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SWNF
Der Erzähler


Dabei seit: 18 Jul, 2012
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Weltraum Outer Rim Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

WELTRAUM OUTER RIM

[Karte]

08 Dec, 2012 19:58 57 SWNF ist offline Email an SWNF senden Beiträge von SWNF suchen Nehmen Sie SWNF in Ihre Freundesliste auf
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 36

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||Hyperraum | Lambda-Shuttle nach Agamar | Passagierraum ||

Emmen Lynd, mit Robert Muldoon


Muldoon gehörte denjenigen altgedienten Soldaten, die mit beiden beiden Beinen frest inder Realität standen. Für sie gab es keinen Idealismus mehr, keine Euphorie. Aber sie hatten akzeptiert, was sie taten und waren mit sich im Reinen. Emmen hingegen flüchtete sich in seine eigene Welt, der jemand war, der weder Gefahr noch Tod fürchtete und das starben der anderen war ein heroisches Opfer für das Imperium. Nicht aber für sich selbst. An die Oberfläche seines Bewusstseins drängte sich Corporal Adlyn, den allerersten Mann, den er im Einsatz verloren hatte. Es hatte ausgesehen, als ob er gestolpert wäre, völlig unspektakulär, ohne zu schreien oder nach etwas zu greifen. Er war einfach gefallen, der Erste von so vielen. Der Tod roch vor allem nach verbranntem Fleisch und verschmorten Kunststoffen und nach Angst. Die meisten Soldaten hatten Angst – vor dem Tod, vor Verwundungen, sich als Feigling vor den Kameraden zu blamieren und davor andere Lebewesen zu töten – selbst wenn es Nichtmenschen waren, die nur Wesen zweiter Klasse waren, wenn man der imperialen Propaganda Glauben schenkte. Und dennoch hatte das Imperium die Tunroth vor den menschlichen Lortan beschützt.

Der Captain runzelte die Stirn. „Sir, mir ist bewusst, dass in diesem Augenblick überall Soldaten für das Alignment sterben. Und ich kehre zurück, um bei ihnen zu sein. Ich habe einen langen Genesungsprozess hinter mir, der mich daran gehindert hat, meine Pflicht zu tun. Das war beileibe auch kein gutes Gefühl“, entgegnete er beinahe empört und fasste Muldoon scharf ins Auge. So wie es Captain Pentastar tat, wenn er einen der erfahrenen Haudegen der Army von seinen unkonventionellen Methoden überzeugen musste. Verständnis- und respektvoll für die Verdienste dieser hart gesottenen Frontkämpfer, aber dennoch mit Nachdruck. Private Eli Solter war eine der wenigen Frauen, die es geschafft hatten, sich in der Army zu behaupten, mit Witz und Ellenbogen und einem unerschrockenen Auftreten. Die Brentaalerin war ein Lichtblick für den jungen Second Lieutenant Lynd auf Jiroch-Reslia. Aus einem rosigen hübschen Gesicht blickten beeindruckend blaue Augen in die Welt, scheinbar ungetrübt von all dem Dreck und der Gewalt, und manchmal war es ihm so vorgekommen, als strahlten sie nur für ihn. Aber knapp drei Wochen später starrten diese Augen gebrochen ins Leere. Sie lag in einer Böschung, nahe einer Stellung der Lortans, in deren Hinterhalt ihre Squad geraten war, die honigfarbenen Haare blutverschmiert. Ihre Uniform hing nur noch in Fetzen von dem zerschundenen Körper herunter und es war klar, was ihr widerfahren war, bevor die Lortans ihr den Schädel eingeschlagen hatten. Gegen den Widerstand des Platoonsergeants, einer etwas jüngeren Ausgabe Muldoons hatte Emmen angeordnet, dass sie in eine Decke gewickelt und mit zurück zum Stützpunkt genommen wurde. Er hasste solche Machtkämpfe, besonders, wenn er sich gegen jemanden durchsetzen musste, der älter und erfahrener war. Doch der Held des Pentastar Alignment kümmerte sich um solche Eitelkeiten nicht – einfache Soldaten, Majore oder Generäle waren folgten ihm, nicht umgekehrt.

„Ich verstehe jedoch Ihren Einwand, Major, ich wollte Sie nicht angreifen“, fügte er etwas versöhnlicher hinzu und versuchte sich zu entspannen, als sein Sitznachbar erklärte, in welchem Bataillon des 124. Infanterieregiement er eingesetzt werden würde. Muldoon erkundigte sich nach den Details, da seine Versetzung offenbar recht spontan erfolgt war. „Es wird sich dann wohl nicht vermeiden lassen, dass wir uns nun öfters über den Laufen, Sir“, kommentierte der Captain mit einem schiefen Grinsen die Erklärungen des höheren Offiziers, „das 124. verwendet diverse leichte und schwere Angriffsfahrzeuge, um der Rebellenplage Herr zu werden, die sich in die agamarianischen Wälder geschlagen hat und dort ihr Unwesen treibt. Obwohl auf Agamar anscheinend keine planetenweite Rebellion herrscht, soll diese Welt eine Brutstätte des anti-imperialen Widerstands in diesem Sektor sein, angeblich mit Verbindungen zur Rebellenallianz.“ Natürlich nannte sich die Rebellenallianz nunmehr die Neue Republik, aber für viele treue Anhänger des Imperiums, waren es immer noch Rebellen, ob sie nun einen Staat ausgerufen hatten, oder nicht. Für den Helden des Alignments würde ein solcher ‚Staat’ ebenso nicht existieren. Nachdenklich rieb sich sich der Captain das glattrasierte Kinn - das Bild von Solter ging ihm nicht aus dem Kopf, kaum dass es aus den Untiefen seiner Erinnerung emporgelangt war. Er hätte sie retten können, wenn er nur damals schon Captain Pentastar gewesen wäre...


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon

||Hyperraum | Lambda-Shuttle nach Agamar | Passagierraum ||

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The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

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08 Dec, 2012 20:07 23 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
Gast


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~Hyperraum / Shuttle nach Agamar / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~


Der Captain war vielleicht doch nicht ganz so naiv, wie es seine vorangegangene Aussage hatte vermuten lassen. Außerdem besaß Emmen die Eier, dem älteren und vor allen ranghöheren Muldoon seinen Standpunkt nochmals genauer darzulegen. Ohne es dabei zu übertreiben und der jüngere Offizier schaffte es auch, seine Bestürzung, überRoberts unwirsche Antwort unter Kontrolle zu halten.
„Sir, mir ist bewusst, dass in diesem Augenblick überall Soldaten für das Alignment sterben. Und ich kehre zurück, um bei ihnen zu sein. Ich habe einen langen Genesungsprozess hinter mir, der mich daran gehindert hat, meine Pflicht zu tun. Das war beileibe auch kein gutes Gefühl“

Einen kurzen Moment, war der Major versucht zu fragen, was der genaue Grund, für den wohl außergewöhnlich langen Zeitraum der Erholung gewesen sei. Doch beließ es der raubeinige Offizier bei einem tiefen Atemzug und einem knappen, zustimmenden Nicken. Früher oder Später, würde er es eh heraus finden !
Schließlich, waren sie nun in einem Bataillon und als dem stellvertretenden Bataillonskommandeur, standen Robert ganz andere Möglichkeiten und Rechte zu, als einem einfach Kompanieführer. Darüber hinaus, sprachen sich derlei Dinge meist schnell herum, wenngleich der Mitvierziger schon lange nichts mehr auf Gerüchte gab und er selbst, die ein oder andere "Leiche im liegen Keller" hatte.

Rasch verdrängte Muldoon die aufkommenden Erinnerungen, an von ihm begangen Gräueltaten unter Imperator Palpatine, zur Aufrechterhaltung der neuen Ordnung. Denn an seinen Händen klebte nicht nur das Blut unzähliger Feinde, die den Tot mehr als verdient hatten. Sondern auch das Blut harmloser, unbewaffneter Zivilisten - Frauen und deren Kinder.
Aber er war Soldat und Soldaten befolgten Befehle, egal wie schlimm und unverständlich diese für Ausstehende sein mochten. So war es und so wird es auch immer sein. Außerdem war es für den Major bereits zu spät, noch einen anderen Weg einzuschlagen, um sich von der Vergangenheit los zusagen und irgendwann, da war er sich sicher, würde der Tag kommen, wo er dafür bezahlen musste.

Die folgenden Ausführungen des Captains, waren kurz und präzise, so wie man es von einem "Mustersoldat" erwartet. Allerdings dämmerte es Muldoon auch bei Emmen`s Worten. Vor geraumer Zeit, hatte er einen Lagebericht für das militärische Oberkommando des Alignment zusammen stellen müssen, in dem der Agrarplanet Agamar vorkam. Nur war die damalige Einschätzung des hiesigen Kommandeurs, über die dortige Situation, eher harmlos und man wollte dieser "unbedeutenden" Nichtigkeit schnell Herr werden. Doch scheinbar, hatte sich diese Nichtigkeit, jetzt in ein größeres Problem verwandelt.
„Hmmm...., würde mich nicht wunder, wenn dieser Rebellenabschaum tatsächlich die Finger mit im Spiel hat. Das wird sich jedoch, noch früh genug herstellen. Aber noch etwas anderes. Entschuldigen sie sich nie für das, was sie gesagt haben, wie vorhin. Auch wenn es am Anfang ein wenig zu euphorisch ausgedrückt war. Wenn sie es ernst meinen, dann stehen sie auch zu ihren Worten, wie zu ihren Taten. Alles andere ist ein offenes Zeichen für Schwäche ! Ein Umstand, den sich ein Soldat in unserer Position nicht leisten kann !“

Dieses mal versuchte Robert nicht ganz so streng und unfreundlich zu klingen. Immerhin versuchte er gerade Lynd einen Rat zu geben. Den dieser hoffentlich annahm. Denn Schwächlinge überlebten nicht sehr lange in den Reihen der Frontsoldaten. Das galt besonders für Offiziere, die im Kampf Entscheidungen zu treffen hatten und diese auch vor ihren Männern vertreten mussten.


~Hyperraum / Shuttle nach Agamar / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~

09 Dec, 2012 15:05 16
Emmen Lynd
Captain Pentastar




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Emmen Lynd, mit Robert Muldoon


Wenn er damals schon Captain Pentastargewesen ware, hätte er Eli Solter retten können. Ihre blauen Augen hätte nur für ihn gestrahlt… - doch jäh unterbrachen die Worte des Majors seinen Tagtraum. Muldoonschlug nun die eher väterliche Tour ein, so wie es einem abgebrühten Mann wie ihm nun einmal möglich war. Emmen mochte nicht der geborene Soldat sein, aber er vermochte sehr wohl zu erkennen, mit welcher Sorte Mensch er es zu tun hatte, und die imperiale Armee stellte auf einem reduzierten Raum eine ähnliche Bandbreite von Charakteren dar, wie man ihnen überall begegnen konnte. Selbst ihre Hierarchien spiegelten diejenigen aus dem wahren Leben ab. Wer Privilegien hatte, ob sie nun monetärer Natur waren, oder man eine namhafte Herkunft vorweisen konnte, würde wohl kaum als Private in die Armee eintreten, sondern die Militärakademien besuchen, und lernen, sich unter Seinesgleichen zu behaupten. So wie er selbst. Seinem älteren Reisegefährten schien jedoch ein anderer Stallgeruch anzuhaften, das bewiesen dessen letzten Worte. Der Captain fand nichts Schlimmes dabei, sich zu entschuldigen, denn zu seinen Worten stand er so oder so. Aber nur wenige Leute dachten dermaßen differenziert, und wenn sie es taten, war es besser, jeden Anschein von Selbstreflexion zu vermeiden. Sie würden in der Achtung ihrer Untergegebenen sinken, die ein weitaus simpleres Weltbild ihr Eigen nannten und es für die Wahrheit hielten. Der Major hatte es deutlich ausgesprochen – man durfte keine Schwäche zeigen, und aus diesem Grund hatte sich Emmen einen Schild aufgebaut, der ihm half, in dieser Galaxis zu bestehen.

„Sie können sich darauf verlassen, Sir, dass ich sowohl zu meinen Worten als auch zu meinen Taten stehe“, entgegnete er so gelassen wie möglich. Eine Diskussion über Sinn und Unsinn einer möglichst starken und männlichen Fassade wäre mit dem Major wohl eher nicht möglich gewesen. Stattdessen schlug der blonde Anaxsi einen anderen Weg ein, obwohl er lieber gelesen oder einige Storyideen für ein neues Captain Pentastar-Abenteuer niedergeschrieben hätte. Er würde einige Stunden mit Muldoon im Shuttle verbringen und später im selben Bataillon eingesetzt sein. Man musste es sich nicht gleich mit einem Vorgesetzten verscherzen. „Auf welcher Akademie haben Sie ihr Offizierspatent erworben, Major? Das muss doch noch zu Zeiten der Alten Republik gewesen sein.“


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon

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17 Dec, 2012 23:29 04 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
Gast


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~Hyperraum / Shuttle nach Agamar / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~


Sein Gegenüber schien den gutgemeinten Rat Muldoons verstanden zu haben, oder er vermochte es, sich gut genug zu verstellen. Eine Eigenschaft, die in manchen Situationen nicht schaden konnte. Den nur allzu oft war es besser, einfach die Klappe zu halten oder zu zustimmen, auch wenn man im Inneren vielleicht anderer Meinung war. Das galt besonders im Umgang mit Vorgesetzten. Ein Umstand, den sich Muldoon ebenfalls genau bewusst war. Bedauerlicherweise, konnte sich der bärbeißige Militär nicht immer zusammenreißen, was ihm schon das ein oder andere mal, den Unmut seiner Kommandeure eingebracht hatte.
Es war gut möglich, das Lynd wirklich nur deshalb so schnell zustimmte, weil er sich nicht gleich mit dem Major vermiesen wollte. Da sie beide demnächst oft genug zusammenarbeiten mussten. Andererseits, würde sich das im gemeinsamen Dienst dann schnell zeigen.
Die nächste Frage des Captains, brachte Robert allerdings dazu, sich anderen Gedanken zu zuwenden und lies ihn sogar kurz schmunzeln.
„Auf welcher Akademie haben Sie ihr Offizierspatent erworben, Major? Das muss doch noch zu Zeiten der Alten Republik gewesen sein.“

„Nun Captain... ich hatte nicht die EHRE, meine militärische Laufbahn auf einer Akademie zu beginnen. Sondern habe ganz unten, im Bodensatz der republikanischen Armee angefangen.....“
Bei seiner Erzählung begann Muldoon weit auszuholen. Sprach von seiner Zeit als Rekrut und den darauffolgenden Jahren als Unteroffizier, dem Umsturz der Republik bis hin zum Imperium und dem Vorfall mit dem Stützpunkt der noch jungen Rebellion, samt einem der letzten Jedi - Die früheren Hüter der Galaxis und deren späteren Feinde. Nur wenige hatten bei diesem Einsatz damals überlebt und Muldoon brachte er schließlich die Feldbeförderung vom First Sergeant zum Captain ein.

„Ich musste natürlich noch auf verschiedene Lehrgänge und Ausbildungen, um dem Rang gerecht zu werden. Doch viele dieser WAHREN Offiziere, sehen in mir immer noch den alten First Sergeant. Aber über die, habe ich ebenfalls meine eigene Meinung!“
Was Emmen jetzt von ihm hielt, konnte Robert noch nicht abschätzen. Aber wenn es interessierte ihn auch nicht wirklich. Für Muldoon zählte nur, das er sich auf einen Soldaten bedingungslos verlassen konnte, egal welchen Rang der Mann hatte oder wie er persönlich zu dem Major stand. Allerdings waren es meist die Mannschaftsdienstgrade, auf die man zu 100% zählen konnte. Und nicht die Pappkameraden von der Akademie.

„Sie sind sicherlich direkt nach der Schule auf die Akademie !?“

~Hyperraum / Shuttle nach Agamar / Passagierraum / Robert Muldoon und Emmen Lynd~

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21 Dec, 2012 22:24 20
Saree Ytahsii
Gast


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Yaga Minor – Orbit – IDRD „Colossus“ - Brücke - Tarson Kyrill, Ret Varris, Saree Ytahsii, Fial Daris, Brückencrew

Die Begrüßung durch den Line Captain hätte kaum unfreundlicher ausfallen können. Er mochte Nichtmenschen nicht und machte daraus keinen Hehl. Der Gesichtausdruck des kleineren Mannes war kaum zu lesen, doch um dessen Abscheu zu spüren, hätte man Saree auch die Augen verbinden können. Aber er ließ sich nichts anmerken. Stattdessen war er nun nur noch überzeugter seine beste Leistung abzurufen und so die Vorurteile über Nichtmenschen Lügen zu strafen. Die Stimmung auf der Brücke war merklich kälter geworden als Kyrill sie betreten hatte. Wenn man ihn ansah wusste man sofort das er Disziplin und Einsatzbereitschaft erwartete. Kaum einer traute sich zu reden und es war so still, das man meinte das Knarren des alten Schiffes hören zu können. Der Commander machte sich sofort daran die Befehle des Line Captains umzusetzen, doch nicht ohne vorher einen schnellen Blick auf Captain Varris zu werfen, dessen Miene jedoch so starr wie immer war. Trotz das jener Mensch keinen Groll gegenüber Nichtmenschen hegte, so durfte sich der Iktotchi von ihm keine Rückendeckung erwarten. Saree war wie immer allein unter Feinden, die eigentlich seine Freunde sein sollten.

„Alle Mann auf Station! Melden sie dem Verband, das wir auslaufen und halten sie die Abstände!“

Seinen Befehlen wurde umgehend Folge geleistet, was nur allzu verständlich war angesichts der Anwesenheit des Line Captains. Jener befasste sich schon wieder mit etwas Anderem und gab seine Befehle an Captain Varris weiter, der von ihm nicht annähernd solche Geringschätzung erfuhr, wie Saree. Oder auch der zweite Offizier. Lt. Commander Daris war zwar ein Mensch aber sein Rang war wohl unter der Würde Kyrills. Vielleicht hatte er sich auch schon einen Lapsus erlaubt in der Zeit, in der Saree die Brückencrew eingeschworen und die Einsatzbereitschaft festgestellt hatte. Auf jeden Fall wurde er nicht besser behandelt als der Iktotchi und erfuhr sogar noch mehr Rüge als jener. Saree verspürte Mitleid, rang dieses Gefühl aber nieder. Sollte sich Daris wirklich einen Fehler erlaubt oder sich generell ungeschickt und aufdringlich verhalten haben, dann war diese Behandlung nur allzu verständlich. Gerade ein solcher Mann wir Kyrill würde Versagen nicht dulden, das sah man vom ersten Moment an.

Saree behielt seine Position neben der Sensorik bei, als sich der Line Captain zusammen mit Varris und dem Lt. Commander dem vorderen Teil der Brücke näherten, welcher das Aussichtsdeck beinhaltete. Wobei man eine wirkliche Aussicht durch die kleinen Fenster nicht genießen konnte. Der Commander war froh, das er nicht in der Nähe von Kyrill verweilen musste, denn so konnte er sich aus der Schusslinie bringen und würde nicht ständig den Anfeindungen des Kommandanten ausgeliefert sein. Doch anscheinend gab es für den kleinen Menschen genügend potentielle Ziele auf die er sein Gift versprühen konnte. Kaum hatte er Daris eine Rüge verpasst – auch wenn sie in normale Worte gekleidet war – hatte er nun ein neues potentielles Opfer gefunden. Der Kommandant der Rampart war anscheinend nicht so vorausschauend gewesen wie der Iktotchi und hatte mit Fehlfunktionen gekämpft. Sein Name verlieh dem ganzen noch die nötige Portion Ironie. Jedoch war die folgende Rüge mehr als gerechtfertigt und fiel nach Sarees Geschmack sogar noch sanft aus.

Mittlerweile konnte man sich ein gutes Bild von dem neuen Kommandanten machen. Ein Bild das Saree nicht unbedingt gefiel ihn aber doch einigermaßen optimistisch für die Zukunft stimmte. Auf der einen Seite hasste Kyrill Nichtmenschen und ließ anscheinend kaum eine Gelegenheit aus um dies zu verdeutlichen. Auf der anderen Seite achtete er Professionalität und Gründlichkeit. Er hatte genug Beherrschung und imperiale Disziplin um einen Nichtmenschen wie Saree nicht sofort in Grund und Boden zu stampfen. Ob er in dem Iktotch jemals etwas anderes sehen würde als einen Alien, der die Neue Ordnung gefährden würde, konnte er nicht sagen, doch zumindest würde er ihn größtenteils in Ruhe lassen, solange er seine Leistung brachte und seine Aufgaben gewissenhaft erfüllte. Das hoffte er jedenfalls. Die Hyperraum-Sprung war indessen eingeleitet worden. Die Schotten zum Aussichtsdeck schlossen sich und der Line Captain zog sich in seine Kabine zurück, gefolgt von dem Lt. Commander, der den heutigen Tag wahrscheinlich lieber vergessen würde. Als er die Brücke verlassen hatte, atmete Saree hörbar aus. Er war erleichtert, dass er diese erste Begegnung ohne große Zwischenfälle überstanden hatte. Sein Blick schweifte zum Captain, dessen Miene immer noch steinhart war. Trotz das Varris Nichtmenschen neutral gegenüber stand, wagte Saree nicht ihn auf den neuen Kommandanten und seine Eigenheiten anzusprechen. Es geziemte sich nicht. Schon gar nicht in seiner Position. Also verharrte er schweigend neben der Sensorik und beobachtete die Crew bei ihrer Arbeit.

Hyperraum nach Muunlist - IDRD "Colossus" - Brücke - Ret Varris, Saree Ytahsii, Brückencrew

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Saree Ytahsii am 05 Jan, 2013 17:35 58.

05 Jan, 2013 17:35 18
Tarson Kyrill
Gast


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- Yaga Minor - Orbit - IDRD 'Colossus' - Kabine des Captains - Tarson Kyrill -

Tarson saß an seinem Schreibtisch in seiner kleinen Kabine und las interessiert in der Akte des ersten Offiziers der Colossus. Die Kabine musste klein sein, da das alte Schiff noch enormen Platz für die Maschinen und die übrige Technik benötigte. Der Nichtmensch hatte einen interessanten Werdegang hinter sich und seine Akte ließ sich auf zwei Arten lesen:
Entweder war er ein fähiger Kommandant, der unter der Unzulänglichkeit eines unfähigen Kommandanten zu leiden hatte, oder er war ein Versager, der nun aufgrund eines höherrangigen Alien-Sympathisanten nun auch das Alignment vergiftete. Der Mann von Atzerri konnte sich nicht entscheiden, welches er für wahrscheinlicher hielt, da er ungern die Loyalität eines anderen menschlichen Kommandanten anzweifelte, doch mit dem Fall des alten Imperiums hatte sich einiges geändert. Freunde hatten sich als Feinde entpuppt und die Loyalität der einst Treuen war nur so groß wie die Macht, die man ihnen gab. Den Preis hatten sie gezahlt für ihre Überheblichkeit. Die Galaxis lag in Scherben, die Menschen bekämpften sich gegenseitig und der Nichtmensch gewann immer mehr an Stärke und Macht. Inzwischen würden sie nicht einmal mehr allein einen direkten Kampf mit der „Neuen Republik“ überstehen.

Doch das hatte ihn alles eigentlich gar nicht zu kümmern. Er war auf die Ersatzbank geschoben worden, weg vom Schlachtfeld, weg von den wichtigen Entscheidungen. Ihm kam nun die Aufgabe zu den Nachschub zu sichern und es wäre absolut peinlich und beschämend, wenn er bei dieser absolut unterfordernden Aufgabe versagte. Er hatte sich auch die Akten der Kommandanten der anderen Schiffe noch einmal zu Gemüte geführt. Einige wiesen tatsächlich Potenzial auf, während andere eher unbedeutender waren. Doch keiner hatte sich irgendwelche schlimmeren Fehler geleistet. Es würde jedoch wohl seinen Grund haben, dass diese Leute hier mit dem Eskortdienst betraut worden waren und nicht in den Angriffsflotten für die Zukunft des Imperiums kämpften. Müde rieb sich der Dunkelhaarige seine Augen.
Am beeindruckendsten fand er noch die Lebensläufe von Captain Serinna und Commander Horiz. Letzterer hatte sogar die Schlacht von Endor überstanden, war jedoch irgendwann vom Rest der Flotte getrennt worden. Anschließend hatte er sich seinen Weg durch die Galaxis bis ins Alignment geschlagen. Serinna hatte einige beeindruckende Siege gegen Piraten im Outer Rim errungen, die ihn eigentlich für mehr als das hier prädestinierten. Ihr Auftrag führte sie einmal quer durch das Territorium des imperialen Gebiets kontrolliert von Grand Moff Kaine. Weitere Transporter schlossen sich ihnen bei Muunilinst und darauffolgend auch bei Gwori an. Eine große Zahl löste sich dann wieder bei Ord Trasi, ehe sie den Rest nach Dubrillion geleiteten. Es handelte sich vermutlich um Stoffe und Geräte für die dortigen Forschungseinrichtungen, doch es kümmerte ihn auch nicht wirklich.

Es gab im wesentlichen drei Arten von Transportern und Frachtern: Die imperialen, staatlichen, die optimal gewartet und von fähigen Männern geführt wurden. Darauf folgten diese, die zu den großen Unternehmen gehörten und nicht unbedingt so gut ausgestattet waren. Zudem waren es meist Zivilisten, die diese Frachter führten. Zuletzt kamen die privaten Frachter, bei denen es sich auch um die schlimmste Art handelte. Sie transportierten für kleinere Unternehmen bzw. kleinere Dinge für die größeren – billige Arbeitskräfte. Sie hängten sich meist an die größeren Eskortflotten, um deren Stärke zu nutzen. Sie waren wie Parasiten, jedoch war es nicht gestattet sie aktiv zu vertreiben, es sei denn es handelte sich um eine imperiale Notfall-Eskorte. Ansonsten mussten sich die Offiziere darauf beschränken, diese Privat-Frachter möglichst stiefmütterlich zu behandeln und spüren zu lassen, dass sie nicht wirklich erwünscht waren.

Ein lautes Knirschen ertönte und ließ den Line Captain erschrocken hochfahren. Der metallisch klingende Lärm war noch einmal leiser wie ein Echo zu hören, ehe er gänzlich verstummte und wieder verschwunden war. Die Jahrtausende waren wohl nicht spurlos an diesem Schiff vorübergegangen. Ein kurzer Blick auf die digitale Armbanduhr verriet ihm, dass es sich nur noch um einige Momente handeln konnte, ehe sie Muunilinst erreichten. Er erwartete keinerlei besondere Vorkommnisse, denn noch sollte es nicht passieren, dass ein Transporter verloren ging oder hinterherhinkte. In einem Zug leerte der Offizier seinen Becher Caf und setzt sich seine Dienstmütze auf, ehe er strammen Schrittes zur Brücke zurückkehrte. Ein Hyperraumsprung von Yaga Minor nach Muunilinst dauerte für militärische Schiffe mit einem entsprechenden Hyperraumantrieb an die 3 Stunden, jedoch brauchten sie mit dem veralteten Antrieb der Colossus und den nicht-militärischen Antrieben der Transporter fast 12 ganze Stunden. In der Zwischenzeit hatte Tarson die Akten der Offizier studiert und sich über Hyperraum-Nebenrouten, sowie die jüngsten Vorkommnisse mit Piraten informiert. Jetzt wollte er nur noch die Ankunft im Muunilinst-System und den Eintritt in den Hyperraum nach Gwori beaufsichtigen, ehe er seine Schicht abschloss und sich schlafen legte. Einen guten halben Tag war er nun auf der Colossus und er wusste nicht genau, was er fühlen sollte, wenn er sich vorstellte, dass er hier eventuell den Rest seiner Karriere verbringen würde.
Ein Vibrieren des Bodens mit einem tiefen Summen brachte ihn zur Annahme, dass sie sich wieder mit Sublicht durch den leeren Raum bewegten. Zumindest hoffte der Mann von Atzerri, dass es so war und sich nicht irgendeine kritische Fehlfunktion ankündigte. Die Tür zur Brücke öffnete sich, auf der reges Treiben herrschte. Ein Begrüßungsruf ertönte und die höheren Offizier, sowie die Soldaten salutieren – sprich diejenigen, die nicht direkt beschäftigt waren. Die Crewmitglieder, die zu tun hatten gingen auch unbeirrt ihren Tätigkeiten nach. 'So wie es sein sollte.', schoss es dem Kommandanten der kleinen Ansammlung von Schiffen durch den Kopf. Für einen kurzen Moment verschaffte er sich einen Überblick, bevor er sich zu Varris begab, der scheinbar ebenfalls abwarten wollte, dass sie Muunilinst vollzählig verließen, bevor er seine Schicht abschloss.

„Bericht! Und öffnen Sie den Schutzschott der Aussichtsplattform!“, befahl Tarson und trat ein wenig in Richtung der Transparistahl-Scheibe.

Vor ihnen lag das Muunilinst-System, das rein optisch nur durch seine beiden großen Gasriesen am Rand und den Godsspire-Asteroidengürtel auffiel. Niemand hätte erraten, dass sich hier eines der wirtschaftlichen Zentren der Galaxis befand, das von vielen auch als das eine Zentrum angepriesen wurde. So ruhig das System von hier aus wirkte, desto hektischer ging es auf jedem Schiff, jeder Station und jeder Stadt zu. Die Muuns deckten dem Pentastar Alignment wirtschaftlich den Rücken, jedoch traute der Mann von Atzerri den langen Nichtmenschen nicht im geringsten. Nicht nur, weil sie Nichtmenschen waren, sondern auch weil sie durch und durch Bürokraten und Geschäftsleute waren. Für sie zählte nur der Profit und der Schein. Ehrlichkeit und Loyalität gab es für diese Aliens nicht. Dass diese Wesen Wendehälse waren hatten sie schon zur Zeit der alten Republik unter Beweis gestellt, als sie dieselbe verraten und hintergangen hatten. Einen Krieg hatten sie angezettelt wegen geringfügig zu hoher Zollbeträge und Steuern. 'Es ist nur eine Frage der Zeit...', dachte sich der kleine Mensch mit einem leichten Kopfschütteln, ehe er sich wieder den Monitoren zuwand, auf denen die übrigen Schiffe seiner Line dargestellt waren

Die Formation hatte sich inzwischen verzerrt, dass die riesenhafte Colossus leicht nach hinten fiel.
„Alle Transporter haben sich gemeldet und sind gänzlich unbeschadet. Keine besonderen Vorkommnisse an Bord oder auf irgendeinem der übrigen Schiffe. Zudem liegen wir gut in der Zeit.“, meldete der ungleich größere Mensch schnell und sachgemäß.
Der Line Captain nickte zufrieden, als die Meteor, die Sternengalleone der Line, an der Colossus vorbeizog.

„Gute Arbeit, Captain. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit: Wir sind inzwischen schon hinter die Meteor gefallen.“
„Die Maschinen arbeiten bereits mit voller Leistung, Sir. Wir haben unsere maximale Beschleunigung bereits erreicht.“
Fassungslos starrte der Hochrangige auf den Antrieb des erheblich kleineren Schiffes, dass sie soeben überholt hatte. Das war doch einfach lächerlich. Ihm war klar gewesen, dass das Schiff alt war, doch damit hatte er nicht gerechnet. Sein neues Flaggschiff konnte sich nicht einmal mit den von allen belächelten Sternengalleonen messen – zumindest was die Geschwindigkeit anging. Sein neues Kommando schien sich mehr und mehr als Demütigung für ihn zu entpuppen und er konnte nichts tun, um diesem bösen Spaß zu entgehen.

„Die Colossus soll sich von der Gruppe lösen und zum Sammelpunkt für den nächsten Sprung vorausfliegen, während sich die Transporter und die übrigen Geleitschiffe mit voller Geschwindigkeit zu den orbitalen Stationen begeben und ihre Fracht abgeben. Die hinzukommenden Frachter sollen sich bereits bei uns sammeln – so sparen wir einiges an Zeit. Die Bürokratie können wir auch von hier erledigen.“, befahl er und versuchte sich nichts von seiner Entgeisterung anmerken zu lassen. Es war Glück im Unglück gewesen, dass der riesige Dreadnought keine Ladung, die es abliefern galt an Bord hatte. So konnten sie ein wenig Zeit einsparen, was sich gut im Endbericht machte. Und dank moderner Kommunikationsmittel und auch dem Umstand, dass Muunilinst derzeit nicht im geringsten von Piraten bedroht war, konnte er dieses Zeitersparnis ohne große Bedenken riskieren.

- Muunilinst - Weltraum - IDRD 'Colossus' - Brücke - Tarson Kyrill, Ret Varris, Saree Ytahsii und Crewmitglieder -

07 Feb, 2013 11:28 17
seifo dias seifo dias ist männlich
Kartenmann


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Beiträge: 14

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- Hyperraum - YV-100 'Dragoness' - Kabine - Sern Varnas -

Friedlich lag der YV-100 Frachter mit dem Namen 'Dragoness' im Hyperraum und glitt durch den scheinbar unendlichen Tunnel zu seinem Bestimmungsort. Gänzlich anders war die Situation an Bord des alten Raumschiffs, wo die Crew eifrig Vorbereitungen für das nahende Gefecht traf. Die Crew, die von den Imperialen als Abschaum, von der neuen Republik als Kriminelle und vom Hutten Kartell und ähnlichen Organisationen als 'an vielen Orten einsetzbare Arbeitskräfte' bezeichnet wurden, machte sich bereit mit drei weiteren Schiffen ein Linienschiff, das sich auf der Überfahrt von Adarlon nach Sluis Van befand. Das Schiff machte dabei mehrere Umwege vorbei an besonders ansehnlichen und faszinierenden Gasriesen, Sonnen und Nebeln und bot den Passagieren eine Art Erlebnisreise verbunden mit allerhand Shows an Bord. Eine Branche, in der viel Geld verdient wurde – da war es kein Wunder, dass gewisse Gruppierungen und Individuen einen Anteil für sich haben wollten.
Sie zerstörten damit ja keine Existenzen. Das Unternehmen war versichert und zahlte einen Großteil des genommenen Geldes an die Passagiere aus, sowie Vergütung für die Unannehmlichkeiten. Zudem wurde nur getötet, wer den Helden spielte. 'Wenn es hieß einer von denen oder einer von uns, dann war die Entscheidung klar', sinnierte Sern, dem das Schiff gehörte, wenngleich er es beinahe niemals flog. Er hatte einen der besten Piloten des Outer Rims, wenn nicht der ganzen Galaxis. D'nam D'tar, von allen aber nur 'Phoenix' genannt, war ein Bothaner, der die Überheblichkeit seiner Spezies geerbt hatte, sich aber offener, teamfähiger und äußerlich anders gab. Denn während Bothaner in der Regel nur auf das Wohl der eigenen Spezies achteten, kümmerte er sich um seine Crew und seine Freunde, wenngleich sie keine Bothaner waren. Zudem hatte er sich das hellbraune Fell an seinem Kopf rötlich gefärbt und mittig einen breiten Streifen abrasiert – zu einer Art negativen Irokesen.
Seufzend lehnte sich der Anführer der kleinen Truppe zurück und sah an die Decke seiner kleinen Kabine. Seit fast einem Jahr schlitterten sie nur so durch die Galaxis ohne Plan und Ziel. Der Tod Jabbas und Xixors hatte die kriminelle Ebene der Galaxis enorm erschüttert. Man verließ sich mehr auf Loyalität, feste Beschäftigte, die man kannte und schätzte. 'Freelancer' wie seine Crew waren nicht mehr so gefragt und wurden recht stiefmütterlich behandelt. Gefährliche Jobs mit geringen Erfolgsaussichten und schlechter Bezahlung, doch es gab keine Alternative. Dieser Job musste klappen, um die Reparaturen an der Dragoness zu decken, neue Munition und Ausrüstung zu finanzieren und seine Leute zu bezahlen. Er hatte zu diesem Zweck extra einen neuen Mann angeheuert und sich mit den Leuten von Crall Shreen zusammengetan, einem Feeorin, der ebenso brutal wie hinterlistig war. Ein Wesen mit dem Sern die Zusammenarbeit bisher nach Möglichkeit vermieden hatten, doch um diesen Auftrag zu erfüllen brauchte er die schlagkräftige Truppe des Aliens.

Er befestigte seinen Helm mit integrierter Gasmaske an seinem Gürtel und nahm seine Waffe von dem Tisch, ehe er die Kabine verließ und auf den Gang heraustrat, der zum Cockpit des Frachters führte, von wo ihm in diesem Moment Greeata Howlo entgegenkam. Die Rodianerin wurde nicht umsonst 'Pretty' genannt, jedoch war sie alles andere als nur schmückendes Beiwerk auf dem Frachter, sondern sie war eine begnadete Scharfschützin, die dem Menschen inzwischen zwei Mal das Leben gerettet hatte. Mit einem leichten Nicken begrüßte ihn die Frau mit der lilanen Haut und dem beeindruckenden, gelb-gefärbten Haarkamm und gemeinsam gingen sie den Gang in die andere Richtung ins Innere des Schiffs. Die übrige Crew war ebenfalls in den letzten Schritten der Vorbereitung.
„Meine Fresse! Hör auf den Pisspott zu besetzen, du dumme Sau!“, brüllte Koth Gruff quer durch das Schiff und sorgte mit seiner miesen Laune, die ihm den Beinamen 'Grumpy' eingebracht hatte, nicht selten sowohl für Ärger als auch für Belustigung. In diesem Fall pöbelte der Gotal mit dem dunkelbraunen, fast schwarzen Fell den Neuzugang der Crew an, Cal Osprey. Es war nicht das erste Mal, dass es Streit um die Toiletten vor einem 'Einsatz' gab.
„Stell dich hinten an Zottel, ich warte schon länger!“, mischte sich daraufhin nicht minder gereizt Serns Stellvertreterin ein. Sarah Kryk war eine seiner besten Freunde und schlugen sich nun seit fast 8 Jahren gemeinsam durch die Galaxis. Die Frau mit den kurzen, blonden Haaren war eine Söldnerin wie sie im Buche stand. Sie ließ sich nichts gefallen und kämpfte mit mehr Kraft und Verbissenheit also die meisten Männer, die der Kommandant des Frachters bisher getroffen hatte. Sie trug im Kampf immer ihre schwere Rüstung und benutzte meist ihren leichten Repetier Blaster von BlasTech Industries. Er hörte das Geräusch, das von einem leichten Gerangel herrühren musste und schloss am lautstarken Fluchen von Gruffy, dass Sarah den Kampf um das Klo gewonnen hatte.

Greeata und er erreichten die Leitern, die zu den beiden Geschützen führten und somit das Zentrum des Schiffs. Von hier aus erreichte man den Maschienenraum, die Quartiere, das Bad und die Küche.

„Das Klo bei meiner Kabine ist noch frei, Koth...“, meinte Sern nur knapp in Richtung des Gotals woraufhin, dieser grummelnd in Richtung der benannten Toilette ging. Osprey, ein junger Mensch mit schwarzem, mittellangen Haar und keinem besonderen Ruf, war in letzter Sekunde in die Crew aufgenommen worden, da sie einen Mann zu wenig für den Auftrag hatten. Zudem kannte sich der Neuzugang ein wenig mit Sprengstoff aus, was niemals ungelegen kam. Bisher hatte er sich mäßig in die Crew eingefügt, jedoch leistete er bisher gute Arbeit, auf jeden Fall keine schlechte. Hinter Osprey kam Tefful aus der Krankenstation und bleckte seine weißen Reißzähne als Gruß. Der Farghul war der Arzt an Bord und war einer der treusten Seelen, die Sern kannte. Der Nichtmensch mit dem sandfarbenen Fell und den leuchtend grünen Augen hatte einen gewissen Ruf in der kriminellen Welt als zuverlässiger und fähiger Arzt. Mit seinen 140 Jahren, hatte er auch genug Zeit gehabt sich diesen Ruf zu erarbeiten.
Im Aufenthaltsraum auf der anderen Seite des Schiffs befand sich noch der Gossam Ti Kal, der als Computer-Spezialist angeheuert worden war und sie nun seit zwei Missionen schon begleitete. Er war ein schweigsamer Zeitgenosse, tat jedoch, was man von ihm verlangte, und arbeitete generell gut im Team, wenngleich er in Gesprächen kühl und distanziert wirkte. In der Küche angrenzend an den Aufenthaltsraum entsorgte Tee-Raa die Essensreste. Der Gran war von seinen Leuten verstoßen worden und konnte nicht mehr in seine Heimat zurückkehren, weshalb er jahrelang planlos durch die Galaxis gewandert war – was ihm den Spitznamen 'Wanderer' eingebracht hat – bis er Sern kennengelernt hatte, der zu dem Zeitpunkt noch Crewmitglieder für seinen Frachter gesucht hatte. Seitdem er mit diesem Schiff von System zu System flog, war der heimatlose Gran an seiner Seite gewesen und hatte mit der Crew sein neues Volk, seine neue Familie gefunden und auch seine große Liebe in Greeata.


„Hoffen wir, dass der Widerstand so gering sein wird, wie Jrill behauptet hat.“, meinte Sern mehr an sich selbst gerichtet, denn an die Rodianerin.
„Und wenn schon. Wir erfüllen den Auftrag, kassieren das Geld und suchen uns einen besseren Auftraggeber!“, meinte die Frau optimistisch wie immer, stieg auf die Leiter und kletterte in das untere Geschütz hinab. Der Kapitän des Schiffs konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es war naiv zu glauben, dass es so einfach sein würde, doch irgendwie munterte es ihn auf. Es war ein schöner Gedanke, dass sich die Dinge so leicht ändern ließen, wenngleich er wohl in Wahrheit weitere Aufträge von diesem Arschloch Jrill entgegennehmen müsste, wenn nicht sogar von schlimmeren Individuen.
„Die Maschinen laufen einwandfrei. Wenn es hart auf hart kommt, kommen wir hier blitzschnell weg.“, meldete sich der Techniker des Schiffs Tem Wessly, der aber von allen nur Slim Tem genannt wurde. Den Spitznamen hatte er einerseits wegen seines unheimlich schmächtigen Äußeres bekommen, andererseits wegen dem Droiden, den er für eine Droiden-Kampf-Liga, gebaut hatte. Der Roboter hatte den Namen Crap-1000 bekommen und war in die Geschichte der Liga als das schlechteste Konstrukt aller Zeiten eingegangen. Tem hatte sich aber offensichtlich nicht unterkriegen lassen und hatte weiter geübt und gelernt. Inzwischen war er ein fähiger Techniker ohne den die Dragoness vermutlich schon längst Weltraumschrott wäre.

„Perfekt. Die neuen Leitungen funktionieren einwandfrei?“, erwiderte der erheblich muskulösere Mensch knapp und checkte währenddessen Energiezelle und ähnliches bei seiner Waffe.
„Ich konnte keinen Fehler feststellen: Wenn da einer ist, dann merken wir es zu spät – es besteht also kein Grund zur Sorge.“, meinte der Dünne mit einem frechen Lächeln, „Am wahrscheinlichsten ist, dass uns Shreens Leute in den Rücken fallen und von hinten massakrieren.“

„Ich bin für Vorschläge immer offen. Mit wem sollten wir deiner Meinung nach lieber zusammenarbeiten? Den Resten des Huttenkartells? Ein wenig als Bauernopfer für die Machtkämpfe der Crimelords herhalten?“
„Wir könnten uns auch eine nette Zelle in einem imperialen Gefängnis suchen! Nein, Cap, ich habe keine besseren Vorschläge. Mir gefällt es nur nicht mit dem Psycho zusammenzuarbeiten. Aber ich ziehe ihn den grünen Schnecken tausendmal vor. Ich wollte nur nachhaken...“
„Was nachhaken?“, fragte Sern nun deutlich ernster und baute auf der Stelle Blickkontakt mit dem Techniker auf.
„Naja... du weißt schon...“, setzte dieser an.
„Nein – ich fürchte, ich weiß nicht!“
„Ich wollte sichergehen, dass du dir das nicht auf die leichte Schulter nimmst – in der Hoffnung, dass sich Shreen geändert hat oder die Dinge, die man über ihn sagt nicht gänzlich war sind.“
„Ich kenne Shreen persönlich und ich habe ihn oft genug getroffen, um zu wissen, dass alles Schlechte, was man über ihn sagt, der Wahrheit entspricht. Aber ich nehme hier gar nichts auf die leichte Schulter. Wir brauchen dieses Geld, Tem. Zu lange tingeln wir jetzt schon von System zu System ohne anständige Ausbeute, dass wir uns bald nicht einmal neue Vorräte leisten können.“, erwiderte der Kapitän schroffer als beabsichtigt. Ihm fiel erst auf, nachdem es gesagt war, dass er gereizter war als gedacht. Der Techniker hob aber nur abwehrend die Hände und setzte sofort wieder sein freches Lächeln auf:
„Kein Ding, Cap. Ich wollte deine Entscheidung nicht anzweifeln. Ich stehe hinter dir egal, wie düster es aussieht. War dumm von mir überhaupt so nachzufragen – Sorry.“

„Nein – quatsch. Die ganze Sache ist nicht wie geplant. Ich wollte die Zusammenarbeit mit Leuten wie Shreen eigentlich grundsätzlich vermeiden, aber mir bleibt einfach keine andere Wahl. Machen wir einfach das beste draus und hoffen, dass das alles glatt läuft.“

„Gleich ist es soweit!“, meldete sich plötzlich die Stimme von Sarah, die im auf der anderen Seite des Raumes stand und das Gespräch stumm verfolgt hatte. Sie war Sern einen schwer zu deutenden Blick zu, ehe sie auf die beiden Männer zu trat, „Wir sollten uns alle fertig machen. Die Sicherheitsleute werden sich anfänglich wehren, sollten aber schnell aufgeben, wenn klar wird, dass wir nur hinter den Wertsachen her sind. GRUUUUFF!“
Der Ruf nach dem Gotal wurde damit beantwortet, dass im Gang zum Cockpit eine Tür aufgerissen wurde und ein grantiger Gruff zu ihnen stürmte, damit beschäftigt eilig seine Hose zu verschließen. Er warf der Frau einen bösen Blick zu, ehe er mit einem großen Satz auf die Leiter sprang und zur oberen Geschützkanzel kletterte, leise vor sich hin meckernd und fluchend. Die übrigen Crewmitglieder, ausgenommen Phoenix, da er bereits am Steuer saß, kamen zur Leiter für die letzte Ansprache, ehe es losging.

„Wir haben unser Vorgehen ja bereits besprochen, aber hier noch einmal zur Erinnerung: Osprey und Tee, ihr kommt mit mir in die Loge, um dort die beiden großen Safes zu knacken. Sarah, Ti und Doc, ihr kümmert euch zusammen mit drei Leuten von Shreen um die große Bar auf der dritten Ebene – auf die Frage 'Warum nicht den Laderaum': Weil wir bereits die Safes leeren, darum – und zuletzt Grumpy, Pretty und Slim, ihr begebt euch sofort zum Maschienenraum und stellt sicher, dass dort nichts explodiert oder ähnliches. Wir wollen nicht die ganzen Reisenden töten, geschweigedenn mit ihnen sterben. Phoenix bleibt beim Schiff und stellt sicher, dass wir auch wieder runter von dem Luxus-Liner kommen. Ist soweit alles klar? Denkt dran: Sagt den Leuten, dass wir nur hinter der Fracht und dem Geld her sind – niemand muss sterben und wir hauen ab, wenn wir haben, was wir wollen. Wenn aber einer den Helden spielt, erschießt ihn.“
Cap, wir wissen wies läuft. Nix für ungut, aber ich glaube keiner hier hat den Plan gehegt ein paar Touristen abzuschlachten.“, meinte Tem frech und erntete den ein oder anderen Lacher.
„Gut. Ihr wisst, was ihr zu tun habt. Alle auf eure Posten, bis wir auf der 'Nengo' sind.“, kommandierte er knapp und schritt den Gang zurück aus dem er gekommen war, folgte ihm jedoch bis ins Cockpit, wo Phoenix bereits allerhand Knöpfe betätigte. Er setzte sich kommentarlos auf den Sitz des Copiloten und legte sich den Gurt um. Vor ihm blinkten allerhand Armaturen und ein kleiner Timer zählte die Zeit herunter, die sie noch im Hyperraum verbrachten. Er war bereits bei 10 Sekunden angelangt. Er wusste, dass er sich ab jetzt gänzlich konzentrieren musste. Auf diesem Linienschiff befanden sich vermutlich um die 200 bis 300 Passagiere. Dazu kam noch Personal und Sicherheit. Sie waren, wenn es hochkam 50. Das würde kein Zuckerschlecken werden, jedoch waren sie nicht einfach irgendwer. Sie waren eine schlagkräftige Truppe mit Erfahrung und den entsprechenden Fähigkeiten. Es kam nur darauf an schnell zu schalten und keine Fehler zu machen, dann würde niemand zu schaden kommen und alle gingen als Gewinner nach Hause – naja die Ausgeraubten waren vielleicht nicht unbedingt Gewinner, aber sie würden zumindest noch ihr Leben haben.

Mit einem Ruck und dem altbekannten Krachen fiel der alte Frachter zurück in den Normalraum und das Verdeck der Cockpitscheibe öffnete sich lautlos. Vor ihnen erstreckte sich der Anblick eines grünlichen Gasriesen mit unzähligen kleinen Monden, hinter dem sich ein riesiger lilaner Nebel erstreckte, der regelrecht zu pulsieren schien. Ein wunderschöner Anblick, jedoch nicht der Grund für ihre Anwesenheit. Im Orbit des Gasriesen flog langsam und nichtsahnend die Nengo. Ein riesenhaftes Linienschiff, das in seiner Form beinahe an eines der Lictor-class Dungeonships erinnerte. Die enormen Energien, die von dem Gasriesen ausgingen, waren zwar wunderschön und einen Blick wert, störten jedoch Sensorik und Kommunikation. Dementsprechend mussten sie einfach nur schnell und unbemerkt zuschlagen und die Crew wäre gar nicht fähig Alarm zuschlagen und Verstärkung anzufordern, selbst, wenn sie es gewollt hätten. Neben der Dragoness sprangen auch die übrigen Schiffe aus dem Hyperraum, bei denen es sich um stark modifiziere Transporter handelte, die jeweils um die 13-15 Söldner unter dem Kommando des Feeorin trugen.
In Formation hielten sie auf das dunkelgraue Schiff zu, das von hellen Linien durchzogen war. Der Antrieb flackerte matt, während das Schiff mit Minimalgeschwindigkeit den Gasriesen umkreiste und den Passagieren einen einmaligen Anblick bot. Ein kleines Warnlämpchen blinkte auf und veranlasste den Bothaner zu einigen raschen Handgriffen, ehe er sich an Sern wandte:
„Zwei Jäher nähern sich von Backbord. Drei weitere an Steuerbord. Noch einmal zwei sind über uns.“

„Wir lösen uns aus der Formation. Halte weiter auf die Nengo zu. Ich schätze spätestens, wenn der Laserbeschuss beginnt, werden sie uns bemerken.“, meinte Sern ein wenig nervös. Er hatte nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet. Er checkte kurz auf seinen Anzeigen die Sensoren, um die nahenden Jäger zu scannen und stellte erleichtert fest, dass es sich nur um Jäger der Cutlass-class handelte. Diese Patrouillen-Jäger waren alt und nicht sonderlich stark bewaffnet und sollten kein allzu großes Hindernis darstellen.

- Hyperraum - YV-100 'Dragoness' - Cockpit - Sern Varnas und D'nam D'tar -

20 May, 2013 00:39 35 seifo dias ist offline Email an seifo dias senden Beiträge von seifo dias suchen Nehmen Sie seifo dias in Ihre Freundesliste auf
[NPC] The Force
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[Horai Mido],

[Omwat-System ][ Pathfinder-Scoutschiff NEX-0129 ][ Cockpit]

Im Cockpit des schlanken Scoutschiffes war es still und dunkel. Nur das Licht ferner Sterne und einiger Kontrolllichter sorgte für etwas diffuse Beleuchtung, denn es war von der Sonne des Omwat-Systems abgewandt. Auch die Eigengeräusche des Pathfinders waren kaum wahrnehmbar, und vielleicht hätte ein Betrachter nur die regelmäßigen Atemzüge des Piloten vernommen, welcher sich mit geschlossen Augen auf seinem Sitz zurückgelehnt hatte. Seine Arme waren locker auf dem Bauch verschränkt, die Beine bequem ausgestreckt.

Man hätte also vermuten können, dass der Pilot, ein großes humanoides Wesen mit einem vogelähnlichen Kopf, eingeschlafen war, doch das war nicht der Fall. Eigentlich war Horai hellwach und hoch konzentriert. Er konzentrierte sich mit seinen Sinnen, die vor Jahrzehnten in seiner Ausbildung als Jedi geschärft worden waren, auf die Strömungen der Macht. Sie sollte ihn zu der Gestalt aus seiner Vision führen, die er auf der Oberfläche von Omwat erhalten hatte. Ein Schatten, der Spuren in der Macht hinterließ, und den er finden wollte. In der Vision hatte er einen Wald gesehen, der nicht auf Omwat sein konnte und er erhoffte sich von der Meditation einen weiteren Hinweis, wo er diese Gestalt finden würde. Obwohl sie ein Schatten war, war er sicher, dass keinerlei Bedrohung von ihm ausging. Daher musste er dieses Wesen finden.

Der Talortai rief sich die Bilder und Gefühle zurück, die die Vision bei ihm hinterlassen hatte und vertraute sich im Zuge der Versenkung in die Meditation der Macht an. Im Weltraum empfand er diese übernatürliche Energie anders als auf einem bewohnten Planeten – sie bewegte sich in überdimensionalen Strömen, die nur von sehr großen Himmelskörpern wie Sternen und Planeten beeinflusst wurde. Sie trugen seine Sinne wie gewaltige Lawinen hinweg und er musste darauf achten, nicht darin unterzugehen und sich auf seine Suche zu konzentrieren. Diesmal hörte er in den Strömungen der Macht ein Rauschen, wie von Wasser. Es klang wie ein Tosen und er glaubte, Sonnenstrahlen zu sehen. Sie glitzerten, als ob sie von Wasser reflektiert würden und dann entsprang ein Stern dem Glitzern. Geblendet, als ob die Vision real gewesen wäre, blinzelte Horai mit den Augen. Die Nachbilder des Sterns brannten noch auf seiner Netzhaut, als er allmählich in der Realität ankam. Sein Schiff driftete immer noch unbehelligt mit Unterlichtgeschwindigkeit durch das Omwat-System – in dem Tempo würde er Monate brauchen, um den freien Weltraum zu erreichen. Gedanklich immer noch mit der Vision beschäftigt, kontrollierte er die schwach leuchtenden Displays des Armaturenbretts. Alles war in Ordnung, die NEX-0129 lief nicht in Gefahr, mit irgendwelchen Asteroiden zu kollidieren oder in den Einflussbereich eines Planeten gezogen zu werden. Er zoomte aus dem Bereich der Holokarte heraus, in dem er sich aktuell befand, um sich einen Überblick zu verschaffen, wann er den nächsten Eintrittspunkt zum Sanrafsix-Corridors erreichen würde, von wo er über den namensgebenden Planeten Sanrafsix nach Naboo zurückreisen würde. Doch sein Blick fiel nicht auf die Zwischenstationen Syned und Fostin Nine, sondern auf Kabal. Dieser Planet lag in der genau entgegengesetzten Richtung. Dort zweigte eine kleine Route ab, der Sharlissia-Trade-Corridor, welcher bei dem gleichnamigen Planeten endete. In der Nähe befand sich ein Weißer Zwerg, die Überreste einer implodierten Sonne, die einstmals das Zentralgestirn des Shadda-Bi-Boran-Systems war. Weiter oben befand sich der Eintrag für das Arbran-System. Nur der zweite von der Sonne aus gelegene Planet war bewohnbar, die lapidaren Einträge dafür lauteten:

Zitat:
|Datenbank: :Arbran-System: :Arbra|

  • Atmosphäre:
    atembar [Sauerstoff-Stickstoff-Mix, Spuren von Edelgasen]
  • Terrain:
    dicht bewaldet
  • Einheimische Spezies:
    Hoojibs
  • Durchmesser:
    loading_



Ohne auch nur den geringsten Zweifel zu hegen, wusste der Talortai, dass Arbra sein Ziel war. Sofort programmierte er den Navicomputer nach der schnellsten Route dorthin. Wenn alles gut lief, würde er sogar mit äußerst geringer Verzögerung nach Naboo zurückkehren. Vergnügt pfiff er ein Liedchen vor sich hin, als die NEX-0129 beschleunigte und dem Eintrittspunkt zum Hyperraum entgegen raste.


[Horai Mido]

[ Hyperraum ][ Pathfinder-Scoutschiff NEX-0129 ][ Cockpit]

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

08 Sep, 2013 15:17 33 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Darth Redecus
Gast


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[Versteckte Forschungsstation Gamma 3 auf einem Asteroiden irgendwo im Outer Rim | Krankenstation = Darth Redecus]

...er hatte lange geschlafen, zulange und das nicht nur gefühlt! Drei Jahre lang... drei Jahre lang in diesem erbärmlichen Dämmerzustand zwischen Traumwelt und Wachzustand. Auf einem mehr als nur schmalen Grad zwischen Leben und Tod. Alls das wusste er, wusste er ohne das man es ihn unnötigerweise erzählen brauchte, so wie dieser übereifrige Arzt der unentwegt auf ihn einredete, seitdem er die Augen geöffnet hatte. Doch nicht nur das nervte ihn und stimmte ihn daher missmutig, sondern auch die Enge die ihn umgab. Wie ein Fisch war er in einer Art Zylinder, in einer recht zähen Flüssigkeit gefangen und auch wenn er das Gebrabbel des Arztes nicht abstellen konnte, so konnte er sich doch wenigstens aus seinem Gefängnis befreien. Es war ganz leicht, selbst nach alle diese Jahren hatte das Sicherheitsglas seiner Machtexplosion nichts entgegenzusetzen, wie auch. Doch schon wieder war da dieser Arzt und mehrere Droiden, die ihm nun am gehen hindern wollten, er sei noch nicht bereit, man müsse noch etliche Tests machen, es wäre zu früh fürs Training... Training? Es würde kein Training mehr geben, jedenfalls nicht so wie bisher, er war es Leid, er war all das hier so unendlich Leid und vor allem er war wütend! Wütend wegen der Demütigung die er vor drei Jahren durch die Jedi erfahren hatte, wobei er noch nicht einmal wusste ob es wirklich Jedis waren... Machtsensitive traf es wohl eher, doch egal wer oder was sie waren, nichts oder niemand würde sich jemals mehr in seinen Weg stellen. NICHTS UND NIEMAND!

Während er die zwei Droiden rechts und den einen links mit kräftigten Machtstößen einfach an den nächsten Wänden zerbersten lies und dabei auch die übrige Einrichtung der Krankenstation beschädigte, versuchte der Arzt zu fliehen. Wohl um seine Kollegen, dass Wachpersonal oder wer weiß wen sonst zu informieren, doch ein gezielter und schneller schlag in dem Nackenbereich lies ihn bewusstlos zusammensacken. Redecus war zwar noch nie besonders stark gewesen, aber einen schwächlichen Doktor ins Land der Träume zuschicken, dafür reichte es allemal. Wenig später hatte er mit Schlafwandlerischer Sicherheit seine ärmliche Kammer erreicht. In welcher wohl niemand die letzten drei Jahre nach dem rechten gesehen hatte, wie auch, spürte er doch schon lange die Präsenz mehrerer starker Individuen in seiner unmittelbaren Nähe. Umbris hatte sich also neue Schüler, neues Spielzeug angeschafft... auch damit würde es heute enden, auf die eine oder andere Weise!

Als er seine Blöße bedeckt und in seine ihm so vertraute Kleidung geschlüpft war, schnappte er sich seine beiden getreuen Lichtschwerter, die wie achtlos in die Ecke geworfen wirkten und bestückte sich auch sonst mit allem was er noch so finden konnte. Wie gesagt es würde hier und heute ein Ende finden, er würde sich nie wieder Erniedrigen lassen, weder von den Jedis, noch von Umbris! Wo dieser zu finden war, war denkbar einfach, er brauchte einfach nur seinem Gestank zuflogen, nicht das dieser wirklich stinken würde, aber ein Bluthund wie Redecus konnte ihn dennoch riechen, seine ganz Art war ihm schließlich zuwider. Gerade als dieser so die neuen Spiele um seine Gunst, für die Ehre sein direkter Schüler zu werden beginnen wollte. Schälten sich erst Redecus Augen und später sein restlicher Körper aus dem langen schwarzen Gang gegenüber seines Logenplatzes. Redecus betrat so über diesen Zugang den Zuschauerbereich der riesigen Kampfarena. Welche wohl selbst den Huttenfürsten für ihre "Spiele" für ausreichend erscheinen würde. Von oben herab betrachtete Redecus so mit seinen roten Augen jene die scheinbar seine Nachfolge angetreten hatten, jene die ihn ersetzen sollten. Er sah Mitglieder der verschiedensten Spezies, junge aber auch ältere Krieger und Kriegerinnen, gezeichnet durch die Strapazen und Entbehrungen der letzten Zeit, aber dennoch kampfbereit. Redecus versucht sich zu konzentrieren um herauszufinden wer von diesen Machttechnisch eine Gefahr darstellte und wer nicht. Doch gerade als er das tun wollte, riss ihm das widerliche Gelächter Umbris aus seinen Gedanken...

»Hah hah... ich glaubs ja nicht, du lebst ja tatsächlich noch und ich dachte schon diese Kurpfuscher würden allesamt einfach nur ihr geliebtes Desinfektionsmittel trinken. Für einen Totgeglaubten siehst du daher recht gesund aus Nummer 13!« Die Blickte der beiden trafen sich und trotz Maske konnte Umbris sehen, nein vielmehr deutlich spüren, dass ihm sein Schüler da nicht den blick zuwarf, wie es ein Schüler seinem Meister gegenüber tun sollte. Redecus selbst war selbst auch etwas verwundert, glaubte er doch das Umbris überrascht zu sein schien ihn zusehen, waren seine Sinne in der letzten Zeit entweder verkümmert oder war er einfach nur nachsichtig geworden? War er sich doch sicher gewesen für Machtbegabte schon lange Zeit deutlich spürbar zu sein, weshalb er auch nicht in den Schatten geblieben war, sondern offen hervortrat, sein "Meister" hatte ihm schließlich nie beigebracht wie man seine Anwesenheit verbergen konnte. »Du sagts ja gar nichts? Aber ist auch besser so, was hätte ein Hund wie du seinem Herrn und Meister schon interessantes zusagen. Aber es ist gut dass du gerade jetzt gekommen bist, dann kannst du den neuen gleich mal zeigen wo der Hammer hängt und wer weiß, vielleicht erarbeitest du dir so ja vielleicht wieder die große Ehre mein Schüler sein zu dürfen!«

Wenn die blicke der Anderen bisher nicht auf ihn gerichtet waren, dann war das spätestens jetzt der Fall. Die nun ihrerseits ihre Chancen bei ihm abschätzten. Er selbst sprang derweil von den Zuschauerplätzen hinab, in etwa Sechsmeter tiefer gelegene Arena und wirbelte hierbei einiges an Staub auf. Gerade als er sich aus seiner Kocke erheben wollte sauste auch schon surrend das erste Lichtschwert auf ihm zu, welchen er auswich indem er sich flach auf den Boden war. Anschließend schoss er dessen Besitzer, mit seinem Blitzschnell gezogenen Sturmgewehr, gezielt eine Salve in den Schädel. Nur um sich dann auch schon wieder zu erheben, seine Waffe wieder in seiner Rückenhalterung verschwinden zu lassen und das noch bevor der Tote rücklings im Dreck landete oder das Schwert hinter ihm durch die Wand schnitt um dann ebenfalls liegen zubleiben. Redecus war keineswegs hier um um die Gunst Umbris zu kämpfen, noch um zuspielen, doch wenn sie unbedingt spielen wollten, dann sollten die Spiele seinetwegen beginnen! Schließlich waren sie nun wieder 15 in der Arena und ob er wollte oder nicht, er musste durch diese durch um nahe genug an Umbris heranzukommen, welchen er kaltblütig fixierte. Selbiger schien hiervon jedoch nichts mitzukommen oder nicht für voll zunehmen, da er mehr als einfach nur belustigt zu sein schien und klatschte.

»Bravo, Bravo wir haben noch nicht einmal begonnen und einer ist bereits Tod, na wenn das nicht Interessent zu werden verspricht, dann weiß ich auch nicht! Also dann last den Kampf beginnen!«

[Versteckte Forschungsstation Gamma 3 auf einem Asteroiden irgendwo im Outer Rim | Arena = Darth Redecus + Nezac Ralenth]

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Darth Redecus am 19 Jan, 2014 16:58 25.

17 Jan, 2014 01:32 38
Nezac Ralenth
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 16 Jan, 2014
Beiträge: 15

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[Versteckte Forschungsstation Gamma 3 auf einem Asteroiden irgendwo im Outer Rim| Arena | Redecus und Nezac]

Drei Jahre war es nun her, und endlich sollte seine letzte Prüfung kommen! Aber es würde nicht leicht sein, die anderen vierzehn Anwärter zu neutralisieren, bevor er selbst überleben durfte. Warum musste der Zabrak eigentlich immer behandelt werden wie ein Sklave? Im Grunde hätte er in der Karawane auf Tatooine bleiben können…
Aber dann hätte er nie das gelernt und erfahren, was er auf seinem Weg hier her schon getan hatte. Also hatte es doch sein Gutes gehabt. Außerdem hatte er die feste Hoffnung, irgendwann doch ganz frei zu sein und seine eigenen Leute herumkommandieren zu können. Heute würde dieser Tag sein, an dem er einen großen Schritt in diese Richtung machen konnte, denn er hatte nicht vor, zu sterben. Dann wäre all sein Training und seine Ausbildung umsonst gewesen!

Nezac versuchte, in der Macht die anderen Kontrahenten wie sie in der Arena standen zu bestimmen. Allesamt wirkten sie nicht stark auf ihn, die meisten hatten mehr in den Muskeln als im Kopf. Sicher, das konnte auch von Vorteil sein, aber der Zabrak machte sich da keine Sorgen. Ein einzelner kam ihm stärker vor, und dieser beging einen tödlichen Fehler, indem er sein Lichtschwert auf einen Mann schleuderte, der plötzlich in die Arena gesprungen war…

Ja, Nezac kannte diesen schwarz maskierten Typen mit rot leuchtenden Augen nicht, aber er hatte eine deutlich größere Machtaura als die anderen. Er war doch nicht etwa der fünfzehnte Gegner? Nein. Denn er hatte einen der anderen getötet, und insgesamt waren sie nun wieder fünfzehn. Nicht mehr, nicht weniger. Nezacs Blick verfinsterte sich und seine Hände ballten sich zu Fäusten, aber er blieb weiterhin still stehen. Bestimmt war dies ein weiterer Test, den es zu bestehen galt, und Nezac würde seinen alten Meister nicht enttäuschen, von dem er sicher war, dass dieser noch irgendwo in der Galaxis umher irrte und von Nezac gefunden werden wollte. Um das zu tun, musste er sich aber erstmal hier frei kämpfen, und das würde er auch tun.

Als der Kampf schließlich los ging, duckte sich Nezac unter einem Hieb mit dem Lichtschwert hinweg, der von hinten gekommen war, aber zum Glück hatte er durch die Macht den Schlag vorausgeahnt. Er verpasste dem Angreifer einen Faustschlag mitten ins Gesicht, der ihm die Nase brach, und sprang gleich darauf nach vor, um einem weiteren seinen gehörnten Schädel gegen die Brust zu rammen. Der andere warf sich daraufhin von hinten auf ihn, wobei Nezac ihn einfach aushebelte und über den Rücken hinweg in den Sand schleuderte. Als er am Boden war, trat Nezac ihm mit dem Stiefel auf den Kopf, bis es knirschte, und widmete sich dem anderen, der sich noch besann. Auch der war schnell ausgeschalten, indem Nezac seinen Kopf griff und den Hals mit einem Knacken umdrehte.

Doch das waren nur zwei der insgesamt vierzehn Gegner. Nezac richtete den Blick in die Arena, um zu sehen, was die anderen inzwischen getan hatten, und um sich ihnen zu stellen. Besonders der Maskierte war von Interesse, denn er wirkte nicht so schwach wie die anderen. Er könnte tatsächlich einen ernsten Gegner darstellen, deswegen versuchte Nezac, ihn zu beobachten, um seinen Kampfstil zu erkennen.

[Versteckte Forschungsstation Gamma 3 auf einem Asteroiden irgendwo im Outer Rim| Arena | Redecus und Nezac]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Nezac Ralenth am 18 Jan, 2014 22:13 56.

17 Jan, 2014 02:06 18 Nezac Ralenth ist offline Email an Nezac Ralenth senden Beiträge von Nezac Ralenth suchen Nehmen Sie Nezac Ralenth in Ihre Freundesliste auf
Darth Redecus
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[Versteckte Forschungsstation Gamma 3 auf einem Asteroiden irgendwo im Outer Rim | Arena = Darth Redecus + Nezac Ralenth]

Das Gemetzel begann und wie es begann, es dauerte gar nicht lange und schon waren aus ehemals 14 potentiellen Gegnern auch schon neun geworden. Er selbst war von vorhin einmal abgesehen jedoch nicht wieder angegriffen worden, entweder hatte die kleine Vorstellung von vorhin ausgereicht um sich Respekt zu verschaffen oder sie nahmen ihn einfach nicht für voll, weil er seinen Gegner nicht mit irgendwelchen Machtspielchen oder einem Laserschwert getötet hatte.

Wenn es jedoch das war was sie wollten, nun das konnten sie bekommen, so zog er sein Laserschwert und aktivierte es. Während er weiter auf Umbris zu schritt, lies er selbiges lässig in seiner rechten kreisen. Ganz so als wäre es ein einfacher Regenschirm oder gar ein simpler Spazierstock. Ein riesenhafter Hüne schien dies als Einladung zu verstehen und stapfte so siegessicher auf ihn zu. Das er sich aufgrund seiner stattlichen 2,60 m überlegen fühlte, war kein Kunststück, wie er jedoch getrieben von der Macht auf einmal einen Satz nach vorne machte, um Redecus mit einem einzigen Hieb in zwei Hälften zu zerteilen dann schon. Doch er war langsam und bei seinem tun auch zu vorhersehbar. Weshalb Redecus einfach nur per Seitwärtsschitt auswich und anschließend sich anschickte weiter in Richtung Umbris zugehen, als ob nichts gewesen wäre. Doch das lies der Hüne nicht einfach so auf sich sitzen, so drehte er sich um, um so abermals zum schlag aus zu holen. Welcher jedoch geblockt wurde. Dennoch fühlte er sich überlegen, da aufgrund seiner stärke der andere gleich mit seinem kümmerlichen ärmchen einknicken würde. Doch Moment, warum blockte er nur mit einer Hand...

...ganz einfach weil er mit seiner anderen sein Schwert gezogen und es dem Hünen in die Deckungslosen Rippen, bis zum Anschlag, getrieben hatte. Somit waren es nun nur noch acht... nein sieben denn ein weiterer hatte gerade sprichwörtlich den Kopf verloren. Diese sieben standen nun in einer Art Kreis um ihn herum und schienen sich gegenseitig, sowie ihn zu belauern. Die Frage die sich nun stellte war wer würden den ersten schritt tun und vor allem gegen wen!?

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Der Zabrak stand zwar einen Moment lang untätig herum, aber nur, um Informationen über seine Gegner aus deren Kampfverhalten heraus zu sammeln. Solange man ihn also nicht beachtete, überließ er die anderen sich selbst, und blieb ein stummer Beobachter.
Umbris erkannte das, und während Rotauge, wie Nezac den Neuen in Gedanken nannte, inzwischen weitere vier Gegner erledigte, rief er in die Arena herunter: »Hey, nicht nur rumstehen!« Seine Stimme war eindeutig ein Knurren, und Nezac verspürte Zorn in sich aufsteigen. Er drehte sich langsam um, warf Umbris einen finsteren gelben Blick zu, ehe er sich – absichtlich langsam – wieder umwandte und schließlich, als er dachte genug gesehen zu haben, von hinten auf die restlichen sieben zustürmte, die gerade Rotauge umzingelt hatten. Er erledigte zunächst einen von ihnen, indem er ihm einfach das Lichtschwert in den Nacken rammte, und schließlich zwei weitere, die davon abgelenkt wurden und sich nicht mehr auf ihre Defensive konzentrieren konnten. Wieder waren es drei weniger, und nun sah Nezac zum ersten Mal Rotauge selbst direkt in die Augen – oder zumindest das, wo er sie vermutete. Nezacs Blick war ernst und finster, aber er beschloss, sich diesem Gegner zuletzt zu stellen.

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18 Jan, 2014 03:18 59 Nezac Ralenth ist offline Email an Nezac Ralenth senden Beiträge von Nezac Ralenth suchen Nehmen Sie Nezac Ralenth in Ihre Freundesliste auf
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Sieben Gegner waren es aus denen in Handumdrehen vier wurden, mit ihm waren somit noch fünf in der Arena. Fünf Individuen die zum letzten bereit waren. Doch soweit musste es nicht kommen, denn wenigstens der eine, der ihn da so entschlossen entgegen blickte hatte durchaus Potential, mehr noch die Macht war stark in ihm. Wenn er es grob abschätzte dann war selbst dieser stärker als ihr selbsternannter Meister Umbris. Was jedoch auch nicht weiter verwunderlich war, schließlich lies dieser doch immer andere die Drecksarbeit für sich machen und war daher schon immer auf der Suche nach stärkeren gewesen. Das war auch der Grund warum Redecus nun das erste mal das Wort ergriff, mit seiner tiefen und unendlich rauen Stimme, die nicht zuletzt wegen seiner schweren Atmengeräusche bedingt durch die Gasmaske zumindest befremdlich wirkte, wenn nicht sogar bedrohlich.

»Das hier muss nicht so enden...« während dieser Worte lies er seine beiden Laserschwerter wieder einfahren und steckte wenigstens sein linkes vollends weg und somit wieder zurück in seinen Gürtel. »...der wahre Feind befindet sich nicht innerhalb dieser Arena, zumindest noch nicht!« Bevor man so richtig begriff was oder vielmehr wen er damit meinen könnte, streckte er auch schon seine beiden Hände in Richtung Umbris Logenplatz aus. In seiner rechten hielt er noch immer sein Laserschwert und seine linke schien irgendetwas imaginäres greifen zu wollen. Erst war da nur diese Geste, dann auch schon das grässliche quietschen, ächzten und knarren von Metall, aber auch Geräusch von brechenden Stein war darunter. Kurz darauf rieselte auch schon der Dreck von der Decke, bis sich ein riesiges Stück aus selbiger löste und auf Umbris zustürzte. Welcher diesen heimtückischen Angriff nicht hatte kommen sehen, trotz der mehr als nur deutlichen Aussage Redecus und konnte sich daher nur mit einem Hechtsprung in die Arena zu retten. Wo er angekommen sich erst einmal den Staub aus seiner Kleidung klopfte. Sein anschließender Blick, der Redecus galt, sagte schon alles, dennoch empfand er es als nötig selbige noch mit Worten untermauern zu müssen. »Du wagst es tatsächlich die Hand gegen mich zu erheben du Hund? Aber wie immer benutzt du noch die gleichen Methoden, ein Hammer ohne jeden Sinn und Verstand, du bist nur ein Werkzeug, ein Werkzeug dass ich nun jedoch nicht länger benötige... was glotzt Ihr so und haltet Maulaffen, tötet ihn ihr elenden Maden oder ich vernichte euch, EUCH ALLE!« Redecus blickte sich hierauf nur schweigend um, aktivierte erneut sein rechtes Laserschwert und wartete einfach der Dinge die da kommen würden...

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19 Jan, 2014 18:06 16
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Fünf Leute standen sie nun in der Arena, die sich selbst gegenseitig vernichten sollten, nur damit ein einziger einen neuen Schüler bekam. Eigentlich ein sinnloses und barbarisches Unterfangen, aber man durfte keine Moral haben, wenn man der dunklen Seite folgte. Dann durfte man nur an sich selbst denken, um zu überleben und nicht gefressen zu werden. Nezac rief sich ein Beispiel in den Kopf, als sein Meister ihm einmal einen kleinen Fisch zu essen gegeben hatte, den er vorhin sein ganzes Leben lang in einem Aquarium hatte schwimmen sehen. Er wurde immer angehalten, sich mit diesem Fisch zu identifizieren, bis er ihn auf den Teller bekam. Das hatte ihm zu denken gegeben, und so hatte er aufgehört, sich über andere Leute Sorgen zu machen und dachte nun nur mehr an sich selbst.

Als plötzlich die Loge eingerissen wurde, und der Meister zum Sechsten in der Arena wurde, schlich sich ein leichtes, selbstgefälliges Lächeln auf das tätowierte Gesicht des Zabrak. Man konnte seine Gesichtszüge nur schwer erkennen, da der Bereich um seinen Mund vollkommen schwarz tätowiert war, was ihn somit immer ein wenig vermummt aussehen ließ.

Als alle abgelenkt waren, und Stille eingekehrt war, griff Nezac in der Macht unmerklich nach einem der noch stehenden vier Gegner und würgte ihn unmerklich. Dieser fasste sich an die Kehle und röchelte, bis er langsam auf die Knie sank. Die anderen beiden drehten sich bei dem Geräusch augenblicklich um und richteten die starren Blicke auf ihn, sofort suchten sie nach dem, der ihn so einfach umgeworfen hatte.
Und fanden den Zabrak, der seelenruhig in der Arena stand und ihre giftigen Blicke ruhig erwiderte. Seine Augen verrieten, ganz klar, dass er keine Angst hatte, und das hatte in seinen Augen nichts mit Überheblichkeit oder Arroganz zu tun. Sondern nur Verachtung lag in seinem Blick, Verachtung der Schwäche seiner Gegenüber.
Diese stürzten sich nun beide zusammen, hatten offenbar für den Moment ein wortloses Bündnis geschlossen, auf den Iridonianer, welcher ihrem Ansturm erst in letzter Sekunde auswich, indem er in die Luft sprang und einen Salto über sie hinweg machte. Rasch blieben sie stehen, bevor sie sich selbst angegriffen hätten, und wandten sich wieder um. Nun hatte Nezac aber bereits einen ersten Hieb gegen einen der beiden ausgeführt, den er gerade noch so parieren konnte. Nicht aber den Fußtritt, den der Zabrak ihm nun in die Leibesmitte verpasste, woraufhin sich der andere schmerzhaft zusammenkrümmte. Diesen Moment nutzte Nezac, um ihm einen seitlichen Schlag gegen die Schulter zu verpassen, was ihm den Arm halb vom Oberkörper trennte.
In einem Jaulen sank der andere auf die Knie, das Lichtschwert hatte er längst fallen gelassen, und Nezac wandte sich dem anderen zu, der mit Entsetzen zu ihm blickte.
Allesamt unfähig… ungeeignet, dachte Nezac und fragte sich, was die Anwärter eigentlich in den letzten drei Jahren gelernt hatten. Vermutlich nur, wie man am besten vor den anderen mit den eigenen nicht vorhandenen Fähigkeiten angab. Aber Nezac machte sich seine bereits vorhandene langjährige Ausbildung zunutze und rannte einfach mit einem kurzen aber kräftigen Schrei auf den anderen zu, der plötzlich so erschrocken war, dass er im ersten Moment gar nicht wusste, was er tun sollte. Er riss das Lichtschwert dann in letzter Sekunde nach oben, um Nezacs Schlag gegen den Kopf zu parieren, wobei der Zabrak nur einen Hieb andeutete und anschließend nach unten gegen das Bein des anderen schlug…

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19 Jan, 2014 21:01 47 Nezac Ralenth ist offline Email an Nezac Ralenth senden Beiträge von Nezac Ralenth suchen Nehmen Sie Nezac Ralenth in Ihre Freundesliste auf
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Die Frage wie viele der anderen auf seiner oder der Seite von Umbris waren stellte sich nicht mehr. Da der eine, der den er schon vorhin im Auge hatte, alle anderen praktisch im Handumdrehen erledigte. Somit hatte er sich jedoch auch gegen Umbris ausdrücklichen Befehl, ihn anzugreifen, widersetzt und stand somit nicht auf dessen Seite. Möglicherweise war aber auch dies nur ein Trick? Schließlich ging es hierbei ja darum der letzte zu sein. War er also für oder war er gegen ihn, dass war hier die Frage, die sich leider immer noch stellte. Er wusste es zwar nicht aber er lies es einfach auf einen versuch ankommen, im Zweifelsfall hatte er halt zwei Gegner anstatt von einem. Das würde er schon irgendwie schaffen, schließlich rechnete er gar nicht damit den heutigen Tag zu überleben, Umbris würde dies jedoch auch nicht!

»Also dann "Meister", bereit für ein Tänzchen?« aufgrund seiner rauen Stimme wirkte der Satz bedrohlicher als er eigentlich war. Auch weil er sein Laserschwert wieder aktiviert hatte und es erneut wie einen Spazierstock kreisen lies. »Du glaubst doch nicht wirklich das du mir gewachsen bist Wurm?« Doch in diesem Moment schoss er auch schon getrieben von der Macht auf seinen alten Meister zu, welcher jedoch Blitzschnell sein rotes Lichtschwert zogen hatte und den Angriff damit blockte. Redecus zögerte nicht lange und sprang wieder zurück, nur um genug Luft zu haben um auch sein zweites Schwert wieder zu ziehen mit beiden erneut zum angriff überzugehen. Ähnlich wie bei ihren unzähligen Trainingsduellen, hatte Umbris die Oberhand, schließlich kannte er seinen Shüler wie seine Westentasche. So bereitete es ihm auch keine Schwierigkeiten die schnellen Angriffe der beiden Schwerter zu blocken. Mehr noch, er war in der Lage mit seinem einzelnen Redecus in die defensive, wenn selbiger so etwas überhaupt besaß, zurück zu drängen. Dennoch war es anders als im Training, denn dies hier war tödlicher ernst!

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22 Jan, 2014 23:22 29
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Der talentierte junge Zabrak hatte die letzten beiden Gegner recht schnell kampfunfähig gemacht, und zögerte auch nicht damit, sie zu töten, als sie schon am Boden lagen. Er war nicht hier, um Gnade walten zu lassen, noch hatte er das irgendwann gelernt. Die beiden Kreaturen hatten seine Gnade auch nicht verdient, sie hatten sterben wollen – ihre Leben wären ohnehin nichts mehr wert gewesen. Was nun wichtiger war, war der letzte, denn Nezac hatte seine Aufgabe nicht missverstanden: Es sollte einer von den fünfzehn den Kampf überleben. Und dieser eine wollte er sein, deshalb war der andere auch sein Feind. Aber hatte dieser nicht bereits den Fünfzehnten zuerst getötet? Nahm ihn das vielleicht aus der Regelung heraus, und er gehörte nicht zu denen, die getötet werden mussten? Nezac suchte sich einen Grund, ihn nicht töten zu müssen, denn er schien stärker zu sein als die anderen. Aber wenn es nötig war, würde er es auch tun.

Allerdings schien sich das Blatt des Schicksals gerade in dem Moment gewendet zu haben. Der Maskierte hatte sich von Nezac und seinen zwei Gegnern abgewendet und sich nun … gegen seinen Meister! Der kleine Zabrak traute seinen Augen kaum, als der Hüne aus die Tribüne sprang, um dort Chaos zu veranstalten. Er stellte sich gegen den eigenen Meister, und eigentlich war das keine schlechte Idee, wie Nezac fand – er konnte ihn nämlich auch nicht ausstehen.
Eine Weile zögerte Nezac, wartete ab, wie der Kampf verlief, und ob der andere überhaupt eine Chance gegen Umbris hatte. Er überlegte lange, bevor er sich für eine Seite entscheiden wollte, denn dass er das jetzt tun würde müssen, war klar. Wenn er seinem Meister nicht zur Hilfe eilen würde, und diesen letzten Gegner besiegen würde, würde er trotz allem kein gutes weiteres Leben mehr führen können. Wenn er aber nicht dem Meister, sondern dem Maskierten half… ja, kam das überhaupt infrage? Er war doch sein Feind, aber er hatte ihn nicht angegriffen, sondern den Meister auf der Tribüne… wollte nicht jeder Sith im Endeffekt über seinen Meister triumphieren? Nezac wollte den anderen ohnehin nicht. Er wollte seinen wahren und einzigen Meister finden, und er hätte lieber keinen gehabt als einen anderen.

Ergo blieb dem Zabrak nur eine einzige Wahl. Er hatte sich entschieden. Mit einem Machtsprung folgte er dem anderen auf die Tribüne zu Umbris, und ging nun mit gezogenem Lichtschwert auf die beiden zu. Einer von beiden würde, vielleicht sogar durch seine Hand, sterben.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Nezac Ralenth am 23 Jan, 2014 22:40 18.

23 Jan, 2014 22:39 57 Nezac Ralenth ist offline Email an Nezac Ralenth senden Beiträge von Nezac Ralenth suchen Nehmen Sie Nezac Ralenth in Ihre Freundesliste auf
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Es sah eine ganze weile schlecht für Redecus aus, denn er war in der Defensive, zumindest bis zu dem Punkt an dem er wieder zum Angriff überging und hierbei seinen Schlägen mit der Macht nach half. So trieb er seinen Meister sogar zurück, zurück auf die Tribune, auf welche er ihm anschließend folgte. Ebenso wie wenig später der andere, der sich für eine Seite entschieden zu haben schien. Seine Seite um genau zu sein, jetzt war Umbris in der Defensive. Aber ebenso wie ein verletztes Raubtier blieb er weiterhin gefährlich. Redecus selbst verlor bei einem seiner gezielten Angriffe beinahe seine linke Hand verloren, konnte jedoch noch rechtzeitig zurückweichen, weshalb er nur den oberen Teil seines Laserschwertes verlor. Weshalb er anschließend nur noch eines zur Verfügung hatte.

»Wie deinem Schwert, wird es auch euch ergehen, ich werde euch langsam in Scheiben schneiden, ihr Maden!« »Ihr redet zufiel "Meister", lasst doch mal taten sprechen...« Mit zwei Händen an seinem Schwert wollte Redecus gerade einen wuchtigen Angriff starten, da lies selbiger wahrhaftig taten sprechen. Er schleuderte Redecus einen Machtblitz entgegen, wodurch selbiger zuckend, aber immer noch sein Schwert festhaltend in die Knie ging. Umbris lies weiterhin aus seiner linken Blitze züngeln, während er mit seiner rechten und dem in selbigen befindlichen Schwert, die Angriffe Nezac´s blockte...

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27 Jan, 2014 18:14 40
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Offenbar war Umbris doch nicht so schlecht, wie der andere gedacht hatte, doch Nezac war wenig erstaunt von dem Darth. Er hatte es immerhin zu einem Dunklen Lord geschafft, also zweifelte er nicht an, dass er auch über das Geschick eines solchen verfügte. Aber er wusste auch, dass sie zu zweit waren, und damit gute Chancen hatten, den anderen vernichtend zu schlafen.

Der Zabrak sprang zur Seite, um den Blitzen auszuweichen, und sich so um den anderen herumzuschleichen, während sein „Verbündeter” im Moment noch am Boden zuckte. Aber um den konnte er sich später, wenn überhaupt, kümmern, zudem konnte er jetzt nichts für ihn tun, außer, sein Werk zu Ende zu bringen. Der Iridonianer parierte die Hiebe des anderen, während er sich um diesen herum bewegte, und versuchte, ihn mit einigen Finten abzulenken. Da er recht geschickt im Lichtschwertkampf war, drängte er den anderen damit durchaus zurück, und dieser konnte ja nicht ewig Blitze schießen und gleichzeitig mit dem Lichtschwert kämpfen.

„Gib auf!”, knurrte der kleine Zabrak ihn an, und schaffte es, in einem Angriff dessen Schulter aufzuschneiden, was der andere ihm offensichtlich übel nahm. „Du kannst mich nicht besiegen, Wurm!”, fuhr Umbris ihn an, doch von solchen Sprüchen hatte sich Nezac noch nie beeindrucken lassen. Der Gehörnte machte schließlich ein waghalsiges, aber unerwartetes, Manoeuver, als er mit dem Kopf nach vorne sprang, um dem anderen seinen gehörnten Schädel gegen den Bauch zu rammen.

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28 Jan, 2014 15:37 22 Nezac Ralenth ist offline Email an Nezac Ralenth senden Beiträge von Nezac Ralenth suchen Nehmen Sie Nezac Ralenth in Ihre Freundesliste auf
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Redecus hatte Schmerzen, furchtbare Schmerzen, aber war dies verwunderlich? Schließlich konnte ein jeder der schon einmal einem Machtblitz ausgesetzt war, oder wenigsten schon mal einen hohen elektrischen schlag abbekommen hatte, dies nachempfinden. Doch genau dieser Schmerz trieb ihn nur noch weiter an, es hier und jetzt endlich zu ende zubringen. So schaffte er es auch nach und nach wieder aufzustehen. Dies zwar nur mehr schlecht als recht aber immerhin, dies war ihm bisher noch nie gelungen, weshalb sein "Meister" darüber nicht wenig überrascht zu sein schien. Der andere tat indes sein möglichstes um diese kurze Unachtsamkeit für sich zu nutzen und rammte Umbris förmlich von den Füße. Jetzt war er nicht einfach nur in die Ecke gedrängt, sondern auch verletzt und bei seiner arroganten Art auch gedemütigt. Das machte ihn jedoch nur umso gefährlicher, je länger der Kampf auf diese Art und Weise dauerte...

Umbris brachte mit einem Machtsprung wieder einiges an Entfernung zwischen sich und die beiden, in dem er wieder zurück in die Arena sprang. Nur um sich hier arrogant und selbstsicher wie eh und je in der Mitte zu positionieren und mit einer Geste zu bedeuten sie sollen doch zu ihm kommen. Redecus hatte sich inzwischen wieder vollends aufgerafft, nur schien seine Gasmaske bei der ganzen Prozedur etwas abbekommen zu haben. Er atmete nämlich äußert schwer und ein deutliches pfeifen von einem der schlechte war ebenfalls zu vernehmen. Zudem wich auch irgendwo etwas grünliches Gas aus, jedes mal wenn er einatmete etwas, nicht viel, nicht bedrohlich aber dennoch auf lange Sicht gefährlich. Der Kampf konnte und dürfte nicht mehr sehr lange dauern. Dem anderen anblickend und anschließend zunickend sprang er als erstes in den Ring und positioniert sich rechts von Umbris. Einkreisen und vernichten war die Devise, von zwei Seiten hatten sie schließlich schon einmal Glück gehabt. Er wartete bis der andere an seiner Position war, nickte selbigen erneut zu und griff dann zeitlich mit ihm an.

Umbris war geschwächt, dass spürte man, denn diesmal nutzte er nicht gleich die Machtblitze, sondern benutzte einmal mehr seine äußert gut ausgeprägten Schwertkampffähigkeiten. Der Nachteil hieran war jedoch das er hierfür die beiden nah an sich heran lassen musste. Zu nah, da sie zudem auch noch in der Überzahl waren konnte Redecus mit seiner freien linken, schließlich besaß er dank ihm nur noch ein Schwert, den Ellenboden Umbris kurz zufassen bekommen und verpasste diesen einen Machtschock der sich gewaschen hatte. »Ahh seit wann kannst du so was... das habe ich dich nie gelehrt...« »Ihr habt mir so einiges nicht gelehrt "Meister"...«

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30 Jan, 2014 15:37 58
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