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Tadrik Cabur
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Jun, 2013
Beiträge: 4

New Holstice Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie

Region

Mittlerer Rand

Sektor

Maldrood-Sektor

System

New-Holstice-System

Offizielle Sprache

Basic

Beschreibung

New Holstice ist ein Planet des New-Holstice-Systems im Maldrood-Sektor des Mittleren Randes. Es ist die Heimatwelt der Gedächtnis-Motten, die von den Jedi dazu verwendet werden, um gefallenen Ordensbrüdern zu gedenken.

Geschichte

Zur Zeit der Klonkriege diente der Planet vor allem als Erholungsort für verletzte Soldaten und Jedi. Unter anderem wurde in den großen Heilzentren die Jedi Sora Mobari behandelt, sowie zahlreiche verletzte Krieger aus der Schlacht von Jabiim.

Während der Schlacht von New Holstice wurde der Planet im Jahr 20 VSY von den Mandalorianern angegriffen. Aayla Secura und ihr Klon-Kommandant Bly verteidigten den Planeten und konnten die Mandalorianer mit einem eigenen Verlust von rund 40 Prozent der republikanischen Einheiten zum Rückzug zwingen.


Quelle: Jedipedia

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Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Tadrik Cabur am 09 Jun, 2013 19:43 09.

09 Jun, 2013 19:32 59 Tadrik Cabur ist offline Email an Tadrik Cabur senden Beiträge von Tadrik Cabur suchen Nehmen Sie Tadrik Cabur in Ihre Freundesliste auf
Tadrik Cabur
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Jun, 2013
Beiträge: 4

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Mid Rim - New Holstice - Capital City - Bar - Tadrik Cabur und Gäste


Das wird sein letzter Auftrag. Er hatte etwas an Geld beiseite gelegt. Er wollte nicht mehr diesen Beruf ausüben. Er hatte sich damals etwas geschworen, wollte sein Leben der Bekämpfung von Verbrechen widmen, nicht ihnen dienen. Das würde sein letzter Auftrag werden, definitiv. Tadrik betrat die Bar, welche geradezu überfüllt mit den verschiedensten Lebewesen dieser Galaxis war. Es würde schwer werden hier die Zielperson zu finden, das wusste Cabur. Es würde auch für noch mehr Aufsehen sorgen wenn er hier inmitten der Menge jemanden töten müsste. Cabur ging etwas weiter rein in die Bar, und bemerkte wie man ihn kurzzeitig musterte, und sogleich wieder wegsah, wenn einem bewusst wurde wer er war. Er musste schnell handeln, bevor sich herumsprach dass er in der Bar war, den die Anwesenheit eines Kopfgeldjägers, noch dazu seine Anwesenheit bedeutete nie etwas gutes. Er handelte lieber im verborgenen, im Schatten, nicht wenn einem mindestens ein Dutzend Leute bei seiner Arbeit zusahen. Plötzlich kam ihm eine Twi’lek Dame mit bläulicher Haut entgegen, sie hatte ihn bereits von weitem gesehen, und offenbar gefallen gefunden.

„Hey Süßer, für den richtigen Preis würde ich alles für dich tun“

Die Twi’lek zwinkerte ihm zu und lächelte maliziös. Dabei geizte sie nicht mit ihren Reizen. Tadrik beachtete diese jedoch nicht, er war völlig auf seine Aufgabe konzentriert. Er vergeudete seine Zeit nicht mit irgendwelchen freizügigen Damen in zwielichtigen Bars, besonders nicht jetzt.

„Ich wette du würdest. Nein danke.“

Seine Stimme wurde durch seinen Vocoder verzerrt, und trotzdem bemerkte man den kalten, gleichgültigen Unterton in seiner Stimme, ein Ton der einem deutlich machte dass man es sein lassen sollte. Die Twi’Lek verzog das Gesicht zu einer grimmigen Grimasse, sagte jedoch nichts weiter, und ging wieder ihren Weg. Cabur ging wie ein Raubtier durch die Herde der zahllosen Besucher die Zerstreuung suchten. Er sah jeden an der an ihm vorbeilief, und analysierte ob er oder sie eine Bedrohung für ihn oder seinen Auftrag war. Durch seine Kamera die sich im hinteren Teil seines Helmes befand, sah er ob jemand von Hinten kam. Caburs Rundgang wurde erneut gestört, diesmal von einer dröhnenden, gröhlenden Stimme.

„Hey! Dich kenn ich!“

Cabur drehte sich langsam um und sah einen Talz, welcher sich vor ihm aufbaute. Während dieser mit ihm sprach, wehte ihm der schale Mundgeruch der nach übermäßigen Alkoholkonsum roch durch die Filter seines Helms. Selbst betrunken konnte ein Talz eine Bedrohung sein, die man nicht unterschätzen sollte, diese Wesen hatten große Kräfte, mit denen sie viel Zerstörung anrichten können. Tadrik blieb jedoch unbeeindruckt stehen und musterte diesen.

„Höchst erfreut.“ entgegnete Tadrik Cabur trocken und emotionslos. Man konnte nicht feststellen, ob dies nun sarkastisch, ehrlich oder anders gemeint war, doch der Talz fühlte sich trotzdem provoziert und stellte sich dem Kopfgeldjäger in den Weg.

„Du machst auf mich einen soooo starken Eindruck, mit deiner Rüstung und deinem Auftritt.. Zeig mir doch was du kannst, nackter Wookiee!“

Der Talz schien obwohl des übermäßigen Genusses von Alkohol etwas vernebelt immer noch im vollen Besitz seiner Kräfte, als er mit einem einzigen Fausthieb von oben herab einen nahestehenden Tisch zerschlug. Tadrik würdigte ihn nicht mal eines Blickes und schaute geradeaus, obwohl er aus den Augenwinkeln nur kurz auf das Kettenhemd des Talz sah. Cabur fragte sich ob er sich nicht oft seinen Pelz in den Ringen einklemmen würde. Das tat bestimmt weh.

„Ich hab keine Zeit für so was.“ Cabur drehte sich abrupt um und ging in die andere Richtung. Er hatte wirklich keine Zeit für solche Wesen, sein Auftrag schien ihm in diesem Augenblick wichtiger als ein betrunkener Talz der Streit suchte, das war wirklich unter seinem Niveau. Doch Cabur rechnete nicht mit der Beharrlichkeit des Talz, welcher wohl seine Drohung wahrmachen wollte und sich nun auf den Kopfgeldjäger stürzen wollte. Cabur drehte sich blitzschnell um und schoss aus dem Nadelwerfer aus seiner Armschiene drei Schüsse direkt in den Hals des Talz, welche innehielt und danach benommen nach hinten kippte. Der würde nun erst mal Ruhe geben, bis sich das Betäubungsmittel in seinem Blut völlig aufgelöst haben würde.

Der Mandalorianer setzte seinen Weg fort, doch bemerkte er dass er für etwas Aufregung gesorgt hatte, genau das was er vermeiden wollte. Er beschloss seinen Gang zu beschleunigen und hier so schnell es ging wieder zu verschwinden. Er setzte seinen Weg fort, bis er an den Tresen kam, hinter dem der Wirt stand. Dieser putzte gerade gleichgültig ein Glas mit seinem schmierigen Lappen, wobei sich Cabur fragte ob er damit das Glas nicht eher noch mehr verschmutzte als reinigte. Er sah einmal kurz auf und sah in die Menge, wobei er auch Cabur sah. Er widmete sich erneut seinem Glas, bis ihm klar wurde wen er da genau gesehen hatte, und sofort die Flucht ergriff. Er rannte nach draußen wo bereits ein Swoop Bike bereitstand auf dem er sich setzte und Gas gab. Tadrik nahm sofort die Verfolgung auf und stürmte aus der Bar hinaus, anscheinend hatte er wohl für zu viel Aufsehen gesorgt. Der Flüchtende beschloss Cabur mit seinem Swoop zu rammen, sodass er ihn endlich in Ruhe lassen würde. Tadrik sah wie er mit seinem Bike immer näher kam und weiter beschleunigte. Cabur aktivierte die Vibroklinge an der Seite seiner Armschiene und zog diese durch den Motor als er an ihm vorbeifuhr, worauf das Swoop sich nach oben richtete und der Fahrer im hohen Bogen vom Bike flog und auf dem Boden aufprallte. Cabur ging nun langsam auf ihn zu, und sah dass der Flüchtende noch benommen auf dem Boden lag, aber bereits nach seinem Blaster, der versteckt an seinem Knöchel befestigt war greifen wollte. Cabur zog seine L-23 und richtete sie auf ihn.

„Denk noch nicht mal dran.“ Danach schoss er drei kurze Salven, die erste in die Brust, die Zweite in den Hals und die Dritte in den Kopf. Drei Schüsse, für drei Morde die dieser Typ begangen hatte, nun würde er sich sein Kopfgeld abholen. Er nahm den Ring vom Finger der Beute, und ging in Richtung Norden, in eine Gasse wo er ungesehen war.

Er aktivierte seinen Tornister. Dank des Raketenantriebs würde er nun auf das Dach des naheliegenden Gebäudes fliegen. Er spürte, wie jedes Mal, wie er vom Boden abhob, und die Kräfte der Schwerkraft an ihm zerrten. Er flog im hohen Bogen bis er den festen Untergrund des Bodens unter seinen Füßen spürte. Er deaktivierte die Sicherheitssysteme der Mar'eyce. Cabur trat in die Slave I ein und ging zu den Zellen innerhalb des Schiffes. Er sah dass sich sein anderes Opfer still verhielt, anscheinend schlief sie gerade. Es war eine Frau die er wieder zu ihrem rechtmäßigen Besitzer bringen sollte. Er bedauerte sie, ihr Herr war ein echtes Monster, in jeder Hinsicht. Doch Auftrag war Auftrag, er würde sich nicht gegen seinen eigenen Kodex richten. Er verließ die Zellen und ging ins Cockpit, wo er sich an die Steuerungspaneele setzte und die Triebwerke aktivierte. Die Slave I richtete sich auf, und hob vom Boden ab. Sie beschleunigte immer weiter, bis sie in die Tiefen des Alls stieß, und daraufhin den Hyperrantrieb aktivierte.Sein Auftrag war beendet. Sein letzter Auftrag.


Mid Rim - Orbit von New Holstice - An Bord der Mar'eyce - Tadrik Cabur

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09 Jun, 2013 19:33 54 Tadrik Cabur ist offline Email an Tadrik Cabur senden Beiträge von Tadrik Cabur suchen Nehmen Sie Tadrik Cabur in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
|burning|




Dabei seit: 17 Oct, 2012
Beiträge: 13

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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |


| Odriyas, mit Netrebnik |



Zwei Wochen nachdem sie den Sith aus seiner Stasis befreit und die Kontrolle über das Team der Nfolgai-Expedition errungen hatte (mit erstaunlich wenigen Verlusten), hatte Odriyas sich dazu durchgerungen, nicht auf The Wheel, ihrer ehemaligen Wirkungstätte als Schaukämpferin, Halt zu machen, sondern auf New Holstice. Diese Welt glänzte vor allem durch ihre Bedeutungslosigkeit, war aber zivilisiert genug, damit der Expeditionstransporter nicht gleich die Aufmerksamkeit von Piraten und ähnlichem Gesindel auf sich zog. Oder die von allzu eifrigen Ordnungshütern. Teils durch Einschüchterung, teils durch Versprechen auf Anteile an den ausgegrabenen Artefakten und durch ein gewachsenes Selbstvertrauen in ihre Überzeugungskraft hatte sie die Sicherheitskräfte dazu bewogen, sich ihrem Kommando zu unterstellen. Die, die sich weigerten, waren kurzerhand in ein Abteil des Lagerraums gesperrt worden, das sie sich mit einigen Artefakten teilen mussten, die auf den Verstand Normalsterblicher zermürbend wirkten. Maßgeblich am Erfolg der Zabrak war jedoch Professor Netrebniks Bereitschaft sich auf alle ihre Bedingungen einzulassen, wenn er nur die Gelegenheit nutzen durfte, den wiederbelebten Kisshai namens Typhojem zu studieren, und sie mit tausend Fragen zu belästigen, was ihre Lebensgeschichte betraf. Mehr als einmal war sie versucht, ihn einfach umzubringen, doch beherrschte er die Sith-Sprache besser als sie, was die Kommunikation mit dem Kisshai erheblich erleichterte. Dieser war nach seiner jahrtausendelangen Stasis immer noch körperlich geschwächt und musste in der Krankenstation betreut werden. Seine Präsenz in der Macht wurde jedoch kontinuierlich stärker, wodurch Odriyas ein Erstarken ihrer eigenen Fähigkeiten zu verspüren glaubte. Obwohl Ardils, Nemas und Sundris Angst vor dem Rothäutigen immer noch groß war, ließ sich kaum übersehen, dass die drei Vahla sich von dem Sith angezogen fühlten. Ihre natürliche Veranlagung zur Dunklen Seite war stärker als alle Furcht. So waren sie die perfekten Betreuer für das Fundstück aus dem Sith-Tempel auf Nfolgai, was für ihre eigenen Fähigkeiten nur vorteilhaft war. Dennoch musste die Zabrak darauf acht geben, dass ihre Begleiter aus ihrer Zeit bei den Propheten nicht auf dumme Gedanken kamen…zwar glaubte sie nicht, dass die Vahla über genug Skrupellosigkeit verfügten, doch musste sie hin und wieder darauf aufmerksam machen, wem die Drei ihre Freiheit zu verdanken hatten und sie schließlich die Verkörperung der Göttin Vahl war.

Die Coral Moon stand auf dem Raumhafen der Hauptstadt, die den höchst unoriginellen Namen Capital City trug. Die Crew nutzte den Aufenthalt für Reparaturen am Transporter, während die anderen Besatzungsmitglieder Vorräte besorgten oder sich die Beine vertraten. Befürchtungen über Flucht oder Verrat hatte Odriyas nicht, sie hatte dafür gesorgt, dass man ihr glaubte, sie könne Gedanken lesen und Wesen auch aus der Ferne Schaden zufügen. Und wer würde hier verwirrten Außenweltlern Glauben schenken, sie würden von einer übernatürlichen, bösartigen Macht kontrolliert? Interessanterweise hatte New Holstice in den Klonkriegen als Lazarettwelt für die Grand Army of the Republic und für Jedi gedient, wie sie auf einem Ausflug in die Hauptstadt vom Professor erfuhr, der ob seiner Wissbegierde und Begeisterung stets vergaß, dass er eine bessere Geisel war. Die Einheimischen erzählten von einer Gedenkstätte der Jedi, die sich außerhalb der Stadt befand, was Odriyas merkwürdig berührte. War das der Grund, weshalb sie sich für diese Welt als Zwischenstopp entschieden hatte? Sie hatte durchaus noch in schwammiger Erinnerung, dass sie einmal im Jedi-Tempel auf Coruscant gewesen sein musste und hatte, ob sie wollte oder nicht, die holistische Ideologie der Blackguard verinnerlicht, die alle Aspekte der Macht als gleichwertig ansah.

„Das ist eine einzigartige Gelegenheit“ , redete der Professor auf sie ein, während sie den gemieteten Speeder zurück zum Raumhafen steuerte. „ Wenn wir Glück haben, gibt es dieses Energiefeld immer und wir können die Gedächtnismotten sehen, wie sie die Namen gefallener Jedi formen“ Odriyas hätte ihm am liebsten die Zunge herausgerissen, wenn sie nur nicht so wichtig zu Gesprächen mit dem Kisshai gewesen wäre. Der Speeder machte einen ruckartigen Schlenker. „Jedi!“ , stieß sie hervor, „wer interessiert sich schon für Jedi. Ich dachte, Sie interessieren sich nur für die Sith“ Unwillkürlich schob sich das Bild hoher, von Säulen getragenen Hallen hervor, die von Bahnen warmen Lichts durchzogen waren. Kinder liefen jauchzend hindurch… „Die Sith sind mein Forschungsschwerpunkt, das stimmt“ , erwiderte der Elom furchtlos, „aber was wären die Sith ohne Jedi? Oder umgekehrt?“ Ihr lag schon die Entgegnung auf der Zunge, dass ohne Jedi die Sith die Galaxis beherrschen würden, und trotzdem gab ein kleiner Teil von ihr ihm recht…“Wir schauen uns das verkriffte Teil an“ , erwiderte sie unwirsch, „aber erst fahren wir zum Schiff zurück“ Der Professor jubelte und Odriyas hätte ihm am liebsten aus dem Speeder geschubst.


| Odriyas, mit Netrebnik|


|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |

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02 May, 2017 15:35 37 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 23 Apr, 2019
Beiträge: 2

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// Mid Rim // Maldrood-Sektor // New Holstice // außerhalb von Capital City, Jedi-Denkmal //

/ Lera /


Das Monument, obwohl für die Jedi gebaut, wirkte eine ungeahnte Faszination auf ihn aus. Es war Nachmittag und das zylinderförmige, wabernde Glühen der Gedächtnismotten kaum zu sehen. Dennoch besaß es eine majestätische, glanzvolle Aura. Lera trat näher und spürte ein leichtes Beben in der Macht. Es fühlte sich an wie eine Abwehrhaltung, ihm gegenüber.
Als er vor wenigen Stunden auf diesem Planeten gelandet war, in einer Stadt namens Capital City – Lera bewunderte voller Sarkasmus den Einfallsreichtum der Einwohner –, meinte er, die Präsenz der dunklen Seite in der Nähe gespürt zu haben. Das Gefühl ließ ihn auch jetzt noch nicht los. Es war schwächer geworden, je mehr er sich von der Hauptstadt entfernt hatte, doch es war immer noch da.
Unwillkürlich blickte er sich um, hielt nach etwaigen Verfolgern Ausschau. Seit Cularin waren seine Nerven angespannt. Er hatte auf dem Flug kaum schlafen können und wirkte erschöpft, fast schwach. Unter seinen dunkelroten Augen lagen noch dunklere Schatten. Es hatte mehrere blutige Zwischenfälle auf verschiedenen Stationen gegeben. Keiner davon so brutal wie der auf Cularin, trotzdem bewies das, dass seine Ausbilder die Jagd auf ihn noch lange nicht aufgegeben hatten. Doch gerade im Moment war niemand zu sehen. Er wandte sich wieder dem Monument zu, dessen Anziehungskraft in der Nachmittagssonne allmählich nachzulassen schien. Er würde bald zur Hauptstadt zurück kehren, sich dort ein wenig ausruhen – weil es notwendig war, nicht, weil er es wollte – und danach weiter sehen. Weiter als bis hierher hatte er noch nicht gedacht und allmählich beschlich ihn die düstere Ahnung, dass New Holstice möglicherweise mehr als nur eine weitere Zwischenstation werden würde.

Kurz schloss er die Augen, versuchte, seine Muskeln zu entspannen. Ganz kurz nur, dann riss er sie wieder auf und fuhr herum. Wie automatisch hatte er eins seiner zwei Lichtschwerter in der oberen rechten Hand, unter seinem Umhang umklammerte die untere linke das zweite. Er aktivierte es noch nicht, spähte nur wachsam umher um den Grund für seine Unruhe zu finden. Im ersten Moment fiel ihm nichts auf und er begann schon zu glauben, dass seine Paranoia daran Schuld trug, als er in der Ferne Umrisse eines Speeders ausmachen konnte, und die zweier Personen, welche darauf saßen. Er überlegte, ob er sich verstecken sollte, dann entschied er sich dagegen, obwohl die dunkle Seite wieder stark an Präsenz zuzunehmen schien. Er holte tief Luft. Einer der beiden war definitiv machtbegabt, doch er rief sich ins Gedächtnis, dass nicht alle Machtbegabten einer bestimmten Partei angehören mussten. Es war hier sogar recht unwahrscheinlich, auf Mitglieder des Believer-Kults zu treffen, die, seines Wissens nach, keinerlei Einfluss in diesem Bereich der Galaxie hatten. Trotzdem machte er sich für einen eventuellen Angriff bereit.

/ Lera und zwei Unbekannte/

// Mid Rim // Maldrood-Sektor // New Holstice // außerhalb von Capital City, Jedi-Denkmal //

12 May, 2019 23:37 41 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
|burning|




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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |


| Odriyas, mit Netrebnik |



Auf der Coral Moon schien alles in Ordnung zu sein. Die Angehörigen des Expeditionsteams muckten nicht auf und der Kisshai erholte sich gut, obwohl er die meiste Zeit schlief. Tausend Jahre waren eine unvorstellbar lange Zeit, und sie verstand, dass er mit den konventionellen Mitteln der Krankenstation nicht so schnell auf die Beine kommen würde. Es gab auch auf der Dunklen Seite Mittel und Wege, Wesen schneller als gewöhnlich zu heilen. Ihr wäre es sogar recht gewesen, wenn sein Genesungsprozess auf Jediart beschleunigt würde. Aber damit kannten sich weder sie noch die Vahla aus. Odriyas hatte Netrebnik in verschiedenen Kodizes wühlen lassen, in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt zu finden, jedoch vergeblich – und bis er unter den geborgenen Artefakten etwas Nützliches fand, wäre der Kisshai, der sich Typhojem nannte, sowieso wieder bei Kräften gewesen. Dachte sie zumindest. Also musste sie der konventionellen Medizin vertrauen. Nachdem sie mehr oder weniger zufrieden ihren Kontrollgang beendet hatte, kehrte sie zu Netrebnik zurück, der im Speeder wartete. Die Gedenkstätte war leicht zu erreichen, die Fahrt dauerte kaum eine halbe Stunde. Je näher sie kamen, desto stärker spürte Odriyas die Aura der Stätte. Sie hätte ihr beinahe blind folgen können. Ob das gut oder schlecht war, darüber wollte sie nicht nachdenken, denn es blitzten immer wieder Erinnerungen auf, von denen sie gedacht hätte, dass sie nicht mehr existierten. Erinnerungen an die Zeit vor Dromund Kaas...ein rodianischer Junge...endlose Reihen von Regalen....das Summen von Lichtschwerten und das schelmische Kichern einer uralten Stimme. Die Zabrak biss sich hart auf die Zunge. Ihre Hände hatten sich so fest um die Steuerhebel des Speeders geklammert, dass ihre Knöchel weiß hervortraten.

'Aber was wären die Sith ohne Jedi? Oder umgekehrt?' wiederholten sich die Worte des Professors in ihrem Kopf. Das war auch die Sicht der Blackguard – auf eine gewisse Weise. Alles war miteinander verbunden, Bogan und Asha.... Manche sagten, dass weder eine helle noch eine dunkle Seite gab, es gab nur die Macht... „Da ist es!“, rief der Elomin in seiner gewohnten, nervigen enthusiastischen Art aus. Die leuchtende Säule war tagsüber kaum auszumachen, aber sie musste nachts ein beeindruckender Anblick sein. Und sie war deutlich in der Macht zu spüren, ganz gleich welcher Seite man angehörte...Ihre Aura war eindeutig hell. Odriyaserinnerte sich daran, wie sich das Asha anfühlte, sie mochte es nicht. Oder doch? Unsicherheit gehörte zu den Gefühlen, die sie definitiv nicht mochte. Am liebsten hätte sie den Speeder gewendet und wäre zum Schiff zurückgefahren. Doch sie war nicht feige – was auch immer sie dort erwartete, sie würde...plötzlich wurde die helle Aura von irgendetwas gestört. Der Speeder machte einen holprigen Satz zur Seite. „Was ist los?“, fragte Netrebnik, während die Zabrak das Gefährt wieder in die richtige Richtung steuerte. „Wir sind nicht allein“, stieß sie hervor. Alte Ängste brachen sich aus den Tiefen ihrer Erinnerung Bahn in ihr Bewusstsein. Wut. Der Drang nach Freiheit. Die Flucht vor den Prophets. Nein, diesmal würde sie nicht fliehen. Und niemand würde ihr den Frachter voller Artefakte und dem Sith abnehmen. Sie war kein kleines Mädchen mehr.

Entschlossen trat sie aufs Gaspedal und beschleunigte, bevor sie vor dem Fuß des Monuments mit aufkreischenden Triebwerken hielt. „Bleiben Sie im Speeder“, sagte sie zum Professor und sprang heraus, um mit gezogenem Blaster auf die dunkel gekleidete Gestalt zuzugehen. Ein Mensch, wie es aussah, und er hatte etwas in der Hand, das wie...ein Lichtschwert aussah. Auf Dromund Kaas hatte sie nie eines gehabt, vielleicht hätte sie sich eins bauen können, wenn sie bei der Blackguard geblieben wäre. Aber so mussten ihr Vibroschwert und die Blaster reichen. Odriyas, die Göttin von Iridonia, die Inkarnation der Vahl, wischte die Angst des kleinen Mädchens beiseite und war purer Zorn. „Wer bist du?“, herrschte sie den Mann an und richtete den Blaster auf ihn. „Haben dich die Prophets geschickt?“


| Odriyas, mit Netrebnik|


|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Außerhalb von Capital City, am Jedi-Denkmal| |

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19 May, 2019 23:59 29 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
 
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