RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte Fragen

Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Colonies » Obulette » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): « vorherige 1 [2] Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri Velago Jadorris |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Landeplattform ||


Gewiss hätte Tesseire ihre Begleiter schon ins Anwesen bitten können, jedoch wäre es unhöflich gewesen, ohne Halevyn und Darvell zu gehen. Außerdem war es eine gute Gelegenheit, das Verhalten des barnabanischen Holonet-Stars zu studieren, wenn ihr schon seine Gegenwart nicht erspart wurde.

Sie beschlich ein merkwürdiges Gefühl, als Wessiri ähnlich begeistert wie ihr Vater auf die Swooprennen zu sprechen kam. Abgesehen von der Herkunft und seinem Stand könnte der Barnabaner eine jüngere Version von Velago Jadorris sein. Gewiss gab es viele überschwängliche Menschen, aber dazu auch noch das Aussehen... Der Cadriaaner hatte seine Haarfarbe sowohl ihr als auch Halevyn vererbt, wenngleich sie etwas abwichen. Ihre Farbe ging mehr ins Rotbraune, während die ihres Halbbrudes in Richtung Rotblond ging. Sicherlich half der Baron jetzt dem Rotton etwas nach, aber als sie klein war, hatte er definitiv diese kräftige Haarfarbe als Naturton gehabt. „Beim nächsten Zusammentreffen nehme ich Sie beim Wort, junger Mann“, rief der Angesprochene aus und winkte bei der Erwähnung des Vertrages ab. „Modelvertrag hin oder her, was Ihre Agentur nicht weiß, macht sie nicht heiß. Außerdem lässt sich am menschlichen Körper eigentlich alles reparieren, außer man gerät kopfüber in eine Explosion oder so.“ Lässig zog er seine Handschuhe aus, um seine halbkybernetischen Hände zu präsentieren. Um sie besser zur Geltung zu bringen, waren die künstlichen Gelenke und ihre Elektroniken von einer transparenten Synthflesh-Haut überzogen, über die sich goldene und silberne Muster bis in den natürlichen Teil der Hände zogen.

Wie immer übertrieb ihr Vater, als er mehr oder weniger ironisch andeutete, was Wessiri blühen konnte, wenn er bei Lady Liseire in Ungnade fiel. Jemanden umzubringen war einfach viel zu platt, auch wenn es natürlich die effizienteste Methode war. Vielmehr war es so viel befriedigender, eine missliebige Person ins gesellschaftliche Aus zu manövrieren, selbst wenn sie nicht einmal zur Gesellschaft gehörte. Und falls das nicht reichte, konnte man immer noch mit einem Attentäter oder über ein Duell dafür sorgen, dass diese Person nicht mehr am Leben weilte. „Das ist die richtige Einstellung – alles andere würde mich enttäuschen“, lachte Baron Jadorris und zog sich die Handschuhe wieder über, nachdem er sein Werk (und sich) selbst ausgiebigst bewundert hatte (und sich gedankliche Notizen zur Optimierung machte).

Aus der Ferne ertönte das Aufheulen von Speedermotoren, die unter Volllast gefahren wurden und ehe sich Tesseire versah, rauschten sehr dicht über ihren Köpfen zwei Speeder hinweg, die über den Dächern des Anwesens eine schwungvolle Kehrtwende in Beinahe-Loopings vollführten. Mit kreischenden Bremsdüsen setzte Halevyns Gleiter auf der Plattform auf, dicht gefolgt von Darvell.
„Ihr wolltet es mir nicht glauben, guter Sir Darvell“ , zwinkerte ihr Bruder dem Angesprochenen zu, nachdem sie ausgestiegen waren „selbst ohne mit den Gegebenheiten Obulettes vertraut zu sein, habe ich Euch geschlagen. Wenn ich nun um die fünftausend Credits bitten dürfte?“ Lässig strich er sich eine rotblonde Haarsträhne aus der Stirn. Der Mann mit dem kybernetischen blauen Auge zuckte mit den Schultern und lächelte leise. „Dann muss ich wohl mein Lehrgeld bezahlen, ich möchte nur ungern in eine solche Situation wie Sir Ispano kommen...“ Er zückte seine Creditbörse und schnippte Halevyn einen Stick mit dem entsprechenden Betrag zu. „Vielen Dank, guter Sir – vielleicht bietet sich beizeiten eine Gelegenheit für eine Revanche“ , sagte jener mit einer leichten Verbeugung. Halb amüsiert, halb genervt zog Tesseire die Augenbrauen zusammen – da hatte es ihr Bruder wohl geschafft den so stoischen Darvell zu einem Wettrennen herauszufordern.

„Da wir nun alle vollzählig sind, können wir endlich hinein gehen“, sagte sie mit einem Hauch Ungeduld in der Stimme und betätigte den Öffner zur Eingangshalle, die in dem gleichen Gold und Schwarz wie die Außenfront vor der Landeplattform gehalten war. Eine hohe Gestalt, deren Haut und Kleidung von dem gleichen künstlich schimmernden Anthrazit war, empfing sie am Fuß der dunklen Marmortreppe.
Guro war ein Human Replica-Droide, eine Mischung aus Majordomus und Bodyguard. „Mylady, Gentlemen, Lady Liseire erwartet Euch bereits mit großer Vorfreude“, begrüßte er die Ankömmlinge mit einer leichten Verbeugung. Gemessenen Schrittes ging er voraus, um sie zu dem Salon zu bringen, wo sie von der Hausherrin erwartet wurden. Die fünf Greysore, die zu ihren Füßen lagen, sprangen sofort auf, um die Gäste zu begutachten.





|Tesseire Onnoria, mit Velago Jadorris, Joruus Kelso Wessiri,Darvell, Halevyn, Guro und Lady Liseire |

||Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||

_______________

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Tesseire Onnoria am 15 Mar, 2019 22:29 49.

15 Mar, 2019 22:23 13 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria Familie - Landeplattform

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, mit Velago Jadorris




Da waren sie nun und irgendwie fühlte sich der sonst so selbstsichere Joruus nun doch etwas seltsam und fehl am Platz. Er mahnte sich, dass es völliger Unsinn ist, weil er schon früher in Häusern von Adeligen verkehrt hatte, nur eben nicht in denen des Hochadels. Auch das würde er überleben. Sein charmantes Lächeln blieb allerdings und er schaute sich aufmerksam um. Zum Glück teilte er sein Vergnügen an Rennfahrten mit Lord Jadorris, das machte es etwas einfacher, so musste er wenigstens nicht mit ihm krampfhafte Konversation betreiben. Doch genau das war ein Teil seines Kapitals – charmante sein und mit jedem über alles Mögliche, am besten seichte Themen, reden.

Er schmunzelte vor sich hin. Natürlich musste er der Agentur nicht alles sagen, allerdings war es fatal, wenn ein HoloNews-Reporter in der Nähe war. Doch er kam nicht dazu, sofort etwas darauf zu erwidern, denn der Lord führte seinen Arm vor. Von Technik hatte Joruus nicht wirklich Ahnung, aber er war trotzdem angemessen beeindruckt und zeigte das auch mit seiner Haltung. „Das ist natürlich eine vorzügliche Arbeit, Lord Jadorris, allerdings würden es mir meine Fans etwas ankreiden, würde mein Körper nicht mehr ganz so aussehen wie jetzt. Mein Körper ist mein Kapital.“ Er wusste, dass er gut aussah, besonders in den HoloVids. Nicht jeder, der gut aussah, war auch fotogen. Gerade als er das gesagt hatte, rauschten die noch fehlenden Gäste an. Fast schon instinktiv duckte sich der Barnabaner, als die beiden über ihren Köpfen hinwegfegten, eine waghalsige Wende vollführten und schließlich landeten. Später erfuhr er, dass es sich um eine Wette der beiden gehandelt hatte. Wenn er Rennen fuhr, dann immer aus Spaß und niemals um Geld. Sonst war Sport nicht zwingend etwas, das ihn interessierte, obwohl er sich ständig fit hielt und darauf achtete, dass die Muskeln an bestimmten Stellen zu sehen waren. Schließlich bat Lady Zickendiva die Gesellschaft ins Haus.

Das erste, das ihm auffiel, sobald sie durch die Tür getreten waren, war das Fehlen von Farbe, dann ein Butlerdroide oder etwas in der Art, er wusste nicht genau, welches Fabrikat er war, zumindest war er seinem sehr unähnlich. So viel er erkennen konnte, waren hier edle Materialien verarbeitet worden, doch fand er es zu dunkel, zu wenig fröhlich, um hier wirklich glücklich zu sein. Aber sein erster Eindruck konnte auch täuschen, denn es war nur der Eingangsbereich, wobei er fand, dass er schon einladendere, freundlichere gesehen hatte. Zum Glück musste er noch nichts sagen und konnte sich etwas umschauen, was er schamlos tat, doch fand er nichts, das sein Interesse für länger als den Bruchteil einer Sekunde fesselte. Er folgte einfach der Gesellschaft, angeführt vom Droiden zu einem Salon. Dort war sie also, die Lady des Hauses mit ihren Greysores. Hoffentlich waren diese Tiere nicht gefährlich oder gar angriffslustig, auf jeden Fall waren sie wachsam.

Er hatte sich etwas nach hinten fallen lassen und wartete nun darauf, vorgestellt zu werden, damit er die Dame des Hauses auch ansprechen durfte. Das war so ziemlich überall gleich. Niemand redete den Adel zuerst an, außer natürlich man war auf einer Party und schon so breit, dass es egal war.



Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn, Guro und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Joruus Kelso Wessiri am 21 Mar, 2019 22:19 59.

20 Mar, 2019 20:26 28 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


Ihre Mutter saß an einem Schreibtisch mit einem halb kühlen, halb gelangweilten Blick, der sich kaum änderte, als sie die Ankömmlinge betrachtete. Fast schien es, dass sie sich wieder den Flimsidokumenten und den Datapads widmen wollte. Das helle Satinkleid mit dem changierenden Schimmer in Eisgrün ließ sie inmitten der dunklen Umgebung förmlich leuchten, als ob sie ihre eigene, wenngleich kalte Lichtquelle sei. Natürlich wusste sie, wer kam. Nur das kurze Aufblitzen ihrer klaren blauen Augen verriet, dass sie sich über Velagos Erscheinen freute, der mit seinem flamboyanten Auftreten, in tiefes Purpurrot und Gold gekleidet, das komplette Gegenteil schien. Die Krallen der Greysore scharrten über den dunklen Marmorboden und ihre langen orange-weißen Schweife schleiften mit einem leisen Rauschen, als sie sich den Gästen näherten und erkundeten, wer dort gekommen war. Sie kannten Velago und Halevyn natürlich schon, weswegen Sir Darvell und der rothaarige Modemacher am interessantesten waren.

Tarkin, der Anführer des Rudels, stellte aufmerksam die Ohren auf und beschnupperte eingehend die neuen Menschen, dann durften die anderen vier ebenfalls die Neuankömmlinge ebenfalls begutachten und stupsten sie mit ihren langen Fangzähnen an, was allerdings nur spielerische Neugier war. Darvell zuckte nicht mit der Wimper und harrte der Dinge, die kamen, während Liseire sich an Velago wandte. „Ich freue mich, dass du da bist, Darling“, sagte sie zu dem Baron, der sich schwungvoll verbeugte, worauf sie ihm huldvoll zulächelte. „Du glaubst nicht, wie sehr ich mich freue, meine Liebe“, strahlte der Angesprochene zurück und küsste die dargebotene Hand. Und zwar so, wie es niemand sonst tun sollte. Er bedachte nicht nur ihren Handrücken, sondern auch ihre Finger mit einem zärtlichen Kuss, worauf sie einfach ihre Finger mit den seinen locker verschränkte. „Ich habe Halevyn mitgebracht, Sir Darvell Radiian ist auf Einladung deiner Tochter hier, und dieser junge Mann ist Joruus Wessiri, wie du eventuell unschwer erkennst.“ Liseire Onnoria nickte Halevyn zu, der sich ebenfalls verbeugte. „Sir Halevyn, es ist schön, Euch wiederzusehen. Ihr habt gewiss Interessantes zu erzählen.“ „Ihr schmeichelt mir, Mylady. Ich bin doch nur ein langweiliger Kunsthändler, der hin und wieder in mittelmäßige Abenteuer stolpert, die der Rede nicht wert sind“, winkte dieser zwinkernd ab. Ihr Verhältnis zu Velagos anderem Sohn war gespalten. Sie mochte es nicht, dass er anderen Affäre des Baron entstammte (oh ja, sie war hochgradig eifersüchtig), respektierte aber, dass er und Tesseire sich gut verstanden und versuchte ihn als eine Art Stiefsohn oder Neffen zu sehen. Da sie immer noch Velagos Hand hielt, bot sie ihm die ihre auch nicht an, ebensowenig Darvell oder dem barnabanischen Modedesigner, während diese eingehend von den Greysoren beobachtet wurden, die sich bei ihnen niedergelassen hatten und ihnen um die Beine streiften.

„Sir Darvell, seid willkommen. Ich wusste gar nicht, dass Ihr so gut mit meiner Tochter bekannt seid“ Tesseire warf ihr einen warnenden Blick zu. Ihre Mutter hing immer noch Ispano als Schwiegersohn nach. „Ihre Ladyschaft hat Sir Halevyn bei seinem Duell gegen Sir Ispano Ardayne sekundiert, bei dem ich als Unparteiischer fungierte“, sagte der Angesprochene nach seiner Verbeugung. Nun hätte sie auch Darvell aufspießen können. Warum musste er auch so verdammt aufrichtig sein? Das würde ihr noch Wochen nachgetragen und bei jeder unpassenden Gelegenheit ausgegraben werden... Natürlich bekam sie einen leicht erstaunten Blick ihrer Mutter, den sie zu ignorieren versuchte. "Gegen Sir Ispano, das ist ja nun wirklich interessant", bemerkte diese, ging aber nicht weiter darauf ein.

Dann hob Liseire eine Augenbraue, als sie ihre Aufmerksamkeit schließlich auf den rothaarigen jungen Mann richtete. „Mister Wessiri, ich hätte nicht gedacht, dass ich Sie so unerwartet persönlich kennenlernen würde. Baron Jadorris ist immer wieder für eine Überraschung gut. Was führt Sie nach Obulette?“

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||

_______________

26 Apr, 2019 15:55 14 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire



Joruus war es natürlich eine große Ehre, hierher eingeladen worden zu sein, allerdings gefiel ihm das dunkle Interieur überhaupt nicht. Aber gut, andere Leute, andere Geschmäcker, wobei sich darüber immer so vortrefflich streiten ließ, besonders mit Leuten, die keinen Geschmack vorweisen konnten. Leider konnte das die verehrte Lady Zickendiva. Andererseits erzeugte Lady Onnoria mit ihrem changierenden Kleid eine wunderbare Wirkung in diesem eher düster wirkenden Umfeld. Sie war wie ein heller Stern am Nachthimmel. Ein hübsches Ergebnis, das sich Joruus merken wollte, um es selbst einmal bei einer Gala oder ähnlichem auszuprobieren. Er musste nicht ständig das Rad neu erfinden, um etwas Eigenes zu kreieren, er modellierte einfach das Rad um. Eine Hose blieb eine Hose, ein Hemd ein Hemd und so weiter, trotzdem war alles anders, was er machte.

Nachdem er die Wirkung der Lady bewundert hatte und sie sich schon herumwandte, bemerkte er die Greysore. Sehr schöne Tiere, aber für seinen Geschmack kamen sie ihm viel zu nahe. Und dann die Schnauzen! Er mochte das nicht, doch war es hier unmöglich, etwas in diese Richtung verlauten zu lassen. Also gute Miene zum Spiel machen und so tun, als wäre alles in bester Ordnung, auch wenn er das Gefühl hatte, seine Beine würden sich jeden Moment selbstständig von der Stelle bewegen und ihn dabei mitnehmen. Das durfte unter keinen Umständen passieren, denn so eine Gelegenheit, Bekanntschaft mit dem Hochadel auf Obulette zu machen, würde er nie wieder bekommen. Bei Angehörigen des Hauses Mecetti speisen, was für eine Ehre, da konnte man sich schon mal überwinden. Natürlich war das wieder etwas, womit er sich auf Barnaba nicht unbedingt zu lautstark rühmen sollte, aber es war doch ein gewaltiger Türöffner für seine weitere Karriere, schließlich hatte er nicht vor, bis an sein Lebensende an dümmlichen Reality-HoloVids teilzunehmen, sie sorgten nur dafür, dass sein Gesicht so gut wie jedem etwas sagte und sein Einkommen nicht unter eine gewisse Grenze fiel.

Während sich alle begrüßten, also die Lady jeden einzeln begrüßte, linste er ständig zu den Greysore, die ihn immer noch belagerten. Ob sie dabei freundlich waren, konnte er natürlich nicht sagen, weil er Tieren mit langen Zähnen misstraute und ihnen lieber aus dem Weg ging – großflächig, am besten waren sie auf einem anderen Planeten in einem weit entfernten System. Es fanden einige Wortwechsel statt, die er ganz amüsant fand und er entging auch der Aufgabe, Lady Onnoria einen Handkuss zu geben, denn sie und Lord Jadorris hielten Händchen, was er irgendwie nett fand und für Joruus völlig unerwartet war, sodass er ein belustigtes Lächeln unterdrücken musste. Sir Halevyn antwortete ganz witzig, aber nicht zu sehr, gut erzogen und sich wohl auch seiner Stellung in dieser Arena sehr bewusst, dass er aufpasste, was er wie sagte. Doch das waren Mutmaßungen, weil Joruus wusste, dass er, der Modedesigner aus Barnaba, selbst noch mehr achtgeben musste, was er tat und sagte. Nachdem sich die Lady noch mit Sir Darvell unterhalten hatte, dessen Antworten der Zickendiva nicht sehr zu gefallen schienen, lenkte sie ihre Aufmerksamkeit auf Joruus, was er mit einer Verbeugung zur Kenntnis nahm. Sein kunstvoll geflochtener Zopf fiel dabei malerisch über seine Schulter, eine Wirkung, die er gerade sehr begrüßte. Allerdings verkniff er sich eine Bemerkung, weil er unvollständig vorgestellt worden war. Er hieß Joruus Kelso Wessiri. „Ich fühle mich geehrt, Eure Bekanntschaft machen zu dürfen, Lady Onnoria. Miriam Welbrook, eine aufstrebende Modedesignerin hat mich eingeladen, bei ihrer Modeschau einige Modelle zu präsentieren und die Moderation zu übernehmen. Ich bin erst heute hier angekommen und hatte gleich das Glück, Lady Onnoria und ihre Begleiter im Hotel kennen zu lernen. Daraufhin hatte mich Lord Jadorris nach hierher eingeladen. Ich hoffe, ich verursache mit meiner Zusage keine zu großen Umstände, weil ich mir denken kann, dass Ihr andere Pläne hattet, als einen unbedeutenden Designer aus Barnaba zu empfangen.“ Zumindest hatte ihm Miriam in ihrer Einladung das so gesagt. Wenigstens musste er den Flug und das Hotel nicht selbst finanzieren. Ob das wieder ein Versuch von Miriam war, ihn für sich allein zu gewinnen? Es war ihm egal. Sie war nicht sein Typ, zwar nett, aber entschieden nicht sein Typ. Natürlich hatte er einmal mit ihr geschlafen, zumindest hatte sie das angedeutet und es wirkte auch logisch, weil sie nackt im gleichen Bett gelegen hatten, allerdings konnte er sich an die entsprechende Party und, was viel wichtiger war, die Umstände, die ihn nackt in ihr Bett geführt hatten, nicht mehr erinnern. Er war wohl etwas zu breit gewesen in dieser Nacht. Doch das würde er hier nicht sagen. Eigentlich könnte er sich langsam wohlfühlen, aber für eine vollständige Entspannung waren die Greysore viel zu gegenwärtig. Allerdings war ihm mittlerweile die Modegala nicht mehr so wichtig, denn er hatte im Moment einen interessanteren und hoffentlich auf lange Sicht gesehen, gewinnbringenderen Faden in der Hand, den er nicht vorhatte, loszulassen. Die Bekanntschaft mit Angehörigen des Hauses Mecetti! Er fühlte sich tatsächlich geehrt dadurch und hatte vor, diese Bekanntschaft zu gegebener Zeit auch auszuspielen. Also würde er alles dafür tun, um hier einen guten Eindruck zu hinterlassen. So verbeugte er sich erneut leicht, allerdings mit größerer Wirkung durch den Schwung, um seine eben geäußerten Worte noch etwas zu unterstreichen. Malerisch schwang dabei sein Zopf mit, jeder Regisseur würde begeistert über seine Vorstellung sein. Ob das auch in der Realität stand hielt, würde sich jetzt gleich beweisen.


Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon

Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

27 Apr, 2019 11:21 31 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||

Tesseire atmete beinahe auf, als sich ihre Mutter dem rothaarigen Modedesigner zuwandte. Zumindest für den Augenblick war das Thema Ispano erledigt, wenngleich noch lange nicht erledigt. Im Laufe des Abends würden sie zwangsläufig auf das Duell zu sprechen kommen, wenn ihre Mutter sowohl den Kontrahenten ihren favorisierten Heiratskandidaten als auch den Unparteiischen bei sich sitzen hatte. Halevyn warf seiner Schwester bereits feixende Blicke zu, denen sie mit einem missmutigen Augenrollen begegnete und dann dabei zusah, wie sich das 'Gastgeschenk' ihres Vaters schlug. Immerhin schien er ähnlich Contenance wie Darvell behalten zu können – es war nicht jedermanns Sache von den Greysoren dermaßen in Beschlag genommen zu werden. Erst wenn die Neugier der eleganten Raubtiere befriedigt war, würden sie sich eventuell zurückziehen. Velago Jadorris strahlte unterdessen vor lauter Stolz über seinen Einfall, den rothaarigen Barnabaner aufgegabelt zu haben und hielt weiterhin Lady Liseires Hand. Sorgen darüber, dass das irgendjemand ihrem Ehemann verraten würde, machte sich niemand von ihnen. Schon lange hatte sie Riyec Onnoria klargemacht, dass Velago einen besonderen Platz in ihrem Herzen besaß, den ihm niemand streitig machen würde, und falls es ihm einfallen würde, sich mit Tesseires leiblichem Vater zu duellieren oder ihm Attentäter auf den Hals zu hetzen, so könne er sich darauf gefasst machen, dies bitter zu bereuen. Was das genau bedeutete, wusste Tess nicht, aber es schien beeindruckend unangenehm genug gewesen zu sein, dass ihr Stiefvater den Nebenbuhler duldete, solange sie sich nicht begegneten.

Lady Liseire quittierte die Ausführungen des Designers mit einem schmalen, kühlen Lächeln. Tesseire musste ihm zugestehen, dass er sich durchaus angemessen schlug. „Eine Modenschau, wo wird diese denn stattfinden? Der Name Welbrook sagt mir etwas, aber wahrscheinlich ist diese junge Dame noch zu neu als dass sie mir im Gedächtnis geblieben wäre. Es scheint mir jedenfalls eine gute Gelegenheit zu sein, Ihre Kreationen dem Publikum in unserem Sektor persönlich vorzustellen. Wobei Sie ja bereits durch das Holonet im ganzen Tapani-Sektor bekannt sind, vor allem bei jungen Leuten“ Sie warf Velago einen amüsierten Seitenblick zu, als der Barnabaner erwähnte, dass er von diesem eingeladen worden war. „Lord Jadorris ist immer sehr großzügig“, sagte sie und grinste leicht. „Aber sorgen Sie sich nicht, Mr. Wessiri, wollte ich keine zusätzlichen Gäste, wären Sie erst gar nicht eingelassen worden.“ Bei diesen Worten öffneten sich die Türen des Salons zu dem kleinen privaten Speisezimmer der Hausherrin, wo der Tisch für sechs Personen gedeckt war, und der Majordomus auf sie wartete. „Wir sollten uns bei Tisch weiter unterhalten“ Mit diesen Worten erhob sich Lady Liseire und schritt am Arm des Barons voran. Sie ließ sich am Kopfende nieder, Tesseires Platz war zu ihrer Rechten, neben ihr durften sich Darvell und Halevyn niederlassen, während Velago zur ihrer Linken Platz nahm, und als sein Gast der Barnabaner neben ihm. Zuviel der Ehre nach Tesseires Geschmack, aber hier musste auch der Form genüge getan werde, ganz gleich wie gut oder schlecht man einen Gast leiden konnte. Nachdem jeder Platz genommen hatte, kredenzte Guro den Gästen Alderaanischen Wein, nach der Zerstörung des Planeten eine gesuchte Rarität. Halevyn gab einen leisen Laut der Überraschung von sich. „Sir Halevyn ?“, erkundigte sich die Gastgeberin gelassen. „Mylady, Ihr beschämt uns – wie können wir es wagen, von dieser unersetzlichen Kostbarkeit aus Eurem Weinkeller zu trinken? Einzelne Flaschen werden schon im oberen Hunderttausenderbereich gehandelt...“ Die Angesprochene lächelte leise, aber mit funkelnden Augen. „Ich habe nicht vor, diesen guten Tropfen zu Essig werden zu lassen. Stattdessen sollten wir mit dem Genuss dieses Weines Alderaan die gebührende Ehre erweisen.“ Wenn Halevyn recht hatte, und Tesseire war sich dessen sicher, schlummerten im Weinkeller vermutlich Millionenwerte. Lady Liseire sprach einen Toast auf Alderaan und den heutigen Abend aus und nachdem sich alle sich von der Güte dieses Getränkes überzeugen konnten, wandte sich sie sich wieder dem Überraschungsgast zu, der nun endlich die Gelegenheit erhielt, weiterzusprechen.


|Tesseire Onnoria, mit Velago Jadorris und Joruus Kelso Wessiri |

||Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer ||

_______________

02 Jun, 2019 16:17 38 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire


Der Barnabaner fühlte sich mehr als geehrt durch die Antwort der Dame des Hauses und schenkte ihr sein charmantestes und ehrlichstes Lächeln der Dankbarkeit. Es war schon etwas ganz Besonders für ihn, hier sein zu dürfen. So wartete er dann auch artig mit seiner Antwort, weil die Lady zu Tisch bat. Vorsichtig folgte er den anderen ins Speisezimmer. Die Greysore machten ihm noch immer etwas Sorge, aber sie schienen langsam das Interesse an ihm zu verlieren, auch wenn er sich in der Hinsicht wirklich nicht sicher war. Die Zähne dieser Tiere waren nun einmal lang und würden es ganz sicher schaffen, seine Knochen zu zermalmen. Das war keine großartige Vorstellung, seinen heiligen Körper, dieses Gefäß an Schönheit und Anmut, durch einen Tierbiss verschandelt, vernarbt oder gar getötet zu wissen. Nein, gar nicht gut. Vorsichtig schielte er nach dem Verbleib der Jäger, während er das Speisezimmer betrat und sich an seinen Platz setzte. Welch Freude, dass er neben Lord Jadorris sitzen konnte, der Mann war entschieden angenehm und bestimmt ein besserer Tischnachbar als die junge Lady oder auch Sir Darvell. Doch jetzt musste er sich den Fragen von Lady Onnoria der älteren widmen.

Eigentlich wollte er nun etwas sagen, da wurde der Wein kredenzt. Sir Halevy gab einen Laut der Entzückung von sich und erklärte dies dann , worüber Joruus sehr froh war, denn diesen Wein kannte er nicht einmal vom Hören Sagen. In seinen Kreisen trank man zwar auch gute und teure Sachen, aber nicht so etwas. Der Designer glaubte nicht, dass aus so einem Wein wirklich Essig werden könnte, aber er hielt es für besser, nichts diesbezügliches zu sagen. Viel lieber probierte er einen Schluck, nachdem die Dame des Hauses einen Trinkspruch ausgesprochen hatte. Es war wirklich ein edler, seltener und sündteurer Tropfen. So etwas hatte er vorher noch nie getrunken und würde es wahrscheinlich auch nachher nie wieder. Also genoss er ihn langsam und angemessen. Das war nichts, das man so nebenher saufen konnte, sondern eine Flüssigkeit zum Genießen, sehr nach dem Geschmack des Designers.

„Ihr seid sehr großzügig Lady Onnoria und ich danke Euch noch einmal, hier Euer Gast sein zu dürfen.“ Zum Glück hatte er sich an ihre Frage erinnert und den Inhalt des Gesprächs, ehe sie das Speisezimmer betreten hatten, also konnte er getrost antworten: „Zu Eurer Frage von vorhin: die Modegala soll laut der Einladung in der Galerie einer gewissen Belana von Koldan, scheinbar Kunstmalerin, stattfinden, und morgen Mittag im Starfall Grand Hotel. Allerdings hege ich den leisen Verdacht, dass mich Miss Welbrook aus einem anderen Grund eingeladen hat, denn im Starfall ist davon nichts bekannt und es gibt auch keinerlei Werbung.“ Wieder geisterte das Bild dieser durchsoffenen Nacht in seinem Kopf herum und was Miriam alles zu ihm gesagt hatte. Wenn die Einladung ein Fake war, davon ging er immer mehr aus, nur weil sie mit ihm eine Beziehung wollte, musste sich die kleine Schlampe aber warm anziehen. Er ließ es aber nicht zu, dass diese bösen Gedanken in seinem Gesicht zu sehen waren, denn er lächelte weiterhin freundlich und charmant in die Runde. Alle saßen sie artig an ihrem Platz, wie Joruus vermutete, gab es eine gewisse Rangfolge, wer der Dame des Hauses am nächsten sitzen durfte. Was für ein Ehrenplatz für den Barnabaner! Er fühlte sich gleich noch mehr geschmeichelt. Lady Onnoria die jüngere wirkte nicht ganz entspannt. Ihr gefiel es wohl noch immer nicht, dass er hier war, doch davon wollte er sich die Laune nicht verderben lassen, jetzt wo er langsam die Greysore vergaß und nicht mehr an lange Schnauzen und spitze Zähne dachte, die sich in sein Fleisch bohrten.



Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

02 Jun, 2019 21:31 22 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


Lady Liseire gab ein kaltes, aber huldvolles Lächeln von sich, als sich Wessiri bei ihr für die Einladung bedankte. Nach Tesseires Ansicht war das noch viel zu gut für ihn, aber nun war er eben Mutters Gast und nicht ihrer. Falls sie sich überhaupt dazu herabgelassen hätte, ihn zu irgendetwas einzuladen. Aber selbst dann gehörte es sich nicht, aus lauter Missfallen sämtliche Formen der Etikette zu vernachlässigen. Es gab andere Wege, jemanden spüren zu lassen, dass er nicht erwünscht war, ohne ihn hochkant rauszuwerfen oder es sagen zu müssen. Wie dem auch war, anscheinend war der barnabanische Modedesigner durchaus erwünscht. Immerhin hatte ihr Vater ihn mitgebracht und Mutter schien ihn recht unterhaltsam zu finden. Solange das Thema Ispano Ardayne nicht angesprochen wurde, sollte es ihr recht sein, mehr oder weniger. Die Umstände seines Aufenthalts auf Obulette kamen ihr recht dubios vor...

„Die große Halle ist dank des Duells ein wenig in Mitleidenschaft gezogen“, grinste ihr Vater, „und die Hotelleitung hätte es erst gar nicht dort stattfinden lassen, wenn für den nächsten Tag eine Veranstaltung von diesem Ausmaß geplant gewesen wäre, oder, Sir Darvell ?“ Der Unparteiische nickte knapp. „Vermutlich hätten sie uns in einen anderen Bereich geschickt, wo, ähm, die Schäden weniger aufgefallen wären.“ Halevyn gluckste amüsiert und zwinkerte seinem Vater zu. „Zumal sie den großen Kronleuchter wohl gar nicht so schnell ersetzen können, und bis jeder einzelne Splitter aufgeräumt ist...“, fügte dieser feixend hinzu. Tesseire gefiel diese Wendung des Gesprächs überhaupt nicht, da Lady Liseire natürlich interessiert eine Augenbraue hob. Einfach den Verlauf unterbrechen konnte sie allerdings auch nicht. „Vater hat den großen Kristallkandelaber von der Decke geschossen, bevor das Duell begann“, erläuterte sie knapp, „die Ardayne-Clique war drauf und dran, sich versammelt auf uns zu stürzen“ Ha, vielleicht öffnete das ihrer Mutter die Augen, was Ispano für ein Idiot war. Wenn man die Tatsache ignorierte, dass Velago ihren ehemaligen Fast-Verlobten ziemlich heftig provoziert hatte. Er hätte sich ja nicht provozieren lassen müssen... Sie ließ sich den Wein auf der Zunge zergehen, während Mutter leise schmunzelnd zu Velago hinüber sah, welcher unschuldig mit den Schultern zuckte. „Der Leuchter war sowieso defekt gewesen“, erwiderte er lapidar und schwenkte sein Weinglas.

„Faszinierendes Duell, wirklich“, kommentierte sie den Vorfall und wandte sich dann wieder dem Überraschungsgast zu, „wie auch die Umstände Ihres Besuchs auf Obulette, Mr. Wessiri. Sie sollten wirklich mehr darauf achten, mit welchen Leuten Sie verkehren – wer weiß, welche Auswirkungen das auf Ihre Karriere hat. Haben Sie denn keinen Manager, der Ihre Termine verwaltet und vor allem kontrolliert, dass alles seriös abgewickelt wird?“, kommentierte sie die Worte des rothaarigen Modedesigners mit einem leicht vorwurfsvollen Unterton. „Ich gehe davon aus, dass diese Miss Welbrook Sie unter falschen Vorspiegelungen nach Obulette geholt hat.“ Mit diesen Worten winkte sie dem Majordomus, welcher unter der menschlichen Fassade mit droidenhaftem Gleichmut an der Tür auf etwaige Wünsche seiner Herrin gewartet hatte.

„Guro, erkundige dich bei dieser Malerin Belana von Koldan, ob es in ihrer Galerie einen Termin für eine Modenschau gibt. Und teile dem Starfall Grand Hotel mit, dass sie sich mit den Aufräumarbeiten beeilen sollen, damit Mr. Wessiri dort ebenfalls seine Werke präsentieren kann“, wies sie den Human Replica Droiden an. „Sie werden wahrscheinlich Models benötigen – oder haben Sie bereits welche engagiert?“ Tesseire war sich ziemlich sicher, dass diese Miss Welbrook dem Barnabaner versprochen hatte, für alles gesorgt zu haben und er natürlich noch menschliche Kleiderständer brauchte...Da hatte Mutter jedenfalls einen interessanten Zeitvertreib gefunden.


|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

_______________

14 Jul, 2019 16:42 11 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire





Joruus wollte immer wieder zu einer Bemerkung ansetzen oder auf andere Art sein Erstaunen zum Ausdruck bringen, jedoch schaffte er nicht mehr, als einige Male den Mund zu öffnen und wieder zu schließen. Von Duellen hielt er nicht viel, schließlich musste er auf einen unversehrten Körper achten. Natürlich war es für diese Herrschaften eine angemessene Beschäftigung und Art, sich irgendwie seiner Ehre zu vergewissern oder sich die Zeit zu vertreiben. Aber für jemanden wie ihn, war das völlig undenkbar. Das Starfall war also ordentlich ramponiert worden. Er stellte sich den Lärm vor, den so ein Kronleuchter machte, wenn er auf den Boden fiel und malte sich gleichzeitig aus, wie der Boden nachher ausgesehen haben musste und wahrscheinlich sogar noch aussah. Das anschließende Duell musste auch sehr interessant gewesen sein, wenn dauernd die Sprache darauf gelenkt wurde. Schon überlegte er, ob er danach fragen sollte, als Lady Onnoria die Ältere wieder das Wort an ihn richtete. Um nicht unhöflich zu sein, stellte er seine Fragen nach hinten und widmete sich wieder voll und ganz der Dame des Hauses und ihren Bemerkungen zu seiner Arbeit. Natürlich wäre es sinnig gewesen, alles seinem Agenten zu überlassen, aber dann wäre er schon längst kein Designer mehr, sondern nur noch in den HoloVids zu sehen, was ihn tierisch langweilen würde, so insgesamt gesehen. Das bot einfach keine Herausforderungen. Ehe er etwas sagte, nahm er einen Schluck vom Wein, schaute dann etwas nachdenklich ins Weinglas und richtete danach wieder den Blick auf die Lady, die sehr hilfsbereit schien und auch herrisch. Jetzt musste er wirklich aufpassen, was er sagte. Vielleicht wäre es besser, wenn er nach diesem Glas, keinen Wein mehr anrührte, überlegte er für sich und entschied sich, vorerst ganz langsam zu trinken.

„Ich danke Ihnen, Lady Onnoria, es ist sehr großzügig von Ihnen, dass Sie sich darum sorgen. Models sind in der Regel nicht allzu schwer zu beschaffen. Gutaussehende Mädchen sind relativ einfach gefunden, wenn man nicht zu großen Wert auf die üblichen Bewegungsmuster legt und die Kreationen nicht unbedingt für Bindfädenmädchen gemacht sind.“ Er schenkte der Lady ein bezauberndes Lächeln und tat so, als würde ihn das alles nicht besonders kümmern. „Natürlich habe ich einen Agenten und einen Manager, sie bekommen sehr viel Geld dafür, dass sie im Grunde nicht viel machen. Wobei, der Manager ist jetzt auch schon Geschichte und der Agent … nun ja, wir werden sehen, ob er sich in Zukunft mehr an meine Anweisungen hält, jetzt wo Lorwen Par, das war mein Manager, meine Firma verlassen musste. Ich habe nämlich nicht vor, bis in alle Ewigkeit nur HoloVids zu machen, schließlich bin ich Designer und kein kleines Sternchen am HoloVid-Himmel. Ich glänze lieber als großer Stern in der Modewelt.“ Bescheiden war er wirklich nicht, das musste er auch nicht sein, denn er verdiente gutes Geld mit seinen Kreationen. Von ihm aus konnten sie sich auch gern wieder anderen Themen widmen, allerdings hegte er den Verdacht, dass es nicht gerade an ihm war, das Gesprächsthema auszusuchen, weshalb er dann doch lieber schwieg.



Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire





Informationen für Guro: Es findet eine Vernissage in der Galerie der Kunstmalerin statt, inklusive einer Modeschau, zu der eine kleine Schar Gäste geladen ist, hauptsächlich Künstler von anderen Planeten, die wenigsten kommen von Obulette. Im Starfall reagierte man bestimmt nicht besonders begeistert über den Befehl, würde dem aber nachkommen und zusehen, dass alles rechtzeitig fertig wird, man wolle aber noch mit Mister Wessiri die Details besprechen.

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

21 Jul, 2019 07:17 42 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


Inwieweit ihre Mutter Ahnung vom Modezirkus hatte, wusste Tesseire nicht, doch es war unübersehbar, dass diese entschlossen war, bei der Organisation der Modenschauen mitzumischen, nachdem sich der Designer als unterhaltsames Spielzeug erwiesen hatte. Das wiederum spielte ihrem Vater in die Hände und sie wusste schon jetzt, dass er die nächsten Tage und Nächte hier verbringen würde. Das begrüßte sie freilich, denn sowohl Mutter als auch Tochter hielten Velagos Anwesenheit als weitaus erfreulicher als die von Ehemann beziehungsweise Stiefvater. Auch wenn das bedeutete, dass sich dieser Wessiri sehr oft hier aufhalten würde, der sich gerade sehr aufplusterte. „Wollen Sie etwa keine professionellen Models für die Show haben?“, platzte es aus ihr heraus, obwohl sie vorgehabt hatte, so wenig Worte wie möglich an diesem barnabanischen Emporkömmling zu richten. „Vermutlich, damit er keine Konkurrenz befürchten muss“, lachte ihr Vater, der damit prompt die Schärfe ihrer Bemerkung abschwächte, „Sie sind ja selbst Model, nicht wahr, Mister Wessiri?“ Tesseire liebte ihren Vater, aber er hatte das Talent, den Ernst der Lage einfach zu ignorieren, vor allem, wenn es ihr damit ernst war. In der Hinsicht war sie mehr nach ihrer Mutter geraten, wenngleich sie zwar schnell, aber nicht ganz so tödlich beleidigt war. Sie sog scharf die Luft ein, sagte aber nichts mehr. „Sie dürfen keine Schwäche gegenüber Untergebenen zeigen“, kommentierte ihre Mutter die Worte des Barnabaners. „Gelegentlich großzügig zu sein, schadet nicht, aber solche Nachlässigkeiten würde ich nicht dulden – vor allem, wenn Sie zu wahrer Größe in Ihrer Branche gelangen wollen.“ Immerhin hatte nun die Gastgeberin dem Rothaarigen die Federn gestutzt, was Tesseire einigermaßen zufriedenstellte und sie wieder den alderaanischen Wein genießen konnte. „Haben Sie also vor, auch außerhalb des Tapani-Sektors Fuß zu fassen?“ griff Liseire Onnoria die ambitionierten Worte Wessiris auf.

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

_______________

10 Sep, 2019 22:54 42 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire




Die beiden anderen Herren schienen sich aus der Unterhaltung mehr oder weniger heraus zu halten. Die Damen schenkten vorläufig Joruus ihre Gunst, zumindest die der aufmerksamen Zuhörerinnen, ebenso hielt es Lord Jadorris. Der Barnabaner lächelte Tesseire charmant an und dann belustigt zu ihrem Vater, auch wenn ihm keine der Bemerkungen sonderlich gefiel. Trotzdem verlangte es die Etikette, dass er darauf gelassen und so charmant wie eh und je reagierte: „Warum nicht, Lady Onnoria? Es ist zwar nicht gerade ein einfacher Beruf, aber viele Mädchen, zumindest habe ich auf Barnaba diese Erfahrung gemacht, würden morden, um einmal im Rampenlicht zu stehen – oder sie wünschten sich den Mut dazu. Außerdem wäre es eine sehr gute Werbung. Niemand anders sonst hat bislang so etwas gemacht, zumindest weiß ich von niemandem. Außerdem wären ein paar charaktervolle Gesichter nett und verschiedene Körperformen, denen ich meine Kunst anpassen kann. Professionelle Models, ich eingeschlossen, haben den entscheidenden Nachteil, dass sie alle so ziemlich gleich aussehen, zumindest was die Körpermaße angeht. Ich rede jetzt von menschlichen Models, wobei sich Twi’leks dem sehr anpassen.“ Er lächelte so, als wäre alles bereits fertig und beschlossen, damit wären dann sowohl Tesseires als auch Velagos Einwürfe beantwortet, wenn auch nicht ganz. „Bei einer Präsentation meiner Modelle wirke ich nur sehr selten als Model mit, da ich zumeist die Moderation mache. Aber Sie haben recht, Lord Jadorris, ich bin auch ein gefragtes Herrenmodel.“ Er war einfach eine Rampensau, der mit dem Publikum in Kontakt treten wollte, sei es als Modeschöpfer, als Model oder als HoloVid-Sternchen. Interaktion mit den Zuschauern, das war es, was ihm bei den ganzen HoloVids fehlte. Das ging dann nur auf Fanbasis, wenn er angesprochen wurde, meistens waren es irgendwelche durchgeknallten Teenager, die schreiend auf ihn zu rannten und um Autogramme baten. Direkte Interaktion war sehr viel spannender, sofort zu sehen, ob den Leuten etwas gefiel und was nicht so gut ankam, das war um so vieles besser, als vor der Cam zu stehen, zu sitzen oder zu liegen und irgendwelchen Schwachsinn mit diesen kantigen Models auszutauschen, die sie ihm immer an die Seite stellten. Wo waren sie, die wohlproportionierten Damen? Wenn er sich getraut hätte, hätte er jetzt sehnsüchtig geseufzt. Üppige Formen, wogender Busen, runde Hüften, Taillen, die noch so genannt werden konnten, weil vorhanden! Und Waden! Hach ja! Nicht diese nichtssagenden Stöcke, welche die meisten Models ihr Eigen nannte. Nein, richtige Waden, mit leicht sichtbarem Muskelansatz. Um nicht noch weiter in diese Gedanken zu versinken, mahnte er sich rasch, sich lieber dem Gespräch zu widmen.
Doch jetzt wandte er sich der Dame des Hauses, der ehrenwerten Lady Onnoria (die Ältere selbstredend) zu. „Ich danke Ihnen für Ihren Rat, Lady Onnoria. Mein Manager hat bereits erfahren, was es heißt, sich nicht nach meinen Wünschen zu richten. Ich denke, ich muss meinen Anordnungen in Zukunft etwas mehr Nachdruck verleihen.“ Kurz nur wendete er den Blick von der Hausherrin, um sinnierend den Weinkelch zu betrachten, ehe er sie wieder anschaute und selbstbewusst lächelte. „Natürlich, Lady Onnoria. Warum nicht nach Höherem streben? Solange die Leute meine Kollektionen und Entwürfe wollen, bin ich gern bereit, dafür bis zur Erschöpfung zu arbeiten und mir immer neue und schöne Dinge einfallen zu lassen.“ Er wurde ganz schön ausgefragt und fand sich im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses, nun ja, des fast allgemeinen, doch das störte ihn nicht weiter. Würde er auf Obulette einen Fuß in die Tür bekommen, um von hier aus weiter in die Galaxis vorstoßen zu können? Wer es hier als Künstler oder Handwerker, als solche sah er sich nämlich, schaffte, der konnte alles schaffen. Zumindest sagte man so. Kurz überlegte er, ob er das Gesprächsthema wechseln sollte, entschied sich dann dagegen, weil er sich bezüglich der Etikette nicht ganz sicher war und überließ es den Adligen, das Thema zu bestimmen.


Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Speisezimmer
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

13 Sep, 2019 07:24 27 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


Ihr Einwurf war ein Fehler gewesen, denn der barnabanischer Modeschöpfer fühlte sich dadurch animiert, sich lang und breit darüber auszulassen, was für ein Künstler er sei. Selbstdarsteller traf es eher, unter dem Deckmantel seiner sogenannten 'Kunst'. Tesseires Sauerstoffversorgung arbeitete auf Hochtouren, während der (von ihrer Seite) unerwünschte Gast weiterhin heiße Luft von sich gab, die ihre Mutter allerdings sehr unterhaltsam zu finden schien. Und ihr Vater. Darvell war viel zu höflich, um irgendwelche Bemerkungen von sich zu geben, verfolgte aber wie Halevyn aufmerksam das Gespräch. „Wie ordinär“, kommentierte sie seine Auslassungen, dass Mädchen dafür morden würden, um seine Kreationen spazierentragen zu dürfen. Ein solches Verhalten war an Würdelosigkeit nicht zu überbieten. Es ging solchen Mädchen nicht einmal um wirklichen Einfluss, sondern um Kleidung und von möglichst vielen Zuschauern gesehen werden. Das war allerdings typisch Barnaba, mehr Schein als Sein. Wie ihren Vorgängern gefiel sich High Lady Varin Arabella vor allem darin, ihre Eitelkeit zu pflegen anstatt sich ernsthaft am Wettstreit um die Vorherrschaft im Tapani-Sektor zu beteiligen. Natürlich hielt sich ihr Haus für unglaublich gerissen, aber kein Wunder, dass Barnaba außer Melantha keine Verbündeten hatte. „Twi'leks? Da können Sie auch gleich Corusca Yacoubian engagieren“, fügte sie leicht abschätzig hinzu und trank ihr Glas leer. Wenn etwas ordinärer war als Frauen, die sich darum schlugen, Kleiderständer zu spielen, so waren es Twi'lek-Frauen, die sich für absolut nichts zu schade waren. Oder das ehemalige imperiale Holonet-Sternchen, das eigentlich aus einer angesehenen Coruscanter Offiziersfamilie stammte und mit der täglichen Dokumentation ihrer peinlichen Erlebnisse für Furore gesorgt hatte. Nun saß sie wegen ihrer „imperialen Propagandatätigkeiten“ auf Coruscant fest, was sie aber nicht daran hinderte, weiterhin über ihr Leben im Holonet zu berichten. Halevyn schmunzelte bei ihrer Erwähnung, seinen Andeutungen zufolge hatte es vor dem Fall Coruscants an die Neue Republik ein Techtelmechtel mit der (bestimmt nicht natürlichen) Blondine gegeben. „Ich glaube, das würde sie gern tun“, merkte er mit einem vielsagenden Lächeln an.

„Bei Ihrer Haarpracht gehören Sie ja auf die Bühne – ist die Farbe eigentlich natürlich oder haben Sie da nachgeholfen?“, grinste Velago verschwörerisch, dessen dunkelroter Haarton zwar dem seiner Jugend entsprach, aber nunmehr künstlichen Ursprungs war. Bei Halevyn wie auch bei Tesseire war die Abstammung von dem cadriaanischen Abenteurer nicht zu übersehen, auch wenn der Rotton bei ihr und ihrem Halbbruder etwas heller ausfiel. Wie schon vorhin breitete sich ihr ein leicht ungutes Gefühl aus – was war, wenn ihr Vater in der Barnaba-Provinz unterwegs gewesen war und... Nicht auszudenken. Glücklicherweise unterbrach ihre Mutter diesen unangenehmen Gedankengang. „So ist es richtig, Mister Wessiri, reagieren Sie schnell und konsequent“, lobte sie seinen Vorsatz, seinem Manager nicht alles durchgehen zu lassen, und fand natürlich einen Grund, ihm mütterliche Weisheiten zukommen zu lassen. „Wer nicht nach Höherem strebt, bleibt auf dem Boden. Oder in Ihrem Fall in der Provinz.“ Damit war, kaum verwunderlich, die Barnaba-Provinz gemeint. Mecetti hatte schließlich nicht umsonst seit der Existenz des Tapani-Sektor immer an der Spitze der Häuser mitgekämpft – oft mit hohem Einsatz und harschen Verlusten, aber nie aufgegeben. Unterdessen war Guro von zurückgekehrt und teilte Lady Liseire die Ergebnisse seiner Bemühungen mit. Sie entließ den Human Replica-Droiden mit einer nachlässigen Handbewegung, wonach sie sich mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck an ihren Gast wandte: „Wie es aussieht, findet die Vernissage bei dieser Künstlerin tatsächlich statt und spiele mit dem Gedanken, mir diese persönlich anzuschauen.“ Dabei warf sie einen bedeutsamen Seitenblick in Richtung Velago. „Wenn du es wünschst, werde ich dich natürlich begleiten“, sagte er nachlässig und zwinkerte ihr zu. „Was das Starfall betrifft, so werden sie ihr Bestes tun, um alle Aufräumarbeiten rechtzeitig erledigt zu haben – allerdings sollten Sie wohl noch einige Details mit ihnen besprechen“, teilte sie dem Rothaarigen großzügig mit.


|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

_______________

24 Nov, 2019 21:31 09 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire




Joruus versuchte, die junge Lady, die so heftig ihren Sauerstoff verbrauchte, nicht zu sehr zu beachten. Diese Frau schien über seine Anwesenheit überhaupt keine Begeisterung zu zeigen. Er fand ihre miesepetrige Laune schade, denn sie wäre viel hübscher anzusehen, wenn sie etwas zugänglicher wäre. Doch eines hatte er im Laufe seiner Karriere gelernt, den Geldleuten und vor allem dem Adel, ihre Launen niemals vorzuhalten oder schlimmer noch, sie darauf direkt anzusprechen. Genau genommen kam es auf die junge Dame nicht an, zumindest nicht im Moment, denn die Hausherrin hatte das Sagen, und der schien es zu gefallen, ihn auszufragen, ebenso Lord Jadorris. Er beglückwünschte sich innerlich, dass er das Thema nicht gewechselt hatte, außerdem schmeichelten ihn die vielen Fragen und das Interesse. Er redete nicht ungern über sich, ein schier unerschöpfliches Thema, ohne private Dinge ansprechen zu müssen. Aber Tesseires kurze Einlassung über die Mädchen, die sich freuten, auf dem Laufsteg zu laufen, die fand er wirklich sehr übertrieben. Da saß er wohl jemandem gegenüber, der keine Ahnung von der Branche hatte. So lächelte er nur kurz und ersparte sich eine Erwiderung. Jedem seine Meinung. Allerdings fand er ihre Bemerkung Corusca Yacoubian zu engagieren höchst erheiternd. „Wenn genug Zeit wäre und sie Coruscant verlassen dürfte, hätte ich es gewiss gemacht. Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit. Sie sieht unzweifelhaft gut aus und hat schöne Proportionen – ihre Intelligenz muss man ja nicht weiter beachten.“ Schönheit und Intelligenz schlossen sich nicht zwangsläufig aus, doch bei manchen Frauen und auch Männern griff dieses Klischee wie Zahnräder ineinander. Es passte wie Nadel und Faden. Und er hatte Tesseires Spitze damit auch gekonnt ignoriert und dem Kommentar ihres Bruder zugestimmt. Der andere junge Herr hielt wohl nicht sehr viel von Konversation, deshalb beachtete der Designer ihn auch nicht weiter. Lord Jadorris brachte ihn dann wirklich kurz zum Lachen und er neigte das Haupt in seine Richtung, da er ohnehin neben ihm saß, musste er sich nicht weit herumdrehen. „Eine gute Frage, Lord Jadorris und berechtigt, es ist alles Natur. Ich bin auch gern auf der Bühne, muss ich gestehen. Das Bad in der Menge, sie für eine gewisse Art der Schönheit zu begeistern, sie auf eine Reise in die eigene Vorstellungswelt mitzunehmen, ist berauschend.“

Lady Onnoria, die Ältere setzte ihn dann aber wirklich in Erstaunen, nachdem Guro, der Human Replica-Droide, die Ergebnisse seiner Nachforschungen bekannt gegeben hatte. Bei der Künstlerin hatte er keine Zweifel, bei der Sache im Hotel schon. Doch jetzt schien alles so weit geregelt zu sein. Er musste nur noch ein längeres Gespräch mit dem Hotelmanager führen und natürlich Models anheuern, was auf Obulette wahrscheinlich nicht ganz so einfach sein würde. Darin sah er trotzdem kein Problem. „Ich freue mich, das zu hören und werde gleich morgen Früh mit dem Hotelmanager sprechen, vielleicht sogar noch heute Abend, falls er sich noch im Haus aufhalten sollte.“ Das große Erstaunen kam dann einen Moment später, als die Lady ankündigte, zu der Veranstaltung zu kommen und Lord Jadorris meinte, er würde sie begleiten. Er stand auf und verneigte sich, wobei der wunderbar geflochtene Zopf anmutig über eine Schulter fiel (besser hätte es nicht inszeniert sein können), ehe er ergriffen antwortete: „Es ist mir eine große Ehre, Lady Onnoria, Sie werden der Veranstaltung erst den richtigen Glanz verleihen. Natürlich trifft das auch auf Ihre Anwesenheit zu, Lord Jadorris. Ich werde die besten Plätze reservieren lassen.“ Er setzte sich wieder und wurde sich bewusst, wenn das auf Barnaba publik wurde, konnte er unter Umständen auf seiner Heimatwelt das eine oder andere Problem bekommen, denn die beiden Häuser verstanden sich nicht so prächtig. Das war ihm durchaus bewusst, auch schon, bevor er hierhergekommen war. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Den noch immer nicht erteilten Auftrag für die High Lady Varin Arabella konnte er höchstwahrscheinlich abschreiben. Dafür hatte er einen Fuß außerhalb der Provinz Barnaba gefasst. Hoffentlich.




Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Joruus Kelso Wessiri am 26 Nov, 2019 14:32 21.

26 Nov, 2019 14:31 37 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Tesseire Onnoria
that flighty temptress, adventure




Dabei seit: 01 Feb, 2014
Beiträge: 22

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||





Tesseire hatte nicht übel Lust sich zu betrinken, da die Option, den Gast ihrer Mutter einfach mit dem Lichtdegen rund zu machen, leider ausfiel. Aber aufgrund ihres gesundheitlichen Defizits fiel diese Möglichkeit allerdings auch aus. Sie hatte sich genau zweimal in ihrem Leben richtig betrunken, was zumindest anfangs immer ein ziemlich gutes Gefühl war, nur war dann zweimal kurz vor einer Lungenentzündung zu stehen, auch nicht besonders gut. Es würde maximal bei zwei Gläsern Wein bleiben müssen, und bei einer Contenance, der ihrem Rang und Namen entsprach. Kaum verwunderlich war, dass dieser Modedesigner sofort auf Corusca Yacoubian ansprang, die sich für nichts zu schade war. Natürlich, gleich und gleich gesellte sich gern... Wie es um die Intelligenz des Holonet-Sternchens bestellt war, konnte sie nicht beurteilen, aber das war eine Äußerung, mit der man überall punkten und sich selbst in ein besseres Licht stellen konnte. Was wohl eine der Hauptqualifikationen war, wenn man in solchen Branchen arbeitete und der Barnabaner das gerne auf den Einwurf ihres Vaters betonte. Sicher, wenn man es als Bürgerlicher in den Hohen Häusern des Tapani-Sektors zu etwas bringen wollte, musste man jedes geeignete Mittel ergreifen, doch es gab auch noch andere Wege, die Tesseire eventuell gutheißen würde.

Ihr Vater schien nach wie vor rundum entzückt von seinem Mitbringsel zu sein, egal, welchen Unsinn dieser Typ von sich gab. „Haha, das gelingt Ihnen jedenfalls sehr gut, kein Wunder, dass Sie so viele Fans haben, auch in der Mecetti-Provinz“, entgegnete er, „diese Haarfarbe ist wahrhaftig ein Geschenk und ich bin ja auch so froh, dass ich sie meinen Kindern mitgeben konnte. Von welchem Elternteil ist denn Ihre?“ Oh nein, kaum hatte Tesseire geglaubt, dass das (für sie) heikle Thema abgehakt war, musste es ihr Erzeuger wieder auf den Tisch zerren. Aber sie hatte auch keine Möglichkeit ihrem Vater mitzuteilen, dass sie davon nichts hören wollte, um nicht weiter diese unliebsamen Spekulationen bei sich anzufeuern. Sie hätte schreien könnte, doch ihr blieb nichts weiter übrig als mehr oder weniger interessierte Aufmerksamkeit zu heucheln.

Am besten hätte ihr es gefallen, wenn diese Veranstaltung bei der Künstlerin gar nicht stattgefunden hätte und das Grand Hotel einfach zu sehr mit den Aufräumarbeiten beschäftigt gewesen wäre. Allerdings legte man sich lieber nicht mit einer Familie an, die schon seit langen Zeiten zum Privy Council der High Lords von Mecetti vertreten waren und so hatte schon die bloße Nachfrage aus dem Haus Onnoria genügt, um die Wiederherstellung des Großen Saales zu beschleunigen. Ihre Mutter kündigte an, zusammen mit Velago die Vernissage bei der Künstlerin zu besuchen und wahrscheinlich blieb es Tesseire nicht erspart mitkommen zu müssen. Lady Liseire bedachte das Angebot des rothaarigen Stiefelleckers mit einem würdevollen Nicken. Ihr Erscheinen würde im gesamten Tapani-Sektor zur Kenntnis genommen, ein deutlicher Wink in Richtung Barnaba, ohne dass sich High Lord Leobund XI selbst bemühen musste und ihre Bedeutung als Angehörige der Mecetti-Oberschicht unterstrich. Und dass sie den leiblichen Vater ihrer Tochter mitbrachte, würde Riyec Onnoria aushalten müssen, zwei Skettos mit einer Klappe sozusagen.

Erneut betrat Guro den Salon, diesmal um zwei Dienern die Tür zu öffnen, die die Entrées servierten, marinierte Nyorkmuscheln in einem Salatnest aus Munnialgen. Wenigstens etwas, das Tesseire den Abend verschönerte. Sie liebte Nabooküche, auch wenn die Einwohner hoffnungslose Idioten waren. „Waren Sie eigentlich schon einmal auf Naboo gewesen, Mr. Wessiri?“, erkundigte sich Lady Liseire, bevor sie die Gabel ergriff, „für jeden an Kunst und Kultur interessierten Menschen ist diese Welt ein Pflichtbesuch, wie ich finde“



|| Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon ||


|Tesseire Onnoria, mit Joruus Kelso Wessiri , Velago Jadorris, Halevyn Jadorris, Darvell und Liseire Onnoria |

_______________

07 Mar, 2020 22:06 49 Tesseire Onnoria ist offline Email an Tesseire Onnoria senden Beiträge von Tesseire Onnoria suchen Nehmen Sie Tesseire Onnoria in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 15

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire




Der Barnabaner war noch immer etwas auf der Hut, auch wenn er sich locker gab und so tat, als würde er jeden Tag in solche Häuser geladen. Der alderaanische Wein war sehr gut, aber er nippte nur am Glas, um nur ja nicht betrunken zu werden. Zum Glück für ihn, dachte er noch nicht an die Konsequenzen, die dieses Treffen auf Barnaba für ihn haben konnten. Damit würde er sich zu einem anderen Zeitpunkt auseinandersetzen müssen. Wichtiger war es im Augenblick, aufzupassen, aufmerksam zu bleiben und nicht langweilig zu werden. Sich interessant zu machen und zu halten, konnte er recht gut, nur manchmal war die Gefahr, dass er gelangweilt war. Doch das war hier nicht der Fall. Einen Fehltritt durfte er sich in dieser Gesellschaft nicht leisten, schon gar nicht, wo ihn Lady Zickendiva lauernd musterte. Sie schien nur auf einen Fehler seinerseits zu warten. Zum Glück für ihn, lenkten Lord Jadorris und Lady Onnoria das Gespräch. Doch zum Lachen oder wenigstens zum Lächeln war ihm bei der Frage des Lords gewiss nicht. Joruus erzählte nur ungern etwas über seine Familie oder gar sein Privatleben, doch genau danach wurde er gefragt. Trotz seines Widerwillens behielt er seinen freundlichen Gesichtsausdruck und lachte sogar ein wenig. „Nun, Lord Jadorris, von meiner Mutter stammt diese Haarpracht nicht“, mehr konnte er dazu nicht sagen, denn er wusste nicht, wer neben seiner Mutter für seine herausragende Existenz verantwortlich zeichnete. Natürlich könnte er es herausfinden, aber noch war er nicht so weit, dass er das Risiko einging, einen vollständigen Familienstammbaum zu erhalten. Die Kinder von Lord Jadorris und der Lord selbst hatten eine ähnliche Haarfarbe wie er. Wäre es interessant zu erfahren …? Er unterbrach diese Überlegung sofort, denn es brachte nichts und war auch unwichtig, zumindest für ihn und im Augenblick. Er musste auch nicht weiter darüber reden, denn Guro kam zurück, im Gefolge Diener, die den ersten Gang servierten.

Das Essen sah köstlich aus und er kannte den Geschmack dieser erlesenen Speisen bereits, schließlich gab es auch auf Barnaba und natürlich Vycinyth Naboo-Restaurants, die er gern besuchte
. Lady Onnoria wechselte das Thema, passend zur Speise. „Leider hatte ich noch nicht das Vergnügen. Sollte ich es einmal schaffen, wirklich Urlaub zu machen, werde ich Naboo einen Besuch abstatten – und wahrscheinlich mit einem Sack voller neuer Entwürfe zurückkehren. Aber ich schätze die Naboo-Küche. Ich kenne einige sehr gute Restaurants auf Vycinyth und Barnaba. Sie scheinen Naboo gut zu kennen, Lady Onnoria. Welche Orte würden Sie für einen Besuch empfehlen?“ Interessiert schaute er zu der Frau, die bereits zu ihrer Gabel griff und legte seine Hand ebenfalls auf die Esshilfe, wartete allerdings, bis die Hausherrin zu essen anfing.


Alle anderen in der Runde schienen nicht so sehr an Konversation interessiert zu sein, weder die beiden anderen anwesenden Herrn und schon gar nicht die junge Lady Onnoria. Joruus war es egal, wer nicht wollte, der wollte nicht. Lord Jadorris und Lady Onnoria genügten vollkommen. Allerdings würde es ihn interessieren, warum die junge Dame so missmutig wirkte. Dass es an ihm liegen konnte, daran dachte er keine Sekunde.


Obulette – Anwesen der Onnoria-Familie – Salon
Joruus Kelso Wessiri, Tesseire Onnoria, Velago Jadorris, Darvell, Halevyn und Lady Liseire

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

18 Mar, 2020 20:24 22 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Seiten (2): « vorherige 1 [2]  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Colonies » Obulette » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 8696 | prof. Blocks: 9 | Spy-/Malware: 153
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH