RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte Fragen

Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Outer Rim » Arbra » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (7): « erste ... « vorherige 2 3 [4] 5 6 nächste » ... letzte » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 86

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Athelas, Arias, Kyle und Ormir, etwas entfernt Corbin



Zitat:
"Nein."


Die Ablehnung, die in diesem einzigen Wort lag, war beinahe körperlich spürbar, verstärkt durch den dumpfen Hall in der Höhle. Der Fremde wirkte ruhig und selbstsicher, seine Haltung offen und selbst das gezündete gelbe Lichtschwert hielt er noch gesenkt. Dessen Ruhe stand in krassem Gegensatz zu dem tobenden Unwetter draußen im Freien – immer wieder zuckten Blitze hernieder und tauchten den Höhleneingang für Sekundenbruchteile in blendendes grellweißes Licht, gefolgt von schweren Donnerschlägen, deren Echos hohl und unheimlich in der Kaverne widerhallten. Der Regen prasselte unverändert laut und stark vom Himmel, so dass ein Rauschen entstand, das mit wechselnder Intensität auf- und abschwoll.

Horai blieb dennoch in der Ausgangsposition. Unwillkürlich hatte er seine freie Hand nach hinten gedreht, um seinen Begleitern zu bedeuten, dass sie sich hinter ihm halten sollten. Dieser Mann vor ihm war gefährlich, und es lag nicht nur an dem Lichtschwert und an der Dunkelheit, die ihn umgab. In der Macht spürte er eine gewisse Ähnlichkeit zu Athelas, dessen Aura plötzlich aufgeflammt war, als ob sie auf die sich entladende Dunkelheit und Wut des anderen reagiert hätte, der sich anscheinend wieder im Griff hatte. Er tastete mit seinen Machtsinnen kurz nach seinen Begleitern, ob sie der Situation gewachsen waren und versuchte, Zuversicht zu verbreiten. Schlimmer als ein Angriff des Fremden war nur, wenn einer von ihnen die Nerven verlor. Schließlich konzentrierte er sich wieder auf die Gestalt, die ebenfalls ein gelbes Lichtschwert mit sich führte. Ein Zufall? Gelbe Lichtschwertkristalle wurden seines Wissens nach nur von wenigen benutzt, deshalb war ihm vor langer Zeit auch ein Padawan im Gedächtnis geblieben, der ein solches mit sich führte.

War das ein Sith? Der Talortai war nicht einmal einem Dunklen Jedi begegnet, so dass er nicht wusste, wie er diesen Mann vor ihm einzuschätzen hatte. Das Gute war allerdings, dass er nicht alleine war. Keiner von ihnen war wehrlos, doch der ehemalige Jedi wusste nicht, wie viel Kampferfahrung mit echten Feinden die anderen besaßen, mit der Ausnahme von Athelas vielleicht. Die rumpelnden Entladungen des Gewitters riefen in ihm Erinnerung an den Geschützdonner der AT-TEs und der Armored Assault Tanks der Droidenarmee wach, die Detonationen von Mörsern und Granateneinschlägen…. Es waren grauenhafte Erinnerung, und dennoch mit vertrauten Gefühlen verbunden. Der ehemalige Jedi entschied, auf eine ähnliche Weise wie bei seinen bisherigen Begegnungen hier auf Arbra zu verfahren – nämlich zu vertrauen. Sowohl in die Macht als auch in den Fremden. Er hatte trotz dessen dunkler Ausstrahlung nicht das Gefühl, dass der Mann mit dem gelben Lichtschwert bösartig war und senkte seine eigene Waffe, behielt sie jedoch gezündet, um einen plötzlichen Angriff gefasst zu sein. Zudem gab es noch andere Wege, sich zu verteidigen.

Mit einem unerträglich scharfen Zischen fuhr ein weiterer Blitz hernieder, zuckend breitete sich das grelle Licht im in der trüben Höhle aus, um dann wieder zu verschwinden, bevor die Augen sich auch nur schließen konnten. Der nachfolgende Donner rumpelte so laut, dass der Talortai glaubte, die Felsen über ihnen müssten zusammenbrechen. Die Nachbilder der vom Blitz erhellten Umgebung tanzten noch auf seiner Netzhaut, worunter sich auch die verzerrte Gestalt des bedrohlich wirkenden Fremden befand. Doch die Eindrücke in der Macht ließen sich von optischen Täuschungen nicht beirren. Der Mann stand nach wie vor ruhig da und er kam ihm beinahe wie ein alter Bekannter vor.

„Ich bin Horai Mido, Ritter des Jedi-Ordens und General der Grand Army of the Republic, 24th Assault Corps, das zuerst von Meister Bal Josto kommandiert wurde. Ich bin zu seinem Nachfolger befördert worden, als er fiel. Erinnerst du dich?“

Es war ein Schuss ins Blaue, aber sein Gefühl sagte ihm, dass er es tun musste, selbst wenn es für ihn bedeutete, sich lange vergrabenen, schmerzlichen Ereignissen zu stellen.


[Horai Mido]
mit Athelas, Kyle, Ormir und Arias, etwas entfernt Corbin

[ Abra ][im Wald][ in der Höhle]

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

18 Dec, 2014 13:44 42 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyle Obdris
Robin Hood




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 50

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~*in der Nähe einer Höhle *~.
Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon, Arias und Athelas


Einige sich weit verästelnde Blitze erhellten für Sekundenbruchteile immer wieder einmal das Himmelsgewölbe und kurz darauf ertönte ein mächtiges dunkles Grollen. Das Gewitter musste ganz nah sein. Sie hatten die Höhle, zu der Kyle die fünfköpfige Gruppe geführt hatte, erfreulicherweise schon erreicht, als das Gewitter direkt über ihnen drohend wütete. Athelas ging als erster in die Höhle und der Rest folgte. Horai wartete bis alle im Trockenen waren und betrat die Kaverne als letztes. Ein seltsam eisiges Gefühl beschlich den Waldläufer, aber auch der furchgesichtige Kapuzenträger wirkte, als ob ihm etwas Unbehagen bereiten würde. Es war stockfinster, sodass höchstens das Licht der zuckenden Blitze verschwommene Nachbilder projizierte. Und dann huschte etwas vor sein Auge. War dies eine Täuschung, eine Trugbild oder ein Geist korrumpiert von einer dunklen Aura? Tief unten hatte der bärtige Bogenschütze die Silhouette einer Person erkennen können. Die anderen mussten es auch gesehen haben. Der Vogelmann zündete das Lichtschwert mit der gelben Klinge heute schon zum zweiten Mal.

Das Leuchten der Klinge erhellte den Teil der Höhle, wo sie standen, doch der Teil tiefer unten blieb weiterhin in Dunkelheit verhüllt. Horai forderte sie auf hinter ihm zu bleiben und drängte sich weiter nach vorne durch und nahm dieselbe Grundposition ein wie zuvor. Auch Athelas nahm eine defensiv wirkende Haltung ein. Kyle brachte sich nun hinter den beiden in Position, zog einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn an die Sehne seines Bogens. Sie warteten und die Stille wurde lediglich vom Echo der Wassertropfen auf das harte kalte Gestein unterbrochen. Dann sprach Horai ruhig, aber dennoch bestimmt zu der Dunkelheit. Er wollte, dass sich die Person offenbarte und ihm sagte, wer er war. Kurze Zeit später hallte ein Zischen durch die Düsternis und unten in der Dunkelheit erschien eine ebenfalls gelbe Klinge. Erst Minuten später, so kam es dem Waldmenschen vor, negierte die Person die Aufforderungen des Vogelmenschen und das ‚Nein‘, was ihnen entgegen geschleudert wurde, war so voller Ungerührtheit und Schatten, dass es einem die Nackenhaare aufstellen ließ.

Die Angespanntheit der gesamten Situation war spürbar. Arias und Ormir hielten sich im Hintergrund, denn sie schienen die einzigen in der Gruppe zu sein, die unbewaffnet waren. Kyle war hochkonzentriert, bereit jederzeit einen Pfeil ins Höhleninnere loszulassen, doch der Vogelmann bedeutete ihnen nach wie vor zurück zu bleiben. Was hatte er nur wieder vor dieses verrückte Federvieh? Er würde noch dafür sorgen, dass sie alle hier umkamen, denn so wie der Waldläufer die Situation beurteilte, würde es in jedem Fall auf einen Kampf hinauslaufen. Nach einer Weile des aufmerksamen Beäugens, soweit dies möglich war, sprach Horai mit ruhiger Stimme auf die Gestalt in der Dunkelheit ein.

„Ich bin Horai Mido, Ritter des Jedi-Ordens und Gernal der Grand Army of the Republic, 24th Assault Corps, das zuerst von Meister Bal Josto kommandiert wurde. Ich bin zu seinem Nachfolger befördert worden, als er fiel. Erinnerst du dich?“

Was zur Hölle faselte der da!? War das wieder so eine Vertrauensnummer!? Doch scheinbar wirkte sie bei dem da unten nicht so ganz, es änderte rein gar nichts an der Situation und das, obwohl sie sich scheinbar kannten oder zumindest schien der Avioide eine Ahnung zu haben, wer da vor ihm stehen könnte in den Schutz der Dunkelheit gehüllt. Worauf hatte er sich hier nur eingelassen und was hätte Gun Ti Rhea von der ganzen Sache gehalten? Wäre es in seinem Sinne gewesen? Wäre er doch noch hier…

Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon, Arias, Athelas und etwas entfernt Corbin
.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* in der Höhle *~.

_______________

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Kyle Obdris am 09 Jan, 2015 01:08 00.

09 Jan, 2015 01:06 14 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
Arias
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ] [ Wald ] [ Im Unterholz ]

[ etwas abseits Arias ]
[ Horai Mido ] [ Kyle ] [ Ormir ]



“Arias“ zuckte nur etwas verächtlich mit den Schultern. Der Kerl konnte ihr erzählen was er sollte. Es gab kein Ökosystem in dem es nicht einen gesunden Mix aus Beute und Jäger gab. Wahrscheinlich hatte er bisher ein gewisses Talent dafür Fleischfressern aus dem weg zu gehen, aber jetzt war er ein leichtes Ziel. Die Fosh wollte jetzt aber nicht streiten oder sich auf eine Diskussion einlassen. Sollte er doch selbst erfahren, dass dieser Wald nicht so friedlich war wie er dachte. Aber im Moment bestand eher die Gefahr zu ertrinken, wenn es so weiter regnen würde.

Horai kümmerte sich noch einen Moment um seinen Patienten, bevor er davon sprach, dass sie sich aufmachen sollten um einen Unterschlupf ausfindig zu machen. “Arias“ fand das eine tolle Idee. Auf die Frage hin, ob sie etwas Ungewöhnliches spürte, antwortet sie nicht, da im Moment so ziemlich alles ungewöhnlich war. Immerhin hatte sie innerhalb von wenigen Minuten gleich drei Machtbegabte kennengelernt. Sie wusste ja nicht, dass sie nach wenigen Minuten Fußmarsch, gleich noch einen weiteren Machtbegabten kennenlernen würde und kurz darauf in eine sehr bedrohliche Situation kommen würde. Den ersten Kerl dem sie über den Weg liefen sprach irgendwie lustig. Abgesehen davon konnte “Arias“ seit langen endlich mal wieder ein Lichtschwert zu sehen war… komisch. Natürlich dachte Sie an ihr eigenes Schwert das sie vor Jahren selbst gebaut hatte. Für einen Moment ging ihr Hand an Ihre Brust, wo der kleine Kristall an einer Kette hing, den sie für ihr Lichtschwert benutzt hatte.

Der Regen wurde immer schlimmer dazu mischte sich dann noch eine Gewitter. Glücklicherweise fand die kleine Gruppe in einer Höhle Unterschlupf. Dummerweise mussten sie feststellen, dass sie nicht die ersten hier waren. Sie trafen auf einen noch komischeren Kerl, der nicht wirklich freundlich erschien. Als dann sowohl Horai und der Fremde mit gezückter Waffe da standen wusste “Arias“ nicht was sie tun sollte. Sie hatte nicht wirklich Angst. Im Prinzip war das hier nichts anderes als einem wilden Tier gegenüber zu stehen. Das Problem war nur das Kerl nicht einfach ein Tier war sondern auch noch Intelligenz besaß. Als die Fosh den Fremden ansah und fühlte sie auf einmal etwas Komisches. “Achtung, dieser da weis was er tut“ meinte “Arias“ während sie sich heldenhaft hinter Horai versteckte. Sie hätte nur gerne ihr eigenes Lichtschwert jetzt zur Hand.

[ Arbra ] [ Wald ] [ Eine Höhle ]

[ etwas abseits Arias ]
[ Horai Mido ] [ Kyle ] [ Ormir ] [ Corbin ] [ Athela ]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Arias am 23 Jan, 2015 22:24 29.

23 Jan, 2015 22:23 22
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -




Corbin verblieb nach wie vor in der Dunkelheit, während der Sturm außerhalb der Höhle tobte und die Eindringlinge - allen voran der Talortai - die Geduld des Jedi strapazierten. Er hatte lediglich auf ein bisschen Ruhe gehofft und sah sich nun einer Band von Fremden gegenüber, über deren Absichten er jetzt zu richten hatte.
Die gebündelte Aufmerksamkeit des kleinen Pulkes war gradezu spürbar. Sie richteten ebenso, wie Corbin es versuchte und waren bereit, sich ihm notfalls gemeinsam zu stellen. Die Frage, die sich nun jedoch stellte war, ob der Talortai, ihr vorgeblicher Anführer, das zuließe. Ein Jedi würde das nicht tun, denn Corbin schätzte keinen von ihnen als kriegerisch versiert ein, mit Ausnahme Horais und des anderen Fremden vielleicht, den deren beider Präsenzen waren prägnant, spürbar, hatten Form und Gestalt. Die anderen wirkten dagegen blass, warum nur schwer voneinander zu trennen, wenn man nicht seine Augen benutzte.

„Ich bin Horai Mido, Ritter des Jedi-Ordens und Gernal der Grand Army of the Republic, 24th Assault Corps, das zuerst von Meister Bal Josto kommandiert wurde. Ich bin zu seinem Nachfolger befördert worden, als er fiel. Erinnerst du dich?“

Die Worte des Talortai hatten tatsächlich einen Effekt auf Corbin, auch wenn dieser vor allem Fragen aufwarf, Konflikte hervorbrachte, seine Aura fluktuierte leicht. Als hätte Horai einen Stein in die klare See geworfen und die Wellen wurden immer größer und weiter, je mehr Corbin über die Worte nachdachte.

Vor den Augen des Jedi entstanden Gebilde, die er aus seiner Herzen verbannt hatte. Es hatte zwei Begegnungen mit dem 24ten Corps gegeben...

Beim ersten Mal war Corbin noch ein Padawan, ziemlich jung, naiv in seinen Augen. Er und sein Meister Thel waren auf einer diplomatischen Mission im Mid-Rim eingekesselt worden und wussten sich nicht mehr zu helfen.
Kurz nach ihrer Ankunft hatten die Separatisten einen Angriff auf das neutrale System, in dem sie sich befunden hatten, ausgeübt und die system-eigene Sicherheit einfach überrannt.

...

"Corbin, sorg' dafür, dass die Türen dieses Raumes verriegelt bleiben. Niemand darf hier rein, oder raus." "Ja, Meister." Meister Thel, sein Padawan Corbin und eine Gruppe diverser Sicherheitsleute suchten Zuflucht in einem großen Besprechungsraum, in ihrer Begleitung befanden sich der Kanzler des Systems und dessen Stellvertreterin.
"Ich kann wirklich nicht verstehen, warum das alles nötig ist, sicher handelt es sich um ein Misverständnis." Beide Politiker wirkten überrascht angesichts der Tatsache, dass sie angegriffen wurden und blieben dicht bei ihren Sicherheitsleuten, während Corbin sich an der Eingangstür des Raumes zu schaffen machte, um sie zu verriegeln. Blasterfeuer war in der Ferne zu vernehmen.
"Ich versichere Ihnen, Kanzler, dass das hier nicht das erste mal ist, dass die Separatisten ein System angreifen, satt Verhandlungen mit ihm aufzunehmen." Unterdes hatte Corbin die Türen versiegelt und gab seinem Meister ein Zeichen, dass sie vorerst sicher waren. Eigentlich war der Raum ein schlechter Zufluchtsort, denn durch große Fenster an einer der Wände war es nur all zu leicht, in den Raum einzudringen. In diesem Moment jedoch bot sich denen, die hinaus blickten, lediglich das Panorama der separatistischen Invasion. Der sonst so klare Himmel wirkte zerwühlt und staubig, die schön gestalteten Bauten der Stadt bereits schwer in Mitleidenschaft gezogen.
"Was denkt Ihr, wie lange die Republik brauchen wird, um uns zu erreichen, Meister Jedi?" Im Gegensatz zum Kanzler, dessen Empörung alles andere überwog, schien die noch recht junge Frau mehr an die Zukunft zu denken. Meister Thel zeigte sich daraufhin mit einem Gesichtsausdruck, den Corbin längst kannte. Er blickte immer so, wenn er Dinge sagte, an denen er selbst zweifelte, es aber nicht zulassen konnte, dass andere verunsichert wurden. "Ich bin sicher, dass sie auf dem Weg sind. Zum Glück sind wir nicht all zu weit vom republikanischen Raum entfernt. Es ist bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis sie kommen." Die Politikerin schien mit dieser halbseidenen Antwort wenig zufrieden zu sein. "Und wieviel Zeit wird das sein? Wir laufen nun schon seit Tagen von einem Komplex in den nächsten, ohne, dass etwas anderes passiert, als dass die Separatisten immer weiter vorrücken!"
"Sht, Ahraia! Wenn der Abgesandte Euch sagt, dass Hilfe unterwegs ist, dann wird das sicher so sein, nicht wahr?"
Dabei beobachtete Corbin das Geschehen aus dem Hintergrund, blickte seinen Meister fragend an, den auch er war sich ob des Ausganges der Situation nicht sicher. Die Blicke von Schüler und Meister trafen sich. Es war dieser Moment, in dem sie spürten, dass dieser Konflikt vermutlich die gesamte Galaxis verschlingen würde und alles Leben, das sich darin befand.
"Wir sollten Wachen einteilen und rasten." Vermutlich das einzige, das sie angesichts der Lage tun konnten, denn derzeit war es an ihnen, die beiden Oberhäupter zu beschützen und nicht, sich todesmutig in die Schlacht zu stürzen, zumal ihnen auch jedwede Ressourcen dafür fehlten. Nicht alle Jedi kamen in den Genuss kriegerischer Glorie, wie manch andere es taten, ganz davon abgesehen, dass zumindest Thel der letzte war, der daran wirkliches Interesse zeigte. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als sich hier einzuigeln und auf das Beste zu hoffen, wann auch immer es sie erreichen mochte. So schliefen sie, während der Donner des Krieges unaufhörlich weiterrollte und immer näher rückte...

Es geschah plötzlich, kündigte sich in Gestalt eines leisen Klickend und Klackend jenseits der versiegelten Tür an, das schließlich in ein aggressives Zischen überging. Corbin, der just mit seiner Wachzeit beschäftigt war, wandte sich erschrocken der Tür zu, an deren unteren Ende sich eine Brennerflamme abzeichnete, und langsam das Material der Tür hinauf wanderte.
"Meister, wir werden angegriffen!" Corbins Lichtschwert zündete quasi sofort, während er hinter dem Türrahmen in Position ging. Sein Meister war ebenso schnell auf den Beinen und bedeutete den anderen, in Deckung zu gehen und ihnen Feuerschutz zu geben. Auch Thels Lichtschwert zündete, als dieser Corbin gegenüber in Position ging. Ein Trick, den sie sich bei den Mandalorianern abgeschaut hatten.
Als die Tür schließlich nachgab und sich öffnete, war Blasterfeuer das erste, das sie alle erreichte, ehe die ersten Droiden in den Raum staksten und nun Seitens der Sicherheitsleute unter Beschuss genommen wurden. Corbin und Thel nutzten ihre Positionierung nun, um die nachdrängenden Droiden von den Seiten her zu bearbeiten, während das Feuer der Sicherheitsleute sie beschäftigte. Die hirnlosen Drohnen brauchten eine ganze Weile um diesen Trick zu durchschauen, etwa zwei Dutzend von ihnen brauchte es, ehe der erste Ansturm ein Ende fand.

Nur wenige Minuten später waren wieder Laute zu vernehmen, die den leichten Klacken der Kampfdroiden fremd war, es war mehr ein Quietschen und Kratzen, das sich ihnen nun näherte. Ein plötzlicher Knall folgte, der die beiden Jedi zurück warf, ehe sich eine Hand voll Zerstörerdroiden einen Weg in den Raum bahnte, gefolgt von weiteren Kampfdroiden.
Die Sicherheitskräfte feuerten erneut auf den Bereich aus dem die Angreifer heranbrandeten, während Thel und Corbin sich auf die Füße hievten und versuchten, an ihrer bisherigen Taktik fest zu halten, die angesichts der neuen Bedrohung jedoch mehr und mehr an Effektivität verlor, denn die Zerstörerdroiden zwangen die Jedi, ihre Stellung aufzugeben und sich zurückzuziehen, um die durchgebrochen Maschinen davon abzuhalten, dem Kanzler und dessen Geleit zuzusetzen.

Mehr und mehr wurden sie zurückgedrängt, verloren dabei bereits einige der Wachleute, während sich nun auch Superkampfdroiden dazu gesellten. Das klassische Vorgehen einer Droidenarmee, einfach immer mehr Feuerkraft einzusetzen, bis man Erfolg hatte.
Dabei zeigte sich offenbar, wer in diesem System dazu fähig war, die Initiative zu ergreifen, denn während der Kanzler sich hinter seinen Sicherheitstruppen versteckte, war es seine Stellvertreterin, die ohne zu zögern nach einer Waffe griff und dazu beitrug, das Feuer aufrecht zu erhalten.

Inzwischen war es so weit gekommen, dass sich das Grüppchen hinter der selbst geschaffenen Deckung verschanzt hatte, während die Droiden sie einzukreisen begannen, dabei allerdings nicht nachließen, die Umgebung mit Unterdrückungsfeuer zu berieseln. Weitere Soldaten fielen, ehe plötzlich ein dröhnendes Brummen vor den Fenstern zu vernehmen war und die Droiden durch schweren Beschuss niedergemäht wurden.
Ein TFAT/i schwebte vor dem zerborstenen Fenster, Klonkrieger wurden abgeseilt, nach dem die schweren Droidentruppen mit Granaten außer Gefecht gesetzt worden waren. Die erst eindeutige Situation kippte, als nach und nach immer mehr republikanische Truppen in Stellung gingen und man es mit vereinten Kräften schaffte, den Raum erneut zu sichern.

Als die Soldaten ein schützendes Kraftfeld aufgebaut hatten, um den Eingab zu sichern, trat einer der Soldaten hervor und wandte sich an Meister Thel.
"Seargent Decker der 24ten meldet sich zu Euren Diensten, Meister Jedi. Wir sind im Auftrag von General Mido hier um sicherzustellen, dass den Funktionären und Euch nichts zustößt." Ehe der Jedi etwas entgegnen konnte, fiel ihm die Stellvertreterin ins Wort, sie wirkte zwar erleichtert, aber dennoch zornig ob der Verspätung. "Was hat euch solange aufgehalten?! Wo ist euer 'General Mido'? Ich habe ein paar Worte mit ihm zu wechseln." Ebenso plötzlich schob sich nun endlich Meister Thel zwischen die Parteien und redete beschwichtigend auf die junge Frau ein, deren vorgesetzter Funktionär grade damit beschäftigt war, sich in einer Ecke des Raumes zu übergeben.
"Er wird sicher seine Gründe haben. Ich kenne General Mido und ich versichere euch, dass er sich lediglich dadurch hat aufhalten lassen, dass er euer Volk zu schützen beabsichtigte." Die Worte, die Corbins Meister dabei gewählt hatte, schienen ihren Effekt nicht zu verfehlen, denn sie nahmen der Politikerin deutlich den Wind aus den Segeln. Eine von Thels bemerkenswertesten Fähigkeiten.
"Nun... Das... Hoffe ich für ihn." Etwas gezügelter wandte sie sich wieder an den Soldaten. "Bitte verzeiht mir meinen Zorn."
Der Klon blickte unterdes verständnislos zwischen den Kontrahenten hin und her und begegnete der Entschuldigung schließlich mit einem schweigsamen Nicken, dachte sich dabei vermutlich etwas wie "Zivilisten" und ließ es damit gut sein.

Sie begegneten Horai erst später, als dieser die Hauptstadt selbst erreichte und sie die Überreste der separatistischen Truppen gemeinsam aufgerieben hatten.

...

Das zweite Aufeinandertreffen des 24ten Corps mit Corbin war von weniger freundlicher Natur.

"Bist du sicher, dass das hier eine gute Idee ist, Bruder?" Zwei mandalorianische Krieger lauerten in den Schatten des Raumhafens von Nar Shadaa, einer von beiden war Corbin. "Etwas spät, um sich das zu fragen, findest du nicht?" Sie blickten nach vorn, hinaus auf eine entfernte Landeplattform, der sich ein größerer Transporter näherte. Der Mandalorianer aktivierte seinen Kommunikator. "Rekto, Scales, ist alles bereit? Das Kanonenboot befindet sich im Landeanflug." Die Abfrage wurde schnell bestätigt, während sie beobachteten, wie sich ein größerer Verband Sturmtruppen der Platform näherte, als das Schiff gelandet war und seine Laderampe öffnete.
"Warum machen wir das hier nochmal?" Der Mandalorianer wirkte zweifelnd ob des tieferen Sinnes dieser Mission, woraufhin Corbin ihn über seine Schulter hinweg ansah. "Weil es eine gute Gelegenheit ist, darum." Der Jedi wirkte in seiner Rüstung überaus ruhig, lauerte geduldig wie ein Raubtier, während sein Bruder die Kommunikation übernahm.
Sie beobachteten, wie sich mehr und mehr der Truppen an Bord des Schiffes begaben. "Soll ich das Signal geben?" Corbin reagierte kaum auf diese Frage hin, verließ sich auf sein Gefühl, den richtigen Augenblick abzuschätzen. Schließlich aktivierte er seinen eigenen Kommunikator. "Alle in Position?" Dabei sondierte er die Lage auf der Plattform mit der Sichtvergrößerung seines Helms.

Einige Gestalten, deren Äußeres nur schwer auszumachen war, schwebten unterhalb der Plattform auf einem Gleiter heran und hantierten an der Schiffsoberfläche, währendsich das mächtige Vehikel nach und nach mit Truppen füllte. Schließlich sah Corbin, wie eine der Gestallten auf dem Gleiter in seine Richtung blickte und signalisierte, dass sie bereit waren. Kurz darauf löste sich der Gleiter vom Transporter und verschwand.
"Es ist soweit. Zeit, zuzuschlagen." Sowohl Corbin, als auch der Mandalorianer zündeten daraufhin ihre Jetpacks und glitten von der Plattform, auf der sie sich befunden hatten, hinab zu einer tiefer gelegenen Position, auf welcher sie bereits von zwei weiteren Mandalorianern erwartet wurden. Man hatte bereits Geschütze aufgestellt. "Richtet die Waffen genau auf ihr Zentrum."
Wieder spähte Corbin die Situation aus, während die anderen sich vorbereiteten. Auf anderen Ebenen waren nun ebenfalls Mandalorianer zu sehen, die sich mit Raketenwerfern in Stellung begeben hatten. Insgesamt waren sie vielleicht 15 Krieger. Ohne einen Hauch von Aufregung oder Angespanntheit gab Corbin schließlich das Signal. "Feuer."

Zuerst feuerten ihre Blaster in die verbliebenen Truppen, die erst versuchten, gegen die Angreifer anzugehen, obwohl sie wie auf dem Präsentier-Teller saßen. Die Klone feuerten, ehe die Mandalorianer auf ein Zeichen hin ihre Raketen abfeuerten und die Soldaten so flankierten. Das anhaltende Feuer der mandalorianischen Geschütze hielt damit an und drängte die Truppen weiter hinein in ihr Schiff, welches plötzlich Anstalten machte, sich von der Landeplattform zu lösen.
Just, als sich die Klappen schlossen und sich das Schiff in die Höhe zu schrauben begann, gab Corbin ein weiteres Zeichen. "Zünden." Woraufhin der Knall einiger Explosionen das Schiff erschütterte und es wie einen Stein in die Tiefe stürzen ließ.

Noch ehe der Metallsarg auf Nar Shaddaas Oberfläche aufschlug, hatten Corbin und die anderen sich längst zurückgezogen.

...

Angesichts der Dinge, die sich vor seinem inneren Auge abspielten, all der Erinnerungen, die ihn jetzt umschwirrten, fiel es Corbin nur um so schwerer, ein Urteil zu fällen. Waren ihm vor allem die Schlachten im Gedächtnis geblieben, nur wenige Gesichter hatten sich in seinem Gedächtnis gehalten. Grade letztere Erinnerungen erfüllten Corbin mit einer bizarren Mixtur aus Soldatenstolz, Hass und Kummer, dennoch hatte Corbin nicht das Gefühl, die Beherrschung über sich zu verlieren.
Seine Aura flackerte, war unruhig, besaß aber längst nicht die berserkerhafte Brandung, die sie bei Eintritt der Höhle erlebt hatten.
Langsam erhob er die Klinge seines Lichtschwertes. Das Glühen der Waffe erhellte dabei immer einen anderen Teil ihres Trägers, ehe es Corbins vernarbtes, steinernes Gesicht in seinem gelblichen Schimmer sichtbar werden ließ. Das Licht bewegte sich weiter, ehe es die Makhashi-Grußhaltung andeutete.

"Ihr habt Euch Zeit gelassen, General." Dabei zitierte Corbin seinen Meister, als dieser den Talortai müde, aber freundlich begrüßt hatte. Im Gegensatz zu seinem Meister wirkte Corbin allerdings alles andere als freundlich, sein Gesicht war immer noch misstrauisch, prüfend. Er war zu keinem solchen Akt des Vertrauens fähig wie Horai es war. Er würde nicht zögern, von seiner Waffe Gebrauch machen, sollte er es für nötig halten, für etwas anderes war seine Verbitterung doch zu präsent.

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

01 Feb, 2015 22:39 36 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 86

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ][ im Wald ][ in der Höhle]

[Horai Mido]
mit Arias, Athelas Kyle und Ormir sowie Corbin Gar


Horais Vertrauen in die Macht hatte sich erneut ausgezahlt. Der Mann vor ihm war tatsächlich der Padawan von Meister Thel, und er einnerte sich. Seine Gefühle waren deutlich in der Macht zu lesen, und seine Worte, die Thel damals gesprochen hatte, bewiesen, dass ihn seine Ahnung nicht getrogen hatte. Allerdings hatte sich die Grundhaltung des Padawans, dessen Name Cory oder Corin war, etwas in dieser Art, nicht verändert. Immer noch strömte Misstrauen von ihm aus, und sein Innerstes schien von Dunkelheit wie in dieser Höhle erfüllt. Das Gewitter draußen schien direkt den Gefühlszustand dieses Menschen vor ihm widerzuspiegeln. Wenn er sich recht erinnerte, war dieser Padawan ein ehrgeiziger, aber auch sehr disziplinierter junger Mann gewesen, immer bestrebt, alles gut und richtig zu machen. Was mochte ihm die Jahre der Verfolgung angetan haben, damit dessen Gefühle sich so…verdunkelt hatten? Was aus Meister Thel geworden? Horai hatte diesen immer etwas unkonventionellen Menschen sehr geschätzt und gemocht, aber leider hatten sich Spuren des Jedi-Meisters in den Wirren der Order 66 und der anschließenden Säuberung verloren.

So viele Fragen stürmten auf den Talortai ein, deren Beantwortung jedoch auf später verschoben werden mussten – falls der Mensch bereit war, sich zu öffnen. Seine Sorge musste auch den anderen gelten, die er hier auf Arbra gefunden und sozusagen um sich geschart hatte. Sie reagierten alle unterschiedlich auf diese Begegnung, von der niemand wusste, wie sie einzuschätzen war. Der Waldmensch hatte seinen Bogen gespannt, wieder zeigte sich sein großes Selbstbewusstsein, obwohl seine Waffe im Vergleich zu einem Lichtschwert höchst primitiv wirkte. Dennoch durfte man ihn nicht unterschätzen, denn auch schon große Jedi waren durch kleine Dinge zu Fall gebracht worden. Arias befand sich außerhalb seines Sichtfelds, doch er konnte das Vogelwesen hinter sich spüren. Sich in Deckung zu begeben, wenn man unbewaffnet und körperlich unterlegen war, war durchaus eine weise Entscheidung. Auch Ormir hatte sich für eine vorsichtige Haltung entschieden, während Athelas, dessen Aura beim Zusammentreffen mit der dunklen Gestalt plötzlich aufgeflammt war, für alles Kommende gewappnet schien. Er machte den Eindruck eines kampferprobten Wesens, das sich unter Kontrolle hatte, so dass sich der ehemalige Jedi-General um ihn keine Sorgen machte, er könnte zu einer unbedachten Handlung verleitet werden.

Daher konnte Horai sich ohne große Bedenken auf den Mann vor ihm konzentrieren, der nun die Makashi-Eröffnung übergangen war.
Das gelbliche Leuchten des Lichtschwerts zeigte ihm für einen kurzen Augen ein Gesichts, das nun gar nichts mehr mit einem hoffnungsvollen jungen Padawan gemein hatte – bestimmt war er nicht einmal fünfzig Standardjahre alt. Jedoch hatte der Jedi-Ritter ein steinernes, verbittertes Antlitz gesehen, das nicht nur von äußerlichen Narben zerfurcht war. Selbst Athelas’ Gesichtsfurchen, die seiner Spezies zu Eigen waren, wirkten alles andere als derart verhärmt. In diesem Augenblick überkam den Talortai mehr Mitleid als Furcht und ließ sein Lichtschwert erlöschen. Die einzige Lichtquelle war nun die Waffe des ehemaligen Padawan und hin und wieder die Blitze des Unwetters, das draußen vor der Höhle tobte. Es waren Äußerlichkeiten, die keinen gestandenen Jedi schrecken sollten – die Augen konnten getäuscht werden, das Gefühl aber nicht. Ob sie nun in Dunkelheit oder in hellem Tageslicht gegenüberstanden, machte keinen Unterschied, wenn man genug Licht in sich trug. Und vielleicht gab es noch welches hinter der steinernen Fassade des Mannes vor ihm.


„Bitte entschuldige die Verspätung“ , erwiderte er schlicht und einfach. Wahrscheinlich hatte er etwas Ähnliches zu Meister Thel, seinem Padawan und den Regierungsangehörigen gesagt, die von den Jedi beschützt wurden. Die Invasion auf den Regierungssitz des Systems war von zwei Fronten aus geführt wurden, die die Verteidigung der Hauptstadt schwächen sollte, denn ein großer Teil der Angriffe des separatistischen Generals richteten sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung. Es hatte nicht einmal eine Aufforderung zur Kapitulation gegeben, es sollte ein Exempel an der Bevölkerung statuiert und die Regierungsspitze eliminiert werden. Die Separatisten hatten sowohl zu Boden als auch zu Luft angegriffen –Schwärme von Vulturedroiden waren wie dunkle Wolken über der Stadt aufgezogen, so dass Horai nahezu alle schwere Artillerie zur Verteidigung gegen die Bedrohung von oben abziehen musste, bis die Verstärkung durch die Flotte eingetroffen war. Er selbst hatte somit nur die Infanterie zur Verfügung gehabt, das Vordringen der Bodentruppen aufzuhalten und sich mit dem Lichtschwert in der Hand an die Spitze seiner Soldaten gestellt. Meister Thel und sein Padawan hatten großartige Arbeit geleistet – bis zuletzt hatten sie dem Vordringen der Superkampfdroiden Widerstand geleistet, um den Kanzler und seine Stellvertreterin zu beschützen. Es war eine große Erleichterung, alle wohlbehalten vorzufinden, denn er hatte befürchtet, zu spät zu kommen.

Er hoffte, dass er auch diesem Fall nicht zu spät kam. Obwohl er sich einer ohne schon angespannten Situation befand, kam er einen vorsichtigen Schritt auf den Mann mit dem erhobenen gelben Lichtschwert zu, vollends bewusst, dass er seinem wohlmöglichen Ende entgegentrat. Doch selbst wenn es so wäre, war es der Wille der Macht, und ein anderer würde sich um die um ihn versammelten Wesen kümmern.

„Ich wünschte, ich hätte früher kommen können, aber du weißt ja, dass es in letzter Zeit ziemlich schwierig war. “ , sprach er weiter. „Doch ich habe auch noch andere gefunden, die so sind wie wir. Deshalb bin ich froh, dass die Macht uns wieder zusammen geführt hat. Ich erinnere mich übrigens noch gut daran, du und dein Meister habt tapfer gekämpft, damit der Kanzler und seine Stellvertreterin die Invasion überleben konnten. Weißt du, was aus Meister Thel geworden ist?“ Bewusst erinnerte er den ehemaligen Padawan erneut an die damaligen Ereignisse, sie waren die Brücken zu dessen damaligem, wahrscheinlich verschütteten Selbst. Vielleicht konnte er ihn dazu animieren, sie wieder zu betreten und wieder zu sich zu finden, die versteinerte Fassade, die sich auf dem harten Gesicht zeigte, aufzubrechen. Mit der Erinnerung an Thel begab sich der Avioide auf sehr dünnes Eis – sie konnte starke, unkontrollierbare Emotionen auslösen und sich im schlimmsten Fall gegen ihn richten. Doch das nahm er in Kauf, wenn er auch nur eine kleine Regung in dem versteinerten Herzen dieses Mannes bewegen konnte. Sein Nackengefieder stellte sich dabei auf, als er noch einen kleinen Schritt näher kam und dann inne hielt. Noch war nicht einzuschätzen, wo die Schwelle erreicht war, an dem seine Nähe Aggressionen bei dem anderen auslöste. Horai konnte förmlich die Ahnung der Gefahr seinen Nacken heraufsteigen fühlen, doch er sah sein Gegenüber dabei immer noch freundlich an.


[Horai Mido]
mit Athelas, Kyle, Ormir und Arias, Corbin


[ Abra ][im Wald][ in der Höhle]

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

07 Feb, 2015 21:44 46 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Bon'nyuw-Luq-Sektor :: Arbran-System :: äusserer Systemrand :: Vigil-Klasse Korvette 'Solar' :: Brücke:: Darth Leed & Brückencrew ::.



Mit einem kräftigen Ruck und einer Krümmung der Realität trat die 255 Meter lange Korvette der Vigil-Klasse ins Abran-System ein. Die komplette Brückenbesatzung war sofort wieder dabei, Instrumente zu justieren, Daten zu prüfen und anderen wie gefälligen Tätigkeiten nachzugehen. Immerhin dieser Umstand war zufriedenstellend für den fast zweieinhalb Meter großen Tof, der mit vor der Brust verschränkten, baumstammartigen Armen das rege Treiben beobachtete. Eine Fügung der Macht, eine vage Ahnung hatte ihn hierher geführt. Irgendwo in diesem System gärte Etwas. Und Darth Leed war sich nicht zu schade, die Ressourcen des Pentastar Alignments für seine persönliche Befriedigung auszunutzen. Seine eiserne Miene ließ seine grimme Vorfreude nicht ansatzweise erahnen, wenngleich sein Schweigen fast schon einem Lob gleichkam.
Seine Gedanken wurden jedoch rasch gestört, als der kommandierende Offizier des Schiffes, Commander Tannon Dara, sich in seiner kriecherischen Art beim Sith-Lord zu Wort meldete.

»M...mein L-Lord, wir haben das System erreicht.«, buckelte der windige Uniformträger und drohte sämtliche Körperbeherrschung zu verlieren. Leed konnte die panische Angst des Mannes beinahe riechen, spüren konnte er sie ohnehin. Der Tof machte nicht einmal Anstalten, den Offizier eines Blickes zu würdigen. Er sog laut hörbar die Luft ein und starrte weiter durch das Transparistahlfenster in den Weltraum.

»Ersparen Sie mir Offensichtlichkeiten, Commander. Beginnen Sie lieber mit der Suche nach dem, was mich hierher geführt hat. Und zwar rasch!«, befahl Darth Leed mit einem Ton, der keinerlei Zweifel daran aufkommen ließ, wer hier das Kommando hatte. Großmoff Ardus Kaine persönlich hatte ihm dieses lächerlich kleine Schiff zur Verfügung gestellt und damit hatte er - nach seiner Annahme - den Oberbefehl über jedes einzelne Lebewesen an Bord. Sie waren ohnehin nur Mittel zum Zweck und dienstbare Lakaien zur Erfüllung seiner Vorhaben.

»I-ich .. muss Euch aber da-daran erinnern, dass wir uns aktuell ... sehr tief in möglicherweise feindlichem Gebiet befinden, mein Lord. Wir sind viele Lichtjahre von dem nächsten Aussenposten des Alignments entfernt ..«, stammelte der Mann und offenbarte damit weitere charakterliche Defizite. Leed hatte die zuletzt mehrere Dekaden in einem Carbonitblock verbracht, weshalb der Sturz der Alten Republik und der Aufstieg des Galaktischen Imperiums vollkommen an ihm vorbei gegangen waren. Dennoch hatten zahlreiche Aufzeichnungen in den Dateien der Schiffsenzyklopädien davon gesprochen, dass der verstorbene Imperator dereinst über fast die gesamte bekannte Galaxie geherrscht hatte. Dass Commander Dara also binnen weniger Standardjahre die einstigen Grenzen des Reiches durch die neuen, wesentlich kleineren Machtbereich ersetzt hatte, sprach für eine Unterwürfigkeit, die jeder Beschreibung spottete. Doch der Tof kannte solche Wesen, die sich stets an jede Situation anpassten und permanent danach strebten, mit den wenigen Brotkrumen über die Runden zu kommen, die von den Tischen der Mächtigen fielen. Dass man jedoch ausgerechnet ihm, Darth Leed, einen solchen Wendehals mitgegeben hatte, war fast schon eine Beleidigung.

»Mich interessieren solche Nichtigkeiten nicht, Commander. Die Macht hat mich hierher geführt und es sollten in Ihrem Interesse sein, meine Anliegen zu beherzigen!«, verkündete der selbsternannte Sith-Lord, während seine Arme nach wie vor verschränkt vor seiner Brust ruhten. Die grünhäutige Riesengestalt kontrastierte stark mit den sonst fast einfarbig uniformierten Männern und Frauen auf der engen Brücke der Korvette, doch die Ausstrahlung des Tof war unübersehbar. Sein Blick war weiterhin auf die allgegenwärtige Schwärze des Alls gerichtet, so dass der wesentlich kleinere Offizier der Imperial Navy des Pentastar Alignments sich damit begnügen musste, auf die Ellenbogen seines Gesprächspartners zu starren.

»Ich werde anordnen, einige Suchdroiden loszuschicken, mein Lord. Dennoch müsst Ihr wissen, dass hier jederzeit Aufklärer der Neuen Republik auftauchen können, Lord Leed!«, lehrmeisterte der Offizier und schaffte es nun doch noch, die Aufmerksamkeit des Tof voll und ganz auf sich zu ziehen. Der barhäuptige Riese mit den kybernetischen Einbauten ließ seinen Schädel bewusst langsam herumwandern, nur um Tannon Dara dann mit einer Intensität zu betrachten, der den Flottenmann fast augenblicklich in die Knie zwang. Leed brauchte sich gar nicht darum bemühen, sein Gegenüber mit der Macht zu demütigen, seine Präsenz allein reichte vollkommen aus.

»Ich wiederhole mich nicht, Commander. Und ich lege Ihnen nahe, mich nie wieder zu belehren. Sie tun was ich Ihnen sage, wann ich es Ihnen sage.«, erklärte der Sith und wartete keine Erwiederung ab. Für ihn war dieses Gespräch beendet und das verstand auch der Commander, der sich wie ein geprügelter Hund davon schlich und kurz darauf Befehl gab, ein halbes Dutzend Viper-Probot-Droiden auszusenden. Da die Vigil-Klasse als hochmoderner Aufklärer über leistungsstarke Technik verfügte, war sie auch mit einer Vielzahl von Such- und Erkundungsdroiden ausgestattet, die es einem Kommandanten erlaubten, fast endlos viele Daten zu sammeln. Die jetzige Mission diente aber weniger zur Erfassung von Rasterdaten oder Erkundung, sondern einer gezielten Suche. Einer gezielten Suche für einen selbsternannten Sith-Lord.


.:: Bon'nyuw-Luq-Sektor :: Arbran-System :: äusserer Systemrand :: Vigil-Klasse Korvette 'Solar' :: Brücke:: Darth Leed & Brückencrew ::.

_______________

10 Feb, 2015 15:21 23 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -




"Bitte entschuldige die Verspätung." Die Antwort des Talortai fiel schmucklos und ehrlich aus. Zumindest passte sein Tonfall merklich zu dem, was Corbin zu erspüren meinte. Der Jedi wirkte, als würde er etwas bedauern, Corbin spürte das ziemlich genau. Ebenso war dem Jedi gewahr, was in Horais Rücken vor sich ging. Nicht zu 100% genau, aber es reichte, um Corbin eine Ahnung zu ermöglichen. Manche von ihnen hatten Angst, waren angespannt. Fragten sich vielleicht, was sie nun erwartete.

Horais Lichtschwert war bereits erloschen als er das Wort an Corbin richtete. Es passte zu dem Charakter des Jedi, der Corbin nun wage im Kopf herumspukte, auch wenn das fehlende Licht es schwierig machte, dessen Gesicht wirklich erkenntlich zu offenbaren. Alles ergab irgendwie Sinn, dennoch rieten seine Instinkte Corbin zur Vorsicht. Die Macht wiederum gab ihm andere Signale. Er spürte keine nennenswerte Bedrohung, zumindest keine, die von Horai selbst ausging. Auch wenn Waldläufer und Lichtgestalt schon eine Bedrohung verkörperten, die der Mandalorianer im Auge behalten sollte, was er auch tun würde.

Unterdes tobte draußen das Gewitter durch die Atmosphäre und tauchte die Höhle in ein gespenstisches, sporadisches Leuchten. Das Ächzen einiger Wurzeln war leise im Hintergrund zu vernehmen. Präsenter war hingegen das gelegentliche Seufzen des Windes und das unheilvolle Grollen des Donners. Doch dieser Ort war sicher, davon war zumindest Corbin überzeugt, hatte er im Rahmen seiner Ausbildung doch ein Auge für das wesentliche in der Wildnis entwickelt.

Plötzlich setzte sich die Gestalt des Talortai in Bewegung, näherte sich dem Punkt, an dem Corbin stand, trotz dessen immer noch aktiviertem und erhobenem Lichtschwert.

"Ich wünschte, ich hätte früher kommen können, aber du weißt ja, dass es in letzter Zeit ziemlich schwierig war..." Was bezweckte er damit? Es fiel dem grauen Jedi schwer, die Intention hinter Horais Verhalten sicher nachzuvollziehen. Rein Taktisch war dieser Schritt definitiv nicht der klügste, Corbin selbst hätte sich nicht so offen und unverwandt angenähert. Auch wenn es nur ein Schritt war.
"... doch ich habe auch noch andere gefunden, die so sind wie wir. Deshalb bin ich froh, dass die Macht uns wieder zusammen geführt hat..." Corbin spähte am Jedi-Ritter vor sich vorbei hin zum Rest der kleinen Gruppe. Auch wenn der Mandalorianer sich bereits ihrer bewusst war, musste er sein eigenes Bild aktuell halten, das gebot schlichtweg die Vernunft. Er wusste nicht so recht ,was er von dem Haufen halten sollte, angesichts der Situation, war das aber auch wenig verwunderlich. Aber warum war Horai froh, ausgerechnet ihn wieder zu sehen? Sofern er den Orden wiederherstellen wollte, wäre Corbin vermutlich der letzte, den ein 'weiser Jedi' bei solchen Dingen im Sinn hatte. Davon abgesehen, dass er überhaupt nicht wusste, ob er so etwas gutheißen wollte. Dann allerdings hängten sich Sätze an, mit denen er - untypischerweise - nicht gerechnet hatte.

"Ich erinnere mich übrigens noch gut daran, du und dein Meister habt tapfer gekämpft, damit der Kanzler und seine Stellvertreterin die Invasion überleben konnten. Weißt du, was aus Meister Thel geworden ist?"

Der Blick in der Finsternis veränderte sich. Meister Thel.

Als hätte Horai mit einer Lanze nach Corbin gestoßen, zeigten sich tatsächlich Anzeichen dafür, dass der ehemalige Padawan ihm zugehört hatte. Die Aura des Jedi schien zu erschauern, sogar ein Stück zurück zu weichen, wie Dunst, den jedwede Bewegung vor sich her trieb. Horai hatte mit seiner Einschätzung genau richtig gelegen, ein Durchdringen zu Corbin über den Menschen zu versuchen, der dem Mann Zeit seines Lebens immer am meisten bedeutet hatte.
Ein taktischer Seitenhieb, den Corbin selbst vermutlich nicht besser hätte platzieren können.
Es war bloßes, statisches Bedauern, dass sich in Corbins Innerstem ausbreitete. Eine der wenigen farblosen Regungen, die noch in ihm auszumachen waren, etwas, das ihn daran erinnerte, wer er eigentlich war und warum er überhaupt nach Arbra gekommen war. Es. Gibt. Keinen. Konflikt.
Auch wenn sein Mantra stark und Corbin erfahren darin war, die eigene, freigesetzte Dunkelheit zu bekämpfen, fühlte sich dieser Moment, der vielleicht eine Minute andauerte, für den Jedi wie eine Ewigkeit an. Seiner Selbst bewusst hatte die Dunkelheit dem eisernen Willen des Menschen nichts entgegen zu setzen. Das Ringen um Kontrolle war derart präsent, dass Horai durchaus in der Lage sein mochte zu spüren, dass der Jedi sich durchsetzte. Schließlich senkte sich Corbins Lichtschwert langsam und seine Stimme wurde erneut vernehmlich. Weniger bedrohlich, feindselig als zuvor, stattdessen dominierten Nüchternheit und Ernst seine Worte.

"Legt eure Waffen nieder, dann werde ich es Euch sagen."

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Corbin Gar am 12 Feb, 2015 12:15 13.

12 Feb, 2015 02:10 37 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Athelas jai Shellos
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin



Es gärte in der Dunkelheit der feuchten Höhle im tiefen Dschungel von Arbra. Die Macht selbst schien zu knistern, zu brodeln, wenn auch nur punktuell. So viele machtsensitive Wesen so nah beisammen. Und das auf diesem fremden Planeten, dessen Abbild in der Macht nahezu glühte wie dutzende heiße Sonnen. Jenseits jeglicher Zivilisation der Galaxis. Die starke Anwesenheit in der Macht war bei dem einen hier mehr bei dem anderen weniger eindeutig zu erkennen. Sie alle standen jedoch klar in ständigem Austausch mit ihren Energien.

Die dunkle Gestalt in einigen Metern Entfernung schien nun ein alter Bekannter von Horai Mido aus Kriegszeiten zu sein; den wenigen Worten zufolge, die sie beide wechselten. Es gab jedoch kein herzliches Wiedersehen. Eher ein kühles, misstrauisches zur Kenntnis nehmen, wie einen unliebsamen Bekannten, den man nach Jahren mal wieder auf der Straße trifft und eigentlich möglichst schnell wieder loswerden will. Diesen Eindruck machten die beiden zumindest.

Mutmaßlich wegen dieser vergangenen Zusammenarbeit ließ Horai nun aber auch entschlossen von seiner zuvor sehr offensiven Haltung ab. Athelas sah hingegen noch keinen Grund seinen Stab zu senken, zumal die Bedrohung, die er damit ausstrahlte, auf einen mit einem Lichtschwert bewaffneten Finsterling wie diesen dort vermutlich ohnehin verschwindend gering war. Die Gestalt hatte auch keinerlei Anzeichen gemacht zurückzuweichen oder die Haltung zu lockern. Athelas traute dem Braten noch nicht. Der verhüllte Mann, dessen finsteres, vernarbtes Gesicht nur ab und an mal vom Lichtschein eines draußen am Himmel entlang zuckenden Blitzes erhellt wurde, war auch in der Macht nur schwer zu lesen. Und obwohl den Pau'an von der Natur ein ungewöhnlich gutes Sehvermögen bei Dunkelheit in die Wiege gelegt worden war, ließ sich auch auf dem versteinerten Gesicht des Mannes keine eindeutige Gefühlsregung erkennen.

Der Vogelmensch ging nun einige Schritte auf sein Gegenüber zu, wobei dieser zunächst an seiner bedrohlichen Haltung festhielt. Die flackernde, gelbe Klinge des Fremden war die letzte einigermaßen durchgängige Lichtquelle der Szenerie.

»Bitte entschuldige die Verspätung«, erklang nun die Stimme Midos und erzeugte in der Höhle einen leichten Hall, der die ruhige Sprechweise des Vogelwesens noch unterstrich.
»Ich wünschte, ich hätte früher kommen können, aber du weißt ja, dass es in letzter Zeit ziemlich schwierig war.«

Hatten sich die beiden an diesem Ort verabredet? Wusste der Vogelmensch von dieser Höhle und ihrem Bewohner? Aber nein, die Macht hätte es dem Pau'an mit großer Sicherheit schnell offenbart, wenn es sich nur um ein abgekartetes Spiel gehandelt hätte. Horai erklärte dem Fremden in einem Halbsatz nun seine Vermutung, dass die Macht sie alle zusammgeführt hatte und sprach just einen speziellen Einsatz an, den die beiden wohl im Krieg zusammen bestritten hatten. Natürlich handelte es sich um die Klonkriege, auch wenn Mido dies bisher unerwähnt gelassen hatte. Unter anderem die Erwähnung eines „Kanzlers“ der alten Republik in seiner Erzählung bestätigte das.

Athelas hatte die Klonkriege natürlich nicht selbst erlebt, da er erst einige Jahre nach deren Ende geboren wurde. Dennoch hatte er unzähligen Geschichten seines Ziehvaters auf Concord Dawn gelauscht, der selbst in den Reihen der Republik, genauer gesagt des Jedi-Ordens, gedient hatte.
Anscheinend hatte Mido mit der Erwähnung eines gewissen „Meister Thel“ schließlich einen wunden Punkt im emotionalen Korsett des Fremden getroffen, denn selbst für jemanden, der nicht in den Wegen der Macht geschult war, wäre die plötzliche Gemütsumstellung des Fremden wohl zu erkennen gewesen, zumindest bei besseren Lichtverhältnissen. Im gelblichen Halbschatten brach die steinerne Fassade auf dem Gesicht des Mannes und es regte sich etwas unter den Augenbrauen.

In der Parallelwelt der Macht schien sich die Aura des Mannes völlig zu verändern. Aus der schwer lesbaren, in Dunkelheit getauchten Staffage, die von diesem Fremden ausgegangen war, wurde eine brüchige Mauer aus Nebelschwaden, die sich beim leichtesten Windstoß aufzulösen schien. Und inmitten dieses Nebelschleiers spürte Athelas nun so etwas wie Leid, Bedauern. Es war keine bestürzende Trauer, zumindest stellte es sich nicht als solche dar oder der Fremde erlaubte es sich nicht. Bei jemand anderem wäre diese kleine Regung wohl in der Macht gar nicht zu spüren gewesen, doch in dieser zuvor so farblosen Dunstaura wirkte sie geradezu wie ein Flächenbrand. Ein innerer Konflikt entbrannte in dem Fremden und zumindest in der Macht war dieser deutlich zu erkennen. Dunkelheit und Licht trugen einen erbitterten Kampf auf dem Schlachtfeld der Aura dieses Mannes aus. Es war ein schnelles Waffenringen, ausgelöst durch die sich auflösende Nebelwand, die beide Seiten zuvor einigermaßen in Schach gehalten hatte. Als hätten Licht und Dunkelheit schon länger auf diesen Moment gewartet, stürzten sie sich aufeinander. So schnell wie es begonnen hatte, gewann der Lichtkegel auch schon die Oberhand. Gleichzeitig senkte sich die gelbe Lichtklinge des Fremden in der materiellen Welt. Langsam und hörbar einvernehmlicher als zuvor, jedoch nicht weniger nachgiebig, hallten seine Worte durch die finstere Höhle:

»Legt eure Waffen nieder, dann werde ich es Euch sagen.«

Athelas spürte zeitgleich wie er sich mehr und mehr konzentrieren musste seinen Geist in die Gefilde der Macht zu tauchen. Als bliebe einem Taucher, der nur die Luft angehalten hat, allmählich keine Zeit mehr in dieser Wunderwelt unterhalb der trennenden Wasseroberfläche, die so viel mehr offenbarte und bereithielt als die trockene, triste Welt an der Oberfläche.

Nichtsdestotrotz war dem Tauchenden diese Situation inzwischen nicht mehr allzu fremd. Daher griff der Pau'an rasch in seinen Lederbeutel, bis zum Rand angefüllt mit den Holocronbruchstücken, und nahm einen der größten Splitter in die Hand.
Der Aufforderung des Fremden nun ohne weiteres folgend, senkte er seinen Kampfstab aus der offensiven Haltung und platzierte das große Bruchstück am oberen knorrigen Endstück des Holzstabes, in einer kleinen verästelten Mulde, die wie gemacht zu sein schien, für die kantige Beschaffenheit des Holocronsplitters.
Dann schloss der Pau'an die Augen und hieb den unteren Teil des Stabes schnell und mit etwas Nachdruck auf den steinernen Höhlenboden, um die letzten verfügbaren Energien der Macht, die in seiner fleischlichen Hülle pulsierten, über den Stab in den Splitter zu leiten. Der Splitter - in seinem Wesen sehr bescheiden und schon mit wenig Energiereserven zufrieden - begann einen schwachen, aber gerichteten, weißen Lichtschein abzugeben, der nun endlich eine etwas gleichmäßigere Helligkeit in die Finsternis brachte. Diesen kleinen Trick hatte der Pau'an schon als Kind durch Zufall entdeckt. Später hatte es ihm das Aufschlagen des Stabes schlicht erleichtert - trotz schwindender Bindung zur Macht - die Bündelung ihrer Energien in einem so kleinen Gegenstand zu erwirken.

»Nau'ur*«, schloss Athelas an diese Aktion an und sprach dabei mehr zu sich, als zu den anderen, weshalb er auch ins Mando'a fiel.

Steinerne, schlichte Wände eröffneten sich nun ihren Blicken, von Hand der Natur in dieses bergige Gelände geschlagen. Der Fremde offenbarte im Lichtschein die Statur eines Soldaten, breite Schultern und ein kräftiger Körperbau. Die gräuliche Haut im vernarbten Gesicht des Mannes erinnerte Athelas fast ein wenig an die seiner eigenen Spezies und schien fast aus dem selben grauen Material zu bestehen wie die kalten, felsigen Wände dieser Höhle. Das Haar war unter der Kapuze nicht zu erkennen, den dunklen Bart trug er jedoch etwas länger, aber nicht auffällig ungepflegt. Ja, es schien sich um einen Soldaten zu handeln oder zumindest jemanden der auch bei seinem Äußeren mit Disziplin und Schlichtheit zu Werke geht. Seine dunkle Bekleidung unterstrich das finstere Erscheinungsbild des Mannes. Hinter ihm schien die Höhle noch tiefer in das Gelände hineinzureichen, doch der Lichtschein reichte nicht aus, um sie vollständig auszuleuchten.

Athelas überlegte einen Moment die kurze Stille, die nach der Aufforderung des Fremden entstanden war, zu brechen und nach mehr Informationen über die Beziehung zwischen Mido und dem Mann zu verlangen, jedoch schien es ihm noch unangebracht das zu tun. Sollte der Fremde zunächst einmal Midos Frage beantworten, vielleicht würde das mehr Aufschluss geben über den Fremden und seinen Aufenthalt auf diesem entlegenen Planeten.
Voraussetzung dafür war natürlich, dass sie alle ihr Misstrauen ablegten und die Waffen senkten, was Athelas zumindest bei dem Waldmenschen aus ihrer Gruppe bezweifelte...


| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin


_______________________________________
* wörtlich: beleuchten, erleuchten, erhellen, etc., im Sinne von: "Es werde Licht."

Dieser Beitrag wurde schon 15 mal editiert, zum letzten mal von Athelas jai Shellos am 15 Feb, 2015 15:28 26.

15 Feb, 2015 14:57 23
Kyle Obdris
Robin Hood




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 50

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* in der Höhle *~.
Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon, Arias, Athelas und etwas entfernt Corbin


Sie standen sich von Angesicht zu Angesicht in der Höhle gegenüber. Lange Zeit passierte nichts, nachdem Horai sich höchst seltsam vorgestellt hatte. Dann ertönte die kalte raue Stimme und erwiderte: „Ihr habt Euch Zeit gelassen, General.“ Die Stimme war so voller Kälte und die Gestalt, deren harte Gesichtszüge sich im gelben Schein des Lichtschwertes nur erahnen ließen, strahlten eine bedrohliche Dunkelheit aus. Das einzige was Kyle und dieser Kerl gemeinsam hatten, war das gegenseitige Misstrauen. Er fixierte die fremde Person so gut wie es möglich war bei diesen Lichtverhältnissen, sein Atem ging ruhig und auch sein Herzschlag war entspannt und regelmäßig. Der Waldmensch befand sich in einem Tunnel aus stoischer Energie und zielte dabei auf den Fremden.

Dann löschte Horai die Klinge seines Lichtschwerts und entschuldigte sich für sein verspätetes Kommen, das ihm der Fremde vorgeworfen hatte. Was dachte er sich nur dabei? Er setzte nicht nur leichtsinnig sein eigenes Leben, sondern auch das aller anderen aufs Spiel und wovon redete das Federvieh? War das alles geplant gewesen und man führte sie jetzt zur Schlachtbank? Sein Meister hatte ihn besonders intensiv in der Abschirmung seines Geistes geschult, da man Leute wie sie jagte, das war seine Erklärung gewesen. Und nun wurde dem Jäger seine Beute übergeben. Kyle konnte den enttäuschten Nautolaner bildhaft vor sich sehen. Tut mir Leid, Meister, sagte er innerlich zu sich, doch er würde sicherlich nicht kampflos aufgeben.

Der Vogelmann ging nun langsam und vorsichtig, so als ob er es sich wohl überlegt hätte auf den Fremden zu und fing dabei wieder an zu reden. Es waren scheinbar Erklärungen, die sein verspätetes Eintreffen entschuldigen. „Ich wünschte, ich hätte früher kommen können, aber du weißt ja, dass es in letzter Zeit schwierig war. Doch ich habe auch noch andere gefunden, die so sind wie wir. Deshalb bin ich froh, dass die Macht uns wieder zusammen geführt hat. Ich erinnere mich übrigens noch gut daran, du und dein Meister habt tapfer gekämpft, damit der Kanzler und seine Stellvertreterin die Invasion überleben konnten. Weißt du was aus Meister Thel geworden ist?“ Sie kannten sich also, rekapitulierte der Waldläufer innerlich für sich. Nach einem fröhlichen Wiedersehen, sah es allerdings nicht aus, oder das Vogelvieh spielte seine Rolle echt gut, um sie alle dem Fremden auszuliefern. Und all der Kram aus der Vergangenheit, was bezweckte Horai damit. Die Dunkelheit hatte mit Sicherheit jede Erinnerung der Vergangenheit zerfressen…

… oder vielleicht doch nicht? Der Name am Ende, dieser Thel, Kyle war so, als hätte er eine kurzzeitige Veränderung gespürt. Als die verbitterte Stimme antwortete, merkte er, dass er sich geirrt hatte. „Legt eure Waffen nieder, dann werde ich es Euch sagen.“

Natürlich wollte er, dass sie ihre Waffen niederlegten. Das machte die ganze Angelegenheit für ihn leichter, so ganz ohne Gegenwehr. Der Avioide hatte ja bereits vor der Aufforderung des Fremden seine Waffe gesenkt und deaktiviert und Athelas folgte seinem Beispiel. Er senkte zunächst seinen Stab, fingerte dann etwas aus einem Lederbeutel und steckte es in das eine Ende des Stabs. Schließlich hieb er mit dem Stab auf den Höhlenboden. Den kleinen Gegenstand, den das Furchengesicht aus dem Beutel hervorgeholt hatte, eine Art Span oder Splitter, strahlte kurz, als hätte es etwas absorbiert und erleuchtete dann die Höhle ein wenig. Der Kapuzentragende Humanoid schloss das Ritual mit einem seltsamen Wort in einer Sprache, die Kyle nicht kannte und auch nicht verstand: „Nau’ur.“

Der bärtige Waldläufer war nun der Letzte, der seine Waffe noch erhoben hatte. Ein Pfeil lag auf der Sehne und er hatte den Bogen gespannt und war bereit, wann auch immer einen Pfeil durch die Höhle sirren zu lassen. Gewiss unterschätzten viele die Effektivität einer solchen, äußerst primitiv wirkenden, Distanzschusswaffe und darin lag der Fehler. Im Moment dachte Kyle keineswegs daran seinen Bogen niederzulegen. Ihm gefiel die Situation ganz und gar nicht, dass dieser Fremde hier die Befehle erteilte und das Vogelvieh machte nichts weiter, als diese Vertrauensnummer abzuziehen und sie damit alle ins Verderben zu stürzen. Doch auch er musste einsehen, dass Kampf keine Option war, obwohl er es zu gern darauf hätte ankommen lassen. Doch er würde seine Waffe mit Sicherheit nicht senken, wenn sein bedrohlicher Gegenüber es nicht auch tat.

„Ich werde meinen Bogen senken, aber dann wirst du die Klinge deines Schwertes ebenfalls löschen“, entgegnete der Waldläufer dem Fremden selbstbewusst und bestimmt, denn dessen Anblick, da er ihn, nach Athelas‘ kleinem Ritual, nun klarer sah, schüchterte ihn keineswegs ein. Kyle senkte daraufhin zögerlich seinen Bogen und ging in die Hocke, um ihn auf den Höhlenboden zu legen, doch dabei wandte er den Blick nicht einmal von dem Fremden, denn sollte er sich dazu entschließen anzugreifen, hatte er seinen Bogen schnell wieder griffbereit. Er blieb weiterhin am Boden gehockt und der Bogen lag auf dem kalten Gestein in greifbarer Nähe. „Nun lösche die Klinge deines Schwertes. Hier gibt es nichts, gegen das du dich verteidigen müsstest.“, rief er dem Fremden zu und seine Augen ruhten dabei weiter wachsam auf ihm. Er war bereit sich aufzurichten, sobald die Klinge erlosch.

Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon, Arias, Athelas und etwas entfernt Corbin
.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* in der Höhle *~.

_______________

14 Mar, 2015 02:28 53 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -



Man leistete Corbins Forderung Folge, zumindest Horai und Athelas zeigten sich kooperativ, was gut war. Es war beruhigend, in der heutigen Zeit noch auf respektvolles Verhalten hoffen zu dürfen.

Dem entgegen stand Kyles' forsches auftreten, dessen Aufforderung an Corbin, sich ebenfalls zu entwaffnen. Dazu kam, dass er Corbin duzte, ohne die Einladung dazu erhalten zu haben. Selbst solche - wie manch einer finden mochte - Kleinigkeiten vermochten nur all zu sehr aufzuzeigen, wie viel vom Glanz der alten Galaxis übrig war: Wenig.
Er selbst war bei Leibe kein Musterbeispiel für die Kultur vergangener Zeiten, doch wenn man schon versuchte, zivilisiertes Verhalten in diese Höhle zu tragen, dann sollte man es auch richtig tun. Auch wenn es sich hierbei in erster Linie um Höflichkeiten der Mandalorianer handelte, die er einforderte, sollte man doch ein Mindestmaß an Respekt erwarten dürfen.
Dabei ging es Corbin gar nicht mal um sich selbst, sondern darum, dass Kyle weniger sich, als diejenigen, die ihn begleiteten entehrte, in dem er sich unangemessen verhielt.

Statt allerdings irgendeine Art von Ärger über Kyles Verhalten verlautbar zu machen, oder mit ihm zu diskutieren, ignorierte er den Menschen, ließ ihn in seiner unangenehmen Haltung versauen, als existiere er nicht. Eine grobe Kränkung für einen Mandalorianer, Corbin bezweifelte allerdings, dass der Waldläufer diese Geste richtig verstand. Es kümmerte den Jedi allerdings auch nicht. Die Erinnerung mochte ihn aus dem Dunkel geführt haben, doch brachte dies nur den disziplinierten Geist hervor, der er seit seiner Ausbildung war. Man hatte ihn gelehrt, andere zu respektieren, das würde er nun an Kyle weiterreichen, ob er wollte oder auch nicht. Unter anderen Umständen, hätte man bereits in diesem Augenblick auf den Waldläufer geschossen und wenn auch nur zur Warnung. Das Lichtschwert des Jedi jedenfalls blieb aktiv und gab den charakteristischen Laut von sich, während Corbin es gesenkt hielt. Nicht, weil er ignorant gegenüber der Gefahr war, die ein Bogen durchaus darzustellen vermochte, er würde es bloß nicht zulassen, dass ein jüngerer, unerfahrener und noch dazu ein Eindringling mit solch einem Verhalten Erfolg hatte. Er würde sich schon darauf verstehen, diesen Welpen zurück in den Staub zu stoßen, sollte es nötig sein.

„Oyar'agr, vod.“* Der Jedi deutete den mandalorianischen Gruß seines Clans gen Athelas an, dessen leuchtender Stab auch die Gestalten an seiner Seite noch besser sichtbar machte. Es war weder erwartet noch unerwartet, eher ein interessanter Zufall, dass sich ein Mandalorianer unter ihnen zu befinden schien. Wenn Corbin zu der Sorte Mensch gehört hätte, die etwas für Nostalgie übrig hatte, dann hätten ihn die Worte, die er mehr an den Lippen der vernarbten Gestalt sah, als dass er sie präzise hörte, eventuell sogar etwas bewegt. Es war viel zu lange her, dass er jemand anderen Mando'a hatte sprechen hören.

Als sich soweit alle kooperativ gezeigt hatten, wich die Klinge des Jedi bei Seite, so dass die Neuankömmlinge weiter in die Höhle vordringen konnten. "Ich habe Rationen, etwas Ausrüstung und ein paar Thermo-Zellen, die wir uns teilen können, solltet Ihr Euch aufwärmen und verarzten wollen." Dabei deutete Corbin gen einem Durchgang in ihrer Nähe, der vor den Außeneinflüssen sicher zu sein schien. Der Ton des Jedi wirkte dabei immer noch bitter und ungerührt, hatte allerdings auch etwas respektvolles angenommen, auch wenn sein Äußeres nahezu unverändert war. Tatsächlich hatte sich Corbins Miene über die Jahre so verhärtet, dass ihm länger andauerndes Lächeln früher oder später Schmerzen bereitete, weswegen er es wegließ. Davon ab, dass er das Lächeln ohnehin für einen der falschesten Ausdrücke hielt, den ein Wesen nur zeigen konnte. So ließ er einen nach dem anderen passieren, deutete Horai gegenüber sogar eine klassische Verbeugung (Senkung des Hauptes) zum Gruß an.
Worauf Corbin allerdings achtete war, dass Kyle, verletzt oder nicht, als letztes ins Innere der Höhle vordrang. "Bei allem Stolz sollte man niemals vergessen, wo der eigene Platz ist und wessen Beispiel man folgen sollte. General Mido ist ein gutes Beispiel. Entehrt ihn noch ein mal und Ihr könnt draußen schlafen, verstehen wir uns?" So schärfte Corbin seinem Gegenüber ein, als sie sich allein gegenüber standen und ehe er auch den Waldläufer hinein ließ. Kyle sollte nicht erwarten, dass der Jedi derartiges Verhalten duldete. Erst, als man sich im Inneren der Höhle sammelte, verlosch die Waffe des Mandalorianers.


Der Raum in dem sie sich alle befanden, war lediglich eine weitere Höhle, jedoch trocken und einigermaßen vor Durchzug geschützt, so dass man sich dort aufhalten konnte, ohne zu frieren. Eine seicht schummernde Lichtquelle zündete in der Mitte des Raumes und strahlte an die Decke, tauchte den kleinen Raum so in indirektes, warmes Licht und gab Preis, was sich darin befand.

Einige Transportbehältnisse standen an einer der Höhlenwände, der Jedi zündete sogleich eine der Thermozellen, die er sonst nur aktivierte, um nicht im Schlaf auszukühlen, sie schien allerdings bitter nötig zu sein, denn offenbar hatte das Unwetter seine Besucher durchaus üppig eindeckt. "Nehmt, was Ihr braucht. Das Unwetter wird sicher noch eine Weile anhalten. Heute verlässt niemand mehr diese Höhle." Den Waldläufer bedachte er dabei mit keiner weiteren Aufmerksamkeit. Wer so große Töne spuckte wie er, der bedurfte keines Gastgebers.

Als Corbin seine Pflichten als Gastgeber nun weitestgehend als erfüllt ansah - immerhin war er kein Herbergsbetreiber -, wandte er sich an denjenigen, der den Aufenthalt des restlichen Haufens hier vorerst rechtfertigte: Horai. "Ihr habt Fragen?" Corbin hatte es seit jeher bevorzugt, nach Dingen, die man erfahren wollte, gefragt zu werden, da man sich so beiläufiges Geschwätz ersparte, wo es nicht hingehörte. Es war schlichtweg effektiver, Dinge auf diese Art zu erörtern. Inzwischen hatte die Thermozelle den kleinen Raum auf eine erträgliche Temperatur und Trockenheit gebracht, dass man sich an der einen oder anderen Stelle zum Rasten niederlassen konnte, während draußen das Unwetter tobte.

___________________
*Grußformel, komplett: "Oyar'agr jehaat a'yaou, vod." beinhaltend so viel wie: "(Die) Ewigkeit (liegt (noch) vor uns), Bruder."

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Corbin Gar am 22 Mar, 2015 04:34 50.

18 Mar, 2015 02:53 12 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 86

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Athelas,Arias, Kyle und Ormir


Die Überraschungen rissen für Horai nicht ab. Wie es aussah, war Athelas im Besitz eines Holocrons. Oder vielmehr den Bruchstücken eines Holocrons, von denen er eines benutzte, um die Höhlen zu erleuchten. Selbst in den Überresten war noch genug deutlich wahrnehmbare Macht vorhanden, die wie in der realen Welt leuchtete. Sich diesem Wunder hingeben, konnte der Talortai jedoch nicht. Er konnte Athelas auch noch später dazu befragen. Wichtiger war es nun, dass der ehemalige Padawan Meister Thels die Kontrolle über sich behielt, denn hinter der steinernen Fassade begannen die verschütteten Erinnerungen zu arbeiten. Mit dem Appell an die gemeinsam erlebten Ereignisse in den Klonkriegen war er ein Risiko eingegangen, denn genauso gut hätte der verbitterte Mann mit einem gewaltsamen Ausbruch reagieren können.

Horai war jedoch zuversichtlich – selbst ohne aktiviertes Lichtschwert standen ihm Mittel und Wege zur Verfügung, sich und die anderen zu schützen. Ein weiterer Risikofaktor war allerdings der Waldmensch, der weiterhin misstrauisch blieb und den Bogen gespannt hatte. Zu verdenken war ihm diese Reaktion nicht, hatte er doch wohl eine sehr lange Zeit hier für sich gelebt, war quasi der Herr über sein eigenes einsames Reich, bis mit einem Mal eine Handvoll Eindringlinge erschienen waren. Der Macht sei Dank blieb es bei einem kurzen Wortgefecht, bei dem der bärtige junge Mann schließlich beigab, der sich keineswegs von dem gelben Lichtschwert, geschweige denn vom dominanten Auftreten Corys einschüchtern ließ. Der ehemalige Padawan machte sogar einen ziemlich herablassenden Eindruck, als ob er sie auf sein Territorium einließe. Im Grunde passte aber das Terrain zu ihm. Ein dunkler, verborgener Ort aus Stein, bedrohlich und gefährlich, aber mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht böse. Das Licht musste noch in ihm wieder geweckt werden, damit es so warm wie in seinem Rückzugsort erstrahlte, doch das ging nicht innerhalb weniger Minuten und auch nicht mit Gewalt. Immerhin vermerkte es der Talortai als einen Anfang, dass Coryden anderen einschärfte auf „General“
Mido zu hören, ihn immer noch als Respektsperson verstand. Ehre schien ihm dabei sehr wichtig zu sein, und wenn er sich nicht irrte, hatte er Athelas in der Sprache der Mandalorianer begrüßt. Es war gut, dass es somit eine zweite Person gab, zu der er einen Bezug aufbauen konnte.

„Ich danke dir von Herzen “ , erwiderte er auf das Angebot, seine Ausrüstung und die Thermozellen zu teilen. Die allmählich auftretende Wärme tat wohl. „Mir reicht vorerst der warme Platz, ich habe selbst Proviant und Sachen zum Wechseln dabei “ Obwohl seine Funktionskleidung als wasserabweisend deklariert worden war und auch schon den einen oder anderen Schauer überstand, hatte sie vor dem gewaltigen Wolkenbruch kapitulieren müssen. Der Rucksack hatte sich aber dennoch als wasserdicht erwiesen. Das Gewitter war hier nur noch als dumpfes Grollen zu hören, und das Licht der grell zuckenden Blitze drang bis hierhin nicht vor. Insgesamt hätte dieser Rückzugsort durchaus etwas Gemütliches haben können. Soweit war es aber noch nicht. Horai holte ein Handtuch aus dem Rucksack und begann sein tropfendes Kopfgefieder abzutupfen.

„Ich habe sogar sehr viele Fragen “ , erwiderte er auf die knappe, als Frage formulierte Aufforderung. „Doch das Wichtigste ist für mich, zu erfahren, wie du hierher gefunden hast. Treffen wie diese sind kein Zufall, vor allem wenn es sich um machtbegabte Wesen handelt. Und noch etwas, sage mir deinen Namen. Ich glaube nicht, dass ich ihn mit Cory noch richtig in Erinnerung habe.“



[Horai Mido], mit Athelas, Kyle, Ormir und Arias[/COLOR ][color=burlywood]Corbin[center]

[center][ Abra ][im Wald][ in der Höhle]

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

24 Mar, 2015 22:45 24 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -



Jetzt, da das Licht konstanter, händelbarer geworden war, bot sich Corbin die Gelegenheit, nicht nur sein Gegenüber, sondern auch jene, die sich hier versammelten, näher zu mustern. Dabei fiel ihm besonders die junge Fosh ins Auge, deren Gefieder im Licht der Photo-Emmitter mehrfarbig schimmerte. Corbin hatte lange keine ihrer Art mehr gesehen, woher sie wohl kam?
Ferner konnte der Jedi nicht umhin, den Besitzer des Holocrons, Athelas, zu mustern und sich zu fragen, wie es um dessen Clan stünde. Gefolgt von Fragen, wie es um seinen eigenen Clan stand. Das Gute regte sich in Corbin, verlangte, dass er sich um seine Geschwister zu sorgen hatte, doch als Mandalorianer wusste er, dass sie nicht klein zu kriegen waren. Daher perlte der erste Schauer von Sorge wie Morgendunst an ihm ab, so dass er sich Horai widmen konnte.

"Mein Name ist Corbin, General," entgegneter er mit ruhiger, unbewegter Stimme, während er sein Gegenüber ansah. Es fiel Corbin schwer zu glauben, dass sie sich so lange nicht gesehen haben konnten, denn im Gegensatz zu ihm schien Horai um keinen Tag gealtert zu sein. Ein offensichtlicher Fehlschluss, den er auf seine Unkenntnis bezüglich der Physiologie des Jedi-Ritters schob. Statt sich jedoch über solche Dinge den Kopf zu zerbrechen, konfrontierte Corbin sich lieber mit der Frage, wie er hierher gefunden hatte. Hatte er Arbra überhaupt wirklich gesucht? Eine schwierige und in gewisser Weise unbequeme Frage. Der Jedi mochte solche Fragen nicht besonders; Solche, deren Beantwortung extrem simpel erschien, es bei näherer Betrachtung jedoch nicht war. Eher im Gegenteil. "Gefunden ist nicht das richtige Wort, fürchte ich." Dabei schien Corbin selbst nach einer Art Erklärung zu suchen. "Ihr müsst wissen, dass ich die letzten Jahre damit verbracht habe, den Raum zu bereisen und Orte zu suchen, die der Macht nahe sind. Orte, die sich für die Meditation eignen." Dass er dabei den steten Kampf gegen die dunkle Seite mehr suchte, als alles andere, unterschlug Corbin. Jeder Ort hatte in irgendeiner Art eine Prüfung, ein Martyrium dargestellt, das es zu überwinden galt. Der friedliche Planet Arbra passte so gar nicht in diese Konstellation aus Wüsten, Sümpfen, Planetentrümmern und ehemaligen Schlachtplätzen. Der Bürgerkrieg mochte sein Ende in der Galaxis gefunden haben, doch in Corbin loderte die Glut des Krieges nach wie vor. Eine Glut, die den steten Konflikt suchte, die immer wiederkehrende Herausforderung, die niemals endende Prüfung seines Willens.
"Ich folgte zuletzt einigen nebulösen Hinweisen auf einen Ort namens 'Tal der Jedi'. Sie führten mich hier her." Dabei fiel es ihm schwer, sein eigenes Handeln nachzuvollziehen, hielt er das Tal der Jedi doch selbst kaum für mehr als ein Märchen, eine Jedi-Legende. Eine Allegorie, aus der der Zuhörer etwas lernen sollte. Es konnte nur eine Nachwehe kindlichen Entdeckergeistes entsprungen sein, sich derart locken zu lassen. Tatsächlich hatte er sich früher sehr für solche Dinge interessiert, da sie auch ein Steckenpferd seines Meisters gewesen waren, doch dieser Pfad fiel - wie so vieles in der Galaxis - den Flammen des Krieges zum Opfer. Nun war er jedenfalls an diesem Ort gestrandet und zufällig auf Horai und mehr machtsensitive Personen getroffen, als er allein in den letzten fünf Jahren getroffen hatte. Die Frage des Talortai, oder besser gesagt, die Priorität, die der gefiederte Jedi ihr beigemessen hatte, begann, auch für Corbin, einen Sinn zu ergeben. Bei näherer Überlegung verengten sich die Augen des Jedi, denn er glaubte - ähnlich wie Horai - nicht daran, dass diese Übereinkunft zufällig zustande gekommen sein konnte. Dazu gesellte sich ein Verdacht, der seinen Traum zuvor betraf. Was, wenn es sich dabei um eine Vision gehandelt hatte? Mit nachdenklicher Stimme setzte er fort: "Was könnte das zu bedeuten haben?"

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Corbin Gar am 01 Apr, 2015 01:34 14.

29 Mar, 2015 03:51 51 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 86

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Athelas,Arias, Kyle und Ormir

Corbin also. So falsch hatte Horai gar nicht gelegen und die Nennung des Namens machte den bitteren gealterten Mann wenigstens zum Teil wieder zu dem Padawan, den er in Erinnerung hatte. Damit schwand für den Talortai zumindest etwas von der Dunkelheit, die den Menschen umgab. Jener erzählte nun, dass er seine Zeit damit verbracht hatte, Orte der Macht und der Meditation zu suchen, und Hinweisen zu folgen unter anderem auf das Tal der Jedi, welches er hier vermutete.

„Das Tal der Jedi“, echote Horai, aber er schüttelte zweifelnd den Kopf, als er an die alte Legende dachte. „Ich glaube nicht, dass wir dafür hierher gerufen wurden. Ich folgte einer Vision, dass ich einen anderen Jedi hier finden würde…und schließlich wurden es vier. Das ist zumindest für mich die Bedeutung dieses Rufs der Macht.“ Corbin musste noch andere, dunklere Dinge erlebt haben, die ihn dem werden ließen, der er war. Denn es war im Grunde keine schlechte Sache in Zeiten der Not und Verfolgung solche Ziele zu suchen. Auch würde es sicher interessant sein zu erfahren, was die Nähe zu den Mandalorianern betraf und was aus seinem Meister geworden war. Das schien dem ehemaligen Jedi-Ritter immer noch ein sensibles Thema zu sein, und wollte es erst wieder anschneiden, wenn die erste Aufregung sich gelegt hatte. Die Hauptsache war jedoch, dass Corbin sich zu öffnen und vielleicht sogar etwas wie Vertrauen zu fassen begann, wenigstens zu ihm. Es würde sicher nicht schaden, wenn sie alle begannen, sich kennen zu lernen. Wenigstens, dass man voneinander den Namen erfuhr und woher sie kamen.

Da sich die anderen sicher schon fragten, woher Horai und Corbin sich kannten, erschien es ihm am sinnvollsten, damit zu anzufangen, als man sich mehr oder weniger eingerichtet und abgetrocknet hatte. Das Misstrauen war besonders in dem Waldmenschen groß und es richtete sich hauptsächlich gegen den ehemaligen Padawan. In beiden steckte ein hohes Konfliktpotenzial - sie waren sich trotz offensichtlicher Unterschiede recht ähnlich - Einzelgänger, die lange Zeit ohne die Anleitung eines Meisters oder Gesellschft lebten. Dementsprechend waren sie zu recht eigenwilligen Individuen geworden, die sich als durchaus gefährlich entpuppen konnten.

„Ihr habt euch sicher schon gewundert, woher Corbin und ich uns kennen. Und ich muss euch um Verzeihung bitten, dass ich es bis jetzt noch nicht voll und ganz erklären konnte…“, setzte er an und schaute jedem der Anwesenden ins Gesicht. „Ich war ein General in den Klonkriegen, und Corbin der Padawan eines anderen Jedi-Meisters, der ebenfalls mit mir im Krieg kämpfte. So wie es aussieht, haben uns die Wege der Macht hier wieder zusammen geführt. Ich möchte nun gern von euch wissen, was euch hierher geleitet hat, denn wie ich es schon sagte, ein Zufall kann das nicht sein, wenn sechs machtbegabte Wesen aufeinander treffen. “ Der Avioide hielt kurz inne, um seine Worte wirken zu lassen und richtete seinen Blick auf den Einheimischen, der immer noch verschlossen dreinsah. „ Vor allem nicht, wenn einer von ihnen schon die ganze Zeit hier lebt und ein anderer im Besitz eines Holocrons ist…“, womit er zu Athelas überging, und auch noch einmal zu Arias und Ormir sah, die genauso angesprochen wurden. Es war völlig gleich, wer mit dem Reden anfing, es war nur wichtig, dass sie es taten. Wenn sie miteinander ins Gespräch kamen, würden sie sich besser einschätzen und vielleicht dann auch eher einander vertrauen können.




[Horai Mido],
mit Athelas, Kyle, Ormir und Arias, Corbin


[ Abra ][im Wald][ in der Höhle]

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

10 Apr, 2015 14:22 26 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Athelas jai Shellos
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin



Schicksal, Zufall, Wille der Macht? Für Athelas erübrigte sich diese Frage. Das Aufeinandertreffen der sechs Individuen in dieser Höhle konnte nur der Wille der Macht sein, vor allem im Kontext seiner Visionen, die ihn erst an diesen Ort geführt hatten. Doch der Zweck hinter dieser Begegnung erschloss sich ihm nicht sofort. Sie alle hatten dem Anschein nach sehr unterschiedliche Ursprünge, Heimatorte, Erlebnisse.
Vor allem bei dem misstrauischen Waldläufer zeigte sich dies auch in seinem Umgang mit anderen Lebewesen. Nach einer kurzen, unspektakulären Reiberei mit dem Fremden aus der Höhle, der den leicht entzündlichen Waldmann zunächst schlichtweg ignorierte und erst später leise zurecht wies, lud der Fremde die Gruppe schließlich weiter ins Innere der Höhle ein.

Offenbar hausierte er hier bereits längere Zeit. Diese Information verblasste jedoch recht schnell in der Wahrnehmung des Pau'an, nachdem der Fremde ihn überraschend auf Mando'a grüßte, nachdem Athelas zuvor beiläufig selbst ins Mando'a gewechselt war. Eher instinktiv als wissend nickte er dem Fremden freundlich zu und folgte zusammen mit den anderen dem Angebot sich ins Trockene zurückzuziehen.

Überraschend war die Tatsache, dass es sich um einen weiteren Mandalorianer handelte im Grunde nicht. Die Galaxis wimmelte von mal mehr mal weniger pflichtbewussten Anhängern der Resol'Nare. Und da Mandalorianer auch nicht dafür bekannt waren ihre Überzeugung anderen Lebewesen aufzuzwängen, erkannte man einen anderen Mandalorianer meist wirklich erst an der gemeinsamen Sprache oder gemeinschaftlichen Riten.

Aber hier auf diesem Planeten, in einer verlassenen, vermutlich uralten Höhle auf einen mandalorianischen Bruder zu treffen war selbst in dem Kontext unverhofft, jedoch ein gutes Zeichen.
Seit dem Tag an dem der Pau'an Concord Dawn verlassen hatte, hatte er mit keinem Mandalorianer mehr gesprochen. Das war Teil des Bewältigungsprozesses der Geschehnisse in den letzten Wochen und Tagen auf seinem Heimatplaneten gewesen. Komplette Isolation und Neuanfang, die ihm im Nachhinein nicht nur gut getan, jedoch mit seinen finsteren Gedanken in diesen schweren Stunden radikal Prozess gemacht hatten.

»Ich habe Rationen, etwas Ausrüstung und ein paar Thermo-Zellen, die wir uns teilen können, solltet Ihr Euch aufwärmen und verarzten wollen.«
Die kleine Lichtquelle in der Mitte der neuen Höhle strahlte genug Licht aus, um die Gruppe nicht im Halbdunkeln dastehen zu lassen, erhellte allerdings auch nicht jede kleine Nische. Athelas entschloss sich deshalb dazu die Energie im Holocronsplitter an der Spitze seines Stabes nicht zu verschwenden und löste den Kristall daher wieder, um ihn anschließend im Beutel beim kläglichen Rest unterzubrignen.
»Nehmt, was Ihr braucht. Das Unwetter wird sicher noch eine Weile anhalten. Heute verlässt niemand mehr diese Höhle.«

Die plötzliche Zuvorkommenheit des Fremden hätte Athelas vor wenigen Minuten wohl noch erstaunt. Mit dem Wissen, dass es sich um einen mandalorianischen Bruder handelte, der zudem einen Teil seines ebenso tragischen Schicksals mit Horai Mido teilte, wirkten die Absichten des Mannes jedoch rechtschaffener.
Schnell ertappte sich Athelas dabei wie er die ausstrahlende Wärme der Thermozelle nahezu einsog. Auf Concord Dawn herrschte recht mildes Klima, nur in strengen Wintern kam es vor, dass man frieren musste. Seit seinem Aufbruch in die Weiten der Welt hatte er selten wieder so angenehme Wärme verspürt. Sich auf dem Höhlenboden nahe der Wärmequelle niederlassend, warf er die Kapuze zurück und entblößte den furchigen, grauen Schädel, der kein einziges Haar zeigte, wie es bei den Pau'an üblich war. Die leicht eingesunkenen großen, schwarzen Augen in karmesinroten Augenhöhlen spiegelten das leichte Glimmen der aktivierten Thermozelle wider. Seine gezackten Fangzähne drangen begierig in das Stück Nahrungsmittel ein, das ihnen von dem Fremden angeboten wurde. Der Pau'an konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann er das letzte Mal gegessen hatte. Noch bevor er seine kleine Reisegruppe gefunden hatte, die ihn auf diesem Planeten abgesetzt hatte, so viel war sicher. Die spärlichen Rationen, die der andere Mandalorianer ihnen angeboten hatte, bestanden vermutlich aus Trockenfleisch – dem Geschmack nach. Athelas fühlte sich an sein geliebtes Gihaal erinnert - mandalorianisches, getrocknetes Fischmehl, das eigentlich als Feldverpflegung für Soldaten und Nomaden gedacht war. Schon seit seiner Kindheit hatte er es aber auch gerne als Hauptmahlzeit zu sich genommen.

Das hier war auch nicht schlecht, konnte jedoch nicht mit Gihaal konkurrieren.

Seine triefnasse, dichte Kutte, legte er in ihren einzelnen Leinenbestandteilen nach einiger Zeit ebenfalls ab und breitete sie neben der Thermozelle aus. Dabei achtete er zunächst auch noch behutsam darauf das Lichtschwert nicht zu enthüllen, das sich in einer der eingenähten Taschen befand. Der Zeitpunkt fühlte sich noch nicht richtig an.

Er besaß nur diese Leinengewänder, die er je nach Temperatur und Wetterbedingungen anlegte. Eigentlich sträubte er sich selbst bei diesen Gewändern, seinem Stab, dem Holocron und selbst seinem Lichtschwert von „Besitz“ zu sprechen. Dieses Konzept hatte er schon vor Jahren abgelegt. Er sprach lieber von nützlichen Begleitern, teilweise nostalgischen Erinnerungsstücken. Es handelte sich für ihn schlichtweg um Dinge, die er genauso gut in seinen Taschen herumtragen konnte, als sie zwecklos irgendwo herumliegen zu lassen.

Unter der Kutte trug er nur eine schlichte, dunkle Hose aus dickem Stoff und seine dünnen Lederschuhe. Sein Oberkörper lag ebenso wie der kahle Kopf frei und zeigte den inzwischen recht dürren Körperbau des Pau'an, den einige neue Narben des Kampfes mit den Raubtieren von vor einigen Stunden zierten. Seine Atheltik hatte zwar noch nicht merklich gebüßt, doch die strapaziösen letzten Monate hatten zumindest an seinen Muskeln gezerrt.
Wie sein Schädel auch, war der Rest des Körpers ebenso gestreift von furchiger, fahler grauer Haut. Eifrig spülte er die Reste der Rationen aus seinem Mund mit einigen kräftigen Schlücken Wasser herunter.

Horai Mido und der andere Mandalorianer unterhielten sich einige Minuten, wobei auch endlich der Name des Fremden fiel - „Corbin“. Er war auf einer Reise, die der von Athelas nicht ganz unähnlich war - Orte der Macht, die Sinn und Wegweisung im Leben geben konnten.
Und Horai hatte eine vergleichbare Vision wie die des Pau'an an diesen verlassenen Ort geführt. General in den Klonkriegen, Padwane, echte Jedi-Meister – all diese Beschreibungen des Jedi wirkten surreal – so viele Jahre danach, vor allem für jemanden, der diese Zeiten nie miterlebt hatte. Für Athelas waren die Jedi heute gleichzusetzen mit Flüchtlingen, stets im Halbschatten und als Geächtete betrachtet. Kaum vorstellbar, dass es einmal tausende von Ihnen auf den Schlachtfeldern dieser Galaxis gegeben hatte.
Schließlich fragte Horai auch nach den Beweggründen der anderen Anwesenden, hatten sie doch bis jetzt keine Sekunde Gelegenheit gehabt, ein paar ruhige Worte zu wechseln. Da er aus den Bruchstücken, mit denen der Pau'an zuvor hantiert hatte, offensichtlich auch ein Holocron erkannt hatte, sprach er dieses mysteriöse Artefakt direkt an.

»Eure Augen sind Euch gute Verbündete, ner vod.«, erwiderte der Pau'an mit einem sanften Lächeln in seinem furchigen Gesicht, dabei griff er in den Beutel an seiner Taille und holte ein paar der Holocronsplitter heraus, die er in seinen länglichen, dünnen Händen über der Thermozelle hielt. Das schwache Licht ließ die geschwungenen, silbernen Linien auf den Bruchstücke glitzern und leuchten.
»Das Andenken einiger wichtiger Personen in meinem Leben. Ein letztes Erinnerungsstück, wenn Ihr so wollt.«
Er nahm einen der größeren Splitter zwischen Zeigefinger und Daumen seiner rechten Hand und hielt ihn vor der Gruppe in die Luft.
»Ich habe nie sehen können, welche Informationen es verborgen hielt und es auch bis heute nicht geschafft es vollständig zusammenzusetzen. Vermutlich sind einige Teile davon für immer verloren.«
Seine Stimme wurde leicht wehmütig, als er den großen im Licht schimmernden Splitter langsam zwischen seinen Fingern drehte. Ein fremdes und vertrautes Objekt zugleich.

»Was mich hierher geleitet hat?« Rasch steckte er die Holocronteile wieder in den Beutel, als er das Gefühl bekam zu sehr abzuschweifen. Eine Neigung, die ihm nicht fremd war.
»Eine Vision der Macht, der euren sehr ähnlich, Horai. Ich war seit einigen Tagen Mitglied einer kleinen Schmugglergruppe, um über die Runden zu kommen. Sie waren auf Nar Shaddaa mein einziges Ticket runter von dieser vor Kriminalität und Abschaum nur so wimmelnden Schrottkugel im All. Ein paar willkührlich gesetzte Hyperraumsprünge später, um mögliche Verfolger abzuhängen, waren wir hier angekommen und die Vision machte mir unmissverständlich klar, dass mein Weg hier vorerst enden musste. Sie zeigte mir deutlich diesen Planeten und vieles, das ich nicht zu deuten in der Lage bin.«

Selbst in der Rückschau wirkte die Geschichte noch immer wunderlich. Jeder Schritt, jede Handlung in seinem Leben schien dafür da gewesen zu sein, ihn an diesen Ort zu führen. Jede Abzweigung, die er hätte nehmen können, hätte alles verändert. Die Wege der Macht waren unergründlich. Vielleicht würden sich weitere Teile der Vision im Laufe der Zeit klären, vielleicht würden ihn neue Erscheinungen überkommen. Er wusste es nicht und seine... komplizierte... Bindung zur Macht, erleichterte ihm die Kommunikation mit ihr nicht im Geringsten.

»Meine Heimat ist Concord Dawn im mandalorianischen Sektor. Dort bin ich aufgewachsen und dort liegen meine Wurzeln...«

Der Pau'an entschied sich vorerst nicht mehr über seine Herkunft zu sagen. Zu tief lagen die Wunden, zu neu waren die Bekanntschaften. Die Macht heilte mit der Zeit alle wunden, doch noch war es zu früh. Sein Blick wanderte durch die Runde, voller Erwartung, was die anderen hergeführt hatte...


| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Athelas jai Shellos am 10 May, 2015 15:52 46.

10 May, 2015 15:51 48
Arias
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ] [ Wald ] [ Im Unterholz ]


[ etwas abseits Arias ]
[ Horai Mido ] [ Kyle ] [ Ormir ]




Unsicher blickte Arias zwischen Horai und dem Neuen hin und her. Sollte es jetzt zu einer Auseinandersetzung kommen, war sich die einzige die Nichts hatte um sich zu verteidigen. Zu ihrer Erleichterung legte sich diese Sorge relativ schnell wieder und so wie sich Horai verhielt schien diese Sorgen auch unbegründet gewesen zu sein. Nur Kyle sorgte mit seinem Bogen noch für Unmut bei Arias. Wenn er sich weiter so hochmütig verhalten sollte, würde es ganz schnell Probleme bekommen. Die Fosh richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Horai und den Neuen. Es schien als würden sich die beiden kennen, Horai und der Fremde. Jedoch erschloß sich Arias nicht wirklich woher. Unweigerlich dachte Sie wieder an ihren Meister und wünschte sich einfach um die nächste Ecke laufen zu können und ihn wieder zu sehen. In diesem Zusammenhang war es jedoch sehr interessant dass sich zum einen hier mittlerweile 6 Machtbegabte zusammen gefunden haben sowie die Tatsache, dass Horai nicht auf irgendeinen neuen Machtbegabten traf sondern auf einen den er zu kennen schien.

Immerhin wurde sie dann von Corbin eingeladen sich in seiner Höhle auszuruhen und das Gewitter abzuwarten, jedoch nicht ohne Kyle vorher noch eine Abreibung für sein aggressives Verhalten zu verpassen. Geschah im recht, auch wenn Arias bezweifelte, das der Waldläufer das verstand. In der Höhle angekommen bereitete Corbin alles vor um es der Gruppe so heimisch wie möglich zu machen. Arias nahm den Cattleman ab und schlug in einmal aus um das Wasser los zu werden bevor sie ihn dann neben sich auf einen Stein legte. Anschließend legte sie den Staubmantel neben dem Hut ab, allerdings bezweifelte sie das er richtig trocken werden würde. Mittlerweile war es in der Höhle angenehm warm geworden und mit Hilfe einiger Lampen hatte Arias endlich die Möglichkeit sich Corbin genauer anzuschauen während sie Horais kurze Ausführungen darüber anhörte, woher er ihn kannte. An für sich sah er gar nicht so bedrohlich aus, im richtigen Licht. Außerdem schien er einiges erlebt zu haben, zumindest wenn man sich sein Gesicht anschaute.

Auf die Frage hin wieso sich jeder von ihnen hier eingefunden hatte wusste Arias nicht so genau was sie sagen sollte. Glücklicherweise machte Athelas den Anfang und erzählte davon wie ihn eine Vision hier ihn hier her geführt hatte. Dabei spielte er mit einigen Splittern herum, die laut Horai Bruchstücke eines Holocrons sein sollen. Arias hielt sich vor erst zurück darüber zu berichten warum sie hier gelandet war.Ihre Geschichte war nicht annähernd so mystisch, wie die von Athelas und immerhin konnte sie nicht wirklich was dafür hier gestrandet zu sein. Schließlich hatte "ihr" Pilot sich dazu entschieden einige Astroiden zu schuppsen und so zwangsläufig dafür gesorgt das sie hier landen mussten. Zugegeben, als sie den Fuß auf den Boden dieses Planeten setzte beschlich sie eine ganz seltsames Gefühl. Ein kleines Lächeln huschte über ihr das Gesicht. Wichtig war sowie so nur das sie endlich wieder von Machtgegabten umgeben war, Jedis. Sie wollte gar nicht denken was hätte passieren können, wenn sie stattdessen einem Nutzer der dunklen Seite oder so etwas über den Weg gelaufen wäre.

[ Arbra ] [ Wald ] [ Eine Höhle ]


[ etwas abseits Arias ]
[ Horai Mido ] [ Kyle ] [ Ormir ] [ Corbin ] [ Athela ] Corbin


11 May, 2015 22:12 36
Kyle Obdris
Robin Hood




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 50

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* in der Höhle *~.
Kyle mit Horai Mido, Ormir Taragon, Arias, Athelas und etwas entfernt Corbin


Der Waldläufer verharrte weiterhin in der Hocke, denn sein Gegenüber machte keinerlei Anstalten, seine Waffe zu deaktivieren, wie er es gefordert hatte. Er hielt sie lediglich gesenkt. Generell schenkte er Kyle vorerst keine weitere Aufmerksamkeit, sondern wandte sich Athelas zu und antwortete ihm in einer ebenfalls merkwürdigen Sprache auf das, was der hochgewachsene Kampfstabträger gesagt hatte. Es war gut möglich, dass es sich um gleiche Sprache handelte. Schön, dass die beiden sich zu verstehen wussten, doch der junge Kapuzenträger verstand nicht ein Wort, was seinen Argwohn nicht minder schürte. Man konnte es ihm deutlich ansehen, dass ihm die ganze Angelegenheit hier nicht gefiel. Außerdem hegte er eine spürbare Antipathie, wenn nicht noch deutlich negativere Gefühle, gegen diesen Möchtegern-Usurpator. Diese Überheblichkeit, diese Anmaßung, der Planet würde ihm gehören und wie er sich schließlich bei den anderen anbiederte, indem er vorgab, ein gute Gastgeber zu sein, widerte Kyle zutiefst an. Wie konnten sie nur auf eine solche Person hereinfallen, die so abgrundtief falsch war hinter ihrer Fassade aus geheucheltem Respekt. Er kannte diesen Fremdling zwar noch nicht sonderlich lange und konnte sich auch täuschen, doch der erste Eindruck und sein Instinkt hatten ihn bisher noch nie enttäuscht.

Einer nach dem anderen nahm die Einladung an und dran tiefer in das Innere der Höhle vor. Athelas ging mit seinem leuchtenden Stab voran und der Rest folgte. Als es an Horai war, den kleinen Durchgang zu passieren, verneigte sich dieser Wichtigtuer in dessen Richtung. Kyle rang innerlich mit sich, denn ihm gefiel die Vorstellung, die Höhle zu betreten nicht im Geringsten. Er wollte möglichst als Letzter hineingehen und es kam ihm so vor, als würde dieser Kerl peinlich genau darauf achten, dass dies auch der Fall war. Als nur noch die beiden alleine waren, nahm er sich Kyle zur Brust: „Bei allem Stolz sollte man niemals vergessen, wo der eigene Platz ist und wessen Beispiel man folgen sollte. General Mido ist ein gutes Beispiel. Entehrt ihn noch einmal und Ihr könnt draußen schlafen, verstehen wir uns?“ Der Waldläufer hielt, während der Fremde mit ihm sprach, die ganze Zeit den Augenkontakt, ohne zu blinzeln und antwortete zunächst nicht, obwohl ihm die Worte bereits auf der Zunge lagen. Er ließ den anderen vor und folgte ihm in sicherem Abstand ins Innere der Höhle, wo er sein Lichtschwert schließlich deaktivierte. Es mochte vielleicht eine Minute vergangen sein vielleicht auch weniger als eine Minute, als Kyle sich doch dazu entschied ihm zu sagen, was er von seiner Ansprache hielt: „Mir gefällt dein Ton nicht!“

Mit diesen Worten verzog er sich in eine Ecke der Höhle etwas abseits der Gruppe und setzte sich an auf den Boden und lehnte sich an die Wand an. Die Höhle war erleuchtet und der Bogenschütze hatte von seinem Platz aus einen guten Überblick und konnte diesen Eindringling im Auge behalten. Er konnte gut auf seine Gastfreundschaft verzichten und beobachtete wie er eine Thermozelle zündete. Lieber wäre er jetzt in alleine gewesen in seinem Baumhaus. Erneut erhob sich die kalte Stimme, die sich schon zu oft im Ton vergriffen hatte: „Nehmt was ihr braucht. Das Unwetter wird sich noch eine Weile anhalten. Heute verlässt niemand mehr diese Höhle.“

Wie selbstverständlich er es ansah, diese Gruppe nun zu leiten und allen Befehle zu erteilen; Kyle wäre am liebsten gegangen, doch die Höhle bot zurzeit den einzigen Schutz vor dem Unwetter, da sein Lager zu weit entfernt lag. Die anderen fingen an miteinander ins Gespräch zu kommen, der Kapuzenträger hingegen versuchte ein wenig zu schlafen, doch lauschte er noch lange den Worten mit geschlossenen Augen, da er hier keine erholsame Ruhe finden würde. Es waren zunächst hauptsächlich Horai und dieser Fremde – Cory –, wie das Vogelvieh ihn nannte, die miteinander sprachen. Der Avioide war sehr daran interessiert wie dieser Eindringling und alle anderen auch hierher gefunden hatten und scheinbar auch an einer Sache, die einer bei sich trug und ‚Holocron‘ hieß. Von so etwas hatte Kyle noch nie gehört, aber vorher auch; viele Dinge waren einfach neu für ihn, seitdem er auf diese Gruppe getroffen war. Der Fremde stellte dann zunächst einmal richtig, dass er ‚Corbin‘ hieß und nicht ‚Cory‘. Bei seiner Geschichte hörte er nur halbherzig zu, ihm war viel wichtiger, wann dieser Parasit wieder verschwinden würde – am besten möglichst bald. Nachdem Corbin mit seiner Geschichte geendet hatte, erklärte Horai denen, die es hören wollten, woher sie sich kannten.

Als Corbin geendet hatte, nahm Athelas das Wort an sich, wobei er die Angewohnheit hatte teilweise in die seltsame Sprache abzuweichen, auch wenn es sich nur um ein paar Worte handeln konnte, als er mit dem Avioiden sprach. Anscheinend war er es, der dieses ‚Holocron‘ bei sich trug. Es musste irgendetwas mit den Jedi zu tun haben, denn das Furchgesicht erzählte, dass er nie hatte lesen können, was darin verborgen gewesen war. Und einmal mehr fiel dem Waldläufer auf, wie wenig er doch darüber wusste, was er war. Dann lenkte Athelas das Gespräch dahingehend, dass er der Gruppe erzählte, dass ihn ebenfalls eine Vision hergeleitet habe und wo seine Heimat – Concord Dawn – lag. Dann schwieg er. Arias und auch Ormir schwiegen zunächst über ihre Herkunft und die Gründe, die sie hergeführt hatten.

Kyle blieb weiter in seiner im Halbdunkel liegenden Ecke hocken, wo nur wenig Wärme der Thermozelle hin drang. Er wollte nicht zu den anderen, die sich dagegen entschieden hatten ihm zu vertrauen und stattdessen nun diesem Heuchler ihr Vertrauen schenkten. Nie zuvor hatte er solch negative Gefühle gespürt oder sich dazu hinreißen lassen, diese zuzulassen. Er hatte seinen Meister enttäuscht; er war doch sonst immer so kontrolliert gewesen. Der Waldläufer murmelte mehr in sich hinein, als für die anderen hörbar: „Vergebt mir Meister. Doch ich könnte Euch nun wirklich gebrauchen und Ihr seid nicht mehr bei mir.“ Dieser Hilferuf, der Gedanke an den Nautolaner betrübte ihn sehr und er merkte wie ihn immer mehr die Müdigkeit überkam. Doch, bevor diese ihn gänzlich übermannte, wollte er noch seinen Geist verschließen. Gun Ti Rhea hatte viel Wert darauf gelegt, dass sein Schüler diese Technik nahezu perfekt beherrschte und ihm erklärt, warum es so wichtig war. Er pflegte zu sagen, dass ein ungeschützter Geist schwach war und ungewollt viel über einen preisgeben konnte. Ebenfalls rechtfertigte er die zahllosen Trainingseinheiten der geistigen Abschirmung mit der Zeit, in die Kyle hineingeboren war; eine Zeit, in der man jene verfolgte, die so waren wie sie. Also verschloss er seinen Geist, denn er war unsicher, wem er vertrauen konnte, zumal es ihm ohnehin schon schwer fiel. Kurze Zeit später, nachdem er seinen Geist abgeschirmt hatte, schlief er, den Bogen mit der linken Hand umklammert, ein.

Sein Schlaf war nicht sonderlich tief und so wachte er mehrmals zwischendurch auf und nickte nur wenige Sekunden später wieder Weg. Ob die anderen auch schliefen oder noch wach waren, wusste er nicht, aber wahrscheinlich schliefen sie auch. Wachposten waren hier nicht nötig, denn es ging von nichts eine Gefahr aus, ausgenommen vielleicht von diesem Eindringling, der sich in dieser Höhle eingenistet hatte. Das letzte Mal, wachte er auf, als er Stimmen im Schlaf gehört hatte, die seinen Namen gewispert hatten. Doch als er die Augen aufschlug, war nur leises Schnarchen und Röcheln aus der Richtung der anderen zu vernehmen. Da er nicht mehr schlafen konnte, richtete sich auf und schlich leise aus der Höhle, um zu sehen, ob der Regen nachgelassen hatte. Schon als er die Höhle weiter hinaufstieg, hörte er statt des Prasseln des Regens das Gezwitscher der ersten Vögel, die bereits vor Sonnenaufgang aktiv wurden. Als er dann an die frische Luft trat, nahm er einen tiefen Atemzug und seine Lungen füllten sich mit dem frischen Hauch des Waldes am Morgen. Es roch nach feuchtem Laub, frischen Holz und auch ein wenig erdig und modrig, doch Kyle mochte diesen Duft und er konnte alles um sich herum vergessen, selbst all die negativen Gefühle waren in diesem Moment von der Waldluft wie weggeblasen durch einen Windstoß. So, als ob das Gehölz einfach seinen reinigenden Odem freigelassen hätte.

Kyle alleine
.~* Arbra *~* Irgendwo mitten im dichten Wald *~* am Höhleneingang *~.

_______________

20 May, 2015 22:25 50 Kyle Obdris ist offline Beiträge von Kyle Obdris suchen Nehmen Sie Kyle Obdris in Ihre Freundesliste auf
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -



Langsam aber sicher wurden die Gestalten, die im Höhleneingang noch undefiniert wirkten, im Schein der schwach glimmenden Thermozellen und Photoeinheiten zu unterscheidbaren Persönlichkeiten mit eigenen Geschichten. Dabei erzählte jeder seine ganz eigene Geschichte, ob er nun dazu gewillt war, oder nicht, spielte zumindest für Corbin keine Rolle.
Dabei empfand er es als erstaunlich, dass Athelas ebenso wie Horai von einer Visionen hier her geführt wurde. Er selbst hielt sich bei solchen Dingen mit Meinungen und Interpretationen zurück. Auch wenn Corbin ebenso wie die anderen in Kontakt mit der Macht stand, waren ihm Visionen - zumindest das, was er für Visionen hielt - weitestgehend fremd geblieben. Selbst die Wahnvorstellungen der letzten (waren es überhaupt nur Stunden gewesen?) entsprachen nicht dem, was er für eine Vision halten würde. Bestenfalls für einen Albtraum.

Er kannte die Spezies der Pau'an gut genug, um bei Athelas' Äußeren nicht mit der Wimper zu zucken. Sein Clan hatte damals selbst Angehörige dieser Spezies beherbergt, sie waren ebenso Mandalorianer wie alle anderen gewesen und wie Trandoshanische Kluftbestien gekämpft.
Bedauerlich, dass das Holocron zerstört war, wobei Corbin davon beeindruckt war, wie stark es auf dem Pau'an reagierte, eben weil es zerbrochen war. Viele ähnlich zerstörte Artefakte, die er bereits selbst gefunden hatte, hatten die stoische Natur der Trümmer um sie herum absorbiert, dieses jedoch schien noch zu funktionieren. Anders als Athelas besaß Corbin noch Hoffnung, dass sich der Inhalt rekonstruieren ließe und zwar ohne merkliche Mängel. Dabei fiel ihm ein Zitat seines alten Meisters wieder ein. Es sind schon sonderbarere Dinge vorgekommen. So rekapitulierte er kurz in Gedanken, ehe er bei Athelas' weiteren Ausführungen innerlich fast etwas schmunzeln musste, denn zwar hatte der Mandalorianer keine nennenswerten Bilder seiner Heimat vor Augen, wusste aber dennoch, dass er von dieser - wie der Pau'an sie beschrieb - 'Schrottkugel' stammte. Er sagte aber nichts dazu, einerseits, weil es irrelevant war und andererseits, weil es ihm der Anstand gebot, es war an den anderen zu sprechen und an ihm, zuzuhören. Als Athelas' den mandalorianischen Sektor ansprach konnte der Jedi nicht anders, als kurz an seine eigenen Leute zurück zu denken. Viel zu lange hatte er in seinem selbst-auferlegten Exil verharrt und die Galaxis an sich vorbei ziehen lassen.

Nun wäre es theoretisch an den anderen gewesen, sich verbal zu offenbaren, bedauerlicherweise blieb eben dies jedoch aus, so dass Corbin sich selbst ein Bild machen musste. Dabei machte die junge Fosh mit den größten Eindruck auf ihn, denn auch wenn sie es vermutlich nicht so sah: Ihre Zurückhaltung sprach Bände und fand zumindest bei Corbin nicht weniger Anerkennung als der Pau'an zuvor. Auch wenn er nicht wissen konnte, woher Arias kam, so war er sich doch sicher, dass das Wesentliche an ihr stimmte: Ihre Einstellung. Zurückhaltung war eine der wichtigsten Eigenschaften, die man als Jedi besitzen sollte, zumindest hatte Corbin es so gelernt und verinnerlicht. Davon ab, dass sie es verstanden hatte, sich im undefinierten Pulk zu verstecken und Horais Aufforderung, hinten zu bleiben, zu folgen. Noch eine wichtige Eigenschaft, die das vermutlich junge Vogelwesen mit keinem minderen Wert belud, als den Pau'an.

Was die beiden übrigen Menschen anging, so war Corbin sich zumindest bei einem unsicher, was er von ihm halten sollte, denn dieser hatte sich bisher gefährlich zurückhaltend und passiv gezeigt. Nicht direkt leblos oder bedrohlich, dennoch stieß Ormirs übermäßig passives Wesen auf wenig Gegenliebe. Er schien es ebenfalls vorzuziehen, zu schweigen und sich zu wärmen, zeigte jedoch auch kein aktives Interesse an seiner Umgebung. Solches Verhalten kannte der Jedi sonst nur von Wartungsdroiden. Es würde ihm allerdings nicht einfallen, ihm mit Feindseligkeit zu begegnen, die Zeit, ihn zu beurteilen, war augenscheinlich noch nicht gekommen.
Kyle blieb unterdes unbeachtet. Corbin hatte zwar registriert, wie der Waldmensch hinter ihm in die Höhle geschlichen war - nicht mal sein kleiner Kommentar war dem Jedi entgangen -, jedoch hatte er ihn keines weiteren Blickes gewürdigt. Es war nicht seine Aufgabe, den anderen ihre Geschichten zu entlocken und wenn Kyle es für das klügste hielt, sich abseits der Gruppe zusammen zu kauern und zu schmollen, dann sollte das eben so sein. Allerdings zeigte die plötzliche Abschottung seiner Aura, dass hier jemand entweder Geheimnisse, oder Angst hatte. Bedenklich, so fand zumindest Corbin, auch wenn er nicht erwartete, dass man direkt sein vollstes Vertrauen darbot - das hätte er sogar für töricht gehalten -, so war diese gewollte Isolation doch schon etwas grenzwertig.


Es mochte der Kombination aus Regenprasseln und angenehmer Wärme zu schulden sein, jedoch schien sich alles in Richtung Nachtruhe zu entwickeln, nachdem sie eine Weile beieinander gesessen hatten.
Corbin für seinen Teil verzichtete darauf, sich in eine Decke zu hüllen, schließlich waren seine Kleider trocken, lieber sollten sich die anderen damit wärmen, während der Jedi wieder seine Meditationshaltung einnahm und so ruhte. Dabei saß er quasi auf dem unteren Part seiner Beine, während die Hände auf seinen Oberschenkeln ruhten und der Kopf leicht nach vorne geneigt war. Nach Jahren der Pilgerei kannte er es ohnehin nicht mehr anders, als auf diese Art zu rasten. Diese Meditation verlief ruhig und traumlos und er war dankbar dafür.

Dass Kyle sich am Morgen erhob und davon stahl entging ihm dabei nicht, es kümmerte ihn aber auch wenig.

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

24 May, 2015 02:35 49 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 86

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[ Arbra ][ im Wald ][ durchs Dickicht]

[Horai Mido]
mit Athelas,Arias, Kyle und Ormir

Das Gespräch war nicht sehr ergiebig, aber ein Anfang. Athelas schilderte in recht knappen Worten, wie er hier gelandet war, während Arias schlichtweg gar nichts sagte. Dennoch war Horai sicher, dass es nicht aus Arglist geschah, sondern eher aus einer Mischung aus Schüchternheit und Vorsicht und drängte sie auch nicht. Der einheimische Waldmensch zog es vor, zu verkünden, dass ihm Corbins Ton nicht gefalle und blieb in seiner dunklen Ecke. Der Talortai konnte beide Seiten verstehen, einer Lösung des Problems brachte es ihn jedoch nicht näher. Vielleicht war es noch nicht an der Zeit, und gegenseitiges Vertrauen zu forcieren, würde nur das Gegenteil erreichen. Die Dinge würden sich im unergründlichen Fluss der Macht fügen, auf die eine oder andere Weise.

Ruhe nach einem solchen Tag zu finden, war das Beste, was sie tun konnten. Ob es nun im Schlaf oder in der Meditation war, wie Corbin es tat und Horai hielt es für eine gute Idee, dessen Beispiel zu folgen. Er ließ erst die Wärme der Heizzelle wirken, um die Muskeln seines Körpers zu lockern und ging dann dazu über, alle Gefühle, die ihm innewohnten, wahrzunehmen, zu akzeptieren und seinen Geist zu leeren. Dabei blieb er in seiner normalen Sitzhaltung mit locker überschlagenen Beinen, den Rücken an die Felswand gelehnt, die Augen halb geschlossen. Die übrigen Wesen im Raum nahm er nur noch als Eindrücke in der Macht wahr, er registrierte sie, beobachtete oder untersuchte sie aber nicht. Nach einer Stunde ungefähr fühlte er sich gereinigt genug und bereit, sich schlafen zu legen.

Als der Waldmensch sich erhob, um nach draußen zu gehen, warHoraibereits wach, aber noch nicht aufgestanden und er folgte ihm nicht. Der junge Mann brauchte seine Zeit, um sich mit den Veränderungen zu arrangieren. Corbin sah er immer noch in seiner Meditationshaltung sitzen. Er musste die ganze Nacht auf diese Weise verbracht haben. Der Padawan war hart geworden, vor allem hart zu sich selbst und zog daraus seinen Stolz, das spürte der ehemalige Jedi-Ritter deutlich. Wenn er die Kultur der Mandalorianer angenommen hatte, musste ihn das noch ein ganzes Stück weiter auf diesen Weg aus Härte und Stolz getrieben haben. Wobei Athelas, der von Concord Dawn stammte, hingegen anders völlig anders wirkte. Wenn diese Gruppe zusammenbleiben sollte, musste jeder von ihnen Zugeständnisse machen, am meisten Corbin und der junge Waldläufer. Letzterer konnte sich absetzen, wie es ihm beliebte, Arbra war praktisch seine Welt. Doch Horai war überzeugt, dass dieser Zustand nicht lange anhalten konnte. Jedes Lebewesen sehnte sich nach Zugehörigkeit, und was gab es neben den Angehörigen der eigenen Spezies für einen Machtnutzer etwas Passenderes als andere Machtnutzer.

Es war eine wohlwollende Fügung der Macht, dass er Corbin bereits kannte und mit Athelas ein weiterer Mandalorianer dabei war, so dass er beschloss, sein Augenmerk zunächst auf den Eingeborenen zu richten. Corbin indes hatte noch an seinem Auftreten zu arbeiten, da er kein junger Padawan mehr war, sondern vom Leben gezeichneter Mann, würde es ihm wahrscheinlich schwerfallen, seine anmaßende Einstellung zu ändern. Vielleicht war das die Aufgabe für einen anderen, besser geeigneten Jedi. Dennoch fühlte sich Horai bereit, die ersten Schritte zu unternehmen. Er stand nun auf und schüttelte und sträubte sein Kopfgefieder, um die letzten Reste der Müdigkeit zu vertreiben. „Guten Morgen, Corbin, begrüßte er den immer noch seiner Meditationshaltung verharrenden Menschen. „Ich gehe nach draußen zu einer kurzen Morgenmeditation, ich mache das immer gern im Freien und sehe dabei nach dem Waldläufer. Kümmerst du dich um die anderen?“

Als er ins Freie trat, sah er, dass der bärtige junge Mann sich nicht weit von der Höhle entfernt hatte und den anbrechenden Morgen genoss. Zwar sagte der Talortai nichts, um ihn nicht zu stören, stellte aber sicher, dass seine Schritte zu hören waren. Die ungezähmte Natur bot wahrhaftig ein grandioses Schauspiel des Waldes im Sonnenaufgang und den vielfältigen Geräuschen und Gerüchen. Es war die perfekte Umgebung für eine Bewegungsmeditation, oder vielmehr eine Meditation im Laufen. Hier zu sitzen und die Augen vor dem großartigen Panorama zu verschließen, grenzte an ein Verbrechen. „Ich werde zu einer Laufmeditation aufbrechen“, sagte er, als er neben dem Menschen zum Stehen kam. „Willst du mich begleiten? Ich würde gerne wieder hier sicher zurückkommen.“


[Horai Mido],
mit Kyle, in der Höhle Athelas, Ormir und Arias, Corbin


[ Abra ][im Wald][ vor der Höhle]



OP:

Athelas und Corbin:

Ihr könnt ja mal versuchen, ob ihr nun Arias zum Teekochen bewegen könnt großes Grinsen

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

13 Jul, 2015 13:34 29 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Athelas jai Shellos
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin



Nachdem Athelas zumindest ein wenig von sich preisgegeben hatte, herrschte zunächst Stille in ihrem Unterschlupf. Offensichtlich hatte der Pau'an seine Gefährten offenherziger eingeschätzt, als sie es wirklich waren. Es herrschte immer noch großes Misstrauen gegenüber den anderen. Eigentlich konnte man es jedoch keinem wirklich verübeln, immerhin kannten sie sich erst einen Tag - im Falle des anderen Mandalorianers sogar nur wenige Stunden.

So überkam schließlich auch Athelas die angestaute Müdigkeit des vergangenen Tages und er tauchte schnell in einen ruhigen Schlaf ein. Die wärmespendenden Thermo-Zellen verhinderten, dass sie über Nacht in der feuchten Höhle auskühlten und der sich legende Sturm außerhalb ihrer Behausung sorgte für eine recht entspannende Geräuschatmosphäre.
In der Nacht wachte er ein paar Mal auf, weil der Höhlenboden für einen angenehmen Schlaf noch weniger adäquat war, als Athelas es vermutet hatte. Corbin und Horai schienen jedes Mal lediglich zu meditieren. Der Pau'an wusste, dass er so abgekoppelt von den Sphären der Macht wenig Bedarf für eine Meditation hatte. Zwar verschaffte einem die ruhige Haltung und die Fokussierung auf das Innere auch ohne Abtauchen in die Macht neue Kraft, doch wenn man einmal in Verbindung mit der Macht meditiert hatte, dann fehlte einem einfach etwas. Und das heute ohnehin überbeanspruchte Holocron wollte er nicht schon wieder an seine Energiegrenzen bringen.
Mal ganz abgesehen davon, dass nach langer Zeit auch ein normales Schläfchen in relativer Sicherheit seine Vorzüge hatte. Das Gefühl sich während der Nachtruhe in Gesellschaft zu befinden war für den Pau'an ein sehr positives. In den letzten Jahren war er oft alleine umhergezogen, von Job zu Job, auf der Suche nach Sinn in seinem Handeln. Die Anwesenheit der anderen gab ihm nun wieder dieses familiäre Gefühl der Sicherheit und Stabilität, das er lange nicht mehr genossen hatte. Es war wirklich ein komischer Wink der Macht, dass er diese Leute erst vor wenigen Stunden kennengelernt hatte und trotzdem bereits so empfand. Vielleicht lag es aber auch einfach an seiner mandalorianischen Erziehung, bei der familiäre Werte und Zusammenhalt als wichtige Stützen des Zusammenlebens angesehen wurden.

Als er am nächsten Morgen nach einer traumreichen letzten Schlafphase erwachte – ihn plagten zum ersten Mal seit seinem Verschwinden von Concord Dawn keine Albträume – spürte er einen leichten Windzug von draußen in die von den ersten Sonnenstrahlen spärlich erleuchtete Höhle dringen. Seine Kleidung war inzwischen von den Thermo-Zellen getrocknet worden, sodass er sich schnell wieder in den weichen Stoff hüllte, jedoch den kahlen Kopf frei ließ. Die anderen würden sich inzwischen vermutlich längst an sein äußeres Erscheinungsbild gewöhnt haben – nicht das sich Athelas überhaupt jemals daran gestört hatte, wenn jemandem sein ungewöhnliches Äußeres missfiel.
Er machte ein paar rasche Dehnübungen, griff sich ein Stück von dem Trockenfutter, dass es auch am Abend zuvor schon gegeben hatte und nahm ein paar Bissen.

Nach einem kurzen Rundumblick erkannte der Pau'an, dass sich bis auf Horai und den Waldmenschen noch alle in der Höhle befanden. Die stets stumme Vogelfrau schien noch zu schlafen, genau wie der zurückhaltende Begleiter von Horai. Die schwache Lichtquelle, die am Abend zuvor noch für eine gedämpfte Beleuchtung gesorgt hatte, war über Nacht ausgeschaltet worden, sodass Athelas sich nur auf das spärliche Licht von draußen verlassen konnte. Für einen Pau'an war das jedoch das geringste Problem, sorgten die Thermalmulden unter den Augen doch dafür, dass sie selbst in nahezu völliger Dunkelheit nur unwesentlich schlechter sehen konnten, als bei normalem Tageslicht.
Corbin saß noch immer in der selben Meditationshaltung in einer Ecke der Höhle, genau wie zuvor, als Athelas ihn in der Nacht erspäht hatte. Die eiserne Disziplin des Mannes verwunderte den Pau'an nicht im Geringsten. Er war schließlich Mandalorianer. Sie waren quasi dazu geschaffen worden, anderen Lebewesen Disziplin vorzuleben. Zumindest war es das, was ihnen in der Kindheit beigebracht wurde. Wobei er sich über den letzten Punkt bei diesem nicht so sicher war. Athelas selbst war ja eher die Ausnahme. Aufgewachsen auf Concord Dawn – trotzdem in den Lehren der Macht und der Jedi von seinem eigenen Ziehvater unterrichtet. Corbin war dem Anschein nach einige Jahre älter als er selbst und hatte ja am Abend zuvor auch von seinen Erfahrungen in den Klonkriegen erzählt. Es war also sehr wahrscheinlich, dass er noch im Jedi-Tempel ausgebildet worden war und damit auch schon als Jüngling in den Orden aufgenommen wurde.

»Vaar'tur*«, begrüßte Athelas den Mandalorianer flüsternd, um die anderen nicht zu stören und Corbin auch nicht zu abrupt aus seiner Meditation zu reißen. Er fuhr auf akzentfreiem Mando'a und leise sprechend fort:
»Du scheinst über vieles nachdenken zu müssen, wenn du die ganze Nacht meditierst.«
Wie im Mando'a üblich, sprach er den anderen unverblümt und mit „Du“ an. Er nahm noch einen Bissen von seinem Trockenfleisch und einen Schluck Wasser aus den Vorräten des Mandalorianers, die er ihnen angeboten hatte.
»Woher stammst du, vod? Gehörst du einem Clan an?«

Der Pau'an bemerkte wie gut es sich anfühlte wieder Mando'a auf seinen Lippen zu „spüren“, nachdem er jahrelang nur noch vereinzelt mal ein Wort gesprochen hatte. Es fühlte sich deutlich natürlicher an als Basic. Es gab ihm ein Gefühl von Heimat, von Zugehörigkeit und Nähe. Aber es weckte auch dunklere Erinnerungen...
| Arbra | Höhle | Inmitten des Waldes|

|Athelas|
mit Arias, Kyle, Ormir, Horai und Corbin

_______________________________________
* etwa: Morgen. (Guten Morgen)


OT:
PS: Werde Dialog in Mando'a ab jetzt einfach kursiv markieren, da farbig wenig Sinn macht und mir nichts besseres einfällt.
PPS: Arias darf nun gerne Tee aufsetzen. *g*

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Athelas jai Shellos am 23 Jul, 2015 21:07 51.

23 Jul, 2015 21:07 16
Corbin Gar Corbin Gar ist männlich
Dreadnought




Dabei seit: 02 Nov, 2014
Beiträge: 109

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

- Arbra - dichter Wald - Höhle im Unterholz -

- Corbin - Horai - Athelas - Arias - Ormir -
Kyle -




Im Gegensatz zu den anderen hatte Corbin nur in geringem Maße geschlafen, sondern die Nacht in meditativem Dämmerschlaf verbracht, so, wie er es immer tat. Halb in der Welt der Träume und halb im Hier und Jetzt. Gleich einem Wachhund, der mit offenen Augen schlief. Bloß, dass Corbins Augen geschlossen waren, er seine Umgebung mit der Macht im Auge behielt. Er hatte jahrelang meditiert und sich darin schulen müssen, diese Art Wachschlaf wirklich praktizieren zu können. Eine der vielen harten Lektionen, die ihm sein zweiter Meister Duhn Lorm hatte zu Teil werden lassen. Jede Nacht, in der er auf Ambria Rast gesucht hatte, hatte er damit rechnen müssen, dass sein Meister ihn mit irgendetwas zu traktieren, zu überraschen versuchte. All zu tiefer Schlaf wurde mit geworfenen Steinen unter absichtlichen Schrecken bestraft, bis Meditation den Schlaf ersetzte und Visionen an die Stelle normaler Träume traten.
Es war ein anderes Rasten, als der normale Schlaf, bedurfte viel Disziplin, um nicht irgendwann doch weg zu dämmern, belohnte den erfolgreichen Anwender jedoch mit der Gewissheit, stets ein Auge offen zu haben und selbst die Kontrolle über das zu haben, was er in seinem Verstand aufarbeitete.

Diese Nacht hatte Corbin vor allem über den vergangenen Abend nachgedacht. Nicht nur das Ankommen der Fremden unter Horai, sondern auch die Träume, die dem voraus gegangen waren. Die Dunkelheit, gegen die er hatte kämpfen müssen. Fast hatte er sich gefühlt, als wäre er aus einem Traum erwacht, an der er sich nicht so recht erinnern konnte, dennoch war er sich sicher, nach wie vor der selbe zu sein. Was hatten all diese Dinge zu bedeuten?
Es fiel ihm schwer, die These seines Traumes, dass seine bisherige Reise unfruchtbar gewesen war, hinzunehmen, auch wenn ein Teil in ihm der Meinung war, dass dies nicht von der Hand zu weisen war. Vielleicht war es wirklich Zeit für eine Veränderung? Oder dafür, sich auf Vergangenes zu berufen? Hatte er sich zu lange von der Galaxis abgewendet?

Nur einige wenige der Fragen, die es zu beantworten galt, jedoch nicht jetzt, denn der Tag in Form von Horais Stimme beanspruchte Corbins Aufmerksamkeit. Auf das Gesuch des Talortai hin, sich um die anderen zu kümmern, sagte Corbin kein Wort, sondern nickte ruhig, seine Augen blieben dabei aber verschlossen. Es war unnötig, dem etwas hinzu zu fügen, so fand zumindest der Mandalorianer. Natürlich würde er der Bitte des Jedi nachkommen und nach den anderen sehen, das gebot seine Loyalität. Dennoch verharrte er in seiner Haltung mit geschlossenen Augen, sollten die anderen seiner bedürfen, würde es sich ihm offenbaren.
So nahm er durchaus wahr, wie Athelas aus seinem unruhigen Schlaf erwachte. Dessen morgendlichen Übungen und Nahrungsaufnahme stellten noch keinen Grund dar, sich aktiv um ihn zu kümmern, wirkte er trotz seines schmächtigen äußeren doch alles andere als hilfsbedürftig, auch wenn dessen Aura, die gestern kurz aufgeflammt war, nun kaum noch zu spüren war. Zumindest mehr, als die eines jeden Lebewesens. Erst, als der Pau’an das Wort an Corbin richtete, schlug er ruhig die Augen auf, atmete zuvor einmal durch, als würde er nun vollends aus seinem Halbschlaf erwachen. Er nickte auf den Gruß hin und auch, um Athelas Vermutung bezüglich seiner Meditation zu bestätigen, antwortete ebenfalls in Mando’a, als der Pau’an ein paar Sätze gesprochen hatte.

“Ich kam auf Nar Shadaa zur Welt, vod. Aber meine Heimat ist bei meinem Clan im *Origin-System.“ So beantwortete er Athelas’ Fragen mehr oder minder in einer Bemerkung, als er ihn anblickte und mit raunendem Ton weitersprach. Der Pau’an war dabei nicht der einzige, der es in gewisser Weise genoss, wieder in seiner bevorzugten Sprache kommunizieren zu können, auch wenn man es dem grauen Jedi nicht ansah. Die Selbstverständlichkeit mit der er es tat mochte aber als Beweis reichen. “Weißt du vielleicht, was aus dem *Pentag-Clan geworden ist? Ich habe seit Jahren nichts mehr von ihnen gehört.“ Nicht, dass Corbin sich sorgte, jedoch war er neugierig und hoffte, bei einem Bruder Informationen bekommen zu können. Es war gut möglich, dass sich der seither nomadische Clan in den mandalorianischen Raum zurück gezogen hatte, nach dem sich Corbin mit einem Teil des Clans aufgemacht hatte, um Vergeltung zu suchen. Manche hatten von einer „Spaltung“ des seit jeher sehr gemischten Clans durch den Jedi gesprochen, auch wenn Corbin das anders sah. Auch wenn er damals die Verhaltenheit einiger seiner Geschwister für Feigheit gehalten hatte, so hielt er seine adoptierte Abstammung immer in Ehren und verlor kein böswilliges Wort über sie.
“Wie geht es uns auf Concord Dawn? Wie steht es um deinen Clan?“ So wollte er wissen. Es war merklich, dass er sich jetzt, im Gespräch mit Athelas etwas mehr zu öffnen bereit war, sah er sich mit ihm einem Vertrauten gegenüber, zumal er nicht davon ausging, dass die anderen als Außenstehende verstehen würden, was sie besprachen.



*Origin-System: X-beliebiges bewohnbares System im Outer-Rim, welches als Herkunftsort dient. In diesem Fall ein neutrales/mandalorianisches System, dessen bewaldeter Planet Origin Prime als Hauptsiedlungsort des *Pentag-Clans fungierte, ehe das Imperium den Clan angriff und dezimierte.

*Pentag-Clan: Der mandalorianische Clan, der Corbin und dessen Meister jahrelang beheimatete und beide gegen Ende der Klonkriege adoptierte, als diese sich von der Republik lossagten. Der Clan selbst hatte sich stets aus allen Kriegen heraus gehalten, die die Mandalorianer nicht direkt etwas angingen (also von keinem Mandalore ausgerufen worden waren), um ihre Unabhängigkeit zu behalten. Der Großteil des Clans (inklusive der Mandalorianer, die Corbin später von seinem Feldzug entband) zog sich in den mandalorianischen Raum zurück, um sich dort zu erholen.

_______________

Lawful Neutral: Stance, form, discipline.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Corbin Gar am 25 Jul, 2015 23:55 51.

25 Jul, 2015 17:10 39 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Seiten (7): « erste ... « vorherige 2 3 [4] 5 6 nächste » ... letzte »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Outer Rim » Arbra » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 12609 | prof. Blocks: 10 | Spy-/Malware: 282
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH