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Tadrik Cabur
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Jun, 2013
Beiträge: 4

New Holstice Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie

Region

Mittlerer Rand

Sektor

Maldrood-Sektor

System

New-Holstice-System

Offizielle Sprache

Basic

Beschreibung

New Holstice ist ein Planet des New-Holstice-Systems im Maldrood-Sektor des Mittleren Randes. Es ist die Heimatwelt der Gedächtnis-Motten, die von den Jedi dazu verwendet werden, um gefallenen Ordensbrüdern zu gedenken.

Geschichte

Zur Zeit der Klonkriege diente der Planet vor allem als Erholungsort für verletzte Soldaten und Jedi. Unter anderem wurde in den großen Heilzentren die Jedi Sora Mobari behandelt, sowie zahlreiche verletzte Krieger aus der Schlacht von Jabiim.

Während der Schlacht von New Holstice wurde der Planet im Jahr 20 VSY von den Mandalorianern angegriffen. Aayla Secura und ihr Klon-Kommandant Bly verteidigten den Planeten und konnten die Mandalorianer mit einem eigenen Verlust von rund 40 Prozent der republikanischen Einheiten zum Rückzug zwingen.


Quelle: Jedipedia

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Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Tadrik Cabur am 09 Jun, 2013 18:43 09.

09 Jun, 2013 18:32 59 Tadrik Cabur ist offline Email an Tadrik Cabur senden Beiträge von Tadrik Cabur suchen Nehmen Sie Tadrik Cabur in Ihre Freundesliste auf
Tadrik Cabur
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Jun, 2013
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Mid Rim - New Holstice - Capital City - Bar - Tadrik Cabur und Gäste


Das wird sein letzter Auftrag. Er hatte etwas an Geld beiseite gelegt. Er wollte nicht mehr diesen Beruf ausüben. Er hatte sich damals etwas geschworen, wollte sein Leben der Bekämpfung von Verbrechen widmen, nicht ihnen dienen. Das würde sein letzter Auftrag werden, definitiv. Tadrik betrat die Bar, welche geradezu überfüllt mit den verschiedensten Lebewesen dieser Galaxis war. Es würde schwer werden hier die Zielperson zu finden, das wusste Cabur. Es würde auch für noch mehr Aufsehen sorgen wenn er hier inmitten der Menge jemanden töten müsste. Cabur ging etwas weiter rein in die Bar, und bemerkte wie man ihn kurzzeitig musterte, und sogleich wieder wegsah, wenn einem bewusst wurde wer er war. Er musste schnell handeln, bevor sich herumsprach dass er in der Bar war, den die Anwesenheit eines Kopfgeldjägers, noch dazu seine Anwesenheit bedeutete nie etwas gutes. Er handelte lieber im verborgenen, im Schatten, nicht wenn einem mindestens ein Dutzend Leute bei seiner Arbeit zusahen. Plötzlich kam ihm eine Twi’lek Dame mit bläulicher Haut entgegen, sie hatte ihn bereits von weitem gesehen, und offenbar gefallen gefunden.

„Hey Süßer, für den richtigen Preis würde ich alles für dich tun“

Die Twi’lek zwinkerte ihm zu und lächelte maliziös. Dabei geizte sie nicht mit ihren Reizen. Tadrik beachtete diese jedoch nicht, er war völlig auf seine Aufgabe konzentriert. Er vergeudete seine Zeit nicht mit irgendwelchen freizügigen Damen in zwielichtigen Bars, besonders nicht jetzt.

„Ich wette du würdest. Nein danke.“

Seine Stimme wurde durch seinen Vocoder verzerrt, und trotzdem bemerkte man den kalten, gleichgültigen Unterton in seiner Stimme, ein Ton der einem deutlich machte dass man es sein lassen sollte. Die Twi’Lek verzog das Gesicht zu einer grimmigen Grimasse, sagte jedoch nichts weiter, und ging wieder ihren Weg. Cabur ging wie ein Raubtier durch die Herde der zahllosen Besucher die Zerstreuung suchten. Er sah jeden an der an ihm vorbeilief, und analysierte ob er oder sie eine Bedrohung für ihn oder seinen Auftrag war. Durch seine Kamera die sich im hinteren Teil seines Helmes befand, sah er ob jemand von Hinten kam. Caburs Rundgang wurde erneut gestört, diesmal von einer dröhnenden, gröhlenden Stimme.

„Hey! Dich kenn ich!“

Cabur drehte sich langsam um und sah einen Talz, welcher sich vor ihm aufbaute. Während dieser mit ihm sprach, wehte ihm der schale Mundgeruch der nach übermäßigen Alkoholkonsum roch durch die Filter seines Helms. Selbst betrunken konnte ein Talz eine Bedrohung sein, die man nicht unterschätzen sollte, diese Wesen hatten große Kräfte, mit denen sie viel Zerstörung anrichten können. Tadrik blieb jedoch unbeeindruckt stehen und musterte diesen.

„Höchst erfreut.“ entgegnete Tadrik Cabur trocken und emotionslos. Man konnte nicht feststellen, ob dies nun sarkastisch, ehrlich oder anders gemeint war, doch der Talz fühlte sich trotzdem provoziert und stellte sich dem Kopfgeldjäger in den Weg.

„Du machst auf mich einen soooo starken Eindruck, mit deiner Rüstung und deinem Auftritt.. Zeig mir doch was du kannst, nackter Wookiee!“

Der Talz schien obwohl des übermäßigen Genusses von Alkohol etwas vernebelt immer noch im vollen Besitz seiner Kräfte, als er mit einem einzigen Fausthieb von oben herab einen nahestehenden Tisch zerschlug. Tadrik würdigte ihn nicht mal eines Blickes und schaute geradeaus, obwohl er aus den Augenwinkeln nur kurz auf das Kettenhemd des Talz sah. Cabur fragte sich ob er sich nicht oft seinen Pelz in den Ringen einklemmen würde. Das tat bestimmt weh.

„Ich hab keine Zeit für so was.“ Cabur drehte sich abrupt um und ging in die andere Richtung. Er hatte wirklich keine Zeit für solche Wesen, sein Auftrag schien ihm in diesem Augenblick wichtiger als ein betrunkener Talz der Streit suchte, das war wirklich unter seinem Niveau. Doch Cabur rechnete nicht mit der Beharrlichkeit des Talz, welcher wohl seine Drohung wahrmachen wollte und sich nun auf den Kopfgeldjäger stürzen wollte. Cabur drehte sich blitzschnell um und schoss aus dem Nadelwerfer aus seiner Armschiene drei Schüsse direkt in den Hals des Talz, welche innehielt und danach benommen nach hinten kippte. Der würde nun erst mal Ruhe geben, bis sich das Betäubungsmittel in seinem Blut völlig aufgelöst haben würde.

Der Mandalorianer setzte seinen Weg fort, doch bemerkte er dass er für etwas Aufregung gesorgt hatte, genau das was er vermeiden wollte. Er beschloss seinen Gang zu beschleunigen und hier so schnell es ging wieder zu verschwinden. Er setzte seinen Weg fort, bis er an den Tresen kam, hinter dem der Wirt stand. Dieser putzte gerade gleichgültig ein Glas mit seinem schmierigen Lappen, wobei sich Cabur fragte ob er damit das Glas nicht eher noch mehr verschmutzte als reinigte. Er sah einmal kurz auf und sah in die Menge, wobei er auch Cabur sah. Er widmete sich erneut seinem Glas, bis ihm klar wurde wen er da genau gesehen hatte, und sofort die Flucht ergriff. Er rannte nach draußen wo bereits ein Swoop Bike bereitstand auf dem er sich setzte und Gas gab. Tadrik nahm sofort die Verfolgung auf und stürmte aus der Bar hinaus, anscheinend hatte er wohl für zu viel Aufsehen gesorgt. Der Flüchtende beschloss Cabur mit seinem Swoop zu rammen, sodass er ihn endlich in Ruhe lassen würde. Tadrik sah wie er mit seinem Bike immer näher kam und weiter beschleunigte. Cabur aktivierte die Vibroklinge an der Seite seiner Armschiene und zog diese durch den Motor als er an ihm vorbeifuhr, worauf das Swoop sich nach oben richtete und der Fahrer im hohen Bogen vom Bike flog und auf dem Boden aufprallte. Cabur ging nun langsam auf ihn zu, und sah dass der Flüchtende noch benommen auf dem Boden lag, aber bereits nach seinem Blaster, der versteckt an seinem Knöchel befestigt war greifen wollte. Cabur zog seine L-23 und richtete sie auf ihn.

„Denk noch nicht mal dran.“ Danach schoss er drei kurze Salven, die erste in die Brust, die Zweite in den Hals und die Dritte in den Kopf. Drei Schüsse, für drei Morde die dieser Typ begangen hatte, nun würde er sich sein Kopfgeld abholen. Er nahm den Ring vom Finger der Beute, und ging in Richtung Norden, in eine Gasse wo er ungesehen war.

Er aktivierte seinen Tornister. Dank des Raketenantriebs würde er nun auf das Dach des naheliegenden Gebäudes fliegen. Er spürte, wie jedes Mal, wie er vom Boden abhob, und die Kräfte der Schwerkraft an ihm zerrten. Er flog im hohen Bogen bis er den festen Untergrund des Bodens unter seinen Füßen spürte. Er deaktivierte die Sicherheitssysteme der Mar'eyce. Cabur trat in die Slave I ein und ging zu den Zellen innerhalb des Schiffes. Er sah dass sich sein anderes Opfer still verhielt, anscheinend schlief sie gerade. Es war eine Frau die er wieder zu ihrem rechtmäßigen Besitzer bringen sollte. Er bedauerte sie, ihr Herr war ein echtes Monster, in jeder Hinsicht. Doch Auftrag war Auftrag, er würde sich nicht gegen seinen eigenen Kodex richten. Er verließ die Zellen und ging ins Cockpit, wo er sich an die Steuerungspaneele setzte und die Triebwerke aktivierte. Die Slave I richtete sich auf, und hob vom Boden ab. Sie beschleunigte immer weiter, bis sie in die Tiefen des Alls stieß, und daraufhin den Hyperrantrieb aktivierte.Sein Auftrag war beendet. Sein letzter Auftrag.


Mid Rim - Orbit von New Holstice - An Bord der Mar'eyce - Tadrik Cabur

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09 Jun, 2013 18:33 54 Tadrik Cabur ist offline Email an Tadrik Cabur senden Beiträge von Tadrik Cabur suchen Nehmen Sie Tadrik Cabur in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
|burning|




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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |


| Odriyas, mit Netrebnik |



Zwei Wochen nachdem sie den Sith aus seiner Stasis befreit und die Kontrolle über das Team der Nfolgai-Expedition errungen hatte (mit erstaunlich wenigen Verlusten), hatte Odriyas sich dazu durchgerungen, nicht auf The Wheel, ihrer ehemaligen Wirkungstätte als Schaukämpferin, Halt zu machen, sondern auf New Holstice. Diese Welt glänzte vor allem durch ihre Bedeutungslosigkeit, war aber zivilisiert genug, damit der Expeditionstransporter nicht gleich die Aufmerksamkeit von Piraten und ähnlichem Gesindel auf sich zog. Oder die von allzu eifrigen Ordnungshütern. Teils durch Einschüchterung, teils durch Versprechen auf Anteile an den ausgegrabenen Artefakten und durch ein gewachsenes Selbstvertrauen in ihre Überzeugungskraft hatte sie die Sicherheitskräfte dazu bewogen, sich ihrem Kommando zu unterstellen. Die, die sich weigerten, waren kurzerhand in ein Abteil des Lagerraums gesperrt worden, das sie sich mit einigen Artefakten teilen mussten, die auf den Verstand Normalsterblicher zermürbend wirkten. Maßgeblich am Erfolg der Zabrak war jedoch Professor Netrebniks Bereitschaft sich auf alle ihre Bedingungen einzulassen, wenn er nur die Gelegenheit nutzen durfte, den wiederbelebten Kisshai namens Typhojem zu studieren, und sie mit tausend Fragen zu belästigen, was ihre Lebensgeschichte betraf. Mehr als einmal war sie versucht, ihn einfach umzubringen, doch beherrschte er die Sith-Sprache besser als sie, was die Kommunikation mit dem Kisshai erheblich erleichterte. Dieser war nach seiner jahrtausendelangen Stasis immer noch körperlich geschwächt und musste in der Krankenstation betreut werden. Seine Präsenz in der Macht wurde jedoch kontinuierlich stärker, wodurch Odriyas ein Erstarken ihrer eigenen Fähigkeiten zu verspüren glaubte. Obwohl Ardils, Nemas und Sundris Angst vor dem Rothäutigen immer noch groß war, ließ sich kaum übersehen, dass die drei Vahla sich von dem Sith angezogen fühlten. Ihre natürliche Veranlagung zur Dunklen Seite war stärker als alle Furcht. So waren sie die perfekten Betreuer für das Fundstück aus dem Sith-Tempel auf Nfolgai, was für ihre eigenen Fähigkeiten nur vorteilhaft war. Dennoch musste die Zabrak darauf acht geben, dass ihre Begleiter aus ihrer Zeit bei den Propheten nicht auf dumme Gedanken kamen…zwar glaubte sie nicht, dass die Vahla über genug Skrupellosigkeit verfügten, doch musste sie hin und wieder darauf aufmerksam machen, wem die Drei ihre Freiheit zu verdanken hatten und sie schließlich die Verkörperung der Göttin Vahl war.

Die Coral Moon stand auf dem Raumhafen der Hauptstadt, die den höchst unoriginellen Namen Capital City trug. Die Crew nutzte den Aufenthalt für Reparaturen am Transporter, während die anderen Besatzungsmitglieder Vorräte besorgten oder sich die Beine vertraten. Befürchtungen über Flucht oder Verrat hatte Odriyas nicht, sie hatte dafür gesorgt, dass man ihr glaubte, sie könne Gedanken lesen und Wesen auch aus der Ferne Schaden zufügen. Und wer würde hier verwirrten Außenweltlern Glauben schenken, sie würden von einer übernatürlichen, bösartigen Macht kontrolliert? Interessanterweise hatte New Holstice in den Klonkriegen als Lazarettwelt für die Grand Army of the Republic und für Jedi gedient, wie sie auf einem Ausflug in die Hauptstadt vom Professor erfuhr, der ob seiner Wissbegierde und Begeisterung stets vergaß, dass er eine bessere Geisel war. Die Einheimischen erzählten von einer Gedenkstätte der Jedi, die sich außerhalb der Stadt befand, was Odriyas merkwürdig berührte. War das der Grund, weshalb sie sich für diese Welt als Zwischenstopp entschieden hatte? Sie hatte durchaus noch in schwammiger Erinnerung, dass sie einmal im Jedi-Tempel auf Coruscant gewesen sein musste und hatte, ob sie wollte oder nicht, die holistische Ideologie der Blackguard verinnerlicht, die alle Aspekte der Macht als gleichwertig ansah.

„Das ist eine einzigartige Gelegenheit“ , redete der Professor auf sie ein, während sie den gemieteten Speeder zurück zum Raumhafen steuerte. „ Wenn wir Glück haben, gibt es dieses Energiefeld immer und wir können die Gedächtnismotten sehen, wie sie die Namen gefallener Jedi formen“ Odriyas hätte ihm am liebsten die Zunge herausgerissen, wenn sie nur nicht so wichtig zu Gesprächen mit dem Kisshai gewesen wäre. Der Speeder machte einen ruckartigen Schlenker. „Jedi!“ , stieß sie hervor, „wer interessiert sich schon für Jedi. Ich dachte, Sie interessieren sich nur für die Sith“ Unwillkürlich schob sich das Bild hoher, von Säulen getragenen Hallen hervor, die von Bahnen warmen Lichts durchzogen waren. Kinder liefen jauchzend hindurch… „Die Sith sind mein Forschungsschwerpunkt, das stimmt“ , erwiderte der Elom furchtlos, „aber was wären die Sith ohne Jedi? Oder umgekehrt?“ Ihr lag schon die Entgegnung auf der Zunge, dass ohne Jedi die Sith die Galaxis beherrschen würden, und trotzdem gab ein kleiner Teil von ihr ihm recht…“Wir schauen uns das verkriffte Teil an“ , erwiderte sie unwirsch, „aber erst fahren wir zum Schiff zurück“ Der Professor jubelte und Odriyas hätte ihm am liebsten aus dem Speeder geschubst.


| Odriyas, mit Netrebnik|


|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |

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02 May, 2017 14:35 37 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
Rollenspiel-Charakter




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// Mid Rim // Maldrood-Sektor // New Holstice // außerhalb von Capital City, Jedi-Denkmal //

/ Lera /


Das Monument, obwohl für die Jedi gebaut, wirkte eine ungeahnte Faszination auf ihn aus. Es war Nachmittag und das zylinderförmige, wabernde Glühen der Gedächtnismotten kaum zu sehen. Dennoch besaß es eine majestätische, glanzvolle Aura. Lera trat näher und spürte ein leichtes Beben in der Macht. Es fühlte sich an wie eine Abwehrhaltung, ihm gegenüber.
Als er vor wenigen Stunden auf diesem Planeten gelandet war, in einer Stadt namens Capital City – Lera bewunderte voller Sarkasmus den Einfallsreichtum der Einwohner –, meinte er, die Präsenz der dunklen Seite in der Nähe gespürt zu haben. Das Gefühl ließ ihn auch jetzt noch nicht los. Es war schwächer geworden, je mehr er sich von der Hauptstadt entfernt hatte, doch es war immer noch da.
Unwillkürlich blickte er sich um, hielt nach etwaigen Verfolgern Ausschau. Seit Cularin waren seine Nerven angespannt. Er hatte auf dem Flug kaum schlafen können und wirkte erschöpft, fast schwach. Unter seinen dunkelroten Augen lagen noch dunklere Schatten. Es hatte mehrere blutige Zwischenfälle auf verschiedenen Stationen gegeben. Keiner davon so brutal wie der auf Cularin, trotzdem bewies das, dass seine Ausbilder die Jagd auf ihn noch lange nicht aufgegeben hatten. Doch gerade im Moment war niemand zu sehen. Er wandte sich wieder dem Monument zu, dessen Anziehungskraft in der Nachmittagssonne allmählich nachzulassen schien. Er würde bald zur Hauptstadt zurück kehren, sich dort ein wenig ausruhen – weil es notwendig war, nicht, weil er es wollte – und danach weiter sehen. Weiter als bis hierher hatte er noch nicht gedacht und allmählich beschlich ihn die düstere Ahnung, dass New Holstice möglicherweise mehr als nur eine weitere Zwischenstation werden würde.

Kurz schloss er die Augen, versuchte, seine Muskeln zu entspannen. Ganz kurz nur, dann riss er sie wieder auf und fuhr herum. Wie automatisch hatte er eins seiner zwei Lichtschwerter in der oberen rechten Hand, unter seinem Umhang umklammerte die untere linke das zweite. Er aktivierte es noch nicht, spähte nur wachsam umher um den Grund für seine Unruhe zu finden. Im ersten Moment fiel ihm nichts auf und er begann schon zu glauben, dass seine Paranoia daran Schuld trug, als er in der Ferne Umrisse eines Speeders ausmachen konnte, und die zweier Personen, welche darauf saßen. Er überlegte, ob er sich verstecken sollte, dann entschied er sich dagegen, obwohl die dunkle Seite wieder stark an Präsenz zuzunehmen schien. Er holte tief Luft. Einer der beiden war definitiv machtbegabt, doch er rief sich ins Gedächtnis, dass nicht alle Machtbegabten einer bestimmten Partei angehören mussten. Es war hier sogar recht unwahrscheinlich, auf Mitglieder des Believer-Kults zu treffen, die, seines Wissens nach, keinerlei Einfluss in diesem Bereich der Galaxie hatten. Trotzdem machte er sich für einen eventuellen Angriff bereit.

/ Lera und zwei Unbekannte/

// Mid Rim // Maldrood-Sektor // New Holstice // außerhalb von Capital City, Jedi-Denkmal //

12 May, 2019 22:37 41 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
|burning|




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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Capital City| |


| Odriyas, mit Netrebnik |



Auf der Coral Moon schien alles in Ordnung zu sein. Die Angehörigen des Expeditionsteams muckten nicht auf und der Kisshai erholte sich gut, obwohl er die meiste Zeit schlief. Tausend Jahre waren eine unvorstellbar lange Zeit, und sie verstand, dass er mit den konventionellen Mitteln der Krankenstation nicht so schnell auf die Beine kommen würde. Es gab auch auf der Dunklen Seite Mittel und Wege, Wesen schneller als gewöhnlich zu heilen. Ihr wäre es sogar recht gewesen, wenn sein Genesungsprozess auf Jediart beschleunigt würde. Aber damit kannten sich weder sie noch die Vahla aus. Odriyas hatte Netrebnik in verschiedenen Kodizes wühlen lassen, in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt zu finden, jedoch vergeblich – und bis er unter den geborgenen Artefakten etwas Nützliches fand, wäre der Kisshai, der sich Typhojem nannte, sowieso wieder bei Kräften gewesen. Dachte sie zumindest. Also musste sie der konventionellen Medizin vertrauen. Nachdem sie mehr oder weniger zufrieden ihren Kontrollgang beendet hatte, kehrte sie zu Netrebnik zurück, der im Speeder wartete. Die Gedenkstätte war leicht zu erreichen, die Fahrt dauerte kaum eine halbe Stunde. Je näher sie kamen, desto stärker spürte Odriyas die Aura der Stätte. Sie hätte ihr beinahe blind folgen können. Ob das gut oder schlecht war, darüber wollte sie nicht nachdenken, denn es blitzten immer wieder Erinnerungen auf, von denen sie gedacht hätte, dass sie nicht mehr existierten. Erinnerungen an die Zeit vor Dromund Kaas...ein rodianischer Junge...endlose Reihen von Regalen....das Summen von Lichtschwerten und das schelmische Kichern einer uralten Stimme. Die Zabrak biss sich hart auf die Zunge. Ihre Hände hatten sich so fest um die Steuerhebel des Speeders geklammert, dass ihre Knöchel weiß hervortraten.

'Aber was wären die Sith ohne Jedi? Oder umgekehrt?' wiederholten sich die Worte des Professors in ihrem Kopf. Das war auch die Sicht der Blackguard – auf eine gewisse Weise. Alles war miteinander verbunden, Bogan und Asha.... Manche sagten, dass weder eine helle noch eine dunkle Seite gab, es gab nur die Macht... „Da ist es!“, rief der Elomin in seiner gewohnten, nervigen enthusiastischen Art aus. Die leuchtende Säule war tagsüber kaum auszumachen, aber sie musste nachts ein beeindruckender Anblick sein. Und sie war deutlich in der Macht zu spüren, ganz gleich welcher Seite man angehörte...Ihre Aura war eindeutig hell. Odriyaserinnerte sich daran, wie sich das Asha anfühlte, sie mochte es nicht. Oder doch? Unsicherheit gehörte zu den Gefühlen, die sie definitiv nicht mochte. Am liebsten hätte sie den Speeder gewendet und wäre zum Schiff zurückgefahren. Doch sie war nicht feige – was auch immer sie dort erwartete, sie würde...plötzlich wurde die helle Aura von irgendetwas gestört. Der Speeder machte einen holprigen Satz zur Seite. „Was ist los?“, fragte Netrebnik, während die Zabrak das Gefährt wieder in die richtige Richtung steuerte. „Wir sind nicht allein“, stieß sie hervor. Alte Ängste brachen sich aus den Tiefen ihrer Erinnerung Bahn in ihr Bewusstsein. Wut. Der Drang nach Freiheit. Die Flucht vor den Prophets. Nein, diesmal würde sie nicht fliehen. Und niemand würde ihr den Frachter voller Artefakte und dem Sith abnehmen. Sie war kein kleines Mädchen mehr.

Entschlossen trat sie aufs Gaspedal und beschleunigte, bevor sie vor dem Fuß des Monuments mit aufkreischenden Triebwerken hielt. „Bleiben Sie im Speeder“, sagte sie zum Professor und sprang heraus, um mit gezogenem Blaster auf die dunkel gekleidete Gestalt zuzugehen. Ein Mensch, wie es aussah, und er hatte etwas in der Hand, das wie...ein Lichtschwert aussah. Auf Dromund Kaas hatte sie nie eines gehabt, vielleicht hätte sie sich eins bauen können, wenn sie bei der Blackguard geblieben wäre. Aber so mussten ihr Vibroschwert und die Blaster reichen. Odriyas, die Göttin von Iridonia, die Inkarnation der Vahl, wischte die Angst des kleinen Mädchens beiseite und war purer Zorn. „Wer bist du?“, herrschte sie den Mann an und richtete den Blaster auf ihn. „Haben dich die Prophets geschickt?“


| Odriyas, mit Netrebnik|


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19 May, 2019 22:59 29 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
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| Lera und zwei Unbekannte |



Als der Speeder näher kam, konnte Lera zwei Gestalten ausmachen, eine davon mit offenkundiger Autorität. Noch hatten sie ihn nicht bemerkt und kurz überlegte er, ob er sich nicht tatsächlich lieber verstecken sollte – wenn nun doch die Believer dahinter steckten? Seit dem letzten Attentat hätte er noch vorsichtiger, noch misstrauischer sein sollen. Er zog die Brauen zusammen, überlegte, und entschied sich dafür, dass es egal war. Er war kein blutiger Anfänger mehr.
Der Speeder hielt in sicherem Abstand am Fuß des Monuments und er hörte wie eine Frauenstimme ihren Begleiter befahl, drin zu bleiben. Dann sprang eine Zabrak heraus, die – vermutlich hatte sie ihn ebenfalls gespürt – zielstrebig auf ihn zumarschiert kam, den Blaster im Anschlag, direkt auf ihn gerichtet. "Wer bist du?", herrschte sie ihn an. "Haben die Prophets dich geschickt?"

So viel zu seinem Verdacht, die Believer könnten dahinter stecken. Wachsam musterte er die Zabrak, die durchaus eine beeindruckende Erscheinung war. "Wovon redest du?", antwortete er schließlich. Er konnte das leise Zittern in seiner Stimme nicht unterdrücken, das seit den Experimenten sein ständiger Begleiter war und nicht so recht zu der Kälte passen wollte, die er ausstrahlte. "Ich sehe mir das Monument an." Er neigte kurz den Kopf in dessen Richtung, ohne sie aus den Augen zu lassen. "Das ist nicht verboten, oder?"
Noch immer hielt Lera das Lichtschwert bereit, zündete es jedoch nicht, noch immer hielt er seine Arme Nummer drei und vier versteckt. Sie trat mit ihrem Blaster ziemlich siegessicher auf, trotzdem dachte er, dass sie kein allzu großes Problem darstellen sollte, trotz Machtbegabung. Es sei denn, sie hatte noch andere Waffen versteckt, wie er.
"Warum sagst du deinem Begleiter nicht, dass er sich zu uns gesellen kann?" Er nickte zum Speeder hinüber. Er wollte es nicht zugeben, aber er mochte es nicht, dass es eine Unbekannte in dieser Gleichung, dieser Konversation gab, die oder der wusste Gott was sein konnte. "Und sagst mir, wer ihr seid?"


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| Lera und zwei Unbekannte |

Dieser Beitrag wurde schon 5 mal editiert, zum letzten mal von Lera Syko am 13 Nov, 2019 13:55 22.

15 Sep, 2019 21:11 14 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Außerhalb von Capital City, Denkmal| |


| Odriyas, mit Lera Syko und Netrebnik (weiter hinten im Speeder) |


Selbstbeherrschung hatte nie zu ihren Stärken gehört - ihre Impulse zu unterdrücken zu lernen war ein langer, schmerzhafter Prozess gewesen, denn das Gefühl über unendliche Stärke zu verfügen, wenn sie ihrer Wut oder sonstigen Trieben nachgab, war so unglaublich berauschend. Und machte sie verwundbar. Deshalb versuchte sie, sich ein Bild ihres Gegenübers in der Macht zu verschaffen, seine Absichten zu erforschen und darauf vorbereitet zu sein, wenn er das Lichtschwert zündete. Sie hatte nur zum Training Lichtschwerter in der Hand gehabt, als sie bei den Propheten und bei der Blackguard war und bei ihren Fluchten von beiden Gruppierungen nie daran gedacht, eins mitzunehmen. Aber sei's drum, dafür war sie mit dem Blaster und dem Vibroschwert besser.

„Er ist keiner von uns – mit dem allen hier“, dabei machte sie eine kreisende Bewegung mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf das Monument und sie beide, „hat er nichts zu tun“, zischte sie angespannt. Der Professor war unglaublich nervig, aber sie brauchte ihn. Sie konnte es sich nicht leisten, dass er getötet oder entführt wurde, wenn er sogar einigermaßen freiwillig bei ihr und den Artefakten und vor allem dem Sith blieb. Warum sollte sie ihm sagen, wer sie war? Odriyas hatte zuerst gefragt. Sie zog die Augenbrauen zusammen. Die Narbe auf ihrer Stirn zog und pochte. Wenn wenigstens Ardil oder Sundri hier wären, hätte sie dem Mann das Lichtschwert entrissen. Doch sie war überzeugt, dass sie schneller schießen als er das Lichtschwert zünden konnte, wenngleich sie das dumpfe Gefühl hatte, das irgendetwas noch nicht ganz stimmte. Vermutlich war es besser, mehr über ihn herauszufinden. Wenn sie sich nicht geirrt hatte, war er sogar kurz unsicher gewesen. Die Zabrak grinste trotz ihrer Anspannung und leckte sich über ihren Eckzahn. Vielleicht war er wirklich nicht von den Propheten, aber man konnte ihnen nicht trauen. Man konnte niemandem trauen.

„Mein Name ist Odriyas“, sagte sie schließlich mit unverhohlenem Widerwillen „ich gehöre zu einer Expedition, die mein Begleiter dort im Speeder leitet.“ Zu viel musste dieser Mann nicht wissen. Hoffentlich kam Netrebnik nicht auf dumme Gedanken und beschloss auszusteigen. „Wie du wollen wir uns das Monument ansehen. Und nun sagst du mir, wer du bist!“


| Odriyas, mit Lera Syko und Netrebnik(weiter hinten im Speeder)|


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29 Sep, 2019 13:42 04 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
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|| Mid Rim | | Maldrood-Sektor | New Holstice| | Außerhalb von Capital City, am Jedi-Denkmal| |
| Lera mit Odriyas und einem Unbekannten (weiter hinten im Speeder) |



Angespannt war sie, als sie sagte, der Unbekannte im Speeder hätte nichts mit ihnen zu tun, mit der Macht, den Sith oder den Jedi. Wut kroch in ihm hoch, weil sie ihm nicht gehorchte. Andererseits, so versuchte er, sich zu beruhigen - was hatte er erwartet? Er war müde und erschöpft. Vermutlich wirkte er nicht besonders einschüchternd.
Er musterte sie eingehend, versuchte, ihren nächsten Schritt vorherzusagen, doch er blickte nicht durch. Immerhin nannte sie ihm, wenn auch widerstrebend, ihren Namen. Odriyas. Er speicherte es ab und versuchte, keine Unsicherheit bei ihrem Grinsen zu zeigen. Unsicherheit hieß Schwäche. Aber wenn er eines schon immer gehasst hatte, dann waren es Gegner, die unberechenbar waren.

Doch sie hatte ihm ihren Namen genannt.
"Nenn mich Lera", entgegnete er kühl. Dann warf er einen kurzen, ganz kurzen Blick hinüber zum Monument, dessen Erscheinung ihn bei Nacht sicher beeindruckt hätte. "Was für eine Art von Expedition? Ausgrabungen? Suche nach Artefakten? Ich bezweifle, dass dieser Planet mehr als das hier zu bieten hat."
Während er sprach, beobachtete er sie genau, er wusste, dass sie ihm nicht alles erzählt hatte. Sie hatte gesagt, ihr Begleiter würde die Expedition leiten... Und er hatte das dumpfe Gefühl, dass das nicht die Wahrheit war. Wenn er stärker gewesen wäre, als jemand, der die Macht beherrschte, warum zeigte er sich dann nicht? Entweder er war besonders vorsichtig, was auch heißen könnte, besonders schlau zu sein – dann könnte er Lera möglicherweise sogar überlegen sein. Oder er blieb drin, weil er schwach war, und Angst hatte, zu sterben. Und war sie es nicht gewesen, die ihm befohlen hatte, im Speeder zu bleiben und nicht umgekehrt? So oder so, er blieb eine unbekannte Nummer. Und das gefiel Lera nicht.

Im Kopf arbeitete er mögliche Szenarien eines Kampfes durch, und da fehlte einfach irgendetwas. Etwas Wichtiges. Er weitete sein Machtempfingen so weit aus, wie es ihm möglich war, auch wenn er sich dabei angreifbar machte. Doch außer der Zabrak, die immer noch mit gezücktem Blaster vor ihm stand und dem Unbekannten im Speeder, nahm er nichts wahr. Außer dem merkwürdigen Etwas in der Macht, das er schon bei seiner Ankunft gespürt hatte. Ein Beben konnte man es nicht nennen. Doch solange dieses Etwas da war, nahm er es als Bedrohung. Vielleicht wusste sie etwas darüber. Wenn sie genauso oder stärker war als er, musste sie es auch gespürt haben. "Eine Art... Beben in der Macht führt mich her. Ich will wissen, woran das liegt."

Er umklammerte das versteckte Lichtschwert so fest, dass es weh tat – er begrüßte den Schmerz, holte tief Luft, und lächelte.


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| Lera mit Odriyas und einem Unbekannten (weiter hinten im Speeder) |

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29 Sep, 2019 15:08 00 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
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| Odriyas, mit Lera Syko und Netrebnik (weiter hinten im Speeder) |


Namen waren Schall und Rauch, sagte ein altes Sprichwort und es war die Wahrheit. Sein Name gab ihr keinerlei Hinweise darauf, wer er wirklich war und was er vorhatte. Es wäre allzu naiv gewesen anzunehmen, dass er ihr all diese Informationen gab. Mit der Besatzung der Coral Moon und dem Expeditionsteam hatte sie ein leichtes Spiel gehabt, das waren keine Machtnutzer. Sie konnten sich nicht gegen ihre Fähigkeiten und die der Vahla behaupten, selbst wenn es durchaus welche mit einem stärkeren Willen gab. Irgendwann waren die Grenzen von Normalsterblichen erreicht. Aber dieser Lera war wie sie. Er war in der Macht ausgebildet und wenn sie sich nicht irrte, in der Dunklen Seite. Dieser Mann verbarg seine Aura nicht, dennoch fühlte er sich unsicher an. Das war vielleicht der Punkt, wo sie im Vorteil war. Die Zabrak zweifelte selten an sich, sonst wäre sie heute noch irgendein Mitglied des Sicherheitsteams der Expedition, die den Sith an die Universität von Sanbra brachte. Allerdings gehörte heute alles ihr und sie würde es sich von niemandem abnehmen lassen. "Man findet überall etwas, wenn man danach sucht. Oder manchmal auch Dinge, die man nie gesucht hat und nie finden wollte", ätzte sie in seine Richtung.

Ein Beben in der Macht? Er musste den Sith gespürt haben. Leise knirschte sie mit den Zähnen. Dass sie vorher nicht daran gedacht hatte! Natürlich würden andere Machtbegabte seine Präsenz spüren, seit er wieder bei Bewusstsein war. Jedoch hatte sie angenommen, dass die Wahrscheinlichkeit eher gering war, sobald sie den Sith-Raum verließen. "Vielleicht haben dich ja die Erinnerungen der Jedi gerufen", gab sie ziemlich schnippisch mit einem Seitenblick auf das Monument zurück. Der Schmerz, der ihn erfüllte, strafte seinem Lächeln Lügen. Odriyas machte sich auf alles gefasst. 'Alles in Ordnung bei Ihnen?', hörte sie den Professor aus dem Speeder rufen. Seine Stimme ließ ihren Ärger ansteigen. "Ja, ich komme schon zurecht. Bleiben Sie einfach, wo Sie sind" Sie machte eine gereizte Handbewegung in seine Richtung, ließ aber Lera nicht aus den Augen und versuchte intensiv an Ardil, Nema und Sundri zu denken. Mit den Vahla war sie durch die Macht verbunden, und sie waren seit der Anwesenheit des Sith stärker geworden - wenn die drei nur nicht immer so verdammt ängstlich wären...."Du bist in der Macht ausgebildet worden. Sag mir von wem, dann gebe ich dir vielleicht mehr Informationen Sie konnte durchaus jemanden gebrauchen, der nicht so leicht einzuschüchtern war - aber sich auch verlocken lassen und gehorchen konnte.


| Odriyas, mit Lera Syko und Netrebnik(weiter hinten im Speeder)|


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09 Nov, 2019 19:26 11 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
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| Lera mit Odriyas und einem Unbekannten (weiter hinten im Speeder) |



Der Schmerz durchströmte Lera, eine unberechenbare und wilde Kraft, so, wie er es während seiner... Ausbildung erlernt hatte. Der Schmerz und der Hass brannten in ihm, gaben ihm Leben. Bei Odriyas' merkwürdiger, für seinen Geschmack viel zu vagen Antwort auf seine Frage knurrte er. "Natürlich", murmelte er, eher an sich selbst gerichtet. Was hatte er auch erwartet? Dass sie ihm sofort alles sagen würde? Idiotisch wäre das. Dumm. Gefährlich. Und Lera selbst schien sie offenbar nicht groß aus der Rolle zu werfen, obwohl er eine gewisse Vorsicht in ihr spürte.
Bei der Erwähnung der Erinnerungen der Jedi jedoch lachte er nur, mit einer gewissen Kälte in seiner Stimme.
Aus keinem besonderen Grund bewegte er sich ein wenig vorwärts, versuchte, näher an den Speeder heranzukommen, um zu sehen, wer sich darin verbarg. Obwohl er nicht glaubte, dass von ihm (oder ihr) eine Gefahr ausging, hasste er diese Unbekannte.
Er blieb stehen, als eine Stimme aus dem Speeder tönte und er anylsierte, fast schon automatisch, ihren Klang. Besorgt? Verärgrt?
"Du bist in der Macht ausgebildet worden. Sag mir von wem, dann gebe ich dir vielleicht mehr Informationen", sagte sie, und er schreckte hoch, verärgert über sich selbst, dass er sich hatte ablenken lassen.
Er fragte nicht, woher sie das wusste, es war ziemlich offensichtlich. Doch so einfach würde er sie nicht an sich heran lassen.
"Du willst wissen, wer mich ausgebildet hat?", fragte er leise. "Glaub mir... das willst du nicht. Das willst du wirklich nicht wissen."

Ein Schauder rann ihm den Rücken hinunter, als die Erinnerungen ihn einholten, doch er drängte sie zurück. Ein Flashback war das letzte, was er hier gebrauchen konnte. Es machte ihn angreifbar, verwundbar... kontrollierbar. Diese Odriyas war wie er, wenn er sie richtig einschätzte, eine Kennerin der dunklen Seite. Vielleicht konnten sie sich gegenseitig helfen; sie war die erste Machtnutzerin auf die er traf, die zumindest augenscheinlich nicht für die Believer eintrat. Doch so schnell würde er nicht aufgeben; ob ein Bündnis zwischen ihnen möglich war, konnte nur der Fortlauf dieser Konversation zeigen.


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| Lera mit Odriyas und einem Unbekannten (weiter hinten im Speeder) |

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13 Nov, 2019 13:44 10 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
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„Hör damit auf“, fauchte sie ihn an, als sie seinen Schmerz spürte. Sie mochte keine Schmerzen. Wie sehr diese vielleicht die Macht der dunklen Seite verstärkten, war ihr herzlich egal. Man konnte auf andere Weise dafür sorgen. Zusehr war Schmerz mit ihrer Ausbildung bei den Propheten verbunden und sie wollte nichts mehr damit zu tun haben. Gewiss konnte sie das alles aushalten, aber nicht um jeden Preis. Lera trat einige Schritte vorwärts – das sollte er lieber nicht tun. Auf gar keinen Fall durfte er dem Professor zu nahe kommen. „Keinen Schritt weiter!“ Die Zabrak stellte sich ihm in den Weg, den Blaster weiterhin ausgestreckt und bereit, bei der kleinsten falschen Bewegung abzudrücken. Die Neugier des Elomins war freilich größer geworden, das konnte sie förmlich auf ihrem Rücken brennen spüren. Jedes vernünftige Wesen würde den Rückzug antreten, wenn es zu einer solchen...aggressiven Situation kam und es dafür nicht gemacht war. Aber solche Typen wie Professor und sein Team waren zu neugierig und zu dumm, um solche Situationen zu vermeiden. Odriyas hätte ausrasten können. Das Ärgerliche war, dass sie auf Helfer angewiesen war und sie solche Leute erst wieder loswerden konnte, wenn der Sith wieder bei Kräften war und dessen ganzes Potenzial für sich ausnutzen konnte.

Sie konnte sich nichts Schlimmeres als die Ausbildung bei den Prophets of the Dark Side auf Dromund Kaas vorstellen, auch wenn die Gefühle des Menschen echt waren. Zwar war es auch bei der Blackguard recht streng zugegangen, aber im Vergleich zu vorher war sie ziemlich gut behandelt worden. Von anderen Gruppierungen wusste sie nichts oder konnte sich nicht mehr daran erinnern, von solchen gehört zu haben. „Doch, ich will es wissen. Und wo du herkommst. Sonst erfährst du nichts von mir und kannst gleich wieder verschwinden.“ Sie brauchte nur den Druck auf den Auslöser des Blasters um ein winziges bisschen zu erhöhen, und dann hatte dieser Lera ein hübsches, rauchendes Loch in seiner glatten Menschenstirn. Die Vorstellung ließ ihre Mundwinkel trotz ihrer Verärgerung in die Höhe ziehen.


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21 Nov, 2019 19:58 37 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
Lera Syko
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Ihr Lächeln irritierte Lera einen Moment lang – das hier war nicht die Art von Machtspiel, die er gewohnt war. In der Festung auf Almas hatten sie mit Vibroklingen, später mit Lichtschwertern und notfalls auch mit Körperkontakt ihre Konflikte ausgetragen. So kindisch es ihm auch hin und wieder erschienen war, es war der einzige Weg, den er kannte.
Immerhin diese direkte Bedrohung – wenn auch nicht unbedingt die eines Blasters – war ihm vertraut.

Lera blieb stehen, blickte jedoch nicht auf den Blaster, obwohl er aus den Augenwinkeln durchaus ihre Hand beobachtete und ihren Finger am Abzug, sondern lenkte sein Hauptaugenmerk auf die Zabrak selbst. Er konnte ihren Ärger spüren und machte vorsichtig ein paar Schritte rückwärts.
Etwas sagte dem Codru-Ji, dass er diesen Kampf nicht gewinnen konnte – noch nicht. Dass es nicht klug wäre, sich in einen Konflikt zu stürzen, wenn er nicht einmal wusste, was ihn genau erwartete. "In Ordnung", sagte er leise. Es widerstrebte ihm, irgendetwas preiszugeben. Zumal sie ihn noch immer für einen Menschen zu halten schien, und das ein großer Vorteil für ihn war. Er glaubte, zumindest einen ersten Schuss aus diesem Blaster ablenken zu können – falls er es fertig brachte, das Lichtschwert rechtzeitig zu ziehen. Die dafür benötigte Reaktionszeit lag beinahe bei null.
"Sagt dir die Festung der Sith auf Almas etwas? Dort wurde ich ausgebildet. Was meine Herkuft angeht..." Wieder zögerte er, lockerte seinen Griff um das zweite Lichtschwert aber ein wenig und holte tief Luft. "Ich komme von Munto Codru."

Während er sprach, achtete er sehr genau auf ihre Reaktion und tauchte in die Macht ein, nutzte seinen sechsten Sinn. Ein Überzeugungsversuch würde nichts bringen; das war ein Bereich, in dem er warhscheinlich nie gut werden würde. Doch er konnte immerhin ihre Stimmung ausmachen und sobald er eine Schwankung darin erkannte, konnte er handeln, oder auch nicht.


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01 Dec, 2019 22:36 43 Lera Syko ist offline Email an Lera Syko senden Beiträge von Lera Syko suchen Nehmen Sie Lera Syko in Ihre Freundesliste auf
Odriyas
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Eine gewisse Zufriedenheit machte sich in Odriyas breit, als Lera zu reden begann. Viel war das nicht, und sie konnte mit keinem der Namen, die er nannte etwas anfangen. Die Propheten hatten von sich behauptet, über das größte Wissen in der Galaxis zu verfügen - was stimmen konnte - aber sie teilten dennoch nur wenig und noch weniger war bei der Zabrak hängen geblieben. Es hatte sie schlichtweg nicht interessiert. Alles, was sie wollte, war von Dromund Kaas zu entkommen und eine mächtige Sith zu werden. Was wollte sie mit jahrtausendealten Geschichten von Machtnutzern, die längst tot waren. Nur ihre Artefakte waren nützlich - oder ein lebender Reinblut-Sith. Sie würde die Vahla fragen müssen, was es mit dieser Sith-Festung und Munto Codru auf sich hatte, doch die Blöße würde sie sich vor diesem Fremden nicht geben.

"Ach ja?" Da sie nichts darüber wusste, fiel es ihr entsprechend leicht, ziemlich unbeeindruckt auf seine Äußerung zu reagieren. "Ich bin bei den Propheten der Dunklen Seite und der Blackguard ausgebildet worden", warf sie ihm daher als Brocken entgegen und reckte herausfordernd ihr Kinn, als er zurückwich. Möglich, dass er die Propheten kannte, die immerhin in direkten Diensten von Darth Sidious gestanden hatten, aber die Blackguard kannte, soweit sie wusste, niemand. Ein sehr alter Orden, der zurückgezogen auf Mustafar seinen Sitz hatte, aber deren Mitglieder zumeist in der Galaxis verstreut waren, um ihr Wissen zu vergrößern. Wenigstens hatte sie bei ihnen etwas gelernt, und wenn sie die Ruhe hatte nachzudenken, würde ihr sicher wieder etwas einfallen...

"Munto Codru?", hörte sie den Professor hinter sich aus dem Speeder blöken, "Sind Sie etwa ein Codru-Ji?" Diese verfluchten langen Spitzohren des Elomin... "Das ist ja fantastisch, aber wo sind Ihre anderen beiden Arme?" Odriyas knirschte mit den Zähnen, ohne ihr Gegenüber aus den Augen zu lassen. Andere beide Arme? Sie sah nur zwei, aber das erklärte das seltsame Gefühl. Er war also kein Mensch, wie es den Anschein hatte. „Ja, wo sind deine beiden anderen Arme?“, knurrte sie ihn an. „Gibt's vielleicht noch etwas, was ich wissen sollte?“
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30 Dec, 2019 16:31 20 Odriyas ist offline Email an Odriyas senden Beiträge von Odriyas suchen Nehmen Sie Odriyas in Ihre Freundesliste auf
 
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