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[NPC] The Force
Machtnutzer-NPCs




Dabei seit: 24 Oct, 2012
Beiträge: 84

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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Das Gespräch über Frauen lenkte Tenmas Erinnerungen unwillkürlich an die Ärztin in einer Coruscanter Klinik, die er als junger Ritter kennengelernt hatte. Er wusste nicht mehr genau, welcher Spezies sie angehört hatte, sie hatte eine blassblaue Haut und sehr helle Haare gehabt, die aber wohl gefärbt waren. Was wohl aus ihr geworden war? Sie war in seinem Alter, glaubte er, doch er konnte er sie sich nicht als ältere Frau vorstellen. Die lange Tiefenmeditation auf Rattatak hatte sein Zeitgefühl und seine Selbsteinschätzung aus den Fugen gebracht. Er sah sich immer noch in den besten Jahren. Unter seinen Artgenossen gab es kaum Individuen, die älter als sechzig wurden, wenn sie vorher nicht in den endlosen Clansfehden ums Leben kamen, und wenn sahen sie wie lebende Geister aus. Ein Leben, ganz dem Krieg gewidmet war mit zahlreichen Entbehrungen verbunden, mit schlechten hygienischen Verhältnissen und noch schlechterer Ernährung.

In dieser Zeit hatte er unter einem Decknamen in Diensten der Witwe eines örtlichen Warlords gestanden, Samarr hatte sie gehießen und sie waren sich näher gekommen, als es einem Jedi erlaubt war. Indes gab keinen Orden mehr, nur noch die Regeln, die er sich selbst auferlegte. So hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, über Samarr und ihren neugeborenen Sohn Makaii zu wachen und ihnen schließlich bei einem Angriff feindlicher Söldner die letzte Rückendeckung zu geben, bis sie in Sicherheit die Flucht antreten konnten. Danach war er bis zum Ende des Imperators in die Tiefenmeditation gegangen...

„Ach weißt du, ich bin dennoch ganz zuversichtlich. Auch wenn diese Runde an dich geht, junger...Mann“, winkte er ab. Fast hätte er Jedi gesagt. Wahrscheinlich hätte sowieso niemand gehört, welch ein Wort er sagte. Die Gäste hier waren mehr oder minder mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Die Galaxis war jedoch immer noch nicht für ein offenes Auftreten von Jedi bereit. „Falls die Macht es will, wird sie mir schon ein passendes weibliches Wesen über den Weg laufen lassen. Aber für heute hatte ich schon genug Aufregung und der Jüngste bin ich auch nicht mehr...“

Kyrijons Gedankengänge über Sinn oder Unsinn von Kopfhaare erheiterten ihn – das Gespräch verlief wirklich unterhaltsam, ganz im Gegensatz zu der deprimierenden Konversation, die er mit dem Sith geführt hatte. Im Dunst dieser corellianischen Cantina mutete die Begegnung mit Corrino fast wie ein schlechter Traum an, der sich allmählich in wohltuendem Halbvergessen verlor. Ganz vergessen konnte und durfte er den von der dunklen Seite zerfressenen Mann hingegen nicht. Er gemahnte ihn an die immerwährende Existenz der Dunkelheit, die an dem schmalen Grat lauerte, den einer jeder Machtbegabter zu beschreiten hatte. „Vielleicht merkst du es, wenn du alt wirst und deine Haare verlierst“, fügte er nicht ganz ernst gemeint hinzu. „Das finde ich auch höchst faszinierend, erst werdet ihr überall mit Haaren ausgestattet, und dann fallen sie doch aus...“ Seltsamerweise betraf das Phänomen nur männliche Menschen, wie er es in seiner Zeit im Tempel und während seiner Reisen festgestellt hatte. Dann rasierten sich manche den kläglichen Rest ab, andere beließen es so wie es war und andere unternahmen verzweifelte Anstrengungen, die Kopfbehaarung wieder wachsen zu lassen. Selbst bei den Klonen hatte er diese Anwandlungen feststellen können, selbst wenn sie alle derselben genetischen Vorlage entstammten. „Die Klonsoldaten“ , sagte er mit gedämpfterer Stimme, „sie haben Muster in ihre Haare rasiert, oder gefärbt, oder oft auch beides. Oder sie ganz entfernt, um sich Tätowierungen anzubringen...“ Die individuelle Entwicklung dieser gezüchteten Menschen verlief oft wie im Zeitraffer, was natürlich der beschleunigten Alterung zuzuschreiben war, und es war nicht minder faszinierend, sie dabei dabei zu beobachten. Um so unverständlicher war ihr Verhalten bei der Ausführung der Order 66.

„Etwa ein halbes Jahr davor, wenn ich mich recht entsinne, für zwei, drei Wochen vielleicht“, erwiderte Tenma auf die Frage des jungen Mannes. Die Order 66 beim Namen nennen, widerstrebte ihm, als ob sie ein böses Omen wäre. „Und davor war ich gewiss fast ein halbes Jahr im Mid Rim unterwegs gewesen. Ich habe nicht viel mitbekommen, aber Coruscant hatte sich in dieser Zeit rasch verändert – und im Nachhinein hat es bereits erste Anzeichen gegeben. Unser aller Blick war jedoch getrübt...“ Um aber nicht die Stimmung dieses Abends zu trüben, ließ der Rattataki jedoch schnell von diesem Aspekt der Geschichte ab. „Du hättest Coruscant jedoch damals sehen sollen, als ich noch jung war. Die Alte Republik hatte bereits ihren Zenith überschritten, aber der Planet war immer noch ein prächtiger Anblick....“ Vor allem auch der große Jedi-Tempel, mit seinen hohen, ehrwürdigen Hallen, die vier Türme.

Kyrijon verfügte über eine Menge technischer Begabungen, wie es aussah und dass er über ein paar nicht ganz legale Kenntnisse verfügte, würde sich bestimmt nicht zu dessen Schaden erweisen. Sein Vater hatte sich als guter Lehrer erwiesen. Vielleicht fehlten dem Menschen noch ein paar Schliffe, aber er würde sich auch ohne vollkommene Jedi-Ausbildung als ein würdiger Vertreter der Hellen Seiten erweisen. Und vielleicht lag es sogar an dieser Unvollkommenheit, überlegte Tenma, während er den Worten des Jungen lauschte.

„Ich würde gerne zurückkehren, um sehen, was die Neue Republik erreicht hat. Aber etwas sagt mir, dass die Zeit dafür noch nicht reif ist und soweit ich weiß, geht der Wiederaufbau nur langsam voran...“ Die Nachrichten und Bilder aus dem HoloNet zeigten den Jedi-Tempel immer noch in Trümmern, und nirgendwo gab es Verlautbarungen darüber, ob der 'Letzte Jedi-Ritter' Luke Skywalker daran dachte, den Orden wieder ins Leben zu rufen.

'Hey, Jungs, nicht einschlafen, hier bin ich wieder', rief Careena schon von weitem, und mit zwei großen Krügen Ale bewaffnet schwebte die corellianische Blondine heran. 'So, Alter vor Schönheit', lächelte sie dem Rattataki zu und kredenzte ihm den ersten Krug. 'Nimm mal einen tiefen Zug, damit du ein bisschen Farbe ins Gesicht bekommst', versetzte sie mit ihrer reizenden halb schnippischen, halb koketten Art und gewährte ihm etwas länger als nötig einen Ausblick in den Ausschnitt ihres Oberteils. „Als ob mir die Aussicht nicht reichen würde“, erwiderte Tenma zwinkernd, aber da hatte sie sich schon seinem Tischnachbarn zugewandt und erklärte ihm auf die Ellenbogen gestützt, völlig irrelevante Details über die Herstellung der Hausmarke. 'Ich bin mir sicher, dass es dir schmecken wird, und wirst sicher noch mit deinem bleichen Freund ein bisschen bleiben, oder? Dann erzähl ich dir auch noch mehr, wenn du willst..' Die Kellnerin stolzierte davon und der Jedi-Meister hatte große Mühe ernst zu bleiben. „Die lässt aber auch gar nichts anbrennen – noch ein paar Zentimeter mehr und sie hätte auf deinem Schoß gesessen“



[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]


OP:

Sorry für die lange Wartezeit!

_______________



[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

28 Dec, 2015 22:09 05 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Marius Triben
Gast


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Fondor - Raumwerft der NR - Dock 57 - Carius - Brücke der Carius - Captian Marius, Commander Arwen und Brückencrew


Es herrschte reges Treiben auf der eindrucksvollen Brücke der Carius, denn die gesamte Crew war damit beschäftigt die Logistik zu organisieren. Der schwere Kreuzer war die letzten paar Monate im Feindgebiet und hatte ab und an schnelle Schläge gegen das Pentastar geführt, jedoch mit jedem Kampf auch Schäden und Verluste davongetragen. Um diese wieder auszubessern hatte man das Schiff zurück nach Fondor geordert, wo es nun seit sieben Tagen im Dock lag. Marius war froh über die Gelegenheit seiner Mannschaft etwas Auszeit gönnen zu können. So diszipliniert sie auch war, es war immer nervenaufreibend so lange am Stück im Einsatz zu sein. Man hatte veranlasst, dass den Männern und Frauen ein Shuttleservice zur Planeteoberfläche gestellt wurde, damit sie sich dort etwas austoben konnten. Zumindest sofern das möglich war. Marius selbst war ausschließlich mit Organisation beschäftigt, weshalb er keine Gelegenheit gefunden hatte ebenfalls ein wenig zu entspannen, andererseits würde sein Auftauchen die Crew nur wieder unnötig anspannen, das wäre wohl kontraproduktiv.

Die Hände auf dem Amaturenbrett abgestützt betrachtete der Captian das bläuliche Hologramm der Raumstation mitsamt all der kleinen und großen Schiffe, die hier auftankten, patrouillierten oder auf neue Befehle warteten. Seine Finger tippten etwas ungeduldig auf einzelne Tasten, wodurch sich das Layout der Station wieder und wieder änderte, um mitunter Schiffsnamen samt amtierenden Captians anzuzeigen. Laut Planung sollte die Carius heute eigentlich wieder ablegen, jedoch waren noch keine neuen Einsatzbefehle gesendet worden was ihn dazu verdammte abzuwarten. Zu seinem Bedauern erkannte er unter den vielen Namen keinen bekannten, somit gab es also auch Niemanden, den zu treffen es sich lohnen würde.

"Captian, die Mannschaft hat sich wie angeordnet auf dem Schiff eingefunden und unsere Vorräte wurden auf ihr Maximum aufgestockt. Ich dachte es könnte Sie vielleicht interessieren, dass die neuen Piloten der Seven-Staffel jede Minute eintreffen dürften" das war die Gelegenheit auf die Marius gewartet hatte. Mit neuem Schwung erhob er sich vom Holotisch und nickte dem stellvertretenden Commander zu "Vielen Dank, Commander. Ich werde die Neuankömmlinge gleich mal in Augenschein nehmen. Bis ich zurück bin haben Sie das Kommando über die Brücke. Veranlassen Sie alles Nötige, damit wir verschwinden können sobald die neuen Befehle eintreffen. Achja und falls Sie eintreffen benachrichtigen Sie mich selbstverständlich." und schon war der Captian entschlossenen Schrittes von der Brücke seines Dauntless-Kreuzers verschwunden. Die Carius war in ihrer Art ein Schiff ohnegleichen, hatte man doch gezielte Modifikationen an ihr vorgenommen, aufdass sie es sogar mit den schweren imperialen Schiffen aufnehmen konnte. Bisweilen hatte diese Tatsache schon so manch schweres Feuergefecht ausgelöst, aber zu Tribens Glück und Stolz hatte sein Schiff bisher jede Konfrontation mit dem Feind überstanden.

Während seinem Marsch durch die vielen Gänge des Schiffes kam er an allerlei Mannschaftsmitgliedern vorbei, darunter auch Soldaten des zum Schiff gehörigen Navy-Regiments. Diese Jungs hatten ihr Können in zahlreichen riskanten Einsätzen bewiesen und es sich zweifelsohne verdient dieses Schiff ihr Zuhause zu nennen. Mehr noch, inzwischen galt es in der Navy gar als eine besondere Zuteilung, falls man in dieses Regiment versetzt wurde. Jede Person auf die der Captian traf salutierte gemäß der auf dem Schiff so streng durchgesetzten Disziplin und der Schiffskommandant belohnte jede einzelne mit einem zustimmenden Nicken.

Trotz all der Hektik in den letzten Stunden wirkte die Mannschaft im Gesamtbild durchaus zufrieden und aktiv, ja gradezu bereit sich in den nächsten waghalsigen Einsatz zu stürzen. Eine Stimmung, die äußerst motivierend auf den verhältnismäßig jungen Captain wirkte. Dann würde sobald es los ging wohl jeder seinen Job erwartungsgemäß zufriedenstellend erledigen.

Nach einem dem Weg entsprechend langen Marsch (das Schiffsmodell gehörte immerhin zu den größten der Republikanischen Flotte und das merkte man als Besatzungsmitglied zweifelsohne) kam er dann endlich in dem geräumigen Hangar der Seven-X-Wing-Staffel an, wo allerlei Techniker damit beschäftigt waren letzte Überprüfungen durchzuführen. Das Interesse des Captains jedoch widmete sich ganz dem Truppentransporter, der allem Anschein nach grade erst gelandet war und nicht zum Inventar seines Schiffes gehörte. Aus der Distanz konnte er bereits vereinzelte Gestalten ausmachen, näherte sich aber mit angemessenem Tempo, um den Lieutenant nicht bei seiner Ansprache zu stören.

Fondor - Raumwerft der NR - Dock 57 - Carius - Hangar der Seven-Staffel - Captian Marius, Schiffstechniker, Piloten der Seven-Staffel

13 Feb, 2016 19:29 14
Melleriana Basout
Gast


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Fondor - Raumwerft der NR - Transportschiff Zeti 39 Second Lieutanent Melleriane Basout, 2 weitere Neulinge der Seven-Staffel



Nach der Abschluss Zeremonie auf der Akademie ging alles ziemlich schnell und bevor sich Melleriane versah saß sie nun in der grünen Starfighter Corps Uniform, in einem Transporter in Richtung Ihrer neuen Stationierung. Der Carius.

Gerüchten zufolge war Captain Marius ein sehr erfolgreicher Offizier, der sich in der Schlacht von Endor verdient gemacht und nun das Kommando übernommen hatte. Jedenfalls erzählte das der Cathar der sie auf der Reise begleitete. Dies tat er mit solcher Inbrunst,das der Menschen der neben Ihn saß ab und an die Augen zusammen kniff.
Melleriane war zufrieden wenn er als Captain seinen Job machte, sie freute sich auf Ihren ersten eigenen X-Wing.

Die Reise zur Carius verbrachte sie mit der Träumerei, welche Missionen sie erwarten und in welchen Teilen der Galaxie sie eingesetzt werden. Sie war gefangen in ihrer eigenen Welt und während Ihre neuen Staffelkameraden noch anfänglich versucht hatten sie in ihre Gespräche zu integrieren. Ließen sie nach einiger Zeit davon Abstand, damit Mellariane in aller Ruhe aus dem Fenster starren konnte um Ihren Gedanken zu folgen.

Ab und an drang einige Wortfetzen von Grahk dem Cathar an Ihr Ohr, Grahk wollte allen Anschein nach jeden einzeln Imperialen mit seinen klauen zerdrücken während Os .. Ob. Ach sie hatte den Namen des Humanoiden vergessen.
Jedenfalls versuchte der Mensch Ihn dahingehend zu belehren, dass Ordnung und Disziplin zum Erfolg führten.

Melleariane, bemerkte das die Uniform vom Menschen unglaublich ordentlich war und selbst seine frischen Abzeichen, die Ihn als Second Lieutanent ausweisen, glänzend mehr als die von Melleriane. Doch die Gedanken darüber waren bei Ihr nur von kurzer Dauer, als Sie am Fenster der beiden bemerkte, dass die ersten Teile der Carius zu sehen war.

Die junge Pilotin konnte Ihre Aufregung nicht verbergen, rannte auf die andere Seite und drückte die beiden Herren weg um den Ausblick zu genießen „Ahhh unsere neue Heimat wie schön sie doch ist“ sprach sie mit einer fast kindlichen Stimme und lehnte sich ans Fenster, währen Ihre Kameraden sich perplex anstarrten.

Ihre Augen lösten sich nicht eine Sekunde von der gewaltigen Hülle der Dauntless Class. Der Transporter flog eine Zeitlang am Schiff vorbei, bevor er seinen Landeanflug startete. Melleriane beobachte wie der große Hangar, dass kleine Raumschiff verschlang und sie wippte mit den Füßen als sie die ersten X-Wing der Seven Staffel sah und ein breites lächeln zeichnete sich auf Ihrem jugendlichen Gesicht. Nachdem das Schiff zum stehen gekommen war verharrte sie eine Zeitlang inne, während die anderen beiden ihre Sachen zusammen packten.

Grahk wollte gerade seine Klauen auf ihre Schulter legen, als sie wie von einer Urnsor'is Spinne gestochen, sich wieder regte und zu ihrem grünen Seesack und der passenden Sporttasche eilte. Den Seesack schnallte sie sich über die Schulter und die Tragetasche hielt sie am Gurt fest mit der rechten Hand. In einem enormen Tempo rannte die kleine Frau mit den Habseligkeiten, aus dem Transporter und trat in den Hangar der Seven Staffel. Um dann, wie angewurzelt stehen zu bleiben als ein X-Wing von einem Schlepper in seine Bucht gezogen wurde.

Sie nahm Ihren vorgesetzten Lieutanent gar nicht war, welcher auf die neuen Piloten schon gewartet hatte. Mit ihren blicken war sie ganz bei den Sternenjägern und fragte sich welcher wohl Ihrer würde. Grahk räusperte sich dann und stupste die junge Pilotin an, die spitzten krallen holten sie zurück in die Realität und sie lächelte verlegen als sie in das genervte Gesicht des Vorgesetzten schaute. Sie salutierte kurz und setzte sich ein wenig hektisch di Uniformmütze auf. Nachdem der Lieutanent einen Seufzer ausgestoßen hatte vollführte er seine Ansprache für die Neulinge, während Melleariane, ab und an mit den Augenwinkel zu den Jägern blinzelte.

Das sich im Laufe der Ansprache der Captain in den Hangar trat war Ihr noch gar nicht aufgefallen.

Fondor - Raumwerft der NR - Dock 57 - Carius - Hangar der Seven-Staffel – Second Lieutanent Melleriane Basout, Captian Marius, Schiffstechniker, Piloten der Seven-Staffel

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Melleriana Basout am 13 Feb, 2016 23:42 21.

13 Feb, 2016 23:41 24
Marius Triben
Gast


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Fondor - Raumwerft der NR - Dock 57 - Carius - Hangar der Seven-Staffel – Captian Marius, Second Lieutanent Melleriane Basout, Lieutenant Eves, Schiffstechniker, Piloten der Seven-Staffel


Weitere salutierende Mannschaftsmitglieder, weitere übereifrige Techniker und mittendrin ein zusehends angespannter Captain, der seinem eigentlichen Ziel endlich nahe kam. Lieutenant Eves war bereits vor Ort und begrüßte die Neuankömmlinge. Bei über sechstausend Mann (und Frau) an Bord fiel die Begrüßung meist Eves zu, da die ranghöheren Offiziere mit dem "Führen" des Schiffes nahezu durchgehend beschäftigt waren. Dennoch war der Captain nun hier, jedoch nur, da es sich um besondere Ankömmlinge handelte. Bei grade mal 48 Piloten an Bord sollte man als Captain jeden einzelnen kennen, schließlich musste man wissen worin ihre Stärken und Schwächen lagen um sie im Gefecht möglichst effizient zu nutzen.

"In Ordnung. Ich werde Sie nun zu ihren staffeleigenen Mannschaftsquartieren führen, dort stellen Sie Ihr Gepäck ab, danach kommen Sie hierher zurück, damit Ihnen die jeweiligen X-Flügler zugeteilt werden. Damit das an dieser Stelle klar ist, diese Jäger werden..." weiter kam der Lieutenant nicht mehr, da der Captain die Truppe nun erreicht hatte. Stattdessen salutierte er nun mit makelloser Haltung und gab ein "Captain anwesend. Haltung annehmen, Marines!" von sich. Triben nickte ihm zu und betrachtete argwöhnisch das Transportschiff, mit dem die Piloten hergebracht worden waren. Er hob seinen Armschutz empor und raunte mit strengem Ton "Hangarkontrolle, geben Sie dem Transportschiff Starterlaubnis. Wir werden jede Minute verschwinden, da will ich keine fremden Schiffe an Bord." in's dort befindliche Com. Wenige Augenblicke später gab das Transportschiff ein verräterisches Surren von sich, fuhr die Laderampe wieder hoch und verließ den Hangar wie gekommen war. Zurück blieben nurnoch der salutierende Lieutenant mitsamt den neuen Piloten als Gesellschaft des Captains.

Dieser wandte sich nun Eves zu "Rühren, Lieutenant." und stellte sich dann vor jeden einzelnen Piloten, um sie eingehend zu mustern. Angefangen bei dem männlichen Humanoiden. Dieser stand aufrecht, angespannt, mit großem Respekt gegenüber seinen Vorgesetzten. Er starrte stur geradeaus, strahlte die Disziplin eines richtigen Akademiedrills aus. Dieser Pilot würde sich an Anweisungen halten und, sofern sein Können an seine Disziplin heranreichte, auch entsprechend gute Arbeit leisten. Auf zum nächsten.

Bei dem zweiten Piloten, der sich als Cathar herausstellte, kam schon nicht mehr ganz so viel Disziplin zum Vorschein, was aber auch zweifelsohne an der Aufregung des Hünen lag. Er hatte eine ebenso makellose Haltung, Triben spürte jedoch die ganze Zeit seinen Blick auf sich und konnte das Gefühl nicht abstreifen der Cathar wolle ihn an den Schultern packen und ihn schüttelnd anbrüllen. Er war als Ausgleich körperlich überaus fit, in der Hinsicht hatten die Cathar den meisten galaktischen Rassen wohl viel voraus. Er nickte dem Cathar zu, um ihm zumindest ein wenig seiner Anspannung zu nehmen und ging dann weiter zum letzten Piloten oder eher Pilotin.

Captain Triben kam nicht umhin seine linken Augenbrauen zu heben. Sein jetziges Gegenüber war jung. SEHR jung um den Posten eines Piloten auf der Carius auszuüben. Zugegeben, Marius Triben war auch verhältnismäßig jung um der Captain einer Dauntless-Class zu sein, aber wie alt war das Mädchen? 17? Grade erst eine Frau geworden? Der neuen Republik mangelte es wohl wirklich an geschultem Personal, wenn sie Kinder an die Front schicken mussten. Das Äußere der Pilotin half dieser Wirkung dabei nicht wirklich. Sie wirkte als sei sie garnicht richtig bei der Sache, ihre Mütze schien gehetzt aufgesetzt worden zu sein und ihre körperliche Fitness musste wohl auch gebessert werden. Nun gut, es mochte wohl hart sein, aber diese junge Dame war auf seinem Schiff gelandet und hier musste sie sich wohl oder übel beweisen, Triben hatte weder Zeit noch Grund dazu sie besonders zu behandeln, folglich würde sie lernen müssen eine gute Pilotin zu sein und sich in den richtigen Momenten auf das Wichtige zu konzentrieren. Andernfalls würde sie das Schiff wohl schnellstens wieder verlassen, auf die ein oder andere Art.

Nach Abschluss seiner Musterung positionierte er sich wieder neben dem Lieutenant und erhob die Stimme "In Ordnung, Piloten. Ihr seid jetzt ein Teil der Carius-Crew. Das bedeutet, dass Ihr zu einer der besten Mannschaften der Republik gehört. Als Captain erwarte ich, dass ihr ein entsprechendes Verhalten an den Tag legt. Wenn ihr nicht in eurem Jäger sitzt übt ihr in Gefechtssimulationen. Wenn ihr tatsächlich mal nichts zu tun habt, übt ihr in Gefechtssimulationen und wenn ihr hier an Bord bleiben wollt werdet ihr ehrwürdige Piloten der Seven-Staffel. Die Männer und Frauen in deren Fußstapfen ihr tretet waren herausragend in dem was sie taten und das selbe erwarte ich nun von euch. An Bord dieses Schiffes gibt es keine annehmbaren Ergebnisse, auch keine guten. Hier wird Bestleistung erwartet, rund um die Uhr. Ihr werdet ab sofort hart, aber gerecht behandelt. Dieses Schiff wird vorrangig in die schwierigsten und riskantesten Einsätze der Republik geschickt, dem entsprechend könnt Ihr euch darauf einstellen, dass jeder eurer Fehler tödlich enden wird. Keine zweiten Chancen, die verwöhnte Zeit der Akademie ist rum. Und nun... Ihr habt euren Lieutenant gehört. Ihm nach zu euren Quartieren und zwar im Eilschritt!" er sah nochmals zum Lieutenant "Sobald Sie mit Ihnen fertig sind erwarte ich Sie auf der Brücke." teilte er diesem abschließend mit und machte sich sogleich auf den Weg zurück.

Der Lieutenant sah dann die Piloten an "Nun... noch irgendwelche Fragen, Sevens?"

Fondor - Raumwerft der NR - Dock 57 - Carius - Hangar der Seven-Staffel – Captian Marius, Second Lieutanent Melleriane Basout, Lieutenant Eves, Schiffstechniker, Piloten der Seven-Staffel

15 Feb, 2016 23:59 49
Kyrijon Xifedi
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 09 Nov, 2014
Beiträge: 65

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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Kyrijon fragte sich unwillkürlich, was Kossus gerade dachte. Er beobachtete den anderen Jedi, jedoch ohne dessen Gedanken auch nur erahnen zu können, selbst wenn er wusste, worüber sie gerade sprachen. Auch er schwieg einen Augenblick, immerhin war es kein unangenehmes schweigen und sie konnten beide ihren Gedanken nachhängen. Die Rauchschwaden zogen langsam an ihnen vorbei und die Luft roch immer mehr nach Alkohol, je mehr er darüber nachdachte, auch wenn der Lärm nicht wirklich zu ihm durchdrang. Er hatte seinen Vater einmal gefragt, wie es gewesen wäre, zu gehen, zu wissen dass er seine Mutter vielleicht nie wiedersehen würde und er sah immer noch den Blick seines Vaters vor sich, der zu dem Zeitpunkt von einer gewissen Traurigkeit durchzogen worden war. Der Junge hatte damals gewusst, warum sein Vater mit ihm gegangen war und hin und wieder spürte er auch noch die Schuld auf sich lasten, selbst wenn er nicht wirklich wusste, wie es seiner Mutter danach ergangen war. Seine Eltern hatten ihn geschützt, etwas, was er sicherlich auch an ihrer Stelle getan hatte. Hin und wieder hatte er zu hören bekommen, dass er noch einmal nachfragen sollte, wenn er selber Kinder hätte und doch war das etwas, wozu es bisher noch nicht gekommen war. Noch nicht vielleicht, keine Frage, aber Kyrijon wusste nicht, ob er einem Kind das Leben zumuten wollte, welches er geführt hatte. Sicherlich. Die Zeiten des Verstecksspielens waren noch nicht ganz vorbei, aber vielleicht würde dies in naher Zukunft kommen, wenn Skywalker sich vielleicht mal entschloss die Jedi wieder zu vereinen. Noch waren sie verstreut, versteckten sich und der junge Jedi fragte sich, ob der, angeblich letzte, Jedi das wirklich glaubte. Dass er glaubte das niemand überlebt hatte, auch wenn das vollkommen bescheuert war. Sicher, die Jedi waren überrascht worden, keine Frage, aber Kyrijon wusste es besser, nicht nur weil er mit einem Jedi-Meister des alten Ordens hier saß, aber ehrlich gesagt war das etwas, was er garantiert nicht mit Skywalker, oder jemand anderen, ausdiskutieren wollte.

Der Jüngere sah wieder auf, als Kossus weiter redete und er lachte leise. „Ich wollte es euch nur anbieten.“ erklärte er ein wenig verschmitzt grinsend, während er leicht den Kopf schüttelte und in Richtung der Kellnerin sah, die entweder versuchte ihn ins Bett zu bekommen, oder mehr Credits locker zu machen, weil er glaubte bei ihr eine Chance zu haben. So ganz hatte Kyrijon das Spiel noch nicht durchschaut, auch wenn er eher auf letzteres tippen würde, eine Masche, die er doch schon zu oft hatte beobachten können und die offenbar erfolgreicher funktionierte, als man glauben wollte. Vielleicht hätte sie an einem anderen Ort und mit anderer Begleitung eine Chance gehabt, aber heute Abend hatte er wichtigeres zu tun, zu besprechen, auch wenn er nicht damit gerechnet hatte, als er Fondor angesteuert hatte, das musste er zugeben. Erneut sah er wieder auf, lächelte leicht und nickte dann. „Verständlicherweise und ich habe gelernt, dass die Macht für einen immer eine Überraschung bereit hält.“ Das hatte er definitiv, sogar heute, wenn man es genau nehmen wollte. „Aber ich fürchte da muss ich sie wohl doch enttäuschen, zumindest für heute Abend.“ er zwinkerte dem anderen Jedi zu. „Nicht dass es nicht seinen Reiz hätte, aber wer weiß wo unser Weg uns heute Abend noch hin führen wird?“ Also Kossus und seiner. Immerhin wollten sie sich ja nicht nur unterhalten, sondern vielleicht auch einen Stück des nächsten Weges gemeinsam beschreiten, sonst hätte die Macht sie hier ja nicht zusammen geführt, wenn sie das nicht gewollt hätte, oder? Das war es zumindest, was Kyrijon glaubte, denn der Drang weiter zu reisen, schwand immer mehr, während er das Gefühl hatte das gefunden zu haben, was er gesucht hatte. Ein Gefühl dass er schon lange nicht mehr verspürt hatte und welches ihm gerade ein wenig schwer fiel, das ganze auch zuzulassen. Er hinterfragte gerne Dinge, aber die Macht zu hinterfragen, war ein sinnloses Unterfangen, etwas, woran er sich anscheinend erst wieder gewöhnen musste, wie es aussah.

Er griff nach einer Haarsträhne, die ihm über die Stirn hinweg ins Gesicht hing. „Entweder werde ich das merken, oder ich werde mir eine Kapuze besorgen müssen, bevor mir kalt wird.“ Kyrijon lachte leise. „Oder ich suche mir einen warmen Planeten und bleibe dort, dann wird mir auch nicht kalt.“ erklärte er grinsend. „Was bedeutet, keine Ausflüge nach Hoth, oder etwas in der Art.“ Das wäre dann kontraproduktiv, immerhin war Hoth nun mal kalt, wie jeder wusste, da gab es wirklich Planeten mit einem angenehmeren Klima, das stand fest. Der jüngere zuckte leicht mit den Schultern. „Vielleicht merkt der Körper einfach irgendwann nur, wie unsinnig die Kopfbehaarung eigentlich ist? Ich meine wenn man bedenkt, dass es einige Spezies gibt, die die Haare sehr aufwendig gestalten und frisieren, da geht eine Menge Zeit verloren.“ fuhr er fort, etwas, was er sich nun gar nicht erklären konnte. Er hätte sicherlich die Zeit gehabt, aber war es wirklich notwendig? Haare mussten praktisch gehalten werden, was den Haarschnitt anging. Waren sie zu lang, drohte man sich irgendwo zu verfangen, waren sie zu kurz, sah es auch nicht aus. Inzwischen hatte Kyrijon für sich ein Mittelding gefunden, aber er wusste auch, dass es in einer anderen Zeit anders ausgesehen hätte. Damals als Padawane noch an ihren Haaren, nicht nur an ihrer Kleidung, zu erkennen gewesen waren, zumindest.
Bei den nächsten Worten seines Gesprächspartners runzelte er die Stirn. „Wirklich?“ er beugte sich ein wenig interessiert nach vorne. „Ich habe immer angenommen, sie sahen immer gleich aus und hätten kein Interesse daran gehabt, sich...individuell zu halten. Ich meine sie hatten eine einzige genetische Vorlage, haben sie sich dennoch zu eigenständigen Menschen entwickelt? Auch wenn sie nur für eine Aufgabe trainiert worden sind?“ fuhr Kyrijon leise, aber sichtbar interessiert fort. Sicherlich hatte er, wie alle anderen Wesen dieser Galaxis auch, von den Klonsoldaten erfahren, war sogar hin und wieder einen über den Weg gelaufen, aber für ihn hatten sie alle gleich aus gesehen. Menschen, die stumpf wie Roboter Befehle ausführten und sich sogar in den Tod stürzen würden, wenn der Imperator es verlangt hätte. Waren sie dennoch individuelle Menschen gewesen? Mit verschiedenen Aussehen, zumindest soweit das möglich war, mit einem individuellen Charakter? Eigenen Denkstrukturen? Wenn ja, warum hatten sie dann die Order 66 ausgeführt? Hätten sie nicht erkennen müssen, was dort geschah, oder waren sie schlichtweg belogen worden, genau wie alle anderen? Kyrijon wusste was geschehen war, er kannte die Geschichte und doch verstand er manche Dinge nicht, weil er nicht dabei gewesen war, als bestimmte Entscheidungen getroffen wurden, wie auch? Aber er wusste, dass der Imperator die Galaxis belogen hatte, den Orden zu den Bösen erklärt hatte und das es so zu dem Massaker hatte kommen können, wie es geschehen war. Nachdenklich, immer noch ein wenig betroffen blinzelte er, so dass die ersten Worte des anderen, für einen kurzen Augenblick ein wenig dumpf für ihn klangen.

Er schüttelte den Kopf, verscheuchte den Gedanken, auch wenn das Gespräch immer noch bei der Order 66 blieb, auch wenn sie nicht beim Namen genannt wurde. Für den Augenblick war das nicht nötig, vielleicht würde es auch später nicht nötig werden, wer wusste das schon, aber hier drinnen hatten die Wände nun mal Ohren, wie vermutlich überall in der Galaxis. Immer noch ein wenig nachdenklich hatte er sich am Tisch aufgelehnt, nickte leicht, um zu signalisieren, dass er zuhörte, ehe er das Gesicht verzog. „Ich habe meinen Vater immer gefragt wie das hatte geschehen können, er konnte mir die Frage nie wirklich beantworten.“ gab er leise zu, aber vielleicht war sein Vater damals auch schlichtweg zu jung gewesen, um es zu verstehen? Andererseits hätte sein Vater in dem Augenblick in den Rang des Ritters erhoben werden sollen, aber das waren Dinge, über die es sich vermutlich nicht lohnte Gedanken zu machen, vor allem, da er ihn nun nicht mehr fragen konnte. Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht, als Kossus andeutete, wie schön es damals auf Coruscant gewesen war. „Mein Vater hat mir sehr viel vom Tempel erzählt. Er meinte immer, ich hätte mich dort wohl gefühlt, auch wenn er den Verdacht hatte, das ich den Senat vielleicht umgestaltet hätte.“ Kyrijon schüttelte leise lachend den Kopf. „Ich hätte Coruscant gerne damals gesehen. Die alten Bauten, die Orte von denen mein Vater mir nur erzählen konnte und denen ich mich nicht einmal nähern durfte, weil es zu gefährlich gewesen wäre. Es ist zu vieles geschehen, was nicht hätte geschehen dürfen.“ das brachte es doch ganz gut auf den Punkt, oder? Und manchmal zweifelte Kyrijon daran, dass das wirklich alles der Wille der Macht hatte sein können, wobei die Macht nun mal auch zwei Seiten hatte. Hell und Dunkel. Hieß das aber auch, dass sie zwei verschiedene Willen hatte? Dass es die dunkle Seite der Macht war, die das gewollt hatte? Wenn ja, wäre es zumindest eine logische Erklärung für all das Leid, das geschehen war.

Kyrijon seufzte leise. „Es ist zu viel passiert. Es gibt vermutlich wichtigeres, als die alten Gebäude wieder aufzubauen. Der Frieden muss gefestigt werden...“ was er seiner Meinung nach nicht war, aber das musste er sicherlich nicht laut aussprechen, oder? „...und Entscheidungen getroffen werden. Und ich vermute mal, dass der Tempel doch recht weit unten auf ihrer Prioritätenliste steht, immerhin existiert der Orden offiziell nicht mehr und die Jedi wurden vernichtet.“ Was nicht zutraf, aber die offizielle Seite sah das anders, wollte es damals sicherlich anders sehen. Der Imperator hatte gewusst, das Jedi überlebt hatten, das hatte das Leben für sie ja nicht gerade ungefährlicher gemacht, aber das traf nun mal nicht auf die Neue Republik zu, soweit er wusste. Gut, vielleicht wussten sie auch, dass es keinen Zweck hatte einen Rundruf zu starten, damit die Jedi sich meldeten, nicht nachdem was geschehen war. Kyrijon fragte sich, ob die Galaxis noch heute glaubte, dass sie von den Jedi verraten wurden, oder ob sie sich eines besseren hatten belehren lassen. „Denkt ihr, dass es irgendwann wieder einen Orden geben wird, der die Aufgabe fortführen wird?“ wollte er nun nachdenklich wissen, auch wenn er den Tisch einen Augenblick anstarrte, ehe er wieder aufsah, als er Careena hörte.

Das Grinsen, welches er auf seinem Gesicht hatte, galt Kossus, ehe er dann doch wieder zu der Kellnerin hinüber sah, die gleich wieder einen flirtenden Tonfall anschlug. „Soll ich euch beide alleine lassen?“ wollte er breit grinsend wissen, auch wenn Careena ihn eher so ansah, als ob er das ja nicht wagen sollte, auch wenn sie sich einen Ticken zu lange zu Kossus hinüber beugte und sein Getränk hinstellte. Kyrijon hingegen hatte fast das Gefühl, sie auf seinen Schoß zu haben, viel fehlte nicht mehr, wie er feststellen musste, während er sich schmunzelnd ansah. „Davon bin ich überzeugt.“ erklärte er, während er ihr in die Augen sah. „Ich freu mich schon darauf.“ nun zwinkerte er ihr zu, ehe sie sich wieder erhob und der Jedi ihr noch einen kurzen Augenblick nachsah, ehe er erneut leise lachend zu seinem Gegenüber guckte. „Ich glaube das hätte sie wohl auch zu gerne.“ gab er zu. „Aber ich glaube wenn ich ihr jetzt sage, dass das nicht von Erfolg gekrönt sein wird, schüttet sie uns das nächste Ale über den Kopf und das wollen wir doch beide nicht, oder?“ Also er wollte das zumindest nicht, er vermutete ja der Jedi-Meister würde das ebenso sehen, denn das klebrige Zeug ging nun mal nicht nur aus den Haaren, sondern auch aus Klamotten schlecht raus, was einfach eine Tatsache war. „Vielleicht ein andermal, auch wenn ich glaube, dass sie mich danach nicht mal mehr mit ihren Hintern angucken wird.“ Auch wenn der nicht schlecht aussah, aber das würde eine eventuelle Konversation nicht einfacher machen. „Also dann...auf unseren Abend.“ er hob kurz den Krug um den anderen Jedi zuzuprosten, ehe er einen Schluck trank, denn deswegen waren sie ja nun mal auch hier, oder?

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

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13 Mar, 2016 15:35 39 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]




Der junge Mann wusste Prioritäten zu setzen, und das ganz ohne Zwang und Regeln. Genauso gut hätte er die Chancen nutzen können, die sich ihm in Form der blonden Kellnerin boten, Tenma hätte es ihm nicht übel genommen. Vor über zwanzig Jahre hätten ihm die Dogmen des Ordens wohlmöglich die Entscheidung abgenommen, sie hätten ihm geradeheraus verboten, sich mit der jungen Frau einzulassen. Vielleicht hätte er sich sogar ohne Widerwillen gefügt. Vielleicht hätte er einen insgeheimen Groll verspürt, wider seine natürlichen Instinkte zu handeln. Oder sich darüber hinweg gesetzt, um hinterher ein schlechtes Gewissen zu verspüren, Angst auf die Dunkle Seite zu fallen und vieles andere mehr. Regeln waren wichtig, das stritt Tenma nicht ab. Den Bruch dieser Regeln mit Sanktionen zu verbinden, die mit den schlimmsten Ängsten der Jedi drohten, empfand er mittlerweile als kontraproduktiv, denn Angst und Scham waren eben solche Pfade, die in die Dunkelheit führten. Wenn die Jedi in dieser Galaxis wieder eine Zukunft haben wollten, mussten sie die alten Dogmen hinter sich lassen.

„Vielen Dank, Kyrijon, ich weiß es zu schätzen. Wir sollten sie allerdings nicht enttäuschen und ihre Mühen wenigstens mit Credits würdigen“ , entgegnete er grinsend, wobei er durchaus überzeugt war, dass die attraktive Corellianerin von Natur aus gerne die Aufmerksamkeit männlicher Wesen auf sich zog, mit angenehmen Nebenwirkungen auf ihr Einkommen. „Ich bin ebenfalls gespannt, was uns noch erwartet. Ich muss gestehen, dass ich von Fondor selbst noch nicht viel gesehen hatte, seit ich hier angekommen bin. Ich war den ganzen Vormittag auf Nallastia. Die Bäume sind dort um die hundert Meter hoch, man hat einen großartigen Ausblick auf den Regenwald, der den ganzen Mond bedeckt. Die Einheimischen haben einen bewundernswerten Beschützerinstinkt, was ihren Wald betrifft.“

Er fand die Gedankengänge seines Gegenübers amüsant, was das Für und Wider von Kopfhaaren betraf. „Ich kenne es nie anders als mit meinem Kahlkopf“ , lachte er, „Mich hat es noch nie auf eine reine Eiswelt verschlagen und ich hoffe, das bleibt so.“

Kyrijon war sichtlich interessiert an dem, was er über die Klonsoldaten erzählte. „Erstaunlich, nicht wahr? Daran siehst du, dass das Leben stets seinen eigenen Weg findet und ein Lebewesen mehr als die Summe seiner Bestandteile ist. Viele dachten, dass sie nicht mehr als Droiden wären, doch jeder meiner Trooper unterschied sich von dem anderen, so wie du und ich uns unterscheiden.“ Mithin waren sie durch die Herkunft ihrer Ausbilder beeinflusst, einige hingen corellianischen Vorstellungen vom Jenseits an (sowie corellianischer Großspurigkeit), andere waren durch Mandalorianer geprägt, wiederum andere sammelten nach trandoshanischer Tradition Jagganathpunkte oder gaben ihre Einflüsse durch Flüche und Redensarten preis. „Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, der Krieg hatte uns zusammengeschweißt. Es gab keinerlei Vorwarnung…“ Unbehaglich knetete er sich den Nacken und war froh, dass sein Gesprächspartner zu einem anderen Thema überging.

„Der Tempel war für abenteuerlustige kleine Jungen der beste Spielplatz, den man sich denken konnte und die beste Geduldsprobe für ihre Instruktoren“ , schmunzelte er. Vor seinem inneren Auge zogen Szenen aus der Jünglingszeit vorbei, Gesichter von Freunden, von denen die meisten, wahrscheinlicher alle, nicht mehr am Leben waren. Dass sie in die Macht eingegangen waren, spendete nur einen schwachen Trost. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen waren für eine neue Generation für immer verloren. „Ich war ein oder zweimal im Senatsgebäude, ein ebenfalls beeindruckender Ort. Voller Wesen, in deren Händen das Schicksal der Galaxis lag. Eine Anhäufung von Machthunger, Verdorbenheit und Eitelkeiten, wenn du mich fragst. Die Neue Republik muss aufpassen, nicht wieder in alte Gewohnheiten zurück zu verfallen…“

Es machte nur Sinn, den Tempel wiederaufzubauen, wenn es wieder Jedi gab, die ihn bevölkerten, damit hatte der junge Mann Recht. Tenma lehnte sich zurück und ließ seinen Blick durch die dunstige Cantina schweifen. „Dennoch ist der Tempel auch ein Symbol“ , wandte er ein, „für diejenigen, die auf der Suche nach einer Heimat sind und die, die noch bereit sind, an die Jedi zu glauben. Und ja, ich bin zuversichtlich, dass es wieder einen Orden gibt, auch wenn nur die Macht weiß, wann das sein wird. Die Zukunft ist ständig im Fluss. Ich halte es trotzdem für ein gutes Zeichen, dass ich auf meinem Weg solche wie dich getroffen habe. “

Ihr Gespräch wurde von der reizenden Kellnerin unterbrochen, die es nicht lassen konnte, sie alle beide hemmungslos (Kyrijon jedoch mehr als ihn) anzuflirten, bis die Alekrüge endlich auf dem Tisch standen. „Wenn ich eines in den langen Jahren meines Exils gelernt habe, so hütet man sich sowohl vor den Verlockungen der Dunklen Seite als auch vor dem Zorn verärgerter Frauen, ganz ob sie mit Alekrügen oder Blastern bewaffnet sind“ , kommentierte der Rattataki mit ein leichten Seufzen Kyrijons Worte und dachte dabei an Samarr. Sein Gedankengang an die Kriegsherrin wurde von Careenas Hüftschwung unterbrochen, mit dem sie den Tisch der beiden Männer verließ. „Es wäre wirklich ein Jammer, wenn sie nicht einmal das täte…“ , erwiderte er auf die Befürchtung seines Begleiters, dass sie ihn nicht einmal mehr mit den Hintern anschauen würde.

„Auf unseren Abend“ , entgegnete der ehemalige Jedimeister und erhob ebenfalls seinen Krug. Er tat einen langen Zug, den er nach diesem wirklich aufregenden Tag aus vollem Herzen genoss. Das Ale war vorzüglich und er dankte der Macht, dass sie sie hierher geführt hatte, wo man nicht nur gut trinken, sondern auch den Anblick eines attraktiven weiblichen Wesens genießen konnte.


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

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Kyrijon Xifedi
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[Fondor][Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus]


Wieder einmal fragte sich Kyrijon, wie es damals für ihn im Orden gewesen wäre. Sein Vater hatte ihn viel gelehrt, erklärt, seine Neugierde in Bezug auf die Vergangenheit unterstützt und doch wusste er, dass der Orden einige seiner Gewohnheiten nicht für gut erachtet hätte. Er hatte die Freiheiten bekommen, seinen Weg alleine zu suchen, ein wenig gelenkt, geführt, keine Frage, aber er hatte selbst entscheiden können, ob er nach rechts, oder nach links abbog. Der Orden hätte ihm seinen Weg, zumindest Streckenweise, vorher bestimmt, auch wenn er es für falsch gehalten hätte. In der Hinsicht war es gut, dass er niemals diesen Zwängen unterworfen war, wer wusste schon, wo sein Weg ihn heute hin geführt hätte. Mit Sicherheit nicht in diese Cantina, so viel stand fest, aber er hätte auch den Jedi-Meister nicht getroffen, vielleicht auch, weil er ihn nicht hätte suchen müssen. Wie wäre es gewesen als Padawan und Meister durch die Galaxis zu ziehen? Relativ offen agieren zu können, ohne sich verstecken zu müssen? Kyrijon wusste, diese Erfahrung würde er nie machen können, vielleicht eine verlorene Chance und doch eine, der sich nicht zu hinterher trauern lohnte.

Der junge Jedi nickte leicht in Kossus Richtung und lächelte matt. „Ich vermute dass dies auch der eigentliche Zweck ihres Handelns war.“ er zwinkerte dem anderen zu und lachte leise. „Sie wäre nicht die erste, die sich so ihren Verdienst ein wenig aufbessert.“ Und damit meinte er sicherlich nicht, dass sie die Männer ins Bett bekommen und dann eine Bezahlung haben wollte. Das Trinkgeld war sicherlich der größere Anreiz, auch wenn er sie in dem Sinne natürlich nicht weiter einschätzen konnte, wo er sie kaum kannte. „Nallastia?“ ein wenig fragend sah er auf. „Das ist einer der Monde von Fondor, oder?“ versuchte er sich in Erinnerung zu rufen, was er über den Planeten wusste. „Was hat Euch dorthin verschlagen?“ Oder war es nur Zufall? Andererseits war er gerade nicht geneigt an Zufälle, sondern an Macht zu glauben, die ihrer beide Pfade hierher gelenkt hatte. „Aber das hört sich nach einem wundervollen Ausblick an. Ich bin bereits auf Kashyyyk gewesen, aber ich vermute, dass man beides nicht miteinander vergleichen kann, oder?“ fuhr er fort, ehe er leicht nickte. „In diesem System muss man so etwas verteidigen, sonst würde der Mond ausgebeutet werden, wie alles andere auch.“ Im Grunde ging es doch meistens darum, oder? Möglichst viele Credits zu scheffeln und den eigenen Reichtum zu mehren. Nicht mehr und nicht weniger, egal wie verwerflich dies eigentlich war. „Was Fondor angeht, ich bin auch gerade erst angekommen, kurz bevor ich Euch begegnet bin.“ damit hatte er auch noch nicht viel von dem Planeten gesehen, nicht dass sich dies nicht noch nachholen ließ.

Was die Eiswelt betraf, nickte Kyrijon leicht, darauf konnte er im Augenblick ebenso verzichten, da waren die Klonsoldaten gerade doch ein wenig interessanter, das musste er zugeben. „Ich hätte sie nicht als Droiden bezeichnet. Aber dadurch dass sie die DNA eines Mannes tragen und ihr Leben lang auf die gleiche Weise ausgebildet wurden, hätte ich keine großen Unterschiede erwartet.“ gab er doch ein wenig beeindruckt zu, während er erneut nickte. „Eigentlich ein interessanter Aspekt, dass ein Klon doch nicht dem Original entsprechen muss. Vielleicht liegt es auch daran, dass ihm die Erfahrungen und Erinnerungen des Originals fehlen. Im Grunde bekommen sie nur einen Körper, der Rest entwickelt sich mit dem, was sie erleben. Ich muss zugeben, bisher habe ich..mir da noch keine großen Gedanken drüber gemacht, aber ich bin auch noch keinem Klon begegnet...soweit ich weiß zumindest.“ was nichts heißen musste. Zwar hatte er ungefähr eine Ahnung wie sie aussahen, aber Erfahrungen und Gegebenheiten veränderten die Menschen. Sie veränderten das aussehen und offenbar auch den Charakter. Aber der Krieg war kein gutes Thema, er hätte keine Machtfertigkeiten gebraucht, um dies zu bemerken, weswegen er erneut das Thema wechselte.

Kyrijon musste ebenfalls leicht schmunzeln. „Ich vermute wenn einem die eigenen Fähigkeiten bewusst werden, versucht man sich selbst heraus zu fordern. Oder probiert aus, wozu man eigentlich im Stande ist, oder?“ fragend sah er zu Kossus hinüber. „Aber im Grunde ist es doch nichts, was die älteren Jedi nicht kannten, oder? Ich meine sie waren auch einmal jung, sie hätten doch wissen müssen, wie es für sie damals war.“ Auch wenn einige sicherlich strenger und andere wieder nachsichtiger waren, das war eben der Lauf der Dinge. Manche erinnerten sich zu gut und leiteten, andere pochten auf Regeln und Dogmen, die immer wieder herunter gebetet wurden, bis die Kinder sie verinnerlicht hatten. Das war auf anderen Welten zumindest so gewesen, Kyrijon konnte sich vorstellen, dass es damals im Tempel ähnlich war. Nachdenklich nippte der jüngere an seinem Ale. „Ich frage mich hin und wieder, wie die Zusammenarbeit der Alten Republik damals funktioniert hat. Ich war auf Planeten, wo sich die Regierung einer Stadt schon fast zerfleischt hat, weil sie gegenüber anderen nicht nachgeben wollten. Die Republik hingegen war...ist nun doch um einiges größer.“ gab er zu und verzog das Gesicht. „Die Befürchtung habe ich jedoch.“ er war leiser geworden. „Das Imperium hat ihnen die Regeln lange vorgeschrieben. Da gab es keinen Entscheidungsspielraum, wenn sie nicht rebellieren wollten. Jetzt können sie wieder entscheiden. Sie werden erst vorsichtig versuchen ihre Forderungen durch zu setzen, ihre Wünsche, ihren Willen und dann wird das ganze lauter und fordernder werden, ohne Rücksicht auf andere Welten und Mitglieder der Neuen Republik.“ Er seufzte leise. „Vielleicht sehe ich das gerade zu negativ, aber es ist eine Befürchtung, die ich habe.“ gab er zu und sah zu Kossus hinüber. „Zumindest ohne eine Neutrale Instanz, die notfalls auf den Tisch schlägt und wieder alle zur Ordnung ruft.“ Und noch fehlte diese Instanz, soweit er das sagen konnte, andererseits war Politik noch nie sein Lieblingsthema gewesen, das musste er zugeben.

Seine Hände lagen um den Becker, den er nun festhielt, jedoch ohne sich daran wirklich festzuhalten. Der jüngere blinzelte leicht, biss sich auf die Lippe. „Würden die überlebenden Jedi zurückkehren, wenn man den Tempel wieder aufbauen würde? Ist die Neue Republik bereit dies wieder zuzulassen?“ erkundigte Kyrijon sich, immer noch leise. „Da draußen gibt es mit Sicherheit Suchende, Kinder, Erwachsene die die Fähigkeiten hätten Jedi zu werden und die bisher im verborgenen gelebt haben, aber...wie würde der Rest der Galaxis darüber denken?“ Einst hatten sie die Jedi als Verräter betrachtet, waren sie heute bereit ihnen zu helfen? Waren sie bereit etwas zu glauben, was sie nicht verstanden? Erinnerungen wieder aufleben zu lassen, die das Imperium mit aller Kraft hatte vernichten wollen? Kyrijon war sich nicht wirklich sicher, welche Schlüsse er daraus ziehen sollte und doch lächelte er Kossus leicht an. „Da habt Ihr natürlich Recht und ich bin froh, dass ich Euch getroffen habe.“ Alles andere wäre eine Lüge. „Dennoch stellt sich die Frage, wie es weiter gehen wird. Mit uns, mit den Jedi.“ es gab viele Fragen und ebenso viele Antworten, das würde Zeit brauchen, Zeit, die sie zum Glück auch hatten.

Kurz ging sein Blick zu Careena und er schmunzelte leicht. „Das sollte man, da habt Ihr Recht.“ fügte er hinzu und trank ebenfalls erneut einen Schluck. Der Abend war noch jung und er versprach interessant zu werden und vor allem wusste er nun, er war nicht allein. Sicherlich, das hatte Kyrijon bereits vorher gewusst, aber noch hatte er Fragen, auf die er noch keine Antwort hatte und doch wusste er, das Kossus mit Sicherheit bereit war, die Antworten mit ihm zu suchen. Noch wusste er es nicht wirklich, aber wenn ihn nicht alles täuschte, suchte der Jedi-Meister ebenfalls nach den Antworten, die er noch für sich zu finden hoffte...

[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus und Kellnerin]

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17 May, 2016 23:48 46 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Es war so erfrischend normal, mit dem jungen Menschen in einer Cantina zu sitzen und bei einem Ale über alles Mögliche zu philosophieren. Frauen, Haarausfall und das Jedisein. Vermutlich hätten andere Gäste nicht über letzteres gesprochen, das war klar, doch erfreute es Tenma sehr, dass sie sich im Grunde nicht von den anderen Wesen hier unterschieden.

„Natürlich nicht“, erwiderte er grinsend auf Kyrijon s Bemerkung, wie sich attraktive weibliche Bedienungen ihr Gehalt aufbesserten. „Die Natur schlägt dem Verstand doch immer wieder ein Schnippchen. Ein Lächeln, ein Hüftschwung, und schon sind wir unsere Credits los.“ Vor allem mehr als bereitwillig, selbst wenn es überhaupt keine Chance gab, einem solchen anziehenden Wesen näher zu kommen.

„Ja, Nallastia ist einer Monde Fondors. Mir erschien es richtig, dort zum Meditieren hinzu gehen. Fondor hat mich bei meiner gestrigen Ankunft förmlich erschlagen und ich brauchte einen klaren Kopf, um mich auf meinen weiteren Weg zu konzentrieren, der mich wieder hier zurückführte“ , legte er dar. „Hoch oben im Geäst ist der Ausblick großartig und ideal um den Geist zu leeren. Und natürlich um die Beweglichkeit zu trainieren.“ All das war nur einige Stunden her, obwohl es sich bereits wie mehrere Tage anfühlte. So viel war bereits geschehen… „Ich war während der Reisen mit meinem Meister auf Kashyyyk gewesen – Nallastia ist ähnlich dicht, aber weniger tropisch. Es ist für die Nallastianer eine Herzensangelegenheit, ihren Wald zu bewahren. Sie leben gut von ihm, und von den Touristen, die ihn besuchen kommen. Jedenfalls sind sie fast genau so geschäftstüchtig wie ihre fondorianischen Nachbarn.“ Er hatte sowohl bei der Ankunft als auch beim Verlassen des Mondes nicht gerade wenig Credits aus der Tasche gezogen bekommen, Gebühren für den Landeplatz und den Mietspeeder, der ihn in das Innere des Waldes gebracht hatte. Indes hatte er das Geld gerne dort gelassen.

„Eine glückliche Fügung der Macht“ , erwiderte der Rattataki. Das war es in der Tat. Kyrijon war ihm genau zum richtigen Zeitpunkt begegnet, nachdem der Dunkle von dannen gezogen war. „Wir können uns morgen einer Tour durch die Orbitalwerften anschließen und dann einen Abstecher nach Nallastia machen“ , schlug er vor. „Ein wenig Bewegung in den Bäumen wird uns sicherlich gut tun“

Das Thema Klone beschäftigte den jungen Mann nun, wie an seinen Äußerungen deutlich wurde. „Sie sind wahrscheinlich schon längst dem beschleunigten Alterungsprozess zum Opfer gefallen. Vielleicht sind noch ein paar in den Veteranenheimen zu finden, wenn das Imperium so großzügig war, ein paar vergreiste Klone durchzufüttern…“ Er meinte es weniger zynisch als es klingen mochte. Wer von ihnen die Klonkriege überlebte und schließlich ein paar aktive Jahre bei den Stormtroopern überstand, hatte ein Anrecht darauf für seinen im wahrsten Sinne des Wortes lebenslangen Dienst versorgt zu werden. Seinen Troopern trug er nichts mehr nach, der Groll und das Unverständnis über den plötzlichen Seitenwechsel hatten sich im Laufe der Jahre in Mitgefühl und Vergebung aufgelöst.

Angenehmer, wenngleich nicht ganz frei von nostalgischen Anwandlungen, war das Gespräch über das Leben im Tempel. „Oh gewiss, es ist ein tolles Gefühl, wenn ein schlauer kleiner Bengel weiß, was er Großartiges kann. Oder glaubt zu können, haha“ Zum Beispiel das Abendessen der anderen Jünglinge außer Reichweite schweben zu lassen. Er biss sich auf die Zunge, um nicht lauthals loszulachen. „Nun, die Meister glauben, dass sie es dank ihrer Weisheit und Erfahrung besser wissen und ihre Schützlinge vor ihren Fehlern bewahren müssen. Leider erinnert sich nicht jeder daran, wie es war ein Jüngling gewesen zu sein. Oder möchte es nicht…“ Die Zusammenarbeit der Jedi mit der Alten Republik war ein weiteres Thema, dass den jungen Mann beschäftigte. „Soweit ich das mitbekam, war es nie einfach, selbst wenn wir damals immer noch hohes Ansehen genossen. Doch diese Zusammenarbeit hatte schon seit tausenden von Jahren bestanden, mit allen Höhen und Tiefen und vielleicht hatte sie sich schließlich dermaßen überlebt, dass der Fall beinahe zwangsläufig kam.“ Wie ein uralter Baum, der trotz scheinbarer Unversehrtheit von innen heraus morsch wurde, bis er zusammenfiel. „Deine Befürchtung kann ich gut verstehen“ , entgegnete Tenma, „Nur haben wir leider keine Kontrolle darüber, was die Zukunft bringt, von daher ist es wohl auch besser, dass die Neue Republik einmal mehr wachsam bleibt, wir alle…“

Über die Frage, ob die Überlebenden zurückkehren und die Neue Republik die Jedi anerkennen würden, musste der Jedi-Meister selbst nachdenken, bevor er antwortete. „Schwierig“ , gab er mit einem Stirnrunzeln zu. „gewiss würden sie in den Tempel zurückkehren wollen, sofern sie Vertrauen in die Neue Republik fassen. Auch wenn der junge Skywalker die Neue Republik unterstützt, so ist sein Name bei den Älteren von uns – sofern sie überlebt haben – nicht immer mit Wohlwollen behaftet. Ich weiß nicht, wie oder ob er mit dem anderen verwandt ist, aber es ist sicher kein Zufall. Umgekehrt wird es sicher Stimmen geben, die auf viele Fehlentscheidungen des Rates damals hinweisen, den Anschlag von Meister Windu auf den Kanzler, vieles spielt damit hinein. Dennoch müssen wir nach vorne schauen, die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Außerdem führte mich mein Weg bisher immer weiter kernwärts, das muss etwas bedeuten.“

Careenas Erscheinen und die Aussicht auf das gute Ale brachte eine erfreuliche Abwechslung in das Gespräch, das zu sehr in betrübliche Gefilde abzudriften drohte. Tenma begutachtete noch einmal die ansehnliche Silhouette der Kellnerin, die zu anderen Gästen in den Tiefen der Cantina entschwand. "Wäre ich nur fünfzehn Jahre jünger..." , seufzte er mit einem schiefen Grinsen und tat einen tiefen Zug aus seinem Krug.


[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

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26 Jul, 2016 21:15 56 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Tal`ana
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Fondor | Raumwerft der NR | Varactyl | Brücke
Tal‘ana


Captain.
Tal’ana ließ sich das Wort im Munde zergehen, während sie von der Brücke der Varactyl aus verfolgte, wie ihr Schiff gemächlich eines der Docks der fondorianischen Raumwerft ansteuerte.
Captain.
Es hatte einen bittersüßen Beigeschmack. Noch vor wenigen Jahren war sie ein Captain gewesen. Und von einem zivilen Standpunkt aus war sie es noch immer – schließlich hatte sie das Kommando über ein Raumschiff. Doch beim Militär sah die Sache ein wenig anders aus. Hier war sie nur ein Lieutenant Commander. Ein fürchterlich langer Titel, der ihr aber immerhin erlaubte, weiterhin eine Crew anzuführen. Nichtsdestotrotz war Tal’ana nie darüber hinweggekommen, dass man sie bei dem Eintritt in die Flotte der neuen Republik nicht gleich zu einem Captain ernannt hatte.
Und heute musste sie bei einem echten Captain vorstellig werden. Dazu hatte man sie und die Varactyl nach Fondor beordert. Noch ohne genauere weitere Befehle. Nur, dass sie sich bei Captain Marius Triben melden sollte und dort weitere Anweisungen erhalten würde. Protokoll eben. Ein guter Offizier reagierte auf einen solchen Befehl mit „Jawohl, Sir!“, bestenfalls noch einem Salut und stellte keine Fragen. Tal’ana hatte mit den Augen gerollt, kaum dass die Konversation mit ihrem Vorgesetzten beendet war. Doch immerhin bedeutete dieser Befehl – wozu auch immer er letztlich führen würde – dass sie endlich wieder die Chance hatte, ihrem Schiff und ihrer Crew ein wenig Auslauf zu gönnen.

Während Shiv den „Plug“ – wie sie die Varactyl manchmal zu nennen pflegte – sicher in Richtung Dock bugsierte, konnte Tal’ana einen ersten Blick auf das Schiff werfen, das sie fortan wohl begleiten würde. Es war größer und klobiger als ihre DP-20, aber nichtsdestotrotz sehr imposant anzusehen. Der Twi’lek glitt ein anerkennendes, fast versonnenes Lächeln über die Lippen. Sie hatte nicht viel über diesen Marius Triben in Erfahrung bringen können. Aber der erste Eindruck seines Gefährts gefiel ihr schon einmal.
Wollen wir hoffen, dass der Captain diesem Schiff auch gerecht wird.
Tal’anas Haltung straffte sich und sie stemmte einen Arm in die Hüfte, während der andere entspannt an ihrer Seite hing. Eine typische Pose, wenn sie sich auf der Brücke ihres Schiffes befand.
„Hier sollte unser kleiner Plug noch mühelos reinpassen. Shiv, dann bring uns mal in Parkposition. Liam, nimm Kontakt zur Carius auf. Sag ihnen, wir wollen andocken.“
Ihr Erster Offizier Gar Vak stand hinter ihr mit verschränkten Armen. Durch die Atem- und Augenmasken des Kel Dor war es nicht immer leicht zu sagen, wann er verstimmt war. Zumindest waren sie sich darüber einig, dass Tal’anas Umgangston an Bord nicht ganz der Norm der republikanischen Flotte entsprach. Sie hatten nur etwas unterschiedliche Standpunkte zu dem Thema. Doch Tal’ana hielt nicht viel von unnötigen Floskeln. Erstrecht nicht, wenn die Einhaltung des Protokolls über Leben und Tod entscheiden konnte. „Lieutenant Commander“ war viel zu lang, wenn es darum ging, ihr mitzuteilen, dass gleich ihr ganzes Schiff in die Luft flog. Also redete sie zumindest ihre Brückencrew mit Vornamen an und bisher schien sich niemand daran zu stören – solange Gar Vak nicht daran appellierte, auf die Rangordnung zu achten.

Statt des Captains meldete sich der Erste Offizier, Commander Arwen. Kurz und bündig teilte Tal’ana ihm mit, dass sie auf Anweisung der Flotte hierher geschickt worden war und sich nun persönlich bei Captain Triben melden wollte. Arwen gab die Dockingerlaubnis und nur kurze Zeit später waren Varactyl und Carius untrennbar miteinander verbunden. „Gar, du hast das Kommando, bis ich wieder zurück bin. Mal sehen, was dieser Captain für uns zu tun hat.“
Kaum dass sie das Zepter abgegeben hatte, änderte sich die Stimmung auf der Brücke, wenn auch nur kaum merklich. Es wäre übertrieben zu sagen, dass Gar Vak ein strenges Regiment führte, aber unter ihm waren ihre Leute deutlich… professioneller.
Tal’ana überquerte die Dockingschleuse und wurde am anderen Ende von einem Crewmitglied in Empfang genommen. Keiner der Führungsoffiziere, die zweifellos gerade mit wichtigeren Dingen beschäftigt waren. Verglichen mit der Varactyl war die Carius gewaltig und benötigte umso größere Aufmerksamkeit. Dieses Baby kann dem Pentastar ganz schön Feuer unterm Hintern machen. Aber ich fürchte, dafür ist sie so wendig wie ein vollgefressener Hutte. In jedem Korridor, durch den sie geführt wurde, schienen Besatzungsmitglieder unterwegs zu sein. Vermutlich war dieser Trubel Normalzustand. Wie war es dann erst, wenn das Schiff tatsächlich mitten im Einsatz war? Tal’ana legte Wert darauf, die Personen in ihrer Crew alle mit Namen zu kennen und ihnen auch Gesichter zuordnen zu können. Das würde bei einer Besatzung wie dieser vermutlich keine leichte Aufgabe.

Ihr Weg führte sie schließlich in den Hangar einer der Jägerstaffeln. Offenbar war der Captain gerade mitten in einer Besprechung, bei die Twi‘lek nicht stören wollte. Tal’ana und das Protokoll standen zwar mitunter auf Kriegsfuß, aber sie besaß genug Anstand und Scharfsinn, um zu wissen, dass man eine solche Szene nicht einfach unterbrach. Außerdem hatte sie so Gelegenheit, sich ein erstes Bild von besagtem Captain zu verschaffen – zumindest was Aussehen und Körpersprache betraf. Für einen Menschen durchaus ansehnlich. Gewissenhaft. Aber keinen Stock im Hintern, den viele Offiziere offenbar zu ihrer Beförderung bekamen. Sie hatte schlimmeres befürchtet.
Es dauerte nicht allzu lange, bis Captain Triben mit seiner Inspektion der Piloten fertig war und sich in ihre Richtung bewegte. Tal’ana machte sich bereit, ihn unterwegs abzufangen. Es war kein Kel Dor anwesend, der sie davon abhalten konnte. Als ihre Zielperson nahe genug herangekommen war, machte die Twi’lek einen beherzten Schritt nach vorne und stellte sich ihm – wenn auch mit genügend Abstand – in den Weg.
„Captain, ich bin Lieutenant Commander Tal Ana, Kommandantin der Varactyl. Ich wurde Ihnen zur Unterstützung zugeteilt und soll hier weitere Befehle erhalten“, lächelte sie in selbstbewusstem Tonfall. „Tal Ana“ war der Name, den sie unter Nicht-Twi’lek verwendete und der ebenfalls in ihre Personalakte der Flotte eingetragen war. In der Aussprache machte es keinen Unterschied, doch es war eines der wenigen Überbleibsel ihrer Kultur, das sie von Ryloth mitgenommen hatte.
Die nächsten Momente waren entscheidend und Tal’ana war sich bewusst, dass ihr… zügiges Erscheinen auch als Provokation gewertet werden könnte. Man trat dem Captain nicht einfach vor Augen sondern wartete, bis er die Zeit erübrigen konnte. Aber dafür hatte sie immerhin am Rand gestanden und auf das Ende seiner Besprechung gewartet. Auch ihre Aufmachung konnte für Ärger sorgen. Ihre Offiziersjacke trug sie – wie fast immer – offen über dem darunter befindlichen Hemd. Wenn er daran Anstoß nahm, wusste sie ohne danach zu fragen, wie sie mit ihm umzugehen hatte. Und er wusste, worauf er sich einlassen musste. Für beide Seiten ein fairer Handel. Grüßend streckte Tal’ana abschließend die Hand aus.


Fondor | Raumwerft der NR | Dock 57 | Carius | Hangar der Seven-Staffel
Tal’ana | Marius Triben

17 Aug, 2016 14:49 32
Marius Triben
Gast


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Fondor | Raumwerft der NR | Dock 57 | Carius | Hangar der Seven-Staffel
Tal’ana | Marius Triben


Hoffentlich wurden die Piloten ihrer neuen Verantwortung gerecht. Andererseits, wenn ihre Ausbilder ihr Talent nicht als gut genug befunden hätten wären sie nicht hier. Marius erlaubte sich nicht auch nur das kleinste Anzeichen seiner Gedanken nach außen hin anzudeuten. Die Crew musste so selbstbewusst wie ihr Captain sein, da konnte man es sich nicht erlauben abgelenkt oder gar besorgt zu wirken. Die Carius war eines der Schiffe das die NR schickte wenn man entweder ein großes Ärgernis beginnen oder beenden wollte, da ließen die Protokolle nicht viel Wahl zur realistischen Einschätzung von Überlebenswahrscheinlichkeiten. Demzufolge brauchte man eine Crew, die tat was getan werden musste, ohne es zu hinterfragen und mit der Konsequenz im Reinen war, dass jeder Einzelne von Ihnen eines Tages nicht mehr nach Hause kommen würde. Sicher, als Mitglied der Mannschaft dieses Schiffes zu dienen war bei weitem nichts für jedermann, aber jedes Militär brauchte Himmelfahrtskommandos, egal ob in der Armee oder Flotte. Triben kam nicht umhin das Subjekt zu bemerken, dass sich ihm plötzlich in den Weg stellte.

Eigentlich hatte er es grade eilig, schließlich musste er zurück auf seine Brücke um alles für ihren Abflug zu koordinieren, aber er gab der Twi'lek dennoch eine Chance ihn erstmal aufzuklären, weshalb sie seinen Marsch unterbrach. Sie schien schonmal kein Besatzungsmitglied dieses Schiffs zu sein, dafür war sie zu... anders. Er konnte den Eindruck den er hatte nicht treffend beschreiben, es war einfach ein Gefühl des Unbekannten. Sogleich begann die anscheinend recht selbstbewusste junge Dame ihr Vorstellungsgespräch und präsentierte sich dem Captain als Lieutenant Commander Tal'ana, Kommandantin der Varactyl. Triben musste gestehen bisher weder von einer Lieutenant Commander Tal'ana noch von einem Schiff namens Varactyl gehört zu haben. Sowieso eine interessante Wahl für einen Schiffsnamen. Andererseits schien sie sich ihrer Sache sicher zu sein, also hatte sie ihren Posten entweder ganz frisch und es war die unerfahrene Naivität, die sie ausstrahlte oder sie hatte tatsächlich schon eine gewisse Geschichte und war jetzt darauf bedacht sie Triben möglichst eindrucksvoll, wenn auch nonverbal zu präsentieren. Dieser betachtete die Twi'lek drei Sekunden lang schweigend, schüttelte dann ihre Hand zur Begrüßung und setzte dann mit freundlichem, wenn auch strengem Ton an "Also gut, Tal'ana. Mein Name ist Marius Triben und wie Sie offensichtlich schon wissen bin ich der Captain dieses Schiffs. Sie und Ihr Schiff sind dann wohl der Grund warum wir hier warten sollten. Ich hoffe Ihr Schiff ist ausreichend mit Vorräten versorgt, damit wir springen können sobald die Befehle da sind. Diesbezüglich bin ich grade auf dem Weg zur Brücke, wenn Sie also mitkommen..." und er trat an der blauhäutigen Lekkuträgerin vorbei und ging mit aufrechten, zielstrebigen Schritten weiter seinen Weg in Richtung Brücke, sich nebenbei versichernd dass sie ihm auch folgte.

Während sie durch die Gänge eilten, ein Nicken des Captains gegenüber den salutierenden Republikanern ab und an, wies dieser seine Begleitung ein "Wie Sie bestimmt schon festgestellt haben hat dieser schwere Kreuzer eine außergewöhnliche Bewaffnung. Dazu kommt ein verstärkter Rumpf samt Schilden und als Zusatz noch insgesamt vier Flugstaffeln, Jäger und Bomber. Um all diese Dinge mit der nötigen Energie zu versorgen wurde besagte Energie umgeleitet, wodurch wir an Geschwindigkeit verloren haben. Wir sind also eher ein Keil der direkt in die Feindflotte springt und dort Chaos anrichtet, als nach und nach angekrochen zu kommen um langsam die äußeren Schiffe zu beschädigen. Da Sie Lieutenant Commander sind nehme ich mal an ihre Varactyl ist eine Fregatte. Das ist insofern gut, als dass Sie unseren Jägern die Arbeit abnehmen können Bomber auf Abstand zu halten. Somit haben wir die Jäger als zusätzliche Angriffskraft und können noch schneller und stärker zuschlagen. Soviel zur Carius. Noch irgendwelche Fragen?"

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Tal’ana | Marius Triben

20 Aug, 2016 16:19 38
Tal`ana
Gast


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Fondor | Raumwerft der NR | Dock 57 | Carius | Hangar der Seven-Staffel
Tal’ana | Marius Triben


Die nächsten Momente waren entscheidend. Captain Marius Triben nahm sie ganze drei Herzschläge lang in Augenschein, dann schüttelte er kurz und kräftig ihre Hand und sprach mit ihr in befehlsgewohnter, wenn auch nicht unfreundlich klingender Stimme. Tal’ana – die ihr Leben lang gelernt hatte, ihre Mimik unter Kontrolle zu halten – ließ sich nicht anmerken, wie sehr sie diese erste Begegnung bereits zufrieden stimmte. Nur das leichte Zucken ihrer Lekku-Spitzen deutete auf ihre innere Aufregung hin. Test bestanden. Fragte sich nur, wer von ihnen.
Wenn Triben an ihrem Auftreten Anstoß nahm, ließ er es sie weder in Worten noch in Blicken spüren. Nach ihrem bisherigen, wenn auch keinesfalls hinreichenden ersten Eindruck schien er sich sehr unter Kontrolle zu haben und wirkte äußerst pragmatisch. Er nannte sie und sich selbst bei ihren Namen, nicht bei ihren Rängen – eine Kleinigkeit, die ihm sogleich Bonuspunkte einbrachte. Der Captain nahm sich keine Zeit für höfliches Geplänkel, sondern kam gleich auf den Grund ihrer Anwesenheit und den Zustand ihres Schiffes zu sprechen. Die Twi’lek konnte es ihm nicht verdenken, sie hatte ihn immerhin ohne offizielle ‚Audienz‘ aufgesucht und musste sich nun seinem Kommando fügen. Doch angesichts seines bisherigen Verhaltens konnte das sogar funktionieren... Tal’ana musste sich beherrschen, ihr leichtes Lächeln nicht zu einem amüsierten Grinsen werden zu lassen. „Natürlich, Sir.“

Folgsam reihte sich die Offizierin kurz hinter dem Captain ein, der gezielt seinen Weg zur Brücke durch die belebten Gänge des Schiffes einschlug. Man salutierte ihm, zollte ihm also offenbar den Respekt, den er in seiner Position einforderte. Tal’ana hatte keine Mühe, mit ihm Schritt zu halten, auch wenn sie dadurch weniger beobachten konnte. Sie schuldete ihm noch einen Bericht. Vielleicht würde sie dann auch endlich erfahren, was sie und die Varactyl hierher verschlagen hatte. Auch wenn es andeutungsweise danach klang, dass nicht einmal Triben wusste, warum man sie nach Fondor geschickt hatte. Abermals verrieten ihre Lekku mehr als ihre Mimik und ihre Berichterstattung wurde von einem fast schon stolzen Tonfall untermalt.
„Die Varactyl ist voll aufgestockt und einsatzfähig, Captain. Wenn nötig, können wir bis zu acht Monate im Raum treiben.“ Auch wenn sie hoffte, dass es nicht dazu kam. Sie nickte zu seiner Bemerkung, dass die Carius selbst für ihre Klasse noch imposant wirkte. Offenbar war sie für besonders halsbrecherische Missionen vorgesehen, die hohe Feuerkraft verlangten. Was zum Kriff auch immer das in ihrem Fall bedeuten mochte.
Und mein armer Plug steckt mittendrin. Wieder einmal hasste sie es, dass das Protokoll von ihr verlangte, einfach nur vor ihren Vorgesetzten zu buckeln – selbst wenn diese ihr nicht einmal mitteilten, in welche Lebensgefahr sie und ihre Crew mit dem Kopf voran stürzten. Es war nicht so, dass Tal’ana Kampf und Gefahren scheute – ihre Waghalsigkeit und die Wendigkeit ihres Schiffes waren ein bisher unschlagbares Gespann. Aber als Lieutenant Commander – und damit Kommandantin eines Schiffes – wollte sie zumindest wissen, in welches Gundark-Nest sie sich vorwagen sollte. Wenn sie nur eines aus ihrer Zeit als Schmugglerin gelernt hatte, dann dass man nicht ohne ausreichende Informationen eine Mission begann. Aber offenbar musste sie sich in Geduld üben…

„Aye, sie ist ein Corellianisches Kanonenboot. Sternjäger abschießen und schnelle Manöver sind ihre Spezialität. Meine Crew ist eingespielt und wartet ebenfalls nur auf weitere Instruktionen.“ Die Lekku der Twi’lek kringelten sich leicht, während Tal’ana eine Frage in ihrem Kopf abwog. Sie störte sich nicht daran, forsch zu wirken – es entsprach immerhin der Wahrheit. Aber sie wollte ihre harmonische erste Begegnung so ungerne mit einer Lektion zum Thema Befehlskette abschließen. Dennoch brannten ihr die Worte auf den Lippen. Fondor war ein äußerst zentraler Planet. Von hier aus konnten sie überallhin springen und bisher hatte sie über den offiziellen Com-Verkehr keinen Hotspot ausmachen können, der für eine Schiffskombination wie die ihre gerade in Frage kam. Mit ernster Miene schloss Tal’ana zu Marius Triben auf und suchte Blickkontakt, egal wie flüchtig. „Nur eine. Wissen Sie, was man mit uns vorhat?“


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Tal’ana | Marius Triben

06 Sep, 2016 19:00 11
Kyrijon Xifedi
Rollenspiel-Charakter




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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Kyrijon hatte sich, wenn er ehrlich war, noch nicht mit der Bezahlung von Kellnerinnen in den Cantinas beschäftigt. Aber er wusste wie manche Angestellte bezahlt wurden und vermutete daher, dass Careena sich so einen guten Teil ihres Gehalts sicherte. Immerhin versuchten Besitzer einer Cantina doch gerne, Geld einzusparen, denn der Gewinn für die eigene Tasche war immer wichtiger, als das Überleben der Angestellten. Etwas was er auf seinen Reisen sehr wohl begriffen hatte und auch später auf Coruscant, denn dort war es nicht anders. Sein Blick ging in Richtung der Theke, hinter er der den Barkeeper ausfindet machte, von dem er vermutete dass er derjenige war, der hier alles irgendwie im Griff hatte. „Wenn wir nicht aufpassen sind wir das auf jeden Fall.“ gab er grinsend zurück und schüttelte den Kopf. „In dem Fall sollten wir unsere Brieftaschen allerdings gut festhalten.“ Nicht weil er Careena das Trinkgeld nicht gönnte, seinetwegen konnte sie etwas mehr bekommen, aber Kossus und er würden mit Sicherheit irgendwann diesen Planeten wieder verlassen wollen und nicht jede Passage ließ sich durch Arbeit bezahlen. Und er hatte auch nicht vor hier erst noch eine Arbeit suchen zu müssen, damit er hier wieder weg kam, denn wer sich in eine solche Situation manövrieren ließ, kam selten wieder heraus, ein altbekanntes Problem.

Nallastia. Er hatte am Rande davon gehört, war aber noch nicht dort gewesen. Abgesehen davon dass er die letzten Jahre nicht sonderlich oft umher gereist war, aber das waren nun mal Dinge, die passierten, wenn man versuchte unter dem Radar zu bleiben und als ausgebildeter Jedi war es immer besser nicht wahrgenommen zu werden. Sein Vater hatte ihm dies eingetrichtert und er hatte sich daran gehalten, bis zum heutigen Tag. „Fondor hat Euch erschlagen?“ Kyrijon sah den älteren Jedi-Meister fragend an. „Wieso das?“ fuhr er fort, weil er es sich nicht erklären konnte. Fondor war, seiner Meinung nach, ruhig im Gegensatz zu Coruscant, aber er wusste wie anstrengend die Stadt sein konnte, wenn man nicht aufpasste. Und manchmal, aber eben auch nur manchmal, hatte er sich auch woanders hin gewünscht, nur damit er seine Ruhe hatte. Ein wenig zweifelnd blickte der jüngere nach vorne. „Die Beweglichkeit? Seid Ihr dort von einem Baum zum anderen gesprungen?“ Nein, da war keine Skepsis in seiner Stimme, Kyrijon konnte sich das, nach allem was er wusste, durchaus vorstellen, sonst hätte er es nicht gesagt. Ein leichtes Lächeln glitt über das Gesicht des Jedi. „Wie war es mit einem Meister unterwegs zu sein?“ wollte er leise wissen, zumindest leise genug, das niemand etwas mitbekam. Sicherlich, er hatte seinen Vater gehabt, aber sie hatten keine Meister-Padawan-Beziehung in dem Sinne geführt, eben weil sie Vater und Sohn gewesen waren. Dennoch nickte er verstehend, was Kashyyyk und Nallastia anging, er glaubte zu verstehen, was Kossus ihm sagen wollte. „Nun, jedes Volk macht das beste aus dem, was der Planet zu bieten hat. Wenn es ein Wald ist und für sie eine Herzensangelegenheit, ist das durchaus etwas, was man nutzen kann...“ stimmte er ihm zu, ehe er leise lachte. „Ich wäre dabei.“ stimmte er einem Ausflug nach Nallastia zu. „Und ich denke meinem Gleichgewichtssinn würde der Ausflug auch gut tun.“ Nicht dass es seinem Gleichgewichtssinn schlecht ging, aber es war immer etwas anderes, wenn man in einer gewissen Höhe balancierte, oder die sichere Erde nur einen Meter unter sich wusste. Angst mahnte zur Vorsicht, aber auch zur Sicherheit, denn wenn man nicht trainierte konnten sich die Sinne und die eigenen Fähigkeiten weder entfalten, noch wachsen, auch wenn er vielleicht alleine mit dieser Meinung war.

Ein wenig skeptisch runzelte Kyrijon kurz darauf jedoch die Stirn und sah den anderen an. „Glaubt Ihr wirklich, dass das Imperium sie durchgefüttert hat?“ wollte er wissen und schüttelte den Kopf. „Ich kann es mir kaum vorstellen.“ Selbst wenn der Ältere recht hatte und sie dem beschleunigten Alterungsprozess zum Opfer gefallen waren, konnte er sich das nicht vorstellen. Vielleicht war es eine Kosten-Nutzen-Analyse, diese Klone würden auch in einem Altersheim nicht sonderlich lange bleiben, vermutete er zumindest, aber hatte Kossus nicht gesagt, das einige sie als Droiden bezeichneten? Droiden warf man auf den Müll, wenn man sie nicht mehr reparieren konnte und das Imperium hatte immer effizient gearbeitet, galt das nicht auch für die Kosten? Er sank ein Stück in seinen Stuhl zurück und runzelte die Stirn, vielleicht sah er das jetzt einfach zu Schwarz, aber Sinn machte es in seinen Augen nicht, jemanden zu versorgen, den man nur gebraucht hatte um eine Rebellion gegen die Republik und den Orden der Jedi los zu treten. Und auch wenn er versuchte vieles zu verstehen, so wusste der junge Jedi, das ihm einige Informationen fehlten, um sich ein abschließendes Urteil bilden zu können und die Klone waren ein Thema, das ihn so schnell nicht los lassen würde und wo er vielleicht in einigen Jahren alles verstehen konnte. Zumindest würde er es können, wenn er Antworten auf seine Fragen erhalten würde, aber eine kleine Stimme in ihm bezweifelte, dass das je der Fall sein würde.

Da war es einfacher über den Tempel zu reden. Immerhin hatte sein Vater ihm doch noch einiges Erzählen können und auch Meister Kossus hatte den Tempel kennen gelernt, dort gelebt und studiert, etwas was ihm aus bekannten Gründen verwehrt geblieben war und wäre, selbst wenn der Orden noch existiert hätte. Kyrijon bezweifelte, dass er dann überhaupt geboren worden wäre und doch, hätte er als Kind eines Jedis dort überhaupt Zuflucht gefunden, wo er doch schon mit einem Bein auf der dunklen Seite stand? Wobei, die dunkle Seite hätte ihn mit Sicherheit unterrichtet. Der Jedi schüttelte den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben und sah lieber auf, lächelte leicht, ehe er leise lachte. „Wenn man weiß, dass man zu Dingen in der Lage ist, die für andere Wesen nur Magie sein kann, kann man nicht nur überheblich werden, sondern auch auch verrückte Ideen kommen.“ Das war er auch und da nahm er sich nicht aus, auch wenn er dafür sehr schnell Ärger bekommen hatte. Ein Spion zur falschen Zeit am richtigen Ort und alles wäre vorbei und verloren gewesen.
Und dann war da noch der Orden. Jene die Überlebt hatten und sich den Jedi noch zugehörig fühlten, wie es bei Kossus der Fall war, oder bei ihm, selbst wenn er dem Orden nie selbst angehört hatte. „Werden sie wachsam bleiben?“ wollte er wissen. „Kann die Republik aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, oder werden wieder versuchen zu viel Kontrolle zu erlangen?“ erkundigte er sich, ehe er auf den Orden selbst zu sprechen kam. „Aber dieses Vertrauen muss erst gewonnen werden.“ stimmte Kyrijon ihm zu. „Und nach allem was geschehen ist, wird die neue Regierung es nicht leicht haben. Nicht nur mit den Orden, sondern auch die Planeten unter Kontrolle zu halten, nicht wieder das zu verlieren, was sie gerade gewonnen haben...“ fuhr er überlegend fort und runzelte die Stirn. „Ich...verstehe nicht ganz?“ gab er zu und sah Kossus an. Skywalker. Hatte sein Vater den Namen erwähnt? Er hatte ihm nur gesagt, dass einer der ihren sie verraten hatte, sie hintergangen hatte und der dunklen Seite verfallen war, aber er hatte nie einen Namen gekannt. Ging es dem jungen Skywalker so wie ihm? War er der Nachfahre eines Jedi, des Jedi, der für den Untergang des Ordens verantwortlich war? Kyrijon blinzelte leicht fragend zu seinem Begleiter, jedoch ohne die Frage laut zu stellen, die ihn gerade beschäftigte. „Wir können die Vergangenheit nicht ändern, wir können nur mit ihr leben und aus ihr lernen. Viele von denen, die damals vielleicht nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben, sind tot. Wir können sie nicht mehr zur Verantwortung ziehen, aber wenn wir zulassen, dass die Vergangenheit sich uns in den Weg stellt, können wir die Zukunft nicht verändern.“ erklärte er schließlich bestimmt und lächelte matt. „Ich bin gespannt wohin uns unser Weg noch führen wird.“ Er würde Kossus begleiten, das hatte er bereits angedeutet und bestätigte er nun erneut. Kurz sah er noch einmal zur Seite und lächelte leicht. „Wir finden bestimmt auch etwas, was Euch zusagt, wenn Ihr wollt?“ bot er an, ehe er ebenfalls einen Schluck nahm. Nur weil er gerade abgeneigt war, musste dies ja nun nicht auf den anderen Jedi zutreffen und er? Er war bereit bis zum nächsten Morgen außer Sicht- und Hörweite zu bleiben, wenn es nötig werden sollte.

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

24 Sep, 2016 20:18 19 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Als noch junger Padawan, aber alt genug, um empfänglich für weibliche Reize zu sein, wäre er auf den Reisen in die Galaxis öfter einem koketten Lächeln oder verheißungsvollem Blick auf den Leim gegangen, hätte sein Meister nicht aufgepasst. Später, als Ritter für sich selbst verantwortlich, war er, nun ja, etwas großzügiger gewesen. Tauschte etwas intensiver Blicke aus oder ließ ein Gespräch gerne länger gehen als es sein sollte, und gab freundlichen und gut aussehenden Kellnerinnen zu viel Trinkgeld. „Ich weiß, ich weiß. Ich habe meine Lektionen gelernt“ , entgegnete er lachend und tastete unwillkürlich nach seinem Etui mit einem Sammelsurium an Credits und anderen Währungen, die sich während seiner Reise dort angesammelt hatten.

„Die letzten Jahre habe ich weit draußen im Outer Rim verbracht, sehr nah am Wild Space sogar. Mindestens fünfundzwanzig, wenn ich mich nicht irre und davon einen großen Teil in einer einsamen Höhle in den Canyons von Rattatak. Soviele Wesen wie auf Fondor bin ich einfach nicht mehr gewohnt, die Einheimischen hier denken nur ans Geschäft und wie sie am besten ihre Credits vermehren, es gibt kaum Augenblicke und Orte der Ruhe,“ erklärte Tenma, während die Sullustaner an dem Tisch weiter vorne mit Hochspannung und viel Geschnatter die Sportsendung auf einer Holowände verfolgten. Seltsamerweise war einer dieser Orte der verfallene Friedhof gewesen, wo er auf den Dunklen getroffen war. Jedoch würde er nicht - noch nicht - darüber sprechen.

„Du überschätzt einen alten Mann wie mich. Um wie ein Wookiee von Baum zu Baum zu springen, brauche ich mehr Übung“ , wiegelte der Rattataki amüsiert ab, auch wenn er sich durchaus geschmeichelt fühlte. „Ein paar Sprünge waren auch dabei, wie du siehst, müssen sie mir gelungen sein. Allerdings habe ich die meiste Zeit auf einer Astgabel gesessen und meditiert.“ Erst dort hatte er erspürt, dass sich auf Fondor etwas oder jemand befand, was seine Aufmerksamkeit weckte.

„Für mich war es zunächst ungewohnt und schwierig, dass ständig jemand auf mich aufgepasst und unterwiesen hat, obwohl sich ein Jüngling sich nichts mehr wünscht, als einen Meister zu bekommen und mit ihm in die Galaxis zu ziehen. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich kein Musterschüler war. Wenn ich einmal meine Biografie schreiben sollte, sie würde auf jeden Fall sehr umfangreich ausfallen, was meine Untaten während dieser Zeit betrifft.“ Tenma bleckte belustigt die Zähne. Im Nachhinein betrachtet hatten er und sein erster Meister auf Dauer nicht zueinander gepasst, nur hatten sie es beide nicht eingestehen wollen, bis ihre Streitigkeiten an der Tagesordnung waren und schließlich handgreiflich wurden. „Nach etwas mehr als der Hälfte meiner Ausbildung bekam ich einen neuen Meister, mit dem ich besser zurecht kam – besser gesagt, wir miteinander. Nicht dass es leichter wurde, eher im Gegenteil, doch schließlich wurde auch aus mir ein Meister.“ Die Macht hatte es letztendlich so gewollt, trotz vieler Schwierigkeiten und Sorgen.

Erfreut nahm er zur Kenntnis, dass Kyrijon gerne Nallastia besuchen würde. „Gleichgewicht ist alles, auch für die Beweglichkeit“ , fügte er an. „Gut, dann ist es beschlossen. Du wirst es sicher nicht bereuen.“

Was die Versorgung von ausgedienten Klonsoldaten betraf, so war sich der Rattataki nicht hundertprozentig sicher, als der junge Mann mit einem skeptischen Unterton nachfragte, ob er wirklich an eine Unterbringung in Veteranenheimen glaubte. „Zumindest musste es noch solche Einrichtungen vor dem Ende der Republik gegeben haben. Es gab viele Invalide, die nicht mehr in den Krieg geschickt werden konnten und ich denke nicht, dass der Senat mit intelligenten Wesen wie die Kaminoaner verfahren wäre, nicht einmal das Imperium.“ Bei den Gesprächen mit seinen Troopern hatte er herausgehört, dass die Langhälse Klone ‚entsorgten’, die sie als ‚fehlerhaft’ betrachteten. Nicht nur Embryonen sondern auch ausgewachsene Klone, bei denen charakterliche Abweichungen festgestellt wurden. „Ich denke, dass es das Imperium sich anfangs gar nicht leisten konnte, auf diese Soldaten zu verzichten. Natürlich geborene Menschen kamen meines Wissens nach erst etwas später hinzu und selbst wenn die Klone rascher alterten, hatten sie dennoch wertvolle Erfahrungen weiterzugeben...“ In sein Exil waren Neuigkeiten aus dem Rest der Galaxis nur spärlich vorgedrungen, und dann von Gerüchten und Halbwahrheiten durchsetzt. Er hatte sogar davon gehört, dass einige Kloneinheiten desertiert seien und sich auf diversen entlegenen Welten niedergelassen hätten. Auf seiner Reise schließlich kam es ihm so vor, als ob er in den Gesichtszügen mancher Männer und Frauen Ähnlichkeiten zu den Klonen entdecken könnte. „Es ist viel in den letzten Jahren geschehen, manches werden wir nie mit Sicherheit erfahren können. Doch auch diese Wesen haben eine würdige Existenz verdient und ich möchte darauf vertrauen, dass es einigen von ihnen vergönnt war.“

Tenma sah dem jungen Jedi an, dass er sich viele Gedanken dazu machte, was er sowohl über die Klone als auch über das Leben im Jeditempel erzählte. Was seinem Gegenüber an Ausbildung fehlte, machte er durch einen aufmerksamen und lebendigen Geist wieder wett. „Ich kann dir einiges von verrückten Ideen erzählen“ , lachte er. „Und dass sie manchmal ein paar sehr unangenehme Konsequenzen hatten. Trotzdem bereue ich kaum etwas davon, der Spaß, den wir dabei hatten, war es uns fast immer wert gewesen“ Die Erinnerungen an tolldreiste Streiche und sehr dumme Mutproben ließen ihn für einen Moment sentimental werden. Ob er wohl den Anblick des Tempels in Ruinen ertragen konnte? Es war soviel Zeit vergangen, seit er das letzte Mal dort gewesen war, es kam ihm wie aus einem anderen Leben vor.


„Ich hoffe zutiefst, dass die Republik wachsam bleibt und aus den Lehren der Vergangenheit gelernt hat. Eigentlich ist es nicht einmal so lange her, viele Welten müssen immer noch unter den Nachwirkungen der imperialen Herrschaft leiden, selbst wenn sie jetzt befreit sind. Außerdem treiben noch einige imperiale Warlords ihr Unwesen…sie sollten nicht unterschätzt werden…“ Er tippte nachdenklich an den Rand seines Kruges. Wenigstens – so glaubte er – waren diese Möchtegern-Imperatoren auf ihre militärische Stärke fixiert und interessierten sich weder für etwaige Jedi noch für die Macht an sich. „Ich kenne mich mit Politik nicht gut aus, aber ich denke, dass zuviel Kontrolle Widerstand provoziert und zuwenig Chaos erzeugt. Und ja, damit hast du völlig Recht, es wird schwer sein, wieder ein solches Vertrauen aufzubauen. Noch ist aber die Neue Republik am Anfang, es wird gewiss seine Zeit brauchen. Ich möchte dennoch zuversichtlich sein, manchmal muss man selbst den ersten Schritt tun.“

Der Name Skywalker löste etwas in dem jungen Mann aus, es war ihm deutlich anzusehen und er spürte es in seinen Gefühlen. Tenma seufzte. Das Erscheinen des Jungen hatte hohe Wellen geschlagen und vielerlei Diskussionen im Tempel ausgelöst. Meister Jinn selbst war eine umstrittene Persönlichkeit gewesen, sein Schüler, der später den Auserwählten ausbildete, hingegen ein eher umgänglicher Mann. Über Anakin Skywalker und seine Taten gab es viel Gerede und Gerüchte, ebenso über das Verschwinden seiner Padawan-Schülerin. „Es ist eine lange und komplizierte Geschichte, was Anakin Skywalker betrifft. Ein umstrittener Jedi, für manche war er ein Held, andere glaubten, er hätte nie in den Orden aufgenommen werden sollen. Viele Gerüchte waren damals im Umlauf, man konnte nie auseinanderhalten, was Dichtung und was die Wahrheit war. Ein tapferer General muss er trotz allem gewesen sein, vielleicht sogar zu tapfer für einen Jedi. Unter den Troopern genoss er einen guten Ruf, das weiß ich jedenfalls. Das wenige, was ich über die Zeit nach dem Umsturz erfuhr, stammt von ehemaligen Agri-Corps-Angehörigen, die vor den Schergen des Imperators geflohen waren.“ Er schüttelte den Kopf und nahm einen tiefen Zug des wunderbaren corellianischen Ales zu sich. Kyrijon sprach die Wahrheit, die Vergangenheit ließ sich nicht, wenn man allerdings aus ihr lernte, konnte die Zukunft eine bessere Wendung nehmen. „Ich bin ebenfalls sehr gespannt. Leicht wird es sicher nicht diesen Weg zu gehen, aber gemeinsam lässt er sich besser bewältigen.“

Mit den unjedihaften Sehnsüchten, die die reizend schnippische Kellnerin betrafen, zeigte der Mensch so große Sympathien für den Rattataki, dass es ihn gleichzeitig amüsierte und rührte. „Das ist tatsächlich dein Ernst“, stellte er grinsend fest und knuffte den jungen Mann in den Oberarm. „Ich befürchte, dass ich morgen zu nichts mehr zu gebrauchen bin, aber ich muss zugeben, dass ich in der Stimmung bin, mich ein wenig umzusehen.“ Auch vom Ale befeuert, gefiel ihm der Gedanke immer mehr. Ganz enthaltsam hatte er nie gelebt, wenngleich er stets versuchte, derlei Kontakte in strengen Maßen zu halten und professionelle Damen zu vermeiden. Nach diesem Tag mit seinen Höhen und Tiefen erschien es ihm angemessen, den Moment zu genießen und den Orden da zu lassen, wo er sich befand, weit in der Vergangenheit.


[Tenma Kossus und mit Kyrijon Xifedi ]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

08 Nov, 2016 22:38 07 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Kyrijon lachte leise. „Ich glaube die Lektion lernt jeder nach dem ersten Mal.“ gab er schmunzelnd zurück. Sicher, auch er hatte Erfahrungen mit Taschendieben machen dürfen und manchmal waren die kleinen Diebe auch erfolgreich gewesen. Damals, als er noch jünger war, die ersten Ausflüge alleine, da war auch mal etwas schief gegangen. Passierte halt, auch wenn er behaupten würde, das ihnen beiden das eben jetzt nicht noch einmal geschehen würde. Der jüngere Jedi trank einen weiteren Schluck, während er dem älteren Jedi-Meister aufmerksam zuhörte.
Rattatak. „Ich glaube ich bin nie dort gewesen, oder habe sehr viel von diesem Planeten gehört.“ Der jüngere Mann lächelte leicht. „Aber ich glaube das habe ich bereits erwähnt.“ fuhr er fort, ehe sein Blick zu den Einheimischen ging und er nachdenklich nickte. „Es ist wie auf den meisten Planeten. Jeder ist auf Reichtum, Einfluss und Macht bedacht. Wobei man sagen kann, das auf einigen Welten all das zusammen gehört.“ begann Kyrijon leise zu reden. „Aber ich denke auf solchen Planeten wie Fondor, wo die ganze Industrie eine Rolle spielt...“ damit zuckte er leicht mit den Schultern, „...geht es wohl eher um Credits und darum das beste für sich heraus zu schlagen, egal wie hoch der Preis ist. Und die Natur wird auf vielen Planeten dieser Art der Industrie untergeordnet. Soweit ich weiß war es auf Coruscant nicht viel anders.“ Auch wenn Coruscant ein paar grüne Oasen hatte, sicherlich, aber der Planet war nun mal eine Stadt, oder umgekehrt, darüber konnte man streiten, aber auch hier war jeder auf seinen Vorteil bedacht gewesen und Kyrijon glaubte nicht, dass sich das ändern würde. Sicherlich war da noch die neue Republik, keine Frage, aber auch sie würde alteingesessene Strukturen nicht einfach ändern und durchbrechen können, sollte sie vielleicht auch nicht. Dann würde unter Umständen eine klare Linie führen und zu welchem Chaos das führen würde, wollte der Jedi lieber gar nicht wissen, wenn er ehrlich war.

„Ich überschätze Euch?“ erkundigte der jüngere sich und musterte den Rattakai ein wenig. „Nach allem was ich über die Jedi gelernt habe, glaube ich eher, dass man sie in den meisten Fällen unterschätzt hat. Vielleicht auch überschätzt, aber ich muss sagen, das ich Euch das durchaus zutrauen würde.“ erklärte er erneut und lachte leise. „Mein Vater hat mich an den unmöglichsten Orten meditieren lassen. Zumindest fand ich sie damals unmöglich.“ Was sicherlich einfach an der Sichtweise eines Kindes lag, das nicht stillsitzen wollte. „Aber ich glaube eine Astgabel auf einem sehr hohen Baum ist nie darunter gewesen. Äste hingegen schon, aber sie waren nie mehr als fünf Meter über den Boden.“ gab er zu. Sicherlich, er hatte keine Höhenangst, aber als Kind war ihm das schon viel zu hoch vorgekommen, heute würde er auf Grund seiner Erfahrungen einfach anders an die Sache heran gehen. Erfahrungen. Sein Vater hatte immer gesagt er würde sie noch machen und dann vieles verstehen, aber erst jetzt, zwei Jahre nach seinem Tod, begann er wirklich langsam zu verstehen und konnte es ihm doch nicht mehr sagen.

Der jüngere legte den Kopf leicht schief, als er Meister Kossus interessiert zuhörte. „Ich muss zugeben, das ich mir das schwierig vorstelle. Ich weiß was mein Vater mir erzählt hat, dass es eine besondere Bindung gibt. Aber im Grunde wächst man die ersten Jahre, wichtige Jahre, ohne jemanden auf, der die Bezugsperson eines Elternteils an sich einnimmt und bekommt dann plötzlich jemanden vor die Nase gesetzt, der...einem alles beibringen soll. Versteht mich nicht falsch...“ bat er. „...aber ich denke dass es auch schwierig war. Vielleicht liegt es daran, das ich mir diese Frage nie stellen musste, immerhin war mein Lehrer auch mein Vater, aber ich kann mir vorstellen, dass es damals in der Hinsicht nicht immer leicht war, oder immer funktioniert hat.“ gab er zu und sah den anderen fragend an, ehe er leise lachte. „Ich wage zu behaupten, dass die meisten Kinder der Galaxis sich da ähneln. Wenn sie die Möglichkeiten haben Unsinn zu machen, tun sie es auch.“ Zumindest die, die er bisher hatte kennen lernen dürfen. Doch die nächsten Worte des anderen, hörten sich alles andere als gut an. „Ich dachte, es ist nicht möglich mitten in der Ausbildung einen neuen Meister zu bekommen?“ Kyrijon runzelte nachdenklich, wenn auch ein wenig interessiert die Stirn, als er versuchte die Informationen zu verarbeiten, auch wenn er es nicht wirklich mit dem Wissen zusammen bringen konnte, welches er besaß.

„Das denke ich auch, dass ich es nicht bereuen werde.“ fügte er noch hinzu, als sie beschlossen Nallastia zu besuchen. Er war auf jeden Fall gespannt, auch wenn die Frage nach den Klonsoldaten sicherlich nicht eindeutig zu beantworten war. Er glaubte Meister Kossus, was die alte Republik anging, aber er zweifelte daran, dass es das Imperium ihm gleich getan hatte. „Nun, bei der Republik will ich es auch nicht anzweifeln, Meister Kossus. Ich zweifel es nur beim Imperium an.“ teilte er seinem Gesprächspartner seine Gedanken nun ebenfalls mit. „Das Imperium wird sicherlich nicht auf sie verzichtet haben. Immerhin haben sie ihnen ja gute Dienste erwiesen und es wird mit Sicherheit welche gegeben haben, die ihre Erfahrungen weitergegeben haben und dem entsprechend behandelt wurden, aber...so sehr ich ihnen das auch wünschen würde...“ Kyrijon brach ab. Kossus hatte Recht, sie würden es nie erfahren und doch glaubte er zu wissen, wie das Imperium mit ihnen umgegangen war, vielleicht war dies allerdings auch seiner Erziehung geschuldet, das konnte der junge Mann nicht sagen.

Ein Lächeln schlich sich auf das Gesicht des jüngeren. „Ich würde mich jedenfalls freuen sie zu hören.“ gab Kyrijon ehrlich gemeint zurück. „Natürlich nur, wenn Ihr wollt. Ich möchte nicht dass Ihr Euch wegen mir zu irgendetwas gedrängt fühlt.“ das wollte der jüngere nun wirklich vermeiden, auch wenn er glaubte, das Kossus ihm dies schon direkt mitteilen würde, sollte dies der Fall sein. Auch bei den nächsten Worten des erfahreneren Jedis ließen ihn leicht nicken. „Ich hoffe es auch, aber ich fürchte das nicht jeder begeistert davon ist, dass das Imperium der Vergangenheit angehört.“ wagte er es leise zu behaupten. „Auch das Imperium hatte seine Anhänger, wie auch die imperialen Warlords, die Ihr gerade erwähntet. Und sie haben noch genug Einfluss und Macht, um für Unruhe und Chaos zu sorgen.“ fuhr er fort, ehe er erneut zustimmend nickte. „Das ist das andere. Einige haben sich der Kontrolle entzogen, einige wollen endlich selbst bestimmen und andere Planeten müssen sich erst selbst einmal finden. Ich kann nicht behaupten dass ich Ahnung von Politik habe, aber das Imperium hat mit Angst und Macht regiert. Die neue Republik wird es mit Vertrauen versuchen und bis sie sich dieses Vertrauen verdient hat...wird wohl noch viel passieren.“ gab er zu bedenken und verzog ein wenig das Gesicht. „Sicherlich, da habt Ihr Recht, auch wenn ich gerade keine Ahnung habe, wie dieser Schritt aussehen mag.“

Er hörte das seufzen des anderen und sah wieder zu ihm, sah über seinen Becher hinweg und versuchte seine Gedanken wieder ein wenig zu Ordnen, auch wenn es nicht ganz einfach zu sein schien. „Mein Vater hat mir nur gesagt, dass sie von einem der ihren verraten wurden, als ich ihm nach dem Ende des Ordens gefragt habe. Ich...musste nur darüber nachdenken.“ versuchte Kyrijon seine Gefühle, seine Gedanken zu erklären, die der andere offenbar aufgeschnappt hatte, nicht dass er sie versucht hätte zu verbergen. „Ist Luke Skywalker sein Sohn?“ erkundigte er sich, immerhin hatte er von den Familiengeschichten nun wirklich keine Ahnung. „Vor allem wenn es jemanden gibt, der bereits deutlich mehr Erfahrung vorweisen kann.“ gab er lächelnd zurück, ehe er leise lachte. „Natürlich ist das mein Ernst, sonst würde ich es nicht vorschlagen.“ Sicherlich, Meister Kossus kannte ihn noch nicht gut genug um zu wissen, dass er es ernst meinte, aber es war ja nicht so, dass er es ihm nicht sagen konnte, oder? Kyrijon trank den Rest seines Ales aus und grinste den anderen an. „Dann lasst uns bezahlen und können uns noch ein wenig umsehen.“ erklärte er und zwinkerte dem anderen zu. „Und wenn wir morgen nicht nach Nallastia kommen, ich bin sicher der Mond befindet sich übermorgen auch noch dort, wo er sich heute befindet.“ für gewöhnlich verschwanden Monde nicht plötzlich und sie hatten es beide ja nun wirklich nicht eilig, zumindest nicht soweit er wusste.

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]



Tenma zuckte mit den Schultern und grinste amüsiert. „Ich glaube nicht, dass dieses rote Stück Felsen großartig in der Galaxis bekannt sein sollte. Wahrscheinlich ist es besser so. Sie haben nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig die Kahlköpfe einzuschlagen, so dass es mich wundert, dass sie sich noch nicht selbst ausgerottet haben“ Und falls es doch einigen Individuen gelungen war, die endlosen Clan-und Söldnerkriege zu überleben, so wurden sie bald von den Folgeschäden hinweg gerafft. „Es ist kalter, kahler Planet. Mein Volk lebt in dämmerigen Canyons und bekriegt sich gegeneinander, mithilfe von Söldnerhorden, die ebenfalls gegen alles und jeden kämpfen – je nachdem wer sie bezahlt. Oder wer sie nicht bezahlt…“ Die ersten Jahre auf Rattatak waren für ihn schwer zu ertragen. Konnte er sich in den Klonkriegen noch einreden, dass sie für eine gerechte Sache kämpften, war es hier nicht möglich. Man schlachtete sich aus den niedersten Gründen ab, einfach weil man es konnte. Der perfekte Nährboden für die Dunkle Seite, und er hatte Gerüchte von einem ‚Zauberer’ gehört, der vor Beginn der Klonkriege hier sein Unwesen getrieben haben sollte. Genaueres hatte er indes nie herausfinden können, genauso wenig wie über seine Familie, von denen die meisten oder alle wohl schon längst tot waren. Obwohl er irgendwann so viele Grenzen überschritten hatte, die ihm die Ordensregeln gesetzt hatten, war er nie der Dunklen Seite verfallen. Nah dran vielleicht, doch war er trotz der Gewalt, zu der er genug beigetragen hatte und der Bindungen, die er eingegangen war, tief in seinem Inneren ein Jedi geblieben.

„Ja, das Streben nach Macht und Einfluss ist ein starker Antrieb…“ , sagte er , „…bis zur Selbstzerstörung“ Wie die Dunkle Seite, die ihre Nutzer zwar stärkte, aber zum Schluss zerstörte. Was wohl die Zukunft solchen Stadt- und Industrieplaneten wie Coruscant und Fondor brachte? Das wusste nur die Macht. Natürlich würden er und Kyrijonin solchen Gesprächen keine höheren Einsichten finden, aber sie mussten geführt werden. „Eine solche Umwelt prägt ihre Einwohner, ob es eine primitive Welt wie meine Heimat ist oder Fondor oder Coruscant…ich habe mich lange in Tiefenmeditation befunden, bevor ich Rattatak wieder verließ. Seitdem fallen mir diese Unterschiede wesentlich stärker auf – aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich älter geworden bin“ Tenma streckte seine Finger aus und ließ die Knochen knacken. Als er in color=coral]Kyrijon[/color]s Alter war, hielt er sich für unbesiegbar, amüsierte sich über die Beschwerden Älterer und glaubte, dass er nie so werden würde. Und nun saß er doch als wesentlich reiferer und gelassenerer Mann da, dem das Training und die Macht über manche Wehwehchen hinweghalfen. Nichtsdestoweniger war er keine Zwanzig mehr.

Umso mehr gefielen ihm die Worte des jungen Menschen, der ihm noch durchaus zutraute, sich wie ein Wookiee durch die Äste zu schwingen. „Vielleicht bekomme ich das hin, wenn es wirklich um Leben und Tod geht“ , lachte er und wurde wieder ernst, da sein Gegenüber erwähnt hatte, dass er die Jedi für unterschätzt hielt. „Ich vermute eine Mischung aus beidem – damals waren wir in der Galaxis ein gewohnter Anblick, jeder hatte andere Erwartungen und Vorurteile, im Guten wie im Schlechten. Nur gibt es heute kaum noch Vergleichsmöglichkeiten und ich schätze, dass die imperiale Propaganda die öffentliche Meinung noch bis heute geprägt hat.“ Auf ehemals imperial besetzten Welten hatte er immer noch genügend Aushänge und Holonet-Seiten gefunden, die die Rolle der Jedi zum Ende der Klonkriege in das schlechteste Licht rückten und jede tatsächliche Verfehlung unermesslich aufbauschten, es war eine ganze Generation damit aufgewachsen. Und solche gewachsenen Vorstellungen aus den Köpfen zu vertreiben war schier unmöglich. „Ich wünschte wirklich, dass ich mich einmal mit deinem Vater unterhalten könnte“ , merkte der Rattataki an, als Kyrijon ihn erwähnte und bedauerte es, dass sie sich nie bewusst begegnet waren, vermutlich nur als ein Gesicht unter vielen im Jedi-Tempel. Doch es war der Wille der Macht gewesen, dass er sein Erbe an seinen Sohn weitergegeben hatte. „Dann wirst auf jeden Fall eine großartige Erfahrung machen, wenn du ganz oben bist“, versicherte er ihm im Brustton der Überzeugung.

Die Erfahrungen, die Kyrijon in seiner Ausbildung durch den Vater gemacht hatte, waren so grundlegend anders, dass der Jedi-Meister fasziniert zuhörte. Schon früher hatte er sich Gedanken darüber gemacht, was in seiner Ausbildung schief gelaufen war, und ob es nicht nur an ihm lag, sondern an dem kompletten System…. “Das ist vielleicht der Fehler der alten Ausbildung gewesen“, sagte er, einem plötzlichen Gedanken folgend, „Kinder entwickeln sich nicht auf die gleiche Weise, nicht einmal innerhalb der eigenen Spezies…und wer weiß, wie viel Talent schon vergeudet wurde, weil die Jünglinge nicht von Anfang an eine Bezugsperson hatten, die gleichzeitig Lehrer und Elternersatz war. Ich hätte genauso gut aus dem Orden verstoßen werden können, hätte der Rat nicht beschlossen, mich einem anderen Meister zuzuteilen. Die Macht war in dieser Hinsicht mit mir“ Tenma seufzte. Ihm war damals nicht richtig bewusst gewesen, was es bedeutet hätte aus dem Orden verstoßen zu werden, eigentlich wurde es ihm erst jetzt richtig klar. „Ich hatte öfter miterlebt, dass andere Jünglinge und Padawane ihre Ausbildung nicht fortsetzen durften. Manche konnten immerhin weiter für die Jedi arbeiten, doch ich hätte das wohl als eine Demütigung empfunden.“ Was für ein verschwendetes Potenzial, wenn er daran dachte, dass einige von ihnen ihre ansatzweise entwickelte Begabung auf die schiefe Bahn brachten – doch er konnte auch verstehen, dass die Enttäuschung und die Frustration so tief saßen.

Was Kyrijon in Bezug auf die Klone nicht aussprach, konnte sich Tenma beinahe denken, dessen Zweifel waren deutlich spürbar. Der Rattataki war in dieser Hinsicht zu befangen, als dass er sich vorstellen wollte, dass die Trooper einfach entsorgt wurden, sobald ihre beschleunigte Alterung sie kampfunfähig werden ließ. Wahrscheinlich war es besser, wenn er es nie erfahren würde. „Es ist schon in Ordnung,“ sagte er und trank einen Schluck Ale. „Die Dinge geschehen so, wie es die Macht will und es hat seinen Sinn. Vielleicht verstehen wir es eines Tages besser.“ Das war alles, womit er sich trösten konnte, auf den Willen der Macht zu vertrauen.

„Ich werde sie dir morgen erzählen, wenn wir unter uns sind“ , versprach er ernsthaft, „diese Geschichte ist sehr lang und tragisch, ich kann allerdings nicht dafür garantieren, was davon wirklich wahr ist.“ Selbst noch zu Skywalkers Lebzeiten hatte ein Gerücht das andere gejagt, oder Wahrheiten wurden verfremdet und aufgebauscht. Doch glaubte Tenmaein einigermaßen schlüssiges Bild des Auserwählten für sich gemacht zu haben. Darüber jetzt zu sprechen war jedoch weder der richtige Ort noch die Zeit. „Natürlich hatte die imperiale Ordnung auch für viele normale Wesen ihre Vorteile, selbst wenn sie auf Einschüchterung und Unterdrückung basierte. Sie gab ihnen wenigstens Sicherheit in unruhigen Zeiten“, kehrte er zu dem anderen Thema zurück. „Und Vertrauen aufzubauen dauert länger als vielen lieb ist, wenn man doch mit Gewalt viel schneller zum Ziel kommen kann…und ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht, wie dieser Schritt aussehen könnte“ , gestand er ein. Zum Glück waren weder er noch Kyrijon Politiker, die sich mit solchen Aufgaben auseinander setzen mussten. Sie konnten nur nach ihren eigenen Möglichkeiten agieren.

Für unmöglich hielt er es nicht, dass die Jedi aus eigenen Reihen verraten worden waren. „Es gab schon früher Abtrünnige, die die Wege der hellen Seite verließen, die Unzufriedenen, die Ehrgeizigen und Missverstandenen, es würde mich von daher nicht wundern, wenn jemand seine Chance gewittert und genutzt hätte…“ erwiderte er auf die Gedanken des Jüngeren und schmunzelte bei dessen nächster Frage. „Es würde von der Namensgleichheit Sinn ergeben, nicht wahr? Und es war kein Geheimnis, wie eigenwillig Anakin Skywalker war. Ordensregeln schienen für ihn nur gemacht zu sein, um dagegen anzurennen. Genaueres erzähle ich dir allerdings morgen “ Immer mehr Details von damals tauchten aus dunklen Winkeln seiner Erinnerung hervor, so dass sie vermutlich bis morgen früh noch hier sitzen würden, bis er alles erzählt hatte. Doch der Abend gehörte der Gegenwart, nicht der Vergangenheit. „Erfahrung habe ich mehr als genug“ , lachte er geschmeichelt. „Daran soll es sicher nicht hapern.“

Er trank ebenfalls sein Ale aus. „Ich freue mich sehr über deine Einstellung, Kyrijon, nutzen wir den Abend für ein wenig Entspannung. Und ja, der Mond wird uns schon nicht weglaufen, hoffe ich wenigstens“ Mit diesen Worten schaute er sich um, ob die blonde Kellnerin in der Nähe war, damit sie bezahlen konnten. Das reizende Wesen stand gerade mit dem Rücken zu ihnen bei den Sullustanern, die von ihr eine weitere Runde Ale serviert bekamen. Als sie sich umdrehte, erhaschte er ihr Aufmerksamkeit und winkte sie zu sich. „Noch eine Runde, meine Herrschaften?“ , flötete sie ihrem schnippisch-koketten Tonfall und setzte einen Schmollmund auf, als er mitteilte, dass sie zahlen wollten. „Das nächste Mal bleiben wir ein wenig länger“ , versprach Tenma , aber sie schien nicht überzeugt. Erst als er der Rechnung, die er für Kyrijon mitbeglich ein großzügiges Trinkgeld beilegte, hellte sich ihr Gesichtsausdruck merklich auf. „Ihr kommt dann aber schon alle beide“, verlangte sie und schenkte dem Jüngeren einen längeren Blick.
[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi und Kellnerin]

[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

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[Stand by me, my apprentice. Be brave. Clench fists.]

25 Jan, 2017 01:54 59 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]
[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus]



Kyrijon runzelte ein wenig die Stirn, als er Tenma ansah und zuhörte, zuhörte was dieser über seine eigene Heimatwelt dachte, auf der es nicht friedlich zuzugehen schien. Der junge Jedi wusste genug über die Republik, um zu wissen das so etwas keine Seltenheit war, was nicht unbedingt hieß, dass er es auch verstand. Seiner Meinung nach konnten sich solche Völker nur irgendwann selbst vernichten, womit keiner gewonnen hätte, aber wie sagte ein Freund seines Vaters einst? Nur die Toten hatten das Ende des Krieges gesehen, die Überlebenden führten ihn noch, als er bereits beendet war.
Der jüngere seufzte leise und schüttelte den Kopf, um die Erinnerung an das Gespräch wieder zu verscheuchen. „Warum?“ erkundigte er sich recht unverblümt. „Warum bekämpfen sie sich?“ Er war ein wenig verwirrt, wie man bemerkte, der Sinn des ganzen erschloss sich ihm nicht wirklich. Egal ob der Planet kalt und kahl war, oder nicht, egal ob es noch andere Planeten in der Galaxis gab, es gab immer nur einen Planeten, den man Heimat nennen konnte, oder etwa nicht? Die Rattakai schienen das anders zu sehen und er musste kein Jedi sein um zu wissen, dass Kossus noch etwas zu beschäftigen schien, so dass sein Blick mehr nachdenklich als Prüfend auf den anderen lag, während er versuchte das letzte Teil des Rätsels zu entschlüsseln, ohne dass er es wirklich konnte.

Brachte es etwas darüber zu reden? Zu Philosophieren? Mit seinem Vater hatte er solche Gespräche geführt, mit den Bekannten seines Vaters, aber hier saß ihm jemand gegenüber, der die Ausbildung der Jedi, den Jedi-Tempel noch selbst gekannt hatte, das war nun mal etwas ganz anderes, als mit Technikern zu reden, die einen manchmal ansahen, als ob man nicht mehr als Schraubenschlüssel im Werkzeugkasten hätte. Kyrijon biss sich leicht auf die Lippe, ehe er Kossus mit einem leichten Nicken zustimmte. „Nur sieht das keiner.“ Oder kaum einer. Sie beide wussten es, die anderen die nach Macht strebten, sahen die dunklen Seiten nicht, die dunkle Seite der Macht, die alles zu zerstören drohte. Kurz ließ er seinen Blick durch den Raum schweifen, dachte über das nach, was sie gerade besprachen und suchte dann doch wieder den Blick des älteren. „Das tut jede Welt. Wer in Sicherheit aufwächst, wird nie wissen wie es ist, um sein Überleben kämpfen zu müssen. Wer um sein Überleben kämpfen muss weiß nicht, wie es ist morgens aufzustehen und keine Sorgen zu haben. Wir sind was wir sind wegen unserer Erfahrungen, wir werden nie wissen was aus uns geworden wäre, wäre es anders gewesen.“ Behauptete er, ehe er leise lachte. „Ich vermute, so alt seid ihr nun auch wieder nicht.“

Ein Schmunzeln glitt über seine Lippen. „Nicht das ich mich nicht darauf freuen würde es zu sehen, aber nehmt es mir bitte nicht übel, ich hoffe wirklich, dass wir nicht in so eine Situation stolpern werden.“ Bei der Macht, darauf konnte er nun wirklich verzichten. Auch er wurde wieder ernst, hörte zu um die kleinen Nuancen des Gesprächs heraus zu hören, welches sie hier gerade führten. Kyrijon seufzte leise. „Es ist einfach zuviel Zeit vergangen.“ Erklärte er. „Früher hat es sicherlich mehr Wesen gegeben, die den Jedi wohl gesonnen waren, aber heute lernen die Kinder in der Schule, dass die Jedi die Republik und das Imperium verraten haben, dass sie die Bösen sind. Wenn die Eltern dieses Wissen nicht korrigieren, wie sollen die Kinder es dann anders lernen?“ erkundigte er sich und verzog das Gesicht. „Es wird vielleicht einige Jahrzehnte und zwei, drei Generationen dauern, bis die Wahrheit erkannt und akzeptiert wird.“ Auch wenn er es sich anders wünschte und diese Annahme ein wenig pessimistisch klang, so war sie für Kyrijon doch recht realistisch, weswegen er in dem Punkt einfach ehrlich blieb. Der jüngere vermisste seinen Vater, was auch an dem Gespräch und seinen Worten heraus zu hören war und doch lachte er nun leise auf. „Und ich würde mich dann meditierend auf einem der höchsten Berge wieder finden, die er kennt, nur um darüber zu meditieren, warum ich das jetzt gesagt habe.“ Konterte er mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. „Davon gehe ich aus.“ Fügte Kyrijon ebenso ehrlich gemeint hinzu, während er sich bereits darauf freute, genau diese Erfahrung machen zu können.

Dennoch erzählte er nun von seinen eigenen Erfahrungen, was seine Ausbildung zum Jedi betraf, wohl wissend dass er nicht geboren worden wäre, hätte der Orden noch existiert. Ebenso hörte er fasziniert zu, was der andere Jedi ihm über den Orden erzählte, während er selbst mit dessen Regeln ein wenig zu hadern schien. Kyrijon lehnte sich leicht auf die Tischplatte vor sich auf, versuchte den Ideen des Ordens zu folgen, warum manche Dinge genauso und nicht anders gehandhabt worden waren. „Also heißt dass, dass die die sich nicht in das Schema pressen ließen und etwas mehr Nähe zu einem Meister gebraucht hätten, den Orden wieder verlassen mussten? Was wurde aus diesen Kindern?“ erkundigte er sich irritiert, weil das einmal mehr keinen Sinn für ihn ergab. Kyrijon ließ die Schultern sinken und verzog das Gesicht. „Ich weiß nicht ob ich für den Orden hätte weiterarbeiten wollen, wenn ich mein ganzes Leben lang darauf eingeschworen worden wäre, die Galaxis irgendwann zu beschützen und das richtige zu tun und mir dann gesagt worden wäre, dass ich meine Klamotten packen und verschwinden solle.“ Gab er zu. „Ich musste mich, der Macht sei Dank, zum Glück nie dieser Frage stellen, aber ich fürchte, dass Demütigung noch ein zu sanftes Wort für die Wut ist, die ich sicherlich empfunden hätte. Ich kann nur vermuten, wie Frustrierend das gewesen sein muss, zu wissen dass es eigentlich einen höheren Zweck des Daseins gibt und man davon ausgeschlossen wurde, weil der Orden es so wollte.“ Er schüttelte erneut den Kopf. „Ich glaube ich bin wirklich froh, dass ich mich dieser Frage nicht stellen musste.“ Fügte er erneut hinzu, wohl wissend dass er, mit seiner Erziehung, dem Rat gehörig die Meinung gesagt hätte und alleine deswegen vor die Tore des Tempels befördert worden wäre.
Natürlich hatte Kossus Recht, und Kyrijon stimmte ihm da zu, die Dinge geschahen, wie die Macht es bestimmte und vielleicht würden sie nie erfahren, was mit den Troopern wirklich geschah, er würde zumindest für den Augenblick nicht hinterher forschen, es gab wichtigere Dinge zu tun. „Wenn die Macht es so will, werden wir das.“ Fügte er mit einem leichten nicken hinzu.

Dass der Jedi-Meister nicht jetzt nicht über die solch wichtige Dinge wie den Untergang des Ordens reden wollte, konnte Kyrijon verstehen. Manche Dinge besprach man nicht in der Öffentlichkeit, wo selbst die Luft Ohren haben konnte. Es gab Geschichten, die erzählte man sich nur, wenn man sich sicher sein konnte, dass man unter sich war, er verstand das und so war es auch kein Wunder, dass der jüngere Jedi mit einem Nicken zu verstehen gab, dass er nicht nur einverstanden war, das Gespräch auf später zu verschieben, sondern dass er es auch verstand. „Vielleicht ist diese Wahrheit ebenfalls eine, die wir erst sehr später begreifen können.“ Erwiderte er, manche Wahrheiten musste man sich langsam selbst erarbeiten, auch wenn Kyrijon sich sicher war, dass er diese Wahrheit kennen wollte, um zu vermeiden, dass die Geschichte sich irgendwann doch noch einmal wiederholte, selbst wenn es Vorteile zu geben schien. Erneut wurde der Blick des Jüngeren ein wenig nachdenklicher, ehe er leise seufzte. „Natürlich habt Ihr da recht, es gab Sicherheit, aber ich denke, der Preis dafür war einfach zu hoch und wenn die Republik es jetzt nicht Vertrauen versucht, wird sie in die Verhaltensweisen des Imperiums verfallen und wir würden erfahren, ob es stimmt, dass auf eine gewaltbereite Regierung nur eine folgen kann, die bereit ist noch weiter zu gehen. Hoffen wir dass die Politiker wissen was sie tun.“ Er konnte und wollte da keinen großen Einfluss ausüben, wenn er ehrlich war, so war er nun mal nicht erzogen worden. Ihm war beigebracht worden im Kleinen und Stillen zu agieren und die Politik denen zu überlassen, die sich besser auf die Diplomatie verstanden als er.

Erneut nickte der Jüngere, als Kossus versprach ihm morgen etwas mehr von Anakin Skywalker zu erzählen. „Es würde Sinn ergeben, ja.“ Fügte Kyrijon leise murmelnd hinzu, auch wenn er es eher für sich selbst sagte, als zu seinem Gesprächspartner. Stattdessen sah er mit einem offenen, ehrlichen Lächeln auf. „Ich freue mich auf jeden Fall auf die Geschichten.“ Auch wenn es die Vergangenheit war und damit keine Geschichte, die man kleinen Kindern zum Schlafengehen erzählen würde.

Kyrijon schob seinen Becher mit einem leichten Schmunzeln von sich. „Ich hoffe es auch, ansonsten müssen wir den Mond suchen gehen.“ Schlug er vor und grinste leicht, ehe er Kossus Blick zur Kellnerin folgte und unterdrückte ein Lächeln, als sie kam und einen Schmollmund zog, weil sie schon gehen wollten. Kyrijon griff gerade nach seinem eigenen Geld, als der Rattakai bereits seine Rechnung mit beglich, etwas worauf der jüngere es nicht angelegt hatte. Dennoch nickte er ihm dankend zu, ehe er auch ein aufrichtiges „Danke für die Einladung.“ Hinterher schob und den Blick der Kellnerin auffing, die verlangte, dass sie alle beide beim nächsten Mal wiederkommen müssten. „Das werden wir.“ Versprach er ebenfalls, auch wenn er nicht wusste, ob es Kossus und ihn überhaupt noch einmal hierher verschlagen würde, aber er wagte zu behaupten, dass das außer den Stammgästen vermutlich selten jemand tat. Mit diesen Worten stand Kyrijon jedoch auf und griff nach seinen Sachen, die er auch hier nicht aus den Augen gelassen hatte. Ein wenig schmunzelnd sah er sich zu dem Rattakai um. „Habt Ihr einen Wunsch, wohin uns der Weg heute Abend noch führen soll?“ erkundigte er sich, immerhin hatte er keine Ahnung, was Fondor für einen entspannten Abend alles zu bieten hatte.

[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus und Kellnerin]
[Fondor][ Fondor City][Cantina Corellian Starlight]

13 Jul, 2017 19:31 13 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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[Open Space nahe Fondor]

[Corbin Gar und P4-L]


Stille lag auf den Innenräumen der Pilgrim, während diese sich ihren Weg durch den Hyperraum bahnte und Corbin im Hauptraum des Shuttles meditierte. Das Schiff war nun schon mehrere Wochen unterwegs, immer mal von einem System zum anderen gezogen, mit kurzen Zwischenstops um zu tanken, oder Charta-Passagiere und Fracht abzuladen.
Corbin gefiel es nicht, Leute herum zu kutschieren, doch angesichts seiner Finanzlage, blieb dem Jedi und seinem Begleiter kaum etwas anderes übrig, um an das nötige Geld zu kommen, das sie für ihre Reise brauchten.

„Wir sollten bald wieder ein bewohntes System ansteuern.“ So sprach P4s künstliche Stimme in den dunklen Raum hinein, Augen und Sprach-Modul leuchteten dabei leicht auf. „Ich habe mir die Innert-Konvektoren nochmal angesehen, sie müssen ersetzt werden. Außerdem...“ „Welches System schwebt die vor, P4?“ So unterbrach Corbin den Droiden, um beim Thema zu bleiben. „Das nächste System wäre Fondor, ner vod. Der dortige Markt sollte alles bieten, was wir brauchen und die nötigen Mittel lassen sich auch gut besorgen. Total über-besiedelt. Gut für uns.“ Einen kurzen Moment herrschte wieder Stille an Bord, abgesehen vom allgegenwärtigen, leisen Rauschen des Hyper-Raumes um sie herum, ehe der Schiffscomputer ein Signal gab, dass sie sich ihrem Ziel näherten.
„Scheint, als wären wir schon da. Bereite den Landevorgang vor.“ Derweil seufzte Corbin innerlich über P4s bestimmtes Verhalten. Der Droide mochte dem Jedi folgen und sein Vorhaben unterstützen, das beinhaltete jedoch auch, dass er das Schiff unter seiner Kontrolle hatte, nicht Corbin. Er war diesen Umstand nicht gewohnt und tat sich schwer, sich damit abzufinden, wusste aber, dass er ein furchtbarer Pilot war und auch kein begnadeter Techniker, weshalb er sich mit der Sachlage arrangierte. Es war fast, als habe Pike genau gewusst, dass Corbin den Droiden brauchen würde. Fast glaubte der Jedi, das spitz-zahnige Grinsen seines Bruders sehen zu können, ehe P4 ihn ins Cockpit rief.

„Komm, ner vod, wir verlassen den Hyperraum.“ Tatsächlich verließ er seine starre Haltung im inneren des Schiffes und folgte P4 ins Cockpit, wo sich just der erste Blick auf den Planeten und dessen Orbitalwerften offenbarte. Corbin verzog das Gesicht, als begegnete er einer ungeliebten Bekanntschaft. „Wir haben hier gekämpft.“ „Ich weiß, ner vod. Es ist eine der Lieblingsgeschichten des Commanders.“ Corbin sah den Droiden an. „Ach so?“ P4 nickte. „Ich kenne sie längst auswendig, auch wenn er sie immer etwas anders erzählt. Sehr ineffizient.“ Corbin schnaufte nur und sah wieder hinaus auf den Planeten und seine Umgebung, ehe sich ein paar Schiffe näherten und Kontakt aufnahmen.
„Hier spricht die Sicherheit der Fondor Indipentent Shipyards. Fahren sie ihre Schilde herunter, nennen sie ihre ID und den Grund ihres Besuches.“ P4 schaltete einen Kanal frei, damit Corbin sprechen konnte. „Hier spricht die Pilgrim, unsere ID ist P1-47-Alpha.“ So las Corbin von einem Schild ab. „Wir sind auf der Durchreise und brauchen Reparaturen. Leerflug für Fracht- und Personal-Transport.“
Stille folgte, während die Schiffe einen Geleitkurs einnahmen, eines von ihnen offenbar begann, die Pilgrim zu scannen. Natürlich hatten Welten wie Fondor Probleme mit Schmugglern, eine solche Durchleuchtung hatte Corbin jedoch nicht erwartet. Zeiten änderten sich wohl nie, bloß mit dem Unterschied, dass der Mandalorianer heute keine Sorge hatte, entdeckt zu werden.
„Ihr Code ist in Ordnung. Sie erhalten Lande-Erlaubnis für den Planeten, sowie eine zweiwöchige Aufenthaltsgenehmigung um ihren Geschäften nachzugehen. Folgen Sie den Geleitschiffen durch die Docks, danach steht Ihnen die Landung frei.“ Die Schiffe begannen, einen groben Kurs durch den Orbit vorzugeben, eine digitale Route wurde angezeigt, ehe Corbin antwortete. „Wir folgen,“ woraufhin sie sich einen Weg durch die eindrucksvollen Werkstätten bahnten, in denen die verschiedensten Schiffe entstanden.
„Merkwürdig,“ so knirschte P4, „sie wollen uns nicht in ihren Werken haben, fliegen uns aber mitten durch.“ „Das soll uns beeindrucken.“ So meinte Corbin nur. „Die Kahlköpfe dort unten präsentierten schon immer gern, was sie haben. Opportunisten bis auf die Knochen.“ P4 musterte Corbin knapp, wollte scheinbar etwas sagen, ehe Corbin ihn stoppte. „Du wirst sehen, was ich meine.“ Womit sich die Pilgrim weiter durch die Docks wand und schließlich von den Geleitschiffen freigegeben wurde, als sie den Werft-Gürtel verlassen hatten. Sie folgten den vorgeschlagenen Koordinaten zu einem der Raumhäfen, die die Hauptstadt barg. Vermutlich die beste Chance, erst das nötige Geld und dann den Rest ihres Bedarfes halb-legal zu erwerben...



[Fondor][Fondor city][Space port Landedock 6]

[Corbin Gar und P4-L]


Das Schiff landete geschmeidig und ruhig für sein alter in einem der Lande-Pods wo auch schon ein paar Gestalten darauf warteten, die Neuankömmlinge in Empfang zu nehmen. Ein Twi'Lek, begleitet von zwei augenscheinlichen Wachleuten.
Ein Augenrollen war das, was sich Corbin als Reaktion auf das abrang, was er durch das Cockpitfenster erblickte. „Sieht aus, als wollte man uns durchsuchen...“ So stellte der Jedi fest, während er sich eine einfache Jacke überwarf, sein Lichtschwert gut versteckend, ehe er zur Landeklappe des Shuttles ging und selbiges sich erhaben, wie in der alten zeit, auftat und Tageslicht ins Innere des Schiffes fallen ließ. Ein Blick fiel über seine Schulter. „Ich regle das, P4. Sollten sie dennoch kommen, kooperierst du, aber lass sie nicht alles auseinander nehmen. Das hier ist immer noch unser Schiff.“ Der Droide nickte ungesehen und antwortete über das Komlink. „Verstanden.“ Eine zufriedene Geste beendete die Unterhaltung, ehe Corbins Blick bitter ernst wurde. Es missfiel ihm, sich mit Beamten herum zu schlagen, zumal er sich nicht darauf verstand, sie schlicht mit einem Geistestrick davon zu dirigieren. Eine ungeliebte Prüfung, der es sich zu stellen galt, aber eine notwendige.

„Willkommen auf Fondor!“ Begann der Twi'Lek gackernd damit, Corbin zu begrüßen, als dieser die Rampe seines Schiffes hinunter stapfte und vor der Gruppe aus dreien zu stehen kam. Er wirkte... Ungehalten, aber nicht feindselig. „Ich brauche kein Empfangs-Komitee, um mir meine Landepapiere abzuholen.“ Der Twi'Lek lachte, wieder gackernd, was den Jedi mit den Zähnen knirschen ließ. Seine Wachleute rührten sich nicht. „Humor habt Ihr, das mag ich an euch Menschen.“ Dabei zeigte der Twi'Lek seine spitzen Zähne grinsend, deutete auf die Pilgrim. „Wir wollen uns nur vergewissern, dass sich keine verbotenen Substanzen an Bord befinden. Das hier ist ein ziviler Raumhafen, Ihr versteht...“ Dabei machte er eine ausladende Geste, die Corbin in der Ferne ein paar Leute erspähen ließ, die sich verdächtig an ein paar Behältern zu schaffen machten. Er seufzte resignierend. „Tut, was ihr nicht lassen könnt. Mein Pilot wird euch herumführen und alles zeigen. Es wird sicher keine Probleme geben.“ Er hatte schlicht keine Lust, sich weiter mit diesen schmierigen Gesellen herum zu ärgern. Sollten sie sich ruhig umsehen, notfalls war immer noch P4 zugegen und mehr als ausreichend ausgestattet, um das Deck notfalls zu räumen, zumal sie nichts zu verbergen hatten.
Der Twi'Lek spähte erst verstört Richtung Shuttle, als sich der PX-Droide aus dem Inneren löste und Blickkontakt aufnahm, schaute dann wieder zu Corbin. „Ein Kampfdroide? Jetzt geht es mit dem menschlichen Humor doch etwas weit.“ So meinte er, woraufhin Corbin ihn ernst ansah. „Gehen Sie ihrer Arbeit nach. Bitte. Es wird keine Probleme geben, das versichere ich ihnen.“
Ein weiterer, misstrauischer Blick galt P4, der dastand, als könne er kein Wässerchen trüben. Schließlich dirigierte er seine Leute Richtung Schiff, ehe er Corbin seine Papiere reichte und ihn mit einem weiteren Grinsen verabschiedete. Corbin seufzte nur genervt, als er über die Schulter beobachtete, wie die drei von P4 ins Innere geführt wurden. Hoffentlich nicht der Anfang unnötiger Schwierigkeiten.

In einer stillen, heimlichen Ecke wünschte sich Corbin die alten Zeiten zurück, in denen er solchen Leuten anders begegnet wäre.



[Fondor][Fondor city][Lill' Slugga Cantina]

[Corbin Gar]


Fondor war geschäftig und voll, wie eh und je, was gut für Corbin war, auch wenn es bedeutete, sich durch die vollgestopften Gänge schieben und dabei darauf achten zu müssen, nicht bestohlen zu werden. Entgegen seiner Vorsicht blieben jedoch keinerlei Finger an ihm kleben, wie der Jedi beruhigt feststellen durfte, während er das örtliche Holonet nach Anzeigen durchforstete, die ihren Bedürfnissen entsprachen: Angebote für Schiffsteile, eine Auflistung derer P4 ihm zugeschickt hatte, sowie mögliche Aushänge für lukrative, aber einfache Jobs.
Dabei saß er an einem Tresen in einer Cantina, wie so viele andere Herumtreiber, die nicht so recht wussten, wo sie als nächstes hingehen sollten. Abenteurer, Schmuggler, Kopfgeldjäger und alles mögliche darum und dazwischen tummelte sich hier, unterhielt sich und trank beim Anblick holografischer Tänzerinnen. Egal, in welchen Winkel der Galaxis es einen verschlug, es gab immer eine Raumhafen-Cantina wie diese, geziert mit einem übergroßen Neon-Schild über der Tür.

„Was schaust du so finster, mein Hübscher?“ So sprach eine Zabrak zu ihm, die sich hinter dem Tresen herumtrieb und Getränke ausgab, während Corbin vor seinem ersten und einzigen Glas Juma-Juice saß und die anzeigen durchforstete. Er seufzte. „Mein Schiff ist beschädigt und ich brauche Geld für Ersatzteile.“ Sie lehnte sich zu Corbin hinüber und schaute ihn kokett-interessiert an, wie Bar-Ladies es eben taten. „Schwer beschädigt? Wenn es noch Orbitalflüge drauf hat, könntest du damit ein paar Credits machen. Zur Zeit ist viel los und wenn du etwas Platz hast und keine Rostschaukel fliegst, finden sich sicher ein paar Leute, die von A nach B wollen und gut zahlen...“ Dabei deutete sie suggestiv in Richtung einiger zwielichtiger Gestalten, die unschwer als Gangster identifiziert werden konnten. Corbin winkte ab.
„Danke, aber ich denke, ich versuche es mit etwas... Verlässlicheren Passagieren, aber trotzdem danke für den Tipp.“ Die Zabrak seufzte feminin, lächelte freundlich und nickte. „Nichts zu danken, Schätzchen, lass nur etwas von deinem ersten Profit hier bei mir, ja?“ Corbin nickte schweigend und bemüht, freundlich zu sein, ehe sie sich wieder um andere Kunden kümmerte, dabei fast künstlerisch mit ihren Kurven reizte. Da war jemand schon lange im Geschäft.
Es dauerte nur einen kuren Augenblick, ehe Corbin grüberisch an seinem Getränk nippte und weiter die Holonet-Anzeigen studierte, jetzt auf der Suche, nach einer Rubrik für derartige Anzeigen, während um ihn herum gezockt, getrunken und sogar gegessen wurde.
Duros, die sich darum stritten, wer das schnellste Schiff hatte, verschiedene Xenos, die um einen Tisch saßen und sich nicht trauten, gegen den anwesenden Wookie zu gewinnen, aber zu spielsüchtig waren, um einfach aufzustehen und zu gehen. Es entbehrte alles nicht einer gewissen Komik. Corbin hatte wirklich keine Lust, sich mit Vergnügungsreise über Wasser zu halten, in Mangel unkomplizierter Alternativen, schaltete er aber doch eine Anzeige, die bald darauf einmal im Holonet aufblinkte.
Jetzt hieß es abwarten und die Nerven behalten, während um ihn herum das leben tobte, sich Kellnerinnen lasziv an Gästen rieben, um ihr Trinkgeld zu pushen, illegale Wett-Tipps zu ebenso illegalen Swoop-Rennen rausgingen und ähnliches. Alles am Rand der Sittenwidrigkeit, aber nichts ungewöhnliches, fast schon beruhigend normal für einen Ort wie diesen, wie Corbin letztlich fand.

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[Fondor][ Fondor City][ Cantina Corellian Starlight]

[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi]


Die Frage, weshalb sich Völker bekriegten, war so alt wie das Universum selbst und seitdem gab es keine zufriedenstellenden Antworten, obwohl diese Frage mehr als gerechtfertigt war, ganz besonders, wenn sie von einem jungen Mann stammte, der das Leben noch vor sich hatte. Tenma zuckte mit den Schultern. „Das wissen wir wohl selbst nicht mehr. Ich weiß nur, dass wir nie gelernt haben, diese Aggressivität in vernünftigere Bahnen zu lenken. Dank der Macht landete ich im Jedi-Tempel, wo ich einen Weg fand, mit meiner Natur umzugehen, ohne auf der Dunklen Seite zu enden. Aber es würde so oder so schwierig, ein Volk zu befrieden, dass nichts anderes kennt. Vielleicht muss man es zunächst so akzeptieren...“ Vielleicht weil es der Wille der Macht war? Es gab philosophische Strömungen, die davon ausgingen, dass die Macht weder hell noch dunkel war, keine Moral kannte und alles geschah, weil es geschehen musste. Der Rattataki seufzte verhalten. Solche Fragen hatten Generationen von Machtnutzern beschäftigt und so würde es immer weitergehen. Mit dem Alter stellte sich zwar auch eine gewisse Gelassenheit ein, aber vielleicht war es auch nur Resignation vor dem Unvermeidlichen... Trotzdem würde er versuchen, dem jungen Mann bei seinen Fragen weiterzuhelfen, ihm beizustehen und Orientierung zu geben.

„Wobei es manchmal spannend sein kann, sich über das Was-wäre-wenn Gedanken zu machen. Man darf es allerdings nicht zu arg ausufern lassen, das kann wirklich frustrierend werden“ , entgegnete der Jedi-Meister auf die Äußerungen des Jüngeren und strich sich über den Kopf. „Vor allem, wenn man schon sehr viel Zeit in dieser Galaxis verbracht hat“ , fügte er mit ein verschmitzten Grinsen hinzu, das noch eine Spur breiter wurde, als Kyrijon bezweifelt, dass er nicht so alt sein könne. „Jetzt schmeichelst du mir aber gewaltig, junger Mensch, ich werde bald 70 Standardjahre auf meinem Buckel haben. Allerdings werde ich mein jugendliches Äußeres wohl meinem Mangel an grauen Haaren zu verdanken haben.“ Es tat ihm gut, inmitten der ernsten Themen immer die Gelegenheit zu etwas Heiterkeit zu haben. Er konnte sich kaum noch daran erinnern, wann er sich das letzte Mal wirklich amüsiert hatte. Sein Begleiter hatte das Talent, diese schon in seiner Jugend eher sparsam gezeigte Gefühlsregung immer wieder aus ihm herauszukitzeln, ob es nun die Vorstellung war, dass er alter Mann sich durch die hohen Bäume des Fondormondes hangelte oder Kyrijon von seinem Vater dazu verdonnert wurde, auf einem hohen Berg zu meditieren. „Der Anfang, um die Jedi zu rehabilitieren, ist gemacht worden, es muss nur noch weitergeführt und wir müssen zeigen, dass es uns noch gibt, zu gegebener Zeit. Ich versuche, es optimistisch zu sehen, auch wenn es ein Prozess der sehr kleinen Schritte ist...“ Kleine Schritte waren nie seine Stärke gewesen, es musste alles sofort passieren und immer perfekt. Wenn die Verfolgung der Jedi etwas Gutes hatte, so hatten ihn diese Jahre gelehrt, dass er seine Einstellung ändern musste.

Der Umgang des Ordens mit den Jünglingen und Padawanen, die ihre Ausbildung nicht mehr fortsetzen durften, war für ihn immer ein heikles Thema gewesen, denn er hatte sich selbst am Randes des Ausschlusses bewegt. „Du kannst zu Recht froh sein, Kyrijon , erwiderte Tenma mit einem leisen Kopfnicken. Er spürte, wie er sich bei diesem Thema innerlich anspannte und seine Stirn sich zusammenzog. Bewusst atmete er ein und aus, und lehnte sich mit zusammengefalteten Händen zurück. „Entweder mussten solche Kinder wirklich ihre wenigen Habseligkeiten zusammenräumen und den Orden verlassen, oder wurden den verschiedenen Corps zu Hilfsarbeiten zugeteilt. Die größten waren das MediCorps, wo sie mit ihren Fähigkeiten Sanitätsdienste leisteten, und das AgriCorps, wo sie in landwirtschaftlichen Projekten arbeiteten. Ich weiß nicht, was das größere Übel war, den Jedi komplett den Rücken zu kehren, auf der schiefen Bahn zu landen oder mit ihnen zusammenzuarbeiten. Nachdem ich Rattatak verließ, habe ich sowohl Ausgestoßene als auch ehemalige Corps-Jedi getroffen. Es gab den ersteren noch viel alten Groll, sie nutzten ihre Fähigkeiten meistens für kriminelle Machenschaften, und letztere wollten vor allem in Ruhe gelassen werden, auch wenn sie sich damit abgefunden scheinen, was aus ihnen wurde. Bei denen, die noch leben, müssten viele alte Wunden geheilt werden...“ Er griff nach seinem Alebecher, trank aber nicht. Falls es je wieder einen Orden geben würde, durfte diese Praxis nicht weitergeführt werden. „Lass uns hoffen, dass die Neue Republik, nicht wieder in die alten Bahnen verfällt. Und das gilt auch für uns.“ Vielleicht würde die Geschichte von Anakin Skywalker eine sein, die eine Lehre für zukünftige Generationen von Jedi enthielt.

Für heute zählte allerdings, dass sie den Rest des Abends nutzten und sich amüsieren gingen. Nachdem Tenma die Zeche für sie beide bezahlt hatte, erkundeten sie das Vergnügungsviertel, in dem sie sich befanden und machten die Bekanntschaft der Teilnehmerinnen eines Junggesellinnenabschieds, welche von Tallaan stammten. Mit als einigen Com-Nummern ging der Rattataki allerdings nicht zurück ins Hotel, denn vor allem die zukünftige Braut hatte sich als äußerst anhänglich entpuppt und eine solche Situation konnte und wollte er nicht ausnutzen. Davon abgesehen begann er zu merken, dass sein Tag sehr lang gewesen war und er und sein neuer Begleiter einen Ausflug vorhatten, für den er einigermaßen ausgeruht sein wollte.

***


Am nächsten Morgen, es war nicht zu früh, befanden Tenma und Kyrijon sich auf dem Weg in Richtung Raumhafen. Um von den regulären und nicht gerade billigen Linienshuttles nach Nallastia unabhängig zu sein, hatte er sich ein Shuttle gemietet. Die Hangars der sehr günstigen Vermietungsagentur befanden sich in der Nähe eines Nebenterminals, wo sich Cantinas verschiedenen Grades an Schäbigkeit aneinanderreihten. Daran störte er sich weniger als an der unerfreulichen Tatsache, dass die Agentur geschlossen war. Ohne die Codekarten würde er weder ein Shuttle betreten, geschweige denn fliegen können. „Das ist nicht wahr“ , stieß er hervor, und versuchte über Com irgendjemanden zu erreichen, der sich für diesen Saftladen verantwortlich fühlte. Was nur eine unpersönliche Computerstimme war, die ihm erzählte, dass momentan niemand erreichbar sei und er es doch zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen sollte. Verärgert ging er zum nächsten Holonetterminal, um nach einer anderen Agentur oder, wenn es nicht anders ging, nach dem nächsten Linienflug zu schauen. Natürlich hatte es keine günstigere Vermietung als die gegeben, die wegen Reichtums (oder eventuell des Gegenteils) geschlossen war. Neben den Anzeigen der Luxusvermietungen ploppten gelegentlich Kleinanzeigen auf, wie etwa angebliche Schnäppchenangebote von antiken Raumgleitern oder Werkstätten, die niemand aufsuchen würde, wenn er sein Geführt heil wiederbekommen wollte. Tenma wollte das Display schon wieder schließen, als eine neue Anzeige erschein. Jemand namens Corbin Gar bot Pilotendienste an, mit einem Shuttle, das der Rattataki seit den Klonkriegen nicht mehr gesehen hatte. „Dieser Pilot ist sofort verfügbar und mehr als die Mietgebühr sollte ein Flug nach Nallastia nicht kosten“ , sagte er zu dem jungen Menschen. „Zur Not werde ich ihn überzeugen...“ Gedankentricks um finanzieller Vorteile willen gehörten zwar nicht zur feinen Jedi-Art, allerdings waren solche Piloten meistens keine Wesen mit einem makellosen Lebenslauf. Also schickte Tenma seine Anfrage ab.



[Tenma Kossus , mit Kyrijon Xifedi ]

[Fondor][ Fondor City][Raumhafen]

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13 Sep, 2017 12:49 12 [NPC] The Force ist offline Email an [NPC] The Force senden Beiträge von [NPC] The Force suchen Nehmen Sie [NPC] The Force in Ihre Freundesliste auf
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[Fondor][Fondor City][Raumhafen]

[Corbin Gar und P4]



Es war ruhig in der Hauptkabine der Pilgrim, während die Stunden nach der Schaltung der Anzeige verstrichen. Die Cantina hatte Corbin längst hinter sich gelassen und widmete sich seinem mentalen Training, bei dem er in Meditation versunken und sehr langsam mandalorianische Kampfroutinen durchging. Routiniert glitten Arme und Beine durch die Dunkelheit des Raumes, lediglich das leise Knistern der Instrumente und die entfernten Laute P4s, der grade an etwas im Cockpit arbeitete, störten die völlige Stille geringfügig, ehe das Comlink des Schiffes ein Signal abgab und P4 auf den Plan rief. "Vod, wir haben einen Interessenten für einen Transportflug." Es folgte eine Augenblick der Ruhe, in dem Corbin eine Bewegung beendete und dann inne hielt. "Es geht wohl um zwei Personen, die zum Nallastia-Mond hoch wollen. Klingt einfach, habe mir ein paar Karten der Umgebung heruntergeladen... "Wann kommen sie?" So unterbrach Corbin den Drohten ruhig, als er sich zu ihm umgewandt hatte und ihn ansah, woraufhin der Droide die Nachricht noch einmal prüfte. "Es scheint, als wären sie abreisebereit, also quasie unterwegs... Kann aber auch abweichen, auf jeden Fall werden wir sie erwarten. Würde ihnen unsere Ortungsdaten zukommen lassen." So meinte P4 geschäftig, woraufhin Corbin nickte. "Gotal'ur bic bid, vod."
Der Droide verschwand wieder im Cockpit, woraufhin Corbin ihm folgte und hinter ihm stehen blieb, während der Droide die nötigen Daten übermittelte. "Wieviel werden wir nehmen?" Woraufhin P4 kurz pausierte, dann aber fortsetzte. "Ich habe einen Betrag am Markt orientiert. Wir werden etwas mehr auf die Kosten aufschlagen müssen, als andere, da wir nur dieses Schiff haben. Außerdem sollten wir unser Visum nicht ausreizen. Der Zeitfenster ist eng." Dabei tippte der kybernetische Krieger munter weiter, ehe er die Transmission in Gang setzte und sich zu Corbin umdrehte. "Wir sollten uns auf nichts einlassen, vod."
Ich habe nicht vor, hier zu stranden, P4, keine Angst... So meinte Corbin noch, ehe er in Richtung der Ladeluke ging, um sich etwas die Beine zu vertreten.

Es war nicht weniger los, als sonst n dieser zwielichtigen Ecke des Raumhafens, beruhigend, denn das bedeutete, dass Normalität herrschte. Keine Gangs, die sich für Krawall angekündigt hatten, kein Giftmüll, der irgendwo austrat, nichts. "Ach so." So hörte Corbin es plötzlich über Comlink. "Die Untersuchung vor ein paar Stunden verlief höchst merkwürdig. Die haben versucht, uns einen Peilsender unterzujubeln. Sollten wir das melden?"
Der graue Jedi dachte kurz darüber nach, sah sich um, ehe er kalt in seinen Sprecher raunte. "Nein, wenn sie es wagen, eine Entführung zu versuchen, dann werden wir sie erwarten. Ich verlasse mich nicht mehr auf irgendwelche Autoritäten von außen." Es stimmte, Corbin sah nicht ein, etwas derartiges extern beizulegen. Er sah es als notwendig an, Kleingangstern zu zeigen, dass sie keine Handhabe hier hatten. Sie würden schon sehen, was sie davon hätten, ein mandalorianisches Schiff kapern zu wollen, selbst wenn es sich dabei um ein Theta-Shuttle handelte. Ein kontrollierender Griff galt Corbin Halftern, er hatte alles dabei, was er notfalls brauchen würde, um ungebetene Gäste, oder Zechpreller auf ihren Platz zu verweisen. Jetzt jedoch stand er nur da und blickte sich um, registrierte das Treiben um sich, glaubte sogar, die beiden Duros aus der Kantine zu erkennen, wenn auch nur an ihrer Kleidung. Sie diskutierten und stritten immer noch, während sie nahe des Zuganges an ihren Swoop-Bikes herum schraubten. Rennfahrer auf Tour? Gut möglich.

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Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Corbin Gar am 19 Sep, 2017 00:15 03.

18 Sep, 2017 19:45 58 Corbin Gar ist offline Email an Corbin Gar senden Beiträge von Corbin Gar suchen Nehmen Sie Corbin Gar in Ihre Freundesliste auf
Kyrijon Xifedi
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[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus]

[Fondor][ Fondor City][Raumhafen]


Es wurde zumindest ein interessanter Abend, wie Kyrijon feststellte. Die Fragen, warum gab es überhaupt Krieg, Missgunst, Neid, Ungerechtigkeit und Hass, waren sicherlich Älter als es der Orden gewesen war und hatte zumindest noch länger überdauert. Das war nicht gerade das, worüber man damals vermutlich gesprochen hatte, zumindest nicht, wenn es nach dem jüngeren Jedi ging, denn auch wenn sein Vater oft philosophiert hatte, darüber hatten sie nie geredet. Er hatte Tenma offen angesehen, hatte ihm zugehört und an den richtigen Stellen genickt, um zu zeigen, dass er es verstanden hatte. Verstanden was der Rattakai ihm sagen wollte, zumindest glaubte er dies. „Man muss vieles akzeptieren, was man nicht ändern kann. Es liegt nicht immer im Willen der Macht, hat mein Vater dann gesagt.“ Der jüngere grinste ein wenig schief, während er auch über die Was wäre gewesen wenn Fragen nachdachte.

Sicherlich waren diese Fragen meistens ergebnislos, es sei denn man machte sich über etwas Gedanken, was in der Zukunft lag und eine Möglichkeit bot, etwas in seinem Leben, oder auch der Galaxis, zu ändern. Kyrijon blinzelte Tenma allerdings überrascht und irritiert an, als dieser behauptete bereits 70 Jahre alt zu sein. „Ihr scherzt!“ behauptete er und starrte ihn an, auch wenn er ihm glaubte, so musste dies ein Scherz sein, oder nicht? „Aber der Prozess ist in Gang gebracht worden, darauf kommt es fürs erste an.“ wagte er zu sagen, ehe der Abend mit weiteren Geschichten über den Orden und die Corps zu ende ging und sie sich auf ins Hotel machten.

***


Manchmal wusste der junge Jedi nicht, ob er ein Morgenmensch war, oder nicht. Heute jedoch war er erstaunlich wach, sie hatten bereits gefrühstückt, als sich die beiden wieder trafen und auf den Weg in Richtung Raumhafen machten, wo ein gemietetes Schuttle auf sie warten sollte. Kyrijons Blick glitt aufmerksam umher, er sah sich um und streckte hin und wieder seine Fühler aus, um aus den Wesen um ihn herum schlau zu werden, oder zu gucken, wie sie drauf und ihnen gesinnt waren. Nun, es war keine Überraschung zu bemerken, dass die meisten kein Interesse an ihnen hatten und nur schnell zur Arbeit, oder anderweitig weiter wollten.
Allerdings fühlte sich der jüngere ein wenig an die unteren Ebenen Courscants erinnert, je weiter sie sich der Agentur näherten. Er war einiges gewohnt, sicherlich, aber das hier irritierte ihn ein wenig, musste er zugeben, immerhin hatte es am Hauptterminal ganz anders ausgesehen. Kyrijon ließ sich ein wenig zurück fallen, nur ein paar Schritte, und warf in die eine, oder andere Cantina einen kurzen Blick, ehe er Kossus Reaktion bemerkte. „Was ist los?“ erkundigte er sich, als der Unmut auch über die Macht deutlich zu spüren war. Der jüngere zog eine Augenbraue hoch und sah auf die geschlossene Tür, ehe er verstand was los war. Vielleicht war es für den Augenblick besser nichts zu sagen, auch wenn sie natürlich ein paar Worte wechselten. Kyrijon warf ebenfalls einen kurzen Blick auf das Terminal, ehe er in die Richtung der Agentur sah. „Auch wenn es nicht das richtige wäre, bekämen wir die Tür sicher auf?“ schlug er mit einem leichten Grinsen vor, ehe Kossus etwas sagte, was seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Der jüngere sah auf. „Und ich dachte dass darf man nicht.“ Das schmunzeln verriet jedoch, ganz ernst meinte er die Aussage nicht und so nickte er leicht. „Vielleicht lässt er ja mit sich reden. Sofern er jetzt nicht gleich wieder abspringt, weil er einen anderen Job gesucht hat.“ Was durchaus auch immerhin im Bereich des möglichen lag, wie er wusste, aber einen Versuch war es wert. Wieso kam ihm nun sein Vater mit Tu es, oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen, in den Sinn? Angeblich war es der Lieblingssatz eines bekannten Jedis gewesen, auch wenn Kyrijon eingewandt hatte, damals zumindest, was in Falle eines Scheiterns wäre. Die Antworten Dann scheitere nicht, oder Scheitern ist keine Option, hatte er nun wirklich nicht hören wollen.

Als der Pilot sich, zu Kyrijons Überraschung, tatsächlich meldete, machten sich die beiden auf den Weg in Richtung des Schiffes. Wieso hatte er eigentlich ein ungutes Gefühl? „Wisst Ihr zufällig etwas über den Piloten?“ Sicher, er war hierher geflogen, aber er hatte sich sonst ausgesucht, mit wem er flog und war nicht einfach los gestürmt. Natürlich konnte man das hier nicht direkt los stürmen nennen, aber es war dieses Misstrauen, das immer wieder zu Tage trat, wenn er mit jemanden unterwegs war, den er nicht wirklich kannte. Es war das Problem, wenn man sich sein Leben lang verstecken musste, irgendwann wurde Misstrauen zu so etwas wie einer zweiten Natur.

[Kyrijon Xifedi, mit Tenma Kossus]

[Fondor][ Fondor City][Raumhafen]

28 Sep, 2017 14:49 30 Kyrijon Xifedi ist offline Beiträge von Kyrijon Xifedi suchen Nehmen Sie Kyrijon Xifedi in Ihre Freundesliste auf
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