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Jaqen Ottacroide Jaqen Ottacroide ist männlich
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Zu Droiden hatte der Nagai-Attentäter ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits waren sie sehr nützlich, sie verrichteten Arbeiten, die für Lebewesen höchst gefährlich waren, verfügten über weitreichende Sprachkenntnisse, speicherten Informationen und hatten Fähigkeiten, die organischen Wesen das Leben leichter machten. Andererseits machten sie bequem, hatten keinen Sinn für Sensibilität, waren höchst unkreativ und neigten deswegen zu Sturheit und kamen extrem besserwisserisch herüber, auch wenn sie es wahrscheinlich nicht einmal merkten, wenn sie Leuten auf den Nerven herumtrampelten. Dieser schwebende Droide, der sich IG-88-61 nannte, gehörte definitiv zur zweiten Kategorie, nichtsdestoweniger nahm Jaqen die Informationen zu dessen Identität interessiert auf. In Kombination mit der Bezeichnung fiel dem Nagai durchaus die Ähnlichkeit zur berüchtigten IG-Reihe von Attentäterdroiden auf, wobei dieser nur aus seinem „Kopf“ bestand und eine recht eigenwillige Art hatte, sich auszudrücken. Attentäterdroiden waren nach dem Selbstverständnis des bleichen Mannes eine Schande für seine Profession. Er hatte von ihrer hohen Intelligenz gehört, doch das machte es nicht gerade besser. Seine Aufgabe brachte eine große Verantwortung mit sich, sie hatte weder mit Spaß noch mit einer seelenlosen Mechanisierung zu tun. Allerdings schien diese Einheit nicht mehr in dieser Funktion tätig zu sein, zumal sie sich 'ehemalige Wach- und Restposten-Liquidierungseinheit der Black Sun' bezeichnet hatte und hoffte für die künstliche Intelligenz, dass sie die Wahrheit sprach. Auch dieser Organisation stand er skeptisch gegenüber, sie hatte keine Ehre. Während der Droide ihn scannte, ließ Jaqen ihn keine Sekunde aus den Augen.

Obgleich dieser nur seinem etwa dreißig Zentimeter großen Kopf bestand, war der Nagai bereit, sofort seinen Schallblaster auf ihn abzufeuern, falls die Einheit Anstalten machte, ihn anzugreifen. Doch das einzige, was der Automat von sich gab, war ein Hinweis, wie er doch Energie für die Schildsysteme seines Anzugs sparen könne. Jaqen fühlte sich in seiner Annahme bestätigt, dass er einen Droiden der Kategorie Besserwisser vor sich hatte, aber auch, dass IG-88-61 ihm nicht sofort gefährlich werden konnte, auch wenn ihm lieber gewesen wäre, dass er die Lautstärke seines Vokabulator gesenkt hatte. „Danke für die Information“, raunte er, statt eine sinnlose Diskussion darüber anzuzetteln, ob und wie der Hinweis sinnvoll wäre, denn über irgendwelche Protokolle für höfliche Konversation verfügte dieser Blechkopf sicher nicht. Jaqen trat näher an den Schutthaufen heran und dachte an den Reißzahnscout, der dahinter lag. IG,“ sagte er kaum lauter als eben, denn der Droide verstand ihn offensichtlich problemlos, „war der Mann mit dem Scouthelm dein Besitzer?“ Des Anstandes wegen fühlte er sich verpflichtet, diese Einheit über das Ableben seines Herrn zu informieren, bevor er ihn begrub, obwohl er sich nicht bei dem Gedanken nicht wohl fühlte, sich am Ende um dieses Gerät kümmern zu müssen. Wahrscheinlich wäre es das Beste, ihn abzuschalten, falls er ihn mitnahm, nützlicher als ein Detonator war der Droide sicher und zur Not bekäme er ein paar Credits dafür.



Jaqen, mit IG-88-61 und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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10 Aug, 2020 00:50 58 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
Gradan Trelloq Gradan Trelloq ist männlich
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Totenstille herrschte über das Schiff, während Gradan sich mit einem Werkzeuggurt behangen durch die Schwerelosigkeit wand. Stetig die leblosen Korridore entlang, die zunehmende Schwärze seiner Umgebung mit einem grellen Lichtkegel durchbrechend, der von einer Stirnlampe herrührte, die der Mann angelegt hatte. Wohl in weiser Voraussicht. Die zuvor aufkommende Verwirrung hatte sich mittlerweile gelegt, die verzerrten Anzeigen einiger Sichtschirme auf dem Weg wurden weitestgehend ignoriert. Terminals nur auf einen kurzen Check mit ein paar Geräten reduziert, bis er plötzlich bei einem der Terminal-Plätze eine hagere, geschwärzte Gestalt ausmachte. Sich von einer der Wände abstoßend, glitt er näher heran, um die fremdartige Gestalt auszumachen.
Offenbar ein Spacer, wie der angesengte Arbeitsoverall verriet, doch die Form des verschmorten Kopfes verwirrte Gradan dann doch, denn es war der eines Droiden. Eines KX-Sicherheitsdroiden, um genau zu sein, aber was hatte das zu bedeuten?
Erneut musterte Gradan die Gestalt als Ganzes, offenbar verwirrt ob der Kleidung. Hatte es an Bord ihres Schiffes überhaupt KX-Droiden gegeben? Er konnte sich gut erinnern, dass er immer so einen an Bord haben wollte und sich damit zahlreichen Diskussionen mit anderen Crewmitgliedern hatte stellen müssen. Und warum trug dieser Droide einen Anzug? Noch dazu einen, der seinem eigenen Overall ziemlich ähnlich war, abgesehen von den Verbrennungen und Rissen im Material. Alles überaus befremdlich und auch dementsprechend deutlich in Gradans Gesicht zu erkennen. Veroschtig nahm er den Kopf des Droiden in seine Hände und legte ihn etwas auf die Seite, um ihn nach seiner Typenbezeichnung abzusuchen, als ob ihm das Aufschluss über irgendetwas geben würde, als plötzlich der gesamte metallische Körper einen kleinen Ruck machte und die Photorezeptoren des Droiden zu leuchten begannen.

Erschrocken stieß Gradan sich ab und ging auf Abstand, den Blaster, der in seinem Handgelenk verbaut war, auf den Droiden gerichtet, der jedoch keine weiteren Anzeichen von Funktion lieferte. Stattdessen warfen die Photorezeptoren kleine Lichtkegel in den finsteren Raum und schlugen sich unscharfe Bildfolgen zeigend an einer der Wände wieder. Einen Moment lang rätselte Gradan, was die verwaschenen Szenen wohl darstellen sollten und ob KX-Droiden überhaupt über solche Wiedergabegeräte verfügten, bis er jäh in seinen Gedanken gestört wurde. Das Schiff erbebte erneut, wie zuvor mit dem tieffrequenten Ächzen und Jaulen einer sich verformenden Außenhülle begleitet.
Ein letzter, kurzer Blick wurde noch zurückgeworfen, ehe sich Gradan nach dem nächsten Weg durch das Schiff umsah und sich in einen angrenzenden Korridor hinein stieß. Er beeilte sich besser.

IG nahm unterdes die Worte des Assassinen zur Kenntnis, während er den Raum, in dem sie sich befanden abtastete. Dabei surrte der Droide leise, während er geringfügig den Raum durchquerte, offenbar, weil sein Tast-Feld beeinträchtigt wurde. "Erwiderung: Gern geschehen." Bis auf das kurze Kommentar schien IG Jaqen kaum primäre Aufmerksamkeit zu schenken, war offenbar mehr oder weniger fertig mit ihm, als er ihn gescant hatte. Dieser Droide war selbst für seine eigene Spezies ziemlcih unhöflich. Erst als die Frage aufkam, ob "der Mann mti dem Scouthelm" sein Besitzer war, war wieder offensichtlich, wo IGs Aufmerksamkeit lag. "Korrektur: Mr Trelloq ist mein zugewiesener Operator. Nicht mein Besitzer." Dabei klang die technisch bedingt recht milde gestimmte Vokoder-Stimme fast ein wenig pikiert. "Ausführung: Außerdem ergibt es keinen Sinn, in Vergangenheitsform von ihm zu sprechen. Es sei denn, Sie halten ihn aus unerfindlichen Gründen für tot. Das hieße widerum, dass Sie den Versuch unternommen haben, ihn zu liquidieren, was meinem plötzlichen System-Absturz nach durchaus im Rahmen des Möglichen liegt." Dabei schwebte der Droide augenscheinlich etwas aufgebracht auf Jaqen zu, seine Photorezeptoren aufleuchten lassend. "Aufforderung: Erklären Sie sich." Der Droide schien erst jetzt begriffen zu haben, dass er offenbar eine ganze Weile offline war und Dinge geschehen sein mussten, die sich seiner Wahrnehmung entzogen. Was für eine überaus menschliche Reaktion, die der Droide da zeigte. Ein Indiz für Techniker, dass sein Speicher lange nicht mehr gelöscht worden war.

18 Aug, 2020 18:14 07 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
Jaqen Ottacroide Jaqen Ottacroide ist männlich
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Immer deutlicher spürte der Attentäter, welchen Tribut die vergangenen Tage im Schacht seinem Körper und Geist abgefordert hatten. Sicherlich war er Entbehrungen gewohnt, er war im Krieg gegen die Tof und die Allianz mehr als einmal in Extremsituationen geraten, doch das hier war etwas, das ihn immer stärker an seine Grenzen brachte. Er hatte schon bemerkt, dass er stellenweise nicht so funktionierte, wie er sollte, was er vor allem der Dehydrierung zuschrieb. So hatte er neben dem Ziel so schnell wie möglich hier wieder herauszukommen, es sich zur Aufgabe gemacht, an so viel Wasser wie möglich zu gelangen. Nach seinem Chrono war er fünf Tage und vier Nächte im Schacht, keine besonders lange Zeit, und er war es gewohnt, alleine zu sein. Eigentlich blieb er sogar am liebsten für sich, da er nicht sehr auf die Gesellschaft von Nicht-Nagai erpicht war, wenn es nicht dringend erforderlich war. Und dennoch...diese Umgebung zehrte stärker an ihm als ihm lieb war. Genauso wie dieser Droide. Er war das erste Wesen, wenn man ihn denn so nennen wollte, mit dem er hier eine Art Gespräch führte – auf das er auch gerne verzichtet hätte, denn selbst das bloße Zuhören kostete Kraft und er spürte, wie sie förmlich schwand. Seine Augenlider flatterten und er wollte nur noch seine Ruhe haben. Wenn er jetzt seine Augen schloss...

Allerdings hatte der Blechkopf ständig eine weitere Erwiderung parat, anstatt einfach seine Umgebung zu scannen und sich gar nicht um Jaqen zu kümmern, dem er mitteilen musste, dass Reißzahnscout Trelloq hieß und nicht sein Besitzer sondern Operator sei. Die unwillkürliche Gegenfrage, was das nun genau bedeuten sollte, verkniff sich der Angesprochene lieber. Er wollte nichts über diesen Mann erfahren, sondern ihn einfach ruhen lassen und gehen. Da begann das aufdringliche Gerät weitere Ausführungen und forderte ihn sogar noch auf sich zu erklären. Unter anderen Umständen wäre das genau der Zeitpunkt gewesen, wo Jaqen dem Geplapper mit dem Schallblaster ein Ende gemacht hätte. Doch das war in diesem geschlossenen engen Raum keine gute Idee und er fühlte sich so unendlich kraftlos und müde. „Ich konnte keine Lebenszeichen an ihm feststellen und ich habe ihn nicht liqudiert,“ sagte er mit einem schwachen Kopfschütteln, während die Müdigkeit immer stärker von ihm Besitz ergriff. „ Wahrscheinlich seid ihr heruntergestürzt. Das passiert hier vielen...“ Fast kam es ihm so vor, als ob er schon vor Jahren hier gelandet wäre. Von irgendwo kam ein dumpfes Rumpeln und die Erschütterung ließ Staub und kleinere Steine von der Decke regnen. Unwillkürlich riss er seinen Arm hoch, um das Nachtsichtgerät vor dem Steinschlag zu schützen, der abrupt wieder endete. Ein Nagaifluch entrang sich seinen Lippen. Schon wieder verkriffte Idioten, die meinten, dass Detonatoren in einem Schacht eine gute Idee seien. „Wache über deinen Operator oder komm mit, ich werde jedenfalls weitergehen. Es ist nicht sicher hier.“ Im Grunde war es nirgendwo sicher, aber es war besser in Bewegung zu bleiben, auch wenn er sich fühlte als ob er in sich in einer immer zäher werdenden Masse bewegte.



Jaqen, mit einem Droiden (IG) und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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03 Sep, 2020 22:52 58 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Das kalte, unterschwellige Rauschen des Hyperraums ummantelte das Schiff, völlig ignoriert von Gradan, der durch einen der zahlreichen, vollverkabelten Wartungsschächte schwebte. Wie sehr er es doch genossen hatte, hier seine Ruhe zu haben, wenn ihm der Rest der Crew auf die Nerven ging. Jetzt wünschte er sich fast, dass IG ihm auflauerte, um ihn mit sarkastischen Bemerkungen über die Besatzung zu nerven, oder dass einer der anderen zu ihm stieß, um ihn über einen Defekt zu unterrichten. Wenn Gradan so recht nachdachte, fühlte er sich fast, als schraubte er an mehr, als nur einem Schiff herum, das ziellos durch Raum und Sub-Raum trudelte. Eine Schublade in der Wand wurde geöffnet, eine dort eingeschobene Bedienvorrichtung hervor geholt und an eines seiner Werkzeuge angeschlossen.
Er stutzte, als der Bildschirm des Werkzeugs ihm tatsächlich sinnvollen Output in Aurebesh lieferte. "Ich glaube, ich spinne. Etwas, das funktioniert!" Begeistert begann Gradan damit, weitere Geräte an verschiedener Stelle anzuschließen. "Schauen wir doch mal, ob ich nicht doch den Computer erreiche. Irgendwie muss ich den Kasten doch wieder zum Laufen kriegen..." Murmelnd machte er sich im Dunkel der Eingeweide des Schiffes an die Arbeit. Dabei wirkte sein Arbeitsbereich wie der einzige, helle Punkt in mitten eines Zentrums der Dunkelheit eines ausgehöhlten Kadavers.

IG scante unterdess erneut seine Umgebung, während er die Aussage des ermüdeten Nagai verarbeitete, ungerührt von Erschütterungen, Lärm und rieselndem Staub. Die Äußerungen schienen Sinn zu ergeben, denn für einen Augenblick schwieg der schwebende Zylinder, rollte lediglich mit seinen Photo-Sensoren hin und her, bis Jaqen Äußerungen dahingehend machte, dass er sich auf den Weg machen wollte. "Erwiderung: Gesetz dem Fall, Sie sagen die Wahrheit, besteht eine größere Überlebenschance, wenn wir eine Gruppe bilden. Wenn Sie mir dabei helfen, den Commander zu untersuchen, werde ich Ihnen helfen, ein bisschen länger am Leben zu bleiben. Technisch gesehen, können Sie nur gewinnen, gemessen an Ihrem erbärmlichen Zustand." Der Droide versuchte keineswegs, beleidigend zu sein, er stellte die Dinge nur so dar, wie er sie wahrnahm und der Nagai vor ihm machte wirklich keinen guten Eindruck. "Ausführung: Sollte Mr Trelloq tot sein, so gibt es keinen Grund für mich, zu verweilen und kann Ihnen weiterhelfen, uns hier heraus zu bringen. Es ist logisch für Sie, mir zu helfen, Ihnen zu helfen." Dass IG eventuell Teil der Auslaugung des Xenos sein könnte, kam dem Empathie-befreiten Killerdroiden natürlich nicht in den Sinn. Dabei schwebte er bereits hinüber zu dem Schutthaufen, der offenbar als Versteck von Gradans Körper diente, seine Abtastung fortsetzend. "Erklärung: Mathematisch gesehen macht es auch keinen Unterschied, ob sie bleiben, oder gehen, was Ihre Sicherheit angeht." Leises Rauschen unterlegte die Stimme des Droiden. Ein Indiz dafür, dass ihm der Sturz doch nicht ganz bekommen hatte, wie auch die Tatsache, dass er sich so langatmig ausdrückte und wiederholte. Bei einem biologischen Wesen mochte man annehmen, Dringlichkeit, oder Furcht hinter diesem energischen Überzeugungsversuch zu erkennen, doch so etwas war von einem Droiden nicht zu erwarten, oder?

18 Sep, 2020 11:00 42 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Jaqen, mit einem Droiden (IG) einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Für eine Weile herrschte bis auf die Geräusche der Detonation und von herabfallendem Gestein erstaunliche Ruhe, während der Droidenkopf unbeirrt weiter seine Umgebung scannte. Darüber konnte sich Jaqen allerdings nur kurz freuen, sofern man das für seinen Zustand sagen konnte, denn wenn IG eines gut beherrschte, dann waren es Feststellungen, um die ihn niemand gebeten hatte. Vielleicht war das eine Art Kompensation für den Verlust sämtlicher Funktionen als Killermaschine, in die er seine hochgezüchtete Droidenintelligenz steckte, weil er sonst nichts besseres damit anfangen konnte. Dass der Nagai überhaupt daran Gedanken verschwendete, war wohl dem Umstand zu verdanken, dass dieses Gerät das erste 'Wesen' war, dass nicht gleich vorhatte, ihn ums Leben zu bringen, obwohl er unter Verdacht stand, dessen Operator eliminiert zu haben. „Ich sage die Wahrheit, bei meiner Ehre als Attentäter von Nagi, ich habe ihn nicht umgebracht“, erwiderte er leicht pikiert. Dass sein Zustand erbärmlich war, wusste er auch, aber er brauchte es gewiss nicht von diesem erbärmlichen Rest eines IG-Modells zu hören.

Dennoch empfand er es als ehrlos, es ihm auf die gleiche Weise heimzuzahlen und ließ sich den Vorschlag, eine Gruppe zu bilden und Reißzahnscout namens Trelloq zu untersuchen, durch den Kopf gehen. Es kam ihm fast vor, als ob IG an diesem Typen hing. Sicher konnte das auch Programmierung sein, doch er hatte noch nie von Attentäterdroiden gehört, die Loyalität entwickelt hatten. Gruppenbildung nahm er nur in Kauf, wenn es nicht anders ging und es vorteilhaft für ihn war. Ob das mit diesem Trelloq im Schlepptau, falls er lebte möglich war, konnte Jaqen nicht einschätzen. Er könnte eine Last sein, aber dann würde er jemanden bei sich haben, der mit IG umgehen konnte – und die Aussicht, sich mit IG allein durch den Schacht zu schlagen, behagte dem dünnen bleichen Mann nicht besonders – auch wenn er es angeboten hatte und keinen Rückzieher machen würde, falls sie den Operator zurücklassen musste. Diese Abwägung ging ihm zu langsam voran – er wusste, dass er nicht auf seiner vollen geistigen und körperlichen Höhe war und seine Kräfte schwanden.

Als sich der Staub gelegt hatte, atmete er tief ein und aus. „Gut“, sagte er mit einer schwachen Handbewegung. „Ich helfe dir, deinen Operator zu untersuchen.“ Mit diesen Worten stieg er wieder hinter den Geröllhaufen, wo er den Mann in seiner Scoutrüstung so würdevoll wie möglich abgelegt hatte. „Was soll ich tun? Soll ich ihm den Helm und den Brustpanzer abnehmen?“



Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)

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30 Sep, 2020 20:44 00 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Was im Inneren des schwebenden Zylinders vorging, war schwer zu sagen, während er sich die Erwiderungen des Nagai anhörte. Kein weiterer analytischer Gedanke wurde ausgesprochen, was vermutlich das Beste angesichts der Situation war. Man mochte es für Rücksicht, oder bloßes, kaltes Kalkül halten, um die Unterhaltung nicht in eine Richtung zu kippen, die dem Droiden nichts nützen würde, doch die Wahrheit war, dass IG mit anderen Dingen beschäftigt war, als abschätzige Bemerkungen über die Ehre eines Assassinen zu formulieren. Wichtiger war, dass Jaqen offenbar wirklich überlegte, auf IGs Angebot einzugehen. Nicht, dass der Attentäter-Droide daran gezweifelt hätte, schließlich war es völlig logisch, dass sein biologisches Gegenüber so entschied.

Logisch genug, dass der Killerdroide dem Nagai ohne große Umschweife folgte und sich Trelloqs Körper zeigen ließ. Seine Scanner zeigten schon jetzt rudimentäre Eindrücke vitaler Funktionen, dennoch verblieb der Droide in seiner stoischen Haltung, bis Jaqen erfragte, was er als nächstes tun sollte. IG schien kurz zu kalkulieren, war auch Gradans reglosen Körper gerichtet, ehe sich seine Sensorbanken seiner Begleitung zuwandten. "Instruktion: Sie sollten zuerst den Helm beseitigen. Das Atemgerät benötigt zu viel Luftzug, um mit Sicherheit richtig zu funktionieren. Hirnschäden wären inakzeptabel. Daher hat die Freilegung der Atemwege gegenüber dem Torso höhere Priorität." Dabei schwebte IG wie zuvor etwas hin und her, als wartete er ab und versuchte, die Situation zu bewerten, indem er sie aus verschiedenen Richtungen betrachtete. "Bemerkung: Der Brustpanzer hat Verschlüsse auf der rechten Seite, darunter eine Erschütterungsweste mit Dura-Gel-Polstern. Öffnungen mittig auf der Brust." Es verärgerte den Droiden, Gradan neben all dem Geröll liegen zu sehen. Nicht etwa, weil er sich sorgte, sondern vielmehr, weil es ihm missfiel, dessen Prothesen, die ja zu dem Droiden gehört hatten, derart unwürdig herumliegend vorzufinden. Doch von alldem ließ sich der Killerdroide nichts anmerken, zog es offensichtlich vor, stumm vor sich hin zu grollen, während er wartete.

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05 Oct, 2020 16:10 09 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Jaqen kehrte nur höchst selten zu einem Wesen um, das er zurückgelassen hatte. Wenn ein Auftrag erfüllt war, hatte er ihn erfüllt und wenn er sich von anderen hier im Schacht genommen hatte, was er brauchte, gab es für ihn keinen Grund, weshalb er zu ihnen zurückkehren sollte. Hier wurden seine Prinzipien als Nagai-Attentäter auf eine harte Probe gestellt – er wollte überleben, aber auch seinem Ehrgefühl gerecht werden. Ging er zu weit und verriet alles, woran er glaubte, gab es nur einen Ausweg. Schon jetzt war er in Grauzonen geraten, für die andere Nagai den Freitod gewählt hatten. Er jedenfalls hatte seine Wahl getroffen – er würde mit dem Überbleibsel eines Attentäterdroiden zusammenarbeiten und herausfinden, ob dessen Operator noch lebte. Wie es dann weiterging, würde er sehen müssen.

IG gab nun die Anweisungen, ausnahmsweise wie von Jaqen verlangt und sie klangen sinnvoll. Die Nische hinter dem Geröllhaufen bot noch genug Platz für ihn, so dass niemand sie auf den ersten Blick entdecken konnte. Der Nagai begab sich auf Kopfhöhe des leblosen Mannes und ging in die Hocke. Das Abziehen des Helmes klang nach einer simplen Aufgabe, doch er wusste nicht, ob dieser Trelloq irgendeine Halswirbelverletzung hatte. Andererseits hatte er keine Möglichkeit den Kopf zu fixieren und dann hätte er klare Verhältnisse. Er streifte seine Handschuhe ab, um besser ertasten zu können, wo am Helm er denVerschluss öffnen konnte. Dann umfasste er den Helm seitlich am Visor in Höhe der Audiorezeptoren. Das Abziehen durfte nicht zu ruckartig ausgeführt werden, aber auch nicht zu schwach.

Nach einer kurzen Visualisierung seines Vorhabens atmete Jaqen ein und zog den Helm in einer fließenden Bewegung herunter. Zum Vorschein kam der Kopf eines bärtigen Menschen. Er konnte sowohl tot sein als auch nur recht blass, wie es bei vielen Raumfahrern üblich war, an die bleiche, kalte Gesichtsfarbe eines Nagai kam er noch lange nicht heran. Anschließend machte er sich daran, den Poncho zurückzuschlagen und den Brustpanzer zu öffnen. Dabei stellte er fest, dass dieser Mann einen kybernetischen Arm hatte, der anscheinend aufgerüstet war. Beinahe automatisch überlegte er, ob und was er für sich nutzen konnte oder ob er die Prothese unschädlich machen sollte, damit sie etwaigen Plünderern nichts mehr nutzte.

Schließlich öffnete er die Verschlüsse der Erschütterungsweste. Äußerlich sah der Mann nach wie vor leblos aus – für eine erste Überprüfung suchte der Attentäter nach der Halsschlagader, doch er war sich nicht gewiss, ob das, was er spürte ein kaum wahrnehmbarer Puls oder von ihm selbst kam. „Wie genau kannst du nach Lebenszeichen und inneren Verletzungen scannen?“ Mit diesen Worten stand Jaqen wieder auf.


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11 Oct, 2020 18:26 11 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Der Droide beaufsichtigte Jaqens Arbeit genau, ließ lediglich seine Periphär-Sensoren den Rest der Höhle überwachen. Es würde dem Nagai wahrscheinlich nicht mal auffallen, aber IG war über-proportional daran interessiert, über dessen Bergungsmaßnahmen informiert zu sein. Wer interessierte sich auch schon für die inneren Vorgänge eines Droiden, während man im klaustrophobischen Untergrund einen Fremden aus seiner Rüstung schälte. Dabei fiel IG durchaus die Fachkunde des Nagai bei der Entfernung von Helm und Brustpanzer auf. Derartiges Verständnis dafür, Leben zu retten, statt sie zu beenden, erwartete der Killer-Droide nicht unbedingt von Anwendern seiner eigenen Professur. Umso erfreulicher, derart überrascht zu werden und den Commander mehr oder weniger unversehrt vorzufinden.
Offenbar versuchte man, Lebenszeichen an Trelloq auszumachen, ehe Jaqen sich bei IG erkundigte. Dieser trudelte etwas hin und her, sein Tastfeld für den Raum erneuernd. "Erklärung: Ich verfüge hierfür über Scannereinheiten für Wärme, Akustik, Gasabsonderung, sowie Bio-Elektrik. Letztere verraten mir, dass das Gehirn des Commanders arbeitet. Bevor sie fragen: Ich kann nicht die Gedanken anderer lesen, aber die Stresslevel diverser Atmer-Spezies einschätzen." Er trudelt etwas näher an Gradan heran, ihn offenbar abtastend. "Diagnose: Offenbar befindet sich das System des Commanders in einer Art Schleifenfunktion. Interessant. Und verlockend leicht zu terminieren." Der Droide schien zu überlagen, was zu tun sein könnte, immerhin war er mit der Einleitung lebensrettender Maßnahmen nicht sonderlich vertraut. Bisher hatte Gradan gut auf sich selbst achten können, wodurch IG nun die Routine fehlte, ein überaus bedenkliches Manko für den sonst so besserwisserischen Droiden.

Unterdess wühlte sich Gradan durch ein paar Kabelstränge im Inneren eines schwerelosen Wartungsschachtes. Gebündelte Datenbahnen von der Dicke menschlicher Gliedmaßen lagen hier magnetisch befestigt auf Ablageschienen und ließen kaum genug Platz, um sich herum zu drehen. Offensichtlich ein Arbeitsplatz für Ugnauts. Hier aber schwebte nun der bärtige Spacer umher, ein leuchtendes Messgerät in Händen, während er einzelne Wartungsterminals abging und dabei emsig, aber zusehends müde dreinblickte. "Was ist hier nur los? In einem Moment finde ich ein Signal, im Nächsten ist es wieder weg."
Im Hintergrund rauschte das Schiff immer noch kalt, aber friedlich vor sich hin. Immerhin hält der alte Kasten noch zusammen. Ein Seufzer, ehe es wieder an die Arbeit ging. Das Messgerät wurde an eine weitere Wallbox angeschlossen, Aurebesh-Zeichen rollten das Display hinunter. Anzeigen für Energie, Atmosphäre und änliche, interne Systeme wurden eingeblendet. "Merkwürdig. Den Anzeigen nach ist fast die gesamte Lebenserhaltung offline. Die Brücke, die Laderampe, der Maschinenraum. Alles abgeschaltet. Selbst die Unterkünfte, aber da war ich doch eben noch..." Schwer zu übersehen, dass der Mensch sich Gedanken über die widersprüchlichen Daten machte. War etwa der Com-Kern defekt, sodass er falsche Daten erhielt? Schließlich hatte er die Quartiere doch erst vor kurzem verlassen. Vor kurzem? In diesem Moment fiel Gradan auf, dass er sein Zeitgefühl völlig verloren hatte. Er fühlte sich, als hätte er schon Jahre hier zugebracht. Ein Gefühl, das ihn erneut und mit erschöpftem Unterton seufzen ließ, ehe er seine Gerät wieder von der Wallbox löste und sich mit Hilfe seiner Hände durch die Schwerelosigkeit des Wartungsschachtes schob.
Was er nicht sah, war, dass eine andere Anzeige der Lebenserhaltung zu blinken begonnen hatte. Grünes Aurebesh erhellte den ansonsten schwarzen Schirm: "Neustart der Ventilationsanlage."

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gradan Trelloq am 18 Oct, 2020 11:26 44.

17 Oct, 2020 18:01 33 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Jaqen konnte nicht genau sagen, ob es ihn störte, dass IG ihn so genau beobachtete während er dessen Operator den Helm abnahm. Es gab sicher ein gewisses logisches Interesse des Droiden dafür, dass sein menschlicher Partner überlebte. Jedenfalls verzichtete dieser darauf, ihn dabei mit weiteren Kommentaren oder Hinweisen zu bedanken. Einem Bewusstlosen den Helm abzunehmen war eine diffizilere Sache als man gemeinhin annehmen konnte. Leicht konnte es geschehen, dass man ihm dabei weitere Verletzungen am Schädel oder an der Halswirbelsäule zufügte. Im Nagai-Tofkrieg hatte er an einem rudimentären Sanitätstraining teilgenommen und das eine oder andere Detail erfahren, was Helme und Rüstungen betraf, als er mit der Gruppe Mandalorianer etwas ziellos durch die Galaxis gezogen war. Genau genommen war es nicht seine Profession Leben zu retten, sondern das komplette Gegenteil, was allerdings auch eine gewisse Kenntnis von Anatomie und Körperfunktionen voraussetzte.

Der Droidenkopf gab auf seine Anfrage an, über welche Scanfunktionen er verfügte und dass das Gehirn des Mannes noch arbeitete, allerdings, so fügte er hinzu, würde sich das System des 'Commanders' in einer Art Schleifenfunktion befinden, was auch immer das heißen mochte. Sehr vertrauenserweckend war die Anmerkung, dass dieser verlockend leicht zu terminieren sei, jedoch nicht. Diese Äußerung zu hinterfragen und genauer in die Gedankenwelt eines Killerdroiden einzutauchen – auch wenn dieser nur noch aus seinem Kopf bestand - wollte der Nagai lieber nicht. Er erinnerte sich daran, welche Methoden es zur Wiederbelebung gab, nur dass leider die mit Defibrillator und Beatmungsgerät ausfielen, da er sie nicht zur Hand hatte. Als letzte Möglichkeit gab es nur die direkte Beatmung und die Brustkorbmassage. Ihm schauderte es bei dem Gedanken, einem Unbekannten, und dazu noch einem Nicht-Nagai, direkt Luft einzuatmen, doch ihm blieb nur diese Möglichkeit. Irgendwo in seinen Taschen hatte er kleine Rolle Wundgaze. Diese kramte er hervor und bedeckte mit einem Streifen die Nasenlöcher des Bärtigen. „Ich werde versuchen, deinen Operator wieder zum Atmen zu bekommen und seinen Kreislauf anzukurbeln. “, erklärte er in Richtung des schwebenden Zylinders. Wie der genaue Ablauf funktionierte, hatte er vergessen, aber er wusste noch, dass man hauptsächlich auf den Brustkorb in einem schnellen Rhythmus pressen sollte. Dabei fielen ihm die Techniken, wie man einem Humanoiden den Brustkorb eindrücken konnte, was aber hier nicht gewünscht war. Dennoch legte er seine Hände entsprechend an. „Ich fange jetzt an, überwache bitte ständig seine Körperfunktionen und teile mir mit, wenn sich etwas verändert.“ So begann er mit weniger Kraft als üblich auf den Brustkorb einzuwirken, gerade so viel, dass dieser leicht nachgab. Nach etwa einer halben Minute ließ er ab und gab mit Todesverachtung einen Atemstoß durch die sorgsam mit Gaze bedeckte Nase des Mannes. Dann drückte er wieder, so schnell er konnte.


Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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24 Oct, 2020 00:30 28 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System - Nar Kreeta - Niemandsland - Wuagas Versteck

Wuaga the Hutt, Kressk



Ein anderer Ort. Ein Permakret-Struktur, fest in den Fels der Einöde gegraben, geziert von Landeplätzen und einem großen Tor im Fels.
Das Innere war schummrig, dunkel und gesäumt von schmückenden Stoff-Bahnen, diversen Bequemlichkeitsmöbeln und dekadent aufgetürmten Konsumgütern. Dazwischen massenweise Körper verschiedenster, halbnackter Personen, vornehmlich Aliens, die ruhten, oder aber im Dämmerlicht des Raumes nach Annehmlichkeiten verlangten, die ihnen von menschlichen Sklaven gebracht wurden. Die Luft war dick und erfüllt verschiedener Gerüchte und Gestänke. Inmitten dieser schieren Masse an Dingen, die in ihrer Gesamtheit fast an eine Müllhalde erinnerten, war ein breiter Korridor freigehalten worden, auf dem sich ein Hutte in Begleitung des Trandoshaners Kressk seinen Weg bahnte.

"Das hier ist die Zukunft, mein Freund. Bald ist der ganze Sektor voll mit Gruben wie dieser. Dann brauche ich niemanden mehr in mein Haus zu holen, um von ihnen zu profitieren." Eine ausladende Geste mit einem der wulstigen Arme des Hutten unterstrich das Statement, woraufhin Kressk nur die Zähne bleckte. "Und wasss ssssoll mich dassss kümmern? Du hassssst mir Beute versprochen." Wuaga lächelte daraufhin nur gönnerhaft und wischte mit seiner fettleibigen Hand durch die Luft. "Das kommt noch, das kommt noch. Mein Majordomus hat sich schon um ein wenig Unterhaltung für dich gekümmert. Es wird alles vorbereitet. Was willst du? Ein paar Sklaven zum Zertreten? Einen Rancor? Kriegen wir alles hin. Kannst dir alles wünschen, was du willst. Übertragen es dann ins Holonet, so kommt sogar noch ein bisschen Geld dabei heraus." Der Hutte lachte mit seiner schleimig-bassigen Stimme, woraufhin Kressk nur das echsenhafte Gesicht verzog. "Und bissss dahin?" Ihr gemeinsamer Weg durch den Raum schien ein Ende zu nehmen, als sie das Ende des Saales erreichten und Wuaga das Antigraph-Sofa, auf dem er lag, an seinen augenscheinlichen Stammplatz lenkte, um es dort abzusenken. Augenblicklich kamen Sklaven herbei, um ihm den Rücken zu bürsten und ein Getränk zu bringen. Dabei deutete er auf ein paar Bildschirme. "Solange sehen wir uns ein bisschen an, was das Czerka-Net heute so sendet. Haben ein tolles Programm für Leute wie uns." Unsanft wurde eine Sklavin vorwärts geschubst, sodass sie den Bildschirm einschaltete, woraufhin dieser das Halbdunkel ein wenig unterbrach, kaltes Licht in den Raum warf. Ein paar der Gäste grollten, ob der plötzlichen Störung der relativen Ruhe, woraufhin sich Ordner aus den Schatten lösten und auf eine Geste Wuagas hin die halb-bewusstlosen davon schleiften. "Unhöfliche Gäste. Ekelhaft." Ein Ereignis, das Kressk kaum kümmerte, während er sich lieber nach dem Bild der Projektorschirme umsah, wo bereits Aufnahmen finsterer Tunnel und diversen Räumen zu sehen waren, in denen sich verschiedene Lebensformen bekriegten. Seine Krallenhand deutete auf das Schauspiel. "Wassss ssssoll dassss ssssein?" Der Hutte nippte an seinem Drink und stöhnte wohlig, ob des Bürstens seines wulstigen Nackens. "Das - mein lieber Freund - ist ein kleines Geschäft, das ein paar Freunde und ich aufgezogen haben. Bringt gutes Geld aus allen Winkeln der Galaxis ein. Besonders, wenn sie ein paar Biester einschleusen, um die Gefangenen zu motivieren. Heute testen sie glaube ich etwas, das mir von Freunden bei den Hinterbliebenen zugespielt wurde." Er deutet dabei auf eine der Anzeigen, auf der man eine gepanzerte Luke erkennen kann. "Wird dir sicher gefallen."


Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Derweil glitt Gradan durch den schwerelosen Wartungsschacht des Schiffes. Er rieb sich die Oberarme, sein Atem kondensierte an der Luft. Warum zum Slick ist es hier so kalt? Ist die Ventilation übertaktet? Offenbar ein Gedanke, den man schnell verwarf um weiter zu kommen, umgeben von allumfassender, völliger Stille, die das sanfte Rauschen des Hyperraums und der Maschinen abgelöst hatte.
Plötzlich, eine Erschütterung, die das ganze Schiff durchstieß, um Gradan in das Gewirr einiger Leitungen trudeln ließ. Das erst kalt unterbrochene Dunkel der Gänge wechselte in ein bedrohliches, dunkles Rot. Visueller Alarm, bald begleitet vom klassischen Heulen des Warn-Aparates. Wieder eine Erschütterung. Wieder Eine.
Panisch befreite sich Gradan aus der Kabellage und suchte nach einer Konsole, um sich anzuschließen und nachzusehen, was los war. Blinkende Anzeigen auf Aurebesh lieferten offenbar Informationen, inklusive einem projezierten Deckplanes. Verschiedene Teile der Außernhülle blinkten bei jeder Erschütterung auf. "Fast fehlt mir ein blöder Kommentar von IG. Würde gut passen." So murmelte er zu sich selbst und nahm schnell einige Messungen vor. "Irgendetwas greift die Außenhülle an, zeitgleich resonieren aber die Systeme des Schiffes mit Energie schüb," eine weitere Erschütterung durchfuhr das Schiff und ließ den Kopfgeldjäger erneut mit einer der Schachtwände kollidieren. Man hielt sich wenig später den Kopf. "Au! Du blöder Kaste,n ich versuche, dich zum Laufen zu bringen und so dankst du es mir?!" Die Messgeräte trudelten derweil an ihren Kabeln durch den Raum, ehe sie eingesammelt und weggesteckt wurden. "Drauf geschissen. Ab zum Reaktorkern und dann zur Brücke, oder den Rettungskapseln. Wenn es nicht auf die sanfte Tour geht, trete ich eben den Computer in Form, bis er alles wieder hochfährt." Nicht jedoch, ohne nach einem Notfallkit in seinem Gürtel zu fischen und es auf Vollständigkeit zu prüfen, ehe er sich wieder ins Dunkel der Korridore abstieß, immer tiefer in die Eingeweide des Schiffes vordringend.


Unterdes wurde der Torso des Scouts von den gleichmäßigen Stößen des Nagai durchgeschüttelt und die Lunge mit gebrauchter Atemluft gefühlt. Dabei schwebte IG etwas hin und her, seine Sensorbanken auf die beiden Männer unter ihm gerichtet. "Bemerkung: Die neurologische Aktivität des Kommanders nimmt zu. Offenbar zeigt Ihre Arbeit Wirkung." Unterdes regte sich abseits dieser kleinen Unternehmung etwas. Kaum zu sehen schimmerte ein sichelförmiges Messer um Dunkel des Raumes. Die dolch-artigen Zähne eines Zabrak wurden von einer gierigen Zunge umspielt, während man offenbar noch sondierte, was los war, bevor man einen Sprung auf die Beute wagte. Eine Detonation in der Umgebung erschütterte die kleine Höhle. Wie zuvor rieselte etwas Sand von der Decke. Genug Ablenkung, um den Beobachter auf Position zu halten.
Keinen Augenblick später war ein leises, signalhaftes Knacken aus dem Inneren des Helmes des Kopfgeldjägers zu hören, während Jaqen mit der Wiederbelebung beschäftigt war. Ein Ringen um Aufmerksamkeit? IGs Stimme gesellte sich bald beiläufig, aber monoton wie immer dazu, während seine Sensorbanken ein wenig rotierten, um sich zu kalibrieren. "Hinweis: Sie sollten das Kommlink des Operators überprüfen. Es scheint fehlerhaft zu sein."

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07 Nov, 2020 15:53 36 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Sich bei einer Wiederbelebung auf die Einschätzungen eines ehemaligen Attentäterdroiden zu verlassen, war auch etwas, das Jaqen noch nie erlebt hatte. Und herzlich gerne darauf verzichtet hätte. Warum war er einfach nicht weitergegangen? Nun aber war er dabei, die Körperfunktionen dieses unbekannten Menschen wieder zum Laufen zu bringen und mittendrin aufzuhören, wäre höchst ehrlos gewesen. Immer wieder musste er sich bei der Druckmassage des Brustkorbes zurücknehmen, damit er dem Operator des auf seinen Kopf reduzierten Droiden nicht die Rippen brach. Es war schön, dass IG feststellte, dass die neurologische Aktivität zunahm, aber lieber wäre es dem Nagai gewesen, wenn der Scout einfach die Augen aufschlug und selbst atmen konnte. So blieb ihm aber nichts weiter übrig als so weiterzumachen wie vorher, drücken und Luft zuführen, wobei Letzteres immer wieder eine Überwindung für ihn darstellte. „Kannst du einschätzen, wie lange ich damit noch weitermachen muss?“ Dieser Rettungsversuch lenkte ihn extrem davon ab, seine Umgebung zu sondieren und dass der Blecheimer nicht gerade leise sprach, half ihm auch nicht dabei, sich hier sicher zu fühlen.

Es war nirgendwo sicher, weswegen er die Tage vorher ständig in Bewegung geblieben war. Stillstand bedeutete hier den wortwörtlichen Tod. Dann zündete irgendwo einer dieser lebensmüden Idioten in der Nähe ihres Standortes einen Detonator, während Jaqen am Pressen war. Noch etwas näher und noch etwas stärker wäre der Schutthaufen auf sie gestürzt, so rieselte glücklicherweise nur Sand von der Decke. Etwas knackte, und prompt forderte IG Jaqen auf, sich das Komlink im Helm anzusehen. Konnte er das nicht selbst überprüfen? Da ihm aber wohl nichts anderes übrig blieb, unterbrach er sein Tun und griff nach dem Helm. Der Nagai-Attentäter lugte durch die Öffnung in das Innere, wo ihm zunächst die Duftnote des Trägers entgegenschlug und er unwillkürlich seine Nase rümpfte. Schon aus hygienischer Sicht fand er, dass das ewige Tragen von abgeschlossenen Helmen eine Zumutung war. Was dort alles in den angesammelten Ausdünstungen einen Nährboden gefunden hatte, wollte er sich gar nicht vorstellen. „Nach was muss ich schauen?“, zischte er in Richtung des metallenen Besserwissers.


Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)

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17 Nov, 2020 23:25 10 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Gradan Trelloq, Jaqen und IG



IG schwebte ein wenig hin und her, seine Sensorbanken immer neu ausrichtend, die Erschütterung der letzten Explosion kompensierend. "Spekulation: Es wäre ratsam, einen kurzen Moment abzuwarten. Das Gehirn des Commanders ist sehr aktiv. Der Atemmechanismus sollte nicht weiter beeinflusst werden." Droide bewegte sich wieder etwas in der Schwebe, richtete sich von der Horizontalen in die Vertikale, sodass der Kopf nun aufrecht schwebte und die rötlichen Lichter erneut rotieren ließ. "Anweisung: Überprüfen sie das Gerät auf Störgeräusche. Ich befürchte, dass Strahlung das Comlink-Signal beeinflusst. Eventuell finden wir durch Unregelmäßigkeiten einen Schwachpunkt im Unterdrückungsfeld." Da war er wieder. Dieser mechanische, unnatürliche Nachdruck in IGs Vocoder, wie er ihn schon einmal eingesetzt hatte, um die Wichtigkeit seiner Worte zu verstärken, ohne ein Gefühl von Unruhe zu verbreiten. Bei näherer Betrachtung des Helmes konnte man tatsächlich ein Muster von Geräuschen hören, dass zum Hinhören einludt und sich schließlich als die Stimme des Droiden entpuppte, die direkt in den Helm übertragen wurde. "Hinweis: Sie sollten sich darauf vorbereiten, einen Feind zu erwarten, Sir. Meine Sensoren empfangen einen Humanoiden in der Dunkelheit. Höchstwahrscheinlich ein Feind." Einen kurzen Moment später richteten sich IGs Leuchtdioden in die grobe Richtung aus, aus der er die Lebenszeichen des Zabrak wahrgenommen hatte.

Selbiger schien nicht mitzubekommen, was zwischen den Gestalten vor ihm von Statten ging. Stattdessen pirschte sich der Zabrak noch etwas näher heran, sein Vibromesser bereits in der Hand, um sich auf seine Beute zu werfen. Es waren nur noch ein paar Meter, die überbrückt werden wollten, nur noch ein bisschen, ehe er seine gesprungen Lippen mit dem Wasser der Neuankömmlinge benetzen würde. Man konnte seine Klinge bereits in der Dunkelheit aufblitzen sehen, der Droide richtete seine Schockbatterien aus, um Jaqen etwas Zeit zu verschaffen, als erneut ein Geräusch dumpf durch die Gänge echote. Ein mechanisches Dröhnen und Knirschen, begleitet durch das Heulen einer Warn-Sirene, als ob in der Nähe große Schotte geööfnet wurden. Ein Windzug bildete sich im Belüftungsschacht und presste den Zabrak aus der geduckten Haltung, presste ein Krächzen aus seinen Lungen. Er war enttarnt, vergeudete aber auch keinen moment mehr, um die beste Chance zu erwarten. Stattdessen sprang er nun kreischend auf die kleine Gruppe zu.

06 Dec, 2020 16:16 52 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Jaqen, mit IG und einem leblosen Scouttrooper (Gradan Trelloq)


Wenigstens war IG der Ansicht, dass keine Atemspende mehr nötig war, so dass Jaqen sich erleichtert etwas aufrichtete. Allerdings war es nicht sehr hilfreich, dass der Droidenkopf ständig hin und her schwebte und seine Ausrichtung änderte. Der Nagai hielt sich für einen recht gelassenen Mann, auch in kritischen Situationen, doch dieser sprechende Metallzylinder kratzte stark an seinem Nervenkostüm, das sowieso gerade nicht in bester Verfassung war. Dass er nun auch noch eine Anweisung mit entsprechender Ausführung gab, machte die Angelegenheit nicht erträglicher. Ebenso wenig wie ein nach Mensch stinkender Helm, in den er hineinschauen musste, um die Comlinkeinheit zu untersuchen, die soweit funktionierte, als dass die Stimme von IG nun doppelt zu vernehmen war. Die Erkenntnis, dass Strahlung für die Störung verantwortlich war, verbuchte Jaqen als sehr offensichtliche Information, allerdings sprach der Droide nun davon, das Unterdrückungsfeld im Schacht nach einem Schwachpunkt zu untersuchen. Das hielt der Nagai allerdings für das geringste ihrer Probleme, eine Annahme, die sich im nächsten Augenblick prompt bestätigte.

Er hatte es gewusst. Diese ganze Wiederbelebungsaktion inklusive der völlig überflüssigen Überprüfung des Helms hatte ihn abgelenkt und jemanden angelockt. Natürlich war es ein Feind. Gedankenschnell drehte sich der Nagai-Attentäter in die Richtung, in die IG wies. Seine Nachtsichtbrille zeigte ihm einen geduckten Schemen mit gehörntem Kopf, der in der Dunkelheit weiter vorrückte.Dieser schien keine Energiewaffe zu besitzen, ansonsten hätte er schon längst das Feuer eröffnen können... Mitten in diesen Erwägungen dröhnte ein metallisches Knirschen, begleitet von einer durchdringenden Sirene, alles Geräusche, die sein empfindliches Gehör schmerzen ließen und alles andere, was wichtig zu hören gewesen wäre, in dieser Kakophonie ertränkte... Also musste er sich auf seine visuellen Eindrücke verlassen, doch das schien zu reichen, denn der Angreifer wurde durch den Windzug nach vorne gedrückt und sprang kreischend auf ihn zu. Anfänger! schoss es Jaqen durch den Kopf. Soweit er es erkennen konnte, war dieser Mann, höchstwahrscheinlich ein Zabrak, alleine und von Gier getrieben – nichts, was auf einen gut überlegten Angriff schließen ließ. Der Nagai zog eines seiner Teh'kla-Messer, duckte sich und schnellte nach vorne, um sich mit der Schulter in den Bauchbereich des Angreifers zu stoßen.


Jaqen, mit IG , einem ohnmächtigen Scouttrooper (Gradan Trelloq) sowie einem Angreifer

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28 Dec, 2020 19:55 43 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Gradan Trelloq, Jaqen und IG




Eine tiefe Erschütterung durchfuhr das stählerne Gerippe des Schiffes, brachten Gradan dazu, mit einer Konsole zu kollidieren. Dumpf, kaum verständlich, aber durchaus hörbar war der Schiffsalarm. Autsch! Was ist hier verdammt nochmal los? Erst die Lebenserhaltung, jetzt das? Und das auch noch im Hyperraum? Der Mann versuchte schnell, sich zu stabilisieren, ohne sich groß darum zu schehren, dass er sich am Kopf gestoßen hatte. Er klammerte sich an die Konsole, um seine Steuergeräte an das augenscheinlich stillgelegte Schiffsteil anzuschließen. Erneut heulte dumpf und fern die Sirene des Schiffes. Komm schon! Komm schon! Du verblödetes Schrott-Ding! Wie gern hätte Gradan jetzt IG dazu genötigt, das Pult mit seinem Tazer kurz zu schließen, denn es rührte sich nciht. Der Söldner bleckte frustriert die Zähne, schlug und trat dagegen, in die Leere seiner Umgebung hinein brüllend.

Eine gefühlte Ewigkeit hing er in der Luft, nachdem sich Frust und Verzweiflung dochi hren Weg nach draußen gebahnt hatten. Für einen kurzen Moment schien nichts zu geschehen, ehe die nächste Erschütterung das Schiff durchfuhr und der Stahl um Gradan herum ein kehliges Ächzen von sich gab. Gradan zuckte zusammen, fuhr herum, als versuchte er, die Ursache des Geräusches auszumachen. Natürlich war nichts zu sehen, stattdessen sprang die zuvor noch so bockige Konsole plötzlich an und errang fahl leuchtend Gradans Aufmerksamkeit. Na endlich! Augenblicklich begann der Mensch, auf den Schlatflächen der Konsole herum zu hacken. Schemata und Analyseanzeigen des Schiffes leuchteten auf. Teile des Rumpfes wurden rötlich hervor gehoben, die Schildanzeige flimmerte. Warnlichter blinkten. Gradan entfernte hektisch seine Geräte und stieß sich wieder ab, um weiter den Korridor entlan zu gleiten, während der Alarm lauter und lauter zu dröhnen schien, je weiter er sich fortbewegte.


Unterdess ging in der Wirklichkeit alles sehr schnell. Der Zabrak stolperte grollend und kreischend auf den Nagai zu, das Messer hoch erhoben. Als der Angreifer dabei einen Lichtstrahl passierte, zeigte sich kurz, wie abgemagert und zerrissen dieser sein musste. Blutunterlaufene, aber ansonsten farblose Augen, blasse Haut, überbleibsel eines abgerissenen Hornes. Fast mehr ein Tier, als ein gewiefter Attentäter, oder ein charmanter Schurke. Ein kehliges Ächzen entfuhr dem Zabrak, als man sich ihm roh entgegen warf, sein knochiges Kinn unbeabsichtigt auf Jaqens Schulter positionierend. Man hörte förmlich, wie der Kehlkopf des Zabrak gequetscht wurde, zusätzlich zum Geräusch eines Messers, das auf Fleisch traf. Ein Ende schien ihm jedoch nicht gesetzt zu sein, denn nach nur einem kurzen Augenblick drehte sich das bedornte Haupt des Zabrak herum, öffnete seinen Mund und schlug seine spitzen Zähne in Jaqens Körper.
IG schwebte dabei vergleichsweise hektisch auf und ab, offenbar die Lage sondierend. Seine Sensorbanken drehten sich. "Kommentar: Seien Sie vorsichtig, Sir. Meine Sensoren sagen mir, dass etwas die Neurologie dieses Fleischlings verändert hat. Extrem hoher Puls und eine Flut an Adrenalin. Noch etwas mehr und er würde vermutlich platzen." Derweil wechselte die Geräuschkulisse, das Knirschen und Heulen von Schotten und Klappen wurde ersetzt: Durch ein geisterhaftes, kühles Surren, wie man es von Lüftungsanlagen kennt, offenbar eine Nachfolge des Windstoßes von zuvor. Doch kein weiterer, stattdessen schien sich die Umgebungsluft zu beruhigen, nachdem erst so roh erschüttert worden war. Nun, soweit man von Beruhigung sprechen konnte, wenn man grade um sein Leben rang.

20 Jan, 2021 20:23 05 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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Jaqen, mit IG, einem Scouttrooper (Gradan Trelloq) und einem Angreifer


Das kurze Erscheinen im Lichtstrahl reichte Jaqenschon, um seinen Gegner einschätzen zu können. Dieser Zabrak hatte zu lange im Schacht überlebt als es für ihn gut war, wenn man das so sagen wollte und hatte sich zu einer Anhäufung von Begierden und Instinkten zurückentwickelt, während sein Geist all dem nicht mehr gewachsen war und quasi alle Sicherungen durchgebrannt waren. Von Zweifel, Unsicherheit, etwaigen Moral- und Ehrvorstellungen und den notwendigen Selbsterhaltungstrieben befreit, würde dieses...Ding solange weiterwüten, bis es einging oder jemand es von seiner Existenz erlöste. Das erinnerte Jaqen in seiner tumben Raserei an die Tof-Krieger, gegen die er gekämpft hatte, obgleich der Zabrak wesentlich kleiner als die grünhäutigen Fleischberge war. All dies ging in wenigen Augenblicken durch seinen Kopf und mündete in einem kalt berechneten Entschluss. Auch den Zusammenprall nahm Jaqen leidenschaftslos wahr und rammte das Messer in den Brustkorb des Gehörnten, während sie zu Boden gingen. Dabei ging es ihm weniger darum, ein lebenswichtiges Organ zu treffen als diese degenerierte Kreatur erst einmal aufzuhalten. Er spürte das Kinn seines Gegner auf der Schulter, dann hörte er ein Knacken und dann schlugen sich spitze Zähne in seinen Oberarm. Das Elektromesh-Gewebe seiner Bekleidung war nicht darauf ausgelegt, ihn vor Stichwaffen zu schützen, jedoch verfügte es über den Vorteil, dass es sowohl fest als auch elastisch genug war, um nicht sofort zu reißen.

Während er versuchte den gehörten Kopf von sich wegzudrücken, fiel es IG ein, ihn über den Zustand seines Gegners aufzuklären. Der Besserwisser aus Metall hatte gut reden – schließlich hatte sich an ihm kein verwilderter Irrer mit spitzen Zähnen und Hörnern am Kopf festgebissen, der in seiner Tobsucht keinerlei Schmerz mehr spürte. Ein Kopfstoß würde ihn daher nichts bringen, außer dass er sich den Hörnern verletzte. Sie rutschten über den Boden, rollten übereinander und Jaqen musste dabei zusätzlich aufpassen, dass der Zabrak nicht dazu kam, sein Messer zu benutzen. Er verkrallte sich förmlich in das sich windende Handgelenk und verteilte mit der anderen Hand immer wieder Hiebe gegen den Kopf, immer darauf bedacht, die Hörner zu vermeiden. Wieder landete seine Faust auf dessen Schläfe, haarscharf neben einem der krummen Hörner, das verdächtig wackelte. Ohne nachzudenken griff er zu und riss daran, hatte den Fortsatz wie einen Dolch in der Hand und stieß damit in den Nacken des Angreifers.


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09 Feb, 2021 21:23 51 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Weitere Erschütterung, die immer lauter zu werden schienen, durchrollten die Wände des Wartungskorridors, durch den Gradan glitt. Weiter und weiter erstreckten sich die klaustrophobisch-kahlen Wände, schienen sogar näher zu kommen. Was beim Slick ist hier los?! Grade, als der Weg in die Schwärze kein Ende zu nehmen schien, bäumte sich vor Gradan eine Wand auf, versehen mit zwei farbigen Markierungen. Na endlich! Und jetzt weiter zu den Rettungskapseln. Wer weiß, wie lange der Schild hält. Ein Stoß in Richtung des orange-markierten Korridors, an dessen Ende ein rotes Leuchten zu sehen war. Wieder dröhnten Warn-Signale durch die stählernen Adern des kollabierenden Schiffes.
Erschütterungen, jaulender Stahl um Gradan herum. Die Wände des Schachtes, durch den er glitt, wurden gefühlt immer enger, je näher er dem roten Licht des Evakuierungsdecks kam.

Unterdess wand sich der Zabrak wie ein ausgehundertes Tier, während er mit Jaqen rang. Die Augen bleich und farblos, die Atmung kehlig und flach. Die Hiebe gegen den Kopf schienen nichts zu bewirken. Erst, als der Assasssine dem Monstrum eines der Hörner abbrach gab es eine merkliche Reaktion in Form eines Kreischens, fremd allem, was man von einem Zabrak erwarten würde. Die Stimme überschlug sich mehrmals, als besagtes Horn schließlich in den Nacken des Angreifers geschlagen wurde. Ruckartig lösten sich die Zähne aus Jaqens Kleidung, als sich der Zabrak löste und etwas abseits aufbaute. Jetzt sah man es auch erst: Das zuvor so gefürchtete Messer lag nun unbeachtet im Dreck, die Hände klauenhaft gekrümmt. Schaum stand vor den Zähnen des Aliens, während es Jaqen anstarrte, alse nehme es IGs Anwesenheit überhaupt nicht wahr.
Selbiger wandte sich dem Körper des immernoch bewusstlosen Gradans zu, seine Sensorbanken justierend, ehe er zwei Drähte auf den Körper des Kopfgeldjägers abfeuerte. "Operatorschutzprotokol 3 überschrieben."

Endlich hatte Gradan das Evakuierungsdeck erreicht! Grade als er glaubte, die Wände des Schachtes würden ihn zermalmen, schaffte er es, sich durch die gefühlt unmöglich kleine Öffnung zu zerren. Erleichtertes Aufatmen, bevor ein Blick zurück den Wartungsschacht unverändert zeigte. Unverändert und unendlich lang. Die Wand, die den Eingang umrahmte, wurde derweil vom trahnigen Flackern der Notbeleuchtung kolloriert.
Rasch stemmte sich Gradan in die Höhe und trat an eines der Evakuierungsterminals. Seine Stirn warf Falten, während er die ersten Daten abrief. "Deswegen hat niemand geantwortet: Es ist keine Seele mehr hier." Ein Blick auf die Kapselrampe bestätigte es: Alle Rettungskapseln waren fort. Gradan war geschockt, stand regungslos im Durchgang zwischen Kontrollbereich und der Startrampe. Was sollte er nun tun? Wieder wurde das Schiff erschüttert. Diesmal so stark, dass es Gradan zum Straucheln brachte. Vor seinen Augen verzogen sich Panele und brachen Konsolen auseinander. Leitungen rissen und entluden eisigen Kondensqualm in den Raum, sodass Gradan sich mit einem Arm seines Spaceranzuges davor schützen musste.
Geblendet vom Kondensat, das bald den ganzen Raum flutete, suchte Gradans freie Hand nach etwas, an dem er sich hochziehen konnte. Zähne malmten aufeinander, die im steigenden Dunstl iegenden Glieder wurden taub und schwer. Finger tasteten Konturen ab, ehe sie doch etwas fanden! Fest schloss sich Gradans Hand um das Objekt, das er für eine Leine gehalten hatte, ehe seine Glieder unkontrolliert zu zucken begannen und ein brennender Schmerz ihn durchfuhr. Gleißendes Licht durchflutete seine Augen, obwohl sie geschlossen waren. Er stand in Flammen!

Zurück unter der Erde wirkte das Wesen ungerührt vom improvisierten Angriff des Assassinen, auch wenn der Körper vom Handgememge in Mitleidenschaft gezogen war. Es schien schier keinen Schrecken, keinen Schmerz mehr zu kennen, so wie es unverholen dastand und Jaqen belauerte. Ein tiefer, dramatischer Atemzug kam dem nächsten, schrillen Kreischen voraus, unterbrochen vom plötzlichen Heulen einer Blasterbatterie, die sich im Torso des Zabrak entludt und ihn qualmend gegen eine der Wände warf.
Es war unschwer, den Schützen zu ermitteln, saß er doch zitternd und schnaufend in seiner dunklen Niesche, den Droidenarm erhoben. Der Geruch von Ozon ging von ihm aus, wie auch der feine Kondensdampf des Blasters an seinem Handgelenk. Klackend wurden IGs Drähte zurückgezogen. "Feststellung: Sie sind erwacht und am Leben, Sir."
Der Mensch war lebendig, ja, doch ebenso waren seine Augen weit aufgerissen und sein Herzschlag so hoch, das man förmlich zu sehen glaubte, wie seine Adern pochten. Kalter Schweiß glitzerte im Zwielicht des kleinen Raumes. Der Droidenarm blieb erhoben, während der andere Gradans Körper betastete. Erst den nackten Torso, dann das unbehelmte Haupt. "W-w-was beim Slick ist passiert?!"

07 Mar, 2021 17:58 36 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit IG, einem Scouttrooper (Gradan Trelloq) und einem Angreifer


Endlich. Obwohl das Gekreische des Zabraks Jaqens empfindliches Gehör beinahe aus Selbstschutz kollabieren ließ, so spürte der Nagai eine große Erleichterung, dass dieses...Vieh die spitzen Zähne aus seiner Schulter gelöst hatte und zurücktaumelte. Dieser Mann, der sich hier unten zu einer primitiven Vorstufe seiner Art zurückentwickelt hatte, sah als lauerndes, graugrünes Abbild im Restlichtverstärker noch einmal grauenhafter und abstoßender aus als er es sowieso schon war. Ob sich so die Zabrak ihre Geister vorstellten? Es war weder der Ort noch die Zeit, solchen Gedanken nachzuhängen, doch für den Attentäter liefen solche Gedankengänge parallel zu denen ab, die sich darum drehten, wie er den Gehörnten am besten unschädlich machte. Jaqen wusste oft nur das nötigste über die Zielpersonen, auf die er angesetzt war. Am besten wusste er über die Anatomie Bescheid, denn oft gab es Spezies, deren lebenswichtige Organe sich völlig woanders befanden als man vermutete oder deren Gliedmaße einfach wieder nachwuchsen. Zabrak waren zähe Wesen – humanoid, aber extrem schmerzresistent und ausdauernd, schließlich besaßen sie zwei Herzen und verfügten über eine Entschlossenheit und Selbstsicherheit, die ihresgleichen suchten. Das machte sie gefährlich und noch um einiges mehr, wenn sie auf eine solche primitive und unkontrollierte Bewusstseinsstufe wie sein Gegner zurückgefallen waren.

Am Rande nahm Jaqen wahr, dass IG sich wieder zu seinem Operator begeben hatte und irgendetwas vor sich herbrabbelte. Anscheinend hatte es nichts mit ihm zu und auf offensichtliche Feststellungen konnte er gerade sowieso verzichten. Er musste sich auf den lauernden Zabrak konzentrieren. Jeder von ihnen war mitgenommen und stand am Rande der Erschöpfung. Der schnelle Weg wäre ein Schuss mit dem Schallblaster gewesen, doch erstens musste der Nagai Munition sparen und zweitens würde der Schuss in der Enge des Schachts einen weiteren Steinschlag auslösen. Etwas zischte aus der Richtung, in der sich IG und sein bewusstloser Operator befanden, doch nichts weiter geschah. Die einzige Reaktion war ein tiefes, seltsam komisch wirkendes Seufzen des Zabrak und Jaqen griff nach seinem Teh'kla-Messer, noch bevor der Gehörnte seinen markerschütternden Schrei ausstieß. Und noch bevor das Messer seine Hand verließ, sah er die Blasterbolzen, d ie in Richtung des Zabrak jagten. Wann er das charakteristische Jaulen hörte und wann das Kreischen endete, konnte er nicht genau sagen. Der Körper seines Gegners war noch nicht an die Wand geprallt, doch Jaqen hatte sich bereits in die Richtung gedreht, aus der Beschuss gekommen war, das Messer immer noch wurfbereit. Dort saß IGs Operator, Gradan Trelloq, noch mit erhobenem Droidenarm und sah aus als ob er gar nicht fassen konnte, dass er gerade den Zabrak erledigt hatte. Was den metallischen Besserwisser wieder zu einer höchst unnötigen Feststellung nötigte, bevor der zitternde Mensch fragte, was passiert war. „Sie sind höchstwahrscheinlich abgestürzt und ohnmächtig geworden, Mr. Trelloq. Ich dachte, Sie wären tot, aber Ihr Droide hat mich überzeugt, Sie wiederzubeleben. Dann kam dieser Zabrak, griff mich an und dann haben Sie ihn erschossen.“ Jaqen senkte seinen Arm und steckte sein Messer wieder ein. „Sie können gerne Ihre Waffe niederlegen. Ich werde Sie nicht töten.“



Jaqen, mit IG,und Gradan Trelloq

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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21 Mar, 2021 01:30 54 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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Nar Kreeta System – Nar Kreeta - Schacht 88 - unterhalb von Lüftungsschacht 9

Gradan Trelloq, Jaqen und IG



Hämmernder Puls, kalter Schweiß, der im Dunkel der Tunnel glitzerte. Gradan blickte zwischen den Anwesenden hin und her, während Jaqen ihm die Lage erklärte. Der Blick auf seine Umwelt wurde kurz unscharf, als er ein wenig zur Seite zu kippen schien.
„Hinweis: Sir, Sie sollten wieder Ihre Ausrüstung anlegen. Ihnen fehlt Sauerstoff und die Luft in Schächten wie diesen ist für gewöhnlich belastet. Es gibt momentan keinen Grund für Paranoia. Nicht gegenüber Anwesenden, zumindest.“
Gradan nickte, als sich seinen Lungen ein krampfiges Husten entwand, das ihn auch dazu zwang, seinen Waffenarm zu senken und nach seiner Ausrüstung zu fischen. Der Torso wurde geschlossen und der Helm aufgesetzt, der Sitz aller Dinge überprüft, während sich der körper des Kopfgeldjägers wieder zu beruhigen schien.
„Ich nehme nicht an, dass du einen Weg hier heraus kennst, oder?“
So fragte der Mensch schließlich unvermittelt, während er sich an der nächsten Höhlenwand auf die Füße hievte. Die Knie immernoch etwas wacklig, aber man bemühte sich wohl um Haltung. Er nestelte an einem seiner Gurte, ehe er einen zylindrischen Trink-Kanister hervorholte und ihn Jaqen zuwarf, noch ehe dieser zu große Gelegenheit hatte, sich eventuell über Trelloqs unhöfliche Art zu beschweren. „Atmosphärisch versiegeltes, steriles Trinkwasser. Lasche hochknicken und leerziehen. Mein Dankeschön auf Vorschuss.“
Er selbst nahm einen identischen Behälter hervor, öffnete ihn knackend und setzte die Lasche demonstrativ an eine Öffnung im Mundstück seines Helmes, ehe er leise schlürfend zu trinken begann. „Auch hier um den 'Minenaufstand' zu zerschlagen?“

16 May, 2021 12:13 49 Gradan Trelloq ist offline Email an Gradan Trelloq senden Beiträge von Gradan Trelloq suchen Nehmen Sie Gradan Trelloq in Ihre Freundesliste auf
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[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

Jaqen, mit IG und Gradan Trelloq


Zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Auftragskillers gehörte es, sofort umschalten und entsprechend der Situation agieren zu können. Jeder noch so sorgsam ausgearbeitete Plan konnte sofort an den realen Umständen scheitern. Er musste die Dinge nehmen, wie sie kamen und das Beste aus ihnen machen. Jaqen schloss das Kapitel 'Zabrak im Blutrausch' ab, dass sein Körper durch die Erschöpfung und den Adrenalinschub noch einmal mehr über die Grenzen des Zumutbaren hinausgetrieben worden war, nahm er zur Kenntnis, aber auch dass es für die aktuelle Situation völlig irrelevant war.

Glücklicherweise bedachte IG nun seinen wiedererwachten Operator mit seiner elenden Besserwisserei, dass sich bei dem Nagai dennoch eine gewisse Gereiztheit einstellte, konnte er nicht von der Hand weisen. Trelloq senkte seine Waffe und verschanzte sich hinter seiner Rüstung. Bei dessen Zustand, noch um einiges schlechter als bei Jaqen bestellt, war er so oder so keine reale Bedrohung. Auch wie er sich an der Wand hochzog, sagte einiges über seinen Zustand aus. Und dass dieser Mensch ihn duzte. Jaqen rollte hinter seiner Nachtsichtbrille mit den Augen. Er duzte sich nur mit Personen, die ihm nahestanden - fast ausschließlich andere Nagai – oder es waren Kinder oder Droiden. Freilich erwartete er nicht, dass Menschen einen ausgeprägten Sinn für Umgangsformen hatten und behielt seinen Unmut darüber für sich. „Ich kenne den Weg nicht, aber bin unterwegs, um einen Weg zu finden“, antwortete er lapidar und verfolgte, wie der Scout mit seinem lächerlich bemalten Helm an seinem Gürtel nestelte. Instinktiv machte er sich auf einen Angriff gefasst, eine Reaktion, die ihm in Fleisch und Blut übergegangen war. Natürlich waren Trelloqs Bewegungen zu langsam, doch es gab die perfidesten Arten der Täuschung.

Der Wasserbehälter entpuppte sich als Wasserbehälter, so dass er beschloss, diesem Geschenk vorerst zu trauen. Erneut konnte er sich ein dezentes Kreisen seiner Augen nicht verkneifen – entweder hatte sich IG die Besserwisserei von seinem Operator abgeschaut oder umgekehrt. „Danke“, sagte er mit einem leichten Nicken und öffnete ebenfalls die Flasche, wobei er sich hütete, das kostbare Nass herunterzustürzen. Er nahm einen kurzen Schluck, um den Geschmack zu testen. Das Wasser war wirklich sehr steril, jedoch hatte es keine sofortigen Auswirkungen. Stattdessen drangen leise Schlürfgeräusche an sein Ohr. Auch das noch. Sicherlich war seine Gereiztheit zum großen Teil den Strapazen der letzten Tage zuzuschreiben, das war dem Nagai bewusst. Dinge, die ihn an Nicht-Nagai störten, konnte er unter normalen Umständen ausblenden, hier kratzten sie allerdings über alle Maßen an seinen Nerven. Unehrenhaft wäre es allerdings, seinen Gemütszustand preiszugeben oder noch schlimmer nachzugeben. Jaqen setzte nach einem zweiten, etwas längeren Schluck die Flasche ab. „Sozusagen“, sagte er nur auf die Frage des Scouts, ob er auch hier sei, um den Aufstand niederzuschlagen. Es war eine Verquickung verschiedener Umstände, letzten Endes lief es jedoch darauf hinaus. Das musste zunächst reichen. „Ich nehme an, dass Sie und IG noch nicht lange hier sind. Dann müssten wir uns nicht sehr weit von einem Zugang oder Ausgang befinden. Was ist das letzte, an das Sie sich erinnern können?“



Jaqen, mit IG und Gradan Trelloq

[Nar Kreeta - Schacht 88 - irgendwo in der Mine]

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29 May, 2021 23:18 23 Jaqen Ottacroide ist offline Email an Jaqen Ottacroide senden Beiträge von Jaqen Ottacroide suchen Nehmen Sie Jaqen Ottacroide in Ihre Freundesliste auf
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