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[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
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[ Arbra ][ im Wald ][an Rande einer Lichtung]


[Horai Mido]
mit Ormir

Der junge Mann vibrierte förmlich vor Ungeduld und Tatendrang, das war so offensichtlich, dass jeder Normalsterbliche es sehen und fühlen konnte. Es gehörte sicherlich zu seiner Natur, aber hier zeigt sich für Horai , wieviel Ormir noch zu lernen hatte. Der dunkelhaarige Mensch war in einem Alter, in dem er nach einer gründlichen Ausbildung schon hätte Ritter sein können. Jedoch hatte er nur einen Meister gehabt, der ihm unter erschwerten Bedingungen soviel weitergeben konnte, wie es ihm die Umstände erlaubten.

Ormir, sagte er ruhig und legte eine Hand auf den Arm des Jedi-Zöglings. „ Wir sollten hier nichts überstürzen – wenn wir blindlings diese Höhlen stürmen, erschrecken wir diesen Machtbegabten vielleicht noch mehr, er könnte uns für Feinde halten. Vorausgesetzt, er ist überhaupt in dort drin und der Planet wurde nicht einmal von der Neuen Republik ausreichend kartographiert. Es ist ein Wunder, dass dein Frachter abseits größerer Hyperraumrouten überhaupt hierher gefunden hat…“

Der Talortai hielt inne, um zu überlegen, was er als nächstes tun sollte. Er war nicht sicher, ob auf diese Karte Verlass war, denn soweit die Scans bei seinem Anflug gezeigt hatten, waren die nächsten Erhebungen, die solche Höhlen beherbergen konnten, noch Dutzende von Kilometern entfernt. Das bedeutete, dass sie wahrscheinlich noch zwei oder drei Tagesmärsche in Anspruch nehmen mussten. Aber solche Höhlen waren natürlich die idealen Verstecke, insoweit hatte Ormir völlig Recht.

„ Wir werden unsere Aufzeichnungen kombinieren und uns diese Höhlen ansehen. Die Wanderung können wir dazu nutzen, dass ich dir etwas über das Überleben in der Wildnis beibringe, die Zeichen der Natur zu deuten und von ihr zu leben. Ich werde dann auch die Gelegenheit nutzen, deine Fähigkeiten besser kennen zu lernen und dir mehr über die Macht beizubringen…“
Noch während er sprach, dachte er, dass es gar nicht so einfach sein konnte, jemanden in den Wegen der Macht auszubilden. Aber er hatte es nun einmal zugesagt, und er würde sein Versprechen halten. Entschlossen stand der ehemalige Jedi-Ritter auf:

„ Um Proviant brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, ich habe ebenfalls einige Nahrungskonzentrate dabei, den Rest gibt uns der Wald. Und deine erste Lektion beginnt in diesem Augenblick “, kündigte er gut gelaunt an und zwinkerte seinem Gegenüber zu. Der Vogelartige setzte seinen Rucksack ab und holte seine Wasserflasche und einen kleinen Becher heraus, in den er das Wasser bis zum Rand goss. Er riss ein Stück Rinde von dem umgestürzten Baum ab und stellte den Becher darauf, so dass er wie auf einem sehr kleinen und dünnen Tablett stand und hielt ihn Ormir entgegen.
„ Wir gehen jetzt los. Du wirst diesen Becher tragen und darfst nichts von dem Wasser verschütten, ganz gleich, wo wir entlang gehen. Dabei erzählst du mir mehr über dich, wo du herkommst, wie du aufgewachsen bist, welche Dinge du magst, über deine Familie…alles, was dir einfällt.“

Mit diesen Worten schritt er ins dichte Unterholz und winkte dem jungen Mann aufmunternd zu.


[Horai Mido]
mit Ormir


[Abra][im Wald][am Rand einer Lichtung]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

25 Jan, 2014 00:01 38 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Abra ][im Wald][ am Rand einer Lichtung]

[Ormir]
mit Horai Mido


Ormir nickte und verstand was der Jedi meinte und sah ihn überrascht an als dieser einen Becher mit Wasser füllte und auf ein Stück Baumrinde stellte und ihn anwies, nachdem er ihm den Becher und die Baumrinde gegeben hatte ihm zu folgen ohne einen Tropfen zu verschütten.

Er stand auf und fragte sie wie er das schaffen sollte wenn der Boden uneben werden sollte. Er überlegte kurz und nahm dann die Baumrinde und legte diese auf den Becher so das dieser den Becher größtenteils verschloss. Er musste aber immer noch Vorsichtig sein da die Rinde nicht völlig gerade war und das Wasser an einigen stellen raus fließen könnte wenn er nicht aufpassen würde.

Ormir ging dem Jedi hinterher und achtete darauf nix zu verschütten aber dennoch diie Umgebung im Auge zu behalten damit er nicht gegen einen Baum laufen oder eine Vertiefung im Boden übersehen konnte. Auch überlegte er kurz was er seinem Lehrer sagen sollte und fing dann an als sie gerade den Rand der Lichtung erreichten und ins dichte Unterholz eintauchten.

"Geboren wurde ich auf Corrosant und wuchs dort auch bis zu meinem siebten Lebensjahr glücklich auf bis..."
Er schwieg einmal kurz um sich wieder zu sammeln als die Gefühle aufkamen die er einst gespürt hatte als er die Nachricht über den Tot seiner Eltern bekommen hatte und fuhr dann fort.
"...meine Eltern bei einem Unfall starben bei dem ich zum Glück nicht dabei wahr sondern bei freunden geschlafen hatte. Ich kam daraufhin in ein Waisenhaus da ich keine anderen Lebenden verwandten mehr hatte und wurde von einer Wohlhabenden Händler Familie die auf Tatooine lebt Adoptiert wo ich lernte Technische Geräte und Schiffe zu Reparieren worin ich übrigens sehr gut bin. Am liebsten Repariere ich Droiden aber keine Protokoll Droiden die Reden mir zu viel."

Er lachte kurz und wäre beinahe gestolpert konnte aber noch sein Gleichgewicht wiederfinden und verschüttete keinen Tropfen. Er Atmete einmal kurz ein und aus und fuhr dann fort.

"Auf Tatooine lernte ich auch Meister Arlano kennen welcher mich nach einem Potrennen bei welchem ich zugesehen habe. Er lehrte mich einiges über die Macht. Aber leider konnte ich nur die Form 1 wie er sie nannte vernünftig erlernen und er brachte mir bei wie ich mit der Macht meine Geschwindigkeit und meine Sprungkraft deutlich erhöhen kann. Auch brachte er mir ein paar andere Fähigkeiten bei die ich aber noch nicht wirklich beherrsche oder noch nicht richtig nutzen kann."

Ormir dachte an die Zeit zurück als er und sein alter Meister teilweise den ganzen Tag durch die Wüste und Gebirge von Tatooine streiften und seine Fähigkeiten trainierten und lächelte.

"In der Wüste kann ich übrigens ohne weiteres überleben aber ich fürchte hier oder auf Eis Planeten würde ich wohl verloren da stehen. Weswegen ich euch sehr dankbar bin über eure Lektionen."

Er ging neben Horai her und hoffte dass das Terrain nicht allzu schlimm werden würde


[ Abra ][im Wald][Im Unterholz]

[Ormir]
mit Horai Mido

25 Jan, 2014 15:25 36
[NPC] The Force
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Ormir


Ormir kam gleich auf den richtigen Gedanken, den Becher mit dem Rindenstück abzudecken – dazu brauchte es nicht einmal Machtbegabung, sondern einfach nur simplen Verstand. Viele Jünglinge, insbesondere wenn sie sich bewusst wurden, dass sie über andere Fähigkeiten als normale Kinder verfügten, begannen auch die einfachsten Dinge mit Hilfe der Macht zu erledigen. Wobei es natürlich Spaß machte, aber einige ließen sich dadurch zu einer gewissen Faulheit und Überheblichkeit verführen.

Während der junge Mann erzählte, dass er ursprünglich von Coruscant stammte und schließlich auf Tatooine aufgewachsen war, wurde das Unterholz dichter und das Dickicht aus dornigen Büschen wuchs oftmals bis in Brusthöhe. Der ehemalige Jedi-Ritter musste immer öfter Umwege einschlagen, um einen einigermaßen begehbaren Weg durch den Wald zu finden, der sie in die Richtung jener Höhlen führte, in der sich der Machtbegabte versteckt haben könnte. Aber auch abseits der Dickichte lauerten noch genügend Stolperfallen, Äste, Wurzeln und Laub verdeckten oft genug loses Erdreich oder abschüssige Stellen. Davon abgesehen konnten auch Schlingen oder sonstige primitive Fallen im Unterholz verborgen sein.

„ Coruscant, es ist so lange her“, sagte er mehr zu sich selbst und erinnerte sich an unbeschwerte Jünglingszeiten, „Manchmal vermisse ich den Tempel und sogar die Häuserschluchten, obwohl ich lieber in der freien Natur war, sobald ich mit meinem Meister den Tempel verlassen durfte. Hier siehst du wirklich das Wirken der Macht in ihrer ganzen Ursprünglichkeit, wie sie alles durchdringt, im Großen wie im Kleinen.“

Die Strahlen der Nachmittagssonne zogen schräg durch das dichte Blätterdach und tauchten den Wald in ein unwirkliches Licht, untermalt von vielfältigen Geräuschen, dem Singen von Vögeln, dem Schrei eines Tieres, die der Talortai nicht kannte, dem Knistern und Knacken von Ästen und Laub unter ihren Füßen. Dazu mischte sich allmählich das Plätschern eines Baches, der ihren Weg kreuzte.

„Lass uns eine Weile im Wasser bachaufwärts laufen, es wird unseren Füßen gut tun und deine Sinne für andere Dinge außer Sand schärfen“, forderte Horai seinen Begleiter und stieg die Uferböschung in den Bachlauf herab. Da er dank seiner kräftigen Krallenfüße kein Schuhwerk benötigte, musste er nur seine Hosenbeine hochkrempeln, bevor er in das knapp unterschenkelhohe, angenehm kühle Wasser watete. Die Strömung war zwar schnell, aber für einen ausgewachsenen Talortai und einen Menschen sollte sie kein Problem darstellen. Der Grund war teils sandig, teils kieselig und an einigen Stellen mit Algen und anderen Wasserpflanzen bewachsen. Hin und wieder schossen kleine Fische und andere Wasserbewohner aus ihren Verstecken hervor, um zu jagen oder ihren Verfolgern zu entkommen.

Horai hätte sich gerne ans Ufer gesetzt, um das Treiben zu beobachten und vielleicht den ein oder anderen Fisch gefangen, aber er wollte noch einige Kilometer hinter sich bringen, bevor die Nacht anbrach.
„Erzähle mir mehr über dein Leben auf Tatooine – was hast du sonst noch gemacht, außer heimlich mit einem alten Jedi-Meister zu trainieren?“


[Horai Mido], mit Ormir

[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

31 Jan, 2014 16:09 25 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Abra ][im Wald][durchs Dickicht]


[Ormir]
mit Horai Mido


Ormir hörte den Ausführungen Worten des Jedis zu und versuchte mit ihm durch das Dickicht schritt zu halten was sich als sehr schwer erwies da die Büsche mit Dornen gespickt waren und teilweise bis zu seiner Brust reichten weswegen er innerlich öfters fluchte als die Dornen seine Kleidung durchdrangen und ihn stachen.

Als sie an einem Bachlauf ankamen war Ormir sichtlich erleichtert das er nicht mehr durch die Dornen Büsche laufen musste und freute sich umso mehr als Horai ihn aufforderte ihm durch den Bachlauf Bach aufwärts zu folgen.
Schnell zog er seine Stiefel und Socken aus, steckte die Socken in die Stiefel und band diese zusammen un legte sie sich um die Schulter. Dabei achtete er aber immer auf den Becher mit der Baumrinde welche er an einer halbwegs ebenen Fläche abstellte, damit dieser nicht umkippen würde.

Als Ormir nachdem er seine Hosenbeine hoch gekrempelt und den Becher wieder aufgenommen hatte, Horai folgte spürte er die kühle des Wassers und den Boden der teils aus Sand teils aus kleinen steinen bestand.
Als der Jedi von ihm wissen wollte was er auf Tatooine gemacht habe außer mit Meister Arlano zu trainieren musste er kurz überlegen bevor er anfing zu Antworten.

"Hauptsächlich habe ich Droiden und Schiffe Repariert und in der Freizeit war ich oft mit Freunden bei Podrennen oder war mit ihnen Feiern. Das wahr allerdings bevor ich Meister Arlano traf, von da an habe ich meine Freizeit mit ihm verbracht bis er starb."

Ormir genoss richtig die kühle des Wassers und die Geräusche um sich herum. Er wusste nicht wieso aber die Umgebung hatte irgendwas beruhigendes an sich was dazu führte das Ormir sich immer weiter entspannte und ruhiger wurde.


[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido

31 Jan, 2014 17:48 32
[NPC] The Force
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Ormir



Zitat:
"Hauptsächlich habe ich Droiden und Schiffe Repariert und in der Freizeit war ich oft mit Freunden bei Podrennen oder war mit ihnen Feiern. Das wahr allerdings bevor ich Meister Arlano traf, von da an habe ich meine Freizeit mit ihm verbracht bis er starb."
, erzählte der junge Mann, während sie den Bach entlang wateten. Horai hörte aufmerksam zu und achtete auf die Gefühle seines Begleiters – allerdings nicht, ohne seine Umgebung aus den Augen und seinen Machtsinnen zu lassen.

„ Du hast deine ganze Freizeit für einen alten Mann geopfert, der dir seltsame Dinge erzählt?“, erwiderte er belustigt. Jugendliche hatten in der Welt der Normalsterblichen viele Flausen im Kopf, sie wollten Unsinn treiben, aufregende Dinge erleben und ihre Grenzen austesten. Sie waren übermütig, stolz, leidenschaftlich, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, wohingegen die Jünglinge und Padawane lernen mussten, ihre Gefühle und Leidenschaften zu kontrollieren, über den Dingen zu stehen. Aus diesem Grund begann die Ausbildung eines Jedi, kaum, dass er richtig laufen und sprechen konnte.

Auf dem Bachgrund lagen immer wieder größere Steine unter Wasser, die von Algen und Schlick überzogen waren. Er stieg auf den nächstliegenden und bedeutete Ormir, es ihm gleichzutun. Sie würden ab jetzt von Stein zu Stein balancieren oder springen, eine gute Übung, den Gleichgewichtssinn und die Konzentration zu schärfen.

Für den Talortai war es nur schwer vorstellbar, dass eine sich erwachsene Person der Hellen Seite hingeben konnte, wenn weltliche Genüsse und Verlockungen bereits selbstverständlich waren. Aber der junge Mensch schien ernsthaft bestrebt zu sein, diesen Weg einzuschlagen. Es äußerte sich deutlich in seinen Worten und Taten, doch der ehemalige Jedi-Ritter wollte natürlich noch mehr wissen:

„Wie stellst du dir es vor, ein Jedi zu sein? Was glaubst du, was einen Jedi ausmacht? Sag, was du denkst, was du dir wünschst und erhoffst. Das, was alte Meister darüber erzählen, kann ich mir schon denken…“
Er tat einen weiten Schritt, um auf den nächsten Stein zu gelangen – kein leichtes Unterfangen, wenn die Oberfläche glitschig war


[Horai Mido], mit Ormir

[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

14 Feb, 2014 11:55 40 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido



Ormir nickte nur auf die erste Frage von Horai und machte es dem Jedi gleich und stellte sich auf einen der größeren Steine und suchte mit seinem Blick den Boden nach sicheren Steinen aus wo er drauftreten könnte. Und balancierte den Becher mit dem Wasser drin damit er keinen tropfen verschütten konnte.

Als er sicher auf dem nächsten Stein stand sah er den Jedi kurz an bevor er wieder seinen Blick über das Bachbett schweifen ließ um den nächsten Stein auszumachen.

"Ich glaube es macht einen Jedi aus das er den Unschuldigen hilft und für die Gerechtigkeit und den Frieden einsteht und versucht diesen zu erhalten. Ich weiß das es ein Jedi in diesen Zeiten sehr schwer hat aber ich hoffe das es irgendwann einen neuen Orden gibt und das dieser den Frieden in der Galaxy wieder herstellt. Und ich stelle mir das Leben eines Jedi als ein Leben voller Aufopferung und ein Leben nach der suche nach Wissen vor."

Er ging auf den nächsten Stein und wäre beinahe weggerutscht aber er konnte sich noch so gerade eben fangen.





[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido

14 Feb, 2014 17:00 19
[NPC] The Force
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Ormir


Als der junge Mann von seinen Vorstellungen des Jedi-Daseins zu erzählen begann, konnte Horai förmlich einen weisen alten Meister durch den Menschen sprechen hören. Obwohl Ormir daran zu glauben schien, hatte der Talortai den Eindruck, dass er das sagte, was alte Meister gerne predigten und hörten. Vielleicht lag es an der Abgeschiedenheit Tatooines, dass sie nur zu zweit gewesen waren und Ormir nie die Gelegenheit hatte, andere Jedi, geschweige denn andere Sichtweisen kennenzulernen. In den ersten Jahren als Jüngling erfolgte die Unterweisung in den Wegen der Macht auf eine sehr spielerische Weise, bevor die Kinder alt genug waren, um zu überhaupt verstehen, worum es ging. Es gab Instruktoren, die sehr streng waren, ständig tadelten, aus uralten Schriften rezitierten, ermahnten und vor der Gefahren der Dunklen Seite warnten, während andere sich selbst überhaupt nicht so ernst nahmen und selbst den Streichen von sehr vorwitzigen Schülern noch etwas Positives abgewinnen konnten. Aber mit einem hatte der junge Mann durchaus Recht, es war wichtig, dass sich die Jedi und alle anderen Machtnutzer vereinten und sich zu einem neuen Orden zusammenschlossen.

Behende sprang Horai von Stein zu Stein, wenngleich er öfters auf sein Gleichgewicht achten musste, denn Schlick und Algen verliehen den Steinen eine glitschige Oberfläche. Ormir schlug sich tapfer, und noch hatte er den Becher nicht verschüttet. Er registrierte die Mühe, die der dunkelhaarige Mensch investierte, die Aufgabe zu erfüllen. Wahrscheinlich hatte er genauso beflissen die Worte des alten Meisters befolgt und sich zu Herzen genommen. Doch was der ehemalige Jedi-Ritter an ihm vermisste, waren Freude, Leichtigkeit und Neugier. Ormir schien es völlig gleich zu sein, dass er sich auf einer wundervollen Welt befand, die so völlig anders als Coruscant oder der Wüstenplanet war, auf dem er aufgewachsen war. Der junge Mann befolgte gehorsam die Aufgaben, die der Talortai ihm stellte und beantwortete seine Fragen, mehr aber nicht. Vielleicht war es sein Naturell, aber andererseits hatte er ihm erzählt, dass er sich vor der Begegnung mit dem alten Jedi gerne mit Freunden getroffen hatte, feiern ging und Podrennen besuchte.

Nach seinen eigenen Worten stellte sich Ormir das Leben eines Jedi voller Aufopferung vor, dass er den Unschuldigen half und nach Wissen suchte. Aber war es das wirklich oder hatte er unbewusst die Agenda des alten Meisters übernommen, weil er nichts anderes kannte?

„Ich habe weitere Aufgaben für dich“, sagte er, einem spontanen Einfall folgend und blieb stehen, wonach er den jungen Mann fest ins Auge fasste.

„Du wirst den Becher jetzt auf dem Kopf tragen ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen. Wir gehen weiter und du beschreibst mir während der nächsten Viertelstunde, was du siehst und ich müsste genau wissen, was um uns herum zu sehen ist. Stell dir dabei vor, ich wäre plötzlich blind geworden. Dann wirst du mir drei Fragen stellen, egal welche.“


[Horai Mido], mit Ormir

[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

18 Feb, 2014 11:44 21 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Arbra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido



Ormir folgte dem Jedi und sah ihn überrascht an als er ihm eine neue Aufgabe gab und atmete tief durch bevor er den Becher auf seinen Kopf stellte und solange positionierte bis er den Punkt gefunden hatte wo der Becher am stabilsten auf seinem Kopf stand und nahm die Hände runter.

Es war keine leichte Aufgabe die er erhielt und die Tatsache das er nun auch noch die Umgebung beobachten und alles genau erzählen
sollte, machte es nur umso schwerer den Becher nicht zu verschütten.

Ormir sah sich aufmerksam um während er den Becher auf dem Kopf balancierend Horai folgte.

Er erzählte dem Jedi was er in dem Bachlauf sah, wie dieser verlief wo größere Steine waren und ging auch auf die kleinen Fische ein. Auch beschrieb er was er im Wald um ihm herum sah und versuchte so weit ins Detail zu gehen wie es ihm möglich war.
Während er die Umgebung beschrieb wurde ihm erst bewusst in welch einer schönen Welt er nun war. Als die Viertelstunde vorüber war sah er den Jedi wieder an und überlegte eine weile schweigend was er ihn fragen wollte während er sich auf den Becher auf seinen Kopf konzentrierte, der wie er merkte immer stärker anfing zu schwanken.

"Ihr sagtet ich solle euch drei Fragen stellen und es wäre egal was es für Fragen wären nun ich hätte da ein paar.
Stimmt es das der Kanzler der alten Republik in Wahrheit ein Sith war und an diesem Fürchterlichen Krieg schuld war? Auf Tatooine gab es ein paar Leute die das meinten was ich aber nicht ganz glauben kann. Auch würde ich gerne wissen wie ihr überlebt habt. Und wie würdet ihr meinen derzeitigen Stand einschätzen?"


Er sah wieder gerade aus und bewegte aber seinen Kopf zu schnell und das Wasser im Becher schwappte ein wenig über und ein bisschen von dem Wasser ergoss sich über seine Haare und lief ihm das Gesicht runter. Es war zwar nicht viel und der Becher war noch immer gut gefüllt aber es reichte so das er sich wieder auf das Balancieren des Bechers Konzentrierte während er Horai weiter folgte.



[ Arbra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido

22 Feb, 2014 16:12 48
[NPC] The Force
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Ormir


Der junge Mann bemühte sich redlich, die Umgebung des Bachlaufes zu beschreiben, jedoch blieb manches zu vage, als dass Horai sich hätte blind auf die Beschreibung verlassen können. Er glaubte, dass Ormir mit den vielen Eindrücken, die Wald und Bach boten, etwas überfordert war. So kam es im Laufe dieser Viertelstunde häufiger vor, dass der Talortai von den Steinen herunter glitt, oder sich den Fuß anstieß. Aber es geschah nichts, wodurch er zu Schaden gekommen wäre. Vielleicht lag es an der eintönigen Heimat des Menschen, doch selbst die Wüste war voller Details, die interessant oder auch überlebenswichtig waren. Die Prioritäten seines Zöglings lagen irgendwo anders – wo genau, musste der ehemalige Jedi-Ritter noch herausfinden und konnte eventuell dann damit arbeiten. Schließlich hatte er keinerlei Erfahrung darin, einen Schüler auszubilden und konnte nur von seinen Erinnerungen an die Jünglings-und Padawanzeit zehren. Allerdings dachte er auch daran, dass der Junge nicht per Zufall auf demselben Planeten gelandet war und dessen Fähigkeiten in die richtigen Bahnen gelenkt werden mussten. Er hatte es nie verstanden, wieso schwächere Jünglinge und Padawane vom Orden einfach aussortiert oder in die Corps gesteckt wurden. Erstere waren halb ausgebildet und auf sich allein gestellt, sie waren weder normale Wesen noch richtige Jedi – wer wusste schon, ob sie ihre Fähigkeiten aus Frustration zu kriminellen Zwecken einsetzten oder gar schlimmeres damit anstellten. Und trotz der Versicherungen, dass Corps-Jedi genauso wertvolle Arbeit leisteten, viele Jedi sahen in ihnen Ausschuss, der gerade noch für die niederen Arbeiten gut genug war. Eine Haltung, die seiner Ansicht nach den Prinzipien des Jeditums widersprach.

Anschließend stellte Ormir seine drei Fragen, zu denen Horai ihn aufgefordert hatte. Dem Vogelartigen fiel auf, dass er an seiner Stelle ganz andere Dinge gefragt hätte, viel Konkreteres und auf die aktuelle Situation bezogen. Dann sagte er sich, dass nicht jeder gleich tickte, dass jedem Individuum andere Dinge wichtig waren. Eine weitere Herausforderung in seiner neuen Funktion als Meister.
Zitat:
"Ihr sagtet ich solle euch drei Fragen stellen und es wäre egal was es für Fragen wären nun ich hätte da ein paar.
Stimmt es das der Kanzler der alten Republik in Wahrheit ein Sith war und an diesem Fürchterlichen Krieg schuld war? Auf Tatooine gab es ein paar Leute die das meinten was ich aber nicht ganz glauben kann. Auch würde ich gerne wissen wie ihr überlebt habt. Und wie würdet ihr meinen derzeitigen Stand einschätzen?"


Als der Junge sich den Wasserbecher auf den Kopf setzte, schwappte der Becher prompt über. Horai gab dazu keinen Kommentar ab, denn Ormir setzte alles daran, dass nicht noch mehr Wasser herauslief. Daher machte sich der Talortai daran, die Fragen, so gut es ging, zu beantworten:

„Ich kann dir nur sagen, was ich persönlich über solche Gerüchte denke – die alleinige Wahrheit wird der Imperator wohl mit den Tod genommen haben. Wenn er ein Sith gewesen wäre, hätte der Rat ihn enttarnen können, Großmeister Yoda und die anderen Ratsmitglieder haben eng mit dem Kanzler zusammen gearbeitet. Ich bin sicher, dass Palpatine zum Ende der Klonkriege immer machtgieriger wurde, jedoch halte ich es für wahrscheinlicher, dass er unter den Einfluss dieses Lord Vader geriet – wo auch immer dieses Monstrum herkam. Wer in die Dunkelheit schaut, muss damit rechnen, dass sie zurückschaut…“

Ihm stellten sich die Nackenfedern beim Gedanken an den Dunklen Lord auf, obwohl er ihm zum Glück nie begegnet war. Doch er wollte sich nicht von diesem düsteren Bild nicht einschüchtern lassen.

„Den Grundstein hat die Blockade der Handelsföderation gelegt, wahrscheinlich war schon damals Dooku der Drahtzieher gewesen und endete schließlich in der Entstehung der Separatisten...nein, ich glaube nicht, dass der Kanzler verantwortlich für den Krieg war. Was hätte ihm das genutzt? Er hat selbst als Imperator die Anführer der Separatisten weiter verfolgt, soweit ich das mitbekommen habe. Ich war knapp ein halbes Standardjahr vor der Order 66 für nicht mal eine Woche das letzte Mal auf Coruscant und war nie wichtig genug, um auch nur ansatzweise irgendetwas aus dem Dunstkreis des Rats oder der großen Politik mitzubekommen. Aber natürlich hat auch bei uns die Gerüchteküche gewaltig gebrodelt – irgendjemand hat es von einem ehemaligen Schüler eines ehemaligen Meisters erfahren, der mit einem anderen Meister befreundet war, der einen ehemaligen Padawan eines Jedi-Rats kannte “ erzählte er schulterzuckend. Vor seinem inneren Auge tauchten die verschwommenen Bilder von seinen Freunden und Bekannten im Orden auf, er dachte an die zivilen Angestellten und Droiden, die nun alle tot oder verschwunden waren. Auch als er sich anschickte, die letzte Frage Ormirs zu beantworten, erschienen Geister aus der Vergangenheit…
Sie hatten ihn gerne General Vogelmann genannt, in ihrem schrägen Soldatenhumor. Die Agri Corps-Jedi amüsierte es, während ihre vollwertigen Jedi-Aufseher stets die Stirn gerunzelt hatten. Der Talortai fand es mindestens genauso amüsant, als er mit seinen Klontruppen die kleine Agrarwelt bewachte, die es nicht einmal zu einem eigenen Namen besaß. Die Separatisten hatten zwei Kompanien der Droidenarmee sowie eine Kompanie aus Freiwilligen eines Nachbarsystems abgesetzt, das sich der Konförderation angeschlossen hatte.

„Mein Überleben habe ich wohl meiner Vorliebe für einsame Meditationen in der freien Natur zu verdanken“, begann er nach einem kurzen Zögern, „Die Zeit kurz vor Sonnenaufgang ist meine liebste. Die Klone wussten, dass ich das tat, aber ich habe mir immer einen anderen Ort dafür ausgesucht und sie haben mir nie nachspioniert…ich saß auf dem Abhang eines Hügels auf der von der AgriCorps-Station abgewandten Seite - ich war schon tief in der Meditation versunken, als ich Blasterschüsse und Schreie hörte. Ich dachte an einen Überraschungsangriff der Separatisten, aber wir hatten mit ihnen erst im Laufe einiger Tage gerechnet. So schnell ich konnte, versuchte ich auf die andere Seite zurückzukehren, doch es hatte begonnen zu regnen und das Gelände war rutschig. Ich hatte es gerade auf die andere Seite geschafft, als ich sah, dass die Klone auf die Jedi schossen. Die meisten von ihnen gehörten zum AgriCorps oder waren Zivilisten, sie hatten keine Waffen. Die anderen hatten ihre Lichtschwerter, doch waren sie im Schlaf überrascht worden…denen, den es gelang, Klone zu überwältigen, hatten sich ihrer Blaster bemächtigt. Ich wollte ihnen zu Hilfe kommen, doch dann schnitten mir drei meiner Trooper den Weg ab, Flash, Sixer und Wrecks. Ich konnte sie ausschalten, aber dann war es für die anderen zu spät…ich bin ausgerechnet in einem Frachttransporter der Separatisten von dieser Welt geflohen und wollte mich nach Coruscant durchschlagen, als ich schließlich von dieser Order 66 gehört hatte und dass der Kanzler, der sich zum Imperator aufgeschwungen hatte, alle Jedi verfolgen ließ. Also habe ich meine Identität als Jedi aufgegeben und betätige mich seit einiger Zeit als Scout und Entwicklungshelfer für eine gemeinnützige Gesellschaft aus dem Chommell-Sektor…im Prinzip also das, was ich vorher auch schon gemacht hatte. Nur ohne Robe und Lichtschwert. Eine großartige Karriere, meinst du nicht?“
Horai versuchte fröhlich zu klingen, aber es fiel ihm schwer. Die Erzählung hatte Erinnerungen hervorgerufen, an die er lieber nicht zurückdenken wollte. Sie hatten unbewaffnete Jedi teilweise im Schlaf erschossen, fast die Hälfte von ihnen waren noch halbe Kinder, mit denen er tags zuvor noch herumgealbert hatte. Der Padawan eines der Ritter war gerade nur wenige Tage zuvor frisch von Coruscant gekommen…eine junge Nikto. Sie stand als einer der letzten Überlebenden über den reglosen Körpern der anderen Jedi, in trotziger Wut das grüne Lichtschwert ihres Meisters und ihr eigenes blaues gereckt, hinter ihr ein junger Mensch in der schlichten Corps-Uniform, in Ormirs Alter vielleicht , mit einem Schockerstab mit dem man Vieh trieb und eine Zivilistin mit einem uralten Slugthrower. Wenn die drei Klone ihn nicht aufgehalten hätten, wäre er mit ihnen im Blasterfeuer gestorben, aber vielleicht hätte er sie retten können…


[Horai Mido], mit Ormir

[ Abra ][im Wald][ in einem Bachlauf]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

06 Mar, 2014 16:05 45 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Arbra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido


Ormir blickte ernst in die Ferne als er den Ausführungen seines neuen Meisters zuhörte und balancierte weiterhin den Becher mit Wasser auf dem Kopf.

"Es ist schade das so viele unschuldige während der Order 66 gefallen sind, aber es ist auch ein Glücksfall das ihr durch diese drei Klone euer Leben retten konntet denn sonst hätten wir uns niemals getroffen. Ihr Sagtet das Kanzler Palpatine sich selbst zum Imperator erklärt hatte und zuvor immer Machthungriger wurde. Was wenn er dies alles schon von langer Hand geplant hatte? Was wenn er ein Sith Lord war und Darth Vader nur sein Schüler? Er hätte mit viel mühe den hohen Rat der Jedi täuschen können auch wenn das unwahrscheinlich klingt. Aber wer war es denn der die Jedi verfolgen ließ? Was hätte der Imperator davon gehabt die Jedis zu Jagen die seit jeher die Republik beschützt hatte? Wenn er ein Sith gewesen wäre hätte er die perfekte Position gehabt einen Krieg anzufangen um die Jedi über die Galaxys zu verstreuen und mittels der Order 66 zu töten."

Vor seinem Geistigem Auge fügte sich ein Bild zusammen welches passen könnte. Aber die Vorstellung das jemand so hinterlistig und gefährlich war ließ ihn sichtlich erschaudern und er hatte große Mühe dass das Wasser im Becher nicht überschwappte.

Als er die Vorstellung verdrängte blickte er seinen Meister an.
"Verzeiht mir Meister aber ich musste einfach diesen Gedanken gang weiter verfolgen auch wenn es sehr unwahrscheinlich klingt das der damalige Jedi Rat so getäuscht werden konnte. Ich hoffe nur das die Neue Republik nicht genauso wird wie die alte denn das würde allen nur schaden."

Nachdem er das gesagt hatte ging er schweigend neben dem Vogelartigen her und hoffte das er bald eine andere Aufgabe bekommen würde da es ihm immer schwerer fiel den Becher zu balancieren.


[ Arbra ][im Wald][ in einem Bachlauf]


[Ormir]
mit Horai Mido

14 Apr, 2014 21:23 02
Kyle Obdris
Robin Hood




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.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* Höhlensystem *~.
Kyle allein


Kyle schlug die Augen auf, um ihn herum war alles düster, lediglich ein heller weißleuchtender Punkt am Ende des Tunnels schien in seine verschlafenen Augen. Der junge Mann gähnte und streckte seine steifen Glieder. Alles schmerzte, jede einzelne Bewegung eine Tortur. Die feuchte Kälte war ihm in die Knochen und Gelenke gekrochen und nun fühlte er sich noch erschöpfter als zuvor. Nun bereute er seine Entscheidung. Der junge Machtbegabte ächzte bei jeder Bewegung, mit der er sich in Richtung Höhlenausgang schleppte. Langsam gewöhnten sich seine Augen wieder an die zunehmende Helligkeit und als er oben angekommen war, richtete er sich langsam aus der gebückten Haltung auf und streckte sich. Dann hielt er Ausschau nach einer Möglichkeit seinen Durst zu stillen sowie nach einer Handvoll genießbarer Beeren. Nicht weit vom Höhleneingang wurde er fündig. Ein paar Beeren mussten fürs erste genügen und, um seinen Durst zu stillen, ließ er Tropfen frischen Morgentaus von den Blättern der Pflanzen in seinen Mund tropfen, da kein Bach oder Fluss in der Nähe war.

Mehr oder weniger gestärkt machte sich der bärtige Waldbewohner auf seinen Weg, wohin auch immer ihn führen mochte. Seinen Bogen hielt er stets in seinen Händen, bereit demjenigen, der sich ihm in den Weg stellen wollte, einen Pfeil entgegen zu jagen. Doch hatte er nicht vor es so weit kommen zu lassen. Nach dieser wenig erholsamen Nacht, musste Kyle sich außerordentlich konzentrieren, um seinen Geist zu verschleiern und es kostete ihn zusätzlich eine Menge Kraft. Man konnte es ihm ansehen. Einzelne Schweißperlen rannen seine Schläfe hinab, bahnten sich einen Weg durch die Härchen seines Bartes, bevor sie sich am Kinn sammelten und zu Boden tropften. Der Waldschrat ließ seinen Blick umherschweifen und überlegte kurz, wo er war, bevor er weiterging, doch keiner der Bäume oder Felsen kam ihm bekannt vor. Er fühlte sich, als sei er gerade erst hier angekommen und auf der Flucht vor dem unguten Gefühl, was seinen Blick tief in seinen Nacken bohrte. Er wollte hier nicht länger verweilen, denn sein Instinkt sagte ihm, er solle weitergehen. So stapfte er weiter durch das wuchernde Dickicht des Planeten. Der weiche Waldboden federte seine Schritte und dämpfte sie auf ein minimales Geräusch. Hier und da knackste schon einmal ein Ast und ließ den jungen Mann für einen kurzen Augenblick zusammenfahren.

Etwas beeinflusste ihn heute zu sehr. Er war einfach nicht bei klarem Verstand. Wenn es so weiterginge, würde ihm das noch zum Verhängnis werden. Kyle hielt kurz inne und nahm einen tiefen Atemzug. ‚Konzentrier dich‘, versuchte er sich immer wieder einzureden. Gerne hätte er sich irgendwo niedergelassen zum Meditieren, doch hatte er auf der Flucht keine Zeit dafür. Er hatte nun auch schon hier viel zu lange verweilt. Überstürzt und unaufmerksam preschte er durch ein Feld von großen Fächerfarnen. Die Pflanzen reichten bis knapp unter seine Brust und schnitten in seine Arme. Als er schließlich noch einen Schritt tat, verzog der bärtige Machtbegabte das Gesicht vor Schmerz. Er spürte wie etwas Warmes seinen Unterschenkel hinab lief. Kyle lichtete mit seinen Armen das Dach aus Farnenblättern, um zu schauen was passiert war. Seine Unachtsamkeit und Unkonzentriertheit hatte ihn nun in diese Lage manövriert. Er hatte eine seiner eigenen Fallen ausgelöst und die spitzen Holzpfähle, die eigentlich ein Tier hätten erlegen sollen, hatten sich nun durch seine Hose etwa fünfzehn Zentimeter unter dem Knie in seinen Unterschenkel gebohrt. Das warme Blut lief hinab und tränkte sein rechtes Hosenbein. Der junge Mann musste sich erst einmal aus der Falle befreien. Er biss die Zähne zusammen, hockte sich leicht herunter, sodass er mit den Händen die beiden Bügel, auf denen die Pfähle steckten auseinanderdrücken konnte. Doch es funktionierte nicht ganz so wie er es gewollt hatte. Kyle nahm einen seiner Pfeile in den Mund und zerrte nun so heftig an seinem Bein, dass er sein Bein mitsamt der, im Unterschenkel steckenden, Zacken befreien konnte. Die Schmerzen waren unvorstellbar, doch er musste weiterkommen. Humpelnd schleppte er sich bis hin zu einem umgestürzten Baumstamm, um dort seine Wunde genauer zu betrachten. Der Waldläufer merkte bereits wie der Blutverlust sich auf seinen Kreislauf auswirkte.

Kyle allein
.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* Unterholz *~.

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17 Apr, 2014 00:13 45 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Ormir


Der junge Mann schien von seiner Idee, dass der Imperator selbst ein Lord der Sith gewesen sein sollte, ziemlich begeistert zu sein. Jedenfalls verfolgte er sie immer noch weiter, nachdem Horai seine Sicht der Dinge dargelegt hatte. Das stand ihm natürlich frei, ohne Zweifel, aber es gab dem Talortai zu denken, dass den Menschen solche Theorien mehr beschäftigten als das Schicksal der Jedi und Zivilisten, das er ihm zuletzt geschildert hatte. Vielleicht lag es an seiner Jugend, oder eher daran, dass sich seine Persönlichkeit schon zu weit entwickelt hatte, bevor er den Aspekt des Mitgefühls in den Lehren der Jedi verinnerlichen konnte. Ob ihm das in seinem Alter noch gelingen würde, war sich der ehemalige Jedi-Ritter nicht sicher. Es hatte seine Vorteile, wenn die Ausbildung schon im Kindesalter stattfand und man konnte gewissen negativen Veranlagungen schon rechtzeitig entgegenwirken.

Doch er wollte Ormir nicht zu früh beurteilen. Seine Ausbildung hatte unter sehr erschwerten Umständen stattgefunden und war alles andere als komplett. Wissbegierig war der Junge allemal, und das war schon einmal nicht schlecht.

„Die Neue Republik muss aus den Fehlern der Alten Republik lernen, da hast du Recht. Aber niemand kann mit hundertprozentiger Gewissheit in die Zukunft schauen und sagen, welche Entscheidungen sich als richtig oder falsch erweisen werden. Es ist leicht, in die Vergangenheit zu schauen und ein rasches Urteil zu fällen, doch da die Zukunft immer im Fluss ist, werden auch die Weisesten nie vor Fehlentscheidungen gefeit sein. Und es haben schon geringere Wesen als der Imperator Jedi austricksen können, ohne einen Funken Macht zu verwenden,“ versuchte er seinem Schüler zu erklären. „Selbst wenn deine Theorie stimmen würde – was hätten wir genau in diesem Augenblick davon? Der Imperator und sein Dunkler Lord sind tot, das Imperium ist zerfallen. Wir hingegen leben, wir können uns frei auf diesem großartigen Planeten bewegen. Die einzigen Sorgen, die wir haben, bestehen daraus, wie wir diesen Unbekannten finden. Vielleicht gibt es noch wilde Tiere, denen es nicht gefällt, dass wir in ihrem Territorium herumtrampeln und wir dürfen vielleicht auch nicht alles essen, was hier wächst. Das ist aber alles für den Moment, und genau dieser Moment zählt, Ormir. Lebe im Hier und Jetzt, achte auf deine Umgebung, nimm mit allen Sinnen wahr, was um dich herum passiert. “

Die Strömung des Bachs wurde stärker, das Wasser kälter und tiefer, so dass es Zeit war, den Lauf zu verlassen. Der Talortai fand eine Stelle am Ufer, die nicht zu steil und allzu dicht bewachsen war, und bedeutete seinem Begleiter, ihm aus dem Bach zu folgen.

„So, genug balanciert für heute,“ sagte er lachend und nahm Ormir den Wasserbecher vom Kopf, den er lange genug tapfer getragen hatte. Das Unbehagen des jungen Mannes war immer größer geworden, aber er hatte versucht, seine Aufgabe so gut wie möglich zu erledigen. „Du hast deine Aufgabe gut erledigt, ich hoffe, dass du so weitermachst,“ lobte er ihn und steckte den Becher wieder in seinen Rucksack.

Er spürte noch einmal für einige Minuten in die Macht hinaus, um sich für eine Richtung zu entscheiden. Es war später Nachmittag, aber er wollte noch einige Kilometer hinter sich bringen, bevor die Sonne Arbras unterging. „Wir werden von hier aus ein Stück ostwärts gehen, diese Richtung wird uns schneller zu den Ausläufern der Felsformationen bringen, in denen sich die Höhlensystem verbergen “, entschied er schließlich und sie machten sich auf den Weg.

Sie hatten ungefähr drei oder Kilometer zurückgelegt, als er die Blutspuren sah. Das Summen von kleinen Insekten, die sich auf den befleckten Blättern und auf dem Boden nieder gelassen hatten, hatte seine Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Er gab Ormir ein Zeichen, sich nicht von der Stelle zu rühren und still zu sein. Tatsächlich fand er im Unterholz die Überreste einer primitiven Falle, zwei Bügel, an denen spitze, blutbefleckte Holzzacken steckten. Es sah so aus, als ob sie gewaltsam auseinander gedrückt worden wären. Ein Tier hätte sich nicht daraus alleine befreien können, und es fehlten auch Schuppen- oder Fellreste. Die Fußabdrücke sprachen dafür, dass sich das humanoide Wesen aus der Falle befreit haben musste und er war sich sicher, dass es sich um den Gesuchten handeln musste. Der Talortai öffnete sich der Macht – nun spürte er ihn voller Gewissheit. Er litt Schmerzen und die Intensität sprach dafür, dass er nicht mehr weit weg war.

Horai winkte Ormir zu, ihm schweigend zu folgen. Dieses Wesen hatte Angst und war verletzt, sie durften es nicht zusätzlich erschrecken. Langsam folgten sie den Blut- und Fußspuren, zudem hatte der Talortai seine Machtsinne weit geöffnet. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis der Verletzte ganz nah sein musste. Prüfend ließ der ehemalige Jedi-Ritter seine Sinne schweifen. Nochmals schärfte er seinem Begleiter durch eine Geste ein, sich still zu verhalten und kroch ein Stück vorwärts. Hinter einem Gebüsch erahnte er mehr als er sah, eine humanoide Gestalt auf einem Baumstamm sitzend. Er atmete kurz durch, und beschloss dann, sich zu zeigen. Mit weit ausgebreiteten Händen trat er auf ihn zu. Es lagen Pfeil und Bogen neben dem noch jungen Menschen, nichts, was ihm spontan gefährlich werden konnte und nach seiner Verletzung zu urteilen, war der Mann zu keiner überraschenden Aktion in der Lage.

„Fürchte dich nicht, ich will dir helfen“, sagte Horai mit freundlicher Stimme und sandte ihm beruhigende Impulse durch die Macht zu.


[Horai Mido], mit Kyle, weiter weg Ormir

[ Abra ][im Wald][ im Unterholz]

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17 Apr, 2014 18:55 01 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
OrmirTaragon
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]


[Ormir]
mit Horai Mido


Ormir Hörte seinem Meister zu und musste zugeben das der Jedi recht hatte. "Ja Meister, ihr habt recht in der jetzigen Situation bringt es nix sich darüber weiter das Gehirn zu zerbrechen. Aber ich hoffe nicht das uns noch weiter Wilde Tiere unseren Weg kreuzen ich möchte nämlich ungerne mit einem Becher auf dem Kopf fliehen müssen" Er musste leicht grinsen als er sich bildlich vorstellte wie er mit einer Hand auf dem Becher welcher auf seinem Kopf stand durch den Wald rennen und dabei vor einem wildem Tier fliehen würde.

Als Horai den BAchlauf verließ und den Becher von seinem Kopf nahm und ihn auch noch lobte wurde er kurz rot. Ein Lob von einem Jedi empfand er als etwas sehr besonderes.
Er folgte seinem Meister nun ohne eine Last auf seinem Kopf zu tragen und beobachtete die Gegend genau damit er nicht doch noch von einem Wilden Tier überrascht werden würde.

Sie waren eine ganze weile gegangen als der Jedi vor ihm stoppte und ihm anwies stehen zu bleiben und vor allem sich Ruhig zu verhalten. Es dauerte nicht lange bis er die Blutspuren bemerkte und sofort ging Ormir in die Hocke.

Als ihm der Vogelartige ihm anwies ihm Schweigend zu folgen folgte er ihm so vorsichtig und leise wie nur es nur möglich war und beobachtete die Umgebung noch genauer als schon zuvor. Als er an der Falle vorbeikam erkannte er das die Falle nicht von einem Tier ausgelöst worden war da es an Überresten fehlte und auch hätte sich ein Tier nicht alleine aus dieser Falle Befreien können. Auch sah er die Fußspuren auf dem Boden und öffnete seine Machtsinne. Er wusste das sie ihm kaum was bringen würden da er sie noch nicht wirklich kontrollieren konnte aber er fand das es eine gute Gelegenheit wäre eben diese Kräfte zu trainieren.

Als der Jedi ihm noch einmal anwies sich ruhig zu verhalten blieb er stehen und wartete auf weitere Anweisungen. Er sah wie der Vogelartige weiter ging und hörte nach einiger Zeit wie der Meister etwas sagte.
Er Konzentrierte sich in die Richtung der Stimme und spürte nun schwach die andere Person die ganz offenbar Verletzt war und sich wahrscheinlich sogar fürchtete. Er hoffte das keine Gefahr von der Person ausging und wartete noch immer die Umgebung beobachtend ab.


[ Abra ][im Wald][ im Unterholz]

[Ormir], weiter weg Horai Mido und Kyle

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17 Apr, 2014 22:43 15
Kyle Obdris
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Kyle allein


Auf dem Baumstamm sitzend merkte der bärtige junge Mann, dass ihm für einen Moment speiübel wurde. Kyle musste sich arg konzentrieren, damit er nicht in Ohnmacht fiel. Irgendwie musste er die Blutung stillen oder zumindest verringern. Er legte seinen Bogen kurz beiseite und holte ein einfaches Messer hervor, um sich einen Stofffetzen von seiner Kleidung abzuschneiden, damit er sich sein Bein etwas oberhalb der Verletzung abbinden konnte. Ihm war immer noch schlecht, aber zumindest konnte er den Blutverlust vermindern, doch würde sich seine Situation erheblich verschlimmern, wenn er keine Hilfe bekam. Nur wer sollte ihm schon helfen? Seine Verfolger, die nach ihm suchten? Die wollten ihn doch ohnehin umbringen. Diese… halt diejenigen, die die dunkle Seite der Macht nutzten wie Gun Ti Rhea ihm erklärt hatte, als er noch sehr jung war. Der Waldläufer atmete tief durch und versuchte sich wach zu halten. Er durfte nicht das Bewusstsein verlieren, dann wäre er nur noch leichtere Beute für seine Verfolger.

Kyle griff wieder nach seinem Bogen und legte einen Pfeil auf die Bogensehne und hielt ihn am Schaftende leicht fest, sodass er ihn möglichst schnell spannen konnte. Er saß so oder so in der Falle, er konnte nicht weg von hier, die Blutspuren würden seine Häscher früher oder später auf seine Fährte bringen, also musste er zumindest gewappnet sein, sich zu Wehr zu setzen. Deshalb hielt der junge Waldschrat die Augen offen, so aufmerksam wie es ihm halt möglich war in seinem Zustand. Sein Bein schmerzte ziemlich stark, sie waren kaum auszuhalten, doch ihm blieb nichts anderes übrig. Schweißperlen standen auf seiner Stirn und liefen in langsamen Rinnsalen seine Schläfen hinab. Kyle konnte einfach nicht glauben, dass er wegen einer Unachtsamkeit in eine seiner eigenen Fallen gestolpert war, er kannte den Teil des Waldes eigentlich in und auswendig.

Ein Rascheln im Unterholz. Kyle spannte den Bogen etwas mehr. Die Geräusche kamen direkt aus dem Gehölz vor ihm und dann plötzlich stand ein vogelartiges Wesen vor ihm. Instinktiv bedrohte er dieses Wesen aus Selbstschutz mit seiner Waffe. Selbst dann noch, als er sagte, dass Kyle sich nicht fürchten solle und er ihm helfen wolle. Der junge Mann hatte sich lange genug gut verborgen, sowohl körperlich, als auch geistig. Sein Meister hatte ihm diese wichtige Lektion als eine der ersten gelehrt. Doch konnte er diesem Vogel nicht vertrauen, obwohl er versuchte friedfertig und langsam in seinen Geist einzudringen. Trotz dieser Signale versteckte er noch eine weitere Person, der Waldläufer konnte sie fühlen. Die Person verbarg sich im Dickicht, aus dem das Federvieh gekommen war.

„Sag, deinem Begleiter er soll rauskommen, Vogelmensch! Oder dieser Pfeil…“, Kyle bedeutete mit einem Nicken auf den gespannten Bogen, „… wird seinen Weg in das Gebüsch finden, in dem er sich versteckt. Er hätte gut daran getan, seinen Geist besser zu verbergen. Er ist ein regelrechtes Feuerwerk.“, sagte der bärtige Mann und funkelte seinen Gegenüber misstrauisch an. Dann wartete er und beobachtete genau, was geschah, ob sich die Person im Gebüsch regte.

Kyle mit Horai Mido und Ormir Taragon
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11 May, 2014 23:59 36 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Kyle, weiter weg Ormir


Der grüngekleidete Mensch, der vor ihm auf einem Baumstamm saß, war zwar verletzt, aber fühlte sich durch das Aufteten Horais keineswegs eingeschüchtert, sondern entschlossen, sich trotz der Wunde zu verteidigen und legte den Bogen an. Er war eindeutig stark in der Macht, seine Worte lieferten den zusätzlichen Beweis. Mehr Sorgen machte dem gefiederten Jedi der Zustand seines Gegenübers, der von dem Blutverlust bereits gezeichnet war. Schweißtropfen standen auf der Stirn des jungen Mannes, und seine Gesichtsfarbe war alles andere als gesund zu bezeichnen.

Zitat:
„Sag, deinem Begleiter er soll rauskommen, Vogelmensch! Oder dieser Pfeil … wird seinen Weg in das Gebüsch finden, in dem er sich versteckt. Er hätte gut daran getan, seinen Geist besser zu verbergen. Er ist ein regelrechtes Feuerwerk.“


Damit war Ormir gemeint, der sich einige Meter weiter hinten verborgen hielt. Was der junge Mann von Tatooine nicht verbergen konnte, war seine Machtbegabung. Aber selbst wenn es notwendig geworden wäre, er hätte es nicht innerhalb einer solch kurzen Zeit erlernen können. Horai hoffte, dass es sich trotzdem nicht von Nachteil für ihn erwies, wenn es sonst keine anderen Bedrohungen für Machtbegabte gab. Dennoch bereute er es, nicht daran gedacht zu haben, wenn der Bogenschütze die Nerven verlor, konnte er trotz seiner Verwundung noch gefährlich werden. Denn so selbstbewusst, wie er sich benahm, gab es keine Zweifel, dass er mit dieser Waffe ausgezeichnet umgehen konnte. Selbst jeder Normalsterbliche konnte ihm ansehen, dass das Überleben im Wald zu seiner zweiten Natur geworden war, seine gesamte Haltung und das markant gezeichnete Gesicht zeugten von großer Selbstdisziplin, wenn nicht sogar von einem asketischen Lebensstil.

„Das ist Ormir, ich habe ihn hier auf Arbra getroffen. Wie du ist er stark in der Macht, er hat nicht gelernt, seine Aura zu verbergen, aber er ist guter Junge. Ich wollte nicht, dass er verletzt wird und sagte ihm, dass er sich verbergen sollte. “, erklärte der Talortai ruhig. Er versuchte mehr durch seine Stimme und sein Auftreten als durch die Macht auf sein Gegenüber einwirken, welches den Versuch als bedrohlich zu empfinden schien. Deshalb hielt er es für das Vernünftigste mit offenen Karten zu spielen und eine Brücke zu dem Verletzten zu bauen. „Es tut mir Leid, wenn wir dich erschreckt haben. Mein Name ist Horai Mido – ich bin….ich war ein Ritter des Jedi-Ordens. Die Macht hat mich hierher geleitet, um dich und Ormir zu finden. Wie ich sehe, gerade zur rechten Zeit, deine Verletzung muss dringend versorgt werden. Lege den Bogen beiseite und ich rufe Ormir zu uns. Willst du mir auch sagen, wie ich dich nennen soll?“

Leider waren Avioide wie er nicht dazu in der Lage, eine freundliche menschliche Mimik wie ein Lächeln aufzusetzen, dazu waren ihre Spezies einfach zu verschieden und eventuell konnten seine arteigenen Gesten völlig missverstanden werden. Aus diesem Grund legte er für den verletzten Menschen vor ihm seinen Geist völlig offen, wenn er in der Lage war, ihn durch die Macht zu spüren. Horai beschränkte sich auch hier auf eine rein passive Öffnung, der junge Mann sollte sich nicht angegriffen oder manipuliert fühlen. Trotz der angespannten Situation fühlte sich der Vogelartige nicht unwohl. Er hatte zwei machbegabte Menschen gefunden, die schon die ersten Schritte auf dem Pfad der Jedi getan hatten, denn er hielt den Bogenschützen keineswegs für böse und wahrscheinlich hatte auch ihn für eine gewisse Zeit ein ausgebildeter Jedi begleitet. Die Wege der Macht waren wunderbar.


[Horai Mido], mit Kyle, weiter weg Ormir

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14 Jun, 2014 18:42 11 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyle Obdris
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Kyle mit Horai Mido, weiter wegOrmir Taragon


Kyle wusste selbst, dass sein Zustand durch die Verletzung zunehmend schlechter wurde. Der Schweiß stand ihm auf der Stirn und immer wieder in unterschiedlichen Abständen wechselten sich kleine Hitzewallungen und Kältewellen ab. Dennoch hielt er den Bogen gespannt und zielte auf den Busch, wo sich der Begleiter der gefiederten Spezies versteckte. Der junge Mann hatte so ein Wesen vorher noch nie gesehen, obwohl er durch seinen Meister, der ein Nautolaner war, von der Existenz von anderen Wesen, die eindeutig nicht menschlich waren, wusste. Ebenso wenig kannte er den Namen dieser Spezies, die vor ihm stand. Das einzige, was er wusste, er konnte diesem Schnabelvieh nicht trauen. Warum sollte er auch? Nur weil dieser ihm gut zuredete. Gun Ti Rhea hatte ihn gewarnt, dass die dunkle Seite der Macht mit allen möglichen Tricks versuchte zu verführen. Deshalb zielte er weiterhin auf den Busch und behielt den Avioiden im Auge. Inzwischen rann eine einzelne Schweißperle von der Stirn über die Schläfe hinab zu seinem bärtigen Kinn, von wo aus sie zu Boden tropfte.

Sein gefiederter Gegenüber sprach ihn direkt an, versuchte ihn mit seinem Geschwafel zu beeinflussen. Er erzählte ihm von einem Ormir, den er hier getroffen habe und, dass er wollte, dass niemand verletzt würde und deshalb wollte er ihn oder vielmehr seine Verletzung versorgen. Weiter sagte er, er sei ein Ritter des Jedi-Ordens gewesen, doch das war bestimmt auch eine hinterhältige Lüge. Und um zu zeigen, dass er die Wahrheit sprach, öffnete er sogar seinen Geist und gewährte Kyle einen offenen Einblick. Der Waldschrat kämpfte schwer mit sich selbst. Die körperlichen Strapazen wirkten sich zusehends auch auf seinen Geist aus, da er Schwierigkeiten hatte, den Bogen gespannt zu halten und sich gleichzeitig einen kleinen Blick auf den Geist des Vogelmenschen zu werfen. Der Bogenschütze nahm seine letzte Kraft und Konzentration zusammen und riskierte einen kurzen Blick. Er konnte keine niederträchtigen Absichten erkennen, doch blieb er skeptisch. Schließlich wollte er doch tatsächlich wissen wie er hieß, doch diesem Heuchler würde er bestimmt nicht seinen Namen nennen.
Weiterhin war der Bogen gespannt, doch nun war er hin und her gerissen, von wem wohl die größere Gefahr ausging. Das Federvieh hatte eindeutig die kraftvollere Aura.


Mit der Zeit merkte, dass er den Bogen nicht mehr lange halten konnte. Ein letztes Mal entschloss er sich um, dass das Schnabelvieh wohl doch die größere Gefahr war. Als Kyle ansetzte, um auf den Avioiden zu zielen, verschwamm die Umgebung und alles in seinem Blickfeld immer mehr, bis es schließlich um ihn herum dunkel wurde. Was dann geschah, bekam der bärtige junge Mann bewusst nicht mehr mit. Als er das Bewusstsein verlor, löste sich der Schuss des Bogens mit dem vorher eingespannten Pfeil. Glücklicherweise hatte er nun weder auf die Person, die sich versteckt hatte, noch auf den Vogelmenschen gezielt und der Pfeil flog durch das Unterholz und landete in einem Baumstamm außerhalb ihrer Sichtweite. Der Waldschrat ließ den Bogen zu Boden sinken und sackte scheinbar leblos zusammen, sodass sein Körper sich nicht mehr auf dem Baumstamm halten konnte. Kyle lag nun ohnmächtig auf dem moos- und laubbedecktem Boden.

Kyle mit Horai Mido, weiter wegOrmir Taragon
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17 Jun, 2014 23:52 43 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
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[Horai Mido]
mit Kyle, weiter weg Ormir


Der Pfeil schoss viel zu weit von Horai und Ormir ins Gebüsch. Der Talortai war sogar froh, dass der verwundete junge Mann auf ihn und nicht in die Richtung des Jungen von Tatooine gezielt hatte. Denn erstens war der ehemalige Jedi in der Lage, den Pfeil entweder abzulenken oder ihm auszuweichen und zweitens war der Waldmensch so geschwächt, dass er nicht mehr zu einem genauen Schuss kam. Dann sank er besinnungslos zusammen. Es war keine Täuschung, denn seine Lebensgeister versagten schlichtweg den Dienst, das war deutlich durch die Macht zu spüren. Sofort sprang er auf den Bewusstlosen zu und brachte ihn in eine stabile Seitenlage, nachdem er sich überzeugt hatte, dass der Puls des Menschen noch spürbar war.

Ormir, komm zu mir. Es geht keine Gefahr mehr von ihm aus, aber wir müssen ihm sofort helfen! “, rief er dem anderen Menschen zu, der sich noch im Gebüsch versteckt hielt. Derweil holte der Vogelartige sein kleines Medipack aus seinem Rucksack. Bevor er sich anschicken würde, seine lange nicht mehr genutzten Heilerfähigkeiten anzuwenden, wollte er die Wunde erst desinfizieren, die Überreste der Zacken entfernen und die Blutung stillen – einen Wald konnte man nicht gerade als eine keimfreie Umgebung ansehen. Außerdem wusste er nicht, wie lange er für die Machtheilung brauchen würde – seit seiner Flucht vor der Order 66 hatte er sie nur angewandt, wenn außer einem besinnungslosen Verletzten niemand anwesend war.

Horai riss das Hosenbein auf, um sich die Wunde anzuschauen, die die primitive Falle aus spitzen Holzpflöcken in den Unterschenkel geschlagen hatte. Immer noch steckten die Reste der Pflöcke in der Wade, er hatte weder Zeit gehabt, sie vollständig zu entfernen noch sich vorsichtig vorwärts zu bewegen, wenn er sie stecken gelassen hätte.. Aber anscheinend war es ihm wichtiger, vorwärts zu kommen. Er musste gemerkt haben, dass er verfolgt wurde und seine Angst, gefunden zu werden, hatte ihn zu dieser verzweifelten Maßnahme getrieben. Dieser Mann war zu jung, um von der Order 66 zu wissen, aber er schien sich trotz seiner Isolation im Klaren zu sein, dass man als Machtbegabter Feinde hatte. Sein Misstrauen war trotz Horais Versuchen, Vertrauen zu wecken, unglaublich groß geblieben, aber jetzt hatten sie vielleicht die Möglichkeit, sich friedlich zu begegnen.

Mit den Stofffetzen band Horai den Unterschenkel ab und machte sich daran, die Holzreste zu entfernen. Mit Hilfe einfacher Levitation gelang es ihm, die tiefsitzenden Zacken aus dem Bein zu holen und die Blutung zu stillen. Er musste darauf hoffen, dass die Verbände wenigstens solange hielten, bis er mit der Machtheilung die Wunde schließen konnte. Es war gut, dass er Ormir dabei hatte, seine Anwesenheit würde viele Dinge leichter machen.

Ormir, ich brauche jetzt deine Hilfe“ , bat er ihn, als alle Vorbereitungen getroffen waren. „Um die Wunde zu heilen, muss ich mich in eine Trance versetzen, das bedeutet, ich bekomme so gut wie nichts von der Außenwelt mit. Deine Aufgabe ist es nun, über mich und den Verletzten zu wachen. Achte auf die Dinge, die rund um uns geschehen und wenn du glaubst, dass uns Gefahr droht, musst du mich aus der Trance holen. Auch wenn es vielleicht ein Fehlalarm ist, es ist besser, wenn du mich warnst.“

Der ehemalige Jedi setzte sich mit überkreuzten Beinen auf den Waldboden und legte das verletzte Bein des Menschen auf eine dicke Baumwurzel vor sich. Er schloss die Augen, um sich allmählich in die Macht zu versenken. Vor seinem inneren Auge sah er auf einmal Bilder aus der Vergangenheit – die Hallen der Heilung - die medizinische Abteilung des Jeditempels. Im Gegensatz zu den sterilen, kalt wirkenden gewöhnlichen Krankenhäusern, waren diese Hallen warme, von Sonnenstrahlen durchflutete Orte, obwohl es auch dort viele medizinische Apparaturen und Medidroiden gab. Er sah die Kristalle des Feuers, die die heilenden Kräfte der Macht verstärkten, wenn es keinen anderen Weg mehr gab, um einen Patienten zu retten.

Die Erinnerungen waren überwältigend, doch sie verliehen dem Talortai ein wunderbares Vertrauen in seine Fähigkeiten und er konnte sich voller Zuversicht auf die vor ihm liegende Aufgabe konzentrieren. Das Leuchtfeuer der Macht, die in dem jungen Mann vor ihm strahlte, war an den Stellen, an denen er verwundet war, schwach und flackerte. Die Auswirkungen waren in seinem ganzen Körper zu spüren, doch wenn die Wunde sich schloss und die Selbstheilungskräfte angestoßen waren, würde die Genesung rasch vonstatten gehen. Horai richtete seine Machtsinne auf das zerstörte Gewebe im Unterschenkel, Haut- und Muskelzellen, durchtrennte Venen. Jene mussten als Erstes regeneriert werden. Er drang bis auf eine Ebene vor, die selbst mit Hochleistungsmikroskopen nicht mehr zu erfassen war, dem Zusammenhalt alles Lebenden durch die Macht, kleinste Teile von Zellen, die die Macht wieder zusammenfügte, unterstützt durch die Midichlorianer, durch die Macht drang und stärker wurde, Zellen bildeten sich, Adern wuchsen in einem blau leuchtenden Nebel zusammen, das Blut floss nicht mehr aus dem Körper, Muskelzellen wuchsen und schlossen die Risse, die Haut starb nicht weiter ab, sondern bildete neue Zellen. Alles war in einem Fluss, und er war wieder ein Heiler. Der Vogelartige sah das Bein vor sich, seine Hände, die er darüber hielt und das Wirken der Macht, die sich in dem blauen Leuchten manifestierte.


[Horai Mido]
mit Kyle und Ormir

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30 Jun, 2014 00:26 14 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Arias
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[ Arbra ] [ Wald ] [Landezone der „Mercy“ ]
[ Arias ]


Schon als die Mercy sich dem Planeten näherte hatte Arias so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Dieses lag es jedoch nicht an dem Flugstil ihres rodianischen Piloten. Jetzt wo sie einen Fuß auf den Boden gesetzt hatte war es eindeutig. Ein Gefühl vertraut, aber entfernt, eines das nie wieder fühlen würde. Zumindest dachte sie das seit... Seit dem Tod ihres Mentors. Als das Schiff in einer kleinen Lichtung aufsetzte war Arias die Erste, die das Schiff über die Rampe verlassen hatte. Sie zog die frische Waldluft ein und kämpfte gegen einige Emotionen an, die sie vor den Anderen nicht offenbaren wollte. Den manchmal spielte sie mit dem Gedanken wieder zurück zu den Ithorianern zu gehen. “Ich werde mich mal umsehen. Alleine,“ verkündete Arias. Mit Staubmantel und Hut bewaffnet, wie üblich, machte sie sich in den Wald auf. Sie hatte genügend Zeit sich umzuschauen. Irgendwie hatte ihr Pilot es geschafft an einem Asteroiden vorbeizuschrammen und damit nicht nur einige Lackschäden zu verursachen. Die Reparaturen würden ein paar Stunden dauern. Die Anderen versuchte gar nicht erst sie aufzuhalten. Sie war nie wirklich warm geworden mit der Crew, aber sie vertrauten ihr. Außerdem hatten sie mittlerweile auch festgestellt, das Flora und Fauna ihr Spezialgebiet war und stillschweigend waren sie auch ganz froh ihre botanischen Fähigkeiten an Board zu haben.

Der Wald sprühte vor Leben, die Bäume standen stark und voller Blätter. Überall wuchs irgendetwas. Viele Pflanzen kannte sie aus der Zeit bei Ihtorianer oder hatte sie wo anders schon in ähnlicher Form gesehen. Es gab aber auch einige Pflanzen bei denen sie noch einmal nachschlagen müsste, um sie eindeutig zu identifizieren. Natürlich fand sie auch einige Pflanzen von denen man sich lieber fernhalten sollte. Tiere beobachteten die kleine Fosh von Ästen oder versteckt in Büschen. Glücklicherweise musste sie sich vor irgendwelchen Fleischfressern nicht in Acht nehmen. Der weiche Waldboden unter den Füßen fühlte sich gut an. Viel besser als das kalte und leblose Metall auf der Mercy. Zunächst schien es ganz so als würde Arias planlos durch den Wald. Doch eigentlich folgte sie einer Art innerer Stimme, die ihr genau sagte wo es lang ging. Nach einiger Zeit schien sich dieses Gefühl plötzlich zu intensivieren. Mittlerweile war sich Arias auch ziemlich sicher wo sie dieses Gefühl einordnen musste. Allerdings konnte sie nicht wirklich einschätzen was sie von diesem Gefühl halten sollte. Würde sie vielleicht auf Jedi treffen? Als das Gefühl stärker wurde musste sie sich immer mehr anstrengen, nicht irgendwelche Emotionen zu offenbaren. Sie war zwar alleine im Moment aber das könnte sich bald ändern.

Nach dem sie einen kleinen Hügel erklommen hatte wurde sie fündig. Vor sich fand Arias drei Personen, zwei Menschen und ein Fosh? Nein kein Fosh, der Vogel war viel zu groß außerdem fehlte ihm die Federmähne. Wirklich interessant. Als Arias bei den Ithorianern lebte lernte sie jede Menge verschiedene Rassen kennen, aber eine wie diese hier kannte die Fosh nicht. Für so etwas war jetzt aber auch keine Zeit. Einer der Menschen schien Wache zuhalten. Allerdings, hinsichtlich der Tatsache dass Arias so nah an die kleine Gruppe herankommen konnte, schien er seine Aufgabe nicht besonders ernst zu nehmen. Die Fosh interessierte sich nicht weiter für die „Wache“. Viel interessanter war der Vogel-Ding und der scheinbar verletzter Mensch. Nicht zu übersehen war das blaue Leuchten in den Handflächen des Vogel, der Schatten der Bäume hob das besonders schön hervor. Jetzt fiel auch Arias Maske. Langsam verfärbte sich ihre Federmähne in den Enden. Allerdings schienen ihrer Federn nicht wirklich zu wissen welche Farbe sie annehmen sollten, deshalb entschieden sie sich für aschgrau. Dafür würde man vermutlich aus ihrem Gesicht mehr lesen können. Zum einen war das Glück, dass sie nicht die letzte Jedi war auch wenn dieser Gedanken von Anfang eher lächerlich erschien. Dann war da Neugier, endlich hat sie jemanden gefunden der ihr vielleicht helfen könnte die Macht besser zu verstehen. Selbstverständlich war da auch Trauer, weil die Erinnerungen an ihren Mentor wieder auftauchten. Sie atmete leise tief durch. Sie stand einfach nur da und beobachtete den Vogel bei was auch immer er gerade tat. Arias wollte nicht stören, da sie sich noch genau daran erinnern konnte, wie ihr Mentor immer reagierte, wenn sie ihn bei der Meditation störte. Außerdem schien dieser Vogel eine Heilung des Menschen zu erwirken.


[ Arbra ] [ Wald ] [ Im Unterholz ]

[ Arias ]
[ Horai Mido ] [ Kyle ] [ Ormir ]

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17 Jul, 2014 02:24 28
Kyle Obdris
Robin Hood




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 50

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.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* Unterholz *~.
Kyle (ohnmächtig) mit Horai Mido, weiter wegOrmir Taragon


Kyle hatte zwar das Bewusstsein verloren, zumindest regte sich sein Körper nicht mehr, doch sein Geist war mehr als aktiv. Er wachte in einem mehr als seltsamen Traum auf, wenn das überhaupt ein Traum war, vielleicht war es auch das Ende. Hatte die Verletzung ihn letzten Endes bezwungen. Das wäre verdammt erbärmlich. Er hatte doch so viele Jahre hier überlebt und dabei weitaus schlimmere Strapazen auf sich genommen. Kurze Zeit später begann der Traum von Neuem. Immer wieder auf dieselbe Art und Weise wie zuvor. So einen Traum hatte er zuletzt vor ein paar Jahren gehabt, als sein Meister noch gelebt hatte. Er hatte damals ein furchtbar hohes Fieber gehabt. Die Verletzung könnte natürlich auch ein solches hervorgerufen haben. Der junge Mann im Traum fühlte sich die Stirn, doch die fühlte sich normal an, auch sein Bein war nicht verletzt. In dieser Welt schien alles in Ordnung, bis alles um ihn herum dunkel wurde und er fiel. Es war ein langes schier unendliches Fallen durch einen finsteren Korridor. Jedes Mal landete er erneut aufrecht und auf beiden Füßen und die Verfolgungsjagd begann.

Ein riesiger Greifvogel preschte hinter ihm her. Sein Verfolger kam ihm immer näher, er konnte förmlich spüren wie sich die Klauen in sein Fleisch bohrten und ihn festhielten. Der Waldschrat konnte so schnell rennen wie er wollte, er kam einfach nicht vom Fleck und ein Blick nach unten verriet ihm dann, dass er in der Falle saß. Sein Bein klemmte in ebenjener Falle, die sein Bein zerfleischte und dann war es soweit. Der Raubvogel zerfleischte ihn mit seinem Schnabel, riss den in seinen Augen kleinen Körper in Stücke – dieser unvorstellbare Schmerz. Kyles gesamter Körper war von seinem warmen Blut überströmt und als er den Kopf nach rechts neigte sah er ein helles Licht. Dies war das Ende.

Nein, war es nicht und der Traum begann erneut – wieder mit diesem Fall durch den schwarzen Tunnel, der mit jedem Mal ein Stück länger wurde, zumindest kam es dem jungen Waldläufer so vor, auch wenn er jegliches Zeitgefühl in dieser Welt verloren hatte. Je länger der Fall dauerte, desto kürzer wurde die Hetzjagd des Federviehs. Jedes Mal schnappten die Krallen der Klauen des Vogels eher nach ihm und hielten ihn fest. Am Ende konnte Kyle erneut dieses seltsame Licht sehen. Und nun vernahm er eine Stimme aus dem Licht, oder war es mehr ein Krächzen. Was sagte die Stimme? „Komm zurück! Bleib bei uns!“, sagte sie – erst dumpf und leise und mit jeder Wiederholung energischer. Bevor er jedoch ansetzen konnte eine Frage zu stellen, fiel der bärtige Machtbegabte bereits wieder und die geistige Tortur setzte sich fort.

Schweißperlen standen auf der Stirn des regungslosen Körpers. Der Talortai hatte sich über den Ohnmächtigen gebeugt und versorgte ihn. Von all diesem Geschehen außerhalb des Traumes war im Innern nichts spürbar.

Mittlerweile wurde Kyle zum sechsten Mal von dem überdimensionalen Vogel zerstückelt. Und als sein Blick nach rechts fiel und er die Stimme im Licht zum wiederholten Male hörte, begann es zu Kribbeln in seinem Bein. Es war die Stelle, wo die Falle ihn oder vielmehr seinen nunmehr regungslosen Körper erwischt hatte. Das Kribbeln breitete sich im langsam im gesamten Körper aus. Es war ein wirklich seltsames Gefühl. Man konnte es mit nichts, was der junge Mann kannte, vergleichen. Der Körper des Waldmenschen war nun umgeben von dem grellen Licht. Es hatte ihn eingehüllt und die Stimme sprach aus dem Licht heraus. Sie sagte nun nicht mehr nur noch: „Komm zurück! Bleib bei uns!“, sondern sie forderte ihn auf: „Atme! Los, atme!“ Er öffnete daraufhin den Mund und japste nach Luft, rang um jeden kleinsten Atemzug. Es war ein Kampf, doch der junge Mann war gewillt, diesen Kampf zu gewinnen. Ein letzter kleiner Atemzug befreite ihn endlich und Kyle schlug die Augen auf für einen kurzen Moment. Das Schlimmste war überstanden, doch er war noch zu benommen, um zu realisieren, dass er noch lebte. Allerdings sog er schon wieder eigenständig frische Luft durch die Nase ein und füllte damit seine Lunge. Als er die Augen wieder aufschlug, fand er sich auf Laub und Moos gebettet in einer seltsamen Position, die völlig unbequem war, um zu schlafen. Der Waldläufer suchte panisch die Umgebung in seinem Blickfeld ab und er erkannte den Avioiden, der leicht über ihn gebeugt war, doch war zu schwach, um sich nun noch gegen ihn zu behaupten.

Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon und Arias
.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* Unterholz *~.

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24 Jul, 2014 01:40 43 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




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[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Kyle, weiter weg Ormir


Trotz der Ohnmacht war Horais Patient seelisch aufgewühlt. Eine Machtheilung stellte einen grundlegenden Eingriff in Körper und Seele eines Lebewesens, wenn es machtbegabt war, konnte die Reaktion darauf noch viel stärker ausfallen. Das Unterbewusstsein des Menschen schien sich gegen die wohltuenden Impulse zu wehren, auch wenn der Heilprozess schon längst angestoßen war, und die Wunde sich Zelle um Zelle schloss. Der Talortai entschloss sich, die Heilung noch für eine Weile länger zu unterstützen, auch wenn sich allmählich Erschöpfung in ihm breitmachte. Es war seine erste große Heilmeditation seit sieben Jahren, die lange Pause forderte ihren Tribut. Doch er hielt erst inne, als er spürte, dass der junge Mann allmählich das Bewusstsein erlangte und sofort panisch wurde.

Horai benötigte einen kurzen Augenblick, um wieder in die Realität zurückzukehren. Wieder wurde ihm schmerzlich bewusst, wie sehr ihm die Praxis fehlte, denn er hätte den Verletzten sofort durch Machtimpulse beruhigen müssen. Doch er lehnte erst einmal seinen Oberkörper zurück – ein riesiger Vogelkopf war vermutlich für einen Einsiedler, der gerade noch vor ihm geflohen war, kein besonders angenehmer Anblick. Der ehemalige Jedi atmete mehrmals ein und aus, um sich zu sammeln und sich auf die Macht zu konzentrieren, bis er mit der Hand auf dessen Stirn besänftigende Impulse senden konnte. Doch dann spürte er eine Störung. Erst sah er zu Ormir, der selbst wie in Trance auf dem Boden saß. Was war da los? Er hatte ihn angewiesen, die Meditation zu bewachen. Bevor er sich aber auch nur ansatzweise ärgern konnte, glaubte Horai des Rätsels Lösung zu kennen – auf ungeübte Machtbegabte konnte eine solche Meditation eine starke Sogwirkung haben und er selbst hatte nach langer Zeit in die Vollen gegriffen, um den Waldmenschen zu heilen. Es war schließlich alles gut gegangen und sie hatten auch keine echte Gefahren zu befürchten gehabt. Bis auf die kleine Gestalt, die ein Stück weiter weg aus dem Unterholz hervor lugte. Sie strahlte vor allem Neugier aus, keine Arglist oder Angst. Und sie war eindeutig machtbegabt. Der Kopf des Wesens war größtenteils unter einem Hut versteckt, aber definitiv vogelartig und von aschgrauen Federn bedeckt. Vielleicht ein Mrlssi, aus der Entfernung aber nicht genau zu erkennen. Dennoch blieb er bei seinem Patienten sitzen, er glaubte nicht, dass er etwas von dem Neuankömmling zu befürchten hätte , vor allem war es wichtiger, den halb bewusstlosen Menschen zu beruhigen und im Auge zu behalten.

„ Du kannst gerne näher kommen, mein Freund! “, sprach er das Vogelwesen mit gelassener Stimme an. „Aber ich bitte dich, vorsichtig zu sein – mein Patient ist noch nicht ganz bei sich und darf sich nicht aufregen. Außerdem hat die Heiltrance auch dem jungen Mann hier etwas zugesetzt. “ Er machte eine Kopfbewegung Richtung Ormir, der immer noch nicht ganz bei sich zu sein schien. „ Ich würde dir allerdings raten, deine Aura zu verbergen, wenn du allein auf einer fremden Welt unterwegs bist. Aber vor uns brauchst du dich nicht zu fürchten.“

Der Talortai nahm aus einem Gefühl heraus an, dass der Fremde kein Einheimischer war. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich sein Pfad schon wieder mit dem eines weiteren Machtbegabten auf diesem abgelegenen Planeten gekreuzt. Wieder war der Wille der Macht so deutlich spürbar, dass ihm beinahe schwindlig wurde.


[Horai Mido]
mit Kyle und Ormir, etwas entfernt Arias

[ Abra ][im Wald][ im Unterholz]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

24 Jul, 2014 14:13 08 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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