RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte Fragen

Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Colonies » Obulette » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (6): « erste ... « vorherige 4 5 [6] Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Tyros Hardin, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Es gab scheinbar kein Entkommen vor der infernalen Hilfsbereitschaft Lady Garripas. Joruus seufzte innerlich und konnte nur mit Mühe verhindern, dass er die Augen verdrehte. Sprach er eine andere Sprache? Selbst Lord Jadorris hatte ihn falsch verstanden. Der Lord war aber auch schon sehr gut angetrunken, die Leutseligkeit des Cadriaaners überstieg noch seine eigene.

„Das ist sehr nett von Euch, Lady Garripas, und auch von Euch, Lord Jadorris, aber das wird nicht nötig sein. Meine Mutter möchte nur in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Alles andere ist nichts für sie, sie bekommt ständig Heimweh.“

Damit hoffte er, jetzt aus dem ärgsten Schlamassel entkommen zu sein. Sicher fühlte er sich allerdings noch nicht. Das war ein sehr schwieriges Gespräch. Und der Lord, den er eben wegen eines Rennens fragen wollte, flirtete ungeniert mit dieser Lady, die so falsch lächelte, als wäre sie ein Reklamegirl für Zahnpasta – und zwar eines, das nicht er (der King of Fashion) ausgestattet hatte. Der erfahrene Beobachter in ihm sagte ihm, dass die trauernde Witwe wie Wachs in den Händen des Lords war. Es war erbärmlich anzuschauen. Aber war er nicht genauso? Manchmal flirtete er einfach mit gewissen Damen oder Herren, um sich deren Gunst zu sichern, anderen zeigte er wieder die kalte Schulter. Sein müdes Hirn wollte sich nicht weiter mit dieser ekelhaften Selbsterkenntnis beschäftigen und wandte sich wieder Lady Garripas zu.

„Euer Sohn, Sir Garripas, kann sich glücklich schätzen, jemanden wie Euch zur Mutter zu haben.“


Innerlich gab er sich einen Tritt, weil er anfing, derartig Süßholz zu raspeln. Aber es gehörte auch zu ihm und seiner Arbeit, schließlich war er nie durch übermäßige Unhöflichkeit dem Adel gegenüber aufgefallen. Höchstens, wenn er einer der jüngeren Vertreterinnen des niederen Adelsstandes den Laufpass gab. Bislang hatte es niemand geschafft, ihn länger als eine Woche zu faszinieren. Weder Mann noch Frau. Auf Obulette wollte er sich hüten, mehr als zu flirten. Doch wie es aussah, waren hier die Damen noch abgehobener als zuhause und die Männer, sehr – männlich.

Gerade wappnete er sich für die Antworten, die unweigerlich folgen mussten, da stürmte mit einem entzückten Aufschrei Lady Pangara auf den jungen Rothaarigen zu. Er wusste nicht, was das sollte, weil er sich nicht an die Frau erinnern konnte. Jemanden, der so selbstbewusst auftrat und dabei aussah, als hätte er bereits mehr als einmal das Zeitliche gesegnet, wäre ihm in Erinnerung geblieben.
„Nein, ist das eine Überraschung! Das ist doch, Sie sind doch … du meine Güte, mein Gedächtnis lässt nach … Sie sind doch dieser hübsche Junge aus der Soap Opera Winterlicht, nicht wahr? Sie spielen diesen … diesen Sir … ach, es ist mir entfallen …“, plapperte die umtriebige Witwe mit dem Hang zur Informationsbeschaffung dahin und drängte sich ungeniert in die Gesellschaft. Ihre Wangen wurden von einer leichten Röte überzogen und ihr mächtiger Busen hob und senkte sich unter einem sehr teuren Kleid, als wäre sie furchtbar aufgeregt. „Oh, verzeihen Sie und auch Ihr Mylord und Myladys. Ich bin Lady Amely Pangara.“ Mit einem gewinnenden Lächeln schaute sie in die Runde. „Oh, das ist doch Lord Jadorris. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch noch an mich erinnern könnt, aber wir wurden uns bei irgendeinem langweiligen Rennen vorgestellt. Es ist schon ewig her, also kaum der Rede wert, wenn Ihr es vergessen habt.“
Sie kannte offenbar keinen Genierer und Joruus fühlte sich immer unwohler. Da wurde das Lächeln der Witwe eigenartig. Kurz richtete sie ihren Blick auf den jungen Garripas, gerade lang genug, um nicht aufdringlich zu werden, aber lang genug für sie, dann auf dessen Mutter und die anderen Damen, ehe sie wieder zu Joruus und Lord Jadorris schaute. „Aber sagt nicht, dass dieser Schauspieler – ich möchte Sie übrigens um ein Autogramm bitten – auch Ihr Sprössling ist, Lord Jadorris.“ Joruus verschluckte sich an seinem Caf und spuckte beinahe alles aus. Er drehte sich herum, spuckte den Caf in die Tasse zurück und rang anschließend heftig nach Atem. Das durfte doch nicht wahr sein. Wo war nur Tyros dieser Volldepp? Natürlich war er nicht da – oder vielleicht auch gut. Aber wer wusste, welche anderen Schmierenschreiberlinge sich in der Nähe herumtrieben? Vielleicht erstickte hier auch und wurde so dieser Peinlichkeit enthoben. Auch wenn er seinen Vater nicht kannte, wusste er ganz sicher, dass es nicht Lord Jadorris wäre, weil der sich bestimmt nicht mit einer Frau aus den sklavischen Dörfern Barnabas eingelassen hätte – nicht einmal für eine schnelle Nummer.

Lady Pangara spielte ihre Rolle weiter und strahlte in die Runde, sich offenbar keines Fauxpas bewusst. Sie war alt und extravagant genug, um sich so etwas leisten zu können. Man kannte sie als direkte Person, deshalb wurde ihr oft mehr erzählt, als andere wollten, weil sie sie mit ihren direkten Fragen überrollte. Allerdings konnte sie auch anders. Doch das durfte niemand wissen und war seit jeher ihr kleines Geheimnis, das sie mit in den Tod nehmen würde. Im Moment amüsierte sie sich sehr über diese kleine illustre Gesellschaft und vor allem über Joruus Erstickungsanfall. Vielleicht sollte sie ihm helfen, aber der Bengel durfte ruhig noch etwas leiden, bevor sie ihn erlöste.



Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

03 Jul, 2021 19:23 45 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas
sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste


Als ausgebildeter Assassine musste man nicht unbedingt machtbegabt sein, um aus der Wahrnehmung seiner Umgebung zu verschwinden, auch wenn Orlando kurz zuvor in einem aufsehenerregenden Duell triumphal verloren hatte und zum Zankapfel eines Spontanduells zwischen zwei jungen Damen aus der Saber Rake-Szene geworden war. Dazu half es, dass mit Wessiri, der Zankapfel des ersten Duells, und Lord Jadorris zwei sehr flamboyante Persönlichkeiten den Großteil der allgemeinen Aufmerksamkeit auf sich zogen. Er zog in sich an die Ecke des Bartresen zurück, von wo er alles hören und sehen konnte, ohne direkt bemerkt zu werden. Mutter war zu sehr damit beschäftigt, den barnabanischen Modeschöpfer zu seinem Besten zu zwingen, der sich vergeblich gegen ihre guten Absichten wehrte und dabei auch noch von Lord Jadorris unterstützt wurde. Sehr zu seiner Freude nahm er wahr, dass es in Vishna zu brodeln begann, als sich Baronin Daraay an ihn heranwarf. Nicht, dass sie unbedingt etwas mit dem Cadriaaner anfangen wollte, aber sie schien alles andere als erfreut zu sein, dass die junge Witwe ihr den nächsten Galan abspenstig machen wollte. Das war nicht nur gut, sondern...

Der Aufschrei kam jedoch nicht von ihr, sondern von jener Lady Pangara, die sich des aufdringlichen Reporters bemächtigt hatte. Diese Wendung kam unerwartet. Allerdings auch nicht unwillkommen, denn so konnte er sie weiter sondieren. Da war etwas an ihr, das nicht ganz an ihrem Auftritt stimmte und Orlando sammelte seine Konzentration, die er eigentlich dazu verwenden wollte, um Vishnas Zorn etwas anzustacheln.

Mutter war dezent pikiert, dass diese Schreckschraube in ihr Gespräch platzte, dazu noch eine Außenstehende, ließ es sich jedoch nicht anmerken, wie unhöflich sie es fand, dass diese sich zuerst an Wessiri gewandt hatte und nicht an sie.

„Lady Pangara, erwiderte sie höflich, aber nicht unbedingt zu freundlich. „wie erfreulich, Euch einmal persönlich kennenzulernen. Ich habe schon viel von Euch gehört. Was führt Euch nach Obulette?“

Wieder einmal befand Orlando, dass seine Mutter noch viel zu nett war und die Lady Onnoria , egal ob Mutter oder Tochter, einen solchen Eindringling in der Luft zerrissen hätte. „Oh, Lady Amely Pangara, rief Jadorris aus, nachdem er sich von der Hand Baronin Daraays losgerissen hatte und dann schwungvoll die faltigen Krallen der Cadriaanerin ergriff.

„Natürlich erinnere ich mich noch – wie könnte ich eine solche beeindruckende Persönlichkeit vergessen!“

Zumindest schien der Baron daran zu glauben, was er sagte, während er ihr einen manierlichen Handkuss gab. Orlando hingegen bezweifelte es. Er ballte seine Hände so fest, bis ihm die Fingernägel ins Fleisch stachen, damit er unter dem verführerischen Aufbranden der Dunkelheit einen klaren Kopf behielt – etwas stimmte hier ganz sicher nicht. Und dass hatte nicht nur damit zu tun, dass Lady Pangara Lord Jadorris unterstellte, dass Wessiri sein Sohn sei.

Natürlich waren ältere Damen dafür bekannt, dass sie vor keiner Peinlichkeit zurückschreckten und es schien sehr naheliegend, dass Wessiri das Ergebnis eines Abenteuers des Barons war. Und doch war es selbst für einen Schürzenjäger wie Jadorris unwahrscheinlich, sich mit einer Frau aus dem Bodensatz Barnabas eingelassen zu haben. Die Macht sagte Orlando deutlich, dass seine Ahnung richtig war. Mutter war geschockt, trotz ihres höflich-neutralen Gesichtsausdrucks, Baronin Daraay zog kurz die Augenbrauen zusammen, während Jadorris zuviel intus hatte, um die Unterstellung ernst zu nehmen. Vermutlich hätte er sogar nüchtern derart dämlich gelacht, als ob die Alte etwas unglaublich Witziges gesagt hätte, während Wessiri beinahe an seinem Caf erstickte. Streng genommen waren solche Worte eine duellwürdige Beleidigung und das Verhältnis zwischen Mecetti und Cadriaan noch stärker verschlechtern konnten als ohnehin, obwohl Jadorris selbst aus Cadriaan kam.

„Mylady, wie könnt Ihr es wagen“, fuhr Vishna dazwischen, deren Ärger nun das richtige Ziel gefunden hatte. Orlando schmunzelte und gönnte sich den Spaß, ihre Gefühle etwas weiter hochzukitzeln, so dass ihre Hand an den Lichtdegen fuhr. „Lord Jadorris ist ein angesehener Angehöriger Eures eigenen Hauses, es wäre völlig unter seiner Würde, sich mit einer barnabanischen Leibeigenen einzulassen!“

Wie ihr Temperament– wenngleich in milderer Form – dem der jüngeren Lady Onnoria ähnelte, als sie auf Lady Pangara zustürmte. „Lady Rustaro , mit einer geschmeidigen Bewegung, so gut es mit einem verstauchten Fuß ging, trat Orlando dazwischen. Nun war es an der Zeit, selbst einzugreifen. Er legte eine Hand auf Vishna Schulter und er genoss es, wie die Wut sie aufwühlte. Sie blieb stehen, sichtlich aufgebracht. Fast unmerklich lächelte er sie an, wonach er sich mit größerem Ernst an die ältere Dame wandte.

„Mylady, ich denke, dass Eure Worte sehr unangebracht waren – sowohl was Lord Jadorris als auch Mister Wessiri betrifft. Bevor hier größere Unanehmlichkeiten entstehen, solltet Ihr um Entschuldigung bitten und Obulette umgehend verlassen.“

In seine Stimme legte er den entsprechenden Nachdruck in der Macht, denn Lady Pangara mangelte es nicht an Selbstbewusstsein.


OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas
sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

25 Jul, 2021 02:46 31 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Lady Pangara schien sich sehr zu amüsieren, während Joruus am liebsten im Boden versunken oder in einem Wurmloch auf Nimmerwiedersehen verschwunden wäre. Beides erschien ihm sehr erstrebenswert. Wie peinlich diese alte Hexe war, an die er sich überhaupt nicht erinnern konnte. Aber pflichtbewusst schrieb er auf ein Stück Flimsi einige nette Worte, setzte einen Sketch darunter und seine Unterschrift. Noch während er das tat, drohte die Lage zu eskalieren. In Anbetracht der Umstände und weil auch vorhin sein Eingreifen sehr unerwünscht gewesen war, hielt sich der Modeschöpfer zurück und schwieg, auch wenn es ihm schwerfiel.

Amelys Gesichtsausdruck wurde weich und sogar etwas dümmlich. Sie war gut darin, verschiedene Mienenspiele zu den passenden Gelegenheiten aufzusetzen. Sogar das belustigte Blitzen in ihren Augen hatte sie gut unter Kontrolle. Die Damen ignorierte sie, auch den jungen Garripas und wandte sich stattdessen an Lord Jadorris, der überhaupt nicht auf ihre offensichtlich provozierende Frage geantwortet hatte.

„Lord Jadorris, ich hoffe, ich habe Euch nicht beleidigt – natürlich ist mir seine Herkunft bekannt … Na, darüber wollen wir nicht reden. Es wird nur so viel gemunkelt. Euch sind doch diese Gerüchte bestimmt nicht unbekannt.“

Während sie leise und vertraulich auf den Lord einredete, legte sie ihm vertraulich eine Hand auf den Unterarm, jedoch nicht lange genug, um als aufdringlich zu gelten, doch lang genug, um ihm zu suggerieren, dass alles in Ordnung war. Der Rothaarige war betrunken genug, dass sie das schaffen konnte. Danach erst wendete sie sich mit einem strahlenden Lächeln an den jungen Mann, der versucht hatte, sie zu beeinflussen. Sie tat ihm den Gefallen und wirkte überrascht, sogar ängstlich. Dabei ignorierte sie die echauffierten Damen geflissentlich. Im Moment waren sie nicht so interessant wie anderes.

„Waren meine Worte so unangebracht, Sir Garripas? Ich sage nur das, was andernorts hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird. Es ist so viel besser, den Gerüchten sofort ihren Stachel zu ziehen, indem man die Betroffenen darauf anspricht. Ihr solltet aufpassen, wo Eure Ohren lauschen, junger Mann“, sagte sie ihm in vertraulichem Tonfall und wieder lächelte sie charmant, als sie sich herum drehte und mit dem Stück Flimsi in Joruus Richtung winkte. „Danke, mein Junge. Viel Spaß und passen Sie auf, mit wem Sie sich einlassen!“

Sie konnte es sich leisten, aufdringlich und lästig zu sein, vielleicht nicht gerade auf Obulette und schon gar nicht in dieser Gesellschaft, aber das störte sie nicht, schließlich besaß sie ein schnelles Shuttle, das sie jederzeit woanders hinbringen konnte, bis sich die Wogen wieder geglättet hatten. Aber weg wollte sie auf keinen Fall. Der junge Garripas begann, interessant zu werden. Sie hatte etwas gespürt, nicht sehr deutlich, aber es war dunkel genug, um nicht NICHT aufmerksam zu werden.

Lady Pangara wusste schon lange über die Wege der Macht Bescheid, leider hatte sie nie eine richtige Ausbildung genossen, aber über die Jahre hin hatte sie vieles gelernt – die Kontrolle ihres Mienenspiels zum Beispiel und sie reagierte schneller als andere, selbst jetzt noch in ihrem fortgeschrittenen Alter. Seitdem sie das alles nutzte und oft auch die Gefühle ihrer Mitmenschen oder Nichtmitmenschen erkannte und zum Teil kontrollieren konnte, hatte sie großen Spaß daran gefunden, das auszunutzen. Sie gab sich dumm, manchmal provinziell, aufdringlich, überschwänglich, wie es gerade passte – und am Ende saß sie mit einem großen Stapel Credits da, die sie für die gewonnenen Informationen erhalten hatte.
Ihr war auch bewusst, dass das Spiel jederzeit mit ihrem Tod enden konnte, aber das machte den besonderen Reiz aus.


Währenddessen hatte Joruus nur versucht, sich irgendwie zu verbergen, unsichtbar zu werden und mit dem ganzen Mist nichts zu tun zu haben. Diese Lady Pangara ging ihm auf die Nerven. Am liebsten wäre es ihm, wenn sie sofort verschwände. Auf der Stelle. Aber sie machte keine diesbezüglichen Anstalten. Als sie ihm zuwinkte, erwiderte er es und setzte das falscheste Lächeln auf, zu dem er fähig war.


Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

04 Aug, 2021 16:50 12 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar

Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay , Barbesucher, Hotelgäste


Das Wirken der Macht zeigte sich auf verschiedene Weisen, über seine gewöhnlichen und dafür empfänglichen Sinne, starken Ahnungen oder einzelne Ereignisse, wie das Aufblitzen eines Gedankens oder der Anblick einer Person oder eines Gegenstandes. Und manchmal entstand etwas, das Orlando ein Schwarzes Loch nannte – seine Wahrnehmung fokussierte sich unwillkürlich um den Auslöser eines Ereignisses, alles was um ihn geschah, lief nur noch auf diesen einen Punkt zu, bis auf den Auslöser, wurde alles andere unwichtig, es gab nur noch ihn und die Ursache für das Ereignis. Mathematik war noch nie eines seiner guten Fächer gewesen, aber für ihn hatte diese Art der Wahrnehmung eine geradezu formelhafte Klarheit. Er musste nicht verstehen, wie und warum sie funktionierte, er musste sie nur erkennen. Alles in diesem Raum lief auf eine einzige Person zu, und das war diese fürchterliche Lady Pangara, die gerade Lord Jadorris, der noch dämlicher grinste als sonst, die verschrumpelte Hand auf den Arm legte.

„Macht Euch keine Sorgen“, flötete der Baron, der schon zu angetrunken war, um ihrer Beeinflussung zu widerstehen, „das ist alles nur heiße Luft, niemand nimmt so etwas ernsthaft...ernst.“ Aufgrund dieses bescheuerten Wortspiels war er so von sich selbst amüsiert, dass er ziemlich laut lachte und erwartungsvoll in die Rund schaute. Obwohl niemand reagierte, schien ihm das nichts auszumachen und gönnte sich einen herzhaften Schluck aus seinem Cocktailglas.

Die Alte hatte sich gut im Griff, das musste Orlando ihr lassen und da sie sich ihm zuwandte, konnte er sich eingehender auf sie konzentrieren. Vishna nutzte die Gelegenheit, um sich wieder dem Baron zuzuwenden, während Lady Daraay seiner Mutter etwas zuflüsterte und Wessiri war nur noch Hintergrundrauschen. Jeder von ihnen war unwichtig. „Mylady, Eure Worte waren durchaus unangebracht“, insistierte er, während er versuchte, hinter ihrer charmant-dümmlichen Fassade mehr über ihre Fähigkeiten herauszufinden. „Soweit ich weiß, war Mister Wessiris Herkunft bis zum Erscheinen dieses Artikels von Mister Hardin kein Thema gewesen, schon gar nicht in Verbindung mit Lord Jadorris.“ Auch für Geheimdienste und Attentäter war derlei Klatsch und Tratsch nicht nur hohles Geschwätz in Salons und Höfen, sondern bisweilen interessant nachzuverfolgen. Unter anderem hielt sich Orlando gerne auf Partys und Bällen auf, um auf dem Laufenden zu bleiben, und es war zudem ideal mit Leuten ins Gespräch zu kommen, wenn man Gerüchte über andere durchhechelte. Je weiter er sich mit ihr beschäftige, umso deutlicher wurde, dass sie definitiv über Machtbegabung verfügte. Nicht nur latent. Wie jemand, der sich selbst das Fechten beigebracht hatte, sicherlich mit gewissem Talent, aber krude. Gehörte sie zu den Pelagia-Jedi? Alt genug war sie, um zu einer der Blutlinien zu gehören, die mit der Order 66 angeblich ausgelöscht worden waren. Sie machte nicht den Eindruck, je eine Ausbildung erhalten zu haben und Jedi würden ihr Verhalten nicht gutheißen.

Wie auch immer es war – sie musste weg. Derweil drangsalierte sie Wessiri mit einem Autogrammwunsch oder etwas ähnlichem, während Orlando seiner Wut erlaubte, stärker zu werden. „Tut Euch einen Gefallen und verlasst Obulette, solange Ihr noch die Gelegenheit habt“, sagte er, äußerlich ruhig, aber die Drohung in seiner Stimme verbarg er nicht mehr. Jeder in ihrer unmittelbaren Umgebung wich zurück, obwohl niemandem bewusst war, wieso. „Euch müsste klar sein, dass das, was Ihr sagtet duellwürdig ist,“ fuhr er fort und trat auf die Schreckschaube zu. „Lord Jadorris mag momentan nicht ganz zurechnungsfähig sein, aber wenn sein Sohn und seine Tochter davon erfahren....Besonders seine Tochter hält nicht viel von brisanten Unterstellungen – ich weiß nicht, ob Ihr das Duell gesehen habt, aber es wäre nicht so glimpflich für mich ausgegangen, wenn sie eine stärkere Waffe gehabt hätte.“ Mit einem leichten Grinsen deutete er auf die Verbände unter dem Umhang. Die Dunkelheit brandete gegen die letzten Beschränkungen, die er ihr auferlegte.

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar
Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

14 Aug, 2021 17:40 48 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Amely Pangara, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Lady Pangara lachte über den schlechten Wortwitz des betrunkenen Lords, als wäre es das lustigste, das sie seit langem gehört hätte. Doch konnte sie ihm ihre Aufmerksamkeit nicht mehr länger widmen, denn Sir Garripas, dieser unangenehme Jungspund, drängte sich ihr förmlich auf – und wie er das tat! Sie spürte, wie sich die Macht in seiner Nähe sammelte. Sie hatte für diese Dinge ihre eigenen Bezeichnungen und scherte sich nicht darum, wie andere es nannten oder damit umgingen. Sie war sie selbst und meistens ganz bei sich, auch wenn der Anschein meistens trog.

Den Planeten sollte sie also verlassen? Das konnte sich der Junge abschminken. Gerade wurde es für sie interessant. Verschwinden konnte sie immer noch. Deshalb schenkte sie
Orlando ein Lächeln, das sie für geistig Minderbemittelte reserviert hielt, und flüsterte im Vorbeigehen: „Wir werden sehen.“ Ihr Lächeln wurde freundlicher, sobald sie sich Lord Jadorris zuwandte. „Es war mir eine Freude, Euch wiederzusehen, Mylord. Ich hoffe doch, wir sehen uns bald wieder. Lady Garripas …“ Sie nickte der Lady noch zu, dann rauschte sie davon, als wäre nichts gewesen.

Natürlich könnte sie jetzt zu ihrem Schiff zurückkehren und ihren
Spionagedroiden anweisen, einige dieser Leute zu beschatten, aber das wäre langweilig. Sie versteckte sich in der Macht und war die alte Witwe, ein wenig wirr zum Teil, sehr leutselig und dem Alkohol zugetan. Niemand würde vermuten, dass sie etwas anderes als harmlos war.

Zuerst würde sie sich den
jungen Designer vornehmen, dann vielleicht den Lord, aber der könnte eventuell später noch nützlich werden – und auf jeden Fall diesen jungen Garripas. Der Kerl war gefährlich, der musste ausgeschaltet werden. Im Moment tat sie so, als würde sie Orlandos Warnung beherzigen und den Planeten verlassen. Sie hakte sich bei jemanden ein und verschwand durch eine Tür.

Sobald diese alte Schabracke weg war, atmete Joruus erleichtert auf.

„Huch! Was war denn das für ein sonderbarer Aufzug?“, murmelte er noch ganz erschüttert von dieser Person. Vielleicht hatte er das auch nur geträumt, ein irrer Wachtraum, hervorgerufen durch seine Müdigkeit? Ein Blick in die Gesichter der Anwesenden zeigte ihm, dass er keinen Wachalptraum gehabt hatte. Das war ernüchternd, aber er musste etwas tun, um sich erst einmal von dem Erlebten abzulenken. Zuerst wagte er sich aus seinem Versteck hinter Lady Garripas und wandte sich der Gesellschaft zu. „Möchte noch jemand etwas zu trinken?“ Am liebsten würde er aber danach fragen, wie die Alte auf so eine absurde Idee kam, er könnte mit Lord Jadorris verwandt sein. Das war einfach lächerlich. Im Grunde hätte er jetzt etwas Witziges zur Auflockerung der Situation auf Lager haben müssen, aber sein Hirn fühlte sich an wie in Kissenwatte verpackt, kuschelig, weich und warm – aber auf keinen Fall regten sich dort redegewandte Gedanken oder gar Wörter, die es bis über seine Lippen schafften. Vereinzelte Gesprächsfetzen von weiter weg stehenden Leuten drangen an sein Ohr, sogar den Atem der Umstehenden konnte er hören. Das alles nistete sich in seine Hirnwatte und half dabei, seine Schlagfertigkeit gar nicht erst an den Tag treten zu lassen.




Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

04 Sep, 2021 20:35 36 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar

Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay , Barbesucher, Hotelgäste


Wie gerne hätte Orlando nun der süßen Verlockung der Dunkelheit nachgegeben, die Alte musste ihm nur einen lächerlichen Grund geben. Und er wusste, dass er das hier nicht durfte – die Vorstellung indes war erregend genug, dass es ihn schauderte. Ihr konnte nicht verborgen geblieben sein, dass er ebenfalls machtbegabt war und ihre Antwort war Beweis genug. „Natürlich, Mylady, natürlich“, entgegnete er nun wieder etwas höflicher. Tatsächlich trat sie den Rückzug an, doch er glaubte keine Sekunde daran, dass sie Obulette wirklich verlassen würde – er hätte es auch nicht getan. Er war nur gespannt, wie es weiterging und die Aussicht auf eine Jagd ließ sein Herz höher klopfen. Lord Jadorris verabschiedete Lady Pangara, als ob sie seine beste Freundin wäre, auch wenn sie ihn eigentlich zutiefst beleidigt hatte – doch die Mischung aus Alkohol und Geistesmanipulation ließ ihn das völlig ignorieren. „Oh ja, ich freue mich darauf, Mylady“, strahlte er sie an, während Mutter gerade das nötigste Mindestmaß an Höflichkeit aufbrachte, um den Abschied der Schreckschraube zu registrieren. Sie verschwand ein bisschen zu plötzlich aus der Macht, aber das war Orlando gleich – er würde sie finden, vielleicht auch umgekehrt.

Nun traute sich auch wieder Wessiri hervor, etwas blass um die Nase, was ihm nicht zu verdenken war. Mitleid hatte Orlando dennoch nicht – der Designer hatte sich entschieden auf dem extrem glatten Parkett des Hochadels einen Namen zu machen und es lag an ihm, mitzutanzen oder zu fallen. Dazu gehörte auch, seine potenzielle Kundschaft und Mäzene bei Laune zu halten. „Ich nehme noch einen Karlini-Tee“, sagte Mutter erfreut, nachdem die Pangara und somit auch die Auswirkungen des unsichtbaren Kräftemessens zwischen ihr und dem Assassinen verschwunden waren. Er hatte die Dunkelheit wieder zurückgedrängt, doch ein Gefühl der Leere und Unzufriedenheit blieb zurück. Orlando, du zitterst ja!“, rief seine Mutter besorgt aus. „Es geht schon“, wiegelte er ab, doch ihm war tatsächlich innerlich kalt, weil ihn das dunkle Wogen aus Zorn und Leidenschaft nicht mehr wärmte. „Mister Wessiri, bestellen Sie für Orlando einen Caf mit viel Sahne und Zucker“, ordnete sie an – es hatte keinen Sinn, sich dagegen zu wehren. Lady Daraay winkte dezent ab, da sie sich noch an ihrem Champagner festhielt. Jadorris hatte sich in der Zwischenzeit wieder Vishna zugewandt, nachdem er sich einen Juma Juice bestellt hatte. Wenn das eine der Ladys Onnoria sah... „Kannten Sie eigentlich Lady Pangara schon vorher?“, erkundigte Orlando sich, nachdem Wessiri sich um die Getränke gekümmert hatte. Am liebsten hätte er sich schon auf den Weg gemacht, um alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, doch auch er hatte sich in Gesellschaft an gewisse Regeln zu halten und es schadete nicht, dem Barnabaner ein wenig auf den Zahn zu fühlen.

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar
Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Lady Amely Pangara, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

07 Sep, 2021 23:58 23 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Joruus bestellte schnell die Getränke und vergaß dabei nicht, Lady Daraay ein charmantes Lächeln zuzuwerfen, als sie mit ihrem gefüllten Champagnerglas winkte. Für sich selbst nahm er einen doppelten Whisky, den brauchte er jetzt. Am liebsten hätte er das Glas sofort in einem Schluck geleert, doch das verkniff er sich gerade noch.

„Lady Garripas, Euer Tee, Sir Garripas, der Kaffee.“ Damit reichte er den Genannten die Getränke und griff selbst nach seinem Glas, das noch auf der Theke stand. Er kam nicht einmal dazu, an seinem Whisky zu nippen, da stellte ihm der junge Garripas eine Frage, mit der er nicht gerechnet hatte. Vielmehr hatte er den Eindruck gewonnen, dass dem Adligen nichts an einem Gespräch mit ihm gelegen sei.

„Ich habe Lady Pangara nur einmal aus der Ferne bei dem Skandalrennen Rennen auf Vycinyth vor einem Jahr gesehen. Sie war auf der Ehrentribüne mit Highlady Arabella, hielt sich aber im Hintergrund. Ich weiß nicht, wie viel Ihr von dem Skandal mitbekommen habt, das Rennen soll manipuliert gewesen sein. Sir Kennard wurde beschuldigt, geheime Daten weitergegeben zu haben, das Verfahren gegen den armen Kerl läuft noch. Ich persönlich bin nicht von seiner Schuld überzeugt, aber das hat nichts zu sagen. Abgesehen von den paar Worten vorhin, habe ich nie ein Wort mit Lady Pangara gewechselt und ich hoffe, das bleibt so. Gewöhnlich pflegt der Hochadel auf Barnaba keinen Umgang mit meinesgleichen, obwohl die Kunst hochgeschätzt wird. Deshalb fühle ich mich heute Abend durch Eure Anwesenheit sehr geehrt.“

Er blieb weiter vorsichtig und schenkte auch Lady Garripas sowie Lady Daraay immer wieder einen aufmerksamen Blick, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlten und zum Schluss sogar ein charmantes Lächeln, das die Jugend Barnabas zum Dahinschmelzen brachte. Lord Jadorris war mit Lady Rustaro ausreichend beschäftigt und sie mit ihm, so wie es dem Designer schien.
Wie gern hätte er sich jetzt mit einem großzügigen Schluck abgelenkt, aber er gestattete sich nur ein Nippen und tat so, als würde er rein zum Genuss trinken. An die Kosten, die dieser Abend verursachte, durfte er gar nicht erst denken. Vielleicht konnte sein Steuerberater einiges davon als Werbungskosten verbuchen.
Joruus war zwar reich, aber auch seine Mittel waren begrenzt und das meiste Vermögen steckte in seiner Arbeit.



Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

08 Sep, 2021 14:35 14 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar

Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Baronin Ionea Daraay , Barbesucher, Hotelgäste


Mochte seine Mutter nicht einmal einen Bruchteil davon wissen, was ihr jüngster Sohn tatsächlich trieb, so wusste sie definitiv, was ihm gut tat, wenn ihm kalt war. Koffein, Zucker und Sahne gaben ihm keine übermenschlichen Kräfte, aber sie konnten die Leere in ihm soweit übertünchen, dass die Kälte aus seinem Körper wich. Mit einem leichten Nicken nahm er die Tasse entgegen und trank sie halb aus. Ja, die Dunkle Seite kam mit einem Preis. Selbst wenn er darauf achtete, sich nicht dem körperlichen Verfall preiszugeben, sie zehrte dennoch an ihm. Mutter machte sich oft Sorgen darum, dass er so dünn war und freute sich dementsprechend, wenn er tüchtig aß. Wahrscheinlich wäre Wessiri ein kräftigerer Schluck Whisky lieber gewesen, aber er bot eine erstaunliche Willenskraft auf, nur vornehm zu nippen. Das war auch besser so.

Orlando hörte interessiert zu, was der Barnabaner über jenes Skandalrennen von Vycinyth von vor einem Jahr zu erzählen hatte. „Ja, ich war auch dort und habe das Rennen gesehen, allerdings von der Mecettiloge aus.“ So war ihm die Alte nicht weiter aufgefallen – aber vermutlich hatte sie wie jeder vernünftige Machtnutzer ihre Präsenz verborgen. „Sir Kennard ist ein Sportsmann von höchst ehrenwerter Reputation, ich konnte die Vorwürfe kaum glauben“, bestätigte er die Ansicht des Modeschöpfers. Das warf nun wirklich eine interessante Sicht auf die Angelegenheit, vor allem was die Anwesenheit von Lady Pangara auf der barnabanischen Ehrentribüne betraf. Natürlich musste er weiterhin Wessiri im Auge behalten, ebenso Lord Jadorris. Ersterer befand sich jedoch fest in den Klauen von Lady Onnoria und Mutter, zu erschöpft um sich zu wehren, Zweiterer war dabei, befeuert von Vishna s Aufmerksamkeit, sich selbst komplett unter den Tisch zu trinken. Die alte Schachtel hatte nunmehr die höchste Priorität. „Wir wissen in der Mecetti-Provinz Einsatz und hohe Qualität zu schätzen, Mister Wessiri“, erwiderte Orlando mit einem überlegenen Lächeln. Wirklich dazugehören würde der Barnabaner sowieso nicht, aber er konnte sich eine Stellung erarbeiten, für die er zumindest beachtet und gut verdienen würde. Vorausgesetzt er war kein Spion, und das musste noch bewiesen werden. „Da hat mein Sohn völlig recht“, hakte Mutter ein, die mit Lady Daraay ein paar Worte gewechselt hatte. „Baronin Daraay ist völlig fasziniert von Ihrer Arbeit und fragt sich, ob Sie auch passende Ideen für die Trauerzeit hätten, sie ist ja noch völlig mitgenommen von ihrem Verlust.“ Orlando biss sich auf die Zunge, um sich eine spöttische Bemerkung zu verkneifen. Das kleine Luder war vielleicht davon mitgenommen, die Nächte durchzufeiern und alles ins Bett zu zerren, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Aber für mindestens anderthalb Jahre musste nach außen sie der Traueretikette folgen. Er trank seinen Caf aus. „Ich denke, dass ich nach Hause fahren sollte...“, warf er den Köder für Mutter aus. „Das solltest du wirklich, mein Liebling. Dr. Fenring weiß schon bescheid, sie wird dich untersuchen und dann ruh dich aus, ja? Deine Freunde können dich besuchen kommen, wann sie wollen, aber du solltest wirklich nicht mehr hier herumstehen.. “ Orlando lächelte ob der mütterlichen Fürsorge und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Wir sehen uns später, Mutter. Mister Wessiri, es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen – bestimmt sehen wir uns noch einmal,“ wandte er sich an den Designer, verneigte sich dann in Richtung der Daraay, während Vishna so tat, als ob sie ihn nicht bemerkte und von Jadorris Aufschneidereien ganz begeistert wäre. Nun sollte sie, früher oder später würde sie angeschlichen kommen...

Noch während er auf dem Weg nach Hause war, informierte er Vater und Sir Andor Dellaire über die Angelegenheit mit Lady Pangara. Doch zuerst musste er seine Verletzungen behandeln lassen, die Verbrennungen waren nicht Schlimmes, aber er wollte sich nicht sein Sprunggelenk ruinieren, wenigstens nicht zu sehr. Natürlich verordnete ihm die Hausärztin Ruhe und Schonung – welche er einhalten würde bis er die Nachricht bekam, wo sich die Schreckschraube gerade aufhielt und er sich eingehender mit ihr beschäftigen konnte. Nachdem er sich gewaschen hatte, versenkte er sich in Meditation, um seinen Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen, aber jederzeit bereit, aufzubrechen.


OBULETTE
Anwesen der Garripas-Familie || im Schlafzimmer
Orlando

_______________

13 Sep, 2021 02:45 57 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste



Sich an einem Whiskyglas festzuhalten, war vielleicht nicht die eleganteste Methode, aufrecht zu bleiben, aber im Moment fiel Joruus nichts besseres ein. Auf jeden Fall schien es niemandem negativ aufzufallen, auch nicht, wie sehr er sich zwingen musste, langsam zu trinken und ständig charmant zu bleiben. Der Tag war bereits zu lang gewesen und es standen noch weitere lange Tage an, in denen er wohl nur wenig Schlaf finden konnte.

Was er am wenigsten geglaubt hatte, war tatsächlich eingetreten, er hatte auf Obulette Anschluss gefunden – wenn auch sehr heiklen. Wenn er auf diesem Parkett nicht ständig Obacht hielt, würde er unweigerlich ausrutschen und könnte sich wahrscheinlich im gesamten Sektor nicht mehr blicken lassen. Deshalb bemühte er sich auch weiterhin, sich von seiner besten Seite zu zeigen.

„Ich hatte das Rennen vom Rennstall Lady Adeel Vinecraft aus verfolgt. Ihr Mechaniker versicherte mir, dass es keine Unregelmäßigkeiten bei den Fahrzeugen gegeben hatte. Nun gut, das klären jetzt die Gutachter und Gerichte. Ich danke Euch, Sir Garripas. Qualität ist nie zu unterschätzen.“

Wenn ihm doch nur etwas Klügeres einfiele, dachte er bekümmert, doch achtete er auf seinen Gesichtsausdruck. Nichts sollte darauf hinweisen, dass ihn das Gespräch langsam ermüdete. Dann verabschiedete sich auch der Duellant, um endlich seine Verletzungen behandeln zu lassen.

„Auf wiedersehen, Sir Garripas.“

Jetzt konnte er sich auch den beiden Ladies zuwenden, denn Lord Jadorris war mit Lady Rustaro beschäftigt. Ob ihm jemand sagen sollte, dass er sich hier etwas lächerlich machte, überlegte Joruus, entschied sich dann dagegen und beantwortete endlich die Frage nach angemessener Trauerkleidung.


„Ihr seid zu gütig, Lady Garripas. Es wäre mir eine Ehre, Euch mit angemessener Kleidung auszustatten, Lady Daraay. Ich bedaure zutiefst, dass Ihr in so jungen Jahren einen derartigen einen Verlust hinnehmen musstet.“

Er verbeugte sich tief vor den beiden Damen, fast so tief, wie er sich als Kind verbeugt hatte, wenn der verdammte Leuteschinder im Dorf erschienen war. Doch jetzt entschied er selbst, wie und wann er den Kopf neigte. Ob die Trauer der jungen Witwe echt war, konnte er nicht sagen. Falls die Ehe arrangiert gewesen war, trauerte sie wahrscheinlich nur nach außen hin. Aber das konnte ihm auch egal sein. Wichtig war nur, dass er eventuell einen besonderen Auftrag an Land zog, der ihn vielleicht etwas länger auf Obulette bleiben ließ. Andererseits sollte er bald nachhause fliegen und nach seiner Mutter sehen, um ihr die Presse vom Hals zu halten. Wie lange würde das dauern? Vielleicht drei oder vier Tage, dann könnte er wieder hier sein. Natürlich nach der Vernissage. Wahrscheinlich bekam er morgen früh richtig dicke Augenringe und er müsste sich erst einmal stundenlang in Form bringen, ehe er überhaupt etwas anfangen konnte, das ihn außerhalb seines Hotelzimmers brachte.



Lady Pangara blieb weiter im Hotel und unterhielt sich da und dort mit Leuten. Die wenigsten davon kannte sie, aber sie tat so, als würde sie sie bereits jahrelang kennen. So erfuhr sie noch ein paar Kleinigkeiten, die allesamt sehr uninteressant und unergiebig waren. Sie musste unbedingt erfahren, was es mit dem jungen Garripas auf sich hatte. Irgendwann schützte sie Müdigkeit vor und zog sich in ihre Schiff zurück. Sie schätzte die Ruhe dort. Hier konnte sie sich sammeln und Pläne schmieden, ohne irgendwelche störenden Einflüsse, außerdem hatte sie ungehinderten Zugriff auf verschiedene Datenbanken.



Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

13 Sep, 2021 20:03 38 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Anwesen der Garripas || im Schlafzimmer

Orlando


Innere Ruhe zu finden, schien für einen Anwender der Dunklen Seite zunächst ein Widerspruch in sich zu sein, doch ohne Fokus nützte die größte Stärke nichts. Während Orlando ausgestreckt auf seinem Bett lag, sortierte er seine Gedanken. Zuerst sehr grob. Zum einen musste er seinem Körper die notwendige Erholung gönnen, zum anderen, was mit Lady Pangara zu tun war. Er hatte Vater und Sir Andor gebeten, dass er sich um diese scheinbar sehr peinliche Dame kümmern konnte, denn sie war alles andere als alt und harmlos. Hin und wieder summte sein Com, Nachrichten von seinen Freunden, aber er registrierte sie nur und kümmerte sich nicht weiter darum. Worauf er wartete, waren weitere Informationen über die Alte, die eindeutig machtbegabt war und ihre Fähigkeiten zu mehr nutzte als Betrunkene zu manipulieren. Sie stammte aus Cadriaan und hatte Zugang zum inneren Zirkel von High Lady Arabella, dem Oberhaupt des Hauses Barnaba. Sie war machtbegabt und bei einem manipulierten Rennen zugegen gewesen, bei dem ein Teilnehmer angeklagt worden war, der über ein ausgeprägtes Ehrgefühl verfügte. Das waren die offensichtliche Dinge.

Dann konzentrierte er wieder auf sich. Er hatte ein verstauchtes Sprunggelenk und Lady Onnoria hatte ihm ziemlich nachdrücklich den Lichtdegen über die Brust gezogen. Unter dem Bactaverband spürte er nichts. Die Haut war zu stark verbrannt und Dr. Fenring hatte sich daran gemacht, aus einer Gewebeprobe ein Implantat zu züchten. Es würde alles heilen, früher oder später. Nun konzentrierte er sich auf den wichtigsten Teil. Das war eindeutig Pangara und für ihn stand fest, dass sie keine Verbindungen zu den Pelagia-Jedi hatte, zumindest, was die ideologische Ausrichtung betraf. Das war der richtige Weg und Orlando versenkte sich weiter in die Strömungen der Macht, die ihn in eine Zone führte, die weder hell noch dunkel war. Dort sah er sich selbst, wenngleich er stärker zum Bogan tendierte, denn es war der Aspekt der Macht, den er am besten gebrauchen konnte. Jeder hatte seine Gründe. Tatsache war, dass die Mecrosa die Alte nicht frei herumlaufen lassen konnte. Er bezweifelte, dass sie sich für irgendeine Gruppierung einspannen lassen würde; also musste er sie finden, erfahren, was sie für wen tat und ausschalten. Sein Com summte erneut und diesmal griff er danach. Die Nachricht bestand aus der Kennung für eine Landebucht am nächsten Raumhafen und eines Schiffs. Mit einem Lächeln löschte er die Daten und stand auf. Vorsichtig hinkte er zu einem Schrank und öffnete das Geheimfach, in dem sich sein Lichtschwert und einige andere Dinge befanden.

Wenn er der Dunkelheit freien Lauf ließ, war es das einzige Gefühl von Rausch, das er noch empfinden konnte. Alle anderen Substanzen hatten keine Wirkung mehr auf ihn, doch nichts davon kam dem Aufstieg des Bogan gleich. Orlando drückte seine Hände fester um die Griffe der beiden Wurfdolche, die recht gewöhnlich aussahen, jedoch mit Sith-Alchemie aufgeladen waren. Vor ein paar Wochen hatte er sie aus dem Fundus seines versponnenen Bruders mitgenommen, einer Ansammlung von Artefakten, von denen er sich neue Weisheiten über das Wesen der Macht versprach, oder so ähnlich. Für ihn waren sie nützliche Werkzeuge, um seine Kräfte zu regenerieren und potenzielle Ziele nachhaltig zu schwächen. Er spürte nicht mehr, dass sein Sprunggelenk geschädigt war, für einige Zeit würde er es problemlos nutzen können. Neben den Dolchen und dem Lichtschwert nahm er den Lichtdegen mit, auch wenn dieser weitaus schwächer war. Sein Herz schlug vor Erregung und Vorfreude höher, fast glaubte er, dass man es im ganzen Anwesen hören konnte, als er sich im Dunkeln zum Ausgang bewegte. Mutter und das Personal schliefen bereits, sie würden wohl einen großen Schreck bekommen, wenn sie eine Gestalt mit leuchtend gelben Augen durch das Haus laufen sähen. Orlando lachte leise und schwang sich dann in seinen Speeder, in dem er mit wehenden Haaren in Richtung Raumhafen flog.

OBULETTE
im Speeder || auf dem Weg zum Raumhafen
Orlando

_______________

14 Oct, 2021 18:29 17 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara allein



Lady Pangara war zwar in der Macht nicht ausgebildet, aber sie hatte sich Meditationen angewöhnt, um die Kräfte besser kontrollieren zu können und sie besser zu fühlen. Es machte ihr Spaß, damit zu spielen und Leute zu manipulieren. Die Wenigsten merkten etwas davon, fühlten sich vielleicht etwas unwohl oder sonderbar, aber sie war stets sehr vorsichtig. Viele Jahre hatte sie immer wieder geübt, an irgendwelchen Leuten und sie Dinge machen oder sagen lassen, die überhaupt nicht zu ihnen passten. Erst hatte sie es nur bei Betrunkenen gemacht, dann bei sehr einfachen Leuten, wie Obdachlosen, Arbeitssuchenden oder sonstigem gesellschaftlichem Abschaum. Aber irgendwann war ihr auch das zu langweilig geworden und sie hatte eine gesellschaftliche Gegnerin beeinflusst. Was für ein erhebender Anblick das gewesen war, als sie sagte, sie wäre nicht mehr an dem Geschäft interessiert. Amelys Gatte hatte jubiliert und das Riesengeschäft bekommen. Erst nach dem Tod ihres Mannes hatte sie diese Fähigkeiten ausgebaut und viel häufiger angewendet. Wie gut sie sich damit amüsiert hatte. Eine Nebenbuhlerin lächerlich aussehen zu lassen? Das war eine ihrer leichtesten Übungen, wobei sie jetzt keine Nebenbuhlerin in diesem Sinn mehr hatte. Im Grunde genoss sie es, diese Macht auszuspielen.

Bislang war sie damit ganz gut gefahren und nie entdeckt worden. Sie hoffte sehr, dass dieser Garripas-Junge sie in Ruhe ließ. Abgesehen von Lord Jadorris hatte der Knabe nichts mit ihr zu tun. Andererseits hatte sie die Machtpräsenz bei ihm gespürt, und zwar stark, viel stärker als bei ihr selbst. Ob es nicht besser wäre, den Planeten zu verlassen und etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen? Der vernünftige Teil in ihr riet ihr dazu, der abenteuerlustige feuerte sie an, es auszufechten und den Kerl noch etwas zu provozieren.

Sie streckte sich, zog sich ihre bequeme Kleidung zum Meditieren an und versuchte, sich zu beruhigen. Aber ihre Gedanken kreisten immer wieder zu dem Modeschöpfer und besonders zu Garripas und Jadorris. Irgendwie müsste sie es schaffen, diesen Trunkenbold allein zu fassen zu kriegen und ihn dann auszuquetschen. Wahrscheinlich würde er unter ihren liebevollen Suggestionen alles sagen, was sie wissen wollte. Dabei war sie sich noch gar nicht sicher, ob sie etwas von ihm wissen wollte. Schon allein die Vorstellung, dazu fähig zu sein, beflügelte die alte Vettel dermaßen, dass sie sich wieder jung fühlte.

Dennoch musste sie Vorsicht walten lassen. Niemand durfte von ihren Fähigkeiten erfahren. Also stand erst einmal der junge Garripas auf ihrem Plan. In seinem Haus konnte sie ihn nicht besuchen, wenn man das so nennen konnte. Außerhalb vielleicht, doch noch wusste sie zu wenig über seine Gewohnheiten. Sie wähnte sich sicher genug, um sich die Zeit für eine gründlichere Recherche zu gönnen – aber erst nach der Meditation.

Niemals käme sie auf den Gedanken, dass der angeschlagene Kerl schon auf den Beinen und ihr auf den Fersen war.


Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara allein

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

23 Oct, 2021 07:58 59 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
im Speeder || auf dem Weg zum Raumhafen

Orlando


Alles fügte sich nach dem Willen der Macht. Es war wie mit dem Segeln auf dem Meer, denn den Wind und die Strömung konnte man nicht ändern, aber wenn man wusste, wie man sie nutzte, ihren Wegen folgte, so konnte man erreichen, was man wollte. Wenn man bereit war, alles dafür zu geben. Orlando hatte sein Leben dem Mecrosa-Orden und dem Haus Mecetti verschrieben, aber nicht aus Selbstlosigkeit – er zog viele persönliche Vorteile daraus, denn weder war er zimperlich noch scheute er sich davor, andere zu manipulieren und über Leichen zu gehen. Und eines, was er besonders genoss, war seine Fähigkeiten mit anderen Machtnutzern zu messen, was leider viel zu selten geschah. In dieser Nacht wollte er sich diesem Genuss hingeben, obgleich er nicht wusste, wieviel diese betagt wirkende Lady Pangara wirklich konnte. Die Fahrt zum Raumhafen dauerte selbst bei Höchstgeschwindigkeit etwas mehr als eine halbe Stunde; Angehörige des Hochadels, die zum inneren Zirkel des High Lords gehörten, wollten von dem Lärm und dem Dreck des Raumfahrtbetriebs nicht belästigt werden.

Der größte Teil seines Bewusstseins achtete nicht auf seine direkte Umgebung, sie verschwamm in den dunkelroten Schlieren der Nacht in seiner Wahrnehmung der Macht, die sich immer dichter auf einen bestimmten Punkt konzentrierte, je näher er dem Raumhafen kam. Roh, undefiniert, wie ein grob behauenes Stück Holz, aber ein Werkzeug, mit dem die alte Frau erfahren umgehen konnte. Selbst das konnte eine gefährliche Waffe sein, was Orlando an der Angelegenheit reizte. Theoretisch wusste er, wie er mit ausgebildeten Jedi umgehen sollte, begegnet war er allerdings noch keinem. Was genau die Pangara war, musste er heraufinden und diesen Nervenkitzel wollte er auskosten.

Der Raumhafen stand in erster Linie Privatschiffen zur Verfügung – Linien- oder Frachtbetrieb fand hier nur in geringem Maße statt, so dass der Komplex recht überschaubar war und er sein Fahrzeug etwas außerhalb parkte. Unbemerkt einzudringen war kein Problem, ein Störsender ließ die Bilder der Überwachungskameras für den Moment verschwimmen, in dem er sie passierte. Leichtfüßig erreichte er die Landebucht, in der sich das Raumschiff befand, das der Schreckschraube gehörte, geleitet von ihrer Ausstrahlung in der Macht. Im Schatten der Galerie am Zugangsbereich der Bucht blieb er stehen. Sie machte einen überaus entspannten Eindruck, fast als ob sie am Einschlafen sei. Orlando schmunzelte. Alte Damen brauchten eben ihren Schönheitsschlaf. Doch nun musste er sie leider stören. Seine Machtsinne folgten der Strömung, die sie mit der Macht verbanden und er hatte das Gefühl, dass sie sich gedanklich mit ihm beschäftigte. Wieder lachte er still vor sich hin, während die Dunkelheit durch und über ihn brandete. 'Mylady,' dachte er ,'ich weiß, dass Ihr mich sehen wollt'

OBULETTE
Raumhafen || Zugang zur Landebucht
Orlando,

_______________

04 Nov, 2021 01:53 43 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara allein



Eben versenkte sie sich in eine hübsche kleine Meditation, da spürte sie etwas. Erst war es nur eine leichte Irritation, die sie aussperren wollte, dann wurde es intensiver. Sie öffnete die Augen und entließ mit einem wütenden Zischen die Atemluft aus dem Mund. Diese Signatur in der Macht kannte sie. Vor gar nicht langer Zeit, hatte sie es gespürt. Der Rotzbengel hatte den Schneid, hier aufzutauchen?

Lady Pangara erhob sich, dabei verwünschte sie ihr alter, das sich in einem Ziehen in den Kniegelenken bemerkbar machte. Das hinderte sie aber nicht daran, zum Kommunikator zu gehen und ihren Diener zu wecken. Der Mistkerl sollte etwas für seinen Unterhalt tun.

„Öffne den Zugang zum Schiff und sorge für ausreichend Getränke in meiner Kabine“, ordnete sie an. Der Diener war so gut ausgebildet, dass er nur bestätigte und keine Fragen stellte.

Kurz darauf öffnete sich die Luke und der Diener bat den jungen Mann hinein.
„Mylady erwartet Euch, Sir. Wenn Ihr mir bitte folgen wollt.“ Er machte noch eine einladende Handbewegung und wartete, bis der Besuch im Inneren des Schiffs war. Danach schloss er den Zugang wieder und wies dem Gast den Weg zu Lady Pangaras Suite.

Lady Pangara lächelte, als ihr Gast eintrat. Mit einer einladenden Geste, bat sie Orlando, näher zu kommen.

„Herzlich Willkommen, Sir Garripas. Ich habe Euch noch nicht so früh erwartet. Nehmt doch bitte Platz, dann können wir uns wie zivilisierte Leute unterhalten und die Karten offen auf den Tisch legen. Weder Ihr noch ich können leugnen, was wir sind. Falls Ihr gekommen seid, um mich aus dem Weg zu räumen, dann nur zu, aber bedenkt auch, dass es schwierig wird, meinen Tod zu erklären. Es mag zu diplomatischen Zwischenfällen kommen, wenn ich nicht zurück komme. Das wäre überaus bedauerlich, Sir Garripas. Dazu sind in meinem Schiff Cams installiert und mein Diener weiß, dass Ihr hier seid. Falls Ihr meinen Tod nicht wollt, dann habt Ihr jetzt eine sehr gute Gelegenheit, Eure Anwesenheit zu erklären. Doch zuvor – darf ich Euch etwas zu trinken anbieten? Deveron hat einen exzellenten Champagner kalt gestellt.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, schenkte sie einfach zwei Gläser ein und stellte eines davon vor Orlando.

„Da ich stark bezweifle, dass Ihr mit diesem rothaarigen Emporkömmling aus Barnaba näher befreundet seid, schlage ich Euch einen einstweiligen Handel vor. Später können wir dann immer noch über unsere Differenzen reden. Vielleicht liegen unsere gegenwärtigen Ziele nicht so weit voneinander entfernt.“

Sie schoss jetzt einfach weiter ins Blaue und hoffte das Beste. Von ihrem schusseligen, übertriebenem Benehmen von vorhin war nichts mehr zu bemerken. Völlig gelassen ging sie zu einem bequemen Stuhl und ließ sich herrschaftlich darauf nieder.

„Habt Ihr euch nie gefragt, weshalb Wessiri auf Obulette ist? Er hat zwei lächerlich kleine Modeschauen hier, die überhaupt nicht seinem üblichen opulenten Machwerken mit Topmodels aus dem gesamten Sektor entsprechen. Wo er andernorts nicht einmal in die Nähe des Hochadels gekommen ist, schafft er es binnen kurzer Zeit, sich auf Obulette mit den bekanntesten und wichtigsten Familien bekannt zu machen. Auf Euer Wohl, Sir Garripas.“

Sie hob das Glas und nahm einen Schluck daraus. Jetzt hatte sie viel geredet, vielleicht zu viel von ihren eigenen Ambitionen verraten, aber das musste sie in Kauf nehmen, wenn sie vorerst Ruhe von dem Bengel haben wollte. Noch immer wusste sie zu wenig über dessen Fähigkeiten. Auf keinen Fall durfte sie ihn unterschätzen.


Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara mit Sir Orlando Garripas

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

08 Nov, 2021 17:46 29 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Raumhafen || Zugang zur Landebucht

Orlando



Orlando fühlte sich so lebendig wie schon lange nicht mehr – er hatte eine Gegnerin, von der er zumindest hoffte, dass sie ihm auf die eine oder andere Weise ebenbürtig war. Sicherlich war es befreiend, unter dem Abschaum im Untergrund Obulettes zu wüten und das Duell mit Lady Onnoria war auch recht interessant gewesen. Doch alles hatte nach seinem Willen stattgefunden. Das berauschende Entzücken über seine Macht über andere klang oft schnell wieder schneller ab, als ihm lieb war. Das hier konnte etwas werden, das er wahrhaftig genießen könnte – auch wenn er sich gewünscht hätte, dass die Lady weitaus jünger und attraktiver sein könnte. Dennoch, die Macht fragte nicht, was ein Einzelner wollte und es würde seinen Grund haben; mit einer größeren Belohnung als ein schönes Gesicht, das er überall finden würde.

Es dauerte nicht lange, bis sie ihn bemerkte und so verließ er schmunzelnd sein Versteck, um sich zum Zugang ihres Schiffes zu begeben, wo sich auch schon die Luke öffnete. „Vielen Dank“, sagte er mit einem freundlichen Nicken zu dem Diener, der ihm den Weg zur Suite seiner Herrin wies, welche ihn ebenfalls erwartete. Obwohl sie nur ihre Kleidung gewechselt hatte, war sie eine völlig andere Frau. Wachsam und beherrscht, mit einer klaren Ansage. „Guten Abend, Mylady“, begrüßte er sie und hörte sich an, was sie zu sagen hatte, nachdem er den angebotenen Platz angenommen hatte. ,Bitte verzeiht mir, wenn ich Euch so spät noch gestört habe. Je eher wir die Angelegenheit klären, umso besser, und mir scheint ja auch, dass Euch daran gelegen ist.“ Ihre Annahme, dass es Beweise und Zeugen dafür geben würde, wenn er sie ausschaltete, erheiterten ihn, was er allerdings äußerlich verbarg. Er hatte mehr Möglichkeiten, sie und alle Beweise zu beseitigen, als sie sich träumen lassen könnte. Es sprach allerdings für sie, dass sie das zu ihrem Vorteil nutzen wollte. Nichts deutete mehr auf den exaltierten Hohlkopf hin, den sie vorhin so überzeugend gespielt hatte. Er griff ebenfalls nach dem Champagner und prostete ihr zu. „Und auf das Eure, Lady Pangara.“ Kurz ließ er sich ihre Worte durch den Kopf gehen. Sie hatte gleich mehrere Schauplätze auf einmal eröffnet, was vordergründig für Offenheit stand, aber manchmal trug auch die Wahrheit die Täuschung in sich.

„Der Champagner ist wirklich ausgezeichnet“, begann er und stellte das Glas wieder ab, ohne sie aus den Augen zu lassen. „Ihr schlagt also einen... Waffenstillstand und einen Handel vor, was Wessiri betrifft“, rekapitulierte, während er sie dabei beobachtete, als sie sich auf einem Stuhl niederließ. Ja, sie war alt. Aber sie war auch eine Adlige des Tapanisektors und hatte eine Haltung, die gemeinen Bürgern fehlte. Dazu die Machtbegabung. Und konnte sie etwas über den Barnabaner wissen, was ihm und dem Geheimdienst entgangen war? Allerdings war es gefährlich, sie dort hineinzuziehen, wenn sie Kontakte zu High Lady Arabella hatte. „Mir erscheint Wessiri auch nicht gerade harmlos, aber ich bin hier, um mehr über Euch zu erfahren. Erst dann können wir über das weitere Vorgehen sprechen.“ Zur Not ließ sich auch der Modedesigner aus dem Weg räumen, ohne es jemanden verwundern würde, dass er gerade in der Mecetti-Provinz sein vorzeitiges, natürlich sehr bedauerliches Ende gefunden hatte. „Wie Ihr seht, haben wir durchaus die gleichen Interessen, aber mit verschiedenen Schwerpunkten.“ Wie sehr sehnte er sich danach, nach seinem Lichtschwert zu greifen, ihr zu zeigen, dass er der Stärkere hier war und musste sich doch wieder beherrschen. Das Bogan, dieses dunkle Feuer, schien nur von seinem höflich-aufmerksamen Gesichtsausdruck im Zaum gehalten zu werden. Seine Kiefer mahlten und seine Augen brannten („Was hast du mit deinen Augen gemacht, Süßer? Du siehst damit fantastisch aus“, hörte er die Stimme einer Felinen aus seiner Erinnerung.) und die mit Sith-Alchemie aufgeladenen Dolche lockten mit grausam-verführerischen Versprechungen. „Spürt Ihr das, Mylady? Wolltet Ihr nicht schon immer die Bürden des Alters hinter Euch lassen?“ Es konnte sein, dass sie schon zu alt war, um sich irgendwelchen Illusionen über ewige Jugend und Allmacht hinzugeben, doch das war der Weg, das ihm das Bogan zeigte. Wie auch immer sie reagierte, es würde ihm mehr über sie erzählen.


OBULETTE
Raumhafen || Raumschiff von Lady Pangara
Orlando, Lady Amely Pangara

_______________

05 Dec, 2021 01:24 57 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara mit Sir Orlando Garripas


Da war er nun ihr ungebetener Gast. Ein sehr unerfreulicher junger Mann war er in ihren Augen, und ließ sich ihren besten Champagner schmecken. Der Waffenstillstand war offensichtlich, also reagierte Amely nicht weiter auf seine Wiederholung ihres Vorschlags. Dann wollte er auch noch etwas über sie erfahren. Das war doch lächerlich.

„Information gegen Information. Umsonst bekommt Ihr von mir gar nichts. Was Ihr wissen müsst, könnt Ihr aus dem aktuellen Who is Who erfahren. Seitdem ich mich aus den Unternehmen meines verstorbenen Gatten zurückgezogen habe, reise ich viel. Was man eben so macht, um sich die Zeit zu vertreiben. Der Sektor bietet sehr viel Unterhaltung, wenn man weiß, wonach man zu suchen hat.“

Mehr wollte sie nicht verraten. Schon allein ihr erster Satz könnte Orlando genug Anhaltspunkte liefern, was sie in ihrer vielen Freizeit so trieb. Es war ihr vorerst auch egal, denn sie bemerkte eine Veränderung an ihm und seine Frage entsetzte sie geradezu. Das wollte sie sich nicht anmerken lassen. Erst lächelte sie und beugte sich nach vorne, tat so, als wäre sie interessiert, doch dann ließ sie sich in ihrem Stuhl zurücksinken und lachte.

„Es ist deutlich zu spüren. Hätte mich das jemand vor zehn Jahren gefragt, Sir Garripas, ich wäre ohne Bedenken darauf eingegangen.“

Auch wenn sie belustigt klang und es bis zu einem gewissen Grad auch war, klang etwas in ihr nach, das sie trieb, das Angebot anzunehmen. Sie schloss die Augen und schüttelte den Kopf. Dem jungen Garripas musste klar sein, was gerade in ihr vorging. Die Versuchung war groß – aber sie wollte unabhängig bleiben. Niemand sollte ihr dreinreden. Wenn sie die Informationen für Lady Arabella nicht bekam, dann war das nur ein finanzieller Verlust, der sich mit ein paar schönen und sehr interessanten, lehrreichen Tagen auf Obulette paarte. Damit konnte sie gut leben. Aber der drängenden Verlockung nachzugeben – nein, das durfte sie nicht. Ihre Unabhängigkeit wäre für immer dahin.


„Die Bürde des Alters gegen die Bürde der Dunkelheit. Hm … es ist verlockend. Ich weiß aber nicht, ob mir der Tausch so gut gefällt.“

Sie klang nun sehr interessiert, schaute Orlando auch direkt an und schüttelte dann bedauernd den Kopf.

„Nein, der Tausch gefällt mir nicht. Man muss wissen, wohin man möchte und man vom Leben erwartet und verlangt. Falls Ihr mein Alter erreicht, werdet Ihr mich vielleicht verstehen – oder auch nicht.“

Sie nahm einen Schluck vom Champagner und wechselte, nachdem sie das Glas abgestellt hatte, abrupt das Thema.

„Stimmte es, dass das Duell heute einer unseligen Liebesgeschichte geschuldet ist oder wollte sich da nur jemand wichtigmachen? Ich kenne Miriam Welbrook leider nicht, die das alles angezettelt haben soll. Aber mich würde interessieren, was ein barnabanischer Schneider im Haus von Lady Onnoria zu suchen hatte. Ich könnte sie natürlich selbst fragen …“

Dieser Satz blieb offen und zeigte deutlich, dass sie sie danach fragen würde, sollte sich die Gelegenheit ergeben – und wahrscheinlich würde sie noch sehr viel mehr fragen und auch bei Lady Garripas vorsprechen. Zwei Matronen zu einem Schwätzchen und am Ende war man befreundet, weil Amely das so wollte.


Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara mit Sir Orlando Garripas

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

11 Dec, 2021 20:54 25 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




Dabei seit: 02 Oct, 2020
Beiträge: 39

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

OBULETTE
Raumhafen || Raumschiff von Lady Pangara

Orlando, Lady Amely Pangara


Lady Pangara machte aus ihrem Unmut über den ungebetenen Gast zu nächtlicher Stunde keinen Hehl, was Orlando umso besser gefiel. Allerdings machte sie kein besonderes Gezicke daraus, wofür sie wohl auch schon zu alt war, sondern kam gleich zur Sache. Und wich erst einmal aus, was er an ihrer Stelle ebenso getan hatte, als er mehr über sie erfahren wollte. Amüsiert verdrehte er die Augen. „Ja, natürlich, herumreisen, sich vergnügen, ein wenig mit der Macht herumspielen“, quittierte er mit leisem Sarkasmus ihre Aussage. Es war verständlich, dass ihr das Spaß machte, denn im Prinzip hielt er es ähnlich. Nur, dass sie wie ein Söldner ihre Fähigkeiten einsetzte, Informationen verkaufte und er sich einem größeren Ganzen verschrieben hatte. Ob das auch etwas für ihn gewesen wäre? Orlando kannte es allerdings nicht anders und die Aussicht wie sie zu leben, reizte ihn nicht. Er gehörte dem Haus Mecetti und dem Mecrosa-Orden an, mit seinen Fähigkeiten hausieren zu gehen, war für ihn schlichtweg würdelos. Kurz dachte er darüber nach, was er preisgeben könnte, um sie zum Reden bewegen. Von den Mecrosa durfte sie auf keinen Fall erfahren. Aber er musste wissen, wo sie herkam und wie sie sowohl der Aufmerksamkeit der Jedi als auch den Agenten Palpatines entgehen konnte. Eine geistige Manipulation erschien ihm als zu großer Aufwand, zum Einen hatte sie einen starken Willen, zum Anderen konnte ihm ihr hohes Alter einen Strich durch die Rechnungen machen, wenn er zu forsch vorging.

Also wählte er einen anderen Ansatz. Die süßen und gefährlichen Verlockungen der Dunkelheit gingen nicht spurlos an ihr vorbei. Obwohl sie ablehnte, gestützt durch ihre Lebenserfahrung und ihrem Willen nach Unabhängigkeit, spürte er, dass das Verlangen, die Bürden des Alters abzulegen, da war. „Alles hat einen Preis, Mylady, aber ich respektiere Euren Wunsch.“ Er neigte leicht den Kopf. Dennoch flüsterte das Bogan weiter, denn es wusste, dass man das Verlangen nach Jugend und Unbeschwertheit nicht einfach ablegte. Und wenn sie doch wollte, konnte sie ihr Verlangen stillen. So kleinlich würde er nicht sein, wenn sie doch noch ihre Meinung ändern sollte. Mit einem hatte sie recht, wäre sie noch ein wenig jünger gewesen, hätte er ein leichteres Spiel gehabt und deswegen war es unerlässlich, weitere Machtanwender wie sie so schnell wie möglich zu finden. Nun versuchte sie, sich von diesem verlockenden Angebot abzulenken. Gut, er würde das Spielchen mitmachen, vorerst.

Dass sie andeutete, ihr Talent an Lady Onnoria auszuprobieren, war absehbar. Ob aber sowohl Lady Onnoriawie auch ihre Tochter so leicht wie Baron Jadorris zu manipulieren waren, wagte er indes zu bezweifeln. Wohingegen... Orlandos Nackenhaare stellten sich auf, als er zu überlegen begann, wie seine Mutter auf Lady Pangaras Schliche reagieren würde. Dennoch zwang er sich zur Ruhe – er wusste, was er dann zu tun hatte und offensichtlich hatte die Alte vor, ihren Lebensabend noch ein Weilchen zu genießen. „Ich glaube nicht, dass das ein Staatsgeheimnis ist“, sagte er und nippte am Champagner, „auch wenn auf den verschiedenen Holonetkanälen einige kuriose Varianten zu lesen sind.“ Kurz hielt er inne, um sein Gegenüber zu mustern. Man konnte sich ja erst einmal mit harmlosen Dingen austauschen und dann schauen, wie weit der andere bereit war zu gehen. „Miss Welbrook ist nur eine kleine Wichtigtuerin, die meinte über Wessiri ihren Status zu erhöhen, ziemlich ungeschickt, wenn Ihr mich fragt,“ begann er und kicherte, als er an ihre dramatische Schilderung der Umstände dachte. „Und was den Schneiderling selbst angeht, soweit ich weiß, hat Baron Jadorris ihn aufgelesen und ihn mit zu LadyOnnoria genommen..“ Orlando hatte es schließlich selbst gesehen, die Gründe freilich lagen irgendwo im Willen der Macht verborgen. Dem ersten Eindruck nach war es die Laune eines solch eigenwilligen Mannes, seiner Angebeteten einen aufstrebenden Star am Modehimmel zu präsentieren, was dem jungen Assassinen als Erklärung jedoch nicht reichte.



OBULETTE
Raumhafen || Raumschiff von Lady Pangara
Orlando, Lady Amely Pangara

_______________

17 Mar, 2022 00:43 28 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




Dabei seit: 02 Jan, 2019
Beiträge: 52

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara mit Sir Orlando Garripas



Amely spürte, dass da etwas an ihr nagte oder ihr eher etwas zuflüsterte. Es nervte sie, weil sie ständig an ihr Alter denken musste. Aber sie war alt und erfahren genug, um das vorerst beiseite zu schieben und sich auf das Gespräch mit dem jungen Garripas zu konzentrieren. Auf seine Aussage, sie würde mit der Macht herumspielen, ging sie nicht weiter ein. Es war unter ihrer Würde, sich um Begrifflichkeiten zu streiten. Außerdem, je weniger Wirbel man um eine Sache machte, umso schneller vergaß man sie wieder.

Sie streckte etwas ihre mentalen Fähigkeiten aus, um die Gefühle des jungen Mannes zu sondieren. In seinem Fall war das eine schwere Sache, denn er würde das sofort bemerken. Also musste die Zeit für sie arbeiten, doch in der Zeit konnte das fremde Geflüster ihr noch zum Verhängnis werden, etwas, das sie auch nicht wollte. Er respektierte zwar ihren Wunsch, aber sie nahm an, dass er nicht schuldlos an diesem Geflüstert war. Es war ein Versuch, den sie akzeptierte, sie hätte es nicht anders gemacht.

„Miss Welbrook war wirklich sehr ungeschickt, wahrscheinlich keine gute Erziehung und eine schlechte Familie. Niemand mit Rang und Namen würde sich wegen so eines Gewürms derartig aufführen und die gesamte Familie damit in den Schmutz ziehen. Ich fürchte, die Welbrooks, sofern sie einigen Einfluss haben – irgendwo vielleicht – werden sich nirgends mehr blicken lassen können. Ihr seid ihr ja ritterlich zur Seite gesprungen. War Euch langweilig?“ Sie lachte kurz auf und trank noch einen Schluck. „Also Ihr meint, das Treffen zwischen Lord Jadorris und der Einladung von dem kleinen Schneider wäre Zufall? Wollt Ihr mir weismachen, dass Ihr das glaubt? Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass nichts einfach nur so passiert.“

Sie stand auf und ging einige Schritte in dem luxuriösen Ruheraum herum. „Hört auf, mich beeinflussen zu wollen. Ich spüre es deutlich.“ Hier trug sie etwas heftig auf, denn sie wusste nicht sicher, ob das von Orlando kam, was sie fühlte. Es war ein Schuss ins Blaue, mit dem sie in der Vergangenheit meistens Recht gehabt hatte. Aber hier, das wusste sie, traf sie auf jemanden, der seine Fähigkeiten besser beherrschte als sie. Ihr halfen das Alter und die Erfahrung, aber gegen Können und Jugend war das ohne besondere Ausbildung vielleicht nicht ausreichend. Doch darum wollte sie sich Sorgen machen, wenn es so weit war. Erst galt es die Informationen zu bekommen, die sie brauchte.



Obulette – Raumhafen – Lady Pangaras Schiff – Ruheraum der Lady – Lady Amely Pangara mit Sir Orlando Garripas

_______________

schneiderei-In-Pixio-verkleinert

07 May, 2022 18:07 09 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Seiten (6): « erste ... « vorherige 4 5 [6]  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Colonies » Obulette » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 19294 | prof. Blocks: 17 | Spy-/Malware: 295
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH