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Terry Dourshe
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Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie - abgeschirmtes Krankenzimmer
Terry, Dash und Leven Corso




Die Zeit hatte sich für ihn in die Länge gezogen. Einzelhaft war langweilig, hatte aber den entschiedenen Vorteil, dass kein Anschlag mehr auf ihn verübt werden konnte. Natürlich würde er eine sehr, sehr, wahrscheinlich sogar lebenslange Haft antreten müssen, sollte es denn endlich einmal zu einer Verhandlung kommen, aber das gab ihm immerhin noch einige Möglichkeiten. Bis dahin musste er eben noch aushalten und auf seinen Verteidiger warten, der sehr beschäftigt war.

Dann hatte sich etwas geändert, Terry war abgeholt und ins New Republic Medical Center auf die Neurochirurgie geschafft worden. Jetzt war es also so weit und der Level 5 Gehirnscan stand an. Er wusste nicht, wovor er sich mehr fürchtete, vor dem Ergebnis oder vor den Nebenwirkungen. Doch immer wieder sagte er sich, dass es nicht anders ging. Sollte er seine Persönlichkeit dabei verlieren, wusste er es wenigstens danach nicht mehr.

Er war noch nicht sehr lange in dem abgeschirmten und gut bewachten Krankenzimmer, als sich die Tür öffnete und Leven Corso mit einem Begleiter eintrat. Terry glaubte, seinen Augen nicht zu trauen. War er es wirklich? Aber wie konnte das sein? Dann setzte er sich auch noch neben ihn. Der Einarmige saß noch immer auf dem Bett und konnte im ersten Moment keinen Muskel rühren.

Nachdem er sich gesammelt hatte, schaffte er es, sein vorlautes Mundwerk wieder zum Arbeiten zu bekommen. „Danke, Mister Corso. Ehrlich gesagt, schwanke ich zwischen Ich zieh das jetzt durch und ich kneife. Aber ich sehe selbst keinen anderen Weg, um an das zu kommen, was ich nicht weiß“, redete er erst den Anwalt an, ehe er sich an den anderen Besucher wendete, vom Bett rutschte und vor ihm in die Hocke ging. Konnte er seinen Augen trauen? Wie hatte Corso das angestellt? An welchen Rädern hatte er gedreht, welche Hebel gezogen? Wollte er es so genau wissen? Der Einarmige mahnte sich, keine weiteren Fragen mehr zu formulieren, sondern seinen Augen zu trauen. Konnte er das wirklich?

„Dash“, flüsterte er, streckte eine Hand aus und hob das Gesicht des Jüngeren am Kinn hoch. Fassungslos war noch ein Hilfsausdruck, er war erschüttert, seinen Freund hier zu sehen. An so etwas hätte er im Traum nicht gedacht. Niemals. Er räusperte sich, blinzelte, bekam eine leicht rote Nasenspitze, wie meistens, wenn er die Tränen zurück drängte, und sagte etwas lauter: „Das ist aber eine verdammte Überraschung. Hatte ich nicht gesagt, du sollst dich von diesem Drecksplaneten verpissen, wenn wir getrennt werden? Das hier habe ich mir selbst eingebrockt, es hat ganz und gar nichts damit zu tun, dass wir zusammen desertiert sind. Verstanden, Sergeant? Mein alter Lehrer hat immer gesagt: Haltung bewahren, was auch immer kommt, sie ist das einzige, das uns am Ende bleibt. Also, Kopf hoch, Sergeant Harrend.“ Er brauchte diese herbe Unfreundlichkeit, um nicht gleich zusammen zu brechen. Viel lieber würde er den ehemaligen Untergebenen jetzt kräftig umarmen, stattdessen ließ er ihn los und stand auf. Seine Selbstbeherrschung befand sich gerade auf einem schweren Prüfstand und er sagte sich selbst, dass er nicht weich werden durfte, auch Dash gegenüber nicht. Der Hirnscan war wichtig, gefährlich zwar, aber er konnte helfen, ihm den Hals zu retten. Vorerst zumindest, wenn er sich nicht selbst wieder in irgendeine Scheiße ritt, weil er einfach drauf los preschte und gedankenlos jedes erdenkliche Fettnäpfchen mitnahm. Manchmal war es nicht weit her mit seinem taktischen Geschick. „Konzentriere dich auf deine Arbeit. Aber erst einmal, erzähle mir, wie es dir ergangen ist. Ich konnte leider den Treffpunkt nicht mehr erreichen, weil ich abgeschnitten worden bin. Irgend so ein linientreuer Feuchtfarmer hat auf mich geschossen. Der Idiot dachte wohl, er bekäme eine Vergünstigung, wenn er einen Deserteur erschießt. Hat ihm nichts gebracht. Aber die haben danach nach mir gesucht und ich wollte sie von deiner Spur ablenken. So, Schluss. Jetzt du, was hast du angestellt, all die Zeit?“ Während er redete, setzte er sich wieder aufs Bett. Allerdings sprach er Basic, damit Corso auch etwas davon verstand, schließlich gab es nichts Unhöflicheres, als eine Unterhaltung zu führen, die weitere Anwesende nicht verstehen konnten. Er wusste, dass sie kaum Zeit hatten, aber später würde sich vielleicht keine Möglichkeit mehr zu einem Gespräch ergeben, besonders dann, wenn sein Gehirn nur noch eine amorphe Masse war, einzig dazu fähig, seine lebenswichtigen Organe am Laufen zu halten. Eine gruselige Vorstellung, an die er lieber nicht denken mochte. Blöd war nur, dass er dauernd daran denken musste. Je näher diese Untersuchung rückte, desto nervöser wurde er. Noch gestand er sich nicht ein, dass er sogar panische Angst davor hatte. Aber er war auch entschlossen, dem Rätsel über seine unbekannte Un-Heilsbringerin von damals auf die Spur zu kommen. Wenn das bedeutete, seinen Verstand aufs Spiel zu setzen, dann war es so. Manchmal dachte er, dass es damit nicht mehr weit her war. Der Krieg, das Militärgefängnis, die Strafkompanie und die ständige Flucht nach der Desertion hatten in der Hinsicht einiges kaputt gemacht. Natürlich war er noch immer ein guter Schütze (wenn er eine Prothese tragen würde, versteht sich) und er konnte auch ganz gut Situationen einschätzen und strategisch planen, sonst wäre der Mord an Ree Aak gar nicht erst zustande gekommen. Er hätte von Coruscant fliehen sollen, als er die Gelegenheit dazu gehabt hatte, stattdessen hatte er jede erdenkliche Cam genutzt, damit er ja gefunden wurde. Kein guter Soldat tötet Zivilisten. Das war ihm schon immer zuwider gewesen. Vielleicht sollte er sich an die Dinge besinnen, die er während der Jahre gelernt hatte, in denen er zum Telbun ausgebildet werden sollte, auch wenn das eine relativ kurze Zeit in seinem Leben gewesen war. Der Satz mit der Haltung war ein guter Anfang in dieser Richtung.



Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie - abgeschirmtes Krankenzimmer
Terry, Dash und Leven Corso

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16 Dec, 2019 12:51 13 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Dash Harend Dash Harend ist männlich
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[Coruscant -- New Republic Medical Center -- Neurochirurgie -- abgeschirmtes Krankenzimmer | Leven Corso, Terry und Dash]


Er richtete sich mit Scham im Gesicht wieder auf nahm Haltung an. Er freute sich aber nach der ersten Scham, das Terry noch genug Energie hatte, ihn anzufahren. „Werter Leutnant, mit allen werten Respekt, warum sollte ich ein so hohes Risiko eingehen, den Planeten zu verlassen?“ Sein Common nun war ein krasser Gegensatz zu seinem Kuati vorher, aber ließ es leicht durchscheinen, dass er die Unfreundlichkeit seines Gegenübers verstand. „Es wäre nur ein sinnloses Risiko in zweierlei Hinsicht gewesen – Erstens, das Verlassen des Planeten ist nicht so leicht, wenn man keine Papiere hat und gute Fälschungen sind teuer. Dazu weiß ich nicht, ob ein Schmuggler nicht in Wirklichkeit jemand von C-Sec ist, das selbe trifft natürlich auf Fälscher ebenfalls zu. Auf Kuati kannte ich meine Leute, hier aber nicht. Außerdem hat man auf der Akademie dafür gesorgt, das ich immer ein zusätzliches Hindernis habe.“ Er deutet auf sein verdecktes Mal – das Mal selber war fast unsichtbar, aber einem geschulten Auge würde das Make-Up auf jeden Fall auffallen.

„Das zweite Problem wäre allgemeine Sicherheit. Hier falle ich als Fremder nicht weiter auf. Ich kenne auch die ungefähren Gepflogenheiten der Unterstadt durch die Slums auf Kuat. Ich muss also nur C-Sec meiden und alles ist gut. Und um ehrlich zu sein, habe ich auch nie einen ehrlichen Job gelernt, mit dem ich mir was aufbauen könnte, außer Soldat, also bin ich lieber hier untergetaucht als ins ungewisse zu fliehen. Natürlich habe ich auch gehofft dich noch hier zu finden.“ Dash hatte sich damals viele Gedanken darüber gemacht ob er Coruscant verlassen sollte, Terry hätte nämlich durchaus selber bereits den Planet verlassen haben können, aber im Endeffekt fand er es das Beste, hier unterzutauchen.

„Mein Problem ist nicht, dass wir zusammen desertiert sind – mein Problem ist das ich nicht zur richtigen Zeit da war. Du hast mir die Freiheit gegeben die ich jetzt habe, aber ich konnte das bis jetzt nie zurückzahlen, obwohl du Hilfe hättest gebrauchen können.“, sagte ich jetzt etwas reumutig. Meine erste Information über Terry war schließlich der Bericht im Holonet, als er bereits gefangen war. „Ich bin in die Unterstadt untergetaucht. Der Ausblick in den kuatischen Slums ist weit schöner, aber die allgemeinen Gepflogenheiten sind die selben. Habe mich als der Virus dort ausbrach als verlässlich erwiesen, also haben die Leute mich zumindest toleriert. Hab eine Praxis aufgemacht, Arbeit für einen Sanitäter gibt es dort genug. Credits bekomme ich davon zumindest genug, um auch was an die Seite legen zu können. Ab und an hab ich nach dir gefragt, aber nicht wirklich kohärente Informationen bekommen. Das ist aber verständlich, wenn du diese Informationen gestreut hast. Große Bekanntschaften habe ich aber nicht gemacht.“ Wenn er jetzt darüber reflektierte, musste er ziemlich exzentrisch wirken. Verbringt die meiste Zeit in seiner Praxis und wenn er mal raus fragt fragt er nach seinem alten Vorgesetzten oder spielt mit alter Technik rum. Er hatte auch nie wirklich versucht, Freundschaften aufzubauen, die über eine professionelle Ebene hinausgingen.

„Ich bin aber auch ziemlich interessiert daran, warum du jemanden abknallst, der nicht auf dich schießen will. Was ist passiert?“ In seinem Kopf wurde Terry zu so etwas gezwungen, den wenn Terry so etwas wirklich alleine durchgezogen hätte, wäre er auch nicht erwischt worden. Er wusste das der ehemalige imperiale Offizier sein eigenes Leben durchaus genug schätzte, um seine Xenophobie nicht in diesem Maße auszuleben. Zögerlich legte er seine Hand auf den Unterarm des Patienten. Nervosität vor einer Behandlung hatte bereits oft gesehen und er hoffte ihn so zu beruhigen, wusste aber nicht ob es half. „Ich glaube an dich, Terry.“, sagte er mit einem kleinen lächeln und leiser Stimme.

[Coruscant -- New Republic Medical Center -- Neurochirurgie -- abgeschirmtes Krankenzimmer | Leven Corso, Terry und Dash]

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Dash Harend´s Akte
Momentan auf Coruscant und sucht nach seinen Gefährten.
Die Farbe der Namen zeigt, ob Dash den Charakter mag oder nicht! Royal Blue ist der höchstwert, Red der niedrigste und Orange ist neutral. Ich orientiere mich da an der Reihenfolge der Farben wie im Beitragseditor.

04 Feb, 2020 01:38 51 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie - abgeschirmtes Krankenzimmer
Terry, Dash und Leven Corso



Corso ließ ihnen tatsächlich viel Zeit, sodass sie mehr als zwei Worte wechseln konnten. Jetzt erfuhr Terry auch, was Dash widerfahren war, nachdem sie getrennt worden waren. Zumindest war die Desertion geglückt, was nicht jeder von sich behaupten konnte. Die, die es nicht konnten, hatten selten Gelegenheit bekommen, darüber zu berichten. Das Standgericht und das Hinrichtungskommando hatten stets gut zusammen gearbeitet und überaus unbürokratisch, was einer Meisterleistung gleichkam, wenn man den beamtenhaften Aufbau des Imperiums bedachte. Regeln, Gesetze, Gebote, Verbote – vor allem das Letzte, war an der Tagesordnung gewesen. Natürlich alles auf Flimsi in doppelter Ausführung und auf Unmengen von Datasticks dokumentiert und für die Ewigkeit festgehalten.

Es beruhigte den Einarmigen, dass es Dash gut ging, aber dessen Tonfall am Anfang seiner Rede, gefiel ihm gar nicht. Trotzdem ließ er ihn ausreden, denn der Sergeant schien einigen Bedarf zu haben. Als er dann noch die Hand des Jüngern auf seinem Arm spürte, fiel es ihm immer schwerer, sich zu beherrschen und die Angst vor dem Level-5-Gehirnscan zu verbergen oder seine Gefühle für den ehemaligen Kameraden. Er mahnte sich selbst, sich zusammen zu reißen, es würde kaum so schlimm sein, wie er es sich vorstellte. Aber er hatte noch eine Frage zu beantworten, die er lieber hinauszögern wollte. „Ich bin froh, dass es dir gut geht, Dash.“ Er zog seinen Arm unter der Hand des ehemaligen Sergeanten weg und umarmte den jungen Mann kurz von der Seite. Dann erst widmete er sich der eigentlichen Antwort, auch um die Gefühlsduselei von eben zu kaschieren. „Es war ein dummer Zufall, Dash. Eine Verkettung unglücklicher Umstände und ich habe die … äh Frau nicht abgeknallt, ich habe sie mit einem Millablumenextrakt vergiftet, ihr einen angenehmen Schlaf verschafft, wenn du so möchtest. Sie wären nie drauf gekommen, wenn ich nicht in jede verdammte Cam gelächelt hätte, denn gesucht hatten sie mich, schließlich hatte mich die ominöse Unbekannte aus dem Gefängnis entführt, weshalb wir jetzt hier sitzen und auf den Level-5-Gehirnscan warten. Falls ich das mit einem Hirnschaden überleben sollte oder daran krepiere, dann kannst du dich bei Lieutenant Inspector Kalyn Sulor von der Zollbehörde über die näheren Umstände erkundigen.“ Das war es dann wieder von seiner Seite. Der kalte Klumpen in seinem Magen wurde größer und kam schon zum Hals hoch, um ihm die Luft abzuschnüren. Er hatte das Bedürfnis, sich zu übergeben oder die Blase zu entleeren, alles Dinge, die mit seiner Nervosität in Zusammenhang standen. Langsam richtete er den Blick auf Leven Corso, den rotgesichtigen, herzinfarktgefährdeten Rechtsanwalt. Die Frage, wie lange es noch dauerte, stand Terry deutlich ins Gesicht geschrieben. Vor lauter Angst stellte er sie jedoch nicht. Manchmal war Unwissenheit die beste aller Alternativen, denn es reduzierte die Panik und ließ rationaleres Denken zu, das in Terrys Fall nicht mehr wirklich vorhanden war. Er musste sich stark konzentrieren, um nicht wie ein aufgescheuchtes Eopie durch die Gegend zu rennen.

Nun war er es, der seine Hand auf Dashs legte und sie kurz drückte. „Danke, dass du gekommen bist. Aber sieh zu, dass du dich möglichst aus allem heraus hältst. Ich will nicht, dass dir etwas passiert. Die ganze Sache ist im Grunde viel zu groß für uns. Halte dich an Corso und auch an Kalyn, die sind in Ordnung“, flüsterte er Dash zu. Alles musste der Anwalt auch nicht mitbekommen. Eigentlich wollte er ihm noch einige kitschige Dinge sagen, unterließ es dann allerdings, weil er nicht unbedingt der Typ für gewisse Sprüche war. Kurz schloss er die Augen, dann vergrößerte er den Abstand zu seinem Freund. Nur keine Schwäche zeigen. „Du schuldest mir nichts, Dash, also mach dir deswegen keine weiteren Gedanken. Wir sind alle erwachsen und selbst für unsere Handlungen verantwortlich. Wenn ich dir die Freiheit gegeben habe, dann ist sie sehr fragwürdig. Aber lassen wir das. Ich wünschte, es würde bald losgehen, diese Warterei macht mich irre.“

Wie schon vorhin, schaute er zum Rechtsanwalt und bat ihn mit einem Blick, dass es endlich anfing. Dabei konnte Corso das Prozedere nicht beschleunigen. Es lag alles in der Hand der Mediziner. Er wollte sich ablenken, sich mehr auf das Gespräch mit Dash konzentrieren, doch das schaffte er nicht. Was war, wenn der Scan keine neuen Erkenntnisse brachte? Gab es überhaupt schon eine Anklage? Normalerweise konnte er sich ganz gut verstellen und blieb auch dann frech, wenn er sich fürchtete, doch mittlerweile schaffte er es nicht einmal mehr ansatzweise. Er wusste, dass er für den Mord an Ree Aak höchstwahrscheinlich eine lebenslängliche Gefängnisstrafe absitzen musste, aber es sollte derjenige ebenso büßen, der ihm das eingebrockt und alles inszeniert hatte. Wahrscheinlich war er von Anfang an als Sündenbock auserkoren gewesen, nur hatte er nicht so funktioniert wie die Drahtzieher das gewollt hatten.


Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie - abgeschirmtes Krankenzimmer
Terry, Dash und Leven Corso

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05 Feb, 2020 21:51 17 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
[NPC] New Republic
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| Coruscant | New Republic Medical Center| Neurochirurgie | abgeschirmtes Krankenzimmer|
| Leven Corso , mit Terry und Dash |


Schon wollte Lev protestieren, als Dash begann auf Kuati zu reden, aber dann hatte ausgerechnet Terry soviel Grips, auf Basic zu wechseln. Naja, wer wusste schon, wie lange er noch Gelegenheit dafür hatte. Natürlich wollte der Anwalt, dass die Untersuchung erfolgreich durchgeführt wurde – mit einem vorzeigbaren Ergebnis und einem Klienten, dessen Hirn noch funktionierte. Nicht dass es bis jetzt besonders gut funktioniert hätte, denn sonst hätte er den ganzen Schlamassel nicht, aber es wäre am besten, wenn der einarmige Deserteur komplett unbeschadet von dem Scan zurückkäme. Bei einigen Punkten des Gesprächs hätte er wirklich gern nachgehakt, aber er konnte sich gerade so zurückhalten, denn der Fluss der Unterhaltung ergab auch einige weitere interessante Details, die er sich auf seinem Pad notierte. Ganz wie sein Klient konnte er den Eingriff kaum abwarten. Aber bei Krankenhäusern war es genauso wie überall auch in der zivilisierten Galaxis. Bürokratie, Regelungen und Dienstwege mussten eingehalten werden, ob es nun sinnvoll war oder nicht.

„Ich schätze, dass noch einige Voruntersuchungen an dir stattfinden werden, aber der Scan wird definitiv heute durchgeführt“, erklärte er mit einem Blick auf die Notizen, die er sich hierzu gemacht hatte. „Eine Dr. Roolan wird sich darum kümmern, ein erfahrene Neurochirurgin, die einen guten Ruf genießt“ Zumindest hatte es keine Klagen gegen den Rodianer gegeben, welcher schon in mehreren Fachmagazinen publiziert hatte. Der Türsummer ertönte und einer der Wächter sah ins Zimmer. „Dr. Roolan möchte den Patienten sehen, Mr. Corso“ „Wird auch Zeit“, brummte der Anwalt, obwohl die Ansage keine Bitte war. „soll reinkommen“

Begleitet von einem menschlichen und einem Bith-Assistenzarzt sowie einem Medidroiden kam eine zierliche Rodianerin ins Zimmer, an der vor allem ein grellblau gefärbter Haarschopf auffiel, der waghalsig auftoupiert war. „Ich bin Leven Corso, Mr. Dourshes Anwalt, der diese Untersuchung erwirkt hat – alles, was meinen Klienten betrifft, betrifft daher auch mich“, stellte er sofort klar. Mit diesen Rodianern musste man Tacheles reden, sonst tanzten sie einem auf der Nase herum. „Guten Tag, Mr. Corso“, erwiderte die Ärztin ziemlich eisig, „habe ich zur Kenntnis genommen. Dies sind Dr. Ch'dan und Dr. Rouyven, meine Assistenzärzte.“ Lev nickte den beiden zu und verschränkte die Arme, während er genau beobachtete, was diese drei Möchtegern-Halbgötter mit seinem Klienten anstellten. „Guten Tag Mr. Dourshe, ich bin Dr. Roolan, ich werde den Level-5-Scan an Ihnen durchführen“, schnarrte sie den Deserteur mit ihrem harten rodianischen Akzent an. Ob sie freundlich meinte oder genauso wie sie für menschliche Ohren klang, ließ sich nicht an ihr ablesen. „Aufgrund dieser anspruchsvollen Methode müssen wir, das heißt meine Assistenten, einige gründliche Voruntersuchungen an Ihnen durchführen, die einige Zeit dauern können. Sie sind über die Gefahren aufgeklärt worden?“



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20 Apr, 2020 21:55 05 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Xim Nartano Xim Nartano ist männlich
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Bezirk 326, Stockwerk 221

"Sir, wir haben die letzten zwei Lieferungen nicht erhalten. Es fehlen uns Wein, Bier und Goakfleisch. Wir beraten die Gäste schon auf andere Dinge um, doch es hat bereits Auswirkungen auf die Gewinne des letzten Monats. Entweder wir besorgen uns gleichwertigen Ersatz oder stellen einen Antrag beim Handelsministerium. Auf irgendeine Weise muss die Neue Republik die Handselsroute stabilisieren und schützen. Es ist ungeheuerlich, dass Piraten uns den Nachschub abschneiden können," der Bith schüttelte seinen großen, gelben Kopf während er seinen Frust über die schlechten Zahlen loswurde.
Xim stand hinter dem großen stählernen Schreibtisch und beobachtete wie sein Buchhalter einen Haufen Datapads durchwühlte. In seiner braunen Hose und dem weißen Hemd machte er einen legeren Eindruck und konnte sich so immer gut unter die Gäste mischen. Nur die Stammgäste wussten, dass er der Besitzer der "Schwarzen Rose" war. Der große Pau'aner legte seine Hände zusammen und blinzelte."Wir werden uns was überlegen und eine Lösung finden. Mach für heute Feierabend Mavaar. Ich bleibe heute Nacht hier. Deine Familie will dich sicher auch mal wieder sehen." Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ das kleine Büro durch die Tür zur Küche. Dukli, eine kleine Chadra-Fan, werkelte dort hinter einem heissen Herd an Fingerfood und kleinen Snacks für die Gäste. Sie schnitt gerade Nerfsteaks in kleine Stücke um sie schließlich auf einem Spieß mit exotischem Gemüse zu kombinieren. In einer großen silbernen Schüssel neben ihr war ein großer Salat mit grünen, kaminoanischen Garnelen und durchsichtigen Kopffüßlern von Aaris III.
Mit einem knappen Lächeln zeigte er seine Zufriedenheit über ihre Arbeit. Er ging durch die Schwingtür und stieß beinahe mit Jahuri zusammen. Die attraktive Twilek balancierte mehrere Drinks und servierte sie gekonnt den Gästen an der Theke. Sie warf das leere Tablett in die Luft und dreht sich grinsend zu ihrem Chef um. "Sie kosten mich noch mein Trinkgeld Chef!" Hinter ihrem Rücken fing sie das Tablett geschickt auf. Die Gäste direkt an der Bar applaudierten laut. Xim fletschte seine scharfen Zähne:"Ich denke das wird kein Problem für dich sein Jahuri. Irgendwelche interessante Gäste heute anwesend?" Die Twilek schüttelte ihre Lekku entschlossen. "Nein, heute haben wir nur das übliche da."
Xim nickte verstehend." Dann bring mir bitte eine Flasche correllianischen Whisky und ein Glas, danke." Er setzte sich und wartete auf seinen Drink.

26 Apr, 2020 05:32 42 Xim Nartano ist offline Email an Xim Nartano senden Beiträge von Xim Nartano suchen Nehmen Sie Xim Nartano in Ihre Freundesliste auf
Casshern D´Orcast
Spitzohr




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Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

Casshern D’Orcast


Der Tag war ein Desaster gewesen – und das lag besonders an drei Frauen. Als erstes Suy Hadahr, Vize-Senatorin von Dac, die bei der Anhörung des Komitees zur Finanzierung von militärischen Einsätzen für eine stärkere Zuwendung zu Maßnahmen gegen das Pentastar Alignment plädiert hatte. Und zwar weg von Bodeneinsätzen und hin zu Flotteneinsätzen. Grundsätzlich stimmte er ihr zu, dass Bodeneinsätze ein Fass ohne Boden war, aber Pentastar war grundsätzlich die falsche Richtung. Ihm und sämtlichen Abgesandten des Tion-Clusters ging es um Maßnahmen gegen Zsinj, welcher ihre Heimat besetzt hielt. Aber es kam nicht von ungefähr, dass die Mon Calamari die Flotte gegen den prestigeträchtigeren Gegner unterstützte, ihr Dienstherr war schließlich niemand Geringeres als Admiral Ackbar. Genauso frustrierend war es, dass sie nie Zeit hatte. Ihr Büro bestand aus einer Armada von Assistenten und deren Ober- und Untersekretären, die ebenfalls nie Zeit hatten, von denen man bei Anfragen wie ein Boloball hin- und hergeschubst wurde. Mittendrin hatte ihn eine Nachricht von Meiva erreicht, die mit ihm ausgehen wollte, nachdem lange Zeit Funkstille geherrscht hatte. Das war zunächst erfreulich. Nach der Anhörung verwickelte ihn Senatorin Mal-Doran in ein längeres Gespräch, was ebenfalls sehr erfreulich war. Wahrscheinlich hatte Farluun Denderri, der hinzugekommen war, Meiva alles brühwarm erzählt. Nicht böser Absicht, schließlich war er auch stark daran interessiert, dass sie der Aussicht auf eine Ehe mit Casshern D’Orcast positiv gegenüber stand.

Dann war er nach Hause gefahren, sich für den Abend geduscht und umgezogen und hier zu dieser Bar in den Mittleren Ebenen gekommen, wo sie sich verabredet hatten. Meiva war noch nicht da gewesen, als er im Flur vor der Bar im 221. Stock wartete, aber er hatte nicht damit gerechnet, dass sie pünktlich war. Wahrscheinlich, so nahm er an, wollte sie ihn ein bisschen zappeln lassen. Also steckte er sich eine Zigarette an, aber kaum brannte das Nikotinröllchen, ertönte der Summer seines Comlinks und kaum, dass er antwortete, durfte er sich eine erboste Tirade von der Sephi anhören, was ihm einfallen würde, so schamlos mit der nubianischen Senatorin zu flirten. Fürchterliche viele Verwünschungen folgten, von denen er nicht gewusst hatte, dass sie überhaupt existierten und eine vornehme junge Dame wie Meiva in den Mund nahm. Als sie schließlich innehielt, wollte er sich sogar entschuldigen, obwohl er mit der Senatorin ein rein geschäftliches Gespräch geführt hatte, aber nur so waren Frauen zu beschwichtigen. „Meiva, es...“, setzte er an und hörte dann nur noch ein Klicken und das Gespräch war beendet. Aus dem Date wurde wohl nichts mehr.

Allerdings hatte er keine Lust, unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren und beschloss, den Abend an der Bar zu verbringen. Er war zu aufgebracht, um sich noch irgendwelche Unterlagen anzusehen, die sein Onkel ihm hatte zukommen lassen und er wollte unter Leuten sein, die nichts mit dem Senat zu tun hatten. Die „Schwarze Rose“ hatte ausgezeichnete Bewertungen erhalten, auch wenn sie nicht zu den Luxus-Bars in den Oberen Ebenen gehörte.

Casshern D’Orcast drückte die Zigarette aus und betrat das Lokal. Gerade hörte er Applaus, der seine Aufmerksamkeit auf eine grünhäutige Twi'lek richtete, welche die Barkeeperin zu sein schien. Entzückend und anmutig war sie ja, wie viele Angehörige ihres Volkes. Und machte sicher keine Zicken, wenn er sich nett mit ihr unterhielt. Vermutlich hätte Meiva ihm die Augen ausgekratzt und ihr die Lekku lang gezogen, wenn er bei ihr nur einen Drink bestellt hätte.. Meiva war indes weit weg und schmollte vor sich hin , und nun nahm er sich erst recht vor, einen angenehmen Abend hier zu verbringen.

Er setzte sich an den nächsten freien Platz an der Bar und lächelte die grünhäutige Schönheit an, als sie ihn erblickte und sich erkundigte, was er trinken wollte. „Ich bin zum ersten Mal hier, gibt es viellelicht eine Spezialität des Hauses, die Sie mir ans Herz legen können?“



Casshern D’Orcast, Barbesucer

Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

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28 Apr, 2020 21:32 36 Casshern D´Orcast ist offline Email an Casshern D´Orcast senden Beiträge von Casshern D´Orcast suchen Nehmen Sie Casshern D´Orcast in Ihre Freundesliste auf
Xim Nartano Xim Nartano ist männlich
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Casshern,Xim und Jahuri in der schwarzen Rose


Jahuri servierte erst gekonnt ein Glas mit zwei Eiswürfeln, bevor sie eine Flasche corellianischen Whisky daneben stellte. "Wie ihr wünscht Boss." Xim schenkte sich selbst bis zum Rand des Glases ein und trank es in gierigen Schlücken komplett aus. Er nahm die Flasche in seine rechte Hand und schenkte direkt neu ein. Er nahm einen entspannten Schluck und nickte seiner Angestellten zu. Die Twilek zuckte kurz mit ihren Lekku und rückte ihre knappe, weiße Bluse zurecht. Der großgewachsenen Pau'aner drehte er sich auf seinem Barhocker um und ließ seinen Blick durch den Raum wandern. Einige Kaufleute und Juristen saßen in den Ecken. Sie tranken und diskutierten über das aktuelle Geschehen. An zweien der Tische wurde im blauen Licht der Cantina Sabaac gespielt. Ohne Credits selbstverständlich.

Schließlich besaß Xim Nartano keine Lizenz dafür. Vor zwei Tischen standen mehrere Leibwächter verschiedener Spezies. Er vermochte nicht zu sagen ob diese zu Recht dort standen oder einfach nur aus Prestigegründen. Mit der Macht nahm er von einigen erhöhte Aufmerksamkeit und von den anderen Gleichgültigkeit wahr. Plötzlich setze sich ein junger Mann neben ihn. Er hatte ihn kaum wahrgenommen, bevor dieser Jahuri ansprach. Xim schätzte ihn um die dreißig und aus einem guten Kaufmanns- oder Aristokratengeschlecht stammend. Der Gast sah gut aus für menschliche Verhältnisse und hatte einen teuren Kleidungsstil, sowie einen aufgeweckten Blick. Er sagte etwas zu Jahuri, die sich mit einem Hüftschwung von Xim abwand. Sie drehte sich mit einem liebreizendem Lächeln dem Neuankömmling zu: "Nun, wenn ihr ein weicher Adeliger seid, dann empfehle ich euch einen Abrax-Cognac. Solltet ihr aber den Tag gut und hart enden lassen wollen, dann empfehle ich euch unseren Augenblaster. Wir haben ihn mit blauer Milch und Tarozin verfeinert, um euch nicht direkt blind zu machen."
Xim lächelte leicht und nahm einen kräftigen Schluck: "Nehmt das was die Dame euch empfiehlt, sonst ist sie eventuell persönlich beleidigt." Der Whisky brannte in seiner Kehle. Er hob sein Glas, wie zu einem altmodischen Trinkspruch. Seine scharfen Zähne wurden während seines Lächelns sichtbar. Jahuri griff derweil nach mehreren Flaschen um einen passenden Drink in ein großes Glas zu mixen.

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05 May, 2020 04:25 33 Xim Nartano ist offline Email an Xim Nartano senden Beiträge von Xim Nartano suchen Nehmen Sie Xim Nartano in Ihre Freundesliste auf
Dash Harend Dash Harend ist männlich
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[Coruscant -- New Republic Medical Center -- Neurochirurgie -- abgeschirmtes Krankenzimmer | Leven Corso, Terry und Dash]

Er erwiderte die kurze Umarmung mit einer seiner Arme, der andere Arm lag kurz etwas peinlich mit dem gestohlenen Kugelschreiber auf Terrys Arm. „Ja, dank deiner Hilfe war das Leben sehr gut zu mir.“,erwidert der ehemalige Untergebene mit einem dankbaren Nicken. Er nahm etwas Abstand nach der Umarmung und hörte der Schilderung seines ehemaligen Vorgesetzten zu. „Nun, Kameras sind nicht vermeidbar, wenn es um wichtige Leute geht… Aber immerhin musste sie nicht leiden.“ Manchmal war sterben unvermeidbar, jedoch wünschte Dash Jeden unnötige Qualen zu vermeiden, egal wer es war. Aber der Name eines möglichen Kontaktes war auf jedenfall etwas, dass er sich merken sollte.
Den Namen der Inspektorin flüsterte er daher zu sich selbst, laut genug für die beiden anderen zu hören. „Ich werde mich an den Namen erinnern, hoffe aber, das du mir irgendwann den Rest erzählen kannst.“

Er wusste zwar nicht genau, was dieser Level-5 Gehirnscan macht, oder wie er funktioniert, nur das er gefährlich war. „Ich habe zu danken, das ich dich sehen konnte.“ Er schaut zu dem Anwalt Corvo und nickte ihm zu. Diese Dankbarkeit kam wirklich vom Herzen. Deswegen würde er auf jedenfall erstmal die Füße still halten, auch wenn er nicht wusste wie lange er das aushalten konnte. Terry war auch die letzten JAhre immer in seinen Gedanken gewesen, das wird sich auch nicht von jetzt auf gleich ändern, vorallem weil er Terry auch nicht abschreiben wollte. „Ich werde mich an die beiden halten, aber ich werde mich nicht raus halten.“ Er räuspert sich kurz und sein Blick wird ernst. „Ich will auch nicht sterben, aber wenn ich dein Leiden ignoriere, dann könnte ich mir selber nicht in die Augen sehen, auch wenn du sagst das ich dir nichts schulde. Versuch mir das auch nicht auszureden. Das ist mein Wille, meine Freiheit – schau bitte nicht auf so etwas herab, dafür hast du schließlich auch mit dein Leben riskiert. Wenn dir das nicht passt, bleib einfach am Leben.“

Sein neutraler Gesichtsausdruck wich schließlich ein kleines Grinsen, auch wenn sich in seinen Augen ein ferner Schmerz spiegelt. Terry war in den Jahren auf Coruscant zu mehr geworden als einem gemeinsamen Deserteur. Er war so etwas wie ein Seelenkleber für Dash - nicht das der ehemalige Offizier das beabsichtig hatte, als er ihn damals mitgenommen hatte. „Ernsthaft. Ich nicht der Hellste. Wenn ich keinen Grund mehr habe, mich zurückzuhalten, wer weiß was ich dann für einen Unsinn mache.“

Er konnte die Aufregung von Terry durchaus nachvollziehen. Immerhin ging es hier um sein Leben. Er lauscht mit einem Ohr den Ausführungen des Anwaltes. Natürlich hatte er noch nie von der Doktorin gehört – das war aber auch nicht verwunderlich, schließlich kannte er sich nicht in der Ärzteszene der Republik aus.

Als der Türsummer ertönte, schreckte der verkleidete Deserteur kurz zusammen und begab sich leicht schräg hinter den Anwalt. Schließlich wollte er nicht den Ärzten im Weg stehen. Mit leicht gesenktem Blick beobachtete er das Geschehen und blieb still, schließlich wollte er nicht groß auffallen.

Interessiert an den Ärzten war er jedoch schon. Vielleicht konnte er heute etwas aufschnappen, was ihm in der Praxis half. Er war einfach nicht der Typ, der besser lernte, wenn er etwas sah oder es tat, als durch etwas zu lesen. Große Hoffnungen machte er sich aber nicht – schließlich führte er in seiner Praxis, wobei Praxis auch schon ziemlich hoch gegriffen war, keine Gehirnscans durch und ein Medidroid war leider nicht in seinem Budget. Er konnte jetzt nur noch auf das Beste hoffen.

[Coruscant -- New Republic Medical Center -- Neurochirurgie -- abgeschirmtes Krankenzimmer | Leven Corso, Terry, Dr. Roolan, Dr. Ch'dan, Dr. Rouyven und Dash]

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Dash Harend´s Akte
Momentan auf Coruscant und sucht nach seinen Gefährten.
Die Farbe der Namen zeigt, ob Dash den Charakter mag oder nicht! Royal Blue ist der höchstwert, Red der niedrigste und Orange ist neutral. Ich orientiere mich da an der Reihenfolge der Farben wie im Beitragseditor.

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05 May, 2020 08:15 27 Dash Harend ist offline Beiträge von Dash Harend suchen Nehmen Sie Dash Harend in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie - abgeschirmtes Krankenzimmer
Terry, Dash und Leven Corso



Wenn Dash nur nicht so niedlich wäre in seiner Art, ihm helfen zu wollen. Aber es tat gut, wenigstens einen Menschen zu wissen, der sich um einen sorgte. Die Umarmung hatte ihr Übriges dazu getan. Es gäbe noch so viel zu sagen, was er sich aber in Anwesenheit eines Dritten nicht traute, außerdem wusste er nicht, wie es mit Dashs Gefühlswelt stand. Also beschloss er, am besten gar nichts mehr zu sagen und abzuwarten. Falls er nicht als sabbernder Trottel von der Untersuchung zurückkam, konnte er das immer noch machen. Das redete er sich zumindest ein, denn wahrscheinlicher war, dass er danach keine Gelegenheit mehr bekam, mit Dash zu reden. Kurz hob Terry die Hand zu Dashs Gesicht. Eigentlich wollte er diese hässliche Tätowierung nachzeichnen, aber kurz vorher senkte er die Hand wieder und räusperte sich, um über seine Verlegenheit hinwegzukommen. Corso sagte nun endlich wieder etwas, wozu Terry nickte. Ihm hatte es die Sprache verschlagen. So viel Angst hatte er nicht einmal kurz vor der Desertion gehabt oder danach oder generell irgendwann. Der-Arsch-auf-Grundeis-gehen-Spruch bekam eine völlig neue Bedeutung für den einarmigen Kuati.

Eine Änderung kündigte sich an, nachdem ein Pfleger die Ärzte angekündigt hatte. Was dann hereinkam, spottete jeder Beschreibung. Rodianischer Abschaum. Mit Mühe schaffte es Terry , seinen Abscheu vor dieser Rasse zu verbergen und hielt die Klappe, während sich diese Ärztin mit Corso unterhielt. Dash ging quasi in Deckung, was nicht das schlechteste war in dieser Situation. Was sonst noch so dabei war, war auch nicht besser. Aber sie wollten anfangen, was immerhin etwas war.

„Ich bin über die Risiken aufgeklärt worden. Fangen Sie an“, erwiderte er so kalt wie möglich. Die sollten nicht merken, dass er am liebsten wie ein panisches Eopie davon laufen und sich verstecken wollte. Die Assistenten nahmen Terry in ihre Mitte, dazu kamen natürlich noch Pfleger und Wachpersonal. Er warf Dash einen letzten Blick zu und schenkte ihm ein Lächeln, von dem er hoffte, dass es aufmunternd war. Dann war er weg. Kurz darauf befand er sich im Untersuchungszimmer. Es sah aus, wie alle anderen. Eine Liege, jede Menge Instrumente und anderes Zeug, das er nicht kannte und nicht kennen wollte. Er legte sich hin, dann wurde er untersucht. Abgesehen von dem fehlenden Arm und etwas Untergewicht war er gesund. Eine kleine Narbe war noch da zu sehen, wo ihn der Attentäter im Gefängnis abstechen wollte, aber die bescherte ihm keinerlei Probleme mehr. Der kleine Droide und die schweigsame Ärztin damals hatten gute Arbeit geleistet. Schade, dass er dem kleinen Blechtrottel nicht mehr helfen konnte. Mit Gedanken an dieses kleine und unbedeutende technische Problem lenkte er sich von seiner Angst ab und der Zeit, die viel zu langsam verstrich, während die Assistenten der Rodianerin ihrer Arbeit nachgingen. Doch irgendwann war auch das vorbei und er durfte sich wieder aufsetzen.

Nun hieß es auf das Ergebnis der Voruntersuchung warten.





Coruscant – New Republic Medical Center - Neurochirurgie – überwachter Untersuchungsraum
Terry, Dr. Roolan, Dr. Ch'dan und Dr. Rouyven: Dash und Corso im Krankenzimmer oder wo immer sie gerade sind

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Terry Dourshe am 06 May, 2020 11:26 40.

06 May, 2020 11:25 58 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Casshern D´Orcast
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Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

Casshern D’Orcast, mit Xim und Jahuri


Der junge und sehr gestresste Chandaari beglückwünschte sich zu seinem Entschluss sich nicht von Meiva ins Bockshorn gejagt haben zu lassen und diese Bar auch ohne sie betreten zu haben. Das Ambiente war gediegen, weder zu pompös, noch zu schlicht und das Klientel schien angenehm. Keine Angeber und kein Abschaum. Die Lage in den Oberen Ebenen garantierte zwar ein gewisses Niveau, aber auch die Mittleren Ebenen brachten manchmal Überraschungen hervor. Wie diese Bar hier. Die Barkeeperin reagierte gewitzt und recht kokett auf seine Frage, aber zum Glück nicht auf eine billige und aufdringliche Weise. Ein bisschen zu flirten gehörte schließlich dazu. Bei der Bezeichnung 'weicher Adliger' musste er schmunzeln – er war immerhin der Sohn eines Königs und er hatte seine eigenen Welten. Wenn diese nicht gerade von fetten imperialen Warlords besetzt waren.

Jedenfalls hatte sie ein gutes Geschick, diesen Augenblaster anzupreisen, auch wenn die Wirkung ziemlich bedrohlich klang. Allerdings – wer wollte da schon kneifen und als weich gelten? Das appellierte schon sehr stark an den Wagemut der männlichen Kundschaft. Casshern hielt sich für recht trinkfest – denn das war quasi sein Beruf, mit Leuten zu reden und mit ihnen zu trinken. Und nach diesem Tag hatte er sich einen Drink verdient, der ein wenig mehr Drehzahl als sonst hatte. Bei diesen Worten wandte sich ein hochgewachsener Mann zu ihm, der daneben saß und riet ihm, die Empfehlung der Twi'lek anzunehmen. Er war sehr groß und sehr bleich und hatte ein Gebiss, das für Albträume sorgen konnte. Aber er sah nichtsdestoweniger gepflegt aus, auf Casshern wirkte er wie ein Geschäftsmann oder ähnliches.

Hauptsache, er war kein Barabel oder ein anderes reptiloides Wesen. Da waren solche spitzen Zähne im Vergleich noch harmlos und der Angesprochene lächelte seinerseits. „Eigentlich hatte ich vor, diese hübsche junge Dame noch ein wenig länger anzuschauen“, erwiderte er mit einem Zwinkern, „aber natürlich kann ich nicht zulassen, dass sie beleidigt ist und ich kann tatsächlich einen guten harten Drink gebrauchen. Dann einen Augenblaster.“ Er nickte der Grünhäutigen zu, um ihr zu signalisieren, dass er die Empfehlung annehmen wollte und richtete seine Aufmerksamkeit an den Tresennachbarn. „Seid Ihr öfter hier?“, erkundigte er sich. Es war wirklich angenehm, zur Abwechslung einmal nicht um das Wohlwollen von Politikern buhlen zu müssen, sondern sich mit normalen Leuten unterhalten zu können. „Ihr scheint Euch ja gut auszukennen.“




Casshern D’Orcast, mit Xim und Jahuri

Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

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08 May, 2020 01:35 31 Casshern D´Orcast ist offline Email an Casshern D´Orcast senden Beiträge von Casshern D´Orcast suchen Nehmen Sie Casshern D´Orcast in Ihre Freundesliste auf
Xim Nartano Xim Nartano ist männlich
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Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“


Casshern D’Orcast, mit Xim und Jahuri


"Nun ich bin tatsächlich öfters hier, da diese Cantina mir gehört," antwortete Xim und ließ die beiden Gläser aneinander stoßen. Jahuri hatte Casshern inzwischen den Drink gereicht und Xim stürzte den Drink gierig hinunter, während sein Gegenüber erst vorsichtig nippte und dann den Augenblaster genoss. "Ich hoffe mal, dass ich mich gut auskenne. Sonst kann ich den Laden bald zumachen. Es ist aufgrund der aktuellen politischen Lage leider nicht leicht stabile Handelsrouten zu unterhalten, daher muss man immer nach Alternativen Ausschau halten. " Xim nahm erneut einen kleinen Schluck aus seinem Glas und blickte auf dieses herab. Viele hatten ihn wegen seinen tiefen Rillen in der Haut bereits ausgelacht und diffamiert. Utapau war ein Planet der inzwischen zur Neuen Republik gehörte und sich im Senat stark engagierte. Allerdings gab es noch immer Systeme und Parteien die ihnen vorwarfen dem ehemaligen Galaktischen Imperium zu sehr ergeben zu sein. Doch diesen Gast schien es nicht zu interessieren. Jahuri ließ das Trinkgeld von Casshern in die Tasche über ihrer linken Brust verschwinden und drehte sich einem Ishi Tib Pärchen zu, das gerade über die Süße der Nachspeise diskutierte.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und fünf Sicherheitsbeamte der neuen Republik traten ein. Mit ihren Blastergewehren und der schwarzen Rüstung sahen sie äusserst bedrohlich aus und forderten die beiden Ishi Tib auf ihre Hände zu heben. "Im Namen der Neuen Republik, sie sind beschuldigt Spice auf Coruscant und sieben anderen Planeten geschmuggelt zu haben. Ergeben sie sich augenblicklich, ansonsten werden wir Gewalt anwenden müssen." Die beiden mutmaßlichen Schmuggler mit ihrer ledrigen Haut reagierten sehr schnell und unterschiedlich. Während die Größere sich direkt ergab und die Hände offen nach oben zeigte, stieß der Kleinere geistesgegenwärtig Jahuri zur Seite und sprang behende an Xim vorbei über die Theke. Die hübsche Twilek stieß beinahe mit der Schläfe gegen die hölzerne Theke. Fast unmerklich vollführte der Pau'aner geistesgegenwärtig eine Geste mit seiner rechten Hand und federte ihren Sturz mit der Macht ab. Juhari glitt zu Boden und konnte sofort wieder aufstehen. Direkt danach erhob auch Xim sich in voller Größe von seinem Barhocker und stellte ein entsetztes Gesicht zur Schau: "Was ist denn hier los?"In diesem Moment sprang die weibliche NR-Soldatin auch hinter die Bar und schwang ihren Blaster. Xim sah nur noch ihre blonde Mähne in der Küchentür verschwinden. Am allerwenigsten konnte er aktuell einen Skandal gebrauchen, der seine Bar betraf. Und Spiceschmuggel war definitiv etwas das niemand gerne sah. Weder in den Nachrichten, noch in der Holopresse.

Dieser Beitrag wurde schon 8 mal editiert, zum letzten mal von Xim Nartano am 26 May, 2020 03:35 15.

10 May, 2020 07:32 49 Xim Nartano ist offline Email an Xim Nartano senden Beiträge von Xim Nartano suchen Nehmen Sie Xim Nartano in Ihre Freundesliste auf
Casshern D´Orcast
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Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

Casshern D’Orcast, mit Xim und Jahuri


Dass sich der bleiche Hüne, ein Pau'aner, mit den spitzen Zähnen so gut auskannte, war der logischen Tatsache geschuldet, dass er der Eigentümer der Bar war. „Gut, dass Ihr Euer eigenes Lokal beehrt, das spricht für das Angebot hier,“ erwiderte er und stieß mit ihm an. Einen Drink, der sich Augenblaster nannte, wollte er sicher nicht großzügig herunterstürzen, denn der Geruch verriet ihm schon, dass „hochprozentig“ eine leichte Untertreibung war. Aber auch nicht zu schüchtern daran nippen, wenn er sich daran wagte. So war der Schluck beherzt, aber gerade so dosiert, dass das Brennen in der Kehle noch angenehm war und er danach noch sehen konnte. Der Chandaari grinste angetan, als er die Wirkung spürte. Tatsächlich hatte dieser Drink in der Kombination mit den weiteren Zutaten etwas. „Beim Antlitz des Despoten“, sagte er mit einem anerkennenden Pfiff und zwinkerte in Richtung der Barkeeperin, der er ein großzügiges Trinkgeld zuschob „das war wirklich eine gute Empfehlung. So etwas habe ich gebraucht!“ Als der Eigentümer darauf zu sprechen kam, dass es schwierig war, geeignete Handelsrouten zu nutzen, konnte Casshern nur zustimmend nicken. „ Ich verstehe Euch voll und ganz, die Neue Republik tut gerade so, als ob es nur das Alignment als Gegner gäbe, während sie Zsinj, Teradoc und den anderen Warlords freie Hand lässt.“ Ein leichter silberner Schimmer der Verärgerung zog über seinen goldenen Teint. Eigentlich wollte er heute nicht mehr über Politik sprechen, aber das Verhalten des Senats und der Regierungschefin betraf auch die normalen Bürger. „Ich hoffe aber, dass sie bald zur Vernunft, ich sitze hier schon fast mein ganzes Leben fest, weil ich nicht in meine Heimat zurückkehren kann.“ Bevor er sich aber weiter darüber auslassen konnte, geschah etwas völlig unerwartetes... Wie in einem Holokrimi kamen fünf Angehörige eines SWAT-Teams der Coruscant Security Force hereingestürmt und nahmen ein Ishi Tib-Pärchen ins Visier – und nicht etwa, weil sie sich über das Dessert beschwert hatten, sondern wurden des Spice-Schmuggels bezichtigt. Der junge Baron war zu verblüfft, um sich zu fürchten. Eigentlich hatte er diese Bar nicht für einen Ort gehalten, wo sich zwielichtiges Gesindel herumtrieb. Aber die beiden Schnabelträger hatten auch nicht wie schäbige Spice-Schmuggler gewirkt, zumal er Schmuggler nur aus Holofilmen kannte. Allerdings waren auch diverse Senatoren nicht frei von solchen Lastern... er hatte so einige hochrangige Persönlichkeiten kennengelernt, die wahrscheinlich die Dienste solcher Herrschaften in Anspruch nahmen. Gerade wollte er sich darüber freuen, dass der Vorfall schnell abgehandelt war, als einer der beiden die grünhäutige Twi'lek zur Seite stieß und mit einer Geschicklichkeit über die Theke sprang, die er ihm gar nicht zugetraut hatte. Dann sah er wie die Barkeeperin gegen die Theke fiel und sich den Kopf stoßen würde. Ohne nachzudenken, sprang er in ihre Richtung, aber da war sie schon haarscharf an der Kante vorbeigeglitten. „Ist mit Ihnen alles in Ordnung, Miss?“ , erkundigte er sich und bot ihr eine Hand zum Aufstehen an. Ha, Meiva würde ausrasten, wenn sie das sehen könnte! Aber er hätte es so oder so getan, das war einfach eine Frage der Höflichkeit und als Gentleman würde er jeder Dame seine Hilfe anbieten, ob sie nun eine Adlige oder Barkeeperin war. Inzwischen war eine CSF-Beamtin ähnlich sportlich dem flüchtigen Wesen hinterher gesetzt, nachdem der Pau'aner aufgestanden war und trotz seines martialischen Äußeren sichtlich besorgt wirkte.

Der Anführer der CSF-Trooper war bulliger Humanoider, dessen rötlicher Hautton einen auffälligen Kontrast zu der dunklen Uniform bot und ihn aggressiver wirken ließ, als er vermutlich war. „Gehören Sie hier zum Personal? Ich bin Lieutenant Samick von der Coruscant Security Force und möchte mit dem Verantwortlichen hier sprechen“, wandte er sich ohne Umschweife an den viel größeren Mann, während ein weiterer Beamter etwas in sein Comlink sprach und die anderen dafür sorgten, dass niemand die Bar verließ. Casshern wusste nicht, ob er sich ärgern sollte oder ob das eine aufregende Abwechslung war – aber es wäre höchst ungünstig, würde er mit irgendwelchen illegalen Geschäften in Verbindung gebracht werden, auch wenn er als Delegationsangehöriger des Königreiches von Cron diplomatische Immunität genoss. "Das passiert aber nicht öfter bei Ihnen, oder?" , fragte er die Barkeeperin.




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Casshern D’Orcast, mit Xim , Jahuri, Lt. Samick und CSF-Troopern

Coruscant • Bezirk 326, Stockwerk 221 • Bar „Schwarze Rose“

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14 May, 2020 22:00 31 Casshern D´Orcast ist offline Email an Casshern D´Orcast senden Beiträge von Casshern D´Orcast suchen Nehmen Sie Casshern D´Orcast in Ihre Freundesliste auf
Xim Nartano Xim Nartano ist männlich
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Xim versuchte sich zu beruhigen und die Übersicht zu behalten. Jahuri bedankte sich bei dem dunkelhaarigen Humanoiden mit einem
Lächeln und lüsternen Blick. Der verdächtige Außenweltler und die blonde Schönheit des CSF waren durch die Küche geflüchtet. In der Macht konnte der Pau'aner die Verwirrung um ihn herum spüren. Gleichzeitig vernahm er die barschen Worte von Samick. Mit einem wütenden Aufflackern seiner Augen antwortete Xim: "Ja ich gehöre hier zum Personal. Vielleicht sollten Sie aber mit meiner Kollegin Jahuri ins Büro gehen um weiteres zu besprechen." Mit seiner feingliedrigen Hand wies er den Weg hinter die Theke, und hoffte, dass das der Ishi Tib schnell gefasst wurde. Zwei der CSF-Beamten knieten auf dem anderen Verdächtigen und fesselten seine Hände auf dem Rücken. Dann halfen sie ihm ruckartig hoch. Es hatte in letzter Zeit Gerüchte und Verdächtigungen gegeben, dass die Beamten auf Coruscant nichtmenschliche Wesen unfair und minderwertig behandelten. Doch diese Sicherheitsbeamten schienen darauf bedacht zu sein diese Vorurteile nicht zu bestätigen. Sie nahmen ihre Waffen hoch und bedachten die Gäste mit einem entschuldigenden Blick.
Jahuri strich sich den rechten Lekku glatt bevor sie dem hübschen Menschen mit dem goldenen Tein antwortete:" Alles klar, danke." Sie blickte auf den wütenden Xim. " Es ist zumindest mehrere Monate nicht mehr passiert, dass diese Bar gestürmt wurde. Aber vielleicht sollten wir uns mal ein paar Tage Urlaub zusammen nehmen und über alles reden." Sie strich mit ihren scharfen Fingernägeln langsam über die Innenseite ihrer üppigen, grünen Brüste.
Xim rollte leicht mit den Augen und ging seinerseits in die Defensive. "Ich schaue ob ich euch helfen kann." Mit einigen schnellen Schritten umrundete der Pau'aner die Bar und durchquerte die Küche. Im Augenwinkel sah er die blonde CSF-Frau durch die Tür zum HInterhof hasten. Xim nutzte die Macht um sich unbemerkt weiter zu katapultieren und stolperte in den dreckigen Hinterhof, der von hohen Wänden und mehreren Müllcontainern gesäumt war.
Er kam schlitternd zum stehen und konnte beobachten wie der Schmuggler sich durch ein Loch in der Duraziegelwand zwang und die junge Soldatin hinterhersprang. Unentschlossen blickte Xim zwischen dem Loch und seiner Bar hin und her. Was sollte er tun? Was war das Beste? Der ehemalige Jedi konnte es sich am wenigsten leisten als Machtnutzer erkannt zu werden. Daher unterließ er die Verfolgung und kehrte zurück in die Bar. Die Gäste hatten ihre Drinks und Speisen unangetastet gelassen und blickten gespannt auf das Szenario. "Sie sind bereits einen Block weiter. Anscheinend werde ich auf meine alten Tage doch zu langsam", beantwortete Xim die unausgesprochenen Fragen. Er blickte zu Casshern und Jahuri."Alles in Ordnung bei euch?"

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Xim Nartano am 07 Jul, 2020 04:17 18.

23 Jun, 2020 03:33 43 Xim Nartano ist offline Email an Xim Nartano senden Beiträge von Xim Nartano suchen Nehmen Sie Xim Nartano in Ihre Freundesliste auf
[NPC] New Republic
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| Coruscant | New Republic Medical Center| Neurochirurgie | Dr. Roolans Büro|
| Dr. Roolan |


Einige Stunden später besah sich Dr. Roolan die Ergebnisse der Voruntersuchungen. Der Patient machte, was seine Physiologie betraf, einen annehmbaren gesundheitlichen Eindruck und dass ihm der rechte Arm fehlte, war kein Hindernis einen solchen Scan durchzuführen. Aus neurochirurgischer Sicht war die Amputation allerdings ziemlich schlampig durchgeführt worden, doch was wollten man von imperialen Feldärzten erwarten. An seiner Stelle hätte sie den großkotzigen Anwalt dafür engagiert, um Schmerzensgeld für die Stümperei an dem Arm zu erklagen. Doch das war nicht ihre Sorge, sondern nur eine fachliche Feststellung. Interessanter fand die rodianische Neurochirurgin die Tatsache, dass der Scan an einem Strafgefangenen durchgeführt werden sollte, der für einige Schlagzeilen gesorgt hatte.

Was sie genau mit dem Scan herausfinden sollte, wusste sie selbst nicht – die Staatsanwaltschaft hatte sich darüber in Schweigen gehüllt. Aber sie hätte beide ihrer Antennen verwettet, dass man sie bestimmt noch vor Gericht als Zeugin vorladen würden. Nun, wenn sie wollte, konnte sie das Hirn dieses Menschen zu Matsch verarbeiten, ohne dass man es ihr anlasten könnte. Als Ex-Imperialer war dieser bestimmt genauso xenophob gegenüber Nichtmenschen eingestellt wie die meisten seiner Spießgesellen. Andererseits konnte sie nicht behaupten, dass sie als Rodianerin Humanoiden besonders freundlich gesonnen war. Doch es wäre ihrer Kompetenz und ihrem Ruf nicht angemessen, sich von solchen Animositäten beeinflussen zu lassen.

Und so wie der fette Anwalt sie gemustert hatte, wartete er nur auf irgendeinen Fehler, für den er einen Arzt verklagen konnte. Das würde sie ihm allerdings nicht gönnen - wenn man mit Gehirnen und Nervenbahnen hantieren konnte, war man in der Tat gottgleich und gehörte zur Elite in der Chirurgenzunft. Sie wollte diesen Typen genauso wieder vom OP-Tisch bekommen, wie sie ihn heute morgen gesehen hatte. Ch'dan meldete ihr, dass der Untersuchungsraum und die Geräte bereit waren. „Gut“, erwiderte sie, „lassen Sie den Patienten fertig machen, Haare ab und legen Sie ihn schlafen.“ Der Bith nickte und Dr. Roolan erhob sich von ihrem Schreibtisch, um in ihre OP-Kleidung zu wechseln und durch die Sterilisation zu gehen. Natürlich würde sie nicht einmal die Schädeldecke des Patienten öffnen müssen, doch alle Vorsichtsmaßnahmen mussten eingehalten werden.

Die Rodianerin betrat den Untersuchungsraum, der mehr einem Labor als einem typischen OP-Saal glich. Dort wartete Dr. Rouyven sowie ein GH-7-Droide, der den Zustand des Patienten überwachen sollte. Durch das Fenster zum nächsten Raum konnte sie die Gestalt des Anwalts sehen, zusammen mit einem der Wächter. Ein leichtes Schnauben entfuhr ihr. Als ob der Patient, dazu noch ein Einarmiger in Vollnarkose etwas ausrichten konnte... Die Tür des Untersuchungsraumes öffnete sich, und ein Pfleger schob die Repulsorliege mit dem fixierten Menschen hinein, begleitet von Dr. Ch'dan. Keiner ihrer Assistenzärzte wollte sich diese Untersuchung entgehen lassen.


| Coruscant | New Republic Medical Center| Neurochirurgie | abgeschirmter Untersuchungsraum|

|Dr. Roolan mit Terry (narkotisiert) und Dash , mit Dr. Ch'dan und Dr. Rouyven|

27 Jun, 2020 22:21 08 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
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