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Samuel Vimes
Gast


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[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

Kurz nach Erreichen des Rendezvouspunkts meldete sich der Kommandeur der ausgeliehenen Truppen. Wie angedeutet hatte es sich High Colonel Nerik nicht nehmen lassen die Einsatztruppe selbst anzuführen. Bereits auf der Station über Yaga Minor war es Samuel in den Sinn gekommen, dass dieser Mann nichts mehr hasste als untätig oder auf andere angewiesen zu sein. Und in einem Raumschiff eingeschlossen, ohne Möglichkeit einen Raumkampf zu beeinflussen, musste eine wahre Tortur für diese Art Männer zu sein.

„Captain Vimes, mit mir zusammen werden Sie 220 Mann reguläre Truppen und zusätzlich 96 Sturmtruppen der HQ-Garde des Regiments zur Verfügung haben. Wieviel Platz hat ihr Hangar für unsere Lambda- und Sturmfähren?“

„Knapp 320 Mann plus Ausrüstung“, dachte sich Samuel, „und das auf nur 10 Fähren? Die Soldaten müssen kaum Platz zum Atmen haben.“

„Colonel, wir können nicht alle ihre Schiffe unterkriegen. Lassen Sie einzeln anlanden und bis auf 3 Fähren schicken wir den Rest zum Konvoi zurück. Wenn wir noch einigermaßen operabel im Hangarbereich sein wollen, geht nicht mehr. Bitte kommen Sie so schnell als möglich zu mir auf die Brücke, nein, besser in meinen Bereitschaftsraum, meine Ordonanz wird Sie führen.“ Er nickte in Richtung des Ensigns, welcher sich sofort auf den Weg machte. „Wir werden dort das weitere Vorgehen planen, Vimes Ende.“

Samuel übergab das Brückenkommando seinem Stellvertreter und begab sich zu seinem Bereitschaftsraum, ließ noch eine tragbare Holovorrichtung dort hinbringen. Man hatte zwar keine Pläne der Station, aber man würde einen Außenscan machen und so zumindest die offensichtlichen Zugangspunkte und Waffen, soweit vorhanden, anzeigen lassen können. Es dauerte fast eine Standardstunde bis High Colonel Nerik im Raum erschien, scheinbar hatte er seine Fähre als letzte andocken lassen. Samuel kannte so ein Vorgehen bereits von anderen Armeekommandeuren, Fraternisierung mit den Soldaten war ja bei den Landstreitkräften Gang und Gebe. Er selbst berief sich zwar auch nicht immer auf seine Privilegien, aber im vorliegenden Fall hätte er daruaf bestanden zuerst andocken zu können.

„High Colonel, kommen Sie herein. Ich habe uns Erfrischungen bringen lassen, wir werden ja noch etwas Zeit haben, bis der Einsatz beginnen kann.“

„Captain Vimes, lassen wir doch die Formalitäten. Karron für Sie.“ Sagte der High Colonel, als er den Raum betrat und Samuel die Hand schüttelte. „Wir sind beide zulange dabei für so etwas und werden in Zukunft ja anscheinend enger zusammen arbeiten.“

„Gut, dann Samuel für Sie. High Col....Karron, ich bin mir nicht sicher, in wie weit Sie in die Pläne eingewiesen wurden. Deswegen hier eine Kurzeinweisung. Ich habe den Auftrag, alle Raumstationen im System zu sichern. Und das Ganze ohne sie zu zerstören oder auch nur groß zu beschädigen. Zusätzlich soll die Zahl ziviler Opfer gegen Null tendieren. Wie ich das bewerkstellige, wurde mir überlassen. Das erste Ziel ist die Nova Orion Station, eine zivile Einrichtung, wie alle anderen Stationen im System auch. Der Name stammt von den beiden Besitzern. Soweit wir wissen, die Berichte des Geheimdienstes sind nicht grade aktuell, besteht die Bewaffnung der Station aus Lasern zur Abwehr von Meteoriten und leichten Jägern. Für dieses Schiff besteht zwar keine Gefahr, aber die Jäger und Bomber, so wie ihre Landungsfähren, könnten beschädigt werden. Was bei Glückstreffern geschehen kann, muss ich ja nicht erwähnen. Ich habe vor mir den Zugang durch Drohungen zu erzwingen, schließlich könnten wir die Station zu Staub zermalmen, aber für ihre Sicherheit nach betreten der Station kann niemand garantieren. Bitte handeln Sie entsprechend der Order, das weder die Station, noch das Personal zu große Schäden davontragen dürfen.“

„Samuel, wenn wir ihren Zerstörer als Schild nehmen und die Bomber in Rückhand halten, sollten wir bei den Schiffen keine Beschädigungen davontragen. Eine ähnliche Aktion hatte ich in Vergangenheit schon einmal. Die Station selbst sollte nicht gefährlich werden können. Mehr Gefahr droht uns von eventuellen Jägern, die im System herumschwirren. Haben wir diesbezüglich Informationen?“ Samuel konnte nur den Kopf schütteln.

„Nein, uns liegen keine Daten vor. Alle Vorschläge zur Systemerkundung wurden abgelehnt und unsere als Scout dienende Vorhut, mit Captain Grant als Kommandeurin, versagte dabei vollkommen. Die Großkampfschiffe waren sofort alarmiert und weitere Scans nach Jagdfliegern wurden nicht abgeleistet. Ich bin froh, dass wir unsere bisherigen Aktionen ohne Angriffe ableisten konnten. Ich lasse die Schiffe meiner Line ständig Scans nach Angreifern machen und wir bekommen auch fortlaufend neue Daten, aber ich befürchte, dass bei dem Verkehr im System, jetzt wo alles aufgeschreckt ist, angreifende Jagdstaffeln erst sehr spät entdeckt werden. Ich habe die meisten Abwehrjäger als Schirm beim Konvoi gelassen, in der Hoffnung, dass dies reicht.“

Nerik blickte ungläubig in Samuels Richtung. Er konnte es anscheinend ebenso wenig glauben, dass man eine solche Operation mit so wenigen Informationen begonnen hatte und dass niemand im System versuchte das zu ändern.

Die beiden Offiziere sprachen, während sie warteten, dass man sich der Station auf Scannerreichweite genähert hatte, noch weiter über die anstehende Mission, vor allem über die Zusammenarbeit bei der Planeteninvasion, als sich Samuels Stellvertreter über das Comm meldete.

„Sir, wir sind in Reichweite und haben mit dem Scan begonnen. Um die Station herum befinden sich derzeit 20 zivile Schiffe verschiedenster Größe, 3 davon angedockt, ein Action-IV-Transporter und 2 YT-2400er. Der Action-IV scheint sich grade auf das Lösen von der Station vorzubereiten.“

„Gut, sobald der Scan beendet wurde, möchte ich, dass Sie eine Verbindung zu allen Schiffen in der Nähe herstellen.“

[System Bright Jewel – Bereitschaftsraum des Captains - Victory-class-I Star-destroyer "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, High Colonel Nerik]

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Samuel Vimes am 26 Aug, 2014 02:05 51.

26 Aug, 2014 02:04 47
Vargo Tan
Gast


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.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: innerhalb der imperialen Flotte :: Victory II-Klasse Sternzerstörer 'Patriarch' :: Brücke :: Captain Vargo Tan samt Crew ::.



Der keilförmige, dunkelgraue Rumpf des Victory II-Klasse Sternzerstörers trat nach dem Mikrosprung aus dem Hyperraum. Ihm folgten die kleineren Silhouetten der drei Carrack-Kreuzer und des Raketenschiffes. Kaum in der diesseitigen Realität angekommen, sorgte der routinierte Ablauf an Bord des Kriegsschiffes dafür, dass alle notwendigen Systeme volle Einsatzbereitschaft zeigten. Alles lief imperial korrekt, sauber und diszipliniert ab, alles hatte seine Ordnung. Vargo Tan hatte keinen übermäßig Hang zum Protokoll. Er war kein Pedant. Dennoch erfreute er sich stets am Anblick einer sich ergänzenden, harmonischen Abfolge der Kommandoreihe. Hier an Bord der 'Patriarch' herrschte aktuell ein hoher Standard, eine Professionalität, die es in der Imperial Navy so nur selten gab. Und es erfüllte den 1,97 Standardmeter großen Offizier auch zu gewissen Teilen mit Stolz, den Befehl über eine solch eingespielte Crew innezuhaben.

»Commander, die Navigation soll sofort alle notwendigen Berechnungen für den nächsten Sprung initiieren und sich mit den restlichen Schiffen der Line neuerlich synchronisieren. Wir haben strikte Anweisungen und ich gedenke, mich an diese Befehle zu halten. Ich erwarte Perfektion. Nicht mehr, nicht weniger.«, orderte der hochgewachsene Flottenoffizier an und wandte den Blick nicht von dem hinter den Transparistahlfenstern liegenden Weltraum ab. Dort draussen lag Ord Mantell, das erste Ziel ihrer großangelegten Eroberungsfahrt. Und es lag an Vargo Tan die abgekehrte Seite des Planeten zu sichern. Dem Mann von Oovo IV war dabei klar, dass er eine böse Überraschung erleben konnte, waren die Sensoren doch ausserstande, den dortigen 'Schatten' zu scannen. Möglicherweise konnten die abtrünnigen imperialen Besatzer der Welt dort noch einige Überraschungen parat halten. Vielleicht waren die bisherigen Verteidigungsmaßnahmen nur ein simpler Trick. Ein Köder, um die Invasoren in Sicherheit zu wiegen.

»Ich leite die Befehle umgehend weiter, Captain.«, antwortete Commander Deonis Obrik und gab die Anweisungen lautstark an die Männer und Frauen in den Brückengräben weiter.

Binnen weniger Augenblicke wurde die Betriebsamkeit größer. Finger flogen über die Pulte, gaben Befehle ein und schickten gewaltige Datenmengen an die Prozessoren der Schiffsrechner. Allein der Navigationscomputer verschlang Unmengen an Energie und Speicherkapazitäten, hatte er doch das Gros der Arbeit zu leisten. Über diverse Kommunikationskanäle wurden Anweisungen transferiert und für einen kurzen Moment wirkte die Brücke des alten Schlachtschiffes wie ein Großraumbüro auf Coruscant. Captain of the Line Vargo Tan legte die Hände hinter dem Rücken übereinander und wartete die Entwicklung ab. In der jetzigen Lage gab es noch zu viele unbekannte Faktoren und fehlende Konstanten. Der Feind konnte überall lauern. In den nahen Asteroidenfeldern, irgendwo hinter einem der Monde. Und nun, da man von der Hauptgruppe abgeschnitten war, stellte man kurzzeitig so etwas wie eine leichte Beute dar.

»Captain, wir haben mehrere Pings auf der Langstreckenortung! Nähern sich unserer Position.«, informierte jemand von Sensorabtastung im Steuerbordgraben. Der hagere Schiffskommandant horchte auf. Diese Meldung kam beinahe mit Ansage und bestätigte seine Befürchtung. Die anfängliche Raumüberlegenheit der angreifenden Gruppe des Pentastar Alignments konnte sich rasch als Nachteil erweisen, besaßen die Verteidiger doch eindeutig die besseren Kenntnisse über die hiesigen Gegebenheiten.

»Wie lange noch, bis wir den nächsten Sprung machen können?«, wollte Tan wissen.

»Zwokommafünf Standardminuten, Sir. Wenn wir in geschlossener Formation springen wollen.«, gab sein Executive Officer zu Protokoll, kaum dass er sich bei den beiden Navigationsoffizieren die konkreten Zahlen geholt hatte. Das war viel zu viel Zeit.

»GAZ der feindlichen Kräfte?«, fragte er bei den Sensoroffizieren nach.

»Vermutlich neunzig Sekunden, Sir. Zumindest bei gleichbleibender Geschwindigkeit und dem momentanen Kurs.«, lautete die Antwort. Keine besonders erfreuliche Antwort. Selbst wenn es sich bei den Angreifern nur um Raumjäger handelte, konnten sie erhebliche Schäden anrichten. Nun galt es die richtige Strategie anzuwenden. Eine schnell greifende Strategie.

»XO, Befehl an die Carrack-Kreuzer unserer Line. Sie sollen sich umgehend steuerbords begeben und auf Maximalreichweite das Feuer eröffnen. Unsere Feuerleitzentrale soll den Bordschützen der Steuerbordgeschütze denselben Befehl erteilen. Egal was oder wer da ankommt, wir müssen uns Zeit erkaufen. Die Navigation macht wie gehabt weiter. Sowie die neuen Sprungkoordinaten vorliegen, führen wir den nächsten Sprung durch!«, befahl der Line Captain. Es bedurfte keiner weiteren Anweisungen oder großer verbaler Bestätigungen. Man kam dem nach, was soeben vorgeschrieben wurde. Die Crew des alten Victory II-Klasse Sternzerstörers handelte rasch. Für solcherlei Momente war man Teil der navalen Streitkräfte des Imperiums.


.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: innerhalb der imperialen Flotte :: Victory II-Klasse Sternzerstörer 'Patriarch' :: Brücke :: Captain Vargo Tan samt Crew ::.

05 Sep, 2014 01:42 14
[NPC] Pentastar Alignment
hail ardus kaine!




Dabei seit: 21 Aug, 2012
Beiträge: 78

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.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke ::.
.:: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.



»Admiral, Captain Tan ist mit der Besh-Line in den Hyperraum gesprungen! Die kalkulierten Koordinaten stimmen mit dem möglichen Nadir-Mikrosprung-Punkt überein, Sir.«, informierte eine junge Offizierin aus dem Backbord-Brückengraben. Der 44-Jährige Vice Admiral nahm das wohlwollend zur Kenntnis. Damit hatte er den ersten Schritt zur Einverleibung dieses Systems in den Pentastar-Koalitionsverbund gemacht. Der Coruscant war mit sich selbst zufrieden und gönnte sich – wie so oft – ein selbstgefälliges Lächeln. Cyrus Tecev umgab ohnehin eine ganz besondere Aura. Besonders lästige Kritiker bezeichneten ihn als Holostar in einer imperialen Uniform. Fanatische Anhänger von ihm taten es auch. Er selbst sah sich als eher als Künstler, denn als profaner Militär. Seine Form der Dienstleistung war eine künstlerische. Er erfand sich bei jedem Einsatz neu. Er erschuf, kreierte und komponierte. Wo andere Flottenoffiziere schlichte Befehle bellten, wie tollwütige Kath-Hunde, da inszenierte Tecev gern mittlere Wunder. Aus diesem Grund – so dachte er zumindest – stand er auch in der besonderen Gunst von Grand Moff Ardus Kaine. Nicht weil er über ein bestechendes Aussehen und einen tadellosen Ruf verfügte. Auch nicht weil zwei Drittel aller Mitoffiziere sogar im Halbschlaf in taktischen Manöverfragen besiegen konnte. Und schon gar nicht weil er über alle Maßen kompetent war. Der Coruscanti konnte vollbringen, von dem andere nicht einmal zu träumen wagten. Er war ein Prophet. Ein Orakel. Eine wahre Institution der realisierbaren Zukunft.

»Hervorragend! Geben Sie diese Nachricht umgehend an das Schiff von Captain Grant weiter und signalisieren Sie der guten Frau, dass sie sich doch eilen möge! Wir haben schließlich ein System zu erobern!«, erklärte der Vice Admiral in einem wenig gefälligen Militärton. Allein die Wortwahl verriet, dass der 44-Jährige in all seiner narzistischen Selbstdarstellung in anderen Sphären weilte. Doch an Bord der 'Impetuous' herrschte zu große Disziplin, als dass sich jemand von den Eigenarten des Vice Admiral hätte verunsichern lassen. Die Mannschaft des Imperial II-Klasse Sternzerstörers reagierte routiniert und couragiert. In Windeseile wurden die Anweisungen des Hauptverantwortlichen für Prototypenfeldtests ausgeführt.

Auf der taktischen Holodarstellung unweit von Tecev erlosch das Signal der Besh-Line, was nun auch visuell verdeutlichte, dass Captain of the Line Vargo Tan einen Mikrosprung mitsamt der ihm unterstellten Schiffe durchgeführt hatte. Auch wurde deutlich, dass der Procursator-Klasse Sternzerstörer von Line Captain Tyra Grant in einiger Entfernung vor dem Hauptkontingent der kleinen Pentastar-Flotte operierte.

»Captain Zerane, übermitteln Sie den übrigen Schiffen meine strikte Order, entsprechend aufzuschließen. Wir dürfen Captain Grant nicht allzuweit enteilen lassen!«, wies der Vice Admiral mit einem süffisant wirkenden Unterton an. Offenbar regte sich in dem Coruscanti so etwas wie ein Beschützerinstinkt. Oder ähnliches.

»Aye, Admiral.«, antwortete Captain Zerane, der Schiffskommandant des mächtigen Schlachtschiffes. Doch noch ehe eine gewisse Ruhe einkehren konnte, ertönte lautstark die Stimme des Kommunikationsoffiziers, Lieutenant Starvn. Der Vice Admiral horchte auf.

»Admiral! Admiral Tecev!«, rief der Lietenant, sichtlich aufgebracht. Fast war Cyrus Tecev gewillt, den jungen Burschen zu fragen, wieviele Admirale denn an Bord dieses Schiffes herumstolzierten, dass man sie schon konkret beim Namen nennen musste, verkniff sich diese Spitzfindigkeit jedoch. Immerhin war man im Krieg! Oder einer Situation, die dem sehr nahe kam.

»Was gibt es denn so Dringliches?«, fragte der Coruscanti nach und machte einige Schritte auf den Brückengraben zu. Diese Form der körperlichen Reaktion verunsicherte den Lieutenant offenbar zusätzlich, weshalb er einige Ansätze benötigte, um Herr über seine Stimme zu werden. Insgeheim freute sich der Vice Admiral über seine dergestalt einschüchterne Physis und bezeugte damit ungewollt einmal mehr, dass er eher ein Holodarsteller, denn ein Militär war.

»Wir haben soeben eine Nachricht per Hyperraumfunk erhalten, Sir. Von der Allgegenwärtigkeitsbasis.«, informierte Lieutenant Starvn. Sein Unwohlsein manifestierte sich in sich langsam vergrößernden Schweißflecken unter den Armen. Ein ekelhafter Anblick.

»Wieso nimmt denn jemand solcherlei Kosten für eine Nachricht in Kauf? Als hätte das Alignment nicht schon ganz andere Sorgen ...«, faselte der Vice Admiral und gab so einige Internas Preis, die nicht für die Ohren einfacher Soldaten und Offiziere gemacht waren. Gestenreich animierte er den Lieutenant, weitere Details der Nachricht zu offenbaren.

»Man hat uns neue Sprungkoordinaten geschickt, Sir. Bis auf Weiteres sollen wir uns von Ord Mantell zurückziehen und das Kommando übertragen.«, antwortete der Kommunikationsoffizier. Tecev schluckte. Dieser kleine Eroberungszug sollte seiner Vita eine weitere Glasur verpassen. Mit der Eroberung von Ord Mantell und – später – Bilbringi hätte man den Vice Admiral schnell zur Ikone navaler Kriegsführung stilisieren können. Aber nun, mitten in der Schlacht abgezogen zu werden, war ein wahrer Faustschlag ins Gesicht. Ein nicht akzeptabler Befehl.

»Wer hat diese Order denn verzapft? Raymore?«, wollte der nimmermüde und stets antiautoritäre Vice Admiral wissen. Seine dunklen Augen funkelten kampfeslustig und er war drauf und dran, dem High Admiral gehörig die Meinung zu sagen. Die Ernüchterung folgte jedoch auf dem Fuße.

»Ja, High Admiral Raymore, Sir. Allerdings autorisiert durch den Grand Moff persönlich.«, klang es von Lieutenant Starvn.

»Was zum ...? Wo genau liegen diese Koordinaten, wollte Tecev wissen. Er würde sicherlich nicht unvorbereitet ins Nirgendwo der Galaxie springen. Erstens war er Teil der Admiralität des Pentastar Alignments, zweitens kommandierte er eines der wenigen Schiffen mit einer Mannschaft, die den Terminus 'Elite' verdiente und überdies befand er sich mitten in einer Systemeroberung. Es war zum verrückt werden. »Ich brauche einen konkreten Namen!«

»Laut dem Navigationscomputer und den Sternenkarten liegt das Zielgebiet irgendwo im Dreighton-Nebel, Sir.«, schallte es aus dem Navigationsbereich des Brückengrabens. Der Vice Admiral machte sich nicht die Mühe nachzuschauen, wer ihm da soeben geantwortet hatte. Wichtig war die gelieferte Information.

»Dreighton-Nebel? Dreighton? Dreigh..., hum .. diese ausgekochten Schlitzohren!«, murmelte der Coruscanti wenig eindrucksvoll vor sich hin und begann dann zu grinsen. Mit einem Schlag war Cyrus Tecev klar, wohin man ihn schicken wollte. Und nun machte es alles auf eine abstoßend klare Art und Weise einen Sinn. Es war durchaus im Bereich des Möglichen, dass dieser Befehl wichtiger war, als die bloße Eroberung von Ord Mantell. Grimmige Entschlossenheit machte sich im Vice Admiral breit. Er stemmte die Fäuste werbewirksam in die Hüfte und nickte zufrieden.

»Also dann, Captain Zerane: Machen Sie die 'Impetuous' bereit für den Hyperraumsprung. Alle Sektionen des Schiffes sollen sich vorbereiten. Die Navigation soll den schnellsten Kurs zu den übermittelten Koordinaten berechnen. Die Kommunikation öffnet mir einen Kanal zu unsere Begleitschiffen!«, wies der Coruscanti ohne Hast an. Sofort kam Hektik auf. Interne Anweisungen wurden übermitteln, Daten eingepflegt und Prozessoren belastet. Binnen weniger Herzschläge glich die Brücke des mächtigen Sternzerstörers fast einem Tollhaus. Die rege Betriebsamkeit machte entsprechenden Lärm, während der Vice Admiral zum Kommunikator griff und einmal mehr einige Worte an die Schiffskommandanten der 'Hammerkopf-Offensive' verlor.

»Verehrte Damen und Herren, geschätzte Kameraden! Es ist unüblich, aber soeben ereilten uns neue Instruktionen aus dem Büro des Grand Moff. Ich werde mit sofortiger Wirkung abgezogen und andernorts benötigt. Dennoch wird die Mission wie geplant fortgesetzt. Ich wiederhole: Die Hammerkopf-Offensive wird fortgesetzt, auch ohne mein Zutun. Das Kommando über die Unternehmung übernimmt bis auf Weiteres Captain James Cutter auf dem Imperial-Klasse Sternzerstörer 'Inconceivable'. Ich erwarte einen reibungsfreien Ablauf und eine Annektierung dieses Systems zum Wohle des Alignments. Nach Eroberung des Systems werden Sie weitere Instruktionen erhalten. Admiral Tecev, Ende.«

Damit war alles gesagt. Diese Informationen mussten erst einmal verdaut werden. Und in der Zwischenzeit hatte die Besatzung der 'Impetuous' Zeit, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen.


.:: Am Rand des Bright Jewel-Systems :: Imperial II-Klasse Sternzerstörer "Impetuous" :: Brücke ::.
.:: Vice Admiral Cyrus Tecev ::.

_______________



"The New Order has never fallen. Only the Emperor. … The Emperor may be dead, but the Empire lives on!"
- Grand Moff Ardus Kaine -

05 Sep, 2014 22:13 24 [NPC] Pentastar Alignment ist offline Email an [NPC] Pentastar Alignment senden Beiträge von [NPC] Pentastar Alignment suchen Nehmen Sie [NPC] Pentastar Alignment in Ihre Freundesliste auf
Tyra Grant
Gast


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[Bright-Yewel-System, auf maximaler Langstreckenscan-Entfernung zu Ord Mantell, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

Zitat:
»Captain Grant, dringen Sie mit Ihrem Schiff weiter ins System vor und sorgen Sie für entsprechende Aufklärung. Ich erwarte regelmäßige Berichterstattung von feindlichen Flottenbewegungen. Sollte das Feuer auf Sie eröffnet werden, erhalten Sie hiermit Order, umgehend zum Hauptverband zurückzukehren.«



„Natürlich, Admiral. Der Befehl wird umgehend ausgeführt.“ Antwortete die weibliche Flottenoffizierin mit militärischem Ton, ehe sie wartete bis ihr das entsprechende Signal zu verstehen gab, das die Verbindung zum Flaggschiff nicht länger bestand. Ausgestattet mit neuen Befehlen, gönnte sich Tyra die Zeit für einen tiefen Atemzug, ehe sie sich an die Männer und Frauen in den Kommandogräben wandte.

„Meine Herren, sie haben es gehört. Wir stoßen tiefen in das System vor. Passen sie unsere Geschwindigkeit dem restlichen Flottenverband an, sodass wir uns im Falle eines erneuten Angriffs zeitnah in die Sicherheit der verbündeten Schiffe bewegen können. Sämtliche Scanner auf volle Leistung. Leiten sie die Befehle an die Shadow und die Void Spear weiter.“
Die gewohnten Abläufe nahmen ihren lauf, Finger huschten über Konsolen, Bildschirme wurden eifrig angestarrt und Worte in Comlinks gesprochen. Zeitnah mit den reinkommenden Bestätigungsmeldungen der beiden anderen Schiffe der Forn-Line setzte sich der Durastahlkoloss namens Oblivion wieder in Bewegung.

Die einmal mehr wiederkehrende Phase des Wartens nutzte die schwarzhaarige Offizierin, um sich ein Glas Wasser für die trockene Kehle bringen zu lassen und sich neben ihren ersten Offizier zu stellen.

„Was halten sie davon, Malnes? Diesem… „Lord Admiral“ ?“ kam die Frage an blasshäutigen Mann von Etti IV, der sich nachdenklich über den Ziegenbart fuhr.

Ein typischer Rim-Warlord, soweit ich es bisher beurteilen kann. Überheblich, selbstsicher und völlig von sich überzeugt. Allerdings auch mit den nötigen Qualitäten, sich an der Macht zu halten. Der Feind ist zahlenmäßig und in punkto Feuerkraft deutlich unterlegen, besitzt aber den Heimvorteil der Systemkentniss. An unserem Sieg habe ich keine Zweifel. Entscheidend ist nach meiner Einschätzung, wie schnell dieser Operetten-Admiral einsieht dass er verloren hat. Und wie groß die Schäden sind, die wir bis dahin einstecken müssen. Der Weg nach Bilbringi ist lang und das hier nur der erste Akt„ kommentierte Commander Antilles recht offen. Der Mann war ein Karrierist und überzeugter Anhänger der neuen Ordnung. Entsprechend groß waren die ursprünglichen Vorbehalte, als Tyra das Kommando über die Oblivion übernahm, unter einer Frau als Vorgesetzen zu dienen. Nichts, was sie nicht schon hunderte Male zuvor erlebt hatte. Letztlich hatte sich, anders als bei manchen früheren Kommandos von ihr, die offen chauvinistische Abneigung gegen die neue Kommandantin gelegt und zu einer soliden Arbeitsbeziehung entwickelt. Und in einem Punkt hatte ihr erster Offizier recht. Ord Mantell war nur der Beginn der Offensive. Alle Schäden und Verluste, die die Flotte des Alignments hier einfuhr, würden sich in späteren Kämpfen bemerkbar machen. Insofern kam es ganz gelegen, dass die Lage ruhig blieb und die Scanner keine Vorkommnisse meldeten. So blieb den Deflektorschilden der Forn-Line mehr Zeit, die erlittenen Treffer wieder – bestenfalls vollständig- auszugleichen.

Während die Scanner der Oblivion beständig weitere Stücke des Bright-Yewel Systems mit ihren Sensoren abdeckten, je tiefer das Schiff in das System flog, ereilte dessen Kommandoebene eine weitere Nachricht des Flaggschiffs.

Zitat:
Verehrte Damen und Herren, geschätzte Kameraden! Es ist unüblich, aber soeben ereilten uns neue Instruktionen aus dem Büro des Grand Moff. Ich werde mit sofortiger Wirkung abgezogen und andernorts benötigt. Dennoch wird die Mission wie geplant fortgesetzt. Ich wiederhole: Die Hammerkopf-Offensive wird fortgesetzt, auch ohne mein Zutun. Das Kommando über die Unternehmung übernimmt bis auf Weiteres Captain James Cutter auf dem Imperial-Klasse Sternzerstörer 'Inconceivable'. Ich erwarte einen reibungsfreien Ablauf und eine Annektierung dieses Systems zum Wohle des Alignments. Nach Eroberung des Systems werden Sie weitere Instruktionen erhalten. Admiral Tecev, Ende.«



Für einige Augenblicke herrschte totenstille auf der Brücke der Oblivion, so als weigerte sich das Gehirn zu akzeptieren, was die Ohren grade gehört hatten. Dann brach aufgeregtes Gemurmel unter der Brückenmannschaft aus, die mit strengen Blicken der Kommandantin zum schweigen gebracht werden mussten. Commander Antilles, der ohnehin noch neben ihr stand, hob die Offiziersmütze vom Kopf und fuhr sich mit der Hand durchs Haar, ehe er als erster, mit deutlich angespannter Stimme, seine Meinung laut kund tat.

„Das können sie doch nicht ernst meinen! Wir haben grade unseren Kommandanten und das schlagkräftigste Schiff des Verbandes auf einmal verloren. Und das mitten in einer Kampfhandlung. Das können sie doch nicht einfach tun!“
Auch Tyra brauchte einen Moment, um den symbolischen Schlag zu verarbeiten. Der Admiral war weg. Auf Befehl des Grand Moffs. Was hatte das zu bedeuten? Es musste einen außerordentlich wichtigen Grund dafür geben, den Vice Admiral abzuziehen. Vielleicht war irgendwo anders etwas furchtbar schief gegangen? Vielleicht hatte es mit dem Hacker-Angriff auf die Allgegenwärtigkeitsbasis zu tun? Spekulationen würden auch nicht weiterhelfen, wurde Tyra klar. Sie würden das System einnehmen müssen, so oder so. Angestrengt versuchte sie sich daran zu erinnern, was sie noch von der Versammlung des High Admirals über ihren neuen Befehlshaber, Captain of the Line James Cutter wusste. Und musste zu ihrem Leidwesen feststellen, das es nicht viel war. Sie hatte noch grob sein Gesicht vor Augen und meinte sich erinnern zu können, dass der alte Offizier noch in den Klonkriegen gekämpft hatte – auch wenn sie sich in diesem Punkt nicht mehr sicher war - . Sie konnte nur hoffen, dass dieser Mann wusste was er tat.

„Die Befehle kamen aus dem Büro des Grand Moffs, sie haben es selbst gehört. Es steht uns nicht zu, diese Entscheidung in Frage zu stellen. Wir müssen mit dem Arbeiten, was wir haben. Und sehen sie es von dieser Seite: Wir können beweisen, das wir auch ohne zutun des Vice Admirals der Herr der Lage sind. Lassen sie Kontakt zur Inconceivable aufnehmen. Senden sie ihnen sämtliche unserer Aufklärungsdaten und fragen sie an, ob Captain Cutter neue Befehle für uns hat. Andernfalls werden wir unseren Aufklärungsflug tiefer in das System weiter fortsetzen.“

Tyra konnte nur hoffen, das Änderung in der Befehlskette reibungslos ablief. Und das der Feind nicht in genau diesem Moment der vorübergehenden Irritation und Neuordnung seinen nächsten Zug machte.

[Bright-Yewel-System, auf dem Weg tiefer in das System, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

15 Sep, 2014 16:05 01
Del Terrek
Gast


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~Am Rand des Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~



Gerade noch bekam die imperiale Angriffsarmada den ausdrücklichen Befehl, auf den Procursator-Sternenzerstörer von Captain Grant und ihrer Line auszuschließen, als der diensthabende Kommunikationsoffizier sich deutlich verwirrt zu Wort meldete.

„Captain Terrek, wir erhalten gerade noch eine Nachricht von Admiral Tecev, an alle Kommandanten!“
Die merkliche Irritation das Mannes machte den stämmig gebauten Schiffskommandeur stutzig, denn Del konnte sich momentan nicht vorstellen, was diese Ratlosigkeit ausgelöst hatte. Mit hochgezogener Augenbraue drehte sich Terrek vom Brückenfenster weg und lief zurück zum Graben.

„Spielen sie die Nachricht ab Lieutenant.“
Kam ihm sein langjähriger Wegbegleiter und erster Offizier Cranston zuvor, der sich immer noch an der Sensorik – Konsole befand. Augenblicklich verstummte das Gemurmel der Besatzung, als die Stimmte des Vice Admirals, für jeden hörbar aus den Lautsprechern drang.

Zitat:
Original von [NPC] Pentastar Alignment
»Verehrte Damen und Herren, geschätzte Kameraden! Es ist unüblich, aber soeben ereilten uns neue Instruktionen aus dem Büro des Grand Moff. Ich werde mit sofortiger Wirkung abgezogen und andernorts benötigt. Dennoch wird die Mission wie geplant fortgesetzt. Ich wiederhole: Die Hammerkopf-Offensive wird fortgesetzt, auch ohne mein Zutun. Das Kommando über die Unternehmung übernimmt bis auf Weiteres Captain James Cutter auf dem Imperial-Klasse Sternzerstörer 'Inconceivable'. Ich erwarte einen reibungsfreien Ablauf und eine Annektierung dieses Systems zum Wohle des Alignments. Nach Eroberung des Systems werden Sie weitere Instruktionen erhalten. Admiral Tecev, Ende.«


Die Stille auf der Brücke des Victory II-Klasse Sternzerstörers hielt weiter an und vermischte sich mit verständnislosen Entsetzten. Ein Blick auf seinen XO genügte, um den 41-Jährigen Menschen zu bestätigen, das seine Rechtehand das Selbe dachte wie der Captain von Bastion:
NIEMALS, zog man den Oberkommandierenden während einer laufenden Offensive, ohne triftigen Grund ab! Das lernte man schon als Fähnrich auf der Flottenakademie! Nur eine schwerwiegende Verfehlung von Seitens Tecev oder ein unerwarteter Ausfall des Vice Admirals, konnte so eine unerwartete Entscheidung rechtfertigen. Doch DAS war offensichtlich nicht der Fall. Anstatt wenigstens die vollständige Annektierung des Systems abzuwarten, um sich dann in Ruhe neu zu ordnen, beorderte man den Admiral wo anders hin und ersetzte ihn durch einen einfach Captain of the Line.
Cutter mochte zwar einen der mächtigen Imperial-Klasse Sternenzerstörer befehligen, doch sagte das noch lange nichts, über seine Kompetenz oder Befähigung aus, diese Operation zu führen.

Kopfschüttelnd verdrehte Cranston die Augen und konzentrierte sich anschließend wieder auf die Langstreckensensoren, derweil der Commander nachdenklich über seinen sauber-gestutzten Schnauzer strich. Unterdes warf Del einen Blick zu dem alten Flaggschiff der "Hammerkopf-Offensive" und suchte nach einen Sinn hinter diesem aberwitzigen Befehl.
Wusste das Oberkommando etwas, das sie den beteiligen Schiffskommandeuren vorenthielten! Sammelte sich außerhalb des Systems eine feindliche Flotte, die der des Alignments überlegen war und wollte man den Vice Admiral so vor Schaden bewahren? Dieser und noch andere Gedanken, geisterten Terrek durch den Kopf, als er versuchte, die passenden Worte zu finde.

„Sie haben den Admiral gehört!“
Begann Del mit bestimmenden Tonfall und einen zuversichtlichen Gesichtsausdruck, während er die Arme hinter dem breiten Rücken verschränkte.

„Navigation, behalten sie unseren derzeitigen Kurs und die Position innerhalb des Flottenverbandes bei. Kommunikation, melden sie der „Inconceivable“ unsere Bereitschaft und übersenden sie Captain Cutter unsere besten Glückwünsche!“
Abermals unterbrach der Captain der "Nemesis" seine Ansprache, fuhr sich kurz mit der Hand über die Halbglatze und stellte nun sein bekanntes Siegerlächeln zu Schau, was seine weisen Zähne aufblitzen lies.

„Auch wenn der Vice Admiral nicht mehr das Oberkommando hat, ändert das nichts an unserer Entschlossenheit, dieses System in den sicheren Schoss der Koalition zu holen. Wir werden unseren Teil, für einen erfolgreichen Abschluss der Offensive leisten...... Ladys und Gentleman, ich erwarte nichts geringeres als ihr Bestes!“


~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~

15 Sep, 2014 20:35 39
Samuel Vimes
Gast


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[System Bright Jewel – Bereitschaftsraum des Captains - Victory-class-I Star-destroyer "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, High Colonel Nerik]

Die beiden Offiziere wussten, dass es nicht mehr lange dauern konnte, bis der erste Schritt zur Übernahme der Nova Orion Station begann. Daran, dass die Station fallen würde, bestand kein Zweifel. Allein die Höhe der Verluste war fraglich gewesen. Nun galt es, die Pläne reibungslos umzusetzen und zu hoffen, dass die Gegner vernünftig waren. Samuel blickte High Colonel Nerik an.

Karron, wir werden die „Defence“ direkt neben die Station setzen, so als würden wir andocken wollen. Sollte es bis dahin keine Gegenwehr geben, so werden die Schilde um den Hangarbereich fallen gelassen und die Fähren ausgeschleust. Sobald dies erledigt ist, werden wir wieder auf etwas mehr Distanz gehen und Sie sind sich selbst überlassen. Fürs erste. Sobald die Fähren zurück sind, werden die restlichen Truppen überwechseln. Bis dahin haben Sie halbe Stärke. Danach werden wir uns wieder um die zivilen Schiffe kümmern.“

„Verstanden. Ich gehe davon aus, dass es nur wenig Sicherheitspersonal gibt, dafür aber jede Menge privater Waffen. Wir werden uns in einem Hangar verschanzen, bis wir volle Stärke haben und danach so schnell wie möglich in den Kommandoraum. Zusätzlich wird ein Teil der Truppe den Hauptmaschinenraum besetzen. Sobald diese beiden Ziele in unserer Hand sind, wird alle mögliche Gegenwehr uninteressant sein. Ich habe nicht vor, jeden Quadratzentimeter zu erobern. Das überlasse ich gern den nachrückenden Truppen, wenn wir das System verlassen. Falls überhaupt Besatzungstruppen auf jeder Station verbleiben.“

Er blickte Samuel fragend an, der aber auch nicht eingeweiht war, wie das System nach der Rückeroberung verwaltet werden soll. Eventuell würden ja die derzeitigen Truppen unter neuer Führung weiterhin hier verbleiben, die Offiziere allerdings, jedenfalls die höheren Dienstgrade, würden sich wohl des Hochverrats schuldig gemacht haben, sollten sie versuchen den Planeten zu verteidigen.

„Wie dem auch sei, wir werden jedenfalls nicht hierbleiben und die Systemverteidigung stellen“, beantwortete Samuel die ungestellte Frage. „Wir werden die nächsten Ziele angehen. Doch jetzt erstmal diese Station. Ich werde mich auf den Weg zur Brücke machen, Sie werden sicherlich zu ihren Truppen?“

Nerik nickte nur, stand auf und reichte Samuel die Hand. „Auf gutes Gelingen.“ Samuel erwiderte den Gruß und beide verließen den Bereitschaftsraum, jeder bereits mit den Gedanken auf seine Aufgaben vertieft.

Samuel betrat die Brücke und rief seine Offiziere zu sich. Einzeln sah er sie an und verteilte die bevorstehenden Aufgaben.

„Navigation, wir werden die „Defence“ direkt neben den Dockingbereich setzen, maximale Entfernung 200 Meter. Sollen sie ruhig denken, wir würden andocken wollen. Suchen Sie einen Bereich am Dockingkragen, der sich in minimaler Entfernung zu einem Hangar befindet. Waffen, wir werden nur als Schild für die Truppen dienen. In keinem Fall werden wir auf die Station feuern. Sollten sich aber einige der Frachter in der Nähe zu Heldentaten berufen fühlen, so können diese sturmreif geschossen werden. Wenn möglich mit den Traktorstrahlen festsetzen. Sensorik, was wissen wir über die Bewaffnung der Station?“

Er bekam ein Pad gereicht, machte sich aber nicht die Mühe, die Daten dort herauszulesen.

„Sir, wir konnten bei unseren Scans nur eine Handvoll Waffen feststellen. Einige Laserkanonen zur Verteidigung gegen Sternenjäger und bewaffneten Frachtern und zur Abwehr von Meteoriten. Keine der Waffen kann uns gefährlich werden. Unsere Bomber und Jäger stehen natürlich auf einem anderen Blatt.“

„Gut, Jägerkontrolle, teilen Sie den Piloten mit, sie sollen vorläufig in unserem Schatten agieren und sich vorrangig auf die 20 Schiffe in der Nähe konzentrieren. Kommunikation, wie steht es mit einer Verbindung zu den Schiffen im Umfeld und der Station selbst?“

„Sir, wir können den Funkverkehr in der Umgebung blockieren, so dass niemand mit der Station oder untereinander Kontakt aufnehmen kann, sobald Sie befehlen. Mit Ausnahme von uns. Wir werden in der Lage sein, jedes Schiff anzufunken.“

„Vorzüglich, genau wie geplant. Sensorik, behalten sie die 20 Schiffe im Auge. Ich möchte informiert werden, sobald etwas Ungewöhnliches geschieht. Dann wollen wir beginnen. Kommunikation, Funk blockieren und Kontakt zu allen Schiffen herstellen.“

Er begab sich zu einem Kommunikator und wartete, bis seine Befehle umgesetzt waren. Sobald ihm dies gemeldet wurde, begann er mit seiner Ansprache, die, so seine Hoffnung, die Gegenwehr im Keim ersticken würde.

Nova Orion Station, Schiffe in der Umgebung. Mit Eintritt der Flotte unter Befehl von Vice Admiral Cyrus Tecev, steht das Bright Jewel System wieder unter rechtmäßiger, imperialer Kontrolle. Mit sofortiger Wirkung unterstehen alle im System unter der Rechtsprechung des Pentastar Alignment. Mein Name ist Line Captain Samuel Vimes und ich kommandiere den Victory-Class-I-Sternenzerstörer „Defence“. Sie werden meinen Anweisungen Folge leisten, jede Abweichung wird als kriegerischer Akt gewertet, der mit der Zerstörung ihrer Schiffe einhergeht.“

Samuel ließ den Menschen und Nichtmenschen an Bord der Schiffe und Station etwas Zeit die Neuigkeiten zu verdauen, bevor er fortfuhr.

„Meine erste Anweisung besteht darin, dass alle Schiffe in der Nähe der Station ihre Antriebe deaktivieren und ihre Schilde senken. Sie werden mit meinem Kommunikationsoffizier Kontakt aufnehmen und uns mitteilen, wie viele Leute sie an Bord ihrer Schiffe haben und uns deren Identifikationen übermitteln. Zusätzlich werden Sie und Mitteilen, woraus ihre Fracht besteht.“„Seien Sie versichert, dass wir nicht hier sind, um ihre Schiffe oder Ladung zu konfiszieren. Allen Schiffen, deren Fracht aus nicht militärischen Gütern besteht und deren Besatzung und Passagiere nicht steckbrieflich gesucht werden, werden umgehend ihre Reise fortsetzen können. Schiffe mit militärischen Gütern werden bis zum Abschluss unserer Aktionen ihre Position halten müssen. Sie werden verstehen, dass wir es nicht erlauben können, bewaffneten Kräften freie Bewegung während einer Militäraktion zu gewähren, die nicht unter unserem Kommando stehen. Nach Abschluss werden Sie ihre Reise ebenfalls fortsetzen können. Personen, die auf unseren Fahndungslisten stehen, können wir dies natürlich nicht erlauben. Bei einer entsprechenden Zusammenarbeit mit uns, wird aber nicht das Schiff konfisziert oder zerstört, sondern nur die jeweilige Person in Gewahrsam genommen.“

Station Nova Orion, wir werden Personal zu Ihnen rüberbringen, die während der Militäraktion in ihren Hangardecks, ihrem Maschinendeck und ihrer Brücke ihre Tätigkeiten überwachen sowie stichprobenartig Fracht kontrollieren. Dies dient ebenfalls zur Verhinderung von Terrorakten, die uns zwingen würden ihre Station dauerhaft zu besetzen oder zu zerstören. Bei völliger Kooperation wird ihr Eigentum umgehend nach Abschluss unserer Tätigkeit ohne weitere Auflagen wieder vollkommen unter ihrer Kontrolle stehen.“

Er beendete die Kommunikation und ließ den Kapitänen der Schiffe und den Besitzern der Station Zeit zu überlegen. Er ging nicht davon aus, dass sofort alle seinen Anweisungen Folge leisten würden. Wahrscheinlich würde in Kürze eine Demonstration der Ernsthaftigkeit seiner Befehle erfolgen müssen.

[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

21 Sep, 2014 21:39 57
Dorin Mortus
Gast


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-:- Hyperraum -:- Zum Bright - Jewel - System -:- Auf dem Venator "Edict" -:- Brücke -:- Captain Mortus & XO Dergitsch, sowie diverses Flottenpersonal -:-


Nachdem Mortus der Kom-Offizierin verständlich machte, dass die Übertragung auf die Brücke durchgestellt werden sollte, ertönte die Stimme des Admirals über die akustischen Anlagen der Brücke.

"Meine Dame, meine Herren Offiziere. In circa siebzehn Minuten erfolgt der Eintritt in den Normalraum am Systemrand des Bright Jewel-Systems", Diese Inofmration war für Mortus so neu und gleichermaßen faszinierend, dass er durch die Sprachlosigkeit dazu gezwungen war einen weiteren Schluck Kaff zu nehmen.

"Captain Grant ist bereits auf Feindkontakt mit den Streitkräften des Systems gestoßen, was bedeutet, dass der Gegner vorgewarnt und auch nicht bereit ist, sich friedlich dem Pentastar Alignment anzuschließen".

Abgesehen von dieser Information war für ihn nichts weiteres von Relevanz dabei, wenn man von der Aufstellung der Raumstreitkräfte absah. Der Umstand, dass Mortus in der Line des Admirals an vorderster Spitze flog, beruhigte den Mann leider mit Nichten, im Gegenteil sogar. Der Venator zählte zwar zu den kapitalen Schiffen, jedoch ist seine Bewaffnung im Vergleich zu anderen Schiffen, abgesehen von den schlagkräftigen Hauptgeschützen, eher mit Nichtig zu umschreiben. Abgesehen davon war das Schiff in aller Eile wieder in Stand gesetzt wurde und niemand war in der Lage dessen Funktionsfähigkeit zu garantierten.

Die restlichen Minuten verstrichen auf der Brücke der "Edict" in geschäftiger Stille. Alles Brückenpersonal hatte seinen Blick auf die Bildschirme gerichtet oder war dabei Informationen von einer Station zur anderen zu überbringen. Der kommandierende Offizier selbst verharrte im eigenen Gedanken versunken auf der Brücke, bis ihn die Meldung der Rückkehr in den Normalraum, je aus den eigenen riss. Erst jetzt bemerkte er, dass seine Tasse, mit dem heißen Lebensblut eines Flottenoffiziers, ihren Zenit vor langer Zeit überschritten hatte und sich langsam dem Ende zuneigte. Selbige wurde an der Seite des Holotisches abgestellt, während sich die Karte des Systems und die Positionsdaten der Schiffe sich manifestierten. Nach wenigen Minuten dann traf auch schon die ersten Befehle des Admirals ein, welche ihn dazu beriefen einen ganzen Wing abzusetzen.

Es brauchte nicht lange, um eine Entscheidung diesbezüglich zu fällen und gab dies der entsprechenden Station weiter, welche mit der Flugkontrolle in Verbindung stand.

"Lassen sie das 5. Kordon Stellung beziehen, außerdem soll eine Reserve Staffel TIE-Fighter ausgeschleust werden, um auf weitere Befehle zu warten...und sendet eine Bestätigung der Befehle an das Flagschiff"

Nach einigen Minuten öffneten sich die großen Hangartore des Sternzerstörers und eine kleine Flut aus TIE-Maschinen der Baureihe "Interceptor" strömte aus dem Inneren des Durastahlkolosses, sowie ein dutzend Tie-Fighter. Während Mortus seinen Blick auf den Holotisch richtete und die Maschinen einen Moment lang musterte meldete man sich erneut Seitens der Kommunikation, da eine weitere Nachricht des Admirals eintraf.

"Was nun wieder?", dachte sich Mortus in dem Moment.

"Nachricht abspielen", gab er knapp zurück und ebenso kurz dauerte es, bis man die Stimme des Admirals wieder auf der Brücke vernahm.


"Verehrte Damen und Herren, geschätzte Kameraden! Es ist unüblich, aber soeben ereilten uns neue Instruktionen aus dem Büro des Grand Moff. Ich werde mit sofortiger Wirkung abgezogen und andernorts benötigt. Dennoch wird die Mission wie geplant fortgesetzt. Ich wiederhole: Die Hammerkopf-Offensive wird fortgesetzt, auch ohne mein Zutun. Das Kommando über die Unternehmung übernimmt bis auf Weiteres Captain James Cutter auf dem Imperial-Klasse Sternzerstörer 'Inconceivable'. Ich erwarte einen reibungsfreien Ablauf und eine Annektierung dieses Systems zum Wohle des Alignments. Nach Eroberung des Systems werden Sie weitere Instruktionen erhalten. Admiral Tecev, Ende."


Es dauerte einige Momente bis die Worte im vollen Umfang in all ihren Fassetten verstanden wurde. Die erste Reaktion kam von oberster Stelle der Herachie auf dem Venatorsternzerstörer in Forme dessen, dass die Kafftasse bei einer schnellen Bewegung der Arme umgestoßen wurde. Der verbleibende Inhalt ergoss sich auf den Holotisch und färbte die Projektion in entsprechender Farbe. Die zweite Reaktion kam eine Stufe darunter und nahm die Offiziersmütze ab rieb sich die Stirn, ehe die Mütze wieder auf ihren Platz zurück fand. Einige Weitere folgten im Brückengraben, welche sich aus besorgten Flüstern zusammensetzte.

Was meistens aus "Das können die doch nicht ernst meinen?!", "Wollen die uns zurücklassen?","Wieso das Flagschiff?!".

Was Mortus und seinen ersten Offizier betraf, wussten beide, trotz gewisser Differenzen und abschätziger Meinungen gegenüber, dass hier gerade sich ein Desaster ereignen könnte. Was Sie mit einem Blick zum jeweiligen Gegenüber bestätigten. Was Mortus betraf, konnte er sich es nicht erklären, wie man auf die Idee kam das Flagschiff aus einem Kampf abzuziehen. Politik war wie immer nur Kontraproduktiv.

"Kommunikation!", eröffnete er mit erhobener Stimme und sorgte vorerst für Ruhe im Stimmgewirr aus Verwirrung und Verunsicherung. Beiläufig kam ein eifriger Ensigne herbeigeeilt, welcher sich um das kleine Desaster am Holotisch kümmerte.


"Sendet eine Nachricht zum verbleibenden Schiff in der Aurek-Line", Mortus kam trotz zur herrschenden Empörung zu einer wichtigen Erkenntnis.


"Sie sollen wissen, dass ich nun mit sofortiger Wirkung das Kommando über die Aurek Line übernehme, solange das Flagschiff keine weiteren Pläne für das Schiff hat. Außerdem soll Captain Cutter darüber in Kenntnis gesetzt werden. Wir haben immer noch einen Auftrag zu erfüllen, meine Herren!"

Es war ein gewagtes Spiel, welches er in diesem Moment versuchte, allerdings konnte er auch nichts verlieren, nur gewinnen. Während er auf die neuen Nachrichten und Befehle wartete, lies er sich eine neue Tasse Kaff bringen.

-:- Bright - Jewel - System -:- Auf dem Venator "Edict" -:- Brücke -:- Captain Mortus & XO Dergitsch, sowie diverses Flottenpersonal -:-

26 Sep, 2014 15:52 18
Del Terrek
Gast


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~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~



Kaum war der Admiral aus dem System verschwunden und hatte den Oberbefehl an den Captain des zweiten Imperial-Klasse Sternenzerstörers abgetreten, überschritt auch schon der erste Schiffskommandant der Angriffsflotte seine Kompetenzen in empfindlichen Maße und gegen jede Vorschrift.
Captain Mortus, Kommandant des anderen verbliebenen Schiffes in der Aurek-Line, lies fern jeder offiziellen Legitimierung seine Kommandoübernahme der Line und somit Terreks Sternenzerstörer verlauten. Der Mann musste wohl Größenwahnsinnig geworden sein oder er hatte sein Offizierspatent beim Sabacc spielen gewonnen! So oder so, Del musste darauf reagieren. Mortus begleitet zwar den selben Rang wie er, doch war er wesentlich jünger als der 41-Jährige und stand somit in der Hackfolge unter ihm. Ohne große Verzögerung öffnete die Kommunikation einen sicheren Kanal zur "Edict", einen Venator- Sternenzerstörer aus der Zeit der Klonkriege.

„Captain Mortus, hier spricht Captain Del Terrek vom Victory II-Klasse Sternzerstörers Nemesis. Ich setzte sie hiermit davon in Kenntnis, das ich in voller Übereinstimmung mit den imperialen Flottenrichtlinien, ihre unrechtmäßige und unaufgeforderte Kommandoübernahme der Aurek-Line nicht anerkennen kann und zu einem späteren Zeitpunkt offiziell Meldungen über ihr Fehlverhalten machen werde. Als den dienstälteren Captain von uns Beiden, steht einzig mir die Kommandogewalt über die Line zu, das sollten sie eigentlich wissen. Und selbst in diesem eindeutigen Fall, haben wir uns diese Entscheidung nicht selbständig anzumaßen. Sie liegt allein beim Oberkommandierenden dieser Operation!“

Einen knappen Augenblick lange, lies der stämmige Offizier von Bastion, seine tadelten Worte auf den anderen Schiffskommandanten wirken, bevor er mit unverminderter Entschlossenheit weiter sprach.

„Da die Aurek-Line nur noch aus unseren zwei Schiffen besteht, werde ich dem Oberkommandierenden empfehlen, unsere Zerstörer den anderen Kommandanten zu unterstellen und die Line aufzulösen, um weitere Eingenmächtigkeiten ihrerseits entgegenzuwirken. Ich wünsche noch viel Erfolg und empfehle mich. Captain Terrek Ende!“

Derweil Del mit der "Edikt" sprach, stellte sein XO, Commander Cranston eine entsprechende, abhörsichere Anfrage an den ISD von Captain of the Line Cutter, dem aktuellen ranghöchsten Soldaten der Invasions-Armada des Alignments. Fast im selben Moment, als Terrek seine Verbindung mit zu Mortus beendete, hatte der Commander schon eine positive Antwort parat.
Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck trat der schlanke Offizier, mit dem markanten Schnauzer an die Seite seines Vorgesetzten.

„Wir haben soeben eine Bestätigung von der Inconceivable erhalten. Die Aurek-Line ist bis auf weiteres ausgesetzt und die Nemesis untersteht ab sofort dem Kommando von Line Captain Vimes, dem Führer der Dorne-Line.“

„Danke Victor, das sollte diesem Mortus zusätzlich verdeutlichen, das er etwas vorschnell gehandelt hat. Machen sie einen Vermerk im Logbuch über den Vorfall und meine offizielle Beschwerde darüber..... Kommunikation, eine sichere Verbindung zur Defence herstellen.“

„Verbindung steht Sir!“

„Captain of Line Vimes, Captain Del Terrek, Kommandierender des Victory II-Klasse Sternzerstörers Nemesis. Ich entbiete ihnen meine besten Grüße. Nach den neusten Befehlen wurde die Aurek-Line ausgesetzt und mein Schiff in Folge der Dorn-Line zugeordnet. Wir befinden uns in voller Bereitschaft und übermitteln ihnen bereits unsere Statusmeldung, wie lauten ihre Befehle für uns?“

„Captain Terrek, hier spricht Commander Jaron Tarlan, derzeit amtierende Kommandeur der Dorn-Line. Captain Vimes ist momentan mit der Übernahme der Nova Orion Raumstation beschäftigt und nicht verfügbar. Aufgrund ihres Ranges und des höheren Kampfwertes der Nemesis, schlage ich den vormaligen Platz der Defence, zum Schutz des Konvois vor. Die notwendigen Koordinaten und Anweisungen sollten ihnen in kürze zur Verfügung stehen.“

„Verstanden Commander Tarlan, wir setzten uns in Bewegung und schließen schnellstmöglich auf, Terrek Ende.“

Schon kurz nach dem Gespräch mit Commander Tarlan, löste sich der Victory II-Klasse Sternzerstörer aus seiner alten Postion im Gesamtverband und nahm Kurs auf die angegebenen Koordinaten der Dorn-Line von Captain Vimes. Was unterdes mit Mortus und seinem alten Venator geschah, interessierte den besonnen Offizier mit der Halbglatze vorerst nicht. Dafür war noch nach der erfolgreichen Einnahme des Systems Zeit.


~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" mit Kurs auf die Dorn-Line / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~

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26 Sep, 2014 20:39 38
Dorin Mortus
Gast


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-:- Hyperraum -:- Zum Bright - Jewel - System -:- Auf dem Venator "Edict" -:- Brücke -:- Captain Mortus & XO Dergitsch, sowie diverses Flottenpersonal und einer vollen Kaff Tasse -:-


Es vergingen nur wenige Augenblicke auf der Brücke der "Edict", in der sich Mortus mit einer neuen Tasse Kaff versorgte und in aller Ruhe daran nippte, bis man ihm mitteilte, dass die "Nemesis" antwortet. Er wusste nicht genau, wie das Ergebnis der Handlung am Ende ausfallen würde, allerdings hieß es im Krieg "Wer nicht wagt der nicht gewinnt" und in diesem außergewöhnliche Falle, könnte er sich im schlimmsten Falle herausreden. Mortus benötigte keine Bestätigung zu erteilen, dass die Nachricht abgespielt werden sollte und lauschte dem Ergebnis seines kleinen Versuches.


"Captain Mortus, hier spricht Captain Del Terrek vom Victory II-Klasse Sternzerstörers Nemesis. Ich setzte sie hiermit davon in Kenntnis, das ich in voller Übereinstimmung mit den imperialen Flottenvorschriften, ihre unrechtmäßige und unaufgeforderte Kommandoübernahme der Aurek-Line nicht anerkennen kann und zu einem späteren Zeitpunkt offiziell Meldungen über ihr Fehlverhalten machen werde. Als dienstälteren Captain von uns Beiden, steht einzig mir die Kommandogewalt über die Line zu, das sollten sie eigentlich wissen. Und selbst in diesem eindeutigen Fall, haben wir uns diese Entscheidung nicht selbständig anzumaßen, sondern allein der Oberkommandierende dieser Operation! Da die "Aurek-Line" nur noch aus unseren zwei Schiffen besteht, werde ich dem Oberkommandierenden empfehlen, unsere Zerstörer den anderen Kommandanten zu unterstellen und die Line aufzulösen, um weitere Eingenmächtigkeiten ihrerseits entgegenzuwirken. Ich wünsche noch viel Erfolg und empfehle mich. Captain Terrek Ende!“


Nachdem die letzten Worte des dienstälteren Captains verhallten, gab es eine erneut kurze Periode der Stille auf der Brücke. Der erste Offizier Dergitsch blickte erwartungsvoll in Richtung von Mortus , was seine nächste Reaktion darauf sei. Mortus machte allerdings von einer Fähigkeit gebrauch, welche vielen imperialen Flottenoffiziere, und vielleicht auch dem Mann von der "Nemesis", fehlte, eine Niederlage einzusehen und an anderer Stelle weiter zu machen, wo etwas bewirkt werden konnte. Dies bewahrheitete sich spätestens dann, als auch das Flagschiff der Empfehlung des Mannes zustimmte und die Aurek-Line auflöste, wobei keinerlei Befehle an den Kommandanten der "Edict" gingen, vorerst. So blieb es wohl am Ende doch die Eigeninitiative zu ergreifen.


"Nun gut. Der Vorfall soll in unserem Logbuch vermerkt werden, sowie auch die Kom-Logs der Übertragungen", falls es zu weiteren Schritten gegen ihn kommt, so wollte er zumindest eine gute Figur machen. Er nahm schlussendlich einen weiteren Schluck aus seiner Kafftasse und legte den Fall zu den Akten.


"Die Bomber Staffeln und ihre Eskort-Staffeln, sollen im Schatten der Edict in Position gehen. Die Interceptoren teilen sich auf die Schiffe in unserer Nähe auf um einen Jägerschirm zu bilden. Unsere eigenen Verteidigungsstaffeln halten sich in Bereitschaft. Die TIE-Fighter Staffel teilt sich in drei Gruppen auf, um die Flanken, sowie unseren Rücken auskundschaften. Außerdem soll mehr Energie auf unsere Sensorik geleitet werden."

Nun hieß es zu warten. Zu einem auf weitere Befehle, falls sie kamen und darauf, was der nächste Zug des Feindes sein mochte. Unterdessen bedeutete dies...Kaff trinken und beobachten. Allerdings sinnierte er in der Ruhe vor dem Sturm über diesen Mann, welcher augenscheinlich Zugriff auf die Dienstakte von Mortus besaß. Woher sonst wusste der Captain über das Dienstalter des Mannes Bescheid? Außerdem war er nicht an der Besprechung der Offiziere beteiligt oder zumindest kann er sich nicht an de Stimme des Mannes erinnern. Die fehlende Menge an Informationen über den Mann ließen ihn weiter in seine Gedanken absacken, bis ein neues Ereignis seine Aufmerksamkeit erfordern sollte...oder der Kaff erneut versiegte.


-:- Hyperraum -:- Zum Bright - Jewel - System -:- Auf dem Venator "Edict" -:- Brücke -:- Captain Mortus & XO Dergitsch, sowie diverses Flottenpersonal und einer dreiviertelvollen Kaff Tasse -:-

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Dorin Mortus am 26 Sep, 2014 23:26 02.

26 Sep, 2014 23:18 38
Samuel Vimes
Gast


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[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

Es verging nur kurze Zeit, bis sich die Kapitäne oder Eigner der Frachter über die Direktverbindungen meldeten. Zwar traute niemand den Aussagen eines imperialen Offiziers ohne weiteres, gab es in der Vergangenheit doch zu viele gebrochene oder im späteren Verlauf geänderte Absprachen. Aber da der Sternenzerstörer und dessen Begleiter genug Feuerkraft besaßen, um alle Schiffe der Umgebung zu zerstören oder schwer zu beschädigen, hofften alle, dass wenigstens dieses Mal alle Versprechen eingehalten wurden.

„Sir, wir bekommen die ersten Bestätigungen herein. Noch kein Versuch der Kontaktaufnahme durch die Station. Außerdem scheint ein Frachter verschwunden zu sein, Klasse YT-2400, der vor kurzem noch angedockt war.“

„Gut, weisen Sie allen Schiffen Parkpositionen zu, die uns im weiteren Verlauf nicht stören. Die Jäger und Bomber sollen die Schiffe überwachen. Jeder Versuch eines Ausbruchs wird aufs Härteste bestraft. Und finden Sie mir diesen vermissten Frachter.“

Der junge Leutnant schluckte. Drakonische Strafen waren zwar nicht üblich an Bord der „Defence“, aber ein Versagen blieb selten ohne Folgen.

„Sir, ich werde den Frachter in Kürze finden.“ Schnell machte er sich wieder auf die Suche, studierte die Sensorschirme in der Hoffnung möglichst bald diesen Frachter wieder zu entdecken.

Währenddessen wandte Samuel seine Gedanken wieder der Station zu, in deren Nähe die „Defence“ langsam rückte. Kaum in Position, aktivierte er den Kommunikationskanal zu High Colonel Nerik.

„ High Colonel, wir sind in Position. Noch kein Versuch der Kontaktaufnahme von Seiten der Station, ich fürchte, sie werden eine, wie sagt ihr bei den Landstreitkräften immer, eine heiße Landezone haben. Der Hangarbereich ist verschlossen, sie werden sich gewaltsam Zutritt verschaffen müssen.“

„Gut, ich hatte zwar gehofft, dass es leichter werden würde, aber dann eben mit Gewalt…Ja, ich weiß, mit einem Minimum. Wir werden uns eine ihrer Enterkapseln ausleihen und einen Trupp vorausschicken, der die Hangartore öffnet. Nerik Ende.“

Samuel runzelte die Stirn über dieses abrupte Ende des Gesprächs, aber was wollte man von Schlammhüpfern anderes erwarten. Und es gab derzeit wichtigeres als Etikette, zum Beispiel die Frachtlisten der Schiffe überfliegen. Eventuell hatte eins der Schiffe etwas geladen, das dem Alignment, der derzeitigen Mission oder ihm persönlich hätte nützen können. Doch schnell wurde er abgelenkt. Der verschwundene Frachter war wieder aufgetaucht.

„Sir, ich habe den Frachter wieder auf den Sensoren. Er versuchte eine ähnliche Taktik anzuwenden, wie der Schmuggler, den wir über Jaemus gestellt hatten. Er verbarg sich im Sensorschatten des Action-IV.“

„Gut, sobald unsere Fracht raus ist, soll der Action-IV längsseits gehen, so als wollten wir seine Fracht eingehender scannen, entsprechende Anweisungen über Breitband, der YT soll es ruhig mitbekommen. Dann sollen zwei Jäger entlang des Frachters fliegen, auf der uns abgewandten Seite. So muss er um nicht entdeckt zu werden, sich in unsere Richtung abdriften lassen oder er muss alle Systeme aktivieren und die Flucht versuchen. Waffenkontrolle.“

„Sir?“

„Sobald der YT aus dem Sensorschatten des Action-IV driftet, erfassen Sie ihn mit den Traktorstrahlen und holen Sie ihn an Bord. Aktiviert er seine Systeme und will flüchten, pulverisieren Sie ihn. Volle Breitseite, keine Gnade.“

Die Brückenoffiziere hielten sich nicht damit auf, ihm die Bestätigung der Befehle verbal zukommen zu lassen, sondern wandten sich ihren Stationen zu. Reagierte man zu spät, könnte der YT entkommen. Diese Schiffe, häufig von Schmugglern genutzt und stark modifiziert, ließen einem selten eine zweite Chance sie zu fangen. Doch noch blieb etwas Zeit, musste erst der Angriff auf die Station begonnen werden.

„Sir, ich erhalte soeben die Meldung, dass unser Enterkommando raus ist. Die erste Welle der Fähren ebenfalls.“

Samuel nickte, der Tanz hatte also begonnen.

[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – auf Parkposition neben der Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

28 Sep, 2014 18:20 33
Karron Nerik
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[System Bright Jewel – Hangar des Victory-class-I Stardestroyers "Defence” – im Anflug auf die Nova Orion Raumstation] High Colonel Nerik, Enterkommando, Hangarpersonal”]

High Colonel Karron Nerik, seines Zeichens Kommandeur des 359. Angriffsregiment, macht sich auf den Weg zum Hangarbereich. Dort warteten die etwas über 300 Männer starke Truppe, die ihm zur Eroberung der Nova Orion Station zur Verfügung standen. In Sachen Kampfkraft sicher mehr als genug, doch falls es zu Kämpfen kommen würde, könnte man leicht verlieren, selbst wenn davon auszugehen war, dass der Gegner schlechter bewaffnet und sicher weit schlechter ausgebildet war. Doch war die Station riesig, es gab unzählige Möglichkeiten für Hinterhalte und man hatte keinerlei Information, wie es im Innern der Station aussah. Und dazu noch die irritierende Anweisung keinen Schaden an Zivilpersonen anzurichten. Alles in allem also eine Ausgangssituation, die sich jeder Kommandeur wünschte. Das sein Magen zusätzlich Sprünge machte, weil er wie immer an Unwohlsein litt, wenn er sich im Raum befand, half auch nicht weiter.

Kaum öffnete sich die Tür seines Aufzugs, bellte er auch schon die ersten Befehle. Es gab viel zu tun und nur wenig Zeit. Doch obwohl seine Truppe zusammengewürfelt war, waren sie alle diszipliniert und erfahren genug, um zu wissen, was zu tun war. Wie immer vor einem Angriff kombinierter Kräfte bildeten die Sturmtruppen einen Hort der Ruhe. Eiskalte Killer, effiziente Kampfmaschinen, wie auch immer man sie bezeichnete und wie unangenehm sie auf Kasernengelände sein konnten, im Kampf würde Karron sie nicht missen wollen. Leider hatten sowohl der Imperator als auch Lord Vader diese Truppen so schnell verfeuert als dass sie kaum mehr als grüne Jungs in den Truppen um sich hatten. Anders konnte er sich nicht erklären, wie der Rebellenabschaum mit kaum existenter militärischer Ausbildung mehrmals diese Elitetruppe hatte überwinden können.

Doch genug davon, schalt sich Karron, konzentrier dich auf die Mission. „Sergeant, wie ist der Status? Sind die Betäubungswaffen ausgeteilt?“

„Ja, Sir, ich muss aber sagen, dass niemandem wohl bei der Sache ist. Wie sollen wir…“

„Ich weiß, Sergeant, doch so lauten nun mal unsere Befehle. Keine zivilen Opfer in diesem System, jedenfalls nicht auf den Stationen. Wir werden unseren Spaß schon noch bekommen, sobald wir Fuß auf den Planeten setzen. Jetzt müssen wir erst einmal Raumaffen zeigen, was es heißt die imperiale Armee gegen sich zu haben. Zurück zum Geschäft, wie sieht es aus?

Der Sergeant konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, wie alle Soldaten der Armee hatte er nicht viel über für die Flotte, arrogant und meist in Sicherheit, wenn es hart auf hart kam. „Sir, die Waffen sind ausgegeben. Jeder Soldat hat aber noch eine Blasterwaffe als Seitenwaffe. Schwere Waffen verbleiben bei der zweiten Welle. Die erste Welle hat Sprengsätze ausgeteilt bekommen, um alles freizumachen. Dazu noch ein Sortiment an nichtlethalen Granaten. Dazu sind alle mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet, um auch im All zu überleben und handeln zu können, wenn auch nur kurz.“

„Gut, dann lassen Sie antreten. Wir sollten den Kleinen doch noch mitteilen, was sie überhaupt machen sollen.“

Gemäß dem Motto, wenn du etwas erledigt haben möchtest, dann gibt den Auftrag an einen Sergeanten, überließ er damit diesem die Arbeit alle zusammen zu trommeln. Karron lehnte sich an eine Transportbox und sah zu, wie aus dem Chaos so etwas wie Ordnung bildete. Wie erwartet, war der Trupp Sturmtruppen schneller als der Rest, kein Wunder, kamen sie ja auch aus einer einzigen Truppe. Doch auch der Rest brauchte nicht allzu lange und bald stand die zusammen gewürfelte Truppe in Reih und Glied.

Er stieß sich ab und bewegte sich auf die Soldaten zu. Der Sergeant, jetzt mit rotem Kopf vom Schreien, beleidigte die Soldaten ein letztes Mal und dreht sich dann zackig um.

„Sir, melde das Erste Enterkommando bereit.“

„Zurück ins Glied, Sergeant. Männer, uns steht eine nicht einzuschätzende Aufgabe bevor. Wir müssen diese Station besetzen. Ohne Lagepläne, ohne Wissen über die Opposition. Dabei mit der Anweisung, niemanden zu töten. Der Vice Admiral möchte einen guten Eindruck machen bei den Leuten hier. Ich bin ja schon froh, dass wir nicht in Galauniform los müssen.“

Er ließ den Soldaten kurze Zeit sich darüber zu amüsieren, um dann die Konzentration der Leute wieder auf die Aufgabe zu lenken.

„Es wird nicht leicht werden. Wir werden in 3 Wellen angreifen. Als erstes werden die Sturmtruppen der 1. Sicherheitskompanie zur Station fliegen. Sie werden den Hangar sichern. Ich verlange eine schnelle Aktion mit chirurgischer Durchführung. Gegner werden festgenommen, maximal betäubt, Droiden deaktiviert. Automatische Sicherheitssysteme können mit Blasterwaffen zerstört werden. Ist der Hangar gesichert, wird der Rest übersetzen. Während Welle 2 eintrifft, wird die erste Welle vorrücken. Vorrangiges Ziel für Welle 1 ist das Maschinendeck. Welle 2 bewegt sich in Richtung Kommandodeck. Der Rest interessiert uns nicht. Ist das Maschinendeck oder das Kommandodeck in unserer Hand, werden die Lebenserhaltung und die künstliche Schwerkraft deaktiviert, es sei denn, die restliche Besatzung ergibt sich umgehend. Als Ziele gelten auch die beiden Besitzer der Station, Fotos wurden ihnen ausgehändigt. Die Soldaten der Welle 3 sichern den Hangar. Techniker werden uns begleiten, diese übernehmen dann die Kontrolle über die Station. Ist die Station im Ganzen gesichert, werden wir durch Soldaten der Besatzung der „Defence“ ausgetauscht und ziehen weiter zur nächsten Aufgabe. Ach ja, es wäre nicht schlecht, wenn wenigstens einer der Gegner im Hangar bei Bewusstsein bleiben würde, wir benötigen dringend Informationen über die Station von ihm. So und jetzt….“

Karron wurde durch seinen Kommunikator unterbrochen, es war Line Captain Vimes.

„High Colonel, wir sind in Position. Noch kein Versuch der Kontaktaufnahme von Seiten der Station, ich fürchte, sie werden eine, wie sagt ihr bei den Landstreitkräften immer, eine heiße Landezone haben. Der Hangarbereich ist verschlossen, sie werden sich gewaltsam Zutritt verschaffen müssen.“

„Gut, ich hatte zwar gehofft, dass es leichter werden würde, aber dann eben mit Gewalt…Ja, ich weiß, mit einem Minimum. Wir werden uns eine ihrer Enterkapseln ausleihen und einen Trupp vorausschicken, der die Hangartore öffnet. Nerik Ende.“

Auch wenn es unhöflich erschien, so kurzangebunden das Gespräch zu unterbrechen, blieb doch nur wenig Zeit. Er konnte sich später erklären.

„Kleine Planänderung. Die Station hat die Hangartore unten. Da wir nicht wissen, ob die Andockschleusen nicht vermint sind, werden wir eine der Drill Pods nutzen. Das heißt, 10 Mann werden unsere Erste Welle sein. Der Rest rückt dann entsprechend der Vorgaben nach. Alle anderen Befehle bleiben bestehen. Da es jetzt aber noch schwerer wird, den Hangarbereich zu sichern und die Tore zu öffnen, wird der Befehl nur Betäubungswaffen zu nutzen für den ersten Teil gelockert. Geschwindigkeit ist jetzt wichtiger. Können Sie den Gegner nicht gleich betäuben, so erschießen Sie ihn.“

„Jeder kennt seine Befehle, also gehen Sie an Bord. Sie“, hier wies er auf ein Squad der Sturmtruppler, „werden mich im Pod begleiten. Der Rest geht entsprechend der Einteilung zu den Fähren oder hält sich bereit. Weggetreten.“

Karron ging zu seiner Ausrüstung und begann sich auszurüsten. Wahrscheihnlich war es verrückt, mit dem Pod als Erstes anzugreifen, aber wie so häufig mochte er nicht rumsitzen und den anderen zu zusehen. Außerdem, was konnten die Zivilisten ihnen schon entgegensetzen?

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28 Sep, 2014 20:28 11
James G. Cutter
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Bright Jewel System | Brücke des ISD 'Inconceivable' | Captain of the Line James G. Cutter und NPC Offiziere


„Rückfall in den Normalraum in 3...2...1...Jetzt!“
Captain Cutter verfolgte am Brückenfenster stehend wie der Sternenzerstörer, zusammen mit dem Rest der Flotte aus dem Hyperraum fiel. Der Anblick der sich ihm Bot war, trotz das er schon seit etlichen Jahren Dienst in der Flotte tat und unzählige Sternensysteme gesehen hat, atemberaubend. Er gehörte zu den Glücklichen die dieses Spektakel immerwieder erleben durften. Quasi aus der ersten Reihe. Nur das warum betrübte ihn ein wenig. Krieg war nie eine angenehme Sache und meistens mussten die Familien der Soldaten darunter leiden. Aber es ging um etwas Höheres als um sein Familienheil oder das irgendeines anderen Soldaten an Bord der "Inconceivable" sie standen zwischen der Zivilbevölkerung und dem Chaos jenseits des Alingments.

„Alle Stationen berichten volle Einsatzbereitschaft. Wir erhalten erste Berichte des Vorauskommandos unter Captain Grant. Es scheint einen ersten Feindkontakt gegeben zu haben. Dann hat sich der Feind allerdings zurückgezogen“, erklang die Stimme des Kommunikationsoffiziers Smith. Es war also Essig mit dem Überraschungsmoment. Es konnte also durchaus sein das es zu einer längeren und härteren Schlacht kommen würde als geplant. Der Umstand das sich die lokalen Verteidigungsstreitkräfte zurück gezogen haben bescherte Cutter nicht im geringsten die Hoffnung sie hätten schon gewonnen. Bevor er auch nur die Chance hatte Befehle zu geben wurde er vom Flottenkommandeur über die Lage informiert.


Zitat:
»Verehrte Damen und Herren Offiziere, wie Sie bereits durch die letzten Meldungen von Captain Grant erfahren haben, ist unser Gegner von unserem Kommen informiert, was eine Neubewertung des weiteren Vorgehens notwendig macht. Zunächst werden wir nach Plan am Rendezvous-Punkt mit Captain Grant zusammen treffen. Anschließend muss dafür Sorge getragen werden, dass wir uns auf dem Vorstoß nach Ord Mantell den Rücken freihalten. Hierbei kommt Ihnen, Captain Vimes eine besondere Aufgabe zu. Ihnen kommt die besondere Aufgabe zu, sukzessive die Raumstationen dieses System zu sichern, damit der Gegner. Ihr erstes Ziel ist Nova Orion-Station. Hierfür genügt der Einsatz der ‚Defence’ zusammen mit der ‚Glorious’ und ‚Furious’. Die restlichen Schiffe Ihrer Line verbleiben vorläufig im Verband. Es handelt sich wie alle Stationen um zivile Einrichtungen, gehen Sie mit Fingerspitzengefühl vor. Falls es keine weiteren Fragen gibt, erhalten Sie hiermit den Befehl zum sofortigen Einsatz.«



Kurz darauf erhielten sie die Anweisung auf der Steuerbordseite hinter dem Flaggschiff zu formieren. Parallel dazu nur auf der Backbordseite würde die Cresh-Linie Aufstellung nehmen.

„Ausgezeichnet! Flankengeschwindigkeit, die beiden TIE-Fighter Staffeln sollen starten und für unsere Sicherheit sorgen. Sensoren auf volle Abtastweite, scannt alles und jeden der sich in Syannerreichweite befindet. Ich will keine Überraschungen“, mit kräftiger Stimme gab Captain Cutter die Befehle. Es gab eine Zeit zum Denken und eine Zeit zum Handeln und jetzt war Handeln das oberste Gebot der Stunde. Kein Zweifel, kein Zögern durfte sie verlangsamen es galt entschlossen voran zu gehen und den Feind zu schlagen. Allerdings würde er diejenigen die sich ergaben, so es denn wirklich vorkommen sollte, nicht ignorieren, sondern aufnehmen.

Während die 'Inconceivable' und der restliche Flottenverband zu Captain Grants Line aufschloss analysierte die immer neueren Sensorberichte. Mit der Ankunft der „Hauptstreitmacht“, wenn man sie denn so bezeichnen wollte, war das Sytem aufgeschreckt worden wie Kakerlaken wenn man das Licht anmacht. allenthalben wurden Schiffe gestartet und verschwanden im Hyperraum oder kehrten auf den Planeten zurück. Es war fast unmöglich zu sagen ob sich ein Geschwader Jäger oder Bomber näherte. Wie hatten die lokalen Machthaber von dem Angriff erfahren? James wand sich gerade zu seinem ersten Offizier um als abermals die Stimme des Vice Admirals.

Zitat:
»Verehrte Damen und Herren, geschätzte Kameraden! Es ist unüblich, aber soeben ereilten uns neue Instruktionen aus dem Büro des Grand Moff. Ich werde mit sofortiger Wirkung abgezogen und andernorts benötigt. Dennoch wird die Mission wie geplant fortgesetzt. Ich wiederhole: Die Hammerkopf-Offensive wird fortgesetzt, auch ohne mein Zutun. Das Kommando über die Unternehmung übernimmt bis auf Weiteres Captain James Cutter auf dem Imperial-Klasse Sternzerstörer 'Inconceivable'. Ich erwarte einen reibungsfreien Ablauf und eine Annektierung dieses Systems zum Wohle des Alignments. Nach Eroberung des Systems werden Sie weitere Instruktionen erhalten. Admiral Tecev, Ende.«



Man hätte eine Feder zu Boden fallen hören können. James konnte fast merken wie sich alle Augenpaare auf der Brücke auf ihn richteten. Vom Line Captain zum Befehlshaber einer ganzen Offensive, nun ja zum Befehlshaber dieser Schlacht. Auf dem Moment der Stille folgte aufgeregtes Geflüster die nur durch ein lautstarkes Räuspern von seiner Seite aus zum erliegen kam.

„Führen sie ihre Aufgaben fort, es hat sich nur marginal etwas geändert, wir können uns kein Zögern leisten“, eindeutig eine Lüge sie hatten mit einem Schlag einen Großteil ihrer Schlagkraft eingebüßt. Aber es ging gerade nicht um Wahrheiten. Bevor der Vice Admiral dann endgültig verschwand ließ er noch einige Datensätze übermitteln die den neuen Befehlshaber über den Verlauf der Operationen von Line Captain Vimes und Line Captain Tan informierte. Im Anschluss daran brach schon Chaos aus, Captain Mortus, Befehlshaber des betagten Venators in der Aurek-Linie, übernahm eigenmächtig das Kommando über diese Line die ebennoch direkt dem Admiral unterstellt war. Außerdem fragte Captain Grant an ob sie ihre ursprüngliche Aufgabe fortsetzen sollte. Kurz seufzte der ergraute Offizier bevor er sich an sein Werk machte.

„Kommunikation: Befehle für Captain Vimes und Captain Tan. Sie sollen mit ihren Operationen fortfahren. Captain Grant soll ihre Geschwindigkeit leicht drosseln und die Cresh-Line soll sich auf unserer Backbordseite einfinden. Im Anschluss werden wir zur Forn-Line aufschließen um unsere Streitkräfte zu Bündeln.“

Lieutant Smith bestätigte und übermittelte sofort die Befehle an die Adressaten. Kurz überflog er noch mal die Mitteilung des gegangenen Admirals um mit einem Zucken des Schnauzbarts gab er noch gesonderte Befehle für die 'Nemesis' und er dem Kommando von Captain Del Terrek und dem abweichlerischen Captain Mortus. Der Sensorik war nämlich ein reger Kommunikationsaustausch der beiden Offiziere nicht entgangen. Außerdem meldete die Kommunikation das Mortus kurz darauf seine ursprünglichen Befehle, oder besser: Ankündigungen, widerrufen hat.

„Captain Del Terrek, hier spricht Captain Cutter. Ich möchte mich bei ihnen bei ihnen bedanken das sie Mortus wieder auf Linie gebracht haben. Ich hoffe das sich solche Zwischenfälle nicht wieder holen, wir können uns Verwirrung und Machtspiele in den eigenen Reihen nicht. Sie werden, wie vorgeschlagen zu Captain Vimes Line zugeordnet, verbleiben aber im rückwärtigem Raum um für die Absicherung der Übernahmen der Stationen zu sorgen. Halten sie sich außerdem bereit dafür zu Schwerpunkten während der Schlacht gerufen zu werden. Cutter Ende.“

Nach kurzer Zeit, die es brauchte um eine Verbindung zur 'Nemesis' zu kappen und zur 'Edict' aufzubauen, erschien dann das bläuliche Abbild des jungen Captains

„Captain Mortus, hier spricht Captain Cutter. In der Regel befürworte ich Eigeninitiative, aber in diesem Fall war sie höchst unangebracht.Da sie ihre Entscheidung rückgängig gemacht haben belasse ich es bei diesem Verweis, da wir eine weitere Schwächung unserer Position nicht verkraften. Fahren sie also mit dem Erstellen des Schutzkordons und der Überwachung selbigen fort außerdem werden sie sich hinter uns in der Esk-Line einfügen und für unsere Rückendeckung sorgen. Cutter Ende.“


Bright Jewel System | Brücke des ISD 'Inconceivable' | Captain of the Line James G. Cutter und NPC Offiziere

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.:: Bright-Jewel-System :: Fluchtkurs durch das System :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal, Crew::.


Das Manöver, die feindliche Vorhut an der hübschen Nase von Captain Grant herumzuführen, war ohne Verluste gelungen und sie hatten sogar den Abschuss eines TIE-Bombers verzeichnen können. Eine gewonnene Schlacht war das allerdings noch lange nicht. Als die ersten Meldungen über die Anzahl und Art der Schiffe eintrafen, die nun am Systemrand aus dem Hyperraum sprangen, musste sich Lord Admiral Gorrem Arduul ein etwas mulmiges Gefühl eingestehen. Und ihm wurde noch unwohler, als Commander Haerch zu einer Holokonferenz lud. Dieser Söldnerführer verfügte über ein unheimliches Wissen über die Eindringlinge, er war mehr als ein gewöhnlicher Raumpirat und die Kommandeure seiner Schiffe hatten sich bei dem kurzen Scharmützel mit Grant durch ein vorbildliches und präzises Kampfverhalten hervorgetan, wie die Auswertung der Sensoriken und Berichte der beteiligten Schiffskommandanten ergaben.
Was ihn allerdings mehr beunruhigte, waren die neuesten Entwicklungen am Systemrand, die die Langstreckenscans ergeben hatten – das Flaggschiff hatte die Angriffsflotte verlassen, während ein Victory II-Sternzerstörer, markiert als V1, in Begleitung zweiter Strikes Nova Orion Station ansteuerte. Ein weiterer Victory, markiert als V2, hatte ebenfalls mit seiner gesamten Line den Kurs gewechselt, welches eine Neuformation des Verbandes nach sich zog. Unverändert war indes die Funktion von Captain Grant geblieben.
Er rückte mit leichter Nervosität seinen dunkelblauen Umhang zurecht, als im Bereitschaftsraum über die abgesicherte Comverbindung das flackernde Holo Haerchs erschien. „Meinen Glückwunsch zu Ihrem Husarenstück, Lord Admiral “ , begrüßte ihn der geheimnisvolle Mann wohlwollend. „Ich hätte nicht erwartet, dass Sie eine solche Wirkung auf Captain Grant haben.“ Wenn in seinen Worten Ironie oder Sarkasmus lagen, so waren sie gut versteckt und sich um Spitzfindigkeiten Sorgen zu machen, hatte der Lord Admiral sowieso keine Zeit.
„Dann ist es gut, dass alles so funktioniert hat, wie es sollte“, gab er lapidar zurück und rief ein Taktikholo auf, das die neuesten Entwicklungen am Systemrand zeigte und auch Haerch übermittelt worden war. „Ich bin allerdings über diese Entwicklung beunruhigt – seit wann gehört es zum imperialen Flottenstandard, dass der Kommandant des Verbunds abzieht und seine Offiziere anscheinend tun lässt, was sie wollen. Oder sollte es sogar etwas wie kreatives Denken im Alignment geben?“ Haerchs Torso zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht, was in den Köpfen des Oberkommandos vorgeht, wenn sie diesen Vice-Admiral abziehen, sondern kann nur mit dem arbeiten, was mir zur Verfügung gestellt wurde. Vielleicht ist ihm die erste Station der Offensive zu unwichtig, oder hat keine Lust, sich mit dem Bodensatz abzugeben. Wahrscheinlich versuchen sie, unsere Kräfte auszudünnen, aber gleich wollen sie nicht viel von ihrer Schlagkraft einbüßen. “ Der Lord Admiral verzog den Mund zu einem dünnen, freudlosen Grinsen. Auf diese Idee war er auch schon gekommen. „Nova Orion ist kein großer Verlust, aber mir macht mehr Sorgen, was V2 und der Hauptverband vorhaben. Sie haben die Umlaufbahn von Su Exposs passiert und halten nach wie vor auf Ord Mantell zu…“

Eine Dringlichkeitsmeldung von der Brücke unterbrach seine Ausführungen. „Feindkontakt mit V2, in spätestens neunzig Sekunden…“, stieß er hervor, worauf Haerch bestätigte. „Ich habe es soeben von Captain Laa erfahren… “ Die nautolanische Kommandantin der Marauder-Korvette ‘Starcrush’ hatte zusammen mit der CR 90 ‚Nadir’ unter Captain Lartag und der Carrack-Korvette ‚Falcon’ unter Commander Soyall nachdem Zusammentreffen mit Grant nach dem Mikrosprung einen anderen Austrittspunkt gesucht, der noch nah genug an der Route der Angreifer lag. Eine kluge Entscheidung, wie der Lord Admiral befand und ließ sich eine direkte Verbindung zu Commander Soyall geben.
„Commander Soyall, hier spricht Lord Admiral Arduul – halten Sie den Abfangkurs und versetzten Sie V2 einige Nadelstiche, die ihm wehtun. Koordinieren Sie den Angriff mit Captain Laa – allerdings keine heroischen Selbstmordaktionen. Soviel Schaden wie möglich anrichten und Ermittlung eines möglichen Ziels sowie Verfolgung. Arduul Ende“ Commander Soyall bestätigte und beendete die Verbindung. Das Hologramm von Haerch ergriff wieder das Wort. „Denken Sie dasselbe wie ich?“ , stellte er eine rhetorische Frage, worauf der Lord Admiral wieder ein schmallippiges Grinsen zeigte. Er war zwar nur ein kleiner Emporkömmling wie so viele imperiale Offiziere in diesen Zeiten, aber trotz aller Anmaßung offen für Pragmatismus. „Mein kleines Reich ist jetzt ein Spielplatz für eine drittklassige Alignmentflotte, der ich mit einigen Opfern auf meiner Seite bestimmt einige schmerzhafte Stiche beifügen könnte – vielleicht würde es sogar reichen, sie zu vertreiben. Bis die nächste Welle kommt…“ Er seufzte theatralisch und wurde dann wieder ernst. Kapitulieren würde er sicher nicht, dafür war er zu stolz auf das, was er sich aufgebaut hatte und würde darum kämpfen, solange es ging – nicht jedoch um den Preis seines Lebens.
„Im offenen Kampf würde meine Flotte hoffnungslos unterlegen sein, deswegen werden wir uns wohl auf Guerillataktiken verlegen müssen“ , fuhr er fort. „Die IPVs Cairns, Repta und Hota sind nach Ord Mantell zurückgekehrt...sie treffen sich dort mit den schweren Transportern der örtlichen Syndikatsbosse, die sich nach wie vor unter den normalen Schiffsverkehr mischen.“ Der Lord Admiral dachte gar nicht daran, sich mit den Eindringlingen eine offene Schlacht um die Hauptwelt des Bright Jewel-Systems zu liefern, die die bestehende Infrastruktur schädigen könnte, von dem Imageschaden ganz zu schweigen. Es war gleich, wer offiziell das System beherrschte – wer den Zorn der hiesigen Unterwelt auf sich zog, hatte so gut wie verloren. Zudem hatten sich die Anzeichen gehäuft, dass die Black Sun wieder zu Kräften kam und ihre Aktivitäten sich auch auf Ord Mantell häuften. Tansarii Point Station und Gamma Station waren ebenfalls Welten für sich – die Kommandantin von Tansarii plante anscheinend den Konflikt auszusitzen und hatte ihre Scyk-Fighter aus dem System abgezogen. Die Rak’qua hatten mit der Station Gamma einen großartigen Fang gemacht, sie verfügten über ehemalige Forschungseinrichtungen der Car’das, die auch das Imperium genutzt hatte und das größte ihm bekannte Arsenal an Droiden aus der Separatistenzeit, die erstaunlich gut in Schuss waren. Wie schlagkräftig die Nautolaner waren, wusste Arduul nicht genau, jedoch war es sicher nicht sehr angenehm, sie als Gegner zu haben. „Drei meiner Korvetten und zwei Raumjägerstaffeln halten sich in den Ortungsschatten der mantellianischen Monde auf – sie können entweder im Orbit eingesetzt werden, oder für andere Ablenkungsmanöver genutzt werden.“ „Welche Überraschungen haben Sie denn noch für mich?“ Der Lord Admiral wunderte sich allerdings nicht besonders darüber, dass Haerch Vorkehrungen getroffen hatte, die nur schwer zu entdecken waren – außer dieser Söldner wollte es so. „Ansonsten läuft es so wie besprochen, Lord Admiral. Für den Fall, dass Sie nicht zur Kapitulation gezwungen werden wollen – übermittle ich Ihnen diese Rendezvous-Daten.“
Arduuls Mundwinkel zuckten amüsiert. Haerch hatte wirklich an alles gedacht. Zwar wusste der Lord Admiral nicht, wer hinter ihm stand, jedoch war die Aussicht auf ein Exil im Unbekannten angenehmer als ein imperiales Gefängnis auf Bastion oder ein elender Tod in der Raumschlacht.

Über das Taktikholo koordinierten die beiden Männer schließlich das weitere Vorgehen. Der Hauptverbund der Alignmentflotte, der mit Aurek-1 markiert wurde, sollte bis auf die Umlaufbahn von Cairns ins System gelassen werden. Aus dem Ortungsschatten der beiden Monde des dünn besiedelten terrestrischen Planeten führte eine Marauderkorvette aus der Söldnerflotte Haerchs den ersten Vorstoß in die rechte Vorderflanke von Aurek-1, unterstützt von zwei schweren YZ 990 Transportern und zwei weiteren Raumjägerstaffeln, vornehmlich aus Z-95 Headhuntern und Delta 7-Aethersprites bestehend. Je nach Stand von Aurek-1 würde der Vorstoß jedoch nicht seitlich, sondern in einer Parabel ausgeführt, der den Verband von der Ventralseite ihrer Schiffe treffen sollte. Die Korvette und die Transporter waren hier in puncto Beweglichkeit den Sternzerstörern überlegen.
Gleichzeitig starteten die beiden Strike-Kreuzer Vigilance und Firestorm zusammen mit drei schweren YZ 775-Transportern den Angriff auf die linke Flanke, mit ihnen kamen drei Raumjägerstaffeln, die ebenfalls von Haerch gestellt wurden. Der Söldnerführer stand selbst mit seiner Nebulon B-Fregatte, der ‚Huntress’, einer CR 90 und einer Marauder im Ortungsschutz von Repta. Zusammen mit dem Verbund des Lord Admirals, den beiden Strikes ‚Arduul’s Pride’ und ‚Charger’, dem Tartan-Kreuzer ‚Fast Strike’ und der CR 90 ‚Corona Flare’ zunächst einen Frontalangriff zu starten.
Arduul selbst hielt sich unterhalb der Systemebene im Masseschatten des blauen Zentralgestirns Bright Jewel auf und er machte sich bereit, eine weitere Botschaft an die Eindringlinge zu senden. Die Nachricht wurde über mehrere Com-Relais im System verteilt, so dass eine genaue Ortung erschwert wurde. Eigentlich war es ihm gleich, ob sie wussten, wo er stand, aber er liebte derlei Spielchen.
„Sehr geehrte Herren Offiziere der Hammerhead-Offensive, und meine hoch verehrte Captain Grant, begann der schlanke Endvierziger mit den Geheimratsecken in den blonden Haaren feierlich seine Ansprache und genoss den Augenblick, den Namen der Operation zu kennen. „Ich bin Lord Admiral Gorrem Arduul, Protektor des Bright Jewel-Systems. Da Sie trotz meiner Aufforderung immer noch nicht willens sind, die Grenzen meines Systems zu verlassen und sich mir der Eindruck aufdrängt, dass Sie es mir mit Waffengewalt abnehmen wollen, sehe ich mich genötigt, mit den gleichen Mitteln zu antworten. Aber wenn Sie es sich anders überlegen und sich lieber einem Dienstherrn unterstellen, der Ihren Einsatz zu würdigen weiß – ich bin nicht nachtragend.“
Der letzte Satz war natürlich Provokation – keiner dieser unkreativen, stur nach Vorschrift handelnden Flottengötter in Graugrün würde den bequemen Platz an Ardus Kaines Rockschößen aufgeben. Nicht einmal die hinreißende Captain Grant, wie er sich mit leisem Bedauern eingestehen musste. Vor drei Jahren war es noch einfacher gewesen, Offiziere zu rekrutieren, die noch nicht wussten, wo sie mit ihrer Loyalität hingehen sollten.
„Ansonsten sehe ich Ihr Eindringen als Akt der Aggression an, Sie kennen das Prozedere. Arduul Ende!“ Schwungvoll dreht er sich aus dem Aufnahmebereich des Holoprojektors

.:: Bright-Jewel-System :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal::.


STR ‚Arduul’s Pride’ [Schilde 52% | Hülle 100%]
STR ‚Charger’ [Schilde 49% | Hülle 100% ]
TAR ‚Fast Strike’ [Schilde 61% | Hülle
CR 90 ‚Corona Flare’ [Schilde 40% | Hülle 100% ]

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02 Oct, 2014 22:53 36 [NPC] Imperial Space ist offline Email an [NPC] Imperial Space senden Beiträge von [NPC] Imperial Space suchen Nehmen Sie [NPC] Imperial Space in Ihre Freundesliste auf
Percaide Theirys
Havoc




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|| Bright Jewel-System : Systemrand : Enforcer Cruiser ‘Tireless’ : Brücke ||
Percaide, Brückencrew


Seit dem Wiedereintritt in den Normalraum am Rande des Bright Jewel-Systems wartete Percaide darauf, dass sie entweder aus diesem seltsamen Traum aufwachte oder ihr jemand sagte, dass die gesamte Situation hier ein schlechter Witz sei. Es begann alles mit dem Bericht der Aufklärung unter dem Befehl von Captain Grant, demzufolge sie bereits Feindkontakt mit dem selbst ernannten Lord Admiral hatte, er ihr aber entkommen war. Selbstverständlich war es ein ärgerlicher Vorfall und man hätte sich sehr viel Zeit sparen können, wenn sie den Systemlord gleich am Anfang erledigt hätte, aber ein innerliches diebisches Grinsen konnte sich Percaide nicht verkneifen. Ihre Line, bestehend aus ihrem Enforcer-Kreuzer ‚Tireless’, dem Vindicator ‚Belligerent’ unter Captain Lezzel und dem 418 Immobilizer ‚Supremacy’, befehligt von Captain Yacoubian, nahmen die ihnen zugedachten Positionen im Verbund ein, was nicht mehr als eine Routineprozedur war. Das einzige, womit sie bislang Probleme hatte, war die Art von Vice-Admiral Tecev, die Offensive als eine Art Show darzustellen. Sicherlich war es nicht verkehrt, wenn ein Oberbefehlshaber Optimismus verbreitete, doch ihr kam es vor, als ob der Coruscanti die ganze Sache nicht besonders ernst nahm. Nach der Aufstellung erhielten sie weitere Befehle – aufgrund einer Neubewertung der Lage, wie es hieß – und ihre Line veränderte erneut die Position im Konvoi. Vimes und Tan erhielten gesonderte Anweisungen – der Graukopf verließ nur mit seinem Victory den Hauptverbund, obwohl sie hätte schwören können, dass Tecev auch von zwei Strike-Kreuzern gesprochen hatte. Aber es passte zu dem Bild des Corellianers, seit sie ihn auf der Allgegenwärtigkeitsbasis kennengelernt hatte.

Weiteres Stirnrunzeln verursachte bei ihr die Ankündigung Tecevs, dass er ‚andernorts’ benötigt wurde – er übergab Captain Cutter das Kommando. Was sie dann erfuhr, hätten diffamierende Propagandaholos der Rebellion nicht besser darstellen können:

    Es fing kurz nach Tecevs Ankündigung damit an, dass die beiden Ensigns Rovan Sedriss, zuständiger Kommunikationsoffizier, und Cal Rydden, an der Sensorik, hin und wieder die Köpfe zusammensteckten und sich bemühten, ihre Gesichtszüge unter Kontrolle zu bringen. Percaide hatte es sich zur zweiten Gewohnheit gemacht, das Betragen ihrer Brückencrew genauestens zu beobachten. Es war eine Taktik, die ihr bei der Entdeckung der geplanten Desertation ihres Kommandierenden Offiziers auf der ‚Vigilante’ und von Meutereien zugute gekommen war. Die Blickwechsel der beiden jüngsten Offiziere waren ihr sofort aufgefallen – wobei ihr deren Verhalten weniger als konspirativ sondern eher amüsiert erschien. Nichtsdestoweniger verhielten sie sich unangemessen angesichts des bevorstehen Einsatzes. Eine öffentliche Zurechtweisung wäre allerdings schädlich für die Moral der restlichen Brückencrew und sie musste angesichts des in Kürze bevorstehenden Starts der Offensive rasch handeln
    „CommanderNeironne, lassen Sie Sedriss und Rydden von den Offizieren der zweiten Schicht ersetzen und schicken sie die beiden in den Bereitschaftsraum”, wies sie ihren Ersten Offizier an, der sich nur ganz kurz einen erstaunten Blick leistete und sofort ihrem Befehl Folge leistete.

    Die beiden jungen Offiziere kamen halb unsicher und halb aufgeregt in dem nüchternen Bereitschaftsraum hinter der Brücke. Sedriss war ein schlaksiger Coruscanti mit kurzen rotblonden Locken, der noch jünger aussah als er schon war. Rydden war leicht untersetzt, dunkelhaarig, stammte von irgendwo aus den Free Worlds des Tapani-Sektors. Er fiel durch seine unglaublich dichten Augenbrauen auf, die in ständiger Bewegung schienen – auch eine ennervierende Angelegenheit.
    „Ma’am, Ensign Sedriss und Ensign Rydden melden sich zur Stelle”, trat Sedriss mit seinem Offizierskameraden zackig an. Missmutig stellte Percaide fest, dass er fast noch genauso enthusiatisch wie sonst auch wirkte. Da er der Wortführer war, musste die Situation mit ihm zu tun haben. Gut, er übernahm immerhin die Verantwortung.
    „Gentlemen, erklären Sie mir den Anlass für Ihre Erheiterung”, kam Percaide ohne Umschweife zur Sache. Noch hielt sie es nicht für nötig, die beiden vor ihrem Tisch bequem stehen zu lassen und sah sie bohrend an. Die jungen Männer wechselten ihrerseits kurze Blicke. Dann ergriff Sedriss das Wort. „Captain Theirys, es ist meine Schuld. Aber lassen Sie mich kurz erklären…” Percaide nickte und machte eine ungeduldige Handbewegung. „Erklären Sie vor allem schnell, es kann jede Minute der Einsatzbefehl eingehen!” „Mir fiel nach dem Rücksturz in den Normalraum auf, dass es nach der Ansprache des Vice-Admirals einige Comverbindungen gab, die vielleicht aus Versehen offen geblieben sind – manchmal steht das Kommunikationspersonal der verschiedenen Schiffe noch zum Austausch von zusätzlichen…ähm wichtigen Informationen in Verbindung, wenn die Offiziere ihre offziellen Gespräche schon längst erledigt haben und wenn diese Verbindungen versehentlich nicht getrennt werden, wenn die nächste erfolgt... ”

    Wieder winkte Percaide ungeduldig. Das ging ihr alles zu langsam. „Jedenfalls fiel es auch Cal, Ensign Rydden auf, aber da waren schon einige Nachrichten auch bei uns eingegangen, die wahrscheinlich nicht für die ‚Tireless’ gedacht waren. ” „Und die waren eher amüsanter Natur?” „Eigentlich nicht…aber in Anbetracht der Situation….Ja, wir fanden es lustig – und haben die Logs gespeichert, Ma’am”, gestand Rydden, der nun wieder ein wenig mutiger wirkte, als sich herausstellte, dass der Captain sie nicht gleich in die Luftschleuse geschickt hatte, wie es manche Gerüchte behaupteten. Percaide trommelte mit behandschuhten Fingern auf die Tischplatte. Aus ihrer Zeit als Ensign wusste sie, dass das Kommunikationspersonal förmlich nach unfreiwillig komischen Logs gierte und dafür Mittel und Wege kannte, die jedem Politorate-Offizier die Schamesröte in Gesicht treiben würde. Sie ließ sie nun bequem stehen und auf ihre Nachfrage erzählten die beiden Ensigns, um welche Logs es sich handelte. Als sie erfuhr, um welche Offiziere und Inhalte es sich dabei handelte und worum es ging, wusste sie nicht, ob sie lachen oder weinen sollte, behielt aber vor ihren Untergebenen ein relativ gleichgültiges Gesicht. „Überspielen Sie mir die Logs. Nach der Einnahme des Systems werde ich mit Lieutenant Devlinn ein Wort zu reden haben – ich würde Sie gerne dabei haben. Ich werde dem Pol sagen, dass Sie einen wichtigen Beitrag zur internen Sicherheit der Alignmentflotte geleistet haben – also schauen Sie nicht so, als ob Sie gleich exekutiert würden. Das hätte ich schon vorhin haben können. Gehen Sie wieder an Ihre Stationen, wir stehen kurz vor einer Schlacht. Sie sind entlassen!”

    Die Ensigns schritten nach dem Salut gemessen aus dem Bereitschaftsraum, und als sich die Tür schloss, hörte Percaide das satte Klatschen aufeinanderschlagender Hände. Sie gestattete sich ein leises Seufzen und hätte sich gern ein Glas des corellianischen Whiskeys zu Gemüte geführt, den Vimes ihr verehrt hatte. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten auf viel Eis und in der Gegenwart eines bestimmten Lieutenants. Sie wünschte sich dringend die spontane Entstehung eines Schwarzen Lochs herbei, in dem gewisse Offiziere auf Nimmerwiedersehen verschwanden. Percaide hatte gewusst, dass sie nicht gerade mit den glorreichsten Helden der Alignmentflotte unterwegs war. Ein zusammengewürfelter Haufen von mehr oder weniger verkrachten imperialen Existenzen, die das Glück hatten, sich im richtigen Augenblick auf die richtige Seite geschlagen zu haben – immerhin noch schlau genug, sich nicht irgendeinem Operettenimperator anzuschließen und mit genug Willenskraft, sich durch die Wirren der Niederlage zu schlagen, bis sie das Alignment mit offenen Armen aufgenommen hatte – das alles nahm, was es kriegen konnte. Sich selbst nahm sie dabei nicht aus – wenn es das Schicksal gut mit dem Imperator gemeint hätte, wäre sie wohl immer noch Commander auf irgendeiner kleinen Fregatte. Dabei dachte sie manchmal gerne an ihre Zeit auf der Lancer-Fregatte ‚Vigilante’ zurück, auf der sie sich ihren Posten mit dem Blaster in der Hand erobert hatte und später auf eigene Faust mit einem eigenen Verband durch die Galaxis gezogen war, um den Oversector Outer zu erreichen… In den Zeiten des Umbruchs waren nur einige Dinge viel einfacher gewesen.Das waren jedoch alles rein nostalgische Überlegungen. Sie hatte dieses Kommando gewollt und musste nun auch die lästige Seite der Medaille ertragen.


Zurück auf der Brücke ließ sie eine Verbindung zu den Captains ihrer Line herstellen, was ein extrem erleichterter Sedriss mit seinem üblichen Enthusiasmus erledigte. „Captain Yacoubian, Captain Lezzel, Statusbericht…”
Weiter kam sie nicht, denn die Kommunikation meldete den Eingang einer Holonachricht, die aus einem der vielen öffentlichen Kanäle des Bright Jewel-Systems kam und die neben der eigentlichen Kriegserklärung Andeutungen erhielt, deren Erklärung mindestens genauso interessant sein könnte.

Sie bekam ein flackerndes Hologramm des selbst ernannten Lord Admirals zu sehen – ein sehr schlanker, eleganter Mann mittleren Alters mit Geheimratsecken und spitz zulaufenen Koteletten – sein Gesicht trug einen Ausdruck, der irgendwo zwischen überheblich und abgeklärt-belustigt schwankte. Seine volltönende Stimme troff vor blasiertem Pathos, der für die oberen Gesellschaftschichten Coruscants oder Kuats typisch war, doch je länger er sprach, umso mehr glaubte sie Verachtung und beißenden Sarkasmus herauszuhören. Er genoss es förmlich, sich in seinem effektvoll drapierten pelzbesetzten Umhang und seinem dramatischen Gehabe zur Zielscheibe zu machen. So war es fast amüsant, wie er die Offiziere aufforderte zu ihm überzulaufen und Percaide fragte sich, was sich zwischen ihm und Captain Grant abgespielt hatte – er war ihr entkommen, doch es schien, als ob er ihren Namen respektvoll erwähnte. Bedenklich war jedoch, dass er den Namen der Offensive kannte – ein Zusammenhang mit den Sabotage-Akten auf Yaga Minor stand außer Frage, ebenso wie die dahinterstehende Drohung.

Während er noch sprach, trafen die verlangten Statusberichte von der ‚Belligerent’ und der ‚Supremacy’ bei ihr ein – beide Schiffe waren voll gefechtsbereit. Zwar hatten sie den Vorteil der Überraschung verloren, aber von der reinen Gefechtsstärke her waren sie überlegen.
„Waffenleitung, lassen Sie die Gefechtsstände doppelt besetzen…Sensorik, konzentrieren Sie die Ortung vor allem nach Steuerbord, lassen Sie die Backbordseite nicht außer Acht…wir müssen mit Guerillataktiken rechnen, die jedem imperialen Angriffsszenario widersprechen.”, bereitete Percaide die ‚Tireless’ auf einen möglichen Zusammenstoß vor. Mochte der Lord Admiral auch ein Angeber mit einer pathetischen Rhetorik sein, unterschätzen durfte man ihn nicht. Ihr Erster Offizier kümmerte sich um die Platzierung der beiden Jägerstaffeln – eine Angelegenheit, die ihr Kopfschmerzen bereitete, denn TIEs wuchsen im Laufe der Offensive nicht endlos nach und sie hatte nicht vor, die Raumjäger gleich im ersten Gefecht zu verheizen. Trotz ihrer Treue zum Imperium hatte sie nie diese absolute Maßlosigkeit verstanden, die der Imperator propagierte. Aber der Imperator war auch nicht das Imperium….

Zitat:
„Ansonsten sehe ich Ihr Eindringen als Akt der Aggression an, Sie kennen das Prozedere. Arduul Ende!“
Auch das Ende seiner Ansprache war einziger Manierismus, mit wehendem Umhang verschwand sein Holo. „Ja, ich kenne das Prozedere, Lord Admiral”, sagte Percaide leise. In diesem Augenblick hielt sie die Situation, dass Imperiale gegen Imperiale kämpften, für unfassbar falsch. Wo war ihr Imperium, für das sie mit Freuden ihr Leben geben wollte? Sie wünschte ihr Großvater wäre hier – er würde über ein unfähiges Oberkommando wettern, sie mit ihm über höchst absurden Ereignisse hier lachen und Whiskey trinken. Großmutter würde sich darüber beschweren, dass er zu viele Cigarras rauchte und eine Dame nicht mehr als ein Glas Whiskey trinken sollte. Aber sie saßen auf Carida fest, das sich in Rebellenhänden befand…also musste sie das Beste aus diesem Possenspiel machen.


Percaide, mit Brückencrew
|| Im Bright Jewel-System : Enforcer Cruiser ‘Tireless’ : Brücke ||

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04 Oct, 2014 20:43 05 Percaide Theirys ist offline Email an Percaide Theirys senden Beiträge von Percaide Theirys suchen Nehmen Sie Percaide Theirys in Ihre Freundesliste auf
Karron Nerik
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[System Bright Jewel – Hangar des Victory-class-I Stardestroyers "Defence” – in Parkposition neben der Nova Orion Raumstation] High Colonel Nerik, Enterkommando, Hangarpersonal”]

Karron benötigte nicht lange, um die ausgeliehene Sturmtruppenrüstung anzuziehen. Es war einiges an Überredungskünsten von Nöten gewesen, diese zu erhalten, war es doch eine Auszeichnung Teil des Korps zu sein. Leider hatten sie jedoch nur sehr wenig Material für den Kampf im All dabei. Wäre er nicht der kommandierende Offizier gewesen, hätte er die Rüstung sicher nicht bekommen. Und ob er sie noch einmal bekommen würde, sollte es notwendig sein, war fraglich. Doch am Ende konnte sich Karron durchsetzen.

Sobald er fertig war, kam einer der Sturmtruppler zu ihm und korrigierte an einigen Teilen der Rüstung die Einstellungen, ohne Kommentar, obwohl sich Karron denken konnten, was dem Stormtrooper durch den Kopf ging. Schließlich trat der Trooper zurück und nickte. Ein kurzer Check der Kommunikationseinrichtung des Helms folgte. Dann konnte es losgehen. Karron folgte den anderen zum Drill Pod mit dem sie zur Station fliegen würden. Obwohl abgeschossen eher zutraf. Ähnlich einem Torpedo würden sie auf die Station geschossen werden, hoffentlich schnell genug, als dass jemand sie mit einem der Abwehrgeschütze beschießen könnte. Die Drill Pods hatten keine Schilde und keine Bewaffnung, nur einen starken Rumpf, der sich in das Ziel bohren würde, falls sie dort angekommen waren. Falls.

Ein ungutes Gefühl machte sich in Karron breit, je näher er den Drill Pod kam. Bisher hatte er nur einmal in seiner Karriere das „Vergnügen“ gehabt und immer gehofft, dass es bei diesem einem Mal hätte bleiben können. Am Drill Pod angekommen, sah er sich das Innere an, einen „Pilotensitz“ und 9 weitere Plätze mit Halteklammern, das war es, wenn man von ein wenig Platz für Ausrüstung absah. Er hatte keine Platzangst, aber dort drinnen zu stehen, ohne Kontrolle über sein Schicksal? Karron begann in seiner Rüstung zu schwitzen. Doch es gab kein zurück, länger würde er nicht vor dem Pod stehen bleiben können, der im Heck sitzende Pilot war bereits drinnen und der Rest wartete ungeduldig hinter ihm. Ein letztes Mal blickte er in den riesigen Hangarbereich und atmete tief durch. Abrupt wendete er sich um und schlängelte sich durch den engen Innenraum zu seinem Sitz. Er würde der vorletzte sein, der nach Einschlag in die Station diese betreten würde, ein Zugeständnis an das eingespielte Team der Stormtrooper, der Pilot würde hinter ihm sein und ihn decken. Doch dazu mussten sie erst einmal ankommen. Im Gegensatz zu Karron verloren die anderen keine Zeit, schnell waren sie im Drill Pod und bereit. Und kaum, dass die Zugangsluke geschlossen war, ging ein Ruck durch das Schiff, der bedeutete, dass sie zur Abschussrampe transportiert wurden. Kurze Zeit später wieder ein Rucken. Ein rotes Licht innerhalb des Pods bedeutet allen, dass der Abschuss kurz bevorstand. Kurz, viel zu kurz, danach begann das Licht zu blinken, der Countdown hatte begonnen.

Wieder ein Ruck, deutlich stärker als die Vorhergehenden, der Start. Karron wurde in den Sitz gepresst, die Beschleunigung drückte ihm schier den Brustkorb zusammen, ohne Rüstung und leistungsstarken Trägheitsdämpfer wäre er zumindest ohnmächtig geworden. Das Pod schoss auf die Station zu, der Pilot kontrollierte ihre Flugbahn, doch auf die kurze Distanz, hätte er nicht viel korrigieren können. Ein kurzer Flug, dann prallte das Drill Pod auf die Außenwand der Station, alle wurde in ihre Halterungen gepresst, leichte Blessuren inklusive. Die Schilde der Station waren der Energie des Geschosses nicht gewachsen, es durchschlug die erste Außenwand, die Sprengladungen an der Spitze des Pods erledigten den Rest. Nach der Explosion war sofort ein Zischen zu vernehmen, als die Atmosphäre im Hangar entwich, bis die Front des Pods aufsprang und gleichzeitig Dichtungsmaterial ausgestoßen wurde, um das Loch zu versiegeln. Die Stormtrooper sprangen aus dem Pod, die Waffen im Anschlag und Karron konnte bereits die ersten Schüsse vernehmen, noch bevor er sich aus der Halterung befreite. Die Halterung verschwand in der Decke des Pods und er bewegte sich auf die Öffnung zu, die klobige Betäubungswaffe im Anschlag. Im Hangar suchte er Ziele, doch war eigentlich schon alles vorbei. Die Elitesoldaten des Korps hatten die wenigen Personen im offenen Bereich des Hangars bereits ausgeschaltet und bewegten sich auf den Raum mit den Hangarkontrollen zu, Karron und der Pilot folgten ihnen.

Die Tür des Kontrollraums war geschlossen und durch die Panzerscheibe konnte man einen Techniker sehen, der von Panik überwältigt war. Kreidebleich, einen Blaster in der Hand fummelte er am Komm herum, wollte wohl Alarm geben. Doch er erstarrte, als Karron mit einer Sprengladung gegen die Scheibe klopfte und den Kopf schüttelte. Die Sprengladung würde mit der Scheibe kurzen Prozess machen, dabei die Splitter durch den Kontrollraum schleudern, unwahrscheinlich, dass drinnen etwas überleben würde. Zusätzlich standen 10 Stormtrooper bewaffnet bereit alles dann noch lebende auszuschalten. Karron ging zum Interkomm, nahm den Helm ab und Kontakt zum Techniker im Kontrollraum auf.

„Sir, wenn Sie die Tür öffnen würde, ohne Alarm zu geben und Kontakt mit anderen an Bord der Station aufzunehmen, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Bisher wurde niemand getötet, sondern nur betäubt. Ich wäre froh, wenn wir es dabei belassen könnten und nicht mit Ihnen eine neue Vorgehensweise beginnen müssten. Also öffnen Sie bitte die Tür und schmeißen ihre Waffe raus. Danach kommen Sie mit erhobenen Händen aus dem Raum. Ich gebe Ihnen noch kurz Bedenkzeit, aber warten Sie nicht zulange mit einer Entscheidung.“

Er setzte den Helm nicht erst wieder auf, sondern gab so die nächsten Befehle, dabei bewusst den Knopf des Interkomms haltend, damit der Techniker alles mitbekam.

„Sergeant, 2 Mann beginnen damit alle Gegner zu fesseln und dann im hinteren Bereich zu verwahren. Sie bringen die Sprengladungen am Kontrollzentrum an, falls unser Freund unvernünftig bleibt, der Rest sichert die Zugänge. Wir haben nicht mehr lange, bis die Gruppen 2 und 3 anrücken. Sind die Sprengladungen angebracht, geben wir unserem Freund noch 15 Sekunden, danach machen wir Asche aus dem Inneren des Raums. In diesem Fall werden wir den Hangar mit den Notkontrollen öffnen und den Verlust der Atmosphäre riskieren. Unsere Jungs sind ja schließlich entsprechend ausgerüstet. Leider die Leute hier nicht.“

Er ließ den Knopf los und ging außerhalb des Sichtbereichs des Kontrollraums in Deckung, dabei langsam bis 15 zählend. Bei 5 angekommen hörte er aber bereits, das, sich die Tür öffnete. Ein kleiner Blaster wurde herausgeworfen und kurze Zeit später kam der Techniker aus dem Raum. Karron schätze den Menschen auf knapp 20 Jahre, der jetzt bleich und schwitzend mit erhobenen Händen am Kontrollraum stand. Karron ging auf ihn zu, versuchte freundlich zu wirken. Was wohl misslang, der Techniker zuckte zusammen, als hätte er einen Schlag mit einer Neuropeitsche bekommen.

„Danke, dass Sie sich so entschieden haben. Ich wäre unglücklich, wenn ich hätte Gewalt anwenden müssen. So ist es für alle einfacher. Wir wollen die Station und das Personal schließlich so unbeschädigt wie möglich übernehmen. Sergeant, bitte kümmern Sie sich um unseren Freund, während ich den Hangar öffne.“

Er ging an dem Jungen vorbei, aus der Nähe musste Karron seine Altersschätzung nach unten korrigieren und überließ es dem Trooper, den Jungen zu durchsuchen und Handschellen an zu legen. Er selbst betrat den Kontrollraum, ein stechender Geruch hing in der Luft. Der Junge hatte sich übergeben, bevor er den Raum verließ. Gut, dass er nicht in Ohnmacht fiel. Dann wäre dem Trupp nichts anderes übrig geblieben, als gewaltsam in den Raum zu gelangen und dabei den Techniker wohl zu töten. Der Göttin sei Dank, waren die Kontrollen dem imperialen Standard angepasst und entsprechend in Basic beschriftet. So fiel es recht einfach den Energieschild zu aktivieren, der die Luft im Hangar halten würde und danach die Tore zu öffnen.

Der Rest des Enterkommandos wartete bereits und bald landete die erste Fähre. Entsprechend ihrer Aufgaben breiteten sich die Soldaten im Hangar aus und wollten weiter vorrücken, als krachend Leben in das Komm des Kontrollraums kam.

„Was ist dort unten los, Hangar 3, sofort melden. Wenn du schon wieder Mist gebaut hast, Tinon, dann weide ich dich aus. Melde dich Junge, oder es wird nur schlimmer.“

Die Stimme gehörte wohl zu einem verärgerten Mann, der nicht mitbekommen hatte, dass der Hangar nicht länger unter seiner Kontrolle stand. Man hatte wohl nicht damit gerechnet, dass die Station geentert werden sollte. Karron überlegte, entschied dann, dass eine Kontaktaufnahmen mit wem auch immer am anderen Ende der Leitung nicht schaden würde. Er würde damit zwar das Überraschungsmoment verlieren, aber vielleicht auch die Übergabe aushandeln können.

„Sir, leider muss ich Sie enttäuschen, aber Tinon ist derzeit nicht abkömmlich. Mein Name ist Nerik, Karron Nerik, High Colonel der Armee seiner kaiserlichen Hoheit. Ich habe ihre Station betreten, um sie im Zuge der Rückeroberung des Systems und der Wiedereingliederung ins Imperium zu sichern. Wir haben nicht die Absicht Ihnen oder ihrem Besitz Schaden zuzufügen. Wenn Sie also bereit wären, mich mit den Verantwortlichen dieser Station zu vermindern, wäre ich Ihnen sehr verbunden und Sie würden helfen, weitere Schäden zu vermeiden. Um Ihnen zu beweisen, dass ich es ernst meine mit den Verhandlungen, werde ich Ihnen gestatten mit einem Techniker zu sprechen. Die anderen Personen hier im Hangar mussten wir leider betäuben, damit sie nicht zu Schaden kommen.“

Er unterbrach die Leitung und ließ den Jungen kommen. Das Komm krachte bereits wieder, noch vor Ankunft des Technikers.

„Das Imperium? Was soll der Scherz, was sollten die hier wollen? Und wie kommen sie an Bord? Das…“

„Sir, bitte, sprechen Sie mit ihrem Boss und holen Sie diesen ans Komm, damit wir weiter kommen.“

Das Komm verstummte. Karron hoffte, dass dies bedeutete, dass jemand herangezogen wurde, der etwas zu sagen hätte. Er hatte kein Interesse daran, sich durch die Station schießen zu müssen. Zuviel konnte dabei schiefgehen. Der Techniker kam, in Begleitung eines Soldaten, immer noch etwas angeschlagen, aber anscheinend dadurch beruhigt, dass man ihn nicht gleich erschossen hatte.

„So, Junge“, begrüßte Karron ihn, „du wirst gleich etwas wichtiges erledigen müssen. Wenn sich wieder jemand meldet, dann wirst du ihn davon überzeugen müssen, dass wir es hier ernst meinen. Wir werden diese Station übernehmen, mit oder ohne Gegenwehr. Doch wenn sich alle ergeben, dann wird niemand zu Schaden kommen. Du kannst mir glauben, dass wir uns hier nicht länger aufhalten wollen als notwendig. Wir haben dafür zu sorgen, dass dieses System wieder den imperialen Frieden genießen kann. Und das ohne zivile Opfer.“

Der Junge, Karron schätzte ihn auf 16 Standardjahre alt, nickte nur. Karron konnte nur hoffen, dass er dem Ganzen gewachsen war. Zuviel hing davon ab.

„Hier ist Jonas Nova, Besitzer dieser Station. Wer meint hier meine Zeit verschwenden zu müssen?“

„Sir, High Colonel Nerik, Befehlshaber des 359. Angriffsregiments. Ich bin hier, um diese Station zu sichern, damit im Zuge der Wiedereingliederung des Bright Jewel Systems in das Imperium es nicht zu unnötigen Schäden an Privateigentum kommt. Ich hoffe, wir können uns auf eine friedliche Übergabe der Station für einen kurzen Zeitraum einigen. Während dieser Zeit wird es zu geringfügigen Störungen des Ablaufs hier an Bord kommen, aber wir wollen diese so geringfügig wie möglich halten. Unsere Soldaten werden die Kommandobrücke besetzen und unsere Techniker werden ihre Leute dort überwachen. Außerdem wird der Frachtverkehr eingeschränkt werde auf wenige Bereiche, die unsere Leute kontrollieren, damit keine Waffen oder ähnliche gefährliche Fracht die Station verlassen. Gleiches gilt natürlich auch für ihr Personal und Passagiere. Sie werden verstehen, dass wir möglichen Terrorristen nicht erlauben können in unserem Rücken zu operieren. Wenn Sie mit diesen Bedingungen einverstanden sind, dann werden Sie keine weiteren Restriktionen zu erwarten haben. Stimmen Sie nicht zu, werden wir diese Station besetzen und alle Opfer und Schäden werden Sie zu verantworten haben. Ich werde Ihnen den jungen Techniker mit einer Eskorte schicken, der Ihnen versichern wird, dass alle Mitglieder ihres Personalstabs betäubt, aber am Leben sind und außer eine kleinen Beschädigung an ihrer Außenhülle keine weiteren Schäden entstanden sind. Nerik Ende.“

Karron wandte sich dem Techniker zu, schaute ihn sich aber erst einmal genau an. Dieser sah zwar blass aus, schien sich aber gefangen zu haben.

„Kleiner, ich glaube, dein Boss hat verstanden, was ich will. Aber du musst ihn überzeugen, dass alles stimmt, was ich gesagt habe. Dann wird niemandem etwas passieren und ihr habt bald wieder eure Ruhe. Und nun los. Sergeant, 2 Mann Eskorte, der Rest bleibt ihn Schutzposition.“

Karron schätzte, dass er 15 Minuten würde warten müssen und glaubte nicht an eine negative Antwort. Natürlich konnte der Besitzer sich nicht sicher sein, dass die Absprachen eingehalten wurden, Lord Vader sei Dank mit seiner Aktion auf Bespin, jedenfalls nach der Propaganda der Rebellen, aber davon abgesehen hatte das Imperium sich immer an Verträge gehalten. Doch er täuschte sich, zumindest mit der Zeit. Gut eine halbe Stunde dauerte es, bis das Komm wieder aktiv wurde.

„High Colonel Nerik, wenn Sie mir ihre Zusagen schriftlich geben, dann übergebe ich die Station. Ich bin mir nicht sicher, ob ich damit nicht meinen Untergang besiegle, aber eine Verteidigung würde mich wohl zu teuer zu stehen bekommen. Kommen Sie in die Kommandozentrale, dann regeln wir alles. Bis gleich.“

Karron war erleichtert. Er gab den Befehl, dass Kontakt mit der „Defence“ aufgenommen wurde, damit die Besatzungstruppen an Bord kommen konnten und machte sich auf, in angemessener Begleitung, zur Kommandozentrale. Unterwegs erhielt er durch einen der Stromtrooper, die den Techniker begleitet hatten, Antwort auf die Frage warum die Station sich nicht gemeldet hatte. Die Kommanlage war defekt und die recht arbeitsscheue Reparaturcrew wollte die Arbeit auf die nächste Schicht schieben. Nun, die würden sich wohl neue Arbeit suchen müssen, bedachte man, dass sie dadurch alle an Bord in Gefahr gebracht hatten, einfach mitsamt der Station aus dem All geblasen zu werden. Schließlich konnte hier niemand wissen, dass die Opferzahlen so gering wie möglich gehalten werden sollten.

[System Bright Jewel – Raumstation „NovaOrion“] High Colonel Nerik, Enterkommando, Zivilpersonal”]

13 Oct, 2014 01:11 20
Tyra Grant
Gast


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[Bright-Yewel-System, auf dem Weg tiefer in das System, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew


Mit einem gewissen Gefühl der Erleichterung registrierte Tyra von der Brücke ihres Sternenschlachtschiffs aus, das die Umstrukturierung der Befehlsstruktur vor Ort nach dem überraschenden Verschwinden des Vice Admirals ohne das befürchtete Chaos von statten ging. Keine reine Selbstverständlichkeit, inmitten einer Kampfhandlung. Vorallem nicht, wenn man von imperialen Flottenoffizieren mit ihren „mächtigen“ Persönlichkeiten sprach. Tyra selbst nahm sich bei der kritischen Betrachtung ihrer navalen Kollegen natürlich geflissentlich außen vor. Tatsächlich dauerte es nicht lange, bis die ersten Befehle von Captain Cutters Schiff, dem Sternenzerstörer der Imperator-Klasse „Inconceivable“ kamen. Die Order erwartete, was die Forn-Line ohnehin bereits tat. „Komminukation, melden sie eine Bestätigung der Befehle und weisen sie unsere Schiffe an, die Triebwerksleistung weiter zu reduzieren, bis der Hauptverband zu uns aufgeschlossen hat. Wir übernehmen die Führung als Speerspitze.“

In der Zeit, die es für den Hauptverband bedurfte zur Forn-Line aufzuschließen, brütete die kommandierende Offizierin der Oblivion über dem Holo-Kartentisch, der das Bright-Yewel System zeigte. Von den abbeorderten Lines einmal abgesehen, stieß der Hauptverband als geschlossene Gruppe tiefer in das System vor. Bei einem direkten Angriff stünde der Pentastar-Navy eine überlegene, konzentrierte Feuerkraft zur Verfügung. Vermutlich war auch genau das der Grund, der den Feind warten lies. Man brauchte kein taktischen Genie oder Jahrgangsbester der Flottenakademie zu sein, um vermuten das die Systemkräfte sich in den Masseschatten der zahlreichen Planeten und Monde des Systems versteckten und auf eine Gelegenheit lauerten.

Die Alignment-Flotte war bis auf die Höhe des Planeten Cairns in das System vorgestoßen, als sich der selbsternannte Lord-Admiral zu Wort meldete. Zwar versuchte die Oblivion, die Übertragung zurückzuverfolgen, was sich jedoch als vergebene Müh herrausstellte.

Zitat:
„Sehr geehrte Herren Offiziere der Hammerhead-Offensive, und meine hoch verehrte Captain Grant“ „Ich bin Lord Admiral Gorrem Arduul, Protektor des Bright Jewel-Systems. Da Sie trotz meiner Aufforderung immer noch nicht willens sind, die Grenzen meines Systems zu verlassen und sich mir der Eindruck aufdrängt, dass Sie es mir mit Waffengewalt abnehmen wollen, sehe ich mich genötigt, mit den gleichen Mitteln zu antworten. Aber wenn Sie es sich anders überlegen und sich lieber einem Dienstherrn unterstellen, der Ihren Einsatz zu würdigen weiß – ich bin nicht nachtragend.“„Ansonsten sehe ich Ihr Eindringen als Akt der Aggression an, Sie kennen das Prozedere. Arduul Ende!“


Die kleine Ansprache schaffte es, Tyra einen gedanklichen Seufzer zu entlocken. Dieser Mann wollte einfach nicht wahr haben, dass er auf verlorenem Posten stand. Stattdessen warf er mit drittklassigen Sticheleien um sich. Wie überaus… Imperial, schoss es ihr in einem Anflug von Sarkasmus durch den Kopf.

Und dann ging auch schon alles ganz schnell. Die Offiziere der Sensorik meldeten multiple Schiffe, die aus den Masseschatten der umliegenden Planeten und Monde traten und aus verschiedenen Richtungen auf den Pentastar-Verband zuhielten.

„Ma´am, zwei der feindlichen Verbände halten direkt auf uns zu, Frontalannäherung. Wir haben eine Nebulon-B, eine Marauder und einen CR-90 auf unserem Schirm. Ebenso 2 Strike-Kreuzer, der Kennung nach die selben, die uns eben bereits angegriffen haben. Dazu einen Tartan und einen weiteren CR-90.“ Verkündete einen sommersprossiger Offizier der Kommunikation.

Sogleich wurden die genannten Schiffe als durchsichtige Miniaturversionen auf ihrem Taktikholo dargestellt, mit geschätzter Entfernung, Geschwindigkeit und im Falle der beiden Strike-Kreuzer, bereits zugefügten, geschätzten Schäden. Noch bevor Tyra sich die Frage stellen konnte, ob sich der Lord Admiral noch immer auf der Brücke seines Schiffes befinden möge, meldete die Kommunikation einen Kontaktversuch von entsprechendem Schiff. Es war tatsächlich der Lord Admiral.


Zitat:
„Meine liebe Captain Grantich freue mich, Sie wieder zu sehen. Es tut mir Leid, dass ich Sie vorhin doch etwas plötzlich verlassen musste, aber Ihre Freunde sorgen für sehr viel Unruhe hier. Haben Sie sich vielleicht doch entschlossen, sich mir anzuschließen? „


Schenkte man den Angaben glauben, wann die feindlichen Schiffe in maximale Waffenreichweite kommen würde, blieb noch genügend Zeit für dieses kleine Gespräch.

„Arduul, nicht wahr? Wenn sie mir diese Frage gestatten: Sind sie immer so „freundlich“ gegenüber jenen, die ihren Tod wollen? Oder komme nur ich ganz alleine in diesen zweifelhaften Genuss? Ich möchte hoffen sie, ebenso wie ich, verstehen ihr Angebot als eine rethorische Frage. Sie möchten mir doch schließlich keinen Anlass geben, an ihrer Intelligenz zu zweifeln.“

Zitat:
"Also ein Nein, wie bedauerlich. Aber ich musste es versuchen. Sie wissen gar nicht, was Ihnen entgeht, ich würde Ihnen so gerne mein kleines unabhängiges Reich zu Füßen legen, aber nicht der Armada, die Ihnen folgt. Überlegen Sie es sich, noch gilt mein Angebot. Sie und ich, wir könnten gemeinsam über das Bright Jewel-System herrschen und später noch uns weitere Systeme erobern.“


Tyra musste diesem Operretten-Warlord zugute halten, das er zumindest mit seinem ganzen, nicht vorhandenen Charme versuchte, mit seinen Sticheleien zu treffen, gleichwohl ihm klar sein musste, damit auf taube Ohren zu stoßen.

„Der Fall dieses Systems ist nur noch eine Frage von wenigen Stunden. Es geht nicht einmal mehr darum, ob euer kleines Reich fällt… sondern wann. Wie viele eurer Männer einen sinnlosen Tod sterben, bis ihr euch die Niederlage eingestehen werdet müssen. Und dennoch redet ihr zu dieser Stunde davon, euer gefallenes Reich sogar noch zu erweitern? Mein lieber „Lord Admiral“, werde ich ihnen etwa Hybris attestieren müssen? Aber natürlich wäre ich auch bereit, sie auf meinem Schiff willkommen zu heißen, um ihre Kapitulation entgegen zu nehmen. Es liegt ganz bei ihnen, mein Lieber.“

Zitat:
„Solche harten Worte, liebe Miss Grant, Sie wissen, dass ich vor Ihnen, und nur vor Ihnen kapitulieren würde, nicht aber vor dem Alignment. Jedoch stirbt keiner meiner Männer sinnlos, denn sie kämpfen für die Freiheit. Ich habe allen eine Heimat gegeben, die ziellos umher irrten und die das Vertrauen in das Imperium verloren hatten, das von einem senilen Wahnsinnigen und seinem Scharlatan in den Ruin gestürzt wurde...ich war nur ein einfacher Captain, einer von denen, die verraten und enttäuscht wurden, aber ich habe mein Schicksal in die Hand genommen und werde es jetzt wieder tun. Wenn das Hybris ist, dann haben Sie wohl recht....Sie brechen mir wirklich das Herz, meine Liebe, auch wenn Sie mich nicht ernst nehmen, seien Sie sich meiner aufrichtigen Gefühle versichert. Aber dann soll es nicht gewesen sein. Vielleicht sehen wir uns in einem anderen Leben – auf eine gute Schlacht!“


Begleitet von einem Kopfschütteln gab Tyra ihren Com-Offizieren zu verstehen, die Verbindung zu unterbrechen.

„Also gut. Meine Herren: Wenn die Männer und Frauen in diesen Schiffen dort draußen so dringend für einen drittklassigen Warlord sterben wollen, sollten wir der Erfüllung ihres Wunsches nicht im Wege stehen. Kommunikation, kontaktieren sie die „Edict“ unter Captain Mortus. Richten sie ihnen aus, das wir wegen der geringen Zahl eigener Maschinen um Jägerunterstützung bitten.“

Es brauchte nicht lange, bis die Kommunikationsoffiziere ihre Arbeit verrichteten und sich mit dem Venator-Trägerschiff austauschten. So lies auch die Antwort nicht lange auf sich warten.

„Ma´am, die „Edict“ schickt uns drei Staffeln Tie-Abfangjäger zur Unterstützung. Commander Valras und Commander Torin bitten zudem um Befehle.“

„Wundervoll. Richten sie Captain Mortus meinen Dank aus. Weisen sie zudem unseren eigenen Jagdmaschinen an, zurück zu halten und in der nähe unserer Schiffe zu bleiben. Übermitteln sie Void Spear und Shadow zudem, das sie sich dem Feindverband, der von der Nebulon-B angeführt wird, frontal nähern und dann unterfliegen soll. Der Carrack soll von seiner höheren Geschwindigkeit gebrauch machen und in Rücken des Nebulon-Verbandes bleiben, während Commander Valras Munifex-Kreuzer nach unterfliegen der Nebulon den Kurs auf die beiden Strike-Kreuzer ändern soll um sie ebenfalls von hinten unter Beschuss zu nehmen. Die Antriebssysteme stellen dabei die Primärziele dar. Wenn alles nach Plan läuft, sind die beiden Feindverbände gezwungen, entweder der Oblivion, oder unseren beiden Kreuzern in ihrem Nacken den Rücken zu zuwenden. Unser Sternenzerstörer selbst wird sich um die beiden Strike-Kreuzer kümmern, ebenso unsere Bomber-Staffel. Sie sollen sich von Captain Mortus Abfangjägern eskortieren lassen. Fragen? Gut. Ausführung, meiner Herren.“


Mit wachsamen Blick verfolgte die schwarzhaarige Flottenoffizierin, wie das giftgrüne Aufblitzen der Turbolaser die Schwärze des Weltalls erhellte, als die ersten Feindschiffe in die maximale Feuerrreichweite der Forn-Line gerieten. Ihre beiden Kreuzer begannen mit ihren Angriffsflug auf den Verband der Nebulon-B, um selbige wie geplant zu unterfliegen, während die Oblivion und die beiden Strike-Kreuzer ihren eigenen Schlagabtausch lieferten. Doch nicht nur die kapitalen Durastahlriesen, sondern auch die Raumjäger, allen vorran Captain Mortus Tie-Interceptoren, lieferten sich ihren ganz eigenen, tödlichen Tanz in der Leere des Raumes. Und leisteten unter anderem auch ihren ganz eigenen, weniger rühmlichen Anteil an der Todesstatistik des Raumjägercorps des Alignments.

Manch einem der gerne als Halbgötter bezeichneten Flottenoffiziere auf den kapitalen Raumkreuzern mochte eine Geringschätzung der todesmutigen Jägerpiloten unterstellt worden sein, die so weit ging, dass sie das Vorhandensein dieser kleinen Raumschiffe kaum mehr wahrnahmen. Zumindest die Männer und Frauen auf der Brücke der Oblivion wurden äußerst direkt an die Existenz der Raumjäger erinnert, als ein Delta-7 Aethersprite durch einen Treffer die Kontrolle verlor. Niemand registrierte überhaupt, das es sich um eine Feindmaschine gehandelt hatte, die von den Alignment-Piloten abgeschossen wurde, als das außer Kontrolle geratene Schiff es durch die Verteidigungsgeschützte schaffte und gut sichtbar für die gesamte Brückencrew direkt an den Partikelschilden der Schiffsbrücke zerbarst. Natürlich wusste ein Teil in den Köpfen der Männer und Frauen, das sie dank der Schilde nie wirklich in Gefahr waren. Doch eine Rolle spiele es nicht. Ein kollektiver Schreck fuhr durch die Brückencrew der Oblivion, lies gestandene Offiziere zusammenzucken und manch ein Datapad zu Boden fallen. Auch die Schiffskommandantin bildete da keine Ausnahme. Instinktiv zuckte sie zusammen, in geduckte Haltung gehend und schützend den Arm vor den Kopf haltend, das Gesicht abgewendet. Sie alle wussten, das Leben des unglücklichen Aethersprite-Piloten würde nicht das letzte sein, das diese Schlacht noch fordern würde.


[Bright-Yewel-System, an der Spitze der Alignment Flotte, Procursator-Sternenzerstörer Oblivion, Brücke ] Tyra, Brückencrew

PSD Oblivion [Schilde 60% | Hülle 98% ]
MLC Void Spear [Schilde 72% | Hülle 99%]
CAR Shadow [Schilde 82% | Hülle 100%]

Tie-Bomberstaffel [10 | 12 ]
Tie-Abfangjägersaffel (Void Spear) [11 | 12 ]
Tie-Fighter (Shadow) [5 | 5]

Tie-Abfangjäger (Edict) [25 | 36]

(( Abgesprochen mit Dorin ))

02 Dec, 2014 19:24 41
Del Terrek
Gast


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~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis" mit Kurs auf die Dorn-Line / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~


Die "Nemesis" hatte kaum ihren Platz, an der Spitze der Dorn-Line erreicht, als sich der unrechtmäßige System Protektor und selbsternannte Lord Admiral theatralisch, über einen offenen Kanal, zu Wort meldete.

Zitat:
Original von [NPC] Imperial Space „Sehr geehrte Herren Offiziere der Hammerhead-Offensive und meine hoch verehrte Captain Grant. Ich bin Lord Admiral Gorrem Arduul, Protektor des Bright Jewel-Systems. Da Sie trotz meiner Aufforderung immer noch nicht willens sind, die Grenzen meines Systems zu verlassen und sich mir der Eindruck aufdrängt, dass Sie es mir mit Waffengewalt abnehmen wollen, sehe ich mich genötigt, mit den gleichen Mitteln zu antworten. Aber wenn Sie es sich anders überlegen und sich lieber einem Dienstherrn unterstellen, der Ihren Einsatz zu würdigen weiß – ich bin nicht nachtragend. Ansonsten sehe ich Ihr Eindringen als Akt der Aggression an, Sie kennen das Prozedere. Arduul Ende!“ “


Ein Schmunzeln huschte über das Gesicht des stämmige Captains, als er sich das Holoabbild Arduuls betrachtete, der mit seinem albernen Umhang wie ein totaler Exzentriker aussah, statt wie ein gestandener Flottenoffizier. So verpuffte auch dessen kleine Ansprach völlig wirkungslos an dem 41-Jährigen und seiner Crew. So jemanden konnte man einfach nicht für voll nehmen, dennoch durfte man einen Irren nicht unterschätzen. Derzeit wusste keiner der Schiffskommandeure des Alignments, was für Mittel Arduul eventuell noch in der Hinterhand hatte.

Eine Antwort auf diese Frage, lies jedoch nicht lange auf sich warten. Aus dem Brückengraben heraus, erfolgten mehrere Meldungen über das Auftauchen verschiedener, kleinerer Flottenverbände, die sich nach und nach aus den Ortungsschatten der Monde und nahen Planeten lösten.

„Waffensysteme und Schilde sind auf voller Leitung Captain. Commander Tarlan hat für die Line ebenfalls Einsatzbereitschaft signalisiert.“

Sein alter Weggefährte Victor, kam der Frage des Mannes von Bastion wiedereinmal zuvor und trat neben Del an das Taktikholo, auf dem gerade das Bright Jewel-Systems, samt der Armada der Pentastar – Koalition und die feindlichen Schiffe des Lord Admirals dargestellt wurden. Der Computer hatte schnell, die für den Kampf relevanten Daten berechnend und lies die Werte über das Display laufen. Wenn man von der Nebulon B Fregatte mal absah, bestanden die Kampfgruppen Arduuls hauptsächlich aus Korvetten, leichten Kreuzern, diversen Transportern und Raumjägerstaffeln verschiedenster Modelle.
Bei genauer Betrachtung der Systemstreitkräfte, glich dieser zusammengewürfelte Haufen an Schiffen, eher den Rebellen, als angeblich imperialen Einheiten.

Sollte der Lord Admiral nicht mehr aufbieten können oder eine anderen Überraschung parat haben, dann stellten die Angreifer kein allzu großes Hindernis oder gar eine reale Gefahr, für die Großkampfschiffe des Alignment dar. Schon allein der monströse Sternenzerstörer Cutters, sollte problemlos mit dem Hauptteil der Gegner fertig werden und mit der Unterstützung der übrigen Schlachtschiffe, würde die Sache schnell erledigt sein. Arduul schickte seine Leute sehenden Auges in den Untergang. Ein fairer Kampf sah bei Leibe anders aus - Das würde in einem sinnlosen Gemetzel enden.

„Also gut Männer, dann werden wir diesem eitlen Pfau mal zeigen, mit wem er es hier zu tun hat! Sofort alle Jagdmaschinen ausschleusen. Sie sollen in der Nähe der Flotte bleiben und eventuelle Raumjäger des Gegners abfangen. Bis wir andere Befehle bekommen, lassen wir den Feind auf Schussweite heran kommen. Navigation, bringen sie uns etwas unterhalb des Verbandes in Position, so das wir die vordere, rechte Flanke abdecken können.“

Noch während Terrek seine Befehle gab und sich der Victory II-Klasse Sternzerstörer in Abwehrstellung begab, konnte man durch das riesige Sichtfenster die ersten Gefechte beobachten, die zwischen den Schiffen der Forn-Line und denen der Angreifer entbrannten. Grüne Laserblitze zuckten im Raum hin und her und zerbarsten an den Schilden. Getroffenen Jagdmaschinen explodierten in grellen Feuerbällen, trudelten steuerlos umher und stürzten in die tiefen das Alls, oder verglühten einfach zu Sternenstaub.
Viel Zeit blieb der Besatzung der "Nemesis" nicht, bis auch sie offensichtlich das Ziel einer Attacke wurden.

„Sir, wir haben eine Marauderkorvette und zwei schwere YZ 900-Transporter auf unserem Vektor. Sie werden von mindestens zwei Staffeln Raumjägern begleitet, ARC-170 und Delta 7- Aethersprites.“

„Befinden sie sich schon in Schussweite?“

„In wenigen Sekunden Captain.“

„Sehr gut, herankommen lassen und auf die Jäger aufpassen, haltet uns die vom Hals.“

Der Kommandant des VSD-II hatte den Satz noch nicht ganz ausgesprochen, da schickten die Geschütze auch schon ihr vernichtendes Feuer los, um sich der lästigen Jagdmaschinen zu entledigen, die dem Schiff zu nahe kamen. Derweil die Korvette noch auf Abstand blieb, versuchten sich die beiden schweren Transporter an dem überlegenen Schlachtschiff und fuhren ihrem Untergang entgegen. Die 20 Turbolaserbatterien und 20 Doppelturbolaserkanonen würden kurzen Prozess mit den YZ 900 machen. Die Bordschützen des Sternenzerstörers verstanden ihr Handwerk und deckten bereits den vorderen Transporter mit Dauerbeschuss ein, was dessen Bugschild über kurz oder lang zusammenbrechen lassen ließ.

Wie Del sich bereits zuvor Gedacht hatte, würde diese Schlacht ein Gemetzel werden. Bei dem die Systemverteidiger, nur den Mut der Verzweiflung auf ihrer Seite hatten.

„Das ist doch Wahnsinn Del, dieser Arduul muss verrückt geworden sein!!“

„Größenwahnsinnig trifft es wohl eher.“

Kopfschüttelnd wand sich der erste Offizier Cranston von dem Sichtfenster ab und konzentrierte sich wieder auf die nüchternen Darstellung des Taktikholos. Terrek verblieb unterdess noch einem Moment an Ort und Stelle, verschränkte die Arme hinter dem breiten Rücken und beobachte, wie der erste, der beiden Transporter wieder und wieder getroffen wurde, bis schlussendlich eine Salve die Hülle erreichte und eine gewaltige Explosion auf der linken Seite des Schiffes auslöste. Es folgten noch drei weitere, direkte Treffer und der YZ 900 verging in einem Flammenmeer.

"Lieutenant Bress, versuchen Sie eine abhörsichere Verbindung zu der Marauder und dem zweiten YZ900 herzustellen."


~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis"/ Leicht rechts unterhalb und vor der Dorn-Line / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Del Terrek am 05 Dec, 2014 17:06 11.

04 Dec, 2014 22:04 25
Samuel Vimes
Gast


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[System Bright Jewel – Brücke des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – auf Parkposition neben der Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

Samuel begab sich zu einer Taktikkonsole, um den Verlauf der Gefangennahme des Schmugglers zu verfolgen. Ein Blick aus einem der Fenster der Brücke würde ihm hier nicht weiterhelfen, die Position und Lage der Schiffe verhinderte dies. Zwar hatte die Konsole den Vorteil, dass hier auch die Energieanzeigen der Schiffe mitverfolgt werden konnte, aber die Schiffe selbst wurden nur als Punkte dargestellt und Vimes hätte bevorzugt, den Frachter selbst betrachten zu können. Aber so konnte er dies erst nach dem Festsetzen des Frachters im Hangar tun.

Ein Offizier wandte sich an ihn.

„Sir, die TIE vollenden in Kürze ihren Abfangkurs und der Frachter ist noch nicht zu seh…ah, jetzt. Sir, der YT ist wieder im Sensorbereich, minimale Energieanzeige. Ich schätze, er läuft auf Notstrom, das Energieniveau ist selbst für Lebenshaltungssysteme zu gering.“

„Gut, er hofft wohl, dass er uns so entkommen kann. Waffenkontrolle, beginnen Sie.“

Vimes wusste, dass es nicht einfach war ein Schiff mit den Traktorstrahlen zu erfassen, zu langsam waren deren Zielerkenner. Die übliche Taktik wäre es, das Ziel mit Ionenwaffen kampf- und manövrierunfähig zu machen und es dann einzusammeln. Doch mit der Entscheidung des Schmugglers, sich komplett tot zu stellen und zu versuchen so einer Entdeckung zu entgehen, half dieser ungewollt den Schützen. Andernfalls hätte man den Frachter zerstören müssen. Vimes liebte seinen Sternenzerstörer, aber neben den in Verhältnis leistungsschwachen Reaktoren war das Fehlen von Ionenwaffen eine der Schwachstellen der Victory-I-Class. Man konnte zwar versuchen ein Ziel nur zu beschädigen, aber allzu häufig wurde es im Eifer des Gefechts zerstört.

Er blickte wieder zum Schirm der Taktikkonsole und registrierte das erste Abfeuern eines Traktorstrahls. Kein Treffer und die Energieanzeige des Frachters schnellte in die Höhe. Das zuvor geringe Energieniveau waren sicher die Sensoren gewesen. Und diese hatten den „Schuss“ bemerkt. Jetzt wusste die Besatzung, dass ihre Taktik nicht aufgegangen war. Doch zu spät, schon der nächste Traktorstrahler hatte sie erfasst. Ihre aus dem Kaltstart aktivierten Maschinen konnten nicht schnell genug dagegen ankämpfen, bevor auch der Traktorstrahler sie erfasste hatte, der sie zuerst verfehlt hatte. Und beide zusammen hatten mehr als genug Energie um den Frachter festzuhalten und ihn langsam in den Hangar zu ziehen. Es würde jetzt kein Entkommen mehr geben.

„Kommunikation, funken Sie den Frachter an. Teilen Sie ihm mit, dass ein Aktivieren von Schilden oder Waffen eine sofortige Zerstörung nach sich zieht, ebenso ein nicht deaktivieren des Antriebs. Sicherheit, schicken Sie sofort einen weiteren Trupp in den Hangar, keine Nachlässigkeiten. Und bringen Sie mir den Captain des Schiffs zu mir in den Besprechungsraum. Den Rest zur leichten Befragung nach Besitzer, Fracht und Ziel. XO, die Brücke gehört Ihnen.“

Vimes verließ daraufhin die Brücke und begab sich zu seinem Bereitschaftsraum. Der Rest der Kontrollen würde wohl ohne Zwischenfälle ablaufen, alle anderen Schiffe schienen reguläre Frachter zu sein. Außerdem war man ja nicht hier, um alles zu durchsuchen, sondern nur um die Schiffe zu sichern. Ebenso wie die Station. Vimes hatte keinen Zweifel, dass er jedweden Widerstand würde brechen können, hoffte aber, dass dies nicht notwendig sein würde. Seine Befehle waren eindeutig.

Er genehmigte sich grade etwas Caf als sich die Sicherheit meldete. Sie waren mit mehreren Leuten am Bereitschaftsraum angekommen.

[System Bright Jewel – Bereitschaftsraum des Captains des Victory-class-I Star-destroyers "Defence” – auf Parkposition neben der Nova Orion Raumstation] Line Captain Vimes, NSC-Brückenoffiziere der “Defence”]

17 Dec, 2014 21:21 15
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.:: Bright-Jewel-System :: Angriffskurs auf die ‘Oblivion’ :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.

.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal, Crew::.


Die Galaxis war ein kalter grausamer Ort. Auch wenn der Lord Admiral mit der Abfuhr gerechnet hatte, war er gelinde gesagt enttäuscht von Grants abweisendem Verhalten. Die Gefolgschaft Ardus Kaines hatte einen viel zu beschränkten Horizont, als dass sie erkennen würden, welche Gelegenheiten sich ihnen boten. Also blieb ihm nicht viel mehr, als diese aussichtslose Schlacht zu schlagen – kampflos kapitulieren würde er bestimmt nicht. Nein, er würde überhaupt nicht kapitulieren, das war er sich schuldig.
„Wir setzen unseren Kurs wie geplant fort!“ , sagte er zu Captain Krytal, welcher mit spürbarer Nervosität die entsprechenden Befehle gab. Jedem Besatzungsmitglied war die Anspannung deutlich anzusehen, denn der Sternzerstörer der kalten Schönheit hatte sich die ‚Arduul’s Pride’ als Gegner auserkoren und hielt Kurs auf sein Flaggschiff. Immerhin widmete sie ihm auf diese Weise ihre Aufmerksamkeit.
Grant schickte ihre Begleitschiffe und Raumjäger aus, anscheinend unterstützt von drei Staffeln eines weiteren Schiffs der Invasoren. Es handelte sich den Sensordaten zufolge um einen Kreuzer der Venator-Klasse, welche zu Zeiten der Klonkriege aufgekommen waren. „Wir haben es mit insgesamt drei Lines zu tun, die sich auf direktem Kurs nach Ord Mantell bewegen“ , berichtete der Captain der ‚Arduul’s Pride’ und rief das entsprechende Holo auf der Taktik-Konsole auf. Gorrem Arduul hielt die Zusammenstellung für nicht weniger zusammengewürfelt als seine eigene Flotte, obwohl die des Gegners mit ihrem Imperialen Sternzerstörer sowie den Victorys an Größe und Feuerkraft überlegen war. „Das Alignment macht sich extrem viel Mühe, um an mein kleines Reich zu kommen, mit einem Aufgebot, mit dem sie das ganze System zu Klump schießen könnten, wenn sie wollten“ spottete er trotz der nicht sehr rosigen Lage. „Welch Angeberei, welch eine Verschwendung von Ressourcen, ich fühle mich fast in die guten alten Zeiten zurückversetzt. Aber ich schätze, wir müssen uns damit abfinden…“ Er hätte auf jeden Fall verhandelt, aber nicht um den Preis einer Kapitulation. Doch das Alignment trat stilecht das Erbe des Galaktischen Imperiums an, mit gnadenloser Gier und absoluter Dominanz. „Mylord, die Raumjäger…“ , erinnerte ihn Captain Krytal an die Gegenwart. Der Lord Admiral hüllte sich in seinen Umhang. „Setzen Sie uns auf einen Angriffskurs und stimmen Sie ihn mit Haerch ab. Es kommt jetzt auf eine präzise Zusammenarbeit an, wenn wir diesen…diesen Invasoren die Stirn bieten.“ Arduul reckte stolz das Kinn und sah jeden auf der Brücke eindringlich an.

„Sie mögen vielleicht letzten Endes die Oberhand gewinnen, aber niemand soll sagen, dass wir unsere Heimat kampflos aufgegeben haben.“ „Jawohl, Mylord , erwiderte Captain Krytal und straffte seine Haltung. Auch durch die restliche Brückencrew schien ein Ruck gegangen zu sein. Der Lord Admiral lächelte grimmig. Die richtige Motivation konnte zumindest kleine Wunder bewirken. „Sensorik, behalten Sie die Bewegungen aller drei Schiffe dieser Line im Auge und lassen Sie die Computer mehrere Szenarien über ihre Bewegungen extrapolieren. Halten Sie dabei engen Kontakt zur ‚Charger’, zur ‚Fast Strike’ und ‚Corona Flare. Feuerleitung, sobald die notwendige Mindestreichweite erreicht ist, eröffnen Sie das Feuer. Die Schildenergie wird frontal auf Maximalstärke erhöht“, gab er die ersten Befehle. Die CR 90 ‚Corona Flare’ gab zwar eine Bestätigung, die Korvette war jedoch ein Schiff aus der Söldnerflotte Haerchs, weshalb nicht ganz sicher war, inwieweit sie den Befehlen des Lord Admirals folgen würde.
Schnell und beinahe übergangslos fanden sich die ‚Arduul’s Pride’ und die ‚Charger’ in der direkten Konfrontation mit Captain Grants Sternzerstörer wieder. Die Raumjägerstaffeln der Ersten Systemflotte hatten nur wenige TIE-Fighter in ihren Reihen, Z-95 Headhunter, ARC-170er und Delta 7-Aethersprites überwogen. Dennoch kämpften die Piloten wagemutig gegen die technisch überlegenen TIE-Staffeln an, unterstützt von der ‚Fast Strike’. Der Tartan-Kreuzer sorgte dafür, dass die Übermacht durch die TIEs die bunt gemischten Staffeln nicht zu sehr erdrückte, musste aber auch immer wieder einige harte Schläge einstecken. Ein Raunen ging durch die Brückenbesatzung der ‚Arduul’s Pride’, als eine bereits getroffene Aethersprite durch die Reihen der TIEs direkt auf die Brücke des gegnerischen Sternzerstörers zuschoss – sie waren durch einen Ausruf des Staffelführers aufmerksam gemacht worden. Die kleine Maschine zerschellte an den Partikelschilden ohne wirklichen Schaden anzurichten, doch der Vorfall war Balsam für die Motivation des Lord Admirals und seiner Mannschaft. Die Feuerkraft des Sternzerstörers war groß, jedoch waren die beiden Strikekreuzer kleiner und wendiger und die Schilde robust.

Arduul fühlte sich mit den beiden Kreuzern seiner Gegnerin durchaus gewachsen, doch leider war sie nicht die einzige. Hinter ihr lauerte der Verband, der noch weitere Sternzerstörer mit sich führte, des weiteren eine erkleckliche Menge an Kreuzern sowie der Line aus einem Enforcer, einem Vindicator und einem 418 Immobilizer. Er versuchte, die BedrohungDie Begleitschiffe Grants wandten sich der ‘Huntress’ zu, dem Flaggschiff Haerchs. Sie waren daher seine geringere Sorge.

Während die beiden Strikes ihren Angriffskurs fortsetzten, gab der Lord Admiral die Befehle zum weiteren Vorgehen. „Wir werden Grant zu beiden Flanken attackieren. Unsere ersten Hauptziele werden die Zielsysteme und Sensorenphalanxen sein und wir werden versuchen, zu den Deflektoren vorzudringen. Wenn wir einmal dorthin vorgestoßen sind…“
„Ihr Optimismus ist umwerfend, mein verehrter Lord Admiral“ , hörte er Haerchs Stimme aus dem Gruppenkanal. „Oder spricht der verletzte Stolz aus Ihnen? Ich halte Ihren Plan durchaus für realisierbar, aber auch für sehr…mutig“
„Mein Stolz wurde schon durch die perfiden Absichten des Alignments verletzt, Commander, und für Spöttereien haben wir keine Zeit. Ich will mich so teuer wie möglich verkaufen, es liegt schließlich auch in Ihrem Interesse. Halten Sie mir also den Rücken frei, so wie es abgemacht war.“ , erwiderte der Protektor des Bright Jewel-Systems scharf. Dieser hergelaufene Söldner sollte sich lieber an seine Abmachungen halten als mit boshaften Bemerkungen um sich zu werfen. „Das tue ich – ich war nur besorgt, dass die Reaktion der jungen Dame bedauerliche Folgen haben könnte. Im Übrigen stelle ich gerade fest, dass die Munifex und der Carrack versuchen, uns in den Rücken zu fallen. Unsere liebe Captain Grant ist ein cleveres Mädchen, es ist schade, dass sie Ihr Angebot abgelehnt hat“ „In der Tat“ , sagte der Lord Admiral gepresst und suchte nach Halt, als sein Flaggschiff von einem heftigen Treffer erschüttert wurde, der ihn beinahe von den Füßen gerissen hätte. „Direkter Einschlag auf die Frontschilde“ , meldete die Sensorik. „Einige Strukturschäden durch die große kinetische Wucht des Treffers, Schilde halten jedoch noch innerhalb akzeptabler Parameter“
„Navigation, zwei oder drei Ausweichkurse vorbereiten und willkürlich setzen. Selbiges gilt für die ‚Charger’. Feuerleitung, weiterhin konzentrierter Frontalbeschuss aus den Turbolaserbatterien, intermittierend mit Punktbeschüssen aus den Kanonen. Wechsel auf die Steuerbordgeschütze auf mein Kommando. ‚Corona Flare’, halten Sie sich bis auf weiteres im Hintergrund und geben Sie uns Rückendeckung“ . Captain Krytal machte ein Gesicht, als ob er die Befehle hätte geben wollen, aber schwieg. Der Lord Admiral nickte ihm begütigend zu. Es war noch nicht allzu lange her, dass er selbst Captain gewesen war und nahm daher die Dinge lieber selbst in die Hand. Das unterschied ihn von den selbstherrlichen Admirälen, die ihre Schlachten nur noch auf Taktikholos weit entfernt vom Kampfgeschehen führten. „Captain, lassen Sie weiterhin die Bewegungen von Grants Sternzerstörer beobachten und analysieren, dumm ist die Kleine keineswegs.“


.:: Bright-Jewel-System :: Angriffskurs auf die ‘Oblivion’ :: STR ‘Arduul’s Pride’ :: Brücke::.
.:: Lord Admiral Gorrem Arduul, Captain Ghon Krytal::.


STR ‚Arduul’s Pride’ [Schilde 50% | Hülle 55%]
STR ‚Charger’ [Schilde 46% | Hülle 50% ]
TAR ‚Fast Strike’ [Schilde 51% | Hülle 64% ]
CR 90 ‚Corona Flare’ [Schilde 40% | Hülle 69% ]


NEB ‚Huntress’ [Schilde 79% | Hülle 88%]
MAR‚Red Talon’ [Schilde 81% | Hülle 90% ]
CR 90 ‚Sideria’ [Schilde 75% | Hülle 89% ]



OP:
Da ich das alles mit meinem Matschekopp geschrieben hab, hoffe ich, dass nicht zuviel Unsinn drinsteht großes Grinsen Sorry für die lange Wartezeit und wenn es das Ganze vielleicht nicht so wie erhofft weitergebracht hat. Ansonsten bitte melden.

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09 Jan, 2015 22:08 50 [NPC] Imperial Space ist offline Email an [NPC] Imperial Space senden Beiträge von [NPC] Imperial Space suchen Nehmen Sie [NPC] Imperial Space in Ihre Freundesliste auf
Del Terrek
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~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis"/ Leicht rechts unterhalb und vor der Dorn-Line / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~



Gebannt starrte der Captain, mit dem stämmigen Körperbau, auf die taktische Schlachtdarstellung des Holodisplay und fixierte die zwei feindlichen Schiffe, mit Ziel auf die "Nemesis".
Im Hintergrund nahm Terrek die Stimme von Lieutenant Bress wahr, der immer noch versuchte, mit dem YZ900 Transporter und der Marauder Korvette Verbindung aufzunehmen.
„Und Bress ?“
Fragte Del den Kommunikationsoffizier, währenddessen er sich von dem Holo löste und erneut an den Rand das Brückengrabens kam.

„Immer noch keine Antwort Sir, keines der Schiffe reagiert auf unsere Rufe.“
Kopfschüttelnd drehte sich der Mann auf seinem Stuhl zu Terrek um und schob das Mikrofon, seines Headsets, vom Mund weg.
„Soll ich es weiter versuchen?“

Captain Terrek lies einige Sekunden verstreichen bevor er antwortet, vorher fuhr er sich nachdenklich über den kahlen Kopf und sah resigniert zum Sichtfenster der Brücke.
„Nein Bress...... beschränken Sie sich wieder auf die Kommunikation innerhalb unserer Flotte.“
„Verstanden Sir!“

Sein Plan, die Kommandanten der beiden Schiffe zum Aufgeben oder gar zum Überlaufen zu bewegen, war bereits im Ansatz gescheitert und so würde der besonnene imperiale Offizier nicht umhin kommen, auch diese zwei Gegner zu vernichten, wie schon zuvor ihre Kameraden in dem anderen YZ900. Es Dauerte auch nicht lange, bis sich sein erster Offizier, Commander Cranston, wieder zu Wort meldete.

„Sie gehen auf Angriffskurs, verdammte Idioten.... Das ist doch Selbstmord!!“
Entfuhr es dem schlanken Imperialen, mit den rotbraunen Haaren, der mit fassungslosen Gesichtsausdruck neben Del trat.
„Der Mut der Verzweiflung Viktor, der Mut der Verzweiflung. Jeder Frau und jedem Mann auf diesen Schiffen sollte klar sein, das sie und ihre gesamte Flottille, der Unseren hoffnungslos unterlegen sind. Das müsste selbst dieser tuntenhafte Lord Admiral wissen......Doch Sie befolgen die Befehle, die man ihnen gibt, auch wenn es Ihren Tot bedeutet. Aber würden wir das an deren Stelle nicht genauso machen!?“

„Ein anständiger Oberbefehlshaber hätte schon längst den Rückzug angeordnet oder hätte sich ergeben.“
Erwiderte Cranston missmutig und spuckte angewiderter aus.
„Hoffentlich gelingt es uns, diesen Arduul zu erwischen. Dann können wir seinen kalten Leichnam, in seinen albernen Umhang gewickelt ins All schießen!“
Mit einem kurzen, amüsierten Lachen, klopfte der 41Jährige, seinem größeren Weggefährten auf die Schulter und nickte zustimmend.
„Das werden wir mein alter Freund. Doch zuerst, müssen wir uns um diese Zwei dort kümmern.“

Ohne große Umschweife richtet Terrek das Wort nun wieder an seine gesamte Brückencrew, die schon auf neue Befehle wartete.
„Steuerung, erhöhen sie auf Angriffsgeschwindigkeit und halten Sie auf die Korvette zu. Aber achtet darauf, das man uns nicht außer Schussweite zum Konvoi lockt. Feuerleitoffizier, die Marauder unter gezieltes Feuer nehmen und vernichten. Sollte der Kommandant des Transporters währenddessen immer noch Lust auf einen Tanz mit uns haben, ist der der Nächste. Die Tie´s halten uns weiterhin deren Jagdmaschinen vom Leib...... Wie ist der Status unserer Hülle und Schilde ?“

Es folgten erst mehrere Bestätigungen der einzelnen Stationen, bis der zuständige Flottenoffizier für die Überwachung der Deflektorschilde und der Außenhülle antwortete.
„Schilde derzeit stabil und auf 100%. Zur Hülle ist noch nichts durchgedrungen Captain.“

„Gut, weiterhin maximale Energiezufuhr auf die Deflektoren.“

„Jawohl Captain.“

Unterdessen erhöhte der, 900 Standardmeter lange, Sternenzerstörer zusehends seine Geschwindigkeit und hielt auf den Vektor der viel kleineren Korvette zu, die sich momentan noch in relativer Nähe zu dem dem YZ – Transporter befand. Wenn die Kommandanten der zwei Schiffe doch nur auf den Ruf der "Nemesis" reagiert hätten.


~Bright Jewel-Systems / Victory II-Klasse Sternzerstörers "Nemesis"/ Leicht rechts unterhalb und vor der Dorn-Line / Brücke / Del Terrek mit Besatzung~

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Del Terrek am 11 Jan, 2015 20:27 08.

11 Jan, 2015 15:37 39
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