RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte Fragen

Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Inner Rim » Manaan » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (3): [1] 2 3 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Drex Drex ist männlich
Spielleiter




Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 290

Manaan Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie
Region: Inner Rim
System: Pyrshak-System [engl.] | Pyrshak-System [dt.]
Planet: Manaan [engl.] | Manaan [dt.]

Hyperraumrouten
...

Terrain und Klima
Ozeanisch mit ausgeglichenen Wetterbedingungen.

Geografische Besonderheiten
Nur vereinzelte Inseln. Nur eine Stadt über der Wasseroberfläche.

Zugehörigkeit
keine echte

Hauptstadt
Ahto City

Bevölkerung
1,8 Millionen (80% Selkath, 18% Humans, 2% andere)

Bedeutung
Galaxieweit einziger Ort zur Herstellung von Kolto, wenngleich die Quellen seit knapp 1.000 Jahren fast vollständig versiegt sind.

Gesellschaft und Kultur
Clanstruktur.

Staatsform
Soziokratie

Militär
Miliz der Selkath

25 Jan, 2013 00:58 54 Drex ist offline Email an Drex senden Beiträge von Drex suchen Nehmen Sie Drex in Ihre Freundesliste auf Füge Drex in deine Contact-Liste ein
Saul Velori
Darth Saulot




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 5

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: 'Blue Rift'-Cantina :: Saul Velori ::.



Der unvergleichliche Geruch von frischer Seefrüchte stieg in seine Nase. Die Würzigkeit und die Feuchte verbanden sich zu einem Aroma, das seinesgleichen suchte. Sie überlagerten sogar den allgegenwärtigen Duft des Meeres. Hier auf Manaan wirkte das Leben lebendiger. Dies mochte einerseits an der Bedeutung des Planeten ob seiner Kolto-Produktion liegen, andererseits am maritimen Charakter. Ein Fakt war jedoch, dass Manaan im Laufe der Jahrtausende an Bedeutung verloren hatte. Kolto war mit der Einführung von Bacta mehr und mehr in den Hintergrund geraten, war das moderne Heilmittel doch effektiver. Dennoch hatte das Galaktische Imperium großes Interesse an Manaan gezeigt und die Welt kurzerhand mit militärischer Macht besetzt. Den wahren Hintergedanken dieser Eroberung kannten jedoch nur die wenigsten. Saul Velori war er bekannt, war er doch ein ehemaliger Imperial Force Adept. Dieser besondere Orden des Imperators war in eine Vielzahl von Mythen und Geheimnissen eingeweiht worden. Natürlich nicht in alle, aber dennoch genug, um über die dunklen Mysterien Manaans Bescheid zu wissen. Mit seinen dreißig Standardjahren stellte Saul einen der jüngeren Gäste in der Cantina dar. Die gedämpfte Musik suggerierte eine gewisse Form der Entspannung, die neutralen Farben, in denen die Räumlichkeiten gestaltet waren, sorgten überdies für eine gewisse Friedfertigkeit.
Die restlichen Besucher der Cantina waren in erster Linie ansässige Selkath, allerdings konnte düstere Zeitgenosse von Dubrillion auch eine handvoll Aqualish, sowie einen einzelnen Ithorianer ausmachen. An der Laune Sauls änderte das allerdings nichts.

Er saß, ein recht süßliches Gebräu aus den Säften verschiedener Algen trinkend, in einer der hinteren Nischen und betrachtete mit einer gewissen Anteilnahmslosigkeit das allgemeine Treiben. Saul trug heute einen cyanfarbenen Überwurf, unter diesem eine schlichte Alltagskluft von annähernd grauer Farbe. Hier in Ahto City gab sich der einstige Force Adept des Imperators als einfacher Geschäftsmann aus, wenngleich seine Ausbildung ihn allein in Sachen Körpersprache verriet. Hatte sein Orden dereinst bedeutsame Imperiale Archive oder Schatzkammern von Palpatine bewacht, so hatten sich die Überbleibsel nach dem Tode des Imperators verstreut. Gleichzeitig hatten subversive Elemente beispielsweise die mit Artefakten und Informationen gefüllten Archive auf Coruscant geplündert und alle Adepten erschlagen. Saul hatte sich genau zu diesem Zeitpunkt auf einer Mission befunden und bei seiner Rückkehr nur noch Trümmer, Erschlagene und die Reste dessen vorgefunden, was für mehr zwei Dekaden seine Heimat war. Im Sturm der vom Hass geprägten Emotionen hatte er seine wenigen Habseligkeiten beisammen gepackt und ein verbliebenes Schiff des Ordens genommen, um von Coruscant zu fliehen. Die Wirren nach dem Tode des Imperators sorgten für ein Chaos, das ungeahnte Bahnen einschlug.

Die anschließende Ziellosigkeit hatte zur Folge, dass sich Saul erstmal heimatlos fühlte. Ohne Vorgesetzte, ohne Mentoren, ohne klare Anweisungen war Saul Velori sprichwörtlich über Nacht auf sich allein gestellt. Diese gänzlich neue Erfahrung löste einerseits eine nie gekannte Hilflosigkeit aus, andererseits wurde der Anhänger der Dunklen Seite der Macht zum ersten Mal Herr seiner selbst. Und diese neu gewonnene Freiheit wollte der Machtsensitive gewinnbringend nutzen. Nach dem Tod des Imperators war das Galaktische Imperium zerfallen und stellte nun nicht mehr als einen Schatten seiner einstigen Größe dar. Die bekannten Strukturen waren weggefegt worden und jeder einflußreiche Militär oder Staatsmensch raffte zusammen, was er unter Kontrolle bringen konnte. Saul hatte etwas ähnliches vor, allerdings gierte er nicht nach territorialem Einfluß. Er hatte andere Ziele. Er wollte Artefakte der Macht in seinen Besitz bringen, verborgene Schatzkammern und Archive entdecken und sagenumwobene Orden der Dunklen Seite suchen. Und genau aus diesem Grund befand er sich nun auch auf Manaan. Seit Jahrtausenden existierte hier eine geheime Schattengesellschaft. Ein spirituelles Mysterium. Irgendwo hier auf diesem Planeten gab es den Orden von Shasa, einen uralten Kult von machtsensitiven Selkath, die zuletzt auch vom Imperator für seine Zwecke missbraucht worden.

Zu eben diesem Orden wollte Saul Velori eine Verbindung herstellen, wollte ihr Wissen seinem eigenen hinzufügen. Wollte lernen und lehren. Kurzum: Saul wollte tiefer in die Mysterien der Dunklen Seite eindringen. Trotz seiner noch existenten Bande zur eigenen Vergangenheit, war es dem 30jährigen klar, dass er seine Zukunft selbst schreiben musste. Und dies konnte nur dann erfolgreich geschehen, wenn er seinen eigenen Horizont erweiterte. Er musste an Macht dazugewinnen. Er musste seinen Einfluß mehren. Und er musste Wissen erlangen, dass ihm unter den Fittichen der Ausbilder des Imperators vorenthalten worden war.

Ein weiteres Mal nippte der Dark Side Adept an dem klebrig-süßen Getränk und fokussierte seine durch die Macht gesteigerten Sinne. Während andere seines Ordens zu fast lautlosen Auftragsmördern ausgebildet worden waren oder die Fähigkeit errungen hatten, Materie willentlich zu kontrollieren, war die größte Stärke von Saul die Herrschaft über den Geist. Der Abkömmling von Dubrillion war in der Lage charakterlich Schwachen seinen Willen aufzuzwängen. Er konnte ihnen Befehle erteilen oder sie Dinge tun lassen, die ihrem üblichen Werteempfinden widersprachen. Saul Velori war in der Lage, die Massen in Versuchung zu führen. Er war ein Manipulator. Ein Meister der Beeinflussung.

Seine durch die Fähigkeiten sensibiliserte Wahrnehmung konnte er zumindest Stimmungen diverser Gespräche erkennen. Während sich gerade die anwesenden Selkath durch eine recht neutrale Gefühlswelt präsentierten, registrierte Saul bei den Aqualish eine gewisse Anspannung. Ihr Stimmungsbild flackerte und der Anhänger der Dunklen Seite nahm einen Hauch von Besorgnis wahr. Gänzlich frei von emotionalen Extremen waren die Ithorianer. Dies verwunderte Saul nicht, hatte er doch mehr als genug von den gemeinhin als 'Hammerköpfe' bezeichneten Spezies gehört. Sie waren harmoniebedachte Ökologie-Freunde, die sich in erster Linie um Terraformung und Revitalisierungen abgestorbener Gebiete kümmerten.

Die kurzzeitige Erregung der Aqualish ließ eine Anflug von Neugierde bei Saul aufkommen. Mochten diese unsagbar hässlichen Wesen etwa einen Verdacht hegen? Immer wieder ertappte er die Aliens dabei, wie sie verstohlen in seine Richtung sahen. Dass sie das vor allem deshalb taten, weil Saul der einzige Mensch weit und breit war, wollte er ob seiner pro-imperialen Ausbildung gar nicht erst erkennen.



.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: 'Blue Rift'-Cantina :: Saul Velori ::.

_______________

25 Jan, 2013 00:59 35 Saul Velori ist offline Email an Saul Velori senden Beiträge von Saul Velori suchen Nehmen Sie Saul Velori in Ihre Freundesliste auf
Saul Velori
Darth Saulot




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 5

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: 'Blue Rift'-Cantina :: Saul Velori ::.



Noch immer spähte Saul die anwesenden Gäste aus und vertiefte sich dabei in den semi-meditativen Empathie-Zustand, der es ihm - mit Hilfe der Macht - erlaubte, die Gefühlswelt um ihn herum besser deuten zu können. Während sein Körper, sein Fleisch dabei den Eindruck es leicht abwesenden Individuums machte, ermöglichte es dem Geist, fast ungehindert umherzustreifen. Saul hatte lange Zeit Schwierigkeiten damit gehabt, diese besondere Form der inneren Einkehr zu erlangen, war er doch nicht unbedingt der ausgeglichenste Zeitgenosse. Echte Meditation hingegen war für ihn ein wahres Übel. Es bedurfte den Einsatz eines Meditationskristalls, um die notwendige Fokussierung und Zentrierung aufbringen zu können. Doch für eine recht simple Einstimmung auf die Emotionen der übrigen Gäste reichte sein Vermögen in den Techniken, die man ihm einst beigebracht hatte.

Um den Mann von Dubrillion herum begann ein nun deutbar kräftigeres Stimmengewirr, über welches sich eine Vielzahl von Eindrücken legte - nur sichtbar für den ehemaligen Imperial Force Agent. Er entdeckte unterschwellige Emotionen wie Zorn, Enttäuschung, Eifersucht und gieriges Verlangen - alles nicht unüblich für ein kunterbunt zusammengewürfeltes Klientel. Allerdings ging es Saul Velori nicht um die lächerlichen Gefühle dieser Einzelschicksale - zumindest nicht vordergründig. Er hoffte ein Indiz darauf zu finden, was die Selkath hier angeblich seit Jahrtausenden geheim hielten: Einen längst vergessenen Orden der Dunklen Seite. Jeder noch so kleine Hinweis konnte helfen. Und noch war dem einstigen Agenten des Imperators daran gelegen, eine gewisse Zurückhaltung der unauffälligen Natur zu üben. Dieser Orden von Shasa war der einzige Grund für den Besuch auf Manaan. Der 30jährige musste, nun da der eigentliche Führer der gesamten Galaxis fehlte, eine neue Richtung einschlagen. Und dafür - so hatte er beschlossen - war es unabdingbar, weitere Geheimnisse der Macht zu ergründen.

Mehr und mehr verloren sich die verschiedenen Gefühlseindrücke in einem Sammelsurium von ungreifbarer Nichtigkeit. Die Konzentration von Saul ließ schlagartig nach und mit einem tiefenresonanten Raunen kehrte er schlagartig in die Realität zurück. Was blieb war der Hauch der Enttäuschung und ein langsam in ihm aufkeimender Zorn. Er hasste es, derart plumb aus seinen meditativen Gedanken gerissen zu werden. Womöglich musste er es an Bord seines Schiffes, mit all seinen Foki, noch einmal versuchen. Doch bis dahin konnte er sich noch etwas Zeit lassen. Der Orden von Shasa bestand angeblich seit Tausenden von Jahren, da konnte er getrost auch noch einige Stunden warten. Niemand hetzte Saul Velori. Seit das Imperium durch den Verlust Palpatines mehr und mehr zerbrach, gab es keine Ordnung mehr. Weder in der Galaxie, noch in den einst so geheimen Organisationen, deren Teil Saul einst gewesen war. Der 30jährige Anhänger der Dunklen Seite der Macht schenkte sich selbst ein sardonisches Lächeln, als er seiner eigenen Freiheit erstmalig wirklich gewahr wurde. Er war nun sein eigener Herr. Es gab keine Anweisungen mehr, keine Befehle und auch keine Order. Saul Velori entsprach nun der Sorte freidenkerischer Wesen, von denen er so oft in den alten Schriften gelesen hatte. Er verkörperte nun mehr denn je einen Dunklen Jedi, ja er glich schon fast einem Sith. Doch es mangelte ihm am hehren Wunsch nach Allmacht. Wichtig war für ihn momentan nur die Feststellung der Existenz des Ordens von Shasa. Mit diesem Geheimbund konnte es ihm möglich sein, neues Wissen zu erlangen. Und Wissen war der Schlüssel zu Einfluß, Macht und Größe. Dann, nur dann, durfte er sich den Gedanken daran gestatten, nach mehr zu verlangen.

Ohne weitere Gedankenspiele erhob sich der einstige Sohn von Dubrillion. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen bezahlte er dem breitgesichtigen Selkath-Wirt die klebrigen Getränke mit einigen imperialen Credits. Sollte das aquatische Wesen sich doch selbst die Mühen machen, die Währung entsprechend seiner Vorlieben zu tauschen. Saul verließ die Cantina und steuerte direkt eine der Promenaden an, die ihm einen Ausblick auf die endlos wirkenden Ozeane gestatteten. Die ungezähmte Wildheit dieses Planeten besaß eine fast animalische Anziehungskraft. Ihr Unbändigkeit war ein Beweis der pulsierenden Lebenskraft. Saul zweifelte nicht daran, dass sich ein Orden der Dunklen Seite hatte niederlassen können. Alles schrie förmlich danach, sich zu messen. Die Ozeane mussten vor Raubtieren nur so wimmeln.

Als ihn ein Selkath watschelnd und in Begleitung eines Protokolldroiden passierte, überkam den zivil gekleideten Suchenden für den Bruchteil eines Augenblicks der innere Wunsch nach einem blutigen Exempel. Er selbst konnte sich dieses Auflodern drastischer Emotionen nicht erklären. Bisher hatte sich Saul immer als ein recht nüchtern agierender Anhänger der Dunklen Seite gesehen. Während seiner langjährigen Ausbildung hatte es ganz andere Extreme gegeben. Viele von denen, die ihre Aggressionen nicht beherrschen konnten, erreichten das Ende der Unterweisungen nicht. Der Pfad der Imperial Force Agents folgte Tugenden der Heimlichkeit, nicht der stumpfen Gewalt. Mit einem inneren Kopfschütteln wand sich Saul von der Aussicht auf den Ozean ab und beschloß, an Bord seines Raumschiffs einen neuen Plan zu erörtern - fernab äusserer Einflüsse und ohne störende, fischköpfige Wesen. Zuviel hing von dem Erfolg seiner Suche ab.



.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: unterwegs :: Saul Velori ::.

_______________

22 Feb, 2013 00:15 01 Saul Velori ist offline Email an Saul Velori senden Beiträge von Saul Velori suchen Nehmen Sie Saul Velori in Ihre Freundesliste auf
Saul Velori
Darth Saulot




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 5

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: experimenteller Raumjäger :: Saul Velori ::.



Mit einem Geräusch gleichmäßiger Atmung verfiel Saul Velori in einen fast tranceartigen Zustand der Entspannung. Natürlich musste er - wie stets bei dieser Übung - auf einen Meditationskristalls zurückgreifen, fand er doch sonst nie die notwendige Ausgeglichenheit, um sich ausreichend genug fokussieren zu können. In dieser Technik verankert, meditierte der 30jährige. Er konzentrierte sich auf die bisher zusammengetragenen Informationen, versuchte lose Enden dieser Neuigkeiten zu verknüpfen und Indizien zielführend einzuordnen. Irgendwo auf diesem Planeten existierte der uralte Orden von Shasa. Und es war schlichtweg notwendig, Kontakt zu dieser Gruppierung aufzubauen. Ganz gleich wie schwer die Anstrengungen auch sein mochten. Ganz egal welche Hürden es zu überwältigen gab - Saul musste es schaffen. In den verborgendsten Winkeln seines Erinnerungsvermögens suchte der Force Adept nach Antworten, nach Lösungsansätzen und nach Möglichkeiten.

Losgelöst von allen anderen Schwierigkeiten, die zentralsten Gedanken nur auf das Ziel seiner Suche gerichtet, vergaß Saul alles um sich herum. Den Rumpf des Schiffes, welches er aus der Einrichtung des Imperators entwendet hatte, die spärliche Einrichtung des Vehikels, den Geruch nach Antriebsstoffen und chemischen Schmiermitteln, die Selkath im Hangar und auch das dumpfe Geräusch des allgegenwärtigen Ozeans. Sein innere Mitte findend, griff sein Geist über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus. Wo der Körper feste, physische Schwellen besaß, die nicht überschritten werden konnten, gab es für den Geist - so richtig gelenkt - keine wirklichen Barrieren. Doch eben dieses gezielte Manövrieren des eigenen Selbst gelang nur wenigsten Personen. Allen voran den Machtsensitiven. Die Meditation war eine Möglichkeit, sich über diese Grenzen bewegen zu können. Allerdings bedurfte sie eines hohen Maßes an Selbstdisziplin, Zentrierungsfähigkeit und einer Form von Ausgeglichenheit. Letzterer Aspekt war für die Anhänger der Dunklen Seite der Macht oftmals eine kaum nehmbare Hürde. Saul indes, als jemand der selten in Rage versetzt wurde, schaffte es bisweilen dennoch einen Zustand zu erreichen, den man als gewisse Form des Ausgleichs bezeichnen konnte.

Sinnierend, forschend und nach Weisheit strebend, registrierte der Mann von Dubrillion kaum vom Geschehen um ihn herum. Die Tatsache, dass der Fokus seiner Konzentration leicht zu glimmen begann, nahm er nicht wahr. Auch dass sich sein Lichtschwert fast wie von Geisterhand aus der Halterung löste und zu schweben startet, wollte Saul anfänglich nicht wahrhaben. Tief in die Meditation verankert, streifte sein Geist weit umher. Manaan pulsierte schier vor Leben, waren die Ozeane doch Heimat von Millionen von fühlenden Wesenheiten. Nicht jedes Tier dachte aktiv, aber sie alle fühlten Schmerz, litten Hunger oder wurden von anderen, simplen Trieben geprägt. Saul griff nach jeder Möglichkeit, strich mit den Ausläufern seiner Essenz allenthalben entlang.

Als er sein Zentrum wieder freigab, fiel sein Lichtschwert polternd zu Boden. Gleichzeitig riss der 30jährige seine Augen auf und starrte in die Leere. Seine Lippen formten ein einfaches Wort.

»Hrakert.« hauchte der einstige Dark Side Adept des Imperators. Er hatte einen Namen. Die tiefe Meditation hatte ihm einen Namen eingebracht. Allerdings konnte das eine Person, ein Tier oder ein Ort sein. Doch der erste Schritt war getan. Nun konnte Saul Velori seine Suche nach dem geheimen Orden der Dunklen Seite fortsetzen. Und wenn er den Orden von Shasa gefunden hatte, gäbe es sicher neue Möglichkeiten. Wissen. Geheimes Wissen. Verbotenes Wissen. Und mit selbigem Macht. Endlose Macht.



.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: experimenteller Raumjäger :: Saul Velori ::.

_______________

12 Jan, 2014 04:21 31 Saul Velori ist offline Email an Saul Velori senden Beiträge von Saul Velori suchen Nehmen Sie Saul Velori in Ihre Freundesliste auf
Saul Velori
Darth Saulot




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 5

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: East Central :: experimenteller Raumjäger :: Saul Velori ::.


Saul Velori hatte dank langwieriger Meditation einen einzelnen Begriff erfahren. Eine Bezeichnung, einen Ort oder eine Person. Manaan mochte zwar beileibe nicht so bevölkert sein, wie viele andere Planeten in der Galaxie, dennoch war es für ein einzelnes Individuum fast unmöglich, ohne konkrete Hinweise Nachforschungen anstellen zu können. Der ehemalige Dark Side Adept öffnete einmal mehr seine Augen und erhob sich aus der meditativen Sitzposition. Es war an der Zeit sich zu wappnen. Die Dunkle Seite der Macht hatte ihn aus bestimmten Gründen auf diesen aquatischen Planeten geschickt. Hier gab es Etwas von Bedeutung. Irgendetwas. Alles weitere lag nun an ihm. Er war nur fehlbares Fleisch, der die Winkelzüge der Macht falsch betrachten oder deuten konnte. Es war seine Verantwortung, die verschlungenen Pfade aufzuschlüsseln. Mochte ihm die Dunkle Seite eine Eingebung schicken, so war es doch an Saul, die Deutung vorzunehmen. Hier auf Manaan gab es einen Quell der Macht, ein altes Artefakt oder verborgenes Wissen. Saul Velori war dazu auserkoren worden, es zu finden. Deshalb hatte es ihn hierher verschlagen. Deswegen war er von der geheimen Ordenseinrichtung des Imperators auf Coruscant direkt nach Manaan geflogen – mit einem gestohlenen, experimentellem Raumvehikel aus den Schatzkammern des Ordens.

Mit wohliger Genugtuung legte sich der dunkelhaarige Machtanwender von Dubrillion eine wenig verzierte Robe an, verstaute sein Lichtschwert gut verborgen in den Tiefen der Tracht und setzte seinen Fuß auf die oberste Stufe der Austrittsluke. Zischend öffnete sich die stählerne Treppe. Sofort drang salziger Seeluftgeruch in die Kabine des Raumschiffs, lagen die öffentlichen Hangarstellplätze doch seewärts. Ohne sein Gesicht zu verbergen, verließ der 30jährige sein gestohlenes Eigentum, passierte mehrere Verlade-Droiden der Selkath und schlug einmal mehr den Weg zum alten Regierungsgebäude ein. Saul hatte irgendwann während seiner Ausbildung zum Adepten der Dunklen Seite von der Besetzung Manaans durch imperiale Streitkräfte gelesen und einer seiner Ausbilder hatte etwas von einem geheimen Komplott erzählt – angestachelt durch den Dunklen Lord der Sith, Darth Vader, persönlich. Er selbst hatte von Vader stets nur gehört, war ihm selbst nie begegnet, doch die Gerüchte und Legenden um die rechte Hand des Imperators hatten sich stets gehalten.

Saul passierte eine Vielzahl von Selkath, einige Ithorianer und – wie üblich – Twi'leks. Die rassische Vielfalt hier auf Manaan war etwas, dass Velori abschreckte, aber nicht übermäßig verunsicherte. Durch den raschen Niedergang und Zerfall des Galaktischen Imperiums hatte die Neue Ordnung nicht mehr den Bestand, den diese regulierung Ideologie dereinst gehabt hatte. Überall reagierte man nun weniger abweisend auf Fremdrassen und Nichtmenschen. Die jüngere Geschichte hatte das Imperium zu einer bösen Institution gemacht – wurde sie doch wie immer vom Sieger geschrieben. Doch die aktuellen politischen Geschehnisse interessierten Saul nicht annähernd so stark, wie Möglichkeit, seine Fähigkeiten in der Macht zu erweitern. Manaan schien dafür ein Schlüssel zu sein, ein wichtiger Baustein in seinem eigenen Aufstieg. Möglicherweise konnte der junge Adept der Dunklen Seite hier sogar das Fundament seiner eigenen Legende schaffen. Dafür jedoch musste er die Geheimnisse der Selkath aufdecken und in Erfahrung bringen, was dieses ominöse Wort 'Hrakert' bedeutete. Es war jedoch nicht übermäßig klug, Nichteingeweihte mit seinem Anliegen zu behelligen. Überall konnten Agenten des Feindes lauern, wenngleich sicher nur die wenigsten Rebellen überhaupt etwas von der Existenz seines einstigen Ordens wussten. Zu verborgen hatten sie stets gehandelt und zu sehr war der Imperator darauf bedacht gewesen, seine Dunklen Jünger im Schatten agieren zu lassen. Überall hatte er stets nur Darth Vader als galaxieweite Bedrohung auftreten lassen, so dass an anderen Orten des Alls eben jene zuschlagen konnten, die wesentlich subtiler und heimlicher vorgingen.

Als der Mann von Dubrillion hinkenden Aqualish passierte, loderte kurz ein Gefühl von Hass in ihm aus. Diese Emotion ging nicht von Saul selbst aus, sondern von dem unsäglichen Geschöpf. War es Verachtung? Geringschätzung? Hatten menschliche Wesen Anteil an der Versehrtheit des Aliens? Oder glomm im Aqualish möglicherweise gar die schwache Glut der Dunklen Seite? Kurz dachte der Adept darüber nach, dem Nichtmenschen zu folgen. Doch da die Gefühlswallung genauso schnell versiegte, wie sie gekommen war, entschied er sich dagegen. Hier auf Manaan gab es andere Erfahrungen zu machen. Bedeutendere Erkenntnisse zu sammeln.

Stundenlang ging Saul Velori in Ahto City umher, passierte Einwohner, Gäste und Reisende gleichermaßen. Er nahm holographische Werbungen wahr, ließ seinen Blick über die Angebote zahlreicher Händler und Dienstleister wandern, griff mithilfe der Macht über die eigene Wahrnehmung hinaus und suchte nach Hinweisen. Doch er fand keine.

Enttäuscht lehnte er sich über die Brüstung einer Aussichtsplattform hinaus und betrachtet die endlosen Weiten des Ozeans. Zum Horizont hin verwandelte sich das satte Blau des Wassers in ein helles Grün, verlor gänzlich die schäumenden Kronen, die rings um Ahto City entstanden. Wieder einmal konzentrierte sich der Adept, griff hinaus mit der Macht, suchte, forschte und taxierte. Irgendwo hier musste es einen Hinweis geben. Versteckten die Selkath in der Hauptstadt selbst etwas mit Namen 'Hrakert'? War einer dieser fischgesichtigen Nichtmenschen gar 'Hrakert'? Gab es hier eine geheime Schatzkammer des Imperators, wie es auf so vielen Welten eine gab? Seine Machtsinne ließen seine Wahrnehmung ausfächern, wie ein Netz im Wasser. Nein, wie ein Netz unter Wasser. Dann plötzlich begriff Saul. Er verstand. Nicht über Wasser musste er suchen, sondern unter Wasser.



.:: Pyrshak-System :: Manaan :: Ahto City :: West Central :: Aussichtsplattform :: Saul Velori ::.

_______________

19 Jul, 2014 16:41 58 Saul Velori ist offline Email an Saul Velori senden Beiträge von Saul Velori suchen Nehmen Sie Saul Velori in Ihre Freundesliste auf
Korkon
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

– Manaan – Unter dem Meer – Geheimes Versteck von Palpatine – Schatzkammer – Korkon –




Weit unten mehrere Kilometer im glasklaren, blauen Ozean von Manaan, umgeben von zerreißenden Strömungen und gefährlichen Strudeln liegt ein geheimer Rückzugsort vom mittlerweile toten Sith Lord Sidious. Diese Anlage war innerhalb eines riesigen Berges versteckt der sich in alle Richtungen scheinbar endlos ausdehnte. Betreten konnte man das Versteck nur durch eine Schleuse die in den Berg eingearbeitet war. Allerdings war sie mit Hologrammemittern versehen, die die Bergwand unverändert aussehen ließ. Hinter dem getarnten Zugang im Berg lag eine Höhle, die wenn sie erleuchtet gewesen wäre wunderschön ausgesehen hätte. Die Wände waren durchzogen von Kristallablagerungen und von der Decke hingen riesige Stalaktiten hinunter an denen langsam Wasser runter tropfte. Auf einer kleinen Anhöhe befand sich eine Tür, die man aufgrund der Dunkelheit fast nicht hätte erkennen können, wenn da nicht ein Terminal davor wäre das schwach leuchtete. Während es in der Höhle unangenehm Kalt war, war es innerhalb der Anlage wohl Temperiert. Hinter der Tür erstreckte sich ein kleiner Korridor der in 3 Räumen mündete. Alles sah sehr Steril aus und ähnelte sehr einem Imperialen Raumschiff. Sämtliche Wände, Böden, Decken und Türen entsprachen den Standards des Imperiums. Der erste Raum befand sich ein paar Meter nach dem Eingang auf der rechten Seite. Es war ein Lagerraum in dem Militärische Notrationen und Ersatzteile für die wichtigsten Komponenten der Station lagerten. Alles war sehr ordentlich und übersichtlich in verschiedenen Regalen einsortiert. Das einzige was verraten hätte das hier schon lange niemand mehr war, war die Staubschicht die sich gleichmäßig über jedes Objekt legte. Der Zweite Raum war zu erreichen wenn man den Korridor weiter gerade ausging. Es schien eine Art Kontrollraum oder Kommandozentrale zu sein. In diesem Raum ragten viele Monitore, Terminals und allerhand blinkender Armaturen aus der Wand. Obwohl die Station scheinbar schon seit einigen Jahren leer stand liefen die Geräte einwandfrei. Den Strom den die Anlage benötigte produzierte sie selbst, mit einem kleinen Kraftwerk das sich die Energie aus den Unterwasserströmungen zunutze machte. Der Dritte Raum den man nach einer kleinen Abbiegung nach links erreichte war ein Schlafgemach. Auch dieses war sehr Schlicht ausgestattet und hatte, auf dem ersten Blick, neben dem Bett und einem Schreibtisch nur noch 2 Schränke für Kleidungen. Allerdings gab es hier im Boden eine versteckte Falltür, direkt unter dem Bett. Unter dieser Falltür befand sich ein Tunnel der schon nach ein paar Metern so finster wurde, das man nicht sehen konnte wie weit oder vor allem wohin er führte. Der Tunnel hatte im Gegensatz zum Rest keine Imperiale Standard Bauweise. Er schien einfach rein gebohrt geworden zu sein. Es gab viele Abzweigungen die zu verschiedenen Schatzkammern und wiederum anderen Tunneln führten. In den Kammern befanden sich sehr seltene und kaum bezahlbare Objekte die man für viele Credits hätte verkaufen können. Weiterhin waren sie mit alten Aufzeichnungen der vergangenen Jahrhunderte und alten Sith Relikten bestückt. Und Korkon stand im seinem Stasis-Gefängnis in einem dieser Räume. Auf dem Gerät in dem Korkon eingesperrt war blinkte eine Bedienungsfeld und eine Anzeige die seinen Zustand wiedergab. Wie er nach über 5000 Jahren dahin gekommen ist, könnte wohl nur Sidious selbst beantworten; Es dürfte jedoch schwierig werden ihn zu fragen. Dort nun wartete der alte Sith unfreiwillig darauf das sich an seiner Situation was änderte.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Korkon am 16 Jun, 2015 16:16 26.

10 Jun, 2015 21:49 31
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Ahto City :: Seepromenade :: Lt.Raye Villiers & Vash, Passanten::.


Eine starke salzige Brise frischte auf, und wirbelte die Schöße der dunklen Mäntel auf, in die die beiden Menschen gehüllt waren, welche an das hohe Geländer gelehnt auf die unendliche Weiten der Wasserwelt Manaan blickten. Raye wirkte hier noch mehr als sonst wie ein sehr blasser, ernster Teenager, der vielleicht gerade fünfzehn Jahre sein mochte, während das Alter ihres hochgewachsenen, finster blickenden Begleiters schwerer zu bestimmen war, seine Akten sprachen von ‚schätzungsweise 29 – 32 Standardjahren‘, also nur einige Jahre jünger als sie selbst. „Der Shasa-Orden ist irrelevant, Vash, sagte sie kühl, während sie weiterhin auf das in Vormittagssonne glitzernde Meer sah. „wir haben einen anderen Auftrag. Selbst wenn wir auf Mitglieder dieser primitiven Sekte stoßen sollten, können wir sie für unsere Zwecke zunutze machen.“ „Ich spüre eine Störung in der Macht, die von hier ausgeht, und sie hat nichts mit unserem Ziel zu tun“, knurrte der Kiffar. Die Linien seiner Clanstätowierungen verzogen sich wie windende Würmer, als seine Gesichtszüge sein Missfallen über Rayes Äußerung verrieten. „Vielleicht nicht einmal mit dem Shasa-Orden. Wenn…“ „Wenn es soweit ist, werden wir es sehen. Wir dürfen unser Ziel nicht aus den Augen verlieren, lass dich von den Strömungen der Macht nicht kirre machen. Nutze sie, aber lass dich nicht von ihr beherrschen…“, unterbrach die dunkelhaarige Frau scharf. Sie mochte Vashs ständige Paranoia nicht. Seine Ahnungen und Wahrnehmungen im ständigen Fluss des bogan durfte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, das stimmte, aber man durfte sich nicht verzetteln. Es fiel ihm schon schwer genug, sich nicht auf jeden Passanten zu stürzen, der die beiden auch nur ansah. Der Kiffar war gut, in dem was er tat, aber in diesem Gebiet zu unkontrolliert und ineffizient. „Leck mich…“, murmelte Vash gereizt und spie aus. „Nein, danke“, entgegnete die Offizierin humorlos. Sie stieß sich vom Geländer ab, und schlug einen Weg ein, der sie in die Gegenrichtung des Hauptstroms an Passanten führte. Dennoch kam es zu keinen Zusammenstößen, denn die Menge an Selkath, Menschen und anderen Spezies teilte sich um sie weiträumig wie ein Strom um einen Felsen. Dafür musste sie nicht einmal auf ihre Machtaura zurückgreifen. Anscheinend waren sowohl die in kaltem Blau leuchtende Augenprothese als auch das frostschwarze natürliche Auge abschreckend genug. Vash folgte ihr unhörbar, sie drehte sich nicht um, denn sie spürte ihn mit all seinem Misstrauen und seinen paranoiden Ahnungen deutlich genug in der Macht.

Etwa dreieinhalb Stunden später tauchte ein Amphibienboot im Becken eines jahrzehntelang nicht mehr genutzten Unterwasserhangars auf, nach es eine mit Holoemittern getarnte Schleuse in einem Felsmassiv tief unter der Meeresoberfläche passiert hatte. Drei DRK-1 Aufklärungsdroiden entstiegen dem Gefährt und erkundeten sowohl den Schleusenbereich als auch die anliegenden Gänge und in militärischer Nüchternheit gehaltene Anlage. Zehn Minuten später verließen Raye und Vash das Boot, als die Scans der Droiden die Luft für atembar erklärten und keine direkten Bedrohungen durch Wächterdroiden, Selbstschussanlagen oder organisches Personal zu erkennen waren. Dennoch blieben die beiden Jung-Inquisitoren auf der Hut, nachdem sie die Wach- und Verwaltungsbereich verlassen hatten. Die Gefahren, mit denen sie rechneten, waren höherer Natur, die Nichtmachtbegabten wie bösartige Zauberei vorkommen konnten.

Beide spürten noch das Wirken des einstmaligen Besitzers, niemand Geringerem als Darth Sidious selbst, welcher vor drei Jahren auf dem zweiten Todesstern über Endor zusammen mit seiner rechten Hand Darth Vader eins mit der Macht geworden war. Das Flüstern alter Flüche und Beschwörungen, der Nachhall der Aura des letzten Dark Lords der Sith war ausreichend, um schwächere Machtbegabte um den Verstand zu bringen und Normalsterbliche in selbstmörderische Raserei verfallen zu lassen. Der Lieutenant und ihr Begleiter, obgleich noch recht jung, waren jedoch Inquisitoren, sie standen noch über den Händen des Imperators, den Prophets of the Dark Side, ganz zu schweigen vom Bantha-Futter der zahlreichen Dunklen Jedi. Obwohl sie dadurch beide stark genug waren, Fallen zu entgehen, die unbefugten Eindringlingen gestellt wurden, wurden ihre Fähigkeiten immer wieder auf die Probe gestellt. Die Bannflüche waren alt, aber immer noch wirksam und selbst Illusionen urzeitlichen Sith-Gezüchts konnten sich tödlich in der Realität auswirkten, wenn man nicht wusste, wie man ihnen widerstand.

Die Sith-Magie begann in ihrer vollen Stärke zu wirken, als sie das naturbelassene Geflecht aus Tunneln und Kammern erreichten, die recht wahllos mit alten Artefakten und weltlichem Tand gefüllt waren, jedoch nicht das waren, was sie suchten. Vashs starke Begabung in Psychometrie und der Wahrnehmung von Lebensformen führte sie jedoch den richtigen Weg, wenngleich Raye ihn ständig unter Kontrolle halten muss, nicht jeder Ahnung von Gefahr nachzugeben. Hin und wieder musste sie einen ihrer gezielten Machtgriffe an ihm einsetzen, damit er sich konzentrierte.
Auf diese Weise erreichten sie eine weitere Kammer, in der sie das Gesuchte fanden. Ein Stasisfeld, in dem seit einigen tausend Jahren ein Angehöriger der Pureblood-Sith gefangen war, auf etwaiges Staunen oder Bewunderung verschwendeten sie jedoch keine Zeit. „Die rothäutige Tentakelfresse lebt noch“, stellte Vash überflüssigerweise fest, denn die Anzeigen auf dem Kontrolldisplay wiesen unverdrossen Zustand und Vitalzeichen des Sith aus. „Ja“, erwiderte Raye knapp. Sie war bereits dabei, das Gerät zu studieren, das die Millennien scheinbar tadellos überdauert hatte. Das Prinzip von Stasisfeldern hatte sich trotz der langen Zeit nicht stark verändert, dennoch konnte nach einer so langen Betriebszeit jedwede Veränderung fatale Folgen beim Herauslösen des Inhalts haben.

„Er wird desorientiert sein und Amok laufen, wenn wir ihn lebend aus dem Stasis-Feld herausbekommen…“, prophezeite Vash düster. „Vielleicht verliert er sein Augenlicht oder bekommt einen Schlag in dieser mit Flüchen aufgeladenen Atmosphäre. Du weißt, wie es beim letzten Mal war…“

„Ich weiß“, erwiderte Raye, ohne sich anmerken zu lassen, dass diesmal sie diejenige war, die sich angespannt und gereizt fühlte. „Deshalb werde ich seine Lebensfunktionen zusätzlich herunter dimmen, noch bevor wir das Feld abschalten. Lass uns aber vorher das ganze Geklimper an Artefakten herausschaffen, ihre Ausstrahlung stört mich..“

Sie benötigten noch einmal eine Stunde, um die Artefakte aus der Kammer zu räumen, und dann tastete Raye das Innere des Sithkörpers nach den Funktionen ab, die sich herunterfahren ließen, ohne dass er in Lebensgefahr geriet, sobald ihn das Stasisfeld aus seinem Griff ließ. Bevor sie sich daran machten, das Feld abzuschalten, vergewisserten sich die beiden Inquisitoren, dass ihre Waffen, vornehmlich ihre Lichtschwerter, einsatzbereit waren, falls der Sith durchdrehen sollte. Jedoch würde Raye auch nicht auf den Einsatz ihres Blasters verzichten.

„Beginne jetzt die Abschaltungssequenz“, sagte sie und betätigte eine Kombination von Tasten und sehr antiquierten Schaltern. Lichter erloschen, andere blinkten wieder auf, während es in den Projektoren des Stasisfeldes zu ächzen und zu wimmern begann.

„Du wirst ihn grillen“, konstatierte der Kiffar mit einem schiefen Grinsen, das die dunkelhaarige Coruscanti mit einem eiskalten Blick bedachte. Sie hätte ihm am liebsten die Kehle zugedrückt, doch sie musste sich auch in der Macht auf die Vitalfunktionen des rothäutigen Mannes konzentrieren.


.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon im Stasisfeld::.

_______________

29 Jul, 2015 15:13 46 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Korkon
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

– Manaan – Unter dem Meer – Geheimes Versteck von Palpatine – Schatzkammer – Korkon –



Die Terminals an der Stasisvorrichtung blinkten bunt und piepten wild umher als das Stasisfeld runter gefahren wurde. Korkons noch schlaffer Körper, der durch die Stasis aufrecht gehalten wurde, sackte zusammen und knallte auf den Boden. Einige Sekunden vergingen bevor er langsam das Bewusstsein wieder erlangte. Er war über 5000 Jahre in diesem Gefängnis eingesperrt und das hinterließ auch in Stasis einige Spuren. Sein kompletter Körper war taub und seine Arme und Beine gehorchten dem instinktiven drang aufzustehen nicht. Er konnte nichts sehen, riechen oder hören. Selbst der harte, kalte Boden der Kammer, der tief unter dem Meeresspiegel lag, war kaum wahr zu nehmen. Seine unbeholfenen Versuche aufzustehen, erinnerten eher an ein frisch geworfenes Bantha Junges, welches versucht seine ersten Schritte zu meistern, als an einen furchtlosen Krieger der Sith. Etwas Gutes hatten diese jämmerlichen versuche des aufstehen aber doch. Sein Kreislauf kam wieder in Schwung. Sein Blut Zirkulierte, zwar immer noch langsam durch seine Venen aber es reichte um einen stechenden Schmerz, sowie unangenehmes Kribbeln in seinen Muskeln hervorzurufen. Sein verstand schien sich ebenfalls zu sammeln und zu sortieren. Seine Sinne, die immer noch stark abgestumpft waren bemerkten die 2 anderen Personen im Raum nicht. Auch die Machteinwirkung auf ihn, die von der einen Person ausging, bemerkte er vorerst nicht. Korkon begann unverständliche Wortfetzen in seiner Muttersprache zu murmeln während er versuchte sich zu erinnern. Was ist passiert? Wo bin ich? Waren das Grundgerüst all seiner im Kopf umherfliegenden Gedanken. Nach und nach formten sich in seinem Kopf die Bilder der Vergangenheit. Bilder von Korriban, seiner Heimat und dem Ort an dem er eingesperrt wurde. Bilder von seinem alten Meister und Gesprächsfetzen der Dialoge die sie führten. Alles machte immer mehr Sinn, sein Gehirn schuf neue Synapsen und so verketteten sich seine Erinnerungen langsam wieder zu einer sinnvollen Geschichte. Er wurde nach Korriban geschickt um ein Attentat auf Naga Sadow zu verüben. Aber was ist dann passiert? Es fehlte noch ein Teil im Puzzle. Die fehlende Erkenntnis machte Korkon wütend. Die Unwissenheit und die Machtlosigkeit wandelten sich in Zorn. Seine Muskeln begannen zu beben und zu zucken. Ob dies nur dem Zorn zu zuschreiben war oder auch der Macht, die begann seinen Körper getrieben von Hass zu durchfließen, ist unklar. Seine Gedanken und Erinnerungen fügten sich nun immer schneller und schneller zusammen bis er auf das fehlende Puzzle-Teil stieß. Garan! Garan war auch ein Schüler seines Meisters, der dafür gesorgt hatte das Korkon in die Stasis eingesperrt wurde. Nahezu zeitgleich mit dem Gedanken flammte Korkons Hass wie ein Inferno auf. Seine Verbindung zur Macht wurde schlagartig stärker, wodurch seine Wahrnehmung sich ebenfalls ausbreitete. Die Dunkle Seite war ungewöhnlich stark an diesem Ort was es Korkon ermöglichte noch mehr Kraft zu mobilisieren und seine Emotionen zu schüren, sodass er in Rage geriet.
Er spürte vor ihm eine Person, Garan! Zumindest hielt er diese Person für einen kurzen Augenblick für seinen alten Rivalen. Korkon hatte schließlich keine Ahnung, dass seit seiner letzten Erinnerung schon über 5000 Jahre vergangen waren. Die in ihm explodierende Wut befähigte ihn mit einem tiefen, furchterregenden Schrei auf zu springen. Er Packte Instinktiv mit der Macht die Kehle des Mannes den er für Garan hielt, schmetterte ihn gegen die Wand und Würgte ihn. Erst jetzt bemerkte er das hier was nicht stimmte. Es war nicht Garan, es war niemand … zumindest niemand den Korkon zu erkennen vermag. So ruckartig wie der Angriff startete, endete er auch wieder. Als Korkon erkannte dass es sich um eine andere Person als Garan hielt, verblasste seine Wut und somit auch die Kraft die er daraus gewinnen konnte. Er sackte zurück auf die Knie und stützte sich mit den Händen auf den Boden ab. Erst jetzt spürte er auch die 2. Person im Raum und deren Bemühung Korkons Vitalfunktionen zu kontrollieren. Korkon war einfach viel zu erschöpft um sich dagegen zu wehren geschweige denn einen Kampf anzufangen, weswegen er sich zwangsweise zur Besonnenheit entschied. Vielleicht hatten diese 2 Gestalten ja sogar Antworten für ihn. Schwer atmend blickte Korkon auf, seine Augen begannen wieder Umrisse und Schemen war zu nehmen.
„Was … was ist passiert?“

– Manaan – Unter dem Meer – Geheimes Versteck von Palpatine – Schatzkammer – Korkon –

30 Jul, 2015 19:44 38
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon::.




Gelinde gesagt erfolgte das Erwachen des Sith aus der Stasis etwas heftiger als erwartet, dennoch bestand für Raye kein Grund in Panik zu geraten, als sich der überschäumende Zorn des Rothäutigen gegen ihren Partner richtete. Es kam ihr eigentlich sogar ganz recht, denn so richtete sich dessen Aufmerksamkeit nur auf Vash und gab ihr Zeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Sie verachtete rohe Gewalt, die von primitivsten Gefühlen geleitet wurden. Zwar war es durchaus beachtlich, wie die Kräfte des Mannes nach jahrtausendelangem Schlaf dadurch angefeuert wurden, doch es führte letzten Endes zu nichts – der Sith war blind vor Wut und erleichterte es ihr, in seine Körperfunktionen einzugreifen. Da seine Spezies humanoid war, brauchte sie sich nicht auf eine fremde Physis einzustellen – die meisten Organe und Hormone ähnelten stark denen eines Menschen, so dass es ihr nicht schwerfiel, seine Adrenalinausschüttung fast bis zum Stillstand herunter zu drosseln und seine Muskeln erlahmen zu lassen, die sich durch die lange Stasis wahrscheinlich zurückgebildet haben mussten.

Vash hatte es ziemlich durchgeschüttelt, aber der Kiffar war zäh und sie machte sich um ihn die geringsten Sorgen, als der Sith endlich von ihm abließ und zu Boden sank. Sein Basic hatte eine höchst altertümliche Färbung, aber mehrere tausend Jahre waren schließlich kein Pappenstiel. „Wir haben dich aus dem verkrifften Stasisfeld herausgeholt, und das ist der Dank dafür?“, keuchte Vash, bevor Raye irgendetwas sagen konnte. Der schlanke, in schwarz gekleidete Mann rappelte sich hoch und würgte und räusperte sich. Warnend hob sie eine Hand in seine Richtung, um zu verhindern, dass er irgendetwas unüberlegtes tat, um sich zu revanchieren. Der Kiffar spuckte Schleim, Blut und eine Reihe von Flüchen und Verwünschungen aus, blieb aber stehen.

„Im Grunde hat mein Partner Recht, Sith“ , sagte Raye langsam, damit der vor ihr zusammengesunkene rothäutige Mann sie verstand. „Wir haben dich aus deinem Gefängnis herausgeholt, weshalb du dich ein wenig kooperativer zeigen solltest. Darüber hinaus habe ich deine Körperfunktionen unter Kontrolle und könnte dein Herz zum Stillstand bringen ,wenn ich wollte.“ Zum Beweis tastete sie sich mit ihren Machtsinnen zu dem lebenswichtigen Organ und brachte den Rhythmus für den Bruchteil einer Sekunde aus dem Takt. Es war kein lebensbedrohlicher Eingriff, aber durchaus spürbar. Er sollte wissen, wozu sie in der Lage war. „Desweiteren“, fuhr sie emotionslos fort, „beherrsche ich die Fähigkeit der Gedankensplitterung. Ich weiß nicht, ob man diese Kunst schon damals pflegte, aber ich versichere dir, dass ich deinem Verstand sehr schmerzhafte Schäden zufügen kann und ich möchte es dir ungern beweisen. Es wäre sehr schade, dich den Inquisitoren mit einem Hirn aus Banthafutter zu präsentieren.“

Die junge Frau mit dem blau leuchtenden kybernetischen Auge trat einen Schritt zurück, ließ den roten Hünen, dem wahrscheinlich letzten Überlebenden seiner Art, aber nicht nicht aus ihrer Kontrolle. Das war schon aus dem Grund notwendig, damit ihn nicht irgendwelche Spätfolgen seiner langen Stasis unerwartet dahinrafften, manchmal reichten schon wenige Tage im Feld, um Körper und Verstand eines Gefangenen massiv zu schädigen. Sie wollte ihm tatsächlich nicht unnötig weh tun, würde aber genau dosierte Maßnahmen ergreifen, falls er sich nicht fügte.

„Wie heißt du, und was ist das Letzte, an das du dich erinnerst?“



.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon::.

_______________

25 Aug, 2015 18:35 56 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Korkon
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

– Manaan – Unter dem Meer – Geheimes Versteck von Palpatine – Schatzkammer – Korkon, Vash, Raye –


Korkon der immer noch auf dem kalten Boden der Kammer kniete verzog sein Gesicht als sein Herz kurzeitig aussetzte. Die Machteinwirkung auf ihn gefiel ihm absolut nicht aber er war im Moment zu schwach um sich dagegen zu weheren. Er drückte seinen Körper gegen eine Wand und nutzte sie als Stütze um aufzustehen bevor er etwas der Frau antwortete die sein Leben leicht beenden hätte können. Korkon … Ich bin Korkon…“ Sprach er schnaufend und kurz kurzatmig. Auf die Frage an was er sich erinnern konnte Antwortete er nicht. Er konnte immer noch nicht abschätzen in welcher Situation er sich nun befand. Und für den fall das die beiden Personen zu Naga Sadow´s Leuten gehörten, wollte er keine Informationen preisgeben. Korkons rechte Hand glitt runter um sie obligatorisch auf seinem Lichtschwert abzulegen, für den fall dass er schnell reagieren musste. Er musste jedoch feststellen dass er es nicht bei sich trug. Es musste wohl bei der Auseinandersetzung mit Garan verloren gegangen sein. Er analysierte die aktuelle Lage in der er sich befand und versuchte sie Taktisch einzuschätzen. Er hatte sein Lichtschwert nicht mehr, hatte keine Ahnung wo er war oder wie lange er in Stasis verweilte und er war am Ende seiner Kräfte. Das ein Kampf für ihn Aussichtslos wäre, vermochte er schnell zuerkennen und so hielt er es für das klügste unnötigen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. „Du kannst mich loslassen … ich habe mich unter Kontrolle.“ Er drehte kurz den Kopf zu der männlichen Person und dann wieder zurück. „Aber du und dein Kath-Hund sollten keine Dankbarkeit erwarten. Ihr habt mich sicherlich nicht aus Nächstenliebe befreit.“ Das klang schroffer als er es von sich geben wollte aber er konnte seine Abneigung nicht verbergen, die er für den Mann empfand den er grad noch mit der Macht würgte. Er erinnerte ihn an zu stark an seinen ehemaligen Mitschüler der ihn in diese Lage überhaupt erst gebracht hatte. Korkon schaute die Frau leicht verwundert an. „Du sagtest… „schon damals“. Was meinst du damit? Wie lange war ich in dem Ding?“ Er deutete auf die Stasiskammer die, die letzten 5000 Jahre sein Zuhause war.

– Manaan – Unter dem Meer – Geheimes Versteck von Palpatine – Schatzkammer – Korkon, Vash, Raye –

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Korkon am 04 Sep, 2015 15:28 26.

04 Sep, 2015 15:25 54
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon::.


Raye vertraute dem Sith nicht, genauso wenig wie sie anderen Anhängern der Dunklen Seite vertraute. Daher ließ sie zwar von den körperlichen Funktionen des Mannes ab, der sich Korkon nannte, blieb aber wachsam, damit sie jederzeit wieder zugreifen konnte. Wesen, die über eine natürliche Affinität zum bogan verfügten und der Doktrin folgten, dass Leidenschaft alles sei, waren Sklaven ihrer Triebe. Das beste Beispiel kauerte gerade vor ihr. Sie fragte sich, ob es nicht besser gewesen wäre, diese Kreatur zu töten, wenn schon die ganze Spezies ausgerottet war. Doch das war nicht ihre Entscheidung, sondern der Hohen Inquisitoren und der Führung des Pentastar Alignments. Trotz ihrer eigenen Machtbegabung befürwortete sie die Kontrolle des Great InQuestor of Judgement durch die Chamber of Order. Die ausufernde Zügellosigkeit der Sith-Lords in den vergangenen Jahrtausenden hatte fortwährend für Instabilität gesorgt, schließlich auch zum Fall des Großen Imperiums von Darth Sidious.

„Hüte deine Zunge, Sith“ , ermahnte sie den Rothäutigen, als er Vash als Kath-Hund bezeichnete, worauf der Angesprochene verächtlich ausgespien hatte. „Ich würde es begrüßen, wenn du weitere gewalttätige Ausbrüche bleiben lässt. Die Inquisition möchte, dass wir dich weitgehend unverletzt zu ihnen bringen.“ Mit dem Begriff Inquisition würde er nichts anfangen können, aber das würde er schon früh genug erfahren. Korkon erfasste schnell aus ihrer Wortwahl, dass einige Zeit vergangen sein musste, also hatte seine Auffassungsgabe nicht sehr stark unter der lange Stasis gelitten. Das war ein gutes Zeichen.

„Sehr lange – die Galaxis, so wie du sie kennst, hat sich weitergedreht, die Namen deiner Freunde und Feinde Legenden, wenn sie je überliefert wurden“ , sagte Raye. Früher oder später würde er sowieso erfahren, dass es nicht Jahrzehnte oder Jahrhunderte waren, die er in dem Feld gefangen, sondern Jahrtausende. Eine weitere Schockreaktion wollte sie jedoch nicht provozieren, und noch weniger Außenstehende mit seinem Anblick konfrontieren. Nachdem sie ihm gezeigt hatte, welche Konsequenzen drohten, wenn er sich nicht fügte, appellierte sie an seine Vernunft, die sich hoffentlich unter seinem hünenhaften Körper irgendwo verbarg.

„Nur noch wenige außer uns beiden wissen von diesen Kammern, und wir sind die Einzigen, die dir helfen können, hier zu überleben. Wir werden dich zu unseren Oberen bringen und diese entscheiden, was aus dir wird. Wenn du das möchtest, wirst du dich zusammen nehmen müssen.“ Auf Rayes Frage nach seiner letzten Erinnerung hatte Korkon nicht geantwortet, Misstrauen war in ihm hochgestiegen. Sie ging allerdings nicht weiter darauf ein, merkte es sich jedoch.


.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon::.

_______________

01 Oct, 2015 11:10 49 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Unter dem Meer :: Sidious’ Schatzkammer :: Lt. Raye Villiers & Vash, Korkon::.


Mehr schlecht als recht beförderten die beiden Jung-Inquisitoren den Pureblood aus den Kammern, die mit Artefakten aus halbvergessenen Sith-Zeiten gefüllt waren. Raye musste die aus der Stasis wiedererweckte Kreatur soweit sedieren, so dass sie auf dem Weg zu dem Amphibienfahrzeug keinen Ärger machte. Das bedeutete wiederum, dass er nicht mehr die völlige Kontrolle über seinen Bewegungsapparat hatte und Vash ihn stützen musste. Der Kiffar beschwerte sich fortlaufend darüber, dass an ihm die ganze Arbeit hängenblieb, doch Raye ging nicht darauf ein. Die Körperfunktionen eines Lebewesens mithilfe der Macht zu manipulieren und es dabei weder zu verletzen noch zu töten, war eine diffizile, geistig hoch anstrengende Arbeit. Umgeben von den uralten Auren der Artefakte zu sein, von Flüchen, die darauf lauerten entfesselt zu werden und Verderbnis bringenden Litaneien der alten Sith, von Geistern, die durch eine falsche Bewegung beschworen werden konnten, machte ihre Aufgabe nicht leichter. Am liebsten hätte sie Sidious’ kindisch-dekadente Anhäufung dieser Relikte zerstört. Sie konnten andere dunkle Machtnutzer anlocken, Angehörige des Shasa-Ordens, der hier ansässig war, oder wer auch immer dafür empfänglich war. Ohne Zweifel würden die meisten das Eindringen in diese Kammern nicht überleben, doch wenn es die Macht wollte…

Befehl war indes Befehl, und Lieutenant Raye Villiers war diszipliniert genug, sich nicht von persönlichen Gefühlen hinreißen zu lassen. Ganz im Gegensatz zu ihrem fluchenden Begleiter, welcher in dieser Hinsicht ihr komplettes Gegenteil darstellte. Um den Rothäutigen in das Amphibienboot zu bugsieren, musste sie schließlich mit Hand anlegen. Angewidert wischte sie sich die Hände ab, als der Pureblood in einem Spezialsitz festgezurrt und von einem Energiekäfig gesichert wurde. Bei seinem Zustand mussten diese Sicherheitsmaßnahmen reichen, doch sie blieb bis zur Rückkehr an die Meeresoberfläche mit gezücktem Blaster an seiner Seite. Unterdessen war es Nacht über Ahto City geworden, wo ein Raumshuttle auf einem der vorgelagerten Landeplätze im Meer auf seine Fracht wartete.

Vash, begleite ihn auf die Astraea. Ich werde mich noch ein wenig in der Stadt umsehen und komme nach…“ Der Angesprochene verzog den Mund, die Gesichtstätowierungen wanden sich wie zuckende Würmer auf seiner Haut. „Was willst du dort noch?“ , maulte er und spuckte aus. Raye hielt den Atem an. Die Spuckerei ging ihr allmählich auf die Nerven. Ohne seine Begabung in der Psychometrie hätte sie vielleicht einen lallenden Idioten aus ihm gemacht. Vielleicht auch nur ein Häufchen halblebendiges Zellgewebe. Doch das waren die Wege der alten Sith, unbeherrscht und ineffizient. Einige der älteren Inquisitoren verhielten sich genau so, und sie hasste es mindestens genauso wie Vashs ständiges Gespucke. Sie atmete aus. „Du sagtest selbst, dass du etwas verspürt hast. Ich werde nachsehen gehen. Einer von uns muss bei der Rothaut bleiben. Zusammen mit den Marine Troopern wirst du ihn in Schach halten können, falls er meint randalieren zu müssen. Lass ihn nach Möglichkeit am Leben.“

Von dem Kiffar kam ein missfälliges Grunzen, aber keine weiteren Widerworte. Ohne sich mit weiteren Anweisungen aufzuhalten, drehte sich Raye um und fuhr mit dem Amphibienboot zurück zur Wasserstadt.

Scheinbar ziellos ließ sie sich durch die Straßen treiben und tastete mit ihren Machtsinnen in ihre Umgebung hinaus. Hier und da war durchaus ein Machtbegabter unter den Passanten, der sich seiner Begabung nicht bewusst war. Zumeist waren diese Wesen zu alt oder zu schwach begabt, als dass man sie noch für die Zwecke des Alignments formen konnte und aus diesem Grund uninteressant. Sie gähnte – der Tag und die große mentale Anstrengung forderten ihren Tribut.


.:: Manaan :: Ahto City:: Straßen:: Lt. Raye Villiers ::.

_______________

20 Dec, 2016 17:43 06 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Ryder Tallon
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 28 Sep, 2017
Beiträge: 11

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[Ahto City – Ahto East Central – Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]


Ryder fand, dass Deiran Syn mal ein Bad nehmen sollte. Draußen im Wasser. Ganz weit draußen im Wasser. Der Junge verzog das Gesicht und warf einen Blick nach hinten, wohl wissend dass ihm der Droide seines Meisters in einem gewissen Sicherheitsabstand folgte. Ihm fielen einige Schimpfwörter ein, die sicherlich nicht für seine Ohren gedacht gewesen waren und ihn doch erreicht hatten. Juhu. Nicht. Der Jugendliche schob die Hände in die Taschen seiner Jacke, die zwar einige Gebrauchsspuren aufwies, aber nicht so schäbig aussah wie sonst. Immerhin hatte er einen kleinen Ausflug vor, bei dem er nicht gebrauchen konnte aufzufallen. Nicht dass er nicht sowieso auffiel. Auch wenn sich hier weitere Menschen aufhielten, war das nun mal kein Planet auf dem sich Menschen, nun ja aufhielten? Ryder verzog das Gesicht. Wie man es auch drehte und wendete, er gehörte nicht hierher. Seine Hand kratzte Gedankenverloren an der Stelle, wo der Peilsender saß und von dem er vermutete, dass nicht nur ein Peilsender dort versteckt war. Er kannte die Geschichten, vielleicht alte Geschichten, von Herren die ihren Sklaven einen Sender und eine Sprengladung unter die Haut jagten, von Sendern die in der Lage waren Stromstöße auszusenden. Syn hatte ihn im Holonet Übertragungen sehen lassen, um zu wissen, was er ihm antun konnte. Bei den Sith, ehrlich, sollte er die Möglichkeit bekommen Syn auszuschalten, würde er es tun. Und zwar langsam.

Der Junge knurrte undeutlich etwas, während er das Museum ansteuerte und den Eintritt beglich, immerhin hatte er heute frei. Hmpf. Das war ein Hohn, wenn man bedachte dass er heute nur nichts abliefern musste, um zu überlegen, wie er an dieses verdammte Messer kam! Ryder vermutete, das seinem Meister bereits ein Käufer im Nacken saß, sonst würde der andere sicherlich nicht immer nervöser werden, je länger sein Sklave brauchte. Ryders Blick verfinsterte sich, während er an den ersten Sicherheitsvorkehrungen vorbei ging, von denen er wenigstens eine grobe Ahnung hatte, wie er sie umgehen wollte. Was ihm Sorgen machte, war die letzte, die alles entscheidende, der Aufbewahrungsort selbst. Eine unsichtbare Sperre. Lasergitter. Wenn er die Falle auslöste, würde er in eben jener sitzen und während er durch die Gänge streifte, immer wieder einen Blick auf die anderen Gegenstände warf, fragte er sich, ob es vom Vorteil war, dass er schneller rennen konnte? Das er...nein. Er schüttelte den Kopf und biss sich auf die Lippe, während er nachdenklich vor dem Messer zum stehen kam und leise seufzte. So nah und doch so fern. Verdammt, was hatte es mit dem Ding auf sich? Er wusste es nicht, er würde es aber bald heraus finden müssen, wenn er nicht bei dem Versuch, sich das Ding unter den Nagel zu reißen, drauf gehen wollte. Hätte er auch nur im entferntesten geahnt, dass das Ding mal einem Sith gehört und man sein Interesse daran bereits gemerkt hatte, nun, er wäre auf der Stelle freiwillig schwimmen gegangen und auch wenn Ryder bemerkte, dass die Wachleute ein wenig nervös wurden, konnte er nicht sehen, das hinter den Kameras bereits jemand dabei war den jungen Lieutenant zu informieren, dass der Junge wieder da war. Der Junge jedoch drehte sich zur Seite. Die Nervosität der Wachleute machte ihn nervös und so war es sicherlich auch kein Wunder, dass Ryder sich in der Absicht umdrehte, das Museum zu verlassen und so führten ihn seine Schritte, ruhig und nachdenklich, in Richtung Ausgang.

[Ahto City – Ahto East Central – Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]

_______________

PNs bitte an Kyrijon Xifedi schicken

29 Sep, 2017 16:37 33 Ryder Tallon ist offline Beiträge von Ryder Tallon suchen Nehmen Sie Ryder Tallon in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Ahto City :: Auf dem Weg zum Museum :: Lt. Raye Villiers ::.


Die Präsenz des Jungen in der Macht war schwach, aber deutlich genug gewesen, dass er Raye auffiel und sie ihm mit einigem Abstand in das Museum folgen konnte. Es beherbergte einige wertvolle Artefakte, nicht nur was Geschichte und Herstellung betraf, sondern auch für Machtnutzer einigermaßen interessant war. Davon ahnten weder die Mehrheit der Selkath etwas noch die Besucher des Museums, das Messer und einige andere Gegenstände waren mit schwacher Sithmagie aufgeladen. Diese machte den unbewussten, leicht schaurigen Reiz dieser Dinge aus, ohne allerdings die Betrachter in Furcht und Schrecken oder gar Wahnsinn ausbrechen zu lassen. Die mächtigeren Artefakte lagen weit unten auf dem Meeresboden verborgen. Eine Zeitbombe in Raye s Augen, diese 'Schatzkammer' gehörte zerstört, doch es war nicht an ihr, das zu entscheiden und wichtiger war zunächst der Junge. Von Begleitpersonen, geschweige denn Eltern, war weit und breit nichts zu sehen gewesen. Äußerlich wirkte er nicht wie eines der zahllosen Straßenkinder, die man überall von Coruscant bis Nar Shaddaa vorfinden konnte, doch war er genau das und dazu jemandes Eigentum. Der Peilsender in seinem Nacken war mit ihrem kybernetischen Auge leicht zu erfassen. Da sie keine Lust hatte ihm ständig nachzulaufen, hatte sie das Wachpersonal überzeugt, ihn für sie mit den Überwachungskameras in den Gängen des Museums verfolgen zu lassen. Tatsächlich endete sein Weg vor dem Messer, er betrachtete es unschlüssig und trat den Rückweg an. Die Ausstellungsstücke waren ausgezeichnet gesichert. Für einen Diebstahl – und nichts anderes hatte der Junge im Sinn – mussten die Lasergitter ausgeschaltet werden. „Sollen wir den Jungen festnehmen, Sir?“, fragte der Leiter des Wachpersonals in der abgedunkelten Zentrale, die nur vom Schein der Monitore und Holodisplays erleuchtet wurde, das dem fremdartigen Gesicht des Selkath einen ungesunden Schimmer verlieh. „Nein, das ist nicht nötig. Sie vergessen, dass ich hier war, und dass der Junge hier war. Sie löschen alle entsprechenden Aufnahmen, bis wir gegangen sind und rufen Sie alle Wachleute hierher,“ sagte sie. Der Selkath stutze. „Ich vergesse, dass Sie und der Junge hier waren und lösche alle entsprechenden Aufnahmen, bis Sie gegangen sind“, wiederholte er mit leiser monotoner Stimme und wandte sich ab, um ihren Auftrag auszuführen. Nachdem sie auch das Wachpersonal davon überzeugt hatte, dass weder ein Offizier des Pentastar Alignments noch ein einsamer Menschenjunge das Museum betreten hatten, erreichte sie den Jungen.

Sanft legte sie ihre behandschuhte Rechte auf seine Schulter und zwang ihn mit einem leichten Zug in der Macht in inmitten der vorbeieilenden Passanten zum Stehenbleiben. „Hallo, mein Junge“, sagte sie mit dem Ansatz eines Lächelns zu ihm. Sie musterte ihn sowohl in der Macht als auch mit den Möglichkeiten des linken blauleuchtenden Augenimplantats. Er war gesund, wenngleich etwas dünn und war mehrfach misshandelt worden. „Wir sollten uns darüber unterhalten, was du hier vorhast. Es ist keine gute Idee, dieses Messer zu stehlen, aber ich habe eine bessere für dich“ fuhr sie im Tonfall einer besorgten großen Schwester fort. „Das betrifft auch den Peilsender in deinem Nacken. Wollen wir uns nicht etwas essen holen und reden? Ich lade dich ein.“ Raye hätte genau so gut seinen Willen brechen können, wenn es ihr darauf angekommen wäre, doch selbst rohe Edelsteine mussten mit Vorsicht geschliffen werden, wollte man sie in ihrer vollen Pracht erstrahlen lassen. Was dabei herauskam, wenn man mit der Behutsamkeit eines Droidenpresswerks vorging, musste sie jeden Tag mit Vash erdulden, und einige der älteren Inquisitoren waren ebensolche widerwärtigen Beispiele, sie waren kaum besser als Tiere. Der Auftrag einen Pureblood-Sith aus seiner Stasis zu holen, zeugte nur davon, wie verblendet die Hohen Inquisitoren waren. Zügellosigkeit und unkontrolliertes Machtstreben hatten zum Untergang der alten Sith geführt, ebenso war der letzte Imperator daran gescheitert. Lieutenant Raye Villiers sah sich als Vorreiterin einer neuen Generation, und wenn alles gut lief, konnte sie mit ihrer Entdeckung diesen Weg weiter ebnen.


.:: Manaan :: Ahto City:: Museumsvorplatz:: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.

_______________

30 Sep, 2017 14:34 41 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Ryder Tallon
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 28 Sep, 2017
Beiträge: 11

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[Ahto City – Ahto East Central – Ausgang Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]


Es war nicht besser geworden, während er sich im Museum aufhielt. Es war das undeutliche Gefühl, beobachtet zu werden. Ein Gefühl, dass er hasste und welches sicherlich nicht nur mit diesem verdammten Sender zusammenhing, der sich in seinem Nacken befand und ihn gut Sichtbar kennzeichnete. Zumindest, wenn man darauf achtete. Ryder fragte sich wirklich, warum sein Meister dieses Messer haben wollte, oder warum es nicht ein anderes sein konnte. Wie viele Credits hatte er dafür geboten bekommen, dass er tatsächlich in Kauf nahm, jemanden zu verärgern. Oder ihn zu verlieren. Wobei der Jugendliche durchaus wusste, dass er nur ein weiterer Gegenstand war, ein Werkzeug, das Syn benutzte, oder etwas an dem er sich abreagieren konnte, wenn seine Laune nicht gut war. Und das war sie selten, wie Ryder bewusst war. Und dennoch war da dieses verdammte Lasergitter, für das er einfach keine Lösung hatte. So schnell war selbst er nicht, um den noch zu entkommen. Was sollte er machen? Seinen Aufpasser mitnehmen und alles ausschalten, ihm das Messer reichen und auf seinen Tod warten? Wobei Ryder sich sicher war, das Syn ihn nicht umbringen würde. Nicht so einfach zumindest. Hmpf. Manchmal fühlte sich der Jugendliche nicht mehr wie ein Spielzeug, das einfach gegen die Wand geworfen werden konnte, nur weil seinem Besitzer langweilig geworden war. Verdammte Lasergitter.

Ryder versteifte sich ein wenig, während er das Museum verließ und sich in den Strom der Passanten einreihte und doch kaum einen Schritt getan hatte, als er eine Hand auf seiner Schulter bemerkte und ihn etwas zum stehen bleiben zwang. Einen Augenblick lang blieb ihm die Luft weg, etwas was er auf den Schreck schob, während er registrierte, dass die Hand in einem Handschuh steckte und zu einem Menschen gehörte. Einer jungen Frau, die in Uniform vor ihm stand. Der Jugendliche war ernsthaft versucht sich los zu reißen, während er sie misstrauisch musterte, als sie ihn begrüßte. „Hallo.“ Ryder erwiderte das Lächeln nicht. Er kannte sie nicht, was wollte sie von ihm? Der jüngere ließ die Schultern sinken, stellte sich etwas aufrechter hin, um etwas mehr Selbstbewusstsein zu demonstrieren. „Was habe ich denn vor?“ gab er zurück, als wenn er keine Ahnung hatte, was sie von ihm wollte, während ihm bewusst wurde, dass sein Gefühl ihn nicht getäuscht hatte. Verdammt!
Und vor allem, was sollte dieser komische Tonfall? Der Junge versuchte nicht, sein Misstrauen zu verbergen, welches er gerade empfand. Unbewusst hielt er einen Augenblick die Luft an, ehe er sie wieder langsam entweichen ließ. Sie wusste von dem Peilsender? Schickte Syn sie? War es eine neue Prüfung die er bestehen musste? Ryder presste erneut die Lippen zusammen, ehe er nickte und noch immer nicht wirklich etwas sagte. „Auch wenn ich keine Ahnung habe, wovon Ihr redet, Sir.“ Sicher, als ob sie ihm das abkaufen würde. Er warf einen kurzen Blick in den Himmel, beschloss aber, dass er noch etwas Zeit hatte und warf einen kurzen Blick zur Seite. „Sollte Euch nicht Meister Syn geschickt haben, solltet Ihr wissen, dass der Droide da vorne ihm gleich Bescheid geben wird.“ Und ob er das dann überlebte, stand vermutlich in den Sternen.

[Ahto City – Ahto East Central – Museumsvorplatz - Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]

_______________

PNs bitte an Kyrijon Xifedi schicken

08 Oct, 2017 17:10 26 Ryder Tallon ist offline Beiträge von Ryder Tallon suchen Nehmen Sie Ryder Tallon in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Ahto City :: Museumsvorplatz :: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.


Der Junge hatte keine Chance gegen sie, doch er versuchte sich mit seinen beschränkten Mitteln zu wehren. Raye lächelte, als er sich unwissend stellte und den Droiden und seinen 'Meister' vorschützte. Dieser Meister Syn war anscheinend der Besitzer, und der Droide sollte sicherstellen, dass der Bengel keinen Unsinn anstellte. Soviel Aufwand. Sie zog daraus den Schluss, dass die Machtbegabung dem Jungen zu geschickten Fingern verhalf und zu einem wertvollen Komplizen für Hehler und ähnliches Gesindel machte. „Es lohnt sich nicht, dieses Messer aus dem Museum zu stehlen“, erwiderte sie freundlich. „Dein Meister mag es für wertvoll halten, aber eigentlich ist es den Aufwand nicht wert.“ Im Vergleich zu ihrem eher unscheinbaren, mit Sith-Alchemie aufgeladenem Gladius, das sie neben ihrem Blaster trug, war das Messer im Museum Kinderspielzug.

Raye warf einen Blick zu dem Droiden, der auf den kleinen Dieb aufpassen sollte , zuckte mit den Schultern und gähnte. Sie war von dem Tag wirklich müde. „Bist du so erpicht darauf, zu Meister Syn zurückzukehren? Wie ich schon sagte, ich kann dir helfen. Ich bin Offizier des Pentastar Alignments, wo du soviel mehr aus dir machen kannst als dich von einem Kleinkriminellen ausnutzen zu lassen. Aber wenn du unbedingt mit dem Droiden gehen willst, steht es dir frei.“ Mit diesen Wort nahm sie ihre Hand von der mageren Schulter des Jungen und löste den Zug in der Macht. Die Fähigkeit des Morichro diente ihr nicht nur zum Eingreifen in die Körperfunktionen eines Wesens, sondern auch um diese zu studieren. Er war klein für sein Alter, er sollte eigentlich größer als sie sein, hatte einige Mangelerscheinungen und diverse Narben an seinem Körper. Doch in ihm schlummerte ein ungeahntes Potenzial. Freilich war er schon recht alt, doch mit der richtigen Anleitung... Während sie sprach, hatte sie über ihr Com zwei Marine Trooper in zivil zu ihrem Standort beordert, um gegebenfalls den Droiden zu abzufangen, falls sich der Junge entschließen würde, zu seinem Meister zu gehen. Um die Angelegenheit für ihn etwas spannender zu gestalten könnte sie auch eine Razzia der hiesigen Polizei in die Wege leiten, doch sie hoffte, dass diese Maßnahme nicht notwendig sein würde.


.:: Manaan :: Ahto City:: Museumsvorplatz:: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.

_______________

17 Oct, 2017 15:08 30 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Ryder Tallon
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 28 Sep, 2017
Beiträge: 11

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[Ahto City – Ahto East Central – Museumsvorplatz - Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]


Warum nahm sie ihn nicht auf der Stelle fest? Ryder wusste es nicht, doch der Jugendliche fragte es sich, als ihm klar wurde, dass sie durchaus wusste, was er vorgehabt hatte. War eine Flucht sinnvoll? Vielleicht. Würde sie gelingen? Wohl kaum. „Hmpf.“ Sie wusste es. Wie er es sich gedacht hatte. Ryder runzelte kurz die Stirn, ehe er auf sah und ihren Blick suchte und leise lachte. „Ich weiß nicht was den Aufwand wert ist, oder nicht.“ gab er zu. Sicherlich wusste er etwas mit einer gewissen Menge Credits anzufangen, doch er hatte keine Ahnung was und wie viel Syn für diesen Job erhalten würde. Vorausgesetzt natürlich er bekam das Messer überhaupt in die Finger und danach sah es nicht gerade aus. „Wieso denkt Ihr, dass dieses Messer nicht wertvoll ist?“ gab der Junge die Frage schließlich zurück, immerhin war es für jemanden wertvoll genug um den Versuch des Diebstahls zu wagen. Ryder legte den Kopf leicht schief, während er die Offizierin ansah, die schließlich leicht gähnte.

Er selbst jedoch ließ die Schultern sinken und schnaubte leise auf. „Da würde ich doch lieber mit einem Rancor ringen.“ knurrte er leise, während ihn wieder mal die heiße Wut durchflutete, weil er nicht sein eigener Herr war. Beim Imperator, nicht dass er es anders gewohnt war, aber er war kein Tier, das man weg sperren konnte, er hatte einen eigenen Willen, der regelmäßig gebrochen wurde und es eben doch nicht war. Ryder blieb immer noch aufrecht, drückte seinen Rücken ein wenig durch, um sich ein wenig größer zu machen, als er es eigentlich war. „Und wie?“ gab er misstrauisch zurück. „Ich habe keine Lust von dem nächsten eingesperrt zu werden.“ fuhr er fort. Auch wenn er nicht wusste warum, so fiel ihm das Atmen doch etwas leichter, als Raye den Zug in der Macht löste und er einen Schritt zurück machen konnte. Der Jugendliche blieb wo er war, biss sich leicht auf die Lippe, während er mit sich rang. Es war nicht die Angst vor dem Offizier vor ihm, sondern eher die Frage danach, was der Sender noch alles konnte. „Wieso solltet Ihr mir helfen?“ Zwei Fragen, zwei Fragen die dringend eine Antwort brauchten, bevor er sich entscheiden würde. Allerdings, sollte der Droide Syn Bescheid geben, würde er sich darüber vermutlich keine Gedanken mehr machen müssen.

[Ahto City – Ahto East Central – Museumsvorplatz - Geschichtliches Museum]

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]

_______________

PNs bitte an Kyrijon Xifedi schicken

21 Oct, 2017 22:36 24 Ryder Tallon ist offline Beiträge von Ryder Tallon suchen Nehmen Sie Ryder Tallon in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Ahto City :: Museumsvorplatz :: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.


Er hatte wenigstens versucht, sich herauszuwinden. Kampfgeist wusste Raye zu schätzen, sofern dieser nicht blind und selbstzerstörerisch war. Und der Junge kannte seine Grenzen, sah ein, wann er gescheitert war. Das war auch eine gute Eigenschaft. Sie war ob der Frage amüsiert, weshalb sie dachte, dass das Messer nicht wertvoll war, und doch zeigte die Frage, dass er interessiert war. „Es übt einen Reiz auf die Betrachter aus, sie finden es faszinierend, vielleicht ein wenig....schaurig?“ Mindere Sithmagie konnte diese Eindrücke hervorrufen, sie war Nervenkitzel, weckte Begehrlichkeiten, sie lockte mit den Reizen des Verbotenen und der Grausamkeit. „Es ist allerdings nur Tand, mehr Schein als Sein an deiner Stelle würde ich meine Talente nicht daran verschwenden“, fuhr sie fort. „Ich kenne mich mit dieser Art von Dingen aus...“ Mit diesen Worten schlug sie den Schoß ihres Mantels ein wenig zur Seite, um ihm den Blick auf ihr Gladius freizugeben. Verglichen mit dem Messer im Museum war es ein schlichtes Stück, das bist auf die blauen Edelsteine am Griff schmucklos war. Der wahre Wert lag jedoch in dem, was in der Waffe schlummerte. Sie hätte Korkon nur zu ritzen brauchen, um ihn geistig zu zerstören. Die Ausstrahlung des Gladius war dunkel und tief, für gewöhnliche Wesen nicht wahrnehmbar, für Machtbegabte schwang eine Warnung mit. Bis sie das Artefakt beherrschen konnte, hatte es sie viel Kraft und geistige Anstrengung gekostet.

Das Gefühlsleben des Jungen war für Raye spannend mitzuverfolgen. Natürlich wollte er nicht zu seinem Meister zurückkehren. Trotz der Zeit, die er bei diesem Mann verbracht hatte, regte sich immer noch sein Widerstandsgeist und er hatte sich einen Rest an Mut bewahrt. Das war sehr gut, denn er begann sich bereits geistig mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die ihm die junge Inquisitorin angedeutet hatte. Das machte es ihr leichter, die physische Kontrolle über ihn aufzugeben und ihm eine Wahl zu geben. „Das verstehe ich, dass du nicht noch einmal eingesperrt werden willst“, sagte sie. „Freilich würdest du dich an Regeln und Verpflichtungen halten müssen. Manchmal wird es hart für dich sein, dich daran zu gewöhnen. Aber wir werden dich als freien Menschen behandeln und deine Talente fördern.“ Auf gar keinen Fall durfte er in die Hände einer der anderen Inquisitoren fallen, diesem Haufen halbwilder Psychopathen oder irgendwelcher anderen Orden, die mehr an brauchbaren Talenten zerstörten als hervorbrachten. „Du hast sicher schon festgestellt, dass dir manche Dinge sehr leicht fallen. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Schneller zu reagieren als andere. Wissen, was jemand anderes fühlt. Und manchmal, wenn du wütend bist, geschehen seltsame Dinge. Oder liege ich falsch? "


.:: Manaan :: Ahto City:: Museumsvorplatz:: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.

_______________

30 Oct, 2017 17:56 17 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Ryder Tallon
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 28 Sep, 2017
Beiträge: 11

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

[Ahto City – Ahto East Central – Museumsvorplatz - Geschichtliches Museum]
[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]


Auch wenn Ryder versuchte seine Umgebung im Auge zu behalten, so lag der größte Teil seiner Konzentration auf der Soldatin. Er wollte, er musste heraus finden was sie wusste, was ihr Plan war, auch wenn ihn eine Ahnung beschlich, dass er das wohl nicht würde. Nun, zumindest nicht hier und jetzt. Dennoch wollte er die Antworten auf seine Fragen haben, selbst wenn es nur war um sie später zu seinem Vorteil ausnutzen zu können. Der Jugendliche presste die Lippen leicht zusammen. „Ich verstehe.“ gab er zurück. Immerhin hatte er es ebenfalls gemerkt, wenn auch nicht in einer allzu starken Form. Etwas was vielleicht auch nur daran lag, das seine Gedanken sich um ein anderes Problem kreisten, immerhin sollte er das Messer stehlen, da konnte er sich nicht um andere Dinge ebenfalls noch Sorgen machen. „Ich würde mein Talent nicht daran verschwenden, wenn ich die Wahl hätte.“ gab er trocken zurück, ehe er erneut einen halben Schritt zurück wich. Nicht in der Absicht zu verschwinden, schließlich starrte er das Gladius an, welches die Inquisitorin gerade offen legte. Es mochte schlicht sein, keine Frage, aber selbst er merkte die Ausstrahlung des Schwertes und er merkte sie deutlicher als es bei dem Dolch der Fall gewesen war.

Ryder verspannte sich ein wenig, als ihn irgendetwas zu warnen schien, wie es schon so oft und in letzter Minute der Fall gewesen war. Er wusste nicht warum, oder woher diese Warnung kam, nur das er sie ernst nehmen sollte, wusste er zu gut und doch kam er gerade nicht weg, vor allem da ein kleiner Teil von ihm es auch nicht wollte. Sein Blick glitt zur Seite, in die Richtung in der der Droide verschwunden war, ehe er wieder zu ihr sah. „Ich habe kein Problem mit Regeln und Verpflichtungen.“ gab Ryder schließlich zurück, die Neugierde war geweckt. „Ich möchte nur wissen worauf ich mich einlasse.“ Und ob er vorher Syn umbringen durfte. Im nächsten Augenblick schaffte der Junge es jedoch nicht, auch wenn er es versuchte, seine Überraschung zu verbergen und starrte die Soldatin einen Augenblick mit offenem Mund an, ehe er sich entsann, dass das nicht gerade der richtige Weg war, etwas ab zu streiten. Ryder schluckte leicht, schloss den Mund und verzog kurz das Gesicht, ehe er nickte. „Woher wisst Ihr das?“ wollte er wissen und sah sie fragend und auffordernd zugleich an.

[Ryder Tallon, mit Ltd. Raye Villiers]
[Ahto City – Ahto East Central – Museumsvorplatz - Geschichtliches Museum]

_______________

PNs bitte an Kyrijon Xifedi schicken

10 Nov, 2017 12:47 11 Ryder Tallon ist offline Beiträge von Ryder Tallon suchen Nehmen Sie Ryder Tallon in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Dark Side
evil monkeys




Dabei seit: 30 Dec, 2013
Beiträge: 36

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Manaan :: Ahto City :: Museumsvorplatz :: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.


Der Junge wich zurück, aber Raye wusste, dass sein Interesse geweckt war, als er die Macht des Gladius verspürte. Auch die Waffe reagierte auf ihn, auch wenn sie keinerlei Leben oder Bewusstsein besaß. Doch die Macht durchströmte alles, ob es Lebewesen oder Gegenstände waren und das Metall war durch die Sith-Magie gewissermaßen aufgeladen worden und war dadurch für alles empfänglich, was ihm ähnlich war. Etwa wie ein Magnet, wenn auch der Vergleich ziemlich hinkte. „Das freut mich zu hören“, erwiderte sie, als er versicherte, dass er sein Talent nicht verschwenden wolle. Oh nein, das durfte er auf gar keinen Fall. Selbst wenn es ihm irgendwann einmal gelingen sollte, seinem 'Meister' zu entkommen, würde er ein armseliges Leben führen, weit hinter seinen Möglichkeiten, unbewusst getrieben von seinen unterentwickelten Begabungen, immer unzufrieden, immer verfolgt von der Knechtschaft, der er unterworfen gewesen war. Er würde nie frei sein. „Ich kann dafür sorgen, dass du eine Wahl haben kannst. Was du aus deinem Leben machen kannst,“ fuhr sie fort und bedeckte das Gladius wieder mit ihrem Mantel. Zwar war die Waffe wieder außerhalb seiner Sicht, doch sie war immer noch spürbar.

Sie folgte seinem Blick, machte sich allerdings keine Sorgen um den Droiden. Die Trooper behielten den Blecheimer unter Beobachtung. Selbst wenn dieser ohne Überwachung zurück zu seinem Meister zurückkehren würde, so gehörte diese verkrachte Existenz zu ihren geringeren Sorgen. „Ja, du sollst wissen worauf du dich einlässt. Du wirst kein Sklave, sondern ein Schüler sein. Das bedeutet, dass du lernen und auf Anweisungen hören musst, aber wir wissen deine Talente und deine Ansichten zu schätzen.“, bestätigte sie ihm. Trotz seiner schmalen Statur war er kein kleines Kind mehr, sein Verstand war seiner körperlichen Entwicklung um einiges voraus. Diese Defizite würden sich rasch ausgleichen lassen, sobald er sich in einer sicheren Umgebung befand, wo man seine Mangelerscheinungen behandelte und er regelmäßig zu essen bekam. Bei seiner sicht- und spürbaren Überraschung lächelte Raye. Es war immer das Gleiche, und dennoch für jeden einzelnen, unbewusst Machtbegabten so neu. Für sie war das von Anfang an alles ein völlig selbstverständlicher Teil ihres Lebens, war sie doch von klein auf in den Wegen der Macht unterrichtet worden. Es hatte freilich zu einer gewissen Arroganz geführt, dass sie mehr als andere Kinder war, doch wer sich in den Rängen des imperialen Militärs und der Inquisition behaupten wollte, brauchte sie es. „Das ist bei allen so, die so talentiert wie du sind. Bei mir war es ebenfalls so, nur dass ich es in deinem Alter bereits wusste und nutzen konnte. Siehst du das Twi'lek-Pärchen rechts von uns? Sie werden gleich streiten“ Obwohl sie nur den Rücken der blauhäutigen Twi'lek-Frau sah und ihr gelbhäutiger Begleiter äußerlich noch recht entspannt wirkte, war die Anspannung zwischen ihnen förmlich am Zerreißen. „Ich gebe ihnen vielleicht noch eine Minute. Was meinst du?“


.:: Manaan :: Ahto City:: Museumsvorplatz:: Lt. Raye Villiers, mit Ryder Tallon ::.

_______________

25 Nov, 2017 15:09 14 [NPC] Dark Side ist offline Email an [NPC] Dark Side senden Beiträge von [NPC] Dark Side suchen Nehmen Sie [NPC] Dark Side in Ihre Freundesliste auf
Seiten (3): [1] 2 3 nächste »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Inner Rim » Manaan » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 9786 | prof. Blocks: 9 | Spy-/Malware: 157
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH