019 22:28 23 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]



Corbin kümmerte sich nicht besonders darum, wie sich ihre kleine Gruppe fortbewegte, auch nach der Nachricht seines Piloten machte der Mandalorianer keine Anstalten, sich eiliger fort zu bewegen. Tatsächlich hatte er nach der Nachricht und kurzer Rücksprache mit Kossus noch einen kurzen Augenblick verweilt, um zu überlegen. Erst die Frage des Jedi-Meisters, ob Corbin und P4 Feinde hätten, die sie verfolgt haben konnten. "Nicht auf Fondor, wir sind erst seit Kurzem hier. Es könnte zwar sein, dass sich jemand in den Docks an uns gehängt hat, aber dafür fehlt das Motiv. Merkwürdig." Er wiegelte ab, war sich selbst nicht sicher, wer der Urheber sein mochte, ehe er nocheinmal seinen Kommunikator zur Hand nahm, um eine Nachricht zu verschicken. "P4, versuche heraus zu finden, woher der Peilsender stammt, während wir weg sind. Irgendetwas stimmt hier nicht." Ohne eine Antwort abzuwarten, wandte er sich seinen beiden Begleitern zu. "Ich nehme nicht an, dass jemand Interesse an euch beiden hat?" Er fragte grade heraus, so wie er es immer tat, während man tiefer in den Wald hinein ging und das künstliche Biom um sie herum feucht-kalt vor sich hin lebte. Nebel säumte bald den Boden, sodass bald nur noch die Spitzen der Kleinvegetation aus dem weiß-grauen Dunst ragten, der Corbin binnen weniger Momente bis zum Knie ging.


[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]



Der Droide war bereits damit beschäftigt, den Peilsender zu untersuchen, als er die Nachricht von Corbin mehr oder minder klar empfing. Er ließ sich dabei von einem der Boxendroiden assistieren, was bedeutete, dass dieser daneben stand und Anweisungen erwartete. "Wann wurde dieser Teil der Hülle zuletzt überprüft?" So fragte er den Boxendroiden, der daraufhin mit den Armen gestikulierte und ein paar Laute von sich gab, die P4 schweigend zur Kenntnis nahm, während er den Peilsender selbst untersuchte. Verbrennungsspuren und Dellen am Ansatz... Vermutlich von einem Schussgerät. Keine übermäßigen, atmosphärischen Verbrennungen... Die Protokolle des Droiden arbeiteten bereits auf Hochtouren, ob er sich einen Verdacht zurecht spinnen konnte. Dabei blickte er sich auf dem kleinen Raumhafen um, der derweil immer weiter durch die Frachterdroiden geräumt wurde. Erst ein aufgeregtes Schnattern des Boxen-Droiden riss ihn aus seinen Überlegungen und ließ ihn erneut auf den Sender blicken, dessen zuvor ruhig pulsierende Funktionsleuchte augenblicklich erloschen war. Augenblicklich veranlasste dieses Ereignis P4 dazu, sich schnellstmöglich vom Schiff zu entfernen, da seine Programmierung ihm eine Detonation ankündigte. Schnellen Schrittes spurtete der BX-Droide auf Distanz und ging hinter ein paar Last-Behältern in Deckung, um die Explosion abzuwarten, doch diese blieb aus.
Stattdessen sah er sich einem verwunderten Toydarianer gegenüber, der den Droiden vor sich über sein Holo-Pad hinweg musterte. "Was is' denn mit dir nicht in Ordnung, hm? Hat irgendein Spaßvogel deine Sensorik kurzgeschlossen?" Der dickliche, geflügelte Spacer grinste freundlich und erhob sich von seinem Platz, flatterte mit seinen Flügeln zu P4 hinüber, der sich schnell erhob. "Negativ. Habe ein fremdes Gerät an unserer Hülle geortet. Eine Detonation war nicht auszuschließen." Der Toydarianer nickte. "Verstehe, verstehe. Hm, scheint ja aber nichts passiert zu sein, eh? Auf den Schreck sollte ich erstmal einen Juma-Juice trinken gehen und du auch!" Der Spacer lachte krächzend, während P4 da stand und nicht so recht begriff, ehe er mit dem Kopf schüttelte und sich wieder der Pilgrim zuwandte. "Ich habe ein Schiff zu bewachen." Keinen Augenblick später stapfte der BX-Droide auch zurück zu seinem Shuttle, wo ihn bereits der Anblick eines Boxen-Droiden erwartete, der versuchte, den augenscheinlich toten Peilsender von der Hülle zu entfernen.

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07 Feb, 2019 01:37 54 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

Der Tag entpuppte sich als spannender, als Tenma es erwartet hatte. Genauer gesagt, hatte er nicht viel erwartet, aber er mochte die Wendung, die der Wille der Macht für sie bereithielt, obwohl er einen einen ruhigen Trainingstag genauso begrüßt hätte. Wenn man einem Kriegervolk angehörte, so waren solche Situationen mehr die Regel als die Ausnahme, aber wie sich Wesen in Stresssituationen verhielten, sagte genauso viel, oder vielleicht sogar mehr über sie aus als ein einem eingehenden Gespräch. Aus Gar sprach die jahrzehntelange Erfahrung eines Mannes, der einen kühlen Kopf behielt, jedoch konnte man ihm eine gewisse Unsicherheit anmerken. Gewiss musste man Ruhe bewahren, aber man durfte auch nicht allzu selbstsicher sein. Der ältere Mensch instruierte seinen Droiden, Nachforschungen anzustellen und erkundigte sich, ob nicht jemand an den beiden Machtnutzern interessiert war. Ihm erschien es unwahrscheinlich, dass jemand Kyrijon verfolgt hatte, auch wenn ihm bewusst war, dass dessen Vater einem Hinterhalt zum Opfer gefallen war, doch musste der junge Mann seine Lage selbst einschätzen. „Ich bin gestern einem Anhänger der Dunklen Seite begegnet, bevor ich auf Kyrijon traf,“ offenbarte er. „wir unterhielten uns für eine Weile und gingen dann unserer Wege. Ich denke, dass er Fondor verlassen hat und von anderen Dingen getrieben wurde, als es einem alten Jedimeister heimzuzahlen. Jedenfalls spüre ich seine Präsenz nicht mehr...“ Dennoch griff er zur Sicherheit in die Macht hinaus, die ihm keine Bedrohung durch die Dunkle Seite zeigte. Corrino war verschwunden, zu sehr mit sich selbst beschäftigt. „Verzeih mir, dass ich dir nicht gleich davon erzählt habe, aber gestern auf Fondor gab es nicht die passende Gelegenheit dafür“, wandte er sich an seinen jüngeren Begleiter. Hier in der abgeschiedene Stille des Waldes war dieses Thema eindeutig besser aufgehoben.

„Auf meinem Weg von Rattatak bis hierher, der sich über einige Standardmonate zog, begegnete ich zwei Dunklen Jedi und einem ehemaligen Padawan, der einen ähnlichen Weg wie Sie eingeschlagen hat. Die ersten beiden sind tot, derl etztere wollte nichts mehr mit den Wegen der Macht zu tun haben, ich wüsste nicht, wieso er versuchen sollte, mich zu verfolgen...“ Das war alles, was der Rattataki weiters hinzufügen konnte.


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][ Im Anflug auf Nallastia][an Bord der Pilgrim]

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13 Feb, 2019 00:52 16 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Stumm nickend hörte sich Corbin die Schilderungen seiner Begleiter an, während er abwog, ob es noch andere Bedrohungen geben konnte. Als der bleiche Meister auf seine Begegnung auf Kondor zu sprechen kam, verzog sich Corbins Antlitz kaum merklich. Er fand es merkwürdig, einen Anhänger der dunklen Seite am Leben zu lassen, umso mehr, da Kossus ferner schilderte, dass er zuvor bereits zwei andere getötet hatte. Gern hätte er sein Handeln diesbezüglich hinterfragt, maßte es sich jedoch nicht an, zumal er selbst kein unbeschriebenes Blatt war. "Es scheint fast, als sprießen unsere Widersache wie Djenna-Pilze aus dem Boden." Er blickte sich in der dunstigen Waldlandschaft um. "Das Eine, dass die Sith an sich hatten war, dass es immer nur zwei geben durfte." Da schimmerte das Wissen durch, welches Corbin sich auf seiner bisherigen Reise durch das All angeeignet hatte. Wissen, welches ihm Echos der Macht an dunklen Orten zugeflüstert hatten. Worte, die er ohne jede Leidenschaft aussprach, kein humorvoller Unterton, als stellte er eine Tatsache fest.
Er blickte überlegend zwischen Kossus und Kyrijon hin und her, während in der Ferne die Laute einiger weniger Tiere das leise Rauschen der Evaporatoren übertönten, die in den Baumwipfeln über ihnen hier und da zu sehen waren. "Dann wird sich wohl zeigen müssen, mit wem oder was wir es zu tun haben." Einen kurzen Moment fragte Corbin sich, ob er Kossus über seine Begegnung mit den Hinterbliebenen um Darth Leed informierend sollte, sah aber davon ab. Eine Aura wie die seine hätten sie beide sicher gespürt, wenn er in der Nähe wäre. "Was ist nun eigentlich der Zweck für den Besuch dieses Mondes? Viel Aufwand, nur um sich die Beine zu vertreten." Natürlich mutmaßte Corbin unterschwellig irgendeine Form von Mission hinter all dem hier. Es lag einfach in seiner Natur, nie den Selbstzweck einer Sache als Motivation zu verstehen. Ganz besonders bei Jedi nicht. Er konnte sich bereits denken, dass Kossus die Abgeschiedenheit gesucht hatte, daher hatte der Mandalorianer mit seiner Frage auch gewartet, bis sie jetzt mit Sicherheit unter sich waren.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]




[Part folgt]

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Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

15 Feb, 2019 19:21 52 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor-System][ Nallastia][im Wald]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

Tenma verspürte Skepsis von dem ehemaligen Padawan ausgehen, als er von Corrino berichtete. Wahrscheinlich hätte er ähnlich reagiert, würde er diese Geschichte von jemand anderem hören. Vor ein oder zwei Jahrzehnten hätte er diesen Dunklen noch auf dem Friedhof vernichtet, doch kamen mit den Jahren Einsichten in Dinge, die ihm als jungen Mann lächerlich erschienen waren. Sätze wie „Das Schwert, das nicht gezogen wird, ist das beste“ zum Beispiel. Sehr untypisch für einen Rattataki. Ein unwillkürliches Grinsen stahl sich in seine Mundwinkel. Wahrscheinlich verfügte sogar die Macht über einen gewissen Sinn für Humor, wenn er sich und seine beiden Begleiter im Waldesdunst betrachtete, welche genau das waren, was der untergegangene Jedi-Orden stets hatte verhindern wollen. „Selbst die Zwei konnten nie ohne Basis existieren, und es war töricht anzunehmen, dass es sie nicht mehr gäbe...“ Wie es die Art der Sith war, strebten sie in ihrer typischen Selbstüberschätzung alle nach unendlicher Macht, der Erfüllung egoistischer Wünsche. Nach Dookus Tod kam Vader, und dieser konnte nicht einfach aus dem Nichts gekommen sein. „Die Macht ist in Bewegung, auf beiden Seiten herrscht ein Vakuum, das gefüllt werden will“

Auch der bleiche Jedimeister fragte sich, wer sich an Gars Fersen geheftet hatte und ob es mit ihm und Kyrijon zu tun hatte. Insoweit hatte der Mandalorianer Recht, es würde sich zeigen, was Tenmawortlos abnickte. Dann grinste er wieder leicht, als der Pilot sich nach dem Zweck des Ausflugs nach Nallastia erkundigt. „Hier gibt es keine neugierigen Augen und Ohren, wenn sich Leute mit Machtsprüngen fortbewegen und sich über Jedi-Angelegenheiten unterhalten wollen“, sagte der Angesprochene achselzuckend, „außerdem bieten die Baumwipfel eine großartige Plattform zum Meditieren. Ich war schon gestern hier und habe die Anwesenheit des Dunklen auf Fondor gespürt, weshalb ich dorthin zurückkehrt. Später traf ich auf Kyrijon und bot ihm an, hierher zu gehen – um den Geist zu klären, und ihm vom Jedi-Orden und der Zeit der Klonkriege zu erzählen


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi, Corbin Gar und P4-L]

[Fondor-System][ Nallastia][im Wald]

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25 Feb, 2019 02:48 31 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
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[Fondor][Nallastia][Waldland]
[Corbin Gar, Tenma Kossus und Kyrijon Xifedi]


Corbin zog bei der Erwähnung eines Vakuums unweigerlich die Stirn in Furchen. Kossus' Betrachtungsweise missfiel ihm irgendwie, er konnte aber nicht den Finger darauf legen, was es war, weshalb er nicht näher darauf einging. Stattdessen wartete er die Beantwortung seiner Frage, ehe er den Worten des Jedi mit einem schwachen Schmunzeln begegnete. "Nichts klärt einen Geist wie eine narbenlose Welt." Der Mandalorianer hatte recht damit, zumindest, wenn es um das Gefühl dieses Ortes in der Macht ging. Orte wie dieser, die den Fängen der Zeit entgehen konnten, fühlten sich anders an, als Orten wie Coruscant, oder Korriban. Das Leben war jung, die Ströme glatt und bar jedweden Echos von Trauma und Expansion, Zerstörung und Wiedergeburt.
Die kalten Augen des Jedi lagen bald auf Kyrijon und musterten ihn, offenbar überlegend, ehe er auf Kossus' Worte hin nickte. "Es ist eine gute Sache, die Vergangenheit zu verstehen, um den Sinn für die Gegenwart zu schärfen." Er, der seit Jahren mit kaum etwas anderem zu tun hatte, als der Vergangenheit konnte das Ansinnen des Meister gut verstehen, zumindest dachte Corbin sich das. Wer konnte schon sagen, ob sich nicht manches anders entwickelt hätte, wenn sich manch einer in der alten Republik auf seine Ausbildung und nicht seine Gefühle besonnen hätte. "Womit wolltet Ihr anfangen, Kossus?" So fragte Corbin dann ruhig, aber doch merklich interessiert den Jedi-Meister, neugierig darauf, was der Rattataki mit seinem Padawan vorhatte, was er ihn lehren wollte.

[Fondor][Nallastia][Landedock]
[P4-L]


Eifriges Schnattern war zu hören, als P4 zur Pilgrim zurückkehrte, um sich um das fremde Gerät zu kümmern. Die Boxen-Droiden waren bereits damit beschäftigt, Werkzeuge aus dem Schiff zu holen und stritten gestikulierend darum, wer denn nun was tragen sollte. Ein für viele offensichtliches Symptom dafür, dass es Zeit für einen Memory-Wipe war, doch P4 schien das nicht zu stören. Stattdessen gesellte er sich zu den kleinen Streithammeln, brachte sie mit einem Schubser zur Raison, ehe er sich daran machte, die betroffene Stelle weiter zu untersuchen. Die Kontroll-Leuchte war unterdes nicht wieder aufgeflammt, sodass der Bolzen jetzt mehr wie eine schwarze, stählerne Seepocke wirkte, als wie ein technisches Gerät.
Der Droide machte keine großen Anstalten, vorsichtig zu sein und aktivierte seinen integrierten Schneidbrenner, um sich des Fremdkörpers zu entledigen. Kaltes, zuckendes, blaues Licht schlug sich bald an der Außenhülle des Schiffes nieder, während pulsierendes Knistern, das Fallen des Kondensdunstes der Umgebung durchschnitt. Dabei sahen beide Boxdroiden fasziniert zu und rührten sich nicht, bis nach einer weile einer von ihnen P4 an der Schulter anstubste, was den Kommando-Droiden zum Einhalten brachte. Eine Geste des kleineren Droiden reichte dabei aus, um P4s Aufmerksamkeit auf den Toydarianer zu lenken, der sich mit einem Getränkekarton mit Strohhalm in den Klauen genähert hatte. "Hmmmm, hmmmm, es gibt doch nichts Besseres zwischen hier und Kessel, als Juma-Juice mit Kondensatorflüssigkeit." So kommentierte er nach einem langen, schlürfenden Zug aus dem Behälter. P4 musterte den Spacer lauernd, ehe er sich aufrichtete und ihm entgegen trat. "Was willst du." Die Frage kam grade heraus, ganz, wie Corbin gefragt hätte, doch klang sie wegen P4s defektem Sprachmodul sogar noch mehr wie eine Feststellung. Der Toydarianer zog nocheinmal an seinem Getränk und machte eine wegwischende Geste, ehe er antwortete. "Ich möchte dir helfen, Kumpel! Wir Spacer müssen doch zusammenhalten, oder?" Dabei flatterte er ein wenig auf und ab, während er P4 betrachtete und sich am stoppelbärtigen Kinn kratzte. "Wer, wenn nicht wir, hrm?" Das Grinsen des blauhäutigen Toydarianers milderte sich etwas ab, ehe er ungefragt hin zu der Stelle flatterte, an der P4 gearbeitet hatte und einen Blick darauf warf. Dabei starrte einer der Boxendroiden den Spacer an, als stünde ein wütender Rancor vor ihm, bis sein Kollege ihn mit einem Schubser aus seiner Schock-Starre holte und ihn schnatternd auslachte. "Das sieht mir ganz wie ein K-9 Signalbolzen aus. Kopfgeldjäger benutzen sowas, um ihre Beute markieren zu können." Er kratzte sich am Kopf, ehe er sich zu P4 umdrehte.
"Ich habe drüben auf Fondor Zugriff auf einen Extraktor für diese Dinger. Gegen eine kleine Gefälligkeit sorge ich dafür, dass das hässliche Ding verschwindet." P4 legte fragend den Kopf schief, seine Haltung drückte Misstrauen aus. "Was für eine Art Gefälligkeit?" Den Droiden kümmerte nicht wirklich, was Corbin dazu zu sagen hätte, auch wenn er der Commander des Schiffes war, war P4 doch derjenige, der den pragmatischsten Sinn für die Dinge hatte. Der Spacer machte derweil wieder eine wischende Geste mit der Hand, wohl um seine Worte zu unterstreichen. "Ist nur ein ganz kleiner Gefallen. Ich habe noch Ladung an Bord dieses Frachters, die den Planeten erreichen muss, ohne die Kontrollen der großen Frachthäfen zu passieren." Dabei grinste der Toydarianer freundlich, wenn auch mit einem verruchten Glimmen in seinen gelben Augen, während P4 keine Regung von sich gab, als er antwortete. "Verstehe. Sprich weiter."
Ein freudiges Nicken später führte P4s neuer Bekannter seine Erklärungen weiter aus. "Ihr müsst es im Prinzip nur an Bord nehmen, zu eurem Dock fliegen und euch bei mir melden. Ich regle dann den Rest. Bevor ich's vergesse, mein Name ist Zap, aber du kannst mit Zap nennen." Dabei lachte er und reichte P4 die Hand. "Sind wir im Geschäft?"

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Die Zweifel seines Gegenübers waren noch nicht verklungen. Ob Tenma das gut oder schlecht finden sollte, wusste er nicht, also beließ er es dabei, die Gefühle des Mandalorianers und ehemaligen Padawans zu so zu nehmen wie sie waren. Zwar hatte auch der Jedi-Meister viele Jahre ohne den Orden geschweige Mitjedi gelebt, jedoch hatte er die Ausbildung beenden können und war schließlich zum Meister aufgestiegen. Corbin Gar war jedoch nicht fertig geworden und war anscheinend sich selbst überlassen gewesen. Eventuell hatte ihm die mandalorianische Kultur Orientierung gegeben und er hatte das Beste aus sich gemacht, zu dem er in der Lage war. Ob er sich nach diesem Leben noch einmal neu orientieren wollte, konnte der Rattataki nicht abschätzen, doch er dachte sich, dass die Macht sie nicht grundlos zusammengeführt hatte. „Als Erstes wollte ich damit anfangen, dass wir einen guten Platz zum Unterhalten finden.“ Er ließ seine hellen Augen, die fast weiß wirkten, im Kreis die hohen Baumstämme betrachten und deutete schließlich auf den nächsten. „Ich denke, dass uns dieser hier eine schöne Aussicht auf die Wälder von Nallastia bietet“ Mit einem Machtsprung beförderte er sich auf den nächsten Ast, der sich einige Meter über ihnen ausstreckte. Halb kletternd, halb springend drang er fast bis zur Spitze vor, wo die Äste noch breit genug waren, um drei Männer sicher tragen zu können, ohne dass sie sich viele Gedanken um ihre Balance machen musste. Hier oben war der Tag klar und frisch, weiße Federwolken trieben über den morgendlichen Himmel, die Brise ließ Tenmas dunklen Mantel aufbauschen. Er streckte sich und ließ sich auf dem Ast im Schneidersitz nieder. Hier floss die Macht frei von störenden Einflüssen, ein guter Ort um von einer dunklen Zeit zu sprechen. Kyrijon und ich kamen gestern auf die Klonkriege zu sprechen, über die Rolle der Jedi in dieser Zeit“, setzte er an und ließ seinen Blick über den Wald schweifen, der bis zum Horizont des Fondormondes reicht. Für ihn war es ein Blick in alte Zeiten, als er zum Meister ernannt worden war und als General in die Galaxis gesandt wurde, „...und über den Auserwählten“ Wieder hielt er inne, um noch ein Stück weiter in die Vergangenheit zu gehen. „Etwa zehn Jahre vor Beginn der Klonkriege stellte Meister Jinn dem Rat einen Jungen vor, Anakin Skywalker, von dem er glaubte, dass er der Auserwählte war, der die Macht ins Gleichgewicht bringen sollte. Er war eigentlich zu alt, aber nach Meister Jinns Tod nahm dessen ehemaliger Schüler die Aufgabe auf sich, ihn auszubilden. Im Tempel schwirrten die Gerüchte wie Bienenschwärme, auch wenn das der Hohe Rat bestimmt nie zugegeben hätte, und selbst die entferntesten Jedi-Außenposten bekamen sie ziemlich rasch mit...“ Tenmas Mundwinkel zuckten in die Breite. „Waren Sie zu dieser Zeit noch im Tempel, Mr. Gar?“ Fast wäre er versucht gewesen, den Piloten zu duzen, aber dieser war weder ein Padawan noch jugendlich genug. Das würde er sich vielleicht erlauben, wenn er alt und ehrwürdig genug war.




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02 Mar, 2019 21:55 39 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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Die Aussicht darauf, sich in Richtung der Baumwipfel aufzumachen - wie Kossus es gestikulierte - gefiel Corbin wenig, war er doch mehr ein Mann der Erde, als des Himmels. Besonders ohne Jetpack und Fanghaken. Er war es nicht sonderlich gewohnt, sich mit Machtsprüngen fortzubewegen, was einem kundigen Beobachter mit Sicherheit auffallen würde. Das hielt den Mandalorianer jedoch kaum davon ab, nach besten Kräften mit den anderen mitzuhalten. Einfach, um es sich zu beweisen. Eine Charakterschwäche, die ihn schon so manches Mal in Gefahr gebracht, ihn aber ebenso auch durchhalten lassen hatte, wo andere kapituliert hätten.
An ihrem Zielpunkt angekommen atmete Corbin dann doch einen Augenblick innerlich auf, als es geschafft war und sich ihnen ein Wetter und ein Ausblick boten, den man unterhalb der Wipfel so nicht erwartet hätte. Selbst er, der manchmal glaubte, schon alles gesehen zu haben, staunte für einen Moment stumm, während der leichte Windzug seine Glieder umstrich. All zu bald kamen dann auch die Informationen, auf die Corbin seit seiner letzten Frage gewartet hatte: Der genaue Grund für die gesuchte Abgeschiedenheit. Corbin lauschte Kossus' Ausführungen und ließ dabei den Blick in die Umgebung schweifen, während er zurückdachte. Konfliktreiche Gefühle bahnten sich an, doch verebbten vor Corbins objektivem Blick. Es ging nicht um ihn, er war nicht angesprochen worden. Seine Erfahrungen kaum bedeutender, als ein Blatt, fortgetragen von der allgegenwärtigen Brise in den Wipfeln.
Erst, als Kossus ihn tatsächlich namentlich ansprach, wandte sich Corbin wieder den beiden zu, von denen er bisher abgewandt gestanden hatte und noch ehe er den Mund aufmachte, spürte der Mandalorianer unwillkürlich, wie alt er schon war. Er nickte auf die Frage hin, "allerdings, wenn auch nicht für lange." Er blickte zwischen den beiden hin und her. "Einige Meister waren wegen des Getuschels der Jünglinge und Anwärter über ihn besorgt. Darüber, wie leicht ihm viele Dinge angeblich fielen und wie rasch er einen Meister fand. Sie fürchteten, manche könnten ihm seine Stellung neiden, Wettstreit und Unruhe im Tempel verursachen. Manche sahen einen Segen darin, dass Meister Kenobi sich schnell seiner annahm. Andere hätten es bevorzugt, den Jungen länger im Tempel zu haben, um ihn prüfen und die Jünglinge Bescheidenheit lehren zu können." So gab er wider, woran er sich noch sicher erinnerte, ohne sich anzumaßen, seine persönlichen Gefühle von damals zu sehr darin ein zu beziehen. "Fast wollte man annehmen, der Orden fürchtete sich vor diesem Kind." Diesen Kommentar gönnte er sich dann doch noch, während er sich bei den anderen niederließ, um eine Ebene mit ihnen zu teilen. Das hier war eine Unterhaltung unter Gleichen und keine Rede vor einer Schlacht an seine Geschwister. "Und Ihr, Kossus?" Dabei ruhte sein Blick auf dem Rattataki, abwartend.

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03 Mar, 2019 19:12 11 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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Obwohl er zunächst abgewandt schien und sich nicht mit ihnen niederließ, so war der ältere Mensch nicht unbeteiligt, trotz der Härte, mit der er sich umgab. Tenmahatte nicht viel mit Mandalorianern zu tun gehabt, wenn er davon absah, dass einige auf Rattatak als Söldner unterwegs waren. Um das Kriegervolk mit seiner langen und stolzen Geschichte war es schon ruhig geworden, als er jung war. Die Taten der großen Kriegsherren, die Jedi und Sith die Stirn boten, so alt, dass sie fast schon Legenden waren. Ob man die Klonsoldaten aufgrund ihrer Abstammung als Mandalorianer sehen konnte, war für ihn fraglich. Die Herkunft ihres 'Vaters' gab ihnen eine Herkunft, auf die sie stolz sein konnten. Alles schien besser als die Aufzuchtcontainer auf Kamino zu sein, ob es der Glaube an die sieben corellianischen Höllen war, oder das Sammeln von Jagganathpunkten, das schien stets davon abzuhängen, mit welchen Ausbildern sie zu tun hatten. Und dennoch – beinahe alle, die er kannte, sehnten sich oft nach Meer und Regen...

Auf die Frage des Jedi-Meisters hin ließ sich Gar nun doch auf das Gespräch ein und schilderte seine Erfahrungen. Es war gut, dass Kyrijon auch eine andere Sicht zu hören bekam. „Zur Zeit des Konflikts mit der Handelsförderation war ich noch Ritter und im Tion-Sektor unterwegs. Doch wie ich schon sagte, die Gerüchte und Geschichten aus dem Tempel drangen rasch zu uns auf die Außenposten vor. Einige Monate später wurde ich abgelöst und kehrte nach Coruscant zurück, und konnte mir selbst ein Bild machen. Meister Jinn war für seine Eigenwilligkeit bekannt und der Junge passte zu ihm. Es war sehr bedauerlich, dass er ums Leben gekommen war, noch bevor er den jungen Skywalker ausbilden konnte. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass er wirklich sehr stark in der Macht war und wenn es stimmte, dass der Rat ihn beinahe abgelehnt hätte, so hätten sie wahrscheinlich einen großen Fehler gemacht.“ Der Junge war in der Tat etwas Besonderes, aber auch zerrissen. Ob der junge Kenobi, der quasi gleichzeitig zum Ritter und zum Lehrmeister befördert worden war, der Aufgabe gewachsen war, hatte so manch einer bezweifelt, aber es war ihm gelungen, diesen Auserwählten durch die Padawanzeit zum Ritter zu bringen. Zweifler gab es genug, und selbst jeder schwach Machtbegabte hätte das gespürt. Tenma erforschte seine Gefühle von damals, tastete nach den Stimmungen im Tempel. „Rückblickend würde ich sagen, dass der Orden mit der Situation...überfordert war. Man ist nie wahrhaftig vorbereitet, aber der Umgang mit dem Jungen war wohl alles andere als angemessen. Und als schließlich die Klonkriege dazukamen...“ Wieder suchte er nach Eindrücken von vor einem halben Leben. „Kurz vor dem Angriff auf Geonosis wurde ich zum Meister ernannt, und ehe ich mich versah, war ich General und von einem Einsatz zum nächsten geschickt. Man hörte viel von Skywalkers Taten, schließlich sorgte das Kanzleramt dafür, aber ich habe mit Leuten gesprochen, die mit ihm kämpften. Jedi wie Klonsoldaten.“


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OOC: Hier ist eine etwas abgespeckte Version, hoffe aber, dass es auch so geht smile

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10 Mar, 2019 12:34 34 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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Corbin hörte sich die Erzählungen geduldig mit an, beobachtete dabei, wie sich Kyrion dabei verhielt, der offenbar sehr aufmerksam war und jedes Wort, das über die schmalen Lippen des Rattataki kamen, aufzusaugen. Immerhin ein williger Schüler, so stellte Corbin bereits in Gedanken fest. Das Thema Skywalker kümmerte den alternden Menschen dabei kaum. Er hatte bereits in seiner Jugend zu viel über Prophezeiungen und Auserwählte nachgegrübelt, wie vermutlich jeder andere Padawan zu der Zeit.
"Die ganze Galaxis gab sich diesem Kult um die Prophezeiung hin, zumindest, was die Jedi und ihre Rolle im Bürgerkrieg anging und sie haben den Preis dafür bezahlt." Kein Bedauern lag dabei in Corbins Stimme, während er sprach. "Wir begegneten im Krieg vielen, die davon ausgingen, mit der Republik auf die 'gute Seite' des Krieges zu setzen." Ein durchdringender Blick galt nun Xifedi, als wollte Corbin die folgenden Worte in ihn hinein meißeln. "Es gibt keine gute Seite im Krieg. Das galt für den Krieg der Republik, wie auch für den Krieg gegen das Imperium und auch die jetzigen Kriege um uns herum. Kein Ideal, keine Prophezeiung mildert, was Krieg ist. Merk dir das, Junge. Und verlasse dich nicht auf Prophezeiungen, die vor Ewigkeiten ausgesprochen wurden. Das, was für dein Handeln zählt, bist du allein. Dein Leben. Dein Kampf. Deine Verantwortung." Einen kurzen moment schwieg Corbin, der sich wohl im Begriff gesehen hatte, sich doch etwas in Rage zu reden. Alte Wunden, die wohl nie völlig heilen würden. Sein Blick galt bald wieder Kossus.

"Es wurde viel Wirbel um General Skywalker gemacht, ja. Mein Meister und ich teilten irgendwann den Verdacht, dass etwas in der Republik versuchte, die Dinge in der Galaxis umzuwerfen, doch wir konnten nicht den Finger darauf legen, weshalb man uns beschwichtigend abwies. So sehr hielten sie alle an ihren Prophezeiungen fest, die durch die Propaganda um Skywalker nur noch bestärkt wurde. Als hätte es jemand genau darauf abgezielt. Letztlich hat die Republik sich damit selbst ein Ende gesetzt. Einschließlich der Jedi." Es erfüllte ihn längst nicht mehr mit bitterer Bestätigung in dem, was in der Vergangenheit geschehen war. Dass sie recht behalten hatten. All diese Empfindungen waren längst vergangen, wie auch das Bedauern um die Geschehnisse, tot und begraben, wie auch sein Glaube an ein Universum im Gleichgewicht.

"Habt Ihr jemals an diese Geschichten geglaubt?" Dabei klang der alternde Jedi das erste Mal in dieser Unterhaltung nachdenklich, wo er zuvor sehr überzeugt wirkte. Sein fragender Blick richtete sich dabei an seine beiden Gesprächspartner.

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15 Jun, 2019 17:46 52 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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Der ältere Mensch legte seine Sicht der Klonkriege und die Prophezeiung dar. Er und sein Meister hatten zu den Zweiflern gehört, sie hatten den Krieg keineswegs so optimistisch gesehen, wie es die Republik der Bevölkerung vermitteln wollte. Aber wer vom Jedi-Orden hatte das schon getan? Die Zeit der großen Konflikte war schon lange vorbei gewesen, die Jedi verstanden sich als Friedenshüter, die Taten der Sith Lords, die der Orden vor Jahrtausenden und Jahrhunderten bekämpft hatten, waren nur noch bessere Geistergeschichten, höchstens Simulationen in den Prüfungen. Sie alle hatten keine Erfahrung darin, Krieg zu führen, und Gefallen am Kampf zu finden, war verpönt. Nun, sie hatten versucht, es ihm auszutreiben, dem Angehörigen einer Spezies, der Kampf und Aggression in den Genen lag und dann hatte er doch Krieg führen müssen. Im Namen des Jedi-Ordens. Tenmas Jediseite war geneigt, Gar in der Hinsicht Recht zu geben, als dass Krieg nie etwas Gutes war, während seine ursprünglicheren Instinkte bei der Aussicht auf Kampf jubilierten. Die Dunkle Seite, sagte der Jedi, während der Rattataki es schlichtweg für seine Natur hielt. Während der ehemalige Padawan zu Kyrijon sprach, behielt er seine Meinung dazu für sich. Es ging nicht darum, zu kommentieren, zuzustimmen oder abzulehnen, sondern was der junge Mann daraus für sich bezog, so dass der bleiche Jedi-Meister wartete, bis Gardas Wort wieder an ihn richtete.

„Dass Kanzler Palpatine große Stücke auf General Skywalker hielt, war gewiss nicht zu übersehen und es gefiel dem Hohen Rat überhaupt nicht“, sagte Tenma mit einem dünnen Lächeln, „ironischerweise spielte er für den Imperator Palpatine überhaupt keine Rolle mehr. Was ich sogar noch für interessanter halte. Gewiss könnten wir stunden- und tagelang darüber spekulieren.“ Doch dazu brauchten sie Zeit, und Tenma hatte nicht den Eindruck, dass die Zeit dafür noch nicht reif war. „Wahrscheinlich lässt sich nur soviel sagen, dass der Umsturz von langer Hand geplant war – auch wenn der Imperator alle getäuscht hat, ich glaube nicht, dass ein Attentat von Ratsmitgliedern ausreichen würde, um die Galaktische Republik von Grund auf umzukrempeln.“

Er gab leises, fast schon amüsiertes Glucksen von sich, als er sich die ehrwürdigen Meister Windu, Kolar, Tiin und Fisto als finstere Meuchelmörder vorzustellen versuchte, wonach sich ein kurzes sentimentales Bedauern über ihren Verlust einstellte. „Aber was wäre die Alternative gewesen? Die Lage stand nie gut für die Republik, also hätte auch ein anderer als Palpatine etwas gebraucht, um die Bevölkerung und den Senat bei der Stange zu halten. Eine ehrliche Einschätzung der Situation? Da wären noch mehr Systeme zur Konföderation übergelaufen, der Senat hätte Verhandlungen mit Dooku verlangt. Hätte Meister Yoda mit seinem abtrünnigen, ehemaligen Padawan gesprochen? Das wäre wohl der wahre Weg der Jedi gewesen, aber ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob er es getan hätte.“ Wieder reiste er gedanklich dreißig Jahre in die Vergangenheit. „Die Prophezeiung hat den Jedi und der Republik Hoffnung gegeben – im Nachhinein eine sehr trügerische Hoffnung, aber Wesen klammern sich an den dünnsten Strohhalm. Ich denke dennoch nicht, dass sie falsch war. Eben sowenig wie General Skywalkers Heldentaten, ich habe gespürt, dass er außergewöhnlich war und die Jedi und die Klonsoldaten mit denen ich sprach, neigten nicht zu Übertreibungen.“

Nachdenklich sah er zu Kyrijon, der in einem ähnlichen Alter wie damals der Auserwählte war. Was für eine Belastung musste auf dessen Schultern gelegen haben. Der Rat hatte ihn anfangs nicht akzeptiert, dann lagen auf ihm alle Hoffnungen einer ganzen Galaxis. „Ich weiß nicht, ob wir je die ganze Wahrheit erfahren werden. Alle Hauptakteure von damals sind höchstwahrscheinlich tot, und wenn, kann vielleicht dieser junge Mann Licht ins Dunkel bringen, der sich ebenfalls Skywalker nennt. Das ist meiner Ansicht nach aber eine Aufgabe für die Zukunft, jetzt zählt erst, alle zu finden, die die Order 66 überlebt haben, oder ihre Nachkommen.“ Mit den letzten Worten nickte er Kyrijon freundlich zu und sah dann wieder zu Garaus seinen scheinbar pupillenlosen Augen. „Ich habe mein Exil auf Rattatak verlassen und traf bereits auf einige machtbegabte Wesen, einige dunkel und einige hell. Auch hier auf Fondor. Daraus schließe ich, dass es der Wille der Macht ist, solche wie uns zu finden. Ganz gleich zu welcher Seite...“ Er schloss die Augen und spürte kurz nach einer Präsenz der Dunklen Seite. Nein, Corrino, dieses traurige, zerfressene Wesen war nicht mehr hier. Aber solche wie er konnten immer wieder auftauchen. Sie mussten vorsichtig sein. „Hatten Sie bereits andere Machtnutzer außer uns getroffen, Mr. Gar?“


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03 Jul, 2019 17:48 51 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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Die Erläuterungen des Rattataki vermittelten Corbin einen guten Eindruck darüber, auf welcher Seite des Krieges Kossus gestanden hatte und welche Einsichten ihm die Jahre der Isolation gebracht hatten. Gänzlich andere, als seine Eigenen, dennoch stimmten sie im Wesentlichen überein. Ein gutes Zeichen, dass sie letztlich noch verwandten Gruppen angehörten, welche das auch immer sein mochten. Wieder beobachtete Corbin die beiden Jedi, hielt Blickkontakt mit Kossus, wo dieser ihn suchte, achtete aber vor allem darauf, wie sich sein junger Begleiter verhielt. Er hatte nie einen Draht zu nicht-mandalorianischem Nachwuchs aufgebaut und tat sich schwer, Kyrijon nicht als fremd zu empfinden. Ein bizarres Gefühl, als trennte sie ein Abgrund in der Macht voneinander, seine Worte mochten ihn erreichen, doch mehr nicht.

Als Kossus' kurz auf Skywalkers Klonsoldaten zu sprechen kam, echoten Explosionen in Corbins Erinnerung wider. Nicht von Droiden, die zerstört wurden, sondern von den Jahren danach, Klonsoldaten und Sturmtruppen, die er und seine Geschwister in Hinterhalten niedergemetzelt hatten. Die Echos hielten jedoch nicht lange, wurden bald bei Seite geschoben, um weiter zuzuhören und es sollte sich lohnen.
"Allerdings." Dabei blickte er die beiden Jedi einen kurzen Moment abwartend an, als überlegte er, was und wieviel er ihnen eröffnen sollte. Ein Automatismus des Mistrauens, geschmiedet in Dekaden der Verborgenheit.

"Die Macht scheint ihre Tide dem Wuchs zugeneigt zu haben. Ich begegnete erst vor ein paar Wochen einer Gruppe... Schüler." Dabei wirkte Corbins Blick schnell nachdenklich, während er sprach, als reflektierte er jetzt zum ersten Mal gründlicher über das, was er auf Arbra erlebt hatte. Ja, die Dinge dort hatten eine Wende zum Unerwarteten hin durchlebt, aber dennoch zu Etwas, mit dem er eigentlich hatte rechnen müssen. Er schien nach einer Erklärung zu suchen.
"Es ist General Mido aus dem alten Orden. Er plant, einen neuen Orden in der Abgeschiedenheit aufzubauen und die Macht scheint mit ihm zu sein. Ohne, dass man etwas von ihrem Dortsein wusste, fanden sich innerhalb weniger Tage mehrere Neulinge dort an. Mitten im Nirgendwo. Als hätte sich dort ein Nexus gebildet, der empfängliche Geister zu sich zieht. Es war... Befremdlich." Schon damals hatte sich binnen kurzer Zeit für Corbin offenbart, dass er nicht an einen solchen Ort der Harmonie gehörte. Einen Ort des Heranwachsens. "... Aber auch die dunkle Seite hat Anhänger und sie strecken bereits ihre Hände nach uns allen aus. Eine gewaltige Präsenz näherte sich dem verborgenen Ort mit einem Schiff der Hinterbliebenen. Eine Präsenz so dunkel und gewaltig, dass ich glaubte, sie würde uns alle verschlingen. Es musste ein Sithlord gewesen sein. Eine Monstrosität, stärker als Ihr, oder Ich. Etwas ungeheuerliches."
Tatsächlich drifteten Corbins Gedanken kurz zu dem Augenblick hin, in dem er das gekaperte Shuttle auf die Fregatte hatte zuhalten lassen, um sie beide zu vernichten. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt hatte Corbin echtes Unbehagen empfunden und er vermochte für einen kurzen Moment nicht, das zu verbergen, wie er es sonst tat. Nach einem kurzen Abdriften schüttelte der alternde Mensch den Kopf. Wohl, um die Erinnerung aus dem Augenblick zu verbannen.
"Die Bedrohung konnte aber beseitigt werden und der Ort steht nun unter mandalorianischem Schutz." Ein Arrangement, das dem alten Orden nicht zugesagt hätte, Corbin dafür aber umso mehr gefiel. Viel zu lange hatten Jedi und Mandalorianer neutral oder verfeindet existiert. Es war Zeit, dass sich das ebenso änderte, wie auch alles andere im Universum.

"Das ist aber noch nicht alles." So fügte er noch etwas an, als er seinen Bericht eigentlich hatte beenden wollen. "Die Macht rührt sich nicht nur in lebenden Wesen. Vermehrte Visionen haben mir in den letzten Monaten gezeigt, dass sich auch außerhalb etwas rührt. Als erwachten Schatten zum Leben. Wo Vergangenes früher nur zu einem flüsterte, kann man jetzt Bilder sehen, wenn man darin unterwiesen wurde. Holocrons, die zuvor verstummt waren, regten sich wieder. Es ist fast, als erwachte die Macht aus einer Art... Winterschlaf." Dabei wirkte es fast, als wäre Corbin erleichtert, diese Worte aussprechen zu können, die er Mido gegenüber hatte nicht äußern können. Zu unscharf war Corbins Bild damals noch gewesen, doch inzwischen war es klar genug, um es zu beschreiben. Dass es sich dabei nicht nur um Bilder und Stimmen der Jedi gehandelt hatte, unterschlug Gar allerdings. "Der Strom der Macht nimmt nicht ohne Grund so viel Fahrt auf, Kossus und wo es einen so gewaltigen Krieger der Sith gibt, gibt es noch mehr. Wenn die Herrschaft der Zwei damit vorüber ist, dann..." Kurz machte der Mandalorianer den Eindruck, als riefe er sich selbst innerlich zur Ordnung, ohne sich zuvor gehen zu lassen haben. "Verzeiht. Spekulationen. Aber die Zeichen sind zu gewaltig, um sie zu ignorieren." Und es konnte schließlich nicht alles nur in seinem Kopf stattgefunden haben, oder?

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09 Jul, 2019 17:47 38 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
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