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Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso



Nun saß er dem Rechtsanwalt gegenüber, der irgendwie gestresst wirkte, mit dem roten Kopf und allem. Seit wann war die Neue Republik gütig? Die waren ebenso wenig warmherzig wie das Imperium oder das Pentastar Alignement. Pflichtverteidigung verhieß auch nicht zwingend etwas Gutes. Trotzdem wollte er es mit dem Mann versuchen. Sehr viel Auswahl hatte er nicht, außerdem hatte ihn Kalyn empfohlen, das einzige, das bislang für den Mann sprach. Was interessierte ihn der Fall irgendeines geldgeilen Nachfahren, der sein Vermögen wegen einer uralten Seifenoper noch einmal aufbessern wollte? Da stand dann der Kaffee, den ihm freundlicherweise Leven eingeschenkt hatte und konnte langsam auskühlen. Außerdem ging es Terry leicht gegen den Strich, weil er so locker geduzt wurde. Der erste Impuls sagte ihm, es gleich zu halten. Wenigstens hatte ihn sein Verstand nicht gänzlich verlassen, denn nicht jeder war so drauf wie Kalyn. Neetakas Empfindlichkeit wegen der Anrede hatte er noch in bester Erinnerung, weshalb er sich dafür entschied, nur die besten Manieren an den Tag zu legen, damit sich sein Verteidiger auch wirklich für ihn ins Zeug legte, auch wenn er wenig Hoffnung hatte, etwas anderes als lebenslänglich zu bekommen, schließlich war er ein Mörder, das hatte er zugegeben und er wusste, was er getan hatte.

Doch erst einmal galt es die Fragen des Rechtsanwalts zu beantworten. Wo und wie er den Arm und später die Prothese verloren hatte, war leicht zu beantworten.

„Ich war First Lieutenant der imperialen Armee, Infanterie, Stellvertretender Kompaniekommandant bis zu einem verhängnisvollen Einsatz im Jahre 3 ABY. Mehr als die Hälfte meiner Einheit starb dabei, ein Großteil ist verwundet worden, so wie ich. Ein Schrapnell hat meinen Unterarm zerfetzt. Der Einsatz war entgegen meiner nachdrücklichen und unmaßgeblichen Meinung, ihn zu verschieben und dafür eine Erkundungsmission zu starten, erfolgt. Wir mussten ran, obwohl ich ahnte, dass es ein Himmelfahrtskommando sein wird, was es auch war. Der Verlust meines Unterarms und was noch schwerer wog, meiner Männer, hat mich zu einigen unbedachten Handlungen motiviert, wie meinen Vorgesetzten anzugreifen. Die nächsten Jahre verbrachte ich in der Spaß-, ich meine Strafkompanie Enterprise auf verschiedenen Planeten. Nachdem ich 6 ABY desertiert bin, habe ich die Prothese entfernt und weggeworfen, damit sie mich nicht so schnell finden. Da waren wir schon auf Coruscant, wo es sehr schöne Versteckmöglichkeiten gibt. Hier hat mich noch keiner gefragt, ob ich einen Ersatzarm möchte, ich habe mich auch nicht sonderlich darum bemüht. Man gewöhnt sich daran, es ist nur manchmal etwas umständlich, besonders, was das Schießen angeht oder bei Handwerksarbeiten. Aber sonst, kein Problem. Die Wachen kommen auch gut damit zurecht.“

Das war es so weit zu seiner Vergangenheit, etwas umfassender als die Frage vielleicht bedingte, aber eines ergab sozusagen das andere. Das Wichtige, den Grund seiner Inhaftierung und wie alles abgelaufen war, hatte er noch nicht erwähnt. Ob sie damit überhaupt in einer Stunde durchkommen würden? Terry konnte es sich nicht vorstellen, war aber auch der Ansicht, dass sich Corso wahrscheinlich nicht so schnell wegschicken lassen würde, zumindest nicht so lange, bis alle Fragen geklärt waren.

„Ist dieser Teil meiner Vergangenheit so wichtig, Mister Corso? Ich dachte, Sie würden lieber über das reden, was mich und in der Folge auch Sie hierher geführt hat.“

Der Kuati nahm an, dass sie bestimmt noch darauf zu reden kommen würden. Er musste nur aufpassen, dass er keine dummen oder unpassenden Sprüche von sich gab. Ehrlichkeit und eine gewisse Art der Geradlinigkeit sollte er jetzt schon einhalten, nahm er sich zumindest vor.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

20 Jan, 2019 14:03 48 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
[NPC] New Republic
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| Coruscant | Südliche Hemisphäre | Mittlere Ebene | Gefängnis | Besucherraum|
| Leven Corso , mit Terry |


Lev kritzelte einige Notizen über den Werdegang seines neuen Klienten in sein Pad und runzelte bei einigen Passagen die Stirn. Unbedachte Handlungen und Widerworte. Und ein Witzbold anscheinend auch noch. Enterprise, so so. Hoffentlich hielt er wenigstens hier die Klappe. Nicht, dass er Dourshe abweisen würde, dafür war der Fall zu verlockend, aber er hatte einfach keine Lust darauf, seine Nerven unnötig strapazieren zu lassen. Zum Beispiel bei Fragen zum Sinn und Zweck seiner Frage zur Vergangenheit des Klienten. Die Unbedarftheit der meisten Wesen dieser Galaxis in juristischen Angelegenheiten hatten ihn schon während des Studium zu gesteigertem Blutdruck getrieben, wozu auch die Fähigkeit gehörte, über den Tellerrand hinauszusehen. Oder über das Offensichtliche hinaus weiterzudenken...Im Laufe seiner Ehe mit Bree war er schon zu vielerlei Entspannungskursen genötigt worden, geholfen hatten sie freilich nur wenig, da er nun einfach nicht sein Gehirn abschalten konnte, was nun einmal zum Ausüben seiner Profession befähigte. „Mein lieber Mister Dourshe, muss ich tatsächlich für Sie mitdenken?“, setzte er mit übertriebener Höflichkeit an und taxierte den Angesprochenen scharf. „Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen sein dürfte, Sie haben dank Ihres fehlenden Armes und der fehlenden Prothese eine Behinderung.“ Die letzten beiden Worte sprach er extra langsam und deutlich aus. „Das macht zwar keinen Unschuldsengel aus dir, aber es gibt Vorschriften, wie Häftlinge mit fehlenden Gliedmaßen unterzubringen sind.“ Mit diesen Worten legte Lev eine gewichtige Pause ein, damit Dourshe die Gelegenheit hatte, das Gesagte auf sich wirken zu lassen. „Oder hast du Lust, die Stunde auf diese Weise auf diesem Stuhl zu verbringen? “

Ohne eine Antwort abzuwarten, rief er nach den Wärtern. „Setzt Mister Dourshe in eine aufrechte Position. Und zwar so, dass er ohne Verrenkungen seinen Caf trinken kann. Ich berufe mich auf Paragraph 152 Kresh, Absatz Besh der Haftverwahrungsordnung, Sechster Zusatz, Verwahrung von Straftätern mit einer Behinderung von mindestens 50 Prozent. Wenn das eurem Vorgesetzten und der Gefängnisleitung nicht passt, bringe ich das vor den Untersuchungssauschuss zur humanitären Unterbringung von körperlich eingeschränkten Straftätern am Obersten Gerichtshof der Neuen Republik.“ Solche Schergen, die gerade mal den unterst möglichen Schulabschluss absolviert hatten, wenn überhaupt, würden zwar sowieso keine Ahnung davon haben, wovon er sprach, aber die Gefängnisdirektion. Und die wusste, dass sich die Neue Republik keine Negativschlagzeilen leisten konnte, was die Behandlung von Gefangenen anging, immerhin zählte sich die alte Mothma zu den Guten und wurde nicht müde, das tagtäglich zu propagieren. Widerwillig versetzten die Wärter den Gefangenen in die verlangte Position. Halbwegs zufrieden schnaufte der Anwalt durch und kippte eine Tasse Caf herunter. „So, jetzt können wir reden. Was dich hierher gebracht hat, weiß ich. Du hast die alte Granpriesterin umgebracht, ebenso diesen armen Senatsdiener, und da beißt die Tooke keinen Faden ab. Das, was davor passiert ist, ist allerdings viel interessanter für mich. Anscheinend hast du eine Menge ziemlich dummer Dinge getan. Erzähl mir kurz von deinem Werdegang bis du auf die Schnapsidee kamst, dich bei der imperialen Armee melden. Aber nur kurz, um Details wie deine traurige Kindheit kümmern wir später. Wichtiger ist erst einmal deine zweite Heldentat, nämlich dich für den Auftragsmord anheuern zu lassen. Also, schieß los. Wir haben noch 47 Minuten...“ Bedeutsam tippte Lev auf sein Chrono, worauf er aus Versehen den Blutdruckmesser wieder einschaltete, der prompt zu piepen begann.

| Leven Corso|
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17 Mar, 2019 20:24 40 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso



Natürlich war es unbequem und natürlich war es hilfreich, wenn noch jemand mitdachte, schließlich konnte Terry das eine oder andere über die Neue Republik nicht wissen. Für ihn waren die Gepflogenheiten weitestgehend normal, schließlich war es im Militärgefängnis auch nicht viel anders gewesen, sogar noch etwas härter. Aber etwas Erleichterung wäre schon hilfreich, deshalb lauschte er jetzt auch sehr aufmerksam. Die Tirade des Anwalts hörte er sich an, hielt das aber für rhetorisch und antwortete auch nicht auf die Frage, die ihm gestellt worden war. Dann ging es sehr schnell, die Wachen kamen wieder und machten ihn los. Er verkniff sich eine Bemerkung und auch das süffisante Lächeln, das er bereits im Anmarsch spürte und hielt seinen Gesichtsausdruck herrlich leer und dümmlich. Das konnte er sogar ganz gut, abgesehen vom Lächeln, das er noch besser beherrschte.


„Ich hatte gar nicht gewusst, dass Invalide besonders behandelt werden. Danke, Mister Corso“, das war das mindeste das er im Moment machen konnte, sich bedanken, denn diese Information war für ihn wichtig. Darauf konnte er sich berufen. Im Geiste ging er noch einmal das eben gehörte Gesetz durch und hoffte, dass er sich das auf Punkt und Komma genau merkte. Da hagelte es auch schon die nächste Frage. Herrje, seine ganze Lebensgeschichte musste er jetzt aufziehen. Doch erst einmal trank er seinen Becher mit Caf leer.

„Traurig war meine Kindheit ganz bestimmt nicht. Ich war immer ein fröhliches Kind in einer intakten Familie. Ich war zum Telbun bei der ehrenwerten Familie Purkis ausersehen, bekam massenhaft Bildung und Erziehung und fast schon einen neuen Namen, doch ich hatte vorher erkannt, dass ich es nicht schaffen würde, mit Madame Purkis Kinder zu zeugen oder den Zuchtbullen für sie zu spielen, weil ich Homosexuell bin.“ Das war ihm nun doch etwas peinlich, gerade weil er es so offen heraus gesagt hatte, aber er hoffte, wenn die Leute von der Neuen Republik schon mit Behinderten anders umgingen, sie auch mit seiner Neigung kein Problem hatten. „Ich nahm meinen Geburtsnamen wieder an und sagte es meinen Eltern. Sie können sich das Drama gut vorstellen und ich floh vor Vaters Drohung, mich mit der nächstbesten Matrone zu verheiraten, in die Armee. Das war anfangs gar nicht so schlecht und ich bin auch gut vorangekommen. Doch das wollen Sie ja nicht mehr wissen.“ So viel zu seinem kleinen Lebenslauf. Bildung und Erziehung hatte er mehr als genug genossen und eine schöne Kindheit. Nichts da mit Traurigkeiten und sonstigen Dramen, die manche Leute erfuhren, keine boshaften, saufenden oder schlagenden Eltern, alles hartarbeitende Leute, die ganz nach den Traditionen lebten, was Terry auch gar nicht verurteilte. Sie waren eben so.

Nun kam der wirklich schwere Teil bei der Angelegenheit und er versuchte, sich an alles so detailgetreu wie möglich zu erinnern.

„Ich war am Raumhafen und hatte mir eine Kuat-Schönheit angeschaut, dabei überlegt, ob ich damit irgendwie von hier wegkäme. Dabei wurde ich von der Zollbehörde geschnappt. Natürlich habe ich keinerlei Papiere, woher auch, das hat mich nie sonderlich interessiert im Orange Disctrict. Dort braucht keiner einen Ausweis.“ Er bremste sich ein und kam wieder zum Wesentlichen. „Die Sache fing so wirklich an, als mich Lieutenant Sulor von der Zollbehörde in ihrem Büro vernehmen wollte. Wir kamen gar nicht so weit, denn wir sind von irgendwelchen hirnverbrannten Alienidioten als Geiseln genommen worden. Wir wollten nicht auf Rettung von außen warten, also ich wollte es nicht, so habe ich mir etwas überlegt. Zusammen mit Lieutenant Sulor haben wir die Geiselnehmer überwältigt, gerade als die Verstärkung der Zollbehörde von außen herein gekommen ist. In der Folge bin ich ins Gefängnis gekommen. Ich weiß davon nicht mehr sehr viel. Nur irgendwann bekam ich in der Zelle Besuch von einer Frau, glaube ich, ja, es war eine Frau, auch wenn mir ihre Stimme nur noch dumpf im Bewusstsein ist. Dann weiß ich wieder längere Zeit nichts mehr. Erst wieder als ich in einem Bett in irgendeinem Appartement aufgewacht bin. Dort ist sie wiedergekommen und hat mir den Auftrag gegeben, dazu noch die Drohung, dass sie mich umbringt, sollte ich mich weigern oder später etwas darüber sagen. Naja, das habe ich und es ist schon ein Anschlag verübt worden, den ich knapp überlebt habe. Wie sie ausgesehen hat, kann ich leider nicht sagen, sie war ständig verhüllt und irgendwie ist alles etwas verschwommen, was sie betrifft." Den Rest oder genauere Daten konnte er sich von den entsprechenden Behörden verschaffen. So viel Zeit hatten sie dann auch wieder nicht. „Ich bedaure es eine Zivilistin ermordet zu haben, der arme Kerl war ein Kollateralschaden und einfach nur dumm. Ich wusste ja nicht, dass er so sehr unter Platzangst leidet. Aber gut, den muss ich auch auf meine Kappe nehmen. Es war mir immer schon zuwider, Zivilisten umzubringen. Wahrscheinlich habe ich mir deshalb so viel Zeit gelassen, um abzuhauen, die hätte ich reichlich gehabt.“ Das meiste davon erzähle er ziemlich nüchtern und sachlich, nur ab und zu schlich sich ein Gefühl durch, wie Zorn, Angst und Fassungslosigkeit. So war es eben gelaufen, dass er nicht irgendwo friedlich auf einem fernen Planeten saß, sondern hier im Gefängnis und das höchst zweifelhafte Vergnügen hatte, von seinem Anwalt verhört zu werden.



[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso

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20 Mar, 2019 21:47 17 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
[NPC] New Republic
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Als Anwalt hatte man es nicht leicht, weder mit seinen Klienten noch mit den Prozessgegnern. Man musste stets für mindestens fünf Parteien mitdenken. Für den Klienten, für den Prozessgegner und dessen Anwälten, für das Gericht und für die Zeugen, und schließlich daran denken, welche Verordnungen und Paragraphen, diese heranziehen würden. Zumindest diejenigen, die sich damit auskannten. Manchmal wusste er nicht, was schlimmer war, die Fachleute auf der Gegenseite oder die Laien oder komplett Unwissende wie Terry. Zwar hatte er sich auf die Fahne geschrieben, sich für die Unwissenden einzusetzen, für Recht und Gerechtigkeit und das ganze Brimborium, aber es war gleichzeitig sehr nervenaufreibend. „Gut, jetzt weißt du es“, schnaufte Lev etwa zu einem Drittel zufrieden, als sein Klient eine menschenwürdige Position einnehmen konnte und hörte ihm zu, als dieser seinen Lebenslauf zum Besten gab. Grundgütige Galaxis, zu unbedachten Handlungen und Widerworten kamen nun auch noch Freiheitsdrang und Selbstverwirklichung dazu. Nicht, dass er Terry nicht verstehen würde, aber all das in Kombination mit diesen schrägen Kuatisitten hatte ihm anscheinend nichts als Ärger gebracht. Als ob es nicht gereicht hätte, ihn ein paar Reagenzgläser mit seinem wertvollen Sperma füllen zu lassen. „Und da ist dir nichts Besseres eingefallen als in die imperiale Armee einzutreten, diesem Hort an Verständnis und Offenheit“, warf er mit unverblümtem Sarkasmus seine Ansicht zu Terrys Entscheidung ein. „Jedenfalls scheinst du dich dennoch recht gut eingefügt zu haben, wenn du es zum Lieutenant gebracht hast. Wenn es wichtig werden sollte, werden wir noch einen genaueren Blick auf deine Karriere dort werfen. ..“

Bei der Erwähnung der Zollbehörde verdrehte der Anwalt nicht nur dezent die Augen. Mit denen hatte er immer wieder zu tun, ob unter imperialer oder neurepublikanischer Leitung. Die änderten sich einfach nie. Der Name Sulor kam ihm irgendwie bekannt vor, wenn er sich Terrys Geschichte bestätigen ließ, musste er sich ja sowieso mit dieser Dame beschäftigen, die ihn empfohlen hatte. „Du bist aus einer Zelle verschwunden, und keiner hat's bemerkt? Die zuständigen Beamten müssten bis zum Hals in Banthapoodoo stecken – normalerweise...“, platzte es aus ihm heraus. Ha, das roch nun wirklich nach einer extrem heißen Sache. Wie er schon geahnt hatte, da ging etwas ganz Großes vor sich, gegen das das Verfahren Banu gegen die Neue Republik ein Fliegenschiss war. „Ja, Zivilisten umzubringen, ob aus Versehen oder nicht, ist schon ziemlich dämlich, immerhin siehst du das ein“, kommentierte er Terrys Einsichten. „Wie es aussieht, musst du für deine ominöse Auftraggeberin den Arsch hinhalten, und ich bin der Ansicht, dass du vor allem für deine Dummheit bestraft werden solltest. Aber auf dir sitzen lassen kannst du diese Farce nicht, und deshalb ist es gut, dass du jemanden hast, der dir dabei hilft. Als erstes sorge ich dafür, dass du ein Gutachten über deinen Gesundheitszustand bekommst , körperlich wie psychisch. Wenn dir aus Sicherheitsgründen keine Prothese gewährt wurde, hast du eine Behinderung, und dann müssen die Haftbedingungen eben daran angepasst werden.“ Eifrig notierte er sich die entsprechenden Paragraphen in sein Pad und tippte dann mit dem Ende des Stylus auf die Tischplatte, während er seinen Klienten scharf musterte. „Ich rate dir übrigens, nicht den Dummen zu spielen, wenn du mit den Seelenklempnern sprichst, die bekommen das heraus, wenn du ihnen was vormachst. Was deine nebulöse Begegnung betrifft, es gibt Methoden genauere Erinnerungen herauszukitzeln, allerdings brauche ich hierzu dein Einverständnis und dass du das Risiko freiwillig eingehst, dass dein Gehirn zu gegrilltem Gemüse werden kann...“ Nicht, dass für Lev irgendein großer Unterschied zwischen einem ungegrillten und gegrillten Denkapparat seines Klienten bestand, aber es war nur fair und zudem vorgeschrieben, ihn über die Risiken zu informieren.

"Gibt es eigentlich irgendwelche Leute hier auf Coruscant, oder sonstwo, die wissen sollten, was dir widerfahren ist?", erkundigte er sich. Immerhin hatte Terry eine Familie auf Kuat, auch wenn er im Streit gegangen war und eine nicht gerade vorbildliche Karriere eingeschlagen hatte. In der Coruscanter Unterwelt wurden Freundschaften zwar nicht aus reiner Herzensgüte geschlossen, aber jeder zusätzliche Kontakt konnte nützlich sein.


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08 Apr, 2019 10:49 16 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso


Der Hort an Verständnis … Das gefiel dem Kuati und er schmunzelte darüber.Anfangs ging es ganz gut und ich bin ein halbwegs vernünftiger Stratege und war auch ein guter Schütze. Bei meinem Familiennamen haben sie gerade am Anfang über das eine oder andere hinweggesehen, sonst habe ich mich einfach bedeckt gehalten.“ Mehr gab er jetzt auch nicht mehr über seinen militärischen Werdegang oder die imperiale Armee von sich. Es gab auch nichts mehr zu sagen, weil er wieder zuhörte und etwas Interessantes und auch Besorgniserregendes zu hören bekam.

Terry wusste nicht, was mit den Gefängniswachen geschehen war, die ihn einfach so gehen ließen, wenn man das so bezeichnen konnte, denn so viel er wusste, war er nicht gegangen, sondern transportiert worden. „Ich habe keine Ahnung, was mit denen passiert ist. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich sie mir alle vorknöpfen.“ Das war wohl in der ganzen Aufregung um Lims und Ree Aaks Tod etwas untergegangen oder Neetaka hatte das nicht für wichtig genug befunden, weil er ja den Täter hatte, das Motiv spielte bei dem Rodianer kaum eine Rolle, zumindest war es Terry so vorgekommen. Er zuckte mit den Schultern und versuchte, sich nicht dumm zu stellen. „Es muss Aufzeichnungen von allem geben, von dem Butlerdroiden aus dem Appartement, wo sie mich zwischengeparkt hat und ganz bestimmt auch vom Gefängnis, dort sind ja überall Cams installiert. Das würde zumindest beweisen, dass ich nicht aus dem Gefängnis geflohen bin. Die CSF muss alle Unterlagen haben, die ich nach meiner unfreiwilligen Entlassung aus dem Knast besorgt habe, asserviert haben. In wie weit sie die alle ausgewertet haben, kann ich nicht sagen.“ Es gab immer so viel zu bedenken und so manches kam erst jetzt wieder so richtig in sein Bewusstsein. Jetzt hatte er die Chance, doch noch irgendwie heil aus der ganzen Geschichte heraus zu kommen. Nicht ungeschoren, aber zumindest lebend. Doch es gab noch etwas Wichtiges zu bedenken, die Sache mit der Sondierung. Der Gedanke allein, dass jemand in seinem Gehirn herumpfuschen konnte oder wollte, bescherte ihm eine Gänsehaut und das kalte Gruseln. Trotzdem wollte er darüber nachdenken. Wie abwesend kratzte er sich dabei wieder am Amputationsstumpf, was er häufig machte, wenn er nervös war oder Angst hatte.

Ein gegrilltes Hirn hörte sich auch nicht sehr vielversprechend an. So ganz und gar nicht. Jetzt musste er wirklich überlegen. Im Grunde hieß das nur von einer Bratpfanne in die nächste zu springen, nachdem er dem Feuer entkommen war. „Hm … ich weiß nicht, ob ich es darauf ankommen lassen möchte. Andererseits will ich auch ein paar Antworten. Es ist eine schwere Entscheidung, Mister Corso. Ach was, ich mache es. Es wird schon schief gehen. Anschließend wissen wir vielleicht etwas mehr. Am besten ist es, wenn Sie mir Inspector Lieutenant Sulor von der Zollbehörde sprechen. So viel ich weiß, hat sie meine gesammelten Informationen auch gesehen." Mehr konnte Terry auch nicht dazu sagen. Wie heiß die Bratpfanne sein würde, in die er bei den Psychoheinis springen würde, wusste er noch nicht. Aber es war eine Chance, die ganze Sache aufzuklären. Natürlich stand da noch immer die Sache mit dem Mord im Raum, das hatte er bereits zugegeben. Für eine Taktikänderung war es zu spät. Wenn er nur gleich in das erstbeste Raumschiff gesprungen wäre, das den Planeten verlassen hatte … Doch wenn und aber halfen nichts, er hatte sich am Raumhafen entschieden. Und jetzt schon wieder, denn für ihn spielte es eine entschiedene Rolle, ob sein Gehirn gegrillt wurde oder nicht.

Doch dabei blieb es nicht und die abschließende Frage des Anwalts brachte ihn fast aus der Fassung. Im ersten Moment war er versucht zu sagen, dass es niemanden gab, der informiert werden müsste. Doch der Moment verging, weil er plötzlich das Bild seines Freundes vor Augen hatte. Er zeigte echtes Gefühl, machte sich nicht über etwas lustig oder wollte es herunter spielen.
"Ja ... ich weiß nur nicht sicher, ob er sich noch auf dem Planeten aufhält. Sergeant Dash Harend. Er hat sich mit mir entschlossen, den Krieg auf eigene Faust zu beenden. Wenn er noch hier ist, dann versteckt er sich. Ich wollte ihn eigentlich suchen, nachdem ich es nicht zum Treffpunkt geschafft hatte. Aber er ist auch illegal hier und ein Deserteur. Wenn Sie ihn finden sollten, Mister Corso, können Sie mir versprechen, dass ihm nichts passiert und er den Planeten verlassen darf, ohne behelligt zu werden?" Der gute Dash, der beste Sani den es gab, vom besten Freund einmal abgesehen. Wie mochte es ihm gehen? Hatte er es von dem verfluchten Planeten geschafft? Der Kuati hoffte es, aber er glaubte es nicht. Dash war immer schon eine treue Seele gewesen. Wie hatte er so lange nicht an ihn denken können? Es schnürte ihm fast die Kehle zu, als er an den jungen Mann dachte. Wie konnte er nach der langen Zeit noch immer so intensive Gefühle für Dash haben? Seine Familie auf Kuat war ihm egal, die mussten gar nichts wissen, auch wenn es manchmal nicht schlecht wäre. Nein, mahnte er sich selbst, die Familie wollte er aus der ganzen Sache heraus halten, es reichte, dass sie den gleichen Namen trugen und vielleicht dadurch von der Sache irgendwann erfahren würden.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso

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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Terry Dourshe am 24 Apr, 2019 16:32 14.

13 Apr, 2019 20:09 22 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Dash Harend Dash Harend ist männlich
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[Coruscant - untere Ebene - Dash's Praxis | Dash Harend und Patienten]

Gibt es eigentlich einen Moment, an dem er mal frei hat? Wahrscheinlich nicht, geht ihm durch den Kopf. Schusswunden kommen eigentlich immer rein. Den Tag und Nachtwechsel sieht er hier unten zwar nicht, aber er erst sich ziemlich sicher das zu allen tageszeiten Patienten reinkommen. Er ist zwar nur ein Straßenmediziner ohne richtige Ausbildung, außer seiner Sanitäterausbildung, aber die ist erstaunlich nutzlos. Gangs kämpfen meistens verzweifelt und dreckig. Blutige Blasterwunden sieht man im Krieg eher selten, aber auf der Straße ist eher das Gegenteil der Fall.

Sepsis ist hier ohne Bacta nämlich ein ernsthaftes Problem. Wenn die Leute es zu ihm schaffen, kann er sie immerhin desinfizieren, was schon ziemlich viel hilft. Sein Schnelldesinfizierer, auch wenn ziemlich alt und mittlerweile nicht mehr so effizient wie er sein sollte, war immer noch besser als Alkohol und auf Dauer auch günstiger. Das teil war ein echter Glücksfund. Er hat es zur Sicherheit immer bei sich.

Nachdem er die blutige Wunde vor ihm desinfiziert hat, wickelt er die Wunde in einfacher Bandage ein. Zur Sicherheit desinfiziert er die Bandagen jedes mal, wenn er gerade Ruhe hat, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das Heilen wird etwas dauern, aber nähen musste er die Wunde nicht, da hatten die seine beiden Kollegen vorher durchgemusst.

Er schaute zu dem Bett in der Ecke, in der sein schwerster Patient lag. Seine Wunde ist ziemlich schlimm und der Gestank war am Anfang unerträglich. Nachdem er aber den Bauch wieder zugenäht hatte, ging es besser. Wäre das Druckfeld auch nur einmal ausgefallen, dann wäre er wahrscheinlich auf dem OP-Tisch verblutet. Dash durfte auch nicht vergessen, ihm ein neue Darmflora zu verpassen. Dank Antisepsisfeld ist diese nämlich nun weg.

Sein erster Patient it so einer Verletzung ist ihm weggestorben, weil er sich nicht zusamenreißen konnte. Wenn der Abdomen verletzt wurde, stinkt das nämlich gewaltig. Das war am Anfang für ihn ziemlich überwältigend, aber hier unten gewöhnt man sich schnell an Gestänke aller Art.

"Ihr beide - " Er zeigt auf den zuletzt behandelten Patienten und dem, der auf dem Bett neben Dash und ihm sitzt - "könnt jetzt gehen. Euer Freund wird noch etwas brauchen. Ich weiß nicht ob er es schafft, wenn ihr wisst, ob jemand sich noch verabschieden will, dann sagt ihnen besser bescheid." Die beiden nicken. Wenn ich etwas Bacta hätte könnte ich ihm vielleicht retten, aber ich kann die Darmflora erst einsetzen, wenn die Wunde halbwegs verheilt ist oder ich riskiere eine Infektion. Bis morgen sollte ich aber mehr wissen ob sich das Risiko und der Aufwand lohnt.

"Wir werden mal rumfragen.", sagen die beiden und stehen auf. Da die drei Teil der lokalen Gang sind, ist ihre Behandlung bereits "bezahlt". Seiner Einschätzung nach wird sich die lokale Gang aber bald wieder ändern, das passiert hier öfters als ihm lieb ist. Jeder Gangwechsel macht ihn bekannter. Dazu muss er jedes mal erklären, dass er das Imperium nicht über alles liebt, wenn sie sein Brandmal sehen. Es sorgt auch für ziemlich viele Gerüchte über ihn in alle Richtungen.

Nachdem er jetzt erstmal niemanden versorgen musste, geht er zu seinem Waschbecken. Wasser kam keines heraus, aber im Spiegel konnte er sich selbst betrachten. Sein Gesicht wirkte nicht wirklcih anders als das anderer Bewohner der unteren Ebenen - eingefallen, mit Schlafsäcken unter den Augen und einem generell leicht ungepflegtem Äußeren. Was würde er nur für die Möglichkeit geben, sich nass zu rasieren! Es war auch schon lange her, dass er Sonnenlicht gesehen hat, aber leider wusste er auch nicht wann er es zum nächsten Mal sehen wird.

Aber es war nicht so lange her, dss er Hoffnung gesehen hat. Terry war im Fernsehen. Er wurde zwar zu lebenslang verurteilt, aber das hieß, das er noch ein Leben hat und nicht tot ist, wie die vielen anderen, die er nicht retten konnte.

Er hat nur keine Idee, wie man jemandem aus einem Hochsicherheitsgefängnis befreit. Geht das überhaupt? Es wirkt auch so, als ist er in etwas ziemlich Großes verstrickt.

Behauptet dieser Senator nicht, dass dies eine Verschwörung gegen ihn ist? Wenn ich doch nur zumindest mit ihm sprechen könnte und etwas mehr erfahren könnte...

[Coruscant - untere Ebene - Dash's Praxis | Dash Harend und bewusstloser Patient]

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Dash Harend´s Akte
Momentan auf Coruscant und sucht nach seinen Gefährten.
Die Farbe der Namen zeigt, ob Dash den Charakter mag oder nicht! Royal Blue ist der höchstwert, Red der niedrigste und Orange ist neutral. Ich orientiere mich da an der Reihenfolge der Farben wie im Beitragseditor.

24 Apr, 2019 02:19 20 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
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Wenigstens schien sein Klient immer mal wieder Anflüge von Vernunft gezeigt zu haben, um in der Imperialen Armee irgendwie bestehen zu können. Auch das notierte sich Lev akribisch. Wenn der Prozess wiederaufgenommen wurde, musste er Terrys positive Züge hervorheben. So wie er aussah, konnte man ihn durchaus als etwas unbedarften, aber sympathischen Tolpatsch präsentieren, der aufgrund bösartiger Machenschaften in den Auftragsmord hineingeraten war. Und die meisten – humanoiden – Frauen würden ihn ins Herz schließen. Aeneiia, seine Tochter würde ihn anhimmeln, Bree vermutlich auch... Ja, das war eine gute Vorgehensweise und die Idee hob die Laune des Anwalts ungemein. „Jeder hinterlässt Spuren, [COLOR=red]Terry, sagte er auf die Ausführungen seines Gegenübers, „selbst bei dem Versuch, Spuren zu verwischen, wie es wohl bei dir der Fall war. Sogar die Abwesenheit von Spuren spricht eine deutliche Sprache. Hier hat jemand mit Einfluss von ganz oben gearbeitet, ansonsten wären deine Bewacher schon längst drangewesen...“ Begeistert von diesem Aspekt des Falls strahlte er über das ganze Gesicht. „Ha!“, rief Lev enthusiastisch aus und hieb auf den Tisch. „Die CSF – dieser Haufen hat sich seit der Galaktischen Republik nicht geändert, nur die Uniformen sehen wieder einmal anders aus.“ Die Vorfreude, diesen aufgeblähten, unbeweglichen Moloch zu triezen, stieg sekündlich. Ihm kam zugute, dass sich die Neue Republik auf die Fahne geschrieben hatte, alles anders und besser zu machen, da sie gerade einmal ein halbes Standardjahr jung war und sich als das Gute beweisen musste, war das die Gelegenheit, sie bei ihren hehren Zielen am Schopf zu ergreifen.

Zunächst schien sich Terry nicht im Klaren zu sein, ob er sich das Hirn grillen lassen wollte oder nicht. Aber noch während er sprach, entschied er sich dafür. Das war das Gute an solchen impulsiven Leuten, sie mussten nicht lange überredet werden. Wenn der subatomare Gehirnscan schiefging, würde er ein angenehmes Leben verbringen, da er nicht mehr erkennen würde, in was für einer Lage er sich als sabbernder Idiot im Pflegeheim befand. „Gut, dann beantrage ich die Untersuchung und vorher unterschreibst du mir die Erklärung, von wegen freiwillig und im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte und so weiter..“ Er war froh, dass dieser Punkt schnell abgehandelt war, denn viel Zeit blieb ihnen für heute nicht.

Anstatt von Angehörigen nannte ihm Terry einen Dash Harend, einen Mitdeserteur und Freund. Dabei wirkte der einarmige Kuati doch ein wenig...sentimental und machte ziemlich viele Worte darum, dass ihm bitte doch nichts geschehen sollte. So so... Lev schmunzelte nachsichtig. „Natürlich, ich bekomme das schon hin, mein Junge. Du wirst sehen, dass ich ihn im Handumdrehen ausfindig gemacht habe “ versichterte er und klopfte ihm begütigend auf die Schulter. „Unsere Zeit ist um, aber wir bleiben in Verbindung – wenn irgendetwas ist, kontaktiere mich, ich bin jetzt dein Anwalt und trete jedem in den Hintern, der dich auch nur schief anschaut. Falls dir noch etwas wichtiges einfällt, rufst du mich natürlich auch sofort an. Verstanden?“

***


Eine bestimmte Person in der Unterwelt Coruscants ausfindig zu machen, konnte ein schier aussichtsloses Unterfangen darstellen, besonders wenn diese Person nicht gefunden werden wollte. Aber Leven Corso kümmerten solche Bedenken nicht. Er war seit über dreißig Jahren in dem Geschäft, war der Galaktischen Republik und dem Imperium auf den Senkel gegangen, da ließ er sich von dem bodenlosen Sumpf der Unteren Ebenen nicht beeindrucken. Durch die Arbeit als Pflichtverteidiger gehörten viele seiner ehemaligen Klienten den unteren Schichten an, Kleinkriminelle, Deathstickdealer, Halsabschneider, Schmuggler und Prostituierte und ähnlich zwielichtiges Volk mit fragwürdigen Moralbegriffen, aber einem unerwartet gut ausgeprägten Sinn für Gefälligkeiten, wenn man ihnen etwas Gutes tat.

Mit diesem Netzwerk an der Hand dauerte es kaum zehn Tage, bis er vor einer schäbigen Untergrundpraxis stand, flankiert von Mitgliedern einer Swoopgang, für deren Boss er einmal eine vorzeitige Entlassung und Schmerzensgeld hatte erwirken können. Lev trug einen Atemfilter und eine Schutzbrille, die Luftverschmutzung war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und einen seiner ältesten Regenmäntel, damit er sich halbwegs in die Umgebung einfügte und nicht seine Kleidung ruinierte. Er zögerte keine Sekunde und betätigte den Summer am Eingang.


| Coruscant | Untere Ebenen| vor Dash Harends Praxis |
| Leven Corso , mit Gangmitgliedern |

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26 Apr, 2019 16:01 51 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Besucherraum] Terry, Leven Corso



Nun neigte sich der Besuch seines Anwalts dem unvermeidlichen Ende entgegen. Die Bemerkung über den CSF machte den rotgesichtigen und irgendwie an jemanden mit massiven Blutdruckproblemen leidenden Menschen direkt sympathisch und wischte für einen Moment das herrische Gebaren weg. Terry teilte dessen Ansichten voll und ganz. So nickte er nur dazu, weil er kaum Gelegenheit hatte, etwas zu erwidern. Er musste auch noch die Einverständniserklärung unterschreiben, was er natürlich machte, auf einem Blankoflimsiplast. Natürlich, wo denn sonst, denn Leven Corso konnte vorher gar nicht wissen, was er brauchen würde.

„Ich melde mich, wenn etwas ist. Vielen Dank, Mister Corso“, bedankte er sich noch und war irgendwie völlig von der Rolle, weil sich jetzt endlich wieder etwas in der Sache tat und er nicht mehr das Gefühl hatte, einer Übermacht völlig allein gegenüber zu stehen. Leider konnte er selbst gar nichts unternehmen, außer zu einem späteren Zeitpunkt sein Hirn grillen zu lassen. Sollte es tatsächlich zu Nebenwirkungen kommen, würde es nichts machen, weil er davon nichts mehr merken würde. Das war einerseits tröstlich, andererseits, logisch und gründlich von allen Seiten betrachtet, war ihm dann ein schneller Tod lieber, als sabbernd und brabbelnd in einer Ecke zu hocken und alle drei Stunden eine neue Windel um das (jetzt noch) schöne Hinterteil gewickelt zu bekommen. Doch daran wollte er gar nicht erst denken, zumindest versuchte er es.

Nachdem Corso den Besucherraum verlassen hatte, wurde Terry wieder abgeholt und zurück in seine Zelle gebracht, jetzt eine Spur freundlicher, denn so manch einer der Wachen kannte den berüchtigten Pflichtverteidiger bereits. Niemand wollte freiwillig seine Bekanntschaft mit dem rotgesichtigen und leicht cholerischen Rechtsverdreher vertiefen.


*******


Die Zeit verging wieder in gewohnter Gleichförmigkeit, denn wegen der Schwere seiner Vergehen durfte er noch immer keiner Beschäftigung nachgehen, er bekam nicht einmal Lesestoff. Allerdings gab es keine weiteren negativen Vorkommnisse, er wurde, für Gefängnisverhältnisse, zwar nicht bevorzugt, aber doch einigermaßen gut behandelt. Auch sein Wunsch nach Schmerzmitteln wurde öfter nachgegeben, leider durfte er nicht mehr auf die Krankenstation, was er sehr bedauerte. Er hätte sich gern noch einmal Zweieinsbe angeschaut und das, obwohl er Droiden nicht über den Weg traute. Auf jeden Fall traute er diesem einen mehr als der verdammten Alienbrut, die mit ihm hier einsaß oder den Wachen, die sich je nach politischer Wetterlage mal hierhin, mal dorthin drehten, um nicht ihre Arbeit zu verlieren. Hassenswerte Geschöpfe allesamt.

Geduld ist eine Tugend, hieß es irgendwann einmal. Wann würde der einarmige Deserteur auch diese Tugend verlieren? Das Warten zog sich in die Länge und weil er selbst nichts anderes tun konnte, fühlte es sich gleich noch sehr viel länger an. Trotzdem verging die Zeit und draußen tat sich etwas, doch wusste das Terry nicht, dessen Gedanken sich um Dash drehten. In einer Endlosschleife stellte er sich immer die gleichen Fragen: Warum hatte er Dash nicht gleich gesucht? Warum hatte er sich auf so viel Dummsinn eingelassen? Würde Corso Dash finden? Was, wenn er gefunden wird? Viele Fragen und noch keine Antworten.




[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Zelle] Terry

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

26 Apr, 2019 18:20 00 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
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[Coruscant - untere Ebenen - Dash's Praxis | Dash Harend]

Er bezog gerade sein OP-Bett neu, in einem seltenen Moment der Ruhe, nachdem sein letzter Patient abgeholt wurde. Leider hatte er es nicht geschafft, ihn zu retten. Die Wunden waren nicht gut verheilt und ohne Infusionen waren Dash tatsächlich die Hände gebunden gewesen. Er hatte zwar eine Infektion verhindert, aber sein Notfall hatte nicht mehr genug Kraft, um sich zu erholen. Das passierte leider viel zu oft.
Nachdem das erledigt ist, wollte er sich gerade ein nettes Buch aus Flimsiplast aus seinem Zimmer holen, um sich abzulenken, als es klingelte.

Als Erstes war er erstaunt darüber, dass die Klingel überhaupt noch funktionierte. Jeder klopfte bei ihm, weil das schneller ging und es so abgemacht war.

Demzufolge musste der Klingelnde von außerhalb sein oder nicht von seiner Abmachung wissen.

Bevor er also an die Tür ging, fing er an den Druckgenerator kurzzuschließen. Wenn er ihn nicht abschaltete, wurde dieser in dreißig Minuten hochgehen und mit seinem Gehäuse, das einen Jobwechsel zu Schrapnellen macht, alle im Raum töten oder schwer verletzen und die anderen Geräte hier stark beschädigen. Das half ihm nicht, aber lieber sterben und nur verbrannte Erde hinterlassen als zu sterben und seinem Mördern die Praxis zu lassen.

Auf dem Weg zur Tür schob er leere Erste-Hilfe-Kits aus den Weg. Nun gut, da waren noch Verbandsscheren drin, aber davon hatte er genug, also sind sie für ihn leer.

Mit seiner Pistole im Anschlag schlich er zu der Tür und schaute durch den Türspion hinaus. Der war natürlich von außen verdreckt, keine Chance etwas zu sehen. Er drückte sein Ohr an die Tür um zumindest hören zu können, wie viele Leute vor der Tür standen.

"Dash hier, wie kann ich Ihnen helfen?"

Da er keine Freisprechanlage hatte, rief er das möglichst höfflich durch die Tür ohne Anstalten zu machen die vielzähligen Türschlösser zu öffnen.

Als er die Antwort hörte, öffnete er zügig die Schlösser der Tür und fragte sich, warum Terrys Anwalt zu ihm runter gekommen war. Schließlich war die Gegend nicht wirklich für Ihre Sicherheit bekannt, dafür war die Miete aber niedrig.

Er schaute mit seiner unverletzten Gesichtshälfte aus der Tür und sah die drei Gestalten. Macht Sinn, das ein Anwalt mit Leibwächtern hier aufkreuzte und nicht alleine. Er öffnete die Tür und ließ seine Gäste in die Praxis. Sein nicht selbst ausgesuchtes Erkennungsmerkmal wa einem Moment kurz gut zu sehen, da er es in seiner Praxis nicht unter Bandagen versteckte, weil das einfach furchtbar unbequem war und nach einer Zeit juckte.

Er führte die drei in den Hauptraum der Praxis, wo bis auf die technischen Geräte und die drei Betten auch nur ein Stuhl zu finden war. Es gab auch eine Tür ins Hinterzimmer wo er eine kleine Küche hatte und die Leiter zu seinem Zimmer stand.

"Kann ich den Herren heißes Wasser anbieten? Ich bereite es ohne Chlor auf."

Er konnte in seinem Antisepsisfeld ohne Probleme große Menge Wasser desinfizieren, ohne auf Chemie zurückgreifen zu müssen. Wenn er das Wasser dann mit dem Druckfeldgenerator durch Stoff presste, war es auf Standards die, die unteren Ebene so nicht kennt. Weil es so steril ist, schwächt es aber auf Dauer das Immunsystem.

Er zog den Stuhl heran und bot ihn dem Anwalt an und setzte sich selber auf eines der Betten.

"Kann ich bei dem Fall irgendwie helfen?", fragte er entschlossen und fest. Er wollte auf jedenfall nicht einfach nur zuschauen, wie Terry weggesperrt wurde, egal wie viel Schuld Terry nun wirklich traf. Wenn der Anwalt nichts sagte würde er selbst etwas unternehmen, aber wenn dieser ihn aufspürte und persönlich besuchte, dann geht er davon aus das er zumindest in den Fall stark investiert war.

[Coruscant - untere Ebenen - Dash's Praxis | Dash Harend, Terrys Anwalt, dessen Leibwächter]

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26 Apr, 2019 20:20 30 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
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| Coruscant | Unter Ebenen| in Dashs Praxis|
| Leven Corso , mit Dash |


Schneller als erwartet wurde Lev eingelassen und er stand dann tatsächlich dem jungen Mann mit einer gewaltigen Brandnarbe in Form des imperialen Wappens im Gesicht gegenüber. Anscheinend konnte er kaum abwarten, etwas von Terry zu hören. Er war alleine, wie es schien. Entweder hatte er keine Angst vor dem fremden Besucher mit den Gangmitgliedern im Schlepptau, was ziemlich dumm wäre, oder hatte Vorkehrungen getroffen, die ihn absicherten. Irgendetwas machte Geräusche, als ob es gerade ziemlich heißlaufen würde.

Lev sah sich um. Diese Untergrundpraxis sah ziemlich zusammengestückelt aus, aber machte den Eindruck, das ein Patient sogar Überlebenschancen hätte, wenn man sich die Hände ehemaligen Sanitäters begab. „Danke, nein“, erwiderte der Anwalt auf das Angebot für heißes Wasser, nachdem er Schutzbrille und Atemmaske abgenommen und sich des Regenmantels entledigt hatte, unter dem es ihm ziemlich warm geworden war. „Aber schau mal nach, ob du deinen Gamma Flux-Kocher abgeschaltet hast, nicht, dass hier noch etwas explodiert“, schnaufte er, während er versuchte, die Quelle des Geräuschs zu erkunden und Platz nahm. So etwas wie Misstrauen schien Dash nicht zu haben und er fragte sofort, ob er helfen könnte. Der Unterschied zwischen diesen Männern war höchst interessant. Sein Klient war sein ganzes Leben hindurch immer wieder angeeckt, war in Schwierigkeiten geraten, die ihn bis in den Hochsicherheitstrakt gebracht hatten, ihm quasi zu zweifelhaften Ruhm verholfen hatten, während sein Kamerad versuchte, sich in den Unteren Eben unauffällig durchzuschlagen, indem er anderen half. Terry ist in extrem großen Schwierigkeiten, deswegen vertrete ich ihn, damit er am Leben bleibt und dieses so menschenwürdig wie möglich während seiner Haft verbringen. Dort soll er so lange bleiben, wie es für seine Strafe notwendig ist, aber keinen Tag länger. Er ist in eine Sache verwickelt, die wahrscheinlich bis in die höchsten Kreise Coruscants reicht. Du kannst mir vor allem damit helfen, dass du sein Selbstvertrauen stärkst, bevor er aus lauter Sorge um dich eingeht. Ich weiß, dass du auch ein Deserteur bist, aber das interessiert mich erst einmal nicht“

Lev verschränkte die Arme und machte eine kurze Pause, um sich zurückzulehnen und das Gesagte auf sein Gegenüber wirken zu lassen. „Wichtig ist für mich zunächst zu erfahren, was ihr eigentlich vorhattet. Er erwähnte etwas davon, dass ihr Coruscant verlassen wolltet, oder?“



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30 Apr, 2019 21:15 05 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
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[Coruscant - untere Ebenen - Dash's Praxis | Dash Harend, Leven Corso, dessen Leibwächter]

Er betrachtete wie es sich der Anwalt bequem machte. Er winkte ab. Die beiden Gangmitglieder waren Teil der Gang, mit der er gerade arbeitete, daher machte er sich um diese nicht wirklich Sorgen. Er musste aber noch bestätigen was das Ziel des Anwaltes war.
Das ging am besten, wenn er sich dumm stellte, damit ihm vielleicht etwas hinausschlüpft, aber nicht zu dumm, das wäre zu verdächtig. Auf das Geräusch angesprochen zuckte er mit den Schultern. „Wenn ich den abschalte geht er nie wieder an. Den Strom zapfe ich sowieso von weiter oben ab.“


Das war natürlich eine Lüge, aber wenn er eines von Terry gelernt hatte, war es der gezielte Einsatz von Sarkasmus. Seine Falle war nur wirksam, wenn man sich ihrer Natur nicht bewusst war, ansonsten legten sie ihn einfach um und gingen raus. Im Notfall konnte er sie mit einem Blasterschuss auslösen, aber dann käme er auf jeden Fall nicht unverletzt davon.


Er lauschte den Ausführungen, welche ihn Misstrauisch machten. Er versuchte nicht ihn komplett rauszuhauen? Das bedeutete das Terrys Lage ziemlich schwierig war oder der Anwalt eine Ratte. Keins von beidem konnte er bisher verifizieren oder ausschließen, aber da sie noch nicht versucht hatten ihn zu erschießen tendierte er im Moment eher dazu, den Ausführungen zu glauben, besonders da er quasi nur erwartet, dass er Terry ein Lebenszeichen gab.
„Ich würde mich ja gerne bei ihm melden, aber persönlich wird wahrscheinlich schwierig, oder nicht?“ Als Deserteur hatte er keine gültigen Papiere und das Brandmal in seinem Gesicht mache das Ganze nicht wirklich einfacher.


Auf die Frage musste er erstmal ernsthaft überlegen, sie konnten aufgrund der chaotischen Situation nicht genaues planen. „Wir wollten uns am vereinbarten Treffpunkt treffen und vom Raumhafen aus abhauen. Was Genaues hatten wir nicht gesagt, aber wahrscheinlich im Outer Rim abtauchen bis Gas über die Sache gewachsen ist. Terry wollte uns neue Dokumente besorgen und den Planeten aussuchen, aber meine habe ich nie bekommen.“ Und sie wollten diesen Krieg im Alleingang beenden, aber das wirkte auf ihn jetzt eher für die Schwärmerei von Jugendlichen. Nicht das er Terry nicht in diesen Kampf folgen würde, aber das laut auszusprechen war ihn dann doch zu peinlich und er schaute kurz zu Boden, um seinen leichten Scham und rotstich zu verbergen.

Es war ihm damals schon relativ egal gewesen, was sie machten. Er wollte einfach nur aus der Armee, weg vom Imperium und der Rebellion. Sobald seine Mutter vermisst wurde, hatte er keinerlei Interesse mehr für das Imperium zu kämpfen, da sie ihr Versprechen ihm gegenüber gebrochen hatten, nicht das er je ein großes Bedürfnis hatte, Leuten das Licht auszublasen. Noch heute kommen ihm immer fast die Tränen, wenn einer seiner Patienten starb. Nicht weil er ihnen nahe stand oder ähnliches, sodern einfach der Augenblick, wo das Licht in den Augen erloscht, die Muskeln sich nach einem letzten zucken entspannten… All diese Verschwendung. Wollte die Republik damit nicht aufräumen? Das war zumindest die Propaganda die er in seinem Kuatischen Slum unter dem Ring gehört hatte. Hier auf Coruscant wollte er den Machtwechsel zuerst nicht glauben, aber da Terry wohl in die innere Politik der Republik verwickelt wurde, muss er wohl passiert sein.

Ob nun die Republik, das Imperium oder sonst wer regierte, die Slums blieben immer gleich. Er hatte wahrscheinlich den Leuten hier besser geholfen als die ganze Republik. Das machte ihm ziemlich traurig. Die Leute waren nämlich wenn man sich um sie kümmerte echt nicht schlecht. Mit einer gescheiten Perspektive wurde keiner von denen hier rauben und töten wie sie es jetzt taten und die meisten die oben lebten wurden entweder sterben oder selber töten, wenn sie hier unten leben müssten.

"Könnte ich ihn nicht irgendwie besuchen ohne von der Republik eingezogen zu werden? Ich bin nämlich echt nicht scharf Leute abzuknallen, egal für wen."


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03 May, 2019 23:29 13 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
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Skeptisch hob der Anwalt bei Dashs Erklärung eine Augenbraue, dass das ominöse Gerät nie wieder laufen würde, wenn er es abschaltete. Aber er beließ das Thema dabei und hörte den Worten des gebrandmarkten Sanitäters zu, der sich nun als Untergrundarzt betätigte. Die Planung, wenn man die Aktion als solche bezeichnen konnte, klang ähnlich impulsiv wie ihr Drahtzieher, nämlich komplett nach Terry – obwohl er ihn erst seit kurzem kannte. Der junge Mann schien sich völlig auf den einarmigen Hallodri verlassen zu haben, ohne viele Fragen zu stellen. Lev war das ein Rätsel. Schon von klein auf hatte er alles wissen wollen. Eine Familienlegende besagte, dass sein erstes Wort nach Mama und Papa Warum gewesen war. Das war natürlich Quatsch, aber er hatte als Kind sehr vielen Menschen Löcher in den Bauch gefragt, sobald er zusammenhängende Sätze sprechen konnte. Er zückte sein Pad und notierte die Fragen, die sich ihm bei Dashs Aussagen stellten und die Terry ihm beantworten musste. „Da hast du Recht, Jungchen, du kannst weder ohne Identifikation noch damit“, er deutete auf die Brandnarbe, „in ein Coruscanter Hochsicherheitsgefängnis laufen, ohne dass sie dich gleich da behalten...“ Wenigstens hatte Dash soviel Einsicht.

Der Anwalt versuchte auf dem unbequemen Stuhl eine angenehmere Position zu finden. Das Zischen störte ihn gewaltig und er versuchte erneut die Quelle des Geräuschs ausfindig zu machen. Seine Begleiter, die Schläger von der Swoopgang, schienen weniger beunruhigt. „Wenn du nur eingezogen würdest, wäre das gar nicht so übel. Aber du bist erstens ein Angehöriger der Imperialen Armee, was dich zu einem Kriegsverbrecher macht, und du bist ein Deserteur, der nicht zur Allianz übergelaufen ist. Das heißt, dass du gegen die Vorschriften der Imperialen Armee verstoßen hast, auch wenn sie zu den Bösen gehört hat. Und die Republik als Rechtsnachfolger des Imperiums wird das ahnden.“ Im Hinterkopf spielte er bereits durch, wie man Dash aufgrund der Brandmarkung von einer Strafverfolgung freistellen könnte, entweder mit einer Bewährung oder einem kompletten Freispruch inklusive Schmerzensgeld durch Folter, posttraumatisches Belastungssyndrom und so weiter... „Es würde natürlich sehr lange dauern, dich als unbescholtenen Bürger der Neuen Republik wiederherzustellen, aber ich weiß, wie du dich mit ihm treffen kannst“, sagte er mit einem leichten Schmunzeln und rieb sich die Hände. Terry wird sich einem subatomaren Gehirnscan unterziehen, um Details über die Drahtzieher des Auftragsmordes herauszufinden. Dazu muss er in eine Spezialklinik gebracht werden, unter Bewachung, freilich. Aber vor dem Scan wird er mit den Ärzten und dem Personal allein im Untersuchungsraum vorbereitet werden. Und im Republic Central Medcenter gibt es sicher sehr viel Personal.“ Scheinbar nachdenklich rieb sich Lev am Kinn, und zwinkerte dann Dash zu. „ Als jemand vom Fach wirst du sicher gut einen OP-Assistenten hinbekommen, oder?“


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08 May, 2019 22:36 02 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
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Jetzt hatte er einige grundlegende Informationen. Das er nicht einfach Terry besuchen konnte, war ihn schon vorher klar gewesen, sonst hätte er bereits die Gefängnisse abgeklappert. Aber damit weiter planen konnte, brauchte er mehr. Einige Details die ihm fehlten konnte er jetzt noch erfragen, manches musste er von Terry selbst hören. Er beugte sich etwas rüber um die tickende Zeitbombe etwas nachzustellen. Fest stand für ihn aber schon das er Terry befreien würde oder selbst mit ihm absitzen würde. Er war auf Coruscant geblieben um nach Terry zu suchen, also wurde er es auch nur verlassen, wenn er Terry sicher wusste.

Wie behandelt man ihn dort? Kümmert man sich auch gut um seinen Armstumpf und eventuelle Phantomschmerzen?“ Als Sanitäter und als einer von Terrys Unteroffizieren war er natürlich mit seinem medizinischen Zustand vor ihrer gemeinsamen Desertation vertraut, aber dadurch das er leicht nach unten gebeugt war und mit seinen beiden Händen ein paar Kabel umsteckte, sorgte dafür das er Leven nicht mehr ganz zugewandt war.
Warum ist er im Hochsicherheitsgefängnis? Doppelmord ist zwar jetzt nicht das leichteste Verbrechen, aber warum geht man so weit? Hat er etwas getan, um das recht zu fertigen? In welchem Gefängnis ist er überhaupt?

Während der letzten Frage richtet er seinen Oberkörper auf und er konnte seine unterschwellige Wut nicht unterdrücken. Es wirkte alles auf ihn als wollte man Terry aus dem Weg schaffen.
Das bedeutet, das man über die offiziellen Kanäle keine Hilfe erwarten konnte. Was war, wenn sogar der Richter gekauft wurde? Oder man ihn einfach verschwinden ließ, bevor es zum Verfahren kam?

Ist Terry dort zumindest sicher?

Die Frage war am Anfang ernst gemeint, aber schon nachdem er sie ausgesprochen hatte, war ihm die Antwort klar. Natürlich war dort Terry nicht sicher. Er wurde in diesem Gefängnis platziert, um ihn ruhig zu stellen und das im Zweifelsfall mit Gewalt. Er sollte später mal mit dem Senator reden, eventuell könnte dieser ihm helfen, die Verschwörung aufzudecken in der Terry verstrickt war.

Der Plan, Terry in der Klinik zu besuchen bot auch die Möglichkeit ihn zu befreien, aber könnte er in so kurzer Zeit etwas organisieren? Er hatte da eine Idee, aber ob das funktionieren würde, war eine andere Sache. Terry musste auch befreit werden wollen – vielleicht wollte er dies auch gar nicht und es lieber über die legale Methode probieren, da war Dash der letzte, der ihn daran hindern wollte.

Alternativ könnte er versuchen mit etwas Chaos Terry etwas mitzugeben, sei es auch nur etwas ohne praktischen Nutzen. Nur was? Es musste sowohl für Scanner als auch für das Abtasten immun sein, also etwas kleines, am besten rein mechanisches oder auch Informationen. Beides wird schwierig in dieser kurzen Zeit. Vielleicht waren gewissen Gegenstände erlaubt?

Also das sollte kein Problem sein, wenn ich mehr Infos bekomme über die Klinik selber.“ Eigentlich wäre sein Dienstort eher im Lazarett gewesen, als an der Front. Da er aber in einer Strafkompanie gelandet war, konnte er das knicken, aber dafür wusste er zumindest Grundlagen über den Klinikbetrieb. Trauma-Operationen konnte er mittlerweile selbst durchführen, aber das stand natürlich nicht in seinem Lebenslauf. Da dürfte eine OP-Assistenz kein Problem sein, besonders da eine Klinik über weit bessere Ausrüstung verfügte als hier hatte. „Eine Verkleidung bräuchte ich dann auch.“ Und etwas Makeup, das stark genug war sein Mal zu überdecken.

"Darf Terry private Gegenstände in seiner Zelle haben? Ich meine sowas wie Bücher oder andere Freizeitbeschäftigungen, die nicht beim ausbrechen helfen könnten. Wie schaut es mit Briefen aus?"

Er wusst leider noch zu wenig, aber im Notfall ließ sich eine weitere Ausbruchsmöglichkeit eröffnen.

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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Dash Harend am 12 May, 2019 23:58 44.

12 May, 2019 20:33 02 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
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