RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte Fragen

Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Mid Rim » Roche-Asteroidengürtel » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
SWNF
Der Erzähler


Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 120

Roche-Asteroidengürtel Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Astrografie
Region: Mid Rim
Sektor: Roche Sektor
System: Roche System

Hyperraumrouten
Perlemanian Trade Route


Terrain und Klima
Asteroiden.

Zugehörigkeit
Greater Maldrood

Hauptstadt
Nickel One

Bevölkerung
Ureinwohner:
Verpine

Eingewanderte Spezies:
-/-

Bedeutung

Bedeutend nur wegen der technophilen Spezies der Verpinen, befinden sich auf den Roche-Asteroiden auch die Hauptsitze von Slayn & Korpil, sowie Roche Industries.


Staatsform
Schwarmbewusstsein.

14 Nov, 2012 20:24 38 SWNF ist offline Email an SWNF senden Beiträge von SWNF suchen Nehmen Sie SWNF in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

*Roche-Asteroid* Hangar "StarRunner" Mara *

Nach der Dusche hatte sie eine Kleinigkeit gegessen und was getrunken und sich dann nochmal hingelegt so wie sie es sich vorgenommen hatte.
Obwohl sie müde war schlief sie nur unruhig und wälzte sich in ihrem Bett hin und her ohne dass sie sich aufdeckte.

Wie lange sie geschlafen hatte wusste sie nicht als die metallene Stimme des Druiden hörte welcher sie weckte um ihr zu sagen das sie den Hyperraum verlassen hatten und das Roche- Asteroidenfeld erreicht hatten und sie Landeerlaubnis hatten. Er hatte die Verpinen schon informiert das sie Technische Probleme hatten was eine Landung verlangte zwecks einer Reparatur.Seufzend stand sie auf und fühlte sich nicht im Mindesten ausgeruhter.
Dafür war heute Zuviel passiert das ihr sorgen bereitete.Sie wies ihn an das Schiff alleine zu landen da sie sich anziehen wollte und noch etwas kontrollieren müsse. Der Druide fragte nicht groß nach was sie damit meinte sondern verlies ihr Quartier wieder und begab sich auf die Brücke.

Noch während sie sich anzog ging sie in Gedanken ihre Habe durch. Nach einem prüfenden Blick in den Spiegel und das kämmen des roten Haares, öffnete sie die Truhe in der sich ihre finanziellen Vorräte befanden. Je nachdem was die Modifizierungen kosten würden hätte sie zum Leben extrem wenig, aber das Zusammentreffen mit den beiden Jägern heute hatte ihr deutlich gemacht wie wichtig es war das Schiff verbessern zu lassen. Es war nicht schnell genug, was natürlich auch daran liegen konnte das sie die Triebwerke oft bis an die Grenzen ausreizen musste, manches Mal auch darüber hinaus, das ihr Schiff ihr noch nicht um die Ohren geflogen war, war ein wirkliches Wunder. Seufzend schloss sie die Truhe wieder und versiegelte sie so dass nur sie selbige wieder öffnen konnte.
Sie hatte noch nie mit Verpinen zu tun aber das war nichts Besonderes, sie hatte generell wenig mit anderen Spezies zu tun. Die meisten besuche beschränkten sich wirklich darauf kurz ihre Vorräte aufzufrischen und dann wieder in der Galaxie unterwegs zu sein.
Ein Leben das sie sich so nicht hatte träumen lassen und das ihr auch nicht sonderlich gefiel aber eine wirkliche Wahl hatte sie nicht.
Vertrauen konnte sie auch keiner Seele, geschweige denn ihr Geheimnis anvertrauen. Sie hoffte nur dass die Steckbriefe die auf ihren Kopf ausgesetzt waren noch nicht bis hierher gelangten.
Das würde ihren Aufenthalt hier verkomplizieren, so ein Umbau war nicht in einem tag erledigt so dass sie einige Tage einplanen musste, dennoch würde sie zur Eile treiben.

Sie wollte sich und andere keiner unnötigen Gefahr aussetzen und die Tatsache das sie keinen festen Planeten hatte wo sie sich aufhielt machte es dem Imperium schwer sie zu fassen zu bekommen, aber die Jäger wussten das ihr Schiff einen Schaden abbekommen hatte also würden sie die Raumhäfen absuchen. Es war fraglich wie lange es dauern würde bis sie hier auftauchten.
Darüber nachgrübelnd verließ sie das Schiff, wies ihren Druiden aber an die Reparaturen die er durchführen konnte durchzuführen. Ein paar Ersatzteile hatte sie noch im Lagerraum.
Nur bezweifelte sie das es reichen würde. Ein neues Schiff war nur nicht drin. Dazu waren ihre Finanzen zu eingeschränkt. Und irgendwie fiel es ihr schwer sich von dem Schiff zu trennen, war es doch seit 7 Jahren ihre Heimat. Und es hatte sie bisher noch nie im Stich gelassen.
Nachdenklich betrachtete sie das Schiff von außen und befand dass es wirklich in einem katastrophalen Zustand war.
Es tat ihr fast Leid das Schiff in so einem Zustand zu sehen, ein Verpine nährte sich ihr und sie drehte den Kopf in dessen Richtung. Ob das jemand war der hier arbeitete? Nun auch wenn nicht, würde er….es wissen wo sie jemanden finden konnte den sie mit der Reparatur beauftragen konnte. Und hoffentlich waren diese Insektenwesen nicht nur für ihre grandiose Baukunst berühmt sondern auch für ihre Schnelligkeit. Sie konnte es sich einfach nicht leisten Wochen hier zu verbringen.

*Roche-Asteroid* Hangar "StarRunner" Mara, Verpine *

14 Nov, 2012 21:23 52
Die Domestiken
Die dienstbaren Knechte ..




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 10

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn ::.



Der Tag war gut. Es gab viel Arbeit, so dass Pa'tvn dem Schwarm hilfreich sein konnte. Häufig konnte der Verpine das nicht, galt er doch im Kollektiv seiner Spezies als eher tölpelhaft. Heute allerdings hatte er schon zwei Cardio-Regulatoren wieder instandsetzen, sowie bei den Kraftzellen-Generatoren helfen können. Im wenig abwechslungsreichen Leben eines schwarmkollektiven Insektoiden also ein rundherum spannender Tag. Doch das ganze Ausmaß glückshormongeschwängerter Fröhlichkeit konnte Pa'tvn nicht ermitteln. Noch nicht. Sein Tag erhielt ein weiteres Hoch, als ein ihm unbekanntes Raumschiff im Haupthangar landete und der Schwarm ihm unmissverständlich klar machte, dass es ihm oblag, sich mit den Fremden auseinander zu setzen.

Etwas unsicher stakte der Verpine auf seinen langen, dürren Beinchen auf das ihm unbekannte Schiff zu, dass dort im großen Hangar des Shantipole-Asteroiden stand. An dem mehrfach um seinen schmalen Leib gewundenen Ledergürtel baumelten eine Vielzahl von Werkzeugen und Gerätschaften. Die hochsensiblen Antennen auf seinem Kopf zitterten vor Aufregung, während die tiefschwarzen Facettenaugen das künstliche Licht des Hangars tausendfach spiegelten. Pa'tvn erkannte ein Weibchen der Spezies Mensch, die um das Raumschiff herumschlich. Der Insektoide vermutete, dass das Weibchen verantwortlich für das Vehikel war. Als Bestandteil des Verpinen-Kollektives war ihm Sexismus oder Chauvinismus komplett fremd. Allerdings war er - wie viele seines Volkes - skeptisch was fremde Rassen betraf.

Pa'tvn war sich nicht recht im Klaren darüber, wie er mit dem Menschen-Weibchen kommunizieren sollte. Möglicherweise konnte ihn seine Form der linguistischen Kontaktaufnahme verschrecken. Andererseits war sich der Insektoide nicht ganz sicher, ob das Weibchen in der Lage war, übermittelte Radiowellen zu empfangen. Für den hermaphroditen Chitinträger waren Menschen unsagbar hässlich und zudem bemitleidenswert, fehlten ihnen doch ihre Antennen. Und jeder anständige Verpine wusste, dass ein Leben ohne Antennen ein unwürdiges war. Vorsichtig, fast zaghaft näherte sich der Insektoide, legte dabei den Kopf schief und schlug die drei Finger der Hände gegeneinander. Dieser Auftrag des Schwarms war kein einfacher. Aber heute war ein guter Tag. Ein Tag, wie ihn Pa'tvn recht selten erlebte. Er wollte dieses Glücksgefühl nicht durch eine Torheit zerstören. Er durfte nicht versagen. Keinesfalls.

Vielleicht war das Menschen-Weibchen klüger, als es aussah. Pa'tvn fragte sich eingehend, was diese roten, dünnen Fasern auf dem Kopf für einen Zweck hatten. Sie waren weder ästhetisch, noch schienen sie einen besonderen Schutz zu gewähren. Kaum dass der Verpine nahe genug war, hielt er inne, hob beide Hände und klackte laut mit seinen Mundwerkzeugen. Mehr konnte er nicht tun.



.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn ::.

19 Nov, 2012 02:54 32 Die Domestiken ist offline Email an Die Domestiken senden Beiträge von Die Domestiken suchen Nehmen Sie Die Domestiken in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|


Noch immer schnaufte und zischte die StarRunner und das knacken des Metalls deutete auf das Abkühlen der Triebwerke hin, wenn sich das leicht gedehnte Metall zurück in seine ursprüngliche Form bog.
Sie hatte bei ihrem Rundgang um das Schiff die Schäden gesehen, und sie musste zugestehen dass sie alles andere als gut aussahen. Sie hätte schreien können so wütend war sie auf diesen Dämlichen Druiden der einfach in den Normalen Raum zurück gesprungen war und sie diesen Imperialen zum Frühstück ausgesetzt hatte, er war ein Mädchen für alles aber er konnte eben auch nichts dafür sonderlich gut. Seufzend rieb sie sich die Schläfen. Erst als der Verpine sich ihr nährte ließ sie die Hände sinken. Sie fühlte sich matt und ausgelaugt. Noch vor ein paar Jahren war ihr Leben halbwegs in normalen Bahnen verlaufen, Außer der Irrsinn ihrer Mutter war alles perfekt gewesen, auch das sie verdächtigt wurde eine Imperiale Spionin zu sein nahm sie der Regierung nicht übel, immerhin hatte sie eine extrem gefährliche Waffe geschaffen.
Aber sie hatte immer ihren Rückzugspunkt, einen Ort an dem sie Energie tanken konnte. Die Natur ihres Planeten hatte sie immer getröstet, der Wind der mit ihrem roten Haar gespielt hatte, die laute der Wildtiere die auf ihrer Heimat gelebt hatten. Der Gesang des Wassers….all das würde sie nur noch mit Aufzeichnungen hören können aber nie wieder miterleben können.
Die Tatsache das der Todesstern der ihren Planeten vernichtet hatte ebenfalls zerstört war, war nur ein schwacher Trost.
Es brachte ihre Heimat nicht zurück. Die Jahre die sie inzwischen auf der Flucht war hinterließen ihre Spuren an der sonst so fröhlichen aufgeschlossenen Jungen frau, sie spürte wie sie von Jahr zu Jahr sich selbst verlor. Und wie sie zusehends Paranoider wurde. Auch ihre Haut war so blass wie bei jemand der einfach Zuwenig Sonne sah. Sie war definitiv nicht dafür geschaffen ein Leben im All zu führen, hin und wieder sicher, mehrere Monate unterwegs zu sein Ware eines aber ein Leben auf der Flucht brachte sie langsam und Qualvoll um, manchmal war sie versucht einfach in eine Sonne zu fliegen um dieses Leben zu beenden.

Sie war schon wieder auf Flucht eingestellt als der Verpine sich ihr nährte, ihre Nackenhaare stellten sich leicht auf und es kostete sie enorme Überwindung nicht die Flucht zu ergreifen, immerhin war sie es die hier bei dieser Rasse gelandet war. Also musste sie sich auch zusammen reißen.
Sie würde schon nicht gefressen werden.Der Verpine wirkte seltsam auf sie, ein aufrecht gehendes Insekt, wobei sie diesen hier nicht unter einem Stiefel zertreten könnte, nicht das sie das gewollt hätte aber verglichen mit anderen Insekten die sie von ihrer Heimat kannte war dieser hier seltsam anzusehen.Er nährte sich ihr bis auf einem respektvollen abstand und gab klackende Geräusche von sich, sie hätte es ja wissen müssen das sie diese Spezies nicht verstand, wobei sie wusste das es Wesen gab die den Rebellen beigetreten waren, daher war sie überrascht das dieser hier scheinbar nichts davon in seinen Erinnerungen hatte. Nun stand sie da und wusste sich nicht wirklich zu helfen, was er von sich gegeben hatte wusste sie nicht einmal ansatzweise, sie konnte es nur vermuten und selbst wenn ihre Vermutung richtig war, konnte sie ihm immer noch nicht antworten.
Sie warf einen Blick zu ihrem Schiff und rieb sich nachdenklich die Stirn.

„Jetzt habe ich ein weiteres Problem, wieso kann es nicht einmal einfach sein?“

Sie seufzte und senkte für einen Moment resigniert den Kopf. Wie sollte sie sich mit diesem Wesen verständigen? Sie hatte nur eine Idee und das war ihr Droide, welcher ein durchgeknallter Wissenschaftler der in einem benachbarten Labor gearbeitet hatte von Grund auf neu entworfen und programmiert hatte, das Aussehen war alt, aber sein Gehirn war das eines neuwertigen Droiden.Sie wusste noch nicht genau was er alles konnte…in den ganzen Jahren hatte sie sich nie dafür interessiert. Aber sie meinte sich daran zu erinnern dass er das Grund Gerüst eines 3PO hatte. Sein Äußeres allerdings entsprach dem alten gefürchteten HK-50. Der Vorteil den dieser Droide entgegen eines 3PO hatte, er brauchte nicht laufend Ölbäder weil seine beweglichen Teile besser geschützt waren. Sie blickte den Verpinen wieder an und deutete dann auf das Schiff.

„Kleinen Moment ich behebe das Problem.“

Ob dieses Wesen sie verstand wusste sie nicht. Aber es tat auch nichts zur Sache, sie würde ihren Droiden herbestellen und ihn übersetzen lassen. Dann würde es schon klappen und wehe er baute wieder Mist, dann würde sie ihn wirklich verschrotten und gegen mehrere Droiden austauschen.
Er war ein Geschenk von Marreck, und er musste ihr mehrmals versichern dass er ungefährlich war und jegliche Attentäter Programmierung entfernt worden war, nur hatte er angefangen in den Letzen 7 Jahren eine Art eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Was ihre Einsamkeit manchmal zumindest etwas erträglicher machte.
Hoffentlich würde der Verpine sich nicht vor ihm erschrecken.
Sie stellte eine Verbindung zum Schiff her und bat ihren Droiden sich zu ihr zu begeben da er für sie übersetzen sollte.
Es dauerte auch nicht lange bis der Droide die Rampe herunterschritt, es war für ihn ungewöhnlich, die meiste Zeit befahl sie ihm auf dem Schiff zu bleiben da er nicht gerne gesehen wurde und er zu außergewöhnlich war und sie keinerlei Aufsehen erregen wollte.
Er wäre vielleicht ein wirklich guter All zwecks Droide geworden, wenn es ihre Heimat noch geben würde.

„Das hier ist HK-3PO, er wird übersetzen.“

Erklärte sie dem Verpinen und ihrem Droiden somit auch. Sie wandte sich wieder an ihren Droiden.

„grüß ihn und dann frage ihn ob es möglich wäre über eine Reparatur und Verbesserung des Schiffes zu reden.“

Der Droide suchte kurz in seiner Datenbank nach dem richtigen Dialekt ehe er sich dem Verpinen zudrehte und förmlich grüßte um dann in einem angemessenen Slang ihre Fragen formulierte, er hatte keine Antennen aber Radiowellen konnte er empfangen, immerhin war er eine Maschine.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|

19 Nov, 2012 13:08 28
Die Domestiken
Die dienstbaren Knechte ..




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 10

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.



Der Verpine legte den Kopf schief und versuchte aus der seltsamen Art der Kommunikationsaufnahme des Droiden schlau zu werden. Die Antennen auf dem Kopf des Insektoiden zuckten, ja tanzten förmlich umher. Zwar machte nicht jedes Wort einen Sinn, doch in groben Zügen konnte Pa'tvn verstehen, was die künstliche Lebensform von ihm wollte. Dem Menschen-Weibchen war offenbar daran gelegen, ihr Fortbewegungsmittel wieder instand setzen zu lassen. Ein rascher Blick des Verpinen zum Raumfahrzeug verdeutlichte, dass dieser Wunsch durchaus umsetzbar war. Allerdings waren die hochqualitativen Arbeiten der Insektoiden alles andere als günstig. Und Pa'tvn, obgleich ein eher unbedarftes Mitglied des Schwarms, zweifelte irgendwie daran, dass das Menschen-Weibchen in der Lage war, die Arbeiten finanziell abzugelten. Auch nahmen die Verpinen nicht jede Art von Credits an - wollte man sich doch im galaktischen Ränkespiel nicht klar positionieren. So hatte man es Pa'tvn zu verstehen gegeben. Von der Mithilfe der Verpinen zum Bau einiger Raumschifftypen für die Rebellen-Allianz wusste der Chitingepanzerte nichts.

Also blieb dem Insektoiden nichts anderes übrig, als dem Droiden zu erklären, dass Reparaturen möglich, aber kostenintensiv waren. Verbesserungsarbeiten wurden ohnehin nur dann erledigt, wenn der Schwarm dies bewilligte. Und an einer solchen Bewilligung zweifelte Pa'tvn massiv. Mit klackenden Mandibeln wartete er ab, wie der Droide reagierte. Die künstliche Lebensform übermittelte die Botschaft offenbar direkt an das Menschen-Weibchen, was dem Verpinen Aufschluß über deren Beziehung gab. Offenbar war das Menschen-Weibchen im Rang höher gestellt, als der Droide. Das überraschte Pa'tvn, waren künstliche Lebensformen doch wesentlich weniger anfällig. Aber die Eigenarten menschlichen Verhaltens waren für den Insektoiden ohnehin ein Mysterium. Eines, das er keineswegs zu ergründen gedachte.

Als er die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Droiden abermals innehatte, versuchte der Verpine ihm zu vermitteln, dass die Arbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen würden. Darüber hinaus musste sich erst einmal ein Überblick verschafft werden. Auch das könnte einige Zeit dauern. Mit vibrierenden Antennen wartete Pa'tvn ab, so dass der Droide abermals Zeit erhielt, die Aussage weiterzureichen.

Während der Verpine seine dreifingrigen Händen abermals aneinander legte, fragte sich der Schwarm-Repräsentant, woher genau die Beschädigungen an dem Raumschiff stammten. Dem ersten Eindruck gemäß handelte es sich um Schäden von schwerem Beschuß. War das Menschen-Weibchen etwa in ein Feuergefecht geraten? Handelte es sich bei ihr um eine Verbrecherin? Oder war sie sogar eine Heldin? Vielleicht gar ein Mitglied der Rebellen-Allianz? Von selbiger hatte natürlich auch Pa'tvn gehört - allerdings besaß er kein fundiertes Wissen. Seine Tolpatschigkeit sorgte stets dafür, dass man ihn weit von Neuigkeiten fern hielt. Er galt gemeinhin als schlechtes Omen. Aber auch für solche Bestandteile des Schwarms musste eine Beschäftigung gefunden werden. Genau deshalb stand er nun vor dem beschädigten Raumschiff und unterhielt sich mit einem Droiden.




.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.

22 Nov, 2012 02:42 17 Die Domestiken ist offline Email an Die Domestiken senden Beiträge von Die Domestiken suchen Nehmen Sie Die Domestiken in Ihre Freundesliste auf
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 31

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|| Mid Rim. Roche-Asteroidengürtel. ‘The Tempest’ . Cockpit||
Verreion, Zach Stirren


Für die nächsten Tage ihrer Reise blieb diese Begegnung die einzig gefährliche ihrer Art, denn nun konnte Verreion den Vathkree-Corridor nutzen, um von dort auf die Perlemian Trade Route überzuwechseln, die sie direkt zu den Roche-Asteroiden führte. Um den Asteroidengürtel war die Präsenz der imperialen Patrouillen als eher marginal zu bezeichnen, so dass die ‚Tempest’ auch nicht weiter behelligt wurde. Wie es allerdings aussah, wenn Stirren seinen Auftrag erledigt hatte, war eine andere Geschichte. Ein Asteroidenfeld zu durchfliegen war für ihn eine reizvolle, weil nicht ungefährliche Angelegenheit. Jeder Asteroid bewegte sich auf eigenen, nur schwer vorher berechenbaren Bahnen, und bei den kleinsten Brocken konnte sich die Flugbahn innerhalb von Sekunden ändern und sie in tödliche Geschosse verwandeln. Jedoch war ein solcher Flug erheblich angenehmer als sich im Kreuzfeuer von TIEs zu befinden, wenn man keinen fähigen Bordschützen dabei hatte. Er nahm es jedoch seinem Passagier nicht übel, dass jener kein plötzliches Talent zur Bedienung von Laserkanonen entwickelt hatte, denn der Sprengstoffexperte gehörte zu der angenehmeren Sorte von Fahrgast.

Der Flug vom Rand des Asteroidengürtels bis nach Shantipole-Station verlief relativ störungsfrei, doch die Liste an Schäden und Mängeln hatte sich erheblich verlängert, so dass Verres die Dienste der technisch hochentwickelten Verpinen in Anspruch nehmen werden müsste. Es würde bestimmt nicht billig werden, aber dafür würde er die hochwertigste Arbeit bekommen, die man für Credits kaufen konnte. Für einen Hangarplatz hatte bereits der geheimnisvolle Auftraggeber gesorgt, in dessen Dienst er Stirren zu den Insektoiden flog.

„Wir werden gleich landen, Mister Stirren. Wenn alle Formalitäten erledigt sind, sollten wir uns kurz darüber unterhalten, für wie lange Sie sich auf Shantipole aufhalten wollen. Ich muss die ‚Tempest’ dringend überholen lassen und auch einige Reparatur werden nicht zu vermeiden sein“, sprach er seinen Passagier in der Messe an, nachdem er Gee-One die Landeprozedur in den Hangar des ausgehöhlten Asteroiden überlassen hatte.



Verreion, Zach Stirren
|| Roche-Asteroidengürtel. Im Anflug auf Shantipole Station. ‘The Tempest’ . Passagierraum||

_______________

01 Dec, 2012 22:28 46 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|


Es war ein mieses Gefühl nichts zu verstehen, und sich ganz auf die aussagen ihres Druiden zu verlassen, es passte ihr nicht unbedingt, aber unter diesen Umständen hatte sie keine andere Wahl. Mit den Schäden kam sie nicht mehr sonderlich weit und sie wollte nicht als Futter für die Imperialen dienen, sie konnte so schon von Glück sagen wenn man sie hier nicht auch wieder aufstöberte.Als ihr Druide endlich übersetzte war es wie ein Tiefschlag in den Magen, mit ihren Augen fixierte sie dieses insektenwesen und ballte die Hände zu Fäusten, sah sie etwa wie ein Bettlerin aus? Nach der Reparatur würde es vielleicht so sein, aber noch war es nicht so. Am liebsten hätte sie sich umgedreht und wäre einfach gegangen und hätte dieses Ding stehen gelassen. Sie hatte oft und viel Angst aber sie ließ sich nicht gerne beleidigen. Das hatte man auf ihrem Planeten nicht gewagt aber hier schien es so zu sein das jeder der kein insektenwesen war sich nichts leisten konnte.

Mit einem Ruck wirbelte sie dann doch herum und stapfte weg ohne noch ein Wort zu sagen. Sie musste nachdenken und sich klar machen ob sie nur das nötigste machen lassen würde oder ob sie ihre letzten Credits in das Schiff steckte.Sie hatte grade erst einige Schritte vom Schiff weg gemacht als sie sich wieder umdrehte und auf den verpinen zumarschierte. Mit der Hand deutete sie auf das Schiff und an ihrer Stimme erkannte man ihre Wut.

„Jetzt langts aber, ich wäre nicht hier wenn ich mir die Reparaturen nicht leisten könnte. Entweder es wird hier vernünftig Auskunft gegeben oder ich investiere meine Credits anderswo wo man mich nicht so herablassend behandelt! Ich habe keine Zeit mich erst tagelang darüber zu streiten ob es finanziell machbar ist oder nicht! Ich habe wichtiges zu erledigen und keine Zeit Wochen oder Monate hier gestrandet zu sein!“

HK-3PO war von diesem Ausbruch überrascht, er hatte seine Herrin noch nie so aufgebracht gesehen, aber wenn er an die letzten Jahre zurück dachte war es wohl nur allzu verständlich, sie konnte sich ja nicht einmal sicher sein das diese Verpinen sie nicht an das Imperium verraten würden.
Er wartete ab und übersetzte dann Mara´s Worte. Auch wenn er glaubte das es nicht unbedingt förderlich war diese Wesen zur Zusammenarbeit zu bewegen. Sollten sie sich weigern, dann würde sie selbst wieder irgendwie alles flicken soweit es ging und dann verschwinden, er hatte keine große Lust darauf im Weltraum zerrissen zu werden. Weswegen er den Verpinen fragte wie lange die Begutachtung der Schäden dauern würde und wie lange es dauern würde bis ersichtlich wäre in welchem Credits rahmen sie sich bewegten.
Mara Stand etwas weiter hinter dem Druiden und hatte die Arme verschränkt, sie war wütend und verzweifelt was sie mit der Wut zu überspielen versuchte. Wussten diese Dinger überhaupt was es heißte sein Leben lang in Angst zu leben? Um sich nicht noch weiter aufzuregen drehte sie sich wieder weg und sah ihr schiff an welches nur noch leise schnaufte und zischte.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|

04 Dec, 2012 19:24 52
Die Domestiken
Die dienstbaren Knechte ..




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 10

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.



Die Übersetzung des Droiden vom Menschenweibchen waren alles andere als leicht zu entziffern, allerdings konnte Pa'tvn in groben Zügen verstehen, dass die nötigen finanziellen Mittel offenbar zur Verfügung standen. Sofort fragte sich der Verpine, wie ein einfaches Weibchen zu derartigen Unsummen kam - denn genau solche forderten die Insektoiden für gewöhnlich für ihre extrem hochwertigen Arbeiten. Von der Galaxie ausserhalb der Asteroidengürtel von Roche hatte Pa'tvn keinerlei Vorstellungen, allerdings hörte der junge Techniker häufig etwas von Frachterpiloten, Schmugglern und auch Piraten, die in der gefährlichen Heimstätte der Verpinen Halt machten. Sicherlich hatte auch das Menschenweibchen sprichwörtlichen Dreck am Stecken. Die wenigsten aufrechten Vertreter ihrer Zünfte machten freiwillige Geschäfte mit den Verpinen. Schon gar nicht das oft in Gesprächen erwähnte Imperium. Möglicherweise gehörte das Weibchen zu der Rebellion. Für eben jene Rebellen hatten die Verpinen auf Geheiß eines offenkundig hochrangigen Mon Calamari einen modernen Kampfbomber konzipiert. Pa'tvn selbst hatte nur an der Endmontage Anteil gehabt, kannte die genauen Konstruktionspläne daher nicht. Und da er ob seiner Tolpatschigkeit auch sonst eher selten in direkte Interaktion mit Fremden einbezogen wurde, hatte er auch keinerlei Vorstellung davon, für wen das Menschenweibchen arbeitete. Die Instandsetzung ihres Schiffes jedoch war etwas, das er in die Wege leiten konnte. Für das entsprechende Kleingeld. Modifikationen waren eine gänzlich andere Sache. Sie waren kostspielig und vor allem zeitraubend.

"Für die Reparatur des Schiffes können wir sorgen. Die genauen Kosten und die Dauer der Instandsetzung können wir erst nach intensiver Überprüfung mitteilen. Wir können auch Modifikationen anbieten. Modifikationen sind allerdings teuer. Und dauern lange. Wir können keine konkreten Zusagen machen. Wir bedauern dies sehr.", erklärte der Verpine dem Übersetzungs-Droiden. Dabei versuchte Pa'tvn möglichst simpel zu klingen. Das Menschenweibchen schien erregt zu sein und der Insektoide wollte keineswegs ihren Zorn auf sich lenken. Er hatte keinerlei Vorstellungen davon, was Menschen für Vorlieben hatten. Möglicherweise fraßen sie sogar Verpinen! Um einem vorzeitigen Ende als Zwischenmahlzeit zu entgehen, beabsichtigte der Tolpatsch mit maximaler Vorsicht zu Werke zu gehen.

Seine dreifingrigen Händen faltete er fast instinktiv ineinander, während die Facettenaugen das fokussierten, was Quell aller Aufregung war: Das Menschenweibchen selbst. Abermals wunderte er sich über die seltsame Form ihres Körpers, über die Kleidung, welche sie trug und über den Kopfschmuck. Pa'tvn konnte sich selbst nicht erklären, ob sie nach menschlichen Maßstäben hübsch war. Generell war ihm so etwas wie Begehren vollkommen fremd. Als Teil eines Kollektivs hegte man wenig individuelle Gedanken.


"Können wir gesonderte Wünsche entgegennehmen?", ergänzte der verpinische Abgesandte noch in einem Anflug von Höflichkeit.


.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.

11 Dec, 2012 06:13 05 Die Domestiken ist offline Email an Die Domestiken senden Beiträge von Die Domestiken suchen Nehmen Sie Die Domestiken in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|


Sie lauschte den Worten ihres Druiden sehr genau und beobachtet ihn auch eingehend, immer wieder wechselte ihr blick von ihrem Druiden zu dem Verpinen, wenn sie eine andere Wahl gehabt hätte, wäre sie dann wirklich hierhergekommen? Nein vermutlich nicht oder doch? Sie seufzte und rieb sich die Stirn, sie mochte es nicht besonders nichts verstehen zu können, weswegen sie sich eigentlich nur mit wesen befasste die sie auch verstehen konnte, sie hatte eine Vielzahl von sprachen gelernt aber bei weitem nicht alle und die Insektenwesen gehörten zu denen dessen sprach am unwichtigsten war, sie lebten generell sehr zurück gezogen und hatten auch keine wirkliche Sprache, sie nutzten eine Art Telepathie wenn sie das richtig in ihrer Erinnerung hatte. Nachdenklich ging ihr blick wieder zu dem Schiff, unsicher kaute sie sich auf der Unterlippe herum, sollte sie dieses wesen einfach so auf ihrem Schiff herumlaufen lassen? Was würde er von ihr denken wenn er bemerkte dass dieses Schiff alles andere war als es nach Außen schien, die StarRunner war zu einem Forschungsschiff mutiert. Ihre Mutter hatte mit den umbauten begonnen und sie hatte sie vollendet, das war noch vor der Zeit in der sie begriff dass das Imperium Jagd auf sie machte.Es nutzte nichts, sie musste diesen Schritt wagen, entweder dieses Wesen verstand was es sah oder sie würde auch von hier irgendwie verschwinden müssen. In dem derzeitigen Zustand des Schiffs, konnte sie auf jedenfalls nicht weiterfliegen, das wäre zu gefährlich für sie. Und sie wäre zu langsam wenn ein imperialer oder auch Republikaner sie finden sollte.Sie drehte sich wieder zu den beiden herum und wand sich an den Druiden.

„Ich möchte dass du ihm alle Schäden zeigst, alle Räume Außer meinem Quartier können unter deiner Aufsicht betreten werden falls dies erforderlich sein sollte. Und wenn es geht würde ich gerne mit einem Vertreter sprechen der eine Sprache spricht die auch ich beherrsche, das macht das verhandeln einfacher als es über einen dritten abzuwickeln. Er soll dir dann den Zeitraum und die kosten nennen und dann sehen wir weiter was gemacht wird und was nicht. Und Pass drauf auf das er nicht Zuviel sieht was ihn nichts angeht.“

Der Druide nickte und drehte sich dann wieder dem Verpinen zu. Doch eh er etwas sagen konnte, unterbrach sie ihn nochmal, das wäre ihr fast entfallen.

„Frag ihn ob es hier eine Möglichkeit gibt etwas zu essen und trinken zu bekommen was auch Menschen essen können. Ich will mir ungern den Magen verderben.“

Der Druide nickte erneut und übersetzte alles wesentliche an den Verpinen, und wieder konnte sie nicht viel machen Außer die Reaktion des Verpinen abzuwarten, hoffentlich dauerte es nicht mehrere Wochen, das würde wirklich schwere Folgen haben, nicht unbedingt für sie sondern auch für die Verpinen wenn man sie hier aufstöberte.

„Sag ihm wenn er die Waffen umrüsten kann dann soll er es tun, ich brauche sie nicht und sie sind nur störender Ballast. Vielleicht kann man da was dran drehen das es mich nicht ein vermögen kostet. „

Nachdem der Druide auch das übersetzt hatte, warteten beide was dieser von sich geben würde.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane|

29 Dec, 2012 19:06 13
Zach Stirren
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Roche-Asteroiden * Anflug auf die Shantipole-Station * „Tempest“ * Verres, Zach


Endlich hatten sie die Asteroiden der Verpinen erreicht. Verres beziehungsweise sein Droide hielten auf eine der Stationen zu. Als Zach vorhin die imperialen Kriegsschiffe gesehen hatte, kamen ihm böse Erinnerung an das letzte Treffen mit ihnen. Glücklicherweise interessierten sie sich nicht für das kleine Schiff, was kaum verwunderlich sein konnte, angesichts der regelmäßig eintreffenden Außenweltler. Zum Glück konnte Zach nicht nach draußen schauen um zu sehen wie Brocken aller Größen und Formen an dem Schiff vorbeiflogen und jedes Mal drohten sie zu rammen. Der Clawdite war froh darüber, bald wieder „festen“ Boden unter den Füßen zu haben. Der Weltraum war nicht seine Heimat. Ganz und gar nicht. Und er hatte auch alle Gründe für diese Ansicht. Die „Tempest“ hatte einiges an Schaden einstecken müssen und während des kleinen Scharmützels waren sie mehr als einmal knapp dem Tod entkommen. Er konnte die Flugkünste von Verres nur bewundern. Es war eine Meisterleistung gewesen, den TIEs zu entfliehen und den sicheren Hyperraum zu erreichen. Wieder einmal musste er daran denken, wie viel sich der Count seine Unternehmungen kosten ließ und nur das Beste wollte.
Verres war ein recht angenehmer Zeitgenosse und es hätte den Geschuppten wirklich schlimmer treffen können, was den Chauffeur betraf.


Das die „Tempest“ einiges an Schaden genommen hatte, war nicht zu übersehen. Die Reparaturen würden Zeit beanspruchen. Mehr Zeit als ihm lieb sein konnte. Jedoch. So hatte er die Möglichkeit, sein Ziel vor Ort zu begutachten und einen genaueren Plan zu entwickeln. Reinzukommen würde kein Problem werden mit der falschen Identität aber die Sprengsätze zu platzieren konnte sich als fast unmöglich erweisen.

„Ich vermute die Reparation wird über ein paar Stunden hinausgehen und wenn der Auftrag erfüllt wurde, werden wird nicht viel Zeit haben, die Asteroiden zu verlassen, bevor die Imperialen den Gürtel für die Abreise sperren. Also richte ich mich ganz nach Ihnen.“

Die Landung war erfolgt und man verließ das Schiff, wo sofort Landebucht und Kennung des Schiffes von einem Droiden vermerkt wurde. Geld für die Landebucht war schon hinterlegt und somit wurden sie nicht weiter behelligt.

„Trostloses Stück Dreck.“, meinte er, als er sich umsah. Es war wirklich nur eine Raumstation mit den entsprechenden Produktionsanlagen auf dem gleichen Asteroiden. Steril gehalten. Mit jeder Menge Luftschleusen für ankommende und abfliegende Schiff. Ein paar große Durastahl-Fenster gaben den Blick auf die trostlose und doch eindrucksvolle Kulisse preis. Schön anzusehen aber dennoch kein Ort um sich länger aufzuhalten. „Wir sollten den Verpinen nicht unsere Ladung offenbaren. Das könnte zu unangenehmen Fragen führen. Meinen Sie, Sie können die davon abhalten, die Laderäume zu sehen?“
Eigentlich hatte er sich vorgenommen, so schnell wie möglich eine erste Besichtigung durchzuführen, doch musste er sich erst einmal von der Sicherheit der Ladung überzeugen. Sein Blick fiel über die Hülle des Schiffen, die eine Menge schwacher und tiefer Einkerbungen zeigte. Sie waren mehr getroffen worden, als er es vermutet hatte. Ohne auf die Antwort auf die erste Frage zu warten, bot er seine Hilfe an.

„Ich könnte ihnen bei dem Schiff etwas zu Hand gehen, falls sie nicht alles den Verpinen überlassen wollen. Elektronik ist mir nicht sonderlich fremd, wie Sie sich denken können und ich kann versprechen, das ich dies besser beherrsche als Bordgeschütze zu bedienen.“

Roche-Asteroiden * Shantipole-Station * Landebucht 12-A * Verres, Zach

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Zach Stirren am 01 Jan, 2013 22:50 30.

01 Jan, 2013 18:42 28
Die Domestiken
Die dienstbaren Knechte ..




Dabei seit: 26 Aug, 2012
Beiträge: 10

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.



Binnen kürzester Zeit übermittelte der Droide des Menschenweibchens weitere Anliegen. So wurde den Verpinen Zugang zu den Schiff der rothaarigen Frau gewährt - was ein gutes Zeichen für eine Übereinkunft war. Pa'tvn freute sich über diese Wandlung des Gesprächs, hatte er so doch seinen Wert für sein Volk bewiesen. Allerdings flachten die hormonbedingten Glücksgefühle rasch ab, als die künstliche Lebensform nach einem weitaus kompetenteren Gesprächspartner fragte. Offenbar missfiel dem Menschenweibchen die Tatsache, dass eine simple Kommunikation nicht möglich war. Für Pa'tvn war dies sprichwörtlich ein Schlag ins Gesicht. Einerseits gab es auf Roche nur Verpinen - abgesehen von ein paar Fremdweltlern, die ebenfalls die Geschicke der Insektoiden in Anspruch nahmen. Andererseits dokumentierte das Anliegen eindrucksvoll, wie untauglich Pa'tvn war. Er musste doch seinen Wert dem Kollektiv gegenüber beweisen! Doch die jähe Hoffnung auf eine größere Akzeptanz durch seine Artgenossen, auf eine Gleichberechtigung, sie versiegte rasch. Das Menschenweibchen war unzufrieden.

"Ich werde den Wunsch übermitteln.", antwortete der Verpine dem Droiden. Mit gesenktem Haupt nahm er wahr, dass es eine weitere Anfrage gab. Der weibliche Mensch wollte Nahrung aufnehmen und seinen Durst stillen. Sofort legte Pa'tvn den Kopf schief. Gleichzeitig ließ er die Finger seiner Hände in einem Anfall von Nervosität tanzen, was ein unangenehmes, schabendes Geräusch verursachte. Der Insektoide war zutiefst verunsichert. Doch an dem Wunsch einer angehenden Kundin konnte er nichts ändern. Mit einem klackenden Geräusch zog sich der Chitinträger langsam zurück.

"Nahrungsmittel werden gestellt.", ergänzte der Verpine. Sein Blick haftete sich kurz an den Droiden, dann wirbelte der kleine Insektoide herum und stakste langsam von dannen. Ihm drohte nun sicherlich eine weitere Zurechtweisung. Doch daran konnte er nun nichts ändern. Die Wünsche des Menschenweibchens war vorrangig.


.:: Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn & Mara Vane ::.

07 Jan, 2013 00:37 46 Die Domestiken ist offline Email an Die Domestiken senden Beiträge von Die Domestiken suchen Nehmen Sie Die Domestiken in Ihre Freundesliste auf
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 31

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 12-A. ||
Verreion, Zach Stirren


Bei der letzten Bemerkung seines Passagiers erlaubte sich Verreion doch ein kleines Schmunzeln – die Einsicht des Dunkelhäutigen mit den Filzzöpfen in seine bescheidenen Künste als Bordschütze war geradezu sympathisch und eine erfrischende Abwechslung zu dem durchschnittlichen Outer Rim-Bewohner, der sich möglichst als extrem gefährlicher Alleskönner aufplusterte, was den Umgang mit Waffen betraf. Wenn Stirren ein so sensibler Auftrag anvertraut wurde, war der geschickte Umgang mit elektronischen Geräte und Gefahrstoffe zwingend. „Vielen Dank, ich glaube Ihnen gerne, dass Sie im Umgang mit Technik weitaus versierter als mit dem Bordgeschütz sind. Aber ich werde alle Reparaturen den Verpinen überlassen, wenn Sie nichts dagegen haben. Sie brauchen sich auch keine Sorgen zu machen, was die Sicherheit Ihres Gepäcks angeht - wenn ich mit den Verpinen ausmache, dass sie bestimmte Bereiche nicht betreten oder untersuchen, halten sie sich daran. Zu Ihrer Beruhigung werde ich den Frachtraum zusätzlich versiegeln“, versprach er seinem Passagier, während sie durch den in den Asteroidenfels gehauenen Hangar gingen. „Diese Insektoiden arbeiten sehr kundenorientiert, für die entsprechende Bezahlung könnten wir auch ein Dutzend gekidnappte Hutten im Frachtraum herumrutschen lassen und es wäre ihnen egal.“

Sie passierten im Vorbeigehen breite Toröffnungen, durch die man in die anderen Landebuchten schauen konnte. Trotz der veränderten Machtverhältnisse in diesem Sektor, konnte sich das Kollektiv nicht über einen Mangel an Geschäften beklagen, so dass die meisten Buchten belegt waren – und um die Schiffe, die gewartet oder be- oder entladen wurden, herrschte ein emsiges Treiben von Frachtarbeiter- und Technikerkollektiven. Das Schnarren und Klicken von Chitinpanzern und Mandibeln, die Geräusche der Werkzeuge und Droiden, bildete eine Klangkulisse, die den geschäftigen Eindruck verstärkte. Die Mimik und Gestik der Insektoiden wirkte im Vergleich zu anderen Intelligenzwesen äußerst reduziert, doch wenn man wie Verresmit dem Auge eines Lorrdianers hinsah, konnte man feine Details erkennen, die anderen Humanoiden verborgen blieben. Beinahe war er dankbar für die unfreiwillig längere Verweildauer, so dass er die Gelegenheit hatte, seinen Blick für diese Spezies zu schärfen.

Ihr Rundgang war fast zu Ende, und der Pilot wollte zu seinem Schiff zurückkehren, um die verpinischen Techniker einzuweisen, als ihm die Landebucht mit der Kennzeichnung „Eins“ auffiel, welche im Gegensatz zu den anderen verwaist schien. Dort stand ein YT 2000er Frachter, ein Modell, das ähnlich der ‚Tempest’, eine Variante des YT-1300 war. Allerdings war der Zustand dieses Schiffs beklagenswerter als der seines eigenen. Eine Frau war in ein Gespräch mit einem einzelnen Verpinen verwickelt, neben ihr stand ein Droide, der unheimlich martialisch und gleichzeitig antiquiert wirkte. Ohne auf seinen Begleiter zu achten, näherte sich der Lorrdianer dem Eingang zur Landebucht und bereute es sofort. Der Schock der Erkenntnis traf ihn körperlich, worauf er wie vor einer unsichtbaren Barriere stehen blieb.

Was hatte sie hier zu suchen? Was war das für ein mieses Spiel, das sie trieb? Zwischen ihnen bestand die stillschweigende Vereinbarung, dass sie sich nicht in die Quere kommen und jedwede persönliche Begegnung vermeiden würden. Sie hatte gewusst, dass er hier sein würde, schließlich war über sie der Auftrag zustande gekommen. Ein Zufall war das gewiss nicht – und selbst nach einem halben Jahr konnte sie immer noch in ihrer Eitelkeit genug gekränkt sein, um sich für die Demütigung zu rächen. Der Gedanke trieb ihn stark genug an, um aus seiner Starre zu erwachen und mit eiligen Schritten auf sie zuzugehen. Da stand sie, aufgebracht und mit verschränkten Armen, weil ihr wieder einmal etwas nicht passte. Ihre Haare waren länger geworden, aber hatten wohl seit einiger Zeit keinen Friseur mehr gesehen. Wodurch auch immer sie daran gehindert worden war, sich ausgiebig um ihr Äußeres zu kümmern, es geschah ihr Recht. Ebenso, dass sie sich der Hilfe eines Droiden bedienen musste – sie hegte eine sorgsam gepflegte Aversion gegen Droiden, die Gee-One mehr als einmal recht schmerzhaft zu spüren bekam. Der Verpine, der bei ihr stand, wirkte trotz seines relativ unbeweglichen Gesichts, unangenehm berührt, wenn nicht sogar leicht verzweifelt – und wenn Verres ehrlich war, konnte er es ihm nicht verdenken.

„Welches verkriffte Spielchen veranstaltest du hier? Du hältst dich wohl immer noch für unheimlich clever, was? Ich hätte dich über Ord Mantell aus der Luftschleuse werfen sollen, als noch Gelegenheit dazu war!“ Es gab kaum Situationen, in den Verres laut wurde, und auch diesmal sprach er nur wenig lauter als sonst, jedoch lag in seiner Stimme eine leise aber eindringliche Wut, die Sonari die Tränen in die Augen getrieben hatten. Sie hatte ihn angefleht, ihr zuzuhören, dass alles nur ein Missverständnis war, doch es war nur das Flehen einer ertappten Diebin, die sich selbst bedauerte. Hinter ihm bekundete Gee-One etwas zaghaft mit einem kurzen Trillern seine Zustimmung.


Verreion, Zach Stirren,
Mara Vane, Pa’tvn, Gee-One
|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||

_______________

07 Jan, 2013 22:16 29 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren, |


Sie war noch immer wütend, und gleichzeitig taten ihre scharfen Worte leid, der Verpine erledigte sicher nur das was ihm aufgetragen wurde, sie seufzte und sah das Insektenwesen an. Sollte sie sich entschuldigen? Ihr blick ging hilfesuchend zu dem Druiden der aber ihrer Verwirrung nicht folgen konnte und sie nur abwartend ansah.
In der Zeit seit ihrer ewigen flucht hatte sie verlernt freundlich zu sein, wie sollte sie das auch, bis jetzt war immer jemand darauf aus sie zu schnappen. Weswegen ihre Nerven blank lagen. Und der neuste Zwischenfall hatte ihr nervlich enorm zugesetzt und die Frage stand noch immer im Raum wie sie nach der Reparatur weiter machen sollte.
Ihr Credit Vorrat wäre danach sicher aufgebraucht und das sorgte bei ihr verständlicherweise nicht grade für Hochstimmung.

„Es tut mir leid, ich wollte ihnen nicht zu nahe treten, ich bin nur etwas angespannt. Sorgen sie einfach nur dafür das die Schäden repariert werden.“

Sie sah ihren Druiden auffordernd an welcher dem Insektoiden folgte um ihm ihre Worte zu übersetzen, die beiden waren einige Schritte entfernt als eine Stimme hinter ihr sie zusammen fahren ließ.
Panik stieg in ihr auf aufgrund der Wortwahl, war etwa schon ein Häscher hier der sie packen wollte? Wenn es so wäre, wären diese enorm schnell. Sie hatte zumindest auf etwas mehr Zeit gehofft.Langsam und mit pochendem herzen drehte sie sich zu der Stimme um.
Der Mann den sie dann jedoch sah kam ihr nicht bekannt vor. Ord Mantell? Wovon sprach er da? Sie runzelte die Stirn und ihre Anspannung lies etwas nach. Sie brauchte dennoch einige Sekunden um ihre Sprache wieder zu finden und weitere Sekunden um die Angst aus selbiger zu nehmen,

„Ich weiß nicht wer sie sind und von was für Spielchen sie reden, aber ich bin mir sicher dass sie mich verwechseln.“

Das einzige was sie nun nicht auch noch gebrauchen konnte waren irgendwelche Probleme. Die hatte sie wirklich schon zur Genüge.
Dieser Mann verwechselte sie offenkundig mit jemanden mit dem er noch eine Rechnung offen hatte oder was auch immer. Zumindest glaubte sie Wut aus seinen Worten zu herauszuhören. Wenn er ihr nun nicht abnahm das er sie verwechselte, was dann? Vielleicht sollte sie doch besser die Beine in die Hand nehmen und weglaufen. Aber wo sollte sie hier schon hin? Ihr blick ging zu ihrem Schiff und sie fluchte leise innerlich.Damit würde sie nicht entkommen können.
Sie schluckte schwer und blickte dann den Mann wieder an, versuchte zumindest in ihrem Blick Selbstbewusstsein zu vermitteln, ihre grünen Augen schimmerten jedoch eher leicht ängstlich. Wie ein Beute Tier das bei einer zu schnellen oder unbedachten Bewegung wegspring.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren, |

07 Jan, 2013 23:22 09
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 31

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One
|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||


Es war unfassbar, was diese Frau für eine Schmierenkomödie abzog – sie machte jetzt auf schwaches Weibchen und glaubte tatsächlich, dass sie mit der Behauptung, er würde sie verwechseln, durchkäme. Er folgte ihrem Blick zu dem herunter gekommenen Schiff. Wenn sich dort ein oder mehrere Komplizen befanden, wäre er in der schlechteren Ausgangslage und die Fähigkeiten des Droiden konnte er nur schwer einschätzen. Andererseits war Gee-One durchaus in der Lage, sich selbst zu verteidigen, wenn es darauf ankam – ob er sich genauso für seinen Herrn einsetzen würde, ohne dass er es ihm befahl, war eher fraglich. Stirren, der ihm gefolgt war, hielt sich etwas abseits. Sein Passagier trug keine Waffen, aber da er sich sowieso als ein unbegnadeter Schütze herausgestellt hatte, war es Verres sogar lieber, wenn der Dunkelhäutige nicht mit einer Handfeuerwaffer herumhantierte und am Ende die falschen erwischte. Und der Verpine machte immer noch einen eher unentschlossenen Eindruck.

„Also, was soll das? Du hast mir den Job vermittelt, und wirst deinen Anteil bekommen – das war bisher immer so und du weißt, dass ich, ganz im Gegensatz zu dir, zuverlässig bin.“ Der lorrdianische Pilot holte tief Luft, um sie nicht zu packen und zu schütteln. Er verschränkte die Arme, ohne sie aus den Augen zu lassen, dieser ängstliche Blick passte überhaupt nicht zu ihr, und diese Körperhaltung schon gar nicht. Genau das machte ihn nur noch wütender – sie hatte sich schon immer schlecht verstellen können, ihre Masche als eiskalter Vamp hatte bei ihm noch nie gezogen und dieser Wechsel zum unsicheren Weibchen war eine noch schlechtere Wahl. „Das ist wohl irgendein seltsamer Versuch, dich zu rächen oder mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Wobei es mich wundert, dass ich dir noch die Mühe Wert bin, mir durch die halbe Galaxis zu folgen. Wie viel Überwindung hat es dich eigentlich gekostet, dir diesen Droiden anzuschaffen? Aber wenn niemand Lust hat, dich herumzukutschieren, bleibt dir ja nichts anderes übrig…“ Ihr Beharren, diese Rolle weiterzuspielen, war unglaublich dreist und verlogen zugleich. Wenn sie nicht mehr weiter wusste, was allzu schnell geschah, brach ihr natürliches hitziges Temperament hervor und für eine Zeit lang, hatte es ihm sehr gefallen. Viel zu lange, wie sich schließlich herausgestellt hatte. „Ich gebe dir noch eine Chance, dich zu erklären und anschließend aus meinen Augen zu verschwinden! Ansonsten wirst du erleben, was es heißt, wenn ich mich vergesse!“


Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One
|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||

_______________

13 Jan, 2013 01:34 36 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren|


Ihr wurde langsam mehr als mulmig zumute, es war offensichtlich das er sie verwechselte, aber wer sah ihr so ähnlich das auch bei genauerem Hinsehen die Verwechslung nicht auffiel, oder war es nur ein Spielchen um sie zu verunsichern und um heraus zu finden ob sie die gesuchte auch wirklich war? Sie sollte sich erklären, natürlich….einem völlig fremden würde sie auch sagen warum sie hier war, abgesehen von der Tatsache das man nur einen blick auf ihr Schiff werfen musste und die Antwort sofort ersichtlich war.
Dennoch machte sie einen Schritt nach hinten weg, sie wollte um jeden Preis aus der Reichweite des Mannes kommen eh sie überhaupt noch etwas sagen würde. Der Droide hinter ihm war ihr genauso unbekannt, ein Astro Droide wenn sie sich nicht irrte aber das konnte sie nicht beschwören, ihrer sah auch eher aus als wäre er ein Attentäter anstatt ein Multi Talent.
Als er jedoch anfing zu behaupten es habe sie Überwindung gekostet, da hob sie den blick und ihre Lippen pressten sich fest aufeinander, wobei ihre Augen für einen Moment wütend aufblitzten.
Sie war hin und hergerissen, auf der einen Seite hatte sie eine Heiden Angst, auf der anderen Seite wollte sie sich auch nicht von diesem Mann so behandeln lassen.Sie atmete tief durch und versuchte ruhig zu bleiben.

„Um es ihnen nochmal zu sagen, ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wovon ihr da reden! Ich bin weder ihnen noch ihrem Droiden je begegnet, und ich wäre ihnen unendlich dankbar wenn sie aufhören würden von Dingen zu reden wovon ich keinerlei Ahnung habe.“

Sie musste sich zusammen reißen um nicht ausfallend zu werden, doch so aufgebracht wie der Mann war, bestand dann die Möglichkeit dass es erst recht ausartete. Irgendwie scheint ihre Doppelgängerin, konnte man das so nennen? Naja offensichtlich gab es eine nicht gut mit ihm aus und sie schien ein Problem mit Droiden zu haben.
Sie schielte über die Schulter des Mannes zu ihrem Droiden der zwar immer noch bei dem Verpinen stand, aber sich schon in ihre Richtung gedreht hatte um einschreiten zu können falls es nötig sein sollte.

„Seine Bezeichnung ist Hk-3PO und er war ein Geschenk von einem Mann der bei der Zerstörung von Alderaan sein Leben verloren hat! Wo wir schon einmal bei diesem Thema wären, ICH wurde auf Alderaan geboren und bin seit der Zerstörung Heimatlos und das da“
Sie deutete neben sich und ihre Wut und Verzweiflung waren wie ein Energie Schub und ihre Worte bekamen einen leicht bissigen Unterton.
„ist meine Heimat seit 7 Jahren! Und SIE…. Tauchen hier auf und behaupten mich zu kennen und Reden von irgendwelchen Jobs und irgendeinem wert! Ich hab die Schnauze so voll. Hab ich irgendwo Arsch vom Dienst stehen?

Sie schnaubte und in ihre Augen trat ein funkeln, ob es von den tränen die sich in ihre Augen stahlen war oder doch eher die Wut die in ihrer Stimme mitschwang war fraglich.

„Und ICH bin ihnen keinerlei Rechenschaft schuldig was ich hier mache! Und nur um SIE aufzuklären! Sie haben unbefugt die Ladebucht MEINES Schiffes betreten und ich denke es ist an der ZEIT das sie nun gehen, Und zwar auf der Stelle!“

Mit der Hand unterstrich sie die Geste noch, ihr Körper bebte wegen dem Gemisch aus Angst und der Verärgerung gleichermaßen, sie hatte sich vorgenommen ruhig zu bleiben aber sie konnte einfach nicht mehr ruhig bleiben, vor nicht ganz 5 Stunden war sie beschossen worden, ihre Reserven waren erschöpft und sie hatte kaum eine Perspektive und nun tauchte irgend ein Mann auf und meinte sie herumkommandieren zu können.
Das war einfach Zuviel für ihre nerven. Immer den Gedanken im Nacken dass sie gejagt wurde.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren|

13 Jan, 2013 02:14 58
Zach Stirren
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Roche-Asteroiden * Shantipole-Station * Landebucht 12-A * Verres, Zach

Man verließ die Landebucht um sich ein wenig umzuschauen, während man auf einen Techniker wartete. Die Anlage arbeitete offenbar auf Hochtouren und so waren Wartezeiten nicht ungewöhnlich. Zach sollte es recht sein. Ein erster Rundgang war gut genug um einen Eindruck zu gewinnen und seinen Plan zu verfeinern.
Das sich auf Verres' Gesicht ein Schmunzeln aufgrund seines Kommentars zeigte, war unerwartet aber nicht unerwünscht. Der sonst so beherrschte Pilot erlaubte sich sonst kaum eine Gefühlsregung aber über die Dauer der Reise hatte sich eine gewisse Sympathie aufgebaut, die ein harmonisches Arbeitsverhältnis entstehen ließ. Das Astur das Schiff komplett von den Verpinen reparieren lassen wollte, störte Zach nicht im Geringsten, schließlich hatte er dem Clawditen versichert, dass die Fracht unbehelligt bleiben würde und sein Wort war für Zach ausreichend um nicht mehr weiter darüber nachzudenken. Dieser Abschnitt von Landebuchten auf dem Asteroiden war nicht unbedingt klein und die beiden freien Kriminellen schauten sich nicht alles an, was wohl mehrere Tage in Anspruch genommen hätte.
So befand man sich schon bald auf dem Rückweg um die verpinischen Techniker zu unterweisen. Während des Marsch zurück schlugen sie einen anderen Weg ein als beim Start des Rundganges und kamen an einer Hangarbucht vorbei die offenbar Verres' Interesse erweckte. Nachdem der Pilot kurz stehen geblieben war, stürmte er mit großen Schritten in die Landebucht auf die Frau zu. Zach legte keine so große Eile an den Tag. Er hielt sich abseits um nicht aufdringlich zu wirken aber ging doch nahe genug an die Beiden heran um ihr Gespräch mit anhören zu können. Was Astur plötzlich so angestachelt hatte und ihn dazu brachte ein wenig aus seiner Rolle zu fallen konnte Zach nur mutmaßen aber das Gespräch würde sicher Aufschluss darüber geben.

Zu seiner Überraschung war dies wohl kein freudiges Wiedersehen zweier alter Bekannte. Sie kannten sich wohl aber man konnte erkennen, dass Verres weniger erfreut war. Zach erinnerte sich an die Geschichte, die ihm der Pilot erzählt hatte. Die, über die Frau, die ihn verarscht hatte und versucht hatte sein Schiff zu stehlen. Ein belustigtes Schmunzeln huschte über sein Gesicht. Das könnte wahrlich interessant werden. Den Gesichtsausdruck des Verpinen zu lesen war für Zach unmöglich aber er hätte wetten können, dass jener ebenso verwirrt über die plötzliche Störung war, wie die Frau, welche vorgab nichts von all den Anschuldigungen zu wissen. Zach kreuzte die Arme vor der Brust und beobachtete sie genau. Sollte sie das Ganze nur vorspielen war sie wirklich unheimlich gut. Ihr ganzer Blick war so unschuldig, dass er ihr auf Anhieb geglaubt hätte. Astur hingegen ließ sich davon nicht irritieren. Mittlerweile war sich Zach sicher, dass es sich hier um die Frau aus den Erzählungen des Piloten handelte. Hoffentlich machte er nichts Dummes, das den Auftrag gefährden konnte.

Das Wortgefecht wurde hitziger. Astur behielt den größten Teil seiner Beherrschung aber Zach war nun lange genug mit ihm unterwegs gewesen um zu wissen, das allein die Änderung seiner Stimmlage nur bedeuten konnte, dass es unter der Oberfläche brodelte. Er hatte den Piloten noch nie aus der Fassung geraten sehen und war ehrlich gesagt auch nicht scharf darauf. Nicht hier und nicht jetzt. Am Eingang der Hangarbucht standen mittlerweile schon zwei andere Verpinen und sollte das Ganze so weitergehen würden es sicher noch mehr werden. Und die ganze Aufmerksamkeit konnte dazu führen, das sie vielleicht von den Asteroiden verwiesen wurden oder Schlimmeres. Alles in Allem war das was hier geschah äußerst kontraproduktiv. Zach entschloss sich seine passive Rolle aufzugeben und aktiv einzugreifen. Vielleicht verwechselte er die Frau ja wirklich. Für ihn als Clawditen gab es sowas wie Einzigartigkeit in der Galaxis nicht. Jedes Gesicht konnte kopiert werden und selbst Verhaltensweisen ließen sich leicht adaptieren. Er sollte Astur zügeln bevor dieser wirklich die Fassung verlor.
Mit eiligen Schritten näherte er sich den Beiden, wobei er bemüht war ein möglichst unbefangenes Gesicht zu machen. Er überlegte fieberhaft, was er sagen konnte um sowohl die Frau als auch die Verpinen ruhig zu stimmen, auch wenn er sich nicht sicher war, ob die Insektoiden Basic überhaupt verstanden.


Astur, lass sie ihn Frieden.“

Er redete mit dem Piloten, wie als wenn er ein langjähriger Freund war und nicht sein Partner in einer heiklen Angelegenheit.

„Wir sollten uns um unser Schiff kümmern und nicht irgendwelchen Gespenstern aus der Vergangenheit nachjagen.“

Er packte Astur am Arm, obwohl er sich nicht sicher war ob dies in dieser Situation klug war. Mit freundlicher Stimme wandte er sich zu der Frau, die immer noch versuchte zu verstehen, was hier eigentlich ablief.

„Entschuldigen sie, Miss. Mein Kumpel und ich hatten einen langen Flug und anscheinend steig uns Beiden der Stress zu Kopf. Ich hoffe Sie können über die Unannehmlichkeiten, die wir ihnen bereitet haben, hinweg sehen. Nochmals Entschuldigung, wir wollen keinen Ärger.“

Sein Kopf neigte sich um seine ehrlichen Absichten zu unterstreichen und er versuchte Verres in Richtung des Ausganges der Landebucht zu ziehen. Er hatte das Wort Ärger extra betont, sodass der Pilot vielleicht einsichtig wurde, das ein Streit hier das Letzte war, was sie gebrauchen konnten.

Roche-Asteroiden * Shantipole-Station * Landebucht 12-A * Verres, Zach

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Zach Stirren am 15 Jan, 2013 15:12 25.

15 Jan, 2013 15:08 32
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 31

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||
Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One


Gespenster aus der Vergangenheit. Diese vier Wörter seines Passagiers beschrieben genau das, was Sonari für ihn sein sollte. Eine nebelhafte Erinnerung an etwas, das vorbei war. Aber reichte es nicht, dass sie ihn immer noch in seinen Gedanken verfolgte? Ein Teil seines Verstandes bemühte sich geradezu zwanghaft zu verstehen, warum sie ihn bis hier her verfolgt hatte. Sicherlich traute er ihr jede Gemeinheit zu, andererseits war das Miststück auch fürchterlich bequem. Irgendetwas passte nicht zusammen. Sie wirkte eindeutig verärgert, und gleichzeitig sprach Angst aus ihr.
Stirren redete auf ihn ein und sagte auch etwas zu ihr, aber nur wenig davon kam bei Verres an, genauso wenig wie die Worte, die sie zu ihrer Rechtfertigung hervorgebracht hatte. Aber er hörte ihren Klang, und während sein Passagier ihn wegzog, sickerten die Nuancen ihrer Stimme zu ihm durch. Er drehte sich noch einmal zu der rothaarigen Frau um. Ihre ganze Körperhaltung war falsch, und plötzlich musste er sich fragen, ob es möglich war, dass sich zwei Lebewesen so ähnlich sahen. Abrupt blieb der lorrdianische Pilot stehen und befreite sich aus dam Griff des Dunkelhäutigen.

„Warten Sie hier, ich muss das klären…“, versetzte er knapp und lief zu der Frau und ihrem antiken Droiden zurück. Dabei kämpfte er mit seiner Wut auf Sonari und seinem Ärger über sich selbst –weil er sich immer noch von ihr beherrschen ließ und deshalb sein Urteilsvermögen getrübt wurde. Er war Lorrdianer, er konnte selbst in der ausdruckslosesten Miene noch erkennen, was die Person dahinter verbergen wollte und er war stolz darauf. Er war die Selbstbeherrschung in Person, diszipliniert und nüchtern, und dann kam sie an und ließ ihn all das vergessen, zu was er es gebracht hatte. Bis er zwei Schritte vor ihr stehen blieb, war er soweit, dass er wieder ruhig sprechen konnte.

„Miss, wenn es Ihnen wirklich Ernst ist, dass ich Ihre Geschichte glaube, dann sollten wir uns für eine Weile unterhalten. Ich schwöre Ihnen, dass ich Sie nicht angreifen werde. Ihr Droide kann dabei sein, und mein Bekannter auch, wenn das für Sie in Ordnung ist“, bot er der verunsicherten Frau an. Sein Gesicht blieb jedoch verschlossen. Noch waren die letzten Zweifel nicht ausgeräumt, und schöne Worte oder eine ergreifende Geschichte konnten ihn nicht überzeugen, sondern einzig und allein die Person, die dahinter stand. Doch er konnte das nur erkennen, wenn er sich von seinen Gefühlen nicht überwältigen ließ, denn sosehr er Sonari hasste, sosehr hatte er sie auch geliebt.


Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One
|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||

_______________

23 Jan, 2013 22:30 46 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren|


Ein anderer ihr unbekannter Mann hatte vorher in einigem abstand das ganze beobachtet, griff nun aber doch aktiv ins Geschehen mit ein. Er verstand offenbar eher das es sich um eine Verwechslung handelte, zumindest griff Stirren nach dem Arm von Verres und wollte ihn überzeugen sie in ruhe zu lassen.
Sie selbst fühlte sich zittrig auf den Beinen und die Anspannung und der langsam stärker werdende Hunger fraßen an ihren Reserven.
Sie wollte doch nur etwas zeit um sich von dem Beschuss erholen zu können, um durchatmen zu können, sie konnte nur hoffen das es nicht irgendwelche Tricks waren die aufgefahren wurden um sie doch noch zu überführen.
Sie dachte nicht im Traum daran sich ihren Spielchen anzuschließen, sie hätte einfach einsteigen können, aber die Reaktion von Verres verriet ihr schon gleich zu Anfang das es eine ganz dumme Idee gewesen wäre.

„Sorgen sie einfach dafür das er begreift das ich nicht die bin für die er mich allem Anschein nach hält. Ich habe wirklich genug eigene Probleme und kein Interesse daran mir noch mehr ärger zu machen.“

Sie versuchte ihre stimme ruhig zu halten, aber das leichte zittern schwang dennoch mit ohne das sie das verhindern konnte, zum wiederholten male bereute sie es sich nie für irgendwelche Waffen interessiert zu haben, in ihrer derzeitigen Situation wäre es ganz sicher angebrachter gewesen sich damit auszukennen. Aber ob sie es wirklich fertig bringen würde jemanden zu erschießen? Sie rieb sich müde die Stirn und wollte schon erleichtert aufatmen als die beiden Männer sich entfernten als Verres wieder auf sie zukam, ihr erster Gedanke war Panik und vor Schreck machte sie einen weiteren schritt nach hinten weg und stieß gegen Container die hier gelagert waren. Was wollte dieser Kerl nur von ihr? Was sollte sie ihm noch sagen? Sie schluckte und drückte sich gegen den Container, am liebsten hätte sie sich darin verkrochen.
Das was er dann sagte war schon mehr als dreist, er wollte mit ihr reden, damit er sich sicher war das sie die Wahrheit sagte, was sollte das? Ein Versuch ein Verhör zu führen? Wenn er sie verschleppte, würde es zu viele fragen geben, zu viele hatten beobachtet was hier vor sich ging, nun versuchte er es auf diese art und weise? Um den Anschein zu erwecken das sie freiwillig mitgehen würde? Sie holte tief Luft.

„Was soll das werden? Ein Verhör? Ich sollte wohl am besten wissen wer ich bin. Und ich weiß ja nicht nach wem sie gesucht haben oder was der Grund für ihren hass auf diese Person ist, aber ich bin nicht diejenige die sie suchen. Was anderes als das kann ich ihnen nicht sagen! Oder glauben sie, wenn sie lange genug auf mich einreden vergesse ich wer ich bin?“

Sie nahm ihren ganzen Mut zusammen und beugte sich zu ihm vor, um leiser sprechen zu können, es mussten ja nicht alle wissen was sie ihm sagte.

„Wer sind sie? Und wer hat sie geschickt? Verwechseln sie mich oder spielen sie nur ein Spielchen um herauszufinden ob ich die bin die sie suchen sollen? Ich rate ihnen demjenigen der sie geschickt hat zu sagen das sie mich nicht gefunden haben!“

Sie blickte ihm direkt in die Augen, wenn er jetzt ausholen würde, hätte sie keine Chance mehr auszuweichen, aber dieses Risiko musste sie eingehen. Sie war das weglaufen so leid, sie war davon so müde und erschöpft, das sie am liebsten schreien würde, hier bin ich, kommt und holt mich. Einfach damit dieses leben in ständiger angst aufhören würde.
Dabei sah er nicht einmal schlecht aus. Anders als die anderen Jäger denen sie begegnet war, vielleicht war das eine neue Taktik? Wohl kaum, um ihr vertrauen zu gewinnen war es kaum angebracht sie so anzufahren.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren|

24 Jan, 2013 12:40 17
Verreion Astur
superare aude!




Dabei seit: 02 Oct, 2012
Beiträge: 31

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||
Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One


Er war mit seinen Ideen am Ende. Diese Rothaarige zeigte sich genauso stur und begriffsstutzig wie Sonari sich oft benommen hatte und gleichzeitig wuchs ihre Angst und Verunsicherung. Verres versuchte aus ihrem widersprüchlichen Verhalten etwas Eindeutiges herauszulesen, etwas, das ihm versicherte, dass sie bloß jemand war, der Sonari nur unheimlich ähnlich sah. Selbstverständlich behauptete sie, am besten zu wissen, wer sie war, aber das half ihm auch nicht weiter, und dass sie Stirren für sich instrumentalisieren wollte, unterstrich ihre Hilflosigkeit – oder vielleicht auch Hinterhältigkeit.

„Lassen Sie ihn außen vor, Miss. Er hat mit dieser Sache nichts zu tun. Wenn, geht es nur uns etwas an“, unterband er ihren Versuch, seinen Passagier in diese Angelegenheit hinein zu ziehen, der ohnehin mit einer wichtigeren Sache beschäftigt sein würde, als sich um die Privatangelegenheit des Piloten zu kümmern. Aus irgendeinem Grund fühlte sie sich verfolgt und deutete an, gesucht zu werden, verbunden mit einer halbgaren Drohung. Sie starrte ihn trotzig und müde an, eine weitere Reaktion, aus der er nicht schlau wurde und er mochte es nicht, dass sie sich soweit zu ihm vorlehnte. Eigentlich konnte er nicht mehr viel tun, aber die Ungewissheit quälte ihn, er musste wissen, wer diese Frau vor ihm war. Allerdings kam es nicht in Frage, sich als Lorrdianer zu outen, vorausgesetzt, sie kannte die besondere Befähigung seines Volkes. Nicht einmal, als er in einem anderen Leben mit Sonari glücklich war, hätte er ihr seine Herkunft preisgegeben. Also musste er es auf einen letzten Versuch ankommen lassen.

„Wenn Sie sich beruhigt haben, treffen wir uns in zwei Stunden an dem Getränkeautomaten im Abfertigungsbereich. Dort unterhalten wir uns – Sie müssen nicht Ihre Lebensgeschichte erzählen, Hauptsache Sie erzählen irgendetwas in Ruhe, das sollte reichen. “ Bei diesen Worten packte er sie bei den Schultern und drückte sie ein Stück zurück, so dass eine gewisse Distanz gewahrt blieb, bei der er sich wohlfühlte. „Mein Name ist Verreion Astur, ich bin Pilot. Das sollte fürs Erste reichen. Ich sehe Sie später, oder auch nicht. Ganz, wie Sie wollen.“ Brüsk wandte er sich von ihr ab und ging mit auf dem Rücken verschränkten Hände auf den wartenden Stirren zu. Er hatte seine Fassung einigermaßen wieder gewonnen, jetzt lag es nur noch an ihr, ob sich das Rätsel löste oder nicht. „Lassen Sie uns zum Schiff zurückkehren und schauen, wie die Reparaturarbeiten vonstatten gehen. “


Verreion, Zach Stirren, Mara Vane,
Pa’tv’n, Gee-One
|| Roche-Asteroiden. Shantipole Station. Landebucht 1. ||

_______________

01 Feb, 2013 23:13 26 Verreion Astur ist offline Email an Verreion Astur senden Beiträge von Verreion Astur suchen Nehmen Sie Verreion Astur in Ihre Freundesliste auf
Mara Vane
Gast


Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Pa'tvn, Mara Vane, Verreion, Zach Stirren|


Der Impuls ihn wegzustoßen und wegzulaufen als er sie an den Oberarmen packte, konnte sie nur mit Mühe unterdrücken, aber das zusammenzucken war mehr als deutlich, er wollte nicht das sie mit dem anderen sprach so viel stand fest, aber was sollte das bitte heißen es war was zwischen ihnen?Dieser Mann war so schrecklich stur, außerdem hatte er sie angesprochen und nicht sie ihn.Er wollte sich mit ihr in zwei Stunden in der abfertigungshalle treffen, zumindest sagte er das und auch den Namen erfuhr sie endlich, aber auch hier hatte sie nichts als Fragezeichen über dem Kopf.Zum Glück ging er dann auch wieder, was sie erleichtert durchatmen lies, sie war immer noch ganz durch den wind und ihre Beine zitterten, ohne irgendetwas zu erwidern sah sie den beiden nach und rieb sich den Nacken.Als sie aus ihrem Sicht Feld verschwunden waren, lies sie sich an der Kiste herangleiten bis sie auf dem Boden saß.

„ohmann….was war das denn bitte?“

Ihren Kopf lehnte sie an den Container und atmete tief durch um sich zu beruhigen, ihre Gedanken aber rasten noch immer. Sie versuchte zu verstehen was da grade eben passiert war, aber wirklich schlau wurde sie noch nicht daraus, sie würde nicht drum herum kommen sich nochmal mit ihm auseinander zu setzen, nicht das sie noch mehr Probleme bekommen würde, sie hatte gehört wie er zu seinem Begleiter gesagt hatte das er nach den Reparaturen seines Schiffes sehen wollte, als war er vermutlich auch länger hier so dass sie sich bestimmt noch öfter über den Weg laufen würden, da war es wichtig ein für alle Mal zu klären das sie nicht die war für die er sie hielt, wer auch immer das sein mochte.
Schnaufend rappelte sie sich auf und klopfte sich die Hose routinemäßig ab eh sie zu ihrem Schiff zurück ging, ihr Droide hatte sich wieder dem Verpinen zugewandt und klärte mit diesem was gemacht werden musste so dass sie sich in Ruhe anderen Dingen zuwenden konnte. Zurück in ihrem Schiff fühlte sie sich etwas sicherer, und auf den Schock brauchte sie erst mal etwas stark alkoholisches, nur ein wenig um die Nerven zu beruhigen.
Mit dem Getränk ließ sie sich auf die Couch nieder, nach und nach ließ sie das geschehen von grade eben nochmal gedanklich passieren, und sie wurde sich bewusst das sie einige Bemerkungen gemacht hatte die nicht gut waren, die ihr gefährlich werden konnten, selbst wenn er sie wirklich nicht gesucht hatte, würde er eventuell auf den Gedanken kommen Informationen einzuholen und wenn er dann darüber stolperte und was man für ihre Ergreifung bot, wäre die Gefahr das er seine Meinung ändert sehr hoch, andererseits kam sie hier auch nicht weg und er wusste wo ihr Schiff war, und er hatte sicher auch den Zustand bemerkt.

„Das darf doch alles nicht wahr sein, erst werde ich unsanft geweckt, dann werde ich beschossen, muss mich von einem Verpinen belehren lassen das Reparaturen eventuell meinen finanziellen Rahmen sprengen und dann dieser Pilot. Schlimmer geht ein Tag kaum.“

Sie seufzte und leerte das kleine Gläschen in einem Zug, hustete dann und lehnte sich entspannt zurück, den Blick an die Decke gerichtet.
„Dieses Mal gibt es kein Entkommen mehr, irgendwie muss ich mich mit ihm auseinander setzen, und wenn er wirklich nicht anders geht….tja dann werde ich das Risiko eingehen müssen mit den Schäden zu verschwinden. Aber zuerst nutze ich die zwei Stunden um das ein oder andere über unseren Piloten raus zu bekommen.“

Mit diesem Vorsatz erhob sie sich wieder, holte sich einen Kaffee und betrat das Cockpit wo sie den Computer mit dem Namen Verreion Astur fütterte.

„Bitte warten, Daten werden gesucht.“

Durch die Scheibe des Cockpits konnte sie nur auf die Felswände sehen, aber das machte nichts, während sie auf ein Ergebnis wartete ließ sie ihre Gedanken abschweifen.

|Roche-System :: Roche-Asteroidengürtel :: Shantipole :: Hangar #1 :: Mara Vane|

17 Feb, 2013 17:11 10
Seiten (2): [1] 2 nächste »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Mid Rim » Roche-Asteroidengürtel » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 20551 | prof. Blocks: 17 | Spy-/Malware: 297
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH