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Skrat S. Vorten
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Agamar - In den Wäldern - Auf der Lichtung Skrat S. Vorten, Emmen Lynd (NPC)



Skrat konnte nicht anders, er grinste. Selbstverständlich hätte er die Konsequenzen seines Handelns von vor der Explosion getragen, das sein Befehlshabender Offizier jetzt allerdings so „charmant“ mit dieser Situation umging bekräftigte Skrat nur in seinem Wissen, das Captain Emmen Lynd der richtige Mann war um auf diesen, vom Imperium verlassenen, Planeten eine Ordnung herzustellen die von allen Bewohnern gewollt ist und das er niemals seine Leute ans Messer liefert.

„Ich denke auch, nicht mal ich bin verrückt genug so etwas zu wagen. Die Medics haben aber auch übeles Zeug in ihrem Repertoire.“ Skrat feixte und kratzte sich an seinem stoppeligem Kinn. „Hoffentlich überlebt Muldoon die Verletzung, wobei der alte Hund ist wahrscheinlich so zäh das ihn die Operation keine Standardwoche lähmt.“ Ein Bein zu verlieren war heutzutage keine große Sache mehr, Bacta und moderne Chirurgiedroiden leisteten wahre Wunder. Allerdings würde es sicherlich schmerzhaft werden.

Was Skrat ein wenig Bauchschmerzen bereitete war der Befehl die Mission fortzusetzen, so wie es aussah, war die Explosion des Juggernaut ein „Insider“-Job, also ein von jemanden innerhalb der Truppe verübter Anschlag. Natürlich konnte es sein das es die Tat eines Einzelnen war und es keine Verbindung zu den mutmaßlich in den Wäldern lauernden Rebellen und Aufständischen gab. Daran wollte Skrat aber nicht so recht glauben, es war ein gut durch geführter Anschlag, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Teile der Zivilbevölkerung konnten sehen was passiert ist, haben gesehen das ein imperiales Fahrzeug andere imperiale Angriff. Es würde ihnen bestimmt als Schwäche ausgelegt werden. Genau deswegen war der Befehl, die Mission fortzusetzen gar nicht so verkehrt. Es würde dann nicht ganz so schwer wiegen das die Zivilisten den Anschlag verfolgt hatten, sie würden gesehen haben wie jemanden dem Imperium einen Schlag versetzt aber danach steht es noch, klopft den Staub aus der Uniform und bringt den Job zu Ende.

„Captain, ich denke es wird Zeit das wir diesen „ungastlichen“ Ort verlassenen, dahinten kommt Ambrose mit einem neuen Blaster und Sergeant Lorne hat den Konvoi Aufstellung nehmen lassen.“ Mit einem verschmitzten Lächeln setzte er sich seinen Helm auf und zog den Kinnriemen wieder fest. Außerdem war während der kurzen Unterhaltung sein Platoon-Sergeant an ihn heran getreten und hatte ihm seine Körperpanzerung wie auch sein E-11 gereicht, welche er sofort anlegte. „Das 3. Infanterie Platoon ist bereit für einmal „agamarische Hölle“ und zurück.“


Agamar - In den Wäldern - Auf der Lichtung Skrat S. Vorten, Emmen Lynd, mit Lieutenant Corim Ambrose und Platoon Sergeant des 3. Infanterieplatoons (NPC)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Skrat S. Vorten am 08 Sep, 2015 13:57 35.

08 Sep, 2015 13:55 35
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 36

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Emmen Lynd, mit Lieutenant Vorten

||Agamar | in den Wäldern | Lichtung ||


Dass Muldoon den Verlust seines Beins überleben würde, bezweifelte Emmen Lynd ebenso wenig wie Lieutenant Vorten und nickte zustimmend.. Ein solcher Sturkopf wie der Major weigerte sich schlichtweg, den Löffel abzugeben, wenn der Tod bei ihm anklopfte.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Major bald auf den Beinen sein wird“ , erwiderte er daher. Mit einer kybernetischen Prothese war man nach dem Stand der heutigen Technik beinahe besser bedient als mit einem natürlichen Bein, wenngleich er auf seine eigenen Extremitäten nicht freiwillig verzichten würde.

Er war froh, dass sein Gegenüber mit ihm einer Meinung war, was Nach- und Nebenwirkungen von diversen Schmerzmitteln betraf, wobei er sich im Falle eines Disziplinarverfahrens sicherlich auch seiner Verantwortung gestellt hätte. Dennoch liefen hier auf Agamar die Dinge anders, zum Teil des Wesens dieses Guerillakrieges geschuldet, zum Teil dem Zerfall der Imperialen Ordnung. Deshalb musste man sich arrangieren und in gewissen Situationen flexibel handeln können. Dieser Auseinandersetzung konnte man kein starres Prozedere überstülpen, wenn sich der Gegner weigerte mitzumachen. Man musste sich wohl oder übel anpassen und die Einsatzregeln entsprechend ändern. Es versetzte die Army natürlich nicht eine besonders vorteilhafte Lage, wenn der Gegner die Initiative ergreifen konnte, wann er wollte, vor allem wenn die Moral sowieso schon am Boden lag. Die Arbeit des Majors hatte seiner Ansicht nach wirklich großes Potenzial zu einer Steigerung der Moral gehabt, doch der sich abzeichnende Konflikt zwischen dem starrsinnigen Haudegen und ihm hätte vielleicht noch einmal Gräben innerhalb der eigenen Reihen aufwerfen können. Sich darüber Gedanken zu machen, war jedoch müßig. Sie hatten den Befehl bekommen, die Aufklärungsmission fortzusetzen, wie ihn auch Vorten darauf aufmerksam machte.

Der Konvoi hatte sich neu aufgestellt und Ambrose kam herbei, um ihm einen neuen Blaster zu übergeben. Brustpanzer und Helm waren verbeult, aber noch nicht so weit verzogen, als dass er sie nicht mehr tragen konnte. Der Kopfverband störte ihn kaum. „Gentlemen“ , sagte Emmen zu Ambrose und Vorten, „, in genau fünf Minuten brechen wir auf. Ich rechne nicht mit offenen Angriffen, jedoch werden alle Personen oder Fahrzeuge, die einen Annäherungsradius von zweihundert Metern unterschreiten, mit einem Warnschuss auf Abstand gehalten. Wenn der Warnschuss ignoriert wird, haben Sie die Erlaubnis auf direkten Beschuss. Haben Sie auch ein Auge auf ihre Männer…“ Misstrauen in den eigenen Reihen zu sähen lag ihm fern. Doch der Vorfall hatte ihm gezeigt, dass eine größere Aufmerksamkeit nicht schaden konnte. „Noch eins, Vorten, fügte er hinzu, als Ambrose bereits außer Hörweite war. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung.“


Emmen Lynd, mit Lieutenant Vorten

||Agamar | in den Wäldern | Lichtung ||

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The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
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07 Oct, 2015 21:22 38 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Trajan Keller Trajan Keller ist männlich
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| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald | im Gebüsch um den Explosionsherd |
| Trajan Keller, mit Ranik Quyne aka Pretty, alle anderen verstreut|




Das Bein gehörte zu einem Scouttrooper, der glücklicherweise noch dranhing und sich als Jarhead entpuppte. Der Sergeant lag halb ohnmächtig im Gestrüpp, sein Helm neben ihm und es stank verdächtig nach Erbrochenem. „Tut mir leid, LT, hab ne Gehirnerschütterung, bin vom Baum gefallen“ , ächzte er kaum hörbar. Traj winkte ab. Hätte Shollis den Helm aufbehalten, wäre er erstickt. Er bedeutete Pretty, die Kotze zu vergraben und nahm seinen eigenen Helm ab. „Spürst du Arme und Beine?“ , erkundigte er sich hastig. Sie mussten in Bewegung bleiben, solange sie nicht wussten, wo die Rebellen herumkrochen. „Tun verdammt weh“ , raunte Jarhead mit einem schmerzhaft verzogenen Grinsen. "Weiß nicht, ob ich gehen kann“, Der Lieutenant betastete ihn rasch nach weiteren Verletzungen und untersuchte die Reflexe seines Sergeants. Anscheinend war dessen Wirbelsäule in Ordnung, aber Rippen und Schlüsselbein mussten durch den frontalen Blasterschuss einiges abbekommen haben, ob seine Beine ihn trugen, würde sich erst zeigen, wenn er stand. Und dann sollte er idealerweise halbwegs bei Sinnen sein. Shollis zeigte sich beherrscht, er hatte schon anderes überstanden. Nachdem ihm Daumen und Zeigefinger weggesprengt worden waren, hatte er noch einige Tage ohne ärztliche Versorgung verbringen müssen, von daher war sich Trajan gewiss, dass er diesmal mit einer Gehirnerschütterung und Brüchen durchkam.

„Wir müssen zu den Bikes, wenn du drauf sitzen kannst, ist der Rest unwichtig“ , übte sich Pretty in leisem Optimismus, nachdem er Jarheads Mageninhalt eingegraben und die frisch aufgeworfene Erde mit Ästen, Laub und Zweigen verdeckt hatte. „Aye, ich kann lustige Kreise fahren“ Traj setzte Shollis den Helm auf. „Schau erst, ob das Com funktioniert“ , wies er ihn an. Der Sergeant gab ihm ein OK-Zeichen, als der Deckel auf seinem Kopf saß. Der Lieutenant und der junge Private setzten ihre Helme wieder auf. Die Kommunikation im Gruppenkanal war nach wie vor verrauscht und zerhackt, doch die Hauptsache war, dass sie miteinander durch das Com verbunden waren und keine ungewollten Zuhörer hatten. Mit vereinten Kräften hoben sie Jarhead auf die Füße. Er blieb schwankend stehen. „Mir ist scheißschwindlig, aber ich kann gehen“ , verkündete er. „Bloß nicht wieder kotzen“ , entgegnete Quyne feixend, „einmal deine Essensreste zu vergraben hat mir gereicht. Gehen wir jetzt zu den Bikes oder nach Sicko suchen, LT?“

„Erst die Bikes, unser Sicko ist ein großer Junge“ , entschied Traj,. „ Eher labert er den Rebs die Ohren blutig, bevor sie ihm was antun. Wir setzen unseren Weg fort. Du gehst voran, Pretty, und sondierst die Wärmemessung, dann Jarhead und ich als Rückendeckung.“ Die drei Männer setzten in Bewegung. Der Lieutenant hielt die Lage für sicher genug, dass sie Jarheads wegen aufrecht gehen konnten, das Unterholz überragte sie
mannshoch. Nach diesem Einsatz hoffte er auf eine Tour auf einen idyllischen Wüstenplaneten, oder vielleicht eine Agrarwelt, wo jeder Wildwuchs im Keim erstickt wurde, vielleicht auch was mit Bergen und Canyons. Trotz seiner Wunschträume behielt Traj die Umgebung genau im Auge. Es war sehr angenehm, nicht gleichzeitig auf die ausgefallenen HUD-Anzeigen achten zu müssen und sich ganz auf seine fast ungefilterte Wahrnehmung zu verlassen. Sein besonderes Augenmerk galt jedoch seinem Vordermann. Eine Gehirnerschütterung war nicht unbedingt lebensbedrohlich, aber tückisch, sie konnten es sich nicht leisten, dass der Sergeant mittendrin ohnmächtig wurde. Daher verwickelte er Jarhead immer wieder in kurze Fragen nach seinem Befinden, nach Vorfällen, die erst vor kurzem geschehen waren, sowohl um ihn seinen Verletzungen abzulenken als auch zu verhindern, dass ihn der Schock überwältigte.

„Halt“, zischte Pretty, „Ortung.“ Die drei Männer verharrten auf der Stelle, und dann gab der Private ein Zeichen zum Weitergehen. „Waren nur Tiere, so was wie Wildrobas, glaub ich“ „Du weißt, dass es bei Rebellen Nichtmenschen gibt“ , knurrte Shollis. „Ja, weiß ich, aber keine mit sechs Beinen“ „Wer weiß, wer weiß…und was würde ich jetzt für ne Zigarette tun…“
Trajan grinste unter seinem Helm. Dem Sergeant ging es besser (oder hatte sich zumindest gut im Griff), auch wenn er natürlich nicht gutheißen konnte, dass es ihn nach diesen tödlichen Glimmstengeln gelüstete.

Sie erreichten einige Minuten später die Stelle, wo sie die Speederbikes versteckt hatten. Ihre Bikes waren durch den Druck der Explosion kreuz und quer durch das Gestrüpp geschleudert worden, die dünnen Steuergestänge zum Teil schwer verbogen. Jedoch schienen die Repulsortriebwerke weitestgehend intakt geblieben zu sein. „Wie war das mit dem Im-Kreis-fahren?“ , murmelte Trajan mehr zu sich selbst. „Wir können das wieder hinkriegen“ , sagte Quyne hoffnungsvoll, „aber wir müssen erst Sicko finden, und was ist mit den Weißbüchsen?“

Obwohl er nicht das Beste von Stormies hielt, hatte Traj Marek und Delza nicht vergessen. Wenn es nur irgendwie ging, wurde keiner zurückgelassen. „Wir müssen erst zusehen, dass wir die Bikes manövrierfähig machen, dann suchen wir Sicko, und dann die Weißen. Jarhead, wie geht’s dir?“
„Ich kümmere mich um die Bikes, LT. Geht ihr beiden nach unserem Sonnenschein suchen, ich kann keinen Schritt mehr gehen, ohne dass sich der verkriffte Wald um mich dreht“ Der Lieutenant nickte, das war eine gute Lösung und der Sergeant hatte etwas zu tun, das ihn wach ihn hielt. „Wir lassen REC bei dir, nur Passivortung und wenn Rebellen aufkreuzen, verziehst du dich, hast du verstanden? Und du wirst nicht ohnmächtig, das ist ein Befehl!“ „Aye, Sir, verstanden“ , erwiderte Jarhead mit festerer Stimme als ihm zumute war, denn sicher stand er nicht. „Kann ich dann eine rauchen?“ Die Frage war eher rhetorisch, und der Lieutenant tat, als ob er sie nicht gehört hätte. „Was der LT nicht weiß…“, sagte Pretty und gab dem Sergeant einen freundschaftlichen Hieb auf die Schulter.

Trajan und Quyne machten sich auf den Weg zurück zum ursprünglichen Explosionsherd. Ohne den Aufklärungsdroiden auf dem Rücken, und mit dem Wissen, dass die Bikes von Shollis bewacht wurden, fiel den Scouttroopern das Vorwärtskommen um einiges leichter. Auch wenn Traj den gesamten Planeten samt seiner rückständigen und lahmärschigen Einwohner hasste, das war ein Einsatz nach seinem Geschmack. Zumal sie erstens weit weg von Calna Muun waren und zweitens dieser Zwischenfall sie davon weiterhin abhielt, allzu rasch dorthin zurückkehren zu müssen.



| Trajan Keller, mit Ranik Quyne aka Pretty, Jarel Shollis aka Jarhead, der Rest verstreut im Wald|

| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald|| im Gebüsch um den Explosionsherd |

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22 Sep, 2016 01:05 13 Trajan Keller ist offline Email an Trajan Keller senden Beiträge von Trajan Keller suchen Nehmen Sie Trajan Keller in Ihre Freundesliste auf
Trajan Keller Trajan Keller ist männlich
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| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald | im Gebüsch um den Explosionsherd |
| Pvt. Tamas Zaharit aka Sicko, Rebellen|



Sie trauten ihm nicht, dass er selbst seine Waffen ablegen konnte ohne einen Fluchtversuch zu unternehmen. Dabei wäre es Selbstmord gleich gekommen, wenn sie so nahe bei ihm in Überzahl waren. Scouts waren kluge Menschen, um einiges klüger als Stormtrooper und der ganze Rest der Imperialen Armee. Ganz dumm waren diese Rebellen auch nicht, vielleicht so ein bisschen klüger als die gewöhnlichen Weißbüchsen und das wollte was heißen. Außerdem musste man nicht besonders schlau sein, um Raumschiffe und TIEs zu steuern. Höchstens Imperial Marines kamen an Scouts ran, aber auch nicht ganz. Einen Blaster halten und geradeaus schießen konnte jeder.

Leider nahm der Bothaner ihm nicht nur die Waffen ab, sondern auch den Helm. „Nicht den Helm…“, protestierte er, aber niemand hörte auf ihn. Sickowar es gewohnt und sie ließen ihm immerhin Stiefel und Bodysuit. Er glaubte, in dem statischen Rauschen des Coms Trajs Stimme gehört zu haben, jedoch konnte er nicht einmal mit Klopfzeichen reagieren, ohne dass es die Rebellen mitbekamen. Von daher nutzte ihm der Helm als Kommunikationsgerät gar nichts, was ihn mehr wurmte, war der Verlust der Ranken. „Kann ich mir die Ranken umlegen?“ , bat er ohne große Aussichten darauf, dass sie es ihm gestatteten. Wenigstens konnten sie ihm nicht die Durastahlplatte in seinem Schädel abnehmen. Hoffte er wenigstens.

Eines Tages, so wusste er, und er wusste es ganz genau, würden sie erkennen, dass sie auf ihn hätten hören müssen, besonders, wenn man wie er eine besondere Verbindung zum Universum und dem ganzen Rest hatte. Doch dann war es wahrscheinlich schon zu spät. Nur einige wenige würden sehen, wahrhaftig sehen, wer die Besessenen waren und der Invasion widerstehen. Dazu gehörten Traj und seine Kameraden von der Black Lance. Zum ersten Mal blickte er ungefiltert die Rebellen an und roch ihre unterschiedlichen, arteigenen Ausdünstungen, lauschte ihren Stimmen. Ihm wurde klar, dass sie nicht hören wollten, obwohl es für sie Rettung geben könnte. Auch für die Nichtmenschen. Seine Aufgabe bestand darin, sie von Traj fernzuhalten. LT musste sich um die anderen kümmern. Auch um die Weißbüchsen, die nun unter seiner Obhut standen.

Aufgeschreckte Tiere bahnten sich ihren Weg durch das Unterholz. Flohen sie vor Traj, Pretty und Jarhead? Nein, so unaufmerksam konnten seine Kameraden nicht sein. Wahrscheinlich Marek und Delza, die beiden armen Mottfürze. „Bringt ihr mich zum Depot? Da wollte ich eigentlich auch hin. Und wollt ihr tatsächlich das tote Viehzeug mitnehmen?“ , erkundigte er sich, um mehr über die Absichten seiner Häscher zu erfahren. Zu weiteren Fragen kam er nicht mehr, da ihn der haarige Nichtmensch knebelte und ihm die Hände fesselte. Sicko seufzte. Als ob das reichen würde, ihn von seiner Verbindung zum Wald zu trennen. Er hatte die Platte in seinem Kopf. Der Rebellen-Sergeant drohte ihm, falls er daran denken sollte, verräterische Spuren zu hinterlassen. ‚Tierfutter, Schmierfutter’ dachte Sicko, ‚für wie blöd hältst du mich eigentlich?’ und nickte mit einem beflissenen Grinsen, soweit es ihm mit dem Knebel im Mund möglich war. Diese Rebellen waren keine Anfänger, das gestand ihnen der Private zu, während sie in scheinbar zielloser Wanderung durch den Wald streiften. Und er stellte amüsiert fest, dass sie treffsicher das Speederversteck verfehlten. LT und die beiden anderen bewegten sich genauso lautlos und unsichtbar durch das Gestrüpp wie sie selbst. Er sah und hörte sie nicht, weshalb die Rebellen sie ebenfalls nicht hören würden. Nur die beiden Weißbüchsen waren Unsicherheitsfaktoren. Sanreiko war höchstwahrscheinlich tot – er war ähnlich drauf wie der arme Irre Cridds und das war schlecht für seine Überlebenschancen. So war es besser, wenn er eins mit dem Wald wurde und Frieden für seine verwirrte Seele fand.


| Pvt. Tamas Zaharit aka Sicko, Rebellen |
| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald|| im Gebüsch um den Explosionsherd |

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27 Sep, 2016 23:45 46 Trajan Keller ist offline Email an Trajan Keller senden Beiträge von Trajan Keller suchen Nehmen Sie Trajan Keller in Ihre Freundesliste auf
Koryn Navin
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 22 Sep, 2013
Beiträge: 49

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.:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – in der Nähe des Detonationsplatzes .:.
Koryn Navin, Jevan Tisiin, Borsk Em’eus und Sicko, der Rest des Maze-Squads, Trajan Keller und Kumpanei außer Sichtweite



Bislang war es nicht zu schlecht verlaufen, aber auch nicht gerade prickelnd. Die beiden Zivilisten waren in relativer Sicherheit zurückgelassen worden. Sie konnten sich nicht auch noch mit solchen Leuten herumschlagen. Koryn hatte jetzt nur ein Problem, diesen Scouttrooper, der einfach nur lästig war und zum Depot wollte. Eigentlich wunderte es ihn gar nicht, dass die den Auftrag hatten, das Depot zu suchen, schließlich hatten Koryns Vorgesetzte dafür gesorgt, dass es nun nicht mehr von den Imps kontrolliert wurde. Es war eine schöne, einfache Sache gewesen – oder hätte es sein können, wenn nicht dauernd so etwas wie vorhin passierte. Aber gut, sie waren dazu ausgebildet, das Unerwartete zu erwarten. Manchmal überraschte es einen dann doch noch.

Koryn ignorierte die Fragen des Durchgeknallte und marschierte los, einen einen erheblichen Umweg nehmend. Es war ihm egal, dass sie die Bikes der Scouts nicht mehr gefunden hatten. Das Eisen hier war ihm auch etwas zu heiß. Man muss sein Glück nicht herausfordern, wenn es sich gerade nicht sicher ist, zu welchen Gunsten es sich drehen möchte.

Leise gingen sie weiter. Die Squad mied die Straße, kam sogar fast bis an den Waldrand und es ging weiter, ohne eine Rast, über mehrere Stunden, bis der Abend Einzug halten wollte, was der Sarge einfach ignorierte. Er kannte den Weg, den sie zurücklegen mussten.

Borsk kümmerte sich unterdessen rührend um das Vorwärtskommen des Gefangenen. Der würde den viel lieber tot sehen, denn als Handgepäck in den eigenen Reihen. Der Rest der Truppe war nicht zu sehen oder gar zu hören. Breit aufgefädelt liefen sie durch den Wald und hielten Funkstille.

Zum Glück hatten sie keine Toten zu verzeichnen, nur einen Verletzten, aber der konnte gehen. Sie hätten auch kaum Gelegenheit gehabt, sich eingehender um ihn zu kümmern. Die Imps hatten immer noch die Möglichkeit, ihrer Spur zu folgen. Diese Möglichkeit trieb Koryn dazu, nicht anzuhalten und rasten zu lassen und sehr viele Schlingen zu gehen. Dauernd wechselte er die Richtung und hatte manchmal echt Mühe, sich wieder zurecht zu finden. Der altertümliche Kompass war dabei sehr hilfreich. Er hatte sich angewöhnt, sich nicht zu sehr auf technische Hilfsmittel zu verlassen, auch wenn er gewisse Dinge gern gehabt hätte, wie ein HUD, so etwas wäre enorm praktisch, aber weil er es nicht haben konnte, half auch alles Jammern nichts.

Es war schon tiefe Nacht, als Koryn endlich halten ließ. Leider musste er dafür die Funkstille kurz brechen, um den Rest des Squads Bescheid zu geben. Ohne Feuer oder Licht zu machen warteten sie einige Stunden hinter einem der mächtigen und allgegenwärtigen Binkabäume.

Während sie ruhten, überlegte Koryn, dass es Sinn machte, das Depot zu kontaktieren. Es gab ja immer noch so etwas, wie verschlüsselte Nachrichten. Er musste es tun, deshalb stand er auf und entfernte sich einige Meter von den anderen.



Verschlüsselte Nachricht an Lieutenant Kerrick im eroberten Waffendepot

Kommen mit Gefangenem zurück. Ankunft etwa eine Stunde nach Morgengrauen. Nachricht Ende




Das musste genügen, würde es auch müssen, denn mehr traute sich Koryn nicht zu schreiben. Wer weiß schon, was die Imps so alles mitlesen können, die ja eigentlich keine Imps mehr sind, sondern PA, vom Corellianer als primitive Arschlöcher übersetzt, mit leider sehr guter Bewaffnung, manchmal.

Als es über den Bäumen heller zu werden begann, war es mit der Ruhezeit vorbei. Sie hatten kaum mehr als zwei Stunden gerastet, falls sich jemand die Zeit genommen hatte, um auf ein Chrono zu schauen. Koryn ging zu Sicko und nahm sein Halstuch ab, mit dem er dem Mann die Augen verband.

„Wir gehen jetzt nachhause und du scheinst ein verdammt neugieriger Prediger zu sein. Borsk wird dich gut führen.“

Anschließend ging es los und Sicko musste sich die fürsorgliche Führung von benanntem Alien gefallen lassen. Sergeant Navin hoffte unterdessen inständig, dass sie die Scouts abgehängt hatten. Sicher konnte man nie sein, schließlich hatten sie einen der ihren geschnappt. Er konnte nur wünschen, dass sie es nicht taten – und er und seine Truppe kaum oder nur schwer zu erkennende Spuren hinterlassen hatten.

Wie weit dann Wunsch und Wirklichkeit auseinanderlagen würde er noch früh genug erfahren …


.:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – in der Nähe des Waffendepots .:.
Koryn Navin, Jevan Tisiin, Borsk Em’eus und Sicko, der Rest des Maze-Squads, Trajan Keller und Kumpanei außer Sichtweite und hoffentlich verdammt weit weg

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waldsignatur

29 Oct, 2017 10:38 54 Koryn Navin ist offline Email an Koryn Navin senden Beiträge von Koryn Navin suchen Nehmen Sie Koryn Navin in Ihre Freundesliste auf
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
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Emmen Lynd, mit Crew

||Agamar | in den Wäldern | im Kommandospeeder ||


'Ein paar Löcher und Dellen mehr'war eine charmante Untertreibung, was den Zustand seines Kommandofahrzeugs betraf, aber die Frontscheibe des gepanzerten Landspeeders war tatsächlich noch intakt. Über das, was darauf klebte und jemand versucht hatte, notdürftig wegzuwischen, wollte er lieber nicht genauer nachdenken. Nachdenklich betastete der Captain den Verband, unter dem die verbrannte Haut zu schmerzhaft zu prickeln begann, nachdem er wieder in das Gefährt eingestiegen war. Corporal Pacey, dessen Hoverscout nur noch ein Wrack war, hatte sich bereits auf dem Pilotensitz eingerichtet. Er hatte eine Schramme auf der linken Gesichtsseite und sah recht blass um die Nase aus, schien aber ansonsten unversehrt. Private Hentz, der Bordschütze und Emmens Adjutant, hatte drei Finger verbunden und getaped, schien aber guter Dinge. Es roch nach verbranntem Kunststoff und einige Anzeigen von PINCOM, dem Bordrechner, flackerten bedenklich stärker als vorher.

„Das sollte kein Problem darstellen, Sir“, sagte Hentz optimistisch, der den Blick des Kompanieführers bemerkt hatte. „Bei einigen Untersystemen hakt es ein bisschen und die Lautsprecher stottern hin und wieder, aber sonst ist PINCOM voll einsatzbereit.“ „Danke, Private“, erwiderte Emmen und versuchte, nicht allzu skeptisch zu klingen. Man musste hier auf Agamar für alles dankbar sein, was funktionierte. „Leader-1 an alle Einheiten“, wandte sich der Anaxsi über den Sammelkanal an Pinnacle und Bravo-Squad. „Wir werden unseren Weg zum Depot Usk-4513 fortsetzen. PIN-3 und PIN-6,“ fuhr er an die Aufklärer fort, „ geben Sie uns fortlaufend Ihre Beobachtungen durch. Feindkontakt ist nach Möglichkeit zu vermeiden und ziehen Sie sich im Zweifelsfall zurück. Leader-1 Ende.“

Die Schultern des Captains verspannten sich, als die Repulsortriebwerke seines Kommandofahrzeugs stotternd anliefen – dann rumpelte es dumpf und der Landspeeder ruckte an. Emmen versuchte sich ganz auf den Bordcomputer und dessen fortlaufende Analysen zu konzentrieren. Die virtuelle Darstellung des Kommandos wies einige Lücken auf, natürlich wurden der Juggernaut und die beschädigten Hoverscouts, die zurückbleiben mussten, nicht mehr angezeigt. Es erleichterte ihn zu sehen und gleichzeitig wieder nicht. Irgendjemand im Fahrzeug des Majors hatte den Anschlag verübt – der zweite, wenn er das Attentat auf dem Raumhafen gleich nach ihrer Ankunft mitzählte.

Er musste sich zusammenreißen, um nicht darüber nachzudenken, was oder was nicht geschehen wäre, wenn Muldoon nicht mit dem Juggernaut auf diesen Einsatz gefahren wäre. Auch wenn es für diese Mission nicht geeignet war, das schwere Kampffahrzeug war unrettbar für die Garnison verloren, an Ersatz würden sie wohl nicht kommen, Kilin würde sich bestimmt dafür einsetzen... PINCOM, welche Einheiten befinden sich im oder rund um den Quadranten von Usk-4513?“, fragte er das Rechnerkollektiv, während er die wackligen Holobilder der Aufklärer betrachtete, die noch verrauschter als vor dem Anschlag aussahen. Die Einstellungen zur Stabilisierung bewirkten einfach gar nichts, also klopfte er auf die Emitter. „Nicht so schüchtern, Captain“, bemerkte Hentz, „hauen Sie mal richtig drauf. Mehr als kaputt gehen können die nicht.“

Der Angesprochene verkniff sich ein Seufzen. Das war genau der falsche Ansatz. Immer feste drauf, macht ja nichts, wenn es sowieso kaputtgeht. Halbherzig hieb er etwas fester auf das Gerät, welches prompt aussetzte und dann genauso verrauscht wieder anlief. PINCOMs Lautsprecher waren stumm geblieben und Emmen wiederholte die Frage. Es knackte und jaulte aus der Tonausgabe, unterbrochen von verständlichen Wortbestandteilen. „...squad, 5.Reconplatoon.... trooper, Artek Delza.... Black Lance.... jan Keller, Owen Di.... gefallen,....Corporal..... gefallen... Llandon...vermisst...“

Kopfschüttelnd schaltete der Anaxsi den Ton ab und ließ sich auf dem Display anzeigen, dass sich eine Aufklärungseinheit aus Stormtroopern sowie eine Lance von Biker Scouts im Quadranten um das Depot befinden musste, von denen der größte Teil gefallen war und der Verbleib der Überlebenden unbekannt war. Er wies PINCOM an, Kontakt sowohl mit den Stormtroopern als auch mit Scouts aufzunehmen und nachzuprüfen, wie die Einsatzbefehle lauteten. Wenn es überhaupt welche gab, die in den Datenbanken der Garnison gespeichert wurde. Jeder machte, gerade was er wollte...


Emmen Lynd, mit Crew

||Agamar | in den Wäldern | im Kommandospeeder ||

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22 May, 2020 15:53 53 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
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Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| vor dem Bunker|


Lieutenant Dors Kerrick, Rebellen, SpecForce-Trooper


Der Gefangene hatte zwar mächtig angegeben, aber wirklich Neues oder Nützliches über Garnison in Calna Muun war dabei nicht herumgekommen. Vielleicht gehörte das zu seiner Taktik, um sich nicht zuviele Informationen entlocken zu lassen. Dann sollte sich eben der Geheimdienst darum kümmern. Also ließ Kerrick Nolan zurück in die Zelle bringen, da er nicht von dessen Absicht, überzulaufen überzeugt war. Der Brentaaler hatte wichtigeres zu tun. Nämlich zu verhindern, dass das Waffendepot von seinen ursprünglichen Besitzern zurückerobert wurde. Obwohl er persönlich nur die Waffen eingesteckt, an die Einheimischen verteilt und die vermoderte Anlage in die Luft gejagt hätte. Oder er hätte alles dem verrückten Cyborg geschenkt und der könnte sich alleine Imps herumschlagen. Aber wer war er schon, dass jemand von weiter oben bei Fortress oder gar die Halbgötter vom Geheimdienst auf ihn hören würde?

Der Lieutenant verließ die Einsatzzentrale, wie sich das schäbige Büro schimpfen durfte, das seinen Namen ebensowenig verdiente – er wollte nur raus aus dieser Brutstätte für Keime und Sporen. Wer wusste schon, was er dort schon alles eingeatmet hatte... Bekasul, gibt es schon Berichte von Oryll?“, erkundigte er sich auf dem Weg nach draußen. „Ja, Sir“, erwiderte der Sergeant und schloss sich seinem Vorgesetzten an. „Der Cyborg hat sich durch eine Stampede von Agamarianischen Biestern gebahnt, aber es gab noch keinen Feindkontakt“, sagte der Corellianer sichtlich von der Vorstellung begeistert, „ ich denke, dass er mit diesen AT-RTs locker fertig wird...“ Kerrickverschränkte die Hände hinter dem Rücken. „Na hoffentlich“ Er hatte keine Lust darauf, sich mit dem Rest der Piratenbande herumzuschlagen, wenn deren Anführer zu einem Haufen Technoschrott zusammengeschossen würde.

Draußen vor dem Bunker herrschte angespannte Geschäftigkeit. Fahrzeuge wurden auf Vordermann gebracht, Waffen gesäubert und Ausrüstung akribisch inspiziert. Der Lieutenant sah mit Wohlgefallen, wie seine Leute die hier verbliebenen Agamarianer und Piraten anleiteten, wobei es anscheinend nicht zu den befürchteten Reibereien kam. Niemand stand müßig rauchend oder tratschend herum und in ihm wuchs der hoffnungsvolle Gedanke, doch für einen imperialen Angriff gerüstet zu sein. „Meldung vom Mace-Squad, nur Text“, tönte es aus seinem Comlink. Da es sich um keine Geheimdienstnachricht handelte, ließ er die Botschaft von Sergeant Navin sofort auf sein Gerät weiterleiten.


Zitat:
Verschlüsselte Nachricht an Lieutenant Kerrick im eroberten WaffendepotKommen mit Gefangenem zurück. Ankunft etwa eine Stunde nach Morgengrauen. Nachricht Ende


Das war eine Übermittlung, wie er sie mochte, das Wesentliche auf den Punkt gebracht, ohne irgendwelchen peinlichen Schnickschnack mit dämlichen Codewörtern.

„Teilen Sie Navin mit, dass wir ihn und seinen Gefangenen erwarten“, teilte er der Ortungs- und Kommunikationszentrale im Abstellraum neben seinem Büro mit, die im wesentlichen aus Corporal Rhumer und Private Plionij bestand. „Machen Sie noch einen Platz für den Gefangenen frei“, wies er Bekasul an und hoffte, dass dieser Neuzugang eine ergiebigere Informationsquelle als die anderen beiden war. Morgen früh würde er mehr wissen. Ein schönes kaltes Ale hätte er jetzt dennoch gern.


Lieutenant Dors Kerrick, mit Sergeant Bekasul


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| vor dem Bunker|

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22 May, 2020 22:21 45 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Koryn Navin
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:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – in der Nähe des Waffendepots .:.
Koryn Navin, Jevan Tisiin, Borsk Em’eus und Sicko, der Rest des Maze-Squads, Trajan Keller und Kumpanei außer Sichtweite und hoffentlich noch immer verdammt weit weg



Wie lästig doch Gefangene waren. Man musste sich um sie kümmern, sie füttern, versorgen und dann auch noch führen. Verloren durften sie unter keinen Umständen gehen, denn das bedeutete in der Regel massiven Ärger von Seiten der Vorgesetzten. Doch nichts dergleichen schien sich in der Richtung zu tun. Der Gefangene verhielt sich ruhig, tat, was sie von ihm verlangten und Koryn war versucht, ihm seine Ranken wieder zu geben, damit er sie sich um den Kopf wickeln konnte. Er ließ es beim Gedanken.

In Windeseile waren sie abmarschbereit und kaum hatte er die Nachricht an Lieutenant Kerrick durchgegeben, kam auch schon die Bestätigung. Nun hieß es nur noch, sicher und leise durch diesen verkackten Wald zu kommen. Man sah nichts außer Bäumen und Unterholz. Leise und breit aufgefächert näherten sie sich dem Waffendepot. Der Sergeant hoffte, dass sie dieses Mal keine unliebsamen Überraschungen erlebten, aber er rechnete nicht damit, schließlich waren die Kameraden des Gefangenen noch auf freiem Fuß und würden ihn eventuell zurückholen. So wie der mit dem Stormtrooper geredet hatte, waren die ein ebenso eingeschworenes Team, wie sie selbst. Also war höchste Wachsamkeit angebracht. Diese Scouts waren nicht zu unterschätzen, außerdem hatten sie noch ihre Speeder. Verdammt, fuhr es ihm durch den Kopf. Er musste sich mehr konzentrieren und auf die Umgebung achten.

Der Bothaner führte Sicko geschickt durch den Wald, den Sarge hatte er dabei immer im Blickfeld, die anderen waren ihm entzogen, aber er wusste, wo sie sich ungefähr durchs Unterholz bewegten. Er musste jetzt nur darauf achten, dass der Gefangene nicht auf ein Stück Holz trat und somit mehr Lärm verursachte als nötig.

Sie näherten sich dem Depot von Westen und standen dann fast direkt davor. Alles war am Arbeiten und schien recht ruhig zu sein. Von Zarras, dem Riesencyborg, war nichts zu sehen. Vielleicht war er gefällt worden und hatte diese Explosion ausgelöst? Mit einem Kopfschütteln tat Koryn diese Überlegung ab.

Kaum traten sie leise ins Sichtfeld, wurden sie auch schon bemerkt. Schon war gut, jemand hatte da wohl auf Wache geschlafen oder sie wurden langsam richtig gut im Schleichen. Auf jeden Fall hob Navin rasch die Hand zum Gruß und ließ alle weitermarschieren, bis sie vor dem Gebäude standen, in dem das Büro der Offiziere untergebracht war. Es war weder schön noch besonders funktionell, eher noch marod, was man bei dem vorherrschenden Klima nicht anders erwarten konnte, dazu kam noch die mangelnde Wartung, die sich jetzt kaum bessern würde. Vor dem Gebäude ließ er halten. „Wegtreten, Jungs. Schaut noch beim Sani vorbei und lasst euch durchchecken.“ Sein Blick blieb dabei etwas länger an Darren Leed und Stev Baldor hängen, die seiner Meinung nach am beschissensten von allen aussahen. Gut, dass er sich selbst nicht betrachten konnte. Mittlerweile war die gesamte Einheit von einer wunderbaren Dreckschicht überzogen. Waschen war auf Erkundung tödlich, denn es entfernte die Patina, die für eine gute Deckung unerlässlich war.
Anschließend übernahm er von Borsk den Gefangenen und führte ihn ins Innere des Gebäudes, direkt zu Lieutenant Kerricks Büro. Nach dem Duft des Waldes kam es ihm hier stickig vor. Roch die Luft nicht sogar modrig oder schimmelig? Er konnte es nicht genau sagen. Egal, so lange wollte er sich hier bestimmt nicht aufhalten, bis das gefährlich werden konnte.

Ob der Lieutenant mit seinem Gefangenen eine Freude haben würde, bezweifelte er ebenso wie die Reinheit der Luft in diesem Bunker. Aber er war froh, wenn er den Ballast los wurde. Wahrscheinlich mussten sie ohnehin bald wieder losziehen, denn hier war noch lange nicht alles erkundet. Die verdammten Arschlöcher vom Alignement würden bestimmt nicht tatenlos zusehen, wie sie sich hier breitmachten. Da kam unter Garantie noch mehr nach. Aber immer schön eins nach dem anderen.

Er klopfte und trat gleich darauf ein, wobei er seinen Gefangenen recht unsanft am Oberarm packte. Der arme Sicko war noch immer geknebelt, gefesselt und hatte die Augen verbunden, der Sergeant störte sich nicht daran.

„Sir, die Maze-Squad meldet sich vollzählig zurück – mit einem kleinen Goldstück im Gepäck. Davon laufen noch ein paar mehr im Wald herum. Ich würde mich gern auf die Suche nach denen machen, kann aber auch sein, dass sie uns besuchen“, sagte er, sobald er Sicko vor dem Schreibtisch zum Stehen gezwungen hatte. Dabei verzichtete er auf einen ordnungsgemäßen Gruß, weil er den Verrückten lieber mit beiden Händen festhielt. Er traute dem durchaus eine Heldentat zu und hatte keine Lust, herauszufinden, ob er mit seiner Einschätzung richtig lag.




:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot – Büro von Lieutenant Kerrick .:.
Koryn Navin, Sicko und Lieutenant Dors Kerrick

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24 May, 2020 21:51 54 Koryn Navin ist offline Email an Koryn Navin senden Beiträge von Koryn Navin suchen Nehmen Sie Koryn Navin in Ihre Freundesliste auf
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Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| im Büro|


Lieutenant Dors Kerrick


Der aktuelle Kommandant dieses verotteten Bunkers war nicht der geborene Frühaufsteher – keine ideale Voraussetzung fürs Militär, aber da musste er seit seinem Eintritt in die Rebellenallianz durch und war schließlich bei den SpecForces gelandet. Von dem Ansehen, dass er durch diese Zugehörigkeit genoss, konnte er sich allerdings weder eine saubere Umgebung oder ein schönes frisches Ale herzaubern. Oder gar richtig ausschlafen. Deshalb saß er schon eine Stunde vor Tagesbeginn in diesem keim- und sporenverseuchten Raum, der erbärmlich nach modriger Feuchtigkeit, Schimmel und Desinfektionsmittel stank. Am liebsten hätte er sich ein Atemgerät aufgesetzt, doch eine solche Blöße durfte er sich auch nicht geben.

Hoffentlich gab es eine Gehaltszulage für Biogefahren und den Umgang mit Piraten und deren Cyborganführer. Zarras trampelte mit seinen mechanischen Gliedmaßen genauso auf den Nerven des Brentaalers herum wie die agamarianischen Verbündeten. Immerhin hatten diese gut unter den AT-RT-Aufklärern aufgeräumt, leider waren diese Einmannwalker jedoch der ganzen Zerstörungswut des Cyborgs zum Opfer gefallen. Gerne hätte er ein paar davon behalten, um sie selbst zu verwenden. Vielleicht konnten aber ein paar repariert werden, hoffte Kerrick, während er höchst unmotiviert den Bericht für Captain Tarholt in das Datapad sprach. „Lieutenant“, plärrte Bekasuls Stimme blechern und sehr unversehens aus dem altersschwachen Com des Schreibtischs, untermalt von jaulenden Rückkopplungen, „Mace-Squad ist mit dem Gefangenen eingetroffen...“ Augenrollend beendete der Angesprochene die Aufnahme. Navin soll ihn gleich herbringen...“ Das konnte noch heiter werden, denn von dem gestrigen Einsatz hatte Corporal Oryll gleich vier gefangene Walkerpiloten mitgebracht. Langsam wurde es eng hier. Kerrick unterdrückte ein Gähnen, er durfte hier nicht zu tief einatmen, und leerte seinen Thermobecher mit Caf zur Hälfte, wonach er ihn sorgfältig wieder verschloss. Schon klopfte es an der Tür. „Treten Sie ein“, rief er, während er versuchte, soviel Autorität auszustrahlen, wie es unausgeschlafen in dieser modrigen Bruchbude eben möglich war.

„Gut zu hören“, erwiderte der Lieutenant auf den Bericht, dass die Squad vollzählig zurückgekehrt war und musterte den gefesselten jungen Mann mit ziemlich zerrupften lockigen Haaren, der einen dunklen Bodysuit trug. „Ist der nicht ein bisschen klein für die Stormtrooper?“ Dieser begann sich nach diesen Worten unter dem Griff des Sergeants zu winden und versuchte irgendetwas trotz des Knebels von sich zu geben. „Berichten Sie mir, wie Sie an den gekommen sind“ Wieder wand sich der Gefangene und gab höchst nervige Laute von sich. „Binden Sie ihn dort in der Ecke fest, ich rufe jemanden, der auf ihn aufpasst, während Sie erzählen“ Kerrick machte eine Geste in Richtung des wackligen Stuhls vor seinem Schreibtisch. „Am besten atmen Sie hier nicht zu tief ein...“ wies er den Sergeant an und stand auf, um seinen Kopf die Tür hinauszustecken. Bekasul, schicken Sie Oryll oder Annix her, ich brauche jemanden, der den Gefangenen bewacht“, rief er nach seinem First Sergeant durch den Gang. „Unsere Zellen sind mittlerweile voll, wir müssen wohl ein oder zwei Lagerräume umfunktionieren“, erklärte er Navin anschließend. Vom Gefangenen ertönte so etwas wie ersticktes Gelächter und weitere undeutliche Geräusche. „Können Sie den nicht irgendwie abstellen?“ Der Depotkommandant ließ sich auf seinen Stuhl fallen, was ein Fehler war, da erneut Wolken aus verottendem Polstermaterial aufstiegen. Dors Kerrick hasste diesen Stuhl, dieses Büro, diesen Bunker und ganz Agamar.


Lieutenant Dors Kerrick, mit Koryn Navin und Gefangenem


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| im Büro |

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28 May, 2020 22:17 42 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Koryn Navin
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:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – Büro von Lieutenant Kerrick .:.
Koryn Navin, Sicko und Lieutenant Dors Kerrick




Stormtrooper? Das hatte er zu erwähnen vergessen, würde er aber gleich nachholen und das Großmaul, das noch an seiner Uniform hing, versuchte, sich bemerkbar zu machen. Aber Koryn verfrachtete ihn zum angewiesenen Platz und fixierte ihn dort. Für Sicko war das bestimmt alles andere als angenehm, denn der Sergeant nahm ihm weder die Augenbinde noch den Knebel ab, besonders sanft ging er auch nicht zu Werke.

Der unvermeidliche Bericht war nun fällig, wie gut, dass er ihn mündlich abgeben konnte, auf schriftlich hatte er keine Lust, wobei das noch kommen mochte, wenn er Pech hatte und Kerrick darauf bestand. Eine Mütze voll Schlaf und vorher eine gute Portion von irgendetwas Frischem in seinem Magen, hinuntergespült mit heißem Caf und dem würzig herben Rauch einer Zigarra, das wäre jetzt schön, anschließend noch ein heißes Bad, geteilt mit einer willigen Dame. Wobei bei ihm Dame ein sehr dehnbarer Begriff war, es beschränkte sich meistens auf willig und weiblich. Auf das Bad mit Dame würde er wohl noch verzichten müssen, aber das andere konnte er sich bestimmt besorgen, danach war er willens wieder tagelang loszuziehen und die Gegend auszukundschaften. Der verhasste Wald war auf jeden Fall besser als diese, bestimmt mit vielen Bakterien, Pilzen und sonstigen Keimen, verseuchte Bruchbude. Wie sein Vorgesetzter atmete er möglichst flach, als er seinen Bericht abgab. „Der Gefangene ist ein Scouttrooper. Damit er nicht so schwer tragen muss, haben wir ihn etwas erleichtert. Sie sollten am besten nicht zu viel mit ihm reden, Sir, er ist etwas … nun ja, hat Anwandlungen zu eigenartigen Sprüchen, außer natürlich, Sie wollen etwas über Ihr Seelenheil erfahren, dann ist er genau der Richtige. Wir brauchten etwas Ruhe, also haben wir ihn geknebelt.“ Er unterbrach sich, weil er den Bericht hinauszögerte, räusperte sich und wollte gerade tief durchatmen, als ihm einfiel, dass das hier wenig ratsam war. „Wir sollten den Explosionsherd untersuchen. Das taten wir auch. Ein Truppentransporter oder was auch immer, ist mit irgendetwas zusammen gestoßen und explodiert. Die Trümmerteile waren derartig miteinander verschmolzen, dass es schwer zu sagen war oder gewesen wäre, wenn wir Gelegenheit gehabt hätten, uns die Sache näher anzuschauen. Als wir dort eintrafen, war ein überlebender Stormtrooper vor Ort, der mit einem Det hantierte. Sonst waren nur noch Leichen zu sehen oder deren Teile, alles ziemlich verkohlt. Kurz nach unserem Eintreffen, stolperte der Scout dazu. Ich war allein mit dem Stormtrooper, den einer der Jungs ständig im Schussfeld hatte. Allerdings hatte der den Det aktiviert und wir wollten nichts riskieren. Der Scout und der Stormie waren sich über einen ihrer Leute nicht einig, in der Folge kam es zu einem Handgemenge und einer weiteren Explosion, die uns ziemlich zerstreute. Wir können froh sein, dass nicht mehr als ein paar oberflächliche Blessuren passiert sind. Den medizinischen Bericht bekommen Sie bestimmt noch, Sir. Die Männer sind jetzt bei den Sanis und lassen sich durchchecken.“ Das hoffte er zumindest. „Den Scout nahmen wir mit und zogen uns zurück.“ Ein paar Feinheiten hatte er ausgelassen, so detailliert musste er dann auch wieder nicht berichten. Wenn es Kerrick genauer wissen wollte, musste er eben das nächste Mal mitkommen – aber nicht in seiner Einheit. Vorgesetzte waren gut, solange sie weit weg waren und ihn nicht mit ihren Anordnungen nervten. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Rest seiner Einheit noch irgendwo in der Nähe im Wald ist oder sich bereits wieder auf dem Rückweg nach Calna Muun befindet. Wie gesagt, ich würde gern nach ihnen suchen und ihren Bikes.“ Damit hoffte er, aus dem Schneider und vorerst entlassen zu sein, um ordentlich durchatmen zu können. Während er wartete, reifte eine besorgniserregende Frage in seinem Kopf. Hatte er noch frische Unterwäsche und Socken dabei? Der Rest war egal, das war nötige Tarnung, aber gerade Socken und Unterwäsche, das scheuerte ab einem gewissen Verdreckungsgrad an den unmöglichsten Stellen und machte das Wandern verdammt unangenehm.




:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – Büro von Lieutenant Kerrick .:.
Koryn Navin, Sicko und Lieutenant Dors Kerrick

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30 May, 2020 13:05 38 Koryn Navin ist offline Email an Koryn Navin senden Beiträge von Koryn Navin suchen Nehmen Sie Koryn Navin in Ihre Freundesliste auf
Trajan Keller Trajan Keller ist männlich
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| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald | im Gebüsch um den Explosionsherd |
| Pvt. Tamas Zaharit aka Sicko, Rebellen|


- Sicko -



Private Tamas Zaharit, auch als Sicko bekannt, fand es einfach extrem dämlich, dass ihm die Augen verbunden wurden. Erstens wusste er, dass sie ihn zum Depot bringen würden, zweitens kannte Traj den Weg dorthin. Und er hatte die Rebellen doch sowieso gesehen. Aber gut, sie waren in der Mehrzahl, er ihr Gefangener, dafür würde er besser hören und riechen und er war immer mit dem Wald verbunden. Da ihn ausgerechnet dieser dreckige Bothaner führte, roch er diesen besonders gut, aber beschweren konnte er sich schlecht, doch er konnte ihm immer noch durch die Durastahlplatte in seinem Schädel seine gesamte Verachtung zukommen lassen. Dem sprechenden Mott und dem Rest der Rebellenbande, wohingegen er Traj, Pretty und Jarhead all seine Liebe sandte und sie ihn bald finden würden.

Es musste kurz nach Sonnenaufgang sein, als sie nach einem langen Marsch das Depot erreichten. Obwohl er nichts sehen konnte, veränderte sich dennoch der Grad der Dunkelheit, er nahm die Gerüche und Geräusche einer von Menschen belebten Stätte wahr. Es war sehr schade, dass hier der Wald aufhörte und er hätte wenigsten gerne einige Ranken dabei gehabt, um die Verbindungen aufrecht zu erhalten. Die Nichtmenschenhand ließ ihn los und jemand anderes, vermutlich der Squadführer, übernahm ihn und packte ihn genauso unfreundlich am Arm. Sicko hörte eine Tür, die heftig dagegen protestierte, geöffnet zu werden und der Geruch, der ihm entgegenschlug, war noch schlimmer als der Gestank der Lagerräume in der Garnison. Er gab einige protestierende Laute von sich, doch der Knebel verhinderte, dass er sich klar verständlich machen konnte... Was war, wenn er kotzen musste?

Widerwillig schleiften seine Stiefel auf dem Estrich, dann rief jemand, dass sie eintreten konnte. Ah, das musste der vorgesetzte Offizier dieser Aufklärungseinheit sein. Gut gelaunt klang er nicht gerade, aber das wäre Sicko wohl an seiner Stelle auch nicht gewesen. In diesem Raum stank es noch elender als beim Betreten des Gebäudes. Stromtrooper? Er war kein verkriffter Stormtrooper, sondern ein Scout! Doch leider konnte er ihn weder aufklären noch ihm an die Kehle springen. Zwar klärte der Rebellensarge den Offizier auf, aber was er sonst noch von sich gab, war unerhört! Er machte sich einfach lustig über ihn. Dabei war er der Erleuchtete, der wusste, wie sie gerettet werden konnten! Sogar die Rebellen, wenn sie wollten! Doch dann er hörte etwas, dass ihn sehr amüsierte. Sie hatten zu viele Gefangene und mussten Zellen improvisieren. Vielleicht ergab sich da eine Chance abzuhauen.


Dann schubste man ihn in eine Ecke und band ihn an irgendetwas metallisches, ein Rohr oder etwas in der Art, das sehr fest in der Wand eingelassen war und dann roch er einen weiteren Nichtmenschen, der Wächter, den der Rebellenoffizier bestellt hatte. Der Wächter gab einen grunzenden Laut von sich. Hoffentlich war das kein Gamorreaner... Doch die waren selbst für das Rebellenpack zu blöd. Etwas stieg in seine Nase, das garantiert nicht gesund war, während der Sarge seinem Offizier berichtete. Dieser verlogene Typ ließ einfach die besten Stellen aus – vor allem, dass er sie vor Cridds gerettet hatte und die Weißbüchsen an allem Schuld waren. Sicko kämpfte sowohl gegen den Knebel, um sich verständlich zu machen als auch gegen den Niesreiz. Verzweifelt zerrte er an seinen Fesseln, die aber immer nur weiter in seine Handgelenke schnitten. Das Jucken und der Druck wurden immer unerträglicher, als sich der Gedanke einschlich, ob der Knebel eventuell herausgeschleudert würde, wenn er nur heftig genug nieste. Da bekam er ziemlich grob einen Knuff mit einem Blasterlauf. „Nun gib endlich Ruhe, Freundchen“, herrschte ihn die Grunzstimme an und dann explodierte Sicko mit einem Niesen, das man garantiert bis nach Calna Muun hören würde.


| Pvt. Tamas Zaharit aka Sicko, mit Corporal Kinrich Oryll , Koryn Navin und Dors Kerrick|
| Agamar || in den Binka-Wäldern || Waffendepot Usk 4513 || im Büro|

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31 May, 2020 19:41 27 Trajan Keller ist offline Email an Trajan Keller senden Beiträge von Trajan Keller suchen Nehmen Sie Trajan Keller in Ihre Freundesliste auf
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Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| im Büro|


Lieutenant Dors Kerrick, mit Koryn Navin und Gefangenem


Es war gewiss nicht Kerricks erster Einsatz auf irgendeinem Hinterweltlerplaneten, wo die Lage irgendwo zwischen aussichtslos und ernst schwankte. Eigentlich wäre ihm das sogar lieber gewesen, weil er wenigstens gewusst hätte, woran er war. Hier glotzte ihn die allgemeine Lage dumm an, zuckte mit den Schultern und gab gelegentlich ein aufschlussreiches 'Joaaa' von sich. Oder wand sich wie der gefangene Scouttrooper in der Ecke und gab unverständliche Laute von sich. Nicht wirklich gefährlich, aber nervig irgendwie. Sergeant Navins Bericht war auch nicht besonders zufriedenstellend. Der Gefangene war anscheinend wirklich eine Nervensäge, aber er musste verhört werden, wie die anderen auch. Da war der Hinweis, nicht viel mit ihm zu reden, nicht sehr hilfreich. Der Lieutenant, der das zweifelhafte Vergnügen hatte, das eroberte Waffendepot zu sichern und bis auf weiteres zu kommandieren, gab hin und wieder ein Brummen von sich, um Navin zu signalisieren, dass er ihm zuhörte. Für seinen Geschmack gab es hier viel zu viele Explosionen. Das gehörte zwar auch zum Krieg dazu, doch gefühlt rumste es hier alle fünf Minuten – zum einen weil die Einheimischen unglaublich gerne selbstgemachte Sprengsätze bastelten, zum anderen weil die Imps mit ihren Detonatoren nach dem Motto 'Viel hilft viel' verfuhren oder deren Ausrüstung so marode war, dass sie von selbst explodierten. Das sparte zwar auf Seiten neurepublikanischer Streitkräfte Mann und Material, aber es war alles so unglaublich nervig. Die einzige halbwegs wertvolle Information war die, dass die Imps sich selbst im Weg standen. Bloß leider nicht genug, damit sich das Problem von allein erledigte, was Kerrick am liebsten gewesen wäre. Es gab seiner Ansicht nach in der Galaxis genug andere und vor allem interessantere Brennpunkte, für die die Neue Republik sich einsetzen könnte.

Selbst in seiner ausweglosen Situation, ohne sprechen oder sehen zu können, war der Gefangene höchst unangenehm. Corporal Oryll, der zur Bewachung abgestellt war, musste dafür sorgen, dass dieser aufhörte zu zappeln und seltsame Laute von sich zu geben, mit denen er Navins Worte kommentierte. Der Snivvianer hatte sich schon als geeigneter Aufpasser für den nicht minder merkwürdigen Cyborg Zarras herausgestellt, auch wenn der Piratenführer ein Verbündeter war. Kerrick war schon froh, als der Scouttrooper endlich Ruhe gab und wollte den Bericht des Sergeants der Aufklärungseinheit kommentieren, ertönte schon die nächste Explosion. Diesmal in seinem Büro – kurz bevor er sich damit lächerlich gemacht hätte, unter dem Schreibtisch Deckung zu suchen, erkannte er, dass der Gefangene geniest hatte. Oryll schüttelte sich und musterte seine Kleidung, ob er irgendetwas abbekommen hatte... Viel schlimmer als die Sporen, Pilze und Keime, die hier sowieso schon wimmelten, konnte es gar nicht werden, und der Corporal signalisierte, dass alles in Ordnung war, auch wenn auch von dem Imp erneut unverständliches Gequengel kam. Ob es gut oder schlecht war, dass dieser seltsame Mann den explosiven Niesanfall überlebt hatte, wollte Kerrick zunächst nicht beurteilen und rekapitulierte kurz, was Navin erzählt hatte. „An diesem Explosionsherd hatten Sie also nur diesen Scout und den Stormtrooper vorgefunden, die sich gestritten hatten?“, hakte er nach, während er ein verdächtiges Jucken in seiner Nase verspürte – welches hoffentlich nicht stärker wurde. „Haben Sie sonst noch Spuren von anderen überlebenden Imps gesehen, beziehungsweise von demjenigen, über den sich die beiden gestritten hatten?“ Dabei warf er einen prüfenden Blick in die Ecke. Der Gefangene verhielt sich nun vergleichsweise ruhig, aber wackelte mit dem Kopf. Die Bewegung konnte eine Verneinung oder eine Bejahung sein – oder aber auch gar nichts davon. „Jedenfalls bin ich sehr froh, dass Ihrem Squad nichts weiter geschehen ist, aber haben Sie Anzeichen feststellen können, ob man Sie verfolgt hat?“ Die Lage des Depots war kein Geheimnis, aber Kerrick wollte keine weiteren Imps und ganz zu schweigen Bikerscouts in der näheren Umgebung haben. Er hatte vor Agamar schon einmal mit diesen Typen zu tun gehabt und die hatten gehörig einen an der Waffel, wie auch dieses Exemplar bewies. „Was meinen Sie damit, dass er eigenartige Sprüche von sich gibt und was hat das mit meinem Seelenheil zu tun?“ Da er es sowieso nicht vermeiden konnte, den Gefangenen zu verhören, wollte er lieber vorbereitet sein. Das Stichwort Seelenheil löste wieder Gezappel und Gequengel aus. „Soll ich ihm eins überziehen?“, erkundigte sich Oryll beflissen, doch Kerrick winkte ab. Erst wollte er hören, was Navin dazu zu sagen hatte, wobei er sein Bestes tat, den Juckreiz in der Nase zu ignorieren.


Lieutenant Dors Kerrick, mit Koryn Navin und Gefangenem


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| im Büro |

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07 Jun, 2020 19:42 11 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
Koryn Navin
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:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – Büro von Lieutenant Kerrick .:.
Koryn Navin, Sicko und Lieutenant Dors Kerrick




Der Gefangene war wirklich lästig. Sogar geknebelt wollte er keine Ruhe geben. Koryn sah sich deshalb genötigt, etwas lauter zu sprechen oder er würde es, wenn er etwas zu sagen hätte.
Die unvermeidlichen Fragen kamen auch. Zu gern hätte er sie vermieden, denn wirklich glorreich war ihre Wanderung durch den Binkawald nicht gewesen. Diese Überfülle an Lächerlichkeiten war schon mehr als er ertragen konnte und dann noch darüber reden – nein. Innerlich wand er sich, wahrscheinlich strahlte er dieses Unbehagen noch ab und Kerrick würde es mitbekommen. Zum Glück sah es der Gefangene nicht, das wäre ja noch schöner, wenn der verrückte Bursche etwas davon mitbekäme. Dann explodierte die Welt in einem Niesen, das ihn auch zusammenzucken ließ. Unbewusst fuhr seine Hand an den Blaster, doch stand er dann gleich wieder stramm und tat so, als wäre nichts gewesen. Reichte es nicht, dass hier schon so viele Keime herumflogen? Normalerweise war ihm das unterwegs egal, denn da war die Luft meistens frisch, aber hier war es geradezu unmöglich, normal Luft zu holen. Er unterdrückte den Impuls, Gesundheit zu sagen, und hielt den Blick auf den Lieutenant gerichtet, der noch auf seine Antwort wartete. „Wir haben Einheimische getroffen, die ein Biest erlegt haben. Vorher hatten wir ein kleines Scharmützel mit einigen Weißen, aber die konnten wir recht schnell fertig machen. Ich denke mal, dass sich noch welche in der Nähe aufhalten. Spuren führen überall herum, die Einheimischen haben einiges zertrampelt. Am Explosionsherd selbst habe ich nichts weiter gesehen, aber wo ein Scout ist, sind auch noch andere. Ich musste entscheiden, entweder weiter nach Spuren suchen oder den Gefangenen hierher transportieren.“ Vielleicht hätte er den Verrückten doch besser erschießen und sich auf die Suche nach dem Rest machen sollen. Wenn das mehr nach dem Geschmack des Lieutenants war, dann würde er das gleich zu hören bekommen. Innerlich machte er sich auf eine Standpauke gefasst. Na toll. „Ach ja, das Seelenheil, er ist so etwas wie ein Prediger. Vielleicht ist das Taktik bei ihm. Auf jeden Fall faselt er in einer Tour dahin, bis einem die Ohren bluten“, antwortete er auf die abschließende Frage seines Vorgesetzten und war dabei nicht sehr taktvoll.



:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – Büro von Lieutenant Kerrick .:.
Koryn Navin, Sicko und Lieutenant Dors Kerrick

:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – vor dem Lazarett .:.
Lt. Dr. Darleen Asellus, Maze Squat (Borsk Em’eus, Jendi Lester, Jevan Tisiin, Zeen Sun, Darren Leed, Stev Baldor, Kai Fri’dorii, Rush Ette), Einheimische und andere Soldaten



Die Jungs hatten keine große Lust, sich untersuchen zu lassen, am wenigsten von ihnen Darren, der ordentlich auf den Kopf gefallen war. „Na kommt schon, ziert euch nicht so Jungs. Ihr kennt das Prozedere nach einem Einsatz“, meinte die Ärztin vergnügt, als sie die Schar vor dem Lazarett bemerkte. Amüsiert lachte sie, denn so offensichtlich schien keiner verletzt zu sein. „Ma’am, Sie können uns gut und gern weiter tauglich schreiben, uns fehlt nichts“, erwiderte Darren, nachdem er erst einmal alle der Reihe nach angeschaut hatte, die Kameraden aber nur noch undeutlich erkannte. Er musste sich wahnsinnig beherrschen, um nicht laut loszubrüllen, so stark waren die Kopfschmerzen mittlerweile, die auch seinen Sehsinn beeinträchtigten. Gut, dass er im Moment nicht auf dem Posten sein musste. „Nein, nein, Jungs. Ihr kommt jetzt schön nach der Reihe zu mir und mit Ihnen fange ich an, Private Leed. Hopp. Das ist keine Bitte, das ist ein Befehl, Junge!“ Natürlich, ein Befehl. Wie konnte es auch anders sein. Tief seufzte er auf und folgte dem Befehl, während die anderen noch grinsten und ihre eigenen Schrammen und Blessuren zu verdecken versuchten.

„Nehmen Sie den Helm ab und legen Sie sich auf die Pritsche dort, dann haben Sie es gleich überstanden.“ Gern kam er dem nicht nach, aber er tat es. Sobald er den Helm abnahm, fühlte er sich schlechter. Das Gewicht und der Druck hatten ihm geholfen, doch jetzt hatte er das Gefühl, als würde sein gesamter Schädel pochen. Er schloss die Augen und wartete einfach ab. Die Ärztin nahm einen Scan vor und gab dabei undefinierbare Geräusche von sich, keines davon klang amüsiert.
„Sie sind vorerst raus, Private Leed. Das sieht verdächtig nach einer Hirnschwellung aus, das muss behandelt werden.“ Sie rief nach einem Sanitäter, der Darren zu einer freien Pritsche brachte. Noch gab es hier ausreichend Platz, denn die Übernahme des Depots war recht unspektakulär verlaufen. So sehr er sich vorher noch geweigert hatte, war er jetzt doch froh, dass er aus den schweren Sachen heraus und sich hinlegen konnte.

Bei Corporal Lester stellte sie eine Prellung an den unteren Extremitäten fest und eine Dehnung des Ligamentum cruciatum posterius (hinteres Kreuzband) im linken Knie. Aber das war kein Grund, ihn krank zu schreiben. Der Rest der Squad war in einem recht guten Zustand und deshalb schnell untersucht.


:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – Waffendepot Usk 4513 – im Lazarett .:.
Lt. Dr. Darleen Asellus, Maze Squat (Borsk Em’eus, Jendi Lester, Jevan Tisiin, Zeen Sun, Darren Leed, Stev Baldor, Kai Fri’dorii, Rush Ette), Einheimische und andere Soldaten


:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – in der Nähe des Waffendepots Usk 4513
Teile der ehemaligen Besatzung des Depots (Josh Everett, Brahlo Zagem, Yavy Rethen – 3 stinknormale Stormtrooper)



Seit Tagen schlichen sie um das Depot herum, wobei um das Depot hier sehr weitläufig zu sehen war, denn erst einmal diskutierten sie, ob es nicht besser wäre, sich irgendwie nach Calna Muun zurück zu schlagen, schoben dann die Entscheidung auf, bis sie mehr in Erfahrung gebracht hatten. Der Überfall dieser verfluchten Rebellen mit ihrer Eingeborenenherde und dann noch diesen dahergelaufenen Piraten, kam einfach zu unerwartet. Niemand hatte damit gerechnet. Das hätte sie mal alle besser sollen, überlegte Brahlo insgeheim und murmelte unverständliches Zeug. Sie hatten sich sogar schon auf eine interne Hackordnung geeinigt, was erst einmal nicht so leicht gewesen war, weil sie sich nicht besonders leiden konnten. Doch geteiltes Leid war halbes Leid. Niemand war scharf auf einen Anschiss der Vorgesetzten in der Garnison und keiner wollte in die Fänge des Rebellenpacks kommen. „Wenn du nur im Gefecht halb so gut treffen würdest, wie auf dem Schießplatz, wären wir wahrscheinlich besser dran“, hörte er und seufzte darüber. Ständig diese Sticheleien. „Ich bin kein verfickter Scharfschütze, Josh, wann will das endlich in dein Minihirn? Seid jetzt leise, ich glaube, wir sind schon ziemlich nahe am Depot. Hier müssten irgendwo die Annäherungssensoren sein“, redete Brahlo weiter und es war augenblicklich ruhig unter seinem Helm. Ein sehr angenehmer Zustand, auch war es gut, dass Yavy meistens die Klappe hielt, das ewige Stottern hielt kein Mensch aus. Er starrte auf sein HUD und versuchte herauszufinden, wo die Sensoren waren, konnte aber nichts finden. Trotzdem zog er sich erst einmal etwas zurück.

Die Möglichkeit bestand, dass sie entdeckt worden waren. Vielleicht gab es aber noch weitere versprengte Truppenteile irgendwo im Wald, die zu ihnen stoßen könnten.

„Sei doch leise“, zischte es erneut aus seinem Helm. Nie hatte man seine Ruhe, aber alles war besser, als in der Garnison den Anschiss seines Lebens nebst Strafdienst zu kassieren. „Wir gehen weiter nach Westen, sind schon ziemlich nah dran …“
„Du glaubst wohl, du bist einer der Draufgängerscouts, was? Außerdem kann uns keiner hören“, stichelte Josh, während sich Yavy nobel zurückhielt, was allerdings daran lag, dass er wieder einmal kein sinnvolles Wort hervorbrachte.
„Du hast mich voraus geschickt, also halt die Klappe, ich muss mich konzentrieren.“
Danach gingen sie schweigend weiter, nach Westen, entlang des Depots und versuchten, heraus zu bekommen, was da genau los war und vielleicht, wie sie am besten zurück nach Calna Muun kommen könnten, ohne eine Strafe zu kassieren. Da wäre natürlich ein Gefangener nicht schlecht oder so etwas in der Art. Eine längere Rast, einmal so richtig ausschlafen, das wäre für die Moral und vor allem für ihre Laune das passende, doch damit mussten sie sich noch bescheiden. Besonders Brahlo fiel es zunehmend schwer, sich zu beherrschen und Josh nicht den Schädel wegzuschießen, nur um ihm zu beweisen, dass er etwas treffen konnte, das kleiner als ein agamarianisches Biest war.



:. Agamar – irgendwo in den Binkawäldern – in der Nähe des Waffendepots Usk 4513
Teile der ehemaligen Besatzung des Depots (Josh Everett, Brahlo Zagem, Yavy Rethen – 3 stinknormale Stormtrooper)

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waldsignatur

14 Jun, 2020 20:52 58 Koryn Navin ist offline Email an Koryn Navin senden Beiträge von Koryn Navin suchen Nehmen Sie Koryn Navin in Ihre Freundesliste auf
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Bisweilen war das eigene Dasein verfluchenswert. In diesen Momenten resümierte der gesunde Geist dann zumeist über falsche Entscheidungen der Vergangenheit, fehlerhafte Abzweigungen die man zu gehen bereit gewesen war und hinterfragte bisweilen sogar die eigene Zurechnungsfähigkeit. Doch Raze Cardar konnte getrost nicht für sich beanspruchen einen solch gesunden Geist sein Eigen nennen zu dürfen. Er war ein von Eigenliebe und Selbstüberschätzung getriebener Soldat einer Ideologie, die sich längst in einem Zustand der Auflösung befand. Doch der jähe Antrieb des Sergeants, befeuert durch Treibmittel wie Nichtmenschenhass, sexistischer Tendenzen und dem unerschütterlichen Glauben an die Superiorität des männlichen Menschen, blendete ihn gegenüber dieser reellen Tatsache. Der Verlust des Zweiten Todessterns, gleichwohl wie die Enthauptung der gesamten Führungsebene des Galaktischen Imperiums, lähmte das einstige Großreich derart, dass es in zahlreiche Fragmente zerbrach. Und diese Teilstücke konnten als bestenfalls bedeutungslos bezeichnet werden. Ein gesunder Geist verstand die politische Entwicklung in der Galaxie. Ein gesunder Geist adaptierte diesen Zustand und versuchte daraus Rückschlüsse zu ziehen.

Raze Cardar hingegen trat just in diesem Moment in einen stinkenden Haufen Primatenkacke, welcher ein schmatzendes Geräusch erzeugte und in unschöner Menge an den schweren Kampfstiefeln des bulligen Mannes haften blieb. Dies kleine Ungeschick stand sinnbildlich für seine garstige Situation auf Agamar. Warum in allen Sieben Höllen Corellias war er überhaupt hier gelandet? Seit einem gefühlten Jahrzehnt schien er durch den verhurten Dschungelwald dieses unbedeutenden Planeten zu stapfen, nachdem seine großartigen Vorgesetzten sich durch einen Bombenanschlag der hiesigen Terrorzellen hatten in die Luft sprengen lassen. Zu solchen Volltrotteln wie Muldoon oder Lynd passte ein peinlicher Abgesang durch Sprengladung selbstverständlich, aber ER - der Unbesiegbare - konnte von ein bisschen Explosivladung doch nicht ins Land der Toten befördert werden. Schwieriger erwies sich seit seinem ruhmreichen Überleben jedoch der Weg in die heimische Basis. Die jedoch, so hatte er mittlerweile geschlussfolgert, war mittlerweile sicher auch schon lange Opfer einer großangelegten Terrorwelle geworden. Es galt nun also im Grunde den erstbesten Raumhafen zu erwischen. Entweder konnte er andernorts Meldung machen ... oder ihm stand der wenig ruhmreiche Weg eines Freischaffenden offen. Letzteres war nicht unbedingt verlockend, denn der Sarge liebte den Dienst in den Streitkräften. Dem gegenüber stand jedoch die Entwicklung der militärisch-politischen Lage der letzten Jahre. Was half es Teil der Armee zu sein, wenn die Armee aufgrund einer stümperhaften Generalität dauerhaft auf die Nase bekam. Raze mochte zwar der wohl beste Soldat in der gesamten Galaxie sein - besah man seine kriegerischen Fähigkeiten - doch fand er überhaupt keinen Gefallen daran zu verlieren. Schon gar nicht gegen rüsselnasige Aliens oder hünenhafte Fellungetüme. Der imperiale Soldat versah seinen Dienst ehrbar ... aber gemäß Protokoll auch erfolgreich. Und eben dieser Erfolg blieb aus.

»Verfluchte Huttenkotze, woher kommt denn diese Rebellenspucke?«, fluchte er fragend, derweil er seinen Stiefel vom Unrat befreite. Dieser ganze verdammte Planet war beschissen. Das bisher Erlebte war grässlich, der Urwald nervte tierisch und die hiesige Flora und Faune schien den ganzen Tag nur Ausscheidungen zu verteilen. Ein Sinnbild der Galaxie, befand der wunderbaren Ehrenmann von Metellos. Viel schlimmer konnte es nicht werden. Besser nur dann, wenn ihm noch weitere Rebellenterroristen in die Hände fielen. Ein bisschen flächendeckender Genozid verhieß eine nette Abwechslung. Allerdings mangelte es dem kybernetisch aufbereiteten Übersoldaten derzeit eklatant an funktionsfähiger Ausrüstung. Die zusammengeklaubten Reste nach der Explosion, wie auch die Plünderungen der toten Terroristen waren nicht annähernd so ergiebig wie ein Gang ins imperiale Magazin innerhalb der Garnison. In diesem Punkt geizten die Streitkräfte niemals: Ausrüstungen waren stets im Überfluss vorhanden, denn die Rüstungsindustrie wurde auch nach dem Zusammenbruch des Galaktischen Imperiums weiterhin befeuert. Zwar gab es, so munkelten Gutinformierte, bisweilen Ressourcen- oder Creditengpässe, doch selbst auf einer verschissenen Hinterwäldlerwelt wie Agamar wurden Blasterpacks und Torsopanzerungen in rauen Mengen geliefert. Für kriegsversessene Adrenalinkämpfer stellte die Maschinerie der Restreiche auch heuer noch ein Paradies dar.

Mit einem Seufzen kratzte der Wunderknabe in Uniform die letzten Reste von Wookieescheiße von der Sohle seines Stiefels, ehe er den dafür genutzten Stock achtlos zur Seite warf. Das Glück war ihm derzeit wenig hold, doch das konnte sich jederzeit ändern. Es war wichtig nach vorn zu schauen und Pläne zu schmieden. Sicherlich konnte ein Mann mit seinen Fähigkeiten in der Galaxie seinen Weg gehen, doch es widerstrebte ihm förmlich, sich nun von der Truppe zu entfernen. Dem Rebell - sie mochten sich jetzt Republikaner schimpfen - musste man tapfer entgegentreten. Und ihm musste Einhalt geboten werden, ehe sich weitere Welten diesem Blödsinn von Demokratie, Gleichberechtigung und Liberalität anschlossen. Solch verdammungswürdige Gedanken gehörten aus den Köpfen gebrannt. Mit einem DLT-19 Blastergewehr. Oder einem turmgestützten Laser. Bomben aus dem Orbit. Solche unterhaltsamen Dinge eben, die der Rebell verdiente. Er und seine verfluchten außerirdischen Freunde. Diese Blauen, Gelben, Roten, Grünen und Karierten. All diese Nichtimperialen. Diese Sünder, Schurken, Halunken und Freidenker. Sie alle mussten brennen. Würden brennen.

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09 Sep, 2020 18:21 51 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
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Mitbestimmungsrecht. Gleichberechtigung. Allgemeingültigkeit von Gesetzen. Das waren alles Synonyme für Schwäche. Das waren Ausflüchte für Minderbemittelte, Abgehängte und geistig Verwirrte, welche allesamt die pure Effizienz totalitärer Systeme verkannten. NUr die Schwachen, die Idioten und die Verweichlichten glaubten an die eigene Lüge freiheitlicher Gedanken. Und das war ausgemachte Verweigerung vor der galaktischen Geschichte. Das Universum war ein konflikt- und gewaltbereiter Ort, angefüllt mit unwiderlegbaren Beweisen für die Überlegenheit der menschlichen Spezies - gerade in Kombination mit soldatischer Ausrichtung. Doch konträr zu diesen Fakten gab es subversive, destruktive, terroristische Keimzellen überall in der Galaxie, welche derartig viel Unterstützung erhielten - vor allem von dem minderwertigeren Rassen nichtmenschlicher Abstammung - dass sie in der Lage gewesen waren, technologische Wunderwerke wie die Todessterne zu zerstören. Die langfristige Auswirkung dieser schändlichen Taten waren den Verursachern sicherlich gänzlich unbekannt und die Zerrüttung galaxieweiter Ordnung war ein nicht kalkuliertes Phänomen. Raze, die Fleischwerdung soldatischer Superlative, konnte über solcherlei Wirken nur müde schmunzeln. Sicherlich, so ehrlich war er dann doch zu sich selbst, er hatte in seiner bisherigen militärischen Laufbahn auch das eine oder andere Feuerwerk abgebrannt, doch war sein Schaffen stets mit dem Hintergedanken der Wahrung von Sicherheit und der Aufrechterhaltung legaler Ordnung verbunden gewesen. Der Rebell indes befasste sich ausschließlich mit willkürlicher Zerstörung, mit Wehrzersetzung und destruktiver Aufrührerschaft. Da diese Subjekte aber gemeinhin nichts als reguläre Armee bezeichnet wurden, durften sie eben auch nicht darauf hoffen, wie Soldaten behandelt zu werden. Sie waren bestenfalls fanatisierte Milizionäre. Und solche Bastarde musste man hängen.

Der wohltuende Gedanke an strangulierte Rebellen die im Wind baumelten bescherte dem Sergeant ohne Truppe ein frivoles Lächeln und er ließ seinen Blick umherwandern. Bäume gab es auf diesem verschissenen Waldplaneten mehr als genug .. nun mangelte es an festgesetzten Feinden, die man unter Zetern und Jammern aufknüpfen konnte. Doch, da war sich Raze Cardar ziemlich sicher, über kurz oder lang musste ihm so ein Alienfreund erneut vor die Kampfstiefel laufen. Und das verhieß ein wundervolles Spektakel mit viel sinnloser Gewalt und herrlicher Folter. Eine mehr als artgerechte Form der Behandlung also.

»Wo im Namen aller wundgewordenen Hafendirnen bin ich hier eigentlich?«, fragte sich Muskelberg mit Prachtbart, derweil er von einem pflanzenüberwucherten Baum zum nächsten blickte. Raze mochte vieles sein - Abrissbirne in Menschenform, vollendeter Krieger, unüberwindliches Hindernis für seine Feinde und immerwährende Plage für seine Vorgesetzten - doch wirklich geländekundig war er selten. Meist ließ er einfache Trooper oder Privates die Gegend erkunden, derweil er selbst das örtliche Bordell inspizierte oder schweberweise Alkohol konfiszierte. Diese Verweigerung gegenüber Grundlagenarbeit forderte nun ihren Tribut.
Seit dem Anschlag auf den Konvoi und dem Tode zahlreicher guter Imperialer - und einiger dümmlicher Offiziere - schien eine Ewigkeit vergangen zu sein. Nichts war mehr wie es sein sollte und dennoch wurde der Sergeant von nimmermüden Rachegelüsten angetrieben. Dieser verkackte Planet schien dem Imperium - oder seinen Resten - verloren, wenn er denn jemals wirklich zum Reich gezählt hatte. Bisweilen hatte es den Anschein gehabt, als sei jede Lebensform auf diesem Agrarungetüm gegen die vermeintlichen Herren gewesen. Das hatte den Dienst erschwert und Nährgrund für Rebellentätigkeiten geliefert. Raze musste von dieser stinkenden Dungkugel herunter!

Als es im Unterholz zu seiner Linken knackte, war jedwedes Gedankenspiel vergessen. Muskelerinnerungen, ewiger Drill und tausendfache Übung rissen die Kontrolle über den leistungsgesteigerten, mit Cyberimplantaten versehenen Körper an sich. Mit aufgepeppten Reflexen und mehrfach verstärkten Muskelsträngen fuhr der Sarge wie eine gut geölte Maschine in Windeseile herum, in der einen Hand die improvisierte Nahkampfwaffe aus Panzerschrapnellen, in der anderen Hand der seltsame Rebellenblaster. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen als er nach einem potenziellen Feind Ausschau hielt. Im Grunde konnte hier alles und jeder mit der Opposition im Bündnis stehen und dem letzten freien Imperialen auf Agamar ans Leder wollen. Für sie alle hatte Raze eine recht simple Form der Beantwortung ihrer Gelüste parat: Durch ihn hervorgerufene, traumatische Schocktherapie auf Blasterbasis. Mit einem teuflischen Grinsen wartete der Übersoldat lauernd ab. Gleich musste etwas passieren. Diese wohlige Vorfreude auf Tod und Vernichtung kroch in sein Gedärm, breitete sich wärmend aus und ließ die Zeit zu einer trägen, amorphen Masse verkommen ...

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20 Jan, 2021 17:36 12 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
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Ungeachtet der feuchtschweren Luft in dem ewigwährenden Urwald von Agamar schwirrten faustgroße Insekten mit der Zielstrebigkeit von zielsuchenden Raketen umher. Das monotone Summen ihrer filigran-bunten Flügeln schnitt durch die sonstige Stille und mochte einen aufmerksamen Beobachter in ihren Bann ziehen. Eines dieser bizarren Geschöpfe, vielbeinig und chitingepanzert, beendete seinen ungelenken Schwebflug und landete relativ gelenk auf der borkigen Rinde eines der uralten Wurzelgewächse. Kratzend gruben sich die krallenförmigen Enden ihrer mehrgliedrigen Beine in die Außenhaut des Baumes. Der schwer wirkende Schädel mit den Facettenaugen, in denen sich das Licht der Sonne millionenfach brach, zuckte Beute suchend umher. Ein Klackern entfuhr den Mundwerkzeugen, dann kroch die Gestalt weiter den Baumstamm entlang, den Fokus vollkommen auf ein kleineres Untier einer anderen Gattung gerichtet.

Eine hammerartige Faust begrub das Wesen mit einem Knirschen unter sich. Das Außenskelett barst hörbar, Hämolymphe spritzten umher, gemeinsam mit Bruchstücken aus Chitin. Zu diesen entsetzlichen Geräuschen mischte sich ein grunzendes Lachen von einem bitterbös' grinsenden Supersoldaten.

»Haha, verficktes Scheißvieh!«, grölte Raze Cardar selbstverliebt und lebensverachtend. Selbstverständlich war ein solches Wesen kein gleichwertiger Gegner für den Inbegriff militärischer Kriegsführung, ja, das Insekt war nicht einmal für den Großteil der hiesigen Fauna ein ernstzunehmender Kontrahent. Und dennoch brachte die Beendigung von diesem insektoiden Exemplar eine gewisse Genugtuung. Die Existenz des geflügelten Räubers stand dabei sinngemäß für die Unverfrorenheit der Rebellen. Ihre Erfolge, allen voran hier auf Agamar, ließen selbst gestandene Übermänner wie Raze kurzerhand verzweifeln. Der jähe Vortrieb der Offensive der selbsterklärten Neuen Republik brachte die imperialen Restreiche offenbar an den Rande der Vernichtung und die Machtlosigkeit des einfachen Soldaten sorgte für Frust und Verärgerung gleichermaßen.

Dass das Oberkommando der verbliebenen imperialen Reiche ganz offensichtlich nicht gerade mit allzu großer Kompetenz gesegnet war, wurde jeden Tag spürbarer. Die Elite des Imperiums hatte allem Anschein nach über dem kleinen Waldmond Endor sein Ende gefunden. Einerseits war das zusätzliches Frustrationspotenzial, andererseits konnte man sich so zumindest die derzeitige galaktische Situation schönreden. Darin waren imperiale Verwaltungsbeamte seit jeher ganz groß gewesen. Doch es machte das Dasein als Mitglied der soldatischen Streitkräfte nicht unbedingt besser. Und für imperiale Soldaten die auf einem verschissenen Agrar- und Waldplaneten gestrandet war, verkam die politische Lage im Universum zu einer mittelschweren Katastrophe. ER, Raze, musste mit aller Macht etwas ändern. Hier auf Agamar, an seiner Situation, an seiner derzeitigen Lage .. und irgendwie auch in der Galaxie. Verdammte Rebellen, verdammte Aliens, verdammte Insekten.

»Wo beim blutigen Rektum Corellias bin ich genau?«, fluchte er neuerlich, gaffte dabei durchs Blätterdach und schnaufte entnervt aus. Wäre auch zu einfach hier irgendeinen Weghinweiser zu finden. Oder eine verdammte Möglichkeit zum Kommunikationsaustausch. Vor das geistige Auge des Sergeants schob sich die windschiefe Visage von Major Muldoon, der ihm an Ort und Stelle sicher wieder einen unsinnigen Vortrag gehalten hätte. Doch der Major war tot wie das Insekt und ohnehin total strunzendumm. Verkacktes Agamar. Verkackte Rebellen. Wo war nur dieser verhurte Raumhafen?

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21 Jan, 2021 22:33 14 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
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Zuversicht trieb einen Soldaten an. Mut beschleunigte die Schritte eines Soldaten. Eiserne Disziplin ließ einen Soldaten nicht vor dem Feind erzittern. Drill half dem Soldaten bei der Ausführung des Dienstes. Doch keine noch so soldatische Tugend bereitete einen Mann - oder die paar mannhaften Weiber in der Armee - auf die Trostlosigkeit eines längst verlorenen Planetoiden vor, der in keiner noch so hinterwäldlerischen Hologazette jemals erwähnt werden würde. Agamar, dieses krustige Ekzem am Arsch der Galaxie, war die ganz persönliche Hölle für Raze Cardar. Nicht weil seine aktuelle Einheit hier tierisch auf die hässlichen Diensthelme bekommen hatte. Nicht weil seine direkten Vorgesetzten mittlerweile aussahen wie gut püriertes Ronto-Stew. Dieses stark bewaldete Agrar-Ungetüm von einer Welt war schon für normale Dienstverhältnisse unsagbar dröge gewesen. Die örtlichen Huren sahen allesamt aus als hätten jeder von ihnen einen Wookiee im Stammbaum gehabt, derweil die Cantinas hier Fusel für Preise verkauften, für die man auf anständigen Planeten auch abgängigen Stoff bekam. Irgendwie schmeckte auf Agamar alles nach einer Kombination von Hubba-Kürbis und Arsch. Raze hasste Kürbis.

Und inmitten der nicht enden wollenden Verachtung für diesen verdammten Haufen Weltraumdreck in Globusform konnte auch kein irgendwie gearteter positiver Gedanke aufkommen. Agamar war verflucht. Dieser Planet, der hiesige Stützpunkt, die Idee der Verantwortlichen und Vorgesetzten hier eine Basis zu errichten ... all das bestach durch schlechte Schwingungen. Terroristische Übergriffe von Unverbesserlichen gab es bekanntermaßen überall in der Weite des Alls. Nicht jeder Mehrzeller begriff den großartigen Nutzen von Ordnung, Sicherheit und imperialeb Leitmotiven. Die meisten Nichtmenschen waren auch offenkundig strunzdämlich. Doch hier auf Agamar wurde Widerstand auf eine derartig impertinente Art und Weise geliefert, dass es fast schon wieder Anerkennung verdiente. Fast. Denn dieses Aufbegehren hatte dafür gesorgt, dass Raze gefühlte Jahre durch einen Urwald latschen musste ... was wiederum mit flächendeckendem Genozid, Tod und Vernichtung, Zerstörung und Zerrüttung bestraft gehörte. Noch hatte der fleischgewordene Inbegriff eines Soldaten noch keine konkrete Vorstellung von der Verwirklichung seines Vorhabens, aber mit jeder fortschreitenden Minute ersann er neue Methoden zur großflächigen Einebnung der paar Städte hier. Mit ein klein wenig Glück gab es irgendwo im Sektor eine hübsche imperiale Streitmacht, die nur so vor Bombenbestückung strotzte. Mit selbiger war es ein Leichtes aus einer Agrarwelt ein Inferno zu gestalten. Kreative Formwandlung nach imperialer Art - so nannte man das nämlich.

»Eines Tages, Agamar ... eines Tages.«, schwor sich der breitschultrige Sergeant und schwärmte innerlich von besseren Zeiten. Vom Glanz imperialer Vorherrschaft. Von Besetzung, Eroberung und dem Niederschlagen von Aufständen. Von 'der guten alten Zeit'. Schön war der Verlust von Trotteln wie dem Major Spaßbereit oder Captain HabdieHaareschön. Auf solche Troglodyten konnte das Imperium - oder das was noch davon übrig war - getrost verzichten. Reine numerische Überlegenheit hatte sich in der Vergangenheit immer wieder als trügerische Strategie erwiesen. Es war an der Zeit die Spreu vom Weizen zu trennen. Was für eine passige Metapher für einen Planeten voller Bauern und Landwirtschaft. Verdammtes Agamar. Verfluchte Terroristen.

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25 Jan, 2021 20:22 20 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
[NPC] New Republic
Rollenspiel-Charakter




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Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| im Büro|


Lieutenant Dors Kerrick, mit Koryn Navin und einem Gefangenen


Leider hatte es den Gefangenen nicht bei dessen Niesexplosion zerrissen, so dass Kerrick ein Problem weniger gehabt hätte. Der Lieutenant tat so, als ob er nicht gesehen hätte, dass Navin zusammengezuckt und mit der Hand an den Blaster gefahren war. Oryll, der den Bikerscout bewachte, war unwillkürlich ein Stück zur Seite getreten. Dann fuhr der Sergeant mit seinem Bericht fort, der ebensowenig für bessere Laune sorgte – diese Einheimischen, die sie in ihrem Widerstandskampf unterstützen sollten, waren der sprichwörtliche Klotz am Bein. Kerrick musste sehr an sich halten, um sich nicht mit beiden Händen an den Kopf zu greifen. Was nicht zuletzt an dem Gefangenen lag, der das Gesagte mit seinem erstickten Gejaule kommentierte und ihn stark an dessen Informationswert zweifeln. Auch wegen Navins Kommentar, dass dieser so eine Art Prediger sei, der einem die Ohren blutig redete. An einem anderen Ort hätte der Brentaaler einfach durchgeatmet, aber in dieser Sporen- und Keimehölle verkniff er sich das lieber. Ihm wäre es wesentlicher lieber gewesen, wenn Navins Einheit weiter nach Weißbüchsen Ausschau gehalten hätte. Nun war diese Affenechse in Menschengestalt einmal hier. „Verstehe“ , knurrte er nur. „Das nächste Mal konzentrieren Sie sich darauf, herauszufinden, wo sich der Gegner aufhält und gehen Sie Zivilisten aus dem Weg. Oder sorgen dafür, dass sie Sie nicht behindern. Verstanden?“ Natürlich war das kein Aufruf, sinnlos Leute umzubringen, vor allem, wenn es sich um Verbündete handelte. Doch diese durften nicht einfach dazwischenfunken. Der Umgang mit Gefangenen war auch so eine Sache – einerseits durfte man sich nicht auf eine Stufe mit dem unmenschlichen Vorgehen der Imperialen stellen, andererseits war es oft fraglich, ob der Aufwand den Nutzen lohnte. Vor allem, wenn man mit einem solchen Exemplar wie diesem Scout gestraft war. „Das war alles, Sergeant, gehen Sie zu Dr. Arsellus und lassen sich durchchecken.“ Damit war Navin entlassen und Kerrick bedeutete Oryll, dass er den Gefangenen wegführte und da einsperren ließ, wo noch Platz war. Besondere Eile, diesen Verrückten zu verhören, war nicht geboten. Hatte der Lieutenant nun beschlossen, wie auch, dass er nun nach draußen gehen würde, um etwas frischere Luft schnappen. Kaum aber, dass er sich erhoben hatte, drang Corporal Rhumers Stimme aus der Abstellkammer beziehungsweise Ortungszentrale. „Lieutenant, wir haben einen Annäherungsalarm...“ Der Angesprochene hastete die drei Schritte nach nebenan und der Gotal deutete auf ein Display. „Drei Lebenszeichen“, erläuterte Rhumer, der mit seinen zwei Metern und den Hörnern in diesem Raum kaum aufrecht stehen konnte, „anderthalb Klicks nordwestlich vom Depot entfernt. Das ist keiner von uns.“ Großartig, dachte sich Kerrick, einfach großartig und rief nach Bekasul, seinem First Sergeant. „Schicken Sie einen Trupp dorthin, um nachzusehen, wer sich dort herumtreibt und sich darum entsprechend kümmert, falls es Weißbüchsen oder ähnliches sind..“


Nur wenig später machten sich Sergeant Tressk mit den Privates Yas'kea, Jeero und Calum Caine auf den Weg. Dem Trandoshaner war der kleine Ausflug nur recht – er mochte im Gegensatz zu vielen seiner Kameraden das warme Klima und seit Eroberung des Depots war ihm die Abwechslung nur recht. Wenn es sich um Einheimische handelte, so war das eine langweilige Angelegenheit, da sie nur verscheucht werden mussten, aber wenn es sich um Imps handeln sollte...In stiller Vorfreude rieb er seine krallenbewehrten Hände, als sich seine mehr oder wenigen humanoiden Mitstreiter, eine Twi'lek, ein Rodianer und ein Mensch bereit meldeten und dann das Depotgelände verließen...


Sergeant Tressk mit Private Yas'kea, Private Jeero und Corporal Calum Caine


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Waffendepot Usk 4513| außerhalb |

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26 Jan, 2021 02:23 10 [NPC] New Republic ist offline Email an [NPC] New Republic senden Beiträge von [NPC] New Republic suchen Nehmen Sie [NPC] New Republic in Ihre Freundesliste auf
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Raze drängte sich der Eindruck auf, dass dieses Labyrinth der Binka-Wälder nie enden wollte. Bäume, Sträucher, Gewächse und Gewüchse aller Farben, Formen und Unarten. Alles reckte und streckte sich gen Himmel, darum bemüht möglichst viel Sonnenlicht zu erhaschen. Grünliche Farbverläufe, verteilt auf wildeste Kompositionen von Blatt- und Nadelwerk. Allenthalben kroch insektoides Geschmeiß umher, dazu gesellten sich kleinere Raubtiere reptiloider oder canider Natur ... jedoch war nichts auch nur annähernd so gefährlich wie der gestrandete Imperiale. Sergeant Raze Cardar war der Alpha-Predator von Agamar. Dieser beachtliche Titel ließ jedoch konsequent außer Acht, dass es ihm an möglicher Beute mangelte. Inmitten der Urwälder dieses götterverlassenen Planeten fehlte es durchweg an zivilisierten Opponenten. Der bullige Hüne hielt inne, schnaufte beleidigt aus und stellte den zusätzlichen Mangel an Rauchkraut fest. Eine Cigara wäre nun genau das Richtige. Oder eine ordentliche Flasche Fusel. Oder ein muffiges Hurenhaus. Oder die - seiner Ansicht nach - Dreifaltigkeit in einem.

Der Blick des Bärtigen wanderte umher, erfuhr dabei aber nichts Nennenswertes. Grün in allen Abstufungen, Bäume, Sträucher, Ranken und anderer floristischer Krempel. Ein Botaniker bekam auf Agamar sicherlich jeden Tag ein feuchtes Höschen. Doch Raze war weder Botaniker noch dafür bekannt sich vorschnell in die Beinkleider zu blastern.

Noch während er kurz davor war über seine besonders kreative Überlegung dümmlich zu grinsen, schalt er sich einen Narren und überlegte ernsthaft, welchen exakten Nutzen er dem glorreichen Imperium derzeit überhaupt brachte. Auf einer verwilderten Welt zu wandern war keineswegs ruhmreiches Schaffen. Er musste endlich eine Möglichkeit finden den hiesigen Widerstandskräften ein Schnippchen zu schlagen. Er MUSSTE einfach. Nicht nur der Verpflichtung der Armee gegenüber, nein, irgendwie war er es auch den toten Kameraden schuldig. Der Korpsgeist schlummerte tief - meist verborgen - im Sergeant, doch bisweilen erwachte er. Und auch wenn es übliches Tagwerk in der gewaltigen Maschinerie imperialer Kriegsführung war, dass Soldaten ihr Leben ließen, so empfand man beim direkten Erleben doch bisweilen so etwas wie Bedauern. Die ganz besonders zarten Gemüter weinten bitterlich bei jedem gefallenen Kameraden, doch durastahlherzige Kriegshelden wie Raze behielten ihre teuren Körperflüssigkeiten stets für sich.

»Komm' schon, Wunderknabe, es ist an der Zeit aktiv zu werden.«, befahl sich der Schnauzbartträger selbst. Ein kurzer Blick an sich hinab machte schnell klar, dass der 'Wunderknabe' alles andere als wunderbar erschien. Die Dienstuniform war zerschlissen, zerrissen und verdreckt. Die Reste der Torsopanzerung behinderten eher, als dass sie noch Schutz lieferten. Der Blaster, den er einem der Terroristen des Widerstands entrissen hatte, sah in seiner prankenhaft-männlichen Rechten aus wie das Spielzeug eines rodianischen Dreckskindes. Und das unterarmlange Schrapnell, welches er kurzerhand zu einem Hauwerkzeug improvisiert hatte, ließ ihn martialischer erscheinen als er eigentlich war. Doch seine physische Präsenz stand irgendwie in harmonischem Einklang mit seiner momentanen Situation. Er war ein Gestrandeter und verfügte nur über das, was er am Leibe trug. Und damit musste er eben Krieg gegen eine feindliche Übermacht führen. Im Grunde war er ein Spiegel der ursprünglichen Verhältnisse. War das Pentastar Alignment - als legitimer Nachfolger des Galaktischen Imperiums - bis vor einiger Zeit noch der Herrscher dieser Welt gewesen und hatte sich den Anschlägen der Widerständler erwehren müssen, so war nun Raze der Gegenpol, welcher die neuen Herren überall und immer bekämpfen musste. Diese - zugegeben - realitätsfremde Metapher zauberte dem Supersoldaten ein Lächeln aufs Antlitz. Und es motivierte ihn bis in die Haarspitzen, denn KRIEG FÜHREN, das konnte er.

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30 Jan, 2021 14:42 21 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Trajan Keller Trajan Keller ist männlich
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| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald | im Unterholz |
| Trajan Keller, mit Ranik Quyne aka Pretty|


Scouttrooper, oder auch Bikerscouts genannt, hatten den Ruf die meiste Zeit mit großem Getöse in der Gegend herumzufahren und sich mit allem anzulegen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Allerdings war das nur ein Teil der Wahrheit. Wie schon die Bezeichnung Scout andeutete, ging es bei ihrer Tätigkeit um Erkundung und Aufklärung. Was hieß, dass man nicht ständig mit jaulenden Repulsoren herumrasen durfte. Auch wenn es natürlich unglaublich Spaß machte als die notorisch bösen Jungs des Stormtrooper Corps aufzutreten, man brauchte Geduld und Durchhaltevermögen, denn die meiste Zeit bestand aus Warten und Beobachten. Oder durch Unterholz und Gebüsch zu pirschen. So wie es gerade Lieutenant Trajan Keller und Private Ranik Quyne, die eine Spur ihres Kameraden Tamas Zaharit, auch Sicko genannt, suchten. Der Private war in die Hände von Aufklärern der Rebellenallianz oder der Neuen Republik geraten, wie sich das Pack nun schimpfte. Dabei hatte er ihnen allen den Arsch gerettet... Und Trajan wollte Sicko zurückhaben. Der Junge hatte genau die richtige Mischung aus Wahnsinn und Kaltblütigkeit, um einen guten Scouttrooper abzugeben – gut, bei ihm war es vor allem Wahnsinn, doch das machte ihn zu einem perfekten Mitglied der Black Lance. Traj hatte bereits drei seiner Männer verloren, ein weiterer war während des Scharmützels um das Depot versprengt worden, doch den Rest wollte er wieder nachhause bringen. Auch wenn er Calna Muun mindestens genauso wie den ganzen verkrifften Planeten hasste...

„Sollten wir nicht lieber direkt zum Depot gehen und in der Nähe auf sie warten?“, fragte Pretty, wie Private Quynes Rufname lautete, während sie der Spur folgten, die das Rebellensquad trotz aller Vorsicht hinterlassen hatte. Wegen der beiden Zivilisten, die die Rebs bei sich hatten, konnten sie nicht so unauffällig weiterziehen wie sie es gewohnt waren. Doch auch die imperialen Scouts wussten, worauf sie achten mussten. „Die haben sicher die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um sich unerwünschten Besuch vom Hals zu halten. Außerdem hoffe ich auf eine Möglichkeit, dass wir uns Sicko unterwegs zurückholen können“, sagte Trajan gerade laut genug, damit ihn Pretty durch das beschädigte Com verstand. Leider ergab sich diese Möglichkeit nicht. Die Rebellen liefen einen gewaltigen Umweg und er und der Private waren nur zu zweit. Nur widerstrebend rang er sich dazu durch, die Verfolgung abzubrechen. Zudem wartete noch Shollis mit einer Gehirnerschütterung bei ihren Speederbikes und dann stolperten noch Marek und Delza durch den Wald.

Dem Sergeanten der Black Lance ging es bei ihrer Rückkehr etwas besser – er hatte leichte Kopfschmerzen, war müde und hatte einige Erinnerungslücken, aber er hatte seinen Möglichkeiten entsprechend versucht, die Speederbikes wieder herzurichten. „Damit machen wir morgen weiter“, entschied der Lieutenant. „Wir begraben Cridds und die anderen Weißbüchsen, solange wir noch Tageslicht haben. Morgen machen wir mit den Bikes weiter und ziehen dann in Richtung Depot.“ Trotz des ganzen Ärgers, den die Stormtrooper verursacht hatten, hielt Traj es für seine Pflicht, ihnen eine halbwegs würdige Ruhestätte zu geben. Er sammelte ihre Erkennungsmarken ein und dann hob er zusammen mit Pretty eine Grube aus, in der sie Cridds, Sanreiko, Bolin und den Kopflosen verscharrten. „Wie es wohl im Stormtrooperhimmel aussieht?“, sinnierte Shollis, nachdem Quyne die Helme ordentlich auf der Grube platziert hatte. „Vielleicht treffen sie dort endlich mal was“, entgegnete der junge Private achselzuckend. „Alles ist besser als dieses Drecksloch“, sagte der Lieutenant gedehnt, „die haben es hinter sich, die armen Barven.“ Damit war das Begräbnis beendet und der stark dezimierte Rest der Black Lance zog sich in das Versteck zurück, in dem sie die Nacht verbringen würden. Dabei wechselten sich Trajan und Pretty mit der Nachwache ab, damit Jarhead, wie Shollis' Rufname lautete, ausschlafen konnte. Am nächsten Morgen gab es von den letzten überlebenden Stormtroopern Marek und Delza immer noch keine Spur, so dass sie sich darauf konzentrieren wollten, Sicko wieder zurückzuholen.



| Trajan Keller, mit Ranik Quyne aka Pretty, Jarel Shollis aka Jarhead,|

| Agamar || in den Binka-Wäldern || Quadrant um das Waffendepot Usk 4513 || im Wald|| Versteck im Unterholz|

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03 Mar, 2021 01:24 09 Trajan Keller ist offline Email an Trajan Keller senden Beiträge von Trajan Keller suchen Nehmen Sie Trajan Keller in Ihre Freundesliste auf
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