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Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




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|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri Velago Jadorris |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Landeplattform ||


Gewiss hätte Tesseire ihre Begleiter schon ins Anwesen bitten können, jedoch wäre es unhöflich gewesen, ohne Halevyn und Darvell zu gehen. Außerdem war es eine gute Gelegenheit, das Verhalten des barnabanischen Holonet-Stars zu studieren, wenn ihr schon seine Gegenwart nicht erspart wurde.

Sie beschlich ein merkwürdiges Gefühl, als Wessiri ähnlich begeistert wie ihr Vater auf die Swooprennen zu sprechen kam. Abgesehen von der Herkunft und seinem Stand könnte der Barnabaner eine jüngere Version von Velago Jadorris sein. Gewiss gab es viele überschwängliche Menschen, aber dazu auch noch das Aussehen... Der Cadriaaner hatte seine Haarfarbe sowohl ihr als auch Halevyn vererbt, wenngleich sie etwas abwichen. Ihre Farbe ging mehr ins Rotbraune, während die ihres Halbbrudes in Richtung Rotblond ging. Sicherlich half der Baron jetzt dem Rotton etwas nach, aber als sie klein war, hatte er definitiv diese kräftige Haarfarbe als Naturton gehabt. „Beim nächsten Zusammentreffen nehme ich Sie beim Wort, junger Mann“, rief der Angesprochene aus und winkte bei der Erwähnung des Vertrages ab. „Modelvertrag hin oder her, was Ihre Agentur nicht weiß, macht sie nicht heiß. Außerdem lässt sich am menschlichen Körper eigentlich alles reparieren, außer man gerät kopfüber in eine Explosion oder so.“ Lässig zog er seine Handschuhe aus, um seine halbkybernetischen Hände zu präsentieren. Um sie besser zur Geltung zu bringen, waren die künstlichen Gelenke und ihre Elektroniken von einer transparenten Synthflesh-Haut überzogen, über die sich goldene und silberne Muster bis in den natürlichen Teil der Hände zogen.

Wie immer übertrieb ihr Vater, als er mehr oder weniger ironisch andeutete, was Wessiri blühen konnte, wenn er bei Lady Liseire in Ungnade fiel. Jemanden umzubringen war einfach viel zu platt, auch wenn es natürlich die effizienteste Methode war. Vielmehr war es so viel befriedigender, eine missliebige Person ins gesellschaftliche Aus zu manövrieren, selbst wenn sie nicht einmal zur Gesellschaft gehörte. Und falls das nicht reichte, konnte man immer noch mit einem Attentäter oder über ein Duell dafür sorgen, dass diese Person nicht mehr am Leben weilte. „Das ist die richtige Einstellung – alles andere würde mich enttäuschen“, lachte Baron Jadorris und zog sich die Handschuhe wieder über, nachdem er sein Werk (und sich) selbst ausgiebigst bewundert hatte (und sich gedankliche Notizen zur Optimierung machte).

Aus der Ferne ertönte das Aufheulen von Speedermotoren, die unter Volllast gefahren wurden und ehe sich Tesseire versah, rauschten sehr dicht über ihren Köpfen zwei Speeder hinweg, die über den Dächern des Anwesens eine schwungvolle Kehrtwende in Beinahe-Loopings vollführten. Mit kreischenden Bremsdüsen setzte Halevyns Gleiter auf der Plattform auf, dicht gefolgt von Darvell.
„Ihr wolltet es mir nicht glauben, guter Sir Darvell“ , zwinkerte ihr Bruder dem Angesprochenen zu, nachdem sie ausgestiegen waren „selbst ohne mit den Gegebenheiten Obulettes vertraut zu sein, habe ich Euch geschlagen. Wenn ich nun um die fünftausend Credits bitten dürfte?“ Lässig strich er sich eine rotblonde Haarsträhne aus der Stirn. Der Mann mit dem kybernetischen blauen Auge zuckte mit den Schultern und lächelte leise. „Dann muss ich wohl mein Lehrgeld bezahlen, ich möchte nur ungern in eine solche Situation wie Sir Ispano kommen...“ Er zückte seine Creditbörse und schnippte Halevyn einen Stick mit dem entsprechenden Betrag zu. „Vielen Dank, guter Sir – vielleicht bietet sich beizeiten eine Gelegenheit für eine Revanche“ , sagte jener mit einer leichten Verbeugung. Halb amüsiert, halb genervt zog Tesseire die Augenbrauen zusammen – da hatte es ihr Bruder wohl geschafft den so stoischen Darvell zu einem Wettrennen herauszufordern.

„Da wir nun alle vollzählig sind, können wir endlich hinein gehen“, sagte sie mit einem Hauch Ungeduld in der Stimme und betätigte den Öffner zur Eingangshalle, die in dem gleichen Gold und Schwarz wie die Außenfront vor der Landeplattform gehalten war. Eine hohe Gestalt, deren Haut und Kleidung von dem gleichen künstlich schimmernden Anthrazit war, empfing sie am Fuß der dunklen Marmortreppe.
Guro war ein Human Replica-Droide, eine Mischung aus Majordomus und Bodyguard. „Mylady, Gentlemen, Lady Liseire erwartet Euch bereits mit großer Vorfreude“, begrüßte er die Ankömmlinge mit einer leichten Verbeugung. Gemessenen Schrittes ging er voraus, um sie zu dem Salon zu bringen, wo sie von der Hausherrin erwartet wurden. Die fünf Greysore, die zu ihren Füßen lagen, sprangen sofort auf, um die Gäste zu begutachten.





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||Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||

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15 Mar, 2019 22:23 13 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
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Obulette – Anwesen der Onnoria Familie - Landeplattform

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, mit Velago Jadorris




Da waren sie nun und irgendwie fühlte sich der sonst so selbstsichere Joruus nun doch etwas seltsam und fehl am Platz. Er mahnte sich, dass es völliger Unsinn ist, weil er schon früher in Häusern von Adeligen verkehrt hatte, nur eben nicht in denen des Hochadels. Auch das würde er überleben. Sein charmantes Lächeln blieb allerdings und er schaute sich aufmerksam um. Zum Glück teilte er sein Vergnügen an Rennfahrten mit Lord Jadorris, das machte es etwas einfacher, so musste er wenigstens nicht mit ihm krampfhafte Konversation betreiben. Doch genau das war ein Teil seines Kapitals – charmante sein und mit jedem über alles Mögliche, am besten seichte Themen, reden.

Er schmunzelte vor sich hin. Natürlich musste er der Agentur nicht alles sagen, allerdings war es fatal, wenn ein HoloNews-Reporter in der Nähe war. Doch er kam nicht dazu, sofort etwas darauf zu erwidern, denn der Lord führte seinen Arm vor. Von Technik hatte Joruus nicht wirklich Ahnung, aber er war trotzdem angemessen beeindruckt und zeigte das auch mit seiner Haltung. „Das ist natürlich eine vorzügliche Arbeit, Lord Jadorris, allerdings würden es mir meine Fans etwas ankreiden, würde mein Körper nicht mehr ganz so aussehen wie jetzt. Mein Körper ist mein Kapital.“ Er wusste, dass er gut aussah, besonders in den HoloVids. Nicht jeder, der gut aussah, war auch fotogen. Gerade als er das gesagt hatte, rauschten die noch fehlenden Gäste an. Fast schon instinktiv duckte sich der Barnabaner, als die beiden über ihren Köpfen hinwegfegten, eine waghalsige Wende vollführten und schließlich landeten. Später erfuhr er, dass es sich um eine Wette der beiden gehandelt hatte. Wenn er Rennen fuhr, dann immer aus Spaß und niemals um Geld. Sonst war Sport nicht zwingend etwas, das ihn interessierte, obwohl er sich ständig fit hielt und darauf achtete, dass die Muskeln an bestimmten Stellen zu sehen waren. Schließlich bat Lady Zickendiva die Gesellschaft ins Haus.

Das erste, das ihm auffiel, sobald sie durch die Tür getreten waren, war das Fehlen von Farbe, dann ein Butlerdroide oder etwas in der Art, er wusste nicht genau, welches Fabrikat er war, zumindest war er seinem sehr unähnlich. So viel er erkennen konnte, waren hier edle Materialien verarbeitet worden, doch fand er es zu dunkel, zu wenig fröhlich, um hier wirklich glücklich zu sein. Aber sein erster Eindruck konnte auch täuschen, denn es war nur der Eingangsbereich, wobei er fand, dass er schon einladendere, freundlichere gesehen hatte. Zum Glück musste er noch nichts sagen und konnte sich etwas umschauen, was er schamlos tat, doch fand er nichts, das sein Interesse für länger als den Bruchteil einer Sekunde fesselte. Er folgte einfach der Gesellschaft, angeführt vom Droiden zu einem Salon. Dort war sie also, die Lady des Hauses mit ihren Greysores. Hoffentlich waren diese Tiere nicht gefährlich oder gar angriffslustig, auf jeden Fall waren sie wachsam.

Er hatte sich etwas nach hinten fallen lassen und wartete nun darauf, vorgestellt zu werden, damit er die Dame des Hauses auch ansprechen durfte. Das war so ziemlich überall gleich. Niemand redete den Adel zuerst an, außer natürlich man war auf einer Party und schon so breit, dass es egal war.



Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn, Guro und Lady Liseire

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Tesseire Onnoria
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|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

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Ihre Mutter saß an einem Schreibtisch mit einem halb kühlen, halb gelangweilten Blick, der sich kaum änderte, als sie die Ankömmlinge betrachtete. Fast schien es, dass sie sich wieder den Flimsidokumenten und den Datapads widmen wollte. Das helle Satinkleid mit dem changierenden Schimmer in Eisgrün ließ sie inmitten der dunklen Umgebung förmlich leuchten, als ob sie ihre eigene, wenngleich kalte Lichtquelle sei. Natürlich wusste sie, wer kam. Nur das kurze Aufblitzen ihrer klaren blauen Augen verriet, dass sie sich über Velagos Erscheinen freute, der mit seinem flamboyanten Auftreten, in tiefes Purpurrot und Gold gekleidet, das komplette Gegenteil schien. Die Krallen der Greysore scharrten über den dunklen Marmorboden und ihre langen orange-weißen Schweife schleiften mit einem leisen Rauschen, als sie sich den Gästen näherten und erkundeten, wer dort gekommen war. Sie kannten Velago und Halevyn natürlich schon, weswegen Sir Darvell und der rothaarige Modemacher am interessantesten waren.

Tarkin, der Anführer des Rudels, stellte aufmerksam die Ohren auf und beschnupperte eingehend die neuen Menschen, dann durften die anderen vier ebenfalls die Neuankömmlinge ebenfalls begutachten und stupsten sie mit ihren langen Fangzähnen an, was allerdings nur spielerische Neugier war. Darvell zuckte nicht mit der Wimper und harrte der Dinge, die kamen, während Liseire sich an Velago wandte. „Ich freue mich, dass du da bist, Darling“, sagte sie zu dem Baron, der sich schwungvoll verbeugte, worauf sie ihm huldvoll zulächelte. „Du glaubst nicht, wie sehr ich mich freue, meine Liebe“, strahlte der Angesprochene zurück und küsste die dargebotene Hand. Und zwar so, wie es niemand sonst tun sollte. Er bedachte nicht nur ihren Handrücken, sondern auch ihre Finger mit einem zärtlichen Kuss, worauf sie einfach ihre Finger mit den seinen locker verschränkte. „Ich habe Halevyn mitgebracht, Sir Darvell Radiian ist auf Einladung deiner Tochter hier, und dieser junge Mann ist Joruus Wessiri, wie du eventuell unschwer erkennst.“ Liseire Onnoria nickte Halevyn zu, der sich ebenfalls verbeugte. „Sir Halevyn, es ist schön, Euch wiederzusehen. Ihr habt gewiss Interessantes zu erzählen.“ „Ihr schmeichelt mir, Mylady. Ich bin doch nur ein langweiliger Kunsthändler, der hin und wieder in mittelmäßige Abenteuer stolpert, die der Rede nicht wert sind“, winkte dieser zwinkernd ab. Ihr Verhältnis zu Velagos anderem Sohn war gespalten. Sie mochte es nicht, dass er anderen Affäre des Baron entstammte (oh ja, sie war hochgradig eifersüchtig), respektierte aber, dass er und Tesseire sich gut verstanden und versuchte ihn als eine Art Stiefsohn oder Neffen zu sehen. Da sie immer noch Velagos Hand hielt, bot sie ihm die ihre auch nicht an, ebensowenig Darvell oder dem barnabanischen Modedesigner, während diese eingehend von den Greysoren beobachtet wurden, die sich bei ihnen niedergelassen hatten und ihnen um die Beine streiften.

„Sir Darvell, seid willkommen. Ich wusste gar nicht, dass Ihr so gut mit meiner Tochter bekannt seid“ Tesseire warf ihr einen warnenden Blick zu. Ihre Mutter hing immer noch Ispano als Schwiegersohn nach. „Ihre Ladyschaft hat Sir Halevyn bei seinem Duell gegen Sir Ispano Ardayne sekundiert, bei dem ich als Unparteiischer fungierte“, sagte der Angesprochene nach seiner Verbeugung. Nun hätte sie auch Darvell aufspießen können. Warum musste er auch so verdammt aufrichtig sein? Das würde ihr noch Wochen nachgetragen und bei jeder unpassenden Gelegenheit ausgegraben werden... Natürlich bekam sie einen leicht erstaunten Blick ihrer Mutter, den sie zu ignorieren versuchte. "Gegen Sir Ispano, das ist ja nun wirklich interessant", bemerkte diese, ging aber nicht weiter darauf ein.

Dann hob Liseire eine Augenbraue, als sie ihre Aufmerksamkeit schließlich auf den rothaarigen jungen Mann richtete. „Mister Wessiri, ich hätte nicht gedacht, dass ich Sie so unerwartet persönlich kennenlernen würde. Baron Jadorris ist immer wieder für eine Überraschung gut. Was führt Sie nach Obulette?“

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26 Apr, 2019 15:55 14 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
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Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire



Joruus war es natürlich eine große Ehre, hierher eingeladen worden zu sein, allerdings gefiel ihm das dunkle Interieur überhaupt nicht. Aber gut, andere Leute, andere Geschmäcker, wobei sich darüber immer so vortrefflich streiten ließ, besonders mit Leuten, die keinen Geschmack vorweisen konnten. Leider konnte das die verehrte Lady Zickendiva. Andererseits erzeugte Lady Onnoria mit ihrem changierenden Kleid eine wunderbare Wirkung in diesem eher düster wirkenden Umfeld. Sie war wie ein heller Stern am Nachthimmel. Ein hübsches Ergebnis, das sich Joruus merken wollte, um es selbst einmal bei einer Gala oder ähnlichem auszuprobieren. Er musste nicht ständig das Rad neu erfinden, um etwas Eigenes zu kreieren, er modellierte einfach das Rad um. Eine Hose blieb eine Hose, ein Hemd ein Hemd und so weiter, trotzdem war alles anders, was er machte.

Nachdem er die Wirkung der Lady bewundert hatte und sie sich schon herumwandte, bemerkte er die Greysore. Sehr schöne Tiere, aber für seinen Geschmack kamen sie ihm viel zu nahe. Und dann die Schnauzen! Er mochte das nicht, doch war es hier unmöglich, etwas in diese Richtung verlauten zu lassen. Also gute Miene zum Spiel machen und so tun, als wäre alles in bester Ordnung, auch wenn er das Gefühl hatte, seine Beine würden sich jeden Moment selbstständig von der Stelle bewegen und ihn dabei mitnehmen. Das durfte unter keinen Umständen passieren, denn so eine Gelegenheit, Bekanntschaft mit dem Hochadel auf Obulette zu machen, würde er nie wieder bekommen. Bei Angehörigen des Hauses Mecetti speisen, was für eine Ehre, da konnte man sich schon mal überwinden. Natürlich war das wieder etwas, womit er sich auf Barnaba nicht unbedingt zu lautstark rühmen sollte, aber es war doch ein gewaltiger Türöffner für seine weitere Karriere, schließlich hatte er nicht vor, bis an sein Lebensende an dümmlichen Reality-HoloVids teilzunehmen, sie sorgten nur dafür, dass sein Gesicht so gut wie jedem etwas sagte und sein Einkommen nicht unter eine gewisse Grenze fiel.

Während sich alle begrüßten, also die Lady jeden einzeln begrüßte, linste er ständig zu den Greysore, die ihn immer noch belagerten. Ob sie dabei freundlich waren, konnte er natürlich nicht sagen, weil er Tieren mit langen Zähnen misstraute und ihnen lieber aus dem Weg ging – großflächig, am besten waren sie auf einem anderen Planeten in einem weit entfernten System. Es fanden einige Wortwechsel statt, die er ganz amüsant fand und er entging auch der Aufgabe, Lady Onnoria einen Handkuss zu geben, denn sie und Lord Jadorris hielten Händchen, was er irgendwie nett fand und für Joruus völlig unerwartet war, sodass er ein belustigtes Lächeln unterdrücken musste. Sir Halevyn antwortete ganz witzig, aber nicht zu sehr, gut erzogen und sich wohl auch seiner Stellung in dieser Arena sehr bewusst, dass er aufpasste, was er wie sagte. Doch das waren Mutmaßungen, weil Joruus wusste, dass er, der Modedesigner aus Barnaba, selbst noch mehr achtgeben musste, was er tat und sagte. Nachdem sich die Lady noch mit Sir Darvell unterhalten hatte, dessen Antworten der Zickendiva nicht sehr zu gefallen schienen, lenkte sie ihre Aufmerksamkeit auf Joruus, was er mit einer Verbeugung zur Kenntnis nahm. Sein kunstvoll geflochtener Zopf fiel dabei malerisch über seine Schulter, eine Wirkung, die er gerade sehr begrüßte. Allerdings verkniff er sich eine Bemerkung, weil er unvollständig vorgestellt worden war. Er hieß Joruus Kelso Wessiri. „Ich fühle mich geehrt, Eure Bekanntschaft machen zu dürfen, Lady Onnoria. Miriam Welbrook, eine aufstrebende Modedesignerin hat mich eingeladen, bei ihrer Modeschau einige Modelle zu präsentieren und die Moderation zu übernehmen. Ich bin erst heute hier angekommen und hatte gleich das Glück, Lady Onnoria und ihre Begleiter im Hotel kennen zu lernen. Daraufhin hatte mich Lord Jadorris nach hierher eingeladen. Ich hoffe, ich verursache mit meiner Zusage keine zu großen Umstände, weil ich mir denken kann, dass Ihr andere Pläne hattet, als einen unbedeutenden Designer aus Barnaba zu empfangen.“ Zumindest hatte ihm Miriam in ihrer Einladung das so gesagt. Wenigstens musste er den Flug und das Hotel nicht selbst finanzieren. Ob das wieder ein Versuch von Miriam war, ihn für sich allein zu gewinnen? Es war ihm egal. Sie war nicht sein Typ, zwar nett, aber entschieden nicht sein Typ. Natürlich hatte er einmal mit ihr geschlafen, zumindest hatte sie das angedeutet und es wirkte auch logisch, weil sie nackt im gleichen Bett gelegen hatten, allerdings konnte er sich an die entsprechende Party und, was viel wichtiger war, die Umstände, die ihn nackt in ihr Bett geführt hatten, nicht mehr erinnern. Er war wohl etwas zu breit gewesen in dieser Nacht. Doch das würde er hier nicht sagen. Eigentlich könnte er sich langsam wohlfühlen, aber für eine vollständige Entspannung waren die Greysore viel zu gegenwärtig. Allerdings war ihm mittlerweile die Modegala nicht mehr so wichtig, denn er hatte im Moment einen interessanteren und hoffentlich auf lange Sicht gesehen, gewinnbringenderen Faden in der Hand, den er nicht vorhatte, loszulassen. Die Bekanntschaft mit Angehörigen des Hauses Mecetti! Er fühlte sich tatsächlich geehrt dadurch und hatte vor, diese Bekanntschaft zu gegebener Zeit auch auszuspielen. Also würde er alles dafür tun, um hier einen guten Eindruck zu hinterlassen. So verbeugte er sich erneut leicht, allerdings mit größerer Wirkung durch den Schwung, um seine eben geäußerten Worte noch etwas zu unterstreichen. Malerisch schwang dabei sein Zopf mit, jeder Regisseur würde begeistert über seine Vorstellung sein. Ob das auch in der Realität stand hielt, würde sich jetzt gleich beweisen.


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Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

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27 Apr, 2019 11:21 31 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
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Tesseire atmete beinahe auf, als sich ihre Mutter dem rothaarigen Modedesigner zuwandte. Zumindest für den Augenblick war das Thema Ispano erledigt, wenngleich noch lange nicht erledigt. Im Laufe des Abends würden sie zwangsläufig auf das Duell zu sprechen kommen, wenn ihre Mutter sowohl den Kontrahenten ihren favorisierten Heiratskandidaten als auch den Unparteiischen bei sich sitzen hatte. Halevyn warf seiner Schwester bereits feixende Blicke zu, denen sie mit einem missmutigen Augenrollen begegnete und dann dabei zusah, wie sich das 'Gastgeschenk' ihres Vaters schlug. Immerhin schien er ähnlich Contenance wie Darvell behalten zu können – es war nicht jedermanns Sache von den Greysoren dermaßen in Beschlag genommen zu werden. Erst wenn die Neugier der eleganten Raubtiere befriedigt war, würden sie sich eventuell zurückziehen. Velago Jadorris strahlte unterdessen vor lauter Stolz über seinen Einfall, den rothaarigen Barnabaner aufgegabelt zu haben und hielt weiterhin Lady Liseires Hand. Sorgen darüber, dass das irgendjemand ihrem Ehemann verraten würde, machte sich niemand von ihnen. Schon lange hatte sie Riyec Onnoria klargemacht, dass Velago einen besonderen Platz in ihrem Herzen besaß, den ihm niemand streitig machen würde, und falls es ihm einfallen würde, sich mit Tesseires leiblichem Vater zu duellieren oder ihm Attentäter auf den Hals zu hetzen, so könne er sich darauf gefasst machen, dies bitter zu bereuen. Was das genau bedeutete, wusste Tess nicht, aber es schien beeindruckend unangenehm genug gewesen zu sein, dass ihr Stiefvater den Nebenbuhler duldete, solange sie sich nicht begegneten.

Lady Liseire quittierte die Ausführungen des Designers mit einem schmalen, kühlen Lächeln. Tesseire musste ihm zugestehen, dass er sich durchaus angemessen schlug. „Eine Modenschau, wo wird diese denn stattfinden? Der Name Welbrook sagt mir etwas, aber wahrscheinlich ist diese junge Dame noch zu neu als dass sie mir im Gedächtnis geblieben wäre. Es scheint mir jedenfalls eine gute Gelegenheit zu sein, Ihre Kreationen dem Publikum in unserem Sektor persönlich vorzustellen. Wobei Sie ja bereits durch das Holonet im ganzen Tapani-Sektor bekannt sind, vor allem bei jungen Leuten“ Sie warf Velago einen amüsierten Seitenblick zu, als der Barnabaner erwähnte, dass er von diesem eingeladen worden war. „Lord Jadorris ist immer sehr großzügig“, sagte sie und grinste leicht. „Aber sorgen Sie sich nicht, Mr. Wessiri, wollte ich keine zusätzlichen Gäste, wären Sie erst gar nicht eingelassen worden.“ Bei diesen Worten öffneten sich die Türen des Salons zu dem kleinen privaten Speisezimmer der Hausherrin, wo der Tisch für sechs Personen gedeckt war, und der Majordomus auf sie wartete. „Wir sollten uns bei Tisch weiter unterhalten“ Mit diesen Worten erhob sich Lady Liseire und schritt am Arm des Barons voran. Sie ließ sich am Kopfende nieder, Tesseires Platz war zu ihrer Rechten, neben ihr durften sich Darvell und Halevyn niederlassen, während Velago zur ihrer Linken Platz nahm, und als sein Gast der Barnabaner neben ihm. Zuviel der Ehre nach Tesseires Geschmack, aber hier musste auch der Form genüge getan werde, ganz gleich wie gut oder schlecht man einen Gast leiden konnte. Nachdem jeder Platz genommen hatte, kredenzte Guro den Gästen Alderaanischen Wein, nach der Zerstörung des Planeten eine gesuchte Rarität. Halevyn gab einen leisen Laut der Überraschung von sich. „Sir Halevyn ?“, erkundigte sich die Gastgeberin gelassen. „Mylady, Ihr beschämt uns – wie können wir es wagen, von dieser unersetzlichen Kostbarkeit aus Eurem Weinkeller zu trinken? Einzelne Flaschen werden schon im oberen Hunderttausenderbereich gehandelt...“ Die Angesprochene lächelte leise, aber mit funkelnden Augen. „Ich habe nicht vor, diesen guten Tropfen zu Essig werden zu lassen. Stattdessen sollten wir mit dem Genuss dieses Weines Alderaan die gebührende Ehre erweisen.“ Wenn Halevyn recht hatte, und Tesseire war sich dessen sicher, schlummerten im Weinkeller vermutlich Millionenwerte. Lady Liseire sprach einen Toast auf Alderaan und den heutigen Abend aus und nachdem sich alle sich von der Güte dieses Getränkes überzeugen konnten, wandte sich sie sich wieder dem Überraschungsgast zu, der nun endlich die Gelegenheit erhielt, weiterzusprechen.


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02 Jun, 2019 16:17 38 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
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Der Barnabaner fühlte sich mehr als geehrt durch die Antwort der Dame des Hauses und schenkte ihr sein charmantestes und ehrlichstes Lächeln der Dankbarkeit. Es war schon etwas ganz Besonders für ihn, hier sein zu dürfen. So wartete er dann auch artig mit seiner Antwort, weil die Lady zu Tisch bat. Vorsichtig folgte er den anderen ins Speisezimmer. Die Greysore machten ihm noch immer etwas Sorge, aber sie schienen langsam das Interesse an ihm zu verlieren, auch wenn er sich in der Hinsicht wirklich nicht sicher war. Die Zähne dieser Tiere waren nun einmal lang und würden es ganz sicher schaffen, seine Knochen zu zermalmen. Das war keine großartige Vorstellung, seinen heiligen Körper, dieses Gefäß an Schönheit und Anmut, durch einen Tierbiss verschandelt, vernarbt oder gar getötet zu wissen. Nein, gar nicht gut. Vorsichtig schielte er nach dem Verbleib der Jäger, während er das Speisezimmer betrat und sich an seinen Platz setzte. Welch Freude, dass er neben Lord Jadorris sitzen konnte, der Mann war entschieden angenehm und bestimmt ein besserer Tischnachbar als die junge Lady oder auch Sir Darvell. Doch jetzt musste er sich den Fragen von Lady Onnoria der älteren widmen.

Eigentlich wollte er nun etwas sagen, da wurde der Wein kredenzt. Sir Halevy gab einen Laut der Entzückung von sich und erklärte dies dann , worüber Joruus sehr froh war, denn diesen Wein kannte er nicht einmal vom Hören Sagen. In seinen Kreisen trank man zwar auch gute und teure Sachen, aber nicht so etwas. Der Designer glaubte nicht, dass aus so einem Wein wirklich Essig werden könnte, aber er hielt es für besser, nichts diesbezügliches zu sagen. Viel lieber probierte er einen Schluck, nachdem die Dame des Hauses einen Trinkspruch ausgesprochen hatte. Es war wirklich ein edler, seltener und sündteurer Tropfen. So etwas hatte er vorher noch nie getrunken und würde es wahrscheinlich auch nachher nie wieder. Also genoss er ihn langsam und angemessen. Das war nichts, das man so nebenher saufen konnte, sondern eine Flüssigkeit zum Genießen, sehr nach dem Geschmack des Designers.

„Ihr seid sehr großzügig Lady Onnoria und ich danke Euch noch einmal, hier Euer Gast sein zu dürfen.“ Zum Glück hatte er sich an ihre Frage erinnert und den Inhalt des Gesprächs, ehe sie das Speisezimmer betreten hatten, also konnte er getrost antworten: „Zu Eurer Frage von vorhin: die Modegala soll laut der Einladung in der Galerie einer gewissen Belana von Koldan, scheinbar Kunstmalerin, stattfinden, und morgen Mittag im Starfall Grand Hotel. Allerdings hege ich den leisen Verdacht, dass mich Miss Welbrook aus einem anderen Grund eingeladen hat, denn im Starfall ist davon nichts bekannt und es gibt auch keinerlei Werbung.“ Wieder geisterte das Bild dieser durchsoffenen Nacht in seinem Kopf herum und was Miriam alles zu ihm gesagt hatte. Wenn die Einladung ein Fake war, davon ging er immer mehr aus, nur weil sie mit ihm eine Beziehung wollte, musste sich die kleine Schlampe aber warm anziehen. Er ließ es aber nicht zu, dass diese bösen Gedanken in seinem Gesicht zu sehen waren, denn er lächelte weiterhin freundlich und charmant in die Runde. Alle saßen sie artig an ihrem Platz, wie Joruus vermutete, gab es eine gewisse Rangfolge, wer der Dame des Hauses am nächsten sitzen durfte. Was für ein Ehrenplatz für den Barnabaner! Er fühlte sich gleich noch mehr geschmeichelt. Lady Onnoria die jüngere wirkte nicht ganz entspannt. Ihr gefiel es wohl noch immer nicht, dass er hier war, doch davon wollte er sich die Laune nicht verderben lassen, jetzt wo er langsam die Greysore vergaß und nicht mehr an lange Schnauzen und spitze Zähne dachte, die sich in sein Fleisch bohrten.



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02 Jun, 2019 21:31 22 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


Lady Liseire gab ein kaltes, aber huldvolles Lächeln von sich, als sich Wessiri bei ihr für die Einladung bedankte. Nach Tesseires Ansicht war das noch viel zu gut für ihn, aber nun war er eben Mutters Gast und nicht ihrer. Falls sie sich überhaupt dazu herabgelassen hätte, ihn zu irgendetwas einzuladen. Aber selbst dann gehörte es sich nicht, aus lauter Missfallen sämtliche Formen der Etikette zu vernachlässigen. Es gab andere Wege, jemanden spüren zu lassen, dass er nicht erwünscht war, ohne ihn hochkant rauszuwerfen oder es sagen zu müssen. Wie dem auch war, anscheinend war der barnabanische Modedesigner durchaus erwünscht. Immerhin hatte ihr Vater ihn mitgebracht und Mutter schien ihn recht unterhaltsam zu finden. Solange das Thema Ispano Ardayne nicht angesprochen wurde, sollte es ihr recht sein, mehr oder weniger. Die Umstände seines Aufenthalts auf Obulette kamen ihr recht dubios vor...

„Die große Halle ist dank des Duells ein wenig in Mitleidenschaft gezogen“, grinste ihr Vater, „und die Hotelleitung hätte es erst gar nicht dort stattfinden lassen, wenn für den nächsten Tag eine Veranstaltung von diesem Ausmaß geplant gewesen wäre, oder, Sir Darvell ?“ Der Unparteiische nickte knapp. „Vermutlich hätten sie uns in einen anderen Bereich geschickt, wo, ähm, die Schäden weniger aufgefallen wären.“ Halevyn gluckste amüsiert und zwinkerte seinem Vater zu. „Zumal sie den großen Kronleuchter wohl gar nicht so schnell ersetzen können, und bis jeder einzelne Splitter aufgeräumt ist...“, fügte dieser feixend hinzu. Tesseire gefiel diese Wendung des Gesprächs überhaupt nicht, da Lady Liseire natürlich interessiert eine Augenbraue hob. Einfach den Verlauf unterbrechen konnte sie allerdings auch nicht. „Vater hat den großen Kristallkandelaber von der Decke geschossen, bevor das Duell begann“, erläuterte sie knapp, „die Ardayne-Clique war drauf und dran, sich versammelt auf uns zu stürzen“ Ha, vielleicht öffnete das ihrer Mutter die Augen, was Ispano für ein Idiot war. Wenn man die Tatsache ignorierte, dass Velago ihren ehemaligen Fast-Verlobten ziemlich heftig provoziert hatte. Er hätte sich ja nicht provozieren lassen müssen... Sie ließ sich den Wein auf der Zunge zergehen, während Mutter leise schmunzelnd zu Velago hinüber sah, welcher unschuldig mit den Schultern zuckte. „Der Leuchter war sowieso defekt gewesen“, erwiderte er lapidar und schwenkte sein Weinglas.

„Faszinierendes Duell, wirklich“, kommentierte sie den Vorfall und wandte sich dann wieder dem Überraschungsgast zu, „wie auch die Umstände Ihres Besuchs auf Obulette, Mr. Wessiri. Sie sollten wirklich mehr darauf achten, mit welchen Leuten Sie verkehren – wer weiß, welche Auswirkungen das auf Ihre Karriere hat. Haben Sie denn keinen Manager, der Ihre Termine verwaltet und vor allem kontrolliert, dass alles seriös abgewickelt wird?“, kommentierte sie die Worte des rothaarigen Modedesigners mit einem leicht vorwurfsvollen Unterton. „Ich gehe davon aus, dass diese Miss Welbrook Sie unter falschen Vorspiegelungen nach Obulette geholt hat.“ Mit diesen Worten winkte sie dem Majordomus, welcher unter der menschlichen Fassade mit droidenhaftem Gleichmut an der Tür auf etwaige Wünsche seiner Herrin gewartet hatte.

„Guro, erkundige dich bei dieser Malerin Belana von Koldan, ob es in ihrer Galerie einen Termin für eine Modenschau gibt. Und teile dem Starfall Grand Hotel mit, dass sie sich mit den Aufräumarbeiten beeilen sollen, damit Mr. Wessiri dort ebenfalls seine Werke präsentieren kann“, wies sie den Human Replica Droiden an. „Sie werden wahrscheinlich Models benötigen – oder haben Sie bereits welche engagiert?“ Tesseire war sich ziemlich sicher, dass diese Miss Welbrook dem Barnabaner versprochen hatte, für alles gesorgt zu haben und er natürlich noch menschliche Kleiderständer brauchte...Da hatte Mutter jedenfalls einen interessanten Zeitvertreib gefunden.


|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

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14 Jul, 2019 16:42 11 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




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Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire





Joruus wollte immer wieder zu einer Bemerkung ansetzen oder auf andere Art sein Erstaunen zum Ausdruck bringen, jedoch schaffte er nicht mehr, als einige Male den Mund zu öffnen und wieder zu schließen. Von Duellen hielt er nicht viel, schließlich musste er auf einen unversehrten Körper achten. Natürlich war es für diese Herrschaften eine angemessene Beschäftigung und Art, sich irgendwie seiner Ehre zu vergewissern oder sich die Zeit zu vertreiben. Aber für jemanden wie ihn, war das völlig undenkbar. Das Starfall war also ordentlich ramponiert worden. Er stellte sich den Lärm vor, den so ein Kronleuchter machte, wenn er auf den Boden fiel und malte sich gleichzeitig aus, wie der Boden nachher ausgesehen haben musste und wahrscheinlich sogar noch aussah. Das anschließende Duell musste auch sehr interessant gewesen sein, wenn dauernd die Sprache darauf gelenkt wurde. Schon überlegte er, ob er danach fragen sollte, als Lady Onnoria die Ältere wieder das Wort an ihn richtete. Um nicht unhöflich zu sein, stellte er seine Fragen nach hinten und widmete sich wieder voll und ganz der Dame des Hauses und ihren Bemerkungen zu seiner Arbeit. Natürlich wäre es sinnig gewesen, alles seinem Agenten zu überlassen, aber dann wäre er schon längst kein Designer mehr, sondern nur noch in den HoloVids zu sehen, was ihn tierisch langweilen würde, so insgesamt gesehen. Das bot einfach keine Herausforderungen. Ehe er etwas sagte, nahm er einen Schluck vom Wein, schaute dann etwas nachdenklich ins Weinglas und richtete danach wieder den Blick auf die Lady, die sehr hilfsbereit schien und auch herrisch. Jetzt musste er wirklich aufpassen, was er sagte. Vielleicht wäre es besser, wenn er nach diesem Glas, keinen Wein mehr anrührte, überlegte er für sich und entschied sich, vorerst ganz langsam zu trinken.

„Ich danke Ihnen, Lady Onnoria, es ist sehr großzügig von Ihnen, dass Sie sich darum sorgen. Models sind in der Regel nicht allzu schwer zu beschaffen. Gutaussehende Mädchen sind relativ einfach gefunden, wenn man nicht zu großen Wert auf die üblichen Bewegungsmuster legt und die Kreationen nicht unbedingt für Bindfädenmädchen gemacht sind.“ Er schenkte der Lady ein bezauberndes Lächeln und tat so, als würde ihn das alles nicht besonders kümmern. „Natürlich habe ich einen Agenten und einen Manager, sie bekommen sehr viel Geld dafür, dass sie im Grunde nicht viel machen. Wobei, der Manager ist jetzt auch schon Geschichte und der Agent … nun ja, wir werden sehen, ob er sich in Zukunft mehr an meine Anweisungen hält, jetzt wo Lorwen Par, das war mein Manager, meine Firma verlassen musste. Ich habe nämlich nicht vor, bis in alle Ewigkeit nur HoloVids zu machen, schließlich bin ich Designer und kein kleines Sternchen am HoloVid-Himmel. Ich glänze lieber als großer Stern in der Modewelt.“ Bescheiden war er wirklich nicht, das musste er auch nicht sein, denn er verdiente gutes Geld mit seinen Kreationen. Von ihm aus konnten sie sich auch gern wieder anderen Themen widmen, allerdings hegte er den Verdacht, dass es nicht gerade an ihm war, das Gesprächsthema auszusuchen, weshalb er dann doch lieber schwieg.



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Informationen für Guro: Es findet eine Vernissage in der Galerie der Kunstmalerin statt, inklusive einer Modeschau, zu der eine kleine Schar Gäste geladen ist, hauptsächlich Künstler von anderen Planeten, die wenigsten kommen von Obulette. Im Starfall reagierte man bestimmt nicht besonders begeistert über den Befehl, würde dem aber nachkommen und zusehen, dass alles rechtzeitig fertig wird, man wolle aber noch mit Mister Wessiri die Details besprechen.

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Nur die Besten kommen ganz nach oben.

21 Jul, 2019 07:17 42 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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