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Jyn Varless
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Robert Muldoon, Emmen Lynd und Jyn Varless ~

Als sie draußen waren, schlug Captain Lynd vor das sie doch zum Casino gehen könnten. Da sie sowieso in ein paar Minuten Dienstfrei hätte und es ehrlich gesagt sowieso wahrscheinlich niemanden kratzen würde, wenn sie ein paar Minuten eher ihren Dienst beendete konnte sie genauso gut mitkommen. Außerdem hatte sie keine Lust schon wieder alleine auf ihrer Stube zu hocken. Sie zuckte zustimmend mit den Schultern und kam mit, schließlich waren sie da, es war ein langweiliges Gebäude, innen grau und kahl, schlechter Musik und an der Wand das Batallionswappen mit den Wappen der Kompanienumgeben. Sie setzten sich an einen der freien Tische.

„So Lieutenant, sie sind am längsten von uns Dreien hier in diesem Loch, was können sie uns beiden empfehlen?“

"Nun...." druckste sie ein wenig herum, in Wirklichkeit war sie bisher hier nur ein einziges Mal gewesen und war nur knapp 10 Minuten geblieben. Man hatte sie für eine Stripperin gehalten und entsprechend groß war das Gejohle gewesen, bevor sie irgendwie überrumpelt und geschockt von solch einem Verhalten den Rückzug angetreten hatte. Es war für sie so etwas wie ein Kulturschock gewesen, daheim auf Bastion war sie auf der Akademie geduldet worden und auch insgeheim war man Stolz auf sie gewesen, als wäre sie eine Art Vorzeigeobjekt zum Angeben. Nun sie hatte ziemlich gute Leistungen erbracht, aber als sie dann hier auf Agamar ankam...sie hatte mehr Professionalität von den Offizieren hier erwartet, doch nicht solch ein barbarisches Verhalten. Sie ließ sich jedoch nichts Anmerken.
"...nun Sir." wiederholte sie sich und rief sich in Erinnerung worüber ein paar Offizierskollegen in der Kantine geplaudert hatten.
"Ich habe mir sagen lassen, dass das Bier hier, einigermaßen gut sein soll. Jedenfalls im Vergleich mit allem anderen was hier ausgeschenkt werden soll...." sagte sie. "Ich glaube nicht, dass ich ihnen eine große Hilfe bin Sir, ich trinke kaum Alkohol." was der Wahrheit entsprach. Alkohl kam nur bei geselligen Anlässen bei ihr vor oder feierlichen.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Robert Muldoon, Emmen Lynd und Jyn Varless ~

26 Feb, 2013 20:51 27
Sorgul Pragon
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 20 Jan, 2013
Beiträge: 30

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Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Kaserne / Stabsgebäude / Lieutenant Colonels Killins Büro / Sorgul Pragon und Lieutenant Colonel Killin


Das war es also, er wurde von diesem altersschwachen Wookieschänder darauf hingewiesen, dass bereits Mannschaften draußen waren um sich um den Vorfall zu kümmern. Nur wann waren die Platoons ausgerückt? Nach dem Anschlag hatte sich in der Garnison nicht gerührt, also mussten sie vorher bereits unterwegs gewesen sein. Hatte dieses alte Faltenhirn etwa Informationen über den Anschlag erhalten? Nein das war nicht möglich, dieser Mann ließ sich alles von Lieutenant Schmierig aka Ayen alles nachtragen. Wie sollte er da wissen was auf diesem Planeten vorging? Sollte dieser Mann doch verrecken und dieser scheiß Planet gleich mit ihm. Am liebsten hätte er dem altersschwachen Offizier in die faltige Visage geschlagen damit dieser die Einschläge wieder mitbekam. Wie konnte man nur normale Linien Infanterie zur Untersuchung eines Anschlages schicken, wenn es doch in der Garnison ein Platoon gab, das für solche Einsätze ausgebildet war? Sorgul riss sich aber zusammen und antwortete stattdessen:

„Nein, Sir. Ich werde mein weiteres Vorgehen mit der Einsatzzentrale Koordinieren. Entschuldigen sie die Störung. Noch einen schönen Abend.“

Dann wartete Lieutenant Pragon auf das obligatorische wegtreten um das Büro von Lieutenant-Colonel Killin zu verlassen. Beim Rausgehen grinste ihm Lieutenant schmierig hinterher und erst auf dem Flur holten den Lieutenant von Gandeal seine Gedanken wieder ein. Immer wieder diese Kompetenz Rangeleien. Das erste Mal als Lieutenant Pragon mit ‚Striker‘ außerplanmäßig los wollte wurde ihm in der Einsatzzentrale mitgeteilt, dass das mit dem Kommandeur abgesprochen werden musste. Nun versuchte er es und er wurde wieder an die Einsatzzentrale verwiesen. Hier wusste doch echt der Arsch nicht was die linke Hand machte.

Auf dem Kasernenhof kühlte die Nachtluft ein wenig das Gemüt des Lieutenants als Sergeant Arlos mit den Worten:
„ ‚Striker‘ steht in Orenth Formation bereit.“ auf ihn zukam. Sorgul stellte sich vor seine Männer, allesamt Veteranen einer Vielzahl von Einsätzen und Schlachten, bestens Ausgebildete Spezialisten auf ihrem Gebiet. Er holte tief Luft und begann dann:

„Na Männer alles klar?“ „Jawohl, Lieutenant.“ Kam es im Chor zurück. Die Männer hatten sich Squad weise aufgestellt, allerdings nicht nach Spezialgebieten getrennt. Das Bedeutete Orenth, das sich jeweils um die Männer des Engineering Squads Männer der Sharpshooter und der Heavy Weapons scharten.

„Männer unser Ausflug für heute Abend wurde von der Kommandantur abgesagt. Genießt euren Feierabend und haltet mir Augen und Ohren offen. Wegtreten.“

Leise murmelnd verteilte sich das Platoon und verschwand dann vom Kasernenhof. Nur Sergeant Arlos war geblieben, der ältere Unteroffizier mit der Fassbrust hatte den Helm abgenommen und blickte in den Sternehimmel. Sorgul ging zu ihm herüber, holte Luft um etwas zu sagen, doch Jerek kam ihm zuvor: „Na Lieutenant hat dich der Colonel wieder rund gemacht?“ „Er hat es versucht Jerek, ich habe das Gefühl ich renne bei ihm gegen Partikelschilde an. Weißt du wo Sergeant Ba.. Cadar ist? In der Trainingshalle, ein paar grüne Soldaten aufmischen?“ „Nein, ich habe vorhin gehört, dass ihn der neue Major zu Stubenarrest verknackt hat. Naja dahin werde ich mich jetzt auch begeben. Gute Nacht Lieutenant.“ Dann deutete Jerek Arlos an zu Salutieren und verschwand in der Nacht.

Raze hatte Stubenarrest bekommen? Das konnte nicht sein, hatte er doch bei Colonel Altersheim Narrenfreiheit besessen. Sorgul ging auf seine Stube und holte die Thermoskanne aus seinem Gepäck und machte sich dann auf den Weg, die Ordonanz die dem unter Hausarrest stehenden Unteroffizier das Abendessen bringen würde abzufangen. Im Treppenhaus konnte Sorgul den jungen rothaarigen Private abfangen. Dieser versuchte mit dem Tablett in der Hand irgendwie vor dem Lieutenant salutieren doch dieser ging nur auf ihn zu, legte die Hände an das Tablett und sagte:
„Lassen sie gut sein Private. Ist das das Abendessen für den First-Sergeant?“ „J..ja, Sir.“ Stammelte der dünne, junge Mann hervor. „Gut dann geben sie es mir und machen Feierabend. Das Tablett können sie dann Morgenfrüh mitnehmen.“ „Ähm … Sir ich soll aber…“ „Kommen sie schon Private geben sie mir das Tablett und machen sie Feierabend ich bringe es dem First-Sergeant. Es ist alles in Ordnung.“ Bei diesen Worten lächelte der sonst immer so grimmig schauende Lieutenant sogar. „Na gut, Sir.“ Sorgul schnappte sich das Tablett, stellte seine Thermoskanne mit dazu und stieg in den Ersten Stock hinauf, dort wo Raze Cadar sein Quartier hatte.

Vor der Tür wartenden bereits zwei Uniformierte auf die Sorgul nun mit einem Lächeln zuging.
„Guten Abend die Herren, wenn sie so freundliche wäre mir die Tür zu öffnen, damit ich First-Sergeant Cadar sein Essen bringen kann.“ „Sir, Sergeant Cadar steht unter Stubenarrest.“ „Und das heißt, dass der Mann hungern muss? Also lassen sie mich zu dem … Arretierten.“ Kurz musste der Mann von Gandeal überlegen wie er es aussprechen sollte, da Raze ja kein Gefangener war. „Aber, Sir.“Versuchte es einer der Uniformierten Hampelmänner erneut, „warum sollte ein Offizier einem Sergeant das Essen bringen?“ Ah dieser Soldat war eine ganz große Leuchte. „Weil ich es kann. Und da sie es ja bereits richtig erkannt haben, öffnen sie nun bitte einem Offizier die Tür.“ Langsam verlor Sorgul die Geduld.

Dann öffnete einer der Soldaten die Tür und murmelte etwas wie:
„Na gut.“ Der Lieutenant betrat mit dem Tablett in der Hand die Stube des Sergeants und begann recht laut zu reden:

„Wie sehen sie denn aus? Nehmen sie mal Haltung an wenn ein Offizier vor ihnen steht, Hemd in die Hose sie stehen unter Arrest und sind nicht im Puff.“ Dann schloss sich die Tür hinter Sorgulund er konnte sein Grinsen fast nicht mehr verbergen. Vor Lachen glucksend sprach er leise weiter: „Ich hab hier dein Essen man beachte den Kaf er ist guter Corellianischer. Was hat Sergeant ‚Bane‘ der Fluch von Ord Mirriit den angestellt, das er unter Hausarrest gestellt wurde? Hast du die Nutte von gestern Abend nicht schnell genug nach Hause geschickt? Sorgul hatte bei den Worten das Tablett auf dem kleinen Tisch im Quartier abgestellt und sich auf einem der Stühle niedergelassen.

Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Kaserne / Unteroffiziersheim / Raze Cadars Quartier / Sorgul Pragon & Raze Cadar

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27 Feb, 2013 00:52 21 Sorgul Pragon ist offline Email an Sorgul Pragon senden Beiträge von Sorgul Pragon suchen Nehmen Sie Sorgul Pragon in Ihre Freundesliste auf
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
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.:: Lahara Sector :: Mirgoshir-System :: Agamar :: Oberfläche :: Hauptstadt Calna Muun :: Imperiale Garnison :: Sergeant Raze Cardar allein mit seiner eigenen Großartigkeit ::.



Hausarrest war nicht halbwegs so unterhaltsam, wie den Vorgesetzten gehörig auf die Nüsse zu gehen. Aber an der Anweisung von Major Muldoon ließ sich nicht mehr rütteln. Der verbohrte Knecht der Disziplin hatte gesprochen und so blieb dem besten Soldat, den das Militär jemals hervor gebracht hatte, nichts anderes übrig als zu warten. Irgendein besonders cleveres Kerlchen hatte selbstverständlich die Sicherheitsschotten hochgefahren, so dass Raze der Blick auf den Garnisonshof verwehrt blieb. Das wiederum bewahrte ihn vor Wutanfällen, wenn die dämlichen Frischlinge ihre Blaster wieder einmal am falschen Ende anpackten. Das Militär des Imperiums verkam von Tag zu Tag mehr. Und wenn sich die Rebellen nicht ganz dämlich anstellten, war es ein geradezu spielerischer Akt, der ansässigen Garnison auf Agamar die Hölle heiß zu machen. Raze wüsste, wie man es richtig anstellen könnte. Aber Raze war kein Rebell. Er war ein Supersoldat des ehemals Galaktischen Imperiums, der nun dazu verdonnert war, sein Quartier zu hüten. Was für eine Blamage. Was für eine Schande.

Mit einem unzufriedenen Grunzen fokussierte der bullige Sergeant seine Aufmerksamkeit auf die in seinem Quartier befindlichen Einrichtungsgegenstände. Hätte er sein geliebtes Blastergewehr gehabt, so wäre es ihm wenigstens vergönnt gewesen, die Waffe zu reinigen. Aber nein, gewisse subversive Offiziere versuchten ja, ihm einen Denkzettel zu verpassen. Ausgerechnet ihm, dem Inbegriff von Kampfesmut und Siegeswillen. So konnte man sich die Loyalität eines glorreichen Mannes auch vergrätzen. Dämlicher Major. Dämlicher Captain. Dämliche Lieutenant. Sie alle hatten schon jetzt einen innigen Faust-Gesicht-Tanz verdient. Gerade als Raze darüber nachdachte, sein Interieur mit bloßen Händen zu zerlegen, öffnete sich die Quartiertür mit einem Zischen. Hatte der Schnauzbartträger damit gerechnet von einem stumpfsinnigen Ordonanzler versorgt zu werden, so überraschte ihn das Eintreten von Lieutenant Sorgul Pragon. Den Sergeant verband eine gemeinsame Geschichte mit dem Mann, der mit einem Tablett eintrat und erst einmal lospolterte.


Zitat:
Original von Sorgul Pragon
„Wie sehen sie denn aus? Nehmen sie mal Haltung an wenn ein Offizier vor ihnen steht, Hemd in die Hose sie stehen unter Arrest und sind nicht im Puff.“


Kurz überlegte der Sarge, ob er den alten Weggefährten richtig verstanden hatte. Fing dieser Kerl nun auch an dämlichen Kram zu schnattern wie ein Sullustaner? Offenbar bekam den meisten Leuten ihr Dasein als Offizier nicht. Doch als Pragon breit zu grinsen begann, verstand der Sergeant. Alles nur gespielt, um den dämlichen Türwachen ein entsprechendes Schauspiel zu liefern. Wieso auch nicht? Sie würden sicher Meldung machen. Sollte der zwölfmal verfluchte Muldoon ruhig denken, dass alles nach seinem Willen ablief. Hier auf Agamar wurde allerdings nach anderen Regeln gespielt. Und überall dort, wo Raze Cardar Dienst versah, spielte man nach seinen Regeln. Das war eine Art ungeschriebenes Gesetz in den regulären Streitkräften der Imperial Army.

Zitat:
Original von Sorgul Pragon
„Ich hab hier dein Essen man beachte den Kaf er ist guter Corellianischer. Was hat Sergeant ‚Bane‘ der Fluch von Ord Mirriit den angestellt, das er unter Hausarrest gestellt wurde? Hast du die Nutte von gestern Abend nicht schnell genug nach Hause geschickt?“


Den Hinweis bezüglich des Kafs verstand ein trinkfreudiger Zeitgenosse natürlich sofort. Allerdings blieb dem Mann von Metellos das Lächeln im Halse stecken, denn Pragon bedachte ihn mit einem Spitznamen, den der Sarge schon einige Zeit nicht mehr gehört hatte. Sicherlich, er war der 'Fluch von Ord Mirit', aber die Erwähnung von 'Bane' ließ ihn schlucken. Diese Bezeichnung, dieser Name existierte offiziell nicht mehr. In keiner Dienstakte, in keinem Verzeichnis. Nicht, seit er Teil des 'Hammer-Projektes' geworden war. Sein Nachname lautete nun Cardar. Ganz offiziell. In seiner Dienstakte, in seiner Einsatz-Historie, sogar auf den Sold-Zahlscheinen. Auch die familiäre Abstammung war entsprechend angepasst worden. Und dennoch gab es Soldaten in der Army, die den Namen 'Bane' gebrauchten. Seinen echten, seinen wahren Nachnamen. Hier und da erkannte ein alter Kamerad den Mann mit dem kantigen Gesicht und der unverkennbaren Oberlippenpracht. Da das 'Hammer-Projekt' durch den Zerfall des Galaktischen Imperiums immer mehr in Vergessenheit geriet, wurde auch das Interesse daran immer kleiner. Praktisch für Raze, der sich immer seltener komplizierten Erklärungen konfrontiert sah. Was ihm vom Projekt blieb war eine gesteigerte Physis und bisweilen übermenschliche Reaktionen, allerdings litt er nachts häufig an Schüttelkrämpfen und versuchte, wann immer es ging, den grassierenden Verfolgungswahn im Alkohol zu ertränken. Raze war, rein vom körperlichen Aspekt, der perfekte Soldat. Allerdings kollidierte seine Leistungsfähigkeit wegen der angeschlagenen Psyche mehr und mehr mit den militärischen Hierarchien und Gepflogenheiten.
Die Anwesenheit Pragons neuerlich realisierend, schüttelte der Sergeant den Kopf und antwortete schließlich.


"Die Nutte ist jetzt Lieutenant und schon jetzt des neuen Majors liebste Schlange im Nest. Uns stehen fröhliche Wochen bevor.", knurrte der sonst so fröhlich polternde 38jährige etwas wortkarg hervor. Die ungeplante Konfrontation mit seiner Vergangenheit ließ ihn mit den Zähnen knirschen. Raze hasste unliebsame Überraschungen. Vor allem, weil sie in letzter Zeit unproportional häufig vorkamen. Und das sollte keineswegs zu einer Regelmäßigkeit werden.

"Und ansonsten war ich dem neuen Major wohl zu klug. Vielleicht hat ihn mein blendendes Aussehen auch eingeschüchtert oder die Ärzte haben bei der letzten Untersuchung den 'Kleinen Raze' ausgemessen und es in der Dienstakte vermerkt. Und nun sperrt mich Major Banthadung aus Penisneid weg. Oh und einen echten Holo-Star hat die Army jetzt auch. Captain Irgendwas. Sieht aus wie ein auf Hochglanz geschmierter Babyarsch. Zusammen mit dem Flittchen von einer Lieutenant ergeben die Drei das neue Trio des Grauens hier. Vielleicht gehen sie den Rebellen derart auf die Nüsse, dass der Job hier bald erledigt ist.", grollte der Sergeant in bekannter Liebenswürdigkeit. Er hasste Agamar ohnehin, aber das Erscheinen von Major Muldoon und Captain Lynd, vor allem aber deren Verhalten, verwandelten die Laune des muskulösen Wunderknaben in eine Art explodierenden Todesstern. Momentan hasste Raze alles und jeden.

Davon ab überraschte ihn der kleine Besuch von Lieutenant Pragon, doch er war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um nun alle gesellschaftlichen Konventionen zu berücksichtigen. Also bot er nichts vom corellianischen Kaf an und fragte auch nicht nach dem Wohlbefinden. Der Sarge mit dem tollen Schnäuzer überlegte indes eher, wieviele Kameraden er töten musste, um aus der Garnison zu kommen.



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Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

27 Feb, 2013 16:12 27 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Die Entourage
Let me entertain you


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Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Lichtung


Dors Kerrick, 4th SpecForce Platoon und Rebellen, weiter weg Zarras


Es grenzte an ein Wunder, dass jeder in dem Augenblick die Nerven behielt, als der Koloss von Cyborg urplötzlich einen seiner Kumpane in zwei Teile hieb. Kerrick hatte schon einiges in seiner Dienstzeit als Angehöriger der SpecForce gesehen, aber weder ein solches Ungetüm noch eine solche Demonstration von roher Gewalt angesichts einer Situation, die sofort in einem Blutbad hätte eskalieren können. „Nicht schießen“, teilte er immer noch perplex seinem Platoon mit. Vermutlich sah er in diesem Augenblick nicht minder halbintelligent wie ‚Captain’ Harlinn, der Anführer der Rebellen, neben ihm aus. Nur dass der Agamarianer immer so aussah. Der Cyborg stieg indessen ohne Axt, aber dennoch bedrohlich genug, den Abhang zu der Lichtung herunter, wo der Lieutenant und Harlinn auf ihn warteten. Als das kuriose Wesen eine gedachte Grenze erreichte, bedeutete Kerrick ihm, stehen zu bleiben. Dieser Abstand war hoffentlich weit genug, dass der Cyborg ihnen nicht gefährlich werden könnte oder zumindest solange nicht, bis ihn die E-Web-Stellung zu Schrott geschossen hatte und das Ganze einfach nur ein unerfreulicher, aber schnell erledigter Zwischenfall war.

„Ich bin Lieutenant Dors Kerrick, der Herr neben mir ist Webb Harlinn -..“ „Cap’n Webb Harlinn bin’sch“ , korrigierte ihn der agamarianische Hüne barsch, ihm lag sehr daran, mit seinem selbstgewählten Rang angesprochen zu werden. „Captain Webb Harlinn, Verzeihung. Jedenfalls interessiert mich sehr, wer Sie eigentlich sind, und was Sie hier zu schaffen haben. Und vor allem, wie Sie hier überhaupt unbemerkt landen konnten“, verlangte er ziemlich schroff von diesem metallenen Lebewesen zu wissen. Es würde ihn nicht wundern, wenn diesen seltsamen Gestalten schon ein halbes Battailon von Imps auf den Fersen war. Der agamarianische Widerstand lebte von seinem versteckten Kampf und von der Heimlichkeit als Verbündeten. Trotz der Unterstützung der Neuen Republik waren sie jedoch immer noch zu schwach und zu zerstreut, um den offenen Freiheitskampf zu wagen, so dass jede kleinste Operation, wie die Einnahme dieses Waffendepots, als ein großer Erfolg gewertet wurde. Das plötzliche und nicht gerade dezente Erscheinen dieser Horde konnte ihnen alles vermasseln. Wenigstens hatte die rabiate Maßregelung des Cyborgs dafür gesorgt, dass seine Leute sich tatsächlich ruhig verhielten und keine Anstalten machten, sich zu wehren.

Dennoch seufzte der SpecForce-Lieutenant innerlich und wünschte sich ein großes Glas Ale herbei, am besten zwei. Als Kerrick in die Special Forces der Neuen Republik aufgenommen wurde, hatte er sich auf eine interessante und herausfordernde Aufgabe gefreut, doch allmählich wurde er das Gefühl nicht los, dass interessante Herausforderungen nicht immer etwas mit der Bekämpfung der imperialen Bedrohung zu tun hatten. Spätestens seit er auf Agamar gelandet war, war er immer wieder überrascht, wie viel lieber er allein gegen eine Übermacht von Stormtroopern gekämpft hätte, als sich mit den seltsamen Eigenheiten seiner angeblichen Verbündeten auseinander zu setzen.

Da es allerdings weder Ale noch eine Möglichkeit gab, rasch in irgendeine zivilisiertere Gegend mit zwar imperial aber dafür eindeutig gesinnten Feinden zu verschwinden, musste er sich wohl oder übel mit der gegenwärtigen Situation abfinden. Also baute er sich so gut er konnte vor dem ungefähr drei Meter großen Cyborg auf, stemmte die Arme in die Seite, um trotz der körperlichen Unterlegenheit wie eine gewichtige Autoritätsperson aufzutreten.


Dors Kerrick, Zarras ,‘Captain’ Webb Harlinn, 4th SpecForce Platoon und Rebellen


Agamar | irgendwo in den Binka-Wäldern | Lichtung

02 Mar, 2013 21:32 51 Die Entourage ist offline Email an Die Entourage senden Beiträge von Die Entourage suchen Nehmen Sie Die Entourage in Ihre Freundesliste auf
Balas Balas ist männlich
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Das Geräusch der gar nicht so fernen Explosion sorgte für eine enorme Erlösung. Natürlich bestand ein gewisses Risiko bei der Zündung eines Sprengsatzes, aber die Leute im Widerstand wussten zum Glück, wie man mit derlei gefährlichen Mitteln umzugehen hatte. Zudem waren alle in der Nähe befindlichen Zivilisten auf subtile Weise gewarnt worden. Im Grunde durfte es keinerlei Kollateralschäden gäben. Die im Anschluß hörbaren Schreie mussten demnach in erster Linie von Imperialen stammen. Und wenn Gefolgsleute des Imperiums schrien, war das immer ein gutes Zeichen. Natürlich war nicht jeder Imperiale per se böse oder bestrafungswürdig, doch diente jeder Imperiale einer Sache, die der Demokratie und dem Frieden dauerhaft im Weg stand. Und dafür musste man kämpfen.

Balas kämpfte allerdings nicht für eine gute Sache. Er kämpfte gegen das Imperium, weil er es abgrundtief hasste. Nicht, weil es das Imperium war, sondern weil es das Imperium gewesen war, welches seinen Heimatplaneten und allen voran die Hauptstadt Chinshassa bombardiert hatte. Dabei war Chinshassa nicht nur zentraler Punkt seines Volkes, sondern besaß auch eine bedeutende, religiöse Stätte. Nach der Verwüstung der Stadt waren viele zu Nomaden geworden. Balas indes hatte sich nicht zurückgezogen. Er war den Rebellen-Streitkräften beigetreten. Er hatte kämpfen wollen. Er hatte Rache üben wollen. Der Tod von Vader und dem Imperator änderte daran nichts. Auch dass die Rebellion sich mittlerweile Neue Republik schimpfte. Es gab noch immer imperiale Soldaten, imperiale Moffs und es existierte noch das Gedankengut von Palpatine. Und um andere Welten vor dem Schicksal seiner eigenen zu bewahren, war es für dem Em'liy fast eine heilige Pflicht, weiterzukämpfen.

Als die ersten Schweber mit imperialen Soldaten in Richtung des Raumhafens rasten, erhob sich der zivil gekleidete Sergeant der Neuen Republik. Er trug weite, sehr einfache Kleidung, die ihn wie einen der hiesigen Agrarwirtschafter aussehen ließ. Dazu verbarg eine fleckige, zerrissene Kapuze sein leicht reptilisch wirkendes Antlitz. Doch selbst das war kein gänzlich seltener Anblick hier auf Agamar. Und für Imperialen war er ohnehin nur ein Nichtmensch und damit nicht würdig, eine größere Beachtung zu genießen. In diesen Fällen spielte die imperiale Propaganda ihm geschickt in Karten. Sollten sie ihn verachten, verspotten und geringschätzen. Er würde sie alle brennen lassen.

Der Em'liy beschrieb einen Weg, der ihn zwar viele Schritte vom Ort des Geschehens wegtrug, sich allerdings in weniger als einhundert Metern Entfernung Luftlinie befand. Bei seinen Beobachtungen in Calna Muun trug der Sergeant des hier auf Agamar stationierten und zur Unterstützung des Widerstands abgestellten Squad niemals eine Waffe. Das Risiko in eine imperiale Kontrolle zu geraten war schlichtweg zu groß. Und Balas hing ein wenig an seinem Dasein, hatte er sich doch einer ehrenvollen Sache verschrieben. Als er kopfnickend das Gemüsegeschäft eines hiesigen Händlers betrat, der den Widerstand ebenfalls unterstützte, atmete der Nichtmensch tief durch. Jeder Anschlag war nicht frei von Dramatik und zudem überaus riskant. Das Imperium hatte zwar nur geringe Kräfte vor Ort, doch reichten die für eine planetenweite Kontrolle aus. In erster Linie, weil die hiesige Bevölkerung wenig kriegerisch veranlagt war und sich mittlerweile in sein Schicksal ergeben hatte. Doch es gab auch radikalere Einzelschicksale. Und die waren unendlich wichtig.

Balas griff sich eine der in den Auslagen befindlichen Früchte und biß gierig hinein. Dann passierte er einen lautstark brummenden Kühlgenerator, hinter dessen buckligem Aufbau sich eine fast unscheinbare Luke befand. Mit einem Zischen öffnete der Sergeant sie und stieg in den Hohlraum dahinter. Kaum dass er die erste Sprosse der dort befindlichen Leiter betrat, flammten grellblaue Lämpchen auf, die ihm den Weg wiesen. Der Abstieg war recht beschwerlich, war dieser künstlich angelegte Gang doch alles andere als fachmännisch konzipiert. Am Ende der Tritte ließ er sich fallen und landete einen Meter später in einer kleinen, kühlen Kammer. Kaum mehr als vier mal vier Standardmeter groß, türmten sich hier Waffenkisten, elektronisches Gerät und eine Vielzahl von Empfängern. Zwei Soldaten seiner Squad waren mit der Auswertung von Daten beschäftigt. Mit einem Seufzen machte der Em'liy auf seine Anwesenheit aufmerksam.


"Sergeant Balas, hab' Sie gar nich' gehört.", meinte Owed, seines Zeichens Private und darüber hinaus so etwas wie ein begnadeter Amateur-Techniker. Natürlich schraubte er wieder an irgendwelchen technischen Spielereien herum, was dazu führte, dass sein ganzer Aufzug verdreckt war. Aber hier auf Agamar spielte Dreck keine Rolle. Nur Imperiale kümmerten sich an einem Kriegsschauplatz um die Sauberkeit ihrer Uniform.

"Das war der Plan, Owed.", antwortete der Em'liy kurzerhand. Ein Lächeln brachte er dabei nicht zu Stande. Aber das war auch nicht nötig, denn Owed lächelte bereits seinerseits. Wie immer eigentlich. "Haben wir schon etwas? Konntet Ihr schon was abfangen?", wollte der Sarge wissen. Die Imperialen waren sich ihrer Sache hier auf Agamar so sicher, dass die Verschlüsselungen ihrer Nachrichten von einem Fünfjährigen geknackt werden konnten. Von einem dummen Fünfjährigen.

"Bisher nich', Sarge. Aber der Corporal müsste gleich zurück sein. Er wollte mit Deng zusammen eine bessere Empfangsposition suchen.", erklärte Owed. Das klang recht vielversprechend. Ein kurzer Schadensbericht der Imperialen konnte den ganzen Tag versüßen. Mit etwas Glück hatte der Anschlag nicht nur Material beschädigt, sondern auch ein paar verfluchte Graujackenträger zerfetzt. Balas empfand bei diesen brutalen Gedanken nicht das kleinste Gefühl der Reue. Allerdings musste er auf den Corporal und dessen Meldung warten.


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03 Mar, 2013 20:59 57 Balas ist offline Email an Balas senden Beiträge von Balas suchen Nehmen Sie Balas in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Casino / Robert Muldoon, Emmen Lynd und Jyn Varless ~



Scheinbar traf Muldoons Frage die braunhaarige Frau ein wenig unvorbereitet, denn sie tat sich schwer mit einer klaren Antwort und es dauerte einen Moment lang, bis sie überhaupt etwas rausbekam. Aus ihren Worten schloss der Major, das sie noch nicht sehr oft im Casino gewesen war und ihre "Dienstunterbrechung" wo anderes verbrachte. Aber das konnte ihr der alte Haudegen nicht übelnehmen, schließlich war sie ebenfalls erst seit kurzen auf dem Planeten. Ebenso wenig verwunderte Robert die Tatsache, das Varless dem Alkohol nicht so zusprach wie die meisten ihrer Kameraden und er selbst, dafür machte die junge Lieutenant einen viel zu "braven“ Eindruck.

„Ich glaube nicht, dass ich ihnen eine große Hilfe bin Sir, ich trinke kaum Alkohol.“
„Machen sie sich deshalb keine Gedanken Lieutenant, das werden wir schon......“
Mitten in seinem Satz brach der ranghöhere Offizier ab, als sich seine Aufmerksamkeit plötzlich auf den Zweiten der Monitore an der Wand richtete. Auf Diesem konnte man gerade Bilder des Anschlags auf dem Raumhafen sehen: Das immer noch rauchende Wrack der Lambdafähre, welche Lynd und ihn hierher gebracht hatte, das zerstörte Glasdach des Hafenterminals und die zivilen oder militärischen Kräfte, welche das Areal des untersuchten und absicherten. In dem Moment als Muldoon aufstand und näher an den Bildschirm ging, schaltete das Bild ins Industriegebiet Calna Muuns.

„Wir befinden hier im Industriegebiet der Stadt und hinter mir sehen sie die verlassene Lagerhalle, von der aus der Anschlag auf den Raumhafen ausgeführt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen, war es den anwesenden Soldaten wiedermal nicht möglich, die Verantwortlichen für dieses Verbrechen festzunehmen. Zeugen haben von einer Gruppe von 6 oder mehr Personen gesprochen, denen wohl zwei volle Züge des Militärs gegenüberstanden, die trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit und dem frühzeitigen Eintreffen vor Ort, nichts gegen diese hinterhältige Tat unternehmen konnte.... Wir versuchen jetzt mal weiter ans Geschehen zu kommen, um mit einen der Verantwortlichen zu sprechen....... Telka Minawa- Agamar Weeks.....“
Viel weiter kam die Reporterin der Nachrichten jedoch nicht, unvermittelt kamen drei der Soldaten auf sie zu, zwei packten die Frau an den Armen und zerrten Minawa weg, der Dritte drückte derweil die Kamera nach unten – das Bild wurde kurzzeitig schwarz und schaltete dann auf das Sendestudio, in dem der Sprecher versprach, das man bald wieder über den Anschlag berichten würde. Muldoon kam indes rasch zurück an den Tisch zu Lynd und Varless, beließ schwer die Luft aus und stützte sich mit seinen Händen auf die Tischplatte ab. Ernst sah er die anderen Offiziere an und zog die Stirn kraus.

„Die Situation ist ja noch schlimmer als ich gedacht habe ! Wie kann der Leitende Offizier nur zulassen, das die Presse so nahe an die Halle heran kommt und woher haben diese Kerle solche genauen Information !“
Roberts verbissener Blick richtete sich auf die Second Lieutenant und abermals stieß der breitschultrige Offizier hörbar die Luft aus, nachdem er etwas unverständliches gegrummelt hatte.
„Varless vergessen sie das Bier, ich will mir diese Lagerhalle persönlich ansehen ! Holen sie Cardar, der First Sergeant soll ja nicht denken, das er sich auf die faule Haut legen kann ! Und finden sie heraus, wer vor Ort im Moment das Sagen hat! Wir treffen uns in 5 Minuten am Gleiter im Fahrzeughangar. Captain Lynd, sind sie mit von der Partie !?“


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Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Robert Muldoon am 03 Mar, 2013 23:55 27.

03 Mar, 2013 22:41 07
Sorgul Pragon
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Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Kaserne / Unteroffiziersheim / Raze Cadars Quartier / Sorgul Pragon & Raze Cadar


Bei der Bemerkung über den jungen weiblichen Lieutenant musste Sorgul schmunzeln, das war das Dilemma der Frauen bei den Streitkräften. Ließen sie sich mit einem der Kameraden ein waren sie sehr schnell als Schlampe verschrien, weigerten sie sich aber waren sie entweder eine frigide Zicke oder eine Nutte. Der Mann von Gandeal beobachtete den Unteroffizier, ohne den man nicht genug von ihm auf Ord Mirrit gefunden hätte um einen Leichensack damit zu füllen und sagte dann:

Raze meinst du die Kleine die vor zwei Wochen hier eingetroffen ist? Die noch so grün hinter den Ohren ist das man darin Wookiees verstecken kann? Gib ihr etwas Zeit, nach ihren ersten Feuergefechten oder einer Woche an der Front wird sie dir einen Antrag machen.“

Feixte der Lieutenant den mürrischen Sergeant an. Was allerdings die beiden neuen Stabsoffiziere betraf, so wollte sich Sorgul keinen Kommentar abringen, klar waren sie irgendwie alle gleich, in ihren Kommandobunkern sitzen und die Leute dirigierend keine Ahnung mehr vom direkten Kampf Mann gegen Mann. Sie dirigierten Bataillons und Battlegroups, man konnte von Glück reden wenn sie keine Akte brauchten um die Namen ihrer Company Chefs zu kennen. Doch sollte man ihnen vielleicht eine Chance einräumen, bevor man sie als Idioten abstempelte.

„Du weißt ja was man sagt, ist sein Schwanz länger als meiner, heißt das Nase kürzen. Und wenn die drei den Rebell zu Tode nerven ist doch auch gut, dann kommen wir endlich von dieser Mistkugel runter. Ich fühle mich hier manchmal wie ein Mistkäfer.“

Mit einem Grinsen die Antworten des Sergeants hinnehmend erhob sich Sorgul dann von dem Stuhl in der Stube des Arretierten und schickte sich an zugehen, an der Tür drehte er sich noch einmal um:

„So Raze ich muss los bevor die beiden Halbaffen noch Meldung bei deiner Holden machen, lass dir dein Essen schmecken und denk dran du bist nie alleine. Dein Ego ist immer bei dir.“

Dann Zwinkerte Lieutenant Pragon Raze noch einem grinsend und Spitzbübisch zu bevor er die Tür öffnete um die Stube zu verlassen.

Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / Kaserne / Unteroffiziersheim / Raze Cadars Quartier / Sorgul Pragon & Raze Cadar




OP: Wenn ihr wollt könnt ihr Sorgul beim Verlassen der Stube oder auf dem Flur antreffen.

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04 Mar, 2013 19:13 09 Sorgul Pragon ist offline Email an Sorgul Pragon senden Beiträge von Sorgul Pragon suchen Nehmen Sie Sorgul Pragon in Ihre Freundesliste auf
Jyn Varless
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Casino / Robert Muldoon, Emmen Lynd und Jyn Varless~

Sie sprachen nicht viel und tranken nur ihre Getränke, bei Jyn war es ein Saft, den ihr der Barkeeper ein wenig Stirnrunzelnd eingeschenkt hatte.

Muldoon sagte ihr gerade etwas davon das es nicht schlim sei keinen Alkohol zu trinken, als ob sie das nicht selber wüsste. Er brach aber mitten im Satz ab und sie horchte auf und beobachtete ihn als er zu einem der Holomontore rüber ging wo gerade die Lokalnachrichten liefen. Sie zeigten die Lambda Fähre des Majors und eine Sprecherin berichtete etwas, was Jyn nur mit halbem Ohr im lärmenden Casino nur mitbekam.

Schließlich kam er zurück als sie gerade ihr Glas austrank.

„Die Situation ist ja noch schlimmer als ich gedacht habe ! Wie kann der Leitende Offizier nur zulassen, das die Presse so nahe an die Halle heran kommt und woher haben diese Kerle solche genauen Information !“ polterte der Major los und fasste sie ins Auge.

„Varless vergessen sie das Bier, ich will mir diese Lagerhalle persönlich ansehen ! Holen sie Cardar, der First Sergeant soll ja nicht denken, das er sich auf die faule Haut legen kann ! Und finden sie heraus, wer vor Ort im Moment das Sagen hat! Wir treffen uns in 5 Minuten am Gleiter im Fahrzeughangar. Captain Lynd, sind sie mit von der Partie !?“

Sie blinzelte ein wenig überrascht und stand schon auf, kaum das er ihr Befohlen hat Carder zu holen und befand sich auch schon auf halbem Wege zum Unteroffiziersheim, als ihr überhaupt erst eine Entgegnung und so weiter einfiel...faule Haut? Hatte nicht der Major persönlich ihn Stubenarrest aufgebrumt? Sie runzelte die Stirn als sie darüber nachdachte und bog kurze Zeit später in den Korridor ein auf dem Carder sein, wie er es wohl bezeichnen würde wenn der Mistkerl mal eine Schule besucht hätte, Domiziel hatte.

Auch bog sie gerade um die Ecke um noch zu sehen wie Lt. Sorgul Pragon aus Carders Quartier rauskam und sich schnell entfernte. Sie dachte sich nicht wirklich dabei etwas, obwohl es schon merkwürdig war, das ein Offizier einen Unteroffizier aufsuchte, obwohl, sie dasselbe ja eigentlich auch gerade tat.
Schließlich kam sie an der Tür an und sah sich die beiden Wachen vor der Tür kurz an.
Sie nickte beiden beiläufig zu als diese ihr salutierten.
"Was wollte Lt. Pragon hier?" verlangte sie zu wissen.

"Lt. Pragon Ma'am?" "Ja Lt. Pragon," bestätigte sie ein wenig ungehalten.
"Nun reden sie Mann, was wollte der Lt. Pragon eben hier, ich hab ihn aus dem Zimmer des Sergeants hier eben rauslaufen sehen."

"Keine Ahnung Ma'am, er hatte ein Tablett mit Essen dabei, Ma'am." erwiederte dann der andere Zackig.
Sie runzelte wieder die Stirn und nickte dann.
"Okay, ihr Dienst ist jetzt beendet, melden sie sich bei ihrem Sergeant." entließ sie die beiden, die schnell und mit soviel Würde wie möglich abhauten.

Sie trat in das Quartier Carders ein.
Ohne Umschweife kam sie zur Sache und hielt sich nicht mit Begrüßungen auf. Sie wollte mit diesem Menschen so wenig zutun haben wie nur möglich.

"Sergeant Carder, anscheinend will der Major ihnen eine zweite Chance geben, sich zu beweisen und ihre Schnitzer von vorhin wegzubügeln, also mitkommen, es gibt Arbeit." sagte sie und verließ das Zimmer, während sie sich drehte entdeckte dabei das Tablett. Sie machte sich gedanklich eine kleine Notiz und verließ das Quartier halb und wartete in der Tür auf Carder.

"Nun machen sie schon."

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Casino / Robert Muldoon, Emmen Lynd und Jyn Varless~

07 Mar, 2013 00:08 18
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
... hits harder.




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Raze kam nicht einmal in die Verlegenheit, Lieutenant Pragon antworten zu können. Er ließ den großmäuligen Kerl seine Sprüche klopfen - sehr zur Erheiterung des Sergeants - und konzentrierte sich dann auf die kleinen Mitbringsel. Den besonderen, weil corellianischen Kaf wollte er sich für später aufheben. Sein Arrest würde noch einige Zeit dauern und da half Alkohol bekanntlich als Freundes-Ersatz. Der mitgelieferte Frass entsprach der Norm der hiesigen Truppenküche. Und rangierte damit etwa auf einer Stufe mit dem Düngemittel, dass hier auf Agamar favorisiert wurde. Raze hasste den leicht erdigen Geschmack. Das Essen unterbot sogar traditionellen, imperialen Standard in Sachen Geschmack. Und mit selbigem war es seit jeher nicht sehr weit gediegen. Doch als sein alter Weggefährte sich aufmachen wollte, erhob der bullige Supersoldat kurz seine Stimme - als direkte Reaktion auf die letzten Worte.

Zitat:
Original von Sorgul Pragon
„So Raze ich muss los bevor die beiden Halbaffen noch Meldung bei deiner Holden machen, lass dir dein Essen schmecken und denk dran du bist nie alleine. Dein Ego ist immer bei dir.“


"Wenn Du es sagst. Pass' auf, dass Du den neuen Offizieren nicht auch auf die Stiefel spuckst - das haben sie nicht so gerne ... denn als Büro-Krieger hat man nichts anderes zu tun, als das Schuhwerk zu wichsen.", kläffte der Mann von Metellos und schüttelte dabei grinsend den Kopf. Seine zwischen den Zeilen existente Kritik spiegelte klar seine Meinung wieder. Jeden der neu angekommenen oder jüngst zur Einheit gestoßenen Offiziere hielt Raze für einen absoluten Maulhelden und Stümper. Für nutzloses Fleisch. Für überflüssige Soldzahlungen. All diese feldfremden, selbstverliebten Akademie-Dianoga. Ohne echten Mumm in den Knochen und kein Feuer in den Adern. Raze kannte diese Produkte einer 'besseren Gesellschaft' nur zu gut. Sie bildeten sich viel auf ihr theoretisches Wissen ein, waren aber die Ersten, die sich ihre Uniform besudelten, kaum dass der Feind die ersten Salven losschickte. Wie oft hatte der bullige Sarge das erlebt. Wie oft hatte er die Nase gerümpft. Und wie oft hatten ihm geleckte Vollidioten Vorschriften gemacht, ihn bestraft oder inhaftieren lassen. Die meisten dieser Flachpfeiffen waren tot. Von Blasterschüssen durchsiebt, von Granaten zerfetzt oder schwerem Laserfeuer verbrannt. Raze Cardar allerdings lebte noch immer. Weil er besser war als der Rest.

Als der Lieutenant endlich sein Quartier verließ, wanderte der Blick des Schnurrbartträgers ein wenig umher. Weder das Besteck, noch das Tablett selbst ließ sich besonders sinnvoll als improsivierte Waffen benutzen. Das wiederum hieß, ein potenzieller Fluchtversuch war nicht ganz einfach. Allerdings hatte Raze auch keine großen Möglichkeiten. Aus der Garnison mochte er noch fliehen können - danach allerdings wurde es schnell kompliziert. Sämtliche Flüge von Agamar waren - besonders nach dem jüngsten Vorfall - streng kontrolliert. Wie also aus dem Einflußgebiet der Vorgesetzten entfliehen?

Seine Gedanken stoben wie Nebelfetzen auseinander, als die Tür des Quartiers mit einem Zischen aufglitt. Gerade als der Sergeant einen markigen Spruch präsentieren wollte, um den zurückkehrenden Lieutenant Pragon gebührend abzustrafen, erkannte er, dass es sich um das zierliche Ding handelte. Lieutenant Varless mit Namen. Und das kleine Miststück führte sich direkt wieder auf, wie eine Prinzessin.


Zitat:
Original von Jyn Varless
"Sergeant Carder, anscheinend will der Major ihnen eine zweite Chance geben, sich zu beweisen und ihre Schnitzer von vorhin wegzubügeln, also mitkommen, es gibt Arbeit."


Diese Anhäufung vergewaltigungswürdigen Fleisches war wahrhaftig eine Ausgeburt imperialer Bürokratie. Wenn der Major ihr befehlen würde, sich vom Dach der Garnison zu stürzen, würde die tumbe Schlampe das sicherlich auch tun. Verachtenswert, dieser treudoofe Gehorsam. Sicherlich mussten gewisse Hierarchien eingehalten werden. Auch die Befehlskette hatte dann und wann ihre Existenzberechtigung. Aber an der Front funktionierte all die schöne Theorie auch nur, wenn Kerle mit Stahleiern die Waffen führten. Raze' Kronjuwelen hätten eine prima Schlachtschiffpanzerung abgegeben - soviel stand mal fest. Und genau deshalb hatte diese kleine Bückfee auch eine besondere Behandlung verdient. Wegen der Durastahlmurmeln.

"Schnitzer? Aber ich doch der Inbegriff von Tauglichkeit, Lieutenant.", antwortete er und salutierte ganz besonders fleissig. Dabei setzte er das denkbar eifrigste Gesicht auf, dass er zu präsentieren in der Lage war. Ihren kritischen Rundumblick registrierte Raze natürlich. Nicht, weil er dieses Kind besonders aufmerksam beobachtete, sondern weil ihn die Erfahrung vieler Jahre gelehrt hatte, auf Details zu achten. Und das tat er nun zu absolut jeder Gelegenheit.

Die junge Offizierin trieb ihn an.


Zitat:
Original von Jyn Varless
"Nun machen sie schon."


"Aber natürlich, Lieutenant.", erwiderte der Sergeant, schloß den Kragen seiner Uniform und gesellte sich zu dem zierlichen Ding. Gemeinsam verließen sie das Quartier. Die Abwesenheit seiner beiden Türsteher ließ den bulligen innerlich einen Siegestanz aufführen. Was für eine Bloßstellung. Der Major schien ziemlich verzweifelt zu sein, wenn er schon so früh seine eigenen Befehle widerrief. Nun, sollte er es ruhig tun. Raze Cardar war zu allen Schandtaten bereit. Und ein paar Hälse zu brechen war nun genau die richtige Abwechslung.


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Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

10 Mar, 2013 18:10 21 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Zarras
Gast


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[Agamar - Binka-Wälder - Am Rande eines Schlachtfeldes Zarras, Dors Kerrick,Webb harlinn, weiter weg etwa 250 Piraten]

Zarras grinste, zwar konnte das niemand von aussen sehen da der Cyborg ja seine Kopfbedeckung, mehr Helm als Maske, aufhatte. Der erfahrene, ehemalige, Gladiator sah sofort wenn sein gegenüber Angst hatte. Angst war wichtig, im Kampf, im Krieg, wenn man geschäfte machte und besonders in der Arena. Die grobe und brutale Machtdemonstration hatte beinahe mehr Wirkung gehabt als der Armalat sich erhofft hatte. Nicht nur seine, Disziplin losen, Männer waren ersteinmal zur genüge dadran errinert worden wer das Sagen hatte sondern auch die Rebellen lies es keinefsalls kalt. Zum Glück war nichts passiert, doch Zarras hätte auch nicht geglaubt das die Rebellen bei einem Axtwurf schon ausflipten. So grinste der Hüne. Es freute ihn das die einfachen, doch ansheinend wirksamen, Gesten aus der Arena auch in solchen Situationen Wirkung zeigten. Gewalt war schließlich das einzige worauf Zarras sich wirklich, meisterlich, verstand.

An der Imaginären Line vor den Rebellen, wo man ihm bedeutete zu stoppen, blieb Zarras auch stehen.
Als nun die Rebellen sprachen verschränkte das Metall "Monster" seine Hände hinter dem Rücken. Bei der Nennung Namen und des Grades der zwei, offensichtlichen, Anführer der Rebellen Gruppe nickte er stumm. Ein tiefes, fast bedroliches, Geräusch erklang hinter dem Helm. Es war aber ledeglich ein Räuspern.
Zarras setzte, missmutig, zu einer Antwort auf die Fragen an.
Wie schon gesacht mein Name ist Zarras. Ich binn der Anführer des Haufens, aus erbermlichen Ratten, da oben. Kurz deutete er den Hügel zu seinen Männern hoch. Wir sind Piraten und als Solche haben wir uns erhofft wir könnten ein Paar Credits auf diesem Planeten Verdinen. Er zuckte die Achseln, was aufgrund der Tatsache daqs Zarras ein Cyborg war recht mechanisch aussah. Das hatte auch anfangs ganz gut angenfangen, den Mühefollen Marsch verschwieg der Riese gefllissentlich, doch dann kamen sie eben dazwischen.

Wieder ein tiefes, bedrohliches, Räuspern. Wir haben uns an Bord von Frachtern auf'n Boden geschmuggelt und dann langsahm abgesetzt. Joa und dat war es auch schon meine Herren. Die kleine Flotte der Piraten die, versteckt war, erwähnte Zarars ersteinmal mit keinem Wort. Schließlich galt es nicht mehr zu verraten als nötig.
So ware s auch in der Arena gewesen. Man musste sich, besonders als Hüne wie Zarras, einem Feind zeigen doch niemals sollte dieser viel über die Fähigkeiten erfahren.
Wie in der Arena ging es auch diesmal warscheinlich um Leben und Tod, ausserdem winkte eventuell sogar ein Jop anstatt nur das nackte Überleben.
Raubüberfälle auf gut Glück sind auf jeden Fall ersteinmal gestrichen. Zarras war, verständlicher Weise, nicht über die derzeitige Situaton erfreut.

[Agamar - Binka-Wälder - Am Rande eines Schlachtfeldes Zarras, Dors Kerrick,Webb harlinn, weiter weg etwa 250 Piraten]

11 Mar, 2013 17:20 40
Emmen Lynd
Captain Pentastar




Dabei seit: 12 Nov, 2012
Beiträge: 36

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||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | Casino ||
Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Lieutenant Jyn Varless


Das Casino unterschied sich kaum von den anderen, die Emmen in seiner Karriere kennen gelernt hatte, und die anwesenden Offiziere ebenso wenig. Lieutenant Varless konnte kaum etwas zu diesem Casino sagen, da sie nicht oft hierher ging. Sie fühlte sich hier offensichtlich nicht wohl, und er konnte es ihr kaum verdenken. Als junger, dazu noch weiblicher Offizier stand sie hier ganz unten in der Hackordnung, und ihrem Naturell entsprechend setzte sie sich mit dieser Atmosphäre nur ungern aus. Emmen konnte sich damit arrangieren, denn er als Mann gehörte automatisch zu dieser verschworenen Gemeinschaft mit ihren unausgesprochenen Regeln, selbst wenn sie ihm nicht gefielen. Er hatte sich dafür entschieden, dazuzugehören. Sein letzter Halt außerhalb der Armee, sogar außerhalb des Imperiums war mit Alderaan zu Trümmern geschossen worden, es gab sonst nichts mehr für ihn. Wenn er zurückblickte, wäre er verloren und so hielt er sich an dem einzigen Anker fest, der ihm geblieben war, seiner Fantasie. Captain Pentastar wurde von solchen Zweifeln nicht geplagt, er hatte eine Aufgabe – für das Alignment zu kämpfen und seine Bewohner zu beschützen. Diese Aufgabe stand über allen kleinlichen Bedenken und persönlichen Unzulänglichkeiten, sie war sein Lebensinhalt, sein Antrieb, unermüdlich immer weiter zu machen, bis zum Sieg, oder bis zum Tod.

Letzteres führte ihm ein Bericht über den Anschlag auf das Lambda-Shuttle wieder deutlich vor Augen, der von einem der beiden Wandmonitore gezeigt wurde – eigentlich wollte er hier mit dem Tag abschließen, doch das wurde ihm nicht vergönnt. Darauf hin folgte eine Live-Reportage von einer Lagerhalle im Industriegebiet Calna Muuns, von der aus anscheinend der Anschlag verübt wurde, ohne dass das Eingreifen zweier Platoons es verhindern konnten. Da die Reporterin kritische Töne anschlug, war es nicht weiter verwunderlich, dass ihr Bericht prompt abgebrochen wurde. Nicht weniger überraschend war es, dass sich Muldoon, der aufgestanden war, um sich den Bericht näher anzusehen, über die Einsatzleitung aufregte. Der Anaxsi schmunzelte innerlich, doch das Schmunzeln verging ihm schnell.

„Varless vergessen sie das Bier, ich will mir diese Lagerhalle persönlich ansehen ! Holen sie Cardar, der First Sergeant soll ja nicht denken, das er sich auf die faule Haut legen kann ! Und finden sie heraus, wer vor Ort im Moment das Sagen hat! Wir treffen uns in 5 Minuten am Gleiter im Fahrzeughangar. Captain Lynd, sind sie mit von der Partie !?“

Am liebsten hätte er dem Major gesagt, dass ein solcher Aktionismus sinnlos war, dass die Rebellen sich wieder in ihre Löcher verkrochen hatten und nicht einmal er etwas daran ändern konnte, zumal es nicht seine Aufgabe war, solche Untersuchungen anzustellen. Doch das widersprach dem Bild, das Emmen von sich vermitteln wollte, und darüber hinaus ließ ihm Muldoon als stellvertretenden Kommandanten keine andere Wahl, auch wenn er gefragt hatte, ob er mit von der Partie wäre. Die Aussicht, erneut mit diesem schmierigen Klotz von Cardar unterwegs zu sein, machte das Unternehmen nicht erfreulicher und er konnte sich nicht vorstellen, wozu er ihn dabeihaben wollte.. „Natürlich, Sir. Ich möchte mir ebenso ein Bild davon machen“, erwiderte er mit allem nötigen Enthusiasmus, den er aufbringen konnte. Hoffentlich sah der Major vor Ort ein, dass diese Inspektion ein müßiges Unterfangen war und er die Untersuchung lieber den entsprechenden Spezialisten überließ. Unwillkürlich runzelte er die Stirn, denn irgendwo dahinter machte sich ein dumpfes Pochen breit. Er redete sich ein, dass es an dem aufziehenden Gewitter lag, das sich mit bleiernen Wolken bereits vor Anbruch der Dunkelheit angekündigt hatte. „Dann verlieren wir keine Zeit, Major – Lieutenant Varless wird schon unterwegs zum Hangar sein…“ Der Gedanke, dass sie allein mit dem First Sergeant unterwegs war, behagte ihm absolut nicht, da er diesem widerwärtigen Schergen alle möglichen Schlechtigkeiten dieser Galaxis zutraute.


Emmen Lynd, mit Robert Muldoon
||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | Casino ||

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The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

15 Mar, 2013 00:06 00 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Casino / Robert Muldoon und Emmen Lynd~



Der blonde Anaxi schien nicht sonderlich begeistert von dem Vorschlag das älteren Offiziers zu sein , zumindest lies sein Gesichtsausdruck darauf schließen. Nichts desto trotz stimmte Lynd ohne zu zögern zu und trieb sogar noch zur Eile an. Der Captain entsprach in seinem dienstbeflissenen Verhalten wirklich rundum der Abbild eines vorbildlichen imperialen Soldaten und Muldoon war sich indes sicher, das er 100% auf Emmen zählen konnte, um die vorherrschende Missstände Agamars zu bereinigen.
Beginnen würde der erfahrene Major hier in der Garnison, wo es scheinbar schon ganz Oben, an der Person von Lieutenant Colonel Killin krankte.
Der zu früh gealterte und kraftlose Bataillonskommandeur, war seinem Posten wohl schon seit langem überdrüssig und schien keinerlei Interesse mehr an der Aufrechterhaltung gewisser militärischer Ordnung zu haben. Der stellenweise Zustand der Garnison und der hier stationierten Soldaten verstärkten dieses Gefühl nur noch mehr und das obwohl Muldoon erst seit wenigen Stunden vor Ort war. Allein schon der Gedanke an dieses unmögliche Bantha – Hirn Cardar, lies den Stabsoffizier angesäuert mit den Zähnen knirschen.
Jedoch gab es unter allem Negativen, auch etwas Positives. In diesem Fall war es die 21 jährige Second Lieutenant Jyn Varless, deren Diensteifer trotz allen noch nicht gelitten hatte. Wenn die Frau diesen Weg beibehielt, konnte sie die Rangleiter schnell nach oben fallen, vorausgesetzt Varless überlebte die ersten Feuergefechte.

Mit Lynd an seiner Seite, verließ Muldoon schon kurze Zeit nach der Second Lieutenant das Casino und zusammen steuerten die beiden Offiziere wieder den Fahrzeughangar an. Am nächtlichen Himmel konnte man jetzt deutlich die dunklen Umrisse von Gewitterwolken erkennen und irgendwo in der Ferne, war ein leises Rumpeln zu hören. Es würde sicher bald in Strömen regnen, was die miserable Stimmung des Major deutlich widerspiegelte.
Einige Meter bevor Emmen und Robert das Tor zu Fahrzeughangar erreichten, verlangsamte der bärbeißig Militär seinen Schritt und sah verdrossen zum Stabsgebäude herüber, ehe er das Wort an Lynd richtete.
„Ganz ehrlich Captain, was halten sie bis jetzt von dem Ganzen hier ?“
Währenddessen er auf eine Antwort wartet, wanderte der ernste Blick Muldoons von dem Stabsgebäude, mit dem Büro Killins auf dem etwas kleinen Captain und schweifte dann über den restlichen Komplex der imperialen Garnison.


~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / vorm Fahrzeughangar / Robert Muldoon und Emmen Lynd~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Robert Muldoon am 17 Mar, 2013 17:02 16.

17 Mar, 2013 17:01 41
Emmen Lynd
Captain Pentastar




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||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | vor dem Hangar ||
Emmen Lynd, mit Robert Muldoon


Die Luft war noch drückender geworden, seit sie das Casino wieder verlassen hatten und Emmen fühlte sich grauenhaft. Zwar hielt sich das Pochen in seinem Kopf in Grenzen, aber das Unbehagen wurde immer größer. Ein Bier und belangloser Small-Talk wären jetzt genau das Richtige gewesen, doch wenn der Major nun einmal entschieden hatte, dass diese Lagerhalle seiner Inspektion bedurfte, dann war das nun einmal so. Zu seinen Zeiten als Second Lieutenant hatte er es sich ein paarmal geleistet, einer ‚Frage’ eines Vorgesetzten eine abschlägige Antwort zu geben, doch hatte es Konsequenzen gehabt, Sticheleien und unangenehme Sonderaufgaben waren die Folge gewesen, weshalb er beschlossen hatte, solchen Bitten und Fragen Folge zu leisten und jetzt zu hoffen, dass sie den Besuch der Lagerhalle schnell hinter sich brachten.

Der Major sah noch übler gelaunt als vorhin aus – wenn man davon ausging, dass seine schlecht gelaunte Art der Normalzustand war, war es bemerkenswert, wie viel Luft nach oben es noch gab. Was Emmen aber erstaunte, war, dass er immer langsamer wurde und schließlich von dem Anaxsi dessen ehrliche Einschätzung der hiesigen Situation erfahren wollte. „ Ich habe bei der Niederschlagung einiger Aufstände mitgewirkt, mal mehr, mal weniger gewaltsam, aber jedes Mal hatten wir Kommandeure, die sich dafür interessiert und den Gegner ernst genommen hatten, wenn Sie verstehen, was ich meine. Und sich um die eigenen Leute gekümmert haben.“

Captain Pentastar versäumte es nie, den Soldaten Mut zuzusprechen und sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern, bevor sie in den Kampf zogen. Er machte ihnen klar, dass sie ihr Leben nicht nur für die großen Tiere aufs Spiel setzten, sondern auch für sich, ihre Kameraden, Freunde und Familien, damit sie alle ein besseres Leben führen konnten. Zwar war er nie Lord Vader persönlich begegnet, aber trotz dessen nahezu mythisch überhöhter Person, war jener oft an vorderster Front zu finden und hatte ein kameradschaftliches Verhältnis zu seinen Männern gepflegt, weshalb er ihn für ein Paradebeispiel imperialer militärischer Tugenden hielt, dem jeder Anführer nacheifern sollte.

„Dabei will ich nicht einmal behaupten, dass sich das Alignment nicht für Agamar interessiert oder die Gefahr unterschätzt, aber hier laufen die Dinge anders als sie sollten, das ist nicht gut.“ Er folgte Muldoons Blick, derzum Stabsgebäude gewandert war, dort, wo sie einen frustrierten alten Mann anstatt eines Garnisonskommandanten vorgefunden hatten. Jemand wie er konnte für die imperiale Sache gefährlicher als sämtliche Rebellenhorden dieser Welt sein, selbst wenn er es nicht wollte.

Während er sprach, war die Luft immer stickiger geworden, so sehr, dass ihm beinahe der Atem wegblieb und er im Stehen schweißgebadet war. Dann ging es auf einmal sehr schnell: Auf einen grellen Blitz, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag öffneten sich alle Himmelsschleusen, und das einsetzende Gewitter brach mit heftigen Böen und Starkregen los. Die plötzliche Abkühlung war ein Segen, doch sie mussten einen schnellen Sprint zum Hangar einlegen, um nicht völlig durchnässt zu werden.



||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | Hangar ||
Emmen Lynd, mit Robert Muldoon

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19 Mar, 2013 20:13 42 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Jyn Varless
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / Unteroffiziersheim / Jyn Varless und Raze Carder~

"Mir egal ob sie Tauglich sind Sergeant, der Major will Sie dabei haben, also sind sie dabei." erwiederte sie schroff und verzog ein wenig das Gesicht bei seiner für sie aufgesetzten, plötzlichen Eifrigkeit und es beschlich sie das Gefühl das Arschloch würde sie verarschen wollen.
Aber sagen konnte sie im Prinzip nichts dagegen, schließlich war es nicht Falsch eifrig und fleißig zu sein.
Bei ihm jedoch....

Sie schüttelte kurz den Kopf und schritt voran, sich gewahr das Carder ihr folgte. Als sie unten im Erdgeschoss ankamen, hatte sich anscheinend auch noch das Wetter geändert, wie so oft auf Agamar. Auf Agamar eine Wettervorhersage zu machen die Zutreffend ist, ist ungefähr so von Erfolg gekrönt als würde man versuchen einem Bantha das Singen beizubringen.

Sie blieb einen Moment lang unter dem Vordach stehen und betrachtete für ein paar Sekunden die Tropfen die vom Himmel kamen. Der Regen ging peitschenartig über den Platz, bis zum Fahrzeughangar waren es jetzt keine Hundert Meter mehr.

"Scheiß Wetter..."
murmelte sie leise bevor sie sich nochmal kurz nach Carder hinter sich blickte, wie um sicherzugehen, dass er noch anwesend war.

Dann lief sie im Laufschritt los, durch den Regen auf den Fahrzeughangar zu, eines der Tore stand offen, dass konnte sie schon von ihrer Position aus sehen, sie lief direkt dort hin und kam Nass im Hangar bei den beiden Offizieren an. Sie sah kurz nochmal nach Carder hinter sich, dann zu den beiden Männern vor sich und salutierte ordentlich und ordnungsgemäß.

"Sirs." begrüßte sie die beiden. Ein unablässiger Tropfenstromm troff von der einen Ecke ihrer Offiziersmütze und ihre Uniform an den Schultern war durchnässt.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / vorm Fahrzeughangar / Jyn Varless, Raze Carder, Robert Muldoon und Emmen Lynd~

24 Mar, 2013 20:01 44
Robert Muldoon
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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / vorm Fahrzeughangar / Robert Muldoon und Emmen Lynd~



Die folgende Lageeinschätzung seines jüngeren Pondon entsprach in etwa der Muldoons, nur das sich der raubeinige Stabsoffizier, bei seiner Antwort selbst wohl nicht ganz so "brav" ausgedrückt hätte. Allerdings sprach diese zurückhaltende Art mehr für, als gegen den anderen Offizier.
Emmen wählte seine Worte mit Bedacht und konnte so manchen Ärger aus dem Weg gehen, den Muldoon, ob seines dicken Fells wiederum bedenkenlos auf sich nahm.
Robert gehörte schon immer zu den eher wortkargen Zeitgenossen, jedoch vertrat er seine Meinung ohne zu Zögern, auch vor höherrangigen Personen und gerade wenn es um das Wohl, der ihm unterstellten Soldaten ging. Oft genug, hatte sich der ehemalige First Sergeant durch dieses sture Verhalten den Unmut seiner direkten Vorgesetzten zugezogen und deren Zorn zu spüren bekommen. Trotzdem hatte der Erfolg stets für den Fondorianer gesprochen und der Rest war an seinen breiten Schultern abgeprallt.

Anstatt einer Erwiderung durch den Major, erhellte plötzlich ein Blitz, für Sekunden den Abendhimmel, gefolgt von einen tiefen Donnergrollen und einem wuchtigen Regenschauer. In wenigen Augenblicken bildeten sich schon die ersten Wasserlachen auf dem Garnisonshof und den beiden Männern blieb nichts anderes übrig, die letzten Meter zum Hangartor im Laufschritt zurück zu legen, um nicht klitschnass zu werden.
Im Hangar angekommen, nahm Muldoon die Mütze vom Kopf, klopfte diese an der Hose ab und strich sich die Haare nach hinten, bevor er die Mütze wieder aufsetzte. Der Gleiter, mit dem Lynd und er vom Raumhafen abgeholt wurden waren, stand immer noch an der gleichen Stelle, wo sie ihn verlassen hatten und so liefen der Captain und der Major geradewegs auf diesen zu.
Da Robert dem Anaxi noch eine Antwort schuldig war, brummte dieser nachdenklich in sich hinein, bevor er wieder das Wort ergriff.

„Wir sind zwar noch nicht lange hier, aber ich denke das noch vielmehr im Argen liegt, als wir beide überhaupt annehmen und wir sollten uns auf weitere Überraschungen einstellen. Denn leider setzt das Oberkommando auf Yaga Minor sein Vertrauen hier in einen Mann, der schon längst in Pension gehört und so lange die Berichte stimmen und sich der zuständige General nicht selbst ein Bild vor Ort macht, wird sich daran auch nichts ändern. Zumindest nicht von allein.“
Vom Tor aus waren indes Schritte zu vernehmen, woraufhin Muldoon kurz unterbrach und sich umsah. Wie erwartet, hatte die völlig durchnässten Second Lieutenant Varless, zusammen mit Sergeant Cardar den Hangar betreten und kam auf sie zu.
„Ich nehme an, das wir Zwei Agamar schnellstmöglich hinter uns lassen wollen. Denn gerade für einen jungen Offizier wie sie, kann so ein Hintlerwälderplanet schnell zum Sargnagel für die Karriere werden. Ich selbst habe schon mehr erreicht, als ich je wollte und werde trotzdem nie vom aktiven Frontdienst wegkommen, aber das will ich auch garnicht. Doch in ihnen Emmen, steckt mehr Potenzial als hier zu versauern! Also ich zähle auf sie!“

Während Robert weitergesprochen hatte, waren Raze und Varless heran gekommen und die, zu jung wirkende Lieutenant, brachte den beiden höher gestellten Offizieren einen Gruß entgegen.
Sofort nach der Grußerwiderung, richtet sich Muldoons volle Aufmerksamkeit auf den bulligen First Sergeant und wie schon zuvor, war die Abneigung für den unflätigen Unteroffizier, in den ernsten Gesichtszügen des Mitvierzigers zu erkennen.
„Schön das sie es einrichten konnten First Sergeant.“
Die sarkastische Bemerkung so stehen lassend, wand sich Robert ohne Umschweife an die wartende Varless.
„Lieutenant, nehmen sie über Kom Kontakt zur Einsatzzentrale auf, lassen sie sich die genaue Position dieser Lagerhalle geben und melden sie uns bei der Gelegenheit gleich ab. Außerdem will ich wissen, wer dort gerade das Kommando hat. First Sergeant Cardar wird inzwischen zur Waffenkammer gehen und sich sowohl ein E –11, als auch zwei SE –14r, samt Magazinen aushändigen lassen. Und Cardar, sehen sie zu, das sie sich dabei nicht zu viel Zeit lassen!“
Dem letzten Satz verlieh Robert besonders viel Nachdruck in der Stimme und es sollte selbst diesem selbstverliebten Ekelpaket klar sein, das weiteres Fehlverhalten seinerseits, umgehende weitere Konsequenzen nach sich ziehen würde.


~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / vorm Fahrzeughangar / Robert Muldoon mit Emmen Lynd, Jyn Varless und Raze Cardar~

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25 Mar, 2013 21:37 23
Tenar Blyke
Gast


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Agamar – Oberfläche – Außerhalb der Hauptstadt – auf einem großen Haufen Dreck – Zusammen mit Deng


Fast schon gelangweilt saß der durchtrainierte Twi'lek auf einem Stein. Nur sein konzentrierter Blick, der die Umgebung musterte, verriet, dass er keine Pause von einem Nachmittagsspaziergang machte. Er hätte eher Lust gehabt auf irgendetwas zu schießen anstatt hier auf dieses scheiß Hügel zu klettern und den Funkempfänger aufzubauen. Beziehungsweise den Aufbau zu überwachen. Der Sarge wäre nicht so blöd gewesen, ihm das allein anzuvertrauen. Vermutlich hätte Tenar dieses Drecksteil schon zerschossen, bevor er überhaupt auf der Spitze des Erdhügels angekommen wäre. Deng war da geduldiger. Der Bothan bewies weit mehr Geschick im Umgang mit Technik als Tenar. Zwar weniger als Owed aber genug um das Teil aufzubauen. Der Twi'lek hingegen war nur dafür gut den Imperialen die Hölle heiß zu machen, sollten sie entdeckt werden. Doch bisher wurde ihm dieser Gefallen leider nicht getan.

„Ich hätt echt Bock auf'n paar Imps...einfach so für Zwischendurch.“, meinte er zu Deng, während er sich ein Gähnen unterdrückte. Jener blickte nicht einmal von seiner Arbeit auf und verkniff sich die Antwort. Tenar hatte sich bisher mit kaum einem aus der Einheit wirklich gut gestellt. Er diente mit ihnen aber mehr war da nicht. Würden sie fallen, wäre es ihm auch gleichgültig gewesen. So wie vieles Andere, das ihm egal war. Auch für welche Sache er kämpfte. Im Gegensatz zu den meisten seiner Mitstreiter folgte er keinen Idealen, suchte keine Rache für ein Verbrechen des Imperiums oder dachte an das Wohl der Galaxis. Alles was er gewollt hatte war eine Waffe und genügend Energiepacks um mit ihr eine beachtliche Weile im Dauerfeuer um sich zu ballern. Das Imperium hatte ihn allerdings abgelehnt, also war er zu den Rebellen gegangen. Hauptsache auf irgendetwas schießen.

„So ich bin fertig. Hau'n wir ab.“, sagte Deng. Er verstaute sämtliches Werkzeug und hob seine Waffe auf. Eigentlich bewegte sich das Squad, welches hier den Widerstand unterstützen sollte ohne Waffen aber auf dieser „Mission“ hatte Tenar auf seine bestanden. Selbst er wusste, wie wichtig dieser Funkempfänger war und eine imperiale Patrouille sollte dessen Aufbau nicht verhindern. Natürlich mussten sie sich so umständlich abseits der Straßen bewegen und jeglichen Kontakt mit anderen vermeiden aber immer noch besser als ohne die kleine Blasterpistole.
„Zum Glück. Noch eine Minute länger und ich hätt' das Scheißteil vom Berg geschmissen.“
„Dann hättest du es aber umsonst hoch geschleppt.“
„Egal. Es wäre trotzdem ein gutes Gefühl gewesen.“

Wie schon auf dem Hinweg brauchten sie aufgrund der vorsichtigen Vorgehensweise ziemlich lange um zu dem Tunneleingang zu gelangen. Aber letztendlich hatten sie es geschafft und eine imperiale Patrouille war ihnen auch nicht über den Weg gelaufen. Sie hörten schon Balas und Owed miteinander sprechen als sie den Raum betraten.
„Fertig. Das Teil steht. Ich hoffe die Schlepperei hat sich ausgezahlt.“, meinte der Twi'lek mürrisch als er sich hinsetzte und sich einen Energieriegel nahm. Er hatte schon lange kein ordentliches Gefecht mehr gehabt und in Kneipen musste er sich zurückhalten. Alles in allem bereute er schon jetzt, freiwillig an diesem Einsatz teilgenommen zu haben.
„Wann fangen wir endlich mal an den Imps richtig in den Arsch zu treten, Sarge? Das ganze Rumgehänge geht mir auf'n Sack.“

Agamar – Oberfläche – Hauptstadt – Secret Base – Zusammen mit Balas, Owed und Deng

03 Apr, 2013 23:48 05
Emmen Lynd
Captain Pentastar




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||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | im Hangar ||
Emmen Lynd, mit Robert Muldoon


Sie konnten sich gerade noch rechtzeitig davor retten, bis auf die Haut nass zu werden. Der Major machte bei dem Sprint in den Hangar eine recht gute Figur, was gerade bei höheren Offizieren nicht immer der Fall war. Emmen war kein Ausnahme-Athlet, aber hatte sich in der Offiziersaubildung dazu gezwungen, körperlich fit zu bleiben, einerseits um mithalten zu können, andererseits um den psychischen Stress abzubauen, unter dem er die ganze Zeit stand. Darüber hinaus konnte man in der ungeschriebenen Hackordnung automatisch ein paar Ränge höher steigen, wenn man in inoffiziellen Wettkämpfen vorne mitmachen konnte. An der Spitze jedoch hatte er nie stehen wollen, diese Kadetten standen unter dem permanenten Druck, ihren Rang verteidigen zu müssen, und wenn sie entthront wurden, war die Blamage groß. Dieser Machtkampf wäre ihm einfach zu aufwendig gewesen und hätte ihm noch mehr zugesetzt, als er hätte ertragen können.

Wie Muldoon schüttelte er seine Mütze aus. Von den sorgfältig gescheitelten Haaren rannen einige Tropfen herab, doch das störte ihn nicht weiter. Die Uniform war durch den Regen fleckig geworden, allerdings war sie schon seit dem Bombenanschlag auf den Raumhafen nicht mehr sauber, so dass er nur aus Gewohnheit über die Ärmel strich. In der Halle, die bis auf zwei Techniker und einen Droiden leer war, herrschte relative Ruhe, wenn man von dem heftig prasselnden Regen absah – es klang beinahe, als ob ein Steinschlag auf das Hangardach niederging, untermalt von dem dumpfen Grollen des Gewitters. Sie gingen etwas gemächlicher auf den Speeder zu, mit dem sie hierher gekommen waren und verteilten dabei auf dem blanken Permacretboden den Schlamm und die Nässe, die sie von draußen mit in den Hangar gebracht hatten. „Wir sind zwar noch nicht lange hier, aber ich denke das noch vielmehr im Argen liegt, als wir beide überhaupt annehmen und wir sollten uns auf weitere Überraschungen einstellen. Denn leider setzt das Oberkommando auf Yaga Minor sein Vertrauen hier in einen Mann, der schon längst in Pension gehört und so lange die Berichte stimmen und sich der zuständige General nicht selbst ein Bild vor Ort macht, wird sich daran auch nichts ändern. Zumindest nicht von allein.“, griff der ältere Offizier das Gespräch von eben auf, und bestätigte Emmen somit, dass er ähnlich dachte, was Colonel Kilin betraf. Während Muldoon noch sprach, hörte er, dass sich die Hangartore erneut öffneten. Er ahnte schon, wer gekommen war, weshalb er sich nicht noch extra umdrehen wollte. „Ich nehme an, das wir Zwei Agamar schnellstmöglich hinter uns lassen wollen. Denn gerade für einen jungen Offizier wie sie, kann so ein Hintlerwälderplanet schnell zum Sargnagel für die Karriere werden. Ich selbst habe schon mehr erreicht, als ich je wollte und werde trotzdem nie vom aktiven Frontdienst wegkommen, aber das will ich auch garnicht. Doch in ihnen Emmen, steckt mehr Potenzial als hier zu versauern! Also ich zähle auf sie!“

Der Captain nickte nur beipflichtend – was hätte er auch großartig sagen können, außer dass sie mit viel Glück Agamar nicht stückchenweise in einem Leichensack hinter sich gelassen hatten, kaum dass sie überhaupt angekommen waren. „Ich werde mein Bestes tun und Sie können auf jeden Fall auf mich zählen, Sir. Aber ich werde hier auch meine Pflicht erfüllen, solange es notwendig ist“, fügte er hinzu. Captain Pentastar würde nie seine Pflichten vernachlässigen, ob in Guerillakämpfen auf Hinterwäldlerplaneten oder in großen Entscheidungsschlachten von galaktischer Tragweite. Die Aussage des Majors, dass Agamar eine Zeitverschwendung darstellte, klang beinahe blasphemisch, aber der Anaxsi wusste nicht, ob er irgendwann genauso denken würde. Darüber hinaus schmeichelte ihm durchaus, dass der bärbeißige Mann in ihm ‚Potenzial’ sah, für was auch immer. Anscheinend vermittelte er wirklich den richtigen Eindruck, was auch daran lag, dass er mehr und mehr zu dem wurde, was er angefangen hatte, als Maske zu tragen. Manchmal, wenn es ihm wieder bewusst wurde, stellte er die Richtigkeit dieses Prozesses in Frage und kam dennoch immer wieder zu dem Schluss, dass er anders nicht überleben würde. Muldoon verlor unterdessen keine Zeit, Cardar und Varless mit Aufgaben zur Vorbereitung ihres Besuchs der ominösen Lagerhalle zu betrauen, nachdem sie sich kurz begrüßt hatten. Seine Aversion gegen diesen grobschlächtigen Mann war nicht geringer geworden. Die Anwesenheit von Lieutenant Varless mit ihrem nahezu zerbrechlichen Aussehen verstärkte nur die Unflätigkeit des First Sergeants.


||Agamar | Imperiale Garnison von Calna Muun | Hangar ||
Emmen Lynd, mit Robert Muldoon, Raze Cardar und Jyn Varless

_______________



The worst of the Eight Hells is called Continuous Hell.
It has the meaning of continuous suffering.
Thus the name.

04 Apr, 2013 22:00 01 Emmen Lynd ist offline Email an Emmen Lynd senden Beiträge von Emmen Lynd suchen Nehmen Sie Emmen Lynd in Ihre Freundesliste auf
Raze Cardar Raze Cardar ist männlich
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Ein solch bescheidener Tag konnte kaum besser werden. Das kleine Mistflittchen von einer Lieutenant führte Raze ohne Umwege durch die Garnison, bis hin zu der vertraut-verhassten Gestalten von Major Muldoon und Captain Lynd. Wie es die Götter des Schicksals wollten, hatte es auch endlich angefangen, ausgiebig aus den Wolken zu pissen. Seit Tagen schon lag diese schwüle Schwere in der Luft, die ein anständiges Gewitter ankündigte und nun endlich hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet. Während die feinen Pinkel und Saubermänner in höheren Rängen offenbar darum bemüht waren, ihre geliebten Uniform nicht der grässlichen Nässe aussetzen zu müssen, hatte Raze überhaupt keine Problem mit dem Wetter. Im Gegenteil - er liebte den Regen. Im Jahre Sechs nach der Schlacht von Yavin hatte er bei dem Scharmützel von Devaron tagelang in einem regenwassergefluteten Graben gehockt und auf imperiumsfeindliche Bazillen gefeuert. Er hatte stets befürchtet, unterhalb der Gürtellinie nach dem Einsatz wegzufaulen, doch dazu war es nie gekommen. Die Huren sämtlicher Bordelle in den Kernwelten sangen heute noch Lobeslieder auf seine natürliche Widerstandsfähigkeit. Ein bisschen Wasserzauber von oben hatte noch keinem echten Soldaten geschadet. Die hochrangigeren Schießbudenfiguren allerdings schienen allesamt aus chemischen Verbindungen zu bestehen, die höchst empfindlich mit H²O reagierten - anders konnte er sich die weibische Vorsicht nicht erklären.

Hinter Lieutenant Varless herstapfend, näherte sich der bullige 38jährige dem Fahrzeughangar und den im Eingang befindlichen Offzieren. Kaum dass das Duo sie erreichte, begann die muntere Schnatterei zwischen dem Major und der Lieutenant - was 'Bane' allerdings nicht aktiv verfolgte. Zumindest interessierte er sich keineswegs für den konkreten Inhalt ihrer idiotischen Fachsimpelei. Interessanter wurde es da schon, als sich der Major dazu herab ließ, sich mit dem Sarge selbst zu befassen. Und natürlich tat er es auf seine typisch-dümmliche Art.


Zitat:
Original von Robert Muldoon
„Schön das sie es einrichten konnten First Sergeant.“


Der Versuch einer sarkatischen Äusserung erweckte für den Bruchteil eines Augenblicks den inneren Wunsch, eine entsprechend hochwertigere Antwort zu präsentieren. Allerdings kam Raze zeitlich gar nicht erst in Versuchung, denn sein großartiger Vorgesetzter fuhr direkt fort. Und dieses Mal hatte er sogar einen halbwegs logisch klingenden Befehl. Offenbar spannte sich im Kopf des Major nicht nur ein Draht, der beide Ohren miteinander verband - ein klein wenig Hirnschlacke war auch noch vorhanden.

Zitat:
Original von Robert Muldoon
„First Sergeant Cardar wird inzwischen zur Waffenkammer gehen und sich sowohl ein E –11, als auch zwei SE –14r, samt Magazinen aushändigen lassen. Und Cardar, sehen sie zu, das sie sich dabei nicht zu viel Zeit lassen!“


Eine recht klare Sache. Die Bestellung von Major Muldoon fiel nicht besonders üppig aus - was darauf schließen ließ, dass er nur einen sehr kurzen Ausflug plante. Mit einem SE-14r konnte man bestenfalls Kinder erschrecken. Ohnehin taugte die Waffe als Wurfgeschoß mehr, denn als echte Handfeuerwaffe. Aber der Major hatte gesprochen und gemäß gewisser Hierarchien der Imperial Army musste Raze Cardar dieser Aufforderung nachkommen. Auch wenn er persönlich ganz andere Dinge in Auftrag gegeben hätte. Aber der Major war neu auf Agamar und schien nicht die blasseste Ahnung davon zu haben, wie es hier abging.

"Selbstverständlich, Major Muldoon! Ich eile!", erklärte der bullige Sergeant und fuhr auf dem Absatz herum. Ohne auf weitere Einwände oder Zurechtweisungen zu warten, startete der Bataillons-Sergeant in Richtung der Waffenausgabe des Arsenals. Dass er dabei durch den offenen Hof stapfen und sich dem Regen ungeschützt aussetzen musste, störte den besten Soldaten der Galaxie keineswegs. Fröhlich pfeiffend - immerhin war er für einige Augenblicke frei von dämlichen Offizieren und halbpubertären Vorgesetzten - schritt der Sarge über den Hof, passierte einen ausrangierten PX-10, dessen Antrieb schon seit Monaten ausser Gefecht war und in dessen Cockpit ein heimisches Nagetier-Pärchen nistete, kam an den übermannsgroßen Energiespulen der Generatoren vorbei und betrat endlich das garnisonseigene Arsenal. Während andere Militärsbasen des Imperiums über riesige Lagerhallen und Bestände verfügten, waren sogar Blasterwaffen hier auf Agamar ein recht seltenes Gut. Zumindest bestand auch an schwerer Bewaffnung ein gewisser, wie bedrohlicher Engpass. Aber auch das musste Major Muldoon früher oder später schmerzlich erfahren.

Der Mann von Metellos suchte ohne großen Zeitverlust den Herr über diesen Fundus auf - Sergeant Agin. Der deutlich übergewichtige Verantwortliche für die Waffenkammer der Garnison besaß den typischen Charme eines Gamorreaners, gepaart mit den optischen Reizen eines Hutten. Im Grunde war er eine unförmige Masse menschlichen Talgs. Und dennoch hatte er durchaus seine Befähigungen, denn Agin benötigte keinen Data-Pads oder Computer, um den genauen Bestand in seinem Lager beziffern zu können. Sergeant Agin wusste über alles in der Waffenkammer Bescheid. Wirklich alles.


"Agin, Du Sullustaner-Fresse ...", begrüßte Raze den schwereren Mann schon auf die Entfernung. Mit einem Keuchen stemmte sich dieser Haufen Fleisch aus seinem Sitz hoch, wischte sich die schwitzigen Hände an den verdreckten Beinkleidern der Uniform ab und begann bebend zu lachen.

"Raze, was machst Du denn hier? Willst Du den alten Agin besuchen?", fragte der Fettsack nach. Bei jedem Wort schlackerten die überschüssigen Pfunde in seinem Gesicht.

"Der neue Major schickt mich - ein echter Wookieeschinder. Ich soll 'n E-11, zwei SE-14er und passende Magazine holen.", erklärte der Superlativ der Streitkräfte kurz und knapp.

"Der neue Major? Ist er schon da? Ohne Parade?", kam die Gegenfrage.

"Die kommt sicher noch. Oder er spielt sie am Abend in seinem Quartier nach. Was ist nun mit dem Blitzspuckern?", wollte Sergeant Cardar wissen.

"Das E-11 ist kein Problem, Raze. Aber die 14er ... naja ... wie soll ich es sagen? Die sind uns abhanden gekommen!", gestand Agin.

"Abhanden gekommen? Habt ihr sie vertickt? Wer war es? Vale? Acroum? Felis? Wenn der Alte das spitz kriegt, dann tobt hier der nächste Bürgerkrieg. Der neue Major entstammt dem Schoß einer Herglic-Schlampe, die sich von einem Durastahlschwanz hat ficken lassen. Also ist er eine Mischung aus Wal und rostfreiem Eisen. Dazu noch eine Prise Blödheit.", warnte der Sarge.

"Nein, die wurden nicht verkauft .. sie wurden geklaut!", verriet der gewichtige Logistik-Spezialist und offenbarte dabei ein viel schlimmeres Geheimnis.

"Die Aufständischen, hum? Nur SE-14er oder auch anderen Kram?", wollte der 38jährige wissen.

"Aye - und nein: Nur SE-14er. So habe ich es zumindest gemeldet.", antwortete der Sergeant.

"Na gut, verstehe. Dann gib mir drei E-11 und jeweils zwei Reserve-Magazine. Ich befürchte aber, dass Du bald Besuch vom Alten kriegen wirst.", informierte Raze. Kurz darauf verließ er das Arsenal mit drei abgegriffenen Blastern der E-11-Serie und ausreichend Magazinen, um ein schönes Spektakel abhalten zu können. Der Gang durch den Regen zum Fahrzeughangar kam ihm irgendwie länger und ein wenig bedrückender vor. Wenn die dreisten Aufständischen nun schon Waffen aus dem imperialen Lager klauten, waren sie eindeutig durchgeknallter, als bisher angenommen. Und das konnte keineswegs gesund sein. Für niemanden auf Agamar.

Einige Minuten später erreichte er die restlichen Offiziere. Muldoon und Lynd waren bereits wieder in ein Zwiegespräch verwickelt, als der Sergeant das Duo erreichte. Dieses Mal hütete sich Raze, die beiden Lackaffen zu unterbrechen - galt seine Sorge doch nun gänzlich anderen Dingen, als einer Zurechtweisung. Als es den Anschein hatte, dass man ihm das Recht gewährte, sich zu äussern, begann er - auf seine liebevolle Art und Weise.


"Major, ich konnte leider nur drei E-11 Blastergewehre mitbringen. Die SE-14r-Reihe ist leider aus ... weder Landgang, noch Touristenrunde auf Agamar .. sondern allem Anschein nach von Aufständischen gestohlen. Warum sie allerdings diese Kinderspielzeuge klauen, will ich nicht recht verstehen.", meldete der Mann von Metellos anständig und furchtbar pflichtbewusst. Sollte sich der Major doch mit dieser wenig erbaulichen Nachricht herumärgern.


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Once more into the fray ...
into the last good fight I'll ever know ...
live and die on this day ...
live and die on this day ...

04 Apr, 2013 23:23 51 Raze Cardar ist offline Email an Raze Cardar senden Beiträge von Raze Cardar suchen Nehmen Sie Raze Cardar in Ihre Freundesliste auf
Balas Balas ist männlich
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Es dauerte nicht lange, bis Corporal Blyke und Private Deng zurückkehrten. Das seltsame Pärchen - ein Twi'lek und ein Bothaner - erreichte die geheime Basis der Neuen Republik kurz nach dem Sergeant. Doch während der Em'liy sich meist derart still bewegte, dass er der Lautlosigkeit nahe war, machten die beiden Neuankömmlinge entsprechend viel Radau. Doch als wirklich störend empfand Balas das nicht. Im Gegenteil. Der Lärm suggerierte nur, dass sie noch lebten. Und das war aufgrund ihres fast aussichtslosen Kampfes gegen die Imperialen auf dieser Welt ein echtes Wunder. Die Taktiken, derer sie sich bedienten, entstammten alle einer Zeit, in welcher die Rebellion einem überlegenen Militärapparat entgegen getreten war. Heute war man offiziell ein souveränes Staatengebilde und besaß ein eigenes Militär mit eigenem Militärbudget - an der Art zu kämpfen hatte sich jedoch nichts geändert. Das lag in erster Linie daran, dass die Reformen für ein effektives Militär zu umfangreich gewesen wären. Balas sträubte sich vor dem Gedanken, das verhasste Imperium noch immer als feldüberlegen ansehen zu müssen - doch er war Realist genug, um es zu tun. Und so fristete seine kleine Einheit ihr Dasein im Verborgenen und ihnen blieb nichts anderes übrig, als aus dem Hinterhalt anzugreifen und darauf zu hoffen, dass sie unentdeckt blieben. Es war ein furchtbarer Zustand, der mit einem enormen Druck verbunden war. Aber es ließ sich nicht ändern. Noch nicht.

Zitat:
Original von Tenar Blyke
„Fertig. Das Teil steht. Ich hoffe die Schlepperei hat sich ausgezahlt. Wann fangen wir endlich mal an den Imps richtig in den Arsch zu treten, Sarge? Das ganze Rumgehänge geht mir auf'n Sack.“


Die Worte des Twi'lek erreichten den Sergeant, doch er benötigte einige Augenblicke, um sich zu sammeln. Sein Hauptaugenmerk galt den Gedanken an die kommenden Tage. Der geglückte Anschlag hatte sicherlich dafür gesorgt, dass man die Aufmerksamkeit der lokalen, imperialen Kräfte auf sich gezogen hatte. Nun musste seine Einheit den Widerstand andernorts unterstützen, wenn man nicht direkt aufliegen wollte. Doch wie Blyke hatten viele der Soldaten das Versteckspiel satt. Man wollte dem Imperium mit erhobenem Haupt und blitzendem Blaster entgegen treten. Doch auch wenn die hiesige Garnison nur klein sein mochte, sie waren den Streitkräften der Republik dennoch haushoch überlegen. Mehr als haushoch.


"Wir schädigen das Imperium mit jedem erfolgreichen Anschlag, Corporal. Und solange wir geschickt vorgehen und uns nicht erwischen lassen, wird dieser Kampf noch einige Zeit so gehen müssen - so leid mir das tut. Gibt es schon Neuigkeiten bezüglich der Schadensberichte? Owed, bekommst du etwas rein, jetzt wo der Empfänger besser positioniert ist?", fragte der Em'liy nach. Es war wichtig, den exakten Umfang der Beschädigungen zu erfahren. Jeder Hinweis, jede Information konnte helfen. Je mehr über den Feind bekannt war, je klarer man die Größe der feindlichen Kräfte beziffern konnte, desto konkreter konnten die Berichte ausfallen. Und Berichte schreiben war die einzige Abwechslung, die Sergeant Balas aktuell hatte. Auch ihm wäre es lieber gewesen, ein paar Imperialen die Köpfe von den Schultern zu blastern - einzig, war das nicht so einfach. Ganz und gar nicht.

"Ich häng' mich mal dran, Sarge!", antwortete Owed und schwang sich an die Technik. Mit einem veraltet wirkenden Kopfhörer ausgestattet, spielte er an einer Vielzahl von Knöpfen an der Konsole vor sich herum. Die gesamte Konstruktion sah improvisiert, antiquiert und extrem instabil aus. Doch offenbar vertrauten die wenigen Soldaten der Streitkräfte der Neuen Republik auf die Tauglichkeit dieser Apparatur. Und das nicht zu knapp. Über die gepolstertern Hörmuscheln hinweg konnte man ein Rauschen hören, das immer wieder von Tonfrequenz-Abfolgen und abgehackten Meldungen überlagert wurde.

"Owed?", fragte der Em'liy nach.

"Lambda-Shuttle zerstört ... keine zivilen Verluste ... drei Sicherheitskräfte der Imps verletzt ... Shuttle-Crew getötet ... Ladung unverletzt. Landefeld beschädigt. Und wieder: Ladung unverletzt.", rezitierte der Private die Meldungen, die er soeben abhörte. Sein Vorgesetzter nahm das mit entsprechend getrübter Miene zur Kenntnis, ohne anfänglich ein Wort zu sagen. Der grauhäutige Em'liy verschränkte die Arme vor der Brust und atmete hörbar ein und wieder aus. Hier und da wurde im Hintergrund der versteckten Basis getuschelt - offenbar gefiel auch den anderen Soldaten die Ausbeute nicht wirklich. Die Zerstörung des Shuttles war ein zwar nett, aber die Ladung hatte offensichtlich einen größeren Wert gehabt. Wer war dort von den Imperial transferiert worden? Eine wichtige Persönlichkeit? Neues Personal für die Garnison? Oder gar Schlimmeres? Der Bericht warf mehr Fragen auf, als dass er beantwortete.

"Vielleicht wird es doch eher direkten Kontakt geben, Blyke, als uns allen lieb ist. Wir müssen in Erfahrung bringen, wer in diesem Shuttle saß! Und wir brauchen ein weiteres Ablenkungsmanöver!", befand der Sergeant schliesslich. Langsam war es an der Zeit, das Imperium empfindlich zu treffen. Und zwar so empfindlich, dass es sich von Agamar zurückziehen musste. Doch dafür brauchte man größere Kaliber. Und die meisten davon standen in der imperialen Garnison und warteten auf den Einsatz.


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05 Apr, 2013 00:00 49 Balas ist offline Email an Balas senden Beiträge von Balas suchen Nehmen Sie Balas in Ihre Freundesliste auf
Robert Muldoon
Gast


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~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / vorm Fahrzeughangar / Robert Muldoon mit Emmen Lynd, Jyn Varless und Raze Cardar~


Zum Glück für den prolligen First Sergeant, befolgte er den Befehl des Majors ohne Umschweife, auch wenn sein gespielter Eifer, nicht sonderlich glaubhaft rüber kam. Skeptisch zog Muldoon die Augenbraue hoch und verfolgte, wie sich die massige Gestalt von Cardar zurück zum Hangartor bewegte und schließlich hinaus in das niedergehende Gewitter verschwand. Die junge Second Lieutenant Varless, blieb indes ebenfalls nicht untätig und kam ihrem Teil der Anweisungen nach.
Als die beiden Untergeben beschäftigt waren, griff Robert erneut das Gespräch mit seinem blonden Begleiter, Captain Lynd auf.
„Ich habe auch nichts anderes erwartet, als das sie ihre Pflicht erfüllen Captain!“
Die tiefe Stimme Muldoons, lies keinerlei Anzeichen von Zweifel oder gar Sarkasmus an seiner Aussage erkennen. Denn er selbst war sich unbedingt sicher, das Lynd hier seine Pflicht tun würde, nur gab es schlussendlich meist verschiedene Wege, diese zu erfüllen.

Die Zeit, wo sie auf den First Sergeant warten mussten, vertrieb sich Robert seinerseits damit, indem er, im "leeren" Hangar umhertigerte und hier oder da stehen blieb. Viel zusehen, gab es hier aber nach wie vor nicht: Einige Werkzeugkästen standen mit im Weg herum, dazu noch zwei heruntergekommene Lastenheber und mehrere Fahrzeugteile, welche achtlos aufeinander gestapelt waren und bei denen der breitschulterige Militär ernsthaft seine Zweifel hatte, das sie noch zu gebrauchen waren.
Mit verdrießlicher Miene, beschloss Muldoon schlussendlich wieder zum Gleiter und den anderen zu gehen, als er am Tor Cardar ausmachen konnte. Etwa gleichzeitig kamen die beiden Männer bei dem wartenden Captain an und schon von weiten, konnte Robert erkennen, das der Sergeant drei E-11 Blastergewehre bei sich hatte, statt wie befohlen nur eines und dazu zwei SE-14r Blasterpistolen.
Der Geduldsfaden des kampferfahrenen Offiziers war zum zerreißen gespannt, trotzdem wollte er sich zuerst anhören, was der Mann zu sagen hatte.
"Major, ich konnte leider nur drei E-11 Blastergewehre mitbringen. Die SE-14r-Reihe ist leider aus ... weder Landgang, noch Touristenrunde auf Agamar .. sondern allem Anschein nach von Aufständischen gestohlen. Warum sie allerdings diese Kinderspielzeuge klauen, will ich nicht recht verstehen."
Die folgende Meldung Cardars, verschlug dem Major jedoch fast die Sprache. Wo zur Hölle war er hier nur gelandet !! Ungläubig wechselte er einen Blick mit seinem jüngeren Pondon, bevor er angepisst mit den Zähnen knirschte und sich seine Aufmerksamkeit wieder auf den unnützen Unteroffizier richtet.
„Was ist das hier für ein verdammter Sauhaufen !! Das ist doch nicht zu glauben !! Wie kann der gesamte, vorhandene Bestand von diesen Blasterpistolen aus der Waffenkammer gestohlen werden !! Allein eine wäre schon zu viel !!“
Muldoons Stimme war zu einem Brüllen geworden, welches im gesamten Hangar widerhallte und wahrscheinlich auch noch Draußen und selbst durch das Gewitter zu hören war. Langsam glaubte der Mitvierziger, man wollte ihn hier auf den Arm nehmen, das konnte doch alles nicht wahr sein! Sein wütender Blick, war derweil nicht von Cardar gewichen und eigentlich, hätte Robert dem Mann, mit dem Gamorreaner Gesicht, am liebsten den Kopf abgerissen. Dennoch fasste sich der hochgewachsene Offizier wieder, atmete tief ein und fuhr sich resigniert mit der Hand über den Mund.
„Gut.... seisdrum, dafür haben wir jetzt keine Zeit. Aber ich werde mich die nächsten Tage genauestens damit befassen und die Verantwortlichen für diesen Vorfall, können jetzt schon ihren Abschied nehmen !“
Mit diesen Worten, nahm er dem First Sergeant barsch eines der Blastergewehre, samt Magazin aus den Händen und machte eine knappe Sicherheitsüberprüfung, bevor er die Waffe lud und auf der Beifahrerseite des Gleiters einstieg.
„Los jetzt ! Cardar, klemmen sie sich hinters Steuer!“

Sie hatten den Fahrzeughangar gerade verlassen und Raze steuerte den Gleiter langsam auf das große Garnisonstor zu, als Robert etwas Seltsames ausmachen konnte. Zwischen all dem Regen, war dennoch der zivile Transporter zu erkennen, aus dem eine Gruppe von Frauen ausstiegen und hastig in das nebenstehende Unterkunftsgebäude eilten. Sofort kam dem Major ein unerhörter Verdacht, der das Maß an Verstößen in dieser Garnison, empfindlich erhöhen würde.
„Sofort anhalten..!“ Herrschte er den Sergeant unvermittelt an.

Währenddessen der Unteroffizier das Fahrzeug holprig zum stehen brachte, hatte Muldoon bereits die Beifahrertür aufgerissen und sprang mit einem Satz heraus.
Festen Schrittes marschierte er durch den strömenden Regen auf den Transporter zu und schrie, die dabei stehenden Soldaten schon aus der Entfernung an.
„Was zum Henker ist hier los !?!“
Die drei Männer wussten vor Schreck garnicht was sie als erstes tun sollten. Einer versuchte noch rasch die hintere Klappe des Transporters zu schließen, derweil seine beiden Kameraden ihrerseits zu Salzsäulen erstarrten. Da der Soldat an der Heckklappe den Rang eines Sergeant inne hatte und seine Begleiter nur zwei einfache Privates waren, konzentriere sich Robert auf den Ranghöheren und baute sich vor diesem auf.
„Nun Sergeant....was haben sie zu sagen!?“
Die nervösen Augen des schwarzhaarigen Mannes zuckten kurz zum Gebäudeeingang, dann zum Gleiter des Major und dort hilfesuchend auf First Sergeant Cardar.
„Nun Sir wir......ähhhh.....“
Die Stimmte das Sergeants versagte abrupt und endete in einem Stottern.
„Vergessen sie es Sergeant, ich kann mir gut vorstellen was hier vor sich geht. Das wird für sie drei ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen UND JETZT HOLEN SIE DIE NUTTEN AUS DEM GEBÄUDE !!“

Das Fass war nun endgültig übergelaufen, Muldoon musste hier sofort harte Maßnahmen ergreifen und er war sich sicher, das Raze hiervon bescheid gewusst hatte, der Blick des ertappten Sergeants war einfach zu deutlich gewesen.
Zwischenzeitlich völlig durchnässt, sah der Stabsoffizier sich knapp um und lief schlussendlich zu den anderen im Gleiter zurück. Da seine Beifahrertür immer noch offen war, beugte Robert sich kurzerhand herein, funkelte erst seine Fahrer finster an und wand sich dann an die Second Lieutenant.
„Varless, diese Soldaten dort, werden samt aller Frauen ins Garnisonsgefängnis gebracht. Außerdem lassen sie die Torwachen ablösen und unter Arrest stellen...... Und sie Cardar, beten besser dafür das ich nicht herausfinde, das sie von der Sache bescheid wussten !"
Der aufgebrachte Fondorianer wartet nicht erst auf eine Bestätigung der Platoonführerin oder des verhassten Gundark, sondern stapfte zurück zum Gebäude, aus dem bereist wieder einzelne Prostituierte kamen. Verängstigt sammelten sich die Huren an dem Transporter und versuchten sich so gut es ging vor dem Regen zu schützen. Die Frauen waren alle Menschen, an deren Aussehen und Kleidung, man deutlich das Gewerbe ablehnen konnte, dem sie nachgingen.
„Meine Damen, stellen sie sich auf eine unbequeme Nacht in unseren Gefängniszellen ein!“
Verkündete Muldoon mit unerbittlicher Härte, musterte jede einzelne der Prostituierten und wartet darauf, das man sie abführte.

~Mirgoshir-System / Agamar / Hauptstadt Calna Muun / imperiale Garnison / auf dem Garnisonshof/ Robert Muldoon mit Emmen Lynd, Jyn Varless, Raze Cardar , Soldaten und Nutten~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Robert Muldoon am 08 Apr, 2013 20:14 02.

08 Apr, 2013 20:01 20
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