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Gir Kolea
Unfreiwilliger Freiwilliger




Dabei seit: 26 May, 2014
Beiträge: 30

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NPC - Sasir Kha

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle
Sasir Kha & Terry Dourshe


Das Gespräch drehte sich wenig später darum, daß es angeblich Rechte gab, auf welche man sich hier berufen könne, so man sich schlecht behandelt fühlte. Sasir selbst hatte auch schon einmal davon gehört. Aber so wie er die Lage einschätzte, hatte man diese Rechte irgendwann bei einem Fluchtversuch erschossen und irgendwo ganz tief unter dem Büro des Gefängnisdirektors einbetoniert. Dann hatte man einen gewaltigen Schreibtisch oben drauf gestellt und die ganze Geschichte zu den Akten gelegt. Viele der alten Standardverfahrensweisen hatte man trotz des Machtwechsels beibehalten. Hatte ja alles gut funktioniert. Ob sich nun ein Häftling beklagte oder nicht war nach wie vor völlig unerheblich.
"Naaaaaaja...", setzte der Cathar in reichlich skeptischem Tonfall zu einer Erwiderung an. "Grundsätzlich is hier vieles beim Alten geblieben, nachdem man die ganzen Schwachköpfe hier rausgekarrt hat, die wegen irgendwelcher politischer Sachen eingesessen haben. Mit irgendwelchen Grundrechten isses hier immer noch nich weit her. Klar, das Essen is besser geworden und der Finger am Abzug sitzt nich mehr so locker. Aber damit hat sich die Sache auch schon."
Nachdem das ausgesprochen war, machte der Rocker sich daran, seine Ohren mit Hilfe seiner Kauen von unerwünschten Rückständen zu befreien. Hatte er wieder einmal eine kleine Dreckkugel gerollt, schnippte er sie ohne viel Aufhebens in Richtung der Toilette und traf sein Ziel dabei sogar in mindestens acht von zehn Fällen. Irgendwie war er stolz darauf. Mit der Zeit hatte sich seine Trefferquote immer weiter verbessert. Es waren eben die kleinen Dinge, welche das Leben trotz Knast immer noch lebenswert machten.

Schließlich sprach Terry wieder über diesen leidigen Vorfall mit den beiden Rodianern, schien jedoch weder besonders beeindruckt, noch besonders schockiert über die Tat seines Zellengenossen zu sein. Der Cathar konnte damit umgehen. Er hatte den Kuati jedoch für etwas... feinfühliger gehalten. Jedenfalls in diesen Dingen. Aber wieso eigentlich? Innerlich konnte der Rocker nur mit den Schultern zucken. Wer trotz einer solchen Verstümmelung immer noch so eine große Klappe riskierte, musste einfach ein hartnäckiger Mistkerl sein.
"Ein klarer Fall von Pech unterwegs für alle Beteiligten, wenn man so will.", antwortete der Rocker lakonisch, gab sich jedoch keinerlei Illusionen hin, daß dieser Mensch von Kuat das gleiche Gespräch jetzt mit dem GGF-Typen führen würde, wäre eben dieser an Sasirs Stelle gewesen und säße nun in dieser Zelle. Eventuell hätte er sich über den Gestank beschwert, aber davon abgesehen war die Chance recht groß, daß die Situation mindestens ähnlich verlaufen wäre.

Auch gelang es diesem Kerl die Mimik des Cathar wenigstens ansatzweise zu registrieren. Ob er sie auch richtig deuten konnte, blieb weiterhin abzuwarten. Wäre Kha ein Mensch gewesen, er hätte nun ernsthaft darüber nachdenken müssen, ob es nicht an der Zeit wäre, rot zu werden. Der Berufsgauner entschied jedoch, daß dies ein Zeichen von...ja, von was eigentlich wäre? Schwäche? Hrm...
Diese Gedanken hielten Sasir Kha von so ziemlich jeder körperlichen Reaktion ab, jedenfalls für diesen Augenblick. Aber der Mensch hatte in mindestens einem Punkt Recht: Die letzte Mahlzeit auszulassen war keine besonders gute Idee gewesen, da er sich nun mit den diesbezüglichen Konsequenzen bis zum Frühstück herumschlagen musste.

Um nicht weiter daran denken zu müssen, begann der Bepelzte sich etwas mehr auf seinen Gesprächspartner zu konzentrieren und bemerkte, wie dieser Sich am Stumpf kratzte. Kha konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie sich diese Situation anfühlen musste, brach die Beobachtung wieder ab und besann sich stattdessen wieder auf die Gedanken bezüglich der nächsten Fütterung. Wieder machte sich sein Verdauungstrakt lautstark bemerkbar.
"Tja, die letzte Fütterung hab' ich ja nun leider verpasst. Aber Flüssigkeit ha'm wir hier genug.", murmelte er und deutete mit seiner Pranke in Richtung des "Waschbereichs" der Zelle. Nur einen Augenblick später schnippte er wieder eine kleine Dreckkugel in Richtung des Klos und landete einen Volltreffer. Er selbst quittierte diesen durchschlagenden Erfolg mit einem zufriedenen Nicken. Die Reaktion Terry Dourshes auf dieses Verhalten ließ zwar im Moment noch auf sich warten, doch war er sich verdammt sicher, daß diese kleine Reinigungsaktion mindestens nicht die volle Zustimmung seines Zellengenossen erhalten würde...

Sasir Kha & Terry Dourshe
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle

06 Dec, 2015 23:42 52 Gir Kolea ist offline Email an Gir Kolea senden Beiträge von Gir Kolea suchen Nehmen Sie Gir Kolea in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 15 Aug, 2012
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Zelle] Terry, Sasir Kha


Terry blieb am Rücken liegen und starrte an die Decke. Währenddessen kratzte er sich munter weiter, stellte das schließlich doch ein und rieb den Stumpf nur mehr. Es war eine reine Ersatzhandlung und sonst nichts. Aber wenn er weiter kratzte, ging die Haut wieder auf und es heilte schlicht und einfach nicht mehr so gut, so vernarbt wie das Gewebe an der Stelle bereits war.

Was Sasir über das Gefängnis sagte, hielt er für Schwachsinn, aber vielleicht hatte der Cathar recht, schließlich kannte der Kuati nur Militärgefängnisse und Strafkompanien.

„Wenn du meinst. Vielleicht hast du recht, schließlich kenne ich nur Militärgefängnisse“,

räumte er nach einem kurzen Zögern ein, runzelte die Stirn und drehte sich so herum, dass er Sasir ansehen konnte. Etwas hatte ihn gerade irritiert, ein leises Geräusch, das nicht zu den anderen passte.

„Boah, das ist ja e-k-e-l-h-a-f-t-!“,

empörte er sich, als er sah, was der Cathar anstellte. Plick – fand wieder eines der Dreckkügelchen seinen Weg und landete im Klo, das nächste ging daneben.

„Mann, ey …“

Den Rest erging er sich in Kuat, doch klang es alles andere als erfreut oder nett und drehte sich zur Seite, somit musste er nicht sehen, was der Fellträger so anstellte. Das Wasser aus den Leitungen kannte er, es eignete sich nicht wirklich dazu, den Durst zu löschen, allenfalls, wenn man kurz vor dem Verdursten war und bis dahin war es noch ein recht weiter Weg. Er hatte das Wasser probiert, es schmeckte nach … Desinfektionsmittel, chemisch aufbereitet und roch nicht nur so, sondern manchmal auch noch nach dem Inhalt der benutzten Toilette.


Vor der Zelle nahm der Verkehr wieder zu, wenn man das so nennen konnte. Langsam wurde es Zeit, die Gefangenen einer Beschäftigung zuzuführen, ehe sie durchdrehten und zu großen Unsinn anstellten. Schon näherte sich einer der Gleiter ihrer Zelle.

Terry nahm das nur am Rande zur Kenntnis. Er hatte auch gar keine Lust zu irgendwelchen Aktivitäten. Ihm taten das Knie weh und auch der Arm, der, der nicht mehr dran hing. Trotzdem wusste er, dass er sich vorerst fügen würde. Schließlich wollte er das Gebäude etwas besser kennen lernen, auch wenn ihm gerade so gar nicht danach zumute war und Schlaf vor allem eine gute Alternative, vor allem eine schmerzfreie. Und der Kater sollte endlich mit dem Werfen von dem Ekelzeug aufhören. Wenn sie es nicht schafften, sich irgendwie halbwegs zu arrangieren, würde das eine sehr, sehr anstrengende Haftzeit.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Zelle] Terry, Sasir Kha

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

07 Dec, 2015 12:33 01 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Tarek Rho Tarek Rho ist männlich
Senator von Denon




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Coruscant • Oper von Coruscant • auf der Aufsichtsterrasse


Tarek Rho und Casshern D'Orcast - einige Opernbesucher


"Das mag durchaus der Wahrheit entsprechen, jedoch machen sich Senatoren wie ich zu einer idealen Zielscheibe für Intrigen und Verschwörungen, denn wer mag schon Fische die gegen den Strom schwimmen." entgegnete Tarek nachdenklich und schätzte in Gedanken ab, wie viele Mitsenatoren seine Wenigkeit inzwischen wohl über den Rand des Politikschachbretts stoßen wollten. Genug, zweifelsohne, auch wenn die Attentäter noch auf sich warten ließen. Wie musste man solchen Gefahren wohl begegnen? Tarek hatte schon oft über die Sicherheitsmaßnahmen eines Senators nachgedacht. Die meisten hatten Leibwächter ihres Heimatplaneten, als Garde von den jeweiligen Oberhäuptern auserkoren ihren "Mittelsmann" vor jedweder Gefahr zu schützen, wobei ein Soldat sicher nicht imstande war jedwedes Gift in einem Getränk zu erkennen, genauso wenig konnte ein Wissenschaftler lange unter Dauerfeuer durchhalten, sofern er sich nicht bis zur spontanen Kopfexplosion mit Stims vollpumpte.

Bisher hatte Tarek keine nennenswerten Sicherheitsmaßnahmen, sofern man seinen Aufenthalt im Raum nicht als solche zählte. Sicherheitsmaßnahmen zeigten zwar einen gewissen Stand, Einfluss und Macht, jedoch zeugten sie auch von der Schwäche des Beschützten, da dieser sich anscheinend nicht selbst schützen konnte. Tarek wollte daher einen Mittelweg gehen, er wollte nicht schutzlos dastehen, sollte seine Sicherheit überwunden werden. Sicher, seine militärische Ausbildung gab ihm im Vergleich zu anderen Senatoren schon einen enormen Vorteil, aber jeder preiswerte Attentäter war in Techniken geschult solche Ausbildungen zu überwinden. Also musste Tarek wohl um eine weitere Ecke denken und es den Attentätern gleich tun. Er musste sich im Vergleich zur Masse verbessern. Sein Arm war in dieser Hinsicht zweifellos ein gutes Beispiel, denn er war eine äußerst komplexe Konstruktion, eröffnete dem Senator dadurch jedoch auch umso mehr Möglichkeiten.

Somit kam er auch zu seiner Antwort, als D'Orcast ihn nach Unterschieden fragte "Nun, ein Besucher würde wohl keine großen Unterschiede bemerken denke ich, da sich die Planeten wohl optisch ziemlich ähneln, jedoch schafft Denon es erheblich besser mit seiner Kriminalität umzugehen. Verstehen Sie mich nicht falsch, Coruscant hat durchaus seinen Charme und egal wer den Herrscher "spielt", die tiefen Ebenen wird das nie wirklich kümmern, aber Denon schafft es dagegen... sagen wir... reiner im Ganzen zu sein. Sicher, wir haben auch unsere Kriminellen, große wie kleine, aber unser Planet schafft es als ein großes Konstrukt zu arbeiten. Das mag etwas eingeschränkt wirken, aber Denons Bewohner scheren sich in erster Linie um Denon. Die Guten wie die Bösen arbeiten Hand in Hand um den Planeten zu dem zu machen was er ist. Natürlich soll das nicht heißen dass die Politik korrupt ist oder etwas in der Art, da habe ich mich wohl ungeschickt ausgedrückt. Worauf ich hinaus will ist, dass jeder Bewohner Denons an dessen Fortschritt interessiert ist und seinen Teil dazu beiträgt. Daher schlagen wir Coruscant wohl in Sachen Technologie, aber wir müssen uns dafür ja auch nicht mit der Herrschaft alle bekannten Systeme herumärgern. Zudem kommt unsere Technologie aufgrund der Republik und des Handels eher früher als spät eh nach Coruscant, aber wir sind wohl jene die sie entwickeln und daher am besten verstehen. Mein Arm beispielsweise wurde von unseren Forschern entwickelt. Seiner Art gibt es in der Galaxis viele, aber er an sich ist ein Meisterstück. Denon ist sehr auf sich beschränkt, deshalb aber auch ein Beweis wie rasend schnell und effizient eine Zivilisation sich entwickeln kann, wenn sie sich nicht mit internen Konflikten herumschlagen muss. Dass wir einen der wichtigsten Knotenpunkte des galaktischen Handelsnetztes darstellen tut da wohl sein übriges... verzeihen Sie, ich neige dazu meinen Heimatplaneten zu sehr zu verherrlichen und dann ewig lange Texte von mir zu geben. er gab ein Murren von sich und räusperte sich dann kurz. So sehr er auch an seinem Heimatplaneten hing und zu ausführlichen Beschreibungen neigte, so wollte er es eigentlich vermeiden ein Mann großer Worte zu sein, denn solche Ausführungen verbrauchten eigentlich nur wertvolle Zeit, Zeit die seine Gesellschaft wohl nicht hatte.

D'Orcasts Grinsen musste der Senator halb erwidern "Schmuggler und Piraten sagen Sie? Na Sie scheinen mir ja eine nette Operngesellschaft zu sein..." und überlegte dann von was er wohl alles abstammte. Da sammelte sich bestimmt auch so manch finstere Gestalt unter all den Soldaten.

"Zwischen die Fronten zweier junger Damen? Junger Mann, Sie sind doch wohl kein Frauenheld, dass Sie erst zwischen die Fronten geraten und dann wenn der Konflikt ausbricht einfach flüchten! Jetzt haben Sie mich aber zugegeben neugierig gemacht, so viel Zeit sollte ich..." der Senator wurde von einem leisen Surren unterbrochen und er runzelte leicht verärgert die Stirn "... oder auch nicht, verzeihen Sie, werter D'Orcast, aber mein Schiff ruft mich... was mir ein wenig seltsam zu klingen scheint, aber das ist eine etwas kompliziertere Geschichte. Ich muss Sie also leider verlassen, aber ich bin mir sicher dass wir uns früh genug wiedersehen werden. Sollten Sie je ein Anliegen haben halten Sie sich nicht zurück mein Schiff zu kontaktieren. Nun auf dann und einen schönen Abend mit Ihren beiden Damen!" und er nickte dem jungen Mann kurz zu, ehe er ihn auf der Terrasse allein ließ um die Oper diskret zu verlassen.

13 Dec, 2015 18:07 36 Tarek Rho ist offline Beiträge von Tarek Rho suchen Nehmen Sie Tarek Rho in Ihre Freundesliste auf
Gir Kolea
Unfreiwilliger Freiwilliger




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NPC - Sasir Kha

Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Zelle
Sasir Kha & Terry Dourshe


Der Mensch kannte sich offensichtlich nicht mit Zivilgefängnissen aus, was aber wohl auch nicht besonders verwunderlich war. Allerdings schien er über fundiertes Wissen bezüglich der ehemaligen imperialen Militärgerichtsbarkeit zu verfügen, was sicherlich kein Deut besser war. Jedenfalls glaubte der Cathar das. Vom Militär verstand er nicht besonders viel und vom imperialen Militär noch weniger. Er zuckte also leicht mit den Schultern und seufzte gelangweilt, während er den nächsten "Schuss" vorbereitete.
"Ist vermutlich nich gerade besser als so'n Knast für Normalsterbliche, eh?", fragte der Rocker, wobei er jedoch nicht besonders interessiert klang. Knast war Knast. Egal wie mies die Haftbedingungen auch sein mochten, Monotonie war sicherlich immer an der Tagesordnung. Allerdings lernte man immerhin, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Die Art jedoch, wie Sasir sich aktuell selbst beschäftigte, sagte seinem Zellengenossen kein Stück zu. Er beschwerte sich lauthals darüber, daß eben jener Zeitvertreib doch eine reichlich ekelhafte Angelegenheit wäre. Der Nicht-Mensch nahm diese Kritik sehr gelassen hin, beinahe wie eine Naturkatastrophe, welche sich nicht ändern oder aufhalten ließ, was nicht zuletzt an einem weiteren Treffer gelegen hatte, welchen er gerade gelandet hatte.
Einen Moment lang überlegte der Bepelzte, ehe er zu einer Antwort ansetzte: "Irgendwie muss man sich beschäftigen und wenn Du erstmal'ne Weile hier eingesessen hast, dann kommste sicher auch auf seltsame Ideen. Kann ich Dir auch gerne schriftlich geben."
Damit hoffte er, dem Kuati wenigstens einigermaßen den Wind aus den Segeln genommen zu haben. Dummerweise täuschte er sich in diesem Punkt vermutlich. Schließlich war dieser Typ um keinen dummen Spruch verlegen, wie sich bereits im Speisesaal mehr als deutlich gezeigt hatte.

Als vom Gang aus jedoch leise Geräusche in die Zelle drangen, zuckten die Ohren Khas in Richtung der Tür. Irgendetwas ging dort draußen vor sich. Wie lange hatten die Beiden jetzt eigentlich schon in dieser Zelle zugebracht? Der Cathar wusste es nicht und konnte sich keinen wirklichen Reim auf diese Frage machen. Wurden sie zum Frühstück geholt? War das Abendessen dran? Mittag? Vielleicht auch einfach nur der nachmittagliche Ausgang im Innenhof.
Noch während der Rocker den Kopf in Richtung der Zellentür drehte, öffnete sich diese.

"In Ordnung. Raus mit euch, Nachmittagsausgang.", meldete sich eine unangenehm klingende Stimme, die Sasir recht gut kannte. Zu gut, wie er selbstfand. Sergeant Colm Riva hingegen sah das vermutlich anders. Die beiden Männer hatten schon gelegentlich mit einander zu tun gehabt, bevor der Mensch vom regulären Streifendienst ins Gefängnis versetzt worden war. Der Rocker fragte sich bis heute, was dieser Typ wohl ausgefressen hatte, um ebenfalls hier zu landen. Gut, er mochte zum Personal gehören, doch stellte er sich den regulären Streifendienst auf den Straßen eine ganze Ecke angenehmer vor. Bände sprach auch die Tatsache, daß dieser Mensch seit den Zeiten der KuS nicht mehr befördert worden war. Irgendjemandem musste dieser unangenehme Zeitgenosse also gewaltig auf den Fuß getreten sein. Den Ärger darüber ließ er regelmäßig an den Gefangenen aus. Dies machte ihn unter den Insassen natürlich wenig beliebt.
"Ja, ja... Unterwegs.", fauchte der Cathar, erhob sich und trottete in Richtung der Zellentür. Deutlich erkannte er nun Riva, welcher in knapp einem Meter Entfernung dastand, die Arme vor der Brust verschränkt. Ihn flankierten zwei der anderen Wachen. Sasir blickte zu zu seinem Zellengenossen um.
"Auf, auf! Wir haben sowas Ähnliches wie frische Luft in Aussicht.", grinste der ehemalige Berufsverbrecher...

Sasir Kha, Terry Dourshe, Sergeant Colm Riva & zwei Wachen
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | auf dem Weg zum Innenhof

22 Dec, 2015 10:26 10 Gir Kolea ist offline Email an Gir Kolea senden Beiträge von Gir Kolea suchen Nehmen Sie Gir Kolea in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
Rollenspiel-Charakter




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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Zelle] Terry, Sasir Kha


Ein Militärgefängnis ist gewiss nicht besser als das der zivilen Behörden und schon gar nicht wenn es sich dabei um imperiale handelt. Pentastar Alignement, verbesserte er sich in Gedanken. Es war ohnehin gleich, wie diese vermaledeite Sippschaft sich nannte. Die Pest waren sie so oder so.

„Nicht wirklich“,

murmelte er als Antwort. Vibropeitschen, sinnloses Löchergraben, die wieder zugeschüttet wurden, nichts zu essen. Die Aufpasser, der letzte Abschaum, die Wetten abschlossen und die Gefangenen gegeneinander kämpfen ließen. Nach Lust und Laune verhängte Zusatzstrafen. Und dann erst die Strafkompanien. Er schüttelte sich als er daran dachte. Nein, das war nichts, woran er gern zurück dachte.

Zeitvertreib? Du meine Güte, das war hier bestimmt nötig. Aber wenn er jemals seine Zeit mit dem Herumschnippen irgendwelcher Körperabsonderungen vertreiben sollte, wünschte er sich, jemand würde ihm den Gnadenstoß versetzen. Noch ehe er dazu kam, genau das zu sagen, öffnete sich die Zellentür und eine Stimme forderte sie zum Nachmittagsausgang auf.

Mühsam setzte sich Terry auf und verwünschte sich und sein Pech, weil er jetzt mit dem angeschlagenen Knie laufen musste. Er bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen, schließlich hatte er schon schlimmer lädiert irgendwelche Aktionen ausgeführt. Er zwang sich auf die Beine und stolperte los. Verdammter Dreck. Schwindlig war ihm auch. Diese elenden Nachwirkungen der Betäubung. Er musste eine größere Menge davon abbekommen haben, mutmaßte er, und seufzte innerlich. So eine Bescherung. Das Leben war schon an sich scheiße genug. Und jetzt auch noch ein Spaziergang an Pseudofrischluft.

Langsam folgte er Sasir zum Gleiter und stieg hinter ihm ein. Die Wachen postierten sich und schon ging es abwärts. Unterwegs schloss sich ihnen ein weiterer Gleiter an mit ebenso glücklich und zufrieden aussehenden Fahrgästen wie sie selbst es waren.

„Ich wusste gar nicht, dass dieses Etablissement auch ein Arboretum hat. Sehr modern, muss ich sagen. Nur der Zimmerservice lässt etwas zu wünschen übrig.“

Er konnte es nicht lassen und musste die Wachen noch ärgern. Irgendwann würde ihn sein loses Mundwerk in Teufels Küche und vor dort auf direktem Weg in dessen Bratpfanne befördern. Aber vorerst stand der Ausflug in einen anderen Teil des Gefängnisses an, der sogenannte Hof oder Freizeitbereich.

„Maulhalten, da hinten, sonst gibt’s n Freiflug, dich vermisst bestimmt keiner“,

drohte einer der Wachen und da der Deserteur annehmen musste, dass das die reine Wahrheit war, hielt er auch brav die Klappe und versuchte, die Fahrt zu genießen, ihr etwas Positives abzugewinnen. Doch er starrte nur auf Sasirs Rücken, den Ohrenschmalzschützen, wie er ihn nun auch zu nennen begann. Mann, der Kerl hatte vielleicht einen verschrobenen Sinn von Freizeitbeschäftigung. Innerlich seufzend fragte er sich, wann es in seinem Fall eigentlich zu einer Verhandlung kam, denn das Untersuchungsgefängnis war das bestimmt nicht mehr.

Terry kam die Fahrt lange vor, doch in Wirklichkeit ging es nur wenige Minuten und nachdem sie die richtige Ebene erreicht hatten, musste sie erst einmal laufen, zwar nicht zu schnell, aber für den Kuati im Moment ein klein wenig zu flott, was ihm einen weiteren Stoß in den Rücken einbrachte.

„Ja, ja … immer auf die kleinen Dicken mit Birlle, nicht wahr?“,

murmelte er, vermied es aber, auch den Rest zu sagen, den er sich dachte und eine Reihe nicht sehr intellektueller Schimpfwörter beinhaltete, dafür waren sie sehr blumig und deutlich und in verschiedenen Sprachen abgehalten. Eine Aussprache derselben hätte ihm wahrscheinlich nicht nur einen Stoß in den Rücken eingebracht.

Es ging einen relativ kurzen Gang entlang, der keine weiteren Türen oder sonstige Nischen enthielt, nur kalte Wände, sonst nicht. Eine Tür am anderen Ende verhieß die Nachmittagsfreizeit.

„Scheiß drauf“, ging es Terry durch den Kopf, der keine Lust hatte, sich selbst in Gedanken gepflegt auszudrücken. Das Achteck wies keine Besonderheiten auf. Die obligatorischen Laufstege oberhalb der Bodens, bestückt mit finster dreinblickenden, bewaffneten Kerlen. Das Kuati hasste sie schon jetzt und ebenso den Ausgang. Einige andere Gefangene hielten sich bereits hier auf, wenn auch weniger wie beim Frühstück. Der fette Devaronianer, der eigentlich nicht fett sondern nur massig war, war auch wieder mit von der Partie. Das konnte ja heiter werden. Bis auf ein oder zwei Wachen waren keine anderen menschlichen Wesen zu sehen. Das gefiel dem Ex-Imperialen schon mal gar nicht. Er war überzeugt von der Überlegenheit der menschlichen Rasse, allerdings war er sich auch deren Schwächen mehr als nur bewusst, besonders, wenn er an die geballte Muskelkraft dachte, die sich da in wenigen Leuten tummelte. Gewollt lässig kratzte er sich am Armstumpf und schaute sich mit wenig gezeigtem Interesse um. Nur niemanden zu lange ansehen, das war sowohl im Orange District als auch hier im Gefängnis die beste Garantie, halbwegs heil zu bleiben.

Er entschloss sich, sich vorerst an Sasir zu halten, der schien sich hier bestens auszukennen und auch einige der Leute, wie den Devaronianer, dieses geleckte Arschloch.

„Das Anwesen sprüht nur so vor rustikalem Charme“,

murmelte er verdrießlich, weil ihm das Knie wehtat und er es überspielen wollte. Jede Menge Cams sorgten für das Warme Gefühl der Sicherheit, zumindest sollte der unbedarfte Gefangene das denken, aber sie dienten nur der Überwachung und zum Schutz der Wachen. Selbstschussanlangen konnte er auch erkennen. Was für eine verpisste Sache. Langsam musste er sich überlegen, wie er hier wieder heraus kommen konnte – ohne Verhandlung, ohne Verurteilung. Im Moment war er niemand. Als nicht verurteilt galt er doch in dieser sogenannten schönen neuen Republik als unschuldig. Das sollte er sich mehr zunutze machen und auf die Beweise und sein Geständnis scheißen.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry, Sasir Kha, der Devaronianer, Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
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02 Jan, 2016 15:57 47 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Gir Kolea
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Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | auf dem Weg zum Freizitbereich
Sasir Kha, Terry Dourshe, Sergeant Colm Riva & zwei Wachen


Der "Lange Marsch", wie Sasir den Weg von einer Zelle zum Innenhof immer scherzhaft nannte, war eigentlich nicht besonders lang. Doch für einen Gefangenen fühlte sich dieser Gang zu diesem winzigen Hauch, dieser kleinen Illusion von Freiheit in der Gefangenschaft immer wie eine Ewigkeit an. Vor allen Dingen wenn man bereits einige Zeit einsaß, wie es bei dem Rocker der Fall war. Trotzdem riss er sich rein äußerlich immer zusammen, doch konnte man deutlich erkennen, wie seine Ohren immer wieder in Richtung verschiedener Geräusche zuckten und sich sein Pelz an einigen Stellen aufrichtete. Schließlich gelangte der kleine Trupp am Gleiter an, während der Cathar immer noch, wenn auch halbherzig, über eine Erwiderung für Terrys Arboretumsspruch nachdachte. Sergeant Riva hatte auf den Ausspruch hin lediglich mit verdrehten Augen reagiert. Ihm waren seine Gefangenen lieber, wenn sie einfach die Klappe, den Schnabel, den Mund oder was auch immer hielten und folgsam seinen Anweisungen gehorchten.

Auch als eine der beiden Wachen die Aussage des Menschen kommentierte, verdrehte Riva etwas genervt die Augen und schüttelte resignierend mit dem Kopf. Ihm war deutlich anzumerken, daß er seinen Job hasste wie die Pest. Immer wieder fragte er sich gedankenverloren, wie er überhaupt hierher geraten war beziehungsweise womit er das verdient hatte. Natürlich war ihm bewusst, was zu seiner Entlassung aus dem regulären Streifendienst und seiner recht langen Phase der Arbeitslosigkeit geführt hatte, aber was ihn geritten hatte, als er diese Stelle nach der Machtergreifung der Neuen Republik annahm, war ihm immer noch nicht völlig klar.
Doch auch, wenn seine Arbeit ihm nicht zusagte, war er immer noch froh endlich wieder einer geregelten Routine folgen zu können.

Sasir Kha ahnte nichts von den Gedankengängen seines Bewachers und selbst wenn er darüber im Bilde gewesen wäre, es hätte ihn vermutlich nicht die Bohne interessiert. Der Cathar freute sich in erster Linie auf das bisschen Freiheit innerhalb dieser Mauern, die ihn schon zu lange festhielten. Nach beendeter Fahrt und einem weiteren Stoß in den Rücken seitens der Wachen für Terry gelangte die Gruppe endlich in den "Auslaufbereich". Der Raum war groß genug um einem ziemlichen Haufen schwerer Jungs Platz zum Toben zu bieten und vermittelte trotz der kahlen Wände, den mit Wachen versehenen Laufstegen und der künstlichen Beleuchtung einen gewissen Eindruck von Freiraum, wie der Rocker fand. Als sie eintraten und Riva sich mit seinen Männern zurückzog, klopfte Sasir seinem Menschlichen Begleiter für seine Verhältnisse sanft auf die Schulter. Auch die anderen Gefangenen, die jeden Neuankömmling beäugten, sahen die Geste. Der Berufsverbrecher hatte für alle Anwesenden, die womöglich von dem Frühstücksaufstand gehört, oder selbst dabei gewesen waren, klargestellt, daß die Differenzen bereinigt waren. So auch für den Devaronianer Silas Essran, der ebenfalls zu den Anwesenden gehörte.
"Tu Dir selbst'n Gefallen und versuch Deine große Klappe im Griff zu halten. Sonst wird das ein langer Urlaub.", raunte er seinem kuatischen Zellengenossen zu und stapfte dann schnurstracks zu einem recht alt aussehenden Duros herüber, der auf einem der niedrigen Tische saß. Seine Augen waren bereits etwas trüb geworden und tiefe Falten durchzogen das ganze Gesicht. Es wirkte beinahe so, als hätte man diesem Typen einen dunkelgrün-grauen Ganzkörperanzug verpasst, welcher ihm viel zu groß war. Der Übergang zwischen Kinn und Hals beispielsweise war nur sehr schwer auszumachen. Flankiert wurde er von zwei weiteren Angehörigen seiner Spezies, die wesentlich jünger und wesentlich kräftiger aussahen. Beide nickten dem Näherkommenden kurz zu, ehe sie wieder recht gelangweilt Löcher in die Luft starrten.

"Sasir Kha, esalacha!", begrüßte der Alte seinen Bekannten fröhlich. Seine Stimme klang ein wenig, als würde man zwei schwere Metallplatten aufeinander dreschen, während ein Haufen Fleisch zwischen ihnen lag.
"Bist Du also nach Deinem kleinen Abenteuer wieder in unserer Mitte? Gekommen um wieder einmal zu verlieren, wie?", kicherte der Alte, was noch seltsamer als das gesprochene Wort aus seinem Munde klang. Sasir lachte brüllend auf und grinste sein Gegenüber an. Bei ihm handelte es sich um Baniss Gigrig, einen wenig bekannten aber brutalen Gangchef aus den unteren Ebenen in einem der zahlreichen Duro-Ghettos. Die Übersetzung seines Nachnamens war auch gleichzeitig sein Spitzname: Der Gärtner.
Nicht nur, daß er zu seiner Zeit außerhalb des Gefängnisses in dem Ruf stand einen wundervollen Garten zu besitzen, nein, er hatte ihn auch mit den Resten seiner erledigten Feinde und Rivalen gedüngt. Er und der Cathar waren nach kurzen Startschwierigkeiten recht gute Freunde geworden, da beide Männer unter anderem eine lange Feindschaft mit der GGF verband. Das Sasir Kha rein zufällig für den Mord an einem der Gangmitglieder einsaß, war sicherlich kein Hindernis in der Beziehung beider Männer gewesen.
"Wenn Du das sagst... Aber irgendwann kommt der Tag, an dem ich Dich fertich mache, darauf kannst Du wetten!", kicherte der Cathar und deutete auf den Würfelbecher, welcher unter der Rechten seines Gegenübers ruhte. Beide Männer lachten einen Moment lang und auch einder der beiden Wächter schmunzelte. Hier mochte es zwar oft rau zugehen, doch gab es auch solcherlei Augenblicke...

Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden
Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Freizeitbereich

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gir Kolea am 18 Jan, 2016 16:45 16.

18 Jan, 2016 16:28 44 Gir Kolea ist offline Email an Gir Kolea senden Beiträge von Gir Kolea suchen Nehmen Sie Gir Kolea in Ihre Freundesliste auf
Royce Molnear
Save Me, Barry!




Dabei seit: 17 Apr, 2013
Beiträge: 21

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Coruscant | Hauptquartier des Silent Intruder-Projekts | Messe

Royce Molnear, mit De’kasha So’sha




Erst wich sie ihm aus, als er sie nach ihrem Befinden fragten, als ob sie es für eine der üblichen Floskeln gehalten hätte, auf die man mit einer weiteren Floskel antwortete, auch wenn es ihm lieber, dass sie ihre enervierende Geschwätzigkeit abgelegt hatte. Es war eine der üblichen Enttäuschungen, deretwegen er lieber für sich blieb. Aber dann gab sie doch eine richtige Antwort, begleitet von einem Lächeln, das sie wie ein ganz normales Wesen wirken ließ. „Das ist gut zu wissen“, sagte er und seine Mundwinkel zuckten nach oben. Sie hatte eine Menge in der alten Klonanlage eingesteckt, und ob sie nun besondere Fähigkeiten hatte oder nicht, war sie doch verwundbar wie jeder andere auch und ihre grazile Figur unterstrich diesen Eindruck noch. Royce wusste, dass das nichts zu heißen hatte, aber niemand war vor solchen instinktiven Annahmen gefeit.

Er spülte die letzte Hälfte des Energieriegels mit dem überzuckerten Tee herunter, wonach es ihm einigermaßen wärmer wurde und sich seine Körperfunktionen normalisierten. Langsam gewann er an Zuversicht, dass er das Debriefing doch überstehen würde. Schließlich hatte er es geschafft, die größten Klippen des Einsatzberichtes mehr oder weniger elegant zu umschiffen und er hoffte, dass die Überwachungskameras ebenfalls ausgefallen waren und die peinlichsten Vorfälle nicht aufgezeichnet hatten. Was hatte er sie auch küssen müssen? Die enge körperliche Nähe hatte ihm anscheinend aller Vernunft beraubt, die Frau, die er lieber geküsst hätte, war De'kasha nicht und lag wahrscheinlich noch friedlich in ihrem Bett – hoffentlich alleine. Angestrengt versuchte er einen Mittelweg zu finden, die Zabrak weder anzustarren, noch ihr auszuweichen. Es war ein Unfall, sagte er sich, um sich in eine rationale Erklärung zu flüchten, zu viel Adrenalin, Testosteron und so weiter.

Bevor er sich dazu durchringen konnte, sie zu fragen, ob sie ihren Bericht schon geschrieben hatte, betrat ein Adjutant aus Captain Soduntis' Stab die Messe und hielt direkt auf ihn und De'kasha zu. Die blauen lekku lagen wie ein Schal elegant um seinen Kragen drapiert, und insgesamt wirkte Lance Corporal Shado'Rar auf Royce mehr wie ein männliches Model für Militärmoden als Soldat, mit seinem Gardemaß von 1,89 Metern, einem geschmeidigen durchtrainierten Körper und gemeißelten, höchst maskulinen Kieferknochen. Er hielt sich sehr oft im Vorzimmer des Captains auf, dort wo Lieutenant Amarie Cayllé saß...„Lieutenant Molnear, Ma'am“, sprach er mit wohlklingender Stimme, die noch einen leichten Akzent seiner Art verriet, „Ich soll Sie zum Debriefing bringen, man wartet schon...“ Überrascht sah der Lieutenant auf sein Chrono, eigentlich waren noch fast zehn Minuten Zeit. „Die Gentlemen sind schon früher eingetroffen“, erklärte Lance Corporal Rar aufmerksam und freundlich, aber nichtsdestoweniger eindringlich.



Royce Molnear, mit De’kasha So’sha, LCpl. Rar

Coruscant | Hauptquartier des Silent Intruder-Projekts | Messe

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18 Jan, 2016 21:13 14 Royce Molnear ist offline Email an Royce Molnear senden Beiträge von Royce Molnear suchen Nehmen Sie Royce Molnear in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran , Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies



Da waren sie nun. Sasir gab Terry noch einen guten, wenn auch unnötigen Rat mit auf den Weg, dann verschwand er zu einem verhutzelten Männchen, das trotz seines Aussehens, das an eine verschimmelte Rosine erinnerte, faltig und grün, eine gewisse Autorität ausstrahlte und sicher einer der Bosse im Gefängnis war. Duros waren nicht wirklich schön zum Anschauen, aber der wirkte geradezu abstoßend. Der Kuati wandte den Blick ab, weil er fürchtete, ihm würde gleich schlecht oder die beiden Kerle an dessen Seite bemerkten den Blick und machten ihm gleich den Garaus.

Im ersten Moment war der Kuati versucht, dem Cathar zu folgen, doch dann entschied er sich anders und begutachtete weiter möglichst unauffällig die Ausstattung des Freizeitbereichs. Er zählte die Cams und die Droiden, ebenso die Selbstschussanlangen und rechnete sich aus, wo die toten Winkel waren. Es waren zwei tote Winkel, so wie er das sah. Das war nicht gerade viel, dazu kamen noch die Fleischis und die Blechbüchsen, welche die toten Winkel abdecken konnten. Hier bestand keine Aussicht auf Erfolg. Sein Vorhaben rückte wieder in etwas weitere Ferne. Hoffnung hatte er ohnehin nicht viel gehabt und gesehen hatte er auch noch nicht viel. Sein Knie tat ihm weh, aber er ging gemächlich weiter. Kam an dem Devaronianer vorbei, den er ebenso ignorierte wie er ihn. Alle hatten noch genug vom Frühstück. Also herrschte vorerst Ruhe und Terry hielt die Klappe. Zu sagen hätte er ohnedies nichts gehabt. Er dachte sich seinen Teil und der war nicht gerade freundlich.

Während er eine Runde dahin schlenderte und dabei ein dümmliches Gesicht aufsetzte, beobachtete er auch die anderen Gefangenen, vornehmlich Sasir und seinen würfelfreudigen Freund. Das Lachen des Grüppchens irritierte ihn ein wenig und er zog eine Augenbraue hoch. In einer anderen Ecke vertrieb sich ein weiteres süßes Pärchen die Zeit beim Würfeln. Aber der Ex-Lieutenant achtete auf die weniger, denn der alte Knabe schien hier etwas zu sagen zu haben. Die beiden Muskelberge neben ihm sprachen eine eindeutige Sprache. Es waren die Leibwächter. So viel dazu.

Er ging noch ein Stück und blieb in der Nähe seines Zellengenossen stehen. Nicht nahe genug, um aufdringlich zu sein, doch nahe genug, um zuhören zu können. Er entschloss sich, etwas für seinen Körper zu tun und machte es dem Devaronianer gleich. Liegestütze. Das war schon immer eine gute Methode, um in Form zu bleiben. Sein linker Arm war kräftig genug, um einige dieser Übungen problemlos zu schaffen. Das Ergebnis war enttäuschend, aber vielleicht lag es auch daran, dass er wirklich außer Form war. Er ließ einige Situps folgen, das ging besser, nur das Knie spielte nicht ganz mit bei dem Ganzen. Danach stand er auf und dehnte die Muskeln. Ihm war langweilig. Er hatte gesehen, was es zu sehen gab, was nicht gerade viel war, eher enttäuschend. Nun überlegte er, wie er sich an Sasir und seinen Kumpel heran machen konnte, ohne gleich zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Aber ihm fiel nichts Rechtes ein. Für heute hatte er genug eingesteckt, er wollte nicht weiter provozieren, das hob er sich für einen anderen Tag auf.

Er redete sich ein, dass er viel Zeit hatte. Aber er wusste es nicht genau. Über seine Anklage war nichts bekannt. Einen Anwalt hatte er auch nicht bekommen. Vielleicht wollte man ihn einfach hier vergessen? Wem konnte er eigentlich trauen? Im Grunde genommen, niemandem. Nicht einmal Kalyn, die bestimmt nach seiner Aussage von dem Fall abgezogen und wieder in ihren Bereich zurück versetzt worden war. Was für ein unglückseliger Tag, als er zum Raumhafen geflogen war und dort eine übergroße Klappe riskiert hatte. Danach ging alles schief. Irgendetwas Positives musste sich finden lassen. Aber er fand nichts. Im Moment nicht. In der Regel ließ er sich nicht lange von düsteren Gedanken die Laune verderben. Diese verdammte Regel kannte allerdings auch eine Ausnahme, wie jede Regel, die er meistens nur als grobe Richtlinie ansah, die man befolgen konnte und meistens an die Begebenheiten anpassen musste, denn die änderten sich gerade auf dem Schlachtfeld im Minutentakt.

Sein Gesicht wirkte gelangweilt und desinteressiert, als er zu Sasir und dessen Kumpel blickte. Nur nicht auffallen, das ist die Devise in allen Gefängnissen. Aber hier war er auffallend. Einarmig und der einzige Mensch, abgesehen von zwei der Wachmänner. Er erweckte auch nicht derart den Anschein, ein Schwerverbrecher zu sein, wobei er die Ansicht vertrat, dass das Aussehen eines Menschen oft täuschte. Die meisten seiner ehemaligen Wächter waren geleckte Arschlöcher mit sympathischen Gesichtszügen gewesen. Auch sein Vater hatte sich als wenig vertrauenswürdig erwiesen und seine Geschwister ebenso. Seit seinem Eintritt in die imperiale Armee hatte er sie nicht mehr gesehen oder gesprochen. Manchmal, so wie jetzt, überlegte er, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er doch Telbun geworden wäre. Ein Leben in unbeschreiblichem Luxus, Bildung, schöne Künste, Politik, Wirtschaft, hoher Status und Ansehen. Aber es war müßig, darüber zu grübeln. Niemals hätte er es geschafft, mit dieser Kanaille zu schlafen und mit ihr Kinder zu zeugen. Verdammte Purkis, die ihn zu seinem Outing mehr oder weniger gezwungen hatten. Auch in der Armee waren bald Gerüchte über seine Neigung im Umlauf gewesen. Allerdings erst, nachdem er die Offiziersausbildung abgeschlossen hatte, was insofern ein Glück gewesen war, weil er andernfalls wahrscheinlich raus geschmissen worden wären.

Er blinzelte die Erinnerungen daran weg und schaute den Würfelnden zu. Eben wollte er etwas zum Spiel sagen, da wurde er von einem Twi’lek angerempelt und auch gleich angeschnauzt:

„Echuta! Kung.“

Terry brauchte einen Moment, um die Beleidigung zu übersetzen. So oft verwendete er kein Huttese.

„Klar doch … Pateesa“,

brummelte er zur Antwort und ging aus dem Weg, konnte es aber nicht lassen, dem Kerl zuzuwinkern, als würde er ihn anmachen wollen. Ein anzügliches und mehr als eindeutiges Grinsen folgte den Worten. Süß fand der die Tentakelfresse wirklich nicht, aber es war so schön zu sehen, wie schockiert die Leute meistens waren, wenn er so etwas sagte. Auch jetzt war es so und endete damit, dass er hochgehoben wurde und an die Wand gedrückt. Der Kerl hatte echt Kraft in den Armen.

„Was hast du gesagt?“,

zischte ihn der Tiw’lek an und Terry machte einen auf unschuldig und dumm. Er glaubte nicht, dass ihm hier etwas passieren würde. Aber die Wachen passten nicht wirklich auf, was die Gefangenen trieben, so lange sie es ruhig taten. Es war ein Risiko, aber er wollte wissen, wie die Wachen reagierten. Und das taten sie erwartungsgemäß. Nämlich nichts. Auch sonst erregte das kleine und relativ harmlose Geplänkel keine Aufmerksamkeit. Der Devaronianer grinste nur bösartig.

„Ich sagte: Klar doch … Pateesa heißt doch, Chef, oder nicht?“

Der Mann lachte schallend und ließ den Menschen fallen, doch nicht, ohne ihn vorher noch schwungvoll gegen die Wand zu werfen.

„Verwende kein Huttese, wenn du es nicht verstehst und jetzt verpiss dich, bleib mir aus dem Weg, Sleemo.“

Er konnte gut genug Huttese um sich zu unterhalten und auch noch diverse andere Sprachen. Doch das erwähnte er nie. Es brauchte auch niemand zu wissen, dass er sie verstand, wenn sie neben ihm redeten und er so tat, als verstände er kein Wort. Natürlich war er nicht aller Sprachen mächtig, die gängigsten verstand er allerdings.

Nachdem der Twi’lek wieder gegangen war, rappelte sich Terry langsam auf und schaute sich um. Der Typ war ein Vollidiot, der es nicht merkte, wenn man ihn hinters Licht führte. Der Kuati dachte, dass er vielleicht doch noch Spaß haben konnte und musste mit Mühe das aufkommende Grinsen verbergen. Oh ja, er konnte durchaus gehässig sein und er würde Mittel finden, den Kerlen hier den verdammten Wind aus den Segeln zu nehmen. Worte haben macht, dachte er zufrieden, fuhr sich mit der Hand über das Gesicht und verbarg so das sardonische Lächeln, das immer dann zu sehen war, wenn eine bösartige Idee in ihm keimte.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran , Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Terry Dourshe am 23 Jan, 2016 15:20 08.

23 Jan, 2016 15:15 27 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Rannek Khaar Rannek Khaar ist männlich
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[Orbit von Coruscant][NRS MC 80 "Principle"][Brücke]

[Rannek Khaar, Bant Satrack und Deckoffiziere]


"Melde, dass das Schiff wieder vollkommen betankt, repariert und inspiziert ist, Captain", berichtete Bant Satrack, der Erste Offizier der "Principle", einem riesigen MC80 Liberty-Klasse Sternenkreuzer, der sich gerade im Orbit über der gewaltigen Ekümenopolis Coruscant befand, und salutierte dabei. Der tintenfischähnliche Humanoide trug, wie der Großteil der Besatzung und Truppen der "Principle", eine einheitliche, bräunliche Uniform auf der die Abzeichen für seinen Rang, dem eines Lieutenant, angebracht waren.

Rannek Khaar, der dunkelhäutige, breitschultrige Kommandeur des Sternenkreuzers, nickte zufrieden. "Ausgezeichnet, Lieutenant. Ist die Besatzung vollzählig?", fragte er, ebenfalls in eine charakteristische Uniform, mit den Rangabzeichen eines Captains, tragend, als er sich umwandte, um seiner Rechten Hand das Gesicht zuzuwenden. Der Mon Calamari nickte. "Jawohl, Sir. Ebenso sind alle Bodentruppen versammelt. Major Claw und Lieutenant Colonel Pirak lassen vermelden, dass ihre Einheiten sich in einem ausgezeichneten Zustand befinden. Major Claw, insbesondere, teilte seine Motivation für den nächsten Einsatz bereits mit."

Rannek schmunzelte leicht. "Keine Woche von der letzten Schlacht zurück und schon wieder bereit für die nächste. Nun, Major Claw wird sich gedulden müssen. Wir haben noch keine neuen Befehle erhalten. Innerhalb der nächsten 24 Stunden sollte der Commodore sich jedoch bei uns melden." Der Kuati blickte über die Brücke, auf der die Deckoffiziere dabei waren, Berechnungen anzufertigen und Computersysteme zu kalibrieren. Selbst im Ruhezustand benötigte es logistischen Aufwand, das Schiff mit allen Systemen aktuell zu halten.

"Jawohl, Sir", antwortete Lieutenant Satrack militärisch knapp. Der Captain nickte nur darauf, wandte sich um und sah aus einem der Fenster auf die bizarre Schönheit des großen Stadtplaneten hinab. Oder viel mehr - Unschönheit. Er schüttelte den Kopf und drehte sich abermals. "Informiert mich, wenn wir eine wichtige Nachricht erhalten, Lieutenant. Ich statte unseren Truppen derweil einen Besuch ab."

Der Mon Calamari salutierte. "Natürlich, Sir!"

Zufrieden setzte Rannek sich in Bewegung und verließ die Brücke in militärisch gleichmäßigem Schrittmuster.

Unterwegs begegnete der Captain einigen Besatzungsmitgliedern, die, so hatte er die anfangs noch eher undisziplinierten Rebellen über Jahre hinweg konditioniert, salutierten und stehen blieben, bis der Kommandant an ihnen vorbeigeschritten war. Rannek grinste innerlich. Seitdem das Modernisierungsprogramm des Oberbefehlshabers in Kraft getreten war, hatte er sich umso mehr bemüht, aus der Crew und den Kampfeinheiten der „Principle“ eine standardisierte, disziplinierte Truppe an Soldaten zu machen. Glücklicherweise konnte er sich dabei immer auf seine Offiziere, Major Gengris Claw und Lieutenant Colonel Davki Pirak, den Kommandeuren der Marineinfanterie und Landungstruppen, verlassen.

Die einheitlichen Uniformen, die das Zeichen der Republik auf den Ärmeln eingebracht hatte, waren anfangs für die Truppen ungewohnt gewesen, hatten sie davor doch eher ihre Alltagskleidung getragen. Doch die Männer und Frauen hatten sich schnell daran gewöhnt.

Rannek betrat den Turbolift, betätigte den gewünschten Knopf und lehnte sich dann gegen die Wand der Kabine. Die Tür schloss sich und der Lift sauste mit leisem Surren abwärts, auf das Deck, auf dem die Exerzierhallen der Truppen sich befanden. Mit einem markanten Klingeln erreichte der Lift die bedungene Etage des Raumschiffes. Als der Captain aus der Kabine heraustrat, bot sich ihm ein vertrauter Blick auf eine gut vierhundert Meter lange und zweihundert Meter breite Halle, die von den Soldaten der „Principle“ als Übungsgrund genutzt wurde.

Holoprojektoren, mobile und stationäre Schildanlagen, Trainingsdroiden, Attrappen von Vehikeln und Terrain dominierten den großen Raum, in dem die Soldaten jeden Tag unter der strengen Aufsicht ihrer Offiziere trainierten. Rannek schlenderte geradewegs auf den einzigen, abgeschirmten Bereich der Halle zu, von wo aus Befehle gegeben und Simulationen initiiert wurden. Über einem kleinen Holotisch, der die Grundrisse der Halle projizierte, standen zwei Gestalten, die in ähnliche Uniformen wie Rannek gekleidet waren. Als der Captain den Raum betrat, blickte einer von ihnen, ein Mensch, um die sechzig, mit diversen Falten in seinem Gesicht und einem, trotz der gesetzteren Gestalt, klugen Schein in den Augen, vom Tisch auf und sah zu Rannek.

Achtung, kommandierender Offizier an Deck! Captain Khaar, Lieutenant Colonel Pirak – melde Übungskommandantur voll besetzt, Truppenkommandeure anwesend. Alle für diese Uhrzeit eingetragenen Einheiten vollziehen plangenau die vorgeschriebenen Übungen“, meldete der in Würde gealterte Soldat in strammer Haltung, einen Salut an der Stirn. Die anderen Anwesenden im Raum taten es ihm gleich, von ihren Stühlen aufstehend und das Gesicht zu Rannek richtend.

Dieser nickte zufrieden. „Rührt Euch“, entließ der Captain die Leute wieder in ihre Aufgaben, ehe er sich Lieutenant Colonel Pirak und Major Claw, einem gut zwei Meter großen Shistavanen, den zurückgezogen lebenden, wolfsartigen Humanoiden, die in etwa so aussahen, wie in den Märchen, die man kleinen Kindern vor dem Zubettgehen erzählte, zuwandte.

Wie geht es mit der Ausbildung der neuen Truppen voran, meine Herren?“, fragte Rannek dann, die Arme hinter dem Rücken verschränkend.

Ausgezeichnet, Captain“, antwortete der Major. „Die neuen Truppen sind zwar noch jung, passen sich dadurch aber besser an die neuen Anforderungen und Militärstandards an. Mit ein wenig mehr Zeit und etwas Kampferfahrung werden aus diesen Frischlingen noch waschechte Marines!

Pirak nickte daraufhin. „Ähnliches kann ich über die Bodentruppen berichten, Sir. Wir konnten in den vergangenen Monaten große Erfolge hinsichtlich Disziplin, präzises Ausführen der Befehle und Einheitlichkeit erzielen.“ Rannek schmunzelte. Der überlegte, zurückhaltende Lieutenant Colonel und der hochmotivierte, kampfeslustige Major bildeten ein eigentlich ungleiches Paar, das jedoch bei den Einsätzen der letzten Jahre große Effizienz bewiesen hatte.

Wunderbar. Nun, hoffen wir, dass eure Truppen sich in den kommenden Einsätzen bewähren können. Bisher haben wir noch keine Befehle vom Flottenkommando erhalten. Aber mir wurde versichert, dass sie in der nächsten Zeit eintreffen.“ Die beiden Stabsoffiziere nickten bestätigend. „Meine Leute können es kaum abwarten, eine weitere Raumstation zu stürmen, Sir!“, brüstete Claw sich enthusiastisch. Der Captain winkte nur leicht ab. „Was auch immer der Commodore mit uns vor hat, Major, ich bin sicher, Eure Marines werden nicht untätig herumstehen müssen.

Mit einem markanten Piepen machte sich der Holokom des Captains bemerkbar. Er deutete seinen Gesprächspartnern kurz an, zu warten, ehe er antwortete. Das bläulich schimmernde Hologramm seines Adjutanten wurde von der kleinen Scheibe in seiner Hand vor ihn projiziert.

Captain Khaar? Der Commodore möchte Euch sprechen. Wir haben Befehl zum Aufbruch erhalten.

[Rannek Khaar, Davki Pirak, Gengris Claw, Bant Satrack (am Holokom) und Koordinatoren]

[Orbit von Coruscant][NRS MC80 "Principle"][Kommandostube der Exerzierhalle]

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Rannek Khaar am 14 Feb, 2016 18:50 54.

14 Feb, 2016 18:42 59 Rannek Khaar ist offline Email an Rannek Khaar senden Beiträge von Rannek Khaar suchen Nehmen Sie Rannek Khaar in Ihre Freundesliste auf
Dekasha Sosha
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Coruscant | Hauptquartier des Silent Intruder-Projekts | Messe

Royce Molnear De'Kasha So'Sha



„Letzten Endes“, erhob De'Kasha leicht ihre Stimme und fuhr sich mit den Fingerspitzen für einen kurzen Moment über die Stirn. „Benötigt alles nur ein wenig Ruhe.“ Eben genau das, was sie nicht hatte und was man ihr vermutlich so schnell auch nicht gönnen würde. Für ihn mochte es wohl mit dem Debriefing getan sein, doch für sie stellte dieses Gespräch erst der Anfang dar. Sie wusste wirklich nicht, ob es eine gute Idee gewesen war, sich in diese Angelegenheit einspannen zu lassen, doch für einen Schritt zurück war es jetzt zu spät. Sie hätte es sich vorher überlegen sollen und nicht erst hinterher. Aber die Zeiten waren andere und sie konnte nicht behaupten, dass jetzt, wo sie älter war und über mehr Erfahrung verfügte, ihr Weg klarer vor ihr liegen würde. Die Zeiten hatten sich in so vielerlei Hinsicht geändert und nicht unbedingt in eine besonders positive Richtung. Aber sie hatte diesen Pfad betreten und sie würde ihn auch so lange weitergehen, wie sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte.

Sie konnte spüren, was die Leute hier in dieser Cantina dachten und nicht nur das, was Lt. Molenar durch den Kopf ging. Natürlich sah sie keine Bilder, sondern spürte nur, welche Emotionen es in ihm hervorrief. Sie tat es nicht mit Absicht, bei keinem hier im Raum, es war einfach etwas, das mit ihrer Sensibilität der Macht gegenüber zusammenhing. Die Macht war in jedem und verband jeden. Sie war allgegenwärtig und konnte nicht wie ein Schalter an oder ausgeschaltet werden. Am Anfang war es schwer gewesen, die Stimmen in ihrem Kopf, die vielen Gefühle die auf sie einprasselten, wie heftiger Regen gegen eine Scheibe, zu kontrollieren, sie zu ordnen und nach und nach auszublenden. Sie leiser und in den Hintergrund treten zu lassen. Aber so war es mit allem gewesen, das mit der Macht zusammenhing. Es benötigte Zeit es zu beherrschen und zu kontrollieren. Es hatte so manchen gegeben, der damit nicht zurecht gekommen war. Der nicht die Geduld besessen hatte und den schnellen Weg gewählt hatte um damit zurecht zu kommen. Den Weg der Dunklen Seite. Die Seite, der so viele von ihnen verfallen waren und die zu so schrecklichen Dingen fähig war.

De'Kasha war zugegeben froh über das Auftauchen des Twileks, so riss es sie doch aus ihren Gedanken und zugleich unterbrach es das fast schon langsam peinlich werdende Schweigen zwischen Lt. Molnear und ihr. Nicht dass sie besonders angetan von einer nichtssagenden Unterhaltung gewesen wäre, aber es hätte sie zumindest davon abgehalten sich zu fragen, was sie an diesem Tag noch alles erwarten würde. „Nun“, sprach De'Kasha mit ruhiger Stimme und erhob sich von ihrem Platz und trat einen Schritt auf den Twilek zu und sah zu Royce. „Dann wollen wir die Gentlemen nicht länger warten lassen.“ Dann richtete sie ihren Blick auf den Twilek. „Entschuldigen sie die Unannehmlichkeiten“, sagte sie zu ihm und senkte kurz leicht den Kopf.


Royce Molnear De'Kasha So'Sha

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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Dekasha Sosha am 12 Mar, 2016 23:19 57.

12 Mar, 2016 23:16 55 Dekasha Sosha ist offline Beiträge von Dekasha Sosha suchen Nehmen Sie Dekasha Sosha in Ihre Freundesliste auf
Gir Kolea
Unfreiwilliger Freiwilliger




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Coruscant | südliche Hemisphäre | Gefängnis der mittleren Ebene | Sicherheitstrakt | Freizeitbereich
Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden


Während der alte Duros weiter dumme Sprüche mit seinem bepelzten Gegenber austauschte und die beiden mit ihrer fast schon alltäglichen Würfelrunde begannen, hatte Hor'heme eher schlechte Laune. Bei einer routinemäßigen Durchsuchung seiner Zelle hatten die Wachen seinen selbst fabrizierten Alkoholvorrat unter der Heizung gefunden, was den Twi'lek reichlich ärgerte. Nicht nur, daß er selbst gern einmal einen kleinen Rausch hatte, nein, dieses Zeug ließ sich auch gut gegen alles Mögliche eintauschen. Denn auch anderen Gefangenen erging es ähnlich. Gelangweilt, angefressen und gedankenlos trottete er durch den Raum und rempelte eher zufällig einen Menschen an, der nur noch über einen Arm verfügte. Sofort registrierte der Twi'lek die Schwäche seines Gegenübers und begann ihn anzupöbeln. Die eher sinnlose Erwiederung seines Gegenübers ließ ihn innerlich auflachen, während er sich nach außen hart gab.
Menschen konnte er einfach nicht leiden. Sie hatten sich in der ganzen verdammten Galaxis schon seit Jahrtausenden wie eine verfluchte Seuche ausgebreitet, hatten Einheimische auf den verschiedensten Planeten ausgemerzt, versklavt oder sonst was mit ihnen angestellt und hielten sich nicht erst seit den Zeiten des Imperiums für etwas Besseres.

Also beschäftigte sich Hor'heme einen erholsamen Moment lang damit, diese größtenteils haarlose Kreatur anzupöbeln. Da es hier nicht allzu viele Menschen gab, war dies eine fast schon seltene Gelegenheit einfach mal den Alltagsrassismus durchbrechen zu lassen und sich wenigstens ein kleines Bisschen Spaß zu gönnen. Als sich die Situation schließlich ohne große Gewalttätigkeiten erledigt hatte, war der Twi'lek mit sich und dem Rest der Galaxis beinahe wieder im Reinen. Manchmal machte es ihm einfach Spaß diesen seltsam aussehenden Aliens ein wenig auf die Nerven zu gehen und ihnen Angst einzujagen...

"Hrm...mir scheint, dein Bekannter hat gerade Schwierigkeiten gehabt.", versuchte Baniss Gigrig von seiner kleinen Pechsträne abzulenken. Der Cathar erkannte den Ausspruch als das, was er war und behielt die vier Würfel, von denen drei ein blaues Symbol nach oben zeigten, im Auge zu behalten, während er sich verhalten nach seinem Zellengenossen umsah. Offensichtlich hatte er eine kurze Auseinandersetzung mit einem Twi'lek gehabt. Sasir selbst kannte diesen Typen eher vom Wegsehen, auch wenn er bei ihm bereits ein paar Mal irgendwelchen Krempel gegen eine gute Dröhnung eingetauscht hatte. Terry schien jedoch in Ordnung zu sein, weswegen der Rocker sich wieder voll und ganz dem Glücksspiel zuwandte.

"Er hats überlebt, würd' ich sagen.", meinte der Cathar lakonisch und griff nach den Würfeln samt Becher. Er erkannte deutlich, daß sein Spielpartner ein klein wenig nervös wurde. Man konnte es daran erkennen, wie sich seine Falten ein wenig glätteten, während seine Gesichtsmuskeln deutlich arbeiteten. Der Blick war, wie immer, absolut nicht zu deuten, doch die restlichen Anzeichen ließen deutlich eine gewisse Sorge im Bezug auf eineNiederlage vermuten. Der Rocker freute sich diebisch darüber, auch wenn er nach außen hin absolut gelassen blieb. Selbst wenn er einmal gewann, so würde er doch weiterhin Respekt zeigen. Deutlich war das Klackern der Würfel im Becher zu hören, als Kha ihn in seinen Pranken schüttelte. Mit einem Knall donnerte er den Becher schließlich auf die Sitzbank.
"In Ordnung. Was darfs sein?", fauchte der Cathar leise und gestattete sich ein wildes Grinsen...


Sasir Kha, Terry Dourshe, Baniss Gigrig, Silas Essran[COLOR=royalblue], Hor'heme, weitere Gefangene & Wächter sowie Droiden
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22 Mar, 2016 11:08 31 Gir Kolea ist offline Email an Gir Kolea senden Beiträge von Gir Kolea suchen Nehmen Sie Gir Kolea in Ihre Freundesliste auf
Casshern D´Orcast
Spitzohr




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Coruscant • Oper von Coruscant • auf der Aufsichtsterrasse

Casshern D’Orcast, mit Tarek Rho, einige andere Opernbesucher


Senator Rho schien sich in der Rolle des Fisches, der gegen den Strom schwamm, gar nicht unwohl zu fühlen. Kein bequemer Diplomat, so dass er gewiss ein nützlicher und verlässlicher Verbündeter sein konnte, sobald man ihn als solchen gewonnen hatte. „Eine Zielscheibe, sicher. Aber solche Fische sind meistens auch ziemlich schwer verdauliche Happen”, griff Casshern die Analogie auf. Wenn der Denonianer sich im Senat ähnlich verhielt, wie er sich jetzt gab, würde er wahrscheinlich militärische Offensiven nahezu jeder Art unterstützen, ohne sich um die Meinung anderer zu scheren. Ein aussichtsreicher Kandidat.

Cassherns Frage nach Ähnlichkeiten und Unterschieden Denons zu Coruscant löste eine unerwartet lange Ansprache aus. Der Stolz auf seine Heimatwelt war unüberhörbar, und die Spitzen gegen Coruscants undurchdringliche Unterwelt verzieh er ihm daher gern. Nebenbei erfuhr er, dass Rho einen kybernetischen Arm besaß. Zwar kannte er sich mit den Details der Technologie nicht aus, aber der Arm wirkte sehr organisch, so dass er den Unterschied nicht bemerkt hätte, wenn er nicht darauf hingewiesen worden wäre. „Es gibt nichts zu verziehen, Herr Senator, ich könnte ähnliche Lobeshymnen auf meine eigene Heimat singen, wenngleich sie sich gewiss nicht im technologischen Fortschritt mit Denon oder mit Coruscant messen könnte. Dafür ist sie reicher an Geschichte, Legenden und glorreichen Heldentaten, behaupte ich nun – besonders jenes Piratenkönigs, der auszog, sich ein ganzes Sternenreich im Tion-Cluster zu erobern“ Es konnte nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob die D’Orcast-Linie tatsächlich von Xim abstammte oder es nur eine Behauptung war. Tatsache war, dass sie sich seit zweitausend Jahren auf dem Thron von Cron hielt und das sollte künftig auch so bleiben, ohne imperiale Besatzung. „Sie sehen also, dass meine Gesellschaft vielleicht nicht nett ist, aber dafür abenteuerlicher als Sie denken.“ Zwischen den Fronten einer potenziellen Heiratskandidatein und einer angriffslustigen Senatorin zu stehen war durchaus unangenehmer als es sich Senator Rho wohl vorstellte, doch bevor Casshern zu einer Erklärung kam, erhielt der Denonianer einen Anruf, der ihn zwang, das Gespräch abzubrechen. Er deutete eine kompliziertere Angelegenheit an, stellte ihm jedoch in Aussicht, dass er ihn kontaktieren könne, falls er ein Anliegen habe. So, wie der Chandaari den Senator in der kurzen Zeit kennen gelernt hatte, klang das nicht nur nach einer hohlen Floskel. „Vielen Dank, Senator, ich werde gern darauf zurückkommen. Ich freue mich, Sie getroffen zu haben und wünsche Ihnen gutes Gelingen bei Ihrem Vorhaben. Auf Wiedersehen!“

Casshern leerte in aller Ruhe seinen Brandy und rauchte noch eine zweite Zigarette, bevor er sich auf den Weg in die Loge machte. Indes wäre er lieber in eine Rancorhöhle geklettert. Senator Leem war nicht mehr zurückgekehrt, und er erfuhr von Farluun Denderri, dass er Senator Senesca getroffen hatte. Zufälle gab es… Ihm fiel es schwer, trotz des musikalischen Genusses, sich weiter auf die Aufführung zu konzentrieren.


Casshern D’Orcast, Opernbesucher

Coruscant • Oper von Coruscant • Loge

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In Eternal Homage to Xim
Whose Fist Shall Enclose the Stars and Whose Name Shall Outlive Time

12 Apr, 2016 23:08 04 Casshern D´Orcast ist offline Email an Casshern D´Orcast senden Beiträge von Casshern D´Orcast suchen Nehmen Sie Casshern D´Orcast in Ihre Freundesliste auf
Rannek Khaar Rannek Khaar ist männlich
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[Orbit von Coruscant][NRS MC 80 "Principle"][Brücke]

[Rannek Khaar, Davki Pirak, Gengris Claw, Bant Satrack und Deckoffiziere]


"Was gibt es, Lieutenant?", fragte Rannek, als er, mit den beiden Truppenoffizieren die Brücke betrat.

"Commodore Lassic hat uns soeben kontaktiert, Sir. Wir haben Befehl erhalten, Nachforschungen über einen Piraten, der sein Unwesen auf und um den Correlian Run herum treibt, zu betreiben und die betroffenen Gebiete zu sichern, bis Verstärkung eintrifft. Dafür ist ein Zeitkorridor von 48 Stunden vorgesehen. Der Commodore hat Euch das Kommando über eintreffende Schiffe der Line überstellt, bis er selbst eintreffen kann", berichtete der Mon Calamari routiniert in strammer Haltung.

Khaar nickte nur knapp. "Dann setzt Kurs auf die Zielkoordinaten", wies er nur an, woraufhin der Lieutenant salutierte, sich umdrehte und sich daran machte, den Abflug in die Wege zu leiten.

Der Captain wandte sich den beiden Offizieren zu. "Nun, meine Herren. Ihr habt Commodore Lassics Befehle gehört. Wir werden etwas brauchen, bis wir an unserem Ziel eintreffen. Bis dahin möchte ich, dass die Truppen für eventuelle Enter- und Kampfeinsätze in bester Form sind."

Major Claw und Lieutenant-Colonel Pirak salutierten stramm, ehe der Captain sie mit einem Handwink entließ. Als er sich umwandte und zur Fensterfront der Brücke schritt, vernahm er noch den letzten Kommentar des Marinekommandanten.

"Endlich. Darauf warte ich seit Wochen. Meine Jungs werden diesen Piraten in Stücke reißen."

Rannek schüttelte leicht amüsiert schnaubend den Kopf als er an das Fenster trat und die wechselnde Szenerie verfolgte als das Schiff sich in Bewegung setzte, von der Hauptwelt der Allianz abwandte und den Sprung in den Hyperraum vorbereitete. Das Tippen von Fingern auf mechanische und elektronische Knöpfe sowie das Betätigen von Schaltern im Hintergrund verlieh ihm doch irgendwie eine Atmosphäre der Ruhe. Mit einem lauten Zischen wechselten die Triebwerke der Principle den Modus und katapultierten das große Schiff in den Hyperraum. Der Captain schloss die Augen, als die Sterne in atemberaubender Geschwindigkeit wie weiße Fäden an der Fensterfront des Schiffes vorbeizogen.

Lieutenant Satrack trat hinzu und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.

"Sir?"

"Ja?"

[Rannek Khaar, Davki Pirak, Gengris Claw, Bant Satrack und Deckoffiziere]

[Orbit von Coruscant][NRS MC 80 "Principle"][Brücke]

14 Apr, 2016 07:47 15 Rannek Khaar ist offline Email an Rannek Khaar senden Beiträge von Rannek Khaar suchen Nehmen Sie Rannek Khaar in Ihre Freundesliste auf
Terry Dourshe
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[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry Doushe, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran, Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies



Eigentlich ist so ein Gefängnis eine ungemein langweilige Angelegenheit. Auf der einen Seite sind die Leute mit den Waffen und den Schlüsselcodes, auf der anderen Seite die Leute, die drinnen bleiben müssen, warum auch immer. So ein kurzer Ausgang in das hochgesicherte Mehreck mit Blick nach oben bot kaum Abwechslung, war aber besser, als den ganzen Tag in der Zelle zu sitzen und nichts zu tun zu haben. Okay, hier hatte er auch nichts zu tun, aber er konnte sich wenigstens alles anschauen. Was er auch bald erledigt hatte, denn so viel gab es nicht zu sehen. Eine Cam hatte er noch entdeckt, etwas versteckter als die anderen. Vielleicht waren da noch mehr und zwar so angebracht, dass sie die toten Winkel der anderen abdecken? Firfek, wenn das der Fall war, dann musste er sich generell besser umschauen. Er hasste Cams, gerade in Situationen wie dieser.

Und was jetzt? Der Volldepp von Twi´lek von vorhin war weiter gegangen und kam sich nun sicher richtig gut und stark vor. Sollte er ruhig, denn er dachte jetzt genau das, was er denken soll und die Cams hatten genau das aufgezeichnet, was sie sollten. Terry als Einzelgänger, der gepiesakt wird und sich duckt. Das war gut, denn auf diese Art würde man ihm schwer nachweisen können, dass er einen Aufstand plant. Er brauchte nur noch ein paar Verbündete.

Ob er diesen Pelzträger und seinem Duroskumpel mit den Würfeln trauen konnte? Er wusste es nicht, näherte sich allerdings den beiden Spielenden. Wie beiläufig schaute er sich wieder um, nichts besonderes im Blick, fast so als wäre er etwas dämlich, was er gut konnte. Es wäre so schön, die Prothese noch zu haben, aber die hatte er weggeworfen kurz nachdem er desertiert war. Das war eine etwas schmerzvolle Erfahrung gewesen, sehr unangenehm aber nötig, um nicht anhand der Daten aufgespürt werden zu können, außerdem nahm er an, dass die irgendwelche Chips eingebaut hatten, um ihr Eigentum wieder zu finden, falls es verloren geht, wozu er sich auch zählte, denn schließlich hatte er einen Vertrag unterschrieben. Eigentum des Imperiums, bei Verlust melden Sie sich beim Imperator, der alten Drecksau, gut, dass er weg ist, überlegte er und gähnte leise hinter vorgehaltener Hand.

Wie beiläufig blickte er zu seinem Zellengenossen und fand, dass er ihm noch nicht trauen konnte. Zu wenig Zeit, um sich kennen zu lernen, viel zu wenig, um über einen Fluchtplan zu reden. Der Kuati fragte sich, wie viel Zeit er wohl hier verbringen muss, denn noch immer hatte er keinen Termin für eine Anhörung oder sonst welchen Scheiß. Am Ende waren die nicht besser als diese verhassten Imps, die einen einfach so einsperrten und vergaßen, wenn es zweckdienlich war. Dabei hatte Terry nicht einmal irgendwelche Informationen. Er besaß kein Wissen über das imperiale Restreich, noch sonst etwas, das er verkaufen könnte, um sein Leben einfacher zu gestalten. Nicht einmal lügen konnte er in der Situation, weil die sofort auffliegen würden. Manchmal wusste er sehr gut, wann sich die Wahrheit auszahlte und Lügen nichts als großen Ärger brachten.

Der Ex-Imperiale hielt sich nun auch lieber von allen anderen so gut es ging, fern, denn eine direkte Konfrontation wollte er nach dem ersten Kennenlernen mit dem Twi`lek vermeiden. Einer pro Tag und an diesem waren es schon mehrere gewesen, darunter auch der Typ, der mit ihm den Kantinenboden wischen wollte oder die Wand neu dekorieren mit einer Terryklatsche, reichte ihm vollends aus. Nachdenklich kratzte er sich am Armstumpf und dachte, dass es aus diesem Gefängnis ohne Hilfe von außen keine Fluchtmöglichkeit geben würde. Aber noch hatte er nicht alles gesehen. Da fiel ihm wieder sein Freund ein und für einen Moment schnürte es ihm die Kehle zu. Sein Sergeant, sein Freund, mehr als ein Freund. Er hatte ihn mitgenommen auf die Flucht, einfach so, als der Kampf um Imperial City angefangen hatte. Bis heute wusste er nicht, warum sie vom Outer Rim hierher verfrachtet worden waren. Aber er wusste vieles nicht, was da so abgelaufen war. Manches erschien völlig unlogisch und würde es auch so bleiben, anderes wiederum konnte er aufgrund fehlender Informationen gar nicht erst einschätzen. Doch jetzt war er hier und musste sich neu orientieren, ob es ihm passte oder nicht. Und zwar mit jeder Menge stinkendem Alienpack. Und sein Freund war noch verschollen. Terry hoffte, dass er es geschafft hatte und in Sicherheit war.

Das laute Klacken des Würfelbechers, den Sasir auf die Unterlage knallte, ließt ihn kurz zusammenzucken. Langsam wandte der den Blick herum zu seinem Zellengenossen und dem Duros. Was ist mit den beiden los, fragte sich Terry und zog die Augenbrauen leicht hoch. Duros konnte er schwer einschätzen, aber der hier sah definitiv nicht gerade glücklich aus. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus hoffte der Kuati, dass der Alte gewinnen möge. Auf eine Schlägerei zum jetzigen Zeitpunkt und überhaupt so kurz nach der in der Kantine, konnte er verzichten. Musste er Sasir daran erinnern, dass sie heute schon einmal betäubt worden waren und das alles andere als angenehm ist? Terry hatte das Gefühl, in seinem Magen würde sich ein heißer oder kalter – es wechselte ständig – Knoten bilden, der ihn kurz alles vergessen ließ.

Mal schauen was da rauskommt, dachte er, der so gar nichts gegen obskure Situationen hatte, solange sie ihm nicht wehtaten. Gerade wollte er sich etwas weiter in die Richtung der Spieler begeben, als sich die Tür öffnete und jemand eintrat, der ihn zweimal hinschauen ließ. Das war, das war … er konnte nicht einmal den Namen des Mannes denken, der da in Häftlingskleidung hereinspazierte und sich um nichts kümmerte. Warum war der hier und nicht in einem Kriegsgefangenenlager? Seine Hand schloss sich fester um den Armstumpf und drückte zu. Warum lebte dieser elende hutuun noch? Kein anderes Wort war für dieses Arschloch passender als der mandalorianische Ausdruck, wobei er sich sicher war, dass die noch mehr Schimpfwörter auf Lager hatten, die noch passender wären, aber er kannte sie nicht.

Jetzt merkte er, wie er starrte und drehte sich zur Wand herum. Er wollte nicht von diesem elenden Bastard erkannt werden, diesem verdammten Killer, Leuteschinder, der seine Lust aus dem Quälen anderer zog. Milo Morgansen . Ein Geheimdienstler, ein Spitzel, ein Schnüffler, einer der hart auf Linie des Imperiums fuhr. Was machte dieser Wichser hier? Spaziert hier rein, geht zu einem der Aliens, dabei hat der die doch immer gehasst wie die Pest. Was ist hier los?

Terry hatte mit sich zu tun, den Kerl nicht zu verprügeln, wozu er gute Lust verspürte. Es musste einfach gutun, dem Arsch die Zähne einzuschlagen. Spezialgent Morgansen hatte er es zu verdanken, dass er mehr als einmal ins Loch gesteckt und ausgepeitscht worden war. Er hatte das studiert, seinen Opfern zugeschaut, wenn er sie in den Wahnsinn getrieben hatte oder sie gegeneinander aufgehetzt und sie kämpfen lassen bis einer tot am Boden gelegen hatte. Eine recht miese Ratte, ein hutuun, der sich selbst nicht die Finger schmutzig machte, sondern nur vom Schreibtisch aus operiert hatte. Dem Deserteur brach der Schweiß aus und er atmete sehr bewusst, um sich ruhig zu halten.

Milos hatte ihn entdeckt, änderte die Richtung und kam auf ihn zu. Auf den ersten Blick sah der Mann sehr nett aus, wie jemand, mit dem man gern abhängen würde, aber Terry wäre lieber in einem Raum mit zehn Trandos, die es auf ihn abgesehen hatten oder Wookiees, falls der Raum groß genug dafür wäre. Der Gestank wäre ohnehin ziemlich ähnlich.

„Das ist aber eine Freude, hier ein bekanntes Gesicht zu sehen. Nehmen Sie Haltung an Lieutenant.“

Die Stimme war freundlich oder der Unterton gewohnt böse. Ja, böse, kleines Wort, große Wirkung. Und ohne nachzudenken nahm Terry aus reiner Gewohnheit Haltung an, bis er sich daran erinnerte wo er war. Tief durchatmend lockerte er seine Muskeln wieder und stand bequem.

„Ich hab eine verdammt gute Haltung, Mister Morgansen.“

Wie er es fertig brachte, dem Mann nicht die Faust auf die Nase zu donnern, wusste er nicht. Reiner Selbsterhaltungstrieb, nichts anderes. Wenn du in Feindesland bist, dann beherrsch dich, zieh nicht zwingend die Aufmerksamkeit auf dich, etwas, das er in den vergangenen Wochen zu oft gemacht hatte. Einiges davon hatte sich nur nicht vermeiden lassen. Was für ein verdammtes Pech auch.

„Haltung, Lieutenant, ist im Leben alles. Es ist alles was Ihnen bleibt, wenn sonst nichts mehr da ist.“

Verdammter Drecksack, was wollte der von ihm? Was wollte er damit sagen? Terry konnte sich keinen Reim darauf machen. Dieser elende Folterknecht von Geheimdienstler war plötzlich freundlich, etwas, das den Ex-Lieutenant mehr Angst einjagte, als alles was der Typ sonst so an Grausamkeiten auf Lager gehabt hatte oder noch hat. Innerlich schüttelte er sich, ließ sich aber nichts von der Furcht anmerken.

„Ach, schau einer an. Guten Tag, die Herren“, sagte Milos leutselig zu Baniss und Sasir. Vielleicht schloss er auch noch die Kumpels oder Aufpasser des alten Duros mit ein. Sicher war sich Terry allerdings nicht. Andererseits war es ihm auch herzlich egal. Er traute dem Geheimdienstler nicht so weit wie er ein Haus werfen konnte. Er traute niemandem. Niemals seit er desertiert war. Falsch. Er traute niemandem, seit er vor Jahren vors Kriegsgericht gestellt und verurteilt worden war. Das Imperium war damals für ihn gestorben, der ganze Scheiß, den sie danach noch veranstaltet hatten, war nur noch eine Farce für ihn, eine Verschwendung von Mensch und Material, sinnlos eingesetzt an zu vielen Schauplätzen. Aber das war schon immer das Problem gewesen. In solchen Momenten wünschte er sich, doch Telbun geworden zu sein, auch wenn diese Momente sehr kurz gehalten waren. Wer weiß, wie es jetzt auf Kuat ausschaut, überlegte er. Dann fiel ihm etwas ein und er schaute nun doch sehr offensichtlich zu den Kartenspielern. Kannte Milos die beiden? Bei dem Arsch konnte man nie sagen, wann er freundlich war und wann nicht, wann er jemand kannte oder nur so tat. Ein Lügenschwein sondergleichen, der einem mit Freude das Messer in den Rücken gejagt hätte, weil man ihn dann nicht sehen konnte. Wahrscheinlich war er jetzt auch nicht besser. Ein rücksichtloser Drecksack, dem man nicht trauen konnte, der nur auf seinen Vorteil bedacht war.


[Coruscant – südliche Hemisphäre – Gefängnis der mittleren Ebene – Sicherheitstrakt – Freizeitbereich] Terry Doushe, Sasir Kha, Baniss Gigrig, Silas Essran, Milos Morgansen, Wächter und noch eine Handvoll andere Gefangene verschiedener Spezies

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Im Gefängnis ist es auch gut leben.
Du hast ein Dach über dem Kopf, kriegst dreimal am Tag zu essen, lernst jede Menge interessanter Leute kennen und schärfst deine Reflexe.
Freiheit wird echt überbewertet
.

24 May, 2016 08:54 04 Terry Dourshe ist offline Beiträge von Terry Dourshe suchen Nehmen Sie Terry Dourshe in Ihre Freundesliste auf
Royce Molnear
Save Me, Barry!




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Coruscant | Hauptquartier des Silent Intruder-Projekts | Debriefing-Raum

Royce Molnear, mit De’kasha So’sha


Captain Wyman Soduntis, Colonel Carless Halleyn, Gunnery Sergeant Reevo, Dr. Arlan Konshi und eine Mirialanerin


Der Raum, in dem Lance Corporal Rar sie ablieferte, war einer der vielen gesichtslosen Meetingräume, wie es sie hier zuhauf gab. Genauso gut hätten sie sich in einer Schulung befinden können – nur dass es mehr Dozenten als Teilnehmer gab. Sie waren zu fünft. Captain Soduntis natürlich, ein hochgewachsener dunkelblonder Coruscanti mit einem frischen, glatten Gesicht, das ihn immer noch wie einen Oberschüler wirken ließ. Daneben gab sich Colonel Carless Halleyn die Ehre. Das würde peinlich, wenn er vor dem Kommandeur des 5th Infiltration Regiments und Klonkriegsveteran nicht nur den ramponierten Anzug sondern auch noch die Kussszene verantworten müsste. Royce hoffte inständig, dass wirklich alle Überwachungssysteme ausgefallen waren. Der Colonel hatte einen guten Ruf im Regiment, der unter anderem auf seiner brutal ehrlichen Art beruhte. Ehrlichkeit war für den Lieutenant ein völlig legitime Sache, brutale Ehrlichkeit allerdings weniger. Aus dunklen Facettenaugen funkelte ihn Gunnery Sergeant Reevo an, Soduntis’ rechte Hand und für die Überwachung des Testlaufs vor Ort verantwortlich. Auch wenn Royce lieber mit Nichtmenschen als mit seinen eigenen Artgenossen zu tun hatte, Rodianer waren aggressive, unangenehme Zeitgenossen und Reevo keine Ausnahme. Die vierte im Bunde war eine ihm unbekannte ältere Mirialanerin, in einer neutralen grauen Uniform, wahrscheinlich eine Geheimdienstlerin, und Dr. Arlan Konshi, ein übergewichtiger Kiffar, der an der Entwicklung des Tarnanzuges mitarbeitete.

„Lieutenant Molnear, Miss So’sha, setzen Sie sich“,rief der Captain so beschwingt, als ob er sie zu sich an einen Tisch im Restaurant holen wollte. Er war immer so unglaublich gut gelaunt, Royce hasste ihn dafür. Vermutlich würde er sich genauso verhalten, wenn das Hauptquartier von einem Sternzerstörer beschossen und gleichzeitig von einem Rancor-Batallion angegriffen würde. Kein Wunder, dass er so beliebt war. Zum allem Überfluss stammt er aus einer wohlhabenden Familie, die in der Alten Republik immer wieder politische Ämter bekleidet hatte. Nicht in den allerhöchsten Kreisen, aber hoch genug, dass der Name ein gutes Ansehen hatte. Man konnte ihnen nicht einmal Opportunismus vorwerfen, als das Galaktische Imperium ausgerufen wurde, irgendein Verwandter starb als Held des Widerstandes und der Rest der Familie bekämpfte das Imperium aus dem Untergrund heraus. Kurzum, Soduntis stand auf der Sonnenseite des Lebens. Sicherlich freute es Lieutenant Cayllé an seiner Seite zu arbeiten. Royce wünschte, er könnte sich auf der Stelle unsichtbar machen, als er von vier Augenpaaren und den facettierten Sehorganen des Rodianers taxiert wurde. „Lieutenant, sind Ihre Verletzungen ordentlich versorgt worden?“, erkundigte sich die Mirialanerin mit öliger Freundlichkeit in der Stimme. Ihm stellten sich die Nackenhaare auf. „Sie sehen aus, als ob es Ihnen nicht gut ginge“ „Alles in Ordnung, Ma’am“,, erwiderte er gepresst, „ich bin nur etwas müde“, „Ich verstehe“, sagte sie und schenkte ihm ein Lächeln, das ihn gewiss in seinen Träumen heimsuchen würde, bestimmt nicht auf die gute Art. „Miss So’sha, wurden Ihre Verletzungen zufrieden stellend behandelt?“

Die grünhäutige Frau verhielt sich, als ob für sie weder Soduntis noch Halleyn existierten, was noch mehr für seine Vermutung sprach, dass sie ein hohes Tier beim Geheimdienst war. Eigentlich hielt sich jeder beim Geheimdienst für ein hohes Tier, selbst wenn es sich nur um einfache Operatives handelte. Sie war wohl allerdings jemand auf der höheren Kommandoebene.

„Ihre Berichte bitte“, schnarrte Reevo. Royce streckte ihm sein Pad entgegen, wohlweislich mit spitzen Fingern, um jeden Kontakt mit den Saugnäpfen an den Händen des Rodianers zu vermeiden. Er schloss die beiden Pads an ein Terminal an, das die Berichte an die Endgeräte der anderen vier kopierte. Das wie aus verwittertem Stein gemeißelte Gesicht des Colonels verriet nicht, was er von dem hielt, was er las, und Soduntis hätte genauso gut erbauliche Nachrichten aus einem Society-Holozin lesen können. Konshis tätowiertes Gesicht, insbesondere die Augenbrauen waren hingegen in ständiger Bewegung, die Mirialanerin warf einen kurzen, sehr gelangweilten Blick darauf, der rasch in Richtung des Captains wechselte. „Miss So’sha, strahlte er sie an „würden Sie bitte aus Ihrer Sicht erzählen, in welcher Verfassung Sie Lieutenant Molnearauffanden und mit welchen Mitteln Sie sich der Wächter während des Systemausfalls erwehrt haben?“

Royce war erleichtert, dass nicht er mit der Rekapitulation anfangen musste, aber ihm graute dennoch vor De’kashas Einschätzung. Sie würde sein Verhalten bestimmt nicht schlechter darstellen, als es ihm lieb war, aber es war ihm unangenehm, wenn völlig Fremde über ihn sprachen.


Royce Molnear, mit De’kasha So’sha

Captain Wyman Soduntis, Colonel Carless Halleyn, Gunnery Sergeant Reevo, Dr. Arlan Konshi und eine Mirialanerin

Coruscant | Hauptquartier des Silent Intruder-Projekts | Debriefing-Raum

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09 Jun, 2016 23:03 04 Royce Molnear ist offline Email an Royce Molnear senden Beiträge von Royce Molnear suchen Nehmen Sie Royce Molnear in Ihre Freundesliste auf
Casshern D´Orcast
Spitzohr




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Coruscant • Senatsgebäude • Lounge vor der Versammlungshalle

Casshern D’Orcast, mit Xeder D’Orcast, Stabsangehörige, Senatoren



"Senatsanhörung des Kommittees zur Finanzierung von militärischen Einsätzen der Neuen Republik“

Beginn 10h30


stand auf den Displays zu den Eingängen der großen Versammlungshalle. Casshern stand mit seinem Onkel, Xeder D’Orcast, Exil-Botschafter des Königreichs von Cron und des Tion-Clusters auf der Galerie, die die Lounge vor der Versammlungshalle überblickte. „Diesmal tun sie sehr geheimnisvoll“ , bemerkte er mit einem Blick auf die zusammenstehenden Grüppchen von Senatoren und deren Mitarbeiter, welche geschäftig die Köpfe zusammensteckten. Um sie herum lungerte die übliche Mischung aus Lobbyvertretern und Presseangehörigen, die auf weiterführende Insider-Informationen hofften. „Wir werden es gleich erfahren“, erwiderte Xeder mit einem unauffälligen Blick aufs Chrono. „Ich habe Vertreter des Geheimdienstes gesehen, es könnte interessanter als üblich werden…“ „Berichte, wie großartig die Rebellion auf Agamar verläuft?“ Casshern winkte ab. Darauf konnte er getrost verzichten. Auf Agamar passierte nichts, das sein gesteigertes Interesse verdiente. Die Vertreter der Geheimdienst- und Verteidigungsausschüsse drehten aus jedem selbstgebastelteten Sprengsatz auf einem Feldweg einen erschütternden Schlag gegen das Alignment. „Oder Suy Hadahr, wie sie gegen Verbrecher und Glücksritter in der Verteidigungsflotte wettert – jedenfalls steht sie heute auf der Rednerliste.“ „Letztes Mal warst du noch von ihr begeistert“ , warf sein Onkel ein. Casshern zuckte mit den Schultern. „Das stimmt. Ich bin wahrscheinlich frustriert, dass ich immer noch nicht an sie herantreten konnte…“ Die Mon Calamari war in der Tat eine vielbeschäftigte Frau – Vizesenatorin von Dac, einer der wichtigsten und angesehensten Welten der Neuen Republik mit Zugang zu Admiral Ackbar und Angehörige in den Ausschüssen für Geheimdienst und Verteidigung.

In den letzten Tagen und Wochen hatte er einige Bekanntschaften geschlossen, die aus den Senatoren von Kinyen, Cona, Nubia, Denon und Aargau bestanden. Damit er hätte er durchaus zufrieden sein können, doch sein Ehrgeiz war noch nicht befriedigt und davon abgesehen hatte die Senatorin von Nubia (wenngleich unbeabsichtigt) dafür gesorgt, dass Meiva Denderri immerhin noch verärgert war. Zumindest weilte sie noch auf Coruscant, ignorierte indes seine Versuche, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Das lenkte ihn von seiner eigentlichen Aufgabe ab, mehr als ihm lieb war. Dennoch wollte er nichts unversucht lassen, um sie zu besänftigen und eine Gelegenheit finden, nur ihr allein seine Aufmerksamkeit zu schenken, nachdem der Opernbesuch für sie in einem Desaster geendet hatte. Für eine arrangierte Eheanbahnung hätte es weitaus schlimmere Kandidatinnen geben können – er mochte die Sephi sehr und konnte sich vorstellen, sie aus Zuneigung zu heiraten. Unwillkürlich hieb er auf das Geländer der Galerie. Xeder sagte nichts, sondern schmunzelte nur. „Siehst du schon jemanden deiner neuen Bekannten?“ , fragte er schließlich „Ich würde Senator Rho und Senator Senesca gerne persönlich kennenlernen.“

Casshern verneinte mit einem Kopfschütteln. „Ich habe sie noch nicht gesehen. Heute sind sehr viele Senatoren persönlich anwesend. Die Lounge ist selten so voll. Ich halte es aber für ein gutes Zeichen – es geschieht etwas Wichtiges. Ich spüre es förmlich.“ Xeder nickte. „Ich hoffe, dass wir davon profitieren.“ „Wir müssen, Onkel, wir müssen…“ Er ballte die Hände in seiner Robe und ließ seinen Blick über das illustre Gewimmel aus Macht, Credits und Eitelkeiten vor ihnen schweifen.





Casshern D’Orcast, mit Xeder D’Orcast, Stabsangehörige, Senatoren

Coruscant • Senatsgebäude • Lounge vor der Versammlungshalle

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In Eternal Homage to Xim
Whose Fist Shall Enclose the Stars and Whose Name Shall Outlive Time

26 Jul, 2016 22:32 46 Casshern D´Orcast ist offline Email an Casshern D´Orcast senden Beiträge von Casshern D´Orcast suchen Nehmen Sie Casshern D´Orcast in Ihre Freundesliste auf
Leyon Contarus Leyon Contarus ist männlich
Galaxy Raider




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000 Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ vor Hangarbucht Besh 1411 /–\ Leyon Contarus, Sicherheitsmann 000


Schlechte Luft, künstliches Licht und ständige Geräusche aus unzähligen Kehlen, Fahrzeugen und Lebenwesen, die zu einem Hintergrund summen verschmolzen. Das waren die Unteren Ebenen von Coruscant. Niemand der es nicht musste begab sich freiwillig hier her. Entweder war man so tief gesunken das man sich hier verkroch und sein stinkendes Dasein hier fristete oder man war auch der Flucht vor dem Gesetz oder etwa beides. In diesem stinkenden Loch gab es neben Kleinkriminellen, gescheiterten Persönlichkeiten und Imperialen Dissidenten einige Zweigstellen der größeren Syndikate der Galaxis. Und bei eben so einem war Leyon gerade gewesen. Zhygg war ein "Kunstsammler" und er hatte Leyon eine beträchtliche Summe Credits geboten ihm diese Ithorianische Skulptur zu bringen. Das er ihn mit einer Handvoll Credits abgespeist hatte und meinte das nun ein Teil seiner Schulden bei der Sonne von seinem letzten Auftrag beglichen seien konnte er ja nicht ahnen. Doch als Leyon zu der Hangar-bucht zurück kam in dem seine 'Star Raider', ein modifizierter JumpMaster 5000 stand traf ihn fast der Schlag. Blaulicht flackerte ihm entgegen und Zwei Coruscantische Sicherheitsleute waren gerade dabei die Tür des Hangars zu versiegeln.

"Verzeihen sie aber warum versiegeln sie diese Hangar-bucht?" Tief atmend versuchte er sich zu entspanne doch noch beim einantmen bereute er es, die Luft hier unten war einfach nur wiederlich.

"Das Schiff in diesem Hangar ist wegen Verstoßes gegen das Zollrecht und dem Verdacht auf Schmuggel beschlagnahmt. Wenn unsere Untersuchungen abgeschlossen sind, wird der Halter entweder inhaftiert oder er kann sein Schiff wieder auslösen."

"Beschlagnahmt? Das konnte doch nicht sein. Da lieferte man einmal für einen Geschäftsmann auf Corucant etwas ins ehemalige Imperial Center und dann das."

"Hören sie doch guter Mann, dass muss ein riesiges Missverständnis sein. Ich bin hier ganz normal gelandet, nachdem ich mich bei den Behörden angemeldet hatte. Die 'Stardust' ist mein Frachtschiff. Und ich habe hier einem Klienten nur eine Ithorianische Skulptur geliefert. Ich bin kein Schmuggler!"Der 'Galaxy Raider' konzentrierte sich hierbei dem Sicherheitsmann diesen Gedanken so gut es ging zu suggerieren.

"Das ist mir egal. Laut meinen Anweisungen ist das Schiff in diesem Hangar beschlagnahmt wegen des Verdachts von Schmuggel und anderer krimineller Aktivitäten. Wenn sie eine Aussage tätigen wollen, begeben sie sich auf Ebene Neun ins Präsidium. Und nun gehen sie weiter sonst werden sie wegen Unruhestiftung auch verhaftet."
"Eine Frage noch Officer, verbleibt die 'Stradust' in diesem Hangar? Oder wird sie verlegt?""Sie erfahren alles bei ihrer Aussage auf dem Präsidium.

"Na danke für nichts."

Auf dem Absatz kehrt machend marschierte Leyon von der Hangarbucht Besh 1411 weg. Er versuchte nicht zu schnell zu gehen und war innerlich glücklich das er zumindest nicht inhaftiert wurde.
Kaum das er aus der Sichtweite der Sicherheitsleute war setzte er seine Gesichtsmaske wieder auf. In den Unteren Ebenen war es so sicherer. Nicht nur Filterte die Maske alle schlechten Gerüche heraus, nein sie bot auch noch ein erweitertes Sichtfeld und eine Aufhellung die in dem teilweise Schummerigen licht hier unten von Vorteil war.

Eines war sicher, er brauchte mehr Credits als er momentan hatte ob er nun sein Schiff freikaufen musste oder stehlen. Beides würde teuer werden und so würde er der Schrott und Kunsthändler nun sein Glück in einer der hiesigen Kaschemmen versuchen um an mehr als nur eine Handvoll Credits zu gelangen.


000 Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ "Promenande" mit Kaschemmen /–\ Leyon Contarus, Passanten 000

10 Sep, 2016 13:48 11 Leyon Contarus ist offline Email an Leyon Contarus senden Beiträge von Leyon Contarus suchen Nehmen Sie Leyon Contarus in Ihre Freundesliste auf
Kandri Corren Kandri Corren ist weiblich
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:::::::::::: Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ "Promenande" mit Kaschemmen /–\ Kandri Corren, Passanten ::::::::::


Sie hatte sich verändert. Sehr. Obwohl ihre grimmige Miene und das gewisse Etwas ihres Mienenspiels noch genauso waren wie vorher.
Sie hatte gewartet. Doch Dash war nicht zurück gekehrt. Tagelang hatte er sich nicht gemeldet. Und irgendwann hatte sie aufgegeben.
Es war nicht so, dass sie ihn nicht vermisste. Er war irgendwie ein Freund gewesen. Trotzdem, sie war sauer. Und nicht nur ein wenig. Dennoch hatte sie beschlossen, ihrer Zeit als Ärztin nicht nachzutrauern.
Sie hatte die Praxis geschlossen. Denn es kamen überhaupt nur sehr wenige Kunden. Sie wollte anderen helfen, das hatte sich nicht geändert. Aber auf anderem Weg.

Sie hatte sich in eine Cantina zurück gezogen, wo sie sich entspannen, beziehungsweise, auf anderem Wege befriedigen konnte. Der Alkohol saß in ihrem Körper fest, sie taumelte und wäre beinahe gestürzt, als sie durch die Tür nach draußen ging. Ihr Blick war verschwommen, sie nahm nur schwer ihre Umgebung war. "Ist doch gar nicht so schlecht hier", murmelte sie sarkastisch.
Sie holte tief Luft und versuchte, gleichmäßig zu atmen. Großer Fehler.
"Hey, pass doch auf!", knurrte einer der vielen Außerirdischen die hier ihr gescheitertes Dasein fristeten, offenbar hatte sie ihn angerämpelt. Doch sie bat nicht um Verzeihung. Dieser Typ konnte sie mal. Genau wie alle anderen hier. Sie hätte alles gegeben, um hier weg zu kommen.

Mal überlegen, dachte sie. Ich gehe jetzt einfach irgendwo in eine dunkle Gasse – als ob es hier nicht schon genug davon gegeben hätte – und lege mich hin. Irgendwann wird mich ein Dieb oder ein Imperialer finden und töten. Oder inhaftieren. Dann wäre ich wenigstens hier weg.
Nein. Sie würde wegen so etwas nicht ihr Leben geben. Obwohl es verlockend war.

In diesem Moment entdeckte sie einen Typen mit Maske, der sich einen Weg durch den ganzen verdammten Müll hier bahnte. Er hatte irgendwie etwas an sich, er gehörte nicht hierher. Das sah Kan sofort. Sie folgte ihm. Sie wollte herausfinden, wieso er hier war. Auf einmal hatte sie wieder ein Ziel vor Augen. Gut.

:::::::::::: Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ "Promenande" mit Kaschemmen /–\ Kandri Corren, Passanten, [LeyonContarus ::::::::::

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10 Sep, 2016 15:29 16 Kandri Corren ist offline Email an Kandri Corren senden Beiträge von Kandri Corren suchen Nehmen Sie Kandri Corren in Ihre Freundesliste auf
Leyon Contarus Leyon Contarus ist männlich
Galaxy Raider




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000 Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ "Promenande" mit Kaschemmen /–\ Leyon Contarus, Passanten 000


Mit tänzelnden Schritten bewegte sich der mehr als 180 cm messende Mensch durch die Menge an Wesen. Wich mit einer Pirouette einer Gruppe höchstwahrscheinlich betrunkener Aliens aus und schlüpfte mit seitwärts gerichteten Schritten einem Werbung ausstrahlenden Droiden aus. Die Promenade auf der er sich bewegte, führte geradewegs auf das beste amüsie Etablissement zu. Zumindest auf dieser Ebene. Es war kein vergleich mit den Spielhöllen Nar Shaddaas oder der 'Diadem' einem Luxusschiff, das ein Kasino barg. Doch Leyon folgte der Promenade mit teilweise zerstörter und alter Leuchtreklame bis er in einen Bereich kam, in dem Hologramme von leicht bekleideten, exotischen Tänzerinnen für gigantische Gewinne warben. Kurz darauf sah er auch schon auf einem für Coruscantische Verhältnisse großen freien Platz das Etablissement "The Golden Rancor" ein frei stehender kuppel artiger Bau der sich zur Spitze hin zu einer Säule aus Turboliften verjüngte. Auf Zwei Ebenen über dem Eingang waren Hologramme von Tänzerinnen zu sehen die Passanten anlocken sollten und wohl auch bei Taschendieben für ein leichteres auskommen sorgten. Leyon sah sich noch einmal umd und vergewisserte sich das noch alle sein Habseligkeiten an ihrme angestammten Platz waren. Dabei fiel ihm eine rothaarige Frau in dunklem Ledris auf. Nicht das dies etwas besonderes war, vielmehr war ihm als hätte er sie bereits vor mehrmals aus dem Augenwinkel gesehen. Er tat es mit einem Schulter zucken ab und betrat das Kasino. Nachdem er zwei Wächter passiert hatte, betrat er einen großen Raum der einem Huttenpalast nachempfunden schien. An den Wänden zogen sich Separees entlang, an denen man trinken und sich Tänzerinnen kommen lassen konnte. Ein dunkler Vorhang sorgte bei Bedarf für Privatsphäre. Die Mitte des Raumes füllten unzählige Spielautomaten aus die den servierenden Droiden und den Spielern gerade genug Platz boten um aneinander vorbei zu kommen. Vier Meter über den Spielenden war eine bunt beleuchtete Tanzfläche aus Transparistahl angebracht auf der man Tänzerinnen jedwedem Couleurs bewundern konnte.

Einen Credit mit den Fingern flippend marschierte Leyon zielstrebig auf die Bar zu. Der Barkeeper war ein Nikto mit ledriger roter Haut. Er ging der Tätigkeit nach, die anscheinend jeder Barkeeper auf jedem Planeten und zu jeder Zeit nachging. Er polierte mit einem Lappen die Gläser. Der Galaxy Raider lehnte sich auf die Theke und seine von der Maske verzerrte Stimme erklang:
"Meister gib mir nen Lum. Und sag mal wo kann man hier so richtig Credits verdienen? Ich meine bei richtigen Spielen und nicht an solchen Maschinen."Der Barkeeper wandt sich dem Neuankömmling zu, schien zu grunzen und goss etwas aus einer großen Flasche ein. "Wenn du genug Credits hast, kannst du dich im Salon einkaufen, 500 mindestens. Wenn du es dabei hast, nimm den Zweiten Durchgang da hinten und dann links. Den Rest findest du schon."Sprach der Nikto und wies in die entsprechende Richtung.

Stunden später fuhr sich Leyon mit seiner Hand über das unrasierte Gesicht. Er war müde, hatte zu viel getrunken und stand momentan mit einem Haufen Credits bei der Bank des "Golden Rancor" in der Kreide. Ihm blieb nur eine Chance, mit dem nächsten Blatt musste er gewinnen oder er war erledigt. Ein Droide gab die Karten aus und Leyon atmete tief durch, versuchte sich zu entspannen. Die Sabbacc-Gesichter seiner Gegenüber waren undurchdringlich. Ein Roderianer, ein Twi'lek und zwei weiter Menschen spielten hier am Tisch. Die Luft im Salon war von Rauch der Zigarras geschwängert, der Lärm des Hauptraums war hier nicht zu hören, nur das leise Surren der Servomotoren des Geberdroiden. Leyon besah sich seine Karten und fluchte innerlich ein schlechtes aber ausbaubares Blatt. Als er sich dann auf die anderen Spieler konzentrierte schwappte ihm eine welle aus Enttäuschung entgegen. Er wusste nicht von wem es genau kam aber einer seiner Mitspieler musste ein tierisch schlechtes Blatt haben. Nachdem er sich drei weiter Karte hatte geben lassen, hellte sich sein Stimmung auf. Nun hatte er etwa auf der Hand und der Roderianer und einer er anderen Menschen waren bereits ausgestiegen. Er ging mit bis es nicht weiter ging, nun war auch der Twi'lek ausgestiegen. Nur noch Leyon Contarus und ein schmieriger Mensch dessen Haare von seinem Kopf flohen war übrig. Der Mann schwitze seid beginn des Spiels fürchterlich. Nun war der Moment der Wahrheit gekommen. Entweder würde er jetzt alles gewinnen oder er müsste ganz schnell verschwinden.

Die Karten wurden aufgedeckt....


000 Corusca-Sektor /–\ Coruscant-Subsystem /–\ Coruscant /–\ untere Ebenden (1411) /–\ Salon "The Golden Rancor" /–\ Leyon Contarus, Spieler, Kandri Corren in der nähe 000

13 Sep, 2016 20:49 21 Leyon Contarus ist offline Email an Leyon Contarus senden Beiträge von Leyon Contarus suchen Nehmen Sie Leyon Contarus in Ihre Freundesliste auf
Kandri Corren Kandri Corren ist weiblich
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/Kandri, Leyon/ Coruscant, untere Ebenen, irgendwo auf einer Straße/ im Club

Sie folgte dem Kerl weiter, er hatte seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie wusste nicht warum, aber er hatte etwas an sich, was sie faszinierte. Als sie erkannte, dass er zu einem weiteren Nachtclub unterwegs war, zögerte sie kurz, doch dann entschied sie sich, ihm weiterhin zu folgen. Es war ihr mittlerweile egal, was hieraus wurde, doch sie brauchte etwas oder jemanden, an das oder den sie sich klammern konnte.
Fasziniert beobachtete sie seine Bewegungen und nahm jedes Detail wahr, was ein Wunder war, bei der Menge Alkohol, die sie intus hatte. Doch er stach ganz klar aus der Menschenmenge hervor.

Im Club war das Licht gedämpft. Sie steuerte die Bar an, da er offensichtlich in einen Bereich ging, wo sie nicht hin konnte. Sie bestellte sich einen Drink und setzte sich. Eine Weile beobachtete sie die Tänzerinnen und sah schon bald wieder verschwommen. Das Getränk war eine gewöhnungsbedürftige Mischung von verschiedenen alkoholischen Subztanzen, die Kan noch nie probiert hatte. Ein wenig war ihr schlecht, trotzdem trank sie weiter. Und wartete. Doch er kam nicht.
Sie sah zum Barkeeper hinüber und winkte ihn zu sich. "Haben Sie vorhin einen Menschen dort hinein gehen sehen? Schlank, kurzhaarig?blond?" Der Keeper sah sie missmutig an. "Ja, habe ich", grummelte er nach ein paar Minuten. "Haben Sie ihn schonmal hier gesehen?", fragte sie aufgeregt. "Wie heißt er? Was tut er hier?"
Nach ein paar Minuten antwortete der Keeper grummelig: "Keine Ahnung woher soll ich das wissen? Ich weiß nur dass er öfters an den Sabbacc-Tischen hinten spielt. Mehr nicht."
Kandri nahm noch einen großen Schluck. "Schade", murmelte sie.
Sie ließ ihren Blick durch den Raum wandern. Keiner der Besucher kam ihr bekannt vor. Aber sie war ja auch noch nie hier gewesen.

Nach einer geraumen Weile stand sie schließlich auf. Genug Alkohol für den heutigen Tag, bescholl sie. Obwohl niemand da war, um ihr Vorschriften zu machen – sie musste es ja nicht gleich übertreiben. Und doch war es verlockend. Aber noch konnte sie widerstehen. Noch.

Sie ging hinaus in die vergleichsweise kühle Luft, wenn kühl hier überhaupt ein Begriff sein könnte.
Sie bahnte sich einen Weg durch die Menschenmenge, auf der Suche nach ihm und einem Platz, wo sie heute übernachten könnte....


/Kandri/ Coruscant, untere Ebenen, irgendwo auf einer Straße

15 Sep, 2016 18:35 41 Kandri Corren ist offline Email an Kandri Corren senden Beiträge von Kandri Corren suchen Nehmen Sie Kandri Corren in Ihre Freundesliste auf
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