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Drex Drex ist männlich
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Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 290

Fedje Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen




Astrografie
Region: Outer Rim
Sektor: Atrivis-Sektor
System: Fedje-System

Hyperraumrouten
Braxant-Strecke
Relgim-Strecke

Terrain und Klima
Terrestrisch, stark bewaldet. Ausgeglichenes Klima.

Geografische Besonderheiten
Keine.

Zugehörigkeit
Offiziell Pentastar Alignment, bisweilen Verbindungen zur Neuen Republik.

Hauptstadt
Nicht in offiziellen Archiven verzeichnet.

Bevölkerung
Eingewanderte Menschen. Populationsgröße unbekannt.

Bedeutung
Keine echte.

Gesellschaft und Kultur
Unter imperialer Verwaltung.

Staatsform
Siehe Pentastar Alignment-Fraktionstext.

Militär
Eine Special Missions Company des Sturmtruppen-Korps.
Insgesamt zwei Regimenter Imperial Army und/oder Pentastar Patrol-Truppen.

Besonderheit
Imperiale Garnison
Imperiales Gefängnis

14 Jan, 2014 20:01 04 Drex ist offline Email an Drex senden Beiträge von Drex suchen Nehmen Sie Drex in Ihre Freundesliste auf Füge Drex in deine Contact-Liste ein
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Beralis/ Garv Stryker und Soldaten des 4ten Scout Platoon~



Wie eine wahre Bastion für imperialen Ordnung und Nüchternheit, ragte die Garnison aus dem gerodeten Waldgebiet hervor und vermittelte jedem Betrachter das Gefühl von Sicherheit. Der einzige Militärstützpunkt auf diesem Planeten im Outer Rim und seine Besatzung, dienten schon seit einiger Zeit als Vorposten und erste Verteidigungslinie gegen mögliche Angriffe von außerhalb des Alignments.
Der graue Permabeton, der waffenstarrenden Garnison, stand im krassen Gegensatz zur Architektur und Lebensweise der Einheimischen, die friedlich im Einklang mit der Natur lebten. Die wenigen Siedlungen und Städte, fielen in der fast völlig bewaldeten Oberfläche des Planten kaum auf. Lediglich der Raumhafen der Hauptstadt des Kontinents und das Gefängnis, welches das Pentastar hier errichten lies, stachen ebenfalls so heraus wie die Garnison.
Die Bewohner Fedje, standen den Imperialen seit jeher mit Argwohn gegenüber und betrachten diese eher als Besatzer, denn als Beschützer. Man vermutet sogar, das Teile der Regierung Kontakte zur Neuen Republik haben und diese zur Befreiung des Planeten drängen wollen. Das Groß, der hier stationierten Soldaten, bildeten zwei Regimenter der regulären Armee, die neben ihrer Tätigkeit als Außenposten, noch die Wachmannschaften des Gefängnis unterstützten. Verstärkt wurden sie dabei von einer Special Missions Company des Sturmtruppen-Korps.

Der starke Regen, prasselte unaufhörlich auf die stummen Elitesoldaten des 4ten Scout Platoons ein, die in Dreierreihe auf dem Exerzierplatz der Garnison angetreten waren. Die eigentlich weißen Rüstungen der Trooper, waren allesamt mit Dreck verkruste und Rinnsale von Regenwasser liefen an ihnen herunter, die den Schlamm allmählich abspülten.
Vor dem aufgestellten Platoon, stand ein einzelner Stormtrooper (Garv Stryker), der seinen Helm unter den Arm geklemmt hatte und resigniert mit dem kahl rasierten Kopf schüttelte.

„Was seit ihr nur für eine müdes Pack ! Ihr habt diese Gefechtsübung gerade mal so geschafft – Männer, das können Sie besser. Das 2te Platoon hat uns um 10 Punkte geschlagen und wenn das die letzten 3 Tage, kein simulierter Kampf gewesen wäre, dann würden einige von ihnen jetzt richtige Löcher in ihren Rüstungen haben und nicht nur die paar Kratzer und Prellungen. Das bedeutet also, das wir unser Training noch weiter intensivieren müssen, denn wir werden den Kampf gegen das 2te Platoon wiederholen und dann will ich, das wir am Ende die Fahne des Gegners schwenken. HABEN DAS ALLE VERSTANDEN ?!“

„JAWOHL SERGEANT MAJOR!!!“
Die Bestätigung der Trooper erfolgt wie aus einem Mund und war selbst durch die Stimmenverzerrung der Helme deutlich zu verstehen.
„Dann, Squad Leader übernehmen und Ausrüstung nachbereiten. Ich will das in 1 Stunde jeder Trooper wieder voll Einsatzfähig ist und das ihre Rüstungen weißer sind, als die Eissteppen auf Hoth.... weggetreten!“

Abermals reagierten die Stormtrooper wie Einer, schlugen die Hacken ihrer Stiefel zusammen, machten gleichzeitig eine Drehung nach rechts und rückten im Laufschritt in die Truppenunterkünfte ein.
Der Sergeant Major blieb noch einen Augenblick zurück und sein Blick folgte seinen Männern, bis auch der letzte im Mannschaftstrakt verschwunden war.

Sergeant Major Garv Stryker, gehörte schon weit über 20 Jahren dem Stormtrooper Korps an und zählte somit zu den ersten Menschen, die seit 19 VSY die Klonsoldaten nach und nach ersetzten.
Für einen Mann seines Alters, war Stryker noch sehr athletisch und trotz unzähliger Verletzungen, hatte er nie bleiben Schäden davon getragen, wenn man von einigen Narben mal absah. Als ehemaliger Grundausbilder, erlaubte er seinen Untergeben keinerlei Mängel oder Fehler, die den elitären Ruf des Korps, seiner Legion, beschmutzen konnte. Denn nur der Härte gegen sich selbst, gegen Feinde und Schwächlinge in den eigen Reihen, hatte er es zu verdanken, das er noch immer lebte.
Manche Leute glaubten an irgendwelche Gottheiten, Stryker glaubte nur an das Imperium und seine Ideale, die er mit allen Mittel verteidigen würde, so hatte er es geschworen. Um so schwerer, hatte ihn die Niederlage bei Endor und der Sieg der Rebellen getroffen.
Bisher hatte ihn das Schicksal, die Möglichkeit zur Rache verwehrt, aber die Zeit dafür würde kommen und so lange würde Garv warten.



~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/Garv Stryker~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Garv Stryker am 18 Jan, 2014 13:38 17.

18 Jan, 2014 13:27 57
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Beralis
Cainneach Retwin, [NPC] Jebediah Eriston, einige Storm Trooper


Retwin erwachte, aber er ließ die Augen geschlossen. Er rührte sich nicht, das übernahm für ihn das Gefährt, das ihn, Eriston, einige Trooper und irgendwelche Güter zur Garnison transportierte. Angeblich war es nicht weit und er wäre lieber zu Fuß gegangen, als sich hier durchschütteln zu lassen. Der Flug hierher hatte schon ganz erheblich an seinen Nerven gezerrt und er brannte darauf, die Umgebung seiner neuen Einheit zu erkunden. Aber er hatte auf dem Herweg ausreichend Zeit gehabt, seine Ankunft hier zu planen und dazu gehörte, erst einmal kein Aufsehen zu erregen und so lange ein verdammt vorbildlicher Soldat zu sein, wie er in der Garnison war und ihn niemand dazu zwang, für seine Einheit von diesem Vorhaben abzuweichen.

Als ein Ruck durch das Gefährt ging und es landete, öffnete er die Augen und begegnete Eristons Blick, der ihn musterte. „Machst du schlapp, Sarge?“
Erleichtert erhob sich Retwin, wobei er sich auf Eristons Schulter stützte und dann streckte. „Lass das. Den Titel muss ich mir erst wieder verdienen. Hast du mich je schlapp machen sehen? Na, siehst du, bring mich also gar nicht erst auf Ideen.“


Der Empfang war kurz und knapp, aber so lange keine Offiziere zugegen waren, war auch mit nichts anderem zu rechnen. Ein Private übernahm die Einweisung der Ankommenden, nachdem die Überprüfung von menschlicher Fracht mit Frachtliste abgeschlossen war. Das Prozedere nahm einige Zeit in Anspruch, die sich Eriston und Retwin mit belanglosen Gesprächen vertrieben.

Mittlerweile musste draußen die Nacht angebrochen sein. Retwin hoffte im Stillen, dass er erst am nächsten Morgen bei seinem neuen Vorgesetzten erwartet wurde. Das hätte ihm die Gelegenheit gegeben, schon einmal ein paar Erkundigungen über den Neuen einzuziehen. Aber der junge Private machte diese Hoffnung zunichte. Dafür kam die Ausrüstung erst am nächsten Tag. Großartiges Timing... Hieß wohl, dass er noch für nichts vorgesehen war, was man von einem Soldaten mit seiner Erfahrung verlangen konnte. Blieb zu hoffen, dass es nicht zum Stil der Garnison gehörte, die Leute möglichst lange hinter Permabeton zu halten. Für die Troopies mochte das keinen Unterschied machen, aber Aufklärung trainierte man nun einmal dort, wo es etwas aufzuklären gab: weit ab der Garnison.

Die Zeit gedachte er, sinnvoll zu nutzen. Er musste sich seiner Einheit vorstellen. Er würde sie gern kennenlernen und dafür bot sich nichts besser an als ein Streifzug durch die Umgebung. Hing allerdings von der Zustimmung des Majors ab. Retwin betrachtete es als gutes Zeichen, dass der um diese Zeit noch Dienst schob. Immerhin ließ das darauf schließen, dass der den Tag für sinnvolle Dinge nutzte und protokollarische Randnotizen auf den Abend legte, wenn es nötig war, statt im Casino herumzusitzen. Von einem Trooper sollte man so etwas natürlich erwarten können.
Zum ersten Mal sah er dem Unternehmen Fedje optimistisch entgegen. Bislang hatte er seine Versetzung zähneknirschend hingenommen. Aber vielleicht war Fedje eine Verbesserung. Agamar hatte die Leute träge und schlampig werden lassen. Es reichte, das zu wissen, was Captain Scuttlebutt so zu berichten wusste, dafür musste man sich gar nicht erst in die Reihen der schmierigen Soldaten begeben, deren höchstes Glück in einem ungestörten Garnisonsleben bestand.

Nach der Erledigung aller Formalitäten, einem kurzen Abschied von Eriston und einem nicht minder kurzen Abstecher in seinem neuen Quartier, dass sich in nichts vom vorherigen unterschied, blieb ihm noch ausreichend Zeit, sich umzusehen.

Retwin machte davon großzügig Gebrauch. Die massiven Bauten waren nicht das Größte, was er jemals gesehen hatte, und sie versprühten auch nur den Charme kühler Funktionalität. Inmitten der ausgedehnten Wälder und langen Hügelketten ragten sie aber wie der Inbegriff von Zivilisation und Ordnung in den wolkenverhangenen Himmel. Der Turm nahm es sogar mit den mächtigen Bäumen auf, was ihn natürlich von weit her sichtbar sein ließ. Aber bestückt mit mehreren Geschütztürmen mit doppelten Turboblastern und Laserkanonen war die Garnison ein Bollwerk gegen jeden anrückenden Gegner. Und nicht zuletzt beherbergte sie mehrere Einheiten der besten Aufklärer, die das Imperium und seine Feinde aufzubieten hatten.

Die lang gestreckten Gänge und die Lifte, gefolgt von weiteren langen Gängen, ließen ihn in Verzug kommen, weshalb er die zweite Hälfte der Strecke im Laufschritt zurück legte. Vor dem letzten Abzweig verlangsamte er seine Schritte, was ihn davor bewahrte, in Eristons imposante Gestalt hineinzulaufen, der selbstverständlich schon vor der Tür des Sergeant Majors warte. Aber in der Abwesenheit von irgendeinem Beobachter hatte er sich zumindest erlaubt, sich das Warten auf Retwin und Platoon–Sergeant bequemer zu gestalten, weshalb er sich nun in gewohnt langsamer Bewegung von der Wand abstieß, um Haltung anzunehmen. Retwin ignorierte die spöttisch hochgezogene Braue, als er sich über die Stirn wischte und seine Kappe wieder korrekt aufsetzte.

„Punktgenau treffen ist meine Spezialität. Und das heb dir mal für die da drinnen auf“, riet er Eriston grinsend, der es sich dennoch nicht nehmen ließ, anzuklopfen, ihr Kommen anzukündigen und dann zurückzutreten, um ihm den Vortritt zu lassen. Damit war nicht nur dem Protokoll, sondern auch der Pünktlichkeit Genüge getan.
Er trat ein, nahm Haltung an und wartete, bis Eriston die Tür schloss. Das genügte ihm für einen Blick auf den Major. Es reichte ihm für eine erste Einschätzung. Pflichtbewusst war noch das freundlichste, was ihm dazu einfiel.

„Sir. Sergeant Cainneach Retwin. Corporal Jebediah Eriston. Sir.“


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Beralis
Cainneach Retwin, [NPC] Jebediah Eriston, Platoon-Sergeant Garv Stryker...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 19 Jan, 2014 18:28 52.

19 Jan, 2014 18:06 37
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/Garv Stryker~


Nach der kurzen und aufmunterten Ansage, die er dem Platoon gemacht hatte, war Stryker zurück in das kleines Büro gegangen, was ihm als Platoon – Sergeant zustand. Doch zuvor hatte er allerdings seine Rüstung, gegen die schwarze Standartuniform der Stormtrooper getauscht, die er während des Innendienstes stets zu tragen pflegte.
Mit organisatorische Sachen und Schreibkram, wie Diensteinteilungen oder Berichte für Lieutenant Dike, beschäftigte sich der Sergeant Major in der Regel erst nach dem täglichen Gefechtsdienst. Für den heutigen Tag, gab es jedoch nur noch einen Punkt auf der Liste: die Zuversetzung zweier Scouts.
Schon als Garv die Personalakten der Beiden vorab zu Gesicht bekommen hatte, hatte der Muskel über seinem linken Augen begonnen zu zucken. Die beiden Aufklärer schienen das Paradebeispiel, für die Angehörigen ihrer Zunft zu sein. Arrogant, Unzuverlässig, Faul und Unbelehrbar, waren noch die nettesten Worte die ihm beim lesen einfielen. Letztlich, hatte sich das aufsässiges Verhalten jedoch als Bumerang erwiesen und ihnen unter anderem eine Strafversetzung nach Fedje eingebracht. Eigenmächtiges Handeln, das schon fast an Befehlsverweigerung grenzte und eine Schlägerei im Casino, das passte zu Scouts - damit war jetzt aber ein für allemal Schluss. Denn so ein anarchistisches Betragen, hatte es unter dem strengen Kommando Strykers noch nie gegeben und würde es auch nie, dafür würde er schon Sorge tragen.

Laut Plan, sollten die beiden "Delinquenten" am Abend auf dem Planeten eintreffen und im dessen späteren Verlauf in der Garnison ankommen. Private Veron, musste das Empfangskomitee der Scouts spielen und sorgte dafür, das sich die Herren Aufklärer, auf dem Militärstandort auch zu recht fanden. Garv wollte nicht riskieren, das sich die zwei Neuankömmlinge in der Garnison verirrten und ihren Dienstantritt verpassten.

Mittlerweile war die Nacht völlig über Fedje, die Wälder und die Garnison herein gebrochen. Draußen regnete es abermals in Strömen und drinnen in seinem Amtszimmer, las sich Stryker nochmals die Akten jener Scouts durch, auf die er nun schon seit geraumer Zeit wartet.
Plötzlich klopfte es an der Tür und die zwei Männer betraten den Raum.
„Sir. Sergeant Cainneach Retwin. Corporal Jebediah Eriston. Sir.“

Meldete der ranghöhere Trooper (Retwin) sofort und nahm mit einem Kameraden Haltung an.
Zügig musterte der Sergeant Major, Retwin und Eriston mit wachen Augen und stand dann langsam hinter seinem Schreibtisch auf.
„Willkommen auf Fedje meine Herren ! Meine Name ist Sergeant Major Stryker, ich bin ihr Platoon – Sergenat. Zuständig für die Ausbildung und die Einhaltung der Vorschriften und Disziplin in dieser Einheit. Ihr Platoon – Leader ist Lieutenant Normand Dike.“
Während Garv sprach, wanderten seine Aufmerksamkeit von Retwin zu Eriston und wieder zurück, denn er wollte Reaktion der Scouts sehen, besonders bei dem Teil der noch Folgte.
„Gleich eines Vornweg. Solche Eskapaden, wie sie sich in ihrer alten Einheit geleistet haben, wird es auf Fedje nicht geben ! Ich weiß das ihr Scouts euch gern für etwas Besseres haltet. Auf die regulären Stormtrooper, von euren Speederbikes aus herabseht und meint ihr hättet einen Freifahrtschein für alles, müsstet euch nicht an die Vorschriften halten und so weiter. Damit ist jetzt, hier und heute Schluss ! Denn wir handhaben es mit der Bestrafung für Dienstvergehen etwas anderes, als mit so ein bisschen Arrest. Diese Kompanie, egal ob Stormtrooper oder Aufklärer, operiert zusammen, als ein Team und das gilt gleichwohl für dieses Platoon. Jeder der denkt, er müsste sein eigenes Süppchen kochen, dem werde ich es ganz schnell versalzen. Ich hoffe das ich mich klar und deutlich ausgedrückt habe !“

Der strenge Blick des Sergeant Majors, fixierte den jüngeren Sergeant Retwin, um seiner Aussage so noch mehr Nachdruck zu verleihen. Dann setzte sich Garv wieder, legte die Unterarme auf den Schreibtisch und beugte sich vor.
„Wenn sie jetzt keine Fragen haben, dann können sie wegtreten. Wecken ist um 0500 Uhr. Morgen früh melden sie sich als erstes wieder bei mir, dann bringe ich sie zu Lieutenant Dike und danach lernen sie ihre Lance kennen. Alles weitere dann Morgen.“


~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/Büro es Platoon – Sergeants/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und Jebediah Eriston~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Garv Stryker am 20 Jan, 2014 22:35 18.

20 Jan, 2014 22:33 43
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris | Büro es Platoon–Sergeants
Garv Stryker mit Cainneach Retwin und Jebediah Eriston



Retwin blieb in dieser Haltung stehen, den Blick fest auf einen Punkt an der Wand hinter seinem neuen Vorgesetzten gerichtet. Er nahm an, dass auch Eriston das ähnlich hielt, obwohl der den Blicken von Vorgesetzten seltener auswich. Er hatte deutlich mehr Übung darin, ein unbeteiligtes Gesicht zu machen.

„Willkommen auf Fedje meine Herren ! Meine Name ist Sergeant Major Stryker, ich bin ihr Platoon – Sergenat. Zuständig für die Ausbildung und die Einhaltung der Vorschriften und Disziplin in dieser Einheit. Ihr Platoon – Leader ist Lieutenant Normand Dike.“

Das ließ, fand Retwin, an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, und hätte auch vollauf genügt. Aber Retwin ahnte, es hier mit einem Exemplar zu tun zu haben, dass es liebte, einen einmal gefassten Gedanken mehrfach zu wiederholen.

„Gleich eines Vornweg. Solche Eskapaden, wie sie sich in ihrer alten Einheit geleistet haben, wird es auf Fedje nicht geben ! Ich weiß das ihr Scouts euch gern für etwas Besseres haltet. Auf die regulären Stormtrooper, von euren Speederbikes aus herabseht und meint ihr hättet einen Freifahrtschein für alles, müsstet euch nicht an die Vorschriften halten und so weiter. Damit ist jetzt, hier und heute Schluss ! Denn wir handhaben es mit der Bestrafung für Dienstvergehen etwas anderes, als mit so ein bisschen Arrest. Diese Kompanie, egal ob Stormtrooper oder Aufklärer, operiert zusammen, als ein Team und das gilt gleichwohl für dieses Platoon. Jeder der denkt, er müsste sein eigenes Süppchen kochen, dem werde ich es ganz schnell versalzen. Ich hoffe das ich mich klar und deutlich ausgedrückt habe !“

Retwin versuchte, seinen Atem zu kontrollieren und sich zurückzuhalten. Verflucht, hatte der Kerl Schwierigkeiten beim Lesen, dass er es bei dem Teil der Akte belassen hatte? Er hatte nicht mit einem freundlichen Willkommen gerechnet, aber wenigstens damit, dass der Kerl auch zur Kenntnis nahm, dass auf der anderen Seite eine Reihe von Erfolgen zu verbuchen waren. Vermutlich einer jener verbissenen Prinzipienreiter, die auch glaubten, dass man für jede kleine Schwierigkeit seine Troopies brauchte. Klar, erhöhte deren Trefferquote, aber effektive Einsätze sahen trotzdem anders aus.

Er schluckte trocken die Antwort herunter, die ihm auf der Zunge lag, wobei er die Zähne zusammenbeißen musste, ehe ihm das „Glasklar, Sir“ über die Lippen kam. Und natürlich deutlich nach Eristons kühlem „Ja, Sir.“

„Wenn sie jetzt keine Fragen haben, dann können sie wegtreten. Wecken ist um 0500 Uhr. Morgen früh melden sie sich als erstes wieder bei mir, dann bringe ich sie zu Lieutenant Dike und danach lernen sie ihre Lance kennen. Alles weitere dann Morgen.“

Die Antwort auf die mehr oder weniger gestellte Frage überließ Eriston großzügig seinem direkten Vorgesetzten. Retwin hatte keine Fragen und selbst wenn er welche gehabt hätte, hätte er sich das jetzt verkniffen. Er musste hier raus, ehe er diesem Dreckskerl an die Kehle sprang.
Er wählte den Weg über den betonierten Platz. Er brauchte frische Luft und Eriston begleitete ihn schweigend und wie selbstverständlich. Retwin wusste, wann er andere Leute meiden sollte. Dem Impuls hatte er nur einmal nicht nachgegeben und das hatte ihn hier her gebracht. Eriston war eine Ausnahme. Er war der einzige, der den Sergeant mit seiner Besonnenheit nicht in Rage brachte, wenn dessen Blut zu kochen schien.
Verdammt, auf Stryker konnte man auch aus 25 Metern nicht herab schauen. Dieser arrogante Dreckskerl schaffte es noch, aus einem Krater auf einen herabzusehen, wenn man am Rand stand.

---


Am Morgen hatten sie das nächste Zusammentreffen mit Stryker so stoisch hinter sich gebracht, wie es am vorangegangenen Abend schon fast gelungen war. Lieutenant Dike entpuppte sich als ein weniger großer Schock, als es Stryker gewesen war.

Aber anschließend konnten sie sich den wesentlichen Aufgaben widmen. Das ließ die deutlich gedämpfte Stimmung steigen und etwaige Kollisionen mit Vorgesetzten kamen dorthin, wo sie hingehörten: in eine weit abgelegene Ecke des Geistes.
Retwin hatte nur einen flüchtigen Blick auf die Daten geworfen, ehe er einen Private fand, den er damit beauftragen konnte, die drei Leute zu den Fahrzeughallen zu schicken. Ihm und Eriston fehlte noch ein wesentlicher Teil der Ausrüstung und er hatte nicht vor, die einzelnen anstehenden Aufgaben wie auf einer Liste nacheinander abzuarbeiten. Lag ihm nicht und kostete nur unnötig Zeit. Für den heutigen Tag standen derzeit keine weiteren Verpflichtungen auf dem Plan, aber Retwin argwöhnte, dass das eine Ausnahme war.

Und so fanden die drei jungen Männer in den unverkennbaren Rüstungen der Scouts ihren neuen Sergeant Commander zwischen zwei Bikes und in Gesellschaft Eristons, der an der Wand lehnte, und eines Mechanikers in den Fahrzeughallen vor. Retwin, der gerade mit irgendetwas an einem der Handgriffe beschäftigt war, hob nur kurz den Kopf.
„Nehmt den Helm ab, Jungs“, sagte er, wobei er den Handgriff bewegte und auf irgendeine leise Reaktion der Maschine achtete. „Devin Thane. Brakin Sarettim. Geoff Lectrac. Meine Name ist Cainneach Retwin, ich bin ab heute euer neuer Sergeant Commander. Der Kerl da hinten heißt Jebediah Eriston und ihr tut ihm und euch einen Gefallen, wenn ihr den Vornamen sofort wieder vergesst. Er vertritt mich, wenn... das eben nötig ist.“ Er schien nicht einmal zu bemerken, dass die Männer Haltung annahmen, als er ihre Namen nannte.
Zufrieden mit seiner Arbeit richtete er sich auf und besah sich die kleine Truppe. Mit einem Nicken und einer ungeduldigen Geste schickte er den Mechaniker weg.
„Eriston und ich waren bis vor kurzem auf Agamar stationiert und unsere Versetzung hier her war keine Belobigung. Wer mehr wissen will, muss das auf ein Ale in der Cantina verschieben. Ich habe mich revanchiert, indem ich mich auch nicht um eure Akten gekümmert habe. Was ihr bis heute gemacht habt, ist mir egal. Akten verraten mir nicht, was ich wissen muss. Irgendwelche Fragen bis hier her? - Gut.“
Retwin säuberte sich seine Hände, während er sprach und Eriston sich zu den drei anderen begab. Er übersah großzügig die Blicke, die die drei tauschten und in denen schlecht verhohlene Überraschung zu lesen war. Er wusste, dass es eine Gratwanderung war. Die eigenen Leuten erfuhren in der Regel nie von den Dienstvergehen ihrer Vorgesetzten, das blieb wiederum deren Vorgesetzten überlassen – und Captain Scuttlebutt. Retwin hielt davon nichts. Er hatte hervorragende Erfolge damit, in der Einheit Offenheit zu praktizieren. Wer seine Leute hinter seinem Rücken gegen ihn aufbringen wollte, um ihm Steine in den Weg zu legen, durfte mit gelangweiltem Gähnen rechnen.

„Als euer direkter Vorgesetzter habe ich das absolute Weisungsrecht. Aber hier auf Fedje seid ihr die Alteingesessenen. Also, sobald es irgend etwas gibt, von dem ihr denkt, es könnte mich interessieren, raus damit. Bislang kenne ich Stryker, Dike und zwei der Mechaniker hier. Wenn ich noch jemanden beachten sollte, will ich das wissen. Ich will von jedem verdammten Rebellennest wissen, dass auch nur irgendwo vermutet wurde und es nie bis in die Akten schaffte. Ich will von jedem umgestürzten Baum wissen und von jedem Fleckchen, auf dem die Bewohner hier Fallen aufstellen, um irgendwelches Getier zu fangen, und das in einem Umkreis von zwei Wochen. Damit das klar ist. Zu viele Informationen gibt es nicht.Ihr seid Aufklärer. Ihr müsst immer Herr der Lage sein. Das bedeutet, ihr müsst wissen, was um euch herum vorgeht. Wenn ich merke, dass irgendjemand Informationen bunkert, um sich Vorteile zu verschaffen, dann bleibt er bei einer Übung zurück. Und mit zurück meine ich ein sehr unwiderbringliches Zurück. - War das klar?“
Retwin erlebte eine Überraschung, als die vier salutierten und ihm ein „Ja, Sir“ entgegenschleuderten. Er verbiss sich das Grinsen.

„Und jetzt gehen wir mal nach draußen und schauen, was die Akten nicht über euch verraten.“



Fedje war auch bei näherem Hinsehen nicht belebter, als Retwin es bei seiner Ankunft erlebt hatte. Für den kleinen Ausflug hatte er jenen Teil gewählt, der als noch leerer und trostloser als der Rest galt. Hier erwartete sie nicht einmal eine kleine Ansiedlung, geschweige denn ein Dorf.
Er ließ ausschwärmen und sammeln, Hügelketten nehmen und wies die Männer streckenweise an, ihr Können unter niedrigen Überhängen und umgestürzten Bäumen zu beweisen. Als er sich sicher war, dass sie das recht gut beherrschten, schaltete er die Kommunikation ab, ging auf Sichtkontakt und gab seine Anweisungen via Handzeichen. Man musste immer Herr der Lage sein, man improvisierte. Er hatte noch nicht erlebt, dass diese Technik versagte, aber es gab ein gutes Gefühl, ohne sie nicht völlig hilflos zu sein. Von Eriston kam die gewohnte ruhige und kühle Unterstützung und mit jedem Klick, den sie sich von der Garnison entfernten, kehrte ein Stück mehr sein altes Selbstvertrauen zurück.

Das Wetter zeigte sich von seiner bekannten Seite mit tief hängenden Wolken. Nach zwei Stunden setzte der Regen ein und Retwin ließ den Trupp anhalten. Vor ihnen lag ein kleines Sumpfgebiet und nach einem Blick auf die Kontrollsichtschirme stellte er fest, dass es im wahrsten Sinn des Wortes ein totes Gewässer war. Perfekt.
Er schickte die Leute von den Bikes, ließ sie eine provisorische Base erreichten und ließ die Männer damit allein. Eriston würde dafür sorgen, dass die zurückgelassene Ausrüstung niemandem auffiel. Als Sichtschutz verwandten sie die Tarnzelte und Buschwerk, das an dieser Stelle recht dicht wuchs.

Zwei weitere Stunden später beobachtete Retwin von einem kleinen Hügel aus seine Lance, wie sie der Spur ihres Sergeant Commanders folgten. Eriston mochte ihn vertreten, aber er hielt sich zurück. Er wusste, was Retwin wollte, und dass er es nicht bekam, wenn er für die Neuen mitdachte.
Retwin sah an sich herab. Das strahlende Weiß seiner Rüstung war unter einer Patina aus Schlamm, Moos und totem Laub verborgen. Er zog den Helm ab und wischte sich über die Stirn, dann nahm er das E-11 ab und legte es neben sich. Er ging in Deckung, legte sich auf den Rücken und starrte in den Himmel. Der Regen tat nach dem Gewaltmarsch hier her verdammt gut. Er überprüfte die Zeit und wartete. Als er sich recht sicher war, dass seine Einheit in Position war, richtete er sich auf, zog den Helm wieder auf und ging in die Hocke.
Das Gewehr legte sich wie von selbst in seine Hände. Er gab knapp einhundert Schuss in sicherer Höhe über den Köpfen der Leute ab, die Zweige pulverisierten und ein paar Bäume gefährlich knacken ließen. Eriston ging als erster in Deckung, die Waffe schon in der Hand, dann folgten ihm die völlig überraschten Männer. Retwin stand auf und schleuderte die Splittergranate auf die andere Seite, wo sie in einem morastigen Gewirr aus entwurzelten Bäumen und Felsen detonierte. Erde, Borkenstücke und Steine prasselten herab, als Retwin sich schon wieder zu Boden geworfen hatte und nur noch seinem Gehör vertraute, um die Vorgänge dort unten zu verfolgen. Er hörte die Flüche, die auf dem Kommunikationskanal zu ihm drangen, und ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht. Die folgenden Kommandos zeigten ihm immerhin, dass die Leute durchaus über gute Reaktionen verfügten.

Als sich das Chaos legte, stieg Retwin vom Hügel, beide Hände erhoben, in der einen das E-11, in der anderen den Helm. Die Jungs sahen nicht besser aus als er, an keinem von ihnen befand sich noch ein weißer Fleck. Er ließ sie die Helme absetzen, er wollte die Reaktionen sehen.

Er sah drei ziemlich fertige und verärgerte Gesichter und ein breites Grinsen.
„Gut gemacht, Jungs. Aber ihr wart zu langsam. Ihr hättet mich schon viel früher stellen müssen. Was lernen wir daraus? Schneller eine Base errichten, schneller bewegen und die Umgebung besser beobachten. Lectrac, du musst besser nach hinten sichern. Wenn du dich ab und an umschaust, erhöht sich die Chance, dass du jemanden entdeckst, um den Faktor Hundert. - Und damit das beim nächsten Mal etwas schneller geht, legen wir den Rückweg im Laufschritt zurück.“

Der Abbau dauerte so lange, dass Retwin mit seiner Ungeduld kämpfen musste. Die Jungs waren noch grün hinter den Ohren und sie hatten vermutlich nicht viel Zeit hier draußen verbracht. Sie mochten den Drill der Ausbildung überstanden haben, aber das machte erst einmal nur gute Soldaten aus ihnen, noch keine Scouts. Aber genau die brauchte er. Er wollte nicht mit seiner Einheit in irgendeinem verdammten Hinterhalt krepieren, nur weil seine Leute nicht wussten, was zu tun war, weil sie sich hauptsächlich auf Berichte und Troopies stützten.

Den Rückweg verlegte Retwin auf eine Route, die er noch nicht kannte, und überließ Thane die Führung. Der Ausflug hatte fast den ganzen Tag gedauert. Als sie zur Garnison zurückkehrten, war es schon fast wieder so dunkel wie bei seiner gestrigen Ankunft. Er ließ es sich nicht nehmen, das Bike nach der Rückkehr selbst zu überprüfen, und er sah zufrieden, dass es der Rest seiner Einheit nicht anders hielt, obwohl er den Verdacht hegte, dass sie sich auch nur ihn und Eriston zum Vorbild nahmen. Er sah in müde Gesichter, als er sie mit dem Auftrag entließ, ihre Rüstung in Ordnung zu bringen.
Sie hatten sich den Schlaf verdient. Er selbst würde nach allen Erledigungen Eriston aufsuchen, um mit ihm über die Männer zu reden. Thane hatte sich sich als ganz guter Fahrer erwiesen. Sarettim hatte beim Aufbau der Base die Führung übernommen, soweit Retwin das noch mitbekommen hatte. Nach ihm würde er Eriston fragen müssen. Manche Scouts neigen auch schlicht zu Überheblichkeit. Dachte er ohne die Spur von Selbstkritik.

Er musste noch seine Ausrüstung vervollständigen und überlegte auf dem Weg zum Lager, ob er dem sympathischen Mage (Stryker) noch einen Besuch abstatten sollte. Ok, er hatte keinen direkten Befehl und auf Agamar war es nach einem Ausflug nicht üblich, da reichte die Meldung am nächsten Tag. Aber Fedje war aus anderem Beton gegossen.

Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris
Cainneach Retwin

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 22 Jan, 2014 11:11 56.

21 Jan, 2014 18:05 47
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/Büro es Platoon – Sergeants/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und Jebediah Eriston~


Der kahl rasierte Platoon – Sergeant, schien den beiden neuen Scouts seinen Standpunkt klar verdeutlicht zu haben. Denn weder Retwin, noch Corporal Eriston wagten es, etwas darauf zu erwidern. Lediglich ein kleinlautes „Glasklar, Sir“, presste der Scout – Sergeant heraus. Zwar versuchten die Zwei Aufklärer die ganze Zeit über ihre Gefühle zu verbergen, doch war Stryker lange genug dabei, um selbst kleinste Regungen zu registrieren und zu deuten. Ein unbeabsichtigtes Zucken der Mundwinkel oder der Wangenmuskel, die erzwungene Kontrolle der Atmung, die kaum sichtbare Veränderung der Körperspannung und Haltung, ja er hatte den wunden Punkt genau getroffen. Sicherlich fühlten sich der Sergeant und sein Kamerad jetzt ungerecht behandelt und missverstanden, allerdings gab es bei dieser Sachlage nicht misszuverstehen. Die Scouts hatten sich falsch verhalten, ihre Kompetenzen überschritten und eine Schlägerei angefangen. Hier sie dafür ihren Dienst nun als einfache Soldaten weiter schieben. Offensichtlich war das Stormtrooper – Kommando auf Agamar vom rechten Weg abgekommen, das es mit solchen Aussätzigen nicht allein fertig wurde und sie einfach weg versetzte.

Als Retwin und Eriston sein Büro verlassen hatte, stand Garv auf und ging zu dem kleinen Fenster, das zum Garnisonshof hinaus zeigte. Wie erwartet, erschienen die beiden Trooper wenige Augenblicke später auf dem Exerzierplatz und liefen in stummer Zweisamkeit ziellos darüber. Frische Luft, ja das hatte noch jeder Soldat gebraucht, nachdem er ein "Einseitiges Jawohl Gespräch" mit Stryker hinter sich gebracht hatte. Wahrscheinlich hassten und fürchtet sie ihren neuen Platoon – Sergeant jetzt schon und wenn das der Fall war, dann hatte Garv erreicht was er wollte. Er war nicht hier um geliebt zu werden, sondern um dafür zu sorgen, das die Trooper unter seinem Kommando, die Befehle die sie erhielten, ohne zu zögern ausführten. Meistens bedeutet das, dass sie sehenden Auges in den Tot geschickt wurden und da konnte er niemanden gebrauchen, der meinte, seinen Aufgabenbereich eigenmächtig zu erweitern. Denn zu oft, hatten Eigenmächtigkeiten Einzelner, zum Scheitern ganzer Operationen und den Verlust von hunderten oder gar tausenden Soldaten geführt. Bis jetzt hatte seine Strategie immer zum Erfolg geführt – die gemeinsame Abneigung seiner Soldaten gegen ihn, schweißte das Platoon zu einer Einheit zusammen und wenn sie nicht bereit waren für ihn oder die Offiziere ihr Leben zulassen, dann aber für ihre Kameraden.
Ein Gedanke, der den Sergeant Major zufrieden auf die Scouts herabblicken lies, bis sie letztlich im Inneren eines der Gebäude verschwunden waren.


Als Stryker am nächsten Morgen, Punkt 0515 Uhr bei seinem Büro ankam, wurde er bereits erwartet. So das er gleich zusammen mit den beiden Soldaten zu Lieutenant Dike gehen konnte. Der Lieutenant war ein Musterbeispiel für den typischen Karriereoffizier, für den nichts als sein persönliches Weiterkommen zählte und für den Fedje, nur eine Zwischenstation darstellte. Das Gespräch mit Retwin und Eriston war kurz und Dike zeigte kein wirkliches Interesse an den Neuen, die er nur mit ihren Dienstnummer ansprach und nach 5 Minuten wieder an Garv übergab. Da der SgtMaj. selbst noch einige Dinge zu erledigen hatte, wies er die Scouts an, sich um ihre Ausrüstung zu kümmern und sich im Anschluss mit ihrer Lance bekannt zu machen.
Stryker traf sich indes mit dem Sergeant des 2ten Platoon, Sergeant Major Colm Meenham, um mit ihm die Wiederholung der Gefechtsübung zu klären, die heute Nacht beginnen sollte.

Es war 1 Uhr Nachts, als die Übung anlief. Es wurden Türen aufgerissen und Männer brüllten lautstark Befehle herum. Die regulären Stormtrooper waren in 30 Mann Schlafsälen untergebracht. Nur den Soldaten ab dem Rang eines Gunnery Sergeant, standen zwei Mann oder Einzelstuben zu. Die Sonderlinge der Scouts waren in einem gesonderten Teil der Unterkünfte einquartiert und nachdem Stryker, über den unautorisierten Ausflug der Lance von Sergeant Retwin erfahren hatte, lies es sich der SgtMaj. natürlich nicht nehmen, die Aufklärer persönlich zu wecken. Mit einem Mülleimer aus Blech bewaffnet, öffnete Garv die Tür zur Unterkunft und schleuderte den Eimer mitten in den Raum hinein, bevor er das grelle Licht einschaltet.
„GEFECHTSALARM !!!“ Schrie Stryker in dem Moment los, als der Eimer auf dem Boden aufschlug und schrecklich scheppernd auf dem Fußboden aufschlug. So konnte er sicher sein, das auch der letzte Trooper aus dem Schlaf gerissen wurde.
„Fertig machen zum Ausrücken und in 5 Minuten draußen auf dem Hof angetreten... Los los los !!!“

Mit diesen Worten machte der Platoon – Sergeant, der schon in seiner weißen Rüstung steckte kehrt und marschierte aus dem Gebäude. Auf dem Hof inspizierte Lieutenant Dike, zusammen mit einigen Sergeanten die Fahrzeuge, mit denen man auf den Truppenübungsplatz fahren wollte. Das Gelände auf dem das simulierte Gefecht stattfinden würde, lag in rund 200 km Entfernung zur Garnison und umfasste mehrere tausend Hektar der planeteren Landschaft, die man verschiedenen Szenarien anpassen konnte. Ausrangierte oder gekaperte Militärfahrzeuge und kleinere Raumschiffe, sowohl des Imperiums, als auch der Neuen Republik wurden ebenso zur Kampfausbildung genutzt, wie variable Gebäudesegmente. Man hatte eigens eine kleine Stadt, samt Bunkeranlage errichten lassen, um ein möglichst weites Spektrum der Gefechtssimulation abdecken zu können. Das Groß des Übungsplatzes, bildet jedoch der natürliche Wald von Fedje, der hierfür bestens geeignet war.

Nachdem das gesamte Platoon auf dem Exerzierplatz angetreten und Stryker dieses gemeldet hatte, übernahm Lieutenant Dike die Einweisung.
„Trooper, uns wurde die Landung feindlicher Kräfte im Planquadrat Q74 gemeldet und wir sind dazu ausgewählt worden, diese Kräfte aufzuspüren und zu vernichten. Wir kennen weder die genau Stärke, noch Bewaffnung oder derzeitige Lage des Feindes. Es ist aber davon auszugehen, sie bestens ausgebildet und ausgerüstet sind und sich eventuell schon in einer überlegenen Stellung befinden oder eingraben. Durch das hiesige Gelände, ist es uns nicht möglich, Luftunterstützung anzufordern oder schweres Gerät einzusetzen. Soviel zur gedachten Lage, Sergeant Major Stryker wird mit den Übungsbestimmungen fortfahren, Sergeant Major.“

Garv, der drei Schritt hinter dem Offizier verharrt hatte, trat vor und lies seinen eisernen Blick über die Soldaten schweifen, bis er die Neuen erblickte.
„Männer sie haben den Lieutenant gehört. Diese Übung soll ihnen die Gelegenheit geben, die Schmach vom letzten mal wieder gut zumachen. Wir werden den Feind finden, aufklären und vernichten !! Dabei ist die Arbeit unserer Scouts von hoher Priorität, die Feindaufklärung muss schnell und lückenlos erfolgen. So das man uns bei einen erfolgten Vorstoß nicht wieder in die Flanken fallen kann.Aber nun zu den Übungsbestimmungen: Nach dem Eintreffen auf dem Ausbildungsgelände, werden sie alle mit Sensoren und Übungswaffen ausgestattet. Die Waffen verschießen niedrige Energieladungen, die beim auftreffen auf dem Körper, für einen stechenden Schmerz, ähnlich dem eines richtigen Treffers und Lähmungen sorgen, jedoch keine bleibenden Schäden hinterlassen. Die Sensoren an ihren Rüstungen, werten diese Treffer aus und senden die Informationen an einen Computer, sollte einer von ihnen, einen potenziell, tödlichen Schuss abbekommen – scheidet dieser Trooper als gefallen aus. Das gleiche gilt, wenn jemand so schwer verwundet sein müsste, das ein weiter Kämpfen unmöglich ist. Wenn einer versucht, die Waffen oder Sensoren zu manipulieren, ist die Übung für diesen Trooper ebenfalls beendet. Sollte die Vernichtung der Feinde, nicht innerhalb von 72 beendet sein, gilt diese Simulation ebenfalls als gescheitert.“

Stryker unterbrach einen Augenblick lang und seine Augen wanderten abermals über die angetretenen Soldaten, bis er wieder bei Retwin und Eriston angelangt war.
„Squad Leader übernehmen. Abmarsch in 30 Minuten, nutzen sie diese Zeit um ihre restliches Equipment fertig zu machen und in den Truppentransportern zu verstauen. Weggetretenen.“

Nachdem sich die Truppe aufgelöst hatte, lief der Sergeant Major zwischen den einzelnen Squads umher und überprüfte den Zustand und Vollzähligkeit der Ausrüstung. Bis er zum Schluss das Lance von Sergeant Retwin erreichte, das bereits dabei war, seine Speederbikes zu verladen.
„Sergeant Retwin, ich weiß über ihren kleinen Ausflug von Gestern bescheid. Wenn sie bei der Übung, dem elitären Ruf der Scouts gerecht werden, vergesse ich, das sie ohne Genehmigung die Garnison verlassen haben. Ansonsten werden sie nie wieder auf einem Speederbike sitzen!“
Wie zur Untermalung seiner Androhung, strich der Trooper von Corulag bedächtig über das Bike, an dem Retwin stand, sah kurz zu den anderen Scouts und lief dann weiter.


~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/ Garnisonshof/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und dem gesamten 4ten Scout Platoon~

23 Jan, 2014 21:08 41
Cainneach Retwin
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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris | auf dem Weg zum Lager
Cainneach Retwin


Retwin tat, was er sich vorgenommen hatte, und genau in dieser Reihenfolge. Als er Eriston aus dem Quartier holte, waren seine Waffen wieder voll geladen und die verwendeten Granaten waren ersetzt. Die Angelegenheit hatte nur mehr Zeit in Anspruch genommen, als er dafür eingeplant hatte. Kein Soldat des Imperiums, erst recht kein Scout sollte sich nachts mit den Formalitäten zum Ersatz von Ausrüstungsgegenständen herumschlagen müssen, die zum Standard gehörten, mehr oder weniger, und ungeachtet dessen, ob jemand damit rechnete, dass sie ersetzt werden mussten. Retwin rechnete das zu den Anfangsschwierigkeiten. Morgen würde er verdammt dringend mit seinen Leuten reden müssen. Es musste eine Abkürzung geben, die gab es überall.

Die Besprechung fand in aller gebotenen Kürze und draußen im nachlassenden Regen statt, weil die übrigen Angehörigen der Lance noch mit ihrer Ausrüstung beschäftigt waren. Anschließend nahm er sich die Zeit, den Ausflug noch einmal für sich auszuwerten, und als er schließlich ernsthaft eine Dienstschlussmeldung hätte abgeben können, hielt er das schlicht für zu spät. Den Mage [Stryker] fände er jetzt kaum noch in dessen kleiner Kammer. Also plante er die Angelegenheit unter „0530, möglicher Ärger“ ein, dann musste er selbst nachholen, was seine Einheit zu dem Zeitpunkt schon hinter sich hatte.

-

Als er die Augen in der Dunkelheit öffnete, weil er jahrelang darauf gedrillt wurde, auf ungewöhnliche Geräusche zu achten, hatte er noch Sekundenbruchteile, ehe das Flutlicht anging und die lange vermisste Stimme des Mages [Stryker] durch den Raum schallte.

„GEFECHTSALARM !!!“
„Fertig machen zum Ausrücken und in 5 Minuten draußen auf dem Hof angetreten... Los los los !!!“


Das Scheppern ließ ihn dennoch zusammenfahren. Das gehörte eindeutig nicht zu den üblichen Weckmethoden und hatte er nach seiner Rekrutenzeit eigentlich für abgehakt gehalten. „Fünf Minuten. Was ist das für ein lahmer Haufen“, fluchte er nicht eben leise, aber spät genug, dass der Mage [Stryker] schon wieder aus der Tür war.

Er brauchte eineinhalb Minuten, um seine Rüstung anzulegen, eine weitere, um die übrige Ausrüstung zu verstauen. Die nächste Minute verbrachte er mit Warten, seinem Frühstück, bestehend aus zwei Päckchen SR Stim, und damit, seine Leute anzutreiben. „Wenn ihr nicht vor den Jungs von den Fußsoldaten da draußen steht, dann schwöre ich euch, beim nächsten Ausflug lauft ihr!“
Er verließ den Raum als Letzter und trieb seine Leute im Laufschritt aus dem Gebäude. Retwin stellte mit ziemlicher Befriedigung fest, dass eine nennenswerte Anzahl von Troopies nach ihnen erschien. Als er einen Blick auf die Uhrzeit warf, stellte er fest, dass er knapp vierzig Minuten geschlafen haben musste. Er unterdrückte das Frösteln und schloss die Augen, wodurch er sich wenige Sekunden relativer Ruhe schuf. Er hoffte inständig, dass sich nicht ausgerechnet heute hier irgendwo unerwartet Rebellen gezeigt hatten, die ihn und seine Leute auf unbestimmte Zeit ins Gelände treiben würden.

„Trooper, uns wurde die Landung feindlicher Kräfte im Planquadrat Q74 gemeldet und wir sind dazu ausgewählt worden, diese Kräfte aufzuspüren und zu vernichten. Wir kennen weder die genau Stärke, noch Bewaffnung oder derzeitige Lage des Feindes. Es ist aber davon auszugehen, sie bestens ausgebildet und ausgerüstet sind und sich eventuell schon in einer überlegenen Stellung befinden oder eingraben. Durch das hiesige Gelände, ist es uns nicht möglich, Luftunterstützung anzufordern oder schweres Gerät einzusetzen. Soviel zur gedachten Lage, Sergeant Major Stryker wird mit den Übungsbestimmungen fortfahren, Sergeant Major.“

Noch nie war er so verdammt froh gewesen, nachts für eine Übung aus dem Bett geworfen worden zu sein. Als er die Augen wieder öffnete, bemerkte er, dass der Mage [Stryker] in seine Richtung sah und gähnte hinter dem Sichtschutz, der ihm der Helm gerade bot.

„Männer sie haben den Lieutenant gehört. Diese Übung soll ihnen die Gelegenheit geben, die Schmach vom letzten mal wieder gut zumachen. Wir werden den Feind finden, aufklären und vernichten !! Dabei ist die Arbeit unserer Scouts von hoher Priorität, die Feindaufklärung muss schnell und lückenlos erfolgen. So das man uns bei einen erfolgten Vorstoß nicht wieder in die Flanken fallen kann.Aber nun zu den Übungsbestimmungen: Nach dem Eintreffen auf dem Ausbildungsgelände, werden sie alle mit Sensoren und Übungswaffen ausgestattet. Die Waffen verschießen niedrige Energieladungen, die beim auftreffen auf dem Körper, für einen stechenden Schmerz, ähnlich dem eines richtigen Treffers und Lähmungen sorgen, jedoch keine bleibenden Schäden hinterlassen. Die Sensoren an ihren Rüstungen, werten diese Treffer aus und senden die Informationen an einen Computer, sollte einer von ihnen, einen potenziell, tödlichen Schuss abbekommen – scheidet dieser Trooper als gefallen aus. Das gleiche gilt, wenn jemand so schwer verwundet sein müsste, das ein weiter Kämpfen unmöglich ist. Wenn einer versucht, die Waffen oder Sensoren zu manipulieren, ist die Übung für diesen Trooper ebenfalls beendet. Sollte die Vernichtung der Feinde, nicht innerhalb von 72 beendet sein, gilt diese Simulation ebenfalls als gescheitert.“

Retwin grinste breit, als er der Ansprache Strykers zuhörte. Besser hätte er es selbst auch nicht ausdrücken können. Sie würden die Lage bereinigen und der Rest durfte aufräumen. Nur die 72 Stunden dämpften die Stimmung. Es war kaum anzunehmen, dass das für den Auftrag eine übertrieben großzügige Zeitspanne war und verhieß drei Tage und Nächte da draußen, in Gefechtssituation, kaum Schlaf und permanente Einsatzbereitschaft. Da es die zweite Übung war, würde er sich bei seinen Leuten nach der ersten erkundigen können, aber es wurmte ihn, dass er das überhaupt tun musste. Scheinbar war er bei seiner Ansage zur Bedeutung von Informationen nicht deutlich genug gewesen. Wäre er es gewesen, hätte er das Übungsgelände wenigstens grob gekannt.
Als der Befehl kam, ließ er seine Leute abrücken und sie reagierten wie ein Mann, als sie sich abwandten, um den Transport vorzubereiten.

Retwin unterbrach sein Tun am Transporter, als der Mage [Stryker] auf sie zukam, und gab per Handzeichen Anweisung fortzufahren. Wenn der Kerl irgend etwas von seinen Leuten wollte, musste er erst einmal an ihm vorbei. Aber die waren gar nicht sein Ziel, wie sich herausstellte.

„Sergeant Retwin, ich weiß über ihren kleinen Ausflug von Gestern bescheid. Wenn sie bei der Übung, dem elitären Ruf der Scouts gerecht werden, vergesse ich, das sie ohne Genehmigung die Garnison verlassen haben. Ansonsten werden sie nie wieder auf einem Speederbike sitzen!“

Retwin erkannte eine Herausforderung, wenn er sie sah, und dafür musste man gar nicht so ins Zeug legen wie der Mage [Stryker]. Als Nebeneffekt kam nur eben auch kaum eine andere Information bei ihm an.
Die kurze Ansprache ließ ihn wieder grinsen und er war sich ganz und gar nicht sicher, ob der Helm diesen Ton aus seiner Stimme filterte. Aber es war viel zu befriedigend zu sehen, dass der Kerl langsam begriff, wie die Sache lief. Besondere Leistungen verdienten besondere Freiheiten. Und besondere Leistungen waren für Scouts nun einmal Alltagsgeschäft.

“Kein Problem, Sir. Eine unserer leichtesten Übungen. Legen sie noch was drauf, Sir? Einen halben Tag Sondertraining pro Woche für hervorrragendes Abschneiden?”

Immerhin keine übermäßige Forderung. Er ging davon aus, dass der Rest der Lance so ziemlich jedes Wort verstanden hatte. Am Rande seines Sichtfeldes sah es jedenfalls verdammt danach aus, dass die Verladearbeiten kaum ein Stück vorangekommen waren. Aber sie hatten insgesamt bequeme 30 Minuten Zeit, daher war auch noch Raum für eine kurze Absprache mit dem Mage [Stryker]. Retwin zog es vor, solche Dinge irgendwo dazwischen zu quetschen, wenn es sich anbot. Das Büro eines Vorgesetzten, in das man einbestellt wurde, war dem gegenüber ein verdammt ungünstige Ausgangssituation. Und nicht zuletzt bot sich hier eine hervorragende Gelegenheit, seinen neuen Vorgesetzten genauer kennenzulernen. Bislang war die Kommunikation mit ihm eine recht einseitige Sache gewesen. Das sollte gar nicht erst zur Gewohnheit werden.


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris | Garnisonshof
Cainneach Retwin, Garv Stryker, in der Nähe das gesamten 4ten Scout Platoon

24 Jan, 2014 18:09 09
Garv Stryker
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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris/ Garnisonshof/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und dem gesamten 4ten Scout Platoon~



Gerade als der Sergeant Major, mit der markanten Narbe über dem linken Augen, weiter gehen wollte, gab Retwin doch noch eine Antwort auf die Androhung Strykers.
“Kein Problem, Sir. Eine unserer leichtesten Übungen. Legen sie noch was drauf, Sir? Einen halben Tag Sondertraining pro Woche für hervorragendes Abschneiden?”

Garv war sich nicht sicher, ob der neue Aufklärer besonders witzig sein wollte, vor seinen Männern den coolen Anführer spielte oder einfach nur dumm war. Zumindest der Platoon – Sergeant, hatte keinerlei Sinn für solchen Humor, blieb stehen und drehte sich nochmals zu dem Mann um.

„Ihr Jungs von den Scouts haltet euch echt für die Größten, aber ihr seit ein Haufen undisziplinierter Cowboys !! Ich will ihnen mal etwas sagen Sergeant, wenn es ernst wird, werden sie meine Trooper noch brauchen. Also beweisen sie erstmal, das sie im Team arbeiten können. DAS wäre dann alles Sergeant!“
Mit diesen deutlichen Worten, beendete Stryker das Gespräch ein für allemal, machte auf dem Absatz kehrt und marschierte davon.

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Der Truppenübungsplatz auf Fedje war wirklich riesig und machte in seiner Größe, schon fast denen der verbliebenen Ausbildungseinheiten des Alignments Konkurrenz. Das weitläufige, militärische Gelände, lang weit ab von allen Siedlungen des Planeten und grenzte an einer Seite sogar den Ozean. Jedoch war nur ein kleiner Bereich, am Eingang des TÜPL, für die Unterbringung und Versorgung von Soldaten ausgelegt. Alles andere war der Gefechtsausbildung vorbehalten, die hier in regelmäßigen Abständen statt fand.
Schon lange versuchte der hiesige Regimentskommandeur, das Oberkommando des Heeres zu überreden, Fedje ebenfalls als Ausbildungszentrum in Betracht zu ziehen. Was jedoch bisher immer abgelehnt wurde. Der Planet sei zu unbedeutend und in seiner Lage so ungünstig, das er lediglich als grenznaher Außenposten taugte.

Nach der Ankunft auf dem TÜPL begann man sofort damit, alle Soldaten des 4ten Platoons mit besagten Sensoren an den Rüstungen auszustatten. Ebenso wurden die Übungswaffen ausgegeben, mit denen nicht die Gefahr bestand, das versehentlich wirklich jemand Erschossen wurde. Denn seit dem Fall von Palpatines Imperium, herrschte in jedem der Restreiche, nicht nur Mangel an Kriegsgeräten, sondern auch an Personal. Deswegen, ging man seit einiger Zeit, nicht mehr ganz so sorglos mit seinen menschlichen Material um.

Als Platoon – Sergeant und Stellvertreter von Lieutenant Dike, oblag Stryker auch in diesem Fall wieder die Aufsichtspflicht über den korrekten Ablauf der restlichen Übungsvorbereitungen und seinem strengen Blick entging nichts. So zb. einen der Trooper, der sichtlich Probleme mit seinem Helm hatte und an diesem herum fummelte. Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, näherte sich Garv den Soldaten und sah diesem eine Weile zu, bis der Mann ihn schließlich bemerkte.
„Darf ich fragen was sie da machen Trooper ?!“

Strykers Tonlage und der skeptische Blick, samt hochgezogener Augenbraue verhieß nichts Gutes. Das fiel auch dem Private auf, der vom dem Helm ab lies und in Habachtstellung ging.
„Sir, die visuellen Prozessoren meines Helmes spinnen in letzter Zeit öfters und da wollte ich schauen, ob ich das reparieren kann.“

Mit ausgestreckter Hand, verlangte der Sergeant Major nach dem Helm. Begutachtet diese kurz von Innen und Außen und konzentrierte sich dann wieder auf den Trooper.
„Und sind sie dazu ausgebildet, die visuellen Prozessoren eines imperialen Stormtrooper Helmes zu reparieren ?“
„Ja nun nein Sir, aber ich dachte.....“
„Sie dachten was Private ?! Solche Arbeiten haben ausschließlich durch Fachpersonal zu erfolgen und nicht durch Sie Private! Wie lange ist dieser Defekt schon so ?“

Der Soldat schluckte schwer, bevor er antwortet und man konnte deutlich die Anspannung in seinem Gesicht sehen.
„Schon seit zwei Tagen Sergeant Major.“

Ein kurzes Aufzucken mit den Augen, das war alles was Stryker als Reaktion auf diese Antwort zeigte. Dann ging er ein Stück und hielt den Helm hoch.
„Alles mal hergehört Männer, dieser Trooper da ist tot !! Denn er hat es nicht für nötig gehalten, seine Ausrüstung in ordnungsgemäßen Zustand zu halten und ist somit nicht mehr Einsatzfähig. Wir werden also bei dieser Übung auf ihn verzichten müssen.“

„Sie werden für die Dauer der Gefechtssimulation, hier bleiben und warten. Wenn wir wieder in der Garnison sind, unterhalten wir uns über ihre Strafe Private.“
„Jawohl Sergeant Major!!“
Mit einem vernichtenden Blick in den Augen wand Garv sich wieder an den Soldaten, warf diesem seinen Helm wieder zu und lief zum Operations-Zentner des Übungsplatzes.

Hier liefen die gesamten Daten der Übung, wie zb. der Rüstungssensoren zusammen, wurden ausgewertet und überwacht. Man konnte sich auf den Monitoren den Trefferstatus jedes einzelnen Troopers anzeigen lassen, mit Analyse der möglichen Verletzungen und ob der Betreffende noch kampffähig wäre.
In der Zentrale saß eine Reihe von Sergeanten in Schwarz, die für die Bedienung der Computer zuständig waren und jeden Soldaten auch einzeln an funken konnten. Lieutenant Dike befand sich gerade ebenfalls innerhalb der Zentrale und sprach mit einem First Sergeant.
„Lieutenant Dike, die Männer sind alle bereit und warten auf sie.“
„Gut, Sergeant Major.“

Zusammen gingen die beiden Männer nach Draußen, wobei Garv einige Schritte voraus war und die Squad Leader des Platoons antreten lies. Inzwischen graute langsam der Morgen und es fing wieder leicht an zu Regnen.
„Männer der Auftrag ist ihnen allen bekannt und wir werden gleich mit der Übung beginnen. Das Gelände wurde von uns in drei Sektoren aufgeteilt, die jeweils von einem der Scout Lances durchkämmt werden, bis der Feind ausgemacht wurde. Die drei Stormtrooper Squads folgen im mittleren Sektor, um dann in den Linken oder Rechten Sektor umschwenken zu können. Gehen sie zügig, aber mit Bedacht vor und lassen sie sich nicht in eine Falle locken. Halten sie ständiger Kontakt zu mir oder zu Sergeant Major Stryker und melden sie alles was verdächtig sein könnte. Und, behalten sie immer im Hinterkopf, die Männer die wir finden und ausschalten sollen, wissen genau wie wir vorgehen. Bis hier hin irgend jemand Fragen ?“


~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Abmarschbereich/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und Angehörigen des 4ten Scout Platoon~

26 Jan, 2014 14:29 21
Cainneach Retwin
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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | imperiale Garnison nahe der Stadt Belaris | Garnisonshof
Cainneach Retwin, Garv Stryker, in der Nähe das gesamte 4te Scout Platoon


Retwin nahm wieder korrekt Haltung an. Etwas an der Bewegung Strykers schien den jungen Sergeant vorzuwarnen. Und auch der Einstieg des Sergeant Majors ließ erahnen, in welche Richtung die Ansage gehen würden.

„Ihr Jungs von den Scouts haltet euch echt für die Größten, aber ihr seit ein Haufen undisziplinierter Cowboys !! Ich will ihnen mal etwas sagen Sergeant, wenn es ernst wird, werden sie meine Trooper noch brauchen. Also beweisen sie erstmal, das sie im Team arbeiten können. DAS wäre dann alles Sergeant!“

„Sir. Verstanden. Sergeant Major.“
Nur jemand, der ihn gut kannte, hätte die Absicht erahnen können, die hinter dem Wechsel vom respektvollen, aber austauschbaren 'Sir' zum korrekten Dienstrang stand. Es war ein widerwilliges Strammstehen vor den Stufen, die die beiden auf der Hierarchieebene trennten. Sergeant Major, du bist zu lange aus dem aktiven Dienst raus. Nicht jede Idee ist schlecht, nur weil sie nicht von dir kommt.
Er wartete genau so lange, bis der Mage [Stryker] ihm den Rücken zudrehte, um sich wieder seinen Aufgaben zu widmen – und kontrolliert auszuatmen.
“Ihr habt den Mage gehört. Wenn ihr mich also los sein wollt, habt ihr hier eine einmalige Gelegenheit dazu. Ihr solltet aber vorher bedenken, dass ein Scout immer einen Weg findet. Kurz, wer bei dieser Übung seinen Arsch nicht hoch kriegt, hat es erst einmal mit mir zu tun. Lange, sehr lange, bevor der Mage mich überhaupt wieder zu Gesicht bekommt.- Und jetzt rein mit euch.”
Die Ankündigung oder schlicht die lange eingeübte Praxis brachte die Männer wieder in Trab und ließ sie die Verladearbeiten in noch ganz annehmbarer Zeit abschließen.

Auf dem Transport blieb Retwin noch etwas Zeit, ein paar Dinge zu klären. Das war nicht viel, aber er hatte anschließend einen groben Überblick über die Situation, die sie erwartete. Das musste für den Moment erst einmal genügen. Er fand sogar noch ein paar Minuten, sich den beiden anderen Squad Leadern vorzustellen. Bislang war er dazu noch gar nicht gekommen und auch das zählte er zu den ungünstigeren Grundvoraussetzungen.

“Keine Sorge, dass der Mage seine Drohung wahr macht?” fragte Eriston beiläufig, als sie auf die Meldung zur Ankunft warteten.
Retwins Antwort kam unverzüglich. “Nope. Erstens wird er keinen Grund haben. Gut, wir haben es nicht mit irgendwelchen kleinen Rebellen zu tun, sondern mit Leuten, die genauso gut sind wie wir. Aber selbst wenn ich der erste Abschuss bin und das Zweite uns platt macht, wird er den Teufel tun und mich versetzen lassen. Glaubst du, der wird sich nach oben wenden und sagen, Jungs, mir wurde da ein Neuer geschickt, um die Lage auf Agamar zu beruhigen. Der ist jetzt seit...”, ein Blick auf die Uhrzeit und das Grinsen wurde breiter, “30 Stunden hier, ich habs versucht, aber seid so nett und nehmt ihn mir wieder ab?”
Eriston hielt inne, den Helm schon in der Hand, und bedachte ihn mit einem skeptischen Blick. "Deine Voraussicht in allen Ehren. Ich wünsche dir, dass du dich in seiner Eitelkeit nicht irrst. Und im Falle, dass er das auch erkennt, möchte ich weit weg sein."

Als die Ansage kam, dass sie in fünf Minuten ihr Ziel erreichten, begaben sie sich zu den Bikes und machten sich aufbruchbereit. Die Klappe wurde geöffnet, noch ehe der Transporter stand, und so nahmen die drei Lances fast zeitgleich Aufstellung mit dem Stopp des Transporters. Irgendjemand da drin, dachte Retwin, hatte eine gute Hand für eindrucksvolle Auftritte.

Die Situation, die sie dort erwartete, glich der fast jeder anderen Übung, an der er bereits teilgenommen hatte. Hastig wurden Ausrüstungsgegenstände verpackt, die Waffen gegen das Spielzeug getauscht und am Rande der Lichtkegel war immer wieder zu beobachten, wie der ein oder andere Soldat sich an den Rationen oder den kleinen Hilfsmitteln der Medizin bediente. Um diese Uhrzeit brachte niemand die geforderte Höchstleistung und die meisten lernten recht schnell, wie sie diese Tiefphase überbrücken konnten.
Retwin bemühte sich, in dem ganzen geordneten Chaos den Überblick nicht zu verlieren, was bedeute, seine Leute im Auge zu behalten, zu wissen, wo sich die anderen beiden Squad Leader der Scouts aufhielten und dafür zu sorgen, Stryker nie im Rücken zu haben. Wie so oft kehrten die meisten Scouts in die Nähe ihrer Bikes zurück, nachdem sie die neue Ausrüstung entgegengenommen hatten und mit den Sensoren versorgt worden waren, die ihnen und der Operationsbasis ihren Tod oder ihre Verwundung melden würden. Sie warteten auf die Kontrolle der Energieregler der kleinen Kanonen an den Bikes, was zwar jedes Mal ein Zähneknirschen beim betroffenen Scout verursachte, für das OK zum Einsatz aber unerlässlich war.
Am Rande seiner Aufmerksamkeit bemerkte Retwin, wie einige Soldaten die Sensoren auf Stöße hin testeten, während er zwischen den Leuten hindurch Stryker beobachtete. Aus der Entfernung konnte er von dem Gespräch mit dem Trooper wohl kaum etwas verstehen, aber Strykers Stimme wurde lauter, als er sich an die Umstehenden wandte.

„Alles mal hergehört Männer, dieser Trooper da ist tot !! Denn er hat es nicht für nötig gehalten, seine Ausrüstung in ordnungsgemäßen Zustand zu halten und ist somit nicht mehr Einsatzfähig. Wir werden also bei dieser Übung auf ihn verzichten müssen.“

Den Rest bekam Retwin nicht mehr mit, aber die Körpersprache der beiden genügte auch vollauf. Er wollte jetzt nicht in der Haut des Troopers stecken. Aber der kurze Anflug von Mitgefühl verflüchtigte sich rasch. Die ein oder anderen “Disziplinlosigkeiten” hatten ihm in der Vergangenheit schon mehr als einmal Unannehmlichkeiten beschert, die gehörten irgendwie dazu. Aber wenn er raus ging, ob zu einer Übung oder einem echten Gefecht, gab es eine natürliche Grenze. Man sorgte für seine Ausrüstung. Ende. Oder man riskierte Leben, im besten Fall das eigene, im schlimmsten das seiner Kameraden.
Ein Hoch auf die Teamarbeit, fluchte Retwin stumm vor sich hin. Jetzt traten sie schon einmal mit einem Mann weniger an. Wenn Stryker so weiter machte und der Kerl ein gutes Beispiel für die hiesigen Stormtrooper war, könnte es noch spannend werden, wie viele von denen zum Beginn der Übung überhaupt noch da waren. Retwin wünschte dem Kerl eine Woche mit Stryker zur Gesellschaft an den Hals, die ihn ausreichend für die entgangene Übung entschädigte. Einschließlich eines salbungsvollen Monologs über den Wert von Teamarbeit.
Um sich auf andere Gedanken zu bringen, kontrollierte er seine eigene Ausrüstung nochmals und in der gewohnten Reihenfolge. Aber bis hin zum kleinsten Ersatzzünder für die Waffen war alles dort, wo es hingehörte. Ein Schlag auf den Rücken ließ ihn den Blick heben. Lashiec vom Dritten wies ihn auf Dike und Stryker hin, die zusammen mit dem Regen wieder auf dem Platz erschienen, und so waren sie zusammen mit Starr die ersten am Ort, als der Befehl zum Antreten kam.

„Männer der Auftrag ist ihnen allen bekannt und wir werden gleich mit der Übung beginnen. Das Gelände wurde von uns in drei Sektoren aufgeteilt, die jeweils von einem der Scout Lances durchkämmt werden, bis der Feind ausgemacht wurde. Die drei Stormtrooper Squads folgen im mittleren Sektor, um dann in den Linken oder Rechten Sektor umschwenken zu können. Gehen sie zügig, aber mit Bedacht vor und lassen sie sich nicht in eine Falle locken. Halten sie ständiger Kontakt zu mir oder zu Sergeant Major Stryker und melden sie alles was verdächtig sein könnte. Und, behalten sie immer im Hinterkopf, die Männer die wir finden und ausschalten sollen, wissen genau wie wir vorgehen. Bis hier hin irgend jemand Fragen ?“

Retwin hätte es interessiert, mit wie vielen Stormtroopern denn nun zu rechnen wäre, und sei es auch nur, um seinem Unmut Luft zu machen, aber er hielt es wie die übrigen und klugerweise den Mund. Für ihn war der Befehl zum Abmarsch eine Erleichterung. Ab jetzt befand er sich auf einem vertrauten Gebiet, metaphorisch gesprochen.
Er tippte darauf, bis zum Abend keinerlei Kontakt zum Zweiten zu haben. Das Gelände, was sie bis dahin durchkämmen konnten, war an Ödnis kaum zu überbieten und barg kaum Möglichkeiten, sich irgendwo eine sichere Stellung aufzubauen – zumindest nicht in dem Bereich, um den er sich zu kümmern hatte.
Für den Anfang würden sie sich aufteilen. Er hatte sich Lectrac gesichert, was bedeutete, dass er doppelt aufmerksam sein musste. Es war ein leicht erhöhtes Risiko, mit dem er in die Übung ging, und er hatte einen Moment lang gezögert, aber er würde seinen Job vernachlässigen, wenn er es zuließ, dass er mit Strykers Drohung im Nacken eine andere Entscheidungen traf als die richtige. Eriston war gut, ruhig und erfahren, aber ihn und Retwin trennten dennoch noch ein paar Jahre. Er stieg auf, zog den Helm auf und reihte sich mit seinen Leuten hinter der ersten Lance ein.


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Abmarschbereich
Cainneach Retwin, seine und die übrigen zwei Lances des 4zen Plattons auf dem Weg zum Einsatzgebiet (Q74)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 28 Jan, 2014 00:35 07.

28 Jan, 2014 00:27 05
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Abmarschbereich/ Garv Stryker mit Cainneach Retwin und Angehörigen des 4ten Scout Platoon~


Nach der letzten Befehlsausgabe und dem damit verbundenen Übungsbeginn durch Lieutenant Dike. Sah Stryker zu, wie sich die Scouts, darunter die zwei Neuen, fertig machten und auf ihren Speederbikes in den erwachenden Morgen davon brausten. Der Regen war indes noch ein wenig stärker geworden und laut der aktuellen Wetterprognose, sollte diese schlechte Witterung die kommenden Tage weiter anhalten. Ein Umstand, der den Platoon – Sergeant durchaus begrüßte, denn bei strahlenden Sonnenschein, konnte schließlich jeder draußen im Gelände sein. Schlafentzug, Futtern nur aus den geschmacklosen Notfallrationen, ständige Wachsamkeit und Bewegung, gepaart mit nassem Wetter, Schlamm und Dreck, würde die Trooper zusätzlich fordern. Ein Hauch von einem Lächeln, zeichnete sich auf den Lippen Strykers ab, als er seinen Helm aufsetzte und sich an die Seite von Lieutenant Dike begab.

„Sergeant Stryker, sind wir bereit zum Abmarsch ?“
„Alles bereit Sir. Ich schlage eine los Dreiecksformation der Squads vor, mit 2 Mann als zusätzliches Vorhut und Flankensicherung!“
Dike schien die Vorschlag selbst nochmal im Kopf durch zugehen, dann nickte der Platoonführer zustimmend und gab Garv somit das Zeichen zum Aufbruch.

„Leute es geht los. Dreiecksformation mit Sichtkontakt zum den anderen Squads, 2 Mann als voraus Sicherung und je zwei Mann als Flankenschutz, Abmarsch!!“
Wie befohlen setzten sich die Stormtrooper in Bewegung. Lieutenant Dike bildete mit dem ersten Squad die Spitze der Haupttruppe, während der Sergeant Major sich zurückfallen lies und die Sichtverbindung zu den beiden Squads an den Seiten hielt.

Das Gelände, das sie zuerst vom Sammelpunkte aus passieren mussten, glich eher einer weiten Ebene und war nur lichte mit vereinzelnden Bäumen bewachsen, oder von kleineren Felsformationen unterbrochen. In der Ferne waren jedoch schon die Ausläufer des dichten Waldgebietes auszumachen, das Fedje fast gänzlich überzog. Bis dahin gab es in mittleren Sektor, in dem sie sich gerade befanden keinerlei Möglichkeit für einen erfolgversprechenden Angriff. Denn jeder Feind, konnte schon aus größerer Entfernung ausgemacht werden. Was im Umkehrschluss natürlich genauso für die anrückenden Stormtrooper des 4ten Scout Platoon galt.

Die Waldgrenze stellte den ersten neuralgischen Punkt auf ihrer derzeitigen Route dar. Das 4te, kam von der Ebene her und bot somit ein leichtes Ziel, für jeden, der sich im Schutz der Bäume aufhielt.
Um so wichtiger war hier die Aufklärungsarbeit der Scouts, noch bevor sich die regulären Trooper auf Schussweite an den Wald genähert hatten.
„White Lance hier Stryker, ihren Status und derzeitige Position!“

Es war kein Zufall gewesen, das ausgerechnet das Scout Squad um Sergeant Retwin, den mittleren Sektor des Truppenübungsplatz zugeteilt bekommen hatte. Dafür hatte der Mann von Corulag schon bei den Übungsvorbereitungen gesorgt. Denn somit war der Hauptteil der Truppe schneller vor Ort, als bei seitlichen Sektoren, falls der Witzbold Retwin irgendwelchen Blödsinn baute. Und der Bursche wäre direkt mitverantwortlich, wenn Dikes Männer in eine Falle laufen würden. Garv wollte diesen jungen Rowdy nur zu gerne scheitern sehen – was ihm wiedereinmal beweisen würde, das diese Kerle von den Scouts nur die große Fresse hatten und in Wirklichkeit gerademal zum Latrine schrubben taugten. Diesesmal war es zum Glück nur eine Übung, Nicht wie damals auf Endor....


~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Ebene im mittleren Sektor/ Garv Stryker mit Teilen des 4ten Scout Platoon~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Garv Stryker am 11 Feb, 2014 20:01 50.

11 Feb, 2014 12:26 12
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Abmarschbereich
Cainneach Retwin, seine und die übrigen zwei Lances auf dem Weg zum Einsatzgebiet (Q74)


Die Lances verschwanden im Morgengrauen. Den Weg bis zum Einsatzgebiet legten sie so rasch zurück, wie es das Gelände zuließ. Sie hatten ein weitläufiges, stellenweise recht schwieriges Gelände vor sich, das noch früh genug Ruhe, Geduld und Konzentration erfordern würde. Und niemand wollte sich zum Abschluss sagen lassen müssen, dass sie den Vorstoß der Stormtrooper verlangsamt hätten.

Retwin gab seine Anweisungen per Handzeichen und musste sich erst erinnern, dass er mit anderen Leuten hier draußen war, um über das eigene Kommunikationssystem noch eine kurze Zusammenfassung hinterherzuschieben. Er schickte Lectrac auf die entlegenste Route, in der relativen Gewissheit, dass dort die Wahrscheinlichkeit noch geringer war, dass er etwas übersah – einfach, weil dort auch nichts zu sehen sein würde. Hoffte er.
Er war recht stolz auf sich, die Kommunikation bislang auf ein „Ja, Sir“ beschränkt zu haben, und das trotz des aufziehenden Gewitters in seinem Inneren, das den Regen und Wind hier draußen in den Schatten stellte, nachdem er realisiert hatte, dass sich dieser verbohrte Super-Sergeant Major [Stryker] auch noch in die Aufteilung des Sektors zwischen den Lances einzumischen gedachte.
Routiniert wechselte er von Nachtsicht auf Wärmebild und zurück und spürte, wie seine Lebensgeister erwachten. Bemerkte recht erstaunliche kleine Kreaturen, die mit großer Agilität über den Boden huschten, wenn sie das Nahen der Scouts bemerkten.

Über die Kurzstreckenkommunikation kam Lashiec vom Dritten rein. „Hör mal, Neuer“, meldete er sich, sicher vor jedem Zuhörer fernab des Einsatzgebietes und nur zugänglich für die Lance Leader, „bevor wir das Zweite auseinander nehmen, muss ich dich noch was fragen.“
„Ich hatte die höchste Trefferquote in meinem Ausbildungszug und meine Ausrüstung ist in bestem Zustand, aber ich vermisse etwas Energie. Noch irgendwas, was dir Sorgen macht?“ Retwin warf einen kurzen Blick auf den Kontrollmonitor, um Lectrac im Auge zu behalten.
„Warum nennst du Stryker Mage? Hat er dich so schnell verzaubert?“
„Such's dir aus. Kurzform für Sergeant Major. Oder für den Zauberer, der dir den sonnigsten Tag in eine Schlammlavine verwandeln kann. Moorja-Import.“
„Hey. Du warst dort? Für wen hast du gekämpft?“ klinkte sich Starr ein.
„Für das Imperium. Was glaubst du denn?“ fragte er zurück. Aber wenn Starr mit dem internen Slang nicht vertraut war, war die Antwort ohnehin obsolet. War die Galaxie nicht groß genug...
„Mach's nicht so spannend. Ich will wissen, wem ich da die Flanke decke. Ich war beim Imperial Ruling Council.“
Retwin unterdrückte ein Stöhnen. Hörte dieser Irrsinn nie auf! Seine Antwort war denkbar knapp und ließ ein Seufzen erahnen. „Prentioch's Dominion.“
Dann hörte er Starrs Lachen. „Dann haben wir zumindest den gleichen Staub geschluckt. Gut, dich dabei zu haben. Jetzt sind wir im Vorteil. Einer mehr, der weiß, wie man gegen die eigenen Leute antritt. Ich verlass mich auf dich.“
„Und ich mich auf dich. Dann zeig mir mal, was du gelernt hast“, entgegnete Retwin mit einem hörbaren Grinsen in der Stimme und schalt sich selbst dafür, an seinem Kameraden gezweifelt zu haben.

Eine halbe Ewigkeit verging, ohne dass sich die Sicht seit dem Morgengrauen verbessert hätte, und der zunehmende Regen ging Retwin langsam auf die Nerven. Vor dem menschlichen Auge bot er Sichtschutz, allerdings nicht vor den Scouts des 2ten Platoon, sollten sie sich nahe der Waldgrenze aufhalten. Er verlangsamte das Tempo, ehe sie einen Bereich erreichten, der auch von dort aus zu erkennen gewesen wäre, ging fast auf den Boden runter und nahm den Helm für den kurzen Moment ab, den er brauchte, um das nächste Päckchen mit der hilfreichen Mischung aus Kohlenhydraten und Wachmachern mit den Zähnen zu öffnen und das nahezu geschmacklose Gel zu schlucken.

Seine ersten Ansprechpartner waren selbstverständlich die Kameraden der 2ten Lance.
„Eriston, wir gehen nach vorn. Schau, wo du Deckung findest. Wird ein ziemliches Hin- und Her zwischen den Steinen und Bäumen. Lass die Leute aufmunitionieren und lasst die Bikes zurück. Schick deinen R-1 vor, falls es Minen gibt. Denk dran, wir wissen nicht, wie lange die anderen schon hier unterwegs sind. Ich mache mit Lectrac dasselbe. Wir können den Rest nachholen, wenn der Wald sauber ist. Bis dahin bedeutet der Fuhrpark nur unnötige Höhe.“

Schon während er hinter einer Erhebung, die man bestenfalls als sanfte Bodenwelle bezeichnen konnte, mit Lectrac für einen Sichtschutz für die Bikes sorgte, meldete er sich bei Starr und Lashiec. „Ich gehe mit Lectrac nach vorn. Eriston kommt gleichauf. Die Felsen und Bäume geben...“ Weiter kam er nicht, als sich der Mage [Stryker] ungebeten zu Wort meldete.

„White Lance hier Stryker, ihren Status und derzeitige Position!“

Retwin meldete sich auf der Kurzstrecke ab, nutzte die Zeit für einen stummen, aber um so ernsteren Fluch, ehe er eine, wie er fand, diplomatische Antwort parat hatte.

„Aurek-2, pausiert gerade zum Zwecke der Kommunikation, Standort 2-29.“ Er wollte es schon dabei bewenden lassen, als er das Zelt über die Hangriffe des Bikes zog, und entschied sich anders. „Erbitte Erlaubnis, mit White zu Fuß zum Wald vorrücken zu dürfen. Ende.“

Noch während er auf eine Antwort wartete, war der Sichtschutz errichtet, loses Gras verteilt und er hatte alle Ausrüstung an sich verstaut, auf die er nicht verzichten wollte.

Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-29
Cainneach Retwin, [NSC] Geoff Lecrac, in Sichtweite der Rest der Lance

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 11 Feb, 2014 22:20 36.

11 Feb, 2014 22:18 29
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Ebene im mittleren Sektor/ Garv Stryker mit Teilen des 4ten Scout Platoon~



Die Antwort des Scouts kam rasch, allerdings war der erste Teil mal wieder so typisch für diese Hobbysoldaten.
„Aurek-2, pausiert gerade zum Zwecke der Kommunikation, Standort 2-29.“

Wer zum Teufel hatte den Faulpelzen erlaubt eine Pause einzulegen ? Sie sollten die Gegend aufklären, nicht irgendwo in der Wiese rumliegen und sich die Eier schaukeln !!
Doch zum Glück für Retwin, schickte der Sergeant noch einen zufriedenstellenden Satz hinterher.
„Erbitte Erlaubnis, mit White zu Fuß zum Wald vorrücken zu dürfen. Ende.“

Nachdenklich zog Stryker sein Datenpad hervor, prüfte die derzeitige Position der White Lance und glich sie mit ihrem eigenen Standort ab.
„Verstanden Sergeant, Erlaubnis erteilt. Aber bleiben sie in ihrem vorgegebenen Sektor. Wir werden in zwei Stunden die Ausläufer des Waldes erreichen, da erwarte ich eine genaue Lagebeschreibung - ob das vor uns liegende Gelände sicher und frei von Feinden ist, Stryker Ende !“

Der weitere Vormarsch gestaltet sich ereignislos und schien sich dafür ewig in die Länge zu ziehen. Regen begleitet sie den ganzen Weg über und machte das Vorwärtskommen auf der Ebene nicht einfacher. Der Boden unter ihren Stiefeln wurde immer weicher und lies die Trooper stellenweise bis über die Knöchel einsinken. Erst als die Stormtooper die Felsformationen erreichten, wurde der Untergrund wieder fester und man konnte an Laufgeschwindigkeit zu legen.

Trotz aller Widrigkeiten, die den Elitesoldaten jetzt schon entgegenschlugen und darüber hinaus noch bevorstanden, wagte es keiner sich zu beklagen oder zu schwächeln. Die Angehörigen des 4ten Scout Platoon waren allesamt gut gedrillt, was nicht zuletzt der Verdienst des kahl rasierten Sergeant Majors war. Garv war Unnachsichtig, humorlos und der geborene Schinder, keiner Mensch den man zum Freund oder gar zum Feind haben wollte.

Ohne irgendwelche Zweifel an der Führung und den Befehlen seiner Vorgesetzten, war der Platoon - Sergeant das Paradebeispiel des Gesichts- und gefühllosen Stormtrooper, wie es sich das Oberkommando der Legion wünschte und der Rebellenabschaum seit jeher fürchtete.
Opferbereitschaft, Disziplin, blinder Gehorsam und absolute Härte gegen alle Feinde – ob von Innen oder Außen, das waren die vier Stützpfeiler die sich jeder Trooper zu 100% verinnerlichen musste, um in der Legion bestehen zu können. Alle die das nicht schafften, wurden früher oder später unter den Stiefeln ihrer Kameraden zerquetscht.

„Wir sind fast am Wald.“
Meldete die Stimme von Lieutenant Dike und es war auch der Platoonleader, der das Zeichen zum Halten gab. Zügig hockten sich die Soldaten daraufhin ab und bezogen hinter den wenigen Felsen, Büschen und seichten Erhöhungen im Gelände Deckung. Sie saßen dennoch wie auf einem Präsentierteller und mussten schnellstens in den Schutz der Bäume, ohne dabei gleich in einen Hinterhalt zu geraten. Dike hatte jedoch drauf geachtet, das sie sich im Moment noch außerhalb der Schussweite zur Waldgrenze befanden und erst bei einem weiteren Näherkommen, effektiv unter Feuer genommen werden konnten.
„Aurek-2 kommen ! Sind jetzt bei Standort 2-18, ist der Übergang in den Wald sicher ? Und gibt es schon Spuren von den gegnerischen Truppen ?“


~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Ebene vor den Ausläufern des Waldes/ Garv Stryker mit Teilen des 4ten Scout Platoon~

20 Feb, 2014 13:25 36
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-29
Cainneach Retwin, [NSC] Geoff Lecrac, in Sichtweite der Rest der Lance



Retwin ließ sich auf ein Knie herab, um die Position in der Hocke zu stabilisieren, und gab Lectrac mit einem Handzeichen zu verstehen, dass der Aufbruch noch etwas auf sich warten ließ.

„Verstanden Sergeant, Erlaubnis erteilt. Aber bleiben sie in ihrem vorgegebenen Sektor. Wir werden in zwei Stunden die Ausläufer des Waldes erreichen, da erwarte ich eine genaue Lagebeschreibung - ob das vor uns liegende Gelände sicher und frei von Feinden ist, Stryker Ende !“

Retwin beendete die Übertragung, um zu verhindern, dass seine Antwort den Mage [Stryker] erreichte.
„Nett von Ihnen. Und gut, dass wir drüber geredet haben. Die einzige Alternative wäre auch nur der Rückzug gewesen, Sir.“ Er unterdrückte ein Seufzen und fragte sich nicht zum ersten Mal, warum die militärische Kommunikation so viel Wert auf Kürze legte, wo sie doch ständig darauf bestand, noch das Offensichtlichste bestätigen zu lassen. Aber immerhin versprach ihm Stryker einen zweistündigen Verzicht darauf und das war nicht das Schlechteste, was man von einem Gespräch mit ihm erwarten durfte.

Er drehte sich herum, so dass er das Gelände überblicken konnte. Wenn Stryker das ernst meinte, mussten sie in einer Stunde da hinüber. Sie brauchten den Vorsprung und sie waren deutlich langsamer in dem Gelände, als es die Trooper sein würden, die sich auf die Arbeit der Scouts verlassen konnten.

„Ausrüstung überprüfen. Denkt dran, A-Klasse Uniform für Gestrüpp und Felsen. Ich will niemanden von euch da vorn sehen. Wer mir ein Ziel bietet, der darf mit einem Abschuss rechnen. Ende der Pause. Ab jetzt doppelte Geschwindigkeit, wir haben eine Stunde bis zum Wald. Abmarsch.“

Mittlerweile war es hell genug, um auf die Nachtsicht zu verzichten. Somit musste man nur noch mit den Wärmebildern der gegnerischen Scouts rechnen, die möglicherweise am Waldrand warteten. Nach und nach würde der Regen durch die zusätzliche Tarnung und die Rüstung bis auf die Haut dringen. Diese Kälte böte ihnen Schutz gegen die Wärmesicht. Das war allerdings auch die einzige gute Nachricht. Die Tarnung würde sie langsamer machen, ganz zu schweigen von der Ausrüstung, die ihnen einen Einsatz über drei Tage ermöglichen würde. Niemand wusste, ob sie zum Ausgangspunkt zurückkehren würden, und daher trug jeder bei sich, was eben unerlässlich war – aus Sicht eines Scouts, der sich ohne Seil, Ersatzmunition, kleinem Medipack, Notrationen, verschiedenen Granaten und anderen Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs und für Ernstfälle draußen einfach nackt fühlte.

Die Strecke zog sich hin. Sie kamen nicht schnell voran, weil sie jede noch so kleine Deckung nutzen mussten, die sich ihnen bot. Der Regen brauchte etwa eine halbe Stunde, ehe er die Einheit fast verschwinden ließ. Retwin überraschte es nicht, dass keiner der R-1 eine Mine auslöste. Er hatte mit nichts anderem gerechnet, aber es gehörte schlicht zum Vorgehen in unbekannten Gelände mit Feindaktivität.

Sie kamen mit dreieinhalb Minuten Verspätung am Wald an. Retwin bezog mit Letrac Stellung an einem kleinen Überhang. Eriston legte etwa auf gleicher Höhe einen Stopp ein und zusammen mit der ersten und dritten Lance bildeten sie fast so etwas wie eine geschlossene Kette. So günstig der Waldrand für das gegnerische Platoon als Standort gewesen wäre, um eine Stellung zu sichern, so miserabel war er doch zu einem eigenen Angriff geeignet. Die Übung hätte in einem klaren Patt geendet, denn so wenig das Vierte sie hätte angreifen können, so unmöglich wäre es dem Zweiten gewesen, aus dem Schutz des Waldes vorzurücken, ohne Abschüsse zu riskieren. Letztlich hätten wohl nur die Scouts etwas zu tun gehabt.

Lashiec meldete in seinem Bereich erste gegnerische Scouts, deren Patrouille aber endete, ehe Lashiecs Lance mehr hätte unternehmen können als ihnen zu folgen. Er ging davon aus, nicht entdeckt worden zu sein, wie Retwin dessen Meldung entnahm. Die Information gab er an seine Leute weiter. Wenn die ersten Ausläufer des Zweiten schon so nahe waren, dürften sie auch hier bald auftauchen.

Er lehnte sich gegen den Felsen und nahm den Helm ab. Die Anstrengung war ihm anzusehen, so wie auch Lectracs Gesicht deutliche Spuren von Erschöpfung zeigte, als er dem Beispiel seines Vorgesetzten folgte, und es war anzunehmen, dass es den anderen nicht besser ging. Es war nicht ernsthaft kalt, aber die immer währende Feuchtigkeit um sie herum, gepaart mit dem Wind auf der freien Fläche, die hinter ihnen lag, und die Folgen der Müdigkeit zehrten an ihren Kräften. Retwin fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Sie konnten sich keine längeren Pausen erlauben. „Weiter. Ich will den Hügel hinter uns“, sagte er und richtete sich auf.

Der Hügel war eher eine kleine Felsformation mit niedrigem Bewuchs, teils recht glatten Wänden und Überhängen - und bestens geeignet, um einen Überblick über das Gelände zu haben, ohne selbst gesehen zu werden. Das war allein nicht zu schaffen und so bezogen Retwin und Lectrac am äußeren Ende Stellung, während sich Eristons Abspaltung auf sie zu bewegte. Retwin registrierte nur ganz kurz, dass er damit Lashiecs Gebiet recht nahe kam, aber der war ohnehin gerade beschäftigt. Ab diesem Moment setzte die Routine ein, er achtete auf seine Deckung, deckte die Kameraden, zwängte sich durch Felsspalten und scherte sich einen Dreck um Gebietsaufteilungen und Zuständigkeiten. Das Gelände nahm darauf schließlich auch keine Rücksicht. Hier gab es nur seine Einheit und einen Auftrag.

Zwischen zwei hoch aufragenden Felsen legte er die nächste Pause ein, doch diesmal blieb ihm auch keine andere Wahl. Er hatte zwei Scouts des Zweiten direkt vor sich, die den Vorteil dieser Stellung ebenso erkannt hatten und von hier aus den Waldrand im Auge behielten. Retwin schätzte die Entfernung auf sechzig und fünfundfünfzig Meter, was trotz mäßiger Ausrüstung kein unmöglicher Schuss war, aber dafür musste er seine Deckung aufgeben.

„Eriston, siehst du mehr als zwei?“
„Jap. Ein dritter, direkt unter dir, wenn du aufstehst. Aber er braucht mindestens viereinhalb Sekunden.“
Retwin schloss kurz die Augen, mit dem Rücken zur Stellung und gegen den Fels gelehnt, um sich die Position der einzelnen Scouts einzuprägen. Viereinhalb Sekunden waren nicht viel, aber ausreichend. Er schickte Lectrac an die Seite, im Notfall müsste der einspringen.
„Eriston, ich geh da blind rein. Gib mir mit deinen Leuten Deckung und ein Signal.“

Er wusste, dass er sich auf ihn verlassen konnte. Langsam klappte er den Schaft aus, stellte auf Semiautomatik, entsicherte die E-11 und wartete. Das nächste, was er wahrnahm, war das Splittern von Holz und losem Gestein und kurz darauf Eristons etwas atemloses „Jetzt!“, das die Geräusche durchbrach.
Als er anlegte, gab es für ihn keine Schüsse, keine Waffen, die auf ihn gerichtet waren. Er hatte seine Deckung aufgegeben und wäre ein perfektes Ziel gewesen, aber er kam vollständig zur Ruhe. Sein erster Schuss traf in den Rücken und löste ein kurzes Aufleuchten der Sensoren aus. Den zweiten Scout traf er an der Schulter und er setzte einen Schuss auf die Hüfte nach. Dann zog er sich zurück, keinen Moment zu früh, denn im nächsten Augenblick sprühten gelöste Erde und Moos zwischen den Steinen an ihm vorbei.
Auf Eristons erneutes Signal wartete er vergeblich. Das nächste, was er von ihm hörte, war das erlösende „Gesichert!“, dass ihn durchatmen ließ.

Eine Nachfrage bei Lashiec brachte Retwin die Information ein, dass sie noch immer die beiden Scouts verfolgten. Er ließ Thane und Eriston an den Felsen zurück. Niemand kam so gut mit engen Verstecken, glatten Wänden und dem Handicap der Schwerkraft zurecht wie Eriston. Retwin war sich ziemlich sicher, dass keine gegnerische Einheit etwas ähnliches versuchen könnte wie sie. Man bemerkte Eriston einfach nicht, bis er einen von oben aus einer Felsspalte heraus traf, in die er eigentlich nicht hinein passte. Und Thane würde irgendwie zurecht kommen müssen.

Auf dem nächsten Abschnitt weiter ins Innere des Waldgebietes kamen sie gut voran, wenn man es mit dem bisherigen Weg verglich. Doch auch hier nötigte ihnen die Umgebung einen ständigen Zickzackkurs auf, um keine kleinen Voraustrupps zu übersehen. Der Regen hatte nicht nachgelassen, aber die hohen Baumkronen fingen einen großen Teil davon ab, der dann in regelmäßigen Abständen bei einem kräftigeren Windstoß von den Blättern geschüttelt wurde. Durchnässt waren sie ohnehin schon...
Als sie weit genug entfernt waren, um sicher zu sein, dass sich niemand der Stellung von vorn näherte, gab er Eriston den Befehl zum Nachrücken. Er sollte seinen R-1 zurücklassen, damit die nachrückenden Trooper sich nicht verirrten.
Vor ihnen stieg der Boden deutlich zu einer Hügelkette an, an deren Ende eine Steilwand wartete. Treffer, dachte Retwin, wenn es hier einen guten Ort zum Vorstoßen gab, dann diesen. Ohne Aufklärung konnte man nur raten, auf welche Seite die feindlichen Truppen sich bewegen würden, oder man musste die eigenen Einheiten trennen, während das Zweite mit einem oder zwei Spähern zwischen den Büschen dort oben einen guten Blick über das Gelände hatte.

Für den Weg dorthin mussten sie wieder getrennt vorgehen. Die Gefahr war zu groß, dass ganz oben ein einzelner Schütze nur darauf wartete, dass ihm jemand in den Sucher geriet. Am Fuße der Steilwand wären sie recht gut geschützt und er konnte den oberen Abschnitt im Auge behalten, während Eriston die Vorhut bildete. Aber ein Blick auf den Chrono verriet, dass sich das Unternehmen nicht mehr lohnte, ehe Stryker sich wieder melden würde.

Stellenweise war der Boden hier recht trocken, trotz des Regens, aber zwischen den Felsen sammelte sich das Wasser und bildete breite schlammige Hindernisse. Retwin suchte eine Deckung, in der sie nicht gleich einsanken. Die Rast würde nicht lange dauern, weniger als drei Minuten. Die kleine Verschnaufpause in einem halbwegs windgeschützten Bereich kam ihm gerade recht. Er beobachtete die Ziffern auf dem Chrono. „Fünf, vier, drei, zwo, eins, null... minus eins, minus zwei...“, murmelte er vor sich hin. Als nichts geschah, hob er den Blick wieder und konzentrierte sich auf den nächsten Abschnitt. Er gab Stryker noch zwei Minuten, dann würden sie auch ohne aufmunternde Worte fortfahren. Mit Lectrac und Sarettim würde er den Weg von Eriston decken können. Dafür müssten sie vorrücken und Eriston und Thane hatten auch eine kurze Pause zum Durchatmen.

„Aurek-2 kommen ! Sind jetzt bei Standort 2-18, ist der Übergang in den Wald sicher ? Und gibt es schon Spuren von den gegnerischen Truppen ?“

„Mein Treffer war besser“, murmelte Retwin, ehe er das Micro freischaltete, aber geistig war er noch immer bei dem Weg bis zur Steilwand.
„Aurek-2, Standort 2-35. Ziehen Sie ihre Truppen in den Bereich 2-32 vor. Die Stellung ist gesichert und markiert. Dort gab es geringe Feindaktivität, die Spuren drei gegnerischer Scouts warten dort auf weitere Befehle. Bis dahin ist der Weg frei.
Vor uns liegt eine Steilwand. Für die brauchen wir eine Stunde. Bitte um Freigabe, Aurek-1 von der Flanke hinzuzuziehen. Aurek-3 meldete Scout-Sichtung. Gegner zieht sich weiter zurück.“
Während er sprach, kehrte sein Geist langsam zurück und er registrierte beiläufig, dass die Forderung nach Vorrücken wohl etwas zu deutlich ausgefallen war. Ließ sich nicht ändern. Er dachte kurz nach, ob irgendetwas fehlte, aber alles andere müsste Stryker schon von den anderen Lances erfragen. Über die Abschüsse dürfte er ohnehin schon Bescheid wissen. „Ende.“


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-35
Cainneach Retwin, [NSC] Geoff Lecrac, [NSC] Brakin Sarettim

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 21 Feb, 2014 21:16 28.

21 Feb, 2014 19:37 56
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-35
Cainneach Retwin, [NSC] Geoff Lectrac, [NSC] Brakin Sarettim


Retwin nahm an, dass Stryker den Überblick über das Gebiet zu Rate zog, denn die Freigabe ließ auf sich warten. Als sie kam, waren sie schon bereit, ihre anvisierten Stellungen zu beziehen, und sie kam auf noch knappere und unfreundlichere Weise als gewohnt. Der Sergeant packte zu den allgemeinen guten Vorsätzen noch „stete Rückmeldungen über alle Ereignisse und Ereignislosigkeiten“. Für eine Übung lohnte eine Auseinandersetzung mit Vorgesetzten nicht. Letztlich waren die Anweisungen des Lieutenants über ständigen Kontakt auch deutlich genug gewesen.
Erst melden, dann ausschalten, dachte Retwin wenig erfreut, denn jede Meldung barg das Risiko von unerwünschten Befehlen.

Die zurückbleibenden drei Scouts verteilten sich im Gelände, während Eriston und Thane nach vorn vorrückten. Retwin sicherte sich die zentrale Position hinter einer kleinen Anhöhe, um den oberen Abschnitt der Steilwand anvisieren zu können – und ausreichend Aussicht auf einen Treffer zu haben, auch wenn er die Aussicht angesichts einer Entfernung von 170 Metern und nur einer Standardbewaffnung auf rund 70 Prozent schätzte, wobei er unbeabsichtigt getroffene Baumstämme und Felsstücke, die zur Ausschaltung des Gegners führten, bereits großzügig einrechnete.

Das Gelände bot stellenweise Sichtschutz, aber sie würden Probleme bekommen, wenn sie es mit Scouts zu tun bekämen, die nicht aufgrund des Geländes auf ihre Bikes verzichten mussten, weshalb die beiden R-1 bei ihnen blieben und Retwin Sarettim mit dem Schutz der Beobachter beauftragte.

Die Steilwand musste durch den Dauerregen glatt und rutschig sein. Retwin sah dabei zu, wie die beiden Kameraden in einigem Abstand dort hinaufkletterten, immer wieder kleinen Überhänden auswichen und recht langsam voran kamen. Dazu kam eine Pause, weil sich – Meldung! – jemand am oberen Rand zeigte und erst nach einer Weile unverrichteter Dinge wieder abzog – erneute Meldung!
Für knappe zwei Klicks Luftlinie benötigten sie gut eineinhalb Stunden, bis sie komplett, aber erschöpft und müde das Zwischenziel erreichten – was vorschriftsmäßig gemeldet wurde. Bis dahin fürchtete Retwin schon insgeheim, dass das sein erster Einsatz werden würde, bei dem die Hauptlast nicht seine Knochen und Muskeln, sondern seine Stimmbänder zu tragen hatten.

Aber immerhin konnte er eine erste Feindsichtung melden, etwas später hörte er das auch von der ersten und dritten Lance. Vorgerückte Posten aus je zwei Scouts, die sich so gut in die Umwelt einfügten, dass Retwin schon trotz ausgesandter R-1 fürchtete, entdeckt worden zu sein, ehe sie ihm auffielen und er sich mit seiner Einheit zurückzog.

„Aurek-2, Standort 2-37. Erster Vorposten gesichtet. Zwei Scouts. Mit ihrer Erlaubnis umgehen wir die und sehen uns an, was die beschützen sollen.“

Retwin verglich die Position „seines“ Vorpostens mit denen von Lashiec und Starr und kam dabei auf ein recht großes, näherungsweise gleichseitiges Dreieck. Das war nicht überraschend, es war eine recht sichere Verteidigungsposition, und die Fläche, die es einnahm, verriet Retwin, dass das zweite Platoon offenbar ganz fair agierte. Wenn sie nur 72 Stunden durchhalten mussten, wäre ein deutlich kleineres Gebiet sicherer gewesen. Es war schlechter aufzuspüren, anschließend war es schlechter aufzuklären und die verbleibende Zeit wäre kurz genug gewesen, um sich erfolgreich zu verteidigen. Dass sie sich trotzdem für die strategisch bessere Positionierung entschieden, verriet einiges über deren Professionalität.

Sie umgingen - mit Erlaubnis - den Vorposten soweit wie möglich, und hielten auch die R-1 in respektvollem Abstand. Je später die Verteidiger sie bemerkten, desto besser standen ihre Chancen. Dennoch gab er den Befehl, im Notfall feindliche Blechköpfe [R-1] zu zerstören, die ihren Weg auf die erste Verteidigungslinie kreuzten.
Eine halbe Stunde später war er sicher genug, um eine Lageeinschätzung abgeben zu können. Als erster vor Ort war es seine Aufgabe, die weiterzugeben, während sich die anderen beiden eine sichere Stellung suchten.

„Aurek-2, Standort-38“, meldete er an die Operationsleitung, wo Stryker möglicherweise noch wach und aufnahmefähig war. Er gab die Standorte der feindlichen Einheiten durch, ehe er die Zusammenfassung nachlieferte. „Sieht nach einer befestigten Stellung aus. Doppelte Dreiecksverteidigung mit offenen Schusslinien in alle Richtungen, wenn sie früh genug informiert sind, sich darauf einzustellen. Gut ausgebaute Stellungen, davor Unterholz, Bäume, aber kein sicherer Schutz.
Die Sekundärverteidigung liegt sieben bis acht Meter dahinter. Im Zentrum des Gebietes liegt ein AT-Friedhof. Was genau, lässt sich von hier aus nicht sagen. Ich schätze zwei oder drei beschädigte Fahrzeuge. Nichts davon ist einsatzbereit. Für die Waffen dort ist derzeit keine Einschätzung möglich.
Das wird ihr letzter Rückzugsort sein.
Aurek-1 und -2 brauchen noch 20 Minuten. Erbitte weitere Aufträge, Sir.“


Er entsicherte die E-11, während er wartete, etwa auf den für ihn recht naheliegenden Auftrag, hinter die feindlichen Stellungen durchzusickern. Er hätte den Vorschlag beinahe noch hinterhergeschickt, aber es war eine Übung, eine Gelegenheit, Dinge auszuprobieren, für die man im richtigen Einsatz wenig Zeit oder nicht genug Todesmut hatte. Zum Beispiel, sich einzig auf die Anweisungen von Vorgesetzten zu verlassen. Wenn sie Glück hatten, übernahm der Mage [Stryker] seine Wortwahl. Mit einem Auftrag hätte er mehr Freiheiten bei der Durchführung als er sie bei einem Befehl hätte, etwa darauf zu warten, dass der Rest des Platoons in die Nähe kam. Er hätte sich mit den anderen Lances abstimmen können, wer hinter die Linien ging und wer die Beobachtung hier draußen übernahm.

Doch vorerst war er gespannt zu erfahren, welchen Weg die Stormtrooper wählen würden. Der direkte über die Steilwand wäre vermutlich mit deren schwerer Ausrüstung nicht einmal eine Zeitersparnis, dafür mühsamer. Über die Flanken würden sie dafür mehr Scouts binden, die das 2te Platoon im Auge behielten.


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-38
Cainneach Retwin, in der Nähe der Rest der 2. Lance

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Cainneach Retwin am 17 Mar, 2014 15:01 08.

14 Mar, 2014 20:15 25
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/ Ebene vor den Ausläufern des Waldes/ Garv Stryker mit Teilen des 4ten Scout Platoon~



Den Weg durch das unwegsame und verwachsene Gelände des Waldes, legten die Stormtrooper schneller zurück als Stryker gedacht hatte. Laut der Meldung durch Sergeant Retwin, war der Abschnitt vor ihnen frei von Feinden, wenn man von den drei Scouts absah, die die White Lance ausgeschaltet hatte. Trotzdem hatte der Sergeant Major ein unangenehmes Stechen in seinem kahlen Hinterkopf. Der 51Jährige hasste es, sich blind auf diese Cowboys verlassen zu müssen – besonders nach allem was damals auf Endor geschehen ist.
Allerdings erreichte das 4te Platoon ohne Zwischenfälle die Steilwand, welche die Scouts bereits überwunden hatten.

Hier befahl Lieutenant Dike eine Marschunterbrechung von 3 Stunden, so das sich die Männer regenerierten konnten.
Zwischenzeitlich war es ihrem Vorauskommando offensichtlich gelungen, die Stellungen des 2ten Platoons auszumachen und diese weitgehend aufzuklären.
„Sieht nach einer befestigten Stellung aus. Doppelte Dreiecksverteidigung mit offenen Schusslinien in alle Richtungen, wenn sie früh genug informiert sind, sich darauf einzustellen. Gut ausgebaute Stellungen, davor Unterholz, Bäume, aber kein sicherer Schutz.Die Sekundärverteidigung liegt sieben bis acht Meter dahinter. Im Zentrum des Gebietes liegt ein AT-Friedhof. Was genau, lässt sich von hier aus nicht sagen. Ich schätze zwei oder drei beschädigte Fahrzeuge. Nichts davon ist einsatzbereit. Für die Waffen dort ist derzeit keine Einschätzung möglich.Das wird ihr letzter Rückzugsort sein.Aurek-1 und -2 brauchen noch 20 Minuten. Erbitte weitere Aufträge, Sir.“

„Verstanden Retwin, bleiben sie vorerst vor Ort, beobachten sie weiter und warten sie auf Befehle. Stryker Ende!“
Nachdem er dem Scout-Sergeant geantwortet hatte, musste Garv sich mit dem Lieutenant besprechen, um ihr Vorgehen abzuklären.

„Sir, die gegnerische Hauptstellung befindet sich bei Position 38. Sie haben sich eingegrabenen und eine doppelte Dreiecksformation, mit freien Schussfeld eingenommen. Wird werden es schwer haben da etwas zu bewirken, ohne das wir uns wie Schießbudenfiguren abknallen lassen.“

„Das sehe ich auch so, wir brauchen ein Ablenkungsmanöver das lange genug die Aufmerksamkeit auf sich zieht, um uns die nötige Zeit für einen Angriff zu geben und vielleicht schon genug Verluste erziehlt.....“
Es dauerte gut eine halbe Stunde, bis der Platoonleader, sein Stellvertreter und die noch hinzugezogenen Squad – Sergeants einen Plan ausgearbeitet hatten, der ihnen wenigstens den Hauch einer Chance einräumte, das 2te Platoon zu überwältigen.
Und wiedereinmal kam dabei der Lance von Sergeant Retwin eine besondere Aufgabe zu, was sie ihrem geliebten Platoon – Sergeant zu verdanken hatten.

„Aurek-2 hier Stryker. Der Lieutenant hat beschlossen, das wir die Steilwand auf der linken Seite umgehen und uns dann ihrem Standort nähern. Sie werden bis dahin die gegnerischen Scouts auf der linken Flanke so ausschalten, das sie unbemerkt deren Platz einnehmen und sich bei unserem Näherkommen in die Verteidigungslinie der Feinde zurück ziehen können. Wenn sie dann innerhalb von deren Linien sind, sorgen sie für genügen Chaos, um uns einen Angriff zu ermöglichen...... Von ihrem Erfolg, hängt der Erfolg der gesamten Mission ab, verstanden !!“
Stryker wusste, wie schwierig die ganze Aktion für Retwin sein würde und das es einem Himmelfahrtskommando gleich kam. Aber dafür waren die Trooper nun mal da, egal ob Stormtrooper oder Scout. Das Leben eines einzelnen zählte nichts, nur der Sieg über den Gegner war von Bedeutung, auch wenn man dafür einige Leute vorab opfern musste.
In diesem Fall war es nur eine Übung, aber bald schon konnte daraus bitterer Ernst werden. Der Sergeant Major war gespannt ob die Neulinge dieser Herausforderung gewachsen waren.
Wenn es nach dem gefühlslosen Mann von Corulag gehen würde, dann würde er die Scouts schon bei der erstbesten realen Gelegenheit, mitten ins feindliche Feuer jagen und zusehen, wie man sie in Stücke schoss.
Wie er jeden Scout einfach nur hasste, er verabscheute sie mindestens genauso, wie jeden der zur Allianz der Rebellen stand.

„Wir starten in 40 Min mit der Umgehung der Steilwand. Melden sie sich, wenn sie die feindlichen Aufklärer aus dem Weg geräumt haben.“


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22 Mar, 2014 14:23 00
Cainneach Retwin
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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-38
Cainneach Retwin, in der Nähe der Rest der 2. Lance


„Verstanden Retwin, bleiben sie vorerst vor Ort, beobachten sie weiter und warten sie auf Befehle. Stryker Ende!“

Retwin knirschte mit den Zähnen. Stryker ließ sich also nicht so leicht täuschen. Das war ganz und gar nicht gut, aber immerhin eine Information. Er meldete sich mit einem reservierten „Verstanden“ ab und begann, Beobachtung und Ruhephase in Einklang zu bringen, was bedeutete, dass sie sich wieder in zwei Gruppen zusammen zogen. Er überließ Eriston Thane und befahl Lectrac und Sarretim zu sich.
Die Situation vor ihnen veränderte sich kaum. Die gegnerischen Scouts wussten, wie man unauffällig war und blieb. Hätte er sie nicht bereits entdeckt, wären sie seinem ersten und wohl auch seinem zweiten Blick entgangen. Die Stormtrooper in der ersten Verteidigungsstellung machten ihm die Sache deutlich leichter. Er konnte die Bewegungen beobachten, wenn sich die Wächter ablösten. Der verdammte Blechkopf [R-1] war recht nützlich, wie Retwin zugeben musste, obwohl er ein gelindes Misstrauen gegen die Abhängigkeit von jeder Art technischer Unterstützung hegte.
Als er sich schon fast auf seine Auszeit vorbereitete, für die ihn Lectrac ablösen würde, unterbrach der Mage [Stryker] mit einem nahezu unmöglichen Anliegen die Routine.

„Aurek-2 hier Stryker. Der Lieutenant hat beschlossen, das wir die Steilwand auf der linken Seite umgehen und uns dann ihrem Standort nähern. Sie werden bis dahin die gegnerischen Scouts auf der linken Flanke so ausschalten, das sie unbemerkt deren Platz einnehmen und sich bei unserem Näherkommen in die Verteidigungslinie der Feinde zurück ziehen können. Wenn sie dann innerhalb von deren Linien sind, sorgen sie für genügen Chaos, um uns einen Angriff zu ermöglichen...... Von ihrem Erfolg, hängt der Erfolg der gesamten Mission ab, verstanden !!“

„Wir starten in 40 Min mit der Umgehung der Steilwand. Melden sie sich, wenn sie die feindlichen Aufklärer aus dem Weg geräumt haben.“

Diesmal ließ er sich mit der Antwort merklich Zeit, die er nämlich brauchte, um sich diesen... Plan genauer zu überlegen. Wo hatte der Kerl [Dike] eigentlich seine Ausbildung bekommen? Besser: Hatte er irgendeine erhalten, die ihn für das Militär befähigte?
Gesetzt den Fall, dass sie es zwischen die feindlichen Linien schafften und dort auch lange genug unentdeckt bleiben konnten, um so etwas wie Chaos zu schaffen, würden sie spätestens beim Angriff ihrer eigenen Leute – der, bitte, wenigstens auf einer anderen Seite erfolgten würde – recht schnell mitten in die Schusslinien geraten, und zwar in die Schusslinien von allen, und das ohne einen Ort für einen Rückzug.

„Verstanden, Sir“, sagte er einige Atemzüge später und kappte umgehend die Verbindung.
Er hatte mit seiner Einheit etwa eineinhalb Stunden gebraucht, um hier her zu kommen. Das hieß, dass sie ihre Pause noch ein Stück in den Aufbruch der Stormtrooper hinein ziehen konnten. Aber er bezweifelte, dass das ausreichte, um sich zu beruhigen. Es war keine Angst vor der Aufgabe, es war blanke, brennende Wut - gepaart mit Tatendrang. Scouts waren keine kämpfende Einheit? Und für ein geringfügiges und recht gefahrloses Abweichen von dieser Regel musste er sich am ersten Tag hier zusammenstauchen lassen, nur um einen Tag später seine Einheit in eine völlig untypische Kampfhandlung zu führen?
Er hätte gern mit einem vernünftigen Mann über die anstehende Aufgabe gesprochen, aber das verschob er auf später. Es war unnötig, die Ruhe der Männer jetzt zu stören. Sie würden es noch früh genug erfahren, dann nämlich, wenn er sich ein halbwegs gescheites Vorgehen überlegt hatte.
Er weckte Lectrac und übernahm dessen geschützte Stellung, die sie unweit unter Zuhilfenahme eines der Zelte der ersten Lance erbaut hatten. Der Platz war somit windgeschützt und dank der dünnen Isolationsschicht auch sicher vor der Entdeckung durch Wärmebilder. Aber es reichte bei weitem nicht, um die Kälte zurückzudrängen.

Als er wieder am Beobachtungsposten Stellung bezog, noch immer frierend, aber etwas ausgeruhter, widmete er sich in stoischem Schweigen der Aufgabe, die vor ihnen lag. Genau genommen war zu keinen Zeitpunkt das Wort 'Befehl' in direktem Zusammenhang mit diesem... Plan aufgetaucht. Das würde ihm im Falle des Scheiterns wenig nützen, aber es war ein Ansatz. Denn wenn er das Problem genau so anging, wie der Auftrag lautete - nur mit seiner Einheit, unbemerkt und mit verdammt wenig Zeit für Teil 2, wenn er erst auf die Squads warten sollte – hatte er große Chancen auf ein recht baldiges Ausscheiden aus der Übung. Nicht, dass er grundsätzlich etwas dagegen gehabt hätte, sich zurück zu ziehen und ungestört ein paar Stunden schlafen zu können. Dann hätte er aber auf den Triumph verzichten müssen und dagegen wehrte sich jede Zelle seines Körpers.
Es war sein Job, seine Einheit und sich lebend, bestenfalls unverletzt durch diese Übung zu bringen. Und er gönnte es dem Mage [Stryker] zu erkennen, dass eine Schlacht ohne Scouts nicht zu gewinnen war. Dessen Drohung machte die Angelegenheit nur noch reizvoller.
Was tat man also, wenn man kameradschaftlich dachte und man Erfolge nicht für sich allein haben wollte?
Retwin wandt sich von der Beobachtung ab und nahm Kontakt mit Lashiec auf.

-----

Nach dem Ende der kurzen Unterbrechung, als sich jeder einzelne wieder zurück gemeldet hatte, setzte er seine Männer von der bevorstehenden Aufgabe ins Bild. Er wollte, dass jeder einzelne das Unternehmen kannte und notfalls zu eigenen Entscheidungen in der Lage war, sollten er oder Eriston verhindert sein. Jetzt hatte er noch Zeit, Dinge klarzustellen. Sobald sie mit dem Auftrag begonnen hatten, musste jeder wissen, was er zu tun hatte.

„Als erstes schalten wir den Vorposten aus. Dort warten wir, bis unsere anderen Einheiten anrücken. Anschließend sickern wir in deren erste Verteidigungslinie und nehmen die dort auseinander. Nur punktuell und als Ablenkung, aber es ist mit kleinen Schwierigkeiten zu rechnen.“

Thane war es, der nach einigen Augenblicken das Wort ergriff. „Sir, wir versuchen...?“

Retwin stoppte ihn mit einer entschiedenen Geste. „Zum einen: Nenn mich nicht Sir! Du hast es hier nicht mit einem tuntigen Offizier zu tun. Ich bin mit dir hier draußen und kämpfe an deiner Seite, verstanden? Zum anderen: Versuchen sagen Leute, die das Scheitern mit einberechnen. Das ist für uns keine Option. Streich es aus deinem Wortschatz. Und nebenbei: Wir erledigen Aufträge. Wir improvisieren. Genau das ist unser Job.“

Damit waren Thanes Einwände vom Tisch, wie er hoffte, auch die der anderen. Es dürfte bei jedem angekommen sein, dass dieser Auftrag eine Herausforderung, aber nicht unmöglich war. Nur von Sarettim war ein vernehmliches Räuspern zu hören.

„Was gibt´s? Wenn du einen Vorschlag hast...“

„Wir laufen mit unserer leichten Panzerung und kaum Bewaffnung in die feindlichen Stellungen, um die Leute dort aufzureiben, während die stark gerüsteten Stormtrooper davor warten, dass wir ihnen den Weg frei machen. Sollte es nicht eigentlich umgekehrt sein?“ fragte Sarettim, winkte aber gleich darauf ab.
„Weißt du, was passiert, wenn du hier rauskommst? Du kriegst dein Gehirn zurück“ brachte Sarettim seinen Gedanken zum Abschluss.

Der würde einen guten Vorgesetzten abgeben, dachte Retwin. Mit rhetorischen Stilmitteln kam er gut zurecht.
Rhetorische Stilmittel? Verdammt, er verbrachte entschieden zu viel Zeit mit Eriston.

„Seid ihr fertig? - Bestens. Thane, du umgehst mit Eriston den Vorposten. Ich komme mit Sarettim von der anderen Seite, also aus Richtung ihrer Verteidigungslinie. Lectrac gibt uns notfalls Schutz. Ihr packt eure Splittergranaten aus, wenn ihr nahe genug dran seid, um sie zu werfen. Wir bleiben während der ganzen Zeit in Kontakt.
Lashiec schickt uns zwei Leute, die uns notfalls unterstützen. Die hören mit.
Denkt dran, unser Ziel besteht darin, sie auszuschalten, bevor sie irgendeine Meldung abgeben können.“


-----

Die angezielten Positionen zu erreichen war ermüdend, kräftezehrend und nervenaufreibend, aber auf recht vertraute Weise. Die Gegend bot nahezu keinen Sichtschutz, auf zwei Dritteln kamen sie nur voran, wenn sie den Moment abpassten, in dem sich der jeweils wache Scout abwandte. Noch zu weit entfernt, um irgend etwas unternehmen zu können, versperrte ihnen ein verdammter Blechkopf [R-1] den Weg. Retwin überließ Sarettim den Schuss.
Soweit zum Thema 'ganz unbemerkt', dachte Retwin, als die Überreste zu Boden fielen. Der Verlust dürfte bald auffallen, wenn es nicht schon die drei Schuss taten, die Sarettim gebraucht hatte. Auf Übungswaffen war einfach kein Verlass.
Sie verharrten an dem Punkt, bis sie sich sicher sein konnten, dass sich ihnen niemand näherte, und ihnen blieben noch immer knappe einhundert Meter.

„Standort erreicht“, meldete Eriston in diesem Moment.
„Wartet nicht auf uns. Wir haben einen Marker hinterlassen. In Kürze wissen die, dass was falsch läuft.“ Retwin wartete die Bestätigung ab, dann gab er Sarettim das Zeichen zum langsamen Vorrücken. Es gefiel ihm nicht, den beiden die Arbeit zu überlassen, aber ihnen blieb einfach keine Zeit.

Aus der Ferne konnten sie beobachten, wie sich Personen dort bewegten und Lashiecs Unterstützung anrückte, selbst das kurze Aufleuchten von Sensoren glaubte Retwin zu sehen, aber das konnte eine Täuschung sein und es war nicht auszumachen, wer getroffen wurde.
Zeit verstrich, in der sich die drei gegenseitig den Rücken deckten und ansonsten nichts geschah.

„Alle melden, verdammt nochmal!“, brüllte Retwin nach einer Weile verärgert in das Comlink, und hatte damit schnell Erfolg. Jeder einzelne meldete sich anwesend und unverletzt, bis auf einen Treffer an einem der Bikes gab es keine Schäden. Zuletzt war ein schwer atmender, aber gewohnt lockerer Eriston zu hören.

„Ich dachte schon, du fragst gar nicht. Sollen wir euch hier Platz machen oder bleibt ihr, wo ihr seid, um uns zu sagen, ob wir unbemerkt blieben? Ihr dürftet die ersten sein, die es mitbekommen, wenn es schief lief“, beendete der seine Meldung.

Das Glück ist mit den Fähigen, den Verrückten und den Leuten auf aussichtslosen Missionen, dachte Retwin, während er die Verteidigungslinie beobachtete. Bis jetzt war alles unverändert.
Es war unnötig, sich zurückzuziehen, um auf den Rest des Platoons zu warten, wenn sie ihrem nächsten Ziel so nahe waren, und zudem riskant. Man konnte einen Vorposten unbemerkt ausschalten, aber man konnte nicht verhindern, dass jemand Fragen stellte und nachsehen kam.
Aber er hielt es für denkbar, dass sich der Plan geändert hatte, die Stormtrooper noch vor der Steilwand standen oder sonst irgend etwas Unvorhergesehenes geschehen war.

„Aurek-2, Standort 2-38. Auftrag ausgeführt. Stellung übernommen und gesichert“, meldete Retwin. „Erbitte Freigabe zum Eindringen in die feindlichen Stellungen. Warten dürfte unsere Chancen nicht erhöhen.“


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-38
Cainneach Retwin, [NPC] Brakin Sarettim, [NPC] Geoff Lectrac, unweit der feindlichen Verteidigungslinie

25 Mar, 2014 20:23 24
Garv Stryker
Gast


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~Fedje-System / Fedje/ Hauptkontinent/ Truppenübungsplatz/Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-35/ Garv Stryker mit Teilen des 4ten Scout Platoon~


Es dauerte dieses mal deutlich länger, bevor der Scout auf den Funkspruch antwortet und außer einem knappen „Verstanden, Sir", blieb Retwin stumm. Stryker hätte jetzt nur zu gerne das Gesicht des Sergeanten gesehen, als er den Befehl hörte. Wie alle Scouts hielt sich auch dieser Bursche für den Besten und das konnte er jetzt beweisen, was in den Augen des Sergeant Majors nur funktionierte, indem Retwin den Heldentod starb – oder zumindest den Übungstod.

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Garv musste nicht erst auf das Crono schauen, um sich zu vergewissern das die 40 Minütige Pause gleich vorbei war und es an der Zeit war aufzubrechen.
„Los Männer alles auf, die Steilwand umgeht sich nicht von allein !!“
Leicht murrend setzten sich die Trooper wieder in Bewegung und begannen damit die Felsformation zu umgehen. Alsbald näherten sie sich dem Vorposten welchen die Aufklärer unangetastet liegen gelassen hatten. Da sie mittlerweile die Position des 2te Platoon kannten, kam Lieutenant Dike zu dem Schluss, die beiden gegnerischen Scouts ebenfalls für seine Zwecke zu nutzen, ganz im Sinne ihres Planes.

Wie durch Zufall, bewegten sich die Stormtrooper in den Aufklärungsbereich der Scouts und natürlich blieb den beiden Männern genug Zeit um darauf zu reagieren. Unter dem Deckungsfeuer seines Kameraden, schwang sich der Andere auf sein Speederbike und brauste davon. Währen dessen der Zurückgebliebene in der Folge konzentrierter Blastersalven kurz darauf ausgeschaltet war. Wenn alles so lief wie geplant, würde der entkommene Scout in die befestigte Stellung des 2ten Platoon zurückkehren, was wiederrum Retwinund seinen Leuten vorab in die Hände spielen sollte. Insofern es diesem Cowboys überhaupt gelang, den Auftrag auszuführen.

„Aurek-2, Standort 2-38. Auftrag ausgeführt. Stellung übernommen und gesichert.... Erbitte Freigabe zum Eindringen in die feindlichen Stellungen. Warten dürfte unsere Chancen nicht erhöhen.“
Eine gefühlte Ewigkeit nach ihrem Kontakt mit dem Vorposten, kam entlich die Bestätigung von Sergeant Retwin. Sie hatten es also geschafft die Aufklärer auszuschalten, ob das jedoch auch vor den Hauptkräften des 2ten Platoons verborgen geblieben war, würde der Unteroffizier und dessen Männer noch früh genug erfahren. Zwischenzeitlich hatten sich auch Stryker, Dike samt ihren Soldaten bis auf wenige Klicks genähert, wofür der Platoon Sergeant die weiß gepanzerten Elitekämpfer im Laufschritt durch das unwegsame Waldgelände jagte.

„Verstanden Aurek-2, wir haben ihren markierten Vorposten passiert und Einem der Zwei die Möglichkeit gegeben sich ins Lager zurück zuziehen. Das sollte ihr nachfolgendes Auftauchen dort die nötige Glaubhaftigkeit verleihen und wenn nicht, ist die Übung für Sie halt schon früher zu ende. Warten sie mit dem Eindringen in die Stellung noch, bis wir auf einen Klick an ihre Position aufgeschlossen haben. Denn es erhöht unsere Chancen ebenfalls nicht, wenn sie schon mit den Ablenkungsmanöver loslegen und wir noch zu weit entfernt sind um wirkungsvoll Agieren zu können – Stryker Ende !“
Wen wollte dieser Kerl hier was von Chancen erzählen! Er hatte NUR seine Befehle zu befolgen und sich nicht darum zu kümmern, wie die Chancen standen.
Ein Stormtooper, der als erster Mann ein aufgebrachtes Raumschiff stürmen musste, brauchte sich auch keine Gedanken über seine Chancen zu machen. Entweder er überlebte es oder, was viel wahrscheinlicher war, er verreckte bereits bevor er auch nur einen Fuss ins Innere gesetzte hatte. In diesem Fall wurde der Leichnam einfach zur Seite gestoßen und ein neuer Trooper nahm dessen Platz ein, bis alle Gegner besiegt waren. Genauso würde es hier auch ablaufen. Schlug der Plan fehl, würde man einen anderen Weg finden.

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24 May, 2014 14:32 14
Cainneach Retwin
Gast


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Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 2-38
Cainneach Retwin, [NPC] Brakin Sarettim, [NPC] Geoff Lectrac, unweit der feindlichen Verteidigungslinie



„Verstanden Aurek-2, wir haben ihren markierten Vorposten passiert und Einem der Zwei die Möglichkeit gegeben sich ins Lager zurück zuziehen. Das sollte ihr nachfolgendes Auftauchen dort die nötige Glaubhaftigkeit verleihen und wenn nicht, ist die Übung für Sie halt schon früher zu ende. Warten sie mit dem Eindringen in die Stellung noch, bis wir auf einen Klick an ihre Position aufgeschlossen haben. Denn es erhöht unsere Chancen ebenfalls nicht, wenn sie schon mit den Ablenkungsmanöver loslegen und wir noch zu weit entfernt sind um wirkungsvoll Agieren zu können – Stryker Ende !“

Eine Antwort war nicht erbeten, also unterließ Retwin die auch. Spätestens jetzt war ihm klar, dass Taktik in Augen der Führung seines neuen Platoons offenbar etwas war, was anderen passierte.
Stryker schien genau die Art von Soldat zu sein, bei der sich Retwin nicht mehr fragte, wie man mit militärischer Überlegenheit und bester technischer Ausrüstung einen Krieg verlieren konnte. Es war die alte Geschichte von Heldenmut, Aufopferung und der Tatsache, dass man in der Geschichte erst auftauchte, wenn man eine hohe Zahl von Leben vernichtet hatte. Dabei spielte es nur eine untergeordnete Rolle, ob es dabei um das Leben der Gegner oder der der eigenen Leute ging.
Ganz allgemein hatte Retwin gegen Mut und Opferbereitschaft nichts einzuwenden. Er wäre kaum hier, wenn es anders wäre. Aber nichtsdestotrotz war ein Soldat mehr einem Soldaten weniger immer vorzuziehen. Dafür musste man kein Menschenfreund sein, man musste nur zählen können. Machte man die Opferbereitschaft zum Zentrum militärischer Taktik – und nicht etwa den effektiven Einsatz von allen vorhandenen Ressourcen, menschlichen wie technischen – dann bestand die Strategie langfristig aus einer kontinuierlichen Schwächung der eigenen Kräfte. Darin war für ihn kein Sinn erkennbar.

Er dachte nicht daran, zu Eriston zurückzukehren. Zu ihrer Verteilung im Gelänge hatte es keine Befehle gegeben, also würde er sich an seine Erfahrung halten.
„Schick Lashiecs Leute zurück. Achte auf Stryker und gib durch, wenn er auf ein Klick an euch dran ist. Mach dich bereit, dann vorzurücken.“

Damit hätte er mit den beiden anderen den Vorsprung nutzen können, sobald sie ihre Warteposition aufgeben durften. Aber er fand nicht heraus, ob das funktioniert hätte. Sarettim meldete erste Bewegungen vor ihnen und noch ehe Retwin das weitergeben, auch nur eine Verbindung hätte herstellen können, verriet das Aufblitzen der Waffen und herum fliegende Borkenstücke und Erde, dass die Übernahme des Vorpostens entdeckt worden war.
Ein Squad des 2ten, das zwischen deren Verteidigungslinie hindurch stieß, direkt auf die Stellung ihres ausgeschalteten Vorpostens zu. Es hatte keinen weiten Weg gehabt, im Gebiet dahinter konnte er Vögel beobachten und – wichtiger – von dort ihren Gesang hören. Vögeln vertraute er mehr als jedem Blechkopf, sie waren ein zuverlässiges Radar.
Die ersten Schüsse waren Sperrfeuer, zu weit entfernt, um wirklich eine Gefahr darzustellen.
Es dauerte keine Sekunde, bis Retwin das erfasste.

Eristons Gruppe konnte das zweifelsohne auch nicht entgangen sein, weshalb sich Retwin nicht mit langen Erklärungen aufhielt. „Zieht die Aufmerksamkeit auf euch. Wir ziehen uns ein Stück zurück, um euch seitlichen Feuerschutz zu geben.“ Während er sprach, behielt er die Bewegung vor sich durch das Visier im Auge, bereit, jederzeit das Feuer zu eröffnen. Als er sich nach Lectrac umsah, bemerkte er, dass der ihm Zeichen gab.
„Eriston. Änderung. Lectrac ist auf dem Weg zu euch. Ende.“ Er hatte gezögert. Aber es war eine Übung, rief er sich in Erinnerung, also ließ er den jungen Mann seinen Willen. Was auch immer er plante, eine bessere Gelegenheit würde kaum kommen, um es zu testen, auch wenn er als Kommandeur dafür würde den Kopf hinhalten müssen, wenn es schief ging, Dikes „Plan“ nach aber wohl eher für den Verlust des Blechkopfes [R-1] als für den Verlust seiner Leute.

Er zog sich mit Sarettim aus dem direkten Weg des anrückenden Squads zurück, vorsichtig und daher langsamer, als ihm das lieb war. Lectrac verschwand in einigem Abstand zwischen den Büschen und Retwin wünschte ihm viel Erfolg. Aus Richtung des ausgeschalteten Vorpostens waren erste Schüsse zu erkennen.

Lectrac vergrößerte den Abstand zu dem anrückenden Squad, unbeobachtet durch seine Lance und ausbleibenden Schüssen zufolge auch unbeachtet vom Gegner. Für seinen Plan brauchte er einige wenige, aber ungestörte Augenblicke.

„Aurek-2, Standort-38“, meldete sich Retwin knapp zwei Minuten, nachdem ihre Gegner aufgetaucht waren, bei Stryker. „Feindkontakt. Ein Squad des 2ten hält auf die Stellung zu. Das ist ihre Richtung, Sir“, fügte er zur Sicherheit noch ein. Er ging hinter der frei liegenden Wurzel eines umgestürzten Baumes in Stellung, die bestenfalls als Sichtschutz dienen konnte, legte an, nahm die anrückenden Stormtrooper ins Visier. „Unauffälliges Einsickern derzeit unmöglich. Ende.“
Die Jungs vom 2ten waren schnell. Er ließ dem Mage [Stryker] keine Zeit, auf seine Meldung zu reagieren, und eröffnete das Feuer. Sarettim wartete noch einen Moment, ehe er sich seinem Vorgesetzten anschloss. Der Vorstoß der Stormtrooper wurde langsamer, als sie sich neu formierten und das eindeutig unerwartete seitliche Feuer erwiderten. Der Vorteil der Überraschung schwand schnell.


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Cainneach Retwin, [NPC] Brakin Sarettim, unweit der feindlichen Verteidigungslinie

26 May, 2014 19:55 47
Garv Stryker
Gast


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Er hatte es gewusst, wiedereinmal hatte ihn sein Instinkt nicht getäuscht – diese stümperhaften Scouts um Sergeant Retwin hatten die Sache verbockt. Ihre Aktion war nicht unbemerkt geblieben und hatte ein ganzes Squad des 2ten Platoon auf den Plan gerufen, mit dem sich Strykers Männer gleich herumschlagen mussten.
„Aurek-2, Standort-38..... Feindkontakt. Ein Squad des 2ten hält auf die Stellung zu. Das ist ihre Richtung, Sir...... Unauffälliges Einsickern derzeit unmöglich. Ende.“

„Verstanden Aurek-2, wir übernehmen das Squad ! Versuchen sie inzwischen nicht über den Haufen geballert zu werden, ohne wenigstens von Nutzen für uns gewesen zu sein, Stryker Ende!“
Etwas Gutes konnte der humorlose Sergeant Major dem Ganzen dann doch noch abgewinnen. Sie hatten jetzt die Möglichkeit 9 Trooper des gegnerischen Platoon, außerhalb ihres befestigten Postens auszuschalten. Das würde ihnen beim Hauptangriff wenigstens einen geringen Vorteil verschaffen.

Wenig später näherten sie sich der Position von Sergeant Retwin und konnten schon bald darauf ersten Schüsse aus den Übungswaffen hören. Scheinbar hatte sich das Squad der 2ten hier festnageln lassen ohne weiter voran zukommen.
„Aurek-2, wir sind gleich bei ihnen. Halten sie die Jungs noch weiter auf trapp, wir rücken von hinten her an und nehmen sie dann unter Feuer“

Ihre Gegner hatten zwischen mehreren dicken, nah beieinander stehenden Bäumen Deckung gefunden und verteidigten sich nach einer Seite hin, von der aus sie von mindestens zwei Mann beschossen wurden. Lieutenant Dike lies seine Trooper indes im Halbkreis formiert, schnell auf diesen Punkt aufschließen und bei erreichen der maximalen Kampfentfernung in Stellung gehen.

Gerade als 5 Trooper der 2ten versuchten rückwärtig auszubrechen, bemerkten sie die anderen Angreifer, deckten diese sofort mit breit gestreuten Blastersalven ein und zögen sich wieder in den Schutz der engen Baumgruppe zurück. Währenddessen Strykers Squads den Beschuss umgehend erwiderten und sich so weiter annäherten.
Trotz Dauerfeuer hielten sich Jungs des anderen Platoon tapfer, so das jeder Meter Bodengewinn hart erkämpft werden musste.
„Das dauert einfach viel zu lang und wir kommen dennoch nicht richtig an sie ran. Staff Sergeant Gordon zu mir!“

Der Staff Sergeant, ein drahtiger Mann von 33 Jahren, zählte zu den erfahrensten Soldaten im Platoon und war außerdem ein schneller Läufer mit ausgezeichnetem Wurfarm. Also genau das, was sie jetzt brauchten.
„Hier Sir, was gibt es ?“
„Wir müssen diese Kerle auf einen Schlag ausschalten, sonst sitzen wir noch hier wenn es Dunkel ist.“

Garv nahm eine seiner Übungsgranaten vom Gürtel und drücke sie Gordon in die Hand.
„Die hocken da drinnen so dicht besamen, das eine Granate für alle ausreichen wird. Versuchen sie es von der rechten Seite, dort ist die Lücke zwischen den Stämmen am größten. Wir werden sie derweil mit einem Blasterhagel niederhalten.“
„Verstanden Sergeant Major!“

„Dann los!!“

Nachdem Garv die Sache per Com an Lieutenant Dike und die übrigen Trooper weiter gegeben hatte, prasselte auf ein Zeichen des Platoon – Sergeants ein wahrer Sturm aus Blasterblitzen auf ihre Gegner ein.
Gordon hatte mittlerweile die rechte Flanke der Baumgruppe erreicht und sprinte im selben Augenblick los. Wenige Meter vor den Bäumen blieb er abrupt stehen, zog den Sicherungssplint und warf die Granate mittig in das feindliches Squad.
Sekunden später war alles vorbei, die Explosion hatte jeden der Trooper so erwischt, das er tot oder so schwer verletzt wäre, um nicht mehr kämpfen zu können. Besiegt und mit zu Erkennung erhobenen Händen, kamen die Männer aus ihrer Stellung heraus. Um sich kurz darauf die dummen Sprüche ihrer Kameraden aus dem 4ten Platoon anhören zu müssen. Zumindest solange, bis Stryker sie wieder dran erinnerte das die Übung noch nicht vorbei war.

„Schluss jetzt ! Lassen sie diese Leichen und sichern sie die Umgebung. Staff Sergeant das war eine saubere Arbeit....... Aurek-2, Retwin wo stecken sie ?!“


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01 Jun, 2014 12:52 45
Cainneach Retwin
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Cainneach Retwin, [NPC] Brakin Sarettim, unweit der feindlichen Verteidigungslinie


Retwins Konzentration lag auf den beiden Troopern, mit denen er und Sarretim sich ein Feuergefecht lieferten, während sich der Rest des Squads der Stellung ihres Vorpostens zugewandt hatten, wo nun Eriston mit Thane versuchte, sie auf Abstand zu halten. Kluges Vorgehen, dort würden sie mehr zu tun haben als hier.

„Verstanden Aurek-2, wir übernehmen das Squad ! Versuchen sie inzwischen nicht über den Haufen geballert zu werden, ohne wenigstens von Nutzen für uns gewesen zu sein, Stryker Ende!“

So viel Rücksichtnahme hatte er von dem Kerl gar nicht erwartet, nachdem der sie quasi erst in diese Situation gebracht hatte. Aber jetzt war nicht die Zeit, dem Gedanken länger zu nachzuhängen. Er antwortete mit einem knappen „Verstanden“, als er das E-11 mit einer neuen Energiezelle versah. Ebenso kurz gefasst schickte er Lectrac weiter zu Eriston. Was immer er plante, musste warten. Er sollte damit nicht Stryker in die Quere kommen.

„Aurek-2, wir sind gleich bei ihnen. Halten sie die Jungs noch weiter auf trapp, wir rücken von hinten her an und nehmen sie dann unter Feuer.“

Mittlerweile war die Bedeutung gezielter Schüsse zwischen Sarettims Sperrfeuer hinter der Suche nach neuer Deckung zurückgedrängt worden. Die Jungs vom 2ten hatten schnell genug erkannt, dass das morsche Holz nur ein paar Treffer brauchte, um kein Problem mehr darzustellen. Die Ansage „Lade!“ wechselte sich nun fast regelmäßig mit einem fast gefluchten „Wechsel!“ ab, wenn einer der beiden die Position änderte, um noch einen Rest Schutz zu finden. Retwins Bestätigung an Stryker reihte sich in diese Ansagen ein und das knappe „Verstanden!“ klang entsprechend.
Die Ablenkung durch Strykers Leute kam keine Minute zu früh. Retwin hatte noch einen Streifschuss hinnehmen müssen, der ihn die rechte Schulterplatte seiner Rüstung beschädigt hatte, aber weder ernsthafter Schmerz noch die Kontrolleure in der Operationsbasis zeigten ihm auf Kampfunfähigkeit an. Dann wies er Sarettim an, den Rückzug anzutreten.
Mitten im Laufschritt zu Eristons Position hielt er an, das Kampfgeschehen in einiger Entfernung und recht sicher, dass sie niemandem dort auffielen. Dort tat er mehrere Dinge nahezu gleichzeitig.
„Eriston. Lagebericht“, orderte er und riss sich das nutzlos gewordene Rüstungsteil ab. Er richtete das Visier auf das Kampfgeschehen, wechselte wieder auf Semiautomatik. Er hob die Waffe ein Stück, um die Bewegung im weit dahinter liegenden Wald zu beobachten. Ein Schwarm Vögel stieg auf und verschwand hinter den Baumkronen.
„Lage unter Kontrolle. Wir beobachten. Dike hat übernommen.“

Er gab die Information an die anderen beiden Lances weiter. Mit Starr hielt er die Verbindung etwas länger. Es verbot sich von selbst, dass er dem im Rang über ihm Stehenden Befehle erteilte, aber er wies noch einmal etwas deutlicher auf die mögliche Bewegung hin, die er als Ursache für den Aufruhr in der Tierwelt vermutete.

„Eriston, aufschließen.“ Er gab seinen genauen Standpunkt durch und sah sich nur kurz nach Sarettim um, der seine Rückendeckung absicherte. Die Zwischenzeit nutzte er, um dem Kampfverlauf zu folgen und zu sehen, wie das 4te langsam an Boden gewann. Als der Rest bei ihnen eintraf, fasste er die Lage noch einmal zusammen.
„Hier sind wir nutzlos. Starr sieht sich das hintere Gelände genauer an. Wir folgen seiner Bewegung“, beendete er die knappe Darstellung. Er musste nicht hinzufügen, dass sie dabei deutlich langsamer sein würden.
Der Weg erforderte ihre gemeinsame Aufmerksamkeit, um das Gelände um sich herum in den vollen 360 Grad im Blick zu behalten. Die Distanz zum Kampfgeschehen vergrößerte sich, aber die leichte Detonation ließ die Sensoren dennoch anschlagen. Sie verständigten sich wortlos, an ihrem Vorgehen festzuhalten. Jeder von ihnen hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass Informationen in den regulären Truppen, zu denen in ihren Augen auch die Stormtrooper gehörten, bis zur Ineffektivität gehütet wurden, auch vor verbündeten Einheiten.
Retwin entschied sich für einen Weg im dichteren Unterholz an einer leichten Steigung, schickte den Blechkopf in Richtung der Anhöhe, als er wieder was von seinem Platoon hörte.

„... Aurek-2, Retwin wo stecken sie ?!“

Er überprüfte ihren Standort, ehe er sich zurückmeldete.
„Aurek-2, Standort 1-39. Übernehmen nächste Position von Aurek-1. Aurek-3 hat Ihre andere Flanke übernommen“, antwortete er mit allen aktuellen Informationen, ohne genau zu wissen, ob die anderen Lances ihr Vorgehen mit irgendwem abgestimmt hatten und der Stand dadurch bereits bekannt war.


Fedje-System | Fedje | Hauptkontinent | Truppenübungsplatz | Einsatzgebiet (Q74), Quadrant 1-39
Cainneach Retwin und der Rest der 2ten Lance

03 Jun, 2014 08:33 19
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