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Kadajj Kadajj ist weiblich
SL out of Hell




Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 552

Ord Mantell Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie
Region: Mid Rim
Sektor: Bright Jewel Sector (Bright Jewel Cluster)
System: Bright Jewel System

Hyperraumrouten
Entralla Route
Celanon Spur

Terrain und Klima
Das Terrain ist hauptsächlich von Gebirgsketten und vulkanischem Gestein überzogen, es gibt Meere und Salzseen. An der Südküste befindet sich die Hauptstadt Worlport und ausgedehnte Stadtgebiete. Um den Äquator zieht sich ein Band von Raumhäfen, außerhalb dieser städtischen Gebieten, ist die Landschaft wenig bevölkert, abgesehen vom Kohlebergbau und gewaltigen Schrottplätzen, die einen Großteil der Oberfläche einnehmen.

Zugehörigkeit
Imperial Space

Hauptstadt
Worlport

Bevölkerung
Ureinwohner:
Savrips

Eingewanderte Spezies:
Menschen
Arcona
Aqualish
Bothan
Devaronianer
Sullustaner
Wookiees
Zabrak
und viele andere

Bedeutung

Ord Mantell ist ein ehemaliges Ordnance Depot, ein militärischer Außenposten der Alten Republik, als das Mid Rim durch menschliche Kolonisten besiedelt wurde. Mit der Zeit schwand die Bedeutung dieses Außenpostens und Ord Mantell wurde ein Freihafen für zahlreiche Fracht- und Transportschiffe, der nun auch gerne von Schmugglern und Kopfgeldjägern angesteuert wird. Die zahlreichen Casinos und die beeindruckende rosa leuchtende Kometenwolke über Ord Mantell haben sich trotz des zwielichtigen Rufs des Planeten als Touristenmagnet erwiesen. Seit 69 BBY wird auf Ord Mantell von Schmugglern das Blockade Runners’ Derby abgehalten.


Staatsform

Keine, obwohl der imperiale Warlord Gorrem Arduul die Herrschaft über das System beansprucht, bleibt die kriminelle Bevölkerung sich mehr oder weniger selbst überlassen.

_______________

.marmoream relinquo, quam latericiam accepi.

09 Oct, 2012 16:30 27 Kadajj ist online Beiträge von Kadajj suchen Nehmen Sie Kadajj in Ihre Freundesliste auf Füge Kadajj in deine Contact-Liste ein
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 30

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|| Ord Mantell . Worlport . Raumhafen ||
Verreion


Auf Ord Mantell schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Verreion kam seit fünf Jahren beinahe regelmäßig auf dieser staubigen, gesetzlosen Welt vorbei und was auch dort draußen in der Galaxis an großen Umwälzungen geschehen war, es zog spurlos an diesem Planeten im Mid Rim vorbei. Die Schmuggler und Kopfgeldjäger, die Frachterpiloten und Glücksritter wie auch abenteuerlustige Touristen ließen sich weder vom Imperium, den Rebellen und nun den Herren der Restreiche davon abhalten, auf Ord Mantell Station zu machen. Sei es, um Geschäfte abzuschließen, Prämien einzustreichen, sein Glück in den Casinos herauszufordern oder die große Kometenwolke zu begaffen, deren leuchtendes Farbenspiel auch vom Boden aus zu bewundern war. Die zauberhafte Illumination tauchte diese kriminelle Welt in einen zarten, roséfarbenen Schimmer, die gar nicht zu dem zwielichtigen Ort passen wollte, aber vielleicht war das auch gerade der Reiz daran.

Der dunkelhaarige Mann schritt indessen mehr oder weniger unbeeindruckt davon über die Einstiegsrampe der ‚Tempest’ seinem erprobten und schnellen Frachter der YT-1930er Serie ins Freie, mit einem gold-grün lackierten R2-Droiden an seiner, der leise vor sich hinpfiff. Der Pilot der Tempest trug dunkle Kleidung - eine schwarze Weste aus einer verstärkten Kunstfaser über einem dunkelgrauen Oberteil mit einer kettenringähnlichen Struktur, dessen Stoff über die kräftigen Arme spannte. Komplettiert wurde seine Bekleidung aus einer Hose aus widerstandsfähigem Material und festen wadenhohen Stiefeln, alles in ebenfalls dunklen Tönen. Der korrekte Sitz seiner Kleidung und sein Auftreten transportierten eine Aura von Zuverlässigkeit und Disziplin, genau das, was Verreionauch dem Betrachter vermitteln wollte. Sein Ziel war die große Wartehalle des Raumhafens, welche er mit straffen, schnellen Schritten ansteuerte. Formalitäten mussten nicht sehr viele erledigt werden – er führte keine Fracht mit sich und es reichte, bei der Raumhafenbehörde eine Gebühr für die Dauer des Besuchs auf Ord Mantell zu hinterlegen. Ob die Namen des Eigners und des Schiffes den Tatsachen entsprachen, interessierte niemanden, selbst wenn plötzlich jemand anderes mit dem Schiff wieder wegflog.

Genau aus diesem Grund hätte es Sonari beinahe geschafft, vor knapp einem Jahr mit der ‚Tempest’ und seinem restlichen Vermögen von hier zu verschwinden. Nichts in Gesicht oder in der Körperhaltung des Piloten deutete darauf hin, wie es in ihm bei dem Gedanken daran brodelte. Er hatte sie geliebt, wie er es selbst kaum für möglich gehalten hatte und dann hatte sie versucht, ihn um seinen ganzen Besitz zu bringen. Sonari war eiskalt und undurchsichtig, oder sie hielt sich wenigstens dafür. Es konnte gut sein, dass viele Männer auf diese Art hereinfielen, und beinahe wäre es Verreion selbst widerfahren. Doch sie hatte ihre Körpersprache und Mimik nicht ganz so gut im Griff, wie sie vielleicht dachte, und so hatte er im beinahe letzten Augenblick verhindern können, dass sie mit seinen Credits und der ‚Tempest‘ auf Nimmerwiedersehen verschwand, weil er als verliebter Idiot nicht auf seine lorrdianischen Instinkte gehört hatte. Sicherlich wäre es am Besten gewesen, sie zu vergessen, doch das konnte er nicht – entweder weil er sie aus vollem Herzen hasste oder vermisste. Es gab viele ausgezeichnete Informationshändler, doch sie gehörte zu den Besten und war in Hinsicht auf ihre Ware zuverlässiger als auf ihre Einstellung zu Beziehungen, so dass sie nach einem halben Jahr Funkstille wieder Kontakt aufgenommen hatten – diesmal auf einer rein geschäftlichen Ebene, so redete es sich Verreion ein.

Das Geschäft, das ihn nun wieder nach Ord Mantell geführt hatte, war indirekt über die zwielichtige Informationshändlerin zustande gekommen. Verreion hatte die Anfrage über einen unbekannten Auftraggeber erhalten. Seine Kontaktdaten für heikle Aufträge konnte man nur über Mundpropaganda in Erfahrung bringen, da er in einigen Sektoren auch über eine offizielle Lizenz verfügte, die ihn als ehrbaren Transportunternehmer mit makellosem Ruf auswies. Um den Auftrag anzunehmen, musste er zunächst herausfinden, wer ihn engagieren wollte und Sonari war die beste Adresse dafür. Die Anfrage hatte zu einem Namen geführt, der mit aller Wahrscheinlichkeit mit dem Syndikat der Black Sun in Verbindung stand, und dieser Kontakt hatte ihn mit den notwendigen Details über Ziel, Auftrag und Preis versorgt, inklusive einer Anzahlung, die dem Piloten attraktiv genug erschien, um den Auftrag anzunehmen.

Als Treffpunkt war ihm der wenig frequentierte Schalter von ‚Celanon Imperial Tours’ genannt worden, das Wort Imperial war nun mehr schlecht als Recht mit dem Wort Pentastar ersetzt worden und statt dem Wappen des Galaktischen Imperiums prangte nun der Stern des Alignments in der Überschrift. Ansonsten sah die Wartehalle des Raumhafens von Wolport genauso wie in den Jahren zuvor aus – Reisende und Piloten verschiedenster Herkunft und Spezies – beinahe wie auf jedem anderen Raumhafen auch, wenn man vielen von ihnen nicht ansehen würde, dass sie keinen besonders legalen Geschäften nachgingen. Auch das interessierte den Piloten nicht besonders und setzte auf einen Stuhl in der Sitzreihe vor dem Schalter. Ihm gegenüber saßen zwei kichernde Twi’leks – eine hellgelbe und ein beinahe weiße, angetan mit etwas, was man nur im weitesten Sinne als Kleidung bezeichnen konnte. Sie bedachten Verres mit anzüglichen Blicken, doch er versuchte sie zu ignorieren. Die beiden mussten Schlepper für irgendeine Bar oder ein Bordell in der Nähe sein, oder boten sich für eine schnelle Nummer in den Sanitärräumen des Raumhafens, um den ahnungslosen Freier dann dort auszunehmen. Seine Verachtung war unermesslich, während er äußerlich weiterhin gleichgültig blieb, als er aus seiner Jackentasche ein Holozin fischte und seine Aufmerksamkeit scheinbar den letzten Gravball-Meisterschaften widmete.


Verreion
|| Ord Mantell . Worlport . Raumhafen ||

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09 Oct, 2012 20:27 08 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Zach Stirren
Gast


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Ord Mantell * Worlport * Straßen * Juc, Zach


Der kleine Aleena flog wie der Teufel. Recht und Gesetz schienen für ihn nicht zu existieren und Zach fürchtete mehr als einmal um sein Leben. Er war keine Heulsuse aber mit den Bomben an Bord war eine solch tollkühne Fahrt nicht unbedingt das, was er gebrauchen konnte. Aber Juc ließ sich wohl eh nicht abhalten, also vertraute er auf die Fahrkünste des Aleena. Schließlich hatte seine Spezies auch schon Podracer hervor gebracht. So schlimm würde es schon nicht werden. Zumindest würde er so schnell zu seinem Ziel kommen und keine Zeit verlieren. „Celanon Pentastar Tours“. So hieß der Raumhafen in dem er sich mit Mr. Astur treffen sollte. Die Black Sun schien weder kosten noch Mühen zu scheuen, um seinen Auftrag erfolgreich zu gestalten. Es musste eine Menge gekostet haben, einen Piloten zu finden, der einen Bombenleger einmal quer durch die Galaxis flog und ihn nach erfolgreichem Anschlag zurückbrachte. Zach konnte nur hoffen, das der Pilot auch das hielt, was er versprach.

Die Gebäude von Worlport rasten dank des Fahrstils von Juc nur so an ihm vorbei und eine Orientierung war nicht möglich. Zum Glück wusste der kleine Techniker offenbar wohin sie mussten, denn Zach hätte unmöglich den Weg gefunden.

„Warum rast du so?“

„Wir haben keine Zeit zu verlieren....außerdem wird man da nicht oft rausgelassen.“

Juc hatte seine Brille von der Stirn über die Augen gezogen um so dem Fahrtwind standzuhalten und sah nun nur noch witziger aus. Hätte der Clawdite nicht erlebt, was dieser kleine Kerl zu leisten vermochte, würde er ihn für einen schlechten Witz halten.

„Ich hoffe nur, das du mehr siehst als ich.“

„Ich bitte dich. Ratts Tyrell war ein Aleena und Podracer. Ich hab das sozusagen im Blut.“

Zachs geschichtliche Bildung war nicht die beste und für Podracer hatte er sich nie sonderlich interessiert. Aber etwas in der Betonung von Juc ließ ihn aufhorchen.

„Und was ist mit ihm passiert“

„Bontha Eve...ein kleiner Unfall.“

„Ziemlich beruhigend.“

Juc wirkte fast ein wenig beleidigt, dass Zach an seinen Fähigkeiten zweifelte aber er würde sich auch wieder beruhigen. Allerdings hatte der Clawdite Angst, dass der Aleena ihm was beweisen wollte, also war es gar nicht so schlecht, ihn ein wenig auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Und tatsächlich. Sie kamen heil am erwähnten Raumhafen an.

„Ich such diesen Astur. Du passt auf die Ladung auf.“

„Geht klar.“

Zach nickte dem Aleena noch einmal zu und verschwand dann in der Menschenmenge, die sich in oder aus dem Raumhafen bewegte. Er hatte ungefähre Daten bekommen, wo sich der Pilot aufhalten sollte, aber wer wusste schon ob diesem nicht langweilig geworden war. Außerdem hatte er nur eine grobe Beschreibung des Äußeren erhalten und musste so genauer hinschauen, wer das Fliegerass war. Es benötigte ein paar Versuche bis er endlich den richtigen ansprach. Sein Äußerliches ließ darauf schließen das er ein gefühlskalter und unnahbarer Zeitgenosse war. Fast so wie Miss Laine also. Na, damit hatte er ja Erfahrung. Vielleicht hatte die kaltherzige Empfangsdame des Counts doch einen Nutzen.

„Mr. Astur?“

Der Angesprochene reagierte, was Zach bestätigte, dass er den Richtigen gefunden hatte.

„Ich bin Zach Stirren....ihre Ware sozusagen.“

Er reichte dem Pilot die Hand, die jener ergriff und man begrüßte sich.

„Am besten wir verlieren keine Zeit mit unnötigen Geplapper. Der Speeder mit meiner....Ausrüstung steht vor dem Raumhafen. Am besten bringen wir das Ganze umgehend zu ihrem Schiff“

Zach wusste nicht, inwieweit man den Piloten eingeweiht hatte, also war es besser, erstmal nicht zuviel preiszugeben. Die meisten Leute reagieren empfindlich auf Sprengsätze. Vor allem, wenn sie damit durch den Weltraum fliegen sollten.

„Sagen sie mir am besten ihre Landeplatznummer und gehen sie voraus. Ich hole in der Zeit den Speeder.“

Er begab sich direkt zurück zu Juc. Auch wenn der Aleena zuverlässig schien. Vollends vertrauen konnte Zach diesem verrücktem Zwerg nicht. Doch zu seiner Überraschung war alles in Ordnung und die Ladung unangetastet.

„Endlich.“

„Versuch du mal einen unscheinbaren Mann unter Tausenden zu finden.“

Zach stieg in den Speeder und man fuhr zur angegebenen Hangarbucht, wo Astur schon wartete.

„Ok da wären wir. Zeit abzuladen.“

Der Aleena half wieder einmal mit Leibeskräften, wobei Zach ihm nicht zuviel zumuten wollte. Es ging ihm weniger um dessen, sondern eher um seine eigene Gesundheit. Die Sprengsätze waren ziemlich stabil aber eine hundertprozentige Sicherheit gab es nicht. Es war nicht viel an Material, was zu transportieren war aber es sollte gut verstaut werden. Wer wusste schon was einem bei den Roche-Asteroiden erwartete.

„Das hier sollte gut verstaut werden. Zeigen sie mir einfach einen Platz. Ich werd's dann bestmöglich lagern. Ich hoffe sie wissen, worauf sie sich einlassen.“

Zach sah sich selber nicht als Kriminellen und wollte nicht, dass ein Unschuldiger dafür büßen musste, das er zuwenig Fragen gestellt hatte. Obwohl Astur nicht unbedingt den Eindruck machte, ein blutiger Anfänger zu sein.

Ord Mantell * Worlport * Straßen * Verreion, Juc, Zach

09 Oct, 2012 21:32 56
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 30

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|| Ord Mantell . Worlport . Raumhafen. Hangar ||
Verreion, Zach Stirren, Juc


Er wusste immer, worauf er sich einließ, wenn es ums Geschäft ging und empfand die Frage seines Passagiers, einem dunkelhäutigen Mann, dessen Haare in filzige Zöpfe eingedreht waren, als ziemlich naiv. Anmerken ließ er es sich jedoch nicht und zeigte ein unverbindliches Lächeln. „Ich wurde darauf hingewiesen, keine Sorge, Mister Stirren. Allerdings werde ich Ihr Gepäck verstauen, sobald Ihr eifriger Kollege es in das Schiff geladen hat. Für Ware, die besonderer Behandlung bedarf, habe ich eigens modifizierte Räume. Sie können allerdings dabei sein, damit Sie wissen, wo sie verstaut wird.“ Das wäre noch schöner, jeden Passagier in seinen Frachträume für Sonderaufträge schalten und walten zu lassen, wie er wollte. Darüber hinaus war die Kontrolle über die Ware seine Art der Versicherung, dass der Auftraggeber es sich nicht noch einmal anders überlegte. Damit musste dieser Stirren leben, oder er konnte es sein lassen.

Sein Gegenüber wirkte völlig ruhig und gelassen, Verres konnte aus seiner Körpersprache und Mimik kaum Anzeichen für Nervosität oder Stress herauslesen, nur die Blicke, die er dem quirligen Aleena zuwarf, deuteten darauf, dass ihm dessen Verhalten nicht hundertprozentig gefiel. Über das Ziel der Reise brauchten sie keine weiteren Worte zu verlieren. Gee-One, sein R2-Droide, der auch sein Co-Pilot war, war bereits in das Schiff zurückgekehrt und traf die Vorbereitungen für den Start der ‚Tempest’, als der kleine Reptiloide das fünfte und letzte Gepäckstück verladen hatte. Gerade als der Pilot dabei war, seinen Passagier zum Betreten des Frachter aufzufordern, hörte er die typischen Geräusche, die Schritte in hohen Absätzen begleiteten, gefolgt von einem bekannten Kichern. Die beiden Twi’leks von vorhin hatten sich verzogen, als er ihnen keine Beachtung mehr geschenkt hatte, doch anscheinend wollten sie nicht so leicht aufgeben. Er sog scharf die Luft ein.

„Willst du etwa schon abreisen, geheimnisvoller Pilot?“, schmollte die Hellgelbe, um deren blanke Hüfte der Arm der weißen Twi’lek lag, die die beiden Männer unter gesenkten Lidern mit übertriebenen traurigen Blicken betrachtete – ihre Schauspielkünste waren widerlich. Ein Schmierentheater, um an seine hart verdienten Credits zu kommen, doch das konnten die beiden vergessen. „Wir könnten mit euch kommen und euch die Zeit vertreiben – es ist so kalt und einsam im All. Va’aira und ich können singen und tanzen, spannende Geschichten erzählen und noch vieles mehr…“ Dabei spielte die Weiße mit ihrem Zeigefinger um die Lekkuspitze, die mit glitzernden Steinchen verziert war. Eine Fahne billigen, aufdringlichen Parfüms gemischt mit Alkohol- und Spicedunst wohl vom Arbeitsplatz der Twi'leks, wehte in die Nase des Piloten - wenn das nicht ekelhaft war, wusste er auch nicht. „Diile’wa ist eine ausgezeichnete Masseurin, sie hat sehr geschickte Hände…„…und Va’aira hat eine flinke Zunge“, priesen sich die beiden an, dass es Verres übel wurde. „Von mir aus könnt euch gegenseitig die lekku in den Hintern schieben, bis sie euch vorne wieder rauskommen. Zieht ab!“ , herrschte er sie mit kalter Stimme an, doch so einfach wollten die beiden wohl nicht aufgeben. Va’aira, die hellgelbe Twi’lek trat näher auf Stirren zu. „Du hast noch gar nichts dazu gesagt – willst du etwa mit dem bösen Mann alleine reisen? Diily und ich würden uns nur um dich kümmern, wenn dieser schreckliche Mensch nichts mit uns zu haben will…“ Sie zwinkerte ihm verheißungsvoll zu und spielte mit den Pailetten auf ihrem knappen Oberteil. Dem Piloten blieb die Luft weg – weniger weil er die beiden Frauen so atemberaubend attraktiv fand, sondern ihr Verhalten als Dreistigkeit sondergleichen sah, sich auf diese Weise eine Passge zu erschleichen wollen. Er verstand nicht, weshalb immer wieder Männer auf solches Schlampenpack hereinfielen und sich hinterher beklagten, für ein kurzes Vergnügen um ihre Credits gebracht worden zu sein. Hoffentlich gehörte sein Passagier nicht zu derselben Sorte. Wenn er diese...Frauen mitnehmen wollte, würde er umgehend auf den Auftrag verzichten, und dann konnte sich Stirren zusehen, wie er von Ord Mantell wegkam.


Verreion, Zach Stirren, Va’aira, Diile’wa, Juc
|| Ord Mantell . Worlport . Raumhafen. Hangar ||

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Verreion Astur am 13 Oct, 2012 22:52 41.

13 Oct, 2012 22:50 57 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Zach Stirren
Gast


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Ord Mantell * Worlport * Straßen * Verreion, Juc, Zach


Juc eilte mit seinen kurzen Beinchen noch hin und her um das Gepäck vom Speeder ins Schiff zu bringen. Zach war eigentlich nicht der Typ, der andere für sich arbeiten ließ aber so eine Hilfe war schon nicht schlecht, wie er gestehen musste. Außerdem gab es wohl noch ein paar Feinheiten zu klären bevor sie losfliegen konnte. Zumindest war Astur kein blutiger Amateur oder ein waghalsiger Hitzkopf. So wie es aussah, hatte er es sich gut überlegt und verfügte über die entsprechenden Kenntnisse.

„Ihr Schiff, ihre Regeln. Ich werde ihnen zeigen, welche der Pakete eine Sonderbehandlung benötigen.“

Der Aleena huschte noch einmal Mal an ihm vorbei und brachte den letzten Koffer in das Schiff. Astur und Zach wollten sich gerade zum gehen wenden, als sich zwei ansehnliche, junge Twi'lek von hinten näherten um einen Kunden zu finden. Das es Huren waren, konnte man sofort an ihrem Äußeren ablesen. Jenes trübte auch die sonst hübsche Optik, obwohl man nicht sagen konnte, dass sie ihre Reize nicht gekonnt betonten. Das Gute an solchen Frauen war, dass sie teilweise billig waren und man mit ihnen so ziemlich alles machen konnte, ohne das sie meckerten. Leider konnte man sich wohl jede bekannte Krankheit bei ihnen einfangen und der angeborene Jagdtrieb jedes Mannes wurde dadurch auch nicht besonders gefördert. Alles in allem also nicht das, was Zach bevorzugte. Dazu kam der Auftrag, der im Moment ohnehin keine Freiheiten in der Richtung ließ.

Astur war auch professionell genug, um das ganze relativ schnell abzutun. Offenbar hatte sein Pilot schon vorher die Bekanntschaft der Beiden gemacht, was Zach ungewollt ein kleines Grinsen auf das Gesicht trieb. Die Dreistigkeit der leichten Mädchen in der Galaxis war immer wieder bewundernswert. Er beobachte den Menschen dabei, wie er mit den Twi'leks umsprang. Obwohl seine Wortwahl hart und verletzend war, so konnte man dennoch kaum eine Gefühlsregung bei ihm erkennen, bis auf Abscheu. Entweder er konnte sich gut beherrschen oder er war einfach einer von der Sorte, denen Tibannagas durch die Adern floss.

Zach schaute den Dreien amüsiert bei ihrem Spiel zu, als sich die gelbe der beiden Twi'leks an ihn wandte. „Du hast noch gar nichts dazu gesagt – willst du etwa mit dem bösen Mann alleine reisen? Diily und ich würden uns nur um dich kümmern, wenn dieser schreckliche Mensch nichts mit uns zu haben will…“ 

„Tja, wie es der Chef so unverblümt formuliert hat, ist für euch leider kein Platz auf dem Schiff.“

Sie hatten die Worte „böser Mann“ verwendet, um Astur zu beschreiben. Er erinnerte sich dabei an jene Nacht, in der er die Togruta umgebracht hatte, um seine wahre Identität zu verschleiern. Ob der Pilot auch solche Storys auf Lager hatte. Zach kam nicht umhin zu bemerken, das es nicht das angenehmste war, mit einem Wildfremden mitzufliegen, von dem man wirklich nichts wusste. Doch dies beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Wenn Astur wusste, wofür Zach nach Roche sollte, dann würde dieser sicherlich auch ein unbehagendes Gefühl dabei haben.

„Noch dazu bin ich besseres gewöhnt.“

Mit den letzten Worten drehte er sich einfach um. Sie hatten schon genug Zeit verschwendet. Er wollte endlich starten. Fünf Sprengsätze warteten drauf, zu ihrem Bestimmungsort gebracht zu werden. Juc verabschiedete sich noch von Zach und jener betrat zusammen mit Astur das innere des Schiffes.

„Ok die zwei Koffer müssten wirklich sicher gelagert werden. Aber auch nicht verbaut, denn ich muss noch einige letzte Handgriffe erledigen. So kann ich mir wenigstens etwas die Zeit vertreiben.“

Er deutete auf die zwei kleineren metallischen Behälter, die die Sprengsätze trugen. Zach packte mit an, um beim Verstauen so gut wie möglich zu helfen.

„Das Zeug hier kann irgendwo hin. Davon geht keine Gefahr aus.“

Man verstaute noch die restlichen Sachen, wobei Zach einen der Koffer mit in den Passagierraum nahm, in dem er die Reise verbringen würde. Astur begab sich dagegen ins Cockpit um zu starten. Der Clawdite setzte sich auf einen der Plätze und legte den Koffer auf seine Knie. Er enthielt die Bedienung für die Fernzünder. Er hatte die Zünder noch nicht kalibriert. Dafür war die Reise lang genug und wenigstens würde es so nicht langweilig werden. Astur schien nicht unbedingt sehr gesprächig. Vielleicht würde er sogar die ganze Zeit im Cockpit verbringen, wobei das vielleicht auch gar nicht so schlecht wäre. Obwohl es wohl auch ziemlich langweilig wäre, trotz Zünderkalibrierung. Der Start war schneller abgeschlossen als es Zach gedacht hatte und ein Ruck verdeutlichte, dass sie den Hyperraum betreten hatten.

Hyperraum * "Tempest" * Passagierraum * Zach

19 Oct, 2012 20:21 41
[NPC] Black Sun
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 21 Aug, 2012
Beiträge: 3

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:: Bright Jewel System :: nahe Ord Mantell :: Minstrel-Klasse Raumyacht 'Emerald Star' :: Count Ar'aru Ruc samt Crew ::



Die einhundertsechzig Meter lange Raumyacht von Ubrikkian Industries näherte mit sich behäbiger Langsamkeit Ord Mantell. An Bord des luxuriösen Raumgefährts, dessen platinfarbener Anstrich stets für Aufmerksamkeit sorgte, befand sich eine der wohlhabendsten Personen der bekannten Galaxie: Count Ar'aru Ruc. Ursprünglich der devaronianischen Rasse abstammend, hatte es der männliche Hornträger im Laufe der Jahre vollbracht, Teil einer unsagbar vermögenden Familie zu werden. Das einstige Familienoberhaupt, Count Saltron Ruc, hatte als kinderloser Greis vor knapp fünfzehn Standardjahren seinen favorisiertesten Geschäftspartner kurzerhand adoptiert und bestimmte ihn zum Alleinerben. So wurde aus Ar'aru Vol'vacc über Nacht Count Ar'aru Ruc. Die folgenden Jahre nutze der geschäftige und umsatzorientierte Devaronianer das gewaltige Vermögen der Adelsfamilie, um galaxisweit in zahlreiche Unternehmungen zu investieren. Ob im Abbau von gallianischen Feuersteinen, der Lommit-Förderung auf Elom, Nahrungsmittelproduktion oder auch der Schwerindustrie. In fast jedem Geschäftsfeld wusste sich der weitgereiste und vielbelesene Devaronianer zu behaupten. Die Folge dessen war - angetrieben von den interstellaren Kriegsszenarien - ein kontinuirlicher Zugewinn. Die Investionen in renditestarke Branchen, wie auch die Geldmittelsicherung in fast mündelsicheren Anlagen bescherte dem Count einen raschen Aufstieg. Nicht nur finanzieller Natur, sondern auch gesellschaftlicher. Da der Sitz des Hauses Ruc seit jeher Ord Mantell war, war es dem Hornträger vergönnt, sich schnell enormer Beliebtheit zu erfreuen. Schritt für Schritt wuchsen auch vor Ort Einfluß, Ansehen und Reputation. Dass der rothäutige Neu-Adlige aus frühester Zeit starke Bande zur Untergrundorganisation der Schwarzen Sonne besaß, war niemandem bekannt. Zumindest nicht all jenen verblendeten Existenzen der selbsternannten High Society, die sich tagtäglich in Feierlichkeiten und Selbstprofilierung zu betäuben versuchten. Count Ar'aru Ruc kam dies nur gelegen. Es erleichterte ihm sein Tun. So konnte er neben seiner Funktion als schwerreicher Geschäftsmann und Industrieller, sowie seines Status als Neu-Adliger obendrein auch die Funktion des Subvigo von Ord Mantell ausfüllen. War er früher ein unruhiger, heimatloser Vagabund gewesen, der auf die Hilfe der Black Sun angewiesen war, um diverse Interaktionen und Zusammenarbeiten realisieren zu können, so war er heute Hauptverantwortlicher für einen ganzes System.

Mit einiger Zufriedenheit saß der hochgewachsene Hornträger - angetan in aufwendiger Montur der neuesten ordmantellischen Mode - in einem weichgepolsterten Sessel imschiffseigenen Salon und blickte durch ein kleineres Transparistahlfenster ungehindert hinaus in den Weltraum. Derweil ruhte in seiner rechten Hand ein Glas teuren alderaanischen Weines. Der Devaronianer hatte im Laufe der Jahre wahrlich Geschmack an dieser Art von Erzeugnissen gefunden. Auch wenn er mehr als bodenständige Wurzeln hatte, war es Ar'aru leicht gefallen, sich an Luxus und Wohlstand zu gewöhnen. Den umgekehrten Weg indes hätte er nur allzu schwer beschreiten können.

Die Gedanken des Subvigo waren vielfach gestrickt. Zum einen sorgte ein Arbeiter-Streik auf Koratas für einen Lommit-Abbau-Defizit, der offenbar nur mit satten Gehaltserhöhungen zu bekämpfen war - zum anderen hatte ein besonders einflußreiches Mitglied der Schwarzen Sonne um Mithilfe bei einigen syndikatsinternen Umstrukturierungen geholfen. Maßnahmen, die einer entsprechenden finanziellen Unterstützung bedurften. Für Ar'aru Ruc war dies zwar keine kurzfristig lohnende Investition, allerdings konnte eine erfolgreiche Unternehmung seinen Einfluß innerhalb der Organisation erheblich steigern. Und Einfluß war eines der wenigen Dinge in der Galaxie, den man sich nicht per se kaufen konnte.


"Das könnte ein interessantes Spiel geben ...", murmelte der Devaronianer vor sich hin, während er das Weinglas in der Hand schwenkte und den Bewegungen des roten Goldes folgte. Vergessen war seine jüngst abgeschlossen Geschäftsreise inklusive der dort arrangierten Zusammenarbeit mit einem namhaften übersystemalen Kredit-Institutes. Vergessen auch die ausschweifenden Feierlichkeiten im direkten Anschluß an die Vertragsunterzeichnung. Auch die gänzlich private und intime Zelebration mit einer attraktiven Menschenfrau am späteren Abend war nicht mehr, als eine verblassende Erinnerung. Viel wichtiger als all das, war die Möglichkeit, federführend an einer personellen Umstrukturierung der Schwarzen Sonne beteiligt zu sein. Seit dem tragischen Tode Prinz Xizors krankte es im Syndikat. Was man benötigte war ein einflussreicher Mann an der Spitze. Jemand mit Weitblick und den finanziellen Mitteln. Auch wenn es niemand wirklich sehen wollte, war die mächtige Untergrundorganisation beileibe nicht so finanzstark, wie man es vielleicht gern hätte. Doch das sah nur, wer selbst zu den Großen zählte. Und das tat der Devaronianer - wenn auch durch eine Verkettung diverser glücklicher Umstände. Gewisse Kreise munkelten seit jeher auch vom Einsatz toxischer Mittel.

Nur Ar'aru Ruc kannte die Wahrheit und musste schmunzeln, kaum das er an das schmerzverzerrte Gesicht seines Adoptivvaters dachte. Den Verstorbenen mit einem stummen Gruß ehrend, hob der Hornträger sein Weinglas und genehmigte sich dann einen großen Schluck. Das Schicksal war doch wirklich manchmal auf seiner Seite.

Während er das dachte, glitt ein ARC-170 Sternjäger am Transparistahlfenster vorbei. Die 'Emerald Star' besaß vier Jäger dieser Klasse als Raumverteidigungs-Unterstützung. Darüber hinaus wartete die Yacht des Count natürlich mit einigen Besonderheiten, Modifikationen und kleineren Gimmicks jenseits der regulären Baureihe auf. Immerhin war das Leben von Ar'aru Ruc zu wertvoll, um sich auf gewöhnliche Produktionen für Jedermann zu verlassen. Der Rothäutige schmunzelte erneut.


"Count Ruc, wir haben soeben von der Raumkontrolle Landeerlaubnis erhalten. Geschätzte Ankunftszeit in Eurem Palast: Zweiundsiebzig Minuten.", verkündete eine blechern wirkende Stimme aus den internen Schiffslautsprechern. Ar'aru wusste, dass diese Ansage von der Brücke seiner Raumyacht stammte. Und überdies war es keine überraschende Aussage. Die Raumkontrolle würde sich hüten, einem Mann vom Kaliber des Count die Landung zu verwehren - selbst wenn eine feindliche Streitmacht im Orbit hing. Dafür war sein Einfluß in Gesellschaft und Politik zu groß. Selbst auf einem imperial kontrollierten Gebiet, wie es Ord Mantell war - auf dem es Nichtmenschen traditionell mehr als schwer hatten. Doch über jeder Propaganda, über jedem politischen Gedankengut stand letztlich immer der harte Credit. Je mehr Finanzkraft man besaß, desto attraktiver wurde man gegenüber den anderen.

Der Devaronianer nickte zufrieden und leerte sein Weinglas. Noch etwas über eine Stunde Zeit stand ihm zur Verfügung. Genug Zeit also, um sich noch um einige Geschäftsberichte zu kümmern. Seufzend erhob sich der Neu-Adlige und erfreute sich an der pompösen Ausstattung seines Salons. Das Schicksal meinte es seit Jahren gut mit ihm.



:: Bright Jewel System :: nahe Ord Mantell :: Minstrel-Klasse Raumyacht 'Emerald Star' :: Count Ar'aru Ruc samt Crew ::

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22 Feb, 2013 04:00 34 [NPC] Black Sun ist offline Email an [NPC] Black Sun senden Beiträge von [NPC] Black Sun suchen Nehmen Sie [NPC] Black Sun in Ihre Freundesliste auf
The Huntsmen
Beyond good and evil




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.ord mantell . worlport äquatorregion . casino-distrikt . absteige.

the unseen. eine frau und ihr liebhaber.


Ein Blasterschuss beendete das Leben des Mannes auf seinem letzten Höhepunkt. Die Frau unter ihm bemerkte weder das Aufheulen des Blasters noch, dass ihr Liebhaber starb, während er sich zuckend in ihr ergoss und wand sich und wimmerte in ekstatischer Raserei in den verschwitzten und zerwühlten Bettlaken im Schlafzimmer einer schäbigen Absteige am Rand einer der vielen Casinomeilen von Worlport . Ihre Finger krallten sich seinen Rücken, sie stöhnte befriedigt auf und kraulte mit einem glücklichen Lächeln den Hinterkopf des regungslosen Leichnams. Erst Augenblicke später registrierte sie, dass etwas nicht stimmte, sie rief den Namen des Mannes, der schwer und schlaff auf ihr lag und versuchte in aufkeimender Panik, ihn von sich herunter zu bewegen. Die vielfarbigen Lichter der zahllosen Bars, Night Clubs und anderen Amüsierbetriebe tanzten trotz der Jalousien irrlichternd durch die Dunkelheit des Zimmers und hatten ihrem Vergnügen, zusätzlich angeregt durch Glitterstim und Alkohol, eine surreale Note verliehen. Nicht weniger surreal war der Anblick, der sich in ihr Blickfeld schob. Eine dunkelglänzende, humanoide Gestalt, auf deren Oberfläche die Farben des nächtlichen Worlport wie buntschillerndes Öl auf Wasser ineinander flossen. Dort, wo das Gesicht sein musste, erkannte sie vage ihr eigenes Gesicht – und ein rotes, leuchtendes Dreieck, das auf der Spitze stand. Mit einem Ruck flog ihr Liebhaber zur Seite und landete mit einem grässlich dumpfen Geräusch auf dem Fußboden, dort, wo Teile ihrer Kleidung verstreut lagen. Sie versuchte, sich mit einem Laken zu bedecken, doch ihre Finger gehorchten ihr nicht und sie blieb so liegen, wie sie war. „W-wer bist du?“, brachte sie mit schreckgeweiteten Augen hervor, und auf dem Bettlaken bildete sich ein größer werdender Fleck.

Sie war ein arkanianischer Abkömmling, mit einer Haut wie aus Porzellan, aparten leuchtend blauen Tätowierungen, langen weißen Haaren und einem atemberaubenden Körper, der selbst in ihrer grenzenlosen Angst noch von der Lust zeugte, von der er noch vor wenigen Augenblicken besessen war. „Welchen Zweck erfüllt dein Leben?“, fragte er sie. Diese Frage erlaubte ihm interessante Einblicke in die seelischen Abgründe seiner Opfer, wenn es ihm die Umstände erlaubten. „I-ich mache, was du willst...ist noch was von dem Stim übrig. Oder wenn d-du auch was dabei hast…ich n-nehm alles…“, versuchte sie um ihr Leben zu feilschen. Sie strich sich fahrig über Haare und Brüste und öffnete ihre zitternden Beine ein Stück weiter. Aber sie war Dreck, mit dem er sich nicht beschmutzen wollte und man hatte ihn beauftragt, diesen Dreck zu beseitigen.

„Du bist eine Hure, Durya, sagte er. Seine Stimme war durch die Helmlautsprecher und Filter verzerrt, aber dennoch schien sie die Verachtung zu registrieren, mit der er diese Worte aussprach. Sie zuckte bei der Nennung ihres echten Namens zusammen. Außer ihr kannte nur noch sein Auftraggeber diesen Namen, so dass sie wissen musste, weshalb er hier war. Ehe sie etwas erwidern konnte, schlug er sie mit dem Griff eines seiner beiden Merr-Sonn-434 Blaster bewusstlos. Auf dem Griff des Blasters, der oft auch als Deathhammer bezeichnet wurde, war eine unbekleidete menschliche Frau zu sehen, die sich wollüstig zurücklehnte, und ihr langes dunkles Haar floss in Wellen ihren Rücken bis zu ihren Füßen hinab. Der Besitzer des Blasters wischte das Blut mit einem Zipfels des Bettlakens ab und wickelte die Frau darin ein. Beinahe nachlässig warf er sie sich über die Schultern und stieg über das Treppenhaus zum Dach hinauf, wo ein Airspeeder auf ihn wartete. Nach einer knappen halben Stunde Flug setzte der Airspeeder auf einem Privatlandeplatz des Imperial Palace Casino Hotels auf, wo der Pilot und seine bewusstlose Fracht von zehn uniformierten Söldnern unter Führung eines bulligen Cathars empfangen wurden. „Ich werde von Derrin Calliost erwartet, ich habe eine Lieferung für ihn.“

Der Felinoide gab einen grollenden Laut von sich. „Wer bist du? Und wer steckt in dem Tuch?“ , verlangte er barsch zu wissen. Die Söldner gingen in Stellung und legten ihre Blaster an, doch den Angesprochenen rührte es nicht. „Wer ich bin, geht dich nichts an, Cathar. Ich bin heute Abend mit Calliost verabredet, und habe ihm etwas mitgebracht…“

Mit diesen Worten ließ er das Bündel auf seiner Schulter zu Boden fallen. Es entrollte sich, als er am Laken zog und den Blick auf den bewusstlosen Abkömmling preisgab, durch dessen weiße Haare sich eine dünne Blutspur zog. Der Cathar trat einen Schritt zurück und flüsterte in sein Comlink, während er mit misstrauisch zuckenden Schnurrhaaren den Besucher betrachtete. Dann trat er wieder ein Stück näher. „Ich bringe dich und deine Lieferung zu Mister Calliost. Aber du musst deine Waffen abgeben.“

„Ist das deine Entscheidung oder die von Calliost?“ , fragte der Aufgeforderte kalt. Das felinoide Wesen stutzte und schüttelte unwillkürlich den zottigen Kopf. „Es ist so üblich…“
„Solange jemand denkt, dass zehn Bodyguards mit einem Einzelnen nicht fertig werden können, kann ich ihn nicht als Geschäftspartner ernst nehmen.“ Der Sicherheitschef kratzte sich nervös am Kopf, schien einige Augenblicke nachzudenken und bedeutete ihm zu folgen. Der Mann in der dunklen Rüstung wickelte den Abkömmling nicht mehr ein, sondern warf sie, so wie sie war, über die Schulter. Zwei der Bodyguards blieben am Hangar zurück, während er von dem Rest zu dem Turbolift der Suite geleitet wurde. Sie fuhren in die Casinoräume, die für Gäste reserviert waren, welche auf Privatsphäre Wert legten. Diese Räume waren neben den Spieltischen mit einer Bar und Hinterzimmern ausgestattet und es konnte eigenes Personal mitgebracht werden.

Auf diese Weise hielt es auch Derrin Calliost, ein Waffenhändler, der mit Calliost X-M Incorporated ein privates militärisches Dienstleistungsunternehmen betrieb. Er war ein hochgewachsener, gut aussehender Corellianer um die fünfzig, dem die grauen Strähnen in dem gepflegten schwarzen Haarschopf eine distinguierte Aura verliehen. Dieser Mann saß am Kopf eines langen, auf Hochglanz polierten Tisches aus Wroshyr-Holz, umgeben von seiner Entourage, einem Sammelsurium aus Männern und Frauen verschiedener Spezies, denen man die Herkunft aus kriminellen und halbseidenen Milieus deutlich ansah, auch wenn sie teure und exklusive Kleidung trugen und versuchten, dem Habitus des Unternehmers nachzueifern, mit kläglichem Erfolg.

„Wie ich sehe, haben Sie sie gefunden. Lebt sie noch?“ , fragte Calliost freundlich-interessiert und lehnte sich erwartungsvoll zurück, während der Kordon aus Angestellten, Geschäftspartnern, Speichelleckern und Gespielinnen aufgeregt miteinander flüsterte. Als Antwort schleuderte der Angesprochene die weißhäutige Frau auf den Tisch, auf dessen spiegelglatter Oberfläche sie ein Stück weiterrutschte, bis sie kurz vor dem schwarzhaarigen Corellianer zum Stillstand kam. Eine türkisfarbene Twi’lek in einem netzartigen Hauch von Nichts lachte schrill und hörte abrupt auf, als Calliost einen Finger hob. Eine Holodisc glitt über den Tisch zu ihm. Neugierig drückte er den Startknopf und bekam zu sehen, wie der Abkömmling sich mit ihrem Liebhaber vergnügte, bis er leblos auf ihr zusammen sackte. Der Waffenhändler runzelte die Stirn und feuerte urplötzlich den Inhalt seines Whiskey-Glases mitsamt Eiswürfeln in das Gesicht der bewusstlosen Weißhaarigen. Mit einem leisen Ächzen öffnete sie ihre Augen, die zunächst unstet hin- und herwanderten, bis sie erkannte, wen sie vor sich hatte. Sie schrie auf, und noch einmal, als sie realisierte, dass sie nackt auf einem Tisch lag und den Blicken von Calliosts Clique ausgesetzt war. Er spielte noch einmal den Inhalt der Holodisc ab, wobei er sie mit brennenden Blicken musterte. Wimmernd rollte sie sich zusammen und sah ihn entsetzt an.

D-Derrin, es tut mir Leid. Ich, ich w-wollte das nicht - er hat mir S-Stim gegeben und dann fand ich mich dort wieder – a-als….“, stammelte sie und sah hinter sich. Sie sprach nicht mehr weiter, als sie die Gestalt in der schwarzen Rüstung sah, die wie ein herausgestanzter dunkler Schemen in dem noblen Interieur wirkte. „Hat er das, du dreckige Hure?“ Er sprach gefährlich leise, nachdem er ihr Kinn hoch gehoben hatte. Tränen liefen über ihr Gesicht und verschmierten das aufwendige Make-Up. „Du hast von mir alles bekommen, was du wolltest, meine Aufmerksamkeit, mein Herz sogar, jedes Spice, das sich für Credits kaufen lässt – und dann lässt du dich für ein wenig billiges Stim von einem dahergelaufenen Chauffeur durchnehmen?“ Die letzten Worte brüllte Calliost so laut, dass jeder der Anwesenden zusammenzuckte und versetzte ihr eine Ohrfeige, die die angespannte Stille lauter als ein Peitschenhieb zerschnitt. Blut sickerte ihr aus Nase und Mund, und sie fiel schluchzend zur Seite. „Lerik ist tot, ja?“ , fragte er beiläufig den Auftragsmörder am anderen Ende des Tisches, der das Gespräch ungerührt mitverfolgt hatte. „Ja, er ist tot. Sie finden ihn in dem Zimmer, wenn Sie sich überzeugen wollen.“ Calliost winkte ab. „Ich vertraue in Ihre Fähigkeiten und Sie haben einen guten Job gemacht. Ihre Bezahlung geht Ihnen in diesem Augenblick zu. Oder hatten Sie sonst noch irgendwelche Ausgaben?“ Der Angesprochene wartete einen Moment, bis er antwortete. „Vielen Dank, Sir. Aber mein Job ist noch nicht beendet…“ Der dunkelhaarige Corellianer hob erstaunt die Augenbrauen, seine Entourage hatte den ersten Schrecken überwunden und begann wieder zu tuscheln.

„Ich weiß mehr über diese Frau, als Sie mir verraten haben, Mister Calliost. Sie heißt Durya und kam im Auftrag von Moff Kurugh zu Ihnen, mit dem Sie einige Geschäfte abgewickelt haben. Genauer gesagt haben Sie ihn übers Ohr gehauen, und sie sollte für ihn Informationen beschaffen. Allerdings haben Sie, schlau, wie Sie nun einmal sind, den Spieß umgedreht. Sie haben sie von sich abhängig gemacht, Sie haben sie zu Ihrer Geliebten und sie mit allen Arten von Spice bekannt gemacht. Das war ihr Trost, wenn sie sich in klareren Momenten daran erinnerte, dass sie ihren Auftrag aus den Augen verloren hatte und sich vor der Rache Kurughs fürchtete. Denn sie war auch einmal seine kleine Hure gewesen, der nun gar nicht davon begeistert ist, dass sie freiwillig für Sie die Beine breit macht, und für Ihren Chaffeur und jedem, der ihr Spice gibt…“

Die Stille in dem abgeschotteten Raum war betäubend. Calliost stand wieder auf und stützte sich mit beiden Armen auf der Tischplatte ab. „Was wollen Sie? Wozu erzählen Sie mir das, wollen Sie mich erpressen?“ Eine pochende Zornesader trat deutlich sichtbar auf seine Schläfe, und Schweiß stand auf der Stirn. Seine Blicke versuchten vergebens durch den dunkelglänzenden Helm seines Gegenübers zu dringen, doch alles, was er sah, waren verzerrte Spiegelbilder und ein leuchtend rotes, auf der Spitze stehendes Dreieck aus den schwarzen Tiefen des Visors. „Nein“ , sagte der Behelmte schlicht, „ich werde Sie erledigen.“

Die ersten Schüsse aus den Deathhammer-Blastern trafen den Sicherheitschef und zwei seiner Leute, die mit in das Hinterzimmer gekommen waren, die einzigen, die bewaffnet waren. Dank Calliosts Direktive war sonst niemand mehr bewaffnet, außer dem Waffenhändler selbst, der mit einem kleinen Holdout-Blaster auf den Schützen feuerte, ihn aber verfehlte und stattdessen seine Gäste traf. In dem Hinterzimmer brach Panik aus, die Männer und Frauen schrien und suchten nach Deckung, doch sie fanden nach und nach ihr Ende, oft war es schnell, doch manche starben langsam unter elenden Schmerzen durch Treffer in den Bauch oder ins Gesicht. Calliost hielt immer noch seinen leergeschossenen Blaster erhoben, als er von Maiden in den Kopf getroffen wurde. Die einzige Überlebende war Durya, die allerdings von mehreren Streifschüsse an Armen und Oberkörper verletzt worden war. Sie lag unter dem Tisch wie ein weißes waidwundes Tier, ihr Gesicht von den Schrecken der letzten Stunden gezeichnet.

„Lieferst du mich Kurugh aus? Er wird mich umbringen…“, flüsterte sie entsetzt und zitterte dabei am ganzen Körper, der zusätzlich von Krämpfen geschüttelt wurden. Der Mann in der dunklen Rüstung kniete sich zu ihr herunter und zog sie aus ihrem Versteck. Sofort zog sie die Knie an, die sie dicht umklammerte. „Was ist der Zweck deines Lebens?“ , fragte er sie noch einmal, doch sie schüttelte nur den Kopf. Er stand auf und zog Whore aus dem Holster. „Ich werde dich Kurugh ausliefern, aber er wird dich nicht umbringen, ich werde es tun…“ Sie stieß einen verzweifelten, erstickten Schrei aus und biss sich in die Hand. „Wer bist du?“ , fragte sie ein letztes Mal in Richtung des leuchtenden roten Dreiecks und nachdem ein rauchendes Loch auf ihrer porzellanweißen Stirn entstanden war, antwortete er.
„Ich bin The Unseen.“

Noch in derselben Nacht verließ ein Schiff des Modells MRX-BR Pacifier den Raumhafen von Ord Mantell, verfolgt von einigen Z-95 Headhunter Raumjägern mit dem Firmenlogo von Calliost X-M Inc. Drei von ihnen explodierten, noch bevor sie die Stratosphäre Ord Mantells verlassen hatten, die anderen gaben die Verfolgung auf, als der Pacifier in den Hyperraum sprang.


the unseen.

.bright jewel system . ord mantell . orbit . an bord der 'scathach'.

16 Mar, 2013 22:48 46 The Huntsmen ist offline Email an The Huntsmen senden Beiträge von The Huntsmen suchen Nehmen Sie The Huntsmen in Ihre Freundesliste auf
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.:: Bright-Jewel-System :: Orbit über Ord Mantell :: Tansarii Point Station :: Gänge::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Major Jegord Varrin::.


Verärgert ließ Major Jegord Varrin seine Blicke durch die Gänge der Tansarii Point Station schweifen, wo ihm und seinem Begleiter Lord Admiral Gorrem Arduul Angehörige verschiedener Spezies entgegenkamen. Sie schienen die beiden imperialen Offiziere nicht wahrzunehmen oder betrachteten sie nur flüchtig. „Wir hätten uns diesen Besuch sparen können, Admiral. Nichtmenschen und Frauen, diese Kombination ist Gift für jedes imperiale Vorhaben“, brummte er unter einem buschigen graubraunen Schnauzbart, der den eklatanten Haarmangel auf seinem Kopf kompensieren zu wollen schien. Der Lord Admiral, der sich seinen Rang im Gegensatz zu dem des Majors selbst verliehen hatte, zuckte mit den Schultern. Er war ein schlanker, nahezu hagerer Mann mit schütterem blonden Haar, in das sich tiefe Geheimratsecken gegraben hatten, an seinen Kiefern liefen dünne Koteletten aus.
„Wir mussten ausloten, wo die Betreiber von Tansarii Point und Nova Orion stehen, Major. Besser wissen wir, dass wir keinerlei Unterstützung von ihnen zu erwarten haben, als uns auf falsche Loyalitäten zu verlassen. Auch wenn es bedauerlich um die Scyk-Fighter ist.“, erwiderte er auf sein Pendant bei der Army, die unten auf dem Planeten die Imperiale Garnison am Leben erhielt. Aber da er die Erste Systemflotte über Ord Mantell befehligte, betrachtete sich der Lord Admiral als der wahre Herrscher über das System. Die Unterstützung mehrerer Crimelords und Söldner war ein notwendiges Übel, doch sobald er seinen Einflussbereich bis Qiilura und Anobis ausdehnen konnte, würde er sie durch imperiale Soldaten ersetzen.

„Starfighter...“, stieß der Major konsterniert hervor „Wir brauchen Truppen, das ist das Wichtigste für eine Armee.“

Innerhalb seines beengten Sichtfeldes hatte Varrin wohl recht, war es doch ärgerlich, dass ihnen bislang die Mittel fehlten, sowohl Tansarii Point Station und ihr Gegenstück am Systemrand, Nova Orion Station mit loyalen Truppen zu besetzen und zu Gefechtsstationen auszubauen. Station Gamma auf einem ausgebauten Asteroiden in der Nähe von Tansarii Point war von einer Gang nautolanischer Söldner besetzt, doch es hatte sich schon vor dem Tod des Imperators eine profitable Zusammenarbeit mit den Tentakelköpfen ergeben. Lord Admiral Gorrem Arduul war sich bewusst, dass er mit dem Mangel wirtschaften musste, nichtsdestotrotz gab es keinen Mangel an der kreativen Umsetzung mit dem, was auf seiner Habenseite stand. Genau daran fehlte es solch sturen Kommissköpfen von der Army wie Major Varrin. Er hatte es versäumt, sich früh genug mit Derrin Calliost zusammenzuschließen, dem Inhaber von Calliost X-M Incorporated, einem erfolgreichen Militärdienstleister. Leider war Calliost ermordet worden und die Söldnerfirma zusehr mit internen Querelen abgelenkt, als dass sie noch irgendeinen Nutzen gehabt hätte. Von den Planetenkriechern der Army sah keiner über seinen Tellerrand hinaus, so dass sich der selbsternannte Lord Admiral eine Antwort ersparte.

Die Kommandantin der Station, eine fahlhäutige Twi'lek, war eine harte Nuss, immerhin hatte sie es vor einigen Jahren geschafft, erfolgreich einer Übernahme durch die Black Sun zu trotzen, aber sie war bestimmt klug genug, um in Bälde zu erkennen, dass es sich lohnte, sich mit dem Imperium zu verbünden. Mit seinem Imperium. Er lächelte dünn, als der Major immer noch missmutig vor sich herbrummte, bis sie den Shuttlehangar erreichten, wo sich ihre Wege schließlich trennten. Varrin kehrte auf die Planetenoberfläche zurück, während Lord Admiral Arduul zu seinem Flaggschiff gebracht wurde.


.:: Bright-Jewel-System :: Orbit über Ord Mantell :: Tansarii Point Station :: im Shuttlehangar::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Major Jegord Varrin::.

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31 May, 2014 22:55 45 [NPC] Imperial Space ist offline Email an [NPC] Imperial Space senden Beiträge von [NPC] Imperial Space suchen Nehmen Sie [NPC] Imperial Space in Ihre Freundesliste auf
Tyra Grant
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(( Auf Wunsch auch nochmal in dem Thread hier ImpOfficer ))

[Hoher Orbit von Yaga Minor, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke] Tyra, Brückencrew

Der alles entscheidende Befehl war gekommen. Kein warten mehr. Keine Verzögerungen. Die Hammerhead-Offensive begann.

„Meine Herren, wir haben grünes Licht. Ab jetzt gibt es kein zurück mehr. Bringen sie das Mädchen zum Sprungpunkt.“

Vor ihrem geistigen Auge sah Tyra die drei gewaltigen Ionentriebwerke ihres Schiffes in einem hellen Blau aufflammen, als sie von den Antriebsgeneratoren mit Energie versorgt wurden.

„Commander Antilles, sobald wir im Ord Mantell-System sind, will ich volle Einsatzbereitschaft. Die Jagdmaschinen warten mit dem ausschleusen auf meinen Befehl. Und setzen sie sich während des Fluges mit den Com-Offizieren zusammen. Falls die Raumkontrolle des Planeten uns aus welchen Gründen auch immer kontaktieren sollte, will ich das wir eine wasserdichte Ausrede dafür haben, weshalb wir dort sind. Irgendetwas mit einem technischen Defekt oder dergleichen. Seien sie kreativ. Das gibt uns und der Flotte im Zweifelsfall Zeit und lässt den Feind nicht direkt mit einer Invasion rechnen.“

Es dauerte nicht lange und der Procursator-Sternenzerstörer, gefolgt von seiner Forn-Line war das erste Schiff, das den vereinbarten Sprungpunkt erreicht hatte. Während eine schiffsinterne Durchsage auf den bevorstehenden eintritt in den Hyperraum warnte, warf die schwarzhaarige Kommandantin einen letzten Blick aus den Aussichtsfenstern der Brücke, hinüber zu den unzähligen Lichtern der Allgegenwärtigkeitsbasis und der umliegenden Orbitalwerften. Als dann einer der Brückenoffiziere von 10 herunter zu zählen begann, schloss sie die Augen. Erst jetzt bemerkte sie, wie nervös sie eigentlich war. Sie spürte ihren Herzschlag deutlich, merkte dass ihre Hände feucht waren. Das war keine einfache Piratenjagd, an der sie Teilnahmen, kein gewöhnlicher Einsatz, wo sich modernstes Kriegsgerät klapprigen Weltraumsärgen gegenüber sah. Eine Großoffensive. Krieg.

„ 2… 1… Sprung. „

Sie merkte gar nicht, wie sich die Sterne vermeintlich in die länge zu ziehen begannen und das schwarz der Leere des Weltalls verschwand. Als sich ihre Augen wieder öffneten, blickten sie in einen wabernden, dunkelblauen Tunnel, durchzogen von schwarzen „Flecken“. Begleitet von einem tiefen Luftzug wand sie sich um und nickte ihrem ersten Offizier zu, der sich bereits zu den Offizieren der Kommunikation begeben hatte. „Die Brücke gehört ihnen, Commander. Sie finden mich in meinem Quartier.“

Die Zeit direkt davor war immer am schlimmsten. Man wusste, dass der Moment kommt. Man wollte, das es endlich begann. Doch das tat es einfach nicht. Es würden noch Stunden vergehen. Stunden, in denen sie diesen unangenehmen Druck in ihrer Brust spürte, der immer da war, wenn sie auf irgendetwas Wichtiges wartete. So gut es ging verdrängte sie die immer wieder aufsteigenden Fragen, ob sie auch an alles gedacht alle. Alles richtig war. Erst mit einem warmen Bad. Dann setzte sie sich auf ihr Bett und begann ihren angefangenen Historien-Roman über die Klonkriege weiter zu lesen. Nach vielleicht 15 Minuten lies sie es wieder bleiben. Sie konnte sich einfach nicht richtig auf die Handlung konzentrieren. Schlafen wollte sie nicht. Ob sie es überhaupt konnte, wusste sie nicht. Letztlich lief die Suche nach dem richtigen Zeitvertreib darauf hinaus, das sie vom Bett aus auf ihrem dekadent großen Bildschirm eine Aufzeichnung des Opernstücks „The Agony of Tarkin“ ansah, die, wie der Name bereits vermuten ließ, von dem Tod des Großmoffs handelte. Natürlich kannte sie das Stück schon. Sie hatte es sogar live im Coruscanter Opernhaus gesehen. Aber immerhin ließ es die Zeit vergehen.

Und sie verging. Als eine schiffsinterne Durchsage ankündigte, das die Oblivion das Bright Yewel-System in einer Stunde erreichen würden, begab Tyra sich zurück auf die Kommandobrücke ihres Schiffes. Seltsamer Weise, so wie es bei ihr immer der Fall war, verschwanden kurz vor dem direkten Eintreten eines wichtigen Ereignisses – sei es eine Prüfung, früher, auf der Akademie, oder die bevorstehende Ankunft in dem fremden System – beinahe sämtliche, störenden Anzeichen von Nervosität oder Anspannung. Sie wurde innerlich ruhig.

Commander Antilles weihte sie in die von ihm für den Fall der Fälle erdachte Mär von technischen Schwierigkeiten ein und überwachte anschließend die einlaufenden Bereitschaftsmeldungen der verschiedenen Stationen. Und dann war es so weit. Der wabernde, blau-schwarze, für Hyperraumreisen so charakteristische Tunnel formte sich erst zu einer Kaskade an leuchtenden, langgezogenen Sternen, ehe in den gewohnten Anblick des Realraums überging.

„Eintritt in das Bright-Yewel-System, Captain. Berechnete Koordinaten erreicht, wir befinden uns ausserhalb der Reichweite ihrer Scanner. Forn-Line meldet volle Einsatzbereitschaft und erwartet Befehle.“

Klang es aus einem der beiden Kommandogräben. Vor den Brückenaussichtsfenstern erstreckte sich Ord Mantell zusammen mit seinen beiden Monden, ein Hort von Schmugglern, Kopfgeldjägern und anderem, kriminellem Abschaum, jedoch auch einer Vielzahl natureller Wunder, für die der Planet bekannt war. Selbst von hier aus waren die pinken Wolken, die sich ankommenden Raumfahrern zeigten, zu erahnen.

„Bringen sie uns näher an das System heran, maximale Reichweite für einen Langstreckenscan.“

Die Forn-Line bewegte sich durch die Leere des Alls, zur persönlichen Zufriedenheit ihrer Kommandantin, ohne irgendwelche Zwischenfälle. Keine sich nähernden Patroullie, keine Kontaktversuche vom Planeten aus, gar nichts. Bis jetzt, zumindest.

„Ma´am, wir bekommen erste Meldungen von den Langstreckenscannern rein. Die Sensoren melden ein halbes dutzend Signale, Korvetten- und Fregattengröße. Ausserdem vier größere Signale, vermutlich Kreuzer. Genauere Klassifizierungen auf diese Entfernung nicht möglich.“

Das waren gute Nachrichten. Sehr gute, sogar, sollten die Scans der Wahrheit entsprechen. Ein derartiger Verband hatte nicht den Hauch einer Chance gegen die Armada des Pentastar Alignments. Ein Sieg über die Flotte würde die Schar an Verteidigern vermutlich in der Militärgeschichte verewigen – wozu es natürlich nicht kommen würde - . Entsprechend hob sich die Laune des Captains of the Line, für die die Okkupierung des ersten Planeten auf der Liste mittlerweile nur noch Formsache war.

„Leiten sie die Informationen an den Vice-Admiral weiter, ebenso das weitere Daten in kürze folgen werden. Commander, lassen sie einen Probe-Droiden starten, der Sichtkontakt zu den feindlichen Schiffen herstellen soll.“

Mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen verfolgte Tyra auf einer dem Bildschirme den Flug des Probe-Droiden, der, so die Rechnung, mit seiner verschwindend geringen Größe zwischen all dem üblichen Raumverkehr über dem Planeten für die feindliche Raumüberwachnung als Störung abgetan, oder gar nicht erst bemerkt werden würde.

[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

01 Jun, 2014 21:09 44
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.:: Bright-Jewel-System :: Orbit über Ord Mantell :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Bereitschaftsraum::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal, Commander Kevan Haerch via Holo::.


Das linke Auge des Lord Admirals zuckte hin und wieder, doch ansonsten konnte man dem selbsternannten Herrn des Bright-Jewel-Systems keinerlei Unruhe anmerken. Captain Krytal, kommandierender Offizier des Flaggschiffs der Ersten Systemflotte, war allerdings bleicher als sonst und presste die dünnen Lippen aufeinander, während sie der Holoprojektion eines Mannes mit scharfen Gesichtszügen zuhörten, der sich als Commander Kevan Haerch vorgestellt hatte. Kein militärischer Rang, denn er trug eine leicht abgewetzte Jacke aus Leder mit Verstärkungen aus Metall, die anscheinend als Protektoren dienten. Die Verbindung war verschlüsselt und anscheinend befanden sich Störquellen in der näheren Umgebung des Senders, denn die blau-monochrome Projektion war verrauscht und flackerte heftig. Dennoch hielt die Verbindung.

„Sie konnten nun feststellen, dass ich Ihnen die Wahrheit gesagt habe, Lord Admiral“ Dem nüchternen Satz war anzumerken, dass es keine Frage war. Dieser Commander war selbstsicher, vermied es aber gerade so, allzu impertinent und fordernd aufzutreten. „Ich danke Ihnen für diese Informationen, Commander Haerch und konnte die entsprechenden Maßnahmen einleiten. Was erwarten Sie als Gegenleistung?“, kam Lord Admiral Arduul sofort auf den Punkt. Er hatte weder Zeit noch Lust auf langwierige Verhandlungen mit diesem Söldner einzusteigen, nicht in dieser Situation. „Ich unterstütze Sie, allerdings nach meinem Ermessen. Wenn wir die Angelegenheit erfolgreich hinter uns gebracht haben, können wir uns über einen angemessenen Preis unterhalten. Wenn nicht, verschwinden wir oder sind sowieso tot. So einfach ist das. “

„Woher wissen wir, dass Sie sich nicht plötzlich auf die Seite unserer…Besucher schlagen?“, platzte es aus Captain Krytal mit überschnappender Stimme vor. Er sah aus, als ob er jeden Augenblick die Projektion des Söldners anspringen wollte. Sein holografisches Gegenüber hob abschätzig eine Augenbraue, blieb aber ansonsten ruhig.

„Die Interessen Ihrer Besucher gehen nicht mit den meinigen konform, Captain. Ich zähle auf die Weisheit und das Vertrauen Ihres Lord Admirals “ , erwiderte der Commander knapp, in dem Bewusstsein, dass Arduul kaum eine andere Wahl hatte. Krytal schielte angespannt zu seinem obersten Befehlshaber hinüber, der allerdings trotz der bitteren Pille weiterhin keine Miene verzog. Wenigstens musste man ihm nicht ansehen, dass ihm nichts anderes übrig blieb.

„Ich nehme Ihre Unterstützung unter der Bedingung an, dass Sie mit mir im ständigen Austausch bleiben. Ihr Wissensvorsprung nützt Ihnen allein auch nur wenig, wenn wir unsere Kräfte nicht angemessen koordinieren“, sagte der schlanke Endvierziger kühl. Sein Gegenüber nickte zustimmend. „Ich übermittle Ihnen die Daten für eine gesicherte Audioverbindung, ebenso für einen gesonderten Holokanal. Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Damit erlosch die Übertragung, bevor der Lord Admiral und der Captain der 'Arduul's Pride' etwas entgegnen konnten.


.:: Bright-Jewel-System :: Orbit über Ord Mantell :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Bereitschaftsraum::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal::.


***


.:: Bright-Jewel-System :: :: IPV ‘Su Exposs’ :: Brücke::.
.:: Lieutenant Commander Gades Luss, Crew::.


Der Raumverkehr im Bright Jewel-System war so geschäftig wie eh und je. Frachter, Raumgleiter, Privatyachten und Seelenverkäufer aller Art waren im An- und Abflug, manche kreisten im Orbit der Raumstationen, um auf Zubringer zu warten, andere karrten Touristen zu der beeindruckend rosa leuchtenden Kometenwolke um das einstige Ordnance Depot Ord Mantelll, welches den Ruf eines Zentrums halbseidener Geschäfte genoss, wozu auch die unzähligen Casinokomplexe auf der Oberfläche betrugen. Dennoch oder vielleicht auch deswegen erwies sich diese Welt seit langem als Touristenmagnet, trotz Klonkriegen, Rebellion und Sturz des Galaktischen Imperiums. Lieutenant Commander Gades Luss war gebürtiger Mantellianer, stolz auf seine Welt und stolz darauf, die imperiale Ordnung aufrecht zu erhalten, die dank des Lord Admirals weiterhin in diesem System existierte. Gewiss mussten Zugeständnisse an die örtlichen Gegebenheiten gemacht werden, aber das sprach nur dafür, dass Gorrem Arduul ein kluger Mann war und kein hirnloser imperialer Haudrauf aus den Kernwelten.

Nun stand das kleine Reich des Lord Admirals vor seiner ersten echten Bewährungsprobe, und Gades Luss hatte bereits eine wichtige Rolle gespielt. Mit seinem Patrouillenboot ‚ Su Exposs’ zog er seine Runden zwischen dem namensgebenden Gasriesen Su Exposs, der Nova Orion-Raumstation und Quatin , keine besonders aufregende Aufgabe, aber auch keine stumpfe Routinearbeit. Vor kurzem hatte er eine Strukturerschütterung registriert, die wohl in dem stetigen Kommen und Gehen im System nicht weiter aufgefallen wäre, wenn er nicht eine Anweisung von der Einsatzleitung der Patrouilleeinheiten bekommen hätte, sämtliche Hyperraumaustritte in seinem Erfassungsbereich zur Auswertung direkt aufzuzeichnen und weiterzuleiten.

Es dauerte nicht lange, bis die ‚ Su Exposs’ den Befehl erhielt, die Patrouille abzubrechen und sich für weitere Befehle bereit zu halten. Der Lieutenant Commander ahnte, dass etwas Besonderes bevorstand und seine Ahnung wurde zur Gewissheit, als er zu einem Rendezvouspunkt beordert wurde, wo er auf einen Teil der Systemflotte traf. Dort stand das Flaggschiff des Lord Admirals, die ‚Arduul’s Pride’, ein Strike-Kreuzer wie die ‚Charger’, zu denen sich der Tartan-Kreuzer ‚Fast Strike’ unter Captain Comarila und der Carrack ‚Falcon’ aufgestellt hatten. Auch wartete dort das Patrouillenboot ‚Quatin’ unter Lieutenant Commander Torne Varga sowie eine Marauderkorvette namens ‚Starcrush’ und zwei CR-90, die mit ‚Corona’ und ‚Nadir’ benannt waren. Sie trugen keine imperialen Kennungen, und auch die Namen ihrer Kommandanten, Duru Laa für die Marauder, sowie Cado Fortinet und Sen Lartag sagten Gades Luss überhaupt nichts. Eine Lancer-Fregatte und eine Nebulon-B begannen gerade abzudrehen und setzten sich in den Hyperraum ab, als sich die ‚ Su Exposs’ dem Verband anschloss.

Kaum, dass das Patrouillenschiff seine zugeordnete Position eingenommen hatte, ertönte aus der Kommunikation das Signal, dass eine Meldung des Oberkommandos eintraf. Unwillkürlich nahm der Lieutenant Commander Haltung an, obwohl ihn der Lord Admiral bestimmt nicht sehen konnte.
„Meine Herren Offiziere der Ersten Flotte – feindliche Invasoren, die den Namen des Imperiums missbrauchen, bedrohen den Frieden und die Sicherheit unseres Bright Jewel-Systems. Die Eindringlinge müssen hart und kompromisslos zurückgeschlagen werden “, ertönte die sonore Stimme des Lord Admiral mit feierlichem eindringlichen Ernst aus den Lautsprechern. „Ein Schlachtschiff, vermutlich von Sternzerstörergröße ist am Systemrand aufgetaucht und es werden meinen Informationen zufolge weitere feindliche Schiffe folgen. Ich werde persönlich die Verteidigung führen, die Koordinaten und die Aufstellung gehen Ihnen in diesem Augenblick zu. “
Das Herz des Patrouillenbootkommandanten schlug bis zum Halse – nicht aus Angst, sondern aus freudiger Erwartung, sich endlich in einer Raumschlacht zu bewähren. Er war stolz, dass er dazu beigetragen hatte, den Eindringling rechtzeitig zu identifizieren und würde nun dem Lord Admiral helfen, das System zu verteidigen. Allerdings war er ein wenig enttäuscht, dass die ‚ Su Exposs’, wie auch die ‚Quatin’ am hinteren Teil der doppelkeilförmigen Formation stehen würden, die von den beiden Strike-Kreuzern angeführt wurden. An den beiden vorderen Flanken standen die ‚Fast Strike’ und die ‚Falcon’, dann folgten die beiden Corellianischen Korvetten, während die ‚Starcrush’ deren Mitte belegte.
Noch bewegte sich die Einheit in einem hohen Orbit von Su Exposs. Der interplanetare Verkehr war nach wie vor hoch. Alles schien normal, nur für die kleine Verteidigungsgruppe tickte unbarmherzig schnell der Countdown herunter, bis sie sich endgültig formierten und Kurs auf den Systemrand nahmen, wo der Eindringling vermutet wurde. Ein unspektakulär leiser Startalarm tönte durch das kleine Patrouillenschiff und dann gab es kein Zurück mehr. Kurz bevor der Sternzerstörer und seine Begleitschiffe in Waffenreichweite der beiden Strike-Kreuzer geriet, wurde über alle offenen Kanäle ein Funkspruch des Lord Admirals gesendet:
„Unbekannter Sternzerstörer, hier spricht Lord Admiral Gorrem Arduul, Protektor des Bright Jewel-Systems! Dies ist Ihre letzte Chance beizudrehen, ansonsten sehen wir uns gezwungen, Sie mit Waffengewalt an einem weiteren Vordringen zu hindern! Ich wiederhole, drehen Sie bei und verlassen Sie das Bright Jewel-System“

Das Auftreten des Lord Admirals war beeindruckend, jedoch glaubte Lieutenant Commander Luss nicht daran, dass das fremde Schiff, ein Sternzerstörer fremder Bauart, der von zwei leichten Kreuzern begleitet wurde, sich nicht so einfach von seinem Vordringen abhalten lassen würde.
„Lieutenant Minzove, sind die Turbolaser und der Torpedowerfer gefechtsbereit?“ , fragte er den zuständigen Waffenoffizier mit einem leichten Unwohlsein in der Magengrube. Erst jetzt realisierte er wirklich, dass sie es nicht mit aufmüpfigen Piraten zu tun hatten, sondern mit gut organisiertem imperialem Flottenpersonal.
„Die Stationen melden volle Gefechtsbereitschaft“ , erwiderte der Lieutenant mit einer Zuversicht, als ob ihnen statt der vier Turbolaser vier ganze Batterien zur Verfügung stehen würden.
„Feuer auf meinen Befehl, Energie auf die Frontschilde!“ , ordnete Gades Luss an und schluckte danach schwer, als ihm bewusst wurde, dass das gegnerische Schiff zehnmal so groß wie die ‚Su Exposs’ war. Er hätte nicht auf das Ortungsholo schauen sollen.


.:: Bright-Jewel-System :: am Systemrand :: IPV ‘Su Exposs’ :: Brücke::.
.:: Lieutenant Commander Gades Luss, Crew::.



STR ‚Arduul’s Pride’ [Schilde 100% | Hülle 100%]
STR ‚Charger’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
TAR ‚Fast Strike’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
CAR ‚Falcon’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
IPV ‚Su Exposs’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
IPV ‚Quatin’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
MAR ‚Starcrush’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
CR 90 ‚Corona Flare’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
CR 90 ‚Nadir’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]

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08 Jun, 2014 00:34 15 [NPC] Imperial Space ist offline Email an [NPC] Imperial Space senden Beiträge von [NPC] Imperial Space suchen Nehmen Sie [NPC] Imperial Space in Ihre Freundesliste auf
Tyra Grant
Gast


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[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

Es war erstaunlich, wie schnell das Gefühl der Freude verebben konnte. Bis vor wenigen Augenblicken war alles noch so gut gelaufen. Die Forn-Line hatte das Bright-Jewel System ohne Zwischenfälle erreicht, erste Systemscans durchgeführt und einen Probe-Droiden zur genaueren Informationsbeschaffung ausgesendet. Sogar eine Alibi-Geschichte hatten sie, sollte sollte die Raumkontrolle sie kontaktieren. Die schwarzhaarige Captain of the Line sah sich bereits für ihre hervorragenden Leistungen vom Vice Admiral gelobt, als mit einem Mal die Stimme eines Sensorik-Offiziers durch die Brücke der Oblivion hallte.

„Captain Grant, die Scanner melden Bewegung auf unsere Position zu. Mehrere Schiffe, Doppelkeil-Formation, 3 Kreuzer, mehrere Fregatten und Korvetten. Nähern sich schnell.“

Ein gedankliches Nein-nein-nein-nein-nein hämmerte durch ihren Schädel, während sich ihr eben noch siegessicheres Lächeln zu einem dünnen Strich verwandelte. Es war wie die versprochene Lieblingssüßigkeit eines Kindes, die ihm direkt vor der Nase weggeschnappt wurde. Situationen, die sich zu Ungunsten der eigenen Person entwickelten. Das war der wunde Punkt, den alle Karrieristen, wie Tyra Grant eine war, besaßen. Die Gefahr, dass die unerwarteten Ereignisse als eigenes Scheitern ausgelegt werden würden.

„Sind sie sich sicher, dass der Verband auf uns zuhält?“ Natürlich wusste sie, wie die Antwort ausfallen würde. Alleine der ertönende Gefechtsalarm war bereits mehr als Hinweis genug. Dennoch war das bestätigende Kopfnicken des Mannes ganz und gar nicht das, was sie hatte sehen wollen.

„Anzeichen darauf, dass wir entdeckt wurden? Was ist mit der Probe?“

Begleitet von einem langgezogenen einsaugen von Luft warf die Kommandantin der Oblivion einen Blick auf das Ortungsholo.

„Keine von denen wir wissen, Ma´am. Die Probe scheint noch nicht entdeckt worden zu sein. Wir bekommen die Daten grade rein. Jede Menge zivile Schiffe, ein Carrack-Kreuzer, ein paar bewaffnete Frachtschiffe. Keine Spur von den übrigen Schiffen, die der Langstreckenscan zeigte.“

Immerhin etwas. Das beste daraus machen. Gut dastehen. Darauf kam es an. Sie selbst nahm gar nicht bewusst war, das sie sich mehr um die Leistungsbewertung durch das Oberkommando, als um die herannahenden Feindschiffe sorgte.

„Kommunikation, stellen sie eine Prioritätsverbindung zu Admiral Tecev her. Commander Antilles, geben sie der Line den Befehl, die Jäger ausschiffen zu lassen. Und geben sie mir einen visuellen Timer, wann der Feind in Waffenreichweite ist."

Ein letztes graderücken ihrer Offiziersmütze, dann trat sie auf die Holoplattform. Auf einem nahen Bildschirm in Sichtweite wurde ein herrunterlaufender Timer in roten Zahlen angezeigt, sowie die aktuellen Daten zu den feindlichen Schiffen.

„Admiral Tecev, Captain Grant hier. Ein feindlicher Verband nähert sich der Forn-Line. Der Feind muss von unserem kommen gewarnt worden sein, möglicherweise eine Folge des Hackerangriffs auf die Allgegenwärtigkeitsbasis. Wir haben bisher keine Anzeichen dafür, das es einem Fehler in unserer Vorgehensweise geschuldet ist. Wir übermitteln ihnen unsere aktuellen Daten bezüglich des feindlichen Verbandes und der naherkundung Ord Mantells durch einen Probe-Droiden.“

Zitat:
"Captain Grant, hier spricht Admiral Tecev. Vielen Dank für Ihre Informationen. Ich bin mir sicher, dass wir keine Fehler gemacht haben und werden auch einem vorgewarnten Feind entgegentreten können. Sie haben völlig richtig gehandelt. Stellen Sie sofort die Stärke dieses Verbandes fest und…. "


Dieses Mal war es einer der Offiziere der Kommunikation, der sich bemerkbar machte.

„Einen Moment bitte, Admiral.“

Mit einer knappen Gestik gab sie den dunkelhaarigen Mann zu verstehen, zu sprechen.

„Captain Grant, eingehende Nachricht des Feindverbandes, offenbar ihres Befehlshabers.“

Zitat:
„Unbekannter Sternzerstörer, hier spricht Lord Admiral Gorrem Arduul, Protektor des Bright Jewel-Systems! Dies ist Ihre letzte Chance beizudrehen, ansonsten sehen wir uns gezwungen, Sie mit Waffengewalt an einem weiteren Vordringen zu hindern! Ich wiederhole, drehen Sie bei und verlassen Sie das Bright Jewel-System“


Lord Admiral? Innerlich verdrehte Tyra die Augen. Nichts, aber auch wirklich gar nichts an diesem System, noch an ihrer Flotte gäbe auch nur den Hauch von Anlass, sich selbst als Lord Admiral betiteln zu lassen. Aufgeblasene, selbstverliebte Warlords mit ihren Größenwahnkomplexen. Genau dieser Sorte Mensch war es geschuldet, das sich das Imperial in seinem derzeitigen, desolaten Zustand war. Doch bei all der Großspurigkeit registrierte Tyra auch die Chance auf einen kapitalen Fehler.

„Kommunikation, lassen sie das Signal sofort zu seinem Herkunftsort zurückverfolgen.“

Mit bereit wieder dezent steigender Stimmung, nachdem der erste Schock verdaut war, verfolgte sie die Bemühungen der Kommunikation, die Com-Nachricht zurückzuverfolgen. Erfolgreich.

„Admiral, wir wurden auf einem offenen Kanal von dem Feind kontaktiert. Mutmaßlich von ihrem Befehlshaber. Wir übermitteln ihnen das Audio-Log. Zudem war es uns möglich, die Nachricht zu einem der beiden Strike-Kreuzer zurückzuverfolgen. Wir stufen es als potenzielles Flaggschiff der Systemflotte ein. Mit ihrer Erlaubnis gehen wir zum Angriff über und nehmen das feindliche Flaggschiff mit gezielten Beschuss aus dem Spiel und beschäftigen den restlichen Verband lange genug, bis unsere Flotte eingetroffen ist. Der Verlust ihres „Lord Admirals“ wird ein schwerer Schlag für ihre Moral sein.“

Zitat:
Gehen Sie so vor, Captain Grant und versuchen Sie das Flaggschiff auszuschalten. Ich hoffe, mit dem Verband in weniger als zwanzig Minuten bei Ihnen zu sein. Spielen Sie auf Zeit, aber lassen Sie sich nicht zu zusätzlichen Risiken verleiten. Tecev Ende.


Begleitet von einem Salut beendete Tyra die Holokommunikation und wendete ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Feind. Zu ihrer Zufriedenheit kam die Nachricht, dass die Raumjägerstaffeln der Forn-Line ausgeschleust wurden.

„Kommunikation, stellen sie eine Verbindung zur Void Spear und zur Shadow her.“

Als der zuständige Offizier ihr mit einem Handzeichen bedeutete, das die Verbindung stand, hatte sich in ihrem Kopf bereits ein Schlachtplan gebildet.

„Meine Herren. Ich bin mir sicher, auch sie haben die Nachricht von unserem „Lord Admiral“ erhalten. Wir konnten das Signal zu einem der beiden Strike-Kreuzer zurückverfolgen, der als oberstes Prioritätsziel Aurek-1 markiert wird. Auf meinen Befehl wird die Forn-Line sämtlichen Beschuss auf das feindliche Flaggschiff Aurek-1 konzentrieren, ebenso die Bomberstaffel. Schnellstmögliche Zerstörung. Der Verlust ihres „Lord Admirals“ wird dem Feind schwer zusetzen. Anschließende Prioritätsziele sind, in dieser Reihenfolge, der zweite Strike-Kreuzer, markiert als Aurek-2, sowie der Carrack-Kreuzer, als Aurek-3 markiert. Wir werden Aurek 1-3 nacheinander, mit konzentriertem Feuer ausschalten. Alle anderen Ziele sind zweitrangig und optional. Die Flotte ist auf dem Weg zu uns, also vermeiden sie eigene Schäden. Benutzen sie die Oblivion als Deckung, wenn nötig. Noch fragen? Gut. Die Augen Admiral Tecevs und der gesamten Flotte liegen auf uns. Viel Glück, meine Herren. Grant ende.“

Mit einem Handzeichen lies sie die Com-Verbindung beenden. Gerade rechtzeitig. Gemäß dem Timer befanden sich die beiden führenden Strike-Kreuzer in wenigen Minuten in maximaler Waffenreichweite der Oblivion.

„Maximale Energie auf die schweren Axialgeschütze. Zielerfassung?“

„Bestätige, Ziel erfasst, maximale Energie, Waffen sind heiß.“

„Void Spear und Shadow melden Zielerfassung, Captain. Warten auf ihren Befehl.“

Gnadenlos tickte der Annäherungs-Timer herrunter. Die Zahlen wurden kleiner und kleiner. 10 Sekunden bis maximale Waffenreichweite. 5. Dann zeigten die Tafel nur noch Nullen.

„Feuer.“

Aus einem dramatischen Blickwinkel betrachtet, war es die Macht ihres Wortes, die den folgenden Feuersturm auslöste.

Die schwarze Leere des Weltalls wurde erleuchtet, als die drei gewaltigen, axialen Hauptgeschütztürme mit maximaler Energieeinspeisung insgesamt 6 Ladungen dunkelgrünen Todes ausspien. Einen Wimpernschlag später folgten die beinahe 40 sekundären Turbolaser der Oblivion, dann die schweren und normalen Turbolaser der Void Spear und der Shadow. Und die geballte Kataphonie dieses Vernichtungswerkes hatte nur ein Ziel: Aurek-1, die "Arduuls Pride".

Unwillkürlich fragte Tyra sich, was in diesem Augenblick in den Köpfen der Besatzungsmitglieder dieses Schiffes vorgehen musste, als dieser grünliche Hagelsturm auf ihr sie einprasselte. Schlossen sie innerlich bereits mit dem Leben ab? Versuchten die zu verdrängen, das kein Schiff dieser Größe lange einem solchen Beschuss standhalten konnte? Übten sie sich in störrischen Trotz, oder versuchten all diese Gedanken auszublenden? Sie wusste es nicht. Doch sie wusste, das sie, noch während ihre gesamte Line darauf aus war dieses Schiff zu vaporisieren, noch einen drauflegen würde. Sie wusste, dass die größte Gefahr in diesem Kampf für ihre weit schwächer gepanzerten Begleitschiffe ausgehen würde. Daher würde sie versuchen, so viel Feindfeuer wie möglich auf sich zu ziehen, in dem sie auf die Schwachpunkte eines jeden selbstherrlichen Warlords zielte. Chauvinismus und Stolz.

„Kontaktieren sie den gesamten feindlichen Verband auf einem offenen Kanal.“

Gemäß ihrer bisherigen Erfahrungen mit ihren männlichen Flottenkollegen malte sie sich gute Chancen aus, zu punkten. Alleine schon aus dem Grund, das in wenigen Augenblicken eine Frauenstimme zu hören sein würde.

„Hier spricht Captain of the Line Tyra Grant. Dies ist ihre einzige Chance: Übermitteln sie mir ihr bedingungslose Kapitulation und deaktivieren sie ihre Schilde. Widersetzen sie sich, und sie alle werden hier und heute sterben.“

Nicht einen Moment glaube Tyra daran, das der „Lord Admiral“ tatsächlich kapitulieren würde. Und sei es nur der Tatsache heraus geschuldet, das ihre Line gerade im Inbegriff war, diesen Mann zu atomisieren. Aber das war ja auch gar nicht ihre Absicht.

[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

PSD Oblivion [Schilde 100%| Hülle 100%]
CAR Shadow [Schilde 100%| Hülle 100%]
MLC Void Spear [Schilde 100%| Hülle 100%]

08 Jun, 2014 20:10 15
[NPC] Imperial Space
Rollenspiel-Charakter




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.:: Bright-Jewel-System :: Orbit über Ord Mantell :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal, Crew::.


Die Anspannung auf der Brücke der ‚Arduul’s Pride’ war für den Lord Admiral förmlich greifbar – und auch er konnte nicht abstreiten, dass er nervös war. Jetzt musste der feindliche Sternzerstörer Farbe bekennen – er konnte es sich nicht leisten, diese mehr als dreiste Provokation durch die kleine Flotte aus vorwiegend leichten Kreuzern zu ignorieren. Nicht, wenn dieses Schlachtschiff stolzen imperialen Traditionen folgte.
„Der Sternzerstörer hat eine Hypercom-Nachricht abgesetzt“ meldete Lieutenant Cassall von der Sensorik, während der knapp dreimal kleinere Strike-Kreuzer weiterhin auf Abfangkurs zu dem feindlichen Schiff blieb. Es würden also noch mehr Schiffe kommen, und der ominöse Commander Haerch hatte Recht behalten.
„Die feindlichen Waffensysteme sind feuerbereit, Eure Exzellenz“, fuhr der Sensorik-Offizier mit seiner Meldung fort. „Auch die der leichten Kreuzer“, fügte er hastig hinzu. Der Lord Admiral biss sich auf die Unterlippe. Jetzt wurde es ernst. „An alle Schiffe der Verteidigungsflotte“, verkündete er über die Com-Frequenz, die ihm der Söldnerführer genannt hatte. „Bereiten Sie sich auf Manöver Aurek-Thesh-2 vor. Kurs beibehalten, volle Energie auf die Frontalschilde!“

Captain Ghon Krytal, unter dessen Mütze bereits kleine Schweißperlen hervortraten, kümmerte sich um die weitere Angriffskoordination.
„Aus allen Buggeschützen der ‚Pride’ und der ‚Charger’ konzentriertes Feuer auf den feindlichen Sternzerstörer, Erstbeschuss auf meinen Befehl, Taktung nach eigenem Ermessen. ‚Fast Strike’ und ‚Falcon’ beschäftigen den feindlichen Carrack und den Munifex-Kreuzer, im Falle eines Bomberangriffs hat die Sicherheit der ‚Arduul’s Pride’ höchste Prioriät, Captain Laa springt in diesem Fall für Sie ein und koordiniert sich mit der ‚Corona Flare’ und der ‚Nadir’ nach eigenem Ermessen.“

Zwar konnte man Gorrem Arduul durchaus vorwerfen, sich unverdienterweise den Titel Lord Admiral angeeignet zu haben, jedoch hatte es seine Vorteile als Captain innerhalb kürzester Zeit mehrere Ränge übersprungen zu haben. Dazu gehörte auch, dass seine Erfahrungen als Schlachtschiffkommandant an vorderster Front weitaus präsenter waren, als wenn er noch einmal zwanzig Jahre lang virtuelle Flotten an irgendwelchen Taktikholos herum geschoben hätte.

Aus diesem Grund konnte er es dem gegnerischen Kommandanten nicht verübeln, als dieser ohne Vorwarnung seine TIE-Bomber ausschickte und aus wirklich allen Rohren zu feuern begann. Selbst aus denen, deren Erfassungsbereich einen genauen Beschuss der Angreifer nicht möglich machten. Aber die Botschaft war klar – er würde nicht beidrehen und die Herausforderer imperialer Herrlichkeit vernichten. Das Feuer konzentrierte sich auf die beiden Strike-Kreuzer, deren robuste Schilde auf eine harte Belastungsprobe gestellt wurden. Auch war klar, dass die gegnerischen TIEs das Flaggschiff zum Ziel hatten, doch hier griff nun die ‚Falcon’ ein, die es an Schnelligkeit mit vielen Raumjägern aufnehmen konnte, von der anderen Flanke griff die ‚Fast Strike’ ein, während die ‚Starcrush’ mithilfe der ‚Corona Flare’ und der ‚Nadir’ das Feuer auf die Begleitschiffe eröffnete. Doch noch hatte der Captain der ‚Arduul’s Pride’ noch keinen Feuerbefehl auf den Sternzerstörer gegeben, obwohl die beiden Strikes bereits einige Einbußen in der Schildstärke erlitten hatten und mehrfach heftig durchgeschüttelt worden waren. Eine weibliche, durchaus angenehme Stimme erklang, als eine Audionachricht vom gegnerischen Schiff durchgestellt wurde:

Zitat:
„Hier spricht Captain of the Line Tyra Grant. Dies ist ihre einzige Chance: Übermitteln sie mir ihr bedingungslose Kapitulation und deaktivieren sie ihre Schilde. Widersetzen sie sich, und sie alle werden hier und heute sterben.“


Nach der ersten Überraschung spielte dennoch ein leichtes Schmunzeln um die Mundwinkel des Lord Admirals. Captain of the Line Tyra Grant, das hatte was. Sie klang noch relativ jung, dennoch befehlsgewohnt und überzeugt von dem, was sie sagte. Wie schade, dass sie auf der falschen Seite stand und sich unbedingt beweisen musste, dass sie den männlichen Offizieren ebenbürtig sein konnte. Er nickte dem immer stärker schwitzenden Captain seines Flaggschiffs zu, der endlich den Befehl zum Gegenfeuer gab.
Ein weiterer Treffer ließ die Schilde der ‚Arduul’s Pride’ um beinahe die Hälfte ihrer Stärke verlieren, doch noch war es nicht soweit. Beinahe gelassen verfolgte der Lord Admiral die Schadensmeldungen der anderen Schiffe seiner kleinen Verteidigungsflotte. Die beiden Patrouillenboote, die noch nicht direkt eingegriffen hatten, waren die schwächsten Glieder in der Kette. Aber keines seiner Schiffe war entbehrlich.
„Arduul an Patrouillenboote ‘Su Exposs’ und ‘Quatin’. Drehen Sie bei und schlagen entgegen gesetzte Kurse ein, die ihnen von Captain Laa übermittelt wurden. Lassen Sie es nach einer feigen, überstürzten Flucht aussehen, seien Sie kreativ. Sie werden noch von mir gebraucht! Arduul Ende!“

Wenn die Kommandierenden Offiziere der Patrouillenboote überrascht oder enttäuscht waren, zeigten sie es nicht, sondern bestätigten prompt seinen Befehl. Sie hatten ihre Befehle vom Lord Admiral bekommen, der ihnen persönlich sagte, dass er sie noch brauchte. Lange dauerte es nicht, bis die Icons der ‚Su Exposs’ und ‚Quatin’ aus dem Taktikholo verschwanden, während der Rest der Verteidiger weiterhin mit Todesverachtung auf die Invasoren zuhielt.

„Lord Admiral, Sir...“ , sagte Captain Krytal beinahe flehend. Der 1200 Meter lange Sternzerstörer schob sich in den optischen Darstellungen immer größer ins Bild. Der Angesprochene konnte nicht verhehlen, dass nun auch ihm langsam warm wurde, wozu nicht nur der pelzbesetzte dunkelblaue Umhang beitrug. Er atmete kurz durch. Seitdem er Herr über sein eigenes Reich war, lastete die Verantwortung schwer auf seinen Schultern und er musste Dinge tun, die seiner imperialen Überzeugung spotteten, ihm förmlich ins Gesicht spuckten.

„Kommunikation! Öffnen Sie eine Holoverbindung an Captain Grant!“, rief er, richtete seinen Mantel, strich sich über die Haare und warf sich in Positur. Die Verbindung stand, und es baute sich das Hologramm einer dunkelnhaarigen, attraktiven Frau auf, die, wenn es hochkam, um die 30 Jahre alt war. Sehr jung für einen Line Captain, aber das störte den Lord Commander nicht, wenn sie so angenehm anzusehen war.
„Captain Grant, ich kapituliere – vor Ihrem Charme, unter anderen Umständen, bei einem Glas daruvvianischem Champagner, wäre es mir natürlich lieber!“ Er machte eine Pause, um Captain Grant zu Wort kommen zu lassen und um ihr Holo genauer betrachten zu können. Was für eine Frau! Und wie sie erst in natura aussehen würde...

Zitat:

"Ihre Einsichtigkeit spricht für sie, "Lord Admiral". Lassen sie die Defektorschilde und Waffensysteme ihrer übrigen Schiffe herrunterfahren. Ich werde es als Bestätigung ihrer Kapitulation werten. Ich empfehle, diesen Befehl rasch zu geben, bevor ihr Schiff zu Sternenstaub verwandelt wird."

Nach ihrer Antwort, die keinen Zweifel daran ließ, was sie von ihm als Lord Admiral hielt, verlor er keine Zeit – über die Kommunikation des Verbands gab er unter den Augen der Dunkelhaarigen den Befehl, das Feuer einzustellen. Die Formation löste sich auf, von den Frontdeflektorschilden wurde ein Großteil der Energie genommen. Und damit begann die eigentliche Phase von Manöver Aurek-Thesh-2. Beinahe synchron tauchten die Schiffe in einem Parabelkurs weg, der sie unterhalb der gedachten Ebene der feindlichen Line hinwegführte. Gleichzeitig bauten sich ihre Dorsal- und Heckschilde auf.
„Captain Grant, es tut mir sehr Leid. Ich habe doch gesagt, dass ich vor Ihrem Charme kapituliere - aber ich hätte Sie gerne in meiner Flotte gehabt!“, war die letzte Nachricht, die Lord Admiral Arduul kurz vor dem Eintritt zu einem Mikrosprung hinterließ.


.:: Bright-Jewel-System :: Systemrand :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal::.


STR ‚Arduul’s Pride’ [Schilde 41% | Hülle 59%]
STR ‚Charger’ [Schilde 49% | Hülle 51% ]
TAR ‚Fast Strike’ [Schilde 61% | Hülle 74% ]
CAR ‚Falcon’ [Schilde 69% | Hülle 75% ]
IPV ‚Su Exposs’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
IPV ‚Quatin’ [Schilde 100% | Hülle 100% ]
MAR ‚Starcrush’ [Schilde 58% | Hülle 100% ]
CR 90 ‚Corona Flare’ [Schilde 68% | Hülle 72% ]
CR 90 ‚Nadir’ [Schilde 70% | Hülle 68% ]

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10 Jun, 2014 23:32 36 [NPC] Imperial Space ist offline Email an [NPC] Imperial Space senden Beiträge von [NPC] Imperial Space suchen Nehmen Sie [NPC] Imperial Space in Ihre Freundesliste auf
[NPC] Pentastar Alignment
hail ardus kaine!




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.:: Hyperraum :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke :: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.


Die Geräuschkulisse auf der Brücke des Imperial II-Sternzerstörers "Impetuous" bestand aus einem beständigen Strom von akustischen Signalen verschiedenster Meldungen der Sensoriken, Navcomputer und anderer elektronischer Einrichtungen sowie gedämpften Stimmen des Brückenpersonals im Graben der Schiffszentrale. Jeder wusste, was er zu tun hatte und handelte dementsprechend routiniert. Das Zusammenspiel der technischen wie organischen Kräfte an Bord ermöglichte es erst dieser schier unglaublichen Masse an Durastahl sich im Weltraum fortzubewegen und in ein übergeordnetes Medium - den Hyperraum – vorzudringen. Dieses Kontinuum, das erst Reisen zu undenkbar weit entfernten Orten in der Galaxis in relativ kurzer Zeit möglich machte, verbreitete ein mäandernde, fast geisterhafte Lichterscheinungen durch die Transparistahlfenster, doch kaum jemand achtete darauf. Diese optischen Effekte und die akustischen Begleiterscheinungen der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine hatten geradezu etwas Meditatives, angenehm genug, sich bei einem Glas Whyren’s Reseve zurückzulehnen und eine Cigarra zu genießen.

Doch Vice Admiral Cyrus Tecev war sich im Klaren, dass Entspannung ein Luxus war, auf den auch er und jeder sonst an Bord verzichten musste, selbst wenn momentan noch keinerlei Hektik zutage trat. Der erste Einsatz der Operation ‚Hammerhead’ stand kurz bevor. Das Ziel war das Bright Jewel-System, nicht gerade von größter wirtschaftlicher Bedeutung, aber das Sprungbrett zu weiteren Zielen, deren Eroberung die Vorherrschaft des Alignments in diesem Teil des ehemaligen Oversector Outer untermauern sollte.
Der Coruscanti rekapitulierte die Meldung von Captain Grant, die zur Aufklärung vorabgeschickt worden. Die Tatsache ihres Feindkontaktes war nicht weiter beunruhigend, dass er allerdings schon sehr zeitnah am Systemrand stattgefunden hatte, mit dem ‚Flaggschiff’ des Popanz, der sich Lord Admiral titulierte, war allerdings merkwürdig. Daher ging Tecev durchaus mit der Vermutung des Captains der ‚Oblivion’ konform, dass der Sabotageangriff auf die Ubiqtorate-Station wenigstens teilweise zum Durchsickern von Informationen über diesen Einsatz geführt hatte. Ob aber dieser selbsternannte Lord Admiral dahintersteckte, war fraglich. Jegliche weitere Untersuchungen waren allerdings Sache des Oberkommandos und des Politorates. Er hatte einen anderen Auftrag und musste Erfolge auf der militärischen Seite des Unternehmens einbringen.
»Captain Zerane, lassen Sie sämtliche Kommandanten benachrichtigen, dass ich ihnen die endgültige Aufstellung für den Vorstoß ins Bright Jewel-System übermitteln werde«, wies er den Captain der ‚Impetuous’ an, was der Angesprochene ohne Zögern in die Tat umsetzte. Eine Com-Verbindung während des Hyperraumflugs war nicht ohne Schwierigkeiten herzustellen, sie funktionierte nur, wenn sich die Schiffe in ihrem quasi nicht existenten Zustand auf demselben Kurs bewegten, denn die Datenpakete konnten nicht gezielt an jedes einzelne Schiff geschickt werden, sondern wurden ausgesandt und mussten von den Empfängern eingesammelt werden. Auch die Verbindung zu der sich schon im Normalraum befindlichen ‚Oblivion’ war nur mittels des Hypercoms der ‚Impetuous’ möglich.

„Admiral, die Com-Verbindung zu sämtlichen Schiffen ist sendebereit“ , meldete der Captain eifrig. Tecev strich sich trotz der Anspannung über den wohlgetrimmten Kinnbart und grinste breit, bevor er wieder eine geschäftsmäßig ernste Miene aufsetzte.
»Meine Dame, meine Herren Offiziere. In circa siebzehn Minuten erfolgt der Eintritt in den Normalraum am Systemrand des Bright Jewel-Systems«, setzte er an. »Captain Grant ist bereits auf Feindkontakt mit den Streitkräften des Systems gestoßen, was bedeutet, dass der Gegner vorgewarnt und auch nicht bereit ist, sich friedlich dem Pentastar Alignment anzuschließen. Wir werden daher mit einem schnellen und direkten Vorstoß in das System eindringen und einnehmen. «
Ein solches Vorgehen war Balsam auf die Seelen von ungeduldigen Flottenoffizieren, die oft viel zu lange auf ihre Einsätze warten mussten. Innerlich breit grinsend ließ der Vice Admiral seine Worte wirken.
» Wir sind Vertreter der Neuen Ordnung des Alignments, die jedem die Hand reicht, der sie akzeptiert. Sehen Sie diesen ersten Einsatz als die Möglichkeit, einen guten Eindruck zu machen. Wir befreien das Bright Jewel-System von einem selbstherrlichen Diktator, damit die Bewohner in Frieden und Freiheit leben können. Jeder Angreifer wird ausgeschaltet, aber jeder Kapitulationswillige wird mit offenen Armen aufgenommen, denn er ist wie Sie immer noch ein Imperialer. Zivile Einrichtungen werden als Zeichen unseres guten Willens verschont, wir benötigen alle Ressourcen, die wir bekommen können, dazu zählen nicht nur Bodenschätze und Arbeitskräfte, sondern auch das Wohlwollen der Bevölkerung. Nur so verhindern wir auch nur das Aufkeimen von rebellischem Gedankengut. «

Eigentlich war diese Logik so simpel – nur waren die Hardliner des Galaktischen Imperiums viel zu selten darauf gekommen, dass übermäßiger Druck umso härteren Gegendruck erzeugte. Wenn Ardus Kaine daraus seine Lehren gezogen hatte, würde einem prosperierenden Pentastar Alignment nichts mehr im Wege stehen.
» Die Aufstellung für den Vormarsch sieht folgendermaßen aus…. «, kam der Vice Admiral nun zum Kern seiner Ansprache, wobei gleichzeitig Koordinaten und eine holografisch aufbereitete Darstellung übermittelt wurden. Sie zeigte das Bild einer nahezu klassisch imperialen Vorgehensweise, keilförmig mit der ‚Impetuous’ als Flaggschiff an der Spitze. So, wie es sich gehörte – wenigstens für den Anfang des Vorstoßes. Je nachdem, wie der erste Feindkontakt von Captain Grant ausfiel, konnte sich schon in den ersten Sekunden nach Wiedereintritt alles ändern. Die Captains würden zeigen, wozu sie in der Lage waren. Oder auch nicht. Er bezweifelte nicht, dass Captain Grant mit der Herausforderung des Lord Admirals zurecht kam, jedoch neigten besonders Frauen in Offiziersrängen dazu, sich noch extremer beweisen zu müssen, dass sie genauso gut oder besser als ihre männlichen Pendants ein Schlachtschiff kommandieren konnten.
Ein weiterer Unsicherheitsaktor unter den kommandierenden Offizieren, der sich bereits vor dem Start von Yaga Minor nicht gerade zu seinem Vorteil hervorgehoben hatte, war Captain Vimes, ihn würde er weiter beobachten müssen. Sobald die Dorn-Line sich wieder im Normalraum befand und sich Grant hoffentlich des Lord Admirals entledigt hatte, würde er Vimes für eine Bewährungsaufgabe einspannen. Alle anderen, auch der zweite weibliche Line Captain, Percaide Theirys, hatten sich bislang als relativ unauffällig erwiesen. Das musste nichts heißen, unter einer kühlen Fassade konnte sich ein unberechenbares Temperament verbergen und Frauen, die es in relativ kurzer Zeit zu einem solchen Rang gebracht hatten, tendierten zu einer gewissen Skrupellosigkeit.

»Captain Grant befasst sich zurzeit mit den angreifenden Systemstreitkräften – nach ihren Angaben handelt es sich mehrere leichte Kreuzer, mit denen sie alleine fertig werden kann. Wir werden mit ihrer Line vor Su Exposs zusammentreffen und sie gegebenenfalls unterstützen. Je nach Ausgang des ersten Feindkontakts wird dort eine Anpassung an die Lage vor Ort erfolgen, die sich auf die Aufstellung Ihrer Lines auswirken kann.

Das war es soweit von mir. Der Rücksprung in den Normalraum erfolgt in zwölf Minuten. Ich vertraue auf Ihre Erfahrung und Ihren Glauben an den Sieg. Auf eine erfolgreiche Jagd!«
, beendete Cyrus Tecev seine letzten Worte vor dem Beginn der Kampagne. Er hieb mit der geballten Rechten in die Fläche seiner linken Hand und zeigte seinem Ebenbild in einer spiegelnden Konsole ein grimmiges Lächeln. Showtime, dachte er, als das wabernde Leuchten des Hyperraums sich in langgezogene Streifen wandelte.


.:: Systemrand des Bright Jewel Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke :: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.

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"The New Order has never fallen. Only the Emperor. … The Emperor may be dead, but the Empire lives on!"
- Grand Moff Ardus Kaine -

21 Jun, 2014 01:57 20 [NPC] Pentastar Alignment ist offline Email an [NPC] Pentastar Alignment senden Beiträge von [NPC] Pentastar Alignment suchen Nehmen Sie [NPC] Pentastar Alignment in Ihre Freundesliste auf
Tyra Grant
Gast


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[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

Es war erstaunlich, wie nah und doch gleichzeitig weit entfernt der Krieg sein konnte. Dachte man an Krieg, an eine Raumschlacht, kamen Bilder von todesmutigen Kampfpiloten in den Sinn, die in verwegenen Manövern den Kampf Mann gegen Mann suchten. Ein wildes Lichtgewitter der Geschütze und eine unablässiges Farbenspiel von Explosionen in allen nur erdenklichen größen. Von hektischem Treiben auf den Kommandobrücken, wild durcheinander rufenden Offizieren, von Aufregung und Gefahr.

Die Realität entsprach nur sehr bedingt dieser glorifizierten Vorstellung des Krieges, wie man sie aus Holovids kannte. Vor allem, je weiter oben man sich in der militärischen Nahrungskette befand. Der Krieg wurde abstrakter… unpersönlich. Es gab kein wildes Wettrufen der Brückenoffiziere, die sich mit Statusmeldungen überschlugen. Stattdessen leises, hochkonzentriertes und beherrschtes Arbeiten. Das tosende Lichtgewitter der Geschütze konnte man zwar tatsächlich aus den großzügigen Aussichtsfenstern der Brücke betrachten, doch die wenigen Offiziere, die das Privileg genossen, sich einen Blick zu gönnen, standen davon entfernt an Holo-Tischen und betrachteten nüchterne Statusmeldungen auf ihren Bildschirmen. Genau daraus bestand dieses Gefecht derzeit für Tyra: Holoprojektionen der kämpfenden Schiffe und kalte, harte Zahlen, die Schild und Rumpfstärke, Energieoutput, Geschwindigkeit, Entfernungen und mehr Angaben.

Und bisher erzählten ihr die Zahlen genau das, was sie erwartet hatte. Natürlich war es ein Risiko, das Feuer der Line auf einen einzigen Strike-Kreuzer zu konzentrieren. Vielleicht war es gar nicht das Flaggschiff und die zurückverfolgte Nachricht des selbsternannten „Lord Admirals“ hatte sie in die Irre geführt. Vielleicht sollte es sich letztlich rächen, das man die übrigen, feindlichen Schiffe bisher noch nicht beharkte und ihnen so erlaubte, mehr Energie für ihre Waffensysteme zu verwenden. Aber so war der Krieg nun einmal. Risiken und Ungewissheit. Zumindest wusste man es hinterher immer besser. Bedingt dem Fall, das man dann noch am Leben war.

Die Bomberstaffel der Oblivion, die ebenfalls gegen das mutmaßliche, feindliche Flaggschiff ausgesandt wurde, musste ihren Angriffsflug abbrechen und wurde von den gegnerischen Korvetten gebunden. Eine Meldung, die die kommandierende Offizierin der Oblivion vorerst schlicht zur Kentniss nahm.
Ihr Hauptaugenmerk lagen auf den Werten der Schildstärke ihrer Line, die unter dem feindlichen Beschuss beständig nach unten purzelten, ebenso wie den weniger präzisen, geschätzten Werten für die Schäden an den feindlichen Schiffen. Am meisten setze der Oblivion der as Feuer der beiden Strike-Kreuer zu, die gemeinsam etwa auf den Schadensausstoß eines Victory-Sternenzerstörers kamen, schenkte man den Ausbildern an der Akademie glauben. Als Zahlen, die die Schildstärke der Oblivion angaben, sich allmählich der 70 %-Marke näherten, aktivierte die schwarzhaarige Flottenoffizierin ihren Kommunikator.

„Hier Captain Grant. Feuer auf die übrigen Feindschiffe verteilen.“

Die Auswirkung ihrer Order zeigte sich prompt in den einlaufenden Daten, die Angaben das die Stärke der Schilde nun langsamer Abnahm als zuvor, geschuldet daran das der Feind seinen Energieoutput verstärkt in die eigenen Schilde, statt nur in die Waffensysteme, leiten musste.

„Captain Grant, das feindliche Flaggschiff versucht eine Holoverbindung zu uns herzustellen.“ Klang es von einem der Offiziere aus dem Brückengraben.

Dieses Mal konnten ihr die Zahlen nicht verraten, was der tiefere Sinn hinter dieser Aktion war. Eine Kapitulation hielt sie für abwegig. Der Feind hatte noch nicht einmal seine eigenen Jäger in die Waagschale geworfen, dieses Scharmützel war und konnte nie und nimmer alles gewesen sein. Dann also ein Ablenkungsmanöver? Auch an dieser Möglichkeit hatte sie ernsthafte Zweifel. Wobei es sie nicht verwundert hätte, wenn diese selbstverliebten Gecken von Möchtegern-Warlords tatsächlich glauben würden, mit so einem Manöver erfolgreich sein zu können. So oder so, die Umstände erlauben es derzeit, es schlicht und einfach herauszufinden.

„Commander, lassen sie das Feuer aufrechterhalten. Kommunikation, Verbindung aufbauen.“

Als sich das bläuliche Holobild des „Lord-Admirals“ aufzubauen begann, verschwendete sie keine großartigen Blicke an dessen Physis. Auf kurz oder lang, es war ein lebender Toter, der grade mit ihr sprach.

„Captain Grant, ich kapituliere – vor Ihrem Charme, unter anderen Umständen, bei einem Glas daruvvianischem Champagner, wäre es mir natürlich lieber!“


In einem dezenten Anflug von Verwunderung hob die Flottenoffizierin ihre Braue einen Deut an. Sie glaube noch immer nicht daran, das der Warlord des Bright-Yewel Systems tatsächlich vor ihr kapitulieren würde. Viel eher erlaubte er sich einen Spaß mit ihr. Nichtsdestotrotz rang Tyra sich zu einer Antwort durch. Und sei es nur aus dem Grund, das der feindliche Kommandant ein wenig länger in diesem Gespräch bleibt, anstatt seinen Verband zu befehligen.

"Ihre Einsichtigkeit spricht für sie, "Lord Admiral". Lassen sie die Defektorschilde und Waffensysteme ihrer übrigen Schiffe herrunterfahren. Ich werde es als Bestätigung ihrer Kapitulation werten. Ich empfehle, diesen Befehl rasch zu geben, bevor ihr Schiff zu Sternenstaub verwandelt wird."

Sie versuchte gar nicht erst, ihren Spott zu verbergen. Sie hatte nichts für Hinterhof-Warlords übrig und sah auch keinen Grund, diese Meinung hinter dem Berg zu halten.

Und für einen Augenblick sah es tatsächlich danach aus, als würde der Herr in seinem Pelzmantel ihrer Aufforderung nachkommen, als er vor ihren Augen die Order gab, die Energie aus den Deflektoren zu geben. Bis zu dem Moment zumindest, als die Schiffe begannen unter der Forn-Line hinweg zu tauchen.
„Captain Grant, es tut mir sehr Leid. Ich habe doch gesagt, dass ich vor Ihrem Charme kapituliere - aber ich hätte Sie gerne in meiner Flotte gehabt!“

Begleitet von einem abfälligen Laut beendete sie die Holo-Verbindung und reagierte prompt:

„Bug senken, Seitendrehung nach Steuerbord, bringen sie die Oblivion wieder in einen Feuerwinkel!“

Als sich der gewaltige Sternenzerstörer begann, auf den „Kopf“ zu drehen, war seiner Kommandantin klar, das sie die feindlichen Schiffe nicht mehr rechtzeitig ins Visier bekommen würde, um sie mit einer vollen Salve einzudecken. Doch die ein oder anderen Geschütze würden noch rechzeitig wieder in Schussposition sein. Und wenn es hart auf hart kam, zählte jeder Prozentpunkt Schild oder Rumpfstärke.

„Captain, sie sind Weg. Wir versuchen ihre Sprungkoordinaten zurückzuverfolgen.“
„Also gut. Leiten sie sämtliche Daten an die Hauptflotte weiter und lassen ihnen einen Bericht über das Gefecht zukommen. Und lassen sie sie wissen, das wir unsere Position halten und, sofern es keine anderen Befehle gibt, auf das Eintreffer des Verbandes warten.“

Tyras Blick schweifte noch einmal hinüber zu den Statusmeldungen. Die Schäden an der Forn-Line hielten sich, in den von ihr erwarteten Parametern. Reparaturmannschaften waren bereits unterwegs, um sich so weit wie möglich, den leichten Hüllentreffern anzunehmen. Nüchtern registrierte sie ebenfalls, das einer ihrer Bomber als killed in action aufgelistet wurde, zwei weitere als beschädigt, einer von ihnen offenbar schwer genug, um nicht mehr Flugtauglich zu sein. Vielleicht konnten die Techniker noch etwas daran ändern, vielleicht auch nicht. Die nächsten Minuten und Stunden würden es zeigen. So oder so, das erste Scharmützel der Hammerkopf-Offensive war überstanden. Es würde sicher nicht das letzte sein.



[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew




PSD Oblivion [Schilde 71% | Hülle 98% ]
MLC Void Spear [Schilde 85% | Hülle 99%]
CAR Shadow [Schilde 91% | Hülle 100%]

Tie-Bomberstaffel [10 (11) | 12 ]

10 Jul, 2014 18:17 44
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.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke :: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.


Der Rücksturz erfolgte reibungslos. Der optische Übergangseffekt, lang gezogene Lichtstreifen, die sich rasch zusammenzogen, wurde von dem gewohnten Anblick des Normalraums abgelöst. Die Schwärze des Alls und die winzigen Lichtpunkte viel zu weit entfernter Sterne boten keinerlei Referenzpunkte für Anzeichen von Bewegung, so dass die "Impetuous" still im Raum zu stehen schien. Der äußerste Planet des Bright Jewel-Systems, der Gasriese Quatin, war ebenfalls noch zu weit entfernt, um mit normaloptischen Mitteln erfasst werden zu können. Auf der holografischen Darstellung des Systems, die Vice Admiral Cyrus Tecev betrachtete, sah die Entfernung nach einem Katzensprung aus, war aber ausreichend, um einen sicheren Austritt aus dem Hyperraum zu gewährleisten. Der gewaltige Planet würde noch fünf Tage auf seiner Umlaufbahn brauchen, um diese Stelle zu erreichen. Die Ortung meldete, dass die Schiffe der Operation Hammerhead nach und nach an ihren Austrittspunkte materialisierten. Keine fremden Schlachtschiffe schickten sich an, die eintretende Kampfgruppe unter Beschuss zu nehmen.

» Captain Zerane«, beorderte er den beflissenen Kommandanten des Imperial II-Sternzerstörers zu sich. » gibt es schon eine Meldung von Captain Grant In aller Seelenruhe verschränkte er die Finger ineinander und streckte die Arme aus. Die Gelenke knackten leise, doch der Captain ließ sich nicht anmerken, was er von dieser recht nonchalanten Geste des Admirals hielt.
»Nein, Sir. Die Ortung hat auch keinerlei Energiesignaturen erfasst, die auf die Bewegungen feindlicher Schiffe deuten.«
»Wo befinden sich Grant und ihre Line-Schiffe? «
Nicht auszudenken, wenn sie sich zu irgendeiner unbedachten Handlung hatte hinreißen lassen und von dem lächerlichen Aufgebot dieses Lord Admirals in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht worden wäre. Junge, talentierte und ehrgeizige Offiziere waren gefährlich, vor allem für sich selbst. Mussten sie doch oft ihre Erfahrungen teuer bezahlen, manchmal kamen sie auch nicht einmal mehr dazu, daraus zu lernen.
Die Ortung überspielte die Daten auf den Projektor des Vice Admirals, die Oblivion und ihre Begleitschiffe befanden an der zuletzt gemeldeten Position, allerdings kein einziges Feindschiff in der Nähe, nicht einmal Wrackteile. Tecev schürzte nachdenklich die Lippen, auch im Hinblick auf die Vermutung, dass der Lord Admiral informiert sein musste. Das bedeutete, dass der Überraschungseffekt verpufft war, aber sie durften dem selbsternannten Protektor des Bright Jewel-Systems keine Zeit lassen, sich weiter auf sie einzustellen, sollten sie stur nach Plan vorgehen.

»Ortung, legen Sie mir die aktuellen Positionen der Raumstationen des Systems auf meine Station, mit den entsprechenden Informationen über Größe, Funktion, Besatzung, Bewaffnung«, wies er die zuständigen Offiziere an. Nur wenige Sekunden später erschienen die gewünschten Daten als Holografik. Es gab vier Raumstationen im System – die am nächsten liegende war Nova Orion. Ihre Position befand sich auf einem Orbit zwischen den Umlaufbahnen der Gasriesen Quatin und Su Exposs. Die Minenstation mit der nüchternen Bezeichnung H-5 70 zog als künstlicher Begleiter des äußersten Planeten Hota ihre Bahn, lag allerdings zum aktuellen Zeitpunkt am entgegen gesetzten Ende des Systems. Die Schwesterstation von Nova Orion Station, Tansarii Point, befand sich in direkter Nachbarschaft von Ord Mantell, in dessen Nähe sich auch Station Gamma befand, einer imperialen Forschungsstation, die gleichzeitig Piratennest und Sklavenmarkt sein sollte.

Alle vier Stationen stellten aus militärischer Sicht keine nennenswerte Bedrohung dar, waren allerdings Dreh- und Angelpunkte zahlreicher Handelsgeschäfte und somit wie die Tourismusbranche von Ord Mantell ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Für den Vice Admiral, der aus einer Unternehmer-Dynastie stammte, war dieser Faktor nicht zu unterschätzen. Nach der Einnahme des Systems musste die lokale Infrastruktur mindestens genauso reibungslos funktionieren wie vorher. Das Alignment war kein Wohlfahrtsstaat, der jahrzehntelang Wiederaufbaumaßnahmen finanzieren konnte. Weder die Touristen noch die Händler noch die Schmuggler durften verschreckt werden, sie alle pumpten Credits in das System, eine vitale Ressource, die noch wichtiger als Sternzerstörer und Stormtrooper war. Davon abgesehen traten sie mit Anspruch an, nicht als Eroberer, sondern als Befreier des Bright Jewel-Systems wahrgenommen zu werden. Sie mussten sich durch ein allzu gewalttätiges Auftreten nicht noch zusätzlich Widerstand in der Bevölkerung heraufbeschwören.

»Kommunikation, stellen Sie eine Verbindung zu sämtlichen Schiffen her, sobald alle aus dem Hyperraum herausgetreten sind «, lautete die nächste Anweisung des Vice Admirals, nachdem er eine kurze taktische Rücksprache mit Captain Zerane gehalten hatte. Bis dahin verging nur wenig Zeit, war schließlich der Eintritt in den Normalraum reine Flottenroutine, wie auch die bereits angeordnete Aufstellung in die generische, wenngleich bewährte keilförmige Standardformation.

»Verehrte Damen und Herren Offiziere, wie Sie bereits durch die letzten Meldungen von Captain Grant erfahren haben, ist unser Gegner von unserem Kommen informiert, was eine Neubewertung des weiteren Vorgehens notwendig macht.«, kündigte er bedeutungsvoll an, vermied es aber, allzu beunruhigt zu klingen - zunächst gab es auch keinen Grund zur Beunruhigung. »Zunächst werden wir nach Plan am Rendezvous-Punkt mit Captain Grant zusammen treffen. Anschließend muss dafür Sorge getragen werden, dass wir uns auf dem Vorstoß nach Ord Mantell den Rücken freihalten. Hierbei kommt Ihnen, Captain Vimes eine besondere Aufgabe zu.« Wieder legte der eloquente Coruscanti eine kleine Pause ein, um die Bedeutung seiner Worte zu unterstreichen und die gewünschte Aufmerksamkeit zu erheischen. »Ihnen kommt die besondere Aufgabe zu, sukzessive die Raumstationen dieses System zu sichern, damit der Gegner. Ihr erstes Ziel ist Nova Orion-Station. Hierfür genügt der Einsatz der ‚Defence’ zusammen mit der ‚Glorious’ und ‚Furious’. Die restlichen Schiffe Ihrer Line verbleiben vorläufig im Verband. Es handelt sich wie alle Stationen um zivile Einrichtungen, gehen Sie mit Fingerspitzengefühl vor. Falls es keine weiteren Fragen gibt, erhalten Sie hiermit den Befehl zum sofortigen Einsatz.«

Cyrus Tecev war gespannt, wie der Corellianer den Befehl ausführen würde, war er doch schon vor dem Aufbruch nach Ord Mantell durch seine spezielle Eigeninitiative aufgefallen und stand nun unter besonderer Beobachtung. Als Bewährungsprobe für ein umsichtiges und situativ angemessenes Vorgehen eignete sich ein solcher Einsatz bestens. Damit war dieses Thema abgehakt. Als nächstes war Captain Grant an der Reihe. Der Coruscanti wies die Kommunikation an, eine Verbindung zur ‚Oblivion’ herzustellen.

» Captain Grant, hier spricht Vice Admiral Tecev – erstatten Sie mir Bericht über Ihre aktuelle Lage. Konnten Sie den feindlichen Angriff abwehren und den Lord Admiral eliminieren?«


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13 Jul, 2014 01:54 30 [NPC] Pentastar Alignment ist offline Email an [NPC] Pentastar Alignment senden Beiträge von [NPC] Pentastar Alignment suchen Nehmen Sie [NPC] Pentastar Alignment in Ihre Freundesliste auf
Tyra Grant
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[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

Die nächsten, folgenden Minuten verliefen erstaunlich ereignislos, würde man sie mit den vorangegangenen Minuten vergleichen. Natürlich blieb eine gewisse Grundanspannung, die man der Brückenbesatzung teils mehr, teils minder ansehen konnte, doch seit dem Ende des Scharmützels mit den lokalen Systemkräften blieb die Lage auf der Brücke der Oblivion vergleichsweise ruhig. Die Sensorik war – bisher vergebens – damit beschäftigt, den Hyperraumsprung des Gegners zurückzuverfolgen, während sie gleichzeitig nach potenziellen, anderen Bedrohungen Ausschau hielt. Berichte der Wartungsmannschaften, die sich den leichteren Hüllenschäden des Sternenzerstörers angenommen hatten und diese als vorerst relativ vernachlässigbar klassifizierten. Meldungen von den Hangartechnikern gab es noch keine, die beschädigten Tie-Bomber betreffend. In dieser Hinsicht würde es auf Warten hinauslaufen. Und natürlich war da dann auch noch der Verlust eines weiteren Bombers. Die ersten Toten, die die Oblivion während dieser Kampagne zu beklagen hatte. Für die kommandierende Offizierin des Sternenzerstörers war es ein kleines, jedoch erwartbares Ärgernis. Der Verlust von Menschenleben war unvermeidlich, war elementarer Bestandteil jedes Krieges. Jeder gute Kommandant wusste um diese Risiko, wenn er einen Befehl im Kampf gab. Genau genommen war es sogar weniger der eigentliche Verlust von Menschenleben, der ein Ärgernis darstellte, sondern lediglich der so frühe Verlust einer Maschine, einer Ressource. Es war ein Teil der Abstraktion, die Einzug hielt, je höher im Rang man saß. Es gab keine Menschen aus Fleisch und Blut mehr, es gab Sternenjäger, es gab keine Raumfahrer, die zu hunderten oder gar zehntausenden ihren Dienst auf Sternenkreuzern taten, es gab freundliche oder feindliche Schiffe, die wie Schachfiguren auf einem dreidimensionalen Brett hin und her bewegt wurden. Das eigentliche, menschliche Leben dahinter geriet schnell aus dem Blickfeld.

Das Ereignislose halten der Position wurde unterbrochen, als die Männer von der Sensorik massive Hyperraumaktivitäten meldeten, dicht gefolgt von der Bestätigung, dass es die erwartete Pentastar-Flotte war, der man als Ersterkunder vorausgegangen war. Es gab keine Jubelrufe, für die es auch keinen sonderlichen Anlass gegeben hätte, doch lies es sich erkennen, das sich die unterschwellige Grundstimmung auf der Brücke gehoben hatte.

„Captain Grant, Kontaktaufnahme von der Impetuous. Es ist der Vice Admiral, Ma´am.“ Meldete sich einer der Ensigns zu Wort. Ein bestätigendes Nicken, gefolgt von einer entsprechenden Handgestik, gab dem Mann zu verstehen die Verbindung durchzuschalten.

» Captain Grant, hier spricht Vice Admiral Tecev – erstatten Sie mir Bericht über Ihre aktuelle Lage. Konnten Sie den feindlichen Angriff abwehren und den Lord Admiral eliminieren?«


„Vice Admiral Tecev, hier Captain Grant. Der feindliche Angriff wurde abgewehrt, keine nennenswerten Schäden an der Forn-Line. Die Systemkräfte konnten sich mittels eines Hyperraumsprunges aus dem Kampf lösen, Zielort unbekannt. Wir gehen jedoch davon aus, das sie sich noch in Systemnähe befinden. Wir konnten dem feindlichen Flaggschiff vor seinem Sprung jedoch einige schwere Treffer zufügen, ebenso den anderen, schweren Feindkreuzern. Wir übermitteln ihnen die geschätzten Schadenswerte des feindlichen Verbandes. Sofern es keine anderslautenden Befehle gibt, Admiral, hält die Forn-Line ihre Position. „

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20 Jul, 2014 16:58 31
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.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke :: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.



Die Meldung von Captain Grant erfolgte prompt und ohne überflüssiges Begleitwerk. Der 44-Jährige Coruscanter nahm das mit einem gewissen Wohlwollen zur Kenntnis, übersah allerdings auch nicht die Dramatik der Situation. Der potenzielle taktische Rückzug der hiesigen Streitkräfte konnte gänzlich neue strategische Planungen notwendig machen. Mochte die Angriffsflotte des Alignments nominell stärker sein, so verfügten die Verteidigungskräfte über den Vorteil von Wissen über das System. Vice Admiral Tecev wollte mögliche Verluste in den eigenen Reihen weitestgehend vermeiden. Ein rascher Blick zu den vor ihm befindlichen Kontrollen – inklusive der taktischen Holo-Karte – stellten sicher, dass die neuesten Informationen seitens Captain Grants mittlerweile verfügbar waren. Nach der Einschätzung des Captain hatte der Procursator-Klasse Sternzerstörer einigen Schaden bei den feindlichen Schiffen angerichtet. Eine optische Bestätigung dieser Beschädigungen blieb jedoch aus und erhöhte die Zahl der Variablen empfindlich.

Der Vice Admiral warf seine Stirn in Falten und erwog verschiedene Optionen. Aktuell verfügte er über ausreichend Feuerkraft, um nötigenfalls das ganze System in Schutt und Asche zu legen, jedoch verfügte die neu zusammengewürfelte Streitmacht über fast keinerlei Erfahrungen. Für Koordinations- und Raumschlachtsimulationen hatte es keine Zeit gegeben, so dass weitere Unsicherheitsfaktoren in die Gleichung hineinspielten.

Von weiteren negativen Botschaften verschont, kontrollierte der Coruscanter, ob sich Line Captain Vimes mittlerweile in Bewegung gesetzt hatte, war doch keine weitere Meldung von ihm eingegangen. Mit diversen Raumschiffen in der Hinterhand, war es nur eine Frage der Zeit, bis man die Systemhoheit im Bright Jewel-System errungen hatte. Doch dafür bedurfte es einiger rascher Handlungen. Auf einen Wink hin, wurde die Kommunikation geöffnet.

»Captain Grant, dringen Sie mit Ihrem Schiff weiter ins System vor und sorgen Sie für entsprechende Aufklärung. Ich erwarte regelmäßige Berichterstattung von feindlichen Flottenbewegungen. Sollte das Feuer auf Sie eröffnet werden, erhalten Sie hiermit Order, umgehend zum Hauptverband zurückzukehren.«, befahl der Vice Admiral. Bisher hatte der weibliche Schiffsoffizier gute Dienste als Aufklärer geleistet, wenngleich Schiffe der seltenen Procursator-Klasse für derlei Aufgaben im Grunde eine gänzlich falsche Wahl waren. Doch unter den existierenden Gegebenheiten hatte keine andere Möglichkeit bestanden. Ein weiterer gestikulierender Befehl und die nächste Frequenz öffnete einen anderen Kanal.

»Captain Tan, Ihre Navigation soll eine Reihe von Mikrosprüngen berechnen, um die Besh-Line auf die uns abgewandte Seite von Ord Mantell zu gelangen. Dort werden Sie Position halten und bei Bedarf den Rückzug der Verteidiger unterbinden.«, verfügte der Vice Admiral als Nächstes. Line Captain Tan war bisher durch Tatenlosigkeit aufgefallen und es war an der Zeit, diesen Umstand zu ändern. High Admiral Raymore hatte aus einem bestimmten Grund für eben genau diese Schiffskommandanten plädiert und der Vice Admiral war gewillt, ihre Tauglichkeit einer Reifeprüfung zu unterziehen.

Tecev war noch nicht am Ende mit seinen Planungen. Schnell rief er einige weitere Befehlsmuster auf und ordnete die taktische Aufstellung an seinem Holotisch neu. Kurz darauf ließ er weitere Befehle übertragen.

»Cresh- und Esk-Line sollen sich versetzt back- und steuerbord hinter unserer Aurek-Line positionieren. Die übrigen Schiffe der Dorn-Line gliedern sich unserem Verbund an. Wir bleiben in relativem Abstand zur Captain Grant und ihrem Kommando und dringen weiter ins System vor. Captain Mortus soll einen Raumjägerkordon bereitstellen und Captain Terrek bekommt die ehrbare Aufgabe zur rückwärtigen Absicherung des Flaggschiffes. Sämtliche Befehle werden auf der sicheren Frequenz übertragen. Ich erwarte Bestätigungen der Kommandeure.«, wies der 44-Jährige an. Das Bright Jewel-System hatte sich lange genug einem Zugriff entzogen, jetzt war es an der Zeit, das gesamte System dem Pentastar Alignment einzuverleiben. Zunächst stand die Besetzung der Raumstationen und die Vernichtung der Raumsicherheit an, danach würde man entsprechende Bodentruppen zur Besetzung Ord Mantells absetzen.

Während der Hauptverantwortliche für Prototypen-Feldtests sich hochkonzentriert auf den Rand des Holotisches lehnte, vernahm er das monotone Lärmen seines gewaltigen Flaggschiffes, als die Triebwerke ihre Arbeit aufnahme und die Leistung der Reaktoren erhöht wurde. Bald schön würde man näher an den eigentlichen Zielort gelangen und sich mit ein wenig Fortune rasch aller feindlichen Kräfte entledigen.



.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke :: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.

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03 Aug, 2014 20:29 17 [NPC] Pentastar Alignment ist offline Email an [NPC] Pentastar Alignment senden Beiträge von [NPC] Pentastar Alignment suchen Nehmen Sie [NPC] Pentastar Alignment in Ihre Freundesliste auf
Del Terrek
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~Am Rand des Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~


Fast zeitgleich, war das Schiff von Captain Terrek mit der "Impetuous" aus dem Hyperraum, ins Bright Jewel-Systems gesprungen und trieb nun in stiller Erwartung neben dem gigantischen Flagschiff. Wie zu vor befohlen, waren beim Austritt die Deflektorschilde auf voller Kraft und sowohl die 20 Turbolaserbatterien der Primärbewaffnung, als auch die 20 Doppelturbolaserkanonen der Sekundärbewaffnung komplett bemannt.
Ebenso hatte man die Piloten der 2 TIE-Fighter Staffeln in Alarmbereitschaft versetzt und zu ihren Jägern geschickt. Die "Nemesies" war somit bereit fürs Gefecht.
Allerdings geschah nichts dergleichen, keine feindlichen Kreuzer erwarteten die Teile der Hauptstreitmacht, unter dem Befehl von Vice Admiral Tecev.

Von seinem Platz am Brückenfenster aus, beäugte der stämmige Mensch von Bastion die Szenerie, welche sich ihm außerhalb des Sternzerstörers darbot und lauschte den eingehenden Statusmeldungen der Brückencrew.
Ringsum den Imperial II-Klasse Sternzerstörer Tecevs tauchten unterdess die übrigen Reste des Verbandes auf und formierten unverzüglich sich in der keilförmigen - standart Schlachtordnug.

Auch wenn im Moment hier alles ruhig war, hatte des Vorrauskommando der "Forn-Line" mit Captain Grant, den vorliegenden Berichten zufolge, ersten Feindkontakt genossen und diesen erflogreich abgewehrt. Es war Grant sogar gelungen, die Verteidiger, zumindest derzeit, in die Flucht zu schlagen und konnte so weiter ins System vordringen.

„Sir ! Wir erhalten gerade neue Befehle von der Impetuous.“
Rief die Stimmte des verantwortlichen Lieutenants der Kommunikation aus dem Brückengraben hoch und zog damit die volle Aufmerksamtkeit Terreks auf sich. Mit wenigen Schritten stand der 41-Jährige Schiffskommandant am Rand des Gefechtsstandes, bei ihm sein XO, Commander Cranston.

„Was hat der Admiral für uns ?“

„Sir, wir rücken gesammelt und in Abstand zur Forn-Line weiter ins System vor. Die Nemesis hat den Befehl zur rückwärtigen Absicherung des Kommandoschiffes.“

„Sehr gut, entlich geht es los!“
Erfreut klatschte Del ins seine risigen Pranken und lies seine weißen Zähne, in einen breiten Siegerlächeln aufblitzen.

„Lieutenant bestätigen sie sofort den Befehl. Naviagtion bringen sie uns in den hinteren Schatten der Impetuous und halten sie uns in dieser Position.“
So lange sich der kleinere Victory II-Klasse Sternzerstörers, im Schatten des größeren ISD-II befand, sollte es gegnerischen Schiffen nur schwer möglich sein, diesen zu lokalisieren. Was im Falle eines Angriffes einen nicht zu unterschätzenden Vorteil darstelle – so ein Überraschungsmoment, konnte ganze Schlachten entscheiden.
Cranston lief derweil die Stufen zum Graben hinunter und war auf den Weg zur Sensorik. Die beiden Offiziere kannten sich schon seit Jahrzehnten und wussten genau was der Andere vor hatte. Dennoch erleuterte der hochgewachsene Mann, mit dem gepflegten Schnauzbart sein Vorhaben.

„Ich kümmere mich um die Sensoren. Die Langstreckenscaner sollten uns früh genug warnen, wenn sich andere Schiffe nähern.“

„Gut Commander“
Nickte der bullige Captain zustimmend und ging dann zurück an seinen üblichen Platz am Aussichtsfenster der Brücke. An dieser Stelle hatte er den besten Blick auf das gerade stattfinde Manöver, als die "Nemesis" langsam unter dem längeren Sternzerstörers Tevecs abtauchte, die graue Unterseite über ihnen hinwegglitt und sich in dessen Schatten setzte.


~Am Rand des Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Del Terrek am 09 Aug, 2014 20:55 13.

09 Aug, 2014 20:32 55
Vargo Tan
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.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: innerhalb der imperialen Flotte :: Victory II-Klasse Sternzerstörer 'Patriarch' :: Brücke :: Captain Vargo Tan samt Crew ::.


Der Raumflug bis ins Bright Jewel-System war frei von Fehlern oder Verzögerungen abgelaufen, sehr zur Freude von Line Captain Vargo Tan. Sein Schiff, der Sternzerstörer der Victory II-Klasse, vermeldete zwar hin und wieder kleinere Defekte und unzureichende Energiezuleitungen, aber derlei kleine Störungen waren an der Tagesordnung bei solch kolossalen Schlachtschiffen. Der hochgewachsene, auf der Krankenstation einer imperialen Inhaftierungsanlage geborene Kommandant richtete sich just in dem Moment zu seinen ganzen 1,97 Metern auf, als sein fast einen Kilometer langes Schiff in den Realraum zurückkehrte. Die gleißend-weißen Streifen vorbeirauschender Sterne verblaßten binnen weniger Augenblicke und die bedrohliche Schwärze des Alls fing alle Personen auf der Brücke ein. Um den Sternzerstörer herum tauchten weitere Raumgefährt auf – die Angriffsflotte des Pentastar Alignments. Eine erschreckend kleine Flotte unter dem Kommando von Vice Admiral Cyrus Tecev.
Derweil das generisch-hektische Treiben auf der Brücke seine üblichen Bahnen zog, bevorzugte es der Line Captain, seinerseits im Halbrund der Transparistahlfenster seines Schiffes zu stehen und die nächsten Befehle abzuwarten. Viel blieb aktuell nicht zu tun, hatte Tecev doch einem weiblichen Offizier an Bord eines seltenen Procursator-Klasse Sternzerstörers die ehrenvolle wie schwierige Aufgabe der Raumaufklärung aufgetragen. Vargo war deshalb – gemeinsam mit 6.107 andere Personen an Bord des betagten Schlachtschiffes – anfänglich zur Tatenlosigkeit verdammt. Zumindest, wenn man von den üblichen Aufgaben absah.

»Captain, alle Schiffe der Besh-Line vermelden Einsatzbereitschaft. Es gibt bei der 'Patriarch' kleinere Mängel, aber laut dem Cheftechniker werden wir Herr der Probleme.«, erklärte Commander Obrik rasch. Der Executive Officer hatte sich mit erschreckender Lautlosigkeit angenähert und entsprechende Meldung gemacht.

»Hervorragend, Commander. Bringen Sie uns in relative Nähe zum Flaggschiff des Vice Admiral und anschließend warten wir weitere Instruktionen ab. Unsere Flugleitung soll die Jägerpiloten entsprechend anweisen, die Maschinen zu bemannen.«, befahl der 38-Jährige. Der Siegesklasse-Sternzerstörer in der Mark-Zwo-Ausführung verfügte über zwei Dutzend Abfangjäger der Interceptor-Klasse. Diese enorm schnellen und wendigen Raumjäger waren in der Lage, mit den meisten feindlichen Geleitmaschinen fertig zu werden. Im Ernstfall konnten sie ein wertvolles taktisches Element liefern. Natürlich war Captain Tan bewusst, dass der Vice Admiral einen gewaltigen Sternzerstörer der Venator-Klasse unter seinem Kommando hatte. Dieses uralte Raumgefährt aus den frühen Tagen der Klonkriege war als reiner Träger konzipiert worden und führte mehr Raumjäger mit, als fünfzehn Victory-Sternzerstörer es könnten. Dennoch wollte er nicht auf die Möglichkeit verzichten, seine Lynx- und Sheva-Staffel ins Gefecht zu werfen.

Die Zeit verging, während die Besh-Line untätig am äusseren Rand des Zielsystems ausharrte, in unmittelbarer Nähe zu dem gewaltigen Flaggschiff des Vice Admirals, einem Sternzerstörer der Imperial II-Klasse. Das Pentastar Alignment verfügte über nur wenige Schiffe dieser Klasse und es sprach letztlich nur für den Vice Admiral, dass er ein solches Monstrum kommandieren durfte. Noch während der Line Captain fast neidisch auf die dreieckige Form des Inbegriffs der Raumkriegsführung starrte, machte sich Hektik und Lärm in den Brückengräben seines Schiffes breit. Sein XO klärte ihn kurz darauf auf.

»Captain, neue Befehel von der 'Impetuous', Sir. Wir sollen mit der Besh-Line auf die abgewandte Seite von Ord Mantell gelangen, mittels mehrerer Mikrosprünge, Sir.«, fasste der Commander rasch zusammen. Das änderte alles. Das änderte die gesamten Gedankengänge von Vargo Tan. Und es gab ihm endlich Gelegenheit, sich entsprechend auszuzeichnen. Grimmig entschlossen nickte er verstehend und warf die Stirn unter seiner Dienstmütze kurz in Falten.

»Gut. Die Navigation soll sofort die schnellste Sprungroute auf die Rückseite des Planeten ermitteln und dabei alle Eventualitäten so weit wie möglich berücksichtigen. Insbesondere natürlich die Asteroiden und deren Flugbahnen.«, befahl der Abkömmling einfachster Zivilbürger. Auf der Hyperraumreise ins Bright Jewel-System hatte sich Vargo so gut es ging mit den hiesigen Gegebenheiten vertraut gemacht. Doch es gab noch immer viele unbekannte Faktoren. Und noch mehr Möglichkeiten die er nicht bedacht hatte.

»Die Schiffe der Besh-Line sollen ihre Sprünge mit den unseren abstimmen und die Nav-Sprungpunkte synchronisieren. Ich erwarte Höchstleistung der Besatzungen, Commander. Abweichungen werden nicht geduldet! Direkt nach dem finalen Mikrosprung wird erhöhte Alarmbereitschaft ausgegeben, sämtliche Waffensysteme und die Schilde aktiviert.«, orderte der Line Captain weiterhin an. Für diese Mission hatte man ihm seitens der Flottenführung drei Kreuzer der Carrack-Klasse, sowie einen Raketenkreuzer der Broadside-Klasse unter sein Kommando gestellt. Entsprechend eingesetzt, konnten die Carrack-Kreuzer eine bedeutende Aufwertung seiner Kampfkraft bedeuten, einzig von dem sehr einseitig besetzten Raketenkreuzer hielt Vargo nicht besonders viel. Das Schiff mochte zwar gewaltige Salven verschiessen können, war jedoch zu sehr vonAbsicherung durch andere Fahrzeuge abhängig.

»Verstanden, Sir. Ich leite Ihre Befehle umgehend weiter.«, bestätigte der Commander und verschwand rasch wieder. Der Line Captain blieb zurück, starrte durch die Fensterbögen des Sternzerstörers ins All und zählte stumm die verstreichenden Sekunden.

Er hatte bis Einhundertsiebzehn gezählt, als eine mechanisch-künstliche Stimme den bevorstehenden ersten Mikrosprung ankündigte. Weniger als zehn Lidschläge später wurde der Realraum wie von einem unsichtbaren Axthieb gespalten und die Besh-Line sprang in eine Kaskade aus gleißendem Weiß und Blau.


.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: innerhalb der imperialen Flotte :: Victory II-Klasse Sternzerstörer 'Patriarch' :: Brücke :: Captain Vargo Tan samt Crew ::.

13 Aug, 2014 00:48 32
Samuel Vimes
Gast


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[System Bright Jewel – Parkposition außerhalb des Sonnensystems – Brücke des Victory-class I Star-destroyers "Defence"] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

Scheinbar lief nicht alles so glatt wie gedacht, wenn so kurz nach Wiedereintritt in den Realraum die Funkstille wieder aufgehoben wurde. Grant hatte es wohl verbockt und der Vorteil der Überraschung war verschenkt worden.

Langsam schritt grade Samuel die Brücke entlang und ließ sich die aktuellsten Berichte geben, als der Kommunikationsoffizier auf ihn zukam.

“Sir, Vice Admiral Tecev hat uns soeben befohlen mit Plan Mern zu beginnen.“ Der Kommunikationsoffizier übergab Samuel ein Pad mit den Missionsfreigaben und –parametern.

Er überflog das Pad schnell, anscheinend hatte sich am Einsatz nichts geändert, seit dieser Teil der Mission über Yaga Minor geplant worden war. „Gut, melden Sie dem Vice Admiral, dass wir uns entsprechend der Order in Bewegung setzen. Navigation, berechnen Sie Kurs auf die Station „Nova Orion“, Kommunikation, stellen Sie Verbindung zu High Colonel Nerik auf der „Denon“ her, alle Station in Gefechtsbereitschaft. Jägerkontrolle, rufen Sie die Bomber zur „Defence“, Jägerschirm Trill. Unsere Abfangjäger sollen Position bei uns beziehen, die anderen Jäger bleiben beim Konvoi.“

Die bisherige Ruhe auf der Brücke der „Defence“ war durch die Befehle ins Gegenteil verkehrt worden. Hektik machte sich breit, so dass Samuel sich gezwungen sah, zur besseren Kommunikation ein Headset zu nehmen, als der Kommunikationsoffizier im meldete, dass High Colonel Nerik in der Leitung war.

„High Colonel, wir haben einen Einsatzbefehl bekommen und sollen gemäß Order Mern die Raumstationen sichern. Wie viele Soldaten mit Erfahrung im Raumkampf haben Sie und können Sie entbehren?“

Eigentlich sollten die Soldaten an Bord der „Defence“ für die Sicherung von zivilen Raumstationen mehr als ausreichend sein, wenn man sich aber gezwungen sah Besatzungstruppen an Bord der Stationen zu lassen, könnte es bei Gegenwehr zu unnötigen Risiken kommen. Warum also nicht aus dem Vollen schöpfen und einen Teil der Soldaten an Bord des Evakmar-KDY Transporters nutzen?

„Lassen Sie mich das schnell prüfen...mit mir eingeschlossen, habe ich 3 Bataillone mit Erfahrung im Raumkampf zusätzlich noch eine Kompanie Sturmtruppen. Und um ihre nächste Frage zu beantworten, ich könnte Ihnen davon 2 Kompanien plus die Sturmtruppen zur Verfügung stellen mit den Transportern hier an Bord.“

„Gut, ich werde einen Rendezvouskurs senden und ihre Leute auf dem Weg zum Ziel an Bord nehmen. Danke für Ihre Unterstützung. Vimes Ende.“

„Sir, Meldung an den Vice Admiral wurde gesendet. Sofortiger Beginn der Mission gefordert.“

Samuel nickte geistesabwesend. Er war bereits mit der taktischen Planung der Mission beschäftigt. Die Missionsparameter hatten nur wenig Spielraum gelassen. Wenige zivile Opfer, geringe, leicht zu reparierende Schäden an den Stationen. Es würde nicht einfach werden. Aber noch blieb etwas Zeit. Zuerst galt es die Truppen aufzusammeln und dann mit Vollschub zum Ziel zu fliegen.

Die geschlossene Formation des Konvois brach auf, als die „Defence“ langsam ihren neuen Kurs aufnahm. Samuel konnte auf dem Taktikschirm der Brücke sehen, wie sich etliche kleinere Schiffe vom Truppentransporter gelöst und sich zum Rendezvouspunkt aufgemacht hatten. Zum Glück mussten die Schiffe keine weite Strecke zurücklegen und waren keine Feindschiffe in der Nähe. Unter Gefechtsbedingungen ein solches Manöver zu versuchen, war von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Aber da die feindlichen Schiffe geflohen waren oder zumindest bereits so lange im Hyperraum, dass sie, hätten sie noch versucht im System zurückzuspringen, soweit vom Konvoi entfernt gewesen wären, als dass sie hätten eine Gefahr darstellen können. Trotzdem rückten alle anderen Kampfschiffe um den Konvoi zusammen und der Konvoi als Ganzes bewegte sich ins Innere der Flotte. Nach Abzug der Bomber waren also 9 Staffeln Jäger beim Konvoi verblieben, während die „Defence“ sich mit ihren beiden Staffeln und den 5 Bomberstaffeln der anderen Schiffe der Line auf den Weg zur Nova Orion Station gemacht hatte. Eigentlich weit mehr als notwendig um eine zivile Raumstation zu sichern.

[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class I Star-destroyers "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

18 Aug, 2014 21:28 49
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