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Star Wars: New Forces » Inplaybereich » Mid Rim » Naboo 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kadajj Kadajj ist weiblich
SL out of Hell




Dabei seit: 18 Jul, 2012
Beiträge: 590

Naboo Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Zugehörigkeit
Seit 4 ABY Neue Republik

Hauptstädte
Naboo: Theed
Gungans: Otoh Gunga

Bevölkerung
Menschen (Naboo): 27%
Gungans: 72%
Andere: 1%

Bedeutung
Die für ihre Naturschönheiten und die einzigartige Hochkultur berühmte Hauptwelt des Naboo-Systems und des Chommell-Sektors, rückte im Jahre 32 BBY durch die Blockade durch die Trade Federation in den Brennpunkt des galaktischen Geschehens. Außerdem brachte Naboo die für die Schicksal der Galaxis bedeutende Persönlichkeiten wie Padme Amidala, Königin und anschließende Senatorin von Naboo, den Repräsentanten und Senator Jar Jar Binks wie auch den Imperator Palpatine, dem vormaligen Supreme Chancellor der Alten Republik, hervor.

Hyperraumrouten
Enarc Run
Ehemalige Trade Federation-Route

Terrain
Ausgedehnte Grasebenen und -hügel
Sümpfe, Wälder und Gebirge
Seen- und Flusslandschaften
Ozeane

Geografische Besonderheiten:

Unterirdische Ozeane, durch die sich Kavernen und Labyrinthe ziehen, in denen plasmatisches Magma aus dem Kern entweicht und zur Energiegewinnung genutzt wird

Staatsform
Naboo: Wahlmonarchie

Das Staatsoberhaupt der Naboo ist eine vom Volk gewählte Königin bzw. König, die bei entsprechender geistiger Reife auch schon ab dreizehn Jahren die Herrschaft antreten kann. Die Regierungsdauer beträgt vier Standardjahre und das Staatsoberhaupt kann nur noch einmal wiedergewählt werden.

Gungans: High Council

Die Gesellschaft der Gungans wird von einem Hohen Rat regiert, dem der Staats- und Regierungschef, der Boss, vorsteht. die Ratsmitglieder, die als Rep bezeichnet werden, befassen sich mit den verschiedenen Ressorts der Gungan-Regierung und werden vom Boss persönlich ausgesucht. Der Boss ist auch ziviler Oberkommandierender der Great Gungan Army

Militär

Royal Naboo Security Forces

Als vorrangig friedliebendes Volk verfügten die Naboo über kein sehr ausgeprägtes Militärwesen - die Royal Naboo Security Forces bestanden aus Sicherheits- und Wachpersonal, die für den Schutz des Königlichen Palastes von Theed und dem Volk der Naboo zuständig waren. Die Angehörigen bestanden aus Freiwilligen und erfahrenen Soldaten. Ein Teil der RNSF war das Naboo Royal Space Fighter Corps, das zur Zeit der Blockade aus mindestens fünf Raumjägerstaffeln bestand. Die Piloten flogen Theed Palace Space Vessel Engineering Nubian-1 J Starfighter, kurz Naboo Starfighter genannt.

Im Zuge der Imperialen Besatzung wurden die Royal Security Forces stark dezimiert, so dass sie der wachsenden Kriminalität kaum Herr wurden. Allerdings spielten die verbliebenen Angehörigen in Zusammenarbeit mit der Gungan Grand Army eine entscheidende Rolle bei der Befreiung von Naboo.

Die Royal Naboo Security Forces bestehen aus:

Handmaiden (Secret Service)
Neben der offiziellen Funktion als Zofen agieren sie als persönliche Sicherheitskräfte und Doubles
Palace Guards
Queen's (King's) Honor Guard
Security officer
Grenadier
Security Guard
Sicherheitskräfte, die sowohl als Infanterie als auch als Wachpatrouillen in Theed eingesetzt werden
Fighter Pilot
Royal Navy

Bekannte Ränge:
RSF Private
RSF Lance Corporal
RSF Corporal
RSF Sergeant
RSF Master Sergeant
RSF Sergeant Major
RSF Lieutenant
RSF Captain

Gungan Grand Army

Die Gungan Grand Army kann auf eine 3000 Jahre alte Geschichte zurückblicken und blieb auch in Friedenszeiten als stehendes Heer einsatzbereit. In dieser aus zumeist in einer Art Wehrdienst angelernten Freiwilligen bestehenden Armee wird eine Mischung aus altertümlichen Waffen und Energiewaffen benutzt, z.B. Wurfkeulen (atlatls) oder Wurfspeere (cestas) zum Schleudern von Energiebällen (boomas) und Elektorstäben, auch werden Zug- und Lasttiere eingesetzt, wie fambaas zum Tragen der Schildgeneratoren und kaadus als Reittiere der Kavallerie.

Aufbau der GGA:

Militiagung
Freiwillige oder Wehrdienstler, die mit einem persönlichen Energieschild, atlatls und boomas bewaffnet sind. Verfügen über wenig Erfahrung, aber viel Mut

Gungan Guard
Sicherheitskräfte in Otoh Gunga, die mit doppelseitigen Elektrostäben ausgerüstet sind

Kaadu Cavalry
Auf kaadus reitende Kämpfer, die mit cestas bewaffnet sind

Grand Army Officers
Captains oder Generäle der GGA, die vom Boss ernannt werden können

Die GGA unterstützte 32 BBY auf Bitten von Königin Amidala zum ersten Mal das Volk der Naboo, um die Droidenarmee der KUS auf den Grasebenen zu bekämpfen. Im Jahre 4 ABY half die Gungan-Armee den Naboo dabei, die imperiale Besatzung zu vertreiben.

_______________

.marmoream relinquo, quam latericiam accepi.

26 Jul, 2012 23:13 45 Kadajj ist offline Beiträge von Kadajj suchen Nehmen Sie Kadajj in Ihre Freundesliste auf Füge Kadajj in deine Contact-Liste ein
Peppi Moss Peppi Moss ist weiblich
Superheftig!


Dabei seit: 25 Jul, 2012
Beiträge: 18

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Naboo • Theed • Universitätsgelände
Peppi


Obwohl Peppi seit zwei Monaten wieder auf Naboo war, um ihr Studium zu beenden, fühlte sie sich immer noch ein wenig fremd – vielleicht war es die heitere und friedvolle Atmosphäre, der Anblick der eleganten Architektur, der Geruch von Bäumen und Blüten in der weichen Luft, die ihr warm um die in einer grünen Schleife gebundenen haillu wehte. In den letzten drei Jahren war viel passiert – sie hatte gegen die Besatzer ihrer Heimat gekämpft, sie war auf dem Waldmond Endor und auf der gigantischen Stadtwelt Coruscant gewesen, wo sie quasi ein Stück Galaxisgeschichte miterlebte und hatte Leute anderer Spezies kennen gelernt, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Ihre Welt, die zuvor aus den Sümpfen Naboos, Otoh Gunga und aus Theed bestanden hatte, war plötzlich auf die Größe der halben Galaxis angewachsen. Zudem fühlte es sich seltsam an, nicht ständig auf der Hut sein zu müssen, irgendein falsches Wort zu sagen oder sich verdächtig zu benehmen, weil irgendein Spitzel des Imperiums auf sie und den Widerstand aufmerksam werden könnte. Praktisch ihr ganzes Leben hatte sie unter der imperialen Besatzung Naboos verbracht und nach ihrer Ankunft war es irritierend, keine Stormtrooper oder sonstige Militärangehörige in Theed zu sehen. Sämtliche Schäden waren während ihrer Abwesenheit behoben worden, die Garnisonen und Behörden der Besatzer abgerissen. Naboo schien förmlich aufzuatmen – Menschen wie Gungans wirkten fröhlicher und gelöster, überall sah Peppi freundliche Gesichter. Selbst in den hitzigsten Diskussionen in den Seminaren und Studiengruppen verhielt sich niemand ernsthaft feindselig, wenn verschiedene Meinungen aufeinander prallten.

Eigentlich war es das, wofür sie immer gekämpft hatte, doch da nun der Kampf vorbei war, fehlte irgendetwas. In ihrer Wohnung fiel ihr oft die Decke auf den Kopf, wenn sie gelernt und an Seminarbeiten geschrieben hatte und zum Glück gab es gerade in Universitätsnähe genug Partys, um sich abzulenken. Der Großteil der Studenten bestand nach wie vor aus Naboo, und die Gungans, die die Universität von Theed besuchten, kannte Peppi alle persönlich, denn sie konnte sie an zwei Händen abzählen. Nach der Befreiung von Theed gab es auch einige Außenweltler unter den Kommilitonen, eine Gruppe Bothaner, Sullustaner und Gran sowie einige Zeltroner, die Peppi auf wirklich jeder Party antraf und mit denen sie sich prompt angefreundet hatte. Mit diesen rothäutigen Humanoiden fiel es ihr ziemlich leicht, aufkeimende Langeweile zu bekämpfen, wenn andere ihrer Freunde und Bekannten lieber zuhause bleiben wollten. An diesem späten Nachmittag war Peppi im Café in der Nähe der Universitätsbibliothek verabredet, nachdem sie den halben Tag mit Literaturrecherche für ihre Lerngruppe verbracht hatte, die sich mit dem Vergleich politischer Systeme der Mitgliedswelten der Alten Republik beschäftigte. Sie hatte für heute genug davon, und freute sich auf ein Treffen mit Charisse und Maris, einem zeltronischen Geschwisterpaar. Die beiden waren keine Zwillinge, aber sahen sich so ähnlich, dass man Maris durchaus mit seiner Schwester verwechseln konnte, wenn er die Stimme verstellte und man nicht genau auf seine Kleidung achtete. Sie trieben damit auf Partys gerne ihre Scherze, um ihre jeweiligen Verehrer oder Verehrerinnen zu verwirren, wenn der Abend und somit auch der Alkoholpegel schon weit fortgeschritten war. Aber auch im Universitätsalltag hatte Peppi gerne mit den beiden zu tun, die wie die anderen Zeltroner oft durch ihre extravagante, oft sehr gewagte Kleidung auffielen. Ihre Talente beschränkten sich allerdings nicht nur darauf, denn die Aufnahmekriterien der Universität von Theed waren äußerst streng, und Außenweltler konnten sich nur mit ausgezeichneten Noten und dem Nachweis besonderer außerschulischer Aktivitäten qualifizieren.

Das Café war eine von Säulen getragene Rotunde, die sich nahtlos in die pittoreske Naboo-Architektur des Universitätsgeländes einfügte. Da das Wetter warm war, standen Tische und Stühle unter Sonnenschirmen auf der Terrasse, wo es sich die meisten Studenten bequem gemacht hatten. Charisse und Maris waren leicht auszumachen – die Haut der beiden Humanoiden leuchtete magentafarben, ihre Haare schimmerten dunkelblau mit einem leichten purpurnen Ton. Maris war ganz in Weiß und Gold gekleidet, eine ärmellose lange Tunika, die allerdings bis zum Bauchnabel offen stand und einen athletischen Oberkörper verriet sowie eine straff sitzende Hose in einer ähnlichen Farbkombination. Charisse trug silberfarbene Shorts, ein schwarzschimmerndes, tief ausgeschnittenes Top, unter dem ein Bikinioberteil in neongrün hervorblitzte. Natürlich zogen sie alle Blicke auf sich, teils bewundernd oder schlichtweg neidisch.

„Ich komme mir wirklich sehr underdressed vor“ , sagte Peppi lachend zur Begrüßung, als sie sich zu den beiden Zeltronern setzte, die schon halb ausgetrunkene Cocktails vor sich stehen hatten. Sie musste etwas den Kopf einziehen, um sich nicht den Kopf an dem Sonnenschirm anzustoßen.

„Wir dachten, wir ziehen heute etwas Schlichtes an – wir mussten in die Sprechstunde zu Professor Karsuna, der ist ja so ein bisschen konservativ“ , erwiderte Charisse feixend und zwinkerte dabei zu dem Tisch voller Erstsemester hinüber, die kollektiv erröteten. „Er hat mir ständig ins Dekolleteé geglotzt und Maris in den Schritt. Aber wir können uns bei ihm über die Ruusan-Reformen prüfen lassen, auch wenn er sich ein wenig gewehrt hat.“ Die Zeltronerin schnippte mit den Fingern, schlürfte ihren Cocktail leer und orderte bei dem heran geeilten Servo-Droiden einen weiteren. Maris bestellte sich ebenso einen neuen Cocktail, obwohl er sein Glas noch gar nicht leer getrunken hatte. „Ich nehme nur einen großen Caf mit geschäumter Shaak-Milch“, teilte Peppi dem Droiden mit, den sie kritisch beäugte. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn die Naboo-Bedienung gekommen wäre anstatt eines Meckaneeks. Diese Maschinen, die sich beinahe wie richtige Lebewesen benehmen konnten, waren ihr seit ihrer Kindheit suspekt und die Erzählungen ihrer Eltern über den Kampf gegen die Droidenarmee hatten ihr Übriges zu der Abneigung gegenüber diesen Geräten getan. Aber sie waren ein notwendiges Übel, es schien fast nichts ohne sie zu funktioneren.


Peppi, Charisse und Maris, Studenten

Naboo • Theed • Universitätscafé in der Nähe der Bibliothek

12 Oct, 2012 13:25 45 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Alyssa Valan
bloomig




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.:: Naboo ::: Theed ::: Universitätsbibliothek ::.
Alyssa


Das sechste Semester hatte gerade erst begonnen und der Sommer war vorbei. Es waren die ersten Semesterferien, die Alyssa ohne ihre Eltern verbracht hatte. Aber sie hatte sie auch nicht wirklich vermisst, denn es gab jemanden der sie in diesem Sommer viel beschäftigt hatte, ein echt süßer Kerl, den die brünette Studentin im Laufe des fünften Semesters kennengelernt hatte. Zwischendurch hatte sie auch mal ihre Patentante in ihrem Atelier besucht.
Dennoch, der Sommer verging wie im Fluge und das neue Semester war da. Alyssa hatte soeben eine Anfrage über ihr Com-Link erhalten, ob sie nicht einen Artikel für die nächste Ausgabe von ‚The ugly Truth‘ schreiben wolle. Das war echt eine tolle Nachricht. Endlich konnte die Journalismus-Studentin mal kreativ arbeiten und auch satirisch schreiben, wie sie es sich immer gewünscht hatte.
Diese frohe Nachricht musste sie unbedingt Bryndon überbringen, er würde sich bestimmt riesig für sie freuen. Tante Phoebe hatte sie bereits eine Com-Nachricht geschrieben. Da sie gerade in der großen Universitäts-Bibliothek für ein wichtiges Seminar recherchiert hatte, doch sich jetzt auf nichts mehr konzentrieren konnte und am liebsten so gleich losschreiben wollte, fasste sie den Entschluss erst einmal zuhause in ihrer Wohnung vorbeizuschauen, um ihrem Freund alles zu erzählen.

Mit Funkeln in den Augen und einem wie wild klopfendem Herz steckte Alyssa die Key-Card in den Schlitz an ihrer Wohnungstür. Nicht, dass Bryndon keine eigene Wohnung gehabt hätte, aber er wohnte nun seit ein paar Wochen mehr oder weniger mit der kleinen brünetten Studentin zusammen. Sie legte ihre Tasche ab und zog die dünne Stoffjacke, die sie an diesem frischen Frühlingsmorgen angezogen hatte und hing sie über die Lehne eines Stuhls in der Küche.
Mittlerweile ist der Tag zu einem milden Frühlingstag mit angenehmen Temperaturen geworden. Ihr Freund von Schlafmütze lag bestimmt noch im Bett, sogar um diese Uhrzeit, da er heute noch nicht zur Universität musste. Also schlich sich Alyssa auf Zehenspitzen zum Schlafzimmer in ihrer Wohnung, doch was war das?!
Die gebürtige Alderaanerin öffnete die Tür und das, was sie da sehen musste, ließ ihr das Frühstück von diesem Morgen wieder hochkommen. Es war einfach widerwärtig – einfach ekelhaft. War es alles nur eine Lüge!? Anscheinend schon, Bryndon hatte sie die ganze Zeit lang verarscht, doch jetzt war es aufgeflogen! Wie immer waren es doch die kleinen Zufälle des Lebens. Der Arsch lag dort mit dieser grünhäutigen Twi’lek in ihrem Bett und befummelte diese fremde Frau und lutschte an den Spitzen ihrer Lekku, einfach widerlich. Zuerst verhielt sich Alyssa ganz ruhig, war das gerade wirklich passiert und hatte er überhaupt bemerkt, dass sie im Türrahmen stand. Aber dann schlug es ein, wie ein Blitz.

„Du mieses Arschloch! Wie konntest du mir das antun, wie konntest du mich nur so verarschen!? Es ist unglaublich, was nimmst du dir eigentlich heraus, diese Schlampe mit hierher zu bringen.“, schrie sie ihn an.

„Schatz, lass mich das erklären. Es ist nicht so wie du denkst.“

„Schatz?! Jetzt ernsthaft?! Es ist nie so wie ich denke!“

„Aber…“

„ War es das erste Mal, oder gab es mehrere Male. Weißt du was! Spar es dir, ich will es gar nicht wissen. Verpiss dich einfach, ich will dich nie wieder sehen. Und nimm deinen Kram und dein neues Betthäschen gleich mit!“, unterbrach sie ihn wieder und pfefferte ein gemeinsames Bild dicht neben seinem Kopf gegen die Wand.

„Es ist besser, wenn du direkt gehst, bevor ich mich vergesse. Und versuche es nicht wiedergutzumachen. Du hast mir mein Herz gebrochen. Ich habe dich geliebt und du verarschst mich einfach so gnadenlos. Bryndon, du bist für mich gestorben.“

Nachdem er dann endlich die Wohnung verlassen hatte, konnte Alyssa ihren Gefühlen freien Lauf lassen und weinte sogleich drauf los. Der Kerl hatte ihr wirklich wehgetan,hatte auf ihren Gefühlen herumgetrampelt. Unter Schluchzen, Schnäuzen und Schniefen tippte sie eine Com-Nachricht an Phoebe, ob sie ein paar Nächte bei ihr bleiben konnte. So seltsam es klang, aber die brünette Studentin konnte nicht hier bleiben, konnte nicht in dem Bett schlafen, in dem ihr Ex-Freund und diese Twi’lek es wie will getrieben hatten. Ihre Patentante hatte sicher Verständnis dafür. Sie packte ein paar Klamotten zusammen, doch blieb ihr nicht so viel Zeit, da sie gleich noch einmal zur Uni musste. Wieso ausgerechnet heute? Jetzt wo ihre Augen rot und verheult und ihr ganzes Make-Up verschmiert war. Bevor sich Alyssa auf den Weg zur Universität machte, wischte sie die verschmierte Schminke ab, sodass nur noch ihre Augen Zeuge dessen waren, was ihr widerfahren war.

Am Campus wusste sie gar nicht erst wohin, überall waren so viele Leute und am liebsten wäre sie im Boden versunken, so wie sie aussah. Es kam ihr vor, als würde alle Welt sie angaffen. Doch egal wohin sie auch ging, es waren überall gleich viele Studenten. Also beschloss die Alderaanerin in ihr Lieblingscafé, welches zugleich auch das Stamm-Café der PoWi-Studenten war, zu gehen, um dort auf Tante Phoebe Antwort zu warten. Das Café war wie gewohnt gut besucht, aber dennoch waren hier und da ein paar freie Tische. Von Weitem konnte man schon ein gut gelauntes und in bunte Kleidung gewandetes Zeltroner-Pärchen an einem Tisch sehen. Das auffällige Pärchen zog die gesamte Aufmerksamkeit auf sich und unterhielt das ganze Café. Auch an dem Tisch saß eine Gungan. Das Ungewöhnliche Trio kannte sie teilweise aus ihren Politikwissenschafts-Seminaren, allerdings waren die drei schon einige Semester weiter. Alyssa setzte sich an einen Tisch rieb sich die Augen und schnaufte in ein Taschentuch. Kurz darauf erschien auch schon der Servo-Droide und fragte in der gewohnt freundlichen Manier, was Alyssa denn bestellen wollte.

„Ich hätte gerne einen Caf.“

„Milch? Zucker?“

„Schwarz bitte.“, antwortete sie dem Droiden etwas abwesend, während sie immer wieder auf ihr Com starrte, doch Phoebe hatte noch nicht geantwortet. Als die Bedienung den Caf auf den kleinen runden Tisch stellte, war Alyssa wieder abwesend und bemerkte es erst gar nicht, auch weil sie die gesamte Wartezeit, wie als wäre sie dazu gezwungen, zu dem so fröhlichen Dreier-Tisch auf der Terrasse des Cafés schauen musste. Wie gerne würde sie jetzt auch fröhlich sein und nicht in ihrer Trauer ertrinken. Dabei hatte der Tag so schön begonnen.


Alyssa, Studenten und etwas abseits Peppi, Charisse und Maris
.:: Naboo ::: Theed ::: Universitätscafé in der Nähe der Bibliothek ::.

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22 Oct, 2012 22:44 09 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
Peppi Moss Peppi Moss ist weiblich
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Naboo • Theed • Universitätscafé in der Nähe der Bibliothek
Peppi, Charisse und Maris, Studenten


Der bestellte Caf auf Naboo-Art war trotz der unsäglichen Droiden-Bedienung immer noch der beste in der ganzen Galaxis, wie Peppi nach ihren Aufenthalten auf Endor und Coruscant wohl mit Recht behaupten konnte. Endlich konnte sie von der ermüdenden Recherchearbeit für die Lerngruppe abschalten – es lag nicht daran, dass sie ihre Kommilitonen nicht mochte, aber ihr Blickwinkel auf die theoretischen Lehrinhalte hatte sich seit ihrer Widerstandszeit und der Mitarbeit bei Senator Marsune stark verändert. Sie musste sich ständig daran erinnern, dass Theorie und Praxis der Politik, besonders wenn es um galaktische Ausmaße ging, zwei grundverschiedene Dinge sein konnten und dass ihre Mitstudenten kaum über die Erfahrungen der Gungan verfügen konnten. Also musste sie von deren universitär geprägten Wissensstand ausgehen, nicht von ihrem eigenen. Doch damit war Schluss für heute – ihre Arbeit war getan und sie wollte sich entspannen und Spaß haben.
Für den ersten Lacher hatten schon einmal jene Erstsemester gesorgt, die von Charisse in Verlegenheit gebracht worden waren, zum einen von ihrem freizügig-extravaganten Outfit und zum anderen von den herausfordernden Blicken der Zeltronerin.

„Du bringst die Universität von Theed noch wirklich um ihren guten Ruf – meine Güte, diese armen Jungs sind das erste Mal von zuhause weg und dann klimperst du mit deinen Augen und schon verwandeln sie sich in sabbernde Idioten “, feixte Peppi und hob gespielt tadelnd den Zeigefinger. Dabei musste sie sich allerdings gewaltig auf die Zunge beißen, um nicht lauthals loszulachen. Die magentafarbene Zeltronerin warf ihre dunkelblaue Haarpracht zurück und schlug demonstrativ die Beine über, die in schwindelerregend hohen Stilettostiefeln steckten. Dabei streckte sie der Gungan ihre Zunge heraus, aber so, dass es der besagte Nachbartisch auf jeden Fall mitbekam. Irgendjemand verschluckte sich und hustete beängstigend lange. An den umliegenden Tischen war eifriges Gemurmel und Gekicher zu hören.

„Pah, das war noch lange nicht alles, liebste Peppi. Diese armen Burschen sehnen sich doch geradezu nach Aufmerksamkeit, gerade weil sie hier niemanden haben und wir Zeltroner sind doch dafür bekannt, dass wir uns um das Wohl unserer Mitwesen sorgen. Die Willkommenswoche für Erstsemester in allen Ehren, aber richtig gut fühlt man sich nur in den Händen von Zeltronern, nicht wahr,meine Herren?“ Bei diesen Worten drehte sie sich wieder dem Erstsemestertisch zu, wo sich die Gesichter der jungen Männer erneut in verschiedene Variationen von Rot färbten, aber eifrig nickten. Peppi fand das Balz- und Paarungsverhalten von Humanoiden verwirrend und faszinierend zugleich – man konnte sich nie sicher sein, welche Art der Werbung wirklich Anklang fand, da sich viele Individuen auch einfach so widersprüchlich verhielten, dass es ein Wunder, dass sich diese Spezies in ihren vielen Variationen wie Tooke in der Galaxis ausgebreitet hatten. Aber vielleicht war es auch ein natürlicher Mechanismus, der verhinderte, dass sie sich zu stark verbreiteten. Charisse stand nun auf und verkündete, dass sie nun die Toilette aufsuchen würde. „Ich hoffe, du gehst alleine dorthin, oder? “ Diese Anmerkung hatte sich Peppi nicht verkneifen können, während die Blicke der gehörig aufgewühlten Erstsemester förmlich an den Lippen oder auch anderen Körperteilen der Zeltronerin klebten, als sie antwortete: „Hmm, ich schätze wohl, dass ich alleine mein Schicksal erleichtern werde. Oder willst du mich begleiten, Bruderherz?“ Sie warf erst einen Blick unter langen, grün-lila getuschten Wimpern zu den Frischlingen, und dann zu Maris, der ihr, gefolgt von einem kehligen Knurren, zuzwinkerte. „Heute nicht, geliebte Schwester“ Dank ihrer Größe und praktischen Stielaugen konnte Peppi förmlich sehen, wie jedem an den umliegenden Tischen beinahe die Augen ausfielen und die Ohren spitzer als die eines Arkanianers wurden. Sie kannte diese Nummer bereits, und wie das Geschwisterpaar ihr versichert hatte, war das natürlich nur ein Gag, um die feinsinnigen Naboo in Verlegenheit zu bringen – sie hoffte, dass es nur ein Witz war, denn die beiden verschwanden manchmal wirklich zusammen in abgeschlossene Räume. Wie gesagt, für die Gungan war das Balz- und Paarungsverhalten von Humanoiden verwirrend und faszinierend zugleich.

Nachdem Charisse ihren Abgang in das Innere des Cafés zelebriert hatte, kehrte etwas Ruhe auf die Terrasse ein, auch wenn der Erstsemestertisch noch fleißig am Tuscheln war und immer wieder Blicke zu dem vermeintlichen Rivalen warf. Maris reagierte mit der unverschämten Zurschaustellung seines trainierten Oberkörpers und zwinkerte anzüglich zurück, während er sich mit Peppi über die heutige Abendplanung unterhielt. „Ich habe gehört, Tuul Benbs Eltern schicken ihr zum Geburtstag einen ganzen Container voll sullustanischem Gin. In ihrer neuen Luxusyacht. Verwandte im SoroSuub-Vorstand zu haben wäre schon nicht schlecht, aber Sullustanerinnen sind ja absolut nicht mein Typ.“ Der Zeltroner machte eine Kunstpause, um seine Worte auf die Zuhörerinnen an den umliegenden Tischen wirken zu lassen, die schon lange nicht mehr so taten, als ob sie interessiert ihre Getränke oder Datapads betrachteten. Bevor er aber fortfuhr, veränderte sich seine selbstzufriedene Miene für einen Augenblick und Peppi legte fragend den Kopf schief. „Da ist jemand unglücklich….“, erklärte er etwas leiser und wies diesmal unauffällig in die Richtung eines Einzeltisches schräg vor ihnen, wo eine sehr zierliche, brünette Menschenfrau [Alyssa] saß. Selbst ohne die telepathischen Fähigkeiten eines Zeltroners konnte Peppi immerhin erkennen, dass sie wohl nicht sehr gut gelaunt war. Die kleine Brünette kam ihr bekannt vor, wahrscheinlich hatten sie sogar einige Seminar zusammen. „Sie ist völlig aufgewühlt, und nicht auf die gute Art“, fuhr Maris mit ernsterer Miene fort. Ihre zeltronischen Freunde galten als auschweifend und vergnügungssüchtig, doch die Gungan wusste, dass sie darüber hinaus immer Sorge dafür trugen, dass es anderen in ihrer Umgebung gut ging. Wenn irgendein Scherz oder Flirt zu weit ging, und sich jemand beleidigt und verletzt fühlte, taten sie ihr Bestes, damit alles wieder in Ordnung kam. Daher konnten sie es nicht ertragen, wenn jemand in ihrer Nähe traurig war. „Ich glaube, sie ist mit uns in ‚Feudale Regierungssysteme der Alten Republik‘ – ich gehe zu ihr rüber und frage sie, ob sie sich zu uns setzen will“, entschied Peppi kurzerhand und ging die wenigen Schritte zu der wirklich sehr kleinen jungen Frau hinüber. „Hi, du bist doch auch in ‚Feudale Regierungssysteme der Alten Republik‘ bei Professor Karsuna, oder? Willst du dich nicht zu uns setzen, oder wartest du noch auf jemanden?“ Die rosahäutige Gungan machte eine einladende Handbewegung, zu dem Tisch, wo Maris freundlich winkte und im wahrsten Sinne des Wortes seinen Charme in Form von zeltronischen Pheromonen versprühte.


Peppi, Alyssa und Maris, Studenten

Naboo • Theed • Universitätscafé in der Nähe der Bibliothek

24 Oct, 2012 01:25 55 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Alyssa Valan
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Alyssa, Studenten und etwas abseits Peppi, Charisse und Maris
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Alyssa versuchte, während sie auf ihren Caf wartete, so gut es ging zu verbergen, dass sie todunglücklich war, sondern tupfte immer wieder mit einem kleinen Stofftuch die unendlichen, wie ein Sturzbach, aus ihren Augen rinnenenden Tränen ab, damit sie das Geschehen hier im Café zumindest ein wenig mitbekam. Am Dreier-Tisch auf der Terrasse ging es immer noch sehr fröhlich zu und die zwei Zeltroner [Charisse & Maris] und die Gungan [Peppi] schienen sich prächtig zu amüsieren. Die weibliche Zeltronerin hatte wohl gerade ein paar männliche Erstsemester bezirzt. Wie schnell sich Männer doch in triebgesteuerte Höhlenmenschen verwandelten. Bestimmt war es bei dieser Bitch von Twi’lek und ihrem Ex-Freund nicht anders gewesen. Beim Gedanken daran musste die brünette Studentin ihren Würgereiz unterdrücken und erneut kullerten dicke Tränen über ihre rosigen Wangen, weshalb Alyssa auch nicht bemerkte, wie sich die letzten zwei Verbliebenen am fröhlichen Tisch über sie unterhielten. Wie auch hätte sie das bei diesem Andrang im beliebtesten Café auf dem Campus bemerken sollen.

„Hi, du bist doch auch in ‚Feudale Regierungssysteme der Alten Republik‘ bei Professor Karsuna, oder? Willst du dich nicht zu uns setzen, oder wartest du noch auf jemanden?“

Es dauerte etwas, bis sich die Braunhaarige eine Antwort zurechtgelegt hatte. Aber die Gungan hatte Recht. Sie besuchten gemeinsam das Seminar ‚Feudale Regierungssysteme der Alten Republik‘ bei Professor Karsuna, der im Gegensatz zu ihr nicht so akzentfrei sprach. Gerne hätte sie sich jetzt Gesellschaft gewünscht, doch war sich Alyssa nicht sicher, ob das und die Aufheiterungsversuche der Zeltroner reichen würden, um sie vergessen zu lassen, was ihr vor nicht einmal einer Stunde widerfahren war.

„Hey, ja, du hast Recht. Bei Professor Karsuna sind wir zusammen. Du studierst auch Politikwissenschaften?“, fragte sie etwas zögerlich mit einem Zittern in der Stimme.

„Bist du dann nicht auch in der Vorlesung ‚Intergalaktische Verfassungen, Systeme und Kulturen‘ bei Professor Kenor und im dazugehörigen Proseminar ‚Verfassungen im Vergleich‘ bei Dr. Zzhoren?“

Theoretisch müssten sie diese Veranstaltungen gemeinsam haben, obwohl sie die Gungan seit diesem Semester das erste Mal auf dem Campus so wirklich wahrgenommen hatte. Vielleicht hatte sie ihr Praxissemester schon vorgezogen, es gab bestimmt Gründe, aber die ganzen Einführungsveranstaltungen aus den ersten Semestern, da war sie ihr nie begegnet. Karsunas Seminar war wirklich interessant bei dem alten Gungan-Professor lernte man wirklich sehr viel. Sein geschichtliches, sowie fachliches Wissen war enorm. Hoffentlich würde es bei Professor Kenor auch so interessant werden. Diese Professorin kannte sie noch überhaupt nicht. In den vorherigen Semestern hatte sie immer andere Dozenten gehabt. Das Proseminar zur Vorlesung von Professor Kenor, wurde von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus deren Arbeitsgruppe geleitet – Dr. Aletra Zzhoren. Mehr musste Alyssa dieses Semester in Politikwissenschaften nicht belegen, aber dafür hatte sie ja mit Journalismus noch drei weitere Veranstaltungen, ihren Sprachkurs in Bocce und natürlich ihre Arbeit neben dem Studium – die kleinen Schreibaufträge für diverse Magazine.

Irgendwie versuchte sie absichtlich der Frage, ob sie mit an den Tisch der Gungan kommen wollte, auszuweichen, denn dort waren alle so fröhlich, besonders die beiden Zeltroner, wobei es im Moment nur noch einer war. Aber bei den Humanoiden mit der magentafarbenen Haut war diese Euphorie und gute Laune keine Seltenheit. Die brünette Studentin fühlte sich in Gedanken irgendwie fehl am Platz, wenn sie mitginge. Sicher, würden die Zeltroner sie in Nullkommanichts aufgeheitert haben, aber konnte man ihre Stimmung überhaupt aufhellen? Sicherlich erwartete die rosahäutige Amphibioidin eine Antwort und ein ‚nein‘ kam für sie keines Falls in Frage. Wieder versuchte die kleine zierliche Menschenfrau dem bohrenden Blick ihrer Kommilitonin auszuweichen, indem sie vorsichtig an ihrem Caf nippte.

Alyssa, Peppi und Maris, Studenten
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18 Dec, 2012 01:14 03 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
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Naboo • Theed • Universitätscafé in der Nähe der Bibliothek
Peppi, Alyssa


Aus der Nähe betrachtet sah die kleine Menschenfrau wirklich nicht danach aus, als ob ihr es gut ginge. Die fest in ihrem Kopf sitzenden Augen sahen rot und verheult aus, das Gesicht war ebenso leicht verfärbt. Sie versuchte tapfer zu wirken, als sie Peppi antwortete, aber beim Aufzählen der gemeinsamen Vorlesung und Proseminars zitterte ihre Stimme. Die Gungan hatte genug Zeit mit Menschen verbracht, um die Mimik und das Verhalten der humanoiden Kommilitonin einigermaßen einschätzen zu können. Jetzt tat es ihr fast Leid, sie in diesem Zustand zu zwingen, sich zu ihnen zu setzen – andererseits hatte die Brünette sich trotz ihres unbekannten Unglücks in das Café unter andere Wesen gemischt – gänzlich alleine wollte sie bestimmt nicht sein.

„Ja, ich bin auch in dieser Vorlesung und in dem Proseminar – es sei denn, es gibt gibt noch mehr rosafarbige Gungans wie mich - ich bin Peppi, und das ist Maris, ein guter Freund von mir“, erklärte sie und deutete wieder an ihren Tisch, wo der Zeltroner sich in der Bewunderung sämtlicher weiblicher und einiger männlicher Wesen sonnte, aber seine Aufmerksamkeit nur unglücklichen jungen Frau widmete. Sie hoffte nur, dass er sich beherrschen konnte und seine gut gemeinten Absichten nicht übers Ziel hinausschossen. „Er ist Zeltroner und hat gespürt, dass es dir nicht so gut geht. Ich weiß nicht, ob du Zeltroner kennst, aber er möchte etwas tun, damit es dir besser geht, und ich möchte das auch. Seine Schwester kommt auch gleich wieder, sie ist dir sicher aufgefallen. Etwas Ablenkung wird dir bestimmt gut tun“, versuchte sie das menschliche Häuflein Elend aus seiner selbstgewählten Isolation zu locken, welches gerade demonstrativ seine Caf-Tasse anstarrte. Einen Rückzieher wollte Peppi jedoch nicht mehr machen – sie war eine Widerstandskämpferin, selbst wenn es nur darum ging, die triste Laune und die Tränen einer noch unbekannten Kommilitonin zu bekämpfen.

Die Gungan ging in die Knie, um mit der Brünetten auf Augenhöhe zu sein, vielleicht war es ihr unangenehm, von so hoch oben herab angestarrt zu werden. Falls sie sich nicht irrte, musste ihr gegenüber gut einen halben Meter kleiner sein. „Wenn du zu uns kommst, verrate ich dir auch, welcher Caf hier wirklich gut ist. Außerdem kenne ich ein paar nette Anekdoten aus Professor Karsunas wilden Revoluzzerjahren“, zwinkerte sie ihr ver-schwörerisch zu. Viele der jüngeren Semester trauten dem gesetzten Gungan gar nicht zu, dass er für den Widerstand der Naboo und Gungans gegen das Imperium im universitären Bereich eine wichtige Rolle gespielt hatte. Selbst ging er damit nicht hausieren, aber Peppi hatte ihn als engagierten Mitkämpfer erlebt, der sich unter Lebensgefahr für die Freiheit Naboos eingesetzt hatte.


Peppi, Alyssa
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28 Dec, 2012 12:13 30 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Alyssa Valan
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Eigentlich wäre sie ja lieber alleine gewesen, doch warum war sie dann überhaupt in das Café auf dem ohnehin überfüllten Campus gegangen. Und jetzt sprach sie sogar mit einer anderen Studentin, die sich an ihren Tisch zu ihr gesellt hatte, weil ihr aufgefallen war, dass es der brünetten Menschenfrau schlecht ging. Die Gungan bejahte die Frage nach den Vorlesungen und Proseminaren, die Alyssa zuvor mit zitternder Stimme gestellt hatte. Dann stellte die rosahäutige Amphibioidin sich selbst und ihren Kommilitonen, einen am Nachbartisch sitzenden Zeltroner vor. Sie selbst hieß Peppi und der Name ihres Freundes war Maris. Dabei blickte sie kurz zu ihm rüber. Dieser Maris schien die Aufmerksamkeit des halben Cafés zu genießen, zumindest die der meisten weiblichen Wesen und sogar die einiger männlicher Vertreter. Doch all das ließ ihn ziemlich kalt, denn seine Aufmerksamkeit galt einzig allein der hochgewachsenen Gungan und der zierlichen Menschenfrau.

Peppi erklärte Alyssa dann, dass Maris ihre Traurigkeit gespürt hatte, weil er Zeltroner war und er und sie wollten, dass es ihr wieder besser ging. Außerdem erwähnte sie noch seine Schwester, die gerade fort war, aber wieder zurückkommen würde. Schließlich meinte die Gungan, dass ihr ein wenig Ablenkung wohl gut tun würde. Sie meinte es bestimmt nur gut, allerdings, so wie sie sich im Moment fühlte war der brünetten Studentin überhaupt nicht nach Gesellschaft, aber wie sie die rosahäutige Amphibioidin einschätzte, würde diese ein ‚nein‘ nicht akzeptieren und Peppi hatte wahrscheinlich Recht – Gesellschaft und Ablenkung war wohl jetzt das Beste für die traurige Alyssa.

Um ihr die Angelegenheit noch schmackhafter zu machen, köderte die Gungan die menschliche Studentin mit wertvollen Insidern unter Studenten, sowie einigen Anekdoten über Professor Karsuna, ihrem Dozenten in einem von ihren Seminaren. Etwas widerwillig, knickte Alyssa schließlich ein und entschied sich dazu sich hinüber zu ihnen zu gesellen.

„Hmm… du hast wahrscheinlich Recht, dass mir ein bisschen Ablenkung und Aufmunterung gut täte. Ich bin übrigens Alyssa. Die Umstände könnten zwar besser sein, aber freut mich dich kennenzulernen. Du bist mir in meinen ersten Semestern gar nicht so aufgefallen, obwohl du ja eigentlich unübersehbar bist.“

Nachdem sich die Brünette vorgestellt und Peppi ihre Entscheidung mitgeteilt hatte, ergriff sie ihre Hand, die sie ihr entgegenstreckt hatte, als sie ihr vorgeschlagen hatte mit an ihren Tisch zu kommen. Sie blinzelte die letzten Tränen weg, schniefte noch einmal kurz und das hochgewachsene rosahäutige Wesen zog sie hoch von ihrem Stuhl und gemeinsam gingen sie hinüber zu Maris, der sofort einen Platz weiterrutschte und Alyssa seinen Stuhl anbot.

„Vielen Dank, sehr nett von dir, Maris.“, bedankte sich die Studentin bei ihrem Kommilitonen, der sein ganzes Repertoire an Aufmunterung ausspielte. Es dauerte etwas bis die zierliche, junge Menschenfrau aufgetaut war. In der Zwischenzeit war eine Zeltronerin an den Tisch zurückgekehrt. Dies musste Maris‘ Schwester sein.

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11 Feb, 2013 23:19 03 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
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Peppi, Alyssa, Maris


Die Kommilitonin, die Peppi mehr oder weniger dazu gezwungen hatte, ihre Isolation aufzugeben, hieß Alyssa. Zwar wirkte sie ein wenig widerwillig, als sie sich von der Gungan zu dem Tisch führen ließ, an dem sie und ihre zeltronischen Freunde ganz im Gegensatz zu der jungen Frau sehr viel Spaß hatten, aber auch Peppi hatte keine Lust, die zierliche Brünette allein in ihrem Unglück da sitzen zu lassen. Maris rückte höflich ein Stück weiter, um ihr mit einem freundlichen Lächeln den frei gewordenen Platz anzubieten. Einige weibliche Gäste in der Nähe zogen ziemliche betretene Gesichter und begannen heftig zu tuscheln. „Darf ich dich zu einem Drink einladen, Alyssa?“ , fragte er sie und winkte ohne eine Antwort abzuwarten, den Servodroiden herbei. Im selben Augenblick erschien Charisse, die mit wehender blauer Mähne den Weg zu ihrem Tisch zurücklegte, als ob sie über den Laufsteg einer Coruscanter Modenschau schweben würde. Sie verteilte hier und da einige verheißungsvolle Blicke unter den grün-lila getuschten Wimpern, zwinkerte oder hob eine Augenbraue, und berührte absichtlich versehentlich Schultern und Köpfe. Mehr als einmal vernahm Peppi ein scharfes Zischen, ein schweres Schlucken oder ein gemurmeltes ‚Blöde Schlampe’, bis sich die Zeltronerin endlich am Tisch eingefunden hatte. Sie riss erstaunt die Augen auf, als sie den Neuankömmling erblickte, aber schien sofort den Zusammenhang zu registrieren. Ihre Miene, die bis dahin ein triumphierend-verführerisches Lächeln zur Schau getragen hatte, entspannte sich zu einer natürlichen Freundlichkeit.

Alyssa, das ist Charisse, die Schwester von Maris und ebenfalls eine gute Freundin…“, stellte Peppi die beiden einander vor. Die Zeltronerin streckte die Hand zur Begrüßung aus. „Freut mich, dich kennen zu lernen, Alyssa. Wir haben wahrscheinlich schon ein paar Seminare zusammen gehabt, oder? Zwar kennt man hier immer jemanden vom Sehen, aber es ist fast unmöglich, alle persönlich kennen zu lernen“ , sagte sie leichthin und ließ sich auf ihrem Stuhl nieder. Zu Peppis Erleichterung schalteten die beiden erst einmal ein Gänge zurück, nachdem sie anscheinend genug Eindrücke von Alyssas Gefühlslage erhalten hatten. Jedoch war die Gungan umso neugieriger geworden, was eigentlich die junge Menschenfrau so mitgenommen hatte, dass sie völlig aufgelöst in diesem Café erschienen war. Sie allerdings mit Fragen dazu zu überfallen, erschien ihr allerdings auch nicht richtig. „Das Café hat hier einen vorzüglichen Lake-Country-Caf, am besten mit viel Bantha-Milch, kann ich dir nur wärmstens empfehlen“, schlug sie Alyssa vor, als der Servodroide heranschwebte. „Das, was Charisse und Maris heute schon an Drinks und Cocktails weggeputzt haben, würde ich nur empfehlen, wenn du zwei zeltronische Lebern hast“, ergänzte sie amüsiert, als ihre magentahäutigen Freunde angeregt diskutierten, welchen Cocktail sie als nächsten probieren wollten.



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14 Feb, 2013 20:13 18 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
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Sofort nachdem Maris einen Stuhl aufgerückt war, fragte er die zierliche, brünette Studentin, ob er sie auf einen Drink einladen dürfe. Doch bevor Alyssa überhaupt antworte, geschweige denn ihm widersprechen konnte, winkte er auch schon den blechernen Kellner herbei. Die Bestellung überließ der Zeltroner der Menschenfrau dann aber doch selbst. Die gebürtige Alderaanerin vergrub ihr Gesicht in der Getränkekarte, denn sie spürte die neidischen und hasserfüllten Blicke einiger Kommilitonen im Café, die einfach Alles für ein paar Minuten mit diesem exotischen Mann gegeben hätten.
Schließlich lugte sie dann doch hinter der Karte hervor, nur um einen Blick zu riskieren. Anscheinend hatte etwas anderes das Interesse der meisten Café-Besucher geweckt. Die Aufmerksamkeit lag nun auf einer anderen Zeltronerin, die eben noch am gleichen Tisch wie Peppi und Maris gesessen hatte und jetzt einen catwalkreifen Auftritt hinlegte auf ihrem Weg zurück zum Tisch. Und schon war die Aufmerksamkeit zum Tisch zurückgekehrt und Alyssa starrte die blauhaarige, besonders auffällig geschminkte Zeltronerin an. Sie riss genauso die Augen auf, als sie die brünette Kommilitonin entdeckte. Die blauhaarige und besonders auffällig geschminkte, zeltronische Schönheit hatte unglaubliche Ähnlichkeit mit Maris, ob sie verwandt waren – vielleicht sogar Zwillinge.


Peppi machte sie sogleich miteinander bekannt. Sie hieß Charisse und war tatsächlich die Schwester des männlichen Zeltroners. Außerdem stellte die Gungan sie als Freundin von sich vor. Die Blauhaarige stand ihr gegenüber und streckte ihr zur Begrüßung ihre Hand entgegen. Ihre Fingernägel waren frisch manikürt und es war einfach Alles – vom Make-up, über das Outfit bis hin zum Nagellack – perfekt aufeinander abgestimmt. Alyssa – guterzogen wie sie war – erwiderte die freundliche Begrüßung und reichte Charisse die Hand. Diese machte auch sofort den Mund auf und plapperte los, dass sie sich freute sie kennenzulernen und, dass sie wahrscheinlich auch schon Seminare zusammen gehabt hätten und sie sich vielleicht vom ‚Sehen‘ her kannten. Und natürlich hatte sie Recht, es war einfach unmöglich jeden aus seinem Studiengang persönlich zu kennen.

Alyssa fühlte sich leicht erschlagen von der Art der Zeltroner, auch wenn diese irgendwie ansteckend war und sie sich schon wesentlich besser fühlte als noch fünf Minuten zuvor. Trotzdem war ihr die etwas ruhigere Art von Peppi lieber, als dieses Aufgedrehte. Der Servodroide, den Maris geordert hatte, stand immer noch dort und wartete auf die Bestellungen. Die rosahäutige Amphibioidin beugte sich zu der brünetten Studentin herüber und empfahl ihr den Lake-Country-Caf mit viel Bantha-Milch. Die zwei Zeltroner orderten irgendwelche exotisch klingenden Longdrinks wahrscheinlich mit Unmengen an Alkohol, woraufhin Peppi meinte, dass man die Menge, die sich das Geschwisterpaar heute schon genehmigt hatte, nur dann schaffte, wenn man zwei zeltronische Lebern besaß.

„Gut zu wissen, vielleicht lasse ich mir bei passender Gelegenheit welche implantieren.“, meinte Alyssa scherzhaft und das erste Mal, seit sie ihren Ex-Freund mit dieser Twi’lek erwischt hatte, war der Anflug eines Lächelns auf ihrem Gesicht zu erkennen. Dann wandte sie sich an den Kellner und bestellte: „Ich hätte gerne einen Lake-Country-Caf mit viel Banthamilch, denn ich hörte der soll sehr gut sein.“


Nachdem er die Bestellungen aufgenommen hatte, verschwand der Droide und die Alderaanerin hoffte, dass sich seine Schaltkreise bei den extravaganten Bestellungen der zwei Zeltroner nicht überlasteten. Doch die blecherne Bedienung kehrte schon bald mit ihren Getränken zurück, sodass sie sich nun bei einem aromatischen Caf oder auch einem fruchtigen Cocktail ihre Gespräche fortsetzen konnten.

„Mhm… dieser Lake-Country-Caf ist wirklich köstlich. Das milde Aroma harmoniert wirklich gut mit dieser leicht nussigen Note. Genau mein Geschmack.“

Während Alyssa weiter an dem vollmundigen Caf nippte, tauschte die anderen verdächtige Blicke untereinander. Hatte sie etwas Falsches gesagt, oder hatte sie womöglich Milchschaum an der Nasenspitze. Das Mysterium sollte sich alsbald aufklären.

„Was machst du heute nach der Uni?“, fragte Charisse die Alderaanerin und grinste alle am Tisch an.

„Ähm, ich wollte eigentlich einen Artikel weiterschreiben, oder vielleicht sogar zu Ende schreiben. Ich arbeite nämlich neben meinem Studium bei ‚The ugly Truth‘, so einem kleinen Blättchen und schreibe halt für die diverse Artikel, besonders zu politischen Themen. Es bringt mir natürlich einiges an Erfahrung für mein Journalismus-Studium. Warum fragst du Charisse?“, wollte sie jetzt gerne wissen, denn sie hatte bestimmt nicht ohne Grund oder irgendeine Absicht gefragt.


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04 Mar, 2013 00:19 20 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
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Nun sah sich auch Charisse dazu berufen, Alyssa keinesfalls auch nur eine Sekunde Zeit zu geben, sich wieder in ihr Unglück zurückfallen zu lassen und fragte sie sogleich nach ihren Plänen für den heutigen Abend. Peppi hatte von ’The Ugly Truth’ gehört und das Blatt auch einmal in den Händen gehabt. Es war eine kleine unabhängige Zeitung, die mit bunten Stories aus der Umgebung von Theed gefüllt war und sich über heruntergefallene Blumentöpfe und die Kosten für die königlichen Zeremonialroben ausließ, in anderen Worten ein Lokalblatt von eher bescheidener Relevanz. Dass sich diese Postille mit politischen Themen befasste, war der Gungan neu.

„Wir gehen auf eine sullustanische Geburtstagsfeier. Tuul Benb ist eine Kommilitonin von Maris in Galaktischer Wirtschaftswissenschaft“, erklärte die Zeltronerin bereitwillig und schlürfte provokant an dem Strohhalm ihres Cocktails. Irgendwo an den Nachbartischen fiel ein Glas klirrend zu Boden. „Es wird die Party des Jahres, wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, wo es Wasserfälle aus sullustanischen Gin geben wird, und einen Haufen gut aussehender Wirtschaftswissenschaftler. Und uns natürlich. Es wäre kein Problem, dich mitzunehmen und ich denke, dass du heute Abend lieber erleben solltest, wie man mit Zeltronern feiern geht, anstatt Zeitungsartikel zu schreiben.“ Mit einem freundlichen Lächeln legte Charisse dabei eine Hand auf den Unterarm der zierlichen Menschenfrau, eine Geste, die ihrer natürlichen Art entsprach, um eine angenehme Atmosphäre herzustellen. Nicht alle mochten eine solche direkte Annäherung, doch Peppi wusste, dass ihre Freundin ihren zeltronischen Instinkten folgte und zumeist eine positive Reaktion erzielte.

„Ich wusste gar nicht, dass sich ’The Ugly Truth’ auch mit Politik beschäftigt. Wann musst du denn den Artikel abgeben?“, fragte Peppi nach, damit Alyssa sich nicht zu sehr bedrängt fühlte, „wenn du nicht gerade morgen den Abgabetermin hast, würde ich mich freuen, wenn du mitkommst, dort wird es bestimmt sehr lustig.“ Zwar kannte sie die brünette Menschenfrau noch nicht lange, aber es erschien ihr einfach nicht richtig, dass sie an diesem Abend irgendwo allein zuhause saß und wieder über etwas brütete, was sie traurig machte. Peppi hatte die Langeweile dazu getrieben, auszugehen und sich unter die Leute zu mischen – Naboo war ihre Heimat, aber seit ihrer Rückkehr hatte sie nichts mehr, wofür sie sich mit Herzblut engagieren konnte. Fast ihr ganzes Leben hatte sie mit der Gefahr vor imperialer Verfolgung im Nacken gelebt, und die Zeit auf Endor und Coruscant war ebenso aufregend gewesen. Wenn sie nichts zu lernen oder eine Seminararbeit zu schreiben hatte, waren die geruhsamen Abende auf der Couch nur dazu gut, sich zu langweilen und sich zu viele Gedanken zu machen. Und Alyssa sah aus, als ob es nicht gut wäre, wenn sie sich an einem Tag wie diesem zu viele Gedanken machte.


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14 Mar, 2013 21:16 34 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
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Charisse offenbarte ihr sogleich den Grund, warum sie nach ihren Plänen für den heutigen Abend gefragt hatte, denn das Trio hatte geplant sie zu einer Party mitzuschleifen. Eigentlich hatte Alyssa ja überhaupt keine Lust und sie war auch gar nicht wirklich in Partystimmung, nachdem, was heute vorgefallen war. Aber wahrscheinlich hatten die Drei wieder Recht, dass diese Party das Beste für sie war, um sich abzulenken. Konnte man nur hoffen, dass Bryndon nicht eingeladen war, andererseits konnte ihr das völlig gleichgültig sein, denn sie war schließlich mit einem unglaublich beliebten Zeltroner-Geschwisterpaar und einer hippen Gungan unterwegs auf dieser Party. Soll er doch weiter an seinen Twi’lek-Schlampen rumnuckeln.

Die Party, so erklärte Charisse es, war eine Geburtstagsfeier einer sullustanischen Kommilitonin von Maris. Sie hieß Tuul Benb und belegte zusammen mit ihm Galaktische Wirtschaftswissenschaften. Welch ein trockenes und ödes Teilmodul, das die brünette Alderaanerin zum Glück bereits im dritten Semester abgehandelt hatte. Auf Dauer Galaktische Wirtschaftswissenschaften zu studieren, wäre absolut nichts für die zierliche Studentin. Auf jeden Fall leistete die Zeltronerin einiges an Überzeugungsarbeit und machte ihr klar, dass diese Feier tausend Mal besser war als das Weiterdichten an ihrem dämlichen Zeitungsartikel. Charisse machte das so unglaublich gut, dass Alyssa gar nichts anderes übrig blieb, als irgendwann nachzugeben.

„Okay, okay! Ich hab es verstanden. Es wird die Party überhaupt. Ich bin dabei, aber so kann ich nicht gehen, ich muss vorher noch einmal nach Hause oder zumindest zu meiner Tante, um mich ein wenig aufzubrezeln.“, erklärte sie, denn mit von Tränen verschmiertem Make-up, wollte sie sich auf dieser angesagtesten aller Partys nicht blicken lassen.

Nachdem sie nun zugesagt hatte, schienen alle zufrieden zu sein. Doch um sicher zu gehen, dass sich Alyssa auch ja nicht drückte, bestanden sie darauf sie abzuholen. War wahrscheinlich auch besser, wie sonst hätte sie den Ort dieser Party finden sollen. Sie kannte die Gastgeberin nicht einmal, aber das sollte sie vielleicht lieber für sich behalten.

„Ich würde sagen, ihr holt mich dann so gegen halb neun ab, wenn euch das passt.“, fragte sie in die Runde.
„Hier, für alle Fälle gebe ich euch noch die Nummer von meinem Com, dann könnt ihr mich darüber auch kontaktieren.“, und reichte ihr Com-Link herum, damit sich die drei die Nummer abtippen und einspeichern konnten.


Schließlich verabschiedete sie sich für ein paar Stunden von der Gungan und ihren zwei zeltronischen Freunden, um sich für die Party seelisch wie optisch vorzubereiten.

„Bis später…“

Kurz darauf war die zierliche Studentin aus dem Café auf dem belebten Campus verschwunden. In ein paar Stunden würde sie abgeholt werden, deshalb musste sie sich jetzt beeilen. Zum Ort, wo ihr Ex-Freund sie heute so gedemütigt hatte, wollte sie nicht zurückkehren. Heute und vielleicht auch noch die restliche Woche würde sie dort noch nicht schlafen können. Alyssa flüchtete sich deshalb zu ihrer Patentante Phoebe, die auf Naboo lebte und die erreichbarste Verwandte war. Hoffentlich war in ihrem Loft noch ein Plätzchen für sie. Ihre Patentante war Modedesignerin in den Dreißigern und verkehrte mit vielen Künstlern, was in Kreisen der Familie nicht so gern gesehen wurde. Allerdings war Amy das „Schwarze Schaf“ der Familie und trotzdem mochte die gebürtige Alderaanerin die Schwester ihres Vaters furchtbar gern. Eigentlich gab es niemanden aus ihrer Familie, den sie überhaupt nicht mochte.

Dass Phoebe jetzt vor Ort war – hier auf Naboo, in Theed – hätte einfach nicht besser kommen können. Sie war sowas wie eine zweite Mutter für das einzige Kind von Autumn, Phoebes älterer Schwester. Und kurz darauf stand Alyssa vor der Tür ihres Lofts. Vielleicht wäre das ja auch – überlegte sie – eine dauerhafte Lösung, eine Wohngemeinschaft mit ihrer Patentante. Sie hatte genug Platz im Loft, wenn nicht gerade irgendwelchen wildfremden Künstler dort übernachteten, aber vielleicht würde irgendwann auch ein potentieller Mann für die Studentin dabei sein.

Phoebe öffnete die Tür und die beiden umarmten sich. Dann bat sie die junge Erwachsene hinein und fing auch sogleich an ihre Nichte, die gleichzeitig ihr Patenkind war, zu trösten: „Natürlich kannst du hier bleiben, komm rein. Ich mach dir erst einmal einen Tee und dann sehen wir weiter.“

Jetzt, wo ihre Tante für sie da war, kamen die ganzen verdrängten Gefühle wieder hoch, doch der erwartete heftige Gefühlsausbruch überkam Alyssa erst im Loft, als sie teetrinkend mit der Modedesignerin auf der Couch saß. Es waren einfach zu viele Gefühle die sich angestaut hatten und jetzt aus ihr heraussprudelten. Sie wusste nicht, was sie ohne ihre fürsorgliche Patentante getan hätte.

„Hey, Süße. Ist schon gut. Lass die Gefühle raus, bevor sie dich innerlich zerfressen. Alles ist gut, meine Kleine. Leg dich was hin, ich koch dir etwas.“, tröstete sie Phoebe ihre Nichte und ging dann in die Kochecke.

Alyssa legte sie auf das weiche Sofa, winkelte ihre Beine an und schnappte sich ein Kissen, das sie umarmen konnte. Dann schaltete sie die HoloNet News ein und trocknete mit einem Taschentuch ihre Tränen und versuchte den Nachrichten zu folgen. Sie berichteten über die Senatssitzung von vor ein paar Tagen. Sie berichteten wohl erst jetzt darüber, da es keine Vollversammlung war, aber für eine Studentin der Politikwissenschaften und nicht zu vergessen von Journalismus war es natürlich enorm wichtig auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Die Kamera ruhte auf dem leeren Rednerpult und sämtliche anwesenden Senatoren starrten gebannt dort hin. Ein männlicher Senator – für einen Mann eher von geringer Körpergröße – betrat das Rednerpult, blickte erwartungsvoll in die Runde und wartete bis sich der Saal beruhigt hatte, um dann seine vorbereitete Rede heraus zuschmettern. Die brünette Studentin verfolgte die Rede mit großem Interesse und plötzlich wurde die Rede noch interessanter…

„… An jeder Ecke der Galaxis herrschen Despoten, die mit ihrer Machtmaschinerie weiterhin Unschuldige knechten, unterdrücken und ermorden! Das wohl beste Beispiel dieser namenlosen Brutalität ist wohl der uns allen bekannte Warlord Zsinj, der seine Gebiete schamlos ausbeutet und versklavt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, wie wichtig es für unsere Reputation als wirklich demokratischer Staat ist, dass wir dieses Monster für die begannen Untaten büßen lassen.“, als Alyssa das hörte konnte sie ihren Ohren kaum trauen, was der Mann dort sagte, sie wollte unbedingt wissen, wer er war. Und schließlich blendete die Regie der Nachrichtensendung den Namen des Politikers ein. Es handelte sich um Nathanael Senesca, den Senator von Aargau. Als er Zsinj erwähnte, spürte die gebürtige Alderaanerin die Wut in sich hochkochen. Es war die Schuld dieses Kriegstreibers, dass sie nicht wusste, wie es um einen großen Teil ihrer Familie stand. Dieser Mann weckte in ihr neue Hoffnungen durch seine Rede. Hoffentlich waren es nicht nur leere Worte wie es bei vielen Politikern üblich war. Doch erst einmal wollte sie sich die Illusion bewahren, dass es nicht so war.

Noch lange erinnerte sich Alyssa an die Worte Senescas, sogar als sie unter der Dusche stand ihr Gesicht wusch, um das verschmierte Make-up zu entfernen. Die Rede hatte ihr wieder einmal vor Augen geführt, dass es zu viel Ungerechtigkeit in dieser Galaxis gab und ausgerechnet ihre Familie wurde Opfer ebendieser. Nachdem sie geduscht, ihre Haare getrocknet und ihren Körper mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion eingecremt hatte, fragte sie ihre Patentante, ob diese ihr für die Party eventuell eines ihrer Cocktail-Kleider leihen könnte. Zufälligerweise hatten sie die gleiche Kleidergröße, was sich jetzt als großer Vorteil erwies, da die zierliche junge Frau sonst in ihrer eigenen Wohnung etwas zum Anziehen hätte holen müssen.

Phoebe hatte das perfekte Kleid, ein orangenes, kurzes Cocktailkleid. Nun wurde es langsam Zeit, Alyssa schlüpfte schnell hinein, in zwanzig Minuten würde die Peppi vorbeikommen und sie abholen. Eben noch ein wenig dezent Make-up aufgelegt, natürlich farblich auf das Kleid abgestimmt. Ihre Haare gefielen ihr so, wie sie waren. Jetzt aber flott, noch drei Minuten bis zur vereinbarten Zeit, doch wo waren diese verflixten Schuhe und ihr Com-Link musste auch noch irgendwo hier rumliegen. Ah da war es. Die Studentin schnappte sich das kleine Gerät. Dort war eine Nachricht von ihrem Chef von der Redaktion, die sie kurz überflog.

Der Wahnsinn, einfach unglaublich. Eben noch hatte sie ihn im HoloNet gesehen, jetzt hieß es, dass er laut einer relativ zuverlässigen Quelle Urlaub hier auf Naboo machte, da er früher einmal hier studiert hatte und sie, Alyssa Valan sollte ihn interviewen für ‚The ugly Truth‘, hier auf Naboo, einfach der Wahnsinn. Konnte sie mal irgendwer kneifen!?
Völlig in Gedanken vertieft schlüpfte sie in die Schuhe, die sie vorher so verzweifelt gesucht hatte und wartete auf den Abholdienst.


Alyssa, Phoebe
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07 Apr, 2013 23:55 09 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
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Naboo • Theed • Peppis Wohnung
Peppi


Ganz bewusst hatte sich Peppi nach ihrer Rückkehr nach Naboo nach einer Wohnung abseits des Gungan-Viertels von Theed Ausschau gehalten. Sie wollte nicht wie viele andere ihrer Spezies nur mit ihresgleichen zusammenglucken, sondern auch Kontakt zu den Naboo und den anderen Wesen nicht verlieren, die nach dem Fall des Imperiums nach Theed gekommen waren und sich dort niedergelassen hatten. Sicherlich kam sie auch an der Universität mit vielen Nicht-Gungans zusammen, aber seit sie wusste, wie viele verschiedene Spezies es in der Galaxis gab, hätte sie sich in der Gungan-Gemeinde eingeengt gefühlt. Eigentlich hatte sie auch vorgehabt, sich völlig unabhängig von ihren Eltern zu machen, aber es war für eine einfache Studentin ihrer Statur nahezu unmöglich eine bezahlbare Wohnung in der Nähe der Universität zu finden, in der sie sich nicht ständig den Kopf anstieß. Im Stadthaus ihrer Eltern wollte sie nicht wohnen, obwohl sie dort genug Platz gehabt hätte und sie gerne Zeit mit ihrer kleinen Schwester verbrachte. Also ließ sie es zu, dass Pashi und Jerrad Moss ein Apartment kauften und es gungangerecht ausbauten, unter Peppis Bedingung, dass sie ihren Eltern einen Teil der Credits zahlte, die sie als Stabsmitarbeiterin des Senators von Naboo verdient hatte. Die rosahäutige Gungan war einfach zu stur, als dass sie sich die Wohnung hätte schenken lassen und hatte so gut es ging, auch beim Umbau mitgeholfen, so dass sie zu Recht stolz darauf, etwas mit den eigenen Händen für ihr kleines Heim getan zu haben. An den Wänden hingen holografische Bilder und diverse Souvenirs von ihrer Zeit auf Endor und Coruscant, wie etwa Ewok-Kunsthandwerk, auch wenn ihr die kleinen Pelzwesen mit den dunklen Knopfaugen immer etwas unheimlich waren. Ihr Prunkstück war aber ein Wandholo, das die Aussicht auf die Skyline von Coruscant vom Senatsdistrikt zu verschiedenen Tageszeiten simulierte. Ihre liebste Tageszeit war der Sonnenuntergang, wenn die Sonne die Gebäude in Gold und verschiedene Töne von Rot und Orange tauchte. Zwar hatte der gewaltige Stadtplanet keine Naturschönheiten wie Naboo, aber dieser Anblick war ein mehr als ausreichender Ersatz.

Allerdings hatte Peppi heute keinen Blick dafür, als sie sich daran machte, ihre Abendgarderobe zusammenzustellen, die aus einem türkisgrünen, bauchfreien Top bestand, das eine Schulter frei ließ und einer ebenfalls türkisgrünen Hose mit zarten perlmuttschimmernden hellen Mustern. Die kurze Jacke und die Schleifen, die ihre Ohren zusammenhielten, schimmerten in derselben Perlmuttfarbe. Um Schuhe brauchte sich die Gungan keine Gedanken zu machen, weder Otolla- noch Ankura-Gungans brauchten ihre Füße zu bedecken oder besonders zu schützen, wenn es nicht extrem kalt oder glühend heiß war. Die Versuche einiger findiger Geschäftsleute nach der Befreiung Naboos den Gungans Schuhwerk zu rein modischen Zwecken schmackhaft zu machen, scheiterten kläglich. So überließ sie den Stress, passende Gehwerkzeuge zu finden, Humanoiden mit ihren viel zu empfindlichen und zerbrechlichen Füßchen.

Kurz bevor es an der Wohnungstür wild klingelte, sprühte sie die Ohren, Bauch und die freie Schulter mit einem Schimmerspray ein und schnappte sich ihre grellrosa Handtasche. Draußen vor der Tür warteten Maris und Charisse in einem schnittigen schwarzen Speeder, aus dem laute zeltronische Partymusik dröhnte. In der Innenstadt von Theed hätte sie das eine saftige Verwarnung gekostet, allerdings war die Theed Security Guard im Univiertel etwas großzügiger. Das zeltronische Geschwisterpaar hatte bei seiner Ausstattung wieder einmal in die Vollen gegriffen. Charisse trug ein nachtblaues, schulterfreies Etwas, bei dem man nicht so recht wusste, ob es nun ein Oberteil war, das nur knapp über ihren Hintern fiel, oder ein Kleid, dessen Saum dort knapp endete. Darunter zeichnete sich ein V-förmiger Einteiler mit einem gitterartigen neongelben Muster ab. Aber dieses Kleidungsstück konnte auch einfach aus einem Netz gemacht sein – wie die langen Armstulpen, die ihr bis zu den Oberarmen reichten. Die Beine der Zeltronerin wurden von ebensolchen halterlosen Netzstrümpfen bedeckt und steckten in leuchtend blauen Wildlederstiefeln. Um ihr Outfit auch zur Geltung zu bringen, während sie auf ihre Gunganfreundin wartete, war sie natürlich ausgestiegen und hatte sich entsprechend auf die Motorhaube des Speeders drapiert, wobei sie den verdutzten Passanten freundlich zulächelte. Ihr Bruder saß lässig auf dem Fahrersitz – er trug ein enges Hemd in einem ähnlichen Blau wie seine Schwester, nur dass die Netzbekleidung fehlte, stattdessen trug er es fast bis zum Nabel aufgeknöpft, worunter ein türkises, durchsichtiges Shirt mit einem tiefen V-Ausschnitt zu sehen war.
„Gehen wir heute im Partnerlook, Maris?“, frotzelte Peppi grinsend, als sie sich auf die Rückbank des Speeders schwang. „Ich hab mein Schimmerspray und noch eine Ersatzschleife dabei.“ „Das Spray nehme ich gerne, aber Perlmutt ist mir zu dezent“, erwiderte der Angesprochene lachend, während er schwungvoll eine Kurve schnitt. Peppi und Charisse johlten begeistert auf, die rasante Fahrt war genau nach ihrem Geschmack. Die Gungan hoffte nur, dass Alyssa nicht durch die extrovertierte und extravagante Art der Zeltroner abgeschreckt wurde – das, was die zierliche junge Frau an diesem Nachmittag von den beiden mitbekommen hatte, war nur eine sehr vage Andeutung dessen, was an diesem Abend noch geschehen konnte. Dennoch sah sie der Party frohen Mutes entgegen – und vielleicht hatte sie ja eine neue Freundin gewonnen, auch wenn sie sie mehr oder weniger überredet hatten, mitzukommen.

Die Adresse, die Alyssa ihnen genannt hatte, befand sich in einer Gegend, in der viele Künstler und Designer wohnten und arbeiten. Eigentlich hatte die junge Frau nicht besonders künstlerhaft gewirkt, aber das Äußere konnte ja bekanntlich auch täuschen. Peppi stieg aus und sah sich am Haus mit der genannten Adresse nach Alyssas Namen um, fand ihn aber nicht vor. Sie zückte also ihr Com und tippte eine Nachricht:

Zitat:
‚Hi Alyssa, wir sind bei der Adresse, die du uns genannt hast. Ich finde aber deinen Namen nicht. Wir stehen jedenfalls in einem schwarzen Speeder vor der Tür und sind eigentlich weder zu übersehen noch zu überhören. Bis gleich, Peppi


Peppi, im Speeder Maris, und Charisse
Naboo • Theed • Vor Phoebe Milanos Haus

04 May, 2013 20:51 12 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Nathanael Senesca
Gast


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[ Naboo – Hoher Orbit – an Bord der „Fallax Infinitas“ – Anflug auf Theed – Reiseloge ] Nathanael Senesca

Die Sterne wurden mit einem Mal wieder einfache leuchtende Punkte am Himmel, als das Luxusshuttle aus dem Hyperraum trat und nicht mehr mit dem Licht um die höhere Geschwindigkeit konkurrierte. Mit einer ungewohnten Eleganz strebte es durch das Nichts und steuerte auf den blau-grünen Ball zu, der ebenso wie es im Nichts schwebte. Nathanael beachtete das gesamte physikalische Großereignis um ihn herum mit keinem Blick und Gedanken. Er war das ganze Schauspiel schon gewohnt, kannte das merkwürdige Gefühl des Stillstehens, wenn man den Hyperraum verließ, und kannte das sich einspielende Farbenspiel, wenn die Striche wieder zu Punkten wurden. Vielmehr beschäftigte er sich mit den Punkten und Strichen auf seinem Datapad, die zusammen Wörter bildeten und sorgsam studiert werden wollten. Irgendwelche Anträge und Petitionen von Firmen und bedeutenden Einzelpersonen auf Aargau, einige Berichte über irgendwelche Fachausschussbeschlüsse und natürlich wirtschaftliche Daten über einige ausgewählte Bereiche der Galaxis, in denen es in letzter Zeit kleinere oder größere Verwerfungen gegeben hatte. Der dürre Humanoid war gerne auf dem neusten Stand. Eine der schlimmsten Tatsachen, die er gar nicht leiden konnte, war, wenn er etwas nicht wusste oder – noch schlimmer – nicht verstand. Und er zapfte viel seiner Energie ab, um diese möglichen Schwachpunkte auszuschalten. Aktenstudium war zu seinem Nebenberuf geworden, den er oft sogar stärker ausübte, als Kontakte knüpfen, Reden halten oder Verbündete oder Gegner treffen. Doch dafür konnte er mit Faktenwissen auftrumpfen, was in der gesamten Senatsrotunde nicht häufig gesehen wurde. Oft beschränkten sich seine Kollegen darauf, ihre Sklaven namens Beraterstab die politische, ökonomische und soziale Einzelsituation herausfinden zu lassen. Das jedoch hatte er nicht nötig und wollte er auch nicht nötig haben. Etwas, was er außerdem nicht haben konnte, war, sich in Abhängigkeit zu irgendjemandem begeben zu müssen. Wie abstoßend, dass er von diesen überdimensionalen Eckköpfen des Intergalaktischen Bankenverbandes unterstützt werden musste. Irgendwann würde die Zeit kommen, wo er sich von diesen Muuns unabhängig machen würde, um endgültig vollkommen autonom und selbstständig zu agieren. Nun musste er wenigstens noch die Wünsche der Zentrale von Muunilinst entgegennehmen und bestens Falls auch befolgen. Das war ermüdend und lästig.

Genauso lästig war die Stimme des Piloten des Shuttles. Schon seit dem Start hatte der Halb-Sephi ihn nicht lieb gewonnen und die Abneigung hatte sich im Laufe des Fluges nur verstärkt. Wieder einmal kam die Stimme minimal verzerrt durch den verborgenen Lautsprecher und riss den Politiker abrupt aus seinem Studium der wirtschaftlichen Situation von Sullust. Und wieder einmal war es eine unnötige Meldung.

„Achtung, wir befinden uns im Landeanflug auf Theed. Besondere Vorsicht beim Eintritt in die Atmosphäre.“

Als würde der Vollidiot ein großes Personenshuttle steuern, das vollkommen aus Frischlingen bestand, die noch nie einen Hyperraumflug hinter sich gebracht hatten! Er vergaß wohl, wen er hier chauffierte. Vielleicht wurde es an der Zeit, ihm das wieder in Erinnerung zu rufen. Doch darauf verzichtete Nathanael erst einmal. Nicht unnötigen Papierstreit mit der hiesigen Aufsichtsbehörde anfangen.

Nachdem er wieder angefangen hatte zu lesen und einige virtuelle Dateien über irgendwelche wirtschaftlichen Situationen von irgendwelchen Planeten und über die damit verknüpfte politische Macht gelesen hatte, war es schließlich so weit, der Anflug auf Theed begann. Das erste Mal seit einiger Zeit schaute der braunhaarige Mann aus dem Fenster und konnte schon die grünen Hügel und Wälder sehen, die die Oberfläche von Naboo so ausmachten und durch die er mit seinen ehemaligen Freunden gezogen war. Freunde... Lange war es her, dass er irgendein Lebewesen in der Galaxis so genannt hatte. Heutzutage unterschied er nunmehr zwischen politisch Verbündeten und Feinden, Gleichgesinnten und Gegnern, Bundesgenossen und Konkurrenten. Dazu kamen noch unnütze Personen, die eher Dinge waren und die einfach zu unbedeutend ihr Leben fristeten, um irgendwie ihn zu beeinflussen. Es war viel sinnvoller, eine solch strikte schwarz-weiß-malerische Trennung des wichtigen Umfelds durchzuführen. Man konnte ganz leicht abschätzen, ob man der betreffenden Person die Freiheit oder den Gnadenschuss schenkte oder ob man deren Autorität fördern oder untergraben sollte. Freunde... Wer brauchte Freunde, wenn er an den Schaltstellen der galaktischen Politik stand. Wer konnte sich auf Freunde verlassen, wenn er so reich war, dass er problemlos im Skysitter Restaurant ein- und ausgehen konnte. Wer konnte sagen, dass diese „Freunde“ nicht einfach nur an seinem Reichtum interessiert waren? Nein, ohne nahe Bezugspersonen, die ihn doch nur schamlos ausnützen würden, lebte der Senator deutlich besser. Zeitverschwendung waren sie. Was würden sie denn ihm selber bringen? Nur Mühsal und natürlich eine Angriffsschwäche, die ihn verwundbar machen würde. Als Beispiel konnte man ruhig Philo Leem nehmen. Ohne seine tolle Beraterin an seiner Seite war er schwach, ohne Willen. Mit ihr war er jedoch genauso ein Schwächling. Man musste sich seine Schwäche einfach zunutze machen und seine Beraterin verschwinden lassen. Konnte man dasselbe bei Nathanael machen? Natürlich nicht! Jede Person aus seiner Delegation und seinem kleinen Beraterkreis war entbehrlich und konnte geopfert werden. Die Schwäche jüngerer Tage – so betonte er nun – war eine Schwäche jüngerer Tage, mit der er sich nicht mehr identifizierte und von sich wies. Das junge Alter und die Unerfahrenheit hatten ihn dazu veranlasst, Freundschaften zu schließen. Nun wusste er, was für eine Dummheit es gewesen war.

Theed kam in Sicht und kurze Zeit darauf landete auch schon das Shuttle in einem Landehangar. Es wurde mal wieder Zeit, richtig entspannen zu können. Keinen anderen Planeten in der gesamten weiten Galaxis liebte der Politiker mehr, als Naboo. Als er schließlich aufstand und zum Ausgang ging, freute er sich also richtig darauf, endlich wieder einmal die frische Landluft zu genießen. Die Filtersysteme auf diesem Schiff waren zwar exzellent, doch kam nichts an wirklich echte Luft mit einem leichten Hauch Wind heran. Ein kleines Lächeln stahl sich auf Nathanaels Mund, als das Schotttor zur Außenwelt geöffnet wurde. Doch es erstarrte sofort. Anstatt der schönen, wunderbar schönen und erfrischenden Luft erwartete ihn Blitzgewitter und ein lautes Stimmenwirrwarr. Eine Horde wild gewordener Paparazzos hatte sich vor dem Shuttle versammelt und nahm es unter Dauerbeschuss. So hatte sich der Humanoid die Ankunft sicher nicht vorgestellt.

[ Naboo – Oberfläche – Theed – Landehangar - am Ausstieg der „Fallax Infinitas“ ] Nathanael Senesca, sogenannte Mitglieder des investigativen Journalismus, Hangarbedienstete

08 May, 2013 17:11 45
Alyssa Valan
bloomig




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.:: Naboo ::: Theed ::: Loft von Phoebe ::.
Alyssa, Phoebe


Sie war gerade in ihre blauen Pumps hineingeschlüpft, da vibrierte auch schon ihr Com-Link, das auf der kleinen Kommode lag, die im Eingangsbereich des geräumigen Lofts stand. Alyssa nahm das Gerät von der Anrichte und las die Nachricht, die sie so eben empfangen hatte. Sie kam von Peppi.

Zitat:
‚Hi Alyssa, wir sind bei der Adresse, die du uns genannt hast. Ich finde aber deinen Namen nicht. Wir stehen jedenfalls in einem schwarzen Speeder vor der Tür und sind eigentlich weder zu übersehen noch zu überhören. Bis gleich, Peppi


Die Studentin beeilte sich nun etwas, verabschiedete sich lediglich noch von ihrer Patentante und bedankte sich nochmals für das schöne Kleid.Phoebe rief ihr von der Galerie aus noch hinterher, sie solle eine Key-Card mitnehmen. Zwei Key-Cards lagen auf der gleichen Kommode, wo eben noch ihr Com-Link gelegen hatte neben anderen Dingen, die man als Frau kurz bevor man die Wohnung verließ gut gebrauchen konnte. So hing über dem Möbelstück an der Wand auch ein Spiegel. Die brünette junge Erwachsene griff sich die am nächsten liegende Schlüssel-Karte und zog die Tür zum Loft hinter sich zu.

Unten angekommen, waren das Trio, das aus der Gungan und dem Zeltroner-Geschwisterpaar bestand, kaum zu verfehlen. Alyssa steuerte direkt auf den schicken, schwarzen Flitzer zu, der nicht weit vor der Tür parkte.

„Hey ihr drei. Du, sorry, Peppi ich hätte dir sagen sollen, dass ich fürs erste hier bei meiner Tante Phoebe untergebracht bin, dann hättet ihr die Wohnung sicher besser gefunden.“, begrüßte sie alle.

Die Gungan war ganz in eine türkisgrüne Hose und ein ebenso türkisgrünes, bauchfreies Top gewandet. Es passte perfekt zu ihrem rosa Hautton, außerdem hatte sie noch schöne Akzente in Perlmutt gesetzt. Charisse trug eine Kombination aus nachtblau und neongelb. Die einzigen Kleidungsstücke, die die zierliche Studentin mit Sicherheit hätte identifizieren können, waren neben den Netzstrümpfen und der Armstulpen die leuchtend blauen Wildlederstiefel. Auch Maris hatte natürlich alles aus seinem Kleiderschrank herausgeholt was ging. Sein Outfit war einerseits schlicht und hatte es doch irgendwie etwas Extravagantes. Aber andererseits hatten die weiblichen Wesen meist die größeren Auswahlmöglichkeiten was Mode anging, doch neben Maris musste sich manche Frau wie eine graue Maus vorkommen.

Die gebürtige Alderaanerin nahm auf der Rückbank des schicken Schlittens neben Peppi Platz. Gleich darauf drückte der männliche Zeltroner aufs Gaspedal und los ging die wilde Fahrt, eine wilde Fahrt ins Party- und Nachtleben von Naboo. Sie rauschten ohne Verdeck durch die Straßen Theeds, sodass die zeltronische Musik überall, wo sie langfuhren gut zu hören war.

Alyssa, Peppi,Charisse und Maris
.:: Naboo ::: Theed ::: auf der Straße ::: im Speeder ::.

17 May, 2013 13:37 59 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
Peppi Moss Peppi Moss ist weiblich
Superheftig!


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Naboo • Theed • unterwegs Peppi, Alyssa, Maris, Charisse


Maris jagte den schwarzen Speeder durch die Straßen des Universitätsviertels – wie jeden Abend waren viele andere Feierwütige, zumeist Studenten zu Fuß, mit Speedern oder anderen Fahrzeugen unterwegs. Aus vielen Häusern drang Musik und Stimmengewirr, oder Grüppchen standen im Freien mit Getränken in den Händen. Mit den Vergnügungsmeilen auf Coruscant hatte diese Szenerie nur wenig Ähnlichkeit, worüber Peppi eigentlich sehr froh war, obwohl sie das Nachtleben in sprichwörtlichen Mittelpunkt der Galaxis in vollen Zügen genossen hatte. Jedoch hatte sie auch gesehen, wie viel Elend dahinter steckte, die Verstrickungen in kriminelle Machenschaften, wovon der Handel mit Spice nur der harmloseste war. Die Gier nach immer mehr beschränkte sich nicht nur auf Credits, nach immer neuen Abwechslungen, wenn die neuesten Trends von gestern heute schon wieder fade und abgeschmackt waren und immer weiter Grenzen überschritten wurden, nur um sich nicht zu langweilen. Trotz aller Ausgelassenheit, die oft genug von Alkohol angefeuert wurde, war hier immer noch bemerkbar, dass sie sich auf Naboo befanden. Dessen Kultur zeichnete sich durch seinen Sinn für Stil und Ästhetik aus und blieb von den fragwürdigen Auswüchsen des modernen Lebens in den Kernwelt weitestgehend verschont, obwohl die Eroberung Coruscants durch die Neue Republik für einen Zustrom von Außenweltlern nach Naboo gesorgt hatte. Sowohl die Königin als auch die Einheimischen, Naboo und Gungans, waren bestrebt, ihre jeweiligen Kulturen vor fremden Einflüssen zu bewahren, nachdem die imperiale Besatzung abgeschüttelt worden war. Sie musste sich eingestehen, dass sie mit jedem Abend, den sie hier nicht zuhause verbrachte, auch gegen die Langeweile ankämpfte, doch nicht um den Preis, der Coruscant von ihr fordern würde. Eine neue Aufgabe musste her, doch am wichtigsten war, erst einmal das Studium zu beenden, so lange wollte sie noch das Beste daraus machen. Und sie musste sich vor allem um ihre neue Bekanntschaft kümmern.

„Was meinst du denn fürs Erste, Alyssa? Du musst doch schon länger in Theed wohnen, oder? “, hakte sie nach. „Jedenfalls wohnt deine Tante in einem ziemlich interessanten Haus, muss ich sagen. Nicht gerade typisch für Theed. Wohnt deine Familie auch hier oder kommst du von woanders her?“ Sie musste ein wenig lauter reden, um gegen die Musik und den Fahrtenlärm anzukommen. Von ihrem Gespräch von heute Nachmittag hatte die Gungan noch in Erinnerung, dass der Akzent der jungen Frau etwas anders als der der Naboo klang, wobei er allerdings auch von Region zu Region variierte, wie es auch beim Gungan Basic und Alt-Gungan der Fall war. Und wie verwirrend erst die Vielzahl der Dialekte und Akzente der vielen anderen Völker der Galaxis war, zwar behaupteten viele Basic zu sprechen, aber oft hatte Peppi wegen der fremdartigen Aussprache kein Wort verstanden. Aber als sie daran gewöhnt war, wollte sie diese Vielfalt gar nicht mehr missen.

Währenddessen bog Maris schwungvoll in eine der größere Straßen ab, die zu den nobleren Vororten von Theed gehörte. Zwar hatte Tuul Benb eine Wohnung in der Nähe der Universität, aber da sie vorhatte, eine standesgemäße Geburtstagsparty mit allen Schikanen zu feiern, war von ihren Eltern ein Anwesen gemietet worden, dass diesem Anlass gerecht wurde. Schon von weitem war ein stattlicher Pulk von Speedern zu sehen, der in eine bestimmte Richtung zog und festlich oder sehr auffallend gekleidete junge Leute flanierten zu Fuß zu der hell beleuchteten Villa, die in typischem Naboo-Stil gebaut war. Lampions in verschiedenen Rosé- und Goldtönen illuminierten den Weg durch den offenen Park, der den ausladenden Torbögen des Eingangs führte. Im Hintergrund, sowohl auf dem Gelände als auch in der Straße, aber dennoch sichtbar genug, hatten sich einige Beamte der Naboo Security Guard aufgebaut und es ließen sich eben so dezent aber wirkungsvoll Angehörige privater Sicherheitsdienste blicken, was darauf schließen ließ, dass sowohl die Gastgeberin, ihre Gäste als auch die Anwohner darauf Wert legten, dass es nicht zu unerwünschten Störungen kam. Niemand hatte es sehr eilig, ging es doch darum zu sehen oder gesehen zu werden, es wurde gewunken, Coms klingelten oder man rief sich eben zu, ein Spiel, an dem sich auch Maris und Charisse rege beteiligten. Peppi hingegen hielt sich zurück, damit sich Alyssa nicht vernachlässigt vorkam und sich auch schlichtweg besser mit ihr unterhalten konnte.


Peppi, Alyssa, Maris, Charisse
Naboo • Theed • unterwegs

23 May, 2013 20:36 47 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Die Entourage
Let me entertain you


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Tuul Benb, Jae und Aril Benb, Gäste
Naboo • Vorort von Theed • Anwesen


Tuul Benb seufzte innerlich – es war ihre Geburtstagsparty, und nicht die ihrer Eltern, obwohl sie sich gefreut hatte, dass beide trotz ihrer engen Terminpläne nach Naboo gekommen waren. Auch war ihr klar, dass ihr Vater als Vorstandsmitglied bei SoroSuub und ihre Mutter, die bei SoroSuub Direktorin im Bereich Forschung und Entwicklung tätig war, gewisse gesellschaftliche Verpflichtungen hatten. Dazu gehörte es, dass zu ihrer Geburtsfeier nicht nur ihre Freunde und Bekannten eingeladen waren, sondern auch Geschäftspartner aus dem Chommell-Sektor, Honoratioren aus Theed, Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens – und deren Söhne und Töchter, die an der Universität von Theed studierten. Wenigstens hatten ihre Eltern soweit Einsicht gehabt, als dass sie daran dachten, dass ihre Tochter 23 Jahre alt wurde, und nicht 230. „Wir waren schließlich auch einmal jung“, hatte ihre Mutter kichernd gesagt, als sie fröhlich bei den ersten Akkorden des Soundchecks der extra aus Sullust eingeflogenen Glimmik-Band fröhlich mitwippte. Tuul hätte sich am liebsten die mit phosphoreszierendem Blau gesträhnten Haare gerauft, aber es hatte beinahe zwei Stunden gedauert, bis die Frisur geflochten und gestylt worden war. Aber sie lächelte, verteilte Komplimente und betrieb Small-Talk mit äußerst langweiligen Personen, die jedoch einmal „für später“ und für „Beziehungen“ wichtig werden könnten.

Die Party hatte gerade erst begonnen und sie hoffte, dass die wirklich wichtigen Gäste, nämlich ihre eigenen Freunde, rasch eintrudelten und sich die recht steife Stimmung auflockerte, sobald sich das Anwesen mit feierfreudigen Leuten füllte. In der Mitte des Innenhofs war ein Brunnen aufgebaut worden, aus dem statt Wasser sullustanischer Gin sprudelte und sich nach einer eingebauten Lichterorgel rosé, grün, hellblau und rot färbte. Die Freunde ihrer Eltern hatten sich nur sparsam daraus bedient, doch sie hoffte, dass die schwache Konstitution von Nicht-Sullustaner dafür sorgte, dass sie im Laufe des Abends etwas lustiger wurden und über andere Themen als die Deregulierung der Finanzmärkte sprachen. Ihr Vater hatte die junge Sullustanerin in ein Gespräch verwickelt, an dem sich ein Vertreter des Intergalaktischen Bankenclans beteiligte, einem Nimbanel mit einem detaillierten aber drögen Faible für die Besteuerung von Kapitalanlagen sowie ein Mensch, der eine leitende Funktion bei der Bank von Naboo und einen Lehrauftrag an der Universität innehatte. Deren Namen hatte sie prompt in dem Augenblick wieder vergessen, nachdem sie ihr vorgestellt worden waren. Zwar konnte sie sich durchaus an dem Gespräch beteiligen, aber es war ihre Geburtstagsfeier, Fachgespräche konnte sie zur Genüge an der Uni führen.

„Der Senator von Aargau setzt sich ja unermüdlich dafür ein, dem Regulierungswahn der Neuen Republik Einhalt zu gebieten“, hörte sie ihren Vater sagen, bevor sie sich mit der Entschuldigung löste, dass sie nun wirklich ihre Gäste empfangen müsse. Das war nicht einmal gelogen – der Leiter des Sicherheitsdienstes hatte über ihr in einem Armreif integriertes Mini-Com das erhöhte Verkehrsaufkommen von Speedern und Fußgängern avisiert – einschließlich der unvermeidlichen Beschwerden der Nachbarn. Endlich konnte der angenehme Teil des Abends beginnen – eine Geburtstagsfeier, von der die braven Naboo bestimmt noch lange reden würden. Aufgeregt raffte sie ihr bodenlanges schwarzes Kleid, das von den gleichen blau leuchtenden Streifen durchzogen war, wie sie sie auch in ihrer Frisur trug und eilte in die Empfangshalle des Anwesens, wo ein großer Tisch mit diversen Mixgetränken meist alkoholischer Natur für ankommenden Gäste aufgebaut war. Zwei Servodroiden und zwei menschliche Bedienstete warteten darauf, die Getränke zu reichen und gegebenfalls aufzufüllen.


Naboo • Vorort von Theed • Anwesen
Tuul Benb und Gäste

08 Jul, 2013 20:50 39 Die Entourage ist offline Email an Die Entourage senden Beiträge von Die Entourage suchen Nehmen Sie Die Entourage in Ihre Freundesliste auf
Nathanael Senesca
Gast


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[ Naboo – Oberfläche – Theed – Landehangar - am Ausstieg der „Fallax Infinitas“ ] Nathanael Senesca, sogenannte Mitglieder des investigativen Journalismus, Hangarbedienstete

Lächeln, das war alles, was der Senator machen konnte. Wie ein in die Enge getriebenes Bantha konnte er nur noch Lächeln und gute Miene zum bösen Spiel machen. Wieder einmal war er ein Opfer der Presse, die wohl ein besseres Spionagesystem als die imperialen Restreiche und die Neue Republik zusammen unterhielt. Es schien diesen widerwärtigen, ekelerregenden Reportern doch wohl immer besonders viel Spaß zu machen, dann aufzutauchen, wenn man sie gar nicht brauchen konnte. Wollte Nathanael hier nicht den Urlaub, die kurze freie Zeit, verbringen? Aasgeier waren sie, denn was war er mehr als Aas, ein Hülle ohne Inhalt, der pulsierte und dem Äußeren einen schöneren Schein gab. Er war ausgepummt, das Streben nach Macht hatte ihn ausgepummt und nun stand er auf dem Gangway seines Shuttles und musste ertragen, wie die Journalisten wie ein Haufen Banda-Fliegen auf ihn zu schwärmten. Eigentlich hatte er keine Lust mehr, die Maskerade aufrecht zu halten, seine Maskerade, die ihn doch als einen so höflichen, netten, liebenswürdigen Menschen auswies, der immer nur das Beste für die umstehenden Leute wollte. So war er einfach nicht. Er war ein widerwärtiges, heuchlerisches, verlogenes Etwas, was einfach nur großmögliche Macht erreichen wollte, getrieben von seinem Ehrgeiz, seinem Stolz, seiner Habgier. Doch die Medien wollten ihn wieder so sehen, wie man einen guten Politiker sieht: Als Saubermann, Mann des Volkes, volksnah, eben genau das, was er nicht war.

Nathanael hob seine Hand zum Gruß und winkte den wartenden Fliegen zu. Gemächlich und lässig, als hätte er diesen Empfang genau in dieser Dimension erwartet, ging er den Gangway hinunter und lächelte. Let the show begin! Ein kleines Interview war wohl auch nicht zu vermeiden, dann brachte er es doch lieber so schnell wie möglich über die Bühne. Die paar Angestellten des Raumhafens konnten die Absperrung, welche sie mit ihren Körpern aufrecht erhielten, kaum aufrecht erhalten. Die Fliegen drückten so gegen sie, zum Einen, um einen perfekten Schnappschuss vom Senator zu erhaschen, zum Anderen, um ein paar Worte mit diesen zu wechseln. Also entlastete er diese und trat einfach an die Fliegen heran. Sofort hielten diese ein halbes Dutzend Mikrofone unter seine Nase. Ein unsagbar fetter Ortolaner setzte sich mit einigen bösen Hieben gegen die Kniekehlen seiner Kollegen durch und schaffte es, sein Mikrofon direkt vor den Mund des Halb-Sephi zu führen. Bevor der Rest dazu kam, nuschelte er eine kaum verständliche Frage.

„... geehrter ... Senesca, Sie machen Urlaub auf dieser ...? Wie kommen Sie dazu?“

Der Medienprofi grinste nur nett von einem Ohr zum anderen und schaute auf das blaue Etwas zu seinen Füßen herab. Warum mussten Journalisten nur immer so schmierig sein?

„Nun, ich weiß zwar nicht, wie Sie alle das herausbekommen haben, aber es stimmt in der Tat, ich mache hier einen Kurzurlaub. Nach den ganzen hitzigen Debatten im Senat braucht man einfach mal einige Tage, in denen man sich abkühlen kann, um frische Luft und Energie zu tanken. Von beiden gibt es hier sehr viel, wie ich während meiner Schulzeit feststellen durfte. Seitdem liebe ich diesen Planeten!“

Der Ortolaner wirkte zufrieden mit der Antwort. Einige Einblicke in die Privatsphäre von hohen Politikern waren immer gut für eine Storyline. Doch bevor er fortfahren konnte, die nächste Frage unter seinem Rüssel hervorzunuscheln, wurde er von einem Sullustaner mit einem Stoß in die Nähe der Lungen zur Ruhe gebracht, der die kurze Zeit nutzte, um seinerseits eine Frage zu stellen.

„Ihre letzte Rede vor dem Senat hat für Aufsehen gesorgt, insbesondere Ihren hohen Einsatz für die Freiheit der gesamten Galaxis. Ist Ihre Drohung in Richtung des Warlords Zsinj ernst gemeint?“

Wenigstens war diese Frage in anständigen Basic ausgesprochen. Doch besaß sie deutlich mehr Zündstoff als die harmlose vorher. Ein politisches Statement konnte immer schnell umgedeutet werden.

„Nun, ich denke, dass eine Konsolidierung der Freiheit im jetzigen Staatengefüge unabdingbar ist und oberste Priorität hat. Allerdings muss noch einmal wiederholt werden, dass es die Taten dieses Mannes nicht akzeptabel sind.“

Damit war hoffentlich alles gesagt und er musste nicht noch mehr politische oder unpolitische Fragen beantworten. Noch immer stritten die sechs Mikrofone um den besten Platz unter seiner Nase und offenbar schien sich der Ortolaner von dem unschönen Hieb erholt zu haben und setzte seinerseits zu einer Offensive gegen den dreisten Kollegen aus Suhllust an, um wieder eine Frage an das allgemeine Opfer stellen zu können. Doch dieses wagte einen Befreiungsschlag, um endlich vom ganzen Trubel loszukommen.

„Aber wie Sie gerade so schön bemerkt haben, befinde ich mich hier ja im Urlaub. Und im Urlaub möchte man sicher nicht die ganze Zeit von neugierigen Journalisten zur Politik befragt werden. Ich hoffe, Sie können mich verstehen.“

Mit einem höflichen Lächeln wandte er sich von den Fliegen ab, nahm noch einige Aufnahmen in Kauf und bewegte sich dann schnell durch eine Seitentür, die ihm von einem etwas überfordert wirkenden Hangarbediensteten gezeigt wurde, außerhalb der Reichweite irgendwelcher nerviger Fragen und noch nerviger Kameras. Er trat hinaus in einen kleinen Hof, der von hohen Mauern begrenzt wurde, aber ziemlich verlassen wirkte, und lehnte sich gegen die kühle graue Wand. Der Arbeiter tat es ihm gleich und steckte sich eine Zigarette an. Nachdem er einige Züge genommen hatte, hielt er sie Nathanael hin.

„Ich hasse diesen Rummel dadrin. Immer, wenn irgendein hohes Tier kommt, muss es immer so nen Stress geben... Schlimm...“

Etwas überrascht schaute Nathanael den sozial deutlich niedriger gestellten Mann an. Zwischen den beiden Menschen herrschte eine solch große Kluft wie zwischen den Oberen und Unteren Ebenen auf Coruscant und trotzdem redete dieser Naboo ihn vollkommen unproblematisch an. Normalerweise, auf Aargau, auf Coruscant oder sonst wo in der Galaxis, hätte der Senator einen arroganten Blick auf die Zigarette geworfen und wäre wortlos davon gegangen. Doch irgendwie verspürte er einen Drang, den Stummel zu nehmen und einige wenige Worte mit dem Gegenüber zu wechseln. So zog er einige Male an der Zigarette, bevor er sie zurückgab und den Rauch erst nach einigen Augenblicken wieder hinausstieß. Er war Vegetarier, lebte recht gesund, doch diese Zigarette, dieser kleine Luxus, entspannte ihn und vertrieb die düsteren Gedanken, die ihn schon wieder umwölkt hatten.

„Denken Sie, dass ich die mehr mag? Ein notwendiges Übel, das man am besten so schnell wie möglich loswird. Danke, dass Sie mir den Ausgang gezeigt haben.“

Der Arbeiter schaute den Politiker nicht an, sondern schnipste die Zigarette auf den Boden, wo diese noch weiter vor sich hin glomm. Erst dann schaute er Nathanael in die Augen.

„Keine Ursache, bei uns ist das Kundenservice.“

Ein Lachen stieg im Halb-Sephi hoch, das nichts gemein hatte mit der gekünstelten Mimik aus der Hangarhalle. Als es schließlich aus ihm herausbrach, war es nichts weiter als ein kurzes Auflachen. Doch trotzdem fühlte es sich ungeheuer befreiend an. Eine Erleichterung. Endlich war er im Urlaub angekommen. Der braunhaarige Mann zog einige Hundert Credits unter seiner Robe hervor und wandte sich zum Gehen. Als er dem Bediensteten schon den Rücken zuwandte, hörte er diesen noch eine Frage stellen.

„Wofür ist das denn jetzt?“

Ein kurzer Blick über die Schulter.

„Für die Zigarette. Die werden doch auch immer teurer.“

[ Naboo – Oberfläche – Theed – Raumhafen - Nebenhof ] Nathanael Senesca, ein Hangarbediensteter (NPC)

16 Aug, 2013 13:36 27
Alyssa Valan
bloomig




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.:: Naboo ::: Theed ::: auf der Straße ::: im Speeder ::.
Alyssa, Peppi,Charisse und Maris


Maris steuerte den schwarzen Luxus-Speeder, der ihm und seiner Schwester gehörte, durch die Straßen von Theed. Dabei überschritt er mehrmals das Geschwindigkeitslimit, aber anscheinend wusste er ganz genau, wo die Speeder für Verkehrskontrollen angehalten wurden. Alyssa hatte in dem Speeder das Gefühl wie auf einer kleinen Privatparty vor der großen Party. Da sie ohne Verdeck fuhren, dröhnte die Musik laut aus dem Gefährt. Selbst dafür hätten sie schon eine saftige Strafe kassieren müssen. Trotzdem war es den jungen Studenten möglich, sich bei dieser Lautstärke noch zu unterhalten. Peppi saß auf der hinteren Sitzbank neben ihr und musste ihre langen Beine anziehen. Es wirkte leicht unbequem, doch so schnell wie der Zeltroner fuhr, konnte die Fahrt nicht mehr von langer Dauer sein. Die Gungan stellte ihr ein paar Fragen, wohl auf ihren Kommentar hin.

„Naja, du hast ja heute mitbekommen, dass es mir nicht so gut ging. Ich habe heute Mittag meinen Freund, jetzt Ex-Freund, inflagranti mit so einer Twi’lek-Bitch erwischt in unserem Schlafzimmer. Da ist es ja wohl klar, dass ich aus der Wohnung raus muss. Und deshalb bin ich bei meiner Tante untergekommen. Was das Haus oder vielmehr das Loft angeht, da hast du Recht. Phoebe ist Modedesignerin und hat mit vielen Künstlern zu tun. Vielleicht findet sich da ja auch ein Seelentröster. Also meine Familie wohnt in den verschiedensten Teilen der Galaxis, außer meiner Tante habe ich sonst keine Verwandten auf Naboo. Meine Eltern leben auf Bandomeer unter der Knechtschaft von diesem Dreckskerl.“, die kleine brünette Studentin ballte ihre Hände zu Fäusten, entspannte sich jedoch sofort wieder, als sie zu der rosahäutigen Amphibioidin sah.

Alyssa lächelte und schaute sich die Villen an, die in dem Viertel standen, durch das sie fuhren. Es waren wunderschöne Prachtbauten mit, kunstvoll verzierten Fassaden und wundervoll angelegten Vorgärten. Ihre Eltern waren zwar auch reich und sie lebten in einem Anwesen in Bandor. Allerdings war das überhaupt kein Vergleich mit diesen Traumvillen. Sie kamen ihrem Ziel immer näher, denn soweit sie richtig zugehört hatte, war die Gastgeberin eine Tochter von irgendeinem einflussreichen Sullustaner, die auch in einer ähnlich schönen Behausung lebte.

„Seid ihr sicher, dass das klar geht, dass ich mit euch auf die Party komme? Ich bin schließlich nicht eingeladen gewesen, abgesehen von eurer Einladung und die Gastgeberin kenne ich auch nicht!“, fragte sie etwas unsicher, wohlwissend, dass es ohnehin zu spät war jetzt noch umzukehren. Der Luxus-Schlitten des Zeltroner-Geschwisterpaars fuhr gerade in die Straße ein und die zierliche Studentin in ihrem orangen Cocktailkleid erblickte das riesige Anwesen und die Schlange von Luxus-Speedern davor, aus denen die ankommenden Gäste ausstiegen, um die Karossen von, eigens dafür bestellten, Bediensteten zu ihrem Parkplatz zu bringen. Alyssa war überwältigt.

„WOW! Solche einflussreichen Freunde habt ihr?“

Maris stellte sich in die Schlange und spielte mit dem Gaspedal, um ein paar weiblichen Partygästen auf dem Gehweg zu imponieren. Auch Charisse legte sich bereits gut ins Zeug und verdrehte einigen männlichen Exemplaren die Köpfe, indem sie ihr langes blaues und wallendes Haar zurückwarf und mit ihren bis in die Unendlichkeit getuschten Wimpern klimperte.
„Ihr solltet euch vielleicht etwas zurückhalten, sonst sabbert euch die gesamte Party-Belegschaft hinterher“, meinte die gebürtige Alderaanerin schmunzelnd und leicht amüsiert. Da zeigte sich doch einmal mehr wie einfach Männer gestrickt waren und wie schnell sie zu sabbernden, hirnlosen Vollidioten wurden. Bei ihrem Ex war es bestimmt genauso gelaufen. Die Bitch hat einmal ihre Hüften geschwungen und schon lutscht er an ihren Lekku.


Die Abfertigung der Gäste ging recht flott vonstatten. Schon bald waren sie vorne an der Schlange angekommen und sie stiegen aus. Es führte eine Treppe hinauf zum Eingangsportal des Anwesens. Die Treppe war mit einem dunkelroten Teppich ausgelegt und an der Seite standen Bedienstete mit Tabletts, die den ankommenden Gästen ein Willkommens-Apéritif anboten.

Alyssa, Peppi,Charisse, Maris, Tuul Benb und weitere Gäste
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17 Aug, 2013 23:49 59 Alyssa Valan ist offline Email an Alyssa Valan senden Beiträge von Alyssa Valan suchen Nehmen Sie Alyssa Valan in Ihre Freundesliste auf
Peppi Moss Peppi Moss ist weiblich
Superheftig!


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Naboo • Vorort von Theed • Anwesen

Peppi, Alyssa, Maris, Charisse, Tuul Benb, Gäste, Bedienstete


Peppi hörte der Geschichte der Menschenfrau zu, ohne viel selbst zu sagen. Es war kein Wunder, dass Alyssa vorhin so am Boden zerstört war, und sie hatte ihr vollstes Mitgefühl. Maris und Charisse hatten mit ihren zeltronischen Instinkten völlig richtig gelegen und die Entscheidung, sie auf die Party mitzunehmen, erschien der Gungan nun erst recht völlig richtig. Auf der Fahrt zum Anwesen, in dem die Feier von Tuul Benb stattfand, war von ihrer Verzweiflung nichts mehr zu merken und sie wurde immer lebhafter. Die heitere und festliche Atmosphäre schien ihre Wirkung zu tun, wie auch Maris’ und Charisses offensives Flirtverhalten.

Die Gastgeberin, Tuul Benb, war inmitten der Traube aus eingetroffenen Gästen in der Eingangshalle kaum auszumachen, zumindest, wenn man nur durchschnittlich groß war, aber mit einer Größe von 2,01 Meter hatte Peppi natürlich einen entscheidenden Vorteil. Sie hatte den besten Überblick und konnte auch am leichtesten gesehen werden. Die Sullustanerin mit der kunstvoll aufgesteckten Frisur aus schwarzen, blau gesträhnten Haaren winkte ihr fröhlich zu und schob sich durch das Gedränge zu der Gungan und ihren Begleitern.

Peppi, Maris, Charisse, schön, dass ihr da seid.“, begrüßte sie jeden von ihnen mit einer Umarmung, so gut es mit einem Cocktailglas in einer Hand ging. „Und wer ist eure Freundin?“, fragte sie, als sie Alyssa in der Runde erblickte.
„Das ist Alyssa, eine Kommilitonin von mir. Sie hat sich schon Sorgen gemacht, ob es in Ordnung ist, dass sie mitkommen darf“, stellte Peppi ihre neue Bekanntschaft vor. Die Sullustanerin in dem bodenlangen schwarzen Kleid mit den blauen Einsätzen lachte glockenhell.
„Ach, Alyssa, Süße, Freunde von meinen Freunden sind doch auch meine Freunde. Es freut mich, dich kennen zu lernen. Hier ist Platz für mindestens noch mal doppelt so viele Leute und je mehr, desto besser. Bis eben waren nur die langweiligen Bekannten und Geschäftspartner meiner Eltern hier, jetzt steigt hier hoffentlich die Stimmung. Du weißt ja, dass du mit dem bekanntesten Partytrio Theeds unterwegs bist!“

Die Sullustanerin zwinkerte verschwörerisch mit ihren großen schwarzen Augen in Richtung Charisse, die bereits in einer Traube männlicher Bewunderer stand und dort großzügig die Gunst ihrer Aufmerksamkeit verschenkte. Maris hatte bereits seine Hand auf der Hüfte einer weißhaarigen Schönheit liegen, die jedes Mal verlegen kicherte, wenn er ihr etwas in das spitze Ohr flüsterte. An seinem anderen Arm hing eine dralle Blondine, die jede andere Frau in seiner Umgebung eifersüchtig anfunkelte.

„Aber unsere Peppi ist auch kein Kind von Traurigkeit, sie bringt jeden zum Lachen, der schlechte Laune hat und jede Tanzfläche zum Kochen“, fügte Tuul hinzu und prostete der Gungan und Alyssa zu. „Du übertreibst mal wieder, Tuul , winkte die Angesprochene in gespielter Bescheidenheit ab und wandte sich an die kleine Menschenfrau. „Glaub ihr kein Wort, ich bin doch so schüchtern, still und leise.“ Kaum, dass sie das gesagt hatte, musste sie sich vor Lachen schütteln, worauf die Sullustanerin mit einfiel. Mit etwas Mühe fasste sie sich wieder und zuckte entschuldigend mit den Schultern in Alyssas Richtung. Eigentlich war es ihr recht egal, was man von ihr dachte, doch gerade bei Leuten, die ihr sympathisch waren, wollte sie nicht unbedingt den schlechtesten Eindruck machen. Wenigstens nicht gleich. Charisse und Maris hatten sich wieder von ihren Verehrern und Verehrerinnen losgerissen und sich wieder zu der Gungan und der Brünetten gesellt.
„Okay, vielleicht bin ich das doch nicht. Aber lass uns jetzt reingehen, Alyssa, bist du bereit, die Wände wackeln zu lassen? Ich will jetzt feiern!“ rief sie unternehmungslustig aus. Einige der anderen Gäste, die in der Nähe standen, johlten begeistert auf und auch Tuul jubelte enthusiastisch mit. Aus dem Innern drang bereits Partymusik, und die Gungan hatte schon beim Eintreten mit der Musik gewippt.

Mit einem charmanten Lächeln bot Maris Alyssa galant seinen Arm an, um sie in das Innere des Anwesens zu geleiten. Peppi nickte ihr ermutigend zu. Der Zeltroner war nicht die schlechteste Wahl, um sie über ihren treulosen Ex-Freund hinweg zu trösten.


Peppi, Alyssa, Maris, Charisse, Tuul Benb, Gäste, Bedienstete

Naboo • Vorort von Theed • Anwesen

28 Aug, 2013 22:36 11 Peppi Moss ist offline Email an Peppi Moss senden Beiträge von Peppi Moss suchen Nehmen Sie Peppi Moss in Ihre Freundesliste auf
Nathanael Senesca
Gast


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[ Naboo – Oberfläche – Vorort von Theed – Sraße ] Nathanael Senesca, Fahrer (NPC)

Müde, aber dennoch entspannt schaute der Senator aus dem Fenster seines Limousinenspeeders und betrachtete die Umgebung, die an ihm vorbeizog. Sie war schon eher nach seinem Geschmack als die urbane Region direkt am Raumhafen. Große Anwesen wechselten sich mit noch größeren Villen ab, jedes mit einem großzügigen Garten davor. Nathanael war schon immer ein Bewunderer der nabooanischen Architektur gewesen und hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, sich hier einen Drittwohnsitz zu genehmigen, und war der festen Überzeugung, dass dies auch irgendwann passieren würde. Leider waren die Hyperraumverbindung nach Naboo nicht die besten, doch würde er dies ändern, wenn er erst einmal genügend Einfluss im Senat erlangt hätte. Vorher musste er sich mit den mehrtägigen Reisen herumschlagen.

In der Zwischenzeit hatte er sich in einem noblen Hotel in der Nähe des Königlichen Palasts einquartiert, das er schon seit unzähligen Jahren kannte und liebte. Von dort war es zwar auch nicht weit zum Raumhafen, doch immer noch ruhig genug, um ihm etwas Erholung zu verschaffen. Der Ausblick über ganz Theed und die angrenzenden Grasebenen bis hin zu den Gallo-Bergen verschlug selbst ihm von Zeit zu Zeit die Sprache, obwohl er schon tausende Welten gesehen hatte. Zudem besaß die Luxusabsteige genug Anstand, die Anwesenheit von prominenten Gästen möglichst unter einen Mantel der Verschwiegenheit zu halten. Er musste also nicht damit rechnen, dass eine Horde von Journalisten vor der Tür auf ihn wartete. Im Notfall gab es immer noch einen schönen, abgelegenen Hinterausgang, der deutlich angenehmer war, als der im Raumhafen.

Was dort passiert war, musste Nathanael sowieso noch einmal rekapitulieren. Die freundschaftliche Zuneigung, ausgehend vom Raumhafenmitarbeiter, hatte ihn offenbar nicht kalt gelassen. Normalerweise war es seine Art, solch niederes Gesindel sorgfältig auf Abstand zu halten. Wieso also hatte er sich mit diesem Individuum auseinandergesetzt und sogar einen Scherz gemacht? Ganz zu schweigen von dem Zigarettenzug, der seine Ärzte wohl in größte Aufregung versetzt hätte, wenn diese davon gewusst hätten. Furchtbar. Der Halb-Sephi konnte sich das nur anhand der langen Reise und dem plötzlichen Stress durch die Paparazzihorde erklären. Allerdings sollte dies nicht zu so einem Anfall von Freundlichkeit führen. Er hatte seinen Körper und seine Gefühle unter Kontrolle, immer. Da durfte nicht so ein Hangarbediensteter aufkreuzen und ihn aus seinem festen Konzept bringen!

Der Speeder wurde langsamer und reihte sich in eine lange Schlange von anderen Fahrzeugen ein, die alle einem großen Anwesen zustrebten, dessen Flügeltore weit offen standen. Dies war dann wohl sein heutiges Ziel, eine Geburtstagsparty der Tochter eines Geschäftspartners von ihm. Was er hier sollte, verstand er immer noch nicht. Insbesondere, wenn er auf die nicht besonders edlen Schlitten der Partybesucher schaute. Die jungen Studenten hatten wohl nicht sehr viel Geld. Oder nicht sehr viel Geschmack. Doch der Einladung von Aril Benb hatte er nicht einfach so widersprechen können, selbst wenn er es unbedingt gewollt hätte. Vielleicht empfand er jedoch auch eine gewisse Verbundenheit zu der jungen Frau, die ebenso wie er damals auf diesem wunderschönen Planeten ihre Erziehung genießen durfte. Genau konnte es der Politiker nicht sagen und wieder einmal an diesem Tag gab er sich auf seine eigenen inneren Fragen keine befriedigende Antwort.

Die Schlange wurde langsam aber sicher kürzer. Nathanael überlegte kurz, ob er seinem Fahrer nicht befehlen sollte, einfach an den wartenden Speedern vorbeizufahren, schließlich war er nicht extra aus Coruscant angereist, um hier Wurzeln zu schlagen. Doch siegte die gute Etiquette über seine Ungeduld. Es hätte bestimmt zu einer Schlagzeile in einem Lokalblättchen gereicht, wenn der sonst so höfliche Senator von Aargau sich einfach rüpelhaft vordrängelte. Die musste er nicht unbedingt haben.

Schließlich war aber ein Ende seines Leidens in Sicht. Gerade stieg ein Quartett von offensichtlichen Studenten aus: Zwei Zeltroner, eine Gungan und ein weiblicher Mensch. Bei der weiblichen Zeltronerin, eher gesagt bei ihrem Hinterteil, blieb Nathanaels Blick kurz haften. Solche kurze Entgleisungen durften auch ihm passieren, schließlich war er ja auch nur ein Mensch. Zur Hälfte zumindest. Als ihm schließlich von seinem Chauffeur die Tür geöffnet wurde, stieg er behände aus und wanderte die Stufen der recht imposanten Eingangstreppe empor. Lässig schnappte er sich ein Glas von einem Tablett von einem menschlichen Diener – so kannte er den Sullustaner, Geschmack für die richtige Dienerschaft – und ging in das Anwesen. Dort sah er sich erst einmal gründlich um. Er war natürlich nicht pünktlich gekommen, das gehörte sich für eine Person seines Ranges einfach nicht, und so war die Halle schon ordentlich gefüllt. Diener reichten an die in Trauben dastehenden Gäste, größtenteils gerade erst von zuhause ausgezogen, fleißig Alkoholika. Allerdings war die Hauptperson dieses Abends schon von einigen Leuten umringt, die ihr fleißig gratulierten und versuchten, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Dort war schon wieder das Viergespann, was eben noch ausgestiegen war. Der Aargauer beachtete sie und alle umstehenden Personen jedoch nicht weiter, sondern ging direkt auf das Geburtstagkind zu. Galant nahm er ihre kleine Hand und deutete einen Handkuss an. Zugleich umschwärmte er die etwas überrumpelte Sullustanerin mit einer gehörigen Portion Charme.

„Oh, meine Liebe, Sie habe ich sofort erkannt. Sie müssen doch die bezaubernde Tochter von meinem ehrenwerten Freund Aril Benb sein, die heute ein weiteres Jahr feiert, in dem sie zu noch größerer Schönheit aufblühen kann. Ihr Vater hat schon von Ihnen geschwärmt und wahrlich nicht übertrieben!“

Wieder Lügen. Bezaubernd, ehrenwert, schön, alles Unwahrheiten. Für ihn war klar, dass alle Geschöpfe, die zu sehr von der humanoiden Spezies abwichen, hässliche, verräterische Bestien waren. Doch irgendwie wollte jedes Lebewesen in der gesamten Galaxis immer nur angelogen werden und die schönsten Unwahrheiten über sich selbst gehört bekommen. Nathanael hatte nichts dagegen, sich diesen kleinen Umstand zunutze zu machen, um sich bei ihnen einzuschmeicheln.

„Ich werde Sie aber nicht weiter aufhalten, schließlich sind Sie ja augenscheinlich sehr beschäftigt. Aber Sie müssen mir versprechen, diesen Abend mit mir das Glas auf Sie zu erheben!“

Er ließ gar keine Widerworte zu, sondern drückte noch einmal kurz ihre Hand, schaute ihr freundlich und offen in die Augen, lächelte breit und suchte dann schnell das Weite, bevor ihm die Show nicht doch zu ekelhaft wurde.

[ Naboo – Oberfläche – Vorort von Theed – Anwesen ] Nathanael Senesca, Tull Benb, in der Nähe Peppi Moss, Alyssa Valan

05 Sep, 2013 23:47 43
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