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Gradan Trelloq Gradan Trelloq ist männlich
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Nar Kreeta Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nar Kreeta






Astrografie:

Region: Outer Rim

Sektor: Hutt Space

System: Nar Kreeta System

Nahliegende Hyperraumrouten:

Pabol Sleheyron

Pabol Kreeta

Terrain und Klima:

Nar Kreeta besteht größtenteils aus trockenen Einöden und Ozeanen, einzige Abwechslung darin bilden die wenigen Raumhäfen der Handelsplätze, Minenkolonien und das eine oder andere Schurkenversteck.

Das Klima ist rau und trocken, stürmisch und allgemein lebensfeindlich.

Zugehörigkeit:

- Hutten-Kartell
- Minen-Gilde

Bevölkerung:

- Menschen
- Hutten
- Jawas
- Weequais
- Verschiedene

Hauptstadt:

keine

Bedeutung:

Keine galaktische Bedeutung, abgesehen von seiner Rolle als Handels- und Umschlagposten der Hutten und Minen-Gilden an zwei kreuzenden Hyperraum-Routen.

Regierung:

De-Zentral/Irregulär: Der Besitz und die Kontrolle des Planeten teilen sich in diverse Regional-Territorien auf, die Teils der Minen-Gilde, teils den Hutts und teils anderen Organisationen gehören, die mit einer von beiden (oder sogar beiden) größeren Fraktionen kooperieren.

Davon ab gibt es einige Landstriche, die von niemandem kontrolliert werden und nahezu völlig leer sind.

Militär:

Banden, Milizen, Privat-Armeen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 29 Nov, 2019 17:51 31.

29 Nov, 2019 17:49 01 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG, Rekhon, C-3, Wuaga the Hutt


Ein Schiff verlässt den Hyperraum. Es handelt sich um einen Frachter der Gozanti-Klasse, recht groß und klobig und offenbar schwer beschädigt. Einige der diversen Turbolaser sind kaum mehr, als schwarze Brandlöcher in der Außenhülle des Schiffes.
„Wir sind draußen,“ seufzt einer der beiden Männer an den Kontrollkonsolen des Schiffes. „Wie konnten die uns nur verfolgen?“ Wird in den Raum gefragt, während man sich seinem Kollegen zuwendet. Dieser blickt jedoch nicht von seinen Konsolen auf, sondern nimmt lieber einige Einstellungen vor. Das Licht der diversen Anzeigen spiegelt sich dabei auf seinem modifizierten Klon-Soldatenhelm wieder. „Kannst Kressk ja fragen, wenn er und seine Bande von Feiglingen uns eingeholt haben, wie klingt das?“
Der andere der beiden erhebt sich daraufhin mit einem Glucksen von seinem Sitz und klopft dem Droiden auf dem Co-Pilotenplatz auf die Schulter. „So lange du noch Witze machen kannst, Commander, kann es nicht so schlimm stehen. C-3, wie sieht es aus? Können wir noch einen Sprung machen? Je eher wir Hutta erreichen, desto besser.“
Der Droide betätigt ein paar Knöpfe, ehe er antwortet. „Ich fürchte, Sir, unsere Systeme sind im Laufe der Gefechte überanstrengt worden. Schäden an der Außenhülle und am Kühlsystem. Der Hyperantrieb muss runtergekühlt werden. Wenn ein erneuter Sprung uns nicht in Fetzen reißt, weil die Außenhülle instabil ist.“ Der braunhaarige Mann verzieht daraufhin das Gesicht. „Irgendwas ist immer kaputt, was?“ Ein weiteres Glucksen, mehr gequält als alles andere, ehe man sich dem Commander zuwendet. „Ich werde mal nach unten gehen und mich um die Systeme kümmern.“ Woraufhin dieser nun doch von seinen Kontrolle aufblickt und nickt. „Tu das und schau nach unserem Passagier, wo du schon dabei bist, Gradan.“

Der Mann eilt durch die Gänge des Schiffes, die bereits recht mitgenommen wirken. Wandverkleidungen sind aufgebrochen worden, hier und da funkt es, Box-Droiden staksen hier und da durch die Korridore und flicken schnatternd Leitungen und andere Macken mit ihren Werkzeugen. Auch Gradan selbst hat sich bereits mit ein paar Geräten beladen, als er eine der Wartungsleitern hinunter steigt und die Ebene wechselt.
Hatte der Mensch zuvor noch bitter scherzen können, so ist ihm die Anspannung jetzt leicht anzusehen. Die Schritte sind eilig, leise wird vor sich hin geschimpft. Ein Kommunikator wird aktiviert. „Rekhon, wo bist du?“ Einen kurzen Moment herrscht Stille, ehe eine knisternde Antwort folgt. „Beim Medi-Droiden. War in der Nähe, als eine Kühlleitung in die Luft geflogen ist, werde aber wieder. Zwei der Droiden sind schon dran. Teego hat es schlimmer erwischt. Sie hat eine der Geschützbanken kalibriert, als wir angegriffen wurden. Sie rührt sich nicht, Gradan.“ Mehr für sich selbst nickt Gradan verstehend aber stumm, ehe er weiter durch das Schiff eilt, bis die Fracht-Ebene erreicht ist. „Sieh zu, dass der Droide sich um euch beide kümmert. Wir können uns langsam keine Verluste mehr leisten, Begräbnisse sind ziemlich teuer.“ Sein finsterer Scherz bleibt unbeantwortet, als er durch die erste Tür schreitet und plötzlich in völliger Dunkelheit steht.
„Welches System haben die verdammt nochmal nicht beschädigt?“ Der Mensch klingt merklich frustriert, ehe ein greller, aber kleiner Lichtkegel von einem Emitter an seiner Kleidung ausgeht. Man blickt sich im Raum um. Frachtkisten überall, versehen mit verschiedensten Aufschriften, ehe endlich ein Wartungskasten an einem der Wände erscheint.
„Wenn es wieder die Sicherungen sind, montiere ich einen der Box-Droiden am Sicherungs-Kasten, damit das nie wieder passiert...“ So murmelt der Braunschopf, während er das Terminal aktiviert und offenbar ein paar Tests laufen lässt. Dabei bewegt sich etwas hinter ihm in der Dunkelheit, nähert sich langsam, fast lautlos. Rot-glühende Punkte leuchten in der Dunkelheit, wanken leicht auf und ab, beobachtend, lauernd.

„Das war's!“ Das Licht im Frachtraum schaltet sich wieder ein, ehe Gradan sich umdreht und reflexartig nach einem seiner Blaster greift. Vor ihm schwebt ein weiterer Droide. Ein zylindrisches Modul, offenbar aus einem IG-Kopfteil gebaut.
„Verdammt, IG!“ Der Blaster wird weggesteckt. „Ich habe keine Zeit für diesen Mist!“
Der Droide wiegt sich etweas in der Luft hin und her. „Feststellung: Wäre das hier kein Test, wären Sie schon 23,5 mal vaporisiert worden, Sir. Sie sollten mehr auf ihre Umgebung achten.“ Der Braunschopf atmet einmal auf. „Hast du aber nicht. Stattdessen hältst du mich auf, während das Schiff auseinander bricht. Bin aber nicht sicher, ob das besser ist.“ Er macht sich bereits wieder auf den Weg, den jetzt erhellten Frachtraum durchquerend, dabei folgt ihm der Droide.
„Feststellung: Es kümmern sich bereits alle Einheiten um die Stabilisierung der Hülle, Sir. Wenn Sie bessere Wartungseinheiten brauchen, sollten Sie ein paar Astromechs anschaffen.“ Der Mensch gluckst zynisch. „Wozu? Ein launischer Blechkasten, der nicht tut, was er soll, ist mehr als genug, finde ich.“ Ein weitere Tür wird passiert. „Korrektur: Sie beleidigen mich, Sir. Ich tue stets meine Pflicht, sofern ich das noch kann.“
Ein Augenrollen wird zur Erwiederung gereicht. „Na wenigstens verstehst du, wer gemeint ist. Du hast also auf unseren Gast aufgepasst?“ Die Tür schließt sich hinter beiden, der Korridor vor ihnen ist gesäumt von mehreren Frachtkammern, abgeschlossen durch Energie-Barrieren. Eine der letzten bildet da die Ausnahme, denn die Barriere ist ausgeschaltet und Musik trällert dem Mann entgegen, als er den Gang entlang schreitet. Bei einem Blick um die Ecke offenbart sich der Passagier als ein verärgert dreinblickender Hutte, der sich augenblicklich in seiner hergerichteten Kammer aufbaut, als wäre er ein nahendes Unwetter.
„Mickriger Söldner! Ihr werdet nicht dafür bezahlt, mich herumzukutschieren, als wäre ich eine Kiste Juma-Juice!“ Das unförmige Alien zieht am bereitgestellten Spice-Verdampfer, während Gradan beschwichtigend die Hände hebt. „Wir sind in ein paar... Turbulenzen geraten, großer Wuaga. Nichts, dass dich in irgendeine Gefahr bringen sollte. Der Weg bis Hutta ist nicht mehr weit. Nur noch ein paar Parseks und,“ „das ist mir egal!“ Poltert der Hutte verärgert, „ihr wurdet angeheuert, um mich unauffällig nach Hause zu bringen! Ich weiß, wie sich Blaster-Feuer anhört! Verkauf mich nicht für dumm, das bekommt deinesgleichen nicht!“
Der Mensch seufzt resignierend. „Der große Yuba hat uns angeheuert, weil er weiß, dass wir die beste Crew dieses Sektors sind.“
Der Hutte lacht verächtlich. „Ha! Das wart ihr vielleicht, als ihr noch vollständig wart! Der beste Teil von euch macht jetzt seine eigenen Geschäfte. Seid klug und verschwindet von hier, sobald ihr bezahlt worden seid!“ Das Gesicht des Menschen wird daraufhin überaus ernst. „Dieser 'beste Teil' von uns ist es, der auf uns geschossen hat. Du solltest dir deine Idole besser aussuchen, Wuaga.“ Der Hutte bläst nur unbeeindruckt giftigen Dampf in die Luft. „Und du dir deine, Trelloq. Jetzt lass mich allein. Du lenkst mich von meiner Ablenkung ab.“
Woraufhin sich der Hutte einem kleinen Holopad zuwendet, das ihn mehr zu interessieren scheint. Gradan wendet sich nur stumm ab und verlässt den Korridor so eilig er kann.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 17:01 46.

13 Dec, 2019 16:42 18 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG, Rekhon, Kressk


Wenig später, Gradan ist in einen der Wartungsschächte geklettert und kämpft mit ein paar Kabeln, als das Schiff von einem Einschlag erschüttert wird. „Was war das?“ Fragt er schnell in den Kommunikator hinein, als er seinen Halt gesichert hat, doch er erhält keine Antwort. „Hallo?“ Er klopft ein paar mal gegen das Komm-Gerät, dieses bleibt jedoch stumm, bis auf unregelmäßiges Knistern, welches auf ein Störsignal hindeutet.
Einen Fluch ausstoßend klettert der Mann aus dem senkrechten Schacht, zurück in den Seitengang. Wieder sind die Lichter aus und Gradan schaltet seinen Emitter an. „IG! Ich habe deine Spielchen langsam satt!“ Doch keine Entgegnung, die der Droide ihm hätte geben müssen folgt. Gradan ist offensichtlich allein. Eine weitere Erschütterung, gepaart mit einem Knarren der Außenhülle.
Instinktiv wird nach einem Blaster gegriffen, ehe es den Gang entlang hin zu einer Konsole in der Ecke geht, die jedoch auf keinerlei Kommando reagiert.
Plötzlich scheppert etwas hinter ihm, woraufhin Gradan die Pistole herumreißt und auf die Quelle des Geräuschs feuert, nur um sich einem verwirrten Box-Droiden gegenüber zu sehen, gefolgt von IG. „Feststellung: Da sind Sie ja, Sir! Das Schiff wurde mit einer Puls-Waffe beschossen! Alle Systeme sind deaktiviert.“ Der Mann senkt seinen Blaster. „Wo sind die anderen? Und was bei Kessels Kratern ist hier los?!“
Der Box-Droide gestikuliert wild, während IG sich Gradan nähert. „Aussage: Der Commander hat die Brücke verlassen, um die Krankenstation zu sichern, Sir. Offenbar versucht man, das Schiff zu entern.“ Noch während der Auskunft setzt sich der Mann in Bewegung. „Konnten die Sicherheits-Droiden aktiviert werden?“ IG folgt ihm schwebend. „Feststellung: Negativ, Sir. Wie auch sämtliche Kraftfelder und andere Maßnahmen. Es ist ein Wunder, dass die Lebenserhaltung funktioniert.“ Im Vorbeigehen sammelt der Söldner den Box-Droiden auf, der IG geführt hatte und setzt ihn vor einer versperrten Tür ab, um diese mit seiner Hilfe zu öffnen.
Es kostet einige Gewalt, ehe die stählerne Blockade nachgibt und das Trio hindurch lässt. Das Licht in den Gängen beginnt, sporadisch zu flackern, als kämpfte das Schiff darum, seine Systeme neu zu starten, doch Gradan lässt sich davon nicht aufhalten und bahnt sich seinen Weg durch einige weitere Gänge, immer eiliger werdend, mit jedem Boden-Pannel, dass er überschreitet, bis er vor der Sicherheitstür steht, die zur Krankenstation führt. Erneut wird der Box-Droide davor abgesetzt und die Tür mit vereinten Kräften aufgestemmt.

Auf der anderen Seite der Wand erwarten das Trio der Läufe zweier Blaster, Eigentum des Commanders selbst und des Zabrak Rekhon, die sich beide hinter einer behälfsmäßigen Barrikade verkrochen haben.
„Nicht schießen, ich bin's,“ so hört man Gradan sagen, während er die Hände hoch nimmt, um die anderen in Sicherheit zu wiegen. Diese nehmen ihre Waffen runter und winken ihn ins Innere, gefolgt von IG und dem Box-Droiden. Man sammelt sich hinter den zu einem Wall aufgetürmten Kisten. „Was ist hier los?“ Gradan fragt grade heraus, als sie zusammen hinter der Barrikade kauern, woraufhin Fetcher ihn anblickt. „Sie sind uns bis hierher gefolgt, Gradan. Müssen einen Peilsender, oder sowas benutzen. Jetzt versuchen sie, an Bord zu kommen.“
Nach einem verstehenden Nicken deutet Gradan auf die Beleuchtung. „Und die Systeme?“ „Habe ich abgeschaltet, bevor ihr Ionenstoß uns erreicht hat. C-3 fährt die Systeme von der Brücke aus hoch und aktiviert die Kampfdroiden, während wir uns aus dem Staub machen. Wenn sie es schaffen, gut. Wenn nicht, dann ist es besser, wenn keiner von uns dreien noch an Bord ist.“
Ein fragender Blick wird Rekhon zuteil. „Wir drei?“ Der Zabrak senkt daraufhin den Blick. Das Offensichtliche bleibt unausgesprochen, ehe Gradan sich wieder Fetcher zuwendet. „Und der Hutte?“ Woraufhin sich IG dazwischenschaltet. „Feststellung: Es gibt ein hohes Kopfgeld für ihn. Er ist im Moment der Fleischsack, der hier am wenigsten in Gefahr ist, in seine Einzelteile zerlegt zu werden.“ Ein genervtes Schnaufen unter Fetchers Maske. „Dieser Droide treibt mich noch in den Wahnsinn. Wenn uns das hier nicht umbringt, jage ich ihn irgendwann in die Luft.“
Woraufhin Gradan und der Zabrak schief grinsen müssen.
„Also geht es für uns gleich zu den Rettungskapseln.“ Rekhon nickt. „... Und mit etwas Glück geht das hier alles glatt, bevor uns unser lieber Freund Kressk die Häute abzieht.“ Der Zabrak wirkt depremiert, Fetcher und Gradan tauschen ein paar Blicke aus, ehe man einen Blick über die Barrikade wirft und sich gemeinsam auf den Weg macht.
Die Blaster sind bereits gezogen, als sie die ersten Quergänge passieren und sich in Richtung der Rettungskapseln machen. Wieder erschüttert etwas das Schiff, ehe die Beleuchtung der Gänge sich stabilisiert und die Sicherheits-Systeme losgehen. Das Heulen des Alarms kündigt an, dass die Außenhülle aufgebrochen wurde. Einer schneller Blick wird einem Überwachungs-Terminal gegönnt, das auf einem Schirm anzeigt, dass sich ein Rudel B1-Kampfdroiden eilig staksend einen Weg in zu den Frachträumen bahnt. Ein Wechsel des Bildes und schon sieht man den Grund, denn es ist kaum zu übersehen, dass die Lade-Luke bereits Opfer eines Phasen-Schneiders wird.

„Scheiße, die sind gleich drin!“ So spricht der Zabrak den Gedanken des kleinen Trupps aus, ehe IG die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zieht. „Warnung: Feindannäherung von links!“ Und tatsächlich! Zwei fremde Spacer sind kurz auf dem Korridor zu sehen, ehe sie in Deckung gehen und auf die Gruppe zu feuern beginnen. Fetchers Gruppe tut das selbe und eröffnet das Feuer, sobald sich die Fremdlinge zeigen. Eine kurze Weile erfolgen die Schusswechsel ergebnislos, bis plötzlich weitere Spacer den Korridor entlang kommen und die kleine Gruppe flankieren. Blasterfeuer von zwei Seiten ist die Folge. „Gebt mir Deckung, Jungs.“ Unruhig erhebt sich Rekhon plötzlich und eilt zu einem nahen, aber ungedeckten Sicherheitspult, während Gradan und Fetcher mit ihren Waffen versuchen, die Eindringlinge zu unterdrücken, die sofort das Feuer auf den Zabrak eröffnen.
„ARGH!“ Ein Querschläger trifft Rekhon am Rücken und wirft ihn von den Füßen. Ein großes, schwarzes Brandloch ziert die Jacke des verletzten Spacers, als dieser sich wieder auf die Beine hievt und zur Konsole schleppt, nun tatsächlich gedeckt von Gradans und Fetchers Blasterfeuer.
Er drückt eilig ein paar Knöpfe, bis sich zwischen der flankierenden Gruppe und Fetchers Gruppe ein Kraftfeld hochfährt.
„VORSTOSSEN, COMMANDER!“ Ruft der Zabrak von seiner Konsole hinüber, ehe er noch ein weiteres Kraftfeld hochfährt, das ihn nun ebenfalls von den anderen trennt. Er feuert auf das Terminal, um es zu blockieren. Doch, noch ehe Gradan und Fetcher etwas sagen können, zerfällt Rekhon plötzlich zu Asche und hinter ihm stet ein Trandoshaner mit einem Disruptor. Kressk.
„Eure jämmerlichen Droiden werden unsss nicht stoppen, Weichlinge! Und diessse Kraftfelder auch nicht! Euer geliebtessss Schiff isssst mein und eure Köpfe bald auch!“ Das schuppige Alien protzt, während die zwei Eindringlinge versuchen, gegen Gradan und Fetcher vorzustoßen, sich jedoch schnell zuckend und schnaufend am Boden wiederfinden, wo sie sich unter Stromstößen finden.
In all dem Aufruhr hatte IG die Initiative ergriffen und die Fremden seinerseits flankiert, wofür diese jetzt bezahlten. Zwei schnelle Sicherheitsschüsse der Söldner später eilen diese mit ihren beiden Droiden zusammen den Gang entlang, vorbei an der Öffnung in der Außenhülle, durch welche die Spacer eingetreten waren. Jehnseits der durchschnittenen Wand ist das Innere eines Cockpits zu sehen. Kurz halten sie inne.
„Irgendwie glaube ich, dass das hier unsere beste Chance ist, hier weg zu kommen.“ Augenblicklich schaltet sich IG ein: „Aussage: Meine Kalkulationen bestätigen das.“ Keinen Atemzug später drängt sich das Vierer-Team ins Innere des fremden Gefährts, wo sich Gradan schnell auf den Pilotenplatz setzt. Fetcher lehnt sich über die Pulte.
„Kannst du sowas überhaupt fliegen?“ Woraufhin ein Blaster-Bolzen im Inneren einschlägt. „Die Kraftfelder sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Bring du das Ding hier zum Starten, ich gebe uns Deckung.“ So meint Fetcher noch, ehe er sich in Richtung der Enter-Öffnung begibt und damit beginnt, mit seinem TL-50 Deckungsfeuer zu geben.
Derweil versucht Gradan, der Systeme Herr zu werden. „Die scheiß Konsole ist gesichert!“ Erneutes Blasterfeur im Cockpit, Fetcher nimmt Deckung. „Sowas will ich nicht hören! Mach die Kiste hier flott, sonst sind wir dran!“ Als die fremden Blaster eine Pause einlegen, lehnt Fetcher sich wieder aus der Deckung und der markante Klang des TL-50 übernimmt die Geräuschkulisse. „Sterbt, Slagg-Fresser!“ Gradan unterdess ist unter das Kontrollpult gekrabbelt und bricht eilig einen Teil der Verkleidung auf, ehe er sich sein Überbrückungswerkzeug schnappt und es in die Verkabelung der Enter-Barke rammt. Nun ein kleines Gerät in Händen kauert er wieder vor den Konsolen, auf diverse Schalter hämmernd. „Komm schon! KOMM SCHON, VERDAMMT!“
Das Gerät arbeitet zügig, aber auch die Eindringlinge sind auf dem Vormarsch. „Uns gehen langsam die Argumente aus! Würde mich über einen raschen Start freuen, Mr Trelloq!“ Kaum eine volle Salve später wird das Repetiergewehr zu Boden geworfen, woraufhin Gradan sich erschrocken umdreht.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 19:10 20.

13 Dec, 2019 18:59 44 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG


Die Läufe der Waffe qualmen, während Fetcher noch im Türrahmen kauert und sich die Seite hält. Reflexartig will Gradan seinem alten Freund zu Hilfe kommen, doch dieser scheucht ihn zurück ans Pult. „STARTE DAS VERDAMMTE SCHIFF!“ Fetcher lädt ächzend seine Pistole durch und feuert noch ein paar Mal in den Korridor, ehe ein zischender Disruptor-Strahl ihn zum Rückzug zwingt. Gradan greift derweil selbst nach seinem Blaster, den er zuvor auf eines der Pulte gelegt hatte, während das Kontrollgerät seine Arbeit tut. Man kann bereits die Schritt auf dem Gang hören, als plötzlich ein Pfeifton die aufkommende Verzweiflung durchdringt.
'Überbrückung geglückt!' Wird vom Kontrollgerät angezeigt, welches Gradan augenblicklich in die Hand nimmt. „Endlich! Gut festhalten!“ Keinen Atemzug später versiegelt die Barke den Durchgang und löst sich von der Außenhülle, ehe die Triebwerke die Anwesenden unsanft darüber informieren, dass das Schiff beschleunigt.
So beobachten die beiden Männer durch ein Sichtfenster bald, wie sie sich von ihrem ehemaligen Zuhause entfernen. Ein Zuhause, das nun mehr an ein sterbendes Tier erinnert, in das sich ein Rudel Raubtiere verbissen hat. „Wir haben Glück, dieses Ding hat einen Hyperantrieb! Ich stelle schnell ein paar Dinge ein und dann verschwinden wir nach Nar Shaddah.“ Gradan macht sich direkt daran, einen Kurs zu programmieren, während Fetcher dasteht und zum ersten Mal den Eindruck macht, nicht ganz im Augenblick zu sein. Trotz des Vollhelms ist unverkennbar, welchen Emotionen der Kopfgeldjäger nun nachhängt und es sind keine, die mit Stolz, oder Erleichterung zutun haben.
Tatsächlich ist das erste, das Gradan wieder von seinen Kontrollen aufblicken lässt, das Geräusch von Duraplast auf Stahl, als Fetcher hinter ihm keuchend zusammensackt. „Fetcher!“
Blitzartig löst sich Gradan von der Steuerkonsole, um sich um seinen gestürzten Freund zu kümmern. Ein schneller Blick offenbart die schweren Blasterverbrennungen an Flanke und Torso. Als Gradan Fetcher den Helm abnimmt, kommt darunter das Antlitz eines Klonsoldaten zum Vorschein. Dieser blickt Gradan aus glasigen Augen an.
„Flieg' diese Kiste gefälligst weg hier, bevor sie die Waffen in ihrer Gewalt haben.“ Der alte Klon ächzt dabei gequält, hustend. „Der Computer erledigt das schon, Boss. Wirst schon sehen, ist alles im Griff.“ Eine merkwürdige Ruhe überkommt Gradan dabei, als sagte ihm sein Instinkt, dass es nichts brachte, in Panik zu verfallen. Ein wissendes Grinsen ziert Fetchers Gesicht, während ihm nach erneutem Husten etwas Blut das Kinn hinunter läuft. „Schon in Ordnung, Kleiner. Brauchst mich nicht zu verscheißern... Ich bin ohnehin... Lange überfällig.“ Zittrig deutet Fetcher auf seinen Helm am Boden. „Nimm meinen Helm und meinen Mantel. Du bist jetzt dran, Fetcher zu sein. Der Name wird dir Türen öffnen, das weißt du... Töte Kressk für das, was er getan hat.“ Dabei folgt Gradan dem Fingerzeig mit seinen Augen, bemüht ruhig, auch wenn auch ihn der Augenblick zu zermürben droht. „Tu mir nur einen Gefallen.“ Ein aufmerksamer, fragender Blick wird Fetcher noch zu Teil, woraufhin dieser zu grinsen beginnt. „Versau es nicht, so wie auf Raxus.“ Sie müssen beide bitterlich lachen. Ein stummes Nicken ist die Antwort darauf und wenig später ist Fetcher tot.

Erneutes Pfeifen kündigt den Abschluss der Vorbereitungen für den Hyperantrieb an, ehe ein merklich abgekämpfter Gradan nach den Kontrollen greift, um den Sprung einzuleiten, doch kaum, dass sich die Sterne in weiße Streifen verwandeln können, erschüttert ein lauter Knall das Cockpit.
Plötzlich wieder hellwach starrt Gradan in Richtung des geenterten Schiffes und sieht mit Schrecken, dass dessen Waffenbatterien nun auf ihn gerichtet sind.
„Scheiße!“ Er springt in den Pilotensitz zurück und versucht, die Turbolaser auszumanövrieren, bis der Computer einen erneuten Sprung erlaubt, doch nur Augenblicke später erbebt die kleine Barke erneut. Weitere Treffer an der Hülle, ehe das kapselförmige Schiff samt Gradan, IG und Box-Droiden in Richtung Nar Kreeta stürzt, beschleunigt durch weitere Einschläge, bis die Gravitation des Planeten den Rest besorgt. Derweil kann Gradan nichts tun, außer sich auf dem Boden zusammen zu kauern und auf Grund der massiven Fliegkräfte innerhalb des trudelnden Schiffes das Bewusstsein zu verlieren, während selbiges sich in einen Feuerbal verwandelt, als es die Atmosphäre passiert...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 19:06 48.

13 Dec, 2019 19:06 02 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG



Trockener Wind treibt Staub über die felsig-sandigen Einöden Nar Kreetas. Spitze Felsen ragen aus der fruchtlosen Tiefebene hervor, wie die Fänge eines riesigen Untieres. Zwischen ihnen: Sand und Rauch, der von einem zerschellten Schiff aufsteigt.

Ein Husten durchbricht die Statik des Augenblicks, als Gradan sein Bewusstsein zurückerlangt und die Augen aufschlägt. Seine Hand fährt hinauf an seine Stirn, er stöhnt und blickt aus dem Sichtfenster des Wracks, ehe er sich seine Hand ansieht und Blut an ihr entdeckt. „So eine Scheiße.“ Ein Blick durch das Halbdunkel im Inneren des Schiffes verrät, dass er offenbar mehr Glück als verstand hatte. Teile der Außenhülle wurden durch den Sturz schwer verformt, sodass vielerorts nun Ritzen an den Übergängen klaffen, die etwas vom Wind und der Sonne hineinlassen. Sand rieselt durch einige von ihnen, als wäre er unter der Erde.
Der Kopfgeldjäger schnauft, taumelt durch das Innere des Schiffes, nachdem er die Lichtquelle an seiner Ausrüstung eingeschaltet hat und sucht nach dem Ausgang. „Verfluchter Mist,“ auch wiederholtes Betätigen der automatischen Entriegelung bewirkt nichts. Allgemein geht keine Reaktion von irgendwelchen Geräten aus, die im Schiff installiert sind.
Sein Blick fällt auf den leblosen Körper Fetchers, der vom Aufprall in eine Ecke geschleudert wurde. Ein Gefühl von Hilflosigkeit stellt sich ein, angesichts den Toden, die er nicht hatte er verhindern können, bis hin zu dieser Tür, die ihn nun im Inneren des Wracks gefangen hält.
Das geschundene Gehäuse der Landebark unterdrückt den Schrei des Mannes nach außen hin, das Toben eines Mannes, der dem Tod von der Schippe gesprungen ist, nur um ihm erneut ins Auge zu blicken.

Polternd lässt sich Gradan auf dem Boden des Wracks nieder, nahe bei Fetchers Leichnam, als sich surrend etwas aus dem allgemeinen Durcheinander erhebt. „Feststellung: Und wieder eine glückliche Landung.“ „... Dir kann nichts die gute Laune verderben, oder?“ Letzte Wellen seines Nervenzusammenbruchs branden über Gradan hinweg, während sich der Droide kalibriert. „Erläuterung: Nun. Immerhin sind Sie und ich noch funktionstüchtig, Sir. Das Überleben solcher Abstürze ist nicht selbstverständlich.“
Der Mann winkt ab. „Ich brauche keine Aufmunterung von dir. Darin bist du wirklich nicht sehr gut, IG.“ Die rot-leuchtenden Photo-Sensoren rotieren, suchen offenbar den Raum ab, ehe der Droide selbst einen kleinen Lichtkegel in den Raum wirft, auf ein paar Trümmer, unter denen eine Klaue des Box-Droiden hervorragt, der sie alle begleitet hatte.
„Vermutung: Sofern diese Einheit noch funktioniert, könnte sie Ihnen sicher helfen, die Türen des Schiffes zu öffnen, Sir.“ Gradan blickt vom Trähnental in seinem Schoß auf und folgt dem Lichtkegel des Droiden mit seinem Blick, ehe er sich erhebt, um nachzusehen.
„Das könnte tatsächlich funktionieren. Gute Arbeit, IG.“ Dabei beginnt der Mensch bereits, den Haufen nach dem kleinen Droiden zu durchwühlen, während IG ihm unnötigerweise leuchtet.
„Feststellung: Ich tue nur meine Pflicht, Sir.“
Die Hände des Mannes greifen unter eine Kiste, die halb-umgestürzt über dem Box-Droiden prangt, um sie bei Seite zu werfen und schafft es mit etwas Mühe tatsächlich, das schwere Objekt aus dem Weg zu räumen. Der Rest des Unrats besteht aus Kleinteilen, die schnell beseitigt sind, sodass Gradan sich bald zu seinem Ziel vorgearbeitet hat: Dem Box-Droiden, der selbst nicht so viel Glück hatte, wie der Rest der lebenden Insassen.
„Die Einheit ist völlig verdreht und verbogen, IG. Das wird eine Weile dauern, sollte aber machbar sein...“ Derweil untersucht die Ex-Killer-Drohne den Raum mit seinen Sensoren, ehe er sich Gradan zuwendet und den Box-Droiden selbst in Augenschein nimmt.
„Prognose: Es wird sicher ein paar Stunden dauern, bis diese Einheit funktionstüchtig ist, Sir.“ IG wendet sich ab und deutet Gradan gegenüber auf eine Stelle der Hülle, die einen Riss nach draußen hat, der größer als der Rest ist.
„Vorschlag: Meine Scans ergeben, dass sich der Riss dort drüben mit etwas Gewalt vergrößern ließe, sodass ich ins Freie entkommen und... Unterstützung suchen könnte.“
Erneut folgt der Blick des Menschen einem Wegzeig des Droiden, während er sich noch ein paar mal durchatmend von der Strapaze des Räumens erholt. „Ich schätze, dass du mir draußen wirklich mehr nützt als hier, wo du nur herumschweben und mich nerven kannst, bis deine Energiezellen leer sind.“ „Bestätigung: Schön, dass Sie meiner Meinung sind, Sir.“
Nur einen Augenblick später macht sich Gradan tatsächlich daran, den Riss, der durch die Verformung zweier Hüllenteile entstanden ist, zu weiten, sodass IG hindurch-schlüpfen kann. Das gelingt jedoch erst, als Gradan eine Haltestange zu Hilfe nimmt und als Hebel benutzt, wobei diese sich allerdings ebenfalls völlig verbiegt. „So... Das sollte reichen, IG.“
Ein Fingerzeig deutet dem Droiden an, dass er sich auf den Weg machen sollte, woraufhin die Drohne sich auf den Weg macht und sich tatsächlich durch den immer noch schmalen Spalt manövrieren kann.

Einen kurzen Moment blickt Gradan dem Droiden noch nach, bis dieser hinter einem Felsen verschwunden ist, ehe er sich wieder dem Inneren des Wracks zuwendet, den ramponierten Box-Droiden aufliest und sich mit etwas Werkzeug im Pilotensitz niederlässt, um zu schrauben.
„Nach all den verrückten Sachen, die wir durchgemacht haben, hatte ich eigentlich gedacht, mit allem fertig zu werden...“ Der Satz hallt ungehört durch den kleinen, chaotischen Raum, nur kommentiert vom leichten Heulen des Windes am Wrack und den umliegenden Felsen, während Gradans Arbeit den Raum mit kleinen, metallischen Klicklauten füllt.
„Aber das hier? Hat schon ganz schön weh getan, Boss... 'Ne harte Landung, das Schiff ist weg, wie auch die Beute. Alles, was noch übrig bleibt sind ich, IG und dieser kleine Schrotthaufen hier...“ Er arbeitet dabei weiter, biegt hier etwas Metall grade, löst und befestigt Teile, bei ihrer Neuausrichtung, bis er sich auf dem Piloten-Sitz zu Fetchers Leiche herum dreht. „Du wirst mir fehlen. Weißt du das?“
Das Gesicht Gradans zeugt dabei von einer merkwürdigen Mischung aus Zerrüttung und dem Versuch, sich nichts anmerken zu lassen, obwohl er völlig allein ist. Ein Umstand, der ihm jetzt zum ersten Mal seit Raxus einmal mehr gewahr wird.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 21 Dec, 2019 19:29 35.

21 Dec, 2019 19:10 49 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische



Einige Stunden später sitzt Gradan in mitten des Halbdunkels des Wracks. Konsolen wurden aufgebrochen, Dinge, die nach dem Absturz lose herumlagen, wurden auf Sortierhaufen geworfen, während der braunhaarige Mann murmelnd an dem zerbeulten Box-Droiden arbeitet. Offenbar grade damit beschäftigt, ihn wieder zusammen zu setzen, klinkt er das letzte, fehlende Gliedmaß des Droiden ein und setzt undsanft mit einem improvisierten Hammer nach, als es Probleme gibt.
„Dämliches Mistding. Spur! Sonst wirst du verschrottet und darfst hier mit uns vergammeln!“
Als hätte es genau diese Art Zurede gebraucht, gibt das Metallstück plötzlich ein Schnappen von sich und klinkt ein. Der Kopfgeldjäger seufzt erleichtert, ehe er das Männlein zusammenfaltet und es auf dem Pult abstellt.
„So. Versuch Nummer 37.“ Ein schwungvoller Klaps auf die Nase des Droiden erfolgt, ehe dieser wie eine Sprungfeder einen Satz nach oben macht und sich entfaltet. Etwas, das Gradan selbst von seinem Sessel aufspringen und den kleinen Droiden in die Höhe heben lässt.
„Ich wusste doch, dass es funktioniert! HA! Friss meinen Astro-Staub, Schicksal!“ Der Droide wird in einem kurzen Freudentanz herumgewirbelt, ehe man sich wieder etwas beruhigt und der kleine Blechmann Gelegenheit bekommt, zu erfassen, wo er eigentlich ist. Die schwächliche KI ist offensichtlich verwirrt, als er auf dem Boden abgesetzt wird. Zumindest so lange, bis der Zwerg einen der Sortierhaufen entdeckt und direkt schnatternd damit beginnt, diesen aufzuräumen. Der Versuch dauert genau so lange an, bis Gradan seine Hand auf den Kopf des Droiden legt, um ihn zum Innehalten zu bewegen. Ein fragender Blick ist die Antwort, ehe Gradan auf die verklemmte Tür des Bootes deutet.
„Da wartet die Arbeit auf uns, Kleiner.“

Unterdess schwebt IG durch die karge Einöde des Niemandslands. Es ist ein weitläufiges und trockenes Gebiet, verziert von diversen Kratern und anderen Anzeichen von Abstürzen, Explosionen und ähnlicher Ereignisse. Mit der Zeit nehmen diese sogar in ihrer Häufung zu und sind von mehr und mehr Schott gesäumt, als würde man sich einem uneingezäunten Müllhaufen nähern. Zerschellte Probe-Droiden stellen dabei die Auffälligsten der Trümmer dar, die sich hier und da türmen, gepaart mit zerschossenen Fahrzeugen und anderem Unrat. In der Ferne steigt Rauch auf, als wäre dort eine Siedlung oder etwas ähnliches.
„HALT!“ Tönt es plötzlich in Huttese von einem der Schrotthaufen in IGs Richtung, woraufhin dieser Halt macht und sich der Quelle des Rufes zuwendet. Ein großer, unförmiger Gran stapft heran, einen Slug-Thrower im Anschlag haltend.
„Begrüßung: Guten Tag, Atmer. Ich bin...“ „IST MIR SCHNURZ-EGAL!“ Der Griff um die Waffe wird gefestigt, offenbar um das Feuer zu eröffnen, als das Heulen eines Blasters zu hören ist und den Gran qualmend zur Seite stürzen lässt. Tot.
„Mich interessiert schon, wer du bist.“ Ein Twi'Lek, die qualmende Mordwaffe in Händen haltend, nähert sich dem Droiden. Er hat eine gelb-gräuliche Haut, bronzefarbene Augen und ist wie ein typischer Junker gekleidet. Er geht ruhig auf IG zu, welcher an Ort und Stelle schwebt und seine Foto-Rezeptoren zwischen den beiden Organischen wechseln lässt.
„Feststellung: Ein erfreulicher Umstand, wie du feststellen wirst, Atmer.“ Das Alien nickt und wendet sich zuerst dem Toten Gran zu, überprüfend, ob er wirklich tot ist, ehe er um seine Habe erleichtert wird.
„Und warum ist es ein erfreulicher Umstand?“ So fragt der Twi'Lek, seine spärliche Ausbeute verstauend, ehe er sich IG näher ansieht. „Du bist eine Impro-Drohne, nicht war? Selbst gebaut, um Nachrichten zu überbringen, hm? Du bist sicher gutes Geld wert...“
„Feststellung: Was wesentlich mehr wert sein wird, ist der Lohn, den du erhältst, wenn du meinem Commander aus seiner Lage hilfst.“ Augenblicklich zucken die Hände des Aliens von IG zurück, Verwunderung zeichnet sein Gesicht, aber auch Neugier.
„Soso... Ein Außenweltler, hm? Bei uns sagt ihr Droiden nämlich MEISTER zu uns. Na, dann zeig' mir mal den Weg zu deinem... Commander. Ich bin SEHR gerne behilflich.“ Der Twi'Lek grinst und verlädt seine Ausbeute und Waffen auf einen Junk-Speeder in der Nähe, wozu IG sich gesellt.
„Anweisung: Folge den Koordinaten, die ich ausgebe und du wirst reich belohnt werden, Atmer.“ Auf einer kleinen Anzeige des Speeders erscheinen die telemetrischen Daten der Absturzstelle, während der Twi'Lek den Motor startet und seine Piloten-Brille zurecht rückt und sich ein Tuch vor den Mund wickelt. „Oh ja, das werde ich...“
Keinen Augenblick später setzt sich das Gefährt in Bewegung in Richtung Einöde.

Es dämmert bereits, als der Speeder des Twi'Leks die Absturzstelle erreicht und sich den beiden Felsen nähert, zwischen denen das Wrack zuliegen gekommen ist. Auf einer nahen Kuppe wird Halt gemacht.
„Das ist es also? Sieht ja nicht nach viel aus...“ Der Twi'Lek blickt enttäuscht in Richtung des Wracks, in dessen Nähe ein Mann mit einem weißen Helm an seiner Seite im Sand kniet, offenbar jemanden betrauernd, der unter einem kleinen Haufen Sand begraben wurde.
„Seid ihr von 'nem Kreuzer gefallen? Leuten wie Euch helfe ich ganz besonders gern... Weißhelme haben hier nichts zu suchen! Das hier ist unsere Welt.“ Der Twi'Lek prüft den Status seines Blasters, ehe er den Speeder wieder in Bewegung setzt. Dabei schwebt ihm IG schweigsam hinterher.

Derweil blitzt bei Gradan eine Nachricht in der Anzeige seines Kommunikators auf, die er unauffällig auf seinem Armband abruft. Textzeilen in Aurebesh glimmen kurz auf und lassen den Söldner kaum merklich mit dem Kopf zucken, jedoch inne halten, während er sich unter den Poncho fasst, um den Sitz seiner eigenen Waffe zu prüfen. Schließlich murmelt er noch ein paar Worte in Richtung des kleinen Hügels vor ihm. „Wir sehen uns wieder, Boss.“

Der Motor des Speeders ist in der Nähe zu hören. Als dieser offenbar Halt macht, erhebt sich Gradan, um sich herum zu drehen und einen Blick zu werfen, als er jedoch ein paar Schritte heran treten will, bohrt sich ein Blasterbolzen in den staubigen Boden.
„Das ist nahe genug,“ zischelt der Twi'Lek auf Basic, seine Waffe in der Hand, den Mundschutz locker auf der Brust tragend, sodass sein wölfisches Grinsen zu sehen ist.
„Sieht aus, als wäre das hier mein Glückstag! Erst hilft mir dein Droide, ein Ziel zu erledigen, dann führt er mich noch zu dir!“ Gradan mustert den Twi'Lek aus der Distanz, tut sich aber schwer, Einzelheiten zu erkennen, da ihm die Dämmerung die Sicht erschwert. Seine Aufmerksamkeit wird jedoch schnell auf ein Objekt gelenkt, das ihm der Fremdling zuwirft, sodass es vor ihm auf dem sandigen Boden landet. Es handelt sich offensichtlich um ein CC-Halsband.
„Waffen weg, Ausrüstung ablegen und Halsband ANlegen. Los, bevor ich dich abknalle!“ Der erst zwielichtig-freundliche Ton wandelt sich augenblicklich zu einem fordernden Bellen. Einen kurzen Moment hält Gradan inne, da er sieht, wie sich IG hinter dem Twi'Lek aufbaut. Dieser verliert jedoch all zu schnell sein Grinsen und feuert erneut in den Sand. „Wird's bald?!“
Beschwichtigend die Hände hebend greift Gradan nach seinen Pistolen und lässt sie zu Boden fallen, in dem er einen Gurt an seiner Brust löst. Als nächstes purzelt ein Bündel CC-Granaten zu Boden, direkt neben Fetchers TL-50, das bereits im Sand liegt.
Noch während Gradan sich entrüstet, stapft der Twi'Lek die Düne hinab, auf der er Halt gemacht hat, um sich seiner Ausbeute zu vergewissern, gefolgt dabei von IG, bis dieser plötzlich ein Klacken von sich gibt und den Fremden herumfahren lässt. „Was zum,“ so fragt er noch, als er bemerkt, dass sich ein Teil von IGs Schassie geöffnet hat und ehe besagter Teil zwei Tazer-Pfeile abfeuert. Die Photo-Einheit des Droiden leuchtet auf, den zuckenden Fremdling im Dunkel hervorhebend, bevor dieser von einem gelben Blasterbolzen in den Rücken getroffen und niedergestreckt wird.
Gradan kniet vor dem Halsband, seinen Droiden-Arm ausgestreckt, während die Mündung seines darin eingebauten Blasters oberhalb des Handgelenks Kondensdampf absondert. Er war offenbar grade dabei, es aufzuheben, als IG sein Manöver startete und atmet merklich, verursacht durch den Adrenalinschub des Augenblicks.
Er erhebt sich und klopft sich den Schmutz von der Kleidung, die offenbar aus einem Mix seiner Eigenen und der Ausrüstung Fetchers besteht. Seine Pistolen und der Helm werden vom Boden aufgelesen, ehe er sich nun selbst mit erhobener Waffe dem Speeder samt Neuankömmling nähert, der sich röchelnd im Schmutz windet und von IG überwacht wird.
„Hinweis: Vorsicht, Sir. Der Angreifer lebt noch.“ Ein dankbares Nicken wird dem ehemaligen Killer-Droiden zuteil "Gute Arbeit, IG. Halte ihn da, wo er liegt. Schock ihn, wenn er Ärger macht.", ehe Gradan beginnt, das Cockpit des Speeders zu fleddern. "Erwiderung: Mit Vergnügen, Sir." Derweil sind gequälte Laute seitens des Twi'Leks zu hören, als dieser von IG widerholt geschockt wird.

Gradan kramt kurezerhand die Papiere des Speeders hervor und schaut sie durch. „Du siehst mir nicht wie eine Katlynn Segerra aus, Kumpel...“ Der Mann blättert das Mäppchen aus Flex-Plast durch, während er die Waffe des Twi'Lek mit dem Fuß fortwischt und bevor er neben dem röchelnden Fremden in die Knie geht.
„Ich, ich ich.... W-w-w-werde d-d-dich...“ Das Alien zischt röchelnd, während es sich an den Gürtel fasst und erneut geschockt wird. Gradan macht derweil eine belehrende Bewegung mit dem Finger. „Ts, ts, ts. Du bist echt kein angenehmer Gefangener, oder? Sag mir deinen Namen und ich überlege mir, dich leben zu lassen. Vielleicht zahlt ja jemand für dich.“ Gradan richtet seine Waffe auf den zitternden Twi'Lek, ehe dieser ihn bespuckt und ihm etwas auf Huttese entgegen wirft, woraufhin sich ein Schuss aus Gradans Blaster-Pistole löst und sich in das Gesicht des Twi'Lek brennt, der auf der Stelle tot ist.
„Bemerkung: Ein überaus unhöfliches Individuum, Sir.“ Die Tazer-Pfeile werden von IG wieder eingeholt und verschwinden in ihren Fassungen, während Gradan sich erhebt und nach einem Glucksen bestätigend nickt. „So kann man das auch sagen... Mich beschleicht das Gefühl, dass es hier 'nen ganzen Haufen davon gibt. Fast wie Zuhause.“
Ein Schneidwerkzeug aus dem Speeder wird hervorgeholt. „Bemerkung: Sir, Sie sollten weniger auf die Köpfe und mehr auf den Torso zielen. Das erleichtert die Identifizierung.“ Nach einem kurzen Abwinken kniet Gradan sich neben den Toten und setzt offenbar das Schneidwerkzeug an. „Ist sicherer um sie zu töten.“ ein fleischiges Geräuch ertönt. „... Außerdem reichen eine Hand und ein Bild völlig aus. Wärst du so gut?“ Dabei deutet Gradan mit einem Finger auf den Toten, woraufhin IG sich in Position bringt und den Twi'Lek mit einem Lichtblitz beschießt, während Gradan sein Souvenir in einen Plast-Beutel vom Speeder einschweißt und dann auf diesem verstaut, als er sich ans Steuer setzt.
„So kann man sich irren.“ „Frage: Wie meinen?“ Gradan wirft IG einen Blick zu. „Es war nicht SEIN Glücktag.“ Keinen Augenblick später braust der Speeder – etwas unbeholfen geführt – die Düne hinunter hin zum Wrack, um dort beladen zu werden und zu stehen, bis man im Morgengrauen aufbricht...

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28 Dec, 2019 19:15 14 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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/ Hyperraum nahe Nar Kreeta /// Rev mit Zero /// Prolog ///



Ungeduldig mit den Fingern auf die Konsole trommelnd, starrt Rev hinaus in den Hyperraum. Er ahnt, dass ein Kampf stattfindet. Seine Energetik drängt ihn zum mitmischen – der Job könnte so um einiges schneller erledigt werden.
Oder aber auch katastrophal schief gehen.
Seine Vernunft rät ihn zur Geduld.
„Wie lange noch?“, fragt er düster und sieht auf zu seinem Kameraden, Zero, der sich im Pilotensitz zurückgelehnt hat und interessiert Statistiken mustert. Anders als Rev, dessen mandalorianische Kriegerrüstung schwach das Licht der Kontrollen in einem mattgoldenen Ton reflektiert, ist Zero noch immer in seine alt gewordene Commando-Rüstung gehüllt und hat den Helm abgenommen, erwidert nun Revs Blick. Ergraute Haare, die ehemals schwarz waren, blasse, von Falten durchzogene Haut und dieselben dunklen Augen – worin die beiden Männer äußerlich wie Zwillinge wirken, so unterschiedlich ist doch ihr Handeln. Im Gegensatz zu Rev strahlt Zero ein gewisses Maß an Ruhe aus.
„Entspann dich, ner vod“, ist die Antwort. „Wenn wir jetzt eingreifen, liegen die Chancen, dass wir unnötig zwischen die Fronten geraten, ungemütlich hoch.“
Rev hasst es, dermaßen in die Defensive zu gehen. „Du bist dir sicher, dass du den Sprung richtig berechnet hast?“
„Zu hundert Prozent.“
„Was ist, wenn der Trandoshaner ihn zuerst erwischt?“
„Wenn er persönlich auf dem Schiff ist.“ Zero zuckt mit den Schultern. „Dann wird Fetchers Crew ihn für uns erledigen.“
Rev zieht die Brauen zusammen; er teilt das Vertrauen seines Freundes nicht. „Mach dich besser bereit.“
„Austritt aus dem Hyperraum in zehn Sekunden“, verkündet Zero wenig später und setzt seinen Helm wieder auf.

// Nar Kreeta System / Orbit /// Rev mit Zero //


Es wirkt fast, als stünde der Orbit von Nar Kreeta in Flammen. Erst bei Zeros instinktivem Ausweichmanöver erkennt Rev, was sie wirklich vor sich haben. „Was hab ich gesagt?“, zischt er wütend. „Wir hätten eingreifen sollen!“ Automatisch überprüft er die Waffensysteme.
„Nicht!“, hält ihn Zero zurück, der ahnt, was Rev vor hat. „Wir können da nichts machen.“
Der Gozanti-Frachter hängt stark beschädigt im All, umringt von Kanonenboten. In der Ferne sieht man ein weiteres, sehr viel kleineres Schiff in der Atmosphäre von Nar Kreeta glühen. Falls es jemand lebend von dem Frachter geschafft hat, könnte derjenige von mehr Glück als Verstand reden, sollte er den Aufprall auf den Planeten überleben, denkt Rev und ballt eine Hand zur Faust mit solcher Kraft, dass es fast weh tut.
„Ich wette mit dir, der Hutte ist noch auf dem Schiff.“
Zero hat ihr eigenes Schiff behutsam außer Reichweite gebracht. Rev antwortet nicht. Diese Mission ist gerade um einiges komplizierter geworden als zu Anfang geplant. Er holt tief Luft, um sich zu beruhigen.
„Und ich gehe davon aus, dass auch deren Antriebe oder sonst was beschädigt worden sind. Die werden auf dem Planeten landen müssen.“
Rev starrt nach draußen, nichts glüht mehr in der Atmosphäre,
„Hörst du mir zu, Rev?“
Er blickt in Zero's Richtung. „Richtig. Und?“
Die Helme verbergen die Gesichter der beiden, doch Rev könnte schwören, dass Zero in eben diesem Moment die Augen verdreht. „Das heißt, dass das unsere beste Option ist. Unsere einzige Option, die nicht mit einem lauten Knall endet.“
„...Meinetwegen.“

Während die Klone nach einem Platz zum Landen suchen - Zero gibt mehrere Funksprüche an den Planeten ab, auf die Rev kaum achtet -, denkt er an den Anfang dieser Mission zurück. Alles hatte sehr plötzlich auf Mandalore begonnen... der Auftraggeber hatte ihn persönlich aufgesucht. Das war der erste Punkt, der sein Interesse geweckt hatte.
„Sieht so aus, als können wir unseren Landeplatz frei aussuchen“, meint Zero wenig später. „Keine Antwort von niemanden.“ Er beginnt bereits, das Schiff in Richtung Planetenoberfläche zu navigieren. Rev wirft einen Blick auf die Scanner. „Irgendwo, wo es dicht besiedelt ist.. es wird da doch ein Nest geben.“
Diesmal ist es Zero, der nicht antwortet.
Wir werden sehen, denkt Rev, wo das Ganze hinführt.


// Nar Kreeta System / Orbit /// Rev mit Zero //

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05 Jan, 2020 01:14 46 Rev ist offline Email an Rev senden Beiträge von Rev suchen Nehmen Sie Rev in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG


Der Junk-Speeder braust durch die Einöde, während sich die Sonne Kreetas über den Horizont schiebt und schwarze Schatten auf den kargen Boden wirft. Wie bei IG mehren sich Krater und Trümmer in der Umgebung und wie zuvor steigt Rauch am Horizont auf, ehe der Speeder auf einer Anhöhe hält. Die Ebene dahinter birgt eine Anhäufung von Dura-Plast-Bauten, versammelt um einen Bohrturm der Minen-Gilde. Der Blick durch ein Fernsichtgerät offenbart schnell die Schutzzone drumherum, gesäumt von Sicherheitspersonal, das Kontrollen durchführt.
„Feststellung: Sir, Sie haben während der letzten Stunden weniger geredet, als in unserer guten Lage zu erwarten wäre.“ Der Kopfgeldjäger blickt für einen weiteren Augenblick durch das Fernsichtgerät, ein knappes Nicken. „Habe ich wohl.“
IG, der neben Gradan in der Luft schwebt, richtet seine Sensorbanken neu aus, als blickte er den Menschen jetzt direkt an. „Vermutung: Da die Ermangelung eines Plans untypisch für Sie ist, Sir, nehme ich an, dass etwas anderes Ihre Aufmerksamkeit hat.“ Woraufhin das Sichtgerät abgesetzt und der Droide von Gradan direkt betrachtet wird. Einen quälend langen Moment blicken sich beide an, ehe Gradan seinen behelmten Kopf schüttelt und sich dem Speeder zuwendet, um das Sichtgerät zu verstauen. „Davon verstehen Killer-Droiden nichts.“
Der Droide folgt ihm nach. „Frage: Was also ist der Plan?“ Einen kurzen Moment hält Gradan inne, atmet ein paar Mal durch, ehe er in eine der Taschen greift und einen Behälter mit Wasser hervorkramt. „Es ist eigentlich ganz einfach,“ er nimmt seinen Helm ab und trinkt einen Schluck, „was wir zuallererst brauchen, ist Geld für ein Schiff, damit wir von diesem Dreck-Haufen wegkommen. Außerdem brauchen wir Ausrüstung.“ Er gestikuliert mit der Flasche in Richtung der Siedlung. „Dort drüben bekommen wir zumindest schonmal ein paar Informationen, wo wir diese Dinge kriegen und werden vielleicht auch unsere erste Trophäe los.“ Der Droide folgt dem Fingerzeig offenbar mit seinen Sensoren, ehe er sich Gradan wieder zuwendet. „Frage: ''Ausrüstung'', Sir?“ Ein Nicken in Richtung IGs, ehe ein weiterer Schluck genommen wird. „So wie ich es sehe, haben wir eine leergeballerte TL-50, zwei vollgeladene A-180, meinen Arm-Blaster, sowie die Spielzeugpistole unseres toten Freundes und zwei unbewaffnete Droiden.“ Ein weiteres Mal wird an dem Behälter genippt. „Wir brauchen schon ein bisschen mehr, um Kressk sein schleimiges, schuppiges Herz heraus zu reißen und es ihm in sein spitzzahniges Maul zu stopfen, damit er daran erstickt.“
Dabei ist kaum zu überhören, wie Gradans Ton zunehmend feindseliger wird, ehe er sich durchatmend zur Ordnung zu rufen versucht. „Bemerkung: Ihr Plan weißt einen Fehler auf, Sir.“ Der Kopfgeldjäger verschließt die Flasche und blickt den Droiden über die Schulter an. „Und der wäre?“ Noch während IG zu seiner Erklärung ausholt, befasst sich Gradan schon wieder damit, seine Sachen zu packen. Der Behälter verschwindet in der Tasche, aus der er gekommen war, der Helm wird vom Speeder aufgelesen. „Erläuterung: Der Trandoshaner wird zweifellos am Blutverlust sterben, ehe er erstickt sein kann.“
Einen kurzen Moment herrscht Stille zwischen den beiden, untermalt von aufkommendem Wind, der über die Anhöhe und umliegenden Trümmer streicht. Ein kurzes, bitteres Glucksen entkommt Gradans Kehle, ehe sein Gesicht im Inneren seines Helmes verschwindet und er sich auf den Speeder setzt, gefolgt von IG, der sich magnetisch an der Außenhülle verankert.

Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - Sicherheitszone

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische



Eine kurze Fahrtstrecke später stellt sich Gradan am Rande der Sicherheitszone eine kleine Gruppe Weequai in den Weg, die offenbar zum Sicherheitspersonal gehört. Diverse Waffen sind auf ihn gerichtet, als Gradan anhält. „Wer bist du und was führt dich hierher, Fremder?“ So tönt es in Huttese, Gradan hebt beschwichtigend die Hände. „Ich bin Kopfgeldjäger und suche nach Arbeit.“ Eine der anderen Wachen besieht sich den Speeder. „Ich kenne diesen Speeder. Habe Duvaal erst vor ein paar Tagen damit gesehen.“ Die beiden Weequias tauschen ein paar Blicke aus, ehe der erste von beiden Gradan streng mustert. „Also? Was weißt du über Duvaal? Rede, oder wir knallen dich ab!“ Daraufhin entsichern die Wachen ihre Gewehre und richten sie auf Gradan, der auf eine der Satteltaschen deutet. Der Anführer der Gruppe gibt ein Zeichen und durchwühlt die angedeutete Tasche, krahmt dabei die abgeschnittene Hand im Plast-Beutel hervor.
„Sagen wir: Er hat mich ein wenig unterschätzt.“ Gradan und der Weequai tauschen ein paar Blicke aus, ehe der Wächter ein verstehendes Grinsen zeigt und nickt. „Wir werden dir jetzt deine Munition abnehmen und dann kannst du rein. Wenn du gehst, bekommst du Neue. Gib die Hand beim Büro der Sicherheit ab, aber fuchtel damit nicht in der Gegend rum. Verstanden? Der Kerl hat lebendig schon genug Ärger gemacht. Wir brauchen keine Messerstechereien in Schacht 88.“ Gradan nickt und senkt seine Hände, als die Wachen ein Zeichen bekommen, ihre Waffen sinken zu lassen. Seine Pistolen und die des toten Twi'Lek werden eingesammelt und entladen, ehe Gradan sie zusammen mit der Hand und einer Schlüsselkarte zurückbekommt und durchgewunken wird.
Die leere, ebene Sicherheitszone ist schnell durchquert, ehe Gradan vor einem der stabilen Tore der Siedlung Halt macht. Einen kurzen Moment lang besieht sich der Mensch das metallerne Konstrukt, ehe er absteigt und zu einem kleinen Terminal geht, das unweit aus der Wand ragt.
Selbiges besteht aus kaum mehr als dem Schlitz, in welchen die Schlüsselkarte gehört. Ein kurzes Durchziehen später öffnet sich die Pforte langsam und geräuschvoll, den Blick auf das Innere der Siedlung freigebend, während Gradan aufsitzt. „Bei so viel Sicherheit muss es hier ja ziemlich rund gehen, wenn niemand aufpasst,“ so meint Gradan noch zu sich selbst, ehe der Speeder sich in gemächlichem Trempo auf den Weg ins Innere macht...

11 Jan, 2020 16:32 41 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische und Bryce und K-1


Schacht 88 stellt sich schnell als recht belebter Ort heraus die Straßen sind überraschend voll gemessen an dem, was man von außerhalb wahrnehmen kann. Vor allem Bars und andere Amüsierbetriebe säumen die Straßen der Siedlung, besetzt von Gästen verschiedenster Spezies, die trinken, essen und sich die Zeit vertreiben. Alles in allem wirkt der Ort merkwürdig überfüllt mit Lebensformen, was aber niemanden zu stören scheint. Erst der Blick nach oben offenbart die Sicherheitsmaßnahmen in Form von Wachposten, die alles genau im Auge behalten.
„He! Aufpassen!“ Gradan stoppt seinen Speeder augenblicklich und blickt wieder nach vorne, wo ein verärgert dreinblickender Gran verärgert die Faust schüttelt. Offenbar hätte der Mann fast dessen Karren gerammt, dessen Weg den seines Junk-Speeders gekreuzt hätte.
Ohne groß auf den verärgerten Anwohner zu reagieren setzt Gradan schließlich seinen Weg fort, vorbei an weiteren Amüsierbetrieben, wie auch einem kleinen Markt, ehe er wieder halt macht, diesmal allerdings, weil man am Ziel ist. Ein kalkverkleidetes Gebäude, wie alle anderen auch, allerdings versehen mit einer eigenen Wachplattform, sowie mehreren Bannern in orange, gelb und grün. Die Insignie der Czerka-Corporation pragt auf diversen Oberflächen. Der Kopfgeldjäger mustert das Gebäude, dessen Wachen sich ihm schnell zuwenden.
„Sind Sie der Kopfgeldjäger, von dem der Grenzposten uns in Kenntnis gesetzt hat?“ So fragt eine behelmte Gestalt Gradan, der nur nickt, woraufhin die Wache eine auffordernde Geste macht. Es handelt sich offenbar um einen Menschen, denn nur die obere Hälfte seines Gesichts verschwindet unter Helm und Visier. „Dann zeigen Sie mal ihre Schlüsselkarte. Könnte ja sonst jeder Ödländer daherkommen.“ Besagte Schlüsselkarte ist schnell gefunden, wird kurz überprüft und dann zurückgegeben. Ein Fingerzeig gilt IG, der den Weg an Gradans Seite durch die Stadt schwebend verbracht hat. „Der muss draußen bleiben. Sicherheitsbestimmungen der Czerka-Minengilde.“ Gradan legt fragend den Kopf schief. „Warum das? Waffen werden da kaum drin sein,“ woraufhin erst der Droide und dann eine der Wachen ihm einen Blick zuwerfen. Die behelmte Wache scheint dies aber zu bemerken und deutet ihrem Kollegen an, locker zu bleiben. „Das nicht,“ so beginnt sie die Erklärung, „aber wir hatten hier mehrere Probleme mit Bomben, die in Droiden versteckt wurden. Die Administration will nur sicher gehen.“ Gradan blickt sich daraufhin um, als ergäbe die gefühlt übervolle Siedlung jetzt einen Sinn. „Deswegen die vielen Arbeiter.“ Die Wache nickt. „Ja, das ist aber kein Problem, um das sich ein Kopfgeldjäger kümmern muss.“ Gradan nickt knapp. „Verstehe. Der Droide hat allerdings wichtige Daten bezüglich meines Jobs gespeichert. Bildmaterial, das den Abschluss beweist. Sonst könnte ich ja irgendwen abgeknallt haben und ihr würdet es nicht besser wissen.“ Die Wache sieht den Kopfgeldjäger einen Moment lang an, ehe sich ein Schmunzeln auf ihre Lippen stielt.
„Zeigen Sie mal her.“ Eine Geste Gradans später schwebt IG zum Wachpersonal hinüber und projeziert dessen Aufnahmen des toten Twi'Lek auf den Boden. „Ja, das ist definitiv Duvaal.“ Der Blick der Wache wendet sich wieder Gradan zu. „Gute Arbeit. Bringen Sie ihr Beweisstück ins Innere zu Commander Bryce. Verweisen Sie bei Fragen auf mich, Posten 3-4-86. Und stellen Sie ihr Fahrzeug ruhig direkt hier ab. Wird keiner stehlen.“ Gradan macht eine dankbare Geste. „Sehr verbunden.“
Wenig später befindet man sich im Inneren des Gebäudes, den Folienbehälter in der Hand und ohne IG im Schlepptau. Direkt hinter dem Eingang steht man in einem Foyer, dekoriert in den Farben der Czerka-Corporation und versehen mit diversen Memorabilien des Stützpunktes.
Das Zentrum des Raumes bildet ein KX-Sicherheits-Droide, der hinter einem Kontroll-Modul steht und Gradan abwartend betrachtet. Als Gradan näher tritt und eine grüßende Geste macht, beginnt der Droide, etwas in Huttese zu sagen. „Guten Tag, Kopfgeldjäger. Ich bin K-1P3, persönliche Sekretär-Einheit und Dolmetscher von Commander Bryce, sowie Eigentum der Czerka-Corporation,“ woraufhin Gradan ihn kurz unterbricht. „Ich spreche Basic.“ Der Droide blinzelt einmal mit seinen Foto-Rezeptoren, ehe er nickt. „Ausgezeichnet! Dann darf ich annehmen, dass Sie etwas bei uns abzugeben haben?“ Der durchsichtige Beutel wird vorgezeigt, woraufhin der Droide nickt.
„Die hier gehört zu einem Twi'Lek namens Duvaal. Wurde bereits von ihrem Wachposten vor der Tür verifiziert. Ich hatte allerdings erwartet, das hier beim Commander persönlich abzugeben.“ Der Droide nimmt den Beutel entgegen und legt ihn auf eine Ablage, ehe er ein paar Eingaben macht. „Der Commander ist im Moment... Indisponiert. Warten Sie bitte einen Augenblick, während ich ihre Belohnung freischalte. Danke für Ihre Kooperation.“
Gradan nickt einverständig und sieht sich im Raum um. „Ihr habt ziemliche Sicherheitsprobleme hier, oder?“ Der Droide sieht kurz von seinem Pult auf. „Oh, Sie haben ja keine Ahnung, Sir und nicht nur das.“ Der Kopfgeldjäger dreht sich dem Droiden wieder zu. „Was meinst du?“ Der Droide macht eine abwiegelnde Geste. „Ich sollte Ihnen nichts dazu sagen, schließlich,“ plötzlich schaltet sich ein Projektor-Schirm dazwischen. Das Gesicht eines verärgerten Menschen erscheint.
„Ich lasse dich verschrotten, du elendes Plappermaul!“ Das Droide zuckt augenblicklich bei Seite, ob der Unterbrechung. Gradan blickt das Hologram an. „Commander Bryce, nehme ich an?“
„Das ist korrekt! Und Sie sind der Ödländer, der diesen Schmierlappen Duvaal enthändet hat. K-1 wird Ihnen ihre Belohnung geben. 10.000 Czerka-Digits.“ Der Droide macht sich grade und macht Anstalten, Gradan einen Cred-Stick mit der Insigne der Czerka-Corp zu übergeben, diese blickt jedoch nur fragend. „Czerka-Was?“
„Czerka-Digits. Eine Währung der Czerka-Corporation, einzulösen in unseren Vertrieben hier in Schacht 88 und anderen Posten unserer glorreichen Firma.“ Die Verstimmung des Kopfgeldjägers ist trotz verborgenem Gesicht kaum zu übersehen. „Soll das ein Witz sein?!“ Das Hologram rollt mit den Augen. „Nein und offen gestanden ist es die Ursache unserer... Probleme hier. Aber das geht Sie nichts, “ „wenn es meine Bezahlung beeinträchtigt, geht es mich sehr wohl etwas an.“ Bryces Hologram seufzt. „Hören Sie. Ich kann Sie nicht mit Credits bezahlen. Die Firmenvorschriften geben vor, dass jeder Credit hier in Firmenbesitz bleibt und alle Gehälter in Digits ausbezahlt werden.“ Gradan verschränkt die Arme. „Ach, deshalb der ganze Aufwand zur Absicherung. Ihr sitzt hier auf einem Haufen Credits umgeben von Leuten, die keine haben. Ihre Vorgesetzten denken nicht besonders lange nach, wenn es um Credits geht, hm?“ Ein bitteres Glucksen seitens eines verschmitzten Holograms folgt. „Haben Sie eine Ahnung.“ Eine Tür öffnet sich im Hintergrund. „Ein Lift geht zum ersten Stock. Dritte Tür links. Kommen Sie rein, dann reden wir.“

Das Büro des Commanders ist wesentlich weniger glamurös hergerichtet, als das Foyer davor. Auch der Commander selbst wirkt, als gehörte er ebenso nicht ganz hierher. Ein unförmiger Kerl mit Bartstoppeln, eingepfercht zwischen Ablageplätzen und den Rändern seines Schreibtisches. Ein schmales Fenster zeigt die Umgebung des Gebäudes. Die Straßen der Siedlung um die Anlage bis zum Wall, der den Beginn der Sicherheits-Zone markiert.
Der Mann erhebt sich von seinem Platz und streckt seine Hand aus. „Mosmeer Bryce.“ Gradan erwidert den Handschlage ungeduldig. „Ich erwarte meine Bezahlung. Leidklagungen interessieren mich nicht. Wenn es keine Credits gibt, nehme ich auch Munition, Ausrüstung, oder Spice. Hauptsache, ich kann es anderswo in Credits umwandeln. Ansonsten bin ich hier weg und suche mir jemanden, der mich bezahlen will.
Als hätte er noch eine schlechte Nachricht zu überbringen, hebt Bryce einen Zeigefinger, er wirkt davon aber wenig begeistert. „... Das werden Sie dann aber zu Fuß tun müssen. Der Speeder in ihrem Besitz ist als gestohlen deklariert worden und muss konfisziert werden. Da der rechtmäßige Besitzer wahrscheinlich nicht mehr lebt, geht er in den Besitz der Czerka-Corporation über. Tut mir leid.“ Es ist offensichtlich, dass der Commander ebenso machtlos ist, wie Gradan. Dieser besieht sich den Kerl vor ihm abwartend. „Bei so schlechten Neuigkeiten wäre es klüger gewesen, mich nicht hier hoch zu holen, Bryce.“ Dieser nickt bestätigend. „Schön, dass Sie das erkennen. In der Tat habe ich einen Vorschlag, der die ganze Miesere regeln sollte. Vorteilhaft für uns beide, natürlich.“ Gradan seufzt entnervt in seinen Helm hinein. „Ich höre.“
Bryces Gesicht hellt sich etwas auf, ehe er sich über seinen Schreibtisch lehnt und eine Schaltfläche betätigt. Ein Projektor springt an und zeigt die Anlage, wie Gradan sie aus der Ferne gesehen hatte, sowie den Teil, der unter der Erde liegt. „Schacht 88 ist eine Minenanlage der Czerka-Corp, die von Droiden betrieben wurde,“ „bis einer eurer Konkurrenten Bomben in den Droiden versteckt und sie in euren Büros hochgejagt hat.“ Der unförmige Mann betrachtet Gradan verdutzt. „Woher...“ Gradan deutet auf das Hologramm. „Intuition. Erklär mir lieber, wie ich an meine Credits komme.“
Bryce scheint sich kurz orientieren zu müssen, ehe er fortfährt. „Ja, natürlich...“ Die Darstellung der Anlage vergrößert sich über den Minenschächten. „Nach diesen Vorfällen haben wir auf lebende Arbeiter umgestellt und erst lief auch alles einigermaßen, bis die Geschäftszentrale das neue Bezahlsystem eingeführt hat. Es hat nur ein paar Wochen gedauert, ehe die ersten Arbeiter sich beschwert haben. Niemand hat mehr die Mittel zu gehen, weil ihr Besitz außerhalb der Siedlung nichts wert ist. Das ist jetzt... Drei Tage her.“ Gradan blickt Bryce an, „sieht ganz so aus, als würdest du hier auf einem Pulverfass voller Credits sitzen. Und die Mine?“ „Die ist von Aufständischen blockiert worden. Sie drohen, die Mine und damit die ganze Anlage in die Luft zu sprengen, wenn ich nicht wieder mit Credits zahle. Das kann ich aber nicht, weil alle Konten überwacht werden.“
Gradan rollt ungesehen mit den Augen. „Darum sitzen hier alle rum.“ Bryce nickt nervös, „bis jetzt weiß keiner davon, aber wenn sich das ändert, rollen hier sicher bald Köpfe! Und meiner spätestens, wenn sich der Rauch gelegt hat.“ Der unförmige Kerl fasst sich an die Kehle und schluckt, ehe er sich wieder auf den Tisch lehnt und Gradan anschaut. „Sie müssen da rein gehen und irgendwie dafür sorgen, dass der Eingang wieder frei wird, damit meine Leute da drinnen aufräumen können. Dafür gibt's Munition, den Speeder, Waffen, Droiden, alles, was ich locker machen kann!“
Einen quälend langen Augenblick betrachtet Gradan den offensichtlich verzweifelten Menschen, offenbar abwägend, was er davon halten soll. Schließlich seufzt er.
„Als hätte ich groß eine Wahl. In der Wüste verdursten, oder hier vielleicht in die Luft fliegen. Gut. Sag mir, wie ich zum Eingang komme und gib mir A-180er- und TL-50er-Munition, sonst wird das ein kurzer Ausflug.“ Als hätte Bryce in einer Lotterie gewonnen, wandelt sich seine Nervösität in Freude, ehe er einen Knopf an seinem Schreibtisch öffnet. „K-1, der Kopfgeldjäger hat Alpha-Freigabe. Händige ihm alle Munition aus, die er verlangt.“ Von der anderen Seite des Komunikators ist die Stimme des Droiden zu hören. „Natürlich, Sir.“ Das System wird deaktiviert. „Kann ich noch etwas tun, Kopfgeldjäger?“ Gradan hat sich bereits zum Gehen umgewandt, hält jedoch noch kurz inne um zu antworten, ehe er durch ide Tür verschwindet.

„Du kannst beten.“

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