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Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 44

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Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Tyros Hardin, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Es gab scheinbar kein Entkommen vor der infernalen Hilfsbereitschaft Lady Garripas. Joruus seufzte innerlich und konnte nur mit Mühe verhindern, dass er die Augen verdrehte. Sprach er eine andere Sprache? Selbst Lord Jadorris hatte ihn falsch verstanden. Der Lord war aber auch schon sehr gut angetrunken, die Leutseligkeit des Cadriaaners überstieg noch seine eigene.

„Das ist sehr nett von Euch, Lady Garripas, und auch von Euch, Lord Jadorris, aber das wird nicht nötig sein. Meine Mutter möchte nur in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Alles andere ist nichts für sie, sie bekommt ständig Heimweh.“

Damit hoffte er, jetzt aus dem ärgsten Schlamassel entkommen zu sein. Sicher fühlte er sich allerdings noch nicht. Das war ein sehr schwieriges Gespräch. Und der Lord, den er eben wegen eines Rennens fragen wollte, flirtete ungeniert mit dieser Lady, die so falsch lächelte, als wäre sie ein Reklamegirl für Zahnpasta – und zwar eines, das nicht er (der King of Fashion) ausgestattet hatte. Der erfahrene Beobachter in ihm sagte ihm, dass die trauernde Witwe wie Wachs in den Händen des Lords war. Es war erbärmlich anzuschauen. Aber war er nicht genauso? Manchmal flirtete er einfach mit gewissen Damen oder Herren, um sich deren Gunst zu sichern, anderen zeigte er wieder die kalte Schulter. Sein müdes Hirn wollte sich nicht weiter mit dieser ekelhaften Selbsterkenntnis beschäftigen und wandte sich wieder Lady Garripas zu.

„Euer Sohn, Sir Garripas, kann sich glücklich schätzen, jemanden wie Euch zur Mutter zu haben.“


Innerlich gab er sich einen Tritt, weil er anfing, derartig Süßholz zu raspeln. Aber es gehörte auch zu ihm und seiner Arbeit, schließlich war er nie durch übermäßige Unhöflichkeit dem Adel gegenüber aufgefallen. Höchstens, wenn er einer der jüngeren Vertreterinnen des niederen Adelsstandes den Laufpass gab. Bislang hatte es niemand geschafft, ihn länger als eine Woche zu faszinieren. Weder Mann noch Frau. Auf Obulette wollte er sich hüten, mehr als zu flirten. Doch wie es aussah, waren hier die Damen noch abgehobener als zuhause und die Männer, sehr – männlich.

Gerade wappnete er sich für die Antworten, die unweigerlich folgen mussten, da stürmte mit einem entzückten Aufschrei Lady Pangara auf den jungen Rothaarigen zu. Er wusste nicht, was das sollte, weil er sich nicht an die Frau erinnern konnte. Jemanden, der so selbstbewusst auftrat und dabei aussah, als hätte er bereits mehr als einmal das Zeitliche gesegnet, wäre ihm in Erinnerung geblieben.
„Nein, ist das eine Überraschung! Das ist doch, Sie sind doch … du meine Güte, mein Gedächtnis lässt nach … Sie sind doch dieser hübsche Junge aus der Soap Opera Winterlicht, nicht wahr? Sie spielen diesen … diesen Sir … ach, es ist mir entfallen …“, plapperte die umtriebige Witwe mit dem Hang zur Informationsbeschaffung dahin und drängte sich ungeniert in die Gesellschaft. Ihre Wangen wurden von einer leichten Röte überzogen und ihr mächtiger Busen hob und senkte sich unter einem sehr teuren Kleid, als wäre sie furchtbar aufgeregt. „Oh, verzeihen Sie und auch Ihr Mylord und Myladys. Ich bin Lady Amely Pangara.“ Mit einem gewinnenden Lächeln schaute sie in die Runde. „Oh, das ist doch Lord Jadorris. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch noch an mich erinnern könnt, aber wir wurden uns bei irgendeinem langweiligen Rennen vorgestellt. Es ist schon ewig her, also kaum der Rede wert, wenn Ihr es vergessen habt.“
Sie kannte offenbar keinen Genierer und Joruus fühlte sich immer unwohler. Da wurde das Lächeln der Witwe eigenartig. Kurz richtete sie ihren Blick auf den jungen Garripas, gerade lang genug, um nicht aufdringlich zu werden, aber lang genug für sie, dann auf dessen Mutter und die anderen Damen, ehe sie wieder zu Joruus und Lord Jadorris schaute. „Aber sagt nicht, dass dieser Schauspieler – ich möchte Sie übrigens um ein Autogramm bitten – auch Ihr Sprössling ist, Lord Jadorris.“ Joruus verschluckte sich an seinem Caf und spuckte beinahe alles aus. Er drehte sich herum, spuckte den Caf in die Tasse zurück und rang anschließend heftig nach Atem. Das durfte doch nicht wahr sein. Wo war nur Tyros dieser Volldepp? Natürlich war er nicht da – oder vielleicht auch gut. Aber wer wusste, welche anderen Schmierenschreiberlinge sich in der Nähe herumtrieben? Vielleicht erstickte hier auch und wurde so dieser Peinlichkeit enthoben. Auch wenn er seinen Vater nicht kannte, wusste er ganz sicher, dass es nicht Lord Jadorris wäre, weil der sich bestimmt nicht mit einer Frau aus den sklavischen Dörfern Barnabas eingelassen hätte – nicht einmal für eine schnelle Nummer.

Lady Pangara spielte ihre Rolle weiter und strahlte in die Runde, sich offenbar keines Fauxpas bewusst. Sie war alt und extravagant genug, um sich so etwas leisten zu können. Man kannte sie als direkte Person, deshalb wurde ihr oft mehr erzählt, als andere wollten, weil sie sie mit ihren direkten Fragen überrollte. Allerdings konnte sie auch anders. Doch das durfte niemand wissen und war seit jeher ihr kleines Geheimnis, das sie mit in den Tod nehmen würde. Im Moment amüsierte sie sich sehr über diese kleine illustre Gesellschaft und vor allem über Joruus Erstickungsanfall. Vielleicht sollte sie ihm helfen, aber der Bengel durfte ruhig noch etwas leiden, bevor sie ihn erlöste.



Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

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schneiderei-In-Pixio-verkleinert

03 Jul, 2021 19:23 45 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 32

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OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas
sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste


Als ausgebildeter Assassine musste man nicht unbedingt machtbegabt sein, um aus der Wahrnehmung seiner Umgebung zu verschwinden, auch wenn Orlando kurz zuvor in einem aufsehenerregenden Duell triumphal verloren hatte und zum Zankapfel eines Spontanduells zwischen zwei jungen Damen aus der Saber Rake-Szene geworden war. Dazu half es, dass mit Wessiri, der Zankapfel des ersten Duells, und Lord Jadorris zwei sehr flamboyante Persönlichkeiten den Großteil der allgemeinen Aufmerksamkeit auf sich zogen. Er zog in sich an die Ecke des Bartresen zurück, von wo er alles hören und sehen konnte, ohne direkt bemerkt zu werden. Mutter war zu sehr damit beschäftigt, den barnabanischen Modeschöpfer zu seinem Besten zu zwingen, der sich vergeblich gegen ihre guten Absichten wehrte und dabei auch noch von Lord Jadorris unterstützt wurde. Sehr zu seiner Freude nahm er wahr, dass es in Vishna zu brodeln begann, als sich Baronin Daraay an ihn heranwarf. Nicht, dass sie unbedingt etwas mit dem Cadriaaner anfangen wollte, aber sie schien alles andere als erfreut zu sein, dass die junge Witwe ihr den nächsten Galan abspenstig machen wollte. Das war nicht nur gut, sondern...

Der Aufschrei kam jedoch nicht von ihr, sondern von jener Lady Pangara, die sich des aufdringlichen Reporters bemächtigt hatte. Diese Wendung kam unerwartet. Allerdings auch nicht unwillkommen, denn so konnte er sie weiter sondieren. Da war etwas an ihr, das nicht ganz an ihrem Auftritt stimmte und Orlando sammelte seine Konzentration, die er eigentlich dazu verwenden wollte, um Vishnas Zorn etwas anzustacheln.

Mutter war dezent pikiert, dass diese Schreckschraube in ihr Gespräch platzte, dazu noch eine Außenstehende, ließ es sich jedoch nicht anmerken, wie unhöflich sie es fand, dass diese sich zuerst an Wessiri gewandt hatte und nicht an sie.

„Lady Pangara, erwiderte sie höflich, aber nicht unbedingt zu freundlich. „wie erfreulich, Euch einmal persönlich kennenzulernen. Ich habe schon viel von Euch gehört. Was führt Euch nach Obulette?“

Wieder einmal befand Orlando, dass seine Mutter noch viel zu nett war und die Lady Onnoria , egal ob Mutter oder Tochter, einen solchen Eindringling in der Luft zerrissen hätte. „Oh, Lady Amely Pangara, rief Jadorris aus, nachdem er sich von der Hand Baronin Daraays losgerissen hatte und dann schwungvoll die faltigen Krallen der Cadriaanerin ergriff.

„Natürlich erinnere ich mich noch – wie könnte ich eine solche beeindruckende Persönlichkeit vergessen!“

Zumindest schien der Baron daran zu glauben, was er sagte, während er ihr einen manierlichen Handkuss gab. Orlando hingegen bezweifelte es. Er ballte seine Hände so fest, bis ihm die Fingernägel ins Fleisch stachen, damit er unter dem verführerischen Aufbranden der Dunkelheit einen klaren Kopf behielt – etwas stimmte hier ganz sicher nicht. Und dass hatte nicht nur damit zu tun, dass Lady Pangara Lord Jadorris unterstellte, dass Wessiri sein Sohn sei.

Natürlich waren ältere Damen dafür bekannt, dass sie vor keiner Peinlichkeit zurückschreckten und es schien sehr naheliegend, dass Wessiri das Ergebnis eines Abenteuers des Barons war. Und doch war es selbst für einen Schürzenjäger wie Jadorris unwahrscheinlich, sich mit einer Frau aus dem Bodensatz Barnabas eingelassen zu haben. Die Macht sagte Orlando deutlich, dass seine Ahnung richtig war. Mutter war geschockt, trotz ihres höflich-neutralen Gesichtsausdrucks, Baronin Daraay zog kurz die Augenbrauen zusammen, während Jadorris zuviel intus hatte, um die Unterstellung ernst zu nehmen. Vermutlich hätte er sogar nüchtern derart dämlich gelacht, als ob die Alte etwas unglaublich Witziges gesagt hätte, während Wessiri beinahe an seinem Caf erstickte. Streng genommen waren solche Worte eine duellwürdige Beleidigung und das Verhältnis zwischen Mecetti und Cadriaan noch stärker verschlechtern konnten als ohnehin, obwohl Jadorris selbst aus Cadriaan kam.

„Mylady, wie könnt Ihr es wagen“, fuhr Vishna dazwischen, deren Ärger nun das richtige Ziel gefunden hatte. Orlando schmunzelte und gönnte sich den Spaß, ihre Gefühle etwas weiter hochzukitzeln, so dass ihre Hand an den Lichtdegen fuhr. „Lord Jadorris ist ein angesehener Angehöriger Eures eigenen Hauses, es wäre völlig unter seiner Würde, sich mit einer barnabanischen Leibeigenen einzulassen!“

Wie ihr Temperament– wenngleich in milderer Form – dem der jüngeren Lady Onnoria ähnelte, als sie auf Lady Pangara zustürmte. „Lady Rustaro , mit einer geschmeidigen Bewegung, so gut es mit einem verstauchten Fuß ging, trat Orlando dazwischen. Nun war es an der Zeit, selbst einzugreifen. Er legte eine Hand auf Vishna Schulter und er genoss es, wie die Wut sie aufwühlte. Sie blieb stehen, sichtlich aufgebracht. Fast unmerklich lächelte er sie an, wonach er sich mit größerem Ernst an die ältere Dame wandte.

„Mylady, ich denke, dass Eure Worte sehr unangebracht waren – sowohl was Lord Jadorris als auch Mister Wessiri betrifft. Bevor hier größere Unanehmlichkeiten entstehen, solltet Ihr um Entschuldigung bitten und Obulette umgehend verlassen.“

In seine Stimme legte er den entsprechenden Nachdruck in der Macht, denn Lady Pangara mangelte es nicht an Selbstbewusstsein.


OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas
sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

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25 Jul, 2021 02:46 31 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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