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Gradan Trelloq Gradan Trelloq ist männlich
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Nar Kreeta Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nar Kreeta






Astrografie:

Region: Outer Rim

Sektor: Hutt Space

System: Nar Kreeta System

Nahliegende Hyperraumrouten:

Pabol Sleheyron

Pabol Kreeta

Terrain und Klima:

Nar Kreeta besteht größtenteils aus trockenen Einöden und Ozeanen, einzige Abwechslung darin bilden die wenigen Raumhäfen der Handelsplätze, Minenkolonien und das eine oder andere Schurkenversteck.

Das Klima ist rau und trocken, stürmisch und allgemein lebensfeindlich.

Zugehörigkeit:

- Hutten-Kartell
- Minen-Gilde

Bevölkerung:

- Menschen
- Hutten
- Jawas
- Weequais
- Verschiedene

Hauptstadt:

keine

Bedeutung:

Keine galaktische Bedeutung, abgesehen von seiner Rolle als Handels- und Umschlagposten der Hutten und Minen-Gilden an zwei kreuzenden Hyperraum-Routen.

Regierung:

De-Zentral/Irregulär: Der Besitz und die Kontrolle des Planeten teilen sich in diverse Regional-Territorien auf, die Teils der Minen-Gilde, teils den Hutts und teils anderen Organisationen gehören, die mit einer von beiden (oder sogar beiden) größeren Fraktionen kooperieren.

Davon ab gibt es einige Landstriche, die von niemandem kontrolliert werden und nahezu völlig leer sind.

Militär:

Banden, Milizen, Privat-Armeen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 29 Nov, 2019 18:51 31.

29 Nov, 2019 18:49 01 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG, Rekhon, C-3, Wuaga the Hutt


Ein Schiff verlässt den Hyperraum. Es handelt sich um einen Frachter der Gozanti-Klasse, recht groß und klobig und offenbar schwer beschädigt. Einige der diversen Turbolaser sind kaum mehr, als schwarze Brandlöcher in der Außenhülle des Schiffes.
„Wir sind draußen,“ seufzt einer der beiden Männer an den Kontrollkonsolen des Schiffes. „Wie konnten die uns nur verfolgen?“ Wird in den Raum gefragt, während man sich seinem Kollegen zuwendet. Dieser blickt jedoch nicht von seinen Konsolen auf, sondern nimmt lieber einige Einstellungen vor. Das Licht der diversen Anzeigen spiegelt sich dabei auf seinem modifizierten Klon-Soldatenhelm wieder. „Kannst Kressk ja fragen, wenn er und seine Bande von Feiglingen uns eingeholt haben, wie klingt das?“
Der andere der beiden erhebt sich daraufhin mit einem Glucksen von seinem Sitz und klopft dem Droiden auf dem Co-Pilotenplatz auf die Schulter. „So lange du noch Witze machen kannst, Commander, kann es nicht so schlimm stehen. C-3, wie sieht es aus? Können wir noch einen Sprung machen? Je eher wir Hutta erreichen, desto besser.“
Der Droide betätigt ein paar Knöpfe, ehe er antwortet. „Ich fürchte, Sir, unsere Systeme sind im Laufe der Gefechte überanstrengt worden. Schäden an der Außenhülle und am Kühlsystem. Der Hyperantrieb muss runtergekühlt werden. Wenn ein erneuter Sprung uns nicht in Fetzen reißt, weil die Außenhülle instabil ist.“ Der braunhaarige Mann verzieht daraufhin das Gesicht. „Irgendwas ist immer kaputt, was?“ Ein weiteres Glucksen, mehr gequält als alles andere, ehe man sich dem Commander zuwendet. „Ich werde mal nach unten gehen und mich um die Systeme kümmern.“ Woraufhin dieser nun doch von seinen Kontrolle aufblickt und nickt. „Tu das und schau nach unserem Passagier, wo du schon dabei bist, Gradan.“

Der Mann eilt durch die Gänge des Schiffes, die bereits recht mitgenommen wirken. Wandverkleidungen sind aufgebrochen worden, hier und da funkt es, Box-Droiden staksen hier und da durch die Korridore und flicken schnatternd Leitungen und andere Macken mit ihren Werkzeugen. Auch Gradan selbst hat sich bereits mit ein paar Geräten beladen, als er eine der Wartungsleitern hinunter steigt und die Ebene wechselt.
Hatte der Mensch zuvor noch bitter scherzen können, so ist ihm die Anspannung jetzt leicht anzusehen. Die Schritte sind eilig, leise wird vor sich hin geschimpft. Ein Kommunikator wird aktiviert. „Rekhon, wo bist du?“ Einen kurzen Moment herrscht Stille, ehe eine knisternde Antwort folgt. „Beim Medi-Droiden. War in der Nähe, als eine Kühlleitung in die Luft geflogen ist, werde aber wieder. Zwei der Droiden sind schon dran. Teego hat es schlimmer erwischt. Sie hat eine der Geschützbanken kalibriert, als wir angegriffen wurden. Sie rührt sich nicht, Gradan.“ Mehr für sich selbst nickt Gradan verstehend aber stumm, ehe er weiter durch das Schiff eilt, bis die Fracht-Ebene erreicht ist. „Sieh zu, dass der Droide sich um euch beide kümmert. Wir können uns langsam keine Verluste mehr leisten, Begräbnisse sind ziemlich teuer.“ Sein finsterer Scherz bleibt unbeantwortet, als er durch die erste Tür schreitet und plötzlich in völliger Dunkelheit steht.
„Welches System haben die verdammt nochmal nicht beschädigt?“ Der Mensch klingt merklich frustriert, ehe ein greller, aber kleiner Lichtkegel von einem Emitter an seiner Kleidung ausgeht. Man blickt sich im Raum um. Frachtkisten überall, versehen mit verschiedensten Aufschriften, ehe endlich ein Wartungskasten an einem der Wände erscheint.
„Wenn es wieder die Sicherungen sind, montiere ich einen der Box-Droiden am Sicherungs-Kasten, damit das nie wieder passiert...“ So murmelt der Braunschopf, während er das Terminal aktiviert und offenbar ein paar Tests laufen lässt. Dabei bewegt sich etwas hinter ihm in der Dunkelheit, nähert sich langsam, fast lautlos. Rot-glühende Punkte leuchten in der Dunkelheit, wanken leicht auf und ab, beobachtend, lauernd.

„Das war's!“ Das Licht im Frachtraum schaltet sich wieder ein, ehe Gradan sich umdreht und reflexartig nach einem seiner Blaster greift. Vor ihm schwebt ein weiterer Droide. Ein zylindrisches Modul, offenbar aus einem IG-Kopfteil gebaut.
„Verdammt, IG!“ Der Blaster wird weggesteckt. „Ich habe keine Zeit für diesen Mist!“
Der Droide wiegt sich etweas in der Luft hin und her. „Feststellung: Wäre das hier kein Test, wären Sie schon 23,5 mal vaporisiert worden, Sir. Sie sollten mehr auf ihre Umgebung achten.“ Der Braunschopf atmet einmal auf. „Hast du aber nicht. Stattdessen hältst du mich auf, während das Schiff auseinander bricht. Bin aber nicht sicher, ob das besser ist.“ Er macht sich bereits wieder auf den Weg, den jetzt erhellten Frachtraum durchquerend, dabei folgt ihm der Droide.
„Feststellung: Es kümmern sich bereits alle Einheiten um die Stabilisierung der Hülle, Sir. Wenn Sie bessere Wartungseinheiten brauchen, sollten Sie ein paar Astromechs anschaffen.“ Der Mensch gluckst zynisch. „Wozu? Ein launischer Blechkasten, der nicht tut, was er soll, ist mehr als genug, finde ich.“ Ein weitere Tür wird passiert. „Korrektur: Sie beleidigen mich, Sir. Ich tue stets meine Pflicht, sofern ich das noch kann.“
Ein Augenrollen wird zur Erwiederung gereicht. „Na wenigstens verstehst du, wer gemeint ist. Du hast also auf unseren Gast aufgepasst?“ Die Tür schließt sich hinter beiden, der Korridor vor ihnen ist gesäumt von mehreren Frachtkammern, abgeschlossen durch Energie-Barrieren. Eine der letzten bildet da die Ausnahme, denn die Barriere ist ausgeschaltet und Musik trällert dem Mann entgegen, als er den Gang entlang schreitet. Bei einem Blick um die Ecke offenbart sich der Passagier als ein verärgert dreinblickender Hutte, der sich augenblicklich in seiner hergerichteten Kammer aufbaut, als wäre er ein nahendes Unwetter.
„Mickriger Söldner! Ihr werdet nicht dafür bezahlt, mich herumzukutschieren, als wäre ich eine Kiste Juma-Juice!“ Das unförmige Alien zieht am bereitgestellten Spice-Verdampfer, während Gradan beschwichtigend die Hände hebt. „Wir sind in ein paar... Turbulenzen geraten, großer Wuaga. Nichts, dass dich in irgendeine Gefahr bringen sollte. Der Weg bis Hutta ist nicht mehr weit. Nur noch ein paar Parseks und,“ „das ist mir egal!“ Poltert der Hutte verärgert, „ihr wurdet angeheuert, um mich unauffällig nach Hause zu bringen! Ich weiß, wie sich Blaster-Feuer anhört! Verkauf mich nicht für dumm, das bekommt deinesgleichen nicht!“
Der Mensch seufzt resignierend. „Der große Yuba hat uns angeheuert, weil er weiß, dass wir die beste Crew dieses Sektors sind.“
Der Hutte lacht verächtlich. „Ha! Das wart ihr vielleicht, als ihr noch vollständig wart! Der beste Teil von euch macht jetzt seine eigenen Geschäfte. Seid klug und verschwindet von hier, sobald ihr bezahlt worden seid!“ Das Gesicht des Menschen wird daraufhin überaus ernst. „Dieser 'beste Teil' von uns ist es, der auf uns geschossen hat. Du solltest dir deine Idole besser aussuchen, Wuaga.“ Der Hutte bläst nur unbeeindruckt giftigen Dampf in die Luft. „Und du dir deine, Trelloq. Jetzt lass mich allein. Du lenkst mich von meiner Ablenkung ab.“
Woraufhin sich der Hutte einem kleinen Holopad zuwendet, das ihn mehr zu interessieren scheint. Gradan wendet sich nur stumm ab und verlässt den Korridor so eilig er kann.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 18:01 46.

13 Dec, 2019 17:42 18 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG, Rekhon, Kressk


Wenig später, Gradan ist in einen der Wartungsschächte geklettert und kämpft mit ein paar Kabeln, als das Schiff von einem Einschlag erschüttert wird. „Was war das?“ Fragt er schnell in den Kommunikator hinein, als er seinen Halt gesichert hat, doch er erhält keine Antwort. „Hallo?“ Er klopft ein paar mal gegen das Komm-Gerät, dieses bleibt jedoch stumm, bis auf unregelmäßiges Knistern, welches auf ein Störsignal hindeutet.
Einen Fluch ausstoßend klettert der Mann aus dem senkrechten Schacht, zurück in den Seitengang. Wieder sind die Lichter aus und Gradan schaltet seinen Emitter an. „IG! Ich habe deine Spielchen langsam satt!“ Doch keine Entgegnung, die der Droide ihm hätte geben müssen folgt. Gradan ist offensichtlich allein. Eine weitere Erschütterung, gepaart mit einem Knarren der Außenhülle.
Instinktiv wird nach einem Blaster gegriffen, ehe es den Gang entlang hin zu einer Konsole in der Ecke geht, die jedoch auf keinerlei Kommando reagiert.
Plötzlich scheppert etwas hinter ihm, woraufhin Gradan die Pistole herumreißt und auf die Quelle des Geräuschs feuert, nur um sich einem verwirrten Box-Droiden gegenüber zu sehen, gefolgt von IG. „Feststellung: Da sind Sie ja, Sir! Das Schiff wurde mit einer Puls-Waffe beschossen! Alle Systeme sind deaktiviert.“ Der Mann senkt seinen Blaster. „Wo sind die anderen? Und was bei Kessels Kratern ist hier los?!“
Der Box-Droide gestikuliert wild, während IG sich Gradan nähert. „Aussage: Der Commander hat die Brücke verlassen, um die Krankenstation zu sichern, Sir. Offenbar versucht man, das Schiff zu entern.“ Noch während der Auskunft setzt sich der Mann in Bewegung. „Konnten die Sicherheits-Droiden aktiviert werden?“ IG folgt ihm schwebend. „Feststellung: Negativ, Sir. Wie auch sämtliche Kraftfelder und andere Maßnahmen. Es ist ein Wunder, dass die Lebenserhaltung funktioniert.“ Im Vorbeigehen sammelt der Söldner den Box-Droiden auf, der IG geführt hatte und setzt ihn vor einer versperrten Tür ab, um diese mit seiner Hilfe zu öffnen.
Es kostet einige Gewalt, ehe die stählerne Blockade nachgibt und das Trio hindurch lässt. Das Licht in den Gängen beginnt, sporadisch zu flackern, als kämpfte das Schiff darum, seine Systeme neu zu starten, doch Gradan lässt sich davon nicht aufhalten und bahnt sich seinen Weg durch einige weitere Gänge, immer eiliger werdend, mit jedem Boden-Pannel, dass er überschreitet, bis er vor der Sicherheitstür steht, die zur Krankenstation führt. Erneut wird der Box-Droide davor abgesetzt und die Tür mit vereinten Kräften aufgestemmt.

Auf der anderen Seite der Wand erwarten das Trio der Läufe zweier Blaster, Eigentum des Commanders selbst und des Zabrak Rekhon, die sich beide hinter einer behälfsmäßigen Barrikade verkrochen haben.
„Nicht schießen, ich bin's,“ so hört man Gradan sagen, während er die Hände hoch nimmt, um die anderen in Sicherheit zu wiegen. Diese nehmen ihre Waffen runter und winken ihn ins Innere, gefolgt von IG und dem Box-Droiden. Man sammelt sich hinter den zu einem Wall aufgetürmten Kisten. „Was ist hier los?“ Gradan fragt grade heraus, als sie zusammen hinter der Barrikade kauern, woraufhin Fetcher ihn anblickt. „Sie sind uns bis hierher gefolgt, Gradan. Müssen einen Peilsender, oder sowas benutzen. Jetzt versuchen sie, an Bord zu kommen.“
Nach einem verstehenden Nicken deutet Gradan auf die Beleuchtung. „Und die Systeme?“ „Habe ich abgeschaltet, bevor ihr Ionenstoß uns erreicht hat. C-3 fährt die Systeme von der Brücke aus hoch und aktiviert die Kampfdroiden, während wir uns aus dem Staub machen. Wenn sie es schaffen, gut. Wenn nicht, dann ist es besser, wenn keiner von uns dreien noch an Bord ist.“
Ein fragender Blick wird Rekhon zuteil. „Wir drei?“ Der Zabrak senkt daraufhin den Blick. Das Offensichtliche bleibt unausgesprochen, ehe Gradan sich wieder Fetcher zuwendet. „Und der Hutte?“ Woraufhin sich IG dazwischenschaltet. „Feststellung: Es gibt ein hohes Kopfgeld für ihn. Er ist im Moment der Fleischsack, der hier am wenigsten in Gefahr ist, in seine Einzelteile zerlegt zu werden.“ Ein genervtes Schnaufen unter Fetchers Maske. „Dieser Droide treibt mich noch in den Wahnsinn. Wenn uns das hier nicht umbringt, jage ich ihn irgendwann in die Luft.“
Woraufhin Gradan und der Zabrak schief grinsen müssen.
„Also geht es für uns gleich zu den Rettungskapseln.“ Rekhon nickt. „... Und mit etwas Glück geht das hier alles glatt, bevor uns unser lieber Freund Kressk die Häute abzieht.“ Der Zabrak wirkt depremiert, Fetcher und Gradan tauschen ein paar Blicke aus, ehe man einen Blick über die Barrikade wirft und sich gemeinsam auf den Weg macht.
Die Blaster sind bereits gezogen, als sie die ersten Quergänge passieren und sich in Richtung der Rettungskapseln machen. Wieder erschüttert etwas das Schiff, ehe die Beleuchtung der Gänge sich stabilisiert und die Sicherheits-Systeme losgehen. Das Heulen des Alarms kündigt an, dass die Außenhülle aufgebrochen wurde. Einer schneller Blick wird einem Überwachungs-Terminal gegönnt, das auf einem Schirm anzeigt, dass sich ein Rudel B1-Kampfdroiden eilig staksend einen Weg in zu den Frachträumen bahnt. Ein Wechsel des Bildes und schon sieht man den Grund, denn es ist kaum zu übersehen, dass die Lade-Luke bereits Opfer eines Phasen-Schneiders wird.

„Scheiße, die sind gleich drin!“ So spricht der Zabrak den Gedanken des kleinen Trupps aus, ehe IG die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zieht. „Warnung: Feindannäherung von links!“ Und tatsächlich! Zwei fremde Spacer sind kurz auf dem Korridor zu sehen, ehe sie in Deckung gehen und auf die Gruppe zu feuern beginnen. Fetchers Gruppe tut das selbe und eröffnet das Feuer, sobald sich die Fremdlinge zeigen. Eine kurze Weile erfolgen die Schusswechsel ergebnislos, bis plötzlich weitere Spacer den Korridor entlang kommen und die kleine Gruppe flankieren. Blasterfeuer von zwei Seiten ist die Folge. „Gebt mir Deckung, Jungs.“ Unruhig erhebt sich Rekhon plötzlich und eilt zu einem nahen, aber ungedeckten Sicherheitspult, während Gradan und Fetcher mit ihren Waffen versuchen, die Eindringlinge zu unterdrücken, die sofort das Feuer auf den Zabrak eröffnen.
„ARGH!“ Ein Querschläger trifft Rekhon am Rücken und wirft ihn von den Füßen. Ein großes, schwarzes Brandloch ziert die Jacke des verletzten Spacers, als dieser sich wieder auf die Beine hievt und zur Konsole schleppt, nun tatsächlich gedeckt von Gradans und Fetchers Blasterfeuer.
Er drückt eilig ein paar Knöpfe, bis sich zwischen der flankierenden Gruppe und Fetchers Gruppe ein Kraftfeld hochfährt.
„VORSTOSSEN, COMMANDER!“ Ruft der Zabrak von seiner Konsole hinüber, ehe er noch ein weiteres Kraftfeld hochfährt, das ihn nun ebenfalls von den anderen trennt. Er feuert auf das Terminal, um es zu blockieren. Doch, noch ehe Gradan und Fetcher etwas sagen können, zerfällt Rekhon plötzlich zu Asche und hinter ihm stet ein Trandoshaner mit einem Disruptor. Kressk.
„Eure jämmerlichen Droiden werden unsss nicht stoppen, Weichlinge! Und diessse Kraftfelder auch nicht! Euer geliebtessss Schiff isssst mein und eure Köpfe bald auch!“ Das schuppige Alien protzt, während die zwei Eindringlinge versuchen, gegen Gradan und Fetcher vorzustoßen, sich jedoch schnell zuckend und schnaufend am Boden wiederfinden, wo sie sich unter Stromstößen finden.
In all dem Aufruhr hatte IG die Initiative ergriffen und die Fremden seinerseits flankiert, wofür diese jetzt bezahlten. Zwei schnelle Sicherheitsschüsse der Söldner später eilen diese mit ihren beiden Droiden zusammen den Gang entlang, vorbei an der Öffnung in der Außenhülle, durch welche die Spacer eingetreten waren. Jehnseits der durchschnittenen Wand ist das Innere eines Cockpits zu sehen. Kurz halten sie inne.
„Irgendwie glaube ich, dass das hier unsere beste Chance ist, hier weg zu kommen.“ Augenblicklich schaltet sich IG ein: „Aussage: Meine Kalkulationen bestätigen das.“ Keinen Atemzug später drängt sich das Vierer-Team ins Innere des fremden Gefährts, wo sich Gradan schnell auf den Pilotenplatz setzt. Fetcher lehnt sich über die Pulte.
„Kannst du sowas überhaupt fliegen?“ Woraufhin ein Blaster-Bolzen im Inneren einschlägt. „Die Kraftfelder sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Bring du das Ding hier zum Starten, ich gebe uns Deckung.“ So meint Fetcher noch, ehe er sich in Richtung der Enter-Öffnung begibt und damit beginnt, mit seinem TL-50 Deckungsfeuer zu geben.
Derweil versucht Gradan, der Systeme Herr zu werden. „Die scheiß Konsole ist gesichert!“ Erneutes Blasterfeur im Cockpit, Fetcher nimmt Deckung. „Sowas will ich nicht hören! Mach die Kiste hier flott, sonst sind wir dran!“ Als die fremden Blaster eine Pause einlegen, lehnt Fetcher sich wieder aus der Deckung und der markante Klang des TL-50 übernimmt die Geräuschkulisse. „Sterbt, Slagg-Fresser!“ Gradan unterdess ist unter das Kontrollpult gekrabbelt und bricht eilig einen Teil der Verkleidung auf, ehe er sich sein Überbrückungswerkzeug schnappt und es in die Verkabelung der Enter-Barke rammt. Nun ein kleines Gerät in Händen kauert er wieder vor den Konsolen, auf diverse Schalter hämmernd. „Komm schon! KOMM SCHON, VERDAMMT!“
Das Gerät arbeitet zügig, aber auch die Eindringlinge sind auf dem Vormarsch. „Uns gehen langsam die Argumente aus! Würde mich über einen raschen Start freuen, Mr Trelloq!“ Kaum eine volle Salve später wird das Repetiergewehr zu Boden geworfen, woraufhin Gradan sich erschrocken umdreht.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 20:10 20.

13 Dec, 2019 19:59 44 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Orbit // Prolog

Gradan Trelloq, Fetcher, IG


Die Läufe der Waffe qualmen, während Fetcher noch im Türrahmen kauert und sich die Seite hält. Reflexartig will Gradan seinem alten Freund zu Hilfe kommen, doch dieser scheucht ihn zurück ans Pult. „STARTE DAS VERDAMMTE SCHIFF!“ Fetcher lädt ächzend seine Pistole durch und feuert noch ein paar Mal in den Korridor, ehe ein zischender Disruptor-Strahl ihn zum Rückzug zwingt. Gradan greift derweil selbst nach seinem Blaster, den er zuvor auf eines der Pulte gelegt hatte, während das Kontrollgerät seine Arbeit tut. Man kann bereits die Schritt auf dem Gang hören, als plötzlich ein Pfeifton die aufkommende Verzweiflung durchdringt.
'Überbrückung geglückt!' Wird vom Kontrollgerät angezeigt, welches Gradan augenblicklich in die Hand nimmt. „Endlich! Gut festhalten!“ Keinen Atemzug später versiegelt die Barke den Durchgang und löst sich von der Außenhülle, ehe die Triebwerke die Anwesenden unsanft darüber informieren, dass das Schiff beschleunigt.
So beobachten die beiden Männer durch ein Sichtfenster bald, wie sie sich von ihrem ehemaligen Zuhause entfernen. Ein Zuhause, das nun mehr an ein sterbendes Tier erinnert, in das sich ein Rudel Raubtiere verbissen hat. „Wir haben Glück, dieses Ding hat einen Hyperantrieb! Ich stelle schnell ein paar Dinge ein und dann verschwinden wir nach Nar Shaddah.“ Gradan macht sich direkt daran, einen Kurs zu programmieren, während Fetcher dasteht und zum ersten Mal den Eindruck macht, nicht ganz im Augenblick zu sein. Trotz des Vollhelms ist unverkennbar, welchen Emotionen der Kopfgeldjäger nun nachhängt und es sind keine, die mit Stolz, oder Erleichterung zutun haben.
Tatsächlich ist das erste, das Gradan wieder von seinen Kontrollen aufblicken lässt, das Geräusch von Duraplast auf Stahl, als Fetcher hinter ihm keuchend zusammensackt. „Fetcher!“
Blitzartig löst sich Gradan von der Steuerkonsole, um sich um seinen gestürzten Freund zu kümmern. Ein schneller Blick offenbart die schweren Blasterverbrennungen an Flanke und Torso. Als Gradan Fetcher den Helm abnimmt, kommt darunter das Antlitz eines Klonsoldaten zum Vorschein. Dieser blickt Gradan aus glasigen Augen an.
„Flieg' diese Kiste gefälligst weg hier, bevor sie die Waffen in ihrer Gewalt haben.“ Der alte Klon ächzt dabei gequält, hustend. „Der Computer erledigt das schon, Boss. Wirst schon sehen, ist alles im Griff.“ Eine merkwürdige Ruhe überkommt Gradan dabei, als sagte ihm sein Instinkt, dass es nichts brachte, in Panik zu verfallen. Ein wissendes Grinsen ziert Fetchers Gesicht, während ihm nach erneutem Husten etwas Blut das Kinn hinunter läuft. „Schon in Ordnung, Kleiner. Brauchst mich nicht zu verscheißern... Ich bin ohnehin... Lange überfällig.“ Zittrig deutet Fetcher auf seinen Helm am Boden. „Nimm meinen Helm und meinen Mantel. Du bist jetzt dran, Fetcher zu sein. Der Name wird dir Türen öffnen, das weißt du... Töte Kressk für das, was er getan hat.“ Dabei folgt Gradan dem Fingerzeig mit seinen Augen, bemüht ruhig, auch wenn auch ihn der Augenblick zu zermürben droht. „Tu mir nur einen Gefallen.“ Ein aufmerksamer, fragender Blick wird Fetcher noch zu Teil, woraufhin dieser zu grinsen beginnt. „Versau es nicht, so wie auf Raxus.“ Sie müssen beide bitterlich lachen. Ein stummes Nicken ist die Antwort darauf und wenig später ist Fetcher tot.

Erneutes Pfeifen kündigt den Abschluss der Vorbereitungen für den Hyperantrieb an, ehe ein merklich abgekämpfter Gradan nach den Kontrollen greift, um den Sprung einzuleiten, doch kaum, dass sich die Sterne in weiße Streifen verwandeln können, erschüttert ein lauter Knall das Cockpit.
Plötzlich wieder hellwach starrt Gradan in Richtung des geenterten Schiffes und sieht mit Schrecken, dass dessen Waffenbatterien nun auf ihn gerichtet sind.
„Scheiße!“ Er springt in den Pilotensitz zurück und versucht, die Turbolaser auszumanövrieren, bis der Computer einen erneuten Sprung erlaubt, doch nur Augenblicke später erbebt die kleine Barke erneut. Weitere Treffer an der Hülle, ehe das kapselförmige Schiff samt Gradan, IG und Box-Droiden in Richtung Nar Kreeta stürzt, beschleunigt durch weitere Einschläge, bis die Gravitation des Planeten den Rest besorgt. Derweil kann Gradan nichts tun, außer sich auf dem Boden zusammen zu kauern und auf Grund der massiven Fliegkräfte innerhalb des trudelnden Schiffes das Bewusstsein zu verlieren, während selbiges sich in einen Feuerbal verwandelt, als es die Atmosphäre passiert...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 13 Dec, 2019 20:06 48.

13 Dec, 2019 20:06 02 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG



Trockener Wind treibt Staub über die felsig-sandigen Einöden Nar Kreetas. Spitze Felsen ragen aus der fruchtlosen Tiefebene hervor, wie die Fänge eines riesigen Untieres. Zwischen ihnen: Sand und Rauch, der von einem zerschellten Schiff aufsteigt.

Ein Husten durchbricht die Statik des Augenblicks, als Gradan sein Bewusstsein zurückerlangt und die Augen aufschlägt. Seine Hand fährt hinauf an seine Stirn, er stöhnt und blickt aus dem Sichtfenster des Wracks, ehe er sich seine Hand ansieht und Blut an ihr entdeckt. „So eine Scheiße.“ Ein Blick durch das Halbdunkel im Inneren des Schiffes verrät, dass er offenbar mehr Glück als verstand hatte. Teile der Außenhülle wurden durch den Sturz schwer verformt, sodass vielerorts nun Ritzen an den Übergängen klaffen, die etwas vom Wind und der Sonne hineinlassen. Sand rieselt durch einige von ihnen, als wäre er unter der Erde.
Der Kopfgeldjäger schnauft, taumelt durch das Innere des Schiffes, nachdem er die Lichtquelle an seiner Ausrüstung eingeschaltet hat und sucht nach dem Ausgang. „Verfluchter Mist,“ auch wiederholtes Betätigen der automatischen Entriegelung bewirkt nichts. Allgemein geht keine Reaktion von irgendwelchen Geräten aus, die im Schiff installiert sind.
Sein Blick fällt auf den leblosen Körper Fetchers, der vom Aufprall in eine Ecke geschleudert wurde. Ein Gefühl von Hilflosigkeit stellt sich ein, angesichts den Toden, die er nicht hatte er verhindern können, bis hin zu dieser Tür, die ihn nun im Inneren des Wracks gefangen hält.
Das geschundene Gehäuse der Landebark unterdrückt den Schrei des Mannes nach außen hin, das Toben eines Mannes, der dem Tod von der Schippe gesprungen ist, nur um ihm erneut ins Auge zu blicken.

Polternd lässt sich Gradan auf dem Boden des Wracks nieder, nahe bei Fetchers Leichnam, als sich surrend etwas aus dem allgemeinen Durcheinander erhebt. „Feststellung: Und wieder eine glückliche Landung.“ „... Dir kann nichts die gute Laune verderben, oder?“ Letzte Wellen seines Nervenzusammenbruchs branden über Gradan hinweg, während sich der Droide kalibriert. „Erläuterung: Nun. Immerhin sind Sie und ich noch funktionstüchtig, Sir. Das Überleben solcher Abstürze ist nicht selbstverständlich.“
Der Mann winkt ab. „Ich brauche keine Aufmunterung von dir. Darin bist du wirklich nicht sehr gut, IG.“ Die rot-leuchtenden Photo-Sensoren rotieren, suchen offenbar den Raum ab, ehe der Droide selbst einen kleinen Lichtkegel in den Raum wirft, auf ein paar Trümmer, unter denen eine Klaue des Box-Droiden hervorragt, der sie alle begleitet hatte.
„Vermutung: Sofern diese Einheit noch funktioniert, könnte sie Ihnen sicher helfen, die Türen des Schiffes zu öffnen, Sir.“ Gradan blickt vom Trähnental in seinem Schoß auf und folgt dem Lichtkegel des Droiden mit seinem Blick, ehe er sich erhebt, um nachzusehen.
„Das könnte tatsächlich funktionieren. Gute Arbeit, IG.“ Dabei beginnt der Mensch bereits, den Haufen nach dem kleinen Droiden zu durchwühlen, während IG ihm unnötigerweise leuchtet.
„Feststellung: Ich tue nur meine Pflicht, Sir.“
Die Hände des Mannes greifen unter eine Kiste, die halb-umgestürzt über dem Box-Droiden prangt, um sie bei Seite zu werfen und schafft es mit etwas Mühe tatsächlich, das schwere Objekt aus dem Weg zu räumen. Der Rest des Unrats besteht aus Kleinteilen, die schnell beseitigt sind, sodass Gradan sich bald zu seinem Ziel vorgearbeitet hat: Dem Box-Droiden, der selbst nicht so viel Glück hatte, wie der Rest der lebenden Insassen.
„Die Einheit ist völlig verdreht und verbogen, IG. Das wird eine Weile dauern, sollte aber machbar sein...“ Derweil untersucht die Ex-Killer-Drohne den Raum mit seinen Sensoren, ehe er sich Gradan zuwendet und den Box-Droiden selbst in Augenschein nimmt.
„Prognose: Es wird sicher ein paar Stunden dauern, bis diese Einheit funktionstüchtig ist, Sir.“ IG wendet sich ab und deutet Gradan gegenüber auf eine Stelle der Hülle, die einen Riss nach draußen hat, der größer als der Rest ist.
„Vorschlag: Meine Scans ergeben, dass sich der Riss dort drüben mit etwas Gewalt vergrößern ließe, sodass ich ins Freie entkommen und... Unterstützung suchen könnte.“
Erneut folgt der Blick des Menschen einem Wegzeig des Droiden, während er sich noch ein paar mal durchatmend von der Strapaze des Räumens erholt. „Ich schätze, dass du mir draußen wirklich mehr nützt als hier, wo du nur herumschweben und mich nerven kannst, bis deine Energiezellen leer sind.“ „Bestätigung: Schön, dass Sie meiner Meinung sind, Sir.“
Nur einen Augenblick später macht sich Gradan tatsächlich daran, den Riss, der durch die Verformung zweier Hüllenteile entstanden ist, zu weiten, sodass IG hindurch-schlüpfen kann. Das gelingt jedoch erst, als Gradan eine Haltestange zu Hilfe nimmt und als Hebel benutzt, wobei diese sich allerdings ebenfalls völlig verbiegt. „So... Das sollte reichen, IG.“
Ein Fingerzeig deutet dem Droiden an, dass er sich auf den Weg machen sollte, woraufhin die Drohne sich auf den Weg macht und sich tatsächlich durch den immer noch schmalen Spalt manövrieren kann.

Einen kurzen Moment blickt Gradan dem Droiden noch nach, bis dieser hinter einem Felsen verschwunden ist, ehe er sich wieder dem Inneren des Wracks zuwendet, den ramponierten Box-Droiden aufliest und sich mit etwas Werkzeug im Pilotensitz niederlässt, um zu schrauben.
„Nach all den verrückten Sachen, die wir durchgemacht haben, hatte ich eigentlich gedacht, mit allem fertig zu werden...“ Der Satz hallt ungehört durch den kleinen, chaotischen Raum, nur kommentiert vom leichten Heulen des Windes am Wrack und den umliegenden Felsen, während Gradans Arbeit den Raum mit kleinen, metallischen Klicklauten füllt.
„Aber das hier? Hat schon ganz schön weh getan, Boss... 'Ne harte Landung, das Schiff ist weg, wie auch die Beute. Alles, was noch übrig bleibt sind ich, IG und dieser kleine Schrotthaufen hier...“ Er arbeitet dabei weiter, biegt hier etwas Metall grade, löst und befestigt Teile, bei ihrer Neuausrichtung, bis er sich auf dem Piloten-Sitz zu Fetchers Leiche herum dreht. „Du wirst mir fehlen. Weißt du das?“
Das Gesicht Gradans zeugt dabei von einer merkwürdigen Mischung aus Zerrüttung und dem Versuch, sich nichts anmerken zu lassen, obwohl er völlig allein ist. Ein Umstand, der ihm jetzt zum ersten Mal seit Raxus einmal mehr gewahr wird.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 21 Dec, 2019 20:29 35.

21 Dec, 2019 20:10 49 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische



Einige Stunden später sitzt Gradan in mitten des Halbdunkels des Wracks. Konsolen wurden aufgebrochen, Dinge, die nach dem Absturz lose herumlagen, wurden auf Sortierhaufen geworfen, während der braunhaarige Mann murmelnd an dem zerbeulten Box-Droiden arbeitet. Offenbar grade damit beschäftigt, ihn wieder zusammen zu setzen, klinkt er das letzte, fehlende Gliedmaß des Droiden ein und setzt undsanft mit einem improvisierten Hammer nach, als es Probleme gibt.
„Dämliches Mistding. Spur! Sonst wirst du verschrottet und darfst hier mit uns vergammeln!“
Als hätte es genau diese Art Zurede gebraucht, gibt das Metallstück plötzlich ein Schnappen von sich und klinkt ein. Der Kopfgeldjäger seufzt erleichtert, ehe er das Männlein zusammenfaltet und es auf dem Pult abstellt.
„So. Versuch Nummer 37.“ Ein schwungvoller Klaps auf die Nase des Droiden erfolgt, ehe dieser wie eine Sprungfeder einen Satz nach oben macht und sich entfaltet. Etwas, das Gradan selbst von seinem Sessel aufspringen und den kleinen Droiden in die Höhe heben lässt.
„Ich wusste doch, dass es funktioniert! HA! Friss meinen Astro-Staub, Schicksal!“ Der Droide wird in einem kurzen Freudentanz herumgewirbelt, ehe man sich wieder etwas beruhigt und der kleine Blechmann Gelegenheit bekommt, zu erfassen, wo er eigentlich ist. Die schwächliche KI ist offensichtlich verwirrt, als er auf dem Boden abgesetzt wird. Zumindest so lange, bis der Zwerg einen der Sortierhaufen entdeckt und direkt schnatternd damit beginnt, diesen aufzuräumen. Der Versuch dauert genau so lange an, bis Gradan seine Hand auf den Kopf des Droiden legt, um ihn zum Innehalten zu bewegen. Ein fragender Blick ist die Antwort, ehe Gradan auf die verklemmte Tür des Bootes deutet.
„Da wartet die Arbeit auf uns, Kleiner.“

Unterdess schwebt IG durch die karge Einöde des Niemandslands. Es ist ein weitläufiges und trockenes Gebiet, verziert von diversen Kratern und anderen Anzeichen von Abstürzen, Explosionen und ähnlicher Ereignisse. Mit der Zeit nehmen diese sogar in ihrer Häufung zu und sind von mehr und mehr Schott gesäumt, als würde man sich einem uneingezäunten Müllhaufen nähern. Zerschellte Probe-Droiden stellen dabei die Auffälligsten der Trümmer dar, die sich hier und da türmen, gepaart mit zerschossenen Fahrzeugen und anderem Unrat. In der Ferne steigt Rauch auf, als wäre dort eine Siedlung oder etwas ähnliches.
„HALT!“ Tönt es plötzlich in Huttese von einem der Schrotthaufen in IGs Richtung, woraufhin dieser Halt macht und sich der Quelle des Rufes zuwendet. Ein großer, unförmiger Gran stapft heran, einen Slug-Thrower im Anschlag haltend.
„Begrüßung: Guten Tag, Atmer. Ich bin...“ „IST MIR SCHNURZ-EGAL!“ Der Griff um die Waffe wird gefestigt, offenbar um das Feuer zu eröffnen, als das Heulen eines Blasters zu hören ist und den Gran qualmend zur Seite stürzen lässt. Tot.
„Mich interessiert schon, wer du bist.“ Ein Twi'Lek, die qualmende Mordwaffe in Händen haltend, nähert sich dem Droiden. Er hat eine gelb-gräuliche Haut, bronzefarbene Augen und ist wie ein typischer Junker gekleidet. Er geht ruhig auf IG zu, welcher an Ort und Stelle schwebt und seine Foto-Rezeptoren zwischen den beiden Organischen wechseln lässt.
„Feststellung: Ein erfreulicher Umstand, wie du feststellen wirst, Atmer.“ Das Alien nickt und wendet sich zuerst dem Toten Gran zu, überprüfend, ob er wirklich tot ist, ehe er um seine Habe erleichtert wird.
„Und warum ist es ein erfreulicher Umstand?“ So fragt der Twi'Lek, seine spärliche Ausbeute verstauend, ehe er sich IG näher ansieht. „Du bist eine Impro-Drohne, nicht war? Selbst gebaut, um Nachrichten zu überbringen, hm? Du bist sicher gutes Geld wert...“
„Feststellung: Was wesentlich mehr wert sein wird, ist der Lohn, den du erhältst, wenn du meinem Commander aus seiner Lage hilfst.“ Augenblicklich zucken die Hände des Aliens von IG zurück, Verwunderung zeichnet sein Gesicht, aber auch Neugier.
„Soso... Ein Außenweltler, hm? Bei uns sagt ihr Droiden nämlich MEISTER zu uns. Na, dann zeig' mir mal den Weg zu deinem... Commander. Ich bin SEHR gerne behilflich.“ Der Twi'Lek grinst und verlädt seine Ausbeute und Waffen auf einen Junk-Speeder in der Nähe, wozu IG sich gesellt.
„Anweisung: Folge den Koordinaten, die ich ausgebe und du wirst reich belohnt werden, Atmer.“ Auf einer kleinen Anzeige des Speeders erscheinen die telemetrischen Daten der Absturzstelle, während der Twi'Lek den Motor startet und seine Piloten-Brille zurecht rückt und sich ein Tuch vor den Mund wickelt. „Oh ja, das werde ich...“
Keinen Augenblick später setzt sich das Gefährt in Bewegung in Richtung Einöde.

Es dämmert bereits, als der Speeder des Twi'Leks die Absturzstelle erreicht und sich den beiden Felsen nähert, zwischen denen das Wrack zuliegen gekommen ist. Auf einer nahen Kuppe wird Halt gemacht.
„Das ist es also? Sieht ja nicht nach viel aus...“ Der Twi'Lek blickt enttäuscht in Richtung des Wracks, in dessen Nähe ein Mann mit einem weißen Helm an seiner Seite im Sand kniet, offenbar jemanden betrauernd, der unter einem kleinen Haufen Sand begraben wurde.
„Seid ihr von 'nem Kreuzer gefallen? Leuten wie Euch helfe ich ganz besonders gern... Weißhelme haben hier nichts zu suchen! Das hier ist unsere Welt.“ Der Twi'Lek prüft den Status seines Blasters, ehe er den Speeder wieder in Bewegung setzt. Dabei schwebt ihm IG schweigsam hinterher.

Derweil blitzt bei Gradan eine Nachricht in der Anzeige seines Kommunikators auf, die er unauffällig auf seinem Armband abruft. Textzeilen in Aurebesh glimmen kurz auf und lassen den Söldner kaum merklich mit dem Kopf zucken, jedoch inne halten, während er sich unter den Poncho fasst, um den Sitz seiner eigenen Waffe zu prüfen. Schließlich murmelt er noch ein paar Worte in Richtung des kleinen Hügels vor ihm. „Wir sehen uns wieder, Boss.“

Der Motor des Speeders ist in der Nähe zu hören. Als dieser offenbar Halt macht, erhebt sich Gradan, um sich herum zu drehen und einen Blick zu werfen, als er jedoch ein paar Schritte heran treten will, bohrt sich ein Blasterbolzen in den staubigen Boden.
„Das ist nahe genug,“ zischelt der Twi'Lek auf Basic, seine Waffe in der Hand, den Mundschutz locker auf der Brust tragend, sodass sein wölfisches Grinsen zu sehen ist.
„Sieht aus, als wäre das hier mein Glückstag! Erst hilft mir dein Droide, ein Ziel zu erledigen, dann führt er mich noch zu dir!“ Gradan mustert den Twi'Lek aus der Distanz, tut sich aber schwer, Einzelheiten zu erkennen, da ihm die Dämmerung die Sicht erschwert. Seine Aufmerksamkeit wird jedoch schnell auf ein Objekt gelenkt, das ihm der Fremdling zuwirft, sodass es vor ihm auf dem sandigen Boden landet. Es handelt sich offensichtlich um ein CC-Halsband.
„Waffen weg, Ausrüstung ablegen und Halsband ANlegen. Los, bevor ich dich abknalle!“ Der erst zwielichtig-freundliche Ton wandelt sich augenblicklich zu einem fordernden Bellen. Einen kurzen Moment hält Gradan inne, da er sieht, wie sich IG hinter dem Twi'Lek aufbaut. Dieser verliert jedoch all zu schnell sein Grinsen und feuert erneut in den Sand. „Wird's bald?!“
Beschwichtigend die Hände hebend greift Gradan nach seinen Pistolen und lässt sie zu Boden fallen, in dem er einen Gurt an seiner Brust löst. Als nächstes purzelt ein Bündel CC-Granaten zu Boden, direkt neben Fetchers TL-50, das bereits im Sand liegt.
Noch während Gradan sich entrüstet, stapft der Twi'Lek die Düne hinab, auf der er Halt gemacht hat, um sich seiner Ausbeute zu vergewissern, gefolgt dabei von IG, bis dieser plötzlich ein Klacken von sich gibt und den Fremden herumfahren lässt. „Was zum,“ so fragt er noch, als er bemerkt, dass sich ein Teil von IGs Schassie geöffnet hat und ehe besagter Teil zwei Tazer-Pfeile abfeuert. Die Photo-Einheit des Droiden leuchtet auf, den zuckenden Fremdling im Dunkel hervorhebend, bevor dieser von einem gelben Blasterbolzen in den Rücken getroffen und niedergestreckt wird.
Gradan kniet vor dem Halsband, seinen Droiden-Arm ausgestreckt, während die Mündung seines darin eingebauten Blasters oberhalb des Handgelenks Kondensdampf absondert. Er war offenbar grade dabei, es aufzuheben, als IG sein Manöver startete und atmet merklich, verursacht durch den Adrenalinschub des Augenblicks.
Er erhebt sich und klopft sich den Schmutz von der Kleidung, die offenbar aus einem Mix seiner Eigenen und der Ausrüstung Fetchers besteht. Seine Pistolen und der Helm werden vom Boden aufgelesen, ehe er sich nun selbst mit erhobener Waffe dem Speeder samt Neuankömmling nähert, der sich röchelnd im Schmutz windet und von IG überwacht wird.
„Hinweis: Vorsicht, Sir. Der Angreifer lebt noch.“ Ein dankbares Nicken wird dem ehemaligen Killer-Droiden zuteil "Gute Arbeit, IG. Halte ihn da, wo er liegt. Schock ihn, wenn er Ärger macht.", ehe Gradan beginnt, das Cockpit des Speeders zu fleddern. "Erwiderung: Mit Vergnügen, Sir." Derweil sind gequälte Laute seitens des Twi'Leks zu hören, als dieser von IG widerholt geschockt wird.

Gradan kramt kurezerhand die Papiere des Speeders hervor und schaut sie durch. „Du siehst mir nicht wie eine Katlynn Segerra aus, Kumpel...“ Der Mann blättert das Mäppchen aus Flex-Plast durch, während er die Waffe des Twi'Lek mit dem Fuß fortwischt und bevor er neben dem röchelnden Fremden in die Knie geht.
„Ich, ich ich.... W-w-w-werde d-d-dich...“ Das Alien zischt röchelnd, während es sich an den Gürtel fasst und erneut geschockt wird. Gradan macht derweil eine belehrende Bewegung mit dem Finger. „Ts, ts, ts. Du bist echt kein angenehmer Gefangener, oder? Sag mir deinen Namen und ich überlege mir, dich leben zu lassen. Vielleicht zahlt ja jemand für dich.“ Gradan richtet seine Waffe auf den zitternden Twi'Lek, ehe dieser ihn bespuckt und ihm etwas auf Huttese entgegen wirft, woraufhin sich ein Schuss aus Gradans Blaster-Pistole löst und sich in das Gesicht des Twi'Lek brennt, der auf der Stelle tot ist.
„Bemerkung: Ein überaus unhöfliches Individuum, Sir.“ Die Tazer-Pfeile werden von IG wieder eingeholt und verschwinden in ihren Fassungen, während Gradan sich erhebt und nach einem Glucksen bestätigend nickt. „So kann man das auch sagen... Mich beschleicht das Gefühl, dass es hier 'nen ganzen Haufen davon gibt. Fast wie Zuhause.“
Ein Schneidwerkzeug aus dem Speeder wird hervorgeholt. „Bemerkung: Sir, Sie sollten weniger auf die Köpfe und mehr auf den Torso zielen. Das erleichtert die Identifizierung.“ Nach einem kurzen Abwinken kniet Gradan sich neben den Toten und setzt offenbar das Schneidwerkzeug an. „Ist sicherer um sie zu töten.“ ein fleischiges Geräuch ertönt. „... Außerdem reichen eine Hand und ein Bild völlig aus. Wärst du so gut?“ Dabei deutet Gradan mit einem Finger auf den Toten, woraufhin IG sich in Position bringt und den Twi'Lek mit einem Lichtblitz beschießt, während Gradan sein Souvenir in einen Plast-Beutel vom Speeder einschweißt und dann auf diesem verstaut, als er sich ans Steuer setzt.
„So kann man sich irren.“ „Frage: Wie meinen?“ Gradan wirft IG einen Blick zu. „Es war nicht SEIN Glücktag.“ Keinen Augenblick später braust der Speeder – etwas unbeholfen geführt – die Düne hinunter hin zum Wrack, um dort beladen zu werden und zu stehen, bis man im Morgengrauen aufbricht...

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28 Dec, 2019 20:15 14 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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/ Hyperraum nahe Nar Kreeta /// Rev mit Zero /// Prolog ///



Ungeduldig mit den Fingern auf die Konsole trommelnd, starrt Rev hinaus in den Hyperraum. Er ahnt, dass ein Kampf stattfindet. Seine Energetik drängt ihn zum mitmischen – der Job könnte so um einiges schneller erledigt werden.
Oder aber auch katastrophal schief gehen.
Seine Vernunft rät ihn zur Geduld.
„Wie lange noch?“, fragt er düster und sieht auf zu seinem Kameraden, Zero, der sich im Pilotensitz zurückgelehnt hat und interessiert Statistiken mustert. Anders als Rev, dessen mandalorianische Kriegerrüstung schwach das Licht der Kontrollen in einem mattgoldenen Ton reflektiert, ist Zero noch immer in seine alt gewordene Commando-Rüstung gehüllt und hat den Helm abgenommen, erwidert nun Revs Blick. Ergraute Haare, die ehemals schwarz waren, blasse, von Falten durchzogene Haut und dieselben dunklen Augen – worin die beiden Männer äußerlich wie Zwillinge wirken, so unterschiedlich ist doch ihr Handeln. Im Gegensatz zu Rev strahlt Zero ein gewisses Maß an Ruhe aus.
„Entspann dich, ner vod“, ist die Antwort. „Wenn wir jetzt eingreifen, liegen die Chancen, dass wir unnötig zwischen die Fronten geraten, ungemütlich hoch.“
Rev hasst es, dermaßen in die Defensive zu gehen. „Du bist dir sicher, dass du den Sprung richtig berechnet hast?“
„Zu hundert Prozent.“
„Was ist, wenn der Trandoshaner ihn zuerst erwischt?“
„Wenn er persönlich auf dem Schiff ist.“ Zero zuckt mit den Schultern. „Dann wird Fetchers Crew ihn für uns erledigen.“
Rev zieht die Brauen zusammen; er teilt das Vertrauen seines Freundes nicht. „Mach dich besser bereit.“
„Austritt aus dem Hyperraum in zehn Sekunden“, verkündet Zero wenig später und setzt seinen Helm wieder auf.

// Nar Kreeta System / Orbit /// Rev mit Zero //


Es wirkt fast, als stünde der Orbit von Nar Kreeta in Flammen. Erst bei Zeros instinktivem Ausweichmanöver erkennt Rev, was sie wirklich vor sich haben. „Was hab ich gesagt?“, zischt er wütend. „Wir hätten eingreifen sollen!“ Automatisch überprüft er die Waffensysteme.
„Nicht!“, hält ihn Zero zurück, der ahnt, was Rev vor hat. „Wir können da nichts machen.“
Der Gozanti-Frachter hängt stark beschädigt im All, umringt von Kanonenboten. In der Ferne sieht man ein weiteres, sehr viel kleineres Schiff in der Atmosphäre von Nar Kreeta glühen. Falls es jemand lebend von dem Frachter geschafft hat, könnte derjenige von mehr Glück als Verstand reden, sollte er den Aufprall auf den Planeten überleben, denkt Rev und ballt eine Hand zur Faust mit solcher Kraft, dass es fast weh tut.
„Ich wette mit dir, der Hutte ist noch auf dem Schiff.“
Zero hat ihr eigenes Schiff behutsam außer Reichweite gebracht. Rev antwortet nicht. Diese Mission ist gerade um einiges komplizierter geworden als zu Anfang geplant. Er holt tief Luft, um sich zu beruhigen.
„Und ich gehe davon aus, dass auch deren Antriebe oder sonst was beschädigt worden sind. Die werden auf dem Planeten landen müssen.“
Rev starrt nach draußen, nichts glüht mehr in der Atmosphäre,
„Hörst du mir zu, Rev?“
Er blickt in Zero's Richtung. „Richtig. Und?“
Die Helme verbergen die Gesichter der beiden, doch Rev könnte schwören, dass Zero in eben diesem Moment die Augen verdreht. „Das heißt, dass das unsere beste Option ist. Unsere einzige Option, die nicht mit einem lauten Knall endet.“
„...Meinetwegen.“

Während die Klone nach einem Platz zum Landen suchen - Zero gibt mehrere Funksprüche an den Planeten ab, auf die Rev kaum achtet -, denkt er an den Anfang dieser Mission zurück. Alles hatte sehr plötzlich auf Mandalore begonnen... der Auftraggeber hatte ihn persönlich aufgesucht. Das war der erste Punkt, der sein Interesse geweckt hatte.
„Sieht so aus, als können wir unseren Landeplatz frei aussuchen“, meint Zero wenig später. „Keine Antwort von niemanden.“ Er beginnt bereits, das Schiff in Richtung Planetenoberfläche zu navigieren. Rev wirft einen Blick auf die Scanner. „Irgendwo, wo es dicht besiedelt ist.. es wird da doch ein Nest geben.“
Diesmal ist es Zero, der nicht antwortet.
Wir werden sehen, denkt Rev, wo das Ganze hinführt.


// Nar Kreeta System / Orbit /// Rev mit Zero //

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05 Jan, 2020 02:14 46 Rev ist offline Email an Rev senden Beiträge von Rev suchen Nehmen Sie Rev in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Niemandsland

Gradan Trelloq und IG


Der Junk-Speeder braust durch die Einöde, während sich die Sonne Kreetas über den Horizont schiebt und schwarze Schatten auf den kargen Boden wirft. Wie bei IG mehren sich Krater und Trümmer in der Umgebung und wie zuvor steigt Rauch am Horizont auf, ehe der Speeder auf einer Anhöhe hält. Die Ebene dahinter birgt eine Anhäufung von Dura-Plast-Bauten, versammelt um einen Bohrturm der Minen-Gilde. Der Blick durch ein Fernsichtgerät offenbart schnell die Schutzzone drumherum, gesäumt von Sicherheitspersonal, das Kontrollen durchführt.
„Feststellung: Sir, Sie haben während der letzten Stunden weniger geredet, als in unserer guten Lage zu erwarten wäre.“ Der Kopfgeldjäger blickt für einen weiteren Augenblick durch das Fernsichtgerät, ein knappes Nicken. „Habe ich wohl.“
IG, der neben Gradan in der Luft schwebt, richtet seine Sensorbanken neu aus, als blickte er den Menschen jetzt direkt an. „Vermutung: Da die Ermangelung eines Plans untypisch für Sie ist, Sir, nehme ich an, dass etwas anderes Ihre Aufmerksamkeit hat.“ Woraufhin das Sichtgerät abgesetzt und der Droide von Gradan direkt betrachtet wird. Einen quälend langen Moment blicken sich beide an, ehe Gradan seinen behelmten Kopf schüttelt und sich dem Speeder zuwendet, um das Sichtgerät zu verstauen. „Davon verstehen Killer-Droiden nichts.“
Der Droide folgt ihm nach. „Frage: Was also ist der Plan?“ Einen kurzen Moment hält Gradan inne, atmet ein paar Mal durch, ehe er in eine der Taschen greift und einen Behälter mit Wasser hervorkramt. „Es ist eigentlich ganz einfach,“ er nimmt seinen Helm ab und trinkt einen Schluck, „was wir zuallererst brauchen, ist Geld für ein Schiff, damit wir von diesem Dreck-Haufen wegkommen. Außerdem brauchen wir Ausrüstung.“ Er gestikuliert mit der Flasche in Richtung der Siedlung. „Dort drüben bekommen wir zumindest schonmal ein paar Informationen, wo wir diese Dinge kriegen und werden vielleicht auch unsere erste Trophäe los.“ Der Droide folgt dem Fingerzeig offenbar mit seinen Sensoren, ehe er sich Gradan wieder zuwendet. „Frage: ''Ausrüstung'', Sir?“ Ein Nicken in Richtung IGs, ehe ein weiterer Schluck genommen wird. „So wie ich es sehe, haben wir eine leergeballerte TL-50, zwei vollgeladene A-180, meinen Arm-Blaster, sowie die Spielzeugpistole unseres toten Freundes und zwei unbewaffnete Droiden.“ Ein weiteres Mal wird an dem Behälter genippt. „Wir brauchen schon ein bisschen mehr, um Kressk sein schleimiges, schuppiges Herz heraus zu reißen und es ihm in sein spitzzahniges Maul zu stopfen, damit er daran erstickt.“
Dabei ist kaum zu überhören, wie Gradans Ton zunehmend feindseliger wird, ehe er sich durchatmend zur Ordnung zu rufen versucht. „Bemerkung: Ihr Plan weißt einen Fehler auf, Sir.“ Der Kopfgeldjäger verschließt die Flasche und blickt den Droiden über die Schulter an. „Und der wäre?“ Noch während IG zu seiner Erklärung ausholt, befasst sich Gradan schon wieder damit, seine Sachen zu packen. Der Behälter verschwindet in der Tasche, aus der er gekommen war, der Helm wird vom Speeder aufgelesen. „Erläuterung: Der Trandoshaner wird zweifellos am Blutverlust sterben, ehe er erstickt sein kann.“
Einen kurzen Moment herrscht Stille zwischen den beiden, untermalt von aufkommendem Wind, der über die Anhöhe und umliegenden Trümmer streicht. Ein kurzes, bitteres Glucksen entkommt Gradans Kehle, ehe sein Gesicht im Inneren seines Helmes verschwindet und er sich auf den Speeder setzt, gefolgt von IG, der sich magnetisch an der Außenhülle verankert.

Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - Sicherheitszone

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische



Eine kurze Fahrtstrecke später stellt sich Gradan am Rande der Sicherheitszone eine kleine Gruppe Weequai in den Weg, die offenbar zum Sicherheitspersonal gehört. Diverse Waffen sind auf ihn gerichtet, als Gradan anhält. „Wer bist du und was führt dich hierher, Fremder?“ So tönt es in Huttese, Gradan hebt beschwichtigend die Hände. „Ich bin Kopfgeldjäger und suche nach Arbeit.“ Eine der anderen Wachen besieht sich den Speeder. „Ich kenne diesen Speeder. Habe Duvaal erst vor ein paar Tagen damit gesehen.“ Die beiden Weequias tauschen ein paar Blicke aus, ehe der erste von beiden Gradan streng mustert. „Also? Was weißt du über Duvaal? Rede, oder wir knallen dich ab!“ Daraufhin entsichern die Wachen ihre Gewehre und richten sie auf Gradan, der auf eine der Satteltaschen deutet. Der Anführer der Gruppe gibt ein Zeichen und durchwühlt die angedeutete Tasche, krahmt dabei die abgeschnittene Hand im Plast-Beutel hervor.
„Sagen wir: Er hat mich ein wenig unterschätzt.“ Gradan und der Weequai tauschen ein paar Blicke aus, ehe der Wächter ein verstehendes Grinsen zeigt und nickt. „Wir werden dir jetzt deine Munition abnehmen und dann kannst du rein. Wenn du gehst, bekommst du Neue. Gib die Hand beim Büro der Sicherheit ab, aber fuchtel damit nicht in der Gegend rum. Verstanden? Der Kerl hat lebendig schon genug Ärger gemacht. Wir brauchen keine Messerstechereien in Schacht 88.“ Gradan nickt und senkt seine Hände, als die Wachen ein Zeichen bekommen, ihre Waffen sinken zu lassen. Seine Pistolen und die des toten Twi'Lek werden eingesammelt und entladen, ehe Gradan sie zusammen mit der Hand und einer Schlüsselkarte zurückbekommt und durchgewunken wird.
Die leere, ebene Sicherheitszone ist schnell durchquert, ehe Gradan vor einem der stabilen Tore der Siedlung Halt macht. Einen kurzen Moment lang besieht sich der Mensch das metallerne Konstrukt, ehe er absteigt und zu einem kleinen Terminal geht, das unweit aus der Wand ragt.
Selbiges besteht aus kaum mehr als dem Schlitz, in welchen die Schlüsselkarte gehört. Ein kurzes Durchziehen später öffnet sich die Pforte langsam und geräuschvoll, den Blick auf das Innere der Siedlung freigebend, während Gradan aufsitzt. „Bei so viel Sicherheit muss es hier ja ziemlich rund gehen, wenn niemand aufpasst,“ so meint Gradan noch zu sich selbst, ehe der Speeder sich in gemächlichem Trempo auf den Weg ins Innere macht...

11 Jan, 2020 17:32 41 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische und Bryce und K-1


Schacht 88 stellt sich schnell als recht belebter Ort heraus die Straßen sind überraschend voll gemessen an dem, was man von außerhalb wahrnehmen kann. Vor allem Bars und andere Amüsierbetriebe säumen die Straßen der Siedlung, besetzt von Gästen verschiedenster Spezies, die trinken, essen und sich die Zeit vertreiben. Alles in allem wirkt der Ort merkwürdig überfüllt mit Lebensformen, was aber niemanden zu stören scheint. Erst der Blick nach oben offenbart die Sicherheitsmaßnahmen in Form von Wachposten, die alles genau im Auge behalten.
„He! Aufpassen!“ Gradan stoppt seinen Speeder augenblicklich und blickt wieder nach vorne, wo ein verärgert dreinblickender Gran verärgert die Faust schüttelt. Offenbar hätte der Mann fast dessen Karren gerammt, dessen Weg den seines Junk-Speeders gekreuzt hätte.
Ohne groß auf den verärgerten Anwohner zu reagieren setzt Gradan schließlich seinen Weg fort, vorbei an weiteren Amüsierbetrieben, wie auch einem kleinen Markt, ehe er wieder halt macht, diesmal allerdings, weil man am Ziel ist. Ein kalkverkleidetes Gebäude, wie alle anderen auch, allerdings versehen mit einer eigenen Wachplattform, sowie mehreren Bannern in orange, gelb und grün. Die Insignie der Czerka-Corporation pragt auf diversen Oberflächen. Der Kopfgeldjäger mustert das Gebäude, dessen Wachen sich ihm schnell zuwenden.
„Sind Sie der Kopfgeldjäger, von dem der Grenzposten uns in Kenntnis gesetzt hat?“ So fragt eine behelmte Gestalt Gradan, der nur nickt, woraufhin die Wache eine auffordernde Geste macht. Es handelt sich offenbar um einen Menschen, denn nur die obere Hälfte seines Gesichts verschwindet unter Helm und Visier. „Dann zeigen Sie mal ihre Schlüsselkarte. Könnte ja sonst jeder Ödländer daherkommen.“ Besagte Schlüsselkarte ist schnell gefunden, wird kurz überprüft und dann zurückgegeben. Ein Fingerzeig gilt IG, der den Weg an Gradans Seite durch die Stadt schwebend verbracht hat. „Der muss draußen bleiben. Sicherheitsbestimmungen der Czerka-Minengilde.“ Gradan legt fragend den Kopf schief. „Warum das? Waffen werden da kaum drin sein,“ woraufhin erst der Droide und dann eine der Wachen ihm einen Blick zuwerfen. Die behelmte Wache scheint dies aber zu bemerken und deutet ihrem Kollegen an, locker zu bleiben. „Das nicht,“ so beginnt sie die Erklärung, „aber wir hatten hier mehrere Probleme mit Bomben, die in Droiden versteckt wurden. Die Administration will nur sicher gehen.“ Gradan blickt sich daraufhin um, als ergäbe die gefühlt übervolle Siedlung jetzt einen Sinn. „Deswegen die vielen Arbeiter.“ Die Wache nickt. „Ja, das ist aber kein Problem, um das sich ein Kopfgeldjäger kümmern muss.“ Gradan nickt knapp. „Verstehe. Der Droide hat allerdings wichtige Daten bezüglich meines Jobs gespeichert. Bildmaterial, das den Abschluss beweist. Sonst könnte ich ja irgendwen abgeknallt haben und ihr würdet es nicht besser wissen.“ Die Wache sieht den Kopfgeldjäger einen Moment lang an, ehe sich ein Schmunzeln auf ihre Lippen stielt.
„Zeigen Sie mal her.“ Eine Geste Gradans später schwebt IG zum Wachpersonal hinüber und projeziert dessen Aufnahmen des toten Twi'Lek auf den Boden. „Ja, das ist definitiv Duvaal.“ Der Blick der Wache wendet sich wieder Gradan zu. „Gute Arbeit. Bringen Sie ihr Beweisstück ins Innere zu Commander Bryce. Verweisen Sie bei Fragen auf mich, Posten 3-4-86. Und stellen Sie ihr Fahrzeug ruhig direkt hier ab. Wird keiner stehlen.“ Gradan macht eine dankbare Geste. „Sehr verbunden.“
Wenig später befindet man sich im Inneren des Gebäudes, den Folienbehälter in der Hand und ohne IG im Schlepptau. Direkt hinter dem Eingang steht man in einem Foyer, dekoriert in den Farben der Czerka-Corporation und versehen mit diversen Memorabilien des Stützpunktes.
Das Zentrum des Raumes bildet ein KX-Sicherheits-Droide, der hinter einem Kontroll-Modul steht und Gradan abwartend betrachtet. Als Gradan näher tritt und eine grüßende Geste macht, beginnt der Droide, etwas in Huttese zu sagen. „Guten Tag, Kopfgeldjäger. Ich bin K-1P3, persönliche Sekretär-Einheit und Dolmetscher von Commander Bryce, sowie Eigentum der Czerka-Corporation,“ woraufhin Gradan ihn kurz unterbricht. „Ich spreche Basic.“ Der Droide blinzelt einmal mit seinen Foto-Rezeptoren, ehe er nickt. „Ausgezeichnet! Dann darf ich annehmen, dass Sie etwas bei uns abzugeben haben?“ Der durchsichtige Beutel wird vorgezeigt, woraufhin der Droide nickt.
„Die hier gehört zu einem Twi'Lek namens Duvaal. Wurde bereits von ihrem Wachposten vor der Tür verifiziert. Ich hatte allerdings erwartet, das hier beim Commander persönlich abzugeben.“ Der Droide nimmt den Beutel entgegen und legt ihn auf eine Ablage, ehe er ein paar Eingaben macht. „Der Commander ist im Moment... Indisponiert. Warten Sie bitte einen Augenblick, während ich ihre Belohnung freischalte. Danke für Ihre Kooperation.“
Gradan nickt einverständig und sieht sich im Raum um. „Ihr habt ziemliche Sicherheitsprobleme hier, oder?“ Der Droide sieht kurz von seinem Pult auf. „Oh, Sie haben ja keine Ahnung, Sir und nicht nur das.“ Der Kopfgeldjäger dreht sich dem Droiden wieder zu. „Was meinst du?“ Der Droide macht eine abwiegelnde Geste. „Ich sollte Ihnen nichts dazu sagen, schließlich,“ plötzlich schaltet sich ein Projektor-Schirm dazwischen. Das Gesicht eines verärgerten Menschen erscheint.
„Ich lasse dich verschrotten, du elendes Plappermaul!“ Das Droide zuckt augenblicklich bei Seite, ob der Unterbrechung. Gradan blickt das Hologram an. „Commander Bryce, nehme ich an?“
„Das ist korrekt! Und Sie sind der Ödländer, der diesen Schmierlappen Duvaal enthändet hat. K-1 wird Ihnen ihre Belohnung geben. 10.000 Czerka-Digits.“ Der Droide macht sich grade und macht Anstalten, Gradan einen Cred-Stick mit der Insigne der Czerka-Corp zu übergeben, diese blickt jedoch nur fragend. „Czerka-Was?“
„Czerka-Digits. Eine Währung der Czerka-Corporation, einzulösen in unseren Vertrieben hier in Schacht 88 und anderen Posten unserer glorreichen Firma.“ Die Verstimmung des Kopfgeldjägers ist trotz verborgenem Gesicht kaum zu übersehen. „Soll das ein Witz sein?!“ Das Hologram rollt mit den Augen. „Nein und offen gestanden ist es die Ursache unserer... Probleme hier. Aber das geht Sie nichts, “ „wenn es meine Bezahlung beeinträchtigt, geht es mich sehr wohl etwas an.“ Bryces Hologram seufzt. „Hören Sie. Ich kann Sie nicht mit Credits bezahlen. Die Firmenvorschriften geben vor, dass jeder Credit hier in Firmenbesitz bleibt und alle Gehälter in Digits ausbezahlt werden.“ Gradan verschränkt die Arme. „Ach, deshalb der ganze Aufwand zur Absicherung. Ihr sitzt hier auf einem Haufen Credits umgeben von Leuten, die keine haben. Ihre Vorgesetzten denken nicht besonders lange nach, wenn es um Credits geht, hm?“ Ein bitteres Glucksen seitens eines verschmitzten Holograms folgt. „Haben Sie eine Ahnung.“ Eine Tür öffnet sich im Hintergrund. „Ein Lift geht zum ersten Stock. Dritte Tür links. Kommen Sie rein, dann reden wir.“

Das Büro des Commanders ist wesentlich weniger glamurös hergerichtet, als das Foyer davor. Auch der Commander selbst wirkt, als gehörte er ebenso nicht ganz hierher. Ein unförmiger Kerl mit Bartstoppeln, eingepfercht zwischen Ablageplätzen und den Rändern seines Schreibtisches. Ein schmales Fenster zeigt die Umgebung des Gebäudes. Die Straßen der Siedlung um die Anlage bis zum Wall, der den Beginn der Sicherheits-Zone markiert.
Der Mann erhebt sich von seinem Platz und streckt seine Hand aus. „Mosmeer Bryce.“ Gradan erwidert den Handschlage ungeduldig. „Ich erwarte meine Bezahlung. Leidklagungen interessieren mich nicht. Wenn es keine Credits gibt, nehme ich auch Munition, Ausrüstung, oder Spice. Hauptsache, ich kann es anderswo in Credits umwandeln. Ansonsten bin ich hier weg und suche mir jemanden, der mich bezahlen will.
Als hätte er noch eine schlechte Nachricht zu überbringen, hebt Bryce einen Zeigefinger, er wirkt davon aber wenig begeistert. „... Das werden Sie dann aber zu Fuß tun müssen. Der Speeder in ihrem Besitz ist als gestohlen deklariert worden und muss konfisziert werden. Da der rechtmäßige Besitzer wahrscheinlich nicht mehr lebt, geht er in den Besitz der Czerka-Corporation über. Tut mir leid.“ Es ist offensichtlich, dass der Commander ebenso machtlos ist, wie Gradan. Dieser besieht sich den Kerl vor ihm abwartend. „Bei so schlechten Neuigkeiten wäre es klüger gewesen, mich nicht hier hoch zu holen, Bryce.“ Dieser nickt bestätigend. „Schön, dass Sie das erkennen. In der Tat habe ich einen Vorschlag, der die ganze Miesere regeln sollte. Vorteilhaft für uns beide, natürlich.“ Gradan seufzt entnervt in seinen Helm hinein. „Ich höre.“
Bryces Gesicht hellt sich etwas auf, ehe er sich über seinen Schreibtisch lehnt und eine Schaltfläche betätigt. Ein Projektor springt an und zeigt die Anlage, wie Gradan sie aus der Ferne gesehen hatte, sowie den Teil, der unter der Erde liegt. „Schacht 88 ist eine Minenanlage der Czerka-Corp, die von Droiden betrieben wurde,“ „bis einer eurer Konkurrenten Bomben in den Droiden versteckt und sie in euren Büros hochgejagt hat.“ Der unförmige Mann betrachtet Gradan verdutzt. „Woher...“ Gradan deutet auf das Hologramm. „Intuition. Erklär mir lieber, wie ich an meine Credits komme.“
Bryce scheint sich kurz orientieren zu müssen, ehe er fortfährt. „Ja, natürlich...“ Die Darstellung der Anlage vergrößert sich über den Minenschächten. „Nach diesen Vorfällen haben wir auf lebende Arbeiter umgestellt und erst lief auch alles einigermaßen, bis die Geschäftszentrale das neue Bezahlsystem eingeführt hat. Es hat nur ein paar Wochen gedauert, ehe die ersten Arbeiter sich beschwert haben. Niemand hat mehr die Mittel zu gehen, weil ihr Besitz außerhalb der Siedlung nichts wert ist. Das ist jetzt... Drei Tage her.“ Gradan blickt Bryce an, „sieht ganz so aus, als würdest du hier auf einem Pulverfass voller Credits sitzen. Und die Mine?“ „Die ist von Aufständischen blockiert worden. Sie drohen, die Mine und damit die ganze Anlage in die Luft zu sprengen, wenn ich nicht wieder mit Credits zahle. Das kann ich aber nicht, weil alle Konten überwacht werden.“
Gradan rollt ungesehen mit den Augen. „Darum sitzen hier alle rum.“ Bryce nickt nervös, „bis jetzt weiß keiner davon, aber wenn sich das ändert, rollen hier sicher bald Köpfe! Und meiner spätestens, wenn sich der Rauch gelegt hat.“ Der unförmige Kerl fasst sich an die Kehle und schluckt, ehe er sich wieder auf den Tisch lehnt und Gradan anschaut. „Sie müssen da rein gehen und irgendwie dafür sorgen, dass der Eingang wieder frei wird, damit meine Leute da drinnen aufräumen können. Dafür gibt's Munition, den Speeder, Waffen, Droiden, alles, was ich locker machen kann!“
Einen quälend langen Augenblick betrachtet Gradan den offensichtlich verzweifelten Menschen, offenbar abwägend, was er davon halten soll. Schließlich seufzt er.
„Als hätte ich groß eine Wahl. In der Wüste verdursten, oder hier vielleicht in die Luft fliegen. Gut. Sag mir, wie ich zum Eingang komme und gib mir A-180er- und TL-50er-Munition, sonst wird das ein kurzer Ausflug.“ Als hätte Bryce in einer Lotterie gewonnen, wandelt sich seine Nervösität in Freude, ehe er einen Knopf an seinem Schreibtisch öffnet. „K-1, der Kopfgeldjäger hat Alpha-Freigabe. Händige ihm alle Munition aus, die er verlangt.“ Von der anderen Seite des Komunikators ist die Stimme des Droiden zu hören. „Natürlich, Sir.“ Das System wird deaktiviert. „Kann ich noch etwas tun, Kopfgeldjäger?“ Gradan hat sich bereits zum Gehen umgewandt, hält jedoch noch kurz inne um zu antworten, ehe er durch ide Tür verschwindet.

„Du kannst beten.“

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16 Jan, 2020 21:28 12 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System - Nar Kreeta - Niemandsland - Wuagas Versteck

Wuaga the Hutt, Kressk



Der Schatten eines großen Frachtschiffes zeichnet sich auf felsigem Boden ab und treibt dabei die spärlich gesäten Lebensformen der Gegend auseinander, während das Rauschen und Brummen der mitgenommenen Triebwerke immer lauter, der Schatten immer größer wird. Funken springen hier und da von der Außenhülle ab, während sich das große, klobige Schiff der Gozanti-Klasse einer alten Anlage im rohen Fels nähert und auf einem behelfsmäßigen Landefeld zum Stehen kommt.
Die Wärmetauscher ächzen laut, die Landeklappen knirschen, während sich zischend die breite Ladeluke des Schiffs öffnet und die ersten Gestalten das Schiff verlassen. Es sind Kressk und einige seiner Begleiter. Der Trandoshaner trägt dabei sein markiges Desruptorgewehr bei sich und macht bald Halt, um die trockene Luft des Canyons einzuatmen, dabei gibt er den anderen ein Zeichen, zu halten, ehe er auf Bocce spricht.
„Wir sssind hier nicht allein, Jungsss.“ Augenblicklich legen Kressks Leute ihre Waffen an und suchen nach einer etwaigen Bedrohung, die sich jedoch nicht zeigen will. Stattdessen hört man ein tiefes, kehliges Lachen im Rücken der kleinen Gruppe. Es gehört zu Wuaga, der sich gemächlich ins Freie schiebt und wie Kressk zuvor ersteinmal durchatmet und sich in der Sonne streckt.
„Das sind meine Wachleute, kleiner Trandoshaner. Jetzt, wo sie mich sehen, seid ihr sicher,“ so die Erklärung. Der Hutte gestikuliert gönnerhaft, ehe er ein paar ausladende Gesten in die Umgebung macht, wo sich wie aufs Stichwort mehrere vermummte Gestalten unbestimmter Spezies zeigen. Kressk sieht sich zähnefletschend nach den Wachleuten um, die sich überall zeigen, zeitgleich geht ein großes Schott in den Felsen auf und offenbart so etwas wie einen Hangar, aus dessen Inneren sich gleich ein kleiner Amüsiertrupp, sowie einige Ugnauts nähern. Letztere wenden sich direkt dem demolierten Frachter zu, um ihn in Augenschein zu nehmen, ehe sich deren offenkundiger Vorarbeiter dem Hutten zuwendet und ihm ein paar Dinge zugrunzt, während dieser sich eine kurze Bürstenmassage samt einem Drink gefallen lässt. Kressk blickt fragend und offenbar auch etwas verstimmt drein.
„Mit deiner Beute ist nicht mehr viel los, Kressk. Golgo hier sagt, dass die Reparatur lächerlich teuer wird... Urgh... Oh ja, genau da.... Mmmm.“
Dieser wirft dabei Fetchers altem Schiff einen verächtlichen Blick zu, dann wendet er sich wieder dem Hutten zu. „Dann wird esss eben zu Schrott. Ich invessstiere nichtsss in diesssen Müllhaufen. Esss wird mir eine Befriedigung sssein, esss zerssstört zu sssehen und dabei auch noch Geld zu machen.“ Daraufhin lacht der Hutte höhnisch. „Ich mag die Art, wie du denkst, Kressk. Einen wie dich könnte ich gut für meine kleine... Unternehmung hier brauchen.“ Dabei wird Golgo mit einer Bewegung seines wurstigen Armes fortgeschickt, der daraufhin die anderen Ugnauts zusammenruft und sie wieder im Inneren der Festung verschwinden lässt.
„Erssst wenn ich weiß, dasss Fetcher und Trelloq tot sssind. Ich habe der Gilde nicht den Rücken gekehrt, um diessse zwei Nerf-Züchter zzzu verschonen.“ Wuaga bekommt derweil einen Sonnenschirm aufgespannt und wirft dem Trandoshaner einen bestimmten Blick zu. „Es wird sich alles für dich lohnen, Kressk. Ich bezahle meine Leute fürstlich, darum solltest du deine und damit meine Zeit nicht damit verschwenden, Sand und Felsen nach zwei kümmerlichen Menschen abzusuchen, die ohnehin längst tot sind. Habe ich nicht recht, meine Schöne?“ Dabei spricht er eine menschliche Sklavin an, die sein Getränk hält. Diese nickt auf die Aufforderung hin. „Der große Wuaga ist weise, verehrter Gast. Menschen sind wirklich kümmerlich und würden hier draußen nicht überleben.“ Der Hutte setzt Kressk gegeneüber ein besserwisserisches Schmunzeln auf, woraufhin Kressk schnaubt. „Du kennssst sssie nicht sssso wie ich. Außerdem will ich ihre Köpfe für meine Sssammlung.“ Wuaga rollt mit den Augen.
„Ihr Trandoshaner und eure ekelhaften Hobbies. Dann suchen wir uns morgen eben jemanden, der ihre Leichen für dich sucht, während wir uns um wichtigeres kümmern und du dabei zusiehst, wie meine Leute diesen Haufen Schrott für dich zerlegen. Wie klingt das?“ Ein weiterer, merklich ungehaltener Blick wird dem Frachter zugeworfen, dann nickt Kressk. „Sssuche ich mir eben etwasss anderesss zum Töten ausss, bisss ich ihre Köpfe habe,“ woraufhin ihm Wuaga mit seinem wulstigen Arm auf die Schulter klopft und zufrieden gluckst.
„Und du sollst nur das Beste haben! Für meine Jobs brauche ich dich in Top-Form!“ Sie verschwinden gemeinsam mit Wuagas Empfangskomitee im Inneren der Anlage. Der Gozanti-Frachter bleibt auf dem Landefeld zurück.

04 Feb, 2020 14:20 30 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88

Gradan Trelloq und IG, sowie Einheimische



[Ooc: Wechsel ins Präteritum ist beabsichtigt]

Der Austausch von Informationen und Berechtigungen war schnell erledigt, ganz im Gegensatz zur Aushändigung der Munition, die Gradan verlangt hatte. K-1 hatte ihn lediglich mit einer Chip-Karte ausgestattet, welche er nun in der Hand hielt, während er an einem der Kontrollpunkte Schlange stand.
"Nächster." Just, als der Kopfgeldjäger in Gedanken an seinen toten Partner versinken wollte, war er an der Reihe und sah sich einem Weequai gegenüber, der hinter einer Schutz-Scheibe stand und diverse Dinge zu verwalten schien. Auch wenn diese Spezies schon von sich aus ein übellauniges Äußeres hatte, sah man diesem Burschen an, dass ihm sein Posten nicht behagte. Gradan legte die Karte auf den Thresen vor sich. "Bin hier um Munition für einen Auftrag der Verwaltung abzuholen. A-180er und TL-50er. Jetzt. Gradan war kurz angebunden, passte es ihm schließlich gar nicht, hier länger festzusitzen als unbedingt nötig. Der Weequai musterte Gradan durch die Panzerscheibe hindurch und schnaufte mürrisch. "Noch ein Kopfgeldjäger, der ins Loch geschickt wird, hm?" Er sortierte ein paar Powerpacks um und legte schließlich die Munition bereit. Statt dass Gradan direkt nach ihr Griff, stutzte er ob der Worte des Aliens. "Wieso überrascht mich dieser Satz nicht." Der Weequai zuckte mit den Schultern. "Weil du nicht blöd bist, nehme ich an. Lass mich raten: Du bist hier gestrandet und meinst, dieser Job wäre dein Freifahrschein durch die Wüste." IG schaltete sich ein. "Kommentar: Sir, es scheint, als würden wir in eine Falle laufen." Eine kurze Geste seines Besitzers und IG verblieb schwebend an Ort und Stelle, statt auf den abgeschirmten Weequai zu zu trudeln. "Ganz schön vorlaut, dein Wasserspender." Gradan winkte ab. "Kannst du ignorieren. Was meinst du mit 'ins Loch geschickt'? Und kannst du mir noch was über diese Mine sagen, das ich wissen sollte?" Hinter ihm machte sich ein Gren pöbelnd bemerkbar, der offenbar keine Lust hatte, einen Moment zu warten. Der Weequai verzog das ledrige Gesicht. "Ruhe da hinten! Es geht weiter, wenn ich das sage, oder du musst mal ohne Rationen auskommen." Schnell kehrte Ruhe im Hintergrund ein, man widmete sich wieder dem Gespräch. "Nur, dass wir nicht wissen, was da unten wirklich los ist. Die letzten Monate immer das Gleiche: Neulinge kreuzen auf und fuchteln mit ihren Knarren herum, der Boss gibt ihnen diesen Job, damit sie weiterreisen, sie verschwinden im Loch und tauchen nicht wieder auf. Das Loch ist ein Lüftungsschacht der Anlage hier. Der einzige Eingang, abgesehen vom Haupttor, aber das ist ja verschlossen, wie du weißt."
Gradan nickte schweigsam, griff in eine seiner Taschen und legte ein paar Credits auf den Tresen, ehe er sich die Munition nahm. "Für die Informationen. Kannst mir die Daumen drücken." Der Weequai nahm das Gled, winkte aber ab, "hab' ich für die anderen auch gemacht. Ist nicht so gut gelaufen." Ein schiefes Grinsen hinter der Maske seines Helmes später hatte Gradan sich schon umgewandt und machte sich auf durch die Straßen, hin zum Einstiegspunkt, den man ihm genannt hatte.

Wie zuvor waren die Bars voll und Wachposten auf diversen Wachplattformen auf den Dächern platziert, doch dieses Mal wirkte es nicht, als wäre Gradan entweder im Weg oder völlig unbemerkt, während er den engen Straßen folgte. Dabei bemerkte er bald, dass viele der Anwohner, die sich auf der Straße aufhielten, ihm Blicke zuwarfen. "Bemerkung: Sir, es scheint, als würde man uns mustern. Abwägung eines Überfalls?" Sie kommunizierten über ein Komm-System in Gradans Ausrüstung. "Unwahrscheinlich. Dafür sind wir zu gut und die hier zu schlecht bewaffnet. Sieht mir eher nach einer Fleischbeschauung aus." Dennoch kam Gradan nicht darum herum, noch einmal den Sitz seiner Waffen und deren Energiezellen zu überprüfen, auch wenn die Umgebung sich wenig feindselig zeigte. Tatsächlich meinte er hier und da zu bemerken, dass unverhohlen Wetteinsätze hin und her geschoben wurden, während man ihm und IG nur zu bereitwillig Platz machte. Im Vorbeigehen mochte man tatsächlich glauben, im Hintergrund Ansammlungen wahrzunehmen, die auf das Gespann aus Mann und Droide deuteten und wild vor sich hin spekulierten, während anderen Ortes nur gestarrt und abgewartet wurde, während es die sandigen Straßen der Anlage entlang ging. Fast schien es, als würde man ihm den Weg bereiten, denn grade die Strecke, die der Kopfgeldjäger nun nehmen wollten, wurden ihnen frei gehalten.

Schließlich war das Ziel erreicht, ein runder Ventilationsschacht, der angeschrägt aus dem Permacrete-Boden ragte. Hier waren die einzigen Beobachter die zwei Wachposten, die dort abgestellt worden waren und Gradan nun in Empfang nahmen. Ein Gren und ein Duros, die sich kurz per Funk Unterhielten, nachdem Gradan sich erklärt hatte. Man ließ ihn an die Kante des Ventilationsschachtes heran treten, nachdem sie die Abdeckung hochgeklappt hatten, die das Loch normalerweise sicherte. Der Blick ins Innere reichte dabei nur ein paar Meter, bis er sich in der Dunkelheit verlor. "Abschätzung: Gemessen an der Altitude des Schachtes lässt sich eine 93,9%ige Wahrscheinlichkeit errechnen, dass Sie sich beim Aufprall unten die Beine brechen. Wenn nicht mehr. Ein überaus ineffiziente Art, sich umzubringen." Alle Anwesenden drehten sich nach IG um, der dabei nahe der Öffnung in der Luft trudelte. Gradan kramte an einer seiner Taschen herum und zückte einen Utility-Gurt. "Schön, dass wir da einer Meinung sind. IG, gib Energie auf deinen Repulsor und komm her." Der Droide gehorchte, wenn auch sichtbar widerwillig, ehe der Gurt mittels eines Karabiners an seiner Außenhülle befestigt wurde. "Erkundigung: Dürfte ich Sie bitten, lieber eine Schleppleine zu verwenden, Sir?" Der Kopfgeldjäger sicherte derweil seine Ausrüstung, während die Wachen zusahen. "Darfst du, werde ich aber nicht. Was, wenn der Schacht tiefer geht als die Leine reicht? Dann würdest du ohne einen Operator dastehen und vermutlich von irgendeinem Gamorreaner als Trinkflasche missbraucht werden und das können wir nicht zulassen, richtig?" Einen kurzen Moment war nichts zu hören, außer den Geräuschen der nahen Anlage und den Gurten, die Gradan abschließend festzurrte. "Resignierendes Seufzen: Bereit zum Abstieg, Sir," woraufhin der Kopfgeldjäger erneut an die Kante des Lüftungsschachtes heran trat und nach einem Schritt ins Leere schließlich verlangsamt in der Dunkelheit verschwand.

22 May, 2020 20:54 53 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit einem Zabrak


„Es tut mir wirklich Leid“, sagte Jaqen leise, nachdem er das Tehk'la -Messer zweimal in die beiden Herzen des Zabraks gejagt und wieder herausgezogen hatte. Er hatte ihm in der Dunkelheit des Schachtes eine wirklich spannende und ehrenvolle Jagd geliefert, bei der es oft unklar war, wer wen jagte, weshalb er es fast schade fand, dass sie zu Ende war. Sein unbekannter Gegner war stolz und entschlossen gewesen, aber verschonen konnte er ihn nicht, wollte der Nagai selbst überleben. Der schmale bleiche Mann zerrte den Körper in eine Einbuchtung, wo er es wagen konnte, die Beleuchtung seines Electromeshanzuges einzuschalten. In dem kalten bläulichen Schimmer durchsuchte er die Ausrüstung des Gehörnten. Dabei interessierten ihn die Waffen weniger als etwaige Vorräte. Alles, was er brauchte, waren die traditionellen Messer, die er selbst angefertigt hatte und den Sonic Blaster, auf den er nur im äußersten Notfall zurückgriff.

In den Gürteltaschen fand er Energieriegel, Bactaspray, ein paar Tabletten zur Wasserreinigung und am Gürtel hing eine Feldflasche, die noch versiegelt war. An beiden Stiefelschäften waren zwei Wurfmesser angebracht – Jaqen nahm sie an sich, falls er entbehrliche Waffen benötigte, den Blaster rührte er nicht an, entfernte aber die Energiezellen, die er gut für den Anzug brauchen konnte. Unter den persönlichen Gegenständen befanden sich ein Comlink, diverse IDs und Sticks mit Czerka-Digits, jener Währung, die außerhalb Nar Kreetas völlig nutzlos war. In einem Lederbeutel befanden sich eine Art Notizbüchlein, das sehr alt wirkte und der Zahn eines Akkwolfes. Der Nagai machte sich nichts aus Trophäen, doch er hatte das Gefühl, dass er dieses Beutelchen mitnehmen sollte. Wurde der Leichnam gefunden, so würden die anderen Kopfgeldjäger, Söldner, Glücksritter und die anderen, die hierher unter Vorspiegelung eines Aufstandes gelockt worden waren, ihn bis auf den letzten Fetzen fleddern. Da er sowieso alleine war und Comlinks hier nur eine geringe Reichweite hatten, ließ er es liegen. Die IDs machte er unbrauchbar.

Schließlich richtete er den Körper des Zabrak so würdevoll her, wie es in dieser Einbuchtung ging und schaltete die ohnehin schwache Beleuchtung des Anzuges wieder ab. Wie alle Nagai stammte er aus den schattigen Tälern seiner Heimatwelt und war an schwache Lichtverhältnissen gewöhnt. Das hier war noch einmal eine Spur dunkler, doch seine Augen hatten sich schon recht gut angepasst. Dankbar nickte er seinem ehemaligen Gegner zu und spähte mit allen Sinnen in den Gang hinaus. Die meisten, die hier unten ums Überleben kämpften, machten ziemlich viel Lärm dabei. Als Attentäter war es allerdings für ihn unabdingbar, weder gehört noch gesehen oder sonst irgendwie wahrgenommen zu werden. Das verschaffte ihm gegenüber gewöhnlichen Söldnern einen unschätzbaren Vorteil und er war es gewohnt, alleine zurecht zu kommen. Andere sahen eine Möglichkeit darin, sich zusammenzurotten, um hier wieder lebend herauszukommen, doch er hatte in den Tagen, die er hier verbracht hatte, schon mehrfach mitbekommen, wie sie sich gegenseitig behinderten oder an die Gurgel gingen. Kein sehr ehrenvolles Benehmen.

Als er sicher war, dass er unbehelligt zur nächsten Abzweigung gelangen würde, schlich er lautlos auf den Gang, während es unter ihm dumpf grollte. Der Boden schwankte leicht und Gestein rieselte von der Decke. Irgendeiner dieser Idioten hatte einen Detonator gezündet und sich vermutlich damit selbst sein Grab geschaufelt. Jaqen huschte weiter. Er musste wieder in Richtung des Lüftungsschachtes kommen. Nachdem er erkannt hatte, dass er in eine Falle geraten war, war der Weg durch eine dieser Horden versperrt gewesen – also hatte er einen Umweg gesucht, auf dem er mit zwei Gamorreanern aneinander geraten war. Das war keine schwierige Aufgabe gewesen, aber hatte die Aufmerksamkeit des Zabraks erregt. Diese Auseinandersetzung hatte die nächsten 72 Stunden in Anspruch genommen, bei dem ihm eine Gruppe von anscheinend imperialen Deserteuren in die Quere gekommen war sowie ein Rudel von bleichen, augenlosen Caniden, die hohe, schrille Töne von sich gaben. Nachdem er einen von ihnen bezwungen, aber am Leben gelassen hatte, ließen sie ihn in Ruhe, aber folgten ihm für eine Weile. Ob sie ihn bewusst mit ihren Rufen gewarnt hatten, als sich ein Trio von Sanyassan -Halsabschneidern näherte, während er eingenickt war, konnte er nicht in Erfahrung bringen. Doch er beschloss, diese Tiere Nagi-Hunde zu nennen und ließ ihnen die geöffneten Packs mit Fleischkonzentrat zurück, das er bei den Vorräten der Sanyassan gefunden hatte. Nun musste er wieder einen Weg zurück zum Lüftungsschacht finden. Sicherlich hatte er einen guten Orientierungssinn und die Mine war nicht allzu chaotisch angelegt. Dennoch brauchte er immer wieder Zeit, um zu überlegen, welchen Weg er letztendlich einschlug. Ob der direkte Zugang immer noch behindert war, wusste er nicht und noch weniger, wie er wieder den Schacht hinaufgelangen sollte. Darüber würde er jedoch nachdenken, wenn er dort angekommen war.

Wieder stand er an einer Abzweigung und er entdeckte ein Gestänge für einen primitiven Lastenaufzug. An einer Konsole flackerten altersschwache Kontrolldioden. Geräuschlos würde sich der Aufzug bestimmt nicht bewegen lassen und er konnte nicht erkennen, wo sich die Kabine befand. Kurz erwog er das Gestänge hinaufzuklettern, verwarf die Idee dann wieder. Im Gang zur seiner Linken glaubte er eine Bewegung zu erkennen und hörte ein leises Scharren wie von krallenbewehrten Pfoten, das allmählich näher kam. Der Nagai sah einen bleichen Schemen, der kurz verharrte und dann wieder mit einem kaum hörbaren Fiepen in der Dunkelheit verschwand.

Also tat es Jaqen, selbst ein bleicher Schemen, ihm gleich.



Jaqen

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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31 May, 2020 00:05 06 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen


Der Boden war rau und uneben, als ob dieser Gang noch nicht weiter ausgebaut worden war. Vielleicht kurz bevor die Mine für den Abbau aufgegeben worden und die Syndikatsbosse beschlossen hatten, Söldner und alle sonstigen Arten von Abenteurern hierher zulocken, um sie aufeinander loszulassen. Jaqen setzte für einige Minuten seine Nachtsichtbrille auf, um sich den Zustand dieses Gang anzusehen, der tatsächlich nur die Spuren der Grabungs- und Bohrgeräte zeigte. Keine Leitungen und Rohre, nichts außer nacktem Gestein und die grünlich leuchtenden Formen der bleichen Nagi-Hunde, sechs oder sieben Tiere, die ihm in der Dunkelheit vorausliefen. Er setzte die Brille wieder ab und verstaute sie in der Brusttasche seines Anzuges, der nur mit minimaler Energie arbeitete. Hier würde er vorerst nur den Schemen und den leisen Geräuschen ihrer Krallen folgen. Die Luft war etwas abgestanden, aber noch recht gut zu atmen. Hier war wohl lange niemand mehr gewesen.

Hin und wieder stießen sie die hohen Fieptöne aus, mit denen sie sich zu verständigen oder orientieren schienen, da sie keine Augen hatten. Nach einer Weile zogen die bleichen Hunde das Tempo an, dem der Nagai sich anpasste, bis das Rudel abrupt hielt und intensiver seine Rufe ausstieß. Es wirkte, als ob sie sich orientieren wollten. Wieder setzte Jaqen die Nachtsichtbrille auf - sie waren in einem Bereich, wo Boden und Wände glatter waren und an der Decke erkannte er Kabelbündel, die allerdings energetisch tot waren und in einem Loch mündeten, wo er Sprossen zu erkennen glaubte. War das ein Weg, der in die Nähe des großen Lüftungsschachtes führte? Die Hunde waren nur wenige Schritte von ihm entfernt – einer von ihnen richtete seinen großen bleichen Kopf in Richtung des Nagai. Jaqen sah nach oben, er traute es sich zu, mit einem kräftigen Sprung die erste Sprosse zu erreichen. Ungeduldig schwärmte das Rudel um seinen Anführer herum, dieser witterte in alle Richtungen, auch nach oben, gab hohes, kaum hörbares Pfeifen von sich und lief weiter.

War das ein Zeichen? Doch dann entschloss sich Jaqen zu springen und er bekam die Sprosse zu fassen. Sie gab etwas nach, hielt aber dann, so dass er mit der zweiten Hand danach griff und sich soweit hochzog, um die zweite zu erreichen, und die dritte und immer weiter, bis er mit den Füßen auf der untersten Sprosse stand. Einen Humanoiden von durchschnittlichem Gewicht hätte sie wohl nicht mehr ausgehalten, jedoch war der Nagai schmal und leicht genug, dass diese Sprossen ihn aushielten. Das Ächzen und das Gefühl, dass sie stets ein Stück nachgaben, ignorierte er und stieg behende weiter auf.

Als er ein metallisches Scharren hörte, hielt er sofort inne. Dann folgte ein aufgeregtes, fast schon kindisch wirkendes Geschnatter – ein Geräusch, das ihm eiskalt den Rücken herunterlief. Buzzdroiden! Er hätte den Hunden folgen sollen. Aus dem Zwielicht über ihm schälten sich rotleuchtende Photorezeptoren und die charakteristischen Ballonformen, die zu einem widerwärtig wimmelnden Schwarm anwuchsen. Sofort trat Jaqen den Rückzug an, obwohl er wusste, dass er zu langsam war, wenn er hinabkletterte. Er musste sich fallen lassen. Für diesen Schacht war er dünn genug, aber er konnte sich immer noch den Kopf anschlagen. Doch er musste es probieren, die Alternative war, von diesen ekelhaften kleinen Sabotagedroiden überrannt und auseinandergenommen zu werden. Zwei, drei Sprossen nahm er noch mit, wonach er sich abstieß und so lang machte wie es nur ging. Der Aufprall, der ihn bis in die Schädelbasis erschütterte, kam schneller als erwartet. Trotzdem konnte er auf den Beinen bleiben. Er zog den Schallblaster, schoss nach oben in das Gewimmel von roten Augen und Spinnenbeinchen und runden Metallschirmchen und nahm die Beine in die Hand. Hinter sich hörte er das Prasseln von herabfallendem Gestein und übersteuertes Droidengekreische. Der Attentäter lief, bis es wieder still war und als er in die Dunkelheit hineinlauschte, empfingen ihn die bleichen Schemen der Nagi-Hunde, denen er folgte, wo auch immer sie ihn hinbringen würden.

Der Abschied kam schließlich, als auf der Oberfläche ein neuer Tag anbrechen würde, wie ihm das Chrono des Anzuges verriet. Sie hatten ein Schott erreicht, das einen schmalen Spaltbreit offenstand, und das wohl schon eine halbe Ewigkeit. Das Schott hatte sich abgesenkt, die Elektronik war ausgeschlachtet worden. Dahinter, Jaqen konnte es riechen, hatte es sich eine dieser zusammengewürfelten Banden bequem gemacht. Sie glaubten, leise zu sein, aber für seine geschulten Attentäterohren machten sie einen gewaltigen Lärm. Der Anführer des Rudels näherte sich Jaqen so weit, dass er ihn beinahe hätte berühren können. Der Nagai zog zwei Energieriegel aus ihrer Verpackung. Vorsichtig witterte das bleiche Tier daran, riss sie ihm aus der Hand und brachte sie zu den anderen geisterartigen Hunden. Sie fielen allerdings nicht gierig darüber her, sondern zerteilten sie für die Größe ihrer Gebisse beinahe...vornehm und verschwanden, als ob es sie nie gegeben hätte. „Danke“, flüsterte er lautlos und schlüpfte ebenso ungesehen und ungehört durch den Spalt.



Jaqen

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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03 Jun, 2020 00:51 48 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq und IG



Langsam, aber stetig tauchten Gradan und IG immer tiefer in die Dunkelheit des Lüftungsschachtes hinab, nur hier und da unterbrochen von einigen Wartungsleuchten, die ihr kaltes Licht von sich stießen, als passierte man mit jeder von ihr eine Lichtschranke. Es herrschte Stille vor, nur untermalt vom leisen Heulen der künstlichen Windströme aus dem Inneren, durchsetzt mit verhallten, gespenstischen Lauten, deren Ursprung kaum noch auszumachen war.
Gradan selbst starrte abwartend in die Tiefe unter sich, während er sich an die Trageschlaufe klammerte, in der er stand und die ihn und IG miteinander verband. "Irgendwie bezweifle ich, dass man ehrlich mit uns war." Das leise, pulsartige Surren der Schwebeeinheit bei seinem Helm starrte der Kopfgeldjäger lauernd in die Dunkelheit unter sich, in welcher sich mit jedem passierten Wartungslicht ein Weiteres aus der Finsternis schälte, als während sie Sterne am Nachthimmel, auf eine unsichtbare Schnur aufgezogen. "Erkundigung: Haben Sie einen Plan, Sir?" Gradans freie Hand überprüfte den Sitz seiner Blaster. "So würde ich es nicht nennen. Im Moment hoffe ich vor allem, dass da unten niemand auf uns wartet, sonst wird das eine ziemlich kurze Mission. Kannst du irgendwelche Kommlink-Signale ausmachen?" Der Droide ließ sirrend seine Sensorbanken arbeiten, während Gradan auf eine Antwort wartete. "Erklärung: Nein, Sir, dafür aber viele Überlagerungen. Scheint, als gäbe es hier ein Kraftfeld, das Störsignale abgibt." Die freie Hand des Söldners strich vorsichtig an der Wand des Schachtes entlang, während der Senkflug weiterging. "Gut möglich, dass in dem ganzen Loch hier völlige Funkstille herrscht. Großartig." "Spekulation: Dann ist das Risiko, abgehört zu werden, erfrischend gering." Gradans Blick wandte sich von der Dunkelheit ab und dem zylindrischen Droiden zu. "Was würde ich nur ohne dich tun." "Spekulation: Abstürzen und sterben, vermutlich." Ein kurzes, hohles Lachen entglitt Gradans Vocoder, wurde aber sogleich erstickt, als sich diesem rasselnde, metallische Klicklaute anschlossen. Augenblicklich wurde der Griff um die Schlaufe fester, während die freie Hand einen seiner Blaster aus dem Halfter zückte und auf die Dunkelheit richtete. Schnell fand man behelfsmäßigen Halt an einer der Wartungsleuchten, in dem man einen Fuß auf sie setzte, sodass der Senkflug den Schacht hinunter pausieren konnte, während man lauschte.

Stille, erneut untermalt vom Herumstreichen der künstlichen, seichten Ventilationswinde, doch kaum weitere Laute, die nicht von Gradan oder IG selbst stammen konnten. Doch plötzlich geschah etwas. Das Echo einer Schockwelle raste heulend den Schacht hinauf, zurückgeworfen von den parallelen Wänden, ähnlich einem Blastergeschoss, das an einem Strahlenschutz abprallte. Noch ehe Gradan etwas tun konnte, brachte ihn der plötzliche Stoß aus dem Gleichgewicht und störte ebenso IGs Systeme kurzzeitig, wodurch nun beide in die undurchsichtige Tiefe gerissen wurden. "IG! Hochfahren! Hochfahren, verdammt!" Verzweifelt versuchte Gradan, den Droiden neu zu starten, doch dieser reagierte kaum auf die Anweisung, während die Wartungslichter nun an ihnen vorbei rasten und ehe der Kopfgeldjäger eine weitere Erschütterung spürte und nun nicht mehr stürzte, sondern rutschte! Der Schacht musste eine Schräge angenommen haben, doch noch ehe man sich über diese Veränderung freuen konnte, wandelte sich Schlittern in Straucheln. Gradan nahm nur noch wahr, wie das Gehäuse einer der Wartungsleuchten kalt leuchtend seinem Kopf gefährlich nah kam, ehe die Dunkelheit des Lüftungsschachts nun auch in Gradans Kopf Einzug hielt, während er, IG und seine mitgebrachten Waffen den Rest des Lüftungsschachtes wie komprimierter Müll hinab polterten.

06 Jun, 2020 00:55 36 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen


Durch den schmalen Spalt des Schotts gelangte Jaqen in ein Gewölbe, das höher als die Gänge war, die er bislang durchquert hatte. Hier war es minimal heller, so dass er nach der fast absoluten Dunkelheit recht viele Details ausmachen konnte, jedoch immer noch dunkel genug, um nicht bemerkt zu werden. Er erkannte Maschinenblöcke, die sich fast bis zur Decke hochzogen, Wartungstreppen und -galerien. Hier und da arbeiteten Kontrollleuchten und einzelne Lichtröhren mit letzter Kraft, womit sie ein dunstiges Dämmerlicht verbreiteten, das jeden Augenblick erlöschen könnte. Mittendrin roch und hörte er die Wesen, die hier ihr Lager oder Versteck aufgeschlagen hatten. Inmitten von umgestürztem Abraumgerät und Felsbrocken, das während eines Steinschlages heruntergegangen sein musste. Was ihn am meisten interessierte, war allerdings welche Möglichkeiten dieser Raum bot, weiter in Richtung Freiheit zu kommen. Wenn er sich nicht irrte,sah er zwei Ausgänge – einer am gegenüberliegende Ende des Gewölbes, der andere links von ihm in der Höhe einer Galerie an der Wand, an der in einem irrsinnigen Winkel einer der Maschinenblöcke lehnte. Ihm erschien es sicherer an der Wand entlang zu schleichen und zunächst die Galerie zu erkunden anstatt sich mitten durch den Raum zu bewegen, wo sich eine Gruppe von schätzungsweise acht bis zehn Wesen zusammengetan hatte.

Mindestens einer von ihnen musste ein Rodianer sein, andere Weequay, wenn er dem Geruch trauen konnte. Wenn es etwas Gutes an fehlender Körperhygiene gab, dann die Tatsache, dass sich nach einiger Zeit natürliche Gerüche einer Spezies wahrnehmen ließen... Jaqen verzichtete darauf, die Nachtsichtbrille zu verwenden, zum einen um Energie zu sparen, zu anderen, um nicht angemessen werden zu können. Allerdings konnte er die Restenergie, mit der der Electromeshanzug versorgt wurde, damit seine Funktionen wenigstens auf einem Minimum liefen, nicht unterdrücken. Doch die Emissionen schienen niedrig genug zu sein.

Geduckt begann er seine Suche nach einem Aufstieg zur Galerie. Vorsichtig prüfte er die Gleisketten eines gewaltigen Abbaudroiden, der hier auseinandergebrochen war, und als er sich einigermaßen sicher war, dass er ihn relativ geräuschlos erklimmen konnte, zog er sich daran hoch und hangelte sich den Torso entlang. Der Blasterschuss jaulte haarscharf an ihm vorbei und der Nagai erstarrte. Dann schlug der orange leuchtende Plasmabolzen einige Meter weiter in den Fuß eines der kleineren Maschinenblöcke ein, wo jemand unterdrückt zischte und zurückschoss – ebenfalls sehr nah an ihm vorbei. Jaqen drückte sich in eine aufgerissene Plastoidplatte am Korpus des Droidenwracks, während sich der Schusswechsel fortsetzte. Die Kontrahenten, von denen einer oben auf der Galerie stehen musste, hatten ihn nicht gesehen. Aus seinem Versteck versuchte er zu erkennen, wo der obere Schütze stand. Ausgerechnet blockierte er ihm den Weg zu der Tür, aus der er gekommen sein musste. Eins stand fest, der Schütze auf der Galerie musste auf jeden Fall eliminiert werden...

Kurzentschlossen fuhr er die Schutzfunktionen seines Anzuges hoch, als sich weitere Schüsse in das Gefecht mischten und setzte die Nachtsichtbrille auf. Der Attentäter zog sich aus seinem Versteck, kroch zu einem kranartigen Vorsprung des Droidenkörpers, von dem aus er sich an der Unterseite des Gitterbodens der Galerie klammerte. Unterdessen musste der Schütze auf dem Boden Verstärkung bekommen haben, doch der obere war in der besseren Position. Jaqen zog seine Beine hoch und suchte mit den Füßen im Gitterrost Halt, wonach er sich langsam weiterschob. Dabei blendete er völlig aus, dass er von einem Querschläger getroffen oder direkt entdeckt werden konnte, es zählte allein, so rasch wie möglich in die Nähe der Tür zu kommen. An der Wand zogen sich verschiedene Röhren hoch, für die im Gitterboden Aussparungen eingelassen waren. Eine davon befand sich sogar in der Nähe der Tür, doch nicht nahe genug, um hinter dem Schützen heraus zu kommen. Leider die einzige Möglichkeit, die er hatte. Also biss er die Zähne zusammen und kroch wie eine Spinne an der Unterseite der Galerie weiter, untermalt vom Jaulen von vier verschiedenen Blastern und dem Geruch von ionisierter Luft.

Ihm lief der Schweiß in die Augen, inklusive des Drecks und den Blutspuren (eigenen und fremden), die sich in den letzten Tagen auf seiner Haut abgelagert hatten. Die Aussparung war gerade breit genug, um ihn durchzulassen – wenn man ihn mittendrin entdeckte oder ein Fehlschuss ihn am Kopf traf, war es für ihn aus. Als Nagai war er schmaler und beweglicher als die meisten Humanoiden, doch die Biegsamkeit eines Vahla hatte auch er nicht. Seine Finger krampften bereits. Dennoch ruckte er mit einer Hand vor, um den Rand der Aussparung zu umfassen, während das Blastergewitter in Orange, Grün und zwei verschiedenen Blautönen weiter tobte. Er legte seine ganze Anspannung auf die Arme und den Oberkörper und löste seine Füße vom Gitter. Für die Dauer eines tiefen Ein- und Ausatmens verharrte er, zog sich dann die Öffnung soweit hoch, bis er über den Rand blicken konnte und der Angreifer sprang so dicht an ihm vorbei ans Geländer, dass er ihn beinahe getreten hätte. Etwas flog aus dessen Hand, ein kleiner kugelförmiger Gegenstand... Beinahe wäre dem Attentäter ein Nagaifluch entwichen, doch er sparte sich die Energie, um sich durch die Öffnung zu ziehen und zu der Tür zu hechten. Was hatten diese Idioten alle nur mit ihren Detonatoren? Die Tür sprang glücklicherweise auf, als er wütend auf den Öffner hieb, Zeit sie zu schließen hatte er nicht mehr.

Die Druckwelle traf ihn noch bevor er die Explosion hörte, schleuderte ihn vorwärts und dann kickte ihn noch einmal etwas in den Rücken. Unwillkürlich rollte er sich ein, was ihn davor bewahrte, sich den Kopf und die Nachtsichtbrille einzuschlagen, als er gegen etwas prallte, das wie ein humanoider Körper mit einem Scouttrooperhelm aussah und wohl auch so gepanzert war. Diese Rüstungsfetischisten waren ähnlich schlimm wie diejenigen, die nichts besseres zu tun als mit Detonatoren um sich zu werfen... Benommen richtete sich der Nagai mit schmerzenden Schultern auf, um sich zu orientieren. Um ihn herum lag Schutt, aber seine Umgebung war gut ausgebaut und im sich langsam setzenden Dunst konnte er eine schwache Lichtsäule erkennen. Er fühlte sich grauenhaft, jede seiner Bewegungen fiel ihm so schwer als ob er sich in einer zähen Masse befand.

Fast unbeholfen tastete er nach der Wasserflasche und wenn er getrunken hatte, wollte er nachsehen, ob es bei diesem Scout etwas nützliches gab, das er mitnehmen konnte.



Jaqen, mit einem bewusstlosen oder toten Scouttrooper

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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08 Jun, 2020 20:34 40 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq und IG



Farbloses Flimmern umgab Gradan, als er die Augen aufschlug und sich mit der Hand durch das Gesicht fuhr. Er ächzte gequält, als er sich lang machte und sich sein Blick - die Deckenbeleuchtung seines Aufenthaltsortes offenbarend - klärte. Dumpfes Rauschen halte im Raum wieder, als er sich verwundert umblickte. Das Rauschen eines Kuat Warp-Antriebes innerhalb eines Gozanti-Transportschiffes. Gradan wusste genau, an Bord welchen Schiffes er sich befand!
Erschrocken fuhr der Mann hoch, stürzte dabei fast aus dem Schlaf-Stuhl, in dem er gesessen hatte. Er taumelte, suchte Halt an einer der Wände und atmete durch.
Was war hier los? Wo flog er grade hin? Normalerweise wusste er immer recht genau, wohin er und der Rest der Crew flogen. Er ging an eines der Terminals, um mit dem Bord-Computer zu kommunizieren, doch dieser gab keine Informationen an den Kopfgeldjäger weiter. Verärgert hämmerte dieser gegen die metallene Oberfläche und zog gleich darauf schmerzhaft die Luft ein. Ein Blick hinunter offenbarte ihm den Grund, denn er trug keinerlei Ausrüstung, die ihn gegen Stöße und dergleichen abschirmte. Nichts ungewöhnliches außer Dienst, nur hatte er nicht das Gefühl, außer Dienst zu sein. "Merkwürdig, ich könnte schwören... Vielleicht wissen die Anderen, was hier los ist." Woraufhin Gradan die Tür seiner Werkstatt aufsperrte und hinaus auf den Korridor ging.

In der stickigen Realität Nar Kreetas tat Gradan unterdes nichts dergleichen, sondern kauerte regungslos nahe eines Trümmerhaufens unterhalb des Lüftungsschachtes, durch den er gestürzt war. Die Dunkelheit verbarg ihn für normale Augen, während der Poncho, den er über seiner Rüstung trug, auch vor jenen, die im Dunkeln sehen konnten die Ausrüstung verbarg, die er am Körper trug. Munition, Granaten, Waffen, Werkzeuge, etwas Proviant waren dabei nicht mal das auffälligste, sondern vielmehr der metallene Zylinder, den der Mensch mit beiden Armen umklammert und an seinen Torso gepresst hielt.
Nichts rührte sich im Raum, auch wenn man in der Ferne die ständigen, hohlen Echos der Umgebung, metallenes Heulen der Lüftungsanlagen und das Bröckeln lockeren Erdreichs hören mochte. Bald jedoch mischte sich Lärm in die ominöse Stille, Lichtblitze von Blastern flackerten seitens eines Türspalts in die Dunkelheit hinein und ließen das Antlitz von Gradans bemalten Helm kurzzeitig aus der Finsternis auftauchen und wieder verschwinden. Plötzlich blendete eine Detonation auf und brachte den staubigen Boden des Raumes, wie auch die Wände zum Beben, dass der Sand von der Decke rieselte. Mehr jedoch als die Detonation selbst erschütterte etwas anderes den Raum in seiner perfekten Ruhe viel mehr: Ein unbekannter Eindringling, der durch den schiefen Spalt der Tür geschleudert wurde, offenbar selbst grade ums Überleben kämpfend. Von der kurzen Musterung des Aliens nahm der bewusstlose Gradan keine Notiz, während er im Traum den flackernd ausgeleuchteten Korridor seines Schiffes entlang ging und strauchelte, als das Schiff offenbar eine Unregelmäßigkeit im Subraum passierte.

14 Jun, 2020 23:22 22 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit einem leblosen Scouttrooper


Alles in Jaqen schrie danach, sich auszuruhen. An Schlaf war in den letzten Tagen kaum zu denken gewesen, doch er hatte sich höchstens einige Ruhephasen gönnen können, um sich zu regenerieren. Wenn man das so nennen konnte. Wasser war immer knapp gewesen, während er stets an Energieriegel und Konzentrate gekommen war. Wenn es sein musste, konnte er mit nur wenig Nahrung auskommen, doch der Wassermangel machte sich unangenehm bemerkbar. Dennoch haderte er damit, die versiegelte Wasserflasche des Zabrak zu öffnen und er fragte sich, ob eine Gehirnerschütterung seine Gedanken und Bewegungen derart träge gemacht hatte. Andererseits war ihm weder schwindlig noch übel und er konnte relativ klar durch die Nachtsichtbrille sehen, die glücklicherweise keinen Schaden davongetragen hatte. Wahrscheinlich war er nur übermüdet, körperlich wie geistig erschöpft und ihm fehlten Wasser und Mineralstoffe, die seinen übersäuerten Muskeln Erleichterung bringen könnten. Also entschied er sich, die Flasche zu öffnen. Das Zischen, dass dem Behältnis entwich, kam ihm übernatürlich laut vor...

Zunächst schüttete er sich etwas von dem kühlen Nass in die hohle Hand. Er prüfte den Geruch und benetzte schließlich vorsichtig die Lippen damit. Wie gut sich das anfühlte. Doch er hütete sich dafür, es gierig herunterzuschlucken. Zabrak zählten als Nahmenschen und seines Wissens nach vertrugen fast alle Menschenähnlichen die gleichen Nahrungsmittel. Trotzdem konnte man nie wissen, ob es Zusätze gab, die tödlich sein konnten. Nachdem einige Augenblicke vergangen waren, ohne dass etwas Schlimmes in seinem Körper trotz des leicht metallischen Geschmacks passierte, setzte er die Flasche an und trank einige Schlucke, gerade genug, um seinen Mund und die Kehle ausreichend anzufeuchten; dann gönnte er sich einen weiteren, etwas längeren Zug, und sein ganzer Körper schien jedes Molekül wie ein Schwamm aufzusaugen. Beinahe sofort fühlte er sich besser, sein Verstand schien klarer geworden zu sein, auch wenn er sich immer noch träge fühlte und er jeden Augenblick einschlafen könnte, wenn er es sich erlauben würde.

Nachdem er die Flasche sorgfältig geschlossen und an seinem Gürtel befestigt hatte, wandte er sich dem behelmten Mann zu , gegen den er geprallt war. Dieser trug einen Scouttrooperhelm, der Jaqens Ansicht nach ziemlich reißerisch mit Zähnen bemalt war, war mit einem Poncho bekleidet und lag zusammengekauert da, als ob er etwas in den Armen hielte. Ob er tot oder nur bewusstlos war, konnte der Nagai von außen nicht genau erkennen, aber wenn er noch vor dem Zusammenprall schon so da gelegen hatte, würde er vermutlich nicht so schnell aufwachen. Jaqen schlug den Poncho zurück und hätte beinahe geschmunzelt, als er die Rüstung erblickte. Kein Wunder, dass der Aufprall so hart gewesen war.

Rüstungen ergaben für den Attentäter nur wenig Sinn und ein falsches Gefühl des Geschütztseins. Jeder konnte sterben. Nach der Befreiung von Saijo war er einige Zeit mit Mandalorianern herumgezogen, doch sie waren ihm allmählich mit ihrem Rüstungskult auf die Nerven gegangen, obwohl er ihre Traditionen und Ehrbegriffe respektierte – bis auf die Tatsache, dass sie ihre Toten liegen ließen und die Rüstung mitnahmen. Für ihn waren seine Tehk'la-Messer gewiss sehr wichtig, doch er würde lieber einem Mitnagai die letzte Ehre einer würdevollen Bestattung erweisen, als sich um … Gegenstände zu kümmern.

Wie erwartet war der Scout bis an die Zähne bewaffnet und natürlich durften die Granaten nicht fehlen. Alles Dinge, die ihm letztendlich nichts genutzt hatten. Das einzig Interessante für Jaqen waren dessen Nahrungsvorräte. Proteinpulver und -riegel, undefinierbares Plastikzeug und Wasser. Allerdings zog auch der Gegenstand, den der Scout an sich geklammert hielt, die Aufmerksamkeit des Nagai auf sich. Zuerst nahm er aber die Proteinnahrung und das Wasser an sich und entfernte die Granaten. Wenn er gewusst hätte, wie er sie unschädlich machen sollte, hätte er dies schon einige Mal tun können, doch so blieb ihm nichts anderes übrig, als sie unter dem Schutthaufen zu beerdigen, in der Hoffnung, dass die Waffen und Werkzeuge des Rüstungstypen andere Leichenfledderer genug ablenkten.

Wie auf dem Präsentierteller konnte er ihn dennoch nicht liegen lassen. Da es weiterhin ruhig blieb, beschloss Jaqen diesem Mann eine einigermaßen würdevolle Ruhestätte zu schaffen. Zwischen dem Schutthaufen und der Wand schien es eine gute Stelle zu geben, in der man ihn nicht sofort entdecken würde. Er drehte ihn auf den Rücken und begutachtete das Ding in den Armen des Mannes, das ihn im ersten Augenblick an einen Stabdetonator erinnerte. Aktiviert schien es jedenfalls nicht zu sein. Wieder schüttelte der Attentäter innerlich den Kopf. Wollte er sich damit selbst hochjagen? Manche waren von der Dunkelheit so zermürbt, dass sie es nicht mehr aushielten und ihrer elenden Existenz selbst ein Ende setzten.

Andererseits wirkte der Scout noch viel zu frisch... Es waren nicht nur der Grad der Verschmutzung und des Gestanks, der ihm verriet, ob jemand schon länger hier unten um Schacht war – den meisten haftete nach einiger Zeit eine gewisse Aura an, die Jaqen vermeinte zu verspüren, je nach Dauer Aufbegehren, Wut, Zynismus, Resignation, Selbstaufgabe, ganz gleich wie hart sie sich gaben. Der Schacht bekam sie alle... Vielleicht war es besser so, dass es den Scout mit seinen aufgemalten Reißzähnen gleich erwischt hatte. Jaqen begann vorsichtig, den Detonator aus den Händen des Mannes zu lösen, nachdem er ihn hinter den Schutthaufen gezogen hatte. So etwas durfte nicht in die falschen Hände geraten. Er hatte eine Lücke in dem Geröll entdeckt, in die das Gerät passen würde und wenn er von der anderen Seite den Haufen in Bewegung brachte, so würde der Schutt alles unter sich begraben.



Jaqen, mit einem leblosen Scouttrooper

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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18 Jun, 2020 01:24 36 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Der Korridor des Schiffes wirkte kalt und leblos, auch wenn er beleuchtet war und etwaige Terminals fleißig vor sich hin blinkten, stetig untermalt vom dumpfen Rauschen des Warpantriebes. Da! Eine Sprechanlage ragte aus der Wand. Eilig drückte Gradan den Komunikatorschalter. "He, Leute. Lacht mich ruhig aus, aber ich hatte grade 'nen völlig dämlichen Traum und hab' vergessen, wo wir grade hinfliegen. Irgendwelche Neuigkeiten?" Der Schalter wurde gelöst, aber der Vocoder der Anlage gab nur Rauschen und Knacken von sich, statt eine Antwort zu kommunizieren. Verunsichert drückte Gradan den Schalter erneut. "Ha ha, das ist irre lustig. Jetzt gebt mir mal eine Antwort. Boss, bist du wach?" Darauf vertrauend, dass Fetcher bei solchen Spielchen nicht die Hand im Spiel zu haben pflegte, wandte sich der Tüftler an ihn, doch auch darauf kam keine Antwort. Nur stetes, scharfes Rauschen, unterlegt mit sporadischem Knacken und Klicken.
Plötzlich hatte er das Gefühl, dass das Schiff in Schieflage geriet und taumelte etwas nach einer Erschütterung, bis er sich an eine der Wände lehnte, um besseren Halt zu haben. Was war hier nur los?

Zur selben Zeit war der Körper des Menschen hinter einen Haufen Steine gezerrt worden, ehe Jaqen IG aus dessen Umklammerung löste und seinen Plan fasste, die vermeintliche Bombe zu vergraben.
Der Zylinder gab ein knackendes Geräusch von sich, als er an einer Stelle berührt wurde, die plötzlich nachgab, gefolgt von einem Sirren, auf welches hin rote Lichter zu blinken begannen. Kenner würden darin ein binäres Schaltungsmuster erkennen, das ein Hochfahren des Droiden bedeutete, allen anderen würde eher auffallen, dass der Zylinder in der Hand immer leichter wurde, bis er schließlich selbstständig schwebte und sich das Blinken in ein ruhiges Glühen verwandelte.
Die einzelnen Elemente richteten sich aus, als sähe sich der Zylinder um, bis er schließlich - imperialen Code murmelnd - zu der Stelle hinüber schwebte, an der Jaqen seinen Fund "beigesetzt" hatte. Der Attentäter selbst war vom Zylinder bisher ignoriert worden, hatte er ihn wohlmöglich nichtmal bemerkt?

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 27 Jun, 2020 16:21 01.

27 Jun, 2020 15:37 11 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
 
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