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grauerjedi grauerjedi ist männlich
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Dabei seit: 08 Aug, 2012
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Coruscant Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Zugehörigkeit: Seit 6.5 ABY Neue Republik

Hauptstadt: Galactic City

Bevölkerung: Verschiedene, meist Menschen

Bedeutung:
Als "Hauptstadt" der Galaxis ist Coruscant der Drehplatz der politischen Entscheidungen. Daher wohl auch die relativ hohe Bevölkerungsdichte von ca. 1 Billion Lebewesen. Der Grossteil davon machen Menschen aus. Einst großflächig von Ozeanen bedeckt, haben Millionen Jahre der Überbevölkerung Coruscant all seiner natürlichen Wasserflächen beraubt. Stationen an den Polkappen schmelzen das Eis und verteilen das Wasser über Galactic City mithilfe eines ausgeklügelten Netzwerks aus Pipelines. Geschützt durch ein planetenweites Schildgeneratoren-Netz beherbergt es einige Paläste, darunter auch der Palast des verstorbenen Falleen-Prinzes und ehemaligen Oberhauptes der "schwarzen Sonne", Prinz Xizor. Der militärische Name Coruscants lautet "Triple Zero", was daher rührt, dass der Planet als "Mittelpunkt" der Galaxis angeschaut wird und daher die Koordinaten 0,0,0 hat. Der tatsächliche Mittelpunkt der Galaxis liegt allerdings im Tiefenkern. Gerade weil Coruscant "der Mittelpunkt" ist, hat Coruscant in der Geschichte der Galaxis immer eine tragende Rolle gespielt. Wer Coruscant beherrscht, beherrscht weite Teile der Galaxis.

Hyperraumrouten:
Perlemianische Handelsroute

Hyperraumkoordinaten:
0,0,0

Terrain:
Eine einzige Stadt bedeckt den ganzen Planeten (29% Oberflächenwasser in den Polkappen). Diese Stadt ist in Distrikte unterteilt, die ihrerseits nochmals unterteilt werden:

-Die unteren Ebenen
-Die oberen Ebenen

Weitere unterteilungen, vorallem für die Kartographie, sind: Levels, Megablocks, Blocks, and Subblocks.

Die unteren Ebenen werden von der ärmeren Schicht der Bewohner Coruscants bewohnt. Dort, wo das Sonnenlicht niemals hinkommt und künstliches Licht erhellt, herrscht eine relativ hohe Kriminalität, und oft ist dies der einzige Ort, an dem sich die Armen überhaupt noch ein Leben leisten können.
Die oberen Ebenen sind von Reichen bewohnt. In den riesigen Wolkenkratzern hoch über der Oberfläche der grossen Stadt sind die Sonnenauf- und untergänge besonders farbenfroh, aufgrund der hohen Luftverschmutzung.


Geografische Besonderheiten:

An den Polkappen wird Wasser gewonnen, welches durch riesige Pipelines in die Stadt gepumpt wird.

Staatsform:
Republik

Militär:
Das Militär wird von der jeweiligen Grossmacht zur Verfügung gestellt, wobei Coruscant auch über einen eigenen Sicherheitsdienst verfügt.

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von grauerjedi am 26 Aug, 2012 16:44 44.

08 Aug, 2012 20:54 13 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
grauerjedi grauerjedi ist männlich
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- Coruscant - Untere Ebenen - Quel-Tuus -

Quel-Tuus hatte eben seinen letzten Auftrag absolviert und bereits die Belohnung für das lebendige Ergreifen des Kleinganoven Thano, der anscheinend den falschen Leuten in die Quere gekommen war. Irgendwie tat Thano ihm Leid, denn die Auftraggeber waren nicht für ihre Gnade bekannt. Dennoch musste er sich eingestehen, dass diese Tatsache weit hinaus bekannt war, Thano also absolut wusste, in was für Schwierigkeiten er sich reiten würde. Egal, nun war Thano nicht mehr sein Problem, und er hatte die paar Credits, die auf Thano ausgesetzt waren, eingesackt. "Immerhin ein wenig..." dachte er sich, während er in Richtung seines Phönix Hawk ging. Auf dem Weg dorthin kam er an einigen Ständen, die allerhand verkauften, vorbei. Die meisten waren Essensstände, die Leckerbissen aus dem grössten Teil der bekannten Galaxis feilboten. Er hatte mehrere Tage kaum gegessen, wesswegen er sich dazu entschloss, hier etwas zu kaufen. Nach einigem hin und her, weil er sich nicht entscheiden konnte, wählte er dann ein Stück Bantha-Fleisch. Er mochte das harte, würzige Fleisch gerne und konnte etwas herzhaftes nun gut gebrauchen. Er setzte sich unweit des Standes, wo er es gekauft hatte, auf eine Parkbank und ass langsam und genüsslich. Währenddessen beobachtete er die Lebewesen, die in dieser relativ engen Strassenschlucht umherwuselten. Er sah Wookies, Menschen, einige wenige Bothaner und einen ganzen Haufen anderer Spezies. Da sie hier in den unteren Ebenen waren, hängte in gleichmässigem Abstand einige Meter über der Strasse jeweils eine Lampe, die gleichmässiges, helles Licht auf die Strasse warf. "Gut so", dachte Quel-Tuus, ganz froh, dass es hier so gut wie keine dunklen Ecken gab. Diebe waren etwas sehr lästiges, und er wollte nur ungern die Credits verlieren, die er eben erst gerade bekommen hatte. Nachdem er seine Mahlzeit beendet hatte und sich den Mund mit einer Serviette abgewischt hatte, erhob er sich, einen letzten Blick in die enge Strasse werfend, und lief dann weiter.

Bei seinem Phönix Hawk angekommen suchte er erstmal einen lebendigen Mitarbeiter, da er von Droiden absolut nichts hielt. Um nicht zu sagen, er hasste diese Maschinen. Viel zu oft hatte er schon wirkliche Probleme damit gehabt. Einmal sogar so heftig, dass er nur knapp mit dem Leben davongekommen war. Als er dann endlich einen Mitarbeiter des Docks fand, fragte Quel-Tuus ob sich dieser um sein Schiff kümmern könnte, während er noch ein oder zwei Dinge in Coruscant erledigte. Nach einem kleinen "Vorschuss" willigte der junge Alderaaner ein, und Quel-Tuus ging zu einem Gleiterterminal.

Er dachte, während der Gleiter ihn zu seinem Ziel brachte, an seine Heimat Mandalore. Wie lange war er nun schon nicht mehr dort gewesen? Ein Jahr, oder waren es bereits 2? Er wusste es nicht mehr, ein weiteres Indiz dafür, dass es endlich Zeit dafür wurde. Er freute sich wirklich, seine Heimat wieder zu sehen, und nun hatte er auch endlich genügend Credits gespart, um sich eine schöne kleine Wohnung dort zu kaufen. Als der Gleiter anhielt, sah er sein Ziel vor ihm. "Meine zweite Heimat während meiner Jugend, so unendlich lange scheint es her..." flüsterte, als er die Treppen hinauf sah, die zum Eingang des ehemaligen Jedi-Tempels führten. Er wusste, innerlich war dieser absolut zerstört, doch äusserlich sah es fast so aus, als sei noch alles in Ordnung, der Orden nicht zerschlagen, die meisten seiner Jedi-Familie nicht ermordet... Zum Glück hatte das Imperium nun seinen Untergang erfahren, so konnte Quel-Tuus darauf hoffen, hier vielleicht irgend einmal wieder leben sehen zu können. Man weiss ja nie. Viele Jahre hatte er selbst hier gelebt, gelernt, geübt, geschwitzt und gelesen. Die Erinnerung daran hatte etwas tröstliches, und obwohl er mit dem Orden nur selten übereinstimmte, erinnerte er sich gerne an seine Zeit hier. Der mittlere Turm hatte am wenigsten Schaden erlitten, und er sah noch genau so aus, wie er ihn von früher noch in Erinnerung hatte. Nach einiger Zeit, in der er in Erinnerungen schwelgte, machte er sich wieder auf den Weg zum Hangar, denn sein Schiff müsste langsam bereit sein.

Wieder auf dem Hangar, beobachtete er eine Weile das Treiben dort. Er hatte keinen Grund, noch länger in dieser riesigen Stadt zu verweilen, die er nie sonderlich gemocht hatte, bis auf den Tempel. Dann, sich ein wenig beeilend, ging er zu seinem Schiff "Haaranovor", öffnete den Einstieg und lief hinein. Im Innern seines Schiffes setzte er sich schwungvoll in seinen Sessel, um mit den Startvorbereitungen zu beginnen. Doch zu seinem erstaunen liess sich das Schiff nicht starten. Nicht einmal die Systeme hochfahren. "Was zum..." sagte er zu sich und erhob sich wieder aus dem Pilotensessel, um im Maschinenraum nachzuschauen. Im Maschinenraum sah er aber nichts auffälliges, und so dachte er nach. Nur der Alderaaner hatte heute Zutritt in sein Schiff gehabt. Sollte dieser etwas gepfuscht haben, trotz dem Trinkgeld, welches dieser von Quel-Tuus erhalten hatte? Der graue Jedi überprüfte den Maschinenraum noch einmal, diesmal gründlicher. Doch er konnte nichts erkennen, was dieses Verhalten des Schiffes erklären würde.Er verliess sein Schiff also wieder, um diesen Alderaaner zu suchen. "Wenn ich diesen Typen in die Finger bekomme, wird er ordentlich etwas zu hören bekommen." Er ging heraus, schloss per Komlinkbefehl die Türe zu und machte sich auf die Suche nach dem Alderaaner. Komischerweise wollte er aber von niemandem hier gesehen worden sein, und auch der Hafenmeister wusste nichts von einem alderaanischen Arbeiter. Er wurde also reingelegt, und er bekam sogleich einen Anflug von Paranoia, denn zu viele Attentate wurden bereits auf ihn ausgeübt. Er suchte also weiter nach dem Alderaaner. Er lief die einzelnen Hafendecks ab,in der Hoffnung, den "Arbeiter" noch irgendwo hier zu finden. Nach kurzer Zeit wurde ihm klar, dass dieser sicherlich nicht mehr hier herumlungern würde und bereits wer weiss wo in der riesigen, dichtbevölkerten Stadt sein konnte.

Als er nach 2 Stunden immer noch nicht fündig geworden war, lief er wieder zum Phönix Hawk zurück, um es selbst zu reparieren. Dies war ja keine Sache, hatte er sämtliche Modifikationen und so weiter selbst daran vorgenommen. Jedoch würde es, ohne den Alderaaner, Zeit in Anspruch nehmen, den Fehler zu finden, was ihm überhaupt nicht passte. Er wollte einfach nur in seine Heimat zurück, um dort ein paar Wochen Ferien zu machen...[/I]

- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Quel-Tuus -

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von grauerjedi am 21 Aug, 2012 09:58 58.

08 Aug, 2012 20:57 32 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
Moss Borokt
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> Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : 14ter Block : 4ter Stock : Moss Borokt <

Ein fauliger Geruch kroch dem kleinen Bothaner bereits in die Nase, als er den vierten Stock des großen Wohnhauses erreichte. Die meisten Türen waren offen und Lebewesen aller Art blickten neugierig in Richtung des Wohnung die als einzige abgesperrt und bewacht war. Keiner interessierte sich in dieser Gegend für den anderen, aber sobald es etwas zu sehen gab, kamen sie angekrochen. Ein wenig außer Atem nach dem kurzen Spurt die vier Etagen hinauf – der Turbolift war natürlich außer Betrieb – erreichte der Detective den Tatort, wo ein uniformierter Zabrak bereits die Absperrung für ihn hob und ihm in die Wohnung folgte. Der Gestank war nun beinahe unerträglich intensiv und der Pelzige musste sich anstrengen die Übelkeit niederzuringen.

„Nehmen Sie den hier, Sir.“, meinte der Zabrak plötzlich und hielt dem Ranghöheren einen kleinen Topf hin.

Der Angesprochene tunkte seine Fingerspitzen kurz in das Behältnis und fuhr sich anschließend damit über die Schnauze, um den Geruchsblocker zu aktivieren. Das Mittel entfaltete beinahe sofort seine Wirkung und der Ermittler nahm den Mief nur noch am Rande wahr.


„Was haben wir?“, fragte er anschließend und der Trooper bedeutete ihm mit einem leichten Nicken in den nächsten Raum zu kommen.

„Ein echtes Schlachtfeld, Sir. Vier tote Gammoreaner und sie wirken nicht als hätten Sie sich in letzter Zeit gewaschen. Einen Raum weiter liegen drei tote Junkies, die bereits Verwesungs-Merkmale aufweisen. Wir haben bisher noch keine Hinweise auf Identitäten.“, leitete der Rangniedere ein und präsentierte den Raum, in dem vier Gammoreaner lagen, die sowohl Schnittverletzungen von einem Messer oder Schwert aufwiesen, als auch Blasterwunden.

Mehrere Blutspritzer hatten die Wände und die Decke besudelt, jedoch konnte der Bothaner weder Schnittwaffe, noch Schusswaffe entdecken. Ein weißes Sofa am anderen Ende des Raumes, neben einer Tür, die zu einem weiteren engen Korridor führte, wies dicke braune Schlieren auf und schien insgesamt an Sitz- und Rückenpolstern feucht.


„Ist es das, was ich denke?“, fragte der Bothaner knapp.

„Aye, Sir. Sie haben das Sofa wohl über knapp zwei Tage als Toilette missbraucht. Wir haben Fäkalienspuren von verschiedenen Spezies: Menschen, Gammoreaner und sogar einem Hund.“


„Gibt es irgendeine Spur von einem Hund?“, hakte Moss nach, doch der Trooper musste verneinen, „Wissen Sie schon auf wen das Haus zugelassen ist?“

„Die Nachbarn sagen, dass hier ein Dug namens Setrogal wohnte, jedoch gehörte die Wohnung gemäß der Kartei des Hausbesitzers einem Menschen namens Rouk Arley. Wir gehen dem bereits nach, aber ich glaube, dass der Vermieter einfach geschlafen hat, während die Wohnung einfach den Besitzer wechselte. Wäre nicht das erste Mal.“

„Hm... Wie lange liegen die Gammoreaner hier schon?“


„Etwa einen Tag. Keiner der Nachbarn hat Schüsse oder Schreie gehört. Die Nachbarin von Gegenüber eine Twi'lek – Leera Orvil – rief dann die Polizei, als ihr der Gestank auffiel.“

„Kommt mir bekannt vor: Vor der eigenen Tür könnten beliebig viele sterben, solange die Leichen hinterher weggeräumt würden...“

„Möchten Sie die Junkies sehen?“, fragte der Gehörnte nach einem kurzen Moment des Schweigens und führte den Detective anschließend an der entfremdeten Couch vorbei durch den Korridor in einem bad-ähnlichen Raum, in dem eine Badewanne stand, in der sich wiederum drei Menschen befanden die bereits von allerhand Aasfressern befallen waren.

Die Menschen mussten bereits seit mindestens einer Woche in dieser Wanne liegen, wenn nicht länger. Der Arm eines der Menschen mit besonders blasser Haut wies zahllose rote Pusteln und Einstichwunden auf, was erklärte, wie sie sicher sein konnten, dass es sich um Junkies handelte, ohne ihre Identitäten zu haben. Ein Mensch, der zur Spurensicherung gehörte reichte dem Bothaner zwei Gummihandschuhe und fuhr dann damit fort die Wanne zu fotographieren.


„Gibt es bereits Hinweise darauf, wie diese Menschen gestorben sind?“

„Wenn Sie genau hinsehen, dann können Sie erkennen, dass der unterste der drei einen kleinen Krater im Kopf hat.“

„Ich sehe es... von einem Slugthrower?“

„Das nehme ich stark an. Wir warten aber noch auf den Gerichtsmediziner.“

„Wie lange warten Sie denn schon?“

„Mittlerweile gute zwei Stunden.“, antwortete der Uniformierte und setzte zu einer Erklärung an, als er den überraschten Gesichtsausdruck des Mannes im Mantel sah, „Das hier ist Coruscant, Sir. Ich habe vorhin in den Funk-Kanal reingehört: Zwei Massenkarambolagen nur jeweils drei Blocks weiter und vier Morde innerhalb der nächsten fünf Blocks.“

„Wie viele von der Spurensicherung sind da?“

„Nur er und zwei weitere.“

Kopfschüttelnd verließ der Pelzige den Raum und begab sich zurück zum Eingang, wo ein Sicherheitsdroide sicherstellte, dass niemand unbefugtes den Tatort betrat. Der Detective zog sich seinen Mantel aus und hing ihn über einen der Absperrpfeiler, ehe er in die Wohnung zurückkehrte und seine Handschuhe anzog.

„Dann wollen wir mal Polizei-Arbeit leisten... Wurden diese Leichen schon fotographiert? Ja? Dann helfen Sie mir sie umzudrehen.“, befahl der Nichtmensch und so rollten die beiden bei CSF Angestellten die Leiche eines dicken Gammoreaners herum.

Die Kehle des dicken Schweinemenschen war aufgeschlitzt und ein schwarzer Fleck zeigte eine Blasterwunde in der Brust genau über dem Herzen an. Der Tote trug an seinem Brustgurt und Gürtel mehrere Holster und Messerscheiden, was darauf hindeutete, dass der Stinkende entweder zwanghafter Glücksspiele war oder der Mörder die Leiche geplündert hatte.

„Wer immer diese Leute umgebracht hat, wusste was er tut.“, stellte der Zabrak richtig fest, als sie die nächste Leiche umdrehten, deren Kopf von einem Blaster halb weggeschmolzen war und die zwei Einstichwunden im Herzbereich und Bauchbereich aufwies.


Auch dieses Opfer war entwaffnet und trug weder Geldbeutel noch Ausweis bei sich. Angestrengt ging der Detective in die Hocke, denn bei dieser verbrauchten Luft schwere Gammoreaner umzuwälzen war keine Leichte Aufgabe. Er sah sich ein weiteres Mal in dem Raum um und musste festellen, was für ein Dreckloch die Wohnung war auch ohne die Blutspritzer und Leichen. Feuchtigkeit drang durch die Ecken und das Parkett war ein mehreren Stellen herausgebrochen. Der Putz war entfernt oder herabgefallen und gab Blick auf die Stahlwände und -träger preis, die bereits rosteten und verfärbt waren. Der Teppichboden im Flur hinter dem Raum war regelrecht eine Petrischale für Schimmelpilze geworden. Hier sollte man keinem Wesen zumuten zu leben.

„Ich bin mir, wenn ich mir die Wohnung so ansehe, gar nicht so sicher, ob wir die Identitäten der Opfer herausfinden werden.“

„Wie meinen Sie das?“

„Diese Wohnung diente vermutlich Flüchtigen. Illegalen Einwanderern. Es würde mich nicht wundern, wenn die planetare Verwaltung noch nie von diesen Gestalten hier gehört hat. Es würde auch die Fehler in der Kartei des Vermieters erklären.“,
spekulierte der Bothaner und schritt zum letzten Gammoreaner hinüber.

„Sie meinen, dass der eigentliche Mieter die Wohnung an Illegale und Kriminelle untervermietet?“

„Exakt. Die können sich keine Wohnungen offiziell mieten, weil es sie offiziell gar nicht gibt. Der Vermieter kriegt nichts mit und der Mieter kann mehr verlangen als er selbst zahlt.“

Gemeinsam packten sie den letzten Grünhäutigen, der auf seiner linken Seite lag und rollten ihn auf den Rücken. Zwei Einschüsse waren erkennbar: Einer auf der Stirn und einer beim Herzen – beide durch einen Blaster. Doch dieses Opfer wies ein weitere Wunde auf der linken Seite seines Nackens auf und zur Überraschung und Freude der Ermittler steckte in der Wunde sogar noch die Klinge eines Messers.

„Das wird uns vielleicht Auskunft über den Täter liefern.“


„Unwahrscheinlich, aber man kann noch hoffen. Interessanter finde ich folgendes.“, erklärte Moss und deutete auf die Krallen des Nichtmenschen mit den Stoßzähnen, untere deren Nägeln sich Haut- und Fleischreste befanden, „mit etwas Glück befindet sich unter diesen Klauen die DNS des Täters.“

Er wies den Zabrak an die Leichen weiter zu untersuchen, während er sich weiter im Haus umsah. Es war ein undankbarer Job die stinkenden Leichname zu betasten, doch irgendwo musste sich sein Rang als Detective, der ihm eine Unmenge an Überstunden bescherte und zahlloser Stunden des Schlafens und Ruhens beraubte. Vorsichtig stieg er über einige schmutzige Tücher hinweg und betrat den Gang, der zu dem Bad führte erneut. Eine weitere Tür führte zu einem länglichen spärlich beleuchteten Raum.

„Hier war ich noch nicht. Geben Sie mir also Bescheid, bevor sie etwas verändern.“,
erklärte der Mensch, der zuvor noch im Bad Bilder gemacht hatte und folgte dem Pelzigen.

In der hinteren rechten Ecke des Raumes befand sich ein schiefes Bett, in dem sich nur die blanke Matratze ohne Bezug, Decke oder Kissen befand. Knapp einen Meter daneben in der linken Ecke stapelte sich ein großer Haufen Tücher und Kissen, die irgendwie nass und klebrig wirkten. In den Asylen auf Dac oder Bothawui oder den Drogennestern auf Denon hatte er bereits ähnliche Tatorte, wenn nicht schlimmere, gesehen, jedoch schien er den Ekel einfach nicht gänzlich überwinden zu können. Langsam schritt er auf den Stapel das Zertreten irgendwelcher Beweise und Gegenstände vermeidend, bis er etwa auf halbem Wege vor einer Blut-Pfütze stand, die bereits in den gelben oder grünen Teppich – es war bei den Lichtverhältnissen sehr schwer zu sagen – eingesickert war. Die Ränder waren bereits verkrustet, während der „Kern“ noch immer nass war. Ein weiterer kleiner Tropfen traf mit einem leisen Platschen auf und veranlasste den Hundeartigen seinen Blick nach oben zu wenden:
An einem Kabel, an dessen Ende sich einstmals eine Lampe befunden haben musste, hingen die zerfleischten Reste eines relativ kleinen, vierbeinigen Tieres. Vermutlich ein Hund. Der Kopf fehlte und die Knochen um die Vorderbeine und Brust des Tieres waren freigelegt. Sehnen und Muskelreste hielten das ganze zusammen, während der Hinterleib sogar noch größtenteils über ein intaktes Fell verfügte.
Angewidert trat der Ermittler einen Schritt zurück und hielt sich beinahe Abwehrend den rechten Unterarm vor die Schnauze. Der Spurensicherer trat sofort hinzu und schoss eifrig einige Fotos von dem entstellten Lebewesen. Es waren solche Tatorte, die Moss an der Gesellschaft wirklich zweifeln ließen. Doch er konnte das mangelnde Interesse an den Nachbarn beinahe verstehen. Wollte man sich wirklich in die Privatangelegenheiten von anderen einmischen, wenn Psychopathen herumliefen, die zu so etwas im Stande waren? Wollte man wirklich wissen, welche Leichen der Mann, der einem auf dem Gang immer freundlich zunickte, sprichwörtlich in seinem Keller begraben hatte?


„Sieht fast aus als sei der Hund angenagt worden. Pervers.“, meinte der Mensch und kommentierte völlig richtig.

„Kommen Sie mit – ich möchte mir das da hinten einmal ansehen.“, erklärte er und schritt an der Blutlache vorbei zu seinem ursprünglichen Ziel.

Der feuchte Stoffhaufen roch bereits nach Verwesung und durchdrang sogar den Geruchsblocker. Vorsichtig hob der Detective einen herabhängenden Lappen und legte eine dürre Hand frei, die eindeutig zu einem Dug gehörte. Es handelte sich vermutlich um den vermeintlichen Hausbesitzer, jedoch war das reine Spekulation, bis die Identität des Opfers nicht gänzlich geklärt war. In der Gerichtsmedizin konnte vielleicht mehr festgestellt werden, wenn man die DNA mit gesammelten Proben aus der Datenbank verglich. Oder zumindest die übrigen Proben mit den Resten der Datenbank. Die imperialen Sicherheitskräfte hatten ihnen nicht viel übrig gelassen. Register waren gelöscht worden, sodass nun eine völlig neue Gesamt-Datenbank angelegt werden musste und zahllose Fälle neu aufgerollt werden mussten, um festzustellen, ob die derzeit Inhaftierten aufgrund von tatsächlichen Verbrechen verhaftet worden waren oder nur wegen politischer Aktivitäten. Das Imperium hatte ihnen einen gigantischen Haufen Schmutz hinterlassen, der von Leuten wie Moss beseitigt werden musste. Zudem gab es enormen Personalmangel in Zusammenarbeit mit einer steigenden Kriminalitätsrate. Aufgrund der Umbruchstimmung nach dem Fall des Imperiums waren Einbrüche und Ladenplünderungen an der Tagesordnung. Die Zustände hier waren katastrophal und wirklich versorgt werden konnte der Planet ebenfalls nicht. Es kamen in unregelmäßigen Abständen Frachter und hin und wieder Schmuggler, die Medizin, Technik und ausgebildete Fachkräfte in allen Bereichen brachten, aber die imperialen Kräfte bei Anaxes und Corellia verhinderten regelmäßige Hilfeleistungen.


„Die Leiche soll ausgegraben werden. Ich sehe mich noch weiter um.“, dirigierte er die Arbeit weiter und ging zwischen dem Stapel und dem Bett in die Hocke.

Hier lagen zahlreiche Blätter – Rechnungen und andere Ausdrucke aus Flimsi, aber auch einige Seiten, die scheinbar aus einem Buch herausgerissen waren. Er wunderte sich über diese veraltete Technologie, die inzwischen nur noch von extravaganten Reichen und stark traditionellen Autoren und Dichtern verwendet wurde. Für den gemeinen Bürger war es einfach zu uneffektiv und auch zu teuer. Die zerknitterten, mit Blut, Fett und anderen Flüssigkeiten besudelten Papiere schienen alle an einen Setrokal adressiert. Absender war ein gewisser Rouk Arley. Die erste Spur, die sie hatten.
Er erhob sich und schritt den Blick auf den Boden gerichtet durch den Raum ohne irgendetwas nennenswertes gefunden zu haben. Eine leere Brieftasche hatte sich in einer Schmutzigen Hose befunden, die von einem Menschen oder einem anderen Humanoiden getragen worden war. Moss betrat erneut das Bad und begann die Umgebung zu untersuchen. Der Raum war ähnlich besudelt wie die anderen, aber dafür „aufgeräumt“. Es lagen keine Tücher, Kleider oder anderer Kram herum. Bläuliche Schlieren und Spritzer zierten das Waschbecken, was die Auferksamkeit des Bothaners erregte. Es war leicht klebrig, wie er nach einem kurzen Hineintunken der Fingerspitze feststellte, und eher zäh als wirklich flüssig. Vermutlich eine Droge, doch Tests würden ihm mehr Aufschluss geben können. Er nahm also eine Probe und wandte sich dann wieder der Badewanne zu, in der die toten Menschen lagen.
Er hatte kein Interesse daran die aufgedunsenen und fauligen Leiber zu untersuchen. Das war auch nicht seine Aufgabe – solche Dinge überließ er gern dem Gerichtsmediziner. Er begab sich also wieder zurück zum Raum mit den Gamorreanern, wo der Zabrak bereits wartete.


„Ich will, dass absolut alles dokumentiert und anschließend eingetütet und eingesammelt wird - Jedes Haar, jeder Fingerabdruck, jede erdenkliche DNS-Spur. Lassen Sie das hier als Beweismittel zum Revier bringen. Warten Sie noch etwa anderthalb Stunden auf den Gerichtsmediziner – sollte er dann noch immer nicht da sein, packen Sie die Leichen ein und bringen Sie sie zum Leichenschauhaus, Officer...“,
befahl der Nichtmensch streng und erwartete, dass der Angesprochene seinen Namen nannte.

„Officer Traki, Sir. Zu Befehl. Ich werde das so weiterleiten.“

Nickend verließ Moss den Tatort, warf seine Handschuhe in den Abfall und zog sich wieder seinen Mantel an, ehe er die vier Stockwerke wieder hinab lief und in seinen kleinen Gleiter stieg. Er gab in den Bordcomputer den Namen „Rouk Arley“, woraufhin die Reste der Datenbank eine Adresse gute zwanzig Blocks weiter ausspuckte. Es konnte nicht schaden dem Besitzer des Hauses einen Besuch abzustatten und ihn über die Ereignisse in seiner Wohnung zu informieren, sofern er nicht schon lange Bescheid wusste.


> Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : Parkplatz : Gleiter : Moss Borokt <


OP: Ich habe einen zweiten Post bereits halb fertig. Ich bitte daher darum, mich vorerst nicht anzuspielen.

09 Aug, 2012 23:23 09 Moss Borokt ist offline Email an Moss Borokt senden Beiträge von Moss Borokt suchen Nehmen Sie Moss Borokt in Ihre Freundesliste auf
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> Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : Flug-Korridor : Gleiter : Moss Borokt <

Der kleine Gleiter des Bothaners flog in gemäßigtem Tempo innerhalb der vorgeschriebenen Flug-Korridoren. Es bestand kein Grund dazu den Alarm einzuschalten und mit Höchstgeschwindigkeit zum Verdächtigen zu rasen – das entsprach nicht dem Sinn der Sirene, wie Moss fand. Andere Detectives nutzten die Zeit, die sich ihnen im Gleiter bot, während sie von A nach B flogen, um zu entspannen, doch der Bothaner verwendete sie anständig: Er glich die Kennzeichen vorbeifahrender Gleiter mit der Liste von als gestohlen Gemeldeten ab, prüfte die anderen Gleiter nach Fehlfunktionen oder die Fahrer auf etwaiges Fehlverhalten. Natürlich hielt er nicht jeden beliebigen Zivilisten wegen irgendeiner Kleinigkeit an – zum Beispiel, wenn er am Steuer rauchte. Es war mehr eine Aufmerksamkeitsübung für ihn, zumal es unnötig war allzu kleinlich zu sein. In schlimmen Zeiten wie diesen, wie auch in friedlichen. Es gab wichtigere Dinge, die beseitigt werden mussten, als die Unfähigkeit der Leute ihren Abfall anständig zu entsorgen oder sie dazu zu bringen sich beim Fahren anzuschnallen. Lebewesen krepierten in diesem Moment vielleicht eine Ebene unter ihm an einer Überdosis oder einfach nur schlecht gestreckten Drogen. Ein alter Ladenbesitzer wurde von irgendwelchen Jugendlichen ausgeraubt und abgestochen, während ein Viertel weiter ein Psychopath ein Waisenhaus anzündet.
Es gab bei weitem wichtigeres als einen kaputten Blinker oder eine verschmierte Hauswand. Früher als er noch als kleiner Officer auf den Straßen Denons herum geeiert war, hatte er noch alles mögliche bemängelt. Damals hatte er noch das Gefühl gehabt, er könne etwas ändern, die Menschen ändern – das Leben besser machen. In Wahrheit konnte man einem Fahrer zehn Mal erklären er solle sich anschnallen und man würde ihn beim sechsten Anhalten immer noch unangeschnallt erwischen. Ähnlich verhielt es sich mit Junkies. Was man auch tat und egal wie viel man den Leuten half, an Ende findet man sie immer tot in irgendeiner Gasse im Mülleimer. Wenn man sie denn fand. Oft genug wurden Leichen recht erfolgreich durch die Öfen der Müllanlagen, die ätzenden Mitteln der Stadtreinigung oder irgendwelche wilden Lebewesen der Kanalisation entsorgt. Das war auch sein persönliches Horror-Szenario: Runter in die Abwasserkanäle und einen Verdächtigen, einen Zeugen, ein Beweismittel oder eine Leiche suchen.
Plötzlich horchte Moss auf. Er war sich sicher, dass der Korridor, in dem er gerade flog, im allgemeinen CSF-Com ertönt war. Es war im Moment tatsächlich wie in diesen alten, fast schon antiken Polizei-Filmen und Romanen, in denen es nur Funk gab. Da die alten Com-Verbindungen jedoch zerstört und die alte Zentrale abgebrannt war, mussten sie nun mit diesem provisorischen Desaster auskommen. Es war keine schlechte Möglichkeit, doch es gab bei weitem bessere. Der kleine Pelzige griff nach dem Com und klemmte es sich an seine großen Ohren, ehe er das kleine dünne Mikrophon herauszog. Es war Protokoll, dass man es immer anzog, sobald man sich in seinen Gleiter setzte, doch er hatte es dieses Mal einfach vergessen. Zu ungewohnt und altmodisch schien es ihm, zumal es in etwa ein bis zwei Wochen ein neues, besseres System gäbe.


„Hier Gleiter 44-3-AF, Zentrale. Wiederholen Sie den letzten Comspruch.“

Das ganze Com war ein undurchdringliches Gewirr aus Stimmen und ständigen Interferenzen, da zahlreiche Com-Masten im Zuge von dummem Vandalismus und gezieltem Sabotieren der Polizei abgerissen worden waren. Die freundliche Stimme, die zu einer menschlichen Frau mittleren Alters gehörte, wenn sich Moss richtig erinnerte, ließ auf sich warten, während er weiter in dem Korridor flog, sich aber aufmerksam nach irgendwelchen nennenswerten Besonderheiten, die einen Polizeiruf rechtfertigten umsah.
Plötzlich mit einem lauten Donnern, das den kleinen Bothaner zusammenfahren ließ, bretterte ein brennender Gleiter von oben herab am Korridor vorbei in die Tiefe, gefolgt von zwei weiteren Gleitern aus deren Fenster sich mehrere Personen hängten, die Blasterwaffen abfeuerten. Nach einer knappen Sekunde Pause folgten drei PolizeiGleiter mit jaulenden Sirenen nach.


„Ich sehe schon, Gleiter 44-Irgendwas nimmt die Verfolgung auf!“, rief der Pelzige genervt in das Com, schmiss die Sirene an und brach aus dem Korridor heraus, um den übrigen Gefährten nachzujagen.

Der brennende Gleiter wies zahllose Einschüsse und Kratzer auf und die dichten Rauchschwaden, die aus dem Motorraum drangen, ließen darauf schließen, dass das Gefährt nicht mehr lange in der Luft bleiben würde. Die beiden Verfolger-Gleiter waren beide in einem grellen Neon-Rot lackiert und mit neon-gelben Flammen auf den Türen geschmückt. Auch sie wiesen einige Beschädigungen aus, jedoch keine, die sie auf kurz oder lang daran hindern würde weiterzufliegen und mehr Schaden und Chaos anzurichten. Plötzlich durchbrach das brennende Fahrzeug auf der Flucht eine visuelle Absperrung und tauchte in einen Korridor, der ihre Flugbahn kreuzte ein. Die beiden Verfolger waren sogar verrückt genug ebenfalls einzutauchen, während die beiden Polizei-Gleiter den Kurs änderten und zu beiden Richtungen um den Korridor herumflogen. Moss stieß einen Fluch aus und drückte aufs Gas, während er auf den Korridor zuraste. Bei dem dichten Verkehr auf dieser Stadt-Welt konnten bereits einige Sekunden Unterschied den Anschluss bei einer Verfolgungsjagd bedeuten und er hatte nicht vor die drei Fahrzeuge zu verlieren. Leuchtend und heulend tauchte auch sein Gefährt in den Verkehr ein und er verbrachte die nächsten Momente nur damit wie gestochen sein Steuer hin und her zu reißen, um anderen Verkehrsteilnehmern auszuweichen.
Laut dröhnten die Antriebe und Motoren der anderen Fahrzeuge, an denen er nur äußerst knapp vorbeiglitt und noch lauter erklangen die Hupen und Warnsignale, die die entsetzten und erschrockenen Fahrer eifrig betätigten. Erleichtert atmete Moss auf, als er den Korridor verließ und die drei Fahrzeuge vor sich sehen konnte, jedoch gab es keine Spur von den Polizei-Gleitern. Während er nach links und rechts schaute und nach ihnen suchte, wurden bereits die ersten Schüsse auf ihn abgegeben. Mit einem Zischen durchschlug ein Blasterschuss seine Frontscheibe und verbrannte die Rückenlehne des Beifahrersitzes auf Höhe des Nackenpolsters. Der Beschossene würdigte kurz den Umstand, dass er keinen Partner hatte, ehe er nach rechts rollte und beschleunigte, um dem Beschuss auszuweichen und den Verfolgern näher zu kommen. Hastig bellte er einige Informationen ins Com und die Forderung nach Verstärkung, ehe er weiter beschleunigte und sich leicht unter die Verfolge manövrierte, um in einen toten Winkel zu gelangen. Doch das feindliche Gefährt reagierte schnell, drehte sich leicht und schon brannten weitere Geschosse dem kleinen Detective Löcher in den Innenraum seines Fahrzeugs. Der schießende Feind, der ausgesehen hatte, wie ein Weequay, verschwand kurz in dem Fahrzeug und hängte sich dann erneut mit einer kurzen, röhrenähnlichen Vorrichtung heraus. Ein kleiner Knall ertönte und ein schwarzes Geschoss etwa so groß wie die Faust eines Menschen, prallte gegen seiner Scheibe, sodass diese splitterte, aber nicht brach. Das Geschoss flog weiter und explodierte dann einige Meter weiter, woraufhin ein lautes Prasseln ertönte und auch die linke Türscheibe splitterte. Fassungslos über den Umstand, dass diese Wahnsinnigen einen Granatwerfer hatte, fing Moss wieder an zu rollen und brachte etwas mehr Distanz zwischen sich und die explosiven Geschosse. Jedoch konnte er aufgrund der gesplitterten Scheibe kaum noch nach vorne sehen, was die Verfolgung ungemein erschwerte.
Dann fasste er einen Beschluss, der ihm einerseits unheimlich klug und andererseits völlig geistesgestört erschien: Er zog seinen Blaster mit seiner rechten Hand, verdeckte sein Gesicht mit dem linken Arm, sodass er keine Hand mehr am Steuer hatte, und feuerte mit dem Blaster auf die Ränder seiner Scheibe, bis diese mit einem hellen Klirren endgültig zersplitterte. Er spürte einige winzige Stiche an seinen Ohren, die er nicht gänzlich hatte abdecken können, griff aber mit seiner linken Hand wieder ans Steuer und zielte mit seiner Blasterpistole auf die Gleiter der verfolgten Verfolger. Hastig riss der das Steuer zur Seite als er nach seinem kurzen freihändigen Flug auf Kollisionskurs mit einer Verkehrsbarke gegangen war, fing sich aber wieder und setzte die Verfolgung fort. Nun konnte er zwar das Feuer erwidern, jedoch blies ihm der Wind mit außerordentlichem Druck ins Gesicht und der Lärm war ohrenbetäubend. Er feuerte einen Schuss nach dem anderen ab und traf mehr durch Glück als durch Fähigkeit und selbst die Treffer, die er landete, bewirkten nichts anderes als schwarze Brandflecken oder an den weniger gepanzerten Stellen orange glühende Einschüsse. Jeder Schuss, den er abgab, wurde jedenfalls doppelt und dreifach vergolten.
Heulend schloss ein weiteres Fahrzeug von CSF auf, bei dem sich auf der Beifahrerseite ein uniformierter Beamter leicht aus dem Fenster lehnte und ebenfalls Schüsse auf die beiden Gleiter abgab. Er zerschoss dem linken Gleiter die Rückscheibe und traf einen der Schützen als sich dieser erneut nach draußen hängen wollte, um eine Salve auf die Sicherheitsbeamten abzugeben. Der Detective freute sich über die Unterstützung, jedoch folgte auch beinahe ein wenig Verdruss über den Erfolg des Niederrangigen, da sich Moss bisher immer als recht guter Schützer empfunden hatte und weit weniger erreicht hatte. Er war älter und der andere hatte Glück gehabt – das war die Erklärung, die er fand, um sich wieder voll auf die Verfolgung konzentrieren zu können. Ein weiterer Schuss brannte ein Loch in seinen Beifahrersitz und ein weiterer schlug auf der Rückbank zwischen dem Beifahrersitz und ihm ein. Er schluckte angesichts der Tatsache, dass er gerade nur knapp dem Tod entgangen war und erhöhte die Geschwindigkeit. Dann legte er erneut mit seiner Pistole an und feuerte ohne Unterbrechung auf den immer näher kommenden Gefährt.
Die Rücklichter, sowie die Rückscheibe zersplitterten und verbrannten und die Schützen auf der Rückbank verschwanden hinter dieser, vermutlich um Deckung zu suchen. Mit einem Mal kamen beide wieder aus ihrem Versteck hervor und begannen ihn unter Dauerbeschuss zu nehmen. Der Pelzige drückte den Schubhebel durch und ging hinter seinen Armaturen in Deckung, während sich die Distanz langsam verringerte. 'Man sollte eigentlich meinen, dass die Gleiter der planetaren Sicherheit schneller wären als die üblichen Modelle', dachte sich der Beschossene, während er eines besseren belehrt wurde. Die Waffen der Opponenten ruhten für einen Moment, den der Geduckte sofort nutzte und sich wieder aufrichtete – sowohl um selbst Schüsse abzugeben, als auch um einen Blick darauf zu werfen, wo er eigentlich hinfuhr.
Sie waren mittlerweile mindestens zwanzig Ebenen tiefer und zwanzig Blocks weiter und befanden sich in einer Gegend, durch die er nur sehr selten patrouillierte. Sein Gefährt befand sich direkt schräg hinter dem der Verfolgten und in diesem Moment tauchte einer der Schützen, ein gelb-häutiger Cereaner, in der Scheibe des anderen Wagens auf. Ohne eine Sekunde zu zögern legte Moss an und drückte ab – er wusste, dass es in diesem Moment „er oder ich“ hieß. Der Schuss traf sein Ziel und brannte ein Loch ins Gesicht seines Feindes, der in sich zusammensackte. Dann schoss er weiter in Richtung des Sitzes auf dem sich der andere Schütze befinden musste, in der Hoffnung auch diesen durch einen Durchschuss zur Strecke zu bringen. Er vermied es für Gewöhnlich Verdächtige zu töten oder allzu schwer zu verletzen, doch seine Ausbildung, sein Verstand und sein Instinkt sagten ihm, dass derartiger Abschaum es nicht wert war, dass man dafür selbst ins Gras biss.
Die Beifahrertür des anderen Gleiters öffnete sich mit einem Mal und ein giftgrüner Nikto sprang bei Voller Geschwindigkeit auf das Gefährt des Bothaners, der mit einem Erschrockenen Aufschrei die Steuereinheit nach rechts, weg vom anderen Personentransporter, riss. Der ungewünschte Mitfahrer hielt sich jedoch wacker fest und schien mit seinen Blicken töten zu wollen, was zur Erleichterung des Fahrers wenig effektiv war. Er überwand den Schrecken dieser wahnsinnigen und waghalsigen Aktion, besann sich wieder und schoss dem schuppigen Nichtmenschen in die Schulter. Dieser verlor sein Bewusst sein und rutschte in die Kabine des Pelzigen, der den Sitz zurückstellte, sodass sein neuer Gast auf den Rücksitz rollte. Schon schlugen erneut Schüsse um Moss ein.
Die Distanz hatte sich wieder vergrößert und mit einem lauten Knall zerriss der vorderste Gleiter, der schon lange dichte Rauchschwaden hinter sich hergezogen hatte, und verging in einer Explosion, aus der zahllose Schrapnelle und die brennenden Reste einer Rückbank hervorgingen und in die tiefen Schluchten Coruscants fielen. Die beiden feindlichen Gleiter hatten ihr Ziel also erreicht und trennten sich nun, was ohne jede Absprache auch die beiden CSF-Fahrzeuge taten. Das Gefährt mit den Officers nahm sich einen Feind vor und Moss die anderen, mit denen er auch bisher zu kämpfen gehabt hatte. Er musste anerkennen, dass diese Mistkerle nicht schlecht schossen und noch weniger schlecht flogen.
Dicht jagte er ihnen nun hinterher wie ein zweiter Schatten und ließ sich durch keines ihrer Manöver mehr abschütteln, bis sie erneut ihren Wahnsinn unter Beweis stellten und in einen Verkehrs-Korridor eintauchten, in dem der Verkehr in die exakt entgegengesetzte Richtung verlief. Fluchend brach der Bothaner die Verfolgung jedoch nicht ab, sondern blieb an den Fliehenden, was die Verfolgung weniger zu einer solchen machte, da die beiden Gefährte nur unkontrolliert durch die Gegend flogen, um auch nur die kleine Kollision zu verhindern. Die Beiden Seitenspiegel von seinem Gleiter waren bereits abgerissen und es war reinstes Glück, dass er noch nicht in einer Explosion vergangen war. Zum Glück brachen die anderen wieder aus dem Korridor ab, sodass er seine Geisterfahrt abbrechen konnte. Mit maximaler Geschwindigkeit fuhr er den Bewaffneten auf der Flucht auf, dass seine beiden Frontscheinwerfer zerbarsten und das ganze Gehäuse seines Gleiters knirschte. Er hoffte, dass dieses Geräusch auch bei den anderen zu hören gewesen war und nicht ein Indiz dafür war, dass er den „schrottigeren Kasten“ flog, wie einige Kollegen immer wieder ihre Gleiter nannten. Er begann nach rechts zu überholen und zog dann scharf nach links, um die Gegner erneut zu rammen. Erfolgreich traf er sie und hinterließ eine tiefe Delle.
Schüsse flogen wieder in seine Richtung und er antwortete, während er zu einem weiteren Rammmanöver ansetzte, doch der andere Fahrer passte sich an und hielt sich knapp, aber konstant vor ihm.
Der Andere ließ sich ohne Vorwarnung mit einem Schlag zurückfallen, bis er auf einer Höhe mit Moss war und fing nun an ihn zu rammen. Das ganze ging noch einige Momente weiter, durchaus auch aus anderen Winkeln auf andere Seiten, bis nichts mehr vom ursprünglichen Lack auf dem anderen Gefährt zu sehen war. Kratzer, Furchen, Dellen und Einschusslöcher waren die neue Zierde. Der Detective fragte sich, was wohl all die Passanten und anderen Fahrer dachten, wenn sie die beiden Gleiter sich bei Höchstgeschwindigkeit brutal behaken sahen. Sein Warnlicht, leuchtete nur noch in unregelmäßigen Abständen und die Sirene war mehr ein verzerrtes Röhren geworden, während seine Anzeigen verrückt spielten und ihn anwiesen die Geschwindigkeit zu reduzieren, da der Antrieb zu überlasten drohte. Doch der Beamte war nicht bereit aufzugeben, nicht mehr. Zu lange hatte diese Verfolgungsjagd gedauert und zu viel hatte er eingesteckt, als dass er sie nun einfach ziehen ließ. Zumal es den Verfolgten ähnlich gehen musste. Auch ihr Antrieb musste inzwischen so gut wie am Ende sein und er hoffte einfach, dass im Notfall die Gegner vor ihm explodierten.
Die kommenden Minuten verbrachten die Flüchtenden damit, dass sie jeden weiteren Kontakt vermieden und eine gewisse Distanz hielten. Er versuchte verschiedene Winkel und Manöver, doch der andere Fahrer war einfach zu erfahren, um auf solche Tricks hereinzufallen. Beschleunigen konnte Moss nicht mehr, denn der Hebel war im Anschlag und die Anzeigen im roten Bereich. Es war eine Frage von wenigen Minuten, bis der Antrieb in einem furiosen Finale explodieren würde oder einfach ausfiel und der Gleiter in die Untiefen der Moloch-Stadt stürzte, doch dann kam der triumphale Siegesmoment. Mit mangelndem Kontakt hatte der Detective nun den perfekten Moment – also jeden noch so kleinen Fehler des anderen Fahrers – abgewartet und nun bot er sich: Der andere drosselte leicht die Geschwindigkeit und begann einen Bogen zu beschreiben, um in eine schmale Seitengasse einzutauchen, aber soweit würde er ihn gar nicht kommen lassen. Ohne die Geschwindigkeit zu drosseln flog er weiter und kollidierte mit dem Ziel, das in dem Moment fast senkrecht zu ihm stand. Die Seitentüren der rechten Seite des anderen Fahrzeugs wellten sich unter dem Aufprall und die Rahmen verzogen sich sichtlich. Der Fahrer war angeschnallt und blieb in Position, während der verbliebene Schütze durch das Gefährt geschleudert wurde und unsanft mit dem Kopf gegen die Decke schlug. Die Airbags entfalteten sich und schleuderten den Unangeschnallten nur umso mehr herum: Moss war beinahe froh, dass die Leute tatsächlich so lern-resistent waren, wie er festgestellt hatte.
Dann lösten sie sich und das verbogene und zerstörte Gefährt trudelte unkontrolliert weiter, während der Detective eilig die Geschwindigkeit drosselte. Auch er hatte die Kontrolle verloren und begann zu schleudern, was er mit Gegenlenken und dem Zünden der Schubdüsen vorn am Fahrzeug auszugleichen versuchte. Nach einigen Momenten, in denen er panisch hoffte und zu allenmöglichen Gottheiten und Mächten betete, dass er nicht nachdem die eigentliche Verfolgung vorbei war, in einen Korridor geriet oder in ein Haus donnerte und einfach starb, kontrollierte er den Flug wieder vollends und flog dem trudelnden Gleiter hinterher. Scheinbar war der andere Fahrer ähnlich bemüht, wenn auch weniger erfolgreich, denn das Gefährt schlug scheppernd auf einem Parkplatz auf, sprang aufgrund seiner kinetischen Energie wieder hoch und drang dann krachend in ein kleines Lokal ein. Schreie und kleinere Explosionen ertönten, von denen Moss hoffte, dass es nur die sterbenden Antriebe waren, und eilig landete der Detective sein eigenes, ramponiertes Gefährt. Er nahm sein zweites Paar Handschellen aus dem Handschuhfach und kettete den Nikto, der noch immer hinten im Gleiter lag, wenn auch mit einigen Beulen, Schnitten und vielleicht auch Brüchen mehr, fest. Falls dieser aufwachte, würde er nicht weglaufen können.
Nachdem das getan war, zog der Kleine seine Waffe und stürmte auf das demolierte Lokal zu. Leichter Rauch drang durch die breite Öffnung, die soeben neu entstanden war und einige Verletzte humpelten bereits heraus oder wurden herausgetragen. Ein weiterer Knall ertönte und der Nichtmensch ging instinktiv in die Hocke, den Blaster in Richtung des Geräusches gerichtet. Dann rückte er weiter vor. Im Lokal lagen mehrere Leute bewusstlos herum, zwei waren unter dem Gleiter mit jeweils einer Gliedmaße eingeklemmt. Der andere Schütze ein blauer Twi'lek hing vermutlich tot aus dem Gefährt und rührte sich nicht, während die Fahrertür offen stand. Ein alter Mensch mit bereits stark zurückgegangenem Haaransatz lag blutend am Boden, während sich eine junge Frau und ein junger Mann über ihn beugten.

„Er ist da lang, Officer! Er hat eine Waffe!“, rief er Junge, als er Moss sah und deutete auf eine offene Tür hinter der Theke.

Eilig lief der Bothaner los, sprang lässig über den Tresen und nahm die Verfolgung nun zu Fuß auf. Urplötzlich tauchte der letzte verbliebene Verfolgte hinter einem Regal auf und begann mit einem Slugthrower das Feuer zu eröffnen. Blitzschnell sprang Moss in den Raum hinter das Regal und entging so der Salve von Metallsplittern. Rasch rollte er sich weiter, denn der mit der primitiven Waffe ausgerüstete feuerte weiter durch das Regal hindurch. Flüssigkeiten liefen aus und bespritzten den Hundeartigen, bis dieser aus einer Rolle heraus in die Hocke ging, nach vorne sprang und einen Schuss abgab, als der Feind in seinen Sichtbereich kam. Ein Loch brannte sich in den linken Oberschenkel des Klatoonianers, der heulend seine Waffe fallen ließ.
Vorsichtig erhob sich Moss wieder, die Waffe konstant auf den Gestellten gerichtet. Sie beide wussten, dass es vorbei war, und nicht selten trieb die Verzweiflung die Festgenommenen zu gefährlichen und unvorhersehbaren Aktionen. Mit einer fließenden Bewegung zog der andere Hundeartige tatsächlich aus dem Nichts ein Messer und schleuderte es dem CSF-Beamten entgegen, der im linken Arm getroffen wurde und mit einem Schmerzens-Schrei zurückwich. Der Humpelnde angeschossene, wandte sich um, um die Gunst der Stunde zu nutzen und zu fliehen, jedoch gab der Bothaner einfach einen weiteren Schuss ab und brannte ein Loch in die rechte Wade des Messerwerfers, woraufhin dieser zur Seite wich, sich verzweifelt am Regal festhielt, um nicht zu fallen und dann gemeinsam mit dem Möbelstück zu Boden ging. Scheppernd wurde er unter dem zum Glück aus relativ leichtem Metall bestehendem Regal und zahlreichen Dosen mit Fertignahrung und Zutaten begraben.
Erleichtert und erschöpft senkte Moss seine Waffe und zog sich das Messer aus dem linken Arm. Es war nicht allzu tief eingedrungen und die Wunde wäre mit einem Verband und etwas Bacta leicht zu versorgen. Es war dieser Moment, der Verfolgungsjagden sich auszahlen ließ. Jeder Beamte war bei so einer Verfolgung unter konstanter Gefahr und riskierte mit jeder Sekunde sein Leben, aber am Ende, wenn die Jagd vorbei und die Flüchtenden gestellt waren, dann war das ein unglaublich erhebendes Gefühl. Doch es hielt nicht lange vor, denn nach einigen Momenten holte die harte Realität den Detective wieder ein. Ächzend wankte er auf das Regal zu und begann den Gefallenen auszugraben, um ihn erfolgreich festnehmen zu können.
Zudem würde er Verstärkung anfordern müssen und, wenn er an all den Papierkram dachte, hatte er gut Lust sich einfach aus dem Staub zu machen. Das war jedoch nicht sein Stil. Egal wie scheiße einer seiner Tage war und wie dreckig es ihm ging: Was er tat war wichtig, für ihn und für andere, und das trieb ihn an.


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Terry Dourshe
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[Coruscant – Untere Ebene – verwinkelte Gassen] Terry Dourshe, Passanten zweifelhafter Natur


Er hasste diese Stadt und wie er sie hasste. Nie im Leben hatte er gedacht, etwas oder jemanden so derart zu verabscheuen, wie diesen verfluchten Drecksplaneten. Nicht einmal seine Haft auf diversen unerfreulichen Planeten im Outer Rim war derart hassenswert gewesen. Nicht einmal die Aussicht als Telbun irgendeine Adlige zu beglücken und dann die Kinder zu erziehen, anzuleiten und sie zu lehren – nichts weiter als ein gut situierter Sklave, ein Samenspender. Er hätte weder dort dazugehört noch weiter zu seiner Familie. Und jetzt gehörte er gar nirgends dazu, gestand er sich bitter ein. Einen Moment machte ihn das Kummer, dann dachte er an seinen Freund, den er in diesem Jahr des Verbergens noch immer nicht gefunden hatte. In den letzten Wochen hatte er nicht oft an ihn gedacht und wenn er ehrlich zu sich war, musste er sich eingestehen, dass er mehr auf das eigene Überleben fixiert gewesen war, als ernsthaft nach ihm zu suchen.Der einarmige Kuati lehnte an einer zerschossenen Hauswand, als ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen. Den Gleiter hatte er in unmittelbarer Nähe abgestellt und beobachtete das Geschehen. Für seinen Geschmack trieben sich hier zu viele Aliens herum. Mit der rechten Hand tastete er nach der Blasterpistole, die im Gürtel steckte und von einem langen Mantel verdeckt wurde. Einige Minuten betrachtete er das Treiben in der Gasse, als er nichts Verdächtiges zu bemerken meinte, schlenderte er zu seinem Gleiter und bestieg ihn. Wie immer dauerte es eine Weile bis sich das Gefährt bequemte, die Triebwerke zu starten. Dann, als er schon meinte, es könne jetzt losgehen, setzten die Triebwerke wieder aus und das Fahrzeug setzte erneut auf dem Boden auf. Die Landung war nicht sehr sanft und er fluchte eine Weile vor sich hin.

So gut es ging, hatte er den Gleiter repariert, aber mit nur einer Hand und stark begrenzten Mitteln war es ein Ding der Unmöglichkeit, das ordentlich zu machen. Als der Startmechanismus erneut nicht das tat, was man von ihm erwarten durfte, stieg Terry wieder aus und gab dem Fahrzeug einen ordentlichen Tritt. Was allerdings auch nicht den gewünschten Effekt brachte. Jemand in seiner Nähe begann zu lachen, als sich Terrys Bemühungen als wirkungslos erwiesen. Der Einarmige bedachte den Mann, der hässlichste Mensch, den er jemals zu sehen geglaubt hatte, mit einem vernichtenden Blick. Dabei zog er die Pistole, ging auf die Type zu und hielt dem Mann die Mündung des Blasters unter die Nase. „So, du Genie, dann komm mal mit“, zwang er den Mann mit sanftem Nachdruck zur Mithilfe. „Ey, lass misch los, Mann. Isch lach och nie wieder“, versuchte sich der Kerl zu drücken, doch Terry kannte kein Pardon. „Ne, ne, ne … du kannst lachen so viel du willst, dafür bist du auch die Hilfsbereitschaft in Person.“ Er legte dem Mann die Hand um die Schultern, wobei er ihm das offene Ende des Blasters gegen die Wange drückte, das würde keine tödliche, aber sehr schmerzhafte und hässliche Wunde ergeben. Schließlich gab er nach und ließ sich von Terry zeigen, was er zu tun hatte. Noch immer fehlten Ersatzteile aber weil der Deserteur nun zwei Hände für sich arbeiten ließ, ging die Reparatur viel schneller vonstatten als sonst. Bald schon schnurrten die Repulsortriebwerke und brachten Terry zum Grinsen, der eben den Blaster wieder zwischen die Gürtellagen schob. „Braves Mädchen“, sagte er indem er die Karosserie tätschelte, dann gab er dem unfreiwilligen Helfer einen Klaps auf die Schultern. „Danke Mann, bist echt ein Kumpel.“ Er schob ihn zur Seite, sprang in den Gleiter und stob, eine kleine Wolke aus Staub und Abgasen hinterlassend, aus der engen und finsteren Gasse. Mit einer ihm eigenen Sicherheit beim Lenken von Fahrzeugen raste er durch die dunkeln Gassen, vorbei an zwielichtigen Lokalen und noch finstereren Lagerhallen, von denen er annahm, dass sich im Inneren subversive Elemente trafen oder anderes Diebesgesindel, Verbrecher übelster Sorte. Seit etwas über einem Jahr ging er solchen Typen aus dem Weg. Sein Ziel war es, seinen Freund zu finden und möglichst unauffällig zu bleiben.Der Gleiter wurde immer langsamer als er ihn hochziehen und somit eine andere Ebene erreichen wollte. Fluchend versuchte er zu beschleunigen, drückte Tasten aber nichts half. Er befand sich nun in der Nähe eines Raumhafens, die Beleuchtung war etwas besser und auch weniger Gesindel trieb sich hier herum, zumindest weniger offensichtliche Bösewichte. Er versuchte es erneut, nur die Technik spielte nicht mit. Irgendetwas war schon wieder nicht in Ordnung mit dem Fahrzeug. Es war zum Verzweifeln. Der Gleiter verlor zusehends an Höhe, verließ die vorgesehene Fahrspur, dabei rammte er einen weiteren Gleiter, der eben hochziehen wollte und schließlich landete er mehr oder weniger sanft in einem Kiosk und machte diesen platt. Terry wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und landete unsanft in irgendwelchen lagernden Früchten.

„Oh verdammte Scheiße!“, rief er aus und lief dann zu der Unglückstelle. Aber nicht, weil er etwa nach Verletzten Ausschau halten wollte, sondern weil er seinen Gleiter wieder fahrtüchtig und von hier wegbringen wollte. Zur Not musste er nur sein Blastergewehr greifen und schnellstens abhauen. Alles zog er in Erwägung und letzteres wurde vakant, als die Schreie der Leute endlich in sein Bewusstsein drangen und ihm Beine machten. Irgendein seltener Schlaukopf hatte den Sicherheitsdienst informiert. „Immer diese Wichtigtuer“, murrte er, hechtete in den marodierten Gleiter, gab dem Steuerungselement einen mächtigen Tritt und mit mehr Glück als Verstand hob sich das gute Stück wieder ein Stück vom Boden und er lenkte es fort. Allerdings kam er auch jetzt nicht sehr weit. Abermals begann die Maschine zu stottern und fiel immer wieder aus. Schließlich zwang ihn dies zu einer erneuten Landung, diesmal zu einer geplanten und sanften. Als er in einem dunklen und schon verfallen wirkenden bruchbudenartigen Hof fuhr, stellte er das Fahrzeug ab, nahm alles raus, was er mitnehmen wollte und ging dann wieder auf den Raumhafen zu. Seine Kleidung war noch mit diversen Früchteresten bekleckert, was ihn einerseits störte, er andererseits aber nicht ändern konnte, also ignorierte er es gekonnt und stiefelte auf den Hafen zu.

Als wäre nichts passiert marschierte er weiter. Vielleicht konnte er ja hier einige Ersatzteile oder auch eine Mitfluggelegenheit ergattern. Seiner Meinung nach hielt er sich schon viel zu lange hier auf. Irgendwann würden sie ihn erwischen, ganz gleich wer. Manchmal hatte er das Gefühl, dass alle, und er meinte das nicht sprichwörtlich, hinter ihm her waren. Es war ihm gleichgültig, wohin es ging, nur weg von diesem Müllhaufen wo die Extreme selbst für einen Kuati aus der Mittelschicht etwas zu extrem waren, zu viel Reichtum oben, zu viel Armut unten.

Im Spazierschritt ging er nun auf den Raumhafen zu, tat dabei so als würde er sein Schiff suchen. Er schaute in jeden Hangar und so sah er auch die Phönix Hawk und pfiff leise durch die Zähne. Langsam ging er darauf zu.
„Na, das ist ja ein feines Maschinchen, echte heimatliche Wertarbeit“, murmelte er und begann damit, das Schiff zu umrunden. Er beachtet weder die Leute, die eifrig herumliefen, ihre Schiffe aufsuchten, landeten oder andere Dinge erledigten, wie Techniker, Droiden, denen er tunlichst aus dem Weg ging und jede Menge Wesen, die schwer zuzuordnen waren.

[Coruscant – Untere Ebenen – Raumhafen – Hangar] Terry Dourshe, Raumhafenarbeiter, diverse andere Leute verschiedenster Herkunft

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

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20 Aug, 2012 21:46 23 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
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- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Quel-Tuus und sein Schiff-

Während Quel-Tuus den Fehler suchte, der anscheinend etwas mit der Stromversorgung zu tun hatte, dachte er nebenbei daran, wer denn etwas von ihm haben wollen könnte. Er schätzte, dass es einer seiner letzten Zielpersonen war, welche nicht getötet oder „bestraft“ wurden. Dabei viel ihm aber nur der eine Wookie ein, den er auf Nal Hutta abgeliefert hatte und der eigentlich für einen Hutten arbeitete. Der Wookie hatte großes Glück gehabt, denn der Hutt musste wohl gerade eine sehr sentimentale Zeit gehabt haben. Immerhin, der Wookie wurde nicht getötet, trotzdem er den Hutten verraten hatte. Er hatte die Chance bekommen, es wieder gutzumachen, indem er für den Hutten weiterarbeitete. „Mal schauen, das wird sich sicherlich bald klären“, dachte der Kopfgeldjäger für sich und arbeitete ständig weiter.

Quel-Tuus war froh, endlich den Fehler gefunden und diesen dann auch behoben zu haben. Er hatte sich während den Arbeiten schon dazu entschlossen, noch einmal nach dem Saboteur zu suchen, diesmal würde er aber nicht anständig fragen. Er schwang sich aus dem Maschinenraum, lief zum Pilotensessel und setzte sich wieder einmal schwungvoll hinein. Er startete die Systeme, die zum Glück anliefen, und war deswegen ziemlich zufrieden. Er gab einige Befehle in die Konsole ein, unter anderem den, der das Schiff im Bereitschafts-Modus verharren ließ. Sodann, nach getaner Arbeit, erhob er sich von seinem Sessel. Er meinte, in der Macht etwas gespürt zu haben, dass sich wie Aufmerksamkeit gegenüber etwas, das mit ihm zu tun hatte, gefühlt zu haben, tat es aber als „Streich der Macht“ ab und verließ sein Schiff durch die wieder geöffnete Rampe.

Seit der „Order 66“ hatte sich die Macht bei ihm nur noch in seltenen Augenblicken bemerkbar gemacht, und viel zu oft fühlte er etwas, wo gar nichts war. Anfänglich hatte es ihn sehr stark betrübt, und teilweise dachte er auch, er würde verrückt werden, oder die Macht hätte ihn verlassen. Mit der Zeit aber lernte er, sich auf das bisschen zu verlassen, was ihm die Macht bot. Auch wenn das nicht immer einfach war. Es schien ihm jedoch, als ob die Macht langsam zurückkommen würde, so als ob sich bald etwas grosses ereignen würde. Etwas sehr bedeutendes. Er wollte nicht spekulieren, denn die Wege der Macht sind nicht immer ergründbar, jedoch tippte er darauf, dass es etwas mit dem Imperium zu tun haben könnte. Es machte zumindest den Anschein, hatte die Allianz doch einige wichtige Schlachten für sich gewinnen können. Als er auf dem Durastahl des Hafenkorridors stand, sah er ihn.

Er hatte sich anscheinend geirrt, und die Macht hatte sich keinen Scherz mit ihm erlaubt. Der Mensch, welcher Rasse er angehörte konnte er nicht sagen, hatte sein Schiff anscheinend umrundet. Sofort war Quel-Tuus aufmerksam, und ging direkt auf den anderen, der mit vielerlei Früchten verschmiert war und auch sonst nicht sehr glücklich aussah, zu. Nun, als er etwas näher war, bemerkte der graue Jedi auch, dass der andere nur einen Arm hatte. Erst jetzt fiel Quel-Tuus ein, dass er seinen Blaster im Schiff hatte liegen lassen, genauer gesagt direkt beim Eingang zum Maschinenraum. Dafür hätte er sich jetzt gerne selber geohrfeigt, hatte der Unbekannte doch seine Waffe dabei. Wie er diese effektiv betätigen wollte, war Quel-Tuus ein Rätsel, jedoch würde dieser wohl eine Art gefunden haben. Sonst würde er wohl kaum ein Blastergewehr bei sich tragen. Andererseits könnte es auch nur reine Abschreckung sein. Und bei diesen Gedanken schoss es ihm durch den Kopf, dass diese Gewehre eigentlich von Sturmtruppen eingesetzt wurden. Sofort versteifte sich seine Körperhaltung ein wenig, was den meisten Wesen aber nicht auffiel, bis dato. Immerhin schien der andere eine Ausbildung genossen zu haben, war er dann wirklich einer dieser Truppler. „Ein Sturmtruppler? Eher ein ehemaliger. Doch was will der? Ich habe eigentlich nicht vor, grossartig mit solchen zu verkehren…“ dachte sich der Kopfgeldjäger, und schickte dem Fremden einen geringfügig abschätzigen Blick zu, während er auf diesen zuging.

Verstohlen blickte er sich auf dem Hangar um, ob noch andere seiner Sorte in der Nähe waren, was er sich aber eigentlich nicht vorstellen konnte. So war es auch, keine Sturmtruppler oder ähnliches, soweit er sehen konnte. Auch in der Macht spürte er sonst nichts, doch darauf konnte er sich nicht immer verlassen.Alles in gemässigtem Tempo, es sollte so aussehen als ob der graue Jedi, der sich als Kopfgeldjäger seinen Lebensunterhalt verdiente, gerade erst angekommen war und nicht vorhatte, bald wieder zu verschwinden. Angespannt, wie er war, sprach er leise und die Lippen kaum bewegend in sein implantiertes Com-Link. „Haaranovor, Waffen bereit machen, Ziel anvisieren.“ Das Schiff aktivierte also seine schweren Blasterkanonen, zielte aber noch nicht direkt auf den Fremden, und verharrte dann so.

„Was darf ich für Sie tun?“, sprach er ihn an, nachdem er etwa 2 Meter vor ihm stehen blieb und sich zu voller Größe aufgebaut hatte, die Hände vorne am Hosenbund zusammengefaltet. Er stand gut ausbalanciert auf beiden Beinen um somit schnell auf die Seite zu springen, sollte sich die Notwendigkeit dazu ergeben. Er blickte ihm direkt in die Augen und wartete gespannt darauf, was der andere von ihm wollte. Hatte er einen Auftrag für ihn? Das konnte er kaum glauben, sah der Fremde nicht so aus als würde er viel Geld besitzen.


- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Quel-Tuus und Terry Dourshe (ihm Unbekannt) -

21 Aug, 2012 09:53 46 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
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[Coruscant – Untere Ebenen – Raumhafen – Hangar – beim Schiff von Quel-Tuus] Terry Dourshe, Quel-Tuus, Arbeiter, Droiden und sonstige Leute



In sicherem Abstand umrundete der Kuati langsam das Schiff. Dabei bewunderte er die heimatliche Technik und ein Anflug von Heimweh befiel den Deserteur. Er rückte sich den Gurt des Blastergewehrs um die Schulter zurecht, sodass er es im Ernstfall auch benutzen konnte, zur Not als Prügel, er war wenig wählerisch und nahm was er kriegen konnte, wenn es hieß, sich zu verteidigen. Die neunzehn Meter lange Einfachheit in Design und Ausstattung war dennoch rasch besichtigt, noch dazu, wo er einen gewissen Sicherheitsabstand einhielt, schließlich wollte er nicht gleich irgendwelche Alarmsysteme auslösen, falls er unabsichtlich etwas berührte.

Zahlreiche Techniker, Droiden, Hilfskräfte, zukünftige Passagiere, Schiffseigner und was auch immer, liefen überall herum und verbreiteten eine Geschäftigkeit, die an einen Schwarm Gnasps erinnerte. Dabei fragte sich Terry, ob bei dieser scheinbaren Emsigkeit auch etwas zustande kam.


Ohne Eile marschierte er, dreckverschmiert wie er war, zum Ausgang des Hangars, schließlich wollte er nicht unbedingt alle Aufmerksamkeit auf sich lenken. Der Versuch war vergebens, denn als er gerade einige Meter hinter sich gebracht und Richtung Rampe schlenderte, kam ihm ein Mann [Quel-Tuus] entgegen, der ihn gründlich musterte. Terry tat es ihm gleich.

Einen Moment überkam ihn ein unermesslicher Zorn auf sich selbst, weil er so unvorsichtig gewesen war und er seiner Begeisterung für die Phönix Hawk nachgegeben hatte. In den Hintern hätte er sich treten können! Erst dieser dumme Absturz mit dem vermaledeiten Gleiter, dann diese unvorsichtige Aktion.

Gewollt gemächlich, ging er weiter auf den menschlichen Mann zu. Ja es war ein Mensch, selbst bei näherer Betrachtung, er blieb menschlich, zumindest großteils. ‚Na, wenigstens was’, dachte er und hoffte gleichzeitig hier weder auf einen dieser Scheißrepublikaner noch auf einen imperialen Schleimer gestoßen zu sein. Der Einarmige blieb stehen und wartete einfach ab. Viel mehr konnte er nicht machen. Er wusste nicht, ob bewaffnete Passagiere an Bord waren. Auch über die Sicherheitssysteme des Hangars wusste er nicht Bescheid, abgesehen von den offensichtlichen.

Terry betrachtete den Mann abschätzend. Er schien unbewaffnet, was nichts heißen mochte. Viele Leute wirkten harmlos und der da war um einiges größer als er selbst und wohl auch schwerer. Der Deserteur stellte sich bequem hin, die Beine etwa hüftbreit gestellt, das Blastergewehr gab ihm Sicherheit, die Pistole war noch verborgen unter dem Mantel. Im Ernstfall, wenn er das Gewehr nicht bedienen konnte, musste die Pistole herhalten, gesetzt den Fall er hatte dann noch Zeit für einen Waffenwechsel. Gespielt gelangweilt schaute er sich um, dabei kontrollierte er, ob der Mann irgendwo versteckte Begleitung hatte, aber da war ihm vorher schon nichts Verdächtiges aufgefallen. Im Hangar selbst sah er niemanden, der zu dem Älteren gehören mochte. Allerdings konnten sich im Inneren des Schiffes noch Leute aufhalten. Das galt es, herauszufinden.

Eine Weile stand er abwartend da und überlegte, was er machen sollte. Er fürchtete, nun entdeckt und einem vorzeitigen Ableben, entgegen zu sehen. Das war natürlich nur der schlimmste Fall und bei seiner momentanen Laune ging er prinzipiell vom Schlechtesten aus.
Was es zu sehen gab, hatte er gesehen, wenig Möglichkeit zur Deckung, einige Container und Kisten standen herum, aber zu weit entfernt, um sich schnell in Sicherheit zu bringen. Die Tore standen weit offen, was hier wohl zu einem raschen Aufmarsch von Sicherheitspersonal führen mochte, sollte es zu einem Handgemenge oder einer Schießerei kommen. Ebenso wenig waren ihm die installierten Cams am Hangartor entgangen. Wenn man noch das anwesende Personal dazurechnete, war ein Schusswechsel keine sehr erfolgversprechende Sache. Er war ohnehin am Arsch, gestand er sich ein. ‚Und wie ich am Arsch bin’, dachte er, ein Gesicht wie eine Gewitterwolke ziehend. Coruscant widerte ihn an, zu viele Aliens, zu viel Armut und er selbst gehörte zu dem miesesten Gesindel überhaupt, stahl um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern, hauptsächlich Nahrungsmittel oder er eignete sich Ersatzteile für den ebenfalls zwangsenteigneten Gleiter an, in letzter Zeit eignete er sich wieder häufiger Schmerzmittel an, denn er glaubte, nur im Rauschzustand sein Dasein und die Phantomschmerzen aushalten zu können.

„Was darf ich für Sie tun?“, fragte Unbekannte nun. Er war tatsächlich sehr groß, viel größer als auf den ersten Blick vermutet. Terry schaut sich um, tat so als würde er hinter sich jemand vermuten, den der Mann ansprach. Fragend hob er die Augenbrauen und schüttelte den Kopf. Er machte einen halben Schritt auf den Fremden zu, hatte jetzt einen noch besseren Stand und legte wie beiläufig die Hand so auf den Blaster, dass er ihn sofort benutzen konnte. Natürlich konnte der andere nicht wissen, dass er damit so gut wie nicht schießen konnte. Lediglich im Liegen war er damit ein mehr als passabler Schütze, doch da hatte er auch die Möglichkeit, den Lauf auf seinem Armstumpf abzustützen oder anderes Material dafür zu verwenden. Mit einer Hand war er kaum bedienbar. Aber das musste er dem vermeintlichen und hoffentlich Nicht-Gegner, nicht unbedingt unter die Nase reiben.

Unverwandt blickte er dem Blonden mit dem schwarzen langen Bart ins Gesicht. Terry fragte sich, wie alt der Mensch war. Dann zog er die Stirn in Falten, war der Mann tatsächlich menschlich, seine Ohren sprachen dagegen, dass er reinrassig war. Nun gut, damit konnte man leben. Andererseits hatte er auch nicht vor, diesen Burschen ins Bett zu locken, denn er war so ganz und gar nicht sein Typ. Terry mochte keine bärtigen Männer. Die kamen ihm immer so vor, als würden sie etwas verstecken. Am Ende verbarg sich dahinter … ja was nur? Ein Mann ohne Bart. Mit einem innerlichen Kopfschütteln verscheuchte er diese absurden und völlig unpassenden Gedanken. Er war tatsächlich etwas unaufmerksam, wenn ihm in einem solchen Moment derartige Ideen kamen.

„Nun, falls Sie mich meinen … für mich dürfen Sie nichts tun, Mister. Ist das Ihr Schiff? … Nett“, sagte er in seinem angenehmsten und höflichsten Ton, wobei seine Miene von gewittrig zu freundlich wechselte, schließlich wollte er den Mann nicht provozieren. Kurz nickte er anerkennend zu der Phönix Hawk, wandte dann seine Aufmerksamkeit wieder dem Bartträger zu. So ohne weiteres käme er an dem Mann nicht vorbei, überlegte Terry, denn sein Gegenüber machte nicht den Eindruck, als wäre er etwas fußlahm.

Vielleicht, so überlegte er weiter, bot sich hier auch die Gelegenheit, von diesem irren Stadtplaneten wegzukommen. Er musste es nur richtig anstellen. Was richtig war, galt es nun herauszufinden. Also verbot er sich provokante Bewegungen und Äußerungen, stand ganz ruhig in einer etwas defensiven Grundhaltung, wich dabei aber keineswegs dem Blick des Unbekannten aus.



[Coruscant – Untere Ebenen – Raumhafen – Hangar – bei Quel-Tuus Schiff] Terry Dourshe, Quel-Tuus, Arbeiter, Droide, diverse Leute außerhalb des Hangars

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
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- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Hangar - Beim Schiff Haaranovor - Quel-Tuus und Terry Dourshe (ihm Unbekannt)- Lieferanten, Techniker, Droiden, Wachen -

Das erste, was Quel-Tuus auffiel, als er vor dem Mann stand und dessen rhetorische Frage gehört hatte, war die Hand, die dieser auf den Blaster gelegt hatte. Wiederum würde er sich jetzt gerne ohrfeigen für die Dummheit, seinen Blaster im Schiff vergessen zu haben. Es war nun nicht mehr zu ändern. „ Wie ihr sehen könnt, ist dies tatsächlich mein Schiff. Wieso schleichen Sie hier herum?“ Er war ausgesprochen misstrauisch, erstens weil der Mann die Hand direkt auf den Blaster legte, zweitens weil er fürchtete, es könnte ein Attentat auf sein Leben ausgeführt werden wollen. Hand kehr um, niemand war so dumm und schickte einen einarmigen ehemaligen Sturmtruppler gegen einen Kopfgeldjäger. Wieso dieser allerdings sein Blastergewehr noch hatte, wenn er aus dem aktiven Dienst ausgetreten war, ist dem Kopfgeldjäger ein Rätsel. War er etwa ein geschickter Dieb, oder ein Deserteur? Vielleicht würde dieses Rätsel noch gelöst. Erst einmal war aber Priorität, herauszufinden, was dieser hier wollte. Er blickte hinter den Mann, ganz so, als würden dort gleich ein dutzen Bewaffnete auftauchen und das Feuer eröffnen. Auch war Quel-Tuus aufgefallen, dass der Mann erst ein sehr unfreundliches Gesicht hatte, und das dann schnell in ein freundliches Änderte. Was dies zu bedeuten hatte, konnte er nur erahnen. Was ihn aber ein wenig umzustimmen vermochte, war die defensive Haltung des, wie er sehr stark vermutete, Ex-Sturmtrupplers. Würde dieser ihn angreifen wollen, hätte er dies vermutlich bereits getan und würde sich nicht mit einem belanglosen Gespräch über ein kuatisches Patrouillenboot aufhalten.

Immer noch war, wie sollte es in einem Raumhafen der unteren Ebenen in Coruscant auch anders sein, ein reges Treiben auf dem Dock. Die Droiden gingen weiter ihren Bestimmungen nach, und die lebenden Arbeiter ebenfalls. Gerade ging eine Patrouille von Dockwächtern, 4 Leute waren es, auf dem Hauptweg, welcher durch den Raumhafen führte, entlang. Sie blickten relativ gelangweilt ab und zu nach links und rechts, blieben aber nirgends stehen. Und wieso sollten sie auch? Es war nichts zu sehen oder im Gange, was die Aufmerksamkeit der Wachen hätte auf sich gezogen. Als diese gerade von dannen gezogen waren, brach auf dem benachbarten Dock ein Streit zwischen einem rhodianischen Lieferanten und einem Dockvorarbeiter aus. Worum es ging interessierte nicht, doch drohte der Streit zu eskalieren. Kaum bemerkte man dies, waren die Wachen auch schon wieder da, und begannen den Streit zu schlichten und machten sich daran, den aufgebrachten Rhodianer zu beruhigen.

Vom Streit liess er sich nicht ablenken, spürte er doch durch die Macht, was da nebenan abging. Quel-Tuus strich seinen Bart glatt, als er den vor ihm stehenden Einarmigen noch einmal musterte, diesmal aber eher interessiert, als irgendwie paranoid vorsichtig. Er fragte sich, wieso dieser sich nicht einfach eine Cyborg - Armprotese machen liess, und ebenfalls wieso dieser so beschmiert war mit verschiedensten Früchten. Einen gepflegten Eindruck machte dies ja nicht. Egal, Hauptsache er ging bald wieder, und der graue Jedi konnte endlich von diesem vermaledeiten Planeten abhauen. Er konnte es kaum erwarten, in Mandalore seine Wohnung zu kaufen, und sich ein wenig Urlaub zu gönnen.

Noch waren nicht allzu viele Worte gefallen, und er versuchte, auch wenn dies vielleicht riskannt war, mithilfe der Macht die Absichten seines gegenübers zu erforschen. Seit dem Tod des Imperators und somit dem Zerfall des Imperiums hatte der graue Jedi wieder ein wenig öfters die Hilfe der Macht in Anspruch genommen. So auch heute, wie er sich dachte, und berührte den Geist des anderen ganz vorsichtig und nur eine halbe Sekunde lang, in der Hoffnung, dies würde reichen um zu erfahren, was seine Absichten waren. Auch hoffte der Besitzer der Haaranovor, dies würde dem Ehemaligen nicht aufgefallen sein. Das könnte nämlich ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Vor allem, in anbetracht dessen, wen er vor sich hatte, denn er war sich nun fast sicher, dass er einen wirklichen Imperialen vor sich hatte, und nicht nur einen einfachen Dieb. Auch konnte er sich somit nicht erlauben, andersweitig noch einmal auf die Macht zurückzugreifen, beispielsweise um ihm die Waffe zu entreissen oder ihn weg zu stossen. Von den im Schiff versteckten beiden Lichtschwertern ganz zu schweigen. Er spürte deren Präsenz in der Macht immerwährend, so als ob er sie in den Händen halten würde. Das gab ihm einerseits halt, liess ihn aber immerwährend daran denken, dass er sich noch immer versteckte. Er wusste, nein, er spürte, bald würde seine Zeit kommen, die Zeit, wo sich die Jedi’s wieder erhoben. Doch noch war es noch zu früh, noch zu gefährlich.

Wenn Quel-Tuus ehrlich war, hatte er sogar schon einige Male daran gedacht, sich offiziell zur Allianz zu bekennen. Immerhin hatte er häufig Aufträge für die Allianz entgegengenommen, und niemals für das Imperium. Zwar gefiel der Allianz nicht, dass er ab und an auch welche von Verbrecherlods annahm, aber was wollten sie dagegen machen? Und irgendwie musste er sich über Wasser halten. Natürlich waren diese Aufträge nicht immer angenehm, geschweige denn mit dem Jedi-Kredo vereinbar, aber da er sich so wie so vom Orden losgesagt hatte, war dies kein Problem für ihn persönlich. Wenn, wie er hoffte, es in seinem Leben noch einmal einen Orden oder etwas vergleichbares geben sollte, würde er sich eventuell anschliessen. Natürlich hing das aber von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, ob es überhaupt noch genügend andere Machtbegabte gab, oder wie ein eventueller Kodex dann aussehen würde. Nun konzentrierte er sich aber wieder auf den sehr wahrscheinlich Imperialen.


- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Hangar - Beim Schiff Haaranovor - Quel-Tuus und Terry Dourshe (ihm Unbekannt)- Lieferanten, Techniker, Droiden, Wachen -

22 Aug, 2012 13:29 27 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
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[Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : Verriegelte imperiale Dienstwohnung : Dunkler Raum : Shalin'lao]


Eigentlich sollte sie lachen. Sie konnte sich gar nicht mehr erinnern, seidwann der Inspector hinter ihr hergewesen war. Thomas Morgan. Gesetzestreu, loyal, dem Imperium ergeben, gebildet, hohe Aufklärungsquote... Ein richtiger Saftsack. Er schoß sechsjährigen Taschendieben mit dem Blaster die Hände ab, lverhaftete politische Gegner seiner Familie, förderte damit unnachgiebig seine Karriere und war einer der aufgehenden Sterne am Himmel des Gesetzeshütertums von Coruscant. Loyal zu seinen Freunden - natürlich alles gute Menschen. Sogar die niederen nichtmenschlichen Officers verabscheuten den Kerl... Ein imperialer Rassist, wie er im Buche stand. Sie wusste nichts über die Rebellen und die Republik, ihr hatte nie jemand was geschenkt und meist hatten die Befreiungsversuche der Rebellen nur dafür gesorgt, dass die Bevölkerung des betreffenden Planeten darunte rzu leiden hatte. Die Unterschicht und die Aliens zuerst. Was Thomas Morgan anging, fragte sie sich, was seine Vorgesetzten gesagt hätten, wenn sie gewusst hätten, dass er insgeheim grade auf das verbotene stand... Auf das blutjunge Fleisch von Alienmädels.

Die Twi'lek bewegte sich vorsichtig einen Schritt vor und musterte den Türknauf. Wenn sie es recht bedachte... vermutlich hatten die es gewusst. Sie war sich bis heute nicht sicher, ob Morgan sie soch unnachgiebig verfolgt hatte, weil sie soviel Ärger in seinem Bezirk verursacht hatte, oder weil er scharf auf ihren Arsch war... und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Sei es wie es sei, sie musste der Republik dankbar sein. Neben den Stromausfällen, der Verschlechterung der Versorgungslage und dem allgemeinen Mord und Todschlag hatte die Hexenjagdt auf Imperiale für soviele leerstehende Wohnungen gesorgt, während das Polizeisystem beinahe völlig zusammenbrach, dass für jene die konnten und bereit waren Risiken einzugehen mehr als genug abfiel.

Sie wusste nicht wo Morgan steckte. Ob er verhaftet worden war, auf der Flucht, tot oder ob er seine häßliche Scheißvisage einfach nur irgendwohin verkrochen hatte. Fazit war, er war suspendiert und hatte eine Dienstaufsichtsklage am Hals, von dem Haftbefehl gar nicht zu schweigen... Das wusste sie aus sicherer Quelle.

Vieleicht war es trotzdem etwas dreist in die Bude eines Polizisten einzusteigen... Scheiße, egal. Sie hatte in den Schatten der unteren Ebenen noch nie einen netten Polizisten gesehen.
Verdammt, so etwas wie ein ehrlicher, netter, oder unkorrupter Bulle existierte gar nicht, selbst wenn man nur auf einen diser drei Punkte hoffte.

Das Schloss an der Tür war hochkompliziert, also hatte sie sich an der Aussenfassade des Gebäudes nach oben bewegt und dann, über zwanzig Meter über der eigentlichen Ebene schlicht mit dem Blaster ein Loch in den Durastahl gebrannt. vermutlich flackerten jetzt auf diesem Stockwerk ein paar Lampen aber aktuell fiel das gar nicht auf. Sie war direkt in Morgans Trainingszimmer herausgekommen, wenn sie Recht sah... Einiges Wert, aber sie konnte die sperrigen Dinger kaum abtransportieren, selbst wenn sie eine Antigraveinheit hinter sich herzog. Wie ein Schatten glitt sie durch die stille Wohnung... Als nächstes - Igitt - Kam das Schlafzimmer. Recht achtlos kehrte sie eine Reihe von wertvoll aussehenden imperialen und lokalen Medallien und Auszeichnungen in ihren Rucksack, ehe sie sich weiter umsah... Ein persönlicher Computer, noch im Bildschirmschonermodus sogar... Kein schlechtes Modell. Ha, das könnte sie aleine schon etwas durchbringen. Kur darauf kletterte sie auf das Bett, sah prüfend nach oben, schleuderte dann ihre Schuhe von xich und stellte sich auf dem nicht einmal zwei Zentimeter breiten Bettpfosten auf eine Zehenspitze, während sie mit der Hand hinter die Lampe angelte...
Ja, richtig - Sie hatte sich nicht geirrt... In letzter zeit entwickelte sich ihr ohnehin gutes Gespür für Verstecke in scheinbar ungeahnte Höhen. Sie blickte indess leicht verwirrt drein. Eine Thermosflasche ? Eine mit einem Pincode gesicherte Thermosflasche wohl bemerkt.

"Für echt wertvollen Czerka-Kaffee...", murmelte sie den bekannten Werbeslogan... Eine halbe Minute und mehrere verbogene Drähte, sowie zwei Kurzschlüsse später hatte sie das Ding offen. Es enthielt eine Reihe von mobilen Holochips. Neugierig aktivierte sie einen.

Eine junge Cathar, sicher noch jünger als sie selbst wand sich in straff gespannten Seilen auf dem Bett, neben dem Shali grade selbst kauerte... Sie war splitternackt, die Augen verbunden... Sie litt offensichtlich Schmerzen ob eines gezackten, metallenen... Dings... welches vibrierend zwischen ihren Pobacken hervorsah und einen leichten Blutfaden auf das bett tropfen lies. Dann trat Morgan dazu, ebenfalls nackt, sein Glied hocherigiert, gab ihr einen Klaps auf die Brust..

Mehr als angewiedert schloss die Twi'lek das Holobild wieder. Sie hatte genug gesehen... Und hielt die geöffnete Flasche nun, als sei sie aus Gamoreanerexkrement gemacht. Die Polizei hatte wohl noch keine Zeit für Morgan gehabt, derlei hätte selbst die aufgestört... Rassenschande, oder wie die Menschen das immer in ihren Elfenbeintürmen nennen mochten. Natürlich. Die Mädchen selbst interessierten nicht. Ziemlich bitter schob sie die Flasche wieder an ihren Platz. Ob der fein gewebten Handschuhe würde sie hier ohnehin keine Fingerabdrücke hinterlassen und das hocheingestellte kleine Gerät an ihrer Hüfte machte das selbe mit allen DNA-Spuren, die sie vieleicht hinterlies und die nicht größer als eine Mikrobe waren.

Shalin hatte ihren Rundgang beinahe abgeschlossen, als es mit einem Mal von draussen Ohrenbetäubend laut krachte, was die Twi'lek dazu veranlasste, mit dem Kopf schmerzhaft gegen ein Regalbrett zu rammen, unter dass sie sich grade gebeugt hatte. Stöhnend hielt sie sich den Schädel, während die Erde noch nachbebte... Erst einige Sekunden später glitt sie vorsichtig zum Fenster und sah hinaus. Ein rauchender Polizeigleiter stand, ziemlich mitgenommen aussehend am anderen Ende der Strasse. Dari nhing ein angeketteter Mann. Ein zweiter Gleiter war offenbar mitten in in nahes Lokal gerast, von dem aus immer noch große Ruachschwaden aufstiegen.

Sie konnte einen Bothaner in Polizeiuniform sehen, der aus dem einen Fahrzeug getaumelt kam, nur um dann schnurstracks auf den Ärger im Lokal zuzulaufen. Einen Moment lang überlegte sie, ob sie dieses doch sehr laute zeichen sich besser zu verziehen wahrnehmen sollte...
Entschied sich dann aber entgegen. Es war ja nur noch ein Raum.

Pustekuchen.

Kaum hatte sie die Tür geöffnet, da erwachte drinnen ratternd und fauchend etwas zum Leben. Die blutjunge Einbrecherin blickte direkt in die Mündungen eines Zwillingsrepetierblasters.

Er hat einen Droideka ?!

Sie war fassungslos. Die Zerstörungsdroiden wurden schon seid den Tagen der alten Handelsföderation zum Schutz von Gütern und später im imperialen Militär eingesetzt, aber sie hätte nicht gedacht, dass Morgan einem in seinem Wohnzimmer stehen hatte. Die Kugel hatte sich bereits entrollt und nur die Tatsache, dass das Ding erst versuchte ihre Daten mit irgendwelchen eingespeicherten Charakteristika abzugleichen rettete ihr die Haut.

Als eine halbe Stunde später die Schüsse losratterten, warf sich die junge Blauhäutige zur Seite, verstreute dabei eine Hand voll Wegwerfcreditsticks über dem Fußboden.

Der Schuss ging unangenehm heiß genau zwischen den beiden fliegenden Lekku hindurch. Einen Moment lang meldete sich Ärger und Tatendrang, aber die vernunft rang sie nieder. Sie hatte nichtmal einen Handblaster, sie würde sich NICHT mit einem Kampfdroiden anlegen!

Unglücklicherweise schien die Maschine nicht für ihre äusserst vernünftigen Gedanken zu haben zu sein. Sie verfolgte sie unangenehm behende in den Flur und begann wieder zu schiessen.

Aus einem Reflex heraus sprang sie aus dem Stand beinahe sechs Meter Weit, hockte einen Moment mit den noch immer nackten Zehen auf der Kannte eines Glastischs, sprang dann weiter zu einem Bücherregal, während das Glas hinter ihr wegschmolz und Plasmabeschuss den Durastahlschrank zerschmolz, schwang sich in einem waghalsigen Maneuver an die Lampe - Die in einem tollen Holovid jetzt als Übergang zum Fensterbrett gedient hatte. Leider war das hier die Realität. Der Impuls aus unnachahmlich verstärkten, sich körperlich voll bewussten Reflexen verliess sie und die junge Twi'lek krachte mitsamt des nachgebenden Leuchtkörpers und ihrer Beute unter lautem Getöse schmerzhaft gegen einen Schrank. Nur mit Müh und Not - Und der antrainierten Sportlichkeit des Strassenlebens - Gelang es ihr, nicht darunter begraben zu werden.

Jetzt wäre doch ein toller Moment für die schwarzen Blitze ! Besser versengte Handflächen als Alderaanischer Käse. Sie rollte sich herum und streckte die Hand in Richtung des Droiden aus, ihn wütend ansehend...

Der zeigte sich weder von dem Blick, noch ihrem ausgetreckten Zeigefinger beeindruckt, sondern schwang seinen Chassis herum, legte auf sie an - Nur um Momente dannach von dem umstürzenden Schrank unter sich begraben zu werden. Es ertönte metallisches Knirschen und klicken, dunkle Flecken zeigten sich auf dem Metall des Schranks... Aber sie würde nicht warten ob sich der Droide befreite. Mit einem Hechtsprung brachte sie ihre schmerzenden Glieder wieder in Position, stemmte sich auf das Fesnterbrett. Mittlerweile hatte sich eine Ziemliche Menschentraube um die Unglücksstelle der beiden Fahrzeuge gebildet. Sie betete dass es von dem krach den das verdammte Teil hier veranstaltet hatte ablenken würde. Er musste autonome Systeme haben, sie hatte alle Sicherheitseinrichtungen deaktiviert. Und das Kamerasystem funktionierte in dieser Wohnun vermutlich aus gutem Grund ohnehin nicht. Mit einer recht altmodischen Wurfankerkanone lies sich die Twi'lek auf das Dach des Gebäudes ziehen... Bewegte sich dann behende und sehr waghalsig wirkend, wenn man nicht wusste was man tat noch ein paar Häuser weiter - Und machte sich dann bereit, ganz unschuldig abwärts zu fahren.

Banthakacke.

Das waren ihre Lieblingsschuhe gewesen.

Und die leichte Erschütterung in der Macht sicher niemandem aufgefallen...



[Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : Dach eines mittelgroßen Wolkenkratzers : Shalin'lao]

22 Aug, 2012 14:44 46 Kaldan ist offline Email an Kaldan senden Beiträge von Kaldan suchen Nehmen Sie Kaldan in Ihre Freundesliste auf Füge Kaldan in deine Contact-Liste ein
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[Coruscant : Oberfläche : Mittlere Ebenen : Dach eines mittelgroßen Wolkenkratzers : Shalin'lao]

Das junge Mädchen atmete tief durch, als sie sich einige Gebäude weiterbewegt hatte... Die Wolkenkratzer standen hier dicht an dicht und wo es nicht der Fall war, immer noch in Sprunreichweite...

Sie sah noch einmal an der Aussenfassade des Gebäudes herunter... Die Staubwolke um das Lokal begann langsam sich zu legen... Sie hörte irgendwo in der Ferne etwas explodieren. Nicht ungewöhnlich, nur ungewöhnlich eigentlich, dass es in den mittleren Ebenen geschah... Shalin zuckte letztlich die Schultern, schüttelte ihre Lekku und schlüpfte dann in einen Aufgang, von wo tatsächlich ein Lift durch die Eingeweide des Gebäudes nach unten zu fahren schien. Ihre ganze rechte Seite schmerzte, wo sie aufgeprallt war... Verdammt. Diese elendigen Brandwunden von vorgestern nacht pulsierten immer noch. Und auch die Betäubung an ihren Handinnenflächen, wo sie die stärksten Wunden hatte, lies eindeutig nach... Es tat noch nicht weh, aber sie konnte ein Kribbeln spüren. Sie würde doch zum Arzt gehen müssen.

Weil ihr dannach war, fluchte die Kleine leise auf Shyriwook - Auch wenn die Aussprache grauenhaft war, es drückte sehr gut ihre Stimmung aus und lächelte dann zuckersüß, als sich die Türen des Aufzugs abermals öffneten und ein vieleicht hier wohnender Mensch hinzuzog.

Der Mann betrachtete sie misstrauisch von oben herab. Sie konnte es ihm nicht verdenken. Selbst wenn er es gewohnt gewesen wäre, Aliens auf dieser Ebene zu sehen... Mit wem man sich in eine 5 m²-Zelle begab - und nichts anders war dieser Lift - Wollte gut bedacht sein. Letztlich stufte er sie wohl nicht als Gefahr ein, hielt nur genug Abstand, soweit es möglich war und sie beide genoßen eine Stille Fahrt nach unten. Auch eine Möglichkeit und ihr nicht unrecht. Die Blastersalve dröhnte ihr immer noch in den Ohren...


[Coruscant : Oberfläche : Untere Ebenen : Verriegeltes Zimmer in einem Abbruchgebäude : Shalin'lao]

Nach Eingabe der Kombination und Check der Sicherungen glitt die Tür mit einem fürchterlichen metallischen Kreischen zurück, dass sie immer noch vibrieren lies. Aber si war stolz darauf, das sihre Tür im Vergleich zu 75% der anderen auf dieser Ebene immerhin funktionierte. Ausserdem hatte sie Strom, was dem summenden Generator in der Zimmerecke zu verdanken war. Er gehörte eigentlich zu einem A57-Bergbaudroiden, aber wie die vielen Kabel bewiesen, sie sich durch das Zimmer schlängelten betrieb er jetzt diese Wohnung mit Strom. Abgesehen davon - Und den relativ frisch wirkenden, schwarz verbrannten Stellen überall im Raum, wirkte das Zimmer grade für diese Ebene überraschend ordentlich.
Einige Regale, ein Tisch mit dazu passendem Stuhl, ein gemachtes (!) Bett... Sie war stolz auf ihr kleines Reich... Es hatte sie auch lange genug gekostet. Und in den vier Jahren, die sie jetzt hier wohnte, war noch nie ein Vermieter aufgetaucht. Auch nicht zu verachten. Kein Wunder eigentlich, ohne Strom, Heizung und nicht zu vergessen Müllabfuhr. Die Twi'lek streckte sich, lies den Rucksack mit Morgans Zeug in eine Ecke gleiten und setzte sich... Dann vorsichtig ihr Oberteil hochrollend. Was sie sah, lies sie die Stirn runzeln.


"Verdammt."

Die Wunde hatte begonnen, Flüssigkeit durch den Verband zu siffen und begonnen sich etwas gelb zu verfärben... Und vermutlich waren ihre Handflächen auch aufgerissen. Es half nichts... Sie würde ein paar Creds hinauswerfen müssen wegen der Behandlung, das war mit ihrer Hausapotheke offensichtlich nicht zu machen. Na, mit nur etwas Glück würden ihr Morgans liebste Habseeligkeiten genug einbringen um sogar von dieser Dreckkugel zu verschwinden, vieleicht auch für eine kleine Wohnung in den mittleren Ebenen, direkt mit Einwohnermeldepass und...

Ach, wem machte sie eigentlich etwas vor. Sie würde auch nächsten Monat noch hier sein.

Die Twi'lek verbrachte einige Zeit damit, zu dösen, während sie Musik hörte und dann wieder Hingebungsvoll mit dem Scheruereimer Zugange war, einige der Brandflecken tatsächlcih beseitigend. Dann machte sie sich mit einem Seufzen auf...

Zeit war bekanntlich Geld. Die Beute konnte sie auch morgen noch verkaufen.

Auf dem Weg zum Doc ergriff eine knochige Hand den Saum ihres Oberteils. Sie wollte schon mit einem ungezielten Tritt reagieren, als sie erkannte wer es war und durchatmete... Ihre Gesichtszüge wurden weicher.


"Na, Ralphie, mal wieder Pech gehabt ?"

Der in Lumpen gekleidete, menschliche Mann - Er mochte 60 sein, könnte sauber und nach ein paar anständigen Mahlzeiten vieleicht aber auch wie 40 werfen, grinste mit schlechten Zähnen zu dem Mädchen hoch und hob bedauernd die Schultern, als sein Magen knurrte.

"Du weisst ja, wie das ist..."

Sie nickte. Ja, sie wusste es nur zu gut. Und sie kannte Ralphie jetzt schon ewig. Der arme Penner und Lumpensammler musste irgendetwas getan haben, was jemanden ganz oben wirklich verärgerte, denn er traute sich wirklich niemals nach oben... Aber er war unheimlich klug, für hier unten sogar gebildet, was man ihm gar nicht recht zutraute. Ausserdem liebte er Kinder und das mal nicht auf die unanständige Art. Als sie noch jünger gewesen war hatte er ihr das Lesen beigebracht.Ein paar Jugendliche oder auch Ältere machten sich einen Spaß daraus ihn zu foppen, zu treten oder zu bespucken aber sie glaubte, dass Ralphies einziges echtes Problem darin bestand, dass er kein Glück hatte. Selbst wenn er verhungerte, wenn er vorher ein Kind sah, das Hunger hatte, schenkte er seine Mahlzeit oft her oder teilte sie... Und es gab derzeiten eine Menge solcher Kinder.

"Hab schon verstanden, Dr. Larson... Keine sorge, ich kann dir was borgen."

Mit einem schmunzeln hatte sie ihn bei seinem "Lehrernamen" genannt, aber irgendwie schien es ihn diesmal melanchonisch zu machen. Trotzdem, es war schwer, vjemand vertrauenswürdiges hier unten zu finden, der zudem die Ohren offen hielt und nicht blöd war und der alternde Mensch erfüllte die Voraussetzungen ziemlich. Während ein paar Creds den Besitzer wechselten, beugte sie sich vor.

"Ist dieser Doc immer noch bei Loddos Cantine mit seiner Praxis ?"

Nach einer Bestätigung klopfte sie ihm auf die Schulter und schlenderte davon.Ralphie, ehemals Dr. Ralph Larson, sozialethische Fakultät der planetaren Universität Alderaan und Berater des Senatsausschusses sah ihr nach, ehe er sich eilte, die Creds in Nahrung umzusetzen. Gutes Mädchen.

[Coruscant : Oberfläche : Untere Ebenen : Illegale Medizinische Praxis : Shalin'lao, der/die Doc]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Kaldan am 22 Aug, 2012 20:26 49.

22 Aug, 2012 20:24 56 Kaldan ist offline Email an Kaldan senden Beiträge von Kaldan suchen Nehmen Sie Kaldan in Ihre Freundesliste auf Füge Kaldan in deine Contact-Liste ein
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[Coruscant – Untere Ebenen – Raumhafen – Hangar – bei Quel-Tuus Schiff] Terry Dourshe, Quel-Tuus, Arbeiter, Droide, diverse Leute außerhalb des Hangars


Oh ja, er war am Arsch, da traten doch tatsächlich Wachen in Erscheinung. Wie überaus lästig. Das verdammte E-11 war viel zu auffällig, um damit herumzuspazieren. Terry hätte sich in einem Fort in den Hintern treten können. Er zwang sowohl seine Gedanken als auch den Blick wieder auf den vermeintlichen Besitzer der heimatlichen Technik und hob bedächtig die Augenbrauen, als er dessen Frage vernahm.

„ Wie ihr sehen könnt, ist dies tatsächlich mein Schiff. Wieso schleichen Sie hier herum?“

„Aha“, meinte er zuerst nur trocken, dann nickte er und setzte wieder sein charmantestes Grinsen auf, obwohl ihm der Bärtige nicht ganz geheuer war, er schaute ihn einfach zu intensiv an, das gefiel dem Kuati nicht. Er tat einen Schritt auf den ihm Unbekannten zu, ließ jetzt den Blaster los und schob ihn nach hinten, sodass man von vorne nicht mehr genau erkennen konnte, worum es sich handelte. Diese Handlung war der Anwesenheit des Sicherheitstrupps zu verdanken. Lieber hätte er jetzt den Mantel darüber gehabt, das ließ sich jedoch in dem Moment schwer erledigen. Noch schien er keine größere Aufmerksamkeit erregt zu haben, abgesehen vom Schiffseigner. Worum er plötzlich so interessiert dreinschaute, war Terry ein Rätsel. Eine Weile dachte er darüber nach, ließ das Problem allerdings als unlösbar fallen. Immer wieder kehrte unterdessen sein Blick zu den Wachmännern und er schalt sich selbst wieder für seine Unvorsichtigkeit. Wenn sie ihn jetzt erwischten, dann hatte er es nicht anders verdient.

„Ich schleiche nicht, Mister, ich besichtige, das ist ein großer Unterschied“, antwortete er schließlich etwas großspurig, zumindest für jemanden der sich einer defensiven Position befand. Echte heimatliche Wertarbeit, sieht man nicht so oft aus der Nähe, wenn man im Gedärm der Stadt haust“, sagte er dann unerwartet offen, denn es entsprach der Wahrheit.

In der Zwischenzeit war der Streit in der Nähe geschlichtet worden und die Aufmerksamkeit der Wachmänner richtete sich erneut auf andere Dinge, zum Beispiel auf Terry. Langsam näherte sich nun die Vierermannschaft der Position der Phönix Hawk. Irgendetwas musste er tun. Hastig überlegte er. Möglichkeiten hatte er nicht gerade viele. An Flucht war nicht zu denken, verstecken war auch ein Ding der Unmöglichkeit und der Schiffseigner sah auch nicht gerade so aus, als könnte man ihm sein Leben anvertrauen. Doch wenn er sich aus dieser misslichen Lage bringen wollte, musste er etwas tun. In so einer dummen Situation war er schon lange nicht mehr gewesen, nicht seit er einem Wookiee in die Quere gekommen war, dem es ein Vergnügen gewesen wäre, zu testen, wie ein Deserteur in der Mitte auseinander gebrochen wird und wie der dann aussieht. Damals hatte er sich rausreden können. Er hasste Wookiees. Eigentlich hasste er alle, die ihm in die Quere kamen, selbst wenn es nicht deren Schuld war.

Mittlerweile waren die Sicherheitsleute in Hörreichweite. Terry beobachtete sie aus den Augenwinkeln, versuchte allerdings auch den Bärtigen nicht aus den Augen zu verlieren. Noch einmal schob er das Blastergewehr weiter zurück, aber es war auch so auffällig genug. Dazu kam, dass er mit Resten des zerstörten Kiosks beschmiert war und wenn diese Kerle eins und eins zusammenzählen konnte, dann sah er tatsächlich alt aus. ‚Ich bin am Arsch’, dachte er abermals. Kurz schaute er zu Boden, dann streckte er die Hand aus und ging auf den Mann vor ihm zu.

„Darf ich mich vorstellen? Terry Purkis“, sagte er, wobei er unverschämt den Namen des Hauses Purkis, für das sein Bruder als Telbun gekauft worden war, verwendete. Zu viel lügen wollte er allerdings auch nicht, weil er dann immer wieder daran denken musste, wo, weshalb und wie er gelogen hatte. Für die Wachmänner brauchte er etwas das ihn weniger interessant aussehen ließ, so als wäre er berechtigt, bewaffnet hier zu sein. Doch dazu musste der unbekannte Bärtige mitspielen. Inständig hoffte der desertierte Imperiale, dass er darauf ansprang und ihn nicht auslieferte. Je näher die Wachmänner kamen, desto geschäftiger wirkten die Leute um sie herum. Selbst Droiden schienen eifriger zu arbeiten. Hinter Terry piepste etwas, er drehte sich nicht einmal herum, sondern gab dem Lauterzeuger einen festen Tritt und es verstummte. Rasselnd fuhr der Droide davon. Schon wieder so eine impulsive Tat, die sich negativ auf seine weitere Gesundheit auswirken konnte. Das war wirklich nicht sein Tag.


[Coruscant – Untere Ebenen – Raumhafen – Hangar – bei Quel-Tuus Schiff] Terry Dourshe, Quel-Tuus, Arbeiter, Droiden, Wachmannschaft, diverse Leute außerhalb des Hangars

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- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Hangar - Beim Schiff Haaranovor - Quel-Tuus und Terry Dourshe (ihm Unbekannt)- Lieferanten, Techniker, Droiden, Wachen -

Das trockene „Aha“ und das darauf folgende, sehr gewagte „Ich schleiche nicht, Mister, ich besichtige, das ist ein großer Unterschied“, brachte den grauen Jedi zum Schmunzeln. Es schien, nachdem er seine Gedanken kurz erforscht hatte, als ob der vor ihm stehende es sehr eilig hatte, von diesem Planeten zu kommen. Eine Lüge oder schlechte Absichten konnte er, in dieser kurzen Zeit des Scannens, nicht ausmachen. Die Wachen hatten den Streit geschlichtet, und liefen nun noch einmal an ihnen vorbei, was den Ex-Sturmtruppler anscheinend nervös zu machen schien. Als dieser sich dann mit Namen vorstellte und einen Schritt auf Quel-Tuus zukam, war der Kopfgeldjäger ein wenig verdutzt. Aber er hatte ja Anstand gelernt, und somit stellte er auch sich selbst vor.

„Freut mich, mein Name ist Quel-Tuus Arsev. Ich nehme nicht an, dass sie einen Auftrag für mich haben?“
Er wusste nicht, ob es ausgesprochen klug war, etwas in diese Richtung zu sagen, da er nicht wusste, wie Terry zu Kopfgeldjägern stand. Aber: Konnte Terry sich in seiner Situation erlauben, wählerisch zu sein? Wohl eher nicht.

Der andere vor ihm wollte von hier verschwinden, und dies schnell, er besass einen E-11 Blaster und wurde in anbetracht der Wachen ziemlich nervös? Dieser musste etwas grösseres Ausgefressen haben, und zwar eindeutig gegen das Imperium. Sich mit dem Imperium anlegen ist nicht die intelligenteste Idee, und endet meist mit einem Blastereinschussloch in der Brust oder im Kopf. Quel-Tuus hatte zwar einige Dinge getan, auf die er nicht stolz war, und die auch sicherlich nicht der hellen Seite der Macht zugehörig waren, aber er war immer noch ein Jedi. Er konnte den anderen nicht einfach seinem Schicksal überlassen, das widersprach ihm dann doch überaus. Jedoch würde das nicht billig werden, denn sein Risiko war sehr hoch. Und der E-11 „Besitzer“ sah nicht so aus, als ob er viel Geld besitzen würde. Eine verzwickte Lage, die einer schnellen Entscheidung bedurfte.

Den Tritt, der dieser dem Droiden gab, registrierte Quel-Tuus nur nebenbei, konzentrierte er sich vielmehr auf die Wachen, die wahrscheinlich bald den E11-Blaster erkennen würden, und dann würden Fragen um Fragen auf beide einprasseln. Das konnte unangenehm werden, immerhin sah es momentan so aus, als ob Quel-Tuus gemeinsame Sache mit dem Kuati machen würde. Er konzentrierte sich auf den Ranghöchsten der vier Wachsoldaten, und pflanzte diesem den Gedanken ein, sie hätten etwas wichtiges bei dem Rhodianer vergessen. Inständig hoffte der graue Jedi, dass die Wachsoldaten einigermassen Schwach im Geiste waren, sodass sich der Ranghöchste davon beeinflussen liess. Und, die Macht war mit ihm, es gelang. Die Wachen hielten auf Befehl an, der Ranghöchste gab leicht eintönig den Befehl, noch mal den Rhodianer zu befragen, und sie drehten alle um.

„Ich würde dann vorschlagen, wir ziehen uns in mein Schiff zurück.“ Etwas leiser, und schon zum Gehen gewandt „ Unter der Bedingung, sie geben mir ihren Blaster solange, bis wir übereingekommen sind, was als nächstes Geschehen wird.“ Er zwinkerte dem Ex-Imperialen zu, hatte dieser doch eigentlich keine andere Wahl, als den Bedingungen zuzustimmen. Dies gefiel Quel-Tuus dann doch, und wenn er ehrlich zu sich war, hoffte er, dass Terry Purkis, wie er zu heissen angab, einige Informationen betreffend dem Imperium herausplaudern konnte. Aus irgend einem Grund hatte dieser ja ein Problem mit Imperium, einfach so würde wohl kaum jemand desertieren.

Da Kuat momentan noch imperialer Raum war, würde Terry wohl kaum in seine Heimat wollen. Soviel konnte sich der Kopfgeldjäger denken. Und er würde, selbst wenn Terry dennoch dahin wollte, ganz bestimmt keinen imperialen Planeten anfliegen. Erst recht nicht, wenn er einen Deserteur oder was auch immer an Bord hatte. Da konnte er genauso gut ohne Berechnungen in den Hyperraum springen, es würde etwa auf das Selbe herauskommen. Doch wo wollte dieser hin? Quel-Tuus steuerte, und da gab es kein wenn und aber, Mandalore an. Also musste Terry zwangsläufig irgendwo auf dem Weg dorthin aussteigen. Doch da war nicht viel spannendes. Zumindest für Quel-Tuus war da nicht viel spannendes. Aber, er ermahnte sich zur Geduld. Das würde er sicherlich gleich erfahren.


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[ Coruscant – Untere Ebene – Raumhafen – Hangar vor dem Schiff von Quel-Tuus] Terry Dourshe, Quel-Tuus Arsev, Personal, Droiden, Passanten, etwas weiter weg ein Sicherheitstrupp


Das war ja schon mal positiv, sein Gegenüber nannte einen Namen mit dem man ihn anreden konnte.

„Ganz meinerseits und nein. Wie gesagt, ich bin auf einer Besichtigungstour, Mister Arsev“, antwortete Terry und machte eine knappe Verbeugung, schließlich hatte er vor vielen Jahren, als das Wort Telbun wie eine schwere Drohung über ihm gekreist war, gutes Benehmen gelernt. Er wollte gerade noch etwas sagen, da bemerkte er, wie das Interesse der Wachmannschaft sich urplötzlich erneut dem Rhodianer zuwandte. Wie konnte das sein? Das war doch unmöglich! Oder doch nicht? Die Augen des Kuati zogen sich zu schmalen Schlitzen zusammen und so musterte er Quel-Tuus argwöhnisch. Endlich war sie wieder da die Vorsicht, wenn auch etwas spät. Wohl zu spät, wie er sich eingestehen musste. Aber auch seine Leidenschaft für gefährliches Spiel war erwacht. Er liebte es nachgerade, seine Intelligenz unter Beweis zu stellen. Vielleicht bot sich hier ja eine Gelegenheit. Die Geisteskraft seiner letzten Gegner in dieser Hinsicht war ja mehr als dürftig gewesen und die meisten leicht zu beeindrucken gewesen.

Im Hangar ging es noch immer recht lebhaft zu und mit dem Abzug der Wachmannschaft änderte sich auch der Lärmpegel etwas. Es wurde mehr geredet und gelacht, dazwischen war immer wieder das nervige Piepen eines Astromechdroiden zu hören, der im Hangar seine Wichtigkeit preisgab. Terry hasste Droiden. Andererseits wen oder was mochte Terry schon?

„Ich würde dann vorschlagen, wir ziehen uns in mein Schiff zurück. Unter der Bedingung, sie geben mir ihren Blaster solange, bis wir übereingekommen sind, was als nächstes Geschehen wird.“

‚Ja, hat der noch alle’, dachte Terry wütend. Das Zwinkern fand er albern und unpassend. Dennoch zuckte er mit den Schultern und folgte dem anderen einige Schritte. Dann allerdings siegte sein Widerspruchsgeist und er drehte sich um. Ohne Eile ging er an einem Trupp Arbeiter vorbei, die ihm kaum mehr Beachtung als einem Einrichtungsgegenstand schenkte, zu einem niedrigen Container. Die Art und Weise wie er dem Bärtigen den Rücken beim Gehen zuwandte, könnte man fast als provokant bezeichnen. Er ging nicht, er schlenderte. Scheinbar unbekümmert. Bei der Transportkiste angekommen, legte er zuerst den Blaster ab und klemmte ihn sich zwischen die Knie, dann streifte er den Mantel ab. Zum Vorschein kam ein schmaler Körper, der in schäbigen braunen Hosen und ebensolchem Hemd steckte. Ebenso sichtbar wurde nun der Handblaster, der zwischen Gürtel und Hosenbund an der linken Seite steckte, doch das schien Terry ganz und gar nicht zu kümmern. Bedächtig und auf sehr gründliche Art, schüttelte er nun den Mantel aus. Reste der Früchte, in denen er vor kurzem erst gelandet war, spritzten in alle Richtungen davon. Dann breitete er den Mantel auf der Kiste aus und untersuchte ihn auf Flecken. An manchen Stellen kratzte er mit dem Fingernagel des Zeigefingers darüber und tat so, als ob ihn nichts anderes interessieren würde. Doch aus den Augenwinkeln beobachtete er das Geschehen um ihn herum und er dachte angestrengt nach.

Die Wachmänner waren zum Glück noch nicht zurück, vielleicht gingen sie auch eine andere Runde. Doch sicher war er sich nicht. Die gesamte Situation war ein wenig sonderbar. Als er meinte, mit Säubern und Denken fertig zu sein, schwang er sich in einer geübten Bewegung den Gurt des E-11 um die Schulter und zog dann den Mantel an. Während er an den Verschlüssen hantierte, schritt er zu Quel-Tuus zurück.

„Äh … nein“, beantwortete er endlich die Frage des Bärtigen. Bevor der etwas sagen konnte, redete Terry weiter. „Der Blaster bleibt wo er ist. Wir können uns auch hier unterhalten, die Cams werden schon dafür sorgen, dass ich Ihnen nicht unversehens einen wichtigen Körperteil wegblase.“

Der Einarmige sprang auf die Rampe und hockte sich dort so hin, dass er den Eingang ein wenig blockierte, die vorhandene Hand war im Mantel verborgen und ruhte am Griff der Blasterpistole. Aufmerksam und mit einem jovialen Grinsen blickte er Quel-Tuus an.

Während er seinen Mantel gesäubert hatte, hatte er gründlich nachgedacht. Normalerweise verhielten sich Sicherheitsleute nicht so, sie hielten ihre Runden ein, weil das die Garantie auf eine baldige Caf-Pause gab und vielleicht noch eine Cigarra dazu. Wenn ihnen auf ihrer Runde jemand verdächtig erschien, dann gingen sie nicht etwa davon, sondern nahmen sich der Sache an oder holten Verstärkung und sicherten das Gelände. Diese Security kümmerte sich aber um eine Sache die schon längst abgeschlossen war. Je länger er darüber nachdachte, desto merkwürdiger kam ihm deren Verhalten vor. Schließlich war er zu dem Schluss gekommen, dass er hier jemandem gegenüberstand oder eben auch saß, der mehr verbarg als er selbst oder seine Talente sogar verbergen musste. Terry wusste zwar nicht, was es mit dieser Macht auf sich hatte, aber es sollte noch immer Leute geben, die darin begabt waren und sich auch auskannten. Jetzt hieß es, mehr als zuvor auf der Hut zu sein. Eventuell konnte er diese Erkenntnis, von der er nicht wusste, ob es tatsächlich eine war, für sich verwenden. Am Ende blamierte er sich lediglich, aber damit konnte man leben. Ganz sicher war er sich, dass der Mann ein Kopfgeldjäger war. Nun hieß es kühlen Kopf bewahren. Er wusste ja nicht, ob auf seinem Kopf eine Prämie ausgesetzt war, glaubte es allerdings nicht, dazu war er zu unwichtig, richtiggehend uninteressant.

„Aber ich habe einen Gleiter, ein echtes Kuati Prachtstück, Mister Arsev“, bot er dann sein verbeultes Vehikel an und wurde dabei nicht einmal rot, schließlich war es echte Kuati Wertarbeit was er an diesem Schrotthaufen geleistet hatte. „Für einen Nonstoppflug von A nach B mit Ihrer feinen, kleinen und noch überaus funktionstüchtigen Phönix Hawk.“

Kurz drehte er sich zum Eingang um, grinste mehrdeutig und schaute dann wieder in das bärtige Antlitz Quel-Tuus’. Äußerlich sah man dem Einarmigen keinerlei Anspannung an, dafür war er schon zu lange in den unteren Bereichen Coruscants unterwegs. Wer hier Furcht zeigte, wurde meistens überlebt. Für einen Körperbehinderten war das Risiko eines übereilten, vorzeitigen und überaus unangenehmen Ablebens um ein Vielfaches höher. Oft hatte er gesehen, dass eines Paares Stiefel wegen gemordet wurde. Eingemischt hatte er sich nie, schließlich war er nicht lebensmüde und auch er war auf ähnliche Weise an seine Sachen gekommen, wenn auch die Besitzer der Stiefel und der restlichen Kleidung bereits bei seinem Eintreffen tot gewesen waren.

Nun hatte er die Karten neu gemischt und seinen Einsatz gemacht, den er als überaus hoch empfand, denn es konnte durchaus auch nach hinten losgehen und er der Frage eines Transports auf unrühmliche Weise enthoben werden, denn dann würde es nur zwei Möglichkeiten geben: entweder er endete im Leichensack oder in einem Gefangenentransporter. Beides erschien ihm nicht gerade erstrebenswert. Dennoch hatte er das Gefühl, dass er nicht mehr ganz so glücklos war, wie er noch vor wenigen Minuten gedacht hatte. Auf jeden Fall hob sich seine Laune erheblich.


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Hatte Quel-Tuus nun über die Stränge geschlagen, als er die Wachen abgelenkt hatte? Die zu Schlitzen gezogenen Augen seines Gegenüber schienen zumindest nichts gutes zu verheissen. Die Gefahr der Wachen war gebannt, aber das Misstrauen Terry’s anscheinend geweckt. Er musste augenscheinlich um einiges Vorsichtiger sein, wollte er die Macht nutzen, solange der ehemalige Imperiale in seiner Nähe war. In wie weit sich dieser mit der Macht auskannte respektive sie zu erkennen vermochte, wusste er nicht. Allerdings war es nicht sehr wahrscheinlich, dass dieser sich darin auskannte, scheint er mehr oder weniger einfacher Soldat gewesen zu sein.

Als Terry sich dann umdreht und einige Schritte davonschlenderte, musste sich Quel-Tuus ein Lächeln verkneifen. Provozierte ihn dieser Flüchtige etwa gerade? Sei es drum, Quel-Tuus hatte es eilig, aber augenscheinlich nicht annähernd so eilig wie Terry. Wie lange die Wachen abgelenkt sein würden, wusste er nicht, und wenn der Ranghöchste wieder zur Besinnung kam, würden die Wachen auf direktem Weg hierher sein. Quel-Tuus hatte nicht vor, zu erfahren, was passieren würde, wenn diese hier ankamen. Um Terry’s willen, auch wenn er diesen nicht kannte. Eine Spur von Sympathie hatte Terry zumindest, hatte er immerhin desertiert und war somit nicht mehr für irgendwelche Übergriffe oder dergleichen verantwortlich oder darin involviert. Er sah diesem zu, wie er gemächlich seinen Mantel reinigte, einige Male sogar mit dem Fingernagel nachhalf, seinen Blaster versteckte und sich dann wieder umdrehte.

„Äh … nein. Der Blaster bleibt wo er ist. Wir können uns auch hier unterhalten, die Cams werden schon dafür sorgen, dass ich Ihnen nicht unversehens einen wichtigen Körperteil wegblase.“

Der Kopfgeldjäger von Mandalore hatte schon damit gerechnet, dass Terry seinen Blaster nicht aus der Hand geben würde. „ Sei’s drum“, dachte er sich. Er wollte gerade leicht lächelnd sagen:“ Sie könnten noch nicht einmal den Blaster ziehen, ehe sie Handschellen um hätten“, doch dann beobachtete er Terry, wie dieser sich auf die Rampe setzte und zwar so, dass er ihm den Weg versperrte. Und dann dazu dieses Grinsen, dieses joviale Grinsen…

„Zum Sarlacc…“ schoss es dem versteckten grauen Jedi durch den Kopf. Haaranovor war sein Leben, sein Heim schon seit so langer Zeit, und dieser imperiale Deserteur besass die Frechheit, sich auf die Rampe SEINES Schiffes zu setzen, noch dazu provokativ die Hand im Mantel versteckt. Dass er seinen Blaster dort unten hielt, wenn nicht sogar schon auf ihn richtete, konnte er sich denken. Quel-Tuus musste zweimal leer Schlucken, bevor er den aufkommenden Zorn unterdrücken konnte. SEIN Schiff, SEINE Regeln. Nun würde Quel-Tuus andere Seiten aufziehen. Niemand kam ungeschoren davon, nachdem er solch ein Sakrileg begonnen hatte. Haaranovor war mehr als ein Schiff, es war wie ein Bruder, ein Heiligtum. Mehrere Male war er aus brenzligen Situationen nur dank dieser Phönix Hawk lebend herausgekommen.

Quel-Tuus, der einen sehr unfreundlichen Gesichtsausdruck aufgelegt hatte, setzte sich dann in Bewegung. Nicht hektisch oder angriffslustig. Auch wenn er keine Gefahr spürte, dennoch wollte er nicht vor seinem eigenen Schiff erschossen werden. Aber er wollte auch nicht, dass sein Schiff gekapert wurde. Natürlich war dies überhaupt nicht einfach, da Haaranovor mit einigen speziellen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet war, aber er wollte Terry auch keine Chance zu geben, sein Glück zu versuchen. „Aber ich habe einen Gleiter, ein echtes Kuati Prachtstück, Mister Arsev. Für einen Nonstoppflug von A nach B mit Ihrer feinen, kleinen und noch überaus funktionstüchtigen Phönix Hawk.“ Noch eine Frechheit. Noch? dachte er, jetzt einen verdutzten Blick im Gesicht. Jetzt war Schluss mit diesem Spiel. Der Gesichtsausdruck änderte sich wiederum, diesmal zu Stein. Er ermahnte sich selbst, seine Gefühle im Zaum zu halten, waren Emotionen doch nur hinderlich, zumindest in solchen Situationen. Quel-Tuus hatte vorgehabt, dem Ex-Imperialen zu helfen, doch dieser machte es ihm nicht einfach. Er bot ihm zwar einen Gleiter an, doch hatte er diesen noch nicht gesehen und war sich nicht sicher, ob dieser Gleiter hielt, was Terry versprach. Zudem, er war so selten in Coruscant, was wollte er mit einem Gleiter hier?

„Sie hören mir nun genau zu, Terry Purkis. Sie wissen nicht, mit wem sie sich gerade anlegen.“ Ein leichtes Kopfschütteln. „Ich habe nun Urlaub, wesswegen ich davon absehe, ihnen Respekt einzuflössen. Ich rate ihnen dennoch wärmstens, mit solchen Spielchen ein wenig vorsichtiger zu sein. Reizen sie mich, und sie werden sehen, dass sie dies auch weg von hier bringen wird. Allerdings glaube ich, dass der Ort, an dem sie dies bringen würde, kaum ihr Ziel ist.“ Er sagte dies mit einer Seelenruhe, völlig emotionslos und hoffte, dass diese Ansage die gewünschte Wirkung hatte, nämlich das man mit einem mandalorianischen Kopfgeldjäger nicht spielte. Mit solchen Aktionen verspielte sich Terry diese Spur von Sympathie, die er bei Quel-Tuus hatte, ziemlich sicher wieder, und er würde es sich schnell überlegen, ob er diesen mitnehmen würde.

Dann stand der graue Jedi vor Terry, lediglich einen halben Meter entfernt. Quel-Tuus schoss für den Bruchteil einer Sekunde der Gedanke in den Kopf, dass er Terry überwältigen könnte, um sich einmal im Holo-Net umzuschauen, ob auf diesen ein Kopfgeld ausgesetzt war. Aber er verwarf diesen Gedanken wieder. Er würde nicht mit dem Imperium kooperieren. Ganz egal, was vorfallen würde. „Wenn sie von hier verschwinden wollen, müssen sie mit mir kooperieren. Sie geben mir die Energiezellen, die ich Ihnen am Ende ihrer Reise wieder zurückgeben werde und wir werden weiterschauen. Sie haben einen Kuati-Gleiter? Sie können ihn verkaufen, und mir das Geld geben, dann können wir weiterreden, zum Beispiel, wo ich sie absetzen könnte. Wie sieht’s aus? Haben wir einen Deal?“

Quel-Tuus schickte seine Sinne mithilfe der Macht aus, um zu erfühlen, was die Wachen gerade trieben. Anscheinend kam der ranghöchste Sicherheitsmann wieder zu sich, just in dem Moment, indem er seinen Satz beendet hatte. Nun setzte er sein freundlichstes Lächeln auf, nickte in Richtung des Hangars, auf dem die Wachen gerade ziemlich eilig abzogen, und sein Lächeln wurde noch breiter. „Viel Zeit zu entscheiden bleibt Ihnen nicht mehr, Mister Purkis“.


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24 Aug, 2012 23:00 41 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
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Terry spielte um einen hohen Einsatz, eventuell war er zu hoch. Vielleicht war es der Einarmige auch nur leid, auf diesem Planeten herumzulungern, ohne große Möglichkeit, seine Situation zu verbessern. Aus Misstrauen kannte er kaum jemanden näher und ließ auch keinen an sich ran. Die Hand am Blaster hockte er vor dem Eingang und wartete auf die Reaktion von Quel-Tuus. Lange ließ diese nicht auf sich warten. Wenn Terry mit sich selbst gewettet hätte, dann hätte er gewonnen, denn der Bärtige wirkte keineswegs beeindruckt, eher verärgert. Der Einarmige lächelte noch immer, sehr vergnügt wirkend.

Obwohl er den Bärtigen vor sich kaum aus den Augen ließ, entging ihm nur wenig, was sich im Hangar selbst abspielte. Es war wieder etwas ruhiger geworden, dennoch verhinderte der Lärmpegel, dass ein zufällig Vorbeikommender, etwas von ihrer Unterhaltung mitbekam. Irgendwo in der Nähe wurde etwas geschweißt, was ihm seine Nase verriet. Hier ging es wirklich zu, wie auf dem Marktplatz, ein Kommen und Gehen, Leute der verschiedensten Rassen liefen herum, die meisten davon in der Kleidung der Raumhafenarbeiter. Ein Droide sammelte herumliegende Abfälle ein und schaffte sie zur Entsorgung. Das alle bekam der Einarmige nur am Rande mit. Solange sich keine bedrohliche Situation daraus ergab, beachtete er das Treiben nur am Rande.


Als Quel-Tuus auf ihn zukam und nur einen halben Meter vor ihm stehen blieb, gab Terry seine bisherige Haltung auf, um sich vor dem größeren Mann aufzubauen. Seine Hand lag aber immer noch am Griff der Blasterpistole, die jederzeit gegen Quel-Tuus gerichtet werden konnte. Die Gesamtlage im Blick behaltend, hörte er dem Erzürnten genau zu und er verfestigte seine Meinung, es hier mit einem Machtnutzer zu tun zu haben, vielleicht sogar mit einem der schon reichlich Übung in der Materie hatte. Sicher war er sich allerdings noch immer nicht, denn er hatte bislang noch nie mit einem Anwender dieses Talents zu tun gehabt. Aber er hatte davon gehört, nicht nur die Propagandageschichten. Die Leute redeten und manche redeten einfach zu viel. Wie dieser hier … Machtnutzer hin oder her, auf jeden Fall war er ein Kopfgeldjäger, was schon ärgerlich genug war.

„Viel Zeit zu entscheiden bleibt Ihnen nicht mehr, Mister Purkis“.

Diese abschließende Bemerkung brachte Terry dazu, die Augen kurz zu verdrehen und den Kopf zu schütteln, eine Geste der Geringschätzung. Der Deserteur hatte nie viel Zeit, immerzu musste er sich entscheiden und zwar rasch. Sein impulsives Wesen half ihm da zumeist oder ritt ihn in Schwierigkeiten. Was diesmal zutreffen würde, galt es noch herauszufinden. Ohne mit der Wimper zu zucken oder sich auch nur nach den sich nähernden Wachen umzudrehen, der Gesichtsausdruck seines Gegenübers verriet ihm nur zu deutlich, was sich hinter seinem Rücken abspielte, zog er den Blaster und drückte den Lauf gegen die Bauchdecke des Grinsenden.

„Ganz so einfach mache ich es Ihnen dann doch nicht. Bedrohen ….“ Er legte den halbierten Arm Quel-Tuus um den rechten Oberarm und flüsterte weiter: „… oder verarschen lasse ich mich erst recht nicht, Jedi.“ In dem letzten Wort lagen sowohl Abscheu als auch eine Spur von Angst, dennoch hielt er den Blaster, gerade und ohne zu zittern weiter gegen die Bauchdecke des mutmaßlichen Kopfgeldjägers gerichtet. Es war ein Schuss ins Blaue, geraten, ein Spiel mit seinem Leben als Einsatz, denn er ahnte, dass er wenig Chancen hatte, ungeschoren davon zu kommen. Die Crux an der Sache war allerdings, dass er sich diesmal gar nichts zuschulden hatte kommen lassen. Es war zum Haare raufen, manchmal folgten ihm die Schwierigkeiten auf dem Fuße und holten ihn sogar ein, um ihn dann lauthals auszulachen, den dummen kleinen Kuati, der sich erdreistete, der Galaxis und seinen Regierungen den gestreckten Mittelfinger zu zeigen.

„Ich denke, wir gehen langsam und freundlich lächelnd zusammen in Ihr Schiff und dort können wir dann über die weiteren Reisebedingungen reden. Mir ist es gleichgültig, wo Sie mich absetzen, solange es weder ein imperialer noch ein republikanischer Misthaufen ist.“

Noch immer sprach er leise, ahmte sogar den Tonfall des Mannes vor ihm etwas nach. Die Energiezellen konnte Quel-Tuus haben, sie waren ohnehin fast aufgebraucht und er hatte noch keinen Nachschub bekommen. Trotzdem gab er sie nur mit Bauchschmerzen her. Mit irgendwelchen Bedingungen hatte er ohnehin gerechnet. Das Leben als Flüchtender war nie einfach.

Während er redete nahm er den Blaster herunter und ließ ihn mit einer trainiert wirkenden, raschen Bewegung an seinem angestammten Platz verschwinden. Wieder einmal ging ihm seine Behinderung wahnsinnig auf die Nerven und er ärgerte sich über sich selbst, die Prothese vor über einem Jahr entsorgt zu haben. Aber es war besser so, als durch die Nummer aufgespürt zu werden. Mit einem Ersatzkörperteil allerdings wären seine Chancen, zu überleben, höher. So musste er sich wohl oder übel fügen, wenn er nicht dumme Fragen von noch dümmeren Sicherheitsleuten beantworten wollte. Irgendwie schien ja der Bärtige nicht wirklich böse zu sein, sonst hätte er ihn bestimmt schon verraten, doch konnte der Schein auch trügen und Quel-Tuus Terry überwältigen und abführen lassen. Der Überlebensinstinkt des Kuati und sein Widerspruchsgeist stritten um die Vorherrschaft. Endlich siegte einer der beiden.

„Sie bekommen die Energiezellen sobald wir an Bord sind und die Luke geschlossen ist. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, Mister Arsev. Sobald ich das Schiff verlasse geben Sie mir mein Eigentum zurück.“

Er meinte es tatsächlich so, wie er es sagte und er legte auch den nötigen Ernst in den Tonfall, selbst sein Blick, der sich nun in die Augen seines Gegenübers zu bohren schien, zeigte nichts als Ehrlichkeit. Auch wenn er eine gewisse Neigung, sich Dinge anzueignen, die nicht ihm gehörten, verspürte und seine eigenen Regeln über die anderer stellte, hatte er doch einen hohen Ehrenkodex und stand zu seinem Wort, auch wenn es für ihn unbequem werden sollte.

Zu seinem Gleiter sagte er vorläufig nichts mehr, denn dafür bekam er höchstens den Schrottwert. Man musste schon fast froh sein, wenn man den irgendwo „verlor“ und nicht wieder sah. Dennoch nahm er sich vor, einen Idioten zu finden, er ihm ein paar Credits dafür gab, sollte er in der Zeit, die er hier verplemperte, nicht gestohlen oder auseinander genommen worden sein. Wenigstens die Steuerungstechnik war fast neu, wenn auch der Antrieb schon viel bessere Zeiten erlebt hatte. Zur Not würde er ihn zerlegen und seine Einzelteile verkaufen. Doch das musste er sich noch überlegen, es war viel Arbeit für einen einarmigen Mann. Er seufzte, die Entscheidung von seiner Seite war getroffen und sie passte ihm nicht. Nicht wirklich. Nicht annähernd befriedigend war das bislang verlaufen. Wieder einmal verwünschte er sich für seine Neugier, seine Unvorsichtigkeit, seine zu große Klappe und nicht zuletzt, für seine Behinderung, die ihm das Leben manchmal unnötig schwer und ihn angreifbarer machte. Er brauchte eine Prothese, das war ein dringendes Bedürfnis, das gleich nach seinem Wunsch zu überleben, auf seiner To-do-Liste rangierte.

Ob man ihm etwas von seinen Gedanken ansehen konnte, wusste er nicht, er beherrschte sich auch nicht besonders und zeigte seine Ungeduld, die wohl von seinem Handicap herrührte. Es war nicht seine Sache, von jemandem abhängig zu sein. Am liebsten war er ungebunden und nur sich selbst verpflichtet, dann brauchte man auch keine Schuldgefühle zu haben, wenn einmal etwas schief ging. Doch wie es jetzt aussah, begab er sich in eine Abhängigkeit, die ihm ganz und gar nicht zusagte. Noch dazu, wo er seinem Baby, dem E-11, das Herz rausnehmen musste, damit er mitgenommen wurde. Wie er es verabscheute, bedroht zu werden und wie sich dieser Mann gleich aufspielte. Natürlich wusste er nicht, mit wem er es zu tun hatte, er kannte ihn ja nicht, andererseits wusste Quel-Tuus auch nicht, wen er vor sich hatte. Zumindest hoffte Terry, dass es so war.


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26 Aug, 2012 07:17 09 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Die Domestiken
Die dienstbaren Knechte ..




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.:: Corusca Sector :: Coruscant :: Oberfläche :: Untere Ebenen :: Schattenklinik in der Nähe von Loddos Cantina :: Der Doc & Shalin'lao ::.



Die höchst illegale und keineswegs registrierte Praxis von dem selbsternannten Mediziner und Heil-Guru mit Namen 'Der Doc' war nichts weiter als eine ehemalige Schrauberstätte und Werkstatt für vollkommen demolierte Speeder. Zu erkennen war dies an den kreisrunden Brandspuren an einer der Wände - genau dort, wohin stets die Antriebsaggregate der Schweber gezeigt hatten. Auch die eine oder andere dauerhafte Installation, wie zum Beispiel ein schwerer, mechanischer Gelenkarm zum Anheben großer Lasten, waren Zeugnis längst vergangener Tage. Heute herrschte an diesem Ort nur ein Mann: Der Doc. Selbiger war nicht mehr und nicht weniger als ein stattlicher Sluissi. Die thematische Passgenauigkeit dieses Ortes samt seines neuen Herren - waren die beinlosen Reptiloiden doch dafür bekannt wahre Technik-Genies zu sein - ließen gewisse Zweifel an der ärztlichen Professionalität des Wesens aufkommen. Dennoch hatte Doc einen bislang guten Ruf in der endlosen Trostlosigkeit der Unteren Ebenen. Hier war beileibe nichts kostenlos und doch bestach der Sluissi durch annehmbare Preise. Und viel wichtiger noch: Durch Verschwiegenheit.

Der durchschnittlich große Schuppenträger, dessen Oberkörper in einen ehemals reinweißen Kittel mit allerlei fragwürdigen Behandlungsgerätschaften gehüllt war, befand sich just in diesem Moment an der technischen Feinanstimmung eines Bioscanners. Abermals zeigte er sein rassespezifisches Geschick im Umgang mit mechanischen wie elektronischen Bauteilen. Derweil bemühte sich ein antiquierter FX-7-Medizindroide darum, den letzten Patienten entsprechend zu versorgen. Kaum dass selbiger hinauskomplimentiert worden war - mit schrillen Pfeiff- und Pieptönen, öffnete sich die alte Personaltür zischend. Und der sich nun bietende Anblick überraschte den Sluissi. Eine blauhäutige Twi'lek von überraschender Jugend betrat seine heiligen Hallen. Im Kopf des Beinlosen spielten sich die diversesten Szenarien ab. Sofort legte er den Kopf schief und ließ - typisch Mediziner - einen fachmännischen Blick schweifen.


"Wass kann ich für Ssie tun?", wollte das schuppige Wesen mit dem guten Leumund wissen. Die medizinische Einheit in seinem Rücken spreizte direkt eine Vielzahl seiner praktischen Gliederarme - was nicht gerade besonders einladend wirkte. Dennoch ließ sich die junge Twi'lek-Dame weder Furcht noch Scheu anmerken. Das sprach für ihren Charakter oder aber ihre Naivität. Was genau es war, würde sich mit Sicherheit herausfinden lassen. Doc blieb wo er war und wartete eine Reaktion des jungen Geschöpfes ab. Die Erfahrung hatte ihn gelehrt, sich eher zurückhaltend aufzuführen - waren doch viele seiner Patienten entweder auf der Flucht oder kannten nichts anderes als den täglichen Kampf ums Überleben.


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26 Aug, 2012 10:08 51 Die Domestiken ist offline Email an Die Domestiken senden Beiträge von Die Domestiken suchen Nehmen Sie Die Domestiken in Ihre Freundesliste auf
Die Entourage
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|Coruscant | südliche Hemisphäre | Untere Ebenen | Raumhafen | Büro|

|Opeeku, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt. Khaaja Nemm|


Offiziell bewohnten ungefähr eine Billion Lebewesen den gewaltigen Stadtplaneten – und es gab bestimmt zehn- oder hunderttausende private Raumhafenbetreiber in den mittleren und unteren Ebenen, die während der imperialen Herrschaft noch nie von irgendwelchen Zollkontrollen behelligt worden waren. Auch die siebzehn kleinen Hangar- und Landeplattformen, die dem Toydarianer Opeeku gehörten und über mehrere Quadranten der südlichen Hemisphäre in den unteren Ebenen verteilt waren, hatten in dieser Zeit keine Besuche von peniblen, xenophoben Inspektoren zu vermelden gehabt. Die Geschäfte waren gut gelaufen und auch mehrere Monate, nachdem die Neue Republik Imperial City zurückerobert hatte, lief alles prächtig. Das Finanzamt akzeptierte klaglos die frisierten Steuererklärungen, ebenso hatte die Zollaufsicht keinen Mucks von sich gegeben – bis heute. Zwei Zoll-Inspektoren – eine hünenhafte Nullianerin, Inspector Kalyn Sulor und ein Nimbanel, Inspector Khaaja Nemm, denen alle beide jeglicher Sinn für Humor abging und sich als Bürokraten erster Güte erwiesen, saßen im Büro des Toydarianers, während ein Droide sich an den Data-Pads und Computern zu schaffen machte. Opeekus blaue Haut zeigte dunkle Flecken, ein Zeichen seiner Nervosität, als er sich um Kopf und Kragen redete.

„Ich versichere Ihnen, dass mein Sicherheitspersonal die Schiffe und deren Passagiere nach bestem Wissen und Gewissen kontrolliert. Natürlich auch mit Droiden und Scannern…aber Sie wissen ja auch, dass Technik manchmal versagen kann und organische Lebewesen fehlerhaft sind. Allerdings hatte auch die Imperiale Zoll-Aufsicht nie etwas zu beanstanden, und Sie wissen, wie gründlich und streng die mit Nichtmenschen umgegangen sind…“

„ Das ist gerade der Punkt, Mr. Opeeku – eine allzu makellose Weste kann auch sehr verdächtig sein“, erwiderte die blonde Riesin kühl und fixierte ihn mit ihren wässrigen blauen Augen. Der Nimbanel, ein ebenso ausgesprochen hässliches Wesen, nickte bestätigend und tippte auf seinem Data-Pad etwas ein.

„Wir kommen nie ohne Grund“, ergänzte ihr Kollege, als sie keine Anstalten machte, weiter zu sprechen. Vor dem Büro warteten weitere Beamte der Zollbehörde, die mit weiteren Droiden ausgestattet waren – und sie waren bewaffnet. Zwar wären Stormtrooper ein schlimmerer Anblick, aber alles was nach Coruscant Security Force aussah, schadete dem Geschäft. Opeeku lebte davon, dass man schnell und diskret von oder nach Coruscant kommen konnte. „Eine Reihe von Schiffen, die ihren Abflug innerhalb der nächsten zwölf Stunden gemeldet haben, sind noch nicht kontrolliert worden…“

„Meine äh..Officer kommen in fünf Minuten von ihrem Rundgang zurück – Sie können sich gleich die Berichte ansehen – ah, da sind sie ja schon..“ Blitzartig stieß Opeeku sich von seinem Sitz hinter dem Schreibtisch ab und flatterte zu dem Twi’lek, der den Sicherheitstrupp in seinen etwas schäbigen blau-grauen Uniformen anführte. Er riss ihm das Pad aus der Hand und rief die Dateien ab, in denen die Kontrollvermerke aufgezeichnet wurden. „Schauen Sie selbst – die ‚Sun King’, die ‚Calista’s Comet’, die ‚Starling’ und die ‚Haaranovor’…“
Die riesige Frau war aufgestanden und obwohl er relativ hoch in der Luft hing, überragte sie ihn mühelos. Mit ihren gewaltigen schaufelartigen Händen griff sie nach dem Datapad, das sie kritisch begutachtete.

„Aha. Es fehlen die Vermerke bei der ‚Haaranovor’“, stellte sie nüchtern fest und fixierte ihn wieder mit ihrem starren Blick. Eigentlich wollte Opeeku protestieren, doch er stellte fest, dass tatsächlich die Eingabefelder bei der ‚Haaranovo’ leer waren. Ihm wurde heiß und kalt, und er fragte sich, ob er es sich überhaupt leisten konnte, die beiden Beamten zu bestechen. Dann verwarf er den Gedanken - die beiden waren nicht der Typ dafür - Recht und Ordnung gingen solchen Leuten über alles.

„Wieso hast du die ‚Haaranovor’ und ihren Piloten nicht kontrolliert, du gelber Nichtsnutz?“, zischte er den Twi’lek an. Die lekku des Gelbhäutigen wanden sich und der Mann sah verwirrt aus. Er warf einen Blick auf die anderen Securitys, zwei Menschen und einen Gotal. Sie zuckten mit den Schultern und sahen dabei wie eine Herde grenzdebiler Rontos aus.

„Wir wollten sie kontrollieren, das weiß ich ganz genau. Aber dann war irgendwas anderes wichtiger…der Eigner sprach gerade mit jemandem…ich wollte nicht stören…“ Noch ehe er weitersprechen oder Opeeku etwas erwidern konnte, schossen die beiden Inspektoren aus dem Büro. Notgedrungen flog der Toydarianer mit seinen eigenen Sicherheitsleuten im Schlepptau hinterher, um mitzuverfolgen, wie schnell die Inspektoren mit den Beamten vom Coruscant Customs Bureau beziehungsweise der Coruscant Security Force sich in dem Hangar aufgestellt hatten, in dem die Phönix Hawk ‚Haaranovor’ stand. Sie hatten den Eigner des Schiffes, ein bärtiger Mensch namens Arsev oder so ähnlich, zusammen mit einem anderen, jüngeren Mann [Terry Dourshe] gestellt. Weder die Inspektoren noch die anderen Beamten hatten ihre Waffen gezogen, doch Opeeku war überzeugt, dass die beiden Männer keine Chance hatten, zu entkommen, wenn sie etwas ausgefressen hatten.

„Sind Sie Quel-Tuus Arsev, der Eigner der ‚Haaranovor’? Ich bin Inspector Lieutenant Kalyn Suulor vom Coruscant Customs Bureau der Coruscant Security Force. Es hat Unregelmäßigkeiten bei der Überprüfung Ihres Schiffs gegeben, um die wir uns zur Ihrer persönlichen Sicherheit kümmern werden. Wir müssen Ihr Schiff untersuchen, gewähren Sie uns also Zutritt und halten Sie Ihre ID bereit! Das gilt auch für Ihren Begleiter!”, sprach die fast zwei Meter große Frau den Bärtigen mit fester Stimme an. Selbst von seiner Warte aus konnte Opeeku förmlich die Jagdlust der Nullianerin aus ihren wässrigen Augen blitzen sehen. Persönliche Sicherheit, von wegen – der Typ hatte irgendetwas ausgefressen und CSF war ihm auf die Schliche gekommen. Und das ausgerechnet auf seinem Raumhafen.


|Opeeku, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt.Khaaja Nemm, Beamte des Coruscant Customs Bureau und der CSF, Raumhafen Security, Quel-Tuus Arsev, Terry Dourshe|

|Coruscant | südliche Hemisphäre | Untere Ebenen | Raumhafen | Büro|

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26 Aug, 2012 23:03 03 Die Entourage ist offline Email an Die Entourage senden Beiträge von Die Entourage suchen Nehmen Sie Die Entourage in Ihre Freundesliste auf
Kaldan
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[Coruscant : Oberfläche : Untere Ebenen : Illegale Medizinische Praxis : Shalin'lao, der/die Doc]

Nachdem die junge Twi'lek durch den Eingang der "Praxis" getreten war, schwiff einen Moment lang der Blick. Während sie beiläufig drei verschiedene Fluchtwege durchging - Just in case - stieg ihre Laune.

Das sah mal nach einem halbwegs passablen Arzt aus. Keine Blutflecken auf dem Boden, nur etwas Öl... Der Ort hatte Strom und der Doc war schon länger als drei Monate hier - Was dagegen sprach, dass er einfach auf Gutdünken herumprobierte.

Ausserdem war Werkstatt Werkstatt, Lebewesen waren ja letztlich auch nur Maschinen... Wenn auch Maschinen eines gänzlich anderen Typs, richtig ?

Yeah, klar.

Mit einem mehr als mulmigen Gefühl in der Bauchgegend trat sie durch die alte Personaltür, nachdem sie dem Duros ausgewichen war, welcher aus dem Behandlungszimmer kam und der sich tatsächlich an zwei altmodischen Krücken fortbewegte... Irgendjemand musste ihm das Bein gebrochen haben.

Während sie sich daran erinnerte, dass es durchaus auch Unfälle gab, bei denen man sich verletzen konnte, ohne Zusatzhandlung von Dritten - Genau - Wurde sie des Docs gewahr. Bei allem was Recht war, mit einem Sluissi hatte sie beim besten Willen nicht gerechnet. Aber sie zeigte einen festen, selbstsicheren Gesichtsausdruck, während das Wesen sie musterte...

Der Droide hinter ihm, so eifrig bemüht seine Fähigkeiten zu zeigen, beunruhigte sie nicht... Nicht mehr als die Aussicht, sich selbst in eine etwas hilflosere Lage zu begeben als unbedingt nötig war jedenfalls. So zeigte sie dem Arzt und seinem mechanischen Assistenten sogar ein Lächeln, lies aber auch die Hand zur Seite gleiten, so dass man das Vibromesser an ihrer Hüfte auf jeden Fall sehen musste.


"Wass kann ich für Ssie tun?"

Sie lehnte sich jedoch relativ ohne Scheu dann vor.

"Ich hab mir nen paar eklige Verbrennungen zugezogen... Hab erst einfach ausgewaschen, bisschen Betäubungsmittel draufgeträufelt und was drumgebunden... Aber das Mittel beginnt nachzulassen und die Wunde an meiner Seite beginnt durchzusiffen..."

Das blauhäutige, blutjunge Mädchen zuckte die Schultern und schüttelte ihre langen Lekku, die dabei hin und her pendelten.

"Ist nicht so, dass ich mich nicht bewegen könnte oder echte Beschwerden hätte... Aber unmittelbar nach der Sache tat es schweineweh, wäre fast aus den Latschen gekippt, das muss ich nicht wieder haben... Und ich hab oft genug Wundbrand gesehen ums lieber nicht zu riskieren."
Während sie sprach, hatte das Mädchen sich zunächst seiner Handschuhe entledigt... Sie hatten zierlich gewirkt, waren allerdings wohl noch etwas feingliedriger, denn beide Handflächen und die untersten Fingerglieder waren mit Binden - Die schlicht aus gesäuberten Streifen alter Kleider bestanden - Eng umwickelt. An einigen Stellen war das Ganze fleckig, aber im Prinzip schien die Konstruktion passable erste Hilfe zu sein.Als sie dann langsam das Oberteil hochrollte, bekam der Schlangenmensch einen angenehmen Blick auf herrlich weich wirkende, samthellblaue Haut, zumindest der nicht bandagierte Teil sehr zart wirkend... Auch wenn sie die beiden knospenden, jugendlichen, kleinen Brüstchen durch ein im Rücken zusammengeknotetes, dunkelrotes Tuch verbarg. Abgesehen von einem Fleck auf der Schulterpartie, der statt türkisblau eher azurfarben anmutete - Ein stinknormales Hämatom also - Sah man hier keine Verletzungen.Darunter begann im größeren Masstab ein ähnlicher Verband wie an den Händen, der unterhalb des niedlichen Busens begann und sich bis knapp über den Bauchnabel und die Tallie fortsetzte. Tatsächlich hatte sich auf der linken Seite ein Fleck in Gelb, dunkelrot und ungesundem Grün begonnen durchzusetzen... Eine ungesunde Mischung aus Betäubungsmittel, Blut und Eiter vermutlich.

"An den Beinen und Oberschenkeln hab ich auch noch n' Paar kleinere Flecken, aber die sind nicht der Rede wert."
Die ganze Zeit lies sie keinen der Beiden Anwesenden aus den Augen... Sie war sich zu sehr bewusst, wo sie war - nicht auf die Praxis, sondern die ganze Umgebung bezogen - Um nciht übervorsichtig zu sein. Besser weiter krank und humpelnd entwischen, als morgen mit einer Niere und einem Lungenflügel weniger wach werden - Wenn man wach wurde... Oder andere Unannehmlichkeiten. Da es sich nur um oberflächliche Wunden handelte, hoffte sie aber auf eine schnelle, kostengünstige Lösung. Ein bisschen Desinfektion, vieleicht irgendein Gerät oder Gel, das die Regeneration anregte, fertig...In Gedanken fragte sie sich immer noch, wie zur Hölle sie diese Dinger eigentlich ausgelöst hatte... Blitze aus Schwärze... Himmel, sie wusste nicht mal, ob das Feuer, Elektrizität, Lase roder noch was andres gewesen war. Auf jeden Fall war es für andere gefährlicher als sie selbst... Aber wenn es sogar im Traum losgehen konnte... Naja. Eins nach dem Anderen.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Kaldan am 28 Aug, 2012 06:43 45.

28 Aug, 2012 00:09 39 Kaldan ist offline Email an Kaldan senden Beiträge von Kaldan suchen Nehmen Sie Kaldan in Ihre Freundesliste auf Füge Kaldan in deine Contact-Liste ein
grauerjedi grauerjedi ist männlich
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- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Hangar - Beim Schiff Haaranovor - Opeeku, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt.Khaaja Nemm, Beamte des Coruscant Customs Bureau und der CSF, Raumhafen Security, Quel-Tuus Arsev, Terry Dourshe -

Die Wachen waren nicht zu ihnen gekommen, sie waren zügig weitergezogen. Entweder um die Route zu beenden, oder um sich zum Appell zu melden. Immerhin waren sie von dannen gezogen, das spürte der graue Jedi. Sie würden aber ziemlich sicher wiederkommen, dann aber mit Verstärkung, wenn die Abreisepapiere kontrolliert würden. Zwar war dies hier ein eher „lockerer“ Raumhafen, dennoch war man sich solcher Sachen zur Zeit der Republik, die vor noch gar nicht so langer Zeit erst begonnen hattte.

„Ganz so einfach mache ich es Ihnen dann doch nicht. Bedrohen oder verarschen lasse ich mich erst recht nicht, Jedi.“

Der Blaster war immer noch auf Quel-Tuus gerichtet, obwohl der Kopfgeldjäger in der Stimme seines gegenübers eindeutig eine Spur Angst ausmachte. Auch zitterte sein gegenüber nicht, die Ausbildung des Imperiums, eindeutig. Quel-Tuus war nicht überrascht, als Terry seinen Blaster nicht heraus geben wollte. Auch dass er nicht auf einem imperialen oder republikanischen Planeten abgesetzt werden wollte, war vorauszusehen. „Dann eben so“, dachte sich der graue Jedi. Aber Terry sollte die Waffe wegstecken, und nicht mehr unter dem Mantel festhalten.

„Sie nehmen die Hand vom Blaster und gehen VOR mir herein, dann haben wir einen Deal.“ Er stellte sich so hin, dass Terry ungehindert aufstehen konnte, und deute mit einem Nicken in’s Innere seines Schiffs. Er vertraute in dieser Hinsicht diesem Deserteur, weil er keinerlei Anzeichen einer Lüge oder einer Täuschung ausmachen konnte, auch fühlte er nichts verdächtiges, als er sich mithilfe der Macht kurz „umschaute“. Auch um zu schauen, ob da die „Kollegen“ von der Security kamen oder ähnliches. Er überlegte gerade, welche Planeten für so etwas in Frage kamen. Sie flogen ja dafür durch Zsinj-Gebiet, was dies einfacher machte. Da wären Bogden, welches das erste Ziel sein könnte, und eigentlich auch das Inteligenteste. Ausserdem waren da noch Nessem, Corsin und zuguter Letzt Mandalore, aber dies zog er nicht in Betracht. Er würde diesen Anderen NICHT in seine Heimat fliegen.
Mitten in seinen kurzen Überlegungen bemerkte er etwas, was ihn stutzig machte. Er merkte, wie eine Gruppe von sieben Leuten kamen. Sieben war komisch für eine Verstärkung, währen es dann nämlich mindestens Zehn gewesen, wie Quel-Tuus dachte. Wer die anderen sein würden, sahen sie bald. Als diese Gruppe dann bei ihnen war, und er gefragt wurde : „Sind Sie Quel-Tuus Arsev, der Eigner der ‚Haaranovor’? Ich bin Inspector Lieutenant Kalyn Suulor vom Coruscant Customs Bureau der Coruscant Security Force. Es hat Unregelmäßigkeiten bei der Überprüfung Ihres Schiffs gegeben, um die wir uns zur Ihrer persönlichen Sicherheit kümmern werden. Wir müssen Ihr Schiff untersuchen, gewähren Sie uns also Zutritt und halten Sie Ihre ID bereit!“, dachte sich Quel-Tuus, dass dies nun lustig werden könnte. Aber, und das gefiel ihm auf der einen Seite sehr, bedrückte ihn aber auf der Anderen zugleich, Terry Purkis hatte nun ein grosses Problem. Er hatte eine ID, und sie konnten sein Schiff auch, wenn es denn wirklich sein musste, durchsuchen. Zwar mit grossem Widerwillen, aber er hatte nichts zu verbergen. Sie würden auch keinerlei Schmuggelware oder sonstige illegale Dinge finden. Seine beiden Lichtschwerter waren beide gut versteckt, und er war schon mehreren Durchsungen ausgesetzt, und sie wurden noch nie gefunden. Dieser Umstand beruhigte ihn, und sollten sie ihnen auf die Spur kommen, hatte er noch zwei, drei Tricks auf Lager. Was mit Terry dann aber passieren würde…

Ein gutes Zeichen war, die Security und der Lieutenant vom CCB hatten ihre Waffen noch nicht gezogen. Anscheinend war Terry noch nicht so tief in der Klemme. Ansonsten hätten sie die Waffen schon lange gezogen, und sie beide würden nun gefesselt am Boden liegen, von noch mindestens 10 anderen Wachen umringt sein. Quel-Tuus zückte also, ganz langsam, sodass die Sicherheitsleute auf keine dummen Ideen kamen, seine ID hervor und hielt diese Bereitwillig hin. Er blickte von der Seite auf Terry, und hoffte wirklich, dass dieser es in Zukunft nicht sehr schwierig haben würde. Er glaubte kaum, dass Terry sich hier irgendwie aus dem Staub machen konnte, auch nicht mit einer Lüge oder so. Also wartete er nun einfach ab, was passieren würde.

Dann kam ihm der Gedanke, dass nicht mal der Hafenvorarbeiter wusste, wer dieser mysteriöse Alderaaner war, der an seinem Schiff herumhantiert hatte. Konnte dieser ein Spion gewesen sein? Aber wieso war dann die CCB jetzt hier, und nicht irgendjemand „wichtigeres“? Er konnte sich hier keinen Fehler erlauben, also Angriff lag absolut nicht drinn. Er konnte nicht auf die Macht zurückgreifen um an zu greifen, aber auch nicht, um einen Gedankentrick zu machen, denn er glaubte nicht, dass der Lieutenant so Schwach in seinem Geist war, und auch nicht ihr Begleiter. Sonst wären diese sicherlich nicht in solch einer Position.

Ebenfalls konnte er seinem Schiff keinen Befehl für was auch immer geben, denn dies würde den Security's oder den Inspektoren nun sicherlich auffallen, wo sie nun so nahe an ihm waren. Er konnte jetzt nur noch warten und zuschauen, was passieren würde.

- Coruscant - Hafendeck untere Ebenen - Hangar - Beim Schiff Haaranovor - Opeeku, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt.Khaaja Nemm, Beamte des Coruscant Customs Bureau und der CSF, Raumhafen Security, Quel-Tuus Arsev, Terry Dourshe -

29 Aug, 2012 23:07 03 grauerjedi ist offline Email an grauerjedi senden Homepage von grauerjedi Beiträge von grauerjedi suchen Nehmen Sie grauerjedi in Ihre Freundesliste auf Füge grauerjedi in deine Contact-Liste ein
Terry Dourshe
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[Courscant – südliche Hemisphäre – untere Ebenen – Raumhafen – vor der Haaranovor] Terry Dourshe, Quel-Tuus Arsev, Opekuu, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt.Khaaja Nemm, Beamte des Coruscant Customs Bureau und der CSF, Raumhafen Security



Das war ja mal eine halbwegs sinnige Aussicht, die ihm Quel-Tuus da bot und auch erfreulich, in gewisser Hinsicht. Der Blaster war verstaut, die Hand war weg, eben wollte er sich auf den Weg ins Innere antreten, da kam die Überraschung des Tages. Seine Laune sank gegen den absoluten Nullpunkt, dagegen war es im Weltraum kuschelig warm. Eiskalt griff auch die Angst nach ihm, entdeckt und ausgeliefert zu werden – ausgeliefert an wen auch immer. Er wollte nicht wieder eingesperrt werden. Es war definitiv nicht sein Tag.

Irgendetwas musste er sich nun ausdenken. Irgendetwas. Der einarmige Deserteur dachte angestrengt nach und wurde dabei zusehends ärgerlicher. Er wandte sich noch nicht zum Gehen, er wollte diese Typen nicht sehen, nicht, wenn er nachdachte und sich so womöglich verriet. Cool musste er bleiben, absolut kalt reagieren. Das Verhalten des Kopfgeldjägers war vorauszusehen gewesen, dieser hatte wohl weniger zu verbergen, als er gedacht hatte.

Es war frech, es war waghalsig, es war bescheuert, es war total behindert, es war … Terry Dourshe, der Pechvogel in Aktion.

Sorgsam schloss er den Mantel vollständig, drehte sich herum und schritt langsam die Rampe hinab. Quel-Tuus wies sich gerade aus, er hatte ja nichts zu verlieren, dafür aber Terry umso mehr und er begann sein Spiel.

Die Hand ans Ohr legend, zog er ein mürrisches Gesicht und sagte dann so, als würde er in ein im Ohr verborgenes Comlink sprechen: „… Verstanden. … Ein paar Feuchtfarmer sind gerade hier aufgetaucht. … Wir brechen ab, ich kehre zurück.“

Zornig, das musste er nicht einmal spielen, denn er war zornig, schritt er nun auf die Beamten der Zollbehörde zu. Alles Nichtmenschen. Unterster Abschaum in Terrys Augen. Und die erdreisteten sich, das Schiff, mit dem er von diesem Drecksplaneten wegkommen wollte, untersuchen zu wollen und seine ID zu fordern. Er besaß ja nicht mal eine!

Ein Zurück gab es nicht. Sollte Quel-Tuus auf Wahrheitsfanatiker machen, dann war alles was er bisher gesagt hatte für den Arsch. Der Einarmige führte seinen Bluff fort. Um verärgert zu klingen, musste er sich nicht einmal anstrengen, dazu kam, dass er lange Zeit ein Platoon geführt hatte und es daher gewöhnt war, andere anzubrüllen. Das einzige, das er fürchtete war, die Kontrolle über seine Stimme zu verlieren und die Angst zu verraten, die ihm das Rückgrat hoch kroch und ihm dort ihre eisigen Fingernägel reinkrallte.

„Was soll das? Sind sie wahnsinnig geworden, Inspector Lieutenant, wie … Sulor … von der, was, Zollbehörde?“

Seine Stimme troff vor Sarkasmus und Geringschätzung seiner Gegenüber. Tief atmete er einmal durch und stemmte dann die rechte Hand in die Hüften, während er sogleich weiterredete. Kalyn Sulor durfte er keine Möglichkeit, zu denken lassen, sonst war er geliefert. Seine Chance stand allerdings schlecht, Nullaner waren nicht gerade dafür bekannt, besonders empfänglich für Drohungen zu sein, und Humor war für die ein Fremdwort, dennoch musste er den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen.

„Auch schon draufgekommen, dass der verehrte Herr“, die Betonung des Wortes Herr war mehr als verächtlich, als er auf Opekuu deutete, „die Papiere frisiert?“ Es war ein Schuss ins Blaue, nicht mehr als geraten, doch er wusste auch, dass die meisten hier unten, beide Augen zudrückten und wenn sie mehr hatten, auch noch den Rest. Das Geschäft ging eben über alles, auch über Leichen, wenn es sein musste und zweckdienlich war. Es fragte ohnehin keiner nach einem Obdachlosen.

„Aber deswegen bin ich nicht hier. Ich bin Captain Purkis vom Civil and Inner Bureau of Investigation. Infiltration-Corps.”

Er hatte sich das gerade ausgedacht und hoffte, sich den blöden Namen zu merken, schließlich wusste er nicht, wie sich der aktuelle Geheimdienst dieser verfluchten Republik nannte, so wie er vieler anderer Informationen entbehrte.

„Sehen Sie zu, dass Sie hier verschwinden, bevor ich mir Ihre Dienstnummern geben lasse und Sie Ihrem Vorgesetzten melde. Wenn Sie meinen Einstatz noch weiter gefährden, dann werden Sie so oder so fällig; Inspectors, UND NEHMEN SIE GEFÄLLIGST HALTUNG AN, WENN EIN VORGESETZTER VOR IHNEN STEHT!“

Arrogant stand er vor der großgewachsenen Nullanerin und ihrem Begleiter. Auf eine Antwort dieses eiskalten Weibsbildes war er nicht neugierig. Er wollte nur, dass sein Bluff die erwünschte Wirkung zeigte und er aus dem Schneider war.

„Mister Arsev, machen Sie die Haaranovor startklar, wir fliegen in fünf Minuten von hier weg.

Dabei wandte er sein Gesicht keinen Moment dem bärtigen Kopfgeldjäger und vermutlichen Jedi zu, stattdessen blickte er unverwandt die Nullanerin an. Fast drohend könnte man meinen, doch innerlich fühlte er sich alles andere als sicher.

Wenn er diese dreimal verdammten Beamten der Zollbehörde nicht überzeugen konnte, war er geliefert. Was hieß geliefert? Verschnürt, verpackt und – auf wiedersehen Leben. So sah es im schlimmsten Fall aus. Also versuchte er es weiter mit absoluter Frechheit und arrogantem Auftreten. Seine ihm eigene Überheblichkeit anderen Rassen gegenüber sowie die imperiale Offiziersausbildung, halfen ihm ungemein, diese Haltung zu wahren.

„Mister Arsev! Ich sagte, sie sollen den Abflug vorbereiten! Diese Herrschaften werden sofort abziehen, andernfalls, führen wir dieses überaus nette Gespräch in meinem Büro in luftigeren Höhen fort.“

Er fühlte sich zunehmend wohler in seiner Rolle, hoffte aber inständig, dass er sich damit nicht sein eigenes Grab schaufelte und das von Quel-Tuus. Dennoch machte er weiter, er hatte keine andere Wahl, besser wurde nichts. Eisig blickte er die Beamten an und spielte sozusagen seinen Zug aus.

„Ihr Vorgesetzter wird sicher erfreut sein, zu hören, dass Sie in Ihrem Übereifer eine Operation der CIBIIC behindert haben. Guten Tag.“

Ohne ein weiteres Wort von sich zu geben, drehte er sich herum und marschierte auf das Schiff zu. Während er den ersten Schritt machte, meinte er, dass sich bereits sämtliche in seiner Nähe befindlichen Waffen auf ihn richteten. Mit viel Selbstdisziplin gelang es ihm, sich nicht umzudrehen oder gar zu laufen. Beides hätte er nur zu gern getan. Laufen und sich verstecken, sehr gute Alternative.

Jetzt würde sich zeigen, wie gut sein Bluff wirklich war oder ob schon bald ein Loch in seinem Rücken den Mantel ruinieren und ihn vom Leben trennen würde. Sollte es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kommen, sah er nur wenige Möglichkeiten, zu entkommen, eigentlich gar keine, wie er sich eingestehen musste. Die Energiezellen seiner Blaster waren beinahe auf Null, reichten gerade mal für maximal zehn Schuss und das war viel zu wenig, denn den E-11-Blaster konnte er vergessen, also kam er höchstens auf fünf oder sechs Schuss aus dem Handblaster, dann war Ende. Davon laufen könnte er noch oder es zumindest versuchen, denn er war schnell, doch ob er schnell genug war, war eine andere Frage. Während er den nächsten Schritt setzte, steigerte sich die Angst in ihm beinahe zur Panik. Das hier war ebenso schlimm wie seine Desertion, denn jede Entdeckung führte zum Tod.

‚Andererseits’, fragte er sich beim nächsten Schritt. ‚Was hat das Leben für mich noch zu bieten? Wäre es nicht besser, abzudanken, ins Gras zu beißen oder wie immer man das nennt?’ Und er machte den nächsten Schritt in Erwartung eines Blasterschusses oder etwas ähnlich Drastischem, das seine Existenz beendete. Den Blick hielt er starr geradeaus, nur einmal schaute er sich zur Seite hin um, vielleicht kundschaftete er einen Fluchtweg aus.



[Courscant – südliche Hemisphäre – untere Ebenen – Raumhafen – vor der Haaranovor] Terry Dourshe, Quel-Tuus Arsev, Opekuu, Inspector Lt. Kalyn Sulor und Inspector Lt.Khaaja Nemm, Beamte des Coruscant Customs Bureau und der CSF, Raumhafen Security

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
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31 Aug, 2012 16:42 27 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
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