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Joruus Kelso Wessiri
Rollenspiel-Charakter




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Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar – Joruus, Velago Jadorris, Orlando Garripas, Barbesucher




Joruus hat natürlich keine Beweise, dass er ausgenutzt worden war. Woher hätte er die auch nehmen sollen? Andererseits war in der Modelszene und bei seinen Filmpartnern und Partnerinnen sehr wohl bekannt, dass sich Miriam bislang sehr, sehr erfolglos an ihn herangemacht hatte. Er wahrte stets eine professionelle Distanz zu allen Leuten, mit denen er arbeitete, auch wenn das in den Holomagazinen anders aussah. Irgendetwas musste er sich einfallen lassen. Aber nicht an diesem Abend. Diese schockierenden Aussagen musste er erst einmal so richtig verdauen. Am liebsten würde er sofort gehen und den ganzen Mist hinter sich lassen. Aber er war noch nie der Mann gewesen, der sich einem Problem oder einem unüberwindlichen scheinenden Hindernis nicht gestellt hätte. Ganz langsam kehrte auch die Selbstbeherrschung wieder zurück. Wäre er nicht schon so müde gewesen, hätte er das locker verborgen und später getobt.

Die Rückendeckung Lady Onnorias ehrte ihn, aber er war doch erstaunt, dass sie so hoch in der Hierarchie stand. Nie im Leben hätte er sich erträumt, in diese Kreise zu gelangen. Da war es natürlich nur zu verständlich, dass der Hotelmanager sprang, sobald sie den Mund auftat. Aber wohin er diese Erkenntnis einreihen sollte, wusste er auch noch nicht. Auf jeden Fall war es Zeit für etwas vorsichtigen Optimismus, der sofort wieder in den Keller rasselte.

„Ich danke Euch für die aufmunternden Worte, Lord Jadorris.“ Mit einem Lächeln neigte er leicht den Kopf in dessen Richtung, wendete sich dann aber wieder Sir Garripas zu. „Um die Vaterschaftssache wird sich mein Rechtsanwalt kümmern. Ich werde natürlich um mein Recht kämpfen, das steht außer Frage. Sollte das Kind von mir sein, werde ich dazu stehen und für es sorgen. Es hat sich nicht ausgesucht, wie und unter welchen Umständen es gezeugt worden ist und für seine Mutter kann es auch nichts. Es tut mir jetzt schon leid.“ Das tat es wirklich, schließlich war seine Existenz auch einer fragwürdigen Begegnung seiner Mutter mit einem Unbekannten, zumindest ihm Unbekannten, zu verdanken.
„Niemand sucht sich die Gesellschaftsschicht aus, in die er geboren wird, die einen haben Glück, die anderen Pech. Ich werde es auf jeden Fall nicht einfach so hinnehmen. Die Galaxie ist groß und der Tapani Sektor nur ein kleiner Bereich darin. Wenn Miss Welbrook meint, sie kann mich fertig machen, muss sie etwas früher aufstehen. Ich habe bei Lady Kiki Danell gelernt und mehrere Empfehlungen von ihr erhalten. Wer ihre Wutausbrüche überlebt, überlebt noch ganz anderes. Wenn mich die Medien hier in den Dreck ziehen, gehe ich weg. Etwas zum Anziehen brauchen die Leute überall.“ Wieder zeigte er ein charmantes Lächeln, das nicht über den Schock, die Wut und die Müdigkeit hinwegtäuschen konnte. Aber er war bemüht, sich nicht unterkriegen zu lassen. Schließlich hatte er Kikis Ausbrüche auch überstanden und sie hatte ihn nicht ins Tal zurückgetreten, wie sie es mehrfach angekündigt hatte. „Lady Danell hat High Lady Varin Arabella eingekleidet und noch sehr viele andere aus dem Hochadel Barnabas. Ihre schlichten Modelle sind heute noch aktuell und werden galaxisweit getragen. Dabei hat Lady Danell das nur als Freizeitbeschäftigung angesehen, bis sie damit ihr Vermögen … Aber das ist Ihnen bestimmt alles hinlänglich bekannt, es stand ja in allen Holo-Gazetten.“ Durch den Wechsel des Themas fühlte er sich wieder etwas sicherer, trotzdem war es noch viel zu nahe an dem, was er gerade gehört und noch immer nicht fassen konnte. Vielleicht tat sich ja irgendwo ein Zeitloch auf oder ein lustiger Holofilmmensch sprang hervor und rief Achtung Cam. Das wäre wenigstens lustig – im Nachhinein. Es geschah natürlich nichts davon.



Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar – Joruus, Velago Jadorris, Orlando Garripas, Barbesucher

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schneiderei-In-Pixio-verkleinert

16 Nov, 2020 13:47 09 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
Kein Licht ohne Dunkelheit




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OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris, Barbesucher, Hotelgäste


Orlando registrierte bei Wessiri einen bemerkenswerten Kampfgeist. Zwar war er bei seinem Aufenthalt auf Barnaba nie in die Täler gelangt, doch er war sicher, dass der emporgekommene Modeschöpfer alles tun wurde, um nicht wieder dort zu enden. Selbst in der Mecetti-Provinz war das Standessystem nicht so rigide wie bei den eitlen Möchtegern-Intriganten des Hauses Barnaba, wo die Landarbeiter so gut wie nichts von Sklaven unterschied. Wohl auch um sich selbst an seinem roten Haarschopf mental aus dem Sumpf der niederschmetternden Neuigkeiten zu ziehen, sprudelte aus Wessiri hervor, was er als nächstes zu tun gedachte. Dabei kam heraus, dass Lady Danell, eine bekannte Designerin aus Barnaba, ihn gefördert hatte. Auch Details, die der Mecrosa-Assassine gut merkte. „Das sind doch wunderbare Referenzen, mein Bester, was kann da noch schiefgehen!“, warf Baron Jadorris ein, während Orlando weiter zuhörte. Es konnte so einiges schiefgehen, egal welche Referenzen Wessiri von seiner Gönnerin hatte. In Barnaba gingen Rang und Namen über alles, ganz gleich wie unvernünftig es sein mochte.

„Jedenfalls ist es gut, dass Sie sich schon Alternativen überlegt haben“, kommentierte er die Absichten seines Gegenübers, eventuell den Sektor zu verlassen, aber solange Lady Onnoria nicht den Spaß an ihrem neuen Spielzeug verlor, hatte Wessiri hier vorläufig eine Anlaufstelle. Orlando war hochzufrieden. Er hatte sowohl über ihn als auch über Jadorris den informellen Weg zu einer näheren Bekanntschaft mit den Onnorias gefunden. Der Moment seiner Zufriedenheit währte jedoch nur kurz, denn er spürte eine Präsenz, die gerade am wenigsten gebrauchen konnte. Orlando!“ Besorgnis und Aufregung schossen wie eine Springflut auf ihn zu, brandeten um ihn und er wusste, dass es kein Entkommen gab. Nicht an diesem Ort.

„Mutter,“ lächelte er steif, als Lady Ellanore Garripas zierliche Gestalt auf ihn zueilte, keuchend, weil sie oft nicht richtig atmete, wenn sie sich aufregte. „Da bist du ja, ich dachte schon, du wärst irgendwo umgefallen und...in deinem Zustand...du musst... “ Beschwichtigend legte er eine Hand auf ihre Schulter und wirkte durch die Macht auf sie ein. „Mutter, beruhige dich, es ist alles in Ordnung. Darf ich dir Joruus Kelso Wessiri vorstellen? Du wolltest ihn doch sicher schon einmal kennenlernen, oder?“ Ihre Atemzüge wurden langsamer und tiefer. „Oh, das stimmt, ich wollte ihn schon immer einmal kennenlernen “, erwiderte sie und sah den Barnabaner an. „Mister Wessiri, das ist Lady Ellanore Garripas , meine Mutter.“ „Sehr erfreut“, sagte Lady Garripas mit einem leichten Lächeln und hielt ihm ihre rechte Hand hin. „Ich muss sagen, dass ich positiv von Ihren Entwürfen überrascht bin. Gewagt, aber sie haben das gewisse Etwas. Zeigen Sie eigentlich die gleichen Modelle noch einmal bei Belana von Koldan oder überraschen Sie uns mit weiteren Ideen?“ Es gab noch eine weitere Modenschau? „Meinst du bei dieser Malerin?“, hakte er ein, bevor sie ihre Aufmerksamkeit ganz auf Wessiri lenkte. Seine Mutter nickte eifrig. „Ja, genau. Von der ich doch die Bilder für meinen Salon gekauft habe...“ „Achso..“ Er fand die Bilder ganz passabel, aber nicht die Aufregung wert, die seine Mutter darum trieb.

„Und das ist Baron Jadorris, ein...“ „Oh ja, ich weiß, Liseire hat mir schon von ihm erzählt – ich bin sehr erfreut, Euch kennenzulernen“ , flötete sie in Richtung des Cadriaaners und hielt ihm ebenfalls die Hand hin, welcher der rothaarige Baron mit einem eleganten Handkuss bedachte. „Lady Garripas, die Freude ist ganz meinerseits. Wie ich Eurem Sohn schon sagte, er ist ein wirklich ausgezeichneter Lichtdegenfechter und wird noch ganz groß herauskommen. Diese Kratzer, die ihm meine Tochter zugefügt hat, hat er im Handumdrehen überstanden, schließlich sind ihm ja keine Finger oder Arme abhanden gekommen,“ strahlte er und nahm sie damit völlig ein, obwohl er eigentlich der Vater derjenigen war, die ihren Sohn so zugerichtet hatte.

Unglücklicherweise brachte er sie damit wieder auf die Verletzungen ihres Sohnes. Orlando, ich finde es wirklich großartig, wenn du hier neue Bekanntschaften schließt, dein Bruder sollte sich wirklich ein Beispiel an dir nehmen, aber du kannst doch nicht so herumlaufen und auch noch Alkohol trinken, du musst in eine Klinik, ich bin die ganze Zeit auf der Suche nach dir gewesen, wenn du jetzt hier irgendwo ohnmächtig geworden wärest...“ Eher wurde seine Mutter ohnmächtig, so sehr wie sie sich dahin hineinsteigerte, was ihrem jüngeren Sohn alles hätte zustoßen können. „Mutter, mir geht es gut. Die Schnitte tun etwas weh, aber es wäre schlimmer, wenn sie es nicht täten.“ Meistens war sie auch ohne Gedankenmanipulation beeinflussbar, aber in ihrem Zustand musste er zu stärkeren Mitteln greifen.

„Wie wäre es, wenn ich dir einen Karlinitee bestelle und du unterhältst dich ein wenig mit Mister Wessiri und Lord Jadorris?“ Mutters Neugierde spielte ihm dabei in die Hände. Ihr Gesichtsausdruck entspannte sich. „Das klingt nach einer guten Idee, mein Schatz“ , sagte sie begeistert, während Orlando mit den Zähnen knirschte, aber gegen diese demütigende Angewohnheit ihn vor wildfremden Leuten mit solchen Kosenamen zu bedenken, wären auch viel stärkere Machtanwender als er hilflos gewesen. „Es haben auch zwei junge Damen nach dir gefragt, die eine war die junge Lady Rustaro, die andere kannte ich nicht, eine hübsche Blonde...“ , teilte sie ihm noch mit, bevor sie sich wieder an Wessiri wandte. „Woher kennen Sie eigentlich Belana?“


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas, Barbesucher, Hotelgäste


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19 Nov, 2020 03:36 12 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
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Der Adel war doch überall so ziemlich gleich und von einer übermäßigen Gleichgültigkeit gegenüber den Leuten, die arbeiten mussten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Natürlich hatte er nur die besten Referenzen, die allerdings alle hart erarbeitet waren. Er hatte sich nie etwas schenken lassen und klein angefangen. Er war ein Selfmademillionär – oder fast. Darauf bildete er sich auch nicht zu wenig ein. Doch noch ehe er etwas dazu sagen konnte und sich ein weiteres Loch wünschen konnte, in das er fallen möge, erschien Orlandos Mutter. Höflich neigte er den Kopf und nahm die ihm dargebotene Hand. „Es ist mir eine Ehre, Mylady“, erwiderte er charmant und schenkte ihr das berühmte Wessiri-Lächeln, das sooft über die Holobildschirme flimmerte. Sie schien sehr um ihren Sohn besorgt zu sein, was angesichts des Duells vielleicht auch nicht wunderte. Aber Sir Garripas tat das alles ab und besorgte ihr Tee, während er sich daran machte, ihre Fragen zu beantworten. Lord Jadorris redete allerdings vorher noch einige Worte. Er war ein sehr leutseliger Mensch und wohl immerzu fröhlich.

„Ihr Kompliment freut mich sehr, Lady Garripas. Ich zeige einige neue Modelle, alles, was zur Ausstellung von Madame von Koldan farblich passt, die habe ich extra dafür entworfen, und noch ein paar Modelle von heute.“ Da war ja noch diese Show, die hatte er schon fast völlig verdrängt. Also musste eine längere Schlafperiode vorerst einmal ausfallen. Er ärgerte sich etwas über sich selbst. Aber er verstand es, das zu verbergen. Der süße Cocktail half ihm dabei, seine Konzentration noch eine Weile aufrecht zu halten. „Belana von Koldan kenne ich nicht persönlich, diese Kooperation ist durch mein Management zustande gekommen. Ich zeige da, wo man mich bucht und ich es interessant finde. Wenn mir jemand nicht zusagt, dann komme ich nicht.“ Mittlerweile konnte er es sich aussuchen, vor zwei, drei Jahren hatte er jedes noch so dumme und schwierige Engagement angenommen und sich dafür verbogen. Jetzt war er endlich so weit, selbst einige Punkte zu diktieren. Noch nicht alle, aber einige wesentliche Details bestimmte er und er lehnte mitunter schon einmal ein Angebot ab. Allerdings zeigte er seine Mode bei allen großen Shows, vor allem auf Barnaba, Vycinyth, Cadriaan besonders auf der Hauptwelt Achillea, Melantha gehörte auch dazu, vorwiegend auf der Hauptwelt Soterios und auf Tallaan wurde er auch ab und zu gebucht, nachdem sich dort mehrere Großhändler für Bekleidung und andere Textil- und Lederwaren niedergelassen hatten. Das waren alles Dinge, die man leicht erfahren konnte, denn die Agenturen führten über diese Shows akribisch Buch, damit die daran Beteiligten nicht zu viel daran verdienten.
„Sie haben Bilder von Ihr, Mylady? Sind sie so gut, wie ich gehört habe? Leider habe ich nur Holobilder davon gesehen, was natürlich nicht alle Farben und Formen richtig wiedergibt. Verschiedene Lichteffekte kommen sehr schwer zur Geltung. Kennen Sie die Dame gut?“, fragte er jetzt Orlandos Mutter schamlos aus. Es war auch ganz gut so, denn es brachte ihn auf andere Gedanken, zumindest vordergründig, denn Miriam plagte ihn immer noch und würde das wohl noch eine ganze Weile machen. Er richtete nun den Blick auch auf Lord Jadorris und bezog ihn so in seine Frage mit ein. „Kennen Sie die Dame auch, Lord Jadorris. Werden Sie ihre Vernissage besuchen?“ Es sprach nichts dagegen, die Frage noch weiter auszudehnen, schließlich empfand er es auch als unhöflich, sich nicht allen Gesprächspartnern zu widmen. Sir Garripas war im Moment ohnehin mit dem Tee seiner Mutter beschäftigt.
Den Kosenamen, den die ältere Dame für ihre Sohn verwendete fand er nett. Er hätte sich wahrscheinlich darüber gefreut, wenn seine Mutter willens gewesen wäre, auch nur einen Fuß über die unsichtbare Grenze zu setzen, die sein Leben bildete. Manchmal fand
Joruus das traurig und gerade jetzt würde er sich über so eine nette Anrede, selbst in der größten Gesellschaft, sehr freuen. Um das Gefühl der Trauer wegzuspülen, trank er rasch von seinem alkoholfreien Cocktail und lächelte dann die Dame und die beiden Herren herzlich an.


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19 Nov, 2020 19:56 55 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
Orlando Garripas
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Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas, Barbesucher, Hotelgäste


Obwohl die Ankunft seiner Mutter Orlando gerade noch gefehlt hatte und ihm ihr Hang in aller Öffentlichkeit mit ihrer Zuneigung zu bekunden peinlich war, ließ sich er sich zu keiner deplatzierten Reaktion hinreißen. Zumal er nun seine Zielperson in der Interaktion mit anderen Personen unverhohlen aus nächster Nähe beobachten konnte. „Du kannst dich auf meinen Stuhl setzen, Mutter,“ sagte er und machte Anstalten von seiner Sitzgelegenheit zu gleiten. „Nein, nein, bleib sitzen – du musst dein Fußgelenk schonen und so alt bin ich nun auch wieder nicht, nach der ganzen Sitzerei kann ich auch ein wenig stehen,“ winkte sie ab, um sich dann dem Modeschöpfer zu widmen. Ein wenig konsterniert wirkte sie doch, als Wessiri ihre dargebotene Hand nur entgegennahm, anstatt wie der Cadriaaner einen Handkuss darüber zu hauchen. Der Barnabaner hatte nun wieder zu seiner gewohnten Form zurückgefunden und zeigte den Joruus Kelso Wessiri, wie man ihn aus dem Holonet kannte, so dass sie gar keine Zeit hatte, sich darüber zu wundern oder gar aufzuregen. Allerdings brandete in dem Rothaarigen kurz Verärgerung auf, die irgendetwas mit der Modenschau bei der Malerin zu tun hatte, doch der Zusammenhang erschloss sich Orlando vorerst nicht, ebensowenig wie ein kurzes Gefühl der Traurigkeit, da sich Wessiri äußerlich weiterhin von seiner besten Seite zeigte.

„Das verstehe ich, Mister Wessiri“, erwiderte Lady Garripas entzückt, „ich hätte diese wundervolle Malerin sicher nicht in den Kreis meiner Stipendiaten aufgenommen, wenn sie meinen Ansprüchen nicht genügt hätte.“ Innerlich verdrehte Orlando die Augen, während er an seinem Drink nippte. Er fand, dass seine Mutter die Werke der kleinadligen Hobbykünstlerin überbewertete, nur weil diese ein solches Getue um ihre Kunst machte. Belana von Koldan behauptete, dass durch sie eine tragische Heldin aus der Zeit der Neun Häuser wirkte und trat entsprechend auf. Wie bei Wessiri arbeitete sie auch mehr mit Schein als mit Sein, nur dass sie tatsächlich an das esoterische Gebrabbel glaubte, das sie von sich gab.

„Gerade letztens habe ich einige ihrer Bilder erworben, und ja, sie sind exzellent – Belanahat ein so gutes Gefühl für dramatische Lichteffekte, das kann kein Holobild wiedergeben. Doch das werden Sie ja bald selbst sehen – ich werde natürlich auch kommen, Belana und ich sind wirklich gute Freundinnen...“ „Das klingt fantastisch“, warf Baron Jadorris ein und wandte sich dann an den Modedesigner, „Lady Onnoria hat mich ja schon vorgestern Abend, als Sie davon erzählten, gefragt, ob ich mit ihr dorthin gehe und ich habe mit Freuden zugesagt. Die werte Künstlerin kenne ich allerdings noch nicht, bin aber natürlich sehr gespannt. Und wenn Lady Garripas schon so begeistert ist, bin ich mir mehr als sicher, dass ich ihrem guten Urteil vertrauen kann,“ zwinkerte er Orlandos Mutter zu, über deren Wangen sich eine zarte Röte zog, was ganz bestimmt nicht an ihrem Tee lag. Der Cadriaaner war unglaublich dreist, nicht nur, dass er ganz selbstverständlich Lady Onnoria zu dieser Veranstaltung begleitete, sondern flirtete auch sehr unverfroren eine weitere hochrangige und verheiratete Dame des Hauses Mecetti an. Orlando war sicher, dass sich seine Mutter nicht zu solchen Eskapaden verleiten ließ, aber ganz unzweifelhaft gefiel ihr der Baron, für den es freilich besser wäre, dass es bei seinem verschmitzten Lächeln bliebe.

Während er das Gespräch zwischen Mutter, Wessiri und Baron Jadorris verfolgte, fühlte er ein leichtes Unbehagen in seinem Nacken aufsteigen. Nicht stark genug, um sich wirklich bedroht zu fühlen, aber es war es immer ratsam, solche Hinweise nicht zu ignorieren. Der Mecrosa-Assassine wandte sich ein wenig zur Seite und erkannte die Gestalt von Vishna , die sich ihm direkt und mit raschen Schritten näherte. Sie lächelte ihn erfreut an, doch er sah dann den Grund, weshalb ihr Erscheinen für ihn nicht direkt ein Grund zur Freude war. Etwas weiter hinter ihr, ohne dass sie es sah, befand sich Adreya, die ihn ebenfalls an der Bar erspäht hatte.Orlando!“, rief Vishna aus und beschleunigte ihren Gang, der ihre dunkelbraunen Haare wehen ließ. Zwar registrierte sie, dass sich auch der bekannte Modedesigner und Star des Abends gleich neben ihm im Gespräch befand, doch ihre ganze Aufmerksamkeit kannte nur ein Ziel. „Hey,“, sagte sie und strich ihre Haare zurück, „gut, dass du deine Mutter gefunden hast. Ich wollte mich nur noch von dir verabschieden, bevor...“ Bevor sie fertigsprechen konnte, war auch schon Adreya hinzugekommen, etwas verlegen, da sie nun erkannte, wer sich ebenfalls dem geschlagenen Duellanten genähert hatte. „Hallo“, sagte die blonde Tandanerin, während ihre Blicke in Richtung der anderen wanderten, natürlich Wessiri erkannte, und dann wieder bei Orlando ankamen. „Ich glaube, das ist gerade alles etwas ungünstig, oder?“, stellte sie fest. „Allerdings“, erwiderte Vishna gepresst und umklammerte den Griff ihres Lichtdegens.Adreya war hingegen unbewaffnet, sie trug ein schlichtes weißes Kleid, das ihr allerdings ausgezeichnet stand. Die erstere war aufgewühlt, nicht gerade ihrer Großcousine, der jüngeren LadyOnnoria unähnlich, während die zweitere etwas unsicher und angespannt war. Unter anderen Umständen hätte Orlando die Situation ziemlich amüsant gefunden, doch die beiden störten seine Observation. „Eigentlich wollte ich dir auch nur mitteilen, dass ich noch ein paar Tage da bin...“, sagte Adreya entschlossen in seine Richtung und versuchte Vishnaso gut es ging auszublenden. Das war eine knifflige Lage, er wollte es sich mit keiner von ihnen verscherzen, aber es war sehr ungünstig, dass sie beide gleichzeitig da waren. „Das ist schön, dass ihr beide da seid“, setzte er an und legte sehr viel Beschwichtigung und Überzeugung in seine Worte, „ihr habt die einmalige Gelegenheit, Joruus persönlich kennenzulernen. Wusstet ihr, dass es noch eine weitere Show von ihm hier auf Obulette geben wird?“


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaround Adreya Caravejjo, Barbesucher, Hotelgäste


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24 Nov, 2020 03:40 27 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
Joruus Kelso Wessiri
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Joruus fand das ganze Gespräch irgendwie ermüdend. Warum war das alles immer gleich? Warum hatte er sich nur dazu hinreißen lassen, nach Obulette zu kommen? Lauter Fragen, auf die er keine Antworten fand, sie aber nirgends stellen konnte. Außerdem stellten sich diese Zweifel nur dann ein, wenn er müde war. Trotzdem zeigte er sich weiter von seiner besten Wessiri-Seite, schließlich konnte er nicht noch mehr schlechten Schlagzeilen brauchen. Wer von der guten Meinung der Medien und Kunden abhängig war, tat sein Bestes, um es so zu belassen. Die Bekanntgabe seiner Herkunft hatte schon für ausreichend schlechte Publicity gesorgt, dazu das unselige Duell wegen Miriams Dreistigkeit. Dem musste er nicht noch zusätzlichen Zündstoff durch schlechtes Betragen liefern.

Lady Garripas war offenbar ganz Ohr und redete über Belana nur das Beste. So erfuhr er doch einiges. Es war gut zu wissen, dass die Lady ihre Gönnerin war. Wer wen förderte, war oft nicht so bekannt, denn es gab ausreichend Eifersüchteleien und üble Nachreden, weshalb das meistens so gut wie möglich geheim gehalten wurde. Joruus machte das nicht anders. Bis auf die Sache mit Kiki Danell, aber das war eine ganz offizielle Angelegenheit gewesen. Natürlich war er auch im Bett mit der alternden Diva gewesen. Ihn hatte es nicht gestört, sein Bankkonto auch nicht. Manchmal ging es nicht anders, aber er hielt solche Informationen tunlichst unter Verschluss. Sie war nicht die einzige gewesen und mit etwas Charme und Spürsinn, konnte man das auch leicht herausfinden. Andererseits hütete er sich davor, mit irgendwelchen aufstrebenden Sternchen das Bett zu teilen. Viele von ihnen waren viel zu vorlaut und redeten von Liebe. Das war wirklich das Letzte. Er hatte ja eben erst leidvoll erfahren, was dabei herauskam. Entschlossen verscheuchte er jeden Gedanken daran und mahnte sich selbst mehr Konzentration ein. Deshalb wirkte sein Lächeln einen Moment auch abwesend.

„Das ist ja höchst interessant, Lady Garripas. Ich bin schon sehr neugierig auf die Bilder der jungen Dame. Sie kann sich glücklich schätzen, Euch als Stipendiengeberin zu haben.“ Er hoffte, dass er nichts Wichtiges vergessen hatte, aber Lord Jadorris half ihm unwissentlich aus seinem Wissensloch, denn er redete nun selbst mit der Lady. Joruus fand dessen Enthusiasmus richtig erfrischend, er wirkte weder aufgesetzt noch übertrieben, obwohl das bestimmt gewisse Leute für zu viel hielten. Der Barnabaner glaubte, dass der Lord tatsächlich so war, wie er sich gab.

Während sie sich noch unterhielten, kamen zwei weitere junge Damen dazu, die sich sofort zu Orlando gesellten. Die Zeit nutzte Joruus, um für Lady Garripas einen Stuhl zu besorgen. „Bitte, Mylady, falls Ihr später doch den Wunsch zu sitzen verspürt“, meinte er im Sinn eines richtigen Gentleman. Auch die Geste passte dazu. Alles wirkte echt und so, als wären seine Gedanken einzig und allein bei dem Gespräch. Dabei war er nur ein ganz passabler Schauspieler, der sein Handwerk durch jahrelange Übung gelernt hatte, schließlich musste er durch seinen Berufswunsch schon früh lernen, sich in gewissen Gesellschaftskreisen zu bewegen, ohne zu sehr anzuecken. Mittlerweile gelang es ihm schon recht gut. Nur manchmal vergaß er gewisse Höflichkeitsfloskeln oder wollte sie nicht anwenden. Großteils sah man es ihm nach.

Nebenher bekam er noch mit, dass zwischen den beiden Frauen eine unterschwellige Eifersucht herrschte, die keine der beiden offen zeigen wollte, wobei er sich nicht sicher war, von wem das eigentlich ausging. Im Grunde genommen war es ihm egal. Solange es ihn nicht betraf, hatte er nichts gegen einen amüsanten Zickenkrieg einzuwenden – aus sicherer Distanz aber bitte.

Deshalb wendete er sich wieder dem Gespräch mit dem Lord und der Lady zu. „Die Ausstellung von Belana wird gewiss ein großer Erfolg, noch dazu, wo sie mit so vielen charmanten, kunstbeflissenen und einflussreichen Gästen rechnen kann.“ Das galt natürlich auch für seine Modeschau dort, aber aus Gründen der Bescheidenheit sagte er es nicht. Lieber trank er noch einen Schluck von seinem süßen Getränk. Vielleicht sollte er sich gleich noch so einen bestellen oder doch noch ein Aufputschmittelchen nehmen? Nein, davon keines mehr. Lieber schenkte er den jungen Frauen noch ein Lächeln und nickte ihnen vorerst nur zur Begrüßung zu, schließlich unterhielten sie sich noch immer mit Orlando.



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26 Nov, 2020 13:47 37 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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OBULETTE
Starfall Grandhotel || an der Hotelbar


Orlando, mit Joruus Kelso Wessiri, Velago Jadorris und Lady Ellanore Garripas sowie Vishna Rustaro und Adreya Caravejjo, Barbesucher, Hotelgäste


Obwohl Orlando augenscheinlich nur an der Bar saß und sich seinem Jaffa Cider widmete, fand er es anstrengender gleich zwei Fronten seine Aufmerksamkeit zu widmen als sich mit LadyOnnoria duellieren. Das Duell hatte von vorneherein er diktiert, trotz ihrer berüchtigten Launenhaftigkeit war sie einfach zu kontrollieren gewesen. Hier jedoch musste er sich gleich fünf verschiedenen Persönlichkeiten auseinandersetzen, wovon seine Mutter und der Baron noch die einfachsten waren. Wenn nicht Vishna und Adreya beinahe gleichzeitig erschienen wären, hätte er sich einfacher auf Wessiri konzentrieren können, dessen Stimmung unter der Fassade des heiter-lässigen Holonetstars sehr interessant zu beobachten war. Die beiden jungen Frauen belauerten sich gegenseitig, die eine mit unterschwelliger Aggression und der Hand am Griff des Lichtdegens, die andere, weil sie nicht genau wusste, was sie von der gesamten Situation halten sollte. Vishna war sich vermutlich nicht richtig bewusst, dass sie tiefere Gefühle für ihn hegte. Eventuell hatte er etwas zu gründlich ihr Interesse für ihn geweckt, aber darum musste er sich in Ruhe kümmern.

Mutter war von dem Barnabaner jedenfalls hin und weg. Man konnte sie zwar nicht als seinen größten Fan bezeichnen, aber all diejenigen, die ihr Faible für Kunst und alles Kreative ansprachen, sah sie als grundsätzlich sympathisch und höchst interessant an. Dazu hatte Wessiri gute Manieren, war charmant und verteilte die richtigen Komplimente, beschaffte ihr dazu noch einen Stuhl, was sie den Mangel an adliger Herkunft großzügig übersehen ließ. Daher lächelte sie noch entzückter. „Ich kann mir so gut vorstellen, dass Sie und Belana sich gegenseitig inspirieren – wenn Sie also eine Kollaboration planen, wären ich und Lady Liseire bestimmt geneigt, Ihnen beiden unter die Arme zu greifen...“ Oh ja, der Modedesigner beherrschte es wirklich sehr gut, Menschen für sich zu gewinnen und alles daran zu setzen, weiter nach oben zu kommen. Wahrscheinlich konnte er Barnaba guten Gewissens hinter sich lassen, wenn er sich in Mecetti einen Namen machte. Sicher wäre ein Rang noch vorteilhafter, doch mit den Ladys Onnoria und Garripas im Rücken, war das vernachlässigbar. Er durfte es sich bloß nicht mit auch nur einer der beiden verscherzen. Mutter war in dieser Hinsicht großzügiger, während Liseire Onnoria ihn sicher eiskalt abservieren würde, wenn es ihr nicht passte, wie er seine Haare trug. „Davon gehe ich aus, dass sowohl die Ausstellung als auch Ihre Modenschau dort ein voller Erfolg werden. Nach heute Abend wird ganz Obulette von Ihnen sprechen und mit eigenen Augen Ihre Kreationen sehen wollen – und da der Rahmen bei Belana eher kleiner sein wird, bin ich überzeugt, dass man noch mehr von Ihnen sehen möchte. Sie haben doch sicher noch genug Spielraum in Ihrem Terminkalender, nicht wahr?“ Nun bequemte sich die großzügige Gönnerin doch noch auf den angebotenen Stuhl zu setzen, sie war voll und ganz in ihrem Element, freilich immer noch mit einem Auge darauf achtend, was ihr Sohn mit den beiden jungen Damen zu schaffen hatte.

Orlando konnte froh sein, dass er noch etwas mehr als zehn Jahre hatte, bis man von ihm erwartete zu heiraten, doch Mutter war der Ansicht, dass es nie schadete, einige Kandidatinnen in petto zu haben. Auch wenn Vishna Adreya an die Gurgel gehen wollte... Bei ersterer kam sein Ablenkungsmanöver nicht ganz so wirkungsvoll wie bei letzterer an, aber ihre Angriffslust schwand und der Griff um ihren Lichtdegen entspannte sich. Nun hatte er den Fuß in der Tür. „Du solltest dir diese Gelegenheit wirklich nicht entgehen lassen, Vish, er ist wirklich sehr sympathisch – was meinst du, wie Viqi und Vivi staunen werden.. “ Er weckte in ihr die Vorstellung, dass sie etwas verpassen könnte, wenn sie nicht sofort ihre Aufmerksamkeit auf den Barnabaner lenkte, und sie konnte damit ihre Schwestern übertrumpfen. Ihr Blick wandte sich von ihm und Adreya ab. „Mister Wessiri,“ hakte Orlando ein, als in dem Gespräch eine kleine Pause entstanden war, „verzeihen Sie die Unterbrechung, aber Lady Rustaro würde gerne ein paar Worte mit Ihnen wechseln.“ Nun stand Vishna unter Zugzwang – sie musste die Gelegenheit nutzen, wenn sie nicht ihr Gesicht verlieren wollte. Sie warf Adreya einen abschätzigen Blick zu, aber wandte sich dann an den Star des Abends. „Es freut mich, Sie kennenzulernen“, begann sie, während sie wieder Contenance erlangte. „Ich mochte besonders die Idee für das Saber Rake-Kleid, werden Sie eine Kollektion erstellen, oder nur nach Auftrag?

Adreya warf Orlando einen dankbaren Blick zu. „Ich wollte wirklich nicht, dass du Ärger mit deiner Freundin bekommst...“ Er schüttelte den Kopf. „Es ist schon in Ordnung, ich bin ihr zu nichts verpflichtet, damit muss sie selbst zurecht kommen.“ Sie lächelte und zuckte ein wenig mit den Schultern.
„In ein paar Tagen fliege ich sowieso nach Tanda zurück. Ich glaube nicht, dass ich zu dieser anderen Modenschau gehen will, aber würde dich gerne davor noch einmal sehen, wenn das in Ordnung ist.“ Ihre Aufrichtigkeit war rührend. Ihr war vermutlich klar, dass Vishna nichts unversucht lassen würde, sie von ihm fernzuhalten, aber es schien ihr nichts auszumachen. „Mutter lässt mich sicher nicht für einen Monat aus dem Haus“, lachte er, „aber sie ist doch so neugierig, wer du bist.“ Das brachte auch Vishna zum Lachen und er schickte seine Adresse auf ihr Comlink. „Ich möchte allerdings noch ein Bild mit Joruus, meine Freunde auf Tanda werden vor Neid platzen.“ „Falls Vish doch noch aggressiv werden sollte, ich kann dir meinen Lichtdegen leihen“, entgegnete er mit einem Zwinkern. Das wäre unglaublich interessant...


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30 Nov, 2020 23:56 34 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Das Gespräch blieb anstrengend und so, wie man es sich erwarten konnte. Joruus zeigte sich von der besten Seite und unterdrückte weiter seine Müdigkeit. Das fiel ihm zunehmend schwer. Innerlich beglückwünschte er sich, dass er noch keinen Tropfen Alkohol getrunken hatte, denn sonst wäre er wohl schon am Tresen eingeschlafen. Lady Garripas setzte sich dann sogar auf den dargebotenen Stuhl und plauderte weiter, machte ihm sogar ein Quasiangebot, das sehr verlockend aber im Moment schwer zu beantworten war. „Ich danke Euch, aber ich werde nach der der Vernissage nicht viel Zeit haben. Meine Mutter erwartet meinen Besuch, anschließend muss ich in mein Geschäft und schauen, welchen Schaden der Bericht meinen Auftragsbüchern zugefügt hat. Dann plane ich mein weiteres Vorgehen“, erwiderte er ehrlicher, als er geplant hatte, was dann zu einer Gesprächspause führte. Auf jeden Fall würde es noch einen Vaterschaftstest geben und vielleicht sogar noch eine Klage gegen Miriam Welbrook, bei der er naturgemäß wenig Erfolgsaussichten hatte. Trotzdem wollte er das alles nicht einfach so auf sich beruhen lassen. Allerdings konnte es dann gut möglich sein, dass sämtliche seiner Bettgenossen aufgelistet wurden. Das wäre sehr unangenehm. Da fiel ihm auf, dass er unhöflich war und setzte an, wieder etwas zu sagen. Doch dieses Mal enthob ihn Orlando aus dieser Peinlichkeit. Der Saber Rake stellte ihm eine der beiden Damen, diejenige, die aussah, als würde sie gleich explodieren, vor. Joruus zeigte ihr sein strahlendstes Lächeln, hinter dem er ein Gähnen verbarg. Allerdings freute er sich sehr über das Kompliment für seine Mode. „Es freut mich, Euch kennen zu lernen, Lady Rustaro. Für dieses Kleid werde ich nur Maßanfertigungen machen. Es lohnt sich nicht, dafür eine Kollektion zu fertigen. Es muss perfekt sitzen, sonst ist es nichts weiter als eine lustige Spielerei. Der Rock muss passen und die Hose darunter darf nicht zu bemerken sein, wenn der Rock darüber ist. Dazu kommt noch die Halterung für den Lichtdegen. Ich bin sicher, den hättet Ihr lieber gern dort, wo Ihr ihn gewöhnt seid und nicht da, wo ihn der Schneider hinsetzt“, erwiderte er höflich und verneigte sich auch kurz. Er ahnte, dass Orlando die Dame nur an ihn abgeschoben hatte, damit sie sich beruhigte. Das tat sie auch, deshalb redete er weiter. „Ich selbst verstehe nichts von dieser Kunst, aber ich stelle mir vor, dass Ihr und Lord Jadorris die Waffen an verschiedenen Stellen tragt. Sie mögen beide auf der gleichen Seite sein, aber es gibt gewiss Abweichungen von wenigen Millimetern, die bedeutsam sein können. Beim Sitzen soll es nicht stören, ebenso wenig beim Gehen, Stehen und Laufen. Das gleiche gilt für den Rock, die Hose und das Oberteil – es muss gut passen.“ Er wendete sich nun an den Lord und schenkte auch ihm ein Lächeln. Dass er sich dauernd wiederholt hatte, bemerkte er in seinem Zustand nicht weiter. „Lord Jadorris, wo tragt Ihr Eueren Lichtdegen? Ihr seid sehr erfahren damit, teilt Ihr meine Einschätzung über die individuellen Vorlieben?“ Im Grunde genommen interessierte das Joruus überhaupt nicht, aber er wollte die Dame weiter ablenken und hörte so nicht, dass die andere ein Bild von ihm und ihr wollte, denn er nahm nach wie vor an, dass Orlando sich mit ihr noch allein unterhalten wollte. Ob Lady Garripas auch einmal als Saber Rake unterwegs gewesen war? Er traute sich nicht, sie zu fragen.






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03 Dec, 2020 06:53 40 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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Die Müdigkeit des rothaarigen Modedesigners war so groß, dass Orlando beinahe gähnen musste. Sein starkes Gespür für die Stimmungen anderer durch die Macht war die meiste Zeit unglaublich praktisch und vorteilhaft, hatte aber wie alles seine Nachteile, besonders wenn wie hier sehr verschiedene Persönlichkeiten aufeinander trafen. Seine normalen Sinne sortierten Wichtiges und Unwichtiges automatisch ein, was aber seine Machtsinne betraf, so hatte er diese Mechanismen bewusst erlernen müssen – mithilfe eines der letzten machtbegabten Angehörigen des Mecrosa-Ordens und der alten Schriften und Holocrone, die in der Ordensfestung auf Nyssa verblieben waren. Zumindest war er hier nur Zuschauer und ließ die Interaktion zwischen seiner Mutter, Wessiri, Jadorris und Vishna auf sich wirken, während er selbst sich mit Adreya unterhielt. Die Tandanerin war um einiges pflegeleichter und da sie Obulette bald verlassen würde, hatte Vish keinen direkten Grund für Eifersüchteleien. Eine solche Art von Stress konnte Orlando nicht gebrauchen, er hatte einen Auftrag, auch wenn es so aussah, als wäre er einer vielen Jungadligen, deren Leben vor allen aus Partys, Bällen, Duellen und sonstigen Vergnügungen bestand. Das Stresslevel bei dem Barnabaner war allerdings extrem hoch, er musste seine glatte, angenehme Fassade bewahren, während er Lady Garripas mitteilte, dass er nach der Vernissage bei Belana von Koldan anderes vorhabe. Nun, er konnte wirklich froh sein, dass er das nicht der älteren Lady Onnoria mitteilte. Mutter war vergleichsweise nachsichtig. „Wie schade“, entgegnete sie und schien noch recht freundlich, aber Orlando nahm die Nuancen wahr, die ihm sagten, dass sie latent pikiert war. „Das kann ich gut verstehen, dass Sie dem Wunsch Ihrer Mutter nachkommen wollen. Sie wird sich bestimmt freuen.“ dabei erlaubte sich ein leichtes Seufzen, das bestimmt mit Oberon zu tun hatte, der schon seit einigen Standardmonaten nicht mehr auf Obulette aufgetaucht war. „Aber ich hoffe doch, dass Sie wieder nach Obulette kommen, die liebe Lady Liseire zeigte sich so angetan von Ihnen...“

Haha, die 'liebe' Lady Liseire... Orlando biss sich auf die Zunge, während Mutter endlich Zeit fand ihren Tee zu trinken. Genau der richtige Zeitpunkt, um Wessiri Vishna zuzuschieben, die von ihm tatsächlich abgelenkt genug war, um sich zu beruhigen, da ihr sein Entwurf für ein Saber Rake-Outfit gut gefallen hatte. Geschickt bezog der Angesprochene auch Baron Jadorris mit ein. „Da haben Sie völlig recht, mein Bester – manche tragen den Lichtdegen gerne weit oben, andere wieder lieber weiter unten oder auf der entgegengesetzten Seite. Ich persönlich trage meinen Lichtdegengriff lieber etwas unterhalb Hüfthöhe, sonst bleibt so wenig Platz für meine Pistolen.“ Lachend schlug der Cadriaaner den Schoß seines Gehrocks hoch, wo Orlando den reichverzierten Knauf einer sehr antiken Pistole erblickte und eines modernen Blasters, während einem Koppel der Griff des Lichtdegens hing. Wenn der junge Assassine sich nicht irrte, steckte eine Verpinenpistole im Gürtel des Barons, eine Waffe, wie er sie auch dank ihrer Geräuschlosigkeit und Leichtigkeit schon öfter benutzt hatte, was nicht gerade für die Harmlosigkeit von Lord Jadorris sprach. „Ich denke jedenfalls daran, Sie mit einer Anfertigung für mich zu beauftragen“, sagte Vishna nun mit erheblich besserer Laune, „wie lange brauchen Sie dafür?“

Nun war wieder Adreya s Interesse daran geweckt, was ihre Nebenbuhlerin mit Wessiri zu besprechen hatte und sie hatte noch vor, von sich und dem Modedesigner ein Holo zu machen. Orlando verspürte eine gewisse Ungeduld in ihr, sie wartete aber, bis Vishna fertig war. Nun, vielleicht etwas zu kurz, denn sie wäre beinahe mit der anderen zusammengestoßen, als diese sich wieder an Orlando wenden wollte. „Was soll das?“, fuhr sie die Blonde an, die beschwichtigend die Hände hob. „Was soll was? Es ist doch nichts passiert...ich wollte nur kurz mit Mister Wessiri sprechen,“ erwiderte Adreya noch relativ ruhig. „Du willst mich wohl nachmachen, hm? “, schnappte Vishna , „erst machst du dich an Orlando heran, dann...“ „Ich habe mich überhaupt nicht an ihn herangemacht und davon abgesehen, seit wann duzen wir uns? So gut kennen wir uns doch gar nicht.“ Der Zankapfel der beiden jungen Ladys hatte sehr große Mühe einen neutralen Gesichtsausdruck zu bewahren, während dessen Mutter große Augen machte und Jadorris sehr ungeniert grinste. Vish , es ist doch nichts dabei...“, sagte Orlando mit dem richtigen Nachdruck in der Macht und beabsichtigte genau das Gegenteil. Zufrieden stellte er fest, dass sich ihre Augenbrauen zusammenzogen. „Ich soll dieser Hinterweltlerpute klein beigeben?“, zischte sie, was ausreichte, um Adreyas Stimmung kippen zu lassen. „Tanda ist keine Hinterwelt, besser als das Ruinenfeld hier allemal. Geh doch jetzt einfach, du stehst im Weg...“ Schneller als erwartet zog die Angesprochene ihren Lichtdegen. „Den musst du dir erkämpfen, chakk“ Adreya verdrehte die Augen, aber nahm geistesgegenwärtig Orlandos Lichtdegen an. Ihr Widerwille gegen dieses spontane Duell war deutlich spürbar – sie hatte keine Lust auf Stress, aber da sie nun einmal herausgefordert war, würden Worte nicht mehr helfen. Das Barpersonal war alles als begeistert, ihnen blieb jedoch nichts anderes übrig, als so schnell wie möglich Stühle und Tische beiseite zu räumen, während Lord Jadorris die anderen Gäste bat, Platz zu machen. „Sie kommen heute gleich in den Genuss von zwei Duellen hintereinander, “ sagte er schmunzelnd zu dem Modeschöpfer, „aber zumindest sind Sie nicht alleine der Grund. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich bei uns Saber Rakes manche Dinge nie ändern“ .


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13 Dec, 2020 23:40 08 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Joruus lächelte Lady Garripas liebenswürdig an und fuhr beschwichtigend fort:Sobald ich meine Mutter besucht habe, komme ich wieder nach Obulette, Lady Garripas. Ich bin hier so nett aufgenommen worden, da wäre es eine Schande, länger als nötig fernzubleiben.“ Er wusste, dass er irgendwie die Dame leicht verärgert hatte, konnte aber nicht sagen, womit, außerdem schien sie etwas bekümmert. Allerdings kam er nicht weiter, weil Lady Rustaro und Lord Jadorris seine Aufmerksamkeit einforderten. Das geriet langsam in sehr anstrengende Fahrwasser. Der Lord bestätigte allerdings seine Beobachtung, dass jeder Saber Rake seine Waffe anders trug. Die Bewaffnung des älteren Rothaarigen war dann auch nicht ohne, wie der Barnabaner fand. „Das habe ich mir gedacht, Lord Jadorris. Danke für Eure ausführliche Erklärung. So große Unterschiede hätte ich kaum für möglich gehalten.“ Er schenkt den Lord ein Lächeln und runzelte kurz nachdenklich die Stirn. „Ich kann Euch gern ein solches Kleid anfertigen. Je nachdem, welchen Stoff Ihr wollt und wie die Verzierung ausfallen soll, von einer Woche aufwärts, sobald ich zu nähen begonnen habe. Allerdings, wie ich bereits Lady Garripas mitteilen musste, bin ich nach der Vernissage für eine Weile auf Barnaba, komme aber garantiert zurück, schließlich habe ich es Lady Garripas vorhin versprochen und Ihr sollt Euer Kleid bekommen.“ Oh je, er hatte langsam keinen Plan mehr, was er alles von sich gab. Das war anders als auf Barnaba, wo sich jeder nur über Mode unterhielt und wer gerade mit wem verbandelt war, dazu wurde gesoffen, aber hauptsächlich ging es um Mode, Models, die nächsten Auftritte, Holofilme, Regisseure und irgendwelche Maler – alles Berühmtheiten, die sich zu diesen Anlässen trafen, zeigten was sie hatten, sich ein paar Stunden oberflächlich unterhielten, flirteten und sich danach wieder trennten, um beim nächsten Event das gleiche Spiel zu treiben. Das hier war entschieden anders. Irgendwie kamen ihm die Leute auf Obulette etwas ernster vor, vielleicht auch verbissener, was ihre sogenannte Ehre betraf. Natürlich gab es auch auf Barnaba Saber Rakes, aber die wollten dabei immer gutaussehen oder vorwiegend gutaussehen. So etwas, wie gleich passierte, hatte er noch nie erlebt. Bitchfights schon, allerdings in anderer Form, die weniger tödlich enden konnte.

Den Anlass für den Kampf fand er sehr lächerlich. Gerade noch rechtzeitig hinderte er sich daran, eine Bemerkung dazu fallen zu lassen und brachte sich lieber in Sicherheit. Dann fiel ihm ein, dass es sehr unhöflich war, Lady Garripas allein zu lassen, als stellte er sich – mannhaft, wie er eigentlich nicht war – so auf, dass, sollten die fechtenden Ladys ihnen zu nahekommen, dass er einen Schlag abfangen konnte. Dann fragte er sich, ob er noch alle Tassen im Schrank hatte, blieb aber stehen. Es war auf jeden Fall weiter weg als seine vorige Position. Selbst Lord Jadorris hatte sich etwas wegbewegt und die armen Kellner und Kellnerinnen hatten alle Hände voll zu tun, um das Interieur in Sicherheit zu bringen. Die anderen Gäste folgten umgehend Velagos Aufforderung und rückten zur Seite. Der rothaarige Lord war aber voll und ganz begeistert von der Situation, eine Begeisterung, die Joruus nicht teilen konnte. „Oh, man hätte das ganz leicht auch anders lösen können“, murmelte er. Lord Garripas schien die ganze Sache aber zu amüsieren, vielleicht genoss er es sogar. Der Modeschöpfer hatte keine Zeit, das weiter zu beobachten.

„Wie herrlich!“, ließ sich die Stimme des allzeit bereiten Reporters Tyros Hardin vernehmen, als er die beiden Frauen sah. „Noch ein Duell! Aber nicht deinetwegen, oder doch, alter Knabe?“, fragte er lachend den verdutzten Modemacher. „Äh, nein. Auch das andere war nicht meinetwegen. Also …“
„Na, jetzt tu mal nicht so bescheiden. Du bewegst dich hier in den allerbesten Kreisen.“ Mit einem zuversichtlichen Lächeln, verbeugte er sich vor Lady Garripas und Lord Jadorris, die in unmittelbarer Nähe standen. „Guten Abend, Mylady und Mylord. Verzeiht mein Eindringen in diese private Atmosphäre. Aber Mister Wessiri schuldet mir noch mindestens einen Drink und verschiedene Interviews. Darf ich mich kurz vorstellen, Tyros Hardin, aus der niederen Hardinlinie auf Vycinyth.“ Ihn kümmerte das überhaupt nicht. Nach der Vorstellung schaute er gespannt dem Kampf der beiden Ladys zu, denen, das bemerkte er erst jetzt, der Kontrahent aus dem ersten Duell zuschaute. Das war auf jeden Fall Sir Garripas. Das Umfeld gefiel ihm immer besser. Währenddessen hatte Joruus den Drink für den lästigen Reporter bestellt und hielt ihm denselben kurz darauf unter die Nase. Er war unverkennbar unzufrieden mit der Situation und noch dazu müde. Angestrengt dachte er darüber nach, wie man den Kampf beenden könnte, ohne dass eine der beiden Damen das Gesicht verlor.
„Myladys! Verzeiht, dass ich mich einmische … Huch! Aber da ist Sir Hardin.“ Wie es ihm widerstrebte den Kleinstadligen so zu nennen, der sich sein Geld selbst verdienen musste, weil irgendein Urahn das ganze Geld durchgebracht und spätere Generationen gerade mal so den Familiensitz halten konnten. „Er schreibt für diverse HoloNews und würde gern ein Bild von uns allen machen, wie wir fröhlich zusammen feiern. Da würde sich ein verschwitztes Gesicht etwas schlecht machen.“ Konnte er die Damen damit erreichen? Selbst wenn sie es jetzt auskämpften, konnte das bei nächster Gelegenheit wieder eskalieren. Hier an der Bar war ihm das aber nicht recht, erstens konnte seine Garderobe darunter leiden, seine Frisur litt ohnehin schon und zweitens hatte Tyros jetzt schon ein schiefes Bild von der ganzen Angelegenheit.




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16 Dec, 2020 17:02 21 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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Nun begann die Angelegenheit interessant zu werden, ohne dass Orlando selbst etwas dafür tun musste. Das Duell war unausweichlich, beide der jungen Frauen fühlten sich in ihrer Ehre gekränkt und das konnte nur dieser Zweikampf regeln. Ihm war es relativ egal, wie es ausging. Seine ... Wertschätzung für Vishna und Adreya hing nicht von ihren Kampfkünsten ab.
Erstere konnte sich damit brüsten, bald ein eigens angefertigtes Kleidungsstück eines aufstrebenden Sterns am Modehimmel tragen zu können, was der Letzteren allerdings eher gleichgültig schien, deren Stolz allerdings ähnlich stark ausgeprägt war. Zwar war ihr Kleid nicht für ein Duell gedacht, doch richtige Saber Rakes störte das kaum, solange man nicht von Barnaba kam. Orlando schloss zu seiner Mutter auf, in deren Nähe sich der Barnabaner postiert hatte, fast sah es so aus, als wollte er sie abschirmen. Das Amüsement über die Situation hielt der Mecrosa-Assassine indes gut verborgen. Orlando, du solltest dich wenigstens hinsetzen, wenn du nicht schon zu einem Arzt willst“, sagte seine Mutter halb besorgt, halb vorwurfsvoll, als er auf seinen Stock gestützt angehumpelt kam. „Das ist nur eine Verstauchung“, entgegnete er und lächelte zuversichtlich, „kein Beinbruch oder dergleichen....“ Diese Antwort stellte sie nur wenig zufrieden, weshalb er beschloss, wieder ein guter Sohn zu sein und winkte einem der Kellner, damit er ihm eine Sitzgelegenheit brachte.

Das Schauspiel, das sich ihm präsentierte, war großartig. Während sich Vishna und Adreya bereitmachten, waren immer mehr Zuschauer in den Barbereich gekommen, überwiegend das gleiche Publikum, das sich bereits das offizielle Duell angeschaut hatte und umso begeisterter war, dass sich so spontan eine zweite Auseinandersetzung ergeben hatte. Wessiri wirkte äußerlich so charmant wie eh und je, doch Orlando nahm eine gewisse...Überforderung wahr. Zumal der Reporter von vorhin auftauchte und mit dem Modeschöpfer einige Worte wechselte, die darauf schließen ließen, dass man sich bereits kannte. Sein Verdacht, dass der Barnabaner die 'Enthüllung' über seine Herkunft selbst lanciert hatte, bestätigte sich. Tyros Hardin stellte sich als Angehöriger einer unbedeutenden Seitenlinie seiner Familie von Vycinyth vor – „Sehr erfreut“, erwiderte Mutter mit einem huldvollen, aber freundlichen Nicken. „Ich bin Lady Ellanore Garripas, dies ist Baron Velago Jadorris aus der Cadriaan-Provinz...“ Bevor der überschwängliche Cadriaaner aber zu einer wortreichen Entgegnung ansetzen konnte, hatte Vishnakeine Lust mehr auf einen Unparteiischen zu warten, entweder steckte Sir Darvell in der Menge der Zuschauer fest oder war schon gegangen. Immerhin hatte sie genug Anstand ihren Lichtdegen zum Gruß hochzuhalten...doch war sie ähnlich impulsiv wie Lady Tesseire Onnoria und hatte einen harten Schlag. Adreya war im ersten Augenblick überrumpelt, ließ sich aber dann nicht weiter beeindrucken und drängte ihre Kontrahentin zurück. Diese antwortete mit einer schnellen Serie von Paraden und hätte sicher die ersten Treffer gelandet, wenn ihre Gegnerin nicht so wendig gewesen wäre. Beide waren in ihren Bewegungen äußerst schnell, was allerdings schnell an ihren Kräften zehrte. Nach dem nächsten Schlagabtausch musste beide innehalten, um zu Atem zu kommen. Sie standen sich schweratmend gegenüber, beide verärgert, aber willens das Duell zu Ende zu führen.

Orlando war überrascht, als Wessiri unversehens auf die Duellantinnen zutrat und etwas sehr Dummes tat. Ein Unparteiischer hätte ihn sofort entfernt und der Rotschopf hatte überhaupt keine Ahnung, was er da gerade vorschlug. Vishna reagierte als Erste. „Was wagen Sie sich, hier einzumischen“, fauchte sie ihn an, „Sie stören unser Duell!“ Auch Adreya war alles andere als erfreut. Die Ablenkung hätte ihr zwar einen Vorteil verschafft, doch das wäre unter der Würde eines jeden Saber Rakes gewesen, der etwas auf sich hielt. „Ich werde bestimmt nicht für einen hergelaufenen Reporter so tun, als ob ich mich mit dieser Banthakuh aus Tanda verstehen würde. Ziehen Sie sich zurück, bevor ich mich vergesse!“ Mit diesen Worten streckte sie ihren Lichtdegen in seine Richtung aus. Die übrigen Zuschauer waren unterdessen sehr darüber entzückt, was sich dort entwickelte, und Orlando um so mehr, während seine Mutter sich die Hände vors Gesicht geschlagen hatte.


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08 Jan, 2021 02:31 53 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Da hatte sich Joruus schön in etwas hineinmanövriert, das er so nicht wollte. Es war aber auch dumm, sich in einen Zickenkrieg einzumischen. Er könnte sich dafür ohrfeigen, aber es nervte ihn und störte seinen Wunsch nach Ruhe und Erholung, außerdem rückte es das Zentrum der Aufmerksamkeit von seiner Person, was seinem Ego nicht gerade schmeichelte. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, zog er sich zurück und schüttelte insgeheim den Kopf. Beide Frauen konnten auf ein Kleid aus seiner Kollektion verzichten. Er hatte es nicht nötig, sich blöd anschnauzen zu lassen und danach zu Kreuze zu kriechen. Natürlich musste er aufpassen, mit wem er sich auf Obulette anlegte, Lady Garripas und Lady Onnoria (beide in dem Fall) gehörten in die Kategorie Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, dementsprechend musste er sie behandeln.

Einerseits wollte er liebend gern ins Bett gehen, andererseits wäre das gerade auch nicht sehr klug. Also wartete er ab, bis eine der Damen gewonnen hatte. Dann konnte er sich immer noch verabschieden. Er verstand diese Vorliebe für Duelle nicht. Sie lösten keinen Konflikt. Aber er hütete sich, den Gedanken laut auszusprechen.

Mittlerweile waren noch einige andere neugierige Leute aufgetaucht und es wurde auf einen Unparteiischen gewartet, der nicht auftauchte.


Tyros hatte sich nach der höflich-distanzierten Vorstellung der Dame noch einmal leicht verneigt und wollte eigentlich noch etwas sagen, da eröffneten die Damen den Kampf. Für ihn war das ein gefundenes Fressen. Sein Aufenthalt auf Obulette war schon mehr als erfolgreich gewesen. Es würde ihm leichtfallen, eine spannende Story über diesen Kampf zu schreiben und natürlich über das Duell, weswegen sie alle hier waren. In Gedanken rieb er sich die Hände und schrieb schon seine Berichte. Während der Kampf im Gange war, wollte er mit niemandem reden. Beide Frauen waren in etwa gleich gut. Was die eine an Stärke einbrachte, machte die andere durch Schnelligkeit wieder wett. Wie schon beim eigentlichen Duell, hatte er auch jetzt seine kleine Cam gezückt und hielt das Geschehen fest. Ob er etwas davon verwenden konnte, entschied sich später. Besser war es, gleich vorher alles aufzunehmen und danach zu verhandeln. Auf diese Weise entging ihm nichts, außerdem half es ihm dabei, seine Erinnerungen aufzufrischen, wenn er den Bericht schrieb.

Der rasende Reporter war näher ans Geschehen gerückt. Er konnte nicht sagen, welcher der Damen er den Sieg gönnte. Sie kämpften beide gut, wenn auch auf verschiedene Arten, was die eine an Kraft aufbot, machte die andere durch Schnelligkeit wieder wett. Das erste Duell des Tages war in seinen Augen ein Tanz zweier Meister gewesen, die ihr Können darstellen wollten, das war ein kleiner Zickenkrieg unter den adligen Damen Obulettes. Kurz überlegte er, ob er nicht seinen Bericht unter diesem Titel herausbringen sollte, auf Barnaba würde das bestimmt für Heiterkeit sorgen. Dann nahm ihm aber das Geschehen wieder gefangen und er achtete nur noch auf die Damen. Nebenher fragte er sich, wann denn ein Unparteiischer auftauchen würde. Doch noch standen die beiden Saber Rakes und es gab nichts zu beanstanden. Er fand, dass sie sehr fair kämpften.


„Es ist doch ein interessanter Kampf, nicht wahr, Joruus“, versuchte Tyros den Modemacher etwas dafür zu begeistern, doch der gähnte demonstrativ und wandte sich der Bar zu, wo er sich ein Glas Wasser bestellte. Das konnte unter Umständen noch etwas dauern und Flüssigkeit half gegen die Müdigkeit, zumindest eine Weile. „Nachher müssen wir noch reden, alter Junge. - Was ist der Grund für diese Augenweide?“, fragte der unermüdliche Reporter weiter, doch von Joruus bekam er keine andere Antwort als ein Achselzucken, das wusste der Designer nämlich selbst nicht so genau. Vielleicht beantwortete einer der anderen Gäste seine Frage. Während er einer Lösung des Rätsels harrte, beobachtete er weiter das Duell und vergaß nicht, es aufzuzeichnen.


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24 Jan, 2021 19:38 46 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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Die Zuschauer des Spontanduells zwischen beiden jungen Saber Rake-Ladys fingen aufgeregt zu tuscheln an, als der barnabanische Modeschöpfer versuchte, dazwischen zu gehen. Es war ein ganz unerhörter Vorfall, da jeder wusste, dass man so etwas nicht tat. Bezeichnend aber dafür, dass Wessiri keine Ahnung davon hatte, wie es in der Mecetti-Provinz zuging und er noch einiges zu lernen hatte, wollte er hier Fuß fassen. Orlando ließ erneut dessen Gefühlswelt auf sich wirken – Müdigkeit, aber auch so etwas wie...Enttäuschung, Neid? Gerade achtete niemand auf den gefeierten Holonetstar, der vorhin noch mit seinen Entwürfen als auch damit für Aufregung gesorgt hatte, dass er der Auslöser für ein Duell gewesen war. Wer hier als gewöhnlicher Bürger, dazu noch aus einer anderen Provinz, Erfolg haben wollte, brauchte Ausdauer, kein gekränktes Ego. Lady Garripas und Lady Onnoria waren Gönner, mit denen Wessiri es sich nicht verscherzen durfte... Mit Vishna hatte er es sich eindeutig verscherzt, wie der Mecrosa-Assassine amüsiert feststellte, aber sie hatte nicht vor, ihm ernsthaft etwas zu tun. Dennoch konnten Lichtdegen unschöne Brandflecke und abgetrennte Gliedmaßen verursachen... Orlando war versucht, ihren Ärgern etwas hochzukitzeln, ließ es dann aber auf sich beruhen, da sie sich bereits wieder abwandte. Der Barnabaner wirkte, als ob er schmollte, während sich der Reporter Tyros Hardin ganz begeistert von dem Duell zeigte und es mit seiner Kamera aufnahm. Was an sich nichts besonderes war, da viele der Zuschauer ihre Hologeräte gezückt hatten, doch Hardin hatte selbst gesagt, dass er für die barnabanische Presse berichtete.

Währenddessen hatte Adreya Vishna in die Defensive gedrängt – beide hatten die ersten Streifwunden und Brandlöcher in ihrer Kleidung, die kunstvoll aufgesteckten Frisuren begannen sich aufzulösen. Für beide allerdings kein Grund, sich davon ablenken zu lassen und sich neben dem Lichtdegen mit spitzen Bemerkungen zu beharken.

„Na, hab ich jetzt dein einziges gutes Kleid ruiniert?“

„Du siehst nicht einmal in Designerklamotten gut aus.“

„Jeder Herglic bewegt sich besser als du.“

„Mit Herglics kennst du dich aus, was?“

„Besser als du mit dem Fechten.“

„Eifersüchtiges Miststück.“

Orlando hat dich eh nur aus Mitleid abgeschleppt“

„Du willst ihn wohl für dich allein, aber das kannst du vergessen.“

Wütend sprang Vishna aus ihrer Defensivhaltung heraus und hackte mit ihrem Lichtdegen auf ihre Gegnerin ein. Ihre ungezügelten, aufgewühlten Gefühle sog Orlando wie ein Spicehead sein Glitterstim ein...wenn er nur sein Lichtschwert dabei hätte und der Dunkelheit freien Lauf lassen könnte. Er biss sich hart auf die Zunge, um sich unter Kontrolle zu bekommen. Als er wieder die Augen öffnete, lag Adreya auf dem Boden, aber noch ungeschlagen, denn sie hatte Vishna Degen geblockt und könnte sie mit einem gezielten Fußtritt zu Boden befördern. „Gib auf“, zischte Vishna. „Niemals“, entgegnete die Tandanerin entschlossen und rollte sich zur Seite, wobei sie ihre Kontrahentin mit einem Fußhebel von den Beinen holte. Ehe diese wieder hochkam, war Adreya aufgesprungen und hielt ihr den geliehenen Lichtdegen unter die Nase. „Ich schätze, dass du jetzt verloren hast.“ Ein zorniger Fausthieb auf den Boden war alles, was Vishna dazu äußerte. Adreya machte einen leichten Knicks. „Es war mir eine Ehre, Lady Rustaro, sagte sie mit einem unüberhörbaren Anflug von Ironie. „Und auch dir vielen Dank“, sagte sie zu Orlando und reichte ihm seinen Lichtdegen. „Es war mir eine Freude, Mylady“, erwiderte er mit einem leisen Lächeln. „Dürfte ich dich noch einmal besuchen, bevor ich abreise?“ „Meine Mutter besteht darauf, dass ich schwer verletzt bin und ich muss bestimmt lange zuhause bleiben. Es wird sicher sehr langweilig.“ Sie küsste ihn und verabschiedete sich...

Unterdessen hatte sich Lord Jadorris um Vishna gekümmert, die allerdings immer noch auf dem Boden saß. Orlando befestigte den Lichtdegen an seinem Gürtel und ging zu ihr. „Bist du jetzt zufrieden?“, fauchte sie ihn an, obwohl sie sich innerlich freute, dass er da war. Adreya war die bessere heute“, sagte er nur, „das musst du akzeptieren. Und du bist diejenige, die hierbleibt.“ Dabei legte er leicht den Kopf zur und lächelte. Ihre Stimmung hellte sich ein wenig auf. „Ich kann dir leider nicht aufhelfen...“ Nun lächelte sie und sah zu Lord Jadorris. „Mylord, wenn Ihr so freundlich wäret..?“ „Aber natürlich, meine Werteste, ich bin gerne zu Diensten, besonders, wenn es sich um die Verwandten von Tesseire Onnoria handelt, die quasi auch meine Verwandten sind...“ Orlando beschloss, sich eingehender mit dem Reporter zu beschäftigen und lenkte seine Schritte scheinbar zufällig in dessen Richtung.

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10 Feb, 2021 00:58 20 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Joruus verging nach und nach die Lust auf diese improvisierte Party mit dem Kampf. Eigentlich hatte er ja nur einen ruhigen Absacker trinken wollen und sich dann schnell in sein Zimmer verkrümeln, um sich für die kommenden Tage auszuruhen. Das war ihm nicht vergönnt und er wurde zunehmend missgestimmt. Noch konnte er diese Launenhaftigkeit recht gut verbergen. Ein Teil von ihm war auch auf sich selbst wütend, weil er sich nicht besser unter Kontrolle hatte. Dass Tyros noch aufgetaucht war, besserte seine Laune keineswegs. Es war nicht so, dass er den Reporter nicht leiden konnte, aber der schien aus allem nur Kapital ziehen zu wollen, machte aus jedem lauen Wind eine Riesenstory, die keinen Menschen interessierte – außer Tyros natürlich und leider, sehr viele seiner Leserinnen. Joruus gähnte erneut verhalten, danach nippte er langsam an seinem Wasser. Der Lärmpegel zeigte ihm an, dass das Duell seinem Ende entgegengehen musste. Es war nichts gegen einen kleinen Zickenkrieg einzuwenden, manchmal war es auch sehr amüsant, aber dann bitte nicht mit dem Lichtdegen.

Tyros hingegen fand das alles sehr amüsant. Er ignorierte Joruus, dessen Launenhaftigkeit er lange genug kannte und blieb ganz bei dem Duell. Wie sich die beiden Damen anzickten, war schon herrlich, wie in den unteren Schichten, dort ging es auch meistens um einen Mann. Gegen Ende des Kampfes fand er den Grund dafür heraus. Es war wirklich ein Mann an der Sache schuld, und zwar niemand anders als Sir Garripas, der sich ihm gerade näherte. Diese Chance, von der er nicht wusste, dass sie von Orlando herbeigeführt wurde, wollte er nicht verstreichen lassen. Rasch trat er einen Schritt auf den Adligen zu und neigte leichten den Kopf. „Guten Abend Sir Garripas. Ich hatte nicht zu hoffen gewagt, Euch heute noch zu treffen. Ich hatte vorhin kaum eine Gelegenheit, Euch zu interviewen. Ich bin Tyros Hardin von der Barnaba Starlight Gazette und freier Holofilmreporter. Wie geht es Euch nach dem Kampf gegen Lady Onnoria? Es war eine sehr knappe Entscheidung.“ Natürlich interessierte es ihn auch, was es mit dem Kampf der beiden Ladys auf sich hatte, aber das konnte er später noch ansprechen. „Seid Ihr mit Miss Welbrook gut bekannt?“, fragte er weiter. Dabei behielt er auch den anderen Adeligen, dessen Namen er noch nicht kannte, etwas im Auge, und auch die Unterlegene, um die sich der ältere Mann kümmerte. Er blinzelte und war etwas abgelenkt. Irgendwie kam ihm sowohl die Gestalt bekannt vor, nein, es waren die Bewegungen. Wer bewegte sich noch auf diese Art? Aber das war lächerlich. Wenn es jetzt nicht deplatziert gewesen wäre, hätte er den Kopf geschüttelt. Das kam auf keinen Fall in Frage, trotzdem schaute er kurz zu Joruus, der sich an irgendeinem Getränk festhielt. Er musste später dringend das Gespräch mit dem rothaarigen Adligen suchen.


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Der Reporter sprang sofort auf den Köder an, den Orlando ihm hinhielt. Leute wie er, die von Gier getrieben waren, konnte man so leicht beeinflussen. Ob es nun Credits, Macht, Wissen oder Nachrichten waren, sie waren alle gleich. Er schaute Hardin an, als ob ihn dieser aus seinen Gedanken gerissen hätte, lächelte aber freundlich und blieb auf seinen Stock gestützt stehen. „Ah stimmt, es ging alles so schnell und meine Verletzungen mussten versorgt werden.“ Orlando erinnerte sich noch, wie dieser Reporter hieß und von wo er stammte und nickte nur, als dieser sich vorstellte. „Mir geht es gut, diese Kratzer sind kaum der Rede wert“, erwiderte er sehr nonchalant, „und ja es war knapp. Aber Lady Onnoria ist eine erfahrene Lichtdegenfechterin, was ihr den entscheidenden Vorteil verschafft hat und ich hatte diesmal Pech gehabt.“ Diese Worte unterstrich er mit einem leichten Achselzucken. „Beim nächsten Mal werde ich sicher besser aufpassen.“ Der Gedanke, sie bei einem weiteren Duell in die Knie zu zwingen, war unglaublich reizvoll und er war sich ziemlich sicher, dass er nicht einmal sein volles Machtpotenzial ausschöpfen musste. Er hatte ihre Stärken und Schwächen kennengelernt, so dass er sich auf seine reinen Fähigkeiten als Fechter verlassen könnte. So oder so war er ihr überlegen, weshalb es ihn sehr amüsierte, sie als die verdiente Siegerin des Duells darzustellen.

Die nächste Frage bezog sich darauf, ob er mit Miriam Welbrook gut bekannt sei. Das war so klar gewesen... Schon Lady Onnoria hatte unterstellt, dass sie eine Affäre oder ähnliches hatten... „Nein, überhaupt nicht. Ich lernte sie erst am Tag zuvor kennen, als ich erfuhr, dass sie einen Duellanten suchte.“ Sie stand so weit unten in der Mecetti-Hierarchie, dass er vermutlich nie von ihrer Existenz erfahren hätte und nach der Niederlage würde man sie nicht einmal mehr zum Kleinadel zählen können – wenn sie es überhaupt wagen würde, wieder je in die Mecetti-Provinz zurückzukehren.

Die Aufmerksamkeit des Reporters driftete ein wenig ab – wie es aussah in Richtung von Lord Jadorris und Vishna. Der Lord sichtlich angetan davon, dass er sich um eine attraktive junge Lady kümmern durfte, wovon sich selbige höchstwahrscheinlich erhoffte, dass Orlando gebührend eifersüchtig wurde (worauf sie lange warten konnte) und sich in der Bewunderung des Barons sonnte, welcher für sein Alter noch sehr gut aussah. Und dazu immer noch in Saber Rake-Kreisen berühmt-berüchtigt war. „Wie Sie bestimmt wissen, kann man sich einen Stellvertreter für ein Duell suchen...“, fügte er mit dezentem Nachdruck hinzu, als Hardin in Richtung Wessiri schaute, dem es gewiss nicht zu gefallen schien, dass andere im Mittelpunkt standen.



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03 Mar, 2021 22:49 57 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Tyros hörte aufmerksam zu und prägte sich Orlandos Worte gut ein, schließlich wollte er später einen Bericht darüber verfassen. Natürlich war er mit den Gepflogenheiten der Saber Rakes vertraut, aber er ließ den Verlierer des heutigen Duells einfach reden. So schnappte man immer etwas mehr auf, als das Gegenüber preisgeben wollte. Er konnte ja nicht wissen, dass Orlando nicht nur machtbegabt und darin ausgebildet war, sondern auch noch in anderen Bereichen der Manipulation gut war. Der Reporter war einfach nur auf eine Erweiterung seiner Story aus, damit sie für die Leser spannender wurde.

„Manchmal reicht ein falsch platzierter Streich und die Sache ist gelaufen. Miss Welbrook ist wirklich nicht gut genug mit dem Lichtdegen, Lady Onnoria hätte sie in Stücke geschlagen.“

Kurz stellte er sich das Bild vor und schwelgte einige Momente darin. Dann war er wieder in Gedanken ganz da.


„Ich weiß, vor Jahren habe ich selbst an Duellen teilgenommen. Jetzt trainiere ich nur noch, um nicht fett zu werden. Aber weder an Euer Können noch an das Lady Onnorias komme ich heran. Es ist auch nicht wichtig. Was macht Ihr, wenn Ihr keiner Dame bei einem Duell aushelft?“

Es war wichtig, die Fragen auf Laufen zu halten, auch wenn diese nicht unbedingt zu seinen liebsten Fragen gehörte, die Leser wollten so etwas unbedingt wissen – vor allem die Leserinnen, wenn ein gutaussehender Mann im Spiel war. Ja, das konnte er gut aufziehen und noch einige weitere Berichte fertigen. Er musste es nur so formulieren, dass es so wirkte, als wäre Obulette weniger zivilisiert als Barnaba, sonst konnte er zuhause in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Aber er war berufsmäßiger Wortverdreher. Irgendetwas fiel ihm bestimmt ein. Große Sorgen machte er sich deswegen nicht.


Joruus hielt sich weiter an seinem Getränk fest und wünschte sich ins Bett, wie schon lange nicht mehr. Gesellschaften waren oft sehr anstrengend und die Adligen auf Obulette machten es nicht gerade einfacher. Die Show war gut gewesen, vielleicht bekam er noch den einen oder anderen Auftrag, leider war die wahre Sensation des Abends das Duell gewesen, das er sich nicht einmal angeschaut hatte, weil ihm Textilien wichtiger waren – besonders seine. Lord Jadorris unterhielt sich prächtig mit dieser jungen Adligen, die sich eigentlich an Sir Garripas heranmachen wollte. Sie schien die Aufmerksamkeiten des rothaarigen Lords sehr zu genießen. Die andere war abgedampft, blieb nur noch diese strenge Lady Garripas übrig und Joruus hatte im Moment überhaupt keine Idee, was er mit ihr reden sollte. Weiter über die bevorstehende Veranstaltung wollte er mit ihr auch nicht sprechen und sonst kannte er niemanden auf Obulette, auch sah er keine Veranlassung, irgendwelchen Tratsch zu hören oder zu verbreiten. Mit Mühe unterdrückte er ein Gähnen und freute sich weiter auf sein Bett, das er, dank der nächsten Show, wieder sehr früh verlassen musste. Sobald er auf Obulette fertig war, musste er nachhause fliegen und dort für Ordnung sorgen. Als er an diesen Gedanken ankam, wurde ihm tatsächlich bewusst, wie unhöflich er war und er wendete sich an Lady Garripas. „Mylady, verzeiht meine Unaufmerksamkeit. Darf ich Euch noch ein Getränk bestellen? Leider kenne ich mich auf Obulette überhaupt nicht aus und würde mir gern einige schöne Orte anschauen. Vielleicht könnten sie mir etwas Sehenswertes empfehlen?“ Smalltalk, nichts als das, aber womöglich auch die Chance, etwas anderes zu sehen als das Hotel und das Land drumherum.


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02 Apr, 2021 19:49 34 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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Während Orlando dem Reporter aus Barnaba mit wohlwollendem Gesichtsausdruck zuhörte, dachte er bei sich, was für eine miese kleine Bohrratte dieser Typ war. Der Subtext seiner Fragen und das dazugehörige Gefühlsleben waren in der Macht nicht misszuverstehen und als Mecrosa-Assassine hätte er spontan ein paar Griffe und Kniffe parat, um diesem Mann erhebliches... Unwohlsein zuzufügen, ohne dass es die anderen Hotelgäste mitbekommen hätten.

„Über Miss Wellbrooks Fähigkeiten mit dem Lichtdegen kann ich nichts sagen und es stünde mir als Angehöriger der Familie Garripas und des Hauses Mecetti nicht zu, irgendwelche Vermutungen darüber anzustellen“, gab er sich als ganz ritterlicher Vertreter des Mecetti-Hochadels, was er nicht einmal vorzugaukeln brauchte. Trotz des niedrigen Standes und ihres unakzeptablen Benehmens war es eine Frage der Ehre, eine Dame vor abschätzigen Urteilen von Außenstehenden zu verteidigen. Ob die jüngere Lady Onnoria soviel Anstand gehabt hätte, wagte er ob ihres explosiven Temperaments zu bezweifeln.

Hardin wechselte nach Schmeicheleien für ihn und seine Duellgegnerin auf ein allgemeineres Terrain. Also lächelte er, als ob Hardin eine besonders geistreiche Frage gestellt hätte, die allerdings typisch für die Boulevardpresse war. Aber hier war er nur ein weiterer verwöhnter Adelsbengel aus der Saber Rake-Szene, dessen Ego damit gestreichelt wurde. „In meinem Alter habe ich ja noch das Glück, viel Zeit für meine Interessen zu haben, ich bin desöfteren auf Vycinyth unterwegs – nicht nur, um mir die Swoop- und Trotterrennen anzusehen, sondern auch selbst daran teilzunehmen,“ teilte er im Plauderton mit. Er war gespannt darauf, was der Reporter daraus machen würde und nahm sich vor, nach den Sendungen und Holozinen Ausschau zu halten, wo Hardin seine Aufnahmen und Interviews veröffentlichen würde. „Allerdings finde ich es am spannendsten auf dem Wasser zu segeln. Entweder mit dem Katamaran oder Hybridseglern und habe auch schon an mehreren Regatten teilgenommen. Vycinyths Ozeane sind dafür perfekt...“

Aus dem Augenwinkel registrierte er, wie seine Mutter nun von Wessiri in Beschlag genommen wurde, anscheinend war es unerträglich, dass niemand ihn beachtete. Sie hatte einige Worte mit Baronin Ionea Daraay gewechselt, deren wesentlich älterer Ehemann vor einigen Wochen gestorben war. Zwar trat sie hier auf Obulette entsprechend zurückhaltend auf, doch Orlando wusste, dass sie kein Kind von Traurigkeit war und vom Erbe ihres verblichenen Gatten ein vergnügliches Leben führte. Währenddessen ließ sich Vishna am Bartresen von Lord Jadorris hofieren, der wahrscheinlich schon bei seinem dritten Cocktail war.

„Mister Wessiri, ich dachte schon, Sie hätten uns verlassen“, sagte Lady
Garripas erfreut, „aber wie schön, dass Sie noch da sind. Baronin Daraay ist ganz fasziniert von Ihren Kreationen.“ Die erwähnte Dame lächelte schüchtern unter gesenkten Augenlidern. Selbst ohne dass er hinsah, spürte Orlando die Heuchelei dieses kleinen Miststücks, das nur einige Jahre älter als er war und ihn gleichzeitig amüsierte wie auch anwiderte. „Das stimmt, ein ganz außergewöhnlicher Stil, der sicher auch hier viele Bewunderer finden wird.“ Sie seufzte und Lady Garripas legte begütigend die Hand auf ihren Oberarm. „Oh, wenn Sie schon so fragen, hätte ich gerne noch einen Karlini-Tee, Alkohol trinke ich nur noch ganz selten. Lady Daraay, möchtet Ihr auch noch etwas?“ Sie zögerte etwas und rang sich ein Lächeln ab, bekam aber kein Wort heraus. „Würde es Ihnen etwas ausmachen, der armen Lady Daraay einen Blütenwein zu bestellen? Das wird ihre Nerven beruhigen...“ Orlando, der das Gespräch mit halbem Ohr und seinen Machtsinnen verfolgte, während er sich mit Hardin abgab, biss sich auf die Zunge, um nicht lauthals loszulachen. „Sie sollten unbedingt einen Ausflug zu den historischen Gebäuden aus der Gründungszeit des Tapani-Imperiums machen“ , plauderte seine Mutter derweil weiter, „es gibt auch Möglichkeiten für Touristen die Orbitalwerften zu besichtigen...“


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21 Apr, 2021 00:15 37 Orlando Garripas ist offline Email an Orlando Garripas senden Beiträge von Orlando Garripas suchen Nehmen Sie Orlando Garripas in Ihre Freundesliste auf
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Tyros dachte angestrengt nach, ob er den iungen Garripas schon einmal bei einem der Rennen oder Regatten gesehen hatte. So eine Erscheinung wäre ihm gewiss nicht entfallen. Andererseits waren diese Rennen und Regatten immer derartig gut besucht von diversen Adeligen, Stars und Sternchen, dass er nicht jedes Gesicht kennen musste, auch wenn er es sollte. Zumindest war er Sir Garripas vorher noch nie begegnet. Es war auch kaum verwunderlich, weil es immer wieder Leute gab, die den Medien gekonnt auszuweichen wussten. Damit schätzte er sich doppelt glücklich, ihn jetzt erwischt zu haben. Diese Informationen mit den Regatten musste er später noch genauer recherchieren und es in seinen Bericht einflechten. Das war ihm ein Leichtes und würde den Artikel noch etwas strecken und mit der Heimat verbinden.

„Ich würde Euch gern zitieren und Eure Bemerkung über die Ozeane Vycinyths in meinen Artikel einbauen. Die dortige Bevölkerung würde das bestimmt gern lesen. Die Regatten und Rennen sind immer sehr gut besucht und ein Ereignis, solange die Saison anhält. Nehmt Ihr selbst auch an den Trotterrennen teil oder nur als Besucher?“

Orlando kam ihm immer mehr als Hasadeur oder Lebemann vor, jemand, der alles genoss, was sich ihm in den Weg stellte und mit dem man spielen konnte. Ob Orlando auch mit ihm spielte, fragte sich der Reporter aus Barnaba, schob diese Überlegung dann beiseite, weil es egal war, zumindest im Moment. In erster Linie galt es, für seine Leser und Leserinnen einen witzigen, informativen und skandalträchtigen Artikel zu schreiben. Für den Skandal würde allerdings Joruus herhalten müssen. Der gute Junge würde ihm danach wohl die Freundschaft kündigen. Aber damit konnte er leben, weil er genau wusste, dass er wieder ankriechen würde, wenn er Hilfe brauchte.



Lady Garripas war sehr freundlich, fand der Modedesigner, freundlicher als so manch andere, die er hier bereits kennenlernen durfte. Diese junge Dame, die zwar gutaussah, aber ein so gelangweiltes Gesicht machte, dass es das Aussehen wieder wett machte, musste er nun ertragen. Solche Bemerkungen, wie ihre zu seiner Arbeit, hatte er schon zuhauf gehört und ließ sich nicht täuschen. Zwischen den Zeilen hießen ihre Worte nichts anderes als langweiliger Firlefanz, den man nicht weiter zu beachten braucht. Also reagierte er nur mit einem Lächeln darauf und bestellte die Getränke. Das Grinsen über den Wein, den Lady Garripas orderte, konnte er sich gerade noch so verkneifen. Es wäre unhöflich gewesen, über die Bemerkung zu schmunzeln, allerdings zuckten seine Mundwinkel verdächtig.

„Bitte schön, einmal der Karlini-Tee für Euch, Lady Garripas, und ein Blütenwein für Lady Daraay. Ich würde nie ohne ordentliche Verabschiedung einfach so verschwinden, verehrte Lady Garripas.“ Für sich selbst hatte er noch eine große Tasse Caf bestellt. Besser wäre es, er würde etwas anderes trinken, denn mittlerweile konnte er das Zittern seiner Hände kaum noch verbergen. Eine Mütze voll Schlaf wäre gut und ein, zwei oder besser drei Beruhigungs- und Schlaftabletten, damit er wieder runterkam. Das Koffein und die Aufputschmittel taten ihre Wirkung.

„Alte Gebäude hört sich gut an. Dann kann ich meiner Mutter …“ Er merkte, dass er Privates auszuplaudern begann und unterbrach sich. „Danke für die Tipps, Lady Garripas. Ich werde sie mir auf jeden Fall ansehen, vielleicht auch die Werften, wobei ich bei letzterem wohl eher Angst bekäme, zu Hause unangenehmen Besuch empfangen zu müssen.“

Jeder kannte die Abneigung zwischen den beiden Clans Barnaba und Mecetti, er aber hatte sich darüber hinweggesetzt und tat, was er wollte, immer mit der warnenden Stimme im Hinterkopf, irgendwann bösen Besuch zu bekommen. Die Stimme wurde lauter, weil er sich noch mit dem hiesigen Hochadel unterhielt und zusammen an der Bar etwas trank. Das hatte es auf Barnaba nie gegeben, obwohl er vom niederen Adel umschwärmt wurde und manch einer der jungen Damen von weiter oben. Mode sollte über alle Grenzen hinweg gelten, wie Kunst allgemein. In dieser Hinsicht war er kompromisslos. Es gab nur Leute, die er aufgrund einer erheblichen Antipathie nicht einkleidete.




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21 Apr, 2021 14:07 06 Joruus Kelso Wessiri ist offline Email an Joruus Kelso Wessiri senden Beiträge von Joruus Kelso Wessiri suchen Nehmen Sie Joruus Kelso Wessiri in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Herta
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Um die Dunkle Seite effektiv nutzen zu können, brauchte man schon von vorneherein ein gewisse Bereitschaft Grenzen zu überschreiten – sei es die Grenzen des Anstands, Privatsphäre, Mitgefühl und so weiter. Ansonsten kam man nicht weit, wenn man sich zuviele Sorgen um das Wohlbefinden seiner Mitmenschen machte. Orlando hätte seine empathischen Fähigkeiten auch genauso gut dafür einsetzen können, anderen zu helfen, wenn er spürte, was in ihnen vorging. Natürlich nutzte er sie auch dafür, mit Verständnis (oder vielmehr dieses geschickt zu heucheln) und Fingerspitzengefühl vorzugehen, doch bestimmt nicht, weil er Mitleid hatte und die Galaxis zu einem besseren Ort machen wollte. In erster Linie wollte er die Galaxis zu einem besseren Ort für sich und Haus Mecetti machen, wieso sollte er auch seine Talente für andere verschwenden... So lotete er das Gefühlsleben seines Gegenübers aus, diesem schmierigen Reporter aus Barnaba, der seinen Lesern oder Zuschauern irgendetwas Sensationsheischendes präsentieren wollte. Er hatte eine leise Ahnung, dass Hardin darüber nachdachte, ob er Orlando schon einmal gesehen hatte. Jedoch hielt sich der junge Assassine bei solchen Veranstaltungen vornehm zurück. Einige kleinere Wettbewerbe hatte er gewonnen, aber hatte es nur manchmal in die Finalrunden geschafft, wenn es um die prestigeträchtigen Veranstaltungen ging und war im Schatten der Stars geblieben. Mit Absicht, obwohl ihn die Zurückhaltung oft nervte.

„Natürlich können Sie das erwähnen, ich sage das nicht, um jemandem zu schmeicheln. Ich bin schon auf Giju, Fresia und Corellia gewesen, doch Vycinyth bietet für mich die besten und spannendsten Segelstrecken – und letztes Jahr bin ich dort bei der Tapani Day Regatta unter die ersten Vier gekommen.“ Wenigstens diesen kleinen Triumph hatte er sich gönnen wollen und legte eine gehörige Prise Selbstüberschätzung in seine Aussage, dass er sich dieses Jahr auf dem Treppchen sah. Seine rechte Augenbraue zog sich in die Höhe, als Hardin fragte, ob er bei den Trotterrennen nur Besucher war oder selbst daran teilnahm. Hatte er eben nicht gesagt, dass er daran teilnahm? Aber der windige Barnabaner schien es ernstzumeinen oder wollte geschickt provozieren... Ganz genau konnte er es nicht erkennen, aber wenn der Reporter nicht richtig zugehört hatte, bestätigte er nur, dass er zum Bodensatz seiner Zunft gehörte: „Ich reite selbst mit“, verkündete Orlando mit ansteigender Verachtung und ein maliziöser Zug legte sich um seine Mundwinkel. Er tat nichts, um das Aufwallen der Dunkelheit einzuschränken, es tat sehr gut sich an den verlockenden Vorstellungen zu weiden, was er Hardin alles antun könnte. „Es gibt einen Rennstall, mit dessen Trottern ich teilnehmen kann, wenn mir danach ist.“ Darüber hinaus hatte die Bekanntschaft mit Lady Challice Fordyne noch andere Vorzüge, aber diese Details brauchte der Reporter nicht zu wissen.

Klaglos bestellte Wessiri die verlangten Getränke. Ob Caf für ihn selbst wirklich eine gute Idee war, wagte Orlando zu bezweifeln. Selbst ohne sich richtig auf den rothaarigen Modedesigner zu konzentrieren, war dessen Müdigkeit und gleichzeitige Aufgedrehtheit immer noch gut spürbar. Sicherlich konnte er seine Wahrnehmung von ihm abwenden, doch als Geheimdienstmitarbeiter war es seine zweite Natur geworden, alles, das potenziell verdächtig war, im Auge zu behalten. Allerdings konnte Orlando sich besseres vorstellen als sich wie auf Aufputschmitteln und zuviel Caf zu fühlen und hätte nicht übel Lust gehabt, Wessiri bei Gelegenheit zu suggerieren, dass er von dem Zeug künftig die Finger lassen sollte.

Seiner Mutter hingegen war völlig unbewusst, was sowohl ihren Gesprächspartner als auch ihren Sohn bewegte und höchst erfreut, dass sie die Gelegenheit bekam, sich weiter mit jemandem zu beschäftigen, den sie vielleicht mit ihrer Unterstützung beglücken konnte. Obwohl Lady Garripas und die ältere Lady Onnoria behaupteten, gute Freundinnen zu sein, so herrschte dennoch ein unterschwelliger Machtkampf darüber, wer die einflussreichere Salonlöwin war. Beide überließen zwar ihren Ehemännern die politische Bühne, doch das war nur ein Schauplatz, auf dem die Geschicke der Mecetti-Provinz oder des ganzen Sektors entschieden wurde...

Wessiri unterbrach sich zu spät als ihm das Wort 'Mutter' entschlüpft war. „Oh ja, bringen Sie doch Ihre Mutter nach Obulette,“ flötete seine Gönnerin in spe. Ob ihr bereits bekannt war, in welchen Umständen der Modedesigner aufgewachsen war, wusste Orlando nicht, aber er rechnete damit, dass sie über die neuesten Klatschgeschichten bestens informiert war. Als Mutter aus Leidenschaft war das ein Thema, dem sie genauso wenig widerstehen konnte wie ein Anzati der Essenz eines Lebewesens. „Obulette mag zwar nicht das klassische Reiseziel sein, doch über eine solche Geschichte und ein solches Flair verfügen nur wenige Destinationen.“ Sie trank einen Schluck Tee, während Baronin Daraay an ihrem Wein nippte und weiterhin die bedrückte Witwe heuchelte.

Unterdessen bedachte Lord Jadorris Vishna mit weit ausholenden Gesten und einem immer breiteren Grinsen. Was er ihr erzählte, konnte Orlando von seiner Warte aus nicht erfassen, aber Vishna hörte mehr als bereitwillig zu, wohl um sich von der erlittenen Schmach abzulenken. „Ist das so?“, entgegnete Lady Garripas mit hochgezogenen Augenbrauen, als Wessiri Bedenken äußerte, die Werfen zu besuchen. „Dann müsste doch Ihr ganzer Aufenthalt hier ein Affront für High Lady Arabella sein. Das spricht wirklich nicht für den Umgang mit ihren Untertanen, vor allem, wenn Sie eine solche Bereicherung für die barnabanische Kreativszene sind. Würden Sie aus der Mecettiprovinz stammen, würden wir dafür sorgen, dass Sie im ganzen Sektor und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken sind.“ Das war typisch Haus Barnaba, es hielt sich für unglaublich gewieft, aber schaffte es immer wieder, sich selbst im Weg zu stehen.

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Obulette – Starfall Grandhotel – Hotelbar Joruus, Orlando Garripas, Velago Jadorris, Lady Ellanore Garripas, Vishna Rustaro, Tyros Hardin, Ionea Daraay, Barbesucher, Hotelgäste




Tyros machte sich eifrig in Gedanken Notizen. Dieser Abend gab ihm Stoff für eine ganze Artikelreihe. Es war der Traum jedes Holonetreporters. In Momenten wie diesen liebte und hasste er seinen Job gleichermaßen. Einerseits wollte er sich ins Getümmel stürzen, andererseits musste er seine Interviews führen. Aber so wie die Sache lag, war das mit Sir Garripas bald beendet. Dann wollte er sich unter die anderen Gäste mischen und Besucher ausquetschen. So erfuhr er jetzt auch, dass Orlando bereit war, beim nächsten Rennen auf dem Treppchen zu stehen. Wenn er sich da mal nicht etwas überschätzte, dachte der rasende Reporter und lächelte höflich dazu. „Ich werde davon berichten, Sir Garripas“, fügte er hastig ein, da wurde er bereits über die Trotterrennen informiert. Aber er sagte nicht mehr sehr viel dazu. Nebenbei bekam er mit, dass sich Joruus in eine kleine Falle geredet hatte und musste ein Schmunzeln unterdrücken. Das kam davon, wenn man auf Speed und sonst welche Aufputschmittel war, nur um doppelt so leistungsfähig zu sein, als man tatsächlich war.


Der Schrecken aller Society-Events, Lady Amely Pangara, näherte sich mit rauschendem Kleid und einem Glas Daruvvianischem Sekt in der Hand, mit der anderen winkte sie Tyros und Orlando zu. Sie spielte sich gern als Salonlöwin auf. In regelmäßigen Abständen zierte das Gesicht der alternden Witwe eines Großindustriellen mit Beziehungen zu allen Teilen des Tapani-Sektors und darüber hinaus, diverse Holo-Magazine. Das erklärte ihr Interesse an Tyros und anderen Medienleuten, die noch herumgeisterten. Ihr Ziel war aber ein anderes. Ab und zu arbeitete sie für verschiedene Geheimdienste und verkaufte ihre Informationen an den Meistbietenden. Im Moment war sie für High Lady Arabella unterwegs. Da sie aus Cadriaan stammte und ihr verstorbener Gatte Beziehungen zu allen Häusern gepflegt hatte, mal mehr, mal weniger gut, kannte sie überall die richtigen Leute, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Dieses Mal war es einfach, sie musste nur diesen Möchtegernkünstler folgen und herausfinden, was er auf Obulette wirklich wollte. Ihre ersten Informationen sagten ihr bereits, dass er Kontakte nach ganz oben pflegte. Das dürfte der High Lady ganz und gar nicht gefallen und ihr ein hübsches Sümmchen einbringen. Doch um die Summe nicht geringer ausfallen zu lassen, musste sie Tyros daran hindern, gewisse Informationen in der Presse breit zu treten. Ein kleines Taschengeld würde seinem Informationstrieb bestimmt Abhilfe verschaffen. Da war ja auch der zweite Sohn von Lord Garripas! Innerlich jubilierte sie. Zu ihrem Glück auch Lady Garripas, was viel angenehmer war. Aber der Reporter hatte Vorrang. An die anderen kam sie unter Umständen über verschiedene kleinere Umwege noch heran. Da erspähten ihre wachsamen Äuglein auch Lord Jadorris, der bekannterweise aus ihrer Heimatwelt stammte. Ob das ein Zufall war? Diese rote Haarpracht bei dem jungen Modedesigner kam bestimmt nicht von ungefähr. Wenn sie nur mehr wüsste. Aber das gedachte sie, herauszufinden! Da kam ihr der Reporter und Busenfreund ihres Ziels sehr recht.

„Oh je, da kommt Lady Pangara“, flüsterte Tyros und schluckte einmal heftig. Er fand sie etwas zu aufdringlich – und das von einem Mann, der selbst aufdringlich war.

Mit einem breiten Lächeln ging sie auf die beiden Männer zu. „Tyros, Schätzchen. Wie schön, dich hier zu sehen. Ich muss dir unbedingt …“ Sie drehte sich herum und strahlte dessen adligen Gesprächspartner um Entschuldigung heischend an: „Ihr verzeiht doch, Sir Garripas, Ihr seid doch Sir Garripas?, dass ich Euch diesen charmanten jungen Mann entführe!“
Eine Widerrede würde sie nicht zulassen, denn sie hatte den überrumpelten Reporter bereits am Ellbogen gepackt und zog ihn mit sich.
„Sir Garripas, danke für das interessante Gespräch. Verzeiht meinen überstürzten …“
„Komm schon“, forderte sie ihn auf und wie ein braves Haustier folgte ihr der Reporter.



Joruus geriet unterdessen etwas ins Schwitzen. Er hätte seine Mutter nie erwähnen sollen. Doch für ein Bedauern war es jetzt zu spät. Zum Glück war die andere Dame nicht sehr geschwätzig, denn er hatte ausreichend zu tun, sich auf Lady Garripas zu konzentrieren. Du meine Güte, was diese Frau reden konnte. Seine Mutter sollte er mitbringen! Die Arme. Er überlegte hin und her, wie er dieses Angebot auf höfliche Weise umgehen konnte und entschied sich schließlich für die Wahrheit, das war langfristig bequemer, weil er sich nicht erinnern musste, wem er was vorgelogen hatte. „Meine Mutter hat ihr Dorf nur einmal verlassen, als sie mich auf Vycinyth besucht hat. Es war ihr so schrecklich, dass ich sie wieder nachhause gebracht habe.“ Rasch trank er von seinem Kaffee, der ihm nicht mehr schmeckte, und schmunzelte kurz vor sich hin. „Ich weiß nicht, ob mein Aufenthalt hier ein Affront für High Lady Arabella ist oder ob ich es generell bin, nachdem ich mich geoutet habe. Wäre da nicht meine Familie, wäre es mir wahrscheinlich sogar egal. Aber ich muss sagen, verehrte Lady Garripas, ich genieße meinen Aufenthalt hier sehr und werde ihn ausdehnen, sofern meine Agentur nichts dagegen hat und ich einige Termine verschieben kann.“ Er würde sich mit Bestimmtheit, die eine oder andere Sehenswürdigkeit anschauen und vielleicht konnte er Lord Jadorris zu einem kleinen, privaten Rennen überreden. Offiziell durfte er ja keine fahren, aber was er privat anstellte, musste seine Agentur nicht interessieren. Nur einen Unfall konnte er sich nicht leisten. Aber das war wieder etwas anderes.



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